Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 26.07.2013

Gymnasium Buchloe fertig gestellt

"Es gibt wenig Schöneres, als eine Schule auf den Weg zu senden", sagt Landrat Johann Fleschhut.

Freuen sich auf den Start des Gymnasiums Buchloe (von links): Architekt Professor Arno Lederer,Landrat Johann Fleschhut, Wolfgang Müller von der Firma Reisch und Schulleiter Alexius Batzer.

Die Freude über die Übergabe des Gymnasiums Buchloe an den Landkreis Ostallgäu ist ihm bei diesen Worten ganz deutlich anzusehen. Am Donnerstag – eine Woche vor dem offiziellen Termin am 1. August – hat der Investor, die Firma Georg Reisch GmbH & Co KG aus Bad Saulgau, die Schule an den Landkreis übergeben.

 

5500 Quadratmeter für 700 Schüler

 

Das rund 5500 Quadratmeter große Gebäude wurde innerhalb 15 Monaten errichtet und wird rund 700 Schülern und 60 Lehrern jede Menge Platz bieten. Bis auf Kleinigkeiten ist das im "Private-Public-Partnership-Modell" entstandene Gymnasium nun fertiggestellt. "Ich bin sicher, dass sich die Schüler und Lehrer hier sehr wohlfühlen", sagt Fleschhut, als er mit Architekt Professor Arno Lederer, Wolfgang Müller von der Firma Reisch und Schulleiter Alexius Batzer durch die neuen Räume geht. Rund 25 Millionen Euro haben der Neubau und der Grund insgesamt gekostet. Fleschhut: "Wir sind damit absolut im Kostenrahmen geblieben." 9,2 Millionen Euro übernimmt dabei der Freistaat Bayern, 11,8 Millionen Euro der Landkreis, rund 3,4 Millionen entfallen auf die VG-Gemeinden.

 

"Es hängt so viel Herzblut darin"

 

Architekt Arno Lederer lobt bei der Übergabe nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Landkreis, sondern auch das Gebäude: "Eine gute Schule ist es, wenn sich die Kinder am Morgen auf das Schulhaus freuen. Das ist hier sicher der Fall." Schulleiter Alexius Batzer, der den  Baufortschritt nahezu täglich begleitete, meint gar: "Es fesselt einen, wenn man hier ist." Und auch bei Wolfgang Müller ist die Begeisterung über das neue Gymnasium Buchloe groß. Ein wenig schmunzelnd sagt er: "Es fällt mir schwer, dem Landrat dieses Gebäude zu  übergeben." Um nachzuschieben: "Es hängt so viel Herzblut darin."

 

Am 12. September werden die ersten Schüler das neue Gymnasium bevölkern, bevor es am 27. September offiziell eingeweiht wird. Die Vorfreude bei allen ist schon riesig.

Mitteilung vom 26.07.2013

Sammelstelle für Gartenabfälle in Blöcktach ab sofort länger geöffnet

Die Friesenrieder haben ab sofort jede Woche eine halbe Stunde länger die Gelegenheit, ihre Gartenabfälle an der Sammelstelle in Blöcktach anzuliefern.

Am Mittwoch öffnet die Sammelstelle jetzt eine halbe Stunde früher und eine Anlieferung ist ab sofort von 16.30 bis 18.30 Uhr möglich. Die Öffnungszeit am Samstag ist weiterhin von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

Acht Sammelstellen im Landkreis

 

Die Sammelstelle in Blöcktach gehört zu den acht über das Landkreisgebiet verteilten zentralen Sammelstellen für Gartenabfälle, an denen auch größere Mengen angeliefert werden können. Getrennt angelieferter Baum- und Strauchschnitt kann dort auch in größeren Mengen gebührenfrei abgegeben werden.

 

Mit der Abgabe von holzigen Gartenabfällen (Baum und Strauchschnitt) getrennt von den übrigen pflanzlichen Abfällen wie Grasschnitt, Laub usw., wird eine hochwertige und kostengünstige Verwertung unterstützt.

Mitteilung vom 22.07.2013

Wasenmoos: Weiterer wichtiger Fortschritt

Eine einvernehmliche und freiwillige Einigung des Landratsamtes Ostallgäu mit sämtlichen Eigentümern im Wasenmoos rückt immer näher.

Landrat Johann Fleschhut hat die Nachricht erhalten, dass sämtliche Kläger ihre Klagen aus 1. Instanz beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zurückgenommen haben. "Damit ist der Rechtsweg für alle Eigentümer beendet und wir können nun die neuen Verträge abschließen", freut sich Fleschhut.

 

Dieser Schritt der gegen die Abrissbescheide klagenden Nutzer der Freizeitimmobilien ist Teil des Kompromisses, den der Landrat mit den Hausbesitzern im Wasenmoos gefunden hat. Der Kompromiss sieht vor, dass nach freiwilliger Beendigung des Klageweges alle Schwarzbauten bis zum Jahr 2026 beseitigt werden. "Obwohl eigentlich eine vertragliche Regelung zum jetzigen späten Zeitpunkt schwer begründbar ist, steht die Freiwilligkeit für mich höher als ein gewonnener Rechtsstreit," sieht sich der Landrat durch die verlässliche Mitwirkung der Wasenmoosler insbesondere in Person ihres Sprechers Hannes Schäfer bestätigt.

