Aktuelles zum Coronavirus

Mitteilung vom 22.01.2021

Landratsamt verteilt Masken für pflegende Angehörige und Bedürftige

Die Verteilung der rund 26.000 Masken an die pflegenden Angehörigen übernehmen jeweils die Wohnortgemeinden.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (2. v. r.) übergibt ein Maskenpaket an Manfred Hauser (2. v. l.), Bürgermeister von Kaltental. Mit auf dem Bild Stefanie Schweikart und Christian Rieger von der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (2. v. r.) übergibt ein Maskenpaket an Manfred Hauser (2. v. l.), Bürgermeister von Kaltental. Mit auf dem Bild Stefanie Schweikart und Christian Rieger von der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Ostallgäu.

Pflegende Angehörige und Bedürftige erhalten in den nächsten Tagen kostenlos FFP2-Masken. Im Auftrag des Freistaates Bayern hat das Landratsamt Ostallgäu sofort nach Eingang der Lieferungen durch das Technische Hilfswerk Füssen damit begonnen, die Verteilung zu organisieren. „Uns war es wichtig, dass die vom Freistaat Bayern gelieferten FFP2-Masken schnell und unbürokratisch an ihre Empfänger gelangen. Der Weg über die Gemeinden und die Post war die naheliegende Lösung“, erklärt Maria Rita Zinnecker das Verteilungskonzept des Landratsamtes.
  
Etwa 26.000 Masken werden insgesamt an pflegende Angehörige und Bedürftige im Landkreis abgegeben. Die Verteilung für die pflegenden Angehörigen übernehmen jeweils die Wohnortgemeinden. Dazu hat das Landratsamt das Lager für die Kommunen zur Abholung geöffnet und Mitarbeiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz koordinieren die Abgabe der Kontingente. Jede Hauptpflegeperson kann ab 25. Januar 2021 am Wohnort der zu pflegenden Person drei Masken abholen. Bei der Abholung in der Gemeinde genügt es, wenn ein Schreiben der Pflegekasse vorgelegt wird, das den Pflegegrad der zu betreuenden Person nachweist.

 
„Die Gemeinden sind schnell erreichbar und kennen die Situationen vor Ort. Daher sind wir dankbar, dass sich die Bürgermeister bereit erklärt haben, die Ausgabe in der Gemeinde vorzunehmen“, freut sich Landrätin Maria Rita Zinnecker über die Beteiligung der Gemeinden. Wie und wo die Abgabe bei den Gemeinden erfolgt, ist in den Rathäusern zu erfahren.
  
Bedürftige werden vom Kauf einer FFP2-Maske entlastet
  
Zusätzlich erhalten auch viele Bedürftige im Landkreis FFP2-Masken. Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen (z. B. Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII) erhalten in den nächsten Tagen ein Paket mit fünf Masken per Post. Hintergrund der Verteilung ist die vom Freistaat Bayern eingeführte Regelung, dass in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens wie bei der Pflege, dem Einkaufen oder der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln eine FFP2-Maske getragen werden muss. Mit dieser Aktion sollen Bedürftige vom Erwerb der Masken entlastet und die pflegenden Angehörigen eine ähnliche Behandlung erfahren wie berufliche Pflegekräfte.

Mitteilung vom 08.01.2021

Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren starten mit Terminvergabe

Bürgerinnen und Bürger, die einer Gruppe mit der höchsten Priorität angehören, können ab 11. Januar einen Termin zur Corona-Impfung vereinbaren.

Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, werden per Brief über die Möglichkeit zur Terminvereinbarung informiert.
 
Ein Termin in einem der beiden Impfzentren kann entweder telefonisch oder online vereinbart werden. Das Impfzentrum in Marktoberdorf erreichen Sie unter der Telefonnummer 08342 911-990, das Impfzentrum in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9082351 (täglich von 8 bis 16 Uhr). Die Formulare zur Online-Terminvereinbarung finden Sie auf der Internetseite des Kreisverbandes Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 
Wer einen Impftermin erhalten hat, sollte seinen Impfausweis, falls vorhanden, zur Impfung mitbringen. Außerdem sollten – wenn möglich – die Einwilligungserklärung, das Aufklärungsmerkblatt und sofern zutreffend die Einwilligung des Betreuers beziehungsweise der Betreuerin ausgedruckt und bereits ausgefüllt sowie unterschrieben zur Impfung mitgebracht werden.
 
