Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 11.09.2013

Gesund- und Aktivtag im St. Georgshof in Rettenbach a. Auerberg

Der Aktionstag findet im Rahmen der vom Gesundheitsministerium initiierten Kampagne "Gesund.Leben.Bayern. Aktiv gegen Krebs" am 14.09.2013 statt.

Sport und Bewegung haben bekanntlich einen großen Einfluss auf Wohlbefinden, Lebensqualität und Gesundheit allgemein. Auch Krebs kann durch eine gesunde Lebensweise, wie z. B. ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung, in vielen Fällen verhindert bzw. hinausgezögert werden. Zudem ist nachgewiesen, dass Bewegung und Sport den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.  Zur Krebsvorbeugung werden mind. 30 Minuten moderate körperliche Aktivität empfohlen. Dies muss keinesfalls immer sportliche Betätigung bedeuten, auch Alltagsaktivitäten, wie Treppensteigen oder das Fahrradfahren (z. B. zum Einkaufen oder zur Arbeit) sind hilfreich. Wichtig ist auch, dass die Bewegung oder der Sport nicht als Belastung empfunden wird, sondern Spaß macht! Und entscheidend ist natürlich zu beginnen!

 

Von 10.00 bis 16.00 h haben Bewohner und Betreuer von Einrichtungen der Behindertenhilfe aus dem Landkreis Ostallgäu, dem Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kaufbeuren sowie Personen aus Fachkreisen die Möglichkeit, an einem vielfältigen Programm teilzunehmen bzw. sich Anregungen und Informationen zum Thema einzuholen. Angefangen von A wie ayurvedische Handmassage über N wie Nordic Walking bis Z wie Zubereitung von Smoothies erwartet die Gäste ein breites Angebot an (sportlichen) Aktivitäten, Entspannung und gesundheitsbewusstem Essen und Trinken sowie Informationen über gesunde und ungesunde Lebensweisen. Der Aktionstag ist speziell auf Menschen mit Handicap abgestimmt und soll Spaß  und Freude an verschiedenen Aktivitäten vermitteln. Als "Highlight" wurde Birgit Kober (Goldmedaillengewinnerin der Paralympics) eingeladen, die aus ihrer Sicht erzählt, wie wichtig Aktivität für Menschen mit Handicap sein kann.

 

Ansprechpartnerin:

Brigitte Mayr-Gröger
Gesundheitsamt
Am Marktplatz 13
87616 Marktoberdorf

Tel.: 08342 911-603
Fax: 08342 911-650
E-Mail: brigitte.mayr-groeger(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 06.09.2013

TBC: Landratsamt will Untersuchung aller Alprinder aus Risikogebieten

"Wir wollen das Risiko in Sachen TBC weiterhin so klein wie möglich halten", sagte Landrat Johann Fleschhut.

Das Landratsamt wird daher allen Betrieben, deren Rinder auf Alpweiden in den Risikogebieten Ostallgäu, Oberallgäu und Österreich gesömmert haben, eine Untersuchung der Tiere empfohlen.

 

Fleschhut hatte zu der mittlerweile dritten Auflage der Gesprächsrunde mit Vertretern von Landwirtschaft und Behörden geladen, um den Stand der Untersuchungen vorzustellen und mit den Beteiligten das weitere Vorgehen bei der TBC-Bekämpfung im Landkreis Ostallgäu abzustimmen. "Rund 26 Prozent der 2221 rinderhaltenden Betriebe wurden seit Mitte April im Ostallgäu auf Rindertuberkulose untersucht", erläuterte Dr. Franz Götz, Leiter des Veterinäramtes. Im Oberallgäu, wo man bereits Ende Dezember 2012 mit der flächendeckenden Untersuchung begonnen hatte, liegt der Untersuchungsgrad inzwischen bei 60 Prozent, im Unterallgäu bei 13 Prozent. In vier Betrieben im Ostallgäu, also bei nur 0,7 Prozent, wurde Rindertuberkulose nachgewiesen. Dort mussten 200 Rinder getötet werden. Mittlerweile sind im Ostallgäu alle, auch die wegen des TBC-Verdachts vorübergehend gesperrten, Betriebe wieder freigegeben.

 

TBC-Untersuchung unabhängig vom Alter

 

Da bald die Jungrinder von den Alpweiden zurückkehren, war der Umgang mit diesen Tieren ein zentrales Thema der Gesprächsrunde. Da der Verdacht einer gegenseitigen Ansteckung von Rotwild und Alpvieh nach wie vor im Raum steht, sollen die Landratsämter im Rahmen des Untersuchungsprogramms des Ministeriums für Umwelt und Gesundheit eine Risikobewertung vornehmen und festlegen, aus welchen Gebieten zurückkehrendes Alpvieh unabhängig vom Alter untersucht werden soll.

 

In der Experten-Gesprächsrunde herrschte Einigkeit, dass das Landratsamt allen Betrieben, deren Rinder auf Alpweiden in den Risikogebieten des Oberallgäus und Österreich gesömmert haben, eine Untersuchung auf TBC empfehlen wird. Diese Empfehlung gilt vorsorglich auch für Alp- und Gemeinschaftsweiden in den Gemeinden Pfronten, Nesselwang, Füssen, Halblech und Schwangau – auch wenn in keiner der im Jahr 2013 im Ostallgäu entnommenen Rotwild-Proben TBC festgestellt wurde. "Die betroffenen Betriebe und Weidebetreiber werden vom Landratsamt einzeln angeschrieben", kündigte Landrat Johann Fleschhut "volle Transparenz" und Hilfestellung an. In allen anderen Gebieten steht es den Landwirten frei, das Alpvieh untersuchen zu lassen. Die Untersuchung der zurückkehrenden Alptiere ist Teil des Untersuchungsprogramms "Rindertuberkulose in den Landkreisen der Alpenkette", dessen Kosten der Freistaat Bayern trägt. Aufgrund der Inkubationszeit der TBC kann mit der Untersuchung der Tiere jedoch frühestens in acht Wochen begonnen werden. Der Landkreis hat inzwischen mehr als 70 Tierärzte mit den TBC-Untersuchungen beauftragt. "So erreichen wir das Ziel, im Frühjahr 2014 die flächendeckende Untersuchung abzuschließen", ist Fleschhut sicher.

