Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 02.09.2019

Landrätin begrüßt Auszubildende des Landratsamtes

Insgesamt traten fünf Auszubildende als Verwaltungsfachangestellten, ein Azubi als Fachinformatiker und zwei Anwärter für die Beamtenlaufbahn ihren Dienst an.

Der Ausbildungsjahrgang 2019 besteht aus (v.l.n.r.): Aurora Terzoli, Stephanie Schrägle, Yasmin Sepp, David Moser, Claudia Wißmiller, Jonathan Moser, Patrick Spanidis und Jonas Dempfle. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Ausbildungsjahrgang 2019 besteht aus (v.l.n.r.): Aurora Terzoli, Stephanie Schrägle, Yasmin Sepp, David Moser, Claudia Wißmiller, Jonathan Moser, Patrick Spanidis und Jonas Dempfle. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Zinnecker wünschte den Auszubildenden und Anwärtern einen guten Start und lobte die vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten der öffentlichen Verwaltung: „Wir im Landratsamt legen viel Wert darauf, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu fördern.“

Mitteilung vom 29.08.2019

Ausbildung zum Seniorenbegleiter: Noch Plätze frei

Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten.

Für die von Landkreis Ostallgäu und Bistum Augsburg angebotene Ausbildung zum Seniorenbegleiter sind noch Plätze frei. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt und beginnt am Freitag, 27. September 2019.
 
Die Ausbildung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung und die Erkrankungen des Alters werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mittagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.
 
Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de oder bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon 08342 911-475, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de).

Mitteilung vom 29.08.2019

„bergaufland Ostallgäu“: Erneut zusätzliche Fördermittel vom Freistaat

Die 20.000 Euro werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus der Bayerischen Alpenstrategie zur Verfügung gestellt.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ erhält nochmals eine Aufstockung des Fördermittel-Budgets für LEADER 2014 - 2020.  „Mit diesen zusätzlichen Fördermitteln können weitere Projekte unterstützt werden, die den Zielen unserer Lokalen Entwicklungsstrategie dienen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Damit stehen der LAG bis 2020 derzeit noch insgesamt über 400.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 zur Verfügung.
Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen zwischen 30 und 70 Prozent. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten.
 
Bis jetzt konnten bereits insgesamt 26 Projekte vom Entscheidungsgremium der LAG für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 befürwortet werden. Davon 16 sogenannte Einzelprojekte, also Vorhaben innerhalb der LAG, wie „Skate- und Bikepark Füssen“, „Energiezukunft Unternehmen Ostallgäu“ oder „Wiese x 16 - Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ sowie zehn sogenannte Kooperationsprojekte, also Vorhaben mit anderen LAGs, wie „Burgenregion Allgäu“, „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft – mit Durchwachsene Silphie“ oder „What´s Up?! - Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“.
 
Ich rufe alle Unternehmen, Vereine und Verbände sowie Kommunen auf, weitere innovative und modellhafte Projektideen für unsere Region einzureichen und so die Chance der noch zur Verfügung stehenden Fördermittel zu nutzen“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union (EU) und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse in sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) mitzugestalten. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 28.08.2019

FAZ-Ranking 2019: Erfolg für Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Im neuen Krankenhaus-Ranking der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) werden gleich zwei Häuser ausgezeichnet.

Sowohl das Krankenhaus Kaufbeuren als auch das in Füssen sind unter den besten 400 Kliniken in Deutschland. Unter die Lupe genommen wurden rund 2200 Krankenhäuser in ganz Deutschland. „Diese Wertung freut uns sehr, weil sie zeigt, auf welch gutem Niveau die medizinische Versorgung im Ostallgäu und in Kaufbeuren ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des KOK-Verwaltungsrats.

 

Unter den Häusern mit 300 bis 500 Betten belegt das Kaufbeurer Krankenhaus im FAZ-Ranking Platz 71. Die Klinik in Füssen landet in der Wertung der Häuser mit 50 bis 150 Betten auf dem 72. Rang. „Wir haben in den vergangenen Jahren enorm in Qualität und Ausstattung der medizinischen Versorgung investiert. Das zahlt sich nun aus“, sagt Zinnecker. Zugleich habe man es aber geschafft, das Defizit der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren deutlich zu senken. Zinnecker weiter: „Entscheidend für eine gute medizinische Versorgung ist aber vor allem das Personal, dem ich ganz herzlich für die gute Arbeit danke.“

Mitteilung vom 20.08.2019

Dösingen: Straßensperrung wegen Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 6

Wegen Bauarbeiten an einer Wasserleitung ist die Kreuzung der Kreisstraßen OAL 6 und OAL 16 in Dösingen ab Montag, 26.8., für eine Woche komplett gesperrt.

