Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 20.02.2019

Lokale Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ feiert fünften Geburtstag

Vor allem die Umsetzung des EU-Förderprogramms LEADER vor Ort steht im Fokus des Vereins.

„Ich freue mich, dass sich der Verein in dieser kurzen Zeit bereits als feste Institution für die nachhaltige Entwicklung der Region etabliert hat“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Insgesamt wurden bisher bereits 23 Projekte, davon 13 sogenannte Einzelprojekte, im Ostallgäu und zehn Kooperationsprojekte für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. Damit wurden aktuell insgesamt bereits über 800.000 Euro für Einzelprojekte und rund 350.000 Euro für Kooperationsprojekte durch Beschlüsse des Entscheidungsgremiums investiert.
 
Am 18. Februar 2014 wurde auf Initiative des Landkreises Ostallgäu „bergaufland Ostallgäu e. V.“, der Verein zur nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu, gegründet. Zuvor war die Lokale Aktionsgruppe (LAG) seit 2001 als kommunale Arbeitsgemeinschaft organisiert. Der Verein ist Träger der regionalen Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu und verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region. Die derzeit gültige Lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 bildet die Grundlage für die Förderung von Projekten für die Entwicklung der Region im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern. Neben den üblichen Vereinsorganen wie Vorstand und der Mitgliederversammlung hat der bergaufland Ostallgäu e. V. noch das sogenannte Entscheidungsgremium, das über die Förderung der Projektideen im Rahmen von LEADER bestimmt. Die Geschäftsführung wird vom Regionalmanagement des Landkreises übernommen. „Damit ist eine optimale Koordination und Vernetzung der vielfältigen Themen und Projekte der Regionalentwicklung möglich“, sagt Zinnecker.
 
Bereits in der Vergangenheit wurde eine Vielzahl von Projekten über LEADER umgesetzt, die das Ostallgäu sowie das gesamte Allgäu nach vorne gebracht haben. Diese Entwicklung wird seit Gründung des Vereins durch nachhaltige Projekte weiter fortgeführt. So konnten schon zahlreiche innovative und modellhafte Projekte für das Ostallgäu – teils auch gemeinsam mit benachbarten Regionen – initiiert und umgesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem die Einzelprojekte „Berufsorientierung im Landkreis“, „Umsetzung des Ostallgäuer Demenzkonzeptes: Einfach dazugehören“ und „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ sowie die Kooperationsprojekte „Dorfkerne-Dorfränder“, „What´s Up?! – Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“ und „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsene Silphie“.
 
Weiter Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 15.02.2019

Preisgekröntes Besucherleitsystem des Landratsamts

Mit dem European Design Award in Silber, einem Joseph Binder Award und einem red dot Award wurde es gleich mit drei internationalen Designpreisen ausgezeichnet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Designer Andreas Koop präsentieren die drei Auszeichnungen, die der Landkreis für sein barrierefreies Besucherleitsystem erhalten hat.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Designer Andreas Koop präsentieren die drei Auszeichnungen, die der Landkreis für sein barrierefreies Besucherleitsystem erhalten hat.

„Unser Leitsystem baut für Menschen mit Behinderung Barrieren ab. Dass wir für die Gestaltung so hoch dekoriert wurden zeigt, dass sich praktischer Nutzen und Ästhetik nicht gegenseitig ausschließen müssen", sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Gestaltet wurde das Leitsystem von Andreas Koop und seinem Büro, der designgruppe koop. „Die Preise freuen uns natürlich doppelt, weil wir mit diesem Projekt bewiesen haben, dass Design viel Positives im Gebrauch beitragen und gleichzeitig eine hohe Qualität in der Gestaltung erreichen kann. Der red dot ist immerhin die bekannteste und begehrteste Auszeichnung weltweit.“ Koop hat eine Fortbildung zum „Fachplaner für barrierefreies Bauen“ absolviert und sieht die Herausforderung hier gerade in der anspruchsvollen Verbindung zwischen einem hohen ästhetischen Anspruch und der Funktionalität.
 
Hauptzweck Barrierefreiheit
 
Das barrierefreie Leitsystem ist so aufgebaut, dass Leitlinien und Aufmerksamkeitsfelder zu Infoelementen mit taktilen Oberflächen und per Knopfdruck startbaren Audioplayern führen. Die Aufzüge wurden mit Sprachansagen ausgestattet, Zimmer mit tastbaren Türschildern in der Blindenschrift Braille und Pyramidenschrift versehen und alle taktilen Oberflächen auf einer mit 15 Grad Schräge angebracht. Für blinde und sehbehinderte Menschen findet sich am Eingang ein Gebäudetastmodell.
 
Zum Abbau von Barrieren im Landratsamt hat der Landkreis neben dem barrierefreien Besucherorientierungs- und Leitsystem mehrere weitere Maßnahmen ergriffen: von der barrierefreien Umgestaltung der Eingänge und der Schalter des Bürgerservice über die Erweiterung der Aufzugsanlage bis zur Ausweisung zusätzlicher Parkplätze. Für seine Aktivitäten im Sinne der Barrierefreiheit wurde das Landratsamt mit dem Siegel Bayern barrierefrei zertifiziert.

Mitteilung vom 12.02.2019

Machen Sie mit! Große Befragung der Generation 55plus

Die Umfrage soll klären, wie die Ostallgäuer*innen im Alter wohnen wollen, welcher Unterstützungs- und Pflegebedarf besteht und vieles mehr.

Fragebogen zur großen Befragung der Generation 55plus

Fragebogen zur großen Befragung der Generation 55plus

Mit dem Ostallgäuer Seniorenkonzept sorgen der Landkreis und die Gemeinden für gute Versorgungsstrukturen rund um das Älterwerden. Nach zehn Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Was ist gelungen? Wo stehen die Gemeinden und der Landkreis? Wie sieht der zukünftige Unterstützungs- und Pflegebedarf im Ostallgäu aus? Dazu werden nun 5.000 Bürger*innen, die 55 Jahre alt oder älter sind, zu ihren Erwartungen und Bedürfnissen befragt.
 
