Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 08.07.2025

Fit für die Leitung: Über 20 Erzieherinnen erfolgreich qualifiziert

Im Ostallgäu haben 22 pädagogische Fachkräfte erfolgreich eine Weiterbildung zur Leitung von Kindertageseinrichtungen abgeschlossen.

Foto: Referentin Katrin Frindert und Abteilungsleiter Stefan Mohr freuten sich mit den Absolventinnen. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Foto: Referentin Katrin Frindert und Abteilungsleiter Stefan Mohr freuten sich mit den Absolventinnen. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Die vom Landratsamt organisierte Qualifizierung umfasste rund 200 Unterrichtseinheiten. Den feierlichen Abschluss bildete ein Colloquium, in dessen Rahmen die Teilnehmenden ihre Zertifikate von Stefan Mohr, dem zuständigen Abteilungsleiter am Landratsamt, entgegennehmen konnten.

  

„Fachlich versierte Leitungskräfte sind ein entscheidender Faktor für die Qualität in unseren Kitas“, betonte Mohr bei der Übergabe der Zertifikate. An die frisch qualifizierten Fachkräfte gewandt sagte er: „Sie sind als Leitung nicht nur verantwortlich für die organisatorischen Abläufe, sondern auch für die pädagogische Ausrichtung, die Entwicklung Ihrer Teams und eine offene Kommunikation nach innen und außen. Damit gestalten Sie aktiv das Profil Ihrer Einrichtung.“

 

Leitungsrollen mit wachsender Verantwortung

 

Die Anforderungen an Kita-Leitungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Neben der pädagogischen Qualitätssicherung gehören zunehmend auch Aufgaben wie Personalführung, Öffentlichkeitsarbeit und strategische Entwicklung zum beruflichen Alltag. Die Qualifizierung, die auf diese vielfältigen Anforderungen vorbereitet, wurde vom Landratsamt Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Referentin Katrin Frindert (Bildungsimpulse Augsburg) angeboten.

 

Mitteilung vom 08.07.2025

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Stichtag für die Anträge ist der 31. Oktober 2025. Bis dahin müssen die Anträge eingegangen sein.

Bis zum 31. Oktober 2025 haben Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen die Möglichkeit, die für ihren Schulweg entstandenen Kosten im Schuljahr 2024/2025 vom Landkreis Ostallgäu ersetzt zu bekommen. 

 

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen. 

 

Zeitersparnis als Voraussetzung

 

Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. 

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. 

 

Deutschlandticket 

 

Zum 01. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket berechtigt im jeweiligen Geltungszeitraum zur unbegrenzten Nutzung der Züge in der 2. Wagenklasse sowie der sonstigen Verkehrsmittel des ÖPNV im jeweils räumlichen Geltungsbereich. 

 

Falls das Deutschlandticket für die Zurücklegung des Schulweges das günstigste Ticket ist, ist dieses zu verwenden. Erstattungen erfolgen maximal nur bis zur Höhe der Kosten des Deutschlandtickets. 

 

Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447, -445 und -328

 

Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden: www.ostallgaeu.de/schulweg.

 

Mitteilung vom 08.07.2025

Integration im Ostallgäu: Landratsamt Ostallgäu fördert Projekte und Ausstattung von Ehrenamtlichen

Das Landratsamt unterstützt gezielt Projekte zur Integration Zugewanderter sowie die Ausstattung von Ehrenamtlichen mit Arbeitsmitteln.

Foto: Die Integrationslotsen der Kommunalen Integration sind v. l. Christina Panje, Vijay Srivatsan und Julia Jäkel. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Mirsada Tabak

Foto: Die Integrationslotsen der Kommunalen Integration sind v. l. Christina Panje, Vijay Srivatsan und Julia Jäkel. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Mirsada Tabak

Ziel ist es, das Ankommen im Landkreis zu erleichtern und ehrenamtliches Engagement wirkungsvoll zu stärken.

 

Von der Förderung können Vorhaben profitieren, die Begegnung schaffen und Teilhabe ermöglichen: vom interkulturellen Fest über die Fahrradwerkstatt bis zu ehrenamtlichen Sprachkursen oder die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen. Auch Ehrenamtliche selbst können Unterstützung beantragen, etwa für Laptops, Drucker oder Lehrmaterialien, die sie für ihre Arbeit benötigen.

 

Die Antragstellung ist bewusst unbürokratisch gehalten: Ein formloser Antrag per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de reicht aus. Benötigt werden lediglich eine kurze Projektbeschreibung, der gewünschte Förderbetrag sowie die Kontoverbindung. Ein Nachweis über die Verwendung ist nicht erforderlich – die Antragstellenden sichern die zweckgebundene Nutzung der Mittel zu.

 

Mit diesem Fördertopf setzt das Landratsamt ein klares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Wir wollen das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger unterstützen und gleichzeitig Zugewanderten das Ankommen erleichtern“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Für weitere Informationen und Anträge steht das Team der Kommunalen Integration mit ihren Integrationslotsen Vijay Srivatsan, Julia Jäkel und Christina Panje unter integration@lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-194 zur Verfügung. Alle Angebote für Ehrenamtliche sind auch in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu im Bereich „Ehrenamt“ zu finden.

 

Mitteilung vom 04.07.2025

Ostallgäuer Kreisausschuss befürwortet Beitritt zum MVV

Der Kreisausschuss hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, einen Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) anzustreben.

