Aktuelles ArchivMitteilung vom 29.10.2025 Integrationsforum Ostallgäu 2025: Gemeinsam Integration gestaltenIm Mittelpunkt stand die Frage, wie das Zusammenleben im Ostallgäu weiter gestärkt und die Teilhabe aller Menschen. » mehr ![]() Bis auf den letzten Platz belegt waren die Plätze beim Integrationsforum 2025 im Landratsamt Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Martina Hindelang Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Initiativen und der Zivilgesellschaft sind der Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker zum Integrationsforum Ostallgäu 2025 gefolgt. Dort haben sie sich über aktuelle Themen, Herausforderungen und Chancen im Bereich Integration ausgetauscht. Das Integrationsforum Ostallgäu findet alle zwei Jahre statt und dient als Plattform für Information, Austausch und Vernetzung. Veranstaltet wird es vom Team der Kommunalen Integration am Landratsamt Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Zusammenleben im Ostallgäu weiter gestärkt und die Teilhabe aller Menschen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Aufenthaltsstatus – gefördert werden kann. Nach einer Begrüßung durch Ralf Kinkel, Abteilungsleiter für die Behörde für Ausländer, Personenstand, Asyl und Integration, erhielten die Anwesenden einen Überblick über die aktuelle Situation im Bereich Flucht, Migration und Integration im Landkreis Ostallgäu. Es wurden Zahlen, Trends und Herausforderungen vorgestellt. Anschließend präsentierte die Stelle für Kommunale Integration ihre laufenden und geplanten Projekte – von Sprachkursen über Ehrenamtsförderung bis hin zu Begegnungsprojekten. Besonders betont wurde dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit mit engagierten Partnerinnen und Partnern im gesamten Landkreis. Zudem informierten Beratungsstellen, Ämter und Fachdienste an Infoständen über ihre Angebote wie zum Beispiel Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Zugewanderte oder die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements. Das Forum bot zudem ein breit gefächertes Programm mit Vorträgen und Workshops. Prof. Dr. Ulrich Bauer spannte in seinem Vortrag den Bogen von den Anfängen des Rassismus in der Sklaverei über religiöse und biologische Ideologien in Europa bis hin zu aktuellen Formen struktureller Diskriminierung. Fahim Sobat thematisierte im Workshop „Gesundheit im Migrationskontext“ die Folgen von Flucht und Migration, beleuchtete kulturell verschiedene Gesundheitsvorstellungen und stellte praxisnahe Methoden für Betroffene vor. Im Workshop „Integrationskoffer“ vermittelte Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann Grundlagen erfolgreicher Integrationsarbeit sowie wertschätzende Kommunikation und animierte zum Dialog anhand konkreter Übungen. Im Workshop „Stellung beziehen gegen Stammtischparolen“ zeigte Hannah Schieferle wirkungsvolle Strategien, um im Alltag souverän gegen diskriminierende Aussagen einzutreten. Weitere Informationen rund um das Thema Migration und Integration im Landkreis sowie Hinweise auf kommende Veranstaltungen finden Sie in der Integreat-App unter www.integreat.app/ostallgaeu.
Mitteilung vom 28.10.2025 Solarrechner Ostallgäu wird zwei Jahre und verzeichnet RekordnutzungMit dem Solarrechner lässt sich für nahezu jedes Dach im Ostallgäu individuell prüfen, ob und wie lohnend eine Solaranlage wäre. » mehr Die Bundesregierung denkt aktuell über Änderungen bei der Förderung von Solarstrom nach. Es kann sich daher lohnen, frühzeitig in eine Photovoltaikanlage zu investieren oder bestehende Anlagen zu erweitern. Bei der Planung solcher Anlagen unterstützt der kostenfreie und neutrale Solarrechner Ostallgäu. Das digitale Serviceangebot des Landkreises ist unter www.solarrechner-ostallgaeu.de abrufbar und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Mit dem Solarrechner lässt sich für nahezu jedes Dach im Ostallgäu individuell prüfen, ob und wie lohnend eine Solaranlage wäre – inklusive Informationen zu rechtlichen, technischen und praktischen Fragen. Seit inzwischen zwei Jahren online, ist das Tool angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen im Energiebereich gefragter denn je. Das zeigen auch die kräftig steigenden Nutzungszahlen: Nutzten ihn im letzten Jahr im Schnitt noch 1.000 Bürgerinnen und Bürger pro Monat, sind es aktuell bereits 1.400.
Photovoltaik-Anlagen: So günstig wie nie
Bereits im vergangenen Jahr kam es zu einem deutlichen Preisrückgang bei Photovoltaikanlagen und Heimspeichern. Seither bewegen sich die Kosten auf historischem Tiefstand – ein attraktiver Zeitpunkt für Investitionen rund ums eigene Haus. Das Fraunhofer ISE beziffert den Preisverfall bei PV-Modulen zwischen 2010 und 2020 auf stolze 90 Prozent. Der deutliche Preisverfall von Photovoltaik-Modulen und anderen Systemkomponenten hat die Anschaffungskosten von PV-Anlagen reduziert. Dadurch verkürzt sich deren wirtschaftliche Amortisationszeit und die Investition in Solarenergie wird insgesamt attraktiver.
Der Solarrechner wird bereitgestellt von der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote rund ums Klima finden sich in der Klima-App unter www.klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-961.
