Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 02.03.2021

Maschinenring sammelt Agrarfolien

Zu den Agrarfolien zählen Silofolien, Ballenfolien, Futtermittelsäcke und andere große Folien aus der Landwirtschaft.

Agrarfolien. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Agrarfolien. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Die Maschinenring Ostallgäu GmbH organisiert wieder eine Sammlung für Silofolien, Ballenfolien, Futtermittelsäcke und andere große Folien aus der Landwirtschaft. Die Folien müssen besenrein sein und dürfen keine Fremdmaterialien wie Netze oder Schnüre enthalten. Stretchfolien sind von anderen Folien getrennt anzuliefern. Das Verwertungsentgelt ist bei Anlieferung bar zu bezahlen.

  

Die Sammlung findet zu folgenden Zeiten statt:

  

 

Gemeinde 
 
Standort 
  
Datum
   
Obergünzburg Kläranlage Obergünzburg  Montag, 22. März, 9 bis 16 Uhr

Lamerdingen

 

Futtertrocknung Lamerdingen Dienstag, 23. März, 9 bis 16 Uhr
Germaringen Futtertrocknung Ketterschwang Donnerstag, 25. März, 9 bis 16 Uhr und Freitag, 26. März, 9 bis 12 Uhr
Halblech Bayerniederhofen, Lagerhaus Buching Montag, 19. April, 8.30 bis 11.30 Uhr
Pfronten Hof Sven Keller, Waldwinkelweg 4a Montag, 19. April, 13.30 bis 16.30 Uhr
Seeg Festplatz Seeg Dienstag, 20. April, 9 bis 16 Uhr und Mittwoch, 21. April, 9 bis 12 Uhr
Ruderatshofen Singer Landtechnik, Aitranger Straße 40 (alte Futtertrocknung) Donnerstag, 22. April, 9 bis 16 Uhr und
Freitag, 23. April, 9 bis 12 Uhr

 

Weitere Auskünfte erteilen der Maschinenring (Telefon 08341 9057-20) oder das Landratsamt (Telefon 08342 911-382 oder -386).

Mitteilung vom 01.03.2021

Wiesenhilfsprojekt Blütenreich: Wie der Landschaftspflegeverband Ostallgäu die Blumenwiesen unserer Kindheit zurückbringen möchte

Zusammen mit der Landwirtschaft möchte der Landschaftspflegeverband Ostallgäu den äußerst wertvollen Lebensraum Blumenwiese erhalten und fördern.

Ziel des Projektes sind der Erhalt und die Förderung artenreicher Wiesen. Bild: LPV Ostallgäu

Ziel des Projektes sind der Erhalt und die Förderung artenreicher Wiesen. Bild: LPV Ostallgäu

Zusammen mit der Landwirtschaft möchte der Landschaftspflegeverband Ostallgäu den äußerst wertvollen Lebensraum Blumenwiese erhalten und fördern. Dazu wurde das Wiesenhilfsprojekt „Blütenreich Ostallgäu“ initiiert, das maßgeblich von der Regierung von Schwaben gefördert wird. Als Projektmanagerin wurde Claudia Gruber gewonnen. Sie ist Ökologin und war zuletzt als Gebietsbetreuerin im Lechtal tätig. „Blütenreich Ostallgäu wird Blumenwiese und Bauern zusammenbringen, um Artenvielfalt und Blütenreichtum im Ostallgäu wiederzubeleben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes.
 
Zielsetzung des Projektes sind der Erhalt und die Förderung artenreicher Wiesen gemeinsam mit der Landwirtschaft (beispielsweise durch Beratung zu Förderprogrammen wie VNP, Beratung zu freiwilligen Umwandlung artenarmer Wiesen in blütenreiche Wiesen). „Die Wiederherstellung des Blütenreichtums wollen wir zum Beispiel durch Mahdgutübertrag und Ansaat mit lokal gewonnenem Saatgut schaffen“, sagt Gruber. Damit verbunden sei auch eine Suche und Erfassung blütenreicher Wiesen, die als Spenderflächen für eine Mähgutübertragung dienen. Ein weiteres Ziel von „Blütenreich Ostallgäu“ ist die Förderung des landkreisweiten Biotopverbunds von trockenen und mageren Lebensräumen.
 
Bunt blühende Wiesen waren im Ostallgäu weit verbreitet
 
Noch vor vier Jahrzehnten waren artenreiche und bunt blühende Wiesen im Ostallgäu weit verbreitet. Sie zeichnen sich durch auffällig blühende Wiesenblumen wie zum Beispiel Wiesen-Glockenblume, Wiesen-Witwenblume, Wiesen-Bocksbart, Kleiner Klappertopf, Wiesen-Platterbse und Wiesen-Margerite aus. Diese Frischwiesen wurden von den Landwirten traditionell nur mäßig gedüngt und zweimal pro Jahr zur Heugewinnung gemäht. Diese bunt blühenden, mageren Mähwiesen bieten Lebensräume für viele Tierarten wie beispielsweise Wildbienen, Schwebfliegen oder Schmetterlinge und sind ein wesentlicher Bestandteil unserer vielfältigen Ostallgäuer Kulturlandschaft. „Durch stärkere Düngung und häufiges Mähen verschwanden jedoch vielerorts die bunt blühenden Blumenwiesen aus der Ostallgäuer Kulturlandschaft“, erklärt Ökologin Claudia Gruber. Dabei seien diese Schätze der Artenvielfalt nicht nur für den Naturschutz von großer Bedeutung, sondern auch Teil der Ostallgäuer Identität und Augenweide für jeden Betrachter, egal ob von nah oder fern.
 
