Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 10.06.2025

Spaziergang: Mit der Försterin durch den Wald

Bei der Veranstaltung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die Herausforderungen, denen die Ostallgäuer Wälder derzeit begegnen.

Bild: pixabay

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Die Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu lädt gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren am 26. Juni 2025 um 19 Uhr zu einem abendlichen Waldspaziergang in Marktoberdorf ein.

 

Der Spaziergang in einem Waldstück bei Marktoberdorf wird durch eine sachkundige Försterin geleitet. In der abendlichen Atmosphäre des Waldes erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über die Herausforderungen, denen die Ostallgäuer Wälder derzeit begegnen. Sie erhalten Antworten darauf, welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Wald zu schützen, zu nutzen und zu erhalten. Das Zusammenspiel von Wald, Klima und Mensch wird direkt vor Ort sichtbar und anschaulich erklärt. Daher ist der Spaziergang eine gute Gelegenheit, um mehr über die Ostallgäuer Wälder zu erfahren und Antworten auf Fragen zu bekommen, die man sich schon öfter beim Spaziergang durch den Wald gestellt hat.

 

Treffpunkt ist am 26. Juni 2025 um 19 Uhr der Wanderparkplatz „Hochwieswald“ an der B16 bei Marktoberdorf. Anmeldung ist möglich bis zum 19. Juni 2025 per E-Mail an klima(at)lra-oal.bayern.de.

 

Der Spaziergang ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter www.ostallgaeu.de/klima. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 10.06.2025

Integration gestalten: Vielfaltskompetenz in der frühen Bildung

Die Kommunale Integration lädt Fachkräfte aus der frühkindlichen Bildung, der Jugendhilfe sowie aus Schulen zu einem Online-Seminar zu diesem Thema ein.

Das Team der Kommunalen Integration des Landkreises Ostallgäu lädt Fachkräfte aus der frühkindlichen Bildung, der Jugendhilfe sowie aus Schulen zum Online-Seminar „Kita All Inklusive – Vielfaltskompetenz in der Pädagogik“ ein. Durch die praxisnahe Fortbildung rund um Vielfalt, Inklusion und Chancengerechtigkeit, die am Dienstag, 8. Juli 2025, von 14 bis 18 Uhr stattfindet, führt Heilpädagogin und Vielfaltsexpertin Rihab Chaabane.

 

Kindertageseinrichtungen sind Orte, an denen gesellschaftliche Vielfalt unmittelbar erlebt wird. Diese Vielfalt bereichert das Miteinander – stellt die pädagogische Praxis aber auch vor neue Herausforderungen. Das Seminar gibt Auskunft, wie unterschiedliche familiäre Hintergründe sensibel einbezogen werden können, wie echte Teilhabe und vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen und wie sich Barrieren abbauen lassen, um Kindern und Familien den Zugang zur Bildung zu ermöglichen.

 

Die Teilnehmenden erhalten Impulse, ihre Haltung zu reflektieren, Diskriminierung bewusst entgegenzuwirken und die Kita als inklusiven Raum weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Integration aktiv zu gestalten und Chancengleichheit im Alltag zu verankern.

 

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Interessierte melden sich bitte bis zum 23. Juni 2025 per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-794. Weitere Informationen sind auf www.integreat.app/ostallgaeu im Bereich „Veranstaltungen“ verfügbar.

 

Mitteilung vom 06.06.2025

Künstliche Intelligenz soll Baugenehmigungsverfahren erleichtern

Davon sollen laut Landrätin vor allem die Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger profitieren.

Auf dem Bild: Anlässlich des Projektstarts zur Nutzung von KI in der Bauaufsicht begrüßte das Landratsamt Ostallgäu Vertreterinnen und Vertreter der Technischen Universität München und der Alago Technologies UG zu einem gemeinsamen Workshop (v. l.): Elias Holzmann (IT Landratsamt), Benedikt Degenhart, Dr.-Ing. Judith Fauth, Janick Hofer (Alago Technologies UG), Marcus Wolf (Staatliches Bauamt), Ulrich Härle (Abteilungsleiter Bauen und Umwelt), Sascha Regensburger (Leiter IT Landratsamt) und Marcus Paulus (IT Landratsamt). Bildrechte: Hannah Fischer

Auf dem Bild: Anlässlich des Projektstarts zur Nutzung von KI in der Bauaufsicht begrüßte das Landratsamt Ostallgäu Vertreterinnen und Vertreter der Technischen Universität München und der Alago Technologies UG zu einem gemeinsamen Workshop (v. l.): Elias Holzmann (IT Landratsamt), Benedikt Degenhart, Dr.-Ing. Judith Fauth, Janick Hofer (Alago Technologies UG), Marcus Wolf (Staatliches Bauamt), Ulrich Härle (Abteilungsleiter Bauen und Umwelt), Sascha Regensburger (Leiter IT Landratsamt) und Marcus Paulus (IT Landratsamt). Bildrechte: Hannah Fischer

Das Landratsamt arbeitet gemeinsam mit der Technischen Universität München und der Alago Technologies UG an einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Baugenehmigungsverfahren. Konkret geht es um die Vereinfachung von Außenterminen. Deren Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation sind oft aufwendig – besonders, wenn viele Beteiligte oder komplizierte Bauvorhaben im Spiel sind. 

