Aktuelles Archiv
 V. l.: 3. Bürgermeisterin Anna-Maria Wöhr, Gemeinderat Wilhelm Herz, Bürgermeisterin Thea Barnsteiner, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Gemeinderat Ludwig Kugler, Gemeinderätin Angelika Schinko-Herb, ehemalige 3. Bürgermeisterin Karin Knüsli. Vom Einkaufsmarkt über die ärztliche Versorgung und das Vereinsleben bis zur Gastronomie habe man „alles, was man braucht am Ort“. Teil dieser Infrastruktur ist Dr. Christoph Nowak: Er ist nicht nur der Allgemeinmediziner vor Ort, sondern auch überregionaler Vorreiter in der Altersmedizin. Für dieses Engagement übergab Landrätin Zinnecker ihm nun das Ehrenzeichen und die Ehrenamtskarte des Landkreises. „Sie sind ein wesentlicher Grund, warum wir im Ostallgäu bei der Demenzarbeit bayernweit führend sind“, sagte Zinnecker. „Für Ihre herausragende ehrenamtliche Arbeit bedanke ich mich herzlich bei Ihnen.“ Aufgrund der Bandbreite des Dorflebens sprach die Landrätin die Empfehlung aus, dass sich Görisried am Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligen solle. Erst am 16. November 2015 hatte der Kreisentwicklungsausschuss beschlossen, jede Bewerbung einer Landkreisgemeinde mit bis zu 2500 Euro zu bezuschussen. Asylbewerber kein Grund zur Beunruhigung In den 15 Asylbewerbern, die künftig in Görisried wohnen werden und von denen aktuell fünf dort angekommen sind, sieht Barnsteiner kein Problem: „In den 90er Jahren hatten wir im Ochsenhof 300 Asylbewerber und sind damit zurechtgekommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Neuankömmlinge gut aufnehmen und integrieren können.“ Eine Herausforderung sei das Voranbringen der örtlichen Wirtschaft. Nicht erst seit der Meldung, dass die Görisrieder Sparkassen-Filiale schließt, sei man ständig dabei, Gewerbe anzusiedeln und zu halten. Beim Tourismus setzte man dabei auf die sanfte Variante mit moderaten Übernachtungszahlen. Intensiv diskutiert wurde im zweiten Forum seit Gründung über die künftige Ausrichtung des Wirtschaftsraums Ostallgäu. Schnell herrschte Einigkeit, dass als nächster Schritt eine klare Zielformulierung in Form einer „Zukunftsvision Wirtschaftsraum Ostallgäu“ erarbeitet werden muss. Darin enthalten sein sollen zentrale Handlungsfelder für die künftige Ausrichtung der Wirtschaftsförderung. Ein solches Strategiepapier soll gleichzeitig als Empfehlung für die Kreis- und Gemeindepolitik dienen. „Klar ist aber auch, dass die bereits gute Vorarbeit auf Allgäu-Ebene nicht außer Acht gelassen wird“, fasste Landrätin Zinnecker einige Beiträge zusammen. „Vielmehr müssen die Vorgaben der Standortstrategie Allgäu auf die regionale Ebene heruntergebrochen werden, wie dies etwa bereits gut im touristischen Bereich funktioniert.“ Es wurde beschlossen, dass das Wirtschaftsforum im Herbst dieses Jahres intensiv in Klausur gehen wird, um eine Zukunftsvision für den Wirtschaftsraum Ostallgäu zu entwickeln. Diese Strategie soll dann als Handlungsleitfaden für künftige Projekte und Maßnahmen der Wirtschaftsförderung und der Kreispolitik dienen. Breitband: „Ostallgäu auf einem sehr guten Weg“ Welche Maßnahmen aus einer solchen Standortstrategie abgeleitet werden könnten erarbeitete eine eigens gegründete Task-Force, die sich aus Mitgliedern des Wirtschaftsforums zusammensetzte. Zentrales Thema war hier insbesondere der Bereich Fachkräftesicherung. Als ein mögliches Potential, künftig die bestehenden Bedarfe in der Region zu decken, wird in der großen Zahl der Auspendler gesehen – aktuell pendeln rund 21.500 berufstätige Personen aus dem Landkreis Ostallgäu. Weitere Projektvorschläge waren die Gründung eines Netzwerks Personalentwicklung, das sich dauerhaft um das Thema Fachkräftesicherung kümmert, und die Organisation einer Informationsveranstaltung für Unternehmen rund um das Thema Fachkräftegewinnung. Zu Beginn hatte Jürgen Deller vom Breitbandzentrum Bayern über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Landkreis informiert. „Das Ostallgäu ist auf einem sehr guten Weg, das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit breitbandiger digitaler Infrastruktur zu erreichen“, so Deller. „Schnelles Internet gilt bereits heute als der wichtigste Standortfaktor der Wirtschaft“, erläuterte Deller weiter und rief die Unternehmen dazu auf, stets ein Auge auf den Ausbaustand vor Ort zu haben und Engpässe entsprechend an die Gemeindeverwaltungen, das Landratsamt und das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Marktoberdorf heranzutragen. Über das Wirtschaftsforum - Mitglieder: 20 namhafte Unternehmensvertreter vieler Branchen und Größenklassen aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu
- Ziel: Das Forum agiert als Beirat für die wirtschaftspolitischen Themen sowie als fachliche Unterstützung für die Wirtschaftsförderung des Landkreises Ostallgäu
- Sitzungen: Zwei bis drei Sitzungen pro Jahr
- Sprecher: Sibylle Maag (maagdesign, Lechbruck a.S.) und Josef Ambros (Anton Ambros GmbH, Hopferau)
Für die Gemeinden gibt es 500 Euro für die Teilnahme, darüber hinaus werden Maßnahmen, die unmittelbar im Zusammenhang mit dem Wettbewerb stehen, mit bis zu 2000 Euro bezuschusst. Die Grundlagen und Ziele des Wettbewerbes haben sich weiterentwickelt und verändert. Hauptsächlich geht es jetzt um die zielorientierte Gesamtentwicklung des Dorfes. Die Gemeinde erhält durch die Bewertungskommission eine wertvolle Beratung und Wertschätzung aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen. Darüber hinaus steigert der Ort seine Attraktivität und seinen Bekanntheitsgrad, was beispielsweise mit Blick auf den Tourismus eine wichtige Rolle spielt. Erstmals Antrittspauschale und weitere Zuschüsse vom Landkreis Neu ist ab diesem Jahr, dass der Landkreis jeder teilnehmenden Gemeinde pauschal 500 Euro als Aufwandsentschädigung zahlt. Weitere 2000 Euro sind als Unterstützung für Maßnahmen möglich, die unmittelbar im Zusammenhang mit dem Dorfwettbewerb stehen. Voraussetzung dafür ist, dass die Gemeinde selbst mindestens den gleichen Betrag zur Realisierung dieser Maßnahme investiert. Entsprechende Maßnahmen wären beispielsweise die Pflanzung von Bäumen, die Erneuerung eines Dorfbrunnens oder das Herrichten des Dorfplatzes. Zur Bewertung zugelassen sind alle Gemeinden sowie räumlich geschlossene Ortsteile von Städten mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3000 Einwohnern. Für Fragen und weitere Informationen steht die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu bereit: Friederike Scharpf, Telefon 08342 911-326 oder Birgit Wehnert, Telefon 08342 911-380. - 28. Februar 2016, 10 bis 13 Uhr, Berufsinformationsbörse in Sparkasse Kaufbeuren: Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu verteilt am Girls´Day/Boys´Day-Stand Comics zum Weltfrauentag und berät Mädchen und Frauen zum Girls´Day beziehungsweise zum Wiedereinstieg in den Beruf.
- 4. März 2016, 19 Uhr, Weltgebetstag der Frauen; Gottesdienste und anschließende Begegnungen in vielen Pfarrgemeinden: Der diesjährige Weltgebetstag kommt von christlichen Frauen aus Kuba mit dem Titel: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf.“ In das Zentrum ihres Gottesdienstes haben die kubanischen Frauen das Zusammenleben der unterschiedlichen Generationen gestellt. Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität ist die weltweite Förderung von Projekten für Mädchen und Frauen. Infos unter https://weltgebetstag.de/de/projekte/themen
- 4. März 2016, ab 18.30 Uhr: Frauenempfang mit den „Vivid Curls“; Unter dem Motto „Starke Frauen. Starkes Land“ Diskussion über Frauenrechte, Gleichstellung, Lohngerechtigkeit, Sicherheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr im S4 Tagungszentrum, Stadtmauer 4, Kempten. Veranstalter: Landtagsfraktion SPD, MDL Dr. Paul Wengert, Füssen; Anmeldung: Telefon 08362 3004080; E-Mail: katharina.schrader(at)paul-wengert.de
- Ab 7. März 2016, an sieben Vormittagen, jeweils von 9.30 – 11.30 Uhr; Kurs „Frauenkreis Marktoberdorf – mit Lust Selbstbewusst!“ Referentin: Ulrike Gierke, Der Weg zu mehr Selbstbewusstsein ist eine Reise zu den eigenen Stärken. Nur wer sich selbst kennt und zu sich stehen kann, ist wirklich stark. Kosten: 70 Euro. Kursort: EFL Beratungsstelle, Meichelbeckstraße 7, 87616 Marktoberdorf; Anmeldung und Info: Psychologische Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Hauptstelle: Mozartstr.15, 87435 Kempten, Telefon 0831 23636, E-Mail: efl-Kempten(at)bistum-augsburg.de; Internet: www.bistum-augsburg.de/efl-ke
- 10. März 2016, 19.30 Uhr, Orangerie im Museum der Stadt Füssen (Zugang über die Stadtbibliothek); Lesung mit Lale Akgün aus ihrem Buch „Tante Semra im Leberkäseland: Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie“. Veranstalterinnen sind die Vorsitzende des Gleichstellungsbeirates der Stadt Füssen und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu.
