Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 17.06.2021

Nach Pandemie-Einsatz: Landrätin verabschiedet Bundeswehr-Soldaten

„Jede einzelne Soldatin und jeder einzelne Soldat war eine riesige Unterstützung für uns“, sagte Landrätin Zinnecker zu den Soldaten.

Als Geschenk überreichte die Landrätin einen hochwertigen Zinnteller des Landkreises an Oberstleutnant Michael Bertram, Kommandeur des in Füssen stationierten Gebirgsaufklärungsbataillon 230. Bertram bedankte sich mit einem Wappen seines Bataillons für die gute Zusammenarbeit.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die am Corona-Einsatz im Landratsamt Ostallgäu beteiligten Bundeswehr-Soldaten verabschiedet und ihnen für ihr Engagement gedankt. „Ohne Sie hätten wir das nicht so gut gemeistert. Jede einzelne Soldatin und jeder einzelne Soldat war eine riesige Unterstützung für uns“, sagte Zinnecker zu den Soldaten.
   
Insgesamt waren von Oktober 2020 bis Juni 2021 136 Soldaten im Landratsamt in Marktoberdorf im Einsatz. 116 vom Gebirgsaufklärungsbataillon 230 und 20 vom Sanitätsregiment 3 aus Dornstadt. Eingesetzt wurden sie in den Bereichen Zentrale Ermittlung (Cluster-Team Schule, Kindergärten etc.), Zentrale Dienste, Datenerfassung, Infektionsschutzrecht sowie in den Bereichen Testung und Entlassungsgespräche.

Mitteilung vom 17.06.2021

Coronavirus: Verdachtsfälle der Delta-Variante im Ostallgäu

Bei den sieben Verdachtsfällen werden nun weitere Laboruntersuchungen vorgenommen.

Bei sieben bereits auf SARS-CoV2 positiv getesteten Personen haben weitere Laboruntersuchungen ergeben, dass es sich um eine Coronavirus–Mutation (Variante B.1.617), die erstmals in Indien nachgewiesen wurde, handelt. Ob es sich um die sogenannte VOC-Variante (B.1.617.2, Delta Variante) handelt, müssen noch weitere Laboruntersuchungen zeigen.
 
Die Indische Mutation hat nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen drei Varianten, von denen B.1.617.2 eine besorgniserregende Variante (VOC) ist. Neben einer höheren Ansteckungsfähigkeit meldet das Robert-Koch-Institut bei dieser Variante auch Fälle, die erst am Tag 15 bis 21 nach Kontakt symptomatisch erkranken oder ohne Krankheitszeichen positiv auf SARS-CoV2 getestet werden. Wichtig ist daher zu wissen, dass auch nach dem Ablauf der bisher bekannten vierzehntägigen Inkubationszeit die Erkrankung noch ausbrechen kann oder einen asymptomatischen Verlauf nimmt. Das Gesundheitsamt Ostallgäu rät daher allen Kontaktpersonen über den maßgeblichen 14-Tage-Zeitraum hinaus auf Symptome zu achten und sich regelmäßig zu testen.

Mitteilung vom 16.06.2021

Neue Telefonzeiten beim Frauentelefon für Ostallgäu und Kaufbeuren

Die Telefonfrauen sind montags bis freitags jeweils von 10 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 19 bis 21 Uhr erreichbar unter Telefon 08341-101010.

Das Frauen- und Familientelefon für Ostallgäu und Kaufbeuren mit seiner neuen Leiterin Doris Wenzel ändert seine Telefonzeiten. Die Telefonfrauen sind von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag von 19 bis 21 Uhr erreichbar unter Telefon 08341 101010. 
 
In seelischen Krisensituationen Freunde oder Familie um Hilfe zu bitten, ist für viele Menschen schwer. Oft gibt es auch schlicht niemanden, dem sie sich anvertrauen könnten. Einfach mal erzählen, in großer Not und großer Einsamkeit, das ermöglichen die ehrenamtlichen Telefonfrauen den Hilfesuchenden am Telefon. Sie hören zu, stehen zur Seite und vermitteln Hilfe. Anonym, vertraulich, regional.
 
Die Telefonfrauen
 
Derzeit arbeiten zehn Frauen ehrenamtlich mit. Die Jüngste ist eine Studentin von Anfang 20, die Älteste über 70 Jahre alt und von Beginn an dabei. In einer qualifizierten Ausbildung haben sie gelernt, auf die Anruferinnen einzugehen ohne ungebetene Ratschläge zu geben. Aber es gibt natürlich auch Rat oder zumindest Tipps, wo es Hilfe gibt, für Anruferinnen, die das wünschen.
 
Das Frauentelefon wird finanziell gefördert von der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu. Infos auch bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Tel. 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 11.06.2021

Touristische Betriebe und Orte blicken optimistisch auf die Sommersaison

Eine Befragung unter den Mitgliedsgemeinden des Tourismusverbands zu den ersten beiden Wochen nach Wiederöffnung gibt Anlass für positive Erwartungen.

„Betriebe, Gäste und insbesondere auch die Mitarbeitenden im Tourismus sind froh und hoffnungsvoll, dass es nun endlich wieder losgehen konnte“, fasst Sebastian Gries, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu e.V., in einer ersten Bilanz die Erfahrungen nach den Öffnungen des Tourismus rechtzeitig zum Start der Pfingstferien zusammen.
 
Eine Befragung unter den Mitgliedsgemeinden des Tourismusverbands zu den ersten beiden Wochen nach Wiederöffnung gibt Anlass für positive Erwartungen. Die Stimmung bei Gästen wurde von allen beteiligten Orten als gut oder sehr gut bewertet. Coronabedingte Regelungen und Einschränkungen wie die Testpflicht wurden von den Gästen regelmäßig als erforderlich akzeptiert. Auch wenn das hohe Testaufkommen an einzelnen Tagen und Orten zu Engpässen führte, so seien die Menschen dennoch glücklich, endlich wieder verreisen zu können und einen Tapetenwechsel zu vollziehen, sagt Gries.
 
