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 Landrätin Zinnecker nach der Übergabe der Ehrenamtskarte an die Mitglieder der Passionsspielgemeinschaft Waal. Anlässlich ihres Gemeindebesuchs hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker eingehend über die Situation vor Ort informiert. Welch großen Stellenwert der Besuch der Landrätin bei der Gemeindefürhung einnahm, bewies die Anwesenheit von Altbürgermeister Josef Demmler, Kreisrat Dr. Christian Alex sowie von neun Gemeinderäten. Die Themenpalette, mit der sich die Runde an diesem Nachmittag befasste, reichte von der Gemeindeentwicklung inklusive Finanzen und Investitionen über die Breitbandversorgung, das rege Vereinsleben, die Infrastruktur, die Wasserversorgung, das Baugebiet Waal Süd bis hin zur Unterbringung von Asylbewerbern. Hier hat die Gemeinde Planungen für einen Neubau für rund 50 Menschen aufgenommen, der in 2017 fertiggestellt und bezogen werden soll. Kulturelle Vielfalt und Denkmalschutz als zentrale Herausforderung Kulturell hat Waal einiges zu bieten: der Kunsthandwerkermarkt besteht seit nunmehr 33 Jahren und hat sich über die Grenzen des Ortes hinaus zu einer Institution entwickelt. „Mit den Passionsspielen, die zu den ältesten in Bayerisch-Schwaben zählen und ausschließlich von einheimischen Laienschauspielern aufgeführt werden, verfügen die Waaler über eine Attraktion mit hoher überregionaler Strahlkraft. Diese gelebte Kultur verdient besondere Anerkennung“, so die lobenden Worte von Landrätin Zinnecker. „Den engen Kontakt und die gut funktionierende Zusammenarbeit zum Landratsamt wollen wir gerne fortsetzen“, so Bürgermeister Porzelius, wobei es durchaus verschiedene Problemfelder zu lösen gäbe. Ein Vorzeigeprojekt für das gute Miteinander war der Umbau des ehemaligen Schützen- und Feuerwehrhauses in Emmenhausen zu einem Dorfgemeinschaftshaus. Über 11.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in diesem Leader-geförderten Projekt, welches 2008 eingeweiht wurde. Charakteristisch für das Gemeindebild ist das denkmalgeschützte Ensemble, „welches für uns aber auch eine besondere Herausforderung für die zukünftige Innenentwicklung und die Ortskernverdichtung darstellt“, so Porzelius. Auch das Ehrenamt sollte an diesem Nachmittag nicht zu kurz kommen. Zehn Mitglieder der Passionsspielgemeinschaft Waal, die im vergangenen November mit dem Ehrenzeichen des Landkreises ausgezeichnet wurde, fanden sich im Rathaussaal ein, um aus den Händen der Landrätin die Ehrenamtskarte in Empfang zu nehmen. Stellvertretend für die große Mitgliederschar begünstigte Zinnecker Theresia Bacher, Franz Barta, Kerstin Borowsky, Günter Bullinger, Hildegard Geigenberger, Helmut Greisl, Benedikt Hornung, Dietmar Ledel, Rainer Popp und Sonja Zech mit der Ehrenamtskarte, die für einen begrenzten Zeitraum viele kostenlose Leistungen bietet.  Zuständig für die Familienbildung im Landratsamt: Isabel Costian Die Familienstützpunkte sind wohnortnahe Kontakt- und Anlaufstellen, die für alle Familien im Landkreis offen sind. Die Stützpunkte bieten unterschiedliche Angebote wie beispielsweise Elternkurse, Elterncafés, Vorträge, Eltern-Kind-Gruppen, Offene Treffs und vieles mehr in angenehmer und einladender Atmosphäre. Bei Bedarf wird den Eltern im Familienstützpunkt Kinderbetreuung angeboten, um Zeit und Raum für Austausch zu schaffen. Mit anderen Einrichtungen vor Ort wie zum Beispiel Schulen und Kindertagesstätten sind die Familienstützpunkte gut vernetzt. Sie passen ihr Angebot nun schrittweise an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien je nach Alter des Kindes und Situation an. „Wir wollen, dass Familien im Ostallgäu gut aufgehoben sind“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Stützpunkte sind an bestehende Einrichtungen wie zum Beispiel das Familienzentrum St. Magnus in Marktoberdorf angegliedert, die jeweilige Leitung ist vor Ort Ansprechpartner für alle Familien mit Fragen zum Thema Erziehung. Familienbildungskonzept erstellt Der Landkreis Ostallgäu nimmt am Förderprogramm zur strukturellen Weiterentwicklung der kommunalen Familienbildung und von Familienstützpunkten des Bayerischen Familienministeriums teil und es wurde ein Familienbildungskonzept für den Landkreis Ostallgäu erstellt. Nähere Informationen dazu sind unter www.familie-ostallgaeu.de im Bereich „Familienbildung“ zu finden. Kontaktdaten - Familienstützpunkt Buchloe in den Räumen des Kinderschutzbundes Buchloe e.V., Adolf-Müller-Str. 7, Buchloe, www.kinderschutzbund-buchloe.de, E-Mail: info(at)kinderschutzbund-buchloe.de, Telefon: 08241 6866
