Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 04.09.2015

Neuschwansteinkonzerte machen Pause

Grund sind die Renovierungsarbeiten in Schloss Neuschwanstein. Die Neuschwanstein Konzerte sind eines der international bedeutendsten Allgäuer Musikfestivals.

Ab dem nächsten Jahr machen die Neuschwanstein Konzerte wegen der anstehenden Restaurierung der Prunkräume von Schloss Neuschwanstein eine Pause. Die Konzertreihe wird nach Abschluss der Arbeiten fortgeführt. Darauf haben sich der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Schwangau als Veranstalter mit dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat als Schlossherr verständigt. Die Veranstalter haben diese Entscheidung im Hinblick auf die Einschränkungen durch die Restaurierungsarbeiten getroffen.
 
Im Besucherverkehr wird es im Jahr 2016 durch die Innenrestaurierung von Schloss Neuschwanstein noch keine Einschränkungen geben. Die Konzerte können jedoch nicht stattfinden, da in diesem Jahr bereits mit den Vorarbeiten für die Restaurierung – so genannten Restaurierungsmustern – begonnen wird. Weitere Einzelheiten zur Restaurierung werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
 
„Nach der Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten wird das Schloss einen noch glanzvolleren Rahmen für unsere Neuschwanstein Konzerte bieten. Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Schwangau als Veranstalter werden die Pause kreativ nutzen, um für die Fortsetzung der Konzertreihe ein attraktives Programm zusammenzustellen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Finanzminister Dr. Markus Söder betont: „Unsere Schlösser, Burgen und Residenzen ziehen jährlich über fünf Millionen Besucher aus aller Welt an. Kulturelle Veranstaltungen wie die Neuschwanstein Konzerte leisten einen wesentlichen Beitrag, dass unsere prachtvollen Bauwerke auch für Einheimische lebendig bleiben. Der Sängersaal wird nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten im Schloss selbstverständlich wieder für Konzerte mit Höhepunkten der klassischen Musik zur Verfügung stehen.“

Mitteilung vom 03.09.2015

Verkehrs- und Parksituation in Hohenschwangau: Landrätin Zinnecker sichert Unterstützung durch den Landkreis zu

Außer der Verkehrsinfrastruktur standen beim Gemeindebesuch der Landrätin in Schwangau auch die Themen Asyl und ein Hotelbesuch auf dem Programm.

Gemeinderat Tobias Schweiger, Bürgermeister Stefan Rinke, Albert Aulinger vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gemeinderätin Andrea Linder erörtern die Parkplatzproblematik vor Ort.

Gemeinderat Tobias Schweiger, Bürgermeister Stefan Rinke, Albert Aulinger vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gemeinderätin Andrea Linder erörtern die Parkplatzproblematik vor Ort.

Bei einem Besuch der Gemeinde hat Landrätin Maria Rita Zinnecker gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Rinke, zweitem Bürgermeister Johann Stöger und Mitgliedern des Gemeinderats mehrere aktuelle Projekte in der Gemeinde besprochen.

 

„Die größte Herausforderung für die Gemeinde Schwangau ist die Verbesserung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur“, sagte Bürgermeister Rinke. Seit mehr als 20 Jahren werden in Schwangau Alternativen geprüft, um die Besucherströme, insbesondere zum Schloss Neuschwanstein mit 1,4 Millionen Besuchern jährlich, gezielter lenken zu können. Die gemeinsam mit dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds und dem Hotelier Müller erarbeitete Lösung müsse allerdings noch einige Hürden nehmen, insbesondere aus wasserwirtschaftlicher sowie aus natur- und landschaftsschutzfachlicher Sicht. „Die in unserer Zuständigkeit liegenden Themen werden wir intensiv prüfen“, verspricht Zinnecker, nachdem sie sich vor Ort ein Bild über die Parkplatzproblematik gemacht hatte.
 
Zinnecker: „Das Thema Asyl ist allgegenwärtig und fordert uns täglich“
 
Der nächste Ortstermin führte zur Asylbewerberunterkunft in der Füssener Straße in Horn, in der 24 Menschen aus Afghanistan und Syrien untergebracht sind. Die überwiegend jungen Männer machten gegenüber der Landrätin klar, dass das Erlernen der deutschen Sprache ihr größter Wunsch ist. Landrätin Zinnecker unterstrich die Wichtigkeit solch so genannter dezentraler Unterkünfte und be-dankte sich für die Unterstützung aller.
 
Den Schlusspunkt bildete ein Besuch bei Giselle und Erhard Thurm, die im vergangenen Jahr das Hotel Rübezahl erneuert und erweitert haben. Das 4-Sterne-Hotel bietet unter anderem zehn Suiten, einen Wellnessbereich sowie Aussicht auf die Ammergauer Alpen und die Königsschlösser.

Mitteilung vom 03.09.2015

1. Gründerstammtisch Ostallgäu/Kaufbeuren am 19. November 2015

Zwei Unternehmer aus der Gesundheitswirtschaft berichten über ihren Weg in die Selbstständigkeit.

