Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 28.02.2022

Vor zwei Jahren erster Corona-Fall im Ostallgäu – Landrätin dankt Unterstützern bei der Pandemiebekämpfung

Vor zwei Jahren – am 1. März 2020 – bestätigte das Gesundheitsamt den ersten Fall einer Infektion mit dem damals neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 im Ostallgäu.

„Das Virus hat seitdem in fast alle Bereiche unseres Lebens eingegriffen – vom Privatleben über die Arbeit bis zu unserer Freizeitgestaltung“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Meine Gedanken sind vor allem bei denen, die das Virus das Leben gekostet hat und bei deren Angehörigen. Der Landkreis wird weiterhin alles tun, um besonders gefährdete Menschen zu schützen und uns allen so schnell wie möglich wieder ein normales Leben zu ermöglichen.“

 

Beim ersten Corona-Fall im Ostallgäu handelte es sich um einen damals 36-jährigen Mitarbeiter der Firma DMG Mori in Pfronten. Der Patient hatte mit Atemwegssymptomen seine Hausärztin aufgesucht. Da er sich zuvor in der Nähe einer der damaligen Risikoregionen in Italien aufgehalten hatte, wurde ein Test veranlasst, der positiv ausfiel.

 

Seit Beginn der Pandemie gab es im Ostallgäu mehr als 42.000 Infektionen mit dem Coronavirus. Über 300 Infizierte starben bislang. Das aktuelle Durchschnittsalter der Verstorbenen beträgt 80 Jahre. Die höchste 7-Tage-Inzidenz von 2.074 erreichte der Landkreis am 18. Februar 2022. 

 

Landrätin Zinnecker dankt anlässlich des Jahrestages allen, die sich für die Bewältigung der Pandemie eingesetzt haben: „Natürlich bei unserem Gesundheitsamt, den Hilfskräften von Bundeswehr, Polizei und weiteren Behörden, den Krankenhäusern und Hilfsorganisationen sowie dem BRK als Betreiber und den Mitarbeitenden unserer Impf- und Testzentren. Mein Dank geht außerdem an die Ärzte und Pflegekräfte, die Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für die Schutzmaßnahmen stark gemacht haben und jeden Einzelnen, der, zum Beispiel durch eine Impfung, etwas für das Zurückdrängen des Virus‘ getan hat.“ 

  

Erste Impfstofflieferung am 26. Dezember 2020

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag 2020 erhielt das Impfzentrum des Landkreises in Marktoberdorf die erste Impfstofflieferung. Seitdem wurden in den Corona-Impfzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren über 189.000 Impfungen gegen das Corona-Virus verabreicht. „Trotz vieler niedrigschwelliger Impfangebote und breiter Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit haben wir leider immer noch eine zu niedrige Impfquote, um gut gegen eine neue Welle im kommenden Herbst vorbereitet zu sein. Sollten Sie noch nicht geimpft oder geboostert sein, holen Sie das bitte zeitnah nach“, appelliert Zinnecker. „Tun Sie es für sich, die Menschen in Ihrem Umfeld und für uns alle, denn wir alle wären froh, wenn wir auf die Schutzmaßnahmen so schnell wie möglich verzichten könnten.“

  

Bisher sind im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren 123.634 Personen erstgeimpft (66,47 Prozent), 127.335 grundimmunisiert (68,46 Prozent) und 89.681 (48,22 Prozent) haben eine Auffrischungsimpfung erhalten. Zum Vergleich: deutschlandweit sind aktuell mindestens 75,4 Prozent grundimmunisiert und mindestens 56,9? Prozent haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten.

 

Mitteilung vom 28.02.2022

Bürger sollen Wohnraum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine melden – Landkreis steht mit Turnhallen bereit

Landrätin Maria Rita Zinnecker wendet sich an die Bürgerinnen und Bürger des Ostallgäus mit dem Aufruf, freien Wohnraum zu melden.

Um die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen zu können, ruft Landrätin Maria Rita Zinnecker Ostallgäuer, die Wohnraum anzubieten haben, dringend dazu auf, diesen an die Gemeinden zu melden: „Die Menschen in der Ukraine erleben gerade Schreckliches. Es ist an uns, diese Menschen, wenn Sie zu uns flüchten, menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen. Ich sehe das nicht nur als Pflicht, sondern als unseren Beitrag, die humanitäre Lage dieser vor einem menschenverachtenden Regime geflüchteten Menschen zu verbessern.“ 

  

Der Landkreis selbst stehe bei Bedarf mit den Turnhallen seiner Schulen bereit, erklärt Zinnecker weiter. Diese könnten sehr kurzfristig zu Notunterkünften umfunktioniert werden.

