Aktuelles

Mitteilung vom 25.05.2016

Moorerlebnis Elbsee fertiggestellt

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat mit dem Elbseerundweg feierlich den letzten Baustein der insgesamt sechs Allgäuer Moorwelten eröffnet.

V. l.: Edwin Jeni (AELF Kempten), Johann Stich (Bürgermeister Ruderatshofen), Jürgen Schweikart (Bürgermeister Aitrang), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Norbert Schürmann (LEW), Bernhard Dolp (Bürgermeister Unterthingau), Dr. Ulrich Weiland (Projektleiter Allgäuer Moorallianz). Bildquelle: LEW, Michael Hochgemuth.

V. l.: Edwin Jeni (AELF Kempten), Johann Stich (Bürgermeister Ruderatshofen), Jürgen Schweikart (Bürgermeister Aitrang), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Norbert Schürmann (LEW), Bernhard Dolp (Bürgermeister Unterthingau), Dr. Ulrich Weiland (Projektleiter Allgäuer Moorallianz). Bildquelle: LEW, Michael Hochgemuth.

Damit bringt die Allgäuer Moorallianz in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Allgäu-weit die kontroversen Themen Naturschutz, Landwirtschaft und Erholungsnutzung in Einklang – Themen, die vor allem am Elbsee besondere Relevanz haben.
 
Nachdem in einer ersten Projektphase 2011 der Elbseesteg gebaut wurde, konnte Landrätin Maria Rita Zinnecker am vergangenen Freitag, den 20. Mai 2016, mit zahlreichen Gästen die Fertigstellung der weiteren Moorerlebnis-Stationen entlang des Elbseerundweges feiern.
 
Die Elbsee-Region eignet sich besonders gut für die Umsetzung eines Moorerlebnis, denn hier finden sich zentrale Themen der Allgäuer Moorallianz, die ein gewisses Konfliktpotenzial bergen: Großartige Natur mit wertvollen Artenvorkommen, eine starke Erholungsnutzung der Moorlandschaft sowie die landwirtschaftliche Nutzung.
 
Das Projekt hat zum Ziel, zwischen diesen unterschiedlichen Interessensgruppen zu vermitteln und Synergien aufzuzeigen. Denn von intakter Natur profitieren Landwirtschaft und Erholungssuchende. Genauso sind bestimmte Lebensräume oftmals wiederum auf die Bewirtschaftung der Landwirte angewiesen. So ist etwa die hohe Artenvielfalt am Elbsee eng verzahnt mit den vielen Mahd- und Beweidungsflächen.
 
Der Elbsee ist ein natürlich entstandener eiszeitlicher Restsee. Das Gebiet stellt eines der großflächigsten, arten- und strukturreichsten Moor- und Verlandungsgebiete des Landkreises Ostallgäu dar. Hier gibt es Schilfzonen, Schwingrasen, Streuwiesen und Hochmoorflächen mit Moorkiefern. Die wertvollen Artenvorkommen umfassen z.B. Rohrammer, Blauschillernder Feuerfalter, gewöhnliches Fettkraut oder Sibirische Schwertlilie. Durch diesen Reichtum an Natur hat diese Landschaft auch einen so hohen Erlebniswert und ist eines der beliebtesten Naherholungs- und Wandergebiete im Landkreis abseits der Touristenrouten.
 
Der Elbseerundweg ist 7,2 km lang, bietet etwa zweieinhalb Stunden Spaziervergnügen und führt an insgesamt acht Moor-Erlebnisstationen vorbei. Neben drei Standorten mit Infostelen zu Pflanzen, Tieren und Landbewirtschaftung sowie einer Eingangstafel am Startpunkt des Rundwegs halten vier Erlebnisstationen für alle Altersgruppen Informationen bereit: Ein Pavillon dient als informativer Rastplatz und Unterstand, eine Weitsprunganlage verbindet sportliche Aktivität mit interessantem Wissen über unsere Tierwelt, ein landwirtschaftlicher Spielplatz an der Seealpe lädt zum Verweilen mit Kindern ein, während die Sitzbänke am Moorkino den Besucher die Schönheit der Landschaft in aller Ruhe wahrnehmen lassen.
 
Das Moorerlebnis Elbsee entstand in enger Zusammenarbeit der Allgäuer Moorallianz mit den Anliegergemeinden Aitrang, Ruderatshofen und Unterthingau. Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Beteiligung der Gemeinden, Sponsorengelder und durch Fördermittel des Bundesprojektes.
 
