Aktuelles Abfallwirtschaft

Mitteilung vom 16.12.2020

Neues Jahr – Neue Abfuhrtage bei der Müllabfuhr

Durch die neue Tourenplanung ändert sich in 23 Städten, Märkten und Gemeinden der Wochentag, an dem die Bio- beziehungsweise Restmülltonnen geleert werden.

Wenn Baugebiete entstehen und die Bevölkerung wächst, wirkt sich das auch auf die Müllabfuhr aus: Die Sammelfahrzeuge müssen längere Strecken bewältigen und werden schneller voll. Auch im Ostallgäu sind in jüngster Zeit zahlreiche neue Siedlungsflächen entstanden. Das machte die Abfallentsorgung vielerorts ineffizient. Abfuhrunternehmen und Landratsamt haben die Touren der Sammelfahrzeuge deshalb grundsätzlich überarbeitet. Heraus kam ein Plan mit deutlich kürzeren Wegen und Fahrzeiten – günstig auch für die CO2-Bilanz der Müllabfuhr.
 
Durch die neue Tourenplanung ändert sich in 23 Städten, Märkten und Gemeinden der Wochentag, an dem die Bio- beziehungsweise Restmülltonnen geleert werden. Der Leerungsrhythmus bleibt gleich. Das heißt, die Restmülltonnen werden auch weiterhin alle zwei Wochen geleert. Bioabfälle werden im Winter alle zwei Wochen, im Sommer jede Woche abgeholt.
 
Die neuen Abfuhrtage gelten ab 4. Januar 2021 in den genannten Gemeindegebieten mit allen zugehörigen Ortsteilen, Weilern und Einöden. In allen anderen Gemeinden bleibt es beim bisherigen Abfuhrtag.

Mitteilung vom 16.12.2020

Wohin mit Lacken, Farben und Spraydosen? Neues Entsorgungsangebot am Wertstoffhof Buchloe

Problemstoffe sind Produkte, die mit einem Gefahrensymbol gekennzeichnet sind. Bereits kleine Mengen können für Mensch und Umwelt gefährlich werden.

Deshalb dürfen sie keinesfalls über den Hausmüll oder die Kanalisation entsorgt werden. Lösemittelhaltige Farben und Lacke sowie FCKW-haltige Spraydosen müssen nicht unbedingt zum Problemstoffmobil gebracht, sondern können auch bei einer der stationären Sammelstellen abgegeben werden.
 
Solche Sammelstellen gibt es bereits an den Wertstoffhöfen in Füssen, Marktoberdorf und Oberostendorf. Von 2. Januar an bietet auch der Wertstoffhof Buchloe diesen gebührenfreien Service. Die Abgabe ist auf haushaltsübliche Mengen begrenzt.
 
Problemstoffe immer persönlich dem Wertstoffhofpersonal übergeben
 
Aufgrund ihres Gefahrenpotenzials müssen lösemittelhaltige Farben oder Lacke dem Personal am Wertstoffhof persönlich übergeben werden. Gleiches gilt für FCKW-haltige Spraydosen. Problemstoffe sollen stets im Originalgebinde zur Sammelstelle gebracht und nicht mit anderen Stoffen vermischt werden.
 
Dispersionsfarben sind in aller Regel keine Problemstoffe. Für flüssige Dispersionsfarbreste stehen am Wertstoffhof Buchloe und fünf weiteren Ostallgäuer Wertstoffhöfen spezielle Container bereit. Reste eingetrockneter Farben gehören zum Restmüll. Pinselreine Kunststoffeimer sind als Wertstoff im Grünen Sack oder am Wertstoffhof zu entsorgen. 

Mitteilung vom 15.12.2020

Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu auch im Lockdown geöffnet

Auch während des verschärften Lockdowns ist die Abfallentsorgung sichergestellt. Sämtliche Wertstoffhöfe haben zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass es aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln hin und wieder zu Wartezeiten kommen kann. Den Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, Fahrten zum Wertstoffhof auf das notwendige Maß zu begrenzen und sich dort so kurz wie möglich aufzuhalten. Auf allen Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu gelten Abstandsgebote und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Mitteilung vom 15.12.2020

Wertstoffcontainer werden immer häufiger als Müllhalde missbraucht

Um Altglas, Altkleider oder Weißblech zu entsorgen, müssen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ostallgäu nicht unbedingt zum Wertstoffhof fahren.

Wilde Ablagerung hinter Wertstoffcontainern. Foto: Petra Kranz

Wilde Ablagerung hinter Wertstoffcontainern. Foto: Petra Kranz

Sie können auch die wohnortnahen Sammelcontainer nutzen. Immer häufiger werden die frei zugängliche Containerstandorte jedoch als Müllhalde missbraucht. Abgeladen wird alles, was nicht mehr benötigt wird: Kaputtes Kinderspielzeug, altes Geschirr, aber auch Säcke mit alltäglichem Rest- oder Biomüll landen neben, hinter oder zwischen den Containern. Das erschwert nicht nur die ordnungsgemäße Entsorgung der Wertstoffe, die hier gesammelt werden sollen, sondern beeinträchtigt auch das Ortsbild. Das Landratsamt weist darauf hin, dass Personen, die Gegenstände neben Wertstoffcontainer hinterlassen, eine Ordnungswidrigkeit begehen. Ordnungswidrig handelt auch, wer andere als die auf den Containern angegebenen Abfälle einwirft.

