Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 10.04.2024

Klimarisiken: Das Ostallgäu bereitet sich vor

Klimaforscher verkünden immer wieder neue Rekorde. Auch im Ostallgäu sind die Veränderungen schon deutlich spürbar.

Johanna Rügamer. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Johanna Rügamer. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Doch was kommt konkret auf den Landkreis und jeden einzelnen zu? Und wie sieht gute Vorsorge aus? Mit den Antworten auf diese Fragen befasst sich Johanna Rügamer, die seit Anfang des Jahres Klimaanpassungsmanagerin beim Landkreis Ostallgäu ist. 

 

„Ein entscheidender Punkt bei der Anpassung an die Erderwärmung ist das Bewusstsein für die sich ändernden Spielregeln: Man kann nicht mehr von dem, was in der Vergangenheit richtig war, zuverlässig auf das schließen, was in Zukunft gilt“, sagt Rügamer. Was das heißt, verdeutlicht Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Die Klimaanpassung hat das Ziel, unsere Lebensgrundlagen im Ostallgäu langfristig zu sichern. Wir haben 2018 als erster Landkreis in Bayern ein Klimaanpassungskonzept erstellt, das wir seitdem laufend auf die sich verändernden Bedingungen anpassen. Damals dachten wir beim Thema Starkregen etwa an vollgelaufene Keller. Seit den Ereignissen im Ahrtal wissen wir, dass stattdessen auch ganze Häuser wegschwimmen können. Bei der Frage, was auf die Region zukommt, liefert unser Konzept konkrete Antworten.“ Neben Extremwetterereignissen, die häufiger und stärker werden, gehören dazu beispielsweise schleichende Veränderungen wie sinkende Grundwasserpegel oder die Einwanderung neuer Arten. Auch die Wirtschaft werde die Veränderungen spüren, sei es im Tourismus oder aufgrund zusätzlicher Risiken in den Lieferketten. 

 

Kommunen und Unternehmen unterstützen 

 

Eine der wesentlichen Aufgaben des Klimaanpassungsmanagements ist es daher, die Kommunen und Unternehmen im Landkreis anzusprechen und sie bei der Klimavorsorge zu unterstützen. Aber auch an Bürgerinnen und Bürger richtet sich das Angebot des Landkreises. Konkret findet beispielsweise am 22. April 2024 ein Online-Vortrag zum Thema „Regenwasser im Garten“ statt. 

 

Rügamer, die zuvor am Landratsamt Augsburg den Fachbereich Klimaschutz und Mobilität geleitet hat, freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich, mit vielen motivierten Menschen die notwendigen Änderungen anzupacken.“ Wer Kontakt zu Rügamer aufnehmen und sie beispielsweise für einen Vortrag anfragen möchte, erreicht sie unter der Telefonnummer 08342 911-961 oder der E-Mail johanna.ruegamer(at)lra-oal.bayern.de. Aktuelles und Informationen zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung im Ostallgäu sind unter www.ostallgaeu.de/klima zu finden.

 

Mitteilung vom 10.04.2024

VHS-Kurs Social Media und Instagram für Vereine

Der Kurs bietet einen Einstieg in die Welt des Social-Media-Marketings für Vereine und informiert über die effektive Nutzung von Social-Media-Plattformen.

Die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu bietet in Kooperation mit der Volkshochschule (vhs) Buchloe am Samstag, 27. April 2024, von 10 bis 12 Uhr einen kostenlosen Einführungskurs in die App Instagram an. Neben Instagram werden auch weitere Social-Media-Plattformen vorgestellt.

 

Der Kurs bietet einen Einstieg in die Welt des Social-Media-Marketings für Vereine und informiert über die effektive Nutzung von Social-Media-Plattformen, um die Vereinsziele zu erreichen. Dabei geht es unter anderem um die Mitgliedergewinnung, die Bewerbung von Veranstaltungen oder darum, die Community zu stärken. 

 

Instagram: 1.000.000.000 aktive Nutzer

 

Instagram gehört mit einer Milliarde aktiver Nutzer zu den beliebtesten Social-Media-Plattformen weltweit. Die App ermöglicht es Vereinen, in der digitalen Welt Fuß zu fassen, sich weltweit mit anderen zu vernetzen, die eigene Botschaft nach außen zu tragen und damit einen positiven Einfluss auszuüben. Außerdem bietet sie die Chance, eigenständig Geld zu verdienen. All das klingt vielversprechend, kann aber auch herausfordernd sein, wenn zum Beispiel das nötige Wissen zur Nutzung der Plattform fehlt.

 

Der Kurs ist kostenfrei. Eine Anmeldung bei der vhs Buchloe ist erforderlich (www.vhs-buchloe.de, Tel. 08241 90233 oder E-Mail: info(at)vhs-buchloe.de ist).

 

  • Referent: Simon Doser
  • Termin: Samstag, 27. April 2024, von 10 bis 12 Uhr
  • Ort: vhs Buchloe, Bahnhofstr. 60, 86807 Buchloe, Raum 1.4, 1. Stock
  • Kursnummer E100.241

 

Für Rückfragen steht die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises zur Verfügung (Irmgard Schnieringer und Katrin Bloch, Tel.: 08342 911-427 oder -290, E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de, www.ehrenamt-ostallgaeu.de).

 

Mitteilung vom 09.04.2024

Gründerstammtisch Ostallgäu-Kaufbeuren: Start-ups können sich austauschen

Der nächste Gründerstammtisch Ostallgäu-Kaufbeuren findet am Dienstag, 14.5., um 18.30 Uhr im Cafe Werkgeplauder der Wertachtal-Werkstätten in Füssen statt.

