Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 17.12.2025

Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe über Weihnachten und Silvester

Am 24. Dezember und über die Weihnachtsfeiertage bleiben sämtliche Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu geschlossen.

Am Samstag, 27. Dezember, haben sämtliche Wertstoffhöfe während der üblichen Zeiten geöffnet, der Wertstoffhof in Oberostendorf bleibt jedoch geschlossen.

 

Am 31. Dezember haben die Wertstoffhöfe in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg und Pfronten von 9 bis 12 Uhr geöffnet, alle übrigen Wertstoffhöfe bleiben geschlossen.

 

Mitteilung vom 17.12.2025

Mentale Gesundheit: Info-Abend im Landratsamt Ostallgäu stößt auf großes Interesse

Veranstaltung stellt Maßnahmen vor und wie jeder Betroffene besser unterstützen kann.

Auf dem Bild v. l.: Die vier Referentinnen des Abends waren Anna Heiland, (Kreisjugendring Ostallgäu), Andrea Schwaderlapp (Unternehmenswerte Gesundheit), Kerstin Schubert (EX-IN Genesungsbegleiterin) und Marion Heß (Kursleiterin EX-IN). Bildrechte: Annika Schmäing

Auf dem Bild v. l.: Die vier Referentinnen des Abends waren Anna Heiland, (Kreisjugendring Ostallgäu), Andrea Schwaderlapp (Unternehmenswerte Gesundheit), Kerstin Schubert (EX-IN Genesungsbegleiterin) und Marion Heß (Kursleiterin EX-IN). Bildrechte: Annika Schmäing

Wir alle sind psychischen Belastungen ausgesetzt – Stress im Job, Streit in der Familie. Schwierig wird es, wenn die Belastung zu einer Krise oder Erkrankung der Seele führt. Doch was kann man als Laie machen, um Betroffenen zu helfen? Diesem Thema ging die Veranstaltung „Mentale Gesundheit in der Gemeinde“ nach. Teilnehmende kamen aus dem ganzen Ostallgäu, darunter Jugend-, Behinderten- und Seniorenbeauftragte und Quartiersmanagerinnen.

 

Andrea Schwaderlapp erläuterte im ersten Vortrag das weltweite Programm „Mental Health First Aid (MHFA)“. In dem zwölfstündigen Kurs lernt man, wie man psychische Belastungen erkennt, Betroffene anspricht und sie zur Nutzung professioneller Hilfen motiviert.

 

Deutlich umfassender ist der Kurs der „EX-IN-Genesungsbegleitung“. Vorgestellt wurde es von der Kursleiterin am BKH Kaufbeuren, Marion Heß, und der Genesungsbegleiterin Kerstin Schubert. In diesem Kursprogramm können sich Personen mit Psychiatrieerfahrung ausbilden lassen, um Menschen mit psychischer Erkrankung in Kliniken, Tagesstätten oder anderen Einrichtungen zu begleiten und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

 

Für Jugendliche ist die Aufklärungs- und Mitmachkiste „Kopfsache“ des Kreisjugendrings Ostallgäu gedacht. Projektverantwortliche Anna Heiland zeigte, wie man sich auf niedrigschwellige Art und Weise in der Jugendgruppe, im Verein oder in der Klasse mit dem Thema mentale Gesundheit beschäftigen kann. Dazu lernen die Jugendlichen durch „Kopfsache“ auch Strategien, wie sie besser mit psychischen Belastungen umgehen können.

 

Organisiert wurde die Veranstaltung durch den Inklusionskoordinator des Landkreises, Dr. German Penzholz mit dem Kreisbehindertenbeauftragten Alexander Zoller und der Seniorenbeauftragten des Ostallgäus, Irmgard Haberberger. „Uns ist es wichtig“, sagt Penzholz, „auf das Thema psychische Erkrankungen aufmerksam zu machen und gleichzeitig auch zu zeigen, dass man als Einzelperson aktiv werden kann.“

 

Die Präsentationen der einzelnen Vorträge finden sich auf der Internetseite der Inklusionskoordination: https://www.sozialportal-ostallgaeu.de/inklusion.html.

 

Mitteilung vom 16.12.2025

Landratsamt erlässt beschränkte Durchfahrtsverbote gegen staubedingten Ausweichverkehr von der A 7

Dies geschah zeitnah nach der jüngsten Abstimmung zwischen allen Beteiligten am Freitag vergangener Woche.

Das Landratsamt Ostallgäu hat eine verkehrsrechtliche Anordnung für den südlichen Landkreis erlassen und beschränkte Durchfahrtsverbote für den staubedingten Ausweichverkehr von der Bundesautobahn A 7 auf ausgewählten Bundes-, Staats-, Kreis- und Gemeindestraßen festgelegt. Dies geschah zeitnah nach der jüngsten Abstimmung zwischen allen Beteiligten am Freitag vergangener Woche. „Unser Ziel ist es, die Ortsdurchfahrten und damit die Einwohnerinnen und Einwohner der Autobahn-Anrainergemeinden zu entlasten, die insbesondere bei Blockabfertigungen am Grenztunnel Füssen unter starkem Ausweichverkehr leiden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Mit dem Erlass der Anordnung sei ein wesentlicher Schritt auf den Weg gebracht, um eine spürbare Verkehrsentlastung im südlichen Ostallgäu zu erreichen.

 

Die Durchfahrtsverbote gelten, wenn auf der A 7 zwischen der Anschlussstelle Nesselwang (AS 138) und dem Grenztunnel Füssen in Fahrtrichtung Österreich Stau ist. Sie betreffen den staubedingten Ausweichverkehr, also Verkehrsteilnehmer, die den Stau über das nachgeordnete Straßennetz umfahren wollen. Bei diesen Staulagen ist das Befahren der Straßenabschnitte im Bereich der AS 138 Nesselwang (OAL 23 und OAL 1) und der AS 139 Füssen (Kemptener Straße, Froschenseestraße und B16) für den Ausweichverkehr verboten. Ausgenommen ist nur der direkte Rückweg auf die A 7. 

