Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 02.07.2013

B16 östlich von Lauchdorf zeitweise voll gesperrt

Am Mittwoch, 3. Juli, beginnen die Instandsetzungsarbeiten auf der B16 östlich von Lauchdorf. Zeitweise ist die Strecke voll gesperrt.

Die Baumaßnahme erstreckt sich zwischen Lauchdorf und Hammerschmiede südlich von Pforzen auf einer Länge von rund sieben Kilometern.

 

Sperrung zwischen Lauchdorf und Ingenried

In der ersten Bauphase wird die Bundesstraße zwischen Lauchdorf und Ingenried vom Mittwoch, 3. Juli, bis Sonntag, 7. Juli, gesperrt sein. Der Verkehr wird ab Lauchdorf über die OAL 3 über Baisweil nach Ingenried umgeleitet.

 

"Ingenrieder Steige" wird saniert

Im Anschluss daran muss die "Ingenrieder Steige" südöstlich von Ingenried saniert werden. Anschließend wird die Asphaltschicht auf gesamter Länge zwischen Lauchdorf und der B16/St2015 erneuert. Wegen dieser Arbeiten wird die Sperrung ab Montag, 8. Juli, von ingenried bis zur B16/St2015 erweitert. Der Verkehr wird ab Lauchdorf über die OAL 3 über Baisweil, Eggenthal zum Kreisverkehr bei Leinau auf die B16 umgeleitet. Die Umleitung ist jedoch nur für den Verkehr mit einer Achslast bis acht Tonnen zugelassen. Fahrzeuge mit einer Achslast höher als acht Tonnen werden über die Umleitungsstrecke Mindelheim, Kreisverkehr B16/MN4 Richtung Dirlewang, St2013, Markt Rettenbach, St2012, Ronsberg, Obergünzburg, St2055, Friesenried, Kaufbeuren umgeleitet.

 

Freigabe voraussichtlich am 10. Juli

 

Am Mittwoch, 10. Juli, soll die B16 zwischen Lauchdorf und dem Einmündungsbereich B16/St2015 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das Staatliche Bauamt bittet die Verkehrsteilnehmer für die auftretenden Behinderungen um Verständnis.

Mitteilung vom 01.07.2013

Kreisheimatpfleger Rudolf Zwick: Mit 80 in den Ruhestand

Mit 67 Jahren in Rente zu gehen, das kam für den langjährigen Ostallgäuer Kreisbaumeister Rudolf Zwick nie in Frage.

Rudolf Zwick (links) mit Landrat Johann Fleschhut.

Selbst mit 80 Jahren war er noch als ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger aktiv. Nun geht Zwick in den Ruhestand. Landrat Johann Fleschhut würdigte Zwicks Engagement bei einer Feierstunde im Landratsamt: "Rudolf Zwick genoss wegen seiner großen Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit immer ein sehr hohes Ansehen im Landkreis."

 

Zwick: Passionierter Blasmusiker

Rudolf Zwick hätte seinen Ruhestand nach langen Jahren im Beruf eigentlich im März 1995 angetreten, doch Zwick entschied sich anders. Dem gelernten Zimmermann und passionierten Blasmusiker war Ruhe nicht genug und so begann er im Jahr 2000 als ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger für den Landkreis zu arbeiten. Im Ostallgäu kannte sich Zwick, der in Schwabbruck lebt, bestens aus: Bis zum Jahr 1972 war er bereits im Landratsamt Füssen als Baumeister tätig und wurde zum 1. Januar 1973 zum Kreisbaumeister. Diese Stelle füllte er bis 1995 mit hohem Engagement aus.

 

Rudolf Zwick: Preisgekrönt und schwindelfrei

Rudolf Zwick war ein Kreisheimatpfleger, der dank seiner beruflichen Vorbildung immer eher die praktische Lösung wählte – und damit Erfolg hatte. Zwick bewies während seiner Zeit als Kreisheimatpflege nicht nur Geschick und Kompetenz, sondern auch die für einen Mann in seiner Position unerlässlichen Fähigkeiten Fitness und Schwindelfreiheit: Bei Ortsterminen musste Zwick nicht selten in Kirchendachstühle oder auf hohe Gerüste steigen, um sich ein Bild zu machen.

 

"Sehr viel Freude"

 

Rudolf Zwick wurde nun im Rahmen des Treffens ehemaliger Bürgermeister und Kreisräte im Landratsamt von Landrat Johann Fleschhut verabschiedet. Zwick sagte seine "letzten Worte" mit einem Lächeln im Gesicht: "Es hat mir immer sehr viel Freude gemacht."

Mitteilung vom 27.06.2013

Hagelsturm im Ostallgäu: Landkreis treibt Hilfe für Unwetter-Geschädigte voran

Der Landkreis Ostallgäu forderte von der Regierung von Schwaben in einem Schreiben finanzielle Unterstützung für die Geschädigten des Unwetters am 20. Juni.

Mindestens 200.000 Euro Schaden waren durch den heftigen Hagel und Starkregen am vergangenen Donnerstag im mittleren und nördlichen Landkreis entstanden. "Dieses Unwetter hat große Schäden angerichtet und wir wollen den Betroffenen Menschen, wenn möglich unbedingt schnell helfen", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Hagelsturm im Ostallgäu: 13 Jungrinder tot

 

Der starke Hagelsturm über dem Landkreis hatte binnen kürzester Zeit Dutzende Häuser, Keller, Garagen, Straßen und Wege überschwemmt. In Lamerdingen stürzte offenbar wegen eines Blitzeinschlages ein Jungviehstall ein, 13 Tiere konnten nur noch tot geborgen werden. Auch eine Gärtnerei in Unterthingau wurde beispielsweise schwer in Mitleidenschaft gezogen: Dort zerschlug der Hagel neun Gewächshäuser. 36 Feuerwehren, das Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk waren an diesem Abend an rund 80 Orten im Einsatz, um Menschen zu helfen und Schäden zu beseitigen.