Mitteilung vom 27.10.2025 Angebote und Aktionen rund um den Internationalen Männertag 2025Anlässlich des Aktionstags haben die Gleichstellungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren ein vielfältiges Programm zusammengestellt. » mehr Am 13. November 2025 findet ein Filmabend in der Filmburg in Marktoberdorf statt. Gezeigt wird der Film „Sing Sing“. Am 15. November 2025 sind Väter mit ihren Kindern in Buchloe „Dem Räuber auf der Spur“. Der Internationale Männertag findet seit 1999 jährlich am 19. November statt. Er thematisiert die Vielfalt von Geschlechteridentitäten und Rollenkonzepten von Männern, Vätern und Jungen. Alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sind eingeladen, sich zu speziellen Themen von Junge-, Mann- und Vatersein zu informieren und mitzumachen.
Das Programm wurde von den Gleichstellungsstellen der Stadt und des Landkreises Ostallgäu sowie von weiteren Einrichtungen organisiert. Infos zu allen Veranstaltungen gibt es in der regionalen Familien-App unter https://familienapp-kf-oal.de/, auf www.kaufbeuren.de unter dem Menüpunkt „Gleichstellung“ oder bei der Gleichstellungsstelle am Landratsamt Ostallgäu (Telefon 08342 911-287, gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de). Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.
Mitteilung vom 24.10.2025 Kreisstraße OAL 10: Mehr Sicherheit und Komfort zwischen Kraftisried und UnterthingauDie Kreisstraße OAL 10 zwischen Kraftisried und Unterthingau ist wieder für den Verkehr freigegeben. » mehr ![]() V. l.: Bürgermeister Bernhard Dolp, stellvertretender Landrat Lars Leveringhaus, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Michael Abel, MdL Andreas Kaufmann, Herr Tobias Herfert (Bauleitung Fa. Höbel), Kreisrätin Brigitte Schröder, Kreisrat Richard Wagner, Matthias Pichota (Tiefbauleitung Fa. Höbel), Werner Höbel (Geschäftsführung Fa. Höbel). Foto: Landkreis Ostallgäu/Markus Dornach Beteiligte aus Politik, Verwaltung und der Baufirmen sowie betroffene Grundstückseigentümer feierten bei einer Eröffnungsveranstaltung gemeinsam die Fertigstellung des Projekts.
„Unsere Kreisstraßen sind die infrastrukturellen Schlagadern des Ostallgäus – sie müssen leistungsfähig, sicher und zukunftsfähig sein. Mit dem Ausbau der OAL 10 und dem Neubau des Geh- und Radwegs sorgen wir für deutlich mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Freigabe. „Ich danke dem Freistaat Bayern, den Gemeinden Kraftisried und Unterthingau sowie allen beteiligten Unternehmen und Grundstückseigentümern für die sehr gute Zusammenarbeit. Das zeigt einmal mehr: Gemeinsam schafft man einfach mehr.“
Im ersten Bauabschnitt wurden auf rund 310 Metern die Fahrbahn erneuert, Linksabbiegespuren und Querungshilfen gebaut und rund 360 Meter Geh- und Radweg errichtet. Die Gemeinde Kraftisried und das Staatliche Bauamt steuerten weitere 400 Meter neuen Radweg bei. Der Bauabschnitt kostete insgesamt 1,67 Millionen Euro und wurde vom Freistaat Bayern mit mehr als 900.000 Euro gefördert. Die restlichen Mittel stammen von Landkreis und Gemeinde. Im zweiten Bauabschnitt wurde die Straße auf weiteren 1,2 Kilometern ausgebaut. Zusammen mit dem Markt Unterthingau entstanden ein 1,2 Kilometer langer neuer Geh- und Radweg sowie drei neue und eine angepasste Linksabbiegerspur. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 2,55 Millionen Euro, wovon der Freistaat rund 1,4 Millionen Euro fördert, der Landkreis knapp 800.000 Euro und der Markt rund 400.000 Euro beiträgt.
Durch die neuen Geh- und Radwege wurde eine Lücke im regionalen Alltagsradwegenetz geschlossen – Pendler, Familien sowie Schülerinnen und Schüler profitieren davon ebenso wie Besucher der umliegenden Gewerbebetriebe. Die Fahrbahn wurde modernisiert, Gefahrenstellen beseitigt sowie Querungshilfen und Abbiegespuren geschaffen. Beide Bauabschnitte tragen damit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.
In enger Abstimmung mit den ansässigen Unternehmen wurden die Baumaßnahmen unter laufendem Anliegerverkehr ausgeführt. Dank des Planungskonzeptes konnten Beeinträchtigungen minimiert und der Bau sieben Wochen früher als geplant abgeschlossen werden.
