Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 21.12.2022

Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe über Weihnachten und Silvester

An Heiligabend und über die Weihnachtsfeiertage bleiben sämtliche Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu geschlossen. Silvester haben sie teilweise geöffnet.

Am 31. Dezember 2022 sind die Wertstoffhöfe in Biessenhofen, Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Pfronten, Wald und Westendorf von 9 bis 12 Uhr, der Wertstoffhof Ronsberg von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Alle anderen Wertstoffhöfe bleiben an diesem Tag geschlossen. Der Wertstoffhof Lamerdingen öffnet statt an Heiligabend und Silvester am 23. und am 30. Dezember jeweils von 14 bis 16 Uhr.   

 

Mitteilung vom 20.12.2022

Bus-ÖPNV: Umstellung auf Linien-Taxis und Verzögerungen beim Fahrplanheft

Die Fahrplanhefte zum neuen Fahrplan kommen später heraus als geplant. Außerdem werden mehrere Kurse künftig mit so genannten Linien-Taxis abgedeckt.

Die Fahrplanhefte zum neuen Busfahrplan im Ostallgäu kommen später heraus als geplant. Grund dafür ist eine durch den Fahrermangel bei den Verkehrsunternehmen bedingte Verzögerung bei der Fertigstellung der Fahrpläne. Der Landkreis geht davon aus, dass die neuen Fahrplanhefte im Januar 2023 herausgegeben werden können. Außerdem müssen wegen der Personalengpässe mehrere Kurse statt durch den regulären Busverkehr mit so genannten Linien-Taxis abgedeckt werden.

 

Zu finden sind die neuen Fahrpläne bereits online auf der Internetseite des Landkreises unter www.buerger-ostallgaeu.de/oepnv sowie unter www.bahn.de. Die Umstellung auf Linien-Taxis erfolgt auf vergleichsweise wenig frequentierten Bus-Kursen. Linien-Taxis fahren nur nach vorangegangener Bestellung nach dem festgelegten Fahrplan. Die Bestellung ist möglich unter der Telefonnummer 08341 8095-29.

 

Auskünfte, welche Linien von der Umstellung betroffen sind, beziehungsweise über Fahrpläne erteilt auch das ServiceZentrum Verkehr (Telefonnummer 08341 8095-19, E-Mail: servicezentrum(at)vg-kirchweihtal.de). Außerdem stehen die Verkehrsunternehmer der Ostallgäuer Verkehrsgemeinschaft OVG für weitere Informationen zur Verfügung: die Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA, Telefonnummer 08362 93905-0), die Regionalbus Augsburg GmbH (RBA, Telefonnummer 0831 59205-0) und die Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal (Telefonnummer 08341 8095-0).

 

Mitteilung vom 20.12.2022

Weihnachten: Tonnen werden einen Tag später geleert

Wegen des Feiertags am Montag, 26. Dezember 2022, verschiebt sich die Leerung der Bio- und Restmüllgefäße um einen Tag.

Regelmäßiger Abfuhrtag Feiertagsbedingte Änderung
Montag, 26. Dezemberverlegt aufDienstag, 27. Dezember
Dienstag, 27. Dezemberverlegt aufMittwoch, 28. Dezember
Mittwoch, 28. Dezemberverlegt aufDonnerstag, 29. Dezember
Donnerstag, 29. Dezemberverlegt aufFreitag, 30. Dezember
Freitag, 30. Dezemberverlegt aufSamstag, 31. Dezember

 

Alle aktuellen Abfuhrtermine stehen auch in der Abfall-App Ostallgäu zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 19.12.2022

„Blackout sehr unwahrscheinlich“: Landrätin informiert sich bei Energieunternehmen über Versorgungslage

Auf Einladung von Landrätin Zinnecker haben sich die im Ostallgäu tätigen EVU mit Vertretern des Landratsamtes zu einem Informationsaustausch getroffen.

Zum Austausch über die Energiesicherheit im Ostallgäu trafen sich im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Michael Lucke (Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk), Andreas Haug (soziale Verwaltung), Michael Zobel (Geschäftsführer Energieversorgung Buching-Trauchgau), Dr. Christoph Hilz (Vorstand Elektrizitätswerke Reutte), Walter Albrecht (Leiter Kommunalmanagement Lechwerke), Peter Däubler (Leiter Kreisentwicklung des Landkreises Ostallgäu), Johannes Fischer (Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu), Helmut Kaumeier (Leiter Kommunalkundenmanagement Energie Schwaben), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Stefan Fritz (Geschäftsführer Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke), Stefan Mohr (Abteilungsleiter Soziales am Landratsamt) und Ralf Kinkel (Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit am Landratsamt). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zum Austausch über die Energiesicherheit im Ostallgäu trafen sich im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Michael Lucke (Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk), Andreas Haug (soziale Verwaltung), Michael Zobel (Geschäftsführer Energieversorgung Buching-Trauchgau), Dr. Christoph Hilz (Vorstand Elektrizitätswerke Reutte), Walter Albrecht (Leiter Kommunalmanagement Lechwerke), Peter Däubler (Leiter Kreisentwicklung des Landkreises Ostallgäu), Johannes Fischer (Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu), Helmut Kaumeier (Leiter Kommunalkundenmanagement Energie Schwaben), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Stefan Fritz (Geschäftsführer Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke), Stefan Mohr (Abteilungsleiter Soziales am Landratsamt) und Ralf Kinkel (Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit am Landratsamt). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Themen bei der Besprechung im Landratsamt waren die Sicherheit der Energieversorgung, der Ausbau erneuerbarer Energien und der Umgang mit Kunden, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Zinnecker: „Ein Blackout ist sehr unwahrscheinlich – eine gute Nachricht für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer sowie Unternehmen im Landkreis.“

 

Als Blackout wird ein plötzlich eintretender, länger andauernder, großflächiger Stromausfall bezeichnet. Die gezielte stundenweise Stromabschaltung für einzelne Gebiete – ein so genannter „Brownout“ sei nach Auskunft der Energieversorger aber möglich. Eine kontrollierte, kleinere Abschaltung diene dazu, größere Ausfälle zu vermeiden. Die Auswahl des Gebiets erfolge im Bedarfsfall neutral und diskriminierungsfrei. Bei der Gasversorgung sei nicht mit Abschaltungen zu rechnen – allerdings sei es nach wie vor wichtig, möglichst viel Gas einzusparen. Denn je tiefer die Gasspeicher über den Winter entleert werden würden, desto teurer sei die Befüllung im kommenden Sommer. Alle waren sich einig, dass das notwendige Einsparen von Energie in allen Bereichen weiterhin das Gebot der Stunde ist.

