Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 02.02.2021

Ergebnis der Reihentestung im Buchloer Krankenhaus

Von 40 Mitarbeitern sind 35 negativ und fünf positiv auf Corona getestet worden. Die fünf positiven Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne.

Das Ergebnis der Reihentestung am Buchloer Krankenhaus, die bei Mitarbeitern im Zusammenhang mit dem VOC-Verdachtsfall erfolgte, liegt vor. Von 40 Mitarbeitern sind 35 negativ und fünf positiv auf Corona getestet worden. Die fünf positiven Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne. Für die positiven Befunde wurde ebenfalls die Sequenzierung auf die Virusmutation veranlasst.
 
Getestet wurden alle Mitarbeiter, die auf der Covid-Station im Krankenhaus in Buchloe gearbeitet haben. Morgen werden die 35 negativ getesteten Mitarbeiter erneut getestet.
 
Das Ergebnis der Sequenzierung des Testes des Verdachtsfalles liegt noch nicht vor. Die für das Krankenhaus in Buchloe angeordneten Einschränkungen für Patienten und Besucher bleiben weiterhin bis auf weiteres bestehen.
 
Das Landratsamt Ostallgäu wird wieder informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Mitteilung vom 01.02.2021

Ein Jahr Integreat-App im Ostallgäu: Fester Baustein der Integration

Neben den auf den Landkreis zugeschnittenen Informationen ist die App nun auch mit den Corona-Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) verknüpft.

Die App Integreat feiert ihren ersten Geburtstag im Ostallgäu: Seit einem Jahr setzt der Landkreis auf die Digitalisierung als festen Baustein in der Integrationsstrategie. Neben den genau auf den Landkreis zugeschnittenen Informationen ist die App nun auch tagesaktuell mit den Corona-Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) verknüpft.
 
Die Integrations-Plattform Integreat dient seit mittlerweile zwölf Monaten als digitaler Kompass für alle lokalen Integrationsangebote und alle neuen Einwohnerinnen und Einwohnern. Auf Integreat finden sich auf den Landkreis Ostallgäu zugeschnittene Informationen sowie Hinweise zu Angeboten in insgesamt acht verschiedenen Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Türkisch, Rumänisch, Französisch, Dari und Tigrinya). Insgesamt wurde die Integreat App im vergangenen Jahr allein im Online-Modus durchschnittlich 735 Mal pro Monat aufgerufen. Die Offline-Bedienung der App oder das Nutzen von ausgedruckten PDF-Seiten bleiben bei der Statistik außen vor.
 
Stetig steigende Nutzerzahlen durch tagesaktuelle Inhalte
 
Bundesweit gibt es die digitale Integrations-Plattform Integreat in fast jeder sechsten Kommune und wird damit von mehr als 60 Städten und Landkreisen in Deutschland eingesetzt. Die Aktualität der Inhalte ist ein enormer Vorteil, beispielsweise zum Thema Corona: Die App ist mit dem RKI verknüpft, wodurch tagesaktuell der hiesige Inzidenzwert abrufbar ist. Des Weiteren kann durch die eingebaute Feedback-Funktion permanent nachgebessert werden. „Es freut mich, dass es bei den neuzugewanderten Menschen im Ostallgäu so viele positive Reaktionen auf die Nutzung der App gibt“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Stelle für Kommunale Integration freut sich darauf, auch im kommenden Jahr mit Hilfe der App unterstützen zu können. Die App ist über den Browser unter https://integreat.app/ostallgaeu/de  abrufbar oder per Download über den App-Store. Bei Fragen oder Anmerkungen können sich Interessierte an Isabel Costian und Julia Jäkel wenden (Landratsamt Ostallgäu, E-Mail: integration(at)ostallgaeu.de, Telefon 08342 911-510/-194).

Mitteilung vom 01.02.2021

Verdacht auf Coronavirus-Mutation im Buchloer Krankenhaus

Bei einem Patienten im Krankenhaus Buchloe besteht der Verdacht auf eine Infektion mit einer mutierten Variante des Coronavirus SARS-CoV-2.

Es handelt sich dabei möglicherweise um die südafrikanische oder die brasilianische Mutation. In der Klinik wurden inzwischen strenge Schutzmaßnahmen getroffen.
 
Der Patient wurde am 27. Januar als CoViD-19-Fall in die Klinik Buchloe eingeliefert und in der CoViD-Station aufgenommen. Bei ihm wurde eine mittelschwere Lungenentzündung mit Sauerstoffbedürftigkeit diagnostiziert. Im Rahmen der ersten Laboranalyse wurde das SARS-Spike-Protein 501 Y nachgewiesen, das auf die südafrikanische oder brasilianische Mutation des Coronavirus hinweist. Mit einem endgültigen und belastbaren Ergebnis wird in den kommenden Tagen gerechnet.
 
Einzelisolation und Aufnahmestopp

 
Zum Schutz des Personals und der Patienten wurden am Krankenhaus strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen ergriffen. Der Patient wurde einzeln isoliert. Außerdem ist das Krankenhaus Buchloe derzeit für alle Aufnahmen und Abverlegungen gesperrt. Für Personal und Patienten der CoViD-Station, der nebenan gelegenen Station sowie des Notfallzentrums am Krankenhaus wurde ein Reihentest veranlasst. Bis zum Vorliegen der Abstrichergebnisse erfolgt keine Entlassung von Patienten aus der CoViD-Station.
 
