Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 27.07.2023

„bergaufland“: Startschuss für die neue Förderperiode von LEADER

Auf der 10. Mitgliederversammlung des Vereins zur Regionalentwicklung, „bergaufland“, wurde der Startschuss für die neue Förderperiode von LEADER gegeben.

„Mit unserer angepassten Entwicklungsstrategie können wir nun wieder Projekte über das Förderprogramm LEADER unterstützen und so die nachhaltige Entwicklung unserer Region verstetigen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Neben einem Rückblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr im Rahmen der Entwicklungs-strategie 2014 – 2022 erfolgte ein Ausblick im Rahmen der Entwicklungsstrategie 2023 – 2027. Darüber hinaus wurde über den aktuellen Stand zum eigenen Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert und über die Kassenprüfung für das Jahr 2022 berichtet und ein Beschluss über die Änderung der Zusammensetzung der Mitglieder im Entscheidungsgremium gefasst. Weiterhin berichtete das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten über den aktuellen Stand zum Förderprogramm LEADER.

 

„LEADER bleibt ein maßgeschneidertes und gut ausgestattetes Förderinstrument für die ländlichen Regionen. Wir freuen uns sehr, dass bergaufland Ostallgäu zu den bayernweit 70 anerkannten Lokalen Aktionsgruppen für die Förderperiode 2023 bis 2027 zählt“, so Dr. Alois Kling, Leiter des AELF.

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. 

 

Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-514 /-353 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 27.07.2023

Weitere Betreuungsangebote nötig: Landkreis schließt Elternbefragung zur Betreuung von Grundschulkindern ab

Der Landkreis Ostallgäu rechnet mit einem steigenden Betreuungsbedarf für Kinder im Grundschulalter.

Foto: istockphoto/monkeybusinessimages

Foto: istockphoto/monkeybusinessimages

In den kommenden Jahren wird voraussichtlich jedes zweite Elternpaar eine Betreuung für ihr Grundschulkind benötigen. Zu diesem Ergebnis kommt der Landkreis nach der Durchführung einer Elternbefragung zur Betreuung von Grundschulkindern.

 

„Der Landkreis hat viele Informationen zusammengetragen und unterstützt damit die Kommunen bei der Bedarfsplanung und Weiterentwicklung der örtlichen Angebote“, sagt Landrätin Zinnecker. Dass dies notwendig sei, zeigen die prognostizierten Schülerzahlen. So werden aufgrund geburtenstarker Jahrgänge im Jahr 2026/27 deutlich mehr Kinder in den Ostallgäuer Grundschulen erwartet. Außerdem gilt ab dem Schuljahr 2026/27 ein stufenweiser Rechtsanspruch für Kinder im Grundschulalter. Dieser umfasst einen Anspruch auf achtstündige Betreuung an fünf Werktagen – zum großen Teil auch in den Ferien. Auf diese Situation müssen sich Kommunen und Schulen laut Zinnecker vorbereiten. „Trotz Planungsunterstützung durch den Landkreis bleibt das ein ambitioniertes Vorhaben. Denn etwaige Baumaßnahmen benötigen viel Zeit und Geld“, merkt Zinnecker an. Hinzu komme der allgemeine Fachkräftemangel, der es Trägern erschwere, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. 

 

Die Befragung bestätigte außerdem, dass viele Familien die Kinderbetreuung nach wie vor selbst übernehmen. Zinnecker lobt dieses Engagement: „Die Eltern leisten hier oft einen zeitlichen und organisatorischen Spagat. Glücklicherweise sind in unserer ländlichen Region soziale Strukturen noch größtenteils intakt, sodass Großeltern, Verwandte oder Freunde auch eine wichtige Unterstützung sein können.“ 

 

Knapp 2000 ausgewertete Antworten

 

Die Ergebnisse der Elternbefragung sollen dazu beitragen, die Betreuungssituation für Grundschulkinder im Ostallgäu weiter auszugestalten und das Betreuungsangebot im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten bestmöglich an den Bedarfen der Eltern und ihrer Kinder auszurichten. Damit dies gelingt, wurden alle Ergebnisse auf Gemeindeebene ausgewertet und die Antworten an die Kommunen zur örtlichen Bedarfsplanung übermittelt. Im Ostallgäu gibt es bereits eine vergleichsweise vielfältige Betreuungslandschaft. Nahezu an jedem Grundschulstandort ist ein Betreuungsangebot vorhanden. 

 

Durchgeführt wurde die Elternbefragung im April 2023 in Zusammenarbeit mit den Städten, Märkten und Gemeinden. Rund 6.000 Eltern hatten die Möglichkeit, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Interessen in Bezug auf die Betreuungssituation mitzuteilen. 29 Prozent haben diese Gelegenheit genutzt und den Online-Fragebogen ausgefüllt.

 

Mitteilung vom 24.07.2023

Moor-Landwirtschaft für Klimaschutz: Betriebe gesucht

Der Landkreis sucht Landwirte oder Landeigentümer, die sich die Bewirtschaftung nasser Böden fördern lassen möchten.

