Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 04.03.2014

Neue Sozialstiftung im Ostallgäu für Bedürftige und Kranke

Stiftungsgebiet ist vom nördlichen Teil auf ganzen Landkreis erweitert worden. Zudem hat sich das Stiftungskapital deutlich erweitert.

V. l.: Stiftungsvorstand Hermann Mayr, Manfred Rinderle (Bürgermeister und Sprecher der Ostallgäuer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), Landrat Johann Fleschhut, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele und Stiftungsverwalter Michael Hailand.

V. l.: Stiftungsvorstand Hermann Mayr, Manfred Rinderle (Bürgermeister und Sprecher der Ostallgäuer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister), Landrat Johann Fleschhut, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele und Stiftungsverwalter Michael Hailand.

Zum 125. Todestag des Stifters Josef Benedikt Kaiser konnte seine Stiftung zugunsten von Bedürftigen und Kranken nunmehr vom nördlichen Teil des Landkreises auf den gesamten Landkreis erweitert werden. Außerdem hat sich das Kapital durch Zustiftungen deutlich vergrößert, sodass noch mehr Bürgerinnen und Bürger in den Genuss von finanziellen Zuwendungen zukünftig kommen können. Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Landrat Johann Fleschhut gab eine neue Satzung in Auftrag und initiierte die Erweiterung auf den ganzen Landkreis: „Wir haben jetzt mehr Kapital zur Verfügung und können den Stifterwillen noch intensiver für noch mehr Menschen verwirklichen!“ Gemeinsam mit einer Abordnung der Stiftung nahm Fleschhut die neue Stiftungssatzung in einem würdigen Rahmen von Schwabens Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele entgegen.
 
Mit seinem Testament hat der vor 125 Jahren in Eurishofen verstorbene Josef Benedikt Kaiser ein starkes soziales Zeichen gesetzt, das „auch heute noch genauso aktuell ist“, erklärte Landrat Johann Fleschhut, der in seinem Haus die Stiftungsverwaltung ausführt. 79.000 Goldmark und 13 ha Wald sollten Erträge für die Unterstützung bedürftiger und kranker Menschen zur Verfügung stellen. Durch weitere Zustiftungen ist das Stiftungsvermögen gewachsen und zuletzt konnte die Stiftung von einem verstorbenen Ostallgäuer Bürger weitere Grundstücke und Barvermögen in das Stiftungskapital integrieren. Fleschhut: „Jährlich konnten wir ca. 40 Bürgerinnen und Bürgern einen Geldbetrag zukommen lassen, die Bedürftigkeit meldeten jeweils unsere Kreiskommunen.“ Der Landrat wollte nun unter strikter Wahrung des Stifterwillens den Geltungsbereich auf das gesamte Ostallgäu ausdehnen,“ wie es wohl Josef Benedikt Kaiser gemacht hätte, wenn er die aktuellen regionalen Strukturen gekannt hätte,“ ist sich Fleschhut sicher und wurde auch von der Regierung von Schwaben als Stiftungsaufsicht durch die Genehmigung der neuen Satzung bestätigt. Mit dem weiteren Mitglied im Stiftungsvorstand, dem 2. Bürgermeister der Gemeinde Jengen Hermann Mayr und Stiftungsverwalter Michael Hailand vom Landratsamt wurde in der Satzung das Entscheidungsgremium leicht erweitert. Deshalb werden zukünftig der Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Ostallgäus und eine weitere Person aus dem sozialen Bereich die Mittelverteilung mit entscheiden. Für das Jahr 2014 sollen zunächst 25.000 € bereitgestellt und demnächst verteilt werden. Regierungspräsident Karl Michael Scheufele betonte bei der Übergabe der neuen Satzung die „soziale Kraft“ von Stiftungen und war von der „vorausschauenden Wirkung“ des Stifters Josef Benedikt Kaiser beeindruckt: „Ich bin mir sicher, dass diese Stiftung auch noch in 500 bis 600 Jahren besteht. Alter und erweiterter Zweck passen ideal zusammen.“

Mitteilung vom 04.03.2014

KönigsCard weiter auf Erfolgskurs

Gäste freuen sich über Urlaub ohne Nebenkosten. Im vergangenen Jahr sorgte ein sattes Plus von 100.000 Übernachtungen für ein neues KönigsCard-Rekordergebnis.

Knapp 630.000 Übernachtungen machen die KönigsCard zu Deutschlands Inklusiv-Gästekarte mit den meisten Gratisleistungen. Landrat Johann Fleschhut, der als Vorsitzender des Vitalen Landes sich stark für das „Alleinstellungsmerkmal“ eingesetzt hat: „Die KönigsCard macht weiter Karriere, die Betriebe gewinnen neue Gäste und es entstehen zusätzliche Arbeitsplätze.“
  
Mit der KönigsCard liegen jedem Gast die Tourismusdestinationen Allgäu, Ammergauer Alpen, Blaues Land und dem benachbarten Tirol sprichwörtlich zu Füßen: denn rund 250 Leistungen aus den Bereichen Natur, Kultur, Sport und Freizeit können dank der All-inklusive-Gästekarte kostenlos entdeckt werden. Urlaubsgäste erhalten diese blaublütige Gästekarte bei einem der derzeit rund 460 KönigsCard Gastgebern und können diese sogar am An- und Abreisetag nutzen.
 
Zuwachs auch bei KönigsCard-Gastgebern und Leistungspartnern
  
„Seit Projektstart 2010 konnten über 60 weitere KönigsCard Gastgeber und über 10 neue KönigsCard Leistungspartner gewonnen werden und weitere Anfragen liegen bereits vor. Die steigende Beliebtheit der KönigsCard belegt zum einen die Zunahme der Kartenausgabe, die sich mittlerweile um über 157.000 Stück erhöhte. Zum anderen bekommen wir eine Vielzahl an begeisterten Rückmeldungen von KönigsCard Gästen, die von der Karte so begeistert sind, dass sie wiederholt ihren Urlaub bei einem KönigsCard-Gastgeber buchten“, berichtet Robert Frei, Geschäftsführer der KönigsCard Betriebs GmbH.
 
Wettbewerbsvorteil durch Zusatzangebot „Allgäumobil – freie Fahrt mit Bus und Bahn“
 
„Das Zusatzangebot unseres kostenfreien Gäste-ÖPNV/SPNVs ist einzigartig, hebt unsere Destination touristisch im Wettbewerb mit anderen Tourismusdestinationen nochmals hervor“, ist Landrat Johann Fleschhut begeistert. Auch hier zieht er eine erste positive Jahresbilanz des Projekts, das seit 9. Dezember 2012 läuft. „Mit dem kostenfreien ÖPNV verbinden wir die Bedürfnisse der Urlaubsgäste mit denen des Natur- und Umweltschutzes unserer Schlossparkregion optimal.“ Bereits über 120.000 km haben die Gäste mit Bus und Bahn in der kurzen Zeit seit Einführung zurückgelegt. KönigsCard-Gäste nutzen das neue Zusatzangebot der Urlaubregion Ostallgäu um die derzeit rund 250 Gratiserlebnisse aus den Bereichen Bergbahnen, Bäder, Museen und Freizeiteinrichtungen der KönigsCard- Leistungspartner bequem und klimaneutral zu erreichen.

