Aktuelles ArchivMitteilung vom 30.08.2024 Das eigene Potenzial voll ausschöpfen: Landkreis bietet Workshops zur beruflichen Um- und NeuorientierungDie Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet zwei kostenlose Workshops zur beruflichen Um- und Neuorientierung im Landratsamt an. » mehr Zum einen den Workshop „Berufliche Neuorientierung angehen – jetzt!“ und außerdem den Workshop „Arbeitsmarkt 50Plus und seine Herausforderungen“. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
• Berufliche Neuorientierung angehen – jetzt!
Der Kurs richtet sich an Menschen, die Lust auf eine berufliche Veränderung haben, aber nicht genau wissen, was sie anfangen sollen und wohin es wirklich gehen soll. Auf dem Programm steht neben dem Austausch mit Gleichgesinnten eine Standortanalyse.
Termine: Zwei kostenfreie Workshop-Tage am Dienstag, 05. November 2024, und Dienstag, 12. November 2024, jeweils von 16 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Wertach, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.
• Arbeitsmarkt 50Plus und seine Herausforderungen
Im dem Workshop wird aufgezeigt, dass es möglich ist, auch im Alter von über 50 Jahren noch einen neuen Job zu finden. Damit das gelingt, wird ein Fahrplan erarbeitet, wobei der Weg zum neuen Job sich von den bisher gegangenen auch unterscheiden kann.
Termin: Donnerstag, 24. Oktober 2024, 16 bis 19.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.
Die Teilnahme ist bei beiden Workshops kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Christine Hoch (Tel.: 08342 911-293 oder per E-Mail an christine.hoch@lra-oal.bayern.de). Weitere Informationen unter www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.
Mitteilung vom 30.08.2024 Ehrenzeichen für überörtliches, herausragendes Engagement: Vorschläge bis zum 15. September möglichDieses Jahr würdigt der Landkreis Ostallgäu wieder zehn Personen oder Teams mit dem Ehrenzeichen. » mehr Für die Ehrung kommen besonders engagierte Persönlichkeiten in Frage, egal ob sie als Einzelperson oder im Team tätig sind. Vorschläge können noch bis zum 15. September 2024 beim Landkreis eingereicht werden.
Das Ehrenzeichen soll an Personen oder Teams vergeben werden, die sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich verdient gemacht haben. Das ehrenamtliche Engagement soll sich dabei nicht nur auf einen Ort beschränken, sondern über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinweg der gesamten Region zugutekommen. „Mit dem Ehrenzeichen würdigt der Landkreis Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrem außerordentlichen Einsatz für ihre Mitmenschen und zum Wohle des Landkreises einsetzen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Die Ehrung wird voraussichtlich am 30. Januar 2025 stattfinden. Die Geehrten werden im Frühjahr 2025 auch die Ostallgäuer Ehrenamtskarte mit Partnerkarte erhalten. Diese gilt für zwei Jahre und beinhaltet Angebote wie beispielsweise den freien Eintritt für die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau oder die Filmburg in Marktoberdorf, Freifahrten für Bergbahnen sowie einige Sonderaktionen.
Servicestelle EhrenAmt des Landkreises ist Ansprechpartner
Die genauen Bedingungen und das Formular für die Einreichung von Vorschlägen für das Ehrenzeichen des Landkreises gibt es im Internet auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenzeichen.html. Vorschläge können bis zum 15. September 2024 eingereicht werden. Für Rückfragen oder postalische Anforderung des Vorschlagsformulars steht Irmgard Altenberger von der Servicestelle EhrenAmt telefonisch unter 08342 911-427 oder per E-Mail unter ehrenamt@ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 26.08.2024 Sparkasse Allgäu unterstützt Angebote der Servicestelle EhrenAmt im OstallgäuDie Servicestelle ist die zentrale Anlaufstelle für alle Vereine, Organisationen und Ehrenamtliche im Ostallgäu und bietet vielfältige Unterstützung an. » mehr ![]() Landrätin Maria Rita Zinnecker (links) und die Ehrenamtsbeauftragte Irmgard Altenberger von der Servicestelle EhrenAmt freuten sich über die Spende der Sparkasse Allgäu in Höhe von 14 000 Euro, die Vorstandsvorsitzender Manfred Hegedüs symbolisch überreichte. Die Spende wird für die Förderung und Unterstützung von Vereinen und Ehrenamtlichen im Ostallgäu verwendet. Foto: Landratsamt Ostallgäu Die Sparkasse Allgäu trägt mit einer Spende in Höhe von 14 000 Euro an die Servicestelle EhrenAmt maßgeblich dazu bei, das Ehrenamt im Ostallgäu zu unterstützen und zu fördern.
Dem Landkreis Ostallgäu ist die Förderung und die Anerkennung des Ehrenamts sehr wichtig, denn die ehrenamtlich Tätigen gestalten und bereichern das Zusammenleben und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Mit der Spende der Sparkasse Allgäu werden Angebote und Aktionen der Servicestelle EhrenAmt unterstützt. Darunter beispielsweise die Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die mit zahlreichen Attraktionen und Sonderveranstaltungen ein besonderes Dankeschön an über 500 Ehrenamtliche für deren Engagement ist. Im Herbst dieses Jahres können wieder Vorschläge für die mittlerweile siebte Auflage eingereicht werden. Fester Bestandteil im Programm der Servicestelle ist die Fachtagung Ehrenamt, die mit einem breiten Spektrum an aktuellen Themen entsprechend der Bedarfe Hilfe und Unterstützung für Vereine und Ehrenamtliche bietet. Weitere Fortbildungs- und Beratungsangebote sowie Coachings bieten einen weiteren Mehrwert für Vereine, Organisationen sowie das bürgerschaftliche Engagement in all seinen Formen.