Der Landkreis Ostallgäu lädt gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren, der Allgäu GmbH und dem Innova-Park herzlich zum ersten Gründerstammtisch im Wirtschaftsraum Ostallgäu/Kaufbeuren ein, um der Gründerszene vor Ort eine Plattform zum Austausch und Netzwerken zu bieten.
 
Mit Multichannel zum Erfolg
 
Die Verzahnung mehrerer Vertriebskanäle ist ein Erfolgsfaktor, um konkurrenzfähig zu bleiben und neue Kundengruppen zu erschließen. Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren den Trend zu einer Multi-Channel-Strategie (=mehrgleisiger Vertrieb) erkannt.
 
Auf der Bühne des 1. Gründerstammtischs Kaufbeuren/Ostallgäu zeigt das  erfolgreiche Kaufbeurer Startup Genxtreme Workwear & Outdoor seine Strategie zur Implementierung eines Multichannel Vertriebs auf. Neben einem stationären Vertrieb setzt das Unternehmen auf Servicequalität und Erlebniseinkäufe über den Online-Shop.
 
Lernen Sie die zweigleisige Vertriebsstrategie des Best Practice Beispiels anhand des Impuls-Vortrags „Multi-Channel Vertrieb und Wertschöpfungsketten“ von Geschäftsführer Martin Reichle und Herr Bauer von GenXtreme kennen. Im Anschluss stellt die Podiumsdiskussion die Frage in den Raum "Allgäu das nächste Silicon Valley? - Herausforderungen und Chancen".
 
Der 1. Gründerstammtisch in Kaufbeuren/Ostallgäu findet am Donnerstag, den 19. November 2015 von 19.00 bis 21.00 Uhr im Raum „Gauss“ im INNOVA Allgäu Hightech-Park, Innovapark 20 in 87600 Kaufbeuren statt.
 
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Teilnahme kostenlos. Um Anmeldung unter gruenderstammtisch[at]allgaeu[dot]de oder telefonisch bei Sabine Berthele unter 0831/57537-16 wird gebeten. Die Anmeldung ist verbindlich.

Mitteilung vom 28.08.2015

Neue Heimleitungen in Buchloe und Waal

Die Senioren- und Pflegeheime Buchloe und Waal stehen unter neuer Leitung: In Buchloe übernimmt Sabine Kil, in Waal Bettina Aernecke.

Sabine Kil, Heimleiterin SPH Buchloe (li.) und Landrätin Maria Rita Zinnecker

Bettina Aernecke, Heimleiterin SPH Waal (li.) und Landrätin Maria Rita Zinnecker

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßte die beiden neuen Heimleiterinnen bei Veranstaltungen in den jeweiligen Heimen und stellte sie den Heimbewohnern vor. Kil und Aernecke brachten ihre Freude über ihre neue Herausforderung zum Ausdruck. Mit Einlagen und Grußworten begrüßten Vertreter aus Politik, der Kirchen, des Personals sowie der Heimbewohner ihre neuen Heimleiterinnen.
 
Bisheriger Leiter beider Heime war Karl Gebler. In seiner über 30-jährigen Amtszeit verantwortete er eine Reihe von Baumaßnahmen und formte aus zwei klassischen Altersheimen Senioren- und Pfle-geeinrichtungen mit einem modernen Pflegekonzept.
 
Bestelltes Feld und neue Akzente
 
„Sie können hier neue Akzente setzen, Ihre Ideen einbringen und Ihre Vorstellungen umsetzen.“, sagte Landrätin Zinnecker. „Karl Gebler hat die Häuser auf ein gutes Fundament gesetzt und ihnen ein bestelltes Feld hinterlassen. Er hat sie auf solide Füße gestellt und war auch menschlich eine absolute Integrationsfigur.“

Mitteilung vom 25.08.2015

Deckenbauarbeiten an der OAL 15 zwischen Jengen und Ketterschwang

Für die Dauer der Bauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 15 ab dem 31. August 2015 für den gesamten Verkehr gesperrt.

Vom 31. August bis voraussichtlich Ende September 2015 werden Deckenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 15 zwischen Jengen (Weichter Weg) und Ketterschwang (Futtertrocknung) durchgeführt.
 
Im Zuge der Bauarbeiten wird vom Landkreis Ostallgäu die marode Asphaltdeckschicht im gesamten Kreisstraßenabschnitt erneuert. Außerdem wird in einem Teilabschnitt von 220 Metern die Linienführung angepasst und eine unübersichtliche und unfallträchtige Kuppe ausgebaut. Die Maßnahmen erhöhen die Verkehrssicherheit.
 
Eine örtliche Umleitung wird beidseitig eingerichtet und erfolgt ab Jengen über die Staatsstraße 2035 nach Ummenhofen, Eurishofen, Ketterschwang und umgekehrt. Die Zufahrt bis zur Futtertrocknung und Grüngutsammelstelle ist aus Richtung Ketterschwang während der kompletten Bauzeit möglich.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Mitteilung vom 20.08.2015

Asylbewerber: Not-Erstaufnahme ab dem Wochenende

Das Landratsamt rechnet damit, dass die Turnhalle des Peter-Dörfler-Gymnasiums Marktoberdorf zum Schulstart wieder genutzt werden kann.