 

20 Eigentümer hatten geklagt

 

20 Eigentümer von Wochenendhäusern lehnten bisher die angebotenen Verträge ab und hatten gegen die vom Landratsamt erlassenen Beseitigungsanordnungen geklagt. Sie sind jedoch in erster Instanz gescheitert und beabsichtigten, in die Berufung zu gehen. Im Juni dieses Jahres hatten sich Landrat Johann Fleschhut und die 20 Kläger darauf geeinigt, doch noch für diese Fälle Verträge mit einer Restlaufzeit bis zum 1. Januar 2026 zu vereinbaren, wie sie auch in 52 anderen Fällen im Wasenmoos abgeschlossen wurden.

 

"Da der Klageweg nun vorzeitig beendet werden konnte, werden die 20 neuen öffentlich-rechtlichen Verträge bis Ende Juli verschickt," beschreibt die Leiterin des Bauamtes Gudrun Hummel den weiteren Zeitplan.

Mitteilung vom 22.07.2013

Windkraftanlagen im Ostallgäu - Planungen laufen

Im Landkreis Ostallgäu wird Windkraft weitgehend unabhängig vom Regionalplan vorangebracht.

Nachdem es dort immer wieder zu Verzögerungen bei der Festlegung der Standorte kommt, sind im Ostallgäu einige Kommunen in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt auf eine eigene Bauleitplanung ausgewichen. Landrat Johann Fleschhut: "Wir müssen jetzt handeln und festlegen, wo Anlagen sinnvoll und maßvoll sind, sonst sind einige Standorte nicht mehr wie geplant als Bürgeranlage oder kommunale Anlagen zu halten." Ziel sei weiterhin, die Energiewende zu unterstützen, die Anlagen aber im Einvernehmen mit Bürgern und Kommunen zu realisieren.

 

Bereits genehmigte Änderungen der Flächennutzungspläne mit Ausweisung von Sondergebieten für Windkraft gibt es in Bidingen, Lamerdingen, Baisweil, Friesenried und Ronsberg. In Ruderatshofen und Marktoberdorf laufen diese Änderungsverfahren aktuell. Gespräche des Landratsamtes mit der Stadt Marktoberdorf haben nun auch dort zu einer Nachbarschaftsinformation und Eingrenzung der möglichen Standorte geführt. Es handelt sich bei den geplanten Anlagen überwiegend um Anlagen mit Bürgerbeteiligung oder in kommunaler Hand. "Wind und Wille müssen immer zusammen kommen," beschreibt der Landrat das gemeinsame Ziel mit den Kommunen. Durch vorausschauendes Handeln der Kommunen konnte ein größeres Engagement von Fremdanbietern verhindert werden. Die Pläne in Kraftisried, Günzach, Unterthingau, zusammen mit dem benachbarten Wildpoldsried für 9 weitere geplante Standorte wurden dagegen durch eine ablehnende Stellungnahme des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung mitten im Planverfahren durchkreuzt. "Da ist aber noch nicht das letzte Wort gesprochen," meint Fleschhut, der auf vorbildliche gemeindeübergreifende Initiativen im Günztal, in Kraftisried und Unterthingau mit den Oberallgäuer Nachbarn verweist.

 

10-fache Anlagenhöhe Abstand wären im Ostallgäu das Aus

 

Ebenfalls als Rückschlag müsse der Vorschlag von Ministerpräsident Seehofer gewertet werden, die Abstände auf die zehnfache Anlagenhöhe, also regelmäßig auf 2 km festzulegen. Vor kurzem habe die bayerische Staatsregierung noch 1.500 Windräder in Bayern gefordert, jetzt komme die Kehrtwendung. "Geht diese Initiative im Bundesrat durch, gibt es im Ostallgau keine neuen Windkraftanlagen mehr," kommentiert Landrat Fleschhut den vor kurzem von den Staatsregierungen Bayern und Sachsen eingereichten Antrag. Dies habe eine Überprüfung des Landratsamtes ergeben. Man solle die Verantwortung den Kommunen und den Bürgern belassen, da diese demokratisch zu einer verträglichen Lösung kommen können, wie gerade das Beispiel Ostallgäu zeige, fordert der Landrat mehr kommunale Eigenverantwortung.

Mitteilung vom 19.07.2013

Umweltminister Marcel Huber sichert Ostallgäu Unterstützung zu

Huber will sich auf EU- und Bundesebene gegen eine Kürzung der Mittel für den Naturschutz und die Landschaftspflege einsetzen.

Fleschhut hatte Huber dazu aufgefordert, da eine Kürzung in seinen Augen "katastrophale Folgen für den Vertragsnaturschutz, den Erschwernisausgleich und für die Landschaftspflege" hätte.

 

Landrat Fleschhut hatte gegenüber Huber in einem Brief seine Sorge zum Ausdruck gebracht, dass die Mittel für den ländlichen Raum (ELER = Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) von der EU gekürzt werden könnten. Dies würde "irreversible Schäden" für Maßnahmen der Naturschutzes und der Landschaftspflege zur Folge haben, befürchtet Fleschhut.