Weitere Informationen zur Servicestelle Ehrenamt unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 16.08.2024 Bayern nicht mehr frei von BlauzungenkrankheitNachdem die Blauzungenkrankheit vor Kurzem in Baden-Württemberg ausgebrochen war, hat nun auch das Landratsamt Aschaffenburg einen positiven Fall gemeldet. » mehr Nachgewiesen wurde das Virus vom Serotyp 3 (BTV-3) bei Schafen. Damit verliert neben allen anderen Bundesländern nun auch Bayern seinen Status „frei von der Blauzungenkrankheit“. Ein Transport von Wiederkäuern innerhalb Deutschlands ist trotzdem weiterhin möglich. Der Handel ins Ausland ist jedoch strengen Restriktionen unterworfen.
Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche mit hoher Ausbreitungstendenz. Seit Oktober 2023 sind vor allem im Nordwesten Deutschlands Infektionen mit der neuen Variante des Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 3 aufgetreten. Seit Juli 2024 nimmt die Zahl der Infektionsfälle deutlich zu – nun auch in Bayern. Der seit Juni 2022 erlangte Freiheitsstatus für die Tierseuche ist somit erloschen.
Das Blauzungenvirus verbreitet sich nicht von Tier zu Tier. Hervorgerufen wird die Krankheit durch ein Virus, das von infizierten Stechmücken (Gnitzen) übertragen wird. Empfänglich sind alle Wiederkäuerarten: neben Schafen auch Rinder, Ziegen, Wildwiederkäuer und Kameliden. Für den Menschen ist es unbedenklich. Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse können ohne Bedenken verzehrt werden.
Das klinische Krankheitsbild der Blauzungenkrankheit geht mit Fieber, schmerzhaften Haut- und Schleimhautentzündungen am Kopf, den Geschlechtsorganen, den Zitzen und am Kronsaum der Klauen einher. Eine tatsächliche Blaufärbung der Zunge ist nur gelegentlich bei Schafen zu sehen. Bei dieser Tierart zeigen sich am häufigsten auch schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle. Bei Rindern ist vor allem ein deutlicher Leistungsabfall festzustellen.
Tiere können durch Impfung geschützt werden
Insektenschutz und vor allem die Impfung sind die wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche. Um die Tierbestände vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen, wird von Seiten des Veterinäramtes Ostallgäu die flächendeckende Impfung der Wiederkäuer dringend empfohlen. Impfstoffe, die früher für die Serotypen 4 und 8 eingesetzt wurden, sind nicht gegen die neue Variante vom Serotyp 3 wirksam.
Die Impfung muss durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt durchgeführt werden. Zudem erfolgt eine Eintragung in die Datenbank HI-Tier. Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt auf Antrag eine Beihilfe in Höhe von einem Euro pro Impfung bei Rindern und Schafen. Details zu den Impfstoffen finden sich in der seit 19. Juni 2024 veröffentlichten Allgemeinverfügung des Landratsamtes Ostallgäu und auf der Homepage des Friedrich-Löffler-Institutes (https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/blauzungenkrankheit/).
Das Veterinäramt Ostallgäu steht für Fragen rund um das Thema Blauzungenimpfung unter der Telefonnummer 08342 911-213 zur Verfügung.
Mitteilung vom 13.08.2024 Außensprechtage der Familienkasse Bayern SüdDie Familienkasse bietet den nächsten Außensprechtag zu Leistungen wie Kindergeld und Kinderzuschlag am 21.8.2024, in der Zeit von 8.30 bis 11.30 Uhr an. » mehr Darüber informieren die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.
Weitere Außensprechtage werden angeboten am 18. September, 16. Oktober, 20. November und am 18. Dezember 2024. Dieses Angebot findet in der Abteilung Gleichstellung und Familie am Salzmarkt 2-4, II. Stock statt. Eine Anmeldung ist hierfür nicht zwingend erforderlich, wäre aber wegen besserer Planbarkeit wünschenswert.
Information und Anmeldung unter: familie(at)kaufbeuren.de oder per Telefon: 08341 437-762. Informationen zur Thematik auch bei: Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 12.08.2024 Qualifizierung von Kulturdolmetschern im Ostallgäu und KaufbeurenDie Stelle Kommunale Integration bietet zusammen mit dem Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren eine Qualifizierung für Kulturdolmetscherinnen und -dolmetschern an. » mehr Hierfür findet am Donnerstag, 12. September 2024, ab 18 Uhr eine Infoveranstaltung im Landratsamt in Marktoberdorf statt. Die Schulung selbst wird an zwei Wochenenden im Herbst 2024 stattfinden. Sie richtet sich an Personen, die Deutsch und weitere Sprachen gut sprechen können und Interesse an Dolmetschertätigkeiten haben. Durchgeführt wird die Qualifizierung von den beiden Dozentinnen Justyna Ndulue und Katrina Dibah der Diakonie Allgäu. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei der Informationsveranstaltung am 12. September werden die Inhalte der Schulung vorgestellt. Zudem werden die Voraussetzungen für eine Teilnahme besprochen. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Eine Anmeldung zur Infoveranstaltung ist möglich bis 5. September 2024 bei der Stelle Kommunale Integration (integration(at)lra-oal.bayern.de oder 08342 911-794/194). Weitere Informationen stehen in der Integreat App www.integreat.app/ostallgaeu unter „Aktuelles“ zur Verfügung.