Mitteilung vom 23.10.2025 Einladung zur Fortbildung „Leben mit einer tödlichen Diagnose“Im Fokus der Veranstaltung stehen Informationen zu den vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im regionalen Versorgungsnetz. » mehr Das Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren lädt am Mittwoch, den 5. November 2025, alle Fachkräfte, Angehörigen und Interessierten zur Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung ein. Im Fokus der Veranstaltung stehen Informationen zu den vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten im regionalen Versorgungsnetz. Die Veranstaltung findet von 15:00 bis 18:00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt. Was, wenn das Leben plötzlich endlich wird? Eine schwere Diagnose verändert alles – nicht nur für die Betroffenen selbst. Sie betrifft Familien, Freund:innen, Pflegekräfte, Hausärzt:innen, Nachbar:innen und viele weitere Menschen im Umfeld. Sie erschüttert den Alltag, verändert Perspektiven und nimmt mitunter den Boden unter den Füßen. Doch wie kann gute Begleitung in einer solchen Situation aussehen? Wer hilft – und wann? Was dann zählt, sind Menschen, die auffangen. Die begleiten. Die wissen, was zu tun ist. Das Palliativnetzwerk Ostallgäu-Kaufbeuren stellt im Rahmen dieser öffentlichen Fortbildung vor, welche Unterstützungsangebote es in der Region gibt. Anhand einer szenischen Fallvorstellung erhalten Sie einen Einblick, wie die Palliativversorgung im Raum Kaufbeuren-Ostallgäu organisiert ist. Erleben Sie, wie menschlich, vielfältig und verlässlich Begleitung und Versorgung von Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung sein kann – und was Palliativversorgung wirklich bedeutet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch bei einem kleinen Umtrunk. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung mit den Akteur:innen vor Ort und zum Mitnehmen von Informationsmaterial. Denn Palliativversorgung betrifft uns alle – früher oder später. Und: Niemand muss diesen Weg allein gehen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist bis zum 31. Oktober 2025 möglich. E-Mail: palliativnetzwerk(at)sapv-kf-oal.de, Tel: 0170 9533111.
Mitteilung vom 22.10.2025 Energie aus der Region – Bürgerenergie Ostallgäu informiert über Möglichkeiten zur BeteiligungDie Servicestelle Klima des Landkreises lädt am 12.11.2025 um 19.30 Uhr zur Infoveranstaltung mit der Bürgerenergie Ostallgäu eG ins Landratsamt ein. » mehr Die Genossenschaft wurde im Sommer auf Initiative des Landkreises gegründet, damit Bürgerinnen und Bürger an regionalen Kraftwerken teilhaben können. Wer kann sich an einem Windrad beteiligen? Wer profitiert von großen Photovoltaikanlagen? Ist die eigene Fläche für eine Anlage geeignet? Und wie können gerade Landwirte von der Energiewende im Ostallgäu profitieren? Antworten auf diese und weitere Fragen rund um regionale Energieprojekte geben an diesem Abend die ehrenamtlichen Mitglieder der Bürgerenergie Ostallgäu eG. Sie informieren über Beteiligungsmöglichkeiten, wirtschaftliche Vorteile sowie die Rolle der Genossenschaft und stehen im Anschluss für den persönlichen Austausch zur Verfügung. Eine Anmeldung ist bis zum 5. November 2025 per E-Mail an klima@lra-oal.bayern.de erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerenergie-oal.de.
Mitteilung vom 20.10.2025 Beruflich neu durchstarten ab 45: Workshop „Mit Lebenserfahrung voraus“Die Bildungsberatung Ostallgäu lädt alle Interessierten ab 45 Jahren zu einem neuen Workshop für die berufliche Neuorientierung ein. » mehr Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ab sofort möglich. Unter dem Titel „Mit Lebenserfahrung voraus: Gestalte deine berufliche Zukunft neu!“ dreht sich am Donnerstag, 6. November 2025, von 16 bis 19 Uhr (Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstraße 11, Marktoberdorf) alles um den beruflichen Neustart. Dieser soll in drei Etappen erreicht werden: mit Selbstvertrauen, Klarheit und Strategie. Dazu bietet der Workshop frische Impulse und konkrete Tipps. Im Fokus stehen individuelle Bewerbungsstrategien – damit Lebenserfahrung zur Stärke wird und bisher ungenutzte Chancen sichtbar werden. Wer möchte, kann seinen aktuellen Lebenslauf direkt mitbringen. Durch den Nachmittag führt Coach und Trainerin Christel Zeißig (Fördermitglied Interessenvertretung 50+).
Die Anmeldung zum Workshop ist möglich bei Christine Hoch, Bildungsberatung Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail an Christine.Hoch(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 16.10.2025 „Durchblick im Pflegedschungel“ Pflegestützpunkt Ostallgäu informiert in MauerstettenDer Informationsabend findet am Mittwoch, 12. November 2025, um 17.30 Uhr im Sonnenhof, Bahnhofstraße 44, in Mauerstetten statt. » mehr Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und wie behalte ich im „Pflegedschungel“ den Überblick? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Pflegestützpunkt Ostallgäu bei einem Informationsabend am Mittwoch, 12. November 2025, um 17.30 Uhr im Sonnenhof, Bahnhofstraße 44, in Mauerstetten.
Gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten Johanna Harder lädt der Pflegestützpunkt alle Interessierten herzlich ein, sich umfassend und verständlich über Pflegegrade, Leistungen und Unterstützungsangebote zu informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten.
Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet kostenfreie und unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um Pflege, Leistungen und Unterstützung – auf Wunsch auch mit individueller Fallbegleitung. Für Auskünfte und persönliche Beratung ist das Team unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de erreichbar. Weitere Informationen sind online zu finden unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt-pflegeberatung/beratung-und-koordination.html.
Mitteilung vom 14.10.2025 Gefahr durch Hochwasser und Starkregen: Infomobil zeigt Schutzmaßnahmen für jedes ZuhausePräsentiert wird das Infomobil von der Servicestelle Klima des Landkreises auf den diesjährigen Bau- und Energietagen. » mehr Am 18. und 19. Oktober 2025 finden im MODEON Marktoberdorf die Bau- und Energietage Ostallgäu statt. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist das Hochwasser-Infomobil des HochwasserKompetenzCentrums (HKC), das von der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu präsentiert wird. Die mobile Ausstellung rückt ein zentrales Zukunftsthema in den Fokus: den wirksamen Schutz vor Überschwemmungen, Starkregen und Rückstau im eigenen Zuhause.
