Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 25.09.2013

Das neue Energieteam: Starke Impulse für den Klimaschutz

Klimaschutz bedeutet Zukunft – deshalb geht der Landkreis Ostallgäu mit der Gründung eines erweiterten Energieteams voran.

Das neue, erweiterte Energieteam des Landkreises Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu.

Das Energieteam besteht nun neben Mitarbeitern des Landratsamtes, auch aus Vertretern der Energieversorger, der IHK und der Handwerkskammer sowie den Ostallgäuer Kreisräten Benno Bönisch, Waltraud Joa, Tom Nieberle und Bernd Singer. Aufgabe des Energieteams ist die Begleitung der Umsetzung des "Masterplan Energiezukunft 2020" des Landkreises Ostallgäu.

 

"Das erweiterte Energieteam wird in Zukunft wichtige Impulse für den Klimaschutz im Ostallgäu geben", sagte Landrat Johann Fleschhut beim ersten Treffen des nun verstärkten Teams im Landratsamt. Man öffne sich ganz bewusst als Behörde, um neue Ideen für die Energieeffizienz im Landkreis zu sammeln und den Masterplan mit externen Impulsen anzureichern.

 

Energieteam Ostallgäu: Breite Know-how-Basis

 

Durch die vielfältige Zusammensetzung der Gruppe soll eine breite Know-how-Basis geschaffen werden, die in die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Projekte mit einfließt. Ziel ist es auch, den 2012 fertig gestellten Masterplan mit Ideen und konstruktiver Mitarbeit weiterzuentwickeln beziehungsweise die Anpassung an sich stetig ändernde Rahmenbedingungen zu begleiten.

 

Der "Masterplan Energiezukunft 2020": Energetisches Gesamtkonzept

 

Der "Masterplan Energiezukunft 2020" beinhaltet neue Ansätze und Projektideen in den Bereichen "Nachhaltig Bauen und Sanieren", "Erneuerbare Energien", "Energieeffizienz" und "Mobilität". Mit dem Masterplan begegnet der Landkreis den Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels und leistet einen effektiven Beitrag zum schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie. Das im Masterplan vorgelegte energetische Gesamtkonzept setzt eine Marschroute zur Bewältigung dieser umfangreichen Aufgabe.

Mitteilung vom 24.09.2013

Änderung der Bio- und Restmüllabfuhr durch den bevorstehenden Feiertag

Aufgrund des bevorstehenden Feiertages ergeben sich für das gesamte Landkreisgebiet Änderungen bei der Rest- bzw. Biomüllabfuhr.

Regelmäßiger
Abfuhrtermin
Feiertagsbedingte
Änderung
Donnerstag, 03.10.2013
(Tag d. dt. Einheit)
verlegt auf Freitag, 04.10.2013
Freitag, 04.10.2013 verlegt auf Samstag, 05.10.2013

  

Die Feiertagsverschiebungen können auch dem Abfuhrkalender des Landkreises entnommen werden. Dieser ist, falls nicht vorhanden, bei den Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt erhältlich bzw. auf unserer Internetseite unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft abrufbar.

Dort besteht die Möglichkeit, den Abfuhrkalender durch die Auswahl der Heimatgemeinde individuell zu erstellen.

Mitteilung vom 23.09.2013

Bundestagswahl: vorläufiges Endergebnis des Wahlkreises 257 Ostallgäu

Nach Auszählung aller 438 Wahlbezirke (119 Briefwahlbezirke) steht das vorläufige Endergebnis des Wahlkreises 257 (Ostallgäu) vom 22.09.2013 fest.

Von 244.541 Wahlberechtigten gingen 167.668 zur Wahl. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 68,56 Prozent. Detaillierte Informationen zum Ergebnis erhalten Sie hier.

Mitteilung vom 20.09.2013

Noch Plätze frei beim Wiedereinstiegs-Paket für Frauen

Die Kurse beginnen am 8. Oktober 2013 um 9.00 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf.

In Kooperation mit der Bildungsberatung des Landkreises und dem Koordinationsbüro Frau & Beruf bietet die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu an sieben Vormittagen eine "Rundum-Beratung" für Frauen zur Planung des beruflichen Wiedereinstiegs an. Bitte gleich anmelden!

 

Das "Wiedereinstiegs-Paket" wendet sich an alle Frauen im Ostallgäu, die nach der Familienpause wieder ins Berufsleben einsteigen möchten. Genauso ist der Kurs für Frauen gedacht, die sich beruflich umorientieren wollen. Im Verlauf des "Wiedereinstiegs-Pakets" unterstützen drei versierte Beraterinnen bzw. Berater die Frauen auf ihrem Weg. An den ersten 5 Vormittagen findet der ProfilPASS® Kurs unter Leitung von Verena Kiupel (Personal Coach, Xpand) statt. Das Ziel dabei ist die Ermittlung und Dokumentation eigener Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen. Auf den Ergebnissen des Profil-PASSES®  aufbauend planen die Frauen am 6. Vormittag mit Personalcoach Regine Sucker vom Koordinationsbüro Frau & Beruf individuell ihren persönlichen beruflichen Wiedereinstieg. Dabei werden alle wichtigen Bereiche bearbeitet, wie z.B. auch die Fragen nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Vorbereitung auf Bewerbungen und Vorstellungsgespräche. Am 7. Kursvormittag informiert Bildungsberater Michael Kühn die Kursteilnehmerinnen, durch welche Fortbildungen, Umschulungen usw. sie den gewählten beruflichen Weg erreichen können.