 

Verantwortlich für die Umsetzung der Anordnung sind die jeweils zuständigen Straßenbaulastträger: das Staatliche Bauamt Kempten für die betroffenen Bundes- und Staatsstraßen, die Tiefbauverwaltung des Landkreises Ostallgäu für die Kreisstraßen sowie die Stadt Füssen und der Markt Nesselwang für die betroffenen Gemeindestraßen.

 

Mit der praktischen Umsetzung beginnt nun der zweite Schritt: Die Straßenbaubehörden werden die hierfür vorgesehenen Verkehrszeichen aufstellen und damit die Verbote an den betroffenen Straßenabschnitten kennzeichnen. Aufgrund der erforderlichen Beschaffung der individuellen Schilder und der anstehenden Feiertage ist mit der Aufstellung der Beschilderung Anfang kommenden Jahres zu rechnen. Die Kontrolle und Zurückweisung nicht durchfahrtsberechtigter Verkehrsteilnehmer erfolgt durch die Polizei.

 

Angeregt wurde die Anordnung von den besonders betroffenen Kommunen: der Stadt Füssen sowie den Gemeinden Pfronten und Nesselwang. Sie soll zu einer deutlichen Reduzierung der Belastungen für die Bewohner im südlichen Ostallgäu führen. Dort kam es nach Angaben der Gemeinden bislang infolge des Ausweichverkehrs immer wieder zu erhöhtem Verkehrsaufkommen, gestiegener Lärmbelastung, vermehrten Abgasemissionen und weiteren Beeinträchtigungen des alltäglichen Lebens. 

 

Die Regelung orientiert sich an bereits bestehenden Modellen in anderen stark belasteten Regionen, insbesondere in den Landkreisen Rosenheim und Berchtesgadener Land. Dort haben vergleichbare Maßnahmen im nachgeordneten Straßennetz nach dortigen Angaben zu einer Entlastung der Ortsdurchfahrten beigetragen und die Lebensqualität in den Gemeinden verbessert.

 

Der Verbotserlass erfolgte in enger Abstimmung mit dem benachbarten Landkreis Oberallgäu, der für die dort gelegene Anschlussstelle Oy-Mittelberg ergänzende Maßnahmen angekündigt hat, um eine möglichst einheitliche Verkehrslenkung im südlichen Allgäu zu erreichen.

 

Mitteilung vom 16.12.2025

Abfuhrtermine rund um Weihnachten

Wegen der Feiertage am 25. und 26. Dezember verschieben sich die Termine für die Leerung der Bio- und Restmülltonnen im Landkreis Ostallgäu.

Regelmäßiger Abfuhrtag                            Feiertagsbedingte Änderung

 

Montag, 22. Dezember       vorverlegt auf  Samstag, 20. Dezember

 

Dienstag, 23. Dezember     vorverlegt auf  Montag, 22. Dezember                       

 

Mittwoch, 24. Dezember     vorverlegt auf  Dienstag, 23. Dezember

 

Donnerstag, 25. Dezember vorverlegt auf  Mittwoch, 24. Dezember

 

Freitag, 26. Dezember         verlegt auf      Samstag, 27. Dezember

 

Mitteilung vom 16.12.2025

Sozialstiftung Ostallgäu beschenkt zu Weihnachten Hilfsbedürftige

Zum diesjährigen Weihnachtsfest erhalten 61 Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer eine finanzielle Unterstützung von der Sozialstiftung.

Das hat der Stiftungsvorstand mit Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende beschlossen. Vorgeschlagen wurden die Empfängerinnen und Empfänger von 18 Kommunen. Es werden insgesamt 6.100 Euro ausgezahlt. 

 

Der Ertrag für die Zuwendungen wurde größtenteils durch den Verkauf von Holz aus dem Stiftungswald erzielt. Neben dem Holzverkauf speisen sich die Einnahmen der Sozialstiftung aus Zinserträgen und Spenden. Der Stiftungswald wird von der Bayerischen Forstverwaltung betreut und nachhaltig bewirtschaftet. Dieses Jahr hätten die Borkenkäfer im Stiftungswald keine größeren Schäden angerichtet, wie Forstdirektor Stephan Kleiner in der Stiftungsvorstandssitzung berichtete. Dies sei auf die gute Witterung und die Wasserversorgung zurückzuführen. Es seien auch keine Schäden durch Sturm oder Schneebruch aufgetreten. Der Waldumbau sei weiter fortgeschritten und der Wald werde immer laubholzreicher und naturnäher. Ergänzend erklärte Förster Stephan Fessler: „Aktuell beschäftigt uns im Stiftungswald die Jungbestandspflege und die Pflege der neuen Aufforstungsflächen. Die Waldpflege ist wichtig, um die Wälder gegenüber dem Klimawandel stabil und resilient zu gestalten. Damit kann der Beitrag des Waldes für den Stiftungszweck auch in Zukunft gewährleistet werden.“

 

Die Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser mit der Stiftung ein soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Durch die Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den gesamten Landkreis Ostallgäu ausgedehnt. Zustiftungen von Balthasar Kohler aus Jengen und Lorenz Storf aus Waalhaupten sorgten für eine weitere Stärkung des Stiftungszweckes. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es im Internet unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 12.12.2025

Kreistag verabschiedet Haushalt 2026

Mit nur einer Gegenstimme hat der Kreistag Ostallgäu den Haushalt des Landkreises für das Jahr 2026 beschlossen.