Die Zunahme heftiger Wettereignisse betrifft heute nicht mehr nur klassische Überschwemmungsgebiete oder Bauwillige: Praktisch jede Immobilie kann in Zukunft betroffen sein – sei es im Neubau, Altbau oder bei bestehenden Wohn- und Geschäftsgebäuden. Das Hochwasser-Infomobil richtet sich daher explizit auch an Menschen, die momentan keinen Neubau oder eine Modernisierung planen.
Am Infomobil werden praxisnahe Lösungen und innovative Schutzsysteme präsentiert, etwa Rückstauklappen sowie Tür- und Fensterabdichtungen. Besucherinnen und Besucher erfahren direkt vor Ort, wie sie ihr Haus oder ihre Wohnung mit einfachen Maßnahmen gegen die Folgen von Starkregen und Hochwasser schützen können – unabhängig davon, ob ein Umbau ansteht oder nicht. Das Angebot richtet sich sowohl an Eigentümer als auch an Mieter und kann somit einen wichtigen Beitrag zur Vorsorge und Schadensvermeidung im gesamten Landkreis leisten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Informationen und Tipps können im Ernstfall entscheidend sein – für mehr Sicherheit und nachhaltigen Schutz im Alltag. Die Fachberater stehen an beiden Messetagen, 18. und 19. Oktober 2025, von 9:30 bis 17 Uhr für Fragen und Gespräche bereit. Das Infomobil kann ohne Anmeldung und kostenfrei besucht werden. Weitere Infos zur Veranstaltung sind zu finden unter www.klima-app-oal.de.
Mitteilung vom 14.10.2025 Themenabend „Flucht“ in der filmburg MarktoberdorfAuf dem Programm standen eine Filmvorführung und ein Podiumsgespräch. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l.: Monika Schubert, Julia Jäkel und Christina Panje. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Mirsada Tabak Mit der Vorführung des Films „Samia“ sowie persönlichen Einblicken und Geschichten einer Geflüchteten hatten die Teilnehmenden des Themenabends Gelegenheit, sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Flucht auseinanderzusetzen. Rund 100 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung der Kommunalen Integration im Landratsamt Ostallgäu, dem Bündnis „WIR im Allgäu“ sowie Engagement Global gefolgt.
Im Mittelpunkt stand der vielfach ausgezeichnete Spielfilm „Samia“. Er schildert die Lebensgeschichte einer jungen Sportlerin aus Somalia, die sich mit großer Entschlossenheit ihren Traum von einer sportlichen Karriere bewahren will – trotz der Bedrohungen, denen sie in ihrer Heimat ausgesetzt ist und der gefährlichen Flucht nach Europa, die sie schließlich antritt. Der Film machte deutlich, welche Hoffnungen, Ängste und Herausforderungen hinter trockenen Migrationsstatistiken stehen.
An den Film schloss sich ein Podiumsgespräch an, das Raum für direkte Begegnungen und persönliche Geschichten bot. Besonders eindrucksvoll waren die Schilderungen von einer jungen Frau aus Somalia, die die Herausforderung der Flucht selbst erlebt hat und heute in Kempten lebt. Sie schilderte ihre Erlebnisse und gab dem Thema damit ein persönliches Gesicht. „Der Film hat viele Erinnerungen in mir geweckt“, berichtete sie – und gab dem Thema ein Gesicht. Als weiterer Gast bereicherte ein Mann, der in Marktoberdorf zuhause ist, selbst aus Syrien geflüchtet war und sich seit vielen Jahren für die Belange Geflüchteter engagiert, die Runde mit seinen Erlebnissen und Erfahrungen. Seine Erfahrungen und sein Engagement zeigten, wie Integration konkret gelingen kann. Nadine Segadlo, Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf Flucht und Migration, steuerte Hintergrundwissen und gesellschaftliche Einordnungen bei. Viele Besucherinnen und Besucher äußerten danach, wie sehr sie die geschilderten Einblicke berührt und zum Nachdenken angeregt hätten.
Der Themenabend war das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Bündnis „WIR im Allgäu“ und Engagement Global. Die Organisation übernahm das Team der Kommunalen Integration im Landratsamt Ostallgäu. Weitere Infos rund um das Thema Migration und Integration im Ostallgäu sowie weitere Veranstaltungen sind in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden.