Die Generation 55plus ist auf unterschiedliche Weise mit Fragen rund um das Älterwerden konfrontiert. Manche beschäftigen sich mit Fragen wie: Passt das derzeitige Wohnumfeld auch noch in späteren Jahren, wenn möglicherweise körperliche Einschränkungen auftreten? Wie will ich im Alter wohnen? Andere interessieren sich für alternative Wohnformen wie zum Beispiel Hausgemeinschaften oder Mehrgenerationenwohnen und können sich einen Umzug vorstellen. Solche Gedanken wollen gut überlegt sein und benötigen Zeit, bis eine Entscheidung herangereift ist. „Deshalb lohnt es sich, sich früh damit zu beschäftigen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Frauen und Männer im Alter rund um die 55 sind häufig in der Situation, dass sie selbst berufstätig sind und gleichzeitig pflegebedürftige Angehörige oder Enkelkinder betreuen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein großes Thema, das alle Generationen betrifft und für die Zukunft noch wichtiger werden wird. Welche Betreuungs- und Entlastungsangebote werden benötigt, damit das Familienleben gut organisiert werden kann? „Seniorenpolitik wird so zur Generationenpolitik“, betont Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises.
 
Ehrenamt tut Senioren und Gesellschaft gut
 
Dass wir alle – trotz des Älterwerdens – lange rüstig sind, wird immer selbstverständlicher. Es schließt aber nicht aus, dass wir uns mit einer eintretenden Pflegebedürftigkeit auseinandersetzen müssen. Viele pflegen ihre nächsten Angehörigen oder benötigen selbst Unterstützung und Pflege. Um das zu bewältigen, gibt es eine Vielzahl von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die häufig nicht bekannt sind. „Mit der Befragung möchten wir dafür sensibilisieren. Welche Angebote sind in der Bevölkerung bekannt, welche werden genutzt und wo können wir die Informationspolitik noch verbessern?“ erklärt Seiz-Göser. Besonders freut sie, dass sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Das tut beide, den Senioren und der Gesellschaft gut. Seiz-Göser möchte daher in der Befragung auch wissen, ob es in den einzelnen Gemeinden entsprechende Angebote, wie zum Beispiel regelmäßigen Mittagstisch oder eine ehrenamtlich organisierte Nachbarschaftshilfe gibt.
 
Bei der Befragung wird der Landkreis vom BASIS Institut in Bamberg unterstützt. Neben den Bürger*innen werden auch die Bürgermeister, die Seniorenbeauftragten und Experten befragt. Die Befragung ist freiwillig und anonym. Die Daten werden nur in zusammengefasster Form weitergegeben. Es sind keine Rückschlüsse auf Personen möglich. Ergänzende Datenschutzhinweise stehen im Internet unter: https://www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html zur Einsicht bereit und werden auf Anfrage auch gerne zugestellt. Damit die Gemeinden und der Landkreis eine gute Planungsgrundlage für die nächsten Jahre bekommen, sind wir auf eine gute Beteiligung der Bürger*innen angewiesen, betont Zinnecker. Sie bittet daher: „Füllen Sie den Fragebogen aus und senden ihn portofrei im beigefügten Umschlag zurück.“
 
Ansprechpartnerin:
Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landratsamts Ostallgäu
Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf
Telefon: 08342 911-475, E-Mail: christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de
www.sozialportal-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 12.02.2019

Girls‘ Day und Boys‘ Day: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen ist das Ziel des Girls´ Day und des Boys´ Day am Donnerstag, 28. März 2019.

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt diesen Orientierungstag auch in diesem Jahr und viele Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es im Internet unter www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day oder bei der Gleichstellungsstelle.
 
Der Ausbildungs- und Berufsmarkt ist vielfältig, es gibt mehr als 450 Ausbildungsberufe und viele verschiedene Studienfächer. Jugendliche beider Geschlechter sollten daher diesen Tag nutzen, außerhalb der traditionellen Frauen- und Männerberufe Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich. Wichtig ist, die Erlaubnis von Eltern und Schule einzuholen und sich frühzeitig um einen Schnupperplatz zu kümmern.
 
Landratsamt bietet 15 Mädchen-Schnupperplätze
 
Die Gleichstellungsstelle hat bereits an alle Schulen im Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, für diesen Tag Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 58 Kindertagesstätten und 31 Pflegeeinrichtungen für Alten-, Kranken- und Behindertenbetreuung und -pflege bereit erklärt. Für den Girls´ Day wurden 26 Unternehmen und Institutionen gewonnen. Folgende Firmen laden zum Girls´ Day ein: Fa. AGCO Fendt, die Polizeiinspektionen im Landkreis, städt. Bauhof Marktoberdorf, Fa. Klaus Baier Pfronten, Fa. Deckel MAHO Pfronten, MK-Zerspantechnik in Halblech, ept GmbH in Halblech sowie Fa. Eberle Rieden GmbH, Autohaus Miller Roßhaupten, ZETKA Stanz- u. Biegetechnik Füssen, A.T.U. Füssen, Technische Schule der Luftwaffe Kaufbeuren, V-Markt Buchloe, Bad Wörishofen, Mauerstetten, Marktoberdorf, Füssen, V-Baumarkt Buchloe sowie die Hochschule Kempten und Fa. UWT in Betzigau. Das Landratsamt bietet diesmal 15 Mädchen-Schnupperplätze in technischen Bereichen an, darunter auch insgesamt sechs Schnupperplätze in den Kreisbauhöfen in Westendorf, Thalhofen und Roßhaupten. Den optimalen Lern- und Erfahrungseffekt erzielen die Mädchen und Jungen, wenn sie sich ganz selbstständig nach einem Schnupperplatz umsehen. Die Angebotslisten gibt es unter  www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day eingesehen oder bei der Gleichstellungsstelle.
  
Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. Allgemeine Infos unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

Mitteilung vom 08.02.2019

Lichtmesstreffen der Ostallgäuer Gartenbauvereine

Themen waren die Datenschutzgrundverordnung für Vereine, die Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen sowie die Ehrungen.