Mitteilung vom 12.08.2024 SchwubiS bietet weitere BeratungstermineDie Psychosoziale Beratungsstelle für schwule und bisexuelle Männer* (cis*trans*inter*nb) bietet auch im zweiten Halbjahr wieder Außensprechtage an. » mehr Der nächste Außensprechtag findet am Mittwoch, 14. August 2024, von 11 bis 15 Uhr in der Gleichstellungsstelle Kaufbeuren, Salzmarkt 2-4, 2. Stock, statt.
Weitere Außensprechtage gibt es monatlich am selben Ort. Der Außensprechtag wird in Kooperation mit den Gleichstellungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu durchgeführt. Die psychosoziale Beratungsstelle SchwubiS ist an das AWO-Zentrum für Aidsarbeit Schwaben (ZAS) angeschlossen; das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
SchwubiS bietet kostenlos psychosoziale Beratung für schwule und bisexuelle Männer (cis*trans*inter) und Non-Binaries an und ist Anlaufstelle für deren soziales Umfeld. Hier finden alle Themen rund um sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und queerem Leben ihren Platz: sei es (spätes) Coming Out, Partnerschaft, Beziehungen, Diskriminierung, Einsamkeit, Leben im ländlichen Raum oder das Älterwerden.
Anmeldungen werden erbeten an die E-Mail-Adresse schwubis(at)awoschwaben.de. Informationen auch bei: Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 12.08.2024 Himmelfahrt: Bio- und Restmüllabfuhr kommt einen Tag späterWegen des Feiertags am Donnerstag, 15. August, wird der Abfall in einigen Ostallgäuer Gemeinden einen Tag später abgeholt. » mehr Regelmäßiger Abfuhrtermin Feiertagsbedingte Änderung
Donnerstag, 15. August verlegt auf Freitag, 16. August Freitag, 16. August verlegt auf Samstag, 17. August
Mitteilung vom 12.08.2024 Die Blauzungenkrankheit erreicht Baden-Württemberg. Bayern behält bis auf Weiteres den Status „frei von der Blauzungenkrankheit“Baden-Württemberg verliert damit seinen Status „frei von der Blauzungenkrankheit“. » mehr Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg meldet am 08.08.2024 den Ausbruch der Blauzungenkrankheit. Baden-Württemberg verliert damit seinen Status „frei von der Blauzungenkrankheit“. Nachgewiesen wurde das Virus vom Serotyp 3 (BTV 3) bei Schafen. Bayern hat mit Stand 12.08.2024 noch den Status „frei“. Handelsrestriktionen Verbringungen aus Restriktionsgebieten insbesondere von Baden-Württemberg nach Bayern sind nicht möglich, bzw. nur nach negativem PCR-Befund (Laboruntersuchung) und Repellentienbehandlung erlaubt. Folgende Bundesländer sind aktuell ohne Status „frei von Blauzungenkrankheit“: BW, NI, NRW, RP, TH, HE, ST, BW, MV, SN, SH, BER, HH und Bremen. Um die Tierbestände vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen, wird die Impfung der Wiederkäuer von Seiten des Veterinäramtes Ostallgäu dringend empfohlen. Impfstoffe, die früher für die Serotypen 4 und 8 eingesetzt wurden, sind nicht gegen die neue Variante vom Serotyp 3 wirksam. Die Impfung mit einem derzeit nur für die Anwendung genehmigten Impfstoff bedingt keine Handelserleichterungen. Die Impfung muss durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt durchgeführt werden. Zudem erfolgt eine Eintragung in die Datenbank HI-Tier. Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt auf Antrag eine Beihilfe in Höhe von 1,00 € pro Impfung bei Rindern und Schafen. Details zu den Impfstoffen finden sich in der seit 19.06.2024 veröffentlichten Allgemeinverfügung des Landratsamtes Ostallgäu und auf der Homepage des Friedrich-Löffler-Institutes (https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/blauzungenkrankheit/). Das Blauzungengeschehen ist hochdynamisch. Änderungen im Hinblick auf den Status Bayerns als „frei von der Blauzungenkrankheit“ können sich sehr kurzfristig ergeben. Das Veterinäramt Ostallgäu steht für Fragen rund um das Thema Blauzungenimpfung unter 08342/911-213 zur Verfügung. Allgemeines zur Blauzungenkrankheit: Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche mit hoher Ausbreitungstendenz. Seit Oktober 2023 sind vor allem im Nordwesten Deutschlands Infektionen mit der neuen Variante des Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 3 (BTV-3) aufgetreten. Seit Juli 2024 nimmt die Zahl der Infektionsfälle nun deutlich zu. Die Blauzungenkrankheit wird durch ein Virus hervorgerufen, dass durch infizierte Stechmücken (Gnitzen) übertragen wird. Empfänglich sind alle Wiederkäuerarten, neben Schafen auch Rinder, Ziegen und Kameliden. Das Virus wird nicht von Tier zu Tier übertragen. Für den Menschen ist es unbedenklich. Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse können ohne Bedenken verzehrt werden. Insektenschutz und vor allem die Impfung sind die wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung der Tierseuche. Das klinische Krankheitsbild der Blauzungenkrankheit geht mit schmerzhaften Haut- und Schleimhautentzündungen am Kopf, den Geschlechtsorganen, den Zitzen und am Kronsaum der Klauen einher. Eine tatsächliche Blaufärbung der Zunge ist nur gelegentlich bei Schafen zu sehen. Bei dieser Tierart zeigen sich am häufigsten auch schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle. Bei Rindern wird vor allem ein deutlicher Leistungsabfall festgestellt.
