Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 24.03.2020

Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) betrifft auch Unternehmen im Ostallgäu. Nachstehend haben wir wichtige Informationen zusammengestellt:

Gesundheitsamt Ostallgäu: Corona-Hotline

Das Gesundheitsamt Ostallgäu hat auf der Homepage des Landkreises unter www.ostallgaeu.de eine Übersicht von häufig gestellten Fragen (FAQs) und weiteren Infos zu Corona bereitgestellt. Ferner erreichen Sie unter der 08342 911-623 täglich von 8 bis 22 Uhr unsere Infohotline rund um das Thema Coronavirus.

 

Soforthilfe (BUND) für Kleinstunternehmen und Soloselbständige
Das Bundeskabinett verabschiedete am 23.3.2020 ein Rettungspaket für kleine Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
Das Programmvolumen umfasst bis zu 50 Milliarden Euro. Im Einzelnen ist vorgesehen:

  • bis 9000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten,
  • bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten.

Voraussetzung für einen Zuschuss ist, dass der Betrieb oder der Selbstständige vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. Der Schaden muss direkt im Zusammenhang mit der Coronakrise eingetreten sein. Als Stichtag gilt der 11. März. Zuständig für die Verteilung der Mittel werden die einzelnen Bundesländer sein. Weitere Details zur Antragstellung werden hier in Kürze dargestellt.

 

Soforthilfemaßnahmen für die bayerische Wirtschaft
Bayern stellt Soforthilfen in Höhe von 5000 bis 30.000 Euro für Unternehmen, die von der Schließung betroffen sind und die gar kein Geld mehr zur Verfügung haben, zur Verfügung. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums (https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/). Anträge können bei der für das Ostallgäu zuständigen Regierung von Schwaben eingereicht werden. https://www.regierung.schwaben.bayern.de/Coronavirus.php

 

Coronavirus-Hotline des Bayerischen Wirtschaftsministeriums

Für den Fall von Liquiditätsproblemen bei bayerischen Unternehmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus, beispielsweise aufgrund unterbrochener Lieferketten, steht der Freistaat an der Seite seiner Betriebe. So können über die LfA Förderbank Bayern Kredite und Bürgschaften an betroffene Betriebe ausgereicht werden, die weiterhin über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügen. Um Fragen zu beantworten, hat das Ministerium eine Coronavirus-Hotline eingerichtet (Mo.–Do.: 07:30–17:00 Uhr, Fr.: 07:30–16:00 Uhr): Mail: coronavirus-info[at]stmwi.bayern[dot]de / Tel: 089 2162-2101. Weitere Informationen unter: www.stmwi.bayern.de/coronavirus  

 

IHK-Schwaben

Wie reagieren Sie als Arbeitgeber auf Verdachtsfälle? Wie sieht eine umfassende Pandemieplanung aus? Ist eine Betriebsschließung wegen des Virus notwendig? Wo und wie erhalten Unternehmen finanzielle Hilfen? Gibt es Versicherungsschutz bei Betriebsunterbrechung? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt eine Checkliste der IHK-Schwaben! Zudem berät die IHK-Schwaben über Fördermöglichkeiten. Eine Übersicht und die zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.

 

HWK Schwaben

Auch die Handwerkskammer für Schwaben hält auf Ihrer Homepage tagesaktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen für Betriebe bereit.

 

Kurzarbeitergeld
Die Agentur für Arbeit berät und informiert zum Kurzarbeitergeld. Erstinformationen zum Thema Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen erhalten Betriebe über die Service-Nr. des Arbeitgeberservice: 0800 4 5555 20 (kostenfrei).

 

Weitere Finanzielle Hilfen für Unternehmen

In der aktuellen Situation dürfte für viele Unternehmen die Sicherung der Liquidität im Vordergrund stehen. Hierfür bietet sich insbesondere der Akutkredit oder der Universalkredit der LfA an. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten und Informationen unter https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php

 

Weitere Informationen

Bundesgesundheitsministerium

Robert Koch Institut

Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Infektionsmonitor Bayern

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Mitteilung vom 23.03.2020

Coronavirus: Landratsamt Ostallgäu schließt Zulassungsstelle in Füssen

Die Zulassungsstelle im Landratsamt in Marktoberdorf ist mit einem eingeschränkten Serviceangebot weiterhin verfügbar.