- Familienstützpunkt Füssen im AWO-Familienforum, Spitalgasse 8, Füssen, www.awo-fuessen-schwangau.de, E-Mail Familienforum(at)awo-fuessen-schwangau.de, Telefon: 0176 53770663
- Familienstützpunkt Marktoberdorf im Familienzentrum St. Magnus, Ratiborer Str. 1, Marktoberdorf, www.fz-stmagnus.de, E-Mail: koordination-st.magnus(at)kita-marktoberdorf.de, Telefon: 08342 6222
- Familienstützpunkt Obergünzburg in den Räumen des Bayr. Roten Kreuzes, Oberer Markt 35 „Alte Wache“, Obergünzburg, www.brk-ostallgaeu.de, E-Mail: familienstuetzpunkt(at)kvostallgaeu.brk.de, Telefon: 0152 56790228
 In den kommenden Wochen organisiert die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Ostallgäu wieder eine mobile Sammlung von Sperrmüll - eine bequeme Möglichkeit, sperrige Gegenstände los zu werden. Dafür notwendig ist eine sogenannte „Sperrmüllkarte“. Sie ist bei allen Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt für 15 Euro erhältlich. Darauf trägt man sämtliche Gegenstände ein, die abgeholt werden sollen und gibt die Karte wieder bei einer der genannten Stellen ab. Ebenfalls möglich ist die Anmeldung über die Internetseite des Landkreises. Die Höchstmenge pro Abholung beträgt zwei Kubikmeter. Das Abfuhrunternehmen informiert die Antragsteller rund eine Woche im Voraus über den genauen Abholtermin. Am Abholtag muss der Sperrmüll in tragbaren Einzelteilen (maximal 80 Kilogramm schwer und höchstens zwei Meter lang) neben der Straße auf dem Grundstück bereitstehen. Nach Möglichkeit sollten der Antragsteller oder eine beauftragte Person bei der Abholung anwesend sein. 150 Tonnen Sperrmüll abgeholt Sperrmüll ist haushaltstypischer Abfall, der nicht in die Restmülltonne passt, wie zum Beispiel alte Matratzen, Teppiche oder Möbel. Das Landratsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger zu beachten, dass Gegenstände, die zerkleinert in die Restmülltonne passen, kein Sperrmüll sind und deshalb nicht mitgenommen werden können. Ebenfalls nicht mitgenommen werden Wertstoffe wie Altmetalle, alte Waschmaschinen, Fahrräder oder Federbetten, sowie Gegenstände aus Umbaumaßnahmen, die mit dem Gebäude fest verbunden waren, also Heizkörper, Rigipsplatten, Türen und ähnliches. Wer dazu die Möglichkeit hat, kann seinen Sperrmüll auch an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Obergünzburg, Oberostendorf, Marktoberdorf, Pfronten und Füssen gegen eine Gebühr von fünf Euro pro Kubikmeter abgeben. Pro Tag und Haushalt werden an den Wertstoffhöfen höchstens zwei Kubikmeter Sperrmüll entgegengenommen. Im vergangenen Jahr wurden über die mobilen Sammlungen des Landkreises rund 150 Tonnen Sperrmüll abgeholt, darunter 50 Tonnen Altholz, das recycelt wird. Der restliche Sperrmüll wird energetisch verwertet. Der Alleinerziehendentreff ermöglicht Kontakte und Begegnungen, unterstützt bei der Bewältigung konkreter Lebensfragen und in akuten Schwierigkeiten und hilft Alleinerziehenden, sich miteinander zu vernetzen. Unter dem Motto „Gemeinsam ist es leichter“ bietet die Leiterin Eva Stieglitz einmal monatlich am Freitagnachmittag Gespräche und Informationen rund um die Lebensform „Allein erziehend“ an. Alle Alleinerziehenden aus Füssen und Umgebung sind dazu eingeladen. Anmeldung bei Eva Stieglitz (Tel. 0151 51032477, E-Mail: eva.stieglitz(at)web.de). Informationen erhalten Sie auch beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Tel. 08342 911-287 oder E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. „Wir bitten die Vereine, ihre Anträge möglichst einige Tage vor dem Stichtag 1. März vollständig abzugeben, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können“, rät Ilka Kögel vom Landratsamt. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Eingereicht werden können alle Lizenzen, die zum Stichtag gültig sind oder deren Frist zur Gültigkeitsverlängerung zum Stichtag noch nicht abgelaufen ist und die im Sportbetrieb des Antragsjahres tatsächlich zum Einsatz kommen. Berücksichtigt werden auch Lizenzen, die am Stichtag noch zur Verlängerung dem Verband vorliegen. Dies muss jedoch schriftlich nachgewiesen werden. Auch Vereine, die keine Übungsleiter haben, erhalten Geld vom Freistaat Bayern, wenn sie mindestens 500 Mitgliedereinheiten erreichen. Welche Lizenzen anerkannt werden, weitere Informationen und Antragsformulare gibt es im Landratsamt Ostallgäu bei Frau Ilka Kögel, Tel. 08342 911-264, im Internet unter www.buerger-ostallgaeu.de/formulare.html oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de. Informationen können auch auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus unter http://www.km.bayern.de/lehrer/erziehung-und-bildung/sport.html (Stichwort Vereinssport) abgerufen werden. Über die Vereinspauschale Die Vereinspauschale ist eine Leistung des Freistaates Bayern zur Förderung der bayerischen Sport- und Schützenvereine. Die Zuschüsse sollen den Sportbetrieb fördern – zum Beispiel durch die Finanzierung von Trainern und Übungsleitern – und den vereinseigenen Sportstättenbau unterstützen. Im Jahr 2015 erhielten 128 Ostallgäuer Sportvereine insgesamt 217.515 Euro aus dieser staatlichen Sportförderung. Das Programm hilft den Teilnehmern , ihre eigenen beruflichen Stärken besser einzuschätzen und neue berufliche Perspektiven zu entwickeln. Der ProfilPASS® stellt damit eine wichtige Basis in der Beratung und der beruflichen Wegeplanung dar. Kursbeginn ist am 19. Januar 2016. Der persönliche Wunsch nach einer beruflichen Weiterentwicklung, fortschreitende Technisierung, Globalisierung oder strukturelle Veränderungen sind oftmals ausschlaggebend, sich mit dem Thema berufliche Weiterentwicklung zu beschäftigen. Dabei stellt sich oft die Frage, soll ich mich in meinen alten Beruf qualifizieren oder etwas ganz Neues wagen? Kompetente Hilfe bei der Beantwortung dieser Fragen erhält man durch das Kompetenzermittlungsverfahren ProfilPASS®. Sechsteiliges Seminar Bearbeiten kann man den ProfilPASS® im Rahmen eines sechsteiligen Seminars. Kursleiterin ist ProfilPASS®-Beraterin Verena Kiupel. An fünf Terminen werden die Kompetenzen der Teilnehmer ermittelt. Durch die Verknüpfung mit den persönlichen Interessen entstehen neue berufliche Perspektiven. Am sechsten Termin werden gemeinsam mit Michael Kühn, Bildungsberater beim Landkreis Ostallgäu, mögliche Wege zur Realisierung besprochen. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen deutlichen den enormen Nutzen des ProfilPASSes®“, sagt Bildungsberater Michael Kühn. Die gezielten Fragen helfen, die eigenen Stärken und Kompetenzen zu entdecken, das Leistungsprofil wird geschärft und Ziele für die weitere berufliche Zukunft ermittelt. Abgestimmt auf die persönliche Situation des Kursteilnehmers finden sich erfolgversprechende Fort- und Weiterbildungen. Der Kurs findet statt am Dienstag, 19. Januar 2016, und den fünf darauffolgenden Dienstagen, jeweils von 19 bis 21.15 Uhr. Die Anmeldung erfolgt über die VHS in Marktoberdorf. Die Kursgebühr beträgt 99 Euro inklusive Kursmaterial. Anmeldung: VHS Marktoberdorf, www.vhs-marktoberdorf.de, Telefon 08342 969190, Infos: Michael Kühn, Telefon 08342 911-293, E-Mail: bildungsberatung(at)lra-oal.bayern.de. Darüber hinaus bietet Kühn kostenlose, persönliche Bildungsberatungen an.  Von Landrätin Maria Rita Zinnecker geehrt oder verabschiedet (hintere Reihe von links): Eva Storf (25 Jahre Öffentlicher Dienst), Sabine Nothelfer (25 Jahre Landkreis), Dr. Adolf Schwayer (25 Jahre Öffentlicher Dienst), Jörg Mayer (25 Jahre Öffentlicher Dienst), Mathias Roth (25 Jahre Öffentlicher Dienst), Mathias Lenz (25 Jahre Landkreis), Heike Krautloher (25 Jahre Öffentlicher Dienst), Heinz Kaufmann (25 Jahre Landkreis), Petra Oppl (25 Jahre Landkreis), Johanna Kalefe (25 Jahre Landkreis), Justina Wiltschka (Ruhestand), Hildegard Hannich (Ruhestand), Hermann Wißmiller (40 Jahre Landkreis), Karl Geiger (40 Jahre Öffentlicher Dienst), Reinhard Hofbauer (Ruhestand), Susanne Kettemer (Hauptamtsleiterin), Christian Hofbauer (Stellvertretender Personalratsvorsitzender). Vordere Reihe von links: Bruno Schmid (25 Jahre Landkreis), Landrätin Zinnecker (25 Jahre Öffentlicher Dienst), Romana Kradorf (25 Jahre Landkreis), Adelheid Huber (Ruhestand), Jürgen Höbel (25 Jahre Landkreis). Bei der Jahresabschlussfeier des Landratsamtes würdigte Zinnecker ebenso wie der stellvertretende Personalratsvorsitzende Christian Hofbauer die Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bedankte sich für ihr großes Engagement im Dienste des Ostallgäus. Sie waren zum Teil Jahrzehnte für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Ostallgäu tätig, nun gehen sie in Altersteilzeit oder Ruhestand: „Sie werden uns mit