Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 09.10.2023

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Noch bis zum 31.10. haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Schulwegkosten für das Schuljahr 2022/2023 vom Landkreis ersetzt zu bekommen.

Das gilt insbesondere für Berufs-, Berufsfachschüler, Schüler der Fach- und Berufsoberschulen sowie Gymnasiasten der Oberstufe.

 

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen. 

 

Zeitersparnis als Voraussetzung

 

Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. 

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. 

 

Deutschlandticket 

 

Zum 1. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket berechtigt im jeweiligen Geltungszeitraum zur unbegrenzten Nutzung der Züge in der zweiten Wagenklasse sowie der sonstigen Verkehrsmittel des ÖPNV im jeweils räumlichen Geltungsbereich. 

 

Falls das Deutschlandticket für die Zurücklegung des Schulweges ab dem Schuljahr 2023/2024 das günstigste Ticket ist, ist dieses zu verwenden. Erstattungen erfolgen maximal nur bis zur Höhe der Kosten des Deutschlandtickets. 

 

Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern 08342 911-447 und 08342 911-445.

 

Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden: www.ostallgaeu.de/schulweg 

 

Mitteilung vom 05.10.2023

Wahl am 8. Oktober: letzte Vorbereitungen laufen

Im Büro des Kreiswahlleiters laufen derzeit die letzten organisatorischen Vorbereitungen für die Durchführung der Landtags- und Bezirkswahl am Sonntag, 8.10..

Der Stimmkreis 711 Marktoberdorf umfasst 40 von 45 Gemeinden des Landkreises Ostallgäu. Die Gemeinden Germaringen und Mauerstetten sowie die Verwaltungsgemeinschaft Pforzen mit den Gemeinden Irsee, Pforzen und Rieden gehören zum Stimmkreis 708 Kaufbeuren.

 

Im Stimmkreis Marktoberdorf sind rund 97.000 Bürgerinnen und Bürger stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 121 Stimmbezirke (2018: 129) und 90 Briefwahlbezirke (2018: 66) gebildet. Damit tragen die Gemeinden dem zu erwartenden erhöhten Briefwahlaufkommen Rechnung.

 

Am Wahlsonntag ab 18 Uhr werden die Stimmen der Urnen- wie auch der Briefwähler ausgezählt. Die Wahldaten laufen dann zentral in der Kreiswahlleitung im Landratsamt zusammen. In Ergänzung zu der bayernweiten Presseberichterstattung und den Seiten des Bayer. Landesamts für Statistik auf https://www.landtagswahl2023.bayern.de/ wird auch das Landratsamt Ostallgäu über die ständig aktualisierten Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Stimmkreis 711 auf der Seite wahlen.ostallgaeu.de berichten. 

 

Nach Prüfung der Ergebnisse und Wahlniederschriften durch die Kreiswahlleitung wird der Stimmkreisausschuss am Mittwoch, 11. Oktober 2023, das endgültige Wahlergebnis für den Stimmkreis 711 feststellen.

 

Mitteilung vom 04.10.2023

Bürgertagung: Wie soll das Älterwerden vor Ort gestaltet werden?

Der Landkreis Ostallgäu veranstaltet seine Bürgertagung „Zusammen(H)alt im Ostallgäu“ zum zweiten Mal.

Bildrechte: Regina Wegmann und Birgit Martin

Bildrechte: Regina Wegmann und Birgit Martin

In diesem Jahr wird die Tagung in Biessenhofen und Pfronten ausgerichtet und geht Fragen zum Thema „Wohnen und Leben in unseren Ostallgäuer Gemeinden“ nach. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger aus dem Ostallgäu. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – um Anmeldung wird gebeten.

 

Die Veranstaltung für den nördlichen Landkreis findet am Freitag, 10. November, von 14 bis 17 Uhr im Festsaal Biessenhofen statt. Für den südlichen Landkreis gibt es eine Veranstaltung am Samstag, 11. November, von 9 bis 12 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus. Konkret werden unter anderem die Fragen gestellt, wie zukünftig das Zusammenleben in unseren Gemeinden aussehen soll, ob eine sorgende Gemeinschaft hierbei die tragende Säule sein kann und wie Seniorinnen und Senioren trotz Hilfebedarf in der vertrauten Umgebung bleiben können. 

 

Pflegestützpunkt stellt sich vor

 

Neben Vorträgen von verschiedenen Referenten sowie Diskussionen haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Unterstützungs- und Beratungsangebote des Pflegestützpunktes Ostallgäu zu informieren.

 

Die Tagung ist für alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Ostallgäu kostenfrei. Da die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten bei: Gerhard Stadler, Demenzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf

08342 911 624, gerhard.stadler@lra-oal.bayern.de. Die Anmeldungen werden nach Datum des Eingangs angenommen.

 

Mitteilung vom 02.10.2023

Familienapp: neuer Bereich „Familie und Freizeit“

Die Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu bietet unter der Internetadresse www.familienapp-kf-oal.de nun auch Informationen zum Thema „Familie und Freizeit“.

Der neue Bereich bietet Eltern und Familien Inspirationen zur Freizeitgestaltung – zum Beispiel sind dort Schwimmbäder und Badeseen, Museen, Büchereien sowie weitere Freizeitaktivitäten und Ausflugsziele hinterlegt. Ist man neu in der Region und findet sich noch nicht zurecht, hilft einem eine Sammlung an Touristeninformationen im Ostallgäu und Kaufbeuren weiter.