Archen der Artenvielfalt im Landkreis sind neben Naturschutzgebieten besonders die FFH-Gebiete. Daneben sind für den Biotopverbund von besonderer Bedeutung lineare Strukturen in der Landschaft wie Hangleiten oder die ehemaligen Bahntrassen von Kaufbeuren nach Schongau und Marktoberdorf nach Lechbruck. Daher will das Projekt schwerpunktmäßig in diesen Bereichen tätig werden. Mit der Unterstützung von hierzu extra beauftragten Biologen sollen ab Mai dieses Jahrs in diesen Gebieten Ausschau nach interessanten Flächen gehalten werden. Eigentümer und Bewirtschafter von bunten Wiesen (die keine Streu- oder Nasswiesen sind) sind zusätzlich dazu aufgerufen, sich beim Landschaftspflegeverband zu melden. Auch Landwirte und Grundeigentümer, die sich mehr Artenvielfalt in ihrem Extensivgrünland wünschen, können sich an den Landschaftspflegeverband wenden. Gruber: „Denn nur gemeinsam ist es möglich, die einstige Blütenvielfalt zurückzuholen und damit die Heimat der vielen, auf diese Wiesen angewiesenen Tiere zu bewahren.“
 
Kontaktdaten Claudia Gruber, Projektmanagerin Blütenreich beim LPV Ostallgäu: Telefon 01522-4087982, E-Mail claudia.gruber(at)lra-oal.bayern.de. Weitere Informationen zum Landschaftspflegeverband Ostallgäu auf der neuen Website www.lpv-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 01.03.2021

Frühe Hilfen nun auch am Telefon: Neues Angebot der „KoKi – Netzwerk frühe Kindheit“ für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren

Niederschwellig und unbürokratisch können Eltern hier Beratung, Unterstützung und Begleitung erfahren.

Familienkinderkrankenschwester Inga Holste bei der Beratung. Bildquelle: KoKi OAL & KF

Familienkinderkrankenschwester Inga Holste bei der Beratung. Bildquelle: KoKi OAL & KF

Bereits seit vielen Jahren, begleiten Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern im Auftrag der KoKi Familien im schwierigen Familienalltag sowie bei Unsicherheiten und Krisen. Normalerweise unterstützen die Fachkräfte die Familien zu Hause im gewohnten Umfeld. Nun erweitert die „KoKi – Netzwerk Frühe Kindheit“ ihr Angebotsspektrum. Die telefonische Beratung mit einer Familienhebamme oder Familienkinderkrankenschwester soll in Zukunft ein weiterer Unterstützungsbaustein für junge Eltern sein.
 
Schnelle und kostenfreie erste Anlaufstelle
  
So können sich ab dem 3. März 2021 Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr telefonisch beraten lassen. Unter der Telefonnummer 01520 5630271 haben die Eltern die Möglichkeit, direkt mit einer Familienhebamme oder Familienkinderkrankenschwester zu sprechen. Mit allen Fragen rund um das gesunde Aufwachsen ihres Kindes sind sie bei der telefonischen Beratung genau richtig. Gibt es Fragen zur Entwicklung oder Pflege des Kindes? Ist das Baby/Kleinkind sehr unruhig, weint viel oder lässt sich schlecht beruhigen? Die telefonische Beratung kann hier eine schnelle und kostenfreie erste Anlaufstelle sein. Die Fachkräfte stehen mit all ihrer Erfahrung gerne zur Seite und vermitteln bei Wunsch an weiterführende Hilfen. Zum Team gehören dabei die Familienhebammen Sophie Scupin und Kathrin Scheffler. Weiter beraten die Familienkinderkrankenschwestern Julia Gatscher und Inga Holste.
 
Das Angebot ist eine Kooperation der KoKi Ostallgäu und der KoKi Kaufbeuren und steht somit allen Familien im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren offen. Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) des Landkreises Ostallgäu und die KoKi der Stadt Kaufbeuren sind Anlaufstellen für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren.

Mitteilung vom 01.03.2021

Corona-Pandemie: ABK Allgäuer Radltour findet erst wieder 2022 statt

Die ABK Allgäuer Radltour fällt auch in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer und wird erst 2022 wieder stattfinden.

2022 sollen die Räder bei der ABK Allgäuer Radltour wieder rollen. Foto: Christian Greither

Das haben die beiden Veranstalter, Landkreis Ostallgäu und Aktienbrauerei Kaufbeuren, gemeinsam beschlossen.
 
