Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 07.10.2020

Bio-Backgetreide aus dem Allgäu: Bauern, Müller und Bäcker wollen neue Partnerschaft aufbauen

Das von der Öko-Modellregion Ostallgäu initiierte Auftakttreffen zwischen Bauern, Müllern und Bäckern ist auf reges Interesse gestoßen.

Bildquelle: Öko-Modellregion Ostallgäu/Daniel Delang

Bildquelle: Öko-Modellregion Ostallgäu/Daniel Delang

Eine neue Partnerschaft soll zu kurzen Wegen zwischen Bauer, Müller und Bäcker führen. Das Bio-Getreide soll im Allgäu angebaut, vermahlen und gebacken werden. „Wir erhoffen uns durch die direkte Partnerschaft zwischen Bauer, Müller und Bäcker einen Mehrwert für alle und innovative neue Allgäuer Bio-Produkte“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Veranstaltung schafft für Landwirte, Müller und Bäcker ein neues Netzwerk, um künftig vermehrt biologisch erzeugte Backprodukte anbieten zu können. Hier seien Ehrlichkeit und der Austausch über die Qualität der Rohstoffe ein wichtiger Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit, sind sich alle Akteure einig. Die Erzeugung regionaler Bio-Lebensmittel stellt die Landwirte, die Mühlen und die Bäcker aber auch vor Herausforderungen. Trotzdem wollen sich die Ostallgäuer Bäckerei Gschwill aus Halblech-Berghof, die Bäckerei Lipp aus Rückholz, die Bäckerei Posselt aus Kaufbeuren und der Kirchebäck aus Bad Hindelang im Oberallgäu gemeinsam in diese Richtung entwickeln. Erste Backversuche mit regionalem Bio-Getreide sind in den kommenden Wochen geplant. „Wir müssen wollen, dann wird es einen Weg geben“, betont Andreas Decker von der Biobäckerei Decker in Bodnegg bei Ravensburg, der seit vielen Jahren aus Überzeugung ausschließlich biologische Backwaren anbietet. Ziel des Projekts „Allgäuer Bio-Backgetreide“ ist, dass alle Arbeitsschritte vom Säen des Korns auf den Feldern über die Weiterverarbeitung in einer Mühle bis hin zum handwerklichen Backen des Brots in der Region stattfinden. So spart man sich nicht nur lange Transportwege, sondern sichert auch heimische Landwirtschaft und Handwerkskunst. Zudem kann der Konsument sicher sein, dass die Produkte höchste ökologische und qualitative Anforderungen erfüllen.
 
Ziel solcher Veranstaltungen der Ökomodellregion Ostallgäu ist es, bio-regionale Wertschöpfungsketten aufzubauen oder auszuweiten und den Ökolandbau in der Region zu fördern. Durch die Aktivitäten der Ökomodellregion soll ein Netzwerk für aktive, innovative und unternehmerische Allgäuer geschaffen werden um ökologische und regionale Landwirtschaft voranzubringen. Der Projektmanager der Ökomodellregion Ostallgäu, Florian Timmermann, betont aber auch: „Damit sich „Bio“ aus der Region weiterentwickeln kann, braucht es die Unterstützung der Konsumenten. Fragen Sie doch nach einem Bio-Brot in Ihrer Bäckerei.“ Aktuelle Informationen zu den Aktivitäten der Öko-Modellregion Ostallgäu gibt es online auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 06.10.2020

Sammlung: Agrarfolien beim Maschinenring abgeben

Für die umweltgerechte Entsorgung von Agrarfolien organisiert die Maschinenring Ostallgäu wieder eine mobile Sammlung.

Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Die Folien müssen besenrein sein und dürfen keine Fremdmaterialien enthalten. Stretchfolien sind vor der Anlieferung von anderen Folien zu trennen. Netze und Schnüre werden nicht angenommen. Das Verwertungsentgelt ist bei der Anlieferung bar zu entrichten.

 

Die Sammlung findet zu diesen Zeiten statt.

 

Die nächste Sammlung findet voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt. Über die Termine wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 06.10.2020

Neuer Termin für Problemmüllsammlung in Germaringen und Westendorf

Wegen logistischer Schwierigkeiten beim Entsorgungsunternehmen ist die Sammlung am 2.10. ausgefallen. Sie wird am 30.10. nachgeholt.

