Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 15.07.2021

Bildungsberatung bietet Coaching für Jobwechsler

Der Workshop hat zum Ziel, professionell im Bewerbungsgespräch aufzutreten, dabei authentisch zu bleiben und menschlich mit Freude zu überzeugen.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit Sonja Glaß (Business-Coach aus Germaringen) ein Jobwechsler-Coaching. Der Workshop hat zum Ziel, professionell im Bewerbungsgespräch aufzutreten, dabei authentisch zu bleiben und menschlich mit Freude zu überzeugen. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Die Teilnehmenden durchlaufen in zwei Workshop-Terminen einen Prozess der Selbsterkenntnis und erfahren eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Zielgerichtet werden mögliche Unsicherheiten und Ängste bearbeitet. Das (Er)Kennen der eigenen Stärken führt zu einer Optimierung der Selbstpräsentation.
 
Die Workshop-Teilnehmer*innen erfahren eine Simulation aller Phasen des Vorstellungsgespräches
und erhalten im Nachgang Feedback und Impulse durch Sonja Glaß die als ehemalige Ausbildungsleiterin und Leiterin Personalentwicklung praxisnah durch diesen Prozess begleitet.  
Dieser Praxistransfer, verbunden mit dem Prozess der Selbstreflexion, ermöglicht den Teilnehmern ihr ganz individuelles Potenzial zu aktivieren für einen starken, authentischen Aufritt im Vorstellungsgespräch.
 
Termine: Donnerstag, 23. September und 30. September 2021, jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Aggenstein
Kosten: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen und Verpflegung – bezuschusst vom Landratsamt Ostallgäu
 
Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch@lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 15.07.2021

LEADER: Förderung von weiteren Kleinprojekten beschlossen

„Die vielen kreativen Einzelmaßnahmen zeigen wieder, wie stark das Bürgerengagement bei uns im Ostallgäu ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

„bergaufland“ fördert Kleinprojekte: Im Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ wurden in seiner jüngsten Sitzung 13 Einzelmaßnahmen von lokalen Akteuren im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ vorgestellt und für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER beschlossen.
  
Bei der elften Sitzung entschied das Gremium über die eingereichten Anfragen der Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Folgende Maßnahmen werden unterstützt: Förderung der Digitalen Nachbarschaft, Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Ostallgäu; Mit Bäumen und Sträuchern gegen den Klimawandel und für eine lebenswerte Umwelt, BUND Naturschutz – Ortsgruppe Germaringen; Wald- und Wiesenschule Irsee, BUND Naturschutz – Ortsgruppe Irsee; Wertach Aktivweg in Biessenhofen: LandArt mit Kindern am Wertachdamm, Bürgerstiftung Biessenhofen; Barrierefreie Station für WaldWissenSpielplatz, Kreisjugendring Ostallgäu; Lust auf Sprache, Kulturwelt Marktoberdorf e. V.; Hallo, ich bin’s! Ich erzähle Euch meine Lebensgeschichte – Kinder mit und ohne Migrationshintergrund berichten, Menschen im Aufwind e. V.; Streuobstwiese – Naturoase für Jung und Alt, Obst- und Gartenbauverein Jengen und Ummenhofen; Eine Holzlok für Groß und Klein – das soll es auf Eisenbergs Spielplatz sein, Spielplatzinitiative Eisenberg; Einrichtung eines mobilen Kreativ- und Kunstraumes mit Durchführung eines Malprojekts, Elternbeirat Kindergarten Bidingen; Kulturknotenpunkte Allgäu, Atelier Werkstatt Marktoberdorf; Kneippen in der Gemeinde, Arbeitskreis SeniorInnen/Soziales Aitrang und Schwimmkurs bzw. -training für Kinder, Heilpädagogische Tagesstätte, Förderschwerpunkt soziale, emotionale Entwicklung (HPTse) der Lebenshilfe Ostallgäu e.V. Für diese Vorhaben stehen nun rund 23.000 Euro zur Verfügung. „Ich freue mich sehr, dass wir im dritten Aufruf so zahlreiche und kreative Vorhaben mit einem kleinen finanziellen Beitrag unterstützen und so das Bürgerengagement im Ostallgäu weiter stärken können“, sagt Landrätin Zinnecker. Zudem wurde vom Holzforum Allgäu e. V. über die Ergebnisse aus dem abgeschlossenen und über LEADER geförderten Kooperationsprojekt „Netzwerk Wald & Holz im Allgäu – Gemeinsam mehr erreichen“ berichtet.
 
„Das LEADER-Förderprogramm beweist sich gerade in diesen herausfordernden Zeiten für die ländlichen Regionen als ein wertvolles Instrument, das es weiterhin zu nutzen gilt“, so Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. Aktuell läuft die Vorbereitung der zukünftigen LEADER-Förderperiode auf Hochtouren.
 
Innovative oder modellhafte Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können in der aktuellen Förderperiode noch bis Ende 2022 beantragt werden. Für die Umsetzung der LES stehen Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich eingereicht werden.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 08.07.2021

Vorübergehend Kfz-Abmeldungen in der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg nicht möglich

Der Service steht voraussichtlich ab Oktober wieder zur Verfügung.

Aus betrieblichen Gründen ist die Abmeldung von Kraftfahrzeugen im Einwohnermeldeamt der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg vorübergehend nicht möglich. Voraussichtlich ab Oktober steht Ihnen der Kfz-Abmeldeservice in der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg wieder zur Verfügung.
 
