Aktuelles ArchivMitteilung vom 14.08.2025 Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in FüssenDer Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Seniorenbeauftragten Ilona Deckwerth einen Beratungstag in Füssen an. » mehr Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung haben am Donnerstag, 11. September 2025, die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen.
Die Beratungen finden von 9 bis 16 Uhr im Rathaus der Stadt Füssen (Lechhalde 3, 87629 Füssen) statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich. Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten und gesetzliche Ansprüche informieren möchten.
„Mit diesem mobilen Angebot möchten wir besonders diejenigen erreichen, für die der Weg zu uns nach Marktoberdorf bislang eine Hürde war“, erklärt Manuela Walgenbach, Leitung des Pflegestützpunktes. „Durch den Beratungstag in Füssen wollen wir unser Angebot noch zugänglicher gestalten.“
Terminvereinbarung unter: Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 12.08.2025 1. Demenz-Screeningtag in Marktoberdorf: Wichtige FrüherkennungIhre Gedächtnisleistung können Bürger aus Marktoberdorf und Umgebung am 1. Demenz-Screeningtag im Landratsamt kostenfrei überprüfen lassen. » mehr Dabei kommt auch ein wissenschaftlicher Kurztest zum Einsatz. Dazu lädt digiDEM (Digitales Demenzregister) Bayern gemeinsam mit der Kooperationspartnerin vor Ort, Sandra Wieland (Senioren- und Demenzkonzept des Landkreises Ostallgäu), ein. Der Demenz-Screeningtag findet am Donnerstag, 25. September 2025, von 11 bis 16 Uhr im Rahmen der 6. Bayerischen Demenzwoche im Landratsamt Ostallgäu (Schwabenstr. 11) statt.
Das Testangebot richtet sich an Menschen ab 65 Jahren, die bei sich selbst eine Verschlechterung des Gedächtnisses wahrgenommen oder bei denen nahestehende Personen ein Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit bemerkt haben.
Frühzeitige Diagnose ist sehr wichtig
Viele Demenzerkrankungen bleiben unerkannt und werden oft erst spät diagnostiziert – laut einer deutschen Studie erhalten 60 Prozent der Betroffenen keine gesicherte Diagnose. In der Regel wird Demenz erst festgestellt, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Eine frühzeitige Diagnose ist jedoch sehr wichtig, damit Betroffene und ihre Angehörigen rechtzeitig lernen können, mit der Erkrankung umzugehen und Unterstützungsmöglichkeiten erhalten. Professor Peter Kolominsky-Rabas von digiDEM Bayern betont, dass eine frühe Erkennung den Umgang mit der Krankheit und die Einleitung von Hilfsangeboten erleichtert. Deshalb werden sogenannte Demenz-Screeningtage angeboten. Dort haben Interessierte die Möglichkeit, sich kostenlos und anonym testen zu lassen. Der wissenschaftliche Kurztest dauert etwa 15 bis 20 Minuten, ersetzt jedoch keine vollständige ärztliche Untersuchung. Er kann aber erste Anhaltspunkte liefern, ob eine weiterführende Abklärung notwendig ist.
Personen, die eine Überprüfung ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmen möchten, werden gebeten, sich im Vorfeld des Demenz-Screeningtages anzumelden. Die Anmeldung ist telefonisch bei Sandra Wieland unter der Telefonnummer 08342 911624 oder alternativ per E-Mail an sandra.wieland(at)lra-oal.bayern.de möglich.
Mitteilung vom 12.08.2025 Himmelfahrt: Bio- und Restmüllabfuhr kommt einen Tag späterWegen des Feiertags am Freitag, 15. August, wird der Abfall in einigen Ostallgäuer Gemeinden einen Tag später abgeholt. » mehr Mitteilung vom 07.08.2025 Abendliche Schifffahrt als Dankeschön für ehrenamtliches EngagementLandrätin Maria Rita Zinnecker hat engagierte Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu als Dankeschön zu drei abendlichen Schifffahrt auf dem Forggensee eingeladen. » mehr Zu ihren Gästen gehörten die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die im März 2025 als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement verliehen wurde. In einer zweistündigen Fahrt an Bord der „MS Füssen“ konnten die Gäste den Blick auf Schloss Neuschwanstein, die Bergwelt der Alpen sowie die Stadt Füssen genießen.
"Zeichen meiner großen Anerkennung"
„Herzlich Willkommen zu unserer immer wieder wunderbaren Forggensee-Schifffahrt für Sie, liebe Ehrenamtliche, als Zeichen meiner großen Anerkennung. Sie machen das Ostallgäu durch Ihr ehrenamtliches Engagement zu einer lebenswerten Heimat.“ Mit diesen Worten begrüßte Zinnecker die Ehrenamtlichen mit ihren Begleitungen. „Immer wieder zeigt sich, wie facettenreich das ehrenamtliche Engagement in unserem Landkreis ist“, sagte die Landrätin, nachdem sie sich mit vielen Gästen persönlich unterhalten hatte.
