Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 03.04.2020

Coronavirus: Senioren- und Pflegeheim Waal – Testergebnisse liegen vor

Es sind insgesamt 29 Personen positiv auf Corona getestet, 15 Mitarbeiter und 14 Bewohner.

Nachdem diese Woche die ersten Fälle von Coronainfektionen im Senioren- und Pflegeheim Waal aufgetreten sind, wurden die Mitarbeiter und Bewohner des Heimes getestet. 
   
Die Heimleitung setzt den vorhandenen Notfallplan um und isoliert die weiteren positiven Bewohner innerhalb der Einrichtung. Nach Auskunft der Heimleitung geht es den erkrankten Bewohnern den Umständen entsprechend gut. Die positiv getesteten Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne. Die Pflege der erkrankten und gesunden Bewohner ist gewährleistet.

Mitteilung vom 02.04.2020

Mottfeuer: Landratsamt erlässt Allgemeinverfügung

Aufgrund der Corona-Pandemie sind alle Einsatzkräfte zu deren Bewältigung gebündelt. Mottfeuer sind daher im Ostallgäu bis auf Weiteres untersagt.

Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus Land-, Forst-, Almwirtschaft und gewerblichem Gartenbau nach der Bayerischen Pflanzen-Abfallverordnung (sogenannte Mottfeuer) wird für den gesamten Bereich des Landkreises Ostallgäu ab sofort bis auf Weiteres untersagt. So lautet eine Allgemeinverfügung des Landratsamtes Ostallgäu. 

 

Für ganz Bayern wurde am 16. März 2020 der Katastrophenfall festgestellt. Zurzeit sind alle Einsatzkräfte gebündelt, um die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Dies bedeutet auch für die Bürgerinnen und Bürger nichts zu unternehmen, was potentielle Feuerwehr- oder Rettungsdiensteinsätze verursacht.
 
Bei Mottfeuern werden in der Regel Gartenabfälle und Pflanzenabschnitte verbrannt. Das Abbrennen ist vorher bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Kempten anzuzeigen. Da die Integrierte Leitstelle Allgäu (ILS) aufgrund der derzeitigen Krisenlage keine Anmeldung dieser Forstfeuer und sonstigen Nutzfeuern mehr entgegennehmen kann, sind dadurch verursache Feuerwehralarmierungen und -einsätze vorprogrammiert. Zu dieser Jahreszeit werden im Allgäu täglich rund 50 bis 90 Feuer angemeldet. Eingehende Notrufe, die aufgrund der Beschreibung des Anrufers auch ein Mottfeuer sein könnten, werden normalerweise vor einer Alarmierung durch die Leitstelle telefonisch mit den Waldbauern abgestimmt. So können zahlreiche Fehlalarmierungen vermieden werden.
 
Dieser zusätzliche Service der ILS als erstalarmierende Stelle für Feuerwehren und Rettungsdienst kann derzeit nicht mehr geleistet werden. Es verbleibt die Entsorgung in Abfallentsorgungsanlagen. Die reine Aufarbeitung von Sturm- oder Käferholz ist von der Allgemeinverfügung nicht betroffen und kann weiter unter Berücksichtigung der Vorgaben zum Infektionsschutz durchgeführt werden.

Mitteilung vom 02.04.2020

Schutzmaßnahmen an Wertstoffhöfen beachten

Um die Beschäftigten auf den Wertstoffhöfen sowie auch die Bürger*innen zu schützen, wurden an den Wertstoffhöfen Schutzmaßnahmen getroffen.

Trotz Corona-Pandemie weist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz darauf hin, auch die Abfallentsorgung und Abfalltrennung auf den Wertstoffhöfen aufrechtzuerhalten und damit die Entsorgungssicherheit weiter zu gewährleisten.
 
Um die Beschäftigten auf den Wertstoffhöfen sowie auch die Bürgerinnen und Bürger zu schützen, wurden an den Wertstoffhöfen entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen:

 

 

  • max. 10 Kunden zeitgleich auf dem Betriebsgelände (Einlassregelung durch das Personal
  • Sicherheitsabstand (2 Meter) einhalten
  • keine Mithilfe beim Ausladen der Abfälle durch das Personal
  • den Anweisungen des Personals ist zwingend Folge zu leisten

Hierzu bittet das Landratsamt alle Bürgerinnen und Bürger, Anlieferungen an den Wertstoffhöfen auf das notwendige Maß zu begrenzen und unnötige Fahrten zu vermeiden. Der Aufenthalt ist dabei so kurz wie möglich zu gestalten. Aufschiebbare Entrümpelungsaktionen von Dachböden und Kellern sollen tunlichst vermieden werden. Kommen Sie, sofern möglich, alleine und ohne Kinder zum Wertstoffhof. Aufgrund der Schutzmaßnahmen und der damit verbundenen Einschränkungen kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu sowie bei den Gemeinden. Die Kommunale Abfallwirtschaft informiert über die Abfall-App Ostallgäu und die Internetseite des Landkreises über aktuelle Änderungen.

