Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 28.01.2019

„Allgäu & Tirol barrierefrei“ wird zu „Reisen für Alle“

Das regionale Signet „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wird im Landkreis Ostallgäu in das bundesweite Signet „Reisen für alle“ überführt.

„Ich bin davon überzeugt, dass sich das Signet „Reisen für Alle“ künftig durchsetzen wird, deshalb haben wir uns zu dieser Maßnahme entschlossen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Mit dem Signet „Allgäu & Tirol barrierefrei“ ausgezeichnete Betriebe können sich ab sofort für das bundesweite Siegel „Reisen für Alle“ neu prüfen lassen.
 
„Ich freue mich sehr über die bisherige Beteiligung und rufe alle Betriebe im Ostallgäu dazu auf, sich erneut über ‚Reisen für Alle‘ prüfen zu lassen“, sagt Zinnecker. Mit der barrierefreien Prüfung und Zertifizierung über „Reisen für Alle“ können Betriebe ein zusätzliches Angebot für ihre Kunden und Gäste besser kommunizieren und vermarkten, neue Kunden- und Gästegruppen erschließen sowie gezielte und detaillierte Informationen an Interessierte weitergeben. Gemäß der Prämisse: Barrierefreiheit ist für etwa 10 Prozent der Bevölkerung unentbehrlich, für 40 Prozent hilfreich und für 100 Prozent komfortabel. Für die Nutzung des Signets „Reisen für Alle“ können sich auch nicht touristische Betriebe prüfen lassen.
 
Die vier Allgäuer Landkreise Ost-, Unter- und Oberallgäu sowie Lindau haben sich beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) dafür stark gemacht, dass die Prüfungen und Zertifizierungen finanziell unterstützt werden. Dabei wurde erreicht, dass für die ersten Interessenten die Kosten für die erstmalige Abnahme übernommen werden. An dieser Finanzierung werden sich neben dem StMWi auch die vier Allgäuer Landkreise beteiligen. Von den Betrieben sind dann nur noch die Kosten für die Zertifizierung zu tragen. Darüber hinaus werden sich die vier Allgäuer Landkreise beim StMWi dafür einsetzen, dass für weitere Interessenten die Kosten für die erstmalige Abnahme über „Reisen für Alle“ übernommen werden. Die interessierten Betriebe können sich bis zum 28. Februar bei der Herzogsägmühle melden. Die Herzogsägmühle (HZM) – Innere Mission München – Diakonie in München und Oberbayern e.V. konnte für die Prüfungen wieder als Partner gewonnen werden. Diese hat dazu mit der (by.TM) einen entsprechenden Unterlizenzvertrag abgeschlossen.
 
Weitere Informationen stehen unter www.reisen-fuer-alle.de und www.bayern.by/erlebnisse/urlaub-fuer-alle/ zur Verfügung.
 
Allgäu & Tirol barrierefrei: Erfolgreich und seiner Zeit voraus
  
Das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wurde bereits 2009 von den vier Allgäuer Landkreisen Ost-, Unter und Oberallgäu sowie Lindau und der Regionalentwicklung Außerfern initiiert und konnte einen bedeutenden Anstoß geben: Insgesamt wurden im Landkreis Ostallgäu mehr als 240 Objekte – im gesamten Projektgebiet sogar über 800 Objekte – auf Barrierefreiheit geprüft und zertifiziert. Die Besucherzahlen auf den Internetseiten der einzelnen Betriebe zeigen, dass das Interesse an barrierefreien Angeboten weiterhin sehr hoch ist. „Durch die barrierefreien Angebote tragen die Betriebe maßgeblich zur gleichwertigen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle bei und geben dies auch nach außen weiter“, sagt Zinnecker. Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Förderprogramms INTERREG Bayern – Österreich 2007 - 2013 gefördert. Weitere Informationen sowie die barrierefreien Betriebe stehen auf der Internetseite www.allgaeu-tirol-barrierefrei.eu zur Verfügung.
  
In den vergangenen Jahren hat sich im Bereich Barrierefreiheit viel bewegt. Alles mit dem Ziel, die Teilhabe an der Gesellschaft für Alle zu ermöglichen. Mittlerweile wurde neben dem regional sehr erfolgreichen „Allgäu & Tirol barrierefrei“ auch die bundesweit gültige Kennzeichnung im Bereich Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ vom Deutschen Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. eingeführt. Dieses Signet wurde in Kooperation mit dem Tourismus für Alle Deutschland e. V. (NatKo) entwickelt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Über die Bayern Tourismus und Marketing GmbH (by.TM) als Masterlizenznehmer des Signets und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (StMWi) wird das Signet mittlerweile auch in Bayern für barrierefreie Objekte vergeben. Deshalb haben sich die Projektpartner entschieden das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ fortzuführen und weiterzuentwickeln. Dies erfolgt vor allem durch die Überführung in das bundesweite Signet „Reisen für Alle“. Deshalb wurde bereits im Dezember 2017 eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beteiligten Projektpartner sowie der Herzogsägmühle unterzeichnet.
 
