Aktuelles

Mitteilung vom 07.11.2025

Newsletter November 2025

Aktuelles aus den Öko-Modellregionen Günztal & Ostallgäu

 

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Bildrechte: © pixabay

 

Mitteilung vom 03.11.2025

Förderung von Kleinprojekten 2026

Ab sofort können Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des "Verfügungsrahmen Ökoprojekte" eingereicht werden. Der Öko-Modellregion Ostallgäu fördert...

Ab sofort können Förderanfragen für Kleinprojekte im Rahmen des "Verfügungsrahmen Ökoprojekte" eingereicht werden. Der Öko-Modellregion Ostallgäu fördert Kleinprojekte mit einem Fördersatz von bis zu 50%.

 

Der Einsendeschluss für die Förderanfragen ist der 06. Februar 2026

 

Wer kann eine Förderanfrage stellen?


Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Verbände, Vereine und öffentlich Einrichtungen können die Förderung beantragen.


Der Betrieb liegt in der Öko-Modellregion (Landkreis Ostallgäu ohne die Gemeinden Markt Obergünzburg, Günzach und Markt Ronsberg).


Voraussetzung: Bio-Zertifizierung oder ein unterschriebener Kontrollvertrag. 

 

Ausnahme: Antragssteller von Bildungsprojekten benötigen keine Bio-Zertifizierung.

 


Was ist ein Kleinprojekt?


Ein Kleinprojekt darf ein Gesamtvolumen von 20.000 € netto nicht übersteigen. Kleinprojekte unter 500 € werden nicht gefördert.

Das Kleinprojekt darf noch nicht begonnen sein und muss bis zum 20. September 2026 umgesetzt und abgerechnet sein.

Der maximale Fördersatz beträgt 50% (max. 10.000€)


Was kann gefördert werden?


Im Prinzip alles, was dazu beiträgt, dass Bio-Lebensmittel in der Region besser verfügbar sind. 


Beispielsweise Maschinen oder Gerätschaften für die (Weiter-)Verarbeitung von Agrarrohstoffen oder Ausstattungen für die Direktvermarktung von regionalen Bio-Produkten. Neben Sachkosten werden beispielsweise auch Werbemittel oder Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung gefördert.


Wie werden die Projekte ausgewählt?


Die eingereichten Projektanträge werden durch ein Entscheidungsgremium anhand folgender Auswahlkriterien bewertet:


Kriterien mit doppelter Gewichtung

1. Regionale Bio-Wertschöpfungskette

2. Regionale Versorgungsstrukturen


Kriterien mit einfacher Gewichtung 

3. Bewusstseinsbildung mit Öffentlichkeitsarbeit

4. Langfristige Wirkung in der Region

5. Kooperationsgrad

6. Nachhaltigkeitswirkung und/oder Beitrag zum Tierwohl

7. Innovativer oder sozialer/pädagogischer/integrativer Ansatz des Projekts

8. Noch nicht begünstigte Projektträger erhalten einen Zusatzpunkt.

 


Die Auswahl der Projekte erfolgt Anfang Februar 2026.


Wie läuft der Antrag ab?


Ihre Projektidee erfüllt die Förderkriterien und Sie wollen einen Antrag stellen? Dann nehmen Sie bitte rechtzeitig Kontakt mit der Öko-Modellregion auf.


Folgende Unterlagen müssen bis spätestens 06. Februar 2026 bei der Öko-Modellregion eingegangen sein.

 

** Bitte nur die De-Minimis Bescheinigung im Original einreichen. Die restlichen Dokumente digital ausfüllen und per Mail an die Öko-Modellregion senden.**

 

  • Förderanfrage für ein Kleiprojekt
    • mit den Anlagen (Nachweis der Bio-Zertifizierung, Kostenschätzung des Projekts, Angebote der geplanten Maßnahmen)
  • Projektbeschreibung für ein Kleinprojekt
  • Kostenplan
  • De-Minimis-Erklärung (Agrar oder Gewerbe), falls erforderlich

 

Die Dokumente finden Sie im Download Bereich.


Bitte beachten Sie auch das Merkblatt für Antragssteller sowie die Merkblätter zu den De-minimis Beihilfen.

Den offiziellen Förderwegweiser des StMELF mit allen Unterlagen finden Sie hier.

 

Downloads:

 

Förderanfrage für ein KleinprojektHerunterladen

 

Projektbeschreibung 2026Herunterladen

 

Kostenplan zum AusfüllenHerunterladen

 

de-minimis Erklärung (Agrar)Herunterladen

 

de-minimis Erklärung (Gewerbe)Herunterladen

 

Merkblatt de-minimis (Agrar)Herunterladen

 

Merkblatt de-minimis (Gewerbe)Herunterladen

 

Auswahlkriterien 2026Herunterladen

 

Bildrechte: © pixa

 

Mitteilung vom 03.11.2025

Vernetzungstreffen des Förderprogramms "Zukunft aufgetischt"

Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft aufgetischt! Ernährung gemeinsam gestalten“ der Robert Bosch Stiftung fand vom 7. bis 9. Oktober das erste...

Im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft aufgetischt! Ernährung gemeinsam gestalten“ der Robert Bosch Stiftung fand vom 7. bis 9. Oktober das erste deutschlandweite Vernetzungstreffen in Bad Bevensen statt. Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Vereinen und Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um sich über nachhaltige Ernährung im ländlichen Raum und Bürgerbeteiligung auszutauschen. Der Landkreis Ostallgäu ist als einziges Projekt aus Süddeutschland Teil des geförderten Netzwerks und setzt damit ein starkes Zeichen für Innovation und bürgerschaftliches Engagement in der Region.

 

Vielfältige Projekte, kreative Aktionen

 

Von Papenburg bis ins Ostallgäu arbeiten Kommunen, Vereine und Initiativen gemeinsam daran, nachhaltige Ernährung mit Bürgerbeteiligung zu verbinden. Die Vielfalt der Aktionen spiegelt sich wider in:

 

  • Kochen mit Fokusgruppen, Hofführungen mit anschließenden Dialogrunden oder  Backworkshops mit Kindern
  • Filmreihen, Marktstände, Kräuterwanderungen, Bürgerforen
  • Ackerprojekte, mobile Mostereien, Gesprächsformate in Mensen
  • Smoothie-Fahrräder, Koch-Battles, Ferienprogramme auf dem Gemüseacker                                                                                                                                                                                        

 

So entstehen zahlreiche neue Begegnungsräume für alle Alters und Bevölkerungsgruppen rund ums Essen. Die Ernährungswende wird vor Ort erlebbar und stärkt die Gemeinschaft.

 

Austausch & Inspiration – Zentrale Erkenntnisse aus dem Vernetzungstreffen

 

Das erste Treffen in Bad Bevensen stand im Zeichen intensiven Austauschs. In Gesprächen, Pecha-Kucha-Präsentationen und einer Fishbowl-Diskussion zeigten sich zentrale Learnings:

 

  • Arbeitsprozesse & Erwartungen: Unterschiedlich komplex in Kommunen, Schulen, Kitas, Ernährungswirtschaft und Zivilgesellschaft – und entsprechend unterschiedlich schnell.
  • Vertrauen als Schlüssel: Prozesse dürfen wachsen, v.a. im ländlichen Raum ist die Wertschätzung und Einbindung engagierter Personen & Organisationen entscheidend.
  • Beteiligung braucht Flexibilität: Prozesse verlaufen selten nach Plan; Frustrationstoleranz und Anpassungsfähigkeit sind wichtige Ressourcen.
  • Selbstwirksamkeit motiviert: Kleine, sichtbare Erfolge stärken das Engagement.
  • Kontinuität & Kümmerer und Kümmerinnen: Verstetigung gelingt durch Verantwortliche, die über das Projekt hinausdenken.
  • Anerkennung und Augenhöhe: Wertschätzung durch Kommunalpolitik, Schulen, Vereine ist ein starker Motor – Beteiligung gelingt, wenn Menschen spüren: „Mein Beitrag bewirkt etwas!“
  • Gemeinsam sind wir stark: Der Teamgedanke trägt die Projekte.

 

Fazit und Dank

 

Die Ernährungswende gelingt dann, wenn Kommune, Zivilgesellschaft und Bürgerinnen und Bürger an einem Tisch sitzen und gemeinsam anpacken.

 

Dankeschön: Ein herzliches Dankeschön an alle Projektteams für Austausch, Offenheit und Mut, neue Wege zu gehen! Über das Förderprogramm

 

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt mit B.A.U.M. Consult, IKU_DIE DIALOGGESTALTER und dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. insgesamt zehn kommunale Projekte in Deutschland. Ziel ist eine ganzheitliche, partizipative Ernährungswende vor Ort.

 

Bildrechte: © Janine Oswald Fotografie / Zukunft aufgetischt

 

Mitteilung vom 25.09.2025

Filmabend der Öko-Modellregion Ostallgäu – Projekt „Mahlzeit"

Am Dienstag, den 23. September 2025, lud die Öko-Modellregion Ostallgäu im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ zu einem besonderen Filmabend in die Filmburg...