 

 

Mitteilung vom 01.04.2020

30-Tage-Challenge: Füssener Gymnasiasten engagieren sich für Klimaschutz

Kernstück des Projekts war eine selbst gewählte persönliche Klimaschutzaktion, die jede*r Schüler*in 30 Tage durchhalten musste.

Nicht nur zu reden, sondern einen Monat lang jeden Tag etwas für den Klimaschutz zu tun, war die Herausforderung für 80 Schüler*innen der neunten Klassen des Füssener Gymnasiums bei ihrer „30-Tage-Challenge“. Ziel des Projekts war es, ein Bewusstsein für klimafreundliches Verhalten im Alltag sowie einen Anreiz für dessen Umsetzung zu schaffen – inklusive einer persönlichen Klimaschutz-Herausforderung für jeden Schüler. Das Projekt lief von Dezember 2019 bis Anfang März dieses Jahres und wurde vom Landkreis Ostallgäu finanziert.
 
Zu Beginn des Projekts wurde bei einer Online-Umfrage der Wissensstand aller Schüler*innen zu Klimakrise und klimaschonendem Verhalten erfasst. Im anschließenden Workshop lernten die Schüler*innen die Hintergründe der Klimaveränderung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele kennen, um danach zu überlegen, was sie selbst gegen die Klimakrise unternehmen können. Kernstück des Projekts war eine selbst gewählte persönliche Klimaschutz-Challenge (Herausforderung) für jede/n Schüler/in, die sie oder er 30 Tage durchhalten musste. „Am Anfang war unter den Mitschülern viel Skepsis dabei. Aber nach ein paar Wochen wurde vielen klar, dass es überhaupt nicht schlimm oder schwierig ist, sein Verhalten zugunsten des Klimaschutzes zu ändern“, sagt Tom Schamberger aus der Q12.
 
Jeden Tag mit einem Mitmenschen über die Klimakrise sprechen

 
Die Schüler wählten Challenges wie das Reduzieren von Plastikmüll, die Umstellung auf fleischlose Ernährung, eine klimafreundliche Anreise zur Schule oder auch die Aufgabe, jeden Tag mit einem Mitmenschen über die Klimakrise zu sprechen. In einem abschließenden Workshop wurden nicht nur die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler gesammelt, sondern auch Ideen und Vorschläge für zukünftige Verbesserungen ausgearbeitet. „Damit zeigen die Schülerinnen und Schüler, dass sie sehr wohl gewillt sind, auch in ihrem eigenen Leben Veränderungen zugunsten des Klimaschutzes umzusetzen", sagt Kathrin Huber, Umweltbeauftragte des Gymnasiums, die das Projekt betreut hat und auch selbst versucht hat, 30 Tage auf so viele Plastikverpackungen wie möglich zu verzichten.  Unterstützt wurde sie dabei von Maximilian Riede und Kathrin Schwab von der Innsbrucker Agentur AlpS GmbH.

Mitteilung vom 01.04.2020

Gewaltrisiko steigt in Krisensituationen: Notrufstelle hilft

Die Notruf- und Fachberatungsstelle berät und unterstützt bei Fällen häuslicher und sexualisierter Gewalt auch oder vor allem in Zeiten der Corona-Krise.

V. l.: Monika Stefanz, Christine Maschke, Leiterin Katja Mann und Valentina Würsching. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Monika Stefanz, Christine Maschke, Leiterin Katja Mann und Valentina Würsching. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Denn in Krisensituationen ist die Gefahr noch höher, Gewalt im häuslichen Umfeld zu erfahren. Nach den in Bayern am 21. März 2020 in Kraft getretenen Ausgangsbeschränkungen ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Als triftiger Grund gilt auch das Aufsuchen eines Frauenhauses oder einer Fachberatungsstelle/eines Notrufs für von sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt betroffene Frauen und von sexualisierter Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche in Bayern.
 
Meldungen aus China bestätigen, was Fachberatungsstellen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt auch in Deutschland befürchten: In der aktuellen Krisensituation mit starken Einschränkungen im öffentlichen Leben steigt die Gefahr für Frauen und Kinder, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren. Das eigene Zuhause ist zu oft kein sicherer Ort. Während das Gewaltrisiko steigt, fallen Verletzungen oder Unterstützungsbedarfe von Betroffenen weniger auf, wenn Betroffene beispielsweise nicht mehr in die Schule, zur Arbeit oder in den Sportverein gehen. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die von Gewalt im direkten sozialen Umfeld betroffen sind, kann die aktuelle Situation bedeuten, Täter*innen ständig ausgeliefert zu sein.
 
