Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 09.01.2019

Ostallgäuer Schulen nehmen Unterricht wieder auf (+++ aktualisiert am 10. Januar +++)

An allen Schulen im Landkreis Ostallgäu findet am Donnerstag , 10. Januar, wieder regulärer Unterricht statt.

Hintergrund für die Entscheidung der Koordinierungsgruppe Schulausfall unter Leitung des Staatlichen Schulamtes war die Tatsache, dass sich am Mittwoch die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angekündigten Unwetter nicht im vorhergesagten Maß eingestellt haben. Die Warnung vor Schneeverwehungen wurde aufgehoben.

 

Die Entscheidung über witterungsbedingten Unterrichtsausfall ist in der Regel schwierig und von Prognosen abhängig. Grundlage der Entscheidung der Koordinierungsgruppe sind die aktuellen Wetterberichte, der Warnlagebericht des DWD, die tatsächliche Lage in der Region, und die Einschätzung der Beförderungsunternehmen. Außerdem tauscht sich die Koordinierungsgruppe mit angrenzenden Regionen aus.

  

Sollten die Bedingungen direkt vor Ort so sein, dass der Weg in die Schule aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse zu gefährlich oder unmöglich ist, können Kinder mit Angabe des Grundes an ihrer Schule entschuldigt werden.

 

Die Koordinierungsgruppe wird die Lage im Landkreis Ostallgäu weiter beobachten. Sollten sich signifikante Änderungen ergeben, wird die Situation neu beurteilt.

Mitteilung vom 08.01.2019

Wen Do – Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren in Buchloe

Der Selbstbehauptungskurs wird anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März veranstaltet.

„Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren!“ ist das Motto eines Selbstbehauptungskurses an der Volkshochschule in Buchloe. Zu diesem lädt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages alle Frauen ab 18 Jahren ein. Der Kurs findet an zwei Samstagen, 16. und 30. März 2019, statt.
 
Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Trotz vieler Verbesserungen ist die Gleichberechtigung der Frau noch nicht überall verwirklicht. Vor allem müssen Frauen diese immer wieder in allen Lebenssituationen fordern und durchsetzen. Dafür und zur eigenen Sicherheit helfen selbstbewusste Ausstrahlung und Wehrhaftigkeit, insbesondere falls Situationen zu eskalieren drohen. Mädchen und Frauen vermitteln nach außen ein gestärktes Selbstbewusstsein, wenn sie gelernt und selbst erfahren haben: Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren! Deshalb bietet die Gleichstellungsstelle anlässlich des Weltfrauentages in Kooperation mit der Volkshochschule Buchloe einen Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren an.´

 

  • Kurstermine: An zwei Samstagen, 16. und 30. März 2019; jeweils 9 bis 15 Uhr
  • Ort: VHS Buchloe, Bahnhofstraße 60, 86807 Buchloe, Raum: 1.3, Musikraum, 1. Stock
  • Kosten: 65 Euro
  • Kursleitung: Cordula Weidner, Pädagogin, Trauma-Fachberaterin, langjährige Selbstverteidigungstrainierin für Frauen (Wen Do)
  • Anmeldung und Informationen bei:

    » Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder
    » Volkshochschule Buchloe, Kurs G500.191, Telefon: 08241 90233, E-Mail: Info(at)vhs-buchloe.de

 
Weitere Informationen: www.vhs-buchloe.de

Mitteilung vom 08.01.2019

Vereinscoaching bringt drei Vereine auf neue Wege

Das Vereinscoaching wurde zum zweiten Mal im Landkreis Ostallgäu angeboten. Bewerben konnten sich Ostallgäuer Vereine.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu hat mit Erfolg ein Coaching für Vereine angeboten. Die Zusage haben drei Vereine erhalten und sich mit Hilfe der individuellen Unterstützung den anstehenden Herausforderungen gestellt und sie auch gemeistert.
 
Aus mehreren Bewerbungen wurden drei Vereine ausgewählt: zwei Vereine aus dem Sportbereich und ein sozialer Verein. Die Vereinscoachings fanden in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und gemeinsam Lösungen erarbeitet wurden.
 
„Hilfreich, einen neutralen Experten zur Seite zu haben“
 
Der TSV Seeg e.V. hatte sich um das Vereinscoaching beworben, um die geplante Fusion mit dem TSV Hopferau-Eisenberg e.V. extern zu begleiten. Mithilfe des Coachings fand eine Aussprache mit kritischen Stimmen statt. Die Fusion verlief dann größtenteils reibungslos und hat in beiden Vereinen eine sehr hohe Zustimmung erfahren. „Für unsere Fusion war es hilfreich, einen neutralen Experten zur Seite zu haben, der uns beratend bei diesem großen Projekt unterstützen konnte. Gemeinsam mit dem Coach arbeiten wir an Leitlinien, die richtungsweisend für die Gemeinschaft und Zusammenarbeit in unserem Verein sein werden,“ sagt Thomas Kaiser, Vorsitzender des TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg e.V.
 
Der zweite Sportverein sieht das Coaching ebenfalls als hilfreiches Angebot an. Mithilfe des Coachings konnte sich der Verein neu aufstellen und wieder zur Ruhe kommen. Die Ehrenamtlichen haben nun neue Motivation für ihr Engagement gefunden. Der soziale Verein hat das Vereinscoaching als sehr gewinnbringend empfunden, denn es wurden neue Vereins- und Organisationsstrukturen auf den Weg gebracht, die ohne externe Begleitung kaum umgesetzt worden wären.