Kontaktdaten der Impfzentren
 
Impfzentrum Marktoberdorf
Nordstraße 12
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-990
Online-Formular: www.brk-ostallgaeu.de
 
Impfzentrum Kaufbeuren
Alte Weberei 4
87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 9082351
Online-Formular: www.brk-ostallgaeu.de
 
Wer kann einen Termin vereinbaren?
 
Bei den Personen der höchsten Priorität handelt es sich um Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen oder arbeiten, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen und Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Zur Vermeidung längerer Wartezeiten bitten wir diejenigen, die nicht zur höchstpriorisierten Personengruppe gehören, von einer Terminanfrage oder einem Besuch des Impfzentrums abzusehen. Impfungen erfolgen nur bei priorisierten Gruppen nach Voranmeldung und individueller Terminvergabe. Der Zeitpunkt einer allgemeinen Terminvergabe wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

Mitteilung vom 30.12.2020

Besucheransturm im südlichen Ostallgäu: Maskenpflicht am Hopfensee

Wegen des großen Besucherandrangs ordnet das Landratsamt Ostallgäu für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See eine Maskenpflicht an.

Durch den aktuell großen Besucherandrang auf die Gemeinden im südlichen Landkreis kann insbesondere an der Uferstraße am Hopfensee nicht mehr der aus Infektionsschutzgründen notwendige Mindestabstand gewahrt werden. Das Landratsamt Ostallgäu ordnet daher für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See eine Maskenpflicht an.
  
Die Maskenpflicht dort gilt ab sofort bis vorerst 17. Januar 2021.
 
 „Wir erleben entlang der Alpenkette aufgrund des Besucherandrangs gerade ein regelrechtes Chaos. Das ist nicht nur infektionsschutzrechtlich bedenklich, sondern verursacht auch Verstöße gegen Parkverbote oder Naturschutzrecht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Zusätzlich zur Anordnung der Maskenpflicht am Hopfensee durch den Landkreis wird es eine konzertierte Aktion der Polizei an so genannten Hotspots geben. Die Gemeinden können zum Beispiel mit Parkplatzschließungen gegensteuern. Außerdem habe ich den Bayerischen Innenminister dringend um seine Unterstützung gebeten.“

 

Den Tenor der Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Mitteilung vom 28.12.2020

Erste Impfung im Ostallgäu erfolgt

Im Clemens-Kessler-Seniorenheim ließ sich Anna Langer als erste Freiwillige im Landkreis gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 impfen.

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu: Anna Langer aus dem Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf wurde vom Mobilen Impfteam des BRK in der Einrichtung geimpft. Von links nach rechts: Alexander Denzel, Blanca Menzinger (beide BRK), Anna Langer (85 Jahre) und Klaus Rieder (BRK).

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu: Anna Langer aus dem Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf wurde vom Mobilen Impfteam des BRK in der Einrichtung geimpft. Von links nach rechts: Alexander Denzel, Blanca Menzinger (beide BRK), Anna Langer (85 Jahre) und Klaus Rieder (BRK).

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu ist am heutigen Sonntag in Marktoberdorf verabreicht worden. Im Clemens-Kessler-Seniorenheim ließ sich Anna Langer als erste Freiwillige im Landkreis gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 von Klaus Rieder vom Bayerischen Roten Kreuz impfen. Ein Mobiles Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes übernahm die Impfung der 85-Jährigen, die im Clemens-Kessler-Hauses in Marktoberdorf wohnt.
 
