Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 15.03.2021

Häusliche Gewalt ist Thema beim digitalen Väter-Stammtisch

Wegen der Corona-Situation findet das nächste Treffen am 18. März 2021 als digitaler Stammtisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu unterstützt den Väter-Stammtisch. Wegen der Corona-Situation findet das nächste Treffen am 18. März 2021 als digitaler Stammtisch statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Am Donnerstag, 18. März 2021, trifft sich der Allgäuer Väter-Stammtisch online. Das digitale Treffen bietet die Möglichkeit von anderen Vätern zu hören und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Das Thema ist diesmal Häusliche Gewalt. Gewalt in der Familie ist ein Männerthema. Warum schlagen Männer zu? Was kann „Mann“ tun, wenn er immer wieder zuschlägt?
 
Angeregt durch einen Kurzfilm, der häusliche Gewalt aus der Sicht eines Kindes zeigt, kommen die Väter ins Gespräch. Dabei wird es vor allem darum gehen, wie Männer ihre Hilflosigkeit und Trauer wahrnehmen können. Ansonsten ist die Gefahr, dass sich eine unkontrollierbare Aggressivität zusammenbraut, die körperliche Gewalt zur Folge haben kann.
 
Die Leitung haben Gerhard Kahl von der Männerseelsorge Kempten und der Sozialpädagoge Bernd Bönsch. Beide sind in der Ausbildung zum Gewaltberater für männliche Täter und Opfer. Für die Versendung der Zugangsdaten ist eine Anmeldung bei der Stadt Kaufbeuren Abt. Gleichstellungs- und Familienbeauftragte unter Telefon 08341 437-761 oder -762 oder per E-Mail familienbeauftragte(at)kaufbeuren.de bis Dienstag, 16. März, erforderlich.
 
Infos auch bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 12.03.2021

Amtliche Bekanntmachung: kommende Woche Präsenzunterricht in Schulen und eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas

Die 7-Tage-Inzidenz im Ostallgäu liegt am heutigen Freitag, 12. März, laut Robert-Koch-Institut bei 95,6.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung: Es findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder dürfen nur öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu von Montag 15. März 2021 bis 21. März 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 11.03.2021

Pflegestützpunkt Ostallgäu kommt Mitte des Jahres

Der Stützpunkt wird voraussichtlich ab Mitte des Jahres als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Pflege im Landratsamt in Marktoberdorf eingerichtet.

Logo des Pflegestützpunktes Ostallgäu

Logo des Pflegestützpunktes Ostallgäu

Pflege ist ein Megathema, das viele Menschen beschäftigt. Pflegebedürftige und vor allem auch deren Angehörige, die fast 80 Prozent der pflegerischen Versorgung im Landkreis Ostallgäu leisten, benötigen in vielen Fällen Orientierung sowie eine Unterstützung bei Auswahl und Beantragung von Sozialleistungen und anderen Hilfsangeboten im Alter und bei Pflegebedürftigkeit. Den Startschuss für den Pflegestützpunkt Ostallgäu haben Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bezirkstagspräsident Martin Sailer und AOK-Direktor Bernd Ruppert nun mit der Unterzeichnung des Stützpunktvertrages gesetzt. Der Stützpunkt wird voraussichtlich ab Mitte des Jahres als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege im Landratsamt in Marktoberdorf eingerichtet.
 
Ziel der Kooperation von Pflege- und Krankenkassen, dem Landkreis Ostallgäu sowie dem Bezirk Schwaben ist die flächendeckende, kostenlose und unabhängige Beratung zu allen Pflegethemen sowie die Vernetzung mit den Einrichtungen und Diensten mit dem Ziel die Angebote vor Ort weiterzuentwickeln. Die Bündelung des Wissens zum Thema Pflege ist für die Bürgerinnen und Bürger ein maßgeblicher Mehrwert.
 
Für die Errichtung mussten Beteiligte an einen Tisch gebracht, Organisatorisches geklärt und Finanzielles geregelt werden. Die Kosten übernehmen zu zwei Dritteln die Pflege- und Krankenkassen. Das verbleibende Drittel teilen sich jeweils zur Hälfte Landkreis und Bezirk. Zudem gewährt der Freistaat eine Anschubfinanzierung. Derzeit sucht der Landkreis Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Pflegestützpunkt. Interessierte Personen die über Berufserfahrung im beratenden und pflegerischen Kontext verfügen können sich hierzu bis zum 22. März bewerben. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des Landkreises (www.landkreis-ostallgaeu.de).
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker freut sich darauf, mit Hilfe der starken Kooperationspartner durch den Pflegestützpunkt das bereits vorhandene Beratungsnetz im Landkreis ergänzen und komplettieren zu können. „Pflegebedürftigkeit betrifft nicht nur Senioren und älter werdende Menschen, sondern oftmals alle Generationen einer Familie. Denn Angehörige stemmen auch in unserem Landkreis mit Abstand den größten Teil der Pflege und Betreuung“, sagt Zinnecker. Die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes geben Information und Orientierung, arbeiten Hand in Hand mit den Fachstellen für pflegende Angehörige und weiteren Kontaktstellen und begleiten bei besonders komplexen Problemlagen über einen längeren Zeitraum. Alle Angebote sind kostenfrei, auch Hausbesuche sind bei Bedarf möglich. Zinnecker: „Durch den Stützpunkt und viele weitere Maßnahmen gehen wir derzeit aktiv in die Umsetzung der Empfehlungen aus unserer Pflegebedarfsermittlung für den Landkreis Ostallgäu.“
 
AOK-Direktor Bernd Ruppert, der die beteiligten Pflege- und Krankenkassen vertritt, bezeichnet die Einführung als einen „wichtigen Schritt“, zumal der gesamte Landkreis damit abgedeckt werde. „Seit über zehn Jahren unterstützt bereits unsere AOK-Pflegeberaterin Angelika Ulrich tatkräftig die Bewohner des Landkreises Ostallgäu und freut sich, dass durch den Pflegestützpunkt die Beratungsangebote sichtbarer und noch enger vernetzt werden.“ Insbesondere in der Corona-Pandemie zeigt sich laut Ruppert die große Bedeutung der Unterstützung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen durch die AOK-Pflegeberatung. Ruppert: „Die Nachfrage nach Hilfestellung und Rat ist enorm.“ Er zeigt sich zuversichtlich, „künftig gemeinsam die Pflegesituation im Landkreis nochmals deutlich zu verstärken“.
 
