Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 11.03.2014

Neue Mitfahrzentrale im Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu bietet ab sofort eine Mitfahrzentrale an mit kostenlosen Gesuchen und Angeboten für Fahrten vor allem im und um den Landkreis.

 

V. l.: Steffen Burghoff, Geschäftsführer Deckel Maho Pfronten, Landrat Johann Fleschhut, Stellvertretender Landrat Hubert Endhardt

V. l.: Steffen Burghoff, Geschäftsführer Deckel Maho Pfronten, Landrat Johann Fleschhut, Stellvertretender Landrat Hubert Endhardt

Dies funktioniert auf der Internetseite www.ostallgaeu.mifaz.de entweder über eine Suchmaske oder per Mausklick auf eine Karte. Hauptzielgruppe des Angebots sind die Pendler in der Region. „Wir wollen mit der Mitfahrzentrale Ostallgäu den Klimaschutz voranbringen und gleichzeitig das bestehende Bus- und Bahnnetz ergänzen“, sagt Landrat Johann Fleschhut, der das Projekt Anfang dieser Woche bei Deckel Maho in Pfronten präsentierte.
 
Der Landkreis investiert in das Projekt in den kommenden drei Jahren rund 7.000 Euro. Für die Nutzer ist die Registrierung kostenlos. „Der Erfolg hängt von der Anzahl der Teilnehmer ab“, sagt Fleschhut und verweist auf das Mitfahrsystem in Buchloe und Umgebung, das bereits „reibungslos“ funktioniere. Wer zum Beispiel von Kaufbeuren nach Füssen (mit)fahren will, bekommt auch Angebote von Fahrern, die von Buchloe aus nach Füssen fahren.
 
Stellvertretender Landrat Hubert Endhardt hatte im November vergangenen Jahres im Kreistag den Antrag auf eine Mitfahrzentrale Ostallgäu in den Kreisausschuss eingebracht, wo das Anliegen einstimmig angenommen wurde. Fleschhut: „Wir können nicht global eingreifen, aber wir müssen im globalen Netzwerk unsere Hausaufgaben gut machen.“ Als Ort für die Präsentation der Mitfahrzentrale war Deckel Maho ausgewählt worden, weil das Unternehmen seit 2008 eine Sammelzentrale für seine Mitarbeiter anbietet, die sie von ihrem Zuhause zum Werk bringt. 260 Mitarbeiter des Unternehmens nutzen das Angebot.

Mitteilung vom 10.03.2014

„Allgäu & Tirol barrierefrei“: Sechs Objekte im Ostallgäu ausgezeichnet

Landrat Johann Fleschhut: „Wir sehen es als wichtige Zukunftsaufgabe, allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen."

Von links: Hubert Martin (Geschäftsführer) mit Frau Christa (Allgäu Hotel Elbsee), Stefan Weigert (Musiktheater Füssen Besitz GmbH & Co. KG (Festspielhaus Füssen)), Rudolf Vieweger (Marketingleiter, Hotel Sommer GmbH), Landrat Johann Fleschhut (Landkreis Ostallgäu), Paul Iacob (Bürgermeister Füssen für Museum Füssen), Waltraud Joa (Behindertenbeauftragte Landkreis Ostallgäu), Helmut Angl (Bürgermeister Lechbruck für Radwanderweghügel und Seegrunde Lechbruck) und Werner Himmer (Bürgermeister Stadt Marktoberdorf für Wanderweg Buchel Luitpoldhöhe Marktoberdorf). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Von links: Hubert Martin (Geschäftsführer) mit Frau Christa (Allgäu Hotel Elbsee), Stefan Weigert (Musiktheater Füssen Besitz GmbH & Co. KG (Festspielhaus Füssen)), Rudolf Vieweger (Marketingleiter, Hotel Sommer GmbH), Landrat Johann Fleschhut (Landkreis Ostallgäu), Paul Iacob (Bürgermeister Füssen für Museum Füssen), Waltraud Joa (Behindertenbeauftragte Landkreis Ostallgäu), Helmut Angl (Bürgermeister Lechbruck für Radwanderweghügel und Seegrunde Lechbruck) und Werner Himmer (Bürgermeister Stadt Marktoberdorf für Wanderweg Buchel Luitpoldhöhe Marktoberdorf). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die ersten sechs barrierefreien Objekte im Ostallgäu hat Landrat Johann Fleschhut gemeinsam mit Waltraud Joa, der Behindertenbeauftragten des Landkreises, ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen sollen folgen.
  
Der Landkreis Ostallgäu war Initiator und „Lead-Partner“ des  im Jahr 2009 gestarteten Projekts und hat seither viele Verbesserungen für behinderte Menschen erreicht. Insgesamt wurden bislang mehr als 700 Objekte, davon allein rund 200 im Ostallgäu, auf ihre Barrierefreiheit überprüft. Das Projekt „Allgäu & Tirol barrierefrei“ wurde zudem im Rahmen des grenzübergreifenden EU-Förderprogramms INTERREG Bayern – Österreich 2007 – 2013 gefördert. Am rund 200.000 Euro schweren Projekt beteiligt sind die Landkreise Ost-, Unter- und Oberallgäu sowie Lindau und die Regionalentwicklung Außerfern. „Alle sind sich einig, dass wir nur gemeinsam wirklich etwas erreichen können“, sagte Fleschhut. Insbesondere im Bereich Tourismus soll das Projekt zukünftig weiterentwickelt werden.

  

Bei der Urkundenübergabe würdigte Fleschhut die Arbeit der Ausgezeichneten ebenso wie das Wirken der Ostallgäuer Behindertenbeauftragten Waltraud Joa: „Ohne sie alle wären wir heute nicht so weit.“ Die sechs ausgezeichneten barrierefreien Projekte sind der Wanderweg Luitpoldhöhe an der Buchel in Marktoberdorf, der Radwanderweg Hügel- und Seenrunde bei Lechbruck, das Museum Füssen, das „Hotel Sommer“ in Füssen, das Füssener Festspielhaus sowie das „Allgäu Hotel Elbsee“ in Aitrang. Alle Projekte ermöglichen einen „Alltag ohne Barrieren“.
  
Um die Barrierefreiheit noch weiter voranzubringen, hatte der Landkreis im Februar erstmals einen runden Tisch zur Umsetzung des Aktionsplans zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung einberufen. Dabei verständigten sich die Vertreter von verschiedenen Bereichen der Behindertenarbeit, von Schulen, Arbeit und Bildung, Kommunen, Tourismus und Behindertenbeauftragte Joa darauf, Vorhandenes in einer Bestandsaufnahme erfassen, um daraus den Bedarf für weitere Verbesserungen festzustellen. Anschließend werden Maßnahmen definiert und umgesetzt. Erste Maßnahme auf dem Weg zum barrierefreien Ostallgäu ist die Schaffung einer Koordinationsstelle im Landratsamt.

