Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 21.03.2022

„Nicht nur Corona“: Landkreis veröffentlicht Jahresbericht 2021

Infos gibt es u. a. zur Ortsumfahrung Ruderatshofen, zum Bau einer Schule in Namibia und zum Abschluss der Generalsanierung der Realschule Obergünzburg.

Die große und zentrale Aufgabe für die Verantwortlichen im Ostallgäuer Landratsamt war nach wie vor die andauernde Bekämpfung der Corona-Pandemie. „2021 war aber nicht nur von Corona geprägt. Trotz einiger Einschränkungen sind wir bei zukunftsweisenden Themen gut vorangekommen und haben wichtige Projekte weiterentwickelt und abgeschlossen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.


Unter der Internetadresse jahresbericht.ostallgaeu.de zieht der Landkreis nun Bilanz. Der Jahresbericht 2021 stellt die Aufgaben und Tätigkeiten des Landkreises vor und bietet einen umfassenden Rückblick – vom Beginn der Arbeiten an der Ortsumfahrung Ruderatshofen und Apfeltrang bis zum Abschluss der Generalsanierung der Realschule Obergünzburg. 


„Wir haben viele Millionen Euro in unsere Schulen und Straßen investiert und konnten dank großer Spenden aus der Ostallgäuer Wirtschaft und der Bevölkerung eine Schule in Namibia errichten. Als erster Pflegestützpunkt im Allgäu und im südlichen Schwaben haben wir im vergangenen Sommer im Landratsamt den Pflegestützpunkt Ostallgäu eröffnet und sind als fahrradaktivster Landkreis mit den meisten Radkilometern pro Einwohner ausgezeichnet worden“, sagt Zinnecker zu den Jahres-Highlights und ergänzt: „Verschaffen Sie sich selbst einen Überblick, was rund um Corona und weit darüber hinaus im Landratsamt geleistet wurde.“

 

Mitteilung vom 21.03.2022

OAL 7: Bauarbeiten an der Ortsumfahrung Ruderatshofen voll im Plan

Die Bauarbeiten an der neuen Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang laufen im vorgesehenen Zeitplan.

Bauarbeiten an der Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang. Bildquelle: Hubert Schmid

Bauarbeiten an der Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang. Bildquelle: Hubert Schmid

Dank der günstigen Witterung konnten die Arbeiten am 22,5-Millionen-Euro-Projekt bereits im Februar wiederaufgenommen werden. „Dass die Entlastung der Orte nun schon in Sichtweite kommt, freut mich speziell für die Bürgerinnen und Bürger, die besonders durch den Durchgangsverkehr belastet sind“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Aber auch für die Verkehrsteilnehmer der Verbindung zwischen Marktoberdorf beziehungsweise der B12 und Kaufbeuren wird die neue Umfahrung eine große Verbesserung bringen.“

 

Bereits seit dem Spatenstich im Frühjahr 2021 wird an der zukünftigen Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang im Zuge der Kreisstraße OAL 7 gebaut. Im vergangenen Jahr wurden bereits die Erdbewegungen nördlich der Bahnlinie erledigt. Darüber hinaus wurde ein neues Brückenbauwerk an der Gemeindeverbindungsstraße von Apfeltrang nach Ebenhofen nahezu fertiggestellt. Auch wurden zwischenzeitlich drei ökologische Ausgleichsflächen aufgewertet sowie archäologische Vorerkundungsmaßnahmen abgeschlossen. Im Herbst 2021 wurden die Tiefgründungsarbeiten an der zukünftigen gemeinsamen Brücke über Kirnach und Flutmulde begonnen. Aktuell werden im nördlichen Straßenbauabschnitt die Entwässerungseinrichtungen sowie das Amphibienschutzsystem hergestellt und die bereits montierten Stahlrohrdurchlässe eingehoben. Daran anschließend wird der frostsichere Oberbau samt Asphaltschichten eingebaut und der Oberboden auf die Böschungen aufgebracht und begrünt. Parallel dazu werden die letzten Bauarbeiten an der zukünftigen Brücke über die Gemeindeverbindungsstraße Apfeltrang – Ebenhofen erledigt.

 

Zu Beginn der diesjährigen Bausaison wurde bereits frühzeitig im südlich der Bahnlinie gelegenen Abschnitt auflagegemäß der Oberboden aus Gründen des Vogelschutzes bezüglich Wiesenbrüter abgetragen. Somit ist seit kurzem die zukünftige Trassenführung der neuen Ortsumfahrung nahezu durchgängig zu sehen. Die weiteren Bautätigkeiten im Süden werden nach erfolgter Vergabe der Bauleistungen ab Mai fortgesetzt. Hierzu zählen vorrangig die erforderlichen Erdbewegungen und die Entwässerungsarbeiten. Bis zum Frühsommer wird auch die Fertigstellung des Brückenbauwerkes über die Kirnach und den Flutgraben erwartet. Sobald dort eine Überfahrt für die Baumaschinen möglich ist, soll die derzeit in einem provisorischen Gerinne laufende Kirnach in ihr ursprüngliches Bachbett zurückverlegt werden. Anschließend wird der parallel zur Bahnlinie verlaufende Flutgraben an die zukünftige Situation angepasst und die erforderlichen Deichbauwerke zum Schutz der neuen Ortsumfahrung geschüttet.