Auch Bezirkstagspräsident Martin Sailer befürwortet die neue Anlaufstelle für alle, die Hilfe im Bereich der Pflege benötigen. „Denn wenn Menschen pflegebedürftig werden, stellen sich ihnen und ihren Angehörigen einige Fragen: An wen kann ich mich wenden? Was bezahlt die Pflegekasse? Und wo finde ich Unterstützung?“, sagt Sailer. Daher begrüßt der Bezirkstagspräsident das neue, niederschwellige, zentrale Beratungsangebot im Ostallgäu sehr. Denn „so können die Fragen von Hilfesuchenden künftig umfassend durch eine zentrale Stelle beantwortet werden.“
 
Bei Fragen zum Pflegestützpunkt Ostallgäu, der voraussichtlich Mitte des Jahres an den Start gehen wird, können sich Interessierte an Maximilian Bogner, Leiter des Sachgebiets Soziale Entwicklung am Landratsamt, wenden (Telefon 08342 911-435).

Mitteilung vom 11.03.2021

Coronavirus: Steigende Inzidenz im Landkreis Ostallgäu

Die Inzidenz ist nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gestiegen.

Damit hat der seit Ende Februar zu verzeichnende steigende Trend der Inzidenzzahlen im Landkreis einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
 
Hintergrund des Anstieges von 50 auf 100 sind neben eines Infektionsgeschehenes im Buchloer Unternehmen Vion auch viele weitere Infektionen verteilt auf die Kommunen im gesamten Landkreis.
 
Folgen für die bestehenden Lockerungen im öffentlichen Leben entstehen erst, wenn der Wert 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Entscheidend ist die amtliche Bekanntmachung der Überschreitung durch das Landratsamt.
 
Die Entwicklung der nächsten Tage ist abzuwarten. Für Schulen und Kindertagesstätten erfolgt jeweils am Freitag eine Bekanntmachung der für den Betrieb maßgeblichen Inzidenzzahl.

Mitteilung vom 10.03.2021

Vereinspauschale 2021 für Sportvereine: Antragsfrist verlängert

Die Frist für das Beantragen der Vereinspauschale ist bis zum 6. April 2021 (Ausschlussfrist) verlängert worden.

Das hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration bekanntgegeben.
 
Um zu verhindern, dass Vereinen aufgrund der Corona-Pandemie bei der Beantragung der Vereinspauschale 2021 Nachteile entstehen, möchte das Ministerium die Beantragung durch die einmalige Herabsetzung der Fördervoraussetzungen nachträglich erleichtern. Somit bekommen Vereine, die aufgrund von Mitgliederrückgängen oder dem Nichterreichen des Jugendanteils die Mindestvoraussetzungen (im Vergleich zum Vorjahr 2020) nicht erfüllt haben, die Möglichkeit, bis zum 6. April 2021 einen Antrag nachzureichen.
 
Vereinspauschale: Betrag verdoppelt
 
Um die bayerischen Sport- und Schützenvereine ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand mit der Vereinspauschale schnell und unbürokratisch unterstützen zu können, plant das Staatsministerium die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel von rund 20 Millionen Euro auf rund 40 Millionen Euro zu verdoppeln. Somit wird den Vereinen, die die Vereinspauschale für das Jahr 2021 beantragt haben, wie im Vorjahr ein erhöhter Betrag in Aussicht gestellt.
 
Weitere Informationen erhalten die Vereine beim Landratsamt Ostallgäu (telefonisch unter 08342 911-264 oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de) beziehungsweise den Antrag unter www.lra-ostallgaeu.de/buergerservice.html abrufen.

Mitteilung vom 09.03.2021

Wieder kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung für Frauen im Landkreis Ostallgäu

Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet an: Kostenlose Einzelberatungen und Seminare zur beruflichen (Neu)Orientierung oder zur Existenzgründung je nach Corona-Lage online, telefonisch oder als Präsenz-Veranstaltung im Landratsamt. Anmeldung ist unbedingt nötig.
 
Kostenlose Seminare der Servicestelle „Frau und Beruf“ 
   

  • „Wie bewerbe ich mich?“ am 22. März und 17. Mai 2021, jeweils von 9 bis 11 Uhr:
    Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
  • „450-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 26. April und 21. Juni 2021 jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, wird über Benachteiligungen gesprochen, werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
       

Zusätzlich bietet die Servicestelle „Frau und Beruf“ nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Die Angebote der Servicestelle „Frau und Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen kostenlos. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstraße 10, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de
 
Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 07.03.2021

Freistaat Bayern lässt im Ostallgäu ab 8. März eingeschränkte Lockerungen zu

Über das Wochenende stieg der Inzidenzwert im Ostallgäu auf über 60.

Im Landkreis Ostallgäu gelten eingeschränkte Lockerungen des Inzidenzbereichs 50 bis 100.

Damit gilt nach der neuen 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und einer aktuellen Bekanntmachung des Bayerischen Gesundheitsministeriums für den Landkreis der Inzidenzbereich von 50 bis 100. Dadurch treten in eingeschränktem Umfang Lockerungen ein.