Ehrungen für Jubiläen und Geburtstage beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu (von links): Hartmut Stauder (Kaufbeuren), Johanna Rösch (Ketterschwang), Kaspar Rager (Vorsitzender Kreisverband), Christine Haug (Nesselwang), Paula Laxy (Bernbach), Brigitte Frisch (Wald), Wolfgang Vogel (Kleinkitzighofen) und Lydia Fichtl (Seeg). Bildquelle: Friederike Scharpf, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Landratsamt Ostallgäu

Ehrungen für Jubiläen und Geburtstage beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu (von links): Hartmut Stauder (Kaufbeuren), Johanna Rösch (Ketterschwang), Kaspar Rager (Vorsitzender Kreisverband), Christine Haug (Nesselwang), Paula Laxy (Bernbach), Brigitte Frisch (Wald), Wolfgang Vogel (Kleinkitzighofen) und Lydia Fichtl (Seeg). Bildquelle: Friederike Scharpf, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Landratsamt Ostallgäu

Der Begriff Lichtmesstreffen für die Jahresversammlung der Ostallgäuer Gartenbauvereine machte in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre. Zufälligerweise fiel dieses Jahr der 2. Februar auf einen Samstag. An diesem Festtag endet traditionell die Weihnachtszeit. In früheren Zeiten galt dieses Datum als Beginn des ländlichen, bäuerlichen Wirtschaftsjahres.
 
Bei der Versammlung wurden alle Gartenbauvereine zunächst über das Thema Datenschutzgrundverordnung für Vereine informiert. Referent war Walter Gerner von der WGM Consulting GmbH aus München. Zahlreiche Fragen konnten hierbei von ihm geklärt werden und Gerner verwies auf Kontaktadressen, bei denen weiterführende Informationen und Muster eingeholt werden können.
 
Fünf neue Vereinsvorsitzende
 
Sophie Arand, Jugendbeauftragte des Kreisverbandes, berichtete im weiteren Verlauf über einige wichtige Punkte aus der aktuellen Kinder- und Jugendarbeit im Gartenbauverein, unter anderem über das als Fortbildung angedachte Jugendleiterseminar. Für das anstehende Jahr stellte Friederike Scharpf als Geschäftsführerin des Verbandes das Programm vor. Nach Ehrungen zu runden Geburtstagen und Vereinsjubiläen wurden die fünf neuen Vorsitzenden der Gartenbauvereine aus Baisweil, Frankenried, Lengenwang, Pfronten und Ruderatshofen vorgestellt.

Mitteilung vom 08.02.2019

„Bereit für Neues?“: Kurs für den Übergang vom Beruf in den Ruhestand

In dem Kurs analysieren die Teilnehmer*innen ihre Kompetenzen und Interessen und entwickeln daraus Ideen für Aktivitäten nach dem Berufsleben.

Der Landkreis Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren die Kursreihe „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ Ruhestand AKTIV an. Dieser Kurs inspiriert Menschen im oder mit bevorstehendem Ruhestand dazu, neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen. Anmeldung ist ab sofort über die Volkshochschule Marktoberdorf möglich.
 
Mit dem Ende des klassischen Arbeitslebens beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Viele Menschen fragen sich: Wie meistere ich den Übergang vom Beruf in den Ruhestand? Was sind meine nächsten Ziele? Welche Wünsche und Ideen habe ich? Im Kurs „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ blicken die Teilnehmer*innen zurück auf ihr aktives Arbeitsleben, besinnen sich auf „alte Leidenschaften“, Träume, Stärken und Fähigkeiten, um die Veränderung aktiv zu gestalten. Sie entwickeln Ideen für Neues und erkennen Chancen.
 
Perspektiven für den neuen Lebensabschnitt
 
Zudem wird aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs vom zertifizierten ProfilPASS®-Berater Bernhard Riedel. Die Bildungsberatung gibt Impulse und viele wichtige Informationen. Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen diesen Kurs. Die Teilnahmegebühr inklusive Kursunterlagen beträgt daher nur 49 Euro. „Es ist wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen. Dieser Kurs gibt den Menschen für ihren neuen Lebensabschnitt Perspektiven“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu.
 
Der Kurs findet an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 11.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 9. April, 16. April, 30. April, 7. Mai und 14. Mai 2019. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Marktoberdorf, Telefon 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de.

Mitteilung vom 07.02.2019

Sperrmüll bis 15. Februar anmelden

Zweimal im Jahr kann jeder Haushalt im Ostallgäu sperrige Gegenstände abholen lassen. Spätester Anmeldetermin für die Sammlung im März ist der 15.2.

Bürgerinnen und Bürger können ihren Sperrmüll entweder über die Internetseite des Landkreises oder mit einer klassischen Sperrmüllkarte anmelden. Letztere ist bei allen Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt erhältlich. Die Gebühr beträgt 15 Euro. Es dürfen maximal zwei Kubikmeter Sperrmüll angemeldet werden. Sperrmüll ist haushaltstypischer Abfall, der nicht in die Restmülltonne passt, wie zum Beispiel alte Matratzen, Teppiche oder Möbel. Gegenstände, die zerkleinert in die Restmülltonne passen, werden bei der mobilen Sperrmüllsammlung nicht mitgenommen. Ebenfalls nicht mitgenommen werden Wertstoffe wie alte Waschmaschinen, Fahrräder oder Federbetten sowie Gegenstände aus Umbaumaßnahmen, die mit dem Gebäude fest verbunden waren, also Heizkörper, Rigipsplatten, Türen und ähnliches.
 
Gegen eine Gebühr von fünf Euro pro Kubikmeter wird Sperrmüll aus dem Landkreis Ostallgäu auch an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Oberostendorf und Pfronten angenommen. Die Höchstmenge pro Haushalt und Tag beträgt zwei Kubikmeter.