„Es ist einerseits sehr bedauerlich, dass wir in diesem Jahr nicht fahren können, aber andererseits steigt die Vorfreude auf die nächste Radltour umso mehr“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Obergünzburg als Start- und Zielpunkt

 
Mit rund 2000 Teilnehmenden in jedem Jahr ist die ABK Allgäuer Radltour eine der beliebtesten und größten Breitensportveranstaltungen in Bayern. Man könne jedoch weder kalkulieren wie sich die Mutationen des Coronavirus weiterentwickeln noch habe man angesichts der Pandemie die nötige Sicherheit bei Vorausplanung und Finanzierung, begründet Zinnecker die Verschiebung der Radltour. 
 
Start- und Zielort der 12. ABK Allgäuer Radltour wird Obergünzburg sein. Die Veranstaltung soll Ende Mai oder Anfang Juni 2022 stattfinden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Luftverunreinigung: Auf Mottfeuer möglichst verzichten

Landratsamt, Landwirtschafts- und Forstämter appellieren an alle Land- und Forstwirte, auf Mottfeuer möglichst zu verzichten.

Pflanzliche Abfälle, die beim Forst- und Almbetrieb entstehen, dürfen zwar als sogenanntes Mottfeuer dort verbrannt werden, wo sie anfallen – wenn dies aus forst- und almwirtschaftlichen Gründen erforderlich ist, beispielsweise bei Käferbefall und sehr unwegsamen Gelände. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen sollten die Grünabfälle aber anderweitig verwertet werden, beispielsweise durch Häckseln vor Ort.
 
Die Verwertung dieser Abfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
 
Das Verbrennen ist, falls keine weitere Verwertung möglich ist, nur an Werktagen von 6 bis 18 Uhr zulässig. Das Feuer ist von zwei mit geeigneten Geräten ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahren ständig zu überwachen – auch hier gelten die Corona-Kontaktbeschränkungen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind bei starkem Wind umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Streifen von drei Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freigehalten werden müssen. Es ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist. 
 
Unnötige Fehlalarme der Feuerwehren vermeiden
 
Grundsätzlich ist das Mottfeuer rechtzeitig, mindestens jedoch sieben Tage vorher, bei der Gemeinde unter Angabe der Telefonnummer anzuzeigen. Diese sollte dann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde unterrichten. Außerdem müssen Feuerstätten im Freien zu Gebäuden oder Gebäudeteilen aus brennbaren Stoffen sowie zu sonstigen brennbaren Stoffen mindestens fünf Meter Abstand haben. Von leicht entzündbaren Stoffen muss die Feuerstelle mindestens 25 Meter entfernt sein. Forst- und Landwirte müssen die Mottfeuer außerdem einen Tag vor dem Entzünden telefonisch unter 0831 96096-689 bei der Integrierten Leitstelle Allgäu (ILS) anmelden. So werden unnötige Fehlalarme der Feuerwehren vermieden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Online-Fortbildungen für Ehrenamtliche

Themen sind Online-Mitgliederversammlungen, die Finanzmittel-Akquise und Ideen, wie man nach Corona wieder zurück in ein normales Vereinsleben kommen kann.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu bietet Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit dem Vereinsberater Michael Blatz erneut online Angebote an. In den drei Online-Fortbildungen können Ehrenamtliche mehr über die Durchführung von Online-Mitgliederversammlungen erfahren, werden informiert, wie sie für den Verein an Geld kommen und erhalten Ideen, wie sie aus dem Corona-Tief zurück in Richtung eines normalen Vereinslebens kommen können.
 
Das Web-Seminar „Online-Versammlungen und -wahlen sicher durchführen“ findet am Mittwoch, 17. März 2021, von 18 bis 19.30 Uhr statt. Die Pandemie stellt viele Organisationen vor ganz neue Herausforderungen. Gesundheitsrisiken, Abstandsregeln und eine Vielzahl von Beschränkungen lassen häufig die klassische Mitgliederversammlung in der bisherigen Form nicht mehr zu. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber Möglichkeiten geschaffen, um Vereine und Organisationen in dieser Situation zu entlasten und Online-Versammlungen und -wahlen zu ermöglichen. Im Seminar werden die verschiedenen Möglichkeiten und Optionen zur sicheren Durchführung von Online-Versammlungen und -Wahlen beleuchtet.
 
Zum Thema „Fundraising – Spenden, Sponsoring & Crowdfunding“ können Ehrenamtliche mehr erfahren im Web-Seminar am Dienstag, 13. April, von 18 bis 19.30 Uhr. Sponsoring, Spendengewinnung und Crowdfunding sind interessante Möglichkeiten der Geld- und Sachmittelbeschaffung für Vereine, Initiativen und andere gemeinnützige Organisationen. Im Seminar werden die unterschiedlichen Formen und die vielfältigen Möglichkeiten des Fundraising aufgezeigt. Darüber hinaus werden praxisnah die Grundlagen zur Erstellung und Implementierung eines professionellen Fundraising-Konzepts vermittelt. „Zurück auf Start: Raus aus dem Corona-Tief“ ist der Inhalt des Online-Workshops am Samstag, 8. Mai 2021. Von 10 bis 13 Uhr werden die Auswirkungen der Pandemie aufs Vereinsleben, Wege zurück ins Vereinslegeben und den Umgang mit Mitgliedern interaktiv erarbeitet.
 