Für die Abmeldung eines Kraftfahrzeugs können sich Bürger*innen daher entweder an den Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu in Marktoberdorf oder an die Kfz-Zulassungsstelle in Füssen wenden. Die Abmeldung eines einzelnen Fahrzeugs ist ohne Termin in Marktoberdorf oder Füssen möglich. Für die Abmeldung mehrerer Fahrzeuge ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig (08342/911-444 oder online-Terminvereinbarung www.buerger-ostallgaeu.de).

Mitteilung vom 06.07.2021

Ab Mittwoch: Terminvereinbarung in den Impfzentren aufgehoben

Die Anmeldungszahlen in den Impfzentren sind seit etwa zwei Wochen eingebrochen, die Wartelisten der bayerischen Anmeldesoftware (BayIMCO) nahezu leer.

Die Impfzentren werden für jedermann geöffnet: Da die Nachfrage nach Impfangeboten sinkt, heben Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren gemeinsam mit dem Roten Kreuz als Betreiber der Impfzentren die Terminvereinbarung ab Mittwoch, 7. Juli 2021, auf. Landrätin Maria Rita Zinnecker sagt: „Wir tun alles, um die Situation zu verbessern und es den Impfwilligen so einfach wie möglich zu machen, den Impfschutz für sich selbst und auch im Interesse von uns allen zu erhalten.“
 
Die Anmeldungszahlen in den Impfzentren sind seit etwa zwei Wochen eingebrochen, die Wartelisten der bayerischen Anmeldesoftware (BayIMCO) nahezu leer. Aufgrund der seit Wochen niedrigen Inzidenzwerte scheint für viele die Gefahr der Corona-Pandemie in den Hintergrund gerückt zu sein. Der eine oder andere sieht möglicherweise auch ein Problem darin, noch rechtzeitig vor dem Ferienbeginn den vollen Impfschutz zu erhalten und wartet lieber ab. Die Impfquote in Landkreis und Stadt liegt erst bei knapp 50 Prozent.
 
Vor diesem Hintergrund haben sich die Verantwortlichen von Rotem Kreuz, Stadt und Landkreis jetzt entschieden, die Impfzentren für jedermann zu öffnen. Das heißt, während der Betriebszeiten kann jeder Impfwillige dort einfach vorbeikommen und erhält seine Impfung. Eine vorherige Anmeldung oder Registrierung in der bayernweiten Software (BayIMCO) ist nicht mehr nötig; dies wird im Impfzentrum erledigt. Als Impfstoffe stehen BioNTech und Moderna zur Verfügung.
 
Die Öffnung gilt auch für Zweitimpfungen. Wer bereits eine Erstimpfung hat, kann innerhalb der von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Zeitkorridore nach seiner Erstimpfung, einfach im Impfzentrum vorbeikommen und erhält seine Zweitimpfung. Dies gilt auch für alle, die sich registriert und bereits einen Termin erhalten haben und ebenso für alle, die bereits einen Termin zur Zweitimpfung erhalten haben. Wer an seinem vereinbarten Termin festhalten möchte, kann dies natürlich auch tun. Die Termine haben – sofern gewünscht – nach wie vor Bestand.
 
Die Impfzentren in Marktoberdorf (Nordstraße 12) und in Kaufbeuren (Alte Weberei 4) haben von Montag bis Sonntag jeweils von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.
 
Sonntag ist Johnson-Tag
 
Eine weitere Maßnahme wird dabei auch der sogenannte „Johnson-Tag“ sein. Den Impfzentren stehen einige Hundert Impfdosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson zur Verfügung. Die Besonderheit dabei ist, dass bei diesem Impfstoff eine einmalige Impfung genügt, das heißt wer Terminschwierigkeiten wegen einer Zweitimpfung befürchtet, hat hier einen einfacheren Weg, um den vollen Impfschutz zu erhalten. In den beiden Impfzentren wird am Sonntag, 11. Juli 2021, und in Marktoberdorf zusätzlich am Montag, 12. Juli 2021, an alle, die dies wünschen und solange der Vorrat reicht, der Impfstoff von Johnson & Johnson verimpft werden. Auch hier gilt: Es ist keine Terminvereinbarung erforderlich, Impfwillige können einfach während der Öffnungszeiten vorbeikommen.
 
Bei den Sonderaktionen ist den Verantwortlichen bewusst, dass es ohne die bisher übliche Terminvergabe zu Wartezeiten kommen kann. Dies wird aber im Interesse einer Erhöhung der Impfbereitschaft und der Vermeidung, dass Impfstoff in den Kühlschränken bleibt, in Kauf genommen.

Mitteilung vom 05.07.2021

Veterinäramt Ostallgäu: Christof Knitz folgt auf Franz Götz

Dr. Christof Knitz ist seit Anfang dieses Jahres neuer Leiter des Veterinäramts im Landratsamt Ostallgäu. Er folgt auf Dr. Franz Götz.

Dr. Christof Knitz. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Götz war nach 17 Jahren an der Spitze des Veterinäramts in den Ruhestand gegangen.
  
Knitz war nach dem Studium der Tiermedizin zunächst in der kurativen Großtier- und Pferdepraxis tätig und ist seit 20 Jahren Amtstierarzt des Freistaats Bayern. Der Leitende Veterinärdirektor war nach amtstierärztlicher Tätigkeit im Landkreis Lindau und bei der Regierung von Schwaben die vergangenen zehn Jahre als Referent im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz insbesondre im Bereich der Tierseuchenbekämpfung und als Mitarbeiter im Büro des Staatsministers an verantwortlichen Positionen eingesetzt. Jüngst wurde Knitz in den Landesausschuss der Bayerischen Tierseuchenkasse berufen.
  