Mitteilung vom 30.11.2020

Sammelstellen für Gartenabfälle machen Winterpause

Von Mitte Dezember bis Ende Februar bleiben die Sammelstellen in Buchloe, Friesenried, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten geschlossen.

Gartenabfälle. Bild: Landkreis Ostallgäu

Gartenabfälle. Bild: Landkreis Ostallgäu

Der Endspurt für die Entsorgung von Laub und Schnittgut aus Privatgärten hat begonnen: Von Mitte Dezember bis Ende Februar bleiben die Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe, Friesenried, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten geschlossen. Gleichzeitig endet die Grüngutannahme an den meisten Wertstoffhöfen.
 
Bürgerinnen und Bürger, die während der Wintermonate Gartenabfälle entsorgen möchten, können sich an die Futtertrockungsanlage in Germaringen-Ketterschwang und an die Füssener Kompostieranlage wenden. Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter nehmen auch die Wertstoffhöfe in Marktoberdorf und Oberostendorf entgegen.
 
Zwischen Weihnachten und 30. Januar werden an allen Wertstoffhöfen, die über die Sommermonate mit Grüngutcontainern ausgestattet sind, ausrangierte Christbäume gesammelt.
 
Sollte es vor dem 15. Dezember zu einem Wintereinbruch kommen, wird der Termin für die Schließung der Grüngutsammelstellen vorverlegt. Die Kommunale Abfallwirtschaft wird einige Tage zuvor darüber informieren.

Mitteilung vom 29.10.2020

Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu weiterhin geöffnet

Damit die Abfallentsorgung auch bei steigenden Infektionszahlen sichergestellt werden kann, gelten dort strenge Hygiene- und Abstandsregeln.

Dazu zählen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Freien und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Sollten zu viele Personen gleichzeitig Wertstoffe anliefern wollen, kann es kurzzeitig zu Besucherbeschränkungen kommen. Das Landratsamt Ostallgäu appelliert an alle Bürger*innen, sich an die geltenden Regeln zu halten und den Aufenthalt auf dem Wertstoffhof zeitlich zu begrenzen.

Mitteilung vom 06.10.2020

Sammlung: Agrarfolien beim Maschinenring abgeben

Für die umweltgerechte Entsorgung von Agrarfolien organisiert die Maschinenring Ostallgäu wieder eine mobile Sammlung.

Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Die Folien müssen besenrein sein und dürfen keine Fremdmaterialien enthalten. Stretchfolien sind vor der Anlieferung von anderen Folien zu trennen. Netze und Schnüre werden nicht angenommen. Das Verwertungsentgelt ist bei der Anlieferung bar zu entrichten.

 

Die Sammlung findet zu diesen Zeiten statt.

 

Die nächste Sammlung findet voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt. Über die Termine wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 06.10.2020

Neuer Termin für Problemmüllsammlung in Germaringen und Westendorf

Wegen logistischer Schwierigkeiten beim Entsorgungsunternehmen ist die Sammlung am 2.10. ausgefallen. Sie wird am 30.10. nachgeholt.

Mobile Problemmüllsammlung in Germaringen

Freitag, 30. Oktober, 9 Uhr bis 10.30 Uhr, Standort: Wertstoffhof, Im Flurweg

 

Mobile Problemmüllsammlung in Westendorf

Freitag, 30. Oktober, 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr, Standort: ehem. Kreisbauhof, Bauhofstr. 9

Mitteilung vom 29.09.2020

Mobile Problemmüllsammlung startet am 2. Oktober

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises können gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe in haushaltsüblichen Mengen gebührenfrei abgeben.

Das Problemstoffmobil macht in 20 Gemeinden des Landkreises Station. Die Termine finden Sie hier, im Abfuhrkalender für den Landkreis Ostallgäu oder der Abfall App Ostallgäu.
 
Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man leicht an einem oder mehreren Gefahrensymbolen. Diese sind beispielsweise auf Verpackungen von Abbeiz- und Lösemitteln, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln abgedruckt. Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen.
 
Problemstoffe nicht vermischen
 
Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, Problemstoffe möglichst in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil zu bringen und keinesfalls miteinander zu vermischen. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.
 
Persönlich übergeben
 
Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, muss man diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben. Nicht erlaubt ist, sie einfach nur neben dem Problemstoffmobil abzustellen.

Mitteilung vom 22.09.2020

Biotonne: Ende der wöchentlichen Leerung

In den kühleren Monaten Oktober bis Mai werden Bioabfälle wieder alle 14 Tage im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt. Die Wochentage bleiben unverändert.

Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen und Gartenabfälle gehören. Damit die Tonne sauber bleibt, können Bioabfälle auch in Zeitungs- oder Krepppapier eingepackt werden. Plastiktüten oder Kunststofffolien dürfen nicht in die braune Tonne. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es in Rathäusern oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.