Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 01.04.2021

Anfangsverdacht auf Geflügelpest im Landkreis Ostallgäu

Davon geht die Veterinärbehörde im Landratsamt aufgrund ihrer Ermittlungen aus. Geflügelhalter werden auf die Stallpflicht für Geflügel hingewiesen.

Aufgrund ihrer Ermittlungen geht die Veterinärbehörde im Landratsamt von einem Anfangsverdacht auf die Geflügelpest im Landkreis Ostallgäu aus. Zu weiteren Aufklärung sollen sich betroffene Halter melden und alle Geflügelhalter werden nochmals auf die Einhaltung der Stallpflicht für Geflügel hingewiesen.
 
Das Landratsamt Ostallgäu hat zum Schutz gegen die Geflügelpest mit Allgemeinverfügung vom 11. März 2021 die Stallpflicht für Geflügel angeordnet, nachdem in mehreren bayerischen Landkreisen Fälle der ansteckenden Tierseuche festgestellt wurden. Aufgrund des hohen Risikos eines Erregereintrags insbesondere durch Wassergeflügel und die Vielzahl von Wasserflächen im Landkreis Ostallgäu erschien den Verantwortlichen diese Maßnahme erforderlich.
 
Nun besteht aber der Verdacht, dass die Geflügelpest über Handelsbeziehungen in den Landkreis gelangt sein könnte. Ausgehend von einem großen Hühnerbestand in Nordrhein-Westfalen, in dem die Geflügelpest festgestellt wurde, bestehen auch Verbindungen über den Handel mit lebenden Hühnern in die Gemeinde Friesenried im Landkreis Ostallgäu. Tiere, die von dort aus weiterverkauft wurden, sind teils positiv auf den Erreger der hochansteckenden Geflügelpest getestet worden, nachdem einzelne Tiere Anzeichen auf das Vorliegen dieser Infektionskrankheit gezeigt haben. Das Veterinäramt ermittelt derzeit, wohin Geflügel aus dem Handelsstall in Friesenried verkauft worden ist. Abnehmer, die zwischen dem 11. März 2021 und 20. März 2021 lebende Hühner in Friesenried gekauft haben, werden gebeten, sich unverzüglich beim Veterinäramt des Landkreises Ostallgäu zu melden (08342/911-213 oder E-Mail veterinaeramt(at)lra-oal.bayern.de).
  
In diesem Zusammenhang wird auch nochmals auf die am 11. März 2021 durch Allgemeinverfügung erlassene Pflicht zur Aufstallung von Geflügel verwiesen. Durch die konsequente Einhaltung der Stallpflicht und weiterer Biosicherheitsmaßnahmen soll der Kontakt zwischen Wildvögeln und Haus- und Nutzgeflügel vermieden und so eine gegenseitige Ansteckung und Einschleppung verhindert werden. Für den Menschen ist das Virus nach derzeitigen Erkenntnissen ungefährlich. Dennoch sollten tot aufgefundene Vögel nicht angefasst werden und Funde dem Veterinäramt gemeldet werden. Halter von Geflügel werden gebeten, ihre Haltungen beim Veterinäramt anzumelden, sofern das noch nicht geschehen ist.
 
Weiterführende Informationen zur Aviären Influenza gibt es auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit oder beim Friedrich-Löffler-Institut: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

Mitteilung vom 01.04.2021

Finanzielle Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement im Ostallgäu

Bewerbungen können bis zum 13. Mai eingereicht werden. Es sind bis zu 2500 Euro Unterstützung möglich.

Auch das Sommercamp für Jugendliche des Vereins „Menschen im Aufwind e. V.“ konnte im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ bereits gefördert werden. Bildquelle: Menschen im Aufwind e. V.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. unterstützt dieses Jahr wieder bürgerschaftliches und gesellschaftliches Engagement in der Region. Interessierte Vereine, Verbände, Schulen, engagierte Gruppen, soziale Einrichtungen oder sonstige Zusammenschlüsse können sich bis zum 13. Mai mit einer konkreten Projektidee für eine finanzielle Unterstützung bewerben. „Eine einfache, aber effektive Möglichkeit für engagierte Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu, sich bis zu 2500 Euro Unterstützung zu sichern“, sagt die Vorsitzende der LAG, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Unterstützt werden Maßnahmen, die das Bürgerengagement in der Region stärken und den Entwicklungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) der LAG bergaufland Ostallgäu dienen. Ob Kunst und Kultur für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, ein neuer Impuls für das künftige Miteinander im Verein oder ein Zuschuss für das Schülerprojekt – die Möglichkeiten für eine Unterstützung sind vielfältig. Die Ideen können im Zeitraum vom 1. April bis 13. Mai 2021 bei der Geschäftsstelle der LAG bergaufland eingereicht werden. Für die ausgewählten Projekte stehen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 2500 Euro zur Verfügung. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt dann das Entscheidungsgremium der LAG. „Wir freuen uns auf eine hohe Beteiligung und tolle Projekte. Gerade in der aktuellen Zeit steht das Ehrenamt teils vor großen Herausforderungen, da kommt eine kleine Finanzspritze für gute Ideen gerade richtig“, sagt Landrätin Zinnecker. Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendigen Vorlagen für die Einreichung von entsprechenden Vorhaben können im Internet auf www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle der LAG bergaufland Ostallgäu unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de oder unter Telefon 08342 911-514/-353 zur Verfügung.
 
Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Dafür hat die LAG kürzlich den positiven Förderbescheid des zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erhalten. Abgewickelt wird das Projekt über die Geschäftsstelle der LAG, wodurch Engagierte im Vergleich zu anderen üblichen Förderprogrammen einfach und schnell an die Fördermittel gelangen. In den Jahren 2017 und 2019 fanden bereits Aufrufe im Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ statt. Hierbei wurden unter anderem ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche, eine Klausurtagung zur Neusaurichtung eines Vereins, die Konzipierung und Umsetzung eines Atombunkermuseums, eine Bienenausstellung, Mobiliar für ein Trauercafé sowie ein mehrtägiger Ausflug in der Region für ein betreutes Mutter-Kind-Wohnen finanziell unterstützt. „Durch die Aufstockung der Fördermittel im Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ können nun weitere solch wertvolle Kleinmaßnahmen im Ostallgäu über LEADER gefördert werden“, freut sich Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am AELF Kempten.