 

In der Familienapp findet man Neuigkeiten, Veranstaltungen, Wissenswertes, Videos und Notfallnummern. Die Informationen in den einzelnen Kategorien sind speziell auf die Bedürfnisse von Familien und Eltern abgestimmt. Der neue Bereich „Familie und Freizeit“ erscheint in der Kategorie „Wissenswertes“ – neben Beratungsstellen, Elternkursen und Sammlungen zu Themen wie „Smartphone, Tablet, Mediennutzung“. 

 

Immer in Weiterentwicklung und auf dem neuesten Stand

 

Die Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu befindet sich in einem ständigen Weiterentwicklungsprozess. Die Angebote und Informationen werden laufend aktualisiert. Der Familienkalender der App bietet mit aktuell rund 800 laufenden Veranstaltungen für alle die Möglichkeit, ein passendes Angebot zu finden. Auch der Kalender wir fortlaufend erweitert. Um den Suchprozess zu vereinfachen, sind einige Kategorien überarbeitet worden. Außerdem kommt man mit den neu angelegten Filtern „Kostenlose Angebote“ und „Online-Angebote“ noch gezielter zum gewünschten Ergebnis. 

 

Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, Schwabenstraße 11, Tel.: 08342 911-510 E-Mail: familienbildung(at)ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 28.09.2023

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e.V. bieten am Donnerstag, 12.10.2023, eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter. Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

 

Eine Terminvereinbarung ist unbedingt bis spätestens 10.10.2023 erforderlich unter Telefon (08342) 911-402. Zum vereinbarten Termin dürfen nur jeweils drei Personen kommen.

 

Die Beratungen finden von 16.00 bis 18.00 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 27.09.2023

Bio- und Restmüllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Dienstag, 3. Oktober, kommt es zu Terminverschiebungen bei der Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu.

Regelmäßiger Abfuhrtermin Feiertagsbedingte Änderung
Dienstag, 3. Oktober verlegt aufMittwoch, 4. Oktober
Mittwoch, 4. Oktoberverlegt aufDonnerstag, 5. Oktober
Donnerstag, 5. Oktoberverlegt aufFreitag, 6. Oktober
Freitag, 6. Oktoberverlegt aufSamstag, 7. Oktober
Mitteilung vom 27.09.2023

Biomüllabfuhr kommt jetzt wieder alle 14 Tage

Ab dem 2. Oktober werden Bioabfälle wieder alle zwei Wochen im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt.

Die wöchentliche Leerung der Biotonnen während der Sommermonate geht zu Ende. Ab dem 2. Oktober werden Bioabfälle wieder alle zwei Wochen im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt. 

 

Die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen sowie Gartenabfälle gehören. Damit die Tonne sauber bleibt, können Bioabfälle in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt werden. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es in Rathäusern oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.

 

Mitteilung vom 27.09.2023

Seminar für Frauen: „Überzeugend Gespräche führen, politisch und im Ehrenamt Koalitionspartner finden"

Das kostenlose Seminar findet am Samstag, 25. November 2023, von 10 bis 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Bild: ©pixelfreund - stock.adobe.com

Bild: ©pixelfreund - stock.adobe.com

Zur Unterstützung für Frauen, die bereits in der Kommunalpolitik beziehungsweise im Verein tätig sind oder sich für eine solches Engagement interessieren, lädt die Gleichstellungsstelle ein zum Tagesseminar „Überzeugend Gespräche führen, politisch und im Ehrenamt Koalitionspartner finden". Das kostenlose Seminar findet am Samstag, 25. November 2023, von 10 bis 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

   

Referentin Dr. Cornelia Wolfgruber von der Hanns-Seidel-Stiftung geht in dem Seminar unter anderem auf Gesprächsstrategien ein. Themen sind dabei der Gesprächsbeginn, die Wahrnehmungsfilter der Gesprächspartner*innen, die Argumentationsformen. Den Teilnehmer*innen wird außerdem vermittelt, wie sie die Körpersprache des Gegenübers richtig interpretieren  und wie sie Gesprächsergebnisse festhalten können. Alle Inhalte werden mit praktischen Übungen vertieft.

 

Anmeldung und Informationen beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle; Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de. 

 

Mitteilung vom 27.09.2023

Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Frauen ab 16 Jahren

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises lädt Frauen und Mädchen ab 16 Jahren zu Selbstbehauptungskursen an den Volkshochschulen (VHS) im Ostallgäu ein.

Die Teilnehmerinnen lernen in den Kursen, sich in drei Stufen zu schützen: mit Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Anlass ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November abgehalten wird.

 

Inhalte der Kompaktkurse sind unter anderem eine Stärkung des Selbstbewusstseins und die Fähigkeit, durch ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten Konflikte zu vermeiden. Wenn eine Bedrohung nicht mehr abzuwenden ist und in einen tätlichen Angriff übergeht, können Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Reflexe, Schlagkraft und Kombinationsvermögen gefragt sein. Dazu werden Durchsetzungsvermögen, Willensstärke und anatomische Kenntnisse vermittelt.