Das Landratsamt Ostallgäu wird informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Mitteilung vom 29.01.2021

Angebot verlängert: Erstberatung in vereinsrechtlichen Fragen

Die Servicestelle EhrenAmt beantwortet zusammen mit Rechtsanwalt Richard Didyk zum Beispiel Fragen zur Haftung, Vereinssatzung oder Mitgliederversammlung.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die vom Landkreis Ostallgäu initiierte, kostenlose Erstberatung für Ehrenamtliche rund um vereinsrechtliche Themen durch einen Rechtsanwalt erneut für weitere zwei Jahre angeboten. Die Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt Ostallgäu bietet diesen Service an, um Vereinen bei Fragen zu Haftung, Vereinssatzung oder zur Mitgliederversammlung ganz konkrete Unterstützung zu bieten.
 
Wenn Vereinsvertreter eine kostenlose Erstberatung wünschen, können sie sich direkt an Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt, telefonisch unter 08342 911-290 oder per E-Mail an ehrenamt(at)ostallgaeu.de wenden. Julia Grimm leitet die Anfragen zur Beantwortung an Rechtsanwalt Richard Didyk weiter. Richard Didyk ist unter anderem spezialisiert auf Vereins- und Verbandsrecht und bietet in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ostallgäu diesen Service seit 2017 für Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu an.
 
Die Servicestelle EhrenAmt ist die zentrale Anlaufstelle für alle Ehrenamtlichen im Ostallgäu. Die Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm organisiert zahlreiche Angeboten um das freiwillige Engagement zu stärken. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf:
 
Landratsamt Ostallgäu
Servicestelle EhrenAmt
Julia Grimm
Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Telefon 08342 911-290, ehrenamt(at)ostallgaeu.de
www.ehrenamt-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 28.01.2021

Landrätin und Bürgermeister eröffnen Corona-Testzentrum in Füssen

Gemeinsam mit Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter hat Landrätin Maria Rita Zinnecker das Corona-Testzentrum am Eisstadion in Füssen eröffnet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Maximilian Eichstetter eröffnen das Testzentrum. Die Bildrechte liegen beim Landkreis Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Maximilian Eichstetter eröffnen das Testzentrum. Die Bildrechte liegen beim Landkreis Ostallgäu.

Das Testzentrum wurde vor allem für die zügige Testung von Grenzpendlern eingerichtet. Im Januar war die Corona-Testpflicht für Grenzpendler auf Grundlage der bundesweiten Corona-Einreise-Verordnung wiedereingeführt worden. Insgesamt pendeln rund 500 Ostallgäuer täglich zur Arbeit nach Österreich. Testen lassen können sich dort auch alle Bürgerinnen und Bürger aus dem südlichen Landkreis. „Wir schaffen mit diesem Zentrum für alle Menschen im südlichen Landkreis eine schnelle, kostenlose und wohnortnahe Testmöglichkeit“, sagte Landrätin Zinnecker bei der Eröffnung. Das Testzentrum wird – wie das Zentrum in Marktoberdorf – vom Allgäu Medical Service betrieben.

Mitteilung vom 26.01.2021

Landratsamt eröffnet Corona-Testzentrum für den südlichen Landkreis

Hintergrund für die Maßnahme ist die erneute Einführung der wöchentlichen Testpflicht für Grenzpendler durch den Freistaat Bayern.

Nachdem der Freistaat Bayern wieder eine wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler eingeführt hat, richtet das Landratsamt am Eisstadion in Füssen vorübergehend eine Außenstelle des Corona-Testzentrums Ostallgäu für den südlichen Landkreis ein. „Wir schaffen so ein weiteres Testangebot für die Bürgerinnen und Bürger im Süden. Wir danken der Stadt Füssen für die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in Grenznähe“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im November die Testpflicht für Grenzpendler gekippt hatte, wurde diese jetzt im Januar auf Grundlage der bundesweiten Corona-Einreise-Verordnung durch eine Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums wiedereingeführt. „Die Testung der Grenzpendler ist eine besondere Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Ich hoffe, dass Unternehmer und Grenzpendler aus dem benachbarten Tirol und aus dem Landkreis das Angebot nutzen“, appelliert die Landrätin an die Hauptzielgruppe. Da Kommune und Tourismusverwaltung nur ein Testzentrum für Selbstzahler hätten organisieren können, nahm der Landkreis die erneute Einführung einer Testpflicht nun zum Anlass, eine Außenstelle zu eröffnen. Getestet wird nach vorheriger Terminvereinbarung, jeweils am Donnerstag von 14 Uhr bis etwa 18 Uhr. Für die Stadt Füssen ist die Testmöglichkeit örtlich ein sinnvolles Angebot. „Ich bedanke mich außerordentlich bei Landrätin Zinnecker für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Es ist wichtig, dass die Grenzpendler in der Nähe des Arbeitsplatzes die Möglichkeit zur Testung haben und dies hat unser Landratsamt bestens umgesetzt. Dafür meinen herzlichsten Dank“, sagt Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter.
 
Das Drive-Through-Testzentrum wird am Donnerstag, 28. Januar 2021, den Betrieb aufnehmen. Das Unternehmen, Allgäu Medical Service, welches auch das Testzentrum in Marktoberdorf betreibt, ist auch in Füssen für die Tests verantwortlich. Eine Terminvereinbarung ist ab dem heutigen Mittwoch über die Homepage des Landkreises oder unter Telefon 08342 911-994 möglich. Neben Grenzpendlern wird das Testzentrum auch allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen, insbesondere auch denjenigen, die ihre Angehörigen in Senioren- und Pflegeheimen besuchen wollen und dafür einen negativen Test vorweisen müssen.
 
Ende August 2020 mussten die Landkreise nach Vorgabe des Freistaats innerhalb kürzester Zeit ein sogenanntes Bayerisches Testzentrum einrichten und betreiben. Dort können sich alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns einem kostenfreien Corona-Test unterziehen. In Marktoberdorf ist das Testzentrum für Einwohner aus dem gesamten Landkreis – von Lamerdingen bis Pfronten – zentral erreichbar.