Mitteilung vom 31.03.2021

Ausflugsverkehr in touristische Regionen: Sicherheitsbehörden und Polizei wappnen sich und werden verstärkt kontrollieren

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Landratsämter Oberallgäu, Ostallgäu und Lindau

„In enger Abstimmung mit den Kreisverwaltungsbehörden und den betroffenen Gemeinden dienen diese Schwerpunktkontrollen der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit und dem Schutz unserer Natur. Wir bitten sowohl die Ausflügler, als auch die Anwohner, gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen", so Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner
 
Im Zuge der coronabedingten Einschränkungen kam es im vergangenen Jahr zu einer punktuell starken Zunahme des Ausflugsverkehrs. Im Frühjahr und über die Sommermonate ächzten touristische Gemeinden im Zuständigkeitsbereich des PP Schwaben Süd/West unter der Last des damit verbundenen hohen Verkehrsaufkommens. Verkehrsbehinderungen vor Ort und auf den An- und Abfahrtswegen, sowie Verstöße gegen Umweltvorschriften durch „wildes“ Parken oder Campieren in geschützten Bereichen waren die Folgen. Die Überlastung örtlicher Parkflächen insbesondere an Seen und im alpinen Bereich führte dazu, dass vielerorts verbotswidrig Bundes- oder Kreisstraßen sowie Wohngebiete zugeparkt wurden.
 
Ab dem 12. April 2021 werden die vom Ausflugsverkehr betroffenen Dienststellen im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verstärkt an touristischen Hotspots die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und naturschutzrechtlichen Bestimmungen überwachen. Hierbei werden die örtlichen Polizeiinspektionen regelmäßig von Kräften der Operativen Ergänzungsdienste, der Verkehrspolizeiinspektionen und der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Auch die Kontrollgruppe Motorrad ist in diese Schwerpunktkontrollen eingebunden.
 
Parkverstöße können zu einem Verwarnungsgeld, einer Bußgeldanzeige oder beispielsweise im Fall eines Rettungswegs zum Abschleppen des Fahrzeugs führen. Verstöße gegen Umweltschutzvorschriften durch Parken oder Campieren in Landschafts- oder Naturschutzgebiet können von den jeweils örtlich zuständigen Landratsämtern mit Bußgeldern geahndet werden.

Mitteilung vom 31.03.2021

Maskenpflicht am Hopfensee

Aufgrund der aktuell hohen 7-Tage-Inzidenz im Ostallgäu gilt diese ab sofort bis vorerst 11. April 2021.

Aufgrund der aktuell hohen 7-Tage-Inzidenz im Ostallgäu und durch den für das Osterwochenende zu erwartenden großen Besucherandrang auf die Gemeinden im südlichen Landkreis kann insbesondere an der Uferstraße am Hopfensee nicht mehr der aus Infektionsschutzgründen notwendige Mindestabstand gewahrt werden. Das Landratsamt Ostallgäu ordnet daher in Abstimmung mit der Stadt Füssen für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See für die Zeit zwischen 5 Uhr und 24 Uhr eine Maskenpflicht an.
    
Die Maskenpflicht dort gilt ab sofort bis vorerst 11. April 2021. Zudem ist es Uferstraße innerorts in Hopfen am See in dieser Zeit nicht erlaubt, Alkohol zu konsumieren. „Wir befürchten für die Osterfeiertage und darüber hinaus einen Besucherandrang im südlichen Landkreis, deshalb ist diese Maßnahme sinnvoll“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker

Mitteilung vom 30.03.2021

Dank per Video: Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte 2021

Mit der Verleihung der fünften Ostallgäuer Ehrenamtskarte bedankt sich der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit den 45 Gemeinden bei seinen Ehrenamtlichen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker verleiht dieses Jahr wieder die Ostallgäuer Ehrenamtskarte.

Stellvertretend für alle Freiwilligen im Ostallgäu erhielten rund 500 Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte des Landkreises. Dieses Jahr erfolgte die Verleihung per Post und mit einer Videobotschaft von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

"Dafür danke ich ganz herzlich allen Ehrenamtlichen“

„Wir als Landkreis schätzen das Engagement über alle Maßen. Gerade in Zeiten wie diesen wird einem bewusst, wie wichtig die Bereitschaft und Hingabe von Ehrenamtlichen für unser Zusammenleben sind. Dafür danke ich ganz herzlich allen Ehrenamtlichen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker in der Videobotschaft. Seit 2012 wurde die Ehrenamtskarte bereits fünfmal als Anerkennung für herausragendes Engagement an je 500 Ehrenamtliche aus dem Landkreis überreicht.

„Die Vielfalt des Ehrenamts im Landkreis spiegelt sich in der Bandbreite des Engagements wider: Sport, Musik, Kultur, Kirche, Soziales und Sicherheit, um nur einige Bereiche zu nennen. Diese gesellschaftliche Vielfalt ist ein Gemeinschaftswerk vieler und ohne jeden Einzelnen nicht möglich,“ sagte Zinnecker. Die Karte bietet in diesem Jahr 34 Erlebnisse wie den Eintritt für Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein sowie für Bergbahnen, Museen und Freizeiteinrichtungen. Neu dabei sind seit diesem Jahr sind das Theaterkino „Filmburg“ in Marktoberdorf sowie die Schaukäserei und Brauerei „Walder Käskuche“.

Coronakonforme Videobotschaft der Landrätin


Da die Verleihungsveranstaltung dieses Mal coronabedingt ausfallen muss, hat die Servicestelle EhrenAmt einen Gruß der Landrätin in Videoform vorbereitet. Landrätin Zinnecker ist mit Bayern1-Moderatorin Ulla Müller im Gespräch über das Ehrenamt und die Ehrenamtskarte. Vom Sofa im Landratsamt aus besuchen die beiden virtuell sechs Beispiele von Ehrenamtlichen und zeigen so einen Ausschnitt der Vielfalt, die das Ehrenamt im Landkreis bietet.

Das Video und weitere Informationen zur Ostallgäuer Ehrenamtskarte sind im Internet auf
www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenamtskarte-neuverleihung.html zu finden.

Mitteilung vom 30.03.2021

Hohe Inzidenz: Ostallgäu setzt auf Firmen, Ferien und Verantwortung

Der Landkreis Ostallgäu verzeichnet seit Anfang März einen Anstieg der Corona-Infektionszahlen – besonders betroffen ist dabei der mittlere Landkreis.