 

Der Landkreis Ostallgäu verfolgt in seiner Naturschutzarbeit konsequent den "bayerischen Weg", der auf enge Kooperation mit Landwirten und Waldbesitzern setzt. Basis dieser Arbeit sind das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) mit dem Erschwernisausgleich sowie das Landschafts-pflegeprogramm. Fleschhut: "Über diese Förderinstrumente kann eine naturschutzfachlich angemessene Bewirtschaftung der ökologisch wertvollen Flächen im Ostallgäu sichergestellt werden." Außerdem ist die Landschaftspflege für viele Ostallgäuer Landwirte ein wichtiges Zusatzstandbein.

 

Neben den gesetzlichen Verpflichtungen zur Erhaltung einer Reihe von Lebensräumen engagiert sich das Ostallgäu auch intensiv in der "Allgäuer Moorallianz" und im Leader-Projekt "Streueverwertung im Allgäu". Das Naturschutzgroßprojekt "Allgäuer Moorallianz" widmet sich der Wiederherstellung von Extensivgrünland. Ohne die Instrumente des Vertragsnaturschutzes könne die Routinepflege nach Wiederherstellung solcher Flächen nicht gewährleistet werden, so Fleschhut. Auch das Leader-Projekt "Streueverwertung im Allgäu" wäre durch eine Mittelkürzung in seinem Erfolg "massiv gefährdet", so der Landrat in seinem Schreiben an Huber.

 

Der Umweltminister sicherte dem Landkreis nun zu, sich "nachdrücklich" dafür einzusetzen, dass Bayern so viele ELER-Mittel wie möglich erhält. Huber: "Die vielen Landwirte tragen durch ihren Einsatz im Vertragsnaturschutz und in der Landschaftspflege entscheidend zu den großen Erfolgen der Naturschutzarbeit im Ostallgäu bei. Vorbildliche Initiativen des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu haben bayernweite Pilotfunktion." Durch seinen Einsatz gegen Kürzungen wolle er auch "die Fortführung der wichtigen Projekte im Ostallgäu sicherstellen", so Huber.

Mitteilung vom 18.07.2013

Krippenausbau: Ausbauziele erreicht – Ostallgäu voll im Soll

Ab dem Betreuungsjahr 2013/14 stehen 700 Plätze in Kindertagesstätten zur Verfügung. Das entspricht einer Quote von 32 Prozent.

"Landkreis und Kommunen haben es geschafft und die gesteckten Ziele erreicht: Familien mit Betreuungsbedarf haben bei uns einen Platz", sagt Landrat Johann Fleschhut. Damit habe man im Ostallgäu in einer gemeinsamen Anstrengung wieder einen Standortvorteil für Familien und Unternehmen geschaffen.

 

Eltern von Kleinkindern im Alter von 1 bis 3 Jahren haben ab August gegenüber ihrer Wohnortgemeinde einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Ebenso bei Kindern unter einem Jahr, wenn sie den Platz zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit benötigen. Krippen sind aus der Kinderbetreuung nicht mehr wegzudenken. Eltern benötigen gute Betreuungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine ausführliche Elternbefragung durch das Landratsamt bestätigte einen Bedarf in Höhe von rund 700 Plätzen. Zudem ist der Ausbau noch nicht abgeschlossen, ab dem Betreuungsjahr 2014/2015 werden nochmals mehr als 100 neue Plätze im Landkreis zur Verfügung stehen.

 

Nach dem bisherigen Stand der Anmeldungen in den Kinderkrippen des Landkreises stehen derzeit noch knapp 80 Plätze für Eltern zur Verfügung, die eine Aufnahme ihres Kindes im laufenden Betreuungsjahr wünschen. Erfahrungswerte zeigen, dass diese auch gebraucht werden. Im Landkreis gibt es mittlerweile einige Gemeinden, Märkte und Städte, die bereits heute mit ihrem Platzangebot auf sehr hohem Niveau liegen. Als Vorreiter im Landkreis stehen Osterzell, Irsee und Kaltental für einen konsequenten Ausbau an Plätzen, in diesen Gemeinden werden Versorgungsquoten für Ein- und Zweijährige von über 50 Prozent erreicht. Spitzenreiter sind Osterzell und Mauerstetten, in denen künftig alle Kinder der Altersklasse einen Platz in Anspruch nehmen könnten. In den sechs Gemeinden, die aufgrund zu geringer Nachfrage und zu geringer Kinderanzahlen keine eigene Krippe eröffnen, stehen durch Kooperationen für Eltern aus diesen Kommunen dennoch passende Betreuungslösungen im Nahbereich zur Verfügung.

Mitteilung vom 15.07.2013

Litauer machen sich im Ostallgäu über Leader und LAG schlau

Sie konnten sich von der sehr erfolgreichen Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe Ostallgäu im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader überzeugen.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die litauische Gruppe befindet sich derzeit auf Deutschland-Reise, um sich über das Förderprogramm Leader und verschiedene lokale Aktionsgruppen (LAG) zu informieren. Im Ostallgäu erhielt die Gruppe, die aus LAG-Vertretern aus allen Landesteilen Litauens besteht, Einblicke in die Arbeit der 2005 mit Leadermitteln geförderten Sennerei Lehern. Im Landratsamt wurde die Gruppe von Regionalmanager Heiko Gansloser über die Leader-Programme informiert. "Die LAG Ostallgäu ist bayernweit mit den Förderungen immer in der Spitzengruppe der letzten Jahre zu finden. Deshalb überrascht es nicht, dass die litauische Gruppe vor allem von der Vielfalt unserer Projekte beeindruckt war." so Gansloser.

