Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 27.09.2022

Biomüllabfuhr kommt wieder alle 14 Tage

Ab dem 4. Oktober werden Bioabfälle wieder alle zwei Wochen im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Die wöchentliche Leerung der Biotonnen während der Sommermonate geht zu Ende. Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen sowie Gartenabfälle gehören.

 

Damit die Tonne sauber bleibt, können Bioabfälle in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt werden. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es in Rathäusern oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Bio- und Restmüllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Montag, 3.10., kommt es zu Terminverschiebungen bei der Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Regelmäßiger Abfuhrtermin Feiertagsbedingte Änderung
Montag, 3. Oktoberverlegt aufDienstag, 4. Oktober
Dienstag, 4. Oktoberverlegt aufMittwoch, 5. Oktober
Mittwoch, 5. Oktoberverlegt aufDonnerstag, 6. Oktober
Donnerstag, 6. Oktoberverlegt aufFreitag, 7. Oktober
Freitag, 7. Oktoberverlegt aufFreitag, 7. Oktober
Mitteilung vom 27.09.2022

Ausstellung „Von der Kieswüste zum Naturparadies“ im Landratsamt

Im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf ist vom 6. bis 19.10. eine Foto-Ausstellung über das sogenannte „Hebel-Biotop“ in Germaringen zu sehen.

Heutiger Zustand des Hebel-Biotops. Bildrechte: Arbeitskreis Fotografie der VHS Kaufbeuren

Heutiger Zustand des Hebel-Biotops. Bildrechte: Arbeitskreis Fotografie der VHS Kaufbeuren

Unter dem Titel „Von der Kieswüste zum Naturparadies“ zeigen die ausgestellten Bilder, wie das heutige Biotop aus einer Kiesgrube entstanden ist.

 

Dass die ausgebeuteten Gruben vor fast 60 Jahren nicht wieder verfüllt und landwirtschaftlich genutzt wurden, geht auf die Initiative des Kieswerk-Gründers Werner Josef Hebel zurück. Dieser traf 1963 die Entscheidung, die Kiesgruben der Natur zurückzugegeben. 2001 gründete er außerdem die nach ihm benannte Werner-Josef-Hebel-Stiftung. Diese ermöglichte, die renaturierte Fläche um ehemalige Gruben der Kies- und Betonfirma Dachser zu erweitern. So entstand ein heute rund acht Hektar großes Biotop mit unterschiedlichen Lebensräumen auf Wiesen-, Wasser- und Waldflächen. 

 

Ursprünge des Kieses sind rund 18.000 Jahre alt

 

Um die aktuellen Bilder für die Langzeitdokumentation „Von der Kieswüste zum Naturparadies“ zu erstellen, waren die Mitglieder des Arbeitskreises Fotografie der Volkshochschule Kaufbeuren im Biotop und den angrenzenden Flächen knapp drei Jahre lang unterwegs.

 

Das Kies in Germaringen entstand Ende der Würmeiszeit vor etwa 18.000 Jahren. Damals lagerten sich Steine des Wertachgletscher-Flusses im Wertachbecken ab.

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Weitere angepasste Impfstoffe verfügbar

Zusätzlich gibt es in den Impfzentren zwei auf die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepasste Impfstoffe sowie den Impfstoff von Valneva.

Die Corona-Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren bieten ab sofort zusätzliche Impfstoffe an. Neben den auf die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepassten Impfstoffen der Hersteller BioNTech/Pfizer und Moderna steht nun auch der Ganzvirusimpfstoff von Valneva zur Verfügung. Ganzvirusimpfstoffe enthalten inaktivierte Krankheitserreger, die das Immunsystem dazu anregen, Antikörper zu produzieren.

 

Bereits seit Mitte September stehen in den Impfzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren die an die Omikron-Variante BA.1 angepassten Impfstoffe der Hersteller BioNTech/Pfizer und Moderna zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Klimaquiz des Landkreises an Schulen im Ostallgäu

Das Quiz besteht aus 24 Frage- und Antwortplakaten aus den Bereichen Klimawandel und Klimaschutz. Erreicht wurden rund 5.000 Schülerinnen und Schüler.

Das Klimaquiz des Landkreises Ostallgäu machte auch an der Realschule in Marktoberdorf Station. Bildrechte: Realschule Marktoberdorf/Barbara Pabst

Das Klimaquiz des Landkreises Ostallgäu machte auch an der Realschule in Marktoberdorf Station. Bildrechte: Realschule Marktoberdorf/Barbara Pabst

„Wie viel Wasser verbraucht jeder von uns täglich?“, „Wie sieht deine Klimabilanz aus?“ und „Wer ist der größte Lieferant der Erde?“: Diese und weitere Fragen samt Antworten brachte das Klimaquiz des Landkreises im Schuljahr 2021/22 an insgesamt acht weiterführende Schulen im Ostallgäu. 