 

Fleschhut hatte sich mehrmals mit der Forderung nach einem praktikableren Vorgehen an Umweltminister Marcel Huber gewandt – und hatte Erfolg: Der Landrat erhielt die Zusicherung, dass die Kosten entgegen einer ersten Mitteilung für alle Folge- und Ermittlungsuntersuchungen, die beispielsweise zur Freigabe oder zur Milchabgabe gesetzlich vorgeschrieben sind, vom Freistaat übernommen werden. Außerdem wurde das Ostallgäu nachträglich mit anderen Landkreisen gleichgestellt, indem das Testalter auf 24 Monate angehoben wurde. Außerdem akzeptierte der Minister eine von allen Allgäuer Landräten geforderte Verbesserung für die Landwirte, wonach eine Sperrung eines Betriebes erst bei positivem Befund einsetzt.


Info: Das Veterinäramt am Landratsamt Ostallgäu beantwortet allen Betrieben Fragen rund um das Untersuchungsprogramm, insbesondere zur Untersuchung von Alpvieh, unter der Telefonnummer 08342/911-213.

Mitteilung vom 05.09.2013

Noch mehr Bürger-Service: Zulassungsstelle Füssen länger geöffnet

Noch mehr Service für die Ostallgäuer Bürger: Die Öffnungszeiten der Zulassungsstelle Füssen werden ab dem 16. September weiter ausgedehnt.

Während vormittags bislang lediglich bis 11.30 Uhr geöffnet war, können die Ostallgäuer Bürger zukünftig bis 12.30 Uhr Zulassungen und Führerschein-Angelegenheiten erledigen.

 

„Wir sind ständig dabei, die Service-Standards zu überprüfen und im Sinne der Bürger anzupassen“, sagt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu. „Hierzu zählen natürlich auch die fünf zusätzlichen Öffnungsstunden in unserer Außenstelle Füssen.“

 

Mehr Service, weniger Wartezeit

 

Die Erweiterung ermögliche es auch Berufstätigen, künftig in der Mittagspause die Zulassungsstelle zu besuchen. Konkret bedeuten fünf Stunden mehr Öffnungszeit pro Woche, dass die Mitarbeiter in Füssen bis zu 100 Service-Vorgänge mehr bearbeiten können: So werden die Wartezeiten für die Bürger zum Teil deutlich kürzer.

 

Mit Eröffnung des neuen Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu im Februar 2011 hat der Landkreis bereits einen großen Schritt hin zu deutlich mehr Bürgernähe gemacht. Im Landratsamt in Marktoberdorf profitieren die Bürger von 45,5 Stunden Öffnungszeiten, schwabenweit eine der höchsten Erreichbarkeiten.

Ab 16. September hat die Außenstelle in Füssen folgende Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 8 - 12.30 Uhr
sowie Donnerstag von 14 - 17.30 Uhr

Der Bürgerservice in Marktoberdorf ist für die Bürger geöffnet:
 
Montag  bis Donnerstag von 7.30 - 17.30 Uhr
sowie Freitag von 7.30 - 13.00 Uhr

Mitteilung vom 29.08.2013

Kein Neudruck von Stimmzetteln wegen Anführungszeichen

Anführungszeichen bei einem Wahlvorschlag führen nicht zum Neudruck der Stimmzettel für die Bundestagswahl am 22. September.

Bei der Erstellung der Stimmzettel zur Bundestagswahl für den Wahlkreis Ostallgäu war versehentlich der Wahlvorschlag des Direktbewerbers Werner Fischer aus Kaufbeuren in Anführungszeichen gedruckt worden (Bürger-Kandidat - sachbezogen und unabhängig - solide Finanzen, effektive Reformen).

 

Nach Rücksprache mit der Landeswahlleitung wurde entschieden, die Stimmzettel nicht zurückzuziehen, sondern unverändert beizubehalten. "Trotz aller Sorgfalt können Fehler nie vollständig ausgeschlossen werden. Der Kreiswahlvorschlag ist aber eindeutig zu erkennen, Missverständnisse beim Wähler über die Person des Bewerbers beziehungsweise beim Wahlvorgang halten wir für ausgeschlossen", sagt Kreiswahlleiter Ralf Kinkel. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass der Fehldruck Auswirkungen auf den Wahlerfolg des Bewerbers hat.

 

Rund 247.000 Stimmzettel verteilt

 

Für den Wahlkreis, der sowohl den Landkreis Ostallgäu und die kreisfreien Städten Kaufbeuren und Memmingen als auch 33 Gemeinden des Landkreises Unterallgäu umfasst, wurden bereits rund 247.000 Stimmzettel an die Gemeinden verteilt. Mehrere Tausend Stimmzettel sind bereits an Briefwähler ausgegeben worden. Insgesamt elf Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat, 20 Parteien um die Zweitstimmen im Wahlkreis Ostallgäu.

Ansicht des Stimmzettels

Mitteilung vom 27.08.2013

Richtiger Ort für Performance-Kunstwerk gefunden

90 x 240 Zentimeter Kunst sind im Beisein von Landrat Johann Fleschhut und Malerin Jusha Mueller nun im Landratsamt aufgehängt worden.

Jusha Müller und Landrat Johann Fleschhut bei der Aufhängung des Bildes "RESONANZEN". Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Jusha Müller und Landrat Johann Fleschhut bei der Aufhängung des Bildes "RESONANZEN". Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Das beeindruckende Werk der Künstlerin aus Stehlings war im Juli während der Eröffnung des neuen Landratsamt-Innenhofs bei der ungewöhnlichen Klang- und Malperformance „RESONANZEN“ entstanden. Fleschhut freute sich sichtlich darüber, dass der richtige Platz für die großformatige, zweiteilige Leinwandarbeit gefunden ist.

 

Bei der Performance „RESONANZEN“ war Jusha Mueller gemeinsam mit Harald Rüschenbaum und den Musikern von „Cosmodrom“ den Dialog zwischen Musik und Malerei eingegangen. Während die Malerin mit Kreiden und Pinseln auf die Klänge und Tonfolgen der Musiker reagierte, entstanden umgekehrt Klänge, Rhythmen und Harmonien, beeinflusst von den Farben und Formen, die der Pinsel in der Hand der Malerin erschuf.

 

Raum für Bürger, Raum für Kunst und Kultur

 

Fleschhut sieht das Landratsamt in erster Linie als Service-Ort für die Bürger, will es aber künftig auch als Ort für Kunst und Kultur etablieren. „Im Ostallgäu entstehen jeden Tag großartige Kunst und Kultur. Dem wollen wir auch hier im Landratsamt Raum geben“, betonte Fleschhut, nachdem ihm Jusha Mueller einen Einblick in ihre bei der Performance angewandte Technik gegeben hatte. Mit dem für das Kunstwerk gefundenen Raum im zweiten Stock waren sowohl Landrat Fleschhut als auch Jusha Mueller zufrieden. Mueller: „Hier wirkt es genau richtig.“

Jusha Mueller, die dieser Tage mit der Musiklegende Limpe Fuchs ihre Malerei gemeinsam mit Klangkünstlern fortsetzte, wird im Oktober dieses Jahres in New York zu einem Auftritt mit dem Schweizer Klangkünstler Christian Kuntner erwartet, und reist anschließend zu weiteren Street-Performance-Auftritten nach Los Angeles und San Francisco.