Zu Beginn werden Sandra Raith und Ann-Kathrin Koziol von der Abo-Plattform plenigo einen kurzen Einblick in ihre Gründungsgeschichte geben und von Herausforderungen, Erfolgen und Meilensteinen erzählen. 

 

Anschließend steht der Austausch untereinander im Mittelpunkt. Dort können Fragen gestellt werden wie „Was fragen Investoren in einer Finanzierungs-Runde?“, „Welche Marketing-Maßnahmen haben sich gelohnt?“ oder „Wie baut man erfolgreich ein Team auf?“. Gründende geben dabei ihre Erfahrungen vom Gründen, Wachsen und auch mal Scheitern weiter. Ohne Berater, Werbung oder Coaches soll der Gründerstammtisch dadurch ein ehrlicher, offener und authentischer Austausch sein.

 

Veranstaltungspartner des Gründerstammtischs sind Allgäu Digital, die Wirtschaftsförderungen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren, die Wirtschafsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu und die AktivSenioren Bayern. Die Anmeldung ist erforderlich unter gruenderstammtisch-9.eventbrite.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, der Eintritt ist frei.

 

Bayerische Gründungstage

 

Der Allgäuer Gründerstammtisch findet im Rahmen der Bayerischen Gründungstage statt. Vom 14. bis 16. Mai 2024 öffnen Unterstützungsinstitutionen für Gründende aus ganz Bayern ihre Türen. Auf der Website gruenderland.bayern finden sich alle Veranstaltungen in ganz Bayern, die im Rahmen der Bayerischen Gründungstage ausgerichtet werden.

 

Mitteilung vom 08.04.2024

Info-Abend „Veranstaltungen sicher planen und durchführen“ – noch Plätze frei

Pünktlich zum Start der Veranstaltungssaison hat die Servicestelle auch ihren Online-Veranstalterleitfaden neu überarbeitet.

Die Organisation größerer Veranstaltungen kann Vereine und Ehrenamtliche vor enorme Herausforderungen stellen. Daher bietet die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises eine kostenlose Informationsveranstaltung am Mittwoch, 17. April, im Landratsamt Ostallgäu zu den wichtigsten Themen an – von der Anmeldung der Veranstaltung bei der Gemeinde bis hin zum Jugendschutz. Pünktlich zum Start der Veranstaltungssaison hat die Servicestelle auch ihren Online-Veranstalterleitfaden neu überarbeitet. 

 

In unserem Landkreis finden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Festen unterschiedlichster Art übers ganze Jahr verteilt statt. Organisiert werden sie häufig von Vereinen und anderen ehrenamtlichen Organisationen. Neben vielen anderen Aufgaben haben Veranstalter dabei verschiedene rechtliche Vorgaben zu beachten und Genehmigungen einzuholen. Auch wenn diese Regelungen im Interesse der Gäste, der Nachbarn und nicht zuletzt auch des Veranstalters sind, so ist es teilweise nicht einfach, den Überblick über alle Vorschriften zu behalten. Mit der Infoveranstaltung am Mittwoch, 17. April 2024, um 18.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf werden Fachleute zu folgenden Themen Informationen und Hinweise geben: „Veranstaltungen bei der Gemeinde anmelden“ (Hans Brugger, Markt Unterthingau), „Hinweise der Polizei“ (Polizeihauptkommissar Ernst Konnerth, Polizeiinspektion Marktoberdorf), „Jugendschutz“ (Luca Eckermann, Jugendschutzbeauftragte des Landkreises Ostallgäu) und „Personen- und Brandschutz“ (Otto Kindermann, Staatliches Bauamt im Landratsamt Ostallgäu).

 

Außerdem bietet der Veranstalterleitfaden des Landkreises einen Überblick über Auflagen und Gesetze, damit die vielen Veranstaltungen und Feste im Landkreis von den Vereinen und Ehrenamtlichen sicher organisiert werden können. Der Veranstalterleitfaden verhilft anhand eines interaktiven Fragebogens Schritt für Schritt zu den individuellen Informationen, bietet eine Themenauswahl oder eine Auswahl nach Schlagwörtern. Sie erreichen den Veranstaltungsleitfaden auf folgender Internetseite: veranstalterleitfaden.ostallgaeu.de

 

Die Anmeldung zur Infoveranstaltung ist bis 10. April 2024 möglich. Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung über www.ehrenamt-ostallgaeu.de (unter Fortbildungen/Veranstaltungen) oder per E-Mail unter ehrenamt@ostallgaeu.de. Für Rückfragen steht Irmgard Altenberger oder Katrin Bloch von der Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt unter 08342 911-427/-290 zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 05.04.2024

Landkreis veranstaltet zwei Workshops für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Ehrenamtsstelle des Landkreises veranstaltet zwei Workshops für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit.

Mit den beiden Workshops zum Thema „Sexuelle Gewalt – nicht mit uns! – Raum für Selbstschutz – Kein Raum für Täterinnen und Täter“ wendet sich der Landkreis Ostallgäu gezielt an Jugendleiterinnen und -leiter, Trainerinnen und -trainer und sonstige Betreuerinnen und Betreuer in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit – aber auch an alle am Thema Interessierten. Durch die Workshops unterstützt die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ostallgäu Vereine und Verbände bei Fragen zum Kinder- und Jugendschutz. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

 

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Betreuerinnen und Betreuern ist ein wichtiges Anliegen in der Kinder- und Jugendarbeit. Deshalb veranstaltet der Landkreis zwei Workshops, die einen Überblick über Erscheinungsformen sexueller Gewalt geben. Außerdem erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Verdachtsmomente erkannt werden, welche Präventionsmaßnahmen ergriffen werden können und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt. Die Workshops wollen auch Sensibilität für das Thema Gewalt und Missbrauch schaffen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche sowie Betreuerinnen und Betreuer geschützt werden können.