  

„Klimabildung ist ein wichtiger Teil der Klimaschutzaktivitäten des Landkreises. Nur wer weiß, wie Klimaschutz geht, kann sich auch daran beteiligen. Das Klimaquiz macht dieses Wissen auf unterhaltsame Weise für die Schülerinnen und Schüler zugänglich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Plakate seien ansprechend aufbereitet und die Inhalte einfach zu erfassen, erklärt Zinnecker weiter. Mit der Behandlung kniffliger, teils überraschender und immer unterhaltsamer Aspekte rege das Quiz zur Auseinandersetzung mit dem Klimaschutz an.

   

Zu Verfügung gestellt wird das Klimaquiz vom Landkreis Ostallgäu. Es wurde nach Vorlagen der Initiative „Omas for Future“ erstellt und ist für alle Altersstufen weiterführender Schulen geeignet. 

  

Quiz motiviert Schulen zu weiterem Handeln

  

Stattgefunden hat das Quiz an der Berufsschule in Marktoberdorf, den Realschulen Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg, den Gymnasien Buchloe, Füssen und Hohenschwangau sowie am Sonderpädagogischen Förderzentrum Don Bosco in Marktoberdorf. „Von den Schulen haben wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises. „Das Quiz hat das Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler sehr gut widergespiegelt und damit eine einfache Diskussionsgrundlage für den Unterricht gegeben. Ob einzeln oder gemeinsam – die Kinder hatten sichtlich Freude daran, sich die Inhalte zu erschließen.“

  

Für das Gymnasium Buchloe und die Realschule Füssen war das Klimaquiz zudem Anstoß, ab dem kommenden Schuljahr mit dem Projekt „Klimaschule Bayern“ zu starten. Durch die Teilnahme an dem Projekt vermitteln die Schulen ihren Schülerinnen und Schülern die Kompetenzen zur achtsamen Gestaltung ihrer Zukunft. Das Zertifikat erhalten Schulen für besonders klimaschützendes und nachhaltiges Handeln im Schulalltag. 

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Problemstoffmobil tourt wieder durch das Ostallgäu

Das Problemstoffmobil des Landkreises macht vom 30. September bis 22. Oktober 2022 in 20 Ostallgäuer Gemeinden Station.

Problemstoffe. Bild: Landkreis Ostallgäu

Problemstoffe. Bild: Landkreis Ostallgäu

Bei der mobilen Problemmüllsammlung können Bürgerinnen und Bürger haushaltsübliche Mengen an Problemstoffen gebührenfrei abgeben. 


Die Termine finden Sie hier.

  

Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frostschutz-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Dispersionsfarben sind in der Regel kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen. Ebenfalls nicht angenommen werden Altöle. Sie können bei Tankstellen oder Entsorgungsfachbetrieben abgegeben werden.

  

Ob es sich bei einem Produkt um einen Problemstoff handelt, ist auf der Verpackung oder Gebrauchsanweisung zu erkennen. Sobald hier ein oder mehrere Gefahrensymbole abgedruckt sind, darf dieses nicht über eine Abfalltonne oder den Ausguss, sondern muss als Problemmüll entsorgt werden. 

   

Problemstoffe nicht vermischen und persönlich übergeben

   

Problemstoffe sollten möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil gebracht und keinesfalls miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.

   

Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, sind diese persönlich einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung zu übergeben. Dabei sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Trotz Pandemie ist es nicht erlaubt, Problemabfälle einfach am Sammelplatz abzustellen.

 

Mitteilung vom 26.09.2022

Corona-Testzentren passen Öffnungszeiten an

Die Corona-Testzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben ab 4. Oktober 2022 neue Öffnungszeiten.

Das Testzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf ist künftig montags, mittwochs und freitags von 12 bis 18 Uhr und dienstags und donnerstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. In Kaufbeuren bietet das Testzentrum dann montags, mittwochs und freitags Termine von 8 bis 14 Uhr und dienstags und donnerstags von 12 bis 18 Uhr an.

 

Auch das Online-Buchungsportal wird sich ändern: Terminvereinbarungen sind ab 30. September möglich unter https://meintest.brk.de.

 

Mitteilung vom 22.09.2022

Regionaler Alpenaustausch in Pfronten

Zu dem Treffen hat Landrätin Maria Rita Zinnecker Landrätin Indra Baier-Müller, Landrat Anton Speer und Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf eingeladen.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Landrat Anton Speer und Landrätin Indra Baier-Müller

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Landrat Anton Speer und Landrätin Indra Baier-Müller

Besprochen wurden unter anderem die Themen Mobilität und Verkehr, Wirtschaft und Tourismus sowie die Freizeitnutzung der Natur. Das grenzüberschreitende Gespräch zu aktuellen, gemeinsamen Themen findet regelmäßig entweder dies- oder jenseits der Landesgrenze statt. Dieses Mal haben sich die Vertreter der Grenzregion auf dem Burghotel Falkenstein getroffen.

