Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 07.05.2024

Landkreis sucht ehrenamtliche Verwaltungsrichter

Der Landkreis Ostallgäu sucht Bürger, die Interesse an der Übernahme des Ehrenamts als Verwaltungsrichter haben.

An den bayerischen Verwaltungsgerichten und am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wirken ehrenamtliche Richterinnen und Richter zum Teil an den Entscheidungen mit. Zuständig für das Ostallgäu ist das Bayerische Verwaltungsgericht in Augsburg.

 

Die Amtszeit der aktuell tätigen ehrenamtlichen Verwaltungsrichterinnen und Verwaltungsrichter endet am 31. März 2025. Wer Interesse an der Übernahme des Ehrenamts als Verwaltungsrichterin oder Verwaltungsrichter für den Zeitraum von 2025 bis 2030 hat, kann seine Bewerbung inklusive der Erklärung zu den Voraussetzungen sowie der Erklärung zur Verfassungstreue bis 1. August 2024 unterschrieben an das Landratsamt Ostallgäu schicken (Abteilung I, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf) – die Dokumente für die Bewerbungsunterlagen sind hier zu finden. Anschließend erstellt der Landkreis eine Vorschlagsliste, über die der Kreistag entscheidet. Diese wird an das Verwaltungsgericht weitergeleitet, an dem ein Wahlausschuss aus allen Vorschlagslisten der Landkreise und kreisfreien Städte im Bereich des Verwaltungsgerichts Augsburg die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter für den Zeitraum 2025 bis 2030 bestimmt.

 

Die Hauptaufgabe der Verwaltungsgerichte liegt darin, Maßnahmen der öffentlichen Gewalt, durch die Rechte des Bürgers betroffen sind, zu kontrollieren. Gerade weil die Verwaltungsgerichte über Fälle des täglichen Lebens entscheiden, wirken neben den Berufsrichtern Laienrichter an der Rechtsprechung mit. Die Kammern der Verwaltungsgerichte entscheiden zum Beispiel im Rahmen einer mündlichen Verhandlung grundsätzlich in der Besetzung von drei Berufsrichterinnen und -richtern sowie zwei ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern. Die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter wirken bei der mündlichen Verhandlung und der Urteilsfindung in gleichem Umfang und mit dem gleichen Stimmrecht wie die Berufsrichterinnen und -richter mit und tragen dieselbe Verantwortung für die Entscheidung wie diese. 

 

Weitere Informationen gibt es in der Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

 

Mitteilung vom 03.05.2024

Christi Himmelfahrt: Bio- und Restmüllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 9. Mai, wird der Abfall in einigen Ostallgäuer Gemeinden einen Tag später abgeholt.

Die aktuellen Abfuhrtermine stehen auch in der Abfall-App Ostallgäu zur Verfügung. Für die betroffenen Gemeinden gelten folgende Änderungen:

 

Regelmäßiger Abfuhrtermin                       Feiertagsbedingte Änderung

 

Donnerstag, 9. Mai                verlegt auf    Freitag, 10. Mai

Freitag, 10. Mai                     verlegt auf    Samstag, 11. Mai

 

Mitteilung vom 30.04.2024

Mitgliederversammlung und zehnjähriges Jubiläum des bergaufland Ostallgäu e. V.

Die 11. Mitgliederversammlung des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, findet am 8.5. um 17 Uhr in der VerpackereiGö in Görisried statt.

Neben einem Rückblick über die Ereignisse und Aktivitäten im vergangenen Jahr und dem aktuellen Stand der Umsetzung der Entwicklungsstrategie 2023 – 2024 sowie einem Beschluss zum eigenen Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ steht vor allem das zehnjährige Jubiläum des Vereins im Vordergrund. „Ich freue mich sehr, dass wir mit unserer Strategie erste Projekte in der neuen Förderperiode von LEADER auf den Weg bringen konnten und das zehnjährige Bestehen des Vereins feiern können“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Darüber hinaus erfolgt der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2023 sowie ein aktueller Stand zum Förderprogramm LEADER vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Die detaillierte Tagesordnung zur Versammlung gibt es auf www.bergaufland-ostallgaeu.de

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-514/-353 oder per E-Mail unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 25.04.2024

Maifeiertag: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Mittwoch, 1. Mai, verschiebt sich die Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu um einen Tag.

Regelmäßiger Abfuhrtag     Feiertagsbedingte Änderung

 

Mittwoch, 1. Mai                     verlegt auf      Donnerstag, 2. Mai

 

Donnerstag, 2. Mai                  verlegt auf      Freitag, 3. Mai

 

Freitag, 3. Mai                        verlegt auf       Samstag, 4. Mai

 

Die aktuellen Abfuhrtermine können auch über die Internetseite des Landkreises und die Abfall-App Ostallgäu abgerufen werden (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft > Abfuhr- und Sammeltermine). 

 

Mitteilung vom 25.04.2024

Neue Broschüre mit sparsamen Haushaltsgeräten ab jetzt erhältlich

Beim Kauf eines neuen Haushaltsgeräts kann man auf den Kaufpreis achten, zusätzlich kann man aber auch Wert auf den Verbrauch über Jahre legen.

Wer das tut, findet Informationen darüber – etwa über den Strom- und Wasserverbrauch bestimmter Geräte – in der jetzt neu erschienenen Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“. Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen erhältlich sowie als Download unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de zu finden. 

