Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 09.02.2020

Sturmtief „Sabine“: Unterricht an den Ostallgäuer Schulen und in der Stadt Kaufbeuren fällt aus

Aufgrund der Unwetterwarnungen mit orkanartigen Böen fällt am Montag, 10. Februar 2020, an allen Ostallgäuer Schulen der Unterricht aus.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall beschlossen. An allen Schulen ist eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler sichergestellt.

 

Der Unterrichtsausfall gilt auch für die Schulen in der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 07.02.2020

Wahlvorschläge für Landrats- und Kreistagswahl zugelassen

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Kreiswahlausschuss vier Wahlvorschläge für die Wahl zum Landrat und zehn Wahlvorschläge für die Kreistagswahl zugelassen.

Nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses konnte der Kreiswahlleiter, Regierungsdirektor Ralf Kinkel, bekannt geben, dass für die Wahl zum Landrat am 15. März 2020 vier Wahlvorschläge und für die Wahl zum Kreistag zehn Wahlvorschläge mit insgesamt 390 Bewerberinnen und Bewerbern zugelassen wurden.
 
Bis zum 23. Januar 2020 hatten die Parteien und Wählergruppen Zeit ihre Nominierungsversammlungen durchzuführen und die Wahlvorschläge einzureichen. Das Wahlteam im Landratsamt übernahm dann umgehend die Prüfung der Wahlvorschläge. Mit den Ansprechpartnern der Wahlvorschläge wurden noch kleinere Mängel behoben. So fehlten z.B. in wenigen Fällen noch die notwendigen Bescheinigungen oder es wurden Berufsbezeichnungen und die angegeben akademischen Grade, sowie die genannten Ehrenämter abgeklärt. Drei Bewerber hatten noch rechtzeitig ihre Bereitschaft zur Wahl zurückgezogen und eine Bewerberin hatte die Wählbarkeit verloren.
  
Im Ergebnis konnten aber alle Wahlvorschläge zugelassen werden. Für die Kreistagswahl stellen vier Wahlvorschlagsträger (CSU, Grüne, Freie Wähler/FWO und SPD) die mögliche Gesamtzahl von 60 Bewerberinnen und Bewerbern auf, die ÖDP 42, die Bayernpartei 38, FDP 23, AfD 22, Junges Ostallgäu 20 und Die LINKE 5. Auf den Stimmzetteln werden dann die Wahlvorschlagsträger, die weniger als 60 Personen aufstellen, ihre Chancen durch Mehrfachnennung ihrer Bewerber erhöhen (doppelte oder dreifache Nennung im Stimmzettel).
 
Das Durchschnittsalter aller Bewerberinnen und Bewerber liegt bei rund 52 Jahren. Der jüngste Bewerber ist am Wahltag 18 Jahre, die älteste Bewerberin 85 Jahre.

Mitteilung vom 06.02.2020

Landkreis fördert Sportvereine und Denkmalpflege mit 165.300 Euro

Der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt beschloss die Vergabe der Investitionszuschüsse in seiner jüngsten Sitzung.

Mit rund 86.800 Euro hat der Landkreis Ostallgäu im Jahr 2019 Bauvorhaben der Sportvereine gefördert. 16.300 Euro davon wurden an Schützenvereine vergeben. Außerdem gewährte der Landkreis für die Denkmalpflege historischer Bauten 78.500 Euro.
 
Bei der Förderung denkmalpflegerischer Maßnahmen wurde neben dem Haushaltsansatz für 2018 in Höhe von 50.000 Euro zusätzlich auf übertragene Mittel aus dem Vorjahr zugegriffen. Der größte Teil der Zuschüsse verteilt sich auf folgende Projekte:

 

  • 300 Euro für den Sportschützenverein Adler e.V. Beckstetten für den Neubau einer Schießstätte (2. Rate von insgesamt 22.800 Euro
  • 1.000 Euro für die ZSSG Rettenbach a.A. für die Erneuerung des Schießstandes (2. Rate von insgesamt 4.500 Euro)
  • 8.000 Euro für die Feuerstutzen-Schützengesellschaft FSG Marktoberdorf für die
    Erneuerung des Schießstandes (1. Rate von insgesamt 11.500 Euro)
  • 7.000 Euro für den SV Buching Berghof e.V. für die Erneuerung des Schießstandes (1. Rate von insgesamt 11.000 Euro)
  • 11.500 Eurofür den SC Untrasried e.V. für die Bestandserweiterung der Betriebsräume (2. Rate von insgesamt 66.500 Euro)
  • 6.000 Euro für den SVO Germaringen e.V. für die Bestandserweiterung der Tennisplätze (1. Rate von insgesamt 6.550 Euro)
  • 4.000 Euro für denTSV Marktoberdorf e.V. für die Sanierung des Vereinsheimes (1. Rate von insgesamt 7.000 Euro)
  • 44.000 Euro für denFC Füssen e.V. für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes (1. Rate
    von insgesamt 48.000 Euro)
  • 1.500 Euro für denTSV Ebersbach e.V. für die Erneuerung der Flutlichtanlage (1. Rate
    von insgesamt 2.500 Euro)
  • 1.500 Euro für denTSV Görisried e.V. für den Neubau eines Tennisheimes (2. Rate von insgesamt 3.000 Euro)
  • 2.000 Euro für den SV Geisenried e.V. für den Neubau eines Gerätestadels (1. Rate von ins-gesamt 4.500 Euro)
Mitteilung vom 06.02.2020

Kurse: Berufliche (Neu-)Orientierung und Existenzgründung für Frauen

Die kostenlosen Seminare werden von der Servicestelle „Frau und Beruf“ im Landratsamt in Marktoberdorf angeboten.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet an: Kostenlose Einzelberatungen und Seminare zur beruflichen (Neu)Orientierung, Existenzgründungsberatung sowie Kompaktkurs „Wiedereinstiegspaket für Frauen“. Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
Kompaktkurs „Wiedereinstiegspaket für Frauen“
  
Der Kurs „Das Wiedereinstiegspaket für Frauen“ beginnt am 10. März 2020, um 9 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf. In Kooperation mit der Bildungsberatung des Landkreises, der Servicestelle „Frau und Beruf“ und der Arbeitsagentur lädt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu an sieben Vormittagen zur „Rundum-Beratung“ für Frauen zur Planung des beruflichen Wiedereinstiegs ein.
 
