Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 26.06.2019

Fahrgast-Offensive 2019: Busfahren im Ostallgäu wird erheblich günstiger

Auf und daFOO: Mit deutlich besseren Tarifangeboten für den Öffentlichen Personennahverkehr startet am 1. Juli die Fahrgast-Offensive Ostallgäu (FOO).

Freuen sich über und auf FOO (von links): Michael Bechteler (Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal GmbH), Karin Pointer (Betriebsleiterin RBA Regionalbus Augsburg GmbH, Betrieb Kempten), Klaus von Petersdorff (Geschäftsführer, Regionalverkehr Allgäu GmbH), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Freuen sich über und auf FOO (von links): Michael Bechteler (Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal GmbH), Karin Pointer (Betriebsleiterin RBA Regionalbus Augsburg GmbH, Betrieb Kempten), Klaus von Petersdorff (Geschäftsführer, Regionalverkehr Allgäu GmbH), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse.

„Für Abokarten-Inhaber, Schüler und Senioren wird Busfahren im Landkreis erheblich günstiger und damit attraktiver. Das ganz besondere FOO-Plus ist: Alle Karteninhaber können zu fast allen Zeiten alle Buslinien im Ostallgäu ohne Zusatzkosten nutzen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  
Mit FOO sinken die Preise für die Abokarten massiv und die Nutzungsmöglichkeiten für die Fahrgäste werden besser. Die Fahrgast-Offensive setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Es werden sogenannte Netzkarten eingeführt, welche die Abokarten deutlich aufwerten: Alle ohnehin schon kostenfreien Monatskarten für Schüler*innen sind ab 1. Juli von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Buslinien-Netz des Ostallgäu streckenunabhängig gültig. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen können Schüler*innen den ganzen Tag im gesamten Ostallgäu fahren – so lang, so oft und so viel sie wollen. Im Abo Schüler/Azubi werden die Freimonate auf fünf erhöht, sie sparen also künftig weitere elf Prozent.
 
„Besser für Umwelt und Geldbeutel“
 
Eine weitere Neuerung gilt für das „Abo Erwachsene“: Hier erhöhen sich die Freimonate auf sechs, somit erhalten sie eine Vergünstigung von zusätzlich bis zu 33 Prozent. Das heißt: Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen. Mit dem „Abo Freizeit“ können alle schon ab 306 Euro pro Jahr ab 9 Uhr alle Buslinien nutzen – am Wochenende ganztags und die Mitnahme einer weiteren Person, auch eigener Kinder, ist möglich. „Dieses Abo ist ein starkes Angebot für alle, die den CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Flexibilität mit dem ÖPNV ist möglich und besser für Umwelt und Geldbeutel“, sagt Landrätin Zinnecker. Auch die Ostallgäuer Senioren profitieren von FOO: Alle ab 63 Jahren können sich für monatlich 35 Euro eine Netzkarte kaufen und damit von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Ostallgäuer Buslinien-Netz fahren – am Samstag, Sonn- und Feiertag den ganzen Tag.
 
Den Öffentlichen Nahverkehr im Ostallgäu hat der Landkreis in den vergangenen Jahren zusammen mit der Ostallgäuer Verkehrsgesellschaft (OVG) kontinuierlich optimiert. Auch das Fahrplanangebot wurde je nach Bedarf immer wieder angepasst. Die Zahl der Zeitkarten-Nutzer in den vergangenen Jahren stagnierte zuletzt jedoch, weshalb das Angebot für die Dauernutzer nun grundlegend überarbeitet wurde, um es für mehr Menschen attraktiv zu machen.
 
Alle Infos zur FOO 2019 auf www.ostallgaeu.de/foo

Mitteilung vom 17.06.2019

Fronleichnam: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Durch den Feiertag am 20.6. verschieben sich die Abfuhrtermine in allen Gemeinden, in denen die Abfallgefäße ansonsten donnerstags oder freitags geleert werden.

Die Abfuhrtermine am Donnerstag, 20. Juni, verschieben sich auf Freitag, 21. Juni. Die Abfuhrtermine am Freitag, 21. Juni, verschieben sich auf Samstag, 22. Juni.
  
Die aktuellen Abfuhrtermine können auch über die Internetseite des Landkreises abgerufen werden (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft > Abfuhr- und Sammeltermine). Für Nutzer von Smartphones und Tablets gibt es eine kostenfreie Abfall-App mit Abfuhrkalender und automatischer Terminerinnerung.

Mitteilung vom 14.06.2019

Gewinner der Radltour-Tombola bekommt Mountainbike

Die Gewinner der Tombola der 11. ABK Allgäuer Radltour stehen fest. Als ersten Preis erhält Felix Sodermanns aus Marktoberdorf ein „Bulls Crossbike“.