 

„Unser Ziel ist es, die Untere Bauaufsichtsbehörde mithilfe einer KI-basierten Softwarelösung bei ihren Aufgaben spürbar zu unterstützen. Profitieren sollen davon am Ende insbesondere unsere Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Zudem rechnen wir durch das Projekt mit weiteren wichtigen Erkenntnissen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung und hoffen, dass diese auch auf weitere Themengebiete übertragbar sind.“ 

 

Die Projektleitung liegt bei der Technischen Universität München. Projektleiterin Dr.-Ing. Judith Fauth vom Lehrstuhl für Computing in Civil and Building Engineering begründet das Interesse an einer Kooperation mit dem Landratsamt: „Gerade, weil Außentermine in bauaufsichtlichen Verfahren bisher wenig wissenschaftlich beleuchtet wurden, bietet dieses Projekt eine spannende Chance. Mich begeistert besonders, dass wir gemeinsam mit der Bauaufsicht praxistaugliche Lösungen entwickeln. Solche partnerschaftlichen Ansätze und das Engagement des Landratsamts Ostallgäu zeigen, wie wertvoll es ist, dass Verwaltung und Forschung zusammenarbeiten.“ Die technische Umsetzung übernimmt die Alago Technologies UG. Gefördert und unterstützt wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.

 

Im Februar 2025 wurde die Projektidee im Kreisausschuss vorgestellt und dort einstimmig befürwortet. Auch die Verwaltung hatte sich ausdrücklich für eine Realisierung des Projektes ausgesprochen, da die zu erwartenden Verbesserungspotenziale im bauaufsichtlichen Verfahren vorab sorgfältig geprüft wurden. Ende Mai erfolgte der Auftakt-Workshop im Landratsamt. Dabei wurde allen Beteiligten ein grundlegendes Verständnis für Künstliche Intelligenz vermittelt. Für den Workshop zieht der Sachgebietsleiter des Staatlichen Bauamts, Benedikt Degenhart, ein positives Fazit: „Wir haben viele erfolgsversprechende Ideen gesammelt, wie Künstliche Intelligenz im bauaufsichtlichen Verfahren unterstützen könnte und wie eine Automatisierung der fachlichen Prozesse gelingen kann.“ Ansatzpunkte seien etwa die Zusammenfassung und visuelle Darstellung von Bauakten per Mausklick. Auch die KI-basierte Erstellung von verfahrensbezogenen Checklisten oder die automatische Erstellung von Protokollen sei denkbar.

 

Mitteilung vom 06.06.2025

Pflegestützpunkt informiert: Neue Regelungen zur Verhinderungs- und Kurzzeitpflege ab Juli 2025

Ab dem 1. Juli 2025 werden Verhinderungs- und Kurzzeitpflege in einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengefasst.

Wer einen Pflegegrad 2 bis 5 hat, kann künftig bis zu 3.539?Euro pro Jahr flexibel nutzen – etwa zur Überbrückung von Pflegezeiten oder zur Entlastung pflegender Angehöriger. Trotz des einheitlichen Budgets müssen Verhinderungs- und Kurzzeitpflege jedoch weiterhin separat bei der Pflegekasse beantragt werden.


Die Verbesserungen im Überblick:


Wegfall der Vorpflegezeit: Die Voraussetzung von mindestens sechs Monaten häuslicher Pflege vor Anspruch auf Verhinderungspflege entfällt. Die Leistung kann künftig direkt nach Anerkennung eines Pflegegrades in Anspruch genommen werden.


Erweiterte Verhinderungspflege: Künftig kann die Verhinderungspflege bis zu acht Wochen im Jahr in Anspruch genommen werden. Dabei wird weiterhin die Hälfte des Pflegegeldes weitergezahlt.

   

Höherer Anspruch für nahestehende Angehörige: Enge Angehörige, die Verhinderungspflege übernehmen, können künftig pro Jahr das Doppelte des monatlichen Pflegegeldes geltend machen (bisher 1,5-fach). Zusätzlich können – falls zutreffend – auch Fahrtkosten und Verdienstausfall erstattet werden.


Um zu erfahren, wie viel Budget bereits verbraucht ist, kann eine detaillierte Abrechnung bei der Pflegekasse angefordert werden – einige Kassen bieten das auch digital über Portale oder Apps an. Bei Fragen zur neuen Regelung oder allgemeinen Anliegen rund um das Thema Pflege steht der Pflegestützpunkt Ostallgäu Bürgerinnen und Bürgern beratend zur Seite.