Ihrer Kompetenz sehr fehlen. Wir verlieren einen großen Erfahrungsschatz“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zu den ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen und wünschte ihnen eine gute und erfüllte Zeit. Ehrung für lange Jahre im Dienst des Bürgers Zahlreiche verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden zudem von Landrätin Zinnecker und Hofbauer für 25 oder 40 Jahre im Dienst mit kleinen Präsenten geehrt. Auch ihnen dankten die beiden gebührend für ihren großen Einsatz für den Landkreis und seine Bürger. Auch Landrätin Zinnecker selbst wurde wiederum von ihrem Stellvertreter im Amt, Ralf Kinkel, für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst geehrt. Der Experte des Energie- und Umweltzentrums Allgäu erläuterte, dass sich die Erde derzeit bereits in einer „Warmzeit“ befinde und der Mensch durch seine klimaschädlichen Handlungen „noch einen oben drauf“ setze. Landrätin Maria Rita Zinnecker betont allerdings: „Es ist uns klar, dass Veränderungen auf uns zukommen und wir befassen uns damit seit längerem verstärkt, um den Landkreis möglichst gut an den Wandel anzupassen.“ Laut Experte Dr. Barth beträgt der Unterschied der mittleren Temperatur zwischen einer Eis- und Warmzeit etwa vier bis fünf Grad Celsius. Durch die vom Menschen verursachte weitere Erwärmung des Planeten erwarte man Temperaturen, wie sie zuletzt vermutlich zur Zeit der Dinosaurier geherrscht haben müssen. Die Auswirkungen der Erwärmung werden vor allem eine Zunahme von Extremwetterereignissen – Trockenheit, Hitze, Starkregen und Stürme – sowie eine leichte Verschiebung der Niederschläge vom Sommer- zum Winterhalbjahr sein, was eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Trockenperioden zur Folge hat. Ebenfalls ist davon auszugehen, dass Schneemengen, Eis- und Frosttage abnehmen, was laut Experte Dr. Barth wärmere Winter und damit schlechtere Bedingungen für Wintertourismus mit sich bringt. Wo treten konkret welche Gefährdungen auf? Auch das Risiko für lokale Starkregenereignisse, die zu Überschwemmungen auch außerhalb von Flussbereichen sowie Hangrutschen und Bodenerosion führen können, steigt. Migration im größeren Ausmaß ist ebenso zu erwarten, da gewisse Weltregionen durch Trockenheit oder Meeresspiegelanstieg unbewohnbar werden oder von Konflikten um Wasser überzogen werden. Als Maßnahmen gegen diese Auswirkungen sollten laut Dr. Barth neben den Klimaschutzaktivitäten die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel verstärkt angegangen werden. So sollten Starkregenereignisse beispielsweise bei der Planung von Abwassersystemen berücksichtigt werden. Eine weitere Maßnahme kann sein, den Wald hin zu trockenheitsresistenteren Arten „umzubauen“, wie es derzeit beispielsweise schon von der „Bergwaldoffensive“ praktiziert wird. „Wir sind uns der globalen Veränderungen sehr bewusst und treiben die lokale Anpassung voran“, sagt Landrätin Zinnecker. So wird derzeit im Landratsamt eine Bachelorarbeit geschrieben, die die Basis für das mittelfristige Ziel einer Risikoabschätzung legt. Diese soll zeigen, in welchen Bereichen des Landkreises welche Gefährdungen auftreten können. Bevölkerung, Gemeinden und Unternehmen bekommen diese Analyse dann zur Verfügung gestellt, um weitere persönliche Anpassungsmaßnahmen planen zu können.  V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schulleiterin Martina Mattner-Rieger, 2. Bürgermeister Richard Schmölz, 1. Bürgermeister Ralf Grube bei der Besichtigung der Grundschule in Stötten Zum Besuch von Landrätin Maria Rita Zinnecker hat Bürgermeister Ralf Grube im Beisein des zweiten Bürgermeisters Richard Schmölz sowie einem überwiegenden Teil des Gemeinderats verschiedene Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Landwirtschaft zum Meinungsaustausch eingeladen. Außerdem standen eine Besichtigung des neu erschlossenen Gewerbegebiets sowie der Grundschule auf dem Programm. Bürgermeister Ralf Grube, der sich über den Besuch der Landkreischefin sehr freute, schilderte eingangs die Vorzüge der ländlich geprägten Gemeinde, deren Anspruch es sei, den – allerdings nicht offiziellen – Titel Premiumdorf zu führen. Maßgeblich dafür sei die gute Infrastruktur, die peu a peu weiterentwickelt werde, nicht zuletzt durch ein geplantes Ärztehaus. Ein wenn auch nicht unüberwindbares Hindernis stellt die geographische Lage des Ortes dar. Die vorhandenen Moorgebiete