 

Landrat Fleschhut: "Schäden mit jenen des Hochwassers vergleichbar"

 

"Die durch das schwere Unwetter entstandenen Schäden sind vergleichbar mit jenen des Hochwassers Ende Mai", sagt Fleschhut. Deshalb will Landkreis Ostallgäu mit dem Schreiben an die Regierung von Schwaben nun erreichen, dass auch die durch das Unwetter entstandenen Schäden mit in die von der Regierung gestarteten Hilfsmaßnahmen "Sofortgeld", "Soforthilfen Haushalt/Hausrat", "Ölschäden an Gebäuden" sowie "Härtefonds" einbezogen werden. Fleschhut: "Wir hoffen, dass die Regierung unserem Anliegen entspricht und den betroffenen Ostallgäuern hilft."

Mitteilung vom 26.06.2013

Solarbundesliga: Ostallgäu holt vierten Platz

Das Ostallgäu hat sich in der deutschlandweiten Solarbundesliga den hervorragenden vierten Platz gesichert.

Dafür wurde der Landkreis am vergangenen Wochenende im niederbayerischen Schalkham ausgezeichnet. Landrat Johann Fleschhut äußerte sich hernach stolz: "Dieser Preis zeigt, dass wir Ostallgäuer bei der Energiewende eine Vorreiterrolle innehaben."

 

Solarbundesliga: 2345 Kommunen sind dabei

 

In der Solarbundesliga werden die Kommunen mit der deutschlandweit höchsten Dichte an Solaranlagen gewürdigt. Derzeit sind in der Bundesliga 2.345 Kommunen mit insgesamt über 37 Millionen Einwohnern vertreten. Die Auszeichnungen wurden heuer zum 13. Mal verliehen. Erstmals ist dabei der Landkreis Ostallgäu in die Riege der Führenden aufgerückt.

 

Ostallgäuer Schlussspurt erfolgreich

 

Dabei konnte das Ostallgäu im Schlussspurt neben seinen Allgäuer Nachbarn selbst den ambitionierten Landkreis Ravensburg hinter sich lassen. Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer: "Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien sind wir  – auch dank unserer engagierten Bürger – auf einem hervorragenden und gesunden Weg."

 

Neben dem Landkreis wurden auch zwei weitere Ostallgäuer Gemeinden ausgezeichnet: Pfronten (2. Platz in der Kategorie „Solarwärme“ bei den Kleinstädten) und Rettenbach am Auerberg (jeweils 4. Platz in der Gesamtwertung und der Gesamtkategorie Solarwärme). "Das hat sich wirklich gelohnt", meinte auch Rettenbachs Zweiter Bürgermeister Reiner Friedl, der einen Großteil der Anlagenmeldungen vorgenommen hatte.

 

Solarbundesliga 2013: Auf Leistung kommt es an

 

Im Rahmen des von der Fachzeitschrift "Solarthemen" und der Deutschen Umwelthilfe getragenen Wettbewerbs wird die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen je Einwohner ermittelt. Für je 1 Watt/Einwohner gibt es einen Punkt, die beiden Daten werden addiert. Für ein besonders ausgeglichenes Verhältnis zwischen Strom- und Wärmeerzeugung gibt es Bonuspunkte. Weitere Informationen unter www.solarbundesliga.de

Mitteilung vom 26.06.2013

Tag der offenen Gartentür 2013 im Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu nimmt dieses Jahr erneut am Tag der offenen Gartentür mit Gärten in Baisweil, Pforzen und dessen Ortsteil Ingenried teil.

Es ist der 14. Tag der offenen Gartentür seit 1999. Dieser Tag hat sich schon bei vielen Gartenfreunden als fester Termin etabliert. Dieses Jahr ist es der 30. Juni 2013. Die teilnehmenden Gärten sind an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. So kann jeder Gartenbesitzer diesen schönen Tag genießen und sich Ideen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen.

 

Drei Gärten in Pforzen zu sehen

 

Aus der Gemeinde Pforzen stellen drei Gartenbesitzer ihre Gärten zur Verfügung. Es empfiehlt sich, an der Schule Pforzen zu parken und von dort aus den Wegweisern zu folgen. Zu sehen gibt es den neugestalteten Schulgarten mit Kinderspielplatz und Laube zum Verweilen, einen verträumten Garten mit Teich, Bonsais, Gewächshaus und Rosen und schließlich eine große Gartenanlage mit altem Baumbestand und naturbelassenem Bauerngarten.

 

In Pforzen-Ingenried kann ein vielseitiger, reizvoller Schaugarten auf dem Kräuterhof mit Obstgarten besucht werden. Weitere Informationen auf www.bertlies.de.

 

Naturnahe Streuobstwiese in Baisweil

 

In dem Ort Baisweil öffnet eine am Mühlbach gelegene, naturnahe Streuobstwiese mit alten Sorten ihre Gartentür. Zudem gibt es einen alten Baumbestand mit vielen Möglichkeiten zum Verweilen, einen Wintergarten und eine Saunahütte mit energetischem Brunnen. Der Gartenbauverein Baisweil sorgt für Verpflegung im Pfarrgarten.

Mitteilung vom 24.06.2013

Deutscher Architekturpreis für Planer des Buchloer Gymnasiums

Professor Arno Lederer, Architekt des neuen Gymnasiums in Buchloe, ist mit dem Deutschen Architekturpreis 2013 ausgezeichnet worden.

Der Landkreis Ostallgäu ist stolz, dass ein solch renommierter Experte derzeit ein Projekt in unserer Region verwirklicht und gratuliert Professor Lederer ganz herzlich. Landrat Johann Fleschhut: "Arno Lederer ist ein emotionaler und emphatischer Architekt, der Projekte gewissermaßen mit einem humanistischen Ansatz angeht und sie als ganzheitliche Form des Lebens sieht. Er hat bei seiner Planung nicht nur an Kosten gedacht, sondern vor allem an die Kinder. Das war uns ganz wichtig."

 

Den Deutschen Architekturpreis erhalten nur wahre Koryphäen. Der Planer des neuen Gymnasiums Buchloe zählt nun zu diesem erlauchten Kreis: Professor Arno Lederer, Gründer des Architekturbüros LRO in Stuttgart, ist für seine architektonische Umsetzung des Kunstmuseums Ravensburg mit dem Deutschen Architekturpreis 2013 ausgezeichnet worden.