Er sieht Gesamtauszahlungen in Höhe von rund 235 Millionen Euro vor. Der Etat steht unter dem Motto „Heute und morgen in Einklang bringen – stark, stabil und partnerschaftlich“ und trägt nach den Worten von Landrätin Maria Rita Zinnecker den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an einen leistungsfähigen Landkreis ebenso Rechnung wie der angespannten Finanzlage in Bund, Land und Kommunen.

 

Inhaltliche Schwerpunkte des Haushalts liegen auf den Bereichen Soziales und Jugend (52,9 Millionen Euro), Bildung (21,7 Millionen Euro laufende Mittel zuzüglich 8,8 Millionen Euro für Schulbaumaßnahmen), Natur-, Umwelt- und Klimaschutz (rund 16,3 Millionen Euro) sowie Gesundheit und Pflege (rund 4,3 Millionen Euro). Weitere Felder sind Verkehr, Bauen, Sicherheit und Verbraucherschutz sowie Kreisentwicklung, öffentlicher Personennahverkehr und Tourismus. Das Investitionsniveau bleibe laut Zinnecker mit insgesamt 18,9 Millionen Euro weiterhin auf einem hohen Stand – insbesondere für Schulen, Straßen, Klimaschutzprojekte sowie die digitale Infrastruktur. Zur Finanzierung ist eine Nettoneuverschuldung von 6 Millionen Euro vorgesehen, zudem greift der Landkreis auf vorhandene Rücklagen und Liquidität zurück.

 

Trotz großer Belastungen: Kreisumlage bleibt unverändert

 

Zentrales Signal an die Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis: Der Hebesatz der Kreisumlage bleibt mit 48,3 Prozent unverändert. Damit werden die kreisangehörigen Kommunen um rund 4,4 Millionen Euro entlastet. Weiterhin stark belastet wird der Kreishaushalt durch die Defizitausgleichszahlungen für das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren: Für 2026 ist ein Jahresfehlbetrag von 7,1 Millionen Euro eingeplant, davon trägt der Landkreis rund 3,6 Millionen Euro. Hinzu kommen steigende Personalaufwendungen, höhere Zuschussbedarfe etwa in Jugendhilfe und Bildung sowie die um 1,9 Hebesatzpunkte wachsende Bezirksumlage. 

 

Trotz dieser Rahmenbedingungen sieht Zinnecker den Landkreis auf einem tragfähigen Kurs: „Wir nutzen die finanziellen Spielräume, die wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben, sehr bewusst. Wir sichern Leistungen für die Menschen im Ostallgäu, halten an wichtigen Zukunftsprojekten fest und stehen zugleich eng an der Seite unserer Städte, Märkte und Gemeinden.“

 

Mitteilung vom 12.12.2025

Ostallgäu wird Teil des MVV-Netzes

Der Kreistag Ostallgäu hat einstimmig den Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) zum 1. Januar 2027 beschlossen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch. Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Damit wird das Ostallgäu Teil eines der größten Verkehrsverbünde Deutschlands. Landrätin Maria Rita Zinnecker sieht darin eine wichtige Weichenstellung: „Wir schaffen damit für die Menschen im Ostallgäu einen deutlich einfacheren Zugang zu Bus und Bahn – vom täglichen Weg zur Arbeit bis zum Ausflug am Wochenende. Der MVV-Beitritt ist ein entscheidender Schritt hin zu einem leistungsstarken Nahverkehr, der unserer mobilen, pendelnden und touristisch geprägten Region gerecht wird.“

 

Dr. Bernd Rosenbusch, MVV-Geschäftsführer, freut sich sehr über die Entscheidung: „Die Beitrittsentscheidung des Landkreises ist für die Einwohnerinnen und Einwohner des Ostallgäus aber auch für die heutigen MVV-Landkreise und -Städte sehr positiv: Aus Erhebungen wissen wir, dass die ÖPNV-Nutzung in einem Verbund deutlich steigt. Die Entscheidung ist ein Zeichen für einen zukunftsfähigen ÖPNV – mit einheitlichen und teils deutlich günstigeren Tarifen, einem 365-Euro-Ticket für Schülerinnen und Schüler und einem modernen, einfachen Zugang zum Fahrschein.“

 

Bürgerinnen und Bürger können nach dem Beitritt den einheitlichen MVV-Tarif nutzen – mit nur einem Ticket für Bus und Bahn im gesamten Verbundraum. Auch die digitale Fahrplanauskunft des MVV sowie moderne Buchungswege wie Handy- und Online-Tickets stehen den Fahrgästen dann zur Verfügung. Durch die Verbundintegration soll es auch bessere Umsteigemöglichkeiten und zusätzliche Ticketangebote geben – etwa für Pendlerinnen und Pendler oder Schülerinnen und Schüler.

 

Bis zum geplanten Starttermin am 1. Januar 2027 steht eine Reihe konkreter Schritte an. Zunächst muss nach dem Kreistagsbeschluss der formale Aufnahmebeschluss der MVV-Gesellschafterversammlung erfolgen. Parallel dazu erarbeitet der Landkreis gemeinsam mit dem MVV die tarifliche und vertragliche Einbindung. Zudem werden die Vertriebs- und Informationssysteme im Landkreis – etwa Fahrscheinautomaten, Vertriebsstellen, Apps und Fahrgastinformationen – schrittweise an die MVV-Standards angepasst. Auch Fahrpläne und Linienführungen werden dort, wo nötig, mit dem bestehenden MVV-Angebot abgestimmt.

 

Mitteilung vom 10.12.2025

Landkreis lädt zur Fachtagung Ehrenamt

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu veranstaltet am 28. Februar 2026 die siebte Fachtagung Ehrenamt.