 

  • Veranstalter: Gleichstellungsstelle und Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu
  • Kursdauer: sieben Dienstage, 08.10., 15.10., 22.10., 05.11., 12.11., 19.11., 26.11.2013,
    jeweils 9.00 – 11.15 Uhr zuzüglich eigenständiger Bearbeitung zwischen den Terminen
  • Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Marktoberdorf
    Kosten: 98.- € inkl. ProfilPASS®-Material (Die Kosten entstehen nur für den ProfilPASS-Kurs®)
  • Anmeldung und Information bei:
    Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Tel. 08342/911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder
    Landratsamt Ostallgäu, Bildungsberater Michael Kühn, Tel. 08342/911-293; bildungsberatung(at)lra-oal.bayern.de

 

Die Veranstaltung wird gefördert vom BayStELF und Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Ent-wicklung des ländlichen Raumes (ELER), sowie vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 20.09.2013

Ende der wöchentlichen Biomüllabfuhr

Der wöchentliche Leerungsrhythmus der Biotonnen im Landkreis Ostallgäu geht am 27.09.13 zu Ende.

Ab dem 30.09.13 werden die Biotonnen wieder 14-täglich im Wechsel mit den Restmüllgefäßen entleert. Die Wochentage bleiben wie bisher unverändert.

 

Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass die Behälter ab 6.00 Uhr früh an der nächst anfahrbaren Straße zur Abholung bereit stehen sollen. Für gelegentliche Übermengen können 60 Liter Biomüllsäcke erworben werden. Allgemeine Informationen zur Biotonne sind in der Broschüre "Die Biotonne – Verwertung von Bioabfällen" enthalten. Die Biomüllsäcke und die Broschüre sind bei den Gemeindeverwaltungen oder bei der Kommunalen Abfallwirtschaft erhältlich.

 

Der Leerungsrhythmus kann auch dem Abfuhrkalender des Landkreises entnommen werden. Dieser ist, bei den Gemeindeverwaltungen oder bei der Kommunalen Abfallwirtschaft erhältlich bzw. im Internet unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft einsehbar.

Mitteilung vom 20.09.2013

Wahlen 2013: Mit dem Landratsamt immer auf dem aktuellsten Stand

Bei den Wahlen sind die Bürger im Ostallgäu mit dem Service des Landratsamtes immer auf dem aktuellsten Stand.

In Ergänzung zur bundesweiten Presseberichterstattung in Funk und Fernsehen über den Stand der Auszählungen bei der Landtags- und Bezirkswahl sowie den Volksentscheiden am 15. September 2013 und der Bundestagswahl am 22. September 2013 berichtet das Landratsamt über die örtlichen Ergebnisse.

 

Auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu (www.ostallgaeu.de) findet sich bereits ein Verweis auf die Wahlen. Hier werden Informationen zum Stimmkreis 711 Marktoberdorf (Landtags- und Bezirkswahl sowie Volksentscheide) und zum Wahlkreis 257 Ostallgäu (Bundestagswahl) präsentiert.

 

Hilfreiche Hinweise

 

Ebenfalls gibt es auf der Seite viele hilfreiche Hinweise zu den einzelnen Wahlen und den Volksentscheiden sowie zu den Wahlvorschlägen und Kandidaten. Ein Probestimmzettel für die Bundestagswahl ermöglicht es, einmal im Voraus die Stimmabgabe zu üben. Auch die Ergebnisse der vergangenen Wahlen können hier nachgelesen werden.

 

An den Wahlsonntagen können zudem über die eigens eingerichtete Homepage www.wahlen.ostallgaeu.de die ständig aktualisierten Ergebnisse aller an den Wahltagen stattfindenden Wahlen im Stimmkreis beziehungsweise Wahlkreis abgerufen werden. An den Montagen nach den Wahlen werden die Ergebnisse jeweils auch am Informationsbildschirm im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu präsentiert.

 

Weitere Informationen gibt es bei Ralf Kinkel, Stimmkreisleiter und Kreiswahlleiter
Telefon: 08342/911-307

Mitteilung vom 19.09.2013

Elternkurs "Kess erziehen": Zwei Kursangebote in Marktoberdorf

Die Kurse helfen Eltern von Kindern im Alter von drei bis 10 Jahren bzw. bis zu drei Jahren zu mehr Freude und weniger Stress in der Erziehung.

Termine

Kurstermine für Kinder bis drei Jahre: Jeweils am Freitagnachmittag (4.10., 18.10., 25.10. und 8.11.2013) von 15 – 17.15 Uhr im Kindergarten St. Magnus, Ratiborer Str. 1 in Marktoberdorf. Kosten: 50 Euro pro Person, 80 Euro pro Elternpaar. Zuschüsse sind über das Jugendamt und die Ehe- und Familienseelsorge möglich. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

 

Die Kurstermine für Kinder von drei bis zehn Jahren: Jeweils am Samstagnachmittag (19.10., 26.10., 9.11., 16.11. und 30.11.2013) um 15 Uhr im Pfarrheim St. Magnus, Schwabenstr. 62 in Marktoberdorf. Kosten: 50 Euro pro Person, 80 Euro pro Elternpaar. Zuschüsse sind über das Jugendamt und die Ehe- und Familienseelsorge möglich. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

 

Anmeldung

Baldmöglichst bei: Pfarreiengemeinschaft St. Martin/St. Magnus, Tel. 08342/25 35, Fax: 08342/6990, E-Mail: schmid-elmar(at)maxi-dsl.de

Informationen gibt es auch bei der Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Tel. 08342/911-287, Fax: 08342/911-551, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder bei der Ehe- und Familienseelsorge, Kaufbeuren, Tel. 08341/9382-25, E-Mail: efs-kaufbeuren(at)bistum-augsburg.de

Mitteilung vom 18.09.2013

Problemstoffmobil ist ab dem 20. September 2013 wieder unterwegs

Ab Freitag, den 20.09.2013 wird das Problemstoffmobil im Auftrag des Landkreises wieder in allen Städten, Märkten und Gemeinden unterwegs sein.