Bei Fragen steht der Landkreis Ostallgäu, Heiko Gansloser, Telefon 08342 911-514, E-Mail: heiko.gansloser@lra-oal.bayern.de oder die Herzogsägmühle, Tanja Hollerbach, Telefon 08861 219 4100, E-Mail: rita(at)herzogsaegmuehle.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 28.01.2019

Abenteuer Pubertät: Elternkurs in Marktoberdorf

Das Kursprogramm vermittelt Eltern viele praktische Anregungen für den Erziehungsalltag und eine Einstellung, die das Zusammenleben in der Familie erleichtert.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu empfiehlt den Elternkurs „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“, der ab 16. Februar 2019 in Marktoberdorf stattfindet. Mütter und Väter, die als Paar leben oder alleinerziehend sind, wollen oder müssen heute Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut bringen. Dabei sollen die Kinder nicht zu kurz kommen. Dazu brauchen Eltern viel Energie, aber auch ebenso viele Kenntnisse und Fertigkeiten wie für den Beruf. „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ ist ein praxisorientierter Kurs für Eltern mit jugendlichen Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren. Der Kurs knüpft an konkrete Erziehungssituationen und an die Ressourcen der Teilnehmenden an. Zu jeder Einheit gehören Informationen über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Jugendlichen. So hilft der Kurs, Jugendliche kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert zu erziehen. Mehr Informationen zum Kurskonzept unter www.kess-erziehen.de.
  
Die Kurstermine sind jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr (16. Februar, 23. Februar, 16. März, 30. März und 6. April 2019) im Pfarrheim St. Magnus, Marktoberdorf, Schwabenstr. 63. Die Kursleitung übernimmt Michael Hartwig, Erziehungsberater und selbst Vater von zwei Kindern.
Kosten: 50 Euro pro Person, 80 Euro pro Elternpaar. Das Jugendamt bezuschusst 50 Prozent der Kursgebühren.
  
Die Anmeldung erfolgt bei der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Ostallgäu/Kaufbeuren (Telefon 08341 90240). Informationen erhalten Sie bei der Gleichstellungsstelle am Landratsamt Ostallgäu (Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de) und bei der Ehe- und Familienseelsorge, Kaufbeuren (Telefon 08341 9382-25).

Mitteilung vom 24.01.2019

Angebot zwei Jahre verlängert: Erstberatung in vereinsrechtlichen Fragen

Mit diesem Service unterstützt der Landkreis Vereine unter anderem bei Fragen zu Haftung, Vereinssatzung oder zum Datenschutz.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die vom Landkreis initiierte, kostenlose Erstberatung für Ehrenamtliche rund um vereinsrechtliche Themen durch einen Rechtsanwalt für weitere zwei Jahre angeboten. Die Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt Ostallgäu hat dieses Angebot angestoßen, um Vereinen bei Fragen zu Haftung, Vereinssatzung oder zum Datenschutz konkrete Unterstützung zu bieten.
 
Wenn Vereinsvertreter eine kostenlose Erstberatung wünschen, können sie sich direkt an Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt, telefonisch unter 08342 911-290 oder per E-Mail an ehrenamt@ostallgaeu.de wenden. Grimm leitet die Anfragen zur Beantwortung an Rechtsanwalt Richard Didyk weiter. Richard Didyk hat einen Schwerpunkt im Vereins- und Verbandsrecht und bietet in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ostallgäu diesen Service seit eineinhalb Jahren für Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu an.
 
Die Servicestelle EhrenAmt ist die zentrale Anlaufstelle für alle Ehrenamtlichen im Ostallgäu. Die Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm organisiert zahlreiche Angeboten um das freiwillige Engagement zu stärken. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf:
 
Landratsamt Ostallgäu
Servicestelle EhrenAmt
Julia Grimm
Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Telefon 08342 911-290, ehrenamt@ostallgaeu.de
www.ehrenamt-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 24.01.2019

Aktion „72 Stunden“: Jugend im Einsatz für Soziales

Bei der bundesweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) machen auch der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren mit.

Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren machen bei der deutschlandweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) mit. V. l. n. r.: Gerhard Bucher (Bürgermeister Stadt Kaufbeuren), Christian Lieb (Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren), Lukas Hofmann (Kreisvorsitzender des BDKJ Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Kreis Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren machen bei der deutschlandweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) mit. V. l. n. r.: Gerhard Bucher (Bürgermeister Stadt Kaufbeuren), Christian Lieb (Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren), Lukas Hofmann (Kreisvorsitzender des BDKJ Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Kreis Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Jugendgruppen führen in drei Tagen, vom 23. Mai, 17.07 Uhr, bis 26. Mai 2019 ein soziales Projekt durch. Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse haben die Schirmherrschaft übernommen und betonen: „Wir beide sehen das ehrenamtliche Engagement von Kindern und Jugendlichen als einen der wichtigsten Bausteine für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Stärkung der Persönlichkeit. Als Bildungsregionen ist es für uns eine Ehrensache, die Aktion zu unterstützen.“
 
Von wegen nur Smartphone – Kinder und Jugendliche sind bereit, sich zu engagieren. Bereits jetzt haben sich Gruppen mit mehr als 200 Kindern und Jugendlichen für die 72-Stunden-Aktion angemeldet. Die Projekte reichen von einem Insektenhotel bis zur Gestaltung eines Nachmittags für Senioren.
 