Kursdauer: sieben Vormittage, 10.03., 17.03., 24.03., 31.03, 20.04., 28.04. und 05.05.2020, jeweils von 9.00 bis 11.15 Uhr, zuzüglich eigenständiger Bearbeitung zwischen den Terminen
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Marktoberdorf
Kosten: 99 Euro inklusive ProfilPASS®-Material (Die Kosten entstehen nur für den ProfilPASS-Kurs®)
 
Kostenlose Seminare der Servicestelle „Frau und Beruf“ im Landratsamt in Marktoberdorf
 
„Wie bewerbe ich mich?“ am 9. März 2020 von 9 bis 11 Uhr:
Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
 
„450-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 17. Februar 2020 von 9 bis 11 Uhr:
An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, wird über Benachteiligungen gesprochen, werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
 
„Der Weg in die Selbstständigkeit: Von der Idee zum Konzept“ am 16. März 2020 von 9 bis 11 Uhr:
Von Beraterin Sabine Kohl erhalten die Teilnehmerinnen Informationen rund um die Selbstständigkeit, insbesondere zu den Stichworten Realitätscheck, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen und Geschäftsplan.
 
Im Anschluss an alle Seminare der Servicestelle „Frau und Beruf“ werden 45-minütige Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ angeboten. Die Angebote der Servicestelle „Frau und Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.
 
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstraße 10, Telefon 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.

Mitteilung vom 06.02.2020

„Unser Udo“ – Landkreis, Gemeinde und Freistaat unterstützen sich

Bei einem Gespräch im Wissenschaftsministerium, an dem Landrätin Maria Rita Zinnecker teilnahm, wurden konkrete Schritte zur weiteren Vorgehensweise besprochen.

Freuen sich über wichtige Weichenstellungen für die sensationellen Funde in Pforzen (v. l.): Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Erster Bürgermeister Herbert Hofer, Landtagsabgeordneter Franz Pschierer, Landrätin Maria Rita Zinnecker

Freuen sich über wichtige Weichenstellungen für die sensationellen Funde in Pforzen (v. l.): Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Erster Bürgermeister Herbert Hofer, Landtagsabgeordneter Franz Pschierer, Landrätin Maria Rita Zinnecker

Landrätin Maria Rita Zinneckers hartnäckiger Einsatz hat sich gelohnt: Udo hat zwölf Millionen Jahre gewartet, nun gab es knapp vier Monate nach seiner Entdeckung auf Einladung des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler eine Gesprächsrunde im Ministerium. Bei dem Termin zusammen mit Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer und den Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und Franz Pschierer wurden die Fragen der Region, wie es mit Udo weitergeht, erörtert. „Wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit dem Minister und können auf die Unterstützung des Freistaates Bayern bauen“, sagt Zinnecker. Die Themen Besucher-Infozentrum, fachliche Unterstützung sowie Aus- und Aufbau der (touristischen) Infrastruktur und eine Machbarkeitsstudie waren im Fokus des Termins, die nun auch in einem ersten Runden Tisch, den das Ministerium koordiniert, weiterentwickelt werden sollen.
 
„Schulterschluss mit dem Freistaat“
 
Aus Sicht der Landrätin hat der Freistaat ebenfalls von Beginn an die Tragweite der Funde erkannt und wird nun sowohl finanziell, fachlich als auch koordinativ tatkräftig unterstützen. Neben dem Freistaat Bayern sind sowohl die Gemeinde Pforzen als auch der Landkreis Ostallgäu mit im Boot. „Der heutige Termin war ein gelungener Auftakt zur Strukturierung der weiteren Vorgehensweise für alle Beteiligten. Wir wissen nun, wie wir die verschiedenen Dinge angehen müssen und können koordiniert, Schritt für Schritt, im Schulterschluss mit dem Freistaat planen“, sagt Zinnecker. Die Landrätin bedankt sich auch bei den Ostallgäuer Abgeordneten, die sich für Udo im Landtag und den Gremien einsetzen. Bürgermeister Herbert Hofer freut sich, dass sich der Minister Zeit für die Anliegen seiner Gemeinde genommen hat. „Mit dem Freistaat als Partner, können wir als Gemeinde nun beruhigt die weiteren Herausforderungen, wie eine geplante Wanderausstellung, angehen“, bilanziert Hofer das Gespräch.
 
Der erste Runde Tisch wird Anfang März stattfinden. Dazu werden neben dem Wissenschaftsministerium auch die Staatskanzlei und weitere Ministerien zur Klärung von Fachfragen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Bau eingebunden werden. Daneben sind auch noch privatrechtliche Angelegenheiten zu klären. „Es braucht Zeit, um alle Interessen zu bündeln und Projekte umzusetzen, aber dann haben wir auch Ergebnisse, die dem Fund und Ort angemessen sind und die Udo und die weiteren sensationellen Funde verdient haben“, ist sich die Landrätin sicher. Hilfreich sind dazu sicherlich auch die von den beiden Regierungsfraktionen in der Pressekonferenz vom 4. Februar in Aussicht gestellten 450.000 € und die Einbindung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern als fachliche Begleitung.

Mitteilung vom 05.02.2020

Fahrgastoffensive kommt bei den Bürgern an

Die Preise für Busfahren im Landkreis Ostallgäu sind gesunken, die Abozahlen sind deutlich gestiegen.

