Aktuelles ArchivMitteilung vom 01.07.2024 Ostallgäu zur Inklusiven Region ernanntKultusministerin Anna Stolz hat den Landkreis Ostallgäu zur neuen Inklusiven Region in Bayern ernannt. » mehr „Die Ernennung zur Inklusiven Region bietet dem Ostallgäu eine große Chance zu noch mehr Bildungsgerechtigkeit“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Für Kinder mit Unterstützungsbedarf können die Bildungsangebote im Landkreis nun abgestimmt weiterentwickelt und Unterstützungsangebote systematisch ausgebaut werden. Als Inklusive Region wollen wir erreichen, dass sich das Bildungssystem künftig noch besser an förderbedürftige Kinder anpasst – und nicht anders herum.“
Das Kultusministerium startete die Initiative „Inklusive Regionen“ im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Sozialministerium. Dabei stand die 2015 gegründete „Modellregion Inklusion“ Kempten Pate. Die Initiative setzt auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure in den Regionen, um gemeinsam individuell passgenaue und vertiefte Formen eines gemeinsamen Unterrichts und abgestimmter unterstützender Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne besonderen Förderbedarf zu erproben.
Stolz: „Dank gilt dem Engagement der schulischen und nichtschulischen Akteure vor Ort“
Kultusministerin Anna Stolz sieht in der Initiative einen wichtigen Schritt: „Jedes Kind ist anders, jedes Kind ist besonders. Aus diesem Grund liegt mir die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Bedarf sehr am Herzen. Inklusion ist eben eine grundsätzliche Haltung! Umso mehr freue ich mich, mit dem Landkreis Ostallgäu die Inklusiven Regionen in Bayern nun weiter ausbauen und stärken zu können. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem großen Engagement der schulischen und nichtschulischen Akteure vor Ort. Die bereits bestehende enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schulen und Kommune sowie spezielle Förderangebote bieten beste Voraussetzungen dafür, junge Menschen bei ihrer Entwicklung individuell zu unterstützen und ihnen bestmögliche Zukunftsperspektiven zu eröffnen.“
Weitere Informationen zu den Inklusiven Regionen in Bayern sind hier zu finden: www.km.bayern.de/unterrichten/unterrichtsalltag/inklusion/schulische-inklusion-in-bayern
Mitteilung vom 01.07.2024 „bergaufland Ostallgäu“: dritte Sitzung des EntscheidungsgremiumsDas Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung „bergaufland“ trifft sich am 8.7. um 17 Uhr in Marktoberdorf zu seiner dritten Sitzung. » mehr Bei der Sitzung wird den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums vor allem die Projektidee „Kulturbühne Eggenthal“ für eine Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Darüber hinaus ist ein Beschluss über die Änderung bei der prozentualen Aufteilung der Fördermittel nach Entwicklungsziele in der Strategie des Vereins geplant. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V. LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 26.06.2024 Landkreis bietet Seniorenbegleiter-SchulungFür Menschen, die sich zur Seniorenbegleiterin oder zum Seniorenbegleiter ausbilden lassen möchten, veranstaltet der Landkreis Ostallgäu wieder eine Schulung. » mehr Sie richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten. Die Schulung findet zwischen 4. Oktober und 16. November 2024, zweimal von Freitagnachmittag bis Samstagabend und zweimal an einem Freitagnachmittag im Pfarrheim St. Wolfgang, Bahnhofstr. 2, in 87663 Lengenwang, statt.
Ein Baustein der Schulung sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. Um die richtige Anlaufstelle nach der Schulung zu finden, stellen sich während der Schulung verschiedene Helferkreise vor. Die Schulungsinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen.
Kosten werden vom Landkreis übernommen
Die Schulung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat. Die Schulungsgebühr wird für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Landkreis übernommen. Weitere Informationen zur Schulung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de, bei den Gemeinden, den gemeindlichen Seniorenbeauftragten oder den Quartiersmanagerinnen.
Um Anmeldung wird bis Freitag, 27. September 2024, gebeten bei der Seniorenbeauftragten des Landkreises Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475). Diese steht auch bei weiteren Fragen zur Verfügung.
Mitteilung vom 25.06.2024 Bildungsmanagement: Landrätin unterzeichnet KooperationsvereinbarungDer Landkreis kooperiert bei der Organisation und Weiterentwicklung seines kommunalen Bildungsmanagements mit der REAB. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l.: Korbinian Hollunder (REAB Bayern), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Barbara Ott (Bildungsmanagerin des Landkreises). Foto: Landkreis Ostallgäu/Gerhard Stadler Die Regionalen Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement Bayern (REAB) unterstützt und berät Landkreise und kreisfreie Städte im Rahmen der Initiative „Fachnetzwerk kommunales Bildungsmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Durch die Zusammenarbeit kann der Landkreis nun auf individuelle Beratung und Prozessbegleitung zurückgreifen und von zur Verfügung gestellten Austauschplattformen zur interkommunalen Zusammenarbeit profitieren. Auch Qualifizierungs- und Fachveranstaltungen gehören zum Angebotsportfolio der REAB.
Erste Unterstützung durch die REAB erhält der Landkreis aktuell im Rahmen des Weiterentwicklungsprozesses des Bildungsbeirats. So wirkte die REAB beispielsweise bei der Organisation und Moderation der jüngsten Sitzung des Bildungsbeirats mit. Bei der Sitzung wurden die möglichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Gremiums gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.