Für Langer war klar, dass sie sich impfen lässt. „Die Impfung ist der erste Schritt zurück in die Normalität, um wieder mehr soziale Kontakte zu bekommen“, freut sich die frisch geimpfte Seniorin. Auch der Leiter des Clemens-Kessler-Hauses, Andreas Hüller, ist froh, dass die Impfungen nun begonnen haben. „Ich freue mich sehr, dass unsere Einrichtung eine der ersten ist, in der Impfungen durchgeführt werden. Es ist der Grundstein, damit sich die sozialen Kontakte für unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen normalisieren können. Durch den Impfschutz ist gewährleistet, dass die größtmögliche Sicherheit gewährleistet ist.“
 
Die beiden Mediziner Dr. Erika Rössler und Dr. Michael Wanner waren im Mobilen Impfteam mit dabei. Für Dr. Rössler ist es wichtig, dass die Impfung regelkonform ablaufen kann und „sich der Großteil der Bewohner einen guten Schutz durch die Impfung verspricht und der Impfung positiv gegenübersteht.“
 
Emotionaler Moment
 
Einen emotionalen Moment sieht Dr. Michael Wanner in der heutigen Premiere. „Die Impfung ist ein Meilenstein der modernen Medizin“, ist sich der Mediziner sicher. Auch Landrätin Maria Rita Zinnecker sieht den heutigen Tag als einen möglichen Wendepunkt im Kampf gegen Corona. „Wir haben den Impfstoff und viele Impfwillige. Mich freut es besonders, dass sich gerade in den Einrichtungen für Senioren und Pflegebedürftige viele impfen lassen. Die besonders schutzbedürftigen Gruppen gehen mit guten Beispiel voran. Wenn wir alle nachziehen, ist unser Alltag bald wieder ohne Einschränkungen möglich und wir können die Pandemie besiegen“, appelliert Zinnecker auch an die Bürgerinnen und Bürger. An der Impfstoffmenge wird es nicht scheitern, „wir erhalten regelmäßig Nachschub“, erläutert Zinnecker abschließend. Das BRK ist nun die nächste Zeit in den Einrichtungen nach dem Impfplan unterwegs.

Mitteilung vom 27.12.2020

„Weihnachtsgeschenk“ Corona-Impfstoff: Erste 100 Dosen erreichen das Ostallgäu

Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner lieferte den Impfstoff gemeinsam mit einem Transporter des THW beim Impfzentrum in Marktoberdorf an.

V. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

V. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die ersten 100 Dosen des Corona-Impfstoffes in Empfang genommen. Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner lieferte den Impfstoff gemeinsam mit einem Transporter des THW beim Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf an und verschaffte sich dabei auch einen Eindruck von der Einrichtung. Zu den ersten Impflingen werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Clemens-Kessler-Hauses in Marktoberdorf zählen.
 
„Mit der Anlieferung des Impfstoffes können wir nun endgültig starten“, sagte Zinnecker. Man habe diesen Augenblick lange herbeigesehnt, nun sei er endlich gekommen. „Die Lieferung des wertvollen Impfstoffes ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr. Bedeutet er doch die Chance, dass wir schrittweise wieder in die Normalität zurückkehren können.“
 
„Die schwäbischen Kreisverwaltungsbehörden haben mit dem kurzfristigen Aufbau der Impfzentren Großartiges geleistet. Das macht mich zuversichtlich, dass auch die Impfmaßnahmen erfolgreich verlaufen und ihren wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten werden“, sagte Lohner.
 
Das Impfzentrum in Marktoberdorf sowie das Impfzentrum in der Stadt Kaufbeuren werden vom Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben.
 
Priorität insbesondere auf Senioren- und Pflegeheime sowie auf Personen über 80 Jahre
 
Zunächst werden ausschließlich Personen mit der höchsten Priorität geimpft werden, die besonders schutzbedürftig sind. Dabei handelt es sich um Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen oder arbeiten, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind – insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder in Rettungsdiensten –, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen und Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Diese werden persönlich über die Möglichkeit zur Impfung informiert.
 
Eine Terminvereinbarung in den Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren ist aktuell noch nicht möglich. Der Zeitpunkt, ab dem eine Terminvereinbarung möglich sein wird, wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

Mitteilung vom 22.12.2020

Terminvereinbarung für Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren noch nicht möglich

Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren teilen mit, dass derzeit noch keine Terminvereinbarungen in den beiden Impfzentren möglich sind.