  

Bereits am Freitag hat sich Zinnecker in einem Aufruf an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gewandt, die die Situation vor Ort am besten kennen würden: „Ich bitte Sie, sich in Ihren Gemeinden Gedanken zu machen, wie und wo Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen werden könnten. Man sieht zwar bereits in den Medien Archivbilder von belegten Turnhallen, ich könnte mir allerdings vorstellen, dass auch eine Unterkunft in Beherbergungsbetrieben oder bei Privatpersonen in Frage kommt.“ 

  

Freistaat rechnet mit mehreren Hundert Flüchtlingen im Landkreis Ostallgäu

  

Als Folge des Krieges in der Ukraine rechnet der Freistaat damit, dass Menschen aus der Ukraine auch in größerer Zahl nach Deutschland flüchten werden. Berichten zufolge haben sich viele von ihnen bereits mit dem eigenen PKW auf den Weg gemacht. Die Lage sei laut Freistaat noch unklar, allerdings sei ausgehend von den ersten Informationen mit mehreren Hundert Flüchtlingen für den Landkreis Ostallgäu zu rechnen.

 

Mitteilung vom 28.02.2022

Inklusionsbegleiter helfen vor Ort – Schulung startet wieder

Der Landkreis Ostallgäu und die Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e.V. bieten im Herbst wieder eine Inklusionsbegleiterschulung an.

Inklusionsbegleiter machen auch Freizeitassistenz. Bildrecht: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. / David Maurer

Inklusionsbegleiter machen auch Freizeitassistenz. Bildrecht: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. / David Maurer

Sie richtet sich an Ehrenamtliche, die Menschen mit Behinderung im Alltag unterstützen wollen. Start der Kursreihe mit sieben Modulen ist am 16. September 2022.

  

In der Inklusionsbegleiterschulung erhalten Ehrenamtliche das nötige Grundwissen, um Menschen mit Einschränkungen bei der sozialen Teilhabe zu unterstützen. Die ehrenamtliche Unterstützung für Menschen mit Behinderung kann dabei viele Formen annehmen – von der Einkaufs- und Haushaltshilfe bis zur Familienassistenz oder Schulbegleitung. In Deutschland engagieren sich jeden Tag Millionen für ihre Mitmenschen und die Gesellschaft.

  

Leistungen zertifizierter Personen können von den Pflegekassen übernommen werden

 

Eine erfolgreiche Teilnahme zertifiziert dafür, Unterstützung und Hilfemaßnahmen nach § 45a SGB XI im Rahmen eines anerkannten Dienstes durchzuführen. Das bedeutet, dass die Leistungen über die Pflegekassen vergütet werden können.

  

Wer Interesse an der Schulung oder allgemein an der ehrenamtlichen Arbeit für Menschen mit Behinderung hat, kann sich an den Leiter der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Ostallgäu, Ben Lutz, wenden unter der Telefonnummer 08341 9676 411 oder per E-Mail an offenehilfen(at)lebenshilfe-oal.de

 

Mitteilung vom 25.02.2022

Zukunftswerkstatt von „bergaufland Ostallgäu“: künftige Themen und Projektideen für das Ostallgäu entwickelt

Zu den Projektideen zählen ein Mobilitätsmanagement, ein Klimaanpassungsmanagement sowie eine Bedarfs- und Angebotsanalyse zu regionalen Lebensmitteln

Der Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat in seiner Zukunftswerkstatt am 23. Februar 2022 die künftigen Themenbereiche sowie erste Projektideen für die künftige Entwicklungsstrategie erarbeitet und diskutiert. „Die herausgearbeiteten Themenbereiche und Projektideen sind passgenau auf die Herausforderungen der kommenden Jahre im Ostallgäu zugeschnitten“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Als bedeutende Themen für das Ostallgäu haben wir Klimaschutz und -anpassung, Mobilität, Landwirtschaft, Natur und Umwelt, sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Tourismus identifiziert.“

  

Außerdem wurden erste konkrete Projektideen für diese Themen diskutiert – darunter ein Mobilitätsmanagement, ein Klimaanpassungsmanagement, eine Bedarfs- und Angebotsanalyse zu regionalen Lebensmitteln, eine Imagekampagne für die Landwirtschaft der Region, eine Fach- und Arbeitskräfteinitiative im Tourismus, eine Medienfachberatung für das Ostallgäu, eine Werbekampagne für Menschen in Pflegeberufen sowie ein Netzwerk für Kultur- und Kunstquartiere.

  

Aus den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt wird nun die künftige Entwicklungsstrategie mit den sogenannten Entwicklungs- und Handlungszielen erstellt. Diese bildet den Rahmen für die künftige Umsetzung von Maßnahmen im Ostallgäu – somit hat sie auch über LEADER hinaus eine übergeordnete Bedeutung für den gesamten Landkreis Ostallgäu. Wo es bereits bestehende Konzepte und Pläne des Landkreises gibt, bilden diese die Grundlage für künftige Projekte. Die Entwicklungsstrategie ist außerdem maßgeblicher Teil der Bewerbung beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) für das Förderprogramm LEADER 2023 – 2027. 