„Wir möchten Betroffene und Bezugspersonen ermutigen, sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht allein zu bleiben. Unsere Notruf- und Beratungsstelle und die anderen Hilfseinrichtungen sind auch weiterhin telefonisch und online erreichbar und unterstützen im Einzelfall. Wichtig ist es, auch jetzt nicht wegzuschauen, sondern Zivilcourage zu zeigen und zum Beispiel Betroffenen Unterstützung anzubieten oder sich selbst über Hilfsangebote zu informieren. Auch Unterstützungspersonen können sich Hilfe holen und beraten lassen, wenn sie unsicher sind, wie sie Betroffene unterstützen können“, so die Beraterinnen der Notrufstelle.
 
Notrufstelle hilft seit 2002
 
Die Fachberatungsstelle gibt es bereits seit Mai 2002, Träger ist der Sozialdienst katholischer Frauen in Augsburg. Die Fachstelle ist sowohl für den Landkreis Ostallgäu wie auch für die Stadt Kaufbeuren tätig und wird finanziell von beiden Gebietskörperschaften getragen. Die Notrufstelle hat inzwischen drei versierte Beraterinnen und ist außerhalb der Dienstzeiten durch einen 24-Stunden-Rufdienst über ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Frauenhauses erreichbar.

  
Notrufstellen sind Beratungsstellen, die sich auf die Beratung und Begleitung von Menschen spezialisiert haben, die von sexueller oder häuslicher Gewalt betroffen sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei den Betroffenen um Kinder, Jugendliche oder erwachsene Frauen und Männer handelt. Qualifizierte Beraterinnen leisten Hilfe und Unterstützung, sie sind dabei an die Schweigepflicht gebunden, beraten kostenlos und auf Wunsch anonym.
 
Die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller und/oder häuslicher Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu befindet sich in der Schäferstr. 11 in Kaufbeuren. Sie ist zu erreichen unter Telefon 08341 9080313; per Fax: 08341 9080312; per Email: notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de
 
Das Hilfenetz im Ostallgäu und Kaufbeuren
 
Wichtige Anlaufstellen und Hilfsinstitutionen:
Notrufstelle: 08341 90 80 313
Frauenhaus: 08342 16 616
Frauentelefon: 08342 10 10 10
Polizei-Notruf: 110
Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer: 0831 99 09 – 13 12
Kriminalpolizei Kaufbeuren: 08341 933-204
 
Weitere Informationen zum Hilfenetz bei häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen und Kinder für die Region Ostallgäu/Kaufbeuren bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287; E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de und der Gleichstellungsstelle Kaufbeuren, Telefon 08341 437-761; gleichstellungsstelle@kaufbeuren.de

Mitteilung vom 31.03.2020

Pflege im Wald der Kaiserschen Sozialstiftung

Zehn Schüler des ersten Semesters der Landwirtschaftsschule pflegten im März 2020 den Wald der Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung bei Eurishofen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker, der Leiter der Landwirtschaftsschule Dr. Paul Dosch und Forstdirektor Stephan Kleiner sowie der Bürgermeister von Jengen Franz Hauck mit den Landwirtschaftsschülern und Waldarbeitern sowie Förstern des AELF

Landrätin Maria Rita Zinnecker, der Leiter der Landwirtschaftsschule Dr. Paul Dosch und Forstdirektor Stephan Kleiner sowie der Bürgermeister von Jengen Franz Hauck mit den Landwirtschaftsschülern und Waldarbeitern sowie Förstern des AELF

Unter Anleitung der Waldarbeiter der Bayerischen Forstverwaltung lernten die Landwirtschaftsschüler, wie man einen Jungwald richtig bewirtschaftet. „Den Wald durchforsten und dabei etwas Gutes tun“ ist ganz im Sinne von Landrätin Maria Rita Zinnecker, die gleichzeitig Stiftungsvorstandvorsitzende der Kaiserschen Sozialstiftung Ostallgäu ist und den Schülern bei ihrem Besuch für ihre Arbeit dankte.
 