im Westen und der Auerberg auf der anderen Seite lassen eine Ausdehnung nur in Richtung Süden zu. Dort angesiedelt ist das neue Gewerbegebiet, in dem mit der Firma KTW Kunststoff-Medizintechnik ein innovatives Unternehmen für medizintechnische Herstellung mit internationalen Auftraggebern seinen Sitz hat. „Juniorchefin“ Franziska Koller erläuterte der Delegation vor Ort die breite Palette an Dienstleistungen. Der Grundschule steht seit diesem Schuljahr Martina Mattner-Rieger vor, die durch die großzügigen und hellen Räumlichkeiten führte. Die Schule beherbergt derzeit vier Klassen mit 100 Schülern und ist Prognosen zufolge mit diesem Schülerstand für die Zukunft gesichert. Asylpolitik und Sorge um den Mittelstand dominieren Diskussionsrunde Was bewegt die Bevölkerung vor Ort? In einer offenen Gesprächsrunde konnten die anwesenden Bürger Wünsche und Sorgen anbringen. Die Gesprächspalette reichte von der Asylpolitik über verschiedene Aspekte rund um das Thema Bauen, über die gesetzlichen Änderungen im Bankenwesen sowie die Zukunft der Bankenlandschaft vor Ort und über verschiedene überörtliche Straßenbaumaßnahmen bis hin zu den landwirtschaftlichen Anliegen. „Wir haben heute in Stötten eine breite Vielfalt gesehen. Die Gemeinde ist insgesamt gut aufgestellt “, so die Bilanz von Landrätin Zinnecker. „Und Dinge, die noch verbessert werden können, packen wir gemeinsam an.“  Gleichstellungsbeauftragte Heike Krautloher (l.) und Dipl. Soz. Päd. Susanne Oswald von der Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt Die Gleichstellungsstelle lädt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kaufbeuren regelmäßig die zuständigen Behörden und Hilfsinstitutionen der Region Ostallgäu/Kaufbeuren an den Runden Tisch ein. Ziel ist, durch gegenseitige Information und Abstimmung eine möglichste effektive Hilfe für die Opfer der Gewalt zu erreichen. Laut einer Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte vom März 2014 haben in Deutschland 22 Prozent der Frauen seit dem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch einen derzeitigen und/oder früheren Partner erfahren. Lediglich ein Drittel der betroffenen Frauen kontaktiert die Polizei oder andere Hilfseinrichtungen. In der Region Ostallgäu/Kaufbeuren gibt es bereits seit 20 Jahren das Frauenhaus und seit 15 Jahren die Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt. Diese Hilfseinrichtungen setzen jeweils voraus, dass die Opfer von sich aus aktiv werden und sich an die Stellen wenden („Komm-Struktur“). Häufig fehlt den Opfern dazu jedoch der Mut. Um auch diese Frauen besser zu erreichen, wurde für die Region Kaufbeuren/Ostallgäu am Frauen-haus eine Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt eingerichtet. Der proaktive Beratungsansatz der Stelle ist ein zugehendes psychosoziales Beratungsangebot („Geh-Struktur“). Nach einem polizeilichen Einsatz bei häuslicher Gewalt übermittelt die Polizei – mit Einverständnis der Frau – deren Kontaktdaten an die Interventionsstelle. Die Beraterin nimmt dann innerhalb von spätestens drei Tagen Kontakt zu der Frau auf. Betroffene können sich auch aus eigenem Antrieb direkt an die Interventionsstelle wenden. Zusammen mit der Frau wird dort geklärt, welche Hilfe sie braucht. Sie kann zum Beispiel mit Unterstützung der Interventionsstelle eine Wohnungsüberlassung nach dem Gewaltschutzgesetz beantragen. Die Beraterin der neuen Interventionsstelle, die erfahrende Diplom-Sozialpädagogin Susanne Oswald, stellte sich und ihre Stelle den Mitgliedern des Runden Tisches Häusliche Gewalt vor. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer, wie die Zusammenarbeit mit der Interventionsstelle zum Wohle der Opfer optimal funktionieren kann. Kontakt zur Interventionsstelle: Mobil 0170 9225087 oder über Frauenhaus: Tel. 08341 166 16. Informationen auch beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Tel. 08342 911-287, E-Mail gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.  Elf „Geschenke mit Herz“ hat Landrätin Maria Rita Zinnecker an Kinder aus Flüchtlingsfamilien übergeben. Elf „Geschenke mit Herz“ hat Landrätin Maria Rita Zinnecker an Kinder aus Flüchtlingsfamilien übergeben. „Weihnachten ist die Zeit des Gebens und was gibt es Schöneres als Kinder, die sich freuen“, sagte die Landrätin bevor sie die Geschenke überreichte und die elf Kinder, die in einer Unterkunft in Marktoberdorf leben, glücklich machte.
