Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 06.07.2018

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis zum 31. Oktober 2018 haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihre Schulwegkosten im Schuljahr 2017/2018 ersetzt zu bekommen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt wer-den. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.

 

Zeitersparnis als Voraussetzung

 

Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de

 

Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern 08342 911-447 (Frau Gell-rich), 08342 911-445 (Frau Socher) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 06.07.2018

Informationsveranstaltung zur Ausbildung zum Seniorenbegleiter

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Ausbildung zum Seniorenbegleiter an.

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 5. Oktober 2018.

 

Am 24. Juli 2018 um 16 Uhr findet dazu im Landratsamt Marktoberdorf eine Informationsveranstaltung statt. Dort kann man sich unverbindlich über Voraussetzungen und Inhalte der Schulung erkundigen und die Kursleitung kennenlernen.

 

Anmeldung bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Christine Seiz-Göser (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon 08342 911-475, E-Mail: christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de).

 

Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html

Mitteilung vom 29.06.2018

Kreisstraße OAL 4 zwischen Hörmanshofen und Bernbach gesperrt

Die Kreisstraße OAL 4 zwischen Hörmanshofen und Bernbach ist am Dienstag, 3. Juli, und Mittwoch, 4. Juli, wegen Bauarbeiten komplett gesperrt.

Die Strecke wird am Freitagmorgen wieder für den Verkehr freigegeben. Bei schlechter Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Die Zufahrt zur Mooshütte ist über Bernbach möglich. Die Umleitung erfolgt über Bidingen, Ob, Bertoldshofen und Altdorf. Eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 28.06.2018

„Wiese x 16“: Erfolgreicher Start der Umweltbildung

Ziele des Landkreis-Projekts „Wiese x 16“ sind mehr bunte Blumenwiesen und Umweltbildung zum Schutz der Artenvielfalt.

Petra Track und die Klasse 1a der Grundschule Roßhaupten haben mit Pylonen eine Kuckuckslichtnelke – die Botschafterpflanze Roßhauptens – markiert.

Petra Track und die Klasse 1a der Grundschule Roßhaupten haben mit Pylonen eine Kuckuckslichtnelken – die Botschafterpflanze Roßhauptens – markiert.

Seit Mai dieses Jahres ist Anne Berkmüller, die Umweltpädagogin des Projekts, in Ostallgäuer Schulen unterwegs. Kinder und Jugendliche erleben dabei auf spielerische Art bunte Blumenwiesen und ihre Bewohner, lernen die heimische Natur kennen und werden motiviert sie zu schützen.
 
Der Startschuss für die Umweltbildungsaktionen erfolgte in Schwangau, wo sich die Schüler auf die Suche nach dem Schlangenknöterich, der Botschafterpflanze der Gemeinde, machten. Der Schlangenknöterich war in der Umgebung der Schule zwar nicht zu finden, die Zweitklässler entdeckten aber eine große Vielfalt anderer Wiesenpflanzen wie beispielsweise den Wiesenbocksbart, den Großen Wiesenknopf oder die Margerite.
 
Extra entwickeltes Memory-Spiel
 
Einen Tag darauf waren Erstklässler der Grundschule Roßhaupten auf der Suche nach der Kuckuckslichtnelke, der Botschafterpflanze von Roßhaupten. Ganz stolz wurde die hübsche Pflanze mit Pylonen in der Wiese markiert. Noch vor den Sommerferien ermöglicht das Projekt vielen Schülern der teilnehmenden Gemeinden auf Entdeckungsreise in bunte Blumenwiesen zu gehen, Neues über deren Bewohner zu erfahren und das extra entwickelte Memory-Spiel mit den verschiedenen Wiesenpflanzen zu spielen.
 
Neben dem Landkreis als Projektträger, der auch eigene Flächen einbringt, sind folgende 16 Kommunen dabei, die jeweils eine Botschafterpflanze haben: Oberostendorf, Rieden, Pforzen, Irsee, Friesenried, Obergünzburg, Günzach, Biessenhofen, Lengenwang, Roßhaupten, Schwangau, Marktoberdorf, Füssen, Lechbruck, Halblech, Rieden am Forggensee.

 

     

   

 

                  

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Mitteilung vom 28.06.2018

Messeauftritt des Landkreises auf der MIR 2018 war ein voller Erfolg

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben den Stand der Bildungsberatung des Landkreises auf der Messe MIR besucht.

Neue Lernwelten: Landrätin Maria Rita Zinnecker probiert am Stand des Landkreises gemeinsam mit Bildungsberaterin Christine Hoch die Virtual-Reality-Brille aus. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

Neue Lernwelten: Landrätin Maria Rita Zinnecker probiert am Stand des Landkreises gemeinsam mit Bildungsberaterin Christine Hoch die Virtual-Reality-Brille aus. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

„Besonders die Themenvielfalt und die Möglichkeit des Erlebens der virtuellen Welten wurden gelobt“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu. Aufgrund der großen Nachfrage am Stand wurde kurzerhand noch eine zweite Virtual Reality Brille im Bildungscafé aufgebaut, um so noch mehr Besuchern die Gelegenheit zu geben, neue Lernwelten kennenzulernen.
 