 

Ebenfalls wurden dieses Jahr durch die DB Netz AG mit ihrem Auftragnehmer die Arbeiten an der zukünftigen Eisenbahnüberführung begonnen. Nach Ausheben der Baugrube nördlich der Bahnlinie im Bereich der Neubautrasse wird dieses Brückenbauwerk komplett in der sogenannten Herstelllage neben der vorhandenen Gleisanlage errichtet. Das Bauwerk wird nach Fertigstellung hydraulisch an seinen zukünftigen Bestimmungsort verschoben. Der Bahnverkehr muss laut Plan hierfür fünf Tage unterbrochen werden. Dieser nächste Meilenstein des Brückeneinschubes ist für November 2022 eingeplant. Wenn dieser Termin eingehalten werden kann, steht der Verkehrsfreigabe der neuen Ortsumfahrung Ende des Jahres 2023 nichts im Weg. Hierfür stehen dann im Jahr 2023 vordergründig Straßenbauarbeiten auf der dann durchgängigen Trasse im Rohzustand an. Dazu zählt die Errichtung des Kreisverkehrs an der zukünftigen Kreuzung der Kreisstraßen OAL 5 und OAL 7, die zukünftige Anbindung der Gemeindestraße nach Hiemenhofen sowie die Einbindung der neuen Ortsumfahrung in das öffentliche Verkehrswegenetz. 

  

Im Jahr 2024 soll dann nach Inbetriebnahme der neuen Ortsumfahrung zum Abschluss der Baumaßnahme noch der Rückbau des gefahrenträchtigen Bahnübergangs in der Bürgermeister-Andreas-Müller-Straße sowie diverse Restarbeiten und Pflanzmaßnahmen erfolgen. Ebenso ist dann das Flurbereinigungsverfahren „Ruderatshofen II“ durch das Amt für ländliche Entwicklung aus Krumbach noch abzuwickeln.

 

Mitteilung vom 21.03.2022

Noch Plätze frei für Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung für Frauen im Landkreis Ostallgäu

Angeboten werden die Seminare „Wie bewerbe ich mich?“, „450-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ sowie „Der Weg in die Selbstständigkeit“.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet wieder kostenlose Einzelberatungen und Seminare zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung an. Die Angebote der Servicestelle „Frau und Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen kostenlos und finden je nach Corona-Lage als Präsenz-Veranstaltung in der Volkshochschule in Marktoberdorf unter Einhaltung der 3-G Regel, telefonisch oder online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

  • „Wie bewerbe ich mich?“ am 28. März 2022 von 9 bis 11 Uhr: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
  • „450-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 9. Mai 2022 jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
  • „Der Weg in die Selbstständigkeit: Von der Idee zum Konzept“ am 25. April 2022, jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag erhalten die Teilnehmerinnen Informationen rund um die Selbstständigkeit, insbesondere zu den Stichworten Realitätscheck, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen und Geschäftsplan. 

 

  

Zusätzlich bietet die Servicestelle „Frau und Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de  oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstraße 10, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de

 

Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF). 

 

Mitteilung vom 21.03.2022

Intensiver Austausch: Landrätin Zinnecker spricht mit Minister Holetschek über Fördermittel für Sanierung und Erweiterung des Senioren- und Pflegeheimes in Waal

Zuvor hatte Zinnecker um um Unterstützung des umfangreichen Förderantrages für die Einrichtung in Waal geworben.

V. l. oben im Uhrzeigersinn: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kreiskämmerin Bettina Schön, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Fiona Gaviria (Mitarbeiterin im Gesundheitsministerium, Bereich Pflegerische Versorgungsstrukturen und Wohnen im Alter). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l. oben im Uhrzeigersinn: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kreiskämmerin Bettina Schön, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Fiona Gaviria (Mitarbeiterin im Gesundheitsministerium, Bereich Pflegerische Versorgungsstrukturen und Wohnen im Alter). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gesundheitsminister Klaus Holetschek haben sich in einer Webkonferenz über eine mögliche Förderung des Freistaates für die Sanierung und Erweiterung des Senioren- und Pflegeheimes in Waal ausgetauscht. Zinnecker hatte sich in einem Schreiben an den Staatsminister gewandt und um Unterstützung des umfangreichen Förderantrages für die Einrichtung in Waal geworben. „Wir hoffen auf Fördermittel, denn zusätzliche innovative Ausbaukonzepte in Waal sind nur mit dieser Unterstützung möglich“, sagt Zinnecker.

