Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 26.02.2014

Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen schon am 28. Februar

Aufgrund der milden Witterung öffnen die Sammelstellen für Gartenabfälle im Landkreis Ostallgäu heuer schon ungewöhnlich früh.

Grasschnitt-Container der Sammelstelle für Gartenabfälle Friesenried-Blöcktach

Grasschnitt-Container der Sammelstelle für Gartenabfälle Friesenried-Blöcktach

Bereits ab kommenden Freitag, 28. Februar, können Bürgerinnen und Bürger Baum- und Strauchschnitt, Laubreste und andere pflanzliche Gartenabfälle wieder an einer der acht zentralen Sammelstellen abgeben. Mit der zeitigen Öffnung kommt der Landkreis dem Wunsch vieler Gartenbesitzer entgegen.
  
Der außergewöhnlich milde Winter hat viele Ostallgäuer ins Freie gelockt und zu Gartenschere, Astsäge & Co. greifen lassen. Doch wohin mit dem Schnittgut und anderen Gartenabfällen? Mit acht zentralen Sammelstellen für Gartenabfälle bietet der Landkreis Ostallgäu ein dichtes Netz an Abgabepunkten. Hier können haushaltsübliche Mengen unterschiedlicher Abfälle aus dem Garten bequem entsorgt werden. Dabei ist Baum- und Strauchschnitt von sonstigen Gartenabfällen wie Laub, Blumen und Grasschnitt zu trennen. Nur an den Sammelstellen in Füssen-Ehrwang und Germaringen-Ketterschwang ist eine gemischte Anlieferung möglich. Für die wohnortnahe und kostenfreie Entsorgung von Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter stehen zudem fast alle Wertstoffhöfe im Landkreis zur Verfügung.
  
Alle Informationen auf der neuen interaktiven Karte
  
Alle Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten aller Sammelstellen gibt es auf der neuen interaktiven Karte des Landkreises unter maps.ostallgaeu.de in der Rubrik „Wertstoffe“. Wer Großmengen an Grüngut aus dem Gewerbe zu entsorgen hat, kann sich an einen der privaten Verwertungsbetriebe wenden. Eine Abholung von Baum- und Strauchschnitt von zu Hause ist mit der „Grünen Karte“ möglich. Auskünfte gibt die Abfallberatung des Land-kreises Ostallgäu unter Telefon 08342 911-382 oder -386.
  
Zentrale Sammelstellen für Gartenabfälle im Landkreis Ostallgäu sind in Buchloe, Friesenried, Füssen-Ehrwang, Germaringen-Ketterschwang, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten. Gebühren für die Abgabe von Grüngut: Holzige Abfälle sind gebührenfrei, nicht-holzige Abfälle sind bis zu einem Kubikmeter gebührenfrei, ab dem zweiten Kubikmeter kostet die Entsorgung 7 Euro pro Kubikmeter.
  
Weitere Infos: www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft

Mitteilung vom 20.02.2014

Neue Internetseite, neuer Service: Landkreis Ostallgäu ist digitaler Pionier

Schnell, transparent, flexibel: Die frisch gestaltete Internetseite des Ostallgäus bietet den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises jede Menge neuen Service.

Freuen sich über den Start der neuen Homepage (von links): Thomas Reger (Sachgebietsleiter im Bauamt LRA), Hermann Heiß (Bürgermeister Pforzen), Landrat Johann Fleschhut, Eva Helmschrott (Mitarbeiterin Bauamt Pforzen) und Architekt Michael Graf.

Wer künftig sein Auto zulassen will, sich über Freizeittipps und Buslinien im Ostallgäu informieren will oder einen Bauantrag stellen will, kann das nun komplett digital tun. "Wir haben nicht nur hier im Haus schnellen und freundlichen Service, sondern bieten unsere große Palette nun auch verstärkt online an", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

"Noch mehr Geschwindigkeit und Transparenz"

 

Als erster Landkreis in Deutschland bietet das Ostallgäu ab sofort einen komplett digitalen Bauantrag an von A wie Antrag bis Z wie Zustellung per sicherer Übertragung mit DE-Mail flächendeckend für den gesamten Landkreis. Das spart Bauherrn, Architekten und Verwaltungen nicht nur Papier, sondern auch Zeit. "Durch diesen komplett digitalen Service machen wir einen großen Schritt zu noch mehr Geschwindigkeit und Transparenz", sagt Fleschhut. Die digitalen Bauantragsunterlagen können nämlich jederzeit von allen Beteiligten eingesehen werden, das beschleunigt die Abläufe. Voraussetzung für den digitalen Bauantrag ist der neue Personalausweis, mit dem die Unterlagen digital unterschrieben werden können. Als kleines Schmankerl verlost der Landkreis unter den ersten 30 Bauherrn, die ihren Bauantrag digital stellen, drei iPads.

 

Individuell gestaltbar

 

Auch für diese Geräte ist die neu gestaltete und umfangreich ausgebaute Internetseite des Landkreises optimiert. Jeder Nutzer kann sich seine Startseite ab sofort individuell zusammenstellen, um jederzeit schnell an die für ihn wichtigen Informationen zu gelangen. Alle Nutzer kommen so auch mit einem Klick zu den neuen digitalen Diensten: Der neue Service umfasst unter anderem zahlreiche Online-Dienste rund um Zulassung, Um- oder Abmeldung von Fahrzeugen. Die Abfalltonne kann man ebenso online anmelden wie die Sperrmüllabholung – auch den Abfuhrkalender kann sich jeder Nutzer nun digital und für seine Gemeinde erstellen und auch in seine digitalen Kalender importieren. Zahlreiche Formulare können damit ab jetzt bequem von zu Hause ausgefüllt werden. Wer einen neuen Personalausweis hat, kann digital unterschreiben und spart sich dadurch Wege und Zeit. 

 

Highlight: Hochauflösende, interaktive Karte mit Tausenden Infos

 

Highlight der neuen Internetseite des Landkreises ist die interaktive und hochauflösende Karte, die mehr als 8.600 Einzelinfos zu den verschiedensten Themen bietet. Dort gibt es unter anderem Informationen zu Bus- und AST-Linien, zu Kitas und Schulen sowie zu Bebauungsplänen im Landkreis, dazu Freizeittipps und Wander- und Radrouten kombiniert mit Routenplaner und Öffnungszeiten. Dazu hat der Landkreis ein neues Bildungsportal gestartet, das zahllose Informationen rund um die vielen Bildungsangebote im Ostallgäu enthält. Fleschhut: "Dieses starke Angebot werden wir künftig noch weiter ausbauen, um den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr digitalen Service zu bieten."