Lag die Inzidenz im Ostallgäu vor vier Wochen noch bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, waren es zu Wochenbeginn mehr als 315 Neuinfektionen. Neben Schulen und Kindertageseinrichtungen gab es auch gehäuft Infektionen in Zusammenhang mit Unternehmen.

„An genau diesen Orten, an denen besonders viele Menschen zusammenkommen, setzen wir an“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Bei den Schulen und Kitas gehen wir davon aus, dass die Zahlen wegen der Ferien fallen werden. Außerdem werden wir bei den Betrieben schauen, ob deren Konzepte und Maßnahmen an die höhere Infektiosität der Mutationen angepasst wurden. Die Verbreitung des Virus am Arbeitsplatz hat definitiv einen Anteil an den derzeit hohen Zahlen.“

Zinnecker appelliert an alle Bürger*innen

„Die aktuelle Inzidenz ist besorgniserregend und zeigt die Durchschlagskraft der Virus-Mutanten“, sagt Zinnecker. Sie appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger: „Wir müssen uns alle an die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen halten, auch wenn es uns zunehmend schwerfällt. Die Abstands- und Hygieneregeln wie Händewaschen und Masketragen sollten jedem inzwischen ohnehin in Fleisch und Blut übergegangen sein.“

 

Mehr als 20.000 Menschen erstgeimpft

Im Landkreis gelten wegen der hohen Inzidenz momentan bereits verschärfte Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. So darf sich jeder Haushalt mit maximal einer weiteren Person treffen, Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Zwischen 22 und 5 Uhr ist es nicht erlaubt, sich im öffentlichen Raum zu bewegen. Zinnecker: „Auch, wenn wir es alle sehr gerne anders und lockerer hätten, aber das Prinzip ‚Wir bleiben Zuhause und halten Abstand‘ wird uns aus dieser Pandemie herausbringen.“ Zinnecker hofft darauf, dass sich besonders an den Osterfeiertagen der Ausflugsverkehr und die Familienbesuche in Grenzen halten.

Der Landkreis Ostallgäu betreibt mittlerweile drei Testzentren – jeweils eines in Marktoberdorf, Füssen und Buchloe. Dazu gibt es eines in Kaufbeuren. Die Testzentren bieten sowohl Schnell-, als auch PCR-Tests an. Dazu bieten zahlreiche Apotheken im Ostallgäu und in Kaufbeuren Schnelltests an. Erstgeimpft wurden in den Impfzentren sowie von den Mobilen Impfteams im Ostallgäu und in Kaufbeuren inzwischen mehr als 20.000 Menschen, darunter über 80 Prozent der Über-80-Jährigen. „Wir hoffen sehr darauf, dass die Prognosen zu künftigen Impfstofflieferungen stimmen und wir bald, zusammen mit den niedergelassenen Ärzten, noch deutlich mehr Menschen impfen können“, sagt Zinnecker.

 

Weitere Informationen und Terminvereinbarung für Tests unter www.ostallgaeu.de/corona

Mitteilung vom 30.03.2021

Mobile Problemmüllsammlung startet am 10. April

Auch in diesem Frühjahr organisiert der Landkreis Ostallgäu wieder eine mobile Problemstoffsammlung.

Bürger können dort mit einem Gefahrensymbol gekennzeichnete Produkte abgeben. Wegen der aktuellen Gesundheitslage bittet die Kommunale Abfallwirtschaft, den Service nur in dringenden Fällen in Anspruch zu nehmen.

Das Problemstoffmobil macht in allen Gemeinden des Landkreises Station. Die genauen Zeiten stehen im Abfuhrkalender des Landkreises, der Abfall App Ostallgäu und im Internet (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft). Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man an einem oder mehreren Gefahrensymbolen auf Verpackungen oder in Gebrauchsanweisungen. Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen.

Problemstoffe nicht vermischen

Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, Problemstoffe möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil zu bringen und keinesfalls miteinander zu vermischen. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.

Persönlich übergeben

Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, muss man diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben. Dabei sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Trotz Pandemie ist es nicht erlaubt, Problemabfälle einfach am Sammelplatz abzustellen.
 


Mitteilung vom 30.03.2021

Wegen Feiertagen: Terminverschiebungen bei der Müllabfuhr

Wegen der Feiertage Karfreitag und Ostermontag kommt es zu Terminverschiebungen bei der Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu.

Regelmäßiger Abfuhrtag                  Feiertagsbedingte Änderung

Freitag, 2.04.2021 (Karfreitag)        verlegt auf    Samstag, 3.04.2021

Montag, 5.04.2021 (Ostermontag)  verlegt auf    Dienstag, 6.04.2021
Dienstag, 6.04.2021                        verlegt auf    Mittwoch, 7.04.2021
Mittwoch, 7.04.2021                        verlegt auf    Donnerstag, 8.04.2021
Donnerstag, 8.04.2021                   verlegt auf    Freitag, 9.04.2021
Freitag, 9.04.2021                           verlegt auf    Samstag, 10.04.2021

Mitteilung vom 30.03.2021

Neue Pflegebedarfsermittlung für den Landkreis Ostallgäu

Der demographische Wandel und veränderte familiäre Strukturen stellen den Landkreis Ostallgäu vor große Herausforderungen in der Senioren- und Sozialpolitik.

Maximilian Bogner (Leiter des Sachgebiets Soziale Entwicklung am Landratsamt) und Landrätin Maria Rita Zinnecker mit der neuen Pflegebedarfsermittlung.

Um auf diese umfassenden Veränderungen eingehen zu können und passgenaue Strukturen und Angebote zu entwickeln, hat der Landkreis Ostallgäu im Jahr 2020 eine sogenannte Pflegebedarfsermittlung durchgeführt.

Die Pflegebedarfsermittlung ist die Grundlage für die zukünftige Planung, Steuerung und Weiterentwicklung der Angebote im Bereich der Seniorenarbeit und der Altenhilfe im Landkreis und damit für eine zukunftsorientierte und bürgernahe Sozialpolitik. Um aktuell einen umfassenden Überblick über die Situation und die Bedürfnisse der Generation 55+ im Landkreis zu gewinnen und möglichst viele Perspektiven mit einbeziehen zu können, wurde unter Federführung der Seniorenbeauftragten des Landkreises, Irmgard Haberberger, in enger Zusammenarbeit mit dem BASIS-Institut in Bamberg die aktuelle Pflegebedarfsermittlung erstellt. Die Datenerhebung erfolgte mit Hilfe von wissenschaftlich fundierten Befragungsinstrumenten, wie zum Beispiel einer Befragung von 5000 Personen der Generation 55plus sowie durch qualitative Interviews mit Experten. Damit auch die Meinungen und Erfahrungen der Bürger gewinnbringend in die Erhebung mit einfließen konnten, wurden auch mehrere Bürgerworkshops organisiert und anschließend ausgewertet.