 

Der Landkreis hat sich um Mittel aus dem Förderprogramm „Pflege im Sozialen Nahraum“ (PflegeSoNah-Richtlinie) beworben. „Wir haben mit unserem Förderantrag ein Konzept eingereicht, das die Pflegeangebote vor Ort auf eine neue und zukunftsfähige Ebene heben kann. Wir freuen uns, dass dies beim Freistaat als Fördergeber grundsätzlich gut ankam. Mein Dank gilt Gesundheitsminister Klaus Holetschek für seinen Einsatz und die Möglichkeit des intensiven Austausches über unser Projekt“, sagt Zinnecker.  Ein Förderbescheid wäre frühestens im Sommer möglich und ist davon abhängig, in welcher Höhe Fördermittel zur Verfügung stehen, da eine Vielzahl von Anträgen vorliegt.

 

Fördermittel für innovatives Konzept unabdingbar

  

Die in der Einrichtung in Waal geplanten innovativen Maßnahmen, besonders die Öffnung in den sozialen Nahraum, seien nur möglich, wenn es dafür Fördermittel gebe, sagt Zinnecker. „Ohne die Förderung würden die Pflegesätze für die Bewohnerinnen und Bewohner für das innovative Pflegekonzept nicht darstellbar sein“, erklärt die Landrätin nochmals die Wichtigkeit der finanziellen Unterstützung aus München, die sie auch klar gegenüber dem Minister so formulierte. „Zukunftsfähige Angebote bei leistbaren Pflegesätzen sind unsere Ziele, das wollen wir für Waal erreichen“, ergänzt Zinnecker. Von der Umsetzung des Konzeptes für Waal würden letztlich nicht nur die Pflegekräfte und alle Bewohner profitieren, sondern auch der Markt Waal. So sollen Angebote wie beispielsweise Quartiersmanagement, Begegnungsraum, therapeutische Einrichtungen oder Apothekenversorgung und Friseur auch den Einwohnern des Marktes offenstehen. 

 

Mitteilung vom 18.03.2022

Weiterer Sonderimpftermin im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten einen weiteren Außentermin für eine Corona-Impfung an.

Am Mittwoch, 23. März 2022, von 9.30 bis 14 Uhr wird in der Nesselwanger Alpspitzhalle (Von-Lingg-Straße 30) wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax geimpft. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen.

 

Die zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen.

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 15.03.2022

Maschinenring sammelt Agrarfolien

Für die umweltgerechte Entsorgung von gebrauchten Agrarfolien organisiert der Maschinenring Ostallgäu wieder eine mobile Sammlung.

Bild: Landratsamt Ostallgäu

Bild: Landratsamt Ostallgäu

Die Folien müssen besenrein sein und dürfen keine Fremdmaterialien enthalten. Stretchfolien sind vor der Anlieferung von anderen Folien zu trennen. Netze und Schnüre werden nicht angenommen. Das Verwertungsentgelt ist bei der Anlieferung bar zu zahlen.

  

Die Sammlung findet zu folgenden Zeiten statt:

 

 

Gemeinde    Standort    Datum
ObergünzburgKläranlage ObergünzburgMontag, 21. März., 9 bis 16 Uhr
Lamerdingen Futtertrocknung Lamerdingen Dienstag, 22. März, 9 bis 16 Uhr
GermaringenFuttertrocknung KetterschwangDonnerstag, 24. März, 9 bis 16 Uhr
Freitag, 25. März, 9 bis 12 Uhr
Halblech/BayerniederhofenLagerhaus BuchingMontag, 25. April, 8:30 bis 11:30 Uhr 
PfrontenHof Sven KellerMontag, 25. April, 13:30 bis 16:30 Uhr
SeegFestplatz Seeg 

Dienstag, 26. April, 9 bis 16 Uhr
Mittwoch, 27. April, 9 bis 12 Uhr

 
RuderatshofenSinger Landtechnik, Aitranger Straße 40 (alte Futtertrocknung) Donnerstag, 28. April, 9 bis 16 Uhr
Freitag, 29. April, 9 bis 12 Uhr

 

Die nächste Sammlung findet voraussichtlich im Herbst 2022 statt. Über die Termine wird rechtzeitig informiert.

 

Mitteilung vom 13.03.2022

Erste Ukraine-Flüchtlinge in Notunterkunft des Landkreises angekommen

Die ersten Ukraine-Flüchtlinge, die dem Landkreis von der Regierung von Schwaben zugewiesen wurden, sind am Sonntag, 13.3., in Marktoberdorf angekommen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (m.) und Regierungsdirektor Ralf Kinkel (r.) koordinierten die Erstaufnahme in der Notunterkunft und begrüßten die ersten dem Landkreis zugewiesenen Flüchtlinge. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker (m.) und Regierungsdirektor Ralf Kinkel (r.) koordinierten die Erstaufnahme in der Notunterkunft und begrüßten die ersten dem Landkreis zugewiesenen Flüchtlinge. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Dem Landkreis zugewiesen wurden 88 Personen. Die Flüchtlinge wurden zunächst in der Notunterkunft des Landkreises untergebracht, die in der Turnhalle des Gymnasiums Marktoberdorf eingerichtet worden ist. „Wir arbeiten daran, die heute angekommenen Flüchtlinge in private Unterkünfte zu vermitteln“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Da wir aber davon ausgehen, dass wir in den kommenden Wochen noch mehr Flüchtlinge zugewiesen bekommen, sind wir sehr dankbar für weitere Angebote zur Unterbringung.“ 

 

Die Flüchtlinge waren am Sonntag in der zentralen Aufnahmestelle der Regierung von Schwaben in Augsburg gestartet und von dort aus in zwei Bussen nach Marktoberdorf gebracht worden. Sie wurden bereits in Augsburg registriert und auf Corona getestet. 