Mitteilung vom 03.03.2014

EhrenRunde in Lengenwang: Heißes Thema Führungszeugnis

Beim Thema Ehrenamt will Landrat Johann Fleschhut „Bodenhaftung“: Deshalb lädt er die Verantwortlichen der Dachverbände immer wieder zur EhrenRunde ein.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Dabei werden auch schwierige Themen wie beispielsweise das Führungszeugnis in der Jugendarbeit nicht ausgeklammert.
   
„Nur was den Praxistest durch Ehrenamtliche selber besteht, machen wir“, erläuterte der Landrat den Erfolg der Ehrenamtsangebote des Landkreises. Zentrales Thema der jüngsten EhrenRunde in Lengenwang war das Führungszeugnis in der Jugendarbeit. Demnach müssen Personen, die in  der freien Jugendarbeit tätig sind, unter bestimmten Bedingungen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Dieses zeigt, dass keine Straftaten unter anderem wegen Sexualdelikten vorliegen. Die Umsetzung der Vorgabe erfolgt im Ostallgäu im Dialog mit den Ehrenamtlichen. Fleschhut forderte bei der EhrenRunde eine Vereinfachung der Gesetzeslage: In einem erweiterten Führungszeugnis könnten auch Dinge stehen, die für das Ehrenamt unerheblich sind. „Zudem ist es ein sehr hoher bürokratischer Aufwand für die Vereine“, so Fleschhut. Er unterstützt deshalb die Forderung des Kreisjugendringes, dass vom Gesetzgeber eine sogenannte Negativbescheinigung eingeführt wird. In dieser wird lediglich bestätigt, dass keine einschlägigen Straftaten vorliegen. Bevor das Jugendamt nun auf die Vereine zugeht, um mit ihnen Vereinbarungen zu treffen, wird mit den im Kreisjugendring organisierten Verbänden ein Katalog mit Tätigkeiten festgelegt, die ein erweitertes Führungszeugnis verlangen. So sollen praktikable Lösungen gefunden werden. Dabei könne das erweiterte Führungszeugnis jedoch nur ein (kleiner) Bestandteil eines Gesamtkonzepts sein, so Fleschhut. Prävention müsse an erster Stelle stehen. Darum wird der Landkreis künftig Fortbildungen in diesem Bereich anbieten. Man möchte eine „Kultur des Hinsehens schaffen“ und Verantwortliche für das Thema sensibilisieren.
 
Ehrenamtskarte mit besonderen Aktionen
 
Weiteres Thema der EhrenRunde war die Ehrenamtskarte des Landkreises, die 2014 wieder neu an 500 Ehrenamtliche vergeben wird. Im vergangenen Jahr nahmen zahlreiche Inhaber der Ehrenamtskarte an den besonderen Aktionen des Landkreises wie beispielsweise die Forggensee-Schifffahrt oder dem Vortrag von Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher im Modeon teil. Aufgrund des großen Erfolgs werden die Erlebnisangebote für die Ehrenamtskarteninhaber in diesem Jahr fortgesetzt. Bei der EhrenRunde wurde auch das Erfolgsmodell der kostenlosen Fortbildungen thematisiert, die der Landkreis für Ehrenamtliche seit 2008 in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen anbietet. Auf der Beliebtheitsskala der Ehrenamtlichen stehen „Vereinsbuchhaltung“ und „Steuerrecht“ ganz oben. Sowohl Ehrenamtskarten als auch kostenlose Fortbildungen zeigen das vielfältige und nachhaltige Engagement des Landkreises für seine Ehrenamtlichen.

Mitteilung vom 03.03.2014

Bahnsteig Nesselwang soll barrierefrei werden

Bei einem Ortstermin am Bahnhof Nesselwang konnte ein unbürokratischer und kostengünstiger Weg vereinbart werden, um den Bahnsteig barrierefrei zu machen.

Dies kann durch Verlegung einer kleineren Treppenanlage und ca. 12 Meter erreicht werden. Fleschhut: „Mit einer Investition der Bahn in einem kleineren fünfstelligen Bereich kann wiederum ein Stück Teilhabe behinderter und mobilitätseingeschränkter Menschen im täglichen Leben für Bürger und Gäste erreicht werden!“
  
Gerhard Korn hat sich an Landrat Johann Fleschhut und MdL Bernhard Pohl (Freie Wähler) mit der Bitte gewandt, sich für einen barrierefreien Bahnsteig einzusetzen, nachdem Gleis 2 des Bahnhofs nicht oder nur schwer durch behinderte Menschen zu erreichen ist.
  
„Vor Ort sieht man die Dinge immer am besten“, begründete Fleschhut die Einladung an den Landtagsabgeordneten Pohl, Bürgermeister Franz Erhardt, Willi Jörg von der deutschen Bahn AG und Gerhard Korn zu einem kurzfristigen Besichtigungstermin. In einer sehr konstruktiven Diskussion auch seitens des Bahnvertreters wurde eine pragmatische Lösung vereinbart. „Wenn wir in das offizielle Barrierefreiheitsprogramm der Bahn kommen wollen, warten wir bis zum Sankt-Nimmerleinstag, weshalb wir eine praxisnahe und schnell umsetzbare Lösung anstreben“, erläuterte Landrat Johann Fleschhut.
   
MdL Bernhard Pohl zeigte auf, dass das staatliche Programm auf Jahre bereits ausgebucht ist. Außerdem liegt die Zahl der Reisenden am Bahnhof Nesselwang weit unter der geforderten Frequenz von 1.000 Reisenden pro Tag. Erfreulicherweise zeigte sich der Bahnvertreter Willi Jörg bereit, in den nächsten wenigen Wochen die technische Machbarkeit und die Kosten für die Verlegung des Übergangs über die Gleise ermitteln zu lassen und ein Grobkonzept zur Realisierung zu erstellen. Dies läuft auch den Bestrebungen des Marktes Nesselwang nicht entgegen, das Bahnhofsgebäude zu erwerben, da sich dieses Verfahren voraussichtlich noch in die Länge ziehen könnte. Alle Beteiligten waren sich einig, dass mit wenig Mitteln sehr viel erreicht werden kann und eine Umsetzung sehr zeitnah durch die Bahn angestrebt werden muss. Hierzu sicherten alle Beteiligten ihre tatkräftige Unterstützung zu.

Mitteilung vom 03.03.2014

Einige Wertstoffhöfe am Faschingsdienstag geschlossen

Am kommenden Dienstag, 4. März, bleiben die Wertstoffhöfe in Buchloe, Marktoberdorf und Rettenbach geschlossen.