„Durch die Pflege wird der Wald stabiler, der Zuwachs und die Wirtschaftlichkeit steigen. Mit dem Freistellen von Laubbäumen und Tannen fördern wir zudem die Biodiversität“, erläuterte Forstdirektor Stephan Kleiner, der die Waldpflege gemeinsam mit Förster Stephan Fessler initiiert hatte. Bei der Fichten-Jungdurchforstung werden um die sogenannten Auslesebäume die stärksten Bedränger entnommen, damit sich die Kronen der Zukunftsbäume besser entwickeln können. Außerdem werden Laubbäume und Tannen von Fichten freigestellt, die sie sonst überwachsen und zum Absterben bringen. Jetzt bleiben Buchen und Vogelbeeren erhalten, stabilisieren den Bestand und fördern durch ihr abfallendes Laub die Fruchtbarkeit des Waldbodens. Der Wald wird insgesamt widerstandsfähiger gegenüber Extremwetterereignissen, sind sich die Förster sicher. Forstdirektor Kleiner und Förster Fessler griffen gemeinsam mit ihren Kollegen von der Forstverwaltung selbst zur Motorsäge, um an diesem Tag eine möglichst große Jungwaldfläche zu pflegen.
 
„Im Ostallgäu sehen wir viele junge Waldflächen, die dringend gepflegt werden sollten, um Struktur zu schaffen und die Wälder frühzeitig zu stabilisieren und damit widerstandsfähiger zu machen,“ sagte Forstdirektor Kleiner. Beratung zur Pflege erhalten die Waldbesitzer von den Revierleitern des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

  
Die Josef Benedikt Kaiser’sche Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Ziel der Stiftung ist es, bedürftigen kranken Personen zu helfen. Zum Stiftungsvermögen gehören auch rund 30 Hektar Wald, dessen Wert durch sämtliche Krisen- und Kriegszeiten erhalten blieb. Damit auch in Zukunft der Wald Erträge für den Stiftungszweck erbringt, ist die Waldpflege so wichtig.
 
Alles Weitere über die Stiftung gibt es auch unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de. 

Mitteilung vom 31.03.2020

Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt – drei weitere Todesfälle

Waren es am Freitagmittag noch 116 Infizierte, stieg die Zahl bis zum Montag auf 179 an. Im Ostallgäu sind es 149 Infizierte, in Kaufbeuren 30.

Das Coronavirus hat sich nun auch im Landkreis Ostallgäu flächendeckend ausgebreitet. Zu Beginn der Infektionen Anfang März waren nur in einzelnen Orten Erkrankungen registriert. Nun sind von Lamerdingen bis Füssen viele Kommunen betroffen. In Baisweil, Eisenberg, Görisried, Günzach, Hopferau, Kaltental, Kraftisried, Osterzell, Ronsberg, Roßhaupten, Stöttwang, Wald und Westendorf sind Stand heute noch keine Infektionen aufgetreten.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf auch wegen der gestiegenen Infektionszahlen weiter vernünftig zu handeln. „Schützen Sie sich selbst und Ihre Angehörigen, indem Sie die bestehenden Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben respektieren. Lockerungen werden erst dann möglich sein, wenn die Infektionszahlen nach unten gehen. Wir haben es also selbst in der Hand“, appelliert Zinnecker an die Bevölkerung.
 
Waren es am vergangenen Freitag gegen Mittag noch 116 Infizierte, stieg diese Zahl bis zum heutigen Montag auf 179 an. Im Landkreis Ostallgäu sind es 149 Infizierte, in der Stadt Kaufbeuren 30.  Am Wochenende sind drei weitere Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Personen litten unter Vorerkrankungen und waren zwischen 45 und 95 Jahre alt. Die Zahl der Todesopfer in der Region Ostallgäu-Kaufbeuren steigt damit auf fünf.
 
Auch im Senioren- und Pflegeheim Waal sind fünf Bewohner und neun Mitarbeiter vom Coronavirus betroffen. Die Heimleitung hat in enger Absprache mit dem Landkreis Ostallgäu als Träger der Einrichtung und dem Gesundheitsamt den Notfallplan umgesetzt und die Erkrankten Bewohner isoliert. Die betroffenen Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne. Die weiteren Bewohner und Mitarbeiter werden nun umgehend getestet. Die Pflege der Bewohner ist mit dem verbleibenden Personal sichergestellt, die Erkrankten werden über eine Schleuse durch Pflegepersonal in Schutzausrüstung versorgt.
 
Der Freistaat Bayern hat am heutigen Montag die geltenden Beschränkungen im öffentlichen Leben bis zum 19. April 2020 verlängert. Für das Landratsamt Ostallgäu gilt der eingeschränkte Dienstbetrieb ebenfalls bis zu diesem Termin. Die Zulassungsstelle in Füssen bleibt geschlossen, die Zulassung in Marktoberdorf ist nur im Notfall für bestimmte Gruppen (Handwerk, Landwirtschaft und Unternehmer) und mittels voriger Terminvereinbarung erreichbar. Der Bürgerservice und weitere Sachgebiete im Amt können ebenfalls nur in dringenden Fällen und vorheriger Terminvereinbarung besucht werden.