Die Turnhalle dient als erste Anlaufstelle für Flüchtlinge, die in Niederbayern von der Polizei aufgegriffen wurden und mit Bussen aus Passau nach Schwaben kommen. Vier Busse mit rund 200 Flüchtlingen werden erwartet, je zwei sollen am Samstag und Sonntag ankommen. Da die bestehenden Erstaufnahmeeinrichtungen im Regierungsbezirk Schwaben nicht ausreichen, wurde die Turnhalle des Peter-Dörfler-Gymnasiums als vorübergehende, zusätzliche Not-Erstaufnahme eingerichtet. Die Ausstattung der Halle und die Betreuung der Flüchtlinge erfolgt über das Bayerische Rote Kreuz Ostallgäu. Dabei wirken Ehrenamtliche aus dem gesamten Landkreis mit.
 
Nach ihrer Ankunft werden die Flüchtlinge in Marktoberdorf gesundheitlich untersucht (Screening) und für das weitere Asylverfahren registriert. Bis zu 100 Flüchtlinge werden in der Schrader-Turnhalle in Kaufbeuren, der Rest in der Turnhalle in Marktoberdorf vorübergehend untergebracht. Von dort verteilt die Regierung von Schwaben die Flüchtlinge innerhalb Bayerns oder auch auf andere Bundesländer.
 
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Not-Erstaufnahmen in anderen Landkreisen geht das Landratsamt davon aus, dass die Turnhalle bis zum Ende der Ferien wieder genutzt werden kann. Die betroffenen Vereine werden bis dahin um Verständnis für die außerordentliche Notlage gebeten.
 
„Das Landratsamt dankt allen Helferinnen und Helfern, die die Gymnasium-Turnhalle in kürzester Zeit für die Aufnahme der Flüchtlinge vorbereitet haben“ sagt Ralf Kinkel,  Abteilungsleiter beim Landratsamt Ostallgäu. „Weit größere Sorgen als die vorübergehende Einrichtung der Not-Erstaufnahme macht uns die stetig steigende Zahl der dauerhaft unterzubringenden Asylbewerber, aktuell sind das etwa 50 neu ankommende Personen wöchentlich. Der Landkreis ruft daher nochmals dazu auf, kurzfristig beziehbaren Wohnraum dem Landratsamt mitzuteilen.“

Mitteilung vom 17.08.2015

Moorallianz: aktiver Klimaschutz dank torffreier Bio-Erde

Bei der 66. Allgäuer Festwoche präsentierte der Bio-Gärtner Christian Herb seine torffreie Bio-Erde zusammen mit der Allgäuer Moorallianz.

Neben zahlreichen Messebesuchern war auch der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, beeindruckt, dass bei der Herstellung von torffreier Erde Restholz, Rinde und Grünkompost aus der Region verwendet werden. Auf diese Weise werden wertvolle, Kohlendioxid speichernde Moore geschützt. Gartenliebhaber und Blumenfreunde werden einfach und effektiv zu aktiven Klimaschützern.

 
Die Bio-Gärtnerei Christian Herb informiert regelmäßig Interessierte über Grundlagen und spezielle Aspekte des Biogärtnerns. Deswegen ist der Betrieb auch Teil des bundesweiten Netzwerks der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. Unter dem Motto "Bio live erleben!" öffnen 242 Biohöfe, die vom Bundeslandwirtschaftsministerium zu "Demonstrationsbetrieben Ökologischer Landbau" ernannt wurden, Türen und Tore. Dort zeigen sie Besucherinnen und Besuchern, wie weit gefächert der Ökolandbau ist und wie er funktioniert.

Mitteilung vom 10.08.2015

Feiertag: Wertstoffhöfe und Sammelstellen für Gartenabfälle zu

Wegen des Feiertags Mariä Himmelfahrt bleiben am Samstag, 15. August, die Wertstoffhöfe und Sammelstellen für Gartenabfälle im Landkreis Ostallgäu geschlossen.

In der darauffolgenden Woche sind die öffentlichen Einrichtungen zur Entsorgung von Abfällen wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Mitteilung vom 10.08.2015

Delegation aus Peru informiert sich über Bildung in Stadt und Landkreis

Roberto Quecano Alarcón, ein Bürgermeister aus dem Hochland von Peru, hat dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Marktoberdorf einen Besuch abgestattet.

Der peruanische Bürgermeister Roberto Quecano Alarcón (Mitte) und der Geschäftsführer für ökonomische Entwicklung Ivan Alcca Galdos (links) werden im Landratsamt von Bildungsberater Michael Kühn, dem Stellvertreter im Amt Ralf Kinkel und Bildungskoordinator Dr. German Penzholz (von links) begrüßt.

Der peruanische Bürgermeister Roberto Quecano Alarcón (Mitte) und der Geschäftsführer für ökonomische Entwicklung Ivan Alcca Galdos (links) werden im Landratsamt von Bildungsberater Michael Kühn, dem Stellvertreter im Amt Ralf Kinkel und Bildungskoordinator Dr. German Penzholz (von links) begrüßt.