Ebenfalls nicht geöffnet haben die Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe und Marktoberdorf. Die Hausmülldeponie in Oberostendorf nimmt von 8 bis 12 Uhr Abfälle entgegen.

Mitteilung vom 28.02.2014

Sicherheit im Ostallgäu auf sehr hohem Niveau

Um die Sicherheit im Ostallgäu ist es nach wie vor bestens bestellt: Das ist das Ergebnis des alljährlichen Sicherheitsgesprächs im Landratsamt.

Landrat Johann Fleschhut (Mitte) beim Sicherheitsgespräch.

Landrat Johann Fleschhut (Mitte) beim Sicherheitsgespräch.

Die Sicherheitslage im Präsidiumsbereich und insbesondere im Landkreis ist, wie Polizei-Vizepräsident Klaus Faltenbacher erläuterte, nach wie vor im Vergleich zum Bund oder sogar zu den bayerischen Zahlen auf einem sehr hohen Niveau. Relativ hoch sei jedoch die Zahl von Körperverletzungsdelikten, gerade auch im Zusammenhang mit Alkohol. So war auch wieder einmal das Thema Jugendschutz und Alkohol Gegenstand der Diskussion. Man will zukünftig weiter versuchen, um Verständnis für die Rahmenbedingungen des Festsiegels (beispielsweise Veranstaltungsende, Jugendschutz, keine Flatrate) zu werben. Sehr gut bewährt hat sich, erklärte Jugendamtsleiterin Petra Mayer, der Allgäuer Party-Pass. Dieser wird bei fast allen Festveranstaltungen im Landkreis eingesetzt. Der Party-Pass kann am Einlass abgegeben werden, sodass die Veranstalter jederzeit kontrollieren können, ob sich noch Jugendliche auf dem Fest befinden.
 
Sehr gute und sachorientierte Zusammenarbeit
  
Landrat Johann Fleschhut bedankte sich bei Polizeipräsidium und den Leitern der Polizeidienststellen für die „hervorragende Sicherheitslage“. Diese sei letztlich Ergebnis der Arbeit der Polizeibeamten, die sich dabei nicht selten einem persönlichen Risiko aussetzen, so Fleschhut. Von beiden Seiten wurde die sehr gute und sachorientierte Zusammenarbeit der Polizei mit allen Fachstellen im Landratsamt betont. Eine wichtige Voraussetzungen für die gute Sicherheitslage seien auch die guten wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen im Landkreis. Andererseits ist aber nach Ansicht aller Teilnehmer auch die Lebensqualität, zu der das Sicherheitsgefühl der Bürger und Unternehmen gehört, ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor für die Region Ostallgäu.

Mitteilung vom 27.02.2014

Ostallgäu präsentiert als erster bayerischer Landkreis ein Demenzkonzept

Als erster Landkreis in Bayern hat das Ostallgäu ein Demenzkonzept entwickelt. Es trägt den Titel „Einfach dazugehören“.

Ziehen an einem Strang (von links): Stephan Vogt (Demenzhilfe Allgäu), Gudrun Rauch („Helfende Hände“ Obergünzburg), Landrat Johann Fleschhut und Alexander Zoller, Seniorenbeauftragter des Landkreises Ostallgäu.

Ziehen an einem Strang (von links): Stephan Vogt (Demenzhilfe Allgäu), Gudrun Rauch („Helfende Hände“ Obergünzburg), Landrat Johann Fleschhut und Alexander Zoller, Seniorenbeauftragter des Landkreises Ostallgäu.

Hauptfokus des einzigartigen Konzeptes ist es, die Lebens- und Betreuungsbedingungen von demenzkranken Menschen zu verbessern. Dafür entwickelte eine Steuerungsgruppe aus lokalen Experten umfassende Handlungsempfehlungen für die verschiedensten Lebensbereiche.
  
Zwischen 500 und 600 Ostallgäuer erkranken jedes Jahr an Demenz. Im Jahr 2026 werden es schon 900 Neuerkrankungen sein, wie Berechnungen des Landkreises ergeben haben. „Demenz ist also schon längst mitten unter uns angekommen“, erklärt Landrat Johann Fleschhut und ergänzt: „Angesichts dieser Zahlen war es für uns mehr als eine Pflicht, einen Masterplan zu entwickeln“. Ergebnis ist das Ostallgäuer Demenzkonzept mit dem treffenden Namen „Einfach dazugehören“. Genau das ist nämlich das Ziel des Konzeptes: Demenzkranke nicht zu isolieren und auszugrenzen, sondern sie zu einem Teil der Dorfgemeinschaft werden zu lassen. Um das Konzept so lebensnah wie möglich zu entwickeln, veranstaltete der Landkreis 2012 einen Workshop, um mit betroffenen Bürgern, Angehörigen und Fachleuten zu erörtern, was wirklich wichtig ist im Umgang mit Demenz. Anschließend flossen die Ergebnisse in die Handlungsempfehlungen des Konzeptes ein. Bei der Entwicklung des Konzeptes war eine Steuerungsgruppe maßgeblich mit beteiligt, die sich aus betroffenen Angehörigen und Vertretern unterschiedlichster Professionen zusammensetzte.
  
Eine der ersten Maßnahmen des Konzeptes ist der Aufbau von fünf bis sieben Kontaktstellen im Landkreis, welche in Kooperation mit der „Allgäu GmbH“ errichtet werden. Die Kontaktstellen sollen als Erst-Anlaufstelle dienen und Betroffenen und ihren Angehörigen eine unmittelbare und unkomplizierte Hilfe direkt vor Ort anbieten sowie die Verknüpfung zu den professionellen Diensten herstellen. Weiterer wichtiger Baustein des Konzeptes ist MAKS (Mobilität, Alltagsorientierung, Kognitive Übungen und Spiritualität). „Dieses eigentlich stationäre Behandlungskonzept, das den Demenzverlauf oftmals verlangsamen kann, holen wir nun auf die ambulante Ebene, indem wir zum einen die Finanzierungsfrage erfolgreich gelöst haben und zum anderen zwei Fachkräften die Ausbildung  zum MAKS-Experten bezahlt haben. Dieses Wissen können sie nun an ehrenamtliche Demenzhelfer weiterreichen“, sagt Alexander Zoller, Seniorenbeauftragter des Landkreises. Eine weitere wichtige Maßnahme ist für Zoller die Initiierung von Seniorengenossenschaften. Diese sollen in Kooperation mit Fachkräften eine zuverlässige Versorgung mit niedrigschwelligen Angeboten vor Ort ermöglichen.
 
„Wir haben mit diesem Konzept  einen großen Schritt getan“, sagt Landrat Fleschhut und ergänzt: „Wir werden unsere Handlungsempfehlungen stetig weiterentwickeln und verbessern, denn wir lernen im Umgang mit Demenz jeden Tag dazu.“

Mitteilung vom 27.02.2014

Weiberfasching: "Leuterschacher Hexen" erobern Landratsamt

Die Hexen hatten das Landratsamt am heutigen Weiberfasching gestürmt und kurzzeitig das Regiment übernommen.