Ab Montag, 8. März 2021, treten demnach folgende Regelungen in Kraft:

  • Private Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten (Kinder unter 14 Jahren bleiben bei der Gesamtzahl außer Betracht) sind erlaubt.
  • Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote („Click&meet“), wobei eine Kundin oder ein Kunde pro angefangene 40 m² Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Kontaktdatenerhebung zugelassen werden kann.
  • Individualsport maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und unter freiem Himmel Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren.
  • Öffnung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung.
  • Buchhandlungen werden dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Sie können somit auch mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 m² für die ersten 800 m² Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m² wieder öffnen. Büchereien, Archive und Bibliotheken werden unter den gleichen Voraussetzungen wieder geöffnet.


Nachdem die meisten Landkreise und kreisfreien Städte im Bereich der eingeschränkten Lockerungen liegen, bittet Landrätin Maria Rita Zinnecker die Bürgerinnen und Bürger, die Lockerungen verantwortungsvoll zu nutzen und die Schutzvorkehrungen überall einzuhalten: „Wir haben jetzt ein System, das weitere Öffnungen und damit eine Rückkehr zur Normalität zulässt, wenn sich die Werte weiter verbessern. Es liegt an uns allen, dieses Ziel zu erreichen.“

Mitteilung vom 04.03.2021

Freiwillige Hilfskräfte für pflegerische Versorgung während der Corona-Pandemie weiterhin gesucht

Die Registrierung im Pflegepool Bayern ist unter www.pflegepool-bayern.de möglich.

Um die pflegerische Versorgung im stationären und ambulanten Bereich auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen, wird weiterhin nach freiwilligen Pflegefachkräften, Pflegehelfern und Pflegehilfskräften gesucht. Pflegeeinrichtungen stehen während der Corona-Pandemie vor großen personellen Herausforderungen. Immer wieder führen Krankheitsausfälle und Quarantänemaßnahmen zu personellen Engpässen. Freiwillige Helfer*innen werden daher gesucht. Die Registrierung im Pflegepool Bayern ist unter www.pflegepool-bayern.de möglich.
 
Ein entsprechender Einsatz kann auch dann erfolgen, wenn sich der/die Freiwillige in einem anderen aktiven Arbeitsverhältnis befindet. Dabei besteht für den Helfer beziehungsweise die Helferin während des Arbeitseinsatzes Anspruch auf Lohnfortzahlung und auch der abstellende Arbeitgeber hat Anspruch auf Erstattung der Lohnkosten. Notwendig hierfür ist eine Mitgliedschaft in einer freiwilligen Hilfsorganisation. Das Bayerische Rote Kreuz hat dazu ein vereinfachtes Beitrittsverfahren speziell für die Pflegepoolkräfte ins Leben gerufen, das explizit den Rahmenbedingungen des Pflegepools angepasst wurde.
 
Ausbreitung von Infektionen verhindern und Besuche ermöglichen
 
Die Bundesregierung ruft Freiwillige ebenfalls dazu auf, Pflegeeinrichtungen bei Corona-Schnelltests in stationären Pflegeeinrichtungen zu unterstützen. Die zusätzlichen Kräfte sollen dabei helfen, die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern und Besuche zu ermöglichen. Neben Personen aus medizinischen, pflegerischen und sonstigen Heilberufen können sich auch geeignete Personen ohne medizinische Vorbildung melden. Registrierungen können hierzu unter der gebührenfreien Hotline 0800 4555532 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erfolgen. Vor dem Einsatz erfolgt eine Einweisung in die vor Ort durchführbaren Antigentests. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.arbeitsagentur.de/corona-testhilfe.
 
Daneben ist seit dem Frühjahr 2020 eine Anmeldung für engagierte Freiwillige auch im Pflegepool Bayern unter https://www.pflegepool-bayern.de/anmeldung-zum-pflegepool/ möglich, insbesondere für Personen mit medizinischer, pflegerischer Ausbildung oder Personen mit Dienstleistungs- und Hygieneerfahrung.

Mitteilung vom 04.03.2021

Weltfrauentag am 8. März: Online-Veranstaltungen regional und überregional

Die Gleichstellungsstelle lädt Frauen im Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages am 8. März zu vielfältigen Online-Veranstaltungen ein.

  • Ab 5. März 2021, 14 Uhr, „Hackathon - #gleich ist gleich“ des Kath. Frauenbundes mit Unterstützung des Bayer. Staatsministeriums für Arbeit und Soziales. Für alle Interessierten offener und kostenloser digitaler Workshop. Gemeinsam werden am Wochenende 5. bis 7. März 2021 Konzepte entwickelt zur Gleichstellung der Geschlechter für die Gesellschaft der Zukunft mit Vorstellung der Konzepte und gemeinsamem Abschluss des Hackathons am 8. März 2021 mit Staatsministerin Carolina Trautner und Landesvorsitzender Emilia Müller. Infos und Anmeldung unter www.frauenbund-bayern.de/gleichistgleich
  • 5. März 2021, 19 Uhr, Weltgebetstag der Frauen; Gottesdienste in vielen Pfarrgemeinden, auf Bibel-TV und online unter www.weltgebetstag.de. Der diesjährige Weltgebetstag ist den Frauen aus Vanuatu gewidmet mit dem Leitmotto: „Worauf bauen wir?“. Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität ist die weltweite Förderung von Projekten für Mädchen und Frauen.
  • Ab Februar 2021, unter www.bayerischerbauernverband.de/landfrauentag zum Nachhören und Nachschauen: Der erste virtuelle Landfrauentag des Bayer. Bauernverbandes mit dem Thema „Richtig gut leben?!“ mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Festrednerin.
  • Ab 8. März 2021, „Frauen-Aktionstage 2021“: Mehrere kostenlose Online-Veranstaltungen zu wichtigen Themen: z.B. „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ mit Helma Sick, „Die erfolgreiche digitale Jobsuche“, „Alleinerziehend in Corona-Zeiten“, „Was ich mir wert bin“ von der Servicestelle Frau und Beruf. Infos und Anmeldung unter https://kempten.de/frauen-aktionstage-23176.html
  • 8. März 2021, 19.30 Uhr, „Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution?“ Kostenlose Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Infos und Anmeldung unter: www.fes.de/veranstaltungen
  • 8. März 2021, 11 – 17.30 Uhr, „Arbeit am Feminismus #lesen“ der Petra-Kelly-Stiftung mit der Heinrich-Böll-Stiftung. Kostenlose Online-Tagung im Live-Stream. Info: https://calendar.boell.de/de/event/arbeit-am-feminismus-lesen
      