Mitteilung vom 20.02.2014

Bildungsberatung bietet kostenlose Kurse für eine berufliche Perspektive

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet kostenlose Kurse zum Thema Zusatzqualifikation und berufliche Umorientierung bei den Volkshochschulen an.

Bildungsberater Michael Kühn

Durch lebenslanges Lernen werden die Chancen zur persönlichen Entwicklung erhöht und die beruflichen Perspektiven verbessert. Bildungsberater Michael Kühn (Foto) gibt im Kurs "Der Abschluss nach dem Abschluss" Informationen über Fort- und Weiterbildungsangebote sowie mögliche Förderungen. Es wird gezeigt, wie beispielsweise mit Meister, Techniker, Fachwirt, Studium oder auch einer zweiten Ausbildung eine berufliche Perspektive geschaffen werden kann. Auch außerhalb der klassischen Lernorte in Schulen oder Seminaren gibt es Möglichkeiten der Qualifikation. Eine Neuorientierung im Beruf und die Überlegung, die Berufung zum Beruf zu machen, braucht Mut. Der Kurs "Berufliche Perspektive: überdenken, planen, ändern" soll die Möglichkeit des Überdenkens neuer Wege sowie das Finden der eigenen Kompetenzen geben und das Bewusstsein für lebenslanges Lernen wecken.

 

Kostenlose Kurse bei der VHS:

"Berufliche Perspektive: überdenken, planen, ändern"


Di. 01.04.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Marktoberdorf, Anmeldung bei der VHS Marktoberdorf,
Tel. 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de
Do. 03.04.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Buchloe, Anmeldung bei der VHS Buchloe,
Tel. 08241 90233 oder info(at)vhs-buchloe.de
Do. 15.05.2014, 18 bis 19.30 Uhr VHS Füssen, Anmeldung bei der VHS Füssen,
Tel. 08362 39577 oder info(at)vhs-fuessen.de

 

"Der Abschluss nach dem Abschluss"


Di. 25.03.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Marktoberdorf, Anmeldung bei der VHS Marktoberdorf,
Tel. 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de
Do. 27.03.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Buchloe, Anmeldung bei der VHS Buchloe,
Tel. 08241 90233 oder info(at)vhs-buchloe.de
Do. 08.05.2014, 18 bis 19.30 Uhr VHS Füssen, Anmeldung bei der VHS Füssen,
Tel. 08362 39577 oder info(at)vhs-fuessen.de

Mitteilung vom 20.02.2014

Neu und bergauf: Verein "bergaufland" gegründet

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu hat den Verein "bergaufland Ostallgäu" aus der Taufe gehoben.

Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins "bergaufland".

Der neue Verein wird der nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus dienen. "Den Namen "bergaufland" hatten wir einst schon unserem stark nachgefragten Wirtschaftsjournal gegeben und jetzt haben wir diesen sympathischen Begriff auch auf den Verein ausgeweitet", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Landkreis soll Geschäftsführung übernehmen

Neben dem Landkreis selbst und 40 Ostallgäuer Kommunen sind auch zwölf nicht kommunale Institutionen sowie zwei Privatpersonen unter den Gründungsmitgliedern. Erster Vorsitzender des Vereins ist Johann Fleschhut als amtierender Landrat. Als zweiter Vorsitzender wurde Jürgen Schwarz, Geschäftsführer des Bayerischen Musikrats gewählt. Die Geschäftsführung des Vereins soll vom Landkreis Ostallgäu übernommen werden.

 

Das "bergaufland" Ostallgäu nachhaltig entwickeln

Der Verein ist Träger der regionalen Entwicklungsstrategie und verantwortlich für deren Umsetzung. Ziel ist die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung des Landkreises. Die aktive und erfolgreiche Kreisentwicklung über Jahre  sollte einen prägnanten und die Dynamik symbolisierenden Namen erhalten und so entschloss man sich zu "bergaufland". Immerhin verteidigt das Ostallgäu laut dem kürzlich erschienen FOCUS-MONEY-Landkreis-Test seine Spitzenposition aus dem Jahre 2010 und gehört mit Platz 15 von deutschlandweit insgesamt 388 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten weiterhin zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen. Das Ostallgäu ist auch in Nord-Südausrichtung topographisch ein "bergaufland", von 597 m ü. NN in Lamerdingen bis zur Hochplatte auf 2.082 Meter.

 

Auch nach der erfolgten Gründung sind die noch fehlenden Kommunen des Landkreises sowie weitere interessierte, nicht kommunale Institutionen, Vereine, Verbände und Privatpersonen dazu eingeladen, Mitglied im Verein zu werden. Die Mitgliedschaft ist Voraussetzung, um bei der regionalen Entwicklung des Landkreises mitentscheiden sowie Mitglied im künftigen Entscheidungsgremium werden zu können.

Mitteilung vom 20.02.2014

Kommunalwahl 2014: Hier und jetzt das Abstimmen üben!

Am 16. März 2014 werden im Ostallgäu Landrat, Kreistag, Gemeinde- und Stadträte sowie in 41 Gemeinden Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister gewählt.

Auf der Homepage des Landratsamts kann jetzt bereits die Stimmvergabe für die Kreistagswahl geprobt werden. "Wir gehen davon aus, dass insbesondere wegen der Wahl zum Kreistag und zu den Stadt- und Gemeinderäten, der Trend zur Briefwahl weiter anhalten und sich noch verstärken wird", sagt Kreiswahlleiter Ralf Kinkel.

  

Kommunalwahl 2014: Stimmzettel im Internet

 

Für die 60 Sitze im Ostallgäuer Kreistag bewerben sich acht Parteien und Wählergruppen mit insgesamt 351 Kandidatinnen und Kandidaten. Dementsprechend groß ist der Stimmzettel (70 cm x 87 cm). Bei der Kreistagswahl kann der Wähler bis zu 60 Stimmen vergeben. Damit die Wählerinnen und Wähler im Vorfeld die Gelegenheit haben, sich mit dem Stimmzettel für die Kommunalwahl und den Möglichkeiten der Stimmenvergabe vertraut zu machen, hat das Landratsamt auf seiner Homepage unter www.ostallgaeu.de/wahlen einen Probestimmzettel eingestellt.

  

Da Kommunalwahlen Persönlichkeitswahlen sind, kann der Wähler ganz gezielt seine Stimmen an einzelne Bewerberinnen und Bewerber vergeben. Das sogenannte Kumulieren bedeutet, dass er einer einzelnen Person auf dem Stimmzettel bis zu drei Stimmen geben kann. Dadurch erhält diese mehr Gewicht und kann unabhängig von seinem Listenplatz bei der Verteilung der Sitze in der Liste seiner Partei weiter nach vorne kommen. Es gilt "Person geht vor Partei".