 

Beim Thema erneuerbare Energien informierte Zinnecker zum geplanten Vorgehen des Regionalen Planungsverbandes zur Ausweisung von Vorrangflächen, also Positivflächen für den Ausbau mit Windkraft. Man wolle den notwendigen, vorgeschriebenen Ausbau von 1,8 Prozent im gesamten Allgäu gesteuert voranbringen, so Zinnecker. Dies sei Beschlusslage und die sogenannte informelle Anhörung sei mittlerweile gestartet. Beim Ausbau erneuerbarer Energien gehen die Netzbetreiber davon aus, dass der Großteil der Neubauanfragen im Bereich Freiflächen-Photovoltaik kommen werde. Die angefragten Flächen würden zudem immer größer. Daher rechnen die EVU mit einem hohen Netzausbaubedarf und empfehlen, das Thema Netzanschluss bei der Planung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen eng in den Fokus zu nehmen. Dieser solle wenn möglich durch die Kommunen auch interkommunal vorausschauend gesteuert werden – der Landkreis könne hier eine vermittelnde Rolle einnehmen. „Ein großes Anliegen war mir der sozialverträgliche Umgang mit Kunden in Zahlungsschwierigkeiten. Die EVU haben mir zugesichert, solche Fälle wohlwollend und in Kooperation mit der Sozialverwaltung des Landratsamtes zu regeln“, berichtet Zinnecker weiter. „Das ist gerade in Zeiten hoher Inflation eine ganz wichtige Zusage, für die ich im Namen aller Betroffenen sehr dankbar bin.“

 

Mitteilung vom 19.12.2022

Damit Küchenabfälle nicht festfrieren: Landkreis gibt Tipps Biotonne

Bei eisigen Temperaturen kann es passieren, dass Bioabfälle in der Tonne festfrieren oder sich der Tonnendeckel nicht mehr öffnen lässt.

Die Leerung der Biotonne ist dann nicht mehr möglich. Die Kommunale Abfallwirtschaft empfiehlt daher, Biotonnen falls möglich an einem frostfreien Ort wie Keller oder Garage unterzubringen und erst am Abfuhrtag kurz vor 6 Uhr morgens an den Straßenrand zu stellen.

 

Außerdem haben sich folgende Maßnahmen bewährt:

 

  • Speisereste und andere organische Abfälle möglichst trocken und in mehrere Lagen Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne geben
  • Den Boden der Biotonne mit zusammengeknülltem Zeitungspapier, Eierkartons oder nicht bedruckter Wellpappe auslegen
  • Abfall nicht in die Tonne hineindrücken

 

Sind Abfälle doch einmal in festgefroren, können sie mit einem stumpfen Stiel vorsichtig von der Tonnenwand gelöst werden. Mit harten Gegenständen sollte nicht gegen die Tonne geschlagen werden, da Kunststoff bei großer Kälte spröde wird und brechen kann. 

 

Konnte die Biotonne trotz aller Maßnahmen einmal nicht richtig geleert werden, bietet die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises als Lösung an, organischen Abfall, der nicht mehr in die Biotonne passt, in einen Karton zu legen und diesen beim nächsten Leerungstermin auf die Tonne zu stellen. 

 

Mitteilung vom 19.12.2022

Letzte Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die Impfzentren des Landkreises, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten noch bis 30.12.2022 die letzten Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den variantenangepassten Impfstoffen von BioNTech und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. Der stationäre Betrieb der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren wird bereits zum 23. Dezember 2022 eingestellt.

 

Die Termine:

 

  • Mittwoch, 21.12.2022, Buchloe, Kolping-Haus, Kolpingstr. 6 9:30-14 Uhr
  • Donnerstag, 22.12.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9:30-14 Uhr
  • Freitag, 23.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Dienstag, 27.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Mittwoch, 28.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Donnerstag, 29.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Freitag, 30.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 8:30-11:30 Uhr
  • Freitag, 30.12.2022, Obergünzburg, Akku-Treff, Poststr. 2, 09:30-14 Uhr

 

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 19.12.2022

Arbeiten an der Telefonanlage

Aufgrund der bundesweiten Abschaltung von ISDN müssen am Montag, den 19.12.22 Arbeiten an der Telefonanlage durchgeführt werden.

Foto: Pixabay/inproperstyle

Foto: Pixabay/inproperstyle

Die Arbeiten werden den ganzen Tag andauern und voraussichtlich zu Beeinträchtigungen in der Telefonie führen.

 

Mitteilung vom 17.12.2022

Landkreis verabschiedet Haushalt

Mit großer Mehrheit hat der Kreistag den Landkreis-Haushalt für 2023 beschlossen. Er hat ein Volumen von 191 Millionen Euro.