Die Pflegebedarfsermittlung bestätigt, dass sich die Altersstruktur im Landkreis erheblich verändern wird und mittlerweile bereits verändert hat. Vor allem der überproportionale Zuwachs der Anzahl alter und sehr alter Menschen bei gleichzeitiger Abnahme der Zahl von Menschen im erwerbsfähigen Alter ist bereits heute eine der großen Herausforderungen für den Landkreis und die einzelnen Kommunen. Dies wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch erheblich verschärfen. Legt man der Prognose das in der Pflegebedarfsermittlung dargestellte erweiterte Versorgungsvolumen zugrunde, wächst die Zahl der Unterstützungs- und Pflegebedürftigen von aktuell etwa 4600 bis 2034 um fast ein Drittel auf 6100 Menschen.

Sowohl in den Bereichen der alltagspraktischen, als auch der pflegebezogenen Hilfen leisten die Verwandten und Bekannten aktuell den Großteil der Unterstützung und dies auch bei einem anerkannten Pflegegrad. Es ist absehbar, dass die heute größte Stütze in der Betreuung, Pflege und Versorgung, nämlich die Angehörigen, diesen enormen Beitrag zukünftig nicht mehr wie im bisherigen Umfang übernehmen können, da immer weniger Angehörige für immer mehr betagte Menschen da sein müssen.

Zusammengefasst stellen die wesentlichen Ergebnisse der Pflegebedarfsermittlung unmittelbaren Handlungsbedarf in vier Bereichen fest:
 
1.    Entlastung, Beratung und Wertschätzung der pflegenden Angehörigen
2.    Alters- und alternsgerechte Entwicklung der Gemeinden
3.    Ausbau ambulanter und (teil-)stationärer Einrichtungen und Dienste im Landkreis
4.    Bewältigung der Folgen des Fachkräftemangels

Zu den Handlungsbedarfen wurden bereits zwei umfassende Maßnahmenpakete entwickelt, die sich aktuell in der Umsetzung befinden. Die Begleitung der Kommunen bei Gemeindeentwicklungsprojekten, der Aufbau eines Pflegestützpunktes, einer kostenlosen, umfassenden und unabhängigen Beratungsstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege und die Unterstützung beim Aufbau alternativer Wohnprojekte sind dabei nur einige Beispiele für Maßnahmen, die schon jetzt aktiv von den Mitarbeitern des Sachgebietes Soziale Entwicklung im Landratsamt gefördert und unterstützt werden.

Die Pflegebedarfsermittlung kann unter www.sozialportal-ostallgaeu.de im Bereich Senioren gelesen und heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 24.03.2021

Bildung und Spaß: Die Online-Schatztruhe für Familien ist neu gefüllt

Die „Online-Schatztruhe" enthält das vielseitige Familienbildungs-Programm der vier Ostallgäuer Familienstützpunkte.

Um Familien den Zugang zu Bildungsangeboten auch in Corona-Zeiten ganz einfach und unkompliziert zu ermöglichen, haben die vier Ostallgäuer Familienstützpunkte ein vielseitiges Familienbildungs-Programm gestartet, die „Online-Schatztruhe“.
 
Das Programm „Online-Schatztruhe für Familien“ bietet Familien eine große Auswahl an Bildungsangeboten: Von sportlichen Kursen und Workshops zum Mitmachen, informativen Vorträgen bis hin zu Online-Treffs für einen offenen Austausch ist für jede Familie etwas dabei. Sowohl werdende Eltern als auch Eltern mit kleinen und schulpflichtigen Kindern können aus dem umfangreichen Programm wählen. Ein kurzer Einblick:
 
Werdende Eltern: Die Zeit der Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, in der viele Fragen aufkommen. Mit unterschiedlichen Informationsveranstaltungen wie zum Beispiel zum Thema „Elterngeld und Co.“, „Säuglingspflegekurs“ und „Stillvorbereitungsabend“ unterstützen die Familienstützpunkte.
 
Eltern mit Kleinkindern (ca. 0-3 Jahre): Die erste Zeit mit dem Kind stellt junge Familien vor viele völlig neue Aufgaben. Um diese bestmöglich zu meistern, gibt es in der „Online-Schatztruhe“ Angebote wie einen „Workshop zum Thema Babyschlaf“, „Bewegungsspaß für Babys im ersten Lebensjahr“, „Kleine Info-Welt: Schnuller“, „Zeit für Brei – Vortrag“ und einen Online-PEKiP-Kurs (Prager-Eltern-Kind-Programm).
 
Schulkinder: Die Schulzeit ist ein sehr wichtiger Lebensabschnitt für Kinder, welcher mit zahlreichen Herausforderungen einhergeht – gerade in Zeiten von Corona. Wertvollen Rat bekommen die Eltern in den Veranstaltungen „Soziale Netzwerke und Messenger bei 10- bis 14-Jährigen“, „Abenteuer Pubertät“ und „Entspannter durch die Hausaufgabenzeit für Eltern und Kinder“. Für Bewegungsspaß sorgt das Angebot „Fit for family – Jonglieren mit Tüchern“.
 
Allgemeine Familienthemen: Es gibt auch Angebote zu altersunabhängigen Themen, die viele Familien beschäftigen, wie z.B. „Geschwister? Eine Herausforderung für die Familie“, „Elterntreff Online – Zeit für Begegnung“ und „Hilfestellung bei Fragen rund um die digitale Welt der Kinder“.
 
Die vier Ostallgäuer Familienstützpunkte werden durch Isabel Costian von der Familienbildungsstelle im Landratsamt Ostallgäu koordiniert. Eine Anmeldung für die „Online-Schatztruhe“ ist bei den jeweiligen Anbietenden erforderlich. Diese und alle weiteren Informationen zum aktuellen Programm gibt es im Familienportal unter: www.ostallgaeu.de/familienstuetzpunkte.