 

Panaschieren oder Liste ankreuzen

Auf diesem Grundsatz beruht auch das sogenannte Panaschieren, wonach der Wähler seine Stimmen frei an die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten anderer Parteien vergeben kann. Will ein Wähler nicht alle 60 Stimmen einzeln an die Bewerberinnen und Bewerber vergeben, kann er auch – oben auf dem Stimmzettel, beim Wahlvorschlag – eine Liste ankreuzen. Dann erhalten alle Personen auf dieser Liste, an die nicht bereits durch ein Ausfüllen beim Bewerber selbst mehrere Stimmen vergeben wurden, der Reihenfolge nach je eine Stimme der noch verbleibenden Stimmen.

 

Stehen Bewerberinnen und Bewerber zwei- oder dreifach auf dem Stimmzettel, was zulässig ist, erhalten diese bei der Stimmvergabe über die Liste entsprechend zwei oder drei Stimmen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Liste anzukreuzen und innerhalb der Liste einzelne Namen zu streichen. Diese erhalten dann keine Listenstimmen. Es sollten aber nicht mehr als eine Liste insgesamt angekreuzt werden, da sonst die über die Liste vergebenen Stimmen unklar sind und nicht gewertet werden können.

 

So wird der Stimmzettel ungültig

Unbedingt ist darauf zu achten, dass der Stimmzettel nicht ungültig wird. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Stimmzettel leer abgegeben wird oder nur Namen gestrichen wurden, ohne in irgendeiner Form Stimmen zu vergeben. Ebenfalls ungültig wird der Stimmzettel, wenn die Gesamtzahl der Stimmen überschritten wurde oder nicht erkennbar ist, für wen gestimmt wurde. Das Kreuz oder die Zahl muss daher klar erkennbar in den vorgesehenen Kreis gesetzt werden. Auch zusätzliche Bemerkungen machen den Stimmzettel ungültig.

Mitteilung vom 20.02.2014

Startschuss für Umsetzung der UN-Konvention: Koordinationsstelle im Landratsamt

Als historischen Augenblick sieht Landrat Johann Fleschhut das erste Treffen der Beteiligten zur Umsetzung der UN-Behinderten-Konvention im Ostallgäu an.

Die Teilnehmer des "Runden Tisches".

"Wir stoßen eine neue Türe auf, die unser Zusammenleben verändern wird. Alle Mitglieder unserer Gesellschaft müssen gleichberechtigt am Leben teilhaben können", rief Landrat Fleschhut zum Mitmachen auf und stieß auf offene Ohren bei den kompetenten Teilnehmern des "Runden Tisches".

 

"Schnellstens in die Umsetzungsphase"

Der Kreisausschuss hatte im November 2013 beschlossen, die vorhandenen vielfältigen Maßnahmen zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen durch einen kommunalen Aktionsplan noch weiter zu verbessern. Im ersten gemeinsamen Treffen dazu haben sich die Vertreter von verschiedenen Bereichen der Behindertenarbeit, von Schulen, Arbeit und Bildung, Kommunen, Tourismus und die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Waltraud Joa, in einem ersten Schritt darauf verständigt, Vorhandenes in einer Bestandsaufnahme erfassen. Daraus wird dann der Bedarf für weitere Verbesserungen festgestellt, Maßnahmen definiert und umgesetzt werden.

 

"Wir sind kein Diskutierklub, sondern wollen schnellstens in die Umsetzungsphase eintreten", machte der Landrat den ambitionierten Willen allen Teilnehmern deutlich. Parallel zur jetzigen Steuerungsgruppe entstehen nach einer Auftaktveranstaltung im Herbst Arbeitskreise zu den einzelnen Handlungsfeldern Erziehung, Bildung, Wohnen, Freiheit, unabhängige Lebensführung, Einbeziehung in die Gemeinschaft, Recht der freien Meinungsäußerung, Zugang zu Informationen, Gesundheit, Familie, Arbeit und Beschäftigung, Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben, Teilhabe am kulturellen Leben sowie Erholung, Freizeit und Sport und als besonderen Schwerpunkt: Bewusstseinsbildung.

 

Koordinationsstelle im Landratsamt

Für die Umsetzung dieses Aktionsplans wird der Landkreis so schnell wie möglich eine Koordinationsstelle im Landratsamt schaffen. "Man muss sich der Inklusion stellen und wir wollen nach dem Prinzip der kleinen Schritte vor Ort die Teilhabe von Menschen mit Bedingungen Stück für Stück verbessern", begründet Landrat Fleschhut den Aktionsplan. Man werde einen langen Weg vor sich haben und "nie am Ziel sein", erklärte Fleschhut. Neben den Experten zur Behindertenarbeit können sich alle Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung des Plans mit Ideen und Anregungen einbringen.

Mitteilung vom 11.02.2014

Neue Ideen für die Landwirtschaft

Ins Landratsamt gekommen sind zahlreiche Vertreter aus Landwirtschaft, Kommunen, Verbänden und Institutionen zu einem Workshop.

V. l.: Regionalmanager Heiko Gansloser, Landrat Johann Fleschhut, sowie die Moderatoren des Workshops Dr. Heike Glatzel und Uli Ernst. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu.

V. l.: Regionalmanager Heiko Gansloser, Landrat Johann Fleschhut, sowie die Moderatoren des Workshops Dr. Heike Glatzel und Uli Ernst. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu.

"Was kann der Landkreis noch mehr für unsere unverzichtbare Landwirtschaft tun?" war die Frage von Landrat Johann Fleschhut in einem eigens veranstalteten Workshop. Vom Image der Landwirtschaft über das Grüne Zentrum und die Landschaftspflege erstreckten sich die behandelten Themen. Fleschhut danke insbesondere den Landwirten, da entwickelte Konzepte "aus der Landwirtschaft für die Landwirtschaft" kommen müssten.
  
Der Workshop wurde von Uli Ernst, Coach bei der Andreas-Hermes-Akademie und selbst Landwirt, moderiert. Hierbei wurden neue Ideen für den Bereich Landwirtschaft unter Berücksichtigung der kommunalen und regionalen Bedürfnisse im Ostallgäu gesammelt, um herauszufinden, was der Landkreis gemeinsam mit der Landwirtschaft für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen tun kann. In einzelnen Gruppen wurden unter anderem die Biberthematik, der Gewässerschutz, der Erhalt der Kulturlandschaft, die Biberthematik und der Artenvielfalt diskutiert. Auch die Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes des Landwirts und die Öffentlichkeitsarbeit waren Zukunftsthemen bei den Teilnehmern. Die entwickelten Ideen sollen in mindestens einem weiteren Workshop in den kommenden Wochen konkretisiert und weiter ausgearbeitet. Obwohl im Bereich der regionalen Produkte wurde bereits einiges wurde, sei hier nach Meinung der Teilnehmer noch Ausbaupotential. Darüber hinaus wurde das Thema Flächenverbrauch als wesentlicher Bereich angesehen.
   
