Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 09.11.2018

Existenzgründungsberatung für Frauen

Die Servicestelle „Frau und Beruf“ bietet die kostenlose Beratung auch wieder im Herbst/Winter 2018 an.

Zu den nächsten kostenlosen Seminaren im Landratsamt in Marktoberdorf sind noch Plätze frei: am 20. November 2018 „Realitätscheck, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen, Geschäftsplan“, am 10. Dezember  „Wie bewerbe ich mich?“ und am 26. November „450-Euro-Job, Nachteile und Chancen“.  Anmeldung ist erforderlich.
 
Die Servicestelle "Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle Frau & Beruf unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.
 
Einzelberatungen durch die Servicestelle Frau und Beruf
 
Jeweils im Anschluss an die Seminare werden kostenlose 45-minütige Einzelberatungen zu allen Fragen zur Beruflichen Neuorientierung beziehunsgweise rund ums „Selbstständigmachen“ angeboten.
 
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstr. 10, Telefon 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de
 
Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 06.11.2018

Neuerungen beim Vertragsnaturschutzprogramm im Ostallgäu

Das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) schützt nicht nur die Kulturlandschaft, sondern kann auch der Rentabilitätssteigerung auf schwierigen Flächen dienen.

Der Schwangauer Landwirt Christian Christa und Janina Schaper vom Landratsamt Ostallgäu im Gespräch über Pflegemaßnahmen.

Der Schwangauer Landwirt Christian Christa und Janina Schaper vom Landratsamt Ostallgäu im Gespräch über Pflegemaßnahmen.

Einige Neuerungen machen das Programm jetzt noch attraktiver. Die Fördertöpfe wurden vom Freistaat gefüllt und demnächst beginnt die Antragstellung für den neuen Förderzeitraum 2019-2023. Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu berät unverbindlich interessierte und teilnahmewillige Landwirte.
 
„Bichl“, „Boschen“ und „Bliamles“ gehören seit jeher zum Allgäu und sind dessen wertvollstes Gut. Doch die Bewirtschaftung steiler, nasser, magerer oder buckliger Flächen ist aufwendig und wenig rentabel. Nicht selten ist der kostenintensive Einsatz von Baggern, Drainagerohren und Düngern Mittel der Wahl, beim Versuch die Rentabilität der Flächen zu steigern. In vielen Fällen stellen diese Flächen aber gleichzeitig wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen dar und genießen gesetzlichen Schutz. Häufig ist nach einer Maßnahme zur Nutzflächenverbesserung ein wertvolles Biotop zerstört, das gewünschte Ertragsergebnis stellt sich jedoch trotzdem nicht ein. Eine andere Möglichkeit, die Rentabilität der Flächen effektiv und nachhaltig zu steigern, ist die Inanspruchnahme von geeigneten Förderungen, die der Freistaat Bayern extra hierfür zur Verfügung stellt: Den Erschwernisausgleich und das bayerische Vertragsnaturschutzprogramm. Denn gerade wirtschaftlich eher uninteressante Flächen haben  oftmals einen ausgesprochen hohen gesellschaftlichen und ökologischen Wert. Entscheidet sich ein Landwirt für eine Form der Bewirtschaftung, die den dort vorkommenden Arten zugutekommt, können sowohl er als auch die Natur davon profitieren.
 
Oft kann für solche Flächen ein VNP-Vertrag abgeschlossen werden, ohne dass an der Bewirtschaftung überhaupt etwas geändert werden muss. Viele Landwirte haben noch ihre Blumenwiese, die ohnehin schon immer spät gemäht, extensiv beweidet und nicht oder kaum gedüngt wird. Gleiches gilt für Flächen, die weit weg von der Hofstelle liegen, schattig und wenig ertragreich sind. Warum also nicht für diese Flächen einen Vertrag im Rahmen des VNP abschließen? So ergibt sich aus der Bereitschaft zur Erhaltung unserer bäuerlichen Kulturlandschaft eine zusätzliche Einkommensmöglichkeit. Interessant kann das Programm auch für Pferde-, Ziegen- oder Schafhalter mit einer landwirtschaftlichen Betriebsnummer sein. Seit kurzen wartet das Vertragsnaturschutzprogramm mit einigen Neuerungen auf, die den Abschluss der Verträge und die Verwaltung der Flächen noch leichter gestalten:

 

  • Das Ausfüllen und Übertragen des Bewertungsblatts wurde vereinfacht.
  • VNP ist mit der KULAP-Maßnahme B10 kombinierbar.
  • Nach Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde ist die Mahd von Problempflanzen auf der Fläche vor dem vereinbarten Schnittzeitpunkt möglich.
  • Nach Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde ist eine Einzelpflanzenbekämpfung mit chemischen Pflanzenschutzmitteln auf VNP-Flächen (außerhalb von Biotopen) möglich.
  • Bei einem Flächenabgang an einen anderen Bewirtschafter während des Förderzeitraums werden keine Rückforderungen erhoben, auch wenn der neue Bewirtschafter das Programm nicht weiterführt.