Der Landkreis Ostallgäu hat gemeinsam mit der Stadt Marktoberdorf einen besonderen Gast in Marktoberdorf begrüßt: Roberto Quecano Alarcón, Bürgermeister von Quellouno, einer Provinz in der Region Cusco in Peru. Seit Januar dieses Jahres neu im Amt besucht er Deutschland, um sich über verschiedene Themen zu informieren und sich so für Lösungen diverser Problemlagen und Perspektiven in Peru inspirieren zu lassen. Als Begleiter war Ivan Alcca Galdos, Geschäftsführer für ökonomische Entwicklung in Quellouno, mit auf Reisen.
 
Einladung nach Peru
 
In Vertretung der Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßte der Stellvertreter im Amt Ralf Kinkel die Delegation. Dr. German Penzholz, Bildungskoordinator beim Landkreis Ostallgäu, stellte diverse Projekte zum Thema Bildung über die gesamte Lebensspanne vor. Im lockeren Gespräch ergaben sich zahlreiche interessante Themen, wie die Lehrerausbildung, die berufliche Aus- und Weiterbildung,  der Wissenstransfer von alt nach jung und umgekehrt, die Bedeutung der Bildung  für die Menschen und die Wirtschaft und die Vermittlung der entsprechenden Talente zum jeweiligen Bedarf. Betont wurden dabei auch die Wichtigkeit des niederschwelligen Zugangs und die Motivation zur Bildung. Ein wichtiges Thema für die Südamerikaner war auch die Nachhaltigkeit im Bereich der Aufforstung, die Perspektiven des Tourismus, die Ausgewogenheit und entsprechende Priorisierung der entspre-chenden Bereiche bei knappem finanziellem Budget und die globale Betrachtung. Der Wunsch der Gäste nach einer Partnerschaft und eine Einladung nach Peru zeigten die Bedeutung des Austau-sches.
 
In der Grundschule St. Martin traf Bürgermeister Quecano seinen Amtskollegen Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Vorgestellt wurde dabei die Chorklasse der Grundschule St. Martin, die Bauleistung der Berufsschule im Römerbad, das Imkerprojekt des Gymnasiums Marktoberdorf und das „Haus der kleinen Forscher“ der Kindertagesstätte St. Magnus.
 
Über die Stadt Quellouno in Peru

 

Quellouno ist eine Stadt in der Provinz La Convencion mit ca. 16.000 Einwohnern. Sie liegt an der Ostseite der Anden. Nördlich beginnt das Amazonas Quellgebiet mit Bergregenwald.
 
Die Wirtschaft ist vor allem durch Kaffee- und Früchteanbau sowie Tourismus geprägt. Weitere Ein-nahmen werden durch Erzgewinnung und Gasförderung erzielt.
 
Wie der Rest der Provinz La Convencion ist die Stadt sprachlich zweigeteilt. Spanisch ist nur zu 46 % Muttersprache. Dominant ist die indigene Sprache Quechua. Der Hauptteil der Bevölkerung hat indigene Wurzeln.
 
Allgemein ist Peru als Schwellenland klassifiziert, das seit 2001 fast durchgängig Wirtschaftswachs-tumsraten von mehr als fünf Prozent hat. Das Land ist seit dem Ende der autoritären Präsidialherr-schaft Alberto Fujimoris in einen beständigen Demokratisierungsprozess. Die Guerillaorganisation „leuchtender Pfad“ wurde in den 2000er Jahren militärisch geschlagen, die politische Lage stabilisiert.
Nach offiziellen Statistiken konnte die Armut stark zurückgedrängt werden, dies ist jedoch umstritten. Probleme sind weiterhin Landflucht, der starke Zusammenhang zwischen Armut und fehlender Bildung mit geringen Aufstiegschancen und die noch geringe diversifizierte, also sortenarme Wirtschaft. Deutschland ist innerhalb der EU der stärkte Wirtschaftspartner Perus. Das peruanische Bildungssystem  hat in  der Pisa-Studie eine der letzten Plätze belegt.

Mitteilung vom 04.08.2015

Bauarbeiten an Kreisstraße OAL 8: Neubau der Achbrücke bei Halblech

Wegen des Neubaus der Achbrücke bei Halblech wird die Kreisstraße OAL 8 ab Montag, 17. August, zeitweise für den Verkehr gesperrt.

Ein Gutachter hatte bei einer Hauptprüfung im Jahr 2012 festgestellt, dass die Brücke sehr marode ist. Daraufhin wurde für die Achbrücke eine Gewichtsreduzierung von 16 Tonnen angeordnet. Zum Neubau der Achbrücke ist eine Vollsperrung der OAL 8 in Richtung Halblech notwendig. Eine großräumige Umleitungstrecke wird eingerichtet und ausgeschildert.

Umleitungen werden ausgeschildert

Für den Pkw-Verkehr erfolgt die Umleitung von Halblech aus über Trauchgau über die B17 nach Norden bis zur Landkreisgrenze Weilheim-Schongau in Richtung Prem und umgekehrt. Für den Schwerverkehr in Richtung Süden über Bayerniederhofen über die OAL 1 in Richtung Roßhaupten, über die B16 in Richtung Norden bis zur Abfahrt Lechbruck nach Prem und umgekehrt.

