Aktuelles Archiv
 Wegen der Umgestaltung des Kreuzungsbereiches der Staatsstraße St 2055 mit der Kreisstraße OAL 16 ist die sogenannte „Kuglerkreuzung“ in der Ortsdurchfahrt von Westendorf vom 1. August 2016 bis voraussichtlich Ende September 2016 für den Gesamtverkehr gesperrt.
Im Zuge der Bauarbeiten wird vom Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Kempten die Fahrbahn im bestehenden Kreuzungsbereich erneuert und umgestaltet. Die Gemeinde Westendorf stellt hierbei eine neue Verkehrsinsel zur Reduzierung der Geschwindigkeiten am Ortseingang her und erneuert die vorhandenen Gehwege und Bushaltestellen, welche zusätzlich durch zwei neue, behindertengerechte Querungshilfen ergänzt werden. Die Maßnahmen dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit des Straßenverkehrs sowie der Fußgänger. Die Spartenträger erweitern im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls ihr Leitungsnetz auf den aktuellen Ausbaustandard.
Umleitung ist eingerichtet
Dadurch wird während der Bauzeit die Verkehrsbeziehung Germaringen – Oberostendorf unterbrochen. Eine örtliche Umleitung wird ab 1. August 2016 eingerichtet und erfolgt ab Westendorf über Untergermaringen, Gutenberg nach Oberostendorf beziehungsweise ab Oberostendorf über Blon-hofen nach Westendorf (Blonhofener Straße, Neue Gasse). Ebenfalls bleibt für den überörtlichen Verkehr weiterhin die Verkehrsbeziehung Westendorf – Gutenberg gesperrt.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann. Im Familienportal des Landkreises unter www.familie-ostallgaeu.de werden zukünftig alle familienrelevanten Termine gebündelt. Der Kalender richtet sich an alle Eltern und enthält Veran-staltungshinweise zu verschiedensten Angeboten für die Familie – von Elternkursen, Vorträgen, El-tern-Kind-Gruppen, Ferienangeboten bis zu Freizeitangeboten wie Kinderbasaren, Flohmärkten und Sommerfesten.
"Ostallgäu ist familienfreundlicher Landkreis"
Vorgestellt wurde der neue Service im Rahmen des zweiten Treffens des Familienbildungsnetzwerks im Landratsamt. „Das Ostallgäu ist ein familienfreundlicher Landkreis und mit diesem Service unter-streichen wir dies nochmal ganz deutlich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der Familienkalender bietet verschiedene Suchfunktionen, beispielsweise die Suche nach Veranstaltungsart, Ort oder Umkreis. „Allerdings funktioniert der Kalender nur wie gewünscht, wenn die Anbieter ihre Angebote mit Terminen und Daten einpflegen“, sagt Isabel Costian von der Familienbildungsstelle im Landratsamt. Einrichtungen und Institutionen können hierfür Login-Daten für den Familienkalender per E-Mail bei der Familienbildungsstelle anfordern (familienbildung@lra-oal.bayern.de).
Vier Familienstützpunkte im Ostallgäu
Seit sich das Familienbildungsnetzwerk zuletzt im Sommer vergangenen Jahres traf, hat sich für die Familien im Landkreis einiges getan. So wurde eine Familienbildungskonzeption entworfen und im Jugendhilfeausschuss beschlossen. Außerdem gingen vier Familienstützpunkte im Ostallgäu an den Start, die umfangreiche Angebote für Familien bieten, beispielsweise Elternkurse, Elterncafés, Vor-träge, Eltern-Kind-Gruppen, Offene Treffs und vieles mehr. Mehr Infos zu den Familienstützpunkten gibt es unter www.familie-ostallgaeu.de oder unter Telefon 08342 911-510. Mit dem Sieg auf Kreisebene sind die beiden Orte nun für den Bezirksentscheid 2017 qualifiziert. Neben Wald und Osterzell nahmen mit Lengenwang, Aufkirch, Ortsteil des Marktes Kaltental, und Unterreithen, Ortsteil der Gemeinde Halblech, weitere Ostallgäuer Vertreter am Wettbewerb teil. Im Endergebnis lagen die teilnehmenden Dörfer sehr eng nebeneinander. Die Bewertungskommission hatte keine leichte Entscheidung zu treffen. Letztlich war jedoch klar, dass Wald und Osterzell den Landkreis Ostallgäu im kommenden Jahr beim Schwäbischen Bezirksentscheid vertreten werden.
Experten aus verschiedenen Bereichen
Der fachlichen Bewertungskommission aus dem Landkreis Ostallgäu gehörten Experten aus den Gemeinden, aus dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, aus dem Bauwesen und dem Denkmalschutz, aus dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem fachlichen Natur-schutz an. Bewertet wurde nach fünf Schwerpunkten: „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initi-ativen“, „soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und –entwicklung“, „Grüngestaltung und –entwicklung“ sowie „Das Dorf in der Landschaft“.