Aufgrund der Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben, die die am Freitag erlassene Ausgangsbeschränkung des Freistaates Bayern mit sich bringt, hat der Krisenstab des Landkreises beschlossen, die Zulassungsstelle des Landratsamtes in Füssen ab dem morgigen Dienstag bis auf Weiteres zu schließen. Die Zulassungsstelle im Landratsamt in Marktoberdorf ist mit einem eingeschränkten Serviceangebot für Unternehmer, Handwerker und Landwirte verfügbar. Allerdings müssen hier weiterhin mit den Mitarbeitern zuerst Termine telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Weitere Informationen unter www.ostallgaeu.de.
  
Die Bürger werden um Verständnis gebeten.

Mitteilung vom 20.03.2020

Ausgangsbeschränkung in Bayern: Bescheinigung für Berufspendler

Seit 21.03.2020, 0.00 Uhr gilt für den Freistaat Bayern eine Ausgangsbeschränkung.

Das Verlassen der Wohnung ist nach der Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums vorerst bis einschließlich 19. April 2020 nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Ein solcher Grund ist beispielsweise die Ausübung von beruflichen Tätigkeiten.

Nach Aussage des Bayerischen Innenministers, Joachim Herrmann, muss bei Kontrollen eine glaubhafte Begründung für den Aufenthalt im öffentlichen Raum vorhanden sein. Als Service für diesen Nachweis bietet das Landratsamt Ostallgäu eine Bescheinigung für Berufspendler zum Download an. Einfach hier runterladen, ausfüllen und vom Arbeitgeber bestätigen lassen. Die Bescheinigung ist derzeit nicht zwingend erforderlich, vereinfacht aber den Arbeitsweg, sollte man kontrolliert werden.

Mitteilung vom 20.03.2020

Solidarität: Ehrenamtliche Hilfen bei Besorgungen und Botengängen

Die aktuell andauernde Corona-Pandemie bedeutet für uns alle eine massive Einschränkung des Alltags.

Besonders betroffen davon sind ältere Menschen, da diese alle sozialen Kontakte auf ein notwendiges Minimum beschränken sollen und daher in der Regel ihre Wohnung nicht mehr verlassen können. Dies kann bei den Betroffenen zu Versorgungsengpässen führen. Viele Gemeinden bauen deshalb derzeit Netze für Nachbarschaftshilfen auf.

 

Landrätin Zinnecker appelliert an die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu: „In der aktuellen Lage ist jeder gefragt. Bitte informieren Sie potentielle Helfer, Seniorinnen und Senioren sowie andere Betroffene in Ihrem Umfeld über die Angebote vor Ort und bieten sie Hilfebedürftigen in Ihrer Nachbarschaft möglichst auch selbst Ihre Hilfe an. Vielen Dank für Ihr Engagement in dieser schweren Zeit!“

 

In ihrer Rede an die Bevölkerung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, dass es aktuell neben der persönlichen Disziplin jedes Einzelnen mehr denn je auch auf Achtsamkeit, gegenseitige Unterstützung und solidarisches Engagement ankommt. Im Internet haben sich glücklicherweise bereits viele Menschen im Ostallgäu zusammengeschlossen, die Hilfe anbieten möchten. Jedoch erreichen diese Informationen in den sozialen Netzwerken in vielen Fällen nicht diejenigen, die Hilfe benötigen. Diese sind nämlich oft auf analoge Angebote wie Telefonnummern angewiesen.

 

Viele Nachbarschaften und Gemeinden organisieren bereits Helferkreise, um Hilfe bei Besorgungen und Botengängen (beispielsweise bei Einkäufen) zu koordinieren, beispielsweise die Gemeinde Pfronten unter der Telefonnummer 0160 92040771, die Gemeinde Schwangau unter der Nummer 08362 81980 oder die Stadt Marktoberdorf unter der Nummer 08342 2396. Die Gemeinde Germaringen ist gerade dabei, eine Nachbarschaftshilfe aufzubauen.

 

Einen aktuellen Stand der Hilfsangebote im Ostallgäu gibt es unter:
www.ehrenamt-ostallgaeu.de/aktuelles-ehrenamt.html

 

Allgäuweit vermittelt außerdem die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ Helfer und Hilfesuchende. Wer helfen will oder Unterstützung braucht, kann bei der Stiftung anrufen unter der Festnetznummer 08341 4388910 oder der Mobilfunknummer 0160 97793013.