Die Tagung findet von 9 bis 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, in Marktoberdorf statt. Ehrenamtlich Engagierte können sich auf der Fachtagung über aktuelle Themen informieren und Fragen rund ums Ehrenamt klären. Die Teilnahme ist für Ehrenamtliche aus dem Landkreis Ostallgäu kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Insgesamt werden 17 Vorträge und Workshops angeboten, die auf die aktuellen Herausforderungen und Bedarfe im Ehrenamt angepasst sind. Dazu gehören rechtliche Themen (Steuerrecht, Satzungsrecht und Haftung) sowie die Mitgliedergewinnung und Bindung, Fundraising, Künstliche Intelligenz im Ehrenamt, effiziente Vereinsorganisation und Arbeitsverteilung und Sinnhaftigkeit und Resilienz im Verein. Eine effektive Nutzung von sozialen Medien für die Vereinsziele – beispielsweise mit Hochformatvideos oder durch Einsatz von wirkungsvollem Grafik-Design mit Canva, einer webbasierten Plattform zur Erstellung von Grafiken, Präsentationen, Social-Media-Posts, Flyern, Logos oder Grußkarten, - sind ebenfalls Thema. 

 

Mit im Programm: Starthilfe für neue Vereinsvorstände

 

Die angebotenen Workshops können eigenständig belegt werden und bauen nicht aufeinander auf. Es besteht die Möglichkeit, den gesamten Tag teilzunehmen oder sich für einzelne Workshops anzumelden. Neue oder angehende Vereinsvorstände finden außerdem wieder Unterstützung für ihre Aufgaben in dem ganztägigen Workshop „Starthilfe für neue Vereinsvorstände“.

 

Weitere ausführliche Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind zu finden unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de. Eine Anmeldung ist bis 13. Februar 2026 möglich. Die Plätze sind begrenzt. Servicestelle EhrenAmt, E-Mail: ehrenamt(at)ostallgaeu.de, Tel. 08342 911-290 oder -674.

 

Mitteilung vom 10.12.2025

Im Ostallgäu und Kaufbeuren: Fahrplanwechsel am 14. Dezember bei Bussen und Zügen – Tariferhöhung ab 1. Januar im Buslinienverkehr

Ab Sonntag, 14. Dezember 2025, gilt auf den Bus- und Zug-Linien im Ostallgäu und Kaufbeuren ein neuer Fahrplan.

Zu finden sind die neuen Fahrpläne auf den Internetseiten der Busunternehmer (www.rba-bus.de, www.rva-bus.de, www.vg-kirchweihtal.de) und unter www.bahn.de. Neben den Abfahrzeiten ändert sich auf manchen Verbindungen auch der Streckenverlauf.

 

Die gedruckten Fahrplanhefte zum neuen Busfahrplan im Ostallgäu kommen später heraus als geplant. Grund hierfür ist eine Software-Umstellung bei den Busunternehmen. Der Landkreis geht davon aus, dass die neuen Fahrplanhefte im Januar 2026 herausgegeben werden können.

 

Die Verkehrsunternehmen der Ostallgäuer Verkehrs Gemeinschaft (OVG) erhöhen den Bustarif ab 1. Januar 2026 um durchschnittlich rund vier Prozent. Diese moderate Erhöhung ist notwendig, um die Kostenentwicklung in der Busbranche abzufangen. Die neuen Preise können auf den Internetseiten der Busunternehmer (www.rba-bus.de, www.rva-bus.de, www.vg-kirchweihtal.de) eingesehen beziehungsweise im Service-Zentrum Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 4386060 erfragt werden.

 

Ebenfalls zum 1. Januar 2026 wird der Preis für das Waben-Anruf-Sammel-Taxi (AST) Angebot um 1,50 Euro pro Wabennutzung erhöht. Hierbei handelt es sich um die erste Preisanpassung seit 2014.

 

Mitteilung vom 09.12.2025

Neuer Wegweiser „Älter werden im Ostallgäu“

Der Landkreis Ostallgäu hat den neuen Ratgeber „Älter werden im Ostallgäu – Unser Wegweiser“ herausgegeben.

Die Broschüre informiert über Hilfs- und Unterstützungsangebote für ältere Menschen, ihre Angehörigen sowie Fachstellen im gesamten Landkreis.

 

Der Wegweiser enthält unter anderem eine Zusammenstellung von Angeboten und Anlaufstellen für Seniorinnen und Senioren, Angehörige und Fachstellen. Er bietet auch Informationen zu Beratung, Pflege und medizinischer Versorgung sowie Hinweise zu Treffpunkten, Quartiersprojekten, Freizeitmöglichkeiten und Bewegungsangeboten. Außerdem werden Kontaktmöglichkeiten zu den gemeindlichen Seniorenbeauftragten, Kontakt- und Beratungsstellen sowie zum Pflegestützpunkt aufgeführt. Auf der letzten Seite ist eine Übersicht mit wichtigen Notfallnummern zu finden.

 

Die Broschüre wurde an alle Gemeinden, stationären Einrichtungen, Arztpraxen, Krankenhäuser, Quartiere, die gemeindlichen Seniorenbeauftragten, verschiedene Kontakt- und Beratungsstellen sowie den Pflegestützpunkt im Landkreis verteilt. Dort können Bürgerinnen und Bürger den Wegweiser wohnortnah und unkompliziert erhalten. Zusätzlich kann der Ratgeber jederzeit kostenfrei über die Seniorenbeauftragte des Landkreises, Irmgard Haberberger, im Landratsamt Ostallgäu bezogen werden (Tel.: 08342 911-475; E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de). Im Internet steht der Ratgeber unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/senioreninfo bereit.

 

Ziel des Wegweisers ist es, pflegende Angehörige sowie Bürgerinnen und Bürger mit Unterstützungs- und Hilfebedarf möglichst gezielt, niedrigschwellig und praxisnah zu informieren und sie damit im Alltag spürbar zu entlasten.

 

Mitteilung vom 05.12.2025

Jugendamt unterstützt Präventionsarbeit der Polizei

Das Jugendamtes hat den Polizeiinspektionen im Ostallgäu für deren Präventionsarbeit Boxen mit Moderationsmaterial übergeben.