Die Ehrenamtlichen freuten sich über die Auszeit vom Alltag. „Ich habe mich sehr über die Einladung zur Forggensee-Schifffahrt gefreut und mich gleich angemeldet. Ich habe meine Ostallgäuer Ehrenamtskarte im Auto liegen und versuche sie so viel wie möglich zu nutzen und lerne so meine Heimat nochmal ganz neu kennen,“ sagt Bettina Herb vom TSV Friesenried. Auch Sabine Henke von der Kulturbühne „Eiskeller Pfronten“ freut sich über die Schifffahrt: „Die Schifffahrt ist eine wunderbare Idee und ein großzügiges Geschenk. Man macht sein Ehrenamt, weil es einem Freude bereitet und erwartet nichts dafür. Die ganze Aktion ist sehr wertschätzend, von der Einladung über das Parkticket bis hin zum freien Getränk und den netten Gesprächen.“
Dank und Unterstützung für das Ehrenamt im Ostallgäu
Im Landratsamt Ostallgäu werde aber nicht nur gelobt, es werde auch viel für das Ehrenamt getan, sagte Zinnecker. Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erfreut sich großer Beliebtheit und wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle, freiwillige Tätigkeit mit einer Vielzahl von Angeboten, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 30.07.2025 Ostallgäu beim Stadtradeln 2025 bayernweit auf Platz 8Ostallgäu erreicht beim Stadtradeln 2025 bayernweit Platz 8. Gemeinsam wurden 124 Tonnen CO? eingespart. Die VG Obergünzburg wurde bayernweit Erste. » mehr In der diesjährigen Rangliste des Stadtradelns in der Kategorie zwischen 100.000 und 499.999 Einwohner ist das Ostallgäu wie im Vorjahr auf Platz acht gelandet – und ist damit auch weiterhin eine der aktivsten Fahrrad-Regionen Bayerns. „Die rege Beteiligung am Stadtradeln belegt das große Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger für Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich danke allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und freue mich sehr über das hervorragende Abschneiden des Ostallgäus sowie die gemeinsam erzielten Erfolge.“
Insgesamt wurde im Ostallgäu beim diesjährigen Stadtradeln der Ausstoß von rund 124 Tonnen CO2 vermieden. Besonders hervorzuheben ist dabei die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Obergünzburg, die mit knapp 167.000 gefahrenen Kilometern in der Kategorie unter 10.000 Einwohner bayernweit den ersten Rang behaupten konnte und deutschlandweit Rang zwei belegte. Auch die Schulen im Landkreis haben wieder Kilometer gesammelt. Hier war die Grund- und Mittelschule Germaringen Spitzenreiter, gefolgt von der Staatlichen Realschule Buchloe und der Grund- und Mittelschule Obergünzburg. Auch die Grundschule Thalhofen, die Adalbert-Stifter-Grundschule und die Staatliche Realschule in Marktoberdorf waren fleißig und trugen so maßgeblich dazu bei, dass die Stadt Marktoberdorf in ihrer Kategorie von 10.000 bis 49.999 Einwohner bayernweit Platz fünf belegte. Beim Stadtradeln im Ostallgäu 2025 nahmen die Kommunen Buchloe, Biessenhofen, Füssen, Marktoberdorf, Nesselwang, Oberostendorf, Pfronten und die VG Obergünzburg teil. Bei den Vereinen fuhren der RC Allgäu, der SC Untrasried (beide VG Obergünzburg) und die RV Adler aus Buchloe die meisten Kilometer. Die meisten Kilometer in der Kategorie der Unternehmen radelten die Teams DMG MORI (Pfronten), Fendt VARIOFLITZER (Marktoberdorf) und KARWENDEL (Buchloe).
Stadtradeln: Möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen
Das Stadtradeln ist eine Aktion, die Anreiz geben möchte, gerade im Alltag das Auto stehen zu lassen und möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Zudem geht es darum, im Aktionszeitraum den Blickwinkel und das Interesse für das Fahrrad zu stärken. Die deutschlandweite Kampagne wird vom Netzwerk Klima-Bündnis organisiert und begleitet. Außerdem bietet das Stadtradeln die Möglichkeit, Verbesserungen an der Radwegeinfrastruktur vorzunehmen, denn durch die Stadtradeln-App können die gefahrenen Strecken der Teilnehmenden anonymisiert nachvollzogen werden. Auch mithilfe der „RADar!“-Funktion können Meldungen über mangelnde Infrastruktur eingereicht werden. Die Informationen aus beiden Anwendungen werden von der Landkreis-Verwaltung an die verantwortlichen Stellen im Ostallgäu weitergeleitet und können so zur Verbesserung des Radwegenetzes beitragen.