V. l.: Robert Frei (Fachbereichsleiter Tourismus des Landkreises Ostallgäu) und Gewinner Felix Sodermanns mit dem Hauptpreis, einem Bulls Crossbike, gesponsert von Neuner Zweirad-Center Kaufbeuren. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

V. l.: Robert Frei (Fachbereichsleiter Tourismus des Landkreises Ostallgäu) und Gewinner Felix Sodermanns mit dem Hauptpreis, einem Bulls Crossbike, gesponsert von Neuner Zweirad-Center Kaufbeuren. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Gesponsert wurde der Hauptgewinn von Neuner Zweirad-Center aus Kaufbeuren. Über Gewinnpakete, die unter anderem ein Guten-Tag-Ticket der Bayerischen Regiobahn für bis zu fünf Personen beinhalten, dürfen sich die Gewinner des zweiten bis fünften Preises freuen.
 
Außerdem wurden aus den Anmeldeformularen der am Weitesten angereiste Teilnehmer (Dortmund, 650 Kilometer), die jüngste selbst mitgeradelte Teilnehmerin (7 Jahre) und der älteste Teilnehmer (86 Jahre) ermittelt. Auch diese Teilnehmer erhielten jeweils ein Gewinn-Paket.
 
Die Tombola-Gewinner wurden von Landrätin Maria Rita Zinnecker und ABK-Geschäftsführer Gottfried Csauth aus den fast 1500 Anmeldeformularen gezogen. „Den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern gratuliere ich sehr herzlich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude mit ihren hochwertigen Preisen. Vielen Dank an die großzügigen Sponsoren, die die Tombola möglich machen.“
 
Zunächst war die Tombola für das Abschlussfest der Radltour geplant gewesen, musste aber wegen Regens verschoben werden. Die 11. ABK Allgäuer Radltour wird vom Landkreis Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren veranstaltet und fand am 19. Mai 2019 mit Start und Ziel in Lechbruck am See statt.

Mitteilung vom 13.06.2019

Kreisstraße OAL 6: Sperrung zwischen Pforzen und Neugablonz

Die Straße wird aufgrund Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke zwischen Pforzen und der Abzweigung nach Neugablonz vom 18. bis 19.6. komplett gesperrt.

Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet und verläuft ab Pforzen über Zellerberg – Untergermaringen – Obergermaringen zurück nach Neugablonz und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingt können die Bauarbeiten kurzfristig verschoben werden.

Mitteilung vom 13.06.2019

Ostallgäuer Badeseen haben hervorragende Wasserqualität

Die Badeseen im Ostallgäu sind durchgehend von ausgezeichneter oder guter Qualität. Das bestätigt das Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu.

Wurde ebenfalls eine herausragende Wasserqualität bescheinigt: dem Alpsee bei Schwangau.

Wurde ebenfalls eine herausragende Wasserqualität bescheinigt: dem Alpsee bei Schwangau.

Während der gesamten Badesaison, von Anfang Mai bis Mitte September eines Jahres, führt das Gesundheitsamt regelmäßig Ortsbegehungen durch und entnimmt Wasserproben. Diese werden im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim untersucht.
 
Im Ostallgäu gibt es eine Vielzahl größerer und kleinerer Seen, die sich hervorragend zum Baden eignen. Voraussetzung für einen ungetrübten Badespaß ist eine einwandfreie hygienische Beschaffenheit des Wassers. Solche Bedingungen sind im Landkreis Ostallgäu an vielen Gewässern anzutreffen.
 
Dennoch lassen sich gesundheitliche Risiken nicht vollständig ausschließen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass es sich bei den Badeseen um natürliche Badegewässer handelt, bei denen kurzfristige Beeinträchtigungen der Wasserqualität durch beispielsweise extreme Starkregenereignisse nicht ausgeschlossen werden können. Freie Badegewässer an Flussläufen können mit Krankheitserregern belastet sein, die hauptsächlich aus Einleitungen von Kläranlagen oder durch Abschwemmungen von Ackerflächen stammen. Erkrankungen sind in Deutschland zwar selten, können aber durchaus mit Fieber, Durchfall und Erbrechen einhergehen. Aus diesem Grund ist es besonders nach Starkregen ratsam, das Baden für einige Tage zu vermeiden bis die natürliche Selbstreinigung eingesetzt hat.
 
Zudem bittet das Gesundheitsamt darauf zu achten, dass die Badestellen und die Badeseen so sorgsam wie möglich behandelt werden, damit auch in den kommenden Jahren die hohe Qualität der Badeseen sichergestellt werden kann.
 
Eine Übersicht über die EU-Badeplätze im Ostallgäu, die Untersuchungsergebnisse der Badesaison und die Badegewässerprofile gibt es unter www.freizeit-ostallgaeu.de/eu-badeseen.html.

Mitteilung vom 12.06.2019

Sturmschäden: Sperrung des Radwegs im Sachsenrieder Forst

Der Landkreis Ostallgäu sperrt aufgrund von Sturmschäden den Radwegabschnitt zwischen Helmishofen und dem Sachsenrieder Forst bis auf Weiteres komplett.

