Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 01.03.2020

Erster bestätigter Coronavirus-Fall im Allgäu (COVID-19)

Das Gesundheitsamt Ostallgäu teilt den ersten positiven Fall eines am neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) Erkrankten mit.

Es handelt sich um einen 36-jährigen Mitarbeiter am Standort der Fa. DMG Mori in Pfronten. Das Gesundheitsamt erhielt am Samstagabend den positiven Befund des untersuchenden Labors. Der Patient hatte am Donnerstag, 27.02.2020, mit Atemwegssymptomen seine Hausärztin aufgesucht. Da er sich innerhalb der letzten 14 Tage auch in der Nähe einer der Risikoregionen in Italien aufgehalten hatte, wurde vorsichtshalber ein Schnelltest veranlasst. Dessen Ergebnis fiel am Samstag positiv aus.
 
Die Gesundheitsbehörde hat umgehend die notwendigen Maßnahmen veranlasst: Mit dem Erkrankten und den behandelnden Ärzten wurde Kontakt aufgenommen und die weitere medizinische Versorgung koordiniert. Der Mann wohnt in Füssen und ist dort in häuslicher Isolation. Er befindet sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung. Die Isolation wird noch 14 Tage aufrecht erhalten. Wenn am Ende dieser Zeit zwei negative Proben vorliegen, kann die Erkrankung als beendet betrachtet werden.
 
Das Landratsamt hat am Samstag und Sonntag den Krisenstab einberufen, um die weiteren Maßnahmen zu koordinieren. Als Sofortmaßnahme wird die bereits am Freitag für das Wochenende eingerichtete Hotline (08342 911-623) am Sonntag und in den kommenden Werktagen bis auf 22.00 Uhr verlängert. Der Krisenstab steht in engem Kontakt mit den Bayerischen Behörden, insbesondere auch der Task-Force am LGL, sowie den betroffenen Bürgermeistern und der Fa. DMG Mori. Am Sonntag fand eine Einsatzbesprechung unter Beteiligung der Geschäftsführung statt.
 
Die Hauptaufgabe ist für die Gesundheitsverwaltung jetzt die Ermittlung der Kontaktpersonen zu dem Erkrankten. Dazu gehören nach den Definitionen des Robert-Koch-Instituts Personen, die mit dem Erkrankten einen sogenannten face-to-face-Kontakt über mindestens 15 Minuten hatten. Diese Personen werden jetzt ermittelt und anschließend verständigt und über das weitere Vorgehen und Vorsorgemaßnahmen informiert.
 
Die DMG Mori hat sich in Abstimmung mit der Gesundheitsverwaltung entschlossen, das Werk für die nächsten beiden Tage zu schließen.
 
Für den Dienstag bereitet das Gesundheitsamt eine Testung der Kontaktpersonen vor Ort am Standort der DMG Mori vor. Dazu wird eine Task-Force der Ostallgäuer Gesundheitsbehörde mit Unterstützung der bayerischen Task-Force am LGL Untersuchungen der ermittelten Kontaktpersonen vornehmen und Proben nehmen. Es macht keinen Sinn, dass Personen untersucht werden, die überhaupt keinen relevanten Kontakt hatten. Dies würde wertvolle Laborressourcen binden. Das Vorgehen der Gesundheitsbehörde wird daher gezielt auf tatsächliche Kontakte bezogen sein. Besonders hervorzuheben ist dabei die gute Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung des Werks, die umgehend die notwendigen Mitarbeiterlisten zur Verfügung gestellt hat und die Gesundheitsbehörde auch sonst in jeder Weise unterstützt.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker ruft zur Besonnenheit auf: „Es war eine Frage der Zeit, bis auch das Allgäu von Corona-Infektionen betroffen sein wird. Wir waren darauf vorbereitet und werden die erforderlichen Schritte unternehmen, ohne dabei in Aktionismus oder Panik zu verfallen." Es besteht daher derzeit auch kein Grund, den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Pfronten oder deren Nachbargemeinden weitergehende Beschränkungen aufzuerlegen oder Veranstaltungen behördlich abzusagen.
 
Leitlinie für das Vorgehen des Gesundheitsamts sind die fachlich fundierten Vorgaben der Gesundheitsministerien und des Robert-Koch-Instituts. Auf dieser Grundlage werden die Maßnahmen getroffen, immer mit dem Ziel die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu wahren, aber auch mit Maß und Besonnenheit zu handeln.
 
Weiterhin sind die besten Vorsorgemaßnahmen die hinlänglich bekannten Maßnahmen der Hygiene: Beim Husten und Niesen soll man Abstand halten oder sich wegdrehen und sich die Armbeuge oder ein Taschentuch, das sofort entsorgt wird, vor Mund und Nase halten. Auch die Hände sollte man sich regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen, weil Schmierkontakte ein wichtiger Infektionsweg für verschiedenste im Winter häufiger vorkommende Erreger sind.
 
Im Umfeld dieses ersten bestätigten Corona-Virus-Erkrankten im Ostallgäu wurden in den ersten Ermittlungen 2 begründete Verdachtsfälle (Kontaktpersonen mit Symptomen) gefunden, die für 14 Tage in häuslicher Isolation bleiben und weiter getestet werden. Dazu kommt als dritter begründeter Verdachtsfall die Schülerin aus Aachen, die jedoch am Sonntag wieder zurück nach Aachen transportiert wird.