  

Turnhalle dient der vorübergehenden Unterbringung

 

Die Turnhalle ist zur vorübergehenden Aufnahme der Flüchtlinge gedacht und dient damit als Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises. Der Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes, dem Zinnecker ausdrücklich für die bewährte Zusammenarbeit dankt, ebenso wie den unterstützenden Kräften der Feuerwehr, hatte die Turnhalle zuvor mit 150 Betten zur Notunterbringung ausgestattet. In der Turnhalle erhielten die Flüchtlinge ein warmes Essen sowie Hygienepakete.

  

Wer Wohnraum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine anzubieten hat, kann das bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung melden oder unter Angabe der Kontaktdaten an die E-Mail-Adresse asyl@lra-oal.bayern.de. Zinnecker: „Allen, die Flüchtlinge aufnehmen, danke ich von ganzen Herzen. Gemeinsam werden wir den Flüchtlingen eine sichere Zuflucht bieten.“ Die Asylbewerberunterkünfte des Landkreises sind bereits fast komplett belegt.

 

Mitteilung vom 11.03.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten einen weiteren Außentermin für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. Es stehen folgende Termine zur Verfügung:


Dienstag, 15.03.2022, Buchloe, Kolping-Haus, Kolpingstr. 6, 9:30–14 Uhr

Donnerstag, 17.03.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9:30–14 Uhr

    

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 11.03.2022

Corona-Impfungen mit Impfstoff von Novavax für alle Impfwilligen möglich

Ab sofort können sich in den Impfzentren alle Impfwilligen mit dem Impfstoff Nuvaxovid von Novavax impfen lassen.

Der Impfstoff war bisher Personen vorbehalten, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sind. Aus organisatorischen Gründen wird mit dem Impfstoff nur zu folgenden Zeiten geimpft:

 

      Impfzentrum
Marktoberdorf
Impfzentrum
Kaufbeuren
Montag14–19 Uhr10–15 Uhr
Dienstag10–15 Uhr14–19 Uhr
Mittwoch14–19 Uhr10–15 Uhr
Donnerstag10–15 Uhr14–19 Uhr
Freitag14–19 Uhr10–15 Uhr
Samstag10–15 Uhr10–15 Uhr
Sonntag10–15 Uhr10–15 Uhr

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. Entsprechende Terminkapazitäten für den Impfstoff sind im Terminbuchungssystem eingestellt.

   

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.  

  

Die mobilen Teams werden ab der kommenden Woche auch den Impfstoff von Novavax verimpfen.

 

Mitteilung vom 10.03.2022

Landratsamt nimmt Anlaufstelle für Ukraine-Flüchtlinge in Betrieb

Die Anlaufstelle dient der Schnellregistrierung, Ausgabe von Aufenthaltserlaubnissen und Beantragung von Unterstützungsleistungen.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker übergibt die erste in der Anlaufstelle am Landratsamt ausgestellte Fiktionsbescheinigung an Olena Lyshak. Elena Pitz unterstützte als Übersetzerin. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker übergibt die erste in der Anlaufstelle am Landratsamt ausgestellte Fiktionsbescheinigung an Olena Lyshak. Elena Pitz unterstützte als Übersetzerin. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßte die ersten Flüchtlinge und händigte ihnen die vorläufigen Bescheinigungen ihrer Aufenthaltserlaubnis aus. Zinnecker: „Sie haben Zuflucht gesucht und im Ostallgäu gefunden. Das Landratsamt ist gut auf Ihre Aufnahme vorbereitet und die Hilfsbereitschaft im Landkreis ist riesig. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass Sie bei uns in diesen schwierigen Zeiten Sicherheit finden.“

  

Nachdem der Rat der Europäischen Union den Beschluss zur Feststellung des Bestehens eines „Massenzustroms von Vertriebenen“ aus der Ukraine gefasst hat, können die Flüchtlinge aus der Ukraine durch das Ausländeramt für zunächst ein Jahr einen Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz erhalten. Mit einem entsprechenden Schutzgesuch haben die Flüchtlinge auch Anspruch auf Unterstützungsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, zum Beispiel auf Geldleistungen oder Gesundheitsversorgung.

  

Um die angekommenen Flüchtlinge durch eine Schnellregistrierung zu erfassen und die sozial- und ausländerrechtlichen Themen bei einem Besuch abzuwickeln, hat die Koordinierungsstelle Ukraine-Flüchtlinge im Landratsamt jetzt eine zentrale Anlaufstelle in Betrieb genommen.