Die Fahrbahn und Brückengeländer des Radweges wurden durch umgestürzte Bäume schwer beschädigt. Derzeit besteht akute Gefahr durch weiteren Holzbruch.
 
Aufgrund der stattfindenden Forst- und Reparaturarbeiten können Radfahrer derzeit nur über das öffentliche Straßennetz ausweichen. Sobald der Radweg wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden kann, erfolgt eine separate Mitteilung.
 
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis und bitten aus Gründen der eigenen Sicherheit eindringlich, den Radweg derzeit nicht zu nutzen.

Mitteilung vom 11.06.2019

Genusstage im Schlosspark: mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller

Etwa 40 Gastronomen, Landwirte und Verarbeiter laden vom 18. bis 21.7. dazu ein, das Ostallgäu und Kaufbeuren von der kulinarischen Seite kennen zu lernen.

Nach dem Motto „mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller“ arbeiten alle Partner Hand in Hand und schaffen Genuss mit und aus Leidenschaft. „Damit gibt der Landkreis Ostallgäu einen wichtigen Impuls, um die heimische Landwirtschaft und Gastronomie miteinander zu vernetzen und die Zusammenarbeit in der Region zu stärken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Besondere Köstlichkeiten
 
Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel zaubern die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Gerichte. Gäste können sich von traditionellen Gerichten und kreativen Interpretationen überraschen lassen, die in urigen Wirtshäusern, gutbürgerlichen Gaststätten und in gehobenen Restaurants gereicht werden. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammen.
 
Blick hinter die Kulissen
 
Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen einen Einblick in die Herstellung und Verarbeitung der Produkte. So können Besucher direkt vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Von der Führung durch den Betrieb, dem gemütlichen Hoffest für die ganze Familie bis zur Käseverkostung der anderen Art mit Allgäuer Craft-Bier – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für Jung und Alt.
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu e. V. und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. „Ziel der Genusstage ist es, die heimische Landwirtschaft zu unterstützen und durch neue Vermarktungswege in die Gastronomie zu stärken“, sagt Zinnecker. Man wolle das Bewusstsein für die hochwertigen Produkte sowie die exzellente Küche im Ostallgäu schaffen und damit einen Image-Gewinn für Landwirtschaft und Gastronomie erreichen.
 
Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Informationen finden Sie unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Mitteilung vom 11.06.2019

Wiese x 16-Familientage: Exkursion in bunt blühende Grünflächen

Umweltpädagogin Anne Berkmüller bietet am 23.6. in Lengenwang und am 29.6. in Rieden-Zellerberg ein buntes Programm rund um naturnah angelegte Flächen.

Öffentliche Grünflächen müssen nicht grün und artenarm sein, sie können auch bunt blühen und damit Lebensraum für heimische Tiere und Pflanzen sein. Wer diese Artenvielfalt erleben und mehr über die Anlage und Pflege solcher Flächen erfahren will, hat bei den Wiese x 16-Familientagen am 23. Juni 2019 in Lengenwang und am 29. Juni 2019 in Rieden-Zellerberg die Gelegenheit dazu.
 
Die beiden Wiese x 16-Modellgemeinden Lengenwang und Rieden-Zellerberg sind mit ihrem ökologischen Grünflächenmanagement Vorbild für weitere Gemeinden, Privatpersonen oder Unternehmen im Ostallgäu und darüber hinaus. Wer wissen möchte, wie solche artenreichen Flächen im Siedlungsbereich angelegt und gepflegt werden oder die Artenvielfalt dort erleben will, ist bei den Wiesenfamilientagen genau richtig.
 
Am 23. Juni 2019 findet eine Exkursion in die bunt blühenden Flächen der Gemeinde Lengenwang statt. Bei sehr schlechtem Wetter wird die Exkursion auf den 7. Juli 2019 verschoben. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Rathaus in Lengenwang. Ingrid Völker, zuständig für die praktische Umsetzung von Wiese x 16, berichtet dabei von der Anlage und Pflege der Flächen. Für Kinder gibt es ein buntes Programm rund um die Wiesenvielfalt, das von Anne Berkmüller, Umweltpädagogin des Projekts, gestaltet wird. Als Abschluss lädt der örtliche Gartenbauverein zu einem geselligen Beisammensein ein.
 
Am 29. Juni 2019 um 14.00 Uhr startet der Wiesenfamilientag in Rieden-Zellerberg an der Kirche „St. Josef der Arbeiter“ an der Ecke Bahnhofstraße/Gablonzer Straße. Bei sehr schlechtem Wetter findet die Exkursion am 6. Juli 2019 statt. Bei der Neuanlage einer Fläche gibt Ingrid Völker viele Tipps zur Anlage und Pflege naturnah angelegter Flächen. Zudem wird ein buntes Programm für Kinder rund um die Wiesenvielfalt angeboten. Der Gartenbauverein sorgt im Anschluss für das leibliche Wohl.