Mitteilung vom 30.07.2025 „bergaufland Ostallgäu“: Interaktiver Geschichten-Weg in Irsee erhält FörderungIrsee bekommt für seinen interaktiven, multimedialen Geschichten-Weg 43.000 Euro LEADER-Förderung. Geschichte wird so für alle digital erlebbar. » mehr Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat das Projekt „Interaktiver Geschichten-Weg“ in Irsee für einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER befürwortet. „Mit dem Interaktiven Geschichten-Weg wird ein Angebot geschaffen, das die reiche Historie Irsees auf innovative Weise erlebbar macht. Durch multimediale Inhalte und interaktive Elemente wird die Vergangenheit des Marktes lebendig und für alle Generationen zugänglich“, betont die erste Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Das Projekt des Marktes Irsee sieht einen multimedialen und interaktiven Dorfrundgang vor, der die Geschichte und den Wandel des Dorfes durch digitale Inhalte und partizipative Elemente neu erlebbar macht. Eine KI-gestützte Dialogbank wird den Rundgang ergänzen und interessierten Besucherinnen und Besuchern Wissenswertes über das Dorf vermitteln. Das Vorhaben trägt zu den Zielen „Ortsentwicklung“, „Lebenslanges Lernen“, „Kultur“ und „touristische Erlebnisse und Produkte“ der Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu bei.
Dem Projekt stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Bewilligungsstelle rund 43.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung. „Durch eine spannende Kombination von Kulturgeschichte und neuester Technik erfüllt dieses Projekt den innovativen, regionsspezifischen Ansatz von LEADER“, sagt Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Kempten.
Darüber hinaus wurde noch ein Beschluss zur Zwischenbewertung der aktuellen Entwicklungsstrategie bzw. der laufenden Förderperiode von LEADER gefasst.
Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 30.07.2025 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 1 zwischen Seeg und RoßhauptenAn der Kreisstraße OAL 1 wird von Montag, 4.8., bis Montag, 15.9., zwischen Seeg und Roßhaupten der zweite Bauabschnitt der Straßenbauarbeiten durchgeführt. » mehr Die Straße muss aufgrund der Arbeiten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Wegen des zwingenden Schulbusverkehrs auf der Strecke können die Bauarbeiten nur in den Schulferien stattfinden.
Im Rahmen der Bauarbeiten wird eine Kurve westlich von Roßhaupten, die nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine sichere Verkehrsführung entspricht und einen Unfallschwerpunkt darstellt, im Vollausbau entschärft. Zudem wird die Fahrbahndecke von Vordersulzberg bis zum Ortseingang Roßhaupten erneuert. Der überörtliche Verkehr wird während der Vollsperrung umgeleitet. Die Umleitung erfolgt ab Seeg über die St 2008, Enzenstetten und Hopferau weiter über die OAL 2 zur B 310 bei Füssen und von dort über die B 16 nach Roßhaupten sowie umgekehrt. Der Ortsteil Vordersulzberg bleibt von Seeg aus erreichbar.
Der Landkreis bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 29.07.2025 Bauarbeiten an den Kreisstraßen OAL 15 und 17 bei JengenWegen Bauarbeiten an OAL 15/17 bei Jengen verlängert sich die Sperrung bis 22.8.2025. Auch Radweg-Bau & Deckenarbeiten führen zu Umleitungen und Behinderungen. » mehr Die nasse Witterung hat Auswirkungen auf die Straßenbauarbeiten des Landkreises bei Jengen. Wegen der andauernden Niederschläge der vergangenen Tage und Wochen verlängert sich die Vollsperrung der Kreisstraßen OAL 15 und OAL 17 aufgrund der Herstellung des neuen Kreisverkehrs bis voraussichtlich Freitag, 22. August. Ursprünglich war die Sperrung bis 14. August geplant.
Zusätzlich zum neuen Kreisverkehr wird der Landkreis an der OAL 15 Deckenbauarbeiten durchführen. Die Vollsperrung der OAL 15 wird daher tageweise vom neuen Kreisverkehr aus in Richtung Norden bis zum Kreisverkehr an der B12-Anschlussstelle erweitert werden. Dies gilt für Donnerstag, 31. Juli, sowie von Donnerstag, 7. August, bis voraussichtlich Freitagmorgen, 8. August. Die anliegenden Gewerbebetriebe und der REWE-Markt sind in diesem Zeitraum weiterhin über die Alleestraße und den Marktanger erreichbar.
Lückenschluss des Geh- und Radwegs entlang der OAL 15
Parallel haben die Bauarbeiten zum Lückenschluss des Geh- und Radwegs zwischen Weinhausen und Jengen beziehungsweise Koneberg entlang der OAL 15 mit Neubau einer Querungshilfe im Auftrag der Gemeinde Jengen und dem Landkreis Ostallgäu begonnen. Für diese Arbeiten wird die Vollsperrung ab Donnerstag, den 31. Juli 2025, vom neuen Kreisverkehr weiter nach Süden (Richtung Ketterschwang) bis zum Abzweig nach Koneberg verlängert werden. Damit ist auch die Verbindung von Koneberg nach Weinhausen gesperrt. Die Vollsperrung vom neuen Kreisverkehr bis zum Abzweig Koneberg ist, abhängig von der Witterung, bis Ende September vorgesehen. Die aktuell bestehende Umleitung für den überörtlichen Verkehr zwischen Ketterschwang und Jengen über Gutenberg, Unterostendorf und Eurishofen bleibt bis dahin bestehen.
