Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 07.02.2014

Landrat Johann Fleschhut zu Besuch in der Schönegger Käse-Alm

Vor kurzem besuchte der Landrat des Ostallgäus, Johann Fleschhut das neu erbaute Reifelager und die Abpackung der Schönegger Käse-Alm in Steingaden.

V.l.n.r.: Bürgermeister Helmut Angl (Lechbruck), Markus und Karina Fischer, Inhaber Sepp Krönauer und Landrat Johann Fleschhut (Ostallgäu), Bildquelle: Schönegger Käse-Alm

V.l.n.r.: Bürgermeister Helmut Angl (Lechbruck), Markus und Karina Fischer, Inhaber Sepp Krönauer und Landrat Johann Fleschhut (Ostallgäu), Bildquelle: Schönegger Käse-Alm

In den letzten Jahren lieferten zunehmend Landwirte aus dem Ostallgäu ihre wertvolle Heumilch zur Sennerei der Schönegger Käse-Alm, daher war es für ihn ein Bedürfnis den Betrieb der Schönegger Käse-Alm kennen zu lernen.

 

Nachdem Inhaber Sepp Krönauer die Besucher durch das Gebäude geführt hatte, zeigte sich der Landrat von dem Betrieb – insbesondere von der großen Käsevielfalt der Schönegger Käse-Alm – äußerst beeindruckt. „Die Heumilch-Landwirtschaft passt hervorragend ins Allgäu und die Produkte, sind beste, internationale Botschafter unserer Tourismusdestination“, stellte Landrat Fleschhut überzeugt fest.

 

Familie Fischer erst seit 2013 Heumilchbetrieb

 

Markus Fischer mit seiner Frau Karina nahmen dieses Ereignis zum Anlass den Betrieb zusammen mit Landrat Johann Fleschhut zu besichtigen. Sie hatten sich zu Ostern 2013 entschieden ihren Bauernhof auf Heumilch umzustellen. Der Ragerhof bei Eggenthal im Landkreis Ostallgäu musste hierzu einige Investitionen tätigen, aber ist rückblickend mit seiner Entscheidung zufrieden: „Die Milchleistung der Herde ist um 10 % gestiegen, parallel dazu haben sich Tiergesundheit und Milchinhaltsstoffe positiv entwickelt“, berichtet Markus Fischer von seinen ersten Erfahrungen. Demgegenüber stehe ein höheres Wetterrisiko, ein höherer Zeit- und Personalaufwand – aber letztlich zieht Familie Fischer ein positives Fazit, sodass ein Zurück für sie nicht mehr vorstellbar sei.

Mitteilung vom 07.02.2014

Zwei Ostallgäuer Projekte bekommen Geld vom „Sternenhimmel“

Der Verein „Sternenhimmel“ der Firma „Lattemann & Geiger“ hat 2.500 Euro an zwei Ostallgäuer Projekte übergeben.

V. l.: Thomas Guggemos und Christina Becker (Projekt PIT von Polizei Marktoberdorf und Team Werk), Landrat Johann Fleschhut, Uschi Gollmitzer „Kinderbrücke Allgäu e.V.“ und Thomas Liebner Jobcenter Ostallgäu, Ulrich Geiger, Geschäftsführer Lattemann & Geiger. Bildquelle: Stefan Leonhart, Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Thomas Guggemos und Christina Becker (Projekt PIT von Polizei Marktoberdorf und Team Werk), Landrat Johann Fleschhut, Uschi Gollmitzer „Kinderbrücke Allgäu e.V.“ und Thomas Liebner Jobcenter Ostallgäu, Ulrich Geiger, Geschäftsführer Lattemann & Geiger. Bildquelle: Stefan Leonhart, Landratsamt Ostallgäu

Unterstützung bekommen das Jobcenter Ostallgäu mit der Kinderbrücke Allgäu  sowie das Projekt „Prävention im Team“ (PIT) der Polizeiinspektion Marktoberdorf. Landrat Fleschhut: „Das Geld ist bei diesen hervorragenden Ostallgäuer Projekten bestens angelegt.“

  

600 Euro spendet der Verein „Sternenhimmel“ an das Projekt PIT, das die Polizeiinspektion Marktoberdorf gemeinsam mit dem Dietmannsrieder Verein Team Werk e.V. macht. Ziel des Präventionsprojekts PIT ist es, die Zusammenarbeit von Schule, Polizei und anderen außerschulischen Partnern gemeinsam mit den Schülern im Team erleben und gestalten zu können. Dabei geht es vor allem um den Auf- und Ausbau persönlicher und sozialer Kompetenzen bei den Schülern. Die Polizeiinspektion Marktoberdorf ist in diesem Projekt bayernweit einzigartig engagiert und suchte nun zur Ausweitung des Projekts eine weitere ehrenamtliche Kraft. Sie fand Christina Becker vom Verein Team Werk e.V., die nun neue Impulse in die Präventionsarbeit einbringt.

  

„Sternenhimmel“: Schon 84.000 Euro übergeben

 

1.900 Euro gehen an das Jobcenter Ostallgäu und den Verein Kinderbrücke Allgäu e.V. für die ge-meinsame Geschenkgutscheinaktion zugunsten von 361 Ostallgäuer Kindern aus Familien, die vom Jobcenter Arbeitslosengeld II erhalten. Die Kinder erhielten vor Weihnachten je einen Geschenkgutschein über 40 Euro, den sie in fünf Ostallgäuer Geschäften einlösen konnten. Finanziert wurde die Aktion mit einer Gesamtsumme von 14.400 Euro durch Spenden von verschiedenen Firmen und Einrichtungen. Den Großteil der Kosten übernahm die Kinderbrücke Allgäu e.V., ein Verein, der Kinder und Familien in der Region unterstützt, die durch das soziale Netz gefallen sind.