Landrat Fleschhut erläuterte während der Veranstaltung die zahlreichen Aktivitäten des Landkreises für die Landwirtschaft. Insbesondere der Aufbau des Grünen Zentrums in Kaufbeuren, des Landschaftspflegeverbands (LPV) Ostallgäu und der Allgäuer Moorallianz. So wurden z.B. über den LPV in den letzten zwölf Jahren Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung der Kulturlandschaft umgesetzt, bei denen über 3,5 Millionen Euro in die Landwirtschaft geflossen sind. Durch den Vertragsnaturschutz, der über die untere Naturschutzbehörde abgewickelt wird, profitiert die Landwirtschaft überdies mit ca. 645.000 € für insgesamt 1.200 Hektar. Über die Allgäuer Moorallianz wurde unter anderem das 50-Höfe-Programm sowie das Projekt Streueverwertung umgesetzt. Im Bereich Tourismus wurde insbesondere die hohe Anzahl an Anbietern beim Urlaub auf dem Bauernhof im Ostallgäu hervorgehoben.

Mitteilung vom 11.02.2014

Allgäumobil übertrifft Erwartungen: Mehr als 200.00 Fahrten kostenlos

Die Bilanz für das Projekt "Allgäumobil - freie Fahrt mit Bus und Bahn" übertrifft die Erwartungen aller Projektbeteiligten.

Besonders nachgefragt sind Verbindungen zu den Königsschlössern.

Besonders nachgefragt sind Verbindungen zu den Königsschlössern.

Allein im ersten Jahr nutzten rund 200.000 Urlaubsgäste das touristische Zusatzangebot des kostenfreien öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und Schienenpersonennahverkehrs (SPNV).

 

"Das ist sensationell, hebt unser südliches Ostallgäu touristisch hervor und bringt uns neue Gäste", ist Landrat Johann Fleschhut begeistert. Er zieht eine erste positive Jahresbilanz des Projekts, das seit 9. Dezember 2012 läuft. "Mit dem kostenfreien ÖPNV verbinden wir die Bedürfnisse der Urlaubsgäste mit denen des Natur- und Umweltschutzes unserer Schlossparkregion optimal", verweist Fleschhut der die Verhandlungen mit den Busunternehmern und der Bahn angeführt hat, auf das deutlich bessere Erlebnis eines Gastes und den Anspruch des Landkreises, auch den Zielen zum Klimaschutz gerecht zu werden. Bei Annahme einer mittleren Reiseweite von knapp 14 Kilometern und einem mit zwei Personen besetzten Pkw konnten in nunmehr 13 Projektmonaten "Allgäumobil" bereits über 120.000 Individualverkehr-Kilometer eingespart werden, das entspricht einer Strecke von dreimal um die Welt. Die Gemeinden Eisenberg, Füssen, Halblech, Hopferau, Lechbruck am See, Nesselwang, Pfronten, Rieden, Roßhaupten, Rückholz, Schwangau, Seeg beteiligen sich am Projekt.

 

Landrat Johann Fleschhut ist den Busunternehmern und der Bahn dankbar für zwar harte, aber erfolgreiche und Gespräche: "Die Zusammenarbeit in diesem innovativen Angebotssektor ist vorbildlich."

 

Die Königsschlösser als Magnet

 

Auch Christiane Jentsch, Betriebsleiterin des Regionalverkehrs Allgäu (RVA), ist mit dem positiven Ergebnis sehr zufrieden. Jentsch: "Vor allem die touristischen Sehenswürdigkeiten wie die Königsschlösser oder das UNESCO Weltkulturerbe Wieskirche wurden besonders stark nachgefragt."

 

"Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Destinationen"

 

Robert Frei, Geschäftsführer der KönigsCard Betriebs GmbH, sagt: "Die Kombinationsmöglichkeit der KönigsCard mit 250 touristischen Gratisleistungen aus den Bereichen Bergbahnen, Bäder, Freizeiteinrichtungen und Museen mit Allgäumobil hebt unsere Region weit gegenüber anderen Destinationen im deutschsprachigen Raum ab."

Mitteilung vom 11.02.2014

Landkreisranking 2013: Ostallgäu deutschlandweit auf hervorragendem Platz 15

Das Ostallgäu verteidigt seine Spitzenposition aus dem Jahre 2010 und gehört deutschlandweit weiterhin zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen.

Dies belegt der kürzlich erschienene FOCUS-MONEY-Landkreis-Test. Von insgesamt 388 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten belegt der Landkreis einen hervorragenden Platz 15. Dies bedeutet sogar eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Jahr 2010, bei dem das Ostallgäu auf Platz 18 geführt wurde. "Die Platzierungen zeigen die hohe Dynamik und Innovationskraft unserer Unternehmen und zeigen, dass auch der Landkreis seine Hausaufgaben bestens gemacht hat", erklärt Landrat Johann Fleschhut stolz. Erst kürzlich kam das Ostallgäu im "Zukunftsatlas" der Firma Prognos unter die ersten 20 % aller 402 deutschen Landkreise und Städte.

 

Im Landkreis Ranking 2013 des Magazins Focus Money nimmt das Ostallgäu unter 388 untersuchten Regionen in Deutschland Platz 15 ein. Im Allgäu ist das Allgäu laut der Untersuchung die erfolgreichste Region vor den Landkreisen Lindau (Platz 18) und Unterallgäu (Platz 31). Bayernweit rangiert der Landkreis sogar auf dem zehnten Platz. "Sowohl bei Focus Money wie auch bei Prognos sind wir in den letzten Monaten erfolgreiche Aufsteiger", verweist der Landrat auf "objektive und gefestigte Fakten". Daran müsse jetzt kontinuierlich weiter gearbeitet werden. Besonders gut schneidet der Landkreis beispielsweise bei der durchschnittlichen Arbeitslosenquote oder beim Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ab. Bei anderen Indikatoren, wie den Investitionen im verarbeiten Gewerbe oder dem zur Verfügung stehenden Einkommen je Beschäftigten gab es in den letzten Jahren ebenfalls positive Entwicklungen.

 

Der Focus-Money-Landkreis Test misst die Wirtschaftskraft aller Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland anhand von sieben Faktoren: Arbeitslosenquote im Jahresmittel, Wachstum des Brutto-inlandsprodukts, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen, verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner, Veränderung der Erwerbstätigenzahl, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe sowie der Veränderung der Bevölkerungszahl.