Mitteilung vom 23.03.2021

Webseminar zu Photovoltaik-Projekten in der Landwirtschaft

Es findet in Kooperation mit dem Landratsamt Augsburg und den Maschinenringen Ostallgäu e.V. und Augsburg e.V. statt.

Das Landratsamt bietet ein Webinar zum Thema „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ an.

Das Landratsamt bietet ein Webinar zum Thema „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ an.

Zum Thema „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ bietet das Landratsamt Ostallgäu am Mittwoch, 21. April 2021, von 20 Uhr bis etwa 21.30 Uhr ein Webseminar an.
  
Am 1. Januar 2021 trat die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG 2021) in Kraft. Ziel ist es, den Photovoltaik-Zubau deutlich – auf 5 Gigawatt pro Jahr bis 2030 – zu erhöhen. Doch was bedeutet das in der Praxis? Welche Projekte lohnen sich (wieder)? Was hat es mit der Förderung von Agri-Photovoltaikanlagen auf sich? Wie lässt sich die Anlagenleistung trotz ausgelastetem Netzanschluss normenkonform weiter erhöhen? Und was passiert mit meiner PV-Anlage nach dem Ende der 20-jährigen Förderung? Diese und weitere Fragen werden mit dem Fokus auf die Landwirtschaft in dem Webseminar beantwortet.
  
Der neutrale Photovoltaikexperte Michael Vogtmann von der DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie) wird auf Finanzierungsmöglichkeiten und Rendite der oben genannten Themen eingehen, ebenso wie auf Eigenverbrauchslösungen und Kopplung mit Speichern.
 
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung unter www.landkreis-ostallgaeu.de/9465.html erforderlich. Den Veranstaltungslink erhalten die Angemeldeten rechtzeitig vor der Veranstaltung.

Mitteilung vom 19.03.2021

Corona-Testzentren Ostallgäu und Kaufbeuren bieten Schnelltests an – weiteres Testzentrum in Buchloe

Die bisherige Teststrategie des Freistaats wird somit um die Schnelltest-Initiative des Bundes erweitert.

Die Corona-Testzentren im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren werden ab Montag, 22. März 2021, neben den PCR-Tests auch sogenannte Antigen-Schnelltests anbieten. Die bisherige Teststrategie des Freistaats wird somit um die Initiative des Bundes erweitert. Der Landkreis richtet für Schnelltests zudem noch ein Testzentrum in Buchloe ein (auf dem Parkplatz des Eisstadions). „Für die Bürgerinnen und Bürger verkürzen wir damit die Wege zu einem Testzentrum in der gesamten Region. Wir danken unserem Dienstleister von Allgäu Medical Service für die schnelle Umsetzung“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Testkapazitäten in der Region werden praktisch verdoppelt. Das unterstützt hoffentlich weitere Öffnungen in unserem Alltag“, zeigt sich Oberbürgermeister Stefan Bosse zuversichtlich.
 
Die Testzentren in Kaufbeuren, Marktoberdorf und Füssen bieten an ihren Standorten die PCR- und Schnelltests im Parallelbetrieb voraussichtlich an folgenden Wochentagen an

 

Buchloe
 
KaufbeurenMarktoberdorfFüssen
PCR-TestMo. – Fr.
8 – 12 Uhr und
13 – 15 Uhr
Mo. – Fr.
8 – 10 Uhr und
14 – 18 Uhr

Di., Do.
10 – 18 Uhr


 

Antigen-Schnelltest

Mo., Mi., Fr.
10 – 15 Uhr

Mo. – Fr.
8 – 12 Uhr
Sa., So.
10 – 14 Uhr

Mo. – So.
14 – 18 Uhr

Di., Do.
14 – 18 Uhr

Die Terminvereinbarung für einen Schnelltest erfolgt online unter www.ostallgaeu.de/corona. Zu den kostenlosen Tests ist ein Ausweis mitzubringen. Im Anschluss an den Antigen-Schnelltest erfolgt nach rund 20 Minuten eine Benachrichtigung auf das Smartphone mit dem Testergebnis.
 
Auch haben sich bisher vierzehn Apotheken bereit erklärt, Schnelltests durchzuführen. Dies sind: Stadt-Apotheke (Buchloe), Marien-Apotheke (Buchloe), Brunnen-Apotheke (Kaufbeuren), Stadt-Apotheke (Kaufbeuren), Gutenberg-Apotheke (Kaufbeuren), Martins-Apotheke (Marktoberdorf), Apotheke Mauerstetten, Thingauer-Apotheke (Unterthingau), St.-Wendel-Apotheke (Germaringen), Flösser-Apotheke (Lechbruck am See), Drei Tannen Apotheke (Füssen), Stadt-Apotheke (Füssen), Apotheke zum Falkenstein (Pfronten) und Rathaus-Apotheke (Pfronten). Wann und wie der Test dort erfolgt, muss mit den Apotheken direkt geklärt werden.
 
Weitere Informationen im Internet auf www.ostallgäu.de

Mitteilung vom 19.03.2021

Amtliche Bekanntmachung: 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ostallgäu liegt am 19.03.2021 nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 148

Für Schulen und Kitas gelten daher neue Regelungen.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt: In Abschlussklassen findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.
 
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen.
 
Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu vom 22.3. bis 28.3.2021.
 
Die amtliche Bekanntmachung findet sich hier.

 

Das Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) finden Sie hier.

Mitteilung vom 18.03.2021

Corona & Co: Landkreis veröffentlicht Jahresbericht 2020

Themen sind unter anderem der neue Bauhof in Dösingen, der Sensationsfund von „Udo“ in der Hammerschmiede oder die Organisation der Kommunalwahlen.

Auch Thema im Jahresbericht: Für den Bau einer Schule in Namibia hat Landrätin Maria Rita Zinnecker im Rahmen der Initiative 1000 Schulen am 19.11.2020 42.420 Euro Spendengeld an Reiner Meutsch von der Stiftung Fly & Help übergeben. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Auch Thema im Jahresbericht: der neuen Bauhof in Dösingen.

Mit dem Gesundheitsamt spielte das Landratsamt eine zentrale Rolle in der Pandemiebekämpfung. Der Jahresbericht 2020 stellt unter der Internetadresse jahresbericht.ostallgaeu.de aber auch zahlreiche weitere Projekte, Aufgaben und Tätigkeiten des Landkreises aus dem vergangenen Jahr vor – vom neuen Bauhof in Dösingen über den Sensationsfund von „Udo“ in der Hammerschmiede bis zur Organisation der Kommunalwahlen.
 
