Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 29.10.2014

Große Umfrage zur Familienbildung läuft noch bis 19. November

Familienbildung soll Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützen und ist an alle Eltern von minderjährigen Kindern gerichtet.

Die Elternbefragung läuft noch bis zum 19. November.

Die Elternbefragung läuft noch bis zum 19. November.

An der großen Umfrage des Landratsamtes zur Familienbildung im Landkreis haben sich schon zahlreiche Ostallgäuer Eltern und Familien beteiligt. Noch läuft die von der Familienbildungsstelle im Landratsamt organisierte Befragung bis zum 19. November.
 
Bei der Umfrage stehen die Themen Familienbildung und damit familienbildende Angebote im Vordergrund. Anhand der Umfrage soll ermittelt werden, wie groß der Bedarf an familienbildenden Angeboten im Landkreis ist. Elternkurse, Seminare/Vorträge zu Erziehungsthemen, Elterncafés und vieles mehr zählen zu diesen Angeboten. Die Ergebnisse der Umfrage werden in ein Konzept eingearbeitet, das Basis für die Familienbildungsarbeit im Ostallgäu bilden soll.
 
Unter www.familie-ostallgaeu.de können Eltern und Familien online an der Umfrage teilnehmen oder sich den Fragebogen ausdrucken und per Post zurückschicken (Landratsamt Ostallgäu, Jugendamt – Familienbildung, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf). Wer online mitmacht, kann bei einer Verlosung Eintrittskarten für attraktive Freizeitangebote gewinnen.
 
Ansprechpartnerin im Landratsamt ist Isabel Costian, familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, Tel: 08342/911-510.

Mitteilung vom 28.10.2014

Vollsperrung Ortsdurchfahrt Rieder

Die B 16 ist im Bereich der Ortsdurchfahrt Rieder vom 3. November, 7:30 Uhr bis 6. November, 18:00 Uhr gesperrt.

Die Umleitung erfolgt in Fahrtrichtung Süden ab Marktoberdorf Hochwieskreisel über Seeg – St 2008 - Roßhaupten – OAL 1 nach Füssen. In Fahrtrichtung Norden wird der Verkehr über Roßhaupten - OAL 1 – Seeg – St 2008 nach Marktoberdorf Hochwieskreisel geleitet.
 
Für die Behinderungen bitten wir um Verständnis. Witterungsbedingte Veränderungen/Verschiebungen im Bauablauf können auftreten.

Mitteilung vom 24.10.2014

Teilhabe für ALLE: Auftakt zum kommunalen Aktionsplan Inklusion

Gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen, Verbänden und Organisationen will der Landkreis einen Plan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erstellen.

In diesem Aktionsplan soll erarbeitet werden, wie Menschen mit Behinderung im Landkreis einen leichteren Zugang zur Gesellschaft haben. Startschuss ist die Auftaktveranstaltung am Dienstag, 11. November, um 17 Uhr im Marktoberdorfer Modeon. Der Landkreis ruft alle Ostallgäuer auf, teilzunehmen und ihre Ideen und Fragen einzubringen – Barrierefreiheit ist bei der Veranstaltung garantiert.
 
Inklusion heißt, dass Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen, von Bildung und Arbeit, bis Wohnen und Freizeit, möglichst die gleichen Chancen wie nichtbehinderte Menschen haben. Um das zu erreichen, werden sieben Arbeitsgruppen mit betroffenen Bürgern, Vereinen und Organisationen Projektvorschläge erarbeitet, mit denen das Leben für behinderte Menschen einfacher wird.
 
Barrierefreiheit garantiert: Dolmetscher und leichte Sprache
 
Der kommunale Aktionsplan kann nur mit einer breiten Mitwirkung von Menschen mit und ohne Behinderung entstehen. Bei der Auftaktveranstaltung wird dabei nicht nur der Plan vorgestellt. Die Zuhörer haben auch die Möglichkeit, sich über die Themenbereiche zu informieren, ihre Meinung und ihre Ideen mitzuteilen. Die Auftaktveranstaltung und die Arbeitsgruppensitzungen werden barrierefrei sein. Für Gehörlose und Hörgeschädigte stehen ein Gebärdendolmetscher und ein Schriftdolmetscher bereit. Blinde Menschen bekommen auf Anfrage die schriftlichen Unterlagen vorab zugesandt. Grußworte und Redebeiträge werden in leichter Sprache gehalten.
 
Ansprechpartner für Rückfragen ist Dr. German Penzholz, Tel.: 08342 911-511, E-Mail: german.penzholz(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 23.10.2014

Abholservice für Baum- und Strauchschnitt: „Grüne Karte“ abgeben

Bürgerinnen und Bürger können auch in diesem Herbst Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen.