Mobile Problemmüllsammlung in Germaringen

Freitag, 30. Oktober, 9 Uhr bis 10.30 Uhr, Standort: Wertstoffhof, Im Flurweg

 

Mobile Problemmüllsammlung in Westendorf

Freitag, 30. Oktober, 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr, Standort: ehem. Kreisbauhof, Bauhofstr. 9

Mitteilung vom 01.10.2020

Wirtschaftsbeirat Ostallgäu formiert sich neu

Das Gremium bekommt sechs neue Mitglieder. Außerdem folgt Ingrid Bußjäger-Martin auf Ulrike Propach als Sprecherin des Gremiums.

Ingrid Bußjäger-Martin (l.) folgt auf Ulrike Propach als Sprecherin des Wirtschaftsbeirats.

Ingrid Bußjäger-Martin (l.) folgt auf Ulrike Propach als Sprecherin des Wirtschaftsbeirats.

Der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat startet in eine neue Wahlperiode und begrüßt sechs neue Mitglieder in seinen Reihen. „Es macht mich stolz, dass wir erneut eine so hochkarätige und hochkompetente Gemeinschaft haben, die sich aktiv für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Landkreises Ostallgäu einsetzt“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Zu Beginn der zehnten Sitzung des Wirtschaftsbeirats Ostallgäu hieß Zinnecker Thomas Blochum (Speisemeisterei), Ingrid Bußjäger-Martin (AGCO-Fendt), Armin Holderried (Bayerischer Gemeindetag), Ferdinand Mayr (Chr. Mayr GmbH & Co.KG), Ralph Söhnen (Sonnenhäuser Verwaltungsgesellschaft mbH) und Tobias Streifinger (Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren) als neue Mitglieder willkommen.
 
Bußjäger-Martin tritt Nachfolge von Propach als Sprecherin an – Ambros im Amt bestätigt
 
Eine Veränderung gibt es bei der Besetzung des Sprecherduos. Die bisherige Sprecherin Ulrike Propach steht aus beruflichen Gründen nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung. Das Gremium sprach sich einstimmig für Ingrid Bußjäger-Martin aus. „Die Interessen dieses Gremiums als Sprecherin vertreten zu dürfen, ist eine besondere Ehre für mich – unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, aktiv zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes beizutragen“, sagte Bußjäger-Martin. Der langjährige Sprecher Josef Ambros wurde ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt.
 
Besonderen Stellenwert bei der Sitzung nahm die Corona-Pandemie ein. Die Beiräte sprachen sich dafür aus, dass die Wirtschaftsförderung des Landkreises eine breit angelegte Unternehmensbefragung im Oktober dieses Jahres durchführen wird. Ziel ist es zu erfahren, welche konkreten Auswirkungen die enormen Einschnitte der zurückliegenden Monate auf die lokale Wirtschaft haben. „Wir müssen wissen, wie es den Unternehmen geht, um somit maßgenschneiderte Hilfen anbieten zu können“, sagte Landrätin Zinnecker und ergänzte: „Deshalb führen wir die Befragung auch nicht anonym durch. Wir wollen wissen, bei welcher Firma akute Unterstützung notwendig ist.“ Als weitere Themen wurden die Planung eines Dialogempfangs im Jahr 2021, der dieses Jahr coronabedingt abgesagt werden musste, die Fortschreibung der Zukunftsvision 2036 (wirtschaftliche Entwicklungsstrategie des Landkreises Ostallgäu) sowie die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung im Landkreis Ostallgäu behandelt.

Mitteilung vom 29.09.2020

Mobile Problemmüllsammlung startet am 2. Oktober

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises können gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe in haushaltsüblichen Mengen gebührenfrei abgeben.

Das Problemstoffmobil macht in 20 Gemeinden des Landkreises Station. Die Termine finden Sie hier, im Abfuhrkalender für den Landkreis Ostallgäu oder der Abfall App Ostallgäu.
 
Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man leicht an einem oder mehreren Gefahrensymbolen. Diese sind beispielsweise auf Verpackungen von Abbeiz- und Lösemitteln, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln abgedruckt. Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen.
 
Problemstoffe nicht vermischen
 
Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, Problemstoffe möglichst in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil zu bringen und keinesfalls miteinander zu vermischen. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.
 
Persönlich übergeben
 
Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, muss man diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben. Nicht erlaubt ist, sie einfach nur neben dem Problemstoffmobil abzustellen.

Mitteilung vom 28.09.2020

Umzug des Corona-Testzentrums in Marktoberdorf an den Marktplatz

Seit vergangenen Montag befindet sich das Testzentrum für den Landkreis Ostallgäu im Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamts am Marktplatz in Marktoberdorf.