„Corona hatte uns 2020 fest im Griff. Trotz dieser Mammutaufgabe haben wir das Ostallgäu in vielen Bereichen vorangebracht. Im Bildungsbereich haben wir zum Beispiel die Sanierung der Realschule Füssen abgeschlossen. Für den Klimaschutz haben wir das Landratsamt klimaneutral gemacht. Und zur Stärkung der Pflege haben wir eine Pflegebedarfsermittlung erstellt und einen Ausbildungsverbund Pflege angestoßen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Mitteilung vom 18.03.2021

Kostenloses Online-Seminar zur Bewerbung

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet an: Kostenloses Online-Seminar zur Bewerbung durch Servicestelle Frau und Beruf.

Das Online-Seminar „Wie bewerbe ich mich?“ findet am 22. März 2021, von 9 bis 11 Uhr statt. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten. Aufgrund der Corona-Situation findet das Bewerbungsseminar Online statt. Dieses Seminar wird über „ZOOM“ durchgeführt. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist erforderlich über Email an frau-und-beruf(at)kempten.de. Bitte in der Anmeldemail eine Telefonnummer zusätzlich angeben.
Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmerinnen einen Link für Zoom, mit dem sie am Seminar Online teilnehmen können.
 
Zusätzlich bietet die Servicestelle „Frau und Beruf“ nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Die Angebote der Servicestelle „Frau und Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen kostenlos. Anmeldung für das Online-Seminar bitte ausschließlich über Frau-und-Beruf(at)kempten.de
 
Informationen über die Angebote der Servicestelle Frau und Beruf bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstraße 10, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de
  
Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 18.03.2021

Tourismusverband: Betriebe in der Region fit für die Zeit nach Corona machen

Der Tourismusverband Ostallgäu nutzt den Lockdown, um die Gastgeber und Tourismusbetriebe in der Region für die Zeit danach vorzubereiten.

„Die Corona-Pandemie hat uns Herausforderungen des Tourismus deutlich aufgezeigt, die zuvor bereits vorhanden waren. Corona hat diese jedoch noch einmal verstärkt“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker als Tourismusverbandsvorsitzende.
 
Die Corona-Pandemie hat den Tourismus im Ostallgäu fest im Griff und die Branche ächzt. Viele Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht. Sebastian Gries, neuer Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostallgäu, ist am 1. Januar als Nachfolger von Robert Frei unter schweren Voraussetzungen angetreten. Gries und sein Team arbeiten nun intensiv daran, gemeinsam mit Partnern die Tourismusstrategie des Landkreises umzusetzen. „Unser Fokus liegt künftig noch stärker auf nach innen gerichteten Entwicklungsmaßnahmen, um einen erfolgreichen Tourismus und eine hohe Lebensqualität für Einheimische zu sichern. Beides geht Hand in Hand. Eine attraktive Region kommt zuallererst den Einheimischen zugute. Das merken wir während Corona stärker als je zuvor“, sagt Gries. Als beispielhaft zentrale Aufgaben in der touristischen Entwicklung des Ostallgäus nennt er verträgliche Mobilität und gezielte Lenkung von Einheimischen und Gästen, die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten in Landwirtschaft, Handel und Gastronomie sowie die langfristige Gewinnung und Sicherung von Fach- und Arbeitskräften im Tourismus. 
 
Mit der Umsetzung des Projektes „Königlich Wandern im Schlosspark“ hat der Tourismusverband ergänzend zur ausgezeichneten RadReiseRegion nun den Startschuss gegeben für ein hochattraktives Netz an Rundwanderwegen und Ortswanderrouten im Ostallgäu gemeinsam mit den örtlichen Touristikern. Zinnecker: „Durch die neuen Wanderangebote sollen sensible Räume und touristische Hotspots stärker entlastet und Gäste wie Einheimische gezielt auf attraktive Angebote auch ins nördliche Ostallgäu gelenkt werden.“ Das neue Angebot soll bereits in der kommenden Sommersaison von Einheimischen und Gästen erwandert werden können. Die begleitende Karte „Wandererlebnis – Königlich Wandern im Schlosspark“ ist ab April kostenfrei bei Tourismusverband und Touristinformationen im Ostallgäu erhältlich. Die ebenfalls neue und eher emotional ansprechende „Sehnsuchtskarte“ ist vor allem eine „Einladung an die Bürgerinnen und Bürger des Ostallgäus, die Schätze ihrer Heimat wieder stärker zu entdecken – auch abseits der bekannten Pfade“, sagt Gries. Doch bis wieder Gäste auch über Nacht ins Ostallgäu kommen können, gibt es für das Team noch alle Hände voll zu tun: Mit der Allgäu GmbH und den Gemeinden des Ostallgäus setzen die Tourismusexperten alle politischen und fachlichen Hebel in Bewegung, um Tourismus schnellstmöglich wieder sicher möglich zu machen. „Gastgewerbe, Handel, Freizeitbetriebe, aber auch die vielen Kleinvermieter, die viel zu oft unerwähnt bleiben, brauchen dringend eine Perspektive“, mahnt Gries im Angesicht der Brisanz für die Branche. 

Mitteilung vom 16.03.2021

Wegweiser und Ausbildungsverbund stärken Pflegeausbildung

Anlässlich der Bayerischen Woche der Ausbildung hat der Landkreis Ostallgäu einen kompakten Wegweiser für Pflegeberufe veröffentlicht.

Der Wegweiser kann im Bildungsportal des Landkreises unter www.bildung-ostallgaeu.de im Bereich der Berufsorientierung unter der Rubrik Maßnahmen und Angebote heruntergeladen werden.

Der Wegweiser kann im Bildungsportal des Landkreises unter www.bildung-ostallgaeu.de im Bereich der Berufsorientierung unter der Rubrik Maßnahmen und Angebote heruntergeladen werden.

Die Woche der Ausbildung läuft vom 15. März bis zum 21. März. Um die Pflegeberufe weiter zu stärken, wurde auch ein Ausbildungsverbund gegründet.
 