Mitteilung vom 05.02.2019

Jetzt anmelden: Kostenlose Kurse für Ehrenamtliche an Volkshochschulen

Auch im nächsten Halbjahr wird das Angebot der kostenlosen Fortbildungen für Ehrenamtliche an den Ostallgäuer Volkshochschulen fortgeführt.

Ehrenamtliche können sich zwischen März und Juni 2019 zu relevanten Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Steuerrecht für Vereine sowie Haftung und Recht in-formieren. Die Kurse werden von der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu finanziert.
 
Ausgewählte Referenten beantworten den Ehrenamtlichen dabei Fragen wie „Warum ist Öffentlichkeitsarbeit für Vereine wichtig?“, „Wann und durch wen kann ein Verein als steuerbegünstigt anerkannt werden?“ und „Was muss in der täglichen Vereinspraxis beachtet werden, um Haftungsfallen zu vermeiden?“. Um an den kostenlosen Kursen teilnehmen zu können, bedarf es lediglich einer Anmeldung bei der jeweiligen Volkshochschule. Die Kontaktdaten für die Anmeldung und weiterführende Informationen stehen auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen.html.
 
Die Ehrenamtskurse im ersten Halbjahr 2019 im Überblick:
 

 

Kurs

 

Termin

 

Ort

 

Haftung und Recht

Montag, 11. März,
19.30 bis 21 Uhr

 

Füssen
Steuerrecht und Spendenrecht für Vereine

Samstag, 6. April,

9.30 bis 12.30 Uhr

 

Marktoberdorf
Bild- und Fotorechte für Vereine

Mittwoch, 15. Mai,
18.30 bis 20.30 Uhr

 

Marktoberdorf
Mitgliederverwaltung mit Excel

Samstag, 18. Mai,
9 bis 12 Uhr

 

Biessenhofen
Tue Gutes und rede darüber – Öffentlichkeitsarbeit für VereineDienstag, 4. Juni,
19 bis 21 Uhr
Buchloe

 

 

 

Mitteilung vom 01.02.2019

Workshop zum Klimaanpassungskonzept: „Es ist schon nach zwölf“

Ziel des Workshops war es, den Teilnehmer*innen die Auswirkungen des Klimawandels zu erläutern und Ideen zu sammeln, wie man sich am besten an diese anpasst.

Wer denkt, dass Hitze und Trockenheit des Sommers 2018 außergewöhnlich waren, der irrt: Mitte des Jahrhunderts werden solche Sommer im Ostallgäu völlig normal sein. Ende des 21. Jahrhunderts wird der 2018 als sehr heiß und trocken empfundene Sommer gar ein eher kühler Sommer sein – sofern die Klimaziele nicht erreicht werden. Die Zahl der Sommertage – also der Tage mit über 25 Grad Celsius – wird sich bis dahin verfünffachen, derzeit sind es etwa 22 pro Jahr. „Die Berechnungen und Prognosen der Experten zeigen uns: Der Klimawandel ist da. Es ist schon nach zwölf“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker beim ersten großen Workshop für das Klimaanpassungskonzept. Dieses erarbeitet der Landkreis Ostallgäu momentan gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren und dem Experten- und Analyseteam von GreenAdapt aus Berlin und LUP GmbH aus Potsdam.
 
Im Workshop im Landratsamt ging es darum, die Teilnehmer*innen mit den Projektionen zum künftigen Klima im Ostallgäu sowie deren Auswirkungen auf den Landkreis vertraut zu machen und konkrete Anpassungsideen zu sammeln. Zinnecker: „„Wir möchten ein kluges, weit gedachtes und gut in die Realität umsetzbares Konzept. Es geht darum, frühzeitig mögliche Fehlinvestitionen im Landkreis und damit hohe gesellschaftliche wie auch individuelle Kosten zu vermeiden.“ Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatten GreenAdapt und LUP eine Verwundbarkeitsanalyse des Landkreises erstellt. Ergebnis: Als Alpenlandkreis wird das Ostallgäu besonders sensibel auf Klimaveränderungen reagieren. Folge der Klimakrise sind extreme Wetterlagen wie Hitze und Trockenheit im Sommer oder heftige Niederschläge im Winter – und damit dramatische Auswirkungen für Mensch und Ökosystem.
 
Der Workshop ist nach der eingehenden Datenanalyse nun der zweite wichtige Baustein in der Entstehung des Konzepts. Die Teilnehmer*innen – Fachleute aus Behörden, Verbänden, Vereinen und Unternehmen – sammelten nun Ideen: Beispielsweise könnten in der Landwirtschaft als erste mittelfristige Maßnahme Verdunstungskühlungen in Ställe eingebaut werden. Langfristig könnte es aber unumgänglich werden, dass man auf neue Anbauarten setzt, die besser ans neue Klima angepasst sind. Eine Idee aus dem Plenum war, Dächer sowohl auf privaten als auch gewerblichen Bauten künftig zu begrünen, um zum einen das Gebäude zu kühlen – zum anderen, um die Biodiversität weiter zu fördern. Eine weitere Idee: Landkreis und Kommunen sollten vermehrt Notwasserverbünde auf die Beine stellen, um auf längere Trockenperioden besser vorbereitet zu sein, schlug ein Teilnehmer vor und nannte als aktuelles Beispiel das Trockenfallen eines Trinkwasserbrunnens in Aitrang.
 
Die Ideen aus dem Workshop werden nun zunächst von GreenAdapt ausgewertet. Danach entscheiden Landkreis und Stadt, welche Vorschläge konkret ausgearbeitet und umgesetzt werden. „Wir wollen keinen Papiertiger produzieren, sondern mit ganz konkreten Maßnahmen den Menschen im Landkreis helfen, besser auf den Klimawandel vorbereitet zu sein“, sagt Landrätin Zinnecker.

Mitteilung vom 28.01.2019

„Allgäu & Tirol barrierefrei“ wird zu „Reisen für Alle“

Das regionale Signet „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wird im Landkreis Ostallgäu in das bundesweite Signet „Reisen für alle“ überführt.