 

Derzeit werden im Handel etwa 2300 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 650 Waschmaschinen, 1300 Spülmaschinen, 350 Wäschetrockner und über 100 Waschtrockner angeboten. Die Verbrauchsunterschiede bewegen sich dabei zwar oft nur im einstelligen Kilowattstunden- beziehungsweise Liter-Bereich. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Beispielsweise spart die effizienteste Kühl-Gefrier-Kombination mit 300 bis 400 Litern Fassungsvermögen gegenüber dem ineffizientesten Modell in 15 Jahren rund 1400 Euro an Stromkosten ein. Ein höherer Anschaffungspreis zahlt sich also über die Jahre aus. 

 

Blick auf den Verbrauch lohnt sich

 

Die Broschüre gibt konkrete Tipps, welche Geräte den Geldbeutel und das Klima schonen und erleichtert den Verbrauchern damit die Kaufentscheidung. Die in den Kategorien „besonders sparsam“ und „relativ sparsam“ aufgeführten Modelle sparen langfristig wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein, als sie in der Anschaffung teurer waren. Bei vielen steht bei einer Neuanschaffung der Preis im Vordergrund anstatt auf die Verbrauchsdaten zu schauen. Man sollte jedoch bedenken, dass sich der Blick auf den Verbrauch oft lohnen kann.

 

Die Broschüre wird vom Büro Ö-quadrat GmbH aus Freiburg herausgegeben, das unter anderem vom Bund der Energieverbraucher gefördert wird.

 

Mitteilung vom 25.04.2024

Neue Inklusionsfachkräfte für die Region zertifiziert

Ihre Zertifikate erhielten die Fachkräfte von Landrätin Maria Rita Zinnecker überreicht. Die Fortbildung fand zum vierten Mal statt.

Auf dem Bild: Landrätin Maria Rita Zinnecker (1. Reihe, 2. v. r.) freut sich mit den neuen Inklusionsfachkräften über ihre erfolgreich absolvierte Abschlussprüfung. Bild: Landkreis Ostallgäu

Auf dem Bild: Landrätin Maria Rita Zinnecker (1. Reihe, 2. v. r.) freut sich mit den neuen Inklusionsfachkräften über ihre erfolgreich absolvierte Abschlussprüfung. Bild: Landkreis Ostallgäu

14 Erzieherinnen aus Kindertageseinrichtungen im Ostallgäu, Oberallgäu, Unterallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben am Landratsamt Ostallgäu erfolgreich ihre Fortbildung zur Inklusionsfachkraft absolviert. Ihre Zertifikate erhielten die Fachkräfte von Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Fortbildung fand zum vierten Mal statt.

 

„Die Inklusion und Integration von Kindern mit besonderen Bedarfen ist eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft“, sagte Zinnecker. „Als Inklusionsfachkraft können Sie diesen Kindern nun noch besser passende Entwicklungsmöglichkeiten geben. Damit bauen Sie Benachteiligungen ab und sorgen für mehr Gleichberechtigung.“

 

Fortbildung dauert 18 Monate

 

Die Fortbildung zur Inklusionsfachkraft ermöglicht es pädagogischen Fachkräften, die in der Kinderbetreuung tätig sind, die notwendigen heil- und integrationspädagogischen sowie administrativen Kenntnisse und Kompetenzen für die Anforderungen im inklusions-pädagogischen Alltag zu erwerben. Die Weiterbildung dauerte 18 Monate und umfasste zwölf Fortbildungsveranstaltungen.

 

Geleitet wurde die Fortbildung von Christine Monzner-Marxer. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin und bietet als freiberufliche Erwachsenenbildnerin unter anderem Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zu den Themen Inklusion, Konzeptionsentwicklung oder frühkindliche Bildung und Elementarpädagogik an.

 

Mitteilung vom 24.04.2024

Gebietsbetreuung bietet kostenlose Naturführungen an

Der Gebietsbetreuer für den Ostallgäuer Alpenrand, Tom Hennemann, bietet im Sommer 2024 zwölf kostenfreie Naturführungen im Ostallgäu an.

Tom Hennemann (r.) auf einer seiner Naturführungen. Bild: Gebietsbetreuung Ostallgäuer Alpenrand

Tom Hennemann (r.) auf einer seiner Naturführungen. Bild: Gebietsbetreuung Ostallgäuer Alpenrand

Neu sind in diesem Jahr die Touren „Vielfalt erleben“ zum Thema Biodiversität am 31. Mai im Gebiet zwischen Forggensee und Bannwaldsee sowie am 15. Juli und 26. August im Pfrontener Tal. Ebenfalls zum ersten Mal im Programm sind die Wanderung „Auerhühner im Ammergebirge“ am 14. Juli und die Tour „Natur erleben für ALLE“ am 29. August im Faulenbacher Tal, zu der Hennemann insbesondere Naturfreunde einlädt, die auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen oder hör- oder sehbeeinträchtigt sind. 

 

Zusätzlich bietet der Gebietsbetreuer Entdeckungsreisen an, die schon in den Vorjahren gelaufen sind: Unter dem Motto „Wo die Spechte trommeln“ geht es am 1. Mai und am 9. August auf die Nesselwanger Alpspitze. Mit „Buchenwälder – Vielfalt und Schönheit im Faulenbacher Tal“ bei Füssen zeigt Hennemann bei Halbtagesexkursionen am 29. Mai und am 9. Juni. Zwei weitere Touren führen ins „Reich der Steinadler“ – am 12. Juni im Kenzengebiet und am 30. August am Tegelberg – und am 2. August führt er durch die Reichenbachklamm ins „Reich der Murmeltiere“ am Breitenberg. 

 

Alle Tourentermine stehen mit weiteren Infos und Anmeldeadressen auf der Internetseite des Landkreises auf www.buerger-ostallgaeu.de im Merkblatt „Veranstaltungsprogramm 2024“ zu finden. Dieses steht im Bereich „Umwelt / Natur / Wasser“ unter dem Menüpunkt „Gebietsbetreuung Ostallgäuer Alpenrand“ zur Verfügung. 

