Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 11.04.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

 

 

  • Montag, 11.04.2022, Schwangau, Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5, 9.30-14 Uhr
  • Dienstag, 12.04.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9.30-14 Uhr
  • Mittwoch, 13.04.2022, Buchloe, Kolping-Haus Kolpingstr. 6, 9.30-14 Uhr
  • Donnerstag, 14.04.2022, Friesenried, Rathaus, Hauptstr. 40, 15-19 Uhr

 

 

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

 

Mitteilung vom 08.04.2022

Neue Broschüre mit sparsamen Haushaltsgeräten ab jetzt erhältlich

Beim Kauf eines Haushaltsgeräts kann man auf den Kaufpreis achten, man kann aber auch besonderen Wert auf die Gesamtkosten des Geräts über Jahre legen.

Wer das tut, findet Informationen darüber – etwa über den Strom- und Wasserverbrauch bestimmter Geräte – in der jetzt neu erschienenen Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ werfen. Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen erhältlich sowie als Download unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de zu finden. 

  

Der Markt an Haushaltsgeräten ist in Bezug auf Modelle und Preisklassen von einer großen Vielfalt geprägt: Zurzeit werden im Handel rund 2000 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 600 Waschmaschinen, 900 Spülmaschinen, 350 Wäschetrockner und 100 Waschtrockner angeboten. Die Broschüre soll Verbraucherinnen und Verbrauchern zeigen, welche Geräte in Wasser- und Stromverbrauch auch wirklich sparsam sind. Außerdem zeigt sie, dass die Verbrauchsunterschiede zwischen den Geräten über einen Zeitraum von 15 Jahren hunderte Euro an Mehrkosten verursachen können. 100 Kilowattstunden jährlicher Mehrverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten kosten über die Lebensdauer zum Beispiel rund 400 Euro zusätzlich. 

  

Blick auf den Verbrauch lohnt sich

  

Die Broschüre gibt konkrete Kauftipps, welche Geräte den Geldbeutel und das Klima schonen und erleichtert den Verbrauchern damit die Kaufentscheidung. In den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführte Modelle sparen langfristig wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein, als sie in der Anschaffung teurer waren. Bei vielen steht bei einer Neuanschaffung der Preis im Vordergrund anstatt der Verbrauchsdaten. Man sollte jedoch bedenken, dass sich der Blick auf den Verbrauch oft lohnen kann.

  

Die Broschüre wird vom Büro Ö-quadrat GmbH aus Freiburg herausgegeben, welches unter anderem vom Bund der Energieverbraucher gefördert wird.

 

Mitteilung vom 06.04.2022

Landkreis Ostallgäu und ZAK verlängern ihre abfallwirtschaftliche Kooperation

Die beiden Entsorgungsträger Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) und Landkreis Ostallgäu haben ihre Zusammenarbeit um zehn Jahre verlängert.

Maria Rita Zinnecker (Landrätin Landkreis Ostallgäu) und Gebhard Kaiser (Verbandsvorsitzender Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten) bei der Vertragsunterzeichnung. Bildquelle: ZAK/Karl-Heinz Lumer

Maria Rita Zinnecker (Landrätin Landkreis Ostallgäu) und Gebhard Kaiser (Verbandsvorsitzender Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten) bei der Vertragsunterzeichnung. Bildquelle: ZAK/Karl-Heinz Lumer

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Verbandsvorsitzender Gebhard Kaiser haben dazu einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Restabfälle aus dem Ostallgäu werden laut diesem Vertrag im Müllheizkraftwerk in Kempten verwertet – der Landkreis Ostallgäu übernimmt nicht gefährliche Inertabfälle aus dem ZAK-Gebiet auf der Deponie in Oberostendorf. 

 

Effiziente Abfallentsorgung in der Region

  

„Die Kooperation mit dem ZAK ist eine Win-Win-Situation. Sie bietet uns als Landkreis die sehr gute Möglichkeit, unsere Restabfälle auf kurzem Weg einer sicheren Entsorgung zuführen,“ sagt Zinnecker und ergänzt: „Durch die kurzen Verkehrswege als auch durch die Verbrennung nach dem technisch höchsten Stand verwerten wir die Abfälle so effizient wie möglich“. 

 

Wechselseitige Nutzen

 

Über die gelungenen Verhandlungen freut sich auch der Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes in Kempten. „Mit dieser Kooperationspartnerschaft können wir die engen Beziehungen zu unserem Nachbarlandkreis im Sinne einer wirtschaftlichen Abfallentsorgung fortsetzen“, gibt sich Gebhard Kaiser stolz. Für den ZAK bedeutet dies auch, dass damit keine eigene Deponie für diese spezielle Abfallfraktion benötigt wird. Gleichzeitig kann durch die Verwertung von Restabfällen im Müllheizkraftwerk in Kempten Strom und Wärme vor Ort bereitgestellt werden. 