Im Moment steht noch nicht fest, wann und in welcher Menge ein Impfstoff an die beiden Impfzentren geliefert wird. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird zwar davon ausgegangen, dass am 27. Dezember eine erste Lieferung erfolgen wird, jedoch wird voraussichtlich nur eine geringe Menge Impfdosen angeliefert werden. Entsprechend den Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums werden zunächst die mobilen Impfteams Impfungen der Bewohner und Bewohnerinnen sowie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Alten- und Pflegeheimen vornehmen. Ebenso sollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der besonders gefährdeten Bereiche in den Kliniken vorrangig geimpft werden. Hierzu gehören beispielsweise die Intensivstationen.

 

Sobald auch Terminvereinbarungen und Impfungen in den beiden Impfzentren möglich sind, werden der Landkreis und die Stadt hierüber umgehend informieren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseite des Bayerischen Roten Kreuzes.

Mitteilung vom 15.12.2020

Verschärfter Shutdown: Landratsamt Ostallgäu bleibt geöffnet

Das Landratsamt Ostallgäu bleibt ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, bis zunächst 8. Januar 2021 grundsätzlich für den Parteiverkehr geöffnet.

Aufgrund der bestehenden Corona-Regelungen weist das Amt darauf hin, dass die Klärung der Anliegen überwiegend telefonisch oder per E-Mail erfolgen soll.
 
Persönliche Vorsprachen sind nur bei unbedingt erforderlichen Sachverhalten möglich. Termine dazu müssen mit den jeweiligen Mitarbeitern telefonisch oder per E-Mail vorab vereinbart werden. Für den Bürgerservice und die Zulassungsstelle gibt es hier die Möglichkeit, auch online Termine zu vereinbaren. Dies gilt auch für die Außenstelle in Füssen.
 
Im Landratsamt selbst besteht Maskenpflicht, die Abstandsregelung (mind. 1,5 Meter) ist einzuhalten. Menschen, die an Corona erkrankt sind oder entsprechende Anzeichen zeigen, dürfen das Landratsamt nicht betreten.

Mitteilung vom 11.12.2020

Betreiber für Impfzentren in Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren gefunden

Der BRK Kreisverband Ostallgäu übernimmt die Aufgabe des Betriebes der beiden Impfzentren.

„Mit dem Roten Kreuz haben wir einen verlässlichen und kompetenten Partner gewonnen, der auch in der Lage ist flexibel auf die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen zu reagieren“, stimmen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse überein.
 
Auch wenn es anderslautende Berichte über die Verfügbarkeit des Impfstoffs gibt, hält die Bayerische Staatsregierung am Auftrag an die Kreisverwaltungsbehörden fest, dass die Impfzentren und mobilen Impfteams bis Mitte Dezember betriebsbereit sein sollen. Im Landkreis Ostallgäu wird derzeit eine ehemalige Gewerbehalle in Marktoberdorf entsprechend umgebaut. In Kaufbeuren laufen die Umbauarbeiten in einem ehemaligen Lebensmittelmarkt in zentraler Lage in der Nähe von Busbahnhof und Parkhaus am Kunsthaus in der Alten Weberei. Der BRK Kreisverband Ostallgäu wird beide Impfzentren betreiben und hat dazu eine Vereinbarung mit den beiden Verwaltungsbehörden abgeschlossen.
 