 

Selbstbehauptungskurs in Rieder (bei Marktoberdorf)

Kurstermine: An zwei Donnerstagen, 19.10. und 26.10.2023; jeweils 19.15 bis 21.45 Uhr

Ort: Turn- und Mehrzweckhalle Rieder, Weiherweg 2, 87616 Rieder 

Kosten: 59 Euro

Anmeldung und Infos : Kurs 232A07.201, VHS Ostallgäu Mitte, Tel. 0800 664256; E-Mail: info@vhs-oal-mitte.de; www.vhs-oal-mitte.de

 

Selbstbehauptungskurs in Jengen

Kurstermine: An zwei Samstagen, 21.10. und 28.10.2023; jeweils 10.00 bis 12.30 Uhr

Ort: Volksschule, Weinhausener Straße 6, 86860 Jengen 

Kosten: 55 Euro

Anmeldung und Infos : Kurs E533.232, VHS Buchloe, Tel. 08241 902 33; E-Mail: info@vhs-buchloe.de; www.vhs-buchloe.de 

 

Selbstbehauptungskurs in Obergünzburg

Kurstermine: An zwei Donnerstagen, 11.01. und 18.01.2024; jeweils 19.00 bis 21.30 Uhr

Ort: Jahnturnhalle, Klosterweg 7, 87634 Obergünzburg 

Kosten: 64 Euro

Anmeldung und Infos : Kurs 232A07.300, VHS Ostallgäu Mitte, Tel. 0800 664256; E-Mail: info@vhs-oal-mitte.de; www.vhs-oal-mitte.de

 

Kursleitung für alle Kurse: Christopher Kratzer (Dipl. Esdo-Selbstverteidigungslehrer (IHSDO), Trainer für Selbstbehauptung und Gewaltprävention (IHSDO)) und Sandra Kratzer

 

Infos für alle Kurse auch bei: Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle,

Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de 

 

Mitteilung vom 26.09.2023

Pflegestützpunkt informiert im Eingangsbereich des Landratsamtes

Am Donnerstag, 12.10.2023, ist der Pflegestützpunkt Ostallgäu von 14 bis 19 Uhr im Foyer des Landratsamtes mit einem Infostand vertreten.

Foto: Pflegestützpunkt Ostallgäu

Foto: Pflegestützpunkt Ostallgäu

Der Pflegestützpunkt wird dort über sein Beratungsangebot informieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können den Stand besuchen, sich unverbindlich informieren, einen Beratungstermin vereinbaren oder einfach Informationsmaterial mitnehmen. 

  

Wer einen Beratungstermin vereinbaren möchte oder Fragen rund um das Thema Pflege hat, kann sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu wenden. Die Pflegeberaterinnen sind montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de erreichbar.

 

Mitteilung vom 26.09.2023

Lesung und Dokumentarfilm über die Geschichte einer Menschenrechtsaktivistin im Iran

Die Lesung findet am 17.10. um 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt. Der Film läuft am 23.11. um 20 Uhr in der filmburg Marktoberdorf.

Am Dienstag, 17. Oktober 2023, findet um 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu eine Lesung mit Shole Pakravan und Steffi Niederzoll zu ihrem Buch „Wie man ein Schmetterling wird. Das kurze, mutige Leben meiner Tochter Reyhaneh Jabbari“ über das Leben der iranischen Menschenrechtsaktivistin Reyhaneh Jabbari statt. Der Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“ zu dem Thema läuft am Donnerstag, 23. November 2023, in der filmburg Marktoberdorf.

 

Die Geschichte der Iranerin Reyhaneh Jabbari ging um die Welt: Als 19-Jährige wird sie fast vergewaltigt. Doch sie setzt sich zur Wehr und sticht den Angreifer nieder. Nach einem Schauprozess wird Jabbari wegen vorsätzlichen Mordes zum Tod durch den Strick verurteilt. Sieben Jahre sitzt sie im Todestrakt und wird nicht müde, sich für Frauenrechte und für ihre Mithäftlinge einzusetzen. Ihre Mutter kämpft um das Leben der Tochter und kann internationales Interesse wecken. Am Lesungsabend werden Pakravan, Autorin des Buches und Mutter von Jabbari, sowie Steffi Niederzoll, Co-Autorin des Buches und Autorin und Regisseurin des Dokumentarfilmes „Sieben Winter in Teheran“, die Geschichte vorstellen.

 

Eine der wichtigsten Menschenrechtsaktivistinnen im Iran 

 

Pakravan war eine Schauspielerin auf Teherans Bühnen. Durch das Schicksal ihrer Tochter wurde sie zur Menschenrechtsaktivistin, die sich gegen die Todesstrafe und für Frauenrechte in Iran einsetzt. 2017 floh sie aus ihrer Heimat und lebt heute in Berlin. Niederzoll studierte Drehbuch und Regie. Fünf Jahre lang arbeitete sie an dem deutsch-französischen Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“, der sich mit der Leidensgeschichte von Jabbari und ihrer Familie beschäftigt.

 

Zur Lesung sind alle interessierten Personen eingeladen. Neben der Lesung ist die Buchhandlung Osiander mit einem Bücherstand vertreten. Am Donnerstag, 23. November 2023, wird um 20 Uhr der Dokumentarfilm zur Lesung „Sieben Winter in Teheran“ in der filmburg Marktoberdorf gezeigt. Hier gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von fünf Euro.

