Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 24.08.2021

Inzidenz im Ostallgäu seit drei Tagen über 50: neue Corona-Regeln

Gemäß der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) gelten ab 26.8. Kontaktbeschränkungen sowie Regelungen für Veranstaltungen.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist somit nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände gestattet. Die Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen darf dabei nicht überschritten werden. Für die Gesamtzahl außer Betracht bleiben Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte oder genesene Personen. Unberührt von der Regelung bleiben Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden.
 
Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel – jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen – zulässig. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen Teilnehmende über einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 des 13. BayIfSMV verfügen. Für private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen gilt, dass sich die genannten Personengrenzen zuzüglich geimpfter oder genesener Personen verstehen. Im Übrigen sind Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen nach § 9 13. BayIfSMV handelt, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt. Auch das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist nicht gestattet.
     
Sobald die 7-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge den Schwellenwert von 50 wieder unterschreitet, wird das Landratsamt das entsprechend bekannt geben. Mehr unter www.landkreis-ostallgaeu.de/bekanntmachungen.html

Mitteilung vom 23.08.2021

Neue Corona-Regeln zum Testnachweis

Das Landratsamt weist auf die geänderten Regeln zur Testnachweis-Pflicht hin, die ab Montag, 23. August 2021, im gesamten Landkreis Ostallgäu gelten.

Schon mit Wirkung zum vergangenen Samstag, 21. August 2021, hatte der Landkreis Ostallgäu den maßgeblichen Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Damals galten aber noch andere Regelungen, die lediglich große Sportveranstaltungen und kulturelle Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter betrafen.
 
Mit dem Inkrafttreten der Änderungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen gelten diese Regelungen nun nicht mehr. Stattdessen treten Regelungen in Kraft die die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testnachweises für alle diejenigen betreffen, die keinen Nachweis über ihre Impfung oder Genesung von einer Covid-Infektion erbringen können (sogenannte 3G-Regel).
 
Einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 13.BayIfSMV müssen vorlegen:

 

  • die Teilnehmer bei öffentlichen oder privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis in geschlossenen Räumen, § 7 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 13.BayIfSMV,
  • die Besucher in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 IfSG), § 11 Abs. 2 S. 2 13.BayIfSMV,
  • Sportausübende beim Sport in geschlossenen Räumen und die Besucher von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen, § 12 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 S. 3 13.BayIfSMV
  • die Passagiere bei Flusskreuzfahrten bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt, und
  • die Besucher von Freizeitparks, Indoorspielplätzen und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen, § 13 Abs. 3 Nr. 2 13.BayIfSMV,
  • die Kunden von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, § 14 Abs. 2 S. 4 13.BayIfSMV,
  • die Gäste in gastronomischen Betrieben in geschlossenen Räumen, § 15 Abs. 1 Nr. 3 13.BayIfSMV,
  • die Gäste in Beherbergungsbetrieben zusätzlich zum Testnachweis bei der Ankunft für jede weiteren 72 Stunden, § 16 Nr. 1 13.BayIfSMV,
  • die Teilnehmer von Präsenzveranstaltungen an Hochschulen, § 23 Nr. 3 13.BayIfSMV, und die Besucher kultureller Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten, § 25 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 13.BayIfSMV.

 
Soweit für die Nutzung oder die Zulassung zu bestimmten Einrichtungen, Betrieben oder Bereichen die Vorlage eines Nachweises hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Testnachweis) vorgesehen ist, gilt:

  

  • Es ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis
     

- eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleisäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
- eines POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
- eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,
 
nachzuweisen, das den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) entspricht.
 

  • Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind
     

- asymptomatische Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises (geimpfte Personen) oder Genesenennachweises (genesene Personen) sind,
- Kinder bis zum sechsten Geburtstag und
- Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.
     
Sobald die 7-Tage-Inzidenz an 5 Tagen in Folge den Schwellenwert von 35 wieder unterschreitet und damit die Regeln zum Testnachweis wieder aufgehoben sind, wird das Landratsamt dies entsprechend bekannt geben.

Mitteilung vom 16.08.2021

Für jeden etwas dabei: Angebote zum Thema Integration

Ihr neues Programm zu den Themen Asyl und Integration hat die Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu herausgegeben.

Bild: istockphoto.com/ViewApart

Die Angebote richten sich sowohl an ehrenamtlich Engagierte, an Fachkräfte oder direkt an Zugewanderte. Auch viele offene Angebote für alle Interessierten hält das Programm bereit.
 
Angebote, die speziell für ehrenamtlich Engagierte im Bereich Asyl und Integration angeboten werden, sind das Lösungscafé für Ehrenamtliche mit einer Supervisorin (individuelle Termine) und der Stammtisch für ehrenamtlich Engagierte im Bereich Asyl und Integration (14. September 2021 und 25. Januar 2022). Beim Stammtisch geht es um den Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen in kleiner Runde mit dem Team der Kommunalen Integration.
 