„Fairer Umgang mit den Landwirten und den Lebensmittelunternehmern wichtig“

  
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Christof Knitz einen so erfahrenen Amtstierarzt, der alle Ebenen kennt, als neuen Leiter des Veterinäramts gewinnen konnten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Das Ostallgäu ist einer der Landkreise Bayerns mit der höchsten Viehdichte und ein Zentrum der Viehzucht und des Viehhandels. Knitz sagt: „Mir ist ein immer fairer Umgang mit den Landwirten und den Lebensmittelunternehmern wichtig. Besonders am Herzen liegen mir bei meiner Tätigkeit der Tierschutz und die Tierseuchenbekämpfung.“ Knitz ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er und seine Familie leben im westlichen Teil des Allgäus.

Mitteilung vom 02.07.2021

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis zum 31.10. haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihre Schulwegkosten im Schuljahr 20/21 vom Landkreis ersetzt zu bekommen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
 
Zeitersparnis als Voraussetzung
 
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden unter www.ostallgaeu.de.
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Frau Gellrich), 08342 911-445 (Frau Osterried) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).
 
Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden: www.ostallgaeu.de/schulweg

Mitteilung vom 01.07.2021

Ausgezeichnet: Landkreis Ostallgäu ist Digitale Bildungsregion

Das Zertifikat bekam Landrätin Maria Rita Zinnecker von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. Der Landkreis ist schon seit 2014 „Bildungsregion in Bayern“.

V. l.: Dr. German Penzholz, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo / Bildquelle: Staatsministerium für Unterricht und Kultus).

Der Landkreis Ostallgäu ist nun offiziell „Digitale Bildungsregion“: Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo überreichte Landrätin Maria Rita Zinnecker in einem Festakt kürzlich das Zertifikat. Insgesamt sechs schwäbische Landkreise und die Stadt Kempten haben die Auszeichnung erhalten.
 
Der Landkreis Ostallgäu ist schon seit 2014 „Bildungsregion in Bayern“. In einer Bildungsregion werden die verschiedenen Akteure im Bereich Bildung miteinander vernetzt, um die Angebote und Bedarfe in der Region in Einklang zu bringen. Mit der Digitalen Bildungsregion zeigen die ausgezeichneten Landkreise und Städte, dass sie das auch im Bereich Digitalisierung umsetzen.
 
In seiner Laudatio lobte Minister Piazolo das Ostallgäu für seine praktische Herangehensweise an das Thema. Als Beispiel nannte er das Projekt „Lets act“ des Kreisjugendrings, das gerade in der Corona-Zeit die digitalen Möglichkeiten nutzt, um Jugendliche zum ehrenamtlichen Engagement hinzuführen.
 
Ohne Pause an der Verbesserung der Bildung arbeiten
 
Landrätin Zinnecker sagte, dass die Vernetzung der Bildungsregion Ostallgäu zum Ziel habe, in allen Lebensbereichen Bildung zu fördern – nicht allein in Schule und Kindergarten. Das zeige sich an der guten Zusammenarbeit mit Vereinen und der Wirtschaft. Sie betonte, dass sich der Landkreis auf der Auszeichnung nicht ausruhe, sondern ohne Pause an der Verbesserung der Bildung arbeite.
 
Der Projektverantwortliche Dr. German Penzholz präsentierte exemplarisch zwei Projekte der Digitalen Bildungsregion Ostallgäu: Die Laptopspende im Frühjahr 2020, mit der in kürzester Zeit 400 gebrauchte Laptops von Privatpersonen und Firmen aufbereitet und an bedürftige Schüler für den Heimunterricht gegeben wurden. Zudem erklärte er das Projekt „ehrenamtliche Medienberater“, bei dem technikaffine Ehrenamtliche in bisher sechs Gemeinden Beratung beim Umgang mit digitalen Geräten anbieten.

Mitteilung vom 30.06.2021

Sozialstiftung Ostallgäu stellt frisch sanierten Forstweg vor

„Nur dank solcher Wege ist die Sozialstiftung in der Lage, bedürftigen Menschen zu helfen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker.

V. l.: Stephan Kleiner vom AELF, Landrätin Zinnecker und Revierleiter Stephan Fessler

Um auch künftig bedürftige Ostallgäuer Bürger*innen finanziell unterstützen zu können, hat die Sozialstiftung Ostallgäu in ihrem Wald bei Aufkirch einen Forst- und Rückeweg umfassend saniert. Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes stellte nun den 500 Meter langen Weg vor, der zur Erschließung des 14 Hektar großen Waldstücks im Oberwald und damit zur Erhaltung der Vermögenswerte der Stiftung dienen wird.
 
Josef Benedikt Kaiser hatte die Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu – vor inzwischen mehr als 125 Jahren gegründet, um in einer Zeit von Armut und Krankheit ein starkes soziales Zeichen zu setzen. In jedem Jahr spendet die Sozialstiftung Ostallgäu zwischen 5000 und 10.000 Euro an bedürftige Bürger*innen aus dem Landkreis. Die Basis dieser sozialen Tätigkeit sind etwa 30 Hektar Wald sowie eine zehn Hektar große, landwirtschaftlich genutzte Fläche.
 
