Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 15.04.2019

Kinderschutz braucht starke Netze – Fortbildung für Fachkräfte

Thema des Seminars für Pädagogen*innen war die "Gesprächsführung mit Kindern bei Verdacht auf sexuelle beziehungsweise körperliche Übergriffe"

V. l.: Monika Stefanz, Christine Maschke (beide Beraterinnen der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt) und Dr. Heike Küken-Beckmann (Institut für Rechtspsychologie Rhein-Main u. Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

V. l.: Monika Stefanz, Christine Maschke (beide Beraterinnen der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt) und Dr. Heike Küken-Beckmann (Institut für Rechtspsychologie Rhein-Main u. Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

In Kooperation mit der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt haben die Gleichstellungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren sowie die Kolleginnen der Kindergartenfachaufsicht der beiden Kommunen die zweitägige Fortbildung "Gesprächsführung mit Kindern bei Verdacht auf sexuelle beziehungsweise körperliche Übergriffe" im Landratsamt in Marktoberdorf veranstaltet.
 
„Ich bin sehr froh, dass die Gleichstellungsbeauftragten diese Fachkräfte-Fortbildung zu uns in die Region geholt haben. Das Seminar hat den Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Erziehungsberatern*innen und Erzieher*innen wichtiges Grundwissen, Beurteilungs- und Handlungshilfen vermittelt, wie sie bei einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch an Kindern reagieren können“, sagte Monika Stefanz, Beraterin der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt Ostallgäu/Kaufbeuren. Die Referentin Dr. Heike Küken-Beckmann vom Institut für Rechtspsychologie Rhein-Main in Darmstadt kam durch Vermittlung des Instituts Psychologie & Bedrohungsmanagement, Darmstadt (www.i-p-bm.com) für das zweitägige Seminar nach Marktoberdorf. Die Expertin gab den Fachkräften einen Überblick über die kognitive Entwicklung von Kindern und vermittelte altersadäquate Gesprächstechniken. Mit Hilfe von Fallbeispielen erarbeiteten die 33 Teilnehmerinnen selbst Lösungen zu Fragen wie: Wie darf man ein Kind befragen oder wie kann man Zeichnungen bewerten? Themen waren auch Suggestionseffekte, Mythen über sexuellen Missbrauch und der Umgang mit Eltern und Angehörigen.
 
Nach wie vor hat das Thema der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Vernachlässigung, Misshandlung und/oder sexuellen Missbrauch traurige Aktualität. Auch die Veröffentlichung von gravierenden (sexuellen) Misshandlungen in Schulen und anderen Institutionen wirft immer wieder die Frage nach einer Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor (sexueller) Gewalt auf. Als Organisatorinnen und Koordinatorinnen des Runden Tisches zum Themenkreis „Häusliche Gewalt/Gewalt gegen Frauen und Kinder“ für die Region Kaufbeuren/Ostallgäu sind die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren bemüht, Fachkräfte zu unterstützen, den Fällen von Kindeswohlgefährdung und sexuellem Missbrauch von Kindern so früh wie möglich auf den verschiedenen erforderlichen Ebenen zu begegnen.
 
In Fällen von sexuellem Missbrauch ist wichtigste Anlaufstelle für die Region Ostallgäu und Kaufbeuren die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt in der Schäferstraße 11 in Kaufbeuren. Tel. 08341 90 80313, E-Mail: notrufstelle.kaufbeuren(at)skf-augsburg.de. Infos zum Netzwerk Häusliche Gewalt/Gewalt gegen Frauen und Kinder auch bei den Gleichstellungsstellen des Landratsamt Ostallgäu,  Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de und der Stadt Kaufbeuren, Telefon 08341 437-761; E-Mail: familienbeauftragte(at)kaufbeuren.de.

Mitteilung vom 15.04.2019

Kostenlose Beratung für Frauen zur Berufslaufbahn

Die nächsten Seminare der Servicestelle Frau und Beruf sind „Wie bewerbe ich mich?“ und „450-Euro-Job – Nachteile und Möglichkeiten“.

Kostenlose Beratungen für Frauen aus dem Ostallgäu, die wieder in den Beruf einsteigen oder sich beruflich neu orientieren wollen, bietet die Servicestelle „Frau und Beruf" an.
 
Die Servicestelle „Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle „Frau und Beruf“ unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.
 
Seminare der „Servicestelle Frau und Beruf“ in Marktoberdorf
 
„Wie bewerbe ich mich?“ am 6. Mai 2019 und 27. Juni 2019 jeweils 9 – 11 Uhr: Von ihrer Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und Ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und eine Bewerbungsinitiative starten.
 
„450-Euro-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 23. Mai und 15. Juli 2019, jeweils 9 – 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, es wird über Benachteiligungen gesprochen und es werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
 
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle Frau & Beruf, Kempten, Sandstr. 10, Tel. 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de
 
Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF). 

Mitteilung vom 15.04.2019

„bergaufland“: Unterstützung für Bürgerengagement

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unterstützt Vorhaben von Vereinen, Verbänden, engagierten Personen und Gruppen, die das Bürgerengagement stärken.

