Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 05.08.2013

Hochwasser 2013: finanzielle Hilfen auch im Ostallgäu

Die Auszahlung von Soforthilfen für Schäden durch das Hochwasserereignis vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 ist gesichert.

Die bayerische Staatsregierung hat dem Landkreis Ostallgäu dafür eine Summe von 100.000 Euro zur zugewiesen.

 

Hochwasser 2013: Unbürokratische Soforthilfe

 

"Auch wenn wir bei weitem nicht so stark wie andere Teile Bayerns betroffen waren, wird auch bei uns schnell und unbürokratisch die Soforthilfe ausbezahlt," begrüßt Landrat Johann Fleschhut die Überweisung durch die Regierung von Schwaben.

 

Nun gelte es in enger Abstimmung mit den Gemeinden alle Geschädigten schnell mit den Hilfsmöglichkeiten zu versorgen. Bei bisher noch nicht gemeldeten Schäden bittet der Landrat um eine schnelle Kontaktaufnahme mit dem Landratsamt.

 

Sofortgeld

 

Das Sofortgeld wird als Zuschuss gewährt, wenn

  • ein Schaden durch das Hochwasser für Privathaushalte, Unternehmen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe Ende Mai/Anfang Juni entstanden ist,
  • die Mittel zur Ersatzbeschaffung von durch das Hochwasser zerstörtem Hausrat oder Betriebsvermögen verwendet werden.

 

Das Sofortgeld beträgt 1.500 Euro pro Haushalt. Bei Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beträgt das Sofortgeld bis zu 5.000 Euro. In besonderen Härtefällen sind auch höhere Beträge möglich.

Es reicht zunächst aus, dass versichert wird, dass das Sofortgeld für Ersatzbeschaffungen verwendet wird. Wird nur Sofortgeld beantragt, sind ein Schadens- und anschließender Verwendungsnachweis nicht zu führen. Das Sofortgeld wird auf anschließend gezahlte weitere Hilfen angerechnet.

Erhalten Geschädigte Versicherungsleistungen, ist das Sofortgeld zurückzuzahlen.

 

Soforthilfe und Notstandsbeihilfe

 

Daneben gibt es auch weitere Hilfen. So gibt es für private Haushalte eine Soforthilfe bis zu 5.000 Euro, die ohne Anrechnung der Soforthilfe und ohne Schadens- oder Verwendungsnachweis ausbezahlt werden kann.

Darüber hinaus wurde ein Programm für Ölschäden an Gebäuden mit einer Hilfsmöglichkeit bis zu 10.000 Euro pro Gebäude aufgelegt.

Weitere vorgesehene Programme sind Soforthilfen für gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe, sowie Hilfen für geschädigte Infrastruktur in Gemeinden. Den Antrag finden Sie hier.

 

Des weiteren können Privathaushalte, Gewerbebetriebe und selbstständig Tätige sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft Zuschüsse als Notstandsbeihilfe erhalten. Voraussetzung ist hier, dass die Geschädigten ohne staatliche Unterstützung in eine existenzielle Notlage zu geraten drohen.

 

Auch Vereine erhalten Sofortgeld. Diese nutzen den Antrag für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter (Sofortgeld 5.000 Euro, in Härtefällen auch mehr).

Hier finden Sie Allgemeine Informationen und Anträge zu Sofortgeld, Soforthilfe und Notstandsbeihilfe:

 

Neues Hilfsprogramm seit 01.08.2013

 

Seit 01.08.2013 können Privathaushalte sowie Unternehmen zusätzliche finanzielle Unterstützung beantragen. Im Gegensatz zum Sofortgeld und zur Soforthilfe muss der Antragsteller bei dem neuen Hilfspaket aber alle Schäden nachweisen.

 

 

Auszahlung

 

Die Auszahlung der Hilfen erfolgt, in enger Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden, durch das Landratsamt Ostallgäu:

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Tel. 08342 911-298, Fax 08342 911-561
E-Mail: christian.rieger(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 01.08.2013

Deckenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12, Eggenthaler Steig

Vom 12.08.2013 bis 16.08.2013 werden Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12 an der Eggenthaler Steig durchgeführt werden.

Für die Dauer der Bauarbeiten ist der Streckenabschnitt für den Gesamtverkehr gesperrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu erneuert in diesem Streckenabschnitt die bestehende, marode Fahrbahndecke. Dazu wird die bestehende Asphaltdeckschicht abgefräst und ein neuer Asphaltfeinbelag aufgebracht. Da die Deckenbauarbeiten stark wetterabhängig sind, können Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden.

Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet und erfolgt über Baisweil, Lauchdorf, Warmisried, Unteregg, Oberegg, Bayersried und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Mitteilung vom 31.07.2013

Fleschhut fordert: Ostallgäu bei Ansiedlungen besser berücksichtigen

"Invest in Bavaria" hat sich im Landkreis Ostallgäu ein genaues Bild der Standortqualitäten sowie der verfügbaren Gewerbeflächen gemacht.

Foto (v.l.n.r.): Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Klaus Fischer (Geschäftsführer Allgäu GmbH), Dr. Johann Niggl (Geschäftsführer „Invest in Bavaria“), Johann Fleschhut (Landrat

Foto (v.l.n.r.): Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Klaus Fischer (Geschäftsführer Allgäu GmbH), Dr. Johann Niggl (Geschäftsführer „Invest in Bavaria“), Johann Fleschhut (Landrat

Landrat Johann Fleschhut forderte die Ansiedlungsagentur des Freistaates Bayern dabei dazu auf, das Ostallgäu bei Ansiedlungen künftig besser zu berücksichtigen als bisher. Gerade vor dem Hintergrund der strukturellen Veränderungen bei der Bundeswehr betonte Fleschhut, dass das gesamte Ostallgäu bei der Konversion profitieren müsse, da es stark betroffen sei.