Mitteilung vom 08.08.2024 Pflegebedürftigkeit: So unterscheidet sich die Begutachtung bei Kindern von der bei ErwachsenenDa Kinder im Gegensatz zu Erwachsenen erst schrittweise Fähigkeiten und eine Selbstständigkeit entwickeln, gelten bei ihrer Bewertung andere Maßstäbe. » mehr Pflegebedürftig zu sein bedeutet, aus gesundheitlichen Gründen in der Selbstständigkeit eingeschränkt zu sein und aufgrund dessen für mindestens sechs Monate die Hilfe anderer Menschen zu benötigen. Um hier Geldleistungen von der Pflegeversicherung zu bekommen, muss ein Antrag bei der zuständigen Kranken- und Pflegekasse gestellt werden. Der beauftragte Medizinische Dienst begutachtet daraufhin anhand von Richtlinien folgende Module: Modul 1 „Mobilität“, Modul 2 „Kognitive und kommunikative Fähigkeiten“, Modul 3 „Verhaltensweisen und psychische Problemlagen“, Modul 4 „Körperpflege und Selbstversorgung“, Modul 5 „Umgang mit der Krankheit und Therapie“ und Modul 6 „Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte“.
Die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit bei Kindern unter elf Jahren folgt grundsätzlich den gleichen Richtlinien wie bei der Erwachsenenbegutachtung. Da Kinder jedoch im Gegensatz zu Erwachsenen erst schrittweise Fähigkeiten und eine Selbstständigkeit entwickeln, gelten bei ihrer Bewertung andere Maßstäbe. Die Selbstständigkeit beziehungsweise die Fähigkeiten von Kindern mit Behinderung und oder chronischen Erkrankungen werden dabei mit denen eines gesunden, gleichaltrigen Kindes verglichen und bewertet. Eine Übersicht mit den Altersstufen gibt dem Gutachter Aufschluss darüber, wie sich die Selbstständigkeit bei gesunden Kindern entwickelt und wie das pflegebedürftige Kind davon abweicht. Den Unterschieden in der Selbstständigkeit zwischen pflegebedürftigen und gesunden Kindern sind feste Punkte zugeordnet.
Ab einem Alter von elf Jahren kann ein Kind in allen Bereichen, die in die Berechnung des Pflegegrades eingehen, selbstständig sein. Für Kinder in diesem Alter gelten dann dieselben Begutachtungsvorschriften wie bei Erwachsenen.
Sonderregelungen für Kinder unter 18 Monaten
Kleinkinder bis 18 Monate sind von Natur aus in allen Bereichen des Alltagslebens unselbstständig und könnten in der Regel keinen oder nur einen niedrigen Pflegegrad erreichen. Um jedoch auch diesen Kindern einen angemessenen Pflegegrad zuzuweisen, werden bei der Beurteilung ihrer Pflegebedürftigkeit ausschließlich zwei altersunabhängige Module berücksichtigt, nämlich Modul 3 „Verhaltensweisen und psychische Problemlagen“ (zum Beispiel Unterstützung beim Abbau psychischer Spannungen) und Modul 5 „Umgang mit der Krankheit und Therapie“ (zum Beispiel die medikamentöse Versorgung durch die Eltern). Kinder im Alter von bis zu 18 Monaten werden zudem pauschal einen Pflegegrad höher eingestuft, als bei der Begutachtung festgestellt. Nach dem 18. Lebensmonat erfolgt eine reguläre Einstufung, ohne dass es einer erneuten Begutachtung bedarf. Diese erfolgt nur, wenn relevante Änderungen zu erwarten sind.
Wiederholungsbegutachtung
Da sich der Zustand bei kleineren Kindern im Laufe der Zeit ändern kann, kann nach zwei Jahren eine Wiederholungsbegutachtung angesetzt werden. Dann wird neu über den Pflegegrad entschieden.
Die Pflegebegutachtung wird von geschulten Kindergutachtern- und Gutachterinnen durchgeführt, die über tiefergehendes Wissen über die kindliche Entwicklung und die Besonderheiten von Erkrankungen bei Kindern verfügen. Zudem erfolgt die Begutachtung von Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr immer im Rahmen eines Hausbesuchs.
Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer, die einen Beratungstermin vereinbaren möchten oder Fragen rund um das Thema Pflege haben, können sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de wenden.
Mitteilung vom 06.08.2024 Interkulturelle Veranstaltungen: neues Programm von September bis Dezember 2024Die Angebote richten sich an ehrenamtlich Engagierte sowie direkt an Zugewanderte. » mehr Die Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu hat das neue Veranstaltungsprogramm für September bis Dezember 2024 veröffentlicht. Die Angebote richten sich an ehrenamtlich Engagierte sowie direkt an Zugewanderte.
An zwei Wochenenden im Herbst wird eine Schulung zum „Kulturdolmetscher“ stattfinden. Hierfür findet am Donnerstag, 12. September 2024, im Landratsamt in Marktoberdorf ein Infoabend mit einem Vortrag zu den Inhalten und Voraussetzungen zur Teilnahme statt. Die Schulung richtet sich an Personen, die Deutsch und weitere Sprachen gut sprechen können und Interesse an Dolmetschertätigkeiten haben.
Außerdem werden alle ehrenamtlich Engagierten zum nächsten Stammtisch am Donnerstag, 21. November 2024, eingeladen. Dabei haben die Aktiven die Möglichkeit zu einer Führung und gemeinsamen Brotzeit in die Walder Käskuche. Neben dem Team der Kommunalen Integration wird der Leiter der Ausländerbehörde für Fragen und zum Austausch zur Verfügung stehen.
Das ebenfalls Supervisions-Programm „Stark im Ehrenamt“ bietet Ehrenamtlichen die Möglichkeit, mit einer Coachin über die Herausforderungen in ihrer Tätigkeit sprechen zu können und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Termine hierfür können jederzeit individuell vereinbart werden.
Die Integreat App Ostallgäu hat sich seit der Einführung im Januar 2020 als wesentlicher Baustein für die Integration von zugewanderten Menschen etabliert. Am Dienstag, 10. Dezember 2024 bietet das Team der Kommunale Integration gemeinsam mit den Entwicklern der App der Tür an Tür Digitalfabrik gGmbH aus Augsburg eine Online-Veranstaltung „Die Integreat App in der Praxis“ an. Dabei wird die mehrsprachige App mit ihren Funktionen und Inhalten genauer vorgestellt und aufgezeigt, wie die App effektiv eingesetzt werden kann. Hierzu sind alle Interessierten, Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden aus Beratungsstellen und Behördenmitarbeitenden eingeladen.
Weitere Informationen und die Fristen zur Anmeldung zu den Veranstaltungen sind in der Integreat App Ostallgäu unter www.integreat.app/ostallgaeu > Veranstaltungen zu finden. Anmeldungen richten sich an das Team der Kommunalen Integration (Julia Jäkel und Vijay Srivatsan) per E-Mail unter integration(at)lra-oal.bayern.de oder unter den Telefonnummern 08342 911-794/-194.
Mitteilung vom 31.07.2024 Standortjournal »mach 5« erschienenMittlerweile zum fünften Mal veröffentlicht der Landkreis Ostallgäu sein erfolgreiches Standortjournal »mach«. » mehr Im Fokus dieser Ausgabe steht die Digitale Revolution und ihre Bedeutung für die hiesige Wirtschaft. Freuen Sie sich wieder auf spannende Unternehmensportraits und erfahren Sie wie die Firmen Bihler, DMG Mori und das Institut für angewandte Künstliche Intelligenz und Robotik sich dieser Herausforderung stellen. Die digitale Version des Journals finden Sie hier. Gerne können Sie auch gedruckte Exemplare beim Landratsamt bestellen
Mitteilung vom 31.07.2024 Zehnte Ausgabe Zahlen, Daten, Fakten veröffentlichtWer an Fakten zum Landkreis Ostallgäu interessiert ist, kann diese in der aktuellsten Ausgabe des Statistikheftest finden. » mehr Das Ostallgäu ist eine Wirtschaftsregion mit einer sich weiterhin stark entwickelnden Industrie-, Handwerks- und Tourismusstruktur. Diese Stärke und Vielfalt lassen sich am schnellsten anhand der wichtigsten Kennzahlen erfassen, die in der nunmehr zehnten Auflage des »mach!«-Statistikhefts übersichtlich, aber auch unterhaltsam illustriert, zusammengefasst wurden. Die digitale Version des Statistikheftes finden Sie hier. Gerne können Sie auch gedruckte Exemplare beim Landratsamt bestellen.
Mitteilung vom 30.07.2024 ProfilPASS®-Projekt an der Berufsschule Ostallgäu ist gesichertDie Kinderbrücke Allgäu finanziert auch künftig das ProfilPASS®-Projekt an der Berufsschule Ostallgäu. » mehr . „Damit kann dieses wichtige Bildungs- und Integrationsprojekt auch in Zukunft fortgeführt werden“, berichtet Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Für die finanzielle Unterstützung bedanke ich mich bei der Kinderbrücke Allgäu ganz herzlich.“ Bei dem Projekt unterstützen zertifizierte Trainerinnen und Trainer jungen Zugewanderte beziehungsweise Jugendliche ohne Ausbildung dabei, ihre individuellen Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler erhalten damit Einblicke in ihre persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen.