Nach 2017 ruft die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu“ nun zum zweiten Mal dazu auf, Projektideen bis zum 24. Mai einzureichen. „Das ist eine weitere tolle Gelegenheit für viele Engagierte, sich bis zu 2.500 Euro Unterstützung zu sichern“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Unterstützt werden Maßnahmen, die das Bürgerengagement in der Region stärken und den Entwicklungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 des Ostallgäus dienen. Die Ideen können im Zeitraum vom 15. April bis 24. Mai bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Je Vorhaben werden bis zu 80 Prozent der nachgewiesenen zuwendungsfähigen Kosten erstattet. Die finanzielle Unterstützung pro Maßnahme beträgt mindestens 500 Euro und maximal 2.500 Euro. Teilnehmen können Vereine, Verbände, engagierte Personen und Gruppen. Eine finanzielle Unterstützung ist beispielweise für Bau oder Erweiterung von Einrichtungen und Anschaffungen oder für die Durchführung von Veranstaltungen möglich. Für den zweiten Aufruf stellt der Regionalentwicklungs-Verein insgesamt rund 13.000 Euro zur Verfügung. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt dann das Entscheidungsgremium der LAG. „Wir freuen uns wieder auf eine hohe Beteiligung und tolle Projekte, die das Bürgerengagement in unserer Region stärken“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendigen Vorlagen für die Einreichung von entsprechenden Vorhaben können auf der Internetseite des Vereins www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail: info(at)bergaufland-ostallgaeu.de oder unter Telefon: 08342 911-514/-353 zur Verfügung.
 
Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER 2014 - 2020 geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten stehen vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) sowie der Europäischen Union (EU) Fördermittel von 20.000 Euro zur Verfügung. Die restlichen rund 2.000 Euro werden von der LAG beigesteuert. In einem ersten Aufruf 2017 wurden bereits rund 9.000 Euro an lokale Akteure ausbezahlt. Hierbei wurden ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche, eine Klausurtagung zur Neusaurichtung eines Vereins, die Konzipierung und Umsetzung eines Atombunkermuseums, eine Bienenausstellung sowie eine Erlebnisdusche für Kinder finanziell unterstützt.

Mitteilung vom 12.04.2019

Eltern-Meinung ist uns wichtig: Online teilnehmen und gewinnen

Ziel der Befragung ist es, den Bedarf an familienbildenden Angeboten wie Elternkursen, Vorträgen oder offenen Treffs zu ermitteln.

Isabel Costian (links) von der Familienbildungsstelle Ostallgäu und Elke Schad, Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Isabel Costian (links) von der Familienbildungsstelle Ostallgäu und Elke Schad, Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

2019 startet eine große Umfrage zur Familienbildung im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren. Dabei ist wieder die Unterstützung der Eltern aus der Region gefragt. Die Befragung wird von den Familienbildungsstellen des Landratsamtes Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in Kooperation mit der Universität Augsburg koordiniert und läuft seit kurzem.
 
Bei der Befragung geht es um das Thema Familienbildung. Ziel ist es, bei den Eltern den Bedarf an familienbildenden Angeboten wie Elternkursen, Seminaren/Vorträgen, offenen Treffs und vielem mehr zu ermitteln. Somit können passgenaue Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Familien im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren geplant werden. Damit die Familienbildungsstellen den genauen Bedarf an diesen Angeboten herausfinden können, ist es wichtig, dass möglichst viele Eltern an der Befragung teilnehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in das Konzept zur Familienbildung eingearbeitet. Nur durch die Beteiligung der Eltern kann man dieses weiterentwickeln und auf die aktuellen Bedürfnisse der Familien in der Region anpassen.
 
Online teilnehmen und gewinnen
 
Unter www.elternbefragung2019.de kann man an der Umfrage teilnehmen. Eltern, die den Fragebogen ausfüllen (anonym), haben die Möglichkeit auch an einer Verlosung teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es zahlreiche Eintrittskarten für attraktive Freizeitangebote im gesamten Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.
 
Aktuelle Veranstaltungen für Familien in der Region gibt es im Familienkalender unter www.familie-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 12.04.2019

OAL 2 zeitweise gesperrt: Straßenbauarbeiten zwischen Hopferau und Lehern

Die Kreisstraße OAL 2 ist zwischen Hopferau und Lehern am Dienstag, 16. April, und Mittwoch, 17. April 2019, komplett für den Verkehr gesperrt.

Grund für die Sperrung sind Arbeiten an der Straßendecke. Es ist mit Behinderungen zu rechnen. Bei schlechter Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Die Umleitung erfolgt über Hopfen am See und Füssen – eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 10.04.2019

LEADER-Förderung: Skatepark Füssen wird barrierefrei

Auf der achten Sitzung des Entscheidungsgremiums informierte Dr. Alois Kling außerdem, dass die Umsetzung des EU-Programmes deutlich vereinfacht wurde

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat in seiner achten Sitzung das Projekt „Barrierefrei im Ostallgäu: Skaten für Rollifahrer in Füssen“ für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 befürwortet. „Ich freue mich sehr über dieses barrierefreie Angebot, das ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für das Ostallgäu darstellt und somit unsere Region nachhaltig aufwertet. Es ist das erste Angebot dieser Art in ganz Bayern und ein Paradebeispiel für gelebte Inklusion“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Träger des Projektes, dem nun rund 110.000 Euro Fördermittel zur Verfügung stehen, ist die Stadt Füssen. Die plant neben dem Bau einer barrierefreien Fahrstrecke für Rollifahrer eine Erweiterung des Skate- und Bikeparks um 600 Quadratmeter, die ein barrierefreies Skaten ermöglichen soll. Außerdem sind eine barrierefreie Homepage sowie ein Rollstuhl-Skate-Event geplant. Darüber hinaus sollen am bestehenden Skate-Bikepark bedarfsgerechte Ergänzungen wie zum Beispiel eine Flutlichtanlage entstehen. Weiterhin wurde auf der Sitzung über den Abschluss des ersten sowie über den geplanten zweiten Aufruf des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ berichtet.
 