Eine großräumige Umleitungstrecke wird eingerichtet und ausgeschildert. Für den Gesamtverkehr erfolgt die Umleitung von Dösingen aus über Blonhofen, Oberostendorf, Westendorf nach Germaringen und umgekehrt. Von Linden führt sie über Mauerstetten nach Germaringen und umgekehrt.
 
Für die Behinderungen während der Bauarbeiten bitten die Gemeinde Westendorf und der Landkreis Ostallgäu alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 20.08.2019

Prominenter Besuch bei der Allgäuer Moorallianz

Bei einem Sommerbesuch hat der Moorexperte Prof. Dr. Michael Succow mehrere Moorgebiete des Naturschutzgroßprojektes besichtigt.

V. l.: Moorallianz-Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Alois Liegl (Sachgebietsleiter Naturschutz, Regierung von Schwaben), Moorexperte Prof. Dr. Michael Succow und Simone Reylaender (Allgäuer Moorallianz)

V. l.: Moorallianz-Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Alois Liegl (Sachgebietsleiter Naturschutz, Regierung von Schwaben), Moorexperte Prof. Dr. Michael Succow und Simone Reylaender (Allgäuer Moorallianz)

Bei dem Besuch wurden insbesondere die Vielfältigkeit der Allgäuer Moore sowie bislang umgesetzte Renaturierungsmaßnahmen aufgezeigt.
 
Nach nunmehr zehn Jahren Laufzeit der Allgäuer Moorallianz informierte sich der emeritierte Biologieprofessor und Moorexperte aus Greifswald dabei intensiv über den aktuellen Stand des Naturschutzgroßprojektes. Dabei standen einige naturkundlich besonders interessante Gebiete im Sulzschneider Wald und im Kempter Wald auf dem Programm, in denen bereits Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die beiden Landkreise Oberallgäu und Ostallgäu sind Träger dieses bis 2022 laufenden Vorhabens, das im Rahmen eines Bundesförderprogrammes betrieben wird. Michael Succow war seinerzeit Mitglied der Jury.
 
Succow hatte bereits im Jahr 2008, vor Projektbeginn, das Gebiet besucht. Der Moorexperte zeigte sich begeistert von der noch vorhandenen Standort- und Artenvielfalt, welche in anderen Teilen Deutschlands bereits weitgehend verschwunden ist. Ebenso hob er die Bedeutung der Moore als Kohlenstoffspeicher hervor. Daher sei es umso wichtiger, den Erhalt und den langfristigen Schutz der Moorgebiete weiter voranzutreiben. In diesem Zusammenhang würdigte Succow die bislang geleisteten Arbeiten der Allgäuer Moorallianz. Nicht zuletzt seien authentische Reste der Naturlandschaft auch für das Naturerleben des Menschen sehr bedeutsam.
 
Der bekannte und im Naturschutz überaus engagierte Ökologe Michael Succow war im Wendejahr 1990 kurze Zeit stellvertretender Minister für Umwelt der DDR-Regierung und gilt als Initiator des „Nationalparkprogrammes“ und damit der Entwicklung zukunftsweisender Schutzkonzepte auf dem Gebiet der ostdeutschen Länder kurz vor der Wiedervereinigung.
Succow ist Träger des Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“). Mit dem Preisgeld initiierte er eine Stiftung, die seinen Namen trägt. Er ist noch immer sehr engagiert im Naturschutz in Deutschland und in vielen anderen Ländern, er berät Regierungen und Verwaltungen weltweit.
 
Seine eigene Motivation, für den Moor- und Klimaschutz weltweit zu kämpfen, schöpft der 78-Jährige auch aus der Bewegung der „Fridays for Future“, die sich derzeit mit diesem Thema intensiv auseinandersetzt.

Mitteilung vom 19.08.2019

Kostenlose berufliche Beratung für Frauen

Themen der kommenden Seminare sind „Wie bewerbe ich mich?“, „450-Euro-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ und „Der Weg in die Selbstständigkeit“.

Die Servicestelle „Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle „Frau und Beruf“ unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.
 