Mitteilung vom 07.02.2014

Landrat Johann Fleschhut zu Besuch in der Schönegger Käse-Alm

Vor kurzem besuchte der Landrat des Ostallgäus, Johann Fleschhut das neu erbaute Reifelager und die Abpackung der Schönegger Käse-Alm in Steingaden.

V.l.n.r.: Bürgermeister Helmut Angl (Lechbruck), Markus und Karina Fischer, Inhaber Sepp Krönauer und Landrat Johann Fleschhut (Ostallgäu), Bildquelle: Schönegger Käse-Alm

V.l.n.r.: Bürgermeister Helmut Angl (Lechbruck), Markus und Karina Fischer, Inhaber Sepp Krönauer und Landrat Johann Fleschhut (Ostallgäu), Bildquelle: Schönegger Käse-Alm

In den letzten Jahren lieferten zunehmend Landwirte aus dem Ostallgäu ihre wertvolle Heumilch zur Sennerei der Schönegger Käse-Alm, daher war es für ihn ein Bedürfnis den Betrieb der Schönegger Käse-Alm kennen zu lernen.

 

Nachdem Inhaber Sepp Krönauer die Besucher durch das Gebäude geführt hatte, zeigte sich der Landrat von dem Betrieb – insbesondere von der großen Käsevielfalt der Schönegger Käse-Alm – äußerst beeindruckt. „Die Heumilch-Landwirtschaft passt hervorragend ins Allgäu und die Produkte, sind beste, internationale Botschafter unserer Tourismusdestination“, stellte Landrat Fleschhut überzeugt fest.

 

Familie Fischer erst seit 2013 Heumilchbetrieb

 

Markus Fischer mit seiner Frau Karina nahmen dieses Ereignis zum Anlass den Betrieb zusammen mit Landrat Johann Fleschhut zu besichtigen. Sie hatten sich zu Ostern 2013 entschieden ihren Bauernhof auf Heumilch umzustellen. Der Ragerhof bei Eggenthal im Landkreis Ostallgäu musste hierzu einige Investitionen tätigen, aber ist rückblickend mit seiner Entscheidung zufrieden: „Die Milchleistung der Herde ist um 10 % gestiegen, parallel dazu haben sich Tiergesundheit und Milchinhaltsstoffe positiv entwickelt“, berichtet Markus Fischer von seinen ersten Erfahrungen. Demgegenüber stehe ein höheres Wetterrisiko, ein höherer Zeit- und Personalaufwand – aber letztlich zieht Familie Fischer ein positives Fazit, sodass ein Zurück für sie nicht mehr vorstellbar sei.

Mitteilung vom 07.02.2014

Zwei Ostallgäuer Projekte bekommen Geld vom „Sternenhimmel“

Der Verein „Sternenhimmel“ der Firma „Lattemann & Geiger“ hat 2.500 Euro an zwei Ostallgäuer Projekte übergeben.

V. l.: Thomas Guggemos und Christina Becker (Projekt PIT von Polizei Marktoberdorf und Team Werk), Landrat Johann Fleschhut, Uschi Gollmitzer „Kinderbrücke Allgäu e.V.“ und Thomas Liebner Jobcenter Ostallgäu, Ulrich Geiger, Geschäftsführer Lattemann & Geiger. Bildquelle: Stefan Leonhart, Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Thomas Guggemos und Christina Becker (Projekt PIT von Polizei Marktoberdorf und Team Werk), Landrat Johann Fleschhut, Uschi Gollmitzer „Kinderbrücke Allgäu e.V.“ und Thomas Liebner Jobcenter Ostallgäu, Ulrich Geiger, Geschäftsführer Lattemann & Geiger. Bildquelle: Stefan Leonhart, Landratsamt Ostallgäu

Unterstützung bekommen das Jobcenter Ostallgäu mit der Kinderbrücke Allgäu  sowie das Projekt „Prävention im Team“ (PIT) der Polizeiinspektion Marktoberdorf. Landrat Fleschhut: „Das Geld ist bei diesen hervorragenden Ostallgäuer Projekten bestens angelegt.“

  

600 Euro spendet der Verein „Sternenhimmel“ an das Projekt PIT, das die Polizeiinspektion Marktoberdorf gemeinsam mit dem Dietmannsrieder Verein Team Werk e.V. macht. Ziel des Präventionsprojekts PIT ist es, die Zusammenarbeit von Schule, Polizei und anderen außerschulischen Partnern gemeinsam mit den Schülern im Team erleben und gestalten zu können. Dabei geht es vor allem um den Auf- und Ausbau persönlicher und sozialer Kompetenzen bei den Schülern. Die Polizeiinspektion Marktoberdorf ist in diesem Projekt bayernweit einzigartig engagiert und suchte nun zur Ausweitung des Projekts eine weitere ehrenamtliche Kraft. Sie fand Christina Becker vom Verein Team Werk e.V., die nun neue Impulse in die Präventionsarbeit einbringt.

  

„Sternenhimmel“: Schon 84.000 Euro übergeben

 

1.900 Euro gehen an das Jobcenter Ostallgäu und den Verein Kinderbrücke Allgäu e.V. für die ge-meinsame Geschenkgutscheinaktion zugunsten von 361 Ostallgäuer Kindern aus Familien, die vom Jobcenter Arbeitslosengeld II erhalten. Die Kinder erhielten vor Weihnachten je einen Geschenkgutschein über 40 Euro, den sie in fünf Ostallgäuer Geschäften einlösen konnten. Finanziert wurde die Aktion mit einer Gesamtsumme von 14.400 Euro durch Spenden von verschiedenen Firmen und Einrichtungen. Den Großteil der Kosten übernahm die Kinderbrücke Allgäu e.V., ein Verein, der Kinder und Familien in der Region unterstützt, die durch das soziale Netz gefallen sind.

  

Die Firma Lattemann & Geiger gründete den Verein „Sternenhimmel“ im Jahr 2008 und hat seither rund 84.000 Euro an verschiedene Einrichtungen übergeben. Unterstützt werden vor allem regionale, karitative und soziale Institutionen aus den Bereichen Bildung und Jugendarbeit, Gesundheit und Vorsorge sowie Vereinswesen und Kultur. In diesem Jahr spendet der „Sternenhimmel“ 20.000 Euro.

 
Die Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe beschäftigt bundesweit rund 11.800 Mitarbeiter, davon 5.000 in der klassischen Gebäudereinigung und fast 7.000 in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Als Spezialist für technische und infrastrukturelle Facility Services ist Lattemann & Geiger Partner für Industrie, Handel und Verwaltung. Starke regionale Marken, Dreifachzertifizierung und die eigene Schulakademie prägen die Philosophie des Familienunternehmens.