Landrätin Zinnecker ruft dazu auf, weitere innovative Projektideen einzureichen und so die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Sehr gute Neuigkeiten verkündete Dr. Alois Kling, Leiter des für LEADER im Allgäu zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten: „Durch eine Richtlinienänderung des Landwirtschaftsministeriums wird LEADER in Bayern deutlich einfacher.“ So müssten beispielsweise Projektträger erst ab einer Auftragssumme von 10.000 Euro verschiedene Angebote einholen, bisher lag dieser Wert bei 2.500 Euro. Davon erhofft sich auch LEADER-Koordinator Ethelbert Babl vom AELF Kempten zusätzlichen Schwung für neue Projekte im Ostallgäu.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 10.04.2019

Der Berg ruft: Alphornbläser im Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Das alpenländische Programm wurde ergänzt durch Heidi Kirchner, die mit Gesang und Gitarrenspiel beeindruckte und Mundart-Geschichten vortrug.

Die Lindenberger Alphornbläser bei ihrem Konzert im Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Wenn der Berg ruft, füllt sich der Speisesaal des Senioren- und Pflegeheimes Buchloe bis auf den letzten Platz. Vor der Kulisse einer Berghütte traten die Lindenberger Alphornbläser in der Besetzung Josef und Daniel Wiedemann, Helmut Bäuerle, Manfred Kirchner sowie Helmut und Ulrike Böck auf. Sie füllten den Raum mit ungeheuer voluminösem Klang. Die Truppe zeigte, dass Alphörner nicht nur getragen und andächtig klingen müssen. Zwischendurch verursachten die klanggewaltigen Alphörner richtig Gänsehaut. Ein Hauch von Bergluft wehte an diesem Nachmittag durch den Saal.

Mitteilung vom 10.04.2019

Prämien für Vertragsnaturschutz 2019: Erfolg ungebremst

Zum Schutz der Naturschätze setzt der Freistaat auf Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Flächenbewirtschaftern vor Ort.

Wie erfolgreich der bayerische Weg der Freiwilligkeit und Kooperation im Ostallgäu ist, zeigen die Zahlen der jüngsten Antragsrunde für das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP), die am 22. Februar zu Ende ging. Das Fördervolumen des Vorjahres wurde nochmals gesteigert auf nun knapp 1,1 Millionen Euro. Für das Vertragsnaturschutzprogramm Wald können noch bis 31. Mai 2019 Anträge gestellt werden.
 
Blütenreiche Wiesen und Weiden müssen extensiv bewirtschaftet werden, damit der ökologische Nutzen erhalten bleibt. Und auch artenreiche Wälder haben besondere Ansprüche bezüglich der forstlichen Nutzung.
 
VNP auf Wiesen und Weiden
 
Über das Vertragsnaturschutzprogramm erhalten Landwirte, die ihre Flächen nach den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, für den zusätzlichen Aufwand und den entgangenen Ertrag ein angemessenes Entgelt. Jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb im Ostallgäu beantragt Mittel aus dem Vertragsnaturschutzprogramm. „Es freut mich sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder neue Landwirte gewinnen konnten, die mit ihrem freiwilligen Engagement die Vielfalt an Graslandökosystemen im Landkreis unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. 220 Hektar, also etwas mehr als 300 Fußballfelder sind 2019 neu ins Programm aufgenommen worden und werden nun so bewirtschaftet, dass der ökologisch wertvolle Pflanzenbestand auf den Flächen erhalten und gefördert wird. Zinnecker ist den teilnehmenden Landwirt*innen sehr dankbar, dass durch die extensive Nutzung auch wichtige Insektenlebensräume aktiv gesichert werden.
 
VNP im Wald
 
Daneben gibt es auch ein Programm für Naturschutz im Wald. Eine Förderung für Waldflächen ist insbesondere in Natura 2000- und sonstigen Schutzgebieten (Landschafts- und Naturschutzgebiete), in seltenen Lebensräumen wie Auen- und Moorwäldern sowie in Biberlebensräumen vorgesehen. Ziel des Programmes ist die Vielfalt an Arten und Lebensräumen unter Berücksichtigung geschützter beziehungsweise gefährdeter Arten zu erhalten und zu entwickeln und damit den Biotopverbund innerhalb Bayerns sowie das europäische Natura 2000 Netz zu fördern und auszuweiten. Landwirte, Waldkörperschaften und Kommunen, die naturnahe und strukturreiche Wälder besitzen, können Verträge abschließen. Dabei gibt es unterschiedliche Maßnahmenmodule, wie die Schaffung lichter Waldstrukturen, den Erhalt von Biotopbäumen, das Belassen von Totholz, den Nutzungsverzicht für den Schutz seltener Arten (z. B. Schwarzstorch, Rauhfußhühner) und den Erhalt von Biberlebensräumen, mit Laufzeiten zwischen fünf und zwölf Jahren. Die Antragstellung läuft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt. Für die nächste Förderperiode ab 2019 werden im Landkreis Ostallgäu circa 240.000 Euro an die Eigentümer ausgezahlt.
 
Das Vertragsnaturschutzprogramm ist ein wesentlicher Baustein, um den unverwechselbaren Charakter des Ostallgäus zu bewahren. Die Untere Naturschutzbehörde bittet Landwirte, sich frühzeitig zu melden, damit die Flächen mit genug Puffer bis zur Antragstellung beurteilt werden können. Nur so kann sichergestellt werden, dass in Abhängigkeit des vorhandenen Pflanzenbestands und Artenvorkommens die optimale Bewirtschaftungsweise vereinbart wird.
 
Zahlen VNP Offenland

 

Anzahl teilnehmende Betriebe: 670
Anzahl Fläche gesamt: 1.748 Hektar
Fördersumme gesamt: 1.096.756 Euro

Mitteilung vom 10.04.2019

Mobile Problemmüllsammlung – Frühjahrsammlung startet am 12. April

Ab Freitag, 12. April, tourt das Problemstoffmobil wieder durch alle Gemeinden des Landkreises.