 

Sollten sich Landwirte für das Vertragsnaturschutzprogramm interessieren, werden sie gebeten, direkt Kontakt mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu unter Tel. 08342 911-365 aufzunehmen. Die Antragstellung für den Förderzeitraum 2019-2023 beginnt Anfang Januar 2019.

Mitteilung vom 06.11.2018

Biodiversität stärken: Maßnahmen von Landwirten sind gefragt

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu wollen mit Ostallgäuer Landwirten Ideen entwickeln.

Bei einem gemeinsamen Runden Tisch sollen Möglichkeiten gefunden werden, wie die Artenvielfalt auf landwirtschaftlich genutzten Flächen gesteigert werden kann. „Ich hoffe, möglichst viele beteiligen sich an der Diskussion, denn nur so können wir zielgerichtet nach Möglichkeiten der Unterstützung suchen und damit die richtigen Weichen stellen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Biodiversität und Artenvielfalt sind Schlagworte, die nicht erst in den vergangenen Monaten in der gesellschaftlichen Diskussion an Bedeutung gewonnen haben. Letztlich steht die biologische Vielfalt in enger Wechselwirkung mit der Landbewirtschaftung. Verstärkt durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft sind auch Auswirkungen auf die Artenvielfalt von Flora und Fauna im Ostallgäu verbunden. Doch gibt es nicht auch Möglichkeiten für mehr Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen – ohne auf die wirtschaftliche Nutzung zu verzichten?

 
Dieser Frage und vor allem nach möglichen Maßnahmen, die Landwirte für mehr Biodiversität erbringen könnten, möchten die Teilnehmer des „Runden Tischs Landwirtschaft“ nachgehen.
 
Was könn(t)en Landwirte konkret für mehr Artenvielfalt auf ihren Flächen tun?
 
Bereits im Vorfeld des „Runden Tischs Landwirtschaft“ können Ideen und Vorschläge eingereicht werden, die dann zur Diskussion gestellt werden. Am „Runden Tisch Landwirtschaft“ teilnehmen können landwirtschaftliche Betriebe aus dem Ostallgäu unabhängig davon, ob sie ihre Erzeugnisse konventionell oder nach bestimmten Richtlinien (beispielsweise Bioland) herstellen.
 
Anmeldungen, Ideen und Vorschläge können über das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu bei Ansprechpartnerin Carolin Schaber (Telefon: 08342 911-353 oder E-Mail: carolin.schaber(at)lra-oal.bayern.de) eingereicht werden.

Mitteilung vom 30.10.2018

Landrätin lädt Ehrenamtliche der Ostallgäuer Asylkreise zu Kinoabend ein

Der Kinoabend für die ehrenamtlichen Helfer*innen der Asylkreise im Ostallgäu fand bereits zum dritten Mal statt.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßte die Ehrenamtlichen zum Kinoabend.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßte die Ehrenamtlichen zum Kinoabend.

Die atemberaubenden Naturaufnahmen und die Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Buben und einem jungen Adler („Wie Brüder im Wind“) ließen die Ehrenamtlichen in der Filmburg Marktoberdorf staunen und für einen kurzen Moment den Alltag vergessen. 70 Ehrenamtliche waren der Einladung der Landrätin ins Kino gefolgt – tatsächlich aktiv sind jedoch weitaus mehr Menschen. In mehr als 20 Helferkreisen im Landkreis tragen die ehrenamtlichen Asylhelfer jeden Tag zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe Integration bei.
 
„Wertvolle Hilfe für beide Seiten“
 
„Als Sprachrohr zwischen den offiziellen Stellen und dem einzelnen Menschen fungieren sie jeden Tag aufs Neue und leisten damit wertvolle Hilfe für beide Seiten“, bedankte sich Zinnecker in ihrer Begrüßungsrede. Nach dem Film konnten sich alle Gäste an einem Buffet stärken. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um andere Ehrenamtliche aus dem Landkreis kennenzulernen und in gegenseitigen Austausch zu treten. Auch Zinnecker nahm die Chance wahr, um mit den Ehrenamtlichen ins persönliche Gespräch zu kommen.
 
Hilfsbereitschaft hält an
 
Über das anhaltende Engagement und die rege Teilnahme freuten sich auch Isabel Costian und Christina Panje vom Team Ehrenamt Asyl im Landratsamt. Sie sind erste Ansprechpartner in allen Fragen rund um das ehrenamtliche Engagement im Asylbereich und Integration. Durch den persönlichen Kontakt und die rege Präsenz wissen die Freiwilligen, dass sie jederzeit einen Ansprechpartner haben.

Mitteilung vom 26.10.2018

Sperrmüll bis 9. November anmelden

Zweimal im Jahr kann jeder Haushalt im Landkreis Ostallgäu sperrige Gegenstände von zu Hause abholen lassen.