Bei den Jahreskarten für Erwachsene wurden knapp 19 Prozent mehr Fahrkarten verkauft, bei den Jahreskarten für Schüler und Azubis sogar fast 26 Prozent mehr. „Die FOO läuft sehr gut an und wir sind mit dieser ersten Zwischenbilanz sehr zufrieden. Wir haben damit ein Angebot geschaffen, von dem viele andere nur reden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Fahrgastoffensive biete laut Zinnecker gerade in Zeiten der Klimakrise „sehr gute Möglichkeiten“, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern: „Einfach das Auto stehen lassen und auf den Bus umsteigen.“ Damit das zukünftig noch einfacher wird, arbeite der Landkreis stetig und konsequent an einer Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Ostallgäu, sagt Zinnecker: „Da gibt es noch viele Potenziale, die wir ausschöpfen können, um den Umstieg auf den ÖPNV zu erleichtern.“
 
Rund 5000 Schüler mit Schüler-Bus und Bahn-Karten, die der Landkreis im Rahmen der Kostenfreiheit für Schulwege bezahlt, können dank FOO von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und am Wochenende ganztägig kostenfrei alle Linien-Busse im Ostallgäu und in Kaufbeuren nutzen. „Dieser Freizeitmehrwert ersetzt oftmals das Elterntaxi und mindert so den CO2-Ausstoß im Landkreis“, sagt Zinnecker.
 
Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen
 
Mit der FOO sind die Preise für die Abokarten massiv gesunken und die Nutzungsmöglichkeiten für die Fahrgäste gestiegen – nicht nur für Schüler und Azubis, sondern auch im „Abo Erwachsene“: Hier heißt es nun „Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen“. Und mit dem „Abo Freizeit“ können alle schon ab 306 Euro pro Jahr ab 9 Uhr alle Buslinien nutzen – am Wochenende ganztags und die Mitnahme einer weiteren Person, auch eigener Kinder, ist möglich – wie auch beim „Abo Erwachsene“.
 
Auch die Ostallgäuer Senioren profitieren von FOO: Alle ab 63 Jahren können sich für monatlich 35 Euro eine Netzkarte kaufen und damit von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Ostallgäuer und Kaufbeurer Buslinien-Netz fahren – am Samstag, Sonn- und Feiertag den ganzen Tag.

Mitteilung vom 29.01.2020

Girls‘ Day und Boys‘ Day: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen ist das Ziel des Girls´ Day und des Boys´ Day am Donnerstag, 26. März 2020.

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt diesen Orientierungstag auch 2020 und viele Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es im Internet unter www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day oder direkt bei der Gleichstellungsstelle.
 
Der Ausbildungs- und Berufsmarkt ist vielfältig, es gibt mehr als 450 Ausbildungsberufe und viele verschiedene Studienfächer. Die Jugendlichen beiderlei Geschlechts sollten daher diesen Tag nutzen, außerhalb der traditionellen Frauen- und Männerberufe ungewohnte Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich hinein. Wichtig ist, die Erlaubnis von Eltern und Schule einzuholen und sich frühzeitig um einen Schnupperplatz zu kümmern. Die Gleichstellungsstelle hat an alle Schulen im Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 55 Kindertagesstätten und 31 Pflegeeinrichtungen für Alten- Kranken- und Behindertenbetreuung und -pflege gemeldet.
 
Zum Girls´ Day wurden 23 Unternehmen und Institutionen gewonnen. Folgende Firmen laden Mädchen zum Girls´ Day ein: Fa. AGCO Fendt, die Polizeiinspektionen im Landkreis, städtischer Bauhof in Marktoberdorf, Fa. Deckel MAHO Pfronten, MK-Zerspantechnik in Halblech, ept GmbH und Otto Bihler Maschinenfabrik in Halblech, Autohaus Miller Roßhaupten, iwis smart connect GmbH in Rieden am Forggensee,  ZETKA Stanz- u. Biegetechnik Füssen, Technische Schule der Luftwaffe Kaufbeuren, V-Markt in Buchloe, Bad Wörishofen, Mauerstetten, Marktoberdorf, Füssen, V-Baumarkt Buchloe, Hartig GmbH Mauerstetten  sowie die Hochschule Kempten. Das Landratsamt selbst bietet diesmal 13 Mädchen-Schnupperplätze in technischen Bereichen an, darunter auch insgesamt vier Schnupperplätze in den Kreisbauhöfen in Westendorf und Thalhofen. Den optimalen Lern- und Erfahrungseffekt erzielen die Mädchen und Jungen, wenn sie sich ganz selbstständig nach einem Schnupperplatz für diesen Tag umsehen.
 
Wichtige Termine zum Thema Berufsfindung für Schülerinnen, Schüler und Eltern:

  • Berufs-Info-Tag am 26. Januar 2020 in der Sparkasse in Kaufbeuren
  • Ausbildungsmesse am 23. und 24. April 2020 in Marktoberdorf
     

Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. Allgemeine Infos unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

Mitteilung vom 29.01.2020

Jagdbehörde veröffentlicht neue Leitlinien zur naturnahen Waldverjüngung

Die Jagdbehörde am Landratsamt stellt die von einem Expertenkreis erarbeiteten Leitlinien zur naturnahen Waldverjüngung für Jäger und Grundeigentümer vor.

Schon in der Präambel der Leitlinien wird die Bedeutung der Wälder im Landkreis für das Klima, als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum für die Bevölkerung und als nachwachsender Rohstoff betont. Diese Funktionen können in Zukunft am besten mit naturnahen Mischwäldern erreicht werden, die gegenüber Stürmen, Hitze und Schadinsekten am widerstandsfähigsten sind. Beim Umbau der in vielen Regionen des Landkreises noch fichtendominierten Wälder zu solchen klimatoleranteren Mischwäldern kommt der Jagd eine wichtige Rolle zu. Angepasste Schalenwildbestände (Reh-, Rot-, Gamswild) ermöglichen die natürliche Verjüngung mit Mischbaumarten und den aktiven Waldumbau durch Anpflanzungen.
 