Erste Flüchtlinge in der Anlaufstelle


Die ersten Ukraine-Flüchtlinge wurden im Landratsamt am Donnerstag, 10. März 2022, in Empfang genommen. Nach der Schnellregistrierung erhielten sie ihre Fiktionsbescheinigungen und Leistungsanträge. Fiktionsbescheinigungen ersetzen das Dokument für die Aufenthaltserlaubnis bis dieses durch die Bundesdruckerei erstellt ist. Zur Überbrückung konnten auch gleich die ersten Barauszahlungen an die Flüchtlinge vorgenommen werden.

  

Über die Stelle für Kommunale Integration unter dem Dach des Ausländeramtes wurden für die Ankommenden kurzfristig Dolmetscher organisiert, die die begleitenden Helfer mit unterstützen konnten. Um den vorhandenen Dolmetscher-Pool zu erweitern, bittet das Landratsamt Personen mit entsprechenden Sprachkenntnissen (Ukrainisch, Russisch), die bereit sind zu helfen, sich unter Angabe von Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bei der Stelle für Kommunale Integration zu melden (E-Mail: integration(at)ostallgaeu.de; Telefonnummer 08342 911-194). 


Ab Montag voller Betrieb der Anlaufstelle


Nach einem Probebetrieb am Donnerstag und Freitag wird die Anlaufstelle ab Montag werktags von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr in den regulären Betrieb gehen. Um aufgrund des großen Andrangs überlange Wartezeiten zu vermeiden ist eine vorherige Anmeldung asyl(at)lra-oal.bayern.de oder unter der Telefonnummer 08342 911-330 erforderlich.

   

Für einen reibungslosen und schnellen Ablauf bittet das Landratsamt die Flüchtlinge, ihre Daten bereits in den Antrag auf Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz einzutragen. Der Antrag ist auf der Internetseite des Landratsamtes zu finden (www.buerger-ostallgaeu.de/auslaenderamt, Ausländerrecht, Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln). Bestenfalls haben die Flüchtlinge auch bereits eine Meldebescheinigung der Gemeinde, in der sie untergekommen sind, sowie ein aktuelles Corona-Schnelltestergebnis dabei. Wer bereits eine Registrierung im ANKER Schwaben Behördenzentrum Augsburg hat, wird gebeten, diese ebenfalls mitzubringen. Flüchtlingshelfer werden gebeten, diese Informationen an die Flüchtlinge weiterzugeben.

 

Mitteilung vom 10.03.2022

Fortbildung informiert zu rechtlichen Aspekten der Vereinsgründung

Gemeinsam mit den Koordinierungszentren bürgerschaftliches Engagement bietet die Servicestelle EhrenAmt die Fortbildung „Vereinsgründung – so geht's“ an.

Interessierte können sich am 21. Mai 2022 von 9 bis 16 Uhr darüber informieren, welche rechtlichen Gesichtspunkte eine Rolle spielen, wie die Vereinsgründung abläuft und was es für das Vereinsleben zu beachten gibt.

  

Renate Mitleger-Lehner, Rechtsanwältin aus München und Karl Bosch, Coach und Mediator aus Sonthofen, leiten das Seminar. Mitleger-Lehner wird den Teilnehmenden die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und erläutern, wie man die passende Rechtsform für das eigene Vorhaben auswählt. Außerdem wird sie das Thema Vereinssatzung näher beleuchten und in diesem Zusammenhang auf Pflichtinhalte, sinnvolle Ergänzungen, Zusammensetzung des Vorstandes und Gemeinnützigkeit eingehen.

  

Von der Idee zum Verein

  

Karl Bosch wird über die genaue Umsetzung der Vereinsgründung referieren und Themen wie Vereinszweck, Gründungsversammlung und Eintragung ins Vereinsregister behandeln. Daneben wird er Praxisbeispiele zum theoretischen Vereinsleben bringen und die Themen Mitgliederversammlung, Satzungsänderung und Änderung im Vorstand mit den Teilnehmenden diskutieren. 

  

Anmeldung: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung bis 12. Mai 2022 ist erforderlich. Das Seminar findet am 21. Mai 2022 von 9 bis 16 Uhr in der Volkshochschule Kaufbeuren, Spitaltor 5, 87600 Kaufbeuren statt. Nähere Informationen gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaue.de oder telefonisch bei Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 09.03.2022

Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Einrichtungen sollen Meldeportal des Gesundheitsministeriums nutzen

Betroffene ungeimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten das Angebot einer ausführlichen Impfberatung.

Das Gesundheitsamt Ostallgäu wird die einrichtungsbezogene Impfpflicht nach den Vorgaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums in einem gestuften Verwaltungsverfahren umsetzen. Für einen möglichst reibungslosen Ablauf bittet das Gesundheitsamt alle betroffenen Einrichtungen, für das zu meldende Personal das Portal des Freistaates Bayern zu verwenden.

 

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die Gesundheitsämter informiert, dass die einrichtungsbezogene Impflicht in einem mehrstufigen Verwaltungsverfahren umgesetzt wird. Konkret bedeutet das: Die betroffenen Einrichtungen sollen zunächst ab dem 16. März die noch ungeimpften und nicht genesenen Beschäftigten und solche, die kein ärztliches Attest bezüglich einer medizinischen Kontraindikation vorgelegt haben, den Gesundheitsämtern melden. 