Die Geschenke stammen aus der humedica-Aktion „Geschenk mit Herz“. Für „Geschenk mit Herz“ werden in ganz Bayern Weihnachtspakete geschnürt, die dann von humedica mit Hilfe von zahlreichen Ehrenamtlichen an bedürftige Kinder verschenkt werden. Im vergangenen Jahr wurden rund 100.000 Geschenke übergeben. Die Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu sind mit einer Ausnahme an den gesetzlichen Feiertagen sowie am Heiligen Abend und Silvester nicht geöffnet. Die Ausnahme bildet das Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf, das an Silvester geöffnet hat.
Damit die Bürgerinnen und Bürger ihre Wertstoffe – trotz der ausgefallenen Öffnungszeiten – über die Weihnachtsfeiertage landkreisweit kontinuierlich entsorgen können, sind die Wertstoffhöfe in folgenden Gemeinden zusätzlich am Montag, 28. Dezember in Betrieb:
Aitrang: 14 – 16 Uhr Biessenhofen: 10 – 12 Uhr Eggenthal: 10 – 12 Uhr Jengen: 10 – 12 Uhr Lamerdingen: 14 – 16 Uhr Lechbruck: 10 – 12 Uhr Rieden a.F.: 14 – 16 Uhr Roßhaupten: 14 – 16 Uhr Schwangau: 10 – 12 Uhr Stöttwang: 10 – 12 Uhr Wald: 10 – 12 Uhr Westendorf: 10 – 12 Uhr Zudem sind die Wertstoffhöfe in Füssen, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg, Oberostendorf (Hausmülldeponie), Pfronten und Rückholz am Montag, 28. Dezember – wie gewohnt – geöffnet. Das Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf steht an Silvester zwischen 9 Uhr und 12 Uhr zur Verfügung. Der Alleinerziehendentreff ermöglicht Kontakte und Begegnungen, unterstützt bei der Bewältigung konkreter Lebensfragen und in akuten Schwierigkeiten und hilft Alleinerziehenden, sich miteinander zu vernetzen. Unter dem Motto „Gemeinsam ist es leichter“ bieten die Leiterinnen Ingrid Brossmann und Angela Heilgemeier-Jörg einmal monatlich am Sonntagnachmittag Gespräche und Informationen rund um die Lebensform „Allein erziehend“ an. Alle Alleinerziehenden aus Obergünzburg und Umgebung sind dazu eingeladen. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. Anmeldung bei Ingrid Brossmann, Tel: 08372 980230, E-Mail: ingrid.brossmann(at)yahoo.de oder bei Angela Heilgemeier-Jörg, Tel. 08372 9808604, E-Mail: angelaheilgemeierjoerg(at)gmail.com. Informationen erhalten Sie auch bei der Gleichstellungsstelle im Landratsamt Ostallgäu, Tel. 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder beim Bischöflichen Seelsorgeamt, Alleinerziehendenreferentin Claudia Possi, Tel. 0821 3166-2452, E-Mail: fs-alleinerziehende(at)bistum-augsburg.de, Homepage: www.bistum-augsburg.de/alleinerziehende.  Rund 200 ehrenamtliche Asylhelfer waren zum Helferfest des Landkreises gekommen. Rund 200 Ehrenamtliche waren ins Marktoberdorfer Gymnasium gekommen. Schulleiter Willi Mooser begrüßte die Gäste, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gymnasium-Mensa bekocht wurden. Schülerinnen und Schüler übernahmen den Service bei der Veranstaltung. Landrätin Zinnecker: „Bin stolz, wie wir das gepackt haben“ Landrätin Maria Rita Zinnecker bedankte sich in ihrem Grußwort im Namen des Landkreises für die Arbeit der Helferinnen und Helfer: „Ohne Sie, meine Damen und Herren, wäre die Noterstaufnahme in dieser guten Form nicht möglich gewesen. Ich bin stolz darauf, wie wir alle das gemeinsam gepackt haben, jeder in seiner Aufgabe und doch alle zusammen. Vielen Dank an das Bayerische Rote Kreuz, die Dolmetscher, die Ärzte, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises und die vielen Ehrenamtlichen.“ Unterstützt wurde der Landkreis bei der Ausrichtung des Festes vom Gymnasium sowie dem „Rotary Club“ und dem „Lions Club“. Die beiden Wohltätigkeitsorganisationen spendeten jeweils 500 Euro.  Die neue Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ gibt wichtige Hinweise für die Anschaffung von neuen Elektrogeräten. Erhältlich ist die Broschüre ab 14. Dezember in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen sowie unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de. „Die Broschüre soll unseren Bürgerinnen und Bürgern Orientierung bieten bei der Vielzahl von Geräten und Bezeichnungen. Das ist ganz konkrete Unterstützung beim umweltschonenden Gerätekauf“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Derzeit werden im Handel etwa 2400 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 750 Waschmaschinen, 1450 Spülmaschinen, 320 Wäschetrockner und 70 