Die Leuterschacher Hexen mit Landrat Johann Fleschhut in ihrer Mitte

Die Leuterschacher Hexen mit Landrat Johann Fleschhut in ihrer Mitte

Die Krawatte von Landrat Johann Fleschhut wurde selbstverständlich "gekürzt"

Die Krawatte von Landrat Johann Fleschhut wurde selbstverständlich "gekürzt"

Ihr Vorschlag für die Nachnutzung des Marktoberdorfer Krankenhausgeländes: Ein „Action-Fun-Park für Senioren“. Landrat Johann Fleschhut musste selbstverständlich seine Krawatte opfern und konnte sich nur mit Sekt und Krapfen „freikaufen“.

Mitteilung vom 26.02.2014

Ostallgäuer Straßen- und Wegenetz: 2014 wird weiter optimiert

Insgesamt 19 Straßenprojekte wurden an den Verkehrswegen im Ostallgäu begonnen und überwiegend auch abgeschlossen.

Wie es in den kommenden Monaten mit der Optimierung des Straßennetzes im Landkreis weitergeht, darüber stimmte sich nun Landrat Johann Fleschhut mit Bruno Fischle, Leiter des Staatlichen Bauamtes Kempten, ab.
 
„Wir müssen trägerübergreifend ausbauen, kooperieren und unsere Baustellen koordinieren.“ Erklärte Fleschhut im Sinne des Bürgers das gemeinsame Ziel. Insgesamt haben Landkreis, Freistaat und Bund rund 16 Millionen Euro in die Sanierung und Erneuerung von 26 Kilometern Straßen und vieler Brücken gesteckt. Darüber hinaus wurden zehn Kilometer neue Geh- und Radwege im Ostallgäu gebaut beziehungsweise begonnen. Fleschhut: „Damit leisten wir einen großen Beitrag zu Verkehrssicherheit, Klimaschutz und Stärkung der Radregion Allgäu.“
  
Auch der Wirtschaftsstandort Ostallgäu brauche beste Infrastruktur: „Unsere Wirtschaft brummt, wir müssen bei der dynamischen Entwicklung Schritt halten!“ Der Landkreis realisiert den Ausbau der Ortsdurchfahrt Leuterschach, die Erneuerung der beiden Mühlbachbrücken in Eggenthal, den Deckenbau an der OAL 6 in Pforzen sowie an der OAL 15 zwischen Jengen und Ketterschwang. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts an der Ortsumfahrung Marktoberdorf ist Ziel des staatlichen Bauamtes. Laut Bruno Fischle starten im Frühjahr auch die Arbeiten zur Verbreiterung der B12 von Kraftisried bis Geisenried, zunächst mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Kraftisried und Unterthingau. Sollten die Grunderwerbsverhandlungen für den zweiten Bauabschnitt bis Geisenried erfolgreich sein, wird dieser bis 2015 fertig sein. „Diese Maßnahme erhöht die Verkehrssicherheit deutlich, unser Ziel bleibt aber nach wie vor der vierspurige Ausbau der B12“, sagt Landrat Fleschhut. Sechs weitere Straßenbauprojekte sind inzwischen im neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Es geht dabei um die Ortsumgehungen von Marktoberdorf, Füssen, Steinbach, Rieder und Pforzen sowie den B12-Ausbau zwischen A96 und A7. Diese Maßnahmen werden derzeit vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geprüft. Fleschhut: „Wir erhoffen uns durch die Ortumfahrungen eine deutliche Entlastung der Ortsdurchfahrten und damit für unserer Bürgerinnen und Bürger.“
  
Einen neuen Service will der Landkreis auf seiner Internetseite in Kürze anbieten: Alle Bürgerinnen, Bürger und Besucher des Ostallgäus sollen sich dort künftig über die derzeit laufenden Baustellen und Beeinträchtigungen informieren. Fleschhut wünscht sich diesen Service auch allgäuweit und wird sich daher mit der Allgäu GmbH in Verbindung setzen.

Mitteilung vom 26.02.2014

Landkreis Ostallgäu startet Kampf gegen giftiges Kreuzkraut

Die schädliche Wirkung der Pflanze beruht auf der Wirkung verschiedener Lebergifte (z. B. Senecionin, Jacobin usw.).

Der Landkreis Ostallgäu sagt dem giftigen Kreuzkraut den Kampf an: An mehreren Stellen vor allem im südlichen Landkreis ist das besonders für Tiere giftige Kraut inzwischen aufgetaucht und soll nun in einem gemeinsamen Kraftakt von Behörden, Institutionen und Landwirtschaft verdrängt werden. Unter anderem sind auch die Straßenränder von Kreuzkräutern zunehmend betroffen
 
Aufgrund unterschiedlicher Bitten aus der Landwirtschaft ermittelt das Landratsamt Vorkommen, Verbreitung, Vernichtung und andere sinnvolle Maßnahmen allgäu- und bayernweit. „Es ist eine schwierige Materie, hier brauchen wir die Unterstützung auch des Ministeriums“, stuft Landrat Johann Fleschhut das Problem als hoch ein.
 
Zunächst werden nun die Schwerpunkte ermittelt, an denen das Kreuzkraut verstärkt auftritt. Besonders betroffen sind momentan extensiv bewirtschaftete Flächen, zu denen auch Straßenränder und Seitenbereiche von Straßen zählen. Die giftige Pflanze kann sich durch ihre Flugsamen über weite Strecken ausbreiten, deshalb sei es „von großer Wichtigkeit, dass alle Beteiligten gemeinsam arbeiten und zusammen den Kampf aufnehmen“, sagt Fleschhut, der sich auch mit der Bitte um Unterstützung an das Landwirtschaftsministerium gewandt hat.
 
Landrat bittet Landwirte um Mithilfe
 
Die beste Methode zur Bekämpfung des Krauts ist das Ausstechen und Verbrennen. Um dem Kraut am mehr als 300 Kilometer langen Straßennetz des Landkreises Herr zu werden, wird nun zunächst das Straßenpersonal geschult, um das Kraut erkennen und wirksam bekämpfen zu können. Fleschhut hat auch das staatliche Bauamt in Kempten aufgefordert, das Kraut entlang der Staats- und Bundesstraßen aktiv zu bekämpfen. Um mehr über die Verbreitung des Kreuzkrautes im Landkreis zu erfahren, bittet Landrat Johann Fleschhut die Landwirte im Ostallgäu darum, ihre Kreuzkrautfälle zu lokalisieren und dem Landratsamt zu melden. Dazu bietet das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten auf seiner Internetseite einen Erhebungsbogen an.

Mitteilung vom 26.02.2014

Energiewende: Kehrtwenden können Ostallgäu nicht stoppen

Energiepolitische Kursänderungen der Bundes-/Landesregierung Grund für Abstimmungsgespräch zwischen Ostallgäuer Energieversorgern und Landrat Johann Fleschhut.

