Informationen zur Einreise aus Risikogebieten



Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten (Allgemeinverfügung Testnachweis von Einreisenden):

 

Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, das weder ein Hochinzidenzgebiet noch ein Virusvarianten-Gebiet ist, sind aufgefordert, der für den Wohnsitz oder sonstigen Aufenthaltsort zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich, spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen Testnachweis im Sinne von § 3 Abs. 3 der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) vorzulegen.

 

Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, sind aufgefordert, den erforderlichen Testnachweis der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise vorzulegen. 

 

Anforderungen Testnachweis:

 

  • Ärztliches Zeugnis oder Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer oder französischer Sprache
  • Die zu Grunde liegende Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein
  • Die Testung muss die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen

  

Personen, die innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise keinen Testnachweis vorlegen, sind verpflichtet, sich unverzüglich einer Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 einschließlich einer Abstrichnahme zur Gewinnung des laborärztlich zu untersuchenden Probenmaterials zu unterziehen und das Testergebnis unverzüglich der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

   

Hierzu bitten wir Sie, folgende E-Mail-Adresse zu benutzen: Einreise(at)lra-oal.bayern.de 

  

Ausnahmen von der Testpflicht:

 

  • Personen, die lediglich durch den Freistaat Bayern durchreisen, solange der Freistaat Bayern auf unmittelbarem Weg unverzüglich verlassen wird
  • Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden:
    - Personen, die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts,
    - bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist, und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird,
    - bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte hochrangige Mitglieder des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen und Regierungen,
    - Polizeivollzugsbeamte aus Staaten, die den Schengen-Besitzstand vollständig anwenden, in Ausübung ihres Dienstes,
  • Personen nach § 54a des Infektionsschutzgesetzes
  • Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP-Truppenstatuts) und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU-Truppenstatut), die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren
  • Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben

 

Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, sind aufgefordert, den erforderlichen Testnachweis der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise vorzulegen.
 
→ Die oben genannten Ausnahmen von der Testpflicht gelten nicht für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten.
 
Grenzgänger (= Personen, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren) und Grenzpendler (= Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren) sind verpflichtet, in jeder Kalenderwoche, in der mindestens eine Einreise stattfindet, einmal über einen Testnachweis zu verfügen und diesen auf Anforderung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich vorzulegen.
Ein bereits vorhandener Testnachweis ist bei Einreisen mitzuführen.

         

Allgemein gilt:

 
Sämtliche Ausnahmen gelten nur bei Symptomfreiheit.
Personen, die von der Quarantänepflicht ausgenommen sind oder die Quarantänedauer verkürzt haben, müssen sich bei Auftreten von Symptomen innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise selbstständig testen lassen.

 

Grenzgänger nach Tirol und Tschechien

 

Tschechien und Tirol sind als Virusvariantengebiet eingestuft worden, weshalb seit dem heutigen Montag verschärfte Einreisebestimmungen gelten. Die Bundespolizei wird ab Mittwoch, 17. Februar 2021, 00.00 Uhr nur noch Grenzgängern den Grenzübertritt erlauben, die über den Nachweis eines negativen Coronatests und eine amtliche Bescheinigung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde verfügen. Diese Bescheinigung darf nur Personen ausgestellt werden, die in der untenstehenden Liste genannte, systemrelevante Tätigkeiten in einem in der Liste genannten systemrelevanten Betrieb ausüben.

Wir bitten alle nach den Maßgaben systemrelevanten Betriebe oder Dienstleister, die Grenzpendler beschäftigen oder in Tirol/Tschechien arbeiten, um schnellstmögliche Mitteilung an E-Mail: vollzug.ifsg@lra-oal.bayern.de.

Bitte beachten Sie, dass die „tatsächliche relevante Tätigkeit“ angegeben werden muss; Das heißt, es muss zwar kein Name, aber durchaus eine Beschreibung (kurz) der Tätigkeit erfolgen. Gleichartige Tätigkeiten müssen nicht mehrfach genannt werden.

Wir bitten um Mitteilung bis spätestens 15. Februar, 20 Uhr.

Systemrelevante Tätigkeiten sind:

  • Berufe im Gesundheitswesen, einschließlich paramedizinischer Fachkräfte
  • Betreuungsberufe im Gesundheitswesen, einschließlich Betreuungspersonal für Kinder, Menschen mit Behinderung und ältere Menschen
  • wissenschaftliche Experten im Gesundheitssektor
  • Arbeitskräfte in der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie
  • Arbeitskräfte, die an der Lieferung von Waren beteiligt sind, insbesondere an der Lieferkette von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsmitteln, Medizinprodukten und persönlichen Schutzausrüstungen, einschließlich ihrer Installation und Wartung
  • akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Informations- und Kommunikationstechniker sowie sonstige Techniker für die grundlegende Instandhaltung der Ausrüstung
  • Berufe im Bereich des Ingenieurwesens, wie Ingenieure, Energie- und Elektrotechniker
  • Personen, die an systemrelevanten oder anderweitig wesentlichen Infrastrukturen arbeiten
  • ingenieurtechnische und vergleichbare Fachkräfte (einschließlich Wasserwerker)
  • Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete
  • Berufsfeuerwehrleute/Polizisten/Gefängnisaufseher/Sicherheitswachpersonal/Katastrophenschutzkräfte
  • Personen, die in der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln tätig sind, sowie verwandte Berufe und Wartungspersonal
  • Bediener von Maschinen für Lebensmittel und verwandte Erzeugnisse (einschließlich Lebensmittelproduktionsmitarbeiter)
  • Arbeitskräfte im Verkehrssektor
  • Fischer
  • mit systemrelevanten Funktionen betrautes Personal von öffentlichen Einrichtungen, einschließlich internationaler Organisationen





 
Hinweis zum Datenschutz

 
Als verantwortliche Stelle sind wir als Landkreis Ostallgäu gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet, Sie ausführlich über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu informieren. Den hierfür geltenden Datenschutzhinweis finden Sie hier.

Weitere Infos

Häufig gestellte Fragen in Zusammenhang mit der
 
Einreise-Quarantäneverordnung (EQV)
 
finden Sie auch auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege:

 

Allgemeine Fragen
Fragen zur Test- und Anmeldepflicht

 

Die Telefonhotline der Bayerischen Staatsregierung erreichen Sie unter folgender Nummer: 089 122 220.