Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 14.01.2019

Wieder regulärer Unterricht ab Dienstag, 15. Januar, an Ostallgäuer Schulen

Die Ostallgäuer Schulen nehmen ab Dienstag, 15. Januar, wieder den Unterricht auf.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall entschieden, da die Schulwegsicherheit wieder gewährleistet werden kann. Auch in der Stadt Kaufbeuren findet ab Dienstag wieder regulärer Unterricht statt.

Mitteilung vom 13.01.2019

Starker Schneefall: Unterricht an den Ostallgäuer und Kaufbeurer Schulen fällt aus

Aufgrund des in höheren Lagen zu erwartenden starken Schneefalls fällt am Montag, 14. Januar, an allen Ostallgäuer Schulen der Unterricht aus.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall auf Grundlage der amtlichen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) beschlossen. Das am Sonntag vorübergehend einsetzende Tauwetter erhöht die Gefahr von Schneebruch und Dachlawinen, da sich das Gewicht des Schnees massiv erhöht. Sollten die starken Schneefälle, wie vorhergesagt wieder einsetzen, warnt der DWD zudem vor Sturmböen und Schneeverwehungen. Die Schulwegsicherheit kann daher in Teilen des Landkreises nicht mehr gewährleistet werden. Der Unterrichtsausfall gilt auch für die Schulen in der Stadt Kaufbeuren.

 
An allen Schulen ist eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler sichergestellt.

Mitteilung vom 11.01.2019

Informationen zum Schneeräumen auf Dächern

Für den Schutz eines Gebäudes vor der Last des Schnees ist der Eigentümer verantwortlich. Fachfirmen können helfen - im Notfall auch die Feuerwehr.

Das Landratsamt Ostallgäu weist darauf hin, dass grundsätzlich der Eigentümer oder der Verkehrssicherungspflichtige für die Räumung von Schneelasten auf Dächern zum Schutz vor Einstürzen des Daches oder vor Dachlawinen verantwortlich ist. Zur Feststellung der tatsächlichen Belastung beziehungsweise der Beurteilung der tatsächlichen Gefahr verweist das Landratsamt auf Fachfirmen oder -personen wie Statiker, Zimmerer, Dachdecker oder Baufirmen.
 
Wenn danach eine akute Gefahr für Menschen und Tiere besteht oder hohe Sachschäden nicht auszuschließen sind, muss in eigener Verantwortung das Dach rechtzeitig geräumt werden. Hierfür sind Fachfirmen zu beauftragen.
 
Bei akuter Gefährdung und im Notfall können die Feuerwehren Hilfe leisten. Diese Hilfe ist klar von Vorsorgemaßnahmen abzugrenzen.

  

Weitere Informationen finden Sie auf einem Merkblatt des Bayerischen Innenministeriums.

Mitteilung vom 11.01.2019

Büchertausch an Wertstoffhöfen weiterhin möglich

Statt Tische stellt der Landkreis nun Regale für den Büchertausch zur Verfügung. Die brauchen weniger Platz, was die Sicherheit verbessert.

Symbolbild: LubosHouska / Pixabay

Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Niemand möchte diesen Tausch verhindern oder sieht Bücher lieber im Abfall statt in Gebrauch. Der Landkreis ist jedoch für die Sicherheit auf den Wertstoffhöfen verantwortlich und möchte nicht, dass Bürger zu Schaden kommen. Wir haben nun mit den Regalen eine wirklich gute Lösung gefunden.“
 
Die Büchertische hatten sich in den vergangenen Jahren zunehmend verselbstständigt und wurden bisher lediglich geduldet. Im Laufe der Zeit wurde der Andrang an den Büchertischen größer und größer, der Platz an den Wertstoffhöfen jedoch nicht. Da der Zuspruch für die Büchertische sicherheitstechnisch und organisatorisch kaum noch zu bewältigen war, entfernte der vom Landkreis beauftragte Betreiber die Tische in Füssen, Buchloe, Obergünzburg und Marktoberdorf vorläufig. „Für den Betreiber unserer Wertstoffhöfe werden Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Verkehrssicherheit immer wichtiger und müssen auch umgesetzt werden, um die Sicherheit von Mitarbeitern und Bürgern zu gewährleisten“, erklärt Zinnecker.
 
„Sicherheit der Wertstoffhofbesucher bestmöglich gewährleistet“
 
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern zeigten sich jedoch verärgert über die Abschaffung der Büchertische. Daher hat Landrätin Zinnecker nun entschieden, an den Wertstoffhöfen Marktoberdorf, Füssen, Buchloe und Obergünzburg Regale für gebrauchte Bücher aufzustellen. „Die Regale nehmen wesentlich weniger Platz in Anspruch“, sagt Zinnecker. Die Standorte der Regale werden so gewählt, dass die Sicherheit der Wertstoffhofbesucher bestmöglich gewährleistet ist. Damit ist der reibungslose und sichere Betrieb der Wertstoffhöfe gewährleistet und es wird dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, interessante Bücher auszutauschen, entsprochen.