Auch in Pandemiezeiten bietet die Pflegebranche krisensichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze, ein vielfältiges Tätigkeitsspektrum sowie diverse Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Der Wegweiser Pflegeberufe soll sowohl Schüler*innen zur Berufsorientierung dienen, als auch allen, die an einer Umschulung oder Weiterqualifizierung interessiert sind, Möglichkeiten und Wege im Feld der Pflegeberufe aufzeigen. Zudem sind alle wichtigen Informationen zur Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen enthalten, um im Pflegeberuf in Deutschland durchstarten zu können, auch wenn man diesen woanders erlernt hat. Bewusst wurde hierbei eine leicht verständliche Sprache verwendet. Ob Berufsorientierung, Ausbildung oder Karriere – zu jedem Bereich sind weiterführende Links zu ausführlichen Erklärungen sowie Adressen regionaler Anbieter angegeben. Auch Informationen zum Pflegestudium und zu Freiwilligendiensten in der Pflege, etwa im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres, lassen sich hier finden. Der Wegweiser kann im Bildungsportal des Landkreises unter www.bildung-ostallgaeu.de im Bereich der Berufsorientierung unter der Rubrik Maßnahmen und Angebote heruntergeladen werden. Er wird auch an die Lehrkräfte der Schulen verteilt, die für die Berufsorientierung zuständig sind sowie an alle anderen relevanten Akteure. In gedruckter Form können Interessierte den Wegweiser per E-Mail unter stephanie.randel-moest(at)lra-oal.bayern.de anfordern.
 
Neuer Ausbildungsverbund Pflege Ostallgäu und Kaufbeuren
 
Ebenfalls wurde auf Initiative von Einrichtungsträgern, Pflegefachschulen, der Hochschule Kempten und dem Landkreis Ostallgäu Ende 2020 der Ausbildungsverbund Pflege Ostallgäu und Kaufbeuren ins Leben gerufen, der erste seiner Art im Allgäu. Dieser Verbund, der vom Sachgebiet Soziale Entwicklung im Landratsamt koordiniert wird, vernetzt alle im Bereich der Pflegeausbildung beteiligten Ebenen und hilft diesen dabei, mit einem gemeinsamen Ausbildungsverständnis einheitliche Standards und Vorgehensweisen zu entwickeln. Dadurch steigt die Qualität der Ausbildung und es sinkt der bürokratische Aufwand für die einzelnen. Die enge Zusammenarbeit ist zudem notwendig, um die Verschmelzung der bisherigen Ausbildungszweige der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zur neuen generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann gemeinsam und effizient zu meistern. Auch kann durch einen starken Verbund die Pflegebranche auf lokaler Ebene repräsentiert werden, etwa im Rahmen der Berufsorientierung.
  
Ein weiteres Angebot des Landkreises stellt die Bildungsberatung dar, die kostenlos eine individuelle und unabhängige Beratung über Möglichkeiten in den Bereichen Ausbildung, Weiterbildung, Umorientierung und weitere berufliche Chancen bietet. Hier steht Bildungsberaterin Christine Hoch zur Verfügung, die regelmäßig auch Workshops und Vorträge anbietet. Weitere Informationen zur Bildungsberatung gibt es im Bildungsportal des Landkreises oder direkt bei Christine Hoch, E-Mail: Christine.Hoch(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-293.

Mitteilung vom 16.03.2021

Landratsamt Ostallgäu gibt Schnelltests für Einrichtungen und Selbsttests für Schulen aus

Durch die Selbst- und Schnelltests können frühzeitig mögliche Hotspots erkannt werden. Dies eröffnet die Chance auf schnelle Gegenmaßnahmen.

Das Landratsamt Ostallgäu gibt an diesem Mittwoch und Donnerstag über die Führungsgruppe Katastrophenschutz rund 46.000 Corona-Antigen-Schnelltests für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Reha-Einrichtungen sowie Kliniken, die dem Gesundheitsamt ein entsprechendes Testkonzept vorgelegt haben, aus. Zudem werden die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis mit rund 9000 Selbsttests für Personal versorgt, nachdem die erste Lieferung vom Freistaat eingetroffen ist.
 
„Wir haben zusammen mit dem Schulamt schnell eine Logistik aufgebaut, um die Teststrategie des Freistaates Bayern umzusetzen. Dafür mein Dank an alle Beteiligten, denn gerade für die Schulen und Kitas ist es wichtig, mit den Tests einen weiteren Schritt in Richtung Normalität zu gehen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In Kürze auch Schnelltests in den Testzentren
 
Durch die Selbst- und Schnelltests können frühzeitig mögliche Hotspots erkannt werden. Dies eröffnet die Chance auf schnelle Gegenmaßnahmen und damit auch die Verhinderung einer raschen Ausbreitung des Virus, was sich in einer Verbesserung der Inzidenzwerte niederschlagen kann. „Nachdem die Lockerungen im öffentlichen Leben, in den Schulen und Einrichtungen von Inzidenzwerten abhängig sind, müssen wir alle Möglichkeiten nutzen, um diese abzusenken und niedrig zu halten“, appelliert Zinnecker an alle Bürgerinnen und Bürger, das Testangebot zu nutzen.
 
„Wir werden in Kürze auch Schnelltests in unseren Testzentren anbieten, damit jedem ein kurzfristiges Testangebot zur Verfügung steht“, gibt Zinnecker einen Ausblick.

Mitteilung vom 16.03.2021

Generalistische Ausbildung macht Pflegeberufe attraktiver – Bildungsberatung des Landkreises unterstützt

Vielseitige und top ausgebildete Pflegekräfte stehen hoch im Kurs – vor allem in Pandemiezeiten.

„Leider gibt es immer noch zu wenige und deshalb wollen wir hier unterstützen“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises. Zur generalistischen Pflegeausbildung war für den 5. Mai 2021 eine Informationsveranstaltung im Landratsamt Ostallgäu geplant. Aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen findet diese nicht statt.
 
Die generalistische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann verschafft Azubis eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig zukunftsfähige Ausbildung und vereint die bisherigen Ausbildungsgänge der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege mit einem einheitlichen Abschluss. Dadurch wird der Berufszweig vielfältiger, attraktiver und perspektivisch sind mehr berufliche Einsatz-, Wechsel- und Entwicklungsmöglichkeiten in allen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung möglich.
 