Mitteilung vom 07.01.2019

Starker Schneefall: Unterricht an zahlreichen Ostallgäuer Schulen fällt aus

Schulausfälle im Landkreis: An zahlreichen Ostallgäuer Schulen fällt am morgigen Mittwoch, 9. Januar 2019, der Unterricht aus.

Aufgrund der zu erwartenden starken Schneefälle mit Schneeverwehungen und verbreitet Glatteis hat das die Koordinierungsgruppe Schulausfall unter Leitung des Staatlichen Schulamtes beschlossen. Grundlage für die Entscheidung sind die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Schulwegsicherheit kann in Teilen des Landkreises nicht mehr gewährleistet werden. Für die anwesenden Schülerinnen und Schüler wird eine Betreuung angeboten.

 

In Kaufbeuren findet der Unterricht statt, Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Kommunen müssen daher zum Unterricht erscheinen. Über das Vorgehen an den Folgetagen entscheidet die Koordinierungsgruppe am morgigen Mittwoch.

 

Schulausfall im Ostallgäu

 

An folgenden Schulen im Landkreis Ostallgäu fällt am Mittwoch, 9. Januar 2019, der Unterricht aus:

 

Baisweil: Grundschule
Eggenthal: Grundschule
Friesenried: Grundschule, Mittelschule
Ronsberg: Grundschule
Obergünzburg: Grundschule, Mittelschule, Realschule
Aitrang: Grundschule
Ruderatshofen: Grundschule
Biessenhofen: Grundschule, Mittelschule
Bidingen: Grundschule
Marktoberdorf: Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Don-Bosco-Förderzentrum
Stötten a.A.: Grundschule
Unterthingau: Grundschule, Mittelschule
Görisiried: Grundschule
Seeg: Grundschule
Lengenwang: Grundschule
Wald: Grundschule
Eisenberg: Grundschule
Roßhaupten: Grundschule, Mittelschule
Rieden a.F.: Grundschule
Lechbruck a.S.: Grundschule
Halblech: Grundschule
Füssen: Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Sonderpädagogisches Förderzentrum
Schwangau: Grundschule, Gymnasium Hohenschwangau
Pfronten: Grundschule, Mittelschule
Nesselwang: Grundschule

Mitteilung vom 07.01.2019

Unterrichtsausfall im Landkreis Ostallgäu am 7. Januar

Aufgrund der Warnung des Deutschen Wetterdienstes fällt am Montag, 7. Januar, der Unterricht an allen öffentlichen Schulen im Landkreis Ostallgäu aus.

Der DWD warnt vor unwetterartigen, starken Schneefällen und verbreiteter Glätte im Landkreis Ostallgäu im Zeitraum vom 5. bis 7. Januar. An den Schulen wird ein Betreuungsdienst für Schülerinnen und Schüler eingerichtet, die nicht mehr rechtzeitig vom Schulausfall unterrichtet werden konnten.
 
Die einheitliche Entscheidung für alle Schulen wurde von der sogenannten „lokalen Koordinierungsgruppe Schulausfall“ getroffen, die sich aus Vertretern des Staatlichen Schulamts, der weiterführenden Schulen, sowie einem Vertreter des Landratsamts zusammen setzt. Aufgrund der Situation im Landkreis und den zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Prognosen des Deutschen Wetterdiensts von weiteren 30 bis 50 cm Neuschnee von Sonntag auf Montag wurde die Entscheidung am Sonntagnachmittag getroffen und umgehend über die zentrale Datenbank des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst an die Radiosender weitergegeben.
 
Unwetterwarnung des DWD für den Landkreis Ostallgäu
 
Amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneefall


Sa, 5. Jan, 00:00 – Mo, 7. Jan 12:00 Uhr
Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 30 cm und 50 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 80 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.

Mögliche Gefahren


ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!

 
Weitere Infos: https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/193/unterrichtsausfall-bei-unguenstigen-witterungsbedingungen.html

Mitteilung vom 07.01.2019

Freizeitaktivitäten im Winter: achtsam in die Natur

„Das Wichtigste für die Tiere im Winter ist Ruhe“, sagt Tom Hennemann, Gebietsbetreuer des Landkreises für den Ostallgäuer Alpenrand.

Nach den Schneefällen der vergangenen Tage herrschen für Outdoorbegeisterte jetzt überall ideale winterliche Bedingungen. Doch gerade diese Winterverhältnisse bedeuten für die heimische Tierwelt einen Kampf ums Überleben.
 
„Die Natur hat es so eingerichtet, dass gesunde Wildtiere einen normalen Winter durch im Sommer angefressene Energiereserven überleben. Werden Wildtiere im Winter aufgrund von Störungen aufgescheucht, verbrauchen sie zusätzlich Energie“, erklärt Hennemann. Dies könne bei mehrmaligen Störungen zum Tod dieser Tiere führen, da sie diesen Energieverlust aufgrund fehlender Nahrung nicht ausgleichen könnten. Der Wildtierspezialist Hennemann rät daher jedem Wanderer, sich in die Lage der Wildtiere zu versetzen: „Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Birkhuhn, die Lufttemperatur beträgt minus zehn Grad Celsius. Sie kuscheln in Ihrer vergleichsweise warmen Schneehöhle und werden plötzlich durch einen Schneeschuhwanderer aus eben dieser Höhle vertrieben. Nach einer anstrengenden Flugstrecke müssen Sie sich hungernd und frierend ein neues Versteck suchen.“
 