 

"München ist voll und teuer. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir interessierte Unternehmen von den vielen Standortvorteilen im Ostallgäu überzeugen können." Dieser Satz von Dr. Johann Niggl wird vielen Ostallgäuer Orten sehr gefallen. Der Geschäftsführer von "Invest in Bavaria" bestätigte bei dem Termin im Ostallgäu aber auch, dass die meisten von seiner Agentur begleiteten Unternehmensansiedlungen noch immer im Großraum München stattfinden.

 

Fleschhut: "Exklusive Gewerbe- und Industrieflächen"

 

Landrat Johann Fleschhut forderte deshalb, bei Standortansiedlungen zukünftig mehr beachtet und bei den potentiellen Investoren als Top-Standort verstärkt ins Spiel gebracht zu werden. „Wir haben exklusive Gewerbe- und Industrieflächen im Landkreis. Die Verkehrsanbindungen sind hervorragend und die Metropole München ist in kurzer Zeit erreichbar. Zudem sind die Kosten für Unternehmen vergleichsweise sehr günstig." Niggl betonte, dass es immer Ziel sei, den meist internationalen Unternehmen den Blick für attraktive Standorte auch außerhalb der Metropolen zu öffnen. Der Landkreis Ostallgäu und das Allgäu insgesamt seien hier bereits sehr gut aufgestellt.

 

Klaus Fischer, Geschäftsführer der ebenfalls bei der Standortbereisung vertretenen Allgäu GmbH, regte in diesem Zusammenhang ein verstärktes grenzüberschreitendes Standortmarketing an. Als Zielregionen nannte Fischer unter anderem den Ost-Schweizer Raum. Niggl sagte hierbei die Unterstützung durch "Invest in Bavaria" zu, die über ihre Schweizer Auslandsrepräsentanz bereits über sehr gute Kontakte verfüge.

 

In Bezug auf die geplante Auflösung des Fliegerhorstes Kaufbeuren und die Verkleinerung des Bundeswehrstandortes Füssen stellte Fleschhut klar, dass der Rückzug der Bundeswehr die gesamte Region schwer treffe und nicht nur die Orte selbst. Fleschhut: "Rund 50 Prozent der Beschäftigten der Technischen Schule der Luftwaffe in Kaufbeuren wohnen im Landkreis." Durch den Wegfall vieler militärischer wie ziviler Arbeitsplätze sei mit hohem Kaufkraftverlust zu rechnen. Hinzu komme ein spürbarer Rückgang regionaler Wertschöpfung durch den Wegfall von Lieferbeziehungen zwischen Bundeswehr und hiesigen Unternehmen.

 

Fliegerhorst Kaufbeuren: Gewerbliche Nachnutzung wird favorisiert

 

In Bezug auf die Nachnutzung des Fliegerhorstes Kaufbeuren wird von allen Teilnehmern der Runde eine gewerbliche Entwicklung als große Chance für den Landkreis gesehen. Auf das Ostallgäu fallen hier immerhin rund 15 Hektar potentieller Gewerbeflächen (Gemarkung Ruderatshofen).

Neben Füssen waren auch die Gemeinde Ruderatshofen und die Stadt Buchloe Stationen der Standortbereisung.

Mitteilung vom 29.07.2013

Erste Bilanz für Projekt „Kostenloser Gäste-ÖPNV“ durchweg positiv

Seit Projektstart am 9. Dezember 2012 wurden mehr als 80.000 kostenfreie Busfahrten von Gästen des südlichen Ostallgäus registriert.

"Unser Zusatzangebot kommt bei den Urlaubern gut an", sagt Landrat Johann Fleschhut. Dies bringe neue Gäste und vermehre die Wertschöpfung für das Ostallgäu.

 

Deshalb fällt auch die erste Bilanz von Christiane Jentsch, Betriebsleiterin des Regionalverkehrs Allgäu (RVA), positiv aus: "Durch den kostenlosen ÖPNV erfreut sich die RVA an zunehmender Beliebtheit durch einen nicht unerheblichen Anstieg an Urlaubsgästen in ihren Bussen. Die Ziele Königsschlösser, Hopfen am See und Wieskirche wurden wie erwartet besonders gut angenommen."

 

"Tälerbus" ergänzt Angebot bestens

 

Seit einem Monat nun ergänzt auch der "Tälerbus" den Fahrplan des "Gäste-ÖPNV" mit täglich vier grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Pfronten und dem benachbarten Tannheimer Tal in Tirol. So können Gäste im "allgäumobil Gebiet" nicht nur die Vielzahl der Ausflugsmöglichkeiten der Region bequem und klimaneutral genießen, sondern auch das Angebot des benachbarten Tirols erkunden.

 

Bereits seit dem Start des Projekt "Kostenfreier ÖPNV für Gäste" im Dezember 2012 können Übernachtungsgäste aus zwölf Kommunen des südlichen Ostallgäus mit einer elektronischen Gästekarte gratis beliebig oft mit Bus und Bahn fahren. So können sie die wunderschöne Urlaubsregion mit ihren zahlreichen Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten ganz ohne lästige Parkplatzsuche entdecken.

 

Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbandes, sagt: "Auch Wanderungen oder Radtouren mit unterschiedlichen Start- und Zielorten sind Dank des Gäste-ÖPNV problem- und kostenlos möglich." Die KönigsCard-Gäste können mit dem neuen Zusatzangebot der Urlaubregion Ostallgäu rund 250 Gratiserlebnisse aus den Bereichen Bergbahnen, Bäder, Museen und Freizeiteinrichtungen der KönigsCard-Leistungspartner bequem erreichen.