Im Workshop „Finanzen – So geht´s!“ (25. Oktober 2021) wird Zugewanderten praktisches Basiswissen vermittelt, das helfen soll, wichtige Finanzthemen zu verstehen und die eigenen Finanzen zu managen. Auch gibt es einen weiteren Vortrag aus der Reihe „Kommunale Integration – Familien im Ostallgäu“ für Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Schulen. Dieser hat das Thema „Familienverständnis und unterschiedliche Erziehungsvorstellungen (in Afrika – Subsahara)“ und findet am 23. November 2021 statt. Hier wird die Lebenswelt von Menschen aus Länder der Subsahara, wie beispielsweise Nigeria oder Somalia, vorgestellt mit einem besonderen Augenmerk auf das dortige Familienverständnis und die Kindererziehung.
 
Vortrag, Kinofilm, Workshop und Vieles mehr
 
Für alle Interessierten am Thema Integration gibt es beispielsweise das Tagesseminar „Flucht und Trauma“ (16. Oktober 2021), bei dem unter anderem Grundlagen der Traumapädagogik und deren Auswirkungen vermittelt werden. Im Rahmen einer Filmtour gastiert der Dokumentarfilm „Kabul, City in the Wind“ am 10. November 2021 in der Filmburg in Marktoberdorf. In dem Film geht es um das Leben zweier Jungen und eines Busfahrers in der zerrissenen Hauptstadt Afghanistans. Man erhält Einblick in einen Krieg, der für die Bevölkerung das tägliche Leben bestimmt. Der Eintritt ins Kino ist frei! Im Vortrag „Extremismus im Allgäu“ (16. Dezember 2021) werden die unterschiedlichen Formen von Extremismus dargestellt und näher beleuchtet, wie diese im Allgäu ausgeprägt sind. Im Workshop „Interkulturelle Kommunikation – Wie wir verbal und nonverbal beeinflusst werden“ (8. Februar 2022) wird der Einfluss unterschiedlicher Kulturen auf unsere Sprache und damit auf unser Miteinander vermittelt.
 
Bei Präsenzveranstaltungen im Landratsamt wird jeweils dessen gültiges Test- und Hygienekonzept angewendet. Wenn die Situation ein Treffen in Präsenz nicht zulassen sollte, wird eine Online-Alternative angeboten (nicht beim Kinofilm). Gerne begleiten wir Interessierte hierbei bei technischen Fragen.  
 
Das Programm finden Sie hier. Alle Angebote sind kostenfrei. Anmeldungen beim Team der Kommunalen Integration (Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje) per E-Mail unter integration@ostallgaeu.de oder Tel. 08342 911-194. Weitere Informationen unter www.ostallgaeu.de/integration und in der INTEGREAT App unter www.integreat.app/ostallgaeu/de.

Mitteilung vom 16.08.2021

Vereins-Neustart nach der Corona-Pause: Broschüre informiert

Die neue Broschüre „Restart – Neuer Schwung für Ihre Vereinsarbeit“ bietet Ideen, wie das Vereinsleben nach der Corona-Pause wieder angekurbelt werden kann.

Vereinsberater Michael Blatz hat sie auf Initiative der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu erstellt. Ziel ist es, möglichst vielen Ehrenamtlichen Anregungen für den Neustart an die Hand zu geben.
   
Schwerpunkt der Broschüre liegt darauf, Mitglieder und ehrenamtliche Helfer wieder zu aktivieren und zu motivieren. Der Verein soll dabei verstärkt als Ort der Gemeinschaft und Freude in den Fokus rücken. Zentrale Devise der Broschüre ist „Schluss mit Abwarten“. Das wichtigste sei außerdem, dass ehrenamtliche Organisationen sich etwas einfallen lassen, um sichtbar zu sein: digital oder – soweit möglich – in Präsenz.
 
Neue Wege gehen
 
Bei der Ideensammlung und anschließenden Umsetzung könnten laut Blatz auch neue Wege gegangen werden, die vor der Corona-Pandemie nicht denkbar gewesen wären. Als Beispiel nennt er einen Jugendchor, der für seine Mitglieder einen Online-Spieleabend organisiert sowie ein Musikvideo auf Distanz eingesungen hat.
 
Die digitale Broschüre kann auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de von Ehrenamtlichen aus dem Ostallgäu heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 13.08.2021

Kinderschutz im Blick

Das Jugendamt am Landratsamt Ostallgäu hat eine Handreichung zum Kinderschutz veröffentlicht.