 

Eine Anmeldung zur Lesung ist möglich bis 10. Oktober 2023 beim Team der Kommunalen Integration per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de oder unter der Telefonnummer 08342 911-194. Informationen und weitere Veranstaltungen sind auch zu finden unter www.ostallgaeu.de/integration oder in der Integreat App Ostallgäu (-> Veranstaltungen).

 

Mitteilung vom 26.09.2023

Landratsamt erweitert Fuhrpark um E-Lastenfahrrad

Den Mitarbeitenden des Landratsamtes steht für Dienstfahrten nun auch ein E-Lastenfahrrad zur Verfügung.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Hauptamtsleiterin Susanne Kettemer mit dem neuen Dienst-Lastenfahrrad des Landratsamtes. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Hauptamtsleiterin Susanne Kettemer mit dem neuen Dienst-Lastenfahrrad des Landratsamtes. Bild: Landratsamt Ostallgäu

„Mit dem Lastenrad möchten wir noch mehr unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu bewegen, im Dienst vom Auto auf das Fahrrad umsteigen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Das kommt nun auch für kurze Fahrten in Frage, bei denen Dinge transportiert werden müssen, die für einen normalen Gepäckträger zu groß oder zu schwer sind. Wir leisten damit einen weiteren kleinen Beitrag zum Klimaschutz und zur Gesundheitsförderung unserer Beschäftigten.“

 

Die Mitarbeitenden des Landratsamtes müssen innerhalb von Marktoberdorf regelmäßig kleinere Lasten befördern – beispielsweise im Bereich der Hauswirtschaft, der Poststelle, der Hausmeisterdienste oder der IT. Das Landratsamt unterhält mit dem Jugendamt eine größere Außenstelle in der Georg-Fischer-Straße. Außerdem fallen Transporte zu den landkreiseigenen Schulen (Berufsschule, Don-Bosco-Schule und Realschule) in Marktoberdorf an.

 

Außerdem stehen den Beschäftigten zwei „normale“ Pedelecs für Dienstfahrten zur Verfügung. Der Kauf des Lastenrades wurde vom Bundesumweltministerium gefördert.

 

Mitteilung vom 26.09.2023

Dialogempfang des Wirtschaftsbeirats Ostallgäu: Kluger Umgang mit der Fläche

Über 100 Gäste aus der Kommunalpolitik sind der Einladung des Wirtschaftsbeirats gefolgt. Im Fokus stand das Thema „Kluger Umgang mit der Fläche“.

V. l.: Ferdinand Mayr, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Prof. Dr. Armin Nassehi, Ingrid Bußjäger-Martin und Josef Ambros.

V. l.: Ferdinand Mayr, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Prof. Dr. Armin Nassehi, Ingrid Bußjäger-Martin und Josef Ambros.

Der Soziologe Prof. Dr. Armin Nassehi zeigte mögliche Lösungsansätze für gemeinsames und grenzübergreifendes Handeln auf und setzte Impulse für die anschließenden Arbeitsrunden. Ziel des Empfangs bei der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten war ein Austausch zwischen den Vertretern der Wirtschaft und kommunalen Entscheidungsträgern. Insgesamt waren 90 Prozent der Ostallgäuer Gemeinden beim Dialogempfang vertreten.

 

„Fläche und der kluge Umgang mit diesem wertvollen Gut ist eines der drängendsten Themen dieser Zeit“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zu den geladenen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Gemeinde- sowie Stadt- und Kreisrätinnen und -räten. „Denn Fläche ist bekanntlich begrenzt und wir dürfen nicht verschwenderisch damit sein. Gleichwohl brauchen wir Entwicklung, um unseren Wohlstand zu halten und dies unter Einbindung aller gleichberechtigter Interessen. Dies kann nur im Dialog gelingen“. Ferdinand Mayr, Moderator des Abends sowie CEO und geschäftsführender Gesellschafter von Mayr Antriebstechnik, lieferte Beispiele, wie am Firmen-Standort in Mauerstetten ein kluger Umgang mit Fläche gelingen kann: „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, unseren Bestand nicht in der Fläche auszuweiten, sondern in die Verdichtung zu gehen. Um uns mit unserer kompakten Bauweise besser in die Umgebung zu integrieren, haben wir beispielsweise das neue Hochregallager hinten in den Berg eingegraben.“ Ein weiteres Beispiel sei die gemeinsame Parkplatz-Nutzung von Unternehmen und Gemeinde.

 

Plan zur Weiterentwicklung der Region: Die Zukunftsvision 2036

 

Anschließend stellten die Sprecherin des Wirtschaftsbeirates Ingrid Bußjäger-Martin (Geschäftsführerin Finanzen und IT, AGCO/Fendt) und ihr Co-Sprecher Josef Ambros (Geschäftsführer, Anton Ambros GmbH) die Zukunftsvision 2036 des Wirtschaftsbeirates vor. „Dieses Strategiepapier widmet sich unter anderem mit fünf Handlungsfeldern, den sogenannten Stellschrauben, sehr konkret den Themen, an denen gedreht und geschraubt werden muss, um das Ostallgäu in eine prosperierende Zukunft zu führen“, erläuterten die beiden Sprecher.