Die einzelnen Termine und Standorte sind im Abfuhrkalender und auf der Homepage des Landkreises unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft veröffentlicht. Um eine fachgerechte Entsorgung zu ermöglichen, sollten die Problemabfälle nur in Originalverpackungen und in Gebinden kleiner als 10 Liter Volumen abgegeben werden.

 

Chemikalien, Farben, Lacke, Holzschutz- oder Pflanzenschutzmittel, Batterien, quecksilberhaltige Produkte und ähnliche Problemstoffe sollten nicht über einen längeren Zeitraum im Haushalt lagern. Diese Stoffe gehören auf keinen Fall in die Hausmülltonne, sondern zur Problemmüllabfuhr.

 

Folgende Problemstoffe können in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden:
 

  • Abbeiz- und Lösemittel, Batterien und Akkus aller Art
  • Chemikalien aus dem Hobbybereich (z. B. Fotochemikalien, Experimentierkästen, Bleichbäder etc.)
  • flüssige Farben und Lacke - Frostschutzmittel - Holzschutzmittel, Medikamente, Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel (fest, flüssig und pulvrig)
  • Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel
  • quecksilberhaltige Produkte (z. B. Thermometer, Barometer, Quecksilbersalze und Quecksilberlösungen etc.)
  • Spraydosen mit FCKW
  • Wachse, Fette, Klebstoffe (kein Altöl! - Rückgabe an den Handel) usw.

 

PUR-Schaumdosen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen werden an der mobilen Sammelstelle nicht mehr angenommen. Diese können an allen Wertstoffhöfen abgegeben werden.

 

"Einfache Problemabfälle" wie Akkus und Batterien, Farben und Lacke, Altmedikamente sowie FCKW-haltige Spraydosen können ganzjährig an den stationären Problemmüllsammelstellen

 

  • am Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf
  • am Wertstoffhof Füssen
  • an der Hausmülldeponie Oberostendorf

 

in haushaltsüblichen Mengen gebührenfrei abgegeben werden.

Die genauen Orte und Daten der mobilen Problemmüllsammlungen finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.09.2013

Olympiasieger Steiner besucht Ostallgäu-Stand auf Messe TourNatur

Olympiasieger und Gewichtheber Matthias Steiner hat dem Ostallgäuer Stand auf der Messe TourNatur in Düsseldorf einen Besuch abgestattet.

Bildunterschrift: von links Bernd Trinkner, Tourismusverband Ostallgäu, Matthias Steiner, Annette Schöllner (Das Landhaus Pfronten). Bildquelle: Tourismusverband Ostallgäu e.V.

Von links: Bernd Trinkner, Tourismusverband Ostallgäu, Matthias Steiner, Annette Schöllner (Das Landhaus Pfronten). Bildquelle: Tourismusverband Ostallgäu e.V.

Dabei erzählte Steiner, wie sehr er das gemeinsame Wandern mit seinen Söhnen liebe. Das Ostallgäu präsentierte sich auf der TourNatur gemeinsam mit Füssen und anderen Allgäuer Anbietern auf einem 45 m² großen Stand den zahlreichen Messegästen.

 

Auch bei der elften TourNatur drehte sich wieder alles um die Themen Wandern und Trekking. Das Ostallgäu ist eine der schönsten Wanderregionen Deutschlands und deshalb konnten sich die Vertreter des Landkreises auch nicht über mangelndes Interesse der Messebesucher beklagen. "Gerade das 24-Stunden-Wandern in Füssen war vielen Gästen noch sehr präsent", sagt Bernd Trinkner vom Tourismusverband Ostallgäu.

 

Steiner wandert im Allgäu

Schwerpunktthema der TourNatur war in diesem Jahr das „Wandern mit Kindern“. Auch Matthias Steiner, Olympiasieger im Gewichtheben, war deshalb auf der Messe und besuchte dabei auch den Allgäuer Stand. Steiner erzählte dabei begeistert von seinen Familienwanderungen. Er sei mit seinen Söhnen sehr viel in der Natur unterwegs, ab und an auch beim Wandern im Allgäu. Die Region sei "wunderschön", so Steiner.

 

Auszeichnung für "Wandertrilogie Allgäu"

 

Bei der Messe wurden auch in diesem Jahr wieder mehrere Wanderwege in ganz Deutschland aus-gezeichnet. Für das kommende Jahr darf sich auch das Allgäu Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen. Schließlich startet im nächsten Jahr die lang und professionell vorbereitete "Wandertrilogie Allgäu". Die „Wandertrilogie Allgäu“ ist der mehr als 800 Kilometer lange Leitwanderweg quer durch das Allgäu. Gewandert wird dabei auf drei Höhenlagen: Im Flachen, im hügeligen Gelände und im Gebirge.

Mitteilung vom 16.09.2013

Das kleine Ostallgäu-Buch 2.0: Heimat-Tradition digital vermittelt

Der Landkreis Ostallgäu hat das erste digitale Schulbuch eines Landkreises unter der Internetadresse schulbuch.ostallgaeu.de herausgegeben.

