Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 22.06.2023

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am 6.7.2023 wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

 

Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

 

Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 4. Juli 2023 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin dürfen nur jeweils drei Personen kommen.

 

Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 20.06.2023

Neues Statistikheft für das Ostallgäu

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises hat eine aktuelle Version des Statistikheftes zum Wirtschaftsstandort Ostallgäu herausgegeben.

Was sind die größten Arbeitgeber im Ostallgäu? Wie viele Rinder leben hier? Und wie sieht die Branchenverteilung bei den Handwerksbetrieben aus? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Statistikheft zum Wirtschaftsstandort Ostallgäu. Die neueste Ausgabe für das Jahr 2023 ist nun in digitaler oder gedruckter Form erschienen.

 

Interessierte können das Heft entweder online lesen unter www.wirtschaft-ostallgaeu.de oder die Printausgabe bestellen bei Stefanie Giersig (E-Mail: stefanie.giersig(at)lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-402).

 

Standortjournal mach!4

 

Das Statistikheft ist eine Beilage des Wirtschaft-Standortjournals „mach!“ des Landkreises. Diese liegt aktuell in der vierten Auflage vor und beschäftigt sich mit dem Thema „Grenzen“ – von deren Bedeutung in einer globalisierten Welt bis zur Überwindung von Grenzen in den Köpfen.

 

Das Standortjournal und das Statistikheft werden von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Ostallgäu herausgegeben. 

 

Mitteilung vom 20.06.2023

Stammtisch für Ehrenamtliche aus dem Bereich Asyl und Integration auf der Bergmang Alpe

Treffpunkt ist am 5. Juli 2023 um 18.15 Uhr am Parkplatz der Bergmang Alpe an der Wenglinger Straße.

Foto: istockphoto / viewapart

Foto: istockphoto / viewapart

Als Zeichen der Anerkennung lädt die Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu Ehrenamtliche im Bereich Migration und Integration am Mittwoch, 5. Juli 2023, auf eine Wanderung mit anschließender Brotzeit auf die Bergmang Alpe in Ruderatshofen ein.

 

„Im Ostallgäu engagieren sich zahlreiche Menschen für die Unterstützung von zugewanderten Menschen – gerade im vergangenen Jahr hat das Engagement und die Hilfsbereitschaft in den Gemeinden wieder zugenommen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ohne den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen wäre die Integration nicht möglich. Diesen Einsatz möchten wir mit unserer Einladung würdigen.“ 

 

Austausch und Brotzeit bei Bergpanorama

 

Treffpunkt ist um 18.15 Uhr am Parkplatz der Bergmang Alpe an der Wenglinger Straße. Danach führt eine halbstündige Wanderung zur Alpe, auf der bei Gesprächen und Bergpanorama zusammen gegessen wird. Neben Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje vom Team der Kommunalen Integration wird Florian Rausch, Leiter der Ausländerbehörde, mit dabei sein und während der ganzen Zeit für Fragen und Anmerkungen zur Verfügung stehen. 

 

Der Stammtisch für Ehrenamtliche hat sich in den vergangenen Jahren als regelmäßiger Termin der Stelle für Kommunale Integration etabliert. Etwa alle drei Monate treffen sich Ehrenamtliche aus dem Bereich der Integration gemeinsam mit der Stelle für Kommunale Integration. An den Treffen nehmen je nach Thema verschiedene Fachstellen teil, wie beispielsweise die Caritas Migrationsberatung und Flüchtlings- und Integrationsberatung.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen zum Treffpunkt für die Wanderung folgen nach Anmeldung. Eine Anmeldung ist möglich bis 28. Juni 2023 an integration(at)lra-oal.bayern.de oder 08342 911-194. Weitere Infos unter www.ostallgaeu.de/integration.

 

Mitteilung vom 20.06.2023

Drei neue bio-zertifizierte Gasthäuser im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die zertifizierten Häuser sind die Stegmühle in Biessenhofen, die Gifthütte in Kaufbeuren und der Gasthof Engel in Pfronten-Kappel.

Bildautor: Daniel Delang

Bildautor: Daniel Delang

Alle drei Gasthäuser können jetzt offiziell damit werben, dass sie Bio-Produkte in der Küche verwenden. Die Öko-Modellregion unterstützt Gastronomen und Küchenleiter, die Bio-Produkte aus der Region ihren Gästen anbieten wollen. 