Jede teilnehmende Gruppe ist über die Diözese versichert und wird von dem Koordinierungskreis des örtlichen BDKJ unterstützt. „Wir beraten die Gruppenleiter bei der Umsetzung des Projekts und helfen bei der Suche nach Sponsoren“, sagt Christian Lieb, Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren. Der Koordinierungskreis achtet darauf, dass neben den Fördertöpfen des BDKJ und des Bistums Augsburg auch Sponsoren vor Ort gewonnen werden, zum Beispiel für die Verpflegung der Freiwilligen oder für einzelne Projekte vor Ort. Keine Gruppe soll wegen fehlender Finanzmittel nicht mitmachen können.
 
Für Jugendgruppen, die sich engagieren wollen, aber kein Projekt haben, gibt es die Variante „Get it“. Bei ihr sucht der Koordinierungskreis ein Projekt aus, das die Jugendlichen erst am 23. Mai 2019 erfahren. „Die Aktion wird vom Bund Deutscher Katholischer Jugend organisiert, aber jede Jugendgruppe oder Freundeskreis kann natürlich mitmachen“, sagt Lukas Hofmann, Kreisvorsitzender des BDKJ und ergänzt: „Einzige Voraussetzung ist ein volljähriger Gruppenleiter.“
 
„Das Besondere ist, dass Kinder und Jugendliche drei Tage lang eng zusammenarbeiten, eine Herausforderung bewältigen und Gutes leisten. Das Gemeinschaftsgefühl während dieser 72 Stunden ist fantastisch“, sagt Christian Lieb aus seiner eigenen Erfahrung als Jugendgruppenleiter der vergangenen Sozialaktion 2013.
 
Bis zum 19. Februar 2019  können sich Jugendgruppen für eine Teilnahme unter www.72Stunden.de anmelden.

Mitteilung vom 23.01.2019

Vereinspauschale 2019: Geld vom Staat jetzt beantragen

Die Anträge für die Vereinspauschale und die Original-Übungsleiterlizenzen müssen die Ostallgäuer Sportvereine bis spätestens 1. März 2019 einreichen.

Die Vereinspauschale hilft den Sportvereinen ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. Im Jahr 2018 erhielten 127 Ostallgäuer Sportvereine 247.723,00 Euro dieser staatlichen Sportförderung.
 
„Wir bitten die Vereine, ihre Anträge möglichst noch einige Tage vor dem Stichtag 1. März vollständig abzugeben, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können“, sagt Ilka Kögel vom Landratsamt Ostallgäu. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.
 
Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach. Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf maximal zwei Vereine aufteilen. Eingereicht werden können alle Lizenzen, die zum Stichtag 1. März 2019 gültig sind und die im zurückliegenden Sportbetrieb seit dem letzten Stichtag 1. März 2018 zum Einsatz kamen.
 
Welche Lizenzen anerkannt werden und weitere Informationen – auch den Antrag für die Vereinspauschale – gibt es im Landratsamt Ostallgäu bei Ilka Kögel, Telefon 08342 911-264, im Internet unter www.lra-ostallgaeu.de/buergerservice.html oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de.
 
Weitere Informationen können zudem auf der Homepage des Bayer. Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration unter www.stmi.bayern.de/sug/sport/breitensport/foerderungvereine abgerufen werden.

Mitteilung vom 23.01.2019

Dorfkerne-Dorfränder: Landkreis Ostallgäu eröffnet Wanderausstellung

Bei Dorfkerne-Dorfränder geht um den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer schönen Dörfer. Die Ausstellung ist bis zum 5. Februar im Landratsamt zu sehen.

Bei der Ausstellungseröffnung (v. l. n. r.): Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle), Bürgermeister Armin Holderried, Gemeinde Mauerstetten (in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Bürgermeisterin Michaela Waldmann, Gemeinde Pfronten (in ihrer Funktion als Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Landkreis Ostallgäu), 1. Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V., Dr. Alois Kling, Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle)

Bei der Ausstellungseröffnung (v. l. n. r.): Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle), Bürgermeister Armin Holderried, Gemeinde Mauerstetten (in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Bürgermeisterin Michaela Waldmann, Gemeinde Pfronten (in ihrer Funktion als Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Landkreis Ostallgäu), 1. Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V., Dr. Alois Kling, Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle)

Eine Wanderausstellung zum Projekt „Dorfkerne-Dorfränder“ hat der Landkreis Ostallgäu bei der jüngsten Bürgermeisterbesprechung eröffnet.  „Mit der Wanderausstellung bieten wir unseren Kommunen eine weitere Hilfestellung, um das Thema ins Bewusstsein der Fachleute und der Bürgerinnen und Bürger zu bringen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Das Kooperationsprojekt „Dorfkerne-Dorfränder“ der Landkreise Unter- und Ostallgäu beschäftigt sich vor allem mit der städtebaulichen Analyse von Gemeinden. Dafür wurde ein Praxishandbuch mit Planungsinstrumenten, Prozessen und Handlungsstrategien erarbeitet, das bayernweit auf großes Interesse gestoßen ist. Auch deshalb wurde nach Abschluss des geförderten Kooperationsprojekts ergänzend eine Wanderausstellung entwickelt, die Ende 2018 im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) bayernweit eröffnet wurde.
 