Mitteilung vom 29.07.2013

Höchste Stromversorgungssicherheit im Ostallgäu

Die Ostallgäuer müssen sich trotz der Energiewende keinerlei Sorgen um ihre Stromversorgung machen.

Wie die regionalen Energieversorger des Ostallgäus bei einem Gespräch mit Landrat Johann Fleschhut erläuterten, besteht dank der hervorragenden Anbindung des Landkreises an das Höchstspannungsnetz beste Versorgungssicherheit.

 

Landrat Johann Fleschhut hatte sich bei dem Gespräch im Landratsamt nach den Auswirkungen der Energiewende auf die Versorgungssicherheit und Netzstabilität im Ostallgäu erkundigt: "Wir werden von fünf Energieversorgungsunternehmen versorgt und deshalb ist es wichtig, wie die Versorgungssicherheit und Vernetzung ist." Alle im Ostallgäu tätigen Netzbetreiber sind hier sehr optimistisch: Durch die hervorragende Anbindung an das Höchstspannungsnetz mittels des Transformators bei Bidingen bestünde jetzt und auch zukünftig höchste Versorgungssicherheit.

 

Für einen weitergehenden Ausbau der erneuerbaren Energien ist das Ostallgäu bestens gerüstet: "Bayerisch-Schwaben und das Allgäu verfügen über ideale Voraussetzungen für den Ausbau der Photovoltaik. Allein im LEW-Netzgebiet sind bereits über 60.000 EEG-Anlagen angeschlossen", erklärte Josef Wagner, Leiter der Netzplanung bei LEW.

 

Netzbetreiber investieren massiv

 

Alle im Ostallgäu tätigen Netzbetreiber investieren gerade massiv, um das Netz fit zu machen für die zunehmende Einspeisung regenerativer Energien. Michael Lucke, Geschäftsführer des Allgäuer Überlandwerks sagte: "Seit 2004 haben wir im Ostallgäu bereits über 1,3 Mio. Euro investiert. Weitere 4,1 Mio. Euro werden bis 2015 hinzukommen." Frank Backowies, Geschäftsführer von VWEW erläutert:"Die Teilnahme am Regelenergiemarkt mit unseren flexiblen Blockheizkraftwerken trägt ein weiteres Stück zur Versorgungssicherheit bei." Und Heinrich Schlichtherle, Geschäftsführer des Elektrizitätswerks Reutte ergänzte: "Durch die vor kurzem abgeschlossene Umrüstung des Rotlechspeichers zu einem Pumpspeicherkraftwerk können wir schon heute flexibel auf die schwankende Einspeisung von Wind und Sonne reagieren."

 

Nach Einschätzung von Norbert Schürmann, Vorstand der Lechwerke kommt der starke Ausbau der erneuerbaren Energien der Region sehr zugute: "Die zusätzlich in die Region fließenden Mittel wirken wie ein kleines Konjunkturprogramm." Die fünf Netzbetreiber waren sich einig, dass Investitionen in erneuerbare Energien aufgrund der Rechtslage künftig nicht einfacher werden dürften. Trotzdem hätten bereits einige entsprechende Potenzialanalysen angefertigt.

 

Info: Die fünf Stromnetzbetreiber im Ostallgäu sind: AÜW (Allgäuer Überlandwerk), EBT (Energieversorgung Buching-Trauchgau), EWR (Elektrizitätswerke Reutte), LEW (Lechwerke), VWEW (Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke)

Mitteilung vom 26.07.2013

Gymnasium Buchloe fertig gestellt

"Es gibt wenig Schöneres, als eine Schule auf den Weg zu senden", sagt Landrat Johann Fleschhut.

Freuen sich auf den Start des Gymnasiums Buchloe (von links): Architekt Professor Arno Lederer,Landrat Johann Fleschhut, Wolfgang Müller von der Firma Reisch und Schulleiter Alexius Batzer.

Die Freude über die Übergabe des Gymnasiums Buchloe an den Landkreis Ostallgäu ist ihm bei diesen Worten ganz deutlich anzusehen. Am Donnerstag – eine Woche vor dem offiziellen Termin am 1. August – hat der Investor, die Firma Georg Reisch GmbH & Co KG aus Bad Saulgau, die Schule an den Landkreis übergeben.

 

5500 Quadratmeter für 700 Schüler

 

Das rund 5500 Quadratmeter große Gebäude wurde innerhalb 15 Monaten errichtet und wird rund 700 Schülern und 60 Lehrern jede Menge Platz bieten. Bis auf Kleinigkeiten ist das im "Private-Public-Partnership-Modell" entstandene Gymnasium nun fertiggestellt. "Ich bin sicher, dass sich die Schüler und Lehrer hier sehr wohlfühlen", sagt Fleschhut, als er mit Architekt Professor Arno Lederer, Wolfgang Müller von der Firma Reisch und Schulleiter Alexius Batzer durch die neuen Räume geht. Rund 25 Millionen Euro haben der Neubau und der Grund insgesamt gekostet. Fleschhut: "Wir sind damit absolut im Kostenrahmen geblieben." 9,2 Millionen Euro übernimmt dabei der Freistaat Bayern, 11,8 Millionen Euro der Landkreis, rund 3,4 Millionen entfallen auf die VG-Gemeinden.

 

"Es hängt so viel Herzblut darin"

 

Architekt Arno Lederer lobt bei der Übergabe nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Landkreis, sondern auch das Gebäude: "Eine gute Schule ist es, wenn sich die Kinder am Morgen auf das Schulhaus freuen. Das ist hier sicher der Fall." Schulleiter Alexius Batzer, der den  Baufortschritt nahezu täglich begleitete, meint gar: "Es fesselt einen, wenn man hier ist." Und auch bei Wolfgang Müller ist die Begeisterung über das neue Gymnasium Buchloe groß. Ein wenig schmunzelnd sagt er: "Es fällt mir schwer, dem Landrat dieses Gebäude zu  übergeben." Um nachzuschieben: "Es hängt so viel Herzblut darin."