Die neue Handreichung zum Kinderschutz des Jugendamtes Ostallgäu ist fertig. Das Jugendamt setzt damit wichtige Impulse in der Region. Auf über 100 Seiten werden für Fachkräfte und Interessierte Informationen und praktische Hilfestellungen gut verständlich zusammengefasst. Gedacht ist die Handreichung als systematische Ergänzung der bereits vorhandenen guten Strukturen. Denn im Kinderschutz darf „gut“ immer wieder zu „besser“ werden. Enthalten sind viele Materialien, die bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlgefährdung zur Klärung beitragen können. Alle Unterlagen und weiterführende Vertiefungen sind über die Homepage des Landkreises www.sozialportal-ostallgaeu.de/kinderschutz zugänglich.
 
Die meisten Kinder erleben ein behütetes und geschütztes Aufwachsen und erhalten damit ein stabiles Fundament für ihr Leben. Es gibt aber auch Kinder, denen Schutz fehlt. Schutzlosigkeit, Vernachlässigung oder Gewalt stehen keinem Kind auf die Stirn geschrieben. Dies macht die Arbeit im Kinderschutz häufig schwierig. Erzieher*innen in den Kindertagesstätten, Lehrer*innen und andere Fachkräfte des sozialen und medizinischen Bereichs sehen sich immer wieder mit Hinweisen auf Gefährdungen konfrontiert. Sie haben die schwierige und komplexe Aufgabe zum Schutz der Kinder beizutragen. Die Risikoabschätzung, die Beurteilung der sichernden Faktoren und die Beteiligung der Betroffenen benötigen hohe fachliche Kompetenz. Die Einbeziehung des Jugendamtes in den Fällen, in denen sich eine Kindeswohlgefährdung bestätigt, bringt weitere Anforderungen mit sich. Die Handreichung Kinderschutz bietet für diese verantwortungsvollen Tätigkeiten eine verlässliche Grundlage und unterstreicht die hohe Bedeutung des Kinderschutzes, damit die Ostallgäuer Kinder gut und gesund aufwachsen können.

Mitteilung vom 12.08.2021

Erstmals zwei Naturgärten im Ostallgäu zertifiziert

Bei der landesweiten Aktion „Bayern blüht – Naturgarten“ wurden dieses Jahr erstmals auch im Landkreis Ostallgäu zwei Gärten ausgezeichnet.

Die Gartenbesitzer bekamen vom Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und Kaufbeuren, Kaspar Rager, die Gartenplakette sowie eine Ehrungsurkunde überreicht.
 
Für ihre besonders naturfreundliche Gartenanlage und -bewirtschaftung wurden Rolf Triebel aus Kaufbeuren und Franziska Nellessen aus Waal ausgezeichnet. Zuvor wurden die Gärten bereits im Juni von jeweils zwei eigens dafür ausgebildeten Juroren begutachtet. Die Zertifizierung von sogenannten Naturgärten mit besonderer Vorbildfunktion durch den Kreisverband wird von nun an jährlich von Mai bis Juni stattfinden, Stichtag für die Anmeldung ist jeweils der 1. Mai. Interessierte können sich bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu informieren.
 
Kontakt:
 

 

  • Birgit Wehnert (birgit.wehnert@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-380, Fax: 08342 911-542)
  • David Nißle (david.nissle@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-326)

 
Über die Gartenzertifizierung „Bayern blüht – Naturgarten“

 
Angestoßen wurde das Projekt der Bayerischer Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim mit Finanzmitteln vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Seit Januar 2021 wurde es zum größten Teil an den Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege übergeben. Die Ausbildungen der Zertifizierer und die inhaltliche Weiterentwicklung der Bewertungskriterien liegen weiter bei der LWG. Nach dem Start des Projekts im Bezirk Niederbayern erfolgt die Umsetzung in ganz Bayern.
 
Durch das Projekt erhoffen sich die Träger einen Zuwachs an Gartenbesitzern, die ihre Gärten ökologisch wertvoll anlegen. In einem Naturgarten lässt sich eine lebendige Vielfalt von Lebensräumen für zahlreiche Pflanzen und Tiere finden. Ein wichtiges Merkmal für einen Naturgarten ist die Verwendung unterschiedlicher heimischer Wildpflanzen, Gehölze und Stauden, die standortgerecht gepflanzt oder belassen werden. Er verfügt über eine dynamische Vegetation – verändert also durch das Wechselspiel von Wetter, Bodenverhältnissen und Reproduktion seine Erscheinung und passt sich den Gegebenheiten an.

Mitteilung vom 12.08.2021

Deckenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16

Die Arbeiten finden vom 16. bis 18.8. finden zwischen Gennachhausen und Thalhofen sowie zwischen Ketterschwang und Beckstetten statt. Es wird umgeleitet.

Die beschilderte Umleitung erfolgt über Frankenried, Mauerstetten, Thalhofen und Jengen sowie über Weinhausen und Weicht.
   