Am Dienstag, den 23. September 2025, lud die Öko-Modellregion Ostallgäu im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ zu einem besonderen Filmabend in die Filmburg Marktoberdorf ein. Im Mittelpunkt des Abends stand der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Dokumentarfilm „Der Bauer und der Bobo“.

 

Zwei Welten treffen aufeinander

 

Im Film begegnen sich zwei grundverschiedene Charaktere: Der traditionsbewusste österreichische Bergbauer Christian Bachler, der mit großem Engagement um den Fortbestand seines kleinen Hofs kämpft, steht dem Wiener Großstadtjournalisten und „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk gegenüber. Was zunächst als Konfliktlinien zwischen Land und Stadt erscheint, öffnet im Verlauf der Dokumentation überraschende Räume für einen echten, mitunter berührenden Dialog über unser Ernährungssystem und die Herausforderungen der Landwirtschaft.

 

Lebhafte Diskussion im Anschluss

 

Nach der Filmvorführung wurden die Gäste eingeladen, in der moderierten Runde mit Podiumsgast Georg Martin, selbst praktizierender Bio-Landwirt, mitzudiskutieren. Im Fokus stand die Frage, wie verantwortungsvolle Landwirtschaft heute gelingen kann und welchen Beitrag jede und jeder dazu leisten kann. Viel Applaus erhielt der Hinweis, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht allein für die Herausforderungen in der Landwirtschaft verantwortlich sind. Häufig mangele es schlicht an Wissen darüber, wie unsere Lebensmittel tatsächlich hergestellt werden.

 

Auch die Problematik der zunehmenden Bürokratie in der Landwirtschaft kam zur Sprache. Viele Entscheidungen – von Förderungen bis zu Auflagen – würden fernab, meist in Brüssel, getroffen, oft ohne ausreichende Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten. Diese Praxis erschwere es insbesondere den kleinstrukturierten Betrieben, flexibel und praxisnah zu arbeiten.

 

Kritische Worte gab es zudem zur Entwicklung der Esskultur: Immer häufiger werde außer Haus gegessen, während das gemeinsame Kochen zuhause zunehmend in den Hintergrund trete. Dabei sei die Qualität der angebotenen Speisen nicht immer zufriedenstellend.

 

Der Schlüssel: Genuss statt Zeigefinger

 

Trotz aller Herausforderungen waren sich die Kinobesucher einig: Begeisterung für nachhaltige, regionale Ernährung funktioniert am besten über Genuss – nicht über moralische Appelle oder erhobene Zeigefinger. Gute, ehrliche Lebensmittel und Freude am gemeinsamen Essen seien der Schlüssel, um möglichst viele für das Thema zu gewinnen.

 

Jede und jeder Einzelne ist als Multiplikator gefragt – durch das eigene Verhalten, Gespräche im Freundes- und Familienkreis und gelebte Begeisterung für gutes Essen.

 

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie Austausch, Information und gemeinsames Erleben für das Bewusstsein rund um Landwirtschaft und Ernährung sensibilisieren – und wie beides ganz selbstverständlich mit Genuss verbunden werden kann.

 

Weiter geht’s mit dem nächsten Filmabend: „Unser Boden – unser Erbe“

Wann: 18.11.2025 I Beginn: 19:30 Uhr

Wo: Filmburg Marktoberdorf, Gschwenderstr. 7, 87616 Marktoberdorf

Bezuschusster Sonderpreis: 5 €

Reservierungen: 08342/916683

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Bildrechte: © Landkreis Ostallgäu

 

Mitteilung vom 24.09.2025

Auftakt der neuen Inforeihe „Hofführung & Dialog“

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat die neue Inforeihe „Hofführung & Dialog“ gestartet, um mit mehr Menschen ins Gespräch über regionale Landwirtschaft und...

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat die neue Inforeihe „Hofführung & Dialog“ gestartet, um mit mehr Menschen ins Gespräch über regionale Landwirtschaft und Ernährung zu kommen. Der Auftakt war auf dem Schlossmühlenhof der Familie Filser in Hörmannshofen. Rund 30 interessierte Gäste folgten der Einladung, um sich aus erster Hand über regionale Landwirtschaft zu informieren und mitzudiskutieren. Das Format ist Teil des Förderprojekts „Mahlzeit“.

 

Zu Beginn stellte Michael Filser seinen Hof vor. Im Fokus standen die kuhgebundene Kälberaufzucht sowie die Bedeutung der Direktvermarktung an lokale Abnehmer wie Wirtshäuser, Cateringunternehmen und Dorfläden in der Region. Anschließend hatten die Gäste Gelegenheit, das mehr als 100 Jahre alte, noch heute durch Wasserkraft betriebene, Sägewerk des Hofes zu besichtigen. Dabei konnten die Besucher live miterleben konnten, wie ein Holzstamm mit traditionsreicher Technik zugesägt wurde.


Anschließend war bei hofeigenem Leberkäse und erfrischenden Getränke Gelegenheit zum Austausch. Schnell entwickelte sich eine Diskussion darüber, wie sich die Landwirtschaft aber auch das Angebot an regionalen Lebensmittel in den letzten Jahren stark verändert haben – und wie jeder Einzelne Einfluss nehmen kann, etwa indem man zum Beispiel den Wirt gezielt auf regionale Produktquellen anspricht oder beim Einkauf auf Herkunft achtet. Ein regionaler Bezug der Produkte Milch, Fleisch, Eiern und Kartoffeln, war den Teilnehmern besonders wichtig. Diese Lebensmittel beziehen viele Verbraucher in Verkaufshäuschen und sogenannten „Regiomaten“ in der unmittelbaren Umgebung. Außerdem wurde betont, wie wertvoll es ist, das Engagement und die qualitativ hochwertige Arbeit regionaler Landwirtinnen und Landwirte anzuerkennen und zu unterstützen.


Das Projekt „Mahlzeit – Gemeinsam Ostallgäuer Küchen stärken“ hat sich zum Ziel gesetzt, regionale Ernährung alltagstauglich und für mehr Menschen zugänglich zu machen. Der Landkreis Ostallgäu ist eine von bundesweit nur zehn Modellregionen, die im Rahmen dieses Vorhabens von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden.

 

Bildrechte: © Landkreis Ostallgäu

 

Mitteilung vom 22.08.2025

„Wie wächst mein Essen? – Nachhaltige Ernährung spielerisch entdecken“

Am 2. und 6. August fand auf dem Acker der SoLaWi MaNa in Honsolgen im Rahmen des Projekts Mahlzeit ein besonderes Ferienprogramm für Kinder statt. Ziel war...

Am 2. und 6. August fand auf dem Acker der SoLaWi MaNa in Honsolgen im Rahmen des Projekts Mahlzeit ein besonderes Ferienprogramm für Kinder statt. Ziel war es, die Herkunft unserer Lebensmittel spielerisch und praxisnah zu erfahren.

 

Feuerküche auf dem Acker : Am ersten Tag gab es eine Feuerküche auf dem Acker. Die Kinder ernteten frisches Gemüse und Kräuter direkt vom Acker und bereiteten sich eine leckere Mahlzeit zu – ganz ohne Strom und Supermarkt. Dazu wurde auch Holz und Zunder gesammelt und ein Feuer entfacht. Anschließend wurde darauf Brot gebacken und die Butter dazu wurde selbst hergestellt, sowie das Besteck selbst geschnitzt. Zum Abschluss genossen die Kinder das selbstgemachte Essen zusammen am Lagerfeuer. Dabei stand neben dem Kochen auch der Spaß am Selbermachen und das Lernen über nachhaltige Lebensmittel im Mittelpunkt.

 

Ackerspiele: Am 6. August standen Ackerspiele auf dem Programm. Eine Schnitzeljagd führte die Kinder quer über den Gemüseacker. Spiele wie das Acker-Memory und kreative Verwandlungsspiele sorgten für Bewegung, Spaß und Wissenszuwachs rund um Gemüse, Tiere und das Leben auf dem Feld. So konnten die Kinder spielerisch die Vielfalt der Natur und nachhaltiger Ernährung entdecken. So konnten die Kinder die Vielfalt des Ackers und nachhaltiger Ernährung erleben.

 

Beteiligung der Kinder

Im Rahmen des Projekts Mahlzeit wurden die Kinder eingeladen, ihre Wünsche und Ansichten zum Thema Essen, auch abseits von Zuhause (z.?B. im Kindergarten oder in der Schule), zu äußern. Die Kinder äußerten folgende Dinge die ihnen beim Essen wichtig sind:

 

  • Gemeinsamkeit: „Dass alle zusammen zum Essen kommen“ – Das Miteinander war den Kindern besonders wichtig.
  • Gesundheit und Geschmack: „Dass das Essen gesund ist und lecker schmeckt.“
  • Herkunft und Fairness: „Dass es von einem guten Land kommt“ – viele legten Wert darauf, dass ihr Essen fair angebaut wurde und niemand unfair bezahlt wird.