Mitteilung vom 10.03.2014

Allgäuer Streueprojekt wird auf hochkarätigem Kongress präsentiert

Streuekoordinator Uwe Kießling stellt das Leader-Projekt auf dem Kongress Biodiversität und Leader in Wien vor.

Bildquelle: Landschaftspflegeverband Ostallgäu

Bildquelle: Landschaftspflegeverband Ostallgäu

Das Allgäuer Streueprojekt erfährt nun auch internationale Aufmerksamkeit: Das unter der Federführung der Leader-Region Ostallgäu und des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu laufende Projekt wird Anfang April beim sehr hochkarätig besetzten europäischen Leader-Kongress „Biodiversität & Leader“ in Wien vorgestellt. Die Präsentation des Allgäuer Streueprojektes übernimmt dessen Koordinator Uwe Kießling.

 

Ins Leben gerufen wurde das „Allgäuer Streueprojekt“ von den Landschaftspflegeverbänden Ostallgäu, Oberallgäu, Lindau und Unterallgäu. Seit dem Jahr 2010 gelingt es im Rahmen dieses Leader-Projektes, brachliegende Streuwiesen wieder zu beleben, Streuwiesen an neue Bewirtschafter zu vermitteln und durch die einzigartige Streuebörse Abnehmer im ganzen Allgäu für die Streue zu finden. Artenreichtum und der Erhalt von Lebensräumen werden durch die Streueverwertung unterstützt. Landrat Johann Fleschhut ist stolz über die Berufung zum Kongress nach Wien: „Das ist eine hochkarätige Auszeichnung für ein absolut hochkarätiges und vorbildliches Projekt im Sinne unserer Natur.“

 

Wertschätzung für Streue deutlich gesteigert

 

Mit zahlreichen Veranstaltungen, viel Information, der Teilnahme an Messen und dem Knüpfen wichtiger Kontakte zwischen den Landschaftspflegeverbänden, Anbietern und Abnehmern gelang es Koordinator Kießling, die Wertschätzung für die Streue deutlich zu steigern. Bis 2012 lief das Projekt mit Leadermitteln, inzwischen  läuft es im Projekt „Nachhaltige Moornutzung und Streuebewirtschaftung“ im Rahmen des bundesweiten Idee-Natur-Wettbewerbs.

Mitteilung vom 10.03.2014

Landkreis Ostallgäu zieht Zwischenbilanz der TBC-Bekämpfung

Die Untersuchungsmaßnahmen zur Rinder-Tuberkulose im Ostallgäu gehen ihrem Ende entgegen, weshalb der Landkreis nun eine erste Zwischenbilanz zieht.

Anlass für ein Untersuchungsprogramm des Freistaats, in das alle Landkreise entlang der bayerischen Alpenkette einbezogen wurden, war eine auffällige Häufung von Rindertuberkulose-Fällen in Rinderbständen und beim Rotwild im Nachbarlandkreis Oberallgäu. Für Landrat Johann Fleschhut steht fest: „Wir brauchen ein hohes Maß an Sicherheit für die Landwirte und Verbraucher. Daher spreche ich mich für eine regelmäßige Untersuchung der Rinderbestände aus, wie sie bis 1997 in Deutschland alle drei  Jahre stattfand. Dies war auch Konsens unserer regelmäßigen Besprechungen mit den Vertretern der Landwirtschaft“.
  
Flächendeckende Untersuchung
  
Hauptsäule der Bekämpfungsstrategie ist die Untersuchung aller Rinder im Alter über zwei Jahre. Der Landkreis hatte im April 2013 mit dieser flächendeckenden Untersuchung begonnen. Bislang wurden 71.468 Rinder (87,9 %) untersucht. Damit hat der Landkreis Ostallgäu schon jetzt bayernweit in absoluten Zahlen die meisten Rinder überhaupt auf die Rindertuberkulose untersucht.
  
Dabei musste in neun Betrieben der Ausbruch der TBC festgestellt und 230 Tiere (0,3 %) getötet werden. In einem Fall wurde der gesamte Bestand gekeult. In zwei Fällen wurde ein großer Teil des Bestands gekeult, es konnten aber die separat gehaltenen Jungrinder erhalten bleiben, nachdem sie negativ getestet wurden. In den anderen Ausbruchsfällen waren lediglich einzelne Tiere erkrankt und mussten getötet werden. Nach der negativen Untersuchung aller übrigen Tiere konnte der Betrieb wieder als TBC-frei gelten. 30 weitere Betriebe waren wegen der Abklärung eines Verdachts vorübergehend gesperrt. 110 Tiere mussten zur Abklärung eines begründeten Verdachts getötet bzw. konnten nach Änderung der TBC-Verordnung geschlachtet werden.
  
Nachdem Landrat Johann Fleschhut sich gemeinsam mit seinen Allgäuer Kollegen gegen überzogene Restriktionen gewandt hatten, wurden durch risikoangemessenes Vorgehen Vor-Ort nur noch in wenigen Fällen Betriebe zur Klärung eines Verdachts gesperrt.
   
Rückkehruntersuchung
  
Der Verdacht, dass der Aufenthalt der Rinder auf den Gemeinschaftsalpweiden und der mögliche Kontakt zum Rotwild ein wechselseitiges Ansteckungsrisiko darstellt, hat sich für den Landkreis Ostallgäu erfreulicherweise nicht bestätigt.
  
Das Landratsamt hat von Anfang an großen Wert darauf gelegt, dass die von den Alpen zurückkehrenden Rinder – unabhängig von ihrem Alter – untersucht werden, um Erkenntnisse über dieses Risiko zu erhalten. In Abstimmung mit den Vertretern der Landwirtschaft hat man sich dafür entschieden, die Rinder zu untersuchen, die auf Gemeinschaftsweiden in den südlichen Gemeinden (von Nesselwang bis Halblech) waren, außerdem alle Rinder die in Risikogebieten im Oberallgäu und in Österreich waren.
  
Mittlerweile sind 2.726 Rinder, das sind rund 78 % dieser Rückkehrer, untersucht. Da alle mit negativem Ergebnis getestet wurden, gibt es bislang keinen Hinweis darauf, dass sich in diesem Alpsommer auf den Ostallgäuer Gemeinschaftsweiden Tiere infiziert haben. Mit den Betreibern der Gemeinschaftsweiden wurden außerdem auch Vorsorgemaßnahmen besprochen, die einen zu engen Kontakt zwischen Wild und Rindern, beispielsweise über Futterstellen oder Salzlecken, verhindern sollen.