Mitteilung vom 26.01.2021

Vereinspauschale 2021 für Sportvereine: Geld vom Staat jetzt beantragen – Unterlagen bis spätestens 1. März einreichen

Bis zu diesem Termin müssen die Anträge vollständig vorliegen.

Die Vereinspauschale 2021 sollten die Ostallgäuer Sportvereine bis spätestens 1. März 2021 beantragen. Bis zu diesem Termin müssen die Anträge und Original-Übungsleiterlizenzen dem Landratsamt vollständig vorliegen. Die Vereinspauschale hilft den Sportvereinen ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren.
 
Das Landratsamt Ostallgäu weist darauf hin, dass die Anträge zusammen mit den Original-Übungsleiterlizenzen bis spätestens 1. März 2021 beim Landratsamt Ostallgäu vollständig eingereicht sein müssen. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März 2021 eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.
 
Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach (A- und B-Zusatzlizenzen 325-fach). Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf max. zwei Vereine aufteilen.
 
Weitere Informationen können die Vereine beim Landratsamt Ostallgäu (telefonisch unter 08342 911-264 oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de) erhalten. Der Antrag kann auf der Startseite des Landratsamtes unter www.ostallgaeu.de abgerufen werden.

Mitteilung vom 22.01.2021

Landratsamt verteilt Masken für pflegende Angehörige und Bedürftige

Die Verteilung der rund 26.000 Masken an die pflegenden Angehörigen übernehmen jeweils die Wohnortgemeinden.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (2. v. r.) übergibt ein Maskenpaket an Manfred Hauser (2. v. l.), Bürgermeister von Kaltental. Mit auf dem Bild Stefanie Schweikart und Christian Rieger von der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (2. v. r.) übergibt ein Maskenpaket an Manfred Hauser (2. v. l.), Bürgermeister von Kaltental. Mit auf dem Bild Stefanie Schweikart und Christian Rieger von der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Ostallgäu.

Pflegende Angehörige und Bedürftige erhalten in den nächsten Tagen kostenlos FFP2-Masken. Im Auftrag des Freistaates Bayern hat das Landratsamt Ostallgäu sofort nach Eingang der Lieferungen durch das Technische Hilfswerk Füssen damit begonnen, die Verteilung zu organisieren. „Uns war es wichtig, dass die vom Freistaat Bayern gelieferten FFP2-Masken schnell und unbürokratisch an ihre Empfänger gelangen. Der Weg über die Gemeinden und die Post war die naheliegende Lösung“, erklärt Maria Rita Zinnecker das Verteilungskonzept des Landratsamtes.
  
Etwa 26.000 Masken werden insgesamt an pflegende Angehörige und Bedürftige im Landkreis abgegeben. Die Verteilung für die pflegenden Angehörigen übernehmen jeweils die Wohnortgemeinden. Dazu hat das Landratsamt das Lager für die Kommunen zur Abholung geöffnet und Mitarbeiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz koordinieren die Abgabe der Kontingente. Jede Hauptpflegeperson kann ab 25. Januar 2021 am Wohnort der zu pflegenden Person drei Masken abholen. Bei der Abholung in der Gemeinde genügt es, wenn ein Schreiben der Pflegekasse vorgelegt wird, das den Pflegegrad der zu betreuenden Person nachweist.

 
„Die Gemeinden sind schnell erreichbar und kennen die Situationen vor Ort. Daher sind wir dankbar, dass sich die Bürgermeister bereit erklärt haben, die Ausgabe in der Gemeinde vorzunehmen“, freut sich Landrätin Maria Rita Zinnecker über die Beteiligung der Gemeinden. Wie und wo die Abgabe bei den Gemeinden erfolgt, ist in den Rathäusern zu erfahren.
  
Bedürftige werden vom Kauf einer FFP2-Maske entlastet
  
Zusätzlich erhalten auch viele Bedürftige im Landkreis FFP2-Masken. Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen (z. B. Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII) erhalten in den nächsten Tagen ein Paket mit fünf Masken per Post. Hintergrund der Verteilung ist die vom Freistaat Bayern eingeführte Regelung, dass in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens wie bei der Pflege, dem Einkaufen oder der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln eine FFP2-Maske getragen werden muss. Mit dieser Aktion sollen Bedürftige vom Erwerb der Masken entlastet und die pflegenden Angehörigen eine ähnliche Behandlung erfahren wie berufliche Pflegekräfte.

Mitteilung vom 21.01.2021

Wie drei Vereine kreativ mit den Corona-Beschränkungen umgehen

Der TSV Schwangau, der Trachtenvereins „Kaltentaler Bidingen“ als auch der Skiklub Nesselwang haben Wege gefunden, Veranstaltungen coronakonform umzusetzen.

Die Kinder- und Jugendgruppe des Heimat- und Trachtenvereins „Kaltentaler“ Bidingen hat einen Jahreskalender für 2021 gestaltet. Bildquelle: Heimat- und Trachtenverein „Kaltentaler“ Bidingen

Die Kinder- und Jugendgruppe des Heimat- und Trachtenvereins „Kaltentaler“ Bidingen hat einen Jahreskalender für 2021 gestaltet. Bildquelle: Heimat- und Trachtenverein „Kaltentaler“ Bidingen

Die Corona-Pandemie hat den Lebensalltag in vielen Bereichen verändert und auch das Vereinsleben stark eingeschränkt. Doch die Schutzmaßnahmen müssen nicht immer einen kompletten Stillstand bedeuten. Die Servicestelle EhrenAmt stellt drei Vereine vor, die kreativ mit der schwierigen Situation umgehen und durch neue Ideen, geplante Projekte doch noch umsetzen können oder den Zusammenhalt unter den Mitgliedern gestärkt haben.
 