„Osterzell hat sich als ´vergessenes Dorf` seine eigene Tradition, Kultur und Natur erhalten und hat sich nicht durch zeitgenössische, moderne Entwicklungen leiten lassen.“, begründete die Jury ihre Entscheidung für Osterzell. Über die Gemeinde Wald äußerte sich die Kommission folgendermaßen: „Wald ist ein kompakter Ort, der im Hinblick auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen seinen einzigartigen Charakter nicht verloren hat.“
Dorfwettbewerb: Langfristiger Prozess
Die Abschlussfeier des Wettbewerbes findet Mitte Oktober im Rahmen der Herbstkreisversammlung der Gartenbauvereine in Blonhofen statt. Die Teilnahme am Wettbewerb wirkt sich bei der Mehrheit der Gemeinden positiv aus. Er bietet als langfristiger Prozess die Chance, zukunftsfähige Ideen und Projekte gemeinsam zu entwickeln, Vorschläge und Beratungen aufzugreifen und in der Dorfentwicklung umzusetzen.
Weitere Informationen zu den Sieger-Gemeinden gibt es unter www.wald-allgaeu.de und www.osterzell.de. Da die anstehenden Asphaltierungsarbeiten nur bei trockener Witterung möglich sind, können witterungsbedingt weitere Anpassungen der Sperrungsdauer nicht ausgeschlossen werden. Eine Umleitung des Verkehrs ab Unterthingau über Oberthingau – Engratsried – Geisenried zurück nach Unterthingau/Aitrang beziehungsweise weiter nach Marktoberdorf wird eingerichtet.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.  Weil die Aufnahmekapazitäten begrenzt sind, gelten für einzelne Abfallarten Mengenbegrenzungen. Die Wertstoffhöfe im Ostallgäu erfahren immer größeren Zuspruch. Im Vorjahr wurden dort knapp 60.000 Tonnen Wertstoffe abgegeben. Die Palette umfasst über zwanzig verschiedene Wertstoffarten, darunter Papier und Pappe, Glas, Dosen, Metalle, Elektronikschrott, Kunststoffverpackungen, Altholz, Bauschutt und Grüngut. An sechs Wertstoffhöfen können zudem Rest- und Sperrmüll abgegeben werden. Obwohl der Landkreis deutschlandweit über eines der dichtesten Netze an Wertstoffhöfen verfügt, stößt die Aufnahmekapazität immer häufiger an ihre Grenzen. „Ursache ist, dass immer häufiger Einzelmengen abgegeben werden, die haushaltsübliche Volumina deutlich überschreiten“, sagt Josef Mayr von der Kommunalen Abfallwirtschaft im Landratsamt.
Landkreis nicht zur Annahme gewerblicher Abfälle verpflichtet
Laut Gesetz müssen die kommunalen Wertstoffhöfe nur Abfälle aus Privathaushalten annehmen. Der Landkreis kommt kleinen Gewerbebetrieben entgegen und erlaubt ihnen, diese Infrastruktur ebenfalls zu nutzen. Voraussetzung ist, dass sich die Abfälle der Gewerbetreibenden mengenmäßig im haushaltsüblichen Rahmen bewegen. In der Vergangenheit wurde oft ein Auge zugedrückt, auch wenn größere Mengen angeliefert wurden. Dies führt laut Mayr aber immer häufiger dazu, dass Sammelcontainer zu schnell voll werden und andere Bürgerinnen und Bürger abgewiesen werden müssen. Volle Container spontan zu wechseln sei nicht möglich, weil aus Gründen der Unfallverhütung ein Tausch nur außerhalb der Öffnungszeiten vorgenommen werden kann, so Mayr: „Mit den Mengenbegrenzungen stellen wir sicher, dass jeder, der zum Wertstoffhof kommt, seine Abfälle entsorgen kann und nicht Gefahr läuft, vor verschlossenen Containern zu stehen.“
Landkreis Ostallgäu: Abfallgebühren bleiben stabil
Die Mengenbegrenzungen sind also im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger. Sie tragen dazu bei, dass die Containerwechsel geregelt stattfinden und die Abfallgebühren stabil gehalten werden können. Gewerbetreibende, die größere Mengen als haushaltsüblich entsorgen möchten, werden den rechtlichen Vorgaben entsprechend an private Entsorgungsfirmen verwiesen. Privatleute sol-len ihre Wertstoffe so regelmäßig anliefern, dass sie haushaltsübliche Mengen nicht überschreiten. Die Mengenbegrenzungen gelten für die Abfallarten Papier/Pappe, Altholz, Bauschutt, Grüngut, Sperrmüll, Restmüll und Gipskarton an allen öffentlichen Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu. Jeder Haushalt oder Betrieb darf davon maximal folgende Mengen anliefern:
Papier/Pappe | max. 0,5 Kubikmeter pro Woche | gebührenfrei | Altholz*) | max. 1 Kubikmeter pro Tag | gebührenfrei | Bauschutt*) | max. 0,25 Kubikmeter pro Tag | gebührenfrei | Grüngut*) | max. 0,25 Kubikmeter pro Tag | gebührenfrei | Sperrmüll*) | max. 2 Kubikmeter pro Tag | gebührenpflichtig | Restmüll*) | max. 0,2 Kubikmeter pro Tag | gebührenpflichtig | Gipskarton*) | max. 0,2 Kubikmeter pro Tag | gebührenpflichtig |
Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Abfallberatung im Landratsamt wenden (Kontakt: 08342 911-382, abfallwirtschaft@ostallgaeu.de)  Remigius Kirchmaier und Dr. Peter Hell, Leiter des Bereichs Schulen bei der Regierung von Schwaben, bei der Urkundenübergabe. Schulleiter Remigius Kirchmaier nahm in München die Ernennungsurkunde entgegen: „Das ist eine große Wertschätzung für die Arbeit des Kollegiums an unserer Schule und gibt uns die Möglichkeit, die Schule gezielt weiterzuentwickeln“, sagt Kirchmaier. Die Berufsschule Ostallgäu ist nach Angaben des Kultusministeriums die bislang einzige Berufsschule in ganz Bayern, die diese Ernennung wiederholen konnte. 2011 hatte sie erstmals den Status verliehen bekommen.