 

Mitteilung vom 06.04.2022

Integreat-App bietet Infos über das Ostallgäu jetzt auch auf Ukrainisch

Informationen über das Leben im Ostallgäu erhalten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ab sofort auch in ihrer Landessprache.

Im neuen Bereich „Ukraine“ der Integreat-App ist zum Beispiel Wissenswertes zur Registrierung, zum Thema Wohnraum und zu verschiedenen Anlaufstellen im Landkreis nachzulesen. 

  

„Ich freue mich sehr für die Flüchtlinge, dass wir ihnen mit der ukrainischen Version der Integreat-App eine weitere Starthilfe geben können“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Damit erhalten die Menschen aus der Ukraine ganz unkompliziert Antworten auf viele ihrer Fragen oder können sich noch schneller über den Landkreis informieren.“

 

Neben der Ukraine-Seite bietet die App auch generelle Informationen rund um das Ankommen und Leben im Ostallgäu. Hierzu zählen unter anderem Kontaktdaten von Ämtern und Beratungsstellen, Informationen zu Sprache, Schule, Ausbildung und alltagsnahe weitere Themen wie die Freizeitgestaltung.

  

Ostallgäu unter den ersten Kommunen, die die App auf Ukrainisch und Russisch anbieten

   

Seit 2020 bietet die Integreat-App Informationen rund um das Leben im Landkreis Ostallgäu. Bisher war sie in neun Sprachen verfügbar (Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Tigrinya, Türkisch, Französisch, Rumänisch und Spanisch). Als eine der ersten Kommunen bietet das Ostallgäu die App-Inhalte nun auch auf Ukrainisch und Russisch an.  

  

Die Integreat-App ist kostenlos als App und im Browser unter integreat.app/ostallgaeu aufrufbar. Weitere Infos zur App sind im Integrationsportal unter www.ostallgaeu.de/integration oder direkt bei der Stelle für Kommunale Integration (integration(at)ostallgaeu.de, 08342 911-194) erhältlich. 

 

Mitteilung vom 05.04.2022

Online-Stammtisch für Ehrenamtliche der Ukraine-Hilfe

Der Stammtisch richtet sich an alle Engagierten, die momentan Zeit, Wissen oder Wohnraum den geflüchteten Menschen aus der Ukraine zur Verfügung stellen.

Bild: adobestock/viewapart

Bild: adobestock/viewapart

Für einen offenen Austausch unter ehrenamtlich Aktiven im Bereich Asyl und Integration bietet die Stelle für Kommunale Integration einen Online-Stammtisch an. Der nächste Austausch findet statt am Dienstag, 12. April 2022, von 19 bis 20.30 Uhr und richtet sich speziell für Ehrenamtliche im Bereich der Ukraine-Hilfe.

  

Er bietet die Gelegenheit die Angebote der Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes kennenzulernen, über aktuelle Herausforderungen zu sprechen, die Hilfsangebote zu zusammenzuführen und untereinander in Kontakt zu kommen. Zu Gast werden Thomas Fichtl und Stephanie Gropper von der Caritas Migrations-, Flüchtlings- und Integrationsberatung sein. Beide werden Fragen beantworten, zum Beispiel zu den Themen Rechte und Pflichten als Asylbewerber, Aufenthalt oder Arbeit und Beruf.

  

Anmelden können sich Interessierte bis 11. April 2022 bei der Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu (E-Mail: integration(at)ostallgaeu.de oder telefonisch 08342 911-194). Weitere Infos in der Integreat App Ostallgäu oder unter www.ostallgaeu.de/integration

 

Mitteilung vom 04.04.2022

Landkreis erweitert Ostallgäuer Ehrenamtskarte um Partnerkarte

Wer künftig die Ehrenamtskarte erhält, kann zu den Angeboten, die für ihn als Karteninhaber gratis sind, kostenlos eine Person seiner Wahl mitnehmen.

Foto: fotolia.com/Alex Bramwell

Das hat der Ausschuss für Kultur, Bildung und Ehrenamt in seiner Sitzung am 4. April 2022 beschlossen. Zudem wurden die Kriterien erweitert, wer für die Ehrenamtskarte vorgeschlagen werden kann. Und bei Teams, die die Ehrenamtskarte im Rahmen des Ehrenzeichens erhalten, kann die Karte in Zukunft an mehr Mitglieder ausgegeben werden.