In Berlin und München folgt derzeit in Sachen Energiewende eine Kehrtwende auf die andere. Welche Auswirkungen dies auf den Landkreis Ostallgäu hat, diskutierte Fleschhut gemeinsam mit den Chefs der fünf Energieversorger im Landkreis. Alle waren sich einig, dass bei den energiepolitischen Rahmenbedingungen die Kontinuität fehle, was sowohl die Bevölkerung als auch investitionsbereite Unternehmen verunsichere. „Wir haben bislang große Erfolge bei den erneuerbaren Energien gefeiert und dürfen uns durch die Bremsaktionen seitens des Bundes nicht vom Weg abbringen lassen“, sagte Landrat Fleschhut. Trotz fallender Zubauraten bei den erneuerbaren Energien, insbesondere bei Photovoltaikanlagen, erwarte man auch in Zukunft moderate Zuwächse in diesem Bereich. Der Landkreis hat sich bereits enorm verbessert, nachdem der Anteil des regenerativ erzeugten Stroms 2004 bei 35 %, 2011 bereits bei 75 % lag. „Hier sind wir bayern- und bundesweit Spitze“, freute sich Landrat Fleschhut über „den offensichtlich richtigen Weg im Ostallgäu“. Der Landkreis wird zukünftig verstärkt eine beratende und koordinierende Rolle bei der Bauleitplanung einnehmen. Hierzu ist ein Leitfaden für Kommunen und Planer neu erstellt worden. Vor allem bei infrastrukturellen Maßnahmen werde man noch mehr informieren und unterstützen, so Fleschhut. Als Beispiel nannte er die Mitverlegung von Leerrohren im Zuge des Kreisstraßenbaus, wo dies sinnvoll sei.
  
Wenige Tage vor dem Treffen mit den Energieversorgern hatte sich im Landratsamt bereits das neu formierte Energieteam Ostallgäu getroffen. Bei der jüngsten Sitzung hat das Team nun weitere Ideen für zukünftige Projekte zusammengetragen. Im Bereich Mobilität ist beispielsweise angedacht, Busse im Ostallgäuer Personennahverkehr von Dieselkraftstoff auf Bioerdgas umzustellen. Fleschhut lobte die Idee: „Das würde unseren Personennahverkehr schadstoffärmer machen und vor allem den CO2-Ausstoß senken.“ Außerdem wurde in der Sitzung angeregt, die Kommunen beim Klimaschutz zukünftig noch stärker einzubinden und neue Anreize für mehr erneuerbare Wärmenutzung zu schaffen. Hauptaufgabe des aus Fachleuten aus Wirtschaft, Politik und Kommunen bestehenden Energieteams ist die Überwachung der Umsetzung des „Masterplans Energiezukunft 2020“. Zahlreiche Projekte sind inzwischen verwirklicht: Jüngstes Beispiel ist die Beschaffung von 100 Prozent Ökostrom für sämtliche Liegenschaften des Landkreises.

Mitteilung vom 26.02.2014

Vorschulkinder des Bidinger Kindergartens im Kaufbeurer Stadtmuseum

Die Kinder bekommen die Stadtgeschichte von Kaufbeuren von Museumsbewohner und Erzähler "Helmut Holzwurm" nähergebracht.

Von Links: Dagmar Harbauer, Leitung des Kindergartens St. Pankratius Bidingen;  Eva Storf, Fachberatung Kindertagesstätten Landratsamt; Heidi Martin, Erzieherin aus dem Kindergarten.

Von Links: Dagmar Harbauer, Leitung des Kindergartens St. Pankratius Bidingen; Eva Storf, Fachberatung Kindertagesstätten Landratsamt; Heidi Martin, Erzieherin aus dem Kindergarten.

Früh morgens um sieben Uhr haben sich neun Vorschulkinder des Kindergartens St. Pankratius aus Bidingen auf den Weg nach Kaufbeuren gemacht, um sich im Stadtmuseum gemeinsam mit dem Museumsbewohner „Helmut Holzwurm“ auf Entdeckungsreise zu gehen.
 
„Helmut Holzwurm“ erzählte den Kindern spannende Geschichten aus seinem Leben im Museum und zu verschiedenen Ausstellungsstücken. Auf spielerische Art und Weise erfuhren die Kinder, wie die Bewohner der Stadt Kaufbeuren einst lebten und wie die Stadt aussah. Besonders eindrucksvoll war, wie die Kinder mit Eimern aus Leder ausprobieren durften, wie damals im Mittelalter ausgebrochenes Feuer in der Stadt gelöscht wurde. Im Anschluss an die Reise in die Vergangenheit durfte jedes Kind seinen eigenen „Helmut Holzwurm“ aus bunter Wolle filzen. „Helmut Holzwurm“ ist ein speziell für Kinder entwickeltes Programm des Stadtmuseums Kaufbeuren mit dem Ziel, die Stadtgeschichte von Kaufbeuren auf spielerische Weise näherzubringen.

Mitteilung vom 26.02.2014

Ab sofort können sich Ostallgäuer Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer für den am 29. Juni 2014 stattfindenden „Tag der offenen Gartentüre“ bewerben.

Teilnehmender Garten von 2013 in Pforzen, Quelle: Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege

Teilnehmender Garten von 2013 in Pforzen, Quelle: Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege

Interessenten können sich bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu melden.

 

Veranstalter der Aktion sind der Schwäbische Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege mit seinen Kreis- und Ortsverbänden, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg und die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu. Der Bewerbungszeitraum läuft bis zum 10. März.

 

Tag der offenen Gartentür hat viele Fans

 

Der Tag der offenen Gartentür findet im Regierungsbezirk Schwaben in diesem Jahr zum 15. Mal statt. Die meist privaten Gartenbesitzer öffnen an diesem Tag zwischen 10 und 17 Uhr ihre Gartentüren für interessierte Besucher. Die Aktion bietet sowohl Gartenbesitzern als auch allen Gartenfreunden Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Garten-Erfahrungen auszutauschen, Anerkennung und Lob zu ernten sowie Anregungen für den eigenen Garten mit nach Hause zu nehmen. Der Tag der offenen Gartentür war in den vergangenen 14 Jahren ein großer Erfolg und hat in der Region viele begeisterte Anhänger gefunden.

 

Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege:
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 26.02.2014

So soll die Ostallgäuer Wirtschaft vom Botschafter-Workshop profitieren

Zahlreiche Ideen für die Weiterentwicklung der Ostallgäuer Wirtschaft haben die Botschafter des Landkreises bei einem Workshop in Marktoberdorf gesammelt.

Die Wirtschaftsbotschafter des Landkreises bei ihrem Workshop in Marktoberdorf.

Die Wirtschaftsbotschafter des Landkreises bei ihrem Workshop in Marktoberdorf.