Foto: Landkreis Ostallgäu/MoorLandwirtschaft für Klimaschutz Allgäu

Foto: Landkreis Ostallgäu/MoorLandwirtschaft für Klimaschutz Allgäu

Im Rahmen des unter Federführung des Landkreises Ostallgäu umgesetzten Verbundvorhabens „Moor-Landwirtschaft für Klimaschutz Allgäu“ können Landwirte und Landeigentümer für die freiwillige nasse Bewirtschaftung von Flächen nun Zahlungen erhalten. Die ersten Verträge sollen zeitnah unterschrieben werden. Außerdem sucht der Landkreis weitere Betriebe, die mitmachen wollen. Ziel der Maßnahmen ist die Wiedervernässung von Moorböden und damit deren Instandsetzung als Wasser- und CO2-Speicher. Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert.

 

„Moorschutz auf privaten Flächen kann nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort gelingen. Freiwilligkeit und Kooperation sind für uns die entscheidenden Faktoren“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „In der Landwirtschaft braucht es Lösungen, wie der einzelne Betrieb mit der Bewirtschaftung wiedervernässter Moorböden etwas für den Klimaschutz tun und gleichzeitig eine betriebliche Perspektive entwickeln kann. Beides zusammen wollen wir mit dem Vorhaben erreichen und damit auch Vorbild für andere moorreiche Regionen sein.“ 

 

Zahlungen im Kontext des Agrarförderrechtes möglich

 

Um Zahlungen für die Wiedervernässung möglich zu machen, wurde ein mit dem Bundesumweltministerium abgestimmtes Modell entwickelt. Durch dieses können bei einer zeitlich bis 2031 befristeten Wiedervernässung die entstehenden Nachteile entgolten werden. Bei der Entwicklung des Modells galt es, rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten – denn innerhalb der EU fließen bereits unterschiedliche Zahlungen in die Landwirtschaft. Dass es nun die Möglichkeit gibt, auch den Eigentümern von Flächen für die Gestattung der Wiedervernässung einen Ausgleich anzubieten, ist für Projektleiter Andreas Stauss ein wichtiger Meilenstein. Er erwarte, dass das Angebot für viele Eigentümer sowie Bewirtschafter von Moorflächen interessant sein könnte, da für eine klimaschonende Landwirtschaft in Zukunft alternative Bewirtschaftungsmethoden gefragt sein werden.

 

Um das Projekt in die Breite zu tragen, sucht der Landkreis ab sofort weitere Betriebe für die Bewirtschaftung nasser Flächen. In einem ersten Schritt werden die Flächen angeschaut und mit den Betriebsleitern die unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten durchgesprochen. Wenn die Grundvoraussetzungen gegeben sind, erfolgt eine detaillierte Planung, welche immer auch die Auswirkungen auf den gesamten Betrieb im Blick hat. Auf dieser Basis werden mögliche Ausgleichszahlungen berechnet und die Betriebsleiter können sich für die Mitwirkung im Klimaschutzvorhaben entscheiden. Der erste Vertrag soll mit Jürgen Hummel, Landwirt aus Lamerdingen, unterzeichnet werden.

 

Vorteile für die Landwirte

 

Neben den Ausgleichszahlungen bietet das Projekt weitere Vorteile und Perspektiven für die Landwirtschaft: Trocken gelegte Moorböden verlieren langfristig in vielen Fällen ihre Fruchtbarkeit. Die nasse Bewirtschaftung dient damit auch dem Erhalt der Böden. Außerdem können sich neue Produkte und damit Verwertungsmöglichkeiten ergeben. Aus Biomasse aus vernässten Mooren können beispielsweise Produkte hergestellt werden, die bisherige erdölbasierte Kunststoffe ablösen können und es gibt erfolgversprechende Einsatzmöglichkeiten im Baustoffbereich. 

 

Die Vorhabenflächen werden in ihrer Entwicklung vom Projektteam am Landratsamt Ostallgäu, vom Peatland Science Center der Hochschule Weihenstephan Triesdorf sowie der Landesanstalt für Landwirtschaft beplant und wissenschaftlich begleitet. „Damit haben wir bei geeigneten standörtlichen und betrieblichen Voraussetzungen erstmalig die Chance, gemeinsam mit dem jeweiligen Betriebsleiter an einer zielgerichteten Lösung zu arbeiten und die Belastungen für den Betrieb abzufedern,“ sagt Stauss. 