   

Um die Meldung durch die Einrichtungen zügig bearbeiten zu können und so das Verfahren für alle Beteiligten zu beschleunigen, bittet das Gesundheitsamt alle betroffenen Einrichtungen darum, das digitale Meldeportal des Gesundheitsministeriums (BayImNa) zu nutzen. Das Portal soll im Laufe der nächsten Tage online gehen. Informationen, auch zum Ersatzformular für eine analoge Meldung, sind auf der Homepage des Landratsamtes zu finden.

 

Angebot einer ausführlichen Impfberatung

 

Nach der Meldung bietet das Gesundheitsamt diesen Personen die Möglichkeit, eine Impfberatung wahrzunehmen und die Entscheidung zu überdenken. Auf das Beratungsangebot soll dann die förmliche Anordnung zur Vorlage der entsprechenden Nachweise folgen. Werden diese nicht eingereicht, kann neben der Verhängung von Bußgeldern als letzter Schritt auch ein Tätigkeits- und Betretungsverbot ausgesprochen werden, wenn die Situation in den jeweiligen Einrichtungen dies zulässt.

 

Mitteilung vom 07.03.2022

Landratsamt vermittelt Unterkünfte für über 40 Ukraine-Flüchtlinge

Die Flüchtlinge wurden unter anderem in den Gemeinden Buchloe, Germaringen, Lamerdingen, Marktoberdorf und Pfronten untergebracht.

„Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer sowie den privaten Hilfsinitiativen, die sich maximal solidarisch für unsere Mitmenschen aus der Ukraine einsetzen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Für diese ist Zuflucht eine große Erleichterung. Sobald man diese Erleichterung in den Gesichtern sieht, wird aus der Hilfe auch eine große Freude.“ 

 

Bei den bisher angekommenen Menschen handelt es sich mehrheitlich um Frauen und Kinder – im Fall der in Germaringen untergebrachten Personen um eine Familie mit Vater, Mutter und zwei Kindern.

 

Das Landratsamt erreichen nach wie vor Angebote zur privaten Aufnahme und Unterbringung. „Da wir mit einer steigenden Zahl von Flüchtlingen rechnen – auch durch zentrale Zuweisungen, sind wir auch weiterhin um jedes Angebot zur Unterbringung dankbar“, ergänzt Zinnecker. Freier Wohnraum kann neben den Stadt- und Gemeindeverwaltungen auch an das Landratsamt über die E-Mail-Adresse asyl(at)lra-oal.bayern.de gemeldet werden. Der Landkreis steht – sollten Zuweisungen durch den Freistaat in größerem Umfang stattfinden – gemeinsam mit dem BRK bereit, Turnhallen zur Erstaufnahme einzurichten und bis zu einer Weitervermittlung zu betreiben.

 

Mitteilung vom 06.03.2022

Bildungsberatung Ostallgäu bietet Kurs zur beruflichen Neuorientierung

Der Kurs „Neue Perspektiven mit dem ProfilPass®“ bietet die Möglichkeit, seine Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken.

©Marco2811 - stock.adobe.com

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Er findet an vier Terminen, jeweils mittwochs von 18 bis 20.30 Uhr, in der Volkshochschule Marktoberdorf statt (am 16., 23. und 30. März sowie am 6. April 2022). 

 

Den Teilnehmenden wird in dem Kurs aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung der beruflichen Neuorientierung gelingt. Neue berufliche Perspektiven können zum Beispiel durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen und Ideen entstehen.

 

Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch@lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Gebühr beträgt 88 Euro inklusive ProfilPASS®. Weitere Informationen https://www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.html

 

Mitteilung vom 04.03.2022

Weiterer Sonderimpftermin im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten einen weiteren Außentermin für eine Corona-Impfung an.

Der Termin ist am Mittwoch, 9. März 2022, von 9.30-14 Uhr in Nesselwang in der Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30.


Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

  

Die zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Der Impfstoff von Novavax wird voraussichtlich ab Mitte März auch bei den Sonderimpfterminen vor Ort angeboten werden.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 03.03.2022

Girls‘Day und Boys‘Day im Ostallgäu: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen, ist das Ziel des Girls´Day und des Boys´Day am Donnerstag, 28. April 2022.

Zahlreiche Firmen, Behörden und Institutionen beteiligen sich mit Schnupperangeboten und auch die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt den Orientierungstag wieder. Die Listen mit den Orientierungsangeboten der Firmen, Behörden und Institutionen gibt es im Internet unter www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day, direkt bei der Gleichstellungsstelle oder hier:

 

 

Die Jugendlichen können diesen Tag nutzen, außerhalb der traditionellen Frauen- und Männerberufe ungewohnte Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich hinein. 