 

Untersuchung des Rotwilds
  
Parallel wurde in der Jagdsaison 2013/2014, wie geplant, das Rotwild über zwei Jahre, bei dem von einem höheren Risiko ausgegangen wird, den TBC-Erreger zu tragen, über das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht. Alle 241 aus Landkreis Ostallgäu eingesandten Proben waren negativ.
In anderen Landkreisen wurde in bestimmten Schwerpunktgebieten („Hot spots“) auch in der vorigen Jagdsaison der TBC-Erreger beim Rotwild nachgewiesen.
  
Es kann daher zwar nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Wildtiere infiziert sind. Der Verdacht einer wechselseitigen Übertragung kann daher allgemein nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, die absoluten Zahlen sind aber eher niedrig und die Ansteckungsgefahr – mit Ausnahme bestimmter Schwerpunktgebiete in Bayern und in Österreich – relativ gering.

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Mit zu dem guten Ergebnis für den Landkreis mag auch der Rotwild-Abschuss beigetragen haben, der in den vergangenen beiden Jagdjahren um 31,2 % erhöht wurde, in einzelnen Revieren zuletzt um 100 % und mehr. Überpopulationen beim Wild begünstigen regelmäßig die Verbreitung von Krankheiten. Hervorzuheben ist bei diesen Maßnahmen von Anfang an die freiwillige und von großem Verständnis für die Problematik geprägte Mitwirkung der Jägerschaft.

Logistik
  
Insgesamt waren 76 Tierärzte aus 44 Tierarztpraxen seit Mitte April 2013 im Landkreis bei der flächendeckenden Untersuchung der Rinder im Einsatz. Auch, wenn nicht alle im gleichen Umfang tätig waren, war die große Anzahl doch erforderlich um in dieser kurzen Zeit flächendeckend über 71.000 Rinder untersuchen zu können. Koordiniert wurde die Logistik, die Schulung, Beratung, Datenerfassung  und Auswertung  zweifelhafter Ergebnisse über die Veterinärverwaltung im Landratsamt.
  
Die Kosten für die Untersuchungen werden vom Freistaat erstattet. Landrat Fleschhut hatte sich bei Staatsminister Huber erfolgreich dafür eingesetzt, dass alle Kosten, die mit der Untersuchung zusammenhängen, vom Freistaat erstattet werden und nicht über die Tierseuchenkasse, was zu einer Erhöhung der Beiträge für die Landwirte geführt hätte.

  

Fazit
 
Die epidemiologischen Ermittlungen in den neun Ausbruchsfällen deuten bislang überwiegend auf Rinder hin, die sich auf Alpweiden in den Risikogebieten im südlichen Nachbarlandkreis Oberallgäu oder in Tirol, im oberen Lechtal, befunden haben oder aus diesen Regionen zugekauft wurden.

  

Das zuständige Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat sich noch nicht konkret zum weiteren Vorgehen geäußert. Für Landrat Johann Fleschhut steht aber grundsätzlich fest: „Wir brauchen ein hohes Maß an Sicherheit für die Landwirte und Verbraucher. Daher spreche ich mich für eine regelmäßige Untersuchung der Rinderbestände aus, wie sie bis 1997 in Deutschland alle drei Jahre stattfand. Dies war auch Konsens unserer regelmäßigen Besprechungen mit den Vertretern der Landwirtschaft“.

Mitteilung vom 06.03.2014

Neue Perspektive für Klinik Obergünzburg

Die seit 01.07.2013 still gelegte Klinik Obergünzburg soll schon bald zu neuem Leben erweckt werden.

Voraussichtlich im April werden die Verwaltungsratsgremien der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und der Bezirkskliniken Schwaben über den Eigentümerwechsel entscheiden. Die Bezirkskliniken beabsichtigen, in Obergünzburg künftig eine Psychosomatische – Fachklinik zu betreiben. Bis zur endgültigen Beschlussfassung sind jetzt noch wichtige Einzelheiten zu klären, die vor allem förderrechtliche Aspekte, den Kaufvertrag im Detail und das Ausmaß der Investition für den notwendigen Umbau betreffen.
 
Beide Seiten, vertreten durch die Verwaltungsratsvorsitzenden Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und Landrat Johann Fleschhut, sowie die Vorstände Thomas Düll und Dr. Philipp Ostwald, betonen den festen Willen, baldmöglichst zu einer gemeinsamen Entscheidung zu finden.

Mitteilung vom 06.03.2014

Ostallgäu hat hervorragende Energiebilanz: Wärme rückt in den Fokus

Die neue Energiebilanz des Landkreises Ostallgäu zeigt, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien am landkreisweiten Energieverbrauch deutlich gestiegen ist.

Die Energiebilanz 2014 wurde im Rahmen eines Pressegesprächs bei der Firma Otto Bihler Maschinenfabrik am Werk Füssen präsentiert. Dieser Rahmen war nicht zufällig gewählt, war es doch die Firma Bihler, die im vergangenen Sommer die Dächer ihrer Werkshallen mit einer 2751 Solarmodule starken Photovoltaikanlage ausgestattet hat. Das Besondere daran ist, dass der erzeugte Strom überwiegend selbst verbraucht wird und damit weder Netze noch Verbraucher belastet.
  
Drei Viertel Erneuerbare Energien
  
Die neue Energiebilanz des Landkreises zeigt: Gerade beim erneuerbaren Strom ist das Ostallgäu sehr stark. Die zahlreichen Photovoltaik-, Biomasse- und auch Wasserkraftwerke sorgen dafür, dass sich der Landkreis bilanziell bereits zu 75 Prozent selbst mit Strom versorgen kann. Auch bei der erneuerbaren Wärme liegt man mit 25 Prozent im Ostallgäu beim zweieinhalbfachen des bayerischen Durchschnitts. Handlungsbedarf sieht Landrat Fleschhut allerdings durch die erkennbare Tendenz, dass trotz der bisherigen Anstrengungen der Gesamtenergieverbrauch weiter steigt. Dies liege vor allem an einer starken Ausweitung der Pro-Kopf-Wohnfläche und natürlich der starken Wirtschaftsleistung des Landkreises.
  
Landrat Fleschhut: Auf Erfolgen nicht ausruhen
 
Trotz der hervorragenden Gesamtbilanz sieht Landrat Fleschhut jedoch keinerlei Anlass dazu, sich auf den bisher erreichten Erfolgen des Landkreises auszuruhen. „Künftig werden wir verstärkt die Themen Energieeffizienz und Wärmenutzung angehen, wohl wissend, dass hier „harte Nüsse“ auf uns warten“ so Fleschhut.

 

Energiebilanz 2014 des Landkreises Ostallgäu

Mitteilung vom 06.03.2014

„Ziemlich beste Freunde“: Filmabend für die Ehrenamtskarten-Inhaber

Landrat Johann Fleschhut lädt ehrenamtlich Engagierte zum gemeinsamen Filmabend in die Marktoberdorfer Filmburg.