- 11. März 2016, 19 Uhr im Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Str. 2, Kaufbeuren: Im Rahmen eines Festaktes überreicht die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen/AFS den Preis "Für besondere Verdienste um die Gleichstellung" an Lale Akgün. Den lokalen Preis erhalten Sonja Goldemund und Gabriele Schmidt.
- 17. März 2016, ab 10 Uhr: Landfrauentag des Bayer. Bauernverbandes im Modeon in Marktoberdorf: Elisabeth Hiepp von der Staatliche Technikerschule für Agrarwirtschaft spricht zum Thema: „Familienglück – und wo bleibe ich?“
Information zum Weltfrauentag:
Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Anfangs gingen Frauen für das Wahlrecht, das Recht auf Mutterschutz und das Recht auf Arbeit und Ausbildung auf die Straße. Heute entspringen die Forderungen der Frauen ihrer aktuellen Lebens- und Arbeitssituation. So setzen sich die Frauen beispielsweise für eine gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ein, für eine gleichberechtigte Teilhabe an Macht- und Entscheidungspositionen, für soziale Gerechtigkeit und materielle Absicherung (auch im Alter). Jedoch geschehen auch heute noch in aller Welt Verstöße gegen die Grundrechte der Frauen, die das Leben, die körperliche und seelische Gesundheit oder die Existenz der betroffenen Frauen und Mädchen zerstören oder bedrohen.
Informationen auch bei: Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de, Internet: www.buerger-ostallgaeu.de/gleichstellung.html. Der Alleinerziehendentreff ermöglicht Kontakte und Begegnungen, unterstützt bei der Bewältigung konkreter Lebensfragen und in akuten Schwierigkeiten und hilft Alleinerziehenden, sich miteinander zu vernetzen. Unter dem Motto „Gemeinsam ist es leichter“ bieten die Leiterinnen Ingrid Brossmann und Angela Heilgemeier-Jörg einmal monatlich am Sonntagnachmittag Gespräche und Informationen rund um die Lebensform „Allein erziehend“ an. Die weiteren Termine im ersten Halbjahr 2016 sind: 24. April, 29. Mai, 26. Juni und 24. Juli. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. Anmeldung bei Ingrid Brossmann, Telefon 08372 980230, E-Mail: ingrid.brossmann(at)yahoo.de oder bei Angela Heilgemeier-Jörg, Telefon 08372 9808604, E-Mail: angelaheilgemeierjoerg(at)gmail.com. Informationen gibt es auch beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder beim Bischöflichen Seelsorgeamt, Alleinerziehendenreferentin Claudia Possi, Telefon 0821 3166-2452, E-Mail: fs-alleinerziehende(at)bistum-augsburg.de, Homepage: www.bistum-augsburg.de/alleinerziehende. Wer sein Haus energetisch sanieren will, kann künftig auf die Unterstützung des Landkreises Ostallgäu zählen. Landrätin Maria Rita Zinnecker wertet das neue Förderprogramm als „weiteren starken Impuls für den Klimaschutz im Landkreis“. „Wir wollen mit diesem Programm einen kräftigen Anreiz für alle geben, die ihr Gebäude energetisch sanieren wollen“, sagt Zinnecker. Das Programm besteht aus zwei kombinierbaren Säulen: Der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines „Sanierungsfahrplans“ sowie der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung. Der Landkreis legt das Programm gemeinsam mit seinem Partner eza! auf. Offizieller Startschuss für das Programm ist am 27. Februar bei den „Allgäuer Altbautagen“. Förderprogramm: 50.000 Euro im Topf „Unser Ziel ist es, angesichts der zunehmenden Komplexität Bauherren konkrete Hilfestellung zu leisten, Fehler und Bauschäden zu vermeiden und so die Qualität von energetischen Sanierungen zu verbessern“, sagt Landrätin Zinnecker. Mit den 50.000 Euro im Fördertopf könne man viele Gebäudesanierungen anstoßen und so auch den Klimaschutz im Ostallgäu aktiv weiter voranbringen. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf. Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf (bis maximal 4000 Euro). Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog, der Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt. Genaue Informationen zur Antragstellung gibt es bei eza! (Christian Wörz, Telefon 0831 960286-60, E-Mail: woerz(at)eza-allgaeu.de oder www.eza-allgaeu.de) oder auf den „Allgäuer Altbautagen“ in Kempten. Am Montag, 22. Februar, startet im Landratsamt eine Vortragsreihe zum Thema Klimaschutz und Gebäudesanierung. Um 19 Uhr spricht der renommierte Klimaforscher Professor Dr. Wolfgang Seiler zum Thema „Ist unser Klima noch zu retten?“. In den kommenden Wochen finden dann an Volkshochschulen im Landkreis und in Kaufbeuren weitere Vorträge statt. Das gesamte Vortragsprogramm finden Sie unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de.  Die Servicestelle „Frau & Beruf“ unterstützt Frauen, die wieder arbeiten wollen, mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Die Servicestelle Frau & Beruf in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle Frau & Beruf unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau & Beruf“, Kempten, Sandstr. 10, Tel. 0831 25258050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.