Angeboten wird das Projekt in den Berufsintegrationsklassen. In diesen werden neu nach Deutschland zugewanderte, berufsschulpflichtige Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren betreut. Ursprünglich als Modellprojekt für Zugewanderte mit Sprachförderbedarf konzipiert, wird der ProfilPASS® seit drei Jahren auch im Berufsintegrationsjahr für Jugendliche ohne Ausbildung an der Berufsschule Ostallgäu angeboten. Das Angebot zielt darauf ab, den Teilnehmenden neben dem Schulabschluss auch den Einstieg in eine schulische oder berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Im Schuljahr 2022/23 konnten insgesamt 80 Prozent der 43 Teilnehmenden in ein konkretes Anschlussangebot vermittelt werden – 40 Prozent fanden direkt den Weg in eine Berufsausbildung.
Projektkoordination erfolgt durch den Landkreis Ostallgäu
Das Projekt „ProfilPASS®“ hat sich im Ostallgäu seit über fünf Jahren als Modell zur beruflichen Orientierung und Kompetenzermittlung für Jugendliche etabliert. Der Landkreis Ostallgäu koordiniert seither das Projekt an der Berufsschule Ostallgäu in den mittlerweile zwei Berufsintegrationsklassen sowie der Klasse für Jugendliche ohne Ausbildung durchgeführt wird.
Zuständig für die Projektkoordination im Landkreis Ostallgäu ist Stephanie Randel-Möst, Koordination Berufsorientierung, unter Telefon 08342 911-122 oder E-Mail stephanie.randel-moest@lra-oal.bayern.de erreichbar.
Mitteilung vom 30.07.2024 Thema „Einsamkeit“: Behinderten- und Seniorenbeauftragte tagen in SchwangauAuf Einladung des Landkreises fand im Schlossbrauhaus Schwangau die 3. gemeinsame Fachtagung der Senioren- und Behindertenbeauftragten im Ostallgäu statt. » mehr ![]() Gar nicht allein, sondern zahlreich vertreten waren die Behinderten- und Seniorenbeauftragten bei ihrer gemeinsamen Fachtagung zum Thema „Einsamkeit“. Bild: Landkreis Ostallgäu/Irmgard Haberberger Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema „Einsamkeit“.
Zu Beginn stellte Referent Hannes Sörgel das „Ratschbankerl“ in Garmisch-Partenkirchen vor. Das Ratschbankerl werde im Werdenfelser Land sehr gut für Gespräche angenommen wird, so Sörgel. Im Anschluss hielt Dr. Christoph Nowak einen Vortrag über Einsamkeit und deren Auswirkungen. Nowak betonte, dass Einsamkeit nicht nur ein Problem älterer Menschen sei, sondern alle Generationen betreffen könne. In einer Gruppenarbeit erarbeiteten die Teilnehmenden, wie Einsamkeit erkannt werden kann und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können. Hier wurden zum Beispiel Nachbarschaftshilfen genannt, die Einsamkeit verringern können, indem sie Nachbarn ermutigen, sich gegenseitig zu unterstützen und soziale Bindungen zu stärken.
Birgit Simon, Quartiersmanagerin der Gemeinde Schwangau, präsentierte außerdem ihre Quartiersarbeit sowie die geplanten Projekte in ihrer Gemeinde. Als Anerkennung für ihr wertvolles Engagement in der Gemeinde wurden die Beauftragten zu einer Brauereibesichtigung eingeladen.
Mitteilung vom 29.07.2024 „Inklusionsblume“ für Engagement bei der Teilhabe von Menschen mit BehinderungLandrätin Zinnecker hat bei einer Festveranstaltung im Landratsamt an insgesamt zwölf Personen und Organisationen die Inklusionsblume des Landkreises vergeben. » mehr ![]() Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Geehrten von Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte) eine Urkunde und ein Wandschild. Die Inklusionsblume ist auch das Logo des Aktionsplans „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“. Sie hat verschiedenfarbige Blütenblätter und zeigt damit den Grundgedanken der Inklusion, dass alle Menschen verschieden sind – aber in der Gesellschaft zusammengehören. Bild: Landkreis Ostallgäu/Gerhard Stadler Mit der Inklusionsblume werden Einzelpersonen oder Gruppen geehrt, die sich in besonderem Maße für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzen.
Zinnecker ging bei der Veranstaltung unter anderem auf die rechtlichen Fortschritte bei der Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung. Sie betonte aber auch, dass die Gesetze nur den Rahmen für Inklusion bieten. „Um Teilhabe tatsächlich zu ermöglichen, muss dieser Rahmen durch die Arbeit der Menschen vor Ort gefüllt werden. Unsere Geehrten haben das in herausragender Weise getan“, so Zinnecker. Diese besondere Arbeit würde auch ausgezeichnet, um weitere Menschen zu motivieren, sich für die Inklusion einzusetzen.
