Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 02.10.2018

Unternehmensbefragung: Fachkräftemangel als zentrales Anliegen

Mehr als 1050 Firmen in der Region wurden befragt – über 300 davon haben geantwortet.

Der Fachkräftemangel brennt den Unternehmen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren am meisten unter den Nägeln. Das ist das klare Ergebnis der Unternehmensbefragung, die Stadt Kaufbeuren und Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit der Firma GEFAK durchgeführt haben.  „Die sensationelle Rücklaufquote von 28 Prozent im Landkreis Ostallgäu und 33 Prozent in der Stadt Kaufbeuren freut uns außerordentlich und zeigt uns, dass wir mit der Befragung auf ein offensichtlich sehr großes Interesse gestoßen sind“, sagen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse unisono.
 
Die über 300 antwortenden Unternehmen sind Arbeitgeber von nahezu 32.622 Beschäftigten und vertreten somit mehr als ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren. „Die Antworten geben ein ehrliches und offenes Feedback der Firmen über ihre Standortbedingungen vor Ort wieder und zeigen uns aufschlussreiche Erkenntnisse auf, welche Handlungsfelder künftig von großer Bedeutung sind“, meint Zinnecker.
 
„Das Thema der Stunde und der Zukunft“
 
Für die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu mit seinen 45 Kommunen ergeben sich aus der namentlichen Befragung eine Fülle wertvoller Informationen und sehr konkrete Aufgaben für die laufende Betreuung einzelner Betriebe. Größter Handlungsdruck besteht bei den Unternehmen mehrheitlich bei der Fachkräftegewinnung und -sicherung. „Der Fachkräftemangel ist – durch die Studie belegt – das zentrale Thema der Stunde und der Zukunft“, sagt Bosse. „Stadt und Landkreis investieren hier bereits sehr viel“, ergänzt Zinnecker und nennt laufende Aktivitäten wie etwa Berufsorientierung, Bildungsberatung und Bildungsmonitoring, das Projekt VerA (Initiative zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen), Bildungskoordination für Neuzugewanderte sowie die MINT-Förderung als ein Schwerpunkt der Bildungsregion.
 
Die Handlungsfelder reichen neben der Fachkräftegewinnung über die Bereitstellung von Gewerbeflächen, benötigter Infrastruktur einschließlich Breitbandversorgung, Fördermittelbeantragung bis hin zu Vernetzungsaktivitäten unter den Firmen. Die ebenfalls abgefragte Bewertung einer Reihe von Standortfaktoren lässt Rückschlüsse zu, wie sich die Region insgesamt entwickelt. Die befragten Unternehmen messen der Straßenanbindung, der Verfügbarkeit von Parkflächen sowie von Gewerbe- und Wohnflächen und der Breitbandversorgung eine besondere Wichtigkeit zu. Erfreulich positiv sehen die heimischen Unternehmen den Service von Verwaltung und Wirtschaftsförderung als zentrale Servicestelle für sie.

Mitteilung vom 02.10.2018

Workshop zur Prävention von sexueller Gewalt in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit

Zielgruppe sind Jugendleiter, Trainer und sonstige Betreuer in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit

Durch die Veranstaltung am Samstag, 20. Oktober 2018, unterstützt die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und dem Netzwerk „Jugend – Sicher im Verein“ Vereine und Verbände bei Fragen zum Kinder- und Jugendschutz. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
 
Der Workshop bietet einen Überblick über die Erscheinungsformen sexueller Gewalt, verbessert die Fähigkeit zum Erkennen von Verdachtsmomenten und zeigt anhand praktischer Beispiele und Übungen Präventionsmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten auf. Geleitet wird die Veranstaltung von Dagmar Bethke, Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer am Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, und Monika Stefanz, Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu.
 
„Der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen vor sexueller Gewalt hat oberste Priorität. Wichtiger als jedes Gesetz ist dabei die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen für dieses brisante Thema. Der Workshop der Servicestelle EhrenAmt bietet unseren Vereinen und Ehrenamtlichen praktische Unterstützung in ihrer wertvollen Arbeit und stärkt gleichzeitig den Kinder- und Jugendschutz“, sagt Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte des Landratsamtes Ostallgäu.
 
Die Veranstaltung findet am Samstag, 20. Oktober 2018, von 9 bis 12.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt.
 
Eine Anmeldung ist bis zum 11. Oktober 2018 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Bei Fragen steht Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 02.10.2018

Teilnahmerekord bei Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“

Rund 180 Ehrenamtliche haben an der dritten Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu teilgenommen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Teilnehmenden im Landratsamt Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Teilnehmenden im Landratsamt Ostallgäu.

In den Räumen des Landratsamtes in Marktoberdorf informierten sich die Teilnehmenden aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in 17 Workshops zu Themen wie Vereinsrecht, eine gute Rede halten oder Projektarbeit.
 