 

Mitteilung vom 22.09.2022

Demenzausstellung im Landratsamt eröffnet

Unter den 30 Teilnehmenden waren Vertreter aus stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen sowie der Krankenkassen.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Am Dienstagabend wurde im Landratsamt die Ausstellung „Wenn aus Wolken Spiegeleier werden“ eröffnet. Begrüßt wurden die Gäste durch den Demenzbeauftragten des Landkreises Gerhard Stadler. Dr. Christoph Nowak aus Görisried hielt einen Vortrag über die Demenzerkrankung und die Möglichkeiten, deren Auswirklungen zu mildern. Die Ausstellung zeigt Werke des Künstlers Carolus Horn, die den Verlauf einer demenziellen Erkrankung zum Thema haben.

  

Laut Stadler leben im Landkreis Ostallgäu derzeit etwa 2800 Menschen mit Demenz. In den kommenden 10 Jahren würden rund 1100 Menschen mit kognitiven Störungen hinzukommen. Deshalb gelte es, am Ball zu bleiben. Menschen mit kognitiven Behinderungen und ihre Angehörigen benötigten Unterstützung und viel Verständnis. Sie gehörten zu unserer Gesellschaft und wollten trotz ihrer Vergesslichkeit „Einfach dazugehören!“, was auch das Motto des Ostallgäuer Demenzkonzeptes sei. 

  

Den anschließenden Eröffnungsvortrag hielt Dr. Christoph Nowak aus Görisried. Er schilderte, welche Fähigkeiten im Verlauf einer Alzheimer-Demenz verloren gehen können. Gleichzeitig betonte er, dass Menschen mit einer demenziellen Veränderung noch sehr viele Fähigkeiten und Ressourcen hätten. Eine Demenz sei daher nicht gleichbedeutend mit dem Verlust an Lebensqualität. Mit Medikamenten könne man jedoch wenig tun. Demenzerkrankungen seien fortschreitende Erkrankungen und immer noch unheilbar. Nowak plädiert deshalb für das Gestalten von gelingenden Beziehungen. Eine sehr gute Methode sei das vom Landkreis unterstützte MAKS®-Konzept. MAKS® steht für eine nicht-medikamentöse Mehrkomponententherapie mit motorischer, alltagspraktischer und kognitiver Förderung sowie einer sozialen Komponente. Diese Methode sei leicht zu erlernen und bringe Orientierung und Lebensfreude in die Beziehungen zurück. Nach den Ausführungen von Stadler und Nowak hatten die Gäste die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

  

Die Ausstellung kann noch bis zum 4. Oktober 2022 im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf zu den Öffnungszeiten (montags und dienstags von 7.30 bis 17.30 Uhr, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 7.30 bis 19 Uhr) besichtigt werden.

 

Mitteilung vom 21.09.2022

Seminar für Zugewanderte zur Wohnungssuche

Die Veranstaltung wird von der Stelle für Kommunale Integration am 13.10. um 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu angeboten.

Foto: istockphoto/viewapart

Foto: istockphoto/viewapart

Die Suche nach passendem Wohnraum kann sich sehr schwierig gestalten. Erst recht, wenn die Wohnungssuchenden die Stadt und das Land mit seinen Gepflogenheiten, Vorschriften und Auflagen noch nicht so gut kennen oder fehlende Sprachkenntnisse die Suche zusätzlich erschweren. In diesem Seminar werden grundlegende Informationen zum Thema Wohnung und Wohnungssuche im Ostallgäu besprochen. Außerdem werden von Referentin Corinna Hoeckesfeld von Tür an Tür Integrationsprojekte Fragen beantwortet wie „Wie finde ich eine Wohnung?“ oder „Welche Rechte und welche Pflichten habe ich als Mieter?“.

  

Das kostenlose Seminar „Mieter werden – (M)ein Weg in die eigene Wohnung“ richtet sich an zugewanderte Menschen sowie weitere Interessierte und findet auf Deutsch statt. Es können auch ehrenamtlich Engagierte zusammen mit Zugewanderten gemeinsam teilnehmen. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. 

  

Die Anmeldung erfolgt über das Landratsamt Ostallgäu bei der Stelle Kommunale Integration per E-Mail (integration(at)ostallgaeu.de) oder telefonisch (08342 911-194) und ist bis 6. Oktober 2022 möglich. Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.ostallgaeu.de/integration oder in der Integreat App Ostallgäu (--> Veranstaltungen). 

 

Mitteilung vom 21.09.2022

Vereinspauschale: über 262.000 Euro für Ostallgäuer Sportvereine

262.049 Euro Vereinspauschale hat das Landratsamt Ostallgäu in diesem Jahr an 120 Sportvereine im Ostallgäu ausbezahlt.

Die Förderung wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Verfügung gestellt und unterstützt die Sport- und Sportschützenvereine bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten.