Nachhaltige Bewirtschaftung des Stiftungswaldes als Grundlage
 
Vor allem durch die nachhaltige Bewirtschaftung des Stiftungswaldes wird ein Großteil der jährlichen Stiftungszweck-Zuwendungen erwirtschaftet. Betreut wird diese Bewirtschaftung von Stephan Fessler, Leiter des Forstreviers Buchloe, der auch den Wegebau im Oberwald begleitete. Fessler erklärte bei der Vorstellung, dass der Weg vor der Baumaßnahme in einem so schlechten Zustand gewesen sei, dass das Holz nicht mehr abgefahren werden konnte.
 
22.500 Euro kostete der neue Forstweg, die durch ein forstwirtschaftliches Förderprogramm des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie durch Eigenkapital der Stiftung aufgebracht wurden. Forstdirektor Stephan Kleiner vom AELF bezeichnete den Weg als „Türe zum Wald“, die nicht nur die Bewirtschaftung ermögliche, sondern für die Bürger*innen auch den Zugang zum Erholungsgebiet Wald.

Mitteilung vom 28.06.2021

„bergaufland Ostallgäu“: Entscheidungen über Förderung stehen an

Die Entscheidungen stehen auf der Tagesordnung der elften Sitzung des Entscheidungsgremiums der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am Mittwoch, 14. Juli, um 17 Uhr zu seiner elften Sitzung im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Dabei werden die Einzelmaßnahmen aus dem dritten Aufruf im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ für eine mögliche Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen.
 
„Ich freue mich über die zahlreichen kreativen kleineren Vorhaben, die im Rahmen unseres dritten Aufrufs zur Unterstützung des Bürgerengagements eingereicht wurden“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der elften Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die im dritten Aufruf eingereichten Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ für eine mögliche Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Darüber hinaus wird über die Ergebnisse des bereits abgeschlossenen Kooperationsprojekts „Netzwerk Wald & Holz im Allgäu – Gemeinsam mehr Erreichen!“ informiert. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird zudem über Aktuelles zu LEADER informieren. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Innovative oder modellhafte Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können noch bis Ende 2022 beantragt werden. Für die Umsetzung der LES stehen Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich eingereicht werden.
 
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 24.06.2021

Blauzungen-Restriktionsgebiet wird aufgehoben

Das Restriktionsgebiet in Bayern wird zum 25. Juni aufgehoben. Der Landkreis Ostallgäu ist mit seinem nördlich gelegenen Teil davon betroffen.

Darüber hat Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber die von der Restriktionszone umfassten Landkreise informiert.
 
„Das ist eine wirklich gute und erfreuliche Nachricht, auf die unsere Landwirte und ich schon seit langem warten. Ich freue mich, dass der Viehhandel nun wieder in normale Bahnen zurückkehren kann“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Durch die seit mehr als zwei Jahren bestehende Restriktionszone hatten die bayerischen Landwirte teils erhebliche Einschränkungen beim Handel mit ihren Tieren hinnehmen müssen. Das Ostallgäu als einer der viehdichtesten Landkreise Bayerns war davon besonders stark betroffen.
 
Ab 25. Juni keine Einschränkungen mehr
 
Die Grundlagen für die Aufhebung der Restriktionszone haben die Landwirtschaft, die Politik und die Veterinärverwaltung durch intensive Bemühungen geschaffen. Als Lohn für die Mühen hat nun die EU-Kommission dafür die Zustimmung gegeben. Das Landratsamt Ostallgäu hebt die bestehende Allgemeinverfügung auf, sodass ab 25. Juni keine Einschränkungen in Bezug auf die Blauzungenkrankheit mehr gelten.
 
Das Blauzungenvirus ist in weiten Teilen Europas aber weiterhin verbreitet. Landrätin Zinnecker: „Wir empfehlen deshalb dringend die Fortführung der Impfung. Es wäre schade, die aktuelle Impfdecke jetzt zu verringern und in ein paar Wochen oder Monaten gegebenenfalls erneut von Handelsbeschränkungen betroffen zu sein und von vorne mit der Grundimmunisierung beginnen zu müssen.“
 
Die Blauzungenkrankheit ist eine Viruserkrankung, an der in der Regel Schafe und auch Rinder ernsthaft erkranken. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich. Während des aktuellen Blauzungenkrankheit-Geschehens ist in Bayern bislang kein Fall der Blauzungenkrankheit nachgewiesen worden.

Mitteilung vom 22.06.2021

Genusstage 2021: Gastronomen und Erzeuger gesucht

Vom 20.9. bis 3.10.2021 sollen die Genusstage wieder die Zusammenarbeit von Gastronomie, Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung anstoßen.

Andreas Schießl (links) vom Krämooshof und Michael Roiser vom Gasthaus Krone Weicht – nur eine von vielen Lieferbeziehungen der Genusstage. (Bildquelle: Landkreis Ostallgäu)

Damit zeigen die Genusstage im Ostallgäu und Kaufbeuren dann bereits zum dritten Mal, was unsere Region kulinarisch zu bieten hat. „Das Netzwerk der Genusstage ist immer offen für neue Mitstreiter. Gastronomen, die Wert auf den regionalen Bezug von Lebensmitteln legen oder Erzeuger, die ihre Produkte in der hiesigen Gastronomie vermarkten möchten, sollen sich bei uns melden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Gastronomen kreieren für die Genusstage aus den hochwertigen, regionalen Lebensmitteln eigens Genusstage-Gerichte, die sie auf eigens entworfenen Speisekarten präsentieren. Das Besondere: Die Gäste erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammen. Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen zudem wieder einen Blick hinter die Kulissen. So können Besucher direkt vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen.
 