Zum 31. August 2020 mussten die Landkreise und kreisfreien Städte sogenannte Bayerische Testzentren für die Untersuchung auf eine Infektion mit dem Coronavirus einrichten und betreiben. In den ersten Wochen sollte das Testangebot insbesondere für Reiserückkehrer und für die Reihentestungen von Lehrkräften und Schulpersonal sowie von Erzieherinnen und Erziehern bereit stehen. Daneben wird so die Möglichkeit eröffnet, dass sich jeder Einwohner Bayerns kostenfrei auf Corona testen lassen kann.
 
Um den Termin zu halten, hatte das Landratsamt zunächst die ehemalige Corona-Teststrecke im Kreisbauhof Thalhofen reaktiviert. Nachdem nun auch die entsprechenden Internetverbindungen eingerichtet sind, konnte der Umzug an den ursprünglichen Standort am Marktplatz erfolgen. Nach den Vorgaben der Staatsregierung sollen die Testzentren „für einen längeren Zeitraum vorgehalten werden, d.h. ab Mitte Oktober sollte eine winterfeste Infrastruktur vorgesehen sein“. Dieser Anforderung wird der neue Standort nun gerecht.
 
Der Corona-Test im Testzentrum ist kostenlos. Wer sich testen lassen möchte, muss dazu einen Termin beim Gesundheitsamt machen – telefonisch über 08342 911-994 oder per E-Mail an hotline(at)lra-oal.bayern.de.
 
Wer sich krank fühlt, soll sich nicht in einem Testzentrum testen lassen, sondern Kontakt mit seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) aufnehmen. Der entscheidet dann über das weitere Vorgehen.

Mitteilung vom 23.09.2020

Austausch des Bezirksverbands Schwaben im Rahmen einer Arbeitstagung

Der Bezirksverband Schwaben im Bayerischen Landkreistag hat sichim Landratsamt in Dillingen an der Donau über aktuelle Themen ausgetauscht.

Beim Treffen der schwäbischen Landräte waren dabei (v. l. n. r.): Alex Eder (Landrat Unterallgäu), Dr. Erwin Lohner (Regierungspräsident Regierung Schwaben), Thorsten Freudenberger (Landrat Neu-Ulm), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Dr. Klaus Metzger (Landrat Aichach-Friedberg), Elmar Stegmann (Landrat Lindau (Bodensee)), Martin Sailer (Landrat Augsburg / Präsident Bezirk Schwaben), Stefan Rößle (Landrat Donau-Ries), Dr. Johann Keller (Geschäftsführendes Präsidialmitglied Bayerischer Landkreistag), Dr. Hans Reichart (Landrat Günzburg) und Leo Schrell (Landrat Dillingen a. d. Donau)

Beim Treffen der schwäbischen Landräte waren dabei (v. l. n. r.): Alex Eder (Landrat Unterallgäu), Dr. Erwin Lohner (Regierungspräsident Regierung Schwaben), Thorsten Freudenberger (Landrat Neu-Ulm), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Dr. Klaus Metzger (Landrat Aichach-Friedberg), Elmar Stegmann (Landrat Lindau (Bodensee)), Martin Sailer (Landrat Augsburg / Präsident Bezirk Schwaben), Stefan Rößle (Landrat Donau-Ries), Dr. Johann Keller (Geschäftsführendes Präsidialmitglied Bayerischer Landkreistag), Dr. Hans Reichart (Landrat Günzburg) und Leo Schrell (Landrat Dillingen a. d. Donau)

Neben einem Überblick über die aktuelle Lage an den Corona-Testzentren in den einzelnen Landkreisen wurde auch über die erheblichen Schwierigkeiten, Mediziner für die Gesundheitsämter zu finden, diskutiert. Zudem waren auch die Entscheidungen des Freistaates Bayern im Rahmen der Corona-Pandemie ein Thema.

 

Die Landkreisvertreter berichteten über ihre Erfahrungen mit den vor kurzem eingerichteten Corona-Testzentren in den einzelnen Landkreisen. Insgesamt gesehen zeigten sich alle zufrieden mit dem Betrieb der Teststrecken. Allerdings wurden auch Stimmen laut, dass die massenweisen Testungen im Rahmen des Bayerischen Testkonzepts auf Dauer nicht tragbar sind. Durch unzureichende Laborkapazitäten in vielen Landkreisen könnten die Ergebnisse oftmals nicht innerhalb der geforderten Zeit von 36 Stunden abgerufen werden. So lautet der Appell der Landkreisvertreter an den Freistaat Bayern – weg von den Massentestungen hin zu gezielten Testungen zu wechseln. Dies würde ihrer Ansicht nicht nur die Laborkapazitäten schonen, sondern auch den teilweise langen Ergebnisverzögerungen entgegenwirken.