Mitteilung vom 25.06.2024 Informationen zur Afrikanischen SchweinepestDie hochkontagiöse Krankheit, für die neben Wildschweinen auch Hausschweine empfänglich sind, ist in unmittelbare Nähe an Bayern herangerückt. » mehr Das für Tierseuchen zuständige Friedrich-Loeffler-Institut hat in der letzten Woche im Landkreis Groß-Gerau in Hessen den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei einem erlegten Wildschwein bestätigt. Groß-Gerau liegt rund 40 km westlich des unterfränkischen Landkreises Aschaffenburg. Die hochkontagiöse Afrikanische Schweinepest, für die neben Wildschweinen auch Hausschweine empfänglich sind, ist damit in unmittelbare Nähe an Bayern herangerückt. Neben der bestehenden Gefahr einer Weiterverbreitung der Afrikanischen Schweinepest durch die Aufnahme von erregerhaltigen Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen durch die empfänglichen Tierarten, der indirekten Übertragung durch kontaminierte Fahrzeuge, Jagdausrüstung, landwirtschaftliche Geräte und Kleidung, besteht nun auch die Gefahr der direkten Seucheneinschleppung über infizierte Wildschweine nach Bayern. Hessen hat in enger Abstimmung mit dem Bund und Bayern die nach Tierseuchenrecht erforderlichen Maßnahmen ergriffen und unter anderem Restriktionsgebiete ausgewiesen, für die Einschränkungen für den Handel mit lebenden Schweinen, die Landwirtschaft und die Jagd bestehen. Um zu verhindern, dass die Tierseuche auf Hausschweinebestände übergreift, sind insbesondre die Schweinehalter gefordert, konsequent die erforderlichen Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen in ihren Beständen umzusetzen. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz empfiehlt Schweinehaltern dringend die Teilnahme am „Freiwilligen Verfahren Status-Untersuchung ASP“. Dieses Verfahren bietet den teilnehmenden Betrieben im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest die Möglichkeit, klinisch gesunde Schweine unter vereinfachten Bedingungen aus dem Restriktionsgebiet zu verbringen. Überdies stellt das Verfahren auch ein wichtiges Frühwarnsystem zur Erkennung einer möglichen Ausbreitung der Tierseuche dar. Nähere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest und zum Statusverfahren bietet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf seiner Internetseite, sowie das Veterinäramt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342/911-213. Neben der Landwirtschaft sind auch die Jagdausübenden eine wichtige Säule der Tierseuchenprävention. Die Jägerschaft verringert mit ihren Anstrengungen das Risiko der Einschleppung in die Schwarzwildbestände und hilft, ein bestehendes Seuchengeschehen unter Kontrolle zu bringen. Die nachhaltige Reduktion der Bestände bleibt vorrangiges Ziel. Überdies sind die Jäger angehalten, etwaigen Verdachtsfällen beim Schwarzwild nachzugehen und erforderliche Laboruntersuchungen einzuleiten. Weitere Informationen sind unter den folgenden Links zu finden:
Mitteilung vom 25.06.2024 Familienapp wird immer beliebterIm ersten Halbjahr 2024 besuchten die App pro Tag durchschnittlich 150 unterschiedliche Nutzer. Im zweiten Halbjahr 2023 waren es im Schnitt noch 72. » mehr ![]() Zwei Jahre Familienapp: für Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse insbesondere aufgrund der erfolgreichen Entwicklung ein Grund zum Feiern. Bild: Landkreis Ostallgäu/Isabel Costian Sie ist inzwischen seit zwei Jahren online und wird mehr und mehr genutzt: die Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu. Im ersten Halbjahr 2024 besuchten die App pro Tag durchschnittlich 150 unterschiedliche Nutzer. Im zweiten Halbjahr 2023 waren es mit 72 noch weniger als die Hälfte.
„Wir freuen uns sehr über die steigenden Zugriffszahlen“, sagen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse. „Mit dieser erfolgreichen Entwicklung kommen wir unserem Ziel mit der App wieder ein bisschen näher: Alle Eltern im Ostallgäu und in Kaufbeuren sollen die Familienapp kennen und nutzen!“
In der Familienapp findet man Neuigkeiten, Veranstaltungen, Wissenswertes, Videos und Notfallnummern. Der Familienkalender der App wird fortlaufend erweitert und bietet mit aktuell über 500 Veranstaltungen für alle die Möglichkeit, ein passendes Angebot zu finden. Jeder Anbieter kann Veranstaltungen selbst eintragen. Dadurch gibt es jeden Tag neue Informationen und Angebote. Für die App ist kein Download notwendig, man kann sie direkt im Browser unter der Internetadresse www.familienapp-kf-oal.de erreichen – egal ob am Smartphone oder am PC.
Die Familienapp ist ein gemeinsames Projekt der Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren. Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, Schwabenstraße 11, Tel.: 08342 911-510 E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 25.06.2024 Mobiler Lebensmittelladen erhält Bio-ZertifizierungDas Lebensmittelmobil „Tante Resi unverpackt“ bietet auf Wochenmärkten und Marktplätzen im Ostallgäu über 350 Bio-Produkte an. » mehr ![]() Theresa Kummer ist Gründerin des mobilen Lebensmittelladens „Tante Resi unverpackt“. Bildquelle: Daniel Delang Das Unverpackt-Mobil macht donnerstags von 17 bis 19 Uhr in Waal, am ersten Freitag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr in Waalhaupten und dienstags von 17 bis 19 Uhr in Buchloe Station.