Das Hauptanliegen der Standbesucher bestand darin, die finanziellen Fördermöglichkeiten von Weiterbildungen und die vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in Pflegeberufen zu erkunden. Bei einer professionellen Stil- und Farbberatung konnten Interessierte überraschende Erkenntnisse zur Unterstreichung des eigenen persönlichen Erscheinungsbildes gewinnen.
 
Zudem zeigten die Messebesucher großes Interesse an den ab September im Landratsamt angebotenen Kursreihen wie „Ruhestand aktiv – Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ und „Berufliche Neuorientierung“ sowie „Wiedereinstieg – Aktiv!“. „Es gab zahlreiche gute Gespräche und ich bin sehr zufrieden mit der starken Resonanz“, lautete dann auch das Fazit von Christine Hoch.

Mitteilung vom 28.06.2018

Bayernweite LEADER-Konferenz im Allgäu

Im Fokus der Veranstaltung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am 6.7. in Wildpoldsried stehen Regionalentwicklung und Exkursionen.

Was steckt hinter dem Erfolg der Region Allgäu, wie können Gemeinden Flächen sparen und was ist eigentlich nachhaltige Regionalentwicklung? Antworten auf diese Fragen werden im Rahmen einer bayernweiten LEADER-Konferenz am Freitag, dem 6. Juli 2018, in Wildpoldsried gegeben. LEADER ist das Europäische Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raums und wird seit über 15 Jahren besonders erfolgreich im Allgäu umgesetzt.
 
Veranstalter der Tagung ist das für LEADER zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten in Kooperation mit den Lokalen Aktionsgruppen im Allgäu und dem angrenzenden Oberland. Dr. Alois Kling, der Leiter des AELF Kempten, freut sich besonders darüber, dass die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber ihr Kommen zugesagt hat. Die Ministerin wird auch einen Ausblick auf die neue Förderperiode nach 2020 geben.
 
Neben den Vorträgen und einer Diskussionsrunde am Vormittag finden nachmittags verschiedene Busexkursionen zu beispielhaften Förderprojekten im Allgäu und im Pfaffenwinkel statt. So werden laut Konferenzorganisator Ethelbert Babl vom AELF Kempten unter anderem das Molkeprojekt der Sennerei Gunzesried, der neue Illersteg bei Legau, das Honigdorf Seeg sowie die ehemals reichstädtische Bibliothek in Lindau besichtigt.
 
Unter www.aelf-ke.bayern.de/LEADER-Konferenz  ist das komplette Programm inklusive der Online-Anmeldung abrufbar (Anmeldeschluss: 22. Juni). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Ansprechpartner ist LEADER-Koordinator Ethelbert Babl (0831/52147-700).

Mitteilung vom 26.06.2018

Kreisstraße OAL 24 zwischen Wald und Görisried zeitweise gesperrt

Wegen Straßenbauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 24 zwischen Wald und Görisried am Mittwoch, 27. Juni, gesperrt.

Am Donnerstagmorgen wird die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Es ist mit Behinderungen zu rechnen. Bei schlechter Witterung kann sich die Baumaßnahme verschieben. Die Umleitung erfolgt über Oberthingau, Thalhofen, Leuterschach und Wald – die Strecke ist ausgeschildert. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis. 

Mitteilung vom 26.06.2018

Geh- und Radweg über Forggensee-Staudamm ab 27. Juni gesperrt

Der Geh- und Radweg über den Forggensee-Staudamm bei Roßhaupten wird ab 27.6. bis zum Ende der kompletten Baumaßnahmen (voraussichtlich Mai 2019) gesperrt.

Die Instandsetzungsmaßnahmen an der Talsperre nehmen die komplette Krone des Staudammes in Anspruch. Für Fußgänger gibt es ab diesem Zeitpunkt einen Behelfssteg.  
 
Bisher konnten Fußgänger noch durch die Baustelle auf die andere Seite kommen. Aufgrund der weiteren Bauarbeiten ist dies ab 27. Juni jedoch nicht mehr möglich. Fußgänger müssen dann über einen extra eingerichteten Behelfssteg das Tal queren. Das Schieben von Fahrrädern ist auf dem Behelfssteg zwar möglich, es wird aber Einschränkungen geben. Um den großen Höhenunterschied zu bewältigen, musste ein Teil des Steges mit Treppen erstellt werden.
 
Eine Befahrung mit Rollstühlen oder Fahrradanhängern ist nicht möglich. Zwar wird seitlich der Treppen eine Schiebefläche eingerichtet, das Fahrrad muss aber mit eigener Muskelkraft den starken Anstieg geschoben werden.
 
Der Landkreis bittet um Verständnis, dass es durch die Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 26.06.2018

Erstmals Ehrenamtliche als „Begleiter für Inklusion“ geschult

Ziel der 40-stündigen Ausbildung war die Vermittlung von Basiswissen für Ehrenamtliche, die sich für Menschen mit Behinderung engagieren.

Das Pilotprojekt zur Schulung wendete sich an Ehrenamtliche, die im familienunterstützenden Dienst bei der Offenen Behindertenarbeit tätig sind und an die Behindertenbeauftragten aus den Ostallgäuer Kommunen. 15 Teilnehmer erhielten von Bildungs- und Inklusionskoordinator Dr. German Penzholz und Selina Senftl von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe Ostallgäu das Zertifikat „Begleiter für Inklusion“ ausgehändigt. Seminarinhalt waren vielfältige theoretische und praktische Informationen zum Thema Menschen mit Behinderung, Inklusion und der Rolle als Ehrenamtlicher. Ein Nachmittag diente auch der Selbsterfahrung von unterschiedlichen Behinderungsarten, wie die Benutzung eines Rollstuhls oder dem Nachempfinden einer Sehbehinderung. Dabei konnte auch das neue barrierefreie Leitsystem im Landratsamt erlebt werden, welches unter dem Signet „Bayern barrierefrei“ Menschen mit und ohne Behinderung hilft, sich leichter zurechtzufinden.
 