Wer gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe entsorgen möchte, nutzt dafür am besten die mobile Problemmüllsammlung des Landkreises Ostallgäu. Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man leicht an einem oder mehreren Gefahrensymbolen. Diese sind beispielsweise auf Verpackungen von Abbeiz- und Lösemitteln, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln abgedruckt. Das Problemstoffmobil macht im Frühjahr in allen Gemeinden des Landkreises Station. Die genauen Zeiten sind im Abfuhrkalender für den Landkreis Ostallgäu und der Internetseite www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft zu finden. Zusätzlich hängen die Sammeltermine an jedem Wertstoffhof aus.
 
Keine Dispersionsfarben zum Problemstoffmobil bringen
 
Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen. Flüssige Farbreste kann man mitsamt Eimer an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Oberostendorf oder Pfronten gebührenpflichtig abgeben. Sind die Farbreste bereits eingetrocknet, darf man die Farbe einfach in die Restmülltonne geben. Pinselreine Farbeimer aus Kunststoff gehören in den Grünen Sack, leere Lackdosen in den Weißblechcontainer. Problemstoffe sollen wenn möglich in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und keinesfalls miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.
 
Persönlich übergeben
 
Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, müssen diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben werden. Sie dürfen nicht einfach nur neben dem Problemstoffmobil abgestellt werden.

Mitteilung vom 03.04.2019

„bergaufland Ostallgäu“: Weitere Projektidee für LEADER

Das Entscheidungsgremium der LAG bergaufland Ostallgäu e. V. trifft sich am Dienstag, 9.4., um 17 Uhr zu seiner achten Sitzung im Landratsamt Ostallgäu.

Dabei wird ein Projekt aus den Bereichen Jugend und Inklusion vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. „Das neue geplante Angebot für Jugendliche und junge Menschen im Rollstuhl trägt maßgeblich für die gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei uns im Ostallgäu bei“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der achten Sitzung wird den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektidee „Barrierefrei im Ostallgäu: Skaten für Rollifahrer in Füssen“ vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Darüber hinaus wird über den Abschluss des ersten sowie über den geplanten zweiten Aufruf des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ berichtet. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird zudem über Vereinfachungen bei der Umsetzung des LEADER-Programmes berichten. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein För-dermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 03.04.2019

Verleihung der Pflegemedaille an zwei Ostallgäuer

Als Wertschätzung für ihr langes Engagement wurden Christine Gaßner und Robert Schmid mit der bayerischen Pflegemedaille ausgezeichnet.

V. l.:  1. Bürgermeister Christian Schlegel,  Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, die beiden Geehrten Christine Gaßner und Robert Schmid,  Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildrechte liegen beim Landkreis Ostallgäu

V. l.: 1. Bürgermeister Christian Schlegel, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, die beiden Geehrten Christine Gaßner und Robert Schmid, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildrechte liegen beim Landkreis Ostallgäu

Engagement und Aufopferung für die nächsten Familienmitglieder ist für Christine Gaßner und Robert Schmid (beide aus Stöttwang) tägliche Aufgabe und Selbstverständlichkeit zugleich. Dafür erhielten sie nun aus den Händen von Landrätin Maria Rita Zinnecker die Pflegemedaille. Diese wird regelmäßig von Kerstin Schreier, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, verliehen.
 
Im Beisein der Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und des Stöttwanger Bürgermeisters Christian Schlegel würdigte Zinnecker den Einsatz der beiden Geehrten. „Mit der Medaille soll nicht nur Ihre persönliche Hingabe gewürdigt werden. Vielmehr möchte die Gesellschaft Menschen wie Ihnen Dank, Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken“, machte die Landrätin deutlich.
 
Schicksalsschläge zu verkraften
 
Die Geehrten eint nicht nur der gemeinsame Wohnort. Beide müssen seit Jahren sowohl ihren Ehepartner als auch das jeweils eigene Kind pflegen. Diese Schicksalsschläge galt es zunächst zu verkraften. Nun noch die Angehörigen beinahe rund um die Uhr zu pflegen, bedeutet eine außergewöhnliche Belastung, der sich beide tagtäglich stellen.
 
Die neuen Träger der Pflegemedaille nahmen ihre Auszeichnung in kleinem Kreis und aller Bescheidenheit entgegen. „Die größten Leistungen für die Gesellschaft geschehen oft weit ab von der Öffentlichkeit“, stellte die Landrätin fest. „Diese auch ins rechte Licht und in unser Bewusstsein zu rücken, ist ebenfalls Sinn und Aufgabe dieser Auszeichnung. Denn Einsatz für den Mitmenschen wird in Zukunft immer wichtiger werden“, sagte Zinnecker abschließend.

Mitteilung vom 27.03.2019

Unternehmerabend zur digitalen Kundengewinnung und -bindung

Schwerpunkt beim Unternehmerabend am 4. April 2019 sind die neuen Instrumente, Technologien und Prozesse des digitalen Marketings.

Die Bedeutung des digitalen Marketings hat enorm zugenommen, nicht zuletzt deshalb, weil die Digitalisierung verschiedener Geschäftsfelder durch innovative Technologien und Methoden vorangetrieben wurde. Dabei verlagern sich die traditionellen Maßnahmen zur Kundengewinnung zunehmend ins Internet. Darum laden die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit Digital Allgäu - Digitales Zentrum Schwaben, den Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren/Ostallgäu, dem INNOVA Allgäu Hightech-Park und dem Branchennetzwerk aitiRaum e.V. zum ersten Unternehmerabend in 2019 ein. Der Unternehmerabend findet am 4. April 2019, um 18.00 Uhr, im INNOVA Allgäu Hightech-Park (Innovapark 20) in Kaufbeuren statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema „Marketing im Jahr 2019: Digitale Kundengewinnung und -bindung“.
 