Die Gesamtprojektkosten zum Neubau der Geh- und Radwege entlang der Kreisstraße OAL 15 belaufen sich auf rund 396.000 Euro. Diese werden nach dem Bayerischen Gemeindefinanzierungsgesetz voraussichtlich in einer Höhe von rund 277.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Staatshaushalts gefördert und durch den Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Jengen bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 24.07.2025 12 neue Kulturdolmetscherinnen und -dolmetscher für das Ostallgäu und Kaufbeuren ausgebildetDie engagierten Dolmeterscher unterstützen ab sofort die Integrationsarbeit im Ostallgäu und Kaufbeuren – mehrsprachig, praxisnah und zertifiziert. » mehr ![]() Die neuen Kulturdolmetscherinnen und -dolmetscher unterstützen künftig die Integrationsarbeit im Ostallgäu und in Kaufbeuren. Geschult wurden sie im Rahmen eines Kooperationsprojekts der Kommunalen Integration des Landratsamts Ostallgäu und der Integrationslotsinnen in Kaufbeuren. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Mirsada Tabak Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen der Kommunalen Integration des Landratsamtes Ostallgäu und den Integrationslotsinnen in Kaufbeuren wurden 12 engagierte, mehrsprachige Personen zu Kulturdolmetscherinnen und -dolmetschern qualifiziert.
Die Schulung fand im Juni und Juli an zwei Wochenenden statt und vermittelte den Teilnehmenden grundlegende Kompetenzen im Dolmetschen. Ziel war es, Menschen mit verschiedenen Sprachkenntnissen gezielt auf ihre Rolle als Sprach- und Kulturvermittler vorzubereiten. Mit dabei waren unter anderem Muttersprachlerinnen und -sprachler von Dari, Farsi, Arabisch, Türkisch, Ukrainisch, Russisch, Albanisch und Slowenisch.
Geleitet wurde die Fortbildung von den Referentinnen Justyna Ndulue und Katrina Dibah in Zusammenarbeit mit der Diakonie Allgäu. Die Inhalte der Qualifizierung umfassten interkulturelle Sensibilisierung, professionelle Dolmetschtechniken, Selbstreflexion sowie den Umgang mit konkreten Dolmetscheinsätzen. Besonders praxisbezogen war der Abschluss der Schulung: Die Teilnehmenden stellten ihr neu erlerntes Wissen in der Präsentation eines Einsatzes unter Beweis.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhielten alle Teilnehmenden ein Zertifikat. Die Integrationslotsinnen Christina Panje vom Landratsamt Marktoberdorf und Cornelia Paulus von der Stadt Kaufbeuren betonen: „Mit diesen neuen Kulturdolmetscherinnen und -dolmetschern haben wir eine wertvolle Ressource zur Unterstützung der Integrationsarbeit in der Region gewonnen. Sprache verbindet – und unsere Dolmetscherinnen und Dolmetscher helfen, Brücken zu bauen.“
Wer Kontakt zu den neuen Kulturdolmetschern aufnehmen möchte, kann sich an das Team Kommunale Integration (integration(at)lra-oal.bayern.de) oder an den Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren (arbeitskreis-asyl-kaufbeuren@gmx.de) wenden. Eine Übersicht weiterer Dolmetscherinnen und Dolmetscher ist auch in der Integreat App Ostallgäu unter „Kommunale Integration“, „Liste Dolmetscher“ zu finden.
Interessierte Personen, die künftig an einer solchen Schulung teilnehmen möchten, können sich auf eine Warteliste setzen lassen.
Mitteilung vom 21.07.2025 Jugendleiter des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege treffen sich unter dem Motto „Kinder brauchen Erdung“Beim dem Seminar lernen die Jugendleiter mit praktischen Aktionen und Ideen für ihre Arbeit, wie sie Kinder für Natur und Garten begeistern können. » mehr ![]() Auf dem Bild: Teilnehmer am Jugendleiter-Seminar 2025 in Eggenthal. Bild-Quelle: Birgit Wehnert/Kreisfachberatung für Gartenkultur & Landespflege am Landratsamt Ostallgäu Im Rahmen des Jugendleiter-Seminars hat dieses Jahr der Referent und Naturpädagoge Thomas Janscheck einen Workshop rund um den Garten als Naturerlebnisraum mit dem Thema „Kinder für die Natur begeistern“ durchgeführt. Der noch relativ junge und sehr engagierte Obst- und Gartenbauverein Eggenthal war als Teampartner aktiv mit dabei. Zu dem Seminar mit dem Titel „Kinder brauchen Erdung“ kamen Jugendleiterinnen und Jugendleiter örtlicher Gartenbauvereine aus dem ganzen Ostallgäu. Veranstalter des Seminars ist der Kreisverband für Gartenbau & Landespflege Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu.