Dezentrale Verimpfung über niedergelassene Ärzte in dritter Phase
 
Damit stehen in der Region zwei zentrale Impfzentren zur Verfügung. Daneben werden vom BRK mindestens zwei mobile Impfteams für den Landkreis und ein Impfteam für die Stadt aufgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger im nördlichen Landkreis können sich im Impfzentrum in Kaufbeuren impfen lassen. Die mobilen Impfteams sollen die Impfungen vor Ort durchführen, in Einrichtungen wie beispielsweise Alten- und Pflegeheimen. In den Impfzentren und den mobilen Impfteams werden Ärzte, medizinisches Assistenzpersonal und Verwaltungskräfte eingesetzt. Es findet eine allgemeine und individuelle Impfaufklärung durch einen Arzt statt. Die Impfung selbst findet nach Delegation des Arztes durch medizinisch qualifiziertes Fachpersonal statt. Da die Impfung voraussichtlich im Abstand von zwei bis drei Wochen wiederholt werden muss, wird über die Impfzentren auch bereits ein Wiederholungstermin vereinbart. Die Bayerische Impfstrategie sieht in einer ersten Phase eine gezielte Impfung besonders vulnerabler Gruppen über die zentralen Impfzentren und mobilen Impfteams vor. Die Priorisierung richtet sich nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und noch zu erstellenden Richtlinien des Gesundheitsministeriums. Diese werden dann vor Ort konkret umgesetzt. In dieser Phase wird es voraussichtlich noch nicht möglich sein, Termine ohne Vorauswahl an Impfwillige auf Anmeldung hin zu vergeben. Dies wird in einer zweiten Phase dann über die Impfzentren möglich sein. Erst in einer dritten Phase erfolgt dann auch eine breite, dezentrale Verimpfung über niedergelassene Ärzte. Der Zeitplan ist dynamisch und hängt maßgeblich davon ab, wieviel Impfstoff verfügbar ist.
 
In der Planung gehen die Verantwortlichen von rund 600 Impfungen täglich aus, die über die beiden Impfzentren und die mobilen Impfteams durchgeführt werden können. Es wird möglich sein, dass die Impfzentren an sieben Tagen in der Woche geöffnet sind. Die Öffnung und der Ablauf hängen aber auch von der Art und Menge des angelieferten Impfstoffs ab. Einer der Impfstoffe muss aufgrund besonderer Kühlbedingungen zum Beispiel in drei bis vier Tagen nach Anlieferung verimpft sein. Hier kann über einen gemeinsamen Betreiber und den Austausch zwischen den Impfzentren sichergestellt werden, dass kein Impfstoff verworfen werden muss.
 
Blumtritt wird gemeinsamer Ärztlicher Leiter für die Impfzentren
 
Als gemeinsamer Ärztlicher Leiter für die Impfzentren in Stadt und Landkreis wurde der Mediziner Gregor Blumtritt gewonnen. Blumtritt ist bereits seit Beginn der Corona-Pandemie als Fachberater in den Führungsstäben vertreten und als sogenannter Koordinierender Arzt für Stadt und Landkreis bestellt. Der Ärztliche Leiter ist Koordinator und Ansprechpartner der eingesetzten Ärzte und des medizinischen Personals und kümmert sich unter anderem um die Bestellung von Impfdosen und medizinischen Materials sowie den reibungslosen Ablauf des Impfprozesses in medizinischer Hinsicht.

Mitteilung vom 30.11.2020

Impfzentrum für das Ostallgäu entsteht im Marktoberdorfer Norden

Der Standort für das Corona-Impfzentrum für den Landkreis Ostallgäu ist gefunden: Im Marktoberdorfer Norden wird eine Gewerbehalle umgebaut.

Nach intensiver Suche ist Landrätin Maria Rita Zinnecker froh, dass die Standortfrage nun geklärt ist: „Die umgebaute Halle bietet das beste Gesamtpaket für die uns gestellten Anforderungen und liegt zentral im Landkreis.“
 
Laut Bayerischem Gesundheitsministerium könnten in Bayern schon Mitte Dezember Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 zur Verfügung stehen. Die Landratsämter in Bayern wurden daher beauftragt, bis Mitte Dezember je ein Impfzentrum pro Landkreis sowie sogenannte Mobile Impfteams aufzustellen. Die Mobilen Impfteams sollen die Impfungen vor Ort durchführen, in bestimmten Einrichtungen wie zum Beispiel Alten- und Pflegeheimen oder bei vulnerablen Personen an deren Wohnsitz.
 
Die Ausschreibung des Betriebs der Impfzentren und Mobilen Impfteams wird gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren erfolgen, die ebenfalls aufgefordert ist, ein Impfzentrum in der Stadt zu errichten. Eine Schwierigkeit bei den Vorbereitungen sind derzeit noch die sich ständig ändernden Vorgaben des Gesundheitsministeriums beispielsweise hinsichtlich Kapazität und Öffnungszeiten der Impfzentren. Die Impfzentren und Mobilen Impfteams übernehmen in der Anfangszeit staatlich gesteuert die Verteilung des zunächst noch nicht in großen Mengen verfügbaren Impfstoffs. Die Priorisierung richtet sich nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und noch zu erstellenden Richtlinien des Gesundheitsministeriums. Diese werden dann vor Ort konkret umgesetzt. In einer späteren Phase soll dann die Impfung – wie üblich – durch die niedergelassenen Ärzte erfolgen. Die Impfzentren werden auch die vom Freistaat bereit gestellten Impfstoffe entgegennehmen und bis zur Impfung lagern.
 