 

„Gasthäuser können für unsere Landwirte interessante Partner sein. Durch Projekte und Initiativen des Landkreises sind im Ostallgäu bereits viele langfristige Kooperationen zwischen Landwirtschaft und der Gastronomie entstanden“, freut sich Landrätin Maria Rita Zinnecker. Lisa Mader von der Öko-Modellregion ergänzt: „Immer mehr Verbraucher wollen wissen, wer die Lebensmittel produziert. Bio aus der Region verbindet die Vorteile der Bio-Landwirtschaft und Regionalität.“ 

 

„Zeit reif für diesen Schritt“

 

„Schon seit unserer Eröffnung 2011 kochen wir so regional und saisonal wie möglich. Über die Zeit haben wir uns ein großes Netzwerk an Erzeugern aufgebaut, dabei nahm die Anzahl der Bio-Betriebe stetig zu. Da wir die tollen Bio-Lebensmittel aus der Region nur bewerben dürfen, wenn wir auch zertifiziert sind, war die Zeit nun reif für diesen Schritt,“ resümiert Bernhard Epple von der Gifthütte in Kaufbeuren.

 

Daniel Kinast vom Gasthof Engel in Pfronten sagt: „Die Bio-Zertifizierung ist halb so wild und einfacher als gedacht. Man braucht keinen extra Lagerraum. Eine klare Trennung der Lebensmittel, beispielsweise in verschieden Kisten, reicht aus“. Und Clemens Höfle von der Stegmühle unterstreicht: „Wenn ich Bio einsetze, dann soll es auch aus der Region sein und nicht von weiter her.“ Das Kalbfleisch für seine Burger beziehe er direkt vom Bio-Landwirt im Dorf.

 

Mitteilung vom 20.06.2023

Zulassungsstelle Füssen am 5. Juli geschlossen

Die Zulassungsstelle Füssen ist wegen des Betriebsausflugs des Landratsamtes am Mittwoch, 5. Juli 2023, geschlossen.

Für dringende Zulassungs- und Führerscheinarbeiten steht der Bürgerservice des Landratsamtes in Marktoberdorf an diesem Tag wie gewohnt zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 19.06.2023

Gemeinsame Wanderung zum Start der Gesundheitswoche

Die Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee ist für die Region Ostallgäu-Kaufbeuren offiziell eröffnet.

Mit dabei bei der Wanderung zur Bergmang-Alpe waren Landrätin Maria Rita Zinnecker (l. neben Roll-up) und Oberbürgermeister Stefan Bosse (r. neben Roll-up). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Mit dabei bei der Wanderung zur Bergmang-Alpe waren Landrätin Maria Rita Zinnecker (l. neben Roll-up) und Oberbürgermeister Stefan Bosse (r. neben Roll-up). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Motto der Veranstaltungsreihe ist „(R)Auszeit für alle – gemeinsam statt einsam“. Diesem Motto folgend sind Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse zusammen mit Bürgerinnen und Bürger vom Parkplatz an der Wenglinger Steige auf die Bergmang-Alpe gewandert.

 

„Bewegung, Sport und Meditation steigern das körperliche und seelische Wohlbefinden“, sagte Zinnecker bei der Einkehr auf der Alpe. „Als landschaftlich sehr attraktive Region gibt es bei uns nahezu unendliche Möglichkeiten, sich an der frischen Luft eine Rauszeit zu nehmen.“ Die Bandbreite der Veranstaltungen reiche vom Waldbaden über Rücken-Yoga und Brain-Walking bis hin zu E-Bike-Touren und Vorträgen zur Herz-Stärkung. 

 

Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Gesundheit ist unser höchstes Gut. Wie stark die Gesundheitsregion Ostallgäu-Kaufbeuren ist, zeigen die zahlreichen attraktiven Angebote im Rahmen der Gesundheitswoche. Diese wird einen großartigen Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen in Stadt und Landkreis leisten. Sie ist daher eine wertvolle Bereicherung für den Veranstaltungskalender der Region.“

 

Über 70 Veranstaltungen im Ostallgäu und in Kaufbeuren

 

Im Ostallgäu und in Kaufbeuren finden im Rahmen der Gesundheitswoche über 70 Veranstaltungen statt – rund 40 davon im Landkreis. Abschlussveranstaltung der Gesundheitswoche im Ostallgäu ist die 13. ABK Allgäuer Radltour am 25. Juni mit Start und Ziel in Pforzen. 

 

Die Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee ist eine Themenwoche für Gesundheitsanbietende aus dem gesamten Allgäu. Im Mittelpunkt der Gesundheitswoche steht das gemeinsame Erlebnis. Ziel ist es, sich eine Auszeit zu nehmen, neue Kraft zu schöpfen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Dazu werden noch bis 25. Juni Kurse, Workshops und Aktionen aus den Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention angeboten.

 

Mitteilung vom 16.06.2023

Neues Tierarzneimittelgesetz mit erweiterten Regelungen

Seit dem 1. Januar 2023 gilt in Deutschland ein neues Tierarzneimittelgesetz, das weitreichende Änderungen mit sich gebracht hat.