Wettbewerbe coronakonform
 
Der TSV Schwangau plant seine nächsten Wettbewerbe – und zwar coronakonform. Das bedeutet, die Teilnehmer starten nicht alle am selben Tag zur selben Uhrzeit, sondern haben einen festgelegten Zeitraum, in dem sie die Touren alleine oder mit einer weiteren Person durchführen. Die Tour kann dann mit dem Handy oder einer Smart-Watch getrackt und an den Verein über zeitnahme(at)tsv-schwangau.de zugeschickt werden. Die Ergebnisse werden täglich auf der Internetseite www.tsv-schwangau.de veröffentlicht und die Rangliste erneuert. „Es freut mich, dass wir einen Weg gefunden haben, die Veranstaltungen doch zu ermöglichen. Die neue Variante hat den Charme, dass die Sportler völlig flexibel sind. Sie können die Tour gleich in der Früh, nachmittags, unter der Woche oder am Wochenende machen. Die Teilnahmegebühr entfällt außerdem, da der Aufwand für uns deutlich geringer ist. Wir freuen uns aber über eine Spende“, sagt Artur Kling, Vorsitzender des TSV Schwangau.

Die Veranstaltungen des TSV Schwangau im Überblick:

 

  • Skate-Wochen finden bis zum 31. Januar 2021 statt
  • Skitouren Wettbewerbe: Gaudi Skitourenlauf auf die Rohrkopfhütte sowie das Luggi Race (zwei Mal zur Rohrkopfhütte) finden vom 13. bis 28. Februar 2021 statt

 

Fotoshooting auf Abstand
 
Schon vor Corona hatte Angelika Rauch, Vorsitzende des Trachtenvereins „Kaltentaler Bidingen“, die Idee, mit der Kinder- und Jugendgruppe einen Jahreskalender für 2021 zu erstellen und mit dem Erlös die Jugendarbeit zu fördern. Auch die Anschaffung neuer Trachten war geplant. Ursprünglich hatte das Organisationsteam vor, Gruppenaktionen passend zu den Monaten und Jahreszeiten durchzuführen. Doch die Kontaktbeschränkungen haben dem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach der ersten Ratlosigkeit entstand schnell ein neuer Plan: Im Losverfahren haben die Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien einen Monat zugeteilt bekommen. Es stand ihnen frei, wie sie den Monat gestalten wollen, nur das Motto: „Jugend, Heimat, Tradition, Verein“ sollte in die Motive einfließen. Das Team um Angelika Rauch ist von den entstanden Fotos in der nahen Natur und Umgebung, mit Instrumenten, Handwerkzeug, Blumen, Fahrzeugen oder mit Tieren begeistert: „Die Kinder und Jugendlichen haben sich so ins Zeug gelegt und mit viel Spaß einen wirklich schönen Kalender gestaltet. Nachdem im Frühjahr für lange Zeit und nun erneut keine Tanzproben und Zusammenkünfte innerhalb der Gruppe möglich sind, ist der Kalender für die Kinder und Jugendlichen eine tolle Aktion, die die Gemeinschaft aufrechterhält“, sagt Angelika Rauch.

Klopapierrolle trifft Skiläufer
 
Wie passen Klopapierrollen und Ski zusammen? Seit Corona im Skiklub Nesselwang zumindest ganz gut. Für 2020 hatte der Skiklub Nesselwang viele Veranstaltungen geplant. Jedoch brachte die Corona-Pandemie den Sportbetrieb nahezu zum Erliegen. Doch nur für kurze Zeit, denn der Verein machte im Frühling bei einer 48-Stunden-Aktion mit: Der Klopapier-Challenge. Der Langlauf- und Alpinnachwuchs hat dabei eine Klopapierrolle in die Saisonvorbereitung eingebaut und sich gegenseitig zugeworfen. Alles natürlich ohne Kontakt und rein digital. Die Videos sind auf der Facebook-Seite des Skiklub Nesselwang zu sehen. „Mit dieser Challenge konnten wir den Kindern und Jugendlichen ein wenig Action bieten. Die entstandenen Videos haben uns viel Freude bereitet und es hat unseren Zusammenhalt gestärkt“, sagt Martin Haslach, Vorsitzender des Skiklub Nesselwang.
 
Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit im Landkreis Ostallgäu. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle Ehrenamt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 21.01.2021

Neuer Flyer der Betreuungsstelle des Landkreises Ostallgäu

Der Flyer enthält umfangreiche Informationen zur rechtlichen Betreuung und Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter.

Symbolbild: istockphoto/gradyreese

Symbolbild: istockphoto/gradyreese

Ab sofort kann ein aktueller Flyer der Betreuungsstelle des Landkreises Ostallgäu bezogen werden. Der Flyer liegt im Landratsamt (Bürgerservice, Betreuungsstelle) sowie bei den Städten, Märkten und Gemeinden im Landkreis aus oder steht hier zum Download bereit.
 
„In gesunden Tagen selbst bestimmen, wer für mich entscheidet“ – dies ist möglich durch Vorsorgevollmacht, die eine Betreuungsanordnung verhindert, Betreuungsverfügung, die Einfluss auf Betreuerauswahl und dessen Handeln nimmt, sowie die Patientenverfügung, die das Recht auf Selbstbestimmung bis zum Lebensende wahrt.
  
Die Mitarbeiter*innen beraten und informieren auf dieser Basis allgemein oder individuell im Landratsamt, auch telefonisch.
 
Ansprechpartner:
 
Landratsamt Ostallgäu
Betreuungsstelle
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-532/-243/-294
E-Mail: betreuungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 18.01.2021

Kurzarbeit? Kündigung? - Passender Workshop der Bildungsberatung

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neuorientieren wollen beziehungsweise müssen.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet auch in diesen besonderen Zeiten in Zusammenarbeit mit Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber den erfolgreichen Workshop „Wofür brennen Sie?“ an. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung am Landratsamt möglich.
 