Die Wanderausstellung wurde von der Firma LARS consult GmbH aus Memmingen zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten und den beiden Landkreisen Unter- und Ostallgäu entwickelt. Nach der Präsentation im Landratsamt haben die Ostallgäuer Kommunen die Möglichkeit, die Wanderausstellung auszuleihen. Gefördert wurde dieses Vorhaben im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu“ hat die entsprechenden Fördermittel freigegeben und somit die Umsetzung ermöglicht. Das Praxishandbuch zur Ortsbildpflege sowie ein Flyer und eine Präsentation sind auf der Internetseite www.dorfkerne-dorfraender.de zu finden. Informationen zum Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern LEADER 2014 - 2020 stehen auf der Internetseite des Vereins www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Weitere Fördermittel über LEADER
 
Der LAG bergaufland Ostallgäu e.V. stehen bis 2020 noch insgesamt über 700.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Verfügung. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen zwischen 30 und 70 Prozent. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 17.01.2019

Nur Winter, kein Chaos: Landrätin Zinnecker dankt Einsatzkräften

Der Winter hatte das Ostallgäu in den vergangenen Tagen fest in seinem eisigen Griff. Für die Einsatzkräfte bedeutete das Schwerstarbeit.

Eingeschneites Fahrrad. Bild: Rudolf Haitel

Eingeschneites Fahrrad. Bild: Rudolf Haitel

„Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie haben sehr zuverlässig für Sicherheit, Ordnung und freie Straßen gesorgt. Dank ihnen hatten wir hier nur Winter, aber kein Chaos“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In großen Teilen des Ostallgäus war in den vergangenen Tagen weit mehr als ein Meter Neuschnee gefallen. Dieser sorgte dafür, dass an vier Tagen der Unterricht an vielen Ostallgäuer Schulen komplett ausfiel. „Die Schulwegsicherheit war an diesen Tagen nach den Wetterprognosen einfach nicht gegeben, deshalb blieb uns im Sinne der Schülerinnen und Schüler keine andere Wahl, als abzusagen“, erklärt Zinnecker. Außerdem mussten zwei Straßen wegen der Gefahr von Schneebruch tagelang gesperrt werden: die Kreisstraße OAL 5 von Obergünzburg nach Berg und die Staatsstraße 2014 von Osterzell nach Sachsenried. Das einsetzende Tauwetter mit viel Regen erhöhte dann die Schneelast auf den Dächern und Bäumen und sorgte so für zusätzliche Gefahr.
 
Dächer im Landkreis einsturzgefährdet
 
Das Landratsamt zählte von Montag, 7. Januar, bis Donnerstag, 15. Januar, 29 wetterbedingte Alarmierungen von Ostallgäuer Einsatzkräften über die Integrierte Leitstelle (ILS). Bei den meisten dieser Einsätze kontrollierten beziehungsweise räumten Feuerwehren einsturzgefährdete Dächer im Landkreis. Am Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg waren beispielsweise rund 160 Kräfte von Feuerwehren und fünf Mitglieder des THW im Einsatz, um das 150 Quadratmeter große Flachdach vom zu schweren Schnee zu befreien. Landrätin Zinnecker: „Dank der guten Arbeit der Helferinnen und Helfer können wir aber eine wirklich positive Bilanz ziehen. Es ist kaum etwas passiert und Menschen kamen nicht zu Schaden. Es hat sich gezeigt, dass unser Hilfs- und Rettungssystem sehr gut und auf einem hohen Niveau funktioniert. Darauf können wir stolz sein.“
 
Auch die Bio- und Restmüllabfuhr im Ostallgäu wurde durch die heftigen Schneefälle teils erheblich beeinträchtigt. „Ich möchte zum einen den Angestellten der Müllabfuhr für ihre gute Arbeit danken, zum anderen auch den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie so viel Verständnis für die wetterbedingten Verschiebungen gezeigt haben“, sagt Zinnecker.

Mitteilung vom 17.01.2019

Vätertreff für allein erziehende und getrennt lebende Väter

Ziel der Gruppe ist es, Erfahrungen auszutauschen sowie hilfreiche Informationen zu erhalten. Das nächste Treffen findet am 17. Februar 2019 statt.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu empfiehlt allen alleinerziehenden und getrennt lebenden Vätern den „Vätertreff“ im Familienstützpunkt „Hand in Hand“ in St. Peter und Paul, Kaufbeuren zu besuchen. Nach dem kommenden Treffen am 17. Februar 2019 ist ein weiteres Treffen für den 13. April 2019 geplant. 