Die Servicestelle Frau & Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF). „Ist unser Klima noch zu retten?“ Dieser provokanten Frage geht der renommierte Klimaforscher Professor Dr. Wolfgang Seiler in seinem Vortrag am Montag, 22. Februar, um 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf nach. „Wir als Landkreis wollen beim Klimaschutz wirklich etwas bewegen und wir sind stolz, unsere Vortragsreihe mit diesem Experten beginnen zu können“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der Vortrag des international angesehenen Wissenschaftlers Wolfgang Seiler bildet den Auftakt einer landkreisweiten Vortragsreihe zur energetischen und barrierefreien Gebäudesanierung und wird in Kooperation mit den Volkshochschulen Füssen, Marktoberdorf, Buchloe, Obergünzburg und Kaufbeuren angeboten. Fragestellungen sind unter anderem: Welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen sind zu erwarten und wie wird sich das Klima weltweit und in unserer Region weiter entwickeln? Professor Seiler gibt darauf Antworten und zeigt auf, wie man auch mit kleinen Initiativen zum Klimaschutz beitragen kann. Gründer der „Bürgerstiftung Energiewende Oberland“ Prof. Dr. Wolfgang Seiler war vor seinem Ruhestand Direktor des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Garmisch und gilt als einer der meist zitierten Autoren im Bereich Geowissenschaften. Zudem ist Seiler Gründer der „Bürgerstiftung Energiewende Oberland“, der mittlerweile 236 Stifter (darunter 72 Kommunen und drei Landkreise im Oberland) angehören. Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine berufliche Selbstständigkeit, um eigene Ideen und Fähigkeiten besser verwirklichen und/oder ihre Berufstätigkeit besser mit der Familie vereinbaren zu können. Für jede Gründung gilt: Eine gründliche Vorbereitung und ein gut durchdachtes Konzept sind die ersten Schritte zum Erfolg. Wichtige Meilensteine sind fachliche Kompetenz, Durchhaltevermögen, großes Engagement, aber auch solide Finanzierungsideen, laufende Erfolgskontrollen, Kenntnisse des Marktes und der Nachfrager sowie ständige Bereitschaft, auf Veränderungen aktiv zu reagieren. Der Einsatz lohnt sich, denn Frauen sind, wenn sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen, genauso erfolgreich wie Männer. Gleichstellungsstelle: Chancengleichheit im Berufsleben fördern Die Servicestelle "Frau und Beruf" in Kempten bietet kostenlose Beratung und Unterstützung zu allen genannten Fragen der Existenzgründung an. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Tel. 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle Frau & Beruf, Kempten, Sandstraße 10, Tel. 0831 2525-80 50, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de. Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet für alle Landkreisbürgerinnen an:
- Kostenlose Einzelberatungen und Seminare zum beruflichen Wiedereinstieg für Frauen (nächster Termin: 23. Februar 2016)
- Kostenlose Einzelberatungen und Seminare zur Existenzgründung für Frauen (nächster Termin 2. März 2016)
- Kurs „Wiedereinstiegspaket für Frauen“ (Beginn: 3. März 2016)
Die Veranstaltungen finden im Landratsamt in Marktoberdorf statt. Informationen und Anmeldung bei: Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, Fax: 08342 911-551, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.