Im Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte oder muss ich aufgrund der aktuellen Situation neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen.
 
Manche Menschen fragen sich auch „War das alles?“. Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden? Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen.
 
Termin: Donnerstag, 4. Februar 2021, von 17.30 bis 20.30 Uhr online per Zoom-Einladungslink
Kosten: 40 Euro inklusive Unterlagen
 
Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.01.2021

Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren starten mit Terminvergabe

Bürgerinnen und Bürger, die einer Gruppe mit der höchsten Priorität angehören, können ab 11. Januar einen Termin zur Corona-Impfung vereinbaren.

Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, werden per Brief über die Möglichkeit zur Terminvereinbarung informiert.
 
Ein Termin in einem der beiden Impfzentren kann entweder telefonisch oder online vereinbart werden. Das Impfzentrum in Marktoberdorf erreichen Sie unter der Telefonnummer 08342 911-990, das Impfzentrum in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9082351 (täglich von 8 bis 16 Uhr). Die Formulare zur Online-Terminvereinbarung finden Sie auf der Internetseite des Kreisverbandes Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 
Wer einen Impftermin erhalten hat, sollte seinen Impfausweis, falls vorhanden, zur Impfung mitbringen. Außerdem sollten – wenn möglich – die Einwilligungserklärung, das Aufklärungsmerkblatt und sofern zutreffend die Einwilligung des Betreuers beziehungsweise der Betreuerin ausgedruckt und bereits ausgefüllt sowie unterschrieben zur Impfung mitgebracht werden.
 
Kontaktdaten der Impfzentren
 
Impfzentrum Marktoberdorf
Nordstraße 12
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-990
Online-Formular: www.brk-ostallgaeu.de
 
Impfzentrum Kaufbeuren
Alte Weberei 4
87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 9082351
Online-Formular: www.brk-ostallgaeu.de
 
Wer kann einen Termin vereinbaren?
 
Bei den Personen der höchsten Priorität handelt es sich um Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen oder arbeiten, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen und Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Zur Vermeidung längerer Wartezeiten bitten wir diejenigen, die nicht zur höchstpriorisierten Personengruppe gehören, von einer Terminanfrage oder einem Besuch des Impfzentrums abzusehen. Impfungen erfolgen nur bei priorisierten Gruppen nach Voranmeldung und individueller Terminvergabe. Der Zeitpunkt einer allgemeinen Terminvergabe wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

Mitteilung vom 05.01.2021

Neue Seniorenbegleiter erhalten ihr Zertifikat online

Der jährliche Seniorenbegleiterkurs mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe wird normalerweise im Landratsamt abgeschlossen.

Neu, aber es geht: Die Zertifikate wurden den neuen Seniorenbegleiter*innen bei einer gemeinsamen Videokonferenz online überreicht. Bild: Landkreis Ostallgäu

Neu, aber es geht: Die Zertifikate wurden den neuen Seniorenbegleiter*innen bei einer gemeinsamen Videokonferenz online überreicht. Bild: Landkreis Ostallgäu

Mit dem Bistum Augsburg hatte der Landkreis Ostallgäu die erste Online-Schulung zum Seniorenbegleiter angeboten. Sie richtete sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Die Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat, mit dem die Ausbildung nach §45 a des Sozialgesetzbuches anerkannt ist. Dadurch sind die neuen Seniorenbegleiter*innen berechtigt, bei einem landesrechtlich anerkannten Dienst tätig zu werden.
 
Es war eine große und lebhafte Gruppe, die sich Anfang Oktober zum Schulungsbeginn im Pfarrheim in Lengenwang traf. Bei den über zwanzig Teilnehmern gab es unterschiedliche Beweggründe für die Schulung zum Seniorenbegleiter. Einige sind selbst pflegende Angehörige, andere haben bereits in ihrem Ehrenamt mit älteren Bürgern zu tun und wiederum andere haben vor, sich zukünftig als Seniorenbegleiter zu engagieren. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste der Präsenzunterricht allerdings bereits nach dem ersten Wochenendmodul des Kurses abgesagt werden. Innerhalb von nur zwei Wochen wurde die gesamte Schulung onlinetauglich umgeplant. Die Bandbreite der Themen reichte vom heutigen Verständnis des Alters und des Älterwerdens über Demenzerkrankungen, die Kommunikation, die Rolle des Ehrenamts und Informationen zur Pflegeversicherung bis hin zur praktischen Haushaltsführung im Alter.
 
Nachdem nach Abschluss des Kurses keine persönliche Zertifikatsübergabe möglich war, wurde diese online organisiert. Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, dankte den Teilnehmenden für ihre Sorgetätigkeit und ihre aktive Teilnahme. Sie gratulierte zur bestandenen „Prüfung im Durchhalten und Ruhe bewahren“ und wünschte viel Kraft. Diakon Robert Ischwang betonte die gemeinsamen Ziele von Kommune und Kirche und die Bedeutung des gestärkten Zusammenhalts. Seniorenbegleiter könnten hier eine wichtige Rolle einnehmen. Vincent Semenou, Referent des Bistums Augsburg, sorgte mit Gitarrenbegleitung für den Rhythmus. Weitere Beiträge der Referenten und Teilnehmenden rundeten die Online-Veranstaltung ab. Die Teilnehmenden freuten sich über das Angebot des Landkreises, (Online-)Nachtreffen zu organisieren, um die Nachhaltigkeit des Kurses zu sichern. Bistum und Landkreis bieten im Herbst wieder eine Schulung zum Seniorenbegleiter in Lengenwang oder eine Onlineschulung an.
 
Ansprechpartnerin: Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landratsamts Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon 08342 911-475, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de).