Interessierte können sich beim Landratsamt melden

 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen in der Region langfristig zu stärken. „Die Genusstage sind als Initialzündung zu verstehen. Vielen unserer Gastronomen war gar nicht bewusst, welches Potenzial an hochwertigen und vielfältigen Produkten wir im Ostallgäu zu bieten haben. Über das Netzwerk der Genusstage wird dieses Potenzial sichtbar und die Akteure treten in den Austausch. Zudem hilft die Aktion, das Bewusstsein für regionale Lebensmittel im Gasthaus auch bei unseren Bürgerinnen und Bürgern zu stärken“, sagt Zinnecker.
 
Interessierte Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren können sich gerne noch bis Ende Juni beim Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu, Jana Betz, Telefon: 08342 911-353, E-Mail: jana.betz(at)lra-oal.bayern.de melden. Weitere Informationen gibt es unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Mitteilung vom 17.06.2021

Nach Pandemie-Einsatz: Landrätin verabschiedet Bundeswehr-Soldaten

„Jede einzelne Soldatin und jeder einzelne Soldat war eine riesige Unterstützung für uns“, sagte Landrätin Zinnecker zu den Soldaten.

Als Geschenk überreichte die Landrätin einen hochwertigen Zinnteller des Landkreises an Oberstleutnant Michael Bertram, Kommandeur des in Füssen stationierten Gebirgsaufklärungsbataillon 230. Bertram bedankte sich mit einem Wappen seines Bataillons für die gute Zusammenarbeit.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die am Corona-Einsatz im Landratsamt Ostallgäu beteiligten Bundeswehr-Soldaten verabschiedet und ihnen für ihr Engagement gedankt. „Ohne Sie hätten wir das nicht so gut gemeistert. Jede einzelne Soldatin und jeder einzelne Soldat war eine riesige Unterstützung für uns“, sagte Zinnecker zu den Soldaten.
   
Insgesamt waren von Oktober 2020 bis Juni 2021 136 Soldaten im Landratsamt in Marktoberdorf im Einsatz. 116 vom Gebirgsaufklärungsbataillon 230 und 20 vom Sanitätsregiment 3 aus Dornstadt. Eingesetzt wurden sie in den Bereichen Zentrale Ermittlung (Cluster-Team Schule, Kindergärten etc.), Zentrale Dienste, Datenerfassung, Infektionsschutzrecht sowie in den Bereichen Testung und Entlassungsgespräche.

Mitteilung vom 17.06.2021

Coronavirus: Verdachtsfälle der Delta-Variante im Ostallgäu

Bei den sieben Verdachtsfällen werden nun weitere Laboruntersuchungen vorgenommen.

Bei sieben bereits auf SARS-CoV2 positiv getesteten Personen haben weitere Laboruntersuchungen ergeben, dass es sich um eine Coronavirus–Mutation (Variante B.1.617), die erstmals in Indien nachgewiesen wurde, handelt. Ob es sich um die sogenannte VOC-Variante (B.1.617.2, Delta Variante) handelt, müssen noch weitere Laboruntersuchungen zeigen.
 
Die Indische Mutation hat nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen drei Varianten, von denen B.1.617.2 eine besorgniserregende Variante (VOC) ist. Neben einer höheren Ansteckungsfähigkeit meldet das Robert-Koch-Institut bei dieser Variante auch Fälle, die erst am Tag 15 bis 21 nach Kontakt symptomatisch erkranken oder ohne Krankheitszeichen positiv auf SARS-CoV2 getestet werden. Wichtig ist daher zu wissen, dass auch nach dem Ablauf der bisher bekannten vierzehntägigen Inkubationszeit die Erkrankung noch ausbrechen kann oder einen asymptomatischen Verlauf nimmt. Das Gesundheitsamt Ostallgäu rät daher allen Kontaktpersonen über den maßgeblichen 14-Tage-Zeitraum hinaus auf Symptome zu achten und sich regelmäßig zu testen.

Mitteilung vom 16.06.2021

Neue Telefonzeiten beim Frauentelefon für Ostallgäu und Kaufbeuren

Die Telefonfrauen sind montags bis freitags jeweils von 10 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 19 bis 21 Uhr erreichbar unter Telefon 08341-101010.

Das Frauen- und Familientelefon für Ostallgäu und Kaufbeuren mit seiner neuen Leiterin Doris Wenzel ändert seine Telefonzeiten. Die Telefonfrauen sind von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag von 19 bis 21 Uhr erreichbar unter Telefon 08341 101010. 
 
In seelischen Krisensituationen Freunde oder Familie um Hilfe zu bitten, ist für viele Menschen schwer. Oft gibt es auch schlicht niemanden, dem sie sich anvertrauen könnten. Einfach mal erzählen, in großer Not und großer Einsamkeit, das ermöglichen die ehrenamtlichen Telefonfrauen den Hilfesuchenden am Telefon. Sie hören zu, stehen zur Seite und vermitteln Hilfe. Anonym, vertraulich, regional.
 
Die Telefonfrauen
 
Derzeit arbeiten zehn Frauen ehrenamtlich mit. Die Jüngste ist eine Studentin von Anfang 20, die Älteste über 70 Jahre alt und von Beginn an dabei. In einer qualifizierten Ausbildung haben sie gelernt, auf die Anruferinnen einzugehen ohne ungebetene Ratschläge zu geben. Aber es gibt natürlich auch Rat oder zumindest Tipps, wo es Hilfe gibt, für Anruferinnen, die das wünschen.
 
