Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 09.05.2018

„bergaufland Ostallgäu“: Weitere Projektidee für LEADER

Das Entscheidungsgremium der LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am 17.5. um 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu zu seiner siebten Sitzung.

Dabei wird ein Kooperationsprojekt aus den Bereichen Umweltbildung und naturnaher Tourismus vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. „Ich freue mich, dass die allgäuweiten Abstimmungen dieser innovativen Projektidee abgeschlossen sind und wir sie nun unserem Entscheidungsgremium zum Beschluss vorschlagen können“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der siebten Sitzung wird den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektidee „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Allgäuer LAGs bergaufland Ostallgäu e. V., Regionalentwicklung Oberallgäu e. V., Kneippland Unterallgäu e. V. und Westallgäu – Bayerischer Bodensee e. V.
 
Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Landrätin Zinnecker ruft dazu auf, weitere innovative Projektideen einzureichen und so die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 09.05.2018

Fünfte Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Unter anderem wird dort die Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 vorgestellt und diskutiert.

Die fünfte Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. findet am Donnerstag, 17. Mai, um 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. „Ich freue mich, zur Halbzeit der Förderperiode von LEADER die bisherigen Ergebnisse unserer LES vorzustellen und diese mit den Mitgliedern zu diskutieren. In den vergangenen drei Jahren haben wir zusammen mit zahlreichen engagierten Akteuren aus dem Landkreis sowie dem gesamten Allgäu und darüber hinaus vielfältige innovative und modellhafte Projekte umgesetzt“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Schwerpunkt der Mitgliederversammlung ist die Vorstellung und Diskussion der Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020. Daneben erfolgt der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2017 mit dem Beschluss über die Entlastung des Vorstands, die Wahl des zweiten Vorsitzenden sowie ein Beschluss über die Änderung der Zusammensetzung der Mitglieder des Entscheidungsgremiums. Zudem wird über das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird darüber hinaus über Aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 berichtet. Die detaillierte Tagesordnung ist auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden.
 
LEADER 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Bereiche „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen finden auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 07.05.2018

Treffen der Asylhelferkreise: Gelungener Erfahrungsaustausch

Ehrenamtliche Helfer und Interessierte aus über 15 Gemeinden haben sich auf Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker im Landratsamt Ostallgäu getroffen.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Trotz der veränderten Flüchtlingssituation ist immer noch großes Engagement vorhanden und so konnte Zinnecker in Marktoberdorf mehr als 50 ehrenamtliche Helfer sowie viele Interessierte aus Institutionen wie Caritas, Bildungsträger, Berufsschulen und Kindergärten zum vierten gemeinsamen Vernetzungs- und Austauschtreffen begrüßen. Gerade wenn engagierte Menschen zusammenkommen und die unterschiedlichen Interessen, die eigene Kompetenz und die zur Verfügung stehenden Ressourcen zusammentragen, gelingt ein bewährter Erfahrungsaustausch.
 
Abteilungsleiter Ralf Kinkel gab einen Überblick über die aktuelle Situation im Landkreis. So leben derzeit 1.754 Flüchtlinge – Asylbewerber und Anerkannte – in 38 Gemeinden im ganzen Landkreis in dezentralen staatlichen Unterkünften sowie in privaten Wohnungen. Anhand einer anschaulichen Grafik zeigte Kinkel auf, dass in vielen Gemeinden weiterhin Flüchtlinge wohnen, auch wenn die dortige staatliche Unterkunft bereits aufgelöst wurde. 945 Personen leben so mittlerweile in 34 Gemeinden im ganzen Landkreis in privatem Wohnraum. Darüber hinaus bekamen die Ehrenamtlichen einen Einblick in die mittel- bis langfristige Entwicklung der dezentralen Unterkünfte im Landkreis. Isabel Costian und Christina Panje vom Team Ehrenamt Asyl gaben einen Rückblick auf die stark nachgefragten Angebote im vergangenen Jahr wie beispielsweise die Schulungen für Asylhelfer, eine Schifffahrt auf dem Forggensee als Dank für die Ehrenamtlichen sowie die Einführung des Integrationskoffers.
 
Neue Handlungsansätze für weitere Planung
 
Wie im vergangenen Jahr konnten die Ehrenamtlichen bei einer interaktiven Interessensabfrage nicht nur Erfahrungen austauschen, sondern auch wichtige Anregungen liefern, um neue Handlungsansätze für die weitere Planung zu finden. Landrätin Maria Rita Zinnecker freute sich, „dass die gemeinsame Integrationsunterstützung Wirkung zeigt, denn nur zusammen können Lösungen für Herausforderungen gesucht und gefunden werden“. Man brauche „aber weiter einen langen Atem“. Gerade auch der Beitrag der Ehrenamtlichen erwies sich bereits im Vorjahr als wirkungsvolles Mittel der Zusammenarbeit. Zinnecker dankte abschließend allen ehren- und hauptamtlich Engagierten für ihren Einsatz.