Ein Seminartag setzte sich damit auseinander, welche Faktoren Inklusion gelingen lassen können: Angelika Schinko-Herb berichtete über das Entstehen der Nachbarschaftshilfe Görisried. Altbürgermeister Rudolf Zündt stellte seine sozialen Projekte und Angebote im Mehrgenerationenhaus Roßhaupten vor. Beide Referenten zeigten, wie man auf Bedarfe in der Bevölkerung reagieren kann und wie Kinderbetreuung, gemeinsamer Mittagstisch, Essen auf Rädern und Unterstützungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe das Leben aller Generationen und das Miteinander erleichtern. Kreisbehindertenbeauftragte und Kreisrätin Waltraud Joa brachte wertvolle Informationen zu barrierefreiem Bauen und Grundinformationen zum Thema Arbeit bei Behinderung ein. Renate Dantinger, Wohnraumberatung beim Bayerischen Roten Kreuz, zeigte auf, wie man Wohnungen barrierefrei umbauen kann und Fördermittel erhält. Die meisten Teilnehmer werden nun als Ehrenamtliche im familienunterstützenden Dienst der Lebenshilfe Ostallgäu tätig sein. Sie werden stundenweise in Familien mit behinderten Kindern eingesetzt und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Betroffene können so Entlastung erfahren und eine zuverlässige Versorgung ihrer Angehörigen erhalten.
 
Weitere Infos bei der Lebenshilfe Ostallgäu e.V., Familienentlastender Dienst »FED« im „Luag nei“
Ringweg 8, 87600 Kaufbeuren, Telefon: 08341 96764-12
https://www.lebenshilfe-oal.de/index.php/familienentlastender-dienst-fed.html

Mehr zum Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderung im Ostallgäu: www.sozialportal-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 15.06.2018

Sanierungs-Programm: Fördertopf für Einzelmaßnahmen ausgeschöpft

Wegen der anhaltend sehr hohen Nachfrage können Einzelmaßnahmen im laufenden Jahr nicht mehr gefördert werden.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und dem Ergebnis. Das Programm ist nachhaltiger Klimaschutz“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Das zusammen mit dem Energie- und Umweltzentrum eza! aufgelegte Programm wurde im Jahr 2016 gestartet.
 
Sanierer können vom Landkreis bis zu 100 Prozent der Kosten für Beratung und Baubegleitung erhalten. Ziel des Förderprogramms war und ist es, den Bauherren angesichts der steigenden Komplexität ganz konkrete Hilfestellung anzubieten und gleichzeitig die Qualität der energetischen Sanierungen im Ostallgäu spürbar anzuheben. Das Programm legt den Fokus auf regionale Planer und Handwerker. „Es bietet so auch einen echten Mehrwert für die Wirtschaft in der Region“, sagt Zinnecker.
 
Sanierungs-Förderprogramm: Zwei kombinierbare Säulen
 
Das Förderprogramm setzt sich aus zwei kombinierbaren Säulen zusammen: Der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung, sowie der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines „Sanierungsfahrplans“. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf. Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf (bis maximal 4000 Euro). Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog, der Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt.
 
Weitere Infos unter: http://www.eza-allgaeu.de/energie-und-foerderratgeber/foerderung/foerderung-baubegleitung-und-vor-ort-beratung-ostallgaeu/ sowie www.klimaschutz-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 13.06.2018

Entwicklung des Tourismus: Landkreis startet Online-Befragung

„Wir wollen herausfinden, was die Menschen beim Thema Tourismus bewegt und wo wir Verbesserungspotenzial haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Um die touristische Entwicklung des Ostallgäus für alle zukunftsorientiert zu gestalten, startet der Landkreis nun zwei Online-Befragungen – eine richtet sich an die Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer, eine an die Gäste. 
 
Seit zehn Jahren kann der Landkreis Rekordzahlen bei Gästeankünften und Übernachtungen vermelden – Urlaub im Ostallgäu liegt voll im Trend. Diese Entwicklungen bringen jedoch nicht nur Verbesserungen der heimischen Infrastruktur und eine Steigerung des Wohlstands mit sich, sondern auch große Herausforderungen. Die Online-Befragung soll nun Antworten direkt von Gästen und Einheimischen bringen, wie sie sich die Zukunft des Tourismus im Ostallgäu vorstellen, welche Wünsche und Anregungen sie haben, was sie an der Region schätzen oder wo sie Chancen für den Tourismus im Landkreis sehen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für das zweite Tourismusforum. Das 2017 erstmals veranstaltete Forum dient als Plattform, um touristische Prozesse zu erkennen und daraus Maßnahmen abzuleiten.
 