Mitteilung vom 11.06.2019

B-12-Ausbau bekommt eigene Internetseite

Über den vierstreifigen Ausbau der B 12 zum so genannten Allgäuschnellweg informiert das Staatliche Bauamt Kempten ab sofort auf www.derallgäuschnellweg.de.

Aufgrund der Größe des Projektes wird der Ausbau in sechs unabhängigen Abschnitten geplant. Derzeit laufen bereits die Planungen für drei Abschnitte.
 
Die bestehende B12 wird zwischen Kempten und Buchloe 4-streifig zum Allgäuschnellweg ausgebaut. Für das Allgäu stellt die Finanzierung dieses Großprojekts eine erhebliche Chance dar: Der Bund stellt die Weichen für eine positive Zukunft der gesamten Wirtschaftsregion. Um sicherzustellen, dass Projekte wie der Allgäuschnellweg erfolgreich vorangetrieben werden, wurde eigens die Abteilung ‚Planung Großprojekte‘ geschaffen. Mit einem Onlineauftritt werden die Bürger über das aktuelle Geschehen rund um das Projekt informiert. Das Staatliche Bauamt Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, den gesamten Planungsprozess für die Öffentlichkeit transparent zu gestalten und die Bürger über alle Themen auf dem Laufenden zu halten. Die komplexen Planungsschritte werden für jedermann verständlich erläutert. Dabei arbeitet das Staatliche Bauamt eng mit der Allgäu GmbH sowie den gebietsbetroffenen Städten, Landkreisen und Gemeinden zusammen.
  
Neben der Webseite www.derallgäuschnellweg.de wird das Staatliche Bauamt Kempten die Bürger auch über Facebook und Youtube informieren.

Mitteilung vom 07.06.2019

Landkreis und Gemeinde verbessern Zufahrt zum Tierheim Beckstetten

Die Zufahrt zum Tierheim Beckstetten wird der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit der Gemeinde Jengen und der Baufirma Kutter auf Vordermann bringen.

V. l.: Rainer Rogg (Firma Kutter, Bad Wörishofen), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Franz Hauck, Frank Dämgen (Vorsitzender des Tierheims) und Dieter Brückel (Beirat des Tierheims)

V. l.: Rainer Rogg (Firma Kutter, Bad Wörishofen), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Franz Hauck, Frank Dämgen (Vorsitzender des Tierheims) und Dieter Brückel (Beirat des Tierheims)

Aus dem lange bestehenden Feldweg wird nun eine asphaltierte Straße. Der Unterbau wurde schon fertiggestellt – er wird vom Landkreis bezahlt. Die Firma Kutter stellte gratis das Fräsgut für den Unterbau zur Verfügung und die Gemeinde Jengen wiederum kommt für die Kosten der Deckschicht auf. ´

 

„Das Tierheim braucht eine vernünftige Zufahrt, dafür sorgen wir nun gemeinsam“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir waren auf das Positivste überrascht, als wir von der gemeinsamen Unterstützung für das Tierheim erfuhren. Die Zufahrt ist nun für Besucher, Mitarbeiter und die Helfer im Tierheim wesentlich angenehmer. Der Tierschutzverein Kaufbeuren e.V. und das Tierheim Beckstetten bedanken sich ganz herzlich für die großartige Unterstützung“, sagt Frank Dämgen, Vorsitzender des Tierheims.

Mitteilung vom 07.06.2019

Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand: Gesundheitsamt startet Aktion

Am Dienstag, den 11.6., von 11 bis etwa 16 Uhr erhalten Interessierte im Eingangsbereich zum Ettwieser Weiher Tipps zum Sonnenschutz.

Jährlich erkranken laut eines Reports der Techniker Krankenkasse rund 270.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. Damit bleibt Hautkrebs weiterhin die häufigste Krebsart in Deutschland. Die Ursachen für die Entstehung liegen dabei oft 20 bis 30 Jahre in der Vergangenheit. Daher ist vor allem für Kinder und Jugendliche ein angemessener Sonnenschutz von großer Bedeutung.
 
Die Gründe dieser hohen Erkrankungsrate liegen unter anderem an einem veränderten Freizeitverhalten. Generell finden mehr Aktivitäten im Freien statt und auch die Reisen in sonnige Gebiete haben zugenommen. Ein weiterer Punkt sind häufige Besuche im Solarium.
 
In den Pfingstferien startet das Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu am Ettwieser Weiher in Marktoberdorf die Sonnenschutzaktion „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Interessierte erhalten nützliche Tipps zum Aufenthalt in der Sonne, Informationen zum UV-Index, Hauttyp, Eigenschutzzeit und vielem mehr. Am „Glücksrad“ gibt es Preise zu gewinnen und Kinder haben die Möglichkeit, spielerisch durch ein Bastelangebot zu lernen, wie wichtig ein angemessener Sonnenschutz ist und wie dieser aussehen sollte.
 