Anmeldung: Die Teilnehmerzahlen sind jeweils begrenzt. Informationen zur Anmeldung und den technischen Voraussetzungen sind auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Infoveranstaltung für angehende Sprach- und Kulturmittler im Ostallgäu

Das Projekt ist eine Kooperation der Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu und der Stelle TAFF der Diakonie Kempten Allgäu.

Im Frühjahr/Sommer des Jahres 2021 sollen bis zu 20 Sprach- und Kulturmittlerinnen und -mittler für den Landkreis Ostallgäu geschult werden. Das Projekt ist eine Kooperation der Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu und der Stelle TAFF der Diakonie Kempten Allgäu. Die Informationsveranstaltung dazu findet am Donnerstag, 11. März 2021, um 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt.
 
Der Bedarf an qualifizierten Dolmetschern lässt nicht nach. Ganz im Gegenteil – besonders in Bezug auf komplexe Beratungssituationen, beispielsweise im ärztlichen Bereich, ist eine hochwertige Übersetzung unabdingbar. Deshalb starten das Landratsamt Ostallgäu und die Diakonie Kempten Allgäu gemeinsam ein Projekt zur Schulung von Sprach- und Kulturmittlern.
 
Kulturell sensibler Umgang mit den Klienten
 
Dabei handelt es sich um eine Schulung, bei der Zugewanderte mit einem guten Sprachniveau eine Qualifikation zur entgeltlichen Dolmetschertätigkeit erwerben können. Die Ausbildung dient unter anderem der Dolmetschertätigkeit in psychosozialen Beratungsgesprächen der TAFF-Stelle und in Therapiegesprächen bei Psychiatern und Psychotherapeuten sowie in Beratungsgesprächen und Alltagssituationen auf sprachlicher und kultureller Ebene. Die Zielgruppe für diese Schulung sind Zugewanderte mit einem Sprachniveau in Deutsch von mindestens B1 und einer guten Bleibeperspektive. Die Palette an Sprachen soll breit aufgestellt sein, beispielsweise Türkisch, Rumänisch, Tigrinya, Russisch, Dari, Farsi oder Arabisch. Der Ausbildungsort ist in Marktoberdorf und die Teilnahme ist kostenlos. Die Schulung wird an drei Wochenenden und zwei zusätzlichen Tagen stattfinden. Die Teilnahme an allen Terminen ist dringend erforderlich.
 
Aufgrund der eingeschränkten Anzahl an Teilnehmenden ist für die Informationsveranstaltung vorab eine Anmeldung notwendig. Das Anmeldeformular ist auf der Homepage abrufbar unter www.ostallgaeu.de/integration > Dolmetscher. Bei Fragen melden sich Interessierte beim Landratsamt Ostallgäu, Kommunale Integration (08342 911-194/-510, integration(at)ostallgaeu.de) oder der Diakonie Kempten Allgäu, TAFF-Projekt (0151 55208096, maschke-mueller(at)diakonie-kempten.de). Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung gegebenenfalls online stattfinden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Bauarbeiten: Kreisstraße OAL 7 zwischen Oberthingau und Engratsried gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist der Straßenabschnitt vom 1. März bis voraussichtlich Juli dieses Jahres komplett für den Verkehr gesperrt.

Die im Jahr 2020 begonnenen Bauarbeiten werden nach der Winterpause nun fortgesetzt. Der Landkreis Ostallgäu erneuert die bestehende marode und auch zu schmale Kreisstraße auf einer Länge von zweieinhalb Kilometern. Dabei wird auch die Fahrbahn auf sieben Meter verbreitert. Zudem wird die Linienführung des bisherigen unsteten Streckenverlaufs verbessert. Die Maßnahme dient vor allem der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Spartenträger erweitern zeitgleich ihr Kabelnetz auf den aktuellen Ausbaustandard.
 
Umleitung wird eingerichtet
 
Ab 1. März wird eine örtliche Umleitung eingerichtet, die ab dem Kreisverkehr südlich von Oberthingau nach Unterthingau – Geisenried weiter zur B 472/Marktoberdorf und umgekehrt erfolgt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Um die Baufirma bei ihren Arbeiten nicht zu behindern und Gefährdungen zu vermeiden, weist das Landratsamt eindringlich darauf hin, dass die Durchfahrt nicht möglich ist.

Mitteilung vom 22.02.2021

Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen am 1. März

Von kommenden Montag an können Ostallgäuer Bürger*innen ihre Gartenabfälle wieder an den öffentlichen Grüngutsammelstellen abgeben.