Information zum Weltfrauentag
   
Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Anfangs gingen Frauen für das Wahlrecht, das Recht auf Mutterschutz und das Recht auf Arbeit und Ausbildung auf die Straße. Heute entspringen die Forderungen der Frauen ihrer aktuellen Lebens- und Arbeitssituation. So setzen sich die Frauen beispielsweise für eine gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ein, für eine gleichberechtigte Teilhabe an Macht- und Entscheidungspositionen, für soziale Gerechtigkeit und materielle Absicherung (auch im Alter). Jedoch geschehen auch heute noch in aller Welt Verstöße gegen die Grundrechte der Frauen, die das Leben, die körperliche und seelische Gesundheit oder die Existenz der betroffenen Frauen und Mädchen zerstören oder bedrohen.
  
Informationen auch bei: Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de, Internet: www.buerger-ostallgaeu.de/gleichstellung.

Mitteilung vom 03.03.2021

Landratsamt Ostallgäu ist klimaneutral

Viele Emissionen wurden ein den vergangenen Jahren eingespart. Nicht reduzierbare Emissionen werden an anderer Stelle in der Welt ausgeglichen.

Durch eine Reduzierung der Emissionen und die Kompensation aller Rest-Emissionen ist das Landratsamt Ostallgäu ab sofort klimaneutral. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

Das Landratsamt Ostallgäu ist Gründungsmitglied des „Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030“ und als eine der ersten Verwaltungen in Bayern nun vollständig klimaneutral. Ziel der Initiative ist es, CO2-Emissionen aus allen relevanten Bereichen systematisch zu erfassen und zu reduzieren. Nicht reduzierbare Emissionen werden an anderer Stelle in der Welt ausgeglichen.
 
Wichtig ist dabei, dass zunächst Emissionen so weit wie möglich reduziert werden, bevor der Rest kompensiert wird. „Wir wollen keinen Ablasshandel betreiben, sondern Verantwortung für unser Handeln übernehmen und damit Vorbild sein“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Nach dem Bündnisbeitritt wurden zunächst systematisch alle Bereiche mit wesentlichen Emissionen betrachtet – in der Kernverwaltung des Landratsamtes sowie in den Außenstellen. Beleuchtet wurden dabei beispielsweise der Wärmebedarf der Gebäude, der Strom- und Wasserbezug, die Eigenstromerzeugung, der Fuhrpark und Dienstreisen sowie die Verpflegung und der Papierverbrauch. Außerdem wurden die Anreisewege der Mitarbeiter*innen untersucht.
 
Klimaschutzprojekte in der Region werden gefördert
 
Aus diesen Angaben wurde eine Emissionsmenge für die Tätigkeit im vergangenen Jahr ermittelt. Für das Landratsamt waren das im Jahr 2020 712 Tonnen CO2-Äquivalent. Diese wurden nun durch den Kauf von CO2-Zertifikaten vollständig kompensiert. Dadurch wurde beispielsweise ein Projekt in Ruanda unterstützt, bei dem durch den Bau von Trinkwasserbrunnen das Abkochen des Wassers mit Kerosin überflüssig wird und damit dort den CO2-Ausstoß reduziert. Wegen internationaler Regularien müssen diese zertifizierten Projekte immer in sogenannten Entwicklungsländern umgesetzt werden. Um aber trotzdem in der Region einen zusätzlichen Beitrag zu leisten, wurde zudem ein Betrag von 2.563 Euro in den neuen Allgäuer Klimafonds eingezahlt. Regionale Klimaschutzprojekte können sich dann voraussichtlich ab dem späten Frühjahr um eine Unterstützung aus dem Fonds bewerben. „Weil das Landratsamt bereits in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen zur Emissionsreduzierung unternommen hat, konnten wir uns schon jetzt für eine Vollkompensation entscheiden, statt schrittweise bis zum Jahr 2030. Damit ist das Landratsamt Ostallgäu als eine der ersten Verwaltungen Bayerns seit 2020 bilanziell klimaneutral“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Im nächsten Schritt wolle man nun weitere Unternehmen und Kommunen zur Teilnahme motivieren und bei anderen Akteuren ein Bewusstsein für die Klimarelevanz ihrer Entscheidungen schaffen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.buendnis-klimaneutrales-allgaeu.de.

Mitteilung vom 03.03.2021

Transparenzregister: Pflichten und Möglichkeiten für Vereine

Da das Transparenzregister vielen unbekannt ist, informiert die Servicestelle EhrenAmt gemeinsam mit Rechtsanwalt Richard Didyk über das Thema.

Aktuell erhalten viele Vereine Post der Bundesanzeiger Verlag GmbH. Gefordert werden Gebühren für das Führen des Transparenzregisters für die vergangenen vier Jahre. Da das Thema vielen unbekannt ist, informiert die Servicestelle EhrenAmt gemeinsam mit Rechtsanwalt Richard Didyk zu den Meldepflichten für Vereine und wie sich Vereine von der Gebühr befreien lassen können.
 
Mit der Neufassung des Geldwäschegesetzes wurde mit dem Transparenzregister ein neues Register geschaffen, welches umfassende Auskunft über die sogenannten wahren wirtschaftlichen Eigentümer von Gesellschaften, Stiftungen, Trusts und vergleichbaren Gestaltungen gibt. Für diese Organisationen besteht eine Meldepflicht. Diese gilt auch für eingetragene Vereine, die ihre Meldepflicht allerdings bereits durch Eintragung im Vereinsregister erfüllt haben. Von dem Thema nicht betroffen sind dagegen nichteingetragene Vereine.
 