Die Vollsperrung wird voraussichtlich von 17. August bis Ende Oktober andauern. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Mitteilung vom 31.07.2015

Radeln im Ostallgäu bald auf Vier-Sterne-Niveau – neue Radkarte

Mit neuen Radangeboten macht sich das Ostallgäu auf den Weg, eine Qualitätsradregion zu werden. Die Zertifizierungsverfahren sind in Vorbereitung.

Der neue Fernradweg „Schlossparkradrunde im Allgäu“ und dreizehn Regionalrouten, die im Rahmen der Zertifizierung als ADFC-RadReiseRegion Schlosspark im Allgäu entwickelt wurden, sind bereits ausgeschildert. Auch wenn die Qualitätsprüfungen durch den ADFC noch nicht abgeschlossen sind, laden die neuen Wege zu Radtouren ein. Hierzu ist jetzt auch einen neue Radkarte in den Tourist-Informationen erhältlich.
 
Mit einem umfangreichen Konzept möchte sich das Ostallgäu als Qualitätsradregion profilieren. Das Konzept wird in verschiedenen Bausteinen umgesetzt. Der neue Leitradweg „Schlossparkrunde im Allgäu“ ist etwa 218 Kilometer lang und soll auf einem mindestens ****-ADFC-Qualitätsniveau umgesetzt werden.
 
Radregion Ostallgäu: Radeln durch idyllische Landstriche
 
Zweiter wichtiger Baustein der Qualitätsbestrebungen im Radbereich ist eine Zertifizierung als ADFC-RadReiseRegion. Für diese muss der Schlosspark eine ganze Reihe an Qualitätsanforderungen erfüllen. So werden die Qualität der Radwege und deren Beschilderung, die Serviceleistungen für Radler, die touristische Infrastruktur, die Anbindung an den ÖPNV, die Mobilitätsangebote innerhalb der Region sowie eine entsprechende Vermarktung auf den Prüfstand gestellt. Für die Zertifizierung wurden außerdem 13 Regionalrouten entwickelt, die zwischen 25 und 65 Kilometer lang, auf Genussradler ausgerichtet und auf den gesamten Landkreis Ostallgäu verteilt sind. So laden zum Beispiel im nördlichen und mittleren Landkreis die „Günztal-Runde“, die „Kirchweihtal-Runde“ oder die „Klosterrunde“ zum Kennenlernen so manch idyllischen Landstrichs ein. Im Süden präsentieren beispielsweise die „Burgen- und Schlösserrunde“, die „Panorama-Runde“, die „Kneipp-Radrunde“ oder die „8-Seen-Runde“ die Vielfalt und Einzigartigkeit der Schlossparkerlebnisse. Die Erhebungen für die verschiedenen ADFC-Zertifizierungen sind bereits abgeschlossen und werden in Kürze beim ADFC zur Prüfung und Auswertung eingereicht.
 
Auch wenn die Qualitätsprüfung durch den ADFC noch läuft, sind die Wege bereits ausgeschildert und können erkundet werden. Mit der Fertigstellung der Wege hat der HW-Verlag zeitgleich eine neue Radkarte herausgegeben. Darin zu finden sind die neuen Angebote, das gesamte Radwegenetz und die Fernwanderwege, die durch die Region laufen. Die neue Karte kostet sechs Euro und ist in den örtlichen Tourist-Informationen erhältlich.

Mitteilung vom 24.07.2015

Dr. Notker Wolf und Landrätin Zinnecker lassen das Ehrenamt hochleben

Neben den Ehrenamtskarteninhabern waren Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände und Ehrenamtliche aus den verschiedensten Bereichen eingeladen.

Moderator Thommi Stottrop und Landrätin Zinnecker diskutierten mit Abtprimas Dr. Notker Wolf über die Bedeutung des Ehrenamts und hoben die Freude hervor, die gemeinschaftliches Tun bewirken kann.

Moderator Thommi Stottrop und Landrätin Zinnecker diskutierten mit Abtprimas Dr. Notker Wolf über die Bedeutung des Ehrenamts und hoben die Freude hervor, die gemeinschaftliches Tun bewirken kann.

Mehr als 700 Ehrenamtliche aus dem ganzen Ostallgäu haben auf Einladung des Landkreises Ostallgäu im Modeon von Abtprimas Dr. Notker Wolf erfahren, welche Freuden im ehrenamtlichen Tun, im Einsatz für das Gemeinwohl und in der Gemeinschaft stecken. In lockerer Runde moderierte dabei Thommi Stottrop (Bayern 3), selbst ein Ostallgäuer, das Gespräch mit Landrätin Zinnecker und dem Abtprimas. Der Moderator hob die wichtige Bedeutung der Ehrenamtlichen hervor. Die Landrätin begrüßte ganz besonders die Partner der An-wesenden, da ohne deren Akzeptanz und Unterstützung Ehrenamt oft nicht möglich wäre.
 