Detailliertere Auswertung möglich
 
Jeder über 14 Jahren kann an der freiwilligen Befragung teilnehmen – diese erfolgt anonym und die IP-Adresse wird nicht gespeichert. „Wir bitten die Befragten lediglich um Angabe ihrer Postleitzahl, da wir so die Wünsche und Anregungen den regionalen Situationen im Landkreis zuordnen können. So können wir eine detailliertere Auswertung vornehmen und bessere Rückschlüsse ziehen“, erklärt Landrätin Zinnecker.
 
Die Befragung wird in etwa bis Ende August laufen und ist auf den Seiten des Landkreises (www.ostallgäu.de, www.tourismusforum-schlosspark.de) sowie auf den Internet- und Social-Media-Seiten der Gemeinden zu finden.

Mitteilung vom 07.06.2018

Kaltentaler Unternehmen setzen auf Regionalität

Bei ihrem Gemeindebesuch in Kaltental lernte Landrätin Maria Rita Zinnecker unter anderem die Firmen INMOTION und Friedis Käswerkstatt besser kennen.

In „Friedis Käswerkstatt“ (von links): Molkereimeister Johannes Friedberger, Bürgermeister Manfred Hauser und Landrätin Maria Rita Zinnecker

In „Friedis Käswerkstatt“ (von links): Molkereimeister Johannes Friedberger, Bürgermeister Manfred Hauser und Landrätin Maria Rita Zinnecker

Auf den ersten Blick könnten sie verschiedener nicht sein: Die Filmproduktionsfirma INMOTION und die Frankenhofener Käserei „Friedis Käswerkstatt“. Landrätin Maria Rita Zinnecker stellte bei ihrem Gemeindebesuch im Markt Kaltental jedoch auch Gemeinsamkeiten fest: „Beide Unternehmen haben Ursprung und Zukunft in der Region. Ein gutes Zeichen für die große Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Ostallgäu!“ Bürgermeister Manfred Hauser fügte hinzu: „INMOTION und unsere Käserei sind zwei unserer ganz besonderen Unternehmen am Ort. Darauf bin ich sehr stolz.“
 
Bei der INMOTION AG dreht sich alles um die Film- und Fotoproduktion. Der Vorstand besteht aus dem Kaltentaler BR-Moderator Georg Ried und dessen Sohn Bastian. Aber nicht nur beim Führungspersonal, auch bei den Kunden zeigt sich die Verwurzelung in der Region. Viele Aufträge der Firma kommen von Unternehmen aus dem Allgäu – vom Buchloer BMW-Tuner Alpina über das Kaufbeurener Stahlbauunternehmen Markthaler bis zur Gemeinde Pfronten mit den Mächlerwelten Allgäu.
 
Johannes Friedberger, Inhaber von „Friedis Käswerkstatt“, vertraut beim Einkauf auf Milch aus der direkten Nachbarschaft. Die Rohmilch für seinen Käse kommt vom weniger als vier Kilometer entfernten Biobauernhof von Martin Weber. „Durch den kurzen Transport gelangt die Heumilch besonders frisch in die Käserei“, sagt Friedberger. Seinen größtenteils einheimischen Kunden bietet er auch Brotzeiten und Kässpatzenessen sowie Führungen durch die Käserei an.
 
Regionalität und neue Märkte schließen sich nicht aus
 
Für beide Unternehmen sind die regionalen Wurzeln kein Hindernis beim Wachstum außerhalb des Allgäus. Bastian Ried präsentierte Zinnecker und Hauser neben Werbespots für BMW und Mercedes so zum Beispiel den Konzertfilm „40 Jahre Rock’n‘Roll“ über die Spider Murphy Gang. Außerdem unterhält das Unternehmen noch ein Büro in München.
 
Friedberger betreibt seit kurzem einen Web-Shop, in dem man seinen Käse über das Internet bestellen kann. Aber auch hier mit einer regionalen Fußnote: einer der elf angebotenen Sorten ist der „Bio-Kaltentaler“. Egal ob Käserei-Laden oder Web-Shop: Friedberger setzt in Zukunft darauf, „dass das Bewusstsein des Verbrauchers für regionale, nachhaltige und hochwertige Milchprodukte noch stärker steigt.“

Mitteilung vom 25.05.2018

Landrätin Zinnecker besucht Füssen: Aufbruchsstimmung zum Greifen

Ihren Stadtbesuch in Füssen hat Landrätin Maria Rita Zinnecker genutzt, um die guten Beziehungen zwischen Stadt und Landkreis zu betonen.

Die Werkstatt von Schreinermeister Roman Babel (l.) ist Teil des Füssener Magnus Parks auf dem Areal der ehemaligen Hanfwerke. Mit auf dem Bild v. r.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bauunternehmer Dieter Glass und Bürgermeister Paul Iacob.

Die Werkstatt von Schreinermeister Roman Babel (l.) ist Teil des Füssener Magnus Parks auf dem Areal der ehemaligen Hanfwerke. Mit auf dem Bild v. r.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bauunternehmer Dieter Glass und Bürgermeister Paul Iacob.