Unabhängig von einer Meldepflicht besteht für eingetragene Vereine jedoch die Pflicht, die für die Führung des Transparenzregisters erforderlichen Gebühren zu bezahlen. Vereine, die einen steuerbegünstigten Zweck im Sinne des Paragraphen 52 mit 54 Abgabenordnung verfolgen, haben allerdings die Möglichkeit, eine Gebührenbefreiung zu beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt bescheinigt ist. Die Befreiung gilt dann für die Gebührenjahre, für die durch das Finanzamt die Freistellung bestätigt ist und für die ein rechtzeitiger Antrag auf Befreiung gestellt worden ist. Wird der Antrag beispielsweise erst im Laufe des Gebührenjahres eingereicht, gilt die Befreiung für das gesamte Jahr. Diese Änderung greift ab 1. Januar 2020, eine rückwirkende Befreiung für vor dem Jahr der Antragstellung liegende Gebührenjahre ist nicht möglich. Der Antrag ist über die Internetseite des Transparenzregisters www.transparenzregister.de einzureichen.
  
Der ausführliche Beitrag zum Transparenzregister von Rechtsanwalt Richard Didyk ist auf der Internetseite der Servicestelle EhrenAmt zu finden: www.ehrenamt-ostallgaeu.de/transparenzregister.html. Bei Fragen ist Julia Grimm in der Servicestelle EhrenAmt über ehrenamt(at)ostallgaeu.de oder 08342 911-290 erreichbar.

Mitteilung vom 02.03.2021

Maschinenring sammelt Agrarfolien

Zu den Agrarfolien zählen Silofolien, Ballenfolien, Futtermittelsäcke und andere große Folien aus der Landwirtschaft.

Agrarfolien. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Agrarfolien. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Die Maschinenring Ostallgäu GmbH organisiert wieder eine Sammlung für Silofolien, Ballenfolien, Futtermittelsäcke und andere große Folien aus der Landwirtschaft. Die Folien müssen besenrein sein und dürfen keine Fremdmaterialien wie Netze oder Schnüre enthalten. Stretchfolien sind von anderen Folien getrennt anzuliefern. Das Verwertungsentgelt ist bei Anlieferung bar zu bezahlen.

  

Die Sammlung findet zu folgenden Zeiten statt:

  

 

Gemeinde 
 
Standort 
  
Datum
   
Obergünzburg Kläranlage Obergünzburg  Montag, 22. März, 9 bis 16 Uhr

Lamerdingen

 

Futtertrocknung Lamerdingen Dienstag, 23. März, 9 bis 16 Uhr
Germaringen Futtertrocknung Ketterschwang Donnerstag, 25. März, 9 bis 16 Uhr und Freitag, 26. März, 9 bis 12 Uhr
Halblech Bayerniederhofen, Lagerhaus Buching Montag, 19. April, 8.30 bis 11.30 Uhr
Pfronten Hof Sven Keller, Waldwinkelweg 4a Montag, 19. April, 13.30 bis 16.30 Uhr
Seeg Festplatz Seeg Dienstag, 20. April, 9 bis 16 Uhr und Mittwoch, 21. April, 9 bis 12 Uhr
Ruderatshofen Singer Landtechnik, Aitranger Straße 40 (alte Futtertrocknung) Donnerstag, 22. April, 9 bis 16 Uhr und
Freitag, 23. April, 9 bis 12 Uhr

 

Weitere Auskünfte erteilen der Maschinenring (Telefon 08341 9057-20) oder das Landratsamt (Telefon 08342 911-382 oder -386).

Mitteilung vom 01.03.2021

Wiesenhilfsprojekt Blütenreich: Wie der Landschaftspflegeverband Ostallgäu die Blumenwiesen unserer Kindheit zurückbringen möchte

Zusammen mit der Landwirtschaft möchte der Landschaftspflegeverband Ostallgäu den äußerst wertvollen Lebensraum Blumenwiese erhalten und fördern.

Ziel des Projektes sind der Erhalt und die Förderung artenreicher Wiesen. Bild: LPV Ostallgäu

Ziel des Projektes sind der Erhalt und die Förderung artenreicher Wiesen. Bild: LPV Ostallgäu

Zusammen mit der Landwirtschaft möchte der Landschaftspflegeverband Ostallgäu den äußerst wertvollen Lebensraum Blumenwiese erhalten und fördern. Dazu wurde das Wiesenhilfsprojekt „Blütenreich Ostallgäu“ initiiert, das maßgeblich von der Regierung von Schwaben gefördert wird. Als Projektmanagerin wurde Claudia Gruber gewonnen. Sie ist Ökologin und war zuletzt als Gebietsbetreuerin im Lechtal tätig. „Blütenreich Ostallgäu wird Blumenwiese und Bauern zusammenbringen, um Artenvielfalt und Blütenreichtum im Ostallgäu wiederzubeleben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes.
 
Zielsetzung des Projektes sind der Erhalt und die Förderung artenreicher Wiesen gemeinsam mit der Landwirtschaft (beispielsweise durch Beratung zu Förderprogrammen wie VNP, Beratung zu freiwilligen Umwandlung artenarmer Wiesen in blütenreiche Wiesen). „Die Wiederherstellung des Blütenreichtums wollen wir zum Beispiel durch Mahdgutübertrag und Ansaat mit lokal gewonnenem Saatgut schaffen“, sagt Gruber. Damit verbunden sei auch eine Suche und Erfassung blütenreicher Wiesen, die als Spenderflächen für eine Mähgutübertragung dienen. Ein weiteres Ziel von „Blütenreich Ostallgäu“ ist die Förderung des landkreisweiten Biotopverbunds von trockenen und mageren Lebensräumen.
 