Vorgestellt wurde der Haushalt von Landrätin Maria Rita Zinnecker unter dem Motto „Gemeinsam Stärke zeigen in der Krise“. Die Verabschiedung falle in eine Zeit multipler Krisen. Trotz dieser Krisen wolle man ein Zeichen setzen „für Innovation, Zusammenhalt und ein soziales Miteinander“. Der Haushalt sieht Ausgaben von insgesamt 191 Millionen Euro vor. Den größten Posten bildet der Sozialbereich mit 73 Millionen Euro. Aufgrund verschiedener Mehrausgaben wurde die Kreisumlage um 1,5 Prozentpunkte auf 45,3 Prozent erhöht. 

 

So kämen 2023 neue Gesetze – Bürgergeld, Wohngeld, Betreuungsrecht, 49-Euro-Ticket –, die den Kreisetat belasteten. Auch sie trieben Personalausgaben und Sozialkosten hoch. Dazu kämen die 50,6 Millionen Euro, die der Kreis als Umlage an den Bezirk überweisen muss.

 

Dennoch habe man zugunsten starker Investitionspakete in die Infrastruktur (17,2 Millionen) sowie mit dem Fokus auf Soziales (Jugend, Familie, Senioren) und Bildung für 2023 einen starken Etat geschnürt. Auch gebe man nicht zuletzt 16 Millionen Euro für Umwelt- und Klimaschutz aus. Als wichtigste Investitionen nannte Zinnecker die Fertigstellung des „Megaprojekts Ortsumgehung Ruderatshofen“, die Generalsanierung des Seniorenheims Waal und den Neubau des Bauhofs in Marktoberdorf. Auch die relativ geringe Neuverschuldung von einer halben Million Euro trug der Kreistag mehrheitlich mit.

 

Mitteilung vom 14.12.2022

Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren schließen

Die vom Landkreis, der Stadt Kaufbeuren und dem BRK betriebenen Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren stellen am 23.12.2022 ihren Dienst ein.

In der letzten Woche des Jahres sind noch Termine bei den mobilen Teams erhältlich. Hintergrund der Schließung ist ein Kabinettsbeschluss, nach dem die Corona-Schutzimpfungen ab 1. Januar 2023 komplett von den Arztpraxen und Apotheken übernommen werden sollen.

 

„Die schnelle Impfung einer großen Anzahl von Menschen, wie wir sie im Ostallgäu und in Kaufbeuren erreicht haben, war nur mit Hilfe unserer Impfzentren möglich,“ sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Sie haben damit einen herausragenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet.“ Oberbürgermeister Stefan Bosse fügt hinzu: „Mit dem BRK Ostallgäu-Kaufbeuren hatten wir einen kompetenten und zuverlässigen Betreiber für unsere Impfzentren, der stets für einen reibungslosen Ablauf in den Einrichtungen gesorgt hat. Allen Engagierten ein herzliches Dankeschön dafür!“

 

Gestartet waren die Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren am 11. Januar 2021. Aufgrund der anfänglichen Impfstoff-Knappheit war eine Impfung zunächst priorisierten Personengruppen vorbehalten – zum Beispiel Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen beziehungsweise arbeiten oder Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Die ersten Impfdosen hatte Landrätin Maria Rita Zinnecker am 26. Dezember 2020 im Impfzentrum Marktoberdorf von Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner entgegengenommen.

 

Insgesamt wurden an den Impfzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren über 194.000 Corona-Impfungen verabreicht – rund 88.000 in Marktoberdorf und 106.000 in Kaufbeuren. Zu Hochzeiten erhielten bis zu 1140 Impflinge täglich eine Corona-Schutzimpfung in den Impfzentren. Zuletzt war die Nachfrage auf 30 Impfungen pro Tag gesunken. Die mobilen Teams unterstützten die Impfkampagne mit niederschwelligen Angeboten vor Ort und insgesamt 420 Einsätzen.

 

Mitteilung vom 13.12.2022

Vortrag im Landratsamt „Verschwörungsideologien und rechtsoffene Proteste“ findet nicht statt

Aufgrund einer Erkrankung des Referenten muss die Veranstaltung der Stelle Kommunale Integration im Landratsamt kurzfristig abgesagt werden.

Am Donnerstag, 15. Dezember 2022, sollte um 18.30 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf ein Vortrag zum Thema „Verschwörungsideologien und rechtsoffene Proteste im Allgäu“ stattfinden.

 

Bei der Veranstaltung hätte der Referent der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern Einblicke in extrem rechte, verschwörungs-ideologische und esoterische Lebenswelten in Südbayern geben sollen. Bei Interesse am Thema können Informationen der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus auch unter www.lks-bayern.de abgerufen werden.

 

Alle weiteren Angebote der Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu sind im Integrationsportal unter www.ostallgaeu.de/integration und in der Integreat App Ostallgäu.

 

Mitteilung vom 09.12.2022

Neuer Bauamtsleiter am Landratsamt

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat mit Ulrich Härle den neuen Leiter der Abteilung Bauen und Umwelt am Landratsamt Ostallgäu begrüßt.

„Mit Ulrich Härle können wir eine wichtige Position am Landratsamt mit einer Persönlichkeit besetzen, die neben der nötigen Führungserfahrung auch große Fachexpertise mitbringt“, sagt Zinnecker. 

 

Der studierte Jurist Härle war zuvor Referent für Straßenrecht im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Von 2019 bis 2021 leitete er das Bauverwaltungs- und Ordnungsamt der Stadt Kempten. Eine weitere berufliche Station war die Leitung des Technischen Umweltschutzes am Landratsamt Oberallgäu. 

 

Härle folgt auf Hummel

 

Härle ist Nachfolger von Gudrun Hummel. Hummel wurde im Oktober nach fast vier Jahrzehnten am Landratsamt Ostallgäu in den Ruhestand verabschiedet. Zuletzt war sie dort 23 Jahre lang als Abteilungsleiterin für das Staatliche Bauamt zuständig.