Mitteilung vom 10.01.2019

Kreisstraße OAL 5 bei Obergünzburg und Staatsstraße 2014 bei Osterzell-Stocken gesperrt

Die beiden Straßen sind aufgrund der winterlichen Verhältnisse aktuell komplett für den Verkehr gesperrt.

Der Landkreis hat sich entschieden, die Straße von Obergünzburg nach Berg wegen Schneebruchgefahr zu sperren. Außerdem beschloss die Straßenmeisterei Peiting nach einer Gefahrenabwägung, die Staatsstraße 2014 (Sachsenrieder Forst) zwischen Osterzell-Stocken und Sachsenried zu sperren. Hier besteht Gefahr durch unter der Schneelast umstürzende Bäume. Die Sperrungen gelten bis auf Weiteres.

Mitteilung vom 10.01.2019

Freitag: Unterricht an allen Schulen im Ostallgäu und in Kaufbeuren fällt aus

Aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse fällt am Freitag, 11. Januar, an allen Ostallgäuer und Kaufbeurer Schulen der Unterricht aus.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall am Donnerstag beschlossen. Grundlage für die Entscheidung sind die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Schulwegsicherheit im Landkreis kann nicht mehr gewährleistet werden. Für die anwesenden Schülerinnen und Schüler wird eine Betreuung angeboten.

 

Auch an allen Kaufbeurer Schulen fällt der Unterricht aus. Über das Vorgehen in der kommenden Woche entscheidet die Koordinierungsgruppe am Wochenende.

Mitteilung vom 10.01.2019

Das Allgäu vereint Umweltbildung und Tourismus Umweltbildung und naturnaher Tourismus – ein neues LEADER-Projekt

Als Beitrag für einen naturnahen und ökologischen Tourismus im Allgäu soll das Projekt bestehende Angebote vernetzen und weiterentwickeln.

V. l. n. r.: Christof Endreß, Dr. Sabine Weizenegger, LAG Regionalentwicklung Oberallgäu; Ethelbert Babl, LEADERKoordinator; Anton Klotz, Landrat Oberallgäu und Aufsichtsratsvorsitzender Allgäu GmbH; Dr. Alois Kling, Leiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten; Andreas Güthler, Leiter Naturerlebniszentrum Allgäu; Bernhard Joachim, Geschäftsführer Allgäu GmbH. Bildquelle: Allgäu GmbH

V. l. n. r.: Christof Endreß, Dr. Sabine Weizenegger, LAG Regionalentwicklung Oberallgäu; Ethelbert Babl, LEADERKoordinator; Anton Klotz, Landrat Oberallgäu und Aufsichtsratsvorsitzender Allgäu GmbH; Dr. Alois Kling, Leiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten; Andreas Güthler, Leiter Naturerlebniszentrum Allgäu; Bernhard Joachim, Geschäftsführer Allgäu GmbH. Bildquelle: Allgäu GmbH

Gäste schätzen die unberührte Natur der Allgäuer Alpen und erleben vor Ort einen nachhaltigen Tourismus. Die Allgäuer Landschaft bietet für diesen Trend beste Voraussetzungen, denn neben der intakten Natur verfügt sie über eine Vielzahl von unterschiedlichen Umweltbildungsangeboten. Ein neues Förderprojekt „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ soll nun alle bestehenden Angebote vernetzen und sie weiterentwickeln. Den Förderbescheid für das Projekt mit einem Volumen von 190.000 Euro und einer Laufzeit von drei Jahren übergab der Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, Dr. Alois Kling an den Ideengeber und Projektpartner NEZ (Naturerlebniszentrum Allgäu) und die Projektträgerin Allgäu GmbH. „Erstmals erarbeiten Vertreter von Naturschutzverbänden, Tourismusorganisationen und Umweltstationen im Allgäu ein gemeinsames, touristisches Umweltbildungskonzept. Das bei LEADER geforderte Bottom-up-Prinzip wird damit mustergültig erfüllt“, betonte Kling. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Tourismusakteuren sollen die Potenziale der Umweltbildungsangebote als Beitrag für einen naturnahen und ökologischen Tourismus im Allgäu gefördert werden, ohne ökologisch sensible Bereiche zu belasten.
   