  

Die Firma Lattemann & Geiger gründete den Verein „Sternenhimmel“ im Jahr 2008 und hat seither rund 84.000 Euro an verschiedene Einrichtungen übergeben. Unterstützt werden vor allem regionale, karitative und soziale Institutionen aus den Bereichen Bildung und Jugendarbeit, Gesundheit und Vorsorge sowie Vereinswesen und Kultur. In diesem Jahr spendet der „Sternenhimmel“ 20.000 Euro.

 
Die Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe beschäftigt bundesweit rund 11.800 Mitarbeiter, davon 5.000 in der klassischen Gebäudereinigung und fast 7.000 in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Als Spezialist für technische und infrastrukturelle Facility Services ist Lattemann & Geiger Partner für Industrie, Handel und Verwaltung. Starke regionale Marken, Dreifachzertifizierung und die eigene Schulakademie prägen die Philosophie des Familienunternehmens.

Mitteilung vom 06.02.2014

Kostenlose Beratung für Existenzgründerinnen

Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine berufliche Selbstständigkeit, um ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten verwirklichen zu können.

Eine kostenlose Existenzgründungs-Beratung für Ostallgäuer Frauen, die sich beruflich selbstständig machen wollen, bietet das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" am 25. Februar und am 17. März 2014 jeweils vormittags im Landratsamt in Marktoberdorf an.

 

Für jede Gründung gilt: Eine gründliche Vorbereitung und ein gut durchdachtes Konzept sind die ersten Schritte zum Erfolg. Wichtige Meilensteine sind fachliche Kompetenz, Durchhaltevermögen, großes Engagement, aber auch solide Finanzierungsideen, laufende Erfolgskontrollen, Kenntnisse des Marktes und der Nachfrager sowie ständige Bereitschaft, auf Veränderungen aktiv zu reagieren. Der Einsatz lohnt sich, denn Frauen sind, wenn sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen, genauso erfolgreich wie Männer.

 

Gleichstellungsstelle: Chancengleichheit im Berufsleben fördern

 

Das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" in Kempten bietet kostenlose Beratung und Unterstützung zu allen genannten Fragen der Existenzgründung an. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.

 

Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 06.02.2014

Obergünzburg: Festliches Abendessen als Dankeschön für Ehrenamtliche

Heimleiter Hermann Schott nutzte bei einem Abendessen die Gelegenheit, sich bei allen ehrenamtlichen Helfern herzlich zu bedanken.

Bildquelle: Seniorenheim Obergünzburg

Bildquelle: Seniorenheim Obergünzburg

„Willst Du glücklich sein im Leben, trage bei zu anderen Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück“. So lautet ein Spruch, den man in Poesiealben eintragen kann. Konkrete Möglichkeiten hierzu  finden sich im Alltag sehr, sehr viele.

   

„Noch menschlicher und liebenswerter“

 

Im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg sind es die ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrer Zuwendung, ihrer Zeit, ihrer Kreativität und Unterstützung zum Glück der Bewohner beitragen. „Mit Engagement der Ehrenamtlichen ist es uns möglich, unser Haus noch menschlicher und liebenswerter werden zu lassen“, sagte Schott.

Mitteilung vom 04.02.2014

DiREKt Richtung Zukunft: Viele frische Ideen für das Ostallgäu

Das neue Regionale Entwicklungskonzept (REK) macht den Landkreis Ostallgäu fit für die Zukunft.

Workshop „Kultur und Identität“, Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zwei Arbeitsgruppen haben inzwischen schon zahlreiche frische Ideen für die Weiterentwicklung des Ostallgäus gesammelt, weitere Workshops folgen. Im neuen REK sollen die regionalen Entwicklungs- und Handlungsziele sowie erste Projektideen für die kommenden Jahre beschrieben werden. „Das neue REK ist ein wesentlicher Teil unserer zukünftigen Entwicklung“, sagt Landrat Johann Fleschhut.
  
Vor allem die Themen Demographie, Mobilität, Landwirtschaft/Umwelt, Flächenverbrauch, regionale Produkte, Bildung, Soziales, Flächenverbrauch, Wirtschaft und Tourismus sowie Jugend & Familie sollen im neuen REK verankert werden. Im bereits gelaufenen Workshop „Ländlicher Raum“ wurden Ideen herausgearbeitet, wie dem demographischen Wandel begegnet werden kann. Hier stehen „selbstbestimmtes Generationenwohnen“, die „Sicherung von Pflege und ärztlicher Versorgung in der Fläche“ sowie die Entwicklung eines Wohlfühlklimas in den Dörfern im Mittelpunkt. Dazu gehören die Schaffung von Begegnungsorten oder eine attraktive Ortsgestaltung. Auch die Transportmöglichkeiten sollen durch Vernetzung und Stärkung einer innovativen Mobilität verbessert werden. Im Workshop „Kultur und Identität“ wurde von den Teilnehmern das Leitbild „Vom gestern ins morgen – Innovative Kulturregion Ostallgäu“ gesetzt. Die Kultur soll im neuen REK als Standortfaktor weiter gestärkt werden, indem beispielsweise Vereins- und Bürgerkultur, Ehrenamt und kulturelle Infrastruktur noch besser vernetzt werden. Erste konkrete Projektidee ist die „Kartographie der Kultur“ im Ostallgäu.
  