Landrat Johann Fleschhut (links), Schulrätin Eva Severa-Saile (rechts) und Rektor Klaus Wankmiller (Hintergrund stehend) lassen sich von Grundschülern aus Pfronten das digitale „Kleine Ostallgäu-Buch 2.0“ zeigen. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu, Susanne Kettemer

Landrat Johann Fleschhut (links), Schulrätin Eva Severa-Saile (rechts) und Rektor Klaus Wankmiller (Hintergrund stehend) lassen sich von Grundschülern aus Pfronten das digitale „Kleine Ostallgäu-Buch 2.0“ zeigen. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu, Susanne Kettemer

Landrat Johann Fleschhut präsentierte „Das kleine Ostallgäu-Buch 2.0“ der Klasse 3c der Grundschule Pfronten gemeinsam mit Schulamtsdirektorin Eva Severa-Saile und Rektor Klaus Wankmiller. Das Internet-Buch soll den Ostallgäuer Schülern ihre Heimat näherbringen und Identifikation schaffen.

 

„Mit dem digitalen Ostallgäu-Buch können die Schüler ihre Heimat jederzeit hautnah erleben“, sagte Fleschhut bei der Präsentation. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heimat- und Sachkundebüchern, die bayernweit erstellt werden, befasst sich „Das kleine Ostallgäu-Buch 2.0“ in rund 140 Online-Artikeln einzig und allein mit dem Landkreis Ostallgäu und seinen Eigenschaften und Qualitäten.

 

Das „Ostallgäu-Buch 2.0: „Ganz schnell verständlich“

 

Informationen und Fakten zum Landkreis, seiner Geschichte, seiner Wirtschaft und seinen Traditionen wurden von der aus Landkreis-Mitarbeitern und dem Arbeitskreis aus Lehrern unter Leitung von Klaus Wankmiller bestehenden Redaktion aufbereitet. Auch der Trachtenverband Oberes Lechgau hat Texte zum Schulbuch beigesteuert. Die Schüler der Klasse 3c waren gleich beim ersten Test des digitalen Ostallgäu-Buchs begeistert. „Es ist für die Kinder ganz schnell verständlich“, lobte Lehrer André Sommer, während seine Schüler eifrig im „Ostallgäu-Buch 2.0“ herumklickten.

Mitteilung vom 12.09.2013

Fit für das Klassenzimmer: Schuleingangsuntersuchung im Oktober

Die Kinder, die im kommenden Schuljahr 2014/15 die Schule besuchen möchten, müssen sich dieser Untersuchung ab Anfang Oktober unterziehen.

Die Schuleingangsuntersuchung dient dazu, den Entwicklungsstand des Kindes zu überprüfen, um gesundheitliche oder entwicklungsbezogene Einschränkungen, die den Schulbesuch erschweren könnten, frühzeitig festzustellen. Die Schuleingangsuntersuchung ist für alle Kinder Pflicht, die im kommenden Schuljahr 2014/15 schulpflichtig werden. Sie findet jährlich ab Anfang Oktober in 101 Kindergärten im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren statt.

 

Eltern werden eingeladen

 

Die Eltern werden vom Gesundheitsamt im Landratsamt zu der Untersuchung eingeladen. Die Schuleingangsuntersuchung beinhaltet für alle Kinder ein Schuleingangsscreening durch eine sozialmedi-zinische Assistentin. Dabei werden die gesundheitliche Vorgeschichte, der Impfstatus sowie die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen, insbesondere der U9, ermittelt. Außerdem werden die Sehfähigkeit und das Gehör kontrolliert sowie die Sprache und die graphomotorischen Fähigkeiten (=Schreibbewegungen) überprüft.

 

Alle Kinder, für die kein Nachweis über die Teilnahme an der U9 vorliegt, können im Gesundheitsamt kostenfrei ärztlich untersucht werden. Dies stellt sicher, dass jedes Kind in Bayern vor dem Schulbesuch ärztlich untersucht wird. Werden bei der Schuleingangsuntersuchung Lern- und/oder Entwick-lungsdefizite festgestellt, so sollen nach Möglichkeit noch vor Eintritt in die Schule entsprechende Fördermaßnahmen beziehungsweise Therapien eingeleitet werden, um vorhandene Defizite soweit als möglich auszugleichen und allen Kindern einen guten Start in die Schulzeit zu ermöglichen.

Mitteilung vom 11.09.2013

Gesund- und Aktivtag im St. Georgshof in Rettenbach a. Auerberg

Der Aktionstag findet im Rahmen der vom Gesundheitsministerium initiierten Kampagne "Gesund.Leben.Bayern. Aktiv gegen Krebs" am 14.09.2013 statt.

Sport und Bewegung haben bekanntlich einen großen Einfluss auf Wohlbefinden, Lebensqualität und Gesundheit allgemein. Auch Krebs kann durch eine gesunde Lebensweise, wie z. B. ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung, in vielen Fällen verhindert bzw. hinausgezögert werden. Zudem ist nachgewiesen, dass Bewegung und Sport den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.  Zur Krebsvorbeugung werden mind. 30 Minuten moderate körperliche Aktivität empfohlen. Dies muss keinesfalls immer sportliche Betätigung bedeuten, auch Alltagsaktivitäten, wie Treppensteigen oder das Fahrradfahren (z. B. zum Einkaufen oder zur Arbeit) sind hilfreich. Wichtig ist auch, dass die Bewegung oder der Sport nicht als Belastung empfunden wird, sondern Spaß macht! Und entscheidend ist natürlich zu beginnen!