Im Laufe des Seminars präsentierte Marlies Schleifer vom Obst- und Gartenbauverein Eggenthal die Aktivitäten aus dem Vereinsleben und ging dabei auf die Gründung des Vereins vor fast 20 Jahren ein. Seit einigen Jahren kümmert sich der Verein um die Pflege des Weges zur Kirche Maria Seelenberg und beteiligt sich aktiv an Projekten zur Aufwertung der Flächen rund um die Kirche. So tragen die Mitglieder in vielen ehrenamtlichen Stunden wesentlich zur Ortsverschönerung bei. Zudem werden vom Gartenbauverein Eggenthal Blumenkästen aufgestellt und gepflegt, beispielsweise am Dorfplatz der Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal und der Raiffeisenbank sowie an den Brücken im Ort. Ebenso hat sich der Verein den Bau eines Insektenhotels sowie die Anlage einer insektenfreundlichen Wildblumenwiese am Pfarrheim in Eggenthal zur Aufgabe gemacht.
Im Veranstaltungsraum des Pfarrheims fand auch der theoretische Teil des ausgebuchten Seminars statt, in dem Janscheck Tipps für die Jugendarbeit im Obst- und Gartenbauverein gab – von Gestaltungsideen für einen Naturerlebnisraum „Kartoffelkiste und Marmeladenmeile“ bis hin zu „Das Gartenjahr erlebnisorientiert vermitteln“. Dabei hatte er für die Pflanzenbeispiele immer die dazu passende Geschichte. Am wichtigsten sei bei der Naturpädagogik die Vermittlung des Zugangs zur eigenen Natürlichkeit und die Achtsamkeit im Umgang mit der Mitwelt, so Janscheck.
Den Nachmittag verbrachte die Gruppe auf einem Grundstück in der freien Natur. Dort begrüßte der Vorsitzende des Vereins Eggenthal, Thomas Eichhorn, die Teilnehmer und freute sich über das Interesse und den Einsatz zur Vermittlung der Werte der Natur in der Kinder- und Jugendarbeit.
In der Natur- und Gartenwerkstatt bot der Referent Janscheck verschiedene praktische Aktionen zum Nachmachen und Mitnehmen an, wie zum Beispiel Baumgeister aus Salzteig bauen, Pikierstäbe schnitzen als Werkstücke für den Schnitzführerschein, Hopfensäckchen und selbstgemachte Holunderketten. Abgerundet wurde das Seminar durch den Vortrag des Gedichtes „Den Gärtnern“ von Friedrich Rückert, zwei Geschichten sowie einigen gemeinsam gesungenen Liedern zum Thema Natur und Garten, die Janscheck auf seiner Zither begleitete.
Mitteilung vom 18.07.2025 Veranstaltungsprogramm der Kommunalen Integration: Austausch, Anerkennung und PerspektivenDas Landratsamt Ostallgäu hat das neue Veranstaltungsprogramm der Kommunalen Integration für die Monate September bis Dezember 2025 veröffentlicht. » mehr Die Angebote richten sich an Zugewanderte, Ehrenamtliche und alle Interessierten, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, interkulturellen Austausch und aktuelle Themen der Integrationsarbeit engagieren.
Der Programmauftakt findet am Donnerstag, 25. September 2025 in der filmburg Marktoberdorf statt. Ab 17 Uhr beginnt der Stammtisch zur Anerkennungen des Ehrenamts mit einem gemeinsamen Buffet. Ab 19 Uhr wird der Kinofilm „Samia“ gezeigt – er zeigt die Lebensgeschichte der somalischen Leichtathletin Samia Yusuf Omar. Eine Podiumsdiskussion im Anschluss lädt zum Austausch über Flucht, Integration und persönliche Schicksale ein. Der Eintritt zum Film ist für Ehrenamtliche frei, für weitere Besucher beträgt der reduzierte Ticketpreis fünf Euro. Für den Stammtisch ist eine Anmeldung bis zum 18. September erforderlich,
Am Freitag, 17. Oktober 2025 lädt Landrätin Maria Rita Zinnecker ab 14 Uhr zum Integrationsforum in den Saal Ostallgäu des Landratsamts ein. Das Forum bietet ein Programm mit Infoständen, offenen Austauschrunden, einen Vortrag und drei thematisch unterschiedliche Workshops. Neben einem Vortrag zur Geschichte des Rassismus werden unter anderem die Themen Gesundheit im Migrationskontext, interkulturelle Kommunikation und der Umgang mit alltäglichen Stammtischparolen behandelt. Eine Anmeldung bis spätestens 28. September 2025 ist erforderlich.
Den Abschluss des Veranstaltungsjahres bildet der Stammtisch zum Jahresausklang am Donnerstag, 11. Dezember 2025 von 18 bis 20 Uhr im Saal Wertach des Landratsamts Ostallgäu. Dabei soll das Jahr reflektiert werden – ein kleines Jahresabschlussgeschenk würdigt das Engagement im Integrationsbereich. Die Anmeldung ist bis 4. Dezember 2025 möglich.
Details zum Programm, zu weiteren Veranstaltungen und Unterstützungsangeboten sind in der mehrsprachigen Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu abrufbar. Für Fragen, Anmeldungen und weiterführende Informationen steht das Team der Kommunalen Integration im Landratsamt Ostallgäu unter der E-Mail-Adresse integration(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-794 zur Verfügung.