Landrätin Zinnecker konnte mit Abtprimas Dr. Notker Wolf einen weltweit gefragten Redner und Buchautor gewinnen, welcher für 800 Klöster zuständig und somit auf der ganzen Welt zuhause ist. Seine Wurzeln jedoch liegen im Allgäu und im Kloster St. Ottilien. Der Saal war schon vor dem Vortrag mit Begeisterung erfüllt. Denn dem junggebliebenen und rockbegeisterten Geistlichen wurde ein Geburtstagsständchen zu seinem soeben gefeierten 75. Geburtstag dargebracht, gefolgt von dem Rocksong „Highway to Hell“. Notker Wolf selbst mache noch jeden Tag Musik und ihm sei das gemeinsame Musizieren mit seiner Band sehr wichtig. Ein Bläserquintett aus Oberostendorf umrahmte den Abend musikalisch mit Blasmusikklängen, aber auch klassisch und modern.
 
„Freude muss man erleben“
 
Gerade im Kloster und in der dortigen Schule konnte Notker Wolf viele ehrenamtliche Bezüge herstellen. So erzählte er vom Schul-Zirkus in St. Ottilien, in welchem junge Leute lernen in verschiedensten Funktionen gemeinsam ein Projekt zu stemmen. Dies seien wertvolle Erfahrungen, ebenso wie das gemeinsame Arbeiten, zum Beispiel beim Schneeschaufeln mit jungen Novizen im Kloster, als er schon Erzabt war: „Eine Freude, etwas gemeinsam zu tun.“ „Freude muss man erleben“, so der gebürtige Allgäuer, was besonders in der Musik oder beim Sport gelinge, wo Gemeinschaft ganz wichtig sei. Aber auch das Erkennen von Sinnhaftigkeit, wie im Rettungswesen, erfülle Menschen mit Freude. Der Abtprimas zeigte in Beispielen aus dem sozialen Bereich auf, dass man dort viel Liebe zurückerhalten kann. Dies soll aber auch dem bewusst sein, der Zuwendung erhalte. In einem Kranken könne man entsprechend der Regel des heiligen Benedikt Jesus sehen. Viel Ehrenamt geschehe auch als Werk der Barmherzigkeit, wie Armenspeisungen oder das Angebot der Tafeln. 
 
Besonders lobte der Abtprimas das kirchliche Ehrenamt, beispielsweise von Mesnern, die in ihren Kirchen über Jahrzehnte treu und präsent sind. Er rief auf, Asylsuchende willkommen zu heißen, auch wenn es schwer ist, wenn unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. Das Erlernen der deutschen Sprache sei dabei unverzichtbar. Er berichtete auch von Beispielen, in denen das Kloster Kirchenasyl gewährte.
 
Im Ehrenamt erfolge Zuwendung auf Augenhöhe. Wichtig sind dem Abtprimas auch die jungen Menschen und er rief dazu auf, Jugendarbeit aus der Jugend heraus zu fördern. Gerade durch Eigenverantwortung könne man spätere Führungsqualitäten lernen. Er appellierte daran, Enttäuschungen durchzustehen. Ehrenamt biete auch Gefahren, wenn Profilierungssucht und Ehrgeiz im Vordergrund stehen. Gerade in Deutschland werde gerne genörgelt, es brauche aber Visionäre und Menschen, die neue Ideen voranbringen, Strategien entwickeln, andere begeistern können, initiativ sind und auch mit Fleiß durchhalten können. Besonders wertvoll kann Ehrenamt laut Wolf beim Entstehen von Freundschaften werden. Der Abtprimas baute in seinen Ausführungen auch Brücken zur Bibel, in welcher Jesus die Menschen aufruft, zu werden wie die Kinder und die Aussage von Jesus, „wer das Leben gewinnen will wird es verlieren, wer es um meinetwillen verliert, wird ewig leben“.
 
Mit musikalischer Umrahmung und einem Umtrunk im Foyer und Hof des Modeons klang der Sommerabend bei guten Begegnungen der Ehrenamtlichen stimmungsvoll aus. Landrätin Zinnecker: „Es ist uns wichtig, dass sich die Ehrenamtlichen austauschen können und Gelegenheit bekommen, sich zu vernetzen.“

Mitteilung vom 23.07.2015

Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 4 zwischen Hörmanshofen und Bernbach

Am Montag, dem 27. Juli 2015, werden an der Kreisstraße OAL 4 zwischen Hörmanshofen und Bernbach Straßenunterhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

Aus diesem Grund ist auf diesem Streckenabschnitt stundenweise eine Vollsperrung erforderlich und somit mit Behinderungen zu rechnen. Je nach Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Eine Umleitung erfolgt über Ob.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 23.07.2015

Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12 zwischen Leinau und Irsee

Am Donnerstag, dem 23. Juli 2015, werden an der Kreisstraße OAL 12 zwischen Leinau und Irsee Deckenbaumaßnahmen durchgeführt.