 

Was ihnen am Ferientag besonders gefallen hat, beschrieben die Kinder so:

 

  • „Das Feuer und besonders, dass wir was gelernt haben.“
  • „Zusammen am Lagerfeuer sein.“
  • „Kräuterbutter machen und Brot backen.“
  • „Popcorn machen.“
  • Und für einige war der Tag einfach „alles“ – ein rundum gelungenes Erlebnis.

 

Auch die anwesenden Erwachsenen äußerten sich begeistert:

 

  • Die Fähigkeiten der Kinder und ihr Eifer wurden hervorgehoben: „Was die Kinder alle können, wenn sie wollen.“
  • Besonders gelobt wurden die Kräuterkunde und die Möglichkeit, „Lebensmittel selber zu machen“.
  • Das Miteinander und das Teilen von Wissen und Erfahrungen wurden als echte Bereicherung empfunden.

 

Fazit und Ausblick

Viele Eltern, welche die Kinder beim Ferienprogramm angemeldet hatten, zeigten sich bereits interessiert und sensibilisiert für faire und regionale Ernährung, einige bekundeten großes Interesse an der Arbeit der SoLaWi. Das Projekt „Mahlzeit“ verfolgt das Ziel, Menschen für das Thema nachhaltige Ernährung zu begeistern, insbesondere auch diejenigen, die bisher wenig Berührungspunkte damit hatten.

 

Wer neugierig geworden ist, kann sich gerne über weitere Aktionen und Angebote rund um das Projekt „Mahlzeit“ informieren.

 

Das Ferienprogramm fand im Rahmen des Projekts Mahlzeit statt. Bei Mahlzeit geht es darum mit Menschen ins Gespräch über Essen in Form von Beteiligung zu kommen.

 

Wer Interesse hat, kann sich für weitere Programmpunkte rund ums Projekt „Mahlzeit“ informieren – wir freuen uns auf viele neue Mitmacherinnen und Mitmacher!

 

Bildrechte: © Tobias Fromligt

 

Mitteilung vom 22.08.2025

Newsletter August 2025

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Mitteilung vom 21.08.2025

Jetzt mit dem eigenen Acker durchstarten

Der Landkreis Ostallgäu beteiligt sich am Programm „Zukunft aufgetischt“ der Robert Bosch Stiftung. Mit diesem Projekt werden Schulen, Kindertagesstätten,...

Der Landkreis Ostallgäu beteiligt sich am Programm „Zukunft aufgetischt“ der Robert Bosch Stiftung. Mit diesem Projekt werden Schulen, Kindertagesstätten, Kommunen und Unternehmen im Ostallgäu unterstützt, eigene Bildungs- und Praxisprojekte rund um Gemüseanbau, Ernährung und Nachhaltigkeit umzusetzen. Ob im eigenen Schulgarten, auf einer Kita-Fläche oder auf kommunalem Grund: Gemeinsam mit Acker e. V. können Sie Projekte starten, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Wert von Natur, Biodiversität und gesunder Ernährung praktisch vermitteln. Gefördert werden Garten- und Gemüseprojekte, die Lust aufs gemeinsame Anpacken machen und zugleich Bildung für nachhaltige Entwicklung erlebbar werden lassen. Haben Sie Interesse, ein eigenes Projekt zu starten oder mehr zu erfahren? Dann melden Sie sich gerne Lisa Mader Lisa.Mader@lra-oal.bayern.de und gestalten Sie mit uns die Zukunft des Ostallgäus – gemeinsam, nachhaltig und mit frischen Ideen vom Acker auf den Teller.

 

Ob im eigenen Schulgarten, auf einer Kita-Fläche oder auf kommunalem Grund: Gemeinsam mit Acker e. V. können Sie Projekte starten, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Wert von Natur, Biodiversität und gesunder Ernährung praktisch vermitteln. Gefördert werden Garten- und Gemüseprojekte, die Lust aufs gemeinsame Anpacken machen und zugleich Bildung für nachhaltige Entwicklung erlebbar werden lassen.

 

Haben Sie Interesse, ein eigenes Projekt zu starten oder mehr zu erfahren?

 

Dann melden Sie sich gerne Lisa Mader Lisa.Mader@lra-oal.bayern.de und gestalten Sie mit uns die Zukunft des Ostallgäus – gemeinsam, nachhaltig und mit frischen Ideen vom Acker auf den Teller.

 

Weiter Infos: 

 

www.gemueseackerdemie.de (Grundschulen)

 

www.ackerracker.de (Kitas)

 

www.acker.co/gemeinschaftsacker (Kommunale Flächen oder kommunale Einrichtungen)

 

www.acker.co/ackerpause (Unternehmen)

 

Bildrechte: © Acker

 

Mitteilung vom 18.08.2025

Öko-Modellregion fördert 15 Kleinprojekte mit rund 48.000 Euro

Mit rund 48.000 Euro unterstützt die Öko-Modellregion in diesem Jahr 15 Kleinprojekte der regionalen Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft. Die eingereichten...

Mit rund 48.000 Euro unterstützt die Öko-Modellregion in diesem Jahr 15 Kleinprojekte der regionalen Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft. Die eingereichten Förderanfragen stammen von Bio-Landwirten und Bio-Verarbeitern aus dem ganzen Landkreis und repräsentieren die große Vielfalt des Biolandbaus im Ostallgäu. Die Bandbreite der geförderten Projekte reicht von Initiativen im Bereich Bio-Rindfleisch und vermarktungsfördernden Anschaffungen über biodiversitätssteigernde Projekte wie ökologische Streuobstwiesen und ökologische Imkerei bis hin zu Digitalisierungsmaßnahmen für Betriebe und einen Unverpackt-Laden. Die geförderten Projekte wurden bis Ende September 2025 abgeschlossen. Besonders viele der geförderten Maßnahmen stammen von direktvermarktenden Bio-Rindfleischbetrieben. Unterstützt werden unter anderem die Anschaffung moderner Ausstattung wie Dry Ager sowie von Gerätschaften und Räumlichkeiten zur Verbesserung der Verpackung und Vermarktung von Bio-Rindfleisch wie beispielsweise ein Schockfroster für die Burgerpattie-Produktion. Auch alternative Schlachtmethoden wie Hof- oder Weideschlachtungen erhalten Förderung. Zudem zählen zur Projektvielfalt die Anschaffung eines Pfandautomaten, einer Getreidereinigungsmaschine für Speisegetreide, Gerätschaften zur Pflege von ökologischen Streuobstwiesen und zur Abfüllung von Apfelsaft von Streuobstwiesen in Glasflaschen sowie Ausstattungen für eine ökologische Bienenhaltung. In der Urproduktion wird der Umbau eines Kuhstalls zum Schafstall für Milchschafe teilweise gefördert, ebenso Flachgrubber für eine schonende Bodenbearbeitung.

 

Umgesetzte Kleinprojekte im Landkreis Ostallgäu

 

Gemeinde: Buchloe I Betrieb: d’Gmiasbaura

 

Umgesetzte Projekte: 

 

  • Flachgrubber
  • Getreidereiniger und Tischausleser

 

Gemeinde: Ruderatshofen I Betrieb: Biohof Aufmuth

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Dry Ager, Vakuumiergerät, Etikettiermaschine

 

Gemeinde: Bidingen I Betrieb: Biohof Rauch

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Gestaltung einer Homepage um die Direktvermarktung auszubauen: Home - Biohof Rauch
  • Ausstattung für einen Verpackungsraum
  • Schockfroster zur Herstellung von Bio-Burger Patties aus Bio-Rindfleisch

 

Gemeinde: Biessenhofen IBetrieb: Kreisel-Ei, Gerhard Metz

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Pfandautomat für die Rückgabe von Glasflaschen in der Direktvermarktung

 

Gemeinde: Waal I Betrieb: Tante Resi - der mobile Bio-Laden, Theresa Kummer 

 

Umgesetzte Projekte:

 

 

Gemeinde: Füssen-Weißensee I Betrieb: Matthias Friedl

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Absatzstärkung Bioland-Apfelsaft durch Förderung von Gerätschaften zum abfüllen von Apfelsaft und ein Apfelsammler sowie Ausstattung für die Bioland Imkerei wie z.B. eine Bienenstockwaage mit Funkstation, Ettiketiergerät und einer geeichten Tischwaage

 

Gemeinde: Rettenbach am Auerberg  I Betrieb: Norbert Lutz

 

  • Umbau Kuhstall zum Schafstall (Milchschafherde): Förderung von Fressgittern. Einbau der lämmersicheren Futtertischhorden (inkl. zurei lämmersichere Tore) im umgebauten Kuhstall ist es jetzt möglich, die Lämmer in der Herde mit laufen zu lassen. Die speziellen Futtertischhorden verhindern das "durchschlüpfen" der Lämmer.