Bürgerinnen und Bürger können ihren Sperrmüll entweder über die Internetseite des Landkreises oder mit der klassischen Sperrmüllkarte anmelden. Letztere ist bei allen Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt erhältlich. Die Gebühr beträgt 15 Euro. Es dürfen maximal zwei Kubikmeter Sperrmüll angemeldet werden. Spätester Anmeldetermin für die nächste Sammlung Anfang Dezember ist Freitag, 9. November.
 
Sperrmüll ist haushaltstypischer Abfall, der nicht in die Restmülltonne passt, wie zum Beispiel alte Matratzen, Teppiche oder Möbel. Gegenstände, die zerkleinert in die Restmülltonne passen, werden bei der mobilen Sperrmüllsammlung nicht mitgenommen. Ebenfalls nicht mitgenommen werden Wertstoffe wie alte Waschmaschinen, Fahrräder oder Federbetten sowie Gegenstände aus Umbaumaßnahmen, die mit dem Gebäude fest verbunden waren, also Heizkörper, Rigipsplatten, Türen und ähnliches.
  
Gegen eine Gebühr von fünf Euro pro Kubikmeter wird Sperrmüll auch an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Obergünzburg, Marktoberdorf, Pfronten und Füssen sowie an der Deponie in Oberostendorf angenommen. Die Höchstmenge pro Tag und Haushalt beträgt zwei Kubikmeter.

Mitteilung vom 26.10.2018

Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen

Die dafür nötige „Grüne Karte“ ist bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt für 15 Euro erhältlich. Letzter Abgabetermin ist der 9. November.

Auch in diesem Herbst können Bürgerinnen und Bürger ihren Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen. Abgeholt werden holzige Gartenabfälle, also Äste von Sträuchern, Bäumen und Büschen. Nicht abgeholt werden Grasschnitt, Laub und andere nicht holzige Gartenabfälle sowie Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft. Der zur Abholung bereitgestellte Baum- und Strauchschnitt muss mit einem Naturstrick gebündelt und am Abholtag auf dem Grundstück in der Nähe der Straße bereitgestellt werden.
 
Maximal 25 Kilogramm
 
Kunststoffstricke dürfen nicht verwendet werden, da sie die Verwertung des Grüngutes beeinträchtigen. Öffentliche Gehwege und Straßen müssen frei bleiben. Das Astmaterial darf maximal acht Zentimeter dick und anderthalb Meter lang sein. Die Bündel dürfen nicht schwerer als 25 Kilogramm sein. Das mit der Abholung beauftragte Unternehmen teilt jedem Antragsteller den genauen Abholtermin etwa eine Woche vorher schriftlich mit.
 
Die nächste Abholaktion für Baum- und Strauchschnitt findet im kommenden Frühjahr statt. Über den Termin wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 25.10.2018

Gesundheitsamt rät: Für vollständigen Impfschutz bereits jetzt an Zecken-Impfung für 2019 denken

Um einen vollständigen Impfschutz zum Frühjahr 2019 aufzubauen, empfiehlt das Gesundheitsamt Ostallgäu schon jetzt eine FSME-Impfung.

Die Gesundheitsrisiken von Zeckenstichen sind nicht unerheblich: Der Stich einer Zecke ist zwar schmerzlos, bleibt daher oft unbemerkt, kann allerdings gefährliche Erkrankungen auslösen.
 
Zwei Arten von Erkrankungen sind in unserer Region von besonderer Bedeutung: die Borreliose und die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME). Die FSME ist nach der Lyme-Borreliose die zweithäufigste, durch Zecken übertragene Krankheit in Deutschland. Verursacht wird sie durch das FSME-Virus. Da es keine ursächliche Therapie gegen die FSME gibt, stellt die Impfung – neben allgemeinen Abwehrmaßnahmen gegen Zecken (wie das Tragen langer Kleidung und die Verwendung von Insektenabwehrmitteln) – die einzige wirksame Schutzmaßnahme gegen FSME dar. Die FSME-Impfung wird von der ständigen Impfkommission für alle Personen empfohlen, die in den FSME-Risikogebieten, zu denen der Freistaat Bayern gehört, gegenüber Zecken exponiert sind und Personen, die durch FSME beruflich gefährdet sind, wie etwa in der Landwirtschaft arbeitende Personen, Forstarbeiter oder Laborpersonal.

 
Die FSME verläuft bei jedem 100. Fall tödlich. In Bayern werden beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) jedes Jahr rund 150 Fälle von FSME gemeldet. Im Rekordjahr 2017 wurden insgesamt 234 Fälle in Bayern verzeichnet. Zahlen des heißen Sommers 2018 liegen derzeit noch nicht vor.
 
Die Krankheit verläuft in zwei Phasen: Zunächst kommt es zu grippeähnlichen Symptomen mit mäßigem Fieber (in der Regel nicht über 38 Grad Celsius), Kopfschmerzen, Erbrechen und Schwindelgefühl. Nach einem fieberfreien Intervall von etwa einer Woche bis 20 Tagen entsteht bei rund zehn Prozent der Patienten eine Meningoenzephalitis (Hirnhaut- und Gehirnentzündung).
 