 
Die Abteilung Familienstützpunkt & Gleichstellung der Stadt Kaufbeuren initiiert in Zusammenarbeit mit Donum Vitae, dem Familienstützpunkt Hand in Hand sowie der Katholischen Männerseelsorge Augsburg einen „Vätertreff für allein erziehende und getrennt lebende Väter“ in Kaufbeuren. Die Gruppe wird von Bernd Bönsch (Donum Vitae) und Gerhard Kahl (Kath. Männerseelsorge der Diözese Augsburg) geleitet.

 

  • Zeit: jeweils am Sonntag von 9 Uhr bis 12 Uhr
  • Ort: Familienstützpunkt Hand in Hand, St. Peter und Paul,  Barbarossastr. 24, 87600 Kaufbeuren
  • Kosten: 3 Euro pro Familie für Brunch und Kinderbetreuung
  • Infos und Anmeldung bei:
    Donum Vitae, Bernd Bönsch, Telefon 08341 9993650; E-Mail: kaufbeuren(at)donum-vitae-bayern.de
      

Infos auch bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 16.01.2019

Vollsperrungen der Straßen OAL 5 bei Obergünzburg und St 2014 Osterzell – Sachsenried aufgehoben

Nachdem die Gefahr von Schneebruch und umstürzenden Bäumen nicht mehr besteht, sind die Straßen OAL 5 und St 2014 wieder befahrbar.

Die Staatsstraße 2014 zwischen Osterzell-Stocken und Sachsenried ist für den Verkehr wieder freigegeben. Umgefallene und hängende Bäume wurden vom Forstamt entfernt. Auch die Sperrung der Kreisstraße OAL 5 von Obergünzburg nach Berg wurde aufgehoben.

Mitteilung vom 15.01.2019

Wettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß Rein“: Sieger stehen fest

Gewonnen haben die Gartenbauvereine Aufkirch-Blonhofen (gemeinsam mit der Kolpingfamilie Blonhofen), Irsee und Marktoberdorf.

Symbolbild: pixel2013 / pixabay

Symbolbild: pixel2013 / pixabay

Einen Beitrag für den Erhalt der Streuobst-Kultur zu leisten, das war das Ziel des ersten landesweiten Kinder- und Jugendwettbewerbs „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“, zu dem der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. aufgerufen hatte. Auch der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu war dabei. Unter den Teilnehmern aus dem Landkreis wurden nun die drei Sieger ermittelt.
 
Eine Jury aus Mitgliedern des Kreistages, des Kreisjugendrings, des Landschaftspflegeverbands, des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege und der Kreisfachberatung ermittelte aus den Wettbewerbsteilnehmern die drei Gewinner. Den ersten Preis bekam der Gartenbauverein Aufkirch-Blonhofen gemeinsam mit der Kolpingfamilie Blonhofen, die mit der Neuanlage und Pflege einer Streuobstwiese mit Kindern im Alter von vier bis elf Jahren einen besonders nachhaltigen, generationenübergreifenden Beitrag leisteten. Den zweiten Platz errang der Gartenbauverein Irsee, der mit Kindern und Jugendlichen den Fokus auf die Verarbeitung der Früchte zu Saft legte, wobei auch hier die Pflege der Streuobstwiese nicht zu kurz kam.
 
Wichtiger Beitrag zum Erhalt der Streuobstkultur
 
Beim dritten Preisträger, dem Gartenbauverein Marktoberdorf gemeinsam mit der elften Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung, stand als Schwerpunkt die Verwertung von Streuobst im Zentrum. Es wurden viele Rezepte ausprobiert, was sich in einer Broschüre mit erhaltenswerten Rezepten niederschlug. Auch damit wurde ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Streuobstkultur und die Verwertung des Erntegutes geleistet.

Mitteilung vom 14.01.2019

Wieder regulärer Unterricht ab Dienstag, 15. Januar, an Ostallgäuer Schulen

Die Ostallgäuer Schulen nehmen ab Dienstag, 15. Januar, wieder den Unterricht auf.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall entschieden, da die Schulwegsicherheit wieder gewährleistet werden kann. Auch in der Stadt Kaufbeuren findet ab Dienstag wieder regulärer Unterricht statt.

Mitteilung vom 13.01.2019

Starker Schneefall: Unterricht an den Ostallgäuer und Kaufbeurer Schulen fällt aus

Aufgrund des in höheren Lagen zu erwartenden starken Schneefalls fällt am Montag, 14. Januar, an allen Ostallgäuer Schulen der Unterricht aus.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall auf Grundlage der amtlichen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) beschlossen. Das am Sonntag vorübergehend einsetzende Tauwetter erhöht die Gefahr von Schneebruch und Dachlawinen, da sich das Gewicht des Schnees massiv erhöht. Sollten die starken Schneefälle, wie vorhergesagt wieder einsetzen, warnt der DWD zudem vor Sturmböen und Schneeverwehungen. Die Schulwegsicherheit kann daher in Teilen des Landkreises nicht mehr gewährleistet werden. Der Unterrichtsausfall gilt auch für die Schulen in der Stadt Kaufbeuren.