Die Gemeinden wurden in ihrem Anteil von mehreren Sponsoren unterstützt. 28.000 Euro steuerten die Lechwerke aus dem Fördertopf für regionale Naturschutzprojekte des LEW-Produkts StromAquaNatur bei. Außerdem betätigten sich die Sparkasse Allgäu, die VR-Bank Kaufbeuren-Ostallgäu sowie die Raiffeisenbank Aitrang-Ruderatshofen als Sponsoren.
 
Die Gesamtkosten der zweiten Umsetzungsphase beliefen sich auf rund 84.000 €, davon rund 59.000 € Fördergelder (70%).

Mitteilung vom 24.05.2016

Firmen- und Familienfreundlich: Landrätin Zinnecker besucht Rieden a. F.

Die Landrätin erfuhr u. a., warum der Wirtschaftsstandort so erfolgreich ist und wie das „Soziale Zukunftsnetzwerk Wia Dahoam“ organisiert ist.

V. l.: Bürgermeister Max Streif, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Andreas Hofer, Geschäftsführer Prometall

V. l.: Bürgermeister Max Streif, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Andreas Hofer, Geschäftsführer Prometall

Die gute Wirtschafts- und Finanzlage des Ortes fußt laut Bürgermeister Max Streif auf den drei Säulen Gewerbe, Landwirtschaft und Tourismus. Besonders das Gewerbe habe dazu beigetragen, dass die Anzahl der Arbeitsplätze am Ort seit 1980 von 41 auf 820 gestiegen sei. Zinnecker ergänzte, dass die Gemeinde beim Schuldenabbau überdurchschnittlich erfolgreich sei: „Wenn Sie so weitermachen, können Sie in einigen Jahren schuldenfrei sein.“
 
Beim Besuch der Firma Prometall präsentierte Geschäftsführer Andreas Hofer Anlagen und Produktpalette des Unternehmens. Über den Standort Rieden äußerte er sich zufrieden: „Ich habe in den vergangen Jahren viel erweitert und gebaut. Die Genehmigungen dafür gingen sowohl bei der Gemeinde als auch beim Landratsamt immer sehr schnell durch“. Das Unternehmen ist Werkzeug-, Anlagen- und Maschinenbauer für Stanz-Biege-Teile.
 
Soziale Zukunftsnetzwerk Wia Dahoam: Treffpunkt der Generationen
 
Was die Gemeinde für die Kinder- und Seniorenbetreuung tut, darüber konnte sich Zinnecker in der Einrichtung „Wia dahoam“ informieren. Unter der Leitung von Gisela Bayrhof und der Mitarbeit von elf ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern können dort Eltern Ihre Kinder nachmittags betreuen und verpflegen lassen. Für ältere Menschen gibt es regelmäßig Treffen und Veranstaltungen. „Wer Familien im Ort halten will, braucht so eine Einrichtung“, sagte Zinnecker.
 
„Eine weitere Bereicherung für alle Menschen ist unsere hochwertige Freizeitinfrastruktur“, ergänzte Streif. Rieden biete unter anderem eine Kletterhalle, einen Reitstall, einen Fußballplatz, eine Yachtschule, eine Gleitschirmschule und acht Einkehrmöglichkeiten.

Mitteilung vom 23.05.2016

Dritte Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Die dritte Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. findet am 31.5., 17 Uhr, im Landratsamt Ostallgäu statt.

Auf der Mitgliederversammlung wird insbesondere über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 berichtet. „Die bisherige erfolgreiche Umsetzung unserer Lokalen Entwicklungsstrategie zeigt die hohe Innovationskraft im Ostallgäu und das große Interesse an der nachhaltigen Entwicklung unserer Region“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der Mitgliederversammlung wird neben dem Bericht über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 sowie über die Kassenprüfung für das Jahr 2015 auch über aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informiert.  Darüber hinaus erfolgt die Wahl des 2. Vorsitzenden und ein Beschluss über die Änderungen der Zusammensetzung der Mitglieder des Entscheidungsgremiums sowie zum geplanten Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. Die detaillierte Tagesordnung finden Sie auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de.
 
LES 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein als Orientierungswert 1,1 Millionen Euro für sogenannte Einzelprojekte und zusätzlich 400.000 Euro Fördermittel für sogenannte Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen zur Verfügung. Bei Fragen stehen das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu beziehungsweise die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 10.05.2016

Kreistag Ostallgäu verabschiedet Kommunalen Aktionsplan zur Inklusion

„Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ heißt der Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderung, den der Kreistag einstimmig beschlossen hat.