Mitteilung vom 07.05.2018

Landkreis Ostallgäu bildet Erzieherinnen zur Inklusionsfachkraft fort

Das Jugendamt des Landkreises hatte die Weiterbildung in Kooperation mit Diplom-Sozialpädagogin Christine Monzner-Marxer angeboten.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zehn Erzieherinnen haben sich im Landratsamt Ostallgäu zu Inklusionsfachkräften weitergebildet. Die Erzieherinnen nahmen teil, weil sie mit Kindern mit Integrationsstatus arbeiten oder sich auf diese Arbeit vorbereiten wollten. In zwölf Präsenzveranstaltungen von Oktober 2016 bis Februar 2018 bildeten sich die Erzieherinnen in den verschiedenen Themen der integrativen und inklusiven pädagogischen Arbeit fort. Kinder mit Integrationsstatus haben aufgrund ihrer Entwicklung einen Förderbedarf, der in der Kindertagesstätte zu einem erhöhten Betreuungsbedarf führt. Die Bildungsarbeit muss individuell auf das Kind abgestimmt werden, damit es bestmögliche Bildungschancen hat. Barrieren, die das Kind an der Teilhabe hindern, müssen verringert oder vermieden werden. Dieses Recht wurde 2006 im Rahmen der UN-Konvention unterzeichnet und durchdringt seither alle gesellschaftlichen Bereiche.
 
Nächster Kurs ab Oktober 2018
 
Für Maria Petrich, Erzieherin in Aitrang, war die Weiterbildung eine Bereicherung: „Ich habe eine Fülle von Informationen bekommen, die ich in der täglichen Arbeit einsetzen kann.“ Gudrun Jachtner, Leiterin des Kinderhorts in Eisenberg, fühlt sich gut vorbereitet – sie habe gelernt, genauer hinzuschauen, Normen kritisch zu hinterfragen, einen Förderplan zu erstellen und wie es gelingt im Team inklusiv zusammenzuarbeiteten. Melanie Hoffmann, Erzieherin bei der Stadt Marktoberdorf sieht heute die Komplexität der Aufgabenfelder klar vor sich. Und Sabine Lang, Erzieherin im Kindergarten Thalhofen, findet, dass dies eine Weiterbildung war, die Inklusion nicht nur lehrt, sondern auch lebt.
 
 „Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass sich die Erzieherinnen für die integrative und inklusive Arbeit weiterbilden und deshalb fördern wir diese Weiterbildung“, betonte Jugendamtsleiterin Petra Mayer bei der Verleihung des Zertifikats an die Teilnehmerinnen. Mayer weiter: „Ziel wäre, dass jede Kindertageseinrichtung eine Inklusionsfachkraft hat.“ Im Oktober dieses Jahres startet der nächste Kurs der Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft.
 
Mit großem Interesse hatten auch Johann Miller, Sachgebietsleiter beim Bezirk Schwaben, und Ulrike Korb, Fachaufsicht bei der Regierung von Schwaben die Colloquiumbeiträge verfolgt und die frisch gebackenen Inklusionsfachkräfte beglückwünscht.

Mitteilung vom 07.05.2018

Landrätin Zinnecker zu Besuch in der Gemeinde Bidingen

Die Themenpalette reichte von der Ortsentwicklung über die Energieversorgung bis hin zum Hochwasserschutz.

Am Gut Rosenhof

Am Gut Rosenhof

Beim Gemeindebesuch in Bidingen hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker bei Bürgermeister Franz Martin, dessen Stellvertreter Martin Epp und weiteren Gemeinderatsmitgliedern sowie Ehrenbürger Manfred Burkhart intensiv über die Infrastruktur der Gemeinde informiert. 
 
Bürgermeister Martin erläuterte eingangs anschaulich die Entstehung der neuen „Dorfmitte“ in Bidingen. Unter Anleitung des ehrenamtlichen Bauleiters Manfred Burkhart entstanden mit Hilfe von rund 30.000 ehrenamtlichen Stunden ein schmuckes Rathaus mit Bücherei und Pfarrsaal und nebenan die Grundschule mit Musikraum und Räumen für die Feuerwehr. Landrätin Zinnecker äußerte sich beeindruckt: „Wieder einmal zeigt sich, dass mit ehrenamtlichem Engagement und Zusammenhalt in der Gemeinde etwas erreicht werden kann, was ursprünglich nicht für möglich gehalten wurde. Mit der neuen Dorfmitte ist in Bidingen etwas Großartiges gelungen.“  
 
Das Hochwasserrückhaltebecken „Indianer“ bestand kurz nach seiner Errichtung im Jahr 2013 seine Bewährungsprobe, als es nach lange anhaltendem Regen bis an die Oberkante gefüllt war. Der Nutzen der Anlage war also schon bei der Einweihung erkennbar, Natur und Menschen kamen ohne weitreichende Schäden davon. Einen hohen Stellenwert nimmt das Thema regenerative Energien ein.  Nach einem Bürgerentscheid im Jahr 2011 erfolgte in 2014 die Inbetriebnahme des gemeindlichen Windrads mit Investitionskosten in Höhe von 4,7 Millionen Euro. Das Windrad speist siebenmal mehr Strom ins Netz als in der Gemeinde verbraucht werden und trägt dazu noch zur Entlastung des gemeindlichen Haushalts bei. „Eine rentierliche Investition“, sagte Bürgermeister Martin. Wie überall auch drückt auch in Bidingen hier und da der Schuh, „aber die Probleme und Projekte wie den Leerstand in den Ortskernen oder den Ausbau der Wasserversorgung gehen wir zielgerichtet und optimistisch an“, wie der Bürgermeister betonte.
 