 

Am 12. September werden die ersten Schüler das neue Gymnasium bevölkern, bevor es am 27. September offiziell eingeweiht wird. Die Vorfreude bei allen ist schon riesig.

Mitteilung vom 26.07.2013

Sammelstelle für Gartenabfälle in Blöcktach ab sofort länger geöffnet

Die Friesenrieder haben ab sofort jede Woche eine halbe Stunde länger die Gelegenheit, ihre Gartenabfälle an der Sammelstelle in Blöcktach anzuliefern.

Am Mittwoch öffnet die Sammelstelle jetzt eine halbe Stunde früher und eine Anlieferung ist ab sofort von 16.30 bis 18.30 Uhr möglich. Die Öffnungszeit am Samstag ist weiterhin von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

Acht Sammelstellen im Landkreis

 

Die Sammelstelle in Blöcktach gehört zu den acht über das Landkreisgebiet verteilten zentralen Sammelstellen für Gartenabfälle, an denen auch größere Mengen angeliefert werden können. Getrennt angelieferter Baum- und Strauchschnitt kann dort auch in größeren Mengen gebührenfrei abgegeben werden.

 

Mit der Abgabe von holzigen Gartenabfällen (Baum und Strauchschnitt) getrennt von den übrigen pflanzlichen Abfällen wie Grasschnitt, Laub usw., wird eine hochwertige und kostengünstige Verwertung unterstützt.

Mitteilung vom 22.07.2013

Wasenmoos: Weiterer wichtiger Fortschritt

Eine einvernehmliche und freiwillige Einigung des Landratsamtes Ostallgäu mit sämtlichen Eigentümern im Wasenmoos rückt immer näher.

Landrat Johann Fleschhut hat die Nachricht erhalten, dass sämtliche Kläger ihre Klagen aus 1. Instanz beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zurückgenommen haben. "Damit ist der Rechtsweg für alle Eigentümer beendet und wir können nun die neuen Verträge abschließen", freut sich Fleschhut.

 

Dieser Schritt der gegen die Abrissbescheide klagenden Nutzer der Freizeitimmobilien ist Teil des Kompromisses, den der Landrat mit den Hausbesitzern im Wasenmoos gefunden hat. Der Kompromiss sieht vor, dass nach freiwilliger Beendigung des Klageweges alle Schwarzbauten bis zum Jahr 2026 beseitigt werden. "Obwohl eigentlich eine vertragliche Regelung zum jetzigen späten Zeitpunkt schwer begründbar ist, steht die Freiwilligkeit für mich höher als ein gewonnener Rechtsstreit," sieht sich der Landrat durch die verlässliche Mitwirkung der Wasenmoosler insbesondere in Person ihres Sprechers Hannes Schäfer bestätigt.

 

20 Eigentümer hatten geklagt

 

20 Eigentümer von Wochenendhäusern lehnten bisher die angebotenen Verträge ab und hatten gegen die vom Landratsamt erlassenen Beseitigungsanordnungen geklagt. Sie sind jedoch in erster Instanz gescheitert und beabsichtigten, in die Berufung zu gehen. Im Juni dieses Jahres hatten sich Landrat Johann Fleschhut und die 20 Kläger darauf geeinigt, doch noch für diese Fälle Verträge mit einer Restlaufzeit bis zum 1. Januar 2026 zu vereinbaren, wie sie auch in 52 anderen Fällen im Wasenmoos abgeschlossen wurden.

 

"Da der Klageweg nun vorzeitig beendet werden konnte, werden die 20 neuen öffentlich-rechtlichen Verträge bis Ende Juli verschickt," beschreibt die Leiterin des Bauamtes Gudrun Hummel den weiteren Zeitplan.

Mitteilung vom 22.07.2013

Windkraftanlagen im Ostallgäu - Planungen laufen

Im Landkreis Ostallgäu wird Windkraft weitgehend unabhängig vom Regionalplan vorangebracht.

Nachdem es dort immer wieder zu Verzögerungen bei der Festlegung der Standorte kommt, sind im Ostallgäu einige Kommunen in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt auf eine eigene Bauleitplanung ausgewichen. Landrat Johann Fleschhut: "Wir müssen jetzt handeln und festlegen, wo Anlagen sinnvoll und maßvoll sind, sonst sind einige Standorte nicht mehr wie geplant als Bürgeranlage oder kommunale Anlagen zu halten." Ziel sei weiterhin, die Energiewende zu unterstützen, die Anlagen aber im Einvernehmen mit Bürgern und Kommunen zu realisieren.

 

Bereits genehmigte Änderungen der Flächennutzungspläne mit Ausweisung von Sondergebieten für Windkraft gibt es in Bidingen, Lamerdingen, Baisweil, Friesenried und Ronsberg. In Ruderatshofen und Marktoberdorf laufen diese Änderungsverfahren aktuell. Gespräche des Landratsamtes mit der Stadt Marktoberdorf haben nun auch dort zu einer Nachbarschaftsinformation und Eingrenzung der möglichen Standorte geführt. Es handelt sich bei den geplanten Anlagen überwiegend um Anlagen mit Bürgerbeteiligung oder in kommunaler Hand. "Wind und Wille müssen immer zusammen kommen," beschreibt der Landrat das gemeinsame Ziel mit den Kommunen. Durch vorausschauendes Handeln der Kommunen konnte ein größeres Engagement von Fremdanbietern verhindert werden. Die Pläne in Kraftisried, Günzach, Unterthingau, zusammen mit dem benachbarten Wildpoldsried für 9 weitere geplante Standorte wurden dagegen durch eine ablehnende Stellungnahme des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung mitten im Planverfahren durchkreuzt. "Da ist aber noch nicht das letzte Wort gesprochen," meint Fleschhut, der auf vorbildliche gemeindeübergreifende Initiativen im Günztal, in Kraftisried und Unterthingau mit den Oberallgäuer Nachbarn verweist.