 

Lederer setzt Maßstäbe

 

Die hochkarätig besetzte Jury zeigte sich vom spektakulär einfachen Entwurf Lederers schwer beeindruckt. Sigurd Trommer, Jury-Mitglied und Präsident der Bundesarchitektenkammer sagte in seiner Laudatio: "Zukunftsfähige Gebäude müssen hohe Ansprüche an Qualität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllen. Sie sollen mit ihrer Gestalt und Funktion ihre Orte bereichern und beleben, sollen Betrachter und Benutzer anregen und erfreuen. Das gelingt dem Kunstmuseum Ravensburg, dem weltweit ersten Passivhaus-Museum, von den Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei. Es fügt sich zugleich wunderbar in das schöne historisch gewachsene Stadtbild von Ravensburg."

 

Auch beim Gymnasium Buchloe haben Lederer und seine Kollegen Maßstäbe gesetzt: Das Gebäude wird nicht nur im Passivhausstandard erbaut, sondern hat auch eine ganz besondere menschliche Note. Das überzeugte seinerzeit auch die Kommission, die über die Entwürfe für das Buchloer Gymnasium entschied.

Mitteilung vom 24.06.2013

Landratsamt gibt auch kurze Kennzeichen frei

Das Landratsamt hat sich entschlossen rund 400 kurze Kennzeichenkombinationen mit der Einführung von "FÜS" und "MOD" frei zu geben.

"Von vielen Autobesitzern wird immer wieder die Frage gestellt, ob nicht ein Kennzeichen mit nur 1 Buchstaben und 1 Zahl verfügbar ist", weiß Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice im Landrats-amt Ostallgäu zu berichten.
Die Zulassungsstelle ist verpflichtet, für alle Fahrzeuge die passenden Kennzeichengrößen vorzuhalten. Besonders importierte Fahrzeuge aus Amerika haben nur Platz für kürzere Kennzeichen. Gerade das Ostallgäu mit seiner 3-stelligen Erkennungsnummern hatte dafür nur ein begrenztes Kontingent an kleinstmöglichen Kombinationen (1 Buchstabe 1 Zahl), die für diese Fahrzeuge passend sind. Ent-sprechende Anfragen mussten daher meistens verneint werden.

 

Mit der Freigabe der Bereiche FÜS und MOD sind rechnerisch über 400 Kennzeichen mit kurzen Kennzeichengruppen zusätzlich frei geworden. "Nach Prüfung unserer Bestände können wir für die Kennzeichen mit FÜS und MOD beginnend, auch die kurzen Kombinationen frei machen. Ich denke, damit erfüllen wir den Herzenswunsch vieler Bürger", so Haltmayr.

 

Die kurzen Kennzeichenkombinationen für "FÜS" und "MOD" sind ab dem 28.06. im Internet auf www.ostallgaeu.de , persönlich im Bürgerservice oder unter 08342/911-444 reservierbar.

Mitteilung vom 24.06.2013

Gute Wasserqualität: Entwarnung für alle 19 EU-Badegewässer im Ostallgäu

Aufgrund der starken Regenfälle konnten bis zuletzt mögliche erhöhte mikrobiologische Krankheitserreger in den Ostallgäuer Seen nicht ausgeschlossen werden.

Deswegen veranlasste das Gesundheitsamt des Landratsamtes Ostallgäu eine außertourliche Beprobung aller 19 EU-Badegewässer im Ostallgäu. Heute kam für alle Seen Entwarnung. Alle 19 EU-Badeplätze entsprechen den Richtlinien und Normen und können von Badenden genutzt werden.

 

Informationen zu den EU-Badegewässern im Ostallgäu, insbesondere zur Wasserqualität werden regelmäßig aktuell im Internet veröffentlicht unter www.lra-ostallgaeu.de.

 

19 EU-Badeplätze gibt es im Ostallgäu. Im Regierungsbezirk Schwaben hat der Landkreis damit mit Abstand die meisten registrierten EU-Badegewässer. Bayernweit liegt das Ostallgäu auf Rang drei. Hier die 19 EU-Badeplätze im Ostallgäu:

• Alatsee, Füssen
• Alpsee, Schwangau
• Bannwaldsee, Schwangau
• Elbsee, Ruderatshofen
• Ettwieser Weiher, Marktoberdorf
• Faulensee, Rieden a. F.
• Forggensee Badeplatz Brunnen, Schwangau
• Forggensee Badeplatz Dietringen, Rieden a. F.
• Forggensee Campingplatz Warsitzka, Rieden a. F.
• Hopfensee, Füssen
• Illasbergsee, Halblech
• Mittersee, Füssen
• Naturfreibad Hagenmoos, Obergünzburg
• Obersee, Füssen
• Oggenrieder Weiher, Irsee
• Schmutterweiher, Roßhaupten
• Schwaltenweiher, Seeg
• Schwansee, Schwangau
• Weißensee, Füssen

 

Für weitere Auskünfte, ob in einem bestimmten Gewässer aktuell ein Freibadevergnügen unter hygienisch einwandfreien Bedingungen möglich ist, steht das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 08342/911-623 zur Verfügung.

Mitteilung vom 20.06.2013

Tag der offenen Gartentüre

Der Sommer kommt und mit ihm der Tag der offenen Gartentür. Wie jedes Jahr stehen am letzten Sonntag, heuer am 30. Juni in Schwaben die Gartentüren weit offen.

Gärten und Parks sind auch Rückzugsgebiete für Flora und Fauna. Deswegen verdienen sie besondere Pflege und Aufmerksamkeit.

 

Einen ganzen Tag können Interessierte Beispiele schwäbischer Gartenkultur entdecken und kennenlernen. Insgesamt sind 49 Gärten geöffnet – und so vielgestaltig wie die schwäbische Landschaft zeigt sich auch die schwäbische Gartenwelt.

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

Mitteilung vom 20.06.2013

„Wissen schafft Neues“ – Der Landkreis präsentiert auf der MIR 2013 die Bildung im Ostallgäu

Bildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft: "Wissen schafft Neues" ist deshalb der Leitspruch der "Bildungsregion Ostallgäu".