 

Weitere Informationen über Hilfemöglichkeiten bietet das Staatsministerium für Arbeit und Soziales auf der Website „Unser Soziales Bayern“ an:

www.stmas.bayern.de/unser-soziales-bayern/index.php

Weiterhin können sich Bürgerinnen und Bürger unter der Nummer 08342 911623 täglich von 8 bis 22 Uhr an die Infohotline des Landratsamtes mit Fragen rund um das Thema Coronavirus wenden.

Mitteilung vom 20.03.2020

Coronavirus: Insgesamt 31 Fälle im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Nach Stand Freitag, 20.03.2020, sind insgesamt 31 Personen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren positiv getestet.

Mitteilung vom 17.03.2020

Coronavirus: Termine im Landratsamt nur nach Vereinbarung

„Der Dienstbetrieb wird aber selbstverständlich aufrecht erhalten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts Ostallgäu ab 19. März bis zunächst 19. April 2020 nur noch nach Terminvereinbarung (per E-Mail oder telefonisch) erreichbar. Termine werden ausschließlich vergeben, wenn eine persönliche Vorsprache erforderlich ist. Die Ansprechpartner sind im Internet auf www.buerger-ostallgaeu.de/buergerservice.html gelistet.

  

Für den Freistaat Bayern wurde am vergangenen Montag der Katastrophenfall ausgerufen. Hintergrund ist die fortschreitende Dynamik, mit der sich das Coronavirus derzeit verbreitet. „Wir treffen diese Maßnahme nun, um die Besucher und Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig den Dienstbetrieb zu sichern“, sagt Zinnecker.

  

Die Bürger werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten. Mit dieser Maßnahme sollen die Infektionsketten unterbrochen werden.

 

Für die Terminvergabe beim Bürgerservice bzw. der Kfz-Zulassungsstelle gelten im oben genannten Zeitruam folgende Regelungen:

  

  • Die Zulassungsstelle ist durch die Terminvergabe nur in einem zeitlich eingeschränkten Umfang für Kundenverkehr geöffnet und wird grundsätzlich nur Fälle bearbeiten, welche dem gewerblichen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich zuzuordnen sind und damit der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit von Unternehmen dienen. 
  • Private Zulassungen nur nach vorheriger telefonischer Absprache unter der Rufnummer 08342/911-0 und in besonders begründeten, dringlichen Fällen.
  • Wir behalten uns vor, nur einzelne Kunden ins Landratsamt bzw. in den Wartebereich vorzulassen, damit zu jeder Zeit ein ausreichender Mindestabstand zwischen Kunden und Mitarbeitern gewährleistet ist.
  • Personen, die nicht nachweislich unter den oben genannten Personenkreis fallen, wird der Zugang ins Gebäude nicht gestattet.
  • Den Schilderwerkstätten ist der weitere Betrieb in diesem eingeschränkten Umfang und mit der Auflage der Wahrung von Mindestabständen bei der Bedienung von Kunden, ggf. per Ausnahmeerlaubnis, ebenfalls gestattet.
Mitteilung vom 17.03.2020

Coronavirus: Auf persönliche Besuche im Jobcenter verzichten

Leistungsempfänger sollten nur noch in Notfällen persönlich in die Dienststelle kommen.

Eine Arbeitslosmeldung kann auch telefonisch erfolgen, Anträge können formlos in den Hausbriefkasten eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Die Leistungsempfänger haben dadurch keine finanziellen Nachteile zu befürchten, wenn Termine nicht stattfinden oder ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.03.2020

Coronavirus: Landratsamt Ostallgäu bestätigt weitere Erkrankte

In der Region gibt es weitere Fälle der COVID-19-Erkrankung.

Über das vergangene Wochenende bis zum heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt insgesamt sieben weitere Infektionen mitgeteilt. Es handelt sich dabei um vier Erkrankungen im Landkreis und drei Fälle in der Stadt Kaufbeuren. Damit beträgt die Zahl der Infizierten im Ostallgäu nun 16 Personen.

Mitteilung vom 13.03.2020

Coronavirus: Schulen und Kitas geschlossen – Busverkehr auf Ferienfahrplan umgestellt

Die Busunternehmen reagieren auf die Schulschließungen und stellen ab sofort auf den Ferienfahrplan um.