„Sie alle können sich heute bei kompetenten und erfahrenen Referenten über die aktuellen Themen informieren, Sie können Fragen rund um Ihr eigenes Ehrenamt klären und Sie haben die Gelegenheit, sich mit vielen Gleichgesinnten auszutauschen,“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der rund 180 Ehrenamtlichen. Zinnecker weiter: „Die Fachtagung ist einer unserer Wege, Danke für Ihr hervorragendes Engagement zu sagen.“
 
Workshops bieten konkrete Tipps für das ehrenamtliche Engagement
 
In ihrem Workshop „Gute Rede – schlechte Rede“ gaben Thommi Stottrop, Moderator bei Bayern 3, und Thomas Heinze, Coach und Berater, Impulse, wie man informiert ohne zu langweilen, zur Bedeutung der Körpersprache und dem richtigen Umgang mit Nervosität. Christian Eder von den Sportschützen Zellerberg kann für sein Engagement einiges aus dem Workshop mitnehmen: „Die beiden Referenten haben den Workshop nicht nur unterhaltsam gestaltet, sondern auch viele praktische Hinweise mitgegeben, die ich gut umsetzen kann.“
 
Neben rechtlichen Grundlagen ging Rechtsanwalt Richard Didyk auf Neuerungen im Bereich Datenschutz ein und sorgte damit für Aufklärung bei den Ehrenamtlichen. Die Themen Projekt- und Teamarbeit im Ehrenamt bespielte Christa Jordan. Sie ist Kommunikationstrainerin und bildet seit vielen Jahren Ehrenamtliche in diesen Themen weiter. „Meine Erwartungen an die Fachtagung wurden alle erfüllt. Ich habe hilfreiche Informationen erhalten und konnte mich mit anderen Ehrenamtlichen austauschen und vernetzten“, sagte Andrea Zeisberger-Refle vom Turnverein 1858 Kaufbeuren.

Mitteilung vom 02.10.2018

Tag der offenen Gartentür 2019: Jetzt bewerben

Interessierte Gartenbesitzer*innen aus dem Landkreis Ostallgäu können sich ab sofort für den am 30.6.2019 stattfindenden Tag der offenen Gartentür bewerben.

Für die Bewerbung gibt es ein Formular, das bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu per Telefon oder E-Mail angefordert werden kann. Veranstalter der Aktion sind der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren mit seinen derzeit 57 Gartenbauvereinen sowie die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu. Bewerbungen sind bis zum 19. Oktober 2018 möglich.
 
Garten-Erfahrungen austauschen, Ideen mitnehmen
 
Der Tag der offenen Gartentür findet im Regierungsbezirk Schwaben dieses Jahr bereits zum 20. Mal statt. Die meist privaten Gartenbesitzer öffnen an diesem Tag zwischen 10 und 17 Uhr ihre Gartentüren für interessierte Besucher. Die Aktion bietet sowohl Gartenbesitzern als auch allen anderen Gartenfreunden Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Garten-Erfahrungen auszutauschen und Ideen für den eigenen Garten mit nach Hause zu nehmen. Der Tag der offenen Gartentür war in den vergangenen 19 Jahren ein großer Erfolg und hat viele begeisterte Anhänger in der Region gefunden.
 
Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege
Friederike Scharpf, Tel. 08342 911-326, E-Mail: Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342 911-380, E-Mail: Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 01.10.2018

Tag der Deutschen Einheit: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Mittwoch, 3. Oktober, verschieben sich in dieser Woche die Leerungstermine für Rest- und Biomüll um einen Tag.

Regelmäßiger AbfuhrterminFeiertagsbedingte Änderung
Mittwoch 03.10.2018verlegt auf Donnerstag 04.10.2018
Donnerstag 04.10.2018verlegt auf Freitag 05.10.2018
Freitag  05.10.2018verlegt auf Samstag 06.10.2018

 

Die Feiertagsverschiebungen können auch dem Abfuhrkalender des Landkreises und dem Per-sönlichen Abfuhrkalender auf den Internetseiten des Landkreises entnommen werden. Nutzerinnen und Nutzer der Abfall-App Ostallgäu werden automatisch an die aktuellen Leerungstermine erinnert.

Mitteilung vom 01.10.2018

Mobile Problemmüllsammlung startet am 5. Oktober

Wer gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe entsorgen möchte, nutzt dafür am besten die mobile Problemmüllsammlung des Landkreises.

Für haushaltsübliche Mengen an Problemabfällen organisiert das Landratsamt im Oktober eine mobile Sammlung. Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man leicht an einem oder mehreren Gefahrensymbolen auf der Verpackung. Zu den typischen Problemabfällen zählen Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Laugen und Säuren sowie Frost- und Holzschutzmittel. Die Problemabfälle sollen möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil gebracht werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten und einem Mitarbeiter des Mobils persönlich übergeben werden.
 
Stationen des Problemstoffmobils sind: Biessenhofen, Buchloe, Eggenthal, Füssen, Germaringen, Halblech, Lechbruck, Marktoberdorf, Mauerstetten, Nesselwang, Obergünzburg, Pforzen, Pfronten, Ronsberg, Roßhaupten, Schwangau, Seeg, Stötten, Unterthingau und Westendorf.

 

Die genauen Termine finden Sie hier.

Mitteilung vom 28.09.2018

Nummer 40: Landrätin Zinnecker besucht Eisenberg

Die Lebensqualität, die man in Eisenberg vorfindet, ist für eine Gemeinde dieser Größe nicht selbstverständlich“, sagte Zinnecker.