Aufgrund der Ausdehnung des FSME-Risikogebiets wird eine aktive Impfung auch jetzt noch empfohlen, um einen vollständigen Impfschutz zum Frühjahr 2019 aufgebaut zu haben. Für einen vollständigen Impfschutz sind in der Regel drei Impfungen notwendig. Zudem werden regelmäßige Auffrischimpfungen im Abstand von drei bis fünf Jahren (abhängig von Alter und Impfung) empfohlen.
 
Für weitere Informationen steht das Gesundheitsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342 911-623 zur Verfügung.

Mitteilung vom 24.10.2018

Vollsperrung der Kreisstraße OAL 12 bei Irsee verlängert

Grund für die Verlängerung bis 17. November 2018 sind weitere Setzungen im Bereich der Straße.

Seit 24. September 2018 laufen die Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12 zwischen dem Kreisverkehr in Leinau (Bundesstraße 16) und Irsee. Da es bereits vor Beginn der Bauarbeiten außerhalb des Baugeländes zu weiteren erheblichen Setzungen im Straßenbereich kam, mussten die Bauarbeiten ausgeweitet werden. Aus diesem Grund kommt es nun zu Verzögerungen um zwei Wochen. Die Vollsperrung der Kreisstraße OAL 12 muss daher – sollte die Witterung mitspielen – bis zum 17. November 2018 verlängert werden.
 
Der parallel verlaufende Geh- und Radweg ist während der Bauzeit benutzbar. Die bereits bestehende Umleitung bleibt weiterhin bestehen.
 
Für die Behinderungen bittet der Landkreis Ostallgäu alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 22.10.2018

Landschaftspflegetag im Elbseemoor

Mehr als 60 Besucher*innen nahmen an den Maschinenvorführungen des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu und der Allgäuer Moorallianz teil.

Das so genannte „Eiserne Pferd“ ist ein leichtes und wendiges Rückegerät mit Raupenlaufwerk und Seilwinde, das für Einzelstammbergung und für den Transport von Landschaftspflegematerial vor allem in schwer zugänglichem Gelände und in Mooren besonders geeignet ist. Bildquelle: Allgäuer Moorallianz

Das so genannte „Eiserne Pferd“ ist ein leichtes und wendiges Rückegerät mit Raupenlaufwerk und Seilwinde, das für Einzelstammbergung und für den Transport von Landschaftspflegematerial vor allem in schwer zugänglichem Gelände und in Mooren besonders geeignet ist. Bildquelle: Allgäuer Moorallianz

Über einige sehr außergewöhnliche Maschinen und eine Menschenansammlung mitten auf einer abgelegenen Moorfläche südlich von Aitrang wunderte sich am vergangenen Freitag mancher Spaziergänger im Elbseemoor. Und genaugenommen war es tatsächlich eine „Demo“, die dort stattfand. Zusammen mit der Allgäuer Moorallianz veranstaltete der Landschaftspflegeverband Ostallgäu e.V. einen Landschaftspflegetag im Elbseemoor. Es wurden zahlreiche Maschinen zur Flächenpflege und zur Holzbringung vorgeführt – und mehr als 60 Besucher*innen waren dabei. 
  
Der Tag war zum einen zum Kennenlernen und für den allgemeinen Erfahrungsaustausch der Land- und Forstwirte gedacht, die in der Landschaftspflege und bei der Moorrenaturierung aktiv sind. Zum anderen wurde die neueste Spezialtechnik für Landschaftspflegearbeiten vorgeführt und diskutiert. Großes Interesse fanden ein Äbi-Wiesenmäher von Landwirt Jürgen Hummel aus Lamerdingen und ein kleiner Schlepper von Landwirt Michael Schwärzler aus Rieden am Forggensee. Beide Geräte sind mit einem Doppelmessermähwerk von nur 2,75 Meter Arbeitsbreite ausgestattet. Der Vorteil dieses Mähwerks ist aus naturschutzfachlicher Sicht, dass dabei Kleintiere und Insekten deutlich seltener getötet werden. Vielen Praktikern könnte die Doppelmessermähtechnik veraltet erscheinen – bei den vorgestellten Mähwerken ist jedoch durch die neuartige Antriebstechnik ein fast verstopfungsfreies Arbeiten garantiert und der Treibstoffverbrauch ist im Vergleich zu anderen Geräten sehr gering. Außerdem sind die Maschinen sehr leicht, was bei der Bewirtschaftung von Moorflächen entscheidend sein kann.
   
Das „Eiserne Pferd“
  
Landwirt Markus Hipp aus Seeg führte eine Motorsense vor, deren Motor in einem Rucksack hängt – ein zunächst ungewohnter Anblick, aber mit dem ungemeinen Vorteil, dass die Arme bei der Arbeit längst nicht so schnell ermüden. Ebenfalls präsentiert wurde das sogenannte „Eiserne Pferd“ der Allgäuer Moorallianz. Dies ist ein leichtes und wendiges Rückegerät mit Raupenlaufwerk und Seilwinde, das für Einzelstammbergung und für den Transport von Landschaftspflegematerial vor allem in schwer zugänglichem Gelände und in Mooren besonders geeignet ist. Die größte Bewunderung erhielt die Vorführung eines speziellen, mechanischen Fällkeils durch Forstwirt Hans Schwaier aus Dingisweiler. Mit diesem Keil kann ein Einzelbaum mitten im Waldbestand äußerst exakt in die vorgegebene Richtung gefällt werden.