Auf dem Foto v. l: Anja Mayr (teamwerk e.V.), Nadine Männicke (PI Buchloe), Thomas Schorn (PI Marktoberdorf) und Anja Kögel (Jugendamt). Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Benjamin Schäling.

Auf dem Foto v. l: Anja Mayr (teamwerk e.V.), Nadine Männicke (PI Buchloe), Thomas Schorn (PI Marktoberdorf) und Anja Kögel (Jugendamt). Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Benjamin Schäling.

Im Rahmen des Programmes „PiT – Prävention im Team“ schickt die Polizei regelmäßig Beamte an Schulen, um über Themen wie angemessenen Umgang mit digitalen Medien, Handynutzung, Eigentum achten, Gewalt, Sucht und andere lebensrelevante Themen für junge Menschen aufzuklären. Übergeben wurden die Boxen von Anja Kögel, Fachkraft im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz.

 

Die Moderationsboxen enthalten neben Moderationskarten auch Text- und Whiteboard-Marker, elektrostatisch haftende Folien, die an beinahe jeder Fläche haften, ohne dass Klebstoff, Reißnägel oder Klebeband erforderlich sind, sowie Pinnadeln, Scheren, Klebebänder und Magnete. Das Material soll den Beamten helfen, ihre Angebote visuell aufzubereiten und nachhaltig zu gestalten. Bei der Auswahl der Materialien wurde auf Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit geachtet. Das war auch im Sinn des Vereins teamwerk e. V., der dafür Mittel zur Verfügung gestellt hat. „Die Präventionsarbeit der Polizei leistet einen wichtigen Beitrag für den Kinder- und Jugendschutz im gesamten Landkreis“, sagt Kögel. „Wir vom Jugendamt freuen uns sehr, die Polizei mit dem neuen Moderationsmaterial unterstützen zu können.“ 

 

Unter anderem geht der Präventionsbeamte Thomas Schorn von der Polizeiinspektion Marktoberdorf seit einigen Jahren in Klassen. Seiner Meinung nach zeigt sich durch die Präventionsarbeit eine positive Entwicklung. „Die Anzeigen im Bereich Mediendelikte, zum Beispiel wegen Verbreitung von unerlaubtem Bildmaterial, sind unter Jugendlichen seitdem massiv zurückgegangen“, erklärt Schorn. 

 

Über den Kinder- und Jugendschutz im Jugendamt, das Programm „PIT – Prävention im Team“ und den Verein teamwerk e. V. 

 

Der Kinder- und Jugendschutz im Jugendamt berät umfassend und jeden rund um Themen zum Kinder- und Jugendschutzgesetz sowie das Jugendarbeitsschutzgesetz, erteilt Ausnahmegenehmigungen vom Kinderarbeitsschutz für Veranstaltungen, initiiert Präventionsprojekte und vermittelt Hilfsangebote. Dabei arbeitet das Jugendamt eng mit Schulen, Polizei und anderen Partnern zusammen. 

 

„PiT – Prävention im Team“ ist ein Programm zum sozialen Lernen und zur Kriminalprävention im Jugendalter. Lehrkräfte aller weiterführenden Schulen werden dadurch in ihrem Engagement im Bereich der Prävention unterstützt. Ziel ist es nicht nur, Straftaten zu verhindern, sondern auch junge Menschen in guten Haltungen zu stärken.

 

Der Verein Teamwerk e. V. versteht sich als Bildungsanbieter und Träger sozialer Projekte. Er engagiert sich insbesondere für Menschen mit psychosozialen Schwierigkeiten. Mehr Infos zu dem Verein gibt es auf www.teamwerk-ev.de

 

Mitteilung vom 04.12.2025

Grüngutsammelstellen machen Winterpause

Von Mitte Dezember bis Ende Februar bleiben die Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe, Friesenried, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten geschlossen.

Gleichzeitig endet die Grüngutannahme an den meisten Wertstoffhöfen. Bürgerinnen und Bürger, die während der Wintermonate Gartenabfälle entsorgen möchten, können sich an die Futtertrocknungsanlage in Germaringen-Ketterschwang und an die Füssener Kompostieranlage wenden. Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter nehmen auch die Grüngutsammelstelle in Marktoberdorf und der Wertstoffhof Oberostendorf entgegen. 

 

Mitteilung vom 03.12.2025

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung – Engagement für Inklusion würdigen

Aus diesem Anlass ruft der Landkreis Ostallgäu auch in diesem Jahr wieder dazu auf, Vorschläge für die „Inklusionsblume“ einzureichen.

Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass ruft der Landkreis Ostallgäu auch in diesem Jahr wieder dazu auf, Vorschläge für die „Inklusionsblume“ einzureichen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Landkreis jährlich besonderes Engagement für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Im Landkreis leben rund 18.000 Menschen mit anerkannter Behinderung.

 

Zahlreiche Organisationen, Selbstvertretungen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger – mit und ohne Behinderung – setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich an der Gesellschaft teilhaben können: im Arbeitsleben, in der Freizeit, in der Bildung, im Wohnen und in vielen weiteren Lebensbereichen.

 

Vorgeschlagen werden können Personen, Initiativen, Vereine, Einrichtungen, Unternehmen oder andere Organisationen, die im Landkreis Ostallgäu haupt- oder ehrenamtlich tätig sind oder Menschen mit Behinderung im Ostallgäu in besonderer Weise unterstützen, stärken oder sichtbar machen.

 

Ihre Vorschläge können telefonisch bei der Inklusionskoordination unter 08342 911-225 oder per E-Mail an inklusion(at)lra-oal.bayern.de eingereicht werden.

 

Vorschläge für die Inklusionsblume 2026 können bis Ende Mai 2026 eingereicht werden.