 

10-fache Anlagenhöhe Abstand wären im Ostallgäu das Aus

 

Ebenfalls als Rückschlag müsse der Vorschlag von Ministerpräsident Seehofer gewertet werden, die Abstände auf die zehnfache Anlagenhöhe, also regelmäßig auf 2 km festzulegen. Vor kurzem habe die bayerische Staatsregierung noch 1.500 Windräder in Bayern gefordert, jetzt komme die Kehrtwendung. "Geht diese Initiative im Bundesrat durch, gibt es im Ostallgau keine neuen Windkraftanlagen mehr," kommentiert Landrat Fleschhut den vor kurzem von den Staatsregierungen Bayern und Sachsen eingereichten Antrag. Dies habe eine Überprüfung des Landratsamtes ergeben. Man solle die Verantwortung den Kommunen und den Bürgern belassen, da diese demokratisch zu einer verträglichen Lösung kommen können, wie gerade das Beispiel Ostallgäu zeige, fordert der Landrat mehr kommunale Eigenverantwortung.

Mitteilung vom 19.07.2013

Umweltminister Marcel Huber sichert Ostallgäu Unterstützung zu

Huber will sich auf EU- und Bundesebene gegen eine Kürzung der Mittel für den Naturschutz und die Landschaftspflege einsetzen.

Fleschhut hatte Huber dazu aufgefordert, da eine Kürzung in seinen Augen "katastrophale Folgen für den Vertragsnaturschutz, den Erschwernisausgleich und für die Landschaftspflege" hätte.

 

Landrat Fleschhut hatte gegenüber Huber in einem Brief seine Sorge zum Ausdruck gebracht, dass die Mittel für den ländlichen Raum (ELER = Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) von der EU gekürzt werden könnten. Dies würde "irreversible Schäden" für Maßnahmen der Naturschutzes und der Landschaftspflege zur Folge haben, befürchtet Fleschhut.

 

Der Landkreis Ostallgäu verfolgt in seiner Naturschutzarbeit konsequent den "bayerischen Weg", der auf enge Kooperation mit Landwirten und Waldbesitzern setzt. Basis dieser Arbeit sind das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) mit dem Erschwernisausgleich sowie das Landschafts-pflegeprogramm. Fleschhut: "Über diese Förderinstrumente kann eine naturschutzfachlich angemessene Bewirtschaftung der ökologisch wertvollen Flächen im Ostallgäu sichergestellt werden." Außerdem ist die Landschaftspflege für viele Ostallgäuer Landwirte ein wichtiges Zusatzstandbein.

 

Neben den gesetzlichen Verpflichtungen zur Erhaltung einer Reihe von Lebensräumen engagiert sich das Ostallgäu auch intensiv in der "Allgäuer Moorallianz" und im Leader-Projekt "Streueverwertung im Allgäu". Das Naturschutzgroßprojekt "Allgäuer Moorallianz" widmet sich der Wiederherstellung von Extensivgrünland. Ohne die Instrumente des Vertragsnaturschutzes könne die Routinepflege nach Wiederherstellung solcher Flächen nicht gewährleistet werden, so Fleschhut. Auch das Leader-Projekt "Streueverwertung im Allgäu" wäre durch eine Mittelkürzung in seinem Erfolg "massiv gefährdet", so der Landrat in seinem Schreiben an Huber.

 

Der Umweltminister sicherte dem Landkreis nun zu, sich "nachdrücklich" dafür einzusetzen, dass Bayern so viele ELER-Mittel wie möglich erhält. Huber: "Die vielen Landwirte tragen durch ihren Einsatz im Vertragsnaturschutz und in der Landschaftspflege entscheidend zu den großen Erfolgen der Naturschutzarbeit im Ostallgäu bei. Vorbildliche Initiativen des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu haben bayernweite Pilotfunktion." Durch seinen Einsatz gegen Kürzungen wolle er auch "die Fortführung der wichtigen Projekte im Ostallgäu sicherstellen", so Huber.

Mitteilung vom 18.07.2013

Krippenausbau: Ausbauziele erreicht – Ostallgäu voll im Soll

Ab dem Betreuungsjahr 2013/14 stehen 700 Plätze in Kindertagesstätten zur Verfügung. Das entspricht einer Quote von 32 Prozent.

"Landkreis und Kommunen haben es geschafft und die gesteckten Ziele erreicht: Familien mit Betreuungsbedarf haben bei uns einen Platz", sagt Landrat Johann Fleschhut. Damit habe man im Ostallgäu in einer gemeinsamen Anstrengung wieder einen Standortvorteil für Familien und Unternehmen geschaffen.

 

Eltern von Kleinkindern im Alter von 1 bis 3 Jahren haben ab August gegenüber ihrer Wohnortgemeinde einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Ebenso bei Kindern unter einem Jahr, wenn sie den Platz zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit benötigen. Krippen sind aus der Kinderbetreuung nicht mehr wegzudenken. Eltern benötigen gute Betreuungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine ausführliche Elternbefragung durch das Landratsamt bestätigte einen Bedarf in Höhe von rund 700 Plätzen. Zudem ist der Ausbau noch nicht abgeschlossen, ab dem Betreuungsjahr 2014/2015 werden nochmals mehr als 100 neue Plätze im Landkreis zur Verfügung stehen.