 

In der neuen Förderperiode soll der LEADER-Ansatz noch stärker dazu genutzt werden, die Stabilität der ländlichen Regionen zu stärken. „Für eine solch resiliente Entwicklung des Ostallgäus sind kreative Ideen, engagierte Menschen vor Ort und bewusste Gestaltungsprozesse notwendig. All dies ist bei LEADER erprobt und hat sich vielfach bewährt“ unterstrich Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten.

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt.

  

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen.

 

Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-514 /-353 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 25.02.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die mobilen Teams der Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

  

Die zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.


Folgende Termine werden angeboten:

 

  • Dienstag, 01.03.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9.30-14 Uhr
  • Mittwoch, 02.03.2022, Schwangau, Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5, 9.30-14 Uhr

 

  

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

  

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 24.02.2022

1. März: Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen – nachmittags sind Wertstoffhöfe und Sammelstellen geschlossen

Ab Dienstag, 1. März 2022, können Ostallgäuer Bürgerinnen und Bürger ihre Gartenabfälle wieder an den öffentlichen Sammelstellen für Gartenabfälle abgeben.

Gartenabfälle im Winter. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Gartenabfälle im Winter. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Kleine Mengen Gartenabfall bis zu einem Viertel Kubikmeter nehmen ab dann auch die meisten Wertstoffhöfe wieder entgegen. Die Wertstoffhöfe und Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe, Füssen und Marktoberdorf schließen am Faschingsdienstag bereits um 12 Uhr. Der Wertstoffhof in Rettenbach bleibt an diesem Nachmittag ebenfalls geschlossen.

  

Pro Tag dürfen an den Sammelstellen für Gartenabfälle höchstens drei Kubikmeter Grüngut abgegeben werden. Der erste Kubikmeter ist gebührenfrei, jeder weitere kostet neun Euro. Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, holziges Grüngut von sonstigen Gartenabfällen zu trennen. Angelieferte Äste dürfen nicht dicker als etwa acht Zentimeter sein. Baumstümpfe und Wurzelstöcke werden bei den öffentlichen Sammelstellen nicht angenommen.

  

Sämtliche Standorte und Öffnungszeiten sind im Abfuhrkalender, auf den Internetseiten des Landkreises und in der Abfall-App Ostallgäu veröffentlicht. 

 

Mitteilung vom 24.02.2022

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am Donnerstag, 10.3., wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

  

Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

  

Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 8. März 2022 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin darf nur jeweils eine Person kommen – im Landratsamt ist eine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem gilt für das Betreten des Landratsamts die 3G-Regel. Das bedeutet, der Zugang ist nur mit einem Nachweis über die vollständige Corona-Impfung, einem Nachweis der Genesung von einer Corona-Infektion oder einem aktuell gültigen negativen Testzertifikat möglich.

  

Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 23.02.2022

Impfzentren bieten zweite Auffrischungsimpfung

Für die von der STIKO empfohlenen Zielgruppen bieten die Impfzentren im Ostallgäu und in Kaufbeuren ab sofort eine zweite Auffrischungsimpfung an.

Zu einer zweiten Auffrischungsimpfung rät die STIKO zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren sowie dem Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen – insbesondere solchem mit direktem Patienten- beziehungsweise Bewohnerkontakt. 

  

Bei den über 70-Jährigen sowie den Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefizienten Menschen empfiehlt die STIKO die zweite Auffrischungsimpfung frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung. Bei Tätigen in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen ist die zweite Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung empfohlen. Diese Personen müssen zur Impfung einen Nachweis über ihre Tätigkeit mitbringen.

  

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung muss man sich auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend kann dort der Impftermin gebucht werden. Geimpft wird bei den zweiten Auffrischungsimpfungen mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna.

  

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 21.02.2022

Zukunftswerkstatt Ostallgäu: "bergaufland" sammelt Themen und Projektideen

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 23. Februar 2022, um 14 Uhr online statt. Anmeldungen nimmt der Verein zu Regionalentwicklung entgegen.

Bereits seit Anfang Dezember 2021 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Projektideen für die Bewerbung zur LEADER-Förderperiode 2023 – 2027 beim Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, einzureichen. Mit der Zukunftswerkstatt schafft der Verein eine weitere Beteiligungsmöglichkeit. 

  

Bei der Zukunftswerkstatt sollen die künftigen Themenbereiche erarbeitet sowie die bisher eingegangenen Projektideen bewertet und weitere Maßnahmen gesammelt werden. Außerdem werden Projektideen den Themenbereichen zugeordnet. „Ich freue mich auf eine breite Beteiligung und starke Ideen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Projektideen füllen die künftige Entwicklungsstrategie von Anfang an mit Leben. Bei einer erfolgreichen Bewerbung für LEADER 2023 – 2027 sorgen sie dafür, dass wir schnell mit den ersten konkreten Maßnahmen starten können.“

  

Aus den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt wird dann die künftige Entwicklungsstrategie mit den sogenannten Entwicklungs- und Handlungszielen erstellt. Sie ist maßgeblicher Teil der Bewerbung beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) für das Förderprogramm LEADER 2023 – 2027 und bildet den Rahmen für die künftige Umsetzung von Projekten und Maßnahmen im Ostallgäu – somit hat sie auch über LEADER hinaus eine übergeordnete Bedeutung für den gesamten Landkreis Ostallgäu. Wo es bereits bestehende Konzepte und Pläne des Landkreises gibt, bilden diese die Grundlage für künftige Projekte und Maßnahmen.