 

Insgesamt fördert das BMUV bundesweit vier Pilotvorhaben, die neue Bewirtschaftungsformen auf landwirtschaftlich genutzten, wiedervernässten Moorböden erproben. Die Mittel werden über den Energie- und Klimafonds der Bundesregierung bereitgestellt. Die Pilotvorhaben sollen Lösungswege zur Senkung der Treibhausgasemissionen aus bewirtschafteten Moorböden aufzeigen und Erkenntnisse für den Klimaschutz gewinnen. Zuständige Projektträgerin ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

 

Weitere Infos unter:

https://www.moorwert.de 

https://www.z-u-g.org/foerderung/pilotvorhaben-moorbodenschutz 

https://www.bmu.de/themen/naturschutz-artenvielfalt/naturschutz-biologische-vielfalt/moorschutz 

 

Mitteilung vom 21.07.2023

„Junges Gemüse“: Jugendleiter der Gartenbauvereine treffen sich

Beim Jugendleiter-Seminar hat der Obst- und Gartenbauverein Stötten über seine Arbeit mit der Kinder- und Jugendgruppe „Die SchnupperGärtler“ informiert.

Auf dem Foto: alle Teilnehmer am Jugendleiter-Seminar 2023 in Stötten am Auerberg. Bild-Quelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberatung für Gartenkultur & Landespflege am Landratsamt Ostallgäu

Auf dem Foto: alle Teilnehmer am Jugendleiter-Seminar 2023 in Stötten am Auerberg. Bild-Quelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberatung für Gartenkultur & Landespflege am Landratsamt Ostallgäu

Zu dem Seminar mit dem Thema „Junges Gemüse – Jugendarbeit am Gemüsebeet“ kamen Jugendleiterinnen und Jugendleiter örtlicher Gartenbauvereine aus dem ganzen Ostallgäu. Veranstalter des Seminars ist der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu.

 

Zu Beginn des Seminars erläuterte Gabi Sigl vom Gartenbauverein Stötten den Ursprung und die Gründung der Kinder- und Jugendgruppe im Verein. Gaudenzia Angerer, Jugendleiterin im Gartenbauverein, berichtete anschließend aus der Praxis: „Uns ist es wichtig, den Kindern beizubringen, wie wertvoll Lebensmittel sind und wie jeder nachhaltig und mit relativ wenig Aufwand sein eigenes Gemüse anbauen kann.“ Um das mit den Kindern und Jugendlichen in die Tat umzusetzen, seien Ideenreichtum und Kreativität, manchmal auch Spontanität gefragt. Besonders liege ihr der nachhaltige, ressourcenschonende Umgang mit Materialien am Herzen; nichts werde weggeschmissen, alles ließe sich recyceln, beispielsweise könne aus einem kaputten Regenschirm eine Fahne für den Garten entstehen. „NoWaste“ sei ihr Stichwort und das werde in Stötten bei der Kinder- und Jugendgruppe gelebt. 

 

Als Abschluss lernten die Teilnehmer die drei wichtigsten Orte für die Kinder- und Jugendgruppe vor Ort kennen: das Gemüsebeet der SchnupperGärtler, die Streuobstwiese mit Kräuterspirale und Kartoffelacker sowie die Räume im Pfarrhaus, falls das Wetter einmal nicht mitspielt. Dabei konnte ein Rätsel gelöst werden, das von Angerer entworfen wurde – begleitet und aufbereitet wurde es von Simone Stechele.

 

Mitteilung vom 21.07.2023

Landkreis und Bistum bieten Schulung zum Seniorenbegleiter an

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu eine Schulung zum Seniorenbegleiter beziehungsweise zur Seniorenbegleiterin an.

Bild: Landkreis Ostallgäu

Bild: Landkreis Ostallgäu

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten. Die Schulung findet zwischen 6. Oktober und 25. November 2023 an vier Wochenenden, jeweils von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. 

 

Die Schulung ist nach dem Sozialgesetzbuch anerkannt und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat. Ein Baustein sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. 

 

Um die richtige Anlaufstelle nach der Schulung zu finden, stellen sich verschiedene Helferkreise während der Schulung vor. Die Schulungsinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Schulungsgebühr wird für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, vom Landkreis übernommen.

 

Informationen gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de und im Rahmen einer kostenlosen Informationsveranstaltung am 14. September 2023 von 16 bis 17.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu. 

 

Es wird um Anmeldung zur Informationsveranstaltung bis Donnerstag, 7. September 2023 sowie für die Seniorenbegleiter-Schulung bis Freitag, 29. September 2023, bei der Seniorenbeauftragten des Landkreises Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475) gebeten.

 

Mitteilung vom 21.07.2023

Interkulturelle Veranstaltungen im Ostallgäu

Die Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu hat das neue Veranstaltungsprogramm für September bis Dezember 2023 veröffentlicht.

Foto: istockphoto/viewapart

Foto: istockphoto/viewapart

Die Angebote richten sich an ehrenamtlich Engagierte und Fachkräfte im Bereich Integration sowie direkt an Zugewanderte. Das Programm hält auch offene Angebote für alle Interessierten bereit. 

 

Für die Ehrenamtlichen finden in den kommenden Monaten zwei Stammtische statt. Beim ersten Stammtisch am 28. September 2023 stehen Mitarbeitende von der Caritas Flüchtlings- Integrations- und Migrationsberatung für Fragen zur Verfügung. Beim zweiten Stammtisch am 7. Dezember 2023 werden Mitarbeitende der Ausländerbehörde anwesend sein, um Fragen unter anderem zum Thema Einbürgerung zu beantworten. Dieser Stammtisch soll zugleich der Anerkennung des Ehrenamts dienen, deshalb wird für die Ehrenamtlichen ein Büchertisch bereitstehen, an dem diese ein kostenloses Buch erhalten. 