Die Beauftragte für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit lädt zu folgenden Beratungsangeboten für Frauen ein unter dem Motto „Erfolgreich Wiedereinsteigen“:
- Ans Ziel kommt nur, wer eins hat!
Einladung zum Treff „Wieder in den Beruf einsteigen“. Entspannt das Thema in einer Gruppe gleichgesinnter Frauen besprechen. Workshop am 29. Februar 2016, 9 bis 11 Uhr; Agentur für Arbeit, Jörglweg 10, Marktoberdorf - Aktionstag Wiedereinstiegsberatung: Info-Tag „Spezial“ für Frauen
Wie unterstützt Sie die Agentur für Arbeit? Neue Hilfe mit „BEN“! Infos zum regionalen Arbeitsmarkt und vieles mehr. 7. März 2016, 9 bis 15 Uhr; Agentur für Arbeit (BIZ), Rottachstr. 26, Kempten - Das persönliche Vorstellungsgespräch: Tipps und Tricks zum Erfolg
Wie können Sie sich vorbereiten? Wie verhalte ich mich dabei? Gibt es eine Kleiderordnung? Infoveranstaltung für Berufsrückkehrerinnen in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kaufbeuren am 9. März 2016, 8.30 bis 12 Uhr; Generationenhaus, Baumgarten 32, Kaufbeuren - Orientierungsveranstaltung für Frauen mit Flucht-/Migrationshintergrund
Ziel: Hilfen zur Integration auf dem Arbeitsmarkt; Teilnahmevoraussetzung: ausreichende Deutschkenntnisse; Zweitägiger Workshop am 10. und 11. März 2016, jeweils 9 bis 11.30 Uhr; Agentur für Arbeit, Berufsinformationszentrum (BIZ), Rottachstr. 26, Kempten
Bitte für alle Veranstaltungen anmelden bei Martina Weinmüller, Beauftragte für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit: Telefon 0831 2056-280, E-Mail: Kempten-Memmingen.BCA(at)arbeitsagentur.de. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März lädt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu Mädchen und Frauen zum Selbstbehauptungskurse in Füssen ein. Erster Kurstag ist am 24. Februar 2016. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Trotz vieler Verbesserungen ist die Gleichberechtigung der Frau noch nicht überall verwirklicht. Vor allem müssen die Frauen selbst diese immer wieder in allen Lebenssituationen fordern und durchsetzen. Dafür und zur eigenen Sicherheit helfen selbstbewusste Ausstrahlung und Wehrhaftigkeit, insbesondere falls Situationen zu eskalieren drohen. Mädchen und Frauen vermitteln nach außen ein gestärktes Selbstbewusstsein, wenn sie gelernt und selbst erfahren haben: Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren! Deshalb bietet die Gleichstellungsstelle anlässlich des Weltfrauentages in Kooperation einen Selbstbehauptungskurs für Mädchen und Frauen auch ausländischer Herkunft an. - Kurstermine: vom 24. Februar bis 23. März 2016, zweimal pro Woche am Montag und Mittwoch, jeweils von 19.30 bis 21 Uhr
- Ort: Sportschule Shinto Füssen, Kemptener Straße 31, 87629 Füssen
- Kosten: 80 Euro
- Anmeldung und Informationen bei:
Sportschule Shinto Füssen, Inhaber Thomas Kölling, Tel. 0174 3375100; Internet: www.shinto-fuessen.de oder Shu Shin Kann e.V., Tel. 08362 7039841
 Karl Bosch Der Landkreis Ostallgäu hat einen neuen Ehrenamtsbeauftragten: Karl Bosch kümmert sich ab sofort um alle Belange der vielen Ehrenamtlichen im Landkreis. Der 54-Jährige besitzt reichlich Erfahrung im Vereins- und Verbandswesen sowie im Coaching und in der Beratung. Karl Bosch ist seit über 30 Jahren in der Vereins- und Verbandsarbeit tätig und bringt große Erfahrung in den Bereichen Vereinsführung, Moderation und Konfliktlösung mit. Dieses Wissen nutzt Bosch mittlerweile auch beruflich, so ist er außerhalb des Ostallgäus als selbständiger Coach und Berater für Vereine tätig. „Wir wollen in Zukunft eine Art Unternehmensberatung für Vereine und Ehrenamtliche anbieten“, sagt Bosch. Darunter fällt laut Bosch vor allem die Unterstützung bei der Organisation und Führung des Vereines sowie beim Übergangsmanagement, also beispielsweise die Hilfe bei der Suche nach einem neuen