 

„Unsere Ehrenamtlichen sind unverzichtbar. Sie bestimmen den Puls der Gesellschaft maßgeblich mit und sorgen mit großem Herzen dafür, dass sich etwas bewegt“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich freue mich sehr, dass wir den besonders Engagierten noch etwas mehr zurückgeben können und nun auch deren Partner mit einbeziehen. Diese müssen oft verzichten, weil ehrenamtliches Engagement häufig zeitintensiv ist und dadurch weniger Zeit für den Partner und die Familie bleibt.“

 

Die Erweiterung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte soll die Karte noch attraktiver und wertschätzender für die Ehrenamtlichen machen. Ehrenamtliche haben gerade in den vergangenen zwei Jahren viel geleistet und sind einer Vielzahl an Herausforderungen begegnet. Der Landkreis würdigt das ehrenamtliche Engagement im Ostallgäu. Daher erhalten die künftigen Ehrenamtskarteninhaber ab 2023 neben ihrer Ehrenamtskarte eine Partnerkarte, mit der sie eine weitere Person ihrer Wahl mitnehmen. können Die Partnerkarte kann nur in Kombination mit der Ehrenamtskarte eingelöst werden.

 

Der Ausschuss hat außerdem beschlossen, dass Menschen bis einschließlich 21 Jahre künftig nicht mehr fünf, sondern nur noch drei Jahre ehrenamtlich engagiert sein müssen, um für die Ehrenamtskarte vorgeschlagen werden zu können. Im Konzept zur Einführung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte ist das Ziel festgeschrieben, die Karte besonders auch jungen Ehrenamtlichen zuzuerkennen. Das soll die Vereine bei der Nachwuchssicherung unterstützen.

 

Personen, die mit dem Ehrenzeichen des Landkreises ausgezeichnet werden, erhalten auch die Ostallgäuer Ehrenamtskarte. Sollte das Ehrenzeichen an ein Team verliehen werden, gilt das auch für Teammitglieder. Bisher konnten laut einem Ausschussbeschluss aus dem Jahr 2017 an zehn Mitglieder pro Team eine Ehrenamtskarte ausgegeben werden. Künftig kann der Ausschuss in Ausnahmefällen mehr als zehn Teammitgliedern die Ostallgäuer Ehrenamtskarte zuerkennen.

 

Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte ist eine der Unterstützungsleistungen der Servicestelle Ehrenamt. Sie wird in der Regel alle zwei Jahre an je 500 Inhaber ausgegeben und berechtigt zum kostenlosen Eintritt in zahlreiche Freizeiteinrichtungen wie beispielsweise Museen, Schlösser oder Bergbahnen. Die Servicestelle veranstaltet außerdem jedes Jahr die Fachtagung Ehrenamt, organisiert regelmäßig Fortbildungen und bietet auch Einzelberatungen an. Alle zwei Jahre verleiht der Landkreis zudem das Ehrenzeichen an Persönlichkeiten, die sich um das Ostallgäu in besonderer Weise bürgerschaftlich verdient gemacht haben. Dies kann sowohl in einer Organisation, als Einzelperson oder im Team sein.

 

Mitteilung vom 04.04.2022

Pflegestützpunkt Ostallgäu erweitert Öffnungszeiten

Ab sofort hat der Pflegestützpunkt Ostallgäu auch am Donnerstagnachmittag von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Die Pflegeberaterinnen sind damit montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de erreichbar.

  

Interessierte, die Fragen rund um das Thema Pflege haben oder einen Beratungstermin vereinbaren möchten oder, können sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu wenden. 

  

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet die Beratung telefonisch, online, im Pflegestützpunkt oder bei Bedarf auch zu Hause an. Termine können auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. Er ist ein Angebot des Landkreises Ostallgäu in Kooperation mit den Kranken- und Pflegekassen sowie dem Bezirk Schwaben und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. 

 

Mitteilung vom 01.04.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

 

Folgende Termine werden angeboten:

 

  • Mittwoch, 06.04.2022, Nesselwang, Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30, 9.30–14 Uhr
  • Donnerstag, 07.04.2022, Obergünzburg, Akku-Treff, Poststr. 2, 9.30–14 Uhr
  • Freitag, 08.04.2022, Kaufbeuren, Gablonzer-Haus, Bürgerplatz 1, 9–14 Uhr

 

    

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

   

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

   

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 31.03.2022

Keine 3G- und Terminpflicht mehr im Landratsamt

Ab dem 4.4. entfällt für Besucher*innen des Landratsamtes grundsätzlich die Pflicht, einen 3G-Nachweis zu erbringen bzw. einen Termin zu vereinbaren.

Das gilt auch für die Außenstellen des Landratsamtes. Eine Terminvereinbarung ist für alle Bereiche trotzdem möglich. Das Landratsamt bittet darum, diese falls möglich zu nutzen.