„In Füssen ist in den vergangenen Jahren sehr viel passiert und das liegt auch daran, dass wir bei vielen Projekten gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagte Zinnecker. Bürgermeister Paul Iacob spielte den Ball an die Landrätin zurück: „Vieles wäre ohne den Landkreis nicht möglich gewesen.“
 
Iacob hatte der Landrätin zunächst die Situation der Stadt geschildert und die aktuellen Entwicklungen dargestellt. So werde man immer handlungsfähiger, da der Schuldenstand stetig sinke. Zinnecker lobte die Bemühungen, rief die Verantwortlichen aber dazu auf, die Konsolidierung des Haushalts weiter konsequent voranzutreiben. Der Nachmittag in Füssen war Zinneckers 37. Station in der Reihe der Gemeindebesuche. „Es geht darum, die Kommunen, ihre Vorzüge und Sorgen vor Ort zur erfahren. Auch in Füssen habe ich wieder viel mitgenommen“, sagte Zinnecker.
 
„Da hat Füssen etwas ganz Besonderes“
 
Laut Iacob wächst die Füssener Bevölkerung beständig – besonders Familien siedelten sich an, die Zahl der Zweitwohnsitze gehe zurück. Das erfordert laut Iacob allerdings auch vermehrt Investitionen im Bildungsbereich: „Wir müssen Kitas bauen und Grund- und Mittelschule generalsanieren.“ Zinnecker und Iacob vereinbarten, bei anstehenden Projekten eng zusammenzuarbeiten. Aktuelles Beispiel: Die Suche nach einer unkomplizierten Lösung beim Brandschutz am Kindergarten St. Gabriel. Auch wollen sich Landkreis und Stadt beim Rückbau der Kirche „Acht Seligkeiten“ in Füssen-West abstimmen, um gemeinsam mehr Parkplätze für die Realschule zu schaffen.
 
Bei der kleinen Besichtigungstour zeigte sich Zinnecker angetan von den Vorzügen der Stadt. So besuchten Landrätin und Bürgermeister die „einzigartige Bücherei“ (Zinnecker) sowie das Hanfwerke-Areal. Dort haben aktuell 92 kleine und mittlere Unternehmen eine Heimat gefunden. „Man kann hier im Magnus-Park die Aufbruchsstimmung förmlich mit den Händen greifen und ehrlich gesagt vermutet man so ein urbanes und modernes Projekt eher in Berlin. Da hat Füssen etwas ganz Besonderes“, sagte Zinnecker, die bei ihrem Rundgang über das Gelände auch von Bauunternehmer Dieter Glass, dem das Areal und die Gebäude gehören, begleitet wurde.

Mitteilung vom 24.05.2018

Mentorenprogramm: Mit VerA gut durch die Ausbildung

Das Programm soll Ausbildungsabbrüche verhindern. Dazu geben ehrenamtliche Begleiter im Rahmen eines Tandem-Modells ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

VerA-Regionalkoordinator Roland Müller auf der Ausbildungsmesse. Bildquelle: Angelika Hirschberg

VerA-Regionalkoordinator Roland Müller auf der Ausbildungsmesse. Bildquelle: Angelika Hirschberg

Für das Tandem-Modell „Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen“ im Allgäu wird ehrenamtliche Unterstützung gesucht. Freiwillige begleiten Jugendliche vor und während der Ausbildung und stehen ihnen beratend zur Seite. Der Landkreis Ostallgäu unterstützt diese bundesweite Initiative gemeinsam mit den Städten Kaufbeuren und Kempten sowie dem Landkreis Oberallgäu. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es eminent wichtig, die Auszubildenden an die Hand zu nehmen und durch die Ausbildung zu begleiten. Wer könnte das besser als ein erfahrener Mentor“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Als ehrenamtlicher Begleiter ist jeder willkommen, der seine Berufs- und Lebenserfahrung weitergeben und junge Menschen fit für ihren späteren Beruf machen möchte. Interessierte können sich kostenfrei beim Projektträger registrieren lassen und an einer zweitägigen Schulung in der Region teilnehmen. Die Initiative Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, kurz VerA, ist ein Programm der „Senior Experten Service“ (SES), eine der größten deutschen Ehrenamtsorganisationen für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand. Auf Wunsch stellt SES Jugendlichen, die in der Ausbildung auf Schwierigkeiten stoßen und mit dem Gedanken spielen, ihre Lehre abzubrechen, berufs- und lebenserfahrene Senior Expertinnen und Experten zur Seite.
 
Begleiterin oder Begleiter kümmert sich ganz persönlich
 
Die Initiative richtet sich an Auszubildende in allen Berufen sowie an Teilnehmerinnen und Teilnehmer an berufsvorbereitenden Maßnahmen – unabhängig von Alter, Herkunft oder beruflicher Richtung. „Ich freue mich, wenn die Azubis mit meiner Hilfe ihren Abschluss schaffen“, sagt Mentor und Senior Expert Roland Wölfle, der ehrenamtlich sieben Berufseinsteiger begleitet hat. „Der Kontakt zu jungen Menschen macht meinen Alltag bunter. Die Tätigkeit finde ich spannend, weil ich mich immer wieder mit neuen Themen und interessanten Fragestellungen auseinandersetzen kann.“
 
Das Besondere an VerA ist das Tandem-Modell: Um jeden Jugendlichen kümmert sich ein Begleiter oder eine Begleiterin ganz persönlich. Welche Inhalte bei der Berufsvorbereitung oder der Ausbildungsbegleitung im Mittelpunkt stehen, wo und wie oft die Treffen stattfinden, entscheiden beide je nach Situation. Im Rahmen der Bildungsregion Ostallgäu unterstützt der Landkreis Ostallgäu den Projektträger über bestehende Netzwerke bei der Gewinnung von interessierten Ehrenamtlichen und unterstützungsbedürftigen Jugendlichen im ländlichen Raum.
 