Mitteilung vom 14.10.2025 Ideenwerkstatt für Trachten- und SchützenvereineDie Servicestelle Ehrenamt des Landkreises hilft den Vereinen, Engagierte zu gewinnen, zu motivieren und die Zukunft des Vereins attraktiv zu gestalten. » mehr Viele Trachten- und Schützenvereine stehen vor einer ähnlichen Herausforderung: Während sich erfreulicherweise Kinder und ältere Mitglieder häufig auch aktiv einbringen, ziehen sich Jugendliche nach der Pubertät zurück und Erwachsene bleiben im mittleren Alter oft fern. Das schwächt auf Dauer das Vereinsleben und erschwert die Gewinnung neuer Verantwortlicher. Gemeinsam mit Vereinscoach Michael Blatz bietet die Servicestelle EhrenAmt nun eine Ideenwerkstatt für zehn Trachten- und Schützenvereine aus dem Ostallgäu an. In diesem Format werden gemeinsam Strategien entwickelt, um Mitglieder aller Altersgruppen zu erreichen, zu binden und für ein aktives Vereinsleben zu begeistern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf jungen und „jung gebliebenen“ Erwachsenen, die für die Zukunftssicherung unverzichtbar sind. Folgende Fragen werden dabei bearbeitet: Wie und wo finden wir neue Engagierte? Wie sprechen wir unterschiedliche Zielgruppen wirksam an? Wie motivieren wir unsere Mitglieder, Aufgaben, Funktionen oder Verantwortung zu übernehmen? Mit erprobten Methoden, Praxisbeispielen und frischen Ideen begleitet der erfahrene Vereinscoach Michael Blatz die Gruppe auf dem Weg zu konkreten, umsetzbaren Maßnahmen – für ein lebendiges und zukunftsfähiges Vereinsleben. Die Ideenwerkstatt findet an zwei Terminen statt und ist für die Vereine kostenfrei: Samstag, 29.11.2025 und Samstag, 10.01.2026, je 9.00 - 12.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. So haben die Vereine die Möglichkeit, zwischen den Treffen an den Themen weiterzuarbeiten und erste Schritte umzusetzen. Pro Verein sollten sich zwei Personen anmelden und mindestens eine davon sollte aktuell Verantwortung tragen oder künftig im Verein eine Funktion/ Entscheidungsbefugnis übernehmen wollen. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Vereine bzw. 20 Personen begrenzt. Anmeldungen sind bis 18.11.2025 über www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Für Fragen steht Ihnen Julia Hald von der Servicestelle EhrenAmt unter ehrenamt(at)ostallgaeu.de und 08342 911-290 zur Verfügung.
Mitteilung vom 13.10.2025 Kreistag besichtigt Senioren- und Pflegeheim WaalDer Landkreis baut am Senioren- und Pflegeheim Waal aktuell einen Erweiterungsbau und wird nach dessen Fertigstellung das Bestandsgebäude sanieren. » mehr ![]() Unter anderem sahen die Kreisrätinnen und Kreisräte, dass der Neubau (eingerüstet im Hintergrund) bereits deutliche Formen angenommen hat. Foto: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Zu seiner jüngsten Sitzung ist der Kreistag an einem außergewöhnlichen Ort zusammengekommen: Statt wie üblich im Landratsamt trafen sich die Mitglieder im Senioren- und Pflegeheim Waal, um sich vor Ort ein Bild von der dortigen Baustelle zu machen. Nach einem Rundgang stand ein Vortrag von Architekt Jochen Jakob auf dem Programm, der dem Gremium im Gemeinschaftsraum des Bestandsgebäudes die Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen erläuterte. Der Landkreis baut am Senioren- und Pflegeheim Waal aktuell einen Erweiterungsbau und wird nach dessen Fertigstellung das Bestandsgebäude sanieren. Zum Schutz der Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner fand der Termin im nicht öffentlichen Rahmen statt.
„Wir liegen im Zeitplan und das ist insbesondere bei öffentlichen Bauprojekten nicht selbstverständlich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich bedanke mich dafür ausdrücklich bei allen Beteiligten – denn je schneller wir fertig werden, desto schneller erreichen wir unser Ziel, den Bedürfnissen der Bewohner sowie den aktuellen Anforderungen in der Pflege gerecht zu werden. Insbesondere gilt mein Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heims. Sie leisten trotz der erschwerten Umstände durch die Bauarbeiten immer vollen Einsatz und eine hervorragende Arbeit.“ Mit dem Neubau wird das Heim laut Zinnecker noch stärker ins Dorfleben eingebunden werden. Durch Angebote wie eine Cafeteria, einen Multifunktionsraum und Beratungen durch das Quartiersmanagement werde man es künftig auch für die Bürgerinnen und Bürger in Waal öffnen. „Ich bin überzeugt, dass wir so allen hier vor Ort einen echten Mehrwert bieten können“, so Zinnecker.
Im Neubau entstehen drei Etagen mit jeweils 17 Bewohnerplätzen. Bei der Generalsanierung des Bestandsgebäudes werden unter anderem die Bewohnerzimmer vergrößert – außerdem wird es energetisch saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Durch die Baumaßnahmen wird die Einzelzimmer-Quote auf rund 93 Prozent und die der barrierefreien Zimmer auf 100 Prozent erhöht. Die Kapazität der Einrichtung wird von 70 auf 84 Plätze steigen. Spatenstich für die Bauarbeiten war im September 2024. Der Neubau soll 2026 bezugsfertig sein, die komplette Fertigstellung ist für 2028 geplant. Insgesamt investiert der Landkreis Ostallgäu in die Erneuerung des Senioren- und Pflegeheims Waal mehr als 25 Millionen Euro.
Mitteilung vom 13.10.2025 Bau- und Energietage Ostallgäu am 18. und 19. Oktober in Marktoberdorf„Bauen ohne Bauland: Umbau, Anbau, Aufstockung“ ist ist einer der diesjährigen Schwerpunkte » mehr ![]() Der Schutz vor Starkregen und anderen Extremwetterereignissen ist einer der Schwerpunkte bei den diesjährigen Bau- und Energietagen Ostallgäu. eza!-Geschäftsführer Martin Sambale (links), Landrätin „Bauen ohne Bauland: Umbau, Anbau, Aufstockung“– das ist einer der Schwerpunkte bei den diesjährigen Bau- & Energietage Ostallgäu am 18. und 19. Oktober im MODEON in Marktoberdorf. Fachleute zeigen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern praxisnahe Lösungen auf, die ihre bestehenden Gebäude anpassen und erweitern möchten. Darüber hinaus bietet die großen Infobörse mit 35 Ausstellern wieder Antworten auf sämtliche Fragen zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien.