 

Den Titel der zweiten Stellschraube der Vision 2036 „Kluger Umgang mit der Fläche“ beleuchtete der Soziologe Prof. Dr. Armin Nassehi in seinem Gastvortrag. Er ging dabei auf vorhandene Nutzungskonflikte und mögliche Lösungsansätze ein. „Für Kooperation und Interessenausgleich benötigt es vernetzte Beobachter quer zu bestehenden Strukturen. Kurz, es braucht sozusagen genau solche Dialogempfänge“, sagte Nassehi. Außerdem brauche es Entscheidungen mit Gesichtern dahinter – nicht nur bei großen Problemen wie dem Klimaschutz. „Sie müssen sich auch morgen wieder treffen und in die Augen sehen können.“

 

Dies alles lieferte Impulse und Stoff für den daran anschließenden Austausch zwischen den Vertretern der Wirtschaft und Kommunalpolitik. In sechs Kleingruppen wurden die Austauschrunden der Gäste zu den Leitthemen „Kluger Umgang mit der Fläche“ und „Lösung von Nutzungskonflikten“ durch Mitglieder des Wirtschaftsbeirats moderiert. Die Ergebnisse der Dialoggespräche sollen nun zeitnah ausgewertet und in die weitere Arbeit des Wirtschaftsbeirats und der Wirtschaftsförderung des Landkreises eingebracht werden.

 

Über den Wirtschaftsbeirat

 

  • Mitglieder: 20 namhafte Unternehmensvertreter, vieler Branchen und Größenklassen, aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu
  • Ziel: Ziel des Beirats ist es, den Wirtschaftsstandort Ostallgäu zu stärken, so dass ein gutes Wirtschafts- und Investitionsklima gesichert wird, in dem sich neue Unternehmen gerne hier ansiedeln und Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden.
  • Zukunftsvision 2036 - fünf Stellschrauben: 

 

1.    „Imagewandel und klares Ja zur Wirtschaft“

2.    „Kluger Umgang mit der Fläche: abgestimmte Raumplanung und interkommunale Baukonzepte“

3.    „Eines der modernsten Verkehrsinfrastrukturnetze im ländlichen Raum“

4.    „Attraktiver Arbeitsplatz der Zukunft“

5.    „Wirtschaftsförderung am Puls der Zeit“.

 

  • Sitzungen: Zwei bis drei Sitzungen pro Jahr, mehrmalige Arbeitskreise
  • Sprecher: Ingrid Bußjäger-Martin (AGCO/Fendt, Marktoberdorf), Josef Ambros (Anton Ambros GmbH, Hopferau)
  • Web: www.wirtschaftsbeirat-ostallgäu.de 
Mitteilung vom 26.09.2023

LEADER-Förderung: Jetzt startreife Projektideen einreichen

Bürger*innen, Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können ab sofort Projektideen einreichen, um einen Zuschuss zu beantragen.

Bild: Pixabay

Bild: Pixabay

„Nutzen Sie die Chance und profitieren Sie von den Fördermitteln, die uns für die Region zur Verfügung stehen“, sagt die Vorsitzende des bergaufland Ostallgäu e. V., Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Startreife Projektideen für die erste Sitzung vom Entscheidungsgremium des Vereins müssen bis 31. Oktober bei der Geschäftsstelle eingereicht sein. Auch darüber hinaus können Projektideen in der Förderperiode 2023 – 2027 laufend eingebracht werden. Diese müssen mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle ist wird empfohlen. 

 

Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektideen Ende November dem Entscheidungsgremium des Vereins präsentiert, das dann über die grundsätzliche Förderung über LEADER beschließt. Danach kann die Antragstellung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erfolgen.

 

Gefördert werden kann in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt und Natur sowie Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Tourismus. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr. Bis Anfang 2027 stehen dem Ostallgäu knapp zwei Millionen Euro an Fördermitteln für Projekte zur Verfügung. 

 

Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-514 /-353 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG bergaufland Ostallgäu e. V. ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Der Verein ist für den Zeitraum von 2023 bis 2027 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wieder als LAG für das Förderprogramm LEADER anerkannt worden. 

 

Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten.

 

Mitteilung vom 25.09.2023

Füssen braucht Stabilisierungshilfen – Gesprächstermin mit Staatsminister Füracker

Zinnecker hob den erfolgreich auf den Weg gebrachten Konsolidierungskurs der Stadt hervor und betonte, dass Füssen weiter dringend Unterstützung brauche.

V. l.: Kreisrat und Landtagskandidat Andreas Kaufmann, Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Finanzminister Albert Füracker, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gesundheitsminister Klaus Holetscheck.

Bei einem Termin mit Finanzminister Albert Füracker zum Thema Stabilisierungshilfen Füssen stellten Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Staatsminister Klaus Holetscheck sowie Kreisrat und Landtagskandidat Andreas Kaufmann die dringende Notwendigkeit weiterer Stabilisierungshilfen für die Stadt Füssen heraus. Zugleich bedankte sich Eichstetter für die finanzielle Unterstützung, um Füssen für die Zukunft stark zu machen und die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren. 