Vernetzen, vertiefen, verankern  Das Projekt ist in sechs Module aufgebaut: Das Netzwerk Umweltbildung Allgäu, die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Umweltbildung, die Weiterbildung, die naturnahen Gruppenangebote, die Förderung umweltfreundlicher Mobilität im Tourismusbereich und das Modul Marketing. Sie alle enthalten verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise Fachtagungen und die Optimierung von umweltfreundlicher Mobilität. Landrat Anton Klotz, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH, betonte bei der Förderbescheidübergabe, dass das Projekt Konzepte zur Besucherlenkung und zur Sicherstellung eines verträglichen Miteinanders von Mensch, Tier, Natur und Alpwirtschaft beinhalten müsse: „Der sensible Umgang mit den Bedürfnissen von Mensch und Natur muss in Zukunft erste Priorität haben“. LEADER-Koordinator Ethelbert Babl ergänzte, dass jetzt der Zeitpunkt ideal sei: Ganz Bayern blicke nach der langen Diskussion ums Riedbergerhorn auf das Allgäu. Mit diesem Projekt könne man eine Vorbildregion für naturnahen Tourismus im ganzen Alpenraum werden. Dem Projekt geht eine lange Entwicklungszeit voraus, wie Bürgermeister Christof Endreß, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe  Regionalentwicklung Oberallgäu berichtete. Der Allgäuer Ideenwettbewerb aus dem Jahre 2006 beinhaltete bereits die Vernetzung dezentraler Angebote. Das Ergebnis ist das AlpSeeHaus in Immenstadt mit dem  NEZ, ebenfalls ein LEADER-Projekt. Mit dem Förderprojekt werden nun in den nächsten drei Jahren alle Umweltbildungsangebote der vier Allgäuer Landkreise vernetzt. So wird nicht nur eine zentrale Anlaufstelle für Gäste und Einheimische geschaffen, sondern auch der Erfahrungsaustausch gefördert. Das enge Netzwerk ermöglicht es, auf die Kompetenz der jeweiligen Anbieter zurückzugreifen. Umweltbildung und naturnaher Tourismus erfahren so eine enge Verzahnung. Das Projekt soll auch nach Ablauf der Förderperiode weitergeführt werden. Dank LEADER fließt ein Zuschuss von 107.800 Euro in das Projekt, zusätzliche Mittel bringen die Landkreise und kreisfreien Städte auf.

Mitteilung vom 10.01.2019

Schnee und Eis behindern Müllabfuhr

Große Schneemengen und glatte Straßen erschweren die Leerung der Abfalltonnen im Landkreis Ostallgäu.

Das Landratsamt bittet die Bevölkerung um Verständnis und Unterstützung. Insbesondere wenn Abfalltonnen tief eingeschneit sind oder von Schneepflügen eingeschoben wurden, können sie nicht geleert werden. Kommunale Abfallwirtschaft und Abfuhrunternehmen bitten die Bevölkerung um Verständnis und geben Tipps, wie sie die Abholung ihrer Abfälle unterstützen können. Wichtigste Maßnahmen sind, zwischen Tonne und Fahrbahn eine kleine Gasse freizuschaufeln und den Schnee vom Tonnendeckel zu kehren.
 
Damit Abfalltonnen nicht einfrieren, sollten sie möglichst in einem Schuppen oder einer Garage aufbewahrt und erst Tag der Leerung zur Abholung bereitgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger, deren Restmüll nicht abgeholt werden konnte, bekommen auf Anfrage bei ihrer Gemeindeverwaltung oder beim Landratsamt einen Restmüllsack übersandt. Hierin können sie ihre Restabfälle bis zum nächsten Leerungstermin sammeln und zur Abholung neben die schwarze Tonne stellen. Organische Abfälle dürfen beim nächsten Leerungstermin in einem Karton auf der Biotonne bereitgestellt werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft ist unter den Nummern 08342 911-468 und -384 erreichbar.

Mitteilung vom 09.01.2019

Ostallgäuer Schulen nehmen Unterricht wieder auf (+++ aktualisiert am 10. Januar +++)

An allen Schulen im Landkreis Ostallgäu findet am Donnerstag , 10. Januar, wieder regulärer Unterricht statt.

Hintergrund für die Entscheidung der Koordinierungsgruppe Schulausfall unter Leitung des Staatlichen Schulamtes war die Tatsache, dass sich am Mittwoch die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angekündigten Unwetter nicht im vorhergesagten Maß eingestellt haben. Die Warnung vor Schneeverwehungen wurde aufgehoben.

 

Die Entscheidung über witterungsbedingten Unterrichtsausfall ist in der Regel schwierig und von Prognosen abhängig. Grundlage der Entscheidung der Koordinierungsgruppe sind die aktuellen Wetterberichte, der Warnlagebericht des DWD, die tatsächliche Lage in der Region, und die Einschätzung der Beförderungsunternehmen. Außerdem tauscht sich die Koordinierungsgruppe mit angrenzenden Regionen aus.

  

Sollten die Bedingungen direkt vor Ort so sein, dass der Weg in die Schule aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse zu gefährlich oder unmöglich ist, können Kinder mit Angabe des Grundes an ihrer Schule entschuldigt werden.

 

Die Koordinierungsgruppe wird die Lage im Landkreis Ostallgäu weiter beobachten. Sollten sich signifikante Änderungen ergeben, wird die Situation neu beurteilt.

Mitteilung vom 08.01.2019

Wen Do – Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren in Buchloe

Der Selbstbehauptungskurs wird anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März veranstaltet.

„Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren!“ ist das Motto eines Selbstbehauptungskurses an der Volkshochschule in Buchloe. Zu diesem lädt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages alle Frauen ab 18 Jahren ein. Der Kurs findet an zwei Samstagen, 16. und 30. März 2019, statt.
 
Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Trotz vieler Verbesserungen ist die Gleichberechtigung der Frau noch nicht überall verwirklicht. Vor allem müssen Frauen diese immer wieder in allen Lebenssituationen fordern und durchsetzen. Dafür und zur eigenen Sicherheit helfen selbstbewusste Ausstrahlung und Wehrhaftigkeit, insbesondere falls Situationen zu eskalieren drohen. Mädchen und Frauen vermitteln nach außen ein gestärktes Selbstbewusstsein, wenn sie gelernt und selbst erfahren haben: Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren! Deshalb bietet die Gleichstellungsstelle anlässlich des Weltfrauentages in Kooperation mit der Volkshochschule Buchloe einen Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren an.´

 

  • Kurstermine: An zwei Samstagen, 16. und 30. März 2019; jeweils 9 bis 15 Uhr
  • Ort: VHS Buchloe, Bahnhofstraße 60, 86807 Buchloe, Raum: 1.3, Musikraum, 1. Stock
  • Kosten: 65 Euro
  • Kursleitung: Cordula Weidner, Pädagogin, Trauma-Fachberaterin, langjährige Selbstverteidigungstrainierin für Frauen (Wen Do)
  • Anmeldung und Informationen bei:

    » Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder
    » Volkshochschule Buchloe, Kurs G500.191, Telefon: 08241 90233, E-Mail: Info(at)vhs-buchloe.de

 
Weitere Informationen: www.vhs-buchloe.de

Mitteilung vom 08.01.2019

Vereinscoaching bringt drei Vereine auf neue Wege

Das Vereinscoaching wurde zum zweiten Mal im Landkreis Ostallgäu angeboten. Bewerben konnten sich Ostallgäuer Vereine.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu hat mit Erfolg ein Coaching für Vereine angeboten. Die Zusage haben drei Vereine erhalten und sich mit Hilfe der individuellen Unterstützung den anstehenden Herausforderungen gestellt und sie auch gemeistert.
 
Aus mehreren Bewerbungen wurden drei Vereine ausgewählt: zwei Vereine aus dem Sportbereich und ein sozialer Verein. Die Vereinscoachings fanden in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und gemeinsam Lösungen erarbeitet wurden.
 
„Hilfreich, einen neutralen Experten zur Seite zu haben“
 
Der TSV Seeg e.V. hatte sich um das Vereinscoaching beworben, um die geplante Fusion mit dem TSV Hopferau-Eisenberg e.V. extern zu begleiten. Mithilfe des Coachings fand eine Aussprache mit kritischen Stimmen statt. Die Fusion verlief dann größtenteils reibungslos und hat in beiden Vereinen eine sehr hohe Zustimmung erfahren. „Für unsere Fusion war es hilfreich, einen neutralen Experten zur Seite zu haben, der uns beratend bei diesem großen Projekt unterstützen konnte. Gemeinsam mit dem Coach arbeiten wir an Leitlinien, die richtungsweisend für die Gemeinschaft und Zusammenarbeit in unserem Verein sein werden,“ sagt Thomas Kaiser, Vorsitzender des TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg e.V.
 
Der zweite Sportverein sieht das Coaching ebenfalls als hilfreiches Angebot an. Mithilfe des Coachings konnte sich der Verein neu aufstellen und wieder zur Ruhe kommen. Die Ehrenamtlichen haben nun neue Motivation für ihr Engagement gefunden. Der soziale Verein hat das Vereinscoaching als sehr gewinnbringend empfunden, denn es wurden neue Vereins- und Organisationsstrukturen auf den Weg gebracht, die ohne externe Begleitung kaum umgesetzt worden wären.

Mitteilung vom 07.01.2019

Starker Schneefall: Unterricht an zahlreichen Ostallgäuer Schulen fällt aus

Schulausfälle im Landkreis: An zahlreichen Ostallgäuer Schulen fällt am morgigen Mittwoch, 9. Januar 2019, der Unterricht aus.

Aufgrund der zu erwartenden starken Schneefälle mit Schneeverwehungen und verbreitet Glatteis hat das die Koordinierungsgruppe Schulausfall unter Leitung des Staatlichen Schulamtes beschlossen. Grundlage für die Entscheidung sind die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Schulwegsicherheit kann in Teilen des Landkreises nicht mehr gewährleistet werden. Für die anwesenden Schülerinnen und Schüler wird eine Betreuung angeboten.

 

In Kaufbeuren findet der Unterricht statt, Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Kommunen müssen daher zum Unterricht erscheinen. Über das Vorgehen an den Folgetagen entscheidet die Koordinierungsgruppe am morgigen Mittwoch.

 

Schulausfall im Ostallgäu

 

An folgenden Schulen im Landkreis Ostallgäu fällt am Mittwoch, 9. Januar 2019, der Unterricht aus:

 

Baisweil: Grundschule
Eggenthal: Grundschule
Friesenried: Grundschule, Mittelschule
Ronsberg: Grundschule
Obergünzburg: Grundschule, Mittelschule, Realschule
Aitrang: Grundschule
Ruderatshofen: Grundschule
Biessenhofen: Grundschule, Mittelschule
Bidingen: Grundschule
Marktoberdorf: Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Don-Bosco-Förderzentrum
Stötten a.A.: Grundschule
Unterthingau: Grundschule, Mittelschule
Görisiried: Grundschule
Seeg: Grundschule
Lengenwang: Grundschule
Wald: Grundschule
Eisenberg: Grundschule
Roßhaupten: Grundschule, Mittelschule
Rieden a.F.: Grundschule
Lechbruck a.S.: Grundschule
Halblech: Grundschule
Füssen: Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Sonderpädagogisches Förderzentrum
Schwangau: Grundschule, Gymnasium Hohenschwangau
Pfronten: Grundschule, Mittelschule
Nesselwang: Grundschule

Mitteilung vom 07.01.2019

Unterrichtsausfall im Landkreis Ostallgäu am 7. Januar

Aufgrund der Warnung des Deutschen Wetterdienstes fällt am Montag, 7. Januar, der Unterricht an allen öffentlichen Schulen im Landkreis Ostallgäu aus.