Mitteilung vom 28.02.2020

Viele Fragen zum Coronavirus: Landratsamt richtet Hotline ein

Zu Fragen rund um das Coronavirus richtet das Gesundheitsamt eine eigene Telefon-Hotline ein. Sie ist unter Telefon 08342 911-623 zu erreichen.

Noch gibt es im Landkreis keinen bestätigten Verdachtsfall. Aufgrund der Entwicklung, insbesondere auch in Italien, rufen jedoch derzeit sehr viele Ostallgäuer und Kaufbeurer im Gesundheitsamt am Landratsamt an oder suchen Arztpraxen und Notaufnahmen auf.

 

 

Ein begründeter Verdacht ist jedoch nur dann gegeben, wenn jemand

• unspezifische Allgemeinsymptome oder akute respiratorische Symptome jeder Schwere hat und
zusätzlich Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall (COVID-19) bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
oder
• akute respiratorische Symptome (Respiration bedeutet „die Atmung betreffend“) jeder Schwere mit oder ohne Fieber hat und sich in den vergangenen 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn in einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet aufgehalten hat.

 

 

Reisende, die diese Voraussetzungen erfüllen sollten bevor sie eine Arztpraxis oder die Notaufnahmen einer Klinik aufsuchen, dort anrufen. Die Ärzte und deren Mitarbeiterinnen können dann bereits im Vorfeld telefonisch klären, ob die Beschwerden überhaupt im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen und dann, wenn ein begründeter Verdacht der Ansteckung besteht, Maßnahmen festlegen.

 

 

Das Gesundheitsamt weist als Maßnahme der Vorbeugung auf die in der kalten Jahreszeit besonders wichtige „Hustentoilette“ hin: Beim Husten und Niesen soll man Abstand halten oder sich wegdrehen und sich die Armbeuge oder ein Taschentuch, das sofort entsorgt wird, vor Mund und Nase halten. Auch die Hände sollte man sich regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen, weil Schmierkontakte ein wichtiger Infektionsweg für verschiedenste im Winter häufiger vorkommende Erreger sind.

 

 

Corona-Risikogebiete nach derzeitigem Stand sind laut Robert-Koch-Institut (RKI):

• In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo,
Taizhou in der Provinz Zhejiang.
• Im Iran: Provinz Ghom
• In Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vò in der Provinz Padua in der Region Venetien.
• In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

 

Die Risikogebiete werden vom Robert-Koch-Institut laufend aktualisiert (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html)

 

 

Bürger, die keinen direkten Kontakt mit einem an Coronavirus-Erkrankten hatten oder lediglich besorgt oder auch nur interessiert sind, sollten und können sich über folgende Internetseiten informieren:

www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/2019_ncov.htm
www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html

 

 

Das Gesundheitsamt Ostallgäu bietet darüber hinaus Ärzten, medizinischem Personal und Bürgern eine Telefon-Hotline während der üblichen Dienstzeiten unter der Telefonnummer 08342 911-623 an, die bis auf Weiteres auch samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr erreichbar ist.

Mitteilung vom 28.02.2020

Countdown für Landrats- und Kreistagswahl am 15. März läuft

Im Wahlkreis Ostallgäu sind rund 112.000 Bürger stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 136 Stimmbezirke und weitere 98 Briefwahlbezirke gebildet.

Für die Kreistagswahl stellen vier Parteien/Wählergemeinschaften (CSU, Grüne, Freie Wähler/FWO und SPD) die mögliche Gesamtzahl von 60 Bewerberinnen und Bewerbern auf, die ÖDP 42, die Bayernpartei 38, FDP 23, AfD 22, Junges Ostallgäu 20 und Die LINKE 5. Auf den Stimmzetteln haben die Parteien, die weniger als 60 Personen aufstellen, ihre Chancen durch Mehrfachnennung ihrer Bewerber erhöht (doppelte oder dreifache Nennung im Stimmzettel). Insgesamt umfasst der Stimmzettel für die Kreistagswahl 390 Kandidaten. Das Durchschnittsalter aller Bewerberinnen und Bewerber liegt bei rund 52 Jahren. Der jüngste Bewerber ist am Wahltag 18 Jahre, die älteste Bewerberin 85 Jahre.

Aktuelle Wahlergebnisse auf der Internetseite wahlen.ostallgaeu.de

Zur Wahl des Landrats stellen sich mit Maria Rita Zinnecker (CSU), Dr. Günther Räder (Bündnis 90/Die Grünen), Ilona Deckwerth (SPD) und Matthias Fack (Freie Wählergemeinschaft Ostallgäu) vier Kandidaten. Am Wahlsonntag werden die Stimmen der Urnen- wie auch der Briefwähler ab 18 Uhr ausgezählt, die Wahldaten für die Landrats- und die Kreistagswahl laufen dann zentral in der Kreiswahlleitung im Landratsamt zusammen. Das Landratsamt wird über die ständig aktualisierten Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Wahlkreis Ostallgäu berichten. Diese können auf der eigens für die Präsentation der Wahlergebnisse eingerichteten Seite wahlen.ostallgaeu.de abgerufen werden. 

Weitere Informationen zur Kommunalwahl gibt es ebenso wie einen Probestimmzettel zur Kreistagswahl auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu.

Mitteilung vom 27.02.2020

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Derzeit sind keine Erkrankungsfälle im Landkreis Ostallgäu bekannt. Auskunft erhalten Sie beim Gesundheitsamt oder beim Landesamt für Gesundheit.