 

 

 

Gemeinde: Rosshaupten I Betrieb: Berghof Kinker

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Restauration eines Brotbackofens:  ein über 100 Jahre alter Brotbackofen wurde restauriert und feuersicher mit einem Wetterschutzdach geschützt.

 

Gemeinde: Buchloe I Betrieb: Schöttenauer Biohof

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Pflege ökologischer Streuobstwiesen mit Hilfe eines Zaunmähers

 

Gemeinde: Rieden I Betrieb: Wendelin Seitz

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Erstellung einer Website für den Biohof Seitz

 

Gemeinde: Aitrang I Betrieb: Wildnismanufaktur Engert & Schneider 

 

Umgesetzte Projekte:

 

  • Erwerb von Gerätschaften zur besseren Bewirtschaftung eines Market Gardens

 

 

 

Für das Jahr 2026 gibt es bereits einen erneuten Aufruf für die Kleinprojekte. Weitere Infos finden Sie hier.

 

Ansprechperson für die Förderung:

 

Öko-Modellregion Ostallgäu

 

Lisa Mader (lisa.mader@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-453)

 

Bildrechte: © Daniel Delang

 

Mitteilung vom 18.08.2025

Zur „MAHLZEIT“ alle an einen Tisch bringen

„MAHLZEIT!“ Das wünschen der Biolandhof Filser und das Catering-Unternehmen „Lausfehl“ ihren Kundinnen, Freunden und Genuss-Suchenden seit einigen Wochen ganz...

„MAHLZEIT!“ Das wünschen der Biolandhof Filser und das Catering-Unternehmen „Lausfehl“ ihren Kundinnen, Freunden und Genuss-Suchenden seit einigen Wochen ganz offiziell und mit Unterstützung aus dem Landkreis Ostallgäu. Denn der wurde mit seiner Projektidee „MAHLZEIT“ für die Förderung „Zukunft aufgetischt! Ernährung gemeinsam gestalten" ausgewählt. Unter anderem Biolandwirt Michael Filser und Küchenchef Thomas Huth geben dem Projekt ein Gesicht.

 

Idyllischer geht es kaum: Auf dem Schlossmühlenhof Filser in Biessenhofen bei Marktoberdorf im Ostallgäu, die Gipfel der Allgäuer Alpen in Sichtweite, wird seit bald 200 Jahren Landwirtschaft betrieben. Auf der historischen Hofstelle, auf der sich das Mühlrad zwar nicht mehr dreht, aber immerhin schön in Szene gesetzt den Garten vom Mühlbach trennt, lebt und arbeitet Familie Filser nun in sechster Generation von und mit der Landwirtschaft. Seit 2011 ist der Milchviehbetrieb Bioland-Mitglied. 

 

Im Garten des Schlossmühlenhofs treffen sich Betriebsleiter Michael Filser und Koch und Küchenchef Thomas Huth vom Cateringunternehmen „Lausfehl“ zum Austausch über die „regionale Kooperation zwischen Erzeuger und Außer-Haus-Verpflegung“, wie es im Projekt heißt – und de facto über ihre seit einigen Jahren gute, vertrauensvolle und direkte Zusammenarbeit. 

 

Von der Milch zum Fleisch

 

Der Biolandhof Filser ist ein für diese Region klassischer Milchviehbetrieb. Rund 50 Milchkühe weiden auf etwa 41 ha Grünland, abgeholt wird die Milch in die Biomilchstraße 1 in Andechs zur namensgebenden Biomolkerei. „Lange Zeit haben wir Milch erzeugt und immer nur abgeliefert. Von Direktvermarktung hatte ich zunächst wenig Ahnung. Trotzdem hat es mich schon immer gewurmt, dass ich meine teuer, mit hochwertiger Biomilch aufgezogenen Kälber zu konventionellen Preisen zur Mast verkaufen musste. Und irgendwann habe ich mich entschlossen, so viele Kälber wie möglich selber zu vermarkten“, berichtet Michael Filser von dem Wunsch nach einer Trendwende in seinem Biobetrieb. 

 

Unterstützt vom Bioland-Verband, vor allem aber angespornt von der Nachfrage des hiesigen Gastronomen vom Gasthof Stegmühle, ob er ihm nicht regelmäßig regionales Biorindfleisch für seinen Gasthof liefern könne, habe er begonnen, Weiß-Blaue-Belgier als Fleischrasse in seine Braunviehherde einzukreuzen und so sowohl die reinrassigen männlichen Kälber als auch die weiblichen Kreuzungstiere selber großzuziehen und zu vermarkten. 

 

„Damals hat uns Corona in die Hände gespielt, die Fleischvermarktung war quasi ein Selbstläufer“, meint Filser. Denn zusätzlich zum Gasthof, der während des Lockdowns Essen „to go“ verkauft hat, konnte Michael Filser sein Kalbfleisch auch noch über den benachbarten Edeka-Markt vermarkten. 

 

Startbooster von der ÖMR

 

Doch nicht nur Corona sei ein Booster gewesen. „Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat diverse Beiträge über unseren Betrieb und den Kalb- und Rindfleischverkauf in den Medien lanciert; das hatte natürlich einen riesigen PR-Effekt“, freut sich der Biolandwirt noch heute über diesen gelungenen Start. Schrittweise habe sich Filser einen kleinen, feinen Kundenstamm erschlossen, zu dem später auch noch die Küche des Chalet-Dorfes Alpzitt in Burgberg, der Feinkostladen seines Großcousins in Bad Wörishofen - und bald auch „Lausfehl-Catering“ von Thomas und Sabine Huth gehörten. „Ihnen allen fehlte noch Bio-Kalb!“, schmunzelt Michael Filser. 

 

Gute PR fürs Biokalbfleisch macht übrigens dabei nicht nur die Öko-Modellregion. Familie Filser hat auch drei Wohnmobilstellplätze auf einer hausnahen Wiese. „Die Gäste dürfen bei uns zu günstigen Konditionen campieren, wenn sie im Gegenzug unsere Hofprodukte einkaufen. Dafür haben wir eine Verkaufshütte gebaut und ganz bewusst keinen Verkaufsautomaten!“, betont Filser und erklärt weiter: „Ich möchte mit den Gästen in Kontakt kommen und ihnen unsere Biolandwirtschaft zeigen und erklären. Sie dürfen auch gerne in die Ställe schauen. Das ist meine Art der Imagepflege.“ 

 

Portioniert und am Stück

 

Schlachten lässt Michael Filser die Tiere in einem EU-Bio-zertifizierten Schlachthaus in einem etwa 5 km entfernten Nachbardorf. „Ich bringe_ die Kälber selber hin und den eigenen Metzger gleich mit. Stressfreier geht es nicht“, ist der Biobauer überzeugt. Sein Metzger zerlegt die Tiere nach dem Schlachten und macht die Kisten für die Gastronomie fertig, Filser wiederum vakuumiert für den Verkauf ab Hof und im Laden. Verwertet werden die ganzen Tiere. Aus den Innereien, die zum Beispiel das Chalet-Dorf nicht abnimmt, zaubern die Stegmühle und sein Sohn Kilian die tollsten Speisen. „Mein Sohn wird Koch und ist ganz scharf auf Lunge, Herz und Nieren!“, lacht Michael Filser.  

 

„Bei Anruf Bio“

 

Thomas Huth hat also in seinem Unternehmen damit begonnen, ganze Produktgruppen nach und nach auszutauschen. „Wir haben mit den Eiern angefangen, diese beziehen wir zu 100 % vom Biohof Rauh in Stötten. Weitergemacht haben wir mit Öl zum Braten und Kochen, das beziehen wir von der Allgäuer Ölmühle, die ganz knapp schon in der Öko-Modellregion Oberallgäu liegt“, so Huth augenzwinkernd. Danach habe er den Mehl-Bezug umgestellt, das kommt nun, zu 100 % Bio, von der Donath-Mühle in Bad Wörishofen. „Der Kontakt und die Bestellungen funktionieren unter den Mitgliedsbetrieben der Öko-Modellregion ganz unkompliziert über WhatsApp-Gruppen“, zeigt sich Huth froh über die direkte, vertrauensvolle Kommunikation.  

 

Auf Filsers Biokalbfleisch sei er über Michael Filsers Initiative gestoßen. „Michael hat mich angerufen und gefragt, ob ich mit Kalbshackfleisch etwas anfangen könne. Na klar konnte ich das!“ Und so seien die ersten Pakete mit Hackfleisch bei ihm in der Küche gelandet. „Mein Bio-Gulasch konnte ich bei ihm leider nicht loswerden, das verarbeitet mein Privatkoch Kilian und wir frieren es, als Fertiggericht vorbereitet, für unsere Wohnmobilgäste ein“, ergänzt Biolandwirt Michael Filser lächelnd. Und Thomas Huth gibt aus Sicht des pragmatisch kalkulierenden Einkäufers und Verarbeiters zu bedenken, dass Gulasch zum einen natürlich teurer sei als das Hackfleisch. „Zum anderen habe ich bei Gulasch mengenmäßig einen höheren Wareneinsatz. Dadurch kommt das mit meiner Kalkulation nicht hin. Möglicherweise finden wir da in der Zukunft noch Lösungen, aber im Moment ist das so.“ Bis dahin genießen die Kinder Bolognese, Frikadellen und Burgerpatties auf dem Mittagstisch. 