„Um dem Personalmangel in der Pflege entgegenzuwirken, hat die Kolping Akademie in Augsburg 2019 die Internationale Kolping-Pflegeschule in Kempten ins Leben gerufen. Seitdem bereiten wir hier zukünftige Pflegekräfte umfassend auf ihre beruflichen Aufgaben vor. Dazu gehört neben der Vermittlung beruflicher Kompetenzen auch eine individuelle Betreuung und Begleitung der Auszubildenden sowie eine enge Kooperation mit den Ausbildungspartnern“, sagt Christina Hagemann, Schulleiterin der Internationalen Kolping-Pflegeschule in Kempten. Das Kolping-Angebot richtet sich an Interessierte aus aller Welt. Internationale Auszubildende werden auf ihrem Weg nach Deutschland unterstützt und während der gesamten Ausbildung begleitet. Weitere Infos unter https://www.internationale-kolping-pflegeschule.de/de
 
Im ganzen Landkreis gibt es Einrichtungen und Dienste im Gesundheits- und Sozialbereich in denen Pflegefachkräfte arbeiten. Die meisten von diesen bieten selbst Ausbildungsplätze für die generalistische Pflegeausbildung sowie die Möglichkeit an, den Pflegeberuf im Rahmen eines Praktikums oder einer Hospitation kennenzulernen. „Wir freuen uns über Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn September 2021“, sagt hierzu etwa Ralf Skoog, Personalleiter beim Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes in Marktoberdorf. Eine Übersicht über die verschiedenen Einrichtungen und Dienste gibt es auf der Homepage des Landkreises unter https://www.bildung-ostallgaeu.de/6681.html. Diese werden in Kürze auch auf der interaktiven Karte des Landkreises https://maps.ostallgaeu.de/ eingestellt und regelmäßig aktualisiert.
 
Zudem gibt es die Möglichkeit, Pflege zu studieren. „Auch, wenn die Zahl der Auszubildenden im Pflegebereich steigt, gibt es nach wie vor zu wenig gut qualifizierte Pflegefachpersonen“, sagt Michael Mayer von der Hochschule Kempten. Zum Wintersemester 2021/2022 bietet die Hochschule Kempten den ersten berufsqualifizierenden Pflegestudiengang an. In acht Semestern erwerben die Studierenden nicht nur wissenschaftlich fundierte Kenntnisse der beruflichen Pflege, sondern entwickeln auch ihre Fertigkeiten und Kompetenzen der praktischen Pflege in unterschiedlichen Einrichtungen. In einem eigens eingerichteten Skills- und Simulationslabor üben die Studierenden komplexe klinisch-praktische Fertigkeiten der professionellen Pflegepraxis. In jedem Semester bieten Praxisphasen die Möglichkeit, das erlernte Wissen in der realen Praxis anzuwenden. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums können die Absolvent*innen einen Antrag auf Berufszulassung als Pflegefachfrau (B.Sc.) oder Pflegefachmann (B.Sc.) bei der Regierung von Schwaben stellen. Mit ihrem Bayerischen Zentrum Pflege Digital und den Kompetenzen in Pflegerobotik bietet die Hochschule innovative Rahmenbedingungen für die zukünftigen Studierenden. Mit ihrer Berufszulassung können die Absolvent*innen Menschen aller Altersstufen fachlich fundiert und auf neuester wissenschaftlicher Grundlage betreuen. Ihre Kompetenzen zur Steuerung hochkomplexer Prozesse der Gesundheitsförderung können sie in ambulanten Diensten, Heimen, Kliniken, Beratungseinrichtungen oder Behörden einbringen. Und mit einem Masterstudium steht ihnen auch eine Karriere im Management, in der Pädagogik oder Forschung offen. Weitere Infos unter https://www.hs-kempten.de/fakultaet-soziales-und-gesundheit
 
Für weitere Informationen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung oder Interessierte wenden sich direkt an die jeweilige Einrichtung. Weitere Informationen unter https://www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.html

Mitteilung vom 15.03.2021

RKI-Inzidenzzahl für den Landkreis Ostallgäu seit drei Tagen über 100 – ab Mittwoch gilt die sogenannte „Notbremse“

Im Landkreis Ostallgäu liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) seit drei Tagen bei über 100.

Damit gilt der Wert laut Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als stabil und es treten ab Mittwoch, 17. März 2021, die in der Verordnung des Freistaates vorgesehenen Regelungen für die sogenannte „Notbremse“ in Kraft. 
 
Der Anstieg ist auf eine Zunahme der Infektionszahlen über den gesamten Landkreis zurückzuführen. Nahezu zwei Drittel aller Gemeinden im Landkreis haben Coronafälle zu verzeichnen. Das Stadtgebiet Kaufbeuren ist von dieser Regelung ausgenommen, da für die kreisfreie Stadt beim RKI eigene Inzidenzen geführt werden. Die geltende bayerische Verordnung gibt dem Landratsamt keinen Spielraum, um auf lokal begrenzte Ausbruchsgeschehen zu reagieren.
 
Ausgangssperre tritt ab Mittwoch in Kraft

 
Im Wesentlichen bedeutet dies ab Mittwoch für den Landkreis Ostallgäu eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr. Treffen sind möglich mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Kinder unter 14 Jahren, die zum eigenen Hausstand gehören, bleiben außer Betracht. Im Einzelhandel ist nun wieder „Click&Collect“ möglich. Buchhandlungen dürfen wie beispielsweise Baumärkte, Gartencenter und auch Friseure weiter geöffnet bleiben. Nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung bleibt erlaubt, die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt. Museen und Kulturstätten werden wieder geschlossen.
 
Fahrten zum Einkaufen oder zum Besuch sind weiterhin im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich. Zu beachten sind jedoch die Zeiten der Ausgangssperre. Beispielsweise begeht ein Kaufbeurer, der um 22 Uhr in den Landkreis fährt, eine Ordnungswidrigkeit. Ein Ostallgäuer, der um 22 Uhr nach Kaufbeuren fährt, kann sich dort erlaubt aufhalten, aber erst um 5 Uhr zurück in den Landkreis. Diese Regelungen gelten, bis der Inzidenzwert wieder drei Tage in Folge stabil unter 100 gesunken ist. Dazu erfolgt wieder eine Bekanntmachung des Landratsamtes. Die Regelung für Schulen und Kindertagesstätten ist davon unabhängig, für sie ergeht jeweils am Freitag jeder Woche eine eigene Bekanntmachung, welche die Regeln für die kommende Woche festlegt.

Zu den amtlichen Bekanntmachungen.