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 11.08.2021

Öko-Modellregion: Zweite Ostallgäuer Gastwirtschaft öko-zertifiziert

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat mit der Bergmangalpe Ruderatshofen einen weiteren Erfolg zu verzeichnen.

V. l.: Florian Timmermann, Hans und Katha Jäger (Bildquelle: Öko-Modellregion)

Die Gastwirtschaft ist nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert und darf nun auf der Speisekarte offiziell das deutsche Bio-Siegel verwenden. Bei der Zertifizierung stand die Öko-Modellregion Ostallgäu dem Betrieb zur Seite.

 

„Bio ist bei uns selbstverständlich“, erklären die Gastgeber Katha und Hans Jäger. „Wir legen beide Wert auf hochwertige Lebensmittel, am liebsten Bio, am liebsten aus der Region.“ Im April 2019 haben sie die Bergmangalpe auf dem Höhenzug zwischen Apfeltrang und Ruderatshofen übernommen. Die Corona-Schutzmaßnahmen stellten die Gastronomen dabei vor schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Umso wichtiger war es den beiden von Anfang an, sich klar zu positionieren. „Wir wollen zeigen, dass Bio auch in der Gastronomie funktioniert“, sagt Hans Jäger.
 
Karte gestaltet sich nach Saison und Verfügbarkeiten
 
Katha Jäger, die auf einem Bio-Hof am Fuße des Bergmangs aufgewachsen ist, weiß um die besondere Qualität der Produkte. Es gibt Bio-Landjäger vom inzwischen vom Bruder übernommenen Hof, Bio-Käse aus regionalen Sennereien, Bio-Holzofenbrot, Bio-Gemüse und
-Salat, Bio-Öle und hausgemachte Kuchen mit Bio-Eiern und Bio-Dinkelmehl. „Man ist, was man isst. Das ist unsere Überzeugung“, erklärt Katha Jäger. Dabei geht es ihnen aber nicht um Bio um jeden Preis. Eine Avocado aus Südamerika wird man in ihrer Küche nicht finden, dafür aber Kaffee aus einer Rösterei im benachbarten Aitrang. Regional ist für die beiden mindestens genauso wichtig. Sie kennen ihre Lieferanten und die Betriebe. So gestaltet sich die Karte der Bergmangalpe nach Saison und Verfügbarkeiten. „Unsere Gäste wissen das und freuen sich, wenn wir uns dann immer wieder andere besondere Gerichte ausdenken“, lacht Katha Jäger.
 
„Neben unserem Pionier und Vorzeigehaus im Ostallgäu, dem Bio-Hotel Eggensberger in Hopfen, ist die Bergmangalpe der zweite öko-zertifizierte Gastronomie-Betrieb. Und ich bin mir sicher, dass noch viele diesen Beispielen folgen werden“, sagt Florian Timmermann, Projektleiter der Öko-Modellregion Ostallgäu. Die Bio-Zertifizierung sei „ein Qualitätszeichen und gibt Gästen und auch den Gastronomen Sicherheit und ein gutes Gefühl.“
 
Die Öko-Modellregion Ostallgäu steht den Betrieben bei der Zertifizierung, die in Zusammenarbeit mit einer amtlichen Öko-Kontrollstelle durchgeführt, zur Seite. Außerdem berät sie Gastronomie und Erzeuger und kann so hilfreiche Kontakte und Verbindungen schaffen.

Mitteilung vom 10.08.2021

Sanierungsförderung des Landkreises: Mittel für 2021 sind ausgeschöpft

Die vom Landkreis Ostallgäu zur Verfügung gestellte Fördersumme für das Programm „Sanierungsberatung und -begleitung“ ist für 2021 aufgebraucht.

Daher können keine neuen Förderanträge mehr bewilligt werden.
 
Ziel des Förderprogramm ist es, die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis bei der fachgerechten Gebäudesanierung zu unterstützen. Gefördert wird die Beratung und Baubegleitung durch eine qualifizierte Fachperson. Die Förderung für diese Baubegleitung beträgt maximal 4.000 Euro pro Objekt und konnte beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu beantragt werden. In den vergangenen Jahren stellte der Landkreis Ostallgäu jährlich 50.000 Euro für Hausbesitzer bereit, die ihr Haus energetisch sanieren und sich dabei von regionalen Fachleuten unterstützen lassen wollten.
 
„Eine energetische Sanierung ist eine vierfache Investition in die Zukunft: für sinkende Energiekosten, mehr Behaglichkeit für die Bewohner, eine Wertsteigerung der Immobilie – und nicht zuletzt für das Klima“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu.