Im Kräuter-, Gemüse- und Obstgarten des Burghotel Bären

Einen sprichwörtlich runden Gemeindebesuch hat Landrätin Maria Rita Zinnecker in Eisenberg erlebt. Neben der Tatsache, dass es die 40. Gemeinde in der Liste ihrer Vorort-Besuche war, bot erster Bürgermeister Manfred Kössel auch ein gelungenes Programm. Zu Beginn gab er im Rathaus einen kurzen Überblick über die Gemeinde und deren Infrastruktur, sowie Herausforderungen im ländlichen Raum. „Die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt ist vorbildlich“, stellte Bürgermeister Kössel in diesem Zusammenhang auch fest. Von der Kita über die Grundschule, vom Bahnhof, Gewerbebetriebe über die Wasserversorgung bis hin zum Breitband ist in Eisenberg alles vorhanden, was man in der heutigen Zeit benötigt. Sogar ein Stück der A7 geht durch das Gemeindegebiet. Einen hervorragenden Eindruck über die Gemeinde gewann Landrätin Maria Rita Zinnecker von den Burgruinen Frey- und Eisenberg aus. Hier sah sie nicht nur die Infrastruktur der Gemeinde, sie hatte beinahe ihren gesamten Landkreis im Blick. Zinnecker zeigte sich hoch erfreut über das große ehrenamtliche Engagement der Eisenberger Bürgerinnen und Bürger bei der Restauration der Ruine Eisenberg. „Es ist enorm wichtig, dass Menschen ehrenamtliche Arbeiten verrichten, ansonsten wären Plätze und historische Stätten wie die Ruine Eisenberg, für die Nachwelt verloren“, sagte Zinnecker.
 
Innovativer Ansatz
 
Im Burghotel Bären wurde die Landrätin von Eigentümer Georg Kössel in den hauseigenen „Bärengarten“ geführt. Auf zwei Hektar Fläche baut der gelernte Küchenchef 900 Kräuter-, Gemüse- und Obstpflanzen an. Die Ernte wird frisch in der Küche verarbeitet und den bis zu 500 Gästen von rund 50 Angestellten in verschiedensten Gerichten serviert. Die Landrätin war von der Vielfalt und den Geschmäckern und Gerüchen überwältigt. „Eisenberg ist mit mehreren hervorragenden Gaststätten und Beherbergungsbetrieben ausgestattet und trägt seinen Teil zum qualitativ hochwertigen Tourismus in der Region bei. Der innovative Ansatz von Georg Kössel ist dafür ein gutes Beispiel.“ Zudem fand die Landrätin auch Gefallen daran, dass im Bärengarten komplett auf Chemie verzichtet werde, um Lebensräume für Nützlinge zu schaffen. Ein Thema, dem sich der Landkreis mit dem Projekt „Wiese x 16“ ebenfalls verschrieben hat.

Mitteilung vom 25.09.2018

Sechs neue Kurzzeitpflegeplätze im Seniorenheim Obergünzburg

Mit den neuen Kurzzeitpflegeplätzen hat der Landkreis Ostallgäu auf den Mangel an Kurzzeitpflegeplätzen reagiert.

Profitieren können von den sechs neuen Plätzen auch ältere Patienten, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt zunächst noch nicht alleine versorgen können, aber auch Menschen, die eine Überbrückung zwischen einem Krankenhausaufenthalt und einer anschließenden Reha benötigen.  Der Landkreis hat sich für den Standort Obergünzburg aufgrund dessen guter strategischer Lage entschieden – in der Mitte der zwei großen Klinikverbünde Ostallgäu-Kaufbeuren und Oberallgäu-Kempten sowie der Nähe zur Klinik Ottobeuren. "Wir wollen damit auch ganz besonders die pflegenden Angehörigen entlasten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Auch Patienten ohne Pflegegrad
 
Grundsätzlich Anspruch auf die Plätze haben Menschen mit den Pflegegraden 2 bis 5. Allerdings können dank des Modells „fix plus x“ auch Patienten ohne Pflegegrad angenommen und über Krankenkassenleistungen abgerechnet werden. Konkret bedeutet das „plus x“, dass neben den festen Kurzzeitpflegeplätzen auch zusätzlich „eingestreute“ Kurzzeitpflegen auf stationären Betten flexibel angeboten werden können.
 
„Wir leisten hiermit einen wichtigen Beitrag für den Ausbau eines zeitgemäßen und den Lebenssituationen der Menschen entsprechenden Pflegeangebots“, sagt Zinnecker.

Mitteilung vom 24.09.2018

Neue Kursreihe zum Übergang in den Ruhestand

Der Kurs soll Menschen im oder mit bevorstehendem Ruhestand dazu inspirieren, neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen.

Der Landkreis Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren die Kursreihe „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ Ruhestand AKTIV an. Anmeldung ist ab sofort über die Volkshochschule Marktoberdorf möglich.
 
Der Kurs „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ bietet die Möglichkeit, mit dem ProfilPASS® das individuelle Berufsleben zu reflektieren, Ideen für Neues zu entwickeln sowie Chancen zu entdecken. Zudem wird aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs vom zertifizierten ProfilPASS®-Berater Bernhard Riedel. Die Bildungsberatung gibt Impulse und viele wichtige Informationen. Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen diesen Kurs. Die Teilnahmegebühr inklusive Kursunterlagen beträgt daher nur 49 Euro. „Es ist wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen. Dieser Kurs gibt den Menschen für Ihren neuen Lebensabschnitt Perspektiven“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu.
 
Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 11.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 23. Oktober, 30. Oktober, 6. November, 13. November und 20. November 2018. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Marktoberdorf, Telefon 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de.

Mitteilung vom 24.09.2018

Menschen mit Demenz dürfen an Wahlen teilnehmen

Dass auch Menschen mit Demenz ihre Stimme abgeben dürfen, darauf weist Stephan Vogt, Demenzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu, hin.

„Sie werden nur dann aus dem Wählerverzeichnis gestrichen, wenn ein Betreuungsgericht eine umfassende rechtliche Betreuung angeordnet hat“, sagt Vogt. Dann erhielten sie keine Wahlbenachrichtigung mehr. Es ist auch erlaubt, jemanden beim Ausfüllen des Wahlscheins nach seinen Wünschen zu unterstützen. Nicht erlaubt und strafbar ist jede Form der Beeinflussung und Manipulation der Wahlentscheidung.
 
Vogt erklärt, dass es sich beim Wahlrecht um ein persönliches Recht handelt, das Menschen mit Demenz grundsätzlich nicht ausschließt. Es ist weder auf Angehörige noch andere Betreuungspersonen übertragbar. Das Vorliegen einer Demenzerkrankung führt nicht automatisch zum Ausschluss von der Wahlberechtigung. Demenzkranke können allerdings dann vom Wahlrecht ausgeschlossen sein, wenn für sie eine rechtliche Betreuung besteht und der Aufgabenkreis „alle Angelegenheiten“ umfasst. In diesem Fall wird die betreffende Person aus dem Wählerverzeichnis gestrichen. Ist jedoch eine rechtliche Betreuung angeordnet, die sich lediglich auf die Bereiche Vermögensverwaltung und Gesundheitsvorsorge bezieht, ist das Wahlrecht grundsätzlich nicht eingeschränkt.
 
Wahlrecht ist Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
 
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft informiert zudem, dass Menschen mit Demenz mit Unterstützung von Angehörigen oder von Pflegekräften wählen dürfen. Pflegende sollten demnach den Betroffenen Hilfe anbieten und sie gegebenenfalls beim Ausfüllen des Wahlscheins unterstützen. Dabei müssen sie jedoch gleichzeitig das Wahlgeheimnis achten, das heißt, dass Wahlentscheidungen nicht beobachtet oder rekonstruiert werden dürfen. Menschen mit Demenz, die in stationären Einrichtungen versorgt werden, haben ein Recht darauf, ihr Wahlrecht uneingeschränkt auszuüben. Benötigen Heimbewohner*innen Hilfe beim Aufsuchen der Wahllokale oder dem Versand der Briefwahl-Dokumente, sind die Heime verpflichtet, hier Hilfestellung zu geben, denn die Ausübung des höchstpersönlichen Wahlrechts ist als Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu werten. Einrichtungen haben Hilfe zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft im Rahmen ihrer vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Heimbewohnern zu gewährleisten und dürfen dafür kein gesondertes Entgelt verlangen.
 
Kontakt: Stephan Vogt, Ostallgäuer Demenzkonzept, Telefon 08342 911-624, E-Mail: stephan.vogt(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 24.09.2018

Kliniken-Verwaltungsrat trifft wegweisende Entscheidungen

Unter anderem wurde der Vertrag mit Vorstand Ute Sperling wurde und die Einrichtung eines zusätzlichen Vorstandspostens beschlossen.

„Die hochwertige medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren sicherzustellen, ist für uns Verwaltungsräte die größte Aufgabe und Pflicht“, sagt Zinnecker. „Ein Signal, dieser Verpflichtung nachzukommen, ist die Verlängerung des Vorstandsvertrages mit Ute Sperling. Unter ihrer Führung haben sich die Häuser medizinisch und wirtschaftlich positiv entwickelt. Darum setzen wir auf Kontinuität. Sollte die wirtschaftliche Entwicklung anhalten, kommt das Ziel, im Jahr 2021 eine schwarze Null schreiben zu können, in greifbare Nähe. Trotzdem stehen wir im Krankenhauswesen vor weiteren großen Herausforderungen.“
 
Aufgrund der vielfältigen Aufgaben und der sich verändernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen entschied der Verwaltungsrat, die Führungsstruktur im Klinikunternehmen breiter aufzustellen. Zinnecker und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse wurden vom Verwaltungsrat beauftragt, einen zweiten Vorstand zu suchen. Der solle dann im Schulterschluss mit Sperling agieren. „Wir werden den Prozess jetzt einleiten, gemeinsam mit einer professionellen Agentur den Markt sondieren und dann Bewerber präsentieren“, sagt Zinnecker.
 