Für die Teilnahme am Abholservice der Kommunalen Abfallwirtschaft kann bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt Ostallgäu für 15 Euro eine „Grüne Karte“ erworben und dort auch wieder abgegeben werden. Letzter Abgabetermin für die „Grüne Karte“ ist Freitag, der 7. November.
 
Abgeholt werden holzige Gartenabfälle, also Äste von Sträuchern, Bäumen und Büschen. Nicht abgeholt werden Grasschnitt, Laub, pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft und sonstige nicht holzige Gartenabfälle. Der zur Abholung bereitgestellte Baum- und Strauchschnitt muss mit einem Naturstrick gebündelt und am Abholtag auf dem Grundstück in der Nähe der Straße bereitgestellt werden.
 
Keine Kunststoffstricke verwenden
 
Kunststoffstricke dürfen nicht verwendet werden, da sie die Verwertung des Grünguts beeinträchtigen. Öffentliche Gehwege und Straßen müssen frei bleiben. Das Astmaterial darf maximal acht Zentimeter dick und anderthalb Meter lang sein und die Bündel dürfen nicht schwerer als 25 Kilo sein. Das mit der Abholung beauftragte Unternehmen teilt jedem Antragsteller den genauen Abholtermin etwa eine Woche vorher schriftlich mit.
 
Die nächste Abholaktion für Baum- und Strauchschnitt findet im kommenden Frühjahr statt. Die Abgabetermine für die „Grüne Karte“ können auch dem Abfuhrkalender für den Landkreis Ostallgäu entnommen werden.

Mitteilung vom 22.10.2014

Maschinenring sammelt Agrarfolien

Entgegen genommen werden Silofolien, Ballenfolien, Futtermittelsäcke und andere große Folien aus der Landwirtschaft.

Für die umweltgerechte Entsorgung von Agrarfolien organisiert die Maschinenring Ostallgäu GmbH auch in diesem Herbst eine Sammlung. Die Folien müssen bei der Anlieferung besenrein sein und dürfen keine Fremdmaterialien wie Netze oder Schnüre enthalten. Pro Dezitonne wird eine Gebühr von 6,50 Euro verlangt.
 
Die Sammlung findet zu folgenden Zeiten statt:

  

Gemeinde Standort 

Datum

 

Obergünzburg

Ortsausgang Obergünzburg Richtung Kempten (gegenüber Lenz-Keller)

 

Montag, 27. Oktober, 9 bis 16 Uhr
Seeg Raiffeisen Lagerhaus Seeg

Dienstag, 28.Oktober, 9 bis 11:45 Uhr und 13:45 Uhr bis 16 Uhr

 

Ruderatshofen Singer Landtechnik, Aitranger Straße 40 (alte Futtertrocknung)

Dienstag, 28.Oktober, 9 bis 16 Uhr
Mittwoch 29. Oktober, 9 bis 16 Uhr

 

Halblech 

Berghof, Halle nördlich Frankenstraße bei Herrn Häringer

 

Mittwoch, 29. Oktober, 8:30 bis 11:30 Uhr
Pfronten Pfronten-Ried, Ladehofstraße auf dem Platz beim Bahnhof

Mittwoch, 29. Oktober, 13:30 bis 16:30 Uhr

 

Lamerdingen Futtertrocknung Lamerdingen

Dienstag, 25 November, 9 bis 16 Uhr

 

Germaringen Futtertrocknung Ketterschwang

Donnerstag, 27. November, 9 bis 16 Uhr

 

 

Weitere Auskünfte erteilt der Maschinenring (Telefon 08341- 90540) oder das Landratsamt (Telefon 08342 911-382 oder -386).
 
Die nächste Sammlung findet im kommenden Frühjahr statt. Über die Termine wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 21.10.2014

Neuverleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte

Rund 500 Personen erlebten ein buntes und beeindruckendes Programm bei der Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarten.

Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte durch Landrätin Maria Rita Zinnecker (3. v. l.) an Elisabeth Geisert (1. v. l.), Wilhelm Weinbrenner (2. v. l.), Alexander Spitschan (4. v. l.) und Josefine Specht (3. v. r.), welche von ihren Ehrenämtern berichteten; Rechts daneben Brigitte Pal und Marlene Dopfer von der Servicestelle EhrenAmt.

Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte durch Landrätin Maria Rita Zinnecker (3. v. l.) an Elisabeth Geisert (1. v. l.), Wilhelm Weinbrenner (2. v. l.), Alexander Spitschan (4. v. l.) und Josefine Specht (3. v. r.), welche von ihren Ehrenämtern berichteten; Rechts daneben Brigitte Pal und Marlene Dopfer von der Servicestelle EhrenAmt.