Bei gutem Wetter findet das kostenfreie Angebot am Dienstag, 11. Juni 2019, von 11.00 Uhr bis etwa 16.00 Uhr im Eingangsbereich zum Ettwieser Weiher statt. Bei schlechten Wetterverhältnissen wäre Donnerstag, 13. Juni 2019, der Ausweichtermin.

Mitteilung vom 03.06.2019

„bergaufland“: Weiter erfolgreiche Entwicklung im Ostallgäu

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ traf sich zu ihrer sechsten Mitgliederversammlung.

„Die zahlreichen innovativen und modellhaften Projekte spiegeln die große Vielfalt des Ostallgäus wider. Damit zeigen die Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen ihr Engagement und die Bereitschaft das Ostallgäu nachhaltig weiterzuentwickeln.“ Dieses Resümee hat Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der sechsten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ gezogen. Der aktuelle Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 stand im Zentrum der Versammlung.
 
Weiterhin erfolgte der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2018 mit anschließender Entlastung des Vorstands. Vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wurde über aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informiert. Darüber hinaus beschloss die Mitgliederversammlung eine Änderung in der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums. Zudem wurde über die Umsetzung der DSGVO sowie das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ und über die Mitgliedschaften und Kooperationen des Vereins berichtet.
 
"Dr. Alois Kling, der Leiter des AELF Kempten, appellierte an die anwesenden Mitglieder, die Fördermöglichkeiten des LEADER-Programmes in Anspruch zu nehmen, zumal für das Ostallgäu noch Mittel zur Verfügung stünden".
 
LES 2014 - 2020: Über 1,25 Millionen Euro für Projekte im Rahmen von LEADER

 
Insgesamt wurden bisher 24 Projekte, davon 14 sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu (zum Beispiel „Skate- und Bikepark Füssen“, Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“ oder „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“) und zehn Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (zum Beispiel „What´s Up?! – Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“, „Dorfkerne-Dorfränder“ oder „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“), für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. In Summe stehen der LAG über 1,8 Millionen Euro im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 zur Verfügung. Davon sind bisher insgesamt über 1,25 Millionen Euro an Fördermitteln gebunden – davon über 900.000 Euro für Einzelprojekte und knapp 350.000 Euro für Kooperationsprojekte. Darüber hinaus fanden zahlreiche Sitzungen, Treffen und Veranstaltungen im Rahmen der Umsetzung der LES statt.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 31.05.2019

Wiese x 16 startet Fotowettbewerb: Jetzt mitmachen und gewinnen

Jetzt kann jeder seine Begeisterung für die Wunderwelt Wiese zeigen und beim Fotowettbewerb von Wiese x 16 mitmachen.

Die Teilnehmer*innen können attraktive Preise gewinnen und dazu beitragen, das Thema heimische Artenvielfalt möglichst weit zu verbreiten und zur Nachahmung anzuregen.

 

Auf der Suche nach den schönsten Blumenwiesen-Fotos aus dem Ostallgäu

Der Verlust der Artenvielfalt ist spätestens seit dem Volksbegehren in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Zeit dazu, sich einmal in der näheren Umgebung auf Entdeckungsreise zu begeben. Wo finde ich vor meiner Haustüre bunt blühende Wiesen? Welche Formen- und Farbenvielfalt haben die verschiedenen Pflanzenarten? Welche tierischen Bewohner sind dort zu finden? Die Wiesen-Fotografen sollen ihre Entdeckungsreise fotografisch festhalten und die Schönheit heimischer Artenvielfalt teilen. Das Wiese x 16-Team ist auf der Suche nach den schönsten Blumenwiesen-Fotos aus dem Ostallgäu. Mit den Fotos sollen möglichst viele Menschen dazu animiert werden, auch bei sich im Umfeld naturnahe Flächen anzulegen.

Vier Kategorien

Der Fotowettbewerb läuft vom 1. Juni bis zum 15. August 2019. Fotos können unter einer der vier verschiedenen Kategorien eingereicht werden: 1) Schätze am Wegesrand, 2) Kinder auf Entdeckungstour, 3) Tierische Bewohner der Blumenwiese und 4) Naturnahes, öffentliches Grün. Pro Kategorie gibt es als Preis jeweils einen Pflanzen- und Samengutschein von 100 Euro, 75 Euro und 50 Euro zu gewinnen. Dabei dürfen pro Person maximal vier Fotos eingereicht werden. Die Gewinner werden von der Wiese x 16-Jury ausgewählt und die Siegerfotos bei der Abschlussveranstaltung präsentiert, denn alle Teilnehmenden stellen ihre Wettbewerbsbeiträge dem Landkreis zur Verfügung.