Unter anderem verpflichtet die Neuregelung Halterinnen und Halter von Rindern, Schweinen, Hühnern und Puten ab einer bestimmten Bestandsgröße dazu, Meldungen zu ihrem Tierbestand zu tätigen.

 

Das Veterinäramt weist darauf hin, dass jeder meldepflichtige Betrieb zweimal im Jahr, am 14. Juli und am 14. Januar, die Meldungen zum Tierbestand und zu den Tierbewegungen tätigen muss. Nächster Meldetermin ist also der 14. Juli 2023.

 

Tierärztinnen und Tierärzte müssen Verschreibungen, Anwendungen oder Abgaben von Antibiotika zu denselben Fristen melden. Die Überwachung beziehungsweise Minimierung des Antibiotikaeinsatzes soll dazu beitragen, die zunehmenden Resistenzen krankmachender Bakterien einzudämmen. Das dient letztlich dem Schutz der Menschen vor lebensbedrohlichen, bakteriell bedingten Infektionen. 

 

Das Veterinäramt Ostallgäu steht für Fragen unter der Telefonnummer 08342 911-213 oder der E-Mail-Adresse veterinaeramt@lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Weiterführende Informationen sind auf der Homepage des Landratsamts Ostallgäu zu finden unter www.buerger-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 16.06.2023

Pflege-Ausbildungsverbund Ostallgäu-Kaufbeuren gegründet

Im Landratsamt ist im Beisein von Gesundheitsminister Holetschek der Vertrag für den Ausbildungsverbund Pflege Ostallgäu-Kaufbeuren unterschrieben worden.

Auf dem Foto V. l.: Andreas Kutschker (Vorstand Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren), Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Tobias Grad (Stellvertretender Geschäftsführer GGSD), Heike Gülker (Leiterin Kreis-Seniorenheime), Prof. Wolfgang Hauke (Präsident Hochschule Kempten) und Thomas Hofmann (Geschäftsführer BRK Kreisverband Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Auf dem Foto V. l.: Andreas Kutschker (Vorstand Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren), Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Tobias Grad (Stellvertretender Geschäftsführer GGSD), Heike Gülker (Leiterin Kreis-Seniorenheime), Prof. Wolfgang Hauke (Präsident Hochschule Kempten) und Thomas Hofmann (Geschäftsführer BRK Kreisverband Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Ausbildungsverbund entstand auf Initiative des Landkreises Ostallgäu und ist der erste im Allgäu und bayernweit der erste mit einer Hochschule als Partner. „Von unserem neuen Ausbildungsverbund erhoffen wir uns einen weiteren kräftigen Schub für die Pflegeausbildung im Landkreis – qualitativ und quantitativ“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir kümmern uns damit schon heute um die Pflege von morgen.“

 

Ziele des Ausbildungsverbund Pflege sind unter anderem gemeinsame hohe Standards bei der Ausbildung und eine Zusammenarbeit bei Praxiseinsätzen. Außerdem soll es durch die Kooperation auch kleineren Einrichtungen ermöglicht werden, Ausbildungsplätze anzubieten. Zu den Gründungsmitgliedern gehören der Landkreis Ostallgäu mit seinen Senioren- und Pflegeheimen in Buchloe, Obergünzburg und Waal die Klinken Ostallgäu-Kaufbeuren, die Klinken Ostallgäu-Kaufbeuren mit der Pflegeschule Ostallgäu-Kaufbeuren, das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Ostallgäu, das Bildungszentrum Allgäu Kempten für Pflege, Gesundheit und Soziales der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) und die Hochschule Kempten.

 

Ausbildungsverbund ein „Muss“

 

Für Holetschek sind die Ausbildungsverbünde in der Pflege ein „guter Weg, denn sie ermöglichen Austausch und Agieren auf Augenhöhe“. Sie könnten durch einheitliche Prozesse zu einer Qualitätssteigerung der Pflegeausbildung beitragen und den Verwaltungsaufwand für die einzelne Ausbildungsstätte reduzieren. Das schaffe größere Kapazitäten für die Ausbildung. Holetschek lobte die Anstrengungen im Ostallgäu als „vorbildlich“ und dankte allen die dabei sind: „Wir müssen das zusammen wuppen, denn die Lage in der Pflege ist prekär.“ Zinnecker hofft sehr, dass bald viele weitere Mitglieder in den Ausbildungsverbund eintreten und dadurch eine „starke Stimme der Pflege im Ostallgäu und in Kaufbeuren“ entstehe.

 

Nach der Vertragsunterzeichnung trug sich Holetschek in das goldene Buch des Landkreises ein. Abschließend richtete Zinnecker ihren Dank an das Beratungsteam Pflegeausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben für die Unterstützung bei der Gründung des Ausbildungsverbundes. Der Landkreis übernahm bei der Gründung die Moderation und Koordination der gemeinsamen Erarbeitung des Kooperationsvertrages.