 

Verarbeite Gutes - und rede darüber!

 

Thomas Huth betont, dass er sehr offen, transparent und detailliert kommuniziere, woher das gute, regionale Biofleisch kommt. „Wir schreiben die Herkunft in unsere Speisepläne“, sagt er. Mit dem Ergebnis, dass schon öfter Eltern auf Anraten ihrer von der Bolognese oder dem Fleischpflanzerl begeisterten Kinder zu Michael Filser auf den Hof gefahren sind, um sich dort die Biolandwirtschaft zeigen zu lassen. „Kinder sind die besten Multiplikatoren, wenn es um gutes Essen und gute Lebensmittel geht“, wissen die beiden ganz genau.

 

Mittlerweile hat Thomas Huth seinen Bio-Anteil bei „Lausfehl“ auf 35 % ausgedehnt. „Wir beziehen Bioprodukte nun auch über die Grenzen der Öko-Modellregion hinaus, da wir größere Mengen beim Biogroßhandel einkaufen. Dabei geht es vor allem um Trockenprodukte, Hülsenfrüchte, aber auch Tomaten und Molkereiprodukte, die wir von der Andechser und Berchtesgadener Biomolkerei in größeren Einheiten beziehen“, erläutert Huth. 

 

Keine Sorge vor der Umstellung

 

Um den Großküchen und Caterern, vor allem aber auch den meist öffentlichen Trägern von Gemeinschaftsverpflegung die Sorge zu nehmen, den Einbezug von regionalen Biolebensmitteln finanziell nicht stemmen zu können, um die Hemmschwelle für eine sukzessive Umstellung auf „Bio in der AHV“ zu senken, machen Thomas Huth und Michael Filser gemeinsam mit Lisa Mader auf Veranstaltungen der Öko-Modellregion Ostallgäu Mut. „Wir haben die Preise für unser Mittagsmenü in den Kitas nicht erhöhen müssen, weil der Bioanteil gestiegen ist!“, versichert der Lausfehl-Caterer. Projekte wie „MAHLZEIT“ sollen zeigen, wie es klappen kann mit der regionalen Kooperation zwischen Erzeuger und Außer-Haus-Verpflegung, die es zu angemessenen Preisen für alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette und am Ende auch für die Verbraucherinnen und Verbraucher geben sollte. 

 

Den Original Artikel finden Sie hier.

 

Bildrechte: © Meike Siebel

 

Mitteilung vom 17.06.2025

Regiothek - neue Karte für heimische Lebensmittel

Regional einkaufen, bewusst genießen! Das Allgäu macht regionale Lebensmittel sichtbar: Eine interaktive Karte zeigt, wer in Ostallgäu und Unterallgäu...

Regional einkaufen, bewusst genießen! Das Allgäu macht regionale Lebensmittel sichtbar: Eine interaktive Karte zeigt, wer in Ostallgäu und Unterallgäu produziert, verarbeitet und wo man gute regionale Produkte erwerben kann.

 

Die Landkreise Ostallgäu und Unterallgäu setzen sich seit Jahren aktiv für die Stärkung der regionalen Nahversorgung ein. Ziel ist es, regionale Wertschöpfungsketten zu fördern, das Bewusstsein für regionale Produkte zu stärken und den Zugang zu heimischen Lebensmitteln zu erleichtern.

 

Gemeinsam mit der Regiothek entsteht aktuell eine interaktive Online-Karte, die das vielfältige Angebot regionaler Anbieter in Ostallgäu und Unterallgäu sichtbar macht. Abgebildet werden Betriebe entlang der gesamten Lebensmittel-Wertschöpfungskette - von der Landwirtschaft über Verarbeitung und Handel bis hin zur Gastronomie und Außer-Haus-Verpflegung.

 

Dazu zählen beispielsweise Direktvermarkter, Hofläden, Dorfläden, Brauereien, Brennereien, Imkereien, Metzgereien sowie Restaurants, Cafés und Betriebskantinen. Sie alle können ihre Betriebe sowie ihre Liefer- und Handelsbeziehungen auf der Plattform transparent darstellen und so regionale Verankerung und Qualität hervorheben.

 

Die digitale Karte ermöglicht es, gezielt nach regionalen Lebensmittel zu suchen, mehr über die Herkunft regionaler Produkte zu erfahren und bewusster einzukaufen. Gleichzeitig profitieren die Betriebe durch eine stärkere Sichtbarkeit und Vernetzung in der Region.

 

Das Projekt lebt vom Mitmachen der Betriebe! Die Karte wird laufend erweitert – je mehr Akteure sich beteiligen, desto besser gelingt es, das regionale Angebot im Allgäu abzubilden und zu stärken.

 

Schauen Sie gern Ihr Profil an und registrieren Sie sich über den Button „Das ist mein Betrieb“ in wenigen Minuten kostenlos! Wir unterstützen Sie bei Bedarf gerne auch bei der Erstellung und Datenpflege. Weitere Informationen zur Plattform finden Sie unter:

 

https://www.regiothek.de/b/regionale-lebensmittel-in-ostallgaeu-und-unterallgaeu-sichtbar-machen

 

Hier können Sie Ihren Betrieb eintragen.

 

Ansprechpartnerin für den Landkreis Ostallgäu ist Johanna Schäffler (Telefon: 08342 911-353, E-Mail: johanna.schaeffler(at)lra-oal.bayern.de), für den Landkreis Unterallgäu Florentien Waldmann (Telefon: 08261 995-644, E-Mail: regionalentwicklung(at)lra.unterallgaeu.de).

 

Bildrechte: © Regiothek GmbH

 

Mitteilung vom 20.05.2025

Öko-Modellregion: Projekt „Mahlzeit“ offiziell gestartet

Mit einer Auftaktveranstaltung ist die Öko-Modellregion des Landkreises Ostallgäu in die Umsetzungsphase des Projekts „Mahlzeit – Gemeinsam Ostallgäuer Küchen...

Mit einer Auftaktveranstaltung ist die Öko-Modellregion des Landkreises Ostallgäu in die Umsetzungsphase des Projekts „Mahlzeit – Gemeinsam Ostallgäuer Küchen stärken!“ gegangen. Ziel des Projektes ist es, mehr regionale (Bio-)Lebensmittel in die Küchen des Ostallgäus zu bringen. Erster Ansatzpunkt dabei ist die Gemeinschaftsverpflegung in Schulen und Kindertagesstätten. Durch den Einsatz von mehr heimischen Lebensmitteln soll insbesondere bei Kindern und Jugendlichen die Wertschätzung für heimische Produkte gesteigert werden. Das Projekt wird bis Ende 2026 vom Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit den zwei Vereinen SoLaWi MaNa Allgäu und Allgäu FairNetzt umgesetzt.


„Unsere Landwirte und Nahrungsmittelverarbeiter leisten einen wertvollen Beitrag zur regionalen Lebensmittelversorgung. Im Rahmen des Projekts wollen wir den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, Wertschöpfung vor Ort und einer gesunden Ernährung begreifbar machen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Dazu wollen wir die Beiträge aller Beteiligten zusammenbringen und gemeinsam daran arbeiten, dass Essen auf unseren Tellern wieder vermehrt hochwertige Produkte aus der Region kommen.“

 

Die zentrale Frage der Veranstaltung war, wie nachhaltige Ernährung konkret vor Ort gefördert werden kann – und welche Rolle die Beteiligung der Menschen in der Kommune dabei spielt. Darüber informierte auch Hans-Jörg Birner, Bürgermeister von Kirchanschöring, im Rahmen seines Vortrags über das Projekt Bauernrats-Prozess Rupertiwinkel. Ähnlich wie „Mahlzeit“ zielt dieses darauf ab, durch die Zusammenarbeit von Landwirten, Bürgern und Entscheidungsträgern Lösungen für die regionale Landwirtschaft zu entwickeln, um die Versorgung mit lokalen Produkten zu sichern und die Kulturlandschaft zu erhalten. Über die „Erfolgsfaktoren für eine regionale Kooperation zwischen Erzeuger und Außer-Haus-Verpflegung“ gaben Thomas Huth von Lausfehl-Catering aus Marktoberdorf und Bio-Landwirt Michael Filser aus Biessenhofen Auskunft.

 

So geht es weiter

 

Im Verlauf des Projekts werden nun gezielt Beteiligungsprozesse für interessierte Kommunen und deren Einrichtungen angeboten. Gemeinsam soll mit den Betroffenen vor Ort ausgelotet werden, welche Veränderungen des regionalen Ernährungssystems gewünscht und möglich sind. Das Projekt versteht sich dabei als Impulsgeber und Prozessbegleiter – offen für lokale Besonderheiten, aber klar im Ziel, Ernährung nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten.