Mitteilung vom 26.08.2013

Mehr Sicherheit in Oberthingau

Der Landkreis will es und die Gemeinde will es: Die Kreisstraße südlich von Oberthingau in Richtung Görisried soll ausgebaut und damit sicherer werden.

Die Frage war bisher lediglich, wann die Maßnahme durchgeführt wird. Landrat Johann Fleschhut machte sich nun vor Ort ein Bild, insbesondere der Sicherheitslage, „da viele Kinder, Jugendliche und auch Radfahrer diese unbefriedigende Stelle benutzen und hier eine Lösung gesucht werden muss“, so Landrat Fleschhut. Er gibt eine Gesamtplanung des Ausbaus der Kreisstraße mit einem Kreisverkehr am Sportplatz und einem Radweg bis zur Abzweigung nach Beilstein in Auftrag, die Realisierung wird er zumindest in einem 1. Abschnitt im zuständigen Kreisausschuss für 2015 vorschlagen.

 

Bürgermeister Dolp und Sportvereinsvorsitzender Hefele erläuterten dem Landrat die Wünsche des Marktgemeinderates, die auch mit den Belangen des Sportvereins übereinstimmen. Danach würden erfreulicherweise neben Erwachsenen auch viele Kinder und Jugendliche regelmäßig zum Sportplatz gehen bzw. mit dem Rad fahren. Auch sei die Strecke eine beliebte Radtour. Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten darüber, dass gerade die Sicherheit junger Menschen oberstes Gebot sein muss.

 

Landrat Fleschhut erläuterte die grobe Planung seines Hauses, wonach an der Abzweigung Richtung Marktoberdorf und zum Sportplatz ein Kreisverkehr von seinen Planern vorgesehen ist. Über einen Geh- und Radweg aus dem Ort heraus könnten dann Fußgänger und Radfahrer über eine vorgesehene Querungshilfe weitgehend sicher die Kreisstraße überqueren und wären sofort auf der Nebenstraße zum Sportplatz. Fleschhut nahm auch eine Anregung von Bürgermeister Dolp auf, wonach das östliche hochgelegene Baugebiet ebenfalls mit einem unsicheren Anschluss an die Kreisstraße über eine etwas weiter südlich verlaufende Wegstrecke so angebunden werden soll, dass auch hier eine sichere Querung möglich wird.

 

Die Gemeinde- und Sportvereinsvertreter begrüßten die vorgestellten Grundzüge der beabsichtigten Landkreisplanung und Friedbert Hefele verwies auf ca. 600 Unterschriften, die sich für eine Verbesserung der Sicherheitsbedingungen aussprechen. Der Landrat bedankte sich beim Marktgemeinderat für die erneute Initiative und bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie sich ausdrücklich für etwas aussprechen und alle an einem Strang ziehen. Er verwies allerdings auf noch einige notwendige Schritte, wie z. B. die Finanzierung unter Beteiligung des Marktes Unterthingau und erfolgreicher Grundstücksverhandlungen. Diesbezüglich legte Landrat Johann Fleschhut größten Wert darauf, vor konkreten Planungen „immer die Eigentümer zuerst zu fragen“. Im Herbst wird Landrat Fleschhut das Projekt im Kreisausschuss vorstellen und den Vorschlag unterbreiten, dass der 1. Bauabschnitt mit dem Kreisverkehr zum Sportplatz und einem Teilausbau der Kreisstraße mit kombiniertem Geh- und Radweg für das Jahr 2015 eingeplant wird. 

Mitteilung vom 26.08.2013

Der ProfilPASS® für Erwachsene: Kompetente Beratung

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet allen, die sich weiterqualifizieren oder beruflich neu orientieren wollen, kompetente Hilfe an.

Gemeinsam mit der Volkshochschule Füssen präsentiert sie das Kursangebot „ProfilPASS® für Erwachsene“ mit anschließender Beratung. Kursbeginn ist am 20. September 2013 in der VHS Füssen.

 

Der persönliche Wunsch nach beruflicher Veränderung, fortschreitende Technisierung, Globalisierung und strukturelle Veränderungen sind für viele Menschen ausschlaggebend, Weiterbildung oder berufliche Umorientierung zu erwägen. Dabei stellt sich oft die Frage: Soll ich mich in meinem Beruf qualifizieren oder etwas Neues wagen? Hilfe gibt hier das Kompetenzermittlungsverfahren ProfilPASS®.

 

Bearbeiten kann man seinen persönlichen ProfilPASS® im Rahmen des vierteiligen Seminars. Profilpassberaterin Verena Kiupel (Volkshochschule Füssen) und Michael Kühn, Bildungsberater des Landkreises Ostallgäu, bilanzieren mit den Teilnehmern an drei Terminen deren Kompetenzen, am vierten Termin werden mögliche Wege zur Realisierung neuer beruflicher Pfade besprochen.

 

Vom Nutzen des Profilpasses hat sich Kühn in der Vergangenheit mehrfach überzeugt. Die gezielten Fragen helfen, die eigenen Stärken und Kompetenzen zu entdecken, so Kühn. Das eigene Leistungsprofil werde damit geschärft und das Selbstbewusstsein gestärkt. Kühn: „Abgestimmt auf die persönliche Situation des Ratsuchenden lassen sich erfolgsversprechende Fort- und Weiterbildungen finden.“ Auch Arbeitgeber profitieren von einem Arbeitnehmer, der um seine Stärken weiß und der damit eher zu einer passenden Weiterbildung motiviert ist. Die Kompetenzbilanz sei sehr gut im Rahmen der Personalentwicklung und Rekrutierung einsetzbar, so Kühn.

 

Der Kurs beginnt am 20. September 2013 und den drei darauffolgenden Freitagen, jeweils von 15 bis 19 Uhr in der VHS Füssen, Kaiser-Maximilian-Platz 1 87629 Füssen. Die Kursgebühr beträgt 99 Euro.

 

Anmeldung: VHS Füssen www.vhs-fuessen.de, Telefon: 08362/39577. Weitere Infos bei Michael Kühn, Tel. 08342/911-293 oder E-Mail: bildungsberatung(at)lra-oal.bayern.de.

 

Darüber hinaus bietet Michael Kühn neutrale und kostenlose Bildungsberatungen an.