Geleitet wird die Veranstaltung von Christine Maschke von der Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu, die anhand praktischer Beispiele und Übungen die Inhalte vermittelt.

 

Basisworkshop:        Samstag, 13. April 2024, 9 bis 12.30 Uhr

Aufbauworkshop:     Samstag, 12. Oktober 2024, 9 bis 12.30 Uhr

Veranstaltungsort:    Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

 

Interessierte können nur den Basisworkshop belegen, beide Workshops belegen oder wenn sie den Basisworkshop schon absolviert haben, auch nur am Aufbauworkshop teilnehmen. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

 

Eine Anmeldung ist für den Basisworkshop bis zum 8. April 2024 und für den Aufbauworkshop bis zum 4. Oktober 2024 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de (unter Fortbildungen/Veranstaltungen) oder bei Katrin Bloch oder Irmgard Altenberger von der Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt (08342 911-290/-427 oder ehrenamt@ostallgaeu.de) möglich. Die Plätze sind begrenzt.

 

 

 

Mitteilung vom 05.04.2024

OAL 8: Straßenbauarbeiten und Neubau eines Geh- und Radwegs

An der Kreisstraße OAL 8 werden zwischen Halblech und dem Sportplatz des TSV Trauchgau ab Montag, 8. April 2024, Bauarbeiten durchgeführt.

Bis voraussichtlich Anfang August werden die Straßenbauarbeiten sowie der Neubau eines Geh- und Radwegs dauern. Die Straße ist in diesem Zeitraum komplett gesperrt.

 

Im ersten Bauabschnitt erfolgt ab dem 8. April bis voraussichtlich 31. Mai unter Vollsperrung der Neubau eines Geh- und Radwegs entlang der OAL 8 mit Querungshilfen und Linksabbiegespur vom Ortsausgang Poststraße bis zum Sportplatz. In einem zweiten Bauabschnitt (voraussichtlich 10. Juni bis 4. August) werden an der Lechbrucker Straße zwischen der Einmündung B17 bis zur Einmündung Poststraße unter Vollsperrung Straßen- und Gehwegbauarbeiten durchgeführt.

 

Die überörtliche Umleitung während beider Vollsperrungen erfolgt ab Halblech (Einmündung OAL 8/Lechbrucker Straße) über die B17, Steingaden, die Staatstraße 2059, Lechbruck beziehungsweise Prem und umgekehrt. Der Wertstoffhof Halblech bleibt während der Bauphase mittwochs von 15 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

 

Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Halblech bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

 

 

Mitteilung vom 05.04.2024

Landratsamt veröffentlicht Jahresbericht

Das Landratsamt Ostallgäu hat seinen Jahresbericht für 2023 herausgegeben.

Er ist unter der Internetadresse jahresbericht.ostallgaeu.de zu finden. „Wir haben unseren Landkreis auch 2023 wieder ein großes Stück vorangebracht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Der Bericht für das vergangene Jahr dokumentiert das eindrucksvoll und zeigt, mit welchen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten wir das geschafft haben.“

 

Herausragender Höhepunkt sei die Eröffnung der Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang gewesen. Die Baumaßnahme ist mit einem Investitionsvolumen von fast 20 Millionen Euro eine der größten in der Geschichte des Landkreises. „Außerdem haben wir viel für den Klimaschutz erreicht – zum Beispiel mit dem Start unseres Projektes zur Moor-Landwirtschaft „Moorwert“ oder der Verlängerung des Natur- und Moorschutzprojekts am Korb- und Dachssee“, erklärt Zinnecker. Um die Weiterentwicklung des Wintertourismus im Ostallgäu sei es im Tourismusforum des Landkreises gegangen.

 

Flüchtlingswelle als größte Herausforderung

 

„Die größte Herausforderung für das Landratsamt war und ist zweifelsohne die große Zahl an Geflüchteten, die zu uns kommen“, sagt Zinnecker. „Zeitweise wurden uns im vergangenen Jahr rund 40 Flüchtlinge pro Woche von der Regierung von Schwaben zugewiesen. Besonders angespannt ist die Lage nach wie vor bei deren Unterbringung. Durch die Kooperation der allermeisten Landkreis-Gemeinden haben wir es bisher aber geschafft, Obdachlosigkeit unter den Flüchtlingen zu verhindern.“

 

Insgesamt beinhaltet der Jahresbericht 200 Beiträge zu allen Zuständigkeitsbereichen des Landratsamtes beziehungsweise des Landkreises. Die reichen von der Abfallwirtschaft über die Kreisentwicklung bis zum Bereich „Soziales und Familie“.

 

Mitteilung vom 28.03.2024

Straßenbauarbeiten zwischen Aitrang und Salenwang

An der Kreisstraße OAL 3 werden zwischen Aitrang und Salenwang ab 8. April 2024 bis voraussichtlich Ende Mai Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Zunächst werden ab 8. April bis zum 17. Mai die Randeinfassungen erneuert. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung mittels Ampelregelung. In Umwangs innerorts erfolgen – ebenfalls unter halbseitiger Sperrung – der Neubau eines Gehweges und Arbeiten an der Straßenentwässerung sowie der Wasserleitung. 