Wer seine Bilder einschicken will, sendet diese bitte per E-Mail an Eva Stangler vom Landratsamt Ostallgäu unter der E-Mail-Adresse Wiese.16(at)lra-oal.bayern.de. Den Bildern sollten folgende Informationen beigefügt sein: Kategorie, Titel mit Ortsangabe, Name/Anschrift des Fotografen, unterschriebene Teilnahmebedingungen und Datenschutzerklärung. Die Formulare „Teilnahmebedingungen“ und „Datenschutzerklärung“ gibt es auf www.ostallgaeu.de. Bei Fragen steht Projektleiterin Eva Stangler (Telefon 08342 911-193 oder E-Mail Dr.Eva.Stangler(at)lra-oal.bayern.de) zur Verfügung.

Mitteilung vom 29.05.2019

Bauarbeiten in Dösingen: Kreisstraße OAL 6 komplett gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 6 in Dösingen ab Mittwoch, 5. Juni 2019, bis etwa Mitte September 2019 für den gesamten Straßenverkehr gesperrt.

Umleitungen sind ausgeschildert. Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Westendorf sanieren in Dösingen die Gennachbrücke und erneuern im Zuge dessen auch die Fahrbahndecke und eine Wasserleitung.

 

Umleitung über OAL 16

Hierzu wird die Kreisstraße OAL 6 in Dösingen zwischen der Abzweigung OAL 16 Richtung Westendorf und der Kreuzung Espachweg/Keltereistraße gesperrt. Eine großräumige Umleitungstrecke wird eingerichtet und ausgeschildert. Für den Gesamtverkehr erfolgt die Umleitung von Dösingen aus über die OAL 16 in Richtung Westendorf nach Germaringen und umgekehrt. Für die Behinderungen während der Bauarbeiten bitten die Gemeinde Westendorf und der Landkreis Ostallgäu alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 29.05.2019

Grüne T-Shirts leisten Gutes!

650 Kinder und Jugendliche in 28 Gruppen nahmen an der 72-Stunden Sozialaktion „Uns schickt der Himmel“ im Ostallgäu und Kaufbeuren teil.

Bundesweit engagierten sich Gruppen für soziale Projekte. Organisiert wurde die Aktion vom Bund Deutscher Katholischer Jugend. Landrätin Maria-Rita-Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse waren die Schirmherren der Aktion in der Region.

Die Sanierung von Kinderspielplätzen, ein Nachbarschaftsfest, der Bau von Insektenhotels. Viele Projekte standen auf dem Programm für die 72-Stunden Aktion am letzten Wochenende. Und so vielfältig wie die Projekte waren auch die teilnehmenden Gruppen: Ministranten, Pfadfinder, Jugendfeuerwehr, Jugendzentren und viele andere machten mit.


Die Leiterin der kirchlichen Jugendstelle Kaufbeuren, Schwester Daniela Martin, zieht ein hundertprozentig positives Fazit: „Alle Gruppen haben mit vollem Einsatz gearbeitet und ihre Aktionen erfolgreich abgeschlossen.“ Dass alles so reibungslos klappte, lag auch an der guten Vorbereitung durch den teils ehrenamtlichen Koordinierungskreis und den Gruppenleitern sowie am Engagement der vielen Sponsoren, die damit ein wichtiger Bestandteil der Aktion sind. 

Kurzfristig haben sich die Aktionsteilnehmer in der Region auch für die Opfer des Explosionsunglücks in Rettenbach eingesetzt und führten im Anschluss an ihre Projekte Spendenaktionen durch. Auch die Kollekte des Abschlussgottesdienstes zur 72-Stunden Aktion wird an das Spendenkonto des Allgäuer Hilfsfonds für Rettenbach gehen.

Mitteilung vom 28.05.2019

2,3 Millionen Euro: Landkreis und Gemeinde erneuern Ortsdurchfahrt Weicht

„Die rumpeligen Zeiten sind aus und vorbei“: Mit diesen Worten hat Landrätin Maria Rita Zinnecker die neue Ortsdurchfahrt von Weicht freigegeben.

Der Landkreis Ostallgäu stemmte die gut 2,3 Millionen Euro teure Baumaßnahme gemeinsam mit der Gemeinde Jengen – Zuschüsse kamen von Freistaat Bayern und dem Amt für Ländliche Entwicklung. Der Eigenanteil des Landkreises nach Abzug der Förderung beträgt etwa 560.000 Euro.

Vor fast genau einem Jahr begannen die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt. Der Landkreis erneuerte rund einen Kilometer der Kreisstraße OAL 16, zudem wurden knapp 250 Meter der Kreisstraße OAL 17 ausgebaut. Die Gemeinde baute einen rund 920 Meter neuen Gehweg und schuf zudem zwei Ver-kehrsinseln an den Ortseingängen sowie zwei barrierefreie Bushaltestellen. Die Verwaltungsgemein-schaft Buchloe baute 415 Meter neuen Regenwasserkanal.