Für die Geburtshilfen in Kaufbeuren und Füssen hat Zinnecker eine gute Nachricht parat: „Ich habe mich mit der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml persönlich in Verbindung gesetzt und konnte erreichen, dass wir zusätzlich zur Förderung der Hebammenversorgung für unsere Geburtsstationen in Kaufbeuren und Füssen für die Abteilung in Füssen, aufgrund der besonderen Lage, eine Förderung nach Defizitausgleich erhalten.“ Laut Kriterien für den Defizitausgleich, ist Füssen eigentlich nicht förderfähig, da es weniger als 50 Prozent der Geburten der Kommune erreicht. Da dies im ländlichen Raum aber schwierig zu realisieren ist, konnte Zinnecker eine Ausnahme durchsetzen. Das Förderprogramm des Freistaates Bayern für die Geburtshilfen besteht aus den Säulen Hebammenversorgung (40 Euro Pauschalförderung pro Geburt) und Defizitausgleich für Geburtshilfeabteilungen (für Häuser bis 800 Geburten, die nach bisheriger Vergütung der Fallpauschale nicht auskömmlich wirtschaften können). Da das Klinikum Kaufbeuren mit 950 Geburten über der Bemessungsgrenze liegt, ist es für eine Förderung zum Defizitausgleich definitiv ausgeschlossen.

Mitteilung vom 07.09.2018

„VerA“ sucht weitere Ehrenamtliche zur Ausbildungsbegleitung

Sie sollen Jugendlichen vor und während der Ausbildung individuell beratend zur Seite stehen und Ausbildungsabbrüche verhindern.

Zur Begleitung von Auszubildenden sucht das Mentorenprogramm VerA weiterhin ehrenamtliche Senior-Expertinnen und -Experten. Ziel dieses Tandem-Modells ist die Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen (VerA). Der Landkreis Ostallgäu unterstützt die bundesweite Initiative gemeinsam mit den Städten Kaufbeuren und Kempten sowie dem Landkreis Oberallgäu.
 
Das bundesweite Programm des Senior Experten Service (SES) ist kostenlos und richtet sich an alle jungen, unterstützungssuchenden Menschen vor und während der Ausbildung – unabhängig von Alter, Herkunft oder beruflicher Richtung. Die Dauer, den Rahmen und die Inhalte der Zusammenarbeit legt jedes Tandem gemeinsam fest. Die Erfolgsquote ist hoch: über 80 Prozent der Tandems erreichen ihr Ausbildungsziel. Nicht zuletzt deshalb unterstützt Landrätin Maria Rita Zinnecker das Programm ausdrücklich: „In Zeiten des Fachkräftemangels ist es eminent wichtig, die Auszubildenden an die Hand zu nehmen und erfolgreich durch die Ausbildung zu begleiten. Wer könnte das besser als ein erfahrener Mentor“, sagt Zinnecker.
 
Bereits Anfang Juni dieses Jahres fanden in Marktoberdorf und Sonthofen zwei Infoveranstaltungen zur Initiative VerA statt. Dabei konnten über 20 neue Senior-Expertinnen und Experten in der Region gewonnen werden. Die Informationsveranstaltungen galten als Auftakt der Initiative VerA im Allgäu. „Gerade für junge Menschen, denen die Ausbildung Probleme bereitet, ist diese Initiative eine große Chance. Anhaltende Klagen über Ausbildungsabbrüche und den Fachkräftemangel zeigen, wie wichtig unsere Arbeit ist“, sagt Roland Müller, ehrenamtlicher Regionalkoordinator der Initiative im Allgäu.
 
Als ehrenamtliche Begleiterin oder ehrenamtlicher Begleiter ist jeder willkommen, der seine Berufs- und Lebenserfahrung an junge Menschen weitergeben und zum Erfolg ihrer abgeschlossenen Berufsausbildung oder -vorbereitung beitragen möchte. Wer weitere Informationen oder eine ehrenamtliche Begleitung übernehmen möchte, kann sich an den Regionalkoordinator für den Bereich Allgäu, Roland Müller (E-Mail: kempten(at)vera.ses-bonn.de; www.vera.ses-bonn.de; Telefon: 0172 6069350), wenden.

Mitteilung vom 06.09.2018

Dialog mit Wirtschaftsminister Pschierer: Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat fordert bessere Rahmenbedingungen

Das Treffen mit Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer fand bei bei der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten statt.

Dem Dialog ging eine Führung durch das Werksgelände der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten voraus. Auf dem Bild: Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsführung Ferdinand Mayr (4. v. r.), Landrätin Maria Rita Zinnecker (links daneben), Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (links daneben), Geschäftsführer Günther Klingler (links daneben) sowie Mitglieder des Ostallgäuer Wirtschaftsbeirats. Bildquelle: Firma Chr. Mayr GmbH + Co. KG, Hermann Bestle

Dem Dialog ging eine Führung durch das Werksgelände der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten voraus. Auf dem Bild: Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsführung Ferdinand Mayr (4. v. r.), Landrätin Maria Rita Zinnecker (links daneben), Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (links daneben), Geschäftsführer Günther Klingler (links daneben) sowie Mitglieder des Ostallgäuer Wirtschaftsbeirats. Bildquelle: Firma Chr. Mayr GmbH + Co. KG, Hermann Bestle

Pschierer stellte sich den drängenden Themen der Ostallgäuer Wirtschaft und lobte das strategische Vorgehen des Landkreises. Eingeladen hatte die Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In der Diskussionsrunde nahm Pschierer Stellung unter anderem zu den Themen Fachkräftemangel, Digitalisierung und Bürokratieabbau. Auch Arbeitszeitregelungen, steuerliche Gestaltung im Tourismus- und Gastgewerbe und die Energiewende wurden behandelt. Zuvor wurden die Gäste von der Geschäftsführung der Firma Mayr, Günther Klingler und Ferdinand Mayr, mit einer Firmenpräsentation im modernen Kommunikationszentrum mayr.com begrüßt. Es folgte eine Führung über das Werksgelände.
 