Um neue Märkte zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen, ist es für Unternehmen unerlässlich, kontinuierlich neue, potenzielle Interessenten für ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen zu gewinnen. Persönliche Betreuung, Wertschätzung und Belohnung für Treue – das waren schon immer die erfolgreichsten Mittel zur Kundenbindung. Auch im digitalen Zeitalter hat sich daran nichts geändert – doch heute können Unternehmen eine Vielzahl innovativer Instrumente, neuer Technologien und Prozesse nutzen, um eine 360-Grad-Kundenbindung zu erreichen. Und den Kunden emotional an das Unternehmen zu binden und so für nachhaltige Umsatzsteigerung zu sorgen.
 
Zwei Referenten stellen anhand interessanter Impulsvorträge verschiedene Dimensionen des Themas vor und laden zur Diskussion ein. Christoph von Külmer wird anhand von anschaulichen Best-Practice Beispielen zeigen, wie Unternehmen bei Facebook, Instagram, Linkedin und Co. punkten können. Zudem gibt der Experte Einblicke in Social-Media-Trends, Growth Hacking, Snackable Content, Chatbots und Influencing. Im zweiten Teil des Abends spricht Stefan Rempel über digitale Kundenbindung im stationären Handel im Jahr 2019.
 
Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, bis spätestens 2. April 2019 unter www.schwaben.digital/events/marketing-im-jahr-2019-digitale-kundengewinnung-und-bindung.

Mitteilung vom 27.03.2019

Sommerzeit an Wertstoffhöfen

Mit der Umstellung der Uhren am kommenden Wochenende gelten an zahlreichen Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu andere, teils erweiterte Öffnungszeiten.

Wann welcher Wertstoffhof geöffnet hat, kann dem offiziellen Abfuhrkalender des Landkreises (auch im Internet unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft) und der Abfall-App Ostallgäu entnommen werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft Ostallgäu bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung.

Mitteilung vom 27.03.2019

Gelebte Inklusion – Landrätin Zinnecker besucht Wertachtal-Werkstätten in Füssen

Auf Einladung von Leiterin Dagmar Rothemund machte sich Zinnecker ein Bild vom neuen Gebäude und den Aktivitäten und Angeboten.

V.l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Werkstattleiterin Dagmar Rothemund und Herbert Stadelmann

V.l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Werkstattleiterin Dagmar Rothemund und Herbert Stadelmann

Kreativ, vielfältig und wichtig sind drei Attribute, die Landrätin Maria Rita Zinnecker von ihrem Besuch der Wertachtal-Werkstätten in Füssen mitgenommen hat. „Inklusion ist hier nicht nur ein Wort, sie wird gelebt und erlebbar“, zeigte sich Zinnecker von der Einrichtung begeistert. Menschen mit Behinderungen zu betreuen und zu fördern, ihnen eine Chance zu geben sich selbst zu verwirklichen, ist dabei die zentrale Aufgabe der Werkstätte. Für Frau Rothemund ist das Miteinander in den Werkstätten der entscheidende Faktor. „Wir wollen uns nicht abschotten, sondern unsere Arbeit und den Umgang mit Menschen mit Behinderungen aktiv und positiv darstellen. Wir brauchen dazu Netzwerke und engagierte Mitarbeiter“, erklärt die Leiterin. Alle Arbeiten und Angebote sind aus ihrer Sicht nur möglich, da Regierung, der Bezirk Schwaben, die heimische Wirtschaft die Einrichtung unterstützen und innerhalb des Teams ein positives Klima herrsche.
  
Neben einem öffentlichen Café produziert die Werkstätte vor allem in den Bereichen Montage, Holz und Dienstleistungen, wie z.B. Autoinnenreinigung und zeigt sich hier auch als zuverlässiger Partner der Unternehmen. Die Eigenprodukte können im Shop der Werkstätte in Füssen gekauft werden. „Die Arbeit in dieser Einrichtung für die Gesellschaft kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“, machte Zinnecker deutlich. Damit die Angebote erhalten und ausgebaut werden können, wünscht sie sich, dass neben den öffentlichen Mitteln auch die Bürgerinnen und Bürger die Angebote nutzen und damit die Werkstätte finanziell unterstützen. „Hier werden qualitativ hochwertige Artikel hergestellt“, sagte die Landrätin zum Abschluss. Sie könne nur jedem raten auch mal im Shop der Wertachtal-Werkstätten vorbeizuschauen, wenn man, kurz vor Ostern, Geschenke oder Gebrauchsgegenstände benötige.

Mitteilung vom 27.03.2019

Landkreis lässt das Ehrenamt hochleben: Verleihung der Ehrenamtskarte

Mit der Verleihung der vierten Ostallgäuer Ehrenamtskarte hat sich der Landkreis Ostallgäu bei seinen Ehrenamtlichen bedankt.

14 Ehrenamtliche bekamen ihre Karte exemplarisch von Landrätin Zinnecker (Mitte) auf der Bühne verliehen. Links im Bild: Julia Grimm von der Servicestelle Ehrenamt.

14 Ehrenamtliche bekamen ihre Karte exemplarisch von Landrätin Zinnecker (Mitte) auf der Bühne verliehen. Links im Bild: Julia Grimm von der Servicestelle Ehrenamt.