Mitteilung vom 30.03.2020

Coronavirus: Erste Teillieferung für Schutzausrüstung eingetroffen – Feuerwehr hilft bei der Verteilung

Geliefert wurden rund 2.500 Handschuhe, 110 Schutzanzüge und 300 Liter Desinfektionsmittel.

Landrätin Zinnecker und Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz prüfen einen Teil der ersten Materiallieferung.

Landrätin Zinnecker und Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz prüfen einen Teil der ersten Materiallieferung.

„Mit das größte Problem für den medizinischen und pflegerischen Bereich sind im Kampf gegen das Coronavirus die knappen Bestände an Materialen, wie persönlicher Schutzausrüstung, Schutzmasken und Desinfektionsmittel“, erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker die derzeitige Situation. Um Abhilfe zu schaffen hat Ministerpräsident Söder zugesagt, dass der Freistaat Bayern 700.000 Einheiten an Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel bestellt und über das Technische Hilfswerk an die Landkreise verteilt. Die erste Teillieferung ging am Freitag in Marktoberdorf ein.
 
Sofort begann die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) Ostallgäu mit Unterstützung der Feuerwehren über 3.000 Schutzmasken, rund 2.500 Handschuhe, 110 Schutzanzüge und 300 Liter Desinfektionsmittel an insgesamt 45 Alten- und Pflegeheime, sowie ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen zu verteilen. „Die Lieferung schnellstmöglich an die Orte und Einrichtungen, die Priorität haben, zu bringen, war unser vorrangiges Ziel“, erläutert Zinnecker. „Hier gebührt mein Dank, dem THW und den Feuerwehren vor Ort, die die Verteilung vorgenommen haben. In dieser Krise wird wieder einmal klar, wie wichtig und verlässlich die ehrenamtlichen Hilfskräfte sind“, stellt die Landrätin als Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz klar.
 
Die Verteilung durch die FüGK erfolgt im Rahmen der vom Innenministerium vorgegebenen Prioritäten, wonach vorrangig Beteiligte des Gesundheitswesens nach dem Prinzip des Schutzes von Risikogruppen und der medizinischen Notwendigkeit berücksichtigt werden. Weitere Bereiche die berücksichtigt werden sind die Krankenhäuser und der öffentliche Gesundheitsdienst selbst.
 
Die FüGK hofft, dass möglichst bald neue Lieferungen des Freistaats eingehen. „Diese erste Teillieferung war ein Anfang, nachdem es sich bei den Gegenständen aber um Verbrauchsmaterial handelt, benötigen wir eine kontinuierliche Belieferung“, wünscht sich Zinnecker die dauerhafte Versorgung.

Mitteilung vom 27.03.2020

Coronavirus: Zweiter COVID-19-Todesfall – 116 Infizierte in der Region

Die verstorbene Person litt unter schwersten Vorerkrankungen.

Zudem gibt es weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen: Insgesamt sind derzeit 116 Menschen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren positiv auf das Virus getestet. 100 im Ostallgäu, 16 in der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 27.03.2020

Coronavirus: Update der Infektionszahlen

Die Anzahl der Infizierten steht aktuell bei 109 positiv getesteten Personen.

Davon sind 94 aus dem Ostallgäu und 15 aus der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 26.03.2020

Landkreis gibt Jahresbericht heraus: Bürgerservice und vieles mehr

Dass das Landratsamt mehr ist als KFZ-An-, Ab- und Ummelder oder Müllentsorger, kann man ab sofort im Jahresbericht 2019 des Landkreises nachlesen.

Der erfolgreiche Abschluss des Blühprojektes „Wiese x 16“ ist unter anderem Thema im Jahresbericht des Landkreises Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Der erfolgreiche Abschluss des Blühprojektes „Wiese x 16“ ist unter anderem Thema im Jahresbericht des Landkreises Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Unter der Internetadresse jahresbericht.ostallgaeu.de zieht der Landkreis Bilanz zum Blühprojekt „Wiese x 16“, berichtet unter anderem über die Fahrgastoffensive „FOO“ für den öffentlichen Personennahverkehr und blickt zurück auf die Veröffentlichung des ersten Klimaanpassungskonzeptes eines Landkreises in Bayern.
 