Gut Rosenhof in ländlicher Idylle
 
Ein Zuhause für verschiedene Tier- und Pflanzenarten, insbesondere aber ein Ausbildungsbetrieb für klassische Reitkunst: das ist Gut Rosenhof im Ortsteil Ruderatsried. Anja Beran und Prof. Dr. Volkmar Nüssler stellten ihren Betrieb ausführlich und in allen Facetten vor und trafen dabei ganz den Geschmack der Besucher, die sich sehr angetan zeigten.

Mitteilung vom 07.05.2018

Verlandungen am Forggensee: Umweltminister Marcel Huber kommt

Auf Bitten von Landrätin Zinnecker, hat Huber sein Kommen zugesagt, um sich persönlich ein Bild vom Verlandungsproblem am Forggensee zu machen.

In die seit Jahren bestehende Problematik der zunehmenden Verlandung des Forggensees kommt Bewegung. In einem gemeinsamen Termin mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten, den Anrainergemeinden und den Abgeordneten Dr. Wengert und Pohl wurde kommuniziert, dass ein Masterplan zu Erhaltung des Forggensees sinnvoll wäre. Als erster Schritt ist nun eine Ortseinsicht mit Umweltminister Marcel Huber in Planung. Landrätin Zinnecker: „Der Freistaat ist als Eigentümer mit in der Pflicht. Daher ist es mir ein großes Anliegen, den Minister vor Ort zu haben.“   
 
Staudammsanierung: Längerer Aufstau möglich
 
Nachdem ein Aufstau zum 1. Juni 2018 ausgeschlossen ist, fordert Landrätin Zinnecker als Kompensation für die Anrainergemeinden einen Vollstau bis Anfang November. Für den Landkreis und die Anrainergemeinden ist es klar, dass die touristischen Einbußen durch einen verspäteten Aufstau während der Hauptsaison kaum auszugleichen sind. Landrätin Maria Rita Zinnecker ist sich mit den betroffenen Gemeinden aber einig, dass ein späterer Vollstau dann bis Anfang November bleiben müsse. Diese Forderung hat sie an die Vertreter von Uniper, die verdeutlicht haben, dass über einen Vollstau erst gegen Ende Juni entschieden werden könne, herangetragen. Damit sei für die Region eine Kompensation möglich. Gerade die Herbstmonate sind von der Witterung und Frequentierung ein guter Zeitraum, dem ein vollgestauter See gut zu Gesicht stehen würde. Die Schifffahrt, Bootsverleiher, Vermieter und gastronomischen Betriebe könnten von diesem neuen Landschaftsbild profitieren. Von Seiten des Kraftwerksbetreibers Uniper ist dieser längere Aufstau durchaus möglich.

Mitteilung vom 07.05.2018

Sicherheitsgespräch: deutlich weniger Einbrüche im Ostallgäu

Trotz gestiegener Kriminalitätshäufigkeit ist die Anzahl der Straftaten im Ostallgäu vergleichsweise niedrig. Die Aufklärungsquote ist hoch.

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zum turnusgemäßen Sicherheitsgespräch haben sich Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner mit den Dienstellenleitern der Polizei und den im Landratsamt Ostallgäu für die Öffentliche Sicherheit Verantwortlichen getroffen.
 
Polizeipräsident Strößner berichtete dabei, dass die Kriminalitätsrate auch im Landkreis Ostallgäu wie im allgemeinen Trend leicht angestiegen ist. So ist die Zahl der Straftaten 2017 auf 3.480 je 100.000 Einwohner gestiegen (Jahr 2016: 3.077). Trotz der im Polizeipräsidium leicht angestiegenen Kriminalitätshäufigkeitszahl (4.487) liegt diese weiterhin noch unter dem bayerischen Schnitt (4.868). Wie bereits im Jahr 2016 stellte Strößner fest, dass bei den vergleichsweise wenigen Straftaten pro Einwohner auch die Aufklärungsquote des Präsidiumsbereichs und der einzelnen Polizeidienststellen mit rund 70 Prozent erfreulich hoch ist.
 
Überdurchschnittlicher Rückgang
 
Weiteres Thema des Sicherheitsgesprächs waren die Betrugs-, Vermögens- und Fälschungsdelikte, die in Südschwaben um rund vier Prozent angestiegen sind. Besonders problematisch sind hier die Anrufe von falschen Polizeibeamten, die, ähnlich wie beim Enkeltrick, bei älteren Menschen anrufen und bei diesen den Eindruck erwecken, dass deren Vermögen in Gefahr sei. Im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität berichtete Strößner von einer besonders erfreulichen Tendenz: Hier sanken die Fallzahlen des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auf 431 Fälle (2016: 503). Dies entspricht einem Rückgang von 14,3 Prozent. Im Ostallgäu gab es hier einen überdurchschnittlichen Rückgang um 37,8 Prozent. Die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit, der Aufklärung, der Fahndung und nicht zuletzt der Einsatz einer „Sonderkommission Wohnungseinbruch“ zeigte hier laut Polizeipräsident Strößner positive Auswirkungen.
 
Bei der Verkehrsstatistik des Landkreises Ostallgäu war ein Anstieg um neun Prozent auf 3.850 Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Weitere Themen waren der aktuelle Sachstand und die Übersicht zur Verteilung der Flüchtlinge im Landkreis und die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest durch Transporte und unsachgemäße Entsorgung entlang der Verkehrswege.