 

Von 10.00 bis 16.00 h haben Bewohner und Betreuer von Einrichtungen der Behindertenhilfe aus dem Landkreis Ostallgäu, dem Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kaufbeuren sowie Personen aus Fachkreisen die Möglichkeit, an einem vielfältigen Programm teilzunehmen bzw. sich Anregungen und Informationen zum Thema einzuholen. Angefangen von A wie ayurvedische Handmassage über N wie Nordic Walking bis Z wie Zubereitung von Smoothies erwartet die Gäste ein breites Angebot an (sportlichen) Aktivitäten, Entspannung und gesundheitsbewusstem Essen und Trinken sowie Informationen über gesunde und ungesunde Lebensweisen. Der Aktionstag ist speziell auf Menschen mit Handicap abgestimmt und soll Spaß  und Freude an verschiedenen Aktivitäten vermitteln. Als "Highlight" wurde Birgit Kober (Goldmedaillengewinnerin der Paralympics) eingeladen, die aus ihrer Sicht erzählt, wie wichtig Aktivität für Menschen mit Handicap sein kann.

 

Ansprechpartnerin:

Brigitte Mayr-Gröger
Gesundheitsamt
Am Marktplatz 13
87616 Marktoberdorf

Tel.: 08342 911-603
Fax: 08342 911-650
E-Mail: brigitte.mayr-groeger(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 06.09.2013

TBC: Landratsamt will Untersuchung aller Alprinder aus Risikogebieten

"Wir wollen das Risiko in Sachen TBC weiterhin so klein wie möglich halten", sagte Landrat Johann Fleschhut.

Das Landratsamt wird daher allen Betrieben, deren Rinder auf Alpweiden in den Risikogebieten Ostallgäu, Oberallgäu und Österreich gesömmert haben, eine Untersuchung der Tiere empfohlen.

 

Fleschhut hatte zu der mittlerweile dritten Auflage der Gesprächsrunde mit Vertretern von Landwirtschaft und Behörden geladen, um den Stand der Untersuchungen vorzustellen und mit den Beteiligten das weitere Vorgehen bei der TBC-Bekämpfung im Landkreis Ostallgäu abzustimmen. "Rund 26 Prozent der 2221 rinderhaltenden Betriebe wurden seit Mitte April im Ostallgäu auf Rindertuberkulose untersucht", erläuterte Dr. Franz Götz, Leiter des Veterinäramtes. Im Oberallgäu, wo man bereits Ende Dezember 2012 mit der flächendeckenden Untersuchung begonnen hatte, liegt der Untersuchungsgrad inzwischen bei 60 Prozent, im Unterallgäu bei 13 Prozent. In vier Betrieben im Ostallgäu, also bei nur 0,7 Prozent, wurde Rindertuberkulose nachgewiesen. Dort mussten 200 Rinder getötet werden. Mittlerweile sind im Ostallgäu alle, auch die wegen des TBC-Verdachts vorübergehend gesperrten, Betriebe wieder freigegeben.

 

TBC-Untersuchung unabhängig vom Alter

 

Da bald die Jungrinder von den Alpweiden zurückkehren, war der Umgang mit diesen Tieren ein zentrales Thema der Gesprächsrunde. Da der Verdacht einer gegenseitigen Ansteckung von Rotwild und Alpvieh nach wie vor im Raum steht, sollen die Landratsämter im Rahmen des Untersuchungsprogramms des Ministeriums für Umwelt und Gesundheit eine Risikobewertung vornehmen und festlegen, aus welchen Gebieten zurückkehrendes Alpvieh unabhängig vom Alter untersucht werden soll.

 

In der Experten-Gesprächsrunde herrschte Einigkeit, dass das Landratsamt allen Betrieben, deren Rinder auf Alpweiden in den Risikogebieten des Oberallgäus und Österreich gesömmert haben, eine Untersuchung auf TBC empfehlen wird. Diese Empfehlung gilt vorsorglich auch für Alp- und Gemeinschaftsweiden in den Gemeinden Pfronten, Nesselwang, Füssen, Halblech und Schwangau – auch wenn in keiner der im Jahr 2013 im Ostallgäu entnommenen Rotwild-Proben TBC festgestellt wurde. "Die betroffenen Betriebe und Weidebetreiber werden vom Landratsamt einzeln angeschrieben", kündigte Landrat Johann Fleschhut "volle Transparenz" und Hilfestellung an. In allen anderen Gebieten steht es den Landwirten frei, das Alpvieh untersuchen zu lassen. Die Untersuchung der zurückkehrenden Alptiere ist Teil des Untersuchungsprogramms "Rindertuberkulose in den Landkreisen der Alpenkette", dessen Kosten der Freistaat Bayern trägt. Aufgrund der Inkubationszeit der TBC kann mit der Untersuchung der Tiere jedoch frühestens in acht Wochen begonnen werden. Der Landkreis hat inzwischen mehr als 70 Tierärzte mit den TBC-Untersuchungen beauftragt. "So erreichen wir das Ziel, im Frühjahr 2014 die flächendeckende Untersuchung abzuschließen", ist Fleschhut sicher.

 

Fleschhut hatte sich mehrmals mit der Forderung nach einem praktikableren Vorgehen an Umweltminister Marcel Huber gewandt – und hatte Erfolg: Der Landrat erhielt die Zusicherung, dass die Kosten entgegen einer ersten Mitteilung für alle Folge- und Ermittlungsuntersuchungen, die beispielsweise zur Freigabe oder zur Milchabgabe gesetzlich vorgeschrieben sind, vom Freistaat übernommen werden. Außerdem wurde das Ostallgäu nachträglich mit anderen Landkreisen gleichgestellt, indem das Testalter auf 24 Monate angehoben wurde. Außerdem akzeptierte der Minister eine von allen Allgäuer Landräten geforderte Verbesserung für die Landwirte, wonach eine Sperrung eines Betriebes erst bei positivem Befund einsetzt.