Das Themenspektrum der vertretenen Firmen reicht dabei von Neubau und Sanierung über Wärmedämmung, Heizung, Solarenergie und Lüftung bis hin zu Förderung. Zudem stehen zahlreiche Vorträge auf dem Programm – unter anderem mit Infos zur Wärmepumpe als klimafreundliches Heizsystem. „Gerade aus diesem Bereich haben wir viele Aussteller“, berichtete bei einem Pressetermin Martin Sambale vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), das zusammen mit dem Landkreis Ostallgäu sowie der Stadt Marktoberdorf Veranstalter der Bau- und Energietage Ostallgäu ist. Dasselbe gelte für Solaranlagen. „Die Themen Photovoltaik und Wärmepumpe sind bei Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern gerade besonders gefragt. Bei den Bau- und Energietagen Ostallgäu könne sie sich dazu umfassend informieren“, erklärte Sambale.
Eine andere Frage, die Immobilienbesitzer zunehmend beschäftigt: Wie kann ich mein Haus vor den Folgen von Extremwetterereignissen schützen? Dazu wird bei den Bau- und Energietagen Ostallgäu in Vorträgen das neue gemeinsame Beratungsangebot „Check-Dein-Risiko“ vom Landkreis Ostallgäu, eza! und der Verbraucherzentrale vorgestellt. Der Landkreis Ostallgäu habe schon vor einiger Zeit ein Klimaanpassungskonzept erstellt und sei damit in Bayern Vorreiter, betonte Landrätin Maria-Rita Zinnecker beim Pressegespräch. „Indem wir jetzt die bayernweit erste Beratungsaktion dazu starten, geht der Landkreis Ostallgäu bei diesem wichtigen Thema weiter voran“, so Maria-Rita Zinnecker. Im Hochwassermobil vor dem MODEON erhalten die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bei den Bau- und Energietagen Ostallgäu schon mal grundlegende Tipps.
Marktoberdorfs 3. Bürgermeister Michael Eichinger hob beim Pressegespräch die Bedeutung des Themas „Bauen ohne Bauland“ hervor. Auch in Marktoberdorf gebe es vielerorts bislang ungenutzte Möglichkeiten zur Nachverdichtung. Als Beispiel nannte er das Wohnquartier Gewend mit seinen großzügigen Grundstücken. Die Stadt unterstütze es, wenn dort die nächste Generation anbauen oder auf andere Weise zusätzlichen Wohnraum schaffen wolle. „Bei den Bau- und Energietagen Ostallgäu findet man dazu wertvolle Anregungen und Hilfe“, betonte Michael Eichinger.
Mitteilung vom 13.10.2025 Kreisseniorenheim Waal: Werkausschuss erklärt Vorwürfe für haltlosDer für die kreiseigenen Senioren- und Pflegeheime zuständige Werkausschuss hat sich in einem Beschluss klar hinter Landrätin und Werkleiter gestellt. » mehr Die Freien Wähler hatten in einem Antrag die Aufarbeitung mehrerer Vorwürfe gegen Landrätin und Werkleiter gefordert. Diese Vorwürfe haben sich als haltlos erwiesen.
Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Die Vorwürfe der Freien Wähler gegen den Landkreis und die Werkleitung haben sich als abwegig herausgestellt. Die Kritik ist nicht nur unbegründet – sie schadet auch dem Ansehen des Heims. Wir haben das insbesondere bei der Personalsuche erlebt, die sich in Waal schwieriger erweist als in unseren anderen Einrichtungen.“ Der Landkreis konnte zuletzt Erfolge bei der Nachbesetzung der Leitungsstelle im Seniorenheim Obergünzburg sowie der Stelle der stellvertretenden Werkleitung vermelden – die vakante Stelle der Leitung des Senioren- und Pflegeheims Waal ist nach wie vor unbesetzt.
Unter anderem wurde richtiggestellt, dass es einen angeblichen Einstellungsstopp für die Heime nie gegeben hat. Das Gegenteil sei laut Darstellung des Werkleiters der Fall gewesen. So habe die Werkleitung das Thema Personalakquise proaktiv angegangen und Workshops mit den Einrichtungsleitungen dazu durchgeführt. Diese konstruktive Zusammenarbeit führte unter anderem zur Verabschiedung neuer Mitarbeiterprämien-Regelungen durch den Werkausschuss.
Außerdem wurde deutlich, dass von einer Zurückweisung von Gesprächswünschen der Mitarbeitenden zu keinem Zeitpunkt die Rede gewesen sein konnte. Vielmehr sei der Werkleiter beim ersten beidseitig möglichen Termin mit den Personalräten zusammengekommen und wird auch zukünftig konstruktiv mit diesen zusammenarbeiten. Landrätin Zinnecker sei – genauso wie der gesamte Werkausschuss – jederzeit über die Lage im Heim informiert gewesen. Bei den Herausforderungen habe es sich hauptsächlich um personal- oder arbeitsrechtliche Themen gehandelt, die im Landratsamt regelmäßig vorkommen – auch hier, ohne dass die Landrätin in jedem Fall die Sachgebiete oder Abteilungen besucht. Diese Aufgabe werde auch hier von der Personalverwaltung wahrgenommen.