Der Beschluss stellt eine Empfehlung an den Kreistag dar, der noch in diesem Jahr über den Beitritt entscheiden soll. 

 

Für Landrätin Maria Rita Zinnecker wäre der Beitritt zum MVV eine zukunftsweisende Entwicklung: „Das Mobilitätsverhalten vieler Menschen im Ostallgäu geht längst über Landkreisgrenzen hinaus – insbesondere in Richtung der Region München. Der MVV bietet hierfür eine starke, moderne Plattform mit einem einheitlichen Tarif und guter Vernetzung. Ein Beitritt würde für unsere Bürgerinnen und Bürger viele Vorteile bringen – etwa mehr Durchgängigkeit und einfachere Planbarkeit.“ 

 

Oberbürgermeister Stefan Bosse bestätigte, dass auch die Stadt Kaufbeuren aktuell einen Beitritt zum MVV prüfe und er dem Kaufbeurer Stadtrat am 29. Juli dieses Vorgehen ebenfalls empfehlen wolle. Beide Gebietskörperschaften würden dann gemeinsam mit dem Bayerischen Verkehrsministerium die dafür notwendigen Schritte vorbereiten. Bosse unterstreicht: „Die Stadt Kaufbeuren arbeitet seit vielen Jahren speziell im ÖPNV-Bereich sehr eng mit dem Landkreis Ostallgäu zusammen. Insbesondere beim Thema Verkehrsverbund haben wir folgerichtig immer eine gemeinsame Linie vertreten.“

 

Allgäu-Verbund soll nicht weiterverfolgt werden – keine Auswirkungen auf Förderung

 

Der Landkreis wird nun als nächsten Schritt gemeinsam mit dem Bayerischen Verkehrsministerium eine formale Beitrittsuntersuchung durchführen. Auf deren Grundlage kann der Kreistag dann über einen Beitritt entscheiden. Zinnecker betonte, dass die bisherigen Fördermittelzusagen des Freistaats durch den Beitritt nicht gefährdet seien: „Uns wurde schriftlich bestätigt, dass – wenn wir die bestehenden Fristen einhalten – ein MVV-Beitritt keine Auswirkungen auf bestehende oder künftige Förderzusagen hat. Das ist ein wichtiges Signal.“

 

Zugleich empfahl der Kreisausschuss, den ursprünglich geplanten Verkehrsverbund Allgäu nicht weiter zu verfolgen. Die entsprechenden Vereinbarungen sollen aufgehoben werden. „Leider haben das Oberallgäu und Kempten bis heute keine positiven Beschlüsse zu einem Allgäu-Verbund gefasst. Um trotzdem eine Verbundlösung hinzubekommen, haben wir daher parallel Gespräche mit dem MVV geführt“, erklärt Zinnecker. Außerdem dränge laut Landrätin die Zeit: „Nach Vorgabe des Freistaats schließt sich das Zeitfenster für eine Verbundentscheidung Ende Juli. Wenn wir die Förderung nicht doch noch verlieren wollen, brauchen wir bis dahin positive Beschlüsse von allen Partnern. Im Oberallgäu und in Kempten waren diese nicht mehr zu erwarten.“ 

 

Mit dem möglichen Beitritt zum 1. Januar 2027 würden der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren dem fahrgaststärksten Verkehrsverbund Bayerns beitreten. Der MVV hatte in den vergangenen Jahren sein Verbundgebiet kontinuierlich erweitert – unter anderem auf die Landkreise Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen soll 2026 folgen und auch im Landkreis Augsburg gibt es Überlegungen, dem MVV beizutreten. Zusammen mit der Stadt Kaufbeuren könnten knapp 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner aus Landkreis und Stadt durch den Beitritt profitieren.

 

Mitteilung vom 03.07.2025

4. Ostallgäuer Pflegekonferenz: Sorgende Gemeinschaft – Pflegende Angehörige im Fokus

Landrätin Zinnecker: „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, das Thema Pflege als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen.“

Foto: Wer einen Angehörigen pflegt, trage laut Landrätin Maria Rita Zinnecker eine enorme Verantwortung – „oft rund um die Uhr, mit wenig Unterstützung und Anerkennung. Diese Menschen leisten Unglaubliches. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, ihnen den Rücken zu stärken und das Thema Pflege als gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen.“ Bildrechte: Manuela Walgenbach/Pflegestützpunkt Ostallgäu

Wer einen Angehörigen pflegt, trage laut Landrätin Maria Rita Zinnecker eine enorme Verantwortung – „oft rund um die Uhr, mit wenig Unterstützung und Anerkennung. Diese Menschen leisten Unglaubliches. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, ihnen den Rücken zu stärken und das Thema Pflege als gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen.“ Bildrechte: Manuela Walgenbach/Pflegestützpunkt Ostallgäu

Wie kann die Pflege im ländlichen Raum auch künftig gelingen – und welche Rolle spielen dabei pflegende Angehörige? Mit diesen Fragen hat sich die 4. Ostallgäuer Pflegekonferenz im Landratsamt beschäftigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Herausforderungen pflegender Angehöriger und wie kommunale Strukturen helfen können, diese besser zu bewältigen.

