Aktuelles Verkehr

Mitteilung vom 17.12.2013

Busfahrerschulung: Drängler an Haltestellen im Fokus

Um die Sicherheit an Bushaltestellen weiter zu verbessern, hat das Landratsamt eine Schulung der Busfahrer im Landkreis Ostallgäu veranstaltet.

Die Schulung wurde gemeinsam mit der Polizeiinspektion Marktoberdorf und der Kreisverkehrswacht durchgeführt. Mit diesen wurden auch Maßnahmen zur Verbesserung abgesprochen.
 
Hintergrund der außerplanmäßigen Schulung war ein Unfall in Isny, bei dem eine Schülerin unter das Vorderrad eines Busses geriet und schwer verletzt wurde. Zusammen mit den Busfahrern wurden verschiedene Präventionsmaßnahmen ausgearbeitet. Das Verhalten beim Einstieg in den Bus kann der Busfahrer vor Ort selbst meist nur geringfügig beeinflussen. Hier müssen in Zusammenarbeit mit Schulen und Eltern gemeinsame Verbesserungen vereinbart werden. Im Landkreis Ostallgäu sind beispielsweise Schulbusbegleiter im Raum Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg auf den Bus- und Bahnlinien im Einsatz. Insgesamt sind im Landkreis Ostallgäu im laufenden Schuljahr 301 Schulbusbegleiter im Einsatz, davon 167 in Marktoberdorf, 91 in Füssen und 43 in Obergünzburg.
 
Es wurde im Gespräch jedoch auch eine Anzahl von Haltestellen genannt, an denen das Einstiegsverhalten der Schüler und Schülerinnen als gefährlich eingestuft wird. Zusammen mit der Polizei werden Mitarbeiter des Landratsamtes diese Brennpunkte nun kurzfristig prüfen und gegebenenfalls eingreifen. Als Erstmaßnahmen wurden Ermahnungen und Belehrungen festgelegt. Sollten diese Maßnahmen kurzfristig nicht zu einer Entspannung der Einstiegssituationen führen, werden die Personalien der "Hauptdrängler" aufgenommen.
 
Ziel: Verbesserung in Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen

 

Anschließend erfolgen Einzelgespräche der Schülerinnen und Schüler mit den Schulleitern und Gespräche mit deren Eltern. Als letzte Konsequenz von uneinsichtigen Dränglern können diese von den Busunternehmern und dem Landratsamt für einen bestimmen Zeitraum von der Beförderung ausgeschlossen werden. Sämtliche Schritte werden im Vorfeld unter allen Beteiligten abgesprochen.
 
Weitere Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren der Bericht des Verkehrssicherheitsbeauftragten der Polizeiinspektion Marktoberdorf über das Unfallgeschehen mit Bussen im Ostallgäu und durchgeführte Buskontrollen seit Schuljahresbeginn sowie der Umgang mit witterungsbedingten Anstiegen von Fahrgastzahlen.

Mitteilung vom 26.08.2013

Mehr Sicherheit in Oberthingau

Der Landkreis will es und die Gemeinde will es: Die Kreisstraße südlich von Oberthingau in Richtung Görisried soll ausgebaut und damit sicherer werden.

Die Frage war bisher lediglich, wann die Maßnahme durchgeführt wird. Landrat Johann Fleschhut machte sich nun vor Ort ein Bild, insbesondere der Sicherheitslage, „da viele Kinder, Jugendliche und auch Radfahrer diese unbefriedigende Stelle benutzen und hier eine Lösung gesucht werden muss“, so Landrat Fleschhut. Er gibt eine Gesamtplanung des Ausbaus der Kreisstraße mit einem Kreisverkehr am Sportplatz und einem Radweg bis zur Abzweigung nach Beilstein in Auftrag, die Realisierung wird er zumindest in einem 1. Abschnitt im zuständigen Kreisausschuss für 2015 vorschlagen.

 

Bürgermeister Dolp und Sportvereinsvorsitzender Hefele erläuterten dem Landrat die Wünsche des Marktgemeinderates, die auch mit den Belangen des Sportvereins übereinstimmen. Danach würden erfreulicherweise neben Erwachsenen auch viele Kinder und Jugendliche regelmäßig zum Sportplatz gehen bzw. mit dem Rad fahren. Auch sei die Strecke eine beliebte Radtour. Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten darüber, dass gerade die Sicherheit junger Menschen oberstes Gebot sein muss.

 

Landrat Fleschhut erläuterte die grobe Planung seines Hauses, wonach an der Abzweigung Richtung Marktoberdorf und zum Sportplatz ein Kreisverkehr von seinen Planern vorgesehen ist. Über einen Geh- und Radweg aus dem Ort heraus könnten dann Fußgänger und Radfahrer über eine vorgesehene Querungshilfe weitgehend sicher die Kreisstraße überqueren und wären sofort auf der Nebenstraße zum Sportplatz. Fleschhut nahm auch eine Anregung von Bürgermeister Dolp auf, wonach das östliche hochgelegene Baugebiet ebenfalls mit einem unsicheren Anschluss an die Kreisstraße über eine etwas weiter südlich verlaufende Wegstrecke so angebunden werden soll, dass auch hier eine sichere Querung möglich wird.