Mitteilung vom 18.10.2018

„bergaufland Ostallgäu“: Erfahrungsaustausch zu LEADER mit EU-Parlamentarier

Vertreter verschiedener Lokaler Aktionsgruppen aus Schwaben haben sich mit MdEP Markus Ferber zum EU-Förderprogramm LEADER ausgetauscht.

Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ und weiterer schwäbischer LAGs mit MdEP Markus Ferber (Mitte)

Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ und weiterer schwäbischer LAGs mit MdEP Markus Ferber (Mitte)

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat sich kürzlich mit Markus Ferber, Mitglied des Europäischen Parlaments und weiteren Vertretern der schwäbischen LAGs in Augsburg zum Erfahrungsaustausch über das EU-Förderprogramm LEADER getroffen. Dabei wurden Verbesserungsvorschläge der LAGs diskutiert, wie die neue Förderperiode nach 2020 noch besser, effektiver und effizienter gestaltet werden kann.

 

Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen stehen das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu beziehungsweise die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 17.10.2018

Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern: Workshop zeigt Wege auf

Nachwuchs-Mangel ist eine wesentliche Herausforderung in Vereinen oder anderen ehrenamtlichen Organisationen.

Daher lädt die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu gemeinsam mit der Fachstelle Verein(t)aktiv des Kreisjugendrings Ostallgäu Ehrenamtliche zu einem kostenlosen Workshop ein. Der Workshop mit dem Thema „Ehrenamt aktiv! Jugendliche gewinnen, motivieren, halten“ findet am Samstag, 17. November 2018, von 9.30 bis 12.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt.
 
„Ehrenamtliche Mitarbeiter sind die Stütze und Basis des Lebens in Vereinen und anderen ehrenamtlichen Organisationen“, sagt Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu. „Allerdings führen gesellschaftliche, berufliche oder auch familiäre Veränderungen immer mehr dazu, dass es schwieriger wird, neue ehrenamtliche Mitarbeiter – gerade aus jüngeren Generationen – zu gewinnen und zu binden“, ergänzt Anna Heiland von der Fachstelle Verein(t)aktiv des Kreisjugendrings Ostallgäu.
 
Verantwortliche in Vereinen, Interessierte und Jugendliche aus dem Landkreis sind deshalb zu dem Workshop eingeladen. In dem Kurs werden Möglichkeiten, Jugendliche anzusprechen und als Mitglieder zu gewinnen, erarbeitet. Außerdem setzen sich die Teilnehmer mit der eigenen Organisation auseinander und anhand von Beispielen werden Kooperationen und Öffentlichkeitsarbeit als Wege der Ansprache von Jugendlichen aufgezeigt.
 
Eine Anmeldung ist bis zum 8. November 2018 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich.
 
Ansprechpartnerinnen:
Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-290, E-Mail: ehrenamt(at)ostallgaeu.de
Anna Heiland, Fachstelle Verein(t)aktiv, Kreisjugendring Ostallgäu, Telefon 08342 911-817, E-Mail: vereintaktiv(at)kjr-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 16.10.2018

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis 31.10. können Schüler*innen weiterführender Schulen die Erstattung ihrer Schulwegkosten im Schuljahr 2017/2018 beim Landkreis beantragen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
 
Zeitersparnis als Voraussetzung
 
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Frau Gellrich), 08342 911-445 (Frau Socher) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 12.10.2018

Vorschläge gefragt: Neuverleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte 2019

Alle Ostallgäuer sind aufgerufen, bei ihren Heimatgemeinden besonders engagierte Ehrenamtliche für die Ehrenamtskarte vorzuschlagen.

Der Landkreis Ostallgäu schreibt zum vierten Mal die Ehrenamtskarte „KönigsCard – Im EHRENAMT für unser OSTALLGÄU“ aus und dankt mit der Verleihung im März 2019 seinen zahlreichen Ehrenamtlichen.
 
Die Karte ist eine besondere Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit: „Wir möchten uns mit der Verleihung der Ehrenamtskarte herzlich bei den engagierten Ostallgäuern bedanken, die einen so wertvollen Beitrag zum gelingenden Zusammenleben leisten. Die Verleihung der Ehrenamtskarte wird in einem feierlichen Rahmen am 24. März nächsten Jahres stattfinden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bereits 2012, 2014 und 2017 wurde die Ehrenamtskarte als Anerkennung für herausragendes Engagement an je 500 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Ostallgäu überreicht. Die Ehrenamtskarte beinhaltet beispielsweise eine Freifahrt mit einer Bergbahn, Eintritte in Museen und in die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie verschiedene Sonderaktionen wie eine Schifffahrt auf dem Forggensee.
 