Zahlreiche Betriebe im Ostallgäu sind bereits ausgebucht
 
Die Gastgeber*innen blicken dabei etwas skeptischer auf die Pfingstferien zurück. Wiederkehrend sehr kurzfristige Änderungen und Bestimmungen haben Vorbereitungszeiten für die Betriebe und auch deren Planbarkeit stark eingeschränkt. Verlässliche dauerhafte Öffnungsmöglichkeiten sind für die Betriebe jedoch elementar wichtig. Mitarbeitende müssen aus der Kurzarbeit zurückgeholt, Warenbestände aufgefüllt und Buchungen bestätigt werden. Deshalb hatten zu Pfingsten noch nicht alle Beherbergungsbetriebe im Ostallgäu wieder geöffnet. Aufgrund schwankender Inzidenzwerte war für einige das Risiko einer erneuten Schließung zu groß, erklärt Gries.
 
So waren zu Pfingsten auch noch zahlreiche Betten im Ostallgäu frei. Einzelne Orte berichten, nur etwa die Hälfte der Gästezahlen früherer Pfingstferien zu verzeichnen. „Das wirkt sich nicht nur in den Betrieben aus, auch die kommunale Tourismusfinanzierung durch Kur- und Fremdenverkehrsbeiträge gerät durch das lange Beherbergungsverbot und ausbleibende Gäste schnell in Schieflage. Auch Freizeitangebote wie Sporteinrichtungen, Bäder, Wege oder Bergbahnen werden hieraus mitfinanziert. Ein unterstützender Ausgleich durch Bund und Länder sollte wie 2020 deshalb auch für 2021 dringend geprüft werden“, sagt Gries.
 
Für die kommenden Sommerferien sind die Betriebe und Orte jedoch vor allem hoffnungsvoll und positiv gestimmt. Die Buchungslage in den Betrieben ist sehr gut und die hohe Nachfrage hält weiterhin an. Der Tourismusverband Ostallgäu erwartet eine gute Sommersaison 2021. Zahlreiche Betriebe im Ostallgäu sind bereits ausgebucht.

Mitteilung vom 07.06.2021

Auf in die Pedale: Stadtradeln steht kurz vor dem Start

Alle Ostallgäuer*innen können sich unter www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu registrieren und einem Team beitreten.

Am Sonntag, 13. Juni, startet das Ostallgäu in den Wettbewerb „Stadtradeln“. Aufgerufen sind alle, die im Ostallgäu wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder über einen Verein Bezug zum Landkreis haben. In drei Wochen, vom 13. Juni bis 3. Juli 2021, sollen so viele Fahrten und so viele Kilometer wie möglich geradelt werden. Es zählen alle Fahrten: zur Schule, zur Arbeit, im Alltag, zum Einkaufen oder in der Freizeit.
 
Alle Ostallgäuer*innen können sich unter www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu registrieren und einem Team in den teilnehmenden Kommunen Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Nesselwang, der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg oder direkt unter dem Landkreis beitreten. Die Kilometer werden über die Stadtradeln-App, über das Online-Portal oder in Papierform eingegeben.
 
„Unser Ostallgäu ist eine ausgezeichnete und vielseitige Radregion mit zahllosen Radwegen, die zu wunderbaren Zielen führen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker und ergänzt: „Im Team zu radeln spornt an und jeder Teilnehmer kann trotz Corona-Einschränkungen an einem gemeinsamen Erfolg arbeiten.“ Die Teams treten gegeneinander an, das heißt, möglichst viele Mitradler für das eigene Team gewinnen und Kilometer sammeln. Alle Kilometer werden auf Kommunenebene und dann auf den Landkreis zusammengezählt. Wer die meisten Kilometer hat, kann gewinnen, aber auch das stärkste Team hat Gewinnchancen.
 
Schulteams können parallel zum Stadtradeln am bayernweiten Wettbewerb Schulradeln (www.stadtradeln.de/schulradeln-bayern) teilnehmen. Der Kreisjugendring Ostallgäu ruft alle Jugendlichen über seinen Facebook-Kanal auf, ein Bild von sich und ihrem Fahrrad einzureichen. Das meistgeklickte Bild eines Stadtradeln-Teilnehmers wird ausgezeichnet. Die teilnehmenden Kommunen bieten zudem eigene Aktionen wie geführte Touren oder Wettbewerbe für die Teilnehmer an. Informationen dazu gibt es auf den Stadtradeln-Seiten der einzelnen Kommunen.
 
Bereits jetzt haben sich mehr als 1000 Teilnehmer in 140 Teams angemeldet. Drei Stadtradeln-Stars treten im Ostallgäu mit der zusätzlichen Herausforderung an, drei Wochen komplett auf ein Auto zu verzichten. Wer das ist und wie es den drei Stadtradeln-Stars während des Wettbewerbs ergeht, können Sie auf www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu unter der Rubrik „Stadtradeln-Stars“ und in deren Blog-Beiträgen lesen.
 
Nähere Informationen dazu gibt es auf der Stadtradeln-Seite des Landkreises unter www.landkreis-ostallgaeu.de/stadtradeln.html.

Mitteilung vom 05.06.2021

Corona-Pandemie: Ministerrat beschließt Lockerungen ab 7. Juni 2021

Niedrigere Inzidenzen und steigende Impfquote ermöglichen deutliche Lockerungen der Beschränkungen.