Bunt blühende Wiesen waren im Ostallgäu weit verbreitet
 
Noch vor vier Jahrzehnten waren artenreiche und bunt blühende Wiesen im Ostallgäu weit verbreitet. Sie zeichnen sich durch auffällig blühende Wiesenblumen wie zum Beispiel Wiesen-Glockenblume, Wiesen-Witwenblume, Wiesen-Bocksbart, Kleiner Klappertopf, Wiesen-Platterbse und Wiesen-Margerite aus. Diese Frischwiesen wurden von den Landwirten traditionell nur mäßig gedüngt und zweimal pro Jahr zur Heugewinnung gemäht. Diese bunt blühenden, mageren Mähwiesen bieten Lebensräume für viele Tierarten wie beispielsweise Wildbienen, Schwebfliegen oder Schmetterlinge und sind ein wesentlicher Bestandteil unserer vielfältigen Ostallgäuer Kulturlandschaft. „Durch stärkere Düngung und häufiges Mähen verschwanden jedoch vielerorts die bunt blühenden Blumenwiesen aus der Ostallgäuer Kulturlandschaft“, erklärt Ökologin Claudia Gruber. Dabei seien diese Schätze der Artenvielfalt nicht nur für den Naturschutz von großer Bedeutung, sondern auch Teil der Ostallgäuer Identität und Augenweide für jeden Betrachter, egal ob von nah oder fern.
 
Archen der Artenvielfalt im Landkreis sind neben Naturschutzgebieten besonders die FFH-Gebiete. Daneben sind für den Biotopverbund von besonderer Bedeutung lineare Strukturen in der Landschaft wie Hangleiten oder die ehemaligen Bahntrassen von Kaufbeuren nach Schongau und Marktoberdorf nach Lechbruck. Daher will das Projekt schwerpunktmäßig in diesen Bereichen tätig werden. Mit der Unterstützung von hierzu extra beauftragten Biologen sollen ab Mai dieses Jahrs in diesen Gebieten Ausschau nach interessanten Flächen gehalten werden. Eigentümer und Bewirtschafter von bunten Wiesen (die keine Streu- oder Nasswiesen sind) sind zusätzlich dazu aufgerufen, sich beim Landschaftspflegeverband zu melden. Auch Landwirte und Grundeigentümer, die sich mehr Artenvielfalt in ihrem Extensivgrünland wünschen, können sich an den Landschaftspflegeverband wenden. Gruber: „Denn nur gemeinsam ist es möglich, die einstige Blütenvielfalt zurückzuholen und damit die Heimat der vielen, auf diese Wiesen angewiesenen Tiere zu bewahren.“
 
Kontaktdaten Claudia Gruber, Projektmanagerin Blütenreich beim LPV Ostallgäu: Telefon 01522-4087982, E-Mail claudia.gruber(at)lra-oal.bayern.de. Weitere Informationen zum Landschaftspflegeverband Ostallgäu auf der neuen Website www.lpv-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 01.03.2021

Frühe Hilfen nun auch am Telefon: Neues Angebot der „KoKi – Netzwerk frühe Kindheit“ für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren

Niederschwellig und unbürokratisch können Eltern hier Beratung, Unterstützung und Begleitung erfahren.

Familienkinderkrankenschwester Inga Holste bei der Beratung. Bildquelle: KoKi OAL & KF

Familienkinderkrankenschwester Inga Holste bei der Beratung. Bildquelle: KoKi OAL & KF

Bereits seit vielen Jahren, begleiten Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern im Auftrag der KoKi Familien im schwierigen Familienalltag sowie bei Unsicherheiten und Krisen. Normalerweise unterstützen die Fachkräfte die Familien zu Hause im gewohnten Umfeld. Nun erweitert die „KoKi – Netzwerk Frühe Kindheit“ ihr Angebotsspektrum. Die telefonische Beratung mit einer Familienhebamme oder Familienkinderkrankenschwester soll in Zukunft ein weiterer Unterstützungsbaustein für junge Eltern sein.
 
Schnelle und kostenfreie erste Anlaufstelle
  
So können sich ab dem 3. März 2021 Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr telefonisch beraten lassen. Unter der Telefonnummer 01520 5630271 haben die Eltern die Möglichkeit, direkt mit einer Familienhebamme oder Familienkinderkrankenschwester zu sprechen. Mit allen Fragen rund um das gesunde Aufwachsen ihres Kindes sind sie bei der telefonischen Beratung genau richtig. Gibt es Fragen zur Entwicklung oder Pflege des Kindes? Ist das Baby/Kleinkind sehr unruhig, weint viel oder lässt sich schlecht beruhigen? Die telefonische Beratung kann hier eine schnelle und kostenfreie erste Anlaufstelle sein. Die Fachkräfte stehen mit all ihrer Erfahrung gerne zur Seite und vermitteln bei Wunsch an weiterführende Hilfen. Zum Team gehören dabei die Familienhebammen Sophie Scupin und Kathrin Scheffler. Weiter beraten die Familienkinderkrankenschwestern Julia Gatscher und Inga Holste.
 
Das Angebot ist eine Kooperation der KoKi Ostallgäu und der KoKi Kaufbeuren und steht somit allen Familien im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren offen. Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) des Landkreises Ostallgäu und die KoKi der Stadt Kaufbeuren sind Anlaufstellen für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren.

Mitteilung vom 01.03.2021

Corona-Pandemie: ABK Allgäuer Radltour findet erst wieder 2022 statt

Die ABK Allgäuer Radltour fällt auch in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer und wird erst 2022 wieder stattfinden.

2022 sollen die Räder bei der ABK Allgäuer Radltour wieder rollen. Foto: Christian Greither

Das haben die beiden Veranstalter, Landkreis Ostallgäu und Aktienbrauerei Kaufbeuren, gemeinsam beschlossen.
 