Diese präsentiert der Landkreis ab Freitag auf der Messe "Miteinander in der Region – MIR". Vom 21. bis 23. Juni werden in der Karthalle in Kaufbeuren Bildungskoordinator Dr. German Penzholz und Bildungsberater Michael Kühn die Themen der "Bildungsregion Ostallgäu" vorstellen. Zudem präsentieren verschiedene Bildungsträger auf dem Stand abwechselnd ihre Projekte.

 

Kleine Forscher und selbst entwickelte Roboter

 

Schwerpunkt des Messeprogramms des Landkreises Ostallgäu sind die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Der St. Magnus-Kindergarten Marktoberdorf präsentiert am Samstag und Sonntagvormittag spannende Experimentierstationen aus dem "Haus der Kleinen Forscher".

 

Die Mittelschule Germaringen zeigt am Sonntagnachmittag, wie ihre Schüler in Eigenregie einen Seilklettergarten bauen. Am Freitagnachmittag stellt die Robotikklasse der Realschule Buchloe von Schülern entwickelte Roboter vor und die Zimmerer der Berufsschule Ostallgäu zeigen, was sie drauf haben.

 

Die Allgäu GmbH legt mit "Bildungsportal Allgäu" dar, wie nach der Schule das passende Weiterbildungsangebot für die berufliche Karriere gefunden werden kann. Mit einer Kurzberatung durch den Bildungsberater des Landkreises, Michael Kühn, können sich Messebesucher individuell über ihre Berufsziele und Fähigkeiten informieren.

 

Großes Gewinnspiel

 

Beim großen Gewinnspiel rund um die "Bildungsregion Ostallgäu" können Messebesucher attraktive Preise im Wert von bis zu 200 Euro gewinnen.

Mitteilung vom 20.06.2013

Friedrich Obermaier ist neuer Jagdberater im nördlichen Ostallgäu

Obermaier tritt damit die Nachfolge von Dr. Rudolf Schmidt an, der zum 1. April nach 25 Jahren als Jagdberater aufhörte.

Von links: Abteilungsleiter Ralf Kinkel, Friedrich Obermaier, Landrat Johann Fleschhut. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Von links: Abteilungsleiter Ralf Kinkel, Friedrich Obermaier, Landrat Johann Fleschhut. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Der 60-jährige Oberostendorfer gilt als hoch kompetenter Jäger und ist seit vielen Jahren Hegegemeinschaftsleiter der Hegegemeinschaft Kirchweihtal sowie Pächter des Jagdreviers Lengenfeld. Obermaier, der seit 1976 als Verkaufsleiter bei der Firma Fendt in Marktoberdorf arbeitet, verfügt also über jede Menge Erfahrung im Umgang mit Jägern und Jagdgenossen. Landrat Johann Fleschhut sieht den Posten mit Obermaier ideal besetzt und bezeichnet ihn als "engagierten und sachkundigen Jäger".

 

Dr. Rudolf Schmidt verabschiedet

 

Obermaier ist als Jagdberater nun für die Hegegemeinschaften Baisweil, Buchloe, Kirchweihtal und  Kaltental-Nord zuständig. Diese waren in den vergangenen 25 Jahren unter den Fittichen von Dr. Rudolf Schmidt, der im April nach 25 Jahren aufhörte.

Mitteilung vom 20.06.2013

Allgäuer Moorallianz: Sechs spannende neue Projekte gehen an den Start

Die Umsetzung der Projekte für Tourismus und Naherholung steht in den kommenden Monaten in Oy-Mittelberg, Durach, Seeg, Missen-Wilhams und am Elbsee an.

Das hat die Regionale Partnerschaft – das Entscheidungsgremium der Allgäuer Moorallianz – beschlossen. Ein fachlich fundiertes Monitoring für das nachhaltige Grabenmanagement sowie ein "Streuehof"-Programm standen ebenso auf der Tagesordnung der Gremiumssitzung. Anschließend verabschiedete die Zweckverbandsversammlung den Haushalt für das Jahr 2013.

 

Einzigartig ist jedes der vorgestellten Moorerlebnis-Projekte, die die Allgäuer Moorallianz gemeinsam mit den Projektträgern in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet hat. Die Vorkonzeptionen sind inzwischen vielerorts erstellt und wurden jetzt der Regionalen Partnerschaft vorgestellt. Das Gremium hat nun alle Konzepte zur Förderung empfohlen. Der Anspruch der Allgäuer Moorallianz an diese Konzepte ist hoch, wie Landrat Johann Fleschhut, Vorsitzender der Allgäuer Moorallianz, zu Beginn der Sitzung betonte: Oberste Prämisse sei es, dass die Projekte naturverträglich sind, also in die sensiblen Moore so wenig wie möglich eingegriffen werde. Wo nötig, müssten geeignete Maßnahmen zur Besucherlenkung eingerichtet werden. "Und dann wollen wir natürlich auch besondere Angebote schaffen", so Fleschhut, denn die Zeit, in der Naturerleben ausschließlich mit großen Infotafeln einherginge, sei vorbei. Die Erlebniselemente sollen möglichst innovativ sein, sie sollen aus dem großen Spektrum, das die Moore zu bieten haben, einzelne Aspekte herausgreifen und dazu gute Geschichten erzählen – immer mit einer spielerischen Herangehensweise, zum Anfassen, Riechen, Hören und Mitmachen.

 

Die Schwerpunkte der vorgestellten Erlebnis-Projekte sind dabei sehr unterschiedlich: Ausgehend von vier Moor-Bahnhöfen entlang der Außerfernbahnlinie wollen die Gemeinden Oy-Mittelberg und Durach landschaftliche und historische Besonderheiten hervorheben, und dabei zum Beispiel die Sage vom versunkenen Schatz im Kesselsee erzählen, einen Handtorfstich vom industriellen Torfabbau unterscheiden, einen botanischen Moorgarten anlegen oder ein Tastrelief des Schwarzenberger Weihers zeigen. Vertiefende Informationen und zusätzliche Attraktionen gibt es dabei an den Bahnhöfen, die Ausgangspunkte der Wander- und Radrunden sind. Förderfähige Kosten in diesem auf drei Jahre angelegten Projekt sind knapp 240.000 Euro bei einem Fördersatz von 65 Prozent.