Die Corona-Regeln ab 7. Juni im Überblick

1. Der Katastrophenfall in Bayern wird zum 7. Juni aufgehoben.

 

2. Nur noch zwei Inzidenzschwellen (50 und 100):
Es gibt nur noch zwei Inzidenzkategorien: Gebiete mit Inzidenz < 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich < 35 entfällt. Das macht es allen leichter, sich auf klare Regelungen vor Ort einzustellen.

 

3. Vor diesem Hintergrund gelten ab dem 7. Juni als neue 13. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) für den Inzidenzbereich < 100 folgende Maßnahmen:

 

  • Allgemeine Kontaktbeschränkung: Bei Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz < 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Wie bereits bisher zählen Geimpfte und Genesene nach Vorgabe des Bundesrechts bei privater Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.
  • Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.) werden wieder möglich: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50,  drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedürfen nicht Geimpfte oder  Genesene eines negativen Tests.
  • Schulen: Ab dem 7. Juni findet in Gebieten mit Inzidenz < 50 wieder einschränkungsloser Präsenzunterricht für alle Schulen statt. Ab dem 21. Juni gilt das auch für alle Gebiete mit Inzidenz < 100. Bei entsprechend niedrigen Inzidenzen kehrt damit dann fast ganz Bayern zum normalen Schulbetrieb zurück. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“).
  • Kindertagesstätten kehren – soweit noch Einschränkungen bestehen – analog zu den Schulen zum Normalbetrieb zurück, bei Inzidenz < 100 also ab dem 21. Juni.
  • Hochschulen: Die Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.
  • Handel und Geschäfte: Bei einer Inzidenz unter 100 wird der Handel allgemein geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt.
  • Märkte: Märkte können outdoor wieder sämtliche Waren verkaufen.
  • Gastronomie: Die Innengastronomie wird geöffnet und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 24 h (bisher 22 h) bei einer Inzidenz unter 100 offenbleiben. Ein negativer Test ist nur bei Inzidenz zwischen 50 und 100 erforderlich. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen. Reine Schankwirtschaften bleiben indoor geschlossen.
  • Hotellerie, Beherbergung: Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten). In Gebieten mit einer Inzidenz < 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden.
  • Freizeiteinrichtungen: Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.
  • Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.
  • Flusskreuzfahrten werden ab dem 7. Juni wieder möglich unter der Voraussetzung eines negativen Tests vor jedem Landgang in Bayern und bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt.
  • Kulturelle Veranstaltungen: Veranstaltungen unter freiem Himmel sind ab dem 7. Juni bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedarf es eines Tests. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.
  • Gottesdienste: Ab dem 7. Juni ist in Gebieten mit einer Inzidenz < 100 der Gemeindegesang wieder erlaubt (indoor mit FFP2-Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet.
  • Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind künftig indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept). Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze (mit Abstand) zulässig.
  • Sport: Für alle wird Sport (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz < 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Es ist die gleiche Anzahl an Zuschauern möglich wie bei kulturellen Veranstaltungen, unter freiem Himmel also 500 Personen (bei fester Bestuhlung). Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.
  • München wird der einzige deutsche Austragungsort im Rahmen der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft sein. Die Staatregierung unterstützt ausdrücklich Überlegungen, als Testlauf und Pilotprojekt für den Sport die Spiele der Fußball-Europameisterschaft unter strengen Hygienevorgaben und mit einer erweiterten Zuschauerzahl zuzulassen. Es ist jetzt zu entscheiden, inwieweit unter den Voraussetzungen (1) vorbildlicher Infektionsschutzkonzepte der Spielveranstalter, (2) eines negativen aktuellen PCR-Tests jedes einzelnen Zuschauers und (3) einer gesicherten Zerstreuung der Zuschauer vor und nach dem Spiel ausnahmsweise erhöhte Zuschauerzahlen von bis zu 20 % der Kapazität (das sind ca. 14.000) zugelassen werden können.
  • Alten- und Pflegeheime: Die Testpflicht für Besucher entfällt in Gebieten mit Inzidenz < 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig.

  

4. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wird die nötigen Rechtsänderungen vornehmen. Die zuständigen Staatsministerien werden beauftragt, die geltenden Hygienerahmenkonzepte entsprechend anzupassen.

 

  • Bundesnotbremse eins zu eins: In Gebieten  mit einer Inzidenz > 100 gilt die Bundesnotbremse künftig eins zu eins. Es gibt keine ergänzenden bayerischen Regelungen mehr. Für die Ausgangssperre heißt das, dass – wie vom Bund vorgesehen – zwischen 22 und 24 Uhr im Freien künftig körperlichen Bewegung erlaubt ist („Hamburger Modell“). Es besteht die Hoffnung, dass die Inzidenzen dauerhaft und flächendeckend so stark sinken, dass es künftig nur wenige Gebiete gibt, die noch von der Bundesnotbremse erfasst werden.
  • Entbürokratisierung: Zusätzliche Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungsbehörden sind nicht mehr erforderlich. Alle Regelungen ergeben sich direkt aus der Verordnung selbst.
Mitteilung vom 01.06.2021

Sperrung Kreisstraße OAL 1: Deckenbauarbeiten zwischen Schwalten und Guggenmoosen

Die OAL 1 ist zwischen der Einmündung Luimoos und Guggenmoosen wegen Deckenbauarbeiten vom 7. bis voraussichtlich 11.6.2021 komplett gesperrt.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird der marode Fahrbahnbelag erneuert. Die beschilderte Umleitung verläuft ab Lachen über Rückholz, Wald, Albisried, Lengenwang nach Seeg und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 01.06.2021

Umzug: Vorübergehende Schließung der Ausländerbehörde Ostallgäu

Sie wird in das Erdgeschoss des Landratsamtes umziehen und ist deshalb vom 7. Juni bis einschließlich 11. Juni 2021 geschlossen.