Vergeben wurde die Inklusionsblume in diesem Jahr an Isabella Dost und Antonia Marazek vom Kochtreff Buchloe, die Projektstelle Kompass – Betriebliche Inklusion, die Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe, Caritas und das Bayerische Rote Kreuz im Ostallgäu, die Kindertagesstätten St. Ulrich Seeg, St. Vitus Mauerstetten, Geisenried Marktoberdorf, St. Gabriel Füssen und Don Bosco Buchloe sowie die Grundschule St. Martin Marktoberdorf. Zu Gast bei der Veranstaltung waren Vertreter der Kommunen, der Behindertenarbeit, Werkstätten- und Heimbeiräte und Ausgezeichnete aus den vorherigen Jahren.
Die Verleihung der Inklusionsblume erfolgt jährlich. Vorschläge können an die Inklusionskoordination des Landkreises per E-Mail inklusion@lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911 225 gemacht werden.
Mitteilung vom 29.07.2024 Qualifizierung zur professionellen Leitung in Kindertageseinrichtungen abgeschlossenUm Kita-Leitungskräfte fit für deren anspruchsvolle Aufgabe zu machen, hat das Landratsamt Ostallgäu für diese eine Qualifizierung angeboten. » mehr ![]() Ihre Zertifikate erhielten die Teilnehmerinnen von stellvertretendem Landrat Hubert Endhardt überreicht. Bild: Landkreis Ostallgäu/Sabine Brems Die 21 Teilnehmerinnen haben die 200 Unterrichtseinheiten umfassende Qualifizierung nun mit einem Colloquium abgeschlossen und im Landratsamt ihre Zertifikate erhalten.
Kita-Leitungen seien Schlüsselpersonen für den Erfolg einer Kita, sagte stellvertretender Landrat Hubert Endhardt bei der Zertifikatsverleihung. „Sie bringen Ideen und Konzepte ein, setzen sie mit ihren Teams um, fördern die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden und schaffen wichtige Orte der Begegnung und Kommunikation.“ Endhardt bedankte sich, dass so viele Kita-Führungskräfte aus dem Ostallgäu und eine aus dem Unterallgäu das Angebot wahrgenommen haben. Der Landkreis Ostallgäu bietet noch zwei weitere Qualifizierungskurse an, die bereits ausgebucht sind.
Die Aufgaben der Fachkräfte in Leitungsposition haben sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Neben Management- und Verwaltungsaufgaben sind Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen heute insbesondere für die Implementierung und Sicherung pädagogischer Qualität verantwortlich. Die Qualifizierung soll dazu beitragen, dass die Kindertagesstätten ihre vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen mit gut ausgebildeten Leitungskräften meistern und für Eltern und Kinder ein qualitativ hochwertiges Angebot bereitstellen können.
Die Qualifizierung wurde vom Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit Katrin Frindert, Bildungsimpulse Augsburg, angeboten.
Mitteilung vom 26.07.2024 Pilotprojekt zur Aufzucht von Ziegenkitzen zieht positive BilanzUnterstützung bei den zahlreichen Herausforderungen kam unter anderem von der Öko-Modellregion Ostallgäu, die das Projekt von Anfang an begleitet hat. » mehr ![]() Foto: Wo Milch produziert wird, fällt auch Fleisch an. Dies ist vielen Verbrauchern nicht bewusst. Der Ziegen-Bären-Hof-Hampp setzt daher auf neue Maßstäbe mit der Aufzucht aller Kitze, die im Betrieb geboren werden. Auch, wenn die Aufzucht der Kitze mit vielen Hindernissen verbunden ist, würden die Hampps den Weg jederzeit wieder gehen. „Dies entspricht unserem Selbstverständnis eines Biohofs“, sagen Helga und Martin Hampp. Bildrechte: Öko-Modellregion Ostallgäu/Daniel Delang Vor drei Jahren haben sich die Landwirte Helga und Martin Hampp dazu entschieden, nicht nur die milchgebenden weilblichen, sondern auch die männlichen Ziegenkitze großzuziehen und deren Fleisch zu vermarkten. In dieser Zeit haben sie mehrere Herausforderungen gemeistert – von Vorbehalten gegenüber Ziegenfleisch über die Suche nach Kunden bis hin zu den richtigen Maschinen. Hilfe kam unter anderem von der Öko-Modellregion Ostallgäu, die das Projekt von Anfang an begleitet hat.
„Jedes Kitz – egal männlich oder weiblich – ist für uns gleich viel wert“, sagt Helga Hampp, die sich im Betrieb um die Aufzucht kümmert. Bei der anschließenden Vermarktung konnten die Hampps jedoch nicht wie bei anderen Waren auf einen bestehenden Markt zurückgreifen und vermarkten das Fleisch deshalb direkt. Dafür mussten sie sich erst einen eigenen Kundenstamm aufbauen. Zu den Abnehmern zählen heute unter anderem Gasthäuer wie der Landgasthof Hubertus in Apfeltrang oder das Restaurant Hirsch in Marktoberdorf. Die haben das regionale Bio-Ziegenfleisch regelmäßig auf der Karte. Ein weiterer Grund, warum die Vermarktung des Ziegenfleisches vergleichsweise mühsam sei, sei die Tatsache, dass der Verzehr des Fleisches – im Vergleich zur Ziegenmilch und zum Ziegenkäse – noch nicht so verbreitet sei. „Viele Verbraucher haben Vorbehalte gegenüber dem Fleisch“, sagt er. „Wenn sie aber bei uns auf den Betrieb waren und die Aufzucht kennengelernt haben, können wir sie meistens überzeugen, Ziegenfleisch zu probieren. Und das schmeckt ihnen dann auch.“
Der Betrieb konnte auch von der Förderung der Kleinprojekte der Öko-Modellregion profitieren. Um die Direktvermarktung zu professionalisieren, wurden Gerätschaften wie ein Vakuumiergerät, Etikettendrucker und Tiefkühltruhen gefördert. Ziel dieser Förderung ist es, regionale Bio-Direktvermarktung zu stärken. Die Förderung wird von der Öko-Modellregion jährlich angeboten.