Info: Das Veterinäramt am Landratsamt Ostallgäu beantwortet allen Betrieben Fragen rund um das Untersuchungsprogramm, insbesondere zur Untersuchung von Alpvieh, unter der Telefonnummer 08342/911-213.

Mitteilung vom 05.09.2013

Noch mehr Bürger-Service: Zulassungsstelle Füssen länger geöffnet

Noch mehr Service für die Ostallgäuer Bürger: Die Öffnungszeiten der Zulassungsstelle Füssen werden ab dem 16. September weiter ausgedehnt.

Während vormittags bislang lediglich bis 11.30 Uhr geöffnet war, können die Ostallgäuer Bürger zukünftig bis 12.30 Uhr Zulassungen und Führerschein-Angelegenheiten erledigen.

 

„Wir sind ständig dabei, die Service-Standards zu überprüfen und im Sinne der Bürger anzupassen“, sagt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu. „Hierzu zählen natürlich auch die fünf zusätzlichen Öffnungsstunden in unserer Außenstelle Füssen.“

 

Mehr Service, weniger Wartezeit

 

Die Erweiterung ermögliche es auch Berufstätigen, künftig in der Mittagspause die Zulassungsstelle zu besuchen. Konkret bedeuten fünf Stunden mehr Öffnungszeit pro Woche, dass die Mitarbeiter in Füssen bis zu 100 Service-Vorgänge mehr bearbeiten können: So werden die Wartezeiten für die Bürger zum Teil deutlich kürzer.

 

Mit Eröffnung des neuen Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu im Februar 2011 hat der Landkreis bereits einen großen Schritt hin zu deutlich mehr Bürgernähe gemacht. Im Landratsamt in Marktoberdorf profitieren die Bürger von 45,5 Stunden Öffnungszeiten, schwabenweit eine der höchsten Erreichbarkeiten.

Ab 16. September hat die Außenstelle in Füssen folgende Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 8 - 12.30 Uhr
sowie Donnerstag von 14 - 17.30 Uhr

Der Bürgerservice in Marktoberdorf ist für die Bürger geöffnet:
 
Montag  bis Donnerstag von 7.30 - 17.30 Uhr
sowie Freitag von 7.30 - 13.00 Uhr

Mitteilung vom 29.08.2013

Kein Neudruck von Stimmzetteln wegen Anführungszeichen

Anführungszeichen bei einem Wahlvorschlag führen nicht zum Neudruck der Stimmzettel für die Bundestagswahl am 22. September.

Bei der Erstellung der Stimmzettel zur Bundestagswahl für den Wahlkreis Ostallgäu war versehentlich der Wahlvorschlag des Direktbewerbers Werner Fischer aus Kaufbeuren in Anführungszeichen gedruckt worden (Bürger-Kandidat - sachbezogen und unabhängig - solide Finanzen, effektive Reformen).

 

Nach Rücksprache mit der Landeswahlleitung wurde entschieden, die Stimmzettel nicht zurückzuziehen, sondern unverändert beizubehalten. "Trotz aller Sorgfalt können Fehler nie vollständig ausgeschlossen werden. Der Kreiswahlvorschlag ist aber eindeutig zu erkennen, Missverständnisse beim Wähler über die Person des Bewerbers beziehungsweise beim Wahlvorgang halten wir für ausgeschlossen", sagt Kreiswahlleiter Ralf Kinkel. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass der Fehldruck Auswirkungen auf den Wahlerfolg des Bewerbers hat.

 

Rund 247.000 Stimmzettel verteilt

 

Für den Wahlkreis, der sowohl den Landkreis Ostallgäu und die kreisfreien Städten Kaufbeuren und Memmingen als auch 33 Gemeinden des Landkreises Unterallgäu umfasst, wurden bereits rund 247.000 Stimmzettel an die Gemeinden verteilt. Mehrere Tausend Stimmzettel sind bereits an Briefwähler ausgegeben worden. Insgesamt elf Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat, 20 Parteien um die Zweitstimmen im Wahlkreis Ostallgäu.

Ansicht des Stimmzettels

Mitteilung vom 27.08.2013

Richtiger Ort für Performance-Kunstwerk gefunden

90 x 240 Zentimeter Kunst sind im Beisein von Landrat Johann Fleschhut und Malerin Jusha Mueller nun im Landratsamt aufgehängt worden.

Jusha Müller und Landrat Johann Fleschhut bei der Aufhängung des Bildes "RESONANZEN". Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Jusha Müller und Landrat Johann Fleschhut bei der Aufhängung des Bildes "RESONANZEN". Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Das beeindruckende Werk der Künstlerin aus Stehlings war im Juli während der Eröffnung des neuen Landratsamt-Innenhofs bei der ungewöhnlichen Klang- und Malperformance „RESONANZEN“ entstanden. Fleschhut freute sich sichtlich darüber, dass der richtige Platz für die großformatige, zweiteilige Leinwandarbeit gefunden ist.