Eine externe Kommission hatte die Schule jüngst besucht und festgestellt, dass sämtliche MODUS-Kriterien erfüllt sind. So wurden etwa „Offenheit für Veränderung“, „Systematik der Qualitätsentwick-lung“, „Systematisches Monitoring“ oder „Interessensförderung“ untersucht. In nahezu allen Feldern wurde der Berufsschule Ostallgäu „Große Stärke“ oder „Stärke“ bescheinigt, was in einem fünfstufigen Bewertungsschema den Noten sehr gut und gut entspricht. „Der MODUS-Status ist ein Qualitätssiegel für die sehr gute Arbeit an der Berufsschule. Er zeigt, dass hier sehr viel für die Schülerinnen und Schüler getan wird“, sagt Landrätin Zinnecker, die der Schule „Vorbildcharakter“ attestiert.
Der MODUS-Status soll Qualität von Unterricht und Erziehung erhöhen. Er ermöglicht es der Schule, beispielsweise an Schulversuchen teilzunehmen, in einem gewissen Rahmen von der Schulordnung abzuweichen oder die Schulleitung zu erweitern, um noch effizienter steuern und entwickeln zu können. Der MODUS-Status bietet der Schule in ihrer Entwicklung auch viel Flexibilität: So wurden beispielsweise Hauswirtschafts- und Landwirtschaftsklassen gemeinsam beschult, um die gemeinsamen Schnittmengen der beiden Bereiche besser nutzen zu können. „Wir gestalten seit über zehn Jahren die Organisationsentwicklung und das Qualitätsmanagement für unsere Schule selbst. Das heißt, wir stimmen die dazugehörigen Maßnahmen auf unsere schulischen Wünsche, Bedürfnisse, Anforderungen und Herausforderungen ab“, sagt Andrea Eggebrecht, an der Berufsschule für die Schulentwicklung zuständig. Und weiter: „Die Arbeit in den obengenannten Bereichen liegt uns als Kollegium besonders am Herzen und wird in einer besonderen Atmosphäre an der Schule deutlich.“ Das Team der externen Kommission habe diese Atmosphäre sehr positiv erfahren und die tägliche Arbeit, die Bemühungen und das Streben mit einer sehr guten Beurteilung gewürdigt.
Die nächsten Schulversuche, an denen die Berufsschule nach der Ernennung teilnehmen will, sind eine „Zweijährige Integrationsmaßnahme an Berufsfachschulen“ für Geflüchtete sowie die „Berufliche und gesellschaftliche Integration der geflüchteten Jugendlichen mit dem Schwerpunkt ‚Erstellung eines Konzepts zur beruflichen Integration‘“. Außerdem soll im Rahmen eines Schulversuchs die Weiterentwicklung der bisherigen Bemühungen um Erziehungspartnerschaft zu einem für die Berufs-schulen geeigneten Konzept vorangetrieben werden.  Bewohnerausflug im Bergbauernmuseum Die Sommerausflüge im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg sind schon etwas ganz Besonderes: Bereits im Vorfeld wird akribisch ausgewählt, welches Ziel bei den Senioren wohl am besten ankommt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das über 1000 m hoch gelegene Allgäuer Bergbauernmuseum in Immenstadt-Diepolz. Vor einer traumhaften Bergkulisse entführt es in die Welt der Allgäuer Bergbauern vor 200 Jahren. Bereits bei der Ankunft war die gute Stimmung unter den Ausflüglern zu spüren. Gemeinsam mit einigen ehrenamtlichen Begleitern ging es zum Rundgang in den historischen Gebäuden. Anschaulich konnte hier das entbehrungsreiche und harte Leben der Allgäuer Bergbauern nachvollzogen werden, zumal einige der teilnehmenden Senioren auf einer Landwirtschaft groß wurden. Daneben gab es vielfältige Informationen zur Allgäuer Kulturlandschaft, die Entwicklung der Landwirtschaft und wie der Käse und die Milchwirtschaft ihren Weg ins „blaue Allgäu“ gefunden haben. Zentrale Rolle spielt dabei immer wieder die Kuh, als wichtigstes Nutztier der Allgäuer Bergbauern. Amüsiert betraten die Senioren schließlich auch einen begehbaren Kuhmagen, der auf anschauliche Weise den Weg vom Gras zur Milch zeigt. Nach so viel Input rund um die Kuh, war es am Schluss fast schon ein Muss, einen leckeren Eisbecher am schön gelegenen Alpsee zu genießen. Und Eis, das stammt ja schließlich auch von der Kuh, zumindest fast.  Kinder und Gäste hatten beim Schwimmtag sichtlich großen Spaß. Die Kinder der zweiten bis vierten Klassen absolvierten im Rahmen des vom Landkreis angestoßenen Projekts an neun Stationen einen spielerischen Wettbewerb, an denen sie ihr im Schwimmunterricht Erlerntes zeigen konnten. In ihrem Tun positiv bestärkt wurden sie durch Worte von Landrätin Maria Rita Zinnecker und Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. „Es ist von enormer Wichtigkeit, dass Kinder schwimmen lernen. Daher ist dieses Projekt ein voller Erfolg“, sagt Landrätin Zinnecker. Die Landrätin und Dr. Hell überreichten auch Urkunden an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Die Helfer der Kreiswasserwacht Ostallgäu, der DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu, des Gesundheitsamtes am Landratsamt Ostallgäu und der Mittelschule Obergünzburg sowie die Schulvertreter blicken auf einen positiven Vormittag zurück. Bernhard Meyer, Kreisobmann Schwimmen und Organisator des Schwimmtages, zeigte sich ebenso sehr zufrieden über den Veranstaltungsverlauf. Im Rahmen des Projektes „Ab ins Wasser… Wer schwimmt kommt an!