Nun sind die Vorschläge der Bürger*innen gefragt. Alle können mitmachen und Ehrenamtliche vorschlagen, von denen sie schon immer meinten, dass sie besondere Anerkennung verdienen. Es können Engagierte aller Altersgruppen, die für ihr Engagement ausgezeichnet werden sollen, der jeweiligen Heimatgemeinde vorgeschlagen werden. Die Vorschläge können bis 16. November 2018 an die Gemeinden gerichtet werden. Die Gemeinde wählt aus den Vorschlägen die neuen Inhaber*innen der Ostallgäuer Ehrenamtskarte aus.
 
Das Formblatt für den Vorschlag und weitere Informationen sind im Internet auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenamtskarte zu finden oder direkt bei Julia Grimm in der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu (Tel. 08342 911-290 und E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de) erhältlich.

Mitteilung vom 11.10.2018

„bergaufland Ostallgäu“ bei Eröffnung des Grünen Zentrums dabei

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat bei der Eröffnung des Grünen Zentrums Kaufbeuren ihre Arbeit vorgestellt.

Am Stand wurden sowohl die Ziele als auch umgesetzte Projekte präsentiert. Zudem konnten sich die Besucher über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 informieren.
   
Am Stand des Landkreises Ostallgäu standen für Interessierte zahlreiche Informationen über das „bergaufland“, die aktuelle Lokale Entwicklungsstrategie 2014 - 2020 sowie über bereits realisierte Projekte im Ostallgäu und darüber hinaus zur Verfügung. Aus der aktuellen Förderperiode wurden insbesondere die Projekte „Dorfkerne-Dorfränder“, „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“, „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft – mit Durchwachsene Silphie“ sowie „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ und „Netzwerk Wald & Holz im Allgäu – Gemeinsam mehr Erreichen!“ vorgestellt. Aus der vergangenen Förderperiode wurde vor allem das Projekt „Fernradweg Wertach erleben“ präsentiert. Darüber hinaus stand das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu für Fragen zu LEADER 2014 - 2020 und möglichen Förder- und Beteiligungsmöglichkeiten bereit.
  
LES 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Projektideen, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können nach wie vor eingereicht werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein bis 2020 noch insgesamt über 700.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen stehen das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu beziehungsweise die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 11.10.2018

Infoveranstaltung „Berufe mit Zukunft – Tätigkeiten in Betreuung und Pflege“

Unter anderem gibt es Fachvorträge des Roten Kreuzes, der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben und der Agentur für Arbeit.

Eine kostenfreie Infoveranstaltung zum Thema  „Berufe mit Zukunft – Tätigkeiten in der Betreuung und Pflege“ bietet die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Marktoberdorf an. Die Veranstaltung am Montag, 19. November, informiert und inspiriert, um neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen. Anmeldung ist ab sofort möglich.
 
Die Infoveranstaltung bietet die Möglichkeit, sich durch Fachvorträge des Bayerischen Roten Kreuzes, der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben und der Agentur für Arbeit umfassend über verschiedene Berufe, Ausbildungs- und Einsatzmöglichkeiten in der Betreuung und Pflege zu informieren. Zudem stehen Experten*innen von der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD), der Kolping Pflegeschule und der Bildungsberatung für individuelle Fragen (wie zum Beispiel Bewerbungsverfahren, Verdienst- und Fördermöglichkeiten) zur Verfügung.
 
Die Veranstaltung findet am Montag, 19. November, von 9 bis 11 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11 in 87616 Marktoberdorf statt. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 11.10.2018

Neuer Workshop „Wofür brennen Sie?“

Der Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber den Workshop „Wofür brennen Sie?“ an. Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen:  „War das alles?“ Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden?
 
In Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, wohin ihre Aufmerksamkeit gleitet. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen.
 
Termin: Donnerstag, 15. November 2018 von 17.30 bis 21 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach II
Kosten: 37 Euro einschließlich Unterlagen und Verpflegung
 
Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung Landkreis Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 09.10.2018

Landkreis Ostallgäu veröffentlicht erstmals Grundstücksmarktbericht

Der Bericht bietet zahlreiche Informationen zum Grundstücksmarkt im Ostallgäu und ist einer der detailreichsten in ganz Bayern.