 

Lesung und Kinofilm über die zum Tode verurteilte Iranerin Reyhaneh Jabbari

 

Am 17. Oktober 2023 findet im Landratsamt Ostallgäu eine Lesung zum Buch „Wie man ein Schmetterling wird. Das kurze, mutige Leben meiner Tochter Reyhaneh Jabbari“ statt. Es werden Shole Pakravan, die Autorin des Buches und Mutter von Reyhaneh Jabbari, sowie Steffi Niederzoll, Co-Autorin des Buches und Autorin und Regisseurin des Dokumentarfilmes, ins Ostallgäu kommen und die Geschichte der zum Tode verurteilten iranischen Frau vorstellen. Der Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“ zeigt die Geschichte des Buches und wird am 23. November 2023 in der Filmburg Marktoberdorf zu einem ermäßigten Eintrittspreis von fünf Euro gezeigt. Der Film macht die Ungerechtigkeit in der iranischen Gesellschaft sichtbar und porträtiert eine unfreiwillige Heldin, die im Kampf für Frauenrechte ihr Leben gab. 

 

Angebote für Zugewanderte in Buchloe, Obergünzburg und Marktoberdorf

 

Für zugewanderte Menschen findet in Buchloe am 10. und 11. November 2023 in Kooperation mit dem Freundeskreis Asyl ein Kurs zum Thema „In Miete wohnen – Was alles dazu gehört“ statt. Es wird unter anderem über die Suche nach einer Wohnung und über Rechte und Pflichten als Mieter informiert. Außerdem werden gemeinsam Punkte erarbeitet, die beim Leben in einer eigenen Wohnung wichtig sind. Am 15. November 2023 wird ein Vortrag auf Russisch im Familienstützpunkt Obergünzburg zum Thema „Kindergesundheit und Unfallprävention“ angeboten. Im Familienstützpunkt Marktoberdorf gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Vortrag zu „Ernährung und Bewegung“ auf Arabisch am 29. November 2023. 

 

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sind unter www.ostallgaeu.de/integration und in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden. Anmeldungen beim Team der Kommunalen Integration (Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje) per E-Mail unter integration(at)lra-oal.bayern.de oder unter der Telefonnummer 08342 911-194.


Das ganze Herbstprogramm der Stelle für Kommunale Integration finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 20.07.2023

Ehrenamtliche erhalten Abendfahrt auf dem Forggensee

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat engagierte Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu zu einer abendlichen Schifffahrt auf dem Forggensee eingeladen.

Bild: Landkreis Ostallgäu

„Mit Veranstaltungen wie der Ausfahrt auf dem Forggensee möchte der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren“, sagt Zinnecker zum Grund für die Einladung. Zu ihren Gästen gehörten die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, die im März 2023 als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement verliehen wurde. 

 

Auf dem Schiff begrüßt wurden die Ehrenamtlichen vom stellvertretenden Landrat Hubert Endhardt: „Sie richten mit Ihrem Engagement die Segel so, dass die Gesellschaft in die richtige Richtung fährt. Der Arbeiter bekommt seinen Lohn, der Künstler seinen Applaus und die Ehrenamtlichen Dank, Anerkennung und Respekt.“ Im Anschluss an die Begrüßung genossen die Gäste die Fahrt bei sommerlichen Temperaturen und Blick auf Neuschwanstein sowie die Allgäuer Bergwelt.

 

Begeisterung bei den Gästen

 

Der Dank und die Seefahrt kamen bei den Ehrenamtlichen gut an. Drei Frauen, die sich bei der Marktoberdorfe Tafel engagieren, lobten die „wunderbar entspannte Atmosphäre“. Die Schifffahrt sei eine „tolle Idee“. Man erwarte als Ehrenamtliche zwar keine Gegenleistung für das, was man tut. „Wenn man dann aber trotzdem einmal so einen Dank erhält, dann freut man sich doch sehr.“  

 

Auch Inge Prielmann aus Bidingen freute sich über die Ausfahrt: „Ich kenne den Forggensee eigentlich in und auswendig, aber bisher nur vom Ufer aus – ich war tatsächlich noch nie mit dem Schiff auf dem See unterwegs.“ Und eine andere Mitfahrerin antwortete auf die Frage, wie ihr die Abendfahrt gefalle: „Die Fahrt wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.“  

 

Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die freiwillige Tätigkeit außerdem mit zahlreichen weiteren Angeboten. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 18.07.2023