Unter Federführung der Jagdbehörde am Landratsamt und unter Beteiligung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) hat ein Arbeitskreis – bestehend aus Mitgliedern des Jagdbeirats, der Jagdberater und örtlicher Experten der Forstwirtschaft – daher Leitlinien ausgearbeitet. Diese sollen die Jäger und Grundeigentümer dabei unterstützen, eine nachhaltige Verbesserung der Situation der Waldverjüngung in den Hegegemeinschaften zu erreichen. Der Arbeitskreis kommt damit Vollzugshinweisen des Landwirtschaftsministeriums nach, die für Hegegemeinschaften, die seit 2006 eine Bewertung des Verbisses der Baumtriebe durch Schalenwild mit „zu hoch“ oder „deutlich zu hoch“ hatten, die Aufstellung solcher Leitlinien vorsieht. Im Landkreis Ostallgäu hatten sechs von zwölf Hegegemeinschaften dauerhaft eine solche Bewertung. Man war sich jedoch im Arbeitskreis vor Ort schnell einig, dass die ausgearbeiteten Maßnahmen für alle Hegegemeinschaften im Landkreis Ostallgäu sinnvoll sind und daher auch an alle gerichtet sein sollen.
 
Im Einzelnen sehen die Leitlinien zum einen vertrauensbildende Maßnahmen und Förderung der Transparenz zwischen den Jägern als Revierinhabern und den Jagdgenossenschaften als Zusammenschluss der Grundeigentümer vor. So sollen zum Beispiel die im Landkreis seit langem bewährten Zwischenmeldungen zum Abschuss von Schalenwild, die in der Jagdsaison monatlich erfolgen, beibehalten werden („Ostallgäuer Modell“). Dadurch kann mehr Transparenz für die Jagdgenossenschaften erreicht und flexibel und zeitnah auf Entwicklungen reagiert werden. Auch soll damit der Informationsstand innerhalb der Hegegemeinschaften erhöht werden, sodass auch Reviernachbarn sich über die Erfüllung der Abschusspläne austauschen und abstimmen können. Sollte Anfang November eines Jahres der Abschuss noch nicht zu mindestens 70 Prozent erfüllt sein, wird die Jagdbehörde darauf hinweisen.
 
Die Leitlinien sehen den sogenannten körperlichen Nachweis, also das Vorzeigen des erlegten Wildes, als eine wichtige, vertrauensbildende Maßnahme. Es wird empfohlen, diesen körperlichen Nachweis bei der Pachtvergabe einvernehmlich einzuführen oder von den häufig in laufenden Jagdpachtverträgen vorhandenen Optionen Gebrauch zu machen. In der Praxis haben sich je nach der örtlichen Konstellation verschiedenste, für alle Beteiligten praktikable Formen des körperlichen Nachweises entwickelt (Anruf, Bereithalten, Vorzeigen von Teilen und mehr). Als weitere Maßnahme, die neben der Zusammenarbeit über Reviergrenzen hinweg vor allem dem Tierschutz Rechnung trägt, wird die flächendeckende Einführung sogenannte Nachsuchen-Vereinbarungen empfohlen.
 
Ein ganz wesentlicher Punkt, den die Leitlinien darstellen, ist die gegenseitige Rücksichtnahme von Jäger und Grundeigentümer. So wie die Jäger durch angepasste Wildbestände die Interessen der Forst- und Landwirte wahren, sollen auch die Grundeigentümer soweit möglich Rücksicht nehmen, indem beispielsweise Störungen der Jagdausübung durch zeitliche Absprachen vermindert oder jagdliche Einrichtungen geduldet werden. Neben der vertrauensvollen Zusammenarbeit sehen die Leitlinien auch die Ausnutzung vorhandener jagdlicher Möglichkeiten als Maßnahmen zum Erreichen der Ziele an. So wurden zum Beispiel einheitliche Kriterien für die Verkürzung von Schonzeiten ausgearbeitet, sodass diese für die Beteiligten transparenter werden. Den Hegegemeinschaften wird empfohlen, Konzepte zum Schalenwild-Management aufzustellen. Hier kann auf bereits bestehende Konzepte, wie beispielsweise das Schalenwildmanagement-Konzept der Hochwildhegegemeinschaft Ammergebirge zurückgegriffen werden. Dieses wurde 2010 in der Hegegemeinschaft durch die örtlichen Berufsjäger erstellt.
 
Die Leitlinien werden in der Folge den Hegeringleitern, Revierinhabern und Jagdgenossenschaften zugesandt und auf der Homepage des Landratsamts veröffentlicht. Zur Evaluierung der Maßnahmen soll schließlich dem Jagdbeirat jährlich über die Umsetzung der Leitlinien berichtet werden.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker ist zufrieden, dass die Leitlinien noch vor Ende des vergangenen Jahres fertig gestellt werden konnten: „Unsere Wälder erfüllen wichtige Funktionen, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Beteiligten im Landkreis bei dem oft schwierigen Ausgleich von Wald und Wild, immer bereit sind, konstruktiv miteinander zu reden und zu Ergebnissen zu kommen, anstatt fruchtlose Grundsatzdiskussionen zu führen.“ So wird der Landkreis Ostallgäu auch einer der ersten in Bayern sein, der dem Landwirtschaftsministerium die Umsetzung der Vollzugshinweise vermelden kann.
 
Die Leitlinien stehen neben der regelmäßigen, alle drei Jahre stattfindenden Abschussplanung für Rehwild (für Rot- und Gamswild jährlich). Für die Jahre 2019 bis 2021 wurde für den gesamten Landkreis ein Abschuss-Soll von 20.442 Stück Rehwild festgelegt; in den Jahren 2016 bis 2018 wurden 18.901 Stück Rehwild im Landkreis erlegt.

Mitteilung vom 23.01.2020

Masernfall in Kaufbeuren: Kinobesucher sollten Impfschutz überprüfen

Jeder, der am Samstag, 18. Januar, ab circa 22 Uhr im Kaufbeurer Corona Kinoplex war, sollte dringend seinen Masern-Impfschutz überprüfen.

An diesem Abend war eine Person im Kino, die sich im ansteckungsfähigen Zeitraum für Masern befand (Spätvorstellung 22.45 Uhr, Film: Bad Boys III). Das Gesundheitsamt empfiehlt nun allen Betroffenen, ihren Impfschutz gegen Masern (zweimalige Impfung) zu checken und bei unvollständiger oder fehlender Impfung mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Für Fragen steht das Gesundheitsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342 911-623 (Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12.30 Uhr) zur Verfügung.