Kostenlose Beratungstermine können telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de vereinbart werden.

 

Mitteilung vom 05.06.2025

Ostallgäuer nehmen Energiewende in die eigene Hand: Bürgerenergie Ostallgäu eG geht an den Start

Mit der Bürgerenergie Ostallgäu eG können nicht nur Bürgern, sondern auch Unternehmen und Landwirte die Energiewende vor Ort konkret mitgestalten.

Auf dem Bild: Das Gründungsteam der Bürgerenergie Ostallgäu freut sich über den gelungenen Auftakt. In der ersten Reihe v. l.: Thomas Mahsling, Isabel Guggomos, Reinhard Kleinhenz und Gottfried Eberle - hinter Kleinhenz und Eberle: Paul Wittmann. Bildrechte: Reinhard Libicher

Zahlreiche neue große Photovoltaikanlagen und Windräder dürften in den nächsten Jahren im Ostallgäu entstehen. Damit möglichst viele Ostallgäuer auch an deren Ertrag teilhaben können, ist nun mit Unterstützung des Landkreises Ostallgäu eine neue Energie-Genossenschaft gegründet worden. Mit der Bürgerenergie Ostallgäu eG können nicht nur Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch Unternehmen und Landwirte die Energiewende vor Ort konkret mitgestalten und profitieren.  

 

Landrätin Maria Rita Zinnecker bezeichnete die derzeit rund 20 Ehrenamtlichen, die die Gründung in den vergangenen vier Monaten vorbereitet hatten, als „echte Macherinnen und Macher“. Mit tatkräftiger Mithilfe des Landkreises sei nun eine Möglichkeit geschaffen worden, wie sich nahezu jede und jeder an der Energiewende vor der Haustüre beteiligen kann. „Ich freue mich sehr, dass hier Bürgerinnen und Bürger die Energiewende selbst in die Hand nehmen und zum Wohle aller vorantreiben“, erklärte Zinnecker. 

 

„Langfristige Partnerschaften zugunsten der Menschen vor Ort“

 

„Unser Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger die Anlagen nicht nur anschauen, sondern auch davon profitieren können“, erklärte Vorstandsvorsitzender Reinhard Kleinhenz. Ihm liege sehr daran, dass der Ertrag der Anlagen in die Region fließe und den Ostallgäuern zugutekomme. Gemeinsam mit den weiteren Vorständen Thomas Mahsling und Gottfried Eberle sucht er jetzt nach geeigneten Flächen für Photovoltaik- und Windkraftprojekte. Zudem hofft Kleinhenz, dass nun viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzen und der neuen Genossenschaft beitreten. Bewusst sei der Mindestwert einer Beteiligung mit nur 100 Euro vergleichsweise niedrig gewählt worden. Kleinhenz betonte zudem, dass es für die Mitglieder keine Nachschusspflicht gebe. 

 

Die neue Genossenschaft möchte nun erste Photovoltaik- und mittelfristig auch Windkraft-Projekte realisieren. Wichtig dabei sei jedoch Fairness und Augenhöhe mit den Landwirten und den Kommunen, sagte Vorstand Paul Wittmann, der selbst auch Landwirt ist. Isabel Guggomos, ebenfalls Mitglied im fünfköpfigen ehrenamtlichen Vorstand, sagte: „Anders als viele Investoren von außerhalb sind wir nicht auf schnelle Rendite aus, sondern setzen auf langfristige Partnerschaften zugunsten der Menschen vor Ort.“

 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zum Beitritt gibt es auf www.buergerenergie-oal.de.

 

Mitteilung vom 05.06.2025

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 11 zwischen Obergünzburg und Burg

An der Kreisstraße OAL 11 werden vom 10. bis voraussichtlich 20. Juni 2025 zwischen Obergünzburg und Burg Asphaltarbeiten durchgeführt.

Während der Arbeiten wird der Straßenabschnitt für den Gesamtverkehr gesperrt ist. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird die Fahrbahndecke auf ca. 1,4 Kilometer erneuert. 

 

Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung erfolgt ab Obergünzburg über die St 2012, Ronsberg, Markt Rettenbach, die MN 28, Oberegg, die MN 5, Bayersried, die OAL 11, Webams, Willofs und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 04.06.2025

Pfingstwoche: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Montag, 09. Juni, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

 

 
 

 

 
 

Montag

 
 

09.06.2025

 
 

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Dienstag

 
 

10.06.2025

 
 

Dienstag

 
 

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Mittwoch

 
 

11.06.2025

 
 

Mittwoch

 
 

11.06.2025

 
 

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Donnerstag

 
 

12.06.2025

 
 

Donnerstag

 
 

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Freitag

 
 

13.06.2025

 
 

Freitag

 
 

13.06.2025

 
 

verlegt auf

 
 

Samstag

 
 

14.06.2025

 
Mitteilung vom 04.06.2025

Stammtisch der Kommunalen Integration für Ehrenamtliche

Die Stelle für Kommunale Integration lädt alle engagierten Ehrenamtlichen – und diejenigen, die es werden möchten – herzlich zu einem offenen Austausch ein.