Vorsitzenden oder die Neustrukturierung des Vereines und damit die Anpassung an die Gegenwart. „Unser oberstes Ziel ist es, Vereinen und Ehrenamtlichen ganz konkret in ihrem Vereinsalltag zu helfen“, sagt der neue Ehrenamtsbeauftragte. Integration: Seminar zu „Interkultureller Kompetenz“ geplant Vermitteln will Bosch sein Wissen durch Seminare und Workshops, aber auch durch das direkte Gespräch mit den Vereinen und Bürgerinitiativen. Als Ehrenamtsbeauftragter ist ihm der Dialog wichtig, daher freut er sich auf die Fortsetzung der „Ehrenrunden“, in denen er sich mit den Ehrenamtlichen treffen will, um direkt zu erfahren, wo der Schuh drückt. Aufgrund seines jahrzehntelangen Engagements weiß Bosch, wie wichtig Anerkennung ist: Bewährt haben sich größere Veranstaltungen für Ehrenamtliche. Zum einen als Dankeschön für die freiwillige Arbeit zum anderen als Hilfe und Ansporn. „Da wurden beispielsweise mit Abtprimas Notker Wolf oder Autor Werner Küstenmacher sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Bosch. Einen neuen Impuls will er im Bereich der Integration von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund setzen: Hier sind Seminare zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ geplant. „Meine Ohren sind für alle Ehrenamtlichen im Landkreis offen“, sagt Bosch. Der neue Ehrenamtsbeauftragte des Ostallgäus ist von Montag bis Mittwoch im Landratsamt in Marktoberdorf erreichbar – unter Telefon 08342 911-290 oder karl.bosch(at)lra-oal.bayern.de. Der Bürgerservice im Landratsamt in Marktoberdorf ist an diesen Tagen wie gewohnt geöffnet. Der Workshop hat im vergangenen Jahr bereits mehrmals stattgefunden und wird nun aufgrund großer Nachfrage wiederholt. Er bietet einen Überblick über die Erscheinungsformen sexueller Gewalt, verbessert die Fähigkeit zum Erkennen von Verdachtsmomenten und zeigt anhand praktischer Beispiele und Übungen Präventionsmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten auf. Die Leitung hat Sozialpädagogin Hermine Huber, die lange Jahre in der Kaufbeurener Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt für den Landkreis tätig war.
Die Veranstaltung wendet sich gezielt an Jugendleiter, Trainer und sonstige Betreuer in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit – aber auch alle anderen am Thema Interessierten sind eingeladen.
Termin: Samstag, 27. Februar 2016 von 9 bis 13 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf Anmeldung an: Landratsamt Ostallgäu, Servicestelle EhrenAmt Telefon: 08342 911-290 E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de Anmeldeformular und weitere Infos auf der Internetseite des Landkreises unter http://www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen.html Die Wertstoffhöfe in Buchloe und Rettenbach bleiben geschlossen. Am Freitag, 19. Februar 2016, bietet Anne Eckart in Pfronten die vierte Informations- und Gesprächsrunde für Alleinerziehende an. Alle Alleinerziehenden aus Pfronten und dem südlichen Ostallgäu sind dazu eingeladen. Kinderbetreuung ist auf Anfrage möglich. Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises. Alleinerziehend zu sein ist auch in unserer Region kein Einzelfall. Nach Trennung, Scheidung oder Tod des Partners/der Partnerin sieht sich die oder der Alleinerziehende mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert. Unter der Leitung von Anne Eckart werden Gesprächsrunden und Informationsvorträge zu Themen angeboten, die besonders alleinerziehende Elternteile beschäftigen. Termine und Themen
- 19. Februar 2016: Vortrag „Rechtliche Fragen zu Scheidung und Trennung“
- 11. März 2016: Besuchs-Regelungen
- 8. April 2016: Fragen zu Unterhalts- und Sorgerecht
- 13. Mai.2016: Als ich mich selbst zu lieben begann
- 10. Juni 2016: Lebenspläne und Visionen
- 8. Juli 2016: Wie geht es weiter? Wo stehe ich?