Mitteilung vom 24.07.2024 Energiesparclub Ostallgäu: Zwei Klassen erhalten PreisgeldFür ihr Engagement im Energiesparclub Ostallgäu wurden zwei Ostallgäuer Grundschulklassen ausgezeichnet und mit jeweils 100 Euro für die Klassenkasse belohnt. » mehr ![]() Foto: (v.l.n.r.) Isabel Costian von der Servicestelle Klima, Klasse 3b der St.-Martin-Grundschule in Marktoberdorf, Klassenleiterin Regina Lotter Die Preisgelder gingen an die Klasse 3b der St.-Martin-Grundschule in Marktoberdorf (Klassenleiterin Regina Lotter) und die Klasse 4a der Auerberg-Grundschule in Stötten am Auerberg (Klassenleiterin Stefanie Nürnberger).
Seit 2015 nehmen Grundschulen aus dem Landkreis regelmäßig am Energiesparclub teil. Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe lernen dabei auf spielerische und interaktive Weise, wie sie Energie sparen können und bekommen so die Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch und Klimawandel vermittelt. Alle Ostallgäuer Grundschulen wurden dazu vom Landkreis mit Lernmaterialien ausgestattet – unter anderem mit Energiemessgeräten, Würfelspielen und Solarhubschraubern. Im Rahmen der Geldübergabe erzählten die Kinder Isabel Costian von der Servicestelle Klima von den Erkenntnissen aus der Teilnahme am Energiesparclub. „Am meisten hat mich überrascht, wieviel Strom mein Radio verbraucht, obwohl es ausgeschalten ist – jetzt stecke ich es immer aus“, erzählt Niklas aus der Klasse 3b der St.-Martin-Grundschule in Marktoberdorf. Herausgefunden hat er das mit einem Energiemessgerät, wovon alle Kinder eins mit nach Hause nehmen konnten, um verschiedene Elektrogeräte zu testen, den Verbrauch zu notieren und „Stromfresser“ zu finden.
Der Energiesparclub Ostallgäu ist ein Projekt des Landkreises Ostallgäu. Weitere Informationen erhalten Sie hier: Servicestelle Klima, www.ostallgaeu.de/klima, klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 22.07.2024 Stadtradeln 2024: Ostallgäu verbessert sich bayernweit auf Platz 8In der Rangliste des Stadtradelns ist das Ostallgäu auch 2024 wieder unter den „Top 10“ gelandet. » mehr Der Landkreis rückte in der Einwohnerkategorie zwischen 100.000 und 499.999 Einwohnern von Platz neun auf Platz acht vor. „Das Ostallgäu gehört weiterhin zu den aktivsten Fahrrad-Regionen in Bayern“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Alle, die mitgemacht haben, können zurecht stolz auf dieses starke Ergebnis sein. Ich danke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fürs Mitradeln und ihren großartigen Einsatz für die Gesundheit und den Klimaschutz.“
Insgesamt wurde im Ostallgäu beim diesjährigen Stadtradeln der Ausstoß von rund 130 Tonnen CO2 vermieden. Auf Kommunen-Ebene erreichte die VG Obergünzburg mit über 162.000 gefahrenen Kilometern in der Kategorie unter 10.000 Einwohner bayernweit Rang eins und deutschlandweit Rang zwei. Marktoberdorf belegte in der Kategorie von 10.000 bis 49.999 Einwohner bayernweit Platz zwei. Teilnehmende Kommunen waren Buchloe, Biessenhofen, Füssen, Marktoberdorf, Nesselwang, Oberostendorf, Pfronten und die Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg. Auch die Schulen im Landkreis haben wieder Kilometer gesammelt.
Stadtradeln: Möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen
Das Stadtradeln ist eine Aktion, die Anreiz geben möchte, gerade im Alltag das Auto stehen zu lassen und möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Zudem geht es darum, im Aktionszeitraum den Blickwinkel und das Interesse für das Fahrrad zu stärken. Die deutschlandweite Kampagne wird vom Netzwerk Klima-Bündnis organisiert und begleitet. Außerdem bietet das Stadtradeln die Möglichkeit, Verbesserungen an der Radwegeinfrastruktur vorzunehmen, denn durch die Stadtradeln-App können die gefahrenen Strecken der Teilnehmenden anonymisiert nachvollzogen werden. Auch mithilfe der „RADar!“-Funktion können Meldungen über mangelnde Infrastruktur eingereicht werden. Die Informationen aus beiden Anwendungen werden von der Landkreis-Verwaltung an die verantwortlichen Stellen im Ostallgäu weitergeleitet und können so zur Verbesserung des Radwegenetzes beitragen.
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