 

Mitteilung vom 09.12.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den variantenangepassten Impfstoffen von BioNTech und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

 

Termine:

 

  • Mittwoch, 14.12.2022, Nesselwang, Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30, 9:30-14 Uhr
  • Freitag, 16.12.2022, Obergünzburg, Akku-Treff, Poststr. 2, 9:30-14 Uhr

 

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 09.12.2022

Landrätin Zinnecker verleiht Ehrenzeichen des Landkreises

Das Ehrenzeichen ist die höchste Auszeichnung, die der Landkreis Ostallgäu an Bürgerinnen und Bürger vergibt.

Die 10 ausgezeichneten Persönlichkeiten beziehungsweise Teams mit Landrätin Maria Rita Zinnecker (v. l. mit Schal). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Die 10 ausgezeichneten Persönlichkeiten beziehungsweise Teams mit Landrätin Maria Rita Zinnecker (v. l. mit Schal). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Zehn Persönlichkeiten beziehungsweise Teams aus dem Ostallgäu wurden mit dem Ehrenzeichen des Landkreises Ostallgäu ausgezeichnet – unter ihnen das Team der Tafel Marktoberdorf, das Team der Evangelischen Klinikseelsorge an den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Daniela Zitt aus Kaltental und Gertraud Pfanzelt aus Füssen. 

 

„Sie alle sind mit viel Engagement, Empathie und Nächstenliebe bei der Sache“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zu den Geehrten. „Der Landkreis Ostallgäu kann sich sehr glücklich schätzen, dass Sie alle hier Ihre Heimat haben und hier Gutes tun.“ Dank der Geehrten blühe das Ehrenamt im Landkreis – die Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen sei ein Dankeschön des Landkreises dafür. 

 

  • Gertraud Pfanzelt erhielt die Auszeichnung für maßgebliche Verdienste in den Bereichen Naturschutz und Umweltbildung. Pfanzelt ist unter anderem seit über 35 Jahren als aktives Mitglied der Kreisgruppe Ostallgäu des Landesbunds für Vogelschutz aktiv.
  • Bruno Gantner wurde geehrt für seine Verdienste in den Bereichen Musik und Kultur. Er ist seit 2010 Vorsitzender des Bezirks Marktoberdorf des Allgäu Schwäbischen Musikbundes und damit für 2345 Musikerinnen und Musiker zuständig. 
  • Für ihre Verdienste im sozialen Bereich wurde Daniela Zitt geehrt. Seit über 20 Jahren engagiert sich Zitt in der Kolping-Gemeinschaft – ursprünglich als Vorsitzende der Kolpingfamilie Blonhofen-Aufkirch. 2015 übernahm sie das Amt der Bezirksvorsitzenden des Bezirksverbandes Ostallgäu, der zehn Kolpingfamilien mit 1715 Mitgliedern umfasst. 
  • Herbert Wittmann wurde ausgezeichnet für sein Wissen über die Sakralbauten des Ostallgäus. Unter anderem mit Beiträgen in der Allgäuer Zeitung habe Wittmann es geschafft, „mit klarer, einfacher Sprache die Komplexität der Kunstwerke anschaulich zu beschreiben und so jedem Interessierten zugänglich zu machen“, so Zinnecker. 
  • Geehrt für ihre maßgeblichen Verdienste in der Jugendarbeit wurde Melanie Zwick aus Ronried. Zwick engagiert sich seit 15 Jahren jedes Jahr für drei Wochen als ehrenamtliche Betreuerin in der Ferienfreizeit des Kreisjugendrings Ostallgäu. Im Laufe ihrer Betreuertätigkeit hat sie mehr als 3375 Stunden eingebracht und über 1200 Kindern Erlebnisse in den Ferien geschenkt.
  • Uta Brunnhuber bekam das Ehrenzeichen für ihr Engagement im Bereich Bildung. Brunnhuber begann 1988 ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende der Volkshochschule Marktoberdorf und führte die beiden Ämter ehrenamtlich. Im Juli 2022 verabschiedete sich Uta Brunnhuber nach 34 Jahren als erste Vorsitzende.
  • Monika Schubert aus Marktoberdorf wurde für ihre Aktivitäten in den Bereichen Kunst, Kultur und Soziales ausgezeichnet. Schubert sei seit Jahrzehnten eine Institution im Kunst- und Kulturbereich im Landkreis Ostallgäu, sagte Zinnecker. Sie engagiere sich unter anderem ehrenamtlich für das Kulturleben sowie für benachteiligte beziehungsweise geflüchtete Menschen – unter anderem im Verein Menschen im Aufwind.
  • Das Team des Wünschewagens Allgäu/Schwaben wurde für Verdienste im sozialen Bereich geehrt. Seit 2014 bringen Ehrenamtliche des Wünschewagens Menschen am Ende deren Lebens noch einmal an ihren Lieblingsort.
  • Für ihre Verdienste im Bereich Seelsorge erhielt das Team der Evangelischen Klinikseelsorge an den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren das Ehrenzeichen. Die Teammitglieder besuchen ehrenamtlich wöchentlich zwei bis drei Stunden Patienten der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren oder des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren.
  • Das Team der Tafel Marktoberdorf wurde für sein Engagement im sozialen Bereich ausgezeichnet. Die Tafel in Marktoberdorf gibt es seit 16 Jahren. Jeden Donnerstag erhalten dort aktuell etwa 300 Menschen gegen einen geringen Betrag ein Lebensmittelpaket.

 

Der Landkreis Ostallgäu verleiht das Ehrenzeichen an Persönlichkeiten, die sich um den Landkreis in besonderer Weise bürgerschaftlich verdient gemacht haben. Geehrte Einzelpersonen erhalten ein Ehrenzeichen sowie eine gerahmte Urkunde – Teams erhalten ein Ehrenzeichen, eine gerahmte Urkunde für das Team sowie für jedes Teammitglied eine persönliche Urkunde. Organisation und Ausschreibung werden von der Servicestelle Ehrenamt des Landkreises übernommen. Die Entscheidung, wer geehrt wird, trifft der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Duo „Bergmangecho“ aus Ebenhofen. Mit Gitarre und Akkordeon spielten Patricia Betz und Markus Jodl bayerische Volksmusik. 