  

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

  

LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie Rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt.

 

Mitteilung vom 21.02.2022

Tourismusbilanz 2021 im Ostallgäu gibt Grund zum Optimismus

Positive Entwicklungen gibt es sowohl bei den Übernachtungen pro Gast als auch bei der Nachfrage aus dem Inland.

Bild: ©IngoStar - stock.adobe.com

Bild: ©IngoStar - stock.adobe.com

Die Daten des Statistischen Landesamtes zur Tourismusbilanz 2021 für den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren geben trotz der Corona-Einschränkungen im vergangenen Jahr Grund zum vorsichtigen Optimismus. „Die gute Sommersaison konnte einen Teil der ausgefallenen Wintersaison 20/21 kompensieren. Die starke Inlandsnachfrage nach Urlaub im Allgäu hat auch 2021 ihren Trend fortgesetzt“, berichtet Landrätin und Vorsitzende des Tourismusverbands Ostallgäu e.V., Maria Rita Zinnecker.

  

Die Gäste blieben mit durchschnittlich 3,9 Nächten erneut länger als noch im Vorjahr oder gar in 2019 vor Corona (Durchschnitt 2019: 3,2 Nächte). Diese positive Entwicklung für mehr Qualität und Wertschöpfung in der touristischen Nachfrage trug dazu bei, den coronabedingten Rückgang bei den Gästeankünften von zehn Prozent fast auszugleichen. Trotz der langen Lockdown-Zeit von Januar bis in den Mai hinein konnte die Region mit 2,8 Millionen Übernachtungen in den gewerblichen Betrieben im Ostallgäu am Ergebnis des Vorjahres (2020: 2,9 Millionen Übernachtungen) nahezu anknüpfen und erreichte erneut eine vergleichbare Nachfrage wie 2015. „Die noch immer anhaltende Verunsicherung unserer Gäste durch immer wieder schnell veränderte Reisebestimmungen zeigte sich insbesondere im Dezember 2021. Die Nachfrage rund um Weihnachten lag signifikant unter dem möglichen Niveau aus 2019“, sagt Sebastian Gries, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu. 95 Prozent aller Übernachtungen im Ostallgäu wurden von Gästen aus Deutschland generiert.

  

Tourismus sichert mehr als 58.000 Menschen ein Einkommen

  

Der vergleichsweise gute Sommer und die lange in den Herbst hinein anhaltende Gästenachfrage auf hohem Niveau sowie die Fortführung der Unternehmenshilfen trugen in erheblichem Umfang zur Sicherung der touristischen Beherbergungsbetriebe bei. Mit 519 geöffneten Unterkunftsbetrieben in der Spitze im Sommer 2021 waren so viele gewerbliche Betriebe im Ostallgäu buchbar wie seit mehr als mindesten 15 Jahren nicht mehr. „Diese positiven Entwicklungen wollen wir entgegen aller Herausforderungen wie beispielsweise dem enormen Fach- und Arbeitskräftemangel im Tourismus in die Zukunft mitnehmen. Denn allgäuweit sichert der Tourismus für mehr als 58.000 Menschen ein Einkommen und trägt maßgeblich zur hohen Lebensqualität unserer Region bei“, betont Landrätin Zinnecker die regionale Bedeutung der Branche. 

 

Mitteilung vom 18.02.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die mobilen Teams der Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Es werden sowohl Erst-, Zweit- als auch Drittimpfungen vorgenommen.

 

 

  • Dienstag, 22.02.2022, Nesselwang, Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30, 9.30-14 Uhr
  • Mittwoch, 23.02.2022, Buchloe, Kolping-Haus, Kolpingstr. 6, 9.30-14 Uhr
  • Donnerstag, 24.02.2022, Obergünzburg, Akku-Treff, Poststr. 2, 9.30-14 Uhr

 

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 17.02.2022

Integrationsstelle des Landkreises: neues Programm mit Fortbildungen, Vorträgen und Fachtagung

Das neue Veranstaltungsprogramm für Asyl und Integration gilt von März bis Juli 2022.

Die Angebote richten sich an ehrenamtlich Engagierte, an Fachkräfte oder direkt an Zugewanderte. Das Programm hält auch offene Angebote für alle Interessierten bereit. 