 
An allen Schulen ist eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler sichergestellt.

Mitteilung vom 11.01.2019

Informationen zum Schneeräumen auf Dächern

Für den Schutz eines Gebäudes vor der Last des Schnees ist der Eigentümer verantwortlich. Fachfirmen können helfen - im Notfall auch die Feuerwehr.

Das Landratsamt Ostallgäu weist darauf hin, dass grundsätzlich der Eigentümer oder der Verkehrssicherungspflichtige für die Räumung von Schneelasten auf Dächern zum Schutz vor Einstürzen des Daches oder vor Dachlawinen verantwortlich ist. Zur Feststellung der tatsächlichen Belastung beziehungsweise der Beurteilung der tatsächlichen Gefahr verweist das Landratsamt auf Fachfirmen oder -personen wie Statiker, Zimmerer, Dachdecker oder Baufirmen.
 
Wenn danach eine akute Gefahr für Menschen und Tiere besteht oder hohe Sachschäden nicht auszuschließen sind, muss in eigener Verantwortung das Dach rechtzeitig geräumt werden. Hierfür sind Fachfirmen zu beauftragen.
 
Bei akuter Gefährdung und im Notfall können die Feuerwehren Hilfe leisten. Diese Hilfe ist klar von Vorsorgemaßnahmen abzugrenzen.

  

Weitere Informationen finden Sie auf einem Merkblatt des Bayerischen Innenministeriums.

Mitteilung vom 11.01.2019

Büchertausch an Wertstoffhöfen weiterhin möglich

Statt Tische stellt der Landkreis nun Regale für den Büchertausch zur Verfügung. Die brauchen weniger Platz, was die Sicherheit verbessert.

Symbolbild: LubosHouska / Pixabay

Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Niemand möchte diesen Tausch verhindern oder sieht Bücher lieber im Abfall statt in Gebrauch. Der Landkreis ist jedoch für die Sicherheit auf den Wertstoffhöfen verantwortlich und möchte nicht, dass Bürger zu Schaden kommen. Wir haben nun mit den Regalen eine wirklich gute Lösung gefunden.“
 
Die Büchertische hatten sich in den vergangenen Jahren zunehmend verselbstständigt und wurden bisher lediglich geduldet. Im Laufe der Zeit wurde der Andrang an den Büchertischen größer und größer, der Platz an den Wertstoffhöfen jedoch nicht. Da der Zuspruch für die Büchertische sicherheitstechnisch und organisatorisch kaum noch zu bewältigen war, entfernte der vom Landkreis beauftragte Betreiber die Tische in Füssen, Buchloe, Obergünzburg und Marktoberdorf vorläufig. „Für den Betreiber unserer Wertstoffhöfe werden Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Verkehrssicherheit immer wichtiger und müssen auch umgesetzt werden, um die Sicherheit von Mitarbeitern und Bürgern zu gewährleisten“, erklärt Zinnecker.
 
„Sicherheit der Wertstoffhofbesucher bestmöglich gewährleistet“
 
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern zeigten sich jedoch verärgert über die Abschaffung der Büchertische. Daher hat Landrätin Zinnecker nun entschieden, an den Wertstoffhöfen Marktoberdorf, Füssen, Buchloe und Obergünzburg Regale für gebrauchte Bücher aufzustellen. „Die Regale nehmen wesentlich weniger Platz in Anspruch“, sagt Zinnecker. Die Standorte der Regale werden so gewählt, dass die Sicherheit der Wertstoffhofbesucher bestmöglich gewährleistet ist. Damit ist der reibungslose und sichere Betrieb der Wertstoffhöfe gewährleistet und es wird dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, interessante Bücher auszutauschen, entsprochen.

Mitteilung vom 10.01.2019

Kreisstraße OAL 5 bei Obergünzburg und Staatsstraße 2014 bei Osterzell-Stocken gesperrt

Die beiden Straßen sind aufgrund der winterlichen Verhältnisse aktuell komplett für den Verkehr gesperrt.

Der Landkreis hat sich entschieden, die Straße von Obergünzburg nach Berg wegen Schneebruchgefahr zu sperren. Außerdem beschloss die Straßenmeisterei Peiting nach einer Gefahrenabwägung, die Staatsstraße 2014 (Sachsenrieder Forst) zwischen Osterzell-Stocken und Sachsenried zu sperren. Hier besteht Gefahr durch unter der Schneelast umstürzende Bäume. Die Sperrungen gelten bis auf Weiteres.

Mitteilung vom 10.01.2019

Freitag: Unterricht an allen Schulen im Ostallgäu und in Kaufbeuren fällt aus

Aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse fällt am Freitag, 11. Januar, an allen Ostallgäuer und Kaufbeurer Schulen der Unterricht aus.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall am Donnerstag beschlossen. Grundlage für die Entscheidung sind die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Schulwegsicherheit im Landkreis kann nicht mehr gewährleistet werden. Für die anwesenden Schülerinnen und Schüler wird eine Betreuung angeboten.