 

Mitteilung vom 24.04.2024

Veranstaltungen sicher planen und durchführen – Landkreis informiert Vereine

Die Vereine im Ostallgäu organisieren jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen. Plant ein Verein eine Veranstaltung, gibt es jedoch Einiges zu beachten.

Bild: In einer kostenlosten Veranstaltung informierte die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu mit Fachleuten über Vorgaben und Anträge, die bei einer Veranstaltung von Vereinen erforderlich sind, um eine sichere Veranstaltung zu planen und durchzuführen. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Bild: In einer kostenlosten Veranstaltung informierte die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu mit Fachleuten über Vorgaben und Anträge, die bei einer Veranstaltung von Vereinen erforderlich sind, um eine sichere Veranstaltung zu planen und durchzuführen. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises will die Organisatoren dabei unterstützen und hat in einer Infoveranstaltung die wichtigsten Themen aufgegriffen. Neben Vorträgen von Fachleuten wurde auch der digitale Veranstalterleitfaden des Landkreises vorgestellt.

 

Teilgenommen an der kostenlosen Infoveranstaltung haben rund 40 Interessierte aus verschiedenen Vereinsbereichen. Katrin Bloch von der Servicestelle Ehrenamt stellte als Einstieg den digitalen Veranstaltungsleitfaden des Landkreises vor. Anhand eines Fragebogens, der individuelle Sachverhalte der Veranstaltung erfasst, werden in einer Übersicht automatisch alle relevanten Informationen zur Verfügung gestellt und können heruntergeladen und ausgedruckt werden. Der Veranstalterleitfaden bietet auch die Auswahl nach Themen oder Schlagwörtern wie beispielsweise Ausschank, Lebensmittelsicherheit oder Gema. Die einzelnen Seiten geben dann ausführliche Informationen, zeigen die notwendigen Aufgaben und Fristen auf und benennen zuständige Ansprechpartner in Ämtern und Behörden. Der kostenlose Veranstalterleitfaden ist im Internet unter https://veranstalterleitfaden.ostallgaeu.de zu finden.

 

Eine öffentliche Veranstaltung muss in der Gemeinde oder Stadt angemeldet werden. Hans Brugger vom Markt Unterthingau berichtete, welche Anträge hier erforderlich sind und welche Kosten entstehen. Ratsam sei eine erste Kontaktaufnahme mindestens drei Monate vor der Veranstaltung. Auf die verschiedenen Bereiche des Jugendschutzes ging Luca Eckermann, Jugendschutzbeauftragte des Landkreises, ein. Sie erläuterte Themen wie Alkoholausschank, altersbedingte Einlasskontrollen oder Konsum und Abgabe von Zigaretten. Je nach Ort der Veranstaltung und Personenanzahl sind Bestimmungen zum Personen- und Brandschutz einzuhalten. Baukontrolleur Otto Kindermann vom Staatlichen Bauamt im Landratsamt stellte die verschiedenen Anträge und Maßnahmen zum Schutz und zur Sicherheit der Besucher anhand des Veranstalterleitfadens vor. Besonders wichtig sei die Einhaltung von Fristen, damit im Vorfeld ausreichend Zeit bestehe, um gemeinsam Lösungen für zu klärende Sachverhalte zu finden.

 

Für welche Bereiche die Polizei zuständig ist, erläuterte Ernst Konnerth, Polizeihauptkommissar und stellvertretender Leiter der Inspektion Marktoberdorf. Dazu gehören unter anderem die Lärmbelästigung, der Jugendschutz oder der Ausschank von Alkohol. Laut Konnerth könne der übermäßige Konsum von Alkohol zur Enthemmung, Aggression oder zum Kontrollverlust führen, was im Dienst vermehrt festgestellt werde. 60 Prozent der Gewaltdelikte fänden unter Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder Drogen statt. Die Polizei sei als einzige Behörde bei der Veranstaltung vor Ort und kontrolliere die Einhaltung der Auflagen. Für eine sichere und störungsfreie Veranstaltung plädierte Konnerth für ein Kooperationsgespräch mit allen beteiligten Akteuren.

 

Im Anschluss stellten sich die Fachleute für noch offene Fragen zur Verfügung. Zusammenfassend stellte Irmgard Altenberger von der Servicestelle Ehrenamt als Kernbotschaft noch einmal heraus, dass eine frühzeitige Kontaktaufnahme zu den Behörden und die Abstimmung in einem persönlichen Gespräch meist zu guten Lösungen führe. Markus Schindele von der Musikkapelle Aitrang, die kommendes Jahr im ASM-Bezirk IV Marktoberdorf das Bezirksmusikfest veranstaltet, fand „die positive Einstellung und das Beratungsangebot der Referenten sehr gut und es wurde einem die Befürchtungen genommen, mit den Behörden in Kontakt zu treten."

 

Mitteilung vom 23.04.2024

Münchner BergBus erweitert ÖPNV-Angebot im Ostallgäu

Der Bergbus verkehrt ab den Pfingstferien auf zwei Linien zwischen München und dem Alpenvorland: eine Linie führt ins Ostallgäu mit Zielort Pfronten.

