Aktuelles Archiv
Der Workshop „Wofür brennen Sie?“ wendet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen. Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung möglich. Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen: „War das alles?“ Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden? In Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, wohin ihre Aufmerksamkeit gleitet. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen. Termin: Mittwoch, 8. Mai 2019, von 17.30 bis 21 Uhr Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach II Kosten: 37 Euro einschließlich Unterlagen und Verpflegung Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Marktoberdorf, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de. Die regelmäßigen Abfuhrtermine bzw. feiertagsbedingten Änderungen lauten wie folgt:
Freitag, 19.04.2019 (Karfreitag): verlegt auf Samstag, 20.04.2019 Montag, 22.04.2019 (Ostermontag): verlegt auf Dienstag, 23.04.2019 Dienstag, 23.04.2019: verlegt auf Mittwoch, 24.04.2019 Mittwoch, 24.04.2019: verlegt auf Donnerstag, 25.04.2019 Donnerstag, 25.04.2019: verlegt auf Freitag, 26.04.2019 Freitag, 26.04.2019: verlegt auf Samstag, 27.04.2019 Die Abfuhrtermine in den Ostallgäuer Gemeinden können auch über die Internetseite des Landkreises und die Abfall-App Ostallgäu abgerufen werden (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft > Abfuhr- und Sammeltermine).  Das Ostallgäu wird Öko-Modellregion: Das geht aus einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) vom 16. April hervor. „Ich freue mich sehr, denn das wird unseren Landkreis nachhaltig voranbringen. Ziel für das Ostallgäu ist es, unsere bäuerlichen Strukturen sowie die Kommunen durch eine intakte (Land-)Wirtschaft und Wertschöpfungsstrukturen zu stärken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Darüber hinaus soll ein Image-Gewinn der Ostallgäuer Landwirtschaft und eine positive Wechselwirkung mit touristischen und landschaftspflegerischen Aspekten erreicht werden. Der Landkreis Ostallgäu hatte sich Ende Januar für dessen Kommunen (mit Ausnahme Markt Obergünzburg, Gemeinde Günzach, Markt Ronsberg, Gemeinde Untrasried) für den Wettbewerb bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) beworben, nachdem der Kreisausschuss der Bewerbung einstimmig zugestimmt hatte. Hier wurde auch beschlossen, dass die geförderte Prozessbegleitung (Projektstelle) ihren Sitz im Landratsamt hat und der Landkreis die Kosten für die Kommunen übernimmt. Zuvor wurden in mehreren Workshops gemeinsam mit Kommunen, Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren konkrete Projekte und weiteren Ideen für die Bewerbung erarbeitet. „Der Einsatz von den zahlreichen Teilnehmern ist nicht selbstverständlich, zeigt aber das große Interesse im Ostallgäu an regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln“, erklärt Landrätin Zinnecker. Bewusstsein für regionale Identität voranbringen Mit dem Wettbewerb „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ fördert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) im Rahmen von BioRegio Bayern 2020 eine Prozessbegleitung in Form einer Personalstelle für einen Zeitraum von zwei Jahren. Der Wettbewerb soll die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranbringen. Der Fördersatz beträgt 75 Prozent. Die restlichen 25 Prozent werden durch den Landkreis selbst getragen. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für zwei Jahre. Das Ostallgäu hofft jedoch auf eine Verlängerung der Förderung. Die vier Ostallgäuer Günztal-Kommunen hatten mit weiteren Kommunen des Günztals aus dem Unterallgäu eine separate Interessensbekundung und Bewerbung abgegeben. Auch sie wurden nun als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ ausgewählt. Weitere Informationen stehen unter http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2019/216873/ sowie http://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/oekolandbau/index.php und https://www.oekomodellregionen.bayern/ zur Verfügung. „Die hohe Anzahl an Beratungen zeigt, dass wir mit dieser Kampagne den Bedarf erkannt und den Nagel auf den Kopf getroffen haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der Landkreis wird deshalb weiter auf Energieberatung vor Ort setzen, ab sofort jedoch auf die Kampagne „Check Dein Haus“ des Energie- und Umweltzentrums Allgäu eza!. Die Besonderheit der „Energiekarawane“ ist, dass sie aufsuchend ist. Das heißt, sie findet direkt beim Kunden in dessen Haus, also im Beratungsobjekt statt. Zudem wird sie unaufgefordert angeboten und findet in Kampagnenform statt, also an einem konkreten Ort mit begrenzter Zeit und in begrenzter Anzahl. In Germaringen ließen sich innerhalb von sieben Wochen 64 Teilnehmer beraten. „Große Zufriedenheit“ mit Beratern Nach Abschluss der Kampagne gab der Landkreis eine Evaluation der „Energiekarawane“ in Auftrag, deren Ergebnisse nun vorliegen. 84 Prozent der Befragten gaben an, dass die „Energiekarawane“ die erste Energieberatung für ihr Objekt gewesen sei. Man habe damit wie erhofft genau die Zielgruppe getroffen, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises. Die Beratungen wurden überwiegend als „sehr hilfreich“ oder „hilfreich“ bewertet und mit den Beratern selbst herrschte „große Zufriedenheit“. Mehr als 75 Prozent der Befragten gaben an, dass sie energetische Verbesserungen bereits umgesetzt hätten oder dies konkret planten. Die durchschnittliche Investitionssumme gaben die Teilnehmer dabei mit je 22.000 Euro an. „Unser Fazit lautet: Die Energiekarawane ist ein klarer Erfolg, der unseren Bürgerinnen und Bürgern ebenso dient wie dem Klimaschutz“, sagt Zinnecker. Neue Kampagne „Check Dein Haus“ Weil die „Energiekarawane“ so gut ankam, wird der Landkreis weiterhin aufsuchende Energieberatungen unterstützen, ab sofort jedoch in anderem Gewand: Die Kampagne „Check Dein Haus“, die das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) gemeinsam mit der Verbraucherzentrale den Kommunen im Ostallgäu anbietet. Der Landkreis unterstützt jährlich bis zu vier Kampagnen im Ostallgäu finanziell und steht künftig als fachlich neutraler Ansprechpartner zur Verfügung. Seit Mai 2018 hat der Datenschutz innerhalb Europas einen höheren Stellenwert erhalten. Vereine sind aufgefordert, wesentliche Anforderungen an den Datenschutz einzuhalten. Dies führt an vielen Stellen noch zu Unklarheiten. Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises bietet in Kooperation mit den Gemeinden Pfronten und Pforzen zwei Informationsveranstaltungen für Vereine an. Die Informationsveranstaltung „EU-Datenschutzgrundverordnung – Ein Jahr nach der Einführung: Was sind die Kernthemen für Vereine?“ findet an zwei Terminen statt: 14. Mai 2019, 19 bis 21 Uhr, Pfarrheim, Dr.-Kohnle-Weg 1, Pfronten und 21. Mai 2019, 19 bis 21 Uhr, Vereinshaus, Bahnhofstr. 16, Pforzen Rechtsanwalt Richard Didyk wird das vergangene Jahr mit der EU-Datenschutzgrundverordnung Revue passieren lassen und die Kernthemen des Datenschutzes für die Vereinsarbeit herausarbeiten. Die Teilnehmer können außerdem ihre Fragen aus der Praxis stellen. Um diese zu beantworten, bietet die Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt nun eine Infoveranstaltung für Vereine. Anmeldung über das Ehrenamtsportal Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten sich Vereinsvertreter*innen bald, aber spätestens bis zum Freitag, 3. Mai 2019, zu einem der beiden Termine anmelden. Ein Anmeldebogen ist auf dem Ehrenamtsportal des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden. Bei Rückfragen können sich Interessierte an die Ostallgäuer Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm (Telefon: 08342 911-290) wenden. Die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu bietet als individuelle Unterstützung für die Bewältigung von neuen Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der Gesellschaft ergeben, zum dritten Mal ein Coaching für Vereine an. „Das Coaching hat sich die vergangenen zwei Jahre bewährt. Vereine stehen oft vor Herausforderungen, die durch die individuelle Unterstützung des Vereinscoaches bewältigt werden können. Deshalb bieten wir diesen Service auch dieses Jahr wieder für drei Vereine an“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Für das Coaching konnte Michael Blatz gewonnen werden. Er ist Vereinsberater und bringt, neben langjähriger Management-Erfahrung, etwa 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und dem Coaching von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen mit. Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und Lösungen gefunden werden. So kann sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen. Bis 17. Mai bewerben Interessierte können sich um ein kostenloses Vereinscoaching bis zum 17. Mai 2019 bewerben. Drei Vereine werden ausgewählt und für diese werden die Kosten vom Landratsamt Ostallgäu getragen. Das Bewerbungsformular ist auf dem EhrenamtPortal unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden. Ein wichtiger Teil der Bewerbung ist die möglichst genaue Beschreibung, warum der Verein den Zuschlag erhalten soll. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden drei Vereine ausgewählt. Die Termine werden mit den ausgewählten Vereinen im Vorfeld abgestimmt. Bei Rückfragen können sich Interessierte an die Ostallgäuer Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm (Telefon: 08342 911-290) wenden.  V. l.: Monika Stefanz, Christine Maschke (beide Beraterinnen der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt) und Dr. Heike Küken-Beckmann (Institut für Rechtspsychologie Rhein-Main u. Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu In Kooperation mit der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt haben die Gleichstellungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren sowie die Kolleginnen der Kindergartenfachaufsicht der beiden Kommunen die zweitägige Fortbildung "Gesprächsführung mit Kindern bei Verdacht auf sexuelle beziehungsweise körperliche Übergriffe" im Landratsamt in Marktoberdorf veranstaltet. „Ich bin sehr froh, dass die Gleichstellungsbeauftragten diese Fachkräfte-Fortbildung zu uns in die Region geholt haben. Das Seminar hat den Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Erziehungsberatern*innen und Erzieher*innen wichtiges Grundwissen, Beurteilungs- und Handlungshilfen vermittelt, wie sie bei einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch an Kindern reagieren können“, sagte Monika Stefanz, Beraterin der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt Ostallgäu/Kaufbeuren. Die Referentin Dr. Heike Küken-Beckmann vom Institut für Rechtspsychologie Rhein-Main in Darmstadt kam durch Vermittlung des Instituts Psychologie & Bedrohungsmanagement, Darmstadt (www.i-p-bm.com) für das zweitägige Seminar nach Marktoberdorf. Die Expertin gab den Fachkräften einen Überblick über die kognitive Entwicklung von Kindern und vermittelte altersadäquate Gesprächstechniken. Mit Hilfe von Fallbeispielen erarbeiteten die 33 Teilnehmerinnen selbst Lösungen zu Fragen wie: Wie darf man ein Kind befragen oder wie kann man Zeichnungen bewerten? Themen waren auch Suggestionseffekte, Mythen über sexuellen Missbrauch und der Umgang mit Eltern und Angehörigen. Nach wie vor hat das Thema der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch Vernachlässigung, Misshandlung und/oder sexuellen Missbrauch traurige Aktualität. Auch die Veröffentlichung von gravierenden (sexuellen) Misshandlungen in Schulen und anderen Institutionen wirft immer wieder die Frage nach einer Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor (sexueller) Gewalt auf. Als Organisatorinnen und Koordinatorinnen des Runden Tisches zum Themenkreis „Häusliche Gewalt/Gewalt gegen Frauen und Kinder“ für die Region Kaufbeuren/Ostallgäu sind die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren bemüht, Fachkräfte zu unterstützen, den Fällen von Kindeswohlgefährdung und sexuellem Missbrauch von Kindern so früh wie möglich auf den verschiedenen erforderlichen Ebenen zu begegnen. In Fällen von sexuellem Missbrauch ist wichtigste Anlaufstelle für die Region Ostallgäu und Kaufbeuren die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt in der Schäferstraße 11 in Kaufbeuren. Tel. 08341 90 80313, E-Mail: notrufstelle.kaufbeuren(at)skf-augsburg.de. Infos zum Netzwerk Häusliche Gewalt/Gewalt gegen Frauen und Kinder auch bei den Gleichstellungsstellen des Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de und der Stadt Kaufbeuren, Telefon 08341 437-761; E-Mail: familienbeauftragte(at)kaufbeuren.de. Kostenlose Beratungen für Frauen aus dem Ostallgäu, die wieder in den Beruf einsteigen oder sich beruflich neu orientieren wollen, bietet die Servicestelle „Frau und Beruf" an. Die Servicestelle „Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle „Frau und Beruf“ unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos. Seminare der „Servicestelle Frau und Beruf“ in Marktoberdorf „Wie bewerbe ich mich?“ am 6. Mai 2019 und 27. Juni 2019 jeweils 9 – 11 Uhr: Von ihrer Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und Ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und eine Bewerbungsinitiative starten. „450-Euro-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 23. Mai und 15. Juli 2019, jeweils 9 – 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, es wird über Benachteiligungen gesprochen und es werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle Frau & Beruf, Kempten, Sandstr. 10, Tel. 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).  Nach 2017 ruft die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu“ nun zum zweiten Mal dazu auf, Projektideen bis zum 24. Mai einzureichen. „Das ist eine weitere tolle Gelegenheit für viele Engagierte, sich bis zu 2.500 Euro Unterstützung zu sichern“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Unterstützt werden Maßnahmen, die das Bürgerengagement in der Region stärken und den Entwicklungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 des Ostallgäus dienen. Die Ideen können im Zeitraum vom 15. April bis 24. Mai bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Je Vorhaben werden bis zu 80 Prozent der nachgewiesenen zuwendungsfähigen Kosten erstattet. Die finanzielle Unterstützung pro Maßnahme beträgt mindestens 500 Euro und maximal 2.500 Euro. Teilnehmen können Vereine, Verbände, engagierte Personen und Gruppen. Eine finanzielle Unterstützung ist beispielweise für Bau oder Erweiterung von Einrichtungen und Anschaffungen oder für die Durchführung von Veranstaltungen möglich. Für den zweiten Aufruf stellt der Regionalentwicklungs-Verein insgesamt rund 13.000 Euro zur Verfügung. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt dann das Entscheidungsgremium der LAG. „Wir freuen uns wieder auf eine hohe Beteiligung und tolle Projekte, die das Bürgerengagement in unserer Region stärken“, sagt Landrätin Zinnecker. Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendigen Vorlagen für die Einreichung von entsprechenden Vorhaben können auf der Internetseite des Vereins www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail: info(at)bergaufland-ostallgaeu.de oder unter Telefon: 08342 911-514/-353 zur Verfügung. Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER 2014 - 2020 geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten stehen vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) sowie der Europäischen Union (EU) Fördermittel von 20.000 Euro zur Verfügung. Die restlichen rund 2.000 Euro werden von der LAG beigesteuert. In einem ersten Aufruf 2017 wurden bereits rund 9.000 Euro an lokale Akteure ausbezahlt. Hierbei wurden ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche, eine Klausurtagung zur Neusaurichtung eines Vereins, die Konzipierung und Umsetzung eines Atombunkermuseums, eine Bienenausstellung sowie eine Erlebnisdusche für Kinder finanziell unterstützt.  Isabel Costian (links) von der Familienbildungsstelle Ostallgäu und Elke Schad, Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu 2019 startet eine große Umfrage zur Familienbildung im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren. Dabei ist wieder die Unterstützung der Eltern aus der Region gefragt. Die Befragung wird von den Familienbildungsstellen des Landratsamtes Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in Kooperation mit der Universität Augsburg koordiniert und läuft seit kurzem. Bei der Befragung geht es um das Thema Familienbildung. Ziel ist es, bei den Eltern den Bedarf an familienbildenden Angeboten wie Elternkursen, Seminaren/Vorträgen, offenen Treffs und vielem mehr zu ermitteln. Somit können passgenaue Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Familien im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren geplant werden. Damit die Familienbildungsstellen den genauen Bedarf an diesen Angeboten herausfinden können, ist es wichtig, dass möglichst viele Eltern an der Befragung teilnehmen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in das Konzept zur Familienbildung eingearbeitet. Nur durch die Beteiligung der Eltern kann man dieses weiterentwickeln und auf die aktuellen Bedürfnisse der Familien in der Region anpassen. Online teilnehmen und gewinnen Unter www.elternbefragung2019.de kann man an der Umfrage teilnehmen. Eltern, die den Fragebogen ausfüllen (anonym), haben die Möglichkeit auch an einer Verlosung teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es zahlreiche Eintrittskarten für attraktive Freizeitangebote im gesamten Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren. Aktuelle Veranstaltungen für Familien in der Region gibt es im Familienkalender unter www.familie-ostallgaeu.de. Grund für die Sperrung sind Arbeiten an der Straßendecke. Es ist mit Behinderungen zu rechnen. Bei schlechter Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Die Umleitung erfolgt über Hopfen am See und Füssen – eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.  Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat in seiner achten Sitzung das Projekt „Barrierefrei im Ostallgäu: Skaten für Rollifahrer in Füssen“ für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 befürwortet. „Ich freue mich sehr über dieses barrierefreie Angebot, das ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für das Ostallgäu darstellt und somit unsere Region nachhaltig aufwertet. Es ist das erste Angebot dieser Art in ganz Bayern und ein Paradebeispiel für gelebte Inklusion“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins. Träger des Projektes, dem nun rund 110.000 Euro Fördermittel zur Verfügung stehen, ist die Stadt Füssen. Die plant neben dem Bau einer barrierefreien Fahrstrecke für Rollifahrer eine Erweiterung des Skate- und Bikeparks um 600 Quadratmeter, die ein barrierefreies Skaten ermöglichen soll. Außerdem sind eine barrierefreie Homepage sowie ein Rollstuhl-Skate-Event geplant. Darüber hinaus sollen am bestehenden Skate-Bikepark bedarfsgerechte Ergänzungen wie zum Beispiel eine Flutlichtanlage entstehen. Weiterhin wurde auf der Sitzung über den Abschluss des ersten sowie über den geplanten zweiten Aufruf des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ berichtet. Landrätin Zinnecker ruft dazu auf, weitere innovative Projektideen einzureichen und so die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent. Sehr gute Neuigkeiten verkündete Dr. Alois Kling, Leiter des für LEADER im Allgäu zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten: „Durch eine Richtlinienänderung des Landwirtschaftsministeriums wird LEADER in Bayern deutlich einfacher.“ So müssten beispielsweise Projektträger erst ab einer Auftragssumme von 10.000 Euro verschiedene Angebote einholen, bisher lag dieser Wert bei 2.500 Euro. Davon erhofft sich auch LEADER-Koordinator Ethelbert Babl vom AELF Kempten zusätzlichen Schwung für neue Projekte im Ostallgäu. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.  Die Lindenberger Alphornbläser bei ihrem Konzert im Senioren- und Pflegeheim Buchloe Wenn der Berg ruft, füllt sich der Speisesaal des Senioren- und Pflegeheimes Buchloe bis auf den letzten Platz. Vor der Kulisse einer Berghütte traten die Lindenberger Alphornbläser in der Besetzung Josef und Daniel Wiedemann, Helmut Bäuerle, Manfred Kirchner sowie Helmut und Ulrike Böck auf. Sie füllten den Raum mit ungeheuer voluminösem Klang. Die Truppe zeigte, dass Alphörner nicht nur getragen und andächtig klingen müssen. Zwischendurch verursachten die klanggewaltigen Alphörner richtig Gänsehaut. Ein Hauch von Bergluft wehte an diesem Nachmittag durch den Saal. Wie erfolgreich der bayerische Weg der Freiwilligkeit und Kooperation im Ostallgäu ist, zeigen die Zahlen der jüngsten Antragsrunde für das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP), die am 22. Februar zu Ende ging. Das Fördervolumen des Vorjahres wurde nochmals gesteigert auf nun knapp 1,1 Millionen Euro. Für das Vertragsnaturschutzprogramm Wald können noch bis 31. Mai 2019 Anträge gestellt werden. Blütenreiche Wiesen und Weiden müssen extensiv bewirtschaftet werden, damit der ökologische Nutzen erhalten bleibt. Und auch artenreiche Wälder haben besondere Ansprüche bezüglich der forstlichen Nutzung. VNP auf Wiesen und Weiden Über das Vertragsnaturschutzprogramm erhalten Landwirte, die ihre Flächen nach den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, für den zusätzlichen Aufwand und den entgangenen Ertrag ein angemessenes Entgelt. Jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb im Ostallgäu beantragt Mittel aus dem Vertragsnaturschutzprogramm. „Es freut mich sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder neue Landwirte gewinnen konnten, die mit ihrem freiwilligen Engagement die Vielfalt an Graslandökosystemen im Landkreis unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. 220 Hektar, also etwas mehr als 300 Fußballfelder sind 2019 neu ins Programm aufgenommen worden und werden nun so bewirtschaftet, dass der ökologisch wertvolle Pflanzenbestand auf den Flächen erhalten und gefördert wird. Zinnecker ist den teilnehmenden Landwirt*innen sehr dankbar, dass durch die extensive Nutzung auch wichtige Insektenlebensräume aktiv gesichert werden. VNP im Wald Daneben gibt es auch ein Programm für Naturschutz im Wald. Eine Förderung für Waldflächen ist insbesondere in Natura 2000- und sonstigen Schutzgebieten (Landschafts- und Naturschutzgebiete), in seltenen Lebensräumen wie Auen- und Moorwäldern sowie in Biberlebensräumen vorgesehen. Ziel des Programmes ist die Vielfalt an Arten und Lebensräumen unter Berücksichtigung geschützter beziehungsweise gefährdeter Arten zu erhalten und zu entwickeln und damit den Biotopverbund innerhalb Bayerns sowie das europäische Natura 2000 Netz zu fördern und auszuweiten. Landwirte, Waldkörperschaften und Kommunen, die naturnahe und strukturreiche Wälder besitzen, können Verträge abschließen. Dabei gibt es unterschiedliche Maßnahmenmodule, wie die Schaffung lichter Waldstrukturen, den Erhalt von Biotopbäumen, das Belassen von Totholz, den Nutzungsverzicht für den Schutz seltener Arten (z. B. Schwarzstorch, Rauhfußhühner) und den Erhalt von Biberlebensräumen, mit Laufzeiten zwischen fünf und zwölf Jahren. Die Antragstellung läuft am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt. Für die nächste Förderperiode ab 2019 werden im Landkreis Ostallgäu circa 240.000 Euro an die Eigentümer ausgezahlt. Das Vertragsnaturschutzprogramm ist ein wesentlicher Baustein, um den unverwechselbaren Charakter des Ostallgäus zu bewahren. Die Untere Naturschutzbehörde bittet Landwirte, sich frühzeitig zu melden, damit die Flächen mit genug Puffer bis zur Antragstellung beurteilt werden können. Nur so kann sichergestellt werden, dass in Abhängigkeit des vorhandenen Pflanzenbestands und Artenvorkommens die optimale Bewirtschaftungsweise vereinbart wird. Zahlen VNP Offenland Anzahl teilnehmende Betriebe: 670 Anzahl Fläche gesamt: 1.748 Hektar Fördersumme gesamt: 1.096.756 Euro Wer gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe entsorgen möchte, nutzt dafür am besten die mobile Problemmüllsammlung des Landkreises Ostallgäu. Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man leicht an einem oder mehreren Gefahrensymbolen. Diese sind beispielsweise auf Verpackungen von Abbeiz- und Lösemitteln, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln abgedruckt. Das Problemstoffmobil macht im Frühjahr in allen Gemeinden des Landkreises Station. Die genauen Zeiten sind im Abfuhrkalender für den Landkreis Ostallgäu und der Internetseite www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft zu finden. Zusätzlich hängen die Sammeltermine an jedem Wertstoffhof aus. Keine Dispersionsfarben zum Problemstoffmobil bringen Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen. Flüssige Farbreste kann man mitsamt Eimer an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Oberostendorf oder Pfronten gebührenpflichtig abgeben. Sind die Farbreste bereits eingetrocknet, darf man die Farbe einfach in die Restmülltonne geben. Pinselreine Farbeimer aus Kunststoff gehören in den Grünen Sack, leere Lackdosen in den Weißblechcontainer. Problemstoffe sollen wenn möglich in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und keinesfalls miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Persönlich übergeben Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, müssen diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben werden. Sie dürfen nicht einfach nur neben dem Problemstoffmobil abgestellt werden.  Dabei wird ein Projekt aus den Bereichen Jugend und Inklusion vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. „Das neue geplante Angebot für Jugendliche und junge Menschen im Rollstuhl trägt maßgeblich für die gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei uns im Ostallgäu bei“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bei der achten Sitzung wird den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektidee „Barrierefrei im Ostallgäu: Skaten für Rollifahrer in Füssen“ vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Darüber hinaus wird über den Abschluss des ersten sowie über den geplanten zweiten Aufruf des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ berichtet. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird zudem über Vereinfachungen bei der Umsetzung des LEADER-Programmes berichten. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein För-dermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.  V. l.: 1. Bürgermeister Christian Schlegel, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, die beiden Geehrten Christine Gaßner und Robert Schmid, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildrechte liegen beim Landkreis Ostallgäu Engagement und Aufopferung für die nächsten Familienmitglieder ist für Christine Gaßner und Robert Schmid (beide aus Stöttwang) tägliche Aufgabe und Selbstverständlichkeit zugleich. Dafür erhielten sie nun aus den Händen von Landrätin Maria Rita Zinnecker die Pflegemedaille. Diese wird regelmäßig von Kerstin Schreier, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, verliehen. Im Beisein der Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und des Stöttwanger Bürgermeisters Christian Schlegel würdigte Zinnecker den Einsatz der beiden Geehrten. „Mit der Medaille soll nicht nur Ihre persönliche Hingabe gewürdigt werden. Vielmehr möchte die Gesellschaft Menschen wie Ihnen Dank, Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken“, machte die Landrätin deutlich. Schicksalsschläge zu verkraften Die Geehrten eint nicht nur der gemeinsame Wohnort. Beide müssen seit Jahren sowohl ihren Ehepartner als auch das jeweils eigene Kind pflegen. Diese Schicksalsschläge galt es zunächst zu verkraften. Nun noch die Angehörigen beinahe rund um die Uhr zu pflegen, bedeutet eine außergewöhnliche Belastung, der sich beide tagtäglich stellen. Die neuen Träger der Pflegemedaille nahmen ihre Auszeichnung in kleinem Kreis und aller Bescheidenheit entgegen. „Die größten Leistungen für die Gesellschaft geschehen oft weit ab von der Öffentlichkeit“, stellte die Landrätin fest. „Diese auch ins rechte Licht und in unser Bewusstsein zu rücken, ist ebenfalls Sinn und Aufgabe dieser Auszeichnung. Denn Einsatz für den Mitmenschen wird in Zukunft immer wichtiger werden“, sagte Zinnecker abschließend. Die Bedeutung des digitalen Marketings hat enorm zugenommen, nicht zuletzt deshalb, weil die Digitalisierung verschiedener Geschäftsfelder durch innovative Technologien und Methoden vorangetrieben wurde. Dabei verlagern sich die traditionellen Maßnahmen zur Kundengewinnung zunehmend ins Internet. Darum laden die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit Digital Allgäu - Digitales Zentrum Schwaben, den Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren/Ostallgäu, dem INNOVA Allgäu Hightech-Park und dem Branchennetzwerk aitiRaum e.V. zum ersten Unternehmerabend in 2019 ein. Der Unternehmerabend findet am 4. April 2019, um 18.00 Uhr, im INNOVA Allgäu Hightech-Park (Innovapark 20) in Kaufbeuren statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema „Marketing im Jahr 2019: Digitale Kundengewinnung und -bindung“. Um neue Märkte zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen, ist es für Unternehmen unerlässlich, kontinuierlich neue, potenzielle Interessenten für ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen zu gewinnen. Persönliche Betreuung, Wertschätzung und Belohnung für Treue – das waren schon immer die erfolgreichsten Mittel zur Kundenbindung. Auch im digitalen Zeitalter hat sich daran nichts geändert – doch heute können Unternehmen eine Vielzahl innovativer Instrumente, neuer Technologien und Prozesse nutzen, um eine 360-Grad-Kundenbindung zu erreichen. Und den Kunden emotional an das Unternehmen zu binden und so für nachhaltige Umsatzsteigerung zu sorgen. Zwei Referenten stellen anhand interessanter Impulsvorträge verschiedene Dimensionen des Themas vor und laden zur Diskussion ein. Christoph von Külmer wird anhand von anschaulichen Best-Practice Beispielen zeigen, wie Unternehmen bei Facebook, Instagram, Linkedin und Co. punkten können. Zudem gibt der Experte Einblicke in Social-Media-Trends, Growth Hacking, Snackable Content, Chatbots und Influencing. Im zweiten Teil des Abends spricht Stefan Rempel über digitale Kundenbindung im stationären Handel im Jahr 2019. Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, bis spätestens 2. April 2019 unter www.schwaben.digital/events/marketing-im-jahr-2019-digitale-kundengewinnung-und-bindung. Wann welcher Wertstoffhof geöffnet hat, kann dem offiziellen Abfuhrkalender des Landkreises (auch im Internet unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft) und der Abfall-App Ostallgäu entnommen werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft Ostallgäu bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung.  V.l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Werkstattleiterin Dagmar Rothemund und Herbert Stadelmann Kreativ, vielfältig und wichtig sind drei Attribute, die Landrätin Maria Rita Zinnecker von ihrem Besuch der Wertachtal-Werkstätten in Füssen mitgenommen hat. „Inklusion ist hier nicht nur ein Wort, sie wird gelebt und erlebbar“, zeigte sich Zinnecker von der Einrichtung begeistert. Menschen mit Behinderungen zu betreuen und zu fördern, ihnen eine Chance zu geben sich selbst zu verwirklichen, ist dabei die zentrale Aufgabe der Werkstätte. Für Frau Rothemund ist das Miteinander in den Werkstätten der entscheidende Faktor. „Wir wollen uns nicht abschotten, sondern unsere Arbeit und den Umgang mit Menschen mit Behinderungen aktiv und positiv darstellen. Wir brauchen dazu Netzwerke und engagierte Mitarbeiter“, erklärt die Leiterin. Alle Arbeiten und Angebote sind aus ihrer Sicht nur möglich, da Regierung, der Bezirk Schwaben, die heimische Wirtschaft die Einrichtung unterstützen und innerhalb des Teams ein positives Klima herrsche. Neben einem öffentlichen Café produziert die Werkstätte vor allem in den Bereichen Montage, Holz und Dienstleistungen, wie z.B. Autoinnenreinigung und zeigt sich hier auch als zuverlässiger Partner der Unternehmen. Die Eigenprodukte können im Shop der Werkstätte in Füssen gekauft werden. „Die Arbeit in dieser Einrichtung für die Gesellschaft kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“, machte Zinnecker deutlich. Damit die Angebote erhalten und ausgebaut werden können, wünscht sie sich, dass neben den öffentlichen Mitteln auch die Bürgerinnen und Bürger die Angebote nutzen und damit die Werkstätte finanziell unterstützen. „Hier werden qualitativ hochwertige Artikel hergestellt“, sagte die Landrätin zum Abschluss. Sie könne nur jedem raten auch mal im Shop der Wertachtal-Werkstätten vorbeizuschauen, wenn man, kurz vor Ostern, Geschenke oder Gebrauchsgegenstände benötige. News 1621 bis 1640 von 2780
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