 

Abschließend wird ab 21. Mai bis voraussichtlich 31. Mai unter Vollsperrung die Asphaltdecke auf 3,2 Kilometer Länge durchgehend erneuert. Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung erfolgt ab Aitrang über die OAL 5, Ruderatshofen, die OAL 7, Oberbeuren, Kaufbeuren, die Staatsstraße 2055 nach Friesenried und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 26.03.2024

Beste in Bayern

Als beste Absolventin in Bayern hat Theresa Eibel vom Landratsamt Ostallgäu die Fortbildung zur Verwaltungsfachwirtin abgeschlossen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Theresa Eibel. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Theresa Eibel. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Anerkennung dafür gab es von Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Dieses großartige Ergebnis belegt einmal mehr die hervorragende Qualifikation unserer Mitarbeitenden. Mein ganz herzlicher Glückwunsch zu diesem Traumabschluss.“ Bereits ihre Ausbildung hatte Eibel als Beste in Bayern abgeschlossen. Die Fortbildung zur Verwaltungsfachwirtin erhielt sie daher als Stipendium.

 

Mitteilung vom 25.03.2024

„bergaufland Ostallgäu“: zwei LEADER-Projekte beschlossen – Kling verabschiedet

Dr. Alois Kling geht nach 23 Jahren als Leiter des AELF und damit der LEADER-Bewilligungsbehörde in den Ruhestand.

Als erste Vorsitzende des Vereins „bergaufland“ bedankte sich Landrätin Maria Rita Zinnecker beim scheidenden Leiter des AELF, Dr. Alois Kling, für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Bildquelle: bergaufland

Als erste Vorsitzende des Vereins „bergaufland“ bedankte sich Landrätin Maria Rita Zinnecker beim scheidenden Leiter des AELF, Dr. Alois Kling, für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Bildquelle: bergaufland

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat die Projekte „jung und digital – Medienfachstelle für junge Menschen“ und „Pumptrack-Anlage Marktoberdorf“ für einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER befürwortet. „Ich freue mich sehr, dass am Anfang der Förderperiode von LEADER zwei spannende Projekte für unsere Region mit Mitteln der EU und des Freistaats Bayern unterstützt werden können“, sagte die erste Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Beim Projekt „jung und digital – Medienfachstelle für junge Menschen“ des Kreisjugendrings Ostallgäu sollen über drei Jahre nacheinander in Marktoberdorf, Buchloe und Füssen Pop-up-Räume eingerichtet werden, in denen aktive Medienarbeit sowie Beratung und Workshops möglich sind. Das Vorhaben trägt zu mehreren Zielen der Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu bei – neben „Sozialer Zusammenhalt – Jugend und Inklusion“ vor allem zu „Bildung – Lebenslanges Lernen“ sowie zur Querschnittsaufgabe Digitalisierung.

 

Beim Projekt „Pumptrack-Anlage“ der Stadt Marktoberdorf ist eine ganzjährig öffentlich nutzbare Rollsportanlage in zentraler Lage geplant. Diese soll der Bewegung im Freien für die ganze Bevölkerung und schwerpunktmäßig als Treffpunkt für Jugendliche dienen. Auch dieses Vorhaben trägt zu mehreren Zielen der Entwicklungsstrategie bei, vor allem zu den Zielen „Sozialer Zusammenhalt – Jugend, Inklusion und Ortsentwicklung", „Bürgerkultur" sowie „Tourismus – Erlebnisse und Produkte". Beiden Projekten stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Bewilligungsstelle rund 370.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung. Darüber hinaus hat das Gremium beim eigenen Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ Anpassungen in den Regelungen beschlossen.

 

Dr. Alois Kling geht in den Ruhestand

 

Eine personelle Veränderung gibt es bei der Leitung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten und damit der LEADER-Bewilligungsbehörde. Dessen Leiter Dr. Alois Kling wurde in den Ruhestand verabschiedet. Kling: „Mit den heutigen Projektbeschlüssen zeigt sich einmal mehr, dass LEADER stets am Puls der Zeit bleibt und aktuelle Themen aufgreift. In 23 Jahren, die ich den LEADER-Prozess als zuständiger Behördenleiter mitgestalten durfte, konnten zahlreiche Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums, insbesondere auch im Landkreis Ostallgäu umgesetzt werden.“

 

Mitteilung vom 22.03.2024

Bildungskonferenz beschäftigt sich mit Lernformat „FREI DAY“

Unter dem Motto „Gemeinsam nachhaltig leben lernen“ hat an der Realschule Marktoberdorf die Bildungskonferenz der Bildungsregion Ostallgäu stattgefunden.

„Haben Sie den Mut, an den Schulen Freiräume zu schaffen, damit die Schülerinnen und Schüler Gestaltungskompetenz entwickeln können“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker auf der Bildungskonferenz zu den über 170 Teilnehmenden.

„Haben Sie den Mut, an den Schulen Freiräume zu schaffen, damit die Schülerinnen und Schüler Gestaltungskompetenz entwickeln können“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker auf der Bildungskonferenz zu den über 170 Teilnehmenden.

Schwerpunktthema war das Lernformat FREI DAY der Bildungsorganisation „Schule im Aufbruch“. Mithilfe des Lernformats sollen Schülerinnen und Schüler mit Zukunftskompetenzen ausgestattet und zu Zukunftsgestalterinnen und -gestaltern entwickeln werden. 