Im gesamten Landkreis Ostallgäu gilt ab Montag, 16. März 2020, für die Busse bis zum Ende der regulären Osterferien am 19. April 2020 der Ferienfahrplan. Für den Zugverkehr gibt es keinen eigenen Ferienfahrplan, jedoch kann es sein, dass hier einzelne Verbindungen ausfallen.

Mitteilung vom 13.03.2020

Coronavirus: Gesundheitsamt hat weitere 40 Personen getestet

Die Zahl der an COVID-19 Erkrankten hat sich im Ostallgäu zudem um zwei Personen auf neun erhöht.

Bei den beiden neuen Fällen handelt es sich um zwei Personen aus Marktoberdorf. Eine 27-Jährige, die als Kontaktperson galt, wurde von einem benachbarten Gesundheitsamt genauso positiv getestet wie ein 30-Jähriger, der als Reiserückkehrer Symptome verspürt hatte und sich von seinem Hausarzt testen ließ. Das Gesundheitsamt im Ostallgäu ermittelt nun intensiv die engen Kontakte der Erkrankten. Die Erkrankten und Kontaktpersonen befinden sich inzwischen in häuslicher Isolation.

Mitteilung vom 12.03.2020

Coronavirus: Landratsamt bestätigt zwei weitere Erkrankte

Marktoberdorfs Bürgermeister dagegen wurde negativ getestet. Als Kontaktperson des fünften Coronafalles in Marktoberdorf war er einem Test unterzogen worden.

In der Region gibt es zwei weitere Fälle der COVID-19-Erkrankung. Ein 40-jähriger Mann aus Kaufbeuren ist als sechster Fall positiv auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet worden und damit der erste Erkrankte in Kaufbeuren. Die siebte Erkrankte ist eine 54-jährige Frau aus Füssen.
 
Der Kaufbeurer war als Kontaktperson eines Infektionsfalles in einem benachbarten Landkreis getestet worden. Der positive Befund wurde dem Gesundheitsamt am heutigen Mittwoch übermittelt.
Die Frau klagte in den vergangenen Tagen über grippeartige Symptome und ließ sich testen. Auch dieses positive Ergebnis erreichte des Gesundheitsamt heute. Das Gesundheitsamt im Ostallgäu ermittelt nun intensiv die engen Kontakte der Erkrankten. Die Erkrankten und Kontaktpersonen befinden sich inzwischen in häuslicher Isolation.
 
Der Corona-Test beim Marktoberdorfer Bürgermeister, Dr. Wolfgang Hell, ist unterdessen negativ ausgefallen. Das Testergebnis erreichte das Gesundheitsamt am heutigen Mittwoch. Trotz des negativen Tests muss Bürgermeister Dr. Hell noch weiter zu Hause in Quarantäne verbleiben, da die Inkubationszeit von 14 Tagen abgewartet werden muss.
  
Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin:

   

 

  • Das Gesundheitsamt ermittelt nach den fachlich vorgegebenen Definitionen (RKI) die Kontaktpersonen für die ein relevantes Infektionsrisiko (Kategorie 1) besteht. Diese Personen werden getestet und bleiben auf jeden Fall 14 Tage (Ende der Inkubationszeit) abgesondert zu Hause.
  • Andere Kontakte, die sich zum Beispiel im selben Raum aufgehalten haben, aber keinen über 15 Minuten dauernden Kontakt hatten, werden ermittelt. Sollten diese Personen Symptome feststellen, wird empfohlen mit einem Arzt oder einer Klinik telefonisch Kontakt aufzunehmen.
  • Angehörige oder Kinder von Kontaktpersonen der Kategorie I, können weiterhin zur Arbeit, Schule oder Kindergarten gehen, solange die Personen der Kategorie I symptomfrei sind.
  • Sollten bei einer Person der Kategorie I Symptome auftreten ist umgehend das Gesundheitsamt zu informieren.

   

Das Gesundheitsamt ruft nochmals zur Besonnenheit im Umgang mit den Erkrankungen auf. Die Behörden unternehmen alle notwendigen Schritte. Die Hotline (08342 911-623) des Gesundheitsamtsbleibt weiterhin geschaltet.