„Wie können wir den Landkreis Ostallgäu wirtschaftlich gemeinsam weiterentwickeln?“ lautete die Frage von Landrat Johann Fleschhut an die Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Die Ideen sollen dem Arbeitsprogramm der Wirtschaftsförderung sowie dem neuen Regionalen Entwicklungskonzept (REK) 2014 – 2020 dienen. „Wir haben viele praxisnahe und konkrete Projekt- und Maßnahmenvorschläge gefunden“, sagte Fleschhut.
 
Rund 50 Personen waren der Einladung des Landratsamtes ins Autohaus Singer in Marktoberdorf gefolgt, um konkrete Ideen für die Wirtschaft unter Rücksichtnahme auf die kommunalen und regionalen Bedürfnisse im Ostallgäu zusammenzutragen. Besonders für die Bereiche Bestandspflege, Fachkräftesicherung, Standortmarketing und das Botschafternetzwerk wurden in dem von Dr. Heike Glatzel (FUTOUR GmbH) moderierten Workshop viele Ideen für Maßnahmen und Projekte zusammengetragen. So wurde angeregt beispielsweise in Botschafter-Foren ganz gezielt bestimmte Unternehmen-Themen zu vertiefen. Auch die vielen Weltmarktführer im Landkreis sollen nach einer weiteren Idee künftig verstärkt mit ihren einzigartigen Produkten präsentiert werden, um so die Bandbreite und Tiefe des starken Standorts Ostallgäu darzustellen. Eine weiterer Gedanke aus dem Plenum war, ein „Willkommenszentrum“ zu schaffen, das neuen Fachkräften mit zahlreichen Dienstleistungen wie beispielsweise Behördengängen, Umzugsservice oder Arbeitsplatzvermittlung für den Partner helfen soll.
  
Ostallgäu hat beste Zukunftschancen
  
Landrat Fleschhut erläuterte zu Beginn der Veranstaltung, dass der Landkreis mit seiner familiengeführten und mittelständischen Wirtschaftsstruktur beste Zukunftschancen habe. Die Anzahl der Betriebe nimmt ebenso zu, wie die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Ostallgäu. Dazu kommen eine überdurchschnittlich positive Beschäftigungsentwicklung und eine sinkende Arbeitslosenquote sowie eine steigende Beschäftigungsquote. Auch die Frauenbeschäftigungs- und Kinderbetreuungsquote steigen stetig. Bei den 18- bis 24-Jährigen bestehe jedoch ein „negativer Wanderungssaldo“. „Hier muss gegengesteuert werden“, so Landrat Fleschhut. Beim anschließenden Abendessen konnten sich die Teilnehmer austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Mitteilung vom 26.02.2014

Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen schon am 28. Februar

Aufgrund der milden Witterung öffnen die Sammelstellen für Gartenabfälle im Landkreis Ostallgäu heuer schon ungewöhnlich früh.

Grasschnitt-Container der Sammelstelle für Gartenabfälle Friesenried-Blöcktach

Grasschnitt-Container der Sammelstelle für Gartenabfälle Friesenried-Blöcktach

Bereits ab kommenden Freitag, 28. Februar, können Bürgerinnen und Bürger Baum- und Strauchschnitt, Laubreste und andere pflanzliche Gartenabfälle wieder an einer der acht zentralen Sammelstellen abgeben. Mit der zeitigen Öffnung kommt der Landkreis dem Wunsch vieler Gartenbesitzer entgegen.
  
Der außergewöhnlich milde Winter hat viele Ostallgäuer ins Freie gelockt und zu Gartenschere, Astsäge & Co. greifen lassen. Doch wohin mit dem Schnittgut und anderen Gartenabfällen? Mit acht zentralen Sammelstellen für Gartenabfälle bietet der Landkreis Ostallgäu ein dichtes Netz an Abgabepunkten. Hier können haushaltsübliche Mengen unterschiedlicher Abfälle aus dem Garten bequem entsorgt werden. Dabei ist Baum- und Strauchschnitt von sonstigen Gartenabfällen wie Laub, Blumen und Grasschnitt zu trennen. Nur an den Sammelstellen in Füssen-Ehrwang und Germaringen-Ketterschwang ist eine gemischte Anlieferung möglich. Für die wohnortnahe und kostenfreie Entsorgung von Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter stehen zudem fast alle Wertstoffhöfe im Landkreis zur Verfügung.
  
Alle Informationen auf der neuen interaktiven Karte
  
Alle Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten aller Sammelstellen gibt es auf der neuen interaktiven Karte des Landkreises unter maps.ostallgaeu.de in der Rubrik „Wertstoffe“. Wer Großmengen an Grüngut aus dem Gewerbe zu entsorgen hat, kann sich an einen der privaten Verwertungsbetriebe wenden. Eine Abholung von Baum- und Strauchschnitt von zu Hause ist mit der „Grünen Karte“ möglich. Auskünfte gibt die Abfallberatung des Land-kreises Ostallgäu unter Telefon 08342 911-382 oder -386.
  
Zentrale Sammelstellen für Gartenabfälle im Landkreis Ostallgäu sind in Buchloe, Friesenried, Füssen-Ehrwang, Germaringen-Ketterschwang, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten. Gebühren für die Abgabe von Grüngut: Holzige Abfälle sind gebührenfrei, nicht-holzige Abfälle sind bis zu einem Kubikmeter gebührenfrei, ab dem zweiten Kubikmeter kostet die Entsorgung 7 Euro pro Kubikmeter.
  
Weitere Infos: www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft

Mitteilung vom 20.02.2014

Neue Internetseite, neuer Service: Landkreis Ostallgäu ist digitaler Pionier

Schnell, transparent, flexibel: Die frisch gestaltete Internetseite des Ostallgäus bietet den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises jede Menge neuen Service.

Freuen sich über den Start der neuen Homepage (von links): Thomas Reger (Sachgebietsleiter im Bauamt LRA), Hermann Heiß (Bürgermeister Pforzen), Landrat Johann Fleschhut, Eva Helmschrott (Mitarbeiterin Bauamt Pforzen) und Architekt Michael Graf.

Wer künftig sein Auto zulassen will, sich über Freizeittipps und Buslinien im Ostallgäu informieren will oder einen Bauantrag stellen will, kann das nun komplett digital tun. "Wir haben nicht nur hier im Haus schnellen und freundlichen Service, sondern bieten unsere große Palette nun auch verstärkt online an", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

"Noch mehr Geschwindigkeit und Transparenz"

 

Als erster Landkreis in Deutschland bietet das Ostallgäu ab sofort einen komplett digitalen Bauantrag an von A wie Antrag bis Z wie Zustellung per sicherer Übertragung mit DE-Mail flächendeckend für den gesamten Landkreis. Das spart Bauherrn, Architekten und Verwaltungen nicht nur Papier, sondern auch Zeit. "Durch diesen komplett digitalen Service machen wir einen großen Schritt zu noch mehr Geschwindigkeit und Transparenz", sagt Fleschhut. Die digitalen Bauantragsunterlagen können nämlich jederzeit von allen Beteiligten eingesehen werden, das beschleunigt die Abläufe. Voraussetzung für den digitalen Bauantrag ist der neue Personalausweis, mit dem die Unterlagen digital unterschrieben werden können. Als kleines Schmankerl verlost der Landkreis unter den ersten 30 Bauherrn, die ihren Bauantrag digital stellen, drei iPads.