„Tante Resi“, wie Inhaberin Theresa Kummer genannt wird, ist seit drei Jahren mit ihrem mobilen Bio-Lebensmittelladen im Ostallgäu unterwegs. Die Bio-Lebensmittel kommen so direkt zum Verbraucher. „Unser Ziel ist es, den Zugang zu regionalen Bio-Lebensmitteln zu erleichtern und Verpackungsmüll zu reduzieren“ erklärt Kummer. Behältnisse für die eingekauften Produkte bringen die Kunden mit oder bekommen diese vor Ort bereitgestellt.
Förderung durch Öko-Modellregion
Bei der Bio-Zertifizierung wurde Kummer von der Öko-Modellregion Ostallgäu unterstützt. Vorrausetzung für eine solche Unterstützung ist, dass die angebotenen Bio-Produkte aus der Region kommen und somit die heimische Landwirtschaft stärken.
„Den Mehrwert einer regionalen Bio-Landwirtschaft erklärt man am besten im Gespräch mit den Kunden“, sagt Kummer. Diese seien meist erstaunt, welche Produktvielfalt das Allgäu zu bieten hat. Das Angebot von „Tante Resi unverpackt“ reicht von Getreide und Getreideerzeugnissen, Hülsenfrüchten und Nüssen über Gewürze bis hin zu Trockenfrüchten. Auch einige Produkte aus dem Ostallgäu sind darunter, zum Beispiel Gebäck und Müsli der Wertachtal Werkstätten, Buchweizen und Hirse von Allgäu Aronia, Nudeln von Dinkelnudeln Moser und Dinkelkörner von Biohof Wörle.
Weitere Infos zu „Tante Resi unverpackt“ gibt es unter www.tanteresi.de. Infos zur Öko-Modellregion und Bio-Zertifizierung sind unter https://oekomodellregionen.bayern/ostallgaeu zu finden.
Mitteilung vom 24.06.2024 Bildungs- und Teilhabeleistungen: jetzt auch digital beantragenKinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen können Unterstützung über das Bildungspaket beantragen. Das geht nun auch im Internet. » mehr Oftmals lässt es die finanzielle Situation von Familien nicht zu, dass Kinder einen Sportverein besuchen, am gemeinsamen Mittagessen in Schule, Kita oder Hort teilnehmen, bei Schulausflügen dabei sind oder bei anderen Aktivitäten mitmachen. Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen können Unterstützung über das Bildungspaket beantragen. Die Anträge dafür können hier ab sofort auch online beantragt werden.
Zum Bildungspaket gehören unter anderem Mittagessen für Kinder, die Kitas, Schulen oder Horte besuchen oder eine Lernförderung für Schülerinnen und Schüler, die das Lernziel nicht erreichen oder deren Versetzung gefährdet ist. Außerdem wird eine Pauschale für Schulbedarf wie Schulbücher, Stifte, Hefte, Wasserfarben oder der Schulranzen im August und Februar eines jeden Schuljahres angeboten. Gefördert werden auch die Teilnahme an Ausflügen, die von den Schulen oder Kitas organisiert werden oder an Kultur-, Sport- und Freizeit-Aktivitäten für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre – zum Beispiel Mitgliedsbeiträge für den Fußballverein oder Teilnahmegebühren für die Flötengruppe. Folgende Ansprechpartnerinnen stehen zur Verfügung:
Frau Brauer, 08342 911-403, Buchstaben: A - AL Frau Pleier, 08342 911-513, Buchstaben: Am- J Frau Frei, 08342 911-869, Buchstaben: K-Q Frau Flusche, 08342 911-198, Buchstaben: R-Z
Mitteilung vom 24.06.2024 Ausbildungsförderung: Antragsfristen beachtenDas Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen zur Stellung von BAFöG-Anträgen hin. » mehr Das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin. Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend.
Nähere Informationen zu den Verbesserungen im Aufstiegs-BAFöG, dem früheren Meister-BAFöG, sind unter www.aufstiegs-bafoeg.de zu finden. Weitere Auskünfte geben beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-319 Frau Haid, 08342 911-257 Frau Hartmann sowie unter 08342 911-407 Frau Hnida.
Mitteilung vom 24.06.2024 Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassenBis zum 31.10. haben Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihre Schulwegkosten für das Schuljahr 2023/2024 ersetzt zu bekommen. » mehr Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
Zeitersparnis als Voraussetzung
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt.
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten.
Deutschlandticket
Zum 01. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket berechtigt im jeweiligen Geltungszeitraum zur unbegrenzten Nutzung der Züge in der 2. Wagenklasse sowie der sonstigen Verkehrsmittel des ÖPNV im jeweils räumlichen Geltungsbereich.
Falls das Deutschlandticket für die Zurücklegung des Schulweges das günstigste Ticket ist, ist dieses zu verwenden. Erstattungen erfolgen maximal nur bis zur Höhe der Kosten des Deutschlandtickets.
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 Frau Gellrich sowie unter 08342 911-445 Frau Lodetti und unter 08342 911 328 Frau Brucker
Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden: www.ostallgaeu.de/schulweg.