„Durch das Wohnzimmer der Tiere“

 
Wie wir Menschen bei unseren Freizeitaktivitäten im Winter die Ansprüche der Wildtiere berücksichtigen können, verrät der Gebietsbetreuer: „Bei allen Aktivitäten sollten die Freizeitsportler auf ausgewiesenen Routen oder Wegen bleiben.“ Häufig bemerken Skitourengeher oder Schneeschuhwanderer nicht, dass sie durch ihre Anwesenheit Wildtiere aufschrecken. Die Tiere flüchten meist schon lange bevor wir Menschen diese wahrnehmen. Ein weiteres Problem ist laut Hennemann der Zeitpunkt der Störung: In den Dämmerungsstunden kommen Wildtiere wie Rauhfußhühner bevorzugt aus ihren Verstecken, um Nahrung aufzunehmen. Daher sollten sich die Outdooraktivitäten nicht auf die Dämmerungs- oder Nachtzeiten ausdehnen.
 
Auch bittet Gebietsbetreuer Hennemann, mitgeführte Hunde in sensiblen Bereichen anzuleinen. Insbesondere um Wildfütterungen, im Wald und oberhalb der Waldgrenze sollte dies für jeden Hundehalter eine Selbstverständlichkeit sein. Hennemann: „Wir Menschen bewegen uns sozusagen durch das Wohnzimmer der Tiere. Je achtsamer wir dabei vorgehen, desto weniger stören wir unsere Mitgeschöpfe in der für sie schwersten Jahreszeit.“ Der Deutsche Alpenverein hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt das Projekt „Skibergsteigen umweltfreundlich“ ins Leben gerufen. Es wurden naturschonende Ski- und Schneesschuhrouten ausgewiesen, aber auch sensible Bereiche gekennzeichnet. Diese sogenannten Wald-Wild-Schongebiete bedürfen absoluter Ruhe. Auf den Wanderkarten des Deutschen Alpenvereins sind diese Ruhegebiete eingezeichnet.

Mitteilung vom 28.12.2018

Weiterer Vorstand verstärkt die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Andreas Fischer wird ab 1. März 2019 als weiterer Vorstand das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren leiten.

Andreas Fischer (Mitte), ab 1. März 2019 weiterer Vorstand des Kommunalunternehmens Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, unterzeichnet mit den Verwaltungsratsvorsitzenden Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse den Vorstandsvertrag.

Andreas Fischer (Mitte), ab 1. März 2019 weiterer Vorstand des Kommunalunternehmens Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, unterzeichnet mit den Verwaltungsratsvorsitzenden Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse den Vorstandsvertrag.

Einen Vertrag hat der 45-Jährige mit der Verwaltungsratsvorsitzenden Landrätin Maria Rita Zinnecker unterzeichnet. Mit Andreas Fischer wurde ein erfahrener Klinikfachmann gewonnen, der die notwendige Expertise mitbringt und das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in der bisherigen positiven Entwicklung weiterführt und sich den künftigen Herausforderungen, vor denen das Kommunalunternehmen stehen wird, stellt.
 
Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Leipzig hat der Diplom-Kaufmann in verschiedenen Kliniken leitende Funktionen, unter anderem als Personalleiter, Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer, übernommen. Zuletzt war Andreas Fischer als Geschäftsführer der Asklepios-Klinik Lindau tätig. Zudem bringt Fischer eine langjährige berufspraktische Erfahrung aus der Wirtschaft mit.
 
Der Verwaltungsrat hat die Einstellung in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, jetzt folgte die Vertragsunterzeichnung. Die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Landrätin Zinnecker und Oberbürgermeister Bosse, freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit.

Mitteilung vom 27.12.2018

Jugendberufsagentur Ostallgäu: Kein junger Mensch darf verlorengehen

Die Jugendberufsagentur soll jungen Menschen im Landkreis helfen, sich unabhängig von seiner Herkunft beruflich, sozial und gesellschaftlich zu integrieren.

Kooperationspartner der Jugendberufsagentur Ostallgäu v.l.: Thomas Liebner, Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu, Tanja Hiemer, Koordinatorin der Jugendberufsagentur, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Maria Amtmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen

Kooperationspartner der Jugendberufsagentur Ostallgäu v.l.: Thomas Liebner, Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu, Tanja Hiemer, Koordinatorin der Jugendberufsagentur, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Maria Amtmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen

Zwischen der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, dem Jobcenter Ostallgäu und dem Landkreis Ostallgäu wurde hierzu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Koordinatorin arbeitet am Landratsamt Ostallgäu. 
 
Obwohl die Bedingungen auf dem Ausbildungsmarkt sehr gut sind, gelingt nicht allen jungen Menschen der Übergang Schule/Beruf und die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. „Problematisch ist es vor allem, wenn junge Menschen aus sozial schwierigen Verhältnissen und mit persönlichen Problemen nicht aktiv um Hilfe bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Job nachfragen“, erklärt Maria Amtmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Die Förderung der beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten jungen Menschen ist gemeinsame Aufgabe der öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der Agentur für Arbeit und des Jobcenters und steht somit im Fokus der Gründung der Jugendberufsagentur. Diese Agentur stellt keine eigenständige Institution dar, vielmehr verpflichten sich die drei Kooperationspartner zur engeren Zusammenarbeit. „Die Kommunikation untereinander lief bisher auf hohem Niveau, nun soll die Abstimmung zu Einzelfällen und Unterstützungsangeboten noch mehr forciert und weitere wichtige Partner wie zum Beispiel die Schulen enger eingebunden werden“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker. Junge Menschen und ihre Familien erhalten bereits vielfältige Unterstützung von verschiedenen Einrichtungen und Institutionen. Gemeinsames Ziel ist daher, bedarfsgerechte und ökonomisch sinnvolle Strukturen zur Unterstützung junger Menschen aufzubauen und geplante Vorhaben abzustimmen, um Betreuungslücken zu schließen und Doppelstrukturen zu vermeiden.
   