2019: 4,5 Millionen Euro für Verkehrsinfrastruktur

„Wir haben mit dieser Erneuerung nicht nur die Optik verbessert, sondern vor allem die Verkehrssi-cherheit deutlich erhöht“, sagte Landrätin Zinnecker, die sich auch bei allen Beteiligten für die gute Zu-sammenarbeit bedankte. Man habe einen weiteren „Schritt hin zu einer modernen Infrastruktur im Landkreis“ gemacht. Insgesamt plant der Landkreis Ostallgäu, 2019 rund 4,5 Millionen Euro für Stra-ßenbaumaßnahmen auszugeben. Auch Jengens Bürgermeister Franz Hauck, die Landtagsabgeord-nete Angelika Schorer und Christian Kreye, Präsident des Amts für Ländliche Entwicklung, äußerten in ihren Ansprachen ihre Freude über die gelungene Maßnahme in Weicht.

Mitteilung vom 27.05.2019

EU-Datenschutzgrundverordnung: Kernthemen für Vereine herausgearbeitet

Seit Mai 2018 hat der Datenschutz innerhalb Europas einen höheren Stellenwert. Auch Vereine sind seitdem aufgefordert, wesentliche Anforderungen einzuhalten.

Dies führt an vielen Stellen jedoch noch zu Unklarheiten. Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat in Kooperation mit den Gemeinden Pfronten und Pforzen zwei Informationsveranstaltungen für Vereine angeboten: „EU-Datenschutzgrundverordnung – Ein Jahr nach der Einführung: Was sind die Kernthemen für Vereine?“

Rechtsanwalt Richard Didyk klärte dabei in Pfronten und in Pforzen rund 180 Vereinsvertreter*innen auf. Didyk brach dabei vieldiskutierte Themen wie WhatsApp, Facebook oder Fotoaufnahmen auf die Vereinspraxis herunter und erklärte, was Vereine bei der Datenschutzerklärung und dem Verarbei-tungsverzeichnis beachten müssen. Die Teilnehmer*innen erhielten außerdem Empfehlungen für ihren Vereinsalltag und konnten ihre Fragen klären. „Der Vortrag von Richard Didyk war ein voller Erfolg und hat bei unseren Vereinen für mehr Klarheit und Handlungssicherheit gesorgt,“ sagte Michaela Waldmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Pfronten, im Anschluss.

Zusammenfassung für Vereine

Ehrenamtliche können über www.ehrenamt-ostallgaeu.de eine Zusammenfassung zum Datenschutz mit Tipps für die Vereinspraxis und Musterbeispielen von Rechtsanwalt Richard Didyk herunterladen. Bei Rückfragen steht die Ostallgäuer Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm (Telefon: 08342 911-290 und E-Mail: ehrenamt@ostallgaeu.de) zur Verfügung.

Mitteilung vom 27.05.2019

Was Drohnen-Piloten beachten müssen

Mit dem Einzug des Frühlings hört man auch im Ostallgäu immer öfter das helle Summen und Surren von Drohnen.

Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Ostallgäu erklärt, was Piloten bei der Nutzung von Drohnen beachten müssen.

Für Erholungssuchende, Badende aber auch für viele Tierarten stellen die unbemannten, kleinen Flug-körper mit dem hellen, surrenden Geräusch oftmals eine beträchtliche Störung dar. Damit die Piloten dieser Drohnen weder persönlich noch in rechtlicher Hinsicht anecken, gilt es einige Regeln zu beach-ten. So sind die Persönlichkeitsrechte Dritter stets zu respektieren. Dies gilt insbesondere für Drohnen mit Kameras. Film- und Fotoaufnahmen von Personen und insbesondere die Veröffentlichung dieser Aufnahmen sind ohne deren Einverständnis nicht gestattet.

Die Untere Naturschutzbehörde weist auch ausdrücklich darauf hin, dass das Fliegen mit Drohnen über Naturschutz-, FFH-(Fauna-Flora-Habitat) und Vogelschutzgebieten gesetzlich verboten ist. Da das Alpenvorland mit einer besonders üppigen Artenvielfalt gesegnet ist, die nicht an Schutzgebiets-grenzen halt macht, kann aktuell beinah jedes Dickicht und jeder Schilfgürtel Kinderstube einer kleinen Tierfamilie sein. Auch diese Tiere, deren Nachzucht und Lebensstätten, dürfen durch Drohnen aber beispielsweise auch durch stöbernde Hunde nicht gestört oder beeinträchtigt werden.