 

Speziell für Ehrenamtliche werden zwei Stammtische sowie ein individuelles Beratungs- und Austauschgespräch – online oder telefonisch – im Rahmen eines Lösungscafés angeboten.  Vereine mit deren Vorständen und Jugendleitungen und weitere Interessierte sind eingeladen zum Vortrag „Vielfalt im Engagement fördern – Wie Integration in Vereinen gelingen kann“. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Servicestelle Ehrenamt organisiert. Für Fachkräfte aus dem Bereich der Kindertagesbetreuung, Schule und Arbeit mit Familien gibt es den Workshop „Ernährung – auch eine Frage des Glaubens“, der die Vielfalt von Lebenswelten und Ernährungsgewohnheiten aufzeigt. Unter der Leitung der Präventionsstelle Islamismus des Bayrischen Landesamtes für Verfassungsschutz findet aufgrund der aktuellen Lage in Afghanistan außerdem der Vortrag „Islamismus – mit besonderem Blick auf Afghanistan“ statt.

 

Allgäuweite Fachtagung „Rassismus – Rassismuskritik – Alltagsrassismus“

 

Außerdem findet sich die allgäuweite Fachtagung zum Thema „Rassismus – Rassismuskritik – Alltagsrassismus“ an der Hochschule Kempten im Programm. Die Fachtagung findet in Kooperation mit Integrationsakteuren im Allgäu statt und bietet ein Programm aus Vorträgen, Workshops, Infoständen und Improvisationstheater. Passend dazu wird es eine Sternveranstaltung im Landkreis mit dem Workshop „Stereotype und Vorurteile erkennen – Diskriminierung vorbeugen“ angeboten. 

 

Bei Veranstaltungen im Landratsamt wird das jeweils gültige Test- und Hygienekonzept angewendet. Wenn die Pandemie-Situation es erfordert, wird eine Online-Alternative angeboten. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.ostallgaeu.de/integration und in der INTEGREAT App unter www.integreat.app/ostallgaeu/de  Alle Angebote sind kostenfrei. Anmeldungen beim Team der Kommunalen Integration (Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje) per E-Mail unter integration@ostallgaeu.de oder Tel. 08342 911-194. 

 

Mitteilung vom 16.02.2022

Spatenstich für Neubau Intensivstation in Buchloe

Wegen der gestiegenen Anforderungen an die Intensivmedizin baut die Klinik St. Josef Buchloe für ca. 5,7 Millionen Euro eine neue Intensivstation.

An der Klinik St. Josef Buchloe erfolgte der Spatenstich: (v.l.n.r.) Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Ärztlicher Direktor Dr. Sascha Chmiel, Vorstand Andreas Kutschker, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Klinikleiter Ralf Kratel, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Schwester Walbirg, Vorsitzender vom Förderverein Krankenhaus Buchloe Alois Schmalholz, Schwester Magdalena und Pflegedirektor Axel Wagner. Bildquelle: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

An der Klinik St. Josef Buchloe erfolgte der Spatenstich: (v.l.n.r.) Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Ärztlicher Direktor Dr. Sascha Chmiel, Vorstand Andreas Kutschker, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Klinikleiter Ralf Kratel, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Schwester Walbirg, Vorsitzender vom Förderverein Krankenhaus Buchloe Alois Schmalholz, Schwester Magdalena und Pflegedirektor Axel Wagner. Bildquelle: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Die Fertigstellung des Neubaus ist für Herbst 2022 geplant. „Wir machen unsere Kliniken fit für die Zukunft“, sagt die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker beim Spatenstich der neuen Intensivstation der Klinik St. Josef Buchloe am 16. Februar. „Das erfordert kontinuierlich Investitionen in Gebäude und Ausstattung. Der Neubau der Intensivstation ist ein wichtiges Zeichen für den Standort Buchloe.“  Kaufbeurens Oberbürgermeister und Verwaltungsratsvorsitzender der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Stefan Bosse betont: „Nur so können neben den vielfältigen Versorgungsaufgaben auch außergewöhnliche Situationen wie die aktuelle Pandemie bewältigt werden.“ Der Spatenstich am 16. Februar mit Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und Vorstand der Kliniken Andreas Kutschker bildet den Auftakt des Neubaus der Intensivstation an der Klinik St. Josef Buchloe. 

 

Die Gesamtkosten des 700-Quadratmeter-Anbaus im südlichen Gartenbereich des Krankenhauses belaufen sich auf 5,7 Millionen Euro, von der Regierung von Schwaben gab es hierfür eine Förderung in Höhe von 3 Millionen Euro. Fertiggestellt wird das Modulgebäude mit 38 Meter Länge und 18,5 Meter Breite voraussichtlich im Spätherbst 2022. Eröffnet wird mit sechs Intensivbetten, verteilt auf vier Einzelzimmer und ein Doppelzimmer. Das eingeschossige, energieeffiziente Gebäude verfügt über eine Teilunterkellerung für die Technikräume sowie einer auf dem Dach installierten Lüftungsanlage. Die aktuelle Intensivstation sei 30 Jahre alt und die Zimmergrößen beengt und nicht mehr zeitgemäß. „Für die Patient*innen wird es künftig eine deutliche räumliche Verbesserung geben. Ein großer Vorteil ist, dass wir durch spezielle Isolierzimmer mit Schleusen Patienten auch schnell in Einzelzimmern isolieren können“, so der Ärztliche Direktor und zugleich zuständiger Chefarzt Dr. Sascha Chmiel, der lange für die neue Intensivstation gekämpft hat. „Die Anforderungen an die Intensivmedizin sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm gestiegen: Aufwendigere Therapieformen, Hygieneauflagen und zusätzliche Hilfsmittel und Geräte nehmen entsprechend mehr Platz ein.“