„Ich bin davon überzeugt, dass sich das Signet „Reisen für Alle“ künftig durchsetzen wird, deshalb haben wir uns zu dieser Maßnahme entschlossen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Mit dem Signet „Allgäu & Tirol barrierefrei“ ausgezeichnete Betriebe können sich ab sofort für das bundesweite Siegel „Reisen für Alle“ neu prüfen lassen.
 
„Ich freue mich sehr über die bisherige Beteiligung und rufe alle Betriebe im Ostallgäu dazu auf, sich erneut über ‚Reisen für Alle‘ prüfen zu lassen“, sagt Zinnecker. Mit der barrierefreien Prüfung und Zertifizierung über „Reisen für Alle“ können Betriebe ein zusätzliches Angebot für ihre Kunden und Gäste besser kommunizieren und vermarkten, neue Kunden- und Gästegruppen erschließen sowie gezielte und detaillierte Informationen an Interessierte weitergeben. Gemäß der Prämisse: Barrierefreiheit ist für etwa 10 Prozent der Bevölkerung unentbehrlich, für 40 Prozent hilfreich und für 100 Prozent komfortabel. Für die Nutzung des Signets „Reisen für Alle“ können sich auch nicht touristische Betriebe prüfen lassen.
 
Die vier Allgäuer Landkreise Ost-, Unter- und Oberallgäu sowie Lindau haben sich beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) dafür stark gemacht, dass die Prüfungen und Zertifizierungen finanziell unterstützt werden. Dabei wurde erreicht, dass für die ersten Interessenten die Kosten für die erstmalige Abnahme übernommen werden. An dieser Finanzierung werden sich neben dem StMWi auch die vier Allgäuer Landkreise beteiligen. Von den Betrieben sind dann nur noch die Kosten für die Zertifizierung zu tragen. Darüber hinaus werden sich die vier Allgäuer Landkreise beim StMWi dafür einsetzen, dass für weitere Interessenten die Kosten für die erstmalige Abnahme über „Reisen für Alle“ übernommen werden. Die interessierten Betriebe können sich bis zum 28. Februar bei der Herzogsägmühle melden. Die Herzogsägmühle (HZM) – Innere Mission München – Diakonie in München und Oberbayern e.V. konnte für die Prüfungen wieder als Partner gewonnen werden. Diese hat dazu mit der (by.TM) einen entsprechenden Unterlizenzvertrag abgeschlossen.
 
Weitere Informationen stehen unter www.reisen-fuer-alle.de und www.bayern.by/erlebnisse/urlaub-fuer-alle/ zur Verfügung.
 
Allgäu & Tirol barrierefrei: Erfolgreich und seiner Zeit voraus
  
Das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wurde bereits 2009 von den vier Allgäuer Landkreisen Ost-, Unter und Oberallgäu sowie Lindau und der Regionalentwicklung Außerfern initiiert und konnte einen bedeutenden Anstoß geben: Insgesamt wurden im Landkreis Ostallgäu mehr als 240 Objekte – im gesamten Projektgebiet sogar über 800 Objekte – auf Barrierefreiheit geprüft und zertifiziert. Die Besucherzahlen auf den Internetseiten der einzelnen Betriebe zeigen, dass das Interesse an barrierefreien Angeboten weiterhin sehr hoch ist. „Durch die barrierefreien Angebote tragen die Betriebe maßgeblich zur gleichwertigen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle bei und geben dies auch nach außen weiter“, sagt Zinnecker. Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Förderprogramms INTERREG Bayern – Österreich 2007 - 2013 gefördert. Weitere Informationen sowie die barrierefreien Betriebe stehen auf der Internetseite www.allgaeu-tirol-barrierefrei.eu zur Verfügung.
  
In den vergangenen Jahren hat sich im Bereich Barrierefreiheit viel bewegt. Alles mit dem Ziel, die Teilhabe an der Gesellschaft für Alle zu ermöglichen. Mittlerweile wurde neben dem regional sehr erfolgreichen „Allgäu & Tirol barrierefrei“ auch die bundesweit gültige Kennzeichnung im Bereich Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ vom Deutschen Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. eingeführt. Dieses Signet wurde in Kooperation mit dem Tourismus für Alle Deutschland e. V. (NatKo) entwickelt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Über die Bayern Tourismus und Marketing GmbH (by.TM) als Masterlizenznehmer des Signets und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (StMWi) wird das Signet mittlerweile auch in Bayern für barrierefreie Objekte vergeben. Deshalb haben sich die Projektpartner entschieden das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ fortzuführen und weiterzuentwickeln. Dies erfolgt vor allem durch die Überführung in das bundesweite Signet „Reisen für Alle“. Deshalb wurde bereits im Dezember 2017 eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beteiligten Projektpartner sowie der Herzogsägmühle unterzeichnet.
 
Bei Fragen steht der Landkreis Ostallgäu, Heiko Gansloser, Telefon 08342 911-514, E-Mail: heiko.gansloser@lra-oal.bayern.de oder die Herzogsägmühle, Tanja Hollerbach, Telefon 08861 219 4100, E-Mail: rita(at)herzogsaegmuehle.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 28.01.2019

Abenteuer Pubertät: Elternkurs in Marktoberdorf

Das Kursprogramm vermittelt Eltern viele praktische Anregungen für den Erziehungsalltag und eine Einstellung, die das Zusammenleben in der Familie erleichtert.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu empfiehlt den Elternkurs „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“, der ab 16. Februar 2019 in Marktoberdorf stattfindet. Mütter und Väter, die als Paar leben oder alleinerziehend sind, wollen oder müssen heute Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut bringen. Dabei sollen die Kinder nicht zu kurz kommen. Dazu brauchen Eltern viel Energie, aber auch ebenso viele Kenntnisse und Fertigkeiten wie für den Beruf. „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ ist ein praxisorientierter Kurs für Eltern mit jugendlichen Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren. Der Kurs knüpft an konkrete Erziehungssituationen und an die Ressourcen der Teilnehmenden an. Zu jeder Einheit gehören Informationen über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Jugendlichen. So hilft der Kurs, Jugendliche kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert zu erziehen. Mehr Informationen zum Kurskonzept unter www.kess-erziehen.de.
  