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu wird sich mit dem neuen REK für das EU-Förderprogramm „Leader“ für die Periode von 2014 bis 2020 um Fördermittel bewerben. Landrat Fleschhut: „Bei der EU-Förderung läuft manches zu bürokratisch ab. Daher überlegen wir bei der Umsetzung des Konzepts bei jedem einzelnen Projekt, inwieweit es sinnvoll ist, Fördermittel überhaupt in Anspruch zu nehmen.“ Neben den Städten, Märkten und Gemeinden und den fachlichen Stellen sind auch alle Verbände und Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das neue REK mitzugestalten. Der nächste große Workshop wird sich mit der Landwirtschaft im Ostallgäu beschäftigen. Praxisnah und konkret wird hier auf die speziellen Bedürfnisse der Landwirtschaft eingegangen.
  
Weitere Informationen auf www.leader-ostallgaeu.de oder unter der Nummer 08342/911-514

Mitteilung vom 04.02.2014

Erfolgsmodell des Landkreises: neue Fortbildungen für Ehrenamtliche

Kursinhalte sind neben Vereins- und Steuerrecht auch Öffentlichkeitsarbeit, Rhetorik und Buchhaltung.

Diese neuen, kostenlosen Fortbildungen für ehrenamtlich Engagierte bieten die Volkshochschulen in Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Servicestelle „EhrenAmt“ des Landkreises Ostallgäu in ihrem neuen Programm an. 
 
Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist die beste Werbetrommel und ein gutes Sprachrohr eines Vereins: Bei einem praxisorientierten Informationsabend wird Andreas Filke, Redakteur der Allgäuer Zeitung in Marktoberdorf, die Gestaltung eines Presseberichts vorstellen. Das Rüstzeug für ein gutes Gelingen einer Sitzung mit zielentsprechenden Ergebnissen und eine erfolgreiche Gesprächsführung ist Inhalt eines weiteren Kurses. Worauf es bei der Vorbereitung, dem Aufbau und dem Halten einer Rede ankommt, um mit Ausstrahlung und Überzeugungskraft souverän aufzutreten, erfahren die Teilnehmer des Kurses „Erfolgreich Präsentieren im Ehrenamt“.
 
Alle Kurse sind kostenlos
 
In der täglichen Vereinsarbeit werden die Vorstände immer wieder mit Vorschriften und Rechtsfragen konfrontiert. Was in der täglichen Vereinspraxis zu beachten ist, um Fehler und Haftungsfallen zu vermeiden, erfahren die Teilnehmer im Kurs „Neues aus dem Vereinsrecht‘“. Auch im Steuerrecht sind Sachverhalte einzuhalten, damit eine Vereinsbuchhaltung funktioniert. Speziell für Kassierer gibt es hierzu einen Kurs mit entsprechenden Informationen und eine praxisorientierte Weiterbildung zur Vereinsbuchhaltung mit Excel.
 
Das ehrenamtliche Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung, weshalb die Fortbildungen für alle Ehrenamtlichen kostenlos sind. Anmelden kann man sich über die Volkshochschulen.
 
Das Kursangebot im Überblick:
 
„Erfolgreich Präsentieren im Ehrenamt“
Samstag, 01.03.2014, 9 bis 16 Uhr, VHS Füssen, Tel. 08362 39577, www.vhs-fuessen.de

 

„Sitzungen sachlich, fair und engagiert leiten“
Samstag, 22.03.2014, 9 bis 16 Uhr, VHS Marktoberdorf, Tel. 08342 969190, www.vhs-marktoberdorf.de

 

„Neues aus dem Vereinsrecht“
Freitag, 28.03.2014, 19 bis 21 Uhr, VHS Obergünzburg, Tel. 08372 920029, www.vhs-obergünzburg.de

 

„Unsere Veranstaltung in der Zeitung“
Donnerstag, 03.04.2014, 19 bis 21 Uhr, VHS Biessenhofen, Tel. 08341 14030, www.vhs-biessenhofen.de

 

„Steuerrecht für Vereine“
Samstag, 24.05.2014, 9.30 bis 12 Uhr, VHS Buchloe, Tel. 08241 90233, www.vhs-buchloe.de

 

„Vereinsbuchhaltung mit Excel“
Samstag, 24.05.2014, 14.30 bis 17 Uhr, VHS Buchloe, Tel. 08241 90233, www.vhs-buchloe.de

Mitteilung vom 03.02.2014

Lokale Aktionsgruppe Ostallgäu wird in Verein umgewandelt

Es geht bergauf: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu gründet einen Verein zur nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus.

Hierzu findet am 18. Februar um 9 Uhr die öffentliche Gründungsversammlung im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. „Die Gründung des Vereins stellt einen wesentlichen Teil dar, um eine breitere Beteiligung bei der Entwicklung des Ostallgäus zu erhalten“, sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Neben den bestehenden Mitgliedskommunen sollen auch weitere interessierte, nicht kommunale Institutionen, Vereine, Verbände und Personen als Mitglieder gewonnen werden. Deshalb soll die LAG Ostallgäu in einen eingetragenen Verein umgewandelt werden. Seit 2008 ist die diese als sogenannte „Besondere kommunale Arbeitsgemeinschaft“ zusammengeschlossen.