Das Frauentelefon wird finanziell gefördert von der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu. Infos auch bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Tel. 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 11.06.2021

Touristische Betriebe und Orte blicken optimistisch auf die Sommersaison

Eine Befragung unter den Mitgliedsgemeinden des Tourismusverbands zu den ersten beiden Wochen nach Wiederöffnung gibt Anlass für positive Erwartungen.

„Betriebe, Gäste und insbesondere auch die Mitarbeitenden im Tourismus sind froh und hoffnungsvoll, dass es nun endlich wieder losgehen konnte“, fasst Sebastian Gries, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu e.V., in einer ersten Bilanz die Erfahrungen nach den Öffnungen des Tourismus rechtzeitig zum Start der Pfingstferien zusammen.
 
Eine Befragung unter den Mitgliedsgemeinden des Tourismusverbands zu den ersten beiden Wochen nach Wiederöffnung gibt Anlass für positive Erwartungen. Die Stimmung bei Gästen wurde von allen beteiligten Orten als gut oder sehr gut bewertet. Coronabedingte Regelungen und Einschränkungen wie die Testpflicht wurden von den Gästen regelmäßig als erforderlich akzeptiert. Auch wenn das hohe Testaufkommen an einzelnen Tagen und Orten zu Engpässen führte, so seien die Menschen dennoch glücklich, endlich wieder verreisen zu können und einen Tapetenwechsel zu vollziehen, sagt Gries.
 
Zahlreiche Betriebe im Ostallgäu sind bereits ausgebucht
 
Die Gastgeber*innen blicken dabei etwas skeptischer auf die Pfingstferien zurück. Wiederkehrend sehr kurzfristige Änderungen und Bestimmungen haben Vorbereitungszeiten für die Betriebe und auch deren Planbarkeit stark eingeschränkt. Verlässliche dauerhafte Öffnungsmöglichkeiten sind für die Betriebe jedoch elementar wichtig. Mitarbeitende müssen aus der Kurzarbeit zurückgeholt, Warenbestände aufgefüllt und Buchungen bestätigt werden. Deshalb hatten zu Pfingsten noch nicht alle Beherbergungsbetriebe im Ostallgäu wieder geöffnet. Aufgrund schwankender Inzidenzwerte war für einige das Risiko einer erneuten Schließung zu groß, erklärt Gries.
 
So waren zu Pfingsten auch noch zahlreiche Betten im Ostallgäu frei. Einzelne Orte berichten, nur etwa die Hälfte der Gästezahlen früherer Pfingstferien zu verzeichnen. „Das wirkt sich nicht nur in den Betrieben aus, auch die kommunale Tourismusfinanzierung durch Kur- und Fremdenverkehrsbeiträge gerät durch das lange Beherbergungsverbot und ausbleibende Gäste schnell in Schieflage. Auch Freizeitangebote wie Sporteinrichtungen, Bäder, Wege oder Bergbahnen werden hieraus mitfinanziert. Ein unterstützender Ausgleich durch Bund und Länder sollte wie 2020 deshalb auch für 2021 dringend geprüft werden“, sagt Gries.
 
Für die kommenden Sommerferien sind die Betriebe und Orte jedoch vor allem hoffnungsvoll und positiv gestimmt. Die Buchungslage in den Betrieben ist sehr gut und die hohe Nachfrage hält weiterhin an. Der Tourismusverband Ostallgäu erwartet eine gute Sommersaison 2021. Zahlreiche Betriebe im Ostallgäu sind bereits ausgebucht.

Mitteilung vom 07.06.2021

Auf in die Pedale: Stadtradeln steht kurz vor dem Start

Alle Ostallgäuer*innen können sich unter www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu registrieren und einem Team beitreten.

Am Sonntag, 13. Juni, startet das Ostallgäu in den Wettbewerb „Stadtradeln“. Aufgerufen sind alle, die im Ostallgäu wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder über einen Verein Bezug zum Landkreis haben. In drei Wochen, vom 13. Juni bis 3. Juli 2021, sollen so viele Fahrten und so viele Kilometer wie möglich geradelt werden. Es zählen alle Fahrten: zur Schule, zur Arbeit, im Alltag, zum Einkaufen oder in der Freizeit.
 
Alle Ostallgäuer*innen können sich unter www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu registrieren und einem Team in den teilnehmenden Kommunen Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Nesselwang, der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg oder direkt unter dem Landkreis beitreten. Die Kilometer werden über die Stadtradeln-App, über das Online-Portal oder in Papierform eingegeben.
 
„Unser Ostallgäu ist eine ausgezeichnete und vielseitige Radregion mit zahllosen Radwegen, die zu wunderbaren Zielen führen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker und ergänzt: „Im Team zu radeln spornt an und jeder Teilnehmer kann trotz Corona-Einschränkungen an einem gemeinsamen Erfolg arbeiten.“ Die Teams treten gegeneinander an, das heißt, möglichst viele Mitradler für das eigene Team gewinnen und Kilometer sammeln. Alle Kilometer werden auf Kommunenebene und dann auf den Landkreis zusammengezählt. Wer die meisten Kilometer hat, kann gewinnen, aber auch das stärkste Team hat Gewinnchancen.
 