 

Die Stadt Füssen hat bereits für 2022 Stabilisierungshilfen in Höhe von zwei Millionen Euro erhalten, um Altlasten zu tilgen. Für 2023 hat die Stadt Füssen 10,6 Millionen Euro beantragt. Die Entscheidung über die konkrete Höhe für 2023 soll am 4. Oktober 2023 stattfinden. Die Stadt Füssen benötigt die Stabilisierungshilfen, um langfristig Handlungsfähigkeit herzustellen.

 

Mitteilung vom 19.09.2023

Problemstoffmobil tourt durch den Landkreis

Die mobile Sammlung für Problemstoffe macht ab 22. September 2023 in zwanzig Ostallgäuer Gemeinden Station.

Bürgerinnen und Bürger können bei den Terminen haushaltsübliche Mengen an Problemabfällen abgeben.

 

Um einen Problemstoff handelt es sich immer dann, wenn auf der Verpackung oder in der Gebrauchsanweisung ein Gefahrensymbol abgedruckt ist. Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frostschutz-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Nicht angenommen werden Altöle. Sie können bei Tankstellen oder Entsorgungsfachbetrieben abgegeben werden.

 

Problemstoffe nicht vermischen

  

Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, Problemstoffe möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil zu bringen und keinesfalls miteinander zu vermischen. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.

 

Persönlich übergeben

  

Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, sind diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich zu übergeben. Problemabfälle einfach am Sammelplatz abzustellen ist nicht erlaubt.

 

Die Termine finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 18.09.2023

Allgäuer Genusstage 2023: Angebot wird ausgeweitet

Wer sich für regionale Lebensmittel interessiert, hat bei den Genusstagen wieder die Möglichkeit, sich über heimische Angebote zu informieren.

Beim der Pressekonferenz zu den Genusstagen (von links) der Unterallgäuer Landrat Alex Eder, die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker, Michael Doll vom Landgasthof Hubertus, Carmen Grimbs und Roland Pofinger vom Biohof St. Johann, Daniel Kratzer und Franziska Wörle von Allgäu Aronia, Bernhard Munding vom Gasthof Adler, Florentien Waldmann, Regionalmanagerin im Unterallgäu, und Jana Kaufmann, Regionalmanagerin im Ostallgäu. Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu

Beim der Pressekonferenz zu den Genusstagen (von links) der Unterallgäuer Landrat Alex Eder, die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker, Michael Doll vom Landgasthof Hubertus, Carmen Grimbs und Roland Pofinger vom Biohof St. Johann, Daniel Kratzer und Franziska Wörle von Allgäu Aronia, Bernhard Munding vom Gasthof Adler, Florentien Waldmann, Regionalmanagerin im Unterallgäu, und Jana Kaufmann, Regionalmanagerin im Ostallgäu. Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu

Im Rahmen der Aktion bieten von 25. September bis 8. Oktober 2023 Gastronomen besondere lokale Gerichte an und Landwirte beziehungsweise Verarbeiter präsentieren ihre regionalen Produkte. Initiiert wurden die Genusstage vom Landkreis Ostallgäu. Zum ersten Mal wird die Veranstaltung in diesem Jahr auch im Unterallgäu stattfinden.

 

„Ziel der Aktionstage ist es, dass sich Gastronomen und Lebensmittelproduzenten kennenlernen und so mehr regionale Speisen in den heimischen Gasthäusern angeboten werden“, erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker die Motivation für die Veranstaltung. „Außerdem wollen wir die Bürgerinnen und Bürger von den vielen Vorteilen unserer heimischen Produkte überzeugen. Die schmecken nicht nur besonders gut: Wer auf regionale Lebensmittel zurückgreift, stärkt die regionale Wirtschaft und zahlt auch auf den Umwelt- und Tierschutz ein – zum Beispiel durch geringe Transportwege.“

 

Fast 60 teilnehmende Betriebe im Ostallgäu und Kaufbeuren

 

In den Gastwirtschaften erwarten die Gäste eigens für die Genusstage kreierte Speisen. Auf den Speisekarten erfahren Interessierte, von welchem Landwirt oder Verarbeiter die verwendeten Zutaten stammen. „Außerdem haben wir wieder ein vielfältiges Programm aus Führungen und Besichtigungen auf Höfen und in Betrieben zusammengestellt“, ergänzt Zinnecker. „Dabei kann man unter anderem erfahren, was Tempeh ist, wie Honig hergestellt wird oder welche Speisepilze es bei uns gibt.“

 

Die Genusstage gibt es im Ostallgäu und Kaufbeuren seit 2019. „Seitdem sind bereits erfolgreiche Kooperationen angestoßen worden“, sagt Zinnecker. Michael Doll, Souschef im Landgasthof Hubertus in Apfeltrang, bestätigt das. Er beziehe Spirituosen nun unter anderem von der Waldbrand GmbH aus Wald. „Außerdem haben wir regelmäßig Gerichte vom männlichen Bio-Ziegenkitz auf der Karte, das von Familie Hampp aus Rieden am Forggensee kommt“, sagt Doll. Auch für Franziska Wörle von Allgäu Aronia in Buchloe haben die Genusstage neue Absatzwege eröffnet und es ermöglicht, „den Fuß in das ein oder andere Gasthaus zu bekommen.“ Unter anderem habe Allgäu Aronia mit der Gifthütte in Kaufbeuren und dem Landgasthof Hubertus langfristige Partner gewonnen. 