„Wichtig ist es dabei nicht nur am Übergang von Schule in Ausbildung zu begleiten, sondern verstärkt die jungen Menschen anzusprechen und zu unterstützen, die bereits aus verschiedenen Gründen aus den Unterstützungssystemen „herausgefallen“ sind. Im Rahmen der Jugendberufsagentur sollen diese jungen Menschen wieder aufgefangen werden“, sagt Thomas Liebner, Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu. Die Kooperation hat sich durch sogenannte Fallkonferenzen in den Berufsintegrationsklassen der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu schon bewährt. Lehrer, Sozialpädagogen, Berufsberater, Mitarbeiter des Jugendamtes und Jobcenters sprechen dabei über sinnvolle Anschlussmöglichkeiten wie Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung der Schüler und Schülerinnen vor Schulabschluss. Eine Besonderheit für die Jugendberufsagentur Ostallgäu stellt eine eigens eingerichtete Koordinationsstelle dar, die über das Jobcenter Ostallgäu finanziert wird. Deren Aufgabe ist es, die Akteure der Jugendberufsagentur zu unterstützen, indem zum Beispiel Abstimmungsformate eingerichtet und gemeinsame Ziele und Handlungsfelder festgelegt werden.

Mitteilung vom 21.12.2018

Geld für Sportvereine und Denkmalpflege

Der Landkreis fördert 2018 Bauvorhaben der Sportvereine mit 98.000 Euro und die Denkmalpflege historischer Bauten mit 78.500 Euro.

„Damit unterstreichen wir die Wichtigkeit der Denkmalpflege und des Sports mit der Arbeit der Vereine“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt hat die Vergabe der Investitionszuschüsse in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Bei der Förderung denkmalpflegerischer Maßnahmen wurde neben dem Haushaltsansatz für 2018 in Höhe von 50.000 Euro zusätzlich auf übertragene Mittel aus dem Vorjahr zugegriffen. Der größte Teil der Zuschüsse verteilt sich auf folgende Projekte:
 
Sportstättenbaumaßnahmen

  • 49.400 Euro TSV Biessenhofen für den Neubau einer Sporthalle (2. Rate von insgesamt 75.000 Euro
  • 25.000 Euro SC Untrasried für den Neubau eines Sportheimes (2. Rate von insgesamt 66.500 Euro)
  • 4.300 Euro TSV Hopferau-Eisenberg zum Bau eines Gerätestadels
  • 4.000 Euro Sportschützenverein Adler Beckstetten für den Neubau einer Schießstätte (2. Rate von insgesamt 22.800 Euro)
     

Denkmalschutz und -pflege

  • 12.000 Euro Renovierung und Umbau eines ehemaligen Bauernhauses in Nesselwang
  • 10.000 Euro  Sanierung der historischen Klostermauer des Schwäbischen Bildungszentrums Irsee
  • 7.000 Euro Sanierung eines ehemaligen Bauernhauses in Lechbruck
  • 6.000 Euro  Fassadeninstandsetzung der Villa Schwalten, Rückholz, mit Erneuerung der Fenster
  • 6.000 Euro Außen- und Inneninstandsetzung der Katholischen Pfarrkirche St. Ulrich Ebersbach

 

Zudem leistet der Landkreis für den Allgäuer Skiverband 2.000 Euro als jährlichen Betriebskostenzuschuss und wird 2019 zur Erneuerung der Skisprungschanzen in Füssen-Bad Faulenbach einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro gewähren.

Mitteilung vom 20.12.2018

Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ ab sofort erhältlich

Wer den Kauf eines neuen Haushaltsgeräts plant und Wert auf Energieeffizienz legt, sollte vorher einen Blick in die nun erschienene Broschüre werfen.

Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen erhältlich. Sie kann auch im Internet unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de heruntergeladen werden.
 
Derzeit werden im Handel etwa 4500 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 1100 Waschmaschinen, 2000 Spülmaschinen, 500 Wäschetrockner und 90 Waschtrockner angeboten. Doch nur wenige sind in Wasser- und Stromverbrauch auch wirklich sparsam. Verbraucher*innen sollten aber wissen, dass die Verbrauchsunterschiede zwischen den Geräten über einen Zeitraum von 15 Jahren Hunderte Euro an Mehrkosten verursachen können. 100 Kilowattstunden jährlicher Mehrverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten kosten über die Lebensdauer beispielsweise etwa 500 Euro zusätzlich.
 
Zahlreiche konkrete Kauftipps
 
In der Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ gibt es zahlreiche konkrete Kauftipps, welche Geräte Geldbeutel und Klima schonen. Die in den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführten Modelle sparen im Laufe der Jahre wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein, als sie in der Anschaffung teurer sind.
 
Herausgegeben wird die Broschüre vom Büro Ö-quadrat GmbH aus Freiburg und ist unter anderem vom Bund der Energieverbraucher gefördert.