 

Margret Rasfeld von Schule im Aufbruch erläuterte den über 170 teilnehmenden Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern, warum es ein Lernformat wie den FREI DAY brauche. FREI DAY habe nichts mit Freitag zu tun, sondern mit Freiheit. Den Schülerinnen und Schülern werden dem Lernformat entsprechend mindestens vier Stunden Freiraum pro Woche zur Verfügung gestellt, um sich verschiedenen ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen zu widmen. Durch die Entwicklung und selbstständige Umsetzung eigener Projekte sollen die Schülerinnen und Schüler Selbstwirksamkeit erfahren, Verantwortung übernehmen und lernen, mit einer lösungsorientierten Haltung an Aufgaben heranzugehen. Laut Rasfeld nehmen Lehrkräfte dabei die Rolle von Prozessbegleitern ein. „Schülerinnen und Schüler aller Schularten sollen ermutigt werden, die Gesellschaft von Morgen selbst zu gestalten“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der FREI DAY schaffe hierfür die notwendigen Freiräume, um Selbstbestimmung, Handlungsorientierung aber auch Realitätsgebundenheit zu entwickeln.

 

Zwei Schulen, die FREI DAY bereits praktizieren, sind die Grundschule Martinszell und die Mittelschule Blaichach im Oberallgäu. Die Schulvertretenden nannten als Projektbeispiele zum Beispiel den Bau von Vogelhäusern oder das Schneiden von Videos. Dabei komme ein Fehlen für die Kinder an den Projekttagen nicht in Frage und auch an den anderen Tagen sei die Lernmotivation größer geworden. Eine Schülerin der Grund- und Mittelschule Blaichach motivierte die Gäste zur Umsetzung von FREI DAY: „Einfach machen und die Schüler fragen, was sie machen wollen!“

 

Die siebte Bildungskonferenz der Bildungsregion Ostallgäu wurde vom Bildungsmanagement des Landkreises und dem staatlichen Schulamt im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren organisiert. Neben Landrätin Maria Rita Zinnecker und Arthur Müller, Bildungsbeauftragter des Stadtrats Kaufbeuren, waren auch das Kultusministerium mit Simon Bachsleitner sowie die Konferenz der Schulaufsicht Schwaben mit dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen, Bernhard Buchhorn, vertreten. 

 

Mitteilung vom 22.03.2024

Netzwerktreffen „Land.Gast.Wirt“ soll Erzeuger, Verarbeiter und Gastronomen zusammenbringen

Ziel der Veranstaltung ist es, dass mehr regionale Lebensmittel in den heimischen Gasthöfen verwendet werden.

70 Erzeuger, Gastronomen und Verarbeiter kamen zu „Land.Gast.Wirt“ nach Legau, präsentierten ihre Produkte, beziehungsweise informierten sich über regional produzierte Lebensmittel. Foto: Landratsamt Ostallgäu

70 Erzeuger, Gastronomen und Verarbeiter kamen zu „Land.Gast.Wirt“ nach Legau, präsentierten ihre Produkte, beziehungsweise informierten sich über regional produzierte Lebensmittel. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Welche Lebensmittel werden im Ostallgäu und im Unterallgäu angebaut und produziert? Milch und Fleisch - das fällt den meisten gleich ein. Aber wer denkt da an Hanfprodukte, Kräuterseitlinge, Aroniabeeren und Biobier? All diese Produkte und noch viele mehr waren bei „Land.Gast.Wirt“ in der Rapunzelwelt in Legau zu finden. Das Netzwerktreffen haben die Regionalmanagements der Landkreise Ostallgu und Unterallgäu zusammen mit den Öko-Modellregionen Günztal und Ostallgäu organisiert. Der Einladung folgten rund 70 Erzeuger, Gastronomen und Verarbeiter.


Die Idee: Die verschiedenen Berufsgruppen werden an einem Nachmittag zusammengebracht, um in kurzer Zeit möglichst viele Kontakte zu knüpfen. Daraus können dann langfristige Kooperationen wachsen. So sollen regionale Produkte vermehrt in der lokalen Gastronomie verwendet werden. Ziel ist auch, mehr Wertschöpfung für die Landwirtschaft zu generieren. Die Landwirte und Verarbeiter nutzten die Gelegenheit, ihre - oft biologisch angebauten - Produkte vorzustellen. Der ein oder andere Kontakt zu Abnehmern für Brände und Liköre sei geknüpft worden, bestätigte zum Beispiel Franz Salzgeber von der Brennerei und Kelterei Salzgeber in Babenhausen. Michaela Jakwerth von den G´miasbaura in Türkheim bezeichnete die Vernetzungsveranstaltung als „sehr gute Plattform für den Kontakt- und Netzwerkaufbau, um für die angebauten Lebensmittel geeignete Abnehmer zu finden“. Auch viele Gastronomen zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden: „Wir haben viele persönliche Kontakte geknüpft, so haben wir Produkte wie Pilze, Dinkelnudeln und Spirituosen für unseren Betrieb gefunden“, bestätigte zum Beispiel Denise Linder, die im Mai in Buching ein Café mit Mittagstisch und einen Regionalladen eröffnen will.


„Land.Gast.Wirt“ ist Teil der Allgäuer Genusstage, die heuer vom 23. September bis 6. Oktober im Ostallgäu und Unterallgäu stattfinden. In diesem Zeitraum bieten die teilnehmenden Gastronomen dann besondere Gerichte an, die regionale Zutaten enthalten. Dargestellt werden diese Speisen auf einer extra Genusstage-Speisekarte, wo auch die Herkunft der Lebensmittel kommuniziert wird. Landwirtschaftliche Betriebe im Netzwerk gewähren an den Genusstagen einen Blick hinter die Kulissen und geben auch den Endverbrauchern einen Einblick in die Herstellung und die Verarbeitung von Produkten. Mit dabei sind auch heuer wieder über 100 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter.

 

Mitteilung vom 21.03.2024

Bewerbung fürs Vereinscoaching 2024 ab sofort möglich

Die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich für ein kostenloses Vereinscoaching zu bewerben.