Durch das Programm führte Ulla Müller von Bayern 1. Stefan Glowacz, Extrem-Bergsteiger berichtete von einer Kletter-Expedition auf Baffin Islands, nördlich des Polarkreises und gab Preis, was ihn antreibt. Das kulturelle Rahmenprogramm war jung und mitreissend, sei es durch die Musiker der Jugendkapelle ROKU oder durch die akrobatischen Einlagen der Gruppe Astral aus Buchloe. Mit der Veranstaltung dankte Landrätin Maria Rita Zinnecker den Ehrenamtlichen aus den verschiedensten Bereichen und allen Gemeinden des Landkreises für ihre Tätigkeit zum Wohl der Gemeinschaft. Der Mittelstufenchor des Marktoberdorfer Gymnasiums unter Leitung von Susanne Holm brachte den Dank in einem eigens entworfenen Danke-Lied musikalisch dar.
 
Im Foyer des Modeons konnten die Geehrten ihre Karten von den Ostallgäuer Bürgermeistern entgegennehmen und bei einem Stehempfang den Nachmittag ausklingen lassen.

 

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Mitteilung vom 20.10.2014

Mitglieder des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ beschließen LES

LES ist die Lokale Entwicklungsstrategie für die Bewerbung beim EU-Förderprogramm LEADER. Gefördert werden Projekte bergaufland-Gebiet - von 2014 bis 2020.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu, Heiko Gansloser

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu, Heiko Gansloser

„Unser Ziel ist es, wieder als Förderregion ausgewählt zu werden, um finanzielle Unterstützung der Projekte zur Umsetzung der LES zu erhalten. So wollen wir auch für die kommenden Jahre wieder wichtige EU- und Landesmittel in der Region binden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Bei der Versammlung wurde neben der personellen Zusammensetzung des künftigen Entscheidungsgremiums sowie der Geschäftsordnung insbesondere auch die LES mit den künftigen Entwicklungs- und Handlungszielen sowie dem Fördergebiet der LAG bergaufland Ostallgäu e. V. bis 2020 beschlossen. Die LES stellt insbesondere die Entwicklungs- und Handlungsziele mit den Schwer-punkten Demographie, Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaft & Bildung, Tourismus sowie Kultur & Identität für die Region Ostallgäu für die kommenden Jahre dar. Sie hat somit eine hohe Bedeutung für den Landkreis. Zudem dient die LES als Bewerbung für das EU-Förderprogramm LEADER für die Förderperiode 2014 bis 2020.
 
LES wird offiziell eingereicht
 
Die Entwicklungs- und Handlungsziele sowie erste Projektideen wurden in mehreren Workshops sowie thematischen Arbeits- und Fachgruppen unter Beteiligung von über 170 Teilnehmern aus den ver-schiedenen Fachbereichen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern seit Anfang des Jahres entwickelt. Die LES wird im November beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten offiziell eingereicht. Die Auswahl der LAGs in Bayern durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erfolgt voraussichtlich Anfang 2015.
 
Der Verein „bergaufland Ostallgäu“ wurde am 18. Februar 2014 in Marktoberdorf gegründet und ist Träger der LES und verantwortlich für deren Durchführung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwick-lung der Region Ostallgäu. Weitere Informationen stehen unter www.leader-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 15.10.2014

Herbstkreisversammlung: Gartenbauvereine tagen in Seeg

Kreisversammlung steht ganz im Zeichen des Erfolgs beim Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“.

V. l.: Kaspar Rager, Lydia Fichtl, Markus Berktold und im Hintergrund die Familienmusik Paulsteiner

V. l.: Kaspar Rager, Lydia Fichtl, Markus Berktold und im Hintergrund die Familienmusik Paulsteiner

Seegs Bürgermeister Markus Berktold stellte die Gemeinde mit allen ihren Vorzügen vor. „Wir alle sind Seeg“, betonte er vor den zahlreich erschienenen Vorsitzenden der Gartenbauvereine. Den Ausführungen von Lydia Fichtl zu ihrem Verein folgten alle Besucher aufmerksam. Die Blumenfreunde Seeg sind der einzige Gartenbauverein im Landkreis mit einer Fahne und einer Tracht. Viele Aktivitäten, angefangen vom Pflanzentausch bis zum Obstbaumschnittkurs werden von dem lebhaften Verein neben der aufwendigen Pflege von öffentlichen Flächen in Angriff genommen.
 