  

Für den Bürgerservice – und damit die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinvorgänge – oder die Registrierung der Ukraineflüchtlinge ist eine Terminvereinbarung auch künftig erforderlich. Eine FFP2-Maske bleibt zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

  

Landrätin bittet um gegenseitige Rücksichtnahme

  

„Wir freuen uns sehr, die Bürgerinnen und Bürger wieder unter entschärften Zugangsbedingungen im Landratsamt begrüßen zu dürfen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Trotz der Lockerungen befinden wir uns aber weiterhin in einer Phase der Pandemie mit höchster Infektionszahlen. Aus Rücksicht auf das Personal und die Mitbürger bitte ich daher alle Besucherinnen und Besucher, sich so vorbildlich wie bisher an die verbleibenden Schutzmaßnahmen zu halten.“

  

Die FFP2-Maskenpflicht bei näherem Kontakt gilt auch für die Mitarbeitenden des Landratsamtes – sowohl beim Kontakt mit Besucherinnen und Besuchern als auch beim Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen.

 

Mitteilung vom 31.03.2022

„bergaufland“: Entscheidungsgremium beschließt künftige Strategie

„Ich freue mich sehr, dass wir nun die wesentlichen Inhalte unserer künftigen Strategie auf den Weg gebracht haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat in seiner Sitzung am 29. März 2022 in Marktoberdorf die ersten Beschlüsse für die künftige Entwicklungsstrategie gefasst. Die Entwicklungsstrategie dient unter anderem der Bewerbung für das Förderprogramm LEADER 2023 – 2027 beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF). Es wurde eine Empfehlung für die Mitgliederversammlung gefasst, der die Strategie dann zum endgültigen Beschluss vorgelegt wird. „Die Strategie bildet den Rahmen für die künftige Umsetzung von Maßnahmen im Ostallgäu und hat somit auch über LEADER hinaus eine große Bedeutung für den gesamten Landkreis“, sagt Zinnecker, die auch Vorsitzende des Vereins ist.

  

Als bedeutende Themenbereiche für das Ostallgäu wurden Klimaschutz und -anpassung, Mobilität, Landwirtschaft, Umwelt und Natur, sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Tourismus identifiziert. Aufbauend auf diesen Themenbereichen wurde über die ersten konkreten priorisierten Projektideen informiert – darunter die Ermittlung des Heiz- und Kühlpotentials von Grundwasser im Ostallgäu zur Berechnung des vorhandenen CO2-Einsparpotenzials, das Modellprojekt Ringbus Schlosspark Süd sowie „Carsharing (Ost-)Allgäu“, „Jung und digital – eine Medienfachberatung für das Ostallgäu“ und „colocal – Dein regionaler Lieferdienst direkt vom Hof zu dir nach Hause“. 

  

Für die künftige Förderperiode von LEADER wurden außerdem das Fördergebiet und die Struktur des Vereins sowie der Rahmen für die Entwicklungs- und Handlungsziele mit den Querschnittsaufgaben vorgestellt, diskutiert und beschlossen. Darüber hinaus wurden Beschlüsse zu einer angepassten Geschäftsordnung sowie zur Zusammensetzung und den Projektauswahlkriterien des Entscheidungsgremiums gefasst. 

  

Wie wichtig es ist, LEADER auch weiterhin als Instrument zur aktiven Weiterentwicklung und Stärkung des Ostallgäus zu nutzen, betonte Dr. Alois Kling, Leiter des zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. „Die vielfältigen, neuen Projektideen zeigen, dass bürgerschaftliches Engagement, das den Kern von LEADER darstellt, im Ostallgäu in hohem Maße vorhanden ist.“

  

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

   

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. 

     

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der RegionOstallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. 

   

Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen.Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-514 /-353 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 30.03.2022

Corona-Impfzentren passen Öffnungszeiten an

Ab 1. April 2022 gelten für die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes geänderte Öffnungszeiten.

Die mobilen Teams werden weiterhin in Stadt und Landkreis Sonderimpftermine anbieten. 

  

Die neuen Öffnungszeiten ab 1. April 2022

 

Impfzentrum Marktoberdorf:

  

Montag: 8–16 Uhr

Dienstag: 12–20 Uhr

Mittwoch: 8–16 Uhr

Donnerstag: 8–16 Uhr

Freitag:  8–16 Uhr

  

Impfzentrum Kaufbeuren:

 

Montag: 8–16 Uhr

Dienstag: 8–16 Uhr

Mittwoch: 8–16 Uhr

Donnerstag: 12–20 Uhr 

Freitag: 8–16 Uhr

   

Am Wochenende und an Feiertagen bleiben die Impfzentren geschlossen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 29.03.2022

Mobile Problemmüllsammlung startet am 1. April

Für Produkte mit Gefahrensymbol organisiert der Landkreis wieder eine mobile Sammlung.

Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Das Problemstoffmobil macht in allen Gemeinden des Landkreises Station. Die genauen Zeiten finden Sie hier oder im Abfuhrkalender des Landkreises, der Abfall-App Ostallgäu beziehungsweise im Internet unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft

 

Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man an einem oder mehreren Gefahrensymbolen auf Verpackungen oder in Gebrauchsanweisungen. Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen.

 

Problemstoffe nicht vermischen und persönlich übergeben

   

Problemstoffe sollten möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil gebracht und keinesfalls mitei nander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.

 

Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, müssen diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben werden. Dabei sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Trotz Pandemie ist es nicht erlaubt, Problemabfälle einfach am Sammelplatz abzustellen.

 

Mitteilung vom 29.03.2022

Landrätin Zinnecker fordert gerechte Verteilung von Ukraine-Flüchtlingen und dankt allen Unterstützern für ihr großes Engagement

„Jeder Flüchtling muss anerkannt und angerechnet werden“, sagte Zinnecker in der Sitzung des Kreisausschusses am Freitag, 25. März 2022.

Es könne nicht sein, dass nur die staatlich zugewiesenen Flüchtlinge gezählt werden und die, die selbstorganisiert anreisen beziehungsweise von privaten Initiativen geholt werden, das Problem der Kommunen bleiben würden. Es ginge schließlich auch um Unterstützungsleistungen im Anschluss.

  

Zudem brauche es laut Zinnecker funktionierende Verteilungsstrukturen auf Bundesebene. Das sei ein Gebot des fairen Umgangs mit den Kommunen und Hilfsorganisationen. Bereits mehrfach war im Ostallgäu eine Ankunft von Flüchtlingen angekündigt gewesen, die dann doch nicht ankamen

  

Um die Kommunen zu entlasten, müssten Bund und Länder außerdem mit Programmen insbesondere für Kita-Plätze sowie mit zusätzlichem Personal für Kitas und Schulen reagieren. Gleichzeitig müssten mit dem Ziel, den Flüchtlingen schnell den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, Integrationsangebote verstärkt werden. 

  

Im Ostallgäu schätzungsweise 1000 bis 1200 Ukraine-Flüchtlinge

  

Nach Schätzung des Landratsamtes halten sich im Ostallgäu aktuell zwischen 1000 und 1200 Ukraine-Flüchtlinge auf. Über 600 Flüchtlinge sind offiziell registriert worden. Zinnecker: „Während wir in der Anlaufstelle am Landratsamt anfangs 15 bis 20 Registrierungen am Tag durchgeführt haben, schaffen wir nun zwischen 50 und 60 Registrierungen.“ 

  

Zinnecker bedankte sich bei allen, die sich mit ihrem Engagement dafür einbringen, die Situation zu bewältigen. Um bei der Übernahme von Unterbringungskosten die Belastung für alle Seiten zu minimieren, ist es aus Sicht Zinneckers nötig, insbesondere in diesem Bereich die Bürokratie so gering wie möglich zu halten.

 

Mitteilung vom 25.03.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten einen weiteren Außentermin für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

  

 

  • Dienstag, 29.03.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9.30-14 Uhr
  • Mittwoch, 30.03.2022, Buchloe, Kolping-Haus, Kolpingstr. 6, 9.30-14 Uhr

 

  

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

  

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

  

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 25.03.2022

Menschenaffe UDO: Wanderausstellung kommt ins Landratsamt

Die Ausstellung ist vom 25.3. bis 10.5. im Foyer des Landratsamts Ostallgäu in Marktoberdorf zu sehen und kann dort zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Eröffneten die Ausstellung im Landratsamt gemeinsam: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Herbert Hofer (1. Bürgermeister Pforzen) und Torsten Stöckle (2. Bürgermeister Pforzen, l.) und. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Eröffneten die Ausstellung im Landratsamt gemeinsam: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Herbert Hofer (1. Bürgermeister Pforzen) und Torsten Stöckle (2. Bürgermeister Pforzen, l.) und. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Vom 25. März bis 10. Mai wird im Foyer des Landratsamts Ostallgäu in Marktoberdorf die Wanderausstellung zu Danuvius guggenmosi, Spitzname „UDO“, und den Grabungen in der Tongrube Hammerschmiede aus Pforzen gezeigt. „Ich freue mich sehr, dass wir die Wanderausstellung nun endlich der breiten Öffentlichkeit präsentieren können und nach Pforzen die erste Station in Marktoberdorf ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

  

Die Wanderausstellung zu Danuvius guggenmosi (UDO) und den weiteren anthropologischen und paläontologischen Funden aus der Tongrube Hammerschmiede wurde von der Gemeinde Pforzen in Kooperation mit dem Landkreis Ostallgäu initiiert, um über die Grabungen vor Ort zeitgemäß zu informieren. Konzeption, Gestaltung und Erstellung erfolgte durch die designgruppe koop aus Marktoberdorf. Die Wanderausstellung trägt den Titel „Sensation UDO und die Grabungen in der Hammerschmiede“, wurde erstmals in Pforzen präsentiert und wird nach dem Landratsamt in Marktoberdorf in weiteren Gemeinden der Region und darüber hinaus gezeigt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Wanderung der Ausstellung mehrfach verschoben.