Die Standorte und Öffnungszeiten sind im Abfuhrkalender, auf der Internetseite des Landkreises und in der Abfall-App Ostallgäu veröffentlicht.
 
Pro Tag dürfen höchstens drei Kubikmeter Grüngut abgegeben werden. Der erste Kubikmeter ist gebührenfrei, jeder weitere kostet sieben Euro.
 
Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, holziges Grüngut von sonstigen Gartenabfällen zu trennen. Angelieferte Äste dürfen nicht dicker als circa acht Zentimeter sein. Baumstümpfe und Wurzelstöcke werden bei den öffentlichen Sammelstellen nicht angenommen.
 
Wer nur kleine Mengen Grüngut entsorgen möchte, muss nicht unbedingt zu einer Sammelstelle für Gartenabfälle fahren. Bis zu einem Viertel Kubikmeter Gartenabfall nehmen ab dem 1. März auch die meisten Wertstoffhöfe entgegen.
 
Bürger*innen, die bis zu drei Kubikmeter Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen möchten, können dies mit einer „Grüne Karte“ anmelden. Die Grüne Karte ist bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt für 15 Euro erhältlich. Die Abgabefrist für die Sammlung im Frühjahr 2021 endet am 12. März 2021. Der Abholtermin wird den Antragstellern rechtzeitig schriftlich mitgeteilt.

Mitteilung vom 19.02.2021

Das Landratsamt erweitert nochmals die Öffnungszeiten im Corona-Testzentrum für den südlichen Landkreis

Außerdem ist der Dienstag ist weiterer Testtag.

Aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage an Terminen im Testzentrum Füssen hat das Landratsamt Ostallgäu zusammen mit dem Betreiber „Allgäu Medical Services“ vereinbart, die Öffnungszeiten nochmals zu erweitern.

Ab sofort ist es möglich, für das Testzentrum in Füssen zusätzlich neben dem Donnerstag auch am Dienstag von 10 Uhr bis 18 Uhr Termine online über die Homepage des Landkreises zu vereinbaren. Die ersten Termine sind für Dienstag, 23. Februar, möglich.

Mitteilung vom 17.02.2021

Ausbau von Dachgeschossen zu Wohnungen und Wohnräumen wird vereinfacht

Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum wird damit erleichtert.

Die Änderung und Nutzungsänderung von Dachgeschossen zu Wohnzwecken einschließlich der Errichtung von Dachgauben im Innenbereich ist seit dem 1. Februar 2021 vereinfacht. Das Landratsamt Ostallgäu weist darauf hin, dass die Baugenehmigung zwar bei diesem Verfahren grundsätzlich entfällt, die Bauherrn allerdings die für eine Genehmigungsfreistellung erforderlichen Bauantragsunterlagen bei der Gemeinde einreichen müssen.

Eine Prüfung von Seiten des Landratsamtes erfolgt nicht mehr. Dennoch bleiben die gesetzlichen Anforderungen an die Zulässigkeit des Bauvorhabens unberührt. Der Bauherr und die von ihm beauftragen Personen müssen aufgrund der Gesetzesanpassung lediglich in eigener Verantwortung gewährleisten, dass alle bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Vorschriften, die für das Vorhaben gelten, eingehalten werden. Die Verantwortung für die Richtigkeit der eingereichten Bauplanunterlagen obliegt somit allein dem Bauherrn.

So muss sich das Bauvorhaben insbesondere hinsichtlich

  • der Anzahl der Geschosse und der Wandhöhen in die Umgebungsbebauung einfügen,
  • die Flucht- und Rettungswege müssen vorgehalten,
  • die notwendige Anzahl an Stellplätzen und
  • gegebenenfalls die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllt,
  • die Abstandsflächen und Brandabstände eingehalten und
  • die notwendige denkmalrechtliche Erlaubnis vorhanden sein.


Die Nachweispflicht hinsichtlich Standsicherheit und Brandschutz gilt auch für Vorhaben im Genehmigungsfreistellungsverfahren.

Insbesondere bei Gauben ist darauf zu achten, dass sie nicht zu groß dimensioniert sind, da dies sonst negative Auswirkungen auf die Größe der Abstandsflächen und die Frage der Geschossigkeit haben kann. Zudem ist bei Gauben zu beachten, dass neu zu errichtende Gauben künftig immer abstandsflächenpflichtig sind. Erleichterungen für kleinere Gauben bis fünf Meter Breite sieht die neue Novelle der Bayerischen Bauordnung nicht mehr vor.

Mit den Bauarbeiten darf frühestens einen Monat nach deren Vorlage bei der Gemeindeverwaltung begonnen werden, insofern die Gemeinde nicht erklärt, dass für das Bauvorhaben ein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll, und demnach wie bisher eine Baugenehmigung einzuholen ist.