Der DWD warnt vor unwetterartigen, starken Schneefällen und verbreiteter Glätte im Landkreis Ostallgäu im Zeitraum vom 5. bis 7. Januar. An den Schulen wird ein Betreuungsdienst für Schülerinnen und Schüler eingerichtet, die nicht mehr rechtzeitig vom Schulausfall unterrichtet werden konnten.
 
Die einheitliche Entscheidung für alle Schulen wurde von der sogenannten „lokalen Koordinierungsgruppe Schulausfall“ getroffen, die sich aus Vertretern des Staatlichen Schulamts, der weiterführenden Schulen, sowie einem Vertreter des Landratsamts zusammen setzt. Aufgrund der Situation im Landkreis und den zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Prognosen des Deutschen Wetterdiensts von weiteren 30 bis 50 cm Neuschnee von Sonntag auf Montag wurde die Entscheidung am Sonntagnachmittag getroffen und umgehend über die zentrale Datenbank des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst an die Radiosender weitergegeben.
 
Unwetterwarnung des DWD für den Landkreis Ostallgäu
 
Amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneefall


Sa, 5. Jan, 00:00 – Mo, 7. Jan 12:00 Uhr
Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 30 cm und 50 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 80 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.

Mögliche Gefahren


ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Straßen können stellenweise unpassierbar sein. Unter anderem können Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen. Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!

 
Weitere Infos: https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/193/unterrichtsausfall-bei-unguenstigen-witterungsbedingungen.html

Mitteilung vom 07.01.2019

Freizeitaktivitäten im Winter: achtsam in die Natur

„Das Wichtigste für die Tiere im Winter ist Ruhe“, sagt Tom Hennemann, Gebietsbetreuer des Landkreises für den Ostallgäuer Alpenrand.

Nach den Schneefällen der vergangenen Tage herrschen für Outdoorbegeisterte jetzt überall ideale winterliche Bedingungen. Doch gerade diese Winterverhältnisse bedeuten für die heimische Tierwelt einen Kampf ums Überleben.
 
„Die Natur hat es so eingerichtet, dass gesunde Wildtiere einen normalen Winter durch im Sommer angefressene Energiereserven überleben. Werden Wildtiere im Winter aufgrund von Störungen aufgescheucht, verbrauchen sie zusätzlich Energie“, erklärt Hennemann. Dies könne bei mehrmaligen Störungen zum Tod dieser Tiere führen, da sie diesen Energieverlust aufgrund fehlender Nahrung nicht ausgleichen könnten. Der Wildtierspezialist Hennemann rät daher jedem Wanderer, sich in die Lage der Wildtiere zu versetzen: „Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Birkhuhn, die Lufttemperatur beträgt minus zehn Grad Celsius. Sie kuscheln in Ihrer vergleichsweise warmen Schneehöhle und werden plötzlich durch einen Schneeschuhwanderer aus eben dieser Höhle vertrieben. Nach einer anstrengenden Flugstrecke müssen Sie sich hungernd und frierend ein neues Versteck suchen.“
 
„Durch das Wohnzimmer der Tiere“

 
Wie wir Menschen bei unseren Freizeitaktivitäten im Winter die Ansprüche der Wildtiere berücksichtigen können, verrät der Gebietsbetreuer: „Bei allen Aktivitäten sollten die Freizeitsportler auf ausgewiesenen Routen oder Wegen bleiben.“ Häufig bemerken Skitourengeher oder Schneeschuhwanderer nicht, dass sie durch ihre Anwesenheit Wildtiere aufschrecken. Die Tiere flüchten meist schon lange bevor wir Menschen diese wahrnehmen. Ein weiteres Problem ist laut Hennemann der Zeitpunkt der Störung: In den Dämmerungsstunden kommen Wildtiere wie Rauhfußhühner bevorzugt aus ihren Verstecken, um Nahrung aufzunehmen. Daher sollten sich die Outdooraktivitäten nicht auf die Dämmerungs- oder Nachtzeiten ausdehnen.
 