Minister lobt Standortstrategie „Zukunftsvision 2036“ als bayernweites Vorbild
 
„Mich freut es, wie Sie hier regionale Entwicklungsziele strategisch und vor allem gemeinsam angehen. Sie blicken über den Tellerrand und behandeln Themenkomplexe, die über einzelbetriebliche Entwicklungen weit hinausgehen. Bayernweit gibt es in dieser Intensität nur wenige Bespiele“, lobte der Staatsminister das vom Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat erarbeitete Strategiepapier „Zukunftsvision 2036“. Im Namen des Ostallgäuer Wirtschaftsbeirats übergab Zinnecker symbolisch eine große Stellschraube aus Holz und forderte: „Schrauben Sie mit an den politischen Rahmenbedingungen, die für ein erfolgreiches Wirtschaften unserer Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind. Wir können viel vor Ort bewegen, für eine Vielzahl an Herausforderungen benötigen wir jedoch auch die große Politik.“

Mitteilung vom 04.09.2018

Ausstellung „Schmetterlinge im Günztal“ im Landratsamt

Im Foyer des Landratsamtes ist aktuell die Ausstellung „Schmetterlinge im Günztal“ zu sehen. Sie zeigt Bilder der Naturfotografen Ulrike und Achim Buhani.

Eröffneten die Ausstellung im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Fotograf Achim Buhani, Lars Leveringhaus (Bürgermeister Obergünzburg), Fotografin Ulrike Buhani, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Michael Nett (Vorstand Stiftung Kulturlandschaft Günztal) und Peter Guggenberger-Waibel (Gebietsbetreuer Günztal und Projektleiter der Stiftung Kulturlandschaft Günztal). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu, Dr. Eva Stangler

Eröffneten die Ausstellung im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Fotograf Achim Buhani, Lars Leveringhaus (Bürgermeister Obergünzburg), Fotografin Ulrike Buhani, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Michael Nett (Vorstand Stiftung Kulturlandschaft Günztal) und Peter Guggenberger-Waibel (Gebietsbetreuer Günztal und Projektleiter der Stiftung Kulturlandschaft Günztal). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu, Dr. Eva Stangler

Die Naturfotografen aus Obergünzburg präsentieren in der Ausstellung die besten Motive aus insgesamt über 330 fotografierten Schmetterlingsarten. Einige der Bilder zeigen seltene oder gar gefährdete Arten wie den Blauschillernden Feuerfalter oder den Randring-Perlmuttfalter. Dabei sind nicht nur Bilder der allseits beliebten Tagfalter zu sehen, sondern auch die unbekannteren Nachtfalter. Oft als „Motten“ verkannt ist auf den Fotos zu sehen, wie vielfältig auch diese Tiere sind. Initiatoren der Ausstellung sind die Stiftung Kulturlandschaft Günztal und die Ortsgruppe Obergünzburg des Bund Naturschutz.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker wies bei der Eröffnung auf die Bedeutung des Artenerhalts hin. Der Landkreis unterstütze diesen unter anderem mit dem Projekt „Wiese x 16“  zur Förderung heimischer Blumenwiesen und der Umweltbildung. Anschließend berichteten Peter Guggenberger-Waibel, Gebietsbetreuer Günztal und Projektleiter der Stiftung Kulturlandschaft Günztal, und Rosemarie Mayr, Vorsitzende der Ortsgruppe Obergünzburg des Bund Naturschutzes, wie die beiden Naturschutzorganisationen der Natur und damit auch den Schmetterlingen an der Günz wieder mehr Raum geben. Im Anschluss gaben Ulrike und Achim Buhani Hintergrundinfos zur Entstehung ihrer Fotos.
 
Die Ausstellung ist noch bis zum 21. September 2018 im Foyer des Landratsamts während der Öffnungszeiten des Bürgerservice (montags und dienstags 7.30–17.30, mittwochs 7.30–12.30, donnerstags 7.30–19.00 und freitags 7.30–12.30 Uhr) zu sehen.

Mitteilung vom 30.08.2018

Ausstellung: Vogelgezwitscher im Seniorenheim Waal

Die Wanderausstellung über die so genannten Gebäudebrüter wurde vom Landesbund für Vogelschutz initiiert und soll auch zum Nachdenken über den Tierschutz...

Heimleiterin Bettina Aernecke präsentiert die Vogelausstellung.

Heimleiterin Bettina Aernecke präsentiert die Vogelausstellung.