Mobilitätsreferent Georg Dunkel, Miesbachs Landrat Olaf von Löwis, Oberbürgermeister Dieter Reiter, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Landrätin Ostallgäu Maria Rita Zinnecker und MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch bei der Vorstellung des BergBusses im Münchner Rathaus. Foto: Michael Nagy/Presseamt München

Mobilitätsreferent Georg Dunkel, Miesbachs Landrat Olaf von Löwis, Oberbürgermeister Dieter Reiter, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Landrätin Ostallgäu Maria Rita Zinnecker und MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch bei der Vorstellung des BergBusses im Münchner Rathaus. Foto: Michael Nagy/Presseamt München

Nachhaltig an den Wochenenden in die Berge: Landrätin Maria Rita Zinnecker hat im Münchner Rathaus gemeinsam mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Mobilitätsreferent Georg Dunkel, MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch sowie Olaf von Löwis, Landrat des Landkreises Miesbach, den Münchner BergBus 2024 vorgestellt. Der Bergbus verkehrt ab den Pfingstferien auf zwei Linien zwischen München und dem Alpenvorland: eine Linie führt ins Ostallgäu mit Zielort Pfronten, eine in den Landkreis Miesbach. In den Zielregionen wird der BergBus als Linienbus in den ÖPNV integriert und fährt dort weitere Haltestellen an.

 

Die neue Linie „996 BergBus“ bringt die Fahrgäste vom 18. Mai bis 27. Oktober an Samstagen und Sonntagen mit je zwei Hin- und Rückfahrten pro Tag von München nach Pfronten. Auf den Fahrten werden auch weitere Haltestellen im Ostallgäu, in den Landkreisen Landsberg am Lech und Weilheim Schongau sowie in Österreich (Vils) bedient. Wer als Ostallgäuer die neue Bergbus-Linie nutzen möchte, kann ein Ticket direkt beim Busfahrer im Bus kaufen – auch Zeitkarten wie zum Beispiel das Deutschlandticket sind im BergBus gültig. Finanziert wird das Angebot anteilig von der Landeshauptstadt München und den Landkreisen Miesbach und Ostallgäu. Der Freistaat fördert das Angebot.

 

„Der Münchner BergBus ist eine großartige Ergänzung des ÖPNV-Angebots im Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Er bringt einen mehrfachen Gewinn – nämlich weniger Fahrzeugaufkommen, weniger Emissionen und weniger benötigte Parkplätze. Für diesen Beitrag zur Verkehrswende in unserem Landkreis, den wir als Ideengeber und auch finanziell gerne mitunterstützen, möchte ich mich beim Freistaat, der Stadt München und dem MVV ganz herzlich bedanken!“ 

 

Als Pilotprojekt wurde der Münchner BergBus von 2021 bis 2023 vom Deutschen Alpenvereins organisiert. Daraufhin wurde das Mobilitätsreferat vom Münchner Stadtrat beauftragt, eine Lösung für den dauerhaften Betrieb zu finden. In einer Arbeitsgruppe unter Leitung der MVV GmbH haben das Mobilitätsreferat, das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, der Alpenverein München & Oberland sowie die Landkreise Miesbach und Ostallgäu ein Konzept für das neue Angebot erarbeitet. Die Idee einer Übernahme in den Linienverkehr wurde maßgeblich vom Landkreis Ostallgäu beigesteuert. Fahrpläne des Münchner BergBusses und alle weiteren Informationen sind im Internet zu finden unter www.muenchenunterwegs.de/bergbus oder www.mvv-muenchen.de/bergbus.

 

Mitteilung vom 17.04.2024

Aktionswochen der Familienstützpunkte eröffnet

Landrätin Zinnecker und Oberbürgermeister Bosse haben die ersten gemeinsamen Aktionswochen der Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren eröffnet.

Auf dem Foto v. l.: Isabel Costian von der Familienbildungsstelle des Landkreises Ostallgäu, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Oberbürgermeister Stefan Bosse und Elke Schad, Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren. Foto: Landkreis Ostallgäu

Auf dem Foto v. l.: Isabel Costian von der Familienbildungsstelle des Landkreises Ostallgäu, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Oberbürgermeister Stefan Bosse und Elke Schad, Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren. Foto: Landkreis Ostallgäu

Teilgenommen an der Eröffnungsveranstaltung im Landratsamt Ostallgäu haben über 50 Fachkräfte, die mit Familien arbeiten. Die Aktionswochen mit insgesamt 40 Veranstaltungen der neun Familienstützpunkte drehen sich um das Schwerpunktthema „Bindung“. 

 

„Mit den Aktionswochen eröffnen wir ein weiteres gemeinsames Projekt, das die Lebensqualität der Familien in unserer Region steigert. Es betont die Nähe von Landkreis und Stadt zu den Familien und macht unser Familienbildungsnetzwerk noch stärker“, sagt Zinnecker. Bosse ergänzt: „Unser erklärtes Ziel ist eine gemeinsame Familienbildungslandschaft Ostallgäu-Kaufbeuren. Die Aktionswochen erhöhen die Sichtbarkeit der gebündelten Familienbildungsarbeit, sind eng an den Bedarfen der Eltern und Kinder ausgerichtet und bieten so für jeden das passende Angebot.“ Passend zum Thema der Aktionswochen referierte Gastrednerin Dr. Julia Berkic vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz in ihrem Vortrag „Feinfühligkeit und Bindung“ über den sensiblen Umgang mit kindlichen Bedürfnissen.

 

Aktionswochen finden vom 16. April bis 14. Mai 2024 statt

 

Die Aktionswochen finden vom 16. April bis 14. Mai 2024 an den neun Familienstützpunkten im Ostallgäu und in Kaufbeuren statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge wie „Mit Jugendlichen in Verbindung bleiben“ oder „Sicher verbunden von Anfang an“ sowie Stillvorbereitungsabende und interaktive Angebote. Das gesamte Programm der Aktionswochen und alle wichtigen Informationen finden Interessierte in der Familienapp unter www.familienapp-kf-oal.de.