Landrat Fleschhut spannt den Bogen vom Thema des Film zum Ehrenamt.

Landrat Fleschhut spannt den Bogen vom Thema des Film zum Ehrenamt.

 „Ziemlich beste Freunde“ ist einer der erfolgreichsten Filme der vergangenen Jahre und er begeisterte Landrat Johann Fleschhut so sehr, dass er die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte zu einem Kinoabend in die Filmburg Marktoberdorf einlud.
  
Hauptpersonen des Films sind ein wohlhabender Franzose und ein arbeitsloser Afrikaner, den der reiche Mann als Pfleger auswählt. Für die beiden Männer, die das Leben so unterschiedlich gezeichnet hat, entwickeln sich durch das Betreuungsverhältnis ganz neue Perspektiven. „Damit wären wir auch beim Ehrenamt“, so Landrat Fleschhut, denn auch im Film setzen sich Menschen ganz persönlich in den verschiedensten Bereichen für andere ein. Gerne nahmen die Besucher im vollbesetzten Kinosaal die Gelegenheit wahr, sich im Anschluss an die Vorführung von Monika Schubert und ihrem engagierten ehrenamtlichen Team mit Getränken bewirten zu lassen. Dabei knüpften sie auch das „Netzwerk des Engagements“ weiter, welches sich durch verschiedene bereits stattgefundene Veranstaltungen und Aktionen für die Ehrenamtskarten-Inhaber gebildet hat. Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte bietet zudem die Möglichkeit zahlreiche Attraktionen im Freizeitbereich im Landkreis kostenfrei kennen zu lernen.

Mitteilung vom 06.03.2014

Höhepunkte 2013: Landratsamt veröffentlicht Jahresbericht

Themen reichen von den MOD- und FÜS-Kfz-Kennzeichen über zwei Verkehrskonferenzen bis zur Einweihung des Gymnasiums Buchloe.

Der Jahresbericht 2013 ist online.

Der Jahresbericht 2013 ist online.

Das Landratsamt hat 2013 viele Entwicklungen im Landkreis Ostallgäu angestoßen und umgesetzt. Die wichtigsten Aktivitäten hat es jetzt im Jahresbericht 2013 im Internet unter der Adresse jahresbericht.ostallgaeu.de veröffentlicht.
 
„Wenn ich mich durch den Jahresbericht klicke, beeindruckt mich sehr, was wir 2013 alles auf den Weg gebracht und abgeschlossen haben“, sagt Landrat Johann Fleschhut. „Ich bin stolz auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dafür eingebracht haben und danke allen Partnern, die uns geholfen haben, dass 2013 ein so erfolgreiches Jahr für Landratsamt und Landkreis war.“
 
Neben den wichtigsten Statistikdaten beispielsweise aus dem Bauamt oder der Ausländerbehörde finden sich im Jahresbericht zahlreiche Beiträge zu Aktionen mit großer Bedeutung für die regionale Entwicklung. So können sich die Leser darüber informieren, welche Prominenten Paten der Bildungsregion Ostallgäu sind, was es mit dem ersten digitalen Schulbuch eines Landkreises auf sich hat und wie viele Bürgerinnen und Bürger die ersten Ostallgäuer Bau- und Energietage besuchten.
 
Seit 2010 nur noch online
 
Bereits seit 2010 veröffentlicht der Landkreis seinen Jahresbericht ausschließlich im Internet. Für Interessierte, die die Papierform bevorzugen steht selbstverständlich eine Druckmöglichkeit zur Verfügung. Dabei können einzelne Beiträge oder gleich der ganze Jahresbericht auf einmal ausgedruckt werden.

Mitteilung vom 04.03.2014

Frauen gründen anders: Noch Plätze frei bei Existenzgründungsberatung

Die kostenlose Existenzgründungs-Beratung für Ostallgäuerinnen bietet das Landratsamt am 17. März vormittags an.

Die Beratung ist eine speziell auf die Fragen und Bedürfnisse von Frauen zugeschnittenen. Eine baldige verbindliche Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises ist dazu erforderlich.

 

Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine berufliche Selbstständigkeit, um ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten besser verwirklichen und/oder ihre Berufstätigkeit besser mit der Familie vereinbaren zu können. Aber: Frauen gründen anders als Männer! Deshalb bietet das Koordinationsbüro eine speziell auf die Denk- und Handlungsweise von Frauen zugeschnittene Beratung. Für jede Gründung gilt: Eine gründliche Vorbereitung und ein gut durchdachtes Konzept sind die ersten Schritte zum Erfolg. Wichtige Meilensteine sind fachliche Kompetenz, Durchhaltevermögen, großes Engagement, aber auch solide Finanzierungsideen, laufende Erfolgskontrollen, Kenntnisse des Marktes und der Nachfrager, ständige Bereitschaft, auf Veränderungen aktiv zu reagieren.

 

Kostenlose Beratung

 

Der Einsatz lohnt sich, denn Frauen sind, wenn sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen, genauso erfolgreich wie Männer. Das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" in Kempten bietet kostenlose Beratung und Unterstützung zu allen genannten Fragen der Existenzgründung an. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.

 

Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 04.03.2014

Neue Freizeitkarte jetzt kostenlos erhältlich

Die Taschenkarte für den Kreis Ostallgäu ist in der aktualisierten dreizehnten Auflage erschienen.

Die Karte ist im Landratsamt Ostallgäu sowie bei sämtlichen Inserenten kostenlos erhältlich. Die beliebte Karte wurde in Zusammenarbeit mit dem Städte-Verlag erstellt und zeigt das komplette Kreisgebiet im Maßstab 1:105 000. Informationen zu zahlreichen Freizeiteinrichtungen sowie ein Stadtpläne von Marktoberdorf, Kaufbeuren, Buchloe und Füssen inklusive Straßenverzeichnis ergänzen die detaillierte Kartografie. Die Karte ist auch im Internet unter www.unser-stadtplan.de zu finden. Der Kreis Ostallgäu, der Städte-Verlag und Media-Berater Siegfried Schegg danken allen Inserenten, die das Erscheinen der Karte möglich gemacht haben.

Mitteilung vom 04.03.2014

Neue Sozialstiftung im Ostallgäu für Bedürftige und Kranke

Stiftungsgebiet ist vom nördlichen Teil auf ganzen Landkreis erweitert worden. Zudem hat sich das Stiftungskapital deutlich erweitert.

V. l.: Stiftungsvorstand Hermann Mayr, Manfred Rinderle (Bürgermeister und Sprecher der Ostallgäuer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), Landrat Johann Fleschhut, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele und Stiftungsverwalter Michael Hailand.