Grafik aus dem Grundstücksmarktbericht

Grafik aus dem Grundstücksmarktbericht

Erstmals hat der Gutachterausschuss des Landkreises Ostallgäu einen Grundstücksmarktbericht veröffentlicht. Das erste Fazit für das Jahr 2017 lautet: Erhöhter Geldumsatz bei gleichbleibenden Kauffallzahlen und weiterhin steigende Preise bei Wohnimmobilien. „Wir wollen mit dem Grundstücksmarktbericht vor allem die Transparenz auf dem Grundstücksmarkt fördern, denn sie ist die beste Vorbeugung gegen Spekulationen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Grundlage des Grundstücksmarktberichts sind alle beurkundeten Kaufverträge im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2017. „Knapp 2.000 Kauffälle stellen die Grundlage für die Analyse. Damit unterscheidet sich der Bericht von den meisten anderen Veröffentlichungen in den Medien – diese basieren in der Regel auf Angaben von Immobilienportalen, Banken und Versicherungen. Der Grundstücksmarktbericht hingegen betrachtet alle tatsächlichen Kauffälle im Landkreis“, sagt Thomas Reger, Leiter der Geschäftsstelle. Den Bürger*innen kann der Bericht bei der Entscheidung für oder gegen eine Immobilie oder ein Grundstück helfen oder bei der Bildung einer Meinung über den Kaufpreis. Kommunen kann der Grundstücksmarktbericht bei der Ausweisung von Baugebieten oder bei der Kaufpreisgestaltung für Neubaugebiete von Nutzen sein. Banken, Maklern und Unternehmen wiederum kann der Bericht als Grundlage für Gutachten dienen oder ihnen helfen, Investitionspotenzial oder Preisentwicklung besser einschätzen zu können.
 
Insgesamt ist die Anzahl der Kaufverträge in den vergangenen drei Jahren mit rund 2.000 Kauffällen konstant geblieben. Der Geldumsatz hingegen ist stetig gestiegen, zuletzt von 2016 auf 2017 um knapp 10 Prozent auf 397 Millionen Euro. Seit 2016 gestiegen sind die mittleren Preisniveaus (Euro pro Quadratmeter Wohnfläche) von neugebauten Eigenheimen (+4,1 Prozent) und gebrauchten freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern (+11,2 Prozent). Das Preisniveau für gebrauchte Doppelhaushälften und Reihenhäuser hingegen ist relativ stabil geblieben (+0,8 Prozent).
 
Einen großen Sprung hat der mittlere Wohnflächen-Quadratmeterpreis für eine gebrauchte typische Eigentumswohnung in Mehrfamilienhäusern gemacht: ein Plus von 20 Prozent errechnete der Gutachterausschuss hier im Mittel von 2016 auf 2017. Bei neugebauten Eigentumswohnungen beträgt der Preisanstieg 5,2 Prozent. Reger ergänzt, dass 2017 insbesondere in den Gemeinden Füssen, Pfronten, Marktoberdorf und Buchloe viele Eigentumswohnungen umgesetzt wurden. Die Entwicklungen bei unbebauten Grundstücken für den individuellen Wohnungsbau sind ähnlich – ein Anstieg der mittleren Quadratmeterpreisen im oberen Preisniveau (+13 Prozent) und im unteren Preisniveau (+5,6 Prozent). Im mittleren Segment ist das Niveau in etwa gleichgeblieben.
 
Das Dokument steht als Download für eine Gebühr von 50 Euro unter www.boris-bayern.de oder in gedruckter Form in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses zur Verfügung (Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; E-Mail: gutachterausschuss(at)lra-oal.bayern.de)
 
Die regionalen Gutachterausschüsse existieren bereits seit 1960 in Deutschland und liefern Informationen über aktuelle Entwicklungen auf dem Grundstücksmarkt. Der Gutachterausschuss ist ein unabhängiges Gremium, welches interdisziplinär mit Sachverständigen und Fachleuten besetzt ist. Er ist nicht weisungsgebunden und kann daher unabhängig handeln. Die Geschäftsstelle des Ausschusses ist im Staatlichen Bauamt am Landratsamt Ostallgäu angesiedelt.

Mitteilung vom 09.10.2018

Landtags- und Bezirkswahl im Ostallgäu: Letzte Vorbereitungen laufen

Im Büro des Stimmkreisleiters Ralf Kinkel laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die Landtags- und Bezirkswahl am 14. Oktober.

Der Stimmkreis 711 „Marktoberdorf“ umfasst 40 von 45 Gemeinden des Landkreises Ostallgäu. Die Gemeinden Germaringen und Mauerstetten sowie die Verwaltungsgemeinschaft Pforzen mit den Gemeinden Irsee, Pforzen und Rieden gehören zum Stimmkreis 708 „Kaufbeuren“.
 
Im Stimmkreis Marktoberdorf sind rund 96.000 Bürgerinnen und Bürger stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 129 Stimmbezirke und weitere 66 Briefwahlbezirke gebildet. Auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu (www.ostallgaeu.de) gibt es Informationen und weiterführende Hinweise zu den anstehenden Wahlen sowie zu den Wahlvorschlägen und Kandidaten.
 
Im Internet: Jederzeit aktuelle Ergebnisse
 
Am Wahlsonntag werden die Stimmen der Urnen- wie auch der Briefwähler ab 18 Uhr ausgezählt, die Wahldaten laufen dann zentral in der Kreiswahlleitung im Landratsamt zusammen. In Ergänzung zu der bayernweiten Presseberichterstattung wird auch das Landratsamt Ostallgäu über die ständig aktualisierten Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Stimmkreis berichten. Diese können auf der eigens für die Präsentation der Wahlergebnisse eingerichteten Seite
wahlen.ostallgaeu.de abgerufen werden. Am Montag nach den Wahlen werden die Ergebnisse jeweils auch am Informationsbildschirm im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu präsentiert.
 