Beim Gesundheitsamt erhalten Sie Informationen unter der Rufnummer 08342 911-623 während der Sprechzeiten des Landratsamts. Neben dem Gesundheitsamt steht Ihnen rund um die Uhr das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter der Hotline 09131 6808-5101 zur Verfügung.

 

Im Gesundheitsamt werden aktuell viele Anrufe von besorgten Bürger*innen beantwortet. Mit den Ärzten und Krankenhäusern im Landkreis steht das Gesundheitsamt bezüglich der Vorkehrungen für einen Infektionsfall im engen Kontakt.
 
Weitere Informationen zum Coronavirus erhalten Sie auf den Seiten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Mitteilung vom 26.02.2020

Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen am 2. März

Ab Montag, 2. März, können Bürgerinnen und Bürger ihre Gartenabfälle wieder bei allen zentralen Grüngutsammelstellen im Landkreis Ostallgäu abliefern.

Die Stürme der zurückliegenden Tage haben auch in den Gärten jede Menge Arbeit hinterlassen. Am Ende des Aufräumens steht die Entsorgung von Zweigen, Zapfen & Co. Standorte und Öffnungszeiten der Sammelstellen sind im Abfuhrkalender, auf den Internetseiten des Landkreises und der Abfall-App Ostallgäu veröffentlicht.
 
Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, holziges Grüngut von sonstigen Gartenabfällen zu trennen. Angelieferte Äste dürfen nicht dicker als circa acht Zentimeter sein. Baumstümpfe und Wurzelstöcke werden bei den öffentlichen Sammelstellen nicht angenommen.
 
Pro Tag dürfen höchstens drei Kubikmeter Gartenabfälle zu den Grüngutsammelstellen gebracht werden. Der erste Kubikmeter ist gebührenfrei, jeder weitere kostet sieben Euro. Großmengen aus dem Gewerbe müssen über private Verwertungsbetriebe entsorgt werden. Für Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter stehen an verschiedenen Wertstoffhöfen Grüngutcontainer bereit.
 
Wer Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen möchte, kann für 15 Euro bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt eine „Grüne Karte“ erwerben. Die Höchstmenge je Abholung beträgt drei Kubikmeter. Die Grüne Karte kann noch bis zum 20. März eingereicht werden.

Mitteilung vom 24.02.2020

Landrätin Zinnecker zeichnet Iacob und Neumann für Verdienste aus

Überreicht wurden das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten (Neumann) und die kommunale Verdienstmedaille in Bronze (Iacob).

V. l.: Richard Hartmann (D’Neuschwanstoaner), Landrätin Maria Rita Zinnecker, die Geehrten Paul Iacob und Jürgen Neumann sowie Landtagsabgeordnete Angelika Schorer

V. l.: Richard Hartmann (D’Neuschwanstoaner), Landrätin Maria Rita Zinnecker, die Geehrten Paul Iacob und Jürgen Neumann sowie Landtagsabgeordnete Angelika Schorer

Jürgen Neumann bekam von Zinnecker für sein mehr als 40-jähriges ehrenamtliches Engagement beim Gebirgstrachten- und Heimatverein „D’Neuschwanstoaner Stamm Füssen“ das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreicht. Neumann kümmert sich beispielsweise seit 33 Jahren als Kassier um die Finanzen des Vereins und ist mittlerweile auch ehrenamtlicher Wirt des Trachtenheims. Füssens Bürgermeister

 

Paul Iacob wurde von Zinnecker für 35 Jahre Engagement in der Kommunalpolitik mit der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet. Seit 1984 ist Iacob Mitglied des Füssener Stadtrats, seit 2008 ist er Erster Bürgermeister der Stadt. Mittlerweile seit 30 Jahren ist er auch Mitglied des Ostallgäuer Kreistages. „Sie beide haben sich in Ihrer Stadt und in Ihrem Verein viele Jahrzehnte engagiert und damit Großes für die Allgemeinheit geleistet“, sagte Landrätin Zinnecker in ihrer Laudatio.

Mitteilung vom 21.02.2020

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bietet Fachwissen und Austausch

Rund 160 Ehrenamtliche haben an der vierten Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu teilgenommen.

Thomas Heinze erklärt Ehrenamtlichen, was eine gute Rede ausmacht. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Thomas Heinze erklärt Ehrenamtlichen, was eine gute Rede ausmacht. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

In den Räumen des Landratsamtes in Marktoberdorf informierten sich die Teilnehmenden aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in 17 Workshops zu Themen wie Versicherungen, Öffentlichkeitsarbeit und konstruktive Kommunikation.
 
„Bereits zum vierten Mal startet heute unsere hochkarätige und beliebte Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“. Sie ist eine wichtige Säule in unserer Arbeit, mit der wir Sie als ehrenamtlich Engagierte ganz konkret und realitätsnah unterstützen,“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der Teilnehmer. „Ich bin richtig begeistert von der Veranstaltung. Die Qualität der Vorträge ist super. Große und kleine ehrenamtliche Einrichtungen können davon profitieren. Ich nehme bei der nächsten Fachtagung gerne wieder teil,“ sagte Johanna Zwick von der Lebenshilfe Ostallgäu. Vereinsberater Michael Blatz gab den Teilnehmern Tipps und Beispiele zu Themen wie „Spender und Sponsoren gewinnen“, „konstruktive Kommunikation“ und „Führung im Verein“.
 
