Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 07.05.2020

Coronavirus: Landratsamt wieder geöffnet – Terminvereinbarung nötig

Bei ihren Terminen gilt für Besucher und Mitarbeiter ab Montag neben Vorgaben wie Abstandhalten oder Handhygiene auch eine Maskenpflicht im Landratsamt.

Die Infektionszahlen steigen kaum noch im Ostallgäu und die Zahl der genesenen Menschen nimmt deutlich zu. Daher sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts Ostallgäu ab Montag, 11. Mai, wieder persönlich nach Terminvereinbarung erreichbar.
 
Der Freistaat Bayern lässt in den nächsten Tagen weitere Lockerungen beispielsweise bei Geschäften, Schulen und öffentlichen Gebäuden zu. Dies bedeutet auch für das Landratsamt wieder einen Schritt in Richtung des normalen Dienstbetriebs. „Wer ein Anliegen persönlich klären muss, kann dies mit vorheriger Terminvereinbarung nun wieder in allen Bereichen tun“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Voraussetzung ist aber, dass eine Klärung auf telefonischem oder digitalen Weg nicht möglich ist.
 
„Mit einem Gefühl der Sicherheit für Besucher und Mitarbeiter öffnen“
 
Für Besucher und Mitarbeiter gilt ab Montag bei ihren Terminen dann neben Vorgaben wie Abstandhalten oder Handhygiene auch eine Maskenpflicht im Landratsamt. „Das Haus ist gut gerüstet. Wir haben neben der Maskenpflicht auch ein Zugangskonzept erarbeitet, damit wir mit einem Gefühl der Sicherheit für Besucher und Mitarbeiter öffnen können“, erklärt Zinnecker. Wer ohne Termin in das Amt kommt, wird längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. 

Mitteilung vom 07.05.2020

Verkehr in der Ortsdurchfahrt Pfronten kann bald wieder rollen

Die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Pfronten sind fast vollständig beendet: Ab 11. Mai wird die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Ortsdurchfahrt Pfronten ortsauswärts Richtung Norden

Im Zuge der abschnittsweisen Bauarbeiten erneuerte der Landkreis Ostallgäu die bestehende Kreisstraße sowie zwei Brückenbauwerke wegen erheblicher Schäden. Zudem wurde der Straßenzug in der Höhe dem Hochwasserschutzkonzept der Gemeinde in diesem Bereich angepasst. Vor kurzem wurde der letzte Bauabschnitt von der Staatsstraße 2520 bis zur Staatsstraße 2521 auf einer Länge von etwa 1,7 Kilometer ausgebaut beziehungsweise erneuert. Letzte Restarbeiten werden dann noch unter Verkehr erledigt. Insgesamt wurden rund 4,5 Millionen Euro in die Maßnahme investiert.
 
Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bereits Ende 2019 mit einem sehr sportlichen Zeitplan beendet werden. Aufgrund mehrerer zusätzlich notwendig gewordener Arbeiten (Verbreiterung Gehweg am Parkplatz, komplette Erneuerung der Rinnen und Borde aufgrund mangelhafter Gründung, zusätzliche Hausanschlüsse, Spartenanpassungen) verzögerte sich die Fertigstellung. Die „Deutsche Bahn Netz“ saniert derzeit den Bahnübergang „Meilinger Straße“. Zuletzt wurde der Fahrbahnbelag vom Ortsende in Pfronten bis zum Kreisverkehr an der Staatsstraße 2521 komplett erneuert.
 
Mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer
 
Die Gemeinde Pfronten verbesserte im Zuge der Bauarbeiten den Hochwasserschutz entlang der Faulen Ache und erneuerte die Gehwege in der Meillinger Straße sowie im Achweg. Ebenso wurde ein Brückenbauwerk im Achweg neu erbaut und dessen Kreuzung mit der Meillinger Straße umgestaltet sowie mit einer Querungshilfe versehen. Entlang der Meilinger Straße entstanden zudem vier weitere barrierefreie Querungshilfen. Diese Maßnahmen dienen künftig dem Schutz vor Hochwassern und sorgen für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Im weiteren Verlauf wurde die Wasserleitung in der Meilinger Straße ausgetauscht, die Elektrizitätswerke Reutte bauten ihr Kabelnetz aus.
 