Mitteilung vom 20.12.2018

Ostallgäu ist „glyphosatfreier Landkreis“

Der Landkreis Ostallgäu wird auf seinen eigenen Flächen künftig auf den Einsatz von chemischen-synthetischen Unkrautbekämpfungsmitteln verzichten.

Bei der jüngsten Sitzung des Kreistages wurde ein gemeinsamer Antrag aller Kreistagsfraktionen für einen „glyphosatfreien Landkreis“ mehrheitlich angenommen.
 
Der Landkreis Ostallgäu darf sich ab sofort „glyphosatfreier Landkreis“ nennen. „Der Vorbildcharakter des Landkreises soll mit der Bezeichnung zum Ausdruck kommen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der mehrheitlich gefasste Beschluss sieht vor, dass auf den landkreiseigenen Flächen auf den Einsatz von glyphosathaltigen Spritzmitteln verzichtet wird.
 
Schon jetzt erfüllt der Landkreis den Antrag der Kreistagsfraktionen weitestgehend: Auf rund 90 Prozent der landkreiseigenen Flächen wird auf die Verwendung von Pestiziden verzichtet. Dabei handelt es sich etwa um ökologische Ausgleichs- und Ersatzflächen, Straßen, Wege und Plätze sowie Flächen im Vertragsnaturschutz. Rund ein Hektar verpachtetes Ackerland soll möglichst bald ohne glyphosathaltige Unkrautbekämpfungsmittel bewirtschaftet werden. Der Kreistag Ostallgäu untermauerte mit seinem Beschluss das Vorhaben. „Die Erfahrung zeigt, dass der bisherige Verzicht unseren Flächen nutzt“, betont Landrätin Zinnecker. Zudem sieht der Beschluss die Förderung eines ganzjährigen Blütenangebots und die Unterstützung der Tätigkeiten der Gartenfachberatung des Landkreises vor.

Mitteilung vom 20.12.2018

Moorallianz mitten in der Umsetzungsphase

Die Moorallianz hat bei der Sitzung der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe den Verlauf des Naturschutzgroßprojektes im zurückliegenden Jahr resümiert.

Bau eines Torfdamms mit Spundwand

Bau eines Torfdamms mit Spundwand

Zusammen mit den Vorsitzenden, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Landrat Anton Klotz, wurden am 12.12.2018 im Landratsamt Ostallgäu die Aktivitäten und Erfolge rund um Öffentlichkeitsarbeit und Flächenankauf beleuchtet. Einen besonderen Fokus legte Projektleiter Dr. Ulrich Weiland dieses Jahr auf die detaillierte Vorstellung der laufenden Renaturierungsmaßnahmen im Räsenmoos bei Marktoberdorf. Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden sowie Zuständige der Förderstellen von Land und Bund konnten sich bei der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe des Naturschutzgroßprojekts über den diesjährigen Projektverlauf informieren.
 
In ihrer Einführung stellte Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, fest, dass sich das Projekt nun mitten in der „heißen Phase“ der Maßnahmenumsetzung befinde. Trotz der hohen Auslastung werde jedoch immer noch ein besonderer Wert auf die Kommunikation der Projekthintergründe rund um Natur- und Klimaschutz gelegt. Zinnecker erinnerte an einige Veranstaltungen im Jahr 2018, etwa an Exkursionen mit den Kreisgremien der Landkreise Ost- und Oberallgäu oder die Abschlussveranstaltung eines Renaturierungsprojekts im Blauseemoos bei Oy-Mittelberg mit dem damaligen Umweltminister Marcel Huber. Dieses Projekt wurde federführend vom Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e.V. mit einer Finanzierung über Landesfördermittel umgesetzt. Auch ein Landschaftspflegetag wurde im Herbst dieses Jahres gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Ostallgäu e.V. durchgeführt, sodass Zinnecker, wie auch Projektleiter Dr. Ulrich Weiland in seinem späteren Vortrag, nochmals hervorhoben, welche besondere Bedeutung diese enge Zusammenarbeit mit den Landschaftspflegeverbänden für den Projekterfolg habe.
 
Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der bisherigen Geschäftsführerin des Zweckverbands, Ulrike Wörz. Die Landräte Klotz und Zinnecker bedankten sich bei Wörz sehr für ihr besonderes Engagement, das sich von der erfolgreichen Bewerbung für die Bundesförderung über die anspruchsvolle Gründung eines Zweckverbands bis hin zur jetzigen Phase der Projektumsetzung zog. Wörz‘ Nachfolger wird Andreas Zasche, der sie nach ihrem Wechsel in die Kreisrechnungsprüfung auch in ihrer bisherigen Funktion als Sachgebietsleitung der Unteren Naturschutzbehörde Ostallgäu beerbt.
 
Projektleiter Dr. Ulrich Weiland stellte in seinem darauf folgenden Vortrag zunächst wie üblich die Ausgaben des Naturschutzgroßprojektes, die Situation beim Flächenankauf und einige kleinere und größere Maßnahmen vor. Das Hauptaugenmerk legte Weiland dieses Jahr auf die Vorstellung einer Quellmoor-Renaturierung in Oy-Mittelberg und den detaillierten Bericht über die aktuell laufende Renaturierungsmaßnahme im Räsenmoos bei Geisenried (Marktoberdorf). Mit einer Reihe von Grabenverfüllungen und Holz-armierten Torfdämmen habe man hier vor kurzem damit begonnen, die hydrologischen Defizite dieses naturschutzfachlich überregional bedeutsamen Moores zu beheben. Die Baustelle werde im kommenden Jahr abgeschlossen, so Weiland. Die nächsten großen Renaturierungsmaßnahmen seien jedoch bereits in Planung und sollen 2019 in Angriff genommen werden.