Viele Betroffene verfolgen die Kreistagssitzung.

Viele Betroffene verfolgen die Kreistagssitzung.

Insgesamt sind 63 Maßnahmen, mit denen die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen verbessert werden soll, im Aktionsplan verankert.
 
Der Saal Ostallgäu war zur Vorstellung des Aktionsplans dicht gefüllt. Neben den Kreistagsmitgliedern waren auch die Bürgermeister der Ostallgäuer Gemeinden eingeladen. Knapp 30 Bürger waren als Zuhörer gekommen, darunter viele Betroffene; einige haben selbst am Plan mitgewirkt.
 
So wie Christine Bibiella, Marktbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Obergünzburg und Arbeitsgruppenleiterin im Aktionsplan. Sie stellte im Kreistag eine Maßnahme des Aktionsplans exemplarisch vor. Ihr Ziel ist es, dass öffentliche Arbeitgeber mehr Menschen mit Behinderung beschäftigen und damit auch als Vorbild für private Arbeitgeber dienen.
 
Dass es hier große Potenziale gibt, stellte Christine Bibiella den Anwesenden plastisch an ihrem eigenen Lebensweg dar. In der Jugend erblindet, hat sie nach der Ausbildung zur Industriekauffrau einen Arbeitsplatz bei einer Firma in Kempten bekommen. Dafür, so betonte sie, mussten aber beide Seiten – ihr Chef und ihre Kollegen auf der einen, sie als Betroffene auf der anderen Seite – sich auf den anderen einlassen.
 
Die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist ein Grundprinzip des Aktionsplans, wie Landrätin Maria Rita Zinnecker verdeutlichte und die Bürgermeister bat, sich in ihren Gemeinden für Inklusion weiter einzusetzen: „Die Gemeinden sind seit vielen Jahren engagiert daran, Barrieren vor Ort zu beseitigen. Mit dem Aktionsplan wollen wir sie dabei unterstützen, denn Inklusion muss vor allem vor Ort gelebt werden.“
 
Der Buchloer Bürgermeister Josef Schweinberger stimmte der Landrätin zu und empfahl seinen Kollegen, sich offensiv mit dem Thema zu beschäftigen und Barrieren in den Gemeinden abzubauen. Aus eigener Erfahrung war sein Rat: „Suchen Sie den Kontakt zu Menschen mit Behinderung, denn das ist für Sie ein großer Gewinn.“
 
In diesem Jahr werden die ersten sechs Maßnahmen durch die Kreisbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Frau Waltraud Joa, die Offene Behindertenarbeit (OBA) Kaufbeuren-Ostallgäu und das Landratsamt umgesetzt, darunter Infoveranstaltungen für Arbeitgeber und Schulungen für VHS-Dozenten.

 

Mehr zum Aktionsplan

Mitteilung vom 09.05.2016

Nach wie vor sehr hohes Sicherheitsniveau im Landkreis

Das ist das Ergebnis des jährlichen Sicherheitsgesprächs zwischen Vertretern der Polizei und des Landratsamtes Ostallgäu.

Vorne: Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner

Beim Erfahrungsaustausch im Landratsamt stellte Polizeipräsident Strößner eingehend die Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu dar: Bei der Kriminalitätshäufigkeit – der Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner – war im Vergleich zum Vorjahr, dem niedrigsten Wert seit zehn Jahren, ein leichter Anstieg festzustellen. Aber noch immer liegt der Landkreis Ostallgäu mit 3.337 Fällen (2014: 3.298) unter dem Wert im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West (4.390) oder in Bayern (6.350). Positiv ist hier die hohe Aufklärungsquote von 74,2 Prozent im Landkreis Ostallgäu zu sehen.
  
Sicherheitsgefühl nachhaltig erschüttert
 
Eingehend wurde das Thema Wohnungseinbruchdiebstähle besprochen. Neben dem materiellen Schaden wird oft auch das Sicherheitsgefühl der Betroffenen durch den Eingriff in die Privatsphäre nachhaltig erschüttert. Es gibt Möglichkeiten, solchen Einbrüchen technisch vorzubeugen. Besonders wurde vonseiten der Polizei betont, dass es zur Aufklärung wichtig sei, bei verdächtigen Beobachtungen und ungewöhnlichen Vorkommnissen in der Nachbarschaft die Polizei schnell über den Notruf 110 zu verständigen. Solche können beispielsweise unbekannte, auswärtige Kfz-Kennzeichen oder unbekannte Passanten, die Wohnungen beobachten, sein.
 
