Aktuelles Archiv
 Hans Schuller (Vorsitzender des BDA-Kreisverbands Augsburg-Schwaben) und Landrätin Maria Rita Zinnecker besichtigen gemeinsam die Ausstellung. „Die mit dem Preis ausgezeichneten Projekte, die in der Ausstellung gezeigt werden, haben einen hohen Anspruch und bestechen durch Zeitlosigkeit und Funktionalität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Ausstellungseröffnung.
Bereits zum neunten Mal wurde der inzwischen etablierte Preis verliehen. Aus den 67 Einreichungen bestimmte eine unabhängige Jury aus Fachleuten drei Preise, drei Anerkennungen und fünf Arbeiten „der engeren Wahl“. Mit auf der sogenannten „Shortlist“ für den Preis, aber nicht unter den Ausge-zeichneten war auch das Gymnasium in Buchloe, das der Landkreis Ostallgäu baute und 2013 eröff-nete.
Thomas-Wechs-Preis wird alle drei Jahre verliehen
Der Thomas-Wechs-Preis wird alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Bayern für die Region Schwaben verliehen. Benannt ist er nach Thomas Wechs, der im 20. Jahrhundert die Region Schwaben prägte wie kaum ein anderer Architekt. Bekannt sind vor allem seine Kirchenbauten, unter anderem die Pfarrkirche Herz Jesu in Neugablonz, St. Josef in Memmingen und St. Don Bosco in Augsburg-Herrenbach. Der nach ihm benannte Preis besteht seit dem Jahr 2000. Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden.
 Bernhard Epple von der Gifthütte serviert Selina Röttinger und Alessa Ehrentraut (von links) original Genusstagegerichte. Nach dem Motto „mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller“ arbeiteten alle Partner Hand in Hand und schufen Genuss mit und aus Leidenschaft. „Die Genusstage 2019 sind als Startschuss zu verstehen, das Projekt soll langfristig die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Gastronomie in der Region stärken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Die Gastronomen kreierten für die Genusstage aus den hochwertigen, regionalen Lebensmitteln über 80 ganz besondere Gerichte, die sich auf 16 regionalen Speisekarten wiederfanden. Das Besondere: die Gäste erfuhren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammten. „Diese Transparenz kam bei unseren Gästen gut an. Wir achten schon immer darauf, hochwertige regionale Produkte zu verwenden. Durch die Genusstage und die Vernetzung im Projekt haben wir hier wertvolle neue Kontakte zu Landwirten und Verarbeitern in der Region knüpfen können“, sagt Michael Roiser vom Gasthaus zur Krone in Weicht.
Blick hinter die Kulissen
Zusätzlich gewährten einige der 22 Landwirte und handwerklichen Verarbeiter einen Blick hinter die Kulissen. So konnten Besucher bei Führungen über den Hof, durch die Erlebnisimkerei, Käserei oder die Fischzucht vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Bei einer Käseverkostung der anderen Art wurde zu den verschiedenen Kä-sesorten nicht wie üblich Wein, sondern Allgäuer Craft-Bier gereicht. Familie Schreyer aus Stötten am Auerberg veranstaltete ein Hoffest für die ganze Familie. „Das war gut besucht, während die Kleinen auf der Strohburg getobt haben, konnten wir in einer Exkursion durch die Weide, das Biotop, die Streuobstwiesen und den Stall unsere ökologische Wirtschaftsweise erklären“, sagt Renate Schreyer.
Interessierte können sich beim Landratsamt melden
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu e. V., dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbe-uren sowie dem bergaufland Ostallgäu e.V. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Ver-arbeitern und Gastronomen in der Region langfristig zu stärken. „Vielen unserer Gastronomen war gar nicht bewusst, welches Potenzial an hochwertigen und vielfältigen Produkten wir im Ostallgäu zu bie-ten haben. Dieses Bewusstsein wollen wir auch bei unseren Bürgerinnen und Bürgern stärken. Ich danke allen Landwirten, handwerklichen Verarbeitern und Gastronomen, die sich bei den Genusstagen 2019 beteiligt haben und damit dazu beitragen, unsere regionalen Potenziale im Ostallgäu selbstbe-wusst zu zeigen“, sagt Zinnecker. Die Genusstage und damit die Vernetzungsarbeit wolle man in je-dem Fall fortführen. Weiterhin soll das Netzwerk an Mitstreitern wachsen. Interessierte Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren können sich gerne beim Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu, Jana Betz, Telefon: 08342 911-353, E-Mail: ja-na.betz@lra-oal.bayern.de melden.
Mehr Informationen und künftige Aktionen finden sich unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.  Auf dem Foto (von links): Rainer Keller (Referent), V. Borosch, B. Hochholzer, G. Seidl, N. Spitschan, T. Sonderegger, D. Harbauer und Barbara Severin (Referentin). Sie bieten Eltern ab sofort in fünf Kindertageseinrichtungen Beratung, Hilfe und Unterstützung an. Die Qualifizierung „Elternbegleiter*in“ wird im Rahmen des Programms „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfond gefördert.
Bindeglied zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen
Als qualifizierte Fachkräfte sind Elternbegleiter*innen Bindeglied zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen. Die Beratung und Unterstützung ist kostenlos und richtet sich an alle Eltern, die Fragen zu den großen und kleinen Themen des Alltags in ihren Familien haben. Die neuen Elternbegleiter*innen sind: Verena Borosch im AWO Kindergarten Spitalgasse Füssen, Birgit Hochholzer im AWO Haus für Kinder Oberbeuren, Gabriele Seidl im Kindergarten „Miteinander“ Ebenhofen, Dagmar Harbauer im Kindergarten St. Pankratius Bidingen, Nikolai Spitschan im Kindergarten St. Martin Marktoberdorf und Tanja Sonderegger, Kath. Kindergarten St. Marien Pfronten.
2020 neuer Kurs in Westendorf
Vernetzt werden diese und die bereits qualifizierten Elternbegleiter*innen im Landkreis und Umgebung von der Familienbildungsstelle Ostallgäu. Diese hat die bundesweite Qualifizierung ins Ostallgäu geholt um den Fachkräften eine wohnortnahe Teilnahme zu ermöglichen. In zwei Kursen konnten in den vergangenen beiden Jahren so bereits über 40 neue Elternbegleiter*innen in der Region ausgebildet werden. Im ersten Halbjahr 2020 findet wieder ein Kurs in Westendorf statt. Bei Fragen zur Teilnahme und zur Qualifizierung können sich Interessierte an Isabel Costian von der Familienbildungsstelle Ostallgäu wenden unter E-Mail: familienbildung@lra-oal.bayern.de oder Telefon 08342 911-510, www.familie-ostallgaeu.de. Sie findet im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. Dabei werden zwei Projekte aus den Bereichen Inklusion und Tourismus vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Darüber hinaus wird über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden.
Projektideen aus den Bereichen Inklusion und Tourismus
„Ich freue mich über die beiden geplanten Projekte, die zur Inklusion und zum Qualitätstourismus im Ostallgäu beitragen. Zudem bedanke ich mich bei den engagierten Bürgerinnen und Bürgern für die zahlreichen eingereichten Vorhaben und das Interesse an unserem zweiten Aufruf, mit dem wir das Bürgerengagement unterstützen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Bei der neunten Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums zwei weitere Projektideen aus den Bereichen Inklusion und Tourismus vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um die Einzelprojekte „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“. Darüber hinaus wird über die eingereichten Anfragen der Einzelmaßnahmen beim zweiten Aufruf im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird zudem über Aktuelles zu LEADER 2014 - 2020 berichten. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte er-folgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.  Sie erfuhren auch viel Neues über die Anlage und Pflege solcher Flächen. In einer Gemeinschaftsaktion wurde auch eine Fläche neu angesät.
Bürgermeisterin Inge Weiß und die Projektverantwortliche Simone Theele begrüßten die Teilnehmer zunächst. Im Anschluss erklärte Ingrid Völker, verantwortlich für die praktische Umsetzung von Wiese x 16, Allgemeines zum LEADER-Projekt. Ein Grundsatz ist die Verwendung von mehrjährigem, einheimischem Saatgut, da solch angelegte Flächen heimischen Tierarten einen Lebensraum bieten. Beobachten konnten die Teilnehmer das beim Kurzausflug zu einer Blumenwiese. Denn neben einer Vielzahl von Pflanzen wie Wilde Möhre, Heilziest, Wiesenflockenblume oder dem Klappertopf konnten an einer Färberhundskamille kleine, unscheinbare Löcherbienen beobachtet werden. Diese sind auf einige Korbblütler spezialisiert.
Offener Boden mit feinkrümeliger Struktur
Im Anschluss wurde auf einer Fläche der Katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Josef der Arbeiter das Vorgehen bei der Anlage einer naturnahen Fläche erläutert. Headgreenkeeper Christian Fischer vom Golfplatz Bad Wörishofen e.V. entfernte die Grasnarbe zur Ansaat mit einer Rasenschälmaschine beziehungsweise einer Umkehrfräse. Ziel für eine Ansaat muss ein offener Boden mit einer feinkrümeligen Struktur sein. Das regional zertifizierte Wildpflanzensaatgut wurde im Anschluss mit etwas Kompost und Sand zur Aussaat vermischt. Insbesondere die Kinder waren mit Feuereifer bei der Ansaat und im Anschluss beim Anwalzen des Saatguts mit dabei.
Für die kleinen Besucher gab es von Anne Berkmüller, Umweltpädagogin von Wiese x 16, ein buntes Programm. Willkommen bei der großen Hitze war außerdem die kreative Verpflegung des örtlichen Gartenbauvereins mit selbstgemachtem „Zeller Dudler“, einer Kräuterlimonade. Auch selbst hergestelltes Zeller Blütensalz wurde verteilt. Natürlich bekamen die Teilnehmer zum Abschluss Antworten auf ihre Fragen zur Ansaat und Pflege naturnaher Flächen, sodass in einigen Gärten im nächsten Jahr sicher eine bunt blühende Blumenwiese zu bewundern ist.
Zu ihren Gästen gehörten die Inhaber der Ostall-gäuer Ehrenamtskarte, die im März 2019 als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement verliehen worden war. In einer zweistündigen Fahrt an Bord der „MS Füssen“ konnten die Teilnehmer*innen den Blick auf Schloss Neuschwanstein und die Bergwelt der Alpen genießen.
Dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu
„In Ihnen allen pulsiert die Leidenschaft für das Ehrenamt und dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu. In so vielen Vereinen, Verbänden, Gemeinden, Feuerwehren und Institutionen. Mir ist es immer wieder eine Freude, Ihnen durch Aktionen wie dieser meinen herzlichen Dank auszudrücken.“ Mit diesen Worten begrüßte Zinnecker die jeweils rund 220 Gäste zu den beiden Abendfahrten. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist“, sagte die Landrätin, nachdem sie sich mit vielen Gästen persönlich unterhalten hatte.
Dank und Unterstützung für das Ehrenamt im Ostallgäu
Im Landratsamt Ostallgäu werde aber nicht nur gelobt, es werde auch viel für das Ehrenamt getan, so Zinnecker. Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Und wie gut die Veranstaltung bei den Teilnehmern ankam, zeigten die vielen glücklichen und zufriedenen Gesichter. Karl Ambros, Kirchenpfleger aus Altdorf, freute es, dass die Abendfahrt angeboten wird: „Ich finde vor allem den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen und Ehrenamtsbeauftragter Julia Grimm bereichernd.“
Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erfreut sich großer Beliebtheit und wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit und schafft Rahmenbedingungen, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de. Zu ihren Gästen gehörten die Inhaber der Ostall-gäuer Ehrenamtskarte, die im März 2019 als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement verliehen worden war. In einer zweistündigen Fahrt an Bord der „MS Füssen“ konnten die Teilnehmer*innen den Blick auf Schloss Neuschwanstein und die Bergwelt der Alpen genießen.
Dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu
„In Ihnen allen pulsiert die Leidenschaft für das Ehrenamt und dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu. In so vielen Vereinen, Verbänden, Gemeinden, Feuerwehren und Institutionen. Mir ist es immer wieder eine Freude, Ihnen durch Aktionen wie dieser meinen herzlichen Dank auszudrücken.“ Mit diesen Worten begrüßte Zinnecker die jeweils rund 220 Gäste zu den beiden Abendfahrten. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist“, sagte die Landrätin, nachdem sie sich mit vielen Gästen persönlich unterhalten hatte.
Dank und Unterstützung für das Ehrenamt im Ostallgäu
Im Landratsamt Ostallgäu werde aber nicht nur gelobt, es werde auch viel für das Ehrenamt getan, so Zinnecker. Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Und wie gut die Veranstaltung bei den Teilnehmern ankam, zeigten die vielen glücklichen und zufriedenen Gesichter. Karl Ambros, Kirchenpfleger aus Altdorf, freute es, dass die Abendfahrt angeboten wird: „Ich finde vor allem den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen und Ehrenamtsbeauftragter Julia Grimm bereichernd.“
Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erfreut sich großer Beliebtheit und wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit und schafft Rahmenbedingungen, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.  V. l.: Rainer Hörmann, Christian Strobel, Joe Kausler (alle ToyRun e.V.), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Manfred Sulzenbacher (ToyRun e.V.), Robert Karlhoff (Vorsitzender ToyRun e.V.), Nina Weber (ToyRun e.V.) und Daniel Klempt (2. Vorsitzender ToyRun e.V.) 18.000 Euro für die Hinterbliebenen des Explosionsunglücks von Rettenbach haben die Vorstandsmitglieder des ToyRun an den Allgäuer Hilfsfonds übergeben. „Es ist wirklich phantastisch, was der ToyRun wieder geschafft hat. Eine ganz starke Aktion“, sagt Zinnecker, die in diesem Jahr als Sozia bei der karitativen Ausfahrt dabei war. Mehr als 1200 Motorradfahrer hatten sich Ende Juni zum traditionellen ToyRun getroffen und wie jedes Jahr für den guten Zweck gesammelt. Zusammengekommen waren rund 15.000 Euro, der Vorstand stockte die Summe auf 18.000 Euro auf. Robert Karlhoff, Vorsitzender des Toy Run e.V., sagt dazu auf Allgäuerisch: „Schad, dass eis geba muas. Guat, dass eis geit.“ Insgesamt kamen beim seit 2003 bestehenden ToyRun schon rund 150.000 Euro für den guten Zweck zusammen. Gespendet wurde das Geld beispielsweise für Schulranzen und Schulbedarf, behindertengerechte Umbauten, Mieten, Waschmaschinen, Autoreparaturen, Medikamentenzuzahlungen, Mobilitätshilfen oder Eigenanteile bei Klassenfahrten.  Feuer und Flamme für die Genusstage im Schlosspark (v. l.): Dr. Paul Dosch (AELF Kaufbeuren), Herbert Babel (Landgasthof Berghof, Walder Käskuche, Berghof Landwirtschaft), Daniel Oettermann (Grasserhof), Eva-Maria Rummel (Gifthütte), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bernhard Epple (Gifthütte), Robert Frei (Tourismusverband Ostallgäu e. V.) Nach dem Motto „mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller“ arbeiten alle Partner Hand in Hand und schaffen Genuss mit und aus Leidenschaft. Landrätin Maria Rita Zinnecker ruft dazu auf „die Chance zu nutzen, in den teilnehmenden Gasthäusern köstliche Gerichte zubereitet aus Ostallgäuer Produkten zu genießen oder in dem ein oder anderen landwirtschaftlichen Betrieb einen Blick hinter die Kulissen zu werfen“. Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel zaubern die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Gerichte. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammen. „Damit werden die Genusstage dem Wunsch vieler unserer Gäste gerecht“, betont Bernhard Epple von der „Gifthütte“ aus Kaufbeuren, einem der teilnehmenden Gasthäuser. „Wir achten zwar bei der Auswahl der Lieferanten bereits auf Regionalität und kommunizieren das auch gegenüber unseren Gästen, Ziel ist es jedoch, das Angebot an Gerichten aus Ostallgäuer Produkten stetig zu erweitern – und das nicht nur während der vier Tage. Durch das Projekt bekommen wir hierfür wertvolle Kontakte zu Landwirten und handwerklichen Verarbeitern aus dem Landkreis“, sagt Epple. „Türöffner für viele Landwirte“ Hier sieht auch Dr. Paul Dosch, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, welches das vom Landkreis Ostallgäu koordinierte Projekt als Kooperationspartner unterstützt, einen klaren Vorteil: „Die Aktion ist Türöffner für viele unserer Landwirte und bietet damit die Möglichkeit, den Absatzweg in die Gastronomie auf- beziehungsweise auszubauen.“ Diese Chance nutzt auch Daniel Oettermann vom Grasserhof aus Aitrang, um sein Bio-Gemüse zukünftig verstärkt auf die Tische der Ostallgäuer Restaurants zu bringen. „Durch die Aktion bekommen wir den Fuß in das ein oder andere Gasthaus und damit die Möglichkeit, die Gastronomen von unseren hochwertigen Produkten zu überzeugen. Im besten Fall überzeugen wir dann gemeinsam auch noch den Gast, der dann auch für den heimischen Herd aus der Region kauft“, sagt Oettermann. Die Familie Babel beteiligt sich an den Genusstagen mit der eigenen Gaststätte und versorgt die weiteren Gastronomen gleichzeitig mit Fleisch-, Milch- und Käseprodukten aus der familieneigenen Landwirtschaft und Käserei. Zusätzlich gewähren Hof und Schaukäserei einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. „So können wir unser Konzept unseren Gästen und Kunden näherbringen und damit dazu beitragen, die gesellschaftliche Wahrnehmung der hiesigen Landwirtschaft und des Lebensmittelhandwerks zu verbessern“, sagt Herbert Babel. Von der Führung durch den Betrieb, dem gemütlichen Hoffest bis zur Käseverkostung der anderen Art mit Allgäuer Craft-Bier – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für alle. Ziel des Projektes ist es, nicht nur für die Einheimischen die ausgezeichnete Qualität sichtbar zu machen, sondern auch den Gästen im Schlosspark die hervorragenden regionalen Produkte und Gerichte aus dem Ostallgäu näher zu bringen. „Die Verbindung von Kulinarik und Genuss mit den klassischen touristischen Aktivitäten spielt eine immer wichtigere Rolle und soll in Zukunft noch stärker in den Vordergrund gestellt werden. Wenn wir hier unsere regionalen Potenziale noch verstärkt nutzen, dann dient das dem gesamten Landkreis“, sagt Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu. Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Informationen finden Sie unter www.genusserlebnis-schlosspark.de. Hintergrundinformationen Der Schlosspark ist Teil der Allgäu-Tourismusstrategie und einer von neun Erlebnisräumen im Allgäu. Er erstreckt sich über den gesamten Landkreis Ostallgäu, von Füssen über Pfronten, Nesselwang, Halblech, Marktoberdorf bis nach Kaufbeuren und Buchloe. Er bildet die Klammer und das regionale Dach zur Entwicklung und Vermarktung von qualitativ hochwertigen Aktivitäten und Angeboten und damit auch für die Genusstage. Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu e. V., dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren sowie dem bergaufland Ostallgäu e. V.  „In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Tom Hennemann, Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Bild: Pixabay / Alexas_Fotos In den frühen Sommermonaten ist der Fuchs besonders aktiv. Er befindet sich derzeit in der Jungtieraufzucht und braucht somit besonders viel Nahrung. Daher kann man ihn auch häufig tagsüber beobachten. „Dies ist völlig normal. Außerdem ist der Fuchs ein sehr anpassungsfähiges Wildtier, welches enorm schnell dazulernen kann“, sagt Tom Hennemann, Wildbiologe und Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Füchse ernähren sich von Natur aus überwiegend von Mäusen, aber auch Kleinsäuger, Vögel, Würmer und sogar Obst stehen auf deren Speiseplan. Als sogenannter Kulturfolger suchen Füchse möglichst leicht zugängliche Nahrung. Diese finden sie vor allem in Gärten, beispielsweise das Katzenfutter auf Terrassen oder die Abfälle auf Komposthaufen. „In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Hennemann. Vom niedlichen Tier zum „Problemfuchs“ Leider würden die Füchse aus falsch verstandener Tierliebe gelegentlich im Siedlungsbereich bewusst gefüttert. Hennemann: „Genau das ist falsch und kann den Tieren sogar schaden. Die Füchse werden immer zahmer und können teils ziemlich frech werden.“ Der natürliche Sicherheitsabstand zu den Menschen geht dann verloren, da die Tiere lernen, dass ihnen in den Wohngebieten nichts passieren kann. Aber nicht alle Anwohner sind darüber erfreut, dass sich Reinecke handzahm in deren Gärten seine Nahrung sucht. Und schnell kann das vermeintlich so niedliche Tier zum sogenannten Problemfuchs werden. Roland Schörkhuber, Revierjagdmeister aus Schwangau, dazu: „Gerade jetzt im Frühsommer bekomme ich täglich oft mehrere Anrufe von besorgten Familienvätern.“ Es werde verlangt, dass sich der Jäger um dieses Problem kümmert. Das sei allerdings gar nicht so leicht. „Da es zu gefährlich und auch verboten ist, mit der Waffe die Jagd in Wohngebieten auszuüben, kann ich nur wenig dagegen unternehmen. Ich versuche die Füchse mit Lebendfallen zu fangen, was allerdings gar nicht so leicht ist. Denn der Fuchs ist äußerst schlau und lernfähig.“ Schörkhuber ruft dazu auf, den zuständigen Jäger oder die Polizei zu verständigen, wenn man in Aussehen oder Verhalten auffällige Tiere sieht. Dabei müsse es laut Schörkhuber eigentlich gar nicht so weit kommen: „Wenn sich die Bewohner richtig verhalten, würde sich der Fuchs wieder auf sein natürliches Beutespektrum besinnen und hauptsächlich auf den Wiesen Mäuse fangen. Dabei würden auch die Landwirte durch geringere Mäusedichten profitieren.“ Info-Kasten: Wie verhalte ich mich richtig? - Essensreste nur in geschlossenen Kompostbehältern entsorgen
- Katzen- und Hundefutter nie im Garten stehen lassen
- Füchse nicht aktiv füttern
- Kinderspielecken und Sandkästen nachts zudecken
- geerntete Früchte und Gemüse unter fließendem Wasser abwaschen
- nach der Gartenarbeit und nach dem Spielen immer Hände mit Seife waschen
 V. l.: Die scheidende Sprecherin Sybille Maag, Landrätin Maria Rita Zinnecker und die neu gewählte Sprecherin Ulrike Propach sowie das Neumitglied Christine Machacek (Bildrechte: Landkreis Ostallgäu) „Es macht mich stolz, dass wir eine so hochkarätige und hochkompetente Gemeinschaft versammelt haben, die sich aktiv für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Landkreises Ostallgäu einsetzt,“ betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrer Begrüßung. Zu Beginn der achten Sitzung des Wirtschaftsbeirats hieß Landrätin Zinnecker Christine Machacek, geschäftsführende Gesellschafterin von Säbu Holzbau GmbH aus Ebenhofen, als neuestes Mitglied Willkommen. „Säbu ist ein sehr innovativer Betrieb, den ein besonders gutes Betriebsklima und eine besondere Personalpolitik auszeichnen", sagte Zinnecker und freute sich auf das gewinnbringende Engagement und den künftigen Input von Christine Machacek. „Als Vertreterin eines Familienunternehmens aus dem Ostallgäu leiste ich gerne einen persönlichen Beitrag für die Weiterentwicklung unseres Landkreises. Eine verantwortungsvolle Mitgestaltung durch die Wirtschaft ist wichtig, denn eine lebenswerte Zukunft geht jeden etwas an", erklärte Machacek. Wirtschaftsbereit verstärkt Öffentlichkeitsarbeit Bereits in der vorangegangenen Sitzung im November 2018 war beschlossen worden, dass der Wirtschaftsbeirat vermehrt an die Öffentlichkeit treten solle. Eine eigene Homepage (www.wirtschaftsbeirat-ostallgaeu.de) wurde seitdem bereits ins Leben gerufen. Zudem bezieht der Beirat künftig verstärkt Stellung für aus seiner Sicht wirtschaftspolitisch bedeutsame Projekte und Themen. Dies wurde bereits in der Vergangenheit erfolgreich vollzogen, wie etwa im Zuge eines offenen Briefes an den damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zum B12-Ausbau, einer Stellungnahme zur Fortführung der Projektstelle Koordination der Berufsorientierung im Landkreis Ostallgäu und kürzlich zum geplanten Hotelbau am Festspielhaus Füssen. Weitere Stellungnahmen sind bereits in Vorbereitung. Ulrike Propach tritt Nachfolge von Sibylle Maag als Sprecherin an Die bisherige Sprecherin Sibylle Maag (Maag Design & Paradiesgarten Maag) zieht beruflich und privat aus dem Ostallgäu weg: „Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ergebnisreich und zukunftsweisend war. Trotz unseres Standortwechsels nach Norddeutschland, freue ich mich, dass die Weichenstellungen für das Ostallgäu positiv weitergehen." Das Gremium bestimmte Ulrike Propach einstimmig als Nachfolgerin. „Für den Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat im Duo mit Josef Ambros zu sprechen bedeutet mir viel, denn nur gemeinsam schaffen wir es, unseren Landkreis weiter zu entwickeln", sagte die neu gewählte Sprecherin Ulrike Propach und ergänzte: „Das geht nur im Miteinander aller Bereiche – die Wirtschaft samt Handwerk gehört einfach dazu.
Über den Wirtschaftsbeirat Ostallgäu - Mitglieder: 20 namhafte Unternehmensvertreter, vieler Branchen und Größenklassen, aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu
- Ziel: Ziel des Beirats ist es, den Wirtschaftsstandort Ostallgäu zu stärken, sodass ein gutes Wirtschafts- und Investitionsklima gesichert wird, in dem sich neue Unternehmen gerne hier ansiedeln und Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden.
- Sitzungen: 2 bis 3 Sitzungen pro Jahr
- Sprecher: Ulrike Propach (Kommunikationsmanagement, Marktoberdorf), Josef Ambros (Anton Ambros GmbH, Hopferau)
- Web: www.wirtschaftsbeirat-ostallgaeu.de
Der Landkreis Ostallgäu erstattet Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen die für ihren Schulweg entstandenen Kosten im Schuljahr 2018/2019. Ein Antrag auf Kostenerstattung muss bis spätestens zum Stichtag 31. Oktober 2019 gestellt werden. Nach dem Stichtag eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen. Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern diese wirtschaftlicher ist. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen. Bestätigung der Schule notwendig Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Claudia Gellrich), 08342 911-445 (Corinna Socher) sowie unter 08342 911-328 (Sylvia Zwick).  Freuen sich über und auf FOO (von links): Michael Bechteler (Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal GmbH), Karin Pointer (Betriebsleiterin RBA Regionalbus Augsburg GmbH, Betrieb Kempten), Klaus von Petersdorff (Geschäftsführer, Regionalverkehr Allgäu GmbH), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse. „Für Abokarten-Inhaber, Schüler und Senioren wird Busfahren im Landkreis erheblich günstiger und damit attraktiver. Das ganz besondere FOO-Plus ist: Alle Karteninhaber können zu fast allen Zeiten alle Buslinien im Ostallgäu ohne Zusatzkosten nutzen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Mit FOO sinken die Preise für die Abokarten massiv und die Nutzungsmöglichkeiten für die Fahrgäste werden besser. Die Fahrgast-Offensive setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Es werden sogenannte Netzkarten eingeführt, welche die Abokarten deutlich aufwerten: Alle ohnehin schon kostenfreien Monatskarten für Schüler*innen sind ab 1. Juli von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Buslinien-Netz des Ostallgäu streckenunabhängig gültig. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen können Schüler*innen den ganzen Tag im gesamten Ostallgäu fahren – so lang, so oft und so viel sie wollen. Im Abo Schüler/Azubi werden die Freimonate auf fünf erhöht, sie sparen also künftig weitere elf Prozent. „Besser für Umwelt und Geldbeutel“ Eine weitere Neuerung gilt für das „Abo Erwachsene“: Hier erhöhen sich die Freimonate auf sechs, somit erhalten sie eine Vergünstigung von zusätzlich bis zu 33 Prozent. Das heißt: Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen. Mit dem „Abo Freizeit“ können alle schon ab 306 Euro pro Jahr ab 9 Uhr alle Buslinien nutzen – am Wochenende ganztags und die Mitnahme einer weiteren Person, auch eigener Kinder, ist möglich. „Dieses Abo ist ein starkes Angebot für alle, die den CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Flexibilität mit dem ÖPNV ist möglich und besser für Umwelt und Geldbeutel“, sagt Landrätin Zinnecker. Auch die Ostallgäuer Senioren profitieren von FOO: Alle ab 63 Jahren können sich für monatlich 35 Euro eine Netzkarte kaufen und damit von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Ostallgäuer Buslinien-Netz fahren – am Samstag, Sonn- und Feiertag den ganzen Tag. Den Öffentlichen Nahverkehr im Ostallgäu hat der Landkreis in den vergangenen Jahren zusammen mit der Ostallgäuer Verkehrsgesellschaft (OVG) kontinuierlich optimiert. Auch das Fahrplanangebot wurde je nach Bedarf immer wieder angepasst. Die Zahl der Zeitkarten-Nutzer in den vergangenen Jahren stagnierte zuletzt jedoch, weshalb das Angebot für die Dauernutzer nun grundlegend überarbeitet wurde, um es für mehr Menschen attraktiv zu machen. Alle Infos zur FOO 2019 auf www.ostallgaeu.de/foo Die Abfuhrtermine am Donnerstag, 20. Juni, verschieben sich auf Freitag, 21. Juni. Die Abfuhrtermine am Freitag, 21. Juni, verschieben sich auf Samstag, 22. Juni. Die aktuellen Abfuhrtermine können auch über die Internetseite des Landkreises abgerufen werden (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft > Abfuhr- und Sammeltermine). Für Nutzer von Smartphones und Tablets gibt es eine kostenfreie Abfall-App mit Abfuhrkalender und automatischer Terminerinnerung.  V. l.: Robert Frei (Fachbereichsleiter Tourismus des Landkreises Ostallgäu) und Gewinner Felix Sodermanns mit dem Hauptpreis, einem Bulls Crossbike, gesponsert von Neuner Zweirad-Center Kaufbeuren. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu Gesponsert wurde der Hauptgewinn von Neuner Zweirad-Center aus Kaufbeuren. Über Gewinnpakete, die unter anderem ein Guten-Tag-Ticket der Bayerischen Regiobahn für bis zu fünf Personen beinhalten, dürfen sich die Gewinner des zweiten bis fünften Preises freuen. Außerdem wurden aus den Anmeldeformularen der am Weitesten angereiste Teilnehmer (Dortmund, 650 Kilometer), die jüngste selbst mitgeradelte Teilnehmerin (7 Jahre) und der älteste Teilnehmer (86 Jahre) ermittelt. Auch diese Teilnehmer erhielten jeweils ein Gewinn-Paket. Die Tombola-Gewinner wurden von Landrätin Maria Rita Zinnecker und ABK-Geschäftsführer Gottfried Csauth aus den fast 1500 Anmeldeformularen gezogen. „Den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern gratuliere ich sehr herzlich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude mit ihren hochwertigen Preisen. Vielen Dank an die großzügigen Sponsoren, die die Tombola möglich machen.“ Zunächst war die Tombola für das Abschlussfest der Radltour geplant gewesen, musste aber wegen Regens verschoben werden. Die 11. ABK Allgäuer Radltour wird vom Landkreis Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren veranstaltet und fand am 19. Mai 2019 mit Start und Ziel in Lechbruck am See statt. Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet und verläuft ab Pforzen über Zellerberg – Untergermaringen – Obergermaringen zurück nach Neugablonz und umgekehrt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingt können die Bauarbeiten kurzfristig verschoben werden.  Wurde ebenfalls eine herausragende Wasserqualität bescheinigt: dem Alpsee bei Schwangau. Während der gesamten Badesaison, von Anfang Mai bis Mitte September eines Jahres, führt das Gesundheitsamt regelmäßig Ortsbegehungen durch und entnimmt Wasserproben. Diese werden im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim untersucht. Im Ostallgäu gibt es eine Vielzahl größerer und kleinerer Seen, die sich hervorragend zum Baden eignen. Voraussetzung für einen ungetrübten Badespaß ist eine einwandfreie hygienische Beschaffenheit des Wassers. Solche Bedingungen sind im Landkreis Ostallgäu an vielen Gewässern anzutreffen. Dennoch lassen sich gesundheitliche Risiken nicht vollständig ausschließen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass es sich bei den Badeseen um natürliche Badegewässer handelt, bei denen kurzfristige Beeinträchtigungen der Wasserqualität durch beispielsweise extreme Starkregenereignisse nicht ausgeschlossen werden können. Freie Badegewässer an Flussläufen können mit Krankheitserregern belastet sein, die hauptsächlich aus Einleitungen von Kläranlagen oder durch Abschwemmungen von Ackerflächen stammen. Erkrankungen sind in Deutschland zwar selten, können aber durchaus mit Fieber, Durchfall und Erbrechen einhergehen. Aus diesem Grund ist es besonders nach Starkregen ratsam, das Baden für einige Tage zu vermeiden bis die natürliche Selbstreinigung eingesetzt hat. Zudem bittet das Gesundheitsamt darauf zu achten, dass die Badestellen und die Badeseen so sorgsam wie möglich behandelt werden, damit auch in den kommenden Jahren die hohe Qualität der Badeseen sichergestellt werden kann. Eine Übersicht über die EU-Badeplätze im Ostallgäu, die Untersuchungsergebnisse der Badesaison und die Badegewässerprofile gibt es unter www.freizeit-ostallgaeu.de/eu-badeseen.html. Die Fahrbahn und Brückengeländer des Radweges wurden durch umgestürzte Bäume schwer beschädigt. Derzeit besteht akute Gefahr durch weiteren Holzbruch. Aufgrund der stattfindenden Forst- und Reparaturarbeiten können Radfahrer derzeit nur über das öffentliche Straßennetz ausweichen. Sobald der Radweg wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden kann, erfolgt eine separate Mitteilung. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis und bitten aus Gründen der eigenen Sicherheit eindringlich, den Radweg derzeit nicht zu nutzen.  Nach dem Motto „mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller“ arbeiten alle Partner Hand in Hand und schaffen Genuss mit und aus Leidenschaft. „Damit gibt der Landkreis Ostallgäu einen wichtigen Impuls, um die heimische Landwirtschaft und Gastronomie miteinander zu vernetzen und die Zusammenarbeit in der Region zu stärken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Besondere Köstlichkeiten Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel zaubern die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Gerichte. Gäste können sich von traditionellen Gerichten und kreativen Interpretationen überraschen lassen, die in urigen Wirtshäusern, gutbürgerlichen Gaststätten und in gehobenen Restaurants gereicht werden. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammen. Blick hinter die Kulissen Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen einen Einblick in die Herstellung und Verarbeitung der Produkte. So können Besucher direkt vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Von der Führung durch den Betrieb, dem gemütlichen Hoffest für die ganze Familie bis zur Käseverkostung der anderen Art mit Allgäuer Craft-Bier – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für Jung und Alt. Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu e. V. und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. „Ziel der Genusstage ist es, die heimische Landwirtschaft zu unterstützen und durch neue Vermarktungswege in die Gastronomie zu stärken“, sagt Zinnecker. Man wolle das Bewusstsein für die hochwertigen Produkte sowie die exzellente Küche im Ostallgäu schaffen und damit einen Image-Gewinn für Landwirtschaft und Gastronomie erreichen. Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Informationen finden Sie unter www.genusserlebnis-schlosspark.de. Öffentliche Grünflächen müssen nicht grün und artenarm sein, sie können auch bunt blühen und damit Lebensraum für heimische Tiere und Pflanzen sein. Wer diese Artenvielfalt erleben und mehr über die Anlage und Pflege solcher Flächen erfahren will, hat bei den Wiese x 16-Familientagen am 23. Juni 2019 in Lengenwang und am 29. Juni 2019 in Rieden-Zellerberg die Gelegenheit dazu. Die beiden Wiese x 16-Modellgemeinden Lengenwang und Rieden-Zellerberg sind mit ihrem ökologischen Grünflächenmanagement Vorbild für weitere Gemeinden, Privatpersonen oder Unternehmen im Ostallgäu und darüber hinaus. Wer wissen möchte, wie solche artenreichen Flächen im Siedlungsbereich angelegt und gepflegt werden oder die Artenvielfalt dort erleben will, ist bei den Wiesenfamilientagen genau richtig. Am 23. Juni 2019 findet eine Exkursion in die bunt blühenden Flächen der Gemeinde Lengenwang statt. Bei sehr schlechtem Wetter wird die Exkursion auf den 7. Juli 2019 verschoben. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Rathaus in Lengenwang. Ingrid Völker, zuständig für die praktische Umsetzung von Wiese x 16, berichtet dabei von der Anlage und Pflege der Flächen. Für Kinder gibt es ein buntes Programm rund um die Wiesenvielfalt, das von Anne Berkmüller, Umweltpädagogin des Projekts, gestaltet wird. Als Abschluss lädt der örtliche Gartenbauverein zu einem geselligen Beisammensein ein. Am 29. Juni 2019 um 14.00 Uhr startet der Wiesenfamilientag in Rieden-Zellerberg an der Kirche „St. Josef der Arbeiter“ an der Ecke Bahnhofstraße/Gablonzer Straße. Bei sehr schlechtem Wetter findet die Exkursion am 6. Juli 2019 statt. Bei der Neuanlage einer Fläche gibt Ingrid Völker viele Tipps zur Anlage und Pflege naturnah angelegter Flächen. Zudem wird ein buntes Programm für Kinder rund um die Wiesenvielfalt angeboten. Der Gartenbauverein sorgt im Anschluss für das leibliche Wohl. News 1581 bis 1600 von 2790
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