Die Kurstermine sind jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr (16. Februar, 23. Februar, 16. März, 30. März und 6. April 2019) im Pfarrheim St. Magnus, Marktoberdorf, Schwabenstr. 63. Die Kursleitung übernimmt Michael Hartwig, Erziehungsberater und selbst Vater von zwei Kindern.
Kosten: 50 Euro pro Person, 80 Euro pro Elternpaar. Das Jugendamt bezuschusst 50 Prozent der Kursgebühren.
  
Die Anmeldung erfolgt bei der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Ostallgäu/Kaufbeuren (Telefon 08341 90240). Informationen erhalten Sie bei der Gleichstellungsstelle am Landratsamt Ostallgäu (Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de) und bei der Ehe- und Familienseelsorge, Kaufbeuren (Telefon 08341 9382-25).

Mitteilung vom 24.01.2019

Angebot zwei Jahre verlängert: Erstberatung in vereinsrechtlichen Fragen

Mit diesem Service unterstützt der Landkreis Vereine unter anderem bei Fragen zu Haftung, Vereinssatzung oder zum Datenschutz.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die vom Landkreis initiierte, kostenlose Erstberatung für Ehrenamtliche rund um vereinsrechtliche Themen durch einen Rechtsanwalt für weitere zwei Jahre angeboten. Die Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt Ostallgäu hat dieses Angebot angestoßen, um Vereinen bei Fragen zu Haftung, Vereinssatzung oder zum Datenschutz konkrete Unterstützung zu bieten.
 
Wenn Vereinsvertreter eine kostenlose Erstberatung wünschen, können sie sich direkt an Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt, telefonisch unter 08342 911-290 oder per E-Mail an ehrenamt@ostallgaeu.de wenden. Grimm leitet die Anfragen zur Beantwortung an Rechtsanwalt Richard Didyk weiter. Richard Didyk hat einen Schwerpunkt im Vereins- und Verbandsrecht und bietet in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ostallgäu diesen Service seit eineinhalb Jahren für Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu an.
 
Die Servicestelle EhrenAmt ist die zentrale Anlaufstelle für alle Ehrenamtlichen im Ostallgäu. Die Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm organisiert zahlreiche Angeboten um das freiwillige Engagement zu stärken. Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf:
 
Landratsamt Ostallgäu
Servicestelle EhrenAmt
Julia Grimm
Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Telefon 08342 911-290, ehrenamt@ostallgaeu.de
www.ehrenamt-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 24.01.2019

Aktion „72 Stunden“: Jugend im Einsatz für Soziales

Bei der bundesweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) machen auch der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren mit.

Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren machen bei der deutschlandweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) mit. V. l. n. r.: Gerhard Bucher (Bürgermeister Stadt Kaufbeuren), Christian Lieb (Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren), Lukas Hofmann (Kreisvorsitzender des BDKJ Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Kreis Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren machen bei der deutschlandweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) mit. V. l. n. r.: Gerhard Bucher (Bürgermeister Stadt Kaufbeuren), Christian Lieb (Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren), Lukas Hofmann (Kreisvorsitzender des BDKJ Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Kreis Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Jugendgruppen führen in drei Tagen, vom 23. Mai, 17.07 Uhr, bis 26. Mai 2019 ein soziales Projekt durch. Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse haben die Schirmherrschaft übernommen und betonen: „Wir beide sehen das ehrenamtliche Engagement von Kindern und Jugendlichen als einen der wichtigsten Bausteine für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Stärkung der Persönlichkeit. Als Bildungsregionen ist es für uns eine Ehrensache, die Aktion zu unterstützen.“
 
Von wegen nur Smartphone – Kinder und Jugendliche sind bereit, sich zu engagieren. Bereits jetzt haben sich Gruppen mit mehr als 200 Kindern und Jugendlichen für die 72-Stunden-Aktion angemeldet. Die Projekte reichen von einem Insektenhotel bis zur Gestaltung eines Nachmittags für Senioren.
 
Jede teilnehmende Gruppe ist über die Diözese versichert und wird von dem Koordinierungskreis des örtlichen BDKJ unterstützt. „Wir beraten die Gruppenleiter bei der Umsetzung des Projekts und helfen bei der Suche nach Sponsoren“, sagt Christian Lieb, Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren. Der Koordinierungskreis achtet darauf, dass neben den Fördertöpfen des BDKJ und des Bistums Augsburg auch Sponsoren vor Ort gewonnen werden, zum Beispiel für die Verpflegung der Freiwilligen oder für einzelne Projekte vor Ort. Keine Gruppe soll wegen fehlender Finanzmittel nicht mitmachen können.
 
Für Jugendgruppen, die sich engagieren wollen, aber kein Projekt haben, gibt es die Variante „Get it“. Bei ihr sucht der Koordinierungskreis ein Projekt aus, das die Jugendlichen erst am 23. Mai 2019 erfahren. „Die Aktion wird vom Bund Deutscher Katholischer Jugend organisiert, aber jede Jugendgruppe oder Freundeskreis kann natürlich mitmachen“, sagt Lukas Hofmann, Kreisvorsitzender des BDKJ und ergänzt: „Einzige Voraussetzung ist ein volljähriger Gruppenleiter.“
 
„Das Besondere ist, dass Kinder und Jugendliche drei Tage lang eng zusammenarbeiten, eine Herausforderung bewältigen und Gutes leisten. Das Gemeinschaftsgefühl während dieser 72 Stunden ist fantastisch“, sagt Christian Lieb aus seiner eigenen Erfahrung als Jugendgruppenleiter der vergangenen Sozialaktion 2013.
 
Bis zum 19. Februar 2019  können sich Jugendgruppen für eine Teilnahme unter www.72Stunden.de anmelden.

Mitteilung vom 23.01.2019

Vereinspauschale 2019: Geld vom Staat jetzt beantragen

Die Anträge für die Vereinspauschale und die Original-Übungsleiterlizenzen müssen die Ostallgäuer Sportvereine bis spätestens 1. März 2019 einreichen.