Landrätin Zinnecker bedankte sich bei Polizeipräsident Strößner und den Dienststellenleitern für deren persönlichen Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden Sicherheitsbehörden soll in der gewohnten Weise weiter fortgesetzt werden.

Mitteilung vom 22.04.2016

Landrätin Zinnecker sieht in Lechbruck „große Fortschritte“

Gemeinsam mit Bürgermeister Helmut Angl hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker einen intensiven Überblick über die Gemeinde Lechbruck verschafft.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Helmut Angl im Zwiegespräch

Angl zeigte der Landrätin im Rahmen ihrer regelmäßigen Gemeindebesuche die 2015 gebaute und gut ausgelastete Kindertagesstätte sowie den Standort des von der Gemeinde avisierten Hotelprojekts am See. Angl betonte die Wichtigkeit des Projektes, Zinnecker versprach zu unterstützen, wo es eben möglich ist.
 
„Lechbruck hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Die Schulden wurden deutlich gesenkt und die Übernachtungszahlen enorm gesteigert. Lechbruck ist als Tourismusgemeinde sehr gut aufgestellt“, lobte Zinnecker. In diesem Jahr peilt Lechbruck an, bei den Übernachtungen die 300.000er-Marke zu knacken. Angl zeigte sich selbstbewusst, dies zu schaffen.

Mitteilung vom 22.04.2016

Vernetzungstreffen der Ostallgäuer Asyl-Helferkreise

Ehrenamtliche Helfer aus 26 Gemeinden haben sich im Landratsamt getroffen, um sich auszutauschen und noch stärker zu vernetzen.

„Vertrauensvolle Netzwerke helfen dabei, noch effektiver zu arbeiten“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrer Begrüßung.
 
Freiwillige Helfer aus 28 verschiedenen Asylkreisen im Ostallgäu und in Kaufbeuren waren der Einladung der Ehrenamtskoordination Asyl gefolgt, um ihre Erfahrungen beim zweiten landkreisweiten Vernetzungstreffen auszutauschen. Bereits im Juli vergangenen Jahres fand in den Räumen des Landratsamtes ein solches Treffen der freiwilligen Helfer statt. Zur Unterstützung waren auch wieder  Mitarbeiter der Caritas-Asylsozialberatung vertreten. Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl im Landratsamt informierten die Asylhelferkreise über die relevanten lokalen Internet-Plattformen des Landkreises: die Suche/Biete-Plattform zur bedarfsgerechten Vermittlung von Sachspenden, die Wohnungsbörse für anerkannte Flüchtlinge und das Bildungsportal mit einer Übersicht der Sprachkurse. Panje und Costian forderten zu weiterhin regem Gebrauch der Angebote auf, denn nur so könnten die Portale tatsächlich auch funktionieren.
 
Bereits beim Treffen im Vorjahr war der Wunsch nach Schulungsangeboten geäußert worden. Costian und Panje haben zwischenzeitlich schon Seminare zum Thema Trauma und Kommunikation organisiert, zukünftig sollen Fortbildungen für die Asylhelferinnen und Asylhelfer noch stärker auf die Bedürfnisse und Wünsche der Asylkreise zugeschnitten werden: „Wir planen, was Sie brauchen und wollen“, sagte Costian. Nächstes Ziel ist deshalb besonders eine Fortbildung für ehrenamtliche Deutschlehrer.
 
Informations- und Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt
 
Nach den Informationen standen vor allem das Kennenlernen der Helferinnen und Helfer sowie der Austausch von Erfahrungen im Mittelpunkt. Besonders positiv berichteten die Teilnehmer über Begegnungstreffs zwischen Asylbewerbern und der Bevölkerung, Freizeit- und Sportangebote und Teestuben. Bewährt haben sich in den einzelnen Helferkreisen regelmäßige Treffen und eine Verteilung der Zuständigkeiten. Besonders gelobt wurde die gute Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde und der Caritas-Asylsozialberatung. Auch weiterhin werden landkreisweite Vernetzungstreffen für ehrenamtliche Helfer stattfinden.
 
Weitere Informationen unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/asyl

Badeseen

Hier finden Sie eine Übersicht der EU-Badeseen inkl. Gewässerprofil und aktueller Wasserqualität.

Hilfe für Flüchtlinge