Wichtige Impulse
 
Andreas Karim von der Gema sorgte in seinem Vortrag für Aufklärung rund um das Thema „Gema und Ehrenamt“: Er erläuterte die Aufgaben und Funktionen der Gema genauso wie die Rechte und Pflichten der Kunden. Eine Übersicht über die Gema-Tarife bekamen die Teilnehmer ebenfalls in seinem Vortrag. Hinweise aus der Praxis brachte auch Dirk Ambrosch, Leiter der Lokalredaktion der Allgäuer Zeitung in Marktoberdorf. In seinem Vortrag „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Ehrenamtliche“ erklärte er, wie Texte richtig geschrieben werden, damit die Botschaft beim Leser ankommt.
 
Auch die weiteren Dozenten lieferten wichtige Impulse und Fachwissen für die interessierten Teilnehmer. Die Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm hatte die Veranstaltung in dieser Form zum vierten Mal organisiert und zog am Ende ein zufriedenes Fazit.

Mitteilung vom 21.02.2020

Landkreis verleiht Denkmalschutzpreis: „Dafür danke ich Ihnen“

Der Landkreis Ostallgäu hat zum vierten Mal den Denkmalschutzpreis vergeben und so das private Engagement für die Pflege historischer Bausubstanz ausgezeichnet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker zusammen mit den Preisträgern des Denkmalschutzpreises 2020. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker zusammen mit den Preisträgern des Denkmalschutzpreises 2020. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Eigentümer von 36 ausgezeichneten Objekte, die eine achtköpfige Fachjury auswählte, wurden mit Geldpreisen in Höhe von 250 bis 1000 Euro belohnt. Zudem wurde auch 2020 wieder der außerordentliche Einsatz für den Erhalt historischer Bausubstanz durch Gemeinden des Landkreises geehrt. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch die Band „Lumpamensch“.
 
Man vergebe diesen Preis, weil „wir die Wichtigkeit der Erhaltung von landkreisgeschichtlich bedeutsamen Denkmälern ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit rücken wollen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude sei „mit viel Idealismus und außerordentlichem Engagement der Eigentümer verbunden. Die diesjährigen Preisträger haben sich in vorbildlicher Weise dieser anspruchsvollen Herausforderung gestellt und sich für den Erhalt unseres kulturellen Erbes eingesetzt. Dafür danke ich Ihnen“, sagte Zinnecker. Der ausgelobte Denkmalschutzpreis des Landkreises Ostallgäu soll Anerkennung für die Verdienste um die Denkmalpflege sein. Zugleich soll er private Eigentümer von Denkmälern anspornen, diese ebenso engagiert für nachfolgende Generationen zu bewahren.
 
„Was wir jetzt nicht retten, kann nie mehr gerettet werden“
 
Corinna Malek von der Bezirksheimatpflege des Bezirks Schwaben sagte in ihrem Vortrag: „Jedes Kulturdenkmal, das heute zugrunde geht, ist für alle Zeit verloren. Was wir jetzt nicht retten, kann nie mehr gerettet werden. Was wir jetzt versäumen, kann keine künftige Generation nachholen. Vor dieser Aufgabe gibt es kein Ausweichen. Sich dieser Verantwortung selbst klar zu werden, ebenso den Wert der eigenen (Lebens-) Umwelt und Heimat zu erkennen, sind wichtige Wegemarken, die den Weg des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege vor Ort für die Zukunft bestimmen. Der Landkreis Ostallgäu hat dies erkannt.“

Mitteilung vom 21.02.2020

Naturverträglich auf Tour – wie umweltfreundliches Skibergsteigen geht

Im Ostallgäu wurden für die Tourengebiete am Wolfskopf, Tegelberg mit Bleckenau, Breitenberg, Edelsberg und Schönkahler derartige Konzepte entwickelt.

Zwei Skitourengeher gemeinsam mit Gebietsbetreuer Thomas Hennemann. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Zwei Skitourengeher gemeinsam mit Gebietsbetreuer Thomas Hennemann. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Was machen Gams, Reh und Auerhahn, wenn wir mit Schneeschuhen oder Skiern Erholung und sportliche Betätigung in den Bergen suchen? Am Schönkahler wurde diese Frage anlässlich des Aktionstages „Natürlich auf Tour“ beantwortet. Vor 25 Jahren, im Jahr 1995, fand der Startschuss für die Kampagne „Skibergsteigen umweltfreundlich“ des Deutschen Alpenvereins in Zusammenarbeit mit dem und gefördert durch das Bayerische Landesamt für Umwelt statt.  Ziel dieses Projektes ist es, die stetig zunehmende Anzahl an Freizeitnutzern für die Belange der Natur zu sensibilisieren und dadurch Konflikte zu vermeiden. Wer ist sich schon bewusst, dass durch das Befahren eines Tiefschneehanges Wildtiere aufgescheucht werden können und diese dadurch viel Energie verlieren, die sie im Kampf ums Überleben in diesen Regionen dringend benötigen?
 
Bayernweit wurden in den vergangenen 25 Jahren Skitourengebiete auf ihr Störungspotential überprüft und Handlungsempfehlungen dafür ausgearbeitet. Im Ostallgäu wurden für die Tourengebiete am Wolfskopf, Tegelberg mit Bleckenau, Breitenberg, Edelsberg und Schönkahler derartige Konzepte entwickelt. In Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern sowie den Forst- und Naturschutzbehörden wurden konkrete Aufstiegs- und Abfahrtsrouten festgelegt sowie „Wald-Wild-Schongebiete“ ausgewiesen. Diese Gebiete sollen weder betreten noch befahren werden, da sie Rückzugsgebiete für Wildtiere sind.
 