Anmeldung und Informationen beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Tel. 08342 911-287, E-Mail gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder bei Anne Eckart, Tel. 08363 929380, E-Mail: anne.eckart(at)t-online.de. Um die Gefahren durch Hochwasser im Ostallgäu besser einschätzen zu können, hat das Wasserwirtschaftsamt Kempten die von einem möglichen 100-jähriges Hochwasser betroffenen Gebiete im Landkreis festgelegt. Die Ermittlung und vorläufige Sicherung der Überschwemmungsgebiete dient dem Erhalt von Rückhalteflächen sowie der Gefahrenabwehr und soll das Risikobewusstsein schärfen. Zudem sollen damit ein möglichst schadloser Hochwasserabfluss sichergestellt, Gefahren kenntlich gemacht sowie freie und unbebaute Flächen als natürliche Überschwemmungsräume geschützt und erhalten werden. Außerdem sollen in bebauten Gebieten Schäden durch Hochwasser verringert beziehungsweise vermieden werden. Für ermittelte Bereiche gelten Vorgaben Für die als Überschwemmungsgebiete gesicherten Bereiche an Lech und Wertach gelten bestimmte Vorgaben. So dürfen in diesen Gebieten keine neuen Baugebiete ausgewiesen werden und auch bei der Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen sind Einschränkungen gegeben. Quer zur Fließrichtung dürfen keine Mauern, Wälle oder ähnliche Anlagen errichtet werden und die Erhöhung oder Vertiefung der Erdoberfläche ist nicht mehr erlaubt. Das Ablagern von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder die fortgeschwemmt werden können, ist ebenfalls nicht zulässig. Für die Landwirtschaft ergeben sich keine Auswirkungen, soweit eine ordnungsgemäße Land- und Forstwirtschaft betrieben wird. Allerdings ist der Umbruch von Grünland in Ackerland im vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebiet verboten. Die Pläne können im Landratsamt Ostallgäu, bei der jeweiligen Gemeinde oder Stadtverwaltung sowie im Internet unter www.iug.bayern.de und der Homepage des Landkreises Ostallgäu eingesehen werden. Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu lädt zu einem Elternkurs ab 14. Februar 2016 in Marktoberdorf ein. Mütter und Väter, die als Paar leben oder alleinerziehend sind, wollen oder müssen heute Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut bringen. Dabei sollen die Kinder nicht zu kurz kommen. Dazu brauchen Eltern viel Energie, aber auch ebenso viel Kenntnisse und Fertigkeiten, wie für den Beruf. „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ ist ein praxisorientierter Kurs für Eltern mit jugendlichen Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren. Der Kurs knüpft an konkrete Erziehungssituationen und an die Ressourcen der Teilnehmenden an. Zu jeder Einheit gehören Informationen über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Jugendlichen. So hilft der Kurs, Jugendliche kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert zu erziehen. Mehr Informationen zum Kurskonzept unter www.kess-erziehen.de. Die Kurstermine sind jeweils am Sonntag von 17 bis 19 Uhr (14. Februar, 28. Februar, 13. März, 10. April und 17. April 2016) im Pfarrheim St. Magnus, Marktoberdorf, Schwabenstr. 63. Die Kursleitung übernimmt Michael Hartwig, Erziehungsberater und selbst Vater von zwei Kindern. Kosten: 50 Euro pro Person, 80 Euro pro Elternpaar. Das Jugendamt bezuschusst 50% der Kursgebühren. Anmeldung bei: - Pfarrbüro Pfarreiengemeinschaft St. Martin/St. Magnus, Kurfürstenstraße 13, Marktoberdorf, Telefon 08342 8956 5810,
oder - Diakon Elmar Schmid, Telefon 08342 411 64, E-Mail: schmid-elmar(at)maxi-dsl.de
Informationen auch bei:  Landrätin Zinnecker nach der Übergabe der Ehrenamtskarte an die Mitglieder der Passionsspielgemeinschaft Waal. Anlässlich ihres Gemeindebesuchs hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker eingehend über die Situation vor Ort informiert. Welch großen Stellenwert der Besuch der Landrätin bei der Gemeindefürhung einnahm, bewies die Anwesenheit von Altbürgermeister Josef Demmler, Kreisrat Dr. Christian Alex sowie von neun Gemeinderäten. Die Themenpalette, mit der sich die Runde an diesem Nachmittag befasste, reichte von der Gemeindeentwicklung inklusive Finanzen und Investitionen über die Breitbandversorgung, das rege Vereinsleben, die Infrastruktur, die Wasserversorgung, das Baugebiet Waal Süd bis hin zur Unterbringung von Asylbewerbern. Hier hat die Gemeinde Planungen