Mitteilung vom 06.02.2014

Kostenlose Beratung für Existenzgründerinnen

Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine berufliche Selbstständigkeit, um ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten verwirklichen zu können.

Eine kostenlose Existenzgründungs-Beratung für Ostallgäuer Frauen, die sich beruflich selbstständig machen wollen, bietet das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" am 25. Februar und am 17. März 2014 jeweils vormittags im Landratsamt in Marktoberdorf an.

 

Für jede Gründung gilt: Eine gründliche Vorbereitung und ein gut durchdachtes Konzept sind die ersten Schritte zum Erfolg. Wichtige Meilensteine sind fachliche Kompetenz, Durchhaltevermögen, großes Engagement, aber auch solide Finanzierungsideen, laufende Erfolgskontrollen, Kenntnisse des Marktes und der Nachfrager sowie ständige Bereitschaft, auf Veränderungen aktiv zu reagieren. Der Einsatz lohnt sich, denn Frauen sind, wenn sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen, genauso erfolgreich wie Männer.

 

Gleichstellungsstelle: Chancengleichheit im Berufsleben fördern

 

Das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" in Kempten bietet kostenlose Beratung und Unterstützung zu allen genannten Fragen der Existenzgründung an. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.

 

Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 06.02.2014

Obergünzburg: Festliches Abendessen als Dankeschön für Ehrenamtliche

Heimleiter Hermann Schott nutzte bei einem Abendessen die Gelegenheit, sich bei allen ehrenamtlichen Helfern herzlich zu bedanken.

Bildquelle: Seniorenheim Obergünzburg

Bildquelle: Seniorenheim Obergünzburg

„Willst Du glücklich sein im Leben, trage bei zu anderen Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück“. So lautet ein Spruch, den man in Poesiealben eintragen kann. Konkrete Möglichkeiten hierzu  finden sich im Alltag sehr, sehr viele.

   

„Noch menschlicher und liebenswerter“

 

Im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg sind es die ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrer Zuwendung, ihrer Zeit, ihrer Kreativität und Unterstützung zum Glück der Bewohner beitragen. „Mit Engagement der Ehrenamtlichen ist es uns möglich, unser Haus noch menschlicher und liebenswerter werden zu lassen“, sagte Schott.

Mitteilung vom 04.02.2014

DiREKt Richtung Zukunft: Viele frische Ideen für das Ostallgäu

Das neue Regionale Entwicklungskonzept (REK) macht den Landkreis Ostallgäu fit für die Zukunft.

Workshop „Kultur und Identität“, Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zwei Arbeitsgruppen haben inzwischen schon zahlreiche frische Ideen für die Weiterentwicklung des Ostallgäus gesammelt, weitere Workshops folgen. Im neuen REK sollen die regionalen Entwicklungs- und Handlungsziele sowie erste Projektideen für die kommenden Jahre beschrieben werden. „Das neue REK ist ein wesentlicher Teil unserer zukünftigen Entwicklung“, sagt Landrat Johann Fleschhut.
  
Vor allem die Themen Demographie, Mobilität, Landwirtschaft/Umwelt, Flächenverbrauch, regionale Produkte, Bildung, Soziales, Flächenverbrauch, Wirtschaft und Tourismus sowie Jugend & Familie sollen im neuen REK verankert werden. Im bereits gelaufenen Workshop „Ländlicher Raum“ wurden Ideen herausgearbeitet, wie dem demographischen Wandel begegnet werden kann. Hier stehen „selbstbestimmtes Generationenwohnen“, die „Sicherung von Pflege und ärztlicher Versorgung in der Fläche“ sowie die Entwicklung eines Wohlfühlklimas in den Dörfern im Mittelpunkt. Dazu gehören die Schaffung von Begegnungsorten oder eine attraktive Ortsgestaltung. Auch die Transportmöglichkeiten sollen durch Vernetzung und Stärkung einer innovativen Mobilität verbessert werden. Im Workshop „Kultur und Identität“ wurde von den Teilnehmern das Leitbild „Vom gestern ins morgen – Innovative Kulturregion Ostallgäu“ gesetzt. Die Kultur soll im neuen REK als Standortfaktor weiter gestärkt werden, indem beispielsweise Vereins- und Bürgerkultur, Ehrenamt und kulturelle Infrastruktur noch besser vernetzt werden. Erste konkrete Projektidee ist die „Kartographie der Kultur“ im Ostallgäu.
  
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu wird sich mit dem neuen REK für das EU-Förderprogramm „Leader“ für die Periode von 2014 bis 2020 um Fördermittel bewerben. Landrat Fleschhut: „Bei der EU-Förderung läuft manches zu bürokratisch ab. Daher überlegen wir bei der Umsetzung des Konzepts bei jedem einzelnen Projekt, inwieweit es sinnvoll ist, Fördermittel überhaupt in Anspruch zu nehmen.“ Neben den Städten, Märkten und Gemeinden und den fachlichen Stellen sind auch alle Verbände und Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das neue REK mitzugestalten. Der nächste große Workshop wird sich mit der Landwirtschaft im Ostallgäu beschäftigen. Praxisnah und konkret wird hier auf die speziellen Bedürfnisse der Landwirtschaft eingegangen.
  
Weitere Informationen auf www.leader-ostallgaeu.de oder unter der Nummer 08342/911-514

Mitteilung vom 04.02.2014

Erfolgsmodell des Landkreises: neue Fortbildungen für Ehrenamtliche

Kursinhalte sind neben Vereins- und Steuerrecht auch Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik und Buchhaltung.

Diese neuen, kostenlosen Fortbildungen für ehrenamtlich Engagierte bieten die Volkshochschulen in Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Servicestelle „EhrenAmt“ des Landkreises Ostallgäu in ihrem neuen Programm an. 
 
Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist die beste Werbetrommel und ein gutes Sprachrohr eines Vereins: Bei einem praxisorientierten Informationsabend wird Andreas Filke, Redakteur der Allgäuer Zeitung in Marktoberdorf, die Gestaltung eines Presseberichts vorstellen. Das Rüstzeug für ein gutes Gelingen einer Sitzung mit zielentsprechenden Ergebnissen und eine erfolgreiche Gesprächsführung ist Inhalt eines weiteren Kurses. Worauf es bei der Vorbereitung, dem Aufbau und dem Halten einer Rede ankommt, um mit Ausstrahlung und Überzeugungskraft souverän aufzutreten, erfahren die Teilnehmer des Kurses „Erfolgreich Präsentieren im Ehrenamt“.
 