Erstmals fand am 15. Februar der bayernweite Aktionstag „Natürlich auf Tour“ des Deutschen Alpenvereins auch im Ostallgäu statt. Der für den Ostallgäuer Alpenrand zuständige Gebietsbetreuer Thomas Hennemann organisierte und betreute diesen Aktionstag am Schönkahler. „Wir sind froh, dass wir mit Thomas Hennemann einen fachlich so kompetenten und engagierten Ansprechpartner im Ostallgäu haben,“ sagt Manfred Scheuermann von der Hauptgeschäftsstelle des DAV. „Vielen der Wintersportler, mit denen ich Kontakt hatte, war die Problematik von Störungen durch Ski- und Schneeschuhtouren bewusst,“ resümierte Hennemann. „Doch für etwa ein Drittel der Tourengänger war diese Thematik absolutes Neuland.“ Genau diese Personengruppe gilt es zu erreichen und daher sind solche Aktionstage für Hennemann unerlässlich. Denn „nur was ich kenne, kann ich auch schützen“, sagt Hennemann. Um möglichst viele Leute erreichen zu können, ist Hennemann nicht nur an Aktionstagen, sondern auch im Rahmen seiner Tätigkeit als Gebietsbetreuer viel unterwegs, um durch aufklärende Gespräche für einen bewussten Umgang mit und in der Natur zu werben.

 

Bei allen Ski- und Schneeschuhunternehmungen sollten folgende Regelungen beachtet werden:

 

  • Markierungen, Hinweise und Routenempfehlungen des DAV-Projektes "Skibergsteigen umweltfreundlich" beachten.
  • Schutz- und Schongebiete für Pflanzen und Tiere respektieren, Lärm vermeiden.
  • Lebensräume erkennen: Wildtieren möglichst ausweichen, sie nur aus der Distanz beobachten, Futterstellen umgehen, Hunde anleinen.
  • Im Hochwinter Gipfel, Rücken und Grate vor 10 Uhr und nach 16 Uhr meiden.
  • In Waldgebieten und an der Waldgrenze auf üblichen Skirouten, Forst- und Wanderwegen bleiben, Abstand zu Baum- und Strauchgruppen halten.
  • Aufforstungen und Jungwald schonen.
  • Umweltschonend anreisen: mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder Fahrgemeinschaften bilden, ausgewiesene Parkplätze benutzen, keine Zufahrten blockieren.
  • Eher mehrtägige Aufenthalte als häufige Tagestouren planen, das gastronomische Angebot vor Ort nutzen.
  • Touren mit Führern und Karten planen, die das DAV-Gütesiegel "Naturverträgliche Skitouren/Wintertouren" tragen, sich über Natur und Kultur des Zielgebietes informieren.
  • Die Regeln für Skitouren auf Pisten beachten.
Mitteilung vom 19.02.2020

Sperrmüll bis zum 28. Februar anmelden

Zweimal im Jahr kann jeder Haushalt im Landkreis sperrige Gegenstände abholen lassen. Spätester Anmeldetermin für die nächste Sammlung im März ist der 28.2..

Die Anmeldung kann per Internet oder Sperrmüllkarte erfolgen. Letztere ist bei allen Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt erhältlich. Die Gebühr beträgt 15 Euro. Dafür werden bis zu zwei Kubikmeter Sperrmüll abgeholt.
 
Sperrmüll ist haushaltstypischer Abfall, der nicht in die Restmülltonne passt, wie zum Beispiel alte Matratzen, Teppiche oder Möbel. Gegenstände, die zerkleinert in die Restmülltonne passen, werden bei der Sperrmüllsammlung nicht mitgenommen. Ebenfalls nicht mitgenommen werden Wertstoffe wie Elektrogeräte, Fahrräder oder Federbetten sowie Gegenstände, die einst mit dem Gebäude fest verbunden waren (Heizkörper, Rigipsplatten, Türen und ähnliches).
 
Gegen eine Gebühr von fünf Euro pro Kubikmeter wird Sperrmüll aus dem Landkreis Ostallgäu auch an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Oberostendorf und Pfronten angenommen. Die Höchstmenge pro Haushalt und Tag beträgt zwei Kubikmeter.

Mitteilung vom 17.02.2020

Landratsamt Ostallgäu wird klimaneutral

Zudem tritt der Landkreis Ostallgäu nun dem neu gegründeten Bündnis „klimaneutrales Allgäu 2030“ als Gründungsmitglied bei.

Das Landratsamt Ostallgäu wird klimaneutral. Der Landkreis hat nun erstmals für das Landratsamt eine CO2-Bilanz erstellt, um die Einsparpotenziale zu erkennen. „Wir wollen klimaneutral werden und damit ein starkes Zeichen setzen und ein echtes Vorbild sein“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  
Die neue CO2-Bilanz ist bewusst thematisch sehr breit angelegt, um möglichst alle beeinflussbaren Bereiche im Landratsamt abzudecken. Beispielsweise wurden in der Bilanz Gebäudeheizung, Stromverbrauch und Fuhrpark ebenso berücksichtigt wie der Einsatz von Recyclingpapier, der Postversand, die Beschaffung von IT-Geräten oder die Anreisewege der Mitarbeiter. Alle Faktoren zusammengetragen beträgt der jährliche CO2-Ausstoß des Landratsamtes mit 460 Mitarbeitern lediglich rund 800 Tonnen. Zum Vergleich: Ein „Durchschnittsbürger“ ist bereits für rund zehn Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich. „Das Ergebnis unserer Bilanz ist schon ermutigend, aber wir haben noch einiges zu tun“, sagt Landrätin Zinnecker.
  