für einen Neubau für rund 50 Menschen aufgenommen, der in 2017 fertiggestellt und bezogen werden soll. Kulturelle Vielfalt und Denkmalschutz als zentrale Herausforderung Kulturell hat Waal einiges zu bieten: der Kunsthandwerkermarkt besteht seit nunmehr 33 Jahren und hat sich über die Grenzen des Ortes hinaus zu einer Institution entwickelt. „Mit den Passionsspielen, die zu den ältesten in Bayerisch-Schwaben zählen und ausschließlich von einheimischen Laienschauspielern aufgeführt werden, verfügen die Waaler über eine Attraktion mit hoher überregionaler Strahlkraft. Diese gelebte Kultur verdient besondere Anerkennung“, so die lobenden Worte von Landrätin Zinnecker. „Den engen Kontakt und die gut funktionierende Zusammenarbeit zum Landratsamt wollen wir gerne fortsetzen“, so Bürgermeister Porzelius, wobei es durchaus verschiedene Problemfelder zu lösen gäbe. Ein Vorzeigeprojekt für das gute Miteinander war der Umbau des ehemaligen Schützen- und Feuerwehrhauses in Emmenhausen zu einem Dorfgemeinschaftshaus. Über 11.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in diesem Leader-geförderten Projekt, welches 2008 eingeweiht wurde. Charakteristisch für das Gemeindebild ist das denkmalgeschützte Ensemble, „welches für uns aber auch eine besondere Herausforderung für die zukünftige Innenentwicklung und die Ortskernverdichtung darstellt“, so Porzelius. Auch das Ehrenamt sollte an diesem Nachmittag nicht zu kurz kommen. Zehn Mitglieder der Passionsspielgemeinschaft Waal, die im vergangenen November mit dem Ehrenzeichen des Landkreises ausgezeichnet wurde, fanden sich im Rathaussaal ein, um aus den Händen der Landrätin die Ehrenamtskarte in Empfang zu nehmen. Stellvertretend für die große Mitgliederschar begünstigte Zinnecker Theresia Bacher, Franz Barta, Kerstin Borowsky, Günter Bullinger, Hildegard Geigenberger, Helmut Greisl, Benedikt Hornung, Dietmar Ledel, Rainer Popp und Sonja Zech mit der Ehrenamtskarte, die für einen begrenzten Zeitraum viele kostenlose Leistungen bietet.  Zuständig für die Familienbildung im Landratsamt: Isabel Costian Die Familienstützpunkte sind wohnortnahe Kontakt- und Anlaufstellen, die für alle Familien im Landkreis offen sind. Die Stützpunkte bieten unterschiedliche Angebote wie beispielsweise Elternkurse, Elterncafés, Vorträge, Eltern-Kind-Gruppen, Offene Treffs und vieles mehr in angenehmer und einladender Atmosphäre. Bei Bedarf wird den Eltern im Familienstützpunkt Kinderbetreuung angeboten, um Zeit und Raum für Austausch zu schaffen. Mit anderen Einrichtungen vor Ort wie zum Beispiel Schulen und Kindertagesstätten sind die Familienstützpunkte gut vernetzt. Sie passen ihr Angebot nun schrittweise an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien je nach Alter des Kindes und Situation an. „Wir wollen, dass Familien im Ostallgäu gut aufgehoben sind“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Stützpunkte sind an bestehende Einrichtungen wie zum Beispiel das Familienzentrum St. Magnus in Marktoberdorf angegliedert, die jeweilige Leitung ist vor Ort Ansprechpartner für alle Familien mit Fragen zum Thema Erziehung. Familienbildungskonzept erstellt Der Landkreis Ostallgäu nimmt am Förderprogramm zur strukturellen Weiterentwicklung der kommunalen Familienbildung und von Familienstützpunkten des Bayerischen Familienministeriums teil und es wurde ein Familienbildungskonzept für den Landkreis Ostallgäu erstellt. Nähere Informationen dazu sind unter www.familie-ostallgaeu.de im Bereich „Familienbildung“ zu finden. Kontaktdaten - Familienstützpunkt Buchloe in den Räumen des Kinderschutzbundes Buchloe e.V., Adolf-Müller-Str. 7, Buchloe, www.kinderschutzbund-buchloe.de, E-Mail: info(at)kinderschutzbund-buchloe.de, Telefon: 08241 6866
- Familienstützpunkt Füssen im AWO-Familienforum, Spitalgasse 8, Füssen, www.awo-fuessen-schwangau.de, E-Mail Familienforum(at)awo-fuessen-schwangau.de, Telefon: 0176 53770663
- Familienstützpunkt Marktoberdorf im Familienzentrum St. Magnus, Ratiborer Str. 1, Marktoberdorf, www.fz-stmagnus.de, E-Mail: koordination-st.magnus(at)kita-marktoberdorf.de, Telefon: 08342 6222
- Familienstützpunkt Obergünzburg in den Räumen des Bayr. Roten Kreuzes, Oberer Markt 35 „Alte Wache“, Obergünzburg, www.brk-ostallgaeu.de, E-Mail: familienstuetzpunkt(at)kvostallgaeu.brk.de, Telefon: 0152 56790228
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