 

Sorgen bereitete den Tagungsteilnehmern auch, dass die Amtsarztstellen an den Gesundheitsämtern nur sehr schwer besetzt werden können. „Es muss darüber nachgedacht werden den öffentlichen Gesundheitsdienst bei den Ärzten attraktiver und bekannter zu machen“, so der Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner. „Eine Lösungsmöglichkeit könnte sein, gewisse Aufgaben zu zentralisieren, damit die wenigen Ärzte sich auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren können“; schlug Landrat Elmar Stegmann vor. Um zu überprüfen wie viele Amtsarztstellen an den Landratsämtern aktuell unbesetzt sind, läuft seitens des Bayerischen Landkreistags gerade eine Umfrage. Die Ergebnisse sollen in der nächsten Präsidiumssitzung vorgestellt und über weitere Schritte beraten werden, teilte das geschäftsführende Präsidialmitglied, Dr. Johann Keller, mit.

 

Ein weiterer Punkt über den die Landkreisvertreter diskutiert haben, ist die Kommunikation des Freistaates. Auch hier herrschte darüber Einigkeit, dass es für die Landratsämter untragbar ist über zukünftige Schritte, die vor Ort umgesetzt werden müssen, zuerst aus den Medien zu erfahren. „Wir bitten die Staatsregierung um zeitnahe Information, damit auch auf Landkreisebene eine schnellere Handlungsfähigkeit möglich ist“, so Landrat Stegmann.

Mitteilung vom 22.09.2020

Internationaler Männertag 2020: Boulder-Tage für Väter und ihre Kinder

Die Gleichstellungsstelle organisiert die Vater-Kind-Boulder-Tage im November 2020 in der Boulder-Halle „Kraftwerk“ in Biessenhofen-Altdorf.

Foto: istockphoto / LightFieldStudios

Ziele des Internationalen Männertages sind, das Augenmerk auf Männer- und Jungen-Gesundheit zu richten, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben. Er soll Anlass sein, Benachteiligungen von Männern und Jungen aufzuzeigen und ihren Einsatz für die Gemeinde, Familie, Ehe und Kinderbetreuung zu würdigen. Daher lädt die Gleichstellungsstelle alle Väter mit ihren Kindern ab 4 Jahren zum Boulder-Tag ein.

 

Beim Bouldern wird ohne Seil in Absprunghöhe mit einer Matte darunter geklettert. Mit Unterstützung eines Trainers können Väter mit ihren Kindern einen bewegten Vormittag gestalten. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Interaktion von Vater und Kind. Angesprochen werden vor allem Selbstwirksamkeit, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Im Kinderbereich werden mit den Kindern Kletterspiele durchgeführt. Im großen Bereich können die Kinder mit ihren Vätern (begleitet vom Trainer) nach Lust und Laune in allen Schwierigkeitsgraden klettern.

 

  • Wann? 14., 15., 21. oder 22. November 2020 jeweils von 8.00 bis 10.00 Uhr
  • Wo? Boulderhalle Kraftwerk, Kreenerstraße 14, 87640 Biessenhofen-Altdorf
  • Was braucht Mann? Lange Hose, T-Shirt, Turnschuhe
  • Kosten: 20 Euro pro Team (Vater mit Kind oder Kindern)
  • Corona-Schutz: Mund-Nase-Maske bis zur Klettermatte, Abstands- und Hygieneregeln
  • Anmeldung und Info: Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon: 08342 911- 287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de
  • Infos auch unter: www.kletterhugo.de
Mitteilung vom 22.09.2020

Biotonne: Ende der wöchentlichen Leerung

In den kühleren Monaten Oktober bis Mai werden Bioabfälle wieder alle 14 Tage im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt. Die Wochentage bleiben unverändert.

Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen und Gartenabfälle gehören. Damit die Tonne sauber bleibt, können Bioabfälle auch in Zeitungs- oder Krepppapier eingepackt werden. Plastiktüten oder Kunststofffolien dürfen nicht in die braune Tonne. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es in Rathäusern oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.

Mitteilung vom 21.09.2020

Jetzt anmelden für Satzungscheck und Web-Seminare für Vereine

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu bietet im Herbst wieder einige Angebote für Ehrenamtliche an.

Freiwillig Engagierte können sich ab jetzt zum Satzungscheck, zum Web-Seminar „Vereinsmanagement“ und zum Web-Seminar „Online-Veranstaltungen im eigenen Verein erfolgreich durchführen“ anmelden.
 