Stadtradeln 2023: Ostallgäuer fahren über 840.000 Kilometer

Exakt 842.341 Kilometer haben die Teilnehmenden der diesjährigen Stadtradeln-Aktion des Landkreises Ostallgäu mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Das sind rund 55.000 Kilometer mehr als im vergangenen Jahr und entspricht 21 Erdumrundungen. „Ich freue mich sehr, dass das Stadtradeln immer beliebter wird und wir auch dieses Jahr wieder ein hervorragendes Ergebnis präsentieren können“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Jeder gefahrene Kilometer leistet einen wertvollen Beitrag für den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung der Region.“

 

Insgesamt wurden im Ostallgäu durch den dreiwöchigen Aktionszeitraum rund 136 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden. Der Landkreis nimmt damit Platz 9 im bayernweiten Vergleich in der Einwohnerkategorie zwischen 100.000 und 500.000 Einwohnern ein. Zudem hat sich dieses Jahr Oberostendorf erstmals dem Wettbewerb gestellt und damit die Kommunen Marktoberdorf, VG Obergünzburg, Buchloe, Biessenhofen, Pfronten, Füssen und Nesselwang unter dem Dach des Landkreises ergänzt. Auf der Kommunen-Ebene erreichte die VG Obergünzburg mit über 218.000 gefahrenen Kilometern in ihrer Einwohnerkategorie bayernweit Rang 1 und deutschlandweit Rang 2. Die Stadt Marktoberdorf (323.000 Kilometer) liegt bayernweit auf Rang 1 und deutschlandweit auf dem siebten Platz in der Kategorie von 10.000 bis 50.000 Einwohnern. Auch die Schulen im Landkreis haben wieder zahlreiche Kilometer gesammelt.

 

Stadtradeln: Möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen

 

Stadtradeln ist kein Sportwettbewerb, sondern soll ein Anreiz sein, gerade im Alltag das Auto stehen zu lassen und möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Zudem geht es darum, in den 21 Aktionstagen den Blickwinkel und das Interesse für das Fahrrad zu stärken. Die deutschlandweite Kampagne wird vom Netzwerk Klima-Bündnis organisiert und begleitet. 

 

Außerdem bietet das Stadtradeln die Möglichkeit, Verbesserungen an der Radwegeinfrastruktur vorzunehmen, denn durch die Stadtradeln-App können die gefahrenen Strecken der Teilnehmenden anonymisiert nachvollzogen werden. Auch mithilfe der „RADar!“-Funktion können Meldungen über mangelnde Infrastruktur eingereicht werden. Die Informationen aus beiden Anwendungen werden von der Landkreis-Verwaltung an die verantwortlichen Stellen im Ostallgäu weitergeleitet und können so zur Verbesserung des Radwegenetzes beitragen.

 

Mitteilung vom 17.07.2023

Ausbildungsförderung: Antragsfristen beachten

Das Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin.

Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. 

 

Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend.

 

Nähere Informationen zu den Verbesserungen im Aufstiegs-BAFöG, dem früheren Meister-BAFöG, finden sich unter www.aufstiegs-bafoeg.de. Weitere Auskünfte geben beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-319 Jutta Haid, 08342 911-257 Alina Hartmann sowie unter 08342 911-407 Herlinde Hnida. 

 

Mitteilung vom 17.07.2023

Mitgliederversammlung des Vereins bergaufland Ostallgäu

Die 10. Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V. findet am Montag, 24.7. um 17 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf statt.

Neben einem Rückblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr im Rahmen der Entwicklungsstrategie 2014 – 2022 erfolgt ein Ausblick zur Entwicklungsstrategie 2023 – 2027 sowie ein aktueller Stand zum eigenen Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. „Ich freue mich über den erfolgreichen Abschluss unserer bisherigen Strategie. Mit unseren angepassten Entwicklungs- und Handlungszielen haben wir beste Voraussetzungen für die weitere nachhaltige Entwicklung unserer Region geschaffen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. 

 

Darüber hinaus erfolgt der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2022 sowie ein Beschlussvorschlag über die Änderung der Zusammensetzung der Mitglieder im Entscheidungsgremium. Zudem wird vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten über den aktuellen Stand zum Förderprogramm LEADER informiert. Die detaillierte Tagesordnung zur Versammlung gibt es auf www.bergaufland-ostallgaeu.de. 

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-514 /-353 oder per E-Mail unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 14.07.2023

Bauhöfe zur ökologischen Bewirtschaftung von Grünflächen geschult

Im Rahmen der Fortbildungsreihe für die Mitarbeiter kommunaler Bauhöfe fand die dritte Schulung am Landratsamt Ostallgäu statt.

Bild: Landkreis Ostallgäu

Dabei konnten sich die Teilnehmer über die Themen ökologische, insektenfreundliche Mahd und artenreiches Grünland informieren. Die Schulungsreihe findet zweimal jährlich im Rahmen des Projekts „Kommunale Grünflächen: vielfältig – Artenreich – insektenfreundlich“ statt.