 

Mitteilung vom 08.12.2022

Großes Interesse an Landkreis-Veranstaltung zur Demenz

Mit rund 120 Teilnehmenden bis auf den letzten Platz ausgebucht war die erste Bürgertagung „Zusammen(H)alt im Ostallgäu“ im Festsaal in Biessenhofen.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Bürgermeister Wolfgang Eurich (r.) und Gerhard Stadler (l.). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Bürgermeister Wolfgang Eurich (r.) und Gerhard Stadler (l.). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Die Bürgertagung beschäftigte sich im Auftaktjahr mit den unterschiedlichen Stadien einer Demenzerkrankung sowie mit verschiedenen Hilfsangeboten. In seiner Begrüßung betonte Biessenhofens Bürgermeister Wolfgang Eurisch, dass für das Ostallgäu bis 2031 eine Zunahme an Pflegebedürftigen von heute etwa 4800 auf rund 5800 prognostiziert sei. Pflege, Betreuung und Versorgung seien daher „Megathemen der Gegenwart und Zukunft, die uns alle angehen“. 

  

Der Landkreis kümmere sich bereits mit zahlreichen Angeboten um Betroffene wie Angehörige: vom Pflegestützpunkt über einen eigenen Demenzbeauftragten bis zu seinen Senioren- und Pflegeheimen und nun auch mit der Bürgertagung, die „Informationen beispielsweise zu Gesundheitsförderung, sozialer Teilhabe, bürgerschaftlichem Engagement, Wohn- Versorgungs- und Betreuungsformen im Landkreis“ bereitstelle.

  

Themen reichten von der Prävention bis zur (medikamentösen) Behandlung

  

Unter dem Titel „Demenz – nicht mit mir!“ referierte Gerhard Stadler, Demenzbeauftragter des Landkreises, über die Ursachen und Anzeichen einer Demenz sowie darüber, wie man sich vor der Krankheit schützen kann. Laut Stadler böten das Pflegen von sozialen Kontakten, ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung eine gute Möglichkeit, dementielle Erkrankungen zu verhindern oder zumindest zu verzögern. Ebenfalls über die Prävention gab Hans-Peter Esch Auskunft. Der Sport- und Bildungsreferent sowie Neurokinetik-Ausbilder maß dabei dem Gehirntraining eine große Bedeutung bei. Insbesondere motivierende, herausfordernde und komplexe Bewegungsübungen, die sowohl motorische Kompetenzen als auch das Sinnessystem umfassend trainieren, stellten eine hervorragende Demenzprävention dar. Begleitet wurde der Vortrag von praktischen Übungen, die die Teilnehmenden gleich vor Ort ausprobieren konnten.

  

Wie man Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz besser verstehen kann, berichtete Gabi Friedrich vom Gulielminetti Seniorenwohn- und Pflegeheim Marktoberdorf. In ihrem Vortrag gab sie Tipps, die das Leben mit Demenzkranken leichter und erfüllter machen könnten. Dabei sei laut Friedrich auch die Sorge um sich selbst wichtig, denn nur wer sich um sich selbst sorge, könne auch andere gut versorgen. Zum Thema „Medikamente und Demenz“ sprach schließlich Dr. Stefan Brai. Brai ist Oberarzt am Bezirkskrankenhaus in Kaufbeuren. Er ging bei seinem Vortrag auf die Argumente sowohl für als auch gegen eine medikamentöse Behandlung ein. 

  

Eurisch: „Gemeinsam ein demenzfreundliches Ostallgäu schaffen“

 

Neben den Vorträgen hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich über mehrere Hilfsangebote im Ostallgäu zu informieren. Vorgestellt haben sich der Pflegestützpunkt Ostallgäu wie auch Nachbarschaftshilfen, die Kontaktstellen Demenz und Pflege sowie die Pflegeberatungen der AOK und der privaten Krankenversicherungen.

  

„Gemeinsames Ziel ist es, ein alters- und demenzfreundliches Ostallgäu zu gestalten“, sagte Eurisch. Die erste Bürgertagung „Zusammen(H)alt im Ostallgäu“ sei ein wichtiger Baustein dazu.

 

Mitteilung vom 08.12.2022

Wohngeld-Plus-Reform

Bei der Entscheidung über Wohngeldanträge ist momentan mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Durch die von der Bundesregierung kurzfristig auf den Weg gebrachten Anpassungen der Wohngeldleistungen zum 1. Januar 2023 kommt es momentan zu einem sehr großen Antragsaufkommen und entsprechenden Bearbeitungsrückständen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes bemühen sich nach Kräften, die Bearbeitungszeiten so kurz wie möglich zu halten. Indem Bürgerinnen und Bürger ihren Antrag vollständig und mit den erforderlichen Nachweisen einreichen und von nicht zwingend notwendigen Nachfragen (z. B. zum Bearbeitungsstand) absehen, können sie dazu beitragen, die Bearbeitung zu beschleunigen.

   

Einen Anhaltspunkt, ob und in welcher Höhe  ein Anspruch auf Wohngeld zusteht, kann der Wohngeldrechner des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen liefern. Weitere Informationen zum ab dem 1. Januar 2023 geltenden Wohngeldrecht sind hier  sowie auf den Seiten des Landratsamtes zu finden.