 

„Wer einen Angehörigen pflegt, trägt eine enorme Verantwortung – oft rund um die Uhr, mit wenig Unterstützung und Anerkennung“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Eröffnung. „Diese Menschen leisten Unglaubliches. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, ihnen den Rücken zu stärken und das Thema Pflege als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen.“

 

Mehr als 60 Teilnehmende aus Kommunen, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen und der Ehrenamtsarbeit kamen auf Einladung des Landkreises ins Landratsamt. Im Fokus standen neben dem neuen Senioren- und Demenzkonzept des Landkreises auch praxisnahe Impulse aus Wissenschaft und Selbsthilfe. In einem Erfahrungsbericht machte die Vorsitzende des Vereins Pflegende Angehörige e.V. durch interaktive Rollendarstellung die vielfältigen Belastungen in der häuslichen Pflege greifbar. Ein weiterer Beitrag zeigte auf, wie pflegende Angehörige durch ein strukturiertes Care- und Casemanagement gezielt entlastet werden können. Unter Care- und Casemanagement versteht man eine koordinierte, individuell ausgerichtete Begleitung, bei der Fachkräfte alle erforderlichen Unterstützungsleistungen abstimmen, organisieren und verlässlich vernetzen. Abschließend wurde in einer Diskussion erörtert, wie pflegende Angehörige ihre Perspektive, etwa durch Beiräte oder Pflegegenossenschaften stärker in den Pflegeprozess einbringen können.

 

Zinnecker betonte, dass der Landkreis bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen habe – von Quartiersmanagements und Nachbarschaftshilfevereinen, über Kontaktstellen Demenz und Pflege bis hin zu Fachstellen für pflegende Angehörige. Die Pflegekonferenz zeige, wie wichtig Austausch und Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Versorgung seien: „Wir haben im Ostallgäu schon viel erreicht, aber die Herausforderungen bleiben groß. Deshalb müssen wir dranbleiben – gemeinsam, vernetzt und mit Blick auf die Menschen vor Ort.“

 

Mitteilung vom 01.07.2025

Sommerfest im Seniorenheim Buchloe feiert die Einheit in der Vielfalt

Mit einem bunten Fest hat das Seniorenheim Buchloe unter dem Motto „Einheit in der Vielfalt“ ein Zeichen für Gemeinschaft und kulturellen Reichtum gesetzt.

Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende sowie zahlreiche Gäste aus dem Landkreis erlebten einen Nachmittag voller Musik, Tanz und Begegnung. Einrichtungsleiterin Anita Happacher brachte die Idee des Festes auf den Punkt: „Ein Regenbogen ist mehr als nur ein Naturphänomen – er steht für Vielfalt, Schönheit und Harmonie. So wie jede Farbe ihren Platz hat, so hat auch jeder Mensch in unserer Einrichtung seinen Wert, seine Einzigartigkeit und seine Bedeutung für das große Ganze.“ Sie dankte allen Mitwirkenden, die diesen Tag mitgestaltet und damit den „Regenbogen unserer Einrichtung noch ein Stück bunter gemacht“ haben.

   

Gestaltet wurde das Fest überwiegend von den Mitarbeitenden des Hauses – viele von ihnen mit internationalen Wurzeln. Sie präsentierten Tänze vom Balkan und aus Bayern, sorgten für musikalische Darbietungen und luden mit einem internationalen Vorspeisenteller zu einem kulinarischen Ausflug durch verschiedene Kulturen ein. Ein Höhepunkt war außerdem die kleine Fußball-Challenge, bei der auch stellvertretender Landrat Lars Leveringhaus und Bürgermeister Robert Pöschl mitspielten. Die Stadtkapelle Buchloe und Sänger Reinhold Geiger begleiteten den Nachmittag musikalisch.

 

Mitteilung vom 01.07.2025

Landkreis bietet Schulung zur Seniorenbegleitung an

Die Schulung findet zwischen 26. September und 8. November 2025 an sechs Terminen statt. 

Der Landkreis Ostallgäu bietet wieder eine Schulung zur Seniorenbegleitung an. Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Kommune engagieren möchten oder pflegende Angehörige sind. Die Schulung findet zwischen 26. September und 8. November 2025 an sechs Terminen freitagnachmittags beziehungsweise samstags im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. 

 

Die Qualifizierung ist nach dem Sozialgesetzbuch anerkannt und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat. Ein Baustein sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. 

 

Um die richtige Anlaufstelle nach der Schulung zu finden, stellen sich während der Schulung verschiedene Helferkreise vor. Die Schulungsinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Schulungsgebühr wird vom Landkreis übernommen.

 

Es wird um Anmeldung für die Seniorenbegleiter-Schulung bis Montag, 1. September 2025, bei der Seniorenbeauftragten des Landkreises Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475) gebeten. Weitere Informationen gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 01.07.2025

Gleichstellungsstellen veranstalten erstes „Regenbogen-Café“ für Familien

Die Gleichstellungsstellen des Landkreises und der Stadt Kaufbeuren laden mit dem Familienstützpunkt Apfelkern erstmals zu der Veranstaltung ein

Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. Juli 2025, ab 13 Uhr im Generationenhaus Kaufbeuren (Marktoberdorfer Straße 25) statt. Das Angebot richtet sich an queere Menschen, lesbische, bisexuelle und schwule Frauen und Männer sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen aller Generationen und ihre Familien. In entspannter Atmosphäre gibt es Gelegenheit zum Austausch, Vernetzen und Genießen. Für Kaffee, Kuchen und Kinderbetreuung ist gesorgt.

 

Eine Anmeldung ist zur besseren Planung bis 8. Juli per Mail an FSP-Apfelkern@web.de möglich. Unterstützt wird das Angebot von Allgäu Pride e.?V. und der Beratungsstelle SchwubiS.