 

Individuell gestaltbar

 

Auch für diese Geräte ist die neu gestaltete und umfangreich ausgebaute Internetseite des Landkreises optimiert. Jeder Nutzer kann sich seine Startseite ab sofort individuell zusammenstellen, um jederzeit schnell an die für ihn wichtigen Informationen zu gelangen. Alle Nutzer kommen so auch mit einem Klick zu den neuen digitalen Diensten: Der neue Service umfasst unter anderem zahlreiche Online-Dienste rund um Zulassung, Um- oder Abmeldung von Fahrzeugen. Die Abfalltonne kann man ebenso online anmelden wie die Sperrmüllabholung – auch den Abfuhrkalender kann sich jeder Nutzer nun digital und für seine Gemeinde erstellen und auch in seine digitalen Kalender importieren. Zahlreiche Formulare können damit ab jetzt bequem von zu Hause ausgefüllt werden. Wer einen neuen Personalausweis hat, kann digital unterschreiben und spart sich dadurch Wege und Zeit. 

 

Highlight: Hochauflösende, interaktive Karte mit Tausenden Infos

 

Highlight der neuen Internetseite des Landkreises ist die interaktive und hochauflösende Karte, die mehr als 8.600 Einzelinfos zu den verschiedensten Themen bietet. Dort gibt es unter anderem Informationen zu Bus- und AST-Linien, zu Kitas und Schulen sowie zu Bebauungsplänen im Landkreis, dazu Freizeittipps und Wander- und Radrouten kombiniert mit Routenplaner und Öffnungszeiten. Dazu hat der Landkreis ein neues Bildungsportal gestartet, das zahllose Informationen rund um die vielen Bildungsangebote im Ostallgäu enthält. Fleschhut: "Dieses starke Angebot werden wir künftig noch weiter ausbauen, um den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr digitalen Service zu bieten."

Mitteilung vom 20.02.2014

Bildungsberatung bietet kostenlose Kurse für eine berufliche Perspektive

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet kostenlose Kurse zum Thema Zusatzqualifikation und berufliche Umorientierung bei den Volkshochschulen an.

Bildungsberater Michael Kühn

Durch lebenslanges Lernen werden die Chancen zur persönlichen Entwicklung erhöht und die beruflichen Perspektiven verbessert. Bildungsberater Michael Kühn (Foto) gibt im Kurs "Der Abschluss nach dem Abschluss" Informationen über Fort- und Weiterbildungsangebote sowie mögliche Förderungen. Es wird gezeigt, wie beispielsweise mit Meister, Techniker, Fachwirt, Studium oder auch einer zweiten Ausbildung eine berufliche Perspektive geschaffen werden kann. Auch außerhalb der klassischen Lernorte in Schulen oder Seminaren gibt es Möglichkeiten der Qualifikation. Eine Neuorientierung im Beruf und die Überlegung, die Berufung zum Beruf zu machen, braucht Mut. Der Kurs "Berufliche Perspektive: überdenken, planen, ändern" soll die Möglichkeit des Überdenkens neuer Wege sowie das Finden der eigenen Kompetenzen geben und das Bewusstsein für lebenslanges Lernen wecken.

 

Kostenlose Kurse bei der VHS:

"Berufliche Perspektive: überdenken, planen, ändern"


Di. 01.04.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Marktoberdorf, Anmeldung bei der VHS Marktoberdorf,
Tel. 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de
Do. 03.04.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Buchloe, Anmeldung bei der VHS Buchloe,
Tel. 08241 90233 oder info(at)vhs-buchloe.de
Do. 15.05.2014, 18 bis 19.30 Uhr VHS Füssen, Anmeldung bei der VHS Füssen,
Tel. 08362 39577 oder info(at)vhs-fuessen.de

 

"Der Abschluss nach dem Abschluss"


Di. 25.03.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Marktoberdorf, Anmeldung bei der VHS Marktoberdorf,
Tel. 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de
Do. 27.03.2014, 18.30 bis 20 Uhr, VHS Buchloe, Anmeldung bei der VHS Buchloe,
Tel. 08241 90233 oder info(at)vhs-buchloe.de
Do. 08.05.2014, 18 bis 19.30 Uhr VHS Füssen, Anmeldung bei der VHS Füssen,
Tel. 08362 39577 oder info(at)vhs-fuessen.de

Mitteilung vom 20.02.2014

Neu und bergauf: Verein "bergaufland" gegründet

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Ostallgäu hat den Verein "bergaufland Ostallgäu" aus der Taufe gehoben.

Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins "bergaufland".

Der neue Verein wird der nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus dienen. "Den Namen "bergaufland" hatten wir einst schon unserem stark nachgefragten Wirtschaftsjournal gegeben und jetzt haben wir diesen sympathischen Begriff auch auf den Verein ausgeweitet", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Landkreis soll Geschäftsführung übernehmen

Neben dem Landkreis selbst und 40 Ostallgäuer Kommunen sind auch zwölf nicht kommunale Institutionen sowie zwei Privatpersonen unter den Gründungsmitgliedern. Erster Vorsitzender des Vereins ist Johann Fleschhut als amtierender Landrat. Als zweiter Vorsitzender wurde Jürgen Schwarz, Geschäftsführer des Bayerischen Musikrats gewählt. Die Geschäftsführung des Vereins soll vom Landkreis Ostallgäu übernommen werden.

 

Das "bergaufland" Ostallgäu nachhaltig entwickeln

Der Verein ist Träger der regionalen Entwicklungsstrategie und verantwortlich für deren Umsetzung. Ziel ist die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung des Landkreises. Die aktive und erfolgreiche Kreisentwicklung über Jahre  sollte einen prägnanten und die Dynamik symbolisierenden Namen erhalten und so entschloss man sich zu "bergaufland". Immerhin verteidigt das Ostallgäu laut dem kürzlich erschienen FOCUS-MONEY-Landkreis-Test seine Spitzenposition aus dem Jahre 2010 und gehört mit Platz 15 von deutschlandweit insgesamt 388 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten weiterhin zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen. Das Ostallgäu ist auch in Nord-Südausrichtung topographisch ein "bergaufland", von 597 m ü. NN in Lamerdingen bis zur Hochplatte auf 2.082 Meter.

 

Auch nach der erfolgten Gründung sind die noch fehlenden Kommunen des Landkreises sowie weitere interessierte, nicht kommunale Institutionen, Vereine, Verbände und Privatpersonen dazu eingeladen, Mitglied im Verein zu werden. Die Mitgliedschaft ist Voraussetzung, um bei der regionalen Entwicklung des Landkreises mitentscheiden sowie Mitglied im künftigen Entscheidungsgremium werden zu können.