 

Das Ostallgäu nachhaltig entwickeln

 

Der zukünftige Verein soll Träger der regionalen Entwicklungsstrategie und verantwortlich für deren Umsetzung sein. Ziel ist die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Als Bezeichnung für den Verein ist der Name „bergaufland Ostallgäu“ angedacht. 41 Städte, Märkte und  Gemeinden sowie der Landkreis Ostallgäu sind bislang Mitglieder der LAG Ostallgäu. Die weiteren Kommunen des Landkreises sind Mitglied der benachbarten LAG Auerbergland-Pfaffenwinkel.

 

Zur Bewerbung für das EU-Förderprogramm Leader in der Förderperiode 2014 bis 2020 wird derzeit ein neues Regionales Entwicklungskonzept (REK) erarbeitet. In verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen werden hierfür momentan Ideen für die Region Ostallgäu entwickelt.

 

Hintergrundinformationen:

 

Leader ist eine Abkürzung französischer Begriffe „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“; zu Deutsch: „Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist eine Anschubförderung der Europäischen Union und des Freistaates Bayern für die nachhaltige Regionalentwicklung der ländlichen Räume.

 

Kernelement von Leader ist der bürgerorientierte Ansatz, der vor allem durch die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) dargestellt wird. Dies sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region.

 

Im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader wurde die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu bereits in der Förderperiode 2000 – 2006 (Leader+) sowie über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für die Förderperiode 2007 – 2013 erfolgreich ausgewählt. Auch für die Förderperiode 2014 – 2020 ist wieder die Bewerbung für das EU-Förderprogramm Leader geplant. Grundlage für die Bewerbung ist, wie bereits in den beiden vorherigen Förderperioden, die Einreichung eines neuen Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) beim Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF). Das neue REK soll die zukünftigen Schwerpunkte und Ziele der Region Ostallgäu darstellen und hat deshalb eine große Bedeutung für den Landkreis.

 

Weitere Informationen stehen unter der Internetseite www.leader-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 30.01.2014

Ein Fest in Marktoberdorf: Landrat Fleschhut heißt Asylbewerber im Ostallgäu willkommen

Landrat Johann Fleschhut hat offiziell die neue Asylbewerber-Unterkunft in der Marktoberdorfer Nordstraße eröffnet.

Landrat Johann Fleschhut gemeinsam mit Pfarrer Klaus Dinkel, Diakon Elmar Schmid und Imam Ismail Senkul bei der Eröffnung der neuen Asylbewerber-Unterkunft in Marktoberdorf. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Mit dabei waren auch Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche, Imam Ismail Senkul, der Arbeitskreis Asyl Marktoberdorf und zahlreiche Bürger. Fleschhut betonte in seiner Rede die Offenheit und Herzlichkeit, mit der man im Ostallgäu den neuen Gästen begegne: "Sie sind unsere Gäste und vielleicht schon in Kürze unsere Mitbürger." Auch Imam Ismail Senkul, Pfarrer Klaus Dinkel und Diakon Elmar Schmid hießen die Asylbewerber im Landkreis herzlich willkommen.
 
Gäste lassen sich lokale Spezialitäten schmecken

 

Gemeinsam mit dem jüngst ins Leben gerufenen Arbeitskreis Asyl hatten die 31 Asylbewerber in der neu errichteten Unterkunft kulinarische Spezialitäten zubereitet, die sich die vielen Gäste nach dem offiziellen Teil schmecken ließen. Eine Bläsergruppe der Realschule Marktoberdorf umrahmte das Fest musikalisch und auch einige Asylbewerber gaben ein traditionelles Lied aus ihrer Heimat zum Besten.
 
211 Asylbewerber im Ostallgäu

 

Im Landkreis Ostallgäu sind derzeit 211 Asylbewerber vorwiegend aus den Krisenregionen Afghanistan und Syrien sowie aus Pakistan, Mali und Nigeria untergebracht. Fleschhut wünschte sich zum Abschluss seiner Rede viel positive Anteilnahme der Bevölkerung am Schicksal der Asylbewerber.

Mitteilung vom 30.01.2014

„Klima schützen kann jeder!“: Ausstellung begeistert spielerisch

Unter anderem 20 Schulklassen besuchten die Ausstellung und informierten sich über Beiträge zum Klimaschutz, die jeder Einzelne im Alltag leisten kann.

Die Ausstellung „Klima schützen kann jeder!“ im Landratsamt Ostallgäu werten die Organisatoren als vollen Erfolg. Hoch erfreut zeigte sich auch Landrat Fleschhut über die sehr positive Resonanz an den Schulen. Fleschhut: „Klimaschutz beginnt mit kleinen Schritten im Alltag. Vieles davon kann jeder von uns ganz leicht umsetzen.“

 

Zum Beispiel mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu Schule und Sport zu fahren oder auf den Standby-Modus bei Elektrogeräten zu verzichten. Gerade diese oft kleinen Tipps für den Alltag nahmen die Schüler begeistert aus der Ausstellung mit. Ziel der Wanderausstellung ist es dabei, das Wissen eben nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern spielerisch zu vermitteln.

 

Weit mehr als 600 Besucher

 

Wichtig war es den Organisatoren auch, den Schülern zu zeigen, inwiefern sie persönlich von den Wirkungen eines Klimawandels betroffen sein können. Insgesamt besichtigten weit mehr als 600 Besucher die Ausstellung, was Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer als vollen Erfolg wertet.

Mitteilung vom 30.01.2014

Girls‘ Day und Boys‘ Day: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen ist das Ziel des Girls´ Day und des Boys´ Day am 27. März.