Mitteilung vom 26.04.2018

Volles Haus bei „Stark durch Erziehung“

Vier Fachvorträge von Referentinnen des Deutschen Jugendinstituts zu Themen der Erziehung. Veranstaltung war bereits im Voraus ausgebucht.

V. l.: Bernhard Waltner (kath. Pfarrer & Hausherr), Isabel Costian (Familienbildungsstelle Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin des Landkreises Ostallgäu), Ronja Liepold (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales), Elke Schad (Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren), Alfred Riermeier (Referat Jugend & Familie Kaufbeuren) und Gertrud Gellings (Stadträtin und Jugendbeauftragte der Stadt Kaufbeuren). Bildquelle: Alexander Bernhard/Familienministerium

V. l.: Bernhard Waltner (kath. Pfarrer & Hausherr), Isabel Costian (Familienbildungsstelle Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin des Landkreises Ostallgäu), Ronja Liepold (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales), Elke Schad (Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren), Alfred Riermeier (Referat Jugend & Familie Kaufbeuren) und Gertrud Gellings (Stadträtin und Jugendbeauftragte der Stadt Kaufbeuren). Bildquelle: Alexander Bernhard/Familienministerium

Beeindruckenden Anklang bei Groß und Klein hat die vom Bayerischen Familienministerium gemeinsam mit den Familienbildungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu durchgeführte Info-Veranstaltung „Stark durch Erziehung“ gefunden. Mehr als 160 Erwachsene und 110 Kinder genossen einen informativen und ereignisreichen Vormittag im Kaufbeurener Familienstützpunkt  „Hand in Hand“.
 
Die Eltern aus dem Landkreis wurden via Bustransfer von den vier Familienstützpunkten nach Kaufbeuren gefahren. Die Veranstaltung war bereits im Vorfeld ausgebucht und das Pfarrheim St. Peter und Paul, in dem der Familienstützpunkt angesiedelt ist, füllte sich schnell. Nachdem die Eltern und Fachkräfte von Ministeriumsvertreterin, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Jugendbeauftragter Gertrud Gellings und Hausherr Pfarrer Bernhard Waltner begrüßt worden waren, folgten vier Fachvorträge von Referentinnen des Deutschen Jugendinstituts zu Themen der Erziehung. So ging es in einem Vortrag darum, wie Eltern den Bildungsweg von Kindern begleiten können, in einem anderen um Smartphone, Tablet & Co. und die Erziehung im Zeitalter neuer Medien.
 
Abwechslungsreiches Kinderprogramm
 
Parallel zum Angebot für die Eltern wurde eine Kinderbetreuung angeboten, die auf große Nachfrage stieß. Hier wurden die jüngeren Kinder durch den katholischen Kindergarten St. Peter und Paul und die älteren Kinder durch den Stadtjugendring Kaufbeuren, der mit verschiedenen Vereinen zusammenarbeitete, betreut. Das Programm reichte von einem Tanz-Workshop, Werkangebot, Klettern am Kletterzentrum des DAV, Kinderschminken bis hin zu einem Theaterstück. Während der Mittagspause hatten die Eltern Gelegenheit sich auszutauschen, Fragen an die Referentinnen zu stellen und die Infostände der neun Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren, der Abteilung Familienstützpunkt und Gleichstellung Kaufbeuren, der Familienbildungsstelle Ostallgäu, der Erziehungsberatungsstellen und des Stadtjugendrings zu besichtigen.
 
Im Rahmen der Kampagne „Stark durch Erziehung“ finden in sieben bayerischen Städten und Landkreisen kostenfreie Veranstaltungen für Eltern zum Thema „Erziehung“ statt. Elke Schad und Isabel Costian von den Familienbildungsstellen in Stadt und Landkreis hatten sich gemeinsam für die Regionalveranstaltung in Schwaben beworben und freuen sich, dass die Veranstaltung so großen Anklang fand.

Weitere Informationen zur Kampagne unter www.stark-durch-erziehung.de. Informationen zu Angeboten für Familien vor Ort unter www.familie-ostallgaeu.de bzw. www.familie.kaufbeuren.de.

Mitteilung vom 26.04.2018

Sanierungs-Förderprogramm stark genutzt – Fördertopf wird aufgestockt

Sanierer können vom Landkreis bis zu 100 Prozent der Kosten für Beratung und Baubegleitung erhalten.

Das Sanierungs-Förderprogramm des Landkreises Ostallgäu ist für Landrätin Maria Rita Zinnecker ein „voller Erfolg“: „Der Fördertopf für Einzelmaßnahmen im Jahr 2018 ist bereits wieder komplett ausgeschöpft. Wir haben mit der Förderung ein starkes Signal für mehr Klimaschutz ausgesandt. Der Landkreis stockt nun den Topf – anfangs mit 50.000 Euro gefüllt – um 10.000 Euro auf, um weitere hochwertige Effizienzhaus-Sanierungen zu ermöglichen“, sagt Zinnecker. Das zusammen mit dem Energie- und Umweltzentrum eza! aufgelegte Programm wurde im Jahr 2016 gestartet.
 