 

Die Notwendigkeit eines Ausbildungsverbundes war das Kernergebnis beim ersten Plenum Netzwerk Pflege Ostallgäu, zu dem Zinnecker im Januar 2020 eingeladen hatte. Der Bedarf wurde unterstrichen durch das damals neu in Kraft getretene Pflegeberufegesetz, das die Ausbildung der Pflegeberufe durch eine Generalisierung grundlegend reformiert hatte. Diese neuartige Form der Ausbildung fordere laut Zinnecker die Träger der praktischen Ausbildung, die Pflegeschulen und alle an der Ausbildung Beteiligten in ganz besonderer Weise heraus. Ihr Appell lautete deshalb: „Kooperation statt Konkurrenz muss der Weg der neuen Pflegeausbildung in Richtung Zukunft sein, um gemeinsam mehr Fachkräfte für diesen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Beruf zu gewinnen“.

 

Informationen zum Ausbildungsverbund Pflege können beim Demenzbeauftragten des Landkreises, Gerhard Stadler, erhalten werden unter Telefon 08342 911-624 oder per E-Mail: gerhard.stadler(at)lra-oal.bayern.de.

 

Mitteilung vom 16.06.2023

Hospiz-Ausstellung im Landratsamt eröffnet

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat den Startschuss für die Ausstellung „Mitten im Leben – Hospizarbeit von Künstlern gesehen“ gegeben.

Bei der Ausstellungseröffnung (v. l.): Landrätin Maria Rita Zinnecker, Traudl Echter-Burkhardt, 1. Vorsitzende des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, und Künstlerin Tanja Williams.

Bei der Ausstellungseröffnung (v. l.): Landrätin Maria Rita Zinnecker, Traudl Echter-Burkhardt, 1. Vorsitzende des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, und Künstlerin Tanja Williams.

Kunst rege immer zum Nachdenken nach, sagte Zinnecker bei der Eröffnung. Daher empfinde sie es als sehr gute Idee, die Themen Leben und Sterben in Würde sowie die Hospizbegleitung aus einer künstlerischen Perspektive zu betrachten. 

 

Die Ausstellung zeigt 34 Exponate von acht Künstlerinnen und Künstlern zum Thema Hospizarbeit. Alle ausgestellten Werke wurden im Rahmen eines Wettbewerbs des Hospizvereins eingereicht. Mit der Ausstellung will der Verein die Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, sich mit den Inhalten der Hospizbewegung auseinanderzusetzen. Die Hospizbewegung möchte durch eine achtsame und individuell ausgerichtete Begleitung am Lebensende Menschen ein würdiges Sterben ermöglichen. Diesen Gedanken haben die Künstlerinnen und Künstlern in ihre Werke einfließen lassen. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 6. Juli 2023 im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu.

 

Hospizarbeit verdient „größten Respekt“

 

„Hospizbegleitende setzen sich im Rahmen ihrer Aufgabe jeden Tag mit dem Tod und dem Leben auseinander. Dafür verdienen sie den größten Respekt“, würdigte Zinnecker die Arbeit der Hospizbegleiterinnen und -begleiter sowie des Hospizvereins. 

 

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wurde 1996 gegründet. Er setzt sich dafür ein, dass ein Leben in Würde bis zuletzt möglich ist und Menschen ihre letzte Lebensphase zu Hause, in ihrer gewohnten Umgebung und im Kreis ihrer Familie, verbringen können. Unterstützt wird der Hospizverein dabei von seinem Träger, der „Spezialisierten Ambulanten Palliativen Versorgung“.

 

Mitteilung vom 16.06.2023

Eröffnungsveranstaltung zum Tag der offenen Gartentür

Der Tag der offenen Gartentür findet am 25. Juni statt. Im Ostallgäu nehmen vier Gärten teil.

Foto: Landkreis Ostallgäu

Foto: Landkreis Ostallgäu

Kaspar Rager, Vorsitzender des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und Kaufbeuren, Bürgermeister Armin Holderried, alle teilnehmenden Gartenbesitzer aus dem Ostallgäu mit den dazugehörenden Vorsitzenden der örtlichen Gartenbauvereine sowie die Vorstandsmitglieder des Kreisverbands haben sich zum Informations- und Garten-Besichtigungs-Tag im Rahmen des Tages der offenen Gartentür getroffen. Die Veranstaltung fand im teilnehmenden Garten von Barbara Höbel in Frankenried statt. 