Mitteilung vom 10.08.2021

Leben im Seniorenheim Buchloe nimmt Fahrt auf

Dank der Corona-Schutzimpfungen und niedriger Infektionszahlen hat sich der Alltag im Pflegeheim im Senioren- und Pflegeheim Buchloe wieder etwas normalisiert.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte unter anderem das Vororchester der Stadtkapelle Buchloe unter der Leitung von Jürgen Herrmann. Bild: Manuela Hartung, SPH Buchloe

Immer mehr Besucherinnen und Besucher kommen und es wird gemeinsam musiziert, gespielt und Sport gemacht. Durch die Corona-Pandemie war der Alltag der Bewohnerinnen und Bewohnern des Senioren- und Pflegeheimes Buchloe zuvor stark eingeschränkt.

Mitteilung vom 09.08.2021

Freiwilligendienste: Gutes tun und Lebenserfahrung sammeln – in der Region

Da Praktika in der Corona-Pandemie weniger angeboten wurden, wurden "Bufdi", FSJ und Co für das Sammeln von Berufserfahrung zudem immer wichtiger.

Wenn sich Jugendliche und junge Erwachsene für einen Freiwilligendienst wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) entscheiden, leisten sie nicht nur einen uneigennützigen Beitrag für die Gesellschaft – sie selbst profitieren auch von der Möglichkeit, Lebenserfahrung zu sammeln und sich beruflich zu orientieren. Diese Gelegenheit war insbesondere während des vergangenen Schuljahres von Bedeutung, da die Berufsorientierung für Schüler*innen der Abschlussklassen pandemiebedingt eingeschränkt war: Ausbildungsmessen wurden abgesagt oder fanden nur digital statt. Auch Praktika und Hospitationen in Betrieben wurden kaum angeboten.
 
Für einen Freiwilligendienst spricht vieles: Praktische Erfahrungen nach der Schulzeit sammeln, den eigenen Horizont erweitern, eine neue Herausforderung annehmen und sich für die Gesellschaft engagieren. Die Freiwilligen erwerben zudem wichtige soziale Kompetenzen, die unter anderem auch als Schlüsselqualifikationen am Arbeitsmarkt gefragt sind. Einen Überblick, welche Dienste es gibt und wo diese in der Region angeboten werden, bietet die Berufsorientierung am Landratsamt Ostallgäu.
 
Für alle: der „Bufdi“
 
Der Bundesfreiwilligendienst („Bufdi“) ist nach eigenen Angaben ein „Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz“. Am 1. Juli 2011 begannen die ersten Bundesfreiwilligen ihren Dienst. Bis heute haben sich in Deutschland mehr als 400.000 Menschen für die Gesellschaft und das Gemeinwohl engagiert. Der „Bufdi“ ersetzt den früheren Zivildienst und ist nur bei anerkannten Einsatzstellen möglich. Auch das Ostallgäu bietet zahlreiche interessante Einsatzstellen, in denen sich Menschen jeden Alters engagieren und ihre Lebenserfahrung einbringen können. Im Juni 2021 leisteten bayernweit 3490 Personen einen Bundesfreiwilligendienst.
 
Für die Jüngeren: FSJ und FÖJ
 
Nach dem Schulabschluss gibt es speziell für Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, einen Jugendfreiwilligendienst zu absolvieren. Dazu zählen das FSJ, das etwa in der Kinderbetreuung, in der Pflege, bei einem Sportverein oder in einem Museum absolviert wird, und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), das zum Beispiel in der Landschaftspflege, einer Umweltstiftung oder auf einem Bio-Bauernhof geleistet werden kann. Im Jugendfreiwilligendienst können sich Jugendliche orientieren und ohne Leistungsdruck Einblicke in ein mögliches Berufsfeld gewinnen. Ebenso kann durch ein FSJ oder FÖJ sinnvoll Wartezeit für einen Studien- oder Ausbildungsplatz überbrückt werden.
 
Während des gesamten Dienstes werden die Freiwilligen pädagogisch begleitet; neben individueller Betreuung bedeutet dies bei einem zwölfmonatigen Dienst auch den Besuch von mindestens 25 Seminartagen, die durch die Freiwilligen auch mitgestaltet werden können. FSJ und FÖJ können auch im Ausland geleistet werden. Dafür stehen für junge Freiwillige auch speziell dafür konzipierten Auslandsfreiwilligendienste, zum Beispiel der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD), zur Verfügung.
 
Überblick über Einsatzstellen in der Region
 
Ein Überblick über die Möglichkeiten in der Region kann im Bildungsportal des Landkreises unter www.bildung-ostallgaeu.de im Bereich der Berufsorientierung unter der Rubrik Freiwilligendienste heruntergeladen werden. Er wird auch an Lehrkräfte der Schulen verteilt, die für die Berufsorientierung zuständig sind sowie an alle anderen relevanten Akteure. Der regionale Überblick über Freiwilligendienste im Ostallgäu soll sowohl Schüler*innen zur Orientierung dienen, als auch helfen, schnell eine Einsatzstelle in der Umgebung zu finden. Zudem sind weitere wichtige Informationen zu Trägern und Einsatzmöglichkeiten beschrieben.
   
Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfen können leichter Unterstützung von Bundesfreiwilligen bekommen
 
Das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung erleichtert den Einsatz von Bundesfreiwilligen in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfen. Um Kinder und Jugendliche vor Ort besser zu unterstützen, können Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ab sofort einfacher und schneller Unterstützung durch Bundesfreiwilligendienstleistende erhalten. Das Zulassungsverfahren wurde stark vereinfacht, sodass Anträge zügig bearbeitet werden können. Informationen für Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind unter www.bundesfreiwilligendienst.de zu finden.

Mitteilung vom 09.08.2021

Ehrenamt und Corona: Servicestelle EhrenAmt startet Umfrage

Die Ergebnisse sollen dazu dienen, die Unterstützungsangebote bei Bedarf anpassen zu können.

Viele Vereine und freiwillig engagierte Ostallgäuer*innen haben ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen teilweise stark reduzieren und auch in vielen Bereichen umdenken müssen. Die Umfrage „Ehrenamt und Corona“ soll beispielsweise klären, in welcher Hinsicht die Corona-Pandemie die ehrenamtliche Tätigkeit beeinflusst hat – ob sie sich etwa auf die Mitgliederzahl ausgewirkt hat – und wie die Vereine diesen Auswirkungen entgegengewirkt haben. Der Fragebogen steht auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zur Verfügung und kann bis 27. August 2021 ausgefüllt an die Servicestelle Ehrenamt zurückgeschickt werden. Zielgruppe der Umfrage sind alle Ehrenamtlichen im Ostallgäu.

Bei Fragen steht Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt, unter 08342 911-290 und ehrenamt@ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Servicestelle EhrenAmt bietet als Anlaufstelle für Ehrenamtliche Fortbildungs- und Beratungsangebote, informiert auf der Internetseite und über den Newsletter zu aktuellen Themen und organisiert die Ostallgäuer Ehrenamtskarte und das Ehrenzeichen des Landkreises Ostallgäu.

Mitteilung vom 06.08.2021

Ausbildungsförderung: Antragsfristen beachten

BAFöG-Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt.

Das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin. Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend.

Nähere Informationen zum Aufstiegs-BAFöG, dem früheren Meister-BAFöG finden sich unter www.aufstiegs-bafoeg.de. Weitere Auskünfte geben außerdem beim Landratsamt Ostallgäu: Frau Haid (08342 911-319), Frau Hartmann (08342 911-257) und Frau Hnida (08342 911-407).

Mitteilung vom 06.08.2021

Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“

Die Bildungsberatung am Landratsamt Ostallgäu bietet den Kurs am 28. September und 5. Oktober 2021 an zwei aufeinander aufbauenden Terminen an.

Bild: istockphoto.com/Halfpoint

Der Kurs ist offen für Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen und auch für Interessierte, die sich schon in den ersten Jahren ihres Ruhestandes befinden und neue Impulse suchen. Er bietet Unterstützung, Impulse und Ideen, wie man den Lebensabschnitt des Ruhestands aktiv, bewusst und sinnerfüllt für sich gestalten kann. Start der zweiteiligen Veranstaltung ist am 28. September.
 
Der Ausstieg aus dem Beruf ist ein bedeutendes Ereignis. Von einem auf den anderen Tag entfallen die bisherige beruflichen Aufgaben, die Alltagsstruktur sowie Anerkennung und soziale Kontakte – wichtige Säulen der Identität. Trotz Vorfreude auf mehr Freizeit und Ruhe entstehen oftmals auch Unsicherheiten, gemischte Gefühle und Zukunftsfragen. Manche fühlen sich in dieser Situation hoffnungsfroh, ängstlich oder alleingelassen mit den Veränderungen, die ihnen bevorstehen.
 
Mit dem Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“ können alle, die den Übergang und den Einstieg in den Ruhestand aktiv gestalten möchten, den ersten Schritt machen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten beantworten die Teilnehmenden Fragen wie „Wo stehe ich?“, „Was war gut in meiner Berufstätigkeit“, „Was ist für mich wirklich wichtig?“, „Welche Erwartungen hat mein Umfeld an mich?“ oder „Wie kann ich die neu gewonnene Zeit zufrieden und aktiv gestalten?“.
    
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Der Workshop findet an zwei aufeinander aufbauenden Terminen am 28. September und 5. Oktober 2021, jeweils von 16 bis 19 Uhr, statt. Anmeldung bei Christine Hoch, Landratsamt Ostallgäu, Tel.: 08342 911 293, E-Mail christine.hoch@lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 05.08.2021

Genusstage gehen in die dritte Runde

Die Genusstage im Ostallgäu und Kaufbeuren mit 54 teilnehmenden Gastronomen, Landwirten und handwerklichen Verarbeitern finden vom 20.9. bis 3.10. statt.