Waschtrockner angeboten. Nur wenige davon sind in Wasser- und Stromverbrauch wirklich sparsam. Die Verbrauchsunterschiede zwischen den Geräten können über einen Zeitraum von 15 Jahren Hunderte Euro an Mehrkosten verursachen. Beispielsweise kosten 100 Kilowattstunden jährlicher Mehrverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten über die Lebensdauer knapp 500 Euro zusätzlich an Strom. „Immer auf Verbrauchsdaten achten“ Wer bares Geld sparen will, sollte vor einem Neukauf die Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ studieren. In der Broschüre sind zahlreiche „besonders sparsame“ und „sparsame“ Geräte aufgeführt, die im Laufe der Jahre wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten einsparen, als sie bei der Anschaffung teurer sind. „Wenn eine Neuanschaffung ansteht, lohnt es sich also immer, nicht nur auf den Anschaffungspreis, sondern besonders auf die Verbrauchsdaten zu achten“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu. Allerdings sollten die Bürgerinnen und Bürger nicht um jeden Preis ein neues Gerät kaufen, sondern auch im Sinne der Müllvermeidung behutsam entscheiden, so Fischer. Herausgegeben wird die Broschüre vom „Niedrig-Energie-Institut“ (NEI) aus Detmold und ist unter anderem von der Verbraucherzentrale und dem Bund der Energieverbraucher gefördert. Aus diesem Grund ist auf diesem Streckenabschnitt eine Vollsperrung erforderlich und somit mit Behinderungen zu rechnen. Je nach Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt und führt über die B 12. Die Ostallgäuer Verkehrs Gemeinschaft (OVG) verbessert ihr Angebot und die Veränderungen können bei den jeweiligen Verkehrsunternehmern aus den neuen Fahrplänen entnommen werden. Zusätzlich werden zu diesem Termin eine Tariferhöhung um durchschnittlich etwa 3,2 Prozent und der neue Seniorentarif für das Tarifgebiet der OVG eingeführt. Fahrgäste über 63 Jahren zahlen ab Sonntag nur noch die Hälfte des Einzelfahrscheinpreises für alle Verbindungen. Dieses neue Angebot für Senioren wurde zwischen den Busunternehmern der Ostallgäuer Verkehrs Gemeinschaft (OVG) und dem Landkreis Ostallgäu erarbeitet. Weitere Informationen über die Änderungen erhalten Sie unter den Internetseiten der Verkehrsunternehmer www.rba-bus.de, www.rva-bus.de und www.vg-kirchweihtal.de.  V. l.: Michael Hailand (Stiftungsverwalter), Markus Berktold (Bürgermeister der Gemeinde Seeg und Stiftungsvorstand), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Franz Hauck (Bürgermeister der Gemeinde Jengen und Stiftungsvorstand) und Stiftungsvorstand Hermann Mayr. 55 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest einen größeren Geldbetrag von der „Josef Benedikt Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“. „Im Sinne des Stiftungsgründers Josef Benedikt Kaiser wird damit wieder ein starkes soziales Zeichen in einem sozialen Landkreis gesetzt“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. Als Zeichen der Unterstützung überreichte sie dem stellvertretenden Vorstands-vorsitzenden Hermann Mayr 1000 Euro als Weihnachtsspende des Landkreises. Erfreulich entwickeln sich auch die Privatspenden für die Stiftung. Bürgermeister und Vorstandsmitglied Franz Hauck konnte an die Stiftung einen größeren Geldbetrag weiterleiten, den er von einer Geschäftsfrau erhalten hat. Die Spenden fließen zu 100 Prozent an hilfebedürftige Personen weiter. Ausbau der Homepage in Planung Die Kosten für die Verwaltung der Stiftung werden vom Landkreis übernommen. Mit einer zweckgebundenen Spende der Sparkasse Allgäu im Jahr 2014 wurde eine Homepage für die Stiftung erstellt. Markus Berktold als Vorstandmitglied und Bürgermeister von Seeg ist vom neuen Internetauftritt überzeugt: „Das ist wichtig und zeitgemäß.“ Seit Ende Juni dieses Jahres können sich Bürgerinnen und Bürger im Internet über die Arbeit der Stiftung informieren. Der weitere Ausbau der Homepage ist bereits in Planung. Die Stiftung wurde vor 125 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.  