 

Unter Leitung der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege wurde dabei behandelt, wie unterschiedliches Grünland im Eigentum der Gemeinden durch entsprechende Pflege oder Neuanlage artenreicher gemacht werden kann. „Vor allem extensive Grünlandflächen, also nur ein- bis maximal dreimal gemähte Wiesen ohne Dünung haben ein großes Potenzial, um eine hohe Artenvielfalt an Flora und Fauna zu beherbergen“, sagt Kreisfachberater David Nißle. Neben Nißle referierten auch Claudia Gruber vom Landschaftspflegeverband Ostallgäu und Josef Freuding, selbst pensionierter Landwirt und ehemaliger Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes. 

 

An der Schulung sowie an der Exkursion nahmen insgesamt 26 Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe teil.  

 

Handbuch als zusätzliche Informationsquelle

 

Ziel der Schulungen ist es, gemeinsam mit den Bauhöfen Vorgehensweisen zu finden, die im Praxisalltag der Bauhofmitarbeiter umsetzbar sind, aber auch die Biodiversität und Vielfalt an Lebensräumen in unseren Landschaften und Siedlungen wieder steigern. 

 

Neben den Schulungen hilft den Mitarbeitern der Kommunen ein umfangreiches Praxis-Handbuch bei der ökologischen Pflege und Neugestaltung ihrer Grünflächen. Das Handbuch wird vom Freistaat Bayern begleitend zum Projekt „Kommunale Grünflächen: vielfältig – Artenreich – insektenfreundlich“ herausgegeben. Dieses ist Teil des sogenannten Blühpaktes Bayern, mit dem das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, den Bürgern, den Städten und Kommunen und der Landwirtschaft die Artenvielfalt fördern möchte.

 

Mitteilung vom 14.07.2023

Bundeskanzler Scholz zu Besuch im Ostallgäu

Anlass von Scholz' Besuch war ein sogenanntes Kanzlergespräch mit 150 Bürgerinnen und Bürgern im Festspielhaus Füssen.

Bei seinem Besuch in Füssen wurde Scholz (l.) von Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Maximilian Eichstetter begrüßt.

Bei seinem Besuch in Füssen wurde Scholz (l.) von Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Maximilian Eichstetter begrüßt.

Dort wurde Scholz von Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Maximilian Eichstetter begrüßt. 

 

Im Anschluss trug sich Scholz in das Goldene Buch der Stadt Füssen ein und führte ein Pressegespräch mit Vertretern der Allgäuer Zeitung. Das Bürgergespräch war geprägt von Fragen zur Klima- und Wirtschaftspolitik. Es kamen aber auch lokale Themen zur Sprache – zum Beispiel die Weiterentwicklung des Magnusparks in Füssen. Nach dem Bürgergespräch stand Scholz noch für alle Teilnehmenden für ein gemeinsames Foto zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 14.07.2023

Landkreis bietet neue Workshops zur beruflichen Um- und Neuorientierung

Es handelt sich um die Seminare „Berufliche Neuorientierung angehen – jetzt!“ und „Arbeitsmarkt 50Plus und seine Herausforderungen“.

Berufliche Neuorientierung angehen – jetzt!

 

Der Kurs richtet sich an Menschen, die Lust auf eine berufliche Veränderung haben, aber nicht genau wissen, was sie anfangen sollen und wohin es wirklich gehen soll. Auf dem Programm steht neben dem Austausch mit Gleichgesinnten eine Standortanalyse. 

 

Termine: Zwei kostenfreie Workshop-Tage am Freitag, 22. September 2023, und Freitag, 29. September 2023, jeweils von 16 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Wertach, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.

 

Arbeitsmarkt 50Plus und seine Herausforderungen

 

Im dem Workshop wird aufgezeigt, dass es möglich ist, auch im Alter von über 50 Jahren noch einen neuen Job zu finden. Damit das gelingt, wird ein Fahrplan erarbeitet, wobei der Weg zum neuen Job sich von den bisher gegangenen auch unterscheiden kann. 

 

Termin: Donnerstag, 28. September 2023, 16 bis 19.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.

 

Die Teilnahme ist bei beiden Workshops kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Christine Hoch (Tel.: 08342 911-293 oder per E-Mail an christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de). 

 

Mitteilung vom 14.07.2023

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen haben die Möglichkeit, die für ihren Schulweg entstandenen Kosten im Schuljahr 2022/2023 ersetzt zu bekommen.

Bis zum 31. Oktober 2023 haben Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen die Möglichkeit, die für ihren Schulweg entstandenen Kosten im Schuljahr 2022/2023 vom Landkreis Ostallgäu ersetzt zu bekommen. Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend.

 

Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen. Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. 

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. 

 

Deutschlandticket 

 

Zum 1. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket berechtigt im jeweiligen Geltungszeitraum zur unbegrenzten Nutzung der Züge in der 2. Wagenklasse sowie der sonstigen Verkehrsmittel des ÖPNV. Falls das Deutschlandticket für die Zurücklegung des Schulweges ab dem Schuljahr 2023/2024 das günstigste Ticket ist, ist dieses zu verwenden. Erstattungen erfolgen maximal nur bis zur Höhe der Kosten des Deutschlandtickets. 