Auch der Vorwurf, eine geplante Besichtigung der Baustelle durch den Kreisausschuss sei wegen der damaligen Transparente vor Ort abgesagt worden, wurde entkräftet. Vielmehr habe sich der Besuch aus terminlichen Gründen nicht realisieren lassen. Eine Besichtigung der Baustelle durch den gesamten Kreistag ist nun für den 10. Oktober vorgesehen.
Insgesamt wurde in der Sitzung herausgearbeitet, dass es sich bei den Herausforderungen nachweislich in erster Linie um arbeitsrechtliche Probleme gehandelt hat, die durch gezielte Fehlinformationen an externe Dritte zu einem strukturellen Problem gemacht wurden. Das wurde auch in einem Gespräch zwischen der Werkleitung und Vertretern des Landratsamtes, den Personalräten und einem externen Moderator deutlich.
Mitteilung vom 09.10.2025 Landratsamt-Parkplatz trotz Baustelle erreichbarDie Zufahrt zum Besucherparkplatz des Landratsamtes ist auch während der Bauarbeiten an der Schwabenstraße gewährleistet. » mehr Während des ersten Bauabschnitts nördlich der Einfahrt (im Bereich Schwabenstraße 18 bis 22) kann der Parkplatz von Süden her erreicht werden. Dieser Bauabschnitt dauert voraussichtlich vom 15. bis 28. Oktober 2025. Während des zweiten Bauabschnitts südlich der Einfahrt (im Bereich Schwabenstraße 10 bis 16) kann der Parkplatz von Norden her erreicht werden. Dieser Bauabschnitt wird nach der Fertigstellung des ersten Abschnitts bis voraussichtlich 7. November 2025 ausgeführt.
Für die Bauarbeiten wird die Schwabenstraße jeweils voll gesperrt. Die Stadt Marktoberdorf baut an der Schwabenstraße neue Wasserleitungen und Kanalhausanschlüsse.
Mitteilung vom 09.10.2025 Germaringen: Biomüll wird am Samstag abgeholtWegen eines Fahrzeugschadens konnten die Biotonnen in Germaringen am Donnerstag, 9. Oktober, nicht wie geplant geleert werden. » mehr Die Abholung des Biomülls wird am Samstag, 11. Oktober, nachgeholt.
Mitteilung vom 07.10.2025 Online-Vortrag zu Kaminöfen: Holz sparen und Emissionen reduzierenTermin ist der 23.10.: So heizt du mit dem Kaminofen sauberer, sparsamer und umweltfreundlicher – jetzt kostenlos anmelden! » mehr Am 23. Oktober findet ein Online-Vortrag zur richtigen Anwendung von Kaminöfen statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu in Kooperation mit dem Landratsamt Unterallgäu, der Stadt Buchloe, der Stadt Kaufbeuren und weiteren Partnern.
Ein Kaminofen steht für Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Aber Kaminöfen setzen bei ihrem Betrieb auch Treibhausgase und Luftschadstoffe frei. Mit der richtigen Anwendung kann der Betreiber diese Auswirkungen minimieren. Das belegen Untersuchungen am Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing. Gleichzeitig kann man so Kosten senken, da weniger Holz benötigt und Schäden am Ofen vermieden werden.
Referent ist Simon Lesche vom TFZ. Er wird unter anderem die Technik eines Kaminofens erklären und darauf eingehen, was man bei der Auswahl und Lagerung von Brennholz und Briketts beachten sollte. Zudem informiert er über die richtige Bedienung des Ofens, vom Anzünden über das Nachlegen bis hin zur Lufteinstellung. Es bleibt auch Zeit, noch offene Fragen zu klären.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 23. Oktober 2025, von 18 bis 20 Uhr. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung auf der Anmeldeplattform des Landkreises Unterallgäu unter www.unterallgaeu.de/veranstaltungen. Anmeldeschluss ist der 19. Oktober. Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 07.10.2025 Große Resonanz beim 1. Demenz-Screeningtag im LandratsamtDie Früherkennung von Demenz stand im Mittelpunkt des ersten Demenz-Screeningtages im Landratsamt Ostallgäu. » mehr ![]() Auf dem Foto (v. l.): Sandra Wieland (Demenzbeauftragte Landkreis Ostallgäu), Sina Degirmenci (digiDEM Bayern), Mira Simone Jahn (Kooperationspartnerin von digiDEM Bayern und Einrichtungsleitung Espachstift Kaufbeuren) und Dr. Nikolas Dietzel (digiDEM Bayern). Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Sandra Wieland Im Rahmen der 6. Bayerischen Demenzwoche nutzten 30 Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahren die Gelegenheit, ihre Gedächtnisleistung kostenlos und anonym mithilfe eines wissenschaftlichen Kurztests überprüfen zu lassen. Weitere 200 Personen signalisierten Interesse an einem solchen Test.
Das Angebot wurde von digiDEM Bayern (Digitales Demenzregister) in Kooperation mit Sandra Wieland, Demenzbeauftragte des Landkreises Ostallgäu, organisiert. Ziel war es, Menschen, die bei sich selbst oder im familiären Umfeld erste Veränderungen der Gedächtnisleistung bemerkt hatten, eine niedrigschwellige und vertrauliche Testmöglichkeit anzubieten.