Kopflose Flucht

Bevor also ein Drohnen-Pilot einen Flug startet, sollte er sich gut darüber informieren, ob dies auch gesetzlich zulässig ist. „Viele Piloten sind sich nicht bewusst, welchen Schaden sie mit ihrer Drohne anrichten“, sagt Thomas Hennemann, der Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Gerade jetzt im ausgehenden Frühjahr zur Brut- und Aufzuchtzeit der Wildtiere kann dies verheerende Folgen ha-ben. Vögel verlassen, bedingt durch die Drohne, ihr Gelege. Dies hat zur Folge, dass die Gelege aus-kühlen und somit die Brut verloren geht. Die für Wildtiere plötzlich auftauchenden Fluggeräte sind für diese nicht einschätzbar. Sie reagieren mit kopfloser Flucht. Im Gebirge kann dies durchaus auch zum Absturz von Tieren, insbesondere von Jungwild führen. „Leider reagieren darauf angesprochene Pilo-ten nicht immer verständnisvoll“, sagt Hennemann. Er wünscht sich, dass die Drohnen-Piloten ihre Fluggeräte mit mehr Sensibilität und Rücksichtnahme einsetzen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat einen Flyer veröffentlicht, auf dem die wichtigsten gesetzlichen Regelungen zum Einsatz von Drohnen übersichtlich dargestellt sind. Der Flyer sowie die Drohnen-Verordnung vom 7. April 2017 können auf der Homepage des Bundesminis-teriums für Verkehr und digitale Infrastruktur abgerufen werden.

Mitteilung vom 23.05.2019

Ostallgäuer Böllergeräte können im Juli in Breitenbrunn geprüft werden

Termine für die Beschussprüfung sind am Dienstag bzw. Mittwoch, den 30. und 31. Juli 2019. Durchgeführt wird die Prüfung vom Beschussamt München.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat als Unterstützung für Vereine und Gemeinden einen Termin zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert. Dieser findet in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München statt. Interessierte können sich bis 28. Juni für den 30. oder den 31. Juli 2019 direkt beim Beschussamt München (Angela Simon, Telefon: 089 17901-339, E-Mail: angela.simon(at)lmg.bayern.de) anmelden. Das Anmeldeformular ist auch auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden.

 

Die Beschussprüfung wird in der Kiesgrube Breitenbrunn (Hirtenlohweg 10, 87739 Breitenbrunn) stattfinden. Weitere Details zum Termin werden vom Beschussamt München nach Anmeldung bekanntgegeben.

Mitteilung vom 23.05.2019

Lichtverschmutzung: Neues Infoblatt zu insektenfreundlichen Außenbeleuchtungen

Auch in ländlichen Räumen überlagert vielerorts Kunstlicht den natürlichen Nachthimmel mit Mond und Sternen. Das schadet Insekten.

Lichtfalle: Angezogen durch das künstliche Licht werden viele Nachtschwärmer zum Beispiel durch Energieverlust beim Umkreisen der Lichtquelle getötet.

Lichtfalle: Angezogen durch das künstliche Licht werden viele Nachtschwärmer zum Beispiel durch Energieverlust beim Umkreisen der Lichtquelle getötet.

Die künstliche Beleuchtung unserer Landschaft nimmt stetig zu. Dabei bringt künstliches Licht viele Lebensfunktionen von Lebensgemeinschaften und Arten durcheinander. Vor allem unter den nachtaktiven Arten kommt es daher zu Verlusten. Nun veröffentlicht das Landratsamt Ostallgäu ein Infoblatt, das die wichtigsten Punkte zum Schutz nachtaktiver Insekten enthält.
 
Sogar in ländlichen Räumen überlagert vielerorts Kunstlicht den natürlichen Nachthimmel mit Mond und Sternen. Dabei bringt künstliches Licht viele Lebensfunktionen von Lebensgemeinschaften und Arten durcheinander. Der Tag-Nacht-Zyklus regelt die Ruhe- und Aktivitätsphasen von Lebewesen. Die im Jahresgang wechselnde Länge des Tageslichts spielt eine Schlüsselrolle bei der Überwinterung vieler Arten und bei deren Fortpflanzung. Zahlreiche Arten sind nur im Dunkeln aktiv.
 
Über 80 Prozent der heimischen Schmetterlinge sind nachtaktiv
 
Viele Insektenarten sind auf den natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmus angewiesen. Vor allem unter den nachtaktiven Arten kommt es daher zu großen direkten und indirekten Verlusten. Da Kunstlicht Insekten über Entfernungen von bis zu 700 Meter anlocken kann, hat die Lichtverschmutzung ein erhebliches Potenzial, vor allem den Bestand nachtaktiver Arten zu gefährden.
 
Worauf bei Außenbeleuchtungen zu achten ist
 
LED-Lampen in der Lichtfarbe „warmweiß“ stellen die umweltverträglichste Form der künstlichen Beleuchtung dar. Neben der Wahl geeigneter Leuchtmitteln gilt es, wo immer möglich, die Beleuchtung abzuschalten oder ganz darauf zu verzichten, Streulicht zu vermeiden sowie Leuchtdauer und Lichtintensität auf das nötige Maß zu begrenzen. Konkret können die negativen Auswirkungen über die Reduzierung der Lichtpunkthöhe, gezielte Lichtlenkung, geschlossene Gehäuse und geringe Oberflächentemperatur sowie den Verzicht auf Bodeneinbaustrahler und Skybeamer verringert werden.
 
Das Infoblatt zur insektenfreundlichen Beleuchtung kann hier heruntergeladen werden.