Nur in Notfällen ist die Ausländerbehörde unter der Telefonnummer 08342 911-337 erreichbar. Aufgrund des Umzugs sind zeitweise Unterbrechungen der Telefonverbindung nicht auszuschließen.
 
Umzugsbedingt sind in diesem Zeitraum keine Terminvereinbarungen oder persönliche Vorsprachen möglich. Anträge können per E-Mail an auslaenderbehoerde(at)lra-oal.bayern.de übermittelt oder per Post geschickt werden an:
 
Landratsamt Ostallgäu
Ausländerbehörde
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
 
Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Mitteilung vom 01.06.2021

Wissen, wo’s herkommt: Regionalmanagement Landkreis Ostallgäu und Öko-Modellregion Ostallgäu stellen Kommunikationsbaukasten vor

„Der Kommunikationsbaukasten soll als Verbindung zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen dienen", erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Landrätin Zinnecker und Florian Timmermann stellen den Kommunikationsbaukasten vor. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

„Der Trend zu einem starken regionalen Bewusstsein wird immer größer. Wir haben im Ostallgäu so viele Erzeuger von hochwertigen Lebensmitteln, die auch direkt hier in der Region verarbeitet werden. Das sollte jeder erfahren“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Gemeinsam haben Jana Betz vom Regionalmanagement des Landkreises, die auch das erfolgreiche Projekt „Genusstage“ koordiniert, und Florian Timmermann, Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, einen neuen Kommunikationsbaukasten entwickelt. In einer Online-Konferenz stellten sie Gastwirten und Erzeugern die neuen Hilfsmittel und deren Einsatzmöglichkeiten vor. Konkret geht es dabei um Aufsteller und Wandtafeln, die den Kunden beziehungsweise Gast auf die Initiative „Regionaler Genuss direkt auf den Tisch“ hinweisen soll, aber auch als Vorlagen für Facebook und Instagram genutzt werden können. „Das macht mich doch neugierig, wenn ich erfahre, dass es hier etwa einen Burger gibt, der mit den besten Zutaten aus der Region belegt ist“, erklärt Jana Betz. „Diese Chance auf beste direkte Werbung müssen wir nutzen!“
 
Die von der Designgruppe Koop designten Elemente wurden in den Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren-Neugablonz hochwertig hergestellt. Die einzelnen Teile des Sets können von jedem Verwender individuell bestückt werden. Ob als Tischaufsteller für Gerichte mit regionalen Zutaten oder Info-Tafeln. Ein weiterer Bestandteil des Baukastens „Wissen, wo’s herkommt“ ist die Erstellung eines aussagekräftigen Kurzporträts von Hof und Betrieb, so erfahren die Menschen, wer hinter den Lebensmitteln steht. Dazu wurde die Journalistin Anne Roth engagiert, die dabei die Erzeuger anleiten und unterstützen wird.
 
„Der Kommunikationsbaukasten soll als Verbindung zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen dienen. Wir erhoffen uns dadurch eine engere Zusammenarbeit und einen Austausch der Akteure und damit einen Mehrwert für die Region. Das entspricht ganz dem Ansatz der Öko-Modellregionen, neue Potenziale vor Ort zu entfalten und die Menschen zum Gestalten animieren“, fasst es Florian Timmermann zusammen.
Um die teilnehmenden Gastronomen und Erzeuger zu unterstützen, auch hinsichtlich der Einschränkungen durch die Corona Pandemie, übernimmt der Landkreis Ostallgäu den Großteil der Kosten und stellt den Kommunikationsbaukasten Gastronomen und Erzeugern gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung.
 
Am Kommunikationsbaukasten interessierte Gastronomen oder Erzeuger können sich gerne bei Florian Timmermann (florian.timmermann(at)lra-oal.bayern.de) oder Jana Betz (jana.betz(at)lra-oal.bayern.de) melden.

Mitteilung vom 31.05.2021

Corona-Pandemie: Ab 1. Juni treten weitere Lockerungen in Kraft

Grund: Der Landkreis hat auf fünf aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz von 50 unterschritten.

Unter anderem benötigt man beim Besuch von Gastronomie sowie Handels- und Dienstleistungsbetrieben keinen Termin mehr. Außerdem wird kein Nachweis eines negativen Corona-Tests, einer überstandenen Infektion oder einer kompletten Impfung mehr benötigt.
   
Informationen zu weiteren Lockerungen finden Sie in der neuen Bekanntmachung und Allgemeinverfügung des Landkreises Ostallgäu.

Mitteilung vom 28.05.2021

Fronleichnam: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 3. Juni, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu.

Regelmäßiger AbfuhrtagFeiertagsbedingte Änderung
Donnerstag 03.06.2021verlegt aufFreitag, 04.06.2021
Freitag 04.06.2021verlegt aufSamstag, 05.06.2021
Mitteilung vom 28.05.2021

Bezirk Schwaben und Landkreis Ostallgäu vernetzen sich

Hintergrund der Kooperationsvereinbarungen ist das „Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze“, das zum 1. Januar 2020 in Kraft trat.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bezirkstagspräsident Martin Sailer bei der Unterschrift der Kooperationsvereinbarung. Foto: Elisabeth Heisig

Wenn ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung öffentliche Hilfen benötigen, fragen sie sich oftmals, an wen sie sich wenden sollen: den Landkreis, die kreisfreie Stadt oder den Bezirk Schwaben? Um die Angebote aufeinander abzustimmen und miteinander zu vernetzen, trifft der Bezirk Schwaben daher Kooperationsvereinbarungen mit den schwäbischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Dass auch der Landkreis Ostallgäu und der Bezirk Schwaben kooperieren, besiegeln Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bezirkstagspräsident Martin Sailer nun mit ihrer Unterschrift. „Mir ist es ein Anliegen, dass der Bezirk als moderne Dienstleistungsbehörde den Bürgerinnen und Bürgern die Wege erleichtert und vor Ort unterstützt, wenn sie Hilfe brauchen“, sagt Bezirkstagspräsident Sailer. Landrätin Zinnecker betont: „Gerade in den Bereichen der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe ist das besonders wichtig. Daher müssen in diesen sensiblen Bereichen Landkreis und Bezirk Hand in Hand zusammenarbeiten.“
   