Mitteilung vom 21.06.2024 14. ABK Allgäuer Radltour abgesagtDie für 23.6 geplante 14. ABK Allgäuer Radltour wird aufgrund der Wettervorhersage mit viel Regen und den daraus resultierenden Sicherheitsbedenken abgesagt. » mehr Beschlossen haben die Absage die Veranstalter Landkreis Ostallgäu und Aktienbrauerei Kaufbeuren gemeinsam mit dem Sicherungsteam aus Polizei, Feuerwehr, BRK, THW und Tourguides. „Ich bedaure die Absage sehr – für alle, die sich angemeldet haben oder ehrenamtlich an der Vorbereitung beteiligt waren. Aber die Sicherheit der Teilnehmenden wie auch der vielen Helferinnen und Helfer steht für uns an erster Stelle. Mit dem angekündigten starken Niederschlägen kann diese Sicherheit trotz aller sorgfältiger Vorbereitungen nicht gewährleistet werden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben: Alle Radbegeisterten dürfen sich schon heute auf die 14. ABK Allgäuer Radltour 2025 freuen.“
Mitteilung vom 14.06.2024 „Bestmöglich vorbereitet“: Bezahlkarte für Geflüchtete wird im Ostallgäu eingeführtBayernweit wird gerade die Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt. Die Ausgabe an die Leistungsempfänger ist im Ostallgäu für Ende Juni geplant. » mehr Bis zur Auszahlung der Leistungen für den Juli 2024 soll die Umstellung auf die Bezahlkarte abgeschlossen sein. Betroffen sind im Ostallgäu rund 500 Personen. Als Probe-Lauf werden seit Ende Mai erste, einzelne Bezahlkarten an neu zugewiesene Asylbewerber ausgehändigt.
„Der Probe-Lauf ermöglicht es uns, Erfahrungen mit der Bezahlkarte zu sammeln. So sind wir auf die Ausgabe bestmöglich vorbereitet“, sagt Landrätin Maria Zinnecker. „Die Umstellung ist eine große zusätzliche Aufgabe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landratsamt, die wir komplett ohne weiteres Personal stemmen. Wenn die Ziele der Bezahlkarte dadurch erreicht werden, ist diese zwischenzeitliche Zusatzaufgabe aber aus meiner Sicht durchaus gerechtfertigt.“ Mit der Einführung der Bezahlkarte sollen Fluchtanreize reduziert und Geldtransfers ins Ausland künftig unterbunden werden.
Die Bezahlkarte kann in allen Geschäften verwendet werden, die eine Mastercard – wie zum Beispiel eine EC- oder Debit-Karte – akzeptieren. Alle Erwachsenen sowie Kinder ab 14 Jahren, für die ein Anspruch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz besteht, erhalten eine eigene Bezahlkarte. Pro Person und Monat ist eine Bargeldabhebung von bis zu 50 Euro möglich. Online-Einkäufe sind grundsätzlich ausgeschlossen. Einzelne Zahlungsempfänger können jedoch von der Leistungsbehörde freigeschaltet werden können – zum Beispiel für den Kauf eines Deutschlandtickets.
Am 1. März hatte die Bundesregierung eine Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes beschlossen. Mit dem Inkrafttreten zum 16. Mai wurden so einheitliche Rahmenbedingungen für die Einführung der Bezahlkarte geschaffen.
Mitteilung vom 13.06.2024 Tag der offenen Gartentür: drei Gärten im Landkreis geöffnetIm Ostallgäu nehmen in diesem Jahr drei Gärten an der Aktion teil – in Oberostendorf/Lengenfeld, Osterzell und Ruderatshofen. » mehr ![]() Foto: Bepflanzungsmöglichkeit Schattenbeet. Quelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Besucher können sich dort Anregungen für den eigenen Garten holen, Kontakte knüpfen und Garten-Erfahrungen austauschen. Der „Tag der offenen Gartentür“ ist in diesem Jahr am 30. Juni. Die teilnehmenden Gärten sind an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Naturgarten in Oberostendorf, im Ortsteil Lengenfeld Im nordöstlichen Landkreis steht in Lengenfeld ein artenreicher Naturgarten mit verschiedenen Lebensräumen für die interessierten Besucher bereit. Der Garten hat unterschiedliche Gestaltungselemente wie beispielsweise Wiesensäume mit einfach blühenden Stauden und Blumen, Dachbegrünungen, einen naturnah angelegten Teich sowie standortgerechte Strauchhecken und Gehölze. Die Gestaltungselemente wurden von den Eigentümern 2016 neu angelegt und seit zwei Jahren nach und nach in einen Naturgarten umgewandelt. Bibelgarten im Ortskern von Osterzell In der Gemeinde Osterzell öffnet ein mit verschiedenen Kräutern bepflanzter Bibelgarten in der Nähe der Kirche St. Stephan und Oswald seine Pforten. Kleine Schilder mit passenden Bibelsprüchen und glaubensbezogene Kunstwerke ergänzen die Blütenpracht. Ausreichende Parkmöglichkeiten gibt es im Hof des Pfarrstadels, Rottenbucher Straße 11, der sich nur drei Gehminuten vom Bibelgarten entfernt befindet. Romantischer Vintage-Garten im Ort Ruderatshofen Gemütliche Sitzecken ums Haus und am Naturteich laden zum Verweilen ein. Es gibt antike Fundstücke zu entdecken und an jeder Ecke spürt man die Kreativität der Gartenbesitzer. Ob Outdoor-Küche mit Holzofen, Hochbeete mit selbstgezogenem Gemüse, ausgefallene Kräuter, Heidelbeeren, Beerenhochstämme oder ein Gewächshaus mit alten Tomatensorten und Tomatenunterstand sowie Kübelpflanzen, Staudenbeete: Der Garten lässt keine Wünsche offen. Auf kleinstem Raum ist fast alles untergebracht, was das Herz begehrt. Alle Gärten sind an an Veranstaltungstag ausgeschildert; zu erkennen sind sie an den grünen Hinweisschildern mit Pfeilen und Logo zum Tag der offenen Gartentür sowie den zusätzlichen Stoff-Bannern, die jeweils am Eingang des Gartens aufgehängt werden. Das Faltblatt aller offenen Gärten in Schwaben ist auf der Internetseite des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu unter www.kv-gartenbauvereine-ostallgaeu.de zu finden. Ebenso erhältlich ist das Faltblatt bei den Gemeindeämtern und bei den Gartenbauvereinen im Landkreis Ostallgäu. Den bayernweit stattfindenden „Tag der offenen Gartentür“ gibt es seit 25 Jahren. Veranstalter der Aktion sind das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg – Abteilung Gartenbau, der Schwäbische Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege, der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu mit den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen sowie die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu. Als Ansprechpartner im Ostallgäu stehen von der Kreisfachberatung David Nißle (Tel. 08342 911-326) und Birgit Wehnert (Tel. 08342 911-380) zur Verfügung.