Wichtiger Beitrag zur Früherkennung
Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, damit Betroffene und Angehörige rechtzeitig lernen, mit der Erkrankung umzugehen und Unterstützungsmöglichkeiten zu nutzen. Laut Studien bekommen rund 60 Prozent der Demenzbetroffenen keine gesicherte Diagnose – oft wird die Krankheit erst im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Der wissenschaftliche Kurztest, der etwa 20 bis 30 Minuten in Anspruch nimmt, ersetzt zwar keine vollständige ärztliche Untersuchung, kann jedoch erste Hinweise auf einen möglichen weiteren Abklärungsbedarf geben.
Das Angebot stieß auf große Resonanz: Neben den 30 getesteten Personen teilten über 200 weitere Menschen aus der Region ihr Interesse an einem solchen Test mit. Angesichts der hohen Nachfrage entwickelt der Landkreis derzeit Möglichkeiten, das Angebot zu verstetigen und künftig regelmäßiger zugänglich zu machen. Mit der Durchführung des Demenz-Screeningtages leistet der Landkreis Ostallgäu einen Beitrag zur Prävention und frühzeitigen Erkennung von Demenzerkrankungen.
Mitteilung vom 02.10.2025 LEADER-Förderung: startreife Projektideen einreichenJetzt bis 30.10. startreife Projektideen im Ostallgäu einreichen und Zuschüsse für vielfältige Vorhaben sichern. » mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können für die sechste geplante Sitzung vom Entscheidungsgremium des bergaufland Ostallgäu e. V. bis spätestens 30. Oktober Projektbeschreibungen bei der Geschäftsstelle einreichen, um einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER zu beantragen. Auch darüber hinaus können Projektideen in der Förderperiode 2023 – 2027 laufend eingebracht werden. Diese müssen mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle wird empfohlen. Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen Ende November dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt, das dann über die grundsätzliche Förderung über LEADER beschließt. Danach kann die Antragstellung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erfolgen. Gefördert werden kann in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt und Natur sowie Wirtschaft, Bildung und Kultur und Tourismus. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr. Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info@bergaufland-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 02.10.2025 Kreisverkehr OAL 15/OAL 17 bei Jengen und neuer Geh- und Radweg offiziell freigegebenMit gleich zwei wichtigen Maßnahmen hat der Landkreis und die Gemeinde Jengen die Verkehrssicherheit und Radinfrastruktur im nördlichen Ostallgäu gestärkt. » mehr ![]() V. l.: Thomas Kolbinger (Landkreis Ostallgäu, Rudolf Zinser (VG Buchloe), Bürgermeister Ralf Neuner, Maria Rita Zinnecker, Rainer Rogg und Andreas Winkler (beide Firma Kutter). Foto: Landkreis Ostallgäu/Dominik Helfensdörfer Mit der Verkehrsfreigabe sind ab sofort nicht nur der neue Kreisverkehr an der Einmündung von OAL 15 und OAL 17, sondern auch der Lückenschluss des Geh- und Radwegs zwischen Weinhausen, Jengen und Koneberg für alle geöffnet. „Wenn die Sicherheit auf einer Straße nicht mehr gegeben ist, muss man handeln. Hier an dieser Stelle war die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt mit wiederholten Unfällen, teils auch mit Schwerverletzten. Mit dem Kreisverkehr und dem neuen Geh- und Radweg entstehen nicht nur sichere Verbindungen, sondern auch nachhaltige Investitionen in die Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger. Ich danke dem Freistaat Bayern für die Unterstützung sowie der Gemeinde Jengen für die sehr gute Zusammenarbeit – gemeinsam schafft man einfach mehr“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker im Rahmen der Verkehrsfreigabe. Der rund 650.000 Euro teure Kreisverkehr ersetzt eine als unfallträchtig bekannte Kreuzung und sorgt künftig für niedrigere Geschwindigkeiten und weniger Konfliktpunkte im Einmündungsbereich. Die beleuchtete Verkehrsinsel und die Anlage als Ortseingangskreisverkehr bringen zusätzliche Vorteile für die Verkehrssicherheit. 440.000 Euro davon werden vom Freistaat Bayern gefördert, der investive Anteil des Landkreises liegt bei 210.000 Euro. Die Grünflächen im und am Kreisverkehr werden als Blühwiesen gestaltet; Ersatzpflanzungen sichern den Alleecharakter der OAL 15.
Der Lückenschluss im Geh- und Radwegenetz entstand als Gemeinschaftsprojekt von Landkreis und der Gemeinde Jengen. Auf insgesamt 320 Metern verläuft nun ein neuer Geh- und Radweg entlang der OAL 15, zusätzlich wurde eine Querungshilfe samt tempobegrenzter Streckenführung auf 70 km/h geschaffen. Die Maßnahme kostete rund 400.000 Euro, der Landkreis trägt nach Förderung 45.000 Euro, die Gemeinde 85.000 Euro, der Rest wird ebenfalls aus Fördermitteln finanziert. Über die Anbindung an den Mühlenweg und Richtung Koneberg durch die Maßnahme der Gemeinde wurden weitere innerörtliche Lücken geschlossen. Die Fertigstellung beider Projekte wurde mit weiteren geplanten Baumaßnahmen in und rund um Jengen koordiniert, um Synergien für die Verkehrsbeteiligten bestmöglich zu nutzen.
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