„Umfangreiche Maßnahmen ergreifen“
  
 „Entscheidend ist für uns, vor einer etwaigen Kompensation umfangreiche eigene Maßnahmen zur Reduzierung unseres CO2-Ausstoßes zu ergreifen“, erklärt Zinnecker. Nur der verbleibende, unvermeidliche Rest solle dann kompensiert werden. Der Landkreis setzt bereits seit geraumer Zeit zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Ausstoßes um – beispielsweise den Einsatz von Ökostrom, Bau und Sanierung der eigenen Liegenschaften im Passivhausstandard, den Betrieb einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Landratsamt, den Einsatz von Elektrofahrzeugen im eigenen Fuhrpark oder die Umstellung des Caterings auf bio-regionale Verpflegung. Ein Großteil des verbleibenden CO2-Ausstoßes geht auf die Anreisewege der Mitarbeiter zurück, weshalb hier besondere Anreize geschaffen werden wie zum Beispiel der Ausbau der Fahrradinfrastruktur.
  
Da der Landkreis Ostallgäu Klimaschutz und die damit einhergehende Reduzierung des CO2-Ausstoßes als gesamtgesellschaftliche und landkreisübergreifende Aufgabe sieht, tritt das Landratsamt nun auch dem neuen „Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030“ bei, das Anfang der kommenden Woche aus der Taufe gehoben wird.

Mitteilung vom 14.02.2020

Landratsamt am Faschingsdienstag ab 12.30 geschlossen

Ab Mittwoch, 26. Februar, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Mitteilung vom 10.02.2020

Schulbetrieb wird wieder aufgenommen

Am Dienstag, 11. Februar 2020, wird der Schulbetrieb an den Schulen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren wieder aufgenommen.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall beschlossen.

Mitteilung vom 10.02.2020

Busverkehr wird wieder aufgenommen

In Kaufbeuren wird der Busverkehr jetzt wieder aufgenommen. In Füssen und Marktoberdorf fahren die ersten Busse wieder um 13 Uhr.

Der Busverkehr war zuvor wegen Orkantief "Sabine" im Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren komplett eingestellt worden. Das hatte die Ostallgäuer Verkehrsgemeinschaft beschlossen.

Mitteilung vom 09.02.2020

Sturmtief „Sabine“: Unterricht an den Ostallgäuer Schulen und in der Stadt Kaufbeuren fällt aus

Aufgrund der Unwetterwarnungen mit orkanartigen Böen fällt am Montag, 10. Februar 2020, an allen Ostallgäuer Schulen der Unterricht aus.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall beschlossen. An allen Schulen ist eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler sichergestellt.

 

Der Unterrichtsausfall gilt auch für die Schulen in der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 07.02.2020

Wahlvorschläge für Landrats- und Kreistagswahl zugelassen

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Kreiswahlausschuss vier Wahlvorschläge für die Wahl zum Landrat und zehn Wahlvorschläge für die Kreistagswahl zugelassen.

Nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses konnte der Kreiswahlleiter, Regierungsdirektor Ralf Kinkel, bekannt geben, dass für die Wahl zum Landrat am 15. März 2020 vier Wahlvorschläge und für die Wahl zum Kreistag zehn Wahlvorschläge mit insgesamt 390 Bewerberinnen und Bewerbern zugelassen wurden.
 
Bis zum 23. Januar 2020 hatten die Parteien und Wählergruppen Zeit ihre Nominierungsversammlungen durchzuführen und die Wahlvorschläge einzureichen. Das Wahlteam im Landratsamt übernahm dann umgehend die Prüfung der Wahlvorschläge. Mit den Ansprechpartnern der Wahlvorschläge wurden noch kleinere Mängel behoben. So fehlten z.B. in wenigen Fällen noch die notwendigen Bescheinigungen oder es wurden Berufsbezeichnungen und die angegeben akademischen Grade, sowie die genannten Ehrenämter abgeklärt. Drei Bewerber hatten noch rechtzeitig ihre Bereitschaft zur Wahl zurückgezogen und eine Bewerberin hatte die Wählbarkeit verloren.
  
Im Ergebnis konnten aber alle Wahlvorschläge zugelassen werden. Für die Kreistagswahl stellen vier Wahlvorschlagsträger (CSU, Grüne, Freie Wähler/FWO und SPD) die mögliche Gesamtzahl von 60 Bewerberinnen und Bewerbern auf, die ÖDP 42, die Bayernpartei 38, FDP 23, AfD 22, Junges Ostallgäu 20 und Die LINKE 5. Auf den Stimmzetteln werden dann die Wahlvorschlagsträger, die weniger als 60 Personen aufstellen, ihre Chancen durch Mehrfachnennung ihrer Bewerber erhöhen (doppelte oder dreifache Nennung im Stimmzettel).
 
Das Durchschnittsalter aller Bewerberinnen und Bewerber liegt bei rund 52 Jahren. Der jüngste Bewerber ist am Wahltag 18 Jahre, die älteste Bewerberin 85 Jahre.

Mitteilung vom 06.02.2020

Landkreis fördert Sportvereine und Denkmalpflege mit 165.300 Euro

Der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt beschloss die Vergabe der Investitionszuschüsse in seiner jüngsten Sitzung.