Alle Kurse sind kostenlos
 
In der täglichen Vereinsarbeit werden die Vorstände immer wieder mit Vorschriften und Rechtsfragen konfrontiert. Was in der täglichen Vereinspraxis zu beachten ist, um Fehler und Haftungsfallen zu vermeiden, erfahren die Teilnehmer im Kurs „Neues aus dem Vereinsrecht‘“. Auch im Steuerrecht sind Sachverhalte einzuhalten, damit eine Vereinsbuchhaltung funktioniert. Speziell für Kassierer gibt es hierzu einen Kurs mit entsprechenden Informationen und eine praxisorientierte Weiterbildung zur Vereinsbuchhaltung mit Excel.
 
Das ehrenamtliche Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung, weshalb die Fortbildungen für alle Ehrenamtlichen kostenlos sind. Anmelden kann man sich über die Volkshochschulen.
 
Das Kursangebot im Überblick:
 
„Erfolgreich Präsentieren im Ehrenamt“
Samstag, 01.03.2014, 9 bis 16 Uhr, VHS Füssen, Tel. 08362 39577, www.vhs-fuessen.de

 

„Sitzungen sachlich, fair und engagiert leiten“
Samstag, 22.03.2014, 9 bis 16 Uhr, VHS Marktoberdorf, Tel. 08342 969190, www.vhs-marktoberdorf.de

 

„Neues aus dem Vereinsrecht“
Freitag, 28.03.2014, 19 bis 21 Uhr, VHS Obergünzburg, Tel. 08372 920029, www.vhs-obergünzburg.de

 

„Unsere Veranstaltung in der Zeitung“
Donnerstag, 03.04.2014, 19 bis 21 Uhr, VHS Biessenhofen, Tel. 08341 14030, www.vhs-biessenhofen.de

 

„Steuerrecht für Vereine“
Samstag, 24.05.2014, 9.30 bis 12 Uhr, VHS Buchloe, Tel. 08241 90233, www.vhs-buchloe.de

 

„Vereinsbuchhaltung mit Excel“
Samstag, 24.05.2014, 14.30 bis 17 Uhr, VHS Buchloe, Tel. 08241 90233, www.vhs-buchloe.de

Mitteilung vom 03.02.2014

Lokale Aktionsgruppe Ostallgäu wird in Verein umgewandelt

Es geht bergauf: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu gründet einen Verein zur nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus.

Hierzu findet am 18. Februar um 9 Uhr die öffentliche Gründungsversammlung im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. „Die Gründung des Vereins stellt einen wesentlichen Teil dar, um eine breitere Beteiligung bei der Entwicklung des Ostallgäus zu erhalten“, sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Neben den bestehenden Mitgliedskommunen sollen auch weitere interessierte, nicht kommunale Institutionen, Vereine, Verbände und Personen als Mitglieder gewonnen werden. Deshalb soll die LAG Ostallgäu in einen eingetragenen Verein umgewandelt werden. Seit 2008 ist die diese als sogenannte „Besondere kommunale Arbeitsgemeinschaft“ zusammengeschlossen.

 

Das Ostallgäu nachhaltig entwickeln

 

Der zukünftige Verein soll Träger der regionalen Entwicklungsstrategie und verantwortlich für deren Umsetzung sein. Ziel ist die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Als Bezeichnung für den Verein ist der Name „bergaufland Ostallgäu“ angedacht. 41 Städte, Märkte und  Gemeinden sowie der Landkreis Ostallgäu sind bislang Mitglieder der LAG Ostallgäu. Die weiteren Kommunen des Landkreises sind Mitglied der benachbarten LAG Auerbergland-Pfaffenwinkel.

 

Zur Bewerbung für das EU-Förderprogramm Leader in der Förderperiode 2014 bis 2020 wird derzeit ein neues Regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet. In verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen werden hierfür momentan Ideen für die Region Ostallgäu entwickelt.

 

Hintergrundinformationen:

 

Leader ist eine Abkürzung französischer Begriffe „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“; zu Deutsch: „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist eine Anschubförderung der Europäischen Union und des Freistaates Bayern für die nachhaltige Regionalentwicklung der ländlichen Räume.

 

Kernelement von Leader ist der bürgerorientierte Ansatz, der vor allem durch die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) dargestellt wird. Dies sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region.

 

Im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader wurde die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu bereits in der Förderperiode 2000 – 2006 (Leader+) sowie über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für die Förderperiode 2007 – 2013 erfolgreich ausgewählt. Auch für die Förderperiode 2014 – 2020 ist wieder die Bewerbung für das EU-Förderprogramm Leader geplant. Grundlage für die Bewerbung ist, wie bereits in den beiden vorherigen Förderperioden, die Einreichung eines neuen Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) beim Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF). Das neue REK soll die zukünftigen Schwerpunkte und Ziele der Region Ostallgäu darstellen und hat deshalb eine große Bedeutung für den Landkreis.

 

Weitere Informationen stehen unter der Internetseite www.leader-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 30.01.2014

Ein Fest in Marktoberdorf: Landrat Fleschhut heißt Asylbewerber im Ostallgäu willkommen

Landrat Johann Fleschhut hat offiziell die neue Asylbewerber-Unterkunft in der Marktoberdorfer Nordstraße eröffnet.

Landrat Johann Fleschhut gemeinsam mit Pfarrer Klaus Dinkel, Diakon Elmar Schmid und Imam Ismail Senkul bei der Eröffnung der neuen Asylbewerber-Unterkunft in Marktoberdorf. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Mit dabei waren auch Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche, Imam Ismail Senkul, der Arbeitskreis Asyl Marktoberdorf und zahlreiche Bürger. Fleschhut betonte in seiner Rede die Offenheit und Herzlichkeit, mit der man im Ostallgäu den neuen Gästen begegne: "Sie sind unsere Gäste und vielleicht schon in Kürze unsere Mitbürger." Auch Imam Ismail Senkul, Pfarrer Klaus Dinkel und Diakon Elmar Schmid hießen die Asylbewerber im Landkreis herzlich willkommen.
 
Gäste lassen sich lokale Spezialitäten schmecken

 

Gemeinsam mit dem jüngst ins Leben gerufenen Arbeitskreis Asyl hatten die 31 Asylbewerber in der neu errichteten Unterkunft kulinarische Spezialitäten zubereitet, die sich die vielen Gäste nach dem offiziellen Teil schmecken ließen. Eine Bläsergruppe der Realschule Marktoberdorf umrahmte das Fest musikalisch und auch einige Asylbewerber gaben ein traditionelles Lied aus ihrer Heimat zum Besten.
 