Mitteilung vom 23.01.2020

Geburtsstation Füssen gestärkt: Freistaat Bayern überweist 176.000 Euro

Die Klinik bekommt die Finanzspritze, um die Hebammenversorgung sicherzustellen und das Defizit der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe auszugleichen.

Freuen sich über den Förderbescheid für die Geburtshilfestation Füssen (v. l.): Vorstand Andreas Fischer, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, Chefarzt Dr. Winfried Eschholz, Hebamme Laura Mende und Carolin Brem von der Geburtshilfestation

Freuen sich über den Förderbescheid für die Geburtshilfestation Füssen (v. l.): Vorstand Andreas Fischer, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, Chefarzt Dr. Winfried Eschholz, Hebamme Laura Mende und Carolin Brem von der Geburtshilfestation

„Das Geld ist in der Geburtshilfe Füssen hervorragend angelegt“, sagt Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Sie hatte sich im Vorfeld bei Gesundheitsministerin Melanie Huml für eine Förderung der Füssener Geburtshilfe starkgemacht.
 
16.000 Euro davon waren für die Modernisierung und Neugestaltung der Kreißsäle und Hebammenzimmer vorgesehen und wurden bereits investiert: „Die Zimmer sind nun deutlich freundlicher und optisch ansprechender eingerichtet“, sagt Landrätin Zinnecker. Mit rund 160.000 Euro wird der geregelte Betrieb der Station gesichert. Der Landkreis hatte sich Ende 2018 für die Förderung aus dem Topf „Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung“ beworben, im September 2019 dann für Finanzmittel aus dem Topf „Defizitausgleich für Krankenhäuser“.
 
405 Geburten betreut
 
„Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung, denn es ist für uns und viele Menschen im südlichen Landkreis sehr wichtig, eine Geburtsstation vor Ort zu haben“, sagt Zinnecker. Im Jahr 2018 wurden in der Geburtshilfestation des Krankenhauses Füssen 405 Geburten betreut.
 
Gefördert wurde die Maßnahme durch die Regierung von Oberfranken mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Mitteilung vom 21.01.2020

Startschuss für die App Integreat im Landkreis Ostallgäu

Die Integreat App richtet sich vor allem an Neuzugewanderte, aber auch an Beratungsstellen sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Landrätin Maria Rita Zinnecker startet die Integreat App für den Landkreis Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker startet die Integreat App für den Landkreis Ostallgäu.

„Dein Wegbegleiter für den Landkreis“ – mit diesem Slogan startet die App Integreat für den Landkreis Ostallgäu. Sie bietet sowohl Informationen über Ausbildung und Arbeit als auch über viele weitere Bereiche des Lebens. „Die App ist ein sehr nützlicher Wegweiser für den Landkreis Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
„Seit dem Auftaktworkshop im Juli mit vielen beteiligten Akteuren aus dem Bereich der Integration ist einiges passiert und nun dürfen wir das Ergebnis präsentieren“, sagen die Projektkoordinatorinnen Julia Jäkel (Integrationslotsin) und Linda Hagspiel (Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte). Mit Start der App werden Jäkel und Hagspiel nun verschiedene Anlaufstellen im Landkreis anfahren und dort die App mit ihren Funktionen persönlich bei den Neuzugewanderten vorstellen.
 
Hilfreich für alle – kostenlos und in sieben Sprachen
 
Die Besonderheit dieses digitalen Kompasses ist, dass alle Informationen speziell auf den Landkreis zugeschnitten sind. Und nicht nur das: Die Inhalte können kostenlos in insgesamt sieben verschiedenen Sprachen angezeigt werden, hierzu zählen aktuell Deutsch, Englisch Arabisch, Farsi, Türkisch, Rumänisch und Französisch.  Darüber hinaus ist die App mit verschiedenen Bildungsträgern sowie der Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer vernetzt. Dies ermöglicht einerseits Suchenden selbstständig eine passende Stelle zu finden und andererseits eröffnet die Verknüpfung Arbeitgebern neue Möglichkeiten zur Integration von ausländischen Fachkräften und Arbeitsmigranten.
 
Der Download funktioniert ganz einfach entweder über den App Store (iOS) oder den Play Store (Android) mit dem Suchwort „Integreat App“ oder alternativ mit dem OR-Code. Bei Fragen geben Julia Jäkel (ehrenamt-asyl(at)lra-oal.bayern.de) oder Linda Hagspiel (bildung-neuzugewanderte(at)lra-oal.bayern.de) Auskunft.

Mitteilung vom 09.01.2020

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“: Jetzt anmelden und Plätze sichern

Anmeldungen für die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ sind noch bis zum 17. Januar möglich.

Die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu bietet kostenlose Workshops für Ehrenamtliche. Freiwillig Engagierte aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren sind eingeladen am Samstag, 1. Februar 2020, von 9 bis 17 Uhr teilzunehmen.

 

Aktuelle Themen und praxisnahe Vorträge

Die vierte Fachtagung bietet wieder aktuelle Themen und praxisnahe Vorträge und ermöglicht den Teilnehmern, sich ganz gezielt zu qualifizieren. Es werden verschiedene Workshops angeboten. Ver-einsberater Michael Blatz widmet sich in seinen Workshops beispielsweise Fragen der konstruktiven Kommunikation und Führung im Verein und bietet Informationen zum Thema „Spender und Sponsoren gewinnen“.

Dr. Herbert Hofmann von der Versicherungskammer Bayern wird Risiken von ehrenamtlichen Tätig-keiten beleuchten, einen Überblick über Versicherungslösungen geben und die bayerische Ehren-amtsversicherung vorstellen. „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ wird von Dirk Ambrosch, Leiter der Lokalredaktion Marktoberdorf der Allgäuer Zeitung, thematisiert. Er geht drauf ein, wie Texte am bes-ten geschrieben werden, wie die eigene Botschaft ankommt und gibt Tipps aus der Praxis weiter. Au-ßerdem werden auf der Fachtagung wieder Workshops zu Vereinsrecht und ein Tagesseminar „Start-hilfe für neue und zukünftige Vereinsvorstände“ angeboten.