  

„Mit der Wanderausstellung möchten wir neben weiteren Aktivitäten unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich über UDO, die weiteren anthropologischen und paläontologischen Schätze sowie über die Grabungen in der Tongrube Hammerschmiede zu informieren“, sagt Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer.

  

Besichtigungen zu Öffnungszeiten des Landratsamtes möglich

  

Die Wanderausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos. Für Gruppen bietet der Arbeitskreis Hammerschmiede individuelle Ausstellungsbesuche an. Entsprechende Terminanfragen können an Torsten Stöckle (E-Mail: torsten.stoeckle@web.de, Tel.: 0171 8180926) gestellt werden. Der Arbeitskreis unterstützt die Gemeinde Pforzen ehrenamtlich bei der Betreuung der Wanderausstellung.

  

Die bereits in Pforzen parallel zur Wanderausstellung gezeigte Ausstellung „Ein Allgäuer namens UDO – Der lange Weg vom Affen zum Ich“ von Expo Fauna ist nicht Bestandteil der Präsentation im Landratsamt.

 

Mitteilung vom 24.03.2022

Tourismusverband Ostallgäu e.V. wächst – Biessenhofen neuestes Mitglied

Die bislang 30 Mitgliedsgemeinden des Tourismusverbands haben hierzu nun über den Mitgliedsantrag Biessenhofens einstimmig entschieden.

„Im Tourismusverband arbeiten wir eng mit unseren Mitgliedsgemeinden für die Tourismusentwicklung in unserer Region zusammen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Verband nun weiterwächst und Biessenhofen sich mit einbringen wird,“ sagt Landrätin und Verbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker.

  

Mit der Veröffentlichung der Tourismusstrategie für den Landkreis Ostallgäu 2021 vollzog auch der Tourismusverband Ostallgäu eine konsequente Neuausrichtung der eigenen Aufgaben.

Höchste Freizeit- und Lebensqualität im Ostallgäu – vor allem für die Einheimischen der Region – stehen dabei an erster Stelle. Diese neue Sicht auf Tourismusentwicklung mit dem Fokus auf Einheimische und die Arbeit des Verbands wird nicht nur von den Mitgliedern unterstützt. 

  

„Höchste Bedeutung für Biessenhofen“

  

„Wir erkennen den Mehrwert der neu ausgerichteten Verbandsarbeit für unsere Gemeinde und die hier lebenden Menschen. Auch als Ort mit vergleichsweise wenigen Gästen haben Themen wie die Lebensqualität der Einheimischen, Qualitätsentwicklung in der Freizeitinfrastruktur oder auch die Besucherlenkung höchste Bedeutung für Biessenhofen. Deshalb wollen wir uns zukünftig im Netzwerk des Tourismusverbands engagieren,“ unterstützt Bürgermeister Wolfgang Eurisch die neue Mitgliedschaft. 

  

Nach mehreren Jahren gleichbleibender Mitgliederstruktur wächst der Tourismusverband Ostallgäu damit gerade während der für die Branche insgesamt besonders schwierigen Zeit der Corona-Pandemie weiter. Verbandsvorsitzende Zinnecker: „Das Wachstum untermauert nicht nur die Ausrichtung und Kooperationsqualität unseres Tourismusverbands. Es bestätigt auch noch einmal, wie wichtig Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung gerade in schwierigen Zeiten sind.“

 

Mitteilung vom 24.03.2022

Grundlagenstudie Verkehrsverbund Allgäu

Die erste Bearbeitungsphase nähert sich dem Abschluss - Landrätinnen und Oberbürgermeister informieren sich über den Fortgang der Studie.