Hintergrund der Kooperationsvereinbarungen ist das „Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze“, das zum 1. Januar 2020 in Kraft trat. Seither sind die Bezirke für die Hilfen zur ambulanten Pflege zuständig. Die Kommunen kümmern sich dagegen weiterhin um die „Daseinsfürsorge“, also um wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dienstleistungen. Durch die Kooperationsvereinbarung stellen die Beteiligten sicher, dass die Bürgerinnen und Bürgerinnen die passende Hilfe erhalten – unabhängig davon, ob sie sich an den Landkreis oder den Bezirk wenden. Langfristig verfolgen die Kooperationspartner das Ziel, die Versorgungslage in den Bereichen Sozialhilfe und Eingliederungshilfe zu verbessern.

 

Pressestelle Bezirk Schwaben – Hafnerberg 10, 86152 Augsburg
Telefon 08 21 31 01-43 32 – Telefax 08 21 31 01-28 9
pressestelle(at)bezirk-schwaben.dewww.bezirk-schwaben.de

Mitteilung vom 27.05.2021

Coronavirus-Pandemie: Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene in nicht beziehungsweise kaum genutzten Gebäuden

Es kann eine erhöhte Gefahr in Bezug auf hygienische Probleme bestehen - speziell in Hinblick auf Legionellen.

Die geringere Nutzung von Trinkwasser-Installationen könnte negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität haben und sollte daher nicht vernachlässigt werden. Hierzu hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein Merkblatt veröffentlicht, in dem erläutert wird, was zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserhygiene unternommen werden kann.
  
Das Merkblatt vom LGL Bayern ist hier abrufbar.

Mitteilung vom 27.05.2021

Interview mit Landrätin Zinnecker zu gelingendem Kinderschutz

Für erfolgreichen Kinderschutz gibt es kein Geheimrezept. Was das Ostallgäu dafür unternimmt, darüber spricht Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Frau Zinnecker, das Jugendamt Ostallgäu hat eine Handreichung Kinderschutz veröffentlicht. Was darf man sich darunter vorstellen?
 
Es handelt sich um eine Themensammlung, die auf über 100 Seiten verschiedene Aspekte im Bereich Kinderschutz erläutert. Außerdem sind viele Materialien enthalten, die von Fachkräften im Alltag ganz praktisch eingesetzt werden können. Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, erfahren damit eine Stärkung im Kinderschutz. Der einleitende fachliche Teil soll zudem sensibilisieren und das Verständnis für Gefährdungen schärfen. Denn es gibt Gefährdungen, die nicht leicht gesehen werden können. Dies zeigen auch die Ermittlungen in den Missbrauchsfällen wie Lügde oder Münster. Kinderschutz entwickelt sich weiter, wenn insbesondere Fachkräfte diese Gefährdungen denken lernen.
 
Und was kann die Fachkraft damit machen?
 
Wenn es beispielsweise im Umfeld ein Kind gibt, bei dem Lehrkräfte oder Erzieher*innen kein gutes Gefühl haben und sich Sorgen machen, dann kann die jeweilige Fachkraft aus den Materialien eine Kindeswohl-Skala entnehmen und anhand der einzelnen Punkte durchgehen, ob sich ihre Vermutung verfestigt oder verflüchtigt.
 
Das heißt eine Art Checkliste?
 
Ja, so in etwa kann man sich das vorstellen. Die Skalen sollen helfen, alle wesentlichen Aspekte mit zu bedenken und zu berücksichtigen. Zusätzlich weiten sie den Blick, sodass nicht nur Risiken, sondern auch mögliche Ressourcen in den Fokus rücken. Anschließend wird eine Planung zur Absicherung eingeleitet, die – soweit möglich – die Eltern und das betroffene Kind beziehungsweise den Jugendlichen mit einbezieht.
 
Wo gibt es diese Materialien?
 
Die Handreichung sowie die Materialien stehen allen Interessierten auf unserer Homepage unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/kinderschutz zur Verfügung. Zusätzlich verteilt das Jugendamt gerade eine gedruckte Version an alle Kitas, Schulen und Kinderkliniken im Ostallgäu.
 
Das klingt vielversprechend. Was erhoffen Sie sich von der Aktion?
 
Wenn man tagtäglich mit Kindern zusammenarbeitet, dann gibt es viele Situationen, die ihnen vielleicht ein ungutes Gefühl bereiten. Nicht alles davon ist grenzwertig oder gleich eine Kindeswohlgefährdung. Um die Fachkräfte in diesem schwierigen Abwägungsprozess zu unterstützen, haben wir die Handreichung erstellt. In der Hoffnung, dass noch mehr Orientierung und Handlungssicherheit in den Einrichtungen gewonnen wird und Kinder im Ostallgäu weiterhin gut und gesichert aufwachsen können.
 
Haben Kitas und Schulen nicht gerade ohnehin genügend zu tun?
 
Kitas und Schulen sowie das medizinische Fachpersonal sind derzeit aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders herausgefordert. Auf die neuen Maßnahmen immer wieder individuell und zeitnah zu reagieren, ist ein Kraftakt, den die Einrichtungen bisher bravourös gemeistert haben. Leider bringt die Corona-Situation viele negative Begleiterscheinungen mit sich. So berichten Studien zum Beispiel, dass häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie zugenommen hat  und auch psychische Auffälligkeiten bei Kindern seit Ausbruch der Pandemie gestiegen sind . Deshalb ist es gerade jetzt wichtig und richtig, eine Handreichung Kinderschutz zu veröffentlichen.
 