Mitteilung vom 12.06.2024 Neuer Jagdberater für den südlichen LandkreisLandrätin Maria Rita Zinnecker hat Markus Reinhart aus Pfronten zum Jagdberater für den südlichen Landkreis Ostallgäu bestellt. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Markus Reichart und Sandra Rehbein (Leiterin Untere Jagdbehörde am Landratsamt Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu Reichert war zweiter Vorsitzender der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes, Leiter der Hochwild-Hegegemeinschaft Pfronten und Vertreter der Jäger im Jagdbeirat des Landkreises. Er wird diese Ämter mit der Übernahme der Tätigkeit als Jagdberater niederlegen.
Reinhart folgt damit auf Wildmeister Ludwig Gschmeißner aus Trauchgau. Gschmeißner war sechs Jahre lang als ehrenamtlicher Jagdberater für den Landkreis tätig. Er legt das Amt auf eigenen Wunsch nieder. „Das Jagdberater-Amt steht oft an der Schnittstelle verschiedener Interessen“, sagt Zinnecker. „Herr Gschmeißner hat es zu jeder Zeit mit hoher Sachkunde und einer ausgleichenden Art ausgeübt. Mein herzlicher Dank dafür!“ Der Wechsel von Gschmeißner auf Reinhart sei Wechsel der inhaltlichen Kontinuität: Sowohl der bisherige, als auch der künftige Jagdberater stünden für die Kultur im Landkreis, in jagdlichen Fragen sachlich und lösungsorientiert mit allen Beteiligten zu reden.
Nach dem Bayerischen Jagdgesetz bestellt das Landratsamt zur laufenden sachverständigen Beratung der Jagdbehörde für jeweils fünf Jahre einen ehrenamtlichen Jagdberater. Die Auswahl steht dabei im Ermessen der Jagdbehörde. Sie soll sich für eine „in allen Bereichen der Jagd sachkundige, hoch-erfahrene Persönlichkeit, die ihre Aufgaben gewissenhaft und unparteiisch auszuüben vermag und deshalb um einen gerechten Ausgleich der Interessen der am Jagdwesen Beteiligten bemüht ist“ entscheiden.
Mitteilung vom 12.06.2024 „Stadtradeln“ im Ostallgäu: „Stadtradl-Star“ verzichtet komplett auf AutoStefan Klein ist passionierter Radfahrer. Beim Stadtradln nimmt er als „Stadtradl-Star“ teil und lässt im gesamten Aktionszeitraum das Auto stehen. » mehr „Man sollte regelmäßig überlegen, ob man eine Fahrt nicht auch ohne Auto erledigen kann“, findet Klein. Dadurch könne man nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch Umwelt und Geldbeutel schonen.
Nach Meinung von Klein habe der Autoverkehr im vergangenen Jahrzehnt noch einmal weiter zugenommen. Für ihn ein Grund mehr, um über Alternativen nachzudenken. „Um die Parkplatzsuche, Parkgebühren und Stau zu vermeiden, können Besorgungen ganz bewusst mit dem Rad, aber auch zu Fuß beziehungsweise mit dem ÖPNV erledigt werden“, schlägt Klein vor.
Zahlreiche Fahrrad-Veranstaltungen im Ostallgäu während des Stadtradelns
Wer Kleins Radbegeisterung teilt, kann diese neben den Alltagsfahrten auch bei den Veranstaltungen im Stadtradeln-Zeitraum ausleben – zum Beispiel bei der „Bürgermeister-Tour“ in Buchloe am Sonntag, 16. Juni, bei der ADFC-Nachmittagstour „Zum Langen Weiher“ von Kaufbeuren über Apfeltrang, Aitrang, Langer Weiher, Neuenried, Huttenwang, Aschthal und zurück am Samstag 22. Juni, oder bei der ABK Allgäuer Radltour mit Start in Pfronten am Sonntag, 23. Juni.