Veronika beim Girls´Day 2013 im städtischen Bauhof in Marktoberdorf. Bildquelle: Stadt Marktoberdorf

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt diesen Orientierungstag auch in diesem Jahr und zahlreiche Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es hier oder direkt bei der Gleichstellungsstelle.

 

Der Ausbildungs- und Berufsmarkt ist vielfältig, es gibt mehr als 450 Ausbildungsberufe und viele verschiedene Studienfächer. Viele Jugendliche beiderlei Geschlechts sollten daher diesen Tag nutzen, um ungewohnte Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich hinein. Wichtig ist, die Erlaubnis von Eltern und Schule einzuholen und sich frühzeitig um einen Schnupperplatz zu kümmern. 

 

Selbstständiges Umsehen hat mehr Effekt

 

Die Gleichstellungsstelle hat bereits an alle Schulen im Landkreis Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, für diesen Tag Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 30 Kindertagesstätten, elf Altenpflegeeinrichtungen, eine Behinderteneinrichtung, das Klinikum Kaufbeuren/Ostallgäu und Optik-Foto Niebler in Füssen bereit erklärt. Zum Girls´ Day konnten 25 Unternehmen und Institutionen gewonnen werden. Zum wiederholten Male laden folgende Firmen Mädchen zum Girls´ Day ein: Fa. AGCO Fendt, die Polizeiinspektionen im Landkreis , das Modeon in Marktoberdorf , Städt. Bauhof und Hallenbad in Marktoberdorf, MB-Spritzgusstechnik Marktoberdorf, Fa. Nestlé in Biessenhofen, Elektrotechnik Wetzler in Kaltental, Fa. Klaus Baier Pfronten, Fa. Deckel MAHO Pfronten, MK-Zerspantechnik in Halblech, ept GmbH in Halblech sowie Fa. Eberle Rieden GmbH in Rieden a.F.,  Unimet in Rieden a. F., Autohaus Miller Roßhaupten, ZETKA Stanz- u. Biegetechnik Füssen, Technische Schule der Luftwaffe Kaufbeuren, Hirschvogel Denklingen und iwis motorsysteme Landsberg.

 

Das Landratsamt selbst bietet diesmal 15 Mädchen-Schnupperplätze in technischen Bereichen an, darunter auch insgesamt sechs Schnupperplätze in den Kreisbauhöfen in Westendorf, Thalhofen und Roßhaupten. Die Hochschule Kempten hält ebenfalls ein Angebot bereit. Den optimalen Lern- und Erfahrungseffekt erzielen die Mädchen und Jungen, wenn sie sich ganz selbstständig nach einem Schnupperplatz für diesen Tag umsehen.

 

Die „Angebotslisten“ können im Internet unter http://tinyurl.com/q2nrt9o eingesehen oder bei der Gleichstellungsstelle bestellt werden.

 

Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Tel. 08342/911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

 

Allgemeine Informationen zu diesem Orientierungstag gibt es auch bei:


Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld

 

Girls´Day:  

Tel.: 0521/106-7357  

E-Mail: info(at)girls-day.de

Internet: www.girls-day.de

 

Boy´s Day:

Tel.: 0521/106–7360 

E-Mail:  info(at)boys-day.de
Internet: www.boys-day.de

Mitteilung vom 23.01.2014

Asylbewerberwohnheim an der Nordstraße: Offene Tür am 29. Januar

Der Landkreis Ostallgäu und der Arbeitskreis Asyl laden zur Besichtigung des Asylbewerberwohnheims an der Nordstraße ein.

Landrat Johann Fleschhut: “Wir möchten damit den Menschen ein bewusstes Willkommen bereiten, die Heimat und Familie verlassen mussten und der Öffentlichkeit zeigen, dass „normale, friedliche Menschen“ bisher an sieben Standorten im Ostallgäu problemlos Zuflucht gefunden haben.“

 

Am 29. Januar ab 16 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Marktoberdorf eingeladen, sich das im Januar eröffnete Wohnheim für Asylbewerber in der Nordstraße 24 anzusehen. Nach einer kurzen offiziellen Eröffnung ist ein Rundgang durch die Wohnanlage möglich.

 

Mit Bewohnern ins Gespräch kommen

 

Der Arbeitskreis Asyl sorgt dabei gemeinsam mit den Bewohnern für einen kleinen Imbiss. Dabei können die Bürgerinnen und Bürger mit den Bewohnern ins Gespräch kommen und mehr über ihre Unterbringung in Deutschland, insbesondere in Marktoberdorf, erfahren. In dem Wohnheim sind derzeit 29 Asylbewerber aus Syrien, Pakistan und Afghanistan untergebracht, die dort auf den Ausgang ihrer Asylverfahren warten.

Mitteilung vom 22.01.2014

Abenteuer Pubertät! Praxisnaher Elternkurs in Marktoberdorf

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet in Marktoberdorf ab dem 1. Februar 2014 den Elternkurs „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ an.

Das Kursprogramm vermittelt Eltern viele praktische Anregungen für den Erziehungsalltag und eine Einstellung, die das Zusammenleben in der Familie erleichtert.

 

Mütter und Väter, die als Paar leben oder alleinerziehend sind, wollen oder müssen heute Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut bringen. Dabei sollen die Kinder nicht zu kurz kommen. Dazu brauchen Eltern viel Energie und ebenso viele Kenntnisse und Fertigkeiten wie für den Beruf. „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ ist ein praxisorientierter Kurs für Eltern mit jugendlichen Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren. Der Kurs knüpft an konkrete Erziehungssituationen und an die Ressourcen der Teilnehmenden an. Zu jeder Kurseinheit gehören Informationen über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Jugendlichen. So hilft der Kurs, Jugendliche kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert zu erziehen. Mehr Informationen zum Kurskonzept unter www.kess-erziehen.de.