Die Vereinspauschale hilft den Sportvereinen ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. Im Jahr 2018 erhielten 127 Ostallgäuer Sportvereine 247.723,00 Euro dieser staatlichen Sportförderung.
 
„Wir bitten die Vereine, ihre Anträge möglichst noch einige Tage vor dem Stichtag 1. März vollständig abzugeben, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können“, sagt Ilka Kögel vom Landratsamt Ostallgäu. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.
 
Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach. Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf maximal zwei Vereine aufteilen. Eingereicht werden können alle Lizenzen, die zum Stichtag 1. März 2019 gültig sind und die im zurückliegenden Sportbetrieb seit dem letzten Stichtag 1. März 2018 zum Einsatz kamen.
 
Welche Lizenzen anerkannt werden und weitere Informationen – auch den Antrag für die Vereinspauschale – gibt es im Landratsamt Ostallgäu bei Ilka Kögel, Telefon 08342 911-264, im Internet unter www.lra-ostallgaeu.de/buergerservice.html oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de.
 
Weitere Informationen können zudem auf der Homepage des Bayer. Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration unter www.stmi.bayern.de/sug/sport/breitensport/foerderungvereine abgerufen werden.

Mitteilung vom 23.01.2019

Dorfkerne-Dorfränder: Landkreis Ostallgäu eröffnet Wanderausstellung

Bei Dorfkerne-Dorfränder geht um den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer schönen Dörfer. Die Ausstellung ist bis zum 5. Februar im Landratsamt zu sehen.

Bei der Ausstellungseröffnung (v. l. n. r.): Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle), Bürgermeister Armin Holderried, Gemeinde Mauerstetten (in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Bürgermeisterin Michaela Waldmann, Gemeinde Pfronten (in ihrer Funktion als Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Landkreis Ostallgäu), 1. Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V., Dr. Alois Kling, Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle)

Bei der Ausstellungseröffnung (v. l. n. r.): Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle), Bürgermeister Armin Holderried, Gemeinde Mauerstetten (in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Bürgermeisterin Michaela Waldmann, Gemeinde Pfronten (in ihrer Funktion als Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetags – Kreisverband Ostallgäu), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Landkreis Ostallgäu), 1. Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V., Dr. Alois Kling, Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten (zuständige Förderstelle)

Eine Wanderausstellung zum Projekt „Dorfkerne-Dorfränder“ hat der Landkreis Ostallgäu bei der jüngsten Bürgermeisterbesprechung eröffnet.  „Mit der Wanderausstellung bieten wir unseren Kommunen eine weitere Hilfestellung, um das Thema ins Bewusstsein der Fachleute und der Bürgerinnen und Bürger zu bringen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Das Kooperationsprojekt „Dorfkerne-Dorfränder“ der Landkreise Unter- und Ostallgäu beschäftigt sich vor allem mit der städtebaulichen Analyse von Gemeinden. Dafür wurde ein Praxishandbuch mit Planungsinstrumenten, Prozessen und Handlungsstrategien erarbeitet, das bayernweit auf großes Interesse gestoßen ist. Auch deshalb wurde nach Abschluss des geförderten Kooperationsprojekts ergänzend eine Wanderausstellung entwickelt, die Ende 2018 im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) bayernweit eröffnet wurde.
 
Die Wanderausstellung wurde von der Firma LARS consult GmbH aus Memmingen zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten und den beiden Landkreisen Unter- und Ostallgäu entwickelt. Nach der Präsentation im Landratsamt haben die Ostallgäuer Kommunen die Möglichkeit, die Wanderausstellung auszuleihen. Gefördert wurde dieses Vorhaben im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu“ hat die entsprechenden Fördermittel freigegeben und somit die Umsetzung ermöglicht. Das Praxishandbuch zur Ortsbildpflege sowie ein Flyer und eine Präsentation sind auf der Internetseite www.dorfkerne-dorfraender.de zu finden. Informationen zum Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern LEADER 2014 - 2020 stehen auf der Internetseite des Vereins www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Weitere Fördermittel über LEADER
 
Der LAG bergaufland Ostallgäu e.V. stehen bis 2020 noch insgesamt über 700.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Verfügung. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen zwischen 30 und 70 Prozent. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 17.01.2019

Nur Winter, kein Chaos: Landrätin Zinnecker dankt Einsatzkräften

Der Winter hatte das Ostallgäu in den vergangenen Tagen fest in seinem eisigen Griff. Für die Einsatzkräfte bedeutete das Schwerstarbeit.

Eingeschneites Fahrrad. Bild: Rudolf Haitel

Eingeschneites Fahrrad. Bild: Rudolf Haitel

„Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie haben sehr zuverlässig für Sicherheit, Ordnung und freie Straßen gesorgt. Dank ihnen hatten wir hier nur Winter, aber kein Chaos“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In großen Teilen des Ostallgäus war in den vergangenen Tagen weit mehr als ein Meter Neuschnee gefallen. Dieser sorgte dafür, dass an vier Tagen der Unterricht an vielen Ostallgäuer Schulen komplett ausfiel. „Die Schulwegsicherheit war an diesen Tagen nach den Wetterprognosen einfach nicht gegeben, deshalb blieb uns im Sinne der Schülerinnen und Schüler keine andere Wahl, als abzusagen“, erklärt Zinnecker. Außerdem mussten zwei Straßen wegen der Gefahr von Schneebruch tagelang gesperrt werden: die Kreisstraße OAL 5 von Obergünzburg nach Berg und die Staatsstraße 2014 von Osterzell nach Sachsenried. Das einsetzende Tauwetter mit viel Regen erhöhte dann die Schneelast auf den Dächern und Bäumen und sorgte so für zusätzliche Gefahr.
 