 

Erstmalig finden in diesem Jahr die Genusstage auch im Unterallgäu statt. Zinnecker: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Genusstage auch außerhalb des Ostallgäus und Kaufbeuren auf Interesse stoßen. Nicht nur, weil wir damit offensichtlich den richtigen Weg eingeschlagen haben, sondern weil wir so den Bezug zu unseren heimischen Lebensmitteln weiter stärken.“ Koordiniert werden die Genusstage von den Landkreisen Ostallgäu und Unterallgäu. Im Ostallgäu und Kaufbeuren beteiligen sich in diesem Jahr insgesamt 23 Gastronomen sowie 36 Landwirte und Verarbeiter an der Aktion. 

 

Alle teilnehmenden Betriebe und Einzelveranstaltungen aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren

 

Gasthäuer

 

Barfood, Kaufbeuren 

Beim Alten Wirt, Buching 

Bergmang-Alpe, Ruderatshofen 

Blochums Gasthaus Hirsch, Marktoberdorf 

Burghotel Bären, Eisenberg 

Café Werkgeplauder, Füssen 

Das Burghotel Falkenstein, Pfronten 

Dorfwirt Pfronten, Pfronten 

Gasthaus Vilstalsäge, Pfronten 

Gasthaus zum Lamm, Obergünzburg 

Gasthof Engel – Alps Hostel, Pfronten 

Gasthof Fallmühle, Pfronten 

Gasthof Stegmühle, Biessenhofen 

Gasthof zum Hirsch, Görisried 

Gifthütte, Kaufbeuren 

Hotel Helmer, Schwangau 

Hotel Steiger, Schwangau 

Landgasthof Berghof, Wald 

Landgasthof Hubertus, Apfeltrang 

Landgasthof Zum Goldenen Schwanen, Frankenried 

Restaurant Seichter, Kaufbeuren 

Schloss Bräustüberl, Schwangau 

Seealpe, Unterthingau 

 

Landwirte und Verarbeiter

 

Allgäu Aronia, Buchloe 

Allgäu Drink by Florian Zitt, Blonhofen 

Allgäu Knolle, Oberostendorf 

Allgäubiene Demeterimkerei, Bidingen 

Allgäuer Ölmühle, Kempten 

Bäckerei Lipp, Rückholz 

Bären Bier, Nesselwang  

„Beim Häbrar“, Seeg 

Biohof Aufmuth, Ruderatshofen 

Biohof Samenfink, Oberthingau 

Bioland-Hof Filser, Biessenhofen 

Biolandhof Schreyer, Stötten am Auerberg 

Biomanufaktur – Wertachtal-Werkstätten, Kaufbeuren 

Dinkelnudeln Moser, Jengen 

Franziska und Arnold Ried, Bidingen 

Friedi’s Käswerkstatt, Kaltental 

Hofschlachtung Allgäu, Baisweil 

Honigdorf Seeg, Seeg 

Käsemarmela.de, Füssen 

Klöck & Hartmann, Bidingen 

Krämooshof GbR, Oberostendorf 

Kunstmühle Schmid, Buchloe 

Landhaus Schwarzenbach, Rieden am Forggensee 

Mayr, Pfronten 

Priyala – Liebe schenken, Steingaden 

Reßle GbR, Waal 

Sellthürner Käskuche, Günzach 

Sennerei Lehern, Hopferau 

Steiners Hofladen, Nesselwang 

tempehmanufaktur, Günzach 

Waldbrand, Wald 

Walder Käskuche, Berghof Landwirtschaft, Wald 

Weideschuss.bio GmbH, Bidingen 

Wendelin Seitz, Rieden 

Wildnismanufaktur, Aitrang 

Ziegen-Bären-Hof-Hampp, Rieden am Forggensee

 

Blick hinter die Kulissen

 

  • Bären Bier: Brauereiführung am 30.9. um 11 Uhr
  • Biolandhof Schreyer: Hofbesichtigung am 1.10. um 10–17 Uhr
  • Hofschlachtung Allgäu: Führung auf Anfrage (Tel. 0173 5979365)
  • Honigdorf Seeg: Erlebnisimkerei und Führungen am 26. und 28.9. sowie 1., 3., 5. und 8.10. um 14–17 Uhr (Führungen: 14 und 16 Uhr); am 29.9. und 6.10. um 10–12 Uhr (Führungen: 10 Uhr)
  • Sennerei Lehern: Führungen am 26. und 27.9. sowie 3. und 4.10. um 13, 14 und 15 Uhr
  • tempehmanufaktur: Führung am 28.9. um 15.30 Uhr
  • Waldbrand: Führungen am 27.9. und 4.10. um 14 Uhr sowie 29.9. und 6.10. um 10 und 14 Uhr
  • Walder Käskuche und Berghof: jederzeit offener Betrieb
  • Wildnismanufaktur: Pilzwanderung, 1. und 8.10. um 9 Uhr
  • Ziegen-Bären-Hof-Hampp: Führung, 3.10. um 10 Uhr

 

Weitere Informationen zu den Allgäuer Genusstagen 2023 – zum Beispiel zu den teilnehmenden Betrieben und einzelnen Veranstaltungen aus dem Unterallgäu – gibt es auf www.allgaeuer-genusstage.de

 

Mitteilung vom 14.09.2023

Jetzt noch Landespflegegeld für 2023 sichern

Der Erstantrag kann für den aktuellen Bewilligungszeitraum (1. Oktober 2022 bis 30. September 2023) noch bis zum 31. Dezember 2023 gestellt werden.