Die trotz allem noch kurze Bauzeit war nur durch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Gemeinde, den Fachplanern, der ausführenden Baufirma und allen beteiligten Spartenträgern unter der Federführung der Arbeitsgruppe Tiefbau des Landkreises möglich. „Der Landkreis Ostallgäu möchte sich nochmals bei allen Anliegern für die entgegengebrachte Geduld während dieser umfassenden Maßnahme bedanken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Mitteilung vom 05.05.2020

Pforzen: Landkreis baut Kreuzung von OAL 6/13 und Kaufbeurer Straße um

Im Zuge der Arbeiten wird die Kreuzung mit einer Ampelanlage ausgestattet und behindertengerecht umgebaut. Die Gemeinde Pforzen saniert gleichzeitig Kanäle.

In Pforzen beginnen am Montag, 11. Mai 2020, die Bauarbeiten an der Kreuzung der Kreisstraßen OAL 6 und OAL 13 mit der Kaufbeurer Straße. Die Umbauarbeiten werden in drei Bauabschnitte unterteilt. Für den ersten Bauabschnitt wird die Kaufbeurer Straße in Richtung Leinau umgebaut. Hierfür wird der innerörtliche Verkehr über den Eichweg, Fichtenweg in die Kaufbeurer Straße und umgekehrt, umgeleitet.
 
Der zweite Bauabschnitt findet unter Vollsperrung der Kreuzung OAL 6, der OAL 13 und der Kaufbeurer Straße in den Pfingstferien (Dauer: zwei Wochen) statt. Hierzu wird die Kreisstraße OAL 6 vom Kreisverkehr an der B16 aus über Kaufbeuren auf die B12 in Richtung Germaringen umgeleitet. Die Umleitung von Germaringen zur B16 verläuft ab Germaringen nach Untergermaringen, Zellerberg, Rieden nach Schlingen zur B16. Das Gewerbegebiet Germaringen, Gewerbegebiet Pforzen Ost und die Zufahrt nach Neugablonz blieben von Germaringen aus frei befahrbar.
 
Fünf Wochen vollgesperrt
 
Für den dritten Bauabschnitt wird die OAL 13 Richtung Zellerberg für etwa fünf Wochen vollgesperrt, da in diesem Bereich auch noch Kanalsanierungsarbeiten der Gemeinde Pforzen mit erledigt werden. Hierzu erfolgt die Umleitung über Germaringen, Untergermaringen, Zellerberg nach Pforzen und umgekehrt.
 
Die Baumaßnahme soll voraussichtlich am 3. Juli fertiggestellt sein. Für die Behinderungen während der Bauarbeiten bittet die Gemeinde Pforzen und der Landkreis Ostallgäu alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.
 
Den Lageplan mit Umleitung finden Sie hier.

Mitteilung vom 05.05.2020

Projekt ProfilPASS® kommt an: Eigene Stärken erkennen

Der ProfilPASS® hat sich im Ostallgäu als Erfolgsmodell zur Kompetenzermittlung für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz seit über drei Jahren bewährt.

Trainerin Nilmara Ribeiro-Bayrhof im Gespräch mit einer BIK-Schülerin.

Trainerin Nilmara Ribeiro-Bayrhof im Gespräch mit einer BIK-Schülerin.

Der Landkreis unterstützt seither das Projekt an der Berufsschule durch die Akquise und Begleitung von Trainer*innen, die Generierung von Drittmitteln sowie das Bereitstellen der Materialien.
 
„Es ist gelungen, vielen jungen Menschen zu guten beruflichen Perspektiven zu verhelfen. Das Wissen um die eigenen Stärken und ein bewusster Umgang mit den eigenen Kompetenzen werden zunehmend wichtiger für eine erfolgreiche Bewältigung der beruflichen und gesellschaftlichen Anforderung“, erklärt Ulrike Devries, Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu. Das Modellprojekt ermögliche eine strukturierte Sammlung schulisch und außerschulisch angeeigneter Fähigkeiten und Begabungen und mache so Kompetenzen sichtbar.
 