Der nächste Stammtisch für Ehrenamtliche findet am Donnerstag, 17. Juli 2025, ab 18:00 Uhr im Saal Aggenstein des Landratsamts Ostallgäu statt.

 

Im Mittelpunkt stehen der persönliche Austausch, aktuelle Herausforderungen in der Integrationsarbeit und konkrete Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Besonders Themen, bei denen derzeit Unterstützung gebraucht wird, sollen gemeinsam beleuchtet werden.

Für einen praxisnahen Input sorgt die Flüchtlings- und Integrationsberaterin der Diakonie Allgäu, die aus ihrer Erfahrung berichtet und für Fragen zur Verfügung steht. Auch das Team der Kommunalen Integration sowie der Leiter der Ausländerbehörde stehen für Gespräche zur Verfügung.

 

Für eine kleine Verpflegung wird gesorgt, die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis 10. Juli 2025 möglich, entweder bei der Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu – per E-Mail (integration(at)lra-oal.bayern.de) oder telefonisch (08342 911-794). Weitere Infos gibt es unter www.ostallgaeu.de/integration oder in der Integreat App Ostallgäu (Rubrik Veranstaltungen).

 

Mitteilung vom 03.06.2025

Ostallgäu tritt wieder in die Pedale: Stadtradeln startet am 29. Juni

Mitmachen können alle, die im Landkreis wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind.

Auch 2025 heißt es im Ostallgäu wieder: Radeln für ein gutes Klima! Der Landkreis beteiligt sich erneut an der bundesweiten Aktion Stadtradeln, die in diesem Jahr vom 29. Juni bis 19. Juli stattfindet. Ab sofort ist die Anmeldung für Einzelpersonen, Teams und Kommunen möglich.

 

„Das Stadtradeln zeigt eindrucksvoll, wie viel Klimaschutz im Alltag möglich ist – und wie viel Freude es macht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Jedes Jahr wächst die Beteiligung, und gemeinsam legen wir tausende umweltfreundliche Kilometer zurück. Das hilft dem Klima, bringt Bewegung in den Alltag und fördert gleichzeitig die eigene Gesundheit.“ Im vergangenen Jahr konnten im Ostallgäu durch die Aktion rund 137 Tonnen CO? eingespart werden.

 

Mitmachen können alle, die im Landkreis wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Auch Kommunen können sich unter dem Dach des Landkreises registrieren und eigene Teams bilden. Bereits dabei sind Buchloe, Biessenhofen, Füssen, Marktoberdorf, Nesselwang, Oberostendorf, Pfronten und die Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg. Für weiterführende Schulen gibt es das Schulradeln, bei dem Klassen und Schulmannschaften landesweit gegeneinander antreten. In Marktoberdorf beteiligen sich erneut auch Grundschulen und Kindergärten mit der Aktion Kinder-Stadtradeln.

 

Gezählt werden beim Stadtradeln alle Radkilometer – ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder im Urlaub. Je größer das Team, desto mehr Kilometer lassen sich sammeln. Die Eintragung erfolgt bequem über die Stadtradeln-App, die Website oder auch klassisch per Erfassungsbogen. Die geradelten Kilometer zählen zum Ergebnis der jeweiligen Kommune oder direkt für den Landkreis.

 

Weitere Informationen zur Teilnahme, zur Anmeldung und zur App sind zu finden unter www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu.

 

Mitteilung vom 30.05.2025

Beispielhaftes Engagement für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Landkreis verleiht Inklusionsblume

Landrätin Zinnecker hat die Auszeichnung bei einer Festveranstaltung im Landratsamt an insgesamt sieben Personen und Organisationen vergeben

Auf dem Foto: Die Ausgezeichneten der Inklusionsblume 2025 mit Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Gerhard Stadler

Auf dem Foto: Die Ausgezeichneten der Inklusionsblume 2025 mit Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Gerhard Stadler

Mit der Inklusionsblume werden Einzelpersonen oder Gruppen geehrt, die sich in besonderem Maße für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzen.

 

„Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf Teilhabe – egal, ob mit oder ohne Behinderung. Es geht nicht um Mitleid, sondern um Menschenwürde. Und die ist unantastbar. Sie steht jedem zu – einfach, weil er oder sie Mensch ist“, sagte Zinnecker bei der Veranstaltung. Sie betonte, dass Inklusion nicht nur ein Gebot der Mitmenschlichkeit oder der Gesetze sei, sondern auch eine große Bereicherung: „Unsere Gesellschaft ist einfach schöner und freundlicher, wenn auch Menschen mit Behinderungen dabei sind". Die Geehrten würden mit ihrem Engagement dazu einen herausragenden Beitrag leisten und auch ein Zeichen für andere setzen, sich ebenfalls einzubringen.