 

Moorbahnhof in Seeg

 

Auch Seeg setzt in Kooperation mit Lengenwang und Rückholz auf einen Moorbahnhof als Ausgangspunkt der Erlebnisangebote entlang der Bahnlinie Marktoberdorf – Füssen. Vergleichende Landschaftsbetrachtungen wie Nutzen des Grünlands und Nutzen der Streuwiesen oder Moorwasser und Quellwasser, sowie eine Vogelbeobachtungsstation oberhalb der Seeger Seen sind einige der Inhalte des sehr modernen an Origamifalttechnik angelehnten Konzepts. Kalkuliert auf zwei Jahre kommen Projektkosten von gut 70.000 Euro bei einer Fördersumme von 65 Prozent zusammen.

 

Der Hochmoorgelbling ist der Star

 

Im Tuffenmoos in der Gemeinde Missen-Wilhams ist der Hochmoorgelbling der große Star, denn für seltene Arten wie jenen Schmetterling wurde das kleine Moos kürzlich renaturiert. Die Idee ist nun: Der Schmetterling nimmt seine Besucher zukünftig mit durch das Moos, erklärt, warum er genau hier leben möchte und stellt seine Freunde vor, die auch dort leben. Stege, die in Schmetterlingsform enden, führen über sensible Bereiche. Dort können sich Kinder, sozusagen als Körper des Schmetterlings an den Rand legen und das Moor betrachten. Bei Kosten von 54.000 Euro und einer Förderung von 65 Prozent soll das Projekt im Frühjahr 2014 fertiggestellt werden.

 

Elbseeerlebnis-Konzept

 

Unter Vorbehalt wurde das Elbseeerlebnis-Konzept zur Förderung empfohlen. Die Kofinanzierung für das Projekt ist noch nicht abgedeckt, da der Gemeinderat Ruderatshofen auch die überarbeitete Planung abgelehnt hat. Diese Planung spricht inhaltlich Familien mit kleinen Kindern an und zeigt die Besonderheiten des Elbsees in einem als Biberburg gestalteten Infopavillon, einem Bauernhofspielplatz und einem Moorkino. Gemeinsam mit den Gemeinden Aitrang und Unterthingau, die das Projekt befürwortet haben, sucht die Allgäuer Moorallianz nun nach weiteren Kofinanzierungsgebern.

 

"Nachhaltiges Grabenmanagement"

 

Die zweite Phase des Modellprojekts "nachhaltiges Grabenmanagement" beschäftigt sich mit einem fundierten Monitoring der in der ersten Phase eingesetzten vier Wehrstandorte (Füssen, Marktoberdorf, Oy-Mittelberg und Lindau). Ziel ist es, am Ende der dreijährigen Projektlaufzeit einen Praxisleitfaden anbieten zu können, wie auf welchen Flächen anstaubare Wehre den Landwirten das Grabenmanagement erleichtern können und wie Gräben mit und ohne Wehre nachhaltig und naturverträglich gepflegt werden können.

 

"Streuehof"-Programm

 

Ein "Streuehof"-Programm richtet sich an Landwirte, die größere Streuwiesenflächen bewirtschaften (mindestens 3 Hektar). Sie sollen unterstützt werden, überbetriebliche Lagermöglichkeiten für die Streue oder Trocknungsvorrichtungen in bestehenden Gebäuden einzurichten.

Bei der anschließenden Zweckverbandsversammlung Allgäuer Moorallianz verabschiedeten die Verbandsräte, Landrat Johann Fleschhut und Landrat Gebhard Kaiser den Haushalt für 2013: Veranschlagt sind unter anderem 200.000 Euro für den Flächenankauf, 120.000 Euro für Naturschutzmaßnahmen, 20.000 Euro für Erfolgskontrollen und 51.000 Euro für Öffentlichkeitsarbeit. Im Bereich Ländliche Entwicklung sind unter anderem 35.000 Euro für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit veranschlagt und 10.000 Euro für Projekte zur angepassten Landnutzung. Projekte, die von externen Projektträgern umgesetzt werden, laufen nicht über den Zweckverbandshaushalt.

Mitteilung vom 20.06.2013

Erweitertes ÖPNV-Angebot für Gäste - Start „Tälerbus“ Pfronten/Tannheimer Tal

Der "Tälerbus" zwischen Pfronten/Allgäu und dem benachbarten Tannheimer Tal/Tirol startete am 15. Juni 2013.

Er ergänzt den Fahrplan des kostenlosen Gäste-ÖPNVs mit täglich vier grenzüberschreitenden Verbindungen. Landrat Johann Fleschhut: "Seit Start haben wir bereits knapp 50.000 Fahrten zu verbuchen. Unser Spitzenangebot im deutschsprachigen Raum konnten wir durch die Anbindung nach Tirol nun noch einmal verbessern."

 

Lang und intensiv waren die Verhandlungen unter der Federführung des Landkreises Ostallgäu mit dem Verkehrsverbund Tirol, die nun pünktlich zum Start der Sommersaison mit der Unterzeichnung der Verträge besiegelt werden konnten. Die erste Fahrplanerweiterung mit dem zusätzlichen Angebot einer grenzüberschreitenden Busverbindung ins benachbarte Tannheimer Tal/Tirol startete am 15. Juni 2013.

 

Bereits seit Projektstart im Dezember 2012 können Übernachtungsgäste aus 12 Kommunen des südlichen Landkreises kostenlos mit einer elektronischen Gästekarte beliebig oft mit Bus und Bahn fahren. "Gäste unseres Landkreises können unsere wunderschöne Urlaubsregion mit ihren unzähligen Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten ganz ohne lästige Parkplatzsuche aber umweltbewusst entdecken." so Landrat Johann Fleschhut. In den Sommermonaten sei noch mit einem deutlichen Anstieg saisonbedingt über die bisherige Resonanz von 50.000 Fahrten hinaus zu rechnen.