 

Was ist Leader?

 

Zum Hintergrund: Leader ist eine Abkürzung französischer Begriffe "Liaison entre actions de dévelo-ppement de l´économie rurale"; zu Deutsch: "Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft" und ist eine Anschubförderung der Europäischen Union und des Freistaates Bayern für nachhaltige Regionalentwicklung der ländlichen Räume.

 

Kernelement von Leader ist der bürgerorientierte Ansatz, der vor allem durch die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) dargestellt wird. Dies sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region.

 

Leader erlebt im Zeitraum 2007 bis 2013 seit der Umsetzung von Initiativen aus Leader I, Leader II und Leader+ seine 4. Generation. Seit der Förderperiode 2007 bis 2013 bildet Leader einen Teil des "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums" (ELER).

Mitteilung vom 15.07.2013

Zwei Ostallgäuer Orte nehmen am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ teil

Seeg und Aufkirch nehmen am Kreisentscheid des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" teil.

Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Aufkirch

Seeg

Die Bewertungskommission ist in diesem Jahr zum ersten Mal allgäuübergreifend.

Seeg war beim Wettbewerb bereits in den Jahren 1938 und 1976 dabei. Aufkirch hat bis dato noch nicht teilgenommen. Die Bewertungskommission setzt sich in diesem Jahr erstmals aus Experten aus allen Allgäuer Landkreisen zusammen: In ihr sind beispielsweise Fachleute aus den Kreisverbänden für Gartenbau und Landespflege, aus der Landwirtschaft und den Gemeinden, aus dem Bauwesen und der Kreisheimatpflege vertreten.

 

Viele verschiedene Kriterien

Diese Allgäuer Kommission wird im September auch die beiden Ostallgäuer Orte Seeg und Aufkirch besuchen und sie bewerten. Zunächst wird dabei eine Bestandsaufnahme gemacht. Kriterien wie Bevölkerungsstruktur, Arbeitsplätze und Infrastruktur sind dabei genauso wichtig wie die Gestaltung der Gebäude und Gärten. Auch werden das Vereinsleben, die Kirchengemeinde und Aktivitäten für Jugendliche und Senioren erfasst. Mitentscheidend sind auch die Einbettung des Dorfes in der Landschaft und der Umgang mit vorhandenen Lebensräumen für seltene Tier- und Pflanzenarten.

 

Die weiteren Allgäuer Vertreter im Wettbewerb sind die Dörfer Wildpoldsried und Wertach (Oberallgäu) sowie Niederdorf, Traunried und Kirchheim aus dem Unterallgäu.

 

Der bayerische Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" (2013 bis 2016) ist ein Wettbewerb für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Mit ihm sollen besondere Ideen zur Entwicklung der Dörfer herausgestellt und bestärkt werden. Jedes Dorf hat ganz unter-schiedliche Voraussetzungen, deshalb ist es wichtig, als Gemeinde die eigenen Stärken in allen Bereichen zu kennen.

 

Aufkirch ist ein Ortsteil des Marktes Kaltental mit circa 450 Einwohnern. Weitere Informationen über die Gemeinde gibt es im Internet unter www.markt-kaltental.de. Die Gemeinde Seeg im südlichen Ostallgäu mit rund 2800 Einwohnern nimmt dieses Jahr ebenso am Kreisentscheid des Landkreises teil. Mehr Infos unter www.seeg.de.
 
Kontakt und weitere Informationen zum Dorfwettbewerb:

Landratsamt Ostallgäu
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 11.07.2013

Vereinspauschale 2013: 217.000 Euro für 130 Sportvereine im Ostallgäu

Die Summe liegt in diesem Jahr um 17.500 Euro höher als im Jahr 2012.

Die Vereinspauschale dient den Ostallgäuer Sport- und Sportschützenvereinen zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben. Ob für den Einsatz ihrer Übungsleiter oder die Beschaffung von Geräten – die Vereine bestimmen selbst über die Verwendung des Geldes.

 

Höhere Förderung als 2012

 

Die Ostallgäuer Sportvereine erhalten heuer vom Landratsamt eine um 17.500 Euro höhere Förderung als im vergangenen Jahr. Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Jahr 2013 zur Verfügung gestellte Förderung pro Mitgliedereinheit des jeweiligen Vereins beträgt 0,27 Euro (eine diesjährige Erhöhung von 0,005 Euro).

 

Anerkannte Übungsleiterlizenzen zählen 650-fach

Berechnungsgrundlage der Vereinspauschale sind Mitgliederzahlen und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach. Anerkannte Übungsleiterlizenzen zählen 650-fach. Bestimmte Zusatzlizenzen und Lizenzen, die bei zwei Vereinen zum Einsatz kommen, werden 325-fach bewertet. Jeder Verein kommt so auf seine Mitgliedereinheiten, die mit der vom Kultusministerium festgesetzten Fördereinheit multipliziert den jeweiligen Förderbetrag ergeben. Mindestens 500 Mitgliedereinheiten muss ein Verein erreichen, um in den Genuss der Förderung zu kommen. 