Ziel des Förderprogramms war und ist es, den Bauherren angesichts der steigenden Komplexität ganz konkrete Hilfestellung anzubieten und gleichzeitig die Qualität der energetischen Sanierungen im Ostallgäu spürbar anzuheben. „Diese qualitative Verbesserung ist mit diesem Programm sehr gut gelungen“, sagt Zinnecker. Das Programm legt den Fokus auf regionale Planer und Handwerker und unterstützt so nicht nur „ganz aktiv den Klimaschutz im Ostallgäu, sondern bietet auch einen Mehrwert für die Wirtschaft in der Region“, sagt Zinnecker.
 
Sanierungs-Förderprogramm: Zwei kombinierbare Säulen
 
Das Förderprogramm setzt sich aus zwei kombinierbaren Säulen zusammen: Der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung, sowie der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines „Sanierungsfahrplans“. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf. Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf (bis maximal 4000 Euro). Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog, der Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt.
 
Weitere Infos unter: http://www.eza-allgaeu.de/energie-und-foerderratgeber/foerderung/foerderung-baubegleitung-und-vor-ort-beratung-ostallgaeu/ sowie www.klimaschutz-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 25.04.2018

Heimat gestalten – ein kommunales Amt übernehmen

Mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 organisiert die Gleichstellungsstelle des Landkreises die Veranstaltungsreihe „Frauen in die Kommunalpolitik – Wahl 2020“.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu lädt interessierte Frauen zum unverbindlichen Informationsabend „Frauen unterstützen Frauen auf dem Weg in die Kommunalpolitik“ am Mittwoch, 2. Mai 2018, ab 19 Uhr ins Landratsamt Ostallgäu ein. Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle.

 

Bei der Informations- und Vernetzungsveranstaltung am 2. Mai erhalten alle Frauen, die sich für ein kommunalpolitisches Amt interessieren, Tipps und Antworten auf ihre Fragen. Amtierende Kommunalpolitikerinnen geben ihre Erfahrungen weiter und übernehmen „Patenschaften“ für neue Kandidatinnen. Die Themen des Abends werden beispielsweise sein: „Wie funktioniert Kommunalpolitik?“, „ Was wird in der Kommunalpolitik entschieden?“, „Wo kann ich mitreden?“, „Wie komme ich auf eine Liste?“

 

  • Ort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
  • Kosten: Alle Veranstaltungen sind für die Teilnehmerinnen kostenlos.
  • Anmeldung und Informationen bei:
    Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle,
    Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de
Mitteilung vom 25.04.2018

Verschiebung der Bio- und Restmüllabfuhr

Wegen des Feiertags am Dienstag, 1. Mai, ergeben sich für die Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu Terminänderungen.

Regelmäßiger Abfuhrtermin

 

 

Feiertagsbedingte Änderung

 

Dienstag, 1. Maiverlegt aufMittwoch, 2. Mai
Mittwoch, 2. Maiverlegt aufDonnerstag, 3. Mai
Donnerstag, 3. Mai verlegt aufFreitag, 4. Mai
Freitag, 4. Maiverlegt aufSamstag, 5. Mai

 

Die aktuellen Abfuhrtermine können auch über die Internetseite des Landkreises abgerufen werden (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft > Abfuhr- und Sammeltermine). Für Nutzer von Smartphones und Tablets gibt es eine kostenfreie Abfall-App, die an die aktuellen Abfuhrtermin erinnert.

Mitteilung vom 25.04.2018

Aktion Sauberes Ostallgäu: Waldkindergarten Purzelbaum gewinnt

Die Kinder des Waldkindergartens sammelten elf Säcke voll Abfall ein. Als Geschenk spendierte der Landkreis eine Riesen-Partybrezel.

Kinder des Waldkindergartens Purzelbaum und die Kindergartenleiterin Csilla Hampel mit der vom Landkreis spendierten Partybrezel. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Kinder des Waldkindergartens Purzelbaum und die Kindergartenleiterin Csilla Hampel mit der vom Landkreis spendierten Partybrezel. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Unter dem Motto „Der Frühling kommt – wir räumen auf!“ sammelten die Kinder des Waldkindergartens „Purzelbaum“ eine ganze Woche lang Abfälle, die im Wald südlich des Ettwieser Weihers weggeworfen wurden. Insgesamt kamen elf prall gefüllte Säcke mit gebrauchten Papiertaschentüchern, Plastikverpackungen und anderem Unrat zusammen. Auch größere Gegenstände wie ein alter Bürostuhl wurden im Wald gefunden. Als Dankeschön erhielt die Kindergartengruppe eine von drei Riesen-Partybrezeln, die der Landkreis im Rahmen der Abfallsammelaktion „Sauberes Ostallgäu“ verlost hatte.

Mitteilung vom 25.04.2018

Straßenbauarbeiten an der OAL 23: Ortsdurchfahrt Wald gesperrt

Die Ortsdurchfahrt von Wald ist wegen Bauarbeiten von Mittwoch, 2. Mai, bis Freitag, 11. Mai 2018, für den Gesamtverkehr gesperrt.

Der Landkreis Ostallgäu saniert in der Ortsdurchfahrt (Kreisstraße OAL 23, Nesselwanger Straße) die Fahrbahndecke. Da Teile der Bauarbeiten nur bei trockener Witterung durchgeführt werden können, sind witterungsbedingte Terminverschiebungen nicht auszuschließen.
 