Die Satzung stellt die Grundregeln für das Vereinsleben auf und ist damit das Fundament eines jeden Vereins. Gemeinsam mit Rechtsanwalt Richard Didyk bietet die Servicestelle EhrenAmt erstmalig einen Satzungscheck für Ostallgäuer Vereine an. Die Veranstaltung wird am Freitag, 30. Oktober 2020, von 17.00 bis 20.00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu stattfinden.
 
Das Web-Seminar „Vereinsmanagement: Aktuelle rechtliche Regelungen und finanzielle Auswirkungen der Corona-Krise auf die Vereinsarbeit“ beschäftigt sich mit aktuellen Fragen aus dem Vereinsleben: Welche neuen rechtlichen Entwicklungen gibt es in Zusammenhang mit der Corona-Krise und welche Auswirkungen haben diese? Was muss ich als Vorstand in Zeiten der Pandemie beachten? Und wie gehen wir mit möglichen finanziellen Auswirkungen der Krise um? Das Web-Seminar findet am Montag, 16. November 2020, von 19.00 bis 20.30 Uhr statt.
 
Ob Mitgliederversammlung, Projektarbeit oder geselliger Austausch – vieles im Verein lässt sich auch online organisieren und durchführen. Kommunikation und Austausch online herzustellen mit einem Format, welches eher zur Präsentation als zum Dialog verleitet, ist eine Kunst für sich, die gelernt und beherrscht sein will. In dem Web-Seminar „Online-Veranstaltungen im eigenen Verein erfolgreich durchführen“ erfahren die Teilnehmer ganz praxisnah alles darüber, wie erfolgreiche Online-Veranstaltungen ablaufen können. Das Web-Seminar findet am Montag, 23. November 2020, von 19.00 bis 20.30 Uhr statt.
 
Anmeldung: Die Teilnehmerzahlen sind jeweils begrenzt. Informationen zur Anmeldung sind auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen.html zu finden.

Mitteilung vom 16.09.2020

Vorschläge gefragt: Neuverleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte 2021

Alle Ostallgäuer Bürger*innen sind aufgerufen, bei ihren Heimatgemeinden besonders engagierte Ehrenamtliche für die Ehrenamtskarte vorzuschlagen.

Der Landkreis Ostallgäu schreibt zum fünften Mal die Ehrenamtskarte „KönigsCard – Im EHRENAMT für unser OSTALLGÄU“ aus und dankt mit der Verleihung im März 2021 seinen zahlreichen Ehrenamtlichen.
 
Die Karte ist eine besondere Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit: „Wir möchten uns mit der Ehrenamtskarte ganz herzlich bei den Ostallgäuern bedanken, die mit ihrem tollen Engagement so viel zum gelingenden Zusammenleben im Landkreis beitragen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Seit 2012 wurde die Ehrenamtskarte bereits viermal als Anerkennung für herausragendes Engagement an je 500 Ehrenamtliche aus dem Landkreis überreicht. Die Karte beinhaltet beispielsweise eine Freifahrt mit einer Bergbahn, Eintritte in Museen und in die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie verschiedene Sonderaktionen wie eine Schifffahrt auf dem Forggensee.
 
Nun sind die Vorschläge der Bürger*innen gefragt. Alle können mitmachen und Ehrenamtliche vorschlagen, von denen sie schon immer meinten, dass sie besondere Anerkennung verdienen. Es können der jeweiligen Heimatgemeinde Engagierte aller Altersgruppen vorgeschlagen werden, die für ihr Engagement ausgezeichnet werden sollen. Die Vorschläge können bis 23. Oktober 2020 an die Gemeinden gerichtet werden. Die Gemeinde wählt aus den Vorschlägen die neuen Inhaber*innen der Ostallgäuer Ehrenamtskarte aus.
 
Das Formblatt für den Vorschlag und weitere Informationen sind im Internet auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenamtskarte zu finden oder direkt bei Julia Grimm in der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu (Tel. 08342 911-290 und E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de) erhältlich.

Mitteilung vom 14.09.2020

Jetzt anmelden: Kurs zur beruflichen Neuorientierung

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet einen weiteren Kurs zur beruflichen Neuorientierung an.

Der Kurs startet am 1. Oktober und wendet sich gezielt an alle, die mit Hilfe eines anerkannten Konzepts zur beruflichen Orientierung ihre wahren Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten entdecken möchten. Anmeldung ist ab sofort möglich.