„Wie bewerbe ich mich?“ am 23. September 2019 von 9 bis 11 Uhr: 
Von ihrer Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
 
„450-Euro-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 7. Oktober 2019 von 9 bis 11 Uhr:
An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, wird über Benachteiligungen gesprochen, werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
 
„Der Weg in die Selbstständigkeit: Von der Idee zum Konzept“ am 11. November 2019 von 9 bis 11 Uhr: Von ihrer Beraterin Sabine Kohl erhalten die Teilnehmerinnen alle wichtigen Informationen rund ums Selbstständig-Machen: Realitäts-Check, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen, Geschäftsplan und mehr.
 
Im Anschluss an alle Seminare werden kostenlose 45-minütige Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg bzw. rund ums „Selbstständig-Machen“ angeboten.
  
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstr. 10, Telefon 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de
 
Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 19.08.2019

Beschussamt lässt es krachen: 45 Ostallgäuer Böllergeräte geprüft

Die Servicestelle EhrenAmt hat als Unterstützung für Vereine und Gemeinden zum zweiten Mal einen zentralen Termin zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert.

Die Salutkanonen stehen für die Prüfung in der Kiesgrube bereit. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Die Salutkanonen stehen für die Prüfung in der Kiesgrube bereit. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Termin fand in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München in Breitenbrunn bei Mindelheim statt. Insgesamt wurden 45 Geräte von elf Ostallgäuer Vereinen und Gemeinden überprüft.
 
Die Kanonen und Böller werden von den Vereinen und Gemeinden auf Hochzeiten, Kriegergedenktagen und Beerdigungen eingesetzt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen die Geräte alle fünf Jahre überprüft werden. Dies erfolgte in den vergangenen Jahren durch eine visuelle Kontrolle und war in den Bauhöfen vor Ort möglich. Neue Vorschriften führten schon vergangenes Jahr dazu, dass die Geräte während der Prüfung scharf geschossen werden müssen. Dies ist nur in speziellen Kiesgruben möglich. Die Ehrenamtlichen müssen sich deshalb seit dem Vorjahr beim Beschussamt München melden und für die Prüfung der Geräte auch weite Wege in Kauf nehmen.
 
Unterstützung durch den Landkreis
 
Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat sich 2018 deshalb des Themas angenommen und auch in 2019 einen Termin speziell für Ostallgäuer Vereine und Gemeinden organisiert. „Die zentrale Koordinierung eines Termins für die Beschussprüfung hat sich bewährt, da ich die Vereine mit einem relativ geringen Aufwand konkret entlasten kann. Auch im nächsten Jahr wird es deshalb wieder einen Termin für das Ostallgäu geben. Diesen werden wir Anfang 2020 bekannt geben,“ sagt Grimm.
 
Geräte werden auf Herz und Nieren geprüft
 
Das Beschussamt München ließ es in der Kiesgrube bei Breitenbrunn krachen. Die 45 Salutkanonen und Böller aus dem Ostallgäu wurden hinsichtlich Material, Funktion und Sicherheit in einer technischen Prüfung getestet. Bei der Prüfung verwendet das Beschussamt eine Schrotvorlage, um den Druck bei der Zündung zu erhöhen. So auf Herz und Nieren geprüft, können die Kanonen und Böller wieder auf öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt werden.

Mitteilung vom 14.08.2019

Integreat-App für Neuzugewanderte: Digitaler Kompass für das Ostallgäu

Der erste Schritt zur Einführung der Integreat App war die erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit rund 30 Teilnehmenden im Landratsamt.

„Das Ankommen und die Orientierung an einem neuen Lebensort ist oftmals mit vielen Hürden verbunden. Der Landkreis möchte daher alle aus dem Ausland zugezogenen Personen hier vor Ort im Ostallgäu unterstützen und stellt zukünftig die Integreat App zur Verfügung“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Integreat-App stellt ganzheitliche regionale Informationen zu allen Lebensbereichen digital und kostenlos zur Verfügung. Neuzugezogene bekommen so auf einen Blick nützliche Informationen in verschiedenen Sprachen. Die App ist ab dem Zeitpunkt der Ankunft ein nützlicher Alltagsbegleiter, der Fragen rund um alle Lebensbereiche beantwortet. Mit der Frage, welche Bereiche die App abdecken soll, beschäftigte sich der Auftaktworkshop unter Leitung der beiden Projektkoordinatorinnen, der Integrationslotsin Julia Jäkel und der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Linda Hagspiel, sowie einem der Mitbegründer der App, Daniel Kehne.
  