 

Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, 08342 911-510, familienbildung(at)lra-oal.bayern.de und Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren, Elke Schad, 08341 437-761, elke.schad(at)kaufbeuren.de

 

Mitteilung vom 17.04.2024

Noch Plätze frei für kostenloses Seminar „Wie bewerbe ich mich?“

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises organisiert am 29.4. von 9 bis 11 Uhr in der Mädchenschule Obergünzburg das Seminar „Wie bewerbe ich mich?“.

Für die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Ostallgäu Mitte und der Servicestelle Beruf angeboten wird, sind noch Plätze frei – ebenso für die Einzelberatungen ab 11.30 Uhr. Das Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

In dem Seminar erfahren die Teilnehmenden von Beraterin Patricia Mühlebach, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussieht, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten. Anschließend sind kostenlose Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund den Weg in die Selbstständigkeit möglich.

 

  • Ort: Mädchenschule Obergünzburg, Klosterweg 12, 87634 Obergünzburg, Kolpingraum, 2. OG. 
  • Anmeldung und Informationen: bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.
Mitteilung vom 17.04.2024

Tourismus im Ostallgäu zeigt leichtes Wachstum in der Nebensaison

Mit 3.867.828 Übernachtungen in gewerblichen Betrieben haben im vergangenen Jahr insgesamt 3,7 Prozent mehr Übernachtungen im Ostallgäu stattgefunden als 2022.

Landrätin und Vorsitzende des Tourismusverbands Ostallgäu e. V. Maria Rita Zinnecker zieht eine positive Tourismusbilanz für das Jahr 2023. „Wir haben ein touristisches Wachstum, das insbesondere Frühjahr und Herbst stattfindet“, berichtet Zinnecker. „Das ist eine gewünschte und positive Entwicklung hin zu einem verträglichen Ganzjahrestourismus.“

 

Mit 3.867.828 Übernachtungen in gewerblichen Betrieben haben im vergangenen Jahr insgesamt 3,7 Prozent mehr Übernachtungen im Ostallgäu stattgefunden als 2022. Neben Hotels, Gasthöfen, Camping und sonstigen gewerblichen Betrieben war auch Urlaub bei Kleinvermietern wieder gefragt. Knapp eine Million Übernachtungen fanden zusätzlich in einem Betrieb mit weniger als 10 Betten statt. 

 

Die touristischen Ankünfte lagen mit 1.191.090 zwar signifikant höher als 2022, jedoch 8,3 Prozent unter den Vergleichswerten aus 2019, dem letzten Vor-Corona-Jahr. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 3,2 Nächten, jede achte Übernachtung wurde von ausländischen Urlaubsgästen generiert. 

 

Gleichbleibende Auslastung wichtig für Betriebe und Infrastruktur

 

Dass sich die Übernachtungszahlen in den touristischen Hauptreisezeiten auf hohem Niveau stabil zeigen und Wachstumseffekte vor allem in der Nebensaison im Frühjahr und Herbst zu verzeichnen sind, freut Zinnecker. Der Tourismus im Ostallgäu sei bislang von einer starken Sommer- und Wintersaison gekennzeichnet. Um wirtschaftlich und planbar arbeiten zu können, sei für Betriebe und touristische Infrastruktur aber eine ganzjährig möglichst gleichbleibende Auslastung wichtig. Extreme regionale Auslastungsspitzen sollten vermieden werden. „Denn für Mitarbeitende im Tourismus ist attraktiv, wer eine ganzjährige Beschäftigung und gute Arbeitsbedingungen sicherstellen kann“, erklärt Zinnecker.

 

Mitteilung vom 15.04.2024

Allgäuer Wandertag auf der Allgäuer Logenplatzroute

Der Landkreis Ostallgäu und die Etappenorte laden alle Einheimischen und Gäste ein, beim Allgäuer Wandertag am 5. Mai einen Teil der Route kennenzulernen.

Foto: Peter von Felbert

Foto: Peter von Felbert

Die Allgäuer Logenplatzroute führt auf 127 Kilometern durch das mittlere Ostallgäu und ist aktuell für den Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ nominiert. Der Landkreis Ostallgäu und die Etappenorte laden alle Einheimische und Gäste ein, beim Allgäuer Wandertag am Sonntag, 5. Mai 2024, einen Teil des Fernwanderwegs kennenzulernen. Für den Rücktransport zu den individuell wählbaren Ausgangsorten sorgt ein kostenloser Busshuttle-Service.

 

Die Logenplatzroute durch das Ostallgäu verbindet die Etappenorte Seeg, Nesselwang, Oy-Mittelberg, Görisried, Leuterschach, Marktoberdorf, Stötten am Auerberg, Lechbruck und Roßhaupten. „Alle neun Etappen bieten ein großartiges Bergpanorama und eindrucksvolle Naturerlebnisse“, zeigt sich Landrätin Maria Rita Zinnecker begeistert. „Nicht ohne Grund ist unsere Logenplatzroute für die Publikumswahl um Deutschlands schönsten Wanderweg nominiert worden.“

 

Die Teilnahme am Allgäuer Wandertag sowie der Rücktransport sind gegen Registrierung an den Startpunkten in den Etappenorten kostenfrei. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, individuell eine Etappe ihrer Wahl im Uhrzeigersinn zu erwandern. Die Registrierung, Informationen zur Route und der individuelle Start sind von 9 Uhr bis 12 Uhr in den Etappenorten möglich. Der Rücktransport zu den jeweiligen Ausgangspunkten erfolgt gegen den Uhrzeigersinn. Ein Busshuttle im 30-Minuten-Takt bringt die Teilnehmenden zwischen 13 Uhr und 16 Uhr zurück an ihren jeweiligen Startpunkt in den Etappenorten.