Mitteilung vom 05.01.2021

Ostallgäuer Bio-Bier ist trinkfertig

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat dazu den Bio-Bauern Andreas Bersch aus Buchloe und den Nesselwanger Brauer Rudi Maget zusammengebracht.

Ostallgäuer Bio-Bier von Bärenbier aus Nesselwang. Foto: Daniel Delang

Ostallgäuer Bio-Bier von Bärenbier aus Nesselwang. Foto: Daniel Delang

Vor knapp einem Jahr fanden die ersten Gespräche statt: Projektleiter Florian Timmermann von der Öko-Modellregion Ostallgäu brachte seinerzeit den Bio-Bauern Andreas Bersch aus Buchloe und den Nesselwanger Brauer Rudi Maget zusammen. Ziel war es, das erste Ostallgäuer Bio-Bier mit Ostallgäuer Bio-Gerste zu brauen. Nun ist es soweit: Das Ostallgäuer Bio Landbier ist trinkfertig.
 
Nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser gehören laut dem deutschen Reinheitsgebot ins Bier. Wie aber die Rohstoffe verarbeitet werden, ob geschwefelt oder mit synthetischen Zusatzstoffen haltbar gemacht und welche Dünge- und Pflanzenschutzmittel auf den Feldern angewendet werden, wird nicht vorgeschrieben. Das wiederum regeln die Richtlinien der deutschen Bio-Brauer. Seit 2018 braut Rudi Maget in bester Handwerkstradition sein Bärenbier genau nach diesen Richtlinien. Nun zum ersten Mal auch mit regionaler Braugerste. Für ihn geht damit ein Herzenswunsch in Erfüllung. „Echtes Bio-Bier, wo auch regional ökologisch gedacht wird, das macht mich stolz.“ Nach Bio-Milch, -Fleisch und -Gemüse ist es für ihn nur eine logische Konsequenz, dass auch der deutschen Lieblingsgetränk ökologisch werden muss. In dem so häufigen Geschmackseinerlei der weltweiten Großbrauereien sticht ein Bio-Bier deutlich hervor. So auch das Ostallgäuer Bio Landbier. Braumeister Rudi Maget ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
 
Mehr Bio-Bier für das Ostallgäu
 
Auch für Florian Timmermann von der Öko-Modellregion Ostallgäu ist dieses Projekt wieder ein vielversprechender Erfolg. Die Öko-Modellregionen haben sich zum Ziel gesetzt, die Vorgaben des Bayerischen Kabinetts, bis 2030 30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern ökologisch zu bewirtschaften, zu erfüllen. Die Braugerste ist auf den Feldern von Andreas Bersch in Buchloe prächtig gewachsen. Mit Rudi Maget, einem Abnehmer, der nicht mal 50 Kilometer entfernt ist, wurde der ideale Vertriebsweg gefunden. Und dazu noch ein Bio-Produkt mit Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Das interessiert auch größere Brauereien und Florian Timmermann hat bereits ein Bio-Anbauprojekt mit der Aktienbrauerei Kaufbeuren begonnen.
 
Das Ostallgäuer Bio Landbier gibt es hier: https://www.baerenbier-nesselwang.de/
Bären Bier, Hauptstraße 3, 87484 Nesselwang
 
Informationen zum Projekt unter www.ostallgaeu.de, www.oekomodellregion-ostallgaeu.de
oder immer aktuell im neuen Newsletter der Öko-Modellregionen Ostallgäu & Günztal. Anmeldung ab sofort auf der Homepage möglich.

Mitteilung vom 30.12.2020

Besucheransturm im südlichen Ostallgäu: Maskenpflicht am Hopfensee

Wegen des großen Besucherandrangs ordnet das Landratsamt Ostallgäu für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See eine Maskenpflicht an.

Durch den aktuell großen Besucherandrang auf die Gemeinden im südlichen Landkreis kann insbesondere an der Uferstraße am Hopfensee nicht mehr der aus Infektionsschutzgründen notwendige Mindestabstand gewahrt werden. Das Landratsamt Ostallgäu ordnet daher für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See eine Maskenpflicht an.
  
Die Maskenpflicht dort gilt ab sofort bis vorerst 17. Januar 2021.
 
 „Wir erleben entlang der Alpenkette aufgrund des Besucherandrangs gerade ein regelrechtes Chaos. Das ist nicht nur infektionsschutzrechtlich bedenklich, sondern verursacht auch Verstöße gegen Parkverbote oder Naturschutzrecht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Zusätzlich zur Anordnung der Maskenpflicht am Hopfensee durch den Landkreis wird es eine konzertierte Aktion der Polizei an so genannten Hotspots geben. Die Gemeinden können zum Beispiel mit Parkplatzschließungen gegensteuern. Außerdem habe ich den Bayerischen Innenminister dringend um seine Unterstützung gebeten.“

 

Den Tenor der Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Mitteilung vom 28.12.2020

Erste Impfung im Ostallgäu erfolgt

Im Clemens-Kessler-Seniorenheim ließ sich Anna Langer als erste Freiwillige im Landkreis gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 impfen.

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu: Anna Langer aus dem Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf wurde vom Mobilen Impfteam des BRK in der Einrichtung geimpft. Von links nach rechts: Alexander Denzel, Blanca Menzinger (beide BRK), Anna Langer (85 Jahre) und Klaus Rieder (BRK).

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu: Anna Langer aus dem Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf wurde vom Mobilen Impfteam des BRK in der Einrichtung geimpft. Von links nach rechts: Alexander Denzel, Blanca Menzinger (beide BRK), Anna Langer (85 Jahre) und Klaus Rieder (BRK).