 

Bei der Performance „RESONANZEN“ war Jusha Mueller gemeinsam mit Harald Rüschenbaum und den Musikern von „Cosmodrom“ den Dialog zwischen Musik und Malerei eingegangen. Während die Malerin mit Kreiden und Pinseln auf die Klänge und Tonfolgen der Musiker reagierte, entstanden umgekehrt Klänge, Rhythmen und Harmonien, beeinflusst von den Farben und Formen, die der Pinsel in der Hand der Malerin erschuf.

 

Raum für Bürger, Raum für Kunst und Kultur

 

Fleschhut sieht das Landratsamt in erster Linie als Service-Ort für die Bürger, will es aber künftig auch als Ort für Kunst und Kultur etablieren. „Im Ostallgäu entstehen jeden Tag großartige Kunst und Kultur. Dem wollen wir auch hier im Landratsamt Raum geben“, betonte Fleschhut, nachdem ihm Jusha Mueller einen Einblick in ihre bei der Performance angewandte Technik gegeben hatte. Mit dem für das Kunstwerk gefundenen Raum im zweiten Stock waren sowohl Landrat Fleschhut als auch Jusha Mueller zufrieden. Mueller: „Hier wirkt es genau richtig.“

Jusha Mueller, die dieser Tage mit der Musiklegende Limpe Fuchs ihre Malerei gemeinsam mit Klangkünstlern fortsetzte, wird im Oktober dieses Jahres in New York zu einem Auftritt mit dem Schweizer Klangkünstler Christian Kuntner erwartet, und reist anschließend zu weiteren Street-Performance-Auftritten nach Los Angeles und San Francisco.

Mitteilung vom 26.08.2013

Mehr Sicherheit in Oberthingau

Der Landkreis will es und die Gemeinde will es: Die Kreisstraße südlich von Oberthingau in Richtung Görisried soll ausgebaut und damit sicherer werden.

Die Frage war bisher lediglich, wann die Maßnahme durchgeführt wird. Landrat Johann Fleschhut machte sich nun vor Ort ein Bild, insbesondere der Sicherheitslage, „da viele Kinder, Jugendliche und auch Radfahrer diese unbefriedigende Stelle benutzen und hier eine Lösung gesucht werden muss“, so Landrat Fleschhut. Er gibt eine Gesamtplanung des Ausbaus der Kreisstraße mit einem Kreisverkehr am Sportplatz und einem Radweg bis zur Abzweigung nach Beilstein in Auftrag, die Realisierung wird er zumindest in einem 1. Abschnitt im zuständigen Kreisausschuss für 2015 vorschlagen.

 

Bürgermeister Dolp und Sportvereinsvorsitzender Hefele erläuterten dem Landrat die Wünsche des Marktgemeinderates, die auch mit den Belangen des Sportvereins übereinstimmen. Danach würden erfreulicherweise neben Erwachsenen auch viele Kinder und Jugendliche regelmäßig zum Sportplatz gehen bzw. mit dem Rad fahren. Auch sei die Strecke eine beliebte Radtour. Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten darüber, dass gerade die Sicherheit junger Menschen oberstes Gebot sein muss.

 

Landrat Fleschhut erläuterte die grobe Planung seines Hauses, wonach an der Abzweigung Richtung Marktoberdorf und zum Sportplatz ein Kreisverkehr von seinen Planern vorgesehen ist. Über einen Geh- und Radweg aus dem Ort heraus könnten dann Fußgänger und Radfahrer über eine vorgesehene Querungshilfe weitgehend sicher die Kreisstraße überqueren und wären sofort auf der Nebenstraße zum Sportplatz. Fleschhut nahm auch eine Anregung von Bürgermeister Dolp auf, wonach das östliche hochgelegene Baugebiet ebenfalls mit einem unsicheren Anschluss an die Kreisstraße über eine etwas weiter südlich verlaufende Wegstrecke so angebunden werden soll, dass auch hier eine sichere Querung möglich wird.

 

Die Gemeinde- und Sportvereinsvertreter begrüßten die vorgestellten Grundzüge der beabsichtigten Landkreisplanung und Friedbert Hefele verwies auf ca. 600 Unterschriften, die sich für eine Verbesserung der Sicherheitsbedingungen aussprechen. Der Landrat bedankte sich beim Marktgemeinderat für die erneute Initiative und bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie sich ausdrücklich für etwas aussprechen und alle an einem Strang ziehen. Er verwies allerdings auf noch einige notwendige Schritte, wie z. B. die Finanzierung unter Beteiligung des Marktes Unterthingau und erfolgreicher Grundstücksverhandlungen. Diesbezüglich legte Landrat Johann Fleschhut größten Wert darauf, vor konkreten Planungen „immer die Eigentümer zuerst zu fragen“. Im Herbst wird Landrat Fleschhut das Projekt im Kreisausschuss vorstellen und den Vorschlag unterbreiten, dass der 1. Bauabschnitt mit dem Kreisverkehr zum Sportplatz und einem Teilausbau der Kreisstraße mit kombiniertem Geh- und Radweg für das Jahr 2015 eingeplant wird. 

Mitteilung vom 26.08.2013

Der ProfilPASS® für Erwachsene: Kompetente Beratung

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet allen, die sich weiterqualifizieren oder beruflich neu orientieren wollen, kompetente Hilfe an.

Gemeinsam mit der Volkshochschule Füssen präsentiert sie das Kursangebot „ProfilPASS® für Erwachsene“ mit anschließender Beratung. Kursbeginn ist am 20. September 2013 in der VHS Füssen.