 

Mitteilung vom 03.12.2025

Filmabend „Unser Boden, unser Erbe“: Bürger diskutieren, wie die Böden als Lebensgrundlage geschützt werden können

Bei der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, dass der Schutz des Bodens für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Anliegen ist

Moderiert wurde der Abend von Dr. Sarah Verweyen (l.) von Allgäu FairNetzt - hier im Gespräch mit Silke Korek, Expertin für Permakultur und regenerative Landwirtschaft. Bildrechte: Öko-Modellregion/Lisa Mader

Moderiert wurde der Abend von Dr. Sarah Verweyen (l.) von Allgäu FairNetzt - hier im Gespräch mit Silke Korek, Expertin für Permakultur und regenerative Landwirtschaft. Bildrechte: Öko-Modellregion/Lisa Mader

Rund 60 Interessierte sind der Einladung Öko-Modellregion Ostallgäu zum Filmabend mit der Dokumentation „Unser Boden, unser Erbe“ gefolgt. Der Film thematisiert, wie zentral die Ressource Boden für die Ernährung, das Klima und die Biodiversität ist. Bei der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, dass der Schutz des Bodens für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Anliegen ist und eine Aufgabe, die nur gemeinsam gelöst werden kann.

 

Den Besuchenden ging es vor allem darum, wie die Lebendigkeit des Bodens beispielsweise durch Humusaufbau gesteigert werden kann sowie um die Frage, welche Formen der Landwirtschaft zu zukunftsfähigen Lösungen beitragen können. Zur Sprache kamen unter anderem der schonende Umgang mit Grünland, Maßnahmen der regenerativen Landwirtschaft sowie Modelle wie die Solidarische Landwirtschaft, die landwirtschaftlichen Betrieben mehr Spielraum für Bodenschutz geben. Zudem wurde klar, dass sowohl verantwortungsvoller Konsum – etwa durch regionale, ökologisch erzeugte Produkte – als auch passende politische Rahmenbedingungen nötig sind, um bodenschonende Landwirtschaft zu stärken. 

 

Lisa Mader, Projektmanagerin der Öko-Modellregion zieht ein positives Fazit der Veranstaltung: „Viele Besucherinnen und Besucher nahmen neue Informationen und Anregungen mit und äußerten den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen rund um das Thema Boden. Ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr das Thema die Menschen in der Region bewegt.“

 

Die Filmvorführung fand im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ der Öko-Modellregion statt. Die nächste Filmvorführung der Ökomodell-Region findet am Dienstag, den 27. Januar 2026 um 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) in der filmburg Marktoberdorf statt. Gezeigt wird der Film „Unser Saatgut – Unser Erbe“. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro. Zudem plant die Öko-Modellregion einen Bodentag für Praktiker und Interessierte für Mai 2026.

 

Mitteilung vom 02.12.2025

Neue Öffnungszeiten Bürgerservice ab 1. Januar

Für den Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu gelten ab 1. Januar 2026 neue Öffnungszeiten.

Ab Anfang kommenden Jahres können Termine zu folgenden Zeiten vereinbart werden: montags und dienstags von 7.30 bis 16, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12.30 und donnerstags von 7.30 bis 17.30 Uhr. Für jeden Termin ist auch weiterhin eine Online-Reservierung nötig. Diese ist möglich unter der Internetadresse www.buerger-ostallgaeu.de/terminreservierung. Hier stehen alle verfügbaren Termine sowie die Dienstleistungen des Bürgerservices (Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle) zur Auswahl. 

 

Mitteilung vom 25.11.2025

Neue Wohnungslotsin hilft Geflüchteten bei der Suche nach eigener Wohnung

Seit Oktober dieses Jahres ist Andrea Veres als neue Wohnungslotsin im Landratsamt Ostallgäu tätig.

Foto: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Foto: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Als Teil des Teams der Kommunalen Integration ist sie zentrale Ansprechpartnerin für geflüchtete Menschen, die den Schritt aus der Gemeinschaftsunterkunft in eine eigene Wohnung gehen möchten.

 

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Unterstützung anerkannter Geflüchteter im gesamten Landkreis: Andrea Veres hilft bei der Wohnungssuche, begleitet zu Besichtigungen, unterstützt beim Kontakt mit Vermietern und berät zu notwendigen Anträgen und Formalitäten. Ziel ist es, Hürden beim Zugang zum Wohnungsmarkt abzubauen und einen stabilen Start in einem eigenen Zuhause zu ermöglichen. Auch Vermieter finden in Andrea Veres eine verlässliche Ansprechpartnerin – sowohl vor als auch nach Abschluss des Mietvertrags. Sie steht bei Fragen rund um die Vermietung an Geflüchtete zur Seite und trägt dazu bei, dass langfristig tragfähige und positive Mietverhältnisse entstehen. Personen, die Wohnraum für eine private Vermietung anbieten möchten, können sich gerne an sie wenden.

 

Erreichbar ist Andrea Veres per E-Mail unter andrea.veres(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-649.

 

Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Kommunalen Integration ist Andrea Veres Teil eines starken Netzwerks, das Zugewanderten im Landkreis Orientierung bietet. Finanziert wird die Stelle aus Mitteln der einmaligen Integrationspauschale, die bayernweit an alle Kommunen ausgezahlt wurde. Alle Infos und Kontaktdaten rund um Integration und Migration im Ostallgäu sind in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden.

 

Mitteilung vom 20.11.2025

Jahresabschluss-Stammtisch für Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit

Der Jahresabschluss-Stammtisch dient dazu, für das vielfältige Engagement zu danken und bietet Raum für Gespräche und Vernetzung.

Im Landratsamt Ostallgäu findet am Donnerstag, 11. Dezember 2025, von 18 bis 20 Uhr ein Jahresabschluss-Stammtisch für alle ehrenamtlich Engagierten im Bereich Integration und Migration statt. Der Jahresabschluss-Stammtisch dient dazu, für das vielfältige Engagement zu danken und bietet Raum für Gespräche und Vernetzung.