Anmeldungen zum Stadtradeln sind nach wie vor möglich. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und dabei Kilometer für sein Team, seine Kommune beziehungsweise den Landkreis zu sammeln. Gezählt werden alle geradelten Strecken, egal ob sie beruflich oder in der Freizeit, im oder außerhalb des Landkreises zurückgelegt werden. Nähere Informationen zum Stadtradeln und über die Fahrradveranstaltungen sind zu finden unter https://www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu.
Mitteilung vom 11.06.2024 Hilfen und Unterstützung für pflegebedürftige KinderVerschiedene Leistungen und finanzielle Hilfen unterstützen bei der Behandlung und Pflege des Kindes sowie der Organisation des Familienalltags. » mehr Wenn über Pflegebedürftigkeit gesprochen wird, stehen meist ältere Menschen im Mittelpunkt. Doch auch Kinder können pflegebedürftig werden, beispielsweise durch Komplikationen bei der Geburt, angeborene Behinderungen oder chronische Erkrankungen. Rund 300.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren sind in Deutschland laut Statistischem Bundesamt pflegebedürftig. Wenn Kinder und Jugendliche pflegebedürftig werden, stehen sie und ihre Familien vor besonderen Herausforderungen. Ihre Bedürfnisse unterscheiden sich oft grundlegend von denen älterer Menschen. Eltern haben Anspruch auf eine Reihe von Leistungen, die ihnen bei der Pflege und Betreuung ihres Kindes helfen können. Verschiedene Leistungen und finanzielle Hilfen unterstützen bei der Behandlung und Pflege des Kindes sowie der Organisation des Familienalltags. In erster Linie sind das Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Leistungen zur Teilhabe, Nachteilsausgleiche im Rahmen einer Schwerbehinderung und Unterstützung durch Stiftungen und Vereine. Wie unterstützt die Pflegeversicherung Kinder und Jugendliche? Voraussetzung ist, dass bei einer Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst die Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde. Da Babys und jüngere Kinder grundsätzlich im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind, werden bei der Begutachtung die Fähigkeiten von Kindern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen mit denen von gleichaltrigen gesunden Kindern verglichen. Ist bei Kindern und Jugendlichen aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen dauerhaft – das heißt für mindestens sechs Monate, der Pflege- und Betreuungsaufwand deutlich höher als bei einem gleichaltrigen, gesunden Kind, kann eine Pflegebedürftigkeit vorliegen. Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf die gleichen finanziellen Leistungen wie Erwachsene. Auch die Höhe der einzelnen Leistungen unterscheidet sich nicht. Ab Pflegegrad 2 können Eltern beispielsweise wählen, ob sie Pflegegeld erhalten möchten und die Pflege selbst übernehmen oder ob sie einen Zuschuss für einen Pflege- und Betreuungsdienst (Pflegesachleistungen) erhalten möchten. Diese beiden Leistungen können kombiniert werden. Weitere Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Eltern Weitere Unterstützung im Alltag können Pflegehilfsmittel, Familienentlastende Dienste, Betreuungsangebote oder auch Hilfen für den Haushalt bieten. Auch der Austausch in Selbsthilfegruppen oder ein Kuraufenthalt kann pflegende Eltern unterstützen. Stets geprüft werden sollte, ob das Kind Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis hat. Denn damit gibt es weitere Vergünstigungen bei der Steuer und gewissen Alltagsaktivitäten. Der Pflegestützpunkt unterstützt bei der Organisation der Pflegesituation, bietet Hilfe bei Antragstellungen und berät zu vorhandenen Entlastungsmöglichkeiten. Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer, die einen Beratungstermin vereinbaren möchten oder Fragen rund um das Thema Pflege haben, können sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de wenden.
Mitteilung vom 10.06.2024 Letzte Vorbereitungen für ABK Allgäuer RadltourDie Organisation der 14. ABK Allgäuer Radltour am 23. Juni 2024 liegt in den letzten Zügen. Start ist dieses Jahr in Pfronten. » mehr Rund 100 Helfende von Polizei, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, den örtlichen Feuerwehren sowie Tour-Guides der Radsportvereine aus der Region stehen bereit, um die Tour zu begleiten und abzusichern. „Ich freue mich riesig auf die diesjährige Tour. Mein besonderer Dank gilt daher schon vorab allen, die dieses etablierte Event gemeinsam mit den Veranstaltern ermöglichen: den Sponsoren, Helferteams entlang der Strecken, den lokalen Unterstützern sowie den Sportvereinen TSV Pfronten und SG Weißbach“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Start beim TSV Pfronten In diesem Jahr treffen sich die teilnehmenden Radlerinnen und Radler am Sportgelände des TSV Pfronten im Hansmarte-Weg. Ab 8 Uhr beginnt dort die Anmeldung aller Teilnehmenden. Die sportlich ambitionierten Rennradlerinnen und Rennradler starten um 9.05 Uhr mit der großen Runde von 95 Kilometern und rund 800 Höhenmetern. Die Strecke verläuft von Pfronten über Hopferau, Roßhaupten, Bernbeuren und Rettenbach weiter nach Ob und Bernbach zur Pausenstation in Bertoldshofen. Von dort aus geht es zurück über Rieder, Lengenwang, Seeg und