Und was, wenn dennoch mal etwas schiefgeht?
 
Das lässt sich leider nie vollends vermeiden. Für gelingenden Kinderschutz gibt es kein Geheimrezept, wie beispielsweise bei Kuchen, wo es heißt man gebe zum Teig noch eine Prise Salz. Um auch in diesen Fällen, die Fachkräfte zu unterstützen, enthält die Handreichung auch Informationen zur Meldung ans Jugendamt, sowie das weitere Vorgehen im Jugendamt. Zusätzlich werden weitere Ansprechpartner*innen benannt, die in bestimmten Situationen Beratung und Hilfe anbieten. Wir hoffen, dass die Handreichung auf breite Resonanz stoßen wird. Und insbesondere wünschen wir uns, dass damit die Kinder im Ostallgäu weiterhin einen sicheren Ort zum Aufwachsen finden. Gerne stellen wir die Handreichung Kinderschutz allen Interessierten zur Verfügung, denn Kinderschutz hat für uns oberste Priorität.

Mitteilung vom 26.05.2021

„Sternenhimmel“ spendet 4000 Euro für Ostallgäuer Projekte

4000 Euro für zwei Ostallgäuer Organisationen hat die Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe mit ihrem Projekt gespendet.

Gemeinsam mit Firmenchef Ulrich Geiger übergab Landrätin Maria Rita Zinnecker jeweils 2000 Euro an Franz Gast für die Marktoberdorfer Tafel und Michael Korn vom „Bündnis Nachhaltiges Marktoberdorf“.

Gemeinsam mit Firmenchef Ulrich Geiger übergab Landrätin Maria Rita Zinnecker jeweils 2000 Euro an Franz Gast für die Marktoberdorfer Tafel und Michael Korn vom „Bündnis Nachhaltiges Marktoberdorf“.
 
Gast und Korn betonten bei der Spendenübergabe, wie wichtig die Unterstützung sei. Der Zulauf bei der Tafel nehme nicht ab, da sei das Geld sehr gut investiert, sagte Gast. Korn und das „Bündnis Nachhaltiges Marktoberdorf“ haben derzeit drei Hauptaufgabengebiete für sich definiert: nachhaltige Mobilität, Foodsharing und das Reparaturcafé. In letzterem wurden in jüngster Zeit im Rahmen einer Aktion der Bildungsregion Ostallgäu auch zahlreiche ältere Laptops aufgearbeitet, um bedürftigen Schüler*innen das Homeschooling in Corona-Zeiten zu ermöglichen.
 
Insgesamt schon rund 400.000 Euro gespendet
 
Landrätin Zinnecker hatte die beiden sozialen Projekte für eine finanzielle Unterstützung durch den „Sternenhimmel“ ausgewählt. Sie bedankte sich sowohl bei Gast und Korn für deren „wichtiges soziales Engagement“ als auch bei Ulrich Geiger für die Spenden. Insgesamt übergibt der „Sternenhimmel Allgäu“ in diesem Jahr 50.000 Euro für soziale, karitative und kulturelle Projekte im Allgäu. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 wurden insgesamt schon rund 400.000 Euro gespendet.
 
Rund 50 Fördermitglieder unterstützen den Verein „Sternenhimmel“ ebenso wie Lieferanten und Kunden. Zudem kommen die gesamten Einnahmen der Kaffeeautomaten in der Firmengruppe dem „Sternenhimmel“ und so direkt den geförderten Organisationen und Projekten in der Region zugute. Die Verwaltungskosten werden dabei vollständig von Geiger Facility Management getragen, wodurch die Spenden zu 100 Prozent dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Gefördert werden jedes Jahr die verschiedensten Projekte aus den Bereichen Bildung und Jugendarbeit, Soziales und Inklusion, Gesundheit und Vorsorge sowie Vereinswesen und Kultur.

Mitteilung vom 25.05.2021

OAL 7: Spatenstich für Ortsumfahrung Ruderatshofen und Apfeltrang

Am Freitag, 21. Mai 2021, hat mit dem Spatenstich der Bau für eine rund 4,7 Kilometer neue Kreisstraße begonnen.

„Die Freude über den Baubeginn der Umfahrung für Ruderatshofen und Apfeltrang ist riesig. Nicht nur bei mir, sondern vor allem bei den Bürgerinnen und Bürgern, die nun endlich vom stetig zunehmenden Durchgangsverkehr entlastet werden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der Kreisstraße OAL 7 kommt aufgrund der Verkehrsachse Marktoberdorf – Kaufbeuren eine hohe Verkehrsbedeutung zu. Deshalb sind die betroffenen Ortsdurchfahrten Ruderatshofen und Apfeltrang von einem starken Durchgangsverkehr, mit rund 5000 Kraftfahrzeugen pro Tag, geprägt. Die bisherige Straßenführung innerorts enthält zudem mehrere unübersichtliche Kreuzungs- und Einmündungsbereiche sowie einen gefährlichen, unfallträchtigen Bahnübergang. Die neue Strecke werde nicht nur zu einer spürbaren Entlastung der beiden Orte führen, sondern auch deutlich verkehrssicherer sein, sagt Zinnecker.
 