Renaturierungsarbeiten im Sailachmoos bei Seeg Maria Rita Zinnecker, Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, hat das dritte Jahr der Umsetzungsphase des Naturschutzgroßprojektes bei der jährlichen Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe als "Jahr der Eröffnungen, Erfahrungen und Erlebnisse in der Welt der Moore" bezeichnet. Nach einer intensiven Bauphase der Renaturierung eröffnete im Juni die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf das „Moorpanorama Seemoos“ in der Gemeinde Oy-Mittelberg, welches einen Rundumblick in das Thema Moorschutz bietet. Auch in den Moorgemeinden Pfronten, Seeg, Oy-Mittelberg und Durach könnten Moore nun mit allen Sinnen erlebt werden, so Zinnecker. Im Hinblick auf die Klimakonferenz in Paris betonten die beiden Landräte Zinnecker und Klotz (Landkreis Oberallgäu), dass die Allgäuer Landkreise mit den laufenden Moorschutzprojekten bereits sehr viel Engagement für den Klimaschutz bewiesen haben und dass Klimaschutz bereits praktisch umgesetzt werde – auf fachlich hohem Niveau. Bei der Sitzung kamen Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Ge-meinden, Fachbehörden und Verbänden im Landratsamt in Marktoberdorf zusammen, um sich - wie auch die Vertreter der Förderstellen von Land und Bund - ein Bild über den Stand der Entwicklungen im Projekt zu machen. Dr. Ulrich Weiland, Projektleiter der Allgäuer Moorallianz, veranschaulichte die Durchführung von Baggerarbeiten im Moor, die dem Anstau von ehemaligen Entwässerungsgräben dienen. Im Sulzschneider Wald bei Seeg wurde vor kurzem der Rückbau eines alten Forstweges abgeschlossen. Dieser Weg hatte die natürliche Durchströmungssituation des Moores unterbrochen. Die Störung im Wasserhaushalt konnte mit der Maßnahme weitgehend ausgeschaltet werden, berichtete Weiland. Wichtiger Partner bei der Umsetzung von Renaturierungsmaßnahmen sind laut Dr. Weiland die Bayerischen Staatsforsten als Eigentümer ausgedehnter Moorwaldflächen im Sulzschneider und im Kempter Wald. Die konstruktive Zusammenarbeit der Moorallianz mit dem Forstbetrieb Sonthofen sowie anderen Behörden und Akteuren wurde mehrfach hervorgehoben. Von der Wirksamkeit der Maßnahmen konnten sich die Vertreter von Land und Bund am Folgetag im Gelände überzeugen. Gwendolin Dettweiler, Regionalmanagerin der Moorallianz, gab einen Überblick über die in 2015 eröffneten „Moorwelten“, die interessierten Besuchern ein vielfältiges Angebot an Moorwanderwegen und Moorerlebniseinrichtungen böten. Dettweiler kündigte das Auslaufen des Teilprojektes Ländliche Entwicklung Ende 2016 an und betonte, dass die Verantwortung für die Nachhaltigkeit der geschaffenen Einrichtungen in den Moorgemeinden gewährleistet werden müsse. Dettweiler verlässt zum Jahresende das Team der Moorallianz, die laufenden Projekte müssen bis Ende 2016 zum Abschluss gebracht beziehungsweise sollen über andere Finanzierungstöpfe fortgeführt werden. Das erfolgreiche 50-Höfe-Programm beispielsweise soll laut Dettweiler womöglich in die Regelförderung des Landwirtschaftsministeriums überführt werden. Mit diesem landwirtschaftlichen Förderprogramm der Moorallianz wurden im Jahr 2015 Landwirte mit rund 40.000 Euro gefördert bei der Beschaffung technischer Geräte oder Einrichtungen für die effizientere und schonende Bewirtschaftung von Streuwiesen. Alle Alleinerziehenden aus Pfronten und dem südlichen Ostallgäu sind dazu eingeladen. Die Veranstaltung findet ab 16 Uhr im Kinderhort St. Marien in der Tiroler Str. 12 in Pfronten-Heitlern statt. Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises. Alleinerziehend zu sein ist auch in unserer Region kein Einzelfall. Nach Trennung, Scheidung, oder Tod des Partners/der Partnerin sieht sich die oder der Alleinerziehende mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert. Unter der Leitung von Anne Eckart werden Gesprächsrunden und Informationsvorträge zu Themen angeboten, die besonders alleinerziehende Elternteile beschäftigen. Weitere Termine und Themen: - 15. Januar 2016: Vortrag „Finanzielle und psychische Hilfe“
- 19. Februar 2016: Vortrag „Rechtliche Fragen zu Scheidung und Trennung“
- 11. März 2016: Besuchs-Regelungen
- 8. April 2016: Fragen zu Unterhalts- und Sorgerecht
- 13. Mai.2016: Als ich mich selbst zu lieben begann
- 10. Juni 2016: Lebenspläne und Visionen
- 8. Juli 2016: Wie geht es weiter? Wo stehe ich?
Anmeldung und Informationen beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Tel. 08342 911-287, E-Mail gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder bei Anne Eckart, Tel. 08363 929380, E-Mail: anne.eckart(at)t-online.de. News 2281 bis 2300 von 2861
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