Vor dem Kemptener Rathaus (v.l.n.r.): Stefan Bosse, Oberbürgermeister Stadt Kaufbeuren, Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Ostallgäus Thomas Kiechle, Oberbürgermeister Stadt Kempten (Allgäu) Indra Baier-Müller, Landrätin des Oberallgäus und Florian Meyer, Baurat, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB). Bildnachweis: Stadt Kempten (Elisabeth Heinz)

Vor dem Kemptener Rathaus (v.l.n.r.): Stefan Bosse, Oberbürgermeister Stadt Kaufbeuren, Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Ostallgäus Thomas Kiechle, Oberbürgermeister Stadt Kempten (Allgäu) Indra Baier-Müller, Landrätin des Oberallgäus und Florian Meyer, Baurat, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB). Bildnachweis: Stadt Kempten (Elisabeth Heinz)

Ein Ticket für alle Angebote. Die erste Bearbeitungsphase der Grundlagenstudie für die Verbundintegration in den Landkreisen Oberallgäu und Ostallgäu sowie den kreisfreien Städten Kempten und Kaufbeuren nähert sich dem Abschluss. Nachdem die Zwischenergebnisse zunächst mit Vertretern der Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen besprochen und diskutiert wurden, informierten sich am vergangenen Donnerstag die Landrätinnen Indra Baier-Müller (Landkreis Oberallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landkreis Ostallgäu) und die Oberbürgermeister Stefan Bosse (Stadt Kaufbeuren) und Thomas Kiechle (Stadt Kempten (Allgäu)) über den Fortgang der Studie.

  

Der Freistaat Bayern fördert die Erarbeitung der Verbundintegrationsstudie mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Darüber hinaus begleitet das Verkehrsministerium den Prozess und steht den Gutachtern und Aufgabenträgern beratend zur Verfügung. Eine fundierte Verbundstudie ist Voraussetzung für die künftige staatliche Förderung eines Verkehrsverbunds.

  

Aus den bisherigen Ergebnissen zeichnet sich ab, dass der Verkehrsraum aus den vier Gebietskörperschaften im Allgäu für einen Verkehrsverbund sinnvoll gewählt wurde und der eingeschlagene Weg richtig war. Weit über 80 Prozent der Fahrten an Werktagen verbleiben im Allgäu. Dabei gibt es auch starke Verflechtungen zwischen den kreisfreien Städten Kempten und Kaufbeuren mit deren Umland. Hier kommen die Vorteile eines Verkehrsverbundes für die Bürgerinnen und Bürger der Region besonders deutlich zum Tragen. Damit wären das regionale und städtische Busangebot sowie die Bahnlinien mit einem Ticket flexibel nutzbar. Aber auch die touristisch geprägten Regionen im Süden des Allgäu können von einfachen Tarifen und intuitiven Informationsangeboten für das gesamte Bus- und Bahn-Angebot profitieren. 

  

Die Verkehrsunternehmen des allgemeinen ÖPNV (Busverkehr) und des SPNV (Schiene) wurden von Beginn an in die Arbeiten zur Grundlagenstudie für einen Verkehrsverbund einbezogen. Sowohl für die aktuell laufende verkehrliche Bestandsanalyse als auch für die weiteren Schritte stellt die aktive Mitwirkung der Verkehrsunternehmen in der Region eine wichtige Grundlage dar.

  

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Verkehrsverbünde bieten den Fahrgästen abgestimmte Verkehrsangebote und einheitliche Tickets bei Bus und Bahn und sind deshalb gerade auch in ländlichen Regionen wichtig, um die Nutzung des ÖPNV zu erleichtern. Deshalb unterstützt der Freistaat alle Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern dabei, Teil solcher Verbünde zu werden. Wir freuen uns, dass das Allgäu hier schon auf einem guten Weg ist.“

  

Die Landrätinnen und Oberbürgermeister zeigten sich sehr zufrieden mit dem aktuellen Erarbeitungsstand der Studie und bedankten sich bei allen Beteiligten für die gute Arbeit.

  

Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Stadt Kempten (Allgäu): „Ein regionaler Verkehrsverbund ist ein integraler Bestandteil für eine nachhaltige Mobilität in unserem Raum. Ohne ein übergreifendes, abgestimmtes und für die Kundinnen und Kunden attraktives Angebot von Bus und vor allem auch Bahn kann eine Verkehrswende nicht gelingen.“

  

Landrätin Indra Baier-Müller, Landkreis Oberallgäu: „Es ist wichtig, dass der ÖPNV langfristig eine echte und starke Alternative gegenüber dem Individualverkehr darstellt und konkurrenzfähig ist. In einem Verkehrsverbund für das Allgäu sehen wir die Chance, nachhaltig bedeutende Verbesserungen für aktuelle und künftige Fahrgäste schaffen zu können.“

 

Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stadt Kaufbeuren: „Verkehrsverbünde sind strukturell wichtig, um den ÖPNV landesweit zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen. Mit dem Verkehrsverbund im Allgäu gehen wir einen großen und wichtigen Schritt in diese Richtung.“

  