 

Nach Ragers Eröffnungsrede wurden seitens der Kreisfachberatung grundlegende Informationen zur Veranstaltung gegeben. Anschließend fand ein Rundgang durch den 30 Jahre alten Nutz- und Staudengarten statt. 

 

Der Tag der offenen Gartentür in Schwaben findet 2023 zum 22. Mal statt. Die Aktion gibt es seit dem Jahr 1999, während der Corona-Pandemie musste sie jedoch zweimal abgesagt werden. Immer am letzten Sonntag im Juni öffnen private Gartenbesitzer ihre Türen für interessierte Besucher. In diesem Sommer ist das am Sonntag, 25. Juni 2023, von 10 bis 17 Uhr. Aus dem Landkreis Ostallgäu nehmen 2023 vier Gärten an der Aktion teil.

 

Mitteilung vom 14.06.2023

Vereinscoaching: Jetzt noch bewerben

Die Servicestelle EhrenAmt bietet wieder ein Vereinscoaching für drei ausgewählte Vereine im Ostallgäu an.

Foto: Fotolia/Alex Bramwell

Foto: Fotolia/Alex Bramwell

Das Coaching wird von einem erfahrenen Vereinsberater durchgeführt. Es bietet Vereinen, die vor großen Herausforderungen stehen, die Möglichkeit, diese mit professioneller Unterstützung anzugehen und Lösungsansätze zu finden. Bewerben können sich alle Vereine aus dem Landkreis Ostallgäu.

 

Anmeldeschluss ist der 19.06.2023. Weitere Infos und das Bewerbungsformular gibt es hier: www.ehrenamt-ostallgaeu.de/vereinscoaching

 

Mitteilung vom 13.06.2023

13. ABK Allgäuer Radltour startet in Pforzen

Start ist am 25.6.2023. Die Teilnahme ist kostenlos. Pro teilnehmendem Radler oder teilnehmender Radlerin wird ein Euro an den Allgäuer Hilfsfonds gespendet.

Am Sonntag, 25. Juni 2023, ist es wieder soweit: Unter Federführung des Landkreises Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren startet die 13. ABK Allgäuer Radltour – in diesem Jahr an der Flohwiese in Pforzen.

  

Die ABK Allgäuer Radltour ist eine der beliebtesten Familienradveranstaltungen in Bayern. Radbegeisterte aus nah und fern können die Besonderheiten des Schlossparks und dieses Jahr auch der Glückswege genießen. Denn die Radltour findet 2023 in Zusammenarbeit mit unserem Nachbarlandkreis Unterallgäu statt, als eine von vielen Veranstaltungen im Rahmen der Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee.

 

Ab 8 Uhr beginnt an der Flohwiese in Pforzen die Anmeldung aller Teilnehmenden. Diese bekommen dort auch ihre kostenlosen T-Shirts, die in diesem Jahr hellgrün sind. Die sportlich ambitionierten Teilnehmenden und Semi-Profirennradlerinnen und -radler starten um 9.05 Uhr mit der großen Runde von 99 Kilometern und 709 Höhenmetern. Die Strecke verläuft von Pforzen über Eggenthal, Markt Rettenbach und Stetten, weiter nach Oberrieden und Kirchdorf und über Bad Wörishofen zurück nach Pforzen zur Flohwiese. Diese Gruppe fährt eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Direkt im Anschluss, um 9.10 Uhr, fällt der Startschuss für die Genussradler. Die hellgrüne Radler-Schlange bewegt sich von Pforzen aus in Richtung Beckstetten durch die abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen, Wäldern und wunderschönen Ausblicken zur Pausenstation nach Bad Wörishofen, wo die Stadtkapelle Bad Wörishofen für Unterhaltung sorgt. Nach einer kurzen Stärkung geht es über Altensteig und Baisweil zurück nach Pforzen. Die Genussrunde ist etwa 45 Kilometer lang.

  

Beide Runden werden durch Polizei, Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz und Tour Guides begleitet und abgesichert. Auf der ganzen Tour herrscht Helmpflicht. Auf der Genussradrunde sind E-Bikes gerne willkommen. Die Rennradrunde ist nicht für E-Bikes geeignet. Die Teilnahme an der Radltour ist kostenlos. Angereist werden kann bequem per Bus und Bahn. Da es in Pforzen keinen eigenen Bahnhof gibt, ist die Anreise mit dem Zug über Kaufbeuren möglich. Von dort aus führen Radwege in rund 25 bis 30 Radminuten nach Pforzen. Es sind aber auch ausreichend Parkplätze am Veranstaltungsgelände vorhanden.

  

Gegen 13 Uhr werden die Teilnehmenden zurück an der Flohwiese erwartet, wo sie von der Aktienbrauerei Kaufbeuren mit erfrischenden Getränken und vom örtlichen Verein SV Pforzen mit leckerem Grillgut versorgt werden.