 

Einige Orte bieten ergänzend kostenfreie geführte Wanderungen an. Auch Teilnehmende des Bergsporttestivals in Pfronten sind an diesem Tag eingeladen, von dort über die Höhenwege nach Nesselwang zu wandern. Der Rücktransport ist ebenfalls organisiert. 

 

Um Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird für eine klimafreundliche Freizeitgestaltung gebeten. Die Veranstaltung findet auch bei wechselhaftem Wetter statt.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.schlosspark.de/wandertag

 

Mitteilung vom 10.04.2024

Klimarisiken: Das Ostallgäu bereitet sich vor

Klimaforscher verkünden immer wieder neue Rekorde. Auch im Ostallgäu sind die Veränderungen schon deutlich spürbar.

Johanna Rügamer. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Johanna Rügamer. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Doch was kommt konkret auf den Landkreis und jeden einzelnen zu? Und wie sieht gute Vorsorge aus? Mit den Antworten auf diese Fragen befasst sich Johanna Rügamer, die seit Anfang des Jahres Klimaanpassungsmanagerin beim Landkreis Ostallgäu ist. 

 

„Ein entscheidender Punkt bei der Anpassung an die Erderwärmung ist das Bewusstsein für die sich ändernden Spielregeln: Man kann nicht mehr von dem, was in der Vergangenheit richtig war, zuverlässig auf das schließen, was in Zukunft gilt“, sagt Rügamer. Was das heißt, verdeutlicht Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Die Klimaanpassung hat das Ziel, unsere Lebensgrundlagen im Ostallgäu langfristig zu sichern. Wir haben 2018 als erster Landkreis in Bayern ein Klimaanpassungskonzept erstellt, das wir seitdem laufend auf die sich verändernden Bedingungen anpassen. Damals dachten wir beim Thema Starkregen etwa an vollgelaufene Keller. Seit den Ereignissen im Ahrtal wissen wir, dass stattdessen auch ganze Häuser wegschwimmen können. Bei der Frage, was auf die Region zukommt, liefert unser Konzept konkrete Antworten.“ Neben Extremwetterereignissen, die häufiger und stärker werden, gehören dazu beispielsweise schleichende Veränderungen wie sinkende Grundwasserpegel oder die Einwanderung neuer Arten. Auch die Wirtschaft werde die Veränderungen spüren, sei es im Tourismus oder aufgrund zusätzlicher Risiken in den Lieferketten. 

 

Kommunen und Unternehmen unterstützen 

 

Eine der wesentlichen Aufgaben des Klimaanpassungsmanagements ist es daher, die Kommunen und Unternehmen im Landkreis anzusprechen und sie bei der Klimavorsorge zu unterstützen. Aber auch an Bürgerinnen und Bürger richtet sich das Angebot des Landkreises. Konkret findet beispielsweise am 22. April 2024 ein Online-Vortrag zum Thema „Regenwasser im Garten“ statt. 

 

Rügamer, die zuvor am Landratsamt Augsburg den Fachbereich Klimaschutz und Mobilität geleitet hat, freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich, mit vielen motivierten Menschen die notwendigen Änderungen anzupacken.“ Wer Kontakt zu Rügamer aufnehmen und sie beispielsweise für einen Vortrag anfragen möchte, erreicht sie unter der Telefonnummer 08342 911-961 oder der E-Mail johanna.ruegamer(at)lra-oal.bayern.de. Aktuelles und Informationen zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung im Ostallgäu sind unter www.ostallgaeu.de/klima zu finden.

 

Mitteilung vom 10.04.2024

VHS-Kurs Social Media und Instagram für Vereine

Der Kurs bietet einen Einstieg in die Welt des Social-Media-Marketings für Vereine und informiert über die effektive Nutzung von Social-Media-Plattformen.

Die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu bietet in Kooperation mit der Volkshochschule (vhs) Buchloe am Samstag, 27. April 2024, von 10 bis 12 Uhr einen kostenlosen Einführungskurs in die App Instagram an. Neben Instagram werden auch weitere Social-Media-Plattformen vorgestellt.

 

Der Kurs bietet einen Einstieg in die Welt des Social-Media-Marketings für Vereine und informiert über die effektive Nutzung von Social-Media-Plattformen, um die Vereinsziele zu erreichen. Dabei geht es unter anderem um die Mitgliedergewinnung, die Bewerbung von Veranstaltungen oder darum, die Community zu stärken. 

 

Instagram: 1.000.000.000 aktive Nutzer

 

Instagram gehört mit einer Milliarde aktiver Nutzer zu den beliebtesten Social-Media-Plattformen weltweit. Die App ermöglicht es Vereinen, in der digitalen Welt Fuß zu fassen, sich weltweit mit anderen zu vernetzen, die eigene Botschaft nach außen zu tragen und damit einen positiven Einfluss auszuüben. Außerdem bietet sie die Chance, eigenständig Geld zu verdienen. All das klingt vielversprechend, kann aber auch herausfordernd sein, wenn zum Beispiel das nötige Wissen zur Nutzung der Plattform fehlt.

 

Der Kurs ist kostenfrei. Eine Anmeldung bei der vhs Buchloe ist erforderlich (www.vhs-buchloe.de, Tel. 08241 90233 oder E-Mail: info(at)vhs-buchloe.de ist).