 

Der Kurs zur beruflichen Neuorientierung bietet die Möglichkeit, seine Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken. Durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen können neue berufliche Perspektiven und Ideen entstehen. Zudem wird aufgezeigt mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Das Kursangebot eignet sich für Berufstätige ebenso wie für alle, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen.

 

Termine: An den Donnerstagen 1., 8., 15., 22. und 29. Oktober 2020 jeweils von 18 bis 20.30 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf
Kosten: 99 Euro inklusive Unterlagen

 

Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 10.09.2020

Landrätin Zinnecker begrüßt neue Auszubildende

Darunter sind fünf Auszubildende für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten und zwei Azubis als Fachinformatiker für Systemintegration.

Der Ausbildungsjahrgang 2020 besteht aus (v. l. n. r.): Mara Fischer, Lena Walter, Franziska Inning, Ramona Frei, Nathalie Kogut, Paula Rinderle, Leander Maatz. In der Mitte: Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bild: Landkreis Ostallgäu

Der Ausbildungsjahrgang 2020 besteht aus (v. l. n. r.): Mara Fischer, Lena Walter, Franziska Inning, Ramona Frei, Nathalie Kogut, Paula Rinderle, Leander Maatz. In der Mitte: Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bild: Landkreis Ostallgäu

Zinnecker wünschte den Auszubildenden einen guten Start und lobte die vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten der öffentlichen Verwaltung: „Wir freuen uns sehr, dass Sie bei uns sind. In den kommenden Jahren werden viele Stellen am Landratsamt frei. Wenn Sie die Ausbildung gut absolvieren, haben Sie daher beste Chancen, später unbefristet angestellt zu werden."

Mitteilung vom 10.09.2020

Sperrung: Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 18 in Buchloe

Die Landsberger Straße ist ab der Einmündung Postberg bis auf Höhe des Werdenfelser Weges wegen Bauarbeiten vom 14. bis einschließlich 18.9.2020 gesperrt.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden der marode Fahrbahnbelag sowie Schäden an den gepflasterten Randeinfassungen instandgesetzt.
 
Die beschilderte Umleitung verläuft über die Bahnhofstraße (St 2035), Angerstraße, Münchener Straße zum Kreisverkehr an der Landsberger Straße und umgekehrt.
  
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Um die Baufirma bei ihren Arbeiten nicht zu behindern und Gefährdungen zu vermeiden, weist das Landratsamt eindringlich darauf hin, dass die Durchfahrt nicht möglich ist.

Mitteilung vom 10.09.2020

Corona: Signalwert in der Stadt Kaufbeuren überschritten

Der Signalwert beträgt 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Ursache für die Überschreitung ist ein lokaler Ausbruch in einem Alten- und Pflegeheim.

Am Dienstagsabend stand fest, dass der sogenannte Signalwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Stadt Kaufbeuren überschritten wurde. Der aktuelle Wert beträgt 45,05.

 

Gemäß den in Bayern geltenden Vorgaben hat das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren analysiert, wodurch die steigenden Fallzahlen begründet sind.

 
Das Überschreiten des Signalwerts ist maßgeblich auf ein Ausbruchsgeschehen im Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung zurückzuführen. Nachdem dort eine Mitarbeiterin positiv getestet wurde, fand am Montag eine Reihenuntersuchung aller Bewohner und Mitarbeiter statt, die Kontakt mit dieser Pflegekraft hatten. Von 16 Mitarbeitern wurden dabei zwei weitere Mitarbeiter positiv getestet, von 21 getesteten Bewohnern waren neun positiv und zwölf weitere negativ.

 

Das Gesundheitsamt berät die Einrichtungsleitung und stimmt sich wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs mit der Leitung und der Stadt Kaufbeuren ab. Für das Heim gilt bis auf Weiteres ein Aufnahmestopp und ein Besuchsverbot. Die positiv getesteten und die Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden isoliert, d.h. sie stehen unter Quarantäne und werden gegebenenfalls auch medizinisch betreut. Ein Bewohner wird derzeit stationär im Klinikum Kaufbeuren behandelt. Die Schutzmaßnahmen im Heim wurden auch in Bezug auf die Schutzausrüstung nochmals erhöht.

 

Es handelt sich nach der Analyse des Gesundheitsamts und der Stadt Kaufbeuren um ein lokalisiertes und klar eingrenzbares Infektionsgeschehen, so dass vorläufig keine weiteren allgemeinen Beschränkungen für die übrige Bevölkerung angeordnet werden müssen. Die übrigen Neuinfektionen lassen sich außerdem ganz überwiegend auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückführen, die sich umgehend in Quarantäne zu begeben haben. Ein verteiltes regionales Ausbruchsgeschehen mit unklaren Infektionsketten kann nicht festgestellt werden.