Dächer im Landkreis einsturzgefährdet
 
Das Landratsamt zählte von Montag, 7. Januar, bis Donnerstag, 15. Januar, 29 wetterbedingte Alarmierungen von Ostallgäuer Einsatzkräften über die Integrierte Leitstelle (ILS). Bei den meisten dieser Einsätze kontrollierten beziehungsweise räumten Feuerwehren einsturzgefährdete Dächer im Landkreis. Am Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg waren beispielsweise rund 160 Kräfte von Feuerwehren und fünf Mitglieder des THW im Einsatz, um das 150 Quadratmeter große Flachdach vom zu schweren Schnee zu befreien. Landrätin Zinnecker: „Dank der guten Arbeit der Helferinnen und Helfer können wir aber eine wirklich positive Bilanz ziehen. Es ist kaum etwas passiert und Menschen kamen nicht zu Schaden. Es hat sich gezeigt, dass unser Hilfs- und Rettungssystem sehr gut und auf einem hohen Niveau funktioniert. Darauf können wir stolz sein.“
 
Auch die Bio- und Restmüllabfuhr im Ostallgäu wurde durch die heftigen Schneefälle teils erheblich beeinträchtigt. „Ich möchte zum einen den Angestellten der Müllabfuhr für ihre gute Arbeit danken, zum anderen auch den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie so viel Verständnis für die wetterbedingten Verschiebungen gezeigt haben“, sagt Zinnecker.

Mitteilung vom 17.01.2019

Vätertreff für allein erziehende und getrennt lebende Väter

Ziel der Gruppe ist es, Erfahrungen auszutauschen sowie hilfreiche Informationen zu erhalten. Das nächste Treffen findet am 17. Februar 2019 statt.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu empfiehlt allen alleinerziehenden und getrennt lebenden Vätern den „Vätertreff“ im Familienstützpunkt „Hand in Hand“ in St. Peter und Paul, Kaufbeuren zu besuchen. Nach dem kommenden Treffen am 17. Februar 2019 ist ein weiteres Treffen für den 13. April 2019 geplant. 

 
Die Abteilung Familienstützpunkt & Gleichstellung der Stadt Kaufbeuren initiiert in Zusammenarbeit mit Donum Vitae, dem Familienstützpunkt Hand in Hand sowie der Katholischen Männerseelsorge Augsburg einen „Vätertreff für allein erziehende und getrennt lebende Väter“ in Kaufbeuren. Die Gruppe wird von Bernd Bönsch (Donum Vitae) und Gerhard Kahl (Kath. Männerseelsorge der Diözese Augsburg) geleitet.

 

  • Zeit: jeweils am Sonntag von 9 Uhr bis 12 Uhr
  • Ort: Familienstützpunkt Hand in Hand, St. Peter und Paul,  Barbarossastr. 24, 87600 Kaufbeuren
  • Kosten: 3 Euro pro Familie für Brunch und Kinderbetreuung
  • Infos und Anmeldung bei:
    Donum Vitae, Bernd Bönsch, Telefon 08341 9993650; E-Mail: kaufbeuren(at)donum-vitae-bayern.de
      

Infos auch bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 16.01.2019

Vollsperrungen der Straßen OAL 5 bei Obergünzburg und St 2014 Osterzell – Sachsenried aufgehoben

Nachdem die Gefahr von Schneebruch und umstürzenden Bäumen nicht mehr besteht, sind die Straßen OAL 5 und St 2014 wieder befahrbar.

Die Staatsstraße 2014 zwischen Osterzell-Stocken und Sachsenried ist für den Verkehr wieder freigegeben. Umgefallene und hängende Bäume wurden vom Forstamt entfernt. Auch die Sperrung der Kreisstraße OAL 5 von Obergünzburg nach Berg wurde aufgehoben.

Mitteilung vom 15.01.2019

Wettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß Rein“: Sieger stehen fest

Gewonnen haben die Gartenbauvereine Aufkirch-Blonhofen (gemeinsam mit der Kolpingfamilie Blonhofen), Irsee und Marktoberdorf.

Symbolbild: pixel2013 / pixabay

Symbolbild: pixel2013 / pixabay

Einen Beitrag für den Erhalt der Streuobst-Kultur zu leisten, das war das Ziel des ersten landesweiten Kinder- und Jugendwettbewerbs „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“, zu dem der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. aufgerufen hatte. Auch der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu war dabei. Unter den Teilnehmern aus dem Landkreis wurden nun die drei Sieger ermittelt.
 
Eine Jury aus Mitgliedern des Kreistages, des Kreisjugendrings, des Landschaftspflegeverbands, des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege und der Kreisfachberatung ermittelte aus den Wettbewerbsteilnehmern die drei Gewinner. Den ersten Preis bekam der Gartenbauverein Aufkirch-Blonhofen gemeinsam mit der Kolpingfamilie Blonhofen, die mit der Neuanlage und Pflege einer Streuobstwiese mit Kindern im Alter von vier bis elf Jahren einen besonders nachhaltigen, generationenübergreifenden Beitrag leisteten. Den zweiten Platz errang der Gartenbauverein Irsee, der mit Kindern und Jugendlichen den Fokus auf die Verarbeitung der Früchte zu Saft legte, wobei auch hier die Pflege der Streuobstwiese nicht zu kurz kam.
 
Wichtiger Beitrag zum Erhalt der Streuobstkultur
 
Beim dritten Preisträger, dem Gartenbauverein Marktoberdorf gemeinsam mit der elften Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung, stand als Schwerpunkt die Verwertung von Streuobst im Zentrum. Es wurden viele Rezepte ausprobiert, was sich in einer Broschüre mit erhaltenswerten Rezepten niederschlug. Auch damit wurde ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Streuobstkultur und die Verwertung des Erntegutes geleistet.

Mitteilung vom 14.01.2019

Wieder regulärer Unterricht ab Dienstag, 15. Januar, an Ostallgäuer Schulen

Die Ostallgäuer Schulen nehmen ab Dienstag, 15. Januar, wieder den Unterricht auf.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall entschieden, da die Schulwegsicherheit wieder gewährleistet werden kann. Auch in der Stadt Kaufbeuren findet ab Dienstag wieder regulärer Unterricht statt.