Mitteilung vom 08.08.2013

Senioren auf großer Reise

Bewohner der Buchloer und Waaler Seniorenheime besuchen das fränkische Seenland.

Senioren der Pflegeheime Buchloe und Waal beim Ausflug in das fränkische Seenland.

Senioren der Pflegeheime Buchloe und Waal beim Ausflug in das fränkische Seenland.

Einige Senioren der Pflegeheime Buchloe und Waal nutzten einen herrlichen Sommertag und unternahmen mit ihren Reisebegleitern einen unvergesslichen Ausflug in das fränkische Seenland. Selbstverständlich durfte eine Schifffahrt auf dem schönen Brombachsee nicht fehlen.

 

Bei der Rückreise wurden traditionell einige Kilo Kirschen bei fränkischen Obstbauern eingeladen, die zu Hause zu leckeren Kirschkuchen verarbeitet wurden.

Mitteilung vom 08.08.2013

Belohnung für Ehrenamtliche: Orgelkonzert mit Trompete in Irsee

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet allen, die sich weiterqualifizieren oder beruflich neu orientieren wollen, kompetente Hilfe an.

Trompeter Hermann Ulmschneider und Organist Josef Fleschhut.

Trompeter Hermann Ulmschneider und Organist Josef Fleschhut.

Sie durften in der Klosterkirche von Irsee Werken barocker Meister und einer freien Orgelimprovisation des Organisten Josef Fleschhut und des Trompeters Hermann Ulmschneider lauschen.

 

Als besonderes Dankeschön stellvertretend für alle ehrenamtlich Engagierten wurden die Ehrenamtlichen, die im Vorjahr die Ostallgäuer Ehrenamtskarte verliehen bekamen, zu den "Bad Wurzacher Barockkonzerten" eingeladen - so nennen Fleschhut und Ulmschneider ihre Konzertreihe mit Orgel und Trompete. Die Zuhörer in Irsee erwartete ein stimmungsvolles Klangerlebnis auf einer der wenigen fast original erhaltenen Barockorgeln Schwabens im Zusammenspiel mit der Trompete. Die Ehrenamtlichen waren in großer Zahl aus allen Teilen des Landkreises und aus allen Sparten des Ehrenamtes zusammengekommen.

 

Die Ehrenamtskarte hat viel zu bieten

 

Die Ehrenamtskarte Ostallgäu war im Oktober vergangenen Jahres erstmals an 450 Ehrenamtliche im Landkreis vergeben worden. Sie bietet insgesamt 25 kostenlose Angebote, von Fahrten mit Bergbahnen über eine Forggenseeschifffahrt, eine Floßfahrt auf dem Lech bis hin zur Nutzung von Bädern oder weiteren kulturellen Angeboten. Ergänzend zu diesem umfangreichen Angebot werden immer wieder besondere Veranstaltungen wie das Orgelkonzert angeboten, zu denen Landrat Johann Fleschhut die Inhaber der Ehrenamtskarte einlädt.

 

Der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises ist es sehr wichtig, einer neuen Kultur des Ehrenamtes im Ostallgäu, die den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung trägt, und damit auch einer neuen Wertschätzung des Ehrenamtes Ausdruck zu verleihen.

 

Erreichbar ist die Ehrenamtsbeauftragte Brigitte Pal von Montag bis Freitag ganztägig unter der Telefonnummer 08342/911-290 oder per E-Mail unter ehrenamt(at)ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 05.08.2013

Hochwasser 2013: finanzielle Hilfen auch im Ostallgäu

Die Auszahlung von Soforthilfen für Schäden durch das Hochwasserereignis vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 ist gesichert.

Die bayerische Staatsregierung hat dem Landkreis Ostallgäu dafür eine Summe von 100.000 Euro zur zugewiesen.

 

Hochwasser 2013: Unbürokratische Soforthilfe

 

"Auch wenn wir bei weitem nicht so stark wie andere Teile Bayerns betroffen waren, wird auch bei uns schnell und unbürokratisch die Soforthilfe ausbezahlt," begrüßt Landrat Johann Fleschhut die Überweisung durch die Regierung von Schwaben.

 

Nun gelte es in enger Abstimmung mit den Gemeinden alle Geschädigten schnell mit den Hilfsmöglichkeiten zu versorgen. Bei bisher noch nicht gemeldeten Schäden bittet der Landrat um eine schnelle Kontaktaufnahme mit dem Landratsamt.

 

Sofortgeld

 

Das Sofortgeld wird als Zuschuss gewährt, wenn

  • ein Schaden durch das Hochwasser für Privathaushalte, Unternehmen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe Ende Mai/Anfang Juni entstanden ist,
  • die Mittel zur Ersatzbeschaffung von durch das Hochwasser zerstörtem Hausrat oder Betriebsvermögen verwendet werden.

 

Das Sofortgeld beträgt 1.500 Euro pro Haushalt. Bei Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beträgt das Sofortgeld bis zu 5.000 Euro. In besonderen Härtefällen sind auch höhere Beträge möglich.

Es reicht zunächst aus, dass versichert wird, dass das Sofortgeld für Ersatzbeschaffungen verwendet wird. Wird nur Sofortgeld beantragt, sind ein Schadens- und anschließender Verwendungsnachweis nicht zu führen. Das Sofortgeld wird auf anschließend gezahlte weitere Hilfen angerechnet.

Erhalten Geschädigte Versicherungsleistungen, ist das Sofortgeld zurückzuzahlen.

 

Soforthilfe und Notstandsbeihilfe

 

Daneben gibt es auch weitere Hilfen. So gibt es für private Haushalte eine Soforthilfe bis zu 5.000 Euro, die ohne Anrechnung der Soforthilfe und ohne Schadens- oder Verwendungsnachweis ausbezahlt werden kann.

Darüber hinaus wurde ein Programm für Ölschäden an Gebäuden mit einer Hilfsmöglichkeit bis zu 10.000 Euro pro Gebäude aufgelegt.

Weitere vorgesehene Programme sind Soforthilfen für gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe, sowie Hilfen für geschädigte Infrastruktur in Gemeinden. Den Antrag finden Sie hier.

 

Des weiteren können Privathaushalte, Gewerbebetriebe und selbstständig Tätige sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft Zuschüsse als Notstandsbeihilfe erhalten. Voraussetzung ist hier, dass die Geschädigten ohne staatliche Unterstützung in eine existenzielle Notlage zu geraten drohen.

 

Auch Vereine erhalten Sofortgeld. Diese nutzen den Antrag für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter (Sofortgeld 5.000 Euro, in Härtefällen auch mehr).