  

Neu in 2023: Pro teilnehmendem Radler oder teilnehmender Radlerin wird ein Euro an den Allgäuer Hilfsfonds e.V. gespendet. Die Übergabe des Spendenschecks findet nach der Zieleinfahrt statt. Moderiert wird der Tag von Lars Peter Schwarz. 

 

Änderungen vorbehalten. Weitere Informationen vorab unter www.schlosspark.de

 

Mitteilung vom 13.06.2023

Engagement für eine nachhaltige Tourismusentwicklung im Ostallgäu

Knapp 170.000 Euro plant der Tourismusverband im laufenden Jahr in die gemeinsamen Entwicklungsprojekte zu investieren.

Die gute und intensive Zusammenarbeit der Verbandsgemeinden für einen nachhaltigen Tourismus hat Landrätin und Verbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Tourismusverbands Ostallgäu e.V. hervorgehoben. Diese sei beispielgebend für viele weitere Regionen. „Gemeinden und Landkreis ziehen im Ostallgäu gemeinsam an einem Strang“, sagte Zinnecker. 

 

„2022 war ein sehr intensives Jahr und wir konnten viele richtungsweisende Projekte unserer Strategie im Tourismusverband umsetzen oder auf den Weg bringen“, sagte Zinnecker zum vergangenen Geschäftsjahr. Über allem stehe immer das Ziel höchster Lebens- und Freizeitqualität im Ostallgäu. Dabei würden vor allem die Einheimischen in den Mittelpunkt der Verbandsmaßnahmen gestellt. Einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leistet der Verband beispielhaft in Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen mit einer aktuell laufenden Konzeptstudie für einen freizeitorientierten Ringbus rund um das Ammergebirge. 

 

Verband investiert 170.000 Euro in Tourismusentwicklung

 

Die Zusammenarbeit von Tourismus und Regionalerzeugung wurde mit dem Tourismusforum 2022 Regionale Produkte und den Ostallgäuer Genusstagen weiter gestärkt. Mit einer Innenmarketingkampagne und dem zugehörigen Magazin WIR adressierten Tourismusverband und Landkreis explizit Einheimische mit dem Ziel eines starken Tourismusbewusstseins und -akzeptanz in der Region. Und zur Unterstützung touristischer Betriebe wurde 2022 eine gemeinsame Qualifizierungsoffensive der Arbeitsagentur und Füssen Tourismus und Marketing gestartet. Mit gezielten Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen die Partner touristische Betriebe in der Gewinnung und Bindung von Fach- und Arbeitskräften. „2023 ist und wird nicht weniger intensiv“, gab Zinnecker einen Ausblick auf die kommenden Monate. So werde der Tourismusverband unter anderem gemeinsam mit dem Landkreis mit der Umsetzung des Besucherlenkungskonzepts „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ im südlichen Ostallgäu starten und hierdurch einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Naturräume leisten. Die Weichenstellungen der Verbandsarbeit und die vorgestellten Projekte und Maßnahmen begrüßten die Vertreter der Mitgliedsgemeinden mit breiter Zustimmung zur Wirtschaftsplanung 2023. Knapp 170.000 Euro plant der Tourismusverband im laufenden Jahr in die gemeinsamen Entwicklungsprojekte zu investieren. Der vollständige Jahresbericht 2022 des Tourismusverbands steht auf www.schlosspark.de zum Download zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 13.06.2023

Rinderseuche im Landkreis Ostallgäu erfolgreich bekämpft

Der Landkreis Ostallgäu gilt ab sofort als frei von der Rinderseuche Bovine Virusdiarrhoe (BVD). Die BVD ist eine Infektionserkrankung beim Rind.

„Damit ist ein echter Meilenstein in Sachen Tiergesundheit erreicht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich freue mich sehr, dass die Anstrengungen der vergangenen Jahre nun einen guten Abschluss gefunden haben.“ 

 

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am 1. Juni 2023 eine entsprechende Verordnung unterzeichnet, mit der dem Landkreis Ostallgäu der Status „frei von BVD“ zuerkannt wird, nachdem das Tilgungs- und Anerkennungsverfahren erfolgreich durchlaufen und abgeschlossen wurde. Insbesondere für den Handel mit Rindern, aber auch für die gerade anlaufende Älpung der Rinder in den Bergregionen des Landkreises und dem angrenzenden Tirol, bringt die Entscheidung der EU-Kommission ein Mehr an Sicherheit und Freiheit mit sich. 