Mitteilung vom 10.07.2013

Erste Kennzeichen MOD und FÜS ausgegeben

Gleich am ersten Tag haben sich Dutzende Ostallgäuer ihre neuen alten Kennzeichen in den Zulassungsstellen in Marktoberdorf und Füssen abgeholt.

Landrat Johann Fleschhut und Sven Dürr, Inhaber von "Hosp Weine", montieren gemeinsam ein neues altes MOD-Kennzeichen.

Seit dem heutigen Mittwoch gibt es sie wieder: Die MOD- und FÜS-Kennzeichen. "Unsere Identität als Landkreis hängt nicht an einem Kennzeichen und daher gibt es nun auf Wunsch der Bürger die Auswahl", sagt Landrat Johann Fleschhut. Bislang wurden 43 MOD- und 75 FÜS-Kennzeichen ausgegeben (Stand: 10. Juli, 16.30 Uhr).

 

Altkennzeichen aus Heimatverbundenheit

"Wir sind eine Marktoberdorfer Firma, da ist es doch klar, dass wir MOD-Kennzeichen an unseren Fahrzeugen haben", meinte Sven Dürr, während er sein neues Nummernschild montierte. Der Inhaber der Firma "Hosp Weine" hatte sich zuvor wie viele andere Ostallgäuer Bürger für seine Fahrzeuge mehrere Altkennzeichen reserviert. Das erste montierte er nun am Mittwochmorgen zu-sammen mit Landrat Johann Fleschhut an einen neuen Hosp-Lastwagen. Aus Heimatverbundenheit habe er sich die Kennzeichen gesichert, sagt Dürr.

 

Erstes Altkennzeichen für Ehrenbürger Köpf

Da geht es ihm wie vielen der rund zwei Dutzend Bürger, die am Mittwoch in aller Früh in die Zulassungsstellen nach Marktoberdorf und Füssen gekommen waren, um ihr neues altes Kennzeichen abzuholen. Auch Robert Schuller findet das MOD-Kennzeichen "historischer". Der junge Ostallgäuer  hat sich das MOD-Kennzeichen für sein frisch restauriertes, 30 Jahre altes Motorrad gesichert: "Ich finde einfach, das klassische Kennzeichen passt besser zu einem alten Fahrzeug."

In Füssen ging das erste Kennzeichen an Ehrenbürger Alfred Köpf. Seine Motivation für die Wahl hin zu FÜS ist, dass er damit als Füssener Bürger besser bei seinen Reisen erkannt wird. Und auch der Abschleppdienst Schlichtling wird alle seine fünf LKW am Standort Füssen künftig auf FÜS-AK umstellen.

Terminreservierung spart Wartezeit

Im Vorfeld waren exakt 3674 Wunschkennzeichen reserviert worden: 1321 in Marktoberdorf und 2353 in Füssen. Der beste Weg zum Wunschkennzeichen ist es, einen Termin zu vereinbaren und ohne Wartezeit in aller Ruhe ein paar Tage später die erweiterten Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 17.30 Uhr und am Freitag von 7.30 bis 13 Uhr in Marktoberdorf in Anspruch zu nehmen. FÜS-Kennzeichen sind natürlich auch hier erhältlich.

 

Weitergehende Information gibt es beim Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342/911-444.

Mitteilung vom 09.07.2013

Planmäßig: Wiedereinführung der Altkennzeichen am 10. Juli 2013

Wie das Landratsamt Ostallgäu aus dem Bayerischen Verkehrsministerium erfahren hat, werden die Altkennzeichen im Freistaat Bayern wieder eingeführt.

Den Genehmigungsbescheid erhalten die Landratsämter laut Ministerium im Laufe des 9. Juli.

 

Kennzeichen-Abholung am 10. Juli möglich

Damit hält das Landratsamt Ostallgäu an seiner bisherigen Planung fest und ermöglicht ab 10. Juli die Ausgabe der Altkennzeichen FÜS und MOD.
Die Bürger können ihr Wunschkennzeichen in den Zulassungsstellen Marktoberdorf und Füssen abholen. In Marktoberdorf öffnet der Bürgerservice samt Zulassungsstelle (Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf) am Mittwoch um 7.30 Uhr, in Füssen (Augsburger Straße 15, 87629 Füssen) startet der Betrieb um 8 Uhr.

 

"Vorfreude ist groß"

 

"Auch wenn die Vorfreude groß ist, muss nicht jeder gleich am 10. Juli sein Kennzeichen zu holen. Am ersten Tag rechnen wir mit längeren Wartezeiten, die man aber durch eine Terminvereinbarung leicht vermeiden kann", erklärt Haltmayr. Der bessere Weg sei es nämlich, einen Termin zu vereinbaren und ohne Wartezeit in aller Ruhe ein paar Tage später die erweiterten Öffnungszeiten von Mo-Do von 7.30 bis 17.30 Uhr und am Freitag von 7.30 bis 13 Uhr in Marktoberdorf in Anspruch zu nehmen. FÜS-Kennzeichen sind natürlich auch hier erhältlich.

Weitergehende Information gibt es beim Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342/911-444.