 

Auch die Arbeit für das Pflegepersonal wird um ein vielfaches verbessert, so liegen künftig Nebenräume wie Arztzimmer, Pflegediensträume und Geräteräume näher an den Intensivzimmern, berichtet Klinik- und Pflegedienstleiter Ralf Kratel. „Das neue Gebäude hilft uns, eine noch effektivere Klinikorganisation mit einem ausgefeilten Hygienemanagement umzusetzen.“ Pro Jahr werden mittlerweile rund 1.000 Intensivpatienten in Buchloe versorgt, so Kratel. 

 

Seit über sechs Jahren liegt der Fokus der Klinik St. Josef Buchloe auf den Fachrichtungen Kardiologie und Innere Medizin. Dabei kommen die Patienten nicht nur aus Buchloe und den Nachbarlandkreisen. „Gerade im nördlichen Ostallgäu bzw. den angrenzenden Landkreisen ist der kardiologische Schwerpunkt der Klinik St. Josef Buchloe ein weiterer Baustein in der bestmöglichen Versorgung der Bevölkerung“, erklärt Vorstand Andreas Kutschker. „Mit dem Neubau der Intensivstation und dem Bau der neuen Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe stellt sich die Klinik St. Josef Buchloe modern und zukunftsweisend für die nächsten Jahre auf. Davon profitieren Patienten und die Mitarbeiter.“

 

Mitteilung vom 15.02.2022

Pflegestützunkt Ostallgäu berät ab sofort auch per Videokonferenz

Der Pflegestützpunkt hat sein Angebot erweitert und bietet neben der Beratung per Telefon oder E-Mail nun auch Onlineberatungen an.

Bild: Pixabay

Aufgrund der Corona-Lage finden persönliche Beratungen vor Ort aktuell nur im begrenzten Rahmen statt. 

 

Interessierte, die einen Beratungstermin vereinbaren möchten oder Fragen rund um das Thema Pflege haben, können sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu wenden. Die Pflegeberaterinnen sind montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de erreichbar.

 

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu ist ein Angebot des Landkreises Ostallgäu in Kooperation mit den Kranken- und Pflegekassen sowie dem Bezirk Schwaben und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. 

 

Mitteilung vom 15.02.2022

Winterruhe: Befahren von verschneiten Wiesen oder Feldern bedroht Tiere und beschädigt die Vegetation

Darauf weisen die Untere Naturschutzbehörde und die Immissionsschutzbehörde des Landratsamts Ostallgäu hin.

Im Winter sind immer wieder Motorschlittenspuren auf Feldern zu sehen. Nach dem Bayerischen Naturschutzschutzgesetz ist es jedoch nicht erlaubt, auf Flächen der freien Natur, die nicht für den öffentlichen Verkehr freigegen sind, mit Fahrzeugen mit Motorkraft ohne Notwendigkeit (z. B. zum Vergnügen) zu fahren. Dies kann mit einer Geldbuße belegt werden. Vor allem in ökologisch sensiblen Gebieten können Wildtiere in Unruhe geraten, sodass sie in der ohnehin anstrengenden Winterzeit zusätzlichem Stress ausgesetzt sind. Das gilt insbesondere für die Dämmerung und Nachtzeiten. Bei dünner Schneedecke kann es zudem vorkommen, dass die darunterliegende Vegetation beschädigt wird. Meist wird damit auch fremdes Eigentum beschädigt, das gilt insbesondere für das Driften mit Allrad-betriebenen Pkw auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.

 

Das Bayerische Immissionsschutzgesetz verbietet grundsätzlich den Betrieb von motorisierten Schneefahrzeugen. Außer den üblichen Motorschlitten, Pistenraupen und Loipenspurgeräten fallen unter den Begriff „motorisiertes Schneefahrzeug" auch Quads und ähnliche Fahrzeuge mit Snow-Track-Systemen. Eine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb von Schneefahrzeugen erteilt die Kreisverwaltungsbehörde nur, wenn hierfür ein Bedürfnis anzuerkennen ist (z. B. Pisten- und Loipenpflege, Versorgungsfahrten, Wildfütterung, Rettungseinsätze, aber keine „Spaßfahrten“). Die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie der Schutz der Allgemeinheit oder Nachbarschaft vor Lärm muss dabei gewahrt sein. Falls öffentliche Verkehrsflächen berührt werden, ist zusätzlich eine verkehrsrechtliche Genehmigung erforderlich. 