Das Vereinscoaching bietet den Vereinen eine individuelle Förderung und Unterstützung für ihre anstehenden Herausforderungen. Unter allen Bewerbungen werden drei Vereine ausgewählt. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich.

 

Durchgeführt wird das Coaching von Vereinsberater Michael Blatz. Er hat neben langjähriger Management-Erfahrung auch Erfahrung im Coaching von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. 

 

Inspirationen und Mut für neue Projekte durch professionelle Unterstützung

 

Das Vereinscoaching wird in diesem Jahr bereits zum achten Mal angeboten. Einer der Gründe für die Fortsetzung des Coachings sind die positiven Rückmeldungen der Vereine, die bisher teilgenommen haben. Mit Hilfe der professionellen Beratung haben diese Ziele definiert sowie Visionen, Ideen und Strukturen erarbeitet. Im Fokus standen dabei unter anderem die Herausforderungen Nachwuchs- beziehungsweise Mitgliedergewinnung und -bindung, Besetzung von Vorstandsposten sowie die Zusammenarbeit und Motivation im Verein.

 

Das Bewerbungsformular kann auf der Internetseite www.ehrenamt-ostallgaeu.de/vereinscoaching.html heruntergeladen oder bei der Servicestelle Ehrenamt angefordert werden. Für Fragen stehen Irmgard Altenberger und Katrin Bloch von der Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt unter 08342 911-290 und -427 oder unter ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist endet am 19. April 2024.

 

Mitteilung vom 21.03.2024

Müllabfuhr-Termine über Ostern

Wegen der Feiertage Karfreitag und Ostermontag kommt es zu folgenden Terminverschiebungen bei der Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu.

Regelmäßiger Abfuhrtag                  Feiertagsbedingte Änderung

 

 

 

Freitag, 29.03.2024 (Karfreitag)       verlegt auf    Samstag, 30.03.2024

 

Montag, 1.04.2024 (Ostermontag)    verlegt auf    Dienstag, 02.04.2024

 

Dienstag, 02.04.2024                      verlegt auf    Mittwoch, 03.04.2024

 

Mittwoch, 03.04.2024                      verlegt auf    Donnerstag, 04.04.2024

 

Donnerstag, 04.04.2024                  verlegt auf    Freitag, 05.04.2024

 

Freitag, 05.04.2024                         verlegt auf    Samstag, 06.04.2024

 

Mitteilung vom 20.03.2024

Wirtschaftsbeirat im Dialog mit MdB Stracke

Der Wirtschaftsbeirat Ostallgäu hat sich im Fendt Forum mit Bundestagsabgeordnetem Stephan Stracke ausgetauscht.

Beim Dialog mit dem Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat: Landrätin Maria Rita Zinnecker (6. v. r.) und Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (5. v. r.). Bild: Landkreis Ostallgäu

Beim Dialog mit dem Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat: Landrätin Maria Rita Zinnecker (6. v. r.) und Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (5. v. r.). Bild: Landkreis Ostallgäu

Stracke stellte sich den Fragen und Anregungen der Beiräte zu drängenden Themen der Ostallgäuer Wirtschaft. Behandelt wurden unter anderem der Fachkräftemangel, der Bürokratieabbau, Arbeitszeitregelungen, der B12-Ausbau, die Energiepreise und die Wohnraumknappheit.

 

„Wir können viel vor Ort bewegen. Für eine Vielzahl an Herausforderungen brauchen wir aber auch die große Politik", sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Hoffnung ist groß, dass die heutigen Anliegen mitgenommen werden und auf bundespolitischer Ebene entsprechend platziert werden können.“

 

Die Region braucht die Stimme der Wirtschaft

 

Der Bundestagsabgeordnete begrüßte zu Beginn die Mitglieder des Wirtschaftsbeirats und bedankte sich ausdrücklich für die Gelegenheit des Dialoges. Insbesondere beim Thema B12-Ausbau stellte Stracke das Engagement des Wirtschaftsbeirats heraus. „Ihre stets klare öffentliche Positionierung für den vierspurigen Ausbau der B12 hat dazu beigetragen, dass der Bund den gesamten Streckenabschnitt zwischen Buchloe und Kempten ausbauen will“, lobte Stracke. Er betonte, dass der Beirat „die starke Stimme der Wirtschaft in unserer Region“ sei.

 

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Gäste über das Werksgelände des Traktorenherstellers geführt. In der anschließenden Diskussionsrunde stellte sich der Bundestagsabgeordnete den Anliegen des Wirtschaftsbeirats. 

 

Über den Wirtschaftsbeirat Ostallgäu

 

  • Mitglieder: 20 namhafte Unternehmensvertreter vieler Branchen und Größenklassen aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu
  • Ziel: Agiert als Beirat für die wirtschaftspolitischen Themen und bietet fachliche Unterstützung für die Wirtschaftsförderung des Landkreises Ostallgäu
  • Gründung: 2015 auf Initiative von Landrätin Maria Rita Zinnecker
  • Sitzungen: zwei bis drei Sitzungen pro Jahr
  • Sprecher: Ingrid Bußjäger-Martin (AGCO Fendt, Marktoberdorf)
  • Josef Ambros (Anton Ambros GmbH, Hopferau)
Mitteilung vom 18.03.2024

Dauerhafte Sperrung des Bahnüberganges in Ruderatshofen

Der Bahnübergang wird ab Freitag, 22. März 2024, dauerhaft gesperrt. Zudem laufen aktuell noch die abschließende Bauarbeiten.