 

Auch Wanderungen oder Radtouren mit unterschiedlichen Start- und Zielorten sind Dank des Gäste-ÖPNVs problem- und kostenlos möglich. Aber auch KönigsCard-Gäste nutzen das neue Zusatzangebot der Urlaubregion Ostallgäu, um die derzeit rund 250 Gratiserlebnisse aus den Bereichen Bergbahnen, Bäder, Museen und Freizeiteinrichtungen der KönigsCard- Leistungspartner bequem zu erreichen.

Auch Michaela Waldmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Pfronten, ist glücklich darüber, dass der "Tälerbus" Pfronten/Tannheimer Tal in das kostenlose Gäste-ÖPNV-Angebot aufgenommen wurde. "Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass unsere Gäste der Region großes Interesse daran haben."

Mitteilung vom 20.06.2013

Kfz-Zulassung Füssen am 24. u. 25. Juni geschlossen

Die Außenstelle des Landratsamtes Ostallgäu (Kfz-Zulassungen) in Füssen bleibt am Montag und Dienstag, 24. und 25. Juni, geschlossen.

Hintergrund der kurzzeitigen Schließung ist eine Schulung der Mitarbeiter. Zulassungen können weiterhin im Bürgerservice in Marktoberdorf durchgeführt werden.

 

Der Bürgerservice ist von Montag bis Donnerstag von 7.30 – 17.30 Uhr geöffnet und am Freitag von 7.30 – 13 Uhr.

Mitteilung vom 20.06.2013

Verteilung der Straßenunterhaltungszuschüsse für 2013

Für die Unterhaltung der Gemeindestraßen hat das Landratsamt Ostallgäu für das Jahr 2013 rund 1,9 Millionen Euro vom Freistaat Bayern zur Verteilung erhalten.

Dieses Geld ist für jene Ostallgäuer Gemeinden vorgesehen, die nicht am örtlichen Aufkommen der Kraftfahrzeugsteuer beteiligt sind. Die Zuweisungen werden nun an die Kommunen verteilt.

 

Die Kommunen bekommen eine pauschale Zuweisung auf Basis der ihnen im Jahr 2010 gewährten Straßenunterhaltungspauschalen nach Gemeindestraßenkilometer. In diesem Jahr wurden die Mittel für die Straßenunterhaltungspauschalen um 15,9 Prozent angehoben.
Das Geld ist in erster Linie für den ordnungsgemäßen Unterhalt der Straßen bestimmt, den die Gemeinden in ihrer Eigenschaft als Straßenbaulastträger gewährleisten müssen.

 

Zuweisungen wurden im Einzelnen an folgende Kommunen geleistet:

 

GemeindeZuschussbetrag 2013
Aitrang41.730 €
Baisweil20.870 €
Bidingen37.560 €
Biessenhofen47.290 €
Buchloe108.490 €
Eggenthal37.560 €
Eisenberg33.380 €
Friesenried25.040 €
Germaringen48.680 €
Görisried22.260 €
Günzach34.770 €
Halblech58.420 €
Hopferau34.770 €
Irsee23.650 €
Jengen36.170 €
Kaltental22.260 €
Kraftisried22.260 €
Lamerdingen34.770 €
Lechbruck30.600 €
Lengenwang23.650 €
Marktoberdorf204.450 €
Mauerstetten34.770 €
Nesselwang55.640 €
Obergünzburg80.670 €
Oberostendorf30.600 €
Osterzell8.350 €
Pforzen26.430 €
Pfronten77.890 €
Rettenbach a. Auerberg22.260 €
Rieden12.520 €
Rieden a. Forggensee25.040 €
Ronsberg38.950 €
Roßhaupten 47.290 €
Rückholz44.510 €
Ruderatshofen20.870 €
Schwangau54.250 €
Seeg97.360 €
Stötten a. Auerberg54.250 €
Stöttwang15.300 €
Unterthingau66.760 €
Untrasried51.460 €
Waal52.860 €
Wald19.480 €
Westendorf23.650 €
Gesamt1.909.790 €

 

 

Mitteilung vom 11.06.2013

2. Ausbildungsgang zum Seniorenbegleiter erfolgreich abgeschlossen

Das Modellprojekt von Landkreis Ostallgäu und Diözese Augsburg geht weiter. Vor kurzem schloss der zweite Ausbildungskurs zum Seniorenbegleiter erfolgreich ab.

In einer kleinen Feierstunde überreichte Landrat Johann Fleschhut auch im Namen von Diakon Robert Ischwang die Zertifikate an die Teilnehmer.

 

Bildung ist ein Schlüsselfaktor, das gilt auch für den Bereich des Ehrenamtes. Mit dieser Motivation starteten Landkreis und Diözese nun schon in die zweite Staffel der Ausbildung zum Seniorenbegleiter. Der Ansturm zum ersten Kurs im letzten Herbst war so groß, dass nun der zweite Kurs gemeinsam mit Referenten vom Landkreis und der Diözese Augsburg durchgeführt werden konnte. Mit von der Partie waren erneut knapp 30 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis.

 

Sie investierten mit hoher Motivation und Interesse in den letzten vier Monaten 40 Stunden ihrer Freizeit, um sich mit den unterschiedlichsten Aufgabenfeldern im Seniorenbereich vertraut zu machen. Ziel war es, die Teilnehmer für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Seniorenbereich bestmöglich zu qualifizieren, erklärt Fleschhut. "Denn wir sind davon überzeugt, dass eine gute Ausbildung einer der besten Bausteine für den Erfolg ist."

 

Die Vielfalt der Inhalte des Kurses reichte von grundlegenden Themen wie "Bedeutung des Alterns heute" und "Altersspezifische Erkrankungen" über "Aktivierung - was hält mich fit" und "Das soziale Netz" bis hin zu "Kommunikation und Gesprächsführung" sowie "Biographiearbeit und der prägende Wert der eigenen Geschichte". Dabei wechselte sich die Theorie regelmäßig mit praktischen Übungen ab.

 

Die Einsatzmöglichkeiten der Absolventen sind vielfältig. So können sich die frisch ausgebildeten Seniorenbegleiter in der örtlichen Seniorenarbeit engagieren, ehrenamtlich in der Nachbarschafts-hilfe mitwirken oder beim häuslichen Besuchsdienst mitarbeiten. Ebenso ist aber auch eine Tätigkeit als geringfügig beschäftigte Haushaltshilfe in einem Seniorenhaushalt denkbar.