 

  • Referent: Simon Doser
  • Termin: Samstag, 27. April 2024, von 10 bis 12 Uhr
  • Ort: vhs Buchloe, Bahnhofstr. 60, 86807 Buchloe, Raum 1.4, 1. Stock
  • Kursnummer E100.241

 

Für Rückfragen steht die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises zur Verfügung (Irmgard Schnieringer und Katrin Bloch, Tel.: 08342 911-427 oder -290, E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de, www.ehrenamt-ostallgaeu.de).

 

Mitteilung vom 09.04.2024

Gründerstammtisch Ostallgäu-Kaufbeuren: Start-ups können sich austauschen

Der nächste Gründerstammtisch Ostallgäu-Kaufbeuren findet am Dienstag, 14.5., um 18.30 Uhr im Cafe Werkgeplauder der Wertachtal-Werkstätten in Füssen statt.

Zu Beginn werden Sandra Raith und Ann-Kathrin Koziol von der Abo-Plattform plenigo einen kurzen Einblick in ihre Gründungsgeschichte geben und von Herausforderungen, Erfolgen und Meilensteinen erzählen. 

 

Anschließend steht der Austausch untereinander im Mittelpunkt. Dort können Fragen gestellt werden wie „Was fragen Investoren in einer Finanzierungs-Runde?“, „Welche Marketing-Maßnahmen haben sich gelohnt?“ oder „Wie baut man erfolgreich ein Team auf?“. Gründende geben dabei ihre Erfahrungen vom Gründen, Wachsen und auch mal Scheitern weiter. Ohne Berater, Werbung oder Coaches soll der Gründerstammtisch dadurch ein ehrlicher, offener und authentischer Austausch sein.

 

Veranstaltungspartner des Gründerstammtischs sind Allgäu Digital, die Wirtschaftsförderungen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren, die Wirtschafsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu und die AktivSenioren Bayern. Die Anmeldung ist erforderlich unter gruenderstammtisch-9.eventbrite.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, der Eintritt ist frei.

 

Bayerische Gründungstage

 

Der Allgäuer Gründerstammtisch findet im Rahmen der Bayerischen Gründungstage statt. Vom 14. bis 16. Mai 2024 öffnen Unterstützungsinstitutionen für Gründende aus ganz Bayern ihre Türen. Auf der Website gruenderland.bayern finden sich alle Veranstaltungen in ganz Bayern, die im Rahmen der Bayerischen Gründungstage ausgerichtet werden.

 

Mitteilung vom 08.04.2024

Info-Abend „Veranstaltungen sicher planen und durchführen“ – noch Plätze frei

Pünktlich zum Start der Veranstaltungssaison hat die Servicestelle auch ihren Online-Veranstalterleitfaden neu überarbeitet.

Die Organisation größerer Veranstaltungen kann Vereine und Ehrenamtliche vor enorme Herausforderungen stellen. Daher bietet die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises eine kostenlose Informationsveranstaltung am Mittwoch, 17. April, im Landratsamt Ostallgäu zu den wichtigsten Themen an – von der Anmeldung der Veranstaltung bei der Gemeinde bis hin zum Jugendschutz. Pünktlich zum Start der Veranstaltungssaison hat die Servicestelle auch ihren Online-Veranstalterleitfaden neu überarbeitet. 

 

In unserem Landkreis finden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Festen unterschiedlichster Art übers ganze Jahr verteilt statt. Organisiert werden sie häufig von Vereinen und anderen ehrenamtlichen Organisationen. Neben vielen anderen Aufgaben haben Veranstalter dabei verschiedene rechtliche Vorgaben zu beachten und Genehmigungen einzuholen. Auch wenn diese Regelungen im Interesse der Gäste, der Nachbarn und nicht zuletzt auch des Veranstalters sind, so ist es teilweise nicht einfach, den Überblick über alle Vorschriften zu behalten. Mit der Infoveranstaltung am Mittwoch, 17. April 2024, um 18.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf werden Fachleute zu folgenden Themen Informationen und Hinweise geben: „Veranstaltungen bei der Gemeinde anmelden“ (Hans Brugger, Markt Unterthingau), „Hinweise der Polizei“ (Polizeihauptkommissar Ernst Konnerth, Polizeiinspektion Marktoberdorf), „Jugendschutz“ (Luca Eckermann, Jugendschutzbeauftragte des Landkreises Ostallgäu) und „Personen- und Brandschutz“ (Otto Kindermann, Staatliches Bauamt im Landratsamt Ostallgäu).

 

Außerdem bietet der Veranstalterleitfaden des Landkreises einen Überblick über Auflagen und Gesetze, damit die vielen Veranstaltungen und Feste im Landkreis von den Vereinen und Ehrenamtlichen sicher organisiert werden können. Der Veranstalterleitfaden verhilft anhand eines interaktiven Fragebogens Schritt für Schritt zu den individuellen Informationen, bietet eine Themenauswahl oder eine Auswahl nach Schlagwörtern. Sie erreichen den Veranstaltungsleitfaden auf folgender Internetseite: veranstalterleitfaden.ostallgaeu.de

 

Die Anmeldung zur Infoveranstaltung ist bis 10. April 2024 möglich. Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung über www.ehrenamt-ostallgaeu.de (unter Fortbildungen/Veranstaltungen) oder per E-Mail unter ehrenamt@ostallgaeu.de. Für Rückfragen steht Irmgard Altenberger oder Katrin Bloch von der Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt unter 08342 911-427/-290 zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 05.04.2024

Landkreis veranstaltet zwei Workshops für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Ehrenamtsstelle des Landkreises veranstaltet zwei Workshops für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit.