Auch bittet Gebietsbetreuer Hennemann, mitgeführte Hunde in sensiblen Bereichen anzuleinen. Insbesondere um Wildfütterungen, im Wald und oberhalb der Waldgrenze sollte dies für jeden Hundehalter eine Selbstverständlichkeit sein. Hennemann: „Wir Menschen bewegen uns sozusagen durch das Wohnzimmer der Tiere. Je achtsamer wir dabei vorgehen, desto weniger stören wir unsere Mitgeschöpfe in der für sie schwersten Jahreszeit.“ Der Deutsche Alpenverein hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt das Projekt „Skibergsteigen umweltfreundlich“ ins Leben gerufen. Es wurden naturschonende Ski- und Schneesschuhrouten ausgewiesen, aber auch sensible Bereiche gekennzeichnet. Diese sogenannten Wald-Wild-Schongebiete bedürfen absoluter Ruhe. Auf den Wanderkarten des Deutschen Alpenvereins sind diese Ruhegebiete eingezeichnet.

Mitteilung vom 28.12.2018

Weiterer Vorstand verstärkt die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Andreas Fischer wird ab 1. März 2019 als weiterer Vorstand das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren leiten.

Andreas Fischer (Mitte), ab 1. März 2019 weiterer Vorstand des Kommunalunternehmens Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, unterzeichnet mit den Verwaltungsratsvorsitzenden Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse den Vorstandsvertrag.

Andreas Fischer (Mitte), ab 1. März 2019 weiterer Vorstand des Kommunalunternehmens Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, unterzeichnet mit den Verwaltungsratsvorsitzenden Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse den Vorstandsvertrag.

Einen Vertrag hat der 45-Jährige mit der Verwaltungsratsvorsitzenden Landrätin Maria Rita Zinnecker unterzeichnet. Mit Andreas Fischer wurde ein erfahrener Klinikfachmann gewonnen, der die notwendige Expertise mitbringt und das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in der bisherigen positiven Entwicklung weiterführt und sich den künftigen Herausforderungen, vor denen das Kommunalunternehmen stehen wird, stellt.
 
Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Leipzig hat der Diplom-Kaufmann in verschiedenen Kliniken leitende Funktionen, unter anderem als Personalleiter, Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer, übernommen. Zuletzt war Andreas Fischer als Geschäftsführer der Asklepios-Klinik Lindau tätig. Zudem bringt Fischer eine langjährige berufspraktische Erfahrung aus der Wirtschaft mit.
 
Der Verwaltungsrat hat die Einstellung in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, jetzt folgte die Vertragsunterzeichnung. Die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Landrätin Zinnecker und Oberbürgermeister Bosse, freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit.

Mitteilung vom 27.12.2018

Jugendberufsagentur Ostallgäu: Kein junger Mensch darf verlorengehen

Die Jugendberufsagentur soll jungen Menschen im Landkreis helfen, sich unabhängig von seiner Herkunft beruflich, sozial und gesellschaftlich zu integrieren.

Kooperationspartner der Jugendberufsagentur Ostallgäu v.l.: Thomas Liebner, Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu, Tanja Hiemer, Koordinatorin der Jugendberufsagentur, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Maria Amtmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen

Kooperationspartner der Jugendberufsagentur Ostallgäu v.l.: Thomas Liebner, Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu, Tanja Hiemer, Koordinatorin der Jugendberufsagentur, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Maria Amtmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen

Zwischen der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, dem Jobcenter Ostallgäu und dem Landkreis Ostallgäu wurde hierzu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Koordinatorin arbeitet am Landratsamt Ostallgäu. 
 
Obwohl die Bedingungen auf dem Ausbildungsmarkt sehr gut sind, gelingt nicht allen jungen Menschen der Übergang Schule/Beruf und die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. „Problematisch ist es vor allem, wenn junge Menschen aus sozial schwierigen Verhältnissen und mit persönlichen Problemen nicht aktiv um Hilfe bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Job nachfragen“, erklärt Maria Amtmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Die Förderung der beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten jungen Menschen ist gemeinsame Aufgabe der öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der Agentur für Arbeit und des Jobcenters und steht somit im Fokus der Gründung der Jugendberufsagentur. Diese Agentur stellt keine eigenständige Institution dar, vielmehr verpflichten sich die drei Kooperationspartner zur engeren Zusammenarbeit. „Die Kommunikation untereinander lief bisher auf hohem Niveau, nun soll die Abstimmung zu Einzelfällen und Unterstützungsangeboten noch mehr forciert und weitere wichtige Partner wie zum Beispiel die Schulen enger eingebunden werden“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker. Junge Menschen und ihre Familien erhalten bereits vielfältige Unterstützung von verschiedenen Einrichtungen und Institutionen. Gemeinsames Ziel ist daher, bedarfsgerechte und ökonomisch sinnvolle Strukturen zur Unterstützung junger Menschen aufzubauen und geplante Vorhaben abzustimmen, um Betreuungslücken zu schließen und Doppelstrukturen zu vermeiden.
   