Gartenbauverein prägt Ortsbild
 
Da durch den Gartenbauverein das schöne Ortsbild von Seeg maßgeblich geprägt wird, gratulierte Kreisverbandsvorsitzender Kaspar Rager zum Sieg beim Dorfwettbewerb auf Bezirksebene und über-reichte Bürgermeister Berktold und Lydia Fichtl Blumen, eine Urkunde und einen Gutschein. Umrahmt wurde der Abend von der unterhaltsamen Familienmusik Paulsteiner und dem Schulchor der Christoph-von-Schmid-Grundschule unter der Leitung von Ruth Zeune.

 

Lydia Fichtl als Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins „Blumenfreunde Seeg“ hatte die Versammlung zusammen mit ihrer engagierten Vorstandschaft und hilfsbereiten Mitgliedern organisiert.

 

Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege:
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 15.10.2014

Landkreis und Stadt fordern mehr Unterstützung bei Firmenansiedlungen

Vertreter der Agentur machten sich nun in Landkreis und Stadt ein genaues Bild von den Standortqualitäten sowie den verfügbaren Gewerbeflächen der Region.

V. l.: Gerhard Holdenried (3. Bgm. Ruderatshofen), Dr. Wolfgang Hübschle (Geschäftsführer Invest in Bavaria), Andreas Neukam (Wirtschafsförderer Ostallgäu), Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Michael Blecher (Invest in Bavaria), Peter Däubler (Wirtschaftsreferent Ostallgäu), Martha Schedel (Allgäu GmbH), Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Peter Igel (Wirtschaftsförderer Kaufbeuren), Siegfried Knaak (Wirtschaftsreferent Kaufbeuren), Dr. Volker Pötzsch (Oberstleutnant Standortältester Fliegerhorst Kaufbeuren). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Gerhard Holdenried (3. Bgm. Ruderatshofen), Dr. Wolfgang Hübschle (Geschäftsführer Invest in Bavaria), Andreas Neukam (Wirtschafsförderer Ostallgäu), Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Michael Blecher (Invest in Bavaria), Peter Däubler (Wirtschaftsreferent Ostallgäu), Martha Schedel (Allgäu GmbH), Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Peter Igel (Wirtschaftsförderer Kaufbeuren), Siegfried Knaak (Wirtschaftsreferent Kaufbeuren), Dr. Volker Pötzsch (Oberstleutnant Standortältester Fliegerhorst Kaufbeuren). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse stellten die Vorzüge des gemeinsamen Wirtschaftsstandortes vor und betonten die großen Herausforderungen durch die Standortschließungen der Bundeswehr. „Invest in Bavaria“ sagte Unterstützung zu.

 

Dr. Wolfgang Hübschle, Geschäftsführer von „Invest in Bavaria“, folgte der gemeinsamen Einladung von Landrätin Zinnecker und Oberbürgermeister Bosse zu Standortbesichtigungen des Gewerbeparks Allgäuer Land bei Füssen, des Fliegerhorstgeländes Kaufbeuren und des Industriegebiets der Stadt Buchloe. Hintergrund ist die explizite Forderung beider Gebietskörperschaften nach einer verstärkten externen Unterstützung bei der Standortvermarktung und der Unternehmensansiedlung. „Es kann nicht sein, dass unsere Region mit den deutlich spürbaren Folgen der Standortschließung allein gelassen wird“, machte Bosse deutlich und sieht den Freistaat Bayern in der Pflicht hier mehr Unterstützung zu leisten. „Invest in Bavaria kann hinsichtlich der gewerblichen Entwicklung die Wirtschaftsregion tatkräftig unterstützen“, stellte Landrätin Zinnecker klar.
 
Die Forderungen an „Invest in Bavaria“ wurden schnell deutlich: Zinnecker erwartet von der Ansiedlungsagentur, bei Standortansiedlungen mehr beachtet und bei den potentiellen Investoren als Top-Standort verstärkt ins Spiel gebracht zu werden. „Wir haben exklusive Gewerbe- und Industrieflächen in der Region, die Verkehrsanbindungen sind hervorragend und die Metropole München ist in kurzer Zeit erreichbar. Zudem sind die Kosten für Unternehmen vergleichsweise sehr günstig“, so die Landrätin. Hübschle betonte, dass es immer Ziel sei, den meist internationalen Unternehmen den Blick für attraktive Standorte auch außerhalb der Metropolen zu öffnen. „Wichtig ist hier immer ein scharfes Profil der Region“, so Hübschle. „Auch sind bei der Vermarktung durch „Invest in Bavaria“ immer per-sönliche Aussagen der Geschäftsführer bereits angesiedelter Unternehmen über die Vorzüge des jeweiligen Standortes und die Gründe ihrer Ansiedlung hilfreich.“
 