 

Mitteilung vom 30.06.2025

20 Jahre Servicegesellschaft Ostallgäu: Einsatz, Innovation und ein starkes Team

Mit einer Jubiläumsfeier im Innenhof des Landratsamtes hat die Servicegesellschaft Landkreis Ostallgäu GmbH ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert.

Für die Geehrten gabe es bei der Jubiläumsfeier Blumen und Urkunden. Auf dem Bild v. l.: Claudia Conrad (Geschäftsführung KDS), Valentina Sperlich (5 Jahre), Anastasia Petrova (5 Jahre), Bettina Schön (Geschäftsführung Servicegesellschaft Landkreis Ostallgäu GmbH), Rosaria Trimboli (20 Jahre), Giovanna Uygun (Objektleitung Servicegesellschaft Landkreis Ostallgäu GmbH) und Brigitte Natterer (Bereichsleitung KDS). Es fehlen: Carina Bitzsan (5 Jahre), Nadja Filipp (10 Jahre), Claudia Stiegelbauer (15 Jahre), Marcela Lederer (20 Jahre) und Galina Schönfeld (25 Jahre). Bildrechte: Alexander Geiger/Geiger FM

Für die Geehrten gab es bei der Jubiläumsfeier Blumen und Urkunden. Auf dem Bild v. l.: Claudia Conrad (Geschäftsführung KDS), Valentina Sperlich (5 Jahre), Anastasia Petrova (5 Jahre), Bettina Schön (Geschäftsführung Servicegesellschaft Landkreis Ostallgäu GmbH), Rosaria Trimboli (20 Jahre), Giovanna Uygun (Objektleitung Servicegesellschaft Landkreis Ostallgäu GmbH) und Brigitte Natterer (Bereichsleitung KDS). Es fehlen: Carina Bitzsan (5 Jahre), Nadja Filipp (10 Jahre), Claudia Stiegelbauer (15 Jahre), Marcela Lederer (20 Jahre) und Galina Schönfeld (25 Jahre). Bildrechte: Alexander Geiger/Geiger FM

Unter dem Motto „Fest der Nationen“ kamen Mitarbeitende, Partner und Gäste zusammen, um zwei Jahrzehnte Dienstleistung für den Landkreis zu würdigen.

 

Gegründet wurde die Servicegesellschaft 2005. Seitdem erbringt sie Serviceleistungen, insbesondere in den Bereichen Hygiene, Reinigung und Küche – unter anderem für das Landratsamt, die kreiseigenen Senioren- und Pflegeheime in Buchloe, Obergünzburg und Waal sowie für Schulen und Bauhöfe des Landkreises. Alleiniger Gesellschafter der Servicegesellschaft Landkreis Ostallgäu GmbH ist der Landkreis Ostallgäu.

 

„Unsere Reinigungskräfte, Küchenteams und Servicemitarbeitenden leisten tagtäglich wertvolle und unverzichtbare Arbeit – leise, zuverlässig und oft zu Zeiten, wenn andere schon Feierabend haben“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Servicegesellschaft ist für uns nicht mehr wegzudenken – als leistungsstarker Partner, aber vor allem auch als menschlich starke Gemeinschaft.“ Geschäftsführerin Bettina Schön betonte die Vielfalt der Mitarbeitenden als besondere Stärke: „In unserem Team arbeiten Menschen aus 13 Nationen. Diese Vielfalt bereichert nicht nur unsere Arbeit, sondern auch unser Miteinander.“ 

 

Ehrungen für langjährige Mitarbeitende

 

Beim Festabend wurden Mitarbeitende für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt, darunter Galina Schönfeld für 25 Jahre, Rosaria Trimboli und Marcela Lederer für 20 Jahre, Claudia Stiegelbauer für 15 Jahre, Nadja Filipp für 10 Jahre sowie Anastasia Petrova, Valentina Sperlich und Carina Bitzsan für jeweils fünf Jahre.

 

Auch für die Zukunft sieht sich die Servicegesellschaft gut aufgestellt. Nachhaltigkeit und technische Innovation stehen dabei im Fokus – von der Umstellung auf ökologische Reinigungsmittel über Testphasen zur Trockenreinigung bis hin zum Einsatz eines Reinigungsroboters. Die enge Partnerschaft mit der Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe und deren Tochtergesellschaft Klinikdienste Süd (KDS) spielt dabei eine wichtige Rolle.

 

Mitteilung vom 26.06.2025

Moorprojekt am Korb- und Dachssee geht in die nächste Phase

Bei der Auftaktveranstaltung zur Fortführung betonten Regierungspräsidentin und Landrätin die gute Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft.

Bei der Auftaktveranstaltung zur Fortführung des Moorschutzprojekts am Korb- und Dachssee: Regierungspräsidentin Barbara Schretter (links vom Baum) und Landrätin Maria Rita Zinnecker (rechts vom Baum) gemeinsam mit weiteren Beteiligten aus Verwaltung, Naturschutz und Landwirtschaft. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Lea Trautwein

Bei der Auftaktveranstaltung zur Fortführung des Moorschutzprojekts am Korb- und Dachssee: Regierungspräsidentin Barbara Schretter (links vom Baum) und Landrätin Maria Rita Zinnecker (rechts vom Baum) gemeinsam mit weiteren Beteiligten aus Verwaltung, Naturschutz und Landwirtschaft. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Lea Trautwein

Die Regierung von Schwaben finanziert dort in den kommenden vier Jahren die Wiedervernässung von Moorflächen mit rund 1,5 Millionen Euro aus Mitteln des Bayerischen Umweltministeriums und der EU. Der Landkreis stellt das notwendige Projektpersonal, während Landwirte freiwillig Flächen für den Naturschutz beisteuern.