“ nahmen die Kinder dieses Schuljahr erstmalig am Schwimmunterricht teil. Hierbei wurde personelle Unterstützung durch die DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu geleistet. Der Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) Daniel Pavlidis war insgesamt an 15 Grundschulen und Förderzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren im Einsatz. Rückblickend kann er einige Erfolgserlebnisse verzeichnen: „Die Kinder haben ihre Schwimmkenntnisse verbessert oder schwimmen gelernt.“ Andere wiederum hätten ihre große Scheu vor dem Wasser verloren und Freude am Schwimmen gewonnen. Die Finanzierung des Bufdi als auch teilweise des Schwimmtages erfolgte über die Gesundheitsinitiative „Gesund.Leben.Bayern.“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Neben dem ganzjährigen Schwimmunterricht wurde seitens der Wasserwacht Ortsgruppe Kaufbeuren über das Schulamt Ostallgäu/Kaufbeuren ein Schwimmkurs für Lehrer zum Bronzenen Rettungsschwimmerabzeichen angeboten. Das Abzeichen ist Voraussetzung für die Durchführung von Schwimmunterricht. Hintergrund des Schwimmprojektes ist die steigende Tendenz der Nichtschwimmer. Laut DLRG können fast 50 Prozent der Acht- bis Zehnjährigen nicht mehr schwimmen. Aufgrund des insgesamt positiven Projektverlaufs ist eine Weiterführung im neuen Schuljahr geplant. Sollte die DLRG einen neuen Bufdi finden, wollen die Verantwortlichen erneut Schulen ins (Projekt-)boot holen. Auf dass es wieder heißen mag: „Ab ins Wasser…“ denn „Wer schwimmt kommt an!“ Die Aufgaben des LPV Ostallgäu sind in den vergangenen Jahren zunehmend vielfältiger geworden. Neben dem Grundgeschäft – der Organisation verschiedenster Landschaftspflegearbeiten – gibt es auch mehrere Sonderprojekte. So ist der Landschaftspflegeverband von der Regierung von Schwaben mit der Umsetzung einiger Managementpläne beauftragt, die gerade für die Flora-Fauna-Habitat-Gebiete des Landkreises erstellt wurden. Das „Allgäuer Streueprojekt“ läuft bereits seit 2013 unter Federführung des LPV. Projektkoordinator Uwe Kießling berichtete von der erfolgreichen Überzeugungsarbeit und den Fortschritten bei der „Veredelung“ der Streue, die sie wieder zu einem begehrten und gegenüber Stroh auch konkurrenzfähigen Produkt gemacht hat. Das Projekt, das Ende des Jahres ausläuft, wird auf der Allgäuer Festwoche im August noch einmal der Öffentlichkeit präsentiert. Umweltbildungsprojekt für Kinder und Jugendliche Weitere neue Arbeitsgebiete des LPV sind ein Umweltbildungsprojekt für Kinder und Jugendliche, das in der Gemeinde Pfronten initiiert wird, und ein Wiesenbrüterprojekt im nördlichen Landkreis. Auch für die Erhaltung und Neuschaffung blütenreicher Wiesen möchte sich der LPV in enger Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde verstärkt einsetzen. Die neue LPV-Geschäftsführerin Annette Saitner sagte, dass der anhaltende Artenschwund und der weitere Qualitätsverlust von Biotopen dringend aufgehalten werden müssen. Der kooperative Naturschutz, insbesondere die Landschaftspflege, spiele dabei eine wichtige Rolle. Damit für bisherige und auch neue Landschaftspflege- und Naturschutzprojekte ausreichend Geld zur Verfügung steht, sei eine deutliche Erhöhung der entsprechenden Finanzmittel im bayerischen Doppelhaushalt 2017/18 nötig. Dafür setzen sich die bayerischen Landschaftspflegeverbände und der Bayerische Bauernverband gemeinsam ein. Landrätin Zinnecker unterstrich diese Forderung und appellierte an alle Anwesenden, sich ebenfalls dafür zu engagieren. Schließlich sei die „schöne Landschaft unser großes Kapital im Ostallgäu“.  