Sowohl Neuzugewanderte als auch Betriebe unterstützen
  
In Form eines World-Cafés konnten die vielen verschiedenen Experten aus den Bereichen Bildung und Integration ihr Wissen zusammentragen und diskutieren, welche Inhalte für Neuzugewanderte relevant sind. So sagt Teilnehmer Michael Filser, Leiter der Sozialen Verwaltung des Landratsamtes: „Die verschiedenen Sichtweisen der unterschiedlichen Akteure sind für den Aufbau der App sehr gewinnbringend.“ Den Nutzen der App erkannte auch Martina Wirth von der Handwerkskammer für Schwaben: „Besonders in der Zeit des Fachkräftemangels ist die App sehr hilfreich, weil sie sowohl Neuzugewanderte als auch Betriebe unterstützen kann.“
  
Die kommenden Wochen werden für die Integrationslotsin und die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte arbeitsintensiv. Denn nun geht es darum, die beim Auftaktworkshop gesammelten Informationen zu sortieren, die Inhalte der App auszuarbeiten und schließlich den Start für den Onlineauftritt zu geben.

Mitteilung vom 09.08.2019

Neues Standortjournal mach! 3 ist da: „hidden champions“ zeigen sich

Im Fokus des Magazins stehen die drei Unternehmen Mayr Antriebstechnik aus Mauerstetten, Klinkau aus Leuterschach sowie Endress + Hauser aus Nesselwang.

Das neue mach! ist da: Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte) präsentiert es gemeinsam mit Werner Klinkau (links) und Christian Löwenmuth von der im Heft porträtierten Klinkau GmbH aus Leuterschach. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Das neue mach! ist da: Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte) präsentiert es gemeinsam mit Werner Klinkau (links) und Christian Löwenmuth von der im Heft porträtierten Klinkau GmbH aus Leuterschach. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Ganz in orange präsentiert sich das neue Standortsjournal „mach!“ des Landkreises Ostallgäu. Das große Titelthema der dritten Ausgabe des 2015 runderneuert erschienenen Wirtschaftsjournals sind die „hidden champions“, grob übersetzt die „versteckten Meister“. „Es gibt im Ostallgäu viele Unternehmen, die unterschätzt werden, aber in ihrem Segment Markt- oder Technologieführer sind. Es macht uns stolz, diese Unternehmen im Landkreis zu haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Im Fokus des Magazins stehen die drei Unternehmen Mayr Antriebstechnik aus Mauerstetten, Klinkau aus Leuterschach sowie Endress + Hauser aus Nesselwang – allesamt „hidden champions“. In ausführlichen Porträts werden die Firmen, ihre Produkte und ihre Philosophie vorgestellt. „Es ist schon beeindruckend, wie diese Unternehmen es an die Weltspitze geschafft haben – mit unglaublicher Innovationskraft, Mut und einer klaren Vision“, sagt Zinnecker. 
 
Olympiasieger Michael Greis erzählt, was er gerade so macht
 
Das 50 Seiten starke Journal bietet außerdem Einblicke in die Arbeit von Dr. Hermann Starnecker als Ostallgäu-Botschafter, ein Interview mit „Innovationsführer“ König Ludwig II. und die Rubrik „Was macht eigentlich …?“ mit Ex-Biathlet und Olympiasieger Michael Greis. Zudem werden die Bildungs- und die Handwerksregion Ostallgäu nah beleuchtet. Wie jeder Ausgabe liegt auch diesmal ein ausführliches Statistikheft mit vielen interessanten Daten und Fakten zum Ostallgäu bei.
 
Mit dem Standortjournal „mach!3“ sollen die Botschafter des Landkreises und die Vertreter aus Ostallgäuer Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in aller Welt für die Vorzüge des Wirtschaftsstandorts Ostallgäu werben. Das Heft kommt nicht auf den Markt, lesen können es trotzdem alle: Auf der Internetseite www.wirtschaft-ostallgaeu.de können alle bisherigen Ausgaben des mach! inklusive der Statistikhefte heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 01.08.2019

Vereinspauschale 2019: 243.080 Euro für 123 Ostallgäuer Sportvereine

Die Vereinspauschale dient den Ostallgäuer Sport- und Sportschützenvereinen zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben.