Die professionelle Begleitung ist zentraler Bestandteil des ProfilPASS®-Systems. Zertifizierte Trainer*innen begleiten die Kompetenzermittlung und helfen den jungen Menschen dabei sich selbst zu motivieren sowie ihre Fähigkeiten zu entdecken. Nilmara Ribeiro-Bayrhof ist ProfilPASS®-Trainerin in den Berufsintegrationsklassen mit jungen Flüchtlingen und weiteren Zugewanderten mit vergleichbarem Sprachförderbedarf. Sie erzählt: „Es ist schön zu sehen, wie die jungen Leute Selbstbewusstsein aufbauen, wenn sie entdecken welche Fähigkeiten in ihnen schlummern. Sie bringen unterschiedliche Biografien und Geschichten mit. Der ProfilPASS® ermöglicht es bewusst zu machen, wie viel jede und jeder auf seinem Weg bereits gelernt hat.“ Auch die jungen Neuzugewanderten sind von dem Projekt überzeugt. „Seit wir mit dem ProfilPASS® arbeiten, habe ich viel über mich selbst gelernt“ berichtet eine Neuzugewanderte. Das erfolgreiche Projekt, das als Modellprojekt zunächst für Zugewanderte mit Sprachförderbedarf gedacht war, wurde dieses Schuljahr erstmals auf das Berufsintegrationsjahr für Jugendliche ohne Ausbildung an der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu erweitert und findet auch hier großen Anklang. Nach dem Berufsintegrationsjahr ist neben dem Schulabschluss eine schulische oder berufliche Ausbildung das Ziel. Finanziert wird der ProfilPASS® im Ostallgäu in diesem Schuljahr durch die „Kinderbrücke Allgäu“. Dieser Verein setzt sich für eine niederschwellige Hilfe durch aktive Unterstützung bei akuten Notlagen ein, initiiert langfristige Hilfsprojekte und eröffnet Bildungschancen durch Präventionsmaßnahmen in der Region. Spenden an die Kinderbrücke werden vollständig für die Projekte verwendet, es fallen keinerlei Verwaltungskosten an.
 
Zuständig für die Projektkoordination in den Berufsintegrationsklassen ist Linda Hagspiel, Koordinatorin der Bildungsangebote für Neuzugewanderte. Für das Berufsintegrationsjahr sind Anja Maurus, die Bildungsmanagerin, und Tanja Hiemer, die Koordinatorin der Jugendberufsagentur Ostallgäu, verantwortlich.

Mitteilung vom 30.04.2020

Coronavirus im Senioren- und Pflegeheim Waal: Lage entspannt sich

„Die jüngsten Testergebnisse waren erfreulich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Sie geben uns Hoffnung in der Bewältigung des Ausbruchsgeschehens.“

Die Lage im Senioren- und Pflegeheim Waal entspannt sich langsam, aber stetig. Für den Großteil der Bewohner endete inzwischen die Quarantäne im Heim. Auch Bewohner, die sich in Krankenhäusern befanden, konnten mittlerweile zurückverlegt werden, weitere werden in den nächsten Tagen folgen. „Die jüngsten Testergebnisse waren erfreulich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Sie geben uns Hoffnung in der Bewältigung des Ausbruchsgeschehens.“ 
 
Von den 31 Bewohnern auf der Isolierstation wurden zwei Drittel aus der Quarantäne entlassen, weitere werden aller Voraussicht in den nächsten Tagen folgen. „Nachdem die überwiegende Zahl der Bewohner seit über 14 Tagen in Quarantäne und mehr als 48 Stunden symptomfrei sind, gelten sie als genesen“, ist Zinnecker froh über die Nachrichten aus Waal. Auch bei den Mitarbeitern haben die jüngsten Testergebnisse ein erfreuliches Ergebnis gebracht: 50 Mitarbeiter wurden negativ getestet, nur noch ein positiver Fall ist zu verzeichnen. „Diese Entwicklung ist nach den vielen Todesfällen und Infektionen im Heim mehr als ein Silberstreif am Horizont“, sagt Zinnecker. Die Verstorbenen und deren Angehörige dürfe man aber keinesfalls vergessen. Ihnen gehöre die Anteilnahme des Landkreises und seiner Bürgerinnen und Bürger.
 
„Hingebungsvoller Einsatz“
 
Durch den Einsatz des Gesundheitsamtes, eines Heimarztes sowie einer Koordinierungsstelle für Heime – die es beide in dieser Form nur im Ostallgäu gibt – wurden konsequent Maßnahmen ergriffen, um einen noch ernsteren Verlauf zu verhindern. So wurde auch dazu beigetragen, dass im Heim in Obergünzburg ein Ausbruch verhindert und in Buchloe eine ähnlich ernste Lage abgewendet werden konnte.
 
„Wir hoffen nun, dass die Bewohner und Mitarbeiter in Waal wieder ein wenig in den Alltag zurückfinden können. Normalität wird sich angesichts der Todesfälle natürlich noch eine geraume Zeit nicht einstellen. Solidarität und Umsicht im Umgang miteinander sind nun wichtig, damit das Heim in Waal für Bewohner und Mitarbeiter ein Ort des Vertrauens und der Gemeinsamkeit bleibt“, sagt Zinnecker. Sie bekräftigt dabei noch einmal, dass die pflegerische und medizinische Versorgung in der sehr schweren Zeit dank des hingebungsvollen Einsatzes der Mitarbeiter und des Heimarztes großartig gewesen sei.

