Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 13.09.2021

Zweite Bayerische Demenzwoche: Vortrag über „Autofahren und Demenz“

Die Einrichtung Lebensfreude und das Landratsamt Ostallgäu beteiligen sich an der zweiten Bayerischen Demenzwoche mit dem Vortrag über „Autofahren und Demenz“.

Den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema Demenz voranzubringen, ist Absicht der zweiten Bayerischen Demenzwoche, die in diesem Jahr vom 17. bis 26. September 2021 stattfindet. Die Einrichtung Lebensfreude, deren Träger die Kirchliche Sozialstation Marktoberdorf ist, und das Landratsamt Ostallgäu beteiligen sich mit dem Vortrag „Autofahren und Demenz.

Für viele Menschen bedeutet Auto zu fahren Freiheit und Unabhängigkeit. Darüber hinaus ist es selbstverständlich und für eine selbstbestimmte Mobilität unverzichtbar. Eine Demenzerkrankung kann die Fahrtüchtigkeit aber zunehmend beeinträchtigen. In Bezug auf die generelle Fahrtüchtigkeit von Menschen mit Demenz streiten sich die Fachleute: Einige halten es durchaus für vertretbar, dass ein Mensch mit einer Demenz in der Frühphase noch Auto fährt. Andere lehnen das Autofahren bei einer diagnostizierten Demenz aus Verantwortungsgründen kategorisch ab. In jedem Fall ist es schwierig, in der Praxis damit umzugehen. Gerhard Stadler zeigt denkbare Lösungswege auf und geht auf die individuellen Fragen der Teilnehmenden ein.

Autofahren und Demenz
Termin: Mittwoch, 22. September 2021 von 18 bis 19.30 Uhr
Referent: Gerhard Stadler, Demenzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu
Ort: Gemeindezentrum der Johanneskirche, Bahnhofstr. 25, 87616 Marktoberdorf
Eintritt: frei
Zugang: Rollstuhlgerecht, sehbehindertengerecht, Induktionsanlage
 
Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 08342/8957890 oder per E-Mail an kontakt(at)lebensfreude-mod.de. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite https://demenzwoche.bayern/events/vortrag-autofahren-und-demenz/.

Mitteilung vom 09.09.2021

Vorsicht bei der Entnahme von Wildpflanzen in der freien Natur

Was bei der Entnahme von Wildpflanzen aus der freien Natur erlaubt und was man auf jeden Fall unterlassen sollte, erklärt die Untere Naturschutzbehörde.

Die Sumpfgladiole (Gladiolus palustris), auch Sumpf-Siegwurz genannt, ist als Kulturform eine beliebte Pflanze für das Moorbeet oder den Gartenteichrand. In freier Natur ist die Rote-Liste-Art sehr selten und streng geschützt. Daher darf die Pflanze oder ihre Samenstände nicht aus der Natur entnommen werden. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Peter Ego

Mit dem Herbst kommt auch wieder die Zeit des Pilzesammelns. Erlaubt sind hierbei lediglich „geringe Mengen für den persönlichen Bedarf“ (§ 39 Abs. 3 BNatSchG). Man spricht hier auch von der sogenannten Handstraußregelung. Bei dieser Entnahme ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, denn die Handstraußregelung ist nur auf Pflanzen anwendbar, die nicht dem besonderen Artenschutz unterliegen.
 
Übermäßiges Pilzsammeln ohne Gewinnabsicht, für Freunde und Familie oder den eigenen Jahresvorrat, ist hingegen nicht erlaubt und kann auch nicht genehmigt werden. Gleiches gilt für das Sammeln von Beeren, Nüssen und Pflanzen. Gewerbsmäßiges Pilzepflücken ist ohne Genehmigung ebenso verboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Ware verkauft oder gegen geldwerten Vorteil veräußert. Bei Verstoß gegen diese Regeln droht ein Bußgeld.
 
Wer Pilze gewerblich sammeln möchte, benötigt eine gebührenpflichtige Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde. Auch ist eine Genehmigung nötig, wenn man gewerbsmäßig Marmelade aus wildwachsenden Beeren kochen oder Tee aus Wildpflanzen verkaufen möchte.
 