Bild: Landratsamt Ostallgäu

Die Gastgeber aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren laden dann wieder dazu ein, die Region von ihrer kulinarischen Seite kennenzulernen und zu erleben. Das Netzwerk setzt sich für mehr Lebensmittel aus der Region in der heimischen Gastronomie ein. Langfristiges Ziel ist es, den Bezug von regionalen Lebensmitteln in der Gastronomie zu erhöhen und damit regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken.
 
„Durch das Netzwerk der Genusstage lernen sich die Akteure kennen und treten in den gemeinsamen Austausch. Zusätzlich rückt die Aktion die Frage, woher unsere Lebensmittel stammen, in den Mittelpunkt – ob im Gasthaus oder im heimischen Kühlschrank“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel kreieren die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Speisen. Gäste können sich von traditionellen Gerichten und kreativen Interpretationen überraschen lassen, die in urigen Wirtshäusern, gutbürgerlichen Gaststätten und in gehobenen Restaurants serviert werden. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die verwendeten Lebensmittel stammen. Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen zudem wieder einen Einblick in Herstellung und Verarbeitung der Produkte (auf der Karte die mit „Blick hinter die Kulissen“ gekennzeichneten Betriebe). So können Besucher direkt vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Von der Führung durch den Betrieb, der Hofbesichtigung für die ganze Familie bis zur Erlebnisimkerei – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für Jung und Alt.  
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage vom Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu, den Öko-Modellregionen Ostallgäu und Günztal, bergaufland Ostallgäu und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Die Genusstage fanden 2019 erstmalig statt und gaben damit den Anstoß für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen in der Region. „Unterstützen und würdigen Sie diese Anstrengungen der teilnehmenden Betriebe, sich wieder mehr auf die Region zurückzubesinnen – die Genusstage bieten eine super Gelegenheit dazu“, sagt Zinnecker.
 
Die teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und Verarbeiter finden Sie hier.
 
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Mitteilung vom 05.08.2021

Online erfolgreich geschult: Sechs neue Elternbegleiterinnen für die Region

Sechs neue Elternbegleiterinnen beraten ab sofort im Ostallgäu und in Kaufbeuren Familien in allen Fragen rund um die Themen Bildung und Erziehung.

V. l.: Ingrid Seelos (Familienstützpunkt Markoberdorf), Bettina Feuerstein (Jugendsozialarbeiterin Beethoven-Grundschule Kaufbeuren), Irina Ernst (Städtisches Kinderhaus „Am Leinauer Hang“ Kaufbeuren), Silke Klar (Kinderhort St. Magnus, Marktoberdorf), Karola Storr (Kindergarten „Die Fußstapfen“ Günzach), Elke Täubel (Kita Auerberg-Zwerge Stötten) und Isabel Costian (Familienbildungsstelle Landratsamt Ostallgäu). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter stehen den Familien bei allen Fragen zu den großen und kleinen Themen des Alltags zu Seite. Beispielsweise sensibilisieren sie Eltern für den Stellenwert von Bildung oder vermitteln Familien mit Hilfsbedarf an andere Dienste. Die neuen Elternbegleiterinnen sind Ingrid Seelos (Familienstützpunkt Markoberdorf), Bettina Feuerstein (Jugendsozialarbeiterin an der Beethoven-Grundschule Kaufbeuren), Irina Ernst (Städtisches Kinderhaus „Am Leinauer Hang“ Kaufbeuren), Silke Klar (Kinderhort St. Magnus Marktoberdorf), Karola Storr (Kindergarten „Die Fußstapfen“ Günzach) und Elke Täubel (Kita Auerberg-Zwerge in Stötten).

 

Der Weiterqualifizierungskurs Elternbegleitung musste dieses Jahr aufgrund der Corona-Regeln komplett online durchgeführt werden.
 
Schulungen seit 2018 im Ostallgäu
 
Seit dem Start der Schulungen 2018 im Ostallgäu zur Elternbegleitung war dies der vierte Kurs, der im Rahmen des Programms „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert wurde. Insgesamt wurden so vor Ort in den vergangenen Jahren rund 80 neue Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter qualifiziert, von denen über 30 im Raum Ostallgäu und Kaufbeuren tätig sind. Um diese Fachkräfte besser zu vernetzen, fand am 1. Juli 2021 der „1. Fachtag Elternbegleitung Ostallgäu-Kaufbeuren“ statt. Der Fachtag wurde von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren gemeinsam veranstaltet.
 