Bei Gesprächen in Füssen und Buchloe erläuterte Hübschle den Bürgermeistern Paul Iacob und Josef Schweinberger, dass „Invest in Bavaria“ diese aus seiner Sicht sehr guten Standorte bei passenden Standortanfragen berücksichtigen werde. Er betonte auch, dass die Standortentscheidung letztendlich immer bei den Unternehmen selbst liege. Die Erfahrung zeigt, dass bei rund 60 Prozent aller potentiellen Ansiedler der Standort bereits bei der Anfrage feststehe, bei weiteren rund 30 Prozent bieten die von den Unternehmen diktierten Standortanforderungen einen geringen Spielraum und lediglich etwa 10 Prozent der Unternehmen sind bei der Standortwahl flexibel.

Mitteilung vom 15.10.2014

Ausstellung über alte Streuobstsorten im Landratsamt eröffnet

Stellvertretender Lars Leveringhaus spricht sich bei der Eröffnung für den Erhalt alter Kernobstsorten im Allgäu aus.

V. l.: Meike Hechinger, Fini Lipp (stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu), Lars Leveringhaus, Friederike Scharpf (Kreisfachberatung), Hartmut Stauder (Mitglied der Vorstandschaft des Kreisverbandes) und Birgit Wehnert (Kreisfachberatung)

V. l.: Meike Hechinger, Fini Lipp (stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu), Lars Leveringhaus, Friederike Scharpf (Kreisfachberatung), Hartmut Stauder (Mitglied der Vorstandschaft des Kreisverbandes) und Birgit Wehnert (Kreisfachberatung)

Auf anschauliche Weise stellt die Ausstellung die Ergebnisse der Kernobstsorten-Kartierung und Hintergründe zur Obstbaugeschichte im Allgäu dar. Zahlreiche Äpfel und Birnen sind mit Sorten-Zuweisung ausgestellt. „Jeder Obstbaum ist ein eigenes Ökosystem“, betonte Leveringhaus in seiner Ansprache und sicherte den interessierten Besuchern die Unterstützung vonseiten des Landkreises und der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege zu.

 

Fini Lipp verdeutlichte als stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu die gute Zusammenarbeit mit der Kreisfachberatung und wünschte der Ausstellung einen guten Verlauf. Zahlreiche Helfer und Vorsitzende der Gartenbauvereine aus dem Ostallgäu verwöhnten die Gäste mit frisch gepresstem Apfelsaft und Apfelkuchen.
 
Ausstellung noch bis Freitag im Landratsamt
 
Meike Hechinger von der Versuchsstation für Obstbau Schlachters der staatlichen Forschungsanstalt Weihenstephan erläuterte die Leader geförderte Ausstellung und bedankte sich für den Einsatz der örtlichen Gartenbauvereine und der Kreisfachberatung. „Noch bis Freitag kann die Ausstellung im Eingangsbereich des Landratsamtes Ostallgäu zu den üblichen Öffnungszeiten erforscht werden, bevor sie von der kreisfreien Stadt Kempten genutzt wird und weiterwandert“, freute sich Hechinger.
 
Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege:
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 14.10.2014

Grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung: Landkreis Ostallgäu und BH Reutte üben den Ernstfall

Zwei Übungsszenarien standen auf dem Programm: ein Verkehrsunfall im Grenztunnel Füssen und ein in Brand geratenes Schiff auf dem Forggensee.

Eintreffen der Einsatzkräfte am Schadesort Grenztunnel

Eintreffen der Einsatzkräfte am Schadesort Grenztunnel

Die Verletztenversorgung übernimmt das Rote Kreuz

Die Verletztenversorgung übernimmt das Rote Kreuz

Am zweiten Schadensort - dem Forggensee - steht ein Schiff in Brand

Am zweiten Schadensort - dem Forggensee - steht ein Schiff in Brand

Der Wochenendverkehr ist in vollem Gange. Da passiert es: Nach einem Verkehrsunfall im Grenztunnel Füssen geraten mehrere Fahrzeuge in Brand. 90 Menschen sind verletzt und müssen geborgen werden. Zwei Stunden später der nächste Notruf: Am Forggensee brennt die MS Allgäu. Das Schiff ist manövrierunfähig und driftet 400 Meter vom Ufer entfernt. An Bord: 80 Passagiere. 
 
Ziel der gemeinsamen Übung war es, die Evakuierungsmaßnahmen, die Rettung und Versorgung von Menschen sowie das Zusammenspiel der Einsatzleitungen und Organisationen zu perfektionieren. „Die Übung heute hat gezeigt, dass wir auf beiden Seiten des Grenztunnels schlagkräftige und bestens ausgebildete Einsatzkräfte haben. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt“, zieht die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker zufrieden Bilanz. 
 