Nach der Prüfung der Ergebnisse und Wahlniederschriften durch die Kreiswahlleitung wird der Stimmkreisausschuss am Mittwoch, 17. Oktober 2018, das endgültige Wahlergebnis für den Stimmkreis 711 feststellen.

Mitteilung vom 09.10.2018

Botschafter-Gipfel im Hotel „Das Weitblick“: Marke Allgäu im Mittelpunkt

Zum Botschafter-Treffen haben sich rund 80 namhafte Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben getroffen.

Landrätin Zinnecker begrüßt die Botschafter

Landrätin Zinnecker begrüßt die Botschafter

Zentrales Thema der Veranstaltung der Botschafter*innen war die Marke Allgäu. „Die Bündelung der Kräfte in der Allgäu GmbH war eine richtige und wichtige Entscheidung, denn die Marke Allgäu besitzt inzwischen eine große Strahlkraft, die der gesamten Region gut tut“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Veranstaltung.
 
Gerhard Breher, Geschäftsführer der BreFa Bauunternehmung GmbH und Mitinvestor des Hotelprojekts berichtete zunächst den Gästen anschaulich über das ehrgeizige Bauvorhaben. „Mit diesem Hotel ist ein jahrzehntelang währender Wunsch im mittleren Landkreis in Erfüllung gegangen“, sagte die Landrätin und bedankte sich ausdrücklich beim Investorenduo Manfred Rietzler und Gerhard Breher für das Vertrauen in die Region Ostallgäu.
 
„Die Zauberer aus dem Allgäu“
 
Nach der exklusiven Führung durch das Hotel erfuhren die Gäste von Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, Einblicke in Aktivitäten der Marke Allgäu. „Mit aktuell etwa 550 Markenpartnern nimmt die Qualitätsmarke deutlich Schwung auf und erfährt im deutschsprachigen Raum großartige Beachtung“, sagte Fischer. Die Ostallgäuer Markenpartner Christine Machacek (SÄBU Holzbau GmbH), Raffael Schindele (gara GmbH) und Andreas Kapp (Güscho Feinkost GmbH) berichteten den Botschaftern über ihre Beweggründe, Partner der Marke Allgäu zu geworden zu sein und wie sie das Allgäu selbst nach außen tragen. Machacek erzählte beispielsweise von der positiven Wahrnehmung des Allgäus weit über die Grenzen hinaus. Jüngst adelte sie der Oberbürgermeister einer baden-württembergischen Kommune bei der schlüsselfertigen Übergabe eines Kindergartens mit der Bezeichnung “die Zauberer aus dem Allgäu”.
 
Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk finden Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 09.10.2018

Bildungskonferenz behandelt digitale Zukunft

Über 120 Teilnehmer aus Bildungseinrichtungen, Gemeinden, Wirtschaft und Vereinen diskutieren über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (in der Mitte) beim Podiumsgespräch

Landrätin Maria Rita Zinnecker (in der Mitte) beim Podiumsgespräch

Ein volles Haus begrüßte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur dritten Bildungskonferenz der Bildungsregion Ostallgäu: „Digitalisierung ist nicht nur der Breitbandausbau und die Anschaffung von Tablets für unsere Schulen. Das Thema ist so umfassend, dass es fast alle Menschen im Ostallgäu betrifft.“
 
Einen Einblick in diese Vielfalt boten die drei Impulsreferate. Andreas Sommer, Konrektor der Grundschule Pfronten, zeigte an praktischen Beispielen, welche Vorteile digitale Geräte für die Unterrichtsgestaltung haben können. Die normale Tafel und die Handschrift werden weiterhin benötigt werden, doch die Digitalisierung bietet viele Chancen für einen individuelleren Unterricht. Robert Meggle, IT-Fachberater, stellte in seinem Vortrag fest, dass in den letzten Jahren sich die Zahl der Senioren, die täglich das Internet benutzen, verdoppelt hat und weiter wachsen wird. Für sie braucht es aber auch eine eigene Vermittlung von Medienkompetenz. Polizeihauptmeister Thomas Schorn erklärte die Arbeit von PiT „Prävention im Team“ an den Schulen. Kindern und Jugendlichen macht er bewusst, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und was sie beim Thema Sicherheit beachten müssen. Im Offenen Forum kamen die Teilnehmer mit den Referenten und untereinander ins Gespräch.
 
Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Podiumsgespräch mit Landrätin Zinnecker, Lioba Mair, Referentin zum Thema „Hate-Speech im Internet“, Prof. Dr. Dirk Jacob, Vizepräsident der Hochschule Kempten, und Matthias Brack, Geschäftsführer von Brack Wintergarten. Moderiert von Bildungskoordinator Dr. German Penzholz legten die Gesprächsteilnehmer ihre Sichtweise zu Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung dar.

 

Die Präsentation Bildungskonferenz finden Sie hier.