 

Da das Erreichte aber nicht gefährdet werden dürfe, weist das Veterinäramt darauf hin, dass auch weiterhin die erforderlichen Untersuchungen der neugeborenen Kälber fristgerecht erfolgen müssen. Bei Fragen steht das Veterinäramt unter Telefon 08342 911-213 oder der E-Mail-Adresse veterinaeramt(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

 

BVD: Infektion trächtiger Rinder kann zu Aborten oder Missbildungen führen

 

Die Bovine Virus Diarrhoe/Mucosal Disease (BVD/MD) gehört zu den wirtschaftlich bedeutsamsten Infektionserkrankungen beim Rind. Während Ansteckungen von nicht tragenden Tieren in der Regel klinisch unauffällig verlaufen, führt die Infektion trächtiger Rinder zu Aborten, Missbildungen und zur Entstehung persistent infizierter Kälber, die als dauerhafte Virusausscheider für die Aufrechterhaltung der Infektionsketten verantwortlich sind. Eine besondere Form der BVD stellt die tödlich verlaufende Mucosal Disease (MD) dar. Die Einschleppung des Krankheitserregers in freie Rinderbestände erfolgt durch persistent infizierte Tiere.

 

Mitteilung vom 13.06.2023

Lindenberger Alphornbläser zu Gast im Seniorenheim Buchloe

Die Lindenberger Alphornbläser haben den Bewohnerinnen und Bewohnern des Senioren- und Pflegeheimes Buchloe eine sehr große Freude bereitet.

Foto: SPH Buchloe

Foto: SPH Buchloe

Früher dienten die großen Instrumente zur Verständigung zwischen den Almen – im Seniorenheim erhellten sie nun den Alltag und bescherten einen wunderschönen Nachmittag.

 

Mitteilung vom 13.06.2023

Förderung der Bio-Zertifizierung: Unterstützung durch die Öko-Modellregion

Um Gasthäusern und verarbeitenden Betrieben den Einstieg in die Bio-Zertifizierung zu erleichtern, unterstützt die Öko-Modellregion Ostallgäu diese finanziell.

Gericht mit Bio-Zutaten © Daniel Delang

Gericht mit Bio-Zutaten © Daniel Delang

Voraussetzung ist, dass die verwendeten Bio-Produkte vorrangig aus dem Ostallgäu stammen. 

 

Nicht nur Gasthäuser, auch lebensmittelverarbeitende Betriebe wie Metzger und Bäcker können die Förderung in Anspruch nehmen. 75 Prozent der Zertifizierungskosten werden in den ersten zwei Jahren von der Öko-Modellregion Ostallgäu übernommen. Das Ziel dabei ist, dass die in der Region erzeugten Bio-Produkte auch hier verarbeitet und gegessen werden.

 

Aufgepasst: Wo bio draufsteht, muss auch bio drin sein. Bio und öko sind gesetzlich geschützte Begriffe: „Wer mit bio oder öko wirbt, muss sich auch zertifizieren lassen. Dies dient dem Verbraucherschutz. Bei der Bio-Kontrolle wird geprüft, woher die Bio-Ware kommt“, erläutert Lisa Mader, Projektmanagerin der Öko-Modellregion. 

 

Einstieg leichtgemacht 

 

Wenn sich ein Betrieb bio-zertifizieren lässt, muss nicht alles auf Bio umgestellt werden. Am einfachsten ist die Zertifizierung einzelner Zutaten. Das bedeutet, eine oder mehrere Zutaten wie zum Beispiel Rindfleisch, Milch oder Eier werden in Bio-Qualität eingesetzt. Diese Teil-Zertifizierung erleichtert den Einstieg und wird daher häufig in der Gastronomie angewendet.

 

Mehr Infos zu Förderung und zur Bio-Zertifizierung: https://oekomodellregionen.bayern/ostallgaeu/nachrichten/2690/foerderung-der-bio-zertifizierung. Ansprechpartnerin: Lisa Mader (lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-453)

 

Mitteilung vom 07.06.2023

Fahrzeugausfall: Biomüll-Tonnen in Teilen Füssen nicht geleert

In Teilen der Stadt Füssen sind zahlreiche Biomülltonnen wegen eines Fahrzeugausfalls am heutigen Mittwoch nicht geleert worden.

Betroffene bittet die Abfallwirtschaft des Landkreises darum, das Versäumnis bei der Biomüllentleerung und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

 

Eine erneute Anfahrt ist aus logistischen und wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Gerne dürfen die anfallenden Mehrmengen bei der nächsten Leerung am Mittwoch, 14. Juni 2023, in einem Karton dazugestellt werden.