Nesselwang nach Pfronten zum TSV-Sportgelände. Diese Gruppe fährt mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 25 Stundenkilometern. Direkt im Anschluss, um 9.10 Uhr, fällt der Startschuss für die Genussradler. Die Radler-Schlange bewegt sich von Pfronten aus in Richtung Attlesee durch die hügelige Landschaft mit Wiesen, Wäldern, Seen und Panorama-Ausblicken zur Pausenstation nach Rückholz. Dort sorgt die Musikkapelle Rückholz für Unterhaltung. Nach einer Stärkung geht es vorbei am Schwaltenweiher über Heimen und Speiden zurück nach Pfronten. Die Genussrunde ist etwa 41 Kilometer lang und weist etwa 400 Höhenmeter auf. Ab 13 Uhr werden die Teilnehmenden zurück am TSV Sportgelände erwartet, wo sie von der Aktienbrauerei Kaufbeuren mit Getränken und vom SG Weißbach mit regionalem Grillgut verpflegt werden. Auch ein veganes Produkt in Bio-Qualität eines Produzenten aus der Region soll angeboten werden. Auf der ganzen Tour herrscht Helmpflicht. Auf der Genussradrunde sind E-Bikes willkommen. Die Rennradrunde ist für E-Bikes nicht geeignet. Moderiert wird der Tag von Lars Peter Schwarz. „Auf beiden Runden kann man fabelhaft den Reiz unserer wunderschönen voralpinen Landschaft erleben“, schwärmt Zinnecker. „Ich bin zuversichtlich, dass – wenn das Wetter mitspielt – diesen Reiz auch dieses Jahr wieder viele hundert Radlerinnen und Radler gemeinsam mit dem Rad erkunden möchten.“ Fokus auf Nachhaltigkeit Im Sinne der Nachhaltigkeit bitten die Veranstalter um An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sowohl in Pfronten-Berg als auch in Weizern bei Hopferau gibt es nahegelegene Bahnhöfe, die sich dafür anbieten. Teilnehmende, die mit dem Auto anreisen, finden unter www.schlosspark.de/abk-radltour weiterführende Informationen zu den Parkmöglichkeiten. Die größten Aufnahmekapazitäten hat das Parkhaus der Firma DMG Mori mit rund 1.000 Plätzen. Die Anfahrt von dort mit dem Rad zum Veranstaltungsgelände wird ausgeschildert. Ebenfalls aus Nachhaltigkeitsgründen sind die Teilnehmenden in diesem Jahr aufgerufen, ein Radltour-T-Shirt der vergangenen Veranstaltungen aus dem Schrank zu holen und während der Tour zu tragen. Teilnehmende, die kein Radltour-Shirt haben, erhalten leihweise eine Radltour-Leibchen. Diese Leibchen werden nach Absolvieren der Radltour auf dem Veranstaltungsgelände wieder eingesammelt, gereinigt und für zukünftige Veranstaltungen wiederverwendet. „Mit der Radltour bietet der Landkreis nicht nur ein großartiges Urlaubserlebnis für unsere Gäste, sondern insbesondere auch ein Freizeitangebot für Einheimische“, erläutert Zinnecker. „Sie ist Teil des vielfältigen und federführenden Engagements des Landkreises bei der Freizeitinfrastruktur in den Bereichen Rad und Wandern, die zusammen mit den Gemeinden und Ehrenamtlichen aufgebaut und gepflegt wird.“ Sponsoren spenden einen Euro pro Teilnehmer Wieder im Programm bei der diesjährigen Radltour ist die Spendenaktion: Für jeden Teilnehmenden wird von den Sponsoren ein Euro an den Allgäuer Hilfsfonds gespendet. Weitere freiwillige Spenden sind willkommen. Die Übergabe des Spendenschecks findet nach der Zielankunft statt. Die ABK Allgäuer Radltour ist eine der beliebtesten Familienradveranstaltungen in Bayern. Radbegeisterte aus nah und fern können die landschaftlichen Besonderheiten des Ostallgäus genießen. Die Radltour findet 2024 wieder als eine von mehreren Veranstaltungen im Rahmen der Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee statt. Die Teilnahme an der Radltour ist kostenlos. Änderungen vorbehalten. Weitere Informationen unter www.schlosspark.de/abk-radltour
Mitteilung vom 07.06.2024 Neuer Integrationslotse für das OstallgäuMit Vijay Karthik Srivatsan als Integrationslotsen hat das Team der Kommunalen Integration im Ostallgäu ein neues Mitglied. » mehr Er ist Ansprechpartner für alle Ehrenamtlichen im Landkreis aus dem Bereich Asyl, Migration und Integration. Dabei unterstützt er die Helfenden und ist Schnittstelle zu den hauptamtlich Tätigen.
Der Landkreis Ostallgäu nimmt bereits seit der Einführung im Jahr 2018 am Förderprogramm „Integrationslotse“ des Bayrischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration teil. Mit den Fördermitteln finanziert er im Landratsamt eine Anlaufstelle für das Ehrenamt im Bereich der Integration von zugewanderten Menschen. Zu den Angeboten der Anlaufstelle zählen regelmäßige Stammtische für Ehrenamtliche zur Förderung des Austauschs und der Anerkennung, Veranstaltungen wie Fortbildungen, Supervision oder Lesungen für die Zielgruppe sowie die Unterstützung bei der Umsetzung und Finanzierung von Integrationsprojekten vor Ort. Auch die Erstellung und Verteilung des Infobriefs Integration und des Leitfadens „Migration & Integration“ zählen zu den Kernaufgaben. Der Integrationslotse ist zudem für das Dolmetscher-Projekt des Landkreises verantwortlich. Ehrenamtliche im Landkreis haben die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für die Bezahlung von Dolmetschern zu erhalten, wenn dies für die Ausführung des Ehrenamts notwendig ist. Einen Gesamtüberblick über das Angebot der Anlaufstelle bietet die Integreat App des Landkreises unter integreat.app/ostallgaeu im Bereich „Ehrenamt“.