 

Das Landratsamt bittet Schneefahrzeugbesitzerinnen und -besitzer darum, entweder eine Genehmigung einzuholen oder ansonsten auf Spaßfahrten in der freien Natur zu verzichten. 

 

Mitteilung vom 14.02.2022

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bietet online Fachwissen

Rund 80 Ehrenamtliche haben an der fünften Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu teilgenommen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Referenten, Teilnehmenden sowie Julia Grimm (u. r.), Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Referenten, Teilnehmenden sowie Julia Grimm (u. r.), Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu.

Die Fachtagung fand erstmalig online statt. In den virtuellen Räumen informierten sich die Teilnehmenden aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in 16 Workshops zu Themen wie Vereinsrecht, Marketing für Ehrenamtliche und Gewinnung neuer Mitglieder.

 

„Die Fachtagung ist eine feste Instanz in der Unterstützung ehrenamtlichen Engagements durch den Landkreis Ostallgäu. Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen trotz Pandemie mit der Online-Version die größtmögliche Unterstützung bieten können,“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der Teilnehmenden. „Nichts weniger haben Sie verdient. Als Ehrenamtliche tun Sie für unsere Region ganz viel Gutes.“

 

Impulse für die Vereinspraxis

 

Die diesjährigen Schwerpunkte lagen auf den Themen „Führung und Kommunikation im Verein“ und „Mitglieder gewinnen und Nachfolger finden“. Vereinsberater Michael Blatz hat hierzu in seinen Workshops Tipps und Beispiele weitergeben. Aber auch die Bereiche „Marketing für Ehrenamtliche“ sowie „Finanzen aufbessern“, die Marketing Experte Bud A. Willim vortrug waren Schwerpunkte.  

 

Daneben bot die Fachtagung wieder bewährte Workshops an. Rechtsanwalt Richard Didyk ging auf rechtliche Grundlagen der Mitgliederversammlung, Haftung von Vorständen und die Vereinssatzung ein und berichtete Aktuelles aus der Vereinspraxis. Neue Vereinsvorstände haben außerdem wieder „Starthilfe“ von Andreas Horber erhalten. Er hat den Crashkurs für Neulinge in der Vorstandsarbeit konzipiert und bietet ihn seit einigen Jahren regelmäßig im Ostallgäu an.

 

„Die Fachtagung war für mich auch im online-Format bereichernd, die Referenten waren gut und die Informationen helfen mir weiter in meinem ehrenamtlichen Engagement,“ sagt Gudrun Rauch von der Kontaktstelle für Demenz und Pflege in Obergünzburg.

 

Mitteilung vom 14.02.2022

Bildungsberatung Ostallgäu bietet Bewerbertraining zur Optimierung des Vorstellungsgespräche

Die Bildungsberatung bietet das Training in Zusammenarbeit mit Business-Coach Sonja Glaß an.

Der Workshop hat zum Ziel, professionell im Bewerbungsgespräch aufzutreten, dabei authentisch zu bleiben und menschlich mit Freude zu überzeugen. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung des Landkreises möglich.

 

Die Teilnehmenden durchlaufen in zwei Workshop-Terminen einen Prozess der Selbsterkenntnis und erfahren eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Zielgerichtet werden mögliche Unsicherheiten und Ängste bearbeitet. Das Kennen beziehungsweise Erkennen der eigenen Stärken führt zu einer Optimierung der Selbstpräsentation. 

 

Außerdem wird eine Simulation aller Phasen des Vorstellungsgespräches durchlaufen. Im Nachgang erhalten die Teilnehmenden Feedback durch Glaß, die als ehemalige Ausbildungsleiterin und Leiterin Personalentwicklung praxisnah durch diesen Prozess begleitet. Dieser Praxistransfer, verbunden mit dem Prozess der Selbstreflexion, ermöglicht es den Teilnehmenden, ihr ganz individuelles Potenzial zu aktivieren – für einen starken, authentischen Aufritt. 

  

Termine: Donnerstag, 21. April und 28. April 2022, jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr

Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Aggenstein

Kosten: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen und Verpflegung – bezuschusst vom Landratsamt Ostallgäu

 

Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de 

 

Mitteilung vom 11.02.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die mobilen Teams der Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Es werden sowohl Erst-, Zweit- als auch Drittimpfungen vorgenommen.

 

  • Mittwoch, 16.02.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9.30-14 Uhr
  • Donnerstag, 17.02.2022, Schwangau, Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5, 9.30-14 Uhr

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen.

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 09.02.2022

Neue berufliche Perspektiven: Bildungsberatung bietet Kurse an

Für Menschen, die eine beruflichen Neuorientierung in Betracht ziehen, bietet die Bildungsberatung des Landkreises wieder zwei Veranstaltungen an.