 

„Unsere Sportvereine sind elementarer Bestandteil der aktiven Bürgergesellschaft im Ostallgäu. Sie sorgen für Bewegung, die Spaß macht und gesund ist, bereiten uns Freude mit ihren sportlichen Erfolgen und organisieren Veranstaltungen für Jung und Alt“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir sind dankbar für die Vereinspauschale des Freistaats, die den Vereinen bei der Erfüllung dieser vielfältigen Aufgaben eine große Hilfe ist.“

 

Stichtag für die Abgabe von Anträgen ist der 1. März  

 

Für die Gewährung der Pauschale müssen die Vereine bestimmte Kriterien erfüllen, unter anderem die steuerliche Gemeinnützigkeit sowie geordnete Finanz- und Kassenverhältnisse. Über die Verwendung können die Vereine dann selbst bestimmen – ob für den Einsatz ihrer Übungsleiter oder die Beschaffung von Geräten. 

 

Die Höhe der Vereinspauschale ist unter anderem abhängig von der Mitgliederzahl und -struktur. Zum Beispiel von der Anzahl an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Anzahl der lizenzierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie von den im Staatshaushalt für diesen Zweck zur Verfügung stehenden Mitteln im Jahr der Förderung. 

 

Die 2022 zur Verfügung gestellte Förderung pro Mitgliedereinheit des jeweiligen Vereins beträgt 0,29 Euro. Zuschüsse müssen bis spätestens zum 1. März des Förderjahres beim zuständigen Landratsamt beantragt werden.

 

Mitteilung vom 20.09.2022

Landschaftspflegeverband Ostallgäu feiert 20-jähriges Gründungsjubiläum

Seit 20 Jahren setzt sich der Landschaftspflegeverband Ostallgäu (LPV) unter anderem für Sumpf-Gladiole, Kiebitz und Blauschillernden Feuerfalter ein.

Freuten sich über das 20-jährige Jubiläum v. l.: Altlandrat Johann Fleschhut und Pfrontens Altbürgermeister Josef Zeislmeier, Landrätin und LPV-Vorsitzende Maria Rita Zinnecker, Ulrike Wörz und Josef Freuding. Bild: Claudia Gruber/LPV Ostallgäu

Freuten sich über das 20-jährige Jubiläum v. l.: Altlandrat Johann Fleschhut und Pfrontens Altbürgermeister Josef Zeislmeier, Landrätin und LPV-Vorsitzende Maria Rita Zinnecker, Ulrike Wörz und Josef Freuding. Bild: Claudia Gruber/LPV Ostallgäu

Zur Jubiläumsfeier haben sich in der Faulenseehütte bei Rieden a. Forggensee nun aktuelle sowie ehemalige Verantwortliche und Mitwirkende getroffen – darunter Verbandsmitglieder sowie Land- und Forstwirte, die im Auftrag des LPV die Landschaftspflegearbeiten durchführen.

  

„Zwei Jahrzehnte LPV: Das bedeutet zwei Jahrzehnte Landschaftspflege, Naturschutz und Partnerschaft auf Augenhöhe. Umweltschutz, Landwirtschaft und Forstwirtschaft kooperieren in der Landschaftspflege partnerschaftlich und konstruktiv zugunsten der Biodiversität“, fasste Landrätin und 1. Vorsitzende des LPV Maria Rita Zinnecker Arbeit und Zweck des Verbandes zusammen. „Biodiversität schützen, das heißt Heimat und Schöpfung schützen. Insbesondere die Kommunen, aber auch andere profitieren von den Pflegemaßnahmen auf ihren Flächen.“

  

Auf dem Programm standen unter anderem eine Ausstellung beziehungsweise Vorführung von Spezialgeräten und -maschinen für die Landschaftspflege. Als besondere Anziehungspunkte erwiesen sich ein Mini-Harvester, vorgeführt von Helmut Radeck aus Hinterstein, die ferngesteuerte Mulchraupe von Markus Hipp aus Pfronten und der sogenannte „Wiesefix“. Dieses Gerät wird zur Samenernte auf artenreichen Wiesen eingesetzt und spielt eine wichtige Rolle bei der Anlage neuer blütenbunter Wiesen. Diese Neuanlage findet im Rahmen des Wiesenhilfsprojekts „Blütenreich Ostallgäu“ statt. Projektmanagerin Claudia Gruber informierte über dieses Großprojekt des LPV.

   

In einer von LPV-Geschäftsführerin Annette Saitner moderierten Rückschau blickten die beiden früheren Vorsitzenden Altlandrat Johann Fleschhut und Pfrontens Altbürgermeister Josef Zeislmeier, der ehemalige Geschäftsführer Josef Freuding sowie die ehemalige Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde Ulrike Wörz zurück. Sie tauschten ihre Erinnerungen aus und erinnerten an die Anfangsjahre. 