243.080 Euro Vereinspauschale hat das Landratsamt Ostallgäu in diesem Jahr an 123 Sportvereine im Landkreis ausbezahlt. Ob für den Einsatz ihrer Übungsleiter oder die Beschaffung von Geräten - die Vereine bestimmen selbst über die Verwendung.
 
Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Jahre 2019 zur Verfügung gestellte Förderung pro Mitgliedereinheit des jeweiligen Vereins beträgt wie im Vorjahr 0,29 Euro.

Mitteilung vom 31.07.2019

LEADER-Förderung: Zwei weitere innovative Projekte befürwortet

Die „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“ erhalten zusammen 197.000 Euro.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat in seiner jüngsten Sitzung die Projekte „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“ für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 befürwortet. Darüber hinaus wurde über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden. „Diese beiden richtungs- und zukunftsweisenden Vorhaben leisten einen wichtigen Beitrag für die Inklusion und den Qualitätstourismus für das Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Bei der neunten Sitzung wurden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums zwei weitere Projektideen für das Ostallgäu aus den Bereichen Inklusion und Tourismus vorgestellt und für eine LEADER-Förderung befürwortet. Bei den Vorhaben handelt es sich um die Einzelprojekte „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“ Diesen Projekten stehen nun rund 197.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
 
Darüber hinaus entschied das Gremium über die eingereichten Anfragen der Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen unterstützt: Klassik-für-Kinder: Jährliche Oper in 2019, Bürgerstiftung Ostallgäu; Ort des Austausches: Küchenzeile am Stockerberg, Agenda Mauerstetten; Trauercafé Lichtblick: Mobiliar, Hospiz Südliches Ostallgäu e. V.; Betreutes-Mutter-und-Kind und Mädchen-Wohnen: Mehrtägiger Ausflug in der Region, Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH; Leben Retten in Kaltental: Erste Hilfe Kurse, Freiwillige Feuerwehr Blonhofen und Sommercamp für Kinder und Jugendliche 2019, Menschen im Aufwind e. V.. Für diese Vorhaben stehen nun rund 13.200 Euro an Unterstützung zur Verfügung. „Ich freue mich sehr, dass wir im zweiten Aufruf wieder interessante Vorhaben mit einem finanziellen Beitrag unterstützen und so das Bürgerengagement im Ostallgäu stärken können“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
LEADER-Koordinator Ethelbert Babl vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten hebt die Besonderheiten des Inklusionsprojektes der Wertachtal-Werkstätten in Füssen hervor: „Diese besondere Küche ermöglicht die Begegnung von Menschen mit und ohne Handicap und vermittelt zusätzlich die Wertschätzung für regionale Lebensmittel“, sagt Babl.
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 29.07.2019

Forggensee: 100.000 Euro Unterstützung für Masterplan des Landkreises

100.000 Euro bekommt der Landkreis Ostallgäu vom Bayerischen Staat als Unterstützung seiner Zukunftspläne für den Forggensee.

Diese Nachricht von Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei, erreichte Landrätin Maria Rita Zinnecker am Montagvormittag. „Wir gehen mit unserem Masterplan Forggensee 2030 die drängenden Probleme in dieser Region an. Wir können uns nun gemeinsam aufmachen mit den Fördermitteln ein Heimatgutachten zu erstellen und daraus Projekte und Lösungen entwickeln und freuen uns, dass der Freistaat hier nun auch unterstützt“, sagt Zinnecker.
  
Die Landrätin hatte sich Mitte Juni in einem Schreiben direkt an Ministerpräsident Dr. Markus Söder gewandt und um schnelle Unterstützung für den Masterplan gebeten. Man habe die Herausforderungen bereits mehrfach auf Ministerebene geschildert und auch Zusagen für eine Förderung erhalten, schrieb Zinnecker an Söder. So war im November 2018 bei einem Termin im Wirtschaftsministerium die Unterstützung für ein (Teil-)Raumgutachten mit Schwerpunkten wie Mobilität, Digitalisierung, Wirtschaft, Bevölkerung und eventuellen Nutzungskonflikten in Aussicht gestellt worden. „Die Region um den Forggensee und vor allem die Bürgerinnen und Bürger brauchen dringend Lösungen für die derzeitigen Probleme. Nun haben wir eine konkrete Weichenstellung für den weiteren Weg erreicht“, sagt Zinnecker. Damit alle Interessen rund um den See berücksichtigt werden, wird die Gemeinde Schwangau federführend die Koordination für alle Anrainerkommunen übernehmen.
  