Im Herbst steht ein Nachtreffen mit den Teilnehmern des jetzigen Kurses auf dem Plan, um zu sehen, welche Erfahrungen die Praxis erbracht hat.

Mitteilung vom 06.06.2013

Torffreie Allgäuer Blumen- und Pflanzerde ein echter Verkaufsschlager

Mehr als 10.000 Säcke à 45 Liter sind seit dem Verkaufsstart Mitte März 2013 in den Vertrieb gelangt.

Landrat und Zweckverbandsvorsitzender Johann Fleschhut: "Wir hätten diese Resonanz nicht erwartet. Das entspricht der Menge, die die Allgäuer Moorallianz mit dem Produzenten, den Einheitserdewerken Patzer aus Buchenberg, eigentlich für drei Jahre vorgesehen hatte."

 

Das unter dem Motto "global denken – regional handeln" ins Leben gerufene regionale Produkt ist mittlerweile bei 90 Verkaufsstellen im Allgäu und darüber hinaus erhältlich, unter anderem nun auch in den V-Markt-Filialen sowie in den Kaufmärkten der Firma Feneberg, in den Wertstoffhöfen des ZAK und in vielen Gärtnereien und Gartencentern. Die ständig aktualisierte Liste der Verkaufsstellen ist im Internet unter www.moorallianz.de zu finden.

 

Mit der Allgäuer torffreien Blumen- und Pflanzerde sowie der begleitenden Kampagne "torffrei gärtnern" macht die Allgäuer Moorallianz deutlich, wie leicht jeder Einzelne durch bewusstes Einkaufsverhalten den Moor- und Klimaschutz persönlich unterstützen kann.

 

Viele Gründe sprechen dafür, torffrei zu gärtnern und den Schutz der Moore damit zu unterstützen:

 

  • Moorschutz ist Klimaschutz: Der Torf, der in jeder herkömmlichen Blumenerde enthalten ist, stammt aus dem Moor. Für den Abbau werden die Moore entwässert, und der zersetzte Torf geht als CO2 in die Luft. Das passiert in kürzester Zeit auch mit dem Torf, der als Gartenerde verwendet wird!
  • Moorschutz bedeutet Schutz der Vielfalt des Lebens: Moore sind wertvolle, unersetzliche Lebensräume für eine ganze Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten, die als Spezialisten auf diese Umgebung angewiesen sind – etwa der Sonnentau, Schmetterlinge wie der Hochmoor-Gelbling oder seltene Libellen. In Mitteleuropa wurden bereits 95 Prozent der Moore entwässert und damit die speziellen Lebensräume dieser Arten zerstört.
  • Allgäuer torffreie Blumen- und Pflanzerde ist ein regionales Qualitätsprodukt: Die Bestandteile der Allgäuer torffreien Blumen- und Pflanzerde, etwa der Kompost, kommen zu einem großen Teil aus dem Allgäu. Das reduziert Transportwege – und unterstützt regionale Unternehmen. Eine sorgfältig ausgewählte Mischung hochwertiger Rohstoffe sichert die hohe Qualität – damit nicht nur die Moore, sondern auch die Gärten erblühen!

 

Die Allgäuer Moorallianz führt die Kampagne "torffrei gärtnern" mit vielen Partnern wie den Kreisfachberatern für Gartenkultur und Landespflege, den Kreisgartenverbänden sowie dem Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz durch. Innerhalb der Kampagne werden Vorträge für Verbraucher gehalten, es finden Gespräche mit dem Handel und Schulungen für Verkaufspersonal und weitere Aktionen statt.

 

Die Kampagne wird im Rahmen des Bundesprojekts "chance.natur" mit
Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Mitteilung vom 02.06.2013

Information zur Unwetter-/Hochassersituation im Landkreis Ostallgäu

Die Hochwasserlage im Landkreis entspannt sich langsam wieder; größere Gefahren bestanden von Samstag auf Sonntag nicht.

Zur Unwettersituation / Hochwasserlage: Die amtliche Unwetterwarnung vor EXTREM ERGIEBIGEM DAUERREGEN wurde nochmals bis Sonntag, 22.00 Uhr verlängert. Zu den bereits gefallenen Mengen kommen nochmals 10 bis 20 Liter pro m² dazu.

 

An den Flüssen und Bächen im Landkreis wurde z.T. hohe Stände erreicht:

 

  • Wertach (Pegel Biessenhofen): Die Meldestufe 2 wurde in der Nacht überschritten und ca. 3,10 m erreicht (ab 3,20 m Überflutung wertachnaher Bebauung in Pforzen) ; der Pegel fällt bereits wieder.
  • Forggensee: Der Zufluss war am frühen Morgen knapp unter 600 m³/s, geht aber wieder zurück (z.Z. 555 m³/s); der Abfluss ist seit Samstag Mittag konstant bei 200 m³/s. Der Seepegel liegt z.Z. bei 780,50 m. Das WWA erwartet, dass bis zum Abend noch 781,20 m erreicht werden, aber das Hochwasser über den Stauraum (bis 782 m) abgefangen werden kann
  • Die kleineren Bäche und Flüsse erreichten sehr hohe Stände: Waldbach bei Görisried bis 1,90 m (z.Z. 1,20 m) / Lobach bei Leuterschach bis 2,40 m (z.Z. 2,19 m) / Kirnach bei Unterthingau bis 2,40 m (z.Z. 1,10 m) / Geltnach bei Hörmannshofen 1,75 m.