211 Asylbewerber im Ostallgäu

 

Im Landkreis Ostallgäu sind derzeit 211 Asylbewerber vorwiegend aus den Krisenregionen Afghanistan und Syrien sowie aus Pakistan, Mali und Nigeria untergebracht. Fleschhut wünschte sich zum Abschluss seiner Rede viel positive Anteilnahme der Bevölkerung am Schicksal der Asylbewerber.

Mitteilung vom 30.01.2014

„Klima schützen kann jeder!“: Ausstellung begeistert spielerisch

Unter anderem 20 Schulklassen besuchten die Ausstellung und informierten sich über Beiträge zum Klimaschutz, die jeder Einzelne im Alltag leisten kann.

Die Ausstellung „Klima schützen kann jeder!“ im Landratsamt Ostallgäu werten die Organisatoren als vollen Erfolg. Hoch erfreut zeigte sich auch Landrat Fleschhut über die sehr positive Resonanz an den Schulen. Fleschhut: „Klimaschutz beginnt mit kleinen Schritten im Alltag. Vieles davon kann jeder von uns ganz leicht umsetzen.“

 

Zum Beispiel mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu Schule und Sport zu fahren oder auf den Standby-Modus bei Elektrogeräten zu verzichten. Gerade diese oft kleinen Tipps für den Alltag nahmen die Schüler begeistert aus der Ausstellung mit. Ziel der Wanderausstellung ist es dabei, das Wissen eben nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern spielerisch zu vermitteln.

 

Weit mehr als 600 Besucher

 

Wichtig war es den Organisatoren auch, den Schülern zu zeigen, inwiefern sie persönlich von den Wirkungen eines Klimawandels betroffen sein können. Insgesamt besichtigten weit mehr als 600 Besucher die Ausstellung, was Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer als vollen Erfolg wertet.

Mitteilung vom 30.01.2014

Girls‘ Day und Boys‘ Day: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen ist das Ziel des Girls´ Day und des Boys´ Day am 27. März.

Veronika beim Girls´Day 2013 im städtischen Bauhof in Marktoberdorf. Bildquelle: Stadt Marktoberdorf

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt diesen Orientierungstag auch in diesem Jahr und zahlreiche Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es hier oder direkt bei der Gleichstellungsstelle.

 

Der Ausbildungs- und Berufsmarkt ist vielfältig, es gibt mehr als 450 Ausbildungsberufe und viele verschiedene Studienfächer. Viele Jugendliche beiderlei Geschlechts sollten daher diesen Tag nutzen, um ungewohnte Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich hinein. Wichtig ist, die Erlaubnis von Eltern und Schule einzuholen und sich frühzeitig um einen Schnupperplatz zu kümmern. 

 

Selbstständiges Umsehen hat mehr Effekt

 

Die Gleichstellungsstelle hat bereits an alle Schulen im Landkreis Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, für diesen Tag Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 30 Kindertagesstätten, elf Altenpflegeeinrichtungen, eine Behinderteneinrichtung, das Klinikum Kaufbeuren/Ostallgäu und Optik-Foto Niebler in Füssen bereit erklärt. Zum Girls´ Day konnten 25 Unternehmen und Institutionen gewonnen werden. Zum wiederholten Male laden folgende Firmen Mädchen zum Girls´ Day ein: Fa. AGCO Fendt, die Polizeiinspektionen im Landkreis , das Modeon in Marktoberdorf , Städt. Bauhof und Hallenbad in Marktoberdorf, MB-Spritzgusstechnik Marktoberdorf, Fa. Nestlé in Biessenhofen, Elektrotechnik Wetzler in Kaltental, Fa. Klaus Baier Pfronten, Fa. Deckel MAHO Pfronten, MK-Zerspantechnik in Halblech, ept GmbH in Halblech sowie Fa. Eberle Rieden GmbH in Rieden a.F.,  Unimet in Rieden a. F., Autohaus Miller Roßhaupten, ZETKA Stanz- u. Biegetechnik Füssen, Technische Schule der Luftwaffe Kaufbeuren, Hirschvogel Denklingen und iwis motorsysteme Landsberg.

 

Das Landratsamt selbst bietet diesmal 15 Mädchen-Schnupperplätze in technischen Bereichen an, darunter auch insgesamt sechs Schnupperplätze in den Kreisbauhöfen in Westendorf, Thalhofen und Roßhaupten. Die Hochschule Kempten hält ebenfalls ein Angebot bereit. Den optimalen Lern- und Erfahrungseffekt erzielen die Mädchen und Jungen, wenn sie sich ganz selbstständig nach einem Schnupperplatz für diesen Tag umsehen.

 

Die „Angebotslisten“ können im Internet unter http://tinyurl.com/q2nrt9o eingesehen oder bei der Gleichstellungsstelle bestellt werden.

 

Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Tel. 08342/911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

 

Allgemeine Informationen zu diesem Orientierungstag gibt es auch bei:


Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld

 

Girls´Day:  

Tel.: 0521/106-7357  

E-Mail: info(at)girls-day.de

Internet: www.girls-day.de

 

Boy´s Day:

Tel.: 0521/106–7360 

E-Mail:  info(at)boys-day.de
Internet: www.boys-day.de

Mitteilung vom 23.01.2014

Asylbewerberwohnheim an der Nordstraße: Offene Tür am 29. Januar

Der Landkreis Ostallgäu und der Arbeitskreis Asyl laden zur Besichtigung des Asylbewerberwohnheims an der Nordstraße ein.

Landrat Johann Fleschhut: “Wir möchten damit den Menschen ein bewusstes Willkommen bereiten, die Heimat und Familie verlassen mussten und der Öffentlichkeit zeigen, dass „normale, friedliche Menschen“ bisher an sieben Standorten im Ostallgäu problemlos Zuflucht gefunden haben.“

 

Am 29. Januar ab 16 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Marktoberdorf eingeladen, sich das im Januar eröffnete Wohnheim für Asylbewerber in der Nordstraße 24 anzusehen. Nach einer kurzen offiziellen Eröffnung ist ein Rundgang durch die Wohnanlage möglich.

 

Mit Bewohnern ins Gespräch kommen

 

Der Arbeitskreis Asyl sorgt dabei gemeinsam mit den Bewohnern für einen kleinen Imbiss. Dabei können die Bürgerinnen und Bürger mit den Bewohnern ins Gespräch kommen und mehr über ihre Unterbringung in Deutschland, insbesondere in Marktoberdorf, erfahren. In dem Wohnheim sind derzeit 29 Asylbewerber aus Syrien, Pakistan und Afghanistan untergebracht, die dort auf den Ausgang ihrer Asylverfahren warten.