V. l.: Stiftungsvorstand Hermann Mayr, Manfred Rinderle (Bürgermeister und Sprecher der Ostallgäuer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), Landrat Johann Fleschhut, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele und Stiftungsverwalter Michael Hailand.

Zum 125. Todestag des Stifters Josef Benedikt Kaiser konnte seine Stiftung zugunsten von Bedürftigen und Kranken nunmehr vom nördlichen Teil des Landkreises auf den gesamten Landkreis erweitert werden. Außerdem hat sich das Kapital durch Zustiftungen deutlich vergrößert, sodass noch mehr Bürgerinnen und Bürger in den Genuss von finanziellen Zuwendungen zukünftig kommen können. Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Landrat Johann Fleschhut gab eine neue Satzung in Auftrag und initiierte die Erweiterung auf den ganzen Landkreis: „Wir haben jetzt mehr Kapital zur Verfügung und können den Stifterwillen noch intensiver für noch mehr Menschen verwirklichen!“ Gemeinsam mit einer Abordnung der Stiftung nahm Fleschhut die neue Stiftungssatzung in einem würdigen Rahmen von Schwabens Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele entgegen.
 
Mit seinem Testament hat der vor 125 Jahren in Eurishofen verstorbene Josef Benedikt Kaiser ein starkes soziales Zeichen gesetzt, das „auch heute noch genauso aktuell ist“, erklärte Landrat Johann Fleschhut, der in seinem Haus die Stiftungsverwaltung ausführt. 79.000 Goldmark und 13 ha Wald sollten Erträge für die Unterstützung bedürftiger und kranker Menschen zur Verfügung stellen. Durch weitere Zustiftungen ist das Stiftungsvermögen gewachsen und zuletzt konnte die Stiftung von einem verstorbenen Ostallgäuer Bürger weitere Grundstücke und Barvermögen in das Stiftungskapital integrieren. Fleschhut: „Jährlich konnten wir ca. 40 Bürgerinnen und Bürgern einen Geldbetrag zukommen lassen, die Bedürftigkeit meldeten jeweils unsere Kreiskommunen.“ Der Landrat wollte nun unter strikter Wahrung des Stifterwillens den Geltungsbereich auf das gesamte Ostallgäu ausdehnen,“ wie es wohl Josef Benedikt Kaiser gemacht hätte, wenn er die aktuellen regionalen Strukturen gekannt hätte,“ ist sich Fleschhut sicher und wurde auch von der Regierung von Schwaben als Stiftungsaufsicht durch die Genehmigung der neuen Satzung bestätigt. Mit dem weiteren Mitglied im Stiftungsvorstand, dem 2. Bürgermeister der Gemeinde Jengen Hermann Mayr und Stiftungsverwalter Michael Hailand vom Landratsamt wurde in der Satzung das Entscheidungsgremium leicht erweitert. Deshalb werden zukünftig der Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Ostallgäus und eine weitere Person aus dem sozialen Bereich die Mittelverteilung mit entscheiden. Für das Jahr 2014 sollen zunächst 25.000 € bereitgestellt und demnächst verteilt werden. Regierungspräsident Karl Michael Scheufele betonte bei der Übergabe der neuen Satzung die „soziale Kraft“ von Stiftungen und war von der „vorausschauenden Wirkung“ des Stifters Josef Benedikt Kaiser beeindruckt: „Ich bin mir sicher, dass diese Stiftung auch noch in 500 bis 600 Jahren besteht. Alter und erweiterter Zweck passen ideal zusammen.“

Mitteilung vom 04.03.2014

KönigsCard weiter auf Erfolgskurs

Gäste freuen sich über Urlaub ohne Nebenkosten. Im vergangenen Jahr sorgte ein sattes Plus von 100.000 Übernachtungen für ein neues KönigsCard-Rekordergebnis.

Knapp 630.000 Übernachtungen machen die KönigsCard zu Deutschlands Inklusiv-Gästekarte mit den meisten Gratisleistungen. Landrat Johann Fleschhut, der als Vorsitzender des Vitalen Landes sich stark für das „Alleinstellungsmerkmal“ eingesetzt hat: „Die KönigsCard macht weiter Karriere, die Betriebe gewinnen neue Gäste und es entstehen zusätzliche Arbeitsplätze.“
  
Mit der KönigsCard liegen jedem Gast die Tourismusdestinationen Allgäu, Ammergauer Alpen, Blaues Land und dem benachbarten Tirol sprichwörtlich zu Füßen: denn rund 250 Leistungen aus den Bereichen Natur, Kultur, Sport und Freizeit können dank der All-inklusive-Gästekarte kostenlos entdeckt werden. Urlaubsgäste erhalten diese blaublütige Gästekarte bei einem der derzeit rund 460 KönigsCard Gastgebern und können diese sogar am An- und Abreisetag nutzen.
 
Zuwachs auch bei KönigsCard-Gastgebern und Leistungspartnern
  
„Seit Projektstart 2010 konnten über 60 weitere KönigsCard Gastgeber und über 10 neue KönigsCard Leistungspartner gewonnen werden und weitere Anfragen liegen bereits vor. Die steigende Beliebtheit der KönigsCard belegt zum einen die Zunahme der Kartenausgabe, die sich mittlerweile um über 157.000 Stück erhöhte. Zum anderen bekommen wir eine Vielzahl an begeisterten Rückmeldungen von KönigsCard Gästen, die von der Karte so begeistert sind, dass sie wiederholt ihren Urlaub bei einem KönigsCard-Gastgeber buchten“, berichtet Robert Frei, Geschäftsführer der KönigsCard Betriebs GmbH.
 
Wettbewerbsvorteil durch Zusatzangebot „Allgäumobil – freie Fahrt mit Bus und Bahn“
 
„Das Zusatzangebot unseres kostenfreien Gäste-ÖPNV/SPNVs ist einzigartig, hebt unsere Destination touristisch im Wettbewerb mit anderen Tourismusdestinationen nochmals hervor“, ist Landrat Johann Fleschhut begeistert. Auch hier zieht er eine erste positive Jahresbilanz des Projekts, das seit 9. Dezember 2012 läuft. „Mit dem kostenfreien ÖPNV verbinden wir die Bedürfnisse der Urlaubsgäste mit denen des Natur- und Umweltschutzes unserer Schlossparkregion optimal.“ Bereits über 120.000 km haben die Gäste mit Bus und Bahn in der kurzen Zeit seit Einführung zurückgelegt. KönigsCard-Gäste nutzen das neue Zusatzangebot der Urlaubregion Ostallgäu um die derzeit rund 250 Gratiserlebnisse aus den Bereichen Bergbahnen, Bäder, Museen und Freizeiteinrichtungen der KönigsCard- Leistungspartner bequem und klimaneutral zu erreichen.