Bis 17. Januar anmelden und Plätze sichern

Die Anmeldung ist noch bis zum 17. Januar über www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Die Plätze sind begrenzt. Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt steht unter 08342 911-290 oder ehren-amt@ostallgaeu.de für Fragen zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.01.2020

Landkreis Ostallgäu veranstaltet Bildungskonferenz zum Thema Integration

Die 4. Bildungskonferenz hat das Thema „Integration durch Bildung – Chancen und Herausforderungen des aktuellen Wandels in der Migrationsbewegung“.

Fachleute und Interessierte treffen sich am Donnerstag, 16. Januar 2020, von 16.45 bis 19 Uhr zum Austausch im Landratsamt Ostallgäu.  Die größte Gruppe der ausländischen Bevölkerung im Landkreis Ostallgäu kommt aus Staaten der EU-Osterweiterung, gefolgt von türkischen Staatsangehörigen. Migration ins Ostallgäu ist vor allem Arbeitsmigration und die neuen Fachkräfte werden in der hiesigen Wirtschaft dringend benötigt.

 

Podiumsdiskussion zum Abschluss

Wie kann eine gelungene Integration dieser Neuzugewanderten aussehen? Was muss dafür vor Ort in den Kommunen gemacht werden? Und wie kann der Zugang zu Bildung durch den Einsatz der Leichten Sprache gefördert werden? Auf der Konferenz präsentiert die Bildungsregion Ostallgäu die neuesten Entwicklungen und Zahlen und bietet Teilnehmern den Austausch mit Fachreferenten an. Zum Abschluss findet eine Podiumsdiskussion zur Frage „Ist die Einwanderung eine Chance im demografi-schen Wandel für das Ostallgäu?“ statt. Teilnehmen werden Landrätin Maria Rita Zinnecker, Werner Ehrmanntraut (Personalleiter Bayerisches Rotes Kreuz KV Ostallgäu), Kirsten Kotter (Leiterin der Kol-ping Akademie Kaufbeuren) und Katja Stefanova (Zugewanderte aus Bulgarien).

Für weitere Fragen steht die Bildungskoordinatorin Anja Maurus unter der Telefonnummer 08342 911-511 oder per E-Mail: bildungsregion@lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 07.01.2020

Botschafter besuchen Franz Mensch GmbH in Buchloe

Mehr als 60 Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben haben sich bei der Franz Mensch GmbH in Buchloe getroffen.

„Die Firma Franz Mensch hat hier nicht nur einen eindrucksvollen Bau hingestellt, sondern mit einer Investitionssumme von 21 Millionen Euro auch ein eindrucksvolles Zeichen für den Wirtschaftsstandort Ostallgäu gesetzt,“ sagte Lars Leveringhaus, Stellvertreter von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Das mittlerweile 22. Netzwerktreffen führte die Botschafter der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren nach Buchloe zur Franz Mensch GmbH. „Eine Ansiedlung dieser Größenordnung ist für die Stadt Buchloe wie für den Landkreis die Bestätigung, dass wir attraktiv sind für Unternehmen und dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Bürgermeister Josef Schweinberger. Als besonderes Highlight erwartete die Gäste die in höchstem Maße exklusiven Einblicke in die Räumlichkeiten der Firma und das vollautomatisierte Hochregallager, das laut eigener Auskunft des Unternehmens zu den größten und modernsten in Süddeutschland zählt.

Buchloe – eine Stadt im Aufwind

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Stadt Buchloe. Bürgermeister Schweinberger berichtete den Gästen über die Stadtentwicklungen der vergangenen Jahre sowie über Zukunftsaussichten. Im Fokus stand dabei die Frage, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann, um eine erfolgreiche städtische Standortpolitik voranzutreiben. „Die Firma Franz Mensch GmbH ist als eine der größten Firmenansiedlungen der vergangenen Jahre ein beeindruckendes Beispiel der erfolgreichen Standort-entwicklung der Stadt Buchloe“, würdigte Leveringhaus.

Die beiden Geschäftsführer Axel und Achim Theiler berichteten den Botschaftern über die Tätigkeits-felder der Firma und über den Ansiedlungsprozess. „Ich bin noch heute außerordentlich begeistert, wie wir hier im wahrsten Sinne des Wortes willkommen geheißen wurden“, lobte Achim Theiler die Stadt Buchloe und das Landratsamt Ostallgäu und ergänzte humorvoll: „Allein der Genehmigungszeitraum war beeindruckend schnell, wir hatten noch nicht einmal eine Baufirma gefunden.“

Franz Mensch zählt europaweit zu den größten Herstellern von Produkten für Reinigung, Hygiene und Verpackung. Dazu zählen u.a. Einweghandschuhe, Schürzen, Reinigungstücher und kompostierbare Bio-Verpackungen. Rund 120 Mitarbeiter arbeiten am Standort in Buchloe.

Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk erhalten Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 07.01.2020

Öko-Modellregion: Erste Weichen gestellt

Mit der ersten Sitzung der Steuerungsgruppe der „Staatlich anerkannten Öko-Modellregion Ostallgäu“ sind die Weichen für künftige Schwerpunkte gestellt worden.

Die Öko-Modellregion Ostallgäu wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und vom Landkreis Ostallgäu finanziert und administrativ vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben begleitet. Weitere Informationen gibt es bei Projektmanager Florian Timmermann (E-Mail: florian.timmermann@lra-oal.bayern.de Telefon: 08342 911-453) und online auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 10.12.2019

Als erster Landkreis in Bayern: Ostallgäu präsentiert Klimaanpassungskonzept

Als erster Landkreis in Bayern stellt das Ostallgäu ein Konzept zur Anpassung an die Folgen der Klimakatastrophe vor.