Hier finden Sie Allgemeine Informationen und Anträge zu Sofortgeld, Soforthilfe und Notstandsbeihilfe:

 

Neues Hilfsprogramm seit 01.08.2013

 

Seit 01.08.2013 können Privathaushalte sowie Unternehmen zusätzliche finanzielle Unterstützung beantragen. Im Gegensatz zum Sofortgeld und zur Soforthilfe muss der Antragsteller bei dem neuen Hilfspaket aber alle Schäden nachweisen.

 

 

Auszahlung

 

Die Auszahlung der Hilfen erfolgt, in enger Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden, durch das Landratsamt Ostallgäu:

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Tel. 08342 911-298, Fax 08342 911-561
E-Mail: christian.rieger(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 01.08.2013

Deckenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12, Eggenthaler Steig

Vom 12.08.2013 bis 16.08.2013 werden Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12 an der Eggenthaler Steig durchgeführt werden.

Für die Dauer der Bauarbeiten ist der Streckenabschnitt für den Gesamtverkehr gesperrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu erneuert in diesem Streckenabschnitt die bestehende, marode Fahrbahndecke. Dazu wird die bestehende Asphaltdeckschicht abgefräst und ein neuer Asphaltfeinbelag aufgebracht. Da die Deckenbauarbeiten stark wetterabhängig sind, können Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden.

Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet und erfolgt über Baisweil, Lauchdorf, Warmisried, Unteregg, Oberegg, Bayersried und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Mitteilung vom 31.07.2013

Fleschhut fordert: Ostallgäu bei Ansiedlungen besser berücksichtigen

"Invest in Bavaria" hat sich im Landkreis Ostallgäu ein genaues Bild der Standortqualitäten sowie der verfügbaren Gewerbeflächen gemacht.

Foto (v.l.n.r.): Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Klaus Fischer (Geschäftsführer Allgäu GmbH), Dr. Johann Niggl (Geschäftsführer „Invest in Bavaria“), Johann Fleschhut (Landrat

Foto (v.l.n.r.): Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Klaus Fischer (Geschäftsführer Allgäu GmbH), Dr. Johann Niggl (Geschäftsführer „Invest in Bavaria“), Johann Fleschhut (Landrat

Landrat Johann Fleschhut forderte die Ansiedlungsagentur des Freistaates Bayern dabei dazu auf, das Ostallgäu bei Ansiedlungen künftig besser zu berücksichtigen als bisher. Gerade vor dem Hintergrund der strukturellen Veränderungen bei der Bundeswehr betonte Fleschhut, dass das gesamte Ostallgäu bei der Konversion profitieren müsse, da es stark betroffen sei.

 

"München ist voll und teuer. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir interessierte Unternehmen von den vielen Standortvorteilen im Ostallgäu überzeugen können." Dieser Satz von Dr. Johann Niggl wird vielen Ostallgäuer Orten sehr gefallen. Der Geschäftsführer von "Invest in Bavaria" bestätigte bei dem Termin im Ostallgäu aber auch, dass die meisten von seiner Agentur begleiteten Unternehmensansiedlungen noch immer im Großraum München stattfinden.

 

Fleschhut: "Exklusive Gewerbe- und Industrieflächen"

 

Landrat Johann Fleschhut forderte deshalb, bei Standortansiedlungen zukünftig mehr beachtet und bei den potentiellen Investoren als Top-Standort verstärkt ins Spiel gebracht zu werden. „Wir haben exklusive Gewerbe- und Industrieflächen im Landkreis. Die Verkehrsanbindungen sind hervorragend und die Metropole München ist in kurzer Zeit erreichbar. Zudem sind die Kosten für Unternehmen vergleichsweise sehr günstig." Niggl betonte, dass es immer Ziel sei, den meist internationalen Unternehmen den Blick für attraktive Standorte auch außerhalb der Metropolen zu öffnen. Der Landkreis Ostallgäu und das Allgäu insgesamt seien hier bereits sehr gut aufgestellt.

 

Klaus Fischer, Geschäftsführer der ebenfalls bei der Standortbereisung vertretenen Allgäu GmbH, regte in diesem Zusammenhang ein verstärktes grenzüberschreitendes Standortmarketing an. Als Zielregionen nannte Fischer unter anderem den Ost-Schweizer Raum. Niggl sagte hierbei die Unterstützung durch "Invest in Bavaria" zu, die über ihre Schweizer Auslandsrepräsentanz bereits über sehr gute Kontakte verfüge.

 

In Bezug auf die geplante Auflösung des Fliegerhorstes Kaufbeuren und die Verkleinerung des Bundeswehrstandortes Füssen stellte Fleschhut klar, dass der Rückzug der Bundeswehr die gesamte Region schwer treffe und nicht nur die Orte selbst. Fleschhut: "Rund 50 Prozent der Beschäftigten der Technischen Schule der Luftwaffe in Kaufbeuren wohnen im Landkreis." Durch den Wegfall vieler militärischer wie ziviler Arbeitsplätze sei mit hohem Kaufkraftverlust zu rechnen. Hinzu komme ein spürbarer Rückgang regionaler Wertschöpfung durch den Wegfall von Lieferbeziehungen zwischen Bundeswehr und hiesigen Unternehmen.

 

Fliegerhorst Kaufbeuren: Gewerbliche Nachnutzung wird favorisiert

 

In Bezug auf die Nachnutzung des Fliegerhorstes Kaufbeuren wird von allen Teilnehmern der Runde eine gewerbliche Entwicklung als große Chance für den Landkreis gesehen. Auf das Ostallgäu fallen hier immerhin rund 15 Hektar potentieller Gewerbeflächen (Gemarkung Ruderatshofen).

Neben Füssen waren auch die Gemeinde Ruderatshofen und die Stadt Buchloe Stationen der Standortbereisung.

Mitteilung vom 29.07.2013

Erste Bilanz für Projekt „Kostenloser Gäste-ÖPNV“ durchweg positiv

Seit Projektstart am 9. Dezember 2012 wurden mehr als 80.000 kostenfreie Busfahrten von Gästen des südlichen Ostallgäus registriert.

"Unser Zusatzangebot kommt bei den Urlaubern gut an", sagt Landrat Johann Fleschhut. Dies bringe neue Gäste und vermehre die Wertschöpfung für das Ostallgäu.

 

Deshalb fällt auch die erste Bilanz von Christiane Jentsch, Betriebsleiterin des Regionalverkehrs Allgäu (RVA), positiv aus: "Durch den kostenlosen ÖPNV erfreut sich die RVA an zunehmender Beliebtheit durch einen nicht unerheblichen Anstieg an Urlaubsgästen in ihren Bussen. Die Ziele Königsschlösser, Hopfen am See und Wieskirche wurden wie erwartet besonders gut angenommen."