Das Landratsamt Ostallgäu steht beratend zur Verfügung, um bereits im Vorfeld Fragen zur Zulässigkeit des Bauvorhabens zu klären.
Weitere Auskünfte gibt es unter E-Mail bauamt@lra-oal.bayern.de oder Telefon 08342 911-0.

Mitteilung vom 17.02.2021

Berufliche Zukunft jetzt planen und Bildungsprämie sichern

Die Corona-Krise sollten alle, die sich beruflich neu orientieren wollen oder müssen, als Chance begreifen, um sich weiterzubilden.

So besonders diese Zeit gerade erscheint, sie birgt auch die Chance, über die eigene berufliche Zukunft nachzudenken, eine fachgerechte Beratung in Anspruch zu nehmen und sich die Bildungsprämie zu sichern. Ausnahmesituationen können auch positive Effekte haben: Denn sie mobilisieren ungeahnte Kräfte. „Wir laufen am schnellsten, wenn ein hungriger Bär hinter uns her ist. In einer solchen Lage werden wir sogar kreativer und mutiger. Jetzt ist die Pandemie gewissermaßen hinter uns her und bei vielen Menschen werden berufliche Schritte und Wendungen nötig sein“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin am Landratsamt Ostallgäu.

In vielen Fällen wird die angestrebte Zusatzqualifikation vom Staat gefördert. Die Bildungsprämie hilft dabei, Berufstätige mit geringem Einkommen zu fördern. Einmal im Jahr können somit bis zu 500 Euro für berufliche Weiterbildung zugezahlt werden. Die Förderphase der Bildungsprämie läuft zum 31. Dezember 2021 aus.


„Neue Perspektiven entwickeln“


Christine Hoch: „Informieren Sie sich! Lassen Sie uns gemeinsam Ihren ganz persönlichen Weg für neue berufliche Perspektiven entwickeln. Entdecken Sie (wieder) Ihre persönlichen Ressourcen und Kräfte oder aktualisieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen. Damit Sie vorbereitet sind, wenn sich der Arbeitsmarkt wieder öffnet.“ Besonders in Zeiten wie diesen sei es „gut, einen kompetenten Ansprechpartner zu haben, mit dem man die berufliche Situation reflektieren“ könne. Dabei könne die Bildungsberatung unterstützen.


Wer sich beruflich verändern möchte und bereit ist, etwas dafür zu tun, kann einfach einen kostenfreien Termin in der Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu vereinbaren (Christine Hoch, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch@lra-oal.bayern.de).

Für weitere Informationen: www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.html

Corona-bedingt kann derzeit eine Beratung bis auf Weiteres lediglich telefonisch, per Mail oder über Zoom/ jitsi erfolgen.

Mitteilung vom 15.02.2021

Grenzübertritt nur noch mit Nachweis eines negativen Coronatests und einer amtlichen Bescheinigung

Tschechien und Tirol sind als Virusvariantengebiet eingestuft worden, weshalb seit dem heutigen Montag verschärfte Einreisebestimmungen gelten.

Die Bundespolizei wird ab Mittwoch, 17. Februar 2021, 00.00 Uhr nur noch Grenzgängern den Grenzübertritt erlauben, die über den Nachweis eines negativen Coronatests und eine amtliche Bescheinigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde verfügen. Diese Bescheinigung darf nur Personen ausgestellt werden, die in der untenstehenden Liste genannte, systemrelevante Tätigkeiten in einem in der Liste genannten systemrelevanten Betrieb ausüben.

Wir bitten alle nach den Maßgaben systemrelevanten Betriebe oder Dienstleister, die Grenzpendler beschäftigen oder in Tirol/Tschechien arbeiten, um schnellstmögliche Mitteilung an E-Mail: vollzug.ifsg@lra-oal.bayern.de.

Bitte beachten Sie, dass die „tatsächliche relevante Tätigkeit“ angegeben werden muss; Das heißt, es muss zwar kein Name, aber durchaus eine Beschreibung (kurz) der Tätigkeit erfolgen. Gleichartige Tätigkeiten müssen nicht mehrfach genannt werden.

Wir bitten um Mitteilung bis spätestens 15. Feburar, 20 Uhr.

Systemrelevante Tätigkeiten sind:

  • Berufe im Gesundheitswesen, einschließlich paramedizinischer Fachkräfte
  • Betreuungsberufe im Gesundheitswesen, einschließlich Betreuungspersonal für Kinder, Menschen mit Behinderung und ältere Menschen
  • wissenschaftliche Experten im Gesundheitssektor
  • Arbeitskräfte in der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie
  • Arbeitskräfte, die an der Lieferung von Waren beteiligt sind, insbesondere an der Lieferkette von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsmitteln, Medizinprodukten und persönlichen Schutzausrüstungen, einschließlich ihrer Installation und Wartung
  • akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Informations- und Kommunikationstechniker sowie sonstige Techniker für die grundlegende Instandhaltung der Ausrüstung
  • Berufe im Bereich des Ingenieurwesens, wie Ingenieure, Energie- und Elektrotechniker
  • Personen, die an systemrelevanten oder anderweitig wesentlichen Infrastrukturen arbeiten
  • ingenieurtechnische und vergleichbare Fachkräfte (einschließlich Wasserwerker)
  • Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete
  • Berufsfeuerwehrleute / Polizisten / Gefängnisaufseher / Sicherheitswachpersonal / Katastrophenschutzkräfte
  • Personen, die in der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln tätig sind, sowie verwandte Berufe und Wartungspersonal
  • Bediener von Maschinen für Lebensmittel und verwandte Erzeugnisse (einschließlich Lebensmittelproduktionsmitarbeiter)
  • Arbeitskräfte im Verkehrssektor
  • Fischer
  • mit systemrelevanten Funktionen betrautes Personal von öffentlichen Einrichtungen, einschließlich internationaler Organisationen