 

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu 

 

Mitteilung vom 25.03.2025

Projekt „MAHLZEIT“ der Öko-Modellregion erhält 175.00 Euro Förderung

Der Landkreis Ostallgäu wurde mit seiner Projektidee „MAHLZEIT – Den Einsatz regionaler (Bio- )Produkte in Ostallgäuer Küchen stärken“ von der...

Das Projektteam von "Mahlzeit" besteht aus (v.l.) Joachim Weiler (Allgäu FairNetzt), Nadja Wehle (SoLaWi MaNa), Projektleiterin Lisa Mader (Öko-Modellregion) und Tobias Fromligt (Allgäu FairNetzt)

Der Landkreis Ostallgäu wurde mit seiner Projektidee „MAHLZEIT – Den Einsatz regionaler (Bio- )Produkte in Ostallgäuer Küchen stärken“ von der Robert-Bosch-Stiftung für eine Förderung ausgewählt. Das Projekt erhält im Rahmen der Stiftungs-Initiative „Zukunft aufgetischt! Ernährung gemeinsam gestalten" bis zu 175.000 Euro. Mit dieser finanziellen Unterstützung wird bei „MAHLZEIT“ in den nächsten zwei Jahren daran gearbeitet, die Außer-Haus-Verpflegung in Kitas, Schulen und Betrieben nachhaltiger und qualitativ hochwertiger zu gestalten. „Ich freue mich sehr, dass wir uns als einziges Projekt in ganz Süddeutschland gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen konnten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die möglichst breite Beteiligung der relevanten Akteure vor Ort. So sollen etwa auch das pädagogisches Personal, Köche oder Tischgäste mit eingebunden werden. Insgesamt geht es um die Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Verbraucher – insbesondere der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung, der Einrichtungen und der Unternehmen. „Unser Ziel ist es, alle Beteiligten beim Thema Außer-Haus Ernährung zusammenzubringen“, erklärt Zinnecker. „Wir wollen nachhaltige Lösungen für die Großküchen im Ostallgäu entwickeln – und das gemeinsam. Denn nur wenn alle mitentscheiden, werden diese Veränderungen auch von allen getragen und können langfristig erfolgreich sein.“

 

Weiterer Baustein zur nachhaltigen Ernährung

 

„Wir gehen mit diesem Projekt einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Ernährung im Landkreis“, ergänzt Zinnecker. „Es zeigt, dass eine regionale und gesunde Ernährung keine bloße Vision ist, sondern mit heimischen Partnern und engagierter Bürgerbeteiligung Realität werden kann.“

 

Der Landkreis hatte sich gemeinsam mit den Vereinen SoLaWi (Solidarische Landwirtschaft) MaNa Allgäu und Allgäu FairNetzt bei der Robert-Bosch-Stiftung beworben. Weitere Informationen zu „MAHLZEIT“ sind im Internet zu finden unter www.landkreis-ostallgaeu.de im Bereich „Öko-Modellregion“.

 

Bildquelle: © Anita Back

 

Mitteilung vom 18.02.2025

Regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft: Öko-Modellregion fördert Kleinprojekte

Die Öko-Modellregion Ostallgäu fördert 2025 erneut Kleinprojekte, die die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie regionale...

Die Öko-Modellregion Ostallgäu fördert 2025 erneut Kleinprojekte, die die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie regionale Bio-Wirtschaftskreisläufe stärken. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent. Zur Einreichung von Förderanfragen für die Kleinprojekte ruft die Öko-Modellregion Ostallgäu auf. Förderanfragen können bis zum 9. April 2025 eingereicht werden.

 

Ein Kleinprojekt darf die förderfähigen Gesamtausgaben von 20.000 Euro netto nicht übersteigen und soll dazu beitragen, regionale Versorgungsstrukturen zu verbessern. Förderfähig sind beispielsweise Gerätschaften für die (Weiter-)Verarbeitung von Agrarrohstoffen oder Ausstattungen für die Direktvermarktung. Neben Sachkosten werden beispielsweise auch Werbemittel oder Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung gefördert.

 

Die Projekte werden mit bis zu 50 Prozent gefördert (maximal 10.000 Euro) und müssen im Projektgebiet der Öko-Modellregion Ostallgäu liegen. Sie dürfen noch nicht begonnen haben und müssen bis 20. September 2025 umgesetzt worden sein. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Verbände, Vereine und öffentlich Einrichtungen können die Förderung beantragen. Eine Förderung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben. Der Förderaufruf der Öko-Modellregion Ostallgäu mit den Auswahlkriterien sowie den erforderlichen Antragsformularen und Merkblättern sind auf der Homepage der Öko-Modellregion Ostallgäu zu finden unter: https://oekomodellregionen.bayern/ostallgaeu/projekte/279/verfuegungsrahmen-oekoprojekte

 

 

 

Termine:

 

  • Einreichungsfrist: 9. April 2025
  • Projektabschluss: 20. September 2025

 

Ansprechperson für die Antragstellung:

 

Öko-Modellregion Ostallgäu

 

Lisa Mader (lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-453)

 

Bildquelle: Daniel Delang / Öko-Modellregionen Bayern

 

Mitteilung vom 13.01.2025

Von der Eiersortiermaschine bis zum Automaten: Öko-Projekte erfolgreich gefördert

Mit über 40.000 Euro hat die Öko-Modellregion Ostallgäu im Jahr 2024 die Umsetzung von acht Kleinprojekten unterstützt.

 

Darunter waren unter anderem ein...

Mit über 40.000 Euro hat die Öko-Modellregion Ostallgäu im Jahr 2024 die Umsetzung von acht Kleinprojekten unterstützt.

 

Darunter waren unter anderem ein Warenautomat, ein Verkaufshäuschen und ein Kühlanhänger. Eine Eiersortiermaschine, Geräte zur Herstellung von Essig und Öl aus Obst und Nüssen von Streuobstwiesen sowie Gerätschaften zur Herstellung von Substrat für den regionalen Bio-Edelpilzanbau wurden ebenfalls gefördert. Darüber hinaus wurden auch Maßnahmen in der Pflanzenproduktion unterstützt – etwa eine ressourcenschonende Bewässerungsanlage für Bio-Gemüseanbau und eine bodenschonende Sämaschine. 

 

 

 

Von der Förderung können Bio-Betriebe profitieren, die ihre Direktvermarktung auf- und ausbauen wollen, indem sie ihre hofeigenen Produkte effizienter verarbeiten und anschließend selbst besser vermarkten können. Die Förderung der Öko-Modellregion stärkt somit die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft und trägt somit zu einer höheren Wertschöpfung auf den jeweiligen Bio-Betrieben bei.

 

 

 

Anträge für 2025 noch möglich

 

 

 

Wer im laufenden Jahr eine Förderung für ein Kleinprojekt beantragen möchte, hat dazu noch bis zum 23. Januar 2025 Zeit. Die Förderung stammt zu 90 Prozent aus dem Landesprogramm BioRegio 2030 – der Landkreis als Träger der Öko-Modellregion trägt die restlichen zehn Prozent. 

 

 

 

Die Unterlagen dazu sind hier zu finden auf der Internetseite der Ökomodellregion unter https://oekomodellregionen.bayern/ostallgaeu/projekte/279/verfuegungsrahmen-oekoprojekte.

 

 

 

Ansprechperson für die Förderung: 

 

Öko-Modellregion Ostallgäu 

 

Lisa Mader (lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-453)

 

 

 

Bildrechte: Daniel Delang / Öko-Modellregionen Bayern

 

Mitteilung vom 21.11.2024

„Allgäuer Klimakuh“: Vortrag erklärt positive Klima-Aspekte der Beweidung

Er widerlegte Negativ-Urteile über Rinder und hob die Rolle der Weidewirtschaft und die Bedeutung des Grünlands für eine nachhaltigere Ernährung...

Er widerlegte Negativ-Urteile über Rinder und hob die Rolle der Weidewirtschaft und die Bedeutung des Grünlands für eine nachhaltigere Ernährung hervor.

 

 

 

Rund 60 Interessierte sind der Einladung der Öko-Modellregion Ostallgäu in das Gasthaus „Beim Alten Wirt“ nach Buching gefolgt, um den Vortrag von Agraringenieur Ulrich Mück „Die Allgäuer Klimakuh – was hat die Kuh auf der Weide mit dem Klima und unserer Ernährung zu tun?“ zu besuchen. Mück erläuterte wesentliche Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, Ernährung und Klimaschutz, widerlegte Negativ-Urteile über Rinder und hob die Rolle der Weidewirtschaft und die Bedeutung des Grünlands für eine nachhaltigere Ernährung hervor.