  

Gründung erfolgte 2002 im Landratsamt Ostallgäu

  

Im Herbst 2002 war es so weit: Nachdem der Kreistag beschlossen hatte, einen Landschaftspflegeverband zu gründen, trafen sich im Landratsamt in Marktoberdorf Bürgermeister, Vertreter verschiedener Behörden, des Bayerischen Bauernverbands, des Maschinen- und Betriebshilferings Ostallgäu, der Naturschutzverbände und der damalige Landrat Johann Fleschhut zur Gründungsversammlung. Der LPV Ostallgäu war der fünfzigste Landschaftspflegeverband, der in Bayern gegründet wurde. 

  

Über den Landschaftspflegeverband Ostallgäu

  

Zu den Mitgliedern des LPV Ostallgäu zählen neben 14 Institutionen rund 60 Privatpersonen, 34 Städte und Gemeinden im Landkreis sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Der LPV kümmert sich in Zusammenarbeit mit örtlichen Landwirten beispielsweise um die Mahd von Streuwiesen und Steilhängen, Moorrenaturierungen, Entbuschungen und die Neuanlage von Biotopen wie zum Beispiel Tümpeln, Feldgehölzen und Streuobstwiesen. Manche seltenen Pflanzen- und Tierarten des Landkreises stehen dabei besonders im Fokus.

  

Die meisten Landschaftspflegearbeiten werden mit staatlichen Mitteln gefördert, die der LPV bei den zuständigen Behörden beantragt. Dazu kommen noch Flächen, die im direkten Auftrag von Gemeinden, Institutionen und Firmen bewirtschaftet oder weiterentwickelt werden, vor allem ökologische Ausgleichsflächen. Auf diese Weise kann der LPV an die beauftragten Landschaftspfleger, dies sind meistens Landwirte aus der Region, zurzeit jährlich über 400.000 Euro auszahlen.   

 

Mitteilung vom 20.09.2022

Wärmeversorgung: Landkreis-Liegenschaften sind gut aufgestellt

„Unsere Systeme sind sehr effizient und sehr gut in Schuss“, berichtet Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Das ist nun auch von unabhängiger Stelle bestätigt.“

Der Landkreis Ostallgäu lässt aktuell die Wärmeversorgung seiner Gebäude untersuchen. Vorläufiges Ergebnis: „Unsere Systeme sind sehr effizient und sehr gut in Schuss“, berichtet Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Das ist nun auch von unabhängiger Stelle bestätigt.“ Untersucht wurden bisher das Gymnasium Füssen, die Berufsschule Füssen, die Erich-Kästner-Schule sowie die Realschule Füssen. Die Überprüfung weiterer Liegenschaften soll folgen. 

  

Laut Zinnecker habe der Landkreis den Check schon vor der aktuellen Zuspitzung der Energie-Krise beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) in Auftrag gegeben. Dieses attestierte dem Landkreis in einem vorläufigen Ergebnis, dass die Wärmeversorgung seiner Liegenschaften in einem guten Zustand ist. Lediglich kleinere Verbesserungen seien sinnvoll, wie beispielsweise Heizungspumpen gegen neue, noch effizientere Modelle zu tauschen, um Strom zu sparen. 

  

Landkreis seit Jahren Vorreiter

  

„Wir werden unserer Vorbildrolle in Sachen Energieeinsparung und -effizienz schon seit vielen Jahren gerecht“, ergänzt Zinnecker. „Liegenschaften wurden entweder im Passivhausstandard gebaut – zum Beispiel das Grüne Zentrum und das Gymnasium Buchloe – oder möglichst hochwertig saniert – beispielweise das Landratsamtsgebäude, die Realschule Füssen oder die Realschule Obergünzburg.“ Außerdem sei, wo immer möglich, auf regionale Energieversorgung Wert gelegt worden; zum Beispiel auf Fernwärme in Marktoberdorf, Biogaswärme in Obergünzburg und Dösingen sowie Wärmepumpen und Pelletkessel in Buchloe, Füssen und Kaufbeuren.

  

Solche energetischen Verbesserungen gingen nicht im „Hau-Ruck-Verfahren“, so Zinnecker weiter, sondern müssten sorgfältig geplant werden. Kaum eine Kommune habe den finanziellen Spielraum, alle Liegenschaften auf einmal zu sanieren. Daher sei man froh, diese Aufgabe schon seit vielen Jahren kontinuierlich und mit Beharrlichkeit voran getrieben zu haben. Weitere Sanierungen seien geplant und eingetaktet.

  

Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises fügt hinzu: „Auch die Nutzerinnen und Nutzer eines Gebäudes können einen großen Beitrag leisten. Beispielsweise entscheidet die Art, wie gelüftet wird, sehr stark über den Energieverbrauch – teilweise deutlich mehr, als eine optimierte Heizungssteuerung.“ Informationen, wie sich auch in privaten Haushalten der Energieverbrauch senken lässt, finden sich auf www.klimaschutz-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 20.09.2022

Vortrag „Flucht und Trauma“ im Landratsamt

Der Vortrag richtet sich an ehrenamtliche Engagierte und Fachkräfte, die mit zugewanderten Menschen arbeiten. Auch Interessierte können sich anmelden.