 

"Tälerbus" ergänzt Angebot bestens

 

Seit einem Monat nun ergänzt auch der "Tälerbus" den Fahrplan des "Gäste-ÖPNV" mit täglich vier grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Pfronten und dem benachbarten Tannheimer Tal in Tirol. So können Gäste im "allgäumobil Gebiet" nicht nur die Vielzahl der Ausflugsmöglichkeiten der Region bequem und klimaneutral genießen, sondern auch das Angebot des benachbarten Tirols erkunden.

 

Bereits seit dem Start des Projekt "Kostenfreier ÖPNV für Gäste" im Dezember 2012 können Übernachtungsgäste aus zwölf Kommunen des südlichen Ostallgäus mit einer elektronischen Gästekarte gratis beliebig oft mit Bus und Bahn fahren. So können sie die wunderschöne Urlaubsregion mit ihren zahlreichen Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten ganz ohne lästige Parkplatzsuche entdecken.

 

Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbandes, sagt: "Auch Wanderungen oder Radtouren mit unterschiedlichen Start- und Zielorten sind Dank des Gäste-ÖPNV problem- und kostenlos möglich." Die KönigsCard-Gäste können mit dem neuen Zusatzangebot der Urlaubregion Ostallgäu rund 250 Gratiserlebnisse aus den Bereichen Bergbahnen, Bäder, Museen und Freizeiteinrichtungen der KönigsCard-Leistungspartner bequem erreichen.

Mitteilung vom 29.07.2013

Höchste Stromversorgungssicherheit im Ostallgäu

Die Ostallgäuer müssen sich trotz der Energiewende keinerlei Sorgen um ihre Stromversorgung machen.

Wie die regionalen Energieversorger des Ostallgäus bei einem Gespräch mit Landrat Johann Fleschhut erläuterten, besteht dank der hervorragenden Anbindung des Landkreises an das Höchstspannungsnetz beste Versorgungssicherheit.

 

Landrat Johann Fleschhut hatte sich bei dem Gespräch im Landratsamt nach den Auswirkungen der Energiewende auf die Versorgungssicherheit und Netzstabilität im Ostallgäu erkundigt: "Wir werden von fünf Energieversorgungsunternehmen versorgt und deshalb ist es wichtig, wie die Versorgungssicherheit und Vernetzung ist." Alle im Ostallgäu tätigen Netzbetreiber sind hier sehr optimistisch: Durch die hervorragende Anbindung an das Höchstspannungsnetz mittels des Transformators bei Bidingen bestünde jetzt und auch zukünftig höchste Versorgungssicherheit.

 

Für einen weitergehenden Ausbau der erneuerbaren Energien ist das Ostallgäu bestens gerüstet: "Bayerisch-Schwaben und das Allgäu verfügen über ideale Voraussetzungen für den Ausbau der Photovoltaik. Allein im LEW-Netzgebiet sind bereits über 60.000 EEG-Anlagen angeschlossen", erklärte Josef Wagner, Leiter der Netzplanung bei LEW.

 

Netzbetreiber investieren massiv

 

Alle im Ostallgäu tätigen Netzbetreiber investieren gerade massiv, um das Netz fit zu machen für die zunehmende Einspeisung regenerativer Energien. Michael Lucke, Geschäftsführer des Allgäuer Überlandwerks sagte: "Seit 2004 haben wir im Ostallgäu bereits über 1,3 Mio. Euro investiert. Weitere 4,1 Mio. Euro werden bis 2015 hinzukommen." Frank Backowies, Geschäftsführer von VWEW erläutert:"Die Teilnahme am Regelenergiemarkt mit unseren flexiblen Blockheizkraftwerken trägt ein weiteres Stück zur Versorgungssicherheit bei." Und Heinrich Schlichtherle, Geschäftsführer des Elektrizitätswerks Reutte ergänzte: "Durch die vor kurzem abgeschlossene Umrüstung des Rotlechspeichers zu einem Pumpspeicherkraftwerk können wir schon heute flexibel auf die schwankende Einspeisung von Wind und Sonne reagieren."

 

Nach Einschätzung von Norbert Schürmann, Vorstand der Lechwerke kommt der starke Ausbau der erneuerbaren Energien der Region sehr zugute: "Die zusätzlich in die Region fließenden Mittel wirken wie ein kleines Konjunkturprogramm." Die fünf Netzbetreiber waren sich einig, dass Investitionen in erneuerbare Energien aufgrund der Rechtslage künftig nicht einfacher werden dürften. Trotzdem hätten bereits einige entsprechende Potenzialanalysen angefertigt.

 

Info: Die fünf Stromnetzbetreiber im Ostallgäu sind: AÜW (Allgäuer Überlandwerk), EBT (Energieversorgung Buching-Trauchgau), EWR (Elektrizitätswerke Reutte), LEW (Lechwerke), VWEW (Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke)

Mitteilung vom 26.07.2013

Gymnasium Buchloe fertig gestellt

"Es gibt wenig Schöneres, als eine Schule auf den Weg zu senden", sagt Landrat Johann Fleschhut.

Freuen sich auf den Start des Gymnasiums Buchloe (von links): Architekt Professor Arno Lederer,Landrat Johann Fleschhut, Wolfgang Müller von der Firma Reisch und Schulleiter Alexius Batzer.

Die Freude über die Übergabe des Gymnasiums Buchloe an den Landkreis Ostallgäu ist ihm bei diesen Worten ganz deutlich anzusehen. Am Donnerstag – eine Woche vor dem offiziellen Termin am 1. August – hat der Investor, die Firma Georg Reisch GmbH & Co KG aus Bad Saulgau, die Schule an den Landkreis übergeben.

 

5500 Quadratmeter für 700 Schüler

 

Das rund 5500 Quadratmeter große Gebäude wurde innerhalb 15 Monaten errichtet und wird rund 700 Schülern und 60 Lehrern jede Menge Platz bieten. Bis auf Kleinigkeiten ist das im "Private-Public-Partnership-Modell" entstandene Gymnasium nun fertiggestellt. "Ich bin sicher, dass sich die Schüler und Lehrer hier sehr wohlfühlen", sagt Fleschhut, als er mit Architekt Professor Arno Lederer, Wolfgang Müller von der Firma Reisch und Schulleiter Alexius Batzer durch die neuen Räume geht. Rund 25 Millionen Euro haben der Neubau und der Grund insgesamt gekostet. Fleschhut: "Wir sind damit absolut im Kostenrahmen geblieben." 9,2 Millionen Euro übernimmt dabei der Freistaat Bayern, 11,8 Millionen Euro der Landkreis, rund 3,4 Millionen entfallen auf die VG-Gemeinden.