 

Für weitere Rückfragen steht die Firma Hubert Schmid unter der Telefonnummer 08342 9610744 zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 01.06.2023

Müllabfuhr kommt nach Fronleichnam einen Tag später

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 8.6., verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen um einen Tag nach hinten.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

Donnerstag

 
 

08.06.2023

 
 

verlegt auf

 
 

Freitag

 
 

09.06.2023

 
 

Freitag

 
 

09.06.2023

 
 

verlegt auf

 
 

Samstag

 
 

10.06.2023

 
Mitteilung vom 01.06.2023

Von der Weide auf den Teller: Bio-Rindfleisch aus der Region für die Region

Küchenchef Arne Rinas vom Schwäbischen Tagungs- und Bildungszentrum Kloster Irsee bezieht Bio-Rindfleisch ab sofort aus der Region.

Bio-Landwirt Andreas Aufmuth (r.) und Küchenchef Arne Rinas. Foto: Öko-Modellregion Ostallgäu

Das Fleisch liefert Bio-Landwirt Andreas Aufmuth aus Ruderatshofen. Zustande gekommen ist die Kooperation auf einer Veranstaltung der Öko-Modellregion und des Regionalmanagements Ostallgäu zum Thema „Bio und Ganztierverwertung“. Die Veranstaltung hatte das Ziel, mehr regionales Bio-Rindfleisch auf die Teller der Region zu bekommen. Dazu wurden Küchenchefs und Erzeuger von Bio-Rindfleisch miteinander vernetzt.

 

Auf der Veranstaltung haben sich Aufmuth und Rinas kennen gelernt. „Ich war schon länger auf der Suche nach einem weiteren Lieferanten für Rindfleisch. Die Veranstaltung hat mich sofort angesprochen, da wir auch bereits komplette Rinderhälften bei uns in der Küche verarbeiten“, sagt Rinas. „Ich habe Arne gleich zu mir auf den Hof eingeladen. Mir ist es wichtig, auch den Köchen zu zeigen, wie meine Tiere leben und ihnen Mehrwert der Bio-Landwirtschaft zu erklären“, beschreibt Aufmuth die Anfänge der Zusammenarbeit.

 

Regionale Wertschöpfung

 

Die Rinder von Aufmuth werden stressfrei geschlachtet. Das bedeutet, dass die Tiere nicht in den Schlachthof transportiert werden. Metzgermeister Martin Mayr von Hofschlachtung Allgäu kommt mit dem mobilen Schlachtanhänger direkt auf den Hof der Landwirte. „Kürzer kann der Weg in die Küche nicht sein“, freut sich Lisa Mader von der Öko-Modellregion Ostallgäu über die entstandene Kooperation. Landrätin Maria Rita Zinnecker ergänzt: „Das Tagungszentrum Kloster Irsee geht mit gutem Vorbild voran. Ich hoffe, wir können künftig noch mehr Küchenleitungen davon überzeugen, mit Bio-Rindfleisch aus der Region zu kochen.“

 

Ansprechpartnerin: Lisa Mader (lisa.mader@lra-oal.bayern.de, 08342 911-453)

 

Mitteilung vom 31.05.2023

Ostallgäu profitiert erneut vom Förderprogramm LEADER

Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können auch künftig einen Zuschuss über LEADER für ihre Projektideen beantragen.

Der bergaufland Ostallgäu e. V. ist für den Zeitraum von 2023 bis 2027 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wieder als sogenannte Lokale Aktionsgruppe für das EU-Förderprogramm anerkannt worden. „Die Erfolgsgeschichte von LEADER im Ostallgäu geht weiter“, sagt die Vorsitzende des bergaufland Ostallgäu e. V., Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich freue mich sehr über die Anerkennung, denn sie ist eine hervorragende Nachricht für unseren Landkreis. Wir können damit viele neue Maßnahmen unterstützen, die zur passgenauen Weiterentwicklung des Ostallgäus beitragen werden.“ Für die kommenden vier Jahre stehen der Region knapp zwei Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

 

Grundlage ist die eingereichte Entwicklungsstrategie für den gesamten Landkreis Ostallgäu des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu „bergaufland“. Diese bildet den Rahmen damit Projekte ausgewählt und gefördert werden können. Voraussetzung ist, dass diese den Entwicklungs- und Handlungszielen der Strategie dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. „Die Entwicklungsstrategie stellt die inhaltlichen Themen für die kommenden Jahre für das Ostallgäu dar. Von Klima über Mobilität bis hin zu Landwirtschaft und Soziales sind die Bereiche vielfältig“, erklärt Heiko Gansloser, Regionalmanager des Landkreises Ostallgäu und Geschäftsführer des Vereins.

 

Konkrete Projektideen für LEADER können bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Das Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt auch darüber hinaus und steht koordinierend und vernetzend bei Vorhaben im Ostallgäu zur Verfügung.

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. 

 

Die LAG bergaufland Ostallgäu e. V. ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. 

 

Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Geschäftsstelle steht beratend und unterstützend unter Telefon: 08342 911-514 /-353 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

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