An der grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübung beteiligten sich neben dem Landratsamt Ostallgäu und der Bezirkshauptmannschaft Reutte die Blaulichtorganisationen dies- und jenseits der Grenze. Mehr als 800 Personen, darunter 280 aus Tirol, waren im Einsatz. „Wir haben für die Zukunft wertvolle Erfahrungen gesammelt und können mit Stolz behaupten, dass wir aufgrund der großen menschlichen und fachlichen Kompetenz der Einsatzleitungen und Einsatzkräfte im Katastrophenfall effizient und schnell reagieren können“, dankt Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement.
 
Wichtige Übung zum Schutz der Bevölkerung
 
Aufgrund der Katastrophenschutzübung kam es am Samstag sowohl auf den bayerischen als auch auf den Tiroler Straßen zu Verkehrsbehinderungen. „Den Ernstfall unter einsatznahen Voraussetzungen zu üben ist notwendig und äußerst wichtig. Nur so können wir bei einem tatsächlichen Großunfall oder Schadensereignis gezielt handeln und helfen“, hoffen Rumpf und Landrätin Zinnecker auf das Verständnis der Bevölkerung.

Mitteilung vom 14.10.2014

Bauhöfe beginnen mit Aufbau von Schneezäunen

Die Ostallgäuer Bauhöfe beginnen voraussichtlich am 27. Oktober mit dem Aufstellen der Schneefangzäune an den Kreisstraßen.

Alle betroffenen Eigentümer beziehungsweise Pächter werden gebeten, noch vorhandenes Gras abzumähen und Weidezäune zurückzusetzen. Das Kommunale Bauamt dankt den Betroffenen für ihr Verständnis.

Mitteilung vom 14.10.2014

Fahrbahndecke wird erneuert: Kreisstraße OAL 6 zeitweise gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist die Kreisstraße zwischen Pforzen und Neugablonz ab Donnerstag, 16. Oktober, bis voraussichtlich Ende Oktober gesperrt.

In diesem Bereich wird die Fahrbahndecke erneuert, zudem wird am Ortseingang Pforzen die Verkehrssicherheit durch Verbreiterung der Verkehrsinsel verbessert.
 
Die Baustrecke beginnt an der Abzweigung nach Zellerberg und Leinau, welche aber während der Bauarbeiten befahrbar bleibt, und endet etwa 40 Meter nach der Abzweigung nach Neugablonz. Die Einmündung nach Neugablonz ist für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Gewerbebetrieb der Firma „Kranprofis“ (ehem. Scheibel) bleibt für den Zuliefererverkehr geöffnet. Die Umleitung erfolgt über Zellerberg und Untergermaringen und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende Oktober zu Behinderungen kommen kann. Eine zeitliche Verschiebung aufgrund der Witterung ist möglich.

Mitteilung vom 14.10.2014

Nesselwang-Voglen: Sammelstelle für Gartenabfälle nur über Wank erreichbar

Grund für die eingeschränkte Zufahrt ist die Sperrung des Bahnübergangs Wank/Voglen.

Wegen der Sperrung des Bahnübergangs Wank/Voglen kann die Sammelstelle für Gartenabfälle am Freitag 17. Oktober, am Samstag, 18. Oktober sowie am Montag, 20. Oktober, zu den üblichen Öffnungszeiten nur über den Ortsteil Wank angefahren werden. Bürgerinnen und Bürger können dort Baum- und Strauchschnitt sowie auch Laub, Grasschnitt und andere Pflanzenreste in gewohnter Weise abgeben.

Mitteilung vom 13.10.2014

Service-Beeinträchtigungen durch Server-Ausfall

Wegen eines Server-Ausfalls kommt es im Landratsamt Ostallgäu und der Außenstelle Füssen am heutigen Montag, 13.10., zu massiven Beeinträchtigungen im Service.

Im Bürger-Service des Landratsamtes in Marktoberdorf ist der Service wegen des technischen Defekts stark eingeschränkt. Deshalb rufen wir Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, dazu auf, heute auf Gänge ins Landratsamt Ostallgäu zu verzichten und auf Ende der Woche zu verschieben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  

Die Außenstelle Füssen ist geöffnet, bietet aber aufgrund des Ausfalls auch nur sehr eingeschränkten Service an.

 

Wann ein geregelter Service-Betrieb in Marktoberdorf und Füssen wieder möglich ist, erfahren Sie hier unverzüglich.