Mitteilung vom 17.07.2025 „bergaufland Ostallgäu“: fünfte Sitzung des EntscheidungsgremiumsDas Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, trifft sich am 24.7. um 17 Uhr in Marktoberdorf zu seiner 5. Sitzung. » mehr Bei der Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektidee „Interaktiver Geschichten-Weg Irsee“ für eine Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Weiterhin ist ein Beschluss zur Zwischenbewertung der aktuellen Entwicklungsstrategie bzw. der laufenden Förderperiode von LEADER geplant. Zudem wird über den aktuellen Stand des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 16.07.2025 Landkreis bietet Workshop zur beruflichen Um- und NeuorientierungDie Bildungsberatung bietet einen kostenlosen Workshop zur beruflichen Um- und Neuorientierung an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. » mehr Der Kurs richtet sich an Menschen, die eine berufliche Veränderung anstreben, aber nicht genau wissen, wie sie dabei anfangen sollen und wohin es wirklich gehen soll. Auf dem Programm steht neben dem Austausch mit Gleichgesinnten eine Standortanalyse und das Aufzeigen möglicher beruflicher Perspektiven.
Termine: Zwei aufeinander aufbauende Workshop-Termine am Donnerstag, 23. Oktober 2025, und Donnerstag, 30. Oktober 2025, jeweils von 16 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Wertach, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist möglich bei Christine Hoch (Tel.: 08342 911-293 oder per E-Mail an christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de).
Mitteilung vom 15.07.2025 Abenteuer Pubertät: Elternkurs in ObergünzburgDie Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu empfiehlt den Elternkurs „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“. » mehr Der Kurs findet ab 6. Oktober 2025 in Obergünzburg statt. Das Kursprogramm vermittelt Eltern viele praktische Anregungen für den Erziehungsalltag und eine Einstellung, die das Zusammenleben in der Familie erleichtert. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Mütter und Väter, die als Paar leben oder alleinerziehend sind, wollen oder müssen heute Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut bringen. Dabei sollen die Kinder nicht zu kurz kommen. Dazu brauchen Eltern viel Energie, aber auch ebenso viele Kenntnisse und Fertigkeiten wie für den Beruf. „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ ist ein praxisorientierter Kurs für Eltern mit jugendlichen Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren. Der Kurs knüpft an konkrete Erziehungssituationen und an die Ressourcen der Teilnehmenden an. Zu jeder Einheit gehören Informationen über die Entwicklung und die Bedürfnisse von Jugendlichen. So hilft der Kurs, Jugendliche kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert zu erziehen. Mehr Informationen zum Kurskonzept sind zu finden unter www.kess-erziehen.de.
Die Kurstermine sind montags am jeweils von 19.30 bis 21.45 Uhr (6. Oktober, 13. Oktober, 20. Oktober, 27. Oktober und 10. November 2025) im Familienstützpunkt Obergünzburg, Gutbrodstraße 39, 87634 Obergünzburg.
Mitteilung vom 15.07.2025 Ostallgäuer Kitas setzen Zeichen bei DigitalisierungSieben Kindertageseinrichtungen aus dem Landkreis Ostallgäu haben sich erfolgreich am bayernweiten Qualifizierungsprogramm „Startchance kita.digital“ beteiligt. » mehr ![]() Zur absolvierten Fortbildung gab es für jede Einrichtung ein Zertifikat. Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart Insgesamt 15 Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen nahmen nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Landratsamt Ostallgäu ihre Teilnahmeurkunden entgegen. Teilgenommen haben das AWO-Kinderhaus Schatztruhe aus Füssen, die AWO-Kita Weidach aus Füssen, der Kindergarten St. Gordian und Epimach aus Stöttwang, der Kindergarten St. Valentin aus Pforzen, die Kita St. Gabriel aus Füssen, die Kita Pusteblume aus Untrasried und die Kita Sonnenschein aus Obergünzburg.
Die vom Bayerischen Familienministerium ins Leben gerufene Kampagne unterstützt Kitas, Krippen und Horte dabei, digitale Bildung altersgerecht und sicher in den Alltag zu integrieren. Ziel der Kampagne ist, Kinder frühzeitig zu befähigen, die digitale Welt aktiv, sicher und kritisch zu gestalten. Entwickelt und umgesetzt wird sie vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP) gemeinsam mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik.
„Unsere Kitas leisten hier Pionierarbeit“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Es geht nicht um Bildschirmzeit, sondern darum, Kinder spielerisch und altersgerecht an einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien heranzuführen. Ich danke allen teilnehmenden Einrichtungen für ihr Engagement – sie zeigen, wie moderne frühkindliche Bildung aussehen kann.“
In dem rund einjährigen Programm lernen die Einrichtungen, wie sie digitale Medien sinnvoll und kreativ einsetzen können – etwa in der Foto-, Audio- oder Filmarbeit mit Kindern. Auch der enge Austausch mit Eltern und die aktive Einbindung in digitale Projekte sind Teil des Konzepts. Begleitet werden die Kitas durch geschulte Coaches und die digitale Plattform KITA HUB Bayern.