Finger weg von geschützten Arten
 
Die Entnahme von Pflanzen aus Flächen, die einem Betretungsverbot unterliegen oder aus Naturschutzgebieten stammen, ist verboten. Das Sammeln oder Ausgraben von besonders geschützten Arten ist grundsätzlich untersagt. Der Schutzstatus von Pflanzen kann ganz einfach online in der Artenschutzdatenbank des Bundesamt für Naturschutz unter www.wisia.de abgefragt werden. Zuwiderhandlungen können hier mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.
 
Das Landratsamt bittet alle Pilz- und Pflanzenfreunde mit Bedacht und Augenmaß von der Handstraußregelung Gebrauch zu machen. Hinweise auf illegale Entnahmen von geschützten Pflanzen oder die Missachtung von Betretungsverboten nimmt die Untere Naturschutzbehörde gerne entgegen.

Mitteilung vom 08.09.2021

Corona-Testzentren: neue Öffnungszeiten

Die Corona-Testzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben ab Montag, den 13. September 2021, neue Öffnungszeiten.

Das Testzentrum in Buchloe wird wegen mangelnder Nachfrage ab Dienstag, den 14. September, geschlossen. Corona-Tests bieten in Buchloe weiterhin die Marien- und die Stadtapotheke an.

Die neuen Öffnungszeiten der Testzentren in Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf ab Montag, den 13. September:

 

 

FüssenKaufbeurenMarktoberdorf
PCR-TestDienstags und donnerstags
10 – 12 Uhr
13 – 18 Uhr

Montags bis freitags
8 – 12 Uhr
13 – 15 Uhr

Montags bis freitags
8 – 10 Uhr
14 – 18 Uhr

SchnelltestDienstags und donnerstags
10 – 12 Uhr
13 – 18 Uhr

Montags bis freitags
8 – 12 Uhr
13 – 15 Uhr

Samstags und sonntags
14 – 16 Uhr

Montags bis freitags
8 – 10 Uhr
14 – 18 Uhr

Samstags und sonntags
11 – 13 Uhr

Die Adressen der Testzentren und Möglichkeit zur Terminvereinbarung:

Testzentrum Marktoberdorf: Marktplatz 13, 87616 Marktoberdorf
Testzentrum Kaufbeuren: Bürgerplatz 1, 87600 Kaufbeuren
Testzentrum Füssen: Am Eisstadion 1, 87629 Füssen

www.landkreis-ostallgaeu.de/testzentren.html  

Mitteilung vom 07.09.2021

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Insgesamt stehen vom 10. bis zum 14. September sieben Termine in Buchloe, Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf zur Verfügung.

Um die Impfquote weiter anzuheben, bieten der Landkreis Ostallgäu, die Stadt Kaufbeuren und das Rote Kreuz im September wieder Außentermine für eine Corona-Impfung an. Insgesamt stehen sieben Termine in Buchloe, Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf zur Verfügung. Geimpft wird mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer, bei der Aktion im Corona-Kino zusätzlich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, soweit verfügbar.

 

Die Liste mit den Terminen finden Sie hier.


Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen vor. Bei Erstimpfungen an diesen Terminen muss die Zweitimpfung dann in einem Impfzentrum erfolgen.
 
57 Prozent Impfquote
 
Im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben bisher über 104.000 Menschen die erste Corona-Impfung erhalten. Das entspricht einer Impfquote von rund 57 Prozent. Zweitgeimpft sind etwa 103.000 Personen (etwa 56 Prozent).

Mitteilung vom 06.09.2021

Bildungsberatung bietet ein für Jobwechsler ausgerichtetes Coaching zur Optimierung des Vorstellungsgespräches

Der Workshop hat zum Ziel, professionell im Bewerbungsgespräch aufzutreten.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit Sonja Glaß (Business-Coach aus Germaringen) ein Jobwechsler-Coaching. Der Workshop hat zum Ziel, professionell im Bewerbungsgespräch aufzutreten, dabei authentisch zu bleiben und menschlich mit Freude zu überzeugen. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Die Teilnehmenden durchlaufen in zwei Workshop-Terminen einen Prozess der Selbsterkenntnis und erfahren eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Zielgerichtet werden mögliche Unsicherheiten und Ängste bearbeitet. Das (Er)Kennen der eigenen Stärken führt zu einer Optimierung der Selbstpräsentation.
 