Schulteams können parallel zum Stadtradeln am bayernweiten Wettbewerb Schulradeln (www.stadtradeln.de/schulradeln-bayern) teilnehmen. Der Kreisjugendring Ostallgäu ruft alle Jugendlichen über seinen Facebook-Kanal auf, ein Bild von sich und ihrem Fahrrad einzureichen. Das meistgeklickte Bild eines Stadtradeln-Teilnehmers wird ausgezeichnet. Die teilnehmenden Kommunen bieten zudem eigene Aktionen wie geführte Touren oder Wettbewerbe für die Teilnehmer an. Informationen dazu gibt es auf den Stadtradeln-Seiten der einzelnen Kommunen.
 
Bereits jetzt haben sich mehr als 1000 Teilnehmer in 140 Teams angemeldet. Drei Stadtradeln-Stars treten im Ostallgäu mit der zusätzlichen Herausforderung an, drei Wochen komplett auf ein Auto zu verzichten. Wer das ist und wie es den drei Stadtradeln-Stars während des Wettbewerbs ergeht, können Sie auf www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu unter der Rubrik „Stadtradeln-Stars“ und in deren Blog-Beiträgen lesen.
 
Nähere Informationen dazu gibt es auf der Stadtradeln-Seite des Landkreises unter www.landkreis-ostallgaeu.de/stadtradeln.html.

Mitteilung vom 05.06.2021

Corona-Pandemie: Ministerrat beschließt Lockerungen ab 7. Juni 2021

Niedrigere Inzidenzen und steigende Impfquote ermöglichen deutliche Lockerungen der Beschränkungen.

Die Corona-Regeln ab 7. Juni im Überblick

1. Der Katastrophenfall in Bayern wird zum 7. Juni aufgehoben.

 

2. Nur noch zwei Inzidenzschwellen (50 und 100):
Es gibt nur noch zwei Inzidenzkategorien: Gebiete mit Inzidenz < 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich < 35 entfällt. Das macht es allen leichter, sich auf klare Regelungen vor Ort einzustellen.

 

3. Vor diesem Hintergrund gelten ab dem 7. Juni als neue 13. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) für den Inzidenzbereich < 100 folgende Maßnahmen:

 

  • Allgemeine Kontaktbeschränkung: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
  • Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.) werden wieder möglich: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50,  drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedürfen nicht Geimpfte oder  Genesene eines negativen Tests.
  • Schulen: Ab dem 7. Juni findet in Gebieten mit Inzidenz < 50 wieder einschränkungsloser Präsenzunterricht für alle Schulen statt. Ab dem 21. Juni gilt das auch für alle Gebiete mit Inzidenz < 100. Bei entsprechend niedrigen Inzidenzen kehrt damit dann fast ganz Bayern zum normalen Schulbetrieb zurück. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“).
  • Kindertagesstätten kehren – soweit noch Einschränkungen bestehen – analog zu den Schulen zum Normalbetrieb zurück, bei Inzidenz < 100 also ab dem 21. Juni.
  • Hochschulen: Die Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.
  • Handel und Geschäfte: Bei einer Inzidenz unter 100 wird der Handel allgemein geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt.
  • Märkte: Märkte können outdoor wieder sämtliche Waren verkaufen.
  • Gastronomie: Die Innengastronomie wird geöffnet und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 24 h (bisher 22 h) bei einer Inzidenz unter 100 offenbleiben. Ein negativer Test ist nur bei Inzidenz zwischen 50 und 100 erforderlich. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen. Reine Schankwirtschaften bleiben indoor geschlossen.
  • Hotellerie, Beherbergung: Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten). In Gebieten mit einer Inzidenz < 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden.
  • Freizeiteinrichtungen: Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.
  • Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.
  • Flusskreuzfahrten werden ab dem 7. Juni wieder möglich unter der Voraussetzung eines negativen Tests vor jedem Landgang in Bayern und bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt.
  • Kulturelle Veranstaltungen: Veranstaltungen unter freiem Himmel sind ab dem 7. Juni bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedarf es eines Tests. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.
  • Gottesdienste: Ab dem 7. Juni ist in Gebieten mit einer Inzidenz < 100 der Gemeindegesang wieder erlaubt (indoor mit FFP2-Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet.
  • Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind künftig indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept). Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze (mit Abstand) zulässig.
  • Sport: Für alle wird Sport (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz < 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Es ist die gleiche Anzahl an Zuschauern möglich wie bei kulturellen Veranstaltungen, unter freiem Himmel also 500 Personen (bei fester Bestuhlung). Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.
  • München wird der einzige deutsche Austragungsort im Rahmen der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft sein. Die Staatregierung unterstützt ausdrücklich Überlegungen, als Testlauf und Pilotprojekt für den Sport die Spiele der Fußball-Europameisterschaft unter strengen Hygienevorgaben und mit einer erweiterten Zuschauerzahl zuzulassen. Es ist jetzt zu entscheiden, inwieweit unter den Voraussetzungen (1) vorbildlicher Infektionsschutzkonzepte der Spielveranstalter, (2) eines negativen aktuellen PCR-Tests jedes einzelnen Zuschauers und (3) einer gesicherten Zerstreuung der Zuschauer vor und nach dem Spiel ausnahmsweise erhöhte Zuschauerzahlen von bis zu 20 % der Kapazität (das sind ca. 14.000) zugelassen werden können.
  • Alten- und Pflegeheime: Die Testpflicht für Besucher entfällt in Gebieten mit Inzidenz < 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig.

  

4. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird die nötigen Rechtsänderungen vornehmen. Die zuständigen Staatsministerien werden beauftragt, die geltenden Hygienerahmenkonzepte entsprechend anzupassen.