 

Mitteilung vom 07.12.2022

Seniorenbegleiterschulung erfolgreich abgeschlossen

17 neue Seniorenbegleiterinnen und -begleiter hat der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit dem Bistum Augsburg ausgebildet.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden freuten sich über die erfolgreiche Ausbildung: Angelika Schorer (v. r.), Robert Ischwang (h. l.), Irmgard Haberberger (v. m.), Vincent Semenou (2. Reihe Mitte) und Clasina Kuhnen (v. l.). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Gemeinsam mit den Teilnehmenden freuten sich über die erfolgreiche Ausbildung: Angelika Schorer (v. r.), Robert Ischwang (h. l.), Irmgard Haberberger (v. m.), Vincent Semenou (2. Reihe Mitte) und Clasina Kuhnen (v. l.). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Die Schulung richtete sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Die Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat, mit dem die Schulung nach § 45 a des elften Sozialgesetzbuches anerkannt ist. Dadurch sind die sie berechtigt, bei einem landesrechtlich anerkannten Dienst tätig zu werden.

 

Bei den Teilnehmenden gab es unterschiedliche Beweggründe, die Schulung zu absolvieren. Manche von ihnen sind pflegende Angehörige, andere haben in ihrem Ehrenamt bereits mit älteren Bürgerinnen und Bürgern zu tun beziehungsweise spielen mit dem Gedanken, sich zukünftig zu engagieren. Die Bandbreite der Schulungsthemen reichte vom Älterwerden, über Demenzerkrankungen, Möglichkeiten der Kommunikation, die Rolle des Ehrenamts und Informationen zur Pflegeversicherung bis hin zur Haushaltsführung. Damit die Teilnehmenden bei Bedarf eine Anlaufstelle haben, stellten sich außerdem Helferkreise vor. Neu im Vergleich zu den vorangegangenen Schulungen war, dass die Helferkreise ihre Einrichtungen selbst vorstellen konnten. 

 

Im Anschluss an die Schulung wurden die Zertifikate übergeben. Angelika Schorer dankte den Teilnehmenden in Vertretung von Landrätin Maria Rita Zinnecker für ihr Engagement und betonte die Wichtigkeit, hilfebedürftigen Menschen Unterstützung und Hilfe mit der damit verbundenen Zeit zu schenken. Robert Ischwang vom Bistum Augsburg betonte die gemeinsamen Ziele von Kommune und Kirche und die Möglichkeit, dadurch den Zusammenhalt zu stärken. Er dankte für die Bereitschaft und den Zeitaufwand von Seiten des Landkreises, der damit verbunden sei, diese Schulung jedes Jahr zu organisieren. Gemeinsam mit Schorer überreichte er die Zertifikate. Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, und Clasina Kuhnen, Referentin und Gerontofachkraft, dankten den Teilnehmenden für ihre Sorgetätigkeit und gingen auf die Bedeutung der zukünftigen Aufgabe ein. Sie wünschten den Ehrenamtlichen viel Kraft und Freude für ihre wichtige Aufgabe. 

 

Vincent Semenou, Referent vom Bistum Augsburg, und Ischwang sorgten mit einer Trommel- und Gitarrenbegleitung für den musikalischen Rahmen der Zertifikatsübergabe. Eine Weihnachtsgeschichte, die thematisch zur Schulung passte, rundete den Schulungsabschluss ab.

 

Den Teilnehmenden stehen im Jahr 2023 weitere Fortbildungsangebote von Seiten des Landkreises zur Verfügung. Damit möchte der Landkreis die Nachhaltigkeit der Schulung sichern. Im Herbst 2023 bieten der Landkreis Ostallgäu und das Bistum Augsburg dann wieder eine Seniorenbegleiter-Schulung an. Ansprechpartnerin ist Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises Ostallgäu (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon 08342 911-475, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de).

 

Mitteilung vom 06.12.2022

Fahrplanwechsel am 11.12.2022 bei Bussen und Zügen im Ostallgäu

Ab Sonntag, 11. Dezember 2022, gilt auf den Bus- und Zug-Linien im Ostallgäu und Kaufbeuren ein neuer Fahrplan.

Die neuen Fahrplanhefte sind bei den Verkehrsunternehmern und beim ServiceZentrum am Plärrer in Kaufbeuren erhältlich. Außerdem sind die neuen Fahrpläne auf der Internetseite des Landkreises www.ostallgaeu.de/oepnv und unter www.bahn.de zu finden. Neben den Abfahrtzeiten ändert sich auf einigen Verbindungen auch der Streckenverlauf.

 

Mitteilung vom 05.12.2022

Innovativ zur Klimaneutralität: Größte süddeutsche Wasserstoffregion auf gutem Weg

Von klimaneutralen Bussen und Lkw bis zur Bodenseeschifffahrt – HyAllgäu*-Bodensee zieht zum Start der zweiten Projektphase ein positives Zwischenfazit.

Die Netzwerkpartner des Projektes HyAllgäu*-Bodensee auf dem Deck der MS Graf Zeppelin anlässlich der 2. Fachveranstaltung am 26.10.22. Copyright: Martin Zerta/LBST

Die Netzwerkpartner des Projektes HyAllgäu*-Bodensee auf dem Deck der MS Graf Zeppelin anlässlich der 2. Fachveranstaltung am 26.10.22. Copyright: Martin Zerta/LBST

Der Projektverbund hat vorhandene Potenziale für Wasserstoffanwendungen in der Bodenseeregion und im Allgäu analysiert, konkrete Vorhaben und wegweisende Ideen zusammengeführt und ein breites Netzwerk von heimischen Unternehmen, Kommunen und weiteren Akteuren aufgebaut. So könnten beispielsweise mehrere Buslinien im Landkreis Lindau bereits ab 2024 auf Wasserstoff umgestellt werden. Die geplante Umrüstung erster Bodenseeschiffe, die Wasserstofferzeugung aus Wind und Photovoltaik in Buchloe, der Einsatz von Brennstoffzellen-Lkw in Kaufbeuren und die Errichtung von vier Wasserstofftankstellen sind weitere Startpunkte einer Wasserstoffwirtschaft in der Region. Bis Ende März 2023 wird das Umsetzungskonzept für eine regionale Wertschöpfungskette des klimafreundlichen Energieträgers konkretisiert. Die Beteiligung des heimischen Mittelstands ist dabei ausdrücklich erwünscht. 