Mitteilung vom 08.07.2013

Soforthilfe auch für Opfer von unwetterbedingten Wasserschäden

Alle Ostallgäuer, die durch das Unwetter am 20. Juni Wasserschäden an Haus und Hof erlitten haben, können ab jetzt beim Landkreis finanzielle Hilfe beantragen.

Die Regierung von Schwaben gab nun bekannt, dass die nach dem Hochwasser eingeleiteten Hilfsmaßnahmen auch für das Unwetter vom 20. Juni gelten. "Diese Zusage ist eine sehr gute Nachricht für die vom Unwetter so stark betroffenen Ostallgäuer. Unser Einsatz hat sich gelohnt", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Hilfsgelder beantragen

Landrat Fleschhut hatte die Regierung von Schwaben vor kurzem in einem Schreiben dazu aufgefordert, die Hilfsmaßnahmen (Sofortgeld, Soforthilfen "Haushalt/Hausrat" und "Ölschäden an Gebäuden" sowie Notstandsbeihilfen)  auch auf das Unwetter vom 20. Juni 2013 auszuweiten. Diesem Ansinnen gab das Bayerische Finanzministerium nun statt. Wer an seinem Haus oder Hausrat durch das Unwetter einen Wasserschaden erlitten hat, kann beim Landkreis Ostallgäu ab sofort Hilfsgelder beantragen.

 

Mindestens 200.000 Euro Schaden

Das Unwetter vom 20. Juni hatte im Ostallgäu eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mehr als 40 Keller waren vollgelaufen, Dutzende Straßen und Unterführungen wurden überschwemmt. 36 Feuerwehren, das Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk waren an diesem Abend an rund 80 Orten im Landkreis im Einsatz, um Menschen zu helfen und Schäden zu beseitigen. Mindestens 200.000 Euro Schaden waren durch Starkregen und Hagelsturm entstanden.

Eine Zusammenstellung möglicher Hilfen findet sich hier.

 

Bei Rückfragen gilt folgender Kontakt:


Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Tel. 08342 911-298, Fax 08342 911-561
E-Mail: christian.rieger(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 04.07.2013

Zeitweise Sperrung: Arbeiten an der OAL 3 zwischen Aitrang und Umwangs

Am Montag, den 8. Juli 2013, werden an der Kreisstraße OAL 3 zwischen Aitrang und Umwangs Arbeiten an der Fahrbahndecke erledigt.

Hierzu ist eine eintägige Vollsperrung der OAL 3 erforderlich. Je nach Witterung kann sich die Maßnahme jedoch verschieben.

 

Umleitung über Wenglingen

 

Eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt. Die Umleitung erfolgt über Wenglingen, Apfeltrang, Ruderatshofen nach Aitrang und umgekehrt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 04.07.2013

SPD Ostallgäu feiert 150. Geburtstag - Landrat Fleschhut gratuliert

Die SPD Ostallgäu hat am Mittwochabend ihren 150. Geburtstag im Marktoberdorfer Modeon gefeiert.

Von links: Paul Iacob (Bürgermeister Füssen), Franz Müntefering (MdB), Landrat Johann Fleschhut und Dr. Paul Wengert (MdL). Foto: Ulrike Propach

Festredner war der langjährige SPD-Spitzenpolitiker Franz Müntefering. Landrat Johann Fleschhut gratulierte der SPD Ostallgäu zu ihrem Festtag. Auf dem Erinnerungsfoto (von links): Paul Iacob (Bürgermeister Füssen), Franz Müntefering (MdB), Landrat Johann Fleschhut und Dr. Paul Wengert (MdL).

Mitteilung vom 03.07.2013

24-Stunden-Wandern: Johann Fleschhut trifft Schauspielerin Michaela May

Beim 24-Stunden-Wandern in Füssen hat Landrat Johann Fleschhut Bekanntschaft mit der bekannten Fernseh- und Theaterschauspielerin Michaela May gemacht.

Landrat Johann Fleschhut mit Schauspielerin Michaela May beim 24-Stunden-Wandern in Füssen.

Die beiden wanderten ein Stück miteinander und plauderten locker. Dabei lud Fleschhut die beispielsweise aus der TV-Serie "Münchner Geschichten" bekannte May zu den Neuschwanstein-Konzerten ein. May freute sich über die Einladung und sagte, dass sie wahrscheinlich kommen werde.

 

24-Stunden-Wandern: 450 Wanderer dabei

 

Zuvor hatten die beiden gemeinsam mit Füssens Bürgermeister Paul Iacob den Startschuss für das Wander-Event gegeben. Rund 450 Wanderer hatten sich am 24-Stunden-Wandern beteiligt. Die volle Tour führte aus der Füssener Innenstadt über Neuschwanstein zum Tegelberg und von dort durch die Pöllatschlucht wieder zurück in Richtung Füssen.

Mitteilung vom 02.07.2013

B16 östlich von Lauchdorf zeitweise voll gesperrt

Am Mittwoch, 3. Juli, beginnen die Instandsetzungsarbeiten auf der B16 östlich von Lauchdorf. Zeitweise ist die Strecke voll gesperrt.

Die Baumaßnahme erstreckt sich zwischen Lauchdorf und Hammerschmiede südlich von Pforzen auf einer Länge von rund sieben Kilometern.