Mitteilung vom 03.03.2014

EhrenRunde in Lengenwang: Heißes Thema Führungszeugnis

Beim Thema Ehrenamt will Landrat Johann Fleschhut „Bodenhaftung“: Deshalb lädt er die Verantwortlichen der Dachverbände immer wieder zur EhrenRunde ein.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Dabei werden auch schwierige Themen wie beispielsweise das Führungszeugnis in der Jugendarbeit nicht ausgeklammert.
   
„Nur was den Praxistest durch Ehrenamtliche selber besteht, machen wir“, erläuterte der Landrat den Erfolg der Ehrenamtsangebote des Landkreises. Zentrales Thema der jüngsten EhrenRunde in Lengenwang war das Führungszeugnis in der Jugendarbeit. Demnach müssen Personen, die in  der freien Jugendarbeit tätig sind, unter bestimmten Bedingungen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Dieses zeigt, dass keine Straftaten unter anderem wegen Sexualdelikten vorliegen. Die Umsetzung der Vorgabe erfolgt im Ostallgäu im Dialog mit den Ehrenamtlichen. Fleschhut forderte bei der EhrenRunde eine Vereinfachung der Gesetzeslage: In einem erweiterten Führungszeugnis könnten auch Dinge stehen, die für das Ehrenamt unerheblich sind. „Zudem ist es ein sehr hoher bürokratischer Aufwand für die Vereine“, so Fleschhut. Er unterstützt deshalb die Forderung des Kreisjugendringes, dass vom Gesetzgeber eine sogenannte Negativbescheinigung eingeführt wird. In dieser wird lediglich bestätigt, dass keine einschlägigen Straftaten vorliegen. Bevor das Jugendamt nun auf die Vereine zugeht, um mit ihnen Vereinbarungen zu treffen, wird mit den im Kreisjugendring organisierten Verbänden ein Katalog mit Tätigkeiten festgelegt, die ein erweitertes Führungszeugnis verlangen. So sollen praktikable Lösungen gefunden werden. Dabei könne das erweiterte Führungszeugnis jedoch nur ein (kleiner) Bestandteil eines Gesamtkonzepts sein, so Fleschhut. Prävention müsse an erster Stelle stehen. Darum wird der Landkreis künftig Fortbildungen in diesem Bereich anbieten. Man möchte eine „Kultur des Hinsehens schaffen“ und Verantwortliche für das Thema sensibilisieren.
 
Ehrenamtskarte mit besonderen Aktionen
 
Weiteres Thema der EhrenRunde war die Ehrenamtskarte des Landkreises, die 2014 wieder neu an 500 Ehrenamtliche vergeben wird. Im vergangenen Jahr nahmen zahlreiche Inhaber der Ehrenamtskarte an den besonderen Aktionen des Landkreises wie beispielsweise die Forggensee-Schifffahrt oder dem Vortrag von Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher im Modeon teil. Aufgrund des großen Erfolgs werden die Erlebnisangebote für die Ehrenamtskarteninhaber in diesem Jahr fortgesetzt. Bei der EhrenRunde wurde auch das Erfolgsmodell der kostenlosen Fortbildungen thematisiert, die der Landkreis für Ehrenamtliche seit 2008 in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen anbietet. Auf der Beliebtheitsskala der Ehrenamtlichen stehen „Vereinsbuchhaltung“ und „Steuerrecht“ ganz oben. Sowohl Ehrenamtskarten als auch kostenlose Fortbildungen zeigen das vielfältige und nachhaltige Engagement des Landkreises für seine Ehrenamtlichen.

Mitteilung vom 03.03.2014

Bahnsteig Nesselwang soll barrierefrei werden

Bei einem Ortstermin am Bahnhof Nesselwang konnte ein unbürokratischer und kostengünstiger Weg vereinbart werden, um den Bahnsteig barrierefrei zu machen.

Dies kann durch Verlegung einer kleineren Treppenanlage und ca. 12 Meter erreicht werden. Fleschhut: „Mit einer Investition der Bahn in einem kleineren fünfstelligen Bereich kann wiederum ein Stück Teilhabe behinderter und mobilitätseingeschränkter Menschen im täglichen Leben für Bürger und Gäste erreicht werden!“
  
Gerhard Korn hat sich an Landrat Johann Fleschhut und MdL Bernhard Pohl (Freie Wähler) mit der Bitte gewandt, sich für einen barrierefreien Bahnsteig einzusetzen, nachdem Gleis 2 des Bahnhofs nicht oder nur schwer durch behinderte Menschen zu erreichen ist.
  
„Vor Ort sieht man die Dinge immer am besten“, begründete Fleschhut die Einladung an den Landtagsabgeordneten Pohl, Bürgermeister Franz Erhardt, Willi Jörg von der deutschen Bahn AG und Gerhard Korn zu einem kurzfristigen Besichtigungstermin. In einer sehr konstruktiven Diskussion auch seitens des Bahnvertreters wurde eine pragmatische Lösung vereinbart. „Wenn wir in das offizielle Barrierefreiheitsprogramm der Bahn kommen wollen, warten wir bis zum Sankt-Nimmerleinstag, weshalb wir eine praxisnahe und schnell umsetzbare Lösung anstreben“, erläuterte Landrat Johann Fleschhut.
   
MdL Bernhard Pohl zeigte auf, dass das staatliche Programm auf Jahre bereits ausgebucht ist. Außerdem liegt die Zahl der Reisenden am Bahnhof Nesselwang weit unter der geforderten Frequenz von 1.000 Reisenden pro Tag. Erfreulicherweise zeigte sich der Bahnvertreter Willi Jörg bereit, in den nächsten wenigen Wochen die technische Machbarkeit und die Kosten für die Verlegung des Übergangs über die Gleise ermitteln zu lassen und ein Grobkonzept zur Realisierung zu erstellen. Dies läuft auch den Bestrebungen des Marktes Nesselwang nicht entgegen, das Bahnhofsgebäude zu erwerben, da sich dieses Verfahren voraussichtlich noch in die Länge ziehen könnte. Alle Beteiligten waren sich einig, dass mit wenig Mitteln sehr viel erreicht werden kann und eine Umsetzung sehr zeitnah durch die Bahn angestrebt werden muss. Hierzu sicherten alle Beteiligten ihre tatkräftige Unterstützung zu.

Mitteilung vom 03.03.2014

Einige Wertstoffhöfe am Faschingsdienstag geschlossen

Am kommenden Dienstag, 4. März, bleiben die Wertstoffhöfe in Buchloe, Marktoberdorf und Rettenbach geschlossen.

Ebenfalls nicht geöffnet haben die Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe und Marktoberdorf. Die Hausmülldeponie in Oberostendorf nimmt von 8 bis 12 Uhr Abfälle entgegen.