Die Workshop-Teilnehmer*innen erfahren eine Simulation aller Phasen des Vorstellungsgespräches
und erhalten im Nachgang Feedback und Impulse durch Sonja Glaß die als ehemalige Ausbildungsleiterin und Leiterin Personalentwicklung praxisnah durch diesen Prozess begleitet.  
Dieser Praxistransfer, verbunden mit dem Prozess der Selbstreflexion, ermöglicht den Teilnehmenden ihr ganz individuelles Potenzial zu aktivieren für einen starken, authentischen Aufritt im Vorstellungsgespräch.
 
Termine: Donnerstag, 23. September und 30. September 2021, jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Aggenstein
Kosten: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen und Verpflegung – bezuschusst vom Landratsamt Ostallgäu
   
Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch@lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 03.09.2021

Auffrischungs- und Drittimpfungen ab sofort möglich

Beide Impfvarianten werden aus diesem Grund ab sofort im Corona-Impfzentrum Kaufbeuren sowie im Corona-Impfzentrum des Landkreises in Marktoberdorf angeboten.

Der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß der Coronavirus-Impfverordnung umfasst jetzt auch Auffrischungs- und Drittimpfungen. Beide Impfvarianten, Auffrischungs- und Drittimpfung, werden aus diesem Grund ab sofort im Corona-Impfzentrum der Stadt Kaufbeuren sowie im Corona-Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf angeboten.
 
Menschen, die bereits über 80 Jahre alt sind, können sich eine Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach Erhalt der zweiten Impfdosis verabreichen lassen. Gleiches gilt für Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression. Eine Drittimpfung hingegen kann an Menschen ausgegeben werden, die auch nach zwei Impfdosen keinen ausreichenden Impfschutz aufbauen konnten. Dabei spielt das Alter der Person keine Rolle. Der fehlende Impfschutz wird in der Regel über eine erneute Impfempfehlung des Hausarztes bescheinigt. Mit der Auffrischungs- und Drittimpfung soll erreicht werden, dass Menschen, die besonders durch das Coronavirus bedroht sind, den vollen Impfschutz erhalten.
 
Die Impfzentren in Kaufbeuren und in Marktoberdorf haben montags bis sonntags jeweils von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. An der Anmeldung im Impfzentrum benötigen Sie einen Personalausweis, ohne diesen können Sie nicht geimpft werden. Ebenso sollte der Impfpass mitgebracht werden.

Mitteilung vom 01.09.2021

Landrätin Zinnecker begrüßt neue Landratsamts-Auszubildende

In diesem Jahr starten am Landratsamt Ostallgäu fünf Verwaltungsfachangestellte, ein Fachinformatiker und ein Beamtenanwärter ihre Ausbildungszeit.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (vorne) und Hermann Wißmiller (Leiter Personalabteilung, 5. v. l.) mit dem Ausbildungsjahrgang 2021 des Landratsamtes Ostallgäu (v. l.): Jessica Michel (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte), Simon Borosch (Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration), Mathias Bach (Auszubildender Verwaltungsfachangestellter), Sebastian Becker (Anwärter Diplom-Verwaltungswirt), Sonja Osterried (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte), Theresa Epp (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte) und Sarah Böckler (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

„Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Lehrzeit, die Ihnen eine breite Perspektive für Ihre berufliche Zukunft eröffnen soll. Sie erhalten in der Kreisverwaltung eine qualifizierte, praxisnahe und vielfältige Ausbildung, die Ihnen zahlreiche Möglichkeiten bietet“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zu dem siebenköpfigen Ausbildungsjahrgang.
 
In diesem Jahr starten am Landratsamt Ostallgäu fünf Verwaltungsfachangestellte, ein Fachinformatiker für Systemintegration und ein Beamtenanwärter ihre Ausbildungszeit. Die Kreisverwaltung bildet Auszubildende und Anwärter für den eigenen Bedarf aus. Daher stehen die Chancen gut, nach bestandener Ausbildung übernommen zu werden.
 