 

Nach dem bisherigen Stand der Anmeldungen in den Kinderkrippen des Landkreises stehen derzeit noch knapp 80 Plätze für Eltern zur Verfügung, die eine Aufnahme ihres Kindes im laufenden Betreuungsjahr wünschen. Erfahrungswerte zeigen, dass diese auch gebraucht werden. Im Landkreis gibt es mittlerweile einige Gemeinden, Märkte und Städte, die bereits heute mit ihrem Platzangebot auf sehr hohem Niveau liegen. Als Vorreiter im Landkreis stehen Osterzell, Irsee und Kaltental für einen konsequenten Ausbau an Plätzen, in diesen Gemeinden werden Versorgungsquoten für Ein- und Zweijährige von über 50 Prozent erreicht. Spitzenreiter sind Osterzell und Mauerstetten, in denen künftig alle Kinder der Altersklasse einen Platz in Anspruch nehmen könnten. In den sechs Gemeinden, die aufgrund zu geringer Nachfrage und zu geringer Kinderanzahlen keine eigene Krippe eröffnen, stehen durch Kooperationen für Eltern aus diesen Kommunen dennoch passende Betreuungslösungen im Nahbereich zur Verfügung.

Mitteilung vom 15.07.2013

Litauer machen sich im Ostallgäu über Leader und LAG schlau

Sie konnten sich von der sehr erfolgreichen Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe Ostallgäu im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader überzeugen.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die litauische Gruppe befindet sich derzeit auf Deutschland-Reise, um sich über das Förderprogramm Leader und verschiedene lokale Aktionsgruppen (LAG) zu informieren. Im Ostallgäu erhielt die Gruppe, die aus LAG-Vertretern aus allen Landesteilen Litauens besteht, Einblicke in die Arbeit der 2005 mit Leadermitteln geförderten Sennerei Lehern. Im Landratsamt wurde die Gruppe von Regionalmanager Heiko Gansloser über die Leader-Programme informiert. "Die LAG Ostallgäu ist bayernweit mit den Förderungen immer in der Spitzengruppe der letzten Jahre zu finden. Deshalb überrascht es nicht, dass die litauische Gruppe vor allem von der Vielfalt unserer Projekte beeindruckt war." so Gansloser.

 

Was ist Leader?

 

Zum Hintergrund: Leader ist eine Abkürzung französischer Begriffe "Liaison entre actions de dévelo-ppement de l´économie rurale"; zu Deutsch: "Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft" und ist eine Anschubförderung der Europäischen Union und des Freistaates Bayern für nachhaltige Regionalentwicklung der ländlichen Räume.

 

Kernelement von Leader ist der bürgerorientierte Ansatz, der vor allem durch die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) dargestellt wird. Dies sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region.

 

Leader erlebt im Zeitraum 2007 bis 2013 seit der Umsetzung von Initiativen aus Leader I, Leader II und Leader+ seine 4. Generation. Seit der Förderperiode 2007 bis 2013 bildet Leader einen Teil des "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums" (ELER).

Mitteilung vom 15.07.2013

Zwei Ostallgäuer Orte nehmen am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ teil

Seeg und Aufkirch nehmen am Kreisentscheid des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" teil.

Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Aufkirch

Seeg

Die Bewertungskommission ist in diesem Jahr zum ersten Mal allgäuübergreifend.

Seeg war beim Wettbewerb bereits in den Jahren 1938 und 1976 dabei. Aufkirch hat bis dato noch nicht teilgenommen. Die Bewertungskommission setzt sich in diesem Jahr erstmals aus Experten aus allen Allgäuer Landkreisen zusammen: In ihr sind beispielsweise Fachleute aus den Kreisverbänden für Gartenbau und Landespflege, aus der Landwirtschaft und den Gemeinden, aus dem Bauwesen und der Kreisheimatpflege vertreten.

 

Viele verschiedene Kriterien

Diese Allgäuer Kommission wird im September auch die beiden Ostallgäuer Orte Seeg und Aufkirch besuchen und sie bewerten. Zunächst wird dabei eine Bestandsaufnahme gemacht. Kriterien wie Bevölkerungsstruktur, Arbeitsplätze und Infrastruktur sind dabei genauso wichtig wie die Gestaltung der Gebäude und Gärten. Auch werden das Vereinsleben, die Kirchengemeinde und Aktivitäten für Jugendliche und Senioren erfasst. Mitentscheidend sind auch die Einbettung des Dorfes in der Landschaft und der Umgang mit vorhandenen Lebensräumen für seltene Tier- und Pflanzenarten.

 

Die weiteren Allgäuer Vertreter im Wettbewerb sind die Dörfer Wildpoldsried und Wertach (Oberallgäu) sowie Niederdorf, Traunried und Kirchheim aus dem Unterallgäu.

 

Der bayerische Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" (2013 bis 2016) ist ein Wettbewerb für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Mit ihm sollen besondere Ideen zur Entwicklung der Dörfer herausgestellt und bestärkt werden. Jedes Dorf hat ganz unter-schiedliche Voraussetzungen, deshalb ist es wichtig, als Gemeinde die eigenen Stärken in allen Bereichen zu kennen.

 

Aufkirch ist ein Ortsteil des Marktes Kaltental mit circa 450 Einwohnern. Weitere Informationen über die Gemeinde gibt es im Internet unter www.markt-kaltental.de. Die Gemeinde Seeg im südlichen Ostallgäu mit rund 2800 Einwohnern nimmt dieses Jahr ebenso am Kreisentscheid des Landkreises teil. Mehr Infos unter www.seeg.de.
 
Kontakt und weitere Informationen zum Dorfwettbewerb:

Landratsamt Ostallgäu
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 11.07.2013

Vereinspauschale 2013: 217.000 Euro für 130 Sportvereine im Ostallgäu

Die Summe liegt in diesem Jahr um 17.500 Euro höher als im Jahr 2012.