Anspruchsberechtigt für das Landespflegegeld sind Personen, die im oben genannten Zeitraum oder bereits davor einen Antrag auf Pflegeeinstufung gestellt haben und mit mindestens Pflegegrad 2 eingestuft wurden. Der Antrag auf Landespflegegeld muss beim Bayerischen Landesamt für Pflege nur einmalig gestellt werden. Das Landespflegegeld in Höhe von 1.000 Euro wird dann automatisch auch jedes weitere Jahr im Oktober überwiesen. Es ist nicht an einen bestimmten Zweck gebunden und kann daher frei verwendet werden. Pflegebedürftige, die ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben und mindestens den Pflegegrad 2 nachweisen können, können seit 2018 einmal jährlich pauschal 1.000 Euro vom Freistaat Bayern erhalten.

 

Das Antragsformular und weitere Informationen gibt es unter anderem beim Pflegestützpunkt Ostallgäu oder im Internet unter: landespflegegeld.bayern.de. Auch mit allen anderen Fragen rund um das Thema Pflege können sich alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer an den Pflegestützpunkt wenden. Dieser informiert unabhängig, umfassend und kostenlos über staatliche Leistungen sowie weitere Hilfeangebote und bietet bei Bedarf auch komplexe Fallberatungen an. Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts Ostallgäu sind telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 erreichbar oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de.

 

Mitteilung vom 14.09.2023

„Stadt.Land.Schluss“: Transdisziplinäres Symposium in Marktoberdorf

Das Symposium findet am 10.11.2023 in der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf statt und beschäftigt sich in diesem Jahr mit Fragen des (Post-)Wachstums.

Neben der zentralen Frage „Wie geht weniger?“ werden folgende Themen behandelt: Wie gestaltet man nicht weniger, sondern das Weniger? Was heißt es für eine auf Wachstum basierende Gesellschaft? Wie gehen Unternehmen, wie geht die Politik damit um? Agieren sie oder reagieren sie? Wie stellt man sich dem Wandel, den Herausforderungen? Hat das Weniger sogar mehr Chancen? Können digitale Medien dabei helfen? Oder steigt ihr Anteil am weltweiten Energieverbrauch direkt und indirekt damit nur immer weiter? Welches Potenzial hat die Verbindung analoger und digitaler Ansätze und welche Technologien sind eigentlich weiter als ihre Anwendung?

 

Bei »Stadt.Land.Schluss« kommen verschiedenste Disziplinen, Institutionen und Personen auf dem Podium und im Auditorium zusammen – damit nicht nur Designer vor Designern und Imker vor Imkern reden, sondern alle miteinander. Es geht um Gestaltung, also Design und Architektur, aber auch um Soziologie, Philosophie, Landwirtschaft, Regionalentwicklung.

 

Der Landkreis Ostallgäu ist Förder-Partner des Symposiums. Weitere Informationen gibt es auf www.stadt-land-schluss.eu.

 

Mitteilung vom 13.09.2023

Ausstellung zum Jakobsweg im Landratsamt

Anlässlich der Wiederbelebung des Jakobswegs vor 20 Jahren ist vom 14.9. bis 11.10.2023 im Landratsamt die Ausstellung „Pilgern durchs Allgäu“ zu sehen.

Inhalt der Ausstellung sind Acrylgemälde und Skizzen von Motiven entlang des Jakobsweges quer durch Südbayern. Vom Auerberg bis zum Bodensee zieht sich dieser Pilgerweg durch das gesamte Allgäu.

 

Der Münchner Jakobsweg (München – Bodensee) ist ein Teilstück des europaweiten Wegenetzes mit dem Ziel Santiago de Compostela. Eine Handvoll Münchner Privatpersonen kamen 2002 auf die Idee, die über tausendjährige Pilgertradition im südbayerischen Raum wiederzubeleben. Nach historischer Quellensuche wurde eine Wegeführung und eine Beschilderung der Route festgelegt. Die betroffenen Landkreise und Gemeinden entlang des Weges haben mit einer großartigen Unterstützungsaktion die Realisierung vorangetrieben. Die Einweihung fand im Frühjahr 2003 in der Jakobskirche in Schondorf am Ammersee statt.

 

Ausstellung bildet Abschluss der Jubliäumsfeierlichkeiten

 

Am 26. März dieses Jahres fand in Marktoberdorf ein erstes Jubiläumstreffen statt. Jakobspilger aus dem Ostallgäu und Quartiergeber von München bis zum Bodensee trafen sich zu einer Jubiläumswanderung auf dem Jakobsweg von Bertoldshofen nach Marktoberdorf. Mit der Jubiläumsausstellung „Pilgern durch das Allgäu“ im Landratsamt Ostallgäu vom 14. September bis 11. Oktober 2023 finden die Jubiläumsfeierlichkeiten um den Münchner Jakobsweg ihren Abschluss.

 

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