Stellvertretend für alle Freiwilligen im Ostallgäu erhielten rund 500 Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte des Landkreises. „Wir als Landkreis schätzen das Engagement über alle Maßen. Die Bereitschaft und Hingabe sind essentiell für unser Zusammenleben. Dafür danke ich allen Ehrenamtlichen von ganzem Herzen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Rund 450 Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer waren am 24. März 2019 ins Modeon gekommen, um gemeinsam mit dem Landkreis das Ehrenamt zu feiern und zu würdigen. „Die Vielfalt des Ehrenamts im Landkreis spiegelt sich in der Bandbreite des Engagements wider: Sport, Musik, Kultur, Kirche, Soziales und Sicherheit, um nur einige Bereiche zu nennen. Diese gesellschaftliche Vielfalt ist ein Gemeinschaftswerk vieler und ohne jeden Einzelnen nicht möglich,“ sagte Zinnecker und ergänzt: „Mit der Ehrenamtskarte wollen wir die großen Leistungen anerkennen.“ Die Karte bietet in diesem Jahr 34 Erlebnisse. Neu dabei ist seit diesem Jahr: der Eintritt für Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein sowie zahlreiche Vergünstigungen für Bergbahnen, Museen und Freizeiteinrichtungen.
 
Ehrenamtliche im Portrait
 
Gekonnt und unterhaltsam führte Bayern1-Moderatorin Ulla Müller durch das Programm. Winfried Bürzle unterhielt die Gäste mit seiner Rhetorikshow „Sprechschaden“, indem er das Publikum zum Lachen brachte und gleichzeitig praktisches Wissen vermittelte. Bürzle legt seinen Fokus dabei auf eine alte Volksweisheit: Nicht auf das was, auf das wie kommt es an. 14 Ehrenamtliche bekamen ihre Karte exemplarisch von Landrätin Zinnecker auf der Bühne verliehen. Ulla Müller berichtete über deren ehrenamtliches Engagement und die persönlichen Geschichten, die dahinterstecken. Über Arnold Hollick aus Lengenwang, den Erfinder der Bethlehemer Dorfweihnacht, Werner Holuba aus Buchloe, Verantwortlicher für die Kolpingbühne, und Brigitte Först aus Bidingen, die Fledermäuse wieder aufpäppelt, gab es viel zu erzählen. Nach der offiziellen Feierstunde wurden im Foyer die Ehrenamtskarten von den jeweiligen Bürgermeistern überreicht. Josef Eberle, Ehrenvorstand des Trachtenvereins Burg Hopfen e.V., sagte: „Für mich ist die Verleihung der Ehrenamtskarte eine große Überraschung, über die ich mich sehr freue.“

Mitteilung vom 26.03.2019

Vollsperrung Ortsdurchfahrt Pfronten: Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 2

Die Ortsdurchfahrt von Pfronten in der Meilinger Straße ab 1.4. bis zum Jahresende wegen Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 2 voll gesperrt.

Im Zuge der abschnittsweisen Bauarbeiten werden vom Landkreis Ostallgäu die Kreisstraße sowie zwei Brückenbauwerke wegen erheblicher Schäden erneuert. Die Gemeinde Pfronten verbessert parallel den Hochwasserschutz entlang der Faulen Ache und erneuert ebenfalls ein Brückenbauwerk im Bereich Achweg. Im Weiteren wird die Wasserleitung in der Meilinger Straße ausgetauscht und punktuell der Gehweg instandgesetzt. Entlang der Meilinger Straße entstehen zudem fünf barrierefreie Querungshilfen.
 
Die Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit der Fußgänger sowie des Straßenverkehrs erhöhen. Die Spartenträger erweitern zeitgleich ihr Kabelnetz auf den aktuellen Ausbaustandard.
 
Während der Bauzeit wird der Verkehr von Pfronten-Ried zum Kreisverkehr Steinrumpel ganzjährig unterbrochen. Eine örtliche Umleitung wird ab 01. April 2019 beidseitig eingerichtet und erfolgt ab Pfronten-Ried über Pfronten-Berg, Pfronten-Weißbach, Pfronten-Kreuzegg zum Kreisverkehr Steinrumpel und umgekehrt.
 
Pfronten-Meilingen bleibt ganzjährig vom Kreisverkehr Steinrumpel aus erreichbar. Die in der Meilinger Straße ansässigen Geschäfte und Beherbergungsbetriebe sind entweder von Pfronten-Ried oder über den Kreisverkehr Steinrumpel entsprechend dem jeweiligen Bauabschnitt erreichbar.
 
Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Pfronten bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 22.03.2019

Energiebilanz: Auf dem Weg, aber noch viel zu tun

43,6 Prozent der im Ostallgäu für Strom und Wärme genutzten Energie stammen aus Erneuerbaren Quellen. Das ist das Ergebnis der neuesten Energiebilanz.

Damit liegt das Ostallgäu unter den Allgäuer Landkreisen deutlich auf Platz eins. „Das ist für uns jedoch kein Anlass, sich auszuruhen. Wollen wir unseren Beitrag zur Energiewende und zur Begrenzung des Klimawandels leisten, haben wir noch weiter jede Menge Arbeit vor uns. Besonders bei der Senkung des Gesamt-Energieverbrauchs gibt es noch großes Potenzial“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Beim Strom erreicht der Landkreis einen erneuerbaren Anteil von 95 Prozent (Bundesschnitt: 36,2), bei der Wärme sind es 25,7 Prozent (Bundesschnitt: 13,2). Im Bereich Strom ist das sehr gute Ergebnis neben dem Forggenseekraftwerk auf die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen zurückzuführen. Gerade im Strombereich sind aber zwei Besonderheiten zu beachten: Einerseits handelt es sich nur um einen bilanziellen Wert, das heißt, im Sommer wird trotzdem Strom exportiert, im Winter importiert. Andererseits reichen auch 100 Prozent Selbstversorgungsgrad nicht aus, weil größere Städte wie Augsburg, Stuttgart oder München rechnerisch aus dem ländlichen Raum mitversorgt werden müssen. Im Bereich Wärme sind die maßgeblichen Energieträger weiterhin Heizöl und Erdgas.
 