Mit den beiden Workshops zum Thema „Sexuelle Gewalt – nicht mit uns! – Raum für Selbstschutz – Kein Raum für Täterinnen und Täter“ wendet sich der Landkreis Ostallgäu gezielt an Jugendleiterinnen und -leiter, Trainerinnen und -trainer und sonstige Betreuerinnen und Betreuer in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit – aber auch an alle am Thema Interessierten. Durch die Workshops unterstützt die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ostallgäu Vereine und Verbände bei Fragen zum Kinder- und Jugendschutz. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

 

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Betreuerinnen und Betreuern ist ein wichtiges Anliegen in der Kinder- und Jugendarbeit. Deshalb veranstaltet der Landkreis zwei Workshops, die einen Überblick über Erscheinungsformen sexueller Gewalt geben. Außerdem erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Verdachtsmomente erkannt werden, welche Präventionsmaßnahmen ergriffen werden können und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt. Die Workshops wollen auch Sensibilität für das Thema Gewalt und Missbrauch schaffen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Kinder und Jugendliche sowie Betreuerinnen und Betreuer geschützt werden können.

Geleitet wird die Veranstaltung von Christine Maschke von der Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu, die anhand praktischer Beispiele und Übungen die Inhalte vermittelt.

 

Basisworkshop:        Samstag, 13. April 2024, 9 bis 12.30 Uhr

Aufbauworkshop:     Samstag, 12. Oktober 2024, 9 bis 12.30 Uhr

Veranstaltungsort:    Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

 

Interessierte können nur den Basisworkshop belegen, beide Workshops belegen oder wenn sie den Basisworkshop schon absolviert haben, auch nur am Aufbauworkshop teilnehmen. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

 

Eine Anmeldung ist für den Basisworkshop bis zum 8. April 2024 und für den Aufbauworkshop bis zum 4. Oktober 2024 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de (unter Fortbildungen/Veranstaltungen) oder bei Katrin Bloch oder Irmgard Altenberger von der Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt (08342 911-290/-427 oder ehrenamt@ostallgaeu.de) möglich. Die Plätze sind begrenzt.

 

 

 

Mitteilung vom 05.04.2024

OAL 8: Straßenbauarbeiten und Neubau eines Geh- und Radwegs

An der Kreisstraße OAL 8 werden zwischen Halblech und dem Sportplatz des TSV Trauchgau ab Montag, 8. April 2024, Bauarbeiten durchgeführt.

Bis voraussichtlich Anfang August werden die Straßenbauarbeiten sowie der Neubau eines Geh- und Radwegs dauern. Die Straße ist in diesem Zeitraum komplett gesperrt.

 

Im ersten Bauabschnitt erfolgt ab dem 8. April bis voraussichtlich 31. Mai unter Vollsperrung der Neubau eines Geh- und Radwegs entlang der OAL 8 mit Querungshilfen und Linksabbiegespur vom Ortsausgang Poststraße bis zum Sportplatz. In einem zweiten Bauabschnitt (voraussichtlich 10. Juni bis 4. August) werden an der Lechbrucker Straße zwischen der Einmündung B17 bis zur Einmündung Poststraße unter Vollsperrung Straßen- und Gehwegbauarbeiten durchgeführt.

 

Die überörtliche Umleitung während beider Vollsperrungen erfolgt ab Halblech (Einmündung OAL 8/Lechbrucker Straße) über die B17, Steingaden, die Staatstraße 2059, Lechbruck beziehungsweise Prem und umgekehrt. Der Wertstoffhof Halblech bleibt während der Bauphase mittwochs von 15 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

 

Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Halblech bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

 

 

Mitteilung vom 05.04.2024

Landratsamt veröffentlicht Jahresbericht

Das Landratsamt Ostallgäu hat seinen Jahresbericht für 2023 herausgegeben.

Er ist unter der Internetadresse jahresbericht.ostallgaeu.de zu finden. „Wir haben unseren Landkreis auch 2023 wieder ein großes Stück vorangebracht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Der Bericht für das vergangene Jahr dokumentiert das eindrucksvoll und zeigt, mit welchen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten wir das geschafft haben.“

 

Herausragender Höhepunkt sei die Eröffnung der Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang gewesen. Die Baumaßnahme ist mit einem Investitionsvolumen von fast 20 Millionen Euro eine der größten in der Geschichte des Landkreises. „Außerdem haben wir viel für den Klimaschutz erreicht – zum Beispiel mit dem Start unseres Projektes zur Moor-Landwirtschaft „Moorwert“ oder der Verlängerung des Natur- und Moorschutzprojekts am Korb- und Dachssee“, erklärt Zinnecker. Um die Weiterentwicklung des Wintertourismus im Ostallgäu sei es im Tourismusforum des Landkreises gegangen.

 

Flüchtlingswelle als größte Herausforderung

 

„Die größte Herausforderung für das Landratsamt war und ist zweifelsohne die große Zahl an Geflüchteten, die zu uns kommen“, sagt Zinnecker. „Zeitweise wurden uns im vergangenen Jahr rund 40 Flüchtlinge pro Woche von der Regierung von Schwaben zugewiesen. Besonders angespannt ist die Lage nach wie vor bei deren Unterbringung. Durch die Kooperation der allermeisten Landkreis-Gemeinden haben wir es bisher aber geschafft, Obdachlosigkeit unter den Flüchtlingen zu verhindern.“

 

Insgesamt beinhaltet der Jahresbericht 200 Beiträge zu allen Zuständigkeitsbereichen des Landratsamtes beziehungsweise des Landkreises. Die reichen von der Abfallwirtschaft über die Kreisentwicklung bis zum Bereich „Soziales und Familie“.

 

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