Mitteilung vom 30.04.2020

Vorschläge einreichen: Ehrenzeichen für außerordentliches Engagement

Für die Ehrung kommen besonders engagierte Persönlichkeiten in Frage, egal ob als Einzelperson oder im Team tätig.

Dieses Jahr würdigt der Landkreis Ostallgäu erneut zehn Personen oder Teams mit dem Ehrenzeichen. Damit zeigt der Landkreis seine Hochachtung gegenüber der großen Zahl von Bürgern, die sich mit ihrem außerordentlichen Engagement für ihre Mitmenschen und zum Wohle des Landkreises einsetzen.
 
Für die Ehrung kommen besonders engagierte Persönlichkeiten in Frage, egal ob als Einzelperson oder im Team tätig. Das Ehrenzeichen soll an Personen oder Teams vergeben werden, die sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich und über den eigenen Ort hinaus verdient gemacht haben. Die Ehrung soll am 3. Dezember 2020 stattfinden. Die Geehrten werden auch die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erhalten. Diese gilt für zwei Jahre und beinhaltet beispielsweise Angebote wie freien Eintritt für die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, für Bergbahnen oder Badevergnügen sowie einige Sonderaktionen.
 
Vorschläge sind gefragt
 
Die genauen Bedingungen und das Vorschlagsformular für die Einreichung von Vorschlägen gibt es im Internet auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenzeichen.html. Vorschläge können bis zum 12. Juni 2020 eingereicht werden. Für Rückfragen oder postalische Anforderung des Vorschlagsformulars steht die Servicestelle EhrenAmt unter Telefon 08342 911-290 oder per E-Mail ehrenamt@ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 30.04.2020

Jetzt bewerben: Servicestelle EhrenAmt bietet wieder Vereinscoaching

Ziel ist die individuelle Unterstützung für die Bewältigung von neuen Herausforderungen. Das Coaching wird von Michael Blatz durchgeführt.

Michael Blatz ist Vereinsberater und bringt neben langjähriger Management-Erfahrung etwa 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und dem Coaching von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen mit. Der Blick von außen kann oft Klarheit bringen. Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und Lösungen gefunden werden. So kann sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen.
 
Vereine können sich bewerben
 
Das Formular zur Bewerbung gibt es unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/beratung-coaching.html zum Herunterladen oder bei der Servicestelle EhrenAmt unter Telefon 08342 911-290 oder E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de. Für die Bewerbung sollten Interessenten bis zum 12. Juni 2020 möglichst genau mitteilen, warum gerade ihr Verein den Zuschlag erhalten soll. Aus den eingegangen Bewerbungen werden drei Vereine ausgewählt.
 
Der Bewerbungsprozess bleibt von der aktuellen Situation rund um das Coronavirus unberührt. Die Servicestelle EhrenAmt startet das Vereinscoaching, das persönliche Kontakte miteinschließt, erst wenn es die Situation wieder zulässt.

Mitteilung vom 27.04.2020

Corona-Pandemie: „Genusstage im Schlosspark“ 2020 abgesagt

Eigentlich hätten die „Genusstage im Schlosspark“ vom 29.5. bis 7.6.2020 bereits zum zweiten Mal im Ostallgäu und in Kaufbeuren stattfinden sollen.

Insgesamt 50 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter hätten dann dazu eingeladen, die Region von ihrer kulinarischen Seite kennen zu lernen und zu erleben. „Doch da sich die derzeitige Ausnahmesituation durch COVID-19 leider noch nicht entspannt hat und die Gasthäuser weiterhin geschlossen bleiben müssen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, die Genusstage abzusagen. In der Hoffnung, dass sich die aktuelle Lage bis dahin entspannt, werden wir nach einem Alternativtermin im Herbst suchen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Ziel des Projekts ist es, dass mehr Lebensmittel aus der Region in unserer heimischen Gastronomie eingesetzt werden. Mit diesem Vorhaben hat sich mittlerweile ein Netzwerk aus 22 Gastronomen und 28 Landwirten und handwerklichen Verarbeitern formiert. Um die langfristige Zusammenarbeit der Betriebe in der Region anzustoßen, bereiten die Gastronomen an den Genusstagen aus den hochwertigen, regionalen Lebensmitteln ganz besondere Gerichte zu.
 