 

Die Kurstermine sind jeweils am Samstagvormittag (1.02., 8.02., 22.02., 15.03. und 22.03.2014) von 9.30 – 11.30 Uhr im Pfarrheim St. Martin, Marktoberdorf, Meichelbeckstraße 5. Die Kursleitung übernimmt Michael Hartwig, Erziehungsberater und Vater von zwei Kindern. Kosten: 50,- € pro Person, 80,- € pro Elternpaar. Das Jugendamt bezuschusst 50 Prozent der Kursgebühren.

 

Anmeldung beim Pfarrbüro Pfarreiengemeinschaft St. Martin/St. Magnus, Kurfürstenstraße 13,  Marktoberdorf, Tel. 08342/89 58 56 10, oder bei Diakon Elmar Schmid, Tel. 08342/4 11 64, E-Mail: schmid-elmar(at)maxi-dsl.de

 

Weitere Informationen gibt es auch bei der Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Tel. 08342/911-287, Fax: 08342/911-551, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de, oder bei der Ehe- und Familienseelsorge, Kaufbeuren, Tel. 08341/9382-25, E-Mail: efs-kaufbeuren(at)bistum-augsburg.de

Mitteilung vom 22.01.2014

Tourismus-Messe CMT: Ostallgäu präsentiert sich von seiner besten Seite

Das Ostallgäu hat sich auf Deutschlands wichtigster Tourismusmesse CMT (Caravan, Motor und Touristik) in Stuttgart von seiner besten Seite gezeigt.

Mitarbeiterin Katrin Wekenmann (links) im Beratungsgespräch mit einer Familie aus Stuttgart. Bildquelle: Tourismusverband Ostallgäu.

Mitarbeiterin Katrin Wekenmann (links) im Beratungsgespräch mit einer Familie aus Stuttgart. Bildquelle: Tourismusverband Ostallgäu.

„Die CMT ist für uns sehr wichtig, denn aufgrund der geringen Entfernung zählt die Region rund um die Schwabenmetropole zu den wichtigsten touristischen Einzugsgebieten für das Ostallgäu“, sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostallgäu, zieht ein positives Fazit der Messe, die in diesem Jahr mit 241.000 Besuchern einen neuen Rekord verzeichnete: „Besonders stark besucht wurde unser Messestand während des Schwerpunktwochenendes zum Thema „Rad und Wandern“. Die Nachfrage war sogar so groß, dass wir Prospektmaterial nachliefern mussten.“

 

Busse aus dem Allgäu

 

Besonders das überregionale Interesse an der CMT 2014 ist deutlich gestiegen. Rund 43.500 Besucher reisten aus mehr als 100 Kilometer Entfernung an – einige sogar mit Busreiseunternehmen aus dem Allgäu. Rund 2.000 Aussteller aus 90 Ländern und 360 Tourismusregionen präsentierten in Stuttgart eine Vielzahl von Urlaubsideen. Das touristische Angebot der CMT war auf 100.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verteilt und versetzte die Besucher mit vielen nützlichen Tipps und Adressen in Urlaubsstimmung.

Mitteilung vom 16.01.2014

Besser für den Bürger: Ein Geo-Info-System für alle Kommunen

Alle 45 Gemeinden im Landkreis Ostallgäu können ab sofort das Geo-Informationssystem der Firma RIWA zentral über eine Landkreislizenz nutzen.

Landrat Johann Fleschhut mit RIWA-Geschäftsführer Günter Kraus bei der Vertragsunterzeichnung.

Landrat Johann Fleschhut mit RIWA-Geschäftsführer Günter Kraus bei der Vertragsunterzeichnung.

Landrat Johann Fleschhut unterzeichnete nun mit RIWA-Geschäftsführer Günter Kraus den Vertrag. „Diese Neuerung wird große Arbeitserleichterungen und schnellere Abläufe bringen und dadurch mehr Service für unsere Bürger“, sagte Fleschhut bei der Vertragsunterzeichnung.

 

Der Landkreis Ostallgäu ist unter den ersten Landkreisen in Bayern, die die komplette Nutzung eines solchen Systems ermöglichen, um die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Landratsamt noch schneller und effektiver zu machen. Die Kommunen können das System ohne eigene Kosten nutzen, diese übernimmt der Landkreis. „Großer Vorteil des Systems ist, dass es eine Basis für den inter-kommunalen Austausch von Daten bietet“, erklärte RIWA-Geschäftsführer Kraus. Das betrifft bei-spielsweise Flächennutzungspläne, Kanal- und Wasserleitungsdaten, Bauanträge oder Daten aus den Bereichen Naturschutz und Denkmalpflege.

 

Datenaktualisierung für alle zeitgleich

 

Ab sofort können also alle gemeinsamen Projekte von Gemeinden und Landkreis, die einen soge-nannten Geo-Bezug haben – etwa der digitale Bauantrag oder die Veröffentlichung von Bebauungsplänen – über das gemeinsame Geo-Informationssystem (GIS) gesteuert werden. Ein weiterer Vorteil des gemeinsamen Systems: Datenaktualisierungen oder Datenerweiterungen wirken sich zeitgleich auf alle Systemnutzer aus. Außerdem können alle Kommunen, die bislang noch nicht am GIS-Verbund teilnehmen, nun über die Landkreis-GIS-Lösung eingebunden werden.