 

Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 Frau Gellrich sowie unter 08342 911-445 Frau Lodetti. Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden unter www.ostallgaeu.de/schulweg

 

Mitteilung vom 13.07.2023

Für mehr Blumenwiesen im Ostallgäu

Der Landschaftspflegeverband Ostallgäu präsentiert Ergebnisse des Wiesenhilfsprojekts Blütenreich Ostallgäu und das Samenerntegerät "Wiesefix".

Landrätin Maria Rita Zinnecker mit dem Wiesefix. von links: Claudia Gruber, Patricia Krickl, Maria Rita Zinnecker, Lars Leveringhaus; Foto: Annette Saitner

Landrätin Maria Rita Zinnecker mit dem Wiesefix. V. l.: Claudia Gruber, Patricia Krickl, Maria Rita Zinnecker, Lars Leveringhaus; Foto: Annette Saitner

Wir alle sind gern von intakter Natur umgeben, atmen gern frische Luft, hören den Bienen beim Summen zu und erfreuen uns an der Vielfalt. Die ursprüngliche Artenvielfalt und Natur sind an einigen Stellen aber nur noch in Spurenelementen vorhanden, weshalb wir Menschen aktiv handeln müssen, um der Ursprünglichkeit, Artenvielfalt und Natürlichkeit wieder nahezukommen. 

  

Zu diesem Zweck, konkret um den Lebensraumtyp artenreiche Flachland- und Bergmähwiese im Landkreis zu fördern und wiederherzustellen, wurde Anfang 2021 durch die Regierung von Schwaben und den Landschaftspflegeverband Ostallgäu e.V. als Träger das Biodiversitätsprojekt „Wiesenhilfsprojekt Blütenreich Ostallgäu“ ins Leben gerufen (weitere Infos und Zahlen zum Projekt siehe Medieninfo). Um erste Ergebnisse des Projekts vorzustellen, lud der Landschaftspflegeverband vergangenen Freitag zu einem gemeinsamen Pressetermin mit Landrätin Maria Rita Zinnecker auf eine der Projektwiesen neben der Lindenallee von Marktoberdorf ein. Auch der Erste Vorsitzende des Landschaftspflegeverbands, Lars Leveringhaus, Erster Bürgermeister von Obergünzburg, war bei dem Termin mit vor Ort und hob die Wichtigkeit der Arbeit des Landschaftspflegeverbands für den gesamten Landkreis hervor. Patricia Krickl, die als Vertreterin der Regierung von Schwaben anwesend war, sowie die Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbands Annette Saitner, fanden lobende Worte für die bisherigen Erfolge des Projekts und die Arbeit von Projektmanagerin Claudia Gruber. In ihrem Grußwort betonte Zinnecker die Wichtigkeit der Naturschutzprojekte im Landkreis. Neben dem Wiesenhilfsprojekt Blütenreich Ostallgäu, leiste auch die Allgäuer Moorallianz, sowie das neue Moorschutzprojekt im Korbsee-Dachssee-Gebiet wertvolle Arbeit. Alle drei Projekte könnten nur in enger Zusammenarbeit mit den zahlreichen engagierten Landwirten im Ostallgäu umgesetzt und weiterentwickelt werden. Zinnecker wies des Weiteren darauf hin, dass im Wiesenhilfsprojekt laufend nach Interessenten gesucht werde, die ihre extensiv genutzten Wiesen renaturieren und zu blütenreichen Mähwiesen umwandeln möchten. 

  

Im Anschluss an die einführenden Worte wurde die im Projekt verwendete Wiesensamen-Erntemaschine, der sogenannte „Wiesefix“ vorgestellt. Dank der Finanzierung des Geräts durch Manfred Rietzler steht dieser dem Projekt ganzjährig zur Verfügung und kann während der Haupterntezeit dauerhaft im Einsatz sein. Das handgeführte Gerät, das durch einen Elektromotor angetrieben wird wurde von Projektmanagerin Claudia Gruber und Maschinenführer Reinhard Linder auf der angrenzenden Wiese vorgeführt. Durch eine große rotierende Bürste im vorderen Bereich des Geräts werden reife Samen von Gräsern und Kräutern ausgebürstet und in einem großen Behälter gesammelt. Die Wiese selbst kann hinterher wie gewohnt vom Landwirt gemäht werden. Die hinterlassenen Spuren in der Wiese sind dank der schmalen Reifen nur minimal und meist kaum sichtbar.

 

Mitteilung vom 12.07.2023

Forggenseefahrt für Ehrenamtskarteninhaber startet von Dietringen

Die Forggenseefahrt für Ehrenamtskarteninhaber am 13.7. um 19 Uhr startet nicht wie geplant am Bootshafen Füssen, sondern an der Fähranlegestelle Dietringen.