 

Dieses Jahr ausgezeichnet wurden die Adalbert-Stifter-Grundschule Marktoberdorf, die Inklusionsfirma „Kantine Frisch und Fair“ gGmbH, das Inklusionsteam des ADFC Kreisverbands, die Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Stadt Buchloe, Christine Hantschel, die Georg Jos. Kaes GmbH, die Realschule Füssen und Dagmar Rothemund von den Wertachtal-Werkstätten.

 

Neben den Geehrten waren unter den Veranstaltungsgästen Vertreter der Kommunen, der Behindertenarbeit, Werkstätten- und Heimbeiräte und die in den vorherigen Jahren Ausgezeichneten. Mit musikalischer Begleitung durch Christoph Dannigkeit gab es noch lange nach dem offiziellen Teil regen und freundschaftlichen Austausch. Die Verleihung der Inklusionsblume erfolgt jährlich. Vorschläge können an die Inklusionskoordination des Landkreises per E-Mail inklusion@lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-225 gemacht werden.

 

Mitteilung vom 30.05.2025

Landrätin Maria Rita Zinnecker tritt 2026 nicht mehr an

Zinnecker wird sich bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr um das Amt der Landrätin im Ostallgäu bewerben. Ihre Gründe verrät sie in einer persönlichen Erklärung.

Zinnecker: „Auf die Frage, ob ich noch einmal für das Amt der Landrätin des Ostallgäus kandidieren werde, habe ich im Dezember in einem Presseinterview mit „Bis zum Sommer wissen wir mehr“ geantwortet. Seitdem hat meine Leidenschaft für das Amt mit meiner Vernunft gerungen: Die Leidenschaft hat ja gesagt – die Vernunft hat Bedenken angemeldet. Jetzt schaffe ich Klarheit mit der Entscheidung, mich bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr zur Wahl zu stellen.

 

Das Amt der Landrätin ist eines der schönsten, das man in Bayern haben kann. Für mich war es der Höhepunkt meiner gesamten beruflichen Karriere. Die Entscheidung, nicht mehr weiterzumachen, habe ich mir nicht leichtgemacht. Aber wie viele Menschen in meinem Umfeld und im Landkreis bereits wissen, kam vor rund einem Jahr überraschend eine neue große persönliche Herausforderung auf mich zu: die schwere Erkrankung meines Mannes. Deren Entwicklung ist in den nächsten Jahren nicht absehbar und erfordert vor allem viel Kraft und Zeit. Außerdem hat sie mir bewusstgemacht, wie wichtig die Gesundheit ist – auch meine eigene. Und wieviel Energie und Kraft eine weitere Wahlperiode kosten würde, die sechs Jahre dauert, weiß keiner so gut wie ich.

 

Es hat mich unglaublich motiviert, dass mir die Bürgerinnen und Bürger des Ostallgäus 2014 ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Mit großem Respekt bin ich gestartet: vor der Verantwortung, die mir übertragen wurde, und den Aufgaben, die vor mir lagen. Die vergangenen elf Jahre empfinde ich als unglaublich bereichernde Zeit mit vielen schönen Momenten und interessanten Begegnungen auf allen Ebenen – insbesondere mit den Menschen in meinem Landkreis. Es war eine Zeit mit Gestaltungsspielraum, Umsetzung von Projekten und vielen Erfolgen. Es waren aber auch große Herausforderungen dabei, die nicht vorhersehbar waren. Gemeinsam mit dem Ostallgäuer Kreistag und den Mitarbeitenden des Landratsamtes ist es mir gelungen, den Landkreis und das Landratsamt weiterzuentwickeln und auch große Veränderungen und Krisen zu meistern. 

 

Schon heute steht für mich fest: Der Abschied wird mir schwerfallen. Den Bürgerinnen und Bürgern im Ostallgäu verspreche ich bis dahin: Bis zum Ende dieser Wahlperiode am 30. April 2026 werde ich mein Amt mit meiner ganzen Kraft ausüben. Auch werde ich meine langjährigen Erfahrungen als Bezirksrätin im Bezirkstag zum Wohle des Landkreises weiterhin einbringen. Ich danke allen, die mich in den vergangenen Jahren begleitet, unterstützt und inspiriert haben – und freue mich auf die gemeinsame Zeit, die noch vor uns liegt.“

 

Mitteilung vom 30.05.2025

Straßenbauarbeiten zwischen Seeg und Roßhaupten

Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kreisstraße für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

In den Pfingst- und Sommerferien werden an der Kreisstraße OAL 1 zwischen Seeg und Roßhaupten Straßenbauarbeiten durchgeführt. Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kreisstraße für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

 

An der Kreisstraße OAL 1 wird die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund 5,7 Kilometern vom Abzweig Riedegg bei Seeg bis zum Ortseingang Roßhaupten erneuert. Zudem wird eine Kurve westlich von Roßhaupten, die nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine sichere Verkehrsführung entspricht und einen Unfallschwerpunkt darstellt, entschärft. Wegen des Schulbusverkehrs können auf dieser Strecke Vollsperrungen nur in den Schulferien stattfinden – die Maßnahme wird daher in zwei Bauabschnitte geteilt.