 

 

Mitteilung vom 11.03.2020

Coronavirus: Betretungsverbot für Besucher in Heimen und Krankenhäusern - Schutz der Senioren und Kranken hat Vorrang

Die Allgemeinverfügung erfolgt in Abstimmung mit dem Landkreis Oberallgäu und den Städten Kempten und Kaufbeuren, die gleich verfahren.

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich das Landratsamt Ostallgäu dazu entschlossen, ein Betretungsverbot für Alten- und Pflegeheime sowie akut-stationäre Einrichtungen im Ostallgäu wie beispielsweise Krankenhäuser auszusprechen. „Die Gesundheit der Senioren sowie der kranken und pflegebedürftigen Menschen ist uns dabei das größte Anliegen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Gerade in Heimen und Krankenhäusern wäre der Ausbruch der durch das Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 fatal. Um hier präventiv vorzugehen, verständigte man sich nun landkreisübergreifend auf ein Betretungsverbot für Besucher. Das Verbot gilt ab sofort. Ausgenommen sind medizinisch und therapeutische Besuche, das Betreten durch Handwerker für nicht aufschiebbare Arbeiten sowie Besuche von Angehörigen, wenn ein dringender Notfall vorliegt.
 
„Können keine andere Entscheidung treffen“
 
„Wir wissen, dass dies für viele Patienten und Heimbewohner eine einschneidende Maßnahme ist, können aber keine andere Entscheidung treffen. Wir müssen die Dynamik des Ausbruchsgeschehens eindämmen“, sagt Landrätin Zinnecker und bittet um Verständnis für die Maßnahme. Dass die bisherigen Krankheitsverläufe der Infektionen im Ostallgäu mild verliefen, lag vermutlich auch am Alter und der körperlich guten Verfassung der Infizierten. „Für Kranke und Schwache kann vielleicht selbst ein milder Verlauf zu viel sein und wir Verantwortlichen wären schlecht beraten, hier nicht frühzeitig entgegenzuwirken“, sagt Zinnecker.

Mitteilung vom 11.03.2020

Coronavirus: Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern untersagt

Die Allgemeinverfügung tritt am 11. März in Kraft und erfolgte in Abstimmung mit dem Landkreis Oberallgäu und den Städten Kempten und Kaufbeuren.

Landrätin Maria Rita Zinnecker appelliert an Vereine und Verbände, kleinere Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen. „Ein Verzicht auf Zusammenkünfte ist eine gute Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus einzuschränken“, sagt Zinnecker.
 
Als eines der ersten Bundesländer hatte der Freistaat Bayern jüngst beschlossen, wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zu untersagen. Dies gilt zunächst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020, eine entsprechende Allgemeinverfügung des Freistaates tritt ebenfalls am 11. März in Kraft. Nachdem es gerade im Allgäu viele Veranstaltungen im Bereich 500 bis 1000 Teilnehmer gibt, wollten die Landräte und Oberbürgermeister auch hier für Klarheit im Umgang mit den Besuchern und Veranstaltungen sorgen. „Uns war gerade wegen der vielen Wechselbeziehungen im Allgäu eine abgestimmte Vorgehensweise wichtig“, sagt Zinnecker.
 
Zinnecker: „Freiwillig absagen oder verschieben“
 
Für Veranstaltungen mit weniger als 500 Teilnehmern gibt Landrätin Maria Rita Zinnecker eine Empfehlung: „Aus medizinisch-fachlicher Sicht können wir den Organisatoren nur raten, dass sie Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern in Innenräumen freiwillig absagen oder verschieben.“ Hintergrund dieser Empfehlung ist auch die klare Aussage des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder: Er fordert die Landratsämter auf, kleinere Veranstaltungen im Zweifel behördlich abzusagen und „keine Tricksereien“ zuzulassen.
 
Mit der Umsetzung der Empfehlung sollen weiterhin Infektionsketten unterbrochen und die weitere Ausbreitung des Virus eingedämmt werden. Eine generelle Schließung von Schulen ist derzeit auch aus Sicht des Freistaates nicht notwendig.  Das Landratsamt weist seinerseits darauf hin, dass Sportveranstaltungen ohne Zuschauer durchgeführt werden könnten. Allerdings scheinen auch hier bereits die Verbände aktiv zu werden und teilweise die Saisons – wie in den höchsten Spielklassen des Eishockeys geschehen – zu beenden.