 

"Es hängt so viel Herzblut darin"

 

Architekt Arno Lederer lobt bei der Übergabe nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Landkreis, sondern auch das Gebäude: "Eine gute Schule ist es, wenn sich die Kinder am Morgen auf das Schulhaus freuen. Das ist hier sicher der Fall." Schulleiter Alexius Batzer, der den  Baufortschritt nahezu täglich begleitete, meint gar: "Es fesselt einen, wenn man hier ist." Und auch bei Wolfgang Müller ist die Begeisterung über das neue Gymnasium Buchloe groß. Ein wenig schmunzelnd sagt er: "Es fällt mir schwer, dem Landrat dieses Gebäude zu  übergeben." Um nachzuschieben: "Es hängt so viel Herzblut darin."

 

Am 12. September werden die ersten Schüler das neue Gymnasium bevölkern, bevor es am 27. September offiziell eingeweiht wird. Die Vorfreude bei allen ist schon riesig.

Mitteilung vom 26.07.2013

Sammelstelle für Gartenabfälle in Blöcktach ab sofort länger geöffnet

Die Friesenrieder haben ab sofort jede Woche eine halbe Stunde länger die Gelegenheit, ihre Gartenabfälle an der Sammelstelle in Blöcktach anzuliefern.

Am Mittwoch öffnet die Sammelstelle jetzt eine halbe Stunde früher und eine Anlieferung ist ab sofort von 16.30 bis 18.30 Uhr möglich. Die Öffnungszeit am Samstag ist weiterhin von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

Acht Sammelstellen im Landkreis

 

Die Sammelstelle in Blöcktach gehört zu den acht über das Landkreisgebiet verteilten zentralen Sammelstellen für Gartenabfälle, an denen auch größere Mengen angeliefert werden können. Getrennt angelieferter Baum- und Strauchschnitt kann dort auch in größeren Mengen gebührenfrei abgegeben werden.

 

Mit der Abgabe von holzigen Gartenabfällen (Baum und Strauchschnitt) getrennt von den übrigen pflanzlichen Abfällen wie Grasschnitt, Laub usw., wird eine hochwertige und kostengünstige Verwertung unterstützt.

Mitteilung vom 22.07.2013

Wasenmoos: Weiterer wichtiger Fortschritt

Eine einvernehmliche und freiwillige Einigung des Landratsamtes Ostallgäu mit sämtlichen Eigentümern im Wasenmoos rückt immer näher.

Landrat Johann Fleschhut hat die Nachricht erhalten, dass sämtliche Kläger ihre Klagen aus 1. Instanz beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zurückgenommen haben. "Damit ist der Rechtsweg für alle Eigentümer beendet und wir können nun die neuen Verträge abschließen", freut sich Fleschhut.

 

Dieser Schritt der gegen die Abrissbescheide klagenden Nutzer der Freizeitimmobilien ist Teil des Kompromisses, den der Landrat mit den Hausbesitzern im Wasenmoos gefunden hat. Der Kompromiss sieht vor, dass nach freiwilliger Beendigung des Klageweges alle Schwarzbauten bis zum Jahr 2026 beseitigt werden. "Obwohl eigentlich eine vertragliche Regelung zum jetzigen späten Zeitpunkt schwer begründbar ist, steht die Freiwilligkeit für mich höher als ein gewonnener Rechtsstreit," sieht sich der Landrat durch die verlässliche Mitwirkung der Wasenmoosler insbesondere in Person ihres Sprechers Hannes Schäfer bestätigt.

 

20 Eigentümer hatten geklagt

 

20 Eigentümer von Wochenendhäusern lehnten bisher die angebotenen Verträge ab und hatten gegen die vom Landratsamt erlassenen Beseitigungsanordnungen geklagt. Sie sind jedoch in erster Instanz gescheitert und beabsichtigten, in die Berufung zu gehen. Im Juni dieses Jahres hatten sich Landrat Johann Fleschhut und die 20 Kläger darauf geeinigt, doch noch für diese Fälle Verträge mit einer Restlaufzeit bis zum 1. Januar 2026 zu vereinbaren, wie sie auch in 52 anderen Fällen im Wasenmoos abgeschlossen wurden.

 

"Da der Klageweg nun vorzeitig beendet werden konnte, werden die 20 neuen öffentlich-rechtlichen Verträge bis Ende Juli verschickt," beschreibt die Leiterin des Bauamtes Gudrun Hummel den weiteren Zeitplan.

Mitteilung vom 22.07.2013

Windkraftanlagen im Ostallgäu - Planungen laufen

Im Landkreis Ostallgäu wird Windkraft weitgehend unabhängig vom Regionalplan vorangebracht.

Nachdem es dort immer wieder zu Verzögerungen bei der Festlegung der Standorte kommt, sind im Ostallgäu einige Kommunen in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt auf eine eigene Bauleitplanung ausgewichen. Landrat Johann Fleschhut: "Wir müssen jetzt handeln und festlegen, wo Anlagen sinnvoll und maßvoll sind, sonst sind einige Standorte nicht mehr wie geplant als Bürgeranlage oder kommunale Anlagen zu halten." Ziel sei weiterhin, die Energiewende zu unterstützen, die Anlagen aber im Einvernehmen mit Bürgern und Kommunen zu realisieren.

 

Bereits genehmigte Änderungen der Flächennutzungspläne mit Ausweisung von Sondergebieten für Windkraft gibt es in Bidingen, Lamerdingen, Baisweil, Friesenried und Ronsberg. In Ruderatshofen und Marktoberdorf laufen diese Änderungsverfahren aktuell. Gespräche des Landratsamtes mit der Stadt Marktoberdorf haben nun auch dort zu einer Nachbarschaftsinformation und Eingrenzung der möglichen Standorte geführt. Es handelt sich bei den geplanten Anlagen überwiegend um Anlagen mit Bürgerbeteiligung oder in kommunaler Hand. "Wind und Wille müssen immer zusammen kommen," beschreibt der Landrat das gemeinsame Ziel mit den Kommunen. Durch vorausschauendes Handeln der Kommunen konnte ein größeres Engagement von Fremdanbietern verhindert werden. Die Pläne in Kraftisried, Günzach, Unterthingau, zusammen mit dem benachbarten Wildpoldsried für 9 weitere geplante Standorte wurden dagegen durch eine ablehnende Stellungnahme des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung mitten im Planverfahren durchkreuzt. "Da ist aber noch nicht das letzte Wort gesprochen," meint Fleschhut, der auf vorbildliche gemeindeübergreifende Initiativen im Günztal, in Kraftisried und Unterthingau mit den Oberallgäuer Nachbarn verweist.