 

  

 

Zu Beginn seines Vortrags stellte Mück die Gegebenheiten der globalen Landnutzung dar: Weltweit machten Grünlandflächen drei Viertel der landwirtschaftlich genutzten Landfläche aus, während nur ein Viertel Ackerland ist. Im Allgäu sei der Anteil an Grünland sogar noch höher – etwa 85 Prozent der Fläche seien hier Wiesen und Weiden. „Grünlandflächen wie Wiesen und Weiden sind für den Menschen nicht direkt verwertbar, bieten aber ideale Futtergrundlage für Wiederkäuer wie die Kuh, die aus der „nicht essbaren“ Fläche hochwertige Nahrung in Form von Milch und Fleisch produziert“, erklärte Mück.

 

Und was hat die Kuh nun mit dem Klima zu tun? Die Kuh trage zum Erhalt des Grünlands bei, das wiederum mehr Kohlenstoff speichere als andere Flächen. Die gesamte CO2-Bilanz der Rinderhaltung sei dabei insbesondere eine Frage der Futtermittel. „Durch die Beweidung des Grünlands trägt die Kuh zur Speicherung von Kohlenstoff im Boden bei“, so Mück. „Denn der Boden von Dauergrünland speichert durchschnittlich etwa zweimal so viel Kohlenstoff wie ein Acker“. Zudem spare Vollweide im Sommer 90 Prozent des fossilen Energieeinsatzes im Vergleich zu einer Fütterung im Stall.

 

 

 

Kulinarische Köstlichkeiten aus der Region

 

 

 

Vor dem Vortrag bestand die Möglichkeit ein Drei-Gänge-Menü mit Bio-Rindfleisch aus Weidehaltung zu genießen. Wirtin Anja Enzensberger, verarbeitete nicht nur die Edelteile des Rindes, sondern auch weniger bekannte Teile wie die Leber. Das Bio-Rindfleisch stammte vom Bio-Hof Bannaski und stand damit für eine nachhaltige und regionale Bio-Landwirtschaft. 

 

 

 

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Maschinenring Ostallgäu, dem Alpwirtschaftlichen Verein im Allgäu e.V. und dem Netzwerk Blühende Landschaft statt.

 

 

 

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

 

Mitteilung vom 31.10.2024

Regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft: Öko-Modellregion fördert Kleinprojekte

Mit insgesamt 50.000 Euro fördert die Öko-Modellregion Ostallgäu Kleinprojekte, die die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie regionale...

Mit insgesamt 50.000 Euro fördert die Öko-Modellregion Ostallgäu Kleinprojekte, die die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie regionale Bio-Wirtschaftskreisläufe stärken. Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent. Förderanfragen können – unter Vorbehalt der Bewilligung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALE) –  ab sofort eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 23. Januar 2025.

 

 

 

Mit dem Verfügungsrahmen Ökoprojekte können gezielt Kleinprojekte umgesetzt werden, welche zur besseren Verfügbarkeit von regionalen Bio-Lebensmittel beitragen. Das sind beispielsweise Gerätschaften für die (Weiter-)Verarbeitung von Agrarrohstoffen wie Milch, Getreide oder Fleisch. Auch Ausstattungen für die Direktvermarktung oder Hofläden können gefördert werden. Neben Sachkosten sind auch Werbemittel wie Flyer oder Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung förderfähig.

 

 

 

Voraussetzungen für die Förderung

 

  • Maximale Gesamtausgaben von 20.000 Euro netto
  • Es muss eine Bio-Zertifizierung oder ein unterschriebener Kontrollvertrag vorliegen

  • Start der Kleinprojekte ab Bewilligung der Förderung
  • Abschluss der Projekte bis 20.09.2025
  • Die Förderung kann von Privatpersonen, Unternehmen, Verbänden, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen beantragt werden

 

Termine zum Vormerken:

 

  • Einreichfrist für Förderanfragen: 23.01.2025
  • Abschluss und Abrechnung des Projekts bis: 20.09.2025

 

 

 

Weitere Infos: https://oekomodellregionen.bayern/ostallgaeu/nachrichten/3895/foerderung-von-kleinprojekten-2025

 

 

 

Öko-Modellregion Ostallgäu

 

Lisa Mader: Lisa.Mader@lra-oal.bayern.de, Tel: 08342 / 911-453

 

 

 

Bildrechte: Daniel Delang / Öko-Modellregionen Bayern

 

Mitteilung vom 26.07.2024

Pilotprojekt zur Aufzucht von Ziegenkitzen zieht positive Bilanz

Unterstützung bei den zahlreichen Herausforderungen kam unter anderem von der Öko-Modellregion Ostallgäu, die das Projekt von Anfang an begleitet...

Unterstützung bei den zahlreichen Herausforderungen kam unter anderem von der Öko-Modellregion Ostallgäu, die das Projekt von Anfang an begleitet hat.

 

 

 

 

 

Vor drei Jahren haben sich die Landwirte Helga und Martin Hampp dazu entschieden, nicht nur die milchgebenden weilblichen, sondern auch die männlichen Ziegenkitze großzuziehen und deren Fleisch zu vermarkten. In dieser Zeit haben sie mehrere Herausforderungen gemeistert – von Vorbehalten gegenüber Ziegenfleisch über die Suche nach Kunden bis hin zu den richtigen Maschinen. Hilfe kam unter anderem von der Öko-Modellregion Ostallgäu, die das Projekt von Anfang an begleitet hat.

 

 

 

„Jedes Kitz – egal männlich oder weiblich – ist für uns gleich viel wert“, sagt Helga Hampp, die sich im Betrieb um die Aufzucht kümmert. Bei der anschließenden Vermarktung konnten die Hampps jedoch nicht wie bei anderen Waren auf einen bestehenden Markt zurückgreifen und vermarkten das Fleisch deshalb direkt. Dafür mussten sie sich erst einen eigenen Kundenstamm aufbauen. Zu den Abnehmern zählen heute unter anderem Gasthäuer wie der Landgasthof Hubertus in Apfeltrang oder das Restaurant Hirsch in Marktoberdorf. Die haben das regionale Bio-Ziegenfleisch regelmäßig auf der Karte. Ein weiterer Grund, warum die Vermarktung des Ziegenfleisches vergleichsweise mühsam sei, sei die Tatsache, dass der Verzehr des Fleisches – im Vergleich zur Ziegenmilch und zum Ziegenkäse – noch nicht so verbreitet sei. „Viele Verbraucher haben Vorbehalte gegenüber dem Fleisch“, sagt er. „Wenn sie aber bei uns auf den Betrieb waren und die Aufzucht kennengelernt haben, können wir sie meistens überzeugen, Ziegenfleisch zu probieren. Und das schmeckt ihnen dann auch.“

 

 

 

Der Betrieb konnte auch von der Förderung der Kleinprojekte der Öko-Modellregion profitieren. Um die Direktvermarktung zu professionalisieren, wurden Gerätschaften wie ein Vakuumiergerät, Etikettendrucker und Tiefkühltruhen gefördert. Ziel dieser Förderung ist es, regionale Bio-Direktvermarktung zu stärken. Die Förderung wird von der Öko-Modellregion jährlich angeboten.

 

Bildquelle: Daniel Delang/ Öko-Modellregionen Bayern

 

Mitteilung vom 12.07.2024

Preise für artenreiche Wiesenbewirtschaftung verliehen – LfL und BN ehren engagierte Bauernfamilien

Das artenreiche Grünland ist für die Erhaltung vieler selten gewordener Wiesenpflanzen und Insekten von enormer Bedeutung.

 

 

 

Bei der...

Das artenreiche Grünland ist für die Erhaltung vieler selten gewordener Wiesenpflanzen und Insekten von enormer Bedeutung.

 

 

 

Bei der Wiesenmeisterschaft werden bereits seit 2009 besonders engagierte Bäuerinnen und Bauern für den Erhalt und die Bewirtschaftung artenreicher Wiesen und Weiden ausgezeichnet. In diesem Jahr fand die Wiesenmeisterschaft im Ostallgäu statt. Bei einer Festveranstaltung in Kaufbeuren wurden 28 Betriebe für ihre vorbildliche artenreiche Wiese von Stephan Sedlmayer, dem Präsidenten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), und Richard Mergner, dem Vorsitzenden des BUND Naturschutz in Bayern (BN), ausgezeichnet. 

 

 

 

„In Bayern sind noch etwa 20 Prozent des Wirtschaftsgrünlands artenreich. Diesen wertvollen Lebensraum für Insekten wie Wildbienen und Tagfalter, bunt blühende Kräuter, aber auch für Vögel zu erhalten, ist ein entscheidender Beitrag der Landwirtschaft zum Erhalt der Artenvielfalt. Die Landwirtinnen und Landwirte, die wir hier heute auszeichnen, erledigen genau diese wichtige Aufgabe für die ganze Gesellschaft mit viel Engagement und großer Erfahrung jeden Tag. Sie alle sind Wiesenmeister“, sagte Stephan Sedlmayer.