Mit rund 86.800 Euro hat der Landkreis Ostallgäu im Jahr 2019 Bauvorhaben der Sportvereine gefördert. 16.300 Euro davon wurden an Schützenvereine vergeben. Außerdem gewährte der Landkreis für die Denkmalpflege historischer Bauten 78.500 Euro.
 
Bei der Förderung denkmalpflegerischer Maßnahmen wurde neben dem Haushaltsansatz für 2018 in Höhe von 50.000 Euro zusätzlich auf übertragene Mittel aus dem Vorjahr zugegriffen. Der größte Teil der Zuschüsse verteilt sich auf folgende Projekte:

 

  • 300 Euro für den Sportschützenverein Adler e.V. Beckstetten für den Neubau einer Schießstätte (2. Rate von insgesamt 22.800 Euro
  • 1.000 Euro für die ZSSG Rettenbach a.A. für die Erneuerung des Schießstandes (2. Rate von insgesamt 4.500 Euro)
  • 8.000 Euro für die Feuerstutzen-Schützengesellschaft FSG Marktoberdorf für die
    Erneuerung des Schießstandes (1. Rate von insgesamt 11.500 Euro)
  • 7.000 Euro für den SV Buching Berghof e.V. für die Erneuerung des Schießstandes (1. Rate von insgesamt 11.000 Euro)
  • 11.500 Eurofür den SC Untrasried e.V. für die Bestandserweiterung der Betriebsräume (2. Rate von insgesamt 66.500 Euro)
  • 6.000 Euro für den SVO Germaringen e.V. für die Bestandserweiterung der Tennisplätze (1. Rate von insgesamt 6.550 Euro)
  • 4.000 Euro für denTSV Marktoberdorf e.V. für die Sanierung des Vereinsheimes (1. Rate von insgesamt 7.000 Euro)
  • 44.000 Euro für denFC Füssen e.V. für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes (1. Rate
    von insgesamt 48.000 Euro)
  • 1.500 Euro für denTSV Ebersbach e.V. für die Erneuerung der Flutlichtanlage (1. Rate
    von insgesamt 2.500 Euro)
  • 1.500 Euro für denTSV Görisried e.V. für den Neubau eines Tennisheimes (2. Rate von insgesamt 3.000 Euro)
  • 2.000 Euro für den SV Geisenried e.V. für den Neubau eines Gerätestadels (1. Rate von ins-gesamt 4.500 Euro)
Mitteilung vom 06.02.2020

Kurse: Berufliche (Neu-)Orientierung und Existenzgründung für Frauen

Die kostenlosen Seminare werden von der Servicestelle „Frau und Beruf“ im Landratsamt in Marktoberdorf angeboten.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet an: Kostenlose Einzelberatungen und Seminare zur beruflichen (Neu)Orientierung, Existenzgründungsberatung sowie Kompaktkurs „Wiedereinstiegspaket für Frauen“. Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
Kompaktkurs „Wiedereinstiegspaket für Frauen“
  
Der Kurs „Das Wiedereinstiegspaket für Frauen“ beginnt am 10. März 2020, um 9 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf. In Kooperation mit der Bildungsberatung des Landkreises, der Servicestelle „Frau und Beruf“ und der Arbeitsagentur lädt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu an sieben Vormittagen zur „Rundum-Beratung“ für Frauen zur Planung des beruflichen Wiedereinstiegs ein.
 
Kursdauer: sieben Vormittage, 10.03., 17.03., 24.03., 31.03, 20.04., 28.04. und 05.05.2020, jeweils von 9.00 bis 11.15 Uhr, zuzüglich eigenständiger Bearbeitung zwischen den Terminen
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Marktoberdorf
Kosten: 99 Euro inklusive ProfilPASS®-Material (Die Kosten entstehen nur für den ProfilPASS-Kurs®)
 
Kostenlose Seminare der Servicestelle „Frau und Beruf“ im Landratsamt in Marktoberdorf
 
„Wie bewerbe ich mich?“ am 9. März 2020 von 9 bis 11 Uhr:
Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
 
„450-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 17. Februar 2020 von 9 bis 11 Uhr:
An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, wird über Benachteiligungen gesprochen, werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
 
„Der Weg in die Selbstständigkeit: Von der Idee zum Konzept“ am 16. März 2020 von 9 bis 11 Uhr:
Von Beraterin Sabine Kohl erhalten die Teilnehmerinnen Informationen rund um die Selbstständigkeit, insbesondere zu den Stichworten Realitätscheck, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen und Geschäftsplan.
 
Im Anschluss an alle Seminare der Servicestelle „Frau und Beruf“ werden 45-minütige Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ angeboten. Die Angebote der Servicestelle „Frau und Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.
 
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstraße 10, Telefon 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.

Mitteilung vom 06.02.2020

„Unser Udo“ – Landkreis, Gemeinde und Freistaat unterstützen sich

Bei einem Gespräch im Wissenschaftsministerium, an dem Landrätin Maria Rita Zinnecker teilnahm, wurden konkrete Schritte zur weiteren Vorgehensweise besprochen.