„Der Jahresbericht bietet wie in jedem Jahr sehr umfassende Informationen aus allen Abteilungen, Fachbereichen und Sachgebieten unseres Hauses“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir haben 2019 jede Menge handfeste Verbesserungen für das Ostallgäu erreicht. Unter anderem haben wir viele Millionen Euro zum Beispiel in unsere Schulen, Straßen und unseren neuen Kreisbauhof in Dösingen investiert, sind als Öko-Modellregion ausgewählt und ernannt worden und haben im Bereich Ehrenamt neue Vereinsvorsitzende mit kostenlosen Fortbildungen unterstützt.“
 
Über 200 Beiträge auf fast 50 Themenseiten
 
Viele Bilder bietet der Jahresbericht unter anderem zum Tag der offenen Gartentür mit dem schwabenweiten Auftakt im Ostallgäu, zur Verleihung der Ehrenamtskarte oder zum Gemeindebesuch von Landrätin Zinnecker in Obergünzburg. „Mit über 200 Beiträgen auf fast 50 Themenseiten zeigt der Jahresbericht digital und ansprechend aufbereitet, was wir im vergangen Jahr geleistet haben“, ergänzt Zinnecker.

Mitteilung vom 24.03.2020

Coronavirus: Erster Todesfall in der Region Ostallgäu-Kaufbeuren

Die an der Lungenkrankheit COVID-19 verstorbene Person litt unter Vorerkrankungen.

Zudem gibt es weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen: Insgesamt sind derzeit 77 Menschen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren positiv auf das Virus getestet. 69 im Ostallgäu, acht in der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 24.03.2020

Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) betrifft auch Unternehmen im Ostallgäu. Nachstehend haben wir wichtige Informationen zusammengestellt:

Gesundheitsamt Ostallgäu: Corona-Hotline

Das Gesundheitsamt Ostallgäu hat auf der Homepage des Landkreises unter www.ostallgaeu.de eine Übersicht von häufig gestellten Fragen (FAQs) und weiteren Infos zu Corona bereitgestellt. Ferner erreichen Sie unter der 08342 911-623 täglich von 8 bis 22 Uhr unsere Infohotline rund um das Thema Coronavirus.

 

Soforthilfe (BUND) für Kleinstunternehmen und Soloselbständige
Das Bundeskabinett verabschiedete am 23.3.2020 ein Rettungspaket für kleine Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
Das Programmvolumen umfasst bis zu 50 Milliarden Euro. Im Einzelnen ist vorgesehen:

  • bis 9000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten,
  • bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten.

Voraussetzung für einen Zuschuss ist, dass der Betrieb oder der Selbstständige vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. Der Schaden muss direkt im Zusammenhang mit der Coronakrise eingetreten sein. Als Stichtag gilt der 11. März. Zuständig für die Verteilung der Mittel werden die einzelnen Bundesländer sein. Weitere Details zur Antragstellung werden hier in Kürze dargestellt.

 

Soforthilfemaßnahmen für die bayerische Wirtschaft
Bayern stellt Soforthilfen in Höhe von 5000 bis 30.000 Euro für Unternehmen, die von der Schließung betroffen sind und die gar kein Geld mehr zur Verfügung haben, zur Verfügung. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums (https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/). Anträge können bei der für das Ostallgäu zuständigen Regierung von Schwaben eingereicht werden. https://www.regierung.schwaben.bayern.de/Coronavirus.php

 

Coronavirus-Hotline des Bayerischen Wirtschaftsministeriums

Für den Fall von Liquiditätsproblemen bei bayerischen Unternehmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus, beispielsweise aufgrund unterbrochener Lieferketten, steht der Freistaat an der Seite seiner Betriebe. So können über die LfA Förderbank Bayern Kredite und Bürgschaften an betroffene Betriebe ausgereicht werden, die weiterhin über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügen. Um Fragen zu beantworten, hat das Ministerium eine Coronavirus-Hotline eingerichtet (Mo.–Do.: 07:30–17:00 Uhr, Fr.: 07:30–16:00 Uhr): Mail: coronavirus-info[at]stmwi.bayern[dot]de / Tel: 089 2162-2101. Weitere Informationen unter: www.stmwi.bayern.de/coronavirus  

 

IHK-Schwaben

Wie reagieren Sie als Arbeitgeber auf Verdachtsfälle? Wie sieht eine umfassende Pandemieplanung aus? Ist eine Betriebsschließung wegen des Virus notwendig? Wo und wie erhalten Unternehmen finanzielle Hilfen? Gibt es Versicherungsschutz bei Betriebsunterbrechung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt eine Checkliste der IHK-Schwaben! Zudem berät die IHK-Schwaben über Fördermöglichkeiten. Eine Übersicht und die zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.

 

HWK Schwaben

Auch die Handwerkskammer für Schwaben hält auf Ihrer Homepage tagesaktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen für Betriebe bereit.