Die Fahrbeziehung zwischen Ruderatshofen und Kaufbeuren ist damit beidseitig nur noch über die Kreisstraße OAL 5 zum neuen Kreisverkehr östlich von Ruderatshofen und weiter auf der neuen Ortsumfahrung OAL 7 nach Apfeltrang beziehungsweise Kaufbeuren möglich.

 

Die neue Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang ist bereits seit November 2023 in Betrieb. Als eine der letzten Maßnahmen im Rahmen des Neubaus wird nun der noch ausstehende Rückbau des Bahnüberganges in der Bürgermeister-Andreas-Müller-Straße in Ruderatshofen umgesetzt. 

 

Restarbeiten bis Ende Mai

 

Zudem laufen aktuell die noch die abschließenden Bauarbeiten an der neuen Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Ortsteil Hiemenhofen und dem zukünftigen Anschluss an die neue Ortsumfahrung im Bereich der neuen Bahnunterführung. Die Fertigstellung dieser Straße ist für April geplant. Anwohner von Hiemenhofen sowie der Anliegerstraße „Am Bahnhof“ werden bis zum Abschluss dieser Bauarbeiten über Apfeltrang zur neuen Ortsumfahrung umgeleitet. Voraussichtlich bis Ende Mai werden im gesamten Baustellenbereich der neuen und alten Kreisstraße OAL 7 auch noch punktuelle Restarbeiten unter Verkehr mittels Ampelregelung erledigt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 18.03.2024

Flüchtlinge beziehen Wohncontainer in Rettenbach

Das Landratsamt Ostallgäu hat in Rettenbach am Auerberg in Abstimmung mit der Gemeinde Wohncontainer für Geflüchtete in Betrieb genommen.

Aktuell werden dort 18 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht. Die Container bieten Platz für maximal 20 Personen. 

 

„Wir haben in den vergangenen Wochen sehr konstruktive Gespräche mit der Gemeinde darüber geführt, welche Möglichkeiten zur Unterbringung in der Gemeinde bestehen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Dafür, dass wir die Container-Lösung in Rettenbach umsetzen konnten, möchte ich mich ausdrücklich bedanken: bei der Gemeinde und Bürgermeister Reiner Friedl ebenso wie bei der Firma Kugelmann, die das Grundstück zur Verfügung stellt. Die Kooperation ist ein Zeichen großer Solidarität mit dem Landratsamt und den übrigen Gemeinden im Landkreis.“

 

Der Inbetriebnahme der Unterkunft waren wiederholt Appelle an die Landkreis-Gemeinden vorausgegangen, dem Landratsamt Wohnmöglichkeiten für Geflüchtete zu melden oder zu schaffen – sowohl von Zinnecker als auch vom Vorstand des Bayerischen Gemeindetags und den überdurchschnittlich betroffenen Kommunen. Hintergrund der Appelle waren die im vergangenen Jahr ständig steigenden Zuweisungen von Asylbewerbern und Flüchtlingen.

 

Die Wohncontainer werden im Auftrag des Landratsamtes von einem Unterkunftsverwalter betreut, der an zwei Vormittagen vor Ort sein wird. Sofern sich ein zusätzlicher Bedarf herausstellt, kann eine Ausweitung der Stelle beziehungsweise eine weitere Betreuung erfolgen. Falls sich Gemeindebürgerinnen oder -bürger ehrenamtlich engagieren möchten, steht die Stelle für Kommunale Integration im Landratsamt beratend zu Seite (Tel.: 08342 911-194, integration(at)lra-ostallgaeu.bayern.de).

 

Mitteilung vom 18.03.2024

Info-Abend für Ehrenamtliche zum Thema „Veranstaltungen sicher planen und durchführen“

Infos reichen von der Anmeldung bei der Gemeinde bis hin zu den Vorgaben des Jugendschutzes. Auch der digitale Veranstalterleitfaden wird vorgestellt.

Bei der Planung und Organisation gerade größerer Veranstaltungen gibt es einiges zu beachten. Darum bietet die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises am Mittwoch, 17. April 2024, um 18.30 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung im Landratsamt zu den wichtigsten Aspekten bei der Veranstaltungsplanung an – von der Anmeldung bei der Gemeinde bis hin zu den Vorgaben des Jugendschutzes. Auch der kostenlose digitale Veranstalterleitfaden wird vorgestellt. 

 

Im Ostallgäu finden eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Festen unterschiedlichster Art übers ganze Jahr verteilt statt. Organisiert werden sie häufig von Vereinen und anderen ehrenamtlichen Initiativen. Neben anderen Aufgaben haben Veranstalter dabei verschiedene rechtliche Vorgaben zu beachten und Genehmigungen einzuholen. Auch wenn diese im Interesse der Gäste, der Nachbarn und nicht zuletzt auch des Veranstalters sind, so ist es teilweise nicht einfach, den Überblick über alle Vorschriften zu behalten. 

 

Mit der Infoveranstaltung am Mittwoch möchte die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises alle ehrenamtlichen Initiativen im Landkreis aktiv dabei unterstützen, auch weiterhin viele und vielfältige Veranstaltungen im ganzen Landkreis zu organisieren. Hierfür werden Fachleute zu folgenden Themen Informationen und Hinweise geben: „Veranstaltungen bei der Gemeinde anmelden“ (Hans Brugger, Markt Unterthingau), „Hinweise der Polizei“ (Polizeihauptkommissar Ernst Konnerth, Polizeiinspektion Marktoberdorf), „Jugendschutz“ (Luca Eckermann, Jugendschutzbeauftragte des Landkreises Ostallgäu) und „Personen- und Brandschutz“ (Otto Kindermann, Staatliches Bauamt im Landratsamt Ostallgäu).