Task-Force im Landratsamt übernimmt Vorbereitungen
 
Landrätin Zinnecker sieht in den angekündigten Impfstoffen eine Chance, wieder zu mehr Normalität zurückkehren zu können, wenngleich dies auch kein schneller Weg sein wird. „Es wird eine Zeit geben, in der die Beschränkungen zum Schutz und die Impfung der Bevölkerung parallel laufen“, sagt Zinnecker. Der Erfolg werde letztlich auch von der Bereitschaft von ausreichend Bürger*innen abhängen, sich in den kommenden Monaten freiwillig impfen zu lassen. Um die Herausforderung zu bewältigen, innerhalb von gerade einmal vier Wochen betriebsbereite Impfzentren zu errichten, begann eine Task-Force im Landratsamt umgehend mit den Vorbereitungen. „Die Hauptaufgabe war, einen Standort zu finden, der den Anforderungen des Ministeriums genügt“, sagt Zinnecker. Erreichbarkeit, Winterbetrieb, Größe, Einbahnsystem, Barrierefreiheit waren dabei die Kernthemen. Zudem gilt es einen Betreiber zu gewinnen, der das erforderliche Personal wie Ärzte, medizinisches Fachpersonal, Verwaltungsmitarbeiter und die Dokumentation gewährleisten kann.

Mitteilung vom 04.11.2020

Landrätin Zinnecker macht Weg frei für ungeteilten Präsenzunterricht

Grundlage dafür ist, dass die Schulen auf die Einhaltung des 1,5-Meter-Mindestabstandes verzichten können, falls diese nicht möglich ist.

Das Landratsamt hat den Schulen im Landkreis Ostallgäu mitgeteilt, dass zu Schulbeginn nach den Herbstferien der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen nicht mehr zwingend eingehalten werden muss, es aber soll, wo immer dies machbar ist. Das ermöglicht den Schulen, ab dem 9. November wieder komplett im Präsenzmodus zu unterrichten.
  
„Wir können diesen Schritt wagen, weil die Zahl der Neuinfektionen an unseren Schulen zuletzt nicht weiter angestiegen ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Bei der Entscheidung haben wir der Entlastung der Familien den Vorrang vor dem Risiko möglicher Infektionen eingeräumt. Wenn sich alle an die übrigen Schutzmaßnahmen halten, bin ich sicher, dass das funktioniert.“
  
Für die Schulen bedeutet die Entscheidung, dass aus der Pflicht zur Einhaltung des 1,5-Meter-Abstandes eine Empfehlung wird, diesen Abstand einzuhalten. Ob und wie diese Empfehlung umgesetzt wird, obliegt der jeweiligen Schulleitung.
 
Maskenpflicht gilt weiterhin
 
Nach wie vor gilt für die Schulen im Ostallgäu eine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände – auch für Grundschülerinnen und Grundschüler. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht ist laut Mitteilung der Regierung von Schwaben bei den derzeit in Schwaben vorliegenden Inzidenzwerten fachlich-medizinisch und infektionsschutzrechtlich nicht vertretbar. Der Landkreis weist aktuell einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von rund 187 Infektionen pro 100.000 Einwohnern auf. Am Samstag hatte die Zahl an Neuinfektionen pro Tag mit 88 positiven Tests einen Höchstwert erreicht.
  
„Unser oberstes Ziel ist es, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Masken helfen dabei – insbesondere wenn der Mindestabstand teilweise unterschritten wird“, erläutert Zinnecker. „Ich bitte alle Kinder und Eltern dafür um Verständnis. Sie können sicher sein, dass wir, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, weitere Erleichterungen in den Schulen zulassen werden.“

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