 

Mit der RIWA-Lizenz baut der Landkreis sein Angebot für die Kommunen und damit das kommunale Landkreis-Netz weiter aus. Bislang hat der Landkreis Ostallgäu den Kommunen bereits das Wahl-Programm „OK Wahl“ sowie einen zentralen Virenschutz mit einheitlichen Sicherheitsstrukturen zur Verfügung gestellt, um die Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen.

Mitteilung vom 14.01.2014

Wiedereinstieg ins Berufsleben: Kostenlose Beratung für Frauen

Das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" bietet am 27. Januar und 24. Februar 2014 wieder kostenlose Beratungen für Ostallgäuerinnen an.

Zielgruppe sind Frauen, die nach der Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Die Kurse finden vormittags im Landratsamt in Marktoberdorf statt.

 

Das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Es bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen.

 

Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.

 

Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342/911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 09.01.2014

Das Ostallgäu entwickelt sich: Bürger können an Konzept mitarbeiten

Mit dem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) für das Ostallgäu geht es weiter voran.

Nach dem Auftakt in November sollen nun in mehreren thematischen Arbeitsgruppen die Ziele und Projektideen für das neue Regionale Entwicklungskonzept weiter entwickelt werden. Hierbei haben auch wieder Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv miteinzubringen.

 

Beim Bilanz- und Perspektivworkshop Mitte November wurden bereits erste neue Ideen insbesondere für die Themenbereiche Ländlicher Raum, Landwirtschaft/Umwelt und Kultur/Identität entwickelt. Diese Ideen sollen nun in sogenannten thematischen Arbeitsgruppen mit Hilfe der Bürger weiter ausgearbeitet werden. Beim Themenbereich Ländlicher Raum sollen vor allem die Schwerpunkte Mobilität, Demographie, Flächenverbrauch sowie Jugend & Familie konkretisiert werden.

 

Zwei bis drei Treffen je Themenbereich

 

Insgesamt sind je Themenbereich zwei bis drei Treffen geplant. Neben den Städten, Märkten und Gemeinden und den fachlichen Stellen sind auch alle interessierten Verbände und Vereine sowie Bür-gerinnen und Bürger eingeladen, das neue REK mitzugestalten.

 

Die aktuellen Termine werden auf der Internetseite www.leader-ostallgaeu.de eingestellt. Bei Interesse einer Teilnahme an den Arbeitsgruppen steht der Regionalmanager des Landkreises, Heiko Gansloser, Telefon: 08342/911-514, E-Mail: Heiko.Gansloser(at)lra-oal.bayern.de, zur Verfügung.

Mitteilung vom 19.12.2013

Abenteuer Allgäu: Das neue Programm der Moorallianz ist da

Die Allgäuer Moore sind magisch und mystisch. Geheimnisvolle Geschichten, Gestalten und Sagen umranken diese einzigartigen Plätze.

Moorerlebnis-Führer Walter Sirch mit dem neuen Programm. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Moorerlebnis-Führer Walter Sirch mit dem neuen Programm. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Wer einmal auf den Spuren von Irrlichtern, Moorkatzen, Feen und Wichteln wandeln oder etwas über die phantastischen Moore direkt vor der Haustüre erfahren will, sollte sich das neue Programm der Allgäuer Moorallianz besorgen. Mit Moor-Erlebnisführer Walter Sirch (Foto) kann man beispielsweise das Moos um Sulzschneid erkunden.

 

Los geht es mit dem Winterprogramm „Allgäuer Moor-Erlebnis“ am 31. Dezember. Dann startet eine mythologische Erlebniswanderung am Weißensee auf den Spuren von Wassermännern, Göttinnen und Geheimnissen der Landschaft und Natur. Das neue Programm enthält erstmals auch das Verzeichnis der Allgäuer eMOORtionen-Höfe, also der „Urlaub auf dem Bauernhof“-Betriebe, die ein Moor-Erlebnis der besonderen Art bieten. Erhältlich ist das Programm mit knapp 100 Veranstaltungen bei allen örtlichen Tourist-Infos und Gästeämtern im Allgäu oder unter www.moorallianz.de.

Mitteilung vom 19.12.2013

Wertstoffhof Günzach: Ab 2014 am Samstag bereits ab 9 Uhr geöffnet

Auf Wunsch aus der Bevölkerung öffnet der Wertstoffhof in Günzach im Neuen Jahr an den Samstagen jeweils bereits um 9 Uhr.

Wie an den allermeisten Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu können jetzt auch in Günzach samstags bereits ab 9 Uhr Verpackungen, Papier und sonstige Wertstoffe abgegeben werden. Erstmals gilt die erweiterte Öffnungszeit am Samstag, 4. Januar 2014, von 9 - 12 Uhr. Die regelmäßigen Öffnungszeiten jeweils am Mittwochnachmittag bleiben von 16 - 17.30 Uhr unverändert.

Mitteilung vom 19.12.2013

Landkreis bringt weitere Hochwasserschutzmaßnahmen auf den Weg

Der Landkreis hat zwei weitere wichtige Hochwasserschutzmaßnahmen in Pfronten und Bidingen genehmigt, die Sicherheit für die Bürger garantieren.

„Wir sind sehr stolz, mit dem Hochwasserschutz im Landkreis schon so weit zu sein“, sagt Landrat Johann Fleschhut.
 