Bayernweit beteiligen sind in diesem Jahr rund 300 Kitas an der Kampagne. Die Rückmeldungen aus der Praxis sind überaus positiv: 96 Prozent der bisherigen Teilnehmenden empfehlen die Teilnahme weiter. Alle beteiligten Einrichtungen werden nach Abschluss Teil des Netzwerks „kita.digital.vernetzt“ und erhalten weitere Fortbildungs- und Austauschangebote. Aktuell gehören dem Netzwerk rund 1.420 bayerische Kitas an.
Weitere Informationen zur Kampagne und zum Netzwerk sind zu finden unter www.kita-digital-bayern.de.
Mitteilung vom 15.07.2025 Neue Stationen im Walderlebniszentrum: Kinder können Klima und Bienen entdeckenIm Walderlebniszentrum Ziegelwies stehen jungen Besucherinnen und Besuchern ab sofort zwei neue Angebote offen: eine Klima-Station und ein Bienenhaus. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l.: Stephan Kleiner (Bereichsleiter Forsten, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forst Kaufbeuren), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Reinhold Sontheimer (1. Vorsitzender Walderlebniszentrum). Foto: Nathalie Perbey Beide Stationen machen Umwelt und Natur durch Aktionen, Ausprobieren und Beobachten anschaulich und bieten neue Möglichkeiten, den Zusammenhang zwischen Mensch und Natur interaktiv zu erfahren.
Landrätin Maria Rita Zinnecker betont: „Wald und Bienen sind für uns Menschen unverzichtbar. Ich freue mich, dass wir mit den beiden neuen Stationen diese Beziehung greifbar machen und zeigen, wie eng das Miteinander zwischen Mensch und Umwelt ist.“ Auch Reinhold Sontheimer, 1. Vorstand des Trägervereins Walderlebniszentrum, zeigte sich zufrieden: „Die gute Zusammenarbeit aller Projektpartner hat wesentlich dazu beigetragen, beide Stationen zu realisieren.“
Die neue Klima-Station erklärt mit Hilfe des Baum-Charakters „Fichti“, wie sich der Klimawandel auf Wald und Landschaft im Ostallgäu auswirkt. Kinder können an verschiedenen Mitmach-Stationen experimentieren, Rätsel lösen und ihr Wissen beim Quiz vertiefen. Wer möchte, darf sich am Ende über eine kleine Überraschung freuen.
Das Bienenhaus ermöglicht Einblicke ins Leben der Honigbienen und zeigt, wie diese die heimische Blumenwiese als Nahrungsquelle nutzen. Während der Eröffnung hatten Gäste Gelegenheit, frischen Honig zu probieren. Die Betreuung der Bienenstöcke übernimmt der Bienenzuchtverein Seeg. Beide Projekte wurden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern umgesetzt und durch Fördermittel finanziell unterstützt.
Mitteilung vom 09.07.2025 Mit der Försterin den Wald „lesen“ lernenAuf Einladung des Landkreises und des AELF erhielten rund 25 Interessierte bei einem Waldspaziergang Einblicke in die Entwicklung der Ostallgäuer Wälder. » mehr ![]() Försterin Petra Angerer erklärt den Teilnehmenden, wie sich die Ostallgäuer Wälder im Klimawandel verändern und welche Maßnahmen zum Erhalt eines vielfältigen und stabilen Mischwaldes beitragen. Foto: Landkreis Ostallgäu/Johanna Rügamer Försterin Petra Angerer vom Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) und Johanna Rügamer von der Servicestelle Klima beleuchteten dabei verschiedene Aspekte – von Schutzmaßnahmen bis hin zur Bewirtschaftung.
Wie Angerer erläuterte, wurden die für das Ostallgäu typischen älteren Fichtenwälder vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt: „Damals galt es, Holz sowohl für Reparationszahlungen als auch für den Wiederaufbau bereitzustellen. Heute stehen die Wälder vor völlig neuen Herausforderungen.“ Als Beispiele für diese Herausforderungen nannte Rügamer Trockenperioden wie zuletzt und Extremwetterereignisse wie Stürme oder Nassschnee.
Angerer stellte in diesem Zusammenhang Baumarten vor, die mit den neuen klimatischen Bedingungen besonders gut zurechtkommen und in einem zukunftsfähigen Mischwald künftig neben der Fichte eine wichtige Rolle spielen sollten. „Die gezielte Pflanzung geeigneter Baumarten und regelmäßige Durchforstung ermöglichen es, stabile und gesunde Waldbestände aufzubauen, die den kommenden Anforderungen gewachsen sind“, betonte Angerer. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Biotopbäumen für den Erhalt der Artenvielfalt hervorgehoben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren außerdem, welchen Beitrag das Zusammenspiel von Jagd und Forstwirtschaft zum Schutz unserer Wälder leistet.