Wenn man derzeit das Senioren- und Pflegeheim (SPH) in Waal betritt, kann es durchaus sein, dass man mit lautem Gezwitscher begrüßt wird. Denn dann hat bestimmt jemand auf den Knopf für die akustische Widergabe des morgendlichen Gesangs eines Mauerseglers gedrückt. Seit Ende Juli können sich die Bewohner, Angestellten und alle Besucher des SPH Waal im Eingangsbereich über die Vögel im Lebensraum Dorf kundig machen. Ziel der Ausstellung ist es aber vor allem, einige Möglichkeiten aufzuzeigen, der Mehl- und Rauchschwalbe, dem Mauersegler sowie dem allseits bekannten Haussperling zu helfen, da ihre Bestände bedroht sind. Die genannten Vögel sind allesamt Gebäudebrüter, die zunehmend ihr Baumaterial nicht mehr finden. Gründe dafür sind beispielsweise die versiegelten Böden, die dem Klimaschutz verpflichteten Sanierungen, das zunehmende Sterben der vielfältig bepflanzten Gärten zugunsten robotergepflegter Rasenflächen mit Steinumrandungen und vieles andere mehr.
 
Diese Ausstellung ist nicht nur interessant gestaltet (große farbige Bilder mit übersichtlicher Textgestaltung, Glasvitrinen mit lebensecht nachempfundenen Tieren oder den oben bereits erwähnten Vogelstimmen), sondern regt auch zum Nachdenken an. Damit möglichst viele Menschen angesprochen werden, wird diese vom Landesbund für Vogelschutz initiierte Wanderausstellung künftig auch in den anderen beiden Seniorenheimen Buchloe und Obergünzburg, deren Träger der Landkreis ist, Station machen. Es sollte also niemanden verwundern, wenn einem auch dort bald fröhliches Vogelgezwitscher entgegen schallt.

Mitteilung vom 30.08.2018

Netzwerk KAB: Kreiseigene Senioren-und Pflegeheime bekommen Urkunde

Übergeben wurden die Urkunden von Ulrich Gräf, Sprecher der KAB und Prof. Dr. Alexander Schraml im Rahmen einer gemeinsamen Klausurtagung.

Vordere Reihe v. l.:  die drei Leiterinnen der kreiseigenen Senioren- und Pflegeheime, Jutta Wild (Obergünzburg), Bettina Aernecke (Waal) und Sabine Kil (Buchloe). Hintere Reihe v. l.: Sprecher der KAB, Ulrich Gräf und Prof. Dr. Alexander Schraml

Vordere Reihe v. l.: die drei Leiterinnen der kreiseigenen Senioren- und Pflegeheime, Jutta Wild (Obergünzburg), Bettina Aernecke (Waal) und Sabine Kil (Buchloe). Hintere Reihe v. l.: Sprecher der KAB, Ulrich Gräf und Prof. Dr. Alexander Schraml

Seit dem Jahr 2015 sind die kreiseigenen Senioren-und Pflegeheime Buchloe, Obergünzburg und Waal Mitglied bei der Kommunalen Altenhilfe Bayern (KAB), einem Netzwerk kommunaler bayerischer Pflegeeinrichtungen und Altenhilfeträger der Landkreise, Städte, Märkte und Gemeinden. Die KAB umfasst 15 Mitglieder und repräsentiert insgesamt rund 3.600 Betten. Im Rahmen der ersten gemeinsamen Klausurtagung, die in Beilngries stattfand, wurde nun offiziell die Mitgliedsurkunde überreicht.
 
Ziele der KAB sind es, eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung mit Pflegeleistungen – insbesondere in Pflegeheimen – zu sichern und die finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Bayern zu verbessern. Weiterhin sollen die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunen bei der Altenpflege im Interesse einer optimalen Daseinsvorsorge erhalten und erweitert werden. Darüber hinaus sollen ein Know-how-Transfer und die gegenseitige Unterstützung zwischen den kommunalen Trägern gefördert werden. Dies erfolgt im engen Zusammenwirken mit den kommunalen Spitzenverbänden, die Interessen der kommunalen Pflegeeinrichtungen und Altenhilfe gegenüber den Sozialhilfeträgern, den Pflegekassen, den Wohlfahrtsverbänden, den Verbänden privater Pflegeheime und dem Freistaat Bayern vertreten.

Mitteilung vom 22.08.2018

Trainingsreihe für geflüchtete Frauen erfolgreich fortgeführt

Bei der zweiten Ausgabe der Trainingsreihe haben zwölf Frauen unter anderem über Bildung diskutiert und Perspektivenwechsel geübt.

Bereits zum zweiten Mal hat die Stelle Ehrenamt Asyl des Landkreises Ostallgäu ihre Trainingsreihe für geflüchtete Frauen angeboten. Auch die Fortsetzung der Veranstaltung war ausgebucht – dieses Mal mit insgesamt zwölf Teilnehmerinnen aus Tadschikistan, dem Iran und Syrien. Durch die eigens angebotene Kinderbetreuung können auch Frauen mit Klein- und Kleinstkindern an der Schulung teilnehmen. Diesen Frauen ist der Besuch regulärer Angebote wie den Integrationskursen meist nicht möglich.
 
Für die Trainingsreihe hat das Team Ehrenamt Asyl mehrere Kooperationspartner mit ins Boot geholt. Schwerpunkt der interkulturellen Schulung lag auf kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, der Bedeutung von Werten und Normen sowie der Eigen- und Fremdwahrnehmung. Um frauenspezifische Themen aus dem Alltag der geflüchteten Frauen ging es bei einer Trainingseinheit mit einer Beraterin der staatlichen anerkannten Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae e. V.
Abschluss des Kurses bildete eine Verkehrsschulung in Zusammenarbeit mit der Polizei Marktoberdorf.
 