 

Kurzarbeitergeld
Die Agentur für Arbeit berät und informiert zum Kurzarbeitergeld. Erstinformationen zum Thema Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen erhalten Betriebe über die Service-Nr. des Arbeitgeberservice: 0800 4 5555 20 (kostenfrei).

 

Weitere Finanzielle Hilfen für Unternehmen

In der aktuellen Situation dürfte für viele Unternehmen die Sicherung der Liquidität im Vordergrund stehen. Hierfür bietet sich insbesondere der Akutkredit oder der Universalkredit der LfA an. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten und Informationen unter https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php

 

Weitere Informationen

Bundesgesundheitsministerium

Robert Koch Institut

Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Infektionsmonitor Bayern

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Mitteilung vom 23.03.2020

Coronavirus: Landratsamt Ostallgäu schließt Zulassungsstelle in Füssen

Die Zulassungsstelle im Landratsamt in Marktoberdorf ist mit einem eingeschränkten Serviceangebot weiterhin verfügbar.

Aufgrund der Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben, die die am Freitag erlassene Ausgangsbeschränkung des Freistaates Bayern mit sich bringt, hat der Krisenstab des Landkreises beschlossen, die Zulassungsstelle des Landratsamtes in Füssen ab dem morgigen Dienstag bis auf Weiteres zu schließen. Die Zulassungsstelle im Landratsamt in Marktoberdorf ist mit einem eingeschränkten Serviceangebot für Unternehmer, Handwerker und Landwirte verfügbar. Allerdings müssen hier weiterhin mit den Mitarbeitern zuerst Termine telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Weitere Informationen unter www.ostallgaeu.de.
  
Die Bürger werden um Verständnis gebeten.

Mitteilung vom 20.03.2020

Ausgangsbeschränkung in Bayern: Bescheinigung für Berufspendler

Seit 21.03.2020, 0.00 Uhr gilt für den Freistaat Bayern eine Ausgangsbeschränkung.

Das Verlassen der Wohnung ist nach der Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums vorerst bis einschließlich 19. April 2020 nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Ein solcher Grund ist beispielsweise die Ausübung von beruflichen Tätigkeiten.

Nach Aussage des Bayerischen Innenministers, Joachim Herrmann, muss bei Kontrollen eine glaubhafte Begründung für den Aufenthalt im öffentlichen Raum vorhanden sein. Als Service für diesen Nachweis bietet das Landratsamt Ostallgäu eine Bescheinigung für Berufspendler zum Download an. Einfach hier runterladen, ausfüllen und vom Arbeitgeber bestätigen lassen. Die Bescheinigung ist derzeit nicht zwingend erforderlich, vereinfacht aber den Arbeitsweg, sollte man kontrolliert werden.

Mitteilung vom 20.03.2020

Solidarität: Ehrenamtliche Hilfen bei Besorgungen und Botengängen

Die aktuell andauernde Corona-Pandemie bedeutet für uns alle eine massive Einschränkung des Alltags.

Besonders betroffen davon sind ältere Menschen, da diese alle sozialen Kontakte auf ein notwendiges Minimum beschränken sollen und daher in der Regel ihre Wohnung nicht mehr verlassen können. Dies kann bei den Betroffenen zu Versorgungsengpässen führen. Viele Gemeinden bauen deshalb derzeit Netze für Nachbarschaftshilfen auf.

 

Landrätin Zinnecker appelliert an die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu: „In der aktuellen Lage ist jeder gefragt. Bitte informieren Sie potentielle Helfer, Seniorinnen und Senioren sowie andere Betroffene in Ihrem Umfeld über die Angebote vor Ort und bieten sie Hilfebedürftigen in Ihrer Nachbarschaft möglichst auch selbst Ihre Hilfe an. Vielen Dank für Ihr Engagement in dieser schweren Zeit!“

 

In ihrer Rede an die Bevölkerung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, dass es aktuell neben der persönlichen Disziplin jedes Einzelnen mehr denn je auch auf Achtsamkeit, gegenseitige Unterstützung und solidarisches Engagement ankommt. Im Internet haben sich glücklicherweise bereits viele Menschen im Ostallgäu zusammengeschlossen, die Hilfe anbieten möchten. Jedoch erreichen diese Informationen in den sozialen Netzwerken in vielen Fällen nicht diejenigen, die Hilfe benötigen. Diese sind nämlich oft auf analoge Angebote wie Telefonnummern angewiesen.