„Wichtig, dass die Genusstage und damit die Vernetzungsarbeit weitergehen“
 
So sind im Juli 2019, als die Genusstage erstmalig stattfanden, bereits erste Lieferbeziehungen zwischen Gastronomen und Landwirten sowie Verarbeitern entstanden. Zinnecker: „Damit dieser Effekt nicht verpufft, ist es wichtig, dass die Genusstage und damit die Vernetzungsarbeit weitergehen.“ Aus diesem Grund hoffe man darauf, die Genusstage 2020 auf den Herbst verschieben zu können. „Bis dahin liegt es an uns allen, unsere heimischen Betriebe zu unterstützen, damit es diese auch noch künftig gibt. Viele Betriebe sind bereits kreativ geworden und so wurden Hofläden behelfsmäßig umgebaut oder das Angebot an Gutscheinen oder regionalen Produktkörben zum Bestellen ausgeweitet. Bei einigen Gastronomen gibt es zudem Allgäuer Spezialitäten zum Mitnehmen. Bitte nutzen Sie diese Angebote“, sagt Zinnecker.
 
Weitere Informationen zu den Genusstagen im Schlosspark finden Sie unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Mitteilung vom 27.04.2020

Bio- und Restmüllabfuhr wegen Maifeiertag auf Samstag verlegt

Wegen des Feiertags am Freitag, 1. Mai, verschiebt sich die Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu um einen Tag.

  • Regelmäßiger Abfuhrtag: Freitag, 1. Mai
  • Feiertagsbedingte Änderung: verlegt auf Samstag, 2. Mai

 

Die aktuellen Abfuhrtermine können auch über die Internetseite des Landkreises und die Abfall-App Ostallgäu abgerufen werden (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft, Abfuhr- und Sammeltermine).

Mitteilung vom 27.04.2020

Gärtner-Wallfahrt des Kreisverbandes für Gartenbau abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie kann die Gärtner-Wallfahrt des Kreisverbandes Ostallgäu für Gartenbau und Landespflege nicht wie geplant am 8. Mai 2020 stattfinden.

„Die Ausbreitung des Coronavirus soll so weit wie möglich verlangsamt werden und Schutzmaßnahmen bei dieser Veranstaltung zu treffen, ist nicht möglich oder nur schwer umsetzbar“, sagt Birgit Wehnert, Geschäftsführerin des Kreisverbandes. Um eine verlässliche Planung für die Organisatoren sicherzustellen, werde die Wallfahrt nach Rücksprache mit dem veranstaltenden Obst- und Gartenbauverein Oberostendorf um ein Jahr nach hinten verschoben.
 
Der genaue Termin wird allen Mitgliedern aus den Gartenbauvereinen des Landkreises Ostallgäu dann rechtzeitig mitgeteilt.

Mitteilung vom 24.04.2020

Wiederaufnahme des Schulbetriebs: ÖPNV-Ferienfahrplan wird beibehalten

Ab 27. April wird der Schulbetrieb im Ostallgäu stufenweise wiederaufgenommen – beginnend mit den Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen.

Der Ferienfahrplan des öffentlichen Busverkehrs im Landkreis Ostallgäu wird aufgrund der geringen Anzahl von Schüler*innen dieser Klassen weiterhin beibehalten. Mit zusätzlichen Fahrten am Morgen wird die Beförderung aller Schüler*innen an die jeweiligen Schulen gewährleistet. Eventuell kann es bei einzelnen Kursen umlauftechnisch zu Verspätungen kommen.
 
Für die Unterrichtsendzeiten wurden individuelle Lösungen zwischen den Schulen und den Verkehrsunternehmern ausgearbeitet, damit alle Schüler*innen wieder nach Hause gebracht werden können. Die Schüler*innen können sich in den Schulen oder bei den Verkehrsunternehmern über diese Rückfahrpläne informieren. Eventuelle Unstimmigkeiten werden kurzfristig nachgebessert.
 
Das Landratsamt Ostallgäu weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ab Montag, 27. April, alle Personen ab dem siebten Lebensjahr bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und der dazugehörenden Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Fahrgäste ohne diese Bedeckung dürfen im ÖPNV nicht mehr befördert werden. Das Fahrpersonal wird entsprechende Kontrollen machen.

Mitteilung vom 21.04.2020

Dringend Laptops für bedürftige Schüler*innen im Ostallgäu gesucht

Die Geräte werden für den Heimunterricht benötigt, den die Schüler*innen aufgrund der Corona-Pandemie aktuell haben.

Durch die aktuelle Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen haben auch Schüler*innen im Ostallgäu Heimunterricht. Dafür braucht es ab der fünften Klasse einen Computer – doch in manchen Familien fehlt das Geld für ein solches Gerät. Landrätin Maria Rita Zinnecker ruft alle Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger auf: „Bitte spenden Sie funktionsfähige, nicht mehr benötigte Laptops, um betroffenen Schülerinnen und Schülern in unserem Landkreis ein kontinuierliches Weiterlernen des Unterrichtsstoffs zu ermöglichen.“
 
Die Daten auf den Laptops werden datenschutzkonform gelöscht. Die Geräte erhalten danach ein Linux-Betriebssystem und weitere freie Software für den Unterrichtseinsatz. Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter leiten die Laptops an die Familien weiter. Desktop-Computer sind aufgrund logistischer Herausforderungen und der meist beengten Wohnverhältnissen bei den betroffenen Kindern und Jugendlichen nicht geeignet.
 