Fragen werden aus unterschiedlichen Perspektiven beantwortet
 
Welchen Stellenwert habe ich in der Gesellschaft? Welche Bedeutung hat Bildung? Welche Regeln muss ich einhalten? Diesen und ähnlichen Fragen und Vergleichen können sich die geflüchteten Frauen bei der speziellen Trainingsreihe stellen. Sie haben dabei die Möglichkeit, Grenzen zu diskutieren, mehr über die Zusammenhänge zwischen Religion, Sozialisation und dem alltäglichen Leben zu erfahren und Perspektivenwechsel zu üben. So lernen sie nicht nur Einiges über Deutschland, sondern können auch aus dem Leben in ihren Heimatländern erzählen.
 
Das Training fand an fünf Vormittagen in fünf aufeinanderfolgenden Wochen statt. Auskünfte zur Trainingsreihe gibt es beim Team Ehrenamt Asyl Isabel Costian und Christina Panje unter Tel. 08342 911-510 oder -194 (E-Mail: ehrenamt-asyl(at)lra-oal.bayern.de).

Mitteilung vom 16.08.2018

Erlebnistag in der Natur als Dankeschön für Ostallgäuer Ehrenamtliche

Der Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker zu einem Erlebnistag im Erlebnispädagogikzentrum Outward Bound waren 34 Ehrenamtliche gefolgt.

Die Teilnehmer des Erlebnistags mit Outward Bound haben den Tag in Schwangau genossen.

Die Teilnehmer des Erlebnistags mit Outward Bound haben den Tag in Schwangau genossen.

Die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, denen diese im März 2017 als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement verliehen wurde, konnten sich zwischen Aktionen wie Floßbauen, Wandern im Bachbett und Klettern im Hochseilgarten entscheiden.
 
Die 34 Teilnehmer wurden im Erlebniszentrum Outward Bound in Schwangau von Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu, und Manuel Wenzel, Leiter des Bildungszentrums Outward Bound Schwangau, empfangen. „Wir haben dieses Mal ein besonderes Dankeschön für die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte organisiert. Die Aktionen mit Outward Bound sollen Freude bereiten, den Mut, über die eigenen Grenzen zu gehen, vermitteln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern“, sagte Julia Grimm.
 
„Wertvolle Anerkennung“
 
Die Ehrenamtlichen teilten sich in drei Gruppen auf und starteten in den Nachmittag. Die Wandergruppe begann ihre Tour im nahegelegenen Flussbett. Nasses Geröll, Äste und Wurzeln boten keinen vorgegebenen Pfad, dafür jede Menge Optionen, den eigenen Weg zu finden. Der Bannwaldsee war das Ziel der Floßbauer. Nach einer kurzen Wanderung zum See bauten die Teilnehmer ihre eigenen Flöße aus Regentonnen, Brettern und Seilen und stachen dann auf diesen in See. Die dritte Gruppe hatte sich im hauseigenen Klettergarten in luftige Höhe begeben. Je drei Kletterer bildeten ein Team: Zwei sichern und einer klettert.
 
Nach getaner Arbeit ließen die Gäste den Tag mit Aussicht auf die Allgäuer Alpen und mit einem Abendessen ausklingen. „Der Tag heute war wie Urlaub. Ich konnte richtig abschalten und den Tag genießen. Die Einladung dazu ist für mich eine wertvolle Anerkennung“, sagte Angelika Schinko-Herb, die ehrenamtlich in Görisried als Seniorenbeauftragte und Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe tätig ist.
 
Informationen zur Arbeit der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 13.08.2018

Neue Kursreihe zum Übergang in den Ruhestand

Sie soll Menschen im oder mit bevorstehendem Ruhestand dazu inspirieren, neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen.

Der Landkreis Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren die Kursreihe „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ Ruhestand AKTIV an. Anmeldung ist ab sofort über die Volkshochschule Marktoberdorf möglich.
 
Der Kurs „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ bietet die Möglichkeit, mit dem ProfilPASS® das individuelle Berufsleben zu reflektieren, Ideen für Neues zu entwickeln sowie Chancen zu entdecken. Zudem wird aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs vom zertifizierten ProfilPASS®-Berater Bernhard Riedel. Die Bildungsberatung gibt Impulse und viele wichtige Informationen. Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen diesen Kurs. Die Teilnahmegebühr inklusive Kursunterlagen beträgt daher nur 49 Euro. „Es ist wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen. Dieser Kurs gibt den Menschen für Ihren neuen Lebensabschnitt Perspektiven“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu.
 
Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 11.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 23. Oktober, 30. Oktober, 6. November, 13. November und 20. November 2018. Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Marktoberdorf, Telefon 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de.

Mitteilung vom 08.08.2018

Ausbildungsförderung: Antragsfristen beachten

Das Landratsamt erinnert alle Antragsteller für eine BAföG-Förderung daran, die vorgegebenen Fristen einzuhalten.

Das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin: Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend.
 
Auskünfte erteilt das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-257 (Frau Armstorfer), Telefon 08342 911-319 (Frau Haid) und Telefon 08342 911-407 (Frau Hnida).