 

Im Mittelpunkt des Abends steht der Austausch zu aktuellen Fragen, Anliegen und Herausforderungen in der Integrationsarbeit – zum Beispiel dazu, welche Themen die Engagierten derzeit besonders beschäftigen, welche Unterstützung sie sich wünschen und wie andere Ehrenamtliche mit der aktuellen Situation umgehen. Außerdem hält das Team der Kommunalen Integration ein kleines Jahresabschlussgeschenk für die Ehrenamtlichen bereit. Eingeladen sind alle ehrenamtlich Engagierten, die im Bereich Integration und Asyl tätig sind. 

 

Neben dem Leiter der Ausländerbehörde stehen das Team der Kommunalen Integration sowie Fachkräfte aus verschiedenen relevanten Bereichen für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich in offener Runde zu vernetzen, Erfahrungen weiterzugeben und Informationen aus erster Hand von den Fachstellen zu erhalten. Eine kleine Stärkung sowie Getränke begleiten den Abend in angenehmer Atmosphäre.

 

Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 4. Dezember 2025, möglich – per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de, telefonisch unter 08342 911-194. Viele weitere Informationen und Veranstaltungen rund um das Thema sind in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden.

 

Mitteilung vom 19.11.2025

Landratsamt entwickelt KI-Prototyp für Baugenehmigungsverfahren

Der entwickelte Prototyp könnte helfen, relevante Unterlagen herauszufiltern, Mängel strukturiert zu erfassen und Berichte teilweise automatisch zu erstellen.

Der Abschlussbericht des Forschungs- und Entwicklungsprojekts wurde nun von Landrätin Maria Rita Zinnecker an Ministerialdirigent Dr. Martin Kraus-Vonjahr vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr übergeben. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Benjamin Schäling

Der Abschlussbericht des Forschungs- und Entwicklungsprojekts wurde nun von Landrätin Maria Rita Zinnecker an Ministerialdirigent Dr. Martin Kraus-Vonjahr vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr übergeben. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Benjamin Schäling

Gemeinsam mit der Technischen Universität München und der Software-Firma Alago Technologies hat das staatliche Bauamt am Landratsamt Ostallgäu einen KI-Prototyp entwickelt, der Behörden bei Baugenehmigungsverfahren unterstützen kann. Der Abschlussbericht des Forschungs- und Entwicklungsprojekts wurde nun von Landrätin Maria Rita Zinnecker an Ministerialdirigent Dr. Martin Kraus-Vonjahr vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr übergeben. 

 

„Künstliche Intelligenz ist mittlerweile allgegenwärtig. Ich begrüße es sehr, dass wir mit dem Projekt ganz konkrete Schritte eingeleitet haben, um die Vorteile von KI auch in der Bauverwaltung zu nutzen“, sagte Zinnecker. „Wir haben mit dem Projekt erfolgreich bewiesen, dass unsere Ansätze dazu sinnvoll und machbar sind – das ist ein erster, sehr guter Schritt auf einem Weg, den wir nun konsequent weiterverfolgen sollten – gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel und die Entbürokratisierung in vielen Bereichen.“ Um die Software von der Theorie in die Praxis zu bringen, wäre es laut Zinnecker erfreulich, wenn mit Unterstützung des Bauministeriums der passende Rahmen für eine Weiterführung gefunden werden könne.

 

Bislang verbringen die Baukontrolleure im Ostallgäu rund die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit der Vor- und Nachbereitung von Außenterminen. Ziel des Projekts war es, die Prüfung und Abnahme von Bauvorhaben im Außendienst mithilfe digitaler Prozesse und KI zu verkürzen sowie die Qualität weiter zu verbessern. Die neue Software soll die Mitarbeiter gezielt entlasten und es ermöglichen, sich verstärkt auf die eigentliche Prüfung und Beratung vor Ort zu konzentrieren. Konkret könnte der entwickelte Prototyp zum Beispiel dabei helfen, relevante Unterlagen herauszufiltern, Mängel strukturiert zu erfassen und Berichte teilweise automatisch zu erstellen. 

 

Noch ist der Prototyp jedoch nicht bereit für den Praxiseinsatz. Laut Abschlussbericht fehlten etwa Standards bei Bauunterlagen. Außerdem bestünden noch technische Hürden – vor allem bei der Auswertung von Planzeichnungen im PDF-Format. Damit der Nutzen der Digitalisierung und KI langfristig voll ausgeschöpft werden kann, empfiehlt das Landratsamt, die Lösung gemeinsam mit weiteren Bauaufsichtsbehörden weiterzuentwickeln und verbindliche Standards für digitale Bauanträge und Planvorlagen zu etablieren. Dies würde aus Sicht der Behörde nicht nur den Einsatz von KI erleichtern, sondern die Bauaufsicht im Freistaat insgesamt modernisieren und beschleunigen.

 

Mitteilung vom 19.11.2025

„Absolut unverzichtbar“: Landrätin zeichnet kommunales und soziales Ehrenamt aus

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat 21 Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer für ihr langjähriges Engagement beim BRK sowie als Feldgeschworene geehrt.

Gemeinsam mit den Geehrten freuten sich Landrätin Maria Rita Zinnecker und MdL Andreas Kaufmann (beide in der Mitte). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Gemeinsam mit den Geehrten freuten sich Landrätin Maria Rita Zinnecker und MdL Andreas Kaufmann (beide in der Mitte). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Außerdem verlieh Zinnecker ein Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. 