„Es ist einerseits sehr bedauerlich, dass wir in diesem Jahr nicht fahren können, aber andererseits steigt die Vorfreude auf die nächste Radltour umso mehr“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Obergünzburg als Start- und Zielpunkt

 
Mit rund 2000 Teilnehmenden in jedem Jahr ist die ABK Allgäuer Radltour eine der beliebtesten und größten Breitensportveranstaltungen in Bayern. Man könne jedoch weder kalkulieren wie sich die Mutationen des Coronavirus weiterentwickeln noch habe man angesichts der Pandemie die nötige Sicherheit bei Vorausplanung und Finanzierung, begründet Zinnecker die Verschiebung der Radltour. 
 
Start- und Zielort der 12. ABK Allgäuer Radltour wird Obergünzburg sein. Die Veranstaltung soll Ende Mai oder Anfang Juni 2022 stattfinden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Luftverunreinigung: Auf Mottfeuer möglichst verzichten

Landratsamt, Landwirtschafts- und Forstämter appellieren an alle Land- und Forstwirte, auf Mottfeuer möglichst zu verzichten.

Pflanzliche Abfälle, die beim Forst- und Almbetrieb entstehen, dürfen zwar als sogenanntes Mottfeuer dort verbrannt werden, wo sie anfallen – wenn dies aus forst- und almwirtschaftlichen Gründen erforderlich ist, beispielsweise bei Käferbefall und sehr unwegsamen Gelände. Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen sollten die Grünabfälle aber anderweitig verwertet werden, beispielsweise durch Häckseln vor Ort.
 
Die Verwertung dieser Abfälle durch Kompostieren ist bedeutend umweltverträglicher. Auch wenn ein Abtransport nicht möglich oder sinnvoll ist, so können die pflanzlichen Abfälle immer noch vor Ort der Verrottung überlassen werden. Dies schafft auch Lebensraum für Kleinstlebewesen. Zudem bleiben so die Nährstoffe des abgebauten Materials dem Wald erhalten.
 
Das Verbrennen ist, falls keine weitere Verwertung möglich ist, nur an Werktagen von 6 bis 18 Uhr zulässig. Das Feuer ist von zwei mit geeigneten Geräten ausgestatteten, leistungs- und reaktionsfähigen Personen über 16 Jahren ständig zu überwachen – auch hier gelten die Corona-Kontaktbeschränkungen. Bei starkem Wind oder erhöhter Waldbrandgefahr darf kein Feuer entzündet werden; brennende Feuer sind bei starkem Wind umgehend zu löschen. Um die Brandflächen sind Streifen von drei Metern Breite zu ziehen, die von pflanzlichen Abfällen freigehalten werden müssen. Es ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens jedoch bei Einbruch der Dunkelheit erloschen ist. 
 
Unnötige Fehlalarme der Feuerwehren vermeiden
 
Grundsätzlich ist das Mottfeuer rechtzeitig, mindestens jedoch sieben Tage vorher, bei der Gemeinde unter Angabe der Telefonnummer anzuzeigen. Diese sollte dann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde unterrichten. Außerdem müssen Feuerstätten im Freien zu Gebäuden oder Gebäudeteilen aus brennbaren Stoffen sowie zu sonstigen brennbaren Stoffen mindestens fünf Meter Abstand haben. Von leicht entzündbaren Stoffen muss die Feuerstelle mindestens 25 Meter entfernt sein. Forst- und Landwirte müssen die Mottfeuer außerdem einen Tag vor dem Entzünden telefonisch unter 0831 96096-689 bei der Integrierten Leitstelle Allgäu (ILS) anmelden. So werden unnötige Fehlalarme der Feuerwehren vermieden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Online-Fortbildungen für Ehrenamtliche

Themen sind Online-Mitgliederversammlungen, die Finanzmittel-Akquise und Ideen, wie man nach Corona wieder zurück in ein normales Vereinsleben kommen kann.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu bietet Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit dem Vereinsberater Michael Blatz erneut online Angebote an. In den drei Online-Fortbildungen können Ehrenamtliche mehr über die Durchführung von Online-Mitgliederversammlungen erfahren, werden informiert, wie sie für den Verein an Geld kommen und erhalten Ideen, wie sie aus dem Corona-Tief zurück in Richtung eines normalen Vereinslebens kommen können.
 
Das Web-Seminar „Online-Versammlungen und -wahlen sicher durchführen“ findet am Mittwoch, 17. März 2021, von 18 bis 19.30 Uhr statt. Die Pandemie stellt viele Organisationen vor ganz neue Herausforderungen. Gesundheitsrisiken, Abstandsregeln und eine Vielzahl von Beschränkungen lassen häufig die klassische Mitgliederversammlung in der bisherigen Form nicht mehr zu. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber Möglichkeiten geschaffen, um Vereine und Organisationen in dieser Situation zu entlasten und Online-Versammlungen und -wahlen zu ermöglichen. Im Seminar werden die verschiedenen Möglichkeiten und Optionen zur sicheren Durchführung von Online-Versammlungen und -Wahlen beleuchtet.
 
Zum Thema „Fundraising – Spenden, Sponsoring & Crowdfunding“ können Ehrenamtliche mehr erfahren im Web-Seminar am Dienstag, 13. April, von 18 bis 19.30 Uhr. Sponsoring, Spendengewinnung und Crowdfunding sind interessante Möglichkeiten der Geld- und Sachmittelbeschaffung für Vereine, Initiativen und andere gemeinnützige Organisationen. Im Seminar werden die unterschiedlichen Formen und die vielfältigen Möglichkeiten des Fundraising aufgezeigt. Darüber hinaus werden praxisnah die Grundlagen zur Erstellung und Implementierung eines professionellen Fundraising-Konzepts vermittelt. „Zurück auf Start: Raus aus dem Corona-Tief“ ist der Inhalt des Online-Workshops am Samstag, 8. Mai 2021. Von 10 bis 13 Uhr werden die Auswirkungen der Pandemie aufs Vereinsleben, Wege zurück ins Vereinslegeben und den Umgang mit Mitgliedern interaktiv erarbeitet.
 