Trotz zwischenzeitlichen Regens zeigte sich die Gruppe beeindruckt von den vielfältigen Einblicken in die Tätigkeit der Försterin und die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den heimischen Wäldern. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem AELF Kaufbeuren. Weitere Informationen und Hinweise zu kommenden Veranstaltungen finden Interessierte unter klima-app-oal.de und aelf-kf.bayern.de.
Mitteilung vom 08.07.2025 Fit für die Leitung: Über 20 Erzieherinnen erfolgreich qualifiziertIm Ostallgäu haben 22 pädagogische Fachkräfte erfolgreich eine Weiterbildung zur Leitung von Kindertageseinrichtungen abgeschlossen. » mehr ![]() Foto: Referentin Katrin Frindert und Abteilungsleiter Stefan Mohr freuten sich mit den Absolventinnen. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart Die vom Landratsamt organisierte Qualifizierung umfasste rund 200 Unterrichtseinheiten. Den feierlichen Abschluss bildete ein Colloquium, in dessen Rahmen die Teilnehmenden ihre Zertifikate von Stefan Mohr, dem zuständigen Abteilungsleiter am Landratsamt, entgegennehmen konnten. „Fachlich versierte Leitungskräfte sind ein entscheidender Faktor für die Qualität in unseren Kitas“, betonte Mohr bei der Übergabe der Zertifikate. An die frisch qualifizierten Fachkräfte gewandt sagte er: „Sie sind als Leitung nicht nur verantwortlich für die organisatorischen Abläufe, sondern auch für die pädagogische Ausrichtung, die Entwicklung Ihrer Teams und eine offene Kommunikation nach innen und außen. Damit gestalten Sie aktiv das Profil Ihrer Einrichtung.“
Leitungsrollen mit wachsender Verantwortung
Die Anforderungen an Kita-Leitungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Neben der pädagogischen Qualitätssicherung gehören zunehmend auch Aufgaben wie Personalführung, Öffentlichkeitsarbeit und strategische Entwicklung zum beruflichen Alltag. Die Qualifizierung, die auf diese vielfältigen Anforderungen vorbereitet, wurde vom Landratsamt Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Referentin Katrin Frindert (Bildungsimpulse Augsburg) angeboten.
Mitteilung vom 08.07.2025 Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassenStichtag für die Anträge ist der 31. Oktober 2025. Bis dahin müssen die Anträge eingegangen sein. » mehr Bis zum 31. Oktober 2025 haben Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen die Möglichkeit, die für ihren Schulweg entstandenen Kosten im Schuljahr 2024/2025 vom Landkreis Ostallgäu ersetzt zu bekommen.
Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
Zeitersparnis als Voraussetzung
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt.
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten.
Deutschlandticket
Zum 01. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket berechtigt im jeweiligen Geltungszeitraum zur unbegrenzten Nutzung der Züge in der 2. Wagenklasse sowie der sonstigen Verkehrsmittel des ÖPNV im jeweils räumlichen Geltungsbereich.
Falls das Deutschlandticket für die Zurücklegung des Schulweges das günstigste Ticket ist, ist dieses zu verwenden. Erstattungen erfolgen maximal nur bis zur Höhe der Kosten des Deutschlandtickets.
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447, -445 und -328
Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden: www.ostallgaeu.de/schulweg.
Mitteilung vom 08.07.2025 Integration im Ostallgäu: Landratsamt Ostallgäu fördert Projekte und Ausstattung von EhrenamtlichenDas Landratsamt unterstützt gezielt Projekte zur Integration Zugewanderter sowie die Ausstattung von Ehrenamtlichen mit Arbeitsmitteln. » mehr ![]() Foto: Die Integrationslotsen der Kommunalen Integration sind v. l. Christina Panje, Vijay Srivatsan und Julia Jäkel. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Mirsada Tabak Ziel ist es, das Ankommen im Landkreis zu erleichtern und ehrenamtliches Engagement wirkungsvoll zu stärken.
Von der Förderung können Vorhaben profitieren, die Begegnung schaffen und Teilhabe ermöglichen: vom interkulturellen Fest über die Fahrradwerkstatt bis zu ehrenamtlichen Sprachkursen oder die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen. Auch Ehrenamtliche selbst können Unterstützung beantragen, etwa für Laptops, Drucker oder Lehrmaterialien, die sie für ihre Arbeit benötigen.
Die Antragstellung ist bewusst unbürokratisch gehalten: Ein formloser Antrag per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de reicht aus. Benötigt werden lediglich eine kurze Projektbeschreibung, der gewünschte Förderbetrag sowie die Kontoverbindung. Ein Nachweis über die Verwendung ist nicht erforderlich – die Antragstellenden sichern die zweckgebundene Nutzung der Mittel zu.
Mit diesem Fördertopf setzt das Landratsamt ein klares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Wir wollen das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger unterstützen und gleichzeitig Zugewanderten das Ankommen erleichtern“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Für weitere Informationen und Anträge steht das Team der Kommunalen Integration mit ihren Integrationslotsen Vijay Srivatsan, Julia Jäkel und Christina Panje unter integration@lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-194 zur Verfügung. Alle Angebote für Ehrenamtliche sind auch in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu im Bereich „Ehrenamt“ zu finden.
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