 

Im ersten Abschnitt wird die Fahrbahndecke vom Abzweig Riedegg bei Seeg bis Vordersulzberg erneuert. Dafür muss die OAL 1 in den Pfingstferien vom 10. Juni bis zum 21. Juni zwischen Seeg und Roßhaupten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Der Ortsteil Vordersulzberg bleibt in diesem Zeitraum von Roßhaupten aus erreichbar. Im zweiten Abschnitt wird die Fahrbahndecke von Vordersulzberg bis zum Ortseingang Roßhaupten erneuert, sowie die Kurve westlich von Roßhaupten ausgebaut. Dafür wird die OAL 1 während der Sommerferien vom 1. August bis zum 15. September zwischen Seeg und Roßhaupten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. In diesem Zeitraum ist der Ortsteil Vordersulzberg von Seeg erreichbar. Vor- und Nacharbeiten finden jeweils außerhalb der Ferien unter halbseitiger Sperrung mit Ampelbetrieb statt. Der überörtliche Verkehr wird während der Vollsperrungen weitgehend umgeleitet: Die Umleitung erfolgt ab Seeg über die St 2008 via Enzenstetten und Hopferau, weiter über die OAL 2 zur B 310 bei Füssen und von dort über die B 16 nach Roßhaupten, sowie umgekehrt. 

 

Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 1,17 Millionen Euro. Die Kosten des Kurvenausbaus belaufen sich auf rund 570.000 Euro, welche nach dem Bayerischen Gemeindefinanzierungsgesetz voraussichtlich in einer Höhe von 324.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Staatshaushalt gefördert und durch den Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt werden. Die Bauunterhaltskosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 28.05.2025

LEADER-Förderung: startreife Projektideen einreichen

Gefördert werden können Projekte aus den Bereichen Klima, Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus.

Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können für die fünfte geplante Sitzung vom Entscheidungsgremium des bergaufland Ostallgäu e. V. bis spätestens 26. Juni Projektbeschreibungen bei der Geschäftsstelle einreichen, um einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER zu beantragen. 

 

Auch darüber hinaus können Projektideen in der Förderperiode 2023 – 2027 laufend eingebracht werden. Diese müssen mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle wird empfohlen. 

 

Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen Ende Juli dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt, das dann über die grundsätzliche Förderung über LEADER beschließt. Danach kann die Antragstellung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erfolgen.

 

Gefördert werden kann in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt und Natur sowie Wirtschaft, Bildung und Kultur und Tourismus. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.

 

Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info@bergaufland-ostallgaeu.de. 

 

 

Mitteilung vom 27.05.2025

„bergaufland“: Bisher knapp eine Millionen Euro LEADER-Förderung in aktueller Förderperiode befürwortet

Laut Landrätin Maria Rita Zinnecker konnte bereits sechs Projekten eine Förderung zugesagt werden.

Der Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu „bergaufland“ hat auf seiner zwölften Mitgliederversammlung im Landratsamt in Marktoberdorf auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027 sowie Informationen zum eigenen LEADER-Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. Darüber hinaus wurde Robert Frei aus Nesselwang als zweiter Vorsitzender wiedergewählt und ein Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2024 sowie ein aktueller Stand zum Förderprogramm LEADER vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten gegeben. 


„Wir sind stark in die neue Förderperiode von LEADER gestartet und konnten bereits sechs Projekten eine Förderung zusagen. Diesen stehen nun insgesamt rund 942.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ich freue mich sehr, dass wir wieder Projekte auf den Weg bringen konnten, die den Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität in unserem Landkreis weiter erhöhen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Unter den befürworteten Projekten sind unter anderem „jung und digital - Medienfachstelle für junge Menschen“, „Pumptrack-Anlage Marktoberdorf“ sowie „Kulturbühne Eggenthal“ und „Naturnaher Mountainbikepark mit Jumpline in Irsee“. „Medienkompetenz, Bewegungsfreude, sozialer Zusammenhalt – LEADER unterstützt vielfältige, zeitgemäße Entwicklungen für das Ostallgäu als lebenswerte und attraktive Region“, sagt Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am AELF Kempten.

  

LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse mit zu gestalten. Umgesetzt wird es durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 23.05.2025

Künstliche Intelligenz als Chance für das Ehrenamt im Ostallgäu

KI war das Thema bei der diesjährigen Frühjahrs-EhrenRunde des Landkreises Ostallgäu und der der Initiative „digital verein(t)“.