Umleitung ist ausgeschildert
 
Die Zufahrt nach Wald ist von Marktoberdorf kommend bis zur Kirche möglich. Der Durchgangsverkehr wird ab dort über Lengenwang, Seeg, Lachen/Rückholz und umgekehrt umgeleitet. Ebenso wird der Verkehr ab Görisried über Oberthingau, Engratsried, Thalhofen nach Wald geführt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 25.04.2018

Zehnte ABK Allgäuer Radltour startet am 17. Juni

Die Radltour ist mit jährlich rund 2.000 Teilnehmern eine der größten Breitensportveranstaltungen in Bayern.

Die zehnte ABK Allgäuer Radltour startet am 17. Juni um 9 Uhr in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren.

Diesen Termin sollten sich alles Radbegeisterten aus nah und fern vormerken: Am Sonntag, 17. Juni 2018, startet in Kaufbeuren die zehnte ABK Allgäuer Radltour. Unter der Federführung des Landkreises Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren beginnt die beliebte Rad-Genuss-Veranstaltung um 9 Uhr in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren.
 
Je eine Tour für Hobbyradler und Rennradler
 
Für jeden ist etwas dabei: Die etwa 57 Kilometer lange Strecke für die Hobbyradler führt rund um Kaufbeuren. Start ist um 9 Uhr (Eintreffen der Teilnehmer ab 8 Uhr). Von der Kaiser-Max-Straße verläuft die Tour überwiegend auf Radwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt hier etwa 13 Kilometer pro Stunde. Ambitionierte Rennradler haben die Möglichkeit, ab 9 Uhr eine große Runde von rund 100 Kilometern Länge zu fahren.
 
Gegen 13 Uhr werden die Teilnehmer wieder in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren erwartet. Dort ist ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Interviews, Outdoormarkt, Gewinnspiel und vielem mehr geboten. Alle Teilnehmer erhalten das kostenlose Tour-T-Shirt 2018 in neuem Design. Die An- und Abreise kann auch bequem per Bahn und Bus erfolgen.
 
Ansprechpartner Landkreis: Pressesprecher Rainer Kunzmann, Telefon: 08342 911-346 oder E-Mail: pressestelle(at)ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 23.04.2018

Gesundheitsamt Ostallgäu beteiligt sich an Bayerischer Impfwoche

Schwerpunkt und Motto der 5. Bayerischen Impfwoche vom 23. bis 27. April 2018 ist das „Impfen rund um die junge Familie“.

Auch das Gesundheitsamt Ostallgäu steht in der Woche vom 23. bis 27. April 2018 für alle Fragen rund um das Impfen zur Verfügung. Wer sicher gehen möchte, ausreichend geimpft zu sein, kann den Impfpass im nächsten Gesundheitsamt überprüfen lassen. Ebenso stehen für Impffragen in dieser Woche im besonderen Maße viele niedergelassene Ärzte, Betriebsärzte sowie Apotheker zur Verfügung. Im Rahmen der 5. Bayerischen Impfwoche werden konkret die empfohlenen Impfungen vor und während einer Schwangerschaft beworben. Ab dem Zeitpunkt der Geburt sind bestimmte Impfungen für alle Kontaktpersonen von Neugeborenen von Bedeutung.
 
Grund für den Schwerpunkt „Impfen rund um die junge Familie“ ist, dass infektiöse Familienangehörige, andere Verwandte oder Bezugspersonen eine Gesundheitsgefahr für noch nicht geimpfte Neugeborene darstellen. Gesundheitsministerin Melanie Huml appellierte: „Nutzen Sie die Möglichkeit zur Vorsorge durch Impfungen. Denn Ihr Schutz ist auch der Schutz des Neugeborenen. Jährlich erkranken Neugeborene an schweren Verläufen von Infektionskrankheiten, die durch eine Impfung vermeidbar gewesen wären.“
 
Über die LAGI und die 5. Bayerische Impfwoche
 
Initiator der Bayerischen Impfwoche ist die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft  Impfen (LAGI). Sie vereint Ärzteverbände, den öffentlichen Gesundheitsdienst, Apothekenverband, Hebammenverband, die Kassen und viele weitere industrieunabhängige Akteure, denen eine fundierte Information der Bevölkerung zum Impfschutz ein Anliegen ist.
 
Die 5. Bayerische Impfwoche wir vom bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zusammen mit der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) vom 23. bis 29. April 2018 parallel zur Europäischen Impfwoche 2018 veranstaltet.
 
Weitere Informationen finden sich unter www.schutz-impfung-jetzt.de, www.lagi.bayern.de und https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/praevention/impfen/bayerische_impfwoche.

Mitteilung vom 19.04.2018

Lkw-Mautkontroll-System: Neue Säule an der B16 in Roßhaupten

Die Kontrollsäule wird in Roßhaupten zwischen der St 2059 und der Augsburger Straße, in Fahrtrichtung Füssen aufgebaut.

Kontrollsäule des Lastwagen-Mautkontroll-Systems. Bildquelle: Toll Collect/Ittermann

Ein neues Lastwagen-Mautkontroll-System geht am 1. Juli 2018 an der Bundesstraße 16 in Betrieb. „Es ist ganz wichtig zu betonen, dass diese blau/grünen, vier Meter hohe Säulen keine Geschwindigkeitskontrollen darstellen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Ausweitung der sogenannten „Lkw-Maut“ für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auf alle Bundesstraßen zum 1. Juli 2018 beschlossen. Damit werden zu diesem Zeitpunkt insgesamt 40.000 Kilometer Bundesstraßen mautpflichtig.
 