„Aktivitäten konstruktiv begleiten“
  
Die nun zugesagten finanziellen Mittel des Freistaates sollen nun zuvorderst in das Raumgutachten fließen, das als Grundlage für weitere Maßnahmen dient. Herrmann schrieb Zinnecker, dass er das „von Ihnen angestoßene Zukunftskonzept für den Forggensee“ begrüße und das „gemeinsame Engagement von Landkreis und Anrainergemeinden positiv“ sehe. Daher möchte er die „Aktivitäten konstruktiv begleiten“.

Mitteilung vom 29.07.2019

Moorallianz: Renaturierungsmaßnahmen im Räsenmoos abgeschlossen

In Kooperation mit der Stadt Marktoberdorf als Grundeigentümerin hat die Allgäuer Moorallianz zahlreiche Dämme in Entwässerungsgräben eingebaut.

V. l.: Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell

V. l.: Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell

Die Renaturierungsmaßnahmen im Räsenmoos bei Marktoberdorf sind abgeschlossen. Der Torfkörper ist wieder nass und kann seine Funktion als Wasser- und Kohlenstoffspeicher übernehmen. Neue Lebensräume für Libellen, Schmetterlinge, Vögel und Reptilien wurden geschaffen und sollen sich nun weiter ungestört entwickeln können.
  
Auf den ersten Blick mag das Räsenmoos den Eindruck eines intakten Moorwald-Gebietes gemacht haben. Immerhin ist es schon im Jahr 1996 als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden mit dem Ziel der ungestörten Entwicklung des Hochmoorkomplexes und der Verbesserung des Wasserhaushalts. In der Verordnung ist sogar ein Betretungsverbot für die Allgemeinheit festgeschrieben. So verwundert es nicht, dass das Gebiet in eine Art Dornröschenschlaf versunken ist und nur noch auf den verbliebenen Privatparzellen am Rand eine moderate Waldnutzung erfolgte. Der Kernbereich und größte Anteil ist im Eigentum der Stadt Marktoberdorf und wurde nun im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Allgäuer Moorallianz hydrologisch saniert.
 
Nach der Auswertung von digitalen Geländemodellen stand für das Projektteam der Moorallianz und deren Planer fest, dass dringend Handlungsbedarf bestand. Denn die alten, zum Teil oberflächlich verwachsenen Grabenstrukturen zeigten nach wie vor erhebliche Wirkung, der Torfkörper trocknete zunehmend aus, der ehemals offene Hochmoorkern wuchs über die Jahre immer dichter zu, standorttypische und auf das saure, nasse Milieu angepasste Pflanzenarten kamen in Bedrängnis. Und vor allem konnte das Moor seine Funktion als Kohlenstoffspeicher nicht mehr erfüllen.
  
Bei einer geführten Begehung konnten sich die Stadtverwaltung, Stadtratsmitglieder, Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell und die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker jüngst vom Erfolg der Maßnahmen überzeugen. Hell betonte, dass die Stadt Eigentümerin mehrerer Moore sei und sich ihrer Verantwortung für diese besonderen Naturräume – insbesondere im Hinblick auf den Klimaschutz und den Artenschutz – bewusst sei. Als Partner der Allgäuer Moorallianz könne die Stadt einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Projektes, zur Erhaltung und Entwicklung der Allgäuer Moore und ihrer außerordentlichen Artenvielfalt   beitragen, resümierte Landrätin und Moorallianz-Zweckverbandsvorsitzende Zinnecker bei der Begehung.
 

Die Teilnehmer der Führung durch das Gelände zeigten sich beeindruckt von den Baumaßnahmen, die aufgrund des wenig tragfähigen Moorbodens mit Spezialmaschinen mit breiten Kettenlaufbändern durchgeführt werden mussten. Damit diese sich überhaupt auf dem instabilen Torfkörper bewegen konnten und die enormen Materialtransporte stattfinden konnten, ohne schwerwiegende Schäden an Boden und Vegetation zu hinterlassen, wurde eigens eine Baustraße aus starken Rundholzstämmen auf einem Geotextil eingebaut und nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückgebaut.
   