Der Verbrauch verteilt sich laut Energiebilanz vornehmlich auf die Sektoren Industrie (35 Prozent), Privathaushalte (28 Prozent) und Verkehr (28 Prozent). Aufgrund der starken wirtschaftlichen Entwicklung, höherer Komfortansprüche und steigender Wohnfläche pro Kopf sind der Pro-Kopf-Energieverbrauch und der absolute Verbrauch im Ostallgäu in den vergangenen Jahren gestiegen.
 
Fokus auf Informieren und Motivieren
 
„Weniger Energieverbrauch ist konkreter und gelebter Klimaschutz“, sagt Zinnecker. Das Ziel des Landkreises sei deshalb weiter zu informieren und zu motivieren. Man habe beispielsweise erfolgreiche Förderprogramme zur Energieberatung und zur Gebäudesanierung aufgelegt, die Messe „Bau- und Energietage“ ins Leben gerufen, die Elektroauto-Flotte am Landratsamt ausgebaut und viele weitere kleinere Projekte für den Klimaschutz gestartet, erklärt Zinnecker und sagt weiter „Wir sind beim Strom aus Erneuerbaren Energien schon top, deshalb fokussieren wir uns auf Wärme und Gebäude.“ Und Klimaschutzbeauftragter Fischer ergänzt: „Viele Maßnahmen zur Senkung des Energiebedarfs sind sogar finanziell rentabel und wirken sich positiv auf das Lebensgefühl aus.“

Mitteilung vom 21.03.2019

Prämien für Vertragsnaturschutz 2019: Erfolg ungebremst

Zum Schutz der Naturschätze setzt der Freistaat auf Zusammenarbeit zwischen dem amtlichen Naturschutz und den Flächenbewirtschaftern vor Ort.

Wie erfolgreich der bayerische Weg der Freiwilligkeit und Kooperation im Ostallgäu ist, zeigen die Zahlen der letzten Antragsrunde für das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP), die am 22. Februar zu Ende ging. Das Fördervolumen des Vorjahres wurden nochmals gesteigert auf nun knapp 1,1 Mio. Euro. Für das Vertragsnaturschutzprogramm Wald können noch bis 31. Mai 2019 Anträge gestellt werden.
 
Blütenreiche Wiesen und Weiden müssen extensiv bewirtschaftet werden, damit der ökologische Nutzen erhalten bleibt. Und auch artenreiche Wälder haben besondere Ansprüche bezüglich der forstlichen Nutzung.
 
VNP auf Wiesen und Weiden
 
Über das Vertragsnaturschutzprogramm erhalten Landwirte, die ihre Flächen nach den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, für den zusätzlichen Aufwand und den entgangenen Ertrag ein angemessenes Entgelt. Jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb im Ostallgäu beantragt Mittel aus dem Vertragsnaturschutzprogramm. „Es freut mich sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder neue Landwirte gewinnen konnten, die mit ihrem freiwilligen Engagement die Vielfalt an Graslandökosystemen im Landkreis unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. 220 Hektar, also etwas mehr als 300 Fußballfelder sind 2019 neu ins Programm aufgenommen worden und werden nun so bewirtschaftet, dass der ökologisch wertvolle Pflanzenbestand auf den Flächen erhalten und gefördert wird. Zinnecker ist den teilnehmenden Landwirt*innen sehr dankbar, dass durch die extensive Nutzung auch wichtige Insektenlebensräume aktiv gesichert werden.
 
VNP im Wald
 
Daneben gibt es auch ein Programm für Naturschutz im Wald. Eine Förderung für Waldflächen ist insbesondere in Natura 2000- und sonstigen Schutzgebieten (Landschafts- und Naturschutzgebiete), in seltenen Lebensräumen wie Auen- und Moorwäldern sowie in Biberlebensräumen vorgesehen. Ziel des Programmes ist die Vielfalt an Arten und Lebensräumen unter Berücksichtigung geschützter beziehungsweise gefährdeter Arten zu erhalten und zu entwickeln und damit den Biotopverbund innerhalb Bayerns sowie das europäische Natura 2000 Netz zu fördern und auszuweiten. Landwirte, Waldkörperschaften und Kommunen, die naturnahe und strukturreiche Wälder besitzen, können Verträge abschließen. Dabei gibt es unterschiedliche Maßnahmenmodule, wie die Schaffung lichter Waldstrukturen, den Erhalt von Biotopbäumen, das Belassen von Totholz, den Nutzungsverzicht für den Schutz seltener Arten (z.B. Schwarzstorch, Rauhfußhühner) und den Erhalt von Biberlebensräumen, mit Laufzeiten zwischen fünf und zwölf Jahren. Die Antragstellung läuft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt. Für die nächste Förderperiode ab 2019 werden im Landkreis Ostallgäu circa 240.000 Euro an die Eigentümer ausgezahlt.
 
Das Vertragsnaturschutzprogramm ist ein wesentlicher Baustein, um den unverwechselbaren Charakter des Ostallgäus zu bewahren. Die Untere Naturschutzbehörde bittet Landwirte, sich frühzeitig zu melden, damit die Flächen mit genug Puffer bis zur Antragstellung beurteilt werden können. Nur so kann sichergestellt werden, dass in Abhängigkeit des vorhandenen Pflanzenbestands und Artenvorkommens die optimale Bewirtschaftungsweise vereinbart wird.
 