Mitteilung vom 20.02.2014

Kommunalwahl 2014: Hier und jetzt das Abstimmen üben!

Am 16. März 2014 werden im Ostallgäu Landrat, Kreistag, Gemeinde- und Stadträte sowie in 41 Gemeinden Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister gewählt.

Auf der Homepage des Landratsamts kann jetzt bereits die Stimmvergabe für die Kreistagswahl geprobt werden. "Wir gehen davon aus, dass insbesondere wegen der Wahl zum Kreistag und zu den Stadt- und Gemeinderäten, der Trend zur Briefwahl weiter anhalten und sich noch verstärken wird", sagt Kreiswahlleiter Ralf Kinkel.

  

Kommunalwahl 2014: Stimmzettel im Internet

 

Für die 60 Sitze im Ostallgäuer Kreistag bewerben sich acht Parteien und Wählergruppen mit insgesamt 351 Kandidatinnen und Kandidaten. Dementsprechend groß ist der Stimmzettel (70 cm x 87 cm). Bei der Kreistagswahl kann der Wähler bis zu 60 Stimmen vergeben. Damit die Wählerinnen und Wähler im Vorfeld die Gelegenheit haben, sich mit dem Stimmzettel für die Kommunalwahl und den Möglichkeiten der Stimmenvergabe vertraut zu machen, hat das Landratsamt auf seiner Homepage unter www.ostallgaeu.de/wahlen einen Probestimmzettel eingestellt.

  

Da Kommunalwahlen Persönlichkeitswahlen sind, kann der Wähler ganz gezielt seine Stimmen an einzelne Bewerberinnen und Bewerber vergeben. Das sogenannte Kumulieren bedeutet, dass er einer einzelnen Person auf dem Stimmzettel bis zu drei Stimmen geben kann. Dadurch erhält diese mehr Gewicht und kann unabhängig von seinem Listenplatz bei der Verteilung der Sitze in der Liste seiner Partei weiter nach vorne kommen. Es gilt "Person geht vor Partei".

 

Panaschieren oder Liste ankreuzen

Auf diesem Grundsatz beruht auch das sogenannte Panaschieren, wonach der Wähler seine Stimmen frei an die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten anderer Parteien vergeben kann. Will ein Wähler nicht alle 60 Stimmen einzeln an die Bewerberinnen und Bewerber vergeben, kann er auch – oben auf dem Stimmzettel, beim Wahlvorschlag – eine Liste ankreuzen. Dann erhalten alle Personen auf dieser Liste, an die nicht bereits durch ein Ausfüllen beim Bewerber selbst mehrere Stimmen vergeben wurden, der Reihenfolge nach je eine Stimme der noch verbleibenden Stimmen.

 

Stehen Bewerberinnen und Bewerber zwei- oder dreifach auf dem Stimmzettel, was zulässig ist, erhalten diese bei der Stimmvergabe über die Liste entsprechend zwei oder drei Stimmen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Liste anzukreuzen und innerhalb der Liste einzelne Namen zu streichen. Diese erhalten dann keine Listenstimmen. Es sollten aber nicht mehr als eine Liste insgesamt angekreuzt werden, da sonst die über die Liste vergebenen Stimmen unklar sind und nicht gewertet werden können.

 

So wird der Stimmzettel ungültig

Unbedingt ist darauf zu achten, dass der Stimmzettel nicht ungültig wird. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Stimmzettel leer abgegeben wird oder nur Namen gestrichen wurden, ohne in irgendeiner Form Stimmen zu vergeben. Ebenfalls ungültig wird der Stimmzettel, wenn die Gesamtzahl der Stimmen überschritten wurde oder nicht erkennbar ist, für wen gestimmt wurde. Das Kreuz oder die Zahl muss daher klar erkennbar in den vorgesehenen Kreis gesetzt werden. Auch zusätzliche Bemerkungen machen den Stimmzettel ungültig.

Mitteilung vom 20.02.2014

Startschuss für Umsetzung der UN-Konvention: Koordinationsstelle im Landratsamt

Als historischen Augenblick sieht Landrat Johann Fleschhut das erste Treffen der Beteiligten zur Umsetzung der UN-Behinderten-Konvention im Ostallgäu an.

Die Teilnehmer des "Runden Tisches".

"Wir stoßen eine neue Türe auf, die unser Zusammenleben verändern wird. Alle Mitglieder unserer Gesellschaft müssen gleichberechtigt am Leben teilhaben können", rief Landrat Fleschhut zum Mitmachen auf und stieß auf offene Ohren bei den kompetenten Teilnehmern des "Runden Tisches".

 

"Schnellstens in die Umsetzungsphase"

Der Kreisausschuss hatte im November 2013 beschlossen, die vorhandenen vielfältigen Maßnahmen zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen durch einen kommunalen Aktionsplan noch weiter zu verbessern. Im ersten gemeinsamen Treffen dazu haben sich die Vertreter von verschiedenen Bereichen der Behindertenarbeit, von Schulen, Arbeit und Bildung, Kommunen, Tourismus und die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Waltraud Joa, in einem ersten Schritt darauf verständigt, Vorhandenes in einer Bestandsaufnahme erfassen. Daraus wird dann der Bedarf für weitere Verbesserungen festgestellt, Maßnahmen definiert und umgesetzt werden.

 

"Wir sind kein Diskutierklub, sondern wollen schnellstens in die Umsetzungsphase eintreten", machte der Landrat den ambitionierten Willen allen Teilnehmern deutlich. Parallel zur jetzigen Steuerungsgruppe entstehen nach einer Auftaktveranstaltung im Herbst Arbeitskreise zu den einzelnen Handlungsfeldern Erziehung, Bildung, Wohnen, Freiheit, unabhängige Lebensführung, Einbeziehung in die Gemeinschaft, Recht der freien Meinungsäußerung, Zugang zu Informationen, Gesundheit, Familie, Arbeit und Beschäftigung, Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben, Teilhabe am kulturellen Leben sowie Erholung, Freizeit und Sport und als besonderen Schwerpunkt: Bewusstseinsbildung.

 

Koordinationsstelle im Landratsamt

Für die Umsetzung dieses Aktionsplans wird der Landkreis so schnell wie möglich eine Koordinationsstelle im Landratsamt schaffen. "Man muss sich der Inklusion stellen und wir wollen nach dem Prinzip der kleinen Schritte vor Ort die Teilhabe von Menschen mit Bedingungen Stück für Stück verbessern", begründet Landrat Fleschhut den Aktionsplan. Man werde einen langen Weg vor sich haben und "nie am Ziel sein", erklärte Fleschhut. Neben den Experten zur Behindertenarbeit können sich alle Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung des Plans mit Ideen und Anregungen einbringen.

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