Mitteilung vom 28.02.2014

Sicherheit im Ostallgäu auf sehr hohem Niveau

Um die Sicherheit im Ostallgäu ist es nach wie vor bestens bestellt: Das ist das Ergebnis des alljährlichen Sicherheitsgesprächs im Landratsamt.

Landrat Johann Fleschhut (Mitte) beim Sicherheitsgespräch.

Landrat Johann Fleschhut (Mitte) beim Sicherheitsgespräch.

Die Sicherheitslage im Präsidiumsbereich und insbesondere im Landkreis ist, wie Polizei-Vizepräsident Klaus Faltenbacher erläuterte, nach wie vor im Vergleich zum Bund oder sogar zu den bayerischen Zahlen auf einem sehr hohen Niveau. Relativ hoch sei jedoch die Zahl von Körperverletzungsdelikten, gerade auch im Zusammenhang mit Alkohol. So war auch wieder einmal das Thema Jugendschutz und Alkohol Gegenstand der Diskussion. Man will zukünftig weiter versuchen, um Verständnis für die Rahmenbedingungen des Festsiegels (beispielsweise Veranstaltungsende, Jugendschutz, keine Flatrate) zu werben. Sehr gut bewährt hat sich, erklärte Jugendamtsleiterin Petra Mayer, der Allgäuer Party-Pass. Dieser wird bei fast allen Festveranstaltungen im Landkreis eingesetzt. Der Party-Pass kann am Einlass abgegeben werden, sodass die Veranstalter jederzeit kontrollieren können, ob sich noch Jugendliche auf dem Fest befinden.
 
Sehr gute und sachorientierte Zusammenarbeit
  
Landrat Johann Fleschhut bedankte sich bei Polizeipräsidium und den Leitern der Polizeidienststellen für die „hervorragende Sicherheitslage“. Diese sei letztlich Ergebnis der Arbeit der Polizeibeamten, die sich dabei nicht selten einem persönlichen Risiko aussetzen, so Fleschhut. Von beiden Seiten wurde die sehr gute und sachorientierte Zusammenarbeit der Polizei mit allen Fachstellen im Landratsamt betont. Eine wichtige Voraussetzungen für die gute Sicherheitslage seien auch die guten wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen im Landkreis. Andererseits ist aber nach Ansicht aller Teilnehmer auch die Lebensqualität, zu der das Sicherheitsgefühl der Bürger und Unternehmen gehört, ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor für die Region Ostallgäu.

Mitteilung vom 27.02.2014

Ostallgäu präsentiert als erster bayerischer Landkreis ein Demenzkonzept

Als erster Landkreis in Bayern hat das Ostallgäu ein Demenzkonzept entwickelt. Es trägt den Titel „Einfach dazugehören“.

Ziehen an einem Strang (von links): Stephan Vogt (Demenzhilfe Allgäu), Gudrun Rauch („Helfende Hände“ Obergünzburg), Landrat Johann Fleschhut und Alexander Zoller, Seniorenbeauftragter des Landkreises Ostallgäu.

Ziehen an einem Strang (von links): Stephan Vogt (Demenzhilfe Allgäu), Gudrun Rauch („Helfende Hände“ Obergünzburg), Landrat Johann Fleschhut und Alexander Zoller, Seniorenbeauftragter des Landkreises Ostallgäu.

Hauptfokus des einzigartigen Konzeptes ist es, die Lebens- und Betreuungsbedingungen von demenzkranken Menschen zu verbessern. Dafür entwickelte eine Steuerungsgruppe aus lokalen Experten umfassende Handlungsempfehlungen für die verschiedensten Lebensbereiche.
  
Zwischen 500 und 600 Ostallgäuer erkranken jedes Jahr an Demenz. Im Jahr 2026 werden es schon 900 Neuerkrankungen sein, wie Berechnungen des Landkreises ergeben haben. „Demenz ist also schon längst mitten unter uns angekommen“, erklärt Landrat Johann Fleschhut und ergänzt: „Angesichts dieser Zahlen war es für uns mehr als eine Pflicht, einen Masterplan zu entwickeln“. Ergebnis ist das Ostallgäuer Demenzkonzept mit dem treffenden Namen „Einfach dazugehören“. Genau das ist nämlich das Ziel des Konzeptes: Demenzkranke nicht zu isolieren und auszugrenzen, sondern sie zu einem Teil der Dorfgemeinschaft werden zu lassen. Um das Konzept so lebensnah wie möglich zu entwickeln, veranstaltete der Landkreis 2012 einen Workshop, um mit betroffenen Bürgern, Angehörigen und Fachleuten zu erörtern, was wirklich wichtig ist im Umgang mit Demenz. Anschließend flossen die Ergebnisse in die Handlungsempfehlungen des Konzeptes ein. Bei der Entwicklung des Konzeptes war eine Steuerungsgruppe maßgeblich mit beteiligt, die sich aus betroffenen Angehörigen und Vertretern unterschiedlichster Professionen zusammensetzte.
  
Eine der ersten Maßnahmen des Konzeptes ist der Aufbau von fünf bis sieben Kontaktstellen im Landkreis, welche in Kooperation mit der „Allgäu GmbH“ errichtet werden. Die Kontaktstellen sollen als Erst-Anlaufstelle dienen und Betroffenen und ihren Angehörigen eine unmittelbare und unkomplizierte Hilfe direkt vor Ort anbieten sowie die Verknüpfung zu den professionellen Diensten herstellen. Weiterer wichtiger Baustein des Konzeptes ist MAKS (Mobilität, Alltagsorientierung, Kognitive Übungen und Spiritualität). „Dieses eigentlich stationäre Behandlungskonzept, das den Demenzverlauf oftmals verlangsamen kann, holen wir nun auf die ambulante Ebene, indem wir zum einen die Finanzierungsfrage erfolgreich gelöst haben und zum anderen zwei Fachkräften die Ausbildung  zum MAKS-Experten bezahlt haben. Dieses Wissen können sie nun an ehrenamtliche Demenzhelfer weiterreichen“, sagt Alexander Zoller, Seniorenbeauftragter des Landkreises. Eine weitere wichtige Maßnahme ist für Zoller die Initiierung von Seniorengenossenschaften. Diese sollen in Kooperation mit Fachkräften eine zuverlässige Versorgung mit niedrigschwelligen Angeboten vor Ort ermöglichen.
 
„Wir haben mit diesem Konzept  einen großen Schritt getan“, sagt Landrat Fleschhut und ergänzt: „Wir werden unsere Handlungsempfehlungen stetig weiterentwickeln und verbessern, denn wir lernen im Umgang mit Demenz jeden Tag dazu.“

Mitteilung vom 27.02.2014

Weiberfasching: "Leuterschacher Hexen" erobern Landratsamt

Die Hexen hatten das Landratsamt am heutigen Weiberfasching gestürmt und kurzzeitig das Regiment übernommen.