 

Sperrung zwischen Lauchdorf und Ingenried

In der ersten Bauphase wird die Bundesstraße zwischen Lauchdorf und Ingenried vom Mittwoch, 3. Juli, bis Sonntag, 7. Juli, gesperrt sein. Der Verkehr wird ab Lauchdorf über die OAL 3 über Baisweil nach Ingenried umgeleitet.

 

"Ingenrieder Steige" wird saniert

Im Anschluss daran muss die "Ingenrieder Steige" südöstlich von Ingenried saniert werden. Anschließend wird die Asphaltschicht auf gesamter Länge zwischen Lauchdorf und der B16/St2015 erneuert. Wegen dieser Arbeiten wird die Sperrung ab Montag, 8. Juli, von ingenried bis zur B16/St2015 erweitert. Der Verkehr wird ab Lauchdorf über die OAL 3 über Baisweil, Eggenthal zum Kreisverkehr bei Leinau auf die B16 umgeleitet. Die Umleitung ist jedoch nur für den Verkehr mit einer Achslast bis acht Tonnen zugelassen. Fahrzeuge mit einer Achslast höher als acht Tonnen werden über die Umleitungsstrecke Mindelheim, Kreisverkehr B16/MN4 Richtung Dirlewang, St2013, Markt Rettenbach, St2012, Ronsberg, Obergünzburg, St2055, Friesenried, Kaufbeuren umgeleitet.

 

Freigabe voraussichtlich am 10. Juli

 

Am Mittwoch, 10. Juli, soll die B16 zwischen Lauchdorf und dem Einmündungsbereich B16/St2015 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das Staatliche Bauamt bittet die Verkehrsteilnehmer für die auftretenden Behinderungen um Verständnis.

Mitteilung vom 01.07.2013

Kreisheimatpfleger Rudolf Zwick: Mit 80 in den Ruhestand

Mit 67 Jahren in Rente zu gehen, das kam für den langjährigen Ostallgäuer Kreisbaumeister Rudolf Zwick nie in Frage.

Rudolf Zwick (links) mit Landrat Johann Fleschhut.

Selbst mit 80 Jahren war er noch als ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger aktiv. Nun geht Zwick in den Ruhestand. Landrat Johann Fleschhut würdigte Zwicks Engagement bei einer Feierstunde im Landratsamt: "Rudolf Zwick genoss wegen seiner großen Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit immer ein sehr hohes Ansehen im Landkreis."

 

Zwick: Passionierter Blasmusiker

Rudolf Zwick hätte seinen Ruhestand nach langen Jahren im Beruf eigentlich im März 1995 angetreten, doch Zwick entschied sich anders. Dem gelernten Zimmermann und passionierten Blasmusiker war Ruhe nicht genug und so begann er im Jahr 2000 als ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger für den Landkreis zu arbeiten. Im Ostallgäu kannte sich Zwick, der in Schwabbruck lebt, bestens aus: Bis zum Jahr 1972 war er bereits im Landratsamt Füssen als Baumeister tätig und wurde zum 1. Januar 1973 zum Kreisbaumeister. Diese Stelle füllte er bis 1995 mit hohem Engagement aus.

 

Rudolf Zwick: Preisgekrönt und schwindelfrei

Rudolf Zwick war ein Kreisheimatpfleger, der dank seiner beruflichen Vorbildung immer eher die praktische Lösung wählte – und damit Erfolg hatte. Zwick bewies während seiner Zeit als Kreisheimatpflege nicht nur Geschick und Kompetenz, sondern auch die für einen Mann in seiner Position unerlässlichen Fähigkeiten Fitness und Schwindelfreiheit: Bei Ortsterminen musste Zwick nicht selten in Kirchendachstühle oder auf hohe Gerüste steigen, um sich ein Bild zu machen.

 

"Sehr viel Freude"

 

Rudolf Zwick wurde nun im Rahmen des Treffens ehemaliger Bürgermeister und Kreisräte im Landratsamt von Landrat Johann Fleschhut verabschiedet. Zwick sagte seine "letzten Worte" mit einem Lächeln im Gesicht: "Es hat mir immer sehr viel Freude gemacht."

Mitteilung vom 27.06.2013

Hagelsturm im Ostallgäu: Landkreis treibt Hilfe für Unwetter-Geschädigte voran

Der Landkreis Ostallgäu forderte von der Regierung von Schwaben in einem Schreiben finanzielle Unterstützung für die Geschädigten des Unwetters am 20. Juni.

Mindestens 200.000 Euro Schaden waren durch den heftigen Hagel und Starkregen am vergangenen Donnerstag im mittleren und nördlichen Landkreis entstanden. "Dieses Unwetter hat große Schäden angerichtet und wir wollen den Betroffenen Menschen, wenn möglich unbedingt schnell helfen", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Hagelsturm im Ostallgäu: 13 Jungrinder tot

 

Der starke Hagelsturm über dem Landkreis hatte binnen kürzester Zeit Dutzende Häuser, Keller, Garagen, Straßen und Wege überschwemmt. In Lamerdingen stürzte offenbar wegen eines Blitzeinschlages ein Jungviehstall ein, 13 Tiere konnten nur noch tot geborgen werden. Auch eine Gärtnerei in Unterthingau wurde beispielsweise schwer in Mitleidenschaft gezogen: Dort zerschlug der Hagel neun Gewächshäuser. 36 Feuerwehren, das Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk waren an diesem Abend an rund 80 Orten im Einsatz, um Menschen zu helfen und Schäden zu beseitigen.