Mitteilung vom 02.09.2020

Neuer Stärkenworkshop: Potenzial finden und leben

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit Sonja Glaß (Business Coach aus Germaringen) einen Stärkenworkshop an.

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen. Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Die Teilnehmenden durchlaufen in drei Workshop-Einheiten einen Prozess der Selbsterkenntnis und erlangen Klarheit über ihre Stärken, Kompetenzen, Talente, Werte und besonderen Fähigkeiten. Durch zahlreiche Übungen erkennen die Teilnehmer ihre Ressourcen und ihr Potential. Gleichzeitig erfahren die Teilnehmenden eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins.
 
Die Workshop-Teilnehmer*innen profitieren von dem kontinuierlichen Austausch innerhalb einer konstanten Gruppe. Aus diesem Prozess der Selbstreflexion können die Teilnehmer ihre Kompetenzen weiterentwickeln, das Beste für sich wählen und ihr ganz individuelles Potential aktivieren. Durch die neu gefundene Klarheit und die erweiterte Sicht über sich selbst ermöglicht sich ein konkretes Vorgehen zur Gestaltung einer neuen beruflichen Zukunft – nach dem Motto „wenn ich weiß wer ich bin, dann weiß ich, was ich will“.

 

  • Drei Termine: Donnerstag, 15. Oktober, 29. Oktober und 12. November 2020 jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr
  • Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach IIKosten: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen und Verpflegung – bezuschusst vom Landratsamt Ostallgäu
      

Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 31.08.2020

Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren starten Corona-Testzentren

Der Landkreis hat sein Testzentrum im Kreisbauhof (Brückenstraße 12) in Marktoberdorf eröffnet, die Stadt Kaufbeuren ihres auf dem Tänzelfestplatz.

Symbolbild: pixabay

Der Corona-Test im Testzentrum ist kostenlos. Wer sich testen lassen möchte, muss dazu telefonisch über 08342 911-994 einen Termin beim Gesundheitsamt vereinbaren. Dadurch sollen Wartezeiten möglichst reduzieren werden. Geöffnet sind die Testzentren von 14 bis 18 Uhr (Marktoberdorf) beziehungsweise von 8 bis 12 Uhr (Kaufbeuren).
 
Bei welchem Anlass getestet wird
 
Die Tests sind insbesondere vorgesehen für Reiserückkehrer aus den vom Robert-Koch-Institut festgesetzten Risikogebieten sowie für Personal in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Außerdem sollen in den Testzentren vor allem Personen getestet werden, die über die Corona-Warn-App einen Testhinweis erhalten haben oder für die das Gesundheitsamt einen Test angeordnet hat. Generell hat aber jeder Bewohner Bayerns auch ohne besonderen Anlass einen Testanspruch.
 
Wer sich krank fühlt, soll sich nicht in einem Testzentrum testen lassen, sondern Kontakt mit seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) aufnehmen. Der entscheidet dann über das weitere Vorgehen.

Mitteilung vom 31.08.2020

OAL 7 zwischen Oberthingau und Engratsried wegen Bauarbeiten gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 7 ab Montag, 7. September, zwischen Oberthingau und Engratsried für den Gesamtverkehr gesperrt.

Der Landkreis Ostallgäu erneuert hier die Straße auf einer Länge von 2,5 Kilometern.

 

Im Zuge der Bauarbeiten wird die bestehende marode und auch zu schmale Kreisstraße auf eine Fahrbahnbreite von sieben Metern ausgebaut. Dabei wird auch die Linienführung des bisherigen, unstetigen Streckenverlaufes verbessert. Die Baumaßnahme dient vornehmlich der Erhöhung des Ausbaustandards und der Verkehrssicherheit. Zeitgleich erweitern auch die Spartenträger ihr Kabelnetz auf den aktuellen Standard.

  

Ab 7. September wird eine örtliche Umleitung eingerichtet, die ab dem Kreisverkehr südlich von Oberthingau nach Unterthingau - Geisenried weiter zur B 472/Marktoberdorf und umgekehrt erfolgt. Die für dieses Jahr geplanten Bauarbeiten erstrecken sich hauptsächlich auf den Bereich zwischen Oberthingau und Eschenau. Über die Wintermonate soll der Verkehr dann vorübergehend wieder freigegeben werden, bevor die Bautätigkeiten im Jahr 2021 in Richtung Engratsried fortgesetzt und abgeschlossen werden sollen.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 27.08.2020

Verabschiedet: 85 Jahre Erfahrung verlassen Naturschutzbeirat des Landkreises

„Alle vier Beiräte haben lange Zeit beeindruckendes Engagement gezeigt, für das ich mich sehr bedanke“, sagte Landrätin Zinnecker.