Gesamtkosten von rund 22,5 Millionen Euro

 
Insgesamt werden für die Tiefbaumaßnahme rund 22,5 Millionen Euro investiert. 6,1 Millionen Euro davon wird der Landkreis tragen, 10,7 Millionen Euro der Freistaat und 5,5 Millionen Euro die DB Netz AG. „Es ist zweifellos eines der größten Straßenbauprojekte, das der Landkreis je in Angriff genommen hat“, sagt Zinnecker und ergänzt: „42 Jahre liegen zwischen den ersten Überlegungen zu einer Umfahrung und dem Spatenstich.“
 
Gleichzeitig entstehen am Knotenpunkt der Kreisstraßen OAL 5 und OAL 7 ein neuer Kreisverkehr, eine 890 Meter lange Gemeindeverbindungsstraße nach Hiemenhofen und zwei Brücken. Dazu baut die DB Netz AG eine neue Bahnbrücke. Dabei wird der Umweltaspekt nicht außer Acht gelassen: Um der Natur ihren Platz zu geben, werden knapp zwei Kilometer Amphibienleiteinrichtungen angelegt und es wird eine Fledermausirritationsschutzwand an einer Brücke gebaut. Zudem werden 2,5 Hektar Ausgleichsflächen angelegt und die Kirnach wird temporär verlegt, um eine Brücke zu errichten.
 
Der Landkreis dankt den Grundstückseigentümern, die den Weg für den Bau freigemacht haben, und dem Freistaat Bayern für die Förderung. Im Dezember 2023 soll die Ortsumfahrung für den Verkehr freigegeben werden.

Mitteilung vom 25.05.2021

Beginn der wöchentlichen Biomüllabfuhr

Ab 31. Mai werden Bioabfälle wieder jede Woche abgeholt. Die zusätzlichen Leerungen dauern bis zum 1. Oktober und sind in den Abfallgebühren enthalten.

Während der Sommermonate haben Bürger*innen im Landkreis Ostallgäu wieder die Möglichkeit, mehr Abfälle aus Küche und Garten über ihre Biotonne zu entsorgen. Der verkürzte Leerungsturnus trägt dazu bei, dass sich in den Abfallgefäßen weniger Gerüche und Maden bilden. Dennoch sollten organische Abfälle immer möglichst trocken und in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt in die Biotonne gegeben werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft empfiehlt außerdem, der braunen Tonne einen schattigen Platz zu geben und ihren Rand sauber zu halten.

Mitteilung vom 25.05.2021

Viele neue Angebote in der Online-Schatztruhe für Familien

Das Online-Programm der Familienstützpunkte im Ostallgäu soll Familien den Zugang zu Bildungsangeboten auch in Corona-Zeiten ermöglichen.

Das Programm „Online-Schatztruhe für Familien“ bietet Familien eine große Auswahl an Bildungsangeboten: Von sportlichen Kursen und Workshops zum Mitmachen, informativen Vorträgen bis hin zu Online-Treffs für einen offenen Austausch ist für jede Familie etwas dabei. Sowohl werdende Eltern als auch Eltern mit kleinen und schulpflichtigen Kindern können aus dem umfangreichen Programm wählen. Ein kurzer Einblick:
 
Werdende Eltern: Die Zeit der Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, in der viele Fragen aufkommen. Mit Infoveranstaltungen wie zum Beispiel zum Thema „Elterngeld und Co.“ und „Gute Bindung ab der ersten Sekunde“ unterstützen die Familienstützpunkte. Neu dabei ist das Bewegungsangebot „Mama Happy Dance – mit Tanzen fit und glücklich durch die Schwangerschaft“.
 
Eltern mit Kleinkindern (ca. 0-3 Jahre): Die erste Zeit mit dem Kind stellt junge Familien vor viele neue Aufgaben. Um diese bestmöglich zu meistern, gibt es in der „Online-Schatztruhe“ Angebote wie einen „Workshop zum Thema Babyschlaf“, „Elterntreff Online: Wertvolle Spieltipps für 0-3-jährige Kinder“, ein „Babycafé“ und einen Online-PEKiP-Kurs (Prager-Eltern-Kind-Programm). Es gibt auch verschiedene Veranstaltungen speziell zum Thema Ernährung und Gesundheit, wie „Das 1x1 der Baby- und Kindernotfälle“, „Zeit für Brei – Vortrag“, „Essen für unterwegs – gesunde Snacks“ und „Kleine Info-Welt: Sonnenschutz von Anfang an“.
 
Schulkinder: Die Schulzeit ist ein wichtiger Lebensabschnitt für Kinder, welcher mit zahlreichen Herausforderungen einhergeht – gerade in Zeiten von Corona. Wertvollen Rat bekommen die Eltern im Vortrag „Stressfrei durch die Schule – (Lern-)Blockaden durch die Evolutionspädagogik® lösen“. Für Bewegungsspaß sorgt das Angebot „Fit for family – Jonglieren mit Bällen für Anfänger“.
 
Allgemeine Familienthemen: Es gibt auch Angebote zu altersunabhängigen Themen, die viele Familien beschäftigen, wie z.B. „Naschen erlaubt?“, „Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen“ und „Hilfestellung bei Fragen rund um die digitale Welt der Kinder“.
 
Die vier Ostallgäuer Familienstützpunkte werden durch Isabel Costian von der Familienbildungsstelle im Landratsamt Ostallgäu koordiniert. Eine Anmeldung für die „Online-Schatztruhe“ ist bei den jeweiligen Anbietenden erforderlich. Diese und alle weiteren Informationen zum aktuellen Programm gibt es im Familienportal unter: www.ostallgaeu.de/familienstuetzpunkte.

Mitteilung vom 20.05.2021

Kontaktnachverfolgung mit Luca-App auch im Ostallgäu möglich

Für den Besuch von Einzelhandel und Außengastronomie ist die Dokumentation der Kontaktnachverfolgung zwingend erforderlich.