 

Außerdem wird der Umgang mit dem kostenlosen, digitalen Veranstalterleitfaden des Landkreises, der gerade aktualisiert und erweitert wurde, erklärt. Er bietet einen Überblick über Auflagen und Gesetze und stellt anhand eines interaktiven Fragebogens Schritt für Schritt die für die jeweilige Veranstaltung wichtigen Informationen zusammen. Er kann veranstalterleitfaden.ostallgaeu.de kostenfrei genutzt werden.

 

Eine Anmeldung zum Info-Abend ist bis 10. April 2024 möglich. Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung über www.ehrenamt-ostallgaeu.de (unter Fortbildungen/Veranstaltungen) oder per E-Mail unter ehrenamt(at)ostallgaeu.de. Für Rückfragen steht Irmgard Altenberger oder Katrin Bloch von der Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt unter 08342 911-427 oder -290 zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 15.03.2024

Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee 2024: Aufruf für Veranstaltende

Regionale Anbietende wie Vereine, Fitnessstudios, Praxen und Gemeinden können ab sofort ihre Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung melden.

Die Vorbereitungen für die diesjährige Gesundheitswoche starten. Regionale Anbietende wie Vereine, Fitnessstudios, Praxen, Gemeinden, Kursleiterinnen und Kursleiter können ab sofort ihre Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention melden. Die Veranstaltungen werden kostenlos im Onlinekalender der Themenwoche veröffentlicht. Beteiligt sind alle vier Allgäuer Landkreise – vom Unterallgäu über das Ostallgäu und Oberallgäu bis zum Landkreis Lindau am Bodensee – sowie die kreisfreien Städte Memmingen, Kaufbeuren und Kempten.

 

Nach der Premiere der Gesundheitswoche im vergangenen Jahr, wird diese nun fortgeführt. Die Gesundheitswoche unter dem Motto „(R)Auszeit für Alle“ findet vom 15. bis 23. Juni 2024 statt. Ziel der Gesundheitswoche ist es, auf die vielfältigen Gesundheitsangebote aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen zu inspirieren, sich eine Auszeit zu nehmen, neue Kraft zu schöpfen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Von Ernährungstipps durch Expertinnen und Experten über Nordic Walking speziell für Seniorinnen und Senioren bis hin zu Trainings zur Stressbewältigung, gesundheitsfördernden Angeboten in Schulen und Betrieben oder digitalen Präventionskursen: „Wir freuen uns über Live-Angebote ebenso wie über Online-Workshops und andere kreative Formate! Eine vielfältige Gesundheitswoche setzt wieder ein breit gefächertes Angebot zur Gesundheitsförderung voraus“, erklären die Organisatorinnen und Organisatoren der Gesundheitsregionenplus und der Gesundheitsämter im Allgäu. 

Im Fokus der diesjährigen Gesundheitswoche steht das gemeinsame Erlebnis aller Interessierten vom Allgäu bis zum Bodensee in Bezug auf Themen der Gesundheitsvorsorge und Prävention. Ein besonderer Schwerpunkt der Gesundheitswoche liegt in diesem Jahr auf der Frauengesundheit. 

 

Aber auch alle anderen Veranstaltungsangebote, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten, beispielsweise an Menschen mit körperlichen Einschränkungen, sind möglich. „Jedes Angebot, das eine Auszeit vom Alltag ermöglicht, ist willkommen“, betont das Organisationsteam. 

 

Nähere Informationen zur zweiten Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee und die Möglichkeit, Angebote zu melden, finden Sie unter: www.allgaeuer-gesundheitswoche.de oder in den beteiligten Regionen.

 

Mitteilung vom 15.03.2024

SOS-Notfalldose im Kühlschrank kann Leben retten

Die Notfalldose enthält die wichtigsten Gesundheitsinfos zu einer Person – zum Beispiel, welche Medikamente sie einnimmt.

Sie erleichtert die Arbeit von Rettungskräften, Notärztinnen und Notärzten: die sogenannte Notfalldose. Die Dose enthält die wichtigsten Gesundheitsinfos zu einer Person – zum Beispiel, welche Medikamente sie einnimmt oder unter welchen Erkrankungen und Allergien sie leidet. Wenn man im Notfall dem Rettungsdienst diese Informationen nicht mehr mitteilen kann, hilft die Dose, wertvolle Zeit zu sparen.

 

Die Notfalldaten kommen in die SOS-Dose und werden in die Kühlschranktür gestellt. So haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden. Aufkleber an der Innenseite der Eingangstüre und am Kühlschrank informieren die Rettungskräfte vor Ort, dass sich eine Notfalldose im Haushalt befindet. Neben relevanten Informationen zum Gesundheitszustand ist es auch möglich, die Kontaktdaten des Hausarztes oder der bevollmächtigten Person zu hinterlegen, die im Notfall benachrichtigt werden soll.

 

Pflegestützpunkt und Betreuungsstelle geben Dose aus

 

Die Dose mit dem Notfallblatt kann im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs mit dem Pflegestützpunkt oder der Betreuungsstelle kostenfrei bezogen werden – ebenso wie bei Informationsveranstaltungen dieser Fachstellen.

 

Alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer, die einen Beratungstermin vereinbaren möchten oder Fragen rund um das Thema Pflege haben, können sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu wenden (Telefon: 08342 911-511, E-Mail: pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de). Aktuelle Informationen zu den Informationsveranstaltungen des Pflegestützpunktes sind aufgelistet unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt. Bei Fragen oder einem Beratungsbedarf zum Thema Vorsorgevollmacht steht die Betreuungsstelle zur Verfügung (Telefon: 08342 911-503, E-Mail: betreuungsstelle(at)lra-oal.bayern.de).

 

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