Mitteilung vom 12.02.2021

Neues Programm: Online-Schatztruhe für Familien im Ostallgäu öffnet sich

Die vier Familienstützpunkte des Landkreises starten Mitte Februar mit einem neuen Familienbildungs-Programm – online, aktuell und vielfältig.

Mit dem Programm „Online-Schatztruhe für Familien“ bieten die Familienstützpunkte im Ostallgäu eine große Auswahl an familienbildenden Angeboten. Von sportlichen Kursen und Workshops zum Mitmachen, informativen Vorträgen bis hin zu Online-Treffs für einen offenen Austausch ist für jede Familie etwas dabei. Sowohl werdende Eltern als auch Eltern mit kleinen und schulpflichtigen Kindern können aus dem umfangreichen Programm wählen. Ein kurzer Einblick:

Werdende Eltern

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, in der viele Fragen aufkommen. Mit unterschiedlichen Informationsveranstaltungen wie zum Beispiel zum Thema „Elterngeld und Co.“ wollen die Familienstützpunkte die werdenden Eltern unterstützen.

Eltern mit Kleinkindern (ca. 0-3 Jahre)


Die erste Zeit mit dem Kind stellt junge Familien vor völlig neue Aufgaben. Um diese bestmöglich zu meistern, haben Eltern die Möglichkeit, an Angeboten zu Themen wie beispielsweise Spiel- und Bewegung, Ernährung, Sicherheit im eigenen Zuhause, Tragen, Pflege und Trotzphasen teilzunehmen.

Schulkinder

Die Schulzeit ist ein sehr wichtiger Lebensabschnitt für Kinder, welcher häufig mit großen Herausforderungen einhergeht – gerade in Zeiten von Corona. Wertvolle Ratschläge bekommen die Eltern in Veranstaltungen zu den Themen Lernen und Motivation, Übertritt und Soziale Medien.

Die vier Ostallgäuer Familienstützpunkte werden durch Isabel Costian von der Familienbildungsstelle im Landratsamt Ostallgäu koordiniert. Eine Anmeldung für die „Online-Schatztruhe“ ist bei den jeweiligen Anbietenden erforderlich. Diese und alle weiteren Informationen zum aktuellen Programm gibt es im Familienportal unter: www.familie-ostallgaeu.de/familienstuetzpunkte.html

 

 

Mitteilung vom 11.02.2021

Mobile Impfteams impfen immobile Personen zu Hause

Nach Abschluss der Impfungen in den Senioren- und Pflegeheimen werden sie Menschen, die nicht selbst ins Impfzentrum kommen können, vor Ort impfen.

Zum zentralen Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu gehören auch die sogenannten Mobilen Impfteams. Deren Aufgabe: Menschen zu impfen, die nicht selbst ins Impfzentrum kommen können. Die Mobilen Teams werden damit beginnen, sobald die derzeit laufenden Impfungen in den Senioren- und Pflegeheimen abgeschlossen sind.
 
Bereits 8.316 Impfungen sind seit Anfang Januar in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams im Landkreis Ostallgäu und in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren erfolgt. Davon haben 5.350 Personen die erste Impfung und 2.966 auch schon die zweite Schutzimpfung erhalten. In allen 13 Senioren- und Pflegeheime im Landkreis wurde eine erste und zweite Schutzimpfung durchgeführt. In der Gruppe der Über-80-Jährigen sind schon 23 Prozent erst- und knapp 14 Prozent zweitgeimpft. Aktuell haben 1.311 Personen einen Termin für einen Besuch im Impfzentrum, insgesamt 18.549 weitere sind in der bayrischen Online-Terminvergabe registriert.
 
Nicht möglich, selbst ins Impfzentrum zu kommen
 
Unter den vielen Menschen, die sich bereits registriert haben, sind auch Personen, denen es nicht möglich ist, selbst ins Impfzentrum zu kommen, weil sie aus gesundheitlichen Gründen das Krankenbett oder Haus nicht verlassen können. Diese Menschen werden unmittelbar vor Ort durch die Mobilen Impfteams geimpft. Sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist und letzte Fragen zum Transport geklärt sind, kann mit diesen Impfungen begonnen werden. Der Landkreis sieht die Mobilen Impfteams derzeit als wichtigen Schritt der Impfstrategie. Sobald höhere Impfstofflieferungen möglich sind, sollen künftig auch Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte oder weitere Angebote möglich sein. Dies hängt aber von den Planungen des Bundes und des Freistaates ab.