Fragen zur Qualifizierung beantwortet Isabel Costian von der Familienbildungsstelle Ostallgäu (08342 911-510, familienbildung(at)ostallgaeu.de, www.familie-ostallgaeu.de).

Mitteilung vom 05.08.2021

Teilweise gesperrt: Straßenbauarbeiten zwischen Germaringen und Dösingen

Zwischen 9.8. und 10.9. finden an der OAL 6 zwischen der Kreuzung Staatsstraße 2055 / Kreisstraße OAL 6 in Germaringen bis Dösingen Straßenbauarbeiten statt.

Der Landkreis Ostallgäu erneuert dabei den maroden Fahrbahnbelag und setzt in Teilbereichen die Randeinfassungen instand. Einen neuen Gehweg zwischen der Lindenstraße und dem Egartweg stellt die Gemeinde Germaringen her.   
 
Im Zeitraum vom 9. bis 24. August werden zunächst innerorts von Germaringen die Arbeiten am Gehweg und an den Randeinfassungen unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Hierzu wird ab der Kreuzung Staatsstraße 2055 / Kreisstraße OAL 6 bis zur Zufahrt Am Bergfeld eine Einbahnregelung in Richtung Dösingen eingerichtet. Der Verkehr von Dösingen kommend wird innerorts über die Straßen Am Bergfeld, Aufkircher Straße, Angerweg und Westendorfer Straße zur Kaufbeurer Straße umgeleitet.
 
Anschließend wird vom 25. bis 10. September die Asphaltdeckschicht zwischen der Kreuzung Staatsstraße 2055 / Kreisstraße OAL 6 in Germaringen bis zum Ortseingang von Dösingen erneuert. Die beschilderte Umleitung verläuft hierzu ab Germaringen über die Staatsstraße 2055 nach Westendorf weiter über die OAL 16 nach Dösingen und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 04.08.2021

Landkreis und BRK impfen auch im August vor Ort

Um die Impfquote weiter anzuheben, bieten der Landkreis Ostallgäu und das Rote Kreuz im August wieder Außentermine für eine Corona-Impfung in den Gemeinden an.

Um die Impfquote weiter anzuheben, bieten der Landkreis Ostallgäu und das Rote Kreuz im August wieder Außentermine für eine Corona-Impfung in den Gemeinden an. Insgesamt stehen 15 Termine in neun Gemeinden zur Verfügung. Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Johnson & Johnson.

Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen vor. Bei Erstimpfungen an diesen Terminen, muss die Zweitimpfung dann in einem Impfzentrum erfolgen. Die Impfungen finden am Wochenende von 13 bis 17 Uhr und an Werktagen von 16 bis 20 Uhr statt.

53 Prozent Impfquote

Im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben bisher über 100.000 Menschen die erste Corona-Impfung erhalten. Das entspricht einer Impfquote von rund 54 Prozent. Zweitgeimpft sind etwa 85.000 Personen (etwa 46 Prozent).

Die Liste mit den Terminen finden Sie hier.

Mitteilung vom 03.08.2021

Landkreis und Bistum bieten Schulung zum Seniorenbegleiter an

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger*innen in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten.

Bild: pixabay / sabinevanerp

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Schulung zum*r Seniorenbegleiter*in an. Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger*innen in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 8. Oktober 2021. Sollte eine Präsenzschulung pandemiebedingt nicht möglich sein, wird die Schulung online angeboten.
 
Die Schulung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mittagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helfer*innen, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.
   
Mehr Informationen gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html und im Rahmen einer kostenlosen Informationsveranstaltung am 16. September 2021 von 16 bis 17.30 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf.
 
Es wird um Anmeldung zur Informationsveranstaltung bis Montag, 6. September 2021, gebeten sowie für die Seniorenbegleiter-Schulung bis Freitag, 1. Oktober 2021, bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger@lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475).

Mitteilung vom 02.08.2021

Seniorenheim-Auszubildende feiern Abschluss

Als Anerkennung bekamen sie in einer Feierstunde von Ausbildungsleiterin Gerlinde Berger ein Präsent und ein Gutschein überreicht.

V. l.: Fabian Maier, Gerlinde Berger, Alexander Rieß, Felix Börkey, Joanna Kaczmarczyk, Armagan Idal, Michelle Bossa. Auf dem Bild fehlt Abdikader Ahmed Mahamud. Bildquelle: Manuela Hartung, Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Für die gelungenen Abschluss der Ausbildungszeit hatten Ausbildungsleiterin Gerlinde Berger und Praxisanleiter Alexander Rieß die Auszubildenden und Praktikanten des Senioren- und Pflegeheims Buchloe zu einer Feierstunde eingeladen.

 

„Ich bin sehr stolz, dass trotz erschwerter Corona-Bedingungen alle Auszubildenden gute Leistungen erzielt haben“, sagte Pflegedienstleitung Birgit König. 

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