Mitteilung vom 11.03.2020

Landkreis entwickelt Mobilitätskonzept für das südliche Ostallgäu

Das ist das Ergebnis der „Ersten Entscheider-Konferenz Mobilitätskonzept Süd“ im Landratsamt Ostallgäu.

Knapp 50 Verantwortliche und Fachleute trafen sich zur „Ersten Entscheider-Konferenz Mobilitätskonzept Süd“.

Knapp 50 Verantwortliche und Fachleute trafen sich zur „Ersten Entscheider-Konferenz Mobilitätskonzept Süd“.

Der Landkreis wird das Mobilitätskonzept für das südliche Ostallgäu koordinieren und entwickeln. Das ist das Ergebnis der „Ersten Entscheider-Konferenz Mobilitätskonzept Süd“. Bürgermeister, Wirtschaftsvertreter und Touristiker aus dem Süden des Landkreises sowie Verkehrsunternehmen hatten sich auf Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker im Landratsamt getroffen.
 
Ziel war es, zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), Projektzentrum Verkehr, Mobilität und Umwelt, die Grundlagen für den Masterplan Mobilität Süd zu erarbeiten. Handlungsdruck besteht sowohl für den von Bürgern und Wirtschaft „verursachten“ Verkehr als auch für den touristischen. „Der Landkreis stellt sich diesem Thema und wird hierfür die Koordination übernehmen“, sagte Zinnecker. Der Schwerpunkt sei auf das Gebiet südlich ab Marktoberdorf gelegt worden, weil „hier die akuten Brennpunkte liegen und der Handlungsdruck am größten ist“. Die Erhebung berücksichtige jedoch den gesamten Landkreis. Zinnecker hatte das Mobilitätskonzept auch beim Besuch von Ministerpräsident Söder in Füssen angesprochen, woraufhin Söder die Unterstützung des Freistaates zusagte.
 
Die Entwicklung kommunaler Konzepte, die teilweise schon angestoßen worden sind, soll mit der Entwicklung eines übergreifenden Masterplans nicht ausgebremst werden. Im Gegenteil, meinte Zinnecker. Am Ende müsse das Zusammenspiel zwischen kommunalen Lösungen und dem Mobilitätskonzept passen. Der Verkehr beginne ja nicht an der Orts- oder Stadtgrenze oder höre dort auf. Deshalb gehe es, neben der Entwicklung von Konzepten für die Zukunft, auch darum, wie man den Verkehr heute und mittelfristig steuern und beeinflussen kann. Zinnecker: „Wir müssen Alternativen entwickeln.“ Mobilität ist ein Grundbedürfnis und sichert die Teilhabe am öffentlichen Leben ebenso wie die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes. Zinnecker: „Hier gilt es nun, gemeinsam mit allen Gemeinden eine Mobilitätsstrategie und die Rahmenbedingungen für die künftige Zusammenarbeit und Kommunikation miteinander zu schaffen.“ Ebenso wichtig wird die Entwicklung einer gemeinsamen, räumlichen und inhaltlichen Schwerpunktsetzung für das Konzept. Dabei sollen auch weitere Entwicklungen berücksichtigt werden und, wo möglich, mit einfließen – beispielsweise die aktuellen Aktivitäten auf Allgäu-Ebene. Die Ergebnisse der Konferenz werden von den Fachleuten des Fraunhofer-Instituts ausgewertet und zusammengefasst. Verkehrsberuhigung und -vermeidung, Parkraummanagement, Verkehrslenkung und Digitalisierung sowie neue Mobilitätsangebote und innovative Verkehrsmittel könnten – neben weiteren wichtigen Handlungsfeldern – Bausteine für die Grundlagenerhebung sein. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen sollen Umsetzungsempfehlungen erarbeitet werden, welche im „Masterplan Mobilität Süd“ das weitere Vorgehen beschreiben und auch für die Kommunen ein Orientierungsrahmen für ihre eigene Entwicklung sein sollen. In absehbarer Zeit soll es eine zweite Konferenz geben.

Mitteilung vom 11.03.2020

Kommunalwahl in Corona-Zeiten: Bürger können unbesorgt wählen gehen

Trotz der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet die Kommunalwahl 2020 am Sonntag, 15. März, statt.