 

 

 

Richard Mergner dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Wiesenmeisterschaft für ihren besonderen Einsatz: „Sie alle engagieren sich meisterlich für den Erhalt von artenreichen Wiesen und Weiden. Diese haben eine herausragende Bedeutung für die Biodiversität und den Schutz von Boden, Klima und Wasser. Für die arbeitsaufwändige Pflege dieses Grünlands verdienen unsere Bauern und Bäuerinnen gesellschaftliche Anerkennung und brauchen ausreichend finanzielle Förderung.“

 

 

 

„Eine gute Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz, von Ökobetrieben und konventionell wirtschaftenden Betrieben ist eine zentrale Voraussetzung für die Sicherung der Artenvielfalt. Mit der Wiesenmeisterschaft wird diese Kooperation seit vielen Jahren vorbildlich gelebt“, betonte Hubert Weiger, der Ehrenvorsitzende des BUND Naturschutz. 28 Betriebe haben sich in diesem Jahr an dem Gemeinschaftsprojekt von BN und LfL beteiligt. Die Wiesen wurden zunächst nach einem Punktesystem für Artenvielfalt, Kulturlandschaftswert und nach landwirtschaftlichen Kriterien wie Futterertrag und landwirtschaftliches Nutzungskonzept bewertet. Fünf Wiesen kamen in die engere Auswahl und wurden von einer Fachjury mit Expertinnen und Experten aus Naturschutz und Landwirtschaft begutachtet. Jetzt wurden die Gewinner bei einer Festveranstaltung im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren für ihre vorbildliche Wiesenbewirtschaftung geehrt.

 

 

 

 

 

Die Sieger der Wiesenmeisterschaft 2024: 

 

 

 

Den 1. Platz erzielte Familie Babel aus Pfronten. Die junge Landwirtsfamilie betreibt Milchviehhaltung im Nebenerwerb. Der 28 Hektar große Bio-Betrieb, bewirtschaftet ausschließlich Grünland. Die prämierte, rund 2,2 Hektar große Bergwiese „Hößles Geschön“ der Familie Babel überzeugte die Jury vor allem durch die große Artenvielfalt mit über 60 Blütenpflanzen in steiler Hanglage. Die Mahd wird ab 1.7. mit dem handgeführten Motormäher durchgeführt. Zu den mehr als 60 auf der Fläche gefundenen Blütenpflanzen zählen Arnika, Kronenlattich, Niedrige Schwarzwurzel, Frauenmantel, Große Sterndolde, Wiesen-Flockenblume, Bach-Kratzdistel, Sumpf-Pippau, Wiesen-Storchschnabel, Witwenblume, Margerite und andere. Die Erstplatzierten der Wiesenmeisterschaft 2024 erhielten einen Preis im Wert von 1000 €, der vom Landratsamt Ostallgäu gespendet wurde.

 

  

 

 Der zweite Platz ging an Axel und Maria Schneider aus Pfronten. Ihr Milchviehbetrieb wird bereits seit 2008 nach den Richtlinien von Bioland bewirtschaftet. Insgesamt werden 58 ha Grünland bewirtschaftet. Die ausgezeichnete, ungefähr 1,8 Hektar große Wiese „Lus“ wird nur einmal jährlich nach dem 1.7. mit viel Handarbeit gemäht und besticht durch das reiche Blütenangebot. Typische Wiesenarten sind Witwenblume, Margerite, Ährige Teufelskralle, Großer Wiesenknopf, Trollblume, Geflecktes Knabenkraut, Niedrige Schwarzwurzel, Kronenlattich, Durchblättertes Läusekraut, Berg-Hahnenfuß. Als Preis für den 2. Platz gab es für Herrn und Frau Schneider einen Gutschein im Wert von 500 Euro für den Aufenthalt in einem Biohotel. 

 

 

 

Max und Andrea Gschmeißner aus Trauchgau kamen auf den 3. Platz. Sie führen im Vollerwerb einen 79 Hektar großen Milchviehbetrieb nach den Richtlinien von Bioland. Die schonende Bewirtschaftung erhält auf dem sehr steilen 1,3 ha großen „Gaisaubichl“ den Artenreichtum bereits seit 32 Jahren. Die Steillagen werden mit dem Motormäher gemäht. In den unterschiedlich steilen Flächen, kleinen Senken und Mulden konnten 53 Blütenpflanzen gefunden werden. Familie Gschmeißner erhält einen Gutschein im Wert von 300 Euro für den Aufenthalt in einem Biohotel. 

 

  

 

Den 4. Platz der Wiesenmeisterschaft 2024 teilen sich Manfred Dorn aus Obergünzburg und Michael Samenfink und Sarah Sagemann aus Oberthingau. Beide Betriebe produzieren mit Mutterkuhhaltung hochwertiges Rindfleisch, dass direkt vermarktet wird. Von Familie Dorn wird die 1,1 ha große Weide „Eschenloh“ ausgezeichnet, die mit Original Braunvieh beweidet wird. Michael Samenfink und Sarah Sagemann mähen die Feuchtwiese „Linderspitz“ (3,2 ha) zweimal jährlich und nutzen den Aufwuchs im Winter für die Mutterkuhherde. Die beiden Viertplatzierten erhielten jeweils einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro. 

 

Alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wiesenmeisterschaft erhielten ebenfalls Anerkennungspreise, Urkunden und eine Liste der Pflanzenarten, die auf ihrer Wiese erfasst wurden.

 

 

 

Weitere Informationen zur Wiesenmeisterschaft finden Sie unter:

 

https://www.bund-naturschutz.de/landwirtschaft/wiesenmeisterschaft und

 

http://www.lfl.bayern.de/Wiesenmeisterschaft    

 

 

 

Dr. Sabine Heinz LfL, Institut für Agrarökologie Tel. 08161/8640-5825 Wiesenmeisterschaft(at)lfl.bayern.de  

 

Annemarie Räder BN-Regionalreferentin; annemarie.raeder(at)bund-naturschutz.de; Tel: 0170 4042797 

 

 

 

Bildrechte: Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Mitteilung vom 25.06.2024

Mobiler Lebensmittelladen erhält Bio-Zertifizierung

Das Lebensmittelmobil „Tante Resi unverpackt“ bietet auf Wochenmärkten und Marktplätzen im Ostallgäu über 350 Bio-Produkte an.

 

Das Unverpackt-Mobil macht...

Das Lebensmittelmobil „Tante Resi unverpackt“ bietet auf Wochenmärkten und Marktplätzen im Ostallgäu über 350 Bio-Produkte an.

 

Das Unverpackt-Mobil macht donnerstags von 17 bis 19 Uhr in Waal, am ersten Freitag im Monat von 17 bis 18.30 Uhr in Waalhaupten und dienstags von 17 bis 19 Uhr in Buchloe Station.

 

 

 

„Tante Resi“, wie Inhaberin Theresa Kummer genannt wird, ist seit drei Jahren mit ihrem mobilen Bio-Lebensmittelladen im Ostallgäu unterwegs. Die Bio-Lebensmittel kommen so direkt zum Verbraucher. „Unser Ziel ist es, den Zugang zu regionalen Bio-Lebensmitteln zu erleichtern und Verpackungsmüll zu reduzieren“ erklärt Kummer. Behältnisse für die eingekauften Produkte bringen die Kunden mit oder bekommen diese vor Ort bereitgestellt. 

 

 

 

Förderung durch Öko-Modellregion

 

 

 

Bei der Bio-Zertifizierung wurde Kummer von der Öko-Modellregion Ostallgäu unterstützt. Vorrausetzung für eine solche Unterstützung ist, dass die angebotenen Bio-Produkte aus der Region kommen und somit die heimische Landwirtschaft stärken.

 

 

 

„Den Mehrwert einer regionalen Bio-Landwirtschaft erklärt man am besten im Gespräch mit den Kunden“, sagt Kummer. Diese seien meist erstaunt, welche Produktvielfalt das Allgäu zu bieten hat. Das Angebot von „Tante Resi unverpackt“ reicht von Getreide und Getreideerzeugnissen, Hülsenfrüchten und Nüssen über Gewürze bis hin zu Trockenfrüchten. Auch einige Produkte aus dem Ostallgäu sind darunter, zum Beispiel Gebäck und Müsli der Wertachtal Werkstätten, Buchweizen und Hirse von Allgäu Aronia, Nudeln von Dinkelnudeln Moser und Dinkelkörner von Biohof Wörle.

 

 

 

Weitere Infos zu „Tante Resi unverpackt“ gibt es unter www.tanteresi.de. Infos zur Öko-Modellregion und Bio-Zertifizierung sind unter https://oekomodellregionen.bayern/ostallgaeu zu finden. 

 

Bildrechte: Daniel Delang

 

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Kontakt

Lisa Mader
Projektmanagerin
Öko-Modellregion

Landratsamt Ostallgäu
Schwabenstrasse 11
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-453
Kontaktformular

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