600 neue Kontrollsäulen in ganz Deutschland
 
Die Weiterentwicklung des Lkw-Mautsystems wird zuerst durch die Installation von bundesweit rund 600 neuen Kontrollsäulen sichtbar. Die Säulen sind stationäre Einrichtungen, die neben der Fahrbahn seitlich aufgestellt werden und während des Vorbeifahrens eines Fahrzeuges ausschließlich kontrollieren, ob dieses mautpflichtig ist und die Mautgebühr korrekt entrichtet wird. Die Kontrollsäulen erfüllen somit die gleiche Funktion wie die 300 stationären Kontrollbrücken über den Bundesautobahnen. Sie ergänzen zukünftig die mobilen Kontrollen des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) auf Bundesstraßen.
 
Wichtig ist der Hinweis, dass diese Kontrollsäulen keine Geschwindigkeitsmessgeräte sind. Um die Kontrollsäulen von Blitzersäulen für die Geschwindigkeitskontrolle unterscheiden zu können, sind sie farblich (blau/grün) gekennzeichnet und zudem vier Meter hoch. Hinsichtlich des Datenschutzes gilt unabhängig von der neuen Kontrolltechnik: Die Erfassung der Fahrzeugkennzeichen erfolgt ausschließlich im Rahmen des gesetzlichen Kontrollauftrages. Der Datenschutz wird dabei umfänglich gewährleistet.

Mitteilung vom 17.04.2018

Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein“

Bayernweit sind Gartenbauvereine dazu aufgerufen, Kindern und Jugendlichen mit Aktionen das Thema Streuobst näher zu bringen. Es winken attraktive Preise.

Bildquelle: Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege

Bildquelle: Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege

Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu beteiligt sich am ersten landesweiten Kinder- und Jugendwettbewerb 2018 „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“, zu dem der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. aufgerufen hat.
 
Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der örtlichen Gartenbauvereine und der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege möchte der Kreisverband generationenübergreifend den gefährdeten Streuobstwiesen mit all ihren Facetten und verborgenen Möglichkeiten neue Aufmerksamkeit widmen. Da Streuobst im Erwerbsobstbau wenig profitabel erscheint, wird die Streuobstwiese mancherorts vernachlässigt oder anderweitig ersetzt. Doch dieser einzigartige Biotoptyp prägt das örtliche Landschaftsbild und bietet Flora und Fauna die Möglichkeit, sich zu entfalten und erhalten zu bleiben. Das gärtnerische Wissen rund ums Streuobst droht verloren zu gehen, wenn es nicht mit der jüngeren Generation geteilt wird. Letzten Endes wird die Jugend einmal entscheiden, welchen Wert diese Flächen für sie einnehmen und ob sie erhalten werden sollen.
 
Die 57 Gartenbauvereine im Landkreis sind daher aufgerufen, sich mit Aktionen für Kinder und Jugendliche, die das Thema Streuobst zum Inhalt haben, am Wettbewerb zu beteiligen. Anmeldeschluss ist am 15. Juli 2018. Die Kreisfachberatung wird mit einer sachkundigen Jury die Bewertung der Aktionen durchführen. Den Teilnehmern winken attraktive Preise.
 
Nähere Informationen bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege und auf der Webseite des Kreisverbandes Ostallgäu für Gartenbau und Landespflege unter www.kv-gartenbauvereine-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 16.04.2018

Einladung zur Auftaktveranstaltung „Natura 2000-Gebiete im Ostallgäu“

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 18.04.2018 um 19:30 Uhr

im Schlossbrauhaus Schwangau (Kurhaus) statt.

Unter der Bezeichnung „Natura 2000“ wurde europaweit ein Netz bedeutender Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) und Vogelschutzgebiete eingerichtet. Zur Sicherung eines günstigen Erhaltungszustands werden für diese Gebiete Managementpläne erarbeitet. Hauptanliegen ist die Erhaltung unseres heimischen Naturerbes. Die FFH-Gebiete „Halbtrockenrasen am Forggensee“ „Alpenrandquellseen“ und „Kalktuffquellsümpfe und Niedermoore im Ostallgäu“ gehören zu diesem Natura 2000-Netz. Wir wollen Ihnen Gelegenheit geben, sich aktiv in die Planungen zum Management für die genannten FFH-Gebiete einzubringen. Deshalb laden wir Sie zu einer
 
Auftaktveranstaltung am
Mittwoch, den 18.04.2018 um 19:30 Uhr
im „Schlossbrauhaus Schwangau (Kurhaus)“
Gipsmühlweg 5, 87645 Schwangau

 
herzlich ein. Wir möchten das Programm Natura 2000 vorstellen und das weitere Vorgehen erläu-tern. Die Veranstaltung dient als Auftakt zur Managementplanung. Nach Erstellung eines Planentwurfes können an einem „Runden Tisch“ die Grundstückseigentümer, Landwirte, Vertreter der Gemeinden und Verbände ihre Anliegen und ihren Sachverstand einbringen und notwendige Maßnahmen gemeinsam besprechen.
 