„Wichtig ist es dabei nicht nur am Übergang von Schule in Ausbildung zu begleiten, sondern verstärkt die jungen Menschen anzusprechen und zu unterstützen, die bereits aus verschiedenen Gründen aus den Unterstützungssystemen „herausgefallen“ sind. Im Rahmen der Jugendberufsagentur sollen diese jungen Menschen wieder aufgefangen werden“, sagt Thomas Liebner, Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu. Die Kooperation hat sich durch sogenannte Fallkonferenzen in den Berufsintegrationsklassen der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu schon bewährt. Lehrer, Sozialpädagogen, Berufsberater, Mitarbeiter des Jugendamtes und Jobcenters sprechen dabei über sinnvolle Anschlussmöglichkeiten wie Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung der Schüler und Schülerinnen vor Schulabschluss. Eine Besonderheit für die Jugendberufsagentur Ostallgäu stellt eine eigens eingerichtete Koordinationsstelle dar, die über das Jobcenter Ostallgäu finanziert wird. Deren Aufgabe ist es, die Akteure der Jugendberufsagentur zu unterstützen, indem zum Beispiel Abstimmungsformate eingerichtet und gemeinsame Ziele und Handlungsfelder festgelegt werden.

Mitteilung vom 21.12.2018

Geld für Sportvereine und Denkmalpflege

Der Landkreis fördert 2018 Bauvorhaben der Sportvereine mit 98.000 Euro und die Denkmalpflege historischer Bauten mit 78.500 Euro.

„Damit unterstreichen wir die Wichtigkeit der Denkmalpflege und des Sports mit der Arbeit der Vereine“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt hat die Vergabe der Investitionszuschüsse in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Bei der Förderung denkmalpflegerischer Maßnahmen wurde neben dem Haushaltsansatz für 2018 in Höhe von 50.000 Euro zusätzlich auf übertragene Mittel aus dem Vorjahr zugegriffen. Der größte Teil der Zuschüsse verteilt sich auf folgende Projekte:
 
Sportstättenbaumaßnahmen

  • 49.400 Euro TSV Biessenhofen für den Neubau einer Sporthalle (2. Rate von insgesamt 75.000 Euro
  • 25.000 Euro SC Untrasried für den Neubau eines Sportheimes (2. Rate von insgesamt 66.500 Euro)
  • 4.300 Euro TSV Hopferau-Eisenberg zum Bau eines Gerätestadels
  • 4.000 Euro Sportschützenverein Adler Beckstetten für den Neubau einer Schießstätte (2. Rate von insgesamt 22.800 Euro)
     

Denkmalschutz und -pflege

  • 12.000 Euro Renovierung und Umbau eines ehemaligen Bauernhauses in Nesselwang
  • 10.000 Euro  Sanierung der historischen Klostermauer des Schwäbischen Bildungszentrums Irsee
  • 7.000 Euro Sanierung eines ehemaligen Bauernhauses in Lechbruck
  • 6.000 Euro  Fassadeninstandsetzung der Villa Schwalten, Rückholz, mit Erneuerung der Fenster
  • 6.000 Euro Außen- und Inneninstandsetzung der Katholischen Pfarrkirche St. Ulrich Ebersbach

 

Zudem leistet der Landkreis für den Allgäuer Skiverband 2.000 Euro als jährlichen Betriebskostenzuschuss und wird 2019 zur Erneuerung der Skisprungschanzen in Füssen-Bad Faulenbach einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro gewähren.

Mitteilung vom 20.12.2018

Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ ab sofort erhältlich

Wer den Kauf eines neuen Haushaltsgeräts plant und Wert auf Energieeffizienz legt, sollte vorher einen Blick in die nun erschienene Broschüre werfen.

Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen erhältlich. Sie kann auch im Internet unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de heruntergeladen werden.
 
Derzeit werden im Handel etwa 4500 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 1100 Waschmaschinen, 2000 Spülmaschinen, 500 Wäschetrockner und 90 Waschtrockner angeboten. Doch nur wenige sind in Wasser- und Stromverbrauch auch wirklich sparsam. Verbraucher*innen sollten aber wissen, dass die Verbrauchsunterschiede zwischen den Geräten über einen Zeitraum von 15 Jahren Hunderte Euro an Mehrkosten verursachen können. 100 Kilowattstunden jährlicher Mehrverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten kosten über die Lebensdauer beispielsweise etwa 500 Euro zusätzlich.
 
Zahlreiche konkrete Kauftipps
 
In der Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ gibt es zahlreiche konkrete Kauftipps, welche Geräte Geldbeutel und Klima schonen. Die in den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführten Modelle sparen im Laufe der Jahre wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein, als sie in der Anschaffung teurer sind.
 
Herausgegeben wird die Broschüre vom Büro Ö-quadrat GmbH aus Freiburg und ist unter anderem vom Bund der Energieverbraucher gefördert.

Mitteilung vom 20.12.2018

Ostallgäu ist „glyphosatfreier Landkreis“

Der Landkreis Ostallgäu wird auf seinen eigenen Flächen künftig auf den Einsatz von chemischen-synthetischen Unkrautbekämpfungsmitteln verzichten.

Bei der jüngsten Sitzung des Kreistages wurde ein gemeinsamer Antrag aller Kreistagsfraktionen für einen „glyphosatfreien Landkreis“ mehrheitlich angenommen.
 
Der Landkreis Ostallgäu darf sich ab sofort „glyphosatfreier Landkreis“ nennen. „Der Vorbildcharakter des Landkreises soll mit der Bezeichnung zum Ausdruck kommen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der mehrheitlich gefasste Beschluss sieht vor, dass auf den landkreiseigenen Flächen auf den Einsatz von glyphosathaltigen Spritzmitteln verzichtet wird.
 