Mitteilung vom 14.12.2018

Schulpartnerschaft: Landkreis und Realschule vereinbaren Zusammenarbeit

Ziel der langfristig angelegten Zusammenarbeit ist es, den Blick der Schüler*innen für die Arbeitswelt zu schärfen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Werner Epp, Schulleiter der Realschule Marktoberdorf, zeigen im Beisein der zehnten Klasse der Realschule Marktoberdorf die Urkunden der geschlossenen Schulpartnerschaft. Zweite Reihe: Anja Heusel (IHK Schwaben) und Florian Klemm (stellvertretender Schulleiter).

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Werner Epp, Schulleiter der Realschule Marktoberdorf, zeigen im Beisein der zehnten Klasse der Realschule Marktoberdorf die Urkunden der geschlossenen Schulpartnerschaft. Zweite Reihe: Anja Heusel (IHK Schwaben) und Florian Klemm (stellvertretender Schulleiter).

Der Landkreis Ostallgäu hat mit der Realschule Marktoberdorf eine Schulpartnerschaft geschlossen. Die Schüler*innen können mit den Angeboten des Landkreises wichtige Praxiserfahrungen sammeln und erleben. „Die Partnerschaft beruht auf Gegenseitigkeit, sodass für die Realschule und den Landkreis ein großer Mehrwert geboten ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der Kreistagssitzung wurde von der IHK Schwaben, die als Schirmherr der Partnerschaft fungiert, die Urkunde für die Schulpartnerschaft unterzeichnet. Im Beisein der zehnten Klasse der Realschule Marktoberdorf übergab Anja Heusel (IHK Schwaben) die Urkunde an Landrätin Zinnecker und Schulleiter Werner Epp. Es ist die 275. Schulpartnerschaft, die in Schwaben geschlossen wurde und die erste mit einem Landkreis.
 
Mit der Schulpartnerschaft erhalten die Schüler*innen spannende Einblicke in die Kreispolitik und die Tätigkeiten des Landratsamtes. Der Landkreis und die Realschule Marktoberdorf vereinbarten dazu eine Vielzahl von Maßnahmen. „Durch die Schulpartnerschaft trägt der Landkreis Ostallgäu zu einem praxisnahen Unterricht bei“, sagt Landrätin Zinnecker. Die zehnten Klassen der Realschule besuchen Sitzungen des Kreisausschusses und des Kreistags. Dadurch vermittelt der Landkreis ergänzend zum Sozialkunde-Unterricht politisches Wissen. Der Startschuss fiel bereits bei der jüngsten Kreistagssitzung. Bei dem Projekt „abfallarmes Frühstück“ wird in den siebten Klassen der bei einem Einkauf entstandene Müll begutachtet und die Thematik eines abfallarmen Frühstücks mit Mitarbeitern der Kommunalen Abfallwirtschaft herausgearbeitet. Das Moor und den Lebensraum des Bibers erforschen die Schüler*innen der sechsten Jahrgangsstufe im Mai 2019 am Elbsee. „Die Schülerinnen und Schüler erhalten frühzeitig realistische Einblicke in die Arbeitswelt. Der Landkreis ergänzt die bestehenden Partnerschaften mit den produzierenden Unternehmen optimal“, sagt Werner Epp, Schulleiter der Realschule Marktoberdorf.
 
„Die Partnerschaft intensiviert die bisher schon bestehende sehr gute und enge Beziehung“, sagt Landrätin Zinnecker und ergänzt: „Die Ausbildung junger Menschen liegt uns am Herzen. Für uns als attraktiver Arbeitgeber ist es wichtig, junge Bewerber mit dem Landratsamt frühzeitig bekannt zu machen.“ Das Landratsamt bietet jährlich fünf Ausbildungsplätze als Verwaltungsfachangestellte*r und einen als Fachinformatiker*in an. Zudem stehen Plätze für Beamten-Anwärter der zweiten und dritten Qualifikationsebene zur Verfügung.

Mitteilung vom 12.12.2018

Adventszeit im Seniorenheim Buchloe eingeläutet

Mit einem kleinen Adventsmarkt und einem stimmungsvollen Nachmittag haben sich die Bewohner*innen des Seniorenheimes Buchloe auf den Advent eingestimmt.

Im dekorierten Speisesaal eröffnete Pflegedienstleitung Birgit König den Nachmittag.

Im dekorierten Speisesaal eröffnete Pflegedienstleitung Birgit König den Nachmittag.

Die Bastelgruppe des Seniorenheimes unter der Leitung von Marion Tomschik hat schon Monate vorher mit den Arbeiten begonnen. Es wurde Marmelade eingekocht, Socken gestrickt, Plätzchen gebacken, Holz geschliffen und bemalt, um liebevoll gefertigte Basteleien am Adventsmarkt anzubieten. Mit frischen Apfelküchle, Glühwein und heißer Schokolade wurden alle Besucher kulinarisch verwöhnt und von den Engeln mit einer kleinen Überraschung bedacht.