Nachbarschaftshilfen in den Gemeinden holen die Laptops kontaktlos ab. Jeder Spender kann dazu einen Abholtermin ausmachen. Die Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfe vor Ort gibt es auf folgender Internetseite: https://www.landkreis-ostallgaeu.de/corona-ehrenamt.html.
 
Bei einer Spende von mehr als zehn Laptops werden diese vom Landratsamt direkt beim Spender kontaktlos abgeholt. Hierzu und für alle weiteren Fragen hilft die Bildungskoordination des Landkreises unter Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail: bildungsregion(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 21.04.2020

Coronavirus-Trend: Zahl der noch infizierten Personen in Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren nimmt tagesaktuell ab

278 Personen sind bereits wieder genesen. Dies bedeutet, dass aktuell 298 Personen an COVID-19 erkrankt sind.

Seit dem ersten gemeldeten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) Anfang März sind im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren zum Sonntag insgesamt 576 COVID-19-Fälle festgestellt worden. 480 im Landkreis und 96 in der Stadt Kaufbeuren.
  
Davon sind 278 Personen bereits wieder genesen. Dies bedeutet, dass derzeit 298 Personen an COVID-19 erkrankt sind. Während die dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und dem Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten absoluten Zahlen der Infektionen weiter ansteigen, stellt man im Landratsamt in den vergangenen Tagen einen Trend zu einer Abnahme der tagesaktuell noch infizierten Personen fest.

 

Eine Übersicht über den Verlauf der insgesamt und aktuell Infizierten finden Sie hier.

Mitteilung vom 20.04.2020

Anträge einreichen: Finanzielle Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement während der Corona-Krise

Das Geld kann beim Landkreis beantragt werden und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales zur Verfügung gestellt.

Die ehrenamtlichen Initiativen im Landkreis Ostallgäu können ab sofort Finanzmittel für die anfallenden Aufwendungen im ehrenamtlichen Engagement rund um die Bewältigung der Corona-Krise beantragen.
 
Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat den Landkreisen und kreisfreien Städten im Rahmen im Rahmen der Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“  Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um freiwilliges Engagement während der Corona-Krise zu unterstützen.
 
Die Förderung ist gedacht für das bürgerschaftliche Engagement zur Unterstützung vor allem von älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, aber auch Menschen in besonderen Lebenslagen, die Unterstützung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie benötigen. Die Finanzmittel können solange beantragt werden, bis das Geld aufgebraucht sind.
 
Finanzmittel beantragen
 
Das Antragsformular für die finanzielle Unterstützung steht auf www.landkreis-ostallgaeu.de/corona-ehrenamt zum Herunterladen bereit. Für Rückfragen oder postalische Anforderung des Antragsformulars steht Julia Grimm unter der Telefonnummer 08342 911-290 oder per E-Mail katastrophenschutz(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 17.04.2020

Erweiterte Öffnungszeiten am Wertstoffhof Pfronten

Nachdem die Betriebszeiten an den Wertstoffhöfen Füssen, Buchloe und Obergünzburg ausgedehnt wurden, hat nun auch der Wertstoffhof in Pfronten länger geöffnet.

Wartezeiten aufgrund der aktuellen Einlassbeschränkungen werden damit reduziert.
 
Trotz längerer Betriebszeiten sollten Fahrten zum Wertstoffhof nur unternommen werden, wenn dies unbedingt notwendig ist. Das Landratsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, auf größere Anlieferungen zu verzichten und Entrümpelungsaktionen aufzuschieben. 
 
Bis auf Weiteres gelten am Wertstoffhof Pfronten folgende Öffnungszeiten: 
 
Montag: 14 bis 17 Uhr (wie bisher)
Dienstag: 14 bis 17 Uhr (neu)
Mittwoch: 14 bis 18 Uhr (wie bisher)
Donnerstag: 14 bis 17 Uhr (neu)
Freitag: 14 bis 17 Uhr (wie bisher)
Samstag: 9 bis 12 Uhr (wie bisher)

Mitteilung vom 16.04.2020

Bürgerservice öffnet wieder für Frühjahrsbetrieb – nur mit Termin

Der Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu ist ab Montag, 20. April, wieder für alle Bürger*innen verfügbar – aber nur nach vorheriger Terminabsprache.