Freuen sich über wichtige Weichenstellungen für die sensationellen Funde in Pforzen (v. l.): Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Erster Bürgermeister Herbert Hofer, Landtagsabgeordneter Franz Pschierer, Landrätin Maria Rita Zinnecker

Freuen sich über wichtige Weichenstellungen für die sensationellen Funde in Pforzen (v. l.): Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Erster Bürgermeister Herbert Hofer, Landtagsabgeordneter Franz Pschierer, Landrätin Maria Rita Zinnecker

Landrätin Maria Rita Zinneckers hartnäckiger Einsatz hat sich gelohnt: Udo hat zwölf Millionen Jahre gewartet, nun gab es knapp vier Monate nach seiner Entdeckung auf Einladung des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler eine Gesprächsrunde im Ministerium. Bei dem Termin zusammen mit Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer und den Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und Franz Pschierer wurden die Fragen der Region, wie es mit Udo weitergeht, erörtert. „Wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit dem Minister und können auf die Unterstützung des Freistaates Bayern bauen“, sagt Zinnecker. Die Themen Besucher-Infozentrum, fachliche Unterstützung sowie Aus- und Aufbau der (touristischen) Infrastruktur und eine Machbarkeitsstudie waren im Fokus des Termins, die nun auch in einem ersten Runden Tisch, den das Ministerium koordiniert, weiterentwickelt werden sollen.
 
„Schulterschluss mit dem Freistaat“
 
Aus Sicht der Landrätin hat der Freistaat ebenfalls von Beginn an die Tragweite der Funde erkannt und wird nun sowohl finanziell, fachlich als auch koordinativ tatkräftig unterstützen. Neben dem Freistaat Bayern sind sowohl die Gemeinde Pforzen als auch der Landkreis Ostallgäu mit im Boot. „Der heutige Termin war ein gelungener Auftakt zur Strukturierung der weiteren Vorgehensweise für alle Beteiligten. Wir wissen nun, wie wir die verschiedenen Dinge angehen müssen und können koordiniert, Schritt für Schritt, im Schulterschluss mit dem Freistaat planen“, sagt Zinnecker. Die Landrätin bedankt sich auch bei den Ostallgäuer Abgeordneten, die sich für Udo im Landtag und den Gremien einsetzen. Bürgermeister Herbert Hofer freut sich, dass sich der Minister Zeit für die Anliegen seiner Gemeinde genommen hat. „Mit dem Freistaat als Partner, können wir als Gemeinde nun beruhigt die weiteren Herausforderungen, wie eine geplante Wanderausstellung, angehen“, bilanziert Hofer das Gespräch.
 
Der erste Runde Tisch wird Anfang März stattfinden. Dazu werden neben dem Wissenschaftsministerium auch die Staatskanzlei und weitere Ministerien zur Klärung von Fachfragen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Bau eingebunden werden. Daneben sind auch noch privatrechtliche Angelegenheiten zu klären. „Es braucht Zeit, um alle Interessen zu bündeln und Projekte umzusetzen, aber dann haben wir auch Ergebnisse, die dem Fund und Ort angemessen sind und die Udo und die weiteren sensationellen Funde verdient haben“, ist sich die Landrätin sicher. Hilfreich sind dazu sicherlich auch die von den beiden Regierungsfraktionen in der Pressekonferenz vom 4. Februar in Aussicht gestellten 450.000 € und die Einbindung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern als fachliche Begleitung.

Mitteilung vom 05.02.2020

Fahrgastoffensive kommt bei den Bürgern an

Die Preise für Busfahren im Landkreis Ostallgäu sind gesunken, die Abozahlen sind deutlich gestiegen.

Bei den Jahreskarten für Erwachsene wurden knapp 19 Prozent mehr Fahrkarten verkauft, bei den Jahreskarten für Schüler und Azubis sogar fast 26 Prozent mehr. „Die FOO läuft sehr gut an und wir sind mit dieser ersten Zwischenbilanz sehr zufrieden. Wir haben damit ein Angebot geschaffen, von dem viele andere nur reden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Fahrgastoffensive biete laut Zinnecker gerade in Zeiten der Klimakrise „sehr gute Möglichkeiten“, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern: „Einfach das Auto stehen lassen und auf den Bus umsteigen.“ Damit das zukünftig noch einfacher wird, arbeite der Landkreis stetig und konsequent an einer Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Ostallgäu, sagt Zinnecker: „Da gibt es noch viele Potenziale, die wir ausschöpfen können, um den Umstieg auf den ÖPNV zu erleichtern.“
 
Rund 5000 Schüler mit Schüler-Bus und Bahn-Karten, die der Landkreis im Rahmen der Kostenfreiheit für Schulwege bezahlt, können dank FOO von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und am Wochenende ganztägig kostenfrei alle Linien-Busse im Ostallgäu und in Kaufbeuren nutzen. „Dieser Freizeitmehrwert ersetzt oftmals das Elterntaxi und mindert so den CO2-Ausstoß im Landkreis“, sagt Zinnecker.
 
Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen
 
Mit der FOO sind die Preise für die Abokarten massiv gesunken und die Nutzungsmöglichkeiten für die Fahrgäste gestiegen – nicht nur für Schüler und Azubis, sondern auch im „Abo Erwachsene“: Hier heißt es nun „Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen“. Und mit dem „Abo Freizeit“ können alle schon ab 306 Euro pro Jahr ab 9 Uhr alle Buslinien nutzen – am Wochenende ganztags und die Mitnahme einer weiteren Person, auch eigener Kinder, ist möglich – wie auch beim „Abo Erwachsene“.
 
Auch die Ostallgäuer Senioren profitieren von FOO: Alle ab 63 Jahren können sich für monatlich 35 Euro eine Netzkarte kaufen und damit von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Ostallgäuer und Kaufbeurer Buslinien-Netz fahren – am Samstag, Sonn- und Feiertag den ganzen Tag.