 

Im ganzen Landkreis waren 20 Feuerwehren im Einsatz. Es kam zu folgenden Schäden:

 

  • Durch das Hochwasser wurden einzelne Straßen vorübergehend überflutet, betroffen waren v.a. Marktoberdorf, Görisired, Obergünzburg, Untrasried und Pforzen. Bei Rieden a.F. wurde die B16 bei einem Murenabgang zur Hälfte verschüttet; es kam zu einem Unfall mit einem LKW, der Fahrer blieb aber unverletzt. 
  • Mehrere Keller sind vollgelaufen und mussten durch die Feuerwehren leergepumpt werden. Der Gemeinde Lengenwang wurden aus den Beständen des Landkreises 1000 Sandsäcke zum Schutz eines Neubaus gestellt.
  • Größere Schäden sind derzeit nicht bekannt.
Mitteilung vom 31.05.2013

Absage der 7. Allgäuer Radltour mit Eröffnung der Radrunde Allgäu

Aufgrund einer Unwetterwarnung für Sonntag, den 2. Juni 2013, muss die 7. Allgäuer Radltour in Seeg mit Eröffnung der Radrunde Allgäu leider abgesagt werden.

Ein Ersatztermin für die Radltour ist nicht geplant. Der Landkreis Ostallgäu will aber, zusammen mit der Allgäu GmbH, die Eröffnung der Radrunde an einem Alternativtermin im Landkreis veranstalten.

 

„Für den Landkreis Ostallgäu als Veranstalter der Allgäuer Radltour ist Sicherheit oberstes Gebot: für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und  besonders für die Familien mit Kindern. Ich danke allen Helferinnen und Helfern, die Bayerns größte Radbreitensport-Veranstaltung vorbereitet haben und hoffe, dass uns unsere „Radfamilie“ weiterhin die Treue hält“, sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Die 7. Allgäuer Radltour wäre gleichzeitig der Startschuss für die Radrunde Allgäu gewesen. „Damit die Auftaktveranstaltung für die Radrunde Allgäu nicht auch ersatzlos „ins Wasser fällt“, werden wir sie an einem späteren Termin im Ostallgäu stattfinden lassen“, schlägt Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostallgäu, vor. Gespräche mit der Allgäu GmbH sind diesbezüglich bereits angelaufen.

 

Die amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes warnt für den Raum Ostallgäu für extrem ergiebigen Dauerregen in den nächsten 48 Stunden, der teilweise schauerartig fällt. Die Allgäuer Radltour unter Federführung des Landkreises Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren ist mit jährlich rund 3.000 Teilnehmern eine der größten Breitensportveranstaltungen in Bayern. Erstmals muss diese nun aufgrund der Wetterprognose aus Sicherheitsgründen abgesagt werden.

Mitteilung vom 28.05.2013

Beste Wasserqualität: bedenkenlos baden in Ostallgäuer Seen

Der Sommer im Ostallgäu lässt zwar noch auf sich warten, für die Badesaison ist aber jetzt schon alles bereit:

Die EU-Badeplätze im Ostallgäu haben eine ausgezeichnete Wasserqualität – es kann bedenkenlos und unbeschwert gebadet werden. Die Überwachung der Badegewässer und der Freibäder durch das Gesundheitsamt am Landratsamt Ostallgäu ergab, dass alle EU-Badegewässer im Landkreis derzeit bakteriologisch einwandfrei sind.

 

Das Gesundheitsamt untersucht die Ostallgäuer Badeseen während der gesamten Badesaison von Anfang Mai bis Mitte September. Die EU-Badegewässer werden alle vier Wochen, die anderen Gewässer etwa zwei- bis dreimal während der Saison untersucht. Die Qualität fast aller EU-Badeplätze im Ostallgäu ist ausgezeichnet. Es handelt es sich allerdings um natürliche Badegewässer, das heißt kurzfristige Beeinträchtigungen der Wasserqualität, etwa durch extreme Starkregenereignisse, können nicht ausgeschlossen werden.

 

Aktuelle Informationen jederzeit im Internet

 

Informationen zu den EU-Badegewässern im Ostallgäu, insbesondere zur Wasserqualität werden regelmäßig aktuell im Internet veröffentlicht unter www.lra-ostallgaeu.de.

 

19 EU-Badeplätze gibt es im Ostallgäu. Im Regierungsbezirk Schwaben hat der Landkreis damit mit Abstand die meisten registrierten EU-Badegewässer. Bayernweit liegt das Ostallgäu auf Rang drei. Hier die 19 EU-Badeplätze im Ostallgäu:

 

  • Alatsee, Füssen
  • Alpsee, Schwangau
  • Bannwaldsee, Schwangau
  • Elbsee, Ruderatshofen
  • Ettwieser Weiher, Marktoberdorf
  • Faulensee, Rieden a. F.
  • Forggensee Badeplatz Brunnen, Schwangau
  • Forggensee Badeplatz Dietringen, Rieden a. F.
  • Forggensee Campingplatz Warsitzka, Rieden a. F.
  • Hopfensee, Füssen
  • Illasbergsee, Halblech
  • Mittersee, Füssen
  • Naturfreibad Hagenmoos, Obergünzburg
  • Obersee, Füssen
  • Oggenrieder Weiher, Irsee
  • Schmutterweiher, Roßhaupten
  • Schwaltenweiher, Seeg
  • Schwansee, Schwangau
  • Weißensee, Füssen 

 

Weitere Badegewässer, die in den vergangenen Jahren hygienisch einwandfrei getestet wurden sind unter anderen:

 

  • Attlesee, Markt Nesselwang
  • Bronner Weiher, Markt Waal
  • Dießener Weiher, Markt Waal
  • Hegratsrieder See, Gemeinde Halblech
  • Kögelweiher, Markt Nesselwang
  • Rettenbach Naturbad, Gemeinde Stötten
  • Roßhaupten Naturbad, Gemeinde Roßhaupten

 

Um als EU-Badeplatz ausgezeichnet zu werden, muss der Badeplatz bestimmte Kriterien erfüllen, beispielsweise Sicherheit durch die Wasserwacht bieten, einen Kiosk haben und ein Mindestmaß an täglicher Besucherfrequenz erfüllen.

 

Der jüngste EU-Badewasserbericht für die Saison 2012 stellt fest, dass alle Badestellen an Flüssen und Seen in Deutschland in einem guten oder sogar ausgezeichneten Zustand sind.

 

Für weitere Auskünfte, ob in einem bestimmten Gewässer aktuell ein Freibadevergnügen unter hygienisch einwandfreien Bedingungen möglich ist, steht das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 08342/911-623 zur Verfügung.