 

Der persönliche Wunsch nach beruflicher Veränderung, fortschreitende Technisierung, Globalisierung und strukturelle Veränderungen sind für viele Menschen ausschlaggebend, Weiterbildung oder berufliche Umorientierung zu erwägen. Dabei stellt sich oft die Frage: Soll ich mich in meinem Beruf qualifizieren oder etwas Neues wagen? Hilfe gibt hier das Kompetenzermittlungsverfahren ProfilPASS®.

 

Bearbeiten kann man seinen persönlichen ProfilPASS® im Rahmen des vierteiligen Seminars. Profilpassberaterin Verena Kiupel (Volkshochschule Füssen) und Michael Kühn, Bildungsberater des Landkreises Ostallgäu, bilanzieren mit den Teilnehmern an drei Terminen deren Kompetenzen, am vierten Termin werden mögliche Wege zur Realisierung neuer beruflicher Pfade besprochen.

 

Vom Nutzen des Profilpasses hat sich Kühn in der Vergangenheit mehrfach überzeugt. Die gezielten Fragen helfen, die eigenen Stärken und Kompetenzen zu entdecken, so Kühn. Das eigene Leistungsprofil werde damit geschärft und das Selbstbewusstsein gestärkt. Kühn: „Abgestimmt auf die persönliche Situation des Ratsuchenden lassen sich erfolgsversprechende Fort- und Weiterbildungen finden.“ Auch Arbeitgeber profitieren von einem Arbeitnehmer, der um seine Stärken weiß und der damit eher zu einer passenden Weiterbildung motiviert ist. Die Kompetenzbilanz sei sehr gut im Rahmen der Personalentwicklung und Rekrutierung einsetzbar, so Kühn.

 

Der Kurs beginnt am 20. September 2013 und den drei darauffolgenden Freitagen, jeweils von 15 bis 19 Uhr in der VHS Füssen, Kaiser-Maximilian-Platz 1 87629 Füssen. Die Kursgebühr beträgt 99 Euro.

 

Anmeldung: VHS Füssen www.vhs-fuessen.de, Telefon: 08362/39577. Weitere Infos bei Michael Kühn, Tel. 08342/911-293 oder E-Mail: bildungsberatung(at)lra-oal.bayern.de.

 

Darüber hinaus bietet Michael Kühn neutrale und kostenlose Bildungsberatungen an.

Mitteilung vom 08.08.2013

Senioren auf großer Reise

Bewohner der Buchloer und Waaler Seniorenheime besuchen das fränkische Seenland.

Senioren der Pflegeheime Buchloe und Waal beim Ausflug in das fränkische Seenland.

Senioren der Pflegeheime Buchloe und Waal beim Ausflug in das fränkische Seenland.

Einige Senioren der Pflegeheime Buchloe und Waal nutzten einen herrlichen Sommertag und unternahmen mit ihren Reisebegleitern einen unvergesslichen Ausflug in das fränkische Seenland. Selbstverständlich durfte eine Schifffahrt auf dem schönen Brombachsee nicht fehlen.

 

Bei der Rückreise wurden traditionell einige Kilo Kirschen bei fränkischen Obstbauern eingeladen, die zu Hause zu leckeren Kirschkuchen verarbeitet wurden.

Mitteilung vom 08.08.2013

Belohnung für Ehrenamtliche: Orgelkonzert mit Trompete in Irsee

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet allen, die sich weiterqualifizieren oder beruflich neu orientieren wollen, kompetente Hilfe an.

Trompeter Hermann Ulmschneider und Organist Josef Fleschhut.

Trompeter Hermann Ulmschneider und Organist Josef Fleschhut.

Sie durften in der Klosterkirche von Irsee Werken barocker Meister und einer freien Orgelimprovisation des Organisten Josef Fleschhut und des Trompeters Hermann Ulmschneider lauschen.

 

Als besonderes Dankeschön stellvertretend für alle ehrenamtlich Engagierten wurden die Ehrenamtlichen, die im Vorjahr die Ostallgäuer Ehrenamtskarte verliehen bekamen, zu den "Bad Wurzacher Barockkonzerten" eingeladen - so nennen Fleschhut und Ulmschneider ihre Konzertreihe mit Orgel und Trompete. Die Zuhörer in Irsee erwartete ein stimmungsvolles Klangerlebnis auf einer der wenigen fast original erhaltenen Barockorgeln Schwabens im Zusammenspiel mit der Trompete. Die Ehrenamtlichen waren in großer Zahl aus allen Teilen des Landkreises und aus allen Sparten des Ehrenamtes zusammengekommen.

 

Die Ehrenamtskarte hat viel zu bieten

 

Die Ehrenamtskarte Ostallgäu war im Oktober vergangenen Jahres erstmals an 450 Ehrenamtliche im Landkreis vergeben worden. Sie bietet insgesamt 25 kostenlose Angebote, von Fahrten mit Bergbahnen über eine Forggenseeschifffahrt, eine Floßfahrt auf dem Lech bis hin zur Nutzung von Bädern oder weiteren kulturellen Angeboten. Ergänzend zu diesem umfangreichen Angebot werden immer wieder besondere Veranstaltungen wie das Orgelkonzert angeboten, zu denen Landrat Johann Fleschhut die Inhaber der Ehrenamtskarte einlädt.

 

Der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises ist es sehr wichtig, einer neuen Kultur des Ehrenamtes im Ostallgäu, die den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung trägt, und damit auch einer neuen Wertschätzung des Ehrenamtes Ausdruck zu verleihen.

 

Erreichbar ist die Ehrenamtsbeauftragte Brigitte Pal von Montag bis Freitag ganztägig unter der Telefonnummer 08342/911-290 oder per E-Mail unter ehrenamt(at)ostallgaeu.de.