Bild: istockphoto/viewapart

Bild: istockphoto/viewapart

Im Rahmen der Tage der seelischen Gesundheit findet im Landratsamt Ostallgäu am Dienstag, 18. Oktober 2022, um 19 Uhr ein Vortrag zum Thema „Flucht und Trauma – Verstehen und Unterstützen“ statt. Angeboten wird er von der Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu. Die Tage der seelischen Gesundheit werden vom gemeindepsychiatrischen Verbund Kaufbeuren/Ostallgäu veranstaltet.

 

Menschen, die vor Krieg fliehen mussten, ist in ihrem Land oder auf der Flucht oft Schreckliches widerfahren. Dabei ist man großem Stress ausgesetzt, was eine Traumatisierung zur Folge haben kann. Dies spiegelt sich meist im Verhalten der Menschen wieder und stellt für Helferinnen und Helfer eine große Herausforderung dar. 

 

Praktische Handlungsmöglichkeiten für Geflüchtete und Helfende

 

Wie man als haupt- oder ehrenamtliche Unterstützerkraft damit umgeht, zeigt die Verhaltens- und Traumatherapeutin Prof. Dr. Andrea Kerres in einem zweistündigen Vortrag auf. Hierbei werden die theoretischen Grundlagen der Traumapädagogik und praktische Handlungsmöglichkeiten vermittelt sowie das eigene Verhalten kritisch beleuchtet.

 

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.ostallgaeu.de/integration und in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu/de (--> Veranstaltungen). Alle Angebote sind kostenfrei. Anmeldungen beim Team der Kommunalen Integration (Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje) per E-Mail unter integration@ostallgaeu.de oder unter der Telefonnummer 08342 911-194. 

 

Mitteilung vom 19.09.2022

Ausstellung zum Thema Demenz im Landratsamt

Vom 21.9. bis zum 4.10. ist im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf die Ausstellung „Wenn aus Wolken Spiegeleier werden“ zu sehen.

Das Gouache-Bild „Rialto-Brücke in Venedig“ entstand 1988.

Das Gouache-Bild „Rialto-Brücke in Venedig“ entstand 1988.

Sie zeigt Werke des Künstlers Carolus Horn, die den Verlauf einer demenziellen Erkrankung zum Thema haben. Der Landkreis beteiligt sich mit der Vernissage an der 3. Bayerischen Demenzwoche. 

  

Zur Eröffnung der Ausstellung am 20. September 2022 um 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf wird Dr. Christoph Nowak in einem Vortrag den Verlauf einer Demenzerkrankung anhand der gezeigten Bilder erläutern. Zu sehen ist die Ausstellung anschließend zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes (montags und dienstags von 7.30 bis 17.30 Uhr, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 7.30 bis 19 Uhr).

  

Demenz und Kunst – wie passt das zusammen?

  

Carolus Horn galt schon in seiner Jugend als Wunderkind und später als Meister der deutschen Werbebranche. Er konzipierte die Esso-Kampagne „Es gibt viel zu tun: Packen wir´s an!“, die Opel-Kampagne „Nur Fliegen ist schöner“ sowie die Kampagne der Deutschen Bahn „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“. Dann erkrankte er an Morbus Alzheimer. Seine Schaffenskraft ließ jedoch nicht nach: an seinen Bildern arbeitete er bis kurz vor seinem Tod.

 

Mitteilung vom 16.09.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den ursprünglichen beziehungsweise angepassten Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

   

Die Termine:

  

 

  • Mittwoch, 21.09.2022 Nesselwang, Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30, 09:30-14 Uhr
  • Donnerstag, 22.09.2022, Obergünzburg, Akku-Treff Poststr. 2 09:30-14 Uhr

 

   

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

  

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 16.09.2022

Kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung für Frauen

Angeboten werden die Seminare „Wie bewerbe ich mich?“, „Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ und „Der Weg in die Selbstständigkeit“.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu organisiert kostenlose Einzelberatungen und Seminare zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung. Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos und finden je nach Corona-Lage als Präsenz-Veranstaltung in den Räumen der Volkshochschule in Marktoberdorf und Biessenhofen, telefonisch oder online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

  

Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. 

  

Seminare und Beratungen der Servicestelle Beruf

  

„Wie bewerbe ich mich?“ am 14. November 2022 von 9 bis 11 Uhr: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.

  

„Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ am 10. Oktober und am 28. November 2022 jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.

  

„Der Weg in die Selbstständigkeit: Von der Idee zum Konzept“ am 24. Oktober 2022 von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag erhalten Sie Informationen rund um die Selbstständigkeit, insbesondere zu den Stichworten Realitätscheck, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen und Geschäftsplan. 