  

„Wir freuen uns über das große Interesse in der Region. Seit April dieses Jahres wurden Gespräche mit über 120 Akteurinnen und Akteuren geführt, die sich mit innovativen Ideen und bereits konkreten Projekten einbringen. Das ist schon für sich ein toller Erfolg und bestätigt noch einmal, dass wir mit grünem Wasserstoff auf dem richtigen Weg sind. Regional und auch überregional aus Wind und Sonne produziert, macht er uns unabhängiger von Energieimporten, bringt Wertschöpfung nach Hause und trägt zum Klimaschutz bei“, so Elmar Stegmann, Landrat im Landkreis Lindau (Bodensee), der die Federführung im Projekt HyAllgäu*-Bodensee übernommen hat.

  

Am 06. Dezember zieht der Projektverbund HyAllgäu*-Bodensee anlässlich eines Abstimmungstreffens ein positives Zwischenfazit: Seit Beginn der Arbeiten im April 2022 konnten überall in der Region unterschiedliche Vorhaben im Planungs- und Vorbereitungsstadium identifiziert und ausgewertet werden. Dazu wurden zahlreiche Einzelgespräche geführt und zwei gut besuchte Fachveranstaltungen organisiert, die in Lindau (Bodensee) und Friedrichshafen durchgeführt wurden. Ziel dieser konzeptionellen Arbeiten ist es, überall in der Region grünen Wasserstoff mit Anwendungsprojekten zusammenzubringen. 

 

„Schon heute erkennen wir aus diesen Arbeiten die Konturen einer neuen Wasserstoffwirtschaft. Bis 2030 könnten etwa 1.000 bis 3.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr in der Gesamtregion nachgefragt werden. Darauf sollten wir uns hier vor Ort einstellen und nicht darauf warten, dass andere uns zuvorkommen“, erläutert Elmar Stegmann. „Dabei hilft uns das Projekt HyAllgäu*-Bodensee, indem es ökologische und wirtschaftliche Potenziale aufzeigt, Vorhaben konkretisiert und dazu die richtigen Menschen zusammenbringt.“

  

In der zweiten Projektphase, die Anfang Dezember gestartet ist, sollen die nun vorhandenen Elemente zu einem großen Gesamtbild zusammengefügt werden. Dabei werden sowohl Fragen der benötigten Mengen und der Zeitplanung als auch die räumliche Verfügbarkeit und benötigte Technik berücksichtigt: Wo könnte Wasserstoff produziert werden? Wo in der Region werden Tankstellen benötigt – und ab wann? Wie kommt der Wasserstoff dorthin und welche Druckstufen müssen bei der Betankung für Pkw, Lkw und Busse angeboten werden? All dies wird im Detail betrachtet und auf diesem Wege auch neue Ideen und Vorhaben angeregt.

  

Im Landkreis und in der Stadt Lindau (Bodensee), in Kaufbeuren und im Landkreis Ostallgäu wurden dazu mögliche Potenziale für Wasserstofftankstellen-Standorte identifiziert. Konkrete Vorhaben in deren räumlichem Umfeld werden nun zu Clustern verdichtet und gemeinsam weiter ausgearbeitet. So könnten im Landkreis Lindau (Bodensee) bereits ab 2024 die sechs Busse der neuen bzw. neu geführten Linien 11, 12, 21 und 22 mit Wasserstoff klimaneutral fahren. Private Betreiber wollen hier außerdem als „early adopter“ die ersten Brennstoffzellen-Lkw und weitere Wasserstoffbusse in Betrieb nehmen. In der Stadt Lindau (Bodensee) konzentrieren sich die Aktivitäten neben der Umrüstung der Bodenseeschifffahrt u. a. auf den Einsatz von Wasserstoff-Lkw durch eine Spedition. Auch die Möglichkeit, Wasserstoff vor Ort zu produzieren, wird geprüft. In Kaufbeuren stehen Schwerlast-Lkw mit Brennstoffzellenantrieb im Mittelpunkt der Betrachtungen. Diese Antriebsform zeigt gerade bei schweren Fahrzeugen mit hohem Energiebedarf besondere Vorteile gegenüber dem batterieelektrischen Antrieb. Im Landkreis Ostallgäu schließlich liegt der Fokus am Standort Buchloe auf der Erzeugung von grünem Wasserstoff mit Windenergieanlagen und Photovoltaik. Auch die zukunftsweisende Nutzung von Wasserstoff in dekarbonisierten Industrieprozessen wird vorangetrieben.

  

In Kempten, Oberallgäu wie auch in Memmingen und dem Unterallgäu sowie auch in den angrenzenden Regionen bis nach Österreich können auf dieser Grundlage weitere Cluster folgen. Insgesamt soll auf diese Weise die größte Wasserstoffregion im Süden Deutschlands zur Energiesicherheit und zum Klimaschutz beitragen. Die Beteiligung für Unternehmen und insbesondere den heimischen Mittelstand ist ausdrücklich erwünscht und jederzeit möglich.

  

Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP2) mit insgesamt 400.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. 