Die Vereinspauschale dient den Ostallgäuer Sport- und Sportschützenvereinen zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben. Ob für den Einsatz ihrer Übungsleiter oder die Beschaffung von Geräten – die Vereine bestimmen selbst über die Verwendung des Geldes.

 

Höhere Förderung als 2012

 

Die Ostallgäuer Sportvereine erhalten heuer vom Landratsamt eine um 17.500 Euro höhere Förderung als im vergangenen Jahr. Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Jahr 2013 zur Verfügung gestellte Förderung pro Mitgliedereinheit des jeweiligen Vereins beträgt 0,27 Euro (eine diesjährige Erhöhung von 0,005 Euro).

 

Anerkannte Übungsleiterlizenzen zählen 650-fach

Berechnungsgrundlage der Vereinspauschale sind Mitgliederzahlen und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach. Anerkannte Übungsleiterlizenzen zählen 650-fach. Bestimmte Zusatzlizenzen und Lizenzen, die bei zwei Vereinen zum Einsatz kommen, werden 325-fach bewertet. Jeder Verein kommt so auf seine Mitgliedereinheiten, die mit der vom Kultusministerium festgesetzten Fördereinheit multipliziert den jeweiligen Förderbetrag ergeben. Mindestens 500 Mitgliedereinheiten muss ein Verein erreichen, um in den Genuss der Förderung zu kommen. 

Mitteilung vom 10.07.2013

Erste Kennzeichen MOD und FÜS ausgegeben

Gleich am ersten Tag haben sich Dutzende Ostallgäuer ihre neuen alten Kennzeichen in den Zulassungsstellen in Marktoberdorf und Füssen abgeholt.

Landrat Johann Fleschhut und Sven Dürr, Inhaber von "Hosp Weine", montieren gemeinsam ein neues altes MOD-Kennzeichen.

Seit dem heutigen Mittwoch gibt es sie wieder: Die MOD- und FÜS-Kennzeichen. "Unsere Identität als Landkreis hängt nicht an einem Kennzeichen und daher gibt es nun auf Wunsch der Bürger die Auswahl", sagt Landrat Johann Fleschhut. Bislang wurden 43 MOD- und 75 FÜS-Kennzeichen ausgegeben (Stand: 10. Juli, 16.30 Uhr).

 

Altkennzeichen aus Heimatverbundenheit

"Wir sind eine Marktoberdorfer Firma, da ist es doch klar, dass wir MOD-Kennzeichen an unseren Fahrzeugen haben", meinte Sven Dürr, während er sein neues Nummernschild montierte. Der Inhaber der Firma "Hosp Weine" hatte sich zuvor wie viele andere Ostallgäuer Bürger für seine Fahrzeuge mehrere Altkennzeichen reserviert. Das erste montierte er nun am Mittwochmorgen zu-sammen mit Landrat Johann Fleschhut an einen neuen Hosp-Lastwagen. Aus Heimatverbundenheit habe er sich die Kennzeichen gesichert, sagt Dürr.

 

Erstes Altkennzeichen für Ehrenbürger Köpf

Da geht es ihm wie vielen der rund zwei Dutzend Bürger, die am Mittwoch in aller Früh in die Zulassungsstellen nach Marktoberdorf und Füssen gekommen waren, um ihr neues altes Kennzeichen abzuholen. Auch Robert Schuller findet das MOD-Kennzeichen "historischer". Der junge Ostallgäuer  hat sich das MOD-Kennzeichen für sein frisch restauriertes, 30 Jahre altes Motorrad gesichert: "Ich finde einfach, das klassische Kennzeichen passt besser zu einem alten Fahrzeug."

In Füssen ging das erste Kennzeichen an Ehrenbürger Alfred Köpf. Seine Motivation für die Wahl hin zu FÜS ist, dass er damit als Füssener Bürger besser bei seinen Reisen erkannt wird. Und auch der Abschleppdienst Schlichtling wird alle seine fünf LKW am Standort Füssen künftig auf FÜS-AK umstellen.

Terminreservierung spart Wartezeit

Im Vorfeld waren exakt 3674 Wunschkennzeichen reserviert worden: 1321 in Marktoberdorf und 2353 in Füssen. Der beste Weg zum Wunschkennzeichen ist es, einen Termin zu vereinbaren und ohne Wartezeit in aller Ruhe ein paar Tage später die erweiterten Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 17.30 Uhr und am Freitag von 7.30 bis 13 Uhr in Marktoberdorf in Anspruch zu nehmen. FÜS-Kennzeichen sind natürlich auch hier erhältlich.

 

Weitergehende Information gibt es beim Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342/911-444.

Mitteilung vom 09.07.2013

Planmäßig: Wiedereinführung der Altkennzeichen am 10. Juli 2013

Wie das Landratsamt Ostallgäu aus dem Bayerischen Verkehrsministerium erfahren hat, werden die Altkennzeichen im Freistaat Bayern wieder eingeführt.

Den Genehmigungsbescheid erhalten die Landratsämter laut Ministerium im Laufe des 9. Juli.

 

Kennzeichen-Abholung am 10. Juli möglich

Damit hält das Landratsamt Ostallgäu an seiner bisherigen Planung fest und ermöglicht ab 10. Juli die Ausgabe der Altkennzeichen FÜS und MOD.
Die Bürger können ihr Wunschkennzeichen in den Zulassungsstellen Marktoberdorf und Füssen abholen. In Marktoberdorf öffnet der Bürgerservice samt Zulassungsstelle (Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf) am Mittwoch um 7.30 Uhr, in Füssen (Augsburger Straße 15, 87629 Füssen) startet der Betrieb um 8 Uhr.