 

Die Gemeinde- und Sportvereinsvertreter begrüßten die vorgestellten Grundzüge der beabsichtigten Landkreisplanung und Friedbert Hefele verwies auf ca. 600 Unterschriften, die sich für eine Verbesserung der Sicherheitsbedingungen aussprechen. Der Landrat bedankte sich beim Marktgemeinderat für die erneute Initiative und bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie sich ausdrücklich für etwas aussprechen und alle an einem Strang ziehen. Er verwies allerdings auf noch einige notwendige Schritte, wie z. B. die Finanzierung unter Beteiligung des Marktes Unterthingau und erfolgreicher Grundstücksverhandlungen. Diesbezüglich legte Landrat Johann Fleschhut größten Wert darauf, vor konkreten Planungen „immer die Eigentümer zuerst zu fragen“. Im Herbst wird Landrat Fleschhut das Projekt im Kreisausschuss vorstellen und den Vorschlag unterbreiten, dass der 1. Bauabschnitt mit dem Kreisverkehr zum Sportplatz und einem Teilausbau der Kreisstraße mit kombiniertem Geh- und Radweg für das Jahr 2015 eingeplant wird. 

Mitteilung vom 04.07.2013

Zeitweise Sperrung: Arbeiten an der OAL 3 zwischen Aitrang und Umwangs

Am Montag, den 8. Juli 2013, werden an der Kreisstraße OAL 3 zwischen Aitrang und Umwangs Arbeiten an der Fahrbahndecke erledigt.

Hierzu ist eine eintägige Vollsperrung der OAL 3 erforderlich. Je nach Witterung kann sich die Maßnahme jedoch verschieben.

 

Umleitung über Wenglingen

 

Eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt. Die Umleitung erfolgt über Wenglingen, Apfeltrang, Ruderatshofen nach Aitrang und umgekehrt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 24.06.2013

Landratsamt gibt auch kurze Kennzeichen frei

Das Landratsamt hat sich entschlossen rund 400 kurze Kennzeichenkombinationen mit der Einführung von "FÜS" und "MOD" frei zu geben.

"Von vielen Autobesitzern wird immer wieder die Frage gestellt, ob nicht ein Kennzeichen mit nur 1 Buchstaben und 1 Zahl verfügbar ist", weiß Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice im Landrats-amt Ostallgäu zu berichten.
Die Zulassungsstelle ist verpflichtet, für alle Fahrzeuge die passenden Kennzeichengrößen vorzuhalten. Besonders importierte Fahrzeuge aus Amerika haben nur Platz für kürzere Kennzeichen. Gerade das Ostallgäu mit seiner 3-stelligen Erkennungsnummern hatte dafür nur ein begrenztes Kontingent an kleinstmöglichen Kombinationen (1 Buchstabe 1 Zahl), die für diese Fahrzeuge passend sind. Ent-sprechende Anfragen mussten daher meistens verneint werden.

 

Mit der Freigabe der Bereiche FÜS und MOD sind rechnerisch über 400 Kennzeichen mit kurzen Kennzeichengruppen zusätzlich frei geworden. "Nach Prüfung unserer Bestände können wir für die Kennzeichen mit FÜS und MOD beginnend, auch die kurzen Kombinationen frei machen. Ich denke, damit erfüllen wir den Herzenswunsch vieler Bürger", so Haltmayr.

 

Die kurzen Kennzeichenkombinationen für "FÜS" und "MOD" sind ab dem 28.06. im Internet auf www.ostallgaeu.de , persönlich im Bürgerservice oder unter 08342/911-444 reservierbar.

Mitteilung vom 20.06.2013

Erweitertes ÖPNV-Angebot für Gäste - Start „Tälerbus“ Pfronten/Tannheimer Tal

Der "Tälerbus" zwischen Pfronten/Allgäu und dem benachbarten Tannheimer Tal/Tirol startete am 15. Juni 2013.

Er ergänzt den Fahrplan des kostenlosen Gäste-ÖPNVs mit täglich vier grenzüberschreitenden Verbindungen. Landrat Johann Fleschhut: "Seit Start haben wir bereits knapp 50.000 Fahrten zu verbuchen. Unser Spitzenangebot im deutschsprachigen Raum konnten wir durch die Anbindung nach Tirol nun noch einmal verbessern."

 

Lang und intensiv waren die Verhandlungen unter der Federführung des Landkreises Ostallgäu mit dem Verkehrsverbund Tirol, die nun pünktlich zum Start der Sommersaison mit der Unterzeichnung der Verträge besiegelt werden konnten. Die erste Fahrplanerweiterung mit dem zusätzlichen Angebot einer grenzüberschreitenden Busverbindung ins benachbarte Tannheimer Tal/Tirol startete am 15. Juni 2013.

 

Bereits seit Projektstart im Dezember 2012 können Übernachtungsgäste aus 12 Kommunen des südlichen Landkreises kostenlos mit einer elektronischen Gästekarte beliebig oft mit Bus und Bahn fahren. "Gäste unseres Landkreises können unsere wunderschöne Urlaubsregion mit ihren unzähligen Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten ganz ohne lästige Parkplatzsuche aber umweltbewusst entdecken." so Landrat Johann Fleschhut. In den Sommermonaten sei noch mit einem deutlichen Anstieg saisonbedingt über die bisherige Resonanz von 50.000 Fahrten hinaus zu rechnen.

 

Auch Wanderungen oder Radtouren mit unterschiedlichen Start- und Zielorten sind Dank des Gäste-ÖPNVs problem- und kostenlos möglich. Aber auch KönigsCard-Gäste nutzen das neue Zusatzangebot der Urlaubregion Ostallgäu, um die derzeit rund 250 Gratiserlebnisse aus den Bereichen Bergbahnen, Bäder, Museen und Freizeiteinrichtungen der KönigsCard- Leistungspartner bequem zu erreichen.

Auch Michaela Waldmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Pfronten, ist glücklich darüber, dass der "Tälerbus" Pfronten/Tannheimer Tal in das kostenlose Gäste-ÖPNV-Angebot aufgenommen wurde. "Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass unsere Gäste der Region großes Interesse daran haben."

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