Mitteilung vom 11.02.2021

Faschingsdienstag: Wertstoffhöfe nachmittags geschlossen

Am Faschingsdienstag schließen die Wertstoffhöfe in Füssen und Marktoberdorf um 12 Uhr. Der Wertstoffhof in Buchloe schließt um 13 Uhr.

Auch der Wertstoffhof Rettenbach bleibt an diesem Nachmittag geschlossen.

Mitteilung vom 11.02.2021

Krankenhaus Buchloe: Genomsequenzierung bestätigt Verdacht auf Virusmutation

Die Ganzgenomsequenzierung des vor rund zwei Wochen eingelieferten Verdachtsfalles ergab die Zugehörigkeit zur südafrikanischen Viruslinie.

Das hat das Gesundheitsamt Landsberg dem Landratsamt Ostallgäu mitgeteilt. Die Sequenzierung wurde vom Gesundheitsamt Landsberg beauftragt, da sich der Patient im Landkreis Landsberg aufgehalten hatte und dort der Test abgenommen wurde, der zum Verdacht führte. Die Coronavirus-Variante B.1.351 – auch als 501Y.V2 bezeichnet – wurde in Südafrika entdeckt und ist mittlerweile in vielen Ländern nachgewiesen.

Mitteilung vom 08.02.2021

Jetzt anmelden: Kurs zur beruflichen Neuorientierung

Der Kurs wendet sich an alle, die ihre wahren Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten entdecken möchten.

Einen Kurs zur beruflichen Neuorientierung bietet die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu an. Er wendet sich gezielt an alle, die mit Hilfe eines anerkannten Konzepts zur beruflichen Orientierung ihre wahren Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten entdecken möchten. Start ist am Donnerstag, 4. März.
 
Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, seine Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken. Durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen können neue berufliche Perspektiven und Ideen entstehen. Zudem wird aufgezeigt mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Das Kursangebot eignet sich für Berufstätige ebenso wie für alle, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen.
 
Vier Termine im März
 
Der gesamte Kurs kostet inklusive des ProfilPASSES 99 Euro und findet an folgenden vier Terminen, jeweils donnerstags von 18 bis 20.30 Uhr, im Landratsamt Ostallgäu statt: 4. März, 11. März, 18. März und 25. März 2021. Je nach aktuellen Corona Auflagen auch online. Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Weitere Informationen: https://www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.html

Mitteilung vom 05.02.2021

Landratsamt erweitert Öffnungszeiten im Corona-Testzentrum für den südlichen Landkreis auf 10 bis 18 Uhr

Statt wie bisher ab 14 Uhr, können ab sofort bereits ab 10 Uhr Termine vereinbart werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage an Terminen im Testzentrum Füssen hat das Landratsamt Ostallgäu zusammen mit dem Betreiber Allgäu Medical Services vereinbart, die Öffnungszeiten um vier Stunden zu erweitern. Ab sofort ist es möglich für das Testzentrum in Füssen wie bisher am Donnerstag bereits ab 10 Uhr Termine online über die Homepage des Landkreises unter www.landkreis-ostallgaeu.de zu vereinbaren.

Mitteilung vom 05.02.2021

Zweite Reihentestung negativ – Aufnahme- und Abverlegungsstopp für das Krankenhaus Buchloe wieder aufgehoben

Die bei der ersten Reihenuntersuchung negativ getesteten Mitarbeiter wurden auch bei einer zweiten Untersuchung alle negativ auf das Coronavirus getestet.

Am gestrigen Donnerstagabend hat das Landratsamt Ostallgäu die Ergebnisse der zweiten Reihentestung am Krankenhaus in Buchloe erhalten: Die bei der ersten Reihenuntersuchung negativ getesteten Mitarbeiter der CoViD-Station wurden auch bei einer zweiten Reihenuntersuchung wiederum alle negativ auf das Coronavirus getestet.
 
Behörde und Klinik können nun mit der notwendigen Sicherheit davon ausgehen, dass die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Patienten mit einer neuartigen Virusvariante (VOC) ausreichend waren und es zu keiner Verbreitung innerhalb oder außerhalb der CoViD-Station gekommen ist. Auch eine von der Klinik parallel dazu im gesamten Haus durchgeführte Reihenuntersuchung der Patienten und Mitarbeiter stützt dieses Ergebnis.
 
Das Gesundheitsamt Ostallgäu nahm daher die vorsorglich verhängten Schutzmaßnahmen wieder zurück und beendete den Stopp der Aufnahme und Abverlegung von Patienten. Das Ergebnis der Sequenzierung des VOC-Verdachtsfalles liegt noch nicht vor.
 
Das Landratsamt Ostallgäu wird bei Vorliegen neuer Erkenntnisse wieder informieren.