Die Hauptarbeit bestand jedoch darin, in einen massiven Entwässerungsgraben 17 holzarmierte Dämme einzubauen. Der Graben wurde ehemals bis tief in den Zentralbereich des Hochmoors getrieben, um das Moor zum Torfabbau trockenzulegen. Soweit kam es glücklicherweise nie. Die negativen Folgen für den Moorwasserhaushalt konnten nun unter Einsatz bewährter technischer Methoden gestoppt werden. Die Bauwerke bestehen laut Projektleiter Dr. Ulrich Weiland aus Holzspundwänden, die zur Konservierung und zur mechanischen Stabilisierung mit Torfwällen ummantelt wurden. Hierfür wurden im Gelände Torfentnahmestellen angelegt, die sich inzwischen mit Wasser gefüllt haben und als neue Habitatstrukturen für Insekten, Reptilien und andere dienen.

Mitteilung vom 29.07.2019

Energiesparclub Ostallgäu: Vier Klassen bekommen eine Belohnung

Für ihr Engagement im Energiesparclub hat Landrätin Maria Rita Zinnecker vier Ostallgäuer Grundschulklassen ausgezeichnet und mit jeweils 100 Euro belohnt.

V. l.: Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer, Stefanie Bacher, Petra Möslang und Landrätin Maria Rita Zinnecker

V. l.: Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer, Stefanie Bacher, Petra Möslang und Landrätin Maria Rita Zinnecker

Das Preisgeld ging an die Klasse 3a der Grundschule Halblech (Klassleiterin Gabriele Stiller), an die 3b der Grundschule Obergünzburg (Klassleiterin Petra Möslang) sowie an die 3a und die 3b der Grundschule Pfronten (Klassleiterinnen Melanie Trausch und Stefanie Bacher).
 
Stellvertretend wurde die Spende in die Klassenkasse von Stefanie Bacher und Petra Möslang in Empfang genommen. „Es freut mich sehr, dass unsere Grundschulen über lange Zeit regelmäßig an unserem Energiesparclub teilnehmen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Kinder lernen spielerisch und interaktiv, wie sie Energie sparen können – so leistet der Club einen sehr wichtigen und hoffentlich langfristigen Beitrag zum Klimaschutz und der Energieeffizienz.“ Auf großes Interesse stieß das Projekt nach Aussage der Lehrkräfte auch bei den Eltern – denn die Schülerinnen und Schüler hatten den Auftrag, bei sich zu Hause mit bereitgestellten Messgeräten Energiefressern auf die Spur zu kommen.
 
Der „Energiesparclub Ostallgäu“ ist ein Umweltbildungsprojekt des Landkreises Ostallgäu, in dem die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen die Zusammenhänge von Klimawandel, Energieproduktion und Energieverbrauch vermittelt bekommen und ihnen so das Thema „Energie sparen“ nähergebracht werden soll. Die Lernmaterialien sind in allen Ostallgäuer Grundschulen vorhanden.

Mitteilung vom 24.07.2019

Brückenbauarbeiten in Eggenthal beginnen am Montag

Der Landkreis Ostallgäu startet am Montag 29. Juli, die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Lugenbachbrücke Süd in Eggenthal.

Den Brückenbau und die nötigen Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 3 übernimmt der Landkreis, den Neubau der Wasserleitung und die Anpassung des Hochwasserschutzes die Gemeinde Eggenthal.

Daher wird die Kreisstraße OAL 3 in Eggenthal über eine Behelfsstraße einspurig mit Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Baumaßnahme dauert bis voraussichtlich Mitte November 2019.

 

Für die Behinderungen während der Bauarbeiten bitten die Gemeinde Eggenthal und der Landkreis Ostallgäu alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 24.07.2019

Landkreis und Bistum bieten Ausbildung zum Seniorenbegleiter an

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Ausbildung zum Seniorenbegleiter an.

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 27. September 2019.

 

Teilnehmer erhalten ein Zertifikat

Die Ausbildung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung und die Erkrankungen des Alters werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mit-tagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.

Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html und bei der Informa-tionsveranstaltung am 12. September 2019 um 16 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf.

Anmeldung bis Montag, 2. September 2019, bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostall-gäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger@lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475)

Mitteilung vom 24.07.2019

Kursreihe für neue Vereinsvorsitzende im Oktober und November

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu unterstützt neue Vereinsvorsitzende und bietet wieder Fortbildungsmöglichkeiten an.