 

„Das Ostallgäu ist nicht nur der moorreichste Landkreis Schwabens, sondern auch Vorreiter in der Zusammenarbeit von Moorschutz und Landwirtschaft. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll: Gemeinsam erreichen wir mehr – gerade wenn es um den Schutz unserer wertvollen Moore geht“, sagte Regierungspräsidentin Barbara Schretter. Landrätin Maria Rita Zinnecker bedankte sich für die Förderung: „Dank dieser Mittel können wir unsere erfolgreiche Arbeit am Korb- und Dachssee weiterführen und ausbauen.“ Sie bezeichnete die Kooperation als „einmalig und bestens laufend zum Wohle der Natur“, da sie ohne die vorbildliche und freiwillige Mitarbeit der Landwirte in dieser Form nicht denkbar wäre. „Es ist ein Gewinn für alle, dass wir die Maßnahmen unter Mitwirkung der Eigentümer umsetzen können“, so Zinnecker weiter.

 

Im Förderzeitraum sollen auf rund 900 Hektar zwei Moore wiedervernässt werden. Zudem sollen vernässungsgefährdete Flächen entlang der Gennach in öffentlicher Hand konzentriert werden, um sie einer natürlichen Entwicklung zu überlassen oder extensiv zu bewirtschaften. Im Rahmen des Landkreis-Projekts MoorWERT wird auf ausgewählten Flächen die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nasser Moorflächen erprobt. Zur Optimierung und Erweiterung der Naturschutzflächen sind weitere Flächentauschverfahren geplant.

 

Die Naturschutzmaßnahmen des Landkreises Ostallgäu und der Regierung von Schwaben rund um den Korb- und Dachssee laufen bereits seit 2016. Grundlage sind freiwillige Abmachungen mit den Eigentümern, hauptsächlich Landwirten. Die ursprünglich geplante Ausweisung eines Naturschutzgebietes wurde durch diese freiwillige Zusammenarbeit überflüssig.

 

 

Mitteilung vom 25.06.2025

Projekt „Mahlzeit“: Johannifest bei der SoLaWi MaNa Allgäu

Am 28.6. laden die Öko-Modellregion Ostallgäu, die Solidarische Landwirtschaft MaNa Allgäu (SoLaWi MaNa Allgäu) und AllgäuFairNetzt zum „Johannifest“ ein.

Die Veranstaltung startet um 14 Uhr und findet auf dem Acker der SoLaWi MaNa Allgäu in Honsolgen (Innerer Zellweg) statt. 

 

Im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ – das die Umstellung auf regionale, ökologische und saisonale Lebensmittel in Kitas und Schulen unterstützt – richtet sich diese Veranstaltung an alle, die sich für ökologischen Gemüseanbau, gesunde Ernährung und regionale Versorgungsstrukturen interessieren.

 

Besucher erhalten durch Ackerführungen (um 15 Uhr und 19 Uhr) praxisnahe Einblicke in die Arbeitsweisen und Prinzipien der Solidarischen Landwirtschaft. Ergänzt wird das Programm durch Mitmach- und Ideensammlungsrunden in den sogenannten Projektschmieden (um 17:30 Uhr), in denen gemeinsam erörtert wird, wie der Anteil regionaler Bio-Lebensmittel in der Kita- und Schulverpflegung gesteigert werden kann. Außerdem gibt es eine Ackerschnitzeljagd für Groß und Klein

 

Anreise und Parkmöglichkeiten

 

Aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten vor Ort wird ein kostenloser Shuttle-Service (nach Anruf) zwischen dem Buchloe P&R (Aus- und Einfahrt 23 der A96) und dem Veranstaltungsort angeboten. 

 

Mitteilung vom 25.06.2025

Vortrag: Photovoltaik und Speicher – was geht und was nicht?

Die Veranstaltung findet am 7. Juli 2025 um 19.30 Uhr im Haus Hopfensee (Höhenstraße 14, 87629 Hopfen am See) statt.

Bild: Pixabay

Bild: Pixabay

Die Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu lädt gemeinsam mit dem Fortbildungszentrum Eggensberger am 7. Juli 2025 um 19.30 Uhr zum Vortrag: „Photovoltaik und Speicher – was geht und was nicht?“ ein. Die Veranstaltung findet im Haus Hopfensee (Höhenstraße 14, 87629 Hopfen am See) statt. 

 

Wie könnte die Energiezukunft im Eigenheim aussehen? Eine mögliche Antwort darauf gibt Michael Vogtmann, er erklärt wie man möglichst viel seines eigenen Solarstroms effizient nutzen kann. Michael Vogtmann ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) Landesverbands Franken e. V. und bundesweit anerkannter Solarexperte mit über 30 Jahren Erfahrung.

 

Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen zur Steigerung des Eigenverbrauchs und der Autarkiequote durch den gezielten Einsatz von Photovoltaik und größeren Batteriespeichern sowie der intelligenten Verknüpfung von Wärme, Energie und Mobilität. Vogtmann erklärt, wie moderne Speichertechnologien, sinkende Preise und neue Entwicklungen wie dynamische Stromtarife und „intelligente Speicher“ die Effizienz weiter verbessern.