„Sie haben bei uns eine sehr attraktive Lehrstelle gefunden. Dazu gratuliere ich Ihnen. Der Landkreis ist ein Arbeitgeber mit vielen Arbeitsbereichen und einem großen Aufgabenspektrum. Nutzen Sie die darin liegende Chance“, appellierte Zinnecker an die Nachwuchskräfte.
 
Weitere Informationen zur Ausbildung in der Kreisverwaltung sind auf dem Bewerberportal des Landkreises unter www.mein-check-in.de/ostallgaeu zu finden.

Mitteilung vom 30.08.2021

Bundestagswahl: Wahl-Hilfe-Heft in Leichter Sprache

Landrätin Zinnecker: „Gestalten Sie durch die Abgabe Ihrer Stimme das Ergebnis der Bundestagswahl und damit die Politik in und für Deutschland mit“.

Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Holger Kiesel, und die bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit geben auch zur Bundestagswahl am 26. September 2021 wieder ein Wahl-Hilfe-Heft in Leichter Sprache heraus.
   
Kiesel appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern: „Informieren Sie sich frühzeitig und gründlich über die Bundestagswahlen. Unser Wahl-Hilfe-Heft bietet jeder wahlberechtigten Person jede Menge hilfreiche und verständliche Informationen und praktische Unterstützung rund um den gesamten Wahlvorgang. Durch die vielen neuen oder überarbeiteten Bundesgesetze der letzten Jahre – wie das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz oder das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – wird das Leben von Menschen mit Behinderung stark beeinflusst.“
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Initiative von Kiesel. Leichte Sprache helfe nicht nur Menschen mit kognitiven Einschränkungen, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern, komplexe Abläufe wie eine Bundestagswahl zu verstehen. Zinnecker ruft dazu auf: „Gestalten Sie durch die Abgabe Ihrer Stimme das Ergebnis der Bundestagswahl und damit die Politik in und für Deutschland mit“.
   
Das Wahl-Hilfe-Heft ist ab sofort auf www.behindertenbeauftragter.bayern.de als barrierefreies PDF abrufbar. Druckexemplare können bei der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit unter www.blz.bayern.de bestellt werden.
   
Informationen in Gebärdensprache zur Bundestagswahl gibt es auf der Webseite des Bundestags. Wahlschablonen für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung können beim Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e. V. bestellt werden.

Mitteilung vom 26.08.2021

Hangsicherungsarbeiten an der Wertachhalde östlich Görisried

Vom 30. August 2021 bis mindestens November finden auf der Kreisstraße OAL 24 an der Wertachhalde östlich von Görisried Hangsicherungsarbeiten statt.

Da es in diesem Bereich immer wieder zu Hangrutschungen kommt, errichtet der Landkreis nun zur Gewährleistung der allgemeinen Verkehrssicherheit eine Bohrpfahlwand zur Sicherung des Geländes.
   
Für die Arbeiten muss die Straße für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Die beschilderte Umleitung erfolgt über Oberthingau, Engratsried, Thalhofen, Leuterschach nach Wald und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 26.08.2021

Erlebnistag als Dankeschön für Ostallgäuer Ehrenamtliche

Sie konnten sich zwischen einer Gipfelwanderung und Klettern im Hochseilgarten entscheiden. Eingeladen waren die jüngeren Ehrenamtlichen bis 45 Jahre.

Als Wertschätzung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit hat Landrätin Maria Rita Zinnecker die jüngeren Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte (bis 45 Jahre) mit einer Begleitperson zu einem Erlebnistag im Erlebnispädagogikzentrum Outward Bound Schwangau eingeladen. Sie konnten sich zwischen Aktionen wie einer Gipfelwanderung und Klettern im Hochseilgarten entscheiden.
 
„Wir haben auch dieses Jahr ein besonderes Dankeschön für die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte organisiert. Die Aktionen mit Outward Bound für die jüngeren Ehrenamtskarteninhaber sollen Freude bereiten, den Mut, über die eigenen Grenzen zu gehen, vermitteln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Wandergruppe begann ihre Tour ausgestattet mit Regenschirmen und -jacken – hatte aber trotz des vorläufigen Regens Spaß an der Tour. Als Belohnung klarte das Wetter bald auf. Die Kletter-Gruppe hat sich im hauseigenen Klettergarten in luftige Höhe begeben. Nach den Aktionen ließen die Gäste den Erlebnistag bei einem warmen Abendessen gemeinsam ausklingen.
 