Mitteilung vom 11.12.2018

Sammelstellen für Gartenabfälle machen Winterpause

Wer auch im Winter kleine Mengen Gartenabfälle entsorgen möchte, kann das in Germaringen, Füssen, Marktoberdorf oder Oberostendorf tun.

Endspurt für die Entsorgung von Grüngut: Die zentralen Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe, Friesenried, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten haben am Samstag, 15. Dezember, zum letzten Mal in diesem Jahr geöffnet. Gleichzeitig endet die Grüngutannahme an den meisten Wertstoffhöfen.
 
Bürgerinnen und Bürger, die während der Wintermonate Gartenabfälle wie Laub, Zweige und kleine Äste entsorgen möchten, können sich an die Sammelstellen bei der Futtertrocknung in Germaringen-Ketterschwang und an der Füssener Kompostieranlage wenden. Auch die Wertstoffhöfe in Marktoberdorf und Oberostendorf nehmen bis zu einem Viertel Kubikmeter Grüngut entgegen. Zwischen Weihnachten und Mariä Lichtmess (2. Februar) werden an allen Wertstoffhöfen, die über die Sommermonate mit Grüngutcontainern ausgestattet sind, ausrangierte Christbäume gesammelt.

Mitteilung vom 11.12.2018

Das Ostallgäu am 13.12. im Bayerischen Fernsehen

Im Rahmen der Sendung "Winter in Schwaben" zeigt das Bayerische Fernsehen am Donnerstag, 13. Dezember um 15.30 Uhr, Geschichten aus dem Ostallgäu.

Die winterliche Ostallgäuer Landschaft ist Thema bei "Winter in Schwaben" des Bayerischen Fernsehens. Bild: Bayerischer Rundfunk

Die winterliche Ostallgäuer Landschaft ist Thema bei "Winter in Schwaben" des Bayerischen Fernsehens. Bild: Bayerischer Rundfunk

Zum einen werden der ERC Lechbruck in Vergangenheit und Gegenwart, zum anderen die sehr schönen winterlichen Landschaften rund um Schloss Neuschwanstein sowie vom Forggensee gezeigt.

 

Weitere Geschichten im Film spielen in den Nachbarlandkreisen. Im Landkreis Oberallgäu ist das Bayerische Fernsehen zu Gast beim Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein Oberstdorf und zeigt schöne Impressionen aus verschiedenen Stellen im Landkreis. Außerdem werden aus dem Landkreis Unterallgäu die Kirche Maria Schnee bei Nassenbeuren sowie aus dem Landkreis Augsburg die Augsburger Domsingknaben vorgestellt.

Mitteilung vom 07.12.2018

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren setzen positiven Trend fort

Bereits im Jahr 2021 wird der Klinikverbund nach jetzigem Stand ein positives Jahresergebnis einfahren.

„Wir sind auf einem wirklich guten Weg. Während die schwarzen Zahlen bald erreicht sind, investieren wir weiter fleißig in die Zukunft des Unternehmens und damit in die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Maria Rita Zinnecker, Verwaltungsratsvorsitzende des Kommunalunternehmens. Das sei auch Verdienst von Klinikvorstand Ute Sperling, so Zinnecker weiter. Weiterhin große Herausforderungen für Krankenhäuser insbesondere im ländlichen Raum sieht Zinnecker dagegen in den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.
 
Der Jahresfehlbetrag für das Jahr 2019 beträgt noch 1.614.514 Euro, davon trägt der Landkreis Ostallgäu 50 Prozent, also 807.257 Euro. Die Stadt Kaufbeuren übernimmt die andere Hälfte. Bereits im Jahr 2021 soll das Kommunalunternehmen ein leicht positives Jahresergebnis im Klinikverbund erreichen. „Gleichzeitig wird auch im Jahr 2019 kräftig und sinnvoll in den Gesundheitsstandort Ostallgäu-Kaufbeuren investiert“, sagt Zinnecker und nennt als Beispiele den Neubau einer Intensiv-Abteilung am Krankenhaus Buchloe mit Gesamtkosten von rund 3,6 Millionen Euro und den Neubau des Bettenhauses am Standort Füssen für rund 17 Millionen Euro (davon rund 5,42 Millionen Euro in 2019). Zusätzlich sollen rund 1,8 Millionen Euro in Brandschutzertüchtigungen fließen. Am Standort Kaufbeuren wird vor allem in die Medizin- und Gerätetechnik investiert. „So werden wir rund eine Million Euro in die Erneuerung der Endoskopieaufbereitung stecken und für die Neuanschaffung eines Kernspintomographen und eines Herzkatheterlabors rund 1,2 Millionen Euro ausgeben“, sagt Ute Sperling.
 
Pflege im Fokus
 
Ein besonderer Fokus wird neben der medizinischen Arbeit im ärztlichen Bereich auf die Pflege gelegt. Im Jahr 2019 sind rund 25 zusätzliche Vollzeitstellen beim Pflegepersonal vorgesehen. Damit werden die Anforderungen des Pflegepersonal-Stärkung-Gesetzes erfüllt. Vor allem die eigene Ausbildung von Pflegekräften wird künftig stärker in den Fokus gestellt. Zinnecker: „Mit der Gründung der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Buchloe in diesem Jahr haben wir hier ein wichtiges Zeichen gegen den Fachkräftemangel in der Pflege gesetzt, indem wir unsere Leute nun selbst ausbilden.“

Mitteilung vom 07.12.2018

Fahrplanwechsel bei Bussen und Zügen im Ostallgäu

Auf den Bus- und Zug-Linien im Ostallgäu und Kaufbeuren gilt ab Sonntag, 9. Dezember 2018, ein neuer Fahrplan.