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu ist am heutigen Sonntag in Marktoberdorf verabreicht worden. Im Clemens-Kessler-Seniorenheim ließ sich Anna Langer als erste Freiwillige im Landkreis gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 von Klaus Rieder vom Bayerischen Roten Kreuz impfen. Ein Mobiles Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes übernahm die Impfung der 85-Jährigen, die im Clemens-Kessler-Hauses in Marktoberdorf wohnt.
 
Für Langer war klar, dass sie sich impfen lässt. „Die Impfung ist der erste Schritt zurück in die Normalität, um wieder mehr soziale Kontakte zu bekommen“, freut sich die frisch geimpfte Seniorin. Auch der Leiter des Clemens-Kessler-Hauses, Andreas Hüller, ist froh, dass die Impfungen nun begonnen haben. „Ich freue mich sehr, dass unsere Einrichtung eine der ersten ist, in der Impfungen durchgeführt werden. Es ist der Grundstein, damit sich die sozialen Kontakte für unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen normalisieren können. Durch den Impfschutz ist gewährleistet, dass die größtmögliche Sicherheit gewährleistet ist.“
 
Die beiden Mediziner Dr. Erika Rössler und Dr. Michael Wanner waren im Mobilen Impfteam mit dabei. Für Dr. Rössler ist es wichtig, dass die Impfung regelkonform ablaufen kann und „sich der Großteil der Bewohner einen guten Schutz durch die Impfung verspricht und der Impfung positiv gegenübersteht.“
 
Emotionaler Moment
 
Einen emotionalen Moment sieht Dr. Michael Wanner in der heutigen Premiere. „Die Impfung ist ein Meilenstein der modernen Medizin“, ist sich der Mediziner sicher. Auch Landrätin Maria Rita Zinnecker sieht den heutigen Tag als einen möglichen Wendepunkt im Kampf gegen Corona. „Wir haben den Impfstoff und viele Impfwillige. Mich freut es besonders, dass sich gerade in den Einrichtungen für Senioren und Pflegebedürftige viele impfen lassen. Die besonders schutzbedürftigen Gruppen gehen mit guten Beispiel voran. Wenn wir alle nachziehen, ist unser Alltag bald wieder ohne Einschränkungen möglich und wir können die Pandemie besiegen“, appelliert Zinnecker auch an die Bürgerinnen und Bürger. An der Impfstoffmenge wird es nicht scheitern, „wir erhalten regelmäßig Nachschub“, erläutert Zinnecker abschließend. Das BRK ist nun die nächste Zeit in den Einrichtungen nach dem Impfplan unterwegs.

Mitteilung vom 27.12.2020

„Weihnachtsgeschenk“ Corona-Impfstoff: Erste 100 Dosen erreichen das Ostallgäu

Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner lieferte den Impfstoff gemeinsam mit einem Transporter des THW beim Impfzentrum in Marktoberdorf an.

V. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

V. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die ersten 100 Dosen des Corona-Impfstoffes in Empfang genommen. Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner lieferte den Impfstoff gemeinsam mit einem Transporter des THW beim Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf an und verschaffte sich dabei auch einen Eindruck von der Einrichtung. Zu den ersten Impflingen werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Clemens-Kessler-Hauses in Marktoberdorf zählen.
 
„Mit der Anlieferung des Impfstoffes können wir nun endgültig starten“, sagte Zinnecker. Man habe diesen Augenblick lange herbeigesehnt, nun sei er endlich gekommen. „Die Lieferung des wertvollen Impfstoffes ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr. Bedeutet er doch die Chance, dass wir schrittweise wieder in die Normalität zurückkehren können.“
 
„Die schwäbischen Kreisverwaltungsbehörden haben mit dem kurzfristigen Aufbau der Impfzentren Großartiges geleistet. Das macht mich zuversichtlich, dass auch die Impfmaßnahmen erfolgreich verlaufen und ihren wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten werden“, sagte Lohner.
 
Das Impfzentrum in Marktoberdorf sowie das Impfzentrum in der Stadt Kaufbeuren werden vom Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben.
 
Priorität insbesondere auf Senioren- und Pflegeheime sowie auf Personen über 80 Jahre
 
Zunächst werden ausschließlich Personen mit der höchsten Priorität geimpft werden, die besonders schutzbedürftig sind. Dabei handelt es sich um Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen oder arbeiten, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind – insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder in Rettungsdiensten –, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen und Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Diese werden persönlich über die Möglichkeit zur Impfung informiert.
 
Eine Terminvereinbarung in den Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren ist aktuell noch nicht möglich. Der Zeitpunkt, ab dem eine Terminvereinbarung möglich sein wird, wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

Mitteilung vom 22.12.2020

Ein Zeichen der Anerkennung für das Ehrenamt

Die aktuelle Ostallgäuer Ehrenamtskarte wird um ein Jahr verlängert.

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Schutz-Maßnahmen kann die aktuelle Ostallgäuer Ehrenamtskarte in diesem Jahr nicht voll von den Ehrenamtlichen ausgeschöpft werden. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat daher entschieden, die laufende Ostallgäuer Ehrenamtskarte um ein Jahr zu verlängern.

 

Für zwei Jahre verliehen

Im März 2019 haben rund 500 Ehrenamtliche die Ostallgäuer Ehrenamtskarte für zwei Jahre verliehen bekommen. Der Landkreis Ostallgäu dankt damit den Ehrenamtlichen für deren wertvollen Einsatz für das Gemeinwohl. Die Karte bietet 34 Erlebnisse, die über die zwei Jahre kostenfrei genutzt werden können – beispielsweise der Eintritt für Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein sowie zahlreiche Vergünstigungen für Bergbahnen, Museen und Freizeiteinrichtungen. Dieses Jahr war der Besuch der Einrichtungen nur begrenzt und unter Auflagen möglich.