Ein Termin kann per Telefon unter 08342 911-444 oder online über die Homepage www.ostallgaeu.de vereinbart werden. Der Bürgerservice bietet wieder alle Dienstleistungen für den Frühjahrsbetrieb an. Das Landratsamt bleibt aber weiterhin für Vorsprachen ohne Termin geschlossen.

Vonseiten des Bürgerservice-Teams findet im Gegensatz zu den vergangenen Wochen keine Prüfung mehr statt, ob eine Dienstleistung tatsächlich notwendig ist. Trotzdem bittet das Landratsamt alle Bürgerinnen und Bürger, vor einer Terminvereinbarung selbst zu hinterfragen, ob die jeweilige Dienstleistung derzeit wirklich notwendig ist.

Unterlagen abgeben

„Sofern die Terminvergabe nach Eingabe der gewünschten Dienstleistungen trotzdem nicht möglich ist, kann das daran liegen, dass zu viele Vorgänge eingegeben wurden“, erklärt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice. Es bestehe dann die Möglichkeit, die Unterlagen im Bürgerservice abzugeben. Die Unterlagen werden im Laufe des Tages bearbeitet und der Bürger wird anschließend informiert, wann er sie wieder abholen kann. Das betrifft normalerweise Zulassungsdienste und Autohäuser, die regelmäßig mehrere Vorgänge haben, kann aber auch beispielsweise einzelne Firmen betreffen, die ihren Fuhrpark gesammelt anmelden.

Der Bürgerservice bittet um Verständnis, wenn es zu Wartezeiten bei den Terminen kommt. „Die Leistungsfähigkeit ist derzeit eingeschränkt, weil einige Mitarbeiter weiterhin das Gesundheitsamt unterstützen“, sagt Haltmayr. „Trotzdem versuchen wir den Betrieb so weit wie möglich für unsere Bürgerinnen und Bürger im Landkreis aufrecht zu erhalten.“

Mitteilung vom 15.04.2020

Trotz Coronavirus: Ärzte und Krankenhäuser sind für alle Patientinnen und Patienten da und versorgen sie

Haus- und viele Fachärzte bieten fast wie gewohnt medizinische Versorgung an. Eine stationäre Behandlung in den Krankenhäusern ist vollumfänglich möglich.

„Trotz der durch die Pandemie angespannten Lage im Gesundheitswesen sollte auf keinen Fall die Behandlung anderer akuter oder chronischer Erkrankungen vernachlässigt werden“, sagt Gregor Blumtritt, Hausarzt und Koordinierungsarzt im Rahmen der Coronakrise für den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren. Blumtritt: „Die Hausärzte und viele Fachärzte bieten weiterhin fast wie gewohnt ambulante medizinische Versorgung. Auch die Rettungsdienste (112) arbeiten wie immer.“
 
Sollte eine stationäre Behandlung notwendig sein, ist auch diese in den Krankenhäusern vollumfänglich möglich. „Wir haben die Kapazitäten an allen Standorten unserer Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren so ausgerichtet, dass neben der Versorgung der Covid-Patienten natürlich auch alle anderen akuten Krankheiten vollumfänglich behandelt werden können“, ergänzt Andreas Fischer, Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren.
 
„Ausreichend Zimmer und Stationen“
 
Dort stehen laut Fischer neben Ärzten und Pflege selbstverständlich auch ausreichend Zimmer und Stationen zur Verfügung, um die Behandlung aller für die Kliniken üblichen Krankheitsbilder sicherzustellen. Lediglich planbare Operationen finden momentan nicht statt. Fischer: „Notfälle wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte müssen – Corona hin oder her – sofort medizinisch versorgt werden.“
  
„Unsere Ärzte, Krankenhäuser und Rettungsdienste stehen jedem erkrankten Menschen auch zu Zeiten von Corona mit medizinscher Hilfe zur Seite. Vereinbaren Sie bei Krankheitszeichen einen Termin oder rufen in akuten Fällen auch den Notarzt“, appelliert Landrätin Maria Rita Zinnecker an die Bürgerinnen und Bürger.

Mitteilung vom 15.04.2020

Erweiterte Öffnungszeiten auch am Wertstoffhof Obergünzburg

Nachdem die Betriebszeiten in Füssen und Buchloe erweitert wurden, ist ab Montag, 20. April, auch der Obergünzburger Wertstoffhof länger geöffnet.

Aufgrund der aktuellen Einlassbeschränkungen kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu Wartezeiten.