Zahlen VNP Offenland
 
Anzahl teilnehmende Betriebe: 670
Anzahl Fläche gesamt: 1.748 Hektar
Fördersumme gesamt: 1.096.756,- Euro

Mitteilung vom 19.03.2019

„Sternenhimmel e.V.“ fördert soziale Organisationen mit 3.000 Euro

Das Geld erhielten die „Freundlichen Unterstützungsdienste (FUND)" der Lebenshilfe Ostallgäu und das Projekt „Menschen im Aufwind“ aus Marktoberdorf.

V. l.: Ulrich Geiger vom Lattemann & Geiger Sternenhimmel e. V., Selina Senftl (FUND), Ralf Grath (Lebenshilfe, Geschäftsleiter Bereich „Kindheit und Jugend“), Monika Schubert („Menschen im Aufwind“) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

V. l.: Ulrich Geiger vom Lattemann & Geiger Sternenhimmel e. V., Selina Senftl (FUND), Ralf Grath (Lebenshilfe, Geschäftsleiter Bereich „Kindheit und Jugend“), Monika Schubert („Menschen im Aufwind“) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Die Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe unterstützt mit ihrem eigenen karitativen Verein „Sternenhimmel e.V.“ mit insgesamt 3000 Euro zwei soziale Organisationen aus dem Ostallgäu. In diesem Jahr werden die „Freundlichen Unterstützungsdienste (FUND) der Lebenshilfe Ostallgäu und das Projekt „Menschen im Aufwind“ gefördert. „Menschen im Aufwind“ ist eine Initiative zur Förderung kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Die Freundlichen Unterstützungsdienste der Lebenshilfe Ostallgäu (FUND) bieten Menschen mit Behinderung und ihren Familien zahlreiche Hilfen an.
 
Die geförderten Projekte wurden vom „Sternenhimmel“ zusammen mit Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu, ausgesucht. Nun fand die Spendenübergabe im Landratsamt in Marktoberdorf statt. Neben einem Scheck über jeweils 1.500 Euro gab es jede Menge Lob für die Arbeit und das soziale Engagement der zwei Organisationen.

Mitteilung vom 19.03.2019

Dorfkerne-Dorfränder: Wanderausstellung kommt in mehrere Gemeinden

Die Wanderausstellung war bis zum 5.2. bereits im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu zu sehen. Zuvor wurde die Wanderausstellung Ende 2018 im StMELF gezeigt.

Die Wanderausstellung zum Projekt Dorfkerne-Dorfränder wird in den kommenden Monaten in mehreren Gemeinden des Landkreises Ostallgäu zu sehen sein. „Ich freue mich über das Interesse unserer Kommunen, die Wanderausstellung den Fachleuten und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu zeigen und das Thema Ortsbildpflege damit ins Bewusstsein zu bringen“, sagt Landrätin und Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V., Maria Rita Zinnecker. Neben den verschiedenen Stationen im Ostallgäu wird die Wanderausstellung auch in einigen Gemeinden im Landkreis Unterallgäu zu sehen sein. Danach haben bayernweit die Lokalen Aktionsgruppen die Möglichkeit, die Wanderausstellung auszuleihen.
    
Geplante Termine im Ostallgäu:

 

  • Schwangau, bis 24. März
  • Görisried, 27. März bis 4. April
  • Unterhingau, 8. bis 17. April
  • Oberostendorf, 19. bis 25. April
  • Biessenhofen, 26. bis 28. April
  • Germaringen, 3. bis 14. Juni
  • Bidingen, 16. Juni (ggf. alternativ am 23. Juni)
        

Das Kooperationsprojekt Dorfkerne-Dorfränder der Landkreise Ost- und Unterallgäu beschäftigt sich vor allem mit der städtebaulichen Analyse von Gemeinden. Dafür wurde ein Praxishandbuch mit Planungsinstrumenten, Prozessen und Handlungsstrategien erarbeitet, das bayernweit auf großes Interesse gestoßen ist. Ein solcher Handwerkskasten an Planungsinstrumenten zum Thema Ortsbildpflege ist für die beiden Landkreise bislang nicht vorhanden und stellt für die Kommunen eine einzigartige Hilfestellung dar. Auch deshalb wurde nach Abschluss des geförderten Kooperationsprojekts ergänzend die Wanderausstellung erstellt. Diese wurde von der Firma LARS consult GmbH aus Memmingen zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten und den beiden Landkreisen Ost- und Unterallgäu entwickelt. Das Praxishandbuch soll auch Impulsgeber für anschließende Maßnahmen in den einzelnen Gemeinden sein. Durch das Projekt wird die Attraktivität der Kommunen und Orte für die Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu nachhaltig gestärkt. Gefördert wurde das Kooperationsprojekt Dorfkerne-Dorfränder im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Die Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu hat die entsprechenden Fördermittel für dieses modellhafte und innovative Kooperationsprojekt freigegeben und somit die Umsetzung ermöglicht. Das Praxishandbuch zur Ortsbildpflege sowie ein Flyer und eine Präsentation sind auf der Internetseite www.dorfkerne-dorfraender.de zu finden. Informationen zum Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern LEADER 2014 - 2020 stehen auf der Internetseite des Vereins www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Weitere Fördermittel über LEADER
  
Der LAG bergaufland Ostallgäu e.V. stehen bis 2020 noch insgesamt über 700.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Verfügung. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele Demographie, Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaft & Bildung, Tourismus und Kultur & Identität der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen zwischen 30 und 70 Prozent. Die Beratung der LAG bergaufland Ostallgäu sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des bergaufland Ostallgäu e. V. unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.