Bei der Besichtigung des Ärztehauses (v. l): Stöttwangs Bürgermeister Christian Schlegel, Dr. Marion Ambrosch und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildquelle: Gemeinde Stöttwang Sehr zufrieden zeigten sich Schlegel und Zinnecker mit dem Wertstoffhof in Stöttwang. Die Einrichtung funktioniere sehr gut, sagte Schlegel und Zinnecker fügte hinzu, dass die Zusammenarbeit von Landratsamtsseite sehr gelobt werde. Im Wertstoffhof Stöttwang können außer Altpapier, Altmetall und Verpackungen auch viele weitere Abfallarten entsorgt werden. Der Landkreis Ostallgäu unterhält in jeder seiner 45 Gemeinden mindestens einen Wertstoffhof. Bedauern äußerte Schlegel beim Thema Geldautomat. Die Gemeinde sei seit Herbst ohne einen solchen Automaten. Er bitte um Einflussnahme über den Verwaltungsrat der Sparkassen für eine Politikänderung zugunsten des ländlichen Raumes. Zinnecker: „Sofern es wirtschaftlich vertretbar ist, sollten die Banken auch in kleineren Gemeinden, in denen Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind, Geldautomaten betreiben und so ihre Verantwortung für die Kunden im ländlichen Raum wahrnehmen. Die Banken sind für die Menschen da und nicht anders herum!“ Weiteres Thema war der Tourismus. Schlegel: „Ich möchte den Tourismus in Stöttwang aufbauen. Dabei hoffe ich auch auf Unterstützung durch das Landratsamt.“ Zinnecker verwies Schlegel auf den Tourismusverband Ostallgäu, in dem Stöttwang bislang noch kein Mitglied ist. „Der Tourismusverband hat gerade erst sein touristisches Gesamtkonzept Schlosspark umgesetzt. Ich bin mir sicher, dass auch Stöttwang von diesem gemeinsamen Konzept profitieren könnte“, sagte Zinnecker, die auch Vorsitzende des Tourismusverbandes Ostallgäu ist. Zum Ausbau der Attraktivität des Ortes für Einheimische und Gäste hat die Gemeinde vor kurzem den so genannten Adlerstadel gekauft. Bei der gemeinsamen Besichtigung erläuterte Schlegel, dass dieser in nächster Zeit renoviert wird und als Veranstaltungsort dienen soll. Besichtigt wurde auch das neue Ärztehaus, in dem bereits eine Zahnarztpraxis und eine Sprachtherapeutin erfolgreich angesiedelt werden konnten. „Wir werden die Fortbildung auch dieses Jahr wieder mit 10.000 Euro fördern. Notärzte retten Leben und engagieren sich für unser Gesundheitswesen in besonders großem Maß. Das verdient Anerkennung und Unterstützung“, sagt Zinnecker. Der Lehrplan des Notfallkurses richtet sich nach Empfehlungen der Bundesärztekammer zur Ausbildung von Notfallmedizinern. Inhalte sind unter anderem Notfälle am Herzen, Leitsymptom Atemnot oder der Intensivtransport. Der Kurs wird veranstaltet von den Klinken Ostallgäu/Kaufbeuren. Im vergangenen Jahr nahmen an dem Kurs 27 Ärzte teil, von denen 13 an den Kliniken Ostallgäu/Kaufbeuren angestellt waren und sieben in der Region Allgäu praktizieren. Insgesamt wurden bisher 71 Ärzte zu Notärzten weiterqualifiziert, davon 33 aus dem Ostallgäu beziehungsweise Kaufbeuren. Für ein Missverständnis bezüglich der Unterstützung des Kurses durch den Landkreis sorgte ein Bericht der Allgäuer Zeitung am 20. Juni 2016. In dem Bericht äußerte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse die Vermutung, dass der Landkreis Ostallgäu die Unterstützung noch prüfe, weil die „Teilnehmer nicht auch automatisch Notarztdienst in der Region leisten müssen“. Tatsächlich lag dem Landkreis zu diesem Zeitpunkt aber noch keine konkrete Information vor, welcher Veranstalter den kommenden Kurs ausrichten wird. Mittlerweile steht fest, dass die Kliniken den Notarztkurs weiter durchführen werden.  Jury-Begehung beim Dorfwettbewerb 2013 in Aufkirch Der Ortsteil Aufkirch des Marktes Kaltental hat bereits im Jahr 2013 auf Kreisebene teilgenommen, ebenso wie die Gemeinde Wald, die bereits in den 90er Jahren am Wettbewerb teilgenommen hat. Dagegen waren die Gemeinden Lengenwang, Osterzell und der Ortsteil Unterreithen bisher noch nicht beim Wettbewerb dabei. Die fachliche Bewertungskommission setzt sich aus Ostallgäuer Experten zusammen: In ihr sind Fachleute aus den Gemeinden, aus dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, aus dem Bauwesen, aus dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem fachlichen Naturschutz vertreten. Viele verschiedene Punkte zur Bewertung Diese Fach-Kommission wird bereits im Juli die Teilnehmerorte besuchen und bewerten. Zunächst wird dabei eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes gemacht. Kriterien wie beispielsweise Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, Naherholung und Arbeitsplätze sind dabei genauso wichtig wie die Entwicklung des Ortskerns oder der Umgang mit historischer, denkmalgeschützter Bausubstanz. Auch werden die Existenz von Dorftraditionen und Brauchtum, das aktive Vereinsleben, die Integrations-Angebote und die Aktivitäten für Jugendliche und Senioren mit erfasst. Mitentscheidend sind auch die