   

Schnupperangebote von über 50 Arbeitgebern aus der Region

 

Für den Boys´Day halten 27 Kindertagesstätten und drei Pflegeeinrichtungen für Alten- Kranken- und Behindertenbetreuung und -pflege Angebote bereit. 25 Unternehmen und Institutionen wurden für den Girls´Day gewonnen – unter anderem AGCO/Fendt in Marktoberdorf, die Hartig GmbH Mauerstetten, Deckel MAHO Pfronten, die Otto Bihler Maschinenfabrik in Halblech, die Polizeiinspektionen im Landkreis, die Hochschule Kempten sowie die DB Regio AG Kempten. Das Landratsamt bietet in diesem Jahr neun Mädchen-Schnupperplätze im EDV-Bereich an, zwölf Jungen können im Verwaltungsberuf schnuppern. 

  

Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. Allgemeine Infos unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de

 

Mitteilung vom 03.03.2022

Weltfrauentag am 8. März: Veranstaltungen regional und online

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises lädt Frauen im Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages zu mehreren Veranstaltungen rund um dieses Datum ein.

4. März 2022, 19 Uhr, Weltgebetstag der Frauen

Gottesdienste in vielen Pfarrgemeinden, und online unter www.weltgebetstag.de. Es wird eine weltweite Gebetskette gespannt. Die Gebete, Lieder und Texte dazu haben Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt. Ihr Thema: „Zukunftsplan: Hoffnung“. Dieses Jahr denken wird ganz besonders an die Ukraine und alle, die unter Krieg und Gewalt leiden, gedacht. 

 

Ab 8. März 2022, „Frauen-Aktionstage 2022“

Mehrere kostenlose Online-Veranstaltungen zu wichtigen Themen: zum Beispiel „Internationaler Frauentag! Von der Pharaonin zum Heimchen am Herd" mit Helma Sick, „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ mit Menschenrechtsexpertin Barbara Lochbihler sowie „Gehaltsverhandlungen – der interaktive Online-Workshop“, „Darf der das?! Prävention im Gespräch“ und „Führen in Teilzeit – so gelingt Führung in Teilzeit und Tandem!“ von der Servicestelle Frau und Beruf. Infos und Anmeldung unter www.kempten.de/frauen-aktionstage-23176.html 

 

7. März 2022, 17.00 - 19.30 Uhr, „Geschlechtergerechtigkeit hilft dem globalen Immunsystem – wirksame Wege aus der Krise“ 

Kostenlose Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Infos und Anmeldung unter www.fes.de/veranstaltungen 

 

10. März 2022, 16–17.00 Uhr, „Rechte, Ressourcen, Repräsentanz: Feministische Außenpolitik“ 

Kostenlose Online-Diskussion der Petra-Kelly-Stiftung. Info: www.petrakellystiftung.de/de/afar/event/rechte-ressourcen-repraesentanz-feministische-aussenpolitik 

 

14. März 2022, Seminar von 9–11 Uhr, Thema: „450-Euro-Job – Nachteile und Möglichkeiten“;  ab 11.15 Uhr Einzelberatungen, 28. März 2022, 9–11 Uhr, Thema: „Wie bewerbe ich mich?“ sowie ab 11.15 Uhr Einzelberatungen

Ort:  Volkshochschule Ostallgäu Mitte, Hauptstelle Marktoberdorf, Jahnstr. 7, 87616 Marktoberdorf, Wintergarten, 1 OG, Anmeldung: Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de 

   

Über den Weltfrauentag

   

Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Anfangs gingen Frauen für das Wahlrecht, das Recht auf Mutterschutz und das Recht auf Arbeit und Ausbildung auf die Straße. Heute entspringen die Forderungen der Frauen ihrer aktuellen Lebens- und Arbeitssituation. So setzen sich die Frauen beispielsweise für eine gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ein, für eine gleichberechtigte Teilhabe an Macht- und Entscheidungspositionen, für soziale Gerechtigkeit und materielle Absicherung (auch im Alter). Jedoch geschehen auch heute noch in aller Welt Verstöße gegen die Grundrechte der Frauen, die das Leben, die körperliche und seelische Gesundheit oder die Existenz der betroffenen Frauen und Mädchen zerstören oder bedrohen. 

 

Informationen auch bei: Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de, Internet: www.buerger-ostallgaeu.de/gleichstellung

 

Mitteilung vom 03.03.2022

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Wirtschaftsbeirat Ostallgäu unterstützen Hilfsorganisationen und rufen zur Spende auf

Der Landkreis sowie einige Unternehmen des Wirtschaftsbeirats leisten bereits aktiv Hilfe.

„Die schrecklichen kriegerischen Handlungen in der Ukraine verursachen unfassbares Leid. Es fehlt an allem Nötigen. Wir müssen hier dringend unterstützen und tun dies auch“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsbeirat Ostallgäu ruft sie daher zur Spende an die örtlichen Organisationen humedica e.V., die Lebenshilfe Ostallgäu und das Rote Kreuz auf.

  

„Die Geschehnisse lassen wohl niemanden unberührt und in vielen Fällen möchten Personen und Unternehmen auch helfen. Wir sind stolz darauf, in unserer Region so engagierte Organisationen zu haben, die die Hilfe direkt zu den Menschen bringen. Bitte helfen auch Sie und unterstützen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten“, lautet der gemeinsame Aufruf von Zinnecker und des Wirtschaftsbeirats Ostallgäu mit seinen beiden Sprechern Ingrid Bußjäger-Martin (AGCO Fendt) und Josef Ambros (Anton Ambros GmbH).