Landrätin Maria Rita Zinnecker erhält bei der Vorstellung des Klimaanpassungskonzeptes für das Ostallgäu das erste gedruckte Exemplar von den Referenten des begleitenden Büros GreenAdapt überreicht. (v.l. Carsten Walther, Gregor Weyer, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Dr. Fritz Reusswig)

Ziel ist es, Schäden durch den Klimawandel vorzubeugen und nach Möglichkeit die lokalen Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen zu sichern. Unterstützt wurde der Landkreis dabei vom Bayerischen Landesamt für Umwelt. „Klimaschutz hat nach wie vor höchste Priorität für uns. Aber auch die Anpassung an die bereits unvermeidbaren Änderungen des Klimas ist absolut notwendig, wenn wir auch künftig gut und sicher hier leben wollen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Die Voraussagen sind alarmierend: Die auf den Landkreis heruntergebrochenen Projektionen lassen einen Temperaturanstieg um mehr als fünf Grad bis zum Ende des Jahrhunderts erwarten. „Dann herrschen bei uns Bedingungen wie sie hier seit Beginn der Menschheit noch nie geherrscht haben“, sagt Zinnecker. Das führe zu mehr trockenen Sommern und Hitzeereignissen, geringerer Grundwas-serneubildung, weniger Schnee, höheren Gesundheitsrisiken, größerer Waldbrandgefahr, Verschie-bung von Lebensräumen von Tieren und Pflanzen sowie mehr und stärkeren Extremwetterereignis-sen. Die klimatischen Veränderungen stellen Menschen, Tiere und Pflanzen sowie die Infrastruktur vor enorme Herausforderungen. Konkrete Beispiele für Veränderungen sind die Verbreitung fremder und möglicherweise auch schädlicher Arten und Krankheiten, der Verlust von Lebensraum für spezialisier-te Arten, die rapide steigende Wahrscheinlichkeit für Borkenkäfer-Massenvermehrung oder die Was-serknappheit und daraus resultierende Nutzungskonflikte. Auch ist absehbar, dass durch die klimati-schen Veränderungen in südlichen Ländern die Klimamigration ein brisantes Thema werden wird.

Auf Basis der erwarteten Klimawirkungen wurden im Ostallgäuer Klimaanpassungskonzept nun 48 Maßnahmenvorschläge in elf Handlungsfeldern definiert, die die Bayerische Klimaanpassungsstrategie gezielt ergänzen. So zum Beispiel der Aufbau eines zweiten Standbeins für Trinkwasserversorger, die Unterstützung der wirtschaftlichen Diversifizierung für bäuerliche Kleinbetriebe, die Stärkung von Biotopverbünden zur Vernetzung von Lebensräumen oder die Information zu Gesundheitsgefahren, Vermittlung von richtigem Verhalten bei Extremwetter, baulichen Vorkehrungen oder Risikominimie-rung für Unternehmen. Zinnecker: „Wir sind mit dem Konzept am Puls der Zeit und beweisen mit unserer Arbeit ein vorausschauendes Gespür für die Entwicklungen. Erst recht wenn man sieht, dass jetzt beim UNO-Klimagipfel in Madrid auch die Klimaanpassung auf der Agenda steht. Gleich konkret mit der Umsetzung begonnen werden soll beispielsweise mit der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Klimaanpassung, der Unterstützung der Trinkwasserversorger bei der Bildung von Verbünden und der Verankerung der Klimaanpassung in der Bauleitplanung und in Gewerbegebieten im Landkreis. „Mit dem Konzept denken und planen wir generationenübergreifend. Die Anpassungsstrategien sind vo-rausschauend, damit unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft haben“, sagt Zinnecker.

Mitteilung vom 10.12.2019

Notrufstelle bei sexueller Gewalt: Fortbildung für Fachkräfte der Schulen

Die Notrufstelle bei sexueller Gewalt hat 63 Fachkräfte aus Schulen im Landratsamt über sexuellen Missbrauch an Schulen und den Umgang damit informiert.

Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist leider gesellschaftliche Realität. Nach aktuellen sta-tistischen Erhebungen befinden sich in jeder Schulklasse zwei bis drei Kinder, die von Missbrauch be-troffen sind oder waren. Gerade für diese Kinder ist Schule oft ein Schutzraum, Lehrer*innen sind konstante und berechenbare Bezugspersonen. Sie sind sehr oft die einzigen vertrauensvollen An-sprechpartner für betroffene Kinder. Für die Beraterinnen der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt ist es daher ein Anliegen, den Lehrer*innen sowie den Jugendsozialarbeitern an Schulen zu helfen, kompetent zu handeln, wenn ihnen sexuelle Übergriffe bekannt werden oder es einen konkreten Miss-brauchsverdacht gibt.

Bedarf hat enorm zugenommen

In der Informationsveranstaltung für alle Fachkräfte an Schulen, die nun im Landratsamt in Markto-berdorf stattfand, wollten sie Lehrer*innen Gelegenheit geben, sich über Ausmaß und Formen sexuel-ler Gewalt an Kindern, mögliche Symptome und Hilfsmaßnahmen zu informieren. Es wurden unter anderem folgende Fragen und Themen besprochen: Wie sind Verdachtsmomente einzuordnen? Wie kann es überhaupt zu sexueller Gewalt kommen? Wer sind „die Täter“? Wer sind „die Opfer“? Wie lässt sich ein möglicherweise von sexueller Gewalt betroffenes Kind erkennen? Was braucht ein be-troffenes Kind, das sich – oft auf sehr subtile Weise – an sie wendet? Besteht Anzeigenpflicht? Wer hilft weiter?

Seit Mai 2002 berät und begleitet die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt im Land-kreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren Kinder, Jugendliche und Frauen, die von sexuellen Gewalt-übergriffen betroffen sind. Seitdem hat der Bedarf nach dieser Hilfe enorm zugenommen. Inzwischen erreichen auch immer mehr Anfragen nach Informationsveranstaltungen für Fachkräfte die Notrufstel-le. Die Informationsveranstaltungen werden organisiert von der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu.

Informationen gibt es bei der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt, Tel. 08341 9080-313, notrufstel-le.kaufbeuren(at)skf-augsburg.de oder bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Tel. 08342 911-287; per E-Mail: gleich-stellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de 

Mitteilung vom 09.12.2019

Frostige Zeiten: Tipps für die Biotonne im Winter

Bei winterlichen Temperaturen frieren organische Abfälle oftmals in der Biotonne fest. Die Leerung ist dann behindert oder unmöglich.