V. l.: Klaus Linder, Walter Hundhammer, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gerhard Limmer. Es fehlt Herbert Gottstein.

Mit Klaus Linder, Gerhard Limmer, Walter Hundhammer und Herbert Gottstein hat Landrätin Maria Rita Zinnecker vier sehr verdiente Mitglieder des Naturschutzbeirats des Landkreises Ostallgäu verabschiedet. Linder war zehn Jahre, Gottstein 15 Jahre, Limmer 25 Jahre und Hundhammer sogar 35 Jahre als Naturschutzbeirat aktiv. „Alle vier Beiräte haben lange Zeit beeindruckendes Engagement gezeigt, für das ich mich sehr bedanke“, sagte Zinnecker bei einer kurzen, coronakonformen Verabschiedung im Landratsamt. Der Naturschutzbeirat des Landkreises hat bei naturschutzrechtlichen Entscheidungen grundsätzlich ein umfassendes Mitwirkungsrecht. So ist er beispielsweise bei der Ausweisung oder Änderung von Landschaftsschutzgebieten oder vor behördlichen Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung beteiligt. Der Beirat wird alle fünf Jahre neu berufen. In ihm sind Fachleute aus den für Fragen der Ökologie bedeutsamen Grundlagendisziplinen versammelt – wie Naturschutz, Landschaftspflege, Agrar- und Forstwesen sowie Repräsentanten von Naturschutzverbänden.

Mitteilung vom 20.08.2020

Ostallgäuer Bio-Burger: Schmackhaftes Ergebnis neuer Kooperationen

Auf Initiative der Öko-Modellregion Ostallgäu haben Bio-Bäuer*innen und Verarbeiter*innen den ersten Ostallgäuer Bio-Burger realisiert.

Ostallgäuer Bio-Burger

Der erste Testlauf am Biolandhof Schreyer war erfolgreich. „Die Idee dahinter ist, neue Kooperationen zwischen Bio-Bäuer*innen und Bio-Verarbeiter*innen zu schaffen und den Konsument*innen ein transparentes und authentisches Produkt aus der Region zu bieten. Das ist nicht nur Bio-Landwirtschaft aus der Region zum Anfassen, sondern auch zum Essen“, sagt der Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, Florian Timmermann.
 
Im ersten Testlauf stammte das Fleisch des Burgers vom Biolandhof Schreyer in Stötten am Auer-berg und die Milch für den Biokäse vom Bio-Betrieb Hebernhof in Seeg. Den Käse stellte die Hofkäserei Kraus in Ebersbach her. Das Burgerbrot wurde eigens von der Bäckerei Lipp aus Bio-Zutaten angefertigt und die Tomaten, der Salat und die Zwiebeln stammten vom Grasserhof in Aitrang. Ein Rezept für die Burgersoße kreierte Daniel Endrass vom Königswirt, bei dem das Bio-Fleisch vom Betrieb Schreyer schon zum festen Bestandteil der Speisekarte gehört.
 
Wie geht es nun weiter mit dem Bio-Burger? „Das Feedback der Kunden von der ersten Vermarktungsaktion ist super, trotzdem gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, da machen wir uns nun daran“, sagt Renate Schreyer vom Biolandhof Schreyer. Die Öko-Modellregion Ostallgäu wird nun den Pilotversuch analysieren und das Projekt weiterentwickeln. Das Ziel ist, dass die zahlreichen bäuerlichen Direktvermarkter im Ostallgäu den Bio-Burger in Zukunft anbieten und dass dadurch neue Partnerschaften zwischen Bäuer*innen, Verarbeiter*innen und Konsument*innen entstehen. Eine Schulung für Bäuer*innen ist im Dezember geplant. „Wir wollen das gewonnene Wissen an alle interessierte Bäuer*innen in der Region weitergeben und den Konsument*innen die Möglichkeit geben, die Landwirtschaft und das Handwerk vor Ort durch Ihre Kaufentscheidung bewusst zu gestalten“, sagt Timmermann. So rücke das Ostallgäu dem Ziel des bayerischen Landwirtschaftsministeriums 30 Prozent Ökolandbau in Bayern bis zum Jahr 2030, wieder ein Stückchen näher.
 
Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Öko-Modellregion gibt es im Internet auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de oder direkt bei Projektmanager Florian Timmermann, E-Mail: florian.timmermann(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-453.