 

Auch an allen Kaufbeurer Schulen fällt der Unterricht aus. Über das Vorgehen in der kommenden Woche entscheidet die Koordinierungsgruppe am Wochenende.

Mitteilung vom 10.01.2019

Das Allgäu vereint Umweltbildung und Tourismus Umweltbildung und naturnaher Tourismus – ein neues LEADER-Projekt

Als Beitrag für einen naturnahen und ökologischen Tourismus im Allgäu soll das Projekt bestehende Angebote vernetzen und weiterentwickeln.

V. l. n. r.: Christof Endreß, Dr. Sabine Weizenegger, LAG Regionalentwicklung Oberallgäu; Ethelbert Babl, LEADERKoordinator; Anton Klotz, Landrat Oberallgäu und Aufsichtsratsvorsitzender Allgäu GmbH; Dr. Alois Kling, Leiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten; Andreas Güthler, Leiter Naturerlebniszentrum Allgäu; Bernhard Joachim, Geschäftsführer Allgäu GmbH. Bildquelle: Allgäu GmbH

V. l. n. r.: Christof Endreß, Dr. Sabine Weizenegger, LAG Regionalentwicklung Oberallgäu; Ethelbert Babl, LEADERKoordinator; Anton Klotz, Landrat Oberallgäu und Aufsichtsratsvorsitzender Allgäu GmbH; Dr. Alois Kling, Leiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten; Andreas Güthler, Leiter Naturerlebniszentrum Allgäu; Bernhard Joachim, Geschäftsführer Allgäu GmbH. Bildquelle: Allgäu GmbH

Gäste schätzen die unberührte Natur der Allgäuer Alpen und erleben vor Ort einen nachhaltigen Tourismus. Die Allgäuer Landschaft bietet für diesen Trend beste Voraussetzungen, denn neben der intakten Natur verfügt sie über eine Vielzahl von unterschiedlichen Umweltbildungsangeboten. Ein neues Förderprojekt „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ soll nun alle bestehenden Angebote vernetzen und sie weiterentwickeln. Den Förderbescheid für das Projekt mit einem Volumen von 190.000 Euro und einer Laufzeit von drei Jahren übergab der Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, Dr. Alois Kling an den Ideengeber und Projektpartner NEZ (Naturerlebniszentrum Allgäu) und die Projektträgerin Allgäu GmbH. „Erstmals erarbeiten Vertreter von Naturschutzverbänden, Tourismusorganisationen und Umweltstationen im Allgäu ein gemeinsames, touristisches Umweltbildungskonzept. Das bei LEADER geforderte Bottom-up-Prinzip wird damit mustergültig erfüllt“, betonte Kling. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Tourismusakteuren sollen die Potenziale der Umweltbildungsangebote als Beitrag für einen naturnahen und ökologischen Tourismus im Allgäu gefördert werden, ohne ökologisch sensible Bereiche zu belasten.
   
Vernetzen, vertiefen, verankern  Das Projekt ist in sechs Module aufgebaut: Das Netzwerk Umweltbildung Allgäu, die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Umweltbildung, die Weiterbildung, die naturnahen Gruppenangebote, die Förderung umweltfreundlicher Mobilität im Tourismusbereich und das Modul Marketing. Sie alle enthalten verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise Fachtagungen und die Optimierung von umweltfreundlicher Mobilität. Landrat Anton Klotz, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH, betonte bei der Förderbescheidübergabe, dass das Projekt Konzepte zur Besucherlenkung und zur Sicherstellung eines verträglichen Miteinanders von Mensch, Tier, Natur und Alpwirtschaft beinhalten müsse: „Der sensible Umgang mit den Bedürfnissen von Mensch und Natur muss in Zukunft erste Priorität haben“. LEADER-Koordinator Ethelbert Babl ergänzte, dass jetzt der Zeitpunkt ideal sei: Ganz Bayern blicke nach der langen Diskussion ums Riedbergerhorn auf das Allgäu. Mit diesem Projekt könne man eine Vorbildregion für naturnahen Tourismus im ganzen Alpenraum werden. Dem Projekt geht eine lange Entwicklungszeit voraus, wie Bürgermeister Christof Endreß, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe  Regionalentwicklung Oberallgäu berichtete. Der Allgäuer Ideenwettbewerb aus dem Jahre 2006 beinhaltete bereits die Vernetzung dezentraler Angebote. Das Ergebnis ist das AlpSeeHaus in Immenstadt mit dem  NEZ, ebenfalls ein LEADER-Projekt. Mit dem Förderprojekt werden nun in den nächsten drei Jahren alle Umweltbildungsangebote der vier Allgäuer Landkreise vernetzt. So wird nicht nur eine zentrale Anlaufstelle für Gäste und Einheimische geschaffen, sondern auch der Erfahrungsaustausch gefördert. Das enge Netzwerk ermöglicht es, auf die Kompetenz der jeweiligen Anbieter zurückzugreifen. Umweltbildung und naturnaher Tourismus erfahren so eine enge Verzahnung. Das Projekt soll auch nach Ablauf der Förderperiode weitergeführt werden. Dank LEADER fließt ein Zuschuss von 107.800 Euro in das Projekt, zusätzliche Mittel bringen die Landkreise und kreisfreien Städte auf.