Hinweis:
Die FFH-Gebiete „Halbtrockenrasen am Forggensee“, „Alpenrandquellseen“ und „Kalktuffquellsümpfe und Niedermoore im Ostallgäu“ erstrecken sich über Grundstücke in den Gemeinde Rieden am Forggensee, Füssen, Halblech, Hopferau, Lechbruck und Schwangau. Die Grenzen aller bayerischen FFH- und Vogelschutzgebiete sind im Internet unter folgender Ad-resse dargestellt: http://fisnat.bayern.de/finweb

Mitteilung vom 13.04.2018

Wertvolle Tipps für Eltern: Experten informieren zu Erziehungsfragen

Ein kostenfreier Info- und Austausch-Vormittag für Eltern findet am Samstag, 21. April, ab 9.30 Uhr im Familienstützpunkt „Hand in Hand“ in Kaufbeuren statt.

Hier erhalten Eltern wertvolle Tipps und Informationen rund um spannende Themen bei der Erziehung, wie zum Beispiel den Umgang mit digitalen Medien. Gleichzeitig findet ein abwechslungsreiches Kinderprogramm statt, das vom Stadtjugendring Kaufbeuren organisiert wird.

 

Im Rahmen der Kampagne „Stark durch Erziehung“ finden in sieben bayerischen Städten und Landkreisen kostenfreie Veranstaltungen für Eltern zum Thema „Erziehung“ statt. Die Familienbildungsstelle Ostallgäu und die Abteilung Familienstützpunkt & Gleichstellung Kaufbeuren haben gemeinsam vom Bayerischen Familienministerium den Zuschlag für die Regionalveranstaltung in Schwaben erhalten.

 

Kostenloser Bustransfer nach Kaufbeuren

 

Zu den Themen „Elternschaft und Erziehung im Wandel“, „Elternschaft getrennt oder gemeinsam gestalten: Was für Kinder wichtig ist“, „Wie Eltern den Bildungsweg von Kindern begleiten können“ und „Smartphone, Tablet & Co.: Erziehung im Zeitalter neuer Medien“ können sich Eltern und auch Fachkräfte durch kurzweilige Vorträge von Mitarbeitern des deutschen Jugendinstituts (DJI) Tipps und Informationen holen. Damit sich die Eltern in aller Ruhe informieren können, wartet auf die Kinder ein tolles Unterhaltungsprogramm. Mit einem Theaterstück und Spiel, Spaß und Action auf den Erlebnis- und Kreativbaustellen werden die Kinder durch pädagogisch qualifiziertes Fachpersonal betreut.

 

Die Teilnahme inklusive Kinderprogramm, Imbiss und Getränken ist kostenfrei.  Auch wird ein kostenloser Bustransfer von den vier Familienstützpunkten in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg zur Veranstaltung nach Kaufbeuren angeboten. Anmeldungen sind online möglich bis 16. April 2018 unter www.stark-durch-erziehung.de/veranstaltung.

 

Bei Fragen steht die Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian (Telefon 08342 911-510, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de), zur Verfügung.

Mitteilung vom 11.04.2018

Landrätin Zinnecker besucht Baisweil

Als Dorf kleiner Highlights und großer Zufriedenheit präsentierte Bürgermeister Stefan Seitz Baisweil beim Gemeindebesuch von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Stefan Seitz am so genannten „Ort der Stille“. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Stefan Seitz am so genannten „Ort der Stille“. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Seitz führte Zinnecker unter anderem an besinnliche Plätze wie den alten Friedhof, den so genannten „Ort der Stille“ und die St.-Johannes-Kirche. „Wir sind arm, aber glücklich“, sagte Seitz mit einem Augenzwinkern.
 
Trotz aller Zufriedenheit sei die Dorferneuerung in vollem Gange. Als Vorzeigeprojekt der Dorferneuerung stellte er Zinnecker das Pfarrgarten-Projekt vor. Ziel sei es, den teilweise zugewachsenen Pfarrgarten wieder für Veranstaltungen – vor allem der Vereine – nutzen zu können. Die Projektgruppe, die aus Mitgliedern mehrerer Vereine besteht, bringt den Pfarrgarten in Eigenleistung auf Vordermann. Später wird die Gemeinde den Garten mit einem Wasser- und Stromanschluss erschließen.
 
Wenn der Berg nicht zum Prophet kommt
 
Um künftige Dorferneuerungsprojekte konsequent am Bedarf der Bürgerinnen und Bürger auszurichten, plane die Gemeinde eine Umfrage. Alle Baisweiler über 16 Jahre werden sich darin äußern können, was ihnen gefällt und was verändert werden soll. Landrätin Zinnecker wies in diesem Zusammenhang auf die Schule der Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten hin, die zahlreiche Schulungen und Seminare zum Thema Dorferneuerung anbiete.
 
Probleme gebe es laut Seitz zum Beispiel durch zurückgehende Zahlen bei den Ehrenamtlichen und der Nahversorgung. Lösungsansätze habe man aber bereits parat: „Wenn wir keine Läden und Ärzte bekommen, müssen wir eben die Mobilitätsangebote schaffen, die die Menschen dahin bringen. Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg“, sagte Seitz.
 
Wie in den Pfarrgarten war Eigenleistung auch in die Sanierung der Grundschule der Baisweiler Bürgerinnen und Bürger geflossen. Die Arbeiten umfassten die Erneuerung der Toiletten, energetische Verbesserungen und den Brandschutz. Die Arbeiten seien nicht nur nötig gewesen, sagte Seitz, sondern lohnten sich auch für die Zukunft: Ein voller Kindergarten und steigende Geburtenraten sicherten den Erhalt der Schule für die kommenden Jahre.