 

Auch die Potenziale von mobilen Speichern und bidirektionalem Laden – das umfasst zum Beispiel die Nutzung von Elektrofahrzeugen als Energiespeicher – werden im Vortrag beleuchtet. Alle technischen Optionen werden sowohl einzeln als auch im Zusammenspiel erläutert, inklusive steuerlicher Rahmenbedingungen. Ergänzt wird der Vortrag durch Hinweise auf kostenlose Online-Tools zur individuellen Planung.

 

Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter www.ostallgaeu.de/klima. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 24.06.2025

Landratsamt und Polizei treffen sich zum Sicherheitsgespräch

Ziel war es, die aktuelle Kriminalitäts- und Sicherheitslage zu beleuchten.

Bild: Landratsamt/Benjamin Schäling

Bild: Landratsamt/Benjamin Schäling

An dem Gespräch im Landratsamt in Marktoberdorf nahmen neben den beiden Behördenleiterinnen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner auch die Leiter der Polizeiinspektionen aus Buchloe, Füssen, Kaufbeuren, Marktoberdorf und der Grenzpolizeiinspektion Pfronten, sowie der Kriminalpolizei aus Kempten und Kaufbeuren teil. Seitens des Landratsamtes Ostallgäu waren die zuständigen Abteilungs- und Sachgebietsleitungen der Kommunalverwaltung am Erfahrungsaustausch beteiligt. 

 

„Im Ostallgäu leben wir in einer der sichersten Regionen Bayerns – das zeigen die Kriminalstatistiken immer wieder deutlich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Damit das so bleibt, braucht es eine enge Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden. Das jährliche Gespräch zwischen Landratsamt und Polizei ist dabei ein wichtiger Baustein: Es schafft Raum für Austausch, stärkt die Vernetzung und hilft, Herausforderungen gemeinsam im Blick zu behalten – im Sinne der Sicherheit für die Menschen in unserem Landkreis.“

 

Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner stellte anhand der Polizeilichen Kriminalstatistik die Sicherheitslage für den Landkreis Ostallgäu vor. Im direkten Vorjahresvergleich ist die Anzahl der registrierten (bereinigten) Straftaten von 3.700 um 3,8 % auf 3.557 leicht rückläufig. Insbesondere im Bereich der Sexualdelikte, der Betäubungsmittelkriminalität sowie des Wohnungseinbruchdiebstahls ist ein Rückgang der Fallzahlen erkennbar. 

 

Von besonderer Bedeutung ist die tendenzielle Entwicklung der Gesamtfallzahlen im Phänomenbereich des Callcenter-Betrugs. Seit 2022 ist für den Bereich des Landkreises Ostallgäu eine kontinuierliche Senkung der (erfolgreichen) Betrugsstraftaten mit Schadensfolge von 45 im Jahr 2022 (2023: 24) auf sechs Fälle im Jahr 2024 feststellbar. Das entspricht einem Rückgang von 86 %. 

 

„Es ist erfreulich zu sehen, dass sich die Fallzahlen der aus Tätersicht erfolgreichen Callcenter-Betrüge grundsätzlich nach unten korrigiert haben. Die sinkenden Fallzahlen sind Zeichen dafür, dass die Maßnahmen zur Aufklärung, Prävention und Strafverfolgung ihre Wirkung entfalten. Wir bleiben weiterhin engagiert, um diesen positiven Trend fortzusetzen. Oberstes Ziel ist es, durch das Erkennen und Verhindern von Betrugsversuchen unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen.“ So Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner. 

 

Durch den Rückgang der Fallzahlen sank auch die (bereinigte) Häufigkeitszahl um 4,4 % von 2.545 im Jahr 2023 auf 2.431 im Jahr 2024. In der Kriminologie wird die Häufigkeitszahl als vergleichbares Gradmaß für die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten je 100.000 Einwohner verwendet. Sie drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus. Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, sinkt demnach. Bayern als sicherstes Bundesland im Bundesgebiet, weist im statistischen Vergleich eine Häufigkeitszahl von 4.218 auf. Hinsichtlich der Aussagekraft der Häufigkeitszahl ist festzustellen, dass nur das sog. „Hellfeld“ der Straftaten als Berechnungsgrundlage dient, also alle Delikte, von denen die Polizei tatsächlich Kenntnis erlangt. 

 

Die Aufklärungsquote für den Landkreis Ostallgäu korrigierte sich im Jahr 2024 um 1,9 % auf 73,5 % leicht nach unten. Dieser Wert liegt allerdings über der hohen Aufklärungsquote des Präsidialbereichs Schwaben Süd/West mit 69,9 % und der gesamtbayerischen Aufklärungsquote von 64,9 %. Für die Praxis bedeutet dies, dass annähernd zwei von drei Straftaten aufgeklärt werden.

 

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte die Polizei die Verkehrsunfallstatistik im Landkreis Ostallgäu für das Jahr 2024 vor. Die Verkehrsunfallzahlen stiegen im direkten Jahresvergleich marginal um 17 Fälle auf insgesamt 3.973 Verkehrsunfälle an. Positiv hingegen ist die Entwicklung bei den Opfern von Verkehrsunfällen. Während im Vorjahr 785 Personen verletzt wurden, waren es im Jahr 2024 noch 758 Geschädigte. Im Jahr 2023 waren zwölf Verkehrsunfalltote zu beklagen, im Jahr 2024 waren es zehn Menschen.