Neben Srivatsan steht auch Julia Jäkel in der Doppelfunktion als Integrationslotsin und Integrationsmanagerin seit 2019 als Ansprechpartnerin zur Verfügung. In der Funktion als Integrationsmanagerin bietet sie zusätzlich zu den Angeboten für Ehrenamtliche weitere Projekte direkt für Zugewanderte an. Hierzu zählen die mehrsprachige Integreat App mit Infos über das Ankommen und Leben im Landkreis, ein Willkommenspaket für Neuzugewanderte und verschiedene Seminare für geflüchtete Menschen wie Miet- oder Fahrrad-Kurse.
Alle Angebote der Integrationsstelle sind in der Integreat App im Bereich „Kommunale Integration“ und im Integrationsportal unter www.ostallgaeu.de/integration zu finden. Erreichbar ist das Team per E-Mail unter integration(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-794/-194.
Mitteilung vom 05.06.2024 Geförderte Projekte stärken regionale Bio-Land- und LebensmittelwirtschaftIm Rahmen ihrer Förderung von Kleinprojekten hat die Öko-Modellregion Ostallgäu aus 15 förderfähigen Anträgen neun Projekte für eine Unterstützung ausgewählt. » mehr „Die Projekte schließen Lücken in der Verarbeitung von Bio-Produkten und ermöglichen es dadurch, die Verfügbarkeit von regionalen Bio-Lebensmitteln weiter zu verbessern“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an unserem Förderprogramm auch im zweiten Jahr sehr groß ist. Wir können die Fördersumme somit wieder komplett ausschöpfen.“
Durch die Kleinprojekte werden Bio-Betriebe unterstützt, die ihre Direktvermarktung auf- und ausbauen und so eine höhere Wertschöpfung generieren wollen – zum Beispiel durch Warenautomaten, Verkaufshäuschen oder Kühlanhänger. Eine Eiersortiermaschine und Geräte zur Herstellung von Essig und Öl aus Obst und Nüssen von Streuwiesen wurden ebenfalls gefördert. Auch eine ressourcenschonende Bewässerungsanlage im Bio-Gemüseanbau und eine bodenschonende Sämaschine wurden für die Förderung ausgewählt. „Die Kleinprojekte zeigen, wie vielfältig und innovativ die Bio-Landwirtschaft in unserer Region ist“, sagt Zinnecker weiter.
Die Mittel für die Förderung kommen zu 90 Prozent aus dem Landesprogramm BioRegio 2030 – der Landkreis als Träger der Öko-Modellregion trägt die restlichen zehn Prozent. Ausgewählt wurden die Projekte anhand von definierten Kriterien durch ein Entscheidungsgremium, das sich aus Bio-Erzeugern, Bio-Verarbeitern und kommunalen Vertretern zusammensetzt. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Projekte bis Ende September 2024 umgesetzt sein müssen. „Die Vielfalt an regionalen Bio-Produkten wie Bio-Rindfleisch, Bio-Ziegenmilchprodukte und -Fleisch im Landkreis wird unter anderem durch das Förderprogramm der Öko-Modellregion immer größer“, resümiert Lisa Mader von der Öko-Modellregion.
Ansprechperson für die Förderung: Öko-Modellregion Ostallgäu Lisa Mader (lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-453)
Mitteilung vom 05.06.2024 Hochwasserhilfen des Freistaats beim Landratsamt beantragenZur Unterstützung von Hochwasser-Geschädigten stellt der Freistaat Bayern im Rahmen einer Soforthilfeaktion finanzielle Hilfen zur Verfügung. » mehr Die Hilfen können beim Landratsamt Ostallgäu beantragt werden. „Wir haben im Landratsamt bereits ein Team zusammengestellt, das die Anträge schnellstmöglich bearbeiten wird. Von unserer Seite aus können die Geschädigten damit zügig mit einer ersten Unterstützung rechnen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Als erste rasche finanzielle Unterstützung für Privathaushalte und nicht gewerbliche Vermieter sind die Soforthilfen „Haushalt/Hausrat“ und „Ölschäden an Gebäuden“ nach Maßgabe der Soforthilferichtlinie vorgesehen.
Geschädigte im Landkreis Ostallgäu können die Hilfen beantragen beim
Landratsamt Ostallgäu SG 11 Soforthilfe Schwabenstraße 11 87616 Marktoberdorf
Die Anträge können ausgedruckt und unterschrieben entweder direkt im Landratsamt abgegeben oder postalisch eingereicht beziehungsweise eingescannt per E-Mail an sicherheit.ordnung@lra-oal.bayern.de geschickt werden. Den Anträgen soll eine Kopie des Personalausweises beigelegt werden.
Die Antragsformulare und weitere Informationen zur Soforthilfeaktion sind im Internet zur finden unter der Adresse www.landkreis-ostallgaeu.de/hochwasser-soforthilfe. Als Ansprechpartner im Landratsamt stehen zur Verfügung: David Moser (Tel.: 08342 911-355) und Denis Löhrmann (Tel.: 08342 911-394).
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