Termine und Ansprechpartner:
 
Interessierte können sich an zwei Informationsveranstaltungen in der Region Kaufbeuren/Ostallgäu und Kempten/Oberallgäu über die Initiative und die Aufgaben ehrenamtlicher Begleiter informieren:
 
Dienstag, 5. Juni 2018, 15 bis 17 Uhr, Saal Ostallgäu, Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Anmeldung: Bildungsbüro Kaufbeuren, Jürgen Schick, Tel.: 08341 437-427, E-Mail: juergen.schick(at)kaufbeuren.de
 
Mittwoch, 6. Juni 2018, 15 bis 17 Uhr, großer Sitzungssaal, Landratsamt Oberallgäu, Oberallgäuer Platz 2, 87527 Sonthofen
Anmeldung: Bildungsbüro Oberallgäu, Teresa Daubenmerkl, Tel.: 08321-612-162, E-Mail: bildungsbuero(at)lra-oa.bayern.de
 
Weitere Informationen über die Initiative VerA erhalten Sie über den Regionalkoordinator für den Bereich Allgäu:
Roland Müller
Mobil: 0172 6069350
E-Mail: kempten(at)vera.ses-bonn.de
www.vera.ses-bonn.de

Mitteilung vom 22.05.2018

„bergaufland Ostallgäu“ befürwortet allgäuweites Kooperationsprojekt im Bereich Umweltbildung und naturnaher Tourismus

Ziel sind qualitative hochwertige, naturnahe Angebote für Einheimische und Gäste.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat das Kooperationsprojekt „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 befürwortet. „Die allgäuweite Vernetzung von Akteuren aus den Bereichen Umweltbildung und Tourismus birgt eine große Chance für unseren Landkreis sowie das gesamte Allgäu. Ich freue mich deshalb sehr, dass sich die Mitglieder des Entscheidungsgremiums für eine LEADER-Förderung des Kooperationsprojekts entschieden haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Allgäuer LAGs bergaufland Ostallgäu e. V., Regionalentwicklung Oberallgäu e. V., Kneippland Unterallgäu e. V. und Westallgäu – Bayerischer Bodensee e. V. Diesem Projekt stehen nun 108.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. „Mit dem Ziel einer allgäuweiten Vernetzung der Bereiche Umweltbildung und Tourismus soll für die Bürgerinnen und Bürgern sowie für Gäste im Landkreis und im gesamten Allgäu qualitative hochwertige, naturnahe Angebote und Erlebnisse angeboten und neu geschaffen werden“, sagt die Landrätin.
 
Zinnecker ruft dazu auf, weitere innovative Projektideen einzureichen und so die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten.
 
Dessen LEADER-Koordinator Ethelbert Babl sieht in dem neuen Umweltprojekt der Allgäu GmbH eine große Chance, ökologische und ökonomische Stärken des Allgäus zu vereinen: „Unsere Umweltbildungseinrichtungen, wie zum Beispiel das Walderlebniszentrum in Füssen, profitieren von einer stärkeren Vernetzung mit der Allgäu GmbH und seiner Tourismuskompetenz.“
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 22.05.2018

„bergaufland“: Positive Zwischenbilanz der Entwicklungsstrategie

Zur Halbzeit der LEADER-Förderperiode 2014 - 2020 ist für 22 Projekte eine Fördersumme von rund 1,13 Millionen Euro genehmigt worden.

LAG-Vorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker und Jürgen Schwarz (2. Vorsitzender)

Die Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 ist bei der fünften Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ vorgestellt und diskutiert worden. „Ich freue mich zur Halbzeit der LES-Umsetzung eine durchweg positive Bilanz ziehen zu können. Auch für die zweite Hälfte der Umsetzung möchte ich die Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen ermutigen, weitere innovative Ideen und Vorschläge einzureichen, die unsere Region voranbringen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Über die Vorstellung und Diskussion der Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 hinaus erfolgte der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2017 mit anschließender Entlastung des Vorstands. Der zweite Vorsitzende des Vereins, Jürgen Schwarz, wurde in seinem Amt für weitere zwei Jahre gewählt. Zudem hat die Mitgliederversammlung eine Änderung in der Zusammensetzung der Mitglieder des Entscheidungsgremiums beschlossen und es wurde über das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten berichtete LEADER-Koordinator Ethelbert Babl über Aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020.
 
Ethelbert Babl sieht die LAG bergaufland Ostallgäu bei der Umsetzung Ihrer Strategie auf einem sehr guten Weg. „LEADER-Projekte wie das kommunale Grünflächenmanagement oder der Handlungsleitfaden zum Flächensparen in den Gemeinden haben weit über das Ostallgäu hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt.“ Die Förderprojekte im Ostallgäu zeichnen sich nach seinen Aussagen durch hohe Innovationskraft und Nachhaltigkeit aus.
 