Das Landratsamt hat nun den Ostallgäuer Kommunen in einem Schreiben Hinweise zu Hygiene und weiteren Schutzmaßnahmen gegeben, um das Ansteckungsrisiko für Wähler und Wahlhelfer zu minimieren. „In den Wahllokalen befinden sich normalerweise nicht allzu viele Menschen gleichzeitig. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich derzeit keine großen Sorgen machen und können unbesorgt wählen gehen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In den Wahllokalen gelten die allgemeinen Hygienetipps zum Schutz vor Infektionskrankheiten wie gründliches Händewaschen, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene. Wenn die Wähler im Wahllokal den Kontakt zu ihren Mitmenschen auf ein notwendiges Maß beschränken und so den unmittelbaren Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt unter 15 Minuten halten – dann ist das Infektionsrisiko laut Robert-Koch-Institut gering.
 
Eigene Stifte mitbringen – Briefwahl beantragen
 
„Die Bürgerinnen und Bürger können zur Wahl, wenn sie möchten, auch eigene Stifte mitbringen“, sagt Zinnecker. Von den Stimmzetteln selbst geht kein erhöhtes Infektionsrisiko aus, da eine Übertragung des Coronavirus über unbelebte Oberflächen wie Papier unwahrscheinlich ist.
 
Wer lieber per Briefwahl wählen möchte, kann noch bis Freitag, den 13. März bis 15.00 Uhr einen Antrag stellen. Erkrankte oder Kontaktpersonen, die am Wahltag kein Wahllokal besuchen, können nach wie vor per Briefwahl ihre Stimme abgeben. Es ist ohnehin davon auszugehen, dass der Anteil der Briefwähler bei dieser Kommunalwahl sogar noch höher sein wird, als die bislang prognostizierten 30 bis 40 Prozent.

Mitteilung vom 10.03.2020

Kommunalwahl 2020: Landratsamt Ostallgäu informiert umfassend

Über die aktuellen Ergebnisse der Kommunalwahl informiert das Landratsamt Ostallgäu am Sonntag, 15. März, ab 18 Uhr im Saal Ostallgäu.

Dort können die Meldungen ebenso verfolgt werden wie bequem von zu Hause oder unterwegs über die Internetseite wahlen.ostallgaeu.de. Auf dieser Seite sind ständig die aktuellsten Zwischen- und Endstände der Landrats-, Kreistags-, Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen abrufbar.

Mitteilung vom 10.03.2020

Coronavirus: Gesundheitsamt testet zentral 64 Personen

Der Test findest auf dem Gelände des Kreisbauhofes in Thalhofen statt. Grund ist der jüngste Nachweis eines COVID-19-Falles in Marktoberdorf.

Zudem testet das Gesundheitsamt Ostallgäu mehrere Einzelfälle wie beispielsweise Urlaubsrückkehrer aus Südtirol, die unter Symptomen leiden. Es handelt sich um insgesamt 64 Personen.
 
Mit diesem zentralen Test ist es möglich, ressourcenschonend (Verbrauch von Schutzkleidung und Schutzmasken) bei einer größeren Zahl von Menschen die Abstriche zu nehmen. Die Ergebnisse der Tests sind voraussichtlich am Freitag zu erwarten.
 
Coronavirus: FAQ auf www.ostallgaeu.de
 
Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich darauf hin, dass alle Personen, die derzeit in häuslicher Isolation sind, auch nach Durchführung eines Testes in Quarantäne verbleiben müssen. Nach derzeitigem Stand werden die Personen am Ende der Quarantäne – die Inkubationszeit beträgt nach momentanem wissenschaftlichen Stand zwei Wochen – nochmals getestet. Erst wenn dieser Test negativ ausgefallen ist, können sie wieder am Alltag teilhaben.
 
Das Gesundheitsamt Ostallgäu hat auf der Homepage des Landkreises unter www.ostallgaeu.de eine Übersicht von häufig gestellten Fragen (FAQs) und weiteren Infos zu Corona bereitgestellt.

Mitteilung vom 10.03.2020

Coronavirus: Wer eindeutige Symptome zeigt, kann sich nun online melden

Wer über das Onlineformular Kontakt aufnimmt, wird vom Gesundheitsamt zurückgerufen.