Aus diesem Grund ist auf diesem Streckenabschnitt stundenweise eine Vollsperrung erforderlich und somit mit Behinderungen zu rechnen. Je nach Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Während der Bauarbeiten wird eine örtliche Umleitung eingerichtet.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 23.07.2015

Für Allgäuer Blumenwiesen: Landrätin unterstützt Maler Christian Burkhardt

Burkhardt setzt sich mit seinem neuen Kalender für die Umweltaktion „Allgäuer Blumenwiesen“ ein - ein Teil des Verkaufserlöses geht an die Aktion.

Christian Burkhardt überreicht Landrätin Zinnecker eines der ersten Kalenderexemplare.

Christian Burkhardt überreicht Landrätin Zinnecker eines der ersten Kalenderexemplare.

Der Ingenrieder Maler Christian Burkhardt setzt sich mit seinem neuen Kalender „Reisebilder aus dem Allgäu und Frankreich“ für die Umweltaktion „Allgäuer Blumenwiesen“ ein – ein Teil des Verkaufserlöses geht an die Aktion. Nun hat Burkhardt einen Kalender an Landrätin Maria Rita Zinnecker übergeben, da diese die Initiative gemeinsam mit Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse unterstützt. Im Herbst wird Burkhardt seine Bilder im Landratsamt ausstellen.

 

Die Initiative „Allgäuer Blumenwiesen“ wurde von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu, dem Umweltamt der Stadt Kaufbeuren sowie dem Landschaftspflegeverband Ostallgäu angestoßen und hat zum Ziel, die Artenvielfalt auf heimischen Blumenwiesen zu erhalten. „Christian Burkhardt, der auch Botschafter unserer Wirtschaftsregion ist, zeigt mit dem gemeinnützigen Gedanken, dass er das Herz am rechten Fleck hat“, sagt Landrätin Zinnecker. „Das ist vorbildliches Engagement für unsere Natur.“ Burkhardt sagt über seinen Kalender und die Initiative „Allgäuer Blumen-wiesen“: „Mit meinen Aquarellen und dem Kalender unterstütze ich die Werbung für ein Thema, das uns alle betrifft: Der Erhalt der Artenvielfalt und damit der Erhalt unserer Heimat.“ Landrätin Maria Rita Zinnecker erhielt nun von Burkhardt als eine der ersten den neuen Kalender – mit persönlicher Widmung.

 

Ausstellung im Landratsamt

 

Derzeit werden die Bilder von Burkhardt im Rathaus in Mindelheim ausgestellt, diese Ausstellung läuft bis Ende September 2015. Im Herbst werden die Bilder dann ins Landratsamt Ostallgäu kommen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.

Mitteilung vom 21.07.2015

Landrätin Zinnecker gibt neuen Kreisverkehr bei Oberthingau frei

Gemeinsam mit Bürgermeister Bernhard Dolp hat Landrätin Maria Rita Zinnecker den neuen Kreisverkehr bei Oberthingau mitsamt Geh- und Radwegen freigegeben.

Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Freigabe des Kreisverkehrs

Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Freigabe des Kreisverkehrs

„Dieser Kreisel erhöht die Verkehrssicherheit für alle Beteiligten erheblich“, sagte Zinnecker und äußerte sich auch zufrieden über den schnellen Baufortschritt.

 

Durch den Kreisverkehr wurden die zuvor unübersichtliche Gabelung der Kreisstraßen OAL 3 und OAL 7 beseitigt sowie Geh- und Radwege angelegt. Dafür wurden rund 1,1 Millionen Euro investiert, der Anteil des Landkreises liegt bei rund 420.000 Euro, der Markt Unterthingau steuert 175.000 Euro bei. „Davon ist jeder Cent gut angelegt“, ist Zinnecker sicher, die sich bei Anliegern, Marktgemeinde und beteiligten Firmen für die gute Arbeit und das gute Zusammenwirken bedankte. „Nur so können wir solche wichtigen Baumaßnahmen zügig umsetzen.“

 

Weiter geht es nun mit dem Ausbau der Kreisstraßen Richtung Görisried und Engratsried/ Marktoberdorf. Auch dafür hofft die Landrätin auf reibungslose Abläufe mit allen Beteiligten.

Mitteilung vom 21.07.2015

Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16 zwischen Ketterschwang und Beckstetten

Am Mittwoch, dem 22. Juli 2015 werden an der Kreisstraße OAL 16 zwischen Ketterschwang und Beckstetten Deckenbaumaßnahmen durchgeführt.

Aus diesem Grund ist auf diesem Streckenabschnitt stundenweise eine Vollsperrung erforderlich und somit mit Behinderungen zu rechnen. Je nach Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Während der Bauarbeiten wird eine örtliche Umleitung eingerichtet.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 20.07.2015

Landrätin Zinnecker: „Biessenhofen ist beim Thema Asyl vorbildlich“

Außerdem sprach die Runde über Themen wie die neue Sporthalle, die Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) und Barrierefreiheit.

Bürgermeister Wolfgang Eurisch (2. v. r.) erläutert Landrätin Zinnecker Details zum Bau der neuen Sporthalle. Mit dabei: zweiter und dritter Bürgermeister Erwin Trinkwalder (li.) und Alwin Hönicke (re.).