 

  • Bundesnotbremse eins zu eins: In Gebieten  mit einer Inzidenz > 100 gilt die Bundesnotbremse künftig eins zu eins. Es gibt keine ergänzenden bayerischen Regelungen mehr. Für die Ausgangssperre heißt das, dass – wie vom Bund vorgesehen – zwischen 22 und 24 Uhr im Freien künftig körperlichen Bewegung erlaubt ist („Hamburger Modell“). Es besteht die Hoffnung, dass die Inzidenzen dauerhaft und flächendeckend so stark sinken, dass es künftig nur wenige Gebiete gibt, die noch von der Bundesnotbremse erfasst werden.
  • Entbürokratisierung: Zusätzliche Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungsbehörden sind nicht mehr erforderlich. Alle Regelungen ergeben sich direkt aus der Verordnung selbst.
Mitteilung vom 01.06.2021

Sperrung Kreisstraße OAL 1: Deckenbauarbeiten zwischen Schwalten und Guggenmoosen

Die OAL 1 ist zwischen der Einmündung Luimoos und Guggenmoosen wegen Deckenbauarbeiten vom 7. bis voraussichtlich 11.6.2021 komplett gesperrt.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird der marode Fahrbahnbelag erneuert. Die beschilderte Umleitung verläuft ab Lachen über Rückholz, Wald, Albisried, Lengenwang nach Seeg und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 01.06.2021

Umzug: Vorübergehende Schließung der Ausländerbehörde Ostallgäu

Sie wird in das Erdgeschoss des Landratsamtes umziehen und ist deshalb vom 7. Juni bis einschließlich 11. Juni 2021 geschlossen.

Nur in Notfällen ist die Ausländerbehörde unter der Telefonnummer 08342 911-337 erreichbar. Aufgrund des Umzugs sind zeitweise Unterbrechungen der Telefonverbindung nicht auszuschließen.
 
Umzugsbedingt sind in diesem Zeitraum keine Terminvereinbarungen oder persönliche Vorsprachen möglich. Anträge können per E-Mail an auslaenderbehoerde(at)lra-oal.bayern.de übermittelt oder per Post geschickt werden an:
 
Landratsamt Ostallgäu
Ausländerbehörde
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
 
Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Mitteilung vom 01.06.2021

Wissen, wo’s herkommt: Regionalmanagement Landkreis Ostallgäu und Öko-Modellregion Ostallgäu stellen Kommunikationsbaukasten vor

„Der Kommunikationsbaukasten soll als Verbindung zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen dienen", erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Landrätin Zinnecker und Florian Timmermann stellen den Kommunikationsbaukasten vor. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

„Der Trend zu einem starken regionalen Bewusstsein wird immer größer. Wir haben im Ostallgäu so viele Erzeuger von hochwertigen Lebensmitteln, die auch direkt hier in der Region verarbeitet werden. Das sollte jeder erfahren“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Gemeinsam haben Jana Betz vom Regionalmanagement des Landkreises, die auch das erfolgreiche Projekt „Genusstage“ koordiniert, und Florian Timmermann, Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, einen neuen Kommunikationsbaukasten entwickelt. In einer Online-Konferenz stellten sie Gastwirten und Erzeugern die neuen Hilfsmittel und deren Einsatzmöglichkeiten vor. Konkret geht es dabei um Aufsteller und Wandtafeln, die den Kunden beziehungsweise Gast auf die Initiative „Regionaler Genuss direkt auf den Tisch“ hinweisen soll, aber auch als Vorlagen für Facebook und Instagram genutzt werden können. „Das macht mich doch neugierig, wenn ich erfahre, dass es hier etwa einen Burger gibt, der mit den besten Zutaten aus der Region belegt ist“, erklärt Jana Betz. „Diese Chance auf beste direkte Werbung müssen wir nutzen!“
 
Die von der Designgruppe Koop designten Elemente wurden in den Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren-Neugablonz hochwertig hergestellt. Die einzelnen Teile des Sets können von jedem Verwender individuell bestückt werden. Ob als Tischaufsteller für Gerichte mit regionalen Zutaten oder Info-Tafeln. Ein weiterer Bestandteil des Baukastens „Wissen, wo’s herkommt“ ist die Erstellung eines aussagekräftigen Kurzporträts von Hof und Betrieb, so erfahren die Menschen, wer hinter den Lebensmitteln steht. Dazu wurde die Journalistin Anne Roth engagiert, die dabei die Erzeuger anleiten und unterstützen wird.
 
„Der Kommunikationsbaukasten soll als Verbindung zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen dienen. Wir erhoffen uns dadurch eine engere Zusammenarbeit und einen Austausch der Akteure und damit einen Mehrwert für die Region. Das entspricht ganz dem Ansatz der Öko-Modellregionen, neue Potenziale vor Ort zu entfalten und die Menschen zum Gestalten animieren“, fasst es Florian Timmermann zusammen.
Um die teilnehmenden Gastronomen und Erzeuger zu unterstützen, auch hinsichtlich der Einschränkungen durch die Corona Pandemie, übernimmt der Landkreis Ostallgäu den Großteil der Kosten und stellt den Kommunikationsbaukasten Gastronomen und Erzeugern gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung.
 
Am Kommunikationsbaukasten interessierte Gastronomen oder Erzeuger können sich gerne bei Florian Timmermann (florian.timmermann(at)lra-oal.bayern.de) oder Jana Betz (jana.betz(at)lra-oal.bayern.de) melden.