  

„Wir freuen uns über die Fortschritte in der HyExperts-Region HyAllgäu*-Bodensee. Das große Interesse der Akteure vor Ort an dem Projekt zeigt deutlich, wie akut die Überlegungen hinsichtlich der Umstellung auf alternative Kraftstoffe bereits sind. Die Umstellung will vorbereitet sein, durch Vernetzung und konkrete Planungen in Bezug auf die Projekte. Jetzt gilt es die Vorhaben entlang der Wertschöpfungskette von Wasserstoff in eine Machbarkeitsstudie zu übertragen, und den nächsten Schritt hin zur umsetzenden Wasserstoffregion zu machen“, sagt Alexander Gehling, Programm Manager im NIP und Koordinator der HyLand Regionenförderung der NOW, die das Förderprogramm im Auftrag des BMDV koordiniert.

  

Voraussichtlich am 23.März 2023 wird das finale Umsetzungskonzept in Kaufbeuren vorgestellt, das Produktion, Anwendung, Transport und Speicherung und damit eine lückenlose regionale Wertschöpfungskette für den klimafreundlichen Energieträger umfasst.

 

HyAllgäu*-Bodensee 

 

Unter dem Titel „HyAllgäu*-Bodensee“ arbeitet ein Projektverbund aus zehn Gebietskörperschaften in Bayern und Baden-Württemberg mit weiteren Partnern zusammen an einer regional verankerten Wasserstoffwirtschaft. Gemeinsam soll analysiert werden, wie ein Absatzmarkt für grünen Wasserstoff in der vielfach ländlich geprägten Region mit mehreren urbanen Zentren konkret aufgebaut werden und mit kurzen Lieferketten und effizienten Prozessen zu hoher regionaler Wertschöpfungstiefe beitragen kann. Die Analyse konzentriert sich auf den Zeitraum 2023–2030 und setzt einen Schwerpunkt auf Mobilität und Logistik. 

  

Das Projektgebiet umfasst eine Fläche von rund 4.800 km2 mit ca. 800.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Zahlreiche kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen aus der Region, Stadtwerke, Energieversorgungs- und Entsorgungsbetriebe, Transport- und Logistikunternehmen und Schifffahrtsbetriebe sowie Hochschulen sind Teil des Projektverbunds.

  

HyAllgäu*-Bodensee baut unter der Federführung des Landkreises Lindau (Bodensee) auf dem erfolgreichen HyStarter-Projekt „Wasserstoffregion Ostallgäu“ auf und schlägt eine Brücke zum HyExperts-Projekt „HyAllgäu“ des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten, die als assoziierte Partner an das aktuelle Projekt angegliedert sind. Die umfassende Konzeptentwicklung wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP2) mit insgesamt 400.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert.

  

Um das Konzept einschließlich Machbarkeitsstudie auszuarbeiten, wurde ein Konsortium aus Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST), BBH Consulting AG (BBHC) und motum GmbH beauftragt. Das Ergebnis wird im April 2023 erwartet. 

 

Projektverbund:

Gemeinde Fuchstal • Stadt Kaufbeuren • Stadt Konstanz • Landkreis Lindau (Bodensee), federführend • Stadt Lindau • Stadt Memmingen • Landkreis Ostallgäu • Landkreis Unterallgäu

 

Mitteilung vom 02.12.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an. Geimpft wird mit den variantenangepassten Impfstoffen von BioNTech und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen.

 

Die Termine:

 

  • Mittwoch, 07.12.2022, Buchloe, Krankenhaus, Krankenpflegeschule, 15-19 Uhr
  • Donnerstag, 08.12.2022 Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9.30-14 Uhr
  • Freitag, 09.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9-14 Uhr

 

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

  

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 30.11.2022

Bundesweiter Warntag: Im Ostallgäu heulen Sirenen in Buchloe, Günzach und Marktoberdorf

Am zweiten bundesweite Warntag findet am Donnerstag, 8. Dezember 2022, um 11 Uhr eine Probewarnung statt.

Das Landratsamt Ostallgäu weist darauf hin, dass im Landkreis dadurch lediglich die mobilen Sirenenanlagen der Stadt Buchloe, der Gemeinde Günzach und der Stadt Marktoberdorf im Stadtteil Leuterschach ausgelöst werden. Die Feuerwehrsirenen werden im Rahmen des Warntages nicht aktiviert.

 

Die Probewarnung erfolgt erstmals auch über den Warnkanal „Cell Broadcast“. Das bedeutet, dass alle Mobiltelefone, die Cell-Broadcast-Nachrichten empfangen können, eine Warnmeldung erhalten. Nähere Informationen zum Cell Broadcast sind auf der Seite des BKK unter www.bbk.bund.de/cellbroadcast zu finden. Außerdem werden Personen über die von der vom BBK betriebenen Warn-App NINA probeweise gewarnt.

 

Test-Warnung über Fernsehen, Radio und öffentliche Infotafeln

 

Auch alle so genannten Warnmultiplikatoren, zum Beispiel Rundfunkanstalten und Medienunternehmen, erhalten die Probewarnung. Die Medien versenden die Warnung wiederum in ihren Systemen und Programmen: an Endgeräte wie Radios, Smartphones oder, wo vorhanden, digitale Informationstafeln. Parallel dazu können auf Ebene der Länder und der teilnehmenden Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel wie beispielsweise mobile Sirenen probeweise aktiviert werden.

 

Laut Mitteilung des BBK soll die Probewarnung den Menschen in Deutschland grundlegende Kenntnisse zum Thema Warnung vermitteln und sie sensibilisieren für Fragen wie „Wovor werde ich gewarnt?“, „Wer warnt mich?“, „Wie werde ich gewarnt?“, „Wo erhalte ich vertrauenswürdige Informationen?“ und „Wie soll ich reagieren, wenn ich eine Warnung empfangen habe?“. Ziel sei es, dass potenziell Betroffene von einer Warnung wissen, wie sie sich in Gefahrenlagen eigenständig schützen und wo und aus welcher Quelle sie Informationen erhalten können.

  

Allgemeine und weitere Informationen zum bundesweiten Warntag bietet die Internetseite www.bundesweiterwarntag.de des BKK.

 

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