Außengastronomie und Einzelhandel sind im Landkreis Ostallgäu ab Freitag, 21. Mai, mit click & meet wieder möglich – doch dazu ist die Dokumentation der Kontaktnachverfolgung zwingend erforderlich. Ein Weg hierfür ist die Luca-App. Wenn der Gast oder Kunde die App auf dem Mobiltelefon hat und der Gastronom oder Ladenbesitzer die App unterstützt, geht die Erfassung der Kontakte leicht, schnell und sicher von statten.
 
Das Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu besitzt bereits die technischen Voraussetzungen für die Luca-App, um bei einem möglichen Corona-Fall schnell und datenschutzkonform an die Gäste- und Kundenlisten zu gelangen. Damit kann die Kontaktnachverfolgung zügig aufgenommen werden, ganz im Sinne des Gesundheitsschutzes.
 
„Die App spart Zeit und Papier“
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker appelliert an alle Unternehmer, Dienstleister und Freiberufler für ihre Kunden, Gäste oder Patienten, die Nutzung der Luca-App zu ermöglichen: „Die App spart Zeit und Papier und erleichtert uns im Gesundheitsamt die Arbeit im Fall der Fälle“. Sie hofft zudem auf eine rege Beteiligung an der digitalen Kontaktnachverfolgung. Auch wenn bei weiterem Rückgang der Inzidenzen zukünftig wieder private Treffen in größerer Personenzahl stattfinden können, kann die App wertvolle Dienste leisten. Lizensiert wurde die Luca-App vom Freistaat Bayern für alle bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte mit dem Ziel, dass ein flächendeckender Einsatz erfolgt. Der Download und die Nutzung sind kostenfrei.

Mitteilung vom 19.05.2021

Inzidenz stabil unter 100 – Tourismus soll am Freitag starten

Landrätin Zinnecker stellt Antrag auf weitere Öffnungen, da der 7-Tage-Inzidenzwert an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt.

Mit dem heutigen Mittwoch hat der Landkreis Ostallgäu an fünf Tagen in Folge den Inzidenzwert von 100 unterschritten. Landrätin Maria Rita Zinnecker macht nun von der Möglichkeit Gebrauch, den Antrag auf weitere Öffnungen für den touristischen Bereich an die Regierung von Schwaben und das Bayerische Gesundheitsministerium zu stellen. „Wir haben lange auf diese positive Entwicklung der Zahlen gewartet. Wir waren vorbereitet und konnten heute Vormittag bereits den Antrag an die Behörden senden. Wir hoffen, dass wir bis spätestens morgen grünes Licht erhalten. Unser klares Ziel ist es, dass wir weitere Öffnungen ab Freitag, 21. Mai, zulassen können“, macht Zinnecker deutlich. Neben Beherbergungsbetrieben und der Außengastronomie können dann beispielsweise auch Seilbahnen, Schifffahrt, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Auch kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kultur kann wieder stattfinden. Alles unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.
 
Dass die Öffnungen wie geplant umgesetzt werden können, hängt nun noch von der Zustimmung der Regierung von Schwaben und des Bayerischen Gesundheitsministeriums ab. „Ich gehe davon aus, dass dies nur eine Formsache ist. Sobald wir die Zustimmung haben, werden wir die Allgemeinverfügung dazu bekanntmachen. Bitte verfolgen Sie morgen und am Freitag die Berichterstattung oder unsere Homepage“, sagt Zinnecker. Noch vor wenigen Wochen waren aufgrund von Inzidenzzahlen von weit über 200 Öffnungsschritte in weiter Ferne. Jedoch haben sowohl das Landratsamt als auch die Allgäu GmbH und der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben mit ihren Mitgliedern in dieser Zeit nichts unversucht gelassen, um für Öffnungen zu werben und Konzepte zu entwickeln. „Diese Arbeit kommt uns jetzt natürlich zu Gute. Sowohl im Bereich der Verwaltung als auch bei den touristischen Dienstleistern sind alle startklar und können schnell reagieren“, beschreibt die Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende die vergangenen Tage und Wochen. Möglich wurde dies aber alles nur durch den Rückgang der Inzidenzwerte. Zinnecker: „Der Dank gilt der Bevölkerung, denn nur das Einhalten der Regeln sowie die Nutzung der Tests und Annahme der Impfangebote haben uns in diese positive Situation gebracht.“
 
Neue Regelungen ab Freitag
 
Erfreulicherweise hat die gesunkene Inzidenz auf jeden Fall auch Auswirkungen auf den Einzelhandel, die Schulen und die Ausgangssperre. Zinnecker erklärt, dass es auch hier Erleichterungen gibt und die Ausgangsperre wegfalle. So können sich ab Freitag zwei Haushalte, insgesamt fünf Personen, treffen. Im Einzelhandel ist click & meet ohne Test möglich. Außerschulische Bildungsstätten, Musik- und Fahrschulen können wieder in Präsenz unterrichten und Kultureinrichtungen sind wieder geöffnet. Natürlich sind auch hier die Hygienekonzepte und die gesetzlichen Vorgaben zu beachten. „Wir können uns nun über Erleichterungen und Öffnungen freuen, dürfen aber nicht leichtsinnig werden. Steigen die Werte an drei Tagen wieder über 100, würde die Bundesnotbremse wieder in Kraft treten. Aber ich bin optimistisch, dass wir zumindest über die Pfingstferien ein Stück Normalität zurückgewinnen“, sagt Zinnecker. 
 
Für die Schulen gilt für den letzten Schultag vor den Ferien aber noch die bisherige Unterrichtsregelung. Zinnecker dazu: „Aus organisatorischer Sicht wäre alles andere nicht möglich gewesen, auch hätte einen Wechsel am letzten Tag vor den Ferien niemand verstanden.“

 

Die amtliche Bekanntmachung zu den neuen Regelungen finden Sie hier.

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