Bürgermeister Wolfgang Eurisch (2. v. r.) erläutert Landrätin Zinnecker Details zum Bau der neuen Sporthalle. Mit dabei: zweiter und dritter Bürgermeister Erwin Trinkwalder (li.) und Alwin Hönicke (re.).

Bürgermeister Wolfgang Eurisch sowie zweiter und dritter Bürgermeister Erwin Trinkwalder und Alwin Hönicke informierten die Landrätin über den Stand aktueller Projekte in der Gemeinde, unter anderem den Umgang mit dem Thema Asyl. Landrätin Maria Rita Zinnecker lobte Biessenhofen dabei ausdrücklich für seine vorbildliche Rolle beim Thema Asyl.
 
„Die Zusammenarbeit innerhalb der VG klappt sehr gut“, sagte Eurisch zu Beginn. Um einen regelmäßigen Austausch zu gewährleisten, träfen sich die vier VG-Bürgermeister monatlich zum so genannten „Kleeblatttreffen“. Die Gemeindeverwaltung in Biessenhofen besteht aus 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder umgerechnet zehn Vollzeitstellen. Erster Außentermin mit der Landrätin war die Sporthallen-Baustelle neben der Mittelschule. Wegen des großen Bedarfs für sportliche Aktivitäten ist die vom Landkreis mitfinanzierte Halle nicht wie in anderen Gemeinden als Mehrzweckhalle, sondern als reine Sporthalle für die Schule und die Sportvereine konzipiert.
 
Zinnecker: „Davon können wir im Landkreis mehr brauchen“
 
Als zweiter Außentermin stand die Baustelle für die neue Trinkwasserverbindung zwischen Ebenhofen und Altdorf auf dem Programm. Die alte Verbindung lag oberirdisch unter dem Wertachsteg und wird jetzt unter der Wertach hindurch geführt. Gleichzeitig wird der marode Steg durch eine Aluminiumbrücke ersetzt werden.
 
Zurück im Rathaus stand das Thema Asyl an. „Biessenhofen spielt beim Thema Asyl eine vorbildliche Rolle“, sagte Zinnecker. „Angesichts der Flüchtlingszahlen hoffe ich, dass noch mehr Kommunen diesem Beispiel folgen!“ Auch bei der Barrierefreiheit sieht die Landrätin in Biessenhofen eine sehr positive Entwicklung, ob beim Bahnhofsvorplatz, beim Rathauszugang oder dem neuen Wertachsteg. Eurisch: „In Biessenhofen können wir uns das alles aktuell leisten. Wir haben eine gute Finanzkraft und das ist das A und O.“

Mitteilung vom 17.07.2015

Workshop torffrei gärtnern – Gemüse und Kräuter im Blumenkasten

Die Allgäuer Moorallianz bietet am 4. August in Kempten einen Workshop „richtig torffrei gärtnern mit Gemüse und Kräutern“ an.

Ein Workshop für Groß und Klein, Großeltern, Eltern und Kinder zeigt am 4. August von 9.30-12 Uhr in der Bio-Gärtnerei Christian Herb (Heiligkreuzerstr. 70, 87439 Kempten) was beim Gärtnern mit torffreier Blumenerde zu beachten ist. Die Workshop-Teilnehmer setzen unterschiedliche Gemüse- und Kräuterpflanzen mit torffreier Blumenerde in ein mitgebrachtes Gefäß. Gärtnermeister Christian Herb bietet dabei seine Hilfe an und gibt nützliche Tipps zur Pflege und zum Gießen.
 
Interessierte Teilnehmer können sich bis 3. August 18 Uhr bei der Bio-Gärtnerei Herb, Tel. 0831/93331 anmelden. Zum Workshop bitte einen leeren Balkonkasten oder ein Pflanzgefäß mitbringen, Unkostenbeitrag: 5 € pro Teilnehmer, Kinder: 2,50 €. Der Workshop wird vom Umweltamt der Stadt Kempten unterstützt.
 
Mit der Kampagne „torffrei gärtnern“ will die Allgäuer Moorallianz deutlich machen, wie leicht jeder Einzelne durch bewusstes Einkaufsverhalten den Moor- und Klimaschutz persönlich unterstützen kann. Die Bio-Gärtnerei Christian Herb ist dabei Partner der Moorallianz.

 
Die Allgäuer torffreie Blumen- und Pflanzerde ist in den Kaufmärkten der Firma Feneberg, in den V-Märkten in den Wertstoffhöfen des ZAK sowie in einigen Gärtnereien und Gartencentern in der Region erhältlich. Die ständig aktualisierte Liste der Verkaufsstellen und weitere Informationen sind unter oben angegebenem Kontakt und unter www.moorallianz.de zu finden.
 
Die Kampagne „torffrei gärtnern“ der Allgäuer Moorallianz wird im Rahmen des Bundesprojekts „chance.natur“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Mitteilung vom 15.07.2015

BAFöG: Antragsfristen beachten

Das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin.

Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt.
 
Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Auskünfte erteilt das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern  08342 911-257 (Frau Armstorfer), 08342 911-319 (Frau Haid) und 08342 911-407 (Frau Hnida).

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