 

„Als Ehrenamtliche sind Sie für unsere Heimat absolut unverzichtbar“, sagte Zinnecker in ihrer Begrüßung. „Sie alle haben sich mit Ihren Leistungen in die Herzen Ihrer Mitmenschen eingebrannt und tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Und Sie alle tun dies mit ganz besonderem Herzblut. Sie geben unserer Gesellschaft damit ein freundliches Gesicht!“

 

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für hervorragenden, uneigennützigen Einsatz im Dienst der Allgemeinheit

 

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt Gerda Bechteler aus Füssen. Unter anderem engagiert sich Bechteler seit 1955 für die Turn- und Sportgemeinde Füssen, davon 45 Jahre als Vorsitzende. Sie gründete den Tanzkreis, war zehn Jahre Übungsleiterin und half, generationsübergreifende Sportbegeisterung zu fördern. Zudem wirkte sie 30 Jahre bei der Interessengemeinschaft der Füssener Sportvereine mit und leitet seit 2009 den Förderverein des Füssener Klinikums. 

 

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird an Personen verliehen, die langjährig aktiv ehrenamtlich in Vereinen oder Organisationen tätig sind und dabei herausragende Verdienste nicht nur in der Vorstandschaft, sondern auch im Verborgenen leisten. Es ist ein sichtbares äußeres Zeichen des öffentlichen Dankes für hervorragenden, uneigennützigen Einsatz im Dienst der Allgemeinheit.

 

Auszeichnungen für Tätigkeit beim BRK

 

Das Große Ehrenzeichen für 50-jährige Dienstzeit beim BRK erhielt Paul Maldoner aus Rieden am Forggensee. Für ihre 40-jährige Dienstzeit beim BRK wurden Ulrich Baur aus Irsee, Xaver Gebath aus Marktoberdorf-Geisenried, Kreszentia Kirschner und Christine Lauer aus Buchloe, Christian Poth aus Ruderatshofen, Christoph Reiser aus Aitrang, Thomas Wehr aus Nesselwang und Maximilian Ziegler aus Schwangau geehrt. Mit dem Ehrenzeichen für ihre 25-jährige Dienstzeit beim BRK wurden Eva-Jessica Bäurle und Florian Jandl aus Obergünzburg, Matthias Neuner aus Waal, Patrick Sprenzel aus Füssen, Beate Wehr aus Nesselwang sowie Karina und Matthias Zindath aus Ronsberg ausgezeichnet. 

 

Auszeichnungen für Tätigkeit als Feldgeschworener

 

Die Ehrenurkunde für 50-jähriges verdienstvolles Wirken als Feldgeschworener erhielt Hermann Sepp aus Unterthingau. Für ihr 40-jähriges Wirken als Feldgeschworene wurden Manfred Hätscher aus Pforzen und Werner Pracht aus Kraftisried geehrt. 

 

Feldgeschworene unterstützen die Vermessungsverwaltung bei der Kennzeichnung von Flurstücksgrenzen. Sie sind Bindeglied zwischen den Menschen vor Ort und der Verwaltung. Die Feldgeschworenen sind zur gewissenhaften und unparteiischen Tätigkeit sowie zur Verschwiegenheit und Bewahrung des sogenannten Siebenergeheimnisses durch Eidesform auf Lebenszeit verpflichtet. Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter; sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musikgruppe „Blechklappen“. 

 

Mitteilung vom 18.11.2025

Stadtradeln 2025: Erfolgreiche Teams und Einzelfahrende geehrt

Insgesamt wurden im Landkreis über 760.000 Kilometer geradelt und damit der 2. Platz unter den schwäbischen Kommunen sowie Platz 8 bayernweit erreicht.

Im Rahmen einer Preisverleihung im Landratsamt Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker die erfolgreichsten Teilnehmenden und Teams des diesjährigen Stadtradelns geehrt. Insgesamt wurden im Landkreis über 760.000 Kilometer geradelt – damit wurde der zweite Platz unter den schwäbischen Kommunen sowie Platz acht bayernweit erreicht. 

 

„Das Stadtradeln ist inzwischen nicht nur eine feste Institution im Landkreis, es war auch wieder eine echte Sternstunde für Klimaschutz und Gesundheit“, sagte Zinnecker bei der Veranstaltung. „Allen, die mitgemacht haben, möchte ich nicht nur meinen größten Respekt aussprechen, sondern auch einen ganz großen Dank! Die Teilnahme und das starke Ergebnis bestätigen, dass wir eine echte Bastion sind, wenn es um Radfahren geht.“

 

Das Team DMG Mori Pfronten sicherte sich mit 40.736 Kilometern den ersten Platz bei den Teams mit den meisten gefahrenen Kilometern, während die Grund- und Mittelschule Germaringen als Team mit den meisten aktiven Radlerinnen und Radlern ausgezeichnet wurde. In der Einzelwertung wurde Andreas Guggemos aus Pfronten mit 2.426 Kilometern geehrt. Regina Fuchs aus Buchloe lag mit 1.737 Kilometern an der Spitze der Damenwertung.

 

Weitere Preise gingen an die SPD Buchloe für die meisten Fahrten pro Kopf, den SC Untrasried als besten Verein abseits des Radsports sowie an die besonders aktive Schulklasse 4c der Adalbert-Stifter Grundschule Marktoberdorf und an Simon Bornhäuser als aktivster Jungteilnehmer mit den meisten Fahrten. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten Feneberg- und Kinogutscheine, Geschenkkörbe und Eisgutscheine.

 

Über das Stadtradeln

 

Die Landkreis-Aktion fand vom 29. Juni bis 19. Juli 2025 statt und wurde vom Landkreis Ostallgäu organisiert. Im Rahmen der Aktion sind insgesamt 3.510 Radelnde in 165 Teams über 760.000 Kilometer geradelt. Damit wurden knapp 46.500 Fahren absolviert, mit denen 125 Tonnen CO2-Aussstoß vermieden wurden. Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

 

Durch das Laden dieser Ressource wird eine Verbindung zu externen Servern hergestellt, die evtl. Cookies und andere Tracking-Technologien verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

YouTube-Videos laden