Bedeutung des Ehrenamts zeigt sich in Corona-Zeiten noch mehr


„Gerade die Corona-Pandemie verdeutlicht uns nochmal, was für eine wertvolle Rolle das Ehrenamt für unseren Landkreis und unsere Gesellschaft einnimmt. Zahlreiche ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen sind aktiv in den Gemeinden, Organisationen wie Rettungsdienste und Feuerwehren arbeiten unter erschwerten Bedingungen und das Ruhen des alltäglichen Vereinslebens hinterlässt eine Lücke im Leben vieler“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Daher ist es für mich selbstverständlich, die laufende Ehrenamtskarte um ein Jahr zu verlängern, damit die Ehrenamtskarteninhaber die Chance haben, ihre Karte wirklich zu nutzen.“

Mitteilung vom 22.12.2020

Terminvereinbarung für Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren noch nicht möglich

Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren teilen mit, dass derzeit noch keine Terminvereinbarungen in den beiden Impfzentren möglich sind.

Im Moment steht noch nicht fest, wann und in welcher Menge ein Impfstoff an die beiden Impfzentren geliefert wird. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird zwar davon ausgegangen, dass am 27. Dezember eine erste Lieferung erfolgen wird, jedoch wird voraussichtlich nur eine geringe Menge Impfdosen angeliefert werden. Entsprechend den Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums werden zunächst die mobilen Impfteams Impfungen der Bewohner und Bewohnerinnen sowie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Alten- und Pflegeheimen vornehmen. Ebenso sollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der besonders gefährdeten Bereiche in den Kliniken vorrangig geimpft werden. Hierzu gehören beispielsweise die Intensivstationen.

 

Sobald auch Terminvereinbarungen und Impfungen in den beiden Impfzentren möglich sind, werden der Landkreis und die Stadt hierüber umgehend informieren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseite des Bayerischen Roten Kreuzes.

Mitteilung vom 21.12.2020

Zweiter Grundstücksmarktbericht: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Der Gutachterausschuss des Landkreises Ostallgäu hat den zweiten Grundstücksmarktbericht veröffentlicht.

Der Bericht enthält detaillierte Informationen zum regionalen Grundstücksmarkt für die Jahre 2018 und 2019 sowie Analysen über dessen zeitliche Entwicklung seit 2011. Erstes Fazit für 2019: Ein erhöhter Geldumsatz bei leicht gesunkenen Kauffallzahlen und weiterhin steigende Preise bei Wohnimmobilien.

Mit dem Bericht ist ein wichtiger Meilenstein zur Transparenz auf dem Immobilienmarkt geleistet und ein wertvolles Werkzeug für Bürger*innen, Immobiliensachverständige und Gemeinden entstanden. Grundlage der umfangreichen Analysen stellten alle beurkundeten Kaufverträge (etwa 3600 Stück) vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2019 dar. Insgesamt ist die Anzahl der Kaufverträge in den vergangenen zwei Jahren mit je rund 1800 Kauffällen zu rund 2000 verglichen zum Vorjahr leicht rückläufig. Der Geldumsatz hingegen steigt nahezu fast stetig, zuletzt von 2018 auf 2019 um 9,3 Prozent auf 425 Millionen Euro. Die umgesetzte Fläche schwankt von Jahr zu Jahr und ist stark von den Bewegungen im landwirtschaftlichen Teilmarkt beeinflusst. Seit 2016 steigt das mittlere Preisniveau (Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, statistisch bereinigt) von neugebauten Eigenheimen von 2018 auf 2019 um 11,3 Prozent und gebrauchten freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern von 2018 auf 2019 um 12,1 Prozent an. Das Preisniveau für gebrauchte Doppelhaushälften und Reihenhäuser hingegen blieb bis 2018 relativ stabil, erst 2019 erfolgt ein sprunghafter Anstieg um 25 Prozent.

Anzahl der gehandelten Bauplätze stark rückläufig


Bei gebrauchten typischen Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern ist seit 2011 ein kontinuierlicher Anstieg der mittleren Wohnflächen-Quadratmeterpreise zu verzeichnen. Der Gutachterausschuss ermittelte zuletzt von 2018 auf 2019 einen mittleren Anstieg um 17,3 Prozent. Der Preisanstieg bei neu gebauten Eigentumswohnungen beträgt 8,8 Prozent. Insbesondere in den Städten Buchloe, Füssen und Marktoberdorf wurden 2019 besonders viele Wohnungen verkauft.
Stark rückläufig ist die Anzahl der gehandelten Bauplätze (minus 49 Prozent von 2017 zu 2018), deren preisliche Entwicklung regional sehr unterschiedlich ist. Tendenziell ist eine steigende Preisentwicklung in Gebieten des oberen Preisniveaus zu verzeichnen (plus 9,4 Prozent). Die Zone mit mittlerem Preisniveau weist stagnierende bis fallende Tendenz auf. Bauplätze in Gemeinden im unteren Preisniveau steigen nach einem Rückgang von 2017 zu 2018 um minus 11,6 Prozent um genau diesen Prozentsatz in 2019.

Das vollständige Dokument steht als Download für eine Gebühr von 80 Euro im Internet unter www.boris-bayern.de oder in gedruckter Form in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses zur Verfügung (Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; E-Mail:  gutachterausschuss(at)lra-oal.bayern.de).

Die regionalen Gutachterausschüsse existieren bereits seit 1960 in Deutschland und liefern Informationen über aktuelle Entwicklungen auf dem Grundstücksmarkt. Der Gutachterausschuss ist ein unabhängiges Gremium, welches interdisziplinär mit Sachverständigen und Fachleuten besetzt ist. Er ist nicht weisungsgebunden und kann daher unabhängig handeln. Die Geschäftsstelle des Ausschusses ist im Staatlichen Bauamt am Landratsamt Ostallgäu angesiedelt.