  

Trotz zusätzlicher Öffnungszeiten sollten nur unbedingt notwendige Fahrten zum Wertstoffhof unternommen werden. Das Landratsamt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, auf größere Anlieferungen zu verzichten und Entrümpelungsaktionen aufzuschieben. 

  

Bis auf Weiteres gelten am Wertstoffhof Obergünzburg folgende Öffnungszeiten: 

  

Montag: 14 bis 18 Uhr (bisher 15 bis 18 Uhr)
Dienstag: 14 bis 17 Uhr (neu)
Mittwoch: 14 bis 18 (bisher 15 bis 18 Uhr)
Donnerstag: 14 bis 17 Uhr (neu)
Freitag: 14 bis 18 Uhr (bisher 15 bis 18 Uhr)
Samstag: 9   bis 12 Uhr (wie bisher)

Mitteilung vom 15.04.2020

Jobcenter zieht um

Das Jobcenter Ostallgäu zieht am 20. April in die Iglauer Str. 3 in 87616 Marktoberdorf um.

Auch nach dem Umzug bleibt das Jobcenter unter der bisher bekannten Rufnummer weiter erreichbar (08342 9169-0). Aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Pandemie) ist zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger bis auf Weiteres keine persönliche Vorsprache möglich. Bedingt durch die Umzugsaktivitäten ist das Jobcenter vom 17. bis 21. April auch telefonisch nur eingeschränkt zu erreichen.

  

Kontaktmöglichkeiten
Tel: 08342 9169-0
E-Mail: Jobcenter-LK-Ostallgaeu(at)jobcenter-ge.de 

Mitteilung vom 15.04.2020

Coronavirus: Entwicklungen in den Senioren- und Pflegeheimen und privaten Kliniken im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren

Bis zum Dienstag stieg die Zahl der Infektionen im Landkreis und der Stadt auf insgesamt 521 Personen. Insgesamt sind nun 25 Todesfälle zu beklagen.

Das Hauptaugenmerk des Gesundheitsamtes liegt derzeit bei den Senioren- und Pflegeheimen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren. So sind im Hospitalstift in Kaufbeuren 11 Fälle aufgetreten, wobei es sich um 5 Bewohner und 6 Mitarbeiter handelt. Ein Bewohner ist verstorben.
 
Eine am letzten Donnerstag durchgeführte Testung aller 105 Bewohner und 120 Mitarbeiter im Senioren- und Pflegeheim in Buchloe ergab 27 positive Ergebnisse. Es handelt sich um 14 Bewohner und 13 Mitarbeiter. Die Angehörigen der positiv getesteten Personen werden von der Heimleitung informiert. Es konnten zehn externe Pflegekräfte über eine Personalagentur eingesetzt werden, die zusammen mit den 70 verbliebenen Kräften, davon 30 aus der Pflege und drei Freiwilligen, im Notfalldienstplan arbeiten. Dies erfolgt unter enger Einbindung des Heimarztes Dr. Albrecht.
 
Im Senioren- und Pflegeheim in Waal entwickelte sich die Lage über die Feiertage so, dass von 47 im Haus befindlichen Bewohnern 39 an Corona erkrankt sind und acht Bewohner negativ getestet wurden. Die negativ getesteten Personen sind weiterhin in einem eigenen Stockwerk isoliert. 11 Bewohner werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Leider ist auch die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 14 gestiegen. 12 der verstorbenen Bewohner waren zwischen 80 und 98 Jahren alt und litten unter Vorerkrankungen, die teilweise schwerste Verläufe hatten. Ein jüngerer verstorbener Bewohner litt ebenfalls unter einer schweren, unheilbaren Erkrankung. Nachdem sechs externe Vollzeitpflegekräfte ihre Arbeit aufgenommen haben und im Laufe der Woche weitere Stammkräfte aus der Quarantäne zurückkehren sind die Dienste abgedeckt.
 
Im Bereich der Kliniken ist eine private Einrichtung in Schwangau zu nennen. Dort wurden 18 Personen positiv (12 Mitarbeiter und 6 Patienten) getestet. Der Betreiber hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt entschieden den Betrieb herunterzufahren. Das Haus würde aber als Entlastung für das Krankenhaus Füssen bei einer Verlagerung von Patienten zur Verfügung stehen.
 
Heute wird wieder Schutzausrüstung an die Krankenhäuser, Kliniken, Pflege- und Seniorenheime sowie ambulante Pflegedienste von der Führungsgruppe Katastrophenschutz über die Feuerwehren ausgeliefert. Insgesamt haben die Anstrengungen aller Verantwortlichen zum Ziel, dass die Ausbreitung des Virus in den Heimen und Kliniken verlangsamt wird.