  

Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de

 

Mitteilung vom 15.09.2022

Genusstage: Zwei Wochen lang regional schlemmen

Bei den vierten Genusstagen im Ostallgäu und in Kaufbeuren können Bürgerinnen und Bürger wieder regionale Lebensmittel und Gerichte erkunden und verkosten.

Auf den Tisch kommen bei den Genusstagen Gerichte mit regionalen Lebensmitteln. Bild: Landkreis Ostallgäu

Auf den Tisch kommen bei den Genusstagen Gerichte mit regionalen Lebensmitteln. Bild: Landkreis Ostallgäu

Dazu laden vom 26. September bis 9. Oktober 2022 rund 60 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter ein. Das Genusstage-Netzwerk setzt sich für mehr regionale Lebensmittel in der Gastronomie ein. 

  

„Es freut mich sehr, dass immer mehr Gastronomen heimische Lebensmittel verwenden. Das ist eine regionale Wertschöpfungskette mit Win-Win-Win-Effekt: Sie stärkt unsere Landwirtschaft, hilft unseren Verarbeitern und spart Transportwege,“ sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Der Einsatz regionaler Lebensmittel kann aber auch einen Mehraufwand für die Gastronomen bedeuten. Ich lade alle ein, diesen Einsatz zu würdigen und zu erleben – die Genusstage sind hierfür eine super Möglichkeit!“ 

  

Während der Genusstage kreieren die teilnehmenden Gastronomen aus hochwertigen, regionalen Lebensmitteln ganz besondere Speisen. Gäste können sich von traditionellen Gerichten und kreativen Interpretationen überraschen lassen. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die verwendeten Lebensmittel stammen. Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen zudem Einblick in Herstellung und Verarbeitung der Produkte. Zinnecker: „Von der Betriebsführung über das Hoffest für die ganze Familie bis zur Erlebnisimkerei – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für Jung und Alt. So können Besucher direkt vor Ort erfahren, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen.“

  

Initiiert und koordiniert werden die Genusstage vom Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu, den Öko-Modellregionen Ostallgäu und Günztal, bergaufland Ostallgäu und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Die Genusstage fanden 2019 erstmalig statt und gaben damit den Anstoß für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen in der Region. Langfristiges Ziel ist laut Zinnecker, den Bezug von regionalen Lebensmitteln in der Gastronomie zu erhöhen und damit regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken: „Die Genusstage sind eine Art Türöffner für viele Landwirte und Verarbeiter. So sind in den vergangenen drei Jahren bereits einige langfristige Partnerschaften mit der Gastronomie initiiert worden.“ Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.schlosspark.de/genusstage.

  

Teilnehmende Gasthäuser, Landwirte und Verarbeiter:

   

Gasthäuser

  

Barfood, Kaufbeuren  

Bergmang-Alpe, Ruderatshofen  

Blochums Gasthaus Hirsch, Marktoberdorf 

Burghotel Bären, Eisenberg 

Café Werkgeplauder, Füssen

Das Burghotel Falkenstein, Pfronten 

Gasthaus zum Lamm, Obergünzburg 

Gasthof Engel-Alps Hostel, Pfronten 

Gasthof Fallmühle, Pfronten

Gasthof Goldener Hirsch, Obergünzburg

Gasthof Stegmühle, Biessenhofen 

Gasthof zum Hirsch, Görisried 

Gifthütte, Kaufbeuren 

Hirsch Günzach 

Hotel Sommer, Füssen 

Hotel Steiger, Schwangau 

Landgasthof Berghof, Wald 

Landgasthof Hubertus, Apfeltrang 

Landgasthof Zum Goldenen Schwanen, Mauerstetten 

Restaurant Seichter, Kaufbeuren  

Seealpe, Unterthingau

  

Landwirte & Verarbeiter

  