Ostallgäuer Ehrenamtskarte bietet kostenlose Erlebnisse und besondere Veranstaltungen
 
Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte wurde im April 2021 zum fünften Mal an rund 500 Ehrenamtliche verliehen. Mit der Ehrenamtskarte bedankt sich der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit den 45 Gemeinden bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz für die Gesellschaft. Die Karte bietet in diesem Jahr 34 kostenfreie Erlebnisse, wie den Eintritt für die Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein sowie für Bergbahnen, Museen und diverse Freizeiteinrichtungen. Neu dabei sind seit diesem Jahr das Theaterkino Filmburg in Marktoberdorf, sowie die Schaukäserei und Brauerei Walder Käskuche.
 
Neben den genannten Leistungen werden die Inhaber der Ehrenamtskarte, soweit es die jeweils geltenden Corona-Regeln ermöglichen, zu Sonderveranstaltungen wie den Erlebnistag bei Outward Bound mit einer Begleitperson eingeladen. Die Sonderveranstaltungen sollen ein gemeinschaftliches Erlebnis unter Gleichgesinnten schaffen und den Austausch unter den Ehrenamtlichen fördern.
 
Informationen zur Arbeit der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 24.08.2021

Kurse für Ehrenamtliche an den Volkshochschulen gehen in neue Runde

Ab dem kommenden Herbst können sich Ehrenamtliche wieder in den kostenlosen Kursen der Volkshochschulen und des Landkreises informieren.

Ausgewählte Referenten beantworten den Ehrenamtlichen dabei Fragen wie „Welche Chancen und Risiken bieten Soziale Netzwerke Vereinen?“, „Wie kann Excel in der Vereinsarbeit effektiv zur Mitgliederverwaltung genutzt werden?“ oder „Wie funktioniert eine Vereinsbuchhaltung?“. Um an den kostenlosen Kursen teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung bei der jeweiligen Volkshochschule nötig.
 
Hier sind die Ehrenamtskurse im Überblick.

Mitteilung vom 24.08.2021

Inzidenz im Ostallgäu seit drei Tagen über 50: neue Corona-Regeln

Gemäß der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) gelten ab 26.8. Kontaktbeschränkungen sowie Regelungen für Veranstaltungen.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist somit nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände gestattet. Die Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen darf dabei nicht überschritten werden. Für die Gesamtzahl außer Betracht bleiben Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte oder genesene Personen. Unberührt von der Regelung bleiben Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden.
 
Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel – jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen – zulässig. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen Teilnehmende über einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 des 13. BayIfSMV verfügen. Für private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen gilt, dass sich die genannten Personengrenzen zuzüglich geimpfter oder genesener Personen verstehen. Im Übrigen sind Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen nach § 9 13. BayIfSMV handelt, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt. Auch das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist nicht gestattet.
     
Sobald die 7-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge den Schwellenwert von 50 wieder unterschreitet, wird das Landratsamt das entsprechend bekannt geben. Mehr unter www.landkreis-ostallgaeu.de/bekanntmachungen.html

Mitteilung vom 23.08.2021

Neue Corona-Regeln zum Testnachweis

Das Landratsamt weist auf die geänderten Regeln zur Testnachweis-Pflicht hin, die ab Montag, 23. August 2021, im gesamten Landkreis Ostallgäu gelten.

Schon mit Wirkung zum vergangenen Samstag, 21. August 2021, hatte der Landkreis Ostallgäu den maßgeblichen Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Damals galten aber noch andere Regelungen, die lediglich große Sportveranstaltungen und kulturelle Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter betrafen.
 
Mit dem Inkrafttreten der Änderungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen gelten diese Regelungen nun nicht mehr. Stattdessen treten Regelungen in Kraft die die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testnachweises für alle diejenigen betreffen, die keinen Nachweis über ihre Impfung oder Genesung von einer Covid-Infektion erbringen können (sogenannte 3G-Regel).
 
Einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 13.BayIfSMV müssen vorlegