Aktuelles

Mitteilung vom 25.04.2024

Neue Broschüre mit sparsamen Haushaltsgeräten ab jetzt erhältlich

Beim Kauf eines neuen Haushaltsgeräts kann man auf den Kaufpreis achten, zusätzlich kann man aber auch Wert auf den Verbrauch über Jahre legen. Wer das tut,...

Beim Kauf eines neuen Haushaltsgeräts kann man auf den Kaufpreis achten, zusätzlich kann man aber auch Wert auf den Verbrauch über Jahre legen. Wer das tut, findet Informationen darüber – etwa über den Strom- und Wasserverbrauch bestimmter Geräte – in der jetzt neu erschienenen Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“. Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen erhältlich sowie als Download hier zu finden:

 

Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2024"

 

Die Broschüre gibt konkrete Tipps, welche Geräte den Geldbeutel und das Klima schonen und erleichtert den Verbrauchern damit die Kaufentscheidung. Die in den Kategorien „besonders sparsam“ und „relativ sparsam“ aufgeführten Modelle sparen langfristig wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein, als sie in der Anschaffung teurer waren. Bei vielen steht bei einer Neuanschaffung der Preis im Vordergrund anstatt auf die Verbrauchsdaten zu schauen. Man sollte jedoch bedenken, dass sich der Blick auf den Verbrauch oft lohnen kann.

 

Mitteilung vom 10.04.2024

Klimarisiken: Das Ostallgäu bereitet sich vor

Klimaforscher verkünden immer wieder neue Rekorde. Auch im Ostallgäu sind die Veränderungen schon deutlich spürbar.

Doch was kommt konkret auf den Landkreis und jeden einzelnen zu? Und wie sieht gute Vorsorge aus? Mit den Antworten auf diese Fragen befasst sich Johanna Rügamer, die seit Anfang des Jahres Klimaanpassungsmanagerin beim Landkreis Ostallgäu ist. 

 

„Ein entscheidender Punkt bei der Anpassung an die Erderwärmung ist das Bewusstsein für die sich ändernden Spielregeln: Man kann nicht mehr von dem, was in der Vergangenheit richtig war, zuverlässig auf das schließen, was in Zukunft gilt“, sagt Rügamer. Was das heißt, verdeutlicht Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Die Klimaanpassung hat das Ziel, unsere Lebensgrundlagen im Ostallgäu langfristig zu sichern. Wir haben 2018 als erster Landkreis in Bayern ein Klimaanpassungskonzept erstellt, das wir seitdem laufend auf die sich verändernden Bedingungen anpassen. Damals dachten wir beim Thema Starkregen etwa an vollgelaufene Keller. Seit den Ereignissen im Ahrtal wissen wir, dass stattdessen auch ganze Häuser wegschwimmen können. Bei der Frage, was auf die Region zukommt, liefert unser Konzept konkrete Antworten.“ Neben Extremwetterereignissen, die häufiger und stärker werden, gehören dazu beispielsweise schleichende Veränderungen wie sinkende Grundwasserpegel oder die Einwanderung neuer Arten. Auch die Wirtschaft werde die Veränderungen spüren, sei es im Tourismus oder aufgrund zusätzlicher Risiken in den Lieferketten. 

 

Kommunen und Unternehmen unterstützen 

 

Eine der wesentlichen Aufgaben des Klimaanpassungsmanagements ist es daher, die Kommunen und Unternehmen im Landkreis anzusprechen und sie bei der Klimavorsorge zu unterstützen. Aber auch an Bürgerinnen und Bürger richtet sich das Angebot des Landkreises. Konkret findet beispielsweise am 22. April 2024 ein Online-Vortrag zum Thema „Regenwasser im Garten“ statt. 

 

Rügamer, die zuvor am Landratsamt Augsburg den Fachbereich Klimaschutz und Mobilität geleitet hat, freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich, mit vielen motivierten Menschen die notwendigen Änderungen anzupacken.“ Wer Kontakt zu Rügamer aufnehmen und sie beispielsweise für einen Vortrag anfragen möchte, erreicht sie unter der Telefonnummer 08342 911-961 oder der E-Mail johanna.ruegamer(at)lra-oal.bayern.de. Aktuelles und Informationen zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung im Ostallgäu sind unter www.ostallgaeu.de/klima zu finden.

 

Mitteilung vom 13.03.2024

Kostenloser Online-Vortrag "Fluch und Segen: Regenwasser auf dem eigenen Grundstück"

Fluch und Segen: Regenwasser auf dem eigenen Grundstück

 

Regenwasser: Einerseits wertvoller Lebensspender im Garten – andererseits oft gefährlich, wenn zu...

Fluch und Segen: Regenwasser auf dem eigenen Grundstück

 

Regenwasser: Einerseits wertvoller Lebensspender im Garten – andererseits oft gefährlich, wenn zu viel davon kommt. Wie gelingt es mir, Regenwasser im Garten sinnvoll zu nutzen? Und wie bereite ich mich vor, damit ich auch mit Starkregen klarkomme? Kann ich zur Grundwassersicherheit beitragen? Antworten erhalten Sie in der kostenlosen Online-Veranstaltung „Naturnaher Umgang mit Wasser auf dem eigenen Grundstück – Bewässerung, Verdunstung, Versickerung“. Diese wird vom Landratsamt Ostallgäu in Kooperation mit dem Landratsamt Augsburg organisiert. Am Montag, den 22. April 2024 von 18.00 bis 20.00 Uhr erhalten Bürgerinnen und Bürger der beiden Landkreise Informationen und Tipps von Fachleuten. Im ersten Teil zeigen Ihnen diese, wie Sie ihren Garten umweltbewusst und wassersparend bewässern, vermitteln Wissenswertes zum Wasserbedarf von Pflanzen und zur geeigneten Ausbringtechnik und Speicherung von Regenwasser. In einem zweiten Teil informiert Sie das Wasserwirtschaftsamt Kempten zum Thema „Regenwasserversickerung von der Entsiegelung bis zur Rigole“, denn die richtige Versickerung auf dem eigenen Grundstück mildert nicht nur die Gefahren durch ein Starkregenereignis, sondern unterstützt auch den Aufbau des Grundwassers.

 

 

 

Referierende

 

Nikolai Kendzia, Leiter des Arbeitsbereiches Betrieb, Management & Freiraumplanung der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Veitshöchheim

 

Sarah Balz, Abteilungsleiterin, Wasserwirtschaftsamt Kempten

 

 

 

Termin

 

Montag, 22. April 2024 von 18.00 bis 20.00 Uhr. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme eines weiteren Termins oder Fragen haben, melden Sie sich gerne unter der 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 17.10.2023

Neuer Solarrechner für das Ostallgäu

Für eine unabhängige Einschätzung, ob ein Hausdach für eine Solaranlage geeignet ist, stellt der Landkreis ab sofort einen Solarrechner zur Verfügung.

„Für nahezu jedes Dach im Landkreis kann damit die Wirtschaftlichkeit für eine Photovoltaik- oder Solarthermieanlage überprüft werden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Durch den neuen Service sei es für die Bürgerinnen und Bürger so einfach wie noch nie, an verlässliche und neutrale Informationen zur Solareignung ihres Daches zu kommen. Der Solarrechner ist unter der Internetadresse www.solarrechner-ostallgaeu.de zu erreichen. 

 

So funktioniert der Solarrechner

 

Wer den Solarrechner nutzen will, kann auf dem Internetportal zunächst ein Hausdach auswählen. Dabei ist bereits auf den ersten Blick erkennbar, wie gut das Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Grundlage für diese Anzeige ist die errechnete Sonneneinstrahlung, die auf das Dach trifft. Diese wird auf Basis der Neigung und Ausrichtung des Daches sowie eventueller Verschattung durch Bäume, Nachbargebäude oder andere Hindernisse berechnet. Ausgangsdaten für die Berechnung sind Laserscandaten sowie Stereoluftbilder der Geländeoberfläche, die vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt wurden. 

 

Ist das betreffende Dach ausgewählt, kann man sich entweder sofort eine erste Einschätzung anzeigen lassen oder weitere Einstellungen vornehmen. Beispielsweise kann das Dach virtuell mit Modulen belegt werden. Neben der Auswahl von sogenannten Lastprofilen (zum Beispiel für Gewerbebetriebe oder die Landwirtschaft) können auch einzelne Verbraucher wie Wärmepumpen oder E-Autos hinterlegt werden. Diese haben einen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage. Liegt bereits ein konkretes Angebot vor, können zudem die Installationskosten eingegeben werden. Am Ende erhalten die Nutzerinnen und Nutzer für jedes Dach eine konkrete Wirtschaftlichkeitsberechnung.

 

„Mit dem Solarrechner möchten wir weitere Menschen zum Umstieg auf erneuerbare Energien bewegen,“ erklärt Zinnecker. „Das Potenzial dafür ist im Ostallgäu noch riesig – auch das zeigt der Solarrechener.“

 

Mitteilung vom 27.07.2023

Energiesparclub Ostallgäu: vier Klassen bekommen eine Belohnung

Für ihr Engagement im Energiesparclub Ostallgäu wurden vier Ostallgäuer Grundschulklassen ausgezeichnet und mit jeweils 100 Euro belohnt.

Das Preisgeld ging an die Klassen 3a (Klassenleiterin Dr. Carina Hartmann), 3b (Klassenleiterin Melanie Trausch) und 3c (Klassenleiterin Katja Möller) der Grundschule Pfronten sowie an die Klasse 3k/4k der Grundschule Halblech (Klassenleiterin Franziska Köpf).

 

Seit 2015 nehmen Grundschulen aus dem Landkreis regelmäßig am Energiesparclub teil. Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe lernen dabei auf spielerische und interaktive Weise, wie sie Energie sparen können und bekommen so die Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch und Klimawandel vermittelt. Alle Ostallgäuer Grundschulen wurden dazu vom Landkreis mit Lernmaterialien ausgestattet – unter anderem mit Energiemessgeräten, Würfelspielen und Solarhubschraubern. „Das sind sehr gute Lernmaterialien und die Kinder waren mit ganz viel Spaß und Lerneifer dabei“, ist das Fazit der Lehrerinnen, die sich in diesem Jahr mit ihren Klassen am Energiesparclub Ostallgäu beteiligt haben. 

 

Der Energiesparclub Ostallgäu ist ein Umweltbildungsprojekt des Landkreises Ostallgäu. Entwickelt wurde es vom Klimaschutzmanagement des Landkreises gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und den Lehrkräften Inge Berwig und Andre Sommer von der Grundschule Pfronten.

 

Mitteilung vom 03.07.2023

Landkreis hilft Unternehmen beim Energiesparen

Der Gastronom Thomas Blochum hat sich vom Landkreis beraten lassen, wie sein Betrieb Energie sparen kann.

Wie er seinen Betrieb in Zukunft effizienter mit Energie versorgen kann, dazu hat sich Thomas Blochum bei einer Energie- und Ressourcenberatung des Landkreises beraten lassen. Die Familie Blochum betreibt in Marktoberdorf den Hotel-Gasthof Hirsch und das Restaurant Speisemeisterei. Bei der Beratung wurde neben der Strom- und Wärmeversorgung auch der Verbrauch analysiert. „Mit unseren Beratungen wollen wir die Unternehmen dabei unterstützen, Energie zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Außerdem möchten wir dadurch andere Unternehmen motivieren, ihre Energieeffizienz unter die Lupe nehmen zu lassen und zu verbessern. Das verringert nicht nur Emissionen, sondern kann längerfristig auch den eigenen Geldbeutel schonen.“ 

 

Kontakt

Johannes Fischer
Klimaschutzbeauftragter

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-196
Kontaktformular

Kontakt

Johanna Rügamer
Klimaanpassung

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-961
Kontaktformular

Kontakt

Isabel Costian
Klimaschutz und Klimaanpassung

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-961
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