 

"Vorfreude ist groß"

 

"Auch wenn die Vorfreude groß ist, muss nicht jeder gleich am 10. Juli sein Kennzeichen zu holen. Am ersten Tag rechnen wir mit längeren Wartezeiten, die man aber durch eine Terminvereinbarung leicht vermeiden kann", erklärt Haltmayr. Der bessere Weg sei es nämlich, einen Termin zu vereinbaren und ohne Wartezeit in aller Ruhe ein paar Tage später die erweiterten Öffnungszeiten von Mo-Do von 7.30 bis 17.30 Uhr und am Freitag von 7.30 bis 13 Uhr in Marktoberdorf in Anspruch zu nehmen. FÜS-Kennzeichen sind natürlich auch hier erhältlich.

Weitergehende Information gibt es beim Bürgerservice im Landratsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342/911-444.

Mitteilung vom 08.07.2013

Soforthilfe auch für Opfer von unwetterbedingten Wasserschäden

Alle Ostallgäuer, die durch das Unwetter am 20. Juni Wasserschäden an Haus und Hof erlitten haben, können ab jetzt beim Landkreis finanzielle Hilfe beantragen.

Die Regierung von Schwaben gab nun bekannt, dass die nach dem Hochwasser eingeleiteten Hilfsmaßnahmen auch für das Unwetter vom 20. Juni gelten. "Diese Zusage ist eine sehr gute Nachricht für die vom Unwetter so stark betroffenen Ostallgäuer. Unser Einsatz hat sich gelohnt", sagt Landrat Johann Fleschhut.

 

Hilfsgelder beantragen

Landrat Fleschhut hatte die Regierung von Schwaben vor kurzem in einem Schreiben dazu aufgefordert, die Hilfsmaßnahmen (Sofortgeld, Soforthilfen "Haushalt/Hausrat" und "Ölschäden an Gebäuden" sowie Notstandsbeihilfen)  auch auf das Unwetter vom 20. Juni 2013 auszuweiten. Diesem Ansinnen gab das Bayerische Finanzministerium nun statt. Wer an seinem Haus oder Hausrat durch das Unwetter einen Wasserschaden erlitten hat, kann beim Landkreis Ostallgäu ab sofort Hilfsgelder beantragen.

 

Mindestens 200.000 Euro Schaden

Das Unwetter vom 20. Juni hatte im Ostallgäu eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mehr als 40 Keller waren vollgelaufen, Dutzende Straßen und Unterführungen wurden überschwemmt. 36 Feuerwehren, das Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk waren an diesem Abend an rund 80 Orten im Landkreis im Einsatz, um Menschen zu helfen und Schäden zu beseitigen. Mindestens 200.000 Euro Schaden waren durch Starkregen und Hagelsturm entstanden.

Eine Zusammenstellung möglicher Hilfen findet sich hier.

 

Bei Rückfragen gilt folgender Kontakt:


Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Tel. 08342 911-298, Fax 08342 911-561
E-Mail: christian.rieger(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 04.07.2013

Zeitweise Sperrung: Arbeiten an der OAL 3 zwischen Aitrang und Umwangs

Am Montag, den 8. Juli 2013, werden an der Kreisstraße OAL 3 zwischen Aitrang und Umwangs Arbeiten an der Fahrbahndecke erledigt.

Hierzu ist eine eintägige Vollsperrung der OAL 3 erforderlich. Je nach Witterung kann sich die Maßnahme jedoch verschieben.

 

Umleitung über Wenglingen

 

Eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt. Die Umleitung erfolgt über Wenglingen, Apfeltrang, Ruderatshofen nach Aitrang und umgekehrt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 04.07.2013

SPD Ostallgäu feiert 150. Geburtstag - Landrat Fleschhut gratuliert

Die SPD Ostallgäu hat am Mittwochabend ihren 150. Geburtstag im Marktoberdorfer Modeon gefeiert.

Von links: Paul Iacob (Bürgermeister Füssen), Franz Müntefering (MdB), Landrat Johann Fleschhut und Dr. Paul Wengert (MdL). Foto: Ulrike Propach

Festredner war der langjährige SPD-Spitzenpolitiker Franz Müntefering. Landrat Johann Fleschhut gratulierte der SPD Ostallgäu zu ihrem Festtag. Auf dem Erinnerungsfoto (von links): Paul Iacob (Bürgermeister Füssen), Franz Müntefering (MdB), Landrat Johann Fleschhut und Dr. Paul Wengert (MdL).

Mitteilung vom 03.07.2013

24-Stunden-Wandern: Johann Fleschhut trifft Schauspielerin Michaela May

Beim 24-Stunden-Wandern in Füssen hat Landrat Johann Fleschhut Bekanntschaft mit der bekannten Fernseh- und Theaterschauspielerin Michaela May gemacht.

Landrat Johann Fleschhut mit Schauspielerin Michaela May beim 24-Stunden-Wandern in Füssen.

Die beiden wanderten ein Stück miteinander und plauderten locker. Dabei lud Fleschhut die beispielsweise aus der TV-Serie "Münchner Geschichten" bekannte May zu den Neuschwanstein-Konzerten ein. May freute sich über die Einladung und sagte, dass sie wahrscheinlich kommen werde.

 

24-Stunden-Wandern: 450 Wanderer dabei

 

Zuvor hatten die beiden gemeinsam mit Füssens Bürgermeister Paul Iacob den Startschuss für das Wander-Event gegeben. Rund 450 Wanderer hatten sich am 24-Stunden-Wandern beteiligt. Die volle Tour führte aus der Füssener Innenstadt über Neuschwanstein zum Tegelberg und von dort durch die Pöllatschlucht wieder zurück in Richtung Füssen.

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