 

10-fache Anlagenhöhe Abstand wären im Ostallgäu das Aus

 

Ebenfalls als Rückschlag müsse der Vorschlag von Ministerpräsident Seehofer gewertet werden, die Abstände auf die zehnfache Anlagenhöhe, also regelmäßig auf 2 km festzulegen. Vor kurzem habe die bayerische Staatsregierung noch 1.500 Windräder in Bayern gefordert, jetzt komme die Kehrtwendung. "Geht diese Initiative im Bundesrat durch, gibt es im Ostallgau keine neuen Windkraftanlagen mehr," kommentiert Landrat Fleschhut den vor kurzem von den Staatsregierungen Bayern und Sachsen eingereichten Antrag. Dies habe eine Überprüfung des Landratsamtes ergeben. Man solle die Verantwortung den Kommunen und den Bürgern belassen, da diese demokratisch zu einer verträglichen Lösung kommen können, wie gerade das Beispiel Ostallgäu zeige, fordert der Landrat mehr kommunale Eigenverantwortung.

Mitteilung vom 19.07.2013

Umweltminister Marcel Huber sichert Ostallgäu Unterstützung zu

Huber will sich auf EU- und Bundesebene gegen eine Kürzung der Mittel für den Naturschutz und die Landschaftspflege einsetzen.

Fleschhut hatte Huber dazu aufgefordert, da eine Kürzung in seinen Augen "katastrophale Folgen für den Vertragsnaturschutz, den Erschwernisausgleich und für die Landschaftspflege" hätte.

 

Landrat Fleschhut hatte gegenüber Huber in einem Brief seine Sorge zum Ausdruck gebracht, dass die Mittel für den ländlichen Raum (ELER = Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) von der EU gekürzt werden könnten. Dies würde "irreversible Schäden" für Maßnahmen der Naturschutzes und der Landschaftspflege zur Folge haben, befürchtet Fleschhut.

 

Der Landkreis Ostallgäu verfolgt in seiner Naturschutzarbeit konsequent den "bayerischen Weg", der auf enge Kooperation mit Landwirten und Waldbesitzern setzt. Basis dieser Arbeit sind das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) mit dem Erschwernisausgleich sowie das Landschafts-pflegeprogramm. Fleschhut: "Über diese Förderinstrumente kann eine naturschutzfachlich angemessene Bewirtschaftung der ökologisch wertvollen Flächen im Ostallgäu sichergestellt werden." Außerdem ist die Landschaftspflege für viele Ostallgäuer Landwirte ein wichtiges Zusatzstandbein.

 

Neben den gesetzlichen Verpflichtungen zur Erhaltung einer Reihe von Lebensräumen engagiert sich das Ostallgäu auch intensiv in der "Allgäuer Moorallianz" und im Leader-Projekt "Streueverwertung im Allgäu". Das Naturschutzgroßprojekt "Allgäuer Moorallianz" widmet sich der Wiederherstellung von Extensivgrünland. Ohne die Instrumente des Vertragsnaturschutzes könne die Routinepflege nach Wiederherstellung solcher Flächen nicht gewährleistet werden, so Fleschhut. Auch das Leader-Projekt "Streueverwertung im Allgäu" wäre durch eine Mittelkürzung in seinem Erfolg "massiv gefährdet", so der Landrat in seinem Schreiben an Huber.

 

Der Umweltminister sicherte dem Landkreis nun zu, sich "nachdrücklich" dafür einzusetzen, dass Bayern so viele ELER-Mittel wie möglich erhält. Huber: "Die vielen Landwirte tragen durch ihren Einsatz im Vertragsnaturschutz und in der Landschaftspflege entscheidend zu den großen Erfolgen der Naturschutzarbeit im Ostallgäu bei. Vorbildliche Initiativen des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu haben bayernweite Pilotfunktion." Durch seinen Einsatz gegen Kürzungen wolle er auch "die Fortführung der wichtigen Projekte im Ostallgäu sicherstellen", so Huber.

Mitteilung vom 18.07.2013

Krippenausbau: Ausbauziele erreicht – Ostallgäu voll im Soll

Ab dem Betreuungsjahr 2013/14 stehen 700 Plätze in Kindertagesstätten zur Verfügung. Das entspricht einer Quote von 32 Prozent.

"Landkreis und Kommunen haben es geschafft und die gesteckten Ziele erreicht: Familien mit Betreuungsbedarf haben bei uns einen Platz", sagt Landrat Johann Fleschhut. Damit habe man im Ostallgäu in einer gemeinsamen Anstrengung wieder einen Standortvorteil für Familien und Unternehmen geschaffen.

 

Eltern von Kleinkindern im Alter von 1 bis 3 Jahren haben ab August gegenüber ihrer Wohnortgemeinde einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Ebenso bei Kindern unter einem Jahr, wenn sie den Platz zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit benötigen. Krippen sind aus der Kinderbetreuung nicht mehr wegzudenken. Eltern benötigen gute Betreuungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine ausführliche Elternbefragung durch das Landratsamt bestätigte einen Bedarf in Höhe von rund 700 Plätzen. Zudem ist der Ausbau noch nicht abgeschlossen, ab dem Betreuungsjahr 2014/2015 werden nochmals mehr als 100 neue Plätze im Landkreis zur Verfügung stehen.

 

Nach dem bisherigen Stand der Anmeldungen in den Kinderkrippen des Landkreises stehen derzeit noch knapp 80 Plätze für Eltern zur Verfügung, die eine Aufnahme ihres Kindes im laufenden Betreuungsjahr wünschen. Erfahrungswerte zeigen, dass diese auch gebraucht werden. Im Landkreis gibt es mittlerweile einige Gemeinden, Märkte und Städte, die bereits heute mit ihrem Platzangebot auf sehr hohem Niveau liegen. Als Vorreiter im Landkreis stehen Osterzell, Irsee und Kaltental für einen konsequenten Ausbau an Plätzen, in diesen Gemeinden werden Versorgungsquoten für Ein- und Zweijährige von über 50 Prozent erreicht. Spitzenreiter sind Osterzell und Mauerstetten, in denen künftig alle Kinder der Altersklasse einen Platz in Anspruch nehmen könnten. In den sechs Gemeinden, die aufgrund zu geringer Nachfrage und zu geringer Kinderanzahlen keine eigene Krippe eröffnen, stehen durch Kooperationen für Eltern aus diesen Kommunen dennoch passende Betreuungslösungen im Nahbereich zur Verfügung.