Das Hochwasser im Juni dieses Jahres hat wieder einmal unter Beweis gestellt, wie wichtig der Schutz vor Hochwasser ist. Deshalb ist der Landkreis sehr darauf bedacht, die Hochwasserschutzmaßnahmen im Ostallgäu zusammen mit den Kreiskommunen voranzutreiben. Die Untere Wasserrechtsbehörde am Landratsamt genehmigte nun die zwei Baumaßnahmen an der Faulen Ach in Pfronten sowie am Engelmaiersee bei Bidingen. Die Kosten beider Vorhaben werden auf rund 4,2 Millionen Euro geschätzt. Wichtigstes Genehmigungskriterium an der Faulen Ach war die optimale Einpassung der Maßnahme in die räumlich beengten Verhältnisse. Beim Hochwasserschutz am Engelmaiersee hatte der Naturschutz oberste Priorität bei der Genehmigung.
 
Seit Jahren sind die Menschen in der Sonnenplatzsiedlung in Pfronten der Gefahr durch Hochwasser ausgesetzt. Damit soll nun Schluss sein: Der Plan der Gemeinde sieht vor, das Bett der Faulen Ach einzutiefen und teils auszuweiten sowie die Böschungen mit Steinen zu sichern. Die Brücken im Zufahrtsbereich zur Sonnenplatzsiedlung werden durch ein neues Bauwerk ersetzt. Am Bachtlsbach wird ein Geschiebefang installiert, der Ablagerungen durch mitgeschwemmtes Material minimieren soll. Ein neuer Seitenarm im Bereich des einstigen Schwimmbads soll mehr Abfluss ermöglichen. Die Maßnahme kostet rund 1,3 Millionen Euro.
 
Auch am Engelmaiersee bei Bidingen kommt der Hochwasserschutz voran: Dort wird ein weiteres Rückhaltebecken entstehen. Damit wird das vorletzte der insgesamt zehn vom Zweckverband Gennach-Hühnerbach angelegten Hochwasserrückhaltebecken gebaut. Das letzte geplante Rückhaltebecken wird bei Eurishofen entstehen. Am Engelmaiersee wird sowohl ein Damm mit sogenanntem Drosselbauwerk als auch eine Hochwasserentlastungsanlage im Talraum des Engelmaiergrabens gebaut. Ebenso ist geplant, am Hühnerbach südlich von Ob ein Trennbauwerk zur Ableitung des Wassers in den Beibach sowie ein Sedimentationsbecken am Oberfeldbach zu errichten. Die Kosten der Maßnahme liegen nach derzeitiger Schätzung bei rund 2,9 Millionen Euro.

Mitteilung vom 17.12.2013

Busfahrerschulung: Drängler an Haltestellen im Fokus

Um die Sicherheit an Bushaltestellen weiter zu verbessern, hat das Landratsamt eine Schulung der Busfahrer im Landkreis Ostallgäu veranstaltet.

Die Schulung wurde gemeinsam mit der Polizeiinspektion Marktoberdorf und der Kreisverkehrswacht durchgeführt. Mit diesen wurden auch Maßnahmen zur Verbesserung abgesprochen.
 
Hintergrund der außerplanmäßigen Schulung war ein Unfall in Isny, bei dem eine Schülerin unter das Vorderrad eines Busses geriet und schwer verletzt wurde. Zusammen mit den Busfahrern wurden verschiedene Präventionsmaßnahmen ausgearbeitet. Das Verhalten beim Einstieg in den Bus kann der Busfahrer vor Ort selbst meist nur geringfügig beeinflussen. Hier müssen in Zusammenarbeit mit Schulen und Eltern gemeinsame Verbesserungen vereinbart werden. Im Landkreis Ostallgäu sind beispielsweise Schulbusbegleiter im Raum Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg auf den Bus- und Bahnlinien im Einsatz. Insgesamt sind im Landkreis Ostallgäu im laufenden Schuljahr 301 Schulbusbegleiter im Einsatz, davon 167 in Marktoberdorf, 91 in Füssen und 43 in Obergünzburg.
 
Es wurde im Gespräch jedoch auch eine Anzahl von Haltestellen genannt, an denen das Einstiegsverhalten der Schüler und Schülerinnen als gefährlich eingestuft wird. Zusammen mit der Polizei werden Mitarbeiter des Landratsamtes diese Brennpunkte nun kurzfristig prüfen und gegebenenfalls eingreifen. Als Erstmaßnahmen wurden Ermahnungen und Belehrungen festgelegt. Sollten diese Maßnahmen kurzfristig nicht zu einer Entspannung der Einstiegssituationen führen, werden die Personalien der "Hauptdrängler" aufgenommen.
 
Ziel: Verbesserung in Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen

 

Anschließend erfolgen Einzelgespräche der Schülerinnen und Schüler mit den Schulleitern und Gespräche mit deren Eltern. Als letzte Konsequenz von uneinsichtigen Dränglern können diese von den Busunternehmern und dem Landratsamt für einen bestimmen Zeitraum von der Beförderung ausgeschlossen werden. Sämtliche Schritte werden im Vorfeld unter allen Beteiligten abgesprochen.
 
Weitere Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren der Bericht des Verkehrssicherheitsbeauftragten der Polizeiinspektion Marktoberdorf über das Unfallgeschehen mit Bussen im Ostallgäu und durchgeführte Buskontrollen seit Schuljahresbeginn sowie der Umgang mit witterungsbedingten Anstiegen von Fahrgastzahlen.