Auf dem Bild v. l.: Julia Hald (Servicestelle EhrenAmt), Carolin Faulhaber (Servicestelle EhrenAmt), Roger Gemmel (Hospiz Südliches Ostallgäu), Manfred Mack (Kreisverkehrswacht Ostallgäu), Benedikt Geiger (Kreisjugendring OAL), Peter Ziegler (DAV Sektion Füssen), Markus Müller (Musikverein Eggenthal), Georg Trautweiner (Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu), Referent Robin Tapkan (digital verein(t)), Thomas Tronsberg (Allgäu-Schwäbischer Musikbund Bezirk Marktoberdorf), Katharina Dursun (Demenzhilfe und Soziale Verwaltung Obergünzburg). Foto: Landkreis Ostallgäu/Sebastian Hummel

Auf dem Bild v. l.: Julia Hald (Servicestelle EhrenAmt), Carolin Faulhaber (Servicestelle EhrenAmt), Roger Gemmel (Hospiz Südliches Ostallgäu), Manfred Mack (Kreisverkehrswacht Ostallgäu), Benedikt Geiger (Kreisjugendring OAL), Peter Ziegler (DAV Sektion Füssen), Markus Müller (Musikverein Eggenthal), Georg Trautweiner (Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu), Referent Robin Tapkan (digital verein(t)), Thomas Tronsberg (Allgäu-Schwäbischer Musikbund Bezirk Marktoberdorf), Katharina Dursun (Demenzhilfe und Soziale Verwaltung Obergünzburg). Foto: Landkreis Ostallgäu/Sebastian Hummel

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) das Ehrenamt sinnvoll unterstützen? Mit dieser Frage haben sich Vertreterinnen und Vertreter von zehn ehrenamtlich tätigen Organisationen bei der diesjährigen Frühjahrs-EhrenRunde des Landkreises Ostallgäu beschäftigt. Eingeladen hatte die Servicestelle EhrenAmt, die das Thema Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien im Ehrenamt gezielt in den Blick nimmt und regionale Akteure dabei vernetzt. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Impulse, aktuelle Entwicklungen und konkrete Unterstützungsangebote. Die EhrenRunde ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Landkreises für Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, gemeinnützigen Organisationen oder Initiativen, bei der aktuelle Themen rund um das Ehrenamt aufgegriffen und praxisnah vermittelt werden. 

  

In einem Vortrag stellte Robin Tapkan von der Initiative „digital verein(t)“ dar, wie KI im Vereinsalltag bereits heute eingesetzt wird. Als Beispiele nannte er den Kreisjugendring Ostallgäu, das Hospiz Südliches Ostallgäu oder die DAV-Sektion Füssen. Diese zeigten, wie KI etwa bei der Öffentlichkeitsarbeit, Recherche oder der Erstellung von Vorstandsreden unterstützen könne. Auch das Potenzial von KI bei der Nachwuchsgewinnung, Organisation von Veranstaltungen oder Mitgliederkommunikation wurde aufgezeigt.

  

Praxisorientiert ging es bei der sogenannten „Tech-Exploration“-Übung auf Grundlage einer Methode der Bertelsmann Stiftung weiter: Dabei entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ideen, wie sie passende KI-Werkzeuge für ihre individuellen Vereinsvorhaben finden und einsetzen können. Ziel war es, den Blick gezielt auf spezifische Herausforderungen im Vereinsalltag zu richten – etwa in der Kommunikation, Organisation oder Mittelakquise.

  

„Das Interesse an KI ist groß. Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, Digitalisierung aktiv zu gestalten und sehen in KI eine wertvolle Unterstützung – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung ihrer Arbeit“, fasst Julia Hald von der Servicestelle EhrenAmt zusammen. 

   

Als weitere Unterstützung für Vereine im Bereich KI lädt die Servicestelle in Kooperation mit digital verein(t) am Dienstag, 7. Oktober 2025, von 18 bis 20 Uhr zu einem zusätzlichen kostenfreien Online-Workshop ein. Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz (KI) verstehen, Nutzen und anwenden“ erfahren die Teilnehmenden, wie sie KI gezielt für ihre Vereinsarbeit einsetzen können. Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: www.ehrenamt-ostallgaeu.de/digital-vereint.html.

 

Mitteilung vom 23.05.2025

Kaputte und stark verschmutzte Altkleider weiter in den Restmüll

Immer häufiger landen Säcke mit ausrangierter Kleidung neben den Altkleidercontainern – auch im Ostallgäu.

Der Landkreis weist deshalb darauf hin, dass zerschlissene oder stark verschmutzte Textilien trotz neuer EU-Richtlinie weiterhin in die Restmülltonne gehören – und nicht in den Altkleidercontainer.

 

Ein möglicher Grund für die gestiegenen Mengen an den Sammelstellen ist die seit Anfang des Jahres geltende EU-weite Pflicht zur getrennten Sammlung von Alttextilien. Offenbar sorgt diese Vorgabe bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Unsicherheit: Müssen nun wirklich alle alten Textilien gesammelt werden und in den Altkleidercontainer – auch stark beschädigte oder verschmutzte? Die Antwort lautet: nein. Nach wie vor gilt, dass nur gut erhaltene, saubere Kleidung, tragbare Schuhe und Haushaltstextilien in den Container dürfen. Alles andere gehört in den Restmüll. Laut Kommunaler Abfallwirtschaft des Landkreises verpflichtet die EU-Vorgabe zwar zur getrennten Sammlung, jedoch nicht zur vollständigen Verwertung jedes Kleidungsstücks. Kaputte Kleidung kann derzeit nicht sinnvoll recycelt werden.

 

Um der erhöhten Menge zu begegnen, wurde der Leerungsrhythmus der Altkleidercontainer durch die Betreiberfirma bereits angepasst. Dennoch sind die Kapazitäten begrenzt. Eine weitere Steigerung sei laut Betreiber aufgrund fehlender Verwertungsmöglichkeiten nicht möglich. Um Überfüllung und Fehlwürfe zu vermeiden, bittet die Kommunale Abfallwirtschaft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, weiterhin genau zu prüfen, was in den Container gehört – und was nicht. Der Landkreis weist zudem darauf hin: Alles, was neben dem Container abgestellt wird, gilt als illegale Ablagerung. 

 

Weitere Informationen zur Altkleiderentsorgung im Ostallgäu sind zu finden unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft.

 

Was darf in den Altkleidercontainer?

•    unbeschädigte Kleidungsstücke

•    gut erhaltene Schuhe (paarweise gebündelt)

•    Gardinen

•    daunengefüllte Bettdecken und Kissen

 

Was gehört nicht in den Altkleidercontainer?

•    beschädigte Kleidung

•    beschädigte oder stark abgetragene Schuhe

•    Stoffreste

•    Heimtextilien

•    Teppichböden und Läufer

•    Matratzen

•    Skistiefel

•    Fahrradhelme

•    Decken und Kissen ohne Daunenfüllung

 

Mitteilung vom 23.05.2025

Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in Buchloe

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement am Freitag, 13. Juni 2025, einen Beratungstag in Buchloe an.

Bürgerinnen und Bürger aus Buchloe und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen.

 

Die Beratungen finden von 8 bis 15 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buchloe (Kaufbeurener Straße 4, 86807 Buchloe) statt. Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten und gesetzliche Ansprüche informieren möchten.

 

„Mit diesem mobilen Angebot möchten wir besonders diejenigen erreichen, für die der Weg zu uns nach Marktoberdorf bislang eine Hürde war“, erklärt Manuela Walgenbach, Leitung des Pflegestützpunktes. „Durch den Beratungstag in Buchloe wollen wir unser Angebot noch bürgernäher gestalten.“

 

Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich unter: Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de.

 

Mitteilung vom 22.05.2025

Beginn der wöchentlichen Biomüllabfuhr

Ab 2. Juni werden Biotonnen wieder jede Woche geleert. Die zusätzlichen Leerungen dauern bis zum 26. September.

Die Abholung der Bioabfälle im Wochenturnus soll dazu beitragen, dass auch bei sommerlichen Temperaturen möglichst wenige Gerüche und Maden entstehen. Trotzdem sollten organische Abfälle so trocken wie möglich und in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt in die Tonne gegeben werden. 

 

Die Kommunale Abfallwirtschaft empfiehlt außerdem, der braunen Tonne einen schattigen Platz zu geben und ihren Rand sauber zu halten. 

 

Mitteilung vom 22.05.2025

Müllabfuhr kommt nach Christi Himmelfahrt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 29. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen in einigen Ostallgäuer Gemeinden.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

 

 
 

 

 
 

Donnerstag

 
 

29.05.2025

 
 

verlegt auf

 
 

Freitag

 
 

30.05.2025

 
 

Freitag

 
 

30.05.2025

 
 

verlegt auf

 
 

Samstag

 
 

31.05.2025

 
Mitteilung vom 20.05.2025

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 11 zwischen Obergünzburg und Burg

An der Kreisstraße OAL 11 zwischen Obergünzburg und Burg werden ab dem 26. Mai bis voraussichtlich Ende Juni Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Zunächst wird ab Montag, 26. Mai, bis Freitag, 6. Juni, abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung mittels Ampelregelung die Erneuerung der Randeinfassungen ausgeführt. Abschließend wird ab Dienstag, 10. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 20. Juni, unter Vollsperrung die Asphaltdecke auf rund 1,4 Kilometer Länge erneuert. Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung (Pfingstferien) erfolgt ab Obergünzburg über die St 2012, Ronsberg, Markt Rettenbach, die MN 28, Oberegg, die MN 5, Bayersried, die OAL 11, Webams, Willofs und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

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