    

„Die Lage in der Ukraine und die Situation der Menschen dort beunruhigt und beschäftigt uns alle sehr. Uns ist klar, dass jeder etwas tun kann und wir hier handeln müssen“, erklärt Landrätin Zinnecker die Motivation für den Aufruf.


Spendenkonten

  

humedica e.V.

Sparkasse Kaufbeuren

IBAN DE35 7345 0000 0000 0047 47

Verwendungszweck: A-OAL4Ukraine

  

Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V.

Sparkasse Kaufbeuren

IBAN DE48 7345 0000 0000 0147 95

Verwendungszweck: A-OAL4Ukraine


Deutsches Rotes Kreuz

BIC: BFSWDE33XXX, IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07

Verwendungszweck: Nothilfe Ukraine

     

Über den Wirtschaftsbeirat Ostallgäu

  

Mitglieder: 20 namhafte Unternehmensvertreter, vieler Branchen und Größenklassen, aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu

Ziel: Ziel des Beirats ist es, den Wirtschaftsstandort Ostallgäu zu stärken, so dass ein gutes Wirtschafts- und Investitionsklima gesichert wird, in dem sich neue Unternehmen gerne hier ansiedeln und Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden. 

Sitzungen: 2-3 Sitzungen pro Jahr, mehrmalige Arbeitskreise

Sprecher: Ingrid Bussjäger-Martin (AGCO/Fendt, Marktoberdorf) und Josef Ambros (Anton Ambros GmbH, Hopferau

Web: www.wirtschaftsbeirat-ostallgaeu.de 

 

Mitteilung vom 02.03.2022

Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“

Der Workshop der Bildungsberatung Ostallgäu bietet Unterstützung, wie man den Lebensabschnitt des Ruhestands aktiv und sinnerfüllt für sich gestalten kann.

Start der zweiteiligen Veranstaltung ist am 15. März 2022. Der Kurs ist offen für Mitarbeitende aller Berufsgruppen und auch für Interessierte, die sich schon in den ersten Jahren ihres Ruhestandes befinden und neue Impulse suchen.

 

Der Ausstieg aus dem Beruf ist ein bedeutendes Ereignis. Von einem auf den anderen Tag entfallen die bisherige berufliche Aufgabe, die Alltagsstruktur sowie Anerkennung und soziale Kontakte – wichtige Säulen der Identität. Trotz Vorfreude auf mehr Freizeit und Ruhe entstehen oftmals auch Unsicherheiten, gemischte Gefühle und Zukunftsfragen. Manche fühlen sich in dieser Situation hoffnungsfroh, ängstlich oder alleingelassen mit den Veränderungen, die ihnen bevorstehen. 

 

Mit dem Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“ können alle, die den Übergang und den Einstieg in den Ruhestand aktiv gestalten möchten, den ersten Schritt machen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten beantworten die Teilnehmenden Fragen wie: „Wo stehe ich?“, „Was war gut in meiner Berufstätigkeit“, „Was ist für mich wirklich wichtig?“, „Welche Erwartungen hat mein Umfeld an mich?“ oder „Wie kann ich die neu gewonnene Zeit zufrieden und aktiv gestalten?“.

   

Der Workshop findet an zwei aufeinander aufbauenden Terminen am 15. März und 22. März 2022, jeweils von 16 bis 19 Uhr, im Generationenhaus Kaufbeuren statt. Anmeldung bei Christine Hoch, Landratsamt Ostallgäu, Tel.: 08342 911 293, E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.

 

Mitteilung vom 01.03.2022

Integration von Zugewanderten: Online-Stammtisch für ehrenamtliche Helfer

Für einen offenen Austausch unter ehrenamtlich Aktiven im Bereich Asyl und Integration bietet die Stelle für Kommunale Integration einen Online-Stammtisch an.

Bild: adobestock.com/ViewApart

Bild: adobestock.com/ViewApart

Termin für den Austausch ist am Dienstag, 15. März 2022, ab 19 Uhr.

 

Der Online-Stammtisch richtet sich an alle Engagierten, die mit Zugewanderten arbeiten. Er bietet die Gelegenheit, über aktuelle Herausforderungen – zum Beispiel darüber, wie die Corona-Pandemie Ehrenamtliche in ihrer Arbeit beeinflusst, wie sie untereinander und mit den Zugewanderten in Kontakt bleiben oder welche Unterstützung sie brauchen. 

 

Zu Gast wird Thomas Fichtl von der Caritas Migrations-, Flüchtlings- und Integrationsberatung sein. Er wird Fragen beantworten rund um die Themen „Rechte und Pflichten vor und nach dem Asylverfahren“, „Aufenthalt“ oder „Arbeit und Beruf“. 

 

Anmeldungen können Interessierte bis 11. März an die Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu richten – per E-Mail (integration(at)ostallgaeu.de) oder telefonisch (08342 911-194). Weitere Infos unter www.ostallgaeu.de/integration 

 

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