„Wer den Wunsch verspürt, sich beruflich zu verändern, der sollte diesem Impuls auch nachgehen“, sagt Christine Hoch von der Bildungsberatung. 

 

Workshop „Wofür brennen Sie?“

 

Im Workshop „Wofür brennen Sie?“ werden Fragen gestellt wie „Mache ich den Beruf der mich erfüllt?“, „Worin bin ich wirklich gut?“, „Will ich neue Wege gehen?“ oder „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“. Der Kurs richtet sich ausdrücklich auch an Personen, die nach einer Auszeit wieder in einem Job durchstarten wollen, der zu Ihnen passt. Hoch: „Finden Sie heraus, was Ihr wahrer Lebensinhalt ist, wofür Sie eine Leidenschaft haben und auf welche Weise Sie diese in eine berufliche Tätigkeit einbringen können.“ 

 

Der Workshop „Wofür brennen Sie?“ findet am 10. und 17. März 2022 jeweils von 16 bis 19 Uhr online statt.

 

Berufliche Neuorientierung mit dem ProfilPASS®

 

Auch der ProfilPASS®-Kurs ist ein Begleiter auf dem Weg in eine neue berufliche Perspektive. Er ermittelt systematisch Stärken, Kompetenzen und Interessen und findet heraus, was die Teilnehmenden können, gerne machen und worin sie wirklich gut sind. Die Rolle in Familie, Freizeit und Ehrenamt ist dabei genauso wichtig wie die berufliche Laufbahn. Die Teilnehmenden setzten sich mit Ihrem Tun und Handeln auseinander und erkennen dabei ihre Kompetenzen. Somit finden sie die Tätigkeit und die Umgebung, in der sie sich – entsprechend Ihrer Stärken und Kompetenzen – wohl fühlen und entfalten können. 

 

Der ProfilPASS®-Kurs findet an vier Abenden ab 16. März 2022 jeweils von 18 bis 20.30 Uhr statt. Der Kursort wird noch bekannt gegeben. 

 

Informationen und Anmeldung für beide Kurse: Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu, Christine Hoch, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de

 

Mitteilung vom 08.02.2022

Sport im Ostallgäu wird inklusiver

Landkreis und Lebenshilfe Ostallgäu wollen in einem gemeinsamen Projekt mehr inklusive Sportangebote ermöglichen. Die Projektstelle übernimmt Sebastian Klee.

Sebastian Klee ist der neue Projektmitarbeiter bei der Lebenshilfe Ostallgäu. Er soll künftig Menschen mit Behinderung helfen, bei Interesse einen geeigneten Sportverein zu finden. Bildquelle: Sebastian Klee

Die neue Stelle bei der Lebenshilfe wird gefördert von der Aktion Mensch. Grundlage für die Aktivitäten hat der Landkreis mit einer Vereinsbefragung gelegt. Er unterstützt das Projekt außerdem bei der Mittelakquise und der Öffentlichkeitsarbeit.

  

Im Landkreis Ostallgäu gibt es über 300 Sportvereine und fast jeder zweite Einwohner im Ostallgäu ist Mitglied in einem Sportverein. Einige dieser Vereine bieten bereits Angebote an, bei denen auch Menschen mit einer Beeinträchtigung teilnehmen können. Trotzdem sind von den fast 10.000 Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis im Landkreis vergleichsweise wenige in einem Sportverein aktiv. Das haben die Inklusionskoordination und die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises mit einer Befragung der Sportvereine im vergangenen Jahr herausgefunden.

  

„Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, dass Betroffene sich davor scheuen, bei einem Sportverein anzufragen. Oft sind inklusive Angebote der Sportvereine nicht bekannt. Außerdem wissen die Vereine nicht, wie sie das Thema angehen sollen“, sagt Dr. German Penzholz, Inklusionskoordinator des Landkreises Ostallgäu.

   

Abhilfe soll die neue Stelle der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu schaffen. „Ihre Aufgabe ist es, Vereine zu beraten und Menschen mit Behinderung zu helfen, einen geeigneten Verein zu finden. Das Ganze natürlich kostenlos“, erklärt der Leiter der Sportabteilung, Markus Reichart. Projektmitarbeiter Sebastian Klee freut sich auf seine neue Arbeit: „Meine neue Aufgabe ist für mich eine Herzensangelegenheit. Denn als studierter Diplom Sportwissenschaftler weiß ich um das Potenzial, das uns das Lernfeld Sport für Körper, Geist und Seele bietet.“ Als gebürtiger Ostallgäuer ist Klee nach mehrjähriger beruflicher Karriere in München wieder in seine Heimat zurückgekehrt.

  

Wer Interesse an dem Angebot der Sportabteilung der Lebenshilfe Ostallgäu hat, kann Sebastian Klee telefonisch unter 0179 5122443 oder per E-Mail an sportabteilung@lebenshilfe-oal.de erreichen.

 

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