Erhaltung und Pflege von regionstypischen Landschaftselementen und die naturnahe Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Straßen, Schulen, Kindergärten und Friedhöfen. Der 26. Bayerische Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ (2016 – 2019) ist ein Wettbewerb für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Mit ihm sollen besondere Ideen zur Entwicklung der Dörfer herausgestellt und bestärkt werden. Jedes Dorf hat ganz unterschiedliche Voraussetzungen, deshalb ist es wichtig, als Gemeinde die eigenen Stärken in allen Bereichen zu kennen. Weitere Informationen zu den teilnehmenden Gemeinden unter: www.wald-allgaeu.de, www.lengenwang.de, www.osterzell.de, www.markt-kaltental.de und www.halblech.de. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Webseite der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, LWG unter www.lwg.bayern.de (Dorfwettbewerb) oder bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu. Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr im Modeon in Marktoberdorf statt, ist barrierefrei und bietet viele Mitmachmöglichkeiten. Schirmherrin ist Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung. Menschen mit und ohne Behinderung wohnen als Nachbarn Tür an Tür, arbeiten im Unternehmen oder Betrieb als Kollegen zusammen und verbringen gemeinsam die Freizeit. Das bedeutet konkret Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Dazu müssen Barrieren im Alltag abgebaut und Bewusstsein für Inklusion geschaffen werden. Wie das im Landkreis gelingt – damit haben sich über einhundert betroffene und nicht betroffene Bürger, Fachleute, Vertreter von Verwaltung und anderen Organisationen intensiv im Aktionsplan „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ beschäftigt. In ihm sind über einhundert Maßnahmen, Ideen und Projektvorschläge enthalten. Diese sollen nun mit breiter Beteiligung der Bürger und der Fachleute umgesetzt werden. Rolli-Parcours und Dunkelzelt: Neues entdecken Startschuss dafür ist die Veranstaltung „Achtung – fertig – jetzt geht´s los!“, bei der die Öffentlichkeit über den Aktionsplan informiert wird. Begleitet wird die Veranstaltung von einem Rahmenprogramm, das zum Mitmachen einlädt. So kann man einen Rolli-Parcours meistern, sich im Dunkelzelt ohne zu sehen zurechtfinden und an Sinnesstationen mit Tast- und Geruchssinn Neues entdecken. Die Veranstaltung ist für alle offen und barrierefrei. Neben einer Gebärdendolmetscherin stehen eine induktive Höranlage und Informationen in leichter Sprache zur Verfügung. Wer einen besonderen Assistenzbedarf hat oder Fragen, kann sich beim Inklusionskoordinator des Landkreises, Dr. German Penzholz, unter Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail german.penzholz(at)lra-oal.bayern.de melden. Zunächst werden diverse vorbereitende Instandsetzungsarbeiten und Anpassungen im Randbereich der Fahrbahn erledigt. Hierbei kann der öffentliche Verkehr die Baustelle passieren, es ist jedoch mit kurzen Wartezeiten zu rechnen. Für das abschließende Aufbringen der Asphaltdeckschicht wird die Marktoberdorfer Straße für den angegebenen Zeitraum im August komplett gesperrt. Nur bei trockener Witterung Da die Bauarbeiten nur bei trockener Witterung möglich sind, können witterungsbedingt weitere Anpassungen der Sperrungsdauer nicht ausgeschlossen werden. Eine geplante Umleitung des Verkehrs ab Unterthingau über Oberthingau – Engratsried – Geisenried zurück nach Unterthingau/Aitrang beziehungsweise weiter nach Marktoberdorf wird frühzeitig eingerichtet. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Vom 11. Juli bis voraussichtlich November 2016 stellt der Landkreis Ostallgäu den letzten Bauabschnitt der Kreisstraße OAL 3 zwischen Oberthingau und Görisried fertig. Der Landkreis erwartet von dieser Maßnahme am letzten Bauabschnitt eine erneute Verbesserung der Verkehrssicherheit. Ebenfalls wird im Zuge dieser Bauarbeiten gemeinsam mit dem Markt Unterthingau ein neuer Rad- und Gehweg vom Kreisverkehr bei Oberthingau bis zur Abzweigung nach Beilstein realisiert. Damit wird der Lückenschluss des Wertachradweges geschaffen. Eine geplante Umleitung des Verkehrs ab voraussichtlich 22. August von Oberthingau über Engratsried – B 472 – Thalhofen – Wald – Görisried und umgekehrt wird frühzeitig bekanntgegeben. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Bürgerinnen und Bürger können alte Farben, Lacke, Holzschutz- und Desinfektionsmittel und weitere umweltgefährdende Stoffe dann beim sogenannten „Problemstoffmobil“ abgeben. Das Problemstoffmobil macht in Obergünzburg, Buchloe, Füssen, Pfronten und Marktoberdorf Station. Bei der mobilen Problemstoffsammlung werden haushaltsübliche Mengen an Abbeiz- und Lösemitteln, Chemikalien aus dem Hobbybereich (zum Beispiel Fotochemikalien, Experimentierkästen), flüssige Farben und Lacke, Frostschutzmittel, Holzschutzmittel, Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, quecksilberhaltige Produkte wie Thermometer, Barometer, Batterien und Akkus, FCKW-haltige Spraydosen, Wachse, Fette, Klebstoffe sowie Medikamente und ähnliches entgegen genommen. Persönlich an Mitarbeiter übergeben Die Problemstoffe sollen – wenn möglich – in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und nicht miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Das Landratsamt bittet darum, die Abfälle immer einem Mitarbeiter des Problemstoffmobils persönlich zu übergeben. Nicht angenommen werden PUR-Schaumdosen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Sie können an allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden. Ebenfalls nicht angenommen wird Altöl (Rückgabe an die Verkaufsstelle). Einfache Problemabfälle wie Akkus und Batterien, Farben, Lacke, Altmedikamente und FCKW-haltige Spraydosen können auch ganzjährig an den stationären Sammelstellen am Abfallentsorgungszentrum in Marktoberdorf, am Wertstoffhof in Füssen und an der Hausmülldeponie in Oberostendorf abgegeben werden.
Die Daten Datum | Standort | Stellplatz | Uhrzeit |
|---|
| 9. Juli | Obergünzburg | Bauhof | 9 - 11 Uhr | | Buchloe | Parkplatz an der Eschenlohstraße | 13 - 15 Uhr | | 16. Juli | Füssen | Festplatz, Kemptener Straße | 9 - 11 Uhr | | Pfronten | Wertstoffhof, TSV-Vereinsheim | 12.20 - 14.20 Uhr | | 23. Juli | Marktoberdorf | Parkplatz Landratsamt | 9 - 12 Uhr |
Mit dem „Erlebnisraum Schlosspark“, der Zertifizierung als ADFC-RadReiseRegion und der Klassifizierung der Schlosspark-Runde als 5-Sterne-Qualitätsradroute wurden auch Strategien und Projekte für die Zukunft vorgestellt. Nach Angaben des Tourismusverbandes stiegen die Übernachtungen um vier Prozent auf 4.192.574 und die Ankünfte um 6,8 Prozent auf 1.219.123. Zu den positiven Ergebnissen bei Ankünften und Übernachtungen kam eine Steigerung der durchschnittlichen Bettenauslastung von 130 auf 135 Tage. Auch bei der Zahl der Beschäftigten hat sich die positive Entwicklung in über 100 zusätzlichen Arbeitsplätzen niedergeschlagen. Das Ostallgäu konnte damit an die Steigerungen aus dem Vorjahr anschließen. Bayernweit liegt das Ostallgäu mit dieser Entwicklung über dem Durchschnitt. Als übergreifendes Konzept für die Vermarktung der Angebote hat der Tourismusverband den Erlebnisraum Schlosspark entwickelt und eingeführt. „Sowohl beim Schlosspark als auch bei den konkreten touristischen Angeboten haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Qualität gelegt“, sagte Zinnecker. Ergebnis: Auf der ITB, der größten Tourismusmesse weltweit, wurde das Ostallgäu als ADFC-RadReiseRegion Schlosspark im Allgäu zertifiziert und die neue Schlossparkradrunde im Allgäu ist als 5-Sterne-Qualitätsradroute klassifiziert. Ergänzend wurden weitere Projekte und deren Entwicklung vorgestellt: Die Königscard verzeichnet weiter Zuwächse, das Projekt „Allgäu mobil im Schlosspark“, bei dem Gäste kostenlos mit Bus und Bahn fahren können, ging von der Pilotphase in den Regelbetrieb über und mit „allgäuWLAN im Schlosspark“ haben Gäste in der Nähe eines allgäuWLAN-Hotspots freien Internetzugang. „Wir stehen touristisch heute besser da als je zuvor“, sagte Zinnecker. „Die Erlebnisraumstrategie unter dem Dach der Marke Allgäu hat sich bewährt und soll mit weiteren Projekten und Maßnahmen konsequent und nachhaltig umgesetzt werden.“  Landrätin Rita Maria Zinnecker (zweite von links) und Ehrenamtsbeauftragter Karl Bosch (links) begrüßen Ehrenamtliche auf der „MS Füssen“ zu einer abendlichen Rundfahrt auf dem Forggensee. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu Zur Schifffahrt eingeladen hatte die Ostallgäuer Landrätin Rita Maria Zinnecker. Während der zweistündigen Rundfahrt konnten die Teilnehmer die Ostallgäuer Landschaft erkunden. Kapitän Dirk Schranz gab zudem viel Wissenswertes rund um die Entstehung des Forggensees bekannt. „Erst Sie geben unserer Gesellschaft ein freundliches Gesicht.“ Mit diesen Worten begrüßte Landrätin Zinnecker die rund 175 Gäste auf der MS Füssen. „Staat und Kommunen können nicht alles leisten. Erst mit dem Ehrenamt als Dach werden die Mauern staatlicher Grundversorgung zu einem stabilen Haus“, sagte Zinnecker weiter. Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Weitere Unterstützungen für die Ehrenamtlichen durch den Landkreis sind unter anderem die Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die alle zwei Jahre neu verliehen wird und die Servicestelle Ehrenamt, die Ehrenamtlichen bei Fragen rund um ihr Amt zur Seite steht. Dass die Teilnehmer mit der Veranstaltung zufrieden waren, zeigten die Kommentare: „Obwohl ich gebürtiger Ostallgäuer bin, habe ich noch nie an einer Schifffahrt auf dem Forggensee teilgenommen. Es war einfach ein tolles Erlebnis“, sagte einer der Teilnehmer. Ein weiterer: „Das war eine gute Idee. Vielen Dank dafür!“  Landrätin Maria Rita Zinnecker und Heiko Gansloser, Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ bei der Ziehung der Gewinner. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu. „Die Messe MIR war für uns ein voller Erfolg! Unser Stand hat sehr großen Anklang gefunden“, sagt Heiko Gansloser, Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“. Die LAG stellte ihre Arbeit in der und für die Region auf der diesjährigen Verbrauchermesse MIR in Marktoberdorf vor. Am Stand der LAG im Modeon wurde über die Ziele der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) als auch über Fördermöglichkeiten informiert. Besonders interessierten sich die Besucher für die bereits realisierten Projekte. Die eigens eingerichtete Fotoecke mit der Schlosspark-Logenbank des Kooperationsprojekts Wandertrilogie Allgäu wurde für zahlreiche Erinnerungsfotos genutzt. Besucher-Magnet: Gewinnspiel Bei dem Quiz waren über LEADER geförderte Projekte zu erraten. Zur Verlosung standen zwanzig Sachpreise, die von LEADER-Projekten zur Verfügung gestellt wurden. Dazu gehörten Eintrittskarten der Südsee-Sammlung Obergünzburg, Film-DVDs über die Mächlerwelten Allgäu der Gemeinde Pfronten, Gutscheine für eine Besichtigung der Sennerei Lehern in Hopferau sowie Eintrittskarten für die Erlebnisimkerei inklusive Führung der Gemeinde Seeg. Landrätin Maria Rita Zinnecker, erste Vorsitzende der LAG bergaufland Ostallgäu e. V., übernahm die Aufgabe der Glücksfee: „In unserer Region kann man viel erleben und lernen. Die Preise geben hiervon eine interessante Kostprobe. Allen Gewinnern wünsche ich viel Freude!“ Die Gewinner werden von der Geschäftsstelle des bergaufland Ostallgäu e. V. benachrichtigt. Weitere Informationen zur LAG stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit.  Moorerlebnis Elbsee Ebenfalls auf dem Programm der Sitzung im Landratsamt Ostallgäu am 14.06.2016 standen die Feststellung der Jahresrechnung 2015, die Entlastung der Vorsitzenden und der Verwaltung sowie der Beschluss über den Haushalt 2016. Zum Sachstand des Naturschutzgroßprojektes berichtete der Projektleiter Dr. Ulrich Weiland über den erfolgten Ankauf von Moorflächen sowie die laufenden und geplanten Renaturierungsmaßnahmen. Ein Arbeitsschwerpunkt sei in diesem Jahr außerdem die Pflege von artenreichem Extensivgrünland durch Wiederaufnahme oder Optimierung der Mahd oder Beweidung. Der seit 15.2.16 neu eingestellte Kollege im Team, David Schäling, berichtete über die laufenden und geplanten Aktivitäten im Bereich Ländliche Entwicklung. Dieser Teilbereich des chance.natur-Projektes soll aufgrund der auslaufenden Förderung bis Ende 2016 zum Abschluss gebracht werden. Als letzter Baustein der Moorwelten Allgäu wurde am 20. Mai 2016 der Moorerlebnisweg am Elbsee eröffnet. Über die touristischen Projekte hinaus berichtete Schäling auch von der Bildungsarbeit zum Thema „torffrei Gärtnern“ und den Erfolgen der Allgäuer torffreien Blumen- und Pflanzerde. Auch die landwirtschaftlichen Themen, nämlich das 50-Höfe-Programm sowie das Streueprojekt der Landschaftspflegeverbände im Allgäu wurden beleuchtet. Beide Teilprojekte werden zum Jahresende auslaufen. Die Abschlussveranstaltung des Streueprojektes wird auf der diesjährigen Festwoche stattfinden. Die Versammlung stellte die Jahresrechnung 2015 fest und entlastete die Vorsitzende – die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker – und die Verwaltung einstimmig, zugleich wurde – ebenfalls einstimmig – der Haushalt mit einem Gesamtvolumen von 952.700 € für 2016 beschlossen. Die Allgäuer Moorallianz wird im Rahmen des Bundesprojekts „chance.natur“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) gefördert. News 2201 bis 2220 von 2861
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