Schon jetzt erfüllt der Landkreis den Antrag der Kreistagsfraktionen weitestgehend: Auf rund 90 Prozent der landkreiseigenen Flächen wird auf die Verwendung von Pestiziden verzichtet. Dabei handelt es sich etwa um ökologische Ausgleichs- und Ersatzflächen, Straßen, Wege und Plätze sowie Flächen im Vertragsnaturschutz. Rund ein Hektar verpachtetes Ackerland soll möglichst bald ohne glyphosathaltige Unkrautbekämpfungsmittel bewirtschaftet werden. Der Kreistag Ostallgäu untermauerte mit seinem Beschluss das Vorhaben. „Die Erfahrung zeigt, dass der bisherige Verzicht unseren Flächen nutzt“, betont Landrätin Zinnecker. Zudem sieht der Beschluss die Förderung eines ganzjährigen Blütenangebots und die Unterstützung der Tätigkeiten der Gartenfachberatung des Landkreises vor.

Mitteilung vom 20.12.2018

Moorallianz mitten in der Umsetzungsphase

Die Moorallianz hat bei der Sitzung der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe den Verlauf des Naturschutzgroßprojektes im zurückliegenden Jahr resümiert.

Bau eines Torfdamms mit Spundwand

Bau eines Torfdamms mit Spundwand

Zusammen mit den Vorsitzenden, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Landrat Anton Klotz, wurden am 12.12.2018 im Landratsamt Ostallgäu die Aktivitäten und Erfolge rund um Öffentlichkeitsarbeit und Flächenankauf beleuchtet. Einen besonderen Fokus legte Projektleiter Dr. Ulrich Weiland dieses Jahr auf die detaillierte Vorstellung der laufenden Renaturierungsmaßnahmen im Räsenmoos bei Marktoberdorf. Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden sowie Zuständige der Förderstellen von Land und Bund konnten sich bei der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe des Naturschutzgroßprojekts über den diesjährigen Projektverlauf informieren.
 
In ihrer Einführung stellte Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, fest, dass sich das Projekt nun mitten in der „heißen Phase“ der Maßnahmenumsetzung befinde. Trotz der hohen Auslastung werde jedoch immer noch ein besonderer Wert auf die Kommunikation der Projekthintergründe rund um Natur- und Klimaschutz gelegt. Zinnecker erinnerte an einige Veranstaltungen im Jahr 2018, etwa an Exkursionen mit den Kreisgremien der Landkreise Ost- und Oberallgäu oder die Abschlussveranstaltung eines Renaturierungsprojekts im Blauseemoos bei Oy-Mittelberg mit dem damaligen Umweltminister Marcel Huber. Dieses Projekt wurde federführend vom Landschaftspflegeverband Oberallgäu-Kempten e.V. mit einer Finanzierung über Landesfördermittel umgesetzt. Auch ein Landschaftspflegetag wurde im Herbst dieses Jahres gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Ostallgäu e.V. durchgeführt, sodass Zinnecker, wie auch Projektleiter Dr. Ulrich Weiland in seinem späteren Vortrag, nochmals hervorhoben, welche besondere Bedeutung diese enge Zusammenarbeit mit den Landschaftspflegeverbänden für den Projekterfolg habe.
 
Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der bisherigen Geschäftsführerin des Zweckverbands, Ulrike Wörz. Die Landräte Klotz und Zinnecker bedankten sich bei Wörz sehr für ihr besonderes Engagement, das sich von der erfolgreichen Bewerbung für die Bundesförderung über die anspruchsvolle Gründung eines Zweckverbands bis hin zur jetzigen Phase der Projektumsetzung zog. Wörz‘ Nachfolger wird Andreas Zasche, der sie nach ihrem Wechsel in die Kreisrechnungsprüfung auch in ihrer bisherigen Funktion als Sachgebietsleitung der Unteren Naturschutzbehörde Ostallgäu beerbt.
 
Projektleiter Dr. Ulrich Weiland stellte in seinem darauf folgenden Vortrag zunächst wie üblich die Ausgaben des Naturschutzgroßprojektes, die Situation beim Flächenankauf und einige kleinere und größere Maßnahmen vor. Das Hauptaugenmerk legte Weiland dieses Jahr auf die Vorstellung einer Quellmoor-Renaturierung in Oy-Mittelberg und den detaillierten Bericht über die aktuell laufende Renaturierungsmaßnahme im Räsenmoos bei Geisenried (Marktoberdorf). Mit einer Reihe von Grabenverfüllungen und Holz-armierten Torfdämmen habe man hier vor kurzem damit begonnen, die hydrologischen Defizite dieses naturschutzfachlich überregional bedeutsamen Moores zu beheben. Die Baustelle werde im kommenden Jahr abgeschlossen, so Weiland. Die nächsten großen Renaturierungsmaßnahmen seien jedoch bereits in Planung und sollen 2019 in Angriff genommen werden.

Treffer 1 bis 20 von 1102