Anmeldung: Die Teilnehmerzahlen sind jeweils begrenzt. Informationen zur Anmeldung und den technischen Voraussetzungen sind auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Infoveranstaltung für angehende Sprach- und Kulturmittler im Ostallgäu

Das Projekt ist eine Kooperation der Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu und der Stelle TAFF der Diakonie Kempten Allgäu.

Im Frühjahr/Sommer des Jahres 2021 sollen bis zu 20 Sprach- und Kulturmittlerinnen und -mittler für den Landkreis Ostallgäu geschult werden. Das Projekt ist eine Kooperation der Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu und der Stelle TAFF der Diakonie Kempten Allgäu. Die Informationsveranstaltung dazu findet am Donnerstag, 11. März 2021, um 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt.
 
Der Bedarf an qualifizierten Dolmetschern lässt nicht nach. Ganz im Gegenteil – besonders in Bezug auf komplexe Beratungssituationen, beispielsweise im ärztlichen Bereich, ist eine hochwertige Übersetzung unabdingbar. Deshalb starten das Landratsamt Ostallgäu und die Diakonie Kempten Allgäu gemeinsam ein Projekt zur Schulung von Sprach- und Kulturmittlern.
 
Kulturell sensibler Umgang mit den Klienten
 
Dabei handelt es sich um eine Schulung, bei der Zugewanderte mit einem guten Sprachniveau eine Qualifikation zur entgeltlichen Dolmetschertätigkeit erwerben können. Die Ausbildung dient unter anderem der Dolmetschertätigkeit in psychosozialen Beratungsgesprächen der TAFF-Stelle und in Therapiegesprächen bei Psychiatern und Psychotherapeuten sowie in Beratungsgesprächen und Alltagssituationen auf sprachlicher und kultureller Ebene. Die Zielgruppe für diese Schulung sind Zugewanderte mit einem Sprachniveau in Deutsch von mindestens B1 und einer guten Bleibeperspektive. Die Palette an Sprachen soll breit aufgestellt sein, beispielsweise Türkisch, Rumänisch, Tigrinya, Russisch, Dari, Farsi oder Arabisch. Der Ausbildungsort ist in Marktoberdorf und die Teilnahme ist kostenlos. Die Schulung wird an drei Wochenenden und zwei zusätzlichen Tagen stattfinden. Die Teilnahme an allen Terminen ist dringend erforderlich.
 
Aufgrund der eingeschränkten Anzahl an Teilnehmenden ist für die Informationsveranstaltung vorab eine Anmeldung notwendig. Das Anmeldeformular ist auf der Homepage abrufbar unter www.ostallgaeu.de/integration > Dolmetscher. Bei Fragen melden sich Interessierte beim Landratsamt Ostallgäu, Kommunale Integration (08342 911-194/-510, integration(at)ostallgaeu.de) oder der Diakonie Kempten Allgäu, TAFF-Projekt (0151 55208096, maschke-mueller(at)diakonie-kempten.de). Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung gegebenenfalls online stattfinden.

Mitteilung vom 23.02.2021

Bauarbeiten: Kreisstraße OAL 7 zwischen Oberthingau und Engratsried gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist der Straßenabschnitt vom 1. März bis voraussichtlich Juli dieses Jahres komplett für den Verkehr gesperrt.

Die im Jahr 2020 begonnenen Bauarbeiten werden nach der Winterpause nun fortgesetzt. Der Landkreis Ostallgäu erneuert die bestehende marode und auch zu schmale Kreisstraße auf einer Länge von zweieinhalb Kilometern. Dabei wird auch die Fahrbahn auf sieben Meter verbreitert. Zudem wird die Linienführung des bisherigen unsteten Streckenverlaufs verbessert. Die Maßnahme dient vor allem der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Spartenträger erweitern zeitgleich ihr Kabelnetz auf den aktuellen Ausbaustandard.
 
Umleitung wird eingerichtet
 
Ab 1. März wird eine örtliche Umleitung eingerichtet, die ab dem Kreisverkehr südlich von Oberthingau nach Unterthingau – Geisenried weiter zur B 472/Marktoberdorf und umgekehrt erfolgt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Um die Baufirma bei ihren Arbeiten nicht zu behindern und Gefährdungen zu vermeiden, weist das Landratsamt eindringlich darauf hin, dass die Durchfahrt nicht möglich ist.

Mitteilung vom 22.02.2021

Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen am 1. März

Von kommenden Montag an können Ostallgäuer Bürger*innen ihre Gartenabfälle wieder an den öffentlichen Grüngutsammelstellen abgeben.

Die Standorte und Öffnungszeiten sind im Abfuhrkalender, auf der Internetseite des Landkreises und in der Abfall-App Ostallgäu veröffentlicht.
 
Pro Tag dürfen höchstens drei Kubikmeter Grüngut abgegeben werden. Der erste Kubikmeter ist gebührenfrei, jeder weitere kostet sieben Euro.
 
Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, holziges Grüngut von sonstigen Gartenabfällen zu trennen. Angelieferte Äste dürfen nicht dicker als circa acht Zentimeter sein. Baumstümpfe und Wurzelstöcke werden bei den öffentlichen Sammelstellen nicht angenommen.
 
Wer nur kleine Mengen Grüngut entsorgen möchte, muss nicht unbedingt zu einer Sammelstelle für Gartenabfälle fahren. Bis zu einem Viertel Kubikmeter Gartenabfall nehmen ab dem 1. März auch die meisten Wertstoffhöfe entgegen.
 
Bürger*innen, die bis zu drei Kubikmeter Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen möchten, können dies mit einer „Grüne Karte“ anmelden. Die Grüne Karte ist bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt für 15 Euro erhältlich. Die Abgabefrist für die Sammlung im Frühjahr 2021 endet am 12. März 2021. Der Abholtermin wird den Antragstellern rechtzeitig schriftlich mitgeteilt.