Mitteilung vom 10.01.2019

Schnee und Eis behindern Müllabfuhr

Große Schneemengen und glatte Straßen erschweren die Leerung der Abfalltonnen im Landkreis Ostallgäu.

Das Landratsamt bittet die Bevölkerung um Verständnis und Unterstützung. Insbesondere wenn Abfalltonnen tief eingeschneit sind oder von Schneepflügen eingeschoben wurden, können sie nicht geleert werden. Kommunale Abfallwirtschaft und Abfuhrunternehmen bitten die Bevölkerung um Verständnis und geben Tipps, wie sie die Abholung ihrer Abfälle unterstützen können. Wichtigste Maßnahmen sind, zwischen Tonne und Fahrbahn eine kleine Gasse freizuschaufeln und den Schnee vom Tonnendeckel zu kehren.
 
Damit Abfalltonnen nicht einfrieren, sollten sie möglichst in einem Schuppen oder einer Garage aufbewahrt und erst Tag der Leerung zur Abholung bereitgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger, deren Restmüll nicht abgeholt werden konnte, bekommen auf Anfrage bei ihrer Gemeindeverwaltung oder beim Landratsamt einen Restmüllsack übersandt. Hierin können sie ihre Restabfälle bis zum nächsten Leerungstermin sammeln und zur Abholung neben die schwarze Tonne stellen. Organische Abfälle dürfen beim nächsten Leerungstermin in einem Karton auf der Biotonne bereitgestellt werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft ist unter den Nummern 08342 911-468 und -384 erreichbar.

Mitteilung vom 09.01.2019

Ostallgäuer Schulen nehmen Unterricht wieder auf (+++ aktualisiert am 10. Januar +++)

An allen Schulen im Landkreis Ostallgäu findet am Donnerstag , 10. Januar, wieder regulärer Unterricht statt.

Hintergrund für die Entscheidung der Koordinierungsgruppe Schulausfall unter Leitung des Staatlichen Schulamtes war die Tatsache, dass sich am Mittwoch die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) angekündigten Unwetter nicht im vorhergesagten Maß eingestellt haben. Die Warnung vor Schneeverwehungen wurde aufgehoben.

 

Die Entscheidung über witterungsbedingten Unterrichtsausfall ist in der Regel schwierig und von Prognosen abhängig. Grundlage der Entscheidung der Koordinierungsgruppe sind die aktuellen Wetterberichte, der Warnlagebericht des DWD, die tatsächliche Lage in der Region, und die Einschätzung der Beförderungsunternehmen. Außerdem tauscht sich die Koordinierungsgruppe mit angrenzenden Regionen aus.

  

Sollten die Bedingungen direkt vor Ort so sein, dass der Weg in die Schule aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse zu gefährlich oder unmöglich ist, können Kinder mit Angabe des Grundes an ihrer Schule entschuldigt werden.

 

Die Koordinierungsgruppe wird die Lage im Landkreis Ostallgäu weiter beobachten. Sollten sich signifikante Änderungen ergeben, wird die Situation neu beurteilt.

Mitteilung vom 08.01.2019

Wen Do – Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren in Buchloe

Der Selbstbehauptungskurs wird anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März veranstaltet.

„Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren!“ ist das Motto eines Selbstbehauptungskurses an der Volkshochschule in Buchloe. Zu diesem lädt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages alle Frauen ab 18 Jahren ein. Der Kurs findet an zwei Samstagen, 16. und 30. März 2019, statt.
 
Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Trotz vieler Verbesserungen ist die Gleichberechtigung der Frau noch nicht überall verwirklicht. Vor allem müssen Frauen diese immer wieder in allen Lebenssituationen fordern und durchsetzen. Dafür und zur eigenen Sicherheit helfen selbstbewusste Ausstrahlung und Wehrhaftigkeit, insbesondere falls Situationen zu eskalieren drohen. Mädchen und Frauen vermitteln nach außen ein gestärktes Selbstbewusstsein, wenn sie gelernt und selbst erfahren haben: Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren! Deshalb bietet die Gleichstellungsstelle anlässlich des Weltfrauentages in Kooperation mit der Volkshochschule Buchloe einen Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren an.´

 

  • Kurstermine: An zwei Samstagen, 16. und 30. März 2019; jeweils 9 bis 15 Uhr
  • Ort: VHS Buchloe, Bahnhofstraße 60, 86807 Buchloe, Raum: 1.3, Musikraum, 1. Stock
  • Kosten: 65 Euro
  • Kursleitung: Cordula Weidner, Pädagogin, Trauma-Fachberaterin, langjährige Selbstverteidigungstrainierin für Frauen (Wen Do)
  • Anmeldung und Informationen bei:

    » Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder
    » Volkshochschule Buchloe, Kurs G500.191, Telefon: 08241 90233, E-Mail: Info(at)vhs-buchloe.de

 
Weitere Informationen: www.vhs-buchloe.de