Diese sollen den Start in die Funktion als Vorsitzen-de/r erleichtern sollen. Die Kursreihe für neue Vereinsvorsitzende findet im Oktober und No-vember 2019 im Landratsamt Ostallgäu statt.

Die Kursreihe besteht aus drei Teilen. Zum einen erfahren die Teilnehmer die Grundlagen der Vorstandsarbeit und lernen über die ersten Schritte in der neuen Funktion. Zum anderen gehen die Seminare auf weiterführende Themen ein, wie Mitgliedergewinnung und Öffentlichkeitsarbeit. Empfehlenswert ist der Besuch von allen drei Seminaren. Diese kön-nen aber auch unabhängig voneinander besucht werden:

1)    Starthilfe für neue Vereinsvorstände mit Andreas Horber
Samstag, 26. Oktober 2019, 9 bis 16.30 Uhr
Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

2)    Mitglieder gewinnen, begeistern und halten mit Michael Blatz
Dienstag, 5. November 2019, 17 bis 20.30 Uhr
Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

3)    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Michael Blatz
Freitag, 15. November 2019, 17 bis 20.30 Uhr
Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und pro Verein können maximal zwei Vertreter teilnehmen. Anmeldungen sind bis Freitag, den 27. September 2019 unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen.html oder per E-Mail an ehrenamt@ostallgaeu.de möglich.

Mitteilung vom 24.07.2019

Abfalltonnen bis spätestens 6 Uhr bereitstellen

Während der Sommermonate hat die Müllabfuhr besonders viel zu tun. Bio- und Restmülltonnen müssen dann pünktlich bereitstehen.

Von Mai bis September kommt die Müllabfuhr oft nicht zur gewohnten Uhrzeit. Grund dafür ist, dass die braune Tonne jede Woche geleert wird – doppelt so häufig wie sonst. Für die Müllwerker bedeutet das einen früheren Arbeitsbeginn und längere Arbeitstage.

 

Bürgerinnen und Bürger müssen dann besonders darauf achten, ihre Tonnen bis spätestens sechs Uhr morgens bereitzustellen. Wem das zu früh ist, der darf seine Tonne auch schon am Vortag zum Straßenrand schieben.

Nicht geleerte Tonnen einen Tag länger stehen lassen

Durch den Mehraufwand bei der Müllabfuhr kann sich die Leerung manchmal um einen Tag verzögern. Das Landratsamt bittet hierfür um Verständnis. Alle am Abfuhrtag nicht geleerten Tonnen sollen in diesem Fall stehen gelassen werden, damit die Leerung am Folgetag ohne weitere Be-nachrichtigung nachgeholt werden kann.

Mitteilung vom 24.07.2019

Ausstellung zu Architekturpreis im Landratsamt zu sehen

Die Wanderausstellung zum 2018 verliehenen Thomas-Wechs-Preis ist noch bis Donnerstag, 8. August, im Innenhof des Landratsamtes in Marktoberdorf zu sehen.

Hans Schuller (Vorsitzender des BDA-Kreisverbands Augsburg-Schwaben) und Landrätin Maria Rita Zinnecker besichtigen gemeinsam die Ausstellung.

„Die mit dem Preis ausgezeichneten Projekte, die in der Ausstellung gezeigt werden, haben einen hohen Anspruch und bestechen durch Zeitlosigkeit und Funktionalität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Ausstellungseröffnung.

Bereits zum neunten Mal wurde der inzwischen etablierte Preis verliehen. Aus den 67 Einreichungen bestimmte eine unabhängige Jury aus Fachleuten drei Preise, drei Anerkennungen und fünf Arbeiten „der engeren Wahl“. Mit auf der sogenannten „Shortlist“ für den Preis, aber nicht unter den Ausge-zeichneten war auch das Gymnasium in Buchloe, das der Landkreis Ostallgäu baute und 2013 eröff-nete.

Thomas-Wechs-Preis wird alle drei Jahre verliehen

Der Thomas-Wechs-Preis wird alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Bayern für die Region Schwaben verliehen. Benannt ist er nach Thomas Wechs, der im 20. Jahrhundert die Region Schwaben prägte wie kaum ein anderer Architekt. Bekannt sind vor allem seine Kirchenbauten, unter anderem die Pfarrkirche Herz Jesu in Neugablonz, St. Josef in Memmingen und St. Don Bosco in Augsburg-Herrenbach. Der nach ihm benannte Preis besteht seit dem Jahr 2000. Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden.