Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 11.04.2016

„Sternenhimmel“ spendet 3000 Euro für Ostallgäuer Tafeln

Auf Vorschlag von Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die Wohltätigkeitsorganisation „Sternenhimmel e.V.“ 3000 Euro an die drei Tafeln im Ostallgäu gespendet.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Ulrich Geiger („Sternenhimmel“), Hella Mehl (Tafel Buchloe), Franz Gast (Caritas) und Walter Mehl

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Ulrich Geiger („Sternenhimmel“), Hella Mehl (Tafel Buchloe), Franz Gast (Caritas) und Walter Mehl

Im Beisein der Landrätin übergab Unternehmer Ulrich Geiger als Vorsitzender des „Sternenhimmels“ einen Scheck an die Vertreter der Tafeln. „Die Tafeln sind enorm wichtig und unverzichtbar im sozialen Netz. Hier hilft das Geld Menschen, die wirklich Hilfe brauchen“, sagte Zinnecker.
 
Die drei Ostallgäuer Tafeln in Marktoberdorf, Füssen und Buchloe werden von der Caritas betrieben. Franz Gast, Vorsitzender der Caritas im Ostallgäu, dankte bei der Übergabe im Landratsamt dem „Sternenhimmel“ und betonte die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit in diesem Bereich. Das Ehepaar Hella und Walter Mehl, das die Tafel in Buchloe bereits seit zehn Jahren ehrenamtlich betreut, erklärte bei der Spendenübergabe, dass die Tafel in Buchloe im Moment voll ausgelastet sei und derzeit weiteren Bedürftigen nicht helfen könne. Umso mehr freuten sich die Eheleute Mehl über die Spende, um damit weiterhin Menschen mit Lebensmitteln versorgen zu können. 
 
31.500 Euro in 2016 gespendet
 
Der von der Firma „Lattemann & Geiger“ 2008 gegründete Verein spendet nach Angaben von Unternehmer und Vereinsvorsitzendem Ulrich Geiger in diesem Jahr 31.500 Euro. Insgesamt hat der „Sternenhimmel“ nach eigenen Angaben bereits rund 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Allgäuer Landkreise dürfen jedes Jahr Projekte für eine Spende vorschlagen.

Mitteilung vom 08.04.2016

Teamzuwachs für die Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Marktoberdorf

Um die steigende Nachfrage nach Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Marktoberdorf abdecken zu können, wird nun eine zweite Vollzeitstelle geschaffen.

V. l.: Martin Klotz, Katrin Kaufmann und Christine Mayer

V. l.: Martin Klotz, Katrin Kaufmann und Christine Mayer

Kinder und Jugendliche müssen im Schulalltag viel verarbeiten. Dies gelingt nicht immer ohne Hilfe.  Auch die neue Stelle wird nach Abzug einer staatlichen Förderung vom Schulverband und dem Landkreis Ostallgäu finanziert.
  
Neu im Team der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Marktoberdorf ist die Sozialpädagogin Katrin Kaufmann, die die Arbeit seit dem 14. März zunächst in Teilzeit unterstützt. Kaufmann ist bisher unter anderem als Fachkraft der Jugendsozialarbeit an der Jörg-Lederer-Mittelschule in Kaufbeuren tätig. Ab dem nächsten Schuljahr wird sie den Schülerinnen und Schülern bei Fragen und Problemen an der Mittelschule Marktoberdorf in Vollzeit zur Seite stehen. Mit dem Sozialarbeiter-Trio an der Schule haben die Kinder und Jugendlichen eine zuverlässige Anlaufstelle der Jugendhilfe. „An der Schule sind wir unglaublich dankbar über diese Unterstützung und die positive Entscheidung der Kostenträger“, sagt Schulleiterin Karin Weikmann.
  
Die Mittelschule Marktoberdorf ist damit die erste Schule in der Region, die zwei geförderte Vollzeitstellen hat. Die staatliche Förderung beträgt pauschaliert 16.380 Euro pro Vollzeitstelle. Die restlichen Personal- und Sachaufwandskosten teilen sich der Landkreis Ostallgäu und der Schulverband Marktoberdorf als Sachaufwandsträger der Schule. In der Regel leisten der Landkreis und die Stadt dabei Anteile, die über der staatlichen Förderung liegen. Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell bezeichnet die Einführung der Jugendsozialarbeit aus heutiger Sicht „als absolute Notwendigkeit“. Die Stellenerweiterung unterstreicht nach seiner Einschätzung „in besonderer Weise den Stellenwert schulischen Sozialarbeit als Teil des hervorragenden schulischen Angebots an der Mittelschule Marktoberdorf“.
 
Die Jugendsozialarbeit an der Mittelschule gehört zum Erziehungs- und Jugendhilfeverbund (EJV) Kaufbeuren-Ostallgäu, dessen Träger die Katholische Jugendfürsorge Augsburg ist. Harald Plaschke, Gesamtleiter des EJV Kaufbeuren-Ostallgäu, lobt die gute Kooperation zwischen allen Beteiligten: „Gemeinsam haben wir bereits viel bewegt und hören immer wieder davon, dass die Hilfe ganz real im Leben der jungen Menschen ankommt.“ Die Jugendsozialarbeit an Schulen hat im Landkreis Ostallgäu seit Jahren einen hohen Stellenwert und ist nicht mehr wegzudenken. Die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Schulen beraten im Einzelfall, führen Projekte zur Gewaltprävention durch oder vermitteln notwendige Hilfen zur Erziehung für die Familien. Die Schule ist dafür der geeignete Ort mit intensivem und direktem Kontakt zu den jungen Menschen. Die Jugendsozialarbeit an der Schule trägt dazu bei, Jugendliche auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten und eine bessere Chancengleichheit für junge Menschen zu erzielen.

Mitteilung vom 08.04.2016

Bauarbeiten in Dösingen: Kreisstraße OAL 6 zeitweise komplett gesperrt

Landkreis und Gemeinde erweitern das Gehwegenetz und optimieren den Kreuzungsbereich zwischen OAL 6 und OAL 16.

Ab Donnerstag, 14. April, ist die Kreisstraße OAL 6 im Ortsbereich Dösingen wegen Bauarbeiten streckenweise komplett gesperrt. Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Westendorf erweitern das Gehwegenetz entlang der OAL 6 und optimieren den Kreuzungsbereich der Kreisstraßen OAL 6 und OAL 16. Die direkte Verkehrsbeziehung zwischen Dösingen und Linden sowie Dösingen und Blonhofen ist somit zeitweise unterbrochen.
 
Eine großräumige Umleitungstrecke wird eingerichtet und ausgeschildert: Für den Gesamtverkehr erfolgt die Umleitung von Blonhofen aus in Richtung Westendorf nach Dösingen beziehungsweise nach Germaringen und umgekehrt. Von Linden aus erfolgt die Umleitung über Mauerstetten nach Germaringen und Dösingen beziehungsweise umgekehrt.
 
Die Vollsperrung wird voraussichtlich von 14. April bis Ende Juli 2016 andauern. Gemeinde und Landkreis bitten alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Mitteilung vom 05.04.2016

Ortsdurchfahrt Westendorf: „Hervorragende Lösungen gefunden“

Gemeinsam mit Bürgermeister Fritz Obermaier hat Landrätin Maria Rita Zinnecker den Startschuss für die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt Westendorf gegeben.

Landrätin Maria Rita Zinnecker packte beim Startschuss für die Bauarbeiten selbst kräftig mit an.

Landrätin Maria Rita Zinnecker packte beim Startschuss für die Bauarbeiten selbst kräftig mit an.

Der Landkreis wird in Westendorf exakt 2080 Meter Straße bauen und damit Sicherheit und Komfort für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöhen. Die Maßnahme hat ein Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro und ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Im September sollen die Arbeiten beendet sein. Im ersten Bauabschnitt wird die Kreisstraße OAL 16 im Bereich der Gutenberger Straße auf 510 Metern neu gebaut. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Kreuzung mit der Staatsstraße 2055 gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Kempten optimiert.
 
„Hervorragende Lösungen gefunden“
 
„Wir haben hier sowohl bei Linienführung und Gehwegneubau als auch bei der Gestaltung des Kreuzungsbereichs hervorragende Lösungen gefunden, die den Verkehr hier in Westendorf deutlich sicherer und komfortabler machen“, sagte Landrätin Zinnecker. Am Rande des Spatenstichs verabschiedete Zinnecker Josef Merk, der siebeneinhalb Jahre zuständiger „Abteilungsleiter Straßenbau“ für das Ostallgäu am Staatlichen Bauamt in Kempten war. In Richtung Merk sagte die Landrätin: „Ihre Spuren im Ostallgäu werden so schnell nicht verwischt, Ihr planerisches und asphaltiertes Vermächtnis wird uns noch eine ganze Weile bleiben.“
 
Ortsdurchfahrt zeitweise gesperrt
 
Wegen der Bauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 16 im Bereich der Gutenberger Straße ab 4. April komplett für den Verkehr gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Mitteilung vom 04.04.2016

Bundesverkehrswegeplan: „B12-Ausbau wird kräftigen Schub verleihen“

Vierspuriger Ausbau von Buchloe bis Kaufbeuren wird als vordringlich eingestuft. Ziel des Landkreises ist auch weiterhin ein Ausbau bis Kempten.

Wenn es nach dem Landkreis geht, soll die B12 von Buchloe bis Kempten vierspurig werden.

Wenn es nach dem Landkreis geht, soll die B12 von Buchloe bis Kempten vierspurig werden.

Der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 12 zwischen Buchloe und Kaufbeuren ist im „vordringlichen Bedarf“ des gestern von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgestellten ersten Entwurfs zum Bundesverkehrswegeplan. Damit könnte der Teilausbau der B12 bald Realität werden. Doch zuvor sind noch Bevölkerung, Kommunen und Unternehmen gefordert, ein deutliches Signal für den Ausbau der B12 im Allgäu zu setzen.
 
Oberbürgermeister Stefan Bosse: „Es ist aus Sicht des Landkreises und der Stadt ein Erfolg, dass der vierspurige Ausbau der B12 im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wurde.“ Landrätin Zinnecker ergänzt: „Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die B12 in einem Zug von Buchloe bis Kempten vierspurig ausgebaut wird.“ Zinnecker und Bosse danken allen Verantwortlichen in der Landes- und Bundespolitik, die sich seit Jahren für dieses Projekt einsetzen. „Wir dürfen nun aber alle gemeinsam nicht aufhören zu kämpfen, denn wir haben bislang nur ein Etappenziel erreicht. Bei der nun startenden Öffentlichkeitsbeteiligung müssen sich Bevölkerung, Kommunen und Wirtschaft vehement für den gesamten Ausbau der B12 von Buchloe bis Kempten stark machen, insbesondere auch für die Entwicklung des Standortes Marktoberdorf“, sagt die Landrätin. Das Bundesverkehrsministerium hat dazu ab 21. März auf www.bmvi.de ein Beteiligungsportal freigeschaltet.
 
Bosse: „Epochal für unsere Region“, Zinnecker: „Weichen für die Zukunft gestellt“
 
„Landkreis und Stadt, Bürger, Wirtschaft und Kommunen werden besonders vom B12-Ausbau nachhaltig profitieren. Das wird unserer Region einen kräftigen Schub verleihen. Eine Belohnung für unseren enormen Einsatz bedeutet die Aufnahme der Ortsumfahrungen Marktoberdorf und insbesondere auch Pforzen in den vordringlichen Bedarf. Für diese dringend notwendigen Maßnahmen sind damit die Weichen für die Zukunft gestellt “, betont Landrätin Zinnecker. Oberbürgermeister Bosse sagt zur Nachricht aus Berlin: „Diese Entscheidung ist epochal für unsere Region. Der Ausbau rückt nun in greifbare Nähe. Er ermöglicht uns eine fundamentale Neuausrichtung unseres Wirtschaftsraumes.“
 
Wie wichtig der Ausbau der Bundesstraße ist, zeigt erneut die sehr tragische Unfallserie vor wenigen Tagen. Welche wirtschaftliche Bedeutung ein derartiger Ausbau der B12 zum „Allgäu-Schnellweg“ haben kann, belegt die Entwicklung der Gemeinde Kleinaitingen im Landkreis Augsburg. Seit dem vierspurigen Ausbau der B17 ist hier mit den Ansiedlungen von Firmen wie Amazon und BMW eine beispielhafte Erfolgsgeschichte geschrieben worden. Die Stärkung der regionalen Unternehmen und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze sind die erklärten Ziele von Landrätin und Oberbürgermeister.

Mitteilung vom 04.04.2016

Ortsdurchfahrt Westendorf: Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16

Die Kreisstraße OAL 16 ist in der Ortsdurchfahrt Westendorf im Bereich der Gutenberger Straße wegen Bauarbeiten ab 4. April komplett für den Verkehr gesperrt.

Bis voraussichtlich Ende September 2016 werden Arbeiten in der Ortsdurchfahrt von Westendorf erledigt. Zudem wird der Kreuzungsbereich mit der Staatsstraße St 2055 optimiert.
 
Im Zuge der Bauarbeiten erneuert der Landkreis Ostallgäu die bestehende Kreisstraße und verbessert den Linienverlauf. Die Gemeinde Westendorf baut einen neuen Gehweg. Die Maßnahmen dienen der Erhöhung der Sicherheit des Straßenverkehrs sowie der Fußgänger. Die Spartenträger erweitern zudem ihr Kabelnetz auf den aktuellen Ausbaustandard.
 
Dadurch wird während der Bauzeit die Verkehrsbeziehung Westendorf – Gutenberg unterbrochen. Eine örtliche Umleitung wird ab 4. April beidseitig eingerichtet und erfolgt ab Westendorf über Untergermaringen nach Gutenberg und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Mitteilung vom 04.04.2016

Nur noch vier Wochen bis zum Girls‘ Day und Boys‘ Day: Jetzt anmelden

Mädchen und Jungen, die am 28. April 2016 am Girls´ Day oder am Boys´ Day teilnehmen möchten, sollten sich jetzt schnell einen Schnupperplatz suchen.

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt den Berufsorientierungstag auch in diesem Jahr und zahlreiche Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es im Internet unter www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day oder direkt bei der Gleichstellungsstelle.
 
Die Gleichstellungsstelle hat an alle Schulen im Landkreis Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, für diesen Tag Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 53 Kindertagesstätten, elf Altenpflegeeinrichtungen, fünf Behinderteneinrichtungen und das Klinikum Kaufbeuren/Ostallgäu bereit erklärt. Zum Girls´ Day konnten 24 Unternehmen und Institutionen gewonnen werden.
 
Die „Angebotslisten“ zum Girls´ Day und Boys´ Day können im Internet unter  www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day eingesehen oder bei der Gleichstellungsstelle bestellt werden. Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Tel. 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. Weitere Angebote und Infos gibt es auch im Internet unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

Mitteilung vom 30.03.2016

Käse, Konrad und Karacho: Landrätin Zinnecker besucht Hopferau

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich bei ihrem Besuch in Hopferau ein umfassendes Bild der Gemeinde verschafft.

Gemeinsam mit Bürgermeister Gregor Bayrhof und seinen Stellvertretern Rudolf Achatz und Xaver Dopfer machte sich Zinnecker auf zu einer Rundfahrt durch die Gemeinde. Bayrhof, Achatz und Dopfer wollten dabei keine kommunalpolitischen Probleme wälzen, sondern der Landrätin einfach die Vorzüge und Historie von Hopferau anschaulich machen. „Herausforderungen wie Breitband, Bahnübergang oder Bauplätze packen die Mächler in Hopferau schon allein an. Und wenn sie Hilfe oder Beratung des Landkreises benötigen, stehen wir jederzeit bereit“, sagte die Landrätin.

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Am Hochbehälter der 1100-Einwohner-Gemeinde erfuhr Zinnecker von Gregor Bayrhof aus erster Hand, warum der Streckenverlauf der Autobahn 7 so gewählt wurde und welche Herausforderungen es in den Jahrzehnten bis zum Baustart gab. Aus dem Nähkästchen plaudern konnte Bayrhof auch bei der Besichtigung der Sennerei Lehern, bei deren Entstehen er ebenso stark beteiligt war wie an der Geschichte des Schlosses, wo Ritter und Künstler lebten, aber auch der Computer-Pionier Konrad Zuse im Mehllager mit dem Z4 einen der ersten Computer in Betrieb nahm. „Ich habe eine lebendige und interessante Gemeinde kennengelernt mit starken handelnden Personen an der Spitze. Um Hopferau braucht sich keiner Sorgen machen“, sagte Zinnecker  zum Abschluss ihres kurzweiligen Besuches.

Mitteilung vom 30.03.2016

Landkreis-Ranking 2016: Ostallgäu deutschlandweit auf starkem Platz 19

Das Ostallgäu gehört deutschlandweit weiterhin zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen.

Dies belegt der kürzlich erschienene "Focus-Money"-Landkreis-Test. Von insgesamt 382 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten liegt der Landkreis auf einem sehr starken 19. Rang. „Die erneut außerordentlich erfreuliche Platzierung beim Focus-Money-Ranking ist das Ergebnis der guten Arbeit unserer äußerst solide wirtschaftenden Unternehmen. Sie sind der Garant für den Erfolg unseres Landkreises“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker zu der Untersuchung.

 

"Focus"-Ranking: Ostallgäu stärkster Landkreis im Allgäu

Im Allgäu ist das Ostallgäu laut der Untersuchung mit Platz 19 die erfolgreichste Region, vor den Landkreisen Lindau (Platz 20) und Unterallgäu (Platz 28). Bayernweit rangiert der Landkreis auf dem zwölften Platz. Besonders gut schneidet das Ostallgäu beispielsweise bei der durchschnittlichen Arbeitslosenquote oder beim Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ab. Auch ist die Veränderung der Erwerbstätigenzahl vergleichsweise hoch.

"Focus-Money"-Landkreis-Test: Sieben Faktoren

Der "Focus-Money"-Landkreis-Test misst die Wirtschaftskraft aller Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland anhand von sieben Faktoren: Arbeitslosenquote im Jahresmittel, Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem, verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner, Veränderung der Erwerbstätigenzahl, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe sowie Veränderung der Bevölkerungszahl. Von den deutschlandweit 402 Regionen konnten lediglich 382 ausgewertet werden, da einige Kennzahlen nicht zur Verfügung standen.

Mitteilung vom 30.03.2016

"bergaufland Ostallgäu": Dritte Sitzung des Entscheidungsgremiums

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am Dienstag, 12. April, um 17 Uhr zu seiner dritten Sitzung.

Bei der Sitzung im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf werden drei Projekte vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. „Ich freue mich über die erfolgreiche Weiterführung der Regionalentwicklung im Ostallgäu mit Unterstützung von LEADER und dem zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

"bergaufland Ostallgäu": Drei neue Projektideen


Bei der dritten Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums insgesamt drei Projektideen aus dem Ostallgäu vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Dazu gehören die Projekte „Dorfladen Waal“ sowie „Energiezukunft Unternehmen Ostallgäu“ und „Unterstützung Bürgerengagement“. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit.


Bis 2020 können innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden.


Bei Fragen stehen das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu beziehungsweise die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 23.03.2016

Ostallgäu ist Spitzen-Radregion: Auszeichnung auf Tourismusmesse ITB

Das Ostallgäu ist auf der Tourismusmesse ITB gleich doppelt als Spitzen-Radregion ausgezeichnet worden.

Landrätin Maria Rita Zinnecker nimmt die Auszeichnungen aus den Händen von Raimund Jennert, Tourismus-Vorstand des ADFC-Bundesverbandes (rechts), und Frank Hofmann, ADFC-Fachreferent Tourismus, entgegen.

Der Landkreis erhielt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club die Zertifizierung als „RadReiseRegion“ in Deutschland und die Fünf-Sterne-Zertifizierung für die „Schlossparkrunde“, eine Radrunde durch den gesamten Landkreis. Die Kombination der beiden Zertifizierungen ist in Deutschland einmalig.

 

Radeln im Ostallgäu: "Einzigartig gut"

Landrätin und Tourismusverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker nahm die Urkunden aus den Händen von Raimund Jennert, Tourismus-Vorstand des ADFC-Bundesverbandes und Frank Hofmann, ADFC-Fachreferent Tourismus, entgegen. „Das ist für uns eine großartige Auszeichnung und unterstreicht einmal mehr, was für eine einzigartig gute Radregion unser Landkreis ist“, sagte Zinnecker, die sich durch die Spitzen-Zertifizierungen einen weiteren Schub für den Rad-Tourismus im Ostallgäu erhofft: „Unser Radwegenetz hat große Qualität, was Strecken, Ausstattung und Beschilderung angeht. Nun sind in der RadReiseRegion ‚Schlosspark‘ Sport, Natur und Kultur in einmaliger Art und Weise gebündelt, was sicherlich viele Radler anspricht.“ Zinnecker hatte die Radregion „Schlosspark“ auf der ITB persönlich im Rahmen der ADFC-Fachvortragsreihe präsentiert.

Schlossparkrunde: Geschichten über Natur, Kultur und Helden

Die „Schlossparkrunde“ mit ihren fünf Etappen ist die Leitroute der RadReiseRegion „Schlosspark im Allgäu“. Am Wegesrand der 219 Kilometer langen Strecke werden zahlreiche Geschichten von Meisterwerken der Natur, besonderen Kulturdenkmälern und Helden der Region erzählt. Alle elf Regionalrouten im „Schlosspark“ sind für Genussradler geschaffen, die gerne mal eine Pause einlegen, um die Aussicht auf grüne Hügel, wilde Flüsse, idyllische Seen und das Alpenpanorama zu genießen oder etwas von den vielen Geschichten aus dem „Schlosspark“ zu erfahren.

 

Serviceheft zum Schlosspark

Der Schlosspark ist einer von neun Erlebnisräumen des Allgäus und erstreckt sich über den gesamten Landkreis. Seinen Namen gaben ihm die Burgen und Schlösser im Ostallgäu. Das Serviceheft zum „Schlosspark“ ist in allen Tourist-Informationen erhältlich, ebenso wie die Radkarte „Schlosspark“ und die Raderlebniskarte. Noch mehr Informationen gibt es auf www.schlosspark.de.

Mitteilung vom 17.03.2016

Bundesverkehrswegeplan: "B12-Ausbau wird kräftigen Schub verleihen"

Der vierspurige Ausbau der B12 zwischen Buchloe und Kaufbeuren ist im "vordringlichen Bedarf" des ersten Entwurfs zum Bundesverkehrswegeplan.

Das Foto zeigt die B 12 zwischen Jengen und Germaringen (Bildrechte: Stadt Kaufbeuren)

Nun könnte der Teilausbau der B12 bald Realität werden. Doch zuvor sind noch Bevölkerung, Kommunen und Unternehmen gefordert, ein deutliches Signal für den Ausbau der B12 im Allgäu zu setzen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse:"Es ist aus Sicht des Landkreises und der Stadt ein Erfolg, dass der vierspurige Ausbau der B12 im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wurde." Landrätin Zinnecker ergänzt: "Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die B12 in einem Zug von Buchloe bis Kempten vierspurig ausgebaut wird." Zinnecker und Bosse danken allen Verantwortlichen in der Landes- und Bundespolitik, die sich seit Jahren für dieses Projekt einsetzen.


BVWP 2015: "Nicht aufhören zu kämpfen"

 

"Wir dürfen nun aber alle gemeinsam nicht aufhören zu kämpfen, denn wir haben bislang nur ein Etappenziel erreicht. Bei der nun startenden Öffentlichkeitsbeteiligung müssen sich Be-völkerung, Kommunen und Wirtschaft vehement für den gesamten Ausbau der B12 von Buchloe bis Kempten stark machen, insbesondere auch für die Entwicklung des Standortes Marktoberdorf", sagt die Landrätin. Das Bundesverkehrsministerium hat dazu ab 21. März auf www.bmvi.de ein Beteiligungsportal freigeschaltet.

Bosse: "Epochal für unsere Region", Zinnecker: "Weichen für die Zukunft gestellt"

"Landkreis und Stadt, Bürger, Wirtschaft und Kommunen werden besonders vom B12-Ausbau nachhaltig profitieren. Das wird unserer Region einen kräftigen Schub verleihen. Eine Belohnung für unseren enormen Einsatz bedeutet die Aufnahme der Ortsumfahrungen Marktoberdorf und insbesondere auch Pforzen in den vordringlichen Bedarf. Für diese dringend notwendigen Maßnahmen sind damit die Weichen für die Zukunft gestellt", betont Landrätin Zinnecker. Oberbürgermeister Bosse sagt zur Nachricht aus Berlin: "Diese Entscheidung ist epochal für unsere Region. Der Ausbau rückt nun in greifbare Nähe. Er ermöglicht uns eine fundamentale Neuausrichtung unseres Wirtschaftsraumes."

Wie wichtig der Ausbau der Bundesstraße ist, zeigt erneut die sehr tragische Unfallserie vor wenigen Tagen. Welche wirtschaftliche Bedeutung ein derartiger Ausbau der B12 zum "Allgäu-Schnellweg" haben kann, belegt die Entwicklung der Gemeinde Kleinaitingen im Landkreis Augsburg. Seit dem vierspurigen Ausbau der B17 ist hier mit den Ansiedlungen von Firmen wie Amazon und BMW eine beispielhafte Erfolgsgeschichte geschrieben worden. Die Stärkung der regionalen Unternehmen und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze sind die erklärten Ziele von Landrätin und Oberbürgermeister.

Mitteilung vom 29.02.2016

Innenministerium informiert über Verkehrs- und Unfallgeschehen 2015

Broschüre enthält unter anderem Fakten zum Kraftfahrzeugbestand, zu Verkehrsmengen und Fahrleistungen und zur Unfallentwicklung.

Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat die Broschüre „Verkehrs- und Unfallgeschehen
auf Straßen des überörtlichen Verkehrs in Bayern — Ausgabe 2015“ veröffentlicht. Die Broschüre kann im Internet unter der Adresse
http://www.baysis.bayern.de/web/content/veroeffentlichungen heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 26.02.2016

Kreisverband für Gartenbau und Landespflege: Neuerungen im Vorstand

Die Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung der Ostallgäuer Gartenbauvereine haben etliche Wechsel in der Vorstandschaft ergeben.

Ehrungen beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, von links: Erwin Schuster, 15 Jahre Vorsitzender des Gartenbauvereins Irsee, Peter Lotter, Verabschiedung aus der Kreisvorstandschaft, Gerhard Baumgartl und Irmgard Ott, aktuelle Kreisvorstandschaft, Elfriede Abele und Fini Lipp, Verabschiedung aus der Kreisvorstandschaft, Kaspar Rager, Vorsitzender, Barbara Wirth, Verabschiedung aus der Kreisvorstandschaft und Reinhold Ort, 30 Jahre Vorsitzender des Gartenbauvereins Frankenhofen. Bild-Quelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Landratsamt Ostallgäu

Ehrungen beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, von links: Erwin Schuster, 15 Jahre Vorsitzender des Gartenbauvereins Irsee, Peter Lotter, Verabschiedung aus der Kreisvorstandschaft, Gerhard Baumgartl und Irmgard Ott, aktuelle Kreisvorstandschaft, Elfriede Abele und Fini Lipp, Verabschiedung aus der Kreisvorstandschaft, Kaspar Rager, Vorsitzender, Barbara Wirth, Verabschiedung aus der Kreisvorstandschaft und Reinhold Ort, 30 Jahre Vorsitzender des Gartenbauvereins Frankenhofen. Bild-Quelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Landratsamt Ostallgäu

Der Saal war wie gewohnt voll beim Lichtmesstreffen der Gartenbauvereine des Landkreises Ostallgäu. Edeltraud Gregor, neue Vorsitzende des ausrichtenden Gartenbauvereins Leuterschach, war sehr zufrieden mit dem zahlreichen Erscheinen. Nach Begrüßung und Rückblick der Tätigkeiten des Kreisverbandes von 2015 legte die Kassiererin Elfriede Abele zum letzten Mal nach über 30 Jahren ihren Kassenbericht in gewohnt humorvoller Weise dar. 1985 hatte Abele beim damaligen Vorsitzenden des Kreisverbandes und inzwischen verstorbenen Johannes Hoffmann als Schatzmeisterin angefangen. Nun wurde sie verabschiedet.

   

Nach einem ermunternden Vortrag von Gabriele Ried über die Kinder- und Jugendarbeit im Gartenbauverein Ketterschwang ging es zu den turnusgemäßen Neuwahlen. An der Spitze ändert sich allerdings nichts: Kaspar Rager bleibt Kreisverbandsvorsitzender. Aus der bisherigen Vorstandschaft wurden verabschiedet: Fini Lipp aus Seeg, Elfriede Abele aus Kaufbeuren, Peter Lotter aus Füssen, Susanne Sutter aus Halblech und Barbara Wirth aus Beckstetten. Kreisverbandsvorsitzender bleibt Kaspar Rager mit seinen drei Stellvertretern Irmgard Ott, Gerhard Baumgartl und Wolfgang Vogel. Geschäftsführerin bleibt Friederike Scharpf und Schriftführerin Birgit Wehnert, die als Kreisfachberaterinnen beim Landratsamt Ostallgäu für den Landkreis tätig sind. Neuer Kassierer ist Andreas Rösel, Leiter des Gartenbauvereins und Standesbeamter der Stadt Füssen. Als Beisitzer wurden Sophie Arand als Jugendbeauftragte, Friederike Holderried, Sabine Kuhlang, Erwin Schuster und Hartmut Stauder in die Verbandsleitung gewählt.
 
Für ihre langjährige Tätigkeit als Gartenbauvereins-Vorsitzende wurden Erwin Schuster aus Irsee (15 Jahre), Franz Bachmann aus Dösingen (20 Jahre), Klara Gerum aus Großkitzighofen (25 Jahre) und Reinhold Ort aus Frankenhofen (30 Jahre) geehrt. Besondere Ehrungen für ihre Mitwirkung in der Verbandsleitung erhielten Elfriede Abele für über 30 Jahre und Fini Lipp für über 20 Jahre.

Mitteilung vom 26.02.2016

Viele Jugendliche in der Region haben traditionelles Rollenverständnis

Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Gleichstellungsbeauftragten des Ost- und Oberallgäus im Rahmen der Ausstellung Rollenbilder.

Viele Allgäuer Jugendliche haben ein eher traditionelles Bild von der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau. Im Rahmen der Wanderausstellung „Rollenbilder“ in Kempten hatten die Gleichstellungsbeauftragten des Ost- und Oberallgäus eine Umfrage über die Einstellung zu Geschlechterrollen gemacht. Dabei wurden 167 Fragebogen ausgewertet.

 

Die befragten Jugendlichen gaben zwar an, dass in ihrer Familie beide Elternteile für Geldverdienen und Haushalt zuständig sind, in Teilzeit arbeiten aber fast nur die Mütter. Die meisten Jungen und Mädchen möchten sich zwar später die Hausarbeit mit ihrem Partner/ihrer Partnerin teilen (74 Prozent der Jungen und 70 Prozent der Mädchen). Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist aber eher den Mädchen wichtig als den Jungen. Bei der Frage nach der Gleichstellung von Mann und Frau sind 65 Prozent der Meinung, dass Mütter maximal halbtags arbeiten sollten. Diese Antwort stammt zu 63 Prozent von Jungen und zu 66 Prozent von Mädchen. Das bedeutet, dass diese Einstellung fast im gleichen Maße auf die zukünftigen Mütter und Väter zutrifft. Nur 9 Prozent der Befragten (10 Prozent der Mädchen und 8 Prozent der Jungen) meinen, dass beide Eltern in Teilzeit arbeiten sollten. Der Großteil der Befragten sieht optimistisch in die eigene Zukunft und 57 Prozent wollen später eigene Kinder haben (69 Prozent der Jungen und 52 Prozent der Mädchen).

 

„Unbedingt noch an der Einstellung arbeiten“

 

„Als Fazit bleibt, dass zum Erreichen der Gleichstellung von Frauen und Männern unbedingt noch weiterhin an der Einstellung bezüglich der Geschlechterrollen gearbeitet werden muss. Der Unterricht in den Schulen kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Heike Krautloher, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Ostallgäus. Die Gleichstellungsstelle stellt deshalb auch weiterhin für Lehrer/innen, Erzieher/innen und andere Interessierte kostenloses Material zum Thema "Genderpädagogik, Bildung von Geschlechterrollen" zur Verfügung, das im Unterricht oder in Gruppenarbeit mit Jugendlichen genutzt werden kann.
 
Die Materialien können unter http://www.zukunftbringts.de bei dem Reiter "Downloads" unter "Material" und "Unterrichtsmaterial Rollenbilder" kostenlos heruntergeladen werden. Informationen auch bei: Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 26.02.2016

Jahresbericht 2015 des Landratsamtes Ostallgäu: Asyl und mehr

Das Landratsamt Ostallgäu hat seinen Jahresbericht für 2015 unter jahresbericht.ostallgaeu.de im Internet veröffentlicht.

Für Landrätin Maria Rita Zinnecker war „das beherrschende Thema in diesem Jahr die Situation der Flüchtlinge“. Waren es 2014 noch 20 dezentrale Asylbewerberheime mit insgesamt 526 Personen, so wurden zum Ende des Jahres 2015 bereits 66 dezentrale Unterkünfte mit 1407 Menschen in 32 Gemeinden belegt. Hinzu kamen 71 Personen in der Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Schwaben in Rieden sowie 90 unbegleitete Minderjährige an verschiedenen Orten im Landkreis. Die Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge sind Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea und Nigeria. Das und vieles mehr steht im Jahresbericht 2015 des Landkreises Ostallgäu.
 
Mehr als 100 Seiten voller Höhepunkte, Daten und Fakten
 
Auf insgesamt 101 Seiten (der Jahresbericht ist auch als PDF-Datei verfügbar) sind zahlreiche Meilensteine und Fakten aus dem Ostallgäuer Jahr 2015 zu lesen. Zum Beispiel profitiert das Ostallgäu wieder vom EU-Förderprogramm Leader: 2015 wurden 600.000 Euro für 12 Projekte bewilligt. Stefan Vogt als erster Demenzbeauftragter Bayerns und die Ehrenamtskoordinatorinnen Asyl Isabel Costian und Christina Panje verstärken das Team des Landratsamtes. Und alle, die über 63 Jahre sind, können seit vergangenem Jahr im Ostallgäu für die Hälfte des Preises mit dem Bus fahren – ein deutschlandweit einzigartiger Seniorentarif. Unter anderem enthält der Bericht außerdem Informationen zu Gästeübernachtungen, Hoch- und Tiefbauprojekten und Zahlen zu Bauanträgen und zur Förderung der Feuerwehren.
 
Landrätin Zinnecker: „Gelegenheit, 2015 Revue passieren zu lassen“
  
„Wir haben 2015 viel umgesetzt und auf den Weg gebracht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Der Jahresbericht ist eine gute Gelegenheit, das vergangene Jahr in kompakter Form noch einmal Revue passieren zu lassen.“

Mitteilung vom 23.02.2016

„Görisried hat alles, was man braucht“

Beim Gemeindebesuch der Landrätin in Görisried hat sich Bürgermeisterin Thea Barnsteiner mit Stolz über die Görisrieder Infrastruktur geäußert.

V. l.: 3. Bürgermeisterin Anna-Maria Wöhr, Gemeinderat Wilhelm Herz, Bürgermeisterin Thea Barnsteiner, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Gemeinderat Ludwig Kugler, Gemeinderätin Angelika Schinko-Herb, ehemalige 3. Bürgermeisterin Karin Knüsli.

Vom Einkaufsmarkt über die ärztliche Versorgung und das Vereinsleben bis zur Gastronomie habe man „alles, was man braucht am Ort“.
 
Teil dieser Infrastruktur ist Dr. Christoph Nowak: Er ist nicht nur der Allgemeinmediziner vor Ort, sondern auch überregionaler Vorreiter in der Altersmedizin. Für dieses Engagement übergab Landrätin Zinnecker ihm nun das Ehrenzeichen und die Ehrenamtskarte des Landkreises. „Sie sind ein wesentlicher Grund, warum wir im Ostallgäu bei der Demenzarbeit bayernweit führend sind“, sagte Zinnecker. „Für Ihre herausragende ehrenamtliche Arbeit bedanke ich mich herzlich bei Ihnen.“
 
Aufgrund der Bandbreite des Dorflebens sprach die Landrätin die Empfehlung aus, dass sich Görisried am Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligen solle. Erst am 16. November 2015 hatte der Kreisentwicklungsausschuss beschlossen, jede Bewerbung einer Landkreisgemeinde mit bis zu 2500 Euro zu bezuschussen.
 
Asylbewerber kein Grund zur Beunruhigung
 
In den 15 Asylbewerbern, die künftig in Görisried wohnen werden und von denen aktuell fünf dort angekommen sind, sieht Barnsteiner kein Problem: „In den 90er Jahren hatten wir im Ochsenhof 300 Asylbewerber und sind damit zurechtgekommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Neuankömmlinge gut aufnehmen und integrieren können.“
 
Eine Herausforderung sei das Voranbringen der örtlichen Wirtschaft. Nicht erst seit der Meldung, dass die Görisrieder Sparkassen-Filiale schließt, sei man ständig dabei, Gewerbe anzusiedeln und zu halten. Beim Tourismus setzte man dabei auf die sanfte Variante mit moderaten Übernachtungszahlen.

Mitteilung vom 23.02.2016

Wirtschaftsforum: Zukunftsstrategie für Wirtschaftsraum Ostallgäu

Mit seiner Zukunftsstrategie legt das Gremium die zentralen Handlungsfelder für die künftige Ausrichtung der Wirtschaftsförderung im Landkreis fest.

Intensiv diskutiert wurde im zweiten Forum seit Gründung über die künftige Ausrichtung des Wirtschaftsraums Ostallgäu. Schnell herrschte Einigkeit, dass als nächster Schritt eine klare Zielformulierung in Form einer „Zukunftsvision Wirtschaftsraum Ostallgäu“ erarbeitet werden muss. Darin enthalten sein sollen zentrale Handlungsfelder für die künftige Ausrichtung der Wirtschaftsförderung. Ein solches Strategiepapier soll gleichzeitig als Empfehlung für die Kreis- und Gemeindepolitik dienen. „Klar ist aber auch, dass die bereits gute Vorarbeit auf Allgäu-Ebene nicht außer Acht gelassen wird“, fasste Landrätin Zinnecker einige Beiträge zusammen. „Vielmehr müssen die Vorgaben der Standortstrategie Allgäu auf die regionale Ebene heruntergebrochen werden, wie dies etwa bereits gut im touristischen Bereich funktioniert.“ Es wurde beschlossen, dass das Wirtschaftsforum im Herbst dieses Jahres intensiv in Klausur gehen wird, um eine Zukunftsvision für den Wirtschaftsraum Ostallgäu zu entwickeln. Diese Strategie soll dann als Handlungsleitfaden für künftige Projekte und Maßnahmen der Wirtschaftsförderung und der Kreispolitik dienen.
 
Breitband: „Ostallgäu auf einem sehr guten Weg“
 
Welche Maßnahmen aus einer solchen Standortstrategie abgeleitet werden könnten erarbeitete eine eigens gegründete Task-Force, die sich aus Mitgliedern des Wirtschaftsforums zusammensetzte. Zentrales Thema war hier insbesondere der Bereich Fachkräftesicherung. Als ein mögliches Potential, künftig die bestehenden Bedarfe in der Region zu decken, wird in der großen Zahl der Auspendler gesehen – aktuell pendeln rund 21.500 berufstätige Personen aus dem Landkreis Ostallgäu. Weitere Projektvorschläge waren die Gründung eines Netzwerks Personalentwicklung, das sich dauerhaft um das Thema Fachkräftesicherung kümmert, und die Organisation einer Informationsveranstaltung für Unternehmen rund um das Thema Fachkräftegewinnung. Zu Beginn hatte Jürgen Deller vom Breitbandzentrum Bayern über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Landkreis informiert. „Das Ostallgäu ist auf einem sehr guten Weg, das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit breitbandiger digitaler Infrastruktur zu erreichen“, so Deller. „Schnelles Internet gilt bereits heute als der wichtigste Standortfaktor der Wirtschaft“, erläuterte Deller weiter und rief die Unternehmen dazu auf, stets ein Auge auf den Ausbaustand vor Ort zu haben und Engpässe entsprechend an die Gemeindeverwaltungen, das Landratsamt und das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Marktoberdorf heranzutragen.
 
Über das Wirtschaftsforum

 

  • Mitglieder: 20 namhafte Unternehmensvertreter vieler Branchen und Größenklassen aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu
  • Ziel: Das Forum agiert als Beirat für die wirtschaftspolitischen Themen sowie als fachliche Unterstützung für die Wirtschaftsförderung des Landkreises Ostallgäu
  • Sitzungen: Zwei bis drei Sitzungen pro Jahr
  • Sprecher: Sibylle Maag (maagdesign, Lechbruck a.S.) und Josef Ambros (Anton Ambros GmbH, Hopferau)
Mitteilung vom 22.02.2016

„Unser Dorf hat Zukunft“: Landkreis unterstützt Gemeinden finanziell

Der Landkreis Ostallgäu unterstützt ab diesem Jahr Gemeinden, die sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligen.

Für die Gemeinden gibt es 500 Euro für die Teilnahme, darüber hinaus werden Maßnahmen, die unmittelbar im Zusammenhang mit dem Wettbewerb stehen, mit bis zu 2000 Euro bezuschusst.
 
Die Grundlagen und Ziele des Wettbewerbes haben sich weiterentwickelt und verändert. Hauptsächlich geht es jetzt um die zielorientierte Gesamtentwicklung des Dorfes. Die Gemeinde erhält durch die Bewertungskommission eine wertvolle Beratung und Wertschätzung aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen. Darüber hinaus steigert der Ort seine Attraktivität und seinen Bekanntheitsgrad, was beispielsweise mit Blick auf den Tourismus eine wichtige Rolle spielt.
 
Erstmals Antrittspauschale und weitere Zuschüsse vom Landkreis
 
Neu ist ab diesem Jahr, dass der Landkreis jeder teilnehmenden Gemeinde pauschal 500 Euro als Aufwandsentschädigung zahlt. Weitere 2000 Euro sind als Unterstützung für Maßnahmen möglich, die unmittelbar im Zusammenhang mit dem Dorfwettbewerb stehen. Voraussetzung dafür ist, dass die Gemeinde selbst mindestens den gleichen Betrag zur Realisierung dieser Maßnahme investiert. Entsprechende Maßnahmen wären beispielsweise die Pflanzung von Bäumen, die Erneuerung eines Dorfbrunnens oder das Herrichten des Dorfplatzes.
 
Zur Bewertung zugelassen sind alle Gemeinden sowie räumlich geschlossene Ortsteile von Städten mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3000 Einwohnern. Für Fragen und weitere Informationen steht die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu bereit: Friederike Scharpf, Telefon 08342 911-326 oder Birgit Wehnert, Telefon 08342 911-380.

Mitteilung vom 22.02.2016

Frauentag am 8. März: Viele Veranstaltungen in Landkreis und Region

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu lädt Frauen im Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages am 8. März zu vielfältigen Veranstaltungen ein.

  • 28. Februar 2016, 10 bis 13 Uhr, Berufsinformationsbörse in Sparkasse Kaufbeuren: Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu verteilt am Girls´Day/Boys´Day-Stand Comics zum Weltfrauentag und berät Mädchen und Frauen zum Girls´Day beziehungsweise zum Wiedereinstieg in den Beruf.
  • 4. März 2016, 19 Uhr, Weltgebetstag der Frauen; Gottesdienste und anschließende Begegnungen in vielen Pfarrgemeinden: Der diesjährige Weltgebetstag kommt von christlichen Frauen aus Kuba mit dem Titel: „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf.“ In das Zentrum ihres Gottesdienstes haben die kubanischen Frauen das Zusammenleben der unterschiedlichen Generationen gestellt. Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität ist die weltweite Förderung von Projekten für Mädchen und Frauen. Infos unter https://weltgebetstag.de/de/projekte/themen
  • 4. März 2016, ab 18.30 Uhr: Frauenempfang mit den „Vivid Curls“; Unter dem Motto „Starke Frauen. Starkes Land“ Diskussion über Frauenrechte, Gleichstellung, Lohngerechtigkeit, Sicherheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr  im S4 Tagungszentrum, Stadtmauer 4, Kempten. Veranstalter: Landtagsfraktion SPD, MDL Dr. Paul Wengert, Füssen; Anmeldung: Telefon 08362 3004080; E-Mail: katharina.schrader(at)paul-wengert.de
  • Ab 7. März 2016, an sieben Vormittagen, jeweils von 9.30 – 11.30 Uhr; Kurs „Frauenkreis Marktoberdorf – mit Lust Selbstbewusst!“ Referentin: Ulrike Gierke, Der Weg zu mehr Selbstbewusstsein ist eine Reise zu den eigenen Stärken. Nur wer sich selbst kennt und zu sich stehen kann, ist wirklich stark. Kosten: 70 Euro. Kursort: EFL Beratungsstelle, Meichelbeckstraße 7, 87616 Marktoberdorf; Anmeldung und Info: Psychologische Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Hauptstelle: Mozartstr.15, 87435 Kempten, Telefon 0831 23636, E-Mail: efl-Kempten(at)bistum-augsburg.de; Internet: www.bistum-augsburg.de/efl-ke
  • 10. März 2016, 19.30 Uhr, Orangerie im Museum der Stadt Füssen (Zugang über die Stadtbibliothek); Lesung mit Lale Akgün aus ihrem Buch „Tante Semra im Leberkäseland: Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie“. Veranstalterinnen sind die Vorsitzende des Gleichstellungsbeirates der Stadt Füssen und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu.
  • 11. März 2016, 19 Uhr im Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Str. 2, Kaufbeuren: Im Rahmen eines  Festaktes überreicht die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen/AFS den Preis "Für besondere Verdienste um die Gleichstellung" an Lale Akgün. Den lokalen Preis erhalten Sonja Goldemund und Gabriele Schmidt.
  • 17. März 2016, ab 10 Uhr: Landfrauentag des Bayer. Bauernverbandes im Modeon in Marktoberdorf: Elisabeth Hiepp von der Staatliche Technikerschule für Agrarwirtschaft spricht zum Thema: „Familienglück – und wo bleibe ich?“


Information zum Weltfrauentag:


Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Anfangs gingen Frauen für das Wahlrecht, das Recht auf Mutterschutz und das Recht auf Arbeit und Ausbildung auf die Straße. Heute entspringen die Forderungen der Frauen ihrer aktuellen Lebens- und Arbeitssituation. So setzen sich die Frauen beispielsweise für eine gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ein, für eine gleichberechtigte Teilhabe an Macht- und Entscheidungspositionen, für soziale Gerechtigkeit und materielle Absicherung (auch im Alter). Jedoch geschehen auch heute noch in aller Welt Verstöße gegen die Grundrechte der Frauen, die das Leben, die körperliche und seelische Gesundheit oder die Existenz der betroffenen Frauen und Mädchen zerstören oder bedrohen.

 

Informationen auch bei: Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de, Internet: www.buerger-ostallgaeu.de/gleichstellung.html.

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