Aktienbrauerei Kaufbeuren 

Allgäu Aronia, Buchloe 

Allgäu Drink by Florian Zitt, Blonhofen

Allgäu Knolle, Oberostendorf 

Allgäubiene Demeterimkerei, Bidingen 

Allgäuer Ölmühle, Lengenwang 

Allgäuer Weideschwein, Aitrang 

Aufmuth, Ruderatshofen 

Bäckerei Lipp, Rückholz 

Bären Bier, Nesselwang 

„Beim Häbrar", Seeg 

Biohof Knaus, Markt Rettenbach

Biohof Samenfink, Oberthingau

Bioland-Hof Filser, Biessenhofen

Biolandhof Schreyer, Stötten am Auerberg 

d’Gmiasbaura, Türkheim

Die Senfmanufaktur Ostallgäu, Kaufbeuren 

Dinkelnudeln Moser, Jengen 

Franziska und Arnold Ried, Bidingen

Friedi´s Käswerkstatt, Kaltental 

Hofmetzgerei Nies, Kaltental

Hofschlachtung Allgäu, Baiweil

Honigdorf Seeg 

Klöck & Hartmann, Bidingen 

Krämooshof, Oberostendorf 

Kunstmühle Schmid, Buchloe 

Landhaus Schwarzenbach, Rieden am Forggensee

Mayr, Pfronten 

Priyala - Liebe schenken, Steingaden 

Sellthürner Käskuche, Günzach

Sennerei Lehern, Hopferau 

Steiners Hofladen, Nesselwang 

tempehmanufaktur, Günzach 

Waldbrand, Wald 

Walder Käskuche & Berghof Landwirtschaft, Wald 

Wendelin Seitz, Rieden 

Wertachtal-Werkstätten, Kaufbeuren  

Ziegen-Bären-Hof-Hampp, Rieden am Forggensee

 

Mitteilung vom 14.09.2022

Neue Auszubildende am Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die neuen Auszubildenden am Landratsamt Ostallgäu begrüßt.

Auf dem Bild v. l.: Leonie Schrägle, Laura Ferling , Tim Hauck, Toska Zeqiri, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Blerta Sumiqi, Emanuel Mayr und Ausbildungsleiter Hermann Wißmiller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Auf dem Bild v. l.: Leonie Schrägle, Laura Ferling , Tim Hauck, Toska Zeqiri, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Blerta Sumiqi, Emanuel Mayr und Ausbildungsleiter Hermann Wißmiller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

„Ich heiße Sie alle herzlich willkommen – für Ihre Ausbildung und berufliche Zukunft bei uns wünsche ich Ihnen alles Gute“, sagte Zinnecker. „Wir haben hier jede Menge spannende Aufgaben, die Sie während Ihrer Ausbildungszeit kennenlernen werden. Entsprechend attraktiv und vielfältig sind auch Ihre Einsatzmöglichkeiten.“

 

In diesem Jahr starten am Landratsamt Ostallgäu fünf Verwaltungsfachangestellte, ein Fachinformatiker für Systemintegration und zwei Beamtenanwärter ihre Ausbildungszeit. Die Kreisverwaltung bildet Auszubildende und Anwärter für den eigenen Bedarf aus. 

 

„Die Chancen, dass Sie nach der Ausbildung auch übernommen zu werden, stehen gut. Dazu gehören bestandene Prüfungen. Wir werden Sie dabei – wie während der gesamten Ausbildung – tatkräftig unterstützen“, ergänzte Zinnecker.

 

Weitere Informationen zur Ausbildung in der Kreisverwaltung sind auf dem Bewerberportal des Landkreises unter www.landkreis-ostallgaeu.de/karriere zu finden.  

 

Mitteilung vom 14.09.2022

Geflüchteten bei der Kommunikation in der Arbeitswelt helfen

Am 28.9. bietet das Landratsamt Ostallgäu von 18 bis 21 Uhr einen kostenlosen Workshop mit dem Thema „Integration: Kommunikation in der Arbeitswelt“ an.

Bild: istockphoto/viewapart

Bild: istockphoto/viewapart

Der Workshop richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, die mit Zugewanderten arbeiten, sowie alle Interessierten. Gearbeitet wird mit dem sogenannten „Integrationskoffer“, der zuletzt um das Modul Berufs- und Arbeitswelt erweitert wurde.

  

Der Integrationskoffer ist eine Wissenssammlung sowie eine Mischung aus Informations- und Arbeitsmitteln und wurde 2017 in Zusammenarbeit mit Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann und Freiwilligen mit und ohne Migrationshintergrund entwickelt. Er wurde bereits für mehrere interkulturelle Schulungen im Landkreis Ostallgäu verwendet. Ziel des Koffers ist die Förderung des gegenseitigen Verständnisses, um das Für- und Miteinander zu stärken. Vor drei Jahren wurde der Integrationskoffer um das Thema Familie erweitert. Die neueste Erweiterung beschäftigt sich nun mit dem Schwerpunkt Berufs- und Arbeitswelt. 

  

Der Integrationskoffer als Hilfsmittel

  

Die Themen der neuen Erweiterung und des Workshops sind unter anderem Bewerbungen, Zeugnisse und Rassismus in der Arbeitswelt. Zu jedem Themengebiet werden Aussagen und Meinungen von den unterschiedlichen Kulturen dargestellt und verschiedene Aspekte verglichen. Daraus ergeben sich konkrete Verhaltensmöglichkeiten und Methoden, die die Integration in die Arbeitswelt fördern können.

  

Anmeldung sind möglich bis zum 21.09.2022 beim Team der Kommunalen Integration (Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje) per E-Mail an integration(at)ostallgaeu.de oder unter der Telefonnummer 08342 911-194. Informationen zum Integrationskoffer und weitere Veranstaltungen finden Sie auch unter www.ostallgaeu.de/integration oder in der Integreat App Ostallgäu (--> Veranstaltungen).

 

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