LES 2014 - 2020: 810.000 Euro für Einzelprojekte
 
Insgesamt wurden bisher 22 Projekte, davon 13 sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu (zum Beispiel „Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“, „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ oder „Energiezukunft Unternehmen Ostallgäu“) und neun Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (zum Beispiel „What´s Up?! – Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“, „Dorfkerne-Dorfränder“ oder „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft – mit Durchwachsene Silphie“), für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. In Summe stehen der LAG 1,8 Millionen Euro im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 zur Verfügung. Zur Halbzeit der Förderperiode sind davon insgesamt über 1,13 Millionen Euro an Fördermitteln gebunden – davon knapp 810.000 Euro für Einzelprojekte und über 320.000 Euro für Kooperationsprojekte. „Mein großer Dank geht an die zahlreichen engagierten Akteure aus dem Landkreis, die mit ihrem Einsatz den Landkreis sowie die gesamte Region Allgäu mit innovativen Projekten vorangebracht haben“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 17.05.2018

Tourismusverband: „Nicht mehr Quantität, sondern mehr Qualität“

Landrätin Zinnecker verwies angesichts immer neuer Höchstwerte bei Ankünften und Übernachtungen darauf, dass „es nicht allein um mehr Quantität“ gehen darf.

Der Tourismus im Ostallgäu läuft nach wie vor auf Hochtouren: Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Ostallgäu verkündete Landrätin und Verbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker erneut neue Höchstwerte bei Ankünften und Übernachtungen – verband diese Rekordzahlen aber auch mit einem deutlichen Hinweis, dass die Strategie der Zukunft „nicht mehr Quantität, sondern mehr Qualität“ lauten muss.
 
Die Zahlen zeigen wie in den Vorjahren, dass der Landkreis Ostallgäu eine touristische Top-Destination ist: 2017 kamen 1.326.790 Gäste an, was einem Plus zum Vorjahr von 5,2 Prozent entspricht. Auch bei den Übernachtungen stieg der Wert von 4.345.408 auf 4.462.258 an – ein Plus von 2,7 Prozent. „Die Zahlen steigen seit zehn Jahren kontinuierlich und stetig an“, sagte Zinnecker. Auch der Trend zum Camping-Urlaub im Ostallgäu ist weiter ungebrochen: Bei den Übernachtungen verzeichnete der Tourismusverband einen Anstieg von 5,1 Prozent auf 669.858 im Jahr 2017.
 
„Strategische Maßnahmen eingeleitet“
 
Landrätin Zinnecker verwies angesichts der steigenden Zahlen darauf, dass „es nicht allein um mehr Quantität“ gehen darf – Stichwort „Over-Tourism“: „Wir brauchen mehr Qualität und wir müssen den Tourismus im Ostallgäu im Sinne der Gäste, aber besonders im Sinne der Einheimischen effizienter und zielgerichteter steuern.“ Der Landkreis habe hierzu schon strategische Maßnahmen eingeleitet: „Das Tourismusforum war ein wichtiger Schritt und hat dank der guten Beteiligung vieler Akteure aus dem Tourismus wichtige Erkenntnisse gebracht“, sagte Zinnecker, die auch das geplante Wissenstransferzentrum (WTZ) in Füssen als Baustein einer innovativen und nachhaltigen Tourismusentwicklung sieht. Zinnecker unterstützt den Antrag für die Ansiedlung des WTZ in Füssen. Überdies habe man auch im Landratsamt dem Tourismus mit der Schaffung eines eigenen Fachbereichs einen größeren Stellenwert verliehen.
 
Als „absolutes Erfolgsmodell“ bezeichnete Zinnecker das Projekt „Allgäumobil“, das Touristen mit Gästekarte und KönigsCard die kostenlose Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs ermöglicht. Waren es im Jahr 2016 noch 229.922 Nutzungen, verzeichnete der Tourismusverband im Jahr 2017 mehr als 247.000 Nutzungen. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2012 wurden mehr als 1,1 Millionen Nutzungen registriert. Weitere Aushängeschilder des Tourismus im Ostallgäu sind die ABK-Radltour (2017 in Füssen, 2018 in Kaufbeuren) und die „Schlosspark-Radrunde“ als eine von zwei 5-Sterne-Radrunden in Deutschland.

Mitteilung vom 14.05.2018

Straßenbauarbeiten in der Ortsdurchfahrt von Wald dauern an

Die Ortsdurchfahrt von Wald bleibt wegen Bauarbeiten an den Kreisstraße OAL 23 noch bis zum 19. Mai für den Gesamtverkehr gesperrt.

Der abschließende Einbau des Asphaltfeinbelages musste aufgrund der aktuell unsicheren Witterung nochmals verschoben werden. Als neuer Einbautermin wurde nun der 18. Mai festgelegt. Da die Bauarbeiten eine trockene Fahrbahn voraussetzen, kann eine weitere Verzögerung nicht ausgeschlossen werden.
 
Die Zufahrt nach Wald ist von Marktoberdorf kommend bis zur Kirche möglich. Der Durchgangsverkehr wird ab dort über Lengenwang, Seeg, Lachen/Rückholz und umgekehrt umgeleitet. Ebenso wird der Verkehr ab Görisried über Oberthingau, Engratsried, Thalhofen nach Wald geführt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 14.05.2018

Sperrmüll bis 18. Mai anmelden

Zweimal im Jahr kann jeder Haushalt im Landkreis Ostallgäu sperrige Gegenstände von zu Hause abholen lassen.

Spätester Anmeldetermin für die nächste Sperrmüllsammlung ist Freitag, 18. Mai. Die Abholung findet Mitte Juni statt.
 