Ein neues Online-Meldeformular für Ostallgäuer und Kaufbeurer Bürger*innen, die eindeutige Symptome der COVID-19-Erkrankung zeigen, stellt das Gesundheitsamt Ostallgäu ab sofort im Internet auf  www.ostallgaeu.de bereit.
 
Die Angaben im Formular dienen dem Gesundheitsamt zur Einschätzung der aktuellen Lage. Es erfolgt allerdings keine gesundheitliche Betreuung von Seiten des Gesundheitsamtes. Alle Bürger*innen, die dies für erforderlich halten, sollten sich an ihren Hausarzt wenden.
 
Auf www.ostallgaeu.de gibt es auch eine umfangreiche Sammlung von Fragen und Antworten rund um das neuartige Coronavirus.

Mitteilung vom 09.03.2020

Coronavirus: Ergebnisse der 80 getesteten Personen negativ

Die 80 Kontaktpersonen wurden am Donnerstagabend in Füssen durch Ärzte des Gesundheitsamtes getestet. Alle Ergebnisse sind negativ.

Die Tests waren im Rahmen des dritten positiven Coronafalls in Füssen erforderlich.
  
Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich darauf hin, dass alle Personen, die derzeit in häuslicher Isolation sind, auch nach einem negativen Testergebnis in Quarantäne (häuslicher Isolation) verbleiben müssen.

  
Nach derzeitigem Stand werden die Personen am Ende der Quarantäne – die Inkubationszeit beträgt nach momentanem wissenschaftlichen Stand zwei Wochen – nochmals getestet. Erst wenn dieser Test negativ ausgefallen ist, können sie wieder am Alltag teilhaben.

Mitteilung vom 09.03.2020

Landratsamt bestätigt einen fünften Coronavirus-Fall im Ostallgäu

Ein 43-jähriger Mann aus Marktoberdorf ist positiv auf das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) getestet worden.

Der Mann teilte mit, dass er mit seiner Familie in Südtirol im Urlaub war und dort leichte grippeartige Symptome bemerkte. Es erfolgte daraufhin ein Test durch das Gesundheitsamt Ostallgäu. Der positive Befund wurde dem Gesundheitsamt am Sonntagabend übermittelt.
 
Das Gesundheitsamt im Ostallgäu ermittelt nun intensiv die engen Kontakte des Erkrankten. Mittlerweile wurden bereits Kontaktpersonen im Rathaus Marktoberdorf und im privaten Umfeld des Erkrankten ermittelt. Unter den Kontaktpersonen befindet sich auch der Erste Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf, der heute getestet wird und sich ebenfalls in häuslicher Isolation befindet. Der Erkrankte selbst und seine Familie als Kontaktpersonen stehen nun ebenfalls in häuslicher Isolation. Die Familie wurde bereits vom Gesundheitsamt getestet, hier stehen die Ergebnisse noch aus. Das Gymnasium Marktoberdorf hat aus Fürsorgegründen die komplette Mittelstufe (Klassen 7-9) für heute und den morgigen Dienstag, vom Schulbesuch ausgeschlossen. 
 
Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin:
    

  • Das Gesundheitsamt ermittelt nach den fachlich vorgegebenen Definitionen (RKI) die Kontaktpersonen für die ein relevantes Infektionsrisiko (Kategorie 1) besteht. Diese Personen werden getestet und bleiben auf jeden Fall 14 Tage (Ende der Inkubationszeit) abgesondert zu Hause.
  • Andere Kontakte, die sich z.B. im selben Raum aufgehalten haben, aber keinen über 15 Minuten dauernden Kontakt hatten, werden ermittelt. Sollte diese Personen Symptome feststellen, wird empfohlen mit einem Arzt oder einer Klinik telefonisch Kontakt aufzunehmen.
  • Angehörige oder Kinder von Kontaktpersonen der Kategorie I, können weiterhin zur Arbeit, Schule oder Kindergarten gehen, solange die Personen der Kategorie I symptomfrei sind.
  • Sollten bei einer Person der Kategorie I Symptome auftreten ist umgehend das Gesundheitsamt zu informieren.

   

Das Gesundheitsamt ruft nochmals zur Besonnenheit im Umgang mit den Erkrankungen auf. Die Behörden unternehmen alle notwendigen Schritte. Die Hotline (08342 911-623) des Gesundheitsamts bleibt weiterhin geschaltet.