Die Leuterschacher Hexen mit Landrat Johann Fleschhut in ihrer Mitte

Die Leuterschacher Hexen mit Landrat Johann Fleschhut in ihrer Mitte

Die Krawatte von Landrat Johann Fleschhut wurde selbstverständlich "gekürzt"

Die Krawatte von Landrat Johann Fleschhut wurde selbstverständlich "gekürzt"

Ihr Vorschlag für die Nachnutzung des Marktoberdorfer Krankenhausgeländes: Ein „Action-Fun-Park für Senioren“. Landrat Johann Fleschhut musste selbstverständlich seine Krawatte opfern und konnte sich nur mit Sekt und Krapfen „freikaufen“.

Mitteilung vom 26.02.2014

Ostallgäuer Straßen- und Wegenetz: 2014 wird weiter optimiert

Insgesamt 19 Straßenprojekte wurden an den Verkehrswegen im Ostallgäu begonnen und überwiegend auch abgeschlossen.

Wie es in den kommenden Monaten mit der Optimierung des Straßennetzes im Landkreis weitergeht, darüber stimmte sich nun Landrat Johann Fleschhut mit Bruno Fischle, Leiter des Staatlichen Bauamtes Kempten, ab.
 
„Wir müssen trägerübergreifend ausbauen, kooperieren und unsere Baustellen koordinieren.“ Erklärte Fleschhut im Sinne des Bürgers das gemeinsame Ziel. Insgesamt haben Landkreis, Freistaat und Bund rund 16 Millionen Euro in die Sanierung und Erneuerung von 26 Kilometern Straßen und vieler Brücken gesteckt. Darüber hinaus wurden zehn Kilometer neue Geh- und Radwege im Ostallgäu gebaut beziehungsweise begonnen. Fleschhut: „Damit leisten wir einen großen Beitrag zu Verkehrssicherheit, Klimaschutz und Stärkung der Radregion Allgäu.“
  
Auch der Wirtschaftsstandort Ostallgäu brauche beste Infrastruktur: „Unsere Wirtschaft brummt, wir müssen bei der dynamischen Entwicklung Schritt halten!“ Der Landkreis realisiert den Ausbau der Ortsdurchfahrt Leuterschach, die Erneuerung der beiden Mühlbachbrücken in Eggenthal, den Deckenbau an der OAL 6 in Pforzen sowie an der OAL 15 zwischen Jengen und Ketterschwang. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts an der Ortsumfahrung Marktoberdorf ist Ziel des staatlichen Bauamtes. Laut Bruno Fischle starten im Frühjahr auch die Arbeiten zur Verbreiterung der B12 von Kraftisried bis Geisenried, zunächst mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Kraftisried und Unterthingau. Sollten die Grunderwerbsverhandlungen für den zweiten Bauabschnitt bis Geisenried erfolgreich sein, wird dieser bis 2015 fertig sein. „Diese Maßnahme erhöht die Verkehrssicherheit deutlich, unser Ziel bleibt aber nach wie vor der vierspurige Ausbau der B12“, sagt Landrat Fleschhut. Sechs weitere Straßenbauprojekte sind inzwischen im neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Es geht dabei um die Ortsumgehungen von Marktoberdorf, Füssen, Steinbach, Rieder und Pforzen sowie den B12-Ausbau zwischen A96 und A7. Diese Maßnahmen werden derzeit vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geprüft. Fleschhut: „Wir erhoffen uns durch die Ortumfahrungen eine deutliche Entlastung der Ortsdurchfahrten und damit für unserer Bürgerinnen und Bürger.“
  
Einen neuen Service will der Landkreis auf seiner Internetseite in Kürze anbieten: Alle Bürgerinnen, Bürger und Besucher des Ostallgäus sollen sich dort künftig über die derzeit laufenden Baustellen und Beeinträchtigungen informieren. Fleschhut wünscht sich diesen Service auch allgäuweit und wird sich daher mit der Allgäu GmbH in Verbindung setzen.

Mitteilung vom 26.02.2014

Landkreis Ostallgäu startet Kampf gegen giftiges Kreuzkraut

Die schädliche Wirkung der Pflanze beruht auf der Wirkung verschiedener Lebergifte (z. B. Senecionin, Jacobin usw.).

Der Landkreis Ostallgäu sagt dem giftigen Kreuzkraut den Kampf an: An mehreren Stellen vor allem im südlichen Landkreis ist das besonders für Tiere giftige Kraut inzwischen aufgetaucht und soll nun in einem gemeinsamen Kraftakt von Behörden, Institutionen und Landwirtschaft verdrängt werden. Unter anderem sind auch die Straßenränder von Kreuzkräutern zunehmend betroffen
 
Aufgrund unterschiedlicher Bitten aus der Landwirtschaft ermittelt das Landratsamt Vorkommen, Verbreitung, Vernichtung und andere sinnvolle Maßnahmen allgäu- und bayernweit. „Es ist eine schwierige Materie, hier brauchen wir die Unterstützung auch des Ministeriums“, stuft Landrat Johann Fleschhut das Problem als hoch ein.
 
Zunächst werden nun die Schwerpunkte ermittelt, an denen das Kreuzkraut verstärkt auftritt. Besonders betroffen sind momentan extensiv bewirtschaftete Flächen, zu denen auch Straßenränder und Seitenbereiche von Straßen zählen. Die giftige Pflanze kann sich durch ihre Flugsamen über weite Strecken ausbreiten, deshalb sei es „von großer Wichtigkeit, dass alle Beteiligten gemeinsam arbeiten und zusammen den Kampf aufnehmen“, sagt Fleschhut, der sich auch mit der Bitte um Unterstützung an das Landwirtschaftsministerium gewandt hat.
 
Landrat bittet Landwirte um Mithilfe
 
Die beste Methode zur Bekämpfung des Krauts ist das Ausstechen und Verbrennen. Um dem Kraut am mehr als 300 Kilometer langen Straßennetz des Landkreises Herr zu werden, wird nun zunächst das Straßenpersonal geschult, um das Kraut erkennen und wirksam bekämpfen zu können. Fleschhut hat auch das staatliche Bauamt in Kempten aufgefordert, das Kraut entlang der Staats- und Bundesstraßen aktiv zu bekämpfen. Um mehr über die Verbreitung des Kreuzkrautes im Landkreis zu erfahren, bittet Landrat Johann Fleschhut die Landwirte im Ostallgäu darum, ihre Kreuzkrautfälle zu lokalisieren und dem Landratsamt zu melden. Dazu bietet das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten auf seiner Internetseite einen Erhebungsbogen an.