 

Hauptunfallursachen waren neben der Missachtung des Sicherheitsabstandes, die nicht angepasste Geschwindigkeit sowie der Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot. Auffällig waren die teils deutlichen Steigerungsraten von 46 % beim Fehlverhalten während des Überholvorganges und 18,7 % beim Abbiegen.

 

Mitteilung vom 24.06.2025

Aktion Sternenhimmel spendet 8000 Euro für soziale Projekte

7000 Euro gingen an die zehn Quartierskonzepte im Landkreis und 1000 Euro an den Arbeitskreis Asyl Marktoberdorf.

Auf dem Bild: Die Freude über die Spenden war allen Beteiligten anzusehen (v. l.): Birgit Simon (Quartiersmanagerin Schwangau), Alexander Geiger (Geiger Facility Management), Pfarrer Klaus Dinkel-Gassert, Selah Okul, Lina Hofmann, Gertrud Wehle (alle AK Asyl Marktoberdorf), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Gerhard Stadler (Leiter Soziale Entwicklung am Landratsamt) und Ulrich Geiger (Geiger Facility Management). Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Auf dem Bild: Die Freude über die Spenden war allen Beteiligten anzusehen (v. l.): Birgit Simon (Quartiersmanagerin Schwangau), Alexander Geiger (Geiger Facility Management), Pfarrer Klaus Dinkel-Gassert, Selah Okul, Lina Hofmann, Gertrud Wehle (alle AK Asyl Marktoberdorf), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Gerhard Stadler (Leiter Soziale Entwicklung am Landratsamt) und Ulrich Geiger (Geiger Facility Management). Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Mit ihrer Spendenkampagne „Sternenhimmel Allgäu“ unterstützt die Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe auch 2025 wieder gemeinnützige Projekte im Landkreis Ostallgäu. Insgesamt werden 8000 Euro ausgeschüttet – 7000 an die zehn Quartierskonzepte im Landkreis und 1000 Euro an den Arbeitskreis Asyl Marktoberdorf. 

 

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Spendenaktion Sternenhimmel zwei so unterschiedliche und gleichzeitig so wichtige Einrichtungen im Ostallgäu stärken können“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich danke dem Verein Sternenhimmel Allgäu herzlich für sein unermüdliches Engagement – solche Partnerschaften stärken das soziale Fundament unseres Landkreises und zeigen, wie durch gemeinsames Handeln echte Veränderungen bewirkt werden können.“

 

Die Quartierskonzepte im Landkreis bilden mit ihren Quartiersmanagerinnen vor Ort koordinierende Stellen, die die Lebensbedingungen in ihren Kommunen verbessern möchten. Dies geschieht, indem sie die Bewohner einbeziehen, ein Netzwerk zwischen verschiedenen Akteuren aufbauen und Projekte fördern – zum Beispiel in den Bereichen Wohnen, Infrastruktur, Gemeinschaftsveranstaltungen oder Nachbarschaftsinitiativen. Der Arbeitskreis Asyl Marktoberdorf engagiert sich ehrenamtlich für die Integration geflüchteter Menschen. Dies umfasst zum Beispiel regelmäßige Treffen zum Austausch, eine Hausaufgabenbetreuung für Kinder aus zugewanderten Familien oder die Unterstützung einer Fahrradwerkstatt. Zudem fördert der Arbeitskreis den Austausch zwischen Einheimischen und Geflüchteten.

 

Über die Aktion Sternenhimmel

 

Die Aktion „Sternenhimmel Allgäu“ wurde von der Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe ins Leben gerufen und wird getragen von rund 70 Fördermitgliedern sowie zahlreichen Zulieferern und Kunden. Aus den Erlösen von Benefizveranstaltungen und Förderbeiträgen fließen jährlich Mittel in vielfältige gemeinnützige Projekte unter anderem im Landkreis Ostallgäu. Seit der Gründung im Jahr 2008 wurden über den Sternenhimmel Allgäu bereits rund 800.000 Euro an mehr als 600 Projekte in den Bereichen Soziales und Inklusion, Vereinswesen und Kultur sowie, Gesundheit und Vorsorge ausgeschüttet. 2025 stehen 90.000 Euro für neue Vorhaben zur Verfügung, die durch eine lokale Auswahlkommission mit Landkreisbeteiligung festgelegt werden.

 

Mitteilung vom 24.06.2025

STADTRADELN im Ostallgäu: Serena Haltmayr ist neuer „STADTRADL-Star“

Als offizieller STADTRADL-Star verzichtet Serena Haltmayr in diesem Jahr drei Wochen lang komplett auf das Auto.

Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Thomas Haltmayr

Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Thomas Haltmayr

Der Landkreis Ostallgäu beteiligt sich auch in diesem Jahr an der deutschlandweiten Klimaschutzaktion STADTRADELN. Vom 29. Juni bis 19. Juli 2025 gilt es wieder, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen und Kilometer für das eigene Team, die Kommune oder den Landkreis zu sammeln. Als besonderes Highlight verzichtet in diesem Jahr Serena Haltmayr als offizieller STADTRADL-Star drei Wochen lang komplett auf das Auto.