Das Landratsamt gibt Tipps, wie Bioabfälle auch nach frostigen Nächten problemlos aus der Tonne rutschen. Abfälle aus Küche und Garten entsorgen die meisten Ostallgäuer Haushalte über ihre Biotonne. Damit diese auch bei Temperaturen unter null Grad geleert werden kann, empfiehlt das Landratsamt, die Tonne an einem frostfreien Ort wie Garage oder Keller unterzubringen. Auch sollte der Biomüll nicht schon am Vorabend, sondern erst am Abholtag kurz vor sechs Uhr morgens zum Straßenrand gebracht werden.

Außerdem haben sich folgende Maßnahmen bewährt:

•    Organische Abfälle möglichst trocken in die braune Tonne geben.
•    Die Biotonne mit zusammengeknülltem Zeitungspapier oder Eierkartons auslegen.
•    Bioabfälle in mehrere Lagen Zeitungspapier einwickeln.
•    Biomüll nicht in die Tonne hineindrücken.

Ist der Abfall doch einmal festgefroren, kann man ihn mit einem stumpfen Gegenstand (Stiel oder Stecken) vorsichtig von der Tonnenwand lösen. Dabei nicht gegen die Tonne schlagen, da der Kunststoff bei großer Kälte spröde wird und der Behälter brechen kann.

Mitteilung vom 06.12.2019

Kreisstraße OAL 2: Ab 10. Dezember freie Fahrt durch Pfronten

Die Ortsdurchfahrt von Pfronten in der Meilinger Straße ist ab Dienstag, 10. Dezember, wieder für den Verkehr freigegeben.

„Ich bedanke mich im Namen des Landkreises bei den Pfrontenern, dass sie Verständnis für die Unannehmlichkeiten aufgebracht haben, die während einer solchen Baustelle entstehen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Asphaltbauarbeiten im aktuellen Bauabschnitt wurden noch vor dem Winter abgeschlossen. Nun werden noch die Banketten zur Sicherung der Fahrbahnränder hergestellt, bevor im Laufe des 10. Dezember der Verkehr wieder freigegeben wird.

Erneuert und erweitert

Seit April dieses Jahres erneuerte der Landkreis Ostallgäu die Meilinger Straße von der Einmündung an der Allgäuer Straße bis auf Höhe V-Markt einschließlich der Faulen Ach Brücke und der Flutmul-denbrücke sowie die Einmündung zum Achweg. Die Gemeinde Pfronten setzte in diesem Zug die ört-liche Wasserversorgung, Gehwege, die Achwegbrücke sowie den Achweg bis zur Römerbrücke instand. Zudem investierte die Gemeinde Pfronten in den Hochwasserschutz, in vier neue Fußgänger-querungsstellen und in den Ausbau der Breitbandversorgung. Eine Vielzahl an vorhandenen Versor-gungsleitungen im Untergrund der Straßen musste durch die verschiedenen Versorgungsunternehmen ebenfalls erneuert, erweitert oder auf Grund planerischer Anpassungen umgelegt werden.

Da noch abschließende Restarbeiten in den Randbereichen erfolgen, ist auf der Strecke noch bis zum 20. Dezember mit vereinzelten Behinderungen zu rechnen. Im nächsten Frühjahr werden die Bauma-schinen nochmals anrollen, um den letzten Bauabschnitt an der Kreisstraße OAL 2 ab dem V-Markt bis zum Lenzenmühleweg zu erneuern. Ebenso werden dann noch nicht erfolgte Arbeiten in Randbe-reichen außerhalb der Fahrbahn fertig gestellt.

Mitteilung vom 05.12.2019

Alles unter einem Dach: Verjüngungskur für Wertstoffhof in Buchloe

Der Wertstoffhof an der Eschenlohstraße in Buchloe hat in den vergangenen Monaten eine umfangreiche Verjüngungskur erhalten.

Landrätin Maria Rita Zinnecker besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Josef Schweinberger nun das umgebaute Areal.

Herzstück ist eine neue Anlieferungshalle für unterschiedlichste Wertstoffe. Sie ersetzt den alten Rundstützenbau, der aus statischen Gründen abgerissen werden musste. Die neue Halle bietet viele Vorteile: Übersichtlich aufgereiht stehen nun fast alle Container unter Dach und können trockenen Fußes befüllt werden. Die hohe Holzkonstruktion lässt viel Tageslicht in den Anlieferungsbereich. Dies bietet viel Sicherheit auf den Podesttreppen, die zu den Containern führen. Mehrere Wertstoff-Container wurden von draußen in die neue Halle verlagert. Dies bot die Chance, auch den Autoverkehr neu zu organisieren: Getrennte Zu- und Abfahrten sorgen nun dafür, dass Bürge-rinnen und Bürger ihre Wertstoffe zügig und sicher anliefern können. Für Gartenabfälle gibt es sogar eine extra An- und Abfahrtsstraße. Diese Maßnahme wird besonders in den Sommermonaten den Besucherverkehr auf dem Wertstoffhofgelände deutlich entlasten. Außerdem gibt es zehn zusätzliche Parkplätze.

Bauzeit und Kosten im Plan

Die geplante Bausumme von rund 600.000 Euro wurde eingehalten. Auch zeitlich verlief alles nach Plan. Landrätin Zinnecker zeigte sich mit der „Punktlandung“ am Wertstoffhof Buchloe hochzufrie-den. Als eine der meist frequentierten Abfall-Sammelstellen im Landkreis verdiene der Buchloer Wertstoffhof ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit. Sie lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Buchloer Architekturbüro Mayr allen am Umbau beteiligten Firmen. Auch die Ab-stimmung mit der Stadt Buchloe verlief laut Landrätin stets reibungslos. Bürgermeister Schwein-berger zollte allen Beteiligten ebenfalls große Anerkennung. Besonders die Mitarbeiter der Firma REWA, die im Auftrag der Stadt Buchloe den Wertstoffhof betreibt, hätten Höchstleistungen erbracht. Während der rund siebenmonatigen Bauzeit wurde das Entsorgungsangebot komplett auf-rechterhalten.