Landrätin Maria-Rita Zinnecker, Landkreis Ostallgäu: „Die ersten Ergebnisse der Grundlagenstudie zeigen ganz klar: Der geplante Verkehrsverbund Allgäu macht den ÖPNV in der Region deutlich attraktiver. Günstige und stressfreie Mobilität für die Fahrgäste steht für uns dabei im Mittelpunkt. Natürlich werden auch die Verkehrsunternehmen von den vielen Vorteilen des Verkehrsverbundes profitieren.“

   

Entscheidung über Fortführung der Studie steht an

  

Als nächste Schritte zum Verkehrsverbund wird in den zuständigen Gremien der Landkreise Oberallgäu und Ostallgäu und der kreisfreien Städte Kempten und Kaufbeuren über die Fortführung der Studie entschieden. Anschließend soll der gemeinsame Verbundtarif konkret ausgestaltet und dessen Wirkungen ermittelt werden. Genauso werden die Aufgaben des Verkehrsverbundes in der zweiten Projektphase zwischen den Beteiligten festgelegt, um im Ergebnis über die Einführung des Verkehrsverbundes entscheiden zu können.

  

Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Verbundintegration im Allgäu ein wichtiges Projekt zur strategischen Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs darstellt und der Verbund wesentlich bei der Bewältigung der künftigen Herausforderungen helfen kann. Daher wird eine Umsetzung des Verkehrsverbundes im Allgäu ab 2025 angestrebt.

 

Mitteilung vom 24.03.2022

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am Donnerstag, 7.4.2022, wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

  

Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

  

Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 5. April 2022 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin darf nur jeweils eine Person kommen – im Landratsamt ist eine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem gilt für das Betreten des Landratsamts die 3G-Regel. Das bedeutet, der Zugang ist nur mit einem Nachweis über die vollständige Corona-Impfung, einem Nachweis der Genesung von einer Corona-Infektion oder einem aktuell gültigen negativen Testzertifikat möglich.

  

Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 22.03.2022

„bergaufland Ostallgäu“: Entscheidungsgremium bekommt künftige Entwicklungsstrategie zum Beschluss vorgeschlagen

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, trifft sich am 29.3. um 17 Uhr in Marktoberdorf zu seiner 13. Sitzung.

 „Nachdem bereits die wesentlichen Ergebnisse des bisherigen Entwicklungs- und Beteiligungsprozesses für unsere künftige Strategie feststehen, können wir nun hierfür die ersten wichtigen Weichen im Entscheidungsgremium stellen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

  

Die Sitzung steht ganz im Zeichen der künftigen Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu, die der Bewerbung für das Förderprogramm LEADER 2023 - 2027 beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) dient. Dabei wird das Fördergebiet und die Struktur des Vereins vorgestellt sowie die Entwicklungs- und Handlungsziele mit den Querschnittsaufgaben zum Beschluss vorgeschlagen. Für die künftige Förderperiode von LEADER sind in diesem Zusammenhang zudem Anpassungen in der Geschäftsordnung, der Zusammensetzung sowie der Projektauswahlkriterien des Entscheidungsgremiums geplant.

  

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird als zuständige Fachbehörde zudem über Aktuelles zu LEADER informieren. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

  

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

  

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. 

  

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der RegionOstallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis.

 

Mitteilung vom 22.03.2022

Online-Vortrag zum Thema Islamismus – besonderer Blick auf Afghanistan

Veranstaltet wird der Vortrag von der Kommunale Integration am Landratsamt Ostallgäu am Donnerstag, 7.4.2022, von 19–21 Uhr.

Bild: ©Viewapart - stock.adobe.com

Bild: ©Viewapart - stock.adobe.com

Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der aktuellen Situation und den Entwicklungen in Afghanistan. 

 

Die beiden Referenten Dr. Florian Volm und Fabian Schmidmeier von der Präventionsstelle Islamismus des Bayrischen Landesamtes für Verfassungsschutz werden in diesem Vortrag den Unterschied zwischen dem Islam als Religion und dem Islamismus als extremistischer Ideologie darstellen. In diesem Kontext wird auf die Hintergründe des Islamismus und dessen aktuelle Entwicklungen geblickt. Die unterschiedlichen Erscheinungsformen und Unterströmungen des Islamismus werden durch praktische Beispiele sichtbar gemacht und dargestellt. Auch auf die Propaganda und Missionierung im Islamismus wird eingegangen. Beispielhaft im Vordergrund steht dabei Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban. 

 

Im Anschluss an den Vortrag können Fragen an die Referenten gestellt werden. Der Vortrag ist kostenlos. Anmeldungen an die Stelle Kommunale Integration, Landratsamt Ostallgäu (integration(at)ostallgaeu.de, 08342 911-194). Anmeldefrist ist der 31. März 2022. Weitere Informationen unter www.ostallgaeu.de/integration

 

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