 

Landrat Fleschhut: "Schäden mit jenen des Hochwassers vergleichbar"

 

"Die durch das schwere Unwetter entstandenen Schäden sind vergleichbar mit jenen des Hochwassers Ende Mai", sagt Fleschhut. Deshalb will Landkreis Ostallgäu mit dem Schreiben an die Regierung von Schwaben nun erreichen, dass auch die durch das Unwetter entstandenen Schäden mit in die von der Regierung gestarteten Hilfsmaßnahmen "Sofortgeld", "Soforthilfen Haushalt/Hausrat", "Ölschäden an Gebäuden" sowie "Härtefonds" einbezogen werden. Fleschhut: "Wir hoffen, dass die Regierung unserem Anliegen entspricht und den betroffenen Ostallgäuern hilft."

Mitteilung vom 26.06.2013

Solarbundesliga: Ostallgäu holt vierten Platz

Das Ostallgäu hat sich in der deutschlandweiten Solarbundesliga den hervorragenden vierten Platz gesichert.

Dafür wurde der Landkreis am vergangenen Wochenende im niederbayerischen Schalkham ausgezeichnet. Landrat Johann Fleschhut äußerte sich hernach stolz: "Dieser Preis zeigt, dass wir Ostallgäuer bei der Energiewende eine Vorreiterrolle innehaben."

 

Solarbundesliga: 2345 Kommunen sind dabei

 

In der Solarbundesliga werden die Kommunen mit der deutschlandweit höchsten Dichte an Solaranlagen gewürdigt. Derzeit sind in der Bundesliga 2.345 Kommunen mit insgesamt über 37 Millionen Einwohnern vertreten. Die Auszeichnungen wurden heuer zum 13. Mal verliehen. Erstmals ist dabei der Landkreis Ostallgäu in die Riege der Führenden aufgerückt.

 

Ostallgäuer Schlussspurt erfolgreich

 

Dabei konnte das Ostallgäu im Schlussspurt neben seinen Allgäuer Nachbarn selbst den ambitionierten Landkreis Ravensburg hinter sich lassen. Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer: "Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien sind wir  – auch dank unserer engagierten Bürger – auf einem hervorragenden und gesunden Weg."

 

Neben dem Landkreis wurden auch zwei weitere Ostallgäuer Gemeinden ausgezeichnet: Pfronten (2. Platz in der Kategorie „Solarwärme“ bei den Kleinstädten) und Rettenbach am Auerberg (jeweils 4. Platz in der Gesamtwertung und der Gesamtkategorie Solarwärme). "Das hat sich wirklich gelohnt", meinte auch Rettenbachs Zweiter Bürgermeister Reiner Friedl, der einen Großteil der Anlagenmeldungen vorgenommen hatte.

 

Solarbundesliga 2013: Auf Leistung kommt es an

 

Im Rahmen des von der Fachzeitschrift "Solarthemen" und der Deutschen Umwelthilfe getragenen Wettbewerbs wird die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen je Einwohner ermittelt. Für je 1 Watt/Einwohner gibt es einen Punkt, die beiden Daten werden addiert. Für ein besonders ausgeglichenes Verhältnis zwischen Strom- und Wärmeerzeugung gibt es Bonuspunkte. Weitere Informationen unter www.solarbundesliga.de

Mitteilung vom 26.06.2013

Tag der offenen Gartentür 2013 im Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu nimmt dieses Jahr erneut am Tag der offenen Gartentür mit Gärten in Baisweil, Pforzen und dessen Ortsteil Ingenried teil.

Es ist der 14. Tag der offenen Gartentür seit 1999. Dieser Tag hat sich schon bei vielen Gartenfreunden als fester Termin etabliert. Dieses Jahr ist es der 30. Juni 2013. Die teilnehmenden Gärten sind an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. So kann jeder Gartenbesitzer diesen schönen Tag genießen und sich Ideen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen.

 

Drei Gärten in Pforzen zu sehen

 

Aus der Gemeinde Pforzen stellen drei Gartenbesitzer ihre Gärten zur Verfügung. Es empfiehlt sich, an der Schule Pforzen zu parken und von dort aus den Wegweisern zu folgen. Zu sehen gibt es den neugestalteten Schulgarten mit Kinderspielplatz und Laube zum Verweilen, einen verträumten Garten mit Teich, Bonsais, Gewächshaus und Rosen und schließlich eine große Gartenanlage mit altem Baumbestand und naturbelassenem Bauerngarten.

 

In Pforzen-Ingenried kann ein vielseitiger, reizvoller Schaugarten auf dem Kräuterhof mit Obstgarten besucht werden. Weitere Informationen auf www.bertlies.de.

 

Naturnahe Streuobstwiese in Baisweil

 

In dem Ort Baisweil öffnet eine am Mühlbach gelegene, naturnahe Streuobstwiese mit alten Sorten ihre Gartentür. Zudem gibt es einen alten Baumbestand mit vielen Möglichkeiten zum Verweilen, einen Wintergarten und eine Saunahütte mit energetischem Brunnen. Der Gartenbauverein Baisweil sorgt für Verpflegung im Pfarrgarten.