 

Sie nutze das Rad ohnehin fast täglich, so die Landratsamt-Mitarbeiterin – ob zur Arbeit, in die Stadt oder zu Freunden. Der Grund dafür ist für Haltmayr klar: „Weil’s mit dem Rad einfach cooler ist! Man ist schneller am Ziel, hat den Parkplatz meist direkt vor der Tür und kommt genussvoll und ohne Stress ans Ziel und wieder zurück.“

 

Die Anmeldung zum STADTRADELN ist jederzeit möglich. Erfasst werden alle mit dem Rad zurückgelegten Wege – egal ob beruflich oder privat, innerorts oder außerhalb des Landkreises. Kilometer können digital über die STADTRADELN -App oder manuell auf der Website eingetragen werden. Weitere Informationen zum STADTRADELN im Ostallgäu gibt es unter www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu.

 

Mitteilung vom 23.06.2025

Neues Statistikheft für das Ostallgäu

Die neueste Ausgabe für das Jahr 2025 ist nun in digitaler und gedruckter Form erschienen.

Was sind die größten Arbeitgeber im Ostallgäu? Wie viele Rinder leben hier? Und wie sieht die Branchenverteilung bei den Handwerksbetrieben aus? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Statistikheft zum Wirtschaftsstandort Ostallgäu. Die neueste Ausgabe für das Jahr 2025 ist nun in digitaler oder gedruckter Form erschienen.

 

Interessierte können das Heft entweder online lesen unter www.wirtschaft-ostallgaeu.de oder die Printausgabe bestellen bei Stefanie Giersig (E-Mail: stefanie.giersig@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-402).

 

Standortjournal mach!5

 

Das Statistikheft ist eine Beilage zum Wirtschaft-Standortjournal „mach!“ des Landkreises. Dieses liegt aktuell in der fünften Auflage vor und beschäftigt sich mit dem Thema „Maschine, mach mal! – Digitale Revolution im Ostallgäu“.

 

Das Standortjournal und das Statistikheft werden von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Ostallgäu herausgegeben. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.wirtschaft-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 20.06.2025

Zulassungsstelle Füssen am 25. Juni geschlossen

Die Zulassungsstelle Füssen ist wegen des Betriebsausflugs des Landratsamtes am Mittwoch, 25. Juni 2025, geschlossen.

. Für dringende Zulassungs- und Führerscheinarbeiten ist der Bürgerservice des Landratsamtes in Marktoberdorf an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.

 

Mitteilung vom 17.06.2025

Straßenbauarbeiten: Neubau eines Kreisverkehrs bei Jengen

Ab 25.6. bis voraussichtlich 14.8.2025 baut der Landkreis die Kreuzung der Kreisstraßen OAL 15 und OAL 17 bei Jengen in einen Kreisverkehr um.

Für die Dauer der Bauarbeiten müssen die betroffenen Straßenabschnitte für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

 

An der bestehenden Kreuzung südwestlich von Jengen kam es in der Vergangenheit wiederholt zu teils schweren Unfällen. Die Bemühungen, diesen Unfallschwerpunkt durch verkehrliche Maßnahmen sicherer zu machen, brachten keinen wesentlichen Erfolg. Daher wird die Kreuzung nun in einen verkehrssicheren Kreisverkehr umgebaut. 

 

Aufgrund der Sperrung wird der Verkehr von Jengen nach Weinhausen in Richtung Nordwesten über die St 2035 und die OAL 16 umgeleitet. Von Jengen nach Ketterschwang erfolgt die Umleitung von der Kardinalstraße auf die St 2035, Ummenhofen, Eurishofen, Oberostendorf, die St 2055, Westendorf, die OAL 16 über Gutenberg nach Ketterschwang.

 

Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 680.000 Euro. Davon werden voraussichtlich rund 440.000 Euro aus Mitteln des bayerischen Staatshaushalts nach dem Bayerischen Gemeindefinanzierungsgesetz gefördert. Die Bereitstellung der Fördermittel erfolgt durch den Bayerischen Landtag.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 17.06.2025

Ab 23. Juni Straßenbauarbeiten an der OAL 23 zwischen Nesselwang und Rückholz

Für die Dauer der Bauarbeiten werden der Straßenabschnitt, die Anschlussstelle Nesselwang und der Pendlerparkplatz für den Gesamtverkehr gesperrt.

Ab 23. Juni bis voraussichtlich 4. Juli 2025 werden durch den Landkreis und die Autobahn GmbH zwischen Nesselwang und Rückholz Deckensanierungsarbeiten an der Kreisstraße OAL 23 sowie der Autobahnanschlussstelle 138 Nesselwang durchgeführt. Für die Dauer der Bauarbeiten werden der Straßenabschnitt, die Anschlussstelle Nesselwang und der Pendlerparkplatz für den Gesamtverkehr gesperrt.

 

Die örtliche Umleitung erfolgt ab Nesselwang-Lachen, die OAL 1 nach Seeg, die St 2008 nach Lengenwang, die OAL 24 nach Wald und umgekehrt. Auf der Autobahn A 7 wird die Anschlussstelle Nesselwang gesperrt. Der Verkehr wird über die nächstgelegenen Abfahrten auf die vorhandenen Umleitungsstrecken geleitet.

 

Die Autobahn GmbH und der Landkreis Ostallgäu bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Verzögerungen können nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 16.06.2025

Müllabfuhr kommt nach Fronleichnam einen Tag später

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 19. Juni, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen in einigen Ostallgäuer Gemeinden.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

 

 
 

 

 
 

Donnerstag

 
 

19.06.2025

 
 

verlegt auf

 
 

Freitag

 
 

20.06.2025

 
 

Freitag

 
 

20.06.2025

 
 

verlegt auf

 
 

Samstag

 
 

21.06.2025

 

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