Bürgerinnen und Bürger können ihren Sperrmüll entweder über die Internetseite des Landkreises oder mit der klassischen Sperrmüllkarte anmelden. Letztere ist bei allen Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt erhältlich. Die Gebühr beträgt 15 Euro. Es dürfen maximal zwei Kubikmeter Sperrmüll angemeldet werden.
 
Sperrmüll ist haushaltstypischer Abfall, der nicht in die Restmülltonne passt, wie zum Beispiel alte Matratzen, Teppiche oder Möbel. Gegenstände, die zerkleinert in die Restmülltonne passen, werden bei der mobilen Sperrmüllsammlung nicht mitgenommen. Ebenfalls nicht mitgenommen werden Wertstoffe wie Altmetalle, alte Waschmaschinen, Fahrräder oder Federbetten sowie Gegenstände aus Umbaumaßnahmen, die mit dem Gebäude fest verbunden waren, also Heizkörper, Rigipsplatten, Türen und ähnliches.
 
Gegen eine Gebühr von fünf Euro pro Kubikmeter kann man seinen Sperrmüll auch an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Obergünzburg, Marktoberdorf, Pfronten und Füssen abgeben. Die Höchstmenge pro Tag und Haushalt beträgt zwei Kubikmeter. An der ehemaligen Hausmülldeponie in Oberostendorf werden nach telefonischer Absprache mit der Deponieleitung auch größere Mengen aus Privathaushalten entgegen genommen.

Mitteilung vom 11.05.2018

Girls´Day und Boys´Day: „Das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt“

Vierzehn Mädchen und drei Jungen haben an dem von der Gleichstellungsstelle des Landkreises organisierten Girls´Day und Boys´Day teilgenommen.

Alina und Lucia überprüfen Plan und Wirklichkeit (die beiden Mädchen waren mit Baukontrolleur Otto Kindermann unterwegs). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Alina und Lucia überprüfen Plan und Wirklichkeit (die beiden Mädchen waren mit Baukontrolleur Otto Kindermann unterwegs). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zwölf Mädchen schnupperten im Landratsamt, zwei waren am Kreisbauhof in Thalhofen/Wertach zu Gast. Die drei Jungen erlebten einen Arbeitstag als Heilerziehungspfleger im St. Georgshof in Frankau.
 
Im Landratsamt Ostallgäu hat der Girls´Day schon eine lange Tradition: Seit 2003 betreuen und informieren alljährlich die Kollegen aus technischen Fachgebieten interessierte Mädchen. Alina (13): „Der Tag war sehr lehrreich und es hat viel Spaß gemacht. Otto Kindermann hat uns ein digitales Luftbild gezeigt, mit uns zusammen einen Baukontrollbericht geschrieben und uns auf Kontrollfahrt mitgenommen. Das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt.“ Auch Lucia (14) fand den Girls´Day mit dem Baukontrolleur informativ und unterhaltsam. Annica (12), Amelie (12), Veronika (13) und Zoe (14) wurden zunächst von Christian Rieger und Stefanie Schweikart vom Bereich Sicherheit, Brand- und Katastrophenschutz über deren vielfältige Aufgaben informiert. Danach ging es zur Feuerwehr Marktoberdorf, wo der stellvertretende Kommandant und Gerätewart Bastian Northemann die Mädchen mit der Ausrüstung der Feuerwehr vertraut machte. 
 
Lisa (15) und Helen (14) erfuhren von Thomas Kolbinger vom Kommunalen Bauamt Neues über die Planung und den Bau von Straßen und Brücken im Landkreis. Sophia (12), Celine (13) und Johanna (13) waren mit Gartenbauingenieurin Birgit Wehnert in Sachen Landespflege unterwegs und besuchten die Naturdenkmäler „Pfarrhof-Linde“ in Thalhofen und die Linde am Einsteinweg in Pfronten sowie den dortigen Alpengarten. Für den Tag im Kreisbauhof Thalhofen hatten sich heuer Greta und Vanesa (beide 12) gemeldet. Sie unterstützten einen Mitarbeiter beim Aufbauen einer Umleitung und halfen, die Sockel für Straßen-Leitpfosten einzubetonieren. Drei Jungs aus der siebten Klasse der Mittelschule Marktoberdorf erlebten derweil einen Arbeitstag im St. Georgshof in Frankau/Rettenbach am Auerberg mit psychisch kranken Menschen, die dort wohnen oder zur Arbeits- oder Beschäftigungstherapie in den Georgshof kommen. Sie lernten dabei das Berufsbild des Heilerziehungspflegers hautnah kennen. „Wir haben uns den Platz selbst ausgesucht“, erzählt Namchai. In der Schule gab es eine Liste mit Betrieben und Einrichtungen, die am Boys‘ Day mitmachen. „Danach habe ich mich im Internet über den St. Georgshof informiert.“ „Wie bei jedem Praktikum holt unser Fahrdienst am Boys´Day die Schüler am Bahnhof in Marktoberdorf ab und fährt sie am späten Nachmittag wieder zurück“, sagte Einrichtungsleiter Röder-Lipp. Das spontane Urteil der Siebtklässler über den Boys‘ Tag fiel positiv aus: „Die Bewohner waren sehr nett und die Gespräche waren sehr spannend.“
 
Informationen zum Girl´- und Boys´Day erhalten Sie beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Tel. 08342/911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.