Grund ist die Straßensperrung in der Füssener Innenstadt. Treffpunkt für alle angemeldeten Teilnehmer ist der Parkplatz der Badestelle Dietringen. Weitere Fragen beantwortet die Servicestelle Ehrenamt unter 08342 911 -290 und -427 sowie per E-Mail unter ehrenamt@ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 11.07.2023

Zinnecker bestellt neue Naturschutzwächter

Mit Lothar Rehm aus Lengenwang und Uwe Kramer aus Günzach hat Landrätin Zinnecker zwei neue Naturschutzwächter für das Landratsamt Ostallgäu berufen.

Auf dem Bild v. l.: Uwe Kramer, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Lothar Rehm. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Auf dem Bild v. l.: Uwe Kramer, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Lothar Rehm. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Beide haben im Mai erfolgreich ihre Prüfung abgelegt. „Als Naturschutzwächter braucht man neben dem Fachwissen auch Glaubwürdigkeit und jede Menge Fingerspitzengefühl“, sagt Zinnecker. Sie freue sich daher sehr, dass für die nicht immer leichte Aufgabe zwei kompetente Persönlichkeiten gefunden werden konnten.

 

Rehm ist künftig zuständig für die Gemeinden Görisried, Wald, Roßhaupten und Rieden am Forggensee. Kramer kümmert sich um die Gemeinden Ronsberg, Untrasried, Obergünzburg. Mit den Neuzugängen wächst die Naturschutzwacht Ostallgäu auf 14 Mitglieder.

 

Die ehrenamtlich tätigen Naturschutzwächter setzen sich im Landkreis für den Naturschutz ein, leisten Aufklärungsarbeit und versuchen das Umweltbewusstsein zu stärken. Sie beraten zu Themen wie beispielsweise dem Umgang mit Wespen, Hornissen, Ameisen und Fledermäusen – unter anderem im Rahmen von Führungen. 

 

Mitteilung vom 11.07.2023

Straßenbauarbeiten an der OAL 13 bei Rieden

Der Landkreis Ostallgäu saniert am westlichen Ortsausgang von Rieden die Fahrbahn der Kreisstraße OAL 13 auf einer Länge von rund 250 Metern.

Dazu muss die Straße vom 19. Juli bis 4. August für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

 

Im Zuge der Arbeiten werden Setzungen in der Fahrbahn behoben. Abschließend wird die Asphaltdeckschicht erneuert. Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Rieden über Zellerberg, Pforzen, die B16, die St 2015 nach Schlingen und umgekehrt.

 

Der Landkreis bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 11.07.2023

Umfrage zur Verbesserung des Busangebots rund um das Ammergebirge

Der neue Planseebus zwischen Reutte und Oberau erschließt das Herz des Ammergebirges – gerade auch aus dem Ostallgäu.

Bild: Simon Bauer

Bild: Simon Bauer

Um dieses Busangebot noch besser an den Bedürfnissen der Einheimischen und Gäste auszurichten, führen die Projektpartner aktuell eine Online-Befragung von Nutzern des Busangebotes durch. 

 

Abgefragt wird unter anderem, welche Fahrzeiten gewünscht werden oder ob es ein Angebot geben soll, um zum Beispiel aus dem Königswinkel ohne Umsteigen direkt an den Plansee zukommen. Der Link zur Online-Umfrage ist auf der Informationsseite des Tourismusverbands Ostallgäu unter www.schlosspark.de/ringbus zu finden.

 

Datengrundlage für Verbesserungen

 

„Die neue Linie bereichert die Wander- und Freizeitmöglichkeiten im Ostallgäu enorm“, bewertet Landrätin Maria Rita Zinnecker die gemeinsame Initiative. „Unser Ziel ist es, dass gerade auch die Einheimischen vermehrt Bus fahren und wir so unseren Natur- und Lebensraum von Verkehr entlasten.“

 

Die Befragung bildet die Datengrundlage für das im Projekt beauftragte Ingenieurbüro Gevas, die Busverbindungen rund um das Ammergebirge zu verbessern. Durchschnittlich fahren derzeit 123 Personen pro Tag mit dem neuen Bus, aber auch der Spitzenwert von mehr als 200 Personen wurde bereits erreicht. Projektpartner sind neben dem Landkreis Ostallgäu der Naturpark Ammergauer Alpen, die TVB Naturparkregion Reutte, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen, der Landkreis Weilheim-Schongau, Füssen Tourismus und Marketing und die Regionalentwicklung Außerfern.

 

Mitteilung vom 11.07.2023

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 3 in Lauchdorf

An der OAL 3 innerorts von Lauchdorf (Warmisrieder Straße) werden ab 17. Juli 2023 bis voraussichtlich 4. August 2023 Straßenbauarbeiten stattfinden.

Vom 17. bis 21. Juli 2023 werden unter halbseitiger Sperrung punktuell Randeinfassungen instandgesetzt. Ab 24. Juli bis voraussichtlich 4. August 2023 wird unter Vollsperrung die Asphaltdecke erneuert.

 

Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Lauchdorf über die B 16 zur Kreisstraße MN 4 nach Dirlewang und weiter über die Kreisstraße MN 5 nach Warmisried und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

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