Die neuen Fahrplanhefte sind bei den Verkehrsunternehmern und beim ServiceZentrum am Plärrer in Kaufbeuren erhältlich. Bürgerinnen und Bürger finden die neuen Fahrpläne auch auf der Internetseite des Landkreises www.ostallgaeu.de/oepnv und unter www.bahn.de. Neben den Abfahrzeiten ändert sich auf manchen Verbindungen auch der Streckenverlauf.

Mitteilung vom 06.12.2018

Welt-Aids-Tag 2018: Landratsamt veranstaltet Jugendfilmtage

225 Schüler*innen schauten die Filme „Themba“ und „Corinnes Geheimnis“. Anschließend gab es aufklärende Nachgespräche und Diskussionen.

Die Jugendfilmtage anlässlich des Welt-Aids-Tages fanden in der Filmburg Marktoberdorf statt.

Die Jugendfilmtage anlässlich des Welt-Aids-Tages fanden in der Filmburg Marktoberdorf statt.

Anlässlich des diesjährigen Welt-Aids-Tages hat das Landratsamt Ostallgäu zusammen mit der Filmburg Marktoberdorf Jugendfilmtage zum Thema HIV/Aids veranstaltet. 225 Schüler*innen achter und neunter Jahrgangsstufen aus Marktoberdorf und Biessenhofen waren dabei.
 
Gezeigt wurden die Filme „Themba“ und „Corinnes Geheimnis“, in welchen der oft schwierige Alltag und die Probleme von infizierten Jugendlichen erzählt werden. Im Anschluss an die Filmvorführungen standen Dr. Gisele Borelli-Montigny und Sozialpädagogen des Gesundheitsamtes für Nachgespräche und Diskussionsrunden zur Verfügung. Dabei wurde beispielsweise auf Ansteckungswege, Schutzmöglichkeiten und Risikosituationen eingegangen. Die Fachleute machten auch darauf aufmerksam, wie schwierig ein Leben mit HIV ist und wie wichtig daher Solidarität und Toleranz für HIV-infizierte Menschen sind. Dr. Borelli-Montigny stellte klar, dass HIV/Aids immer noch nicht heilbar ist, obwohl die Behandlungsmöglichkeiten sich in den vergangenen Jahren wesentlich verbessert haben.
 
Erhöhte Testbereitschaft
 
2017 lebten laut Schätzungen des Robert-Koch-Institutes mehr als 11.700 HIV-infizierte Menschen in Bayern. Die Zahl der Neuinfizierten belief sich auf 340. Im Vergleich zum Jahr zuvor sind die Neuinfektionen leicht rückläufig, was auf Präventionskampagnen, erhöhte Testbereitschaft und effektive frühere Behandlung von Infizierten zurückzuführen ist.
 
Am Landratsamt Ostallgäu besteht im Gesundheitsamt das ganze Jahr die Möglichkeit, sich kostenfrei und anonym auf HIV und auch einige weitere sexuell übertragbare Krankheiten testen zu lassen.  Außerdem bietet das Gesundheitsamt dazu Informationsmaterialien sowie eine ausführliche Beratung an. Terminvergabe ist unter Telefon 08342 911-623 möglich.

Mitteilung vom 06.12.2018

Elektromobilität interaktiv im Landratsamt erleben

Die Wanderausstellung „Elektromobilität Bayern“ vermittelt das Thema im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu greifbar und verständlich.

Landrätin Maria Rita Zinnecker zeigt der Auszubildenden Theresa Eibel das Innere einer Ladesäule, die ein Modul von sieben interaktiven Ausstellungs-Exponaten ist.

Landrätin Maria Rita Zinnecker zeigt der Auszubildenden Theresa Eibel das Innere einer Ladesäule, die ein Modul von sieben interaktiven Ausstellungs-Exponaten ist.

Die Ausstellung informiert rund um die Themen elektrisches Fahren und Fahrzeugtechnik und beantwortet Fragen zur Ladetechnik und -infrastruktur. Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnete mit den Mitgliedern des Kreisausschusses die Ausstellung und sagte: „Wir verdeutlichen, dass Elektromobilität im Alltag sehr gut funktioniert.“
 
Die Wanderausstellung von „Bayern innovativ“ zeigt sehr anschaulich, wie E-Mobilität funktioniert. In sieben interaktiven Modulen werden beispielsweise der Zusammenhang zwischen Elektromobilität und Klimaschutz oder verschiedene Antriebskonzepte genau erklärt. Besucher erfahren, seit wann Autos elektrisch fahren, wie eine Ladesäule funktioniert und können einen Blick in das Innere einer Ladestation werfen. Die Exponate informieren und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.
 
Die Ausstellung soll zudem helfen, Berührungsängste gegenüber der Elektromobilität abzubauen. „Wir machen viel, um die Hemmschwelle zu senken und zeigen, dass Elektromobilität absolut alltagstauglich ist“, sagt Landrätin Zinnecker und ergänzt: „Gut gemachte E-Mobilität ist ein entscheidender Baustein der Mobilität der Zukunft.“
 
In mehr als 65 Orten war die Ausstellung bereits zu Gast. Bis 30. Dezember 2018 können sich Interessierte kostenlos, während den Öffnungszeiten des Landratsamtes, über Elektromobilität informieren.