 

Viele Nachbarschaften und Gemeinden organisieren bereits Helferkreise, um Hilfe bei Besorgungen und Botengängen (beispielsweise bei Einkäufen) zu koordinieren, beispielsweise die Gemeinde Pfronten unter der Telefonnummer 0160 92040771, die Gemeinde Schwangau unter der Nummer 08362 81980 oder die Stadt Marktoberdorf unter der Nummer 08342 2396. Die Gemeinde Germaringen ist gerade dabei, eine Nachbarschaftshilfe aufzubauen.

 

Einen aktuellen Stand der Hilfsangebote im Ostallgäu gibt es unter:
www.ehrenamt-ostallgaeu.de/aktuelles-ehrenamt.html

 

Allgäuweit vermittelt außerdem die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ Helfer und Hilfesuchende. Wer helfen will oder Unterstützung braucht, kann bei der Stiftung anrufen unter der Festnetznummer 08341 4388910 oder der Mobilfunknummer 0160 97793013.

 

Weitere Informationen über Hilfemöglichkeiten bietet das Staatsministerium für Arbeit und Soziales auf der Website „Unser Soziales Bayern“ an:

www.stmas.bayern.de/unser-soziales-bayern/index.php

Weiterhin können sich Bürgerinnen und Bürger unter der Nummer 08342 911623 täglich von 8 bis 22 Uhr an die Infohotline des Landratsamtes mit Fragen rund um das Thema Coronavirus wenden.

Mitteilung vom 20.03.2020

Coronavirus: Insgesamt 31 Fälle im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Nach Stand Freitag, 20.03.2020, sind insgesamt 31 Personen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren positiv getestet.

Mitteilung vom 17.03.2020

Coronavirus: Termine im Landratsamt nur nach Vereinbarung

„Der Dienstbetrieb wird aber selbstverständlich aufrecht erhalten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts Ostallgäu ab 19. März bis zunächst 19. April 2020 nur noch nach Terminvereinbarung (per E-Mail oder telefonisch) erreichbar. Termine werden ausschließlich vergeben, wenn eine persönliche Vorsprache erforderlich ist. Die Ansprechpartner sind im Internet auf www.buerger-ostallgaeu.de/buergerservice.html gelistet.

  

Für den Freistaat Bayern wurde am vergangenen Montag der Katastrophenfall ausgerufen. Hintergrund ist die fortschreitende Dynamik, mit der sich das Coronavirus derzeit verbreitet. „Wir treffen diese Maßnahme nun, um die Besucher und Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig den Dienstbetrieb zu sichern“, sagt Zinnecker.

  

Die Bürger werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten. Mit dieser Maßnahme sollen die Infektionsketten unterbrochen werden.

 

Für die Terminvergabe beim Bürgerservice bzw. der Kfz-Zulassungsstelle gelten im oben genannten Zeitruam folgende Regelungen:

  

  • Die Zulassungsstelle ist durch die Terminvergabe nur in einem zeitlich eingeschränkten Umfang für Kundenverkehr geöffnet und wird grundsätzlich nur Fälle bearbeiten, welche dem gewerblichen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich zuzuordnen sind und damit der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit von Unternehmen dienen. 
  • Private Zulassungen nur nach vorheriger telefonischer Absprache unter der Rufnummer 08342/911-0 und in besonders begründeten, dringlichen Fällen.
  • Wir behalten uns vor, nur einzelne Kunden ins Landratsamt bzw. in den Wartebereich vorzulassen, damit zu jeder Zeit ein ausreichender Mindestabstand zwischen Kunden und Mitarbeitern gewährleistet ist.
  • Personen, die nicht nachweislich unter den oben genannten Personenkreis fallen, wird der Zugang ins Gebäude nicht gestattet.
  • Den Schilderwerkstätten ist der weitere Betrieb in diesem eingeschränkten Umfang und mit der Auflage der Wahrung von Mindestabständen bei der Bedienung von Kunden, ggf. per Ausnahmeerlaubnis, ebenfalls gestattet.
Mitteilung vom 17.03.2020

Coronavirus: Auf persönliche Besuche im Jobcenter verzichten

Leistungsempfänger sollten nur noch in Notfällen persönlich in die Dienststelle kommen.

Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen, Anträge können formlos in den Hausbriefkasten eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Die Leistungsempfänger haben dadurch keine finanziellen Nachteile zu befürchten, wenn Termine nicht stattfinden oder ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.03.2020

Coronavirus: Landratsamt Ostallgäu bestätigt weitere Erkrankte

In der Region gibt es weitere Fälle der COVID-19-Erkrankung.

Über das vergangene Wochenende bis zum heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt insgesamt sieben weitere Infektionen mitgeteilt. Es handelt sich dabei um vier Erkrankungen im Landkreis und drei Fälle in der Stadt Kaufbeuren. Damit beträgt die Zahl der Infizierten im Ostallgäu nun 16 Personen.