Mitteilung vom 10.10.2014

Eltern-Meinung ist gefragt: Große Umfrage zur Familienbildung

Die Befragung der Eltern wird von der Familienbildungsstelle im Landratsamt organisiert und läuft vom 15. Oktober bis zum 19. November.

V. l.: Petra Mayer, Leiterin des Jugendamtes und Isabel Costian, Ansprechpartnerin für die Familienbildung.

V. l.: Petra Mayer, Leiterin des Jugendamtes und Isabel Costian, Ansprechpartnerin für die Familienbildung.

Bei der Umfrage geht es um das Thema Familienbildung und damit um familienbildende Angebote im Landkreis. Familienbildung soll Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützen und ist an alle Eltern von minderjährigen Kindern gerichtet. Familienbildende Angebote können beispielsweise Elternkurse, Seminare/Vorträge zu Erziehungsthemen, offene Treffs, Elterncafés und vieles mehr sein. Um den Bedarf an solchen Angeboten herauszufinden (Wann/Was/Wer/Wo?), ist es wichtig, dass möglichst viele Eltern an der Befragung teilnehmen.
 
Ergebnisse werden in Konzept eingearbeitet
 
Die Umfrage findet im Rahmen des Förderprogramms „Familienstützpunkte“ des Bayerischen Familienministeriums statt. Die Ergebnisse werden in ein Konzept für Familienbildung im Landkreis eingearbeitet. Auf dessen Basis soll die Familienbildungsarbeit im Ostallgäu aufgebaut und koordiniert werden.
 
Online teilnehmen und gewinnen
 
Unter www.familie-ostallgaeu.de kann man an der Umfrage online teilnehmen oder sich den Fragebogen ausdrucken und per Post zurückschicken (Landratsamt Ostallgäu, Jugendamt – Familienbildung, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf). Wer den Fragebogen online ausfüllt, hat die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen. Es gibt Eintrittskarten für attraktive Freizeitangebote im Landkreis Ostallgäu zu gewinnen.
 
Ansprechpartnerin im Landratsamt ist Isabel Costian, familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, Tel: 08342/911-510. Weitere Informationen finden Sie unter www.ostallgaeu.de (Soziales > Jugendamt > Familienbildung).

Mitteilung vom 09.10.2014

Landkreis modernisiert Chemieräume an der Realschule Marktoberdorf

Der Landkreis Ostallgäu investiert weiter in die Bildung: Für 140.000 Euro wurden die Chemieräume an der Realschule Marktoberdorf saniert.

V. l.: Chemiefachlehrerin Silvia Biechele, Landrätin Maria Rita Zinnecker, stellvertretende Schulleiterin Lucia Wind, Schulleiter Wilhelm Fuchs und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c.

V. l.: Chemiefachlehrerin Silvia Biechele, Landrätin Maria Rita Zinnecker, stellvertretende Schulleiterin Lucia Wind, Schulleiter Wilhelm Fuchs und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich nun persönlich von der Qualität der Baumaßnahme überzeugt und an der Realschule Marktoberdorf während einer Unterrichtsstunde die frisch sanierten Chemieräume besichtigt.

 

Im Rahmen der Maßnahme wurden vom Landkreis als Sachaufwandsträger neben dem Chemieunterrichtsraum auch ein Chemieübungsraum für praktische Anwendungen sowie ein großzügiger Vorbereitungsraum für die Lehrer umgestaltet. Die Gesamtkosten betrugen 140.000 Euro, die Arbeiten wurden größtenteils von regionalen Firmen umgesetzt.

Mitteilung vom 08.10.2014

Inklusion im Ostallgäu: Fachleute und Politik legen Schwerpunkte fest

Für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurden am Runden Tisch Schwerpunkte für den kommunalen Aktionsplan festgelegt.

Die Arbeitsgruppenleiter für den kommunalen Aktionsplan (von links nach rechts stehend): Annegret Schefold (Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kreisrätin Brigitte Schröder, Christine Bibiella (Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Marktes Obergünzburg), Jutta Mönninghoff (Leiterin Don-Bosco Schule), Kreisrat Hubert Endhardt und Wolfgang Neumayer (Geschäftsleiter der Lebenshilfe Ostallgäu). Sitzend von links: Sabine Wenng (Geschäftsführerin der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Waltraud Joa (Kreisbeauftragte für Menschen mit Behinderung) und Dr. German Penzholz (Bildungs- und Inklusionskoordinator).

Die Arbeitsgruppenleiter für den kommunalen Aktionsplan (von links nach rechts stehend): Annegret Schefold (Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kreisrätin Brigitte Schröder, Christine Bibiella (Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Marktes Obergünzburg), Jutta Mönninghoff (Leiterin Don-Bosco Schule), Kreisrat Hubert Endhardt und Wolfgang Neumayer (Geschäftsleiter der Lebenshilfe Ostallgäu). Sitzend von links: Sabine Wenng (Geschäftsführerin der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Waltraud Joa (Kreisbeauftragte für Menschen mit Behinderung) und Dr. German Penzholz (Bildungs- und Inklusionskoordinator).

Sieben Arbeitsgruppen werden nun in ihrem jeweiligen Themenbereich die inklusiven Angebote im Ostallgäu bewerten und Vorschläge zur Verbesserung erarbeiten. Eine Vorstellung der Arbeitsgruppen und des Aktionsplans findet bei der Auftaktveranstaltung am 11. November im Marktoberdorfer Modeon statt.
 
„Mehr als 12.000 Menschen im Ostallgäu sind von einer Behinderung betroffen. Inklusion ist kein Randthema, sondern hat für den Landkreis höchste Priorität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Eröffnung des zweiten Runden Tischs zum Kommunalen Aktionsplan Inklusion im Landkreis Ostallgäu. Über 30 Betroffene, Bürgermeister, Kreistagsmitglieder, Vertreter von Sozialverbänden und weiteren Organisationen waren zusammengekommen, um die weiteren Schritte zur Erstellung eines kommunalen Aktionsplans festzulegen. Sieben Themenbereiche werden in diesem bearbeitet: Bildung, Arbeit, Wohnen, Ambulante Dienste und Gesundheit, Freizeit und Sport, Mobilität sowie Bewusstseinsbildung und Kommunikation.
 
Einigkeit herrschte, dass vor allem Betroffene als Experten in eigener Sache am kommunalen Aktionsplan mitarbeiten sollen. Das Verfahren muss daher barrierefrei sein: Der Zugang für Mobilitätseingeschränkte ist möglich, die Unterstützung durch Gebärdendolmetscher für Gehörslose ist gegeben. In Dokumenten und bei Redebeiträgen wird die „Leichte Sprache“ verwendet. Damit können auch Menschen mit Lernbehinderung mitarbeiten.
 
Auftaktveranstaltung am 11. November im Modeon
 
Barrierefrei wird auch die Vorstellung des kommunalen Aktionsplans am 11. November um 17 Uhr im Modeon in Marktoberdorf sein. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema Inklusion interessieren und ihre Erfahrungen und Vorschläge in die Arbeitsgruppen einbringen möchten.

Mitteilung vom 07.10.2014

Wanderausstellung „Erhaltenswerte Streuobstsorten“ im Landratsamt

Die Ausstellung ist von Dienstag, 14. bis Freitag, 17. Oktober, während der allgemeinen Öffnungszeiten im Foyer des Landratsamtes zu besichtigen.

Mit dieser Wanderausstellung, einem Folgeprojekt des LEADER-Projektes „Erhaltung und Nutzung alter Kernobstsorten im bayerischen Allgäu und am bayerischen Bodensee“, soll in anschaulicher Weise auf die Wertigkeit alter Apfel- und Birnensorten eingegangen und auf die Anbaumöglichkeiten im doch etwas rauen Allgäuer Klima hingewiesen werden.
 
Bekannter Pomologe bestimmt kostenlos Sorten
 
Die Ausstellung informiert über die Obstbaugeschichte des Allgäus vom Apfel- oder Birnenkern bis zur fertigen Sorte, geht auf die Verwertungsmöglichkeiten, die Genetik, sowie auf ökologische Aspekte ein. Als Höhepunkt der Ausstellung wird am  Dienstag, 14. Oktober, von 13.30 Uhr bis 16 Uhr der bekannte Pomologe Anton Klaus aus Oberneufnach die Sorten mitgebrachter Äpfel und Birnen bestimmen. Jeder, der in seinem Garten einen Apfel- oder Birnbaum stehen hat, dessen Sorte nicht bekannt ist, kann an diesem Nachmittag drei bis fünf Früchte einer Sorte mitbringen und kostenlos bestimmen lassen. Wichtig für eine Sortenbestimmung ist jedoch, dass es sich um ausgereifte Früchte mit Stiel handelt. Fallobst ist für eine Sortenbestimmung nicht geeignet.
 
Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege:
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 06.10.2014

Kostenlose Beratung für Frauen zum Wiedereinstieg ins Berufsleben

Angebot gilt für Frauen aus dem Ostallgäu, die nach der Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen.

Die kostenlosen Beratungen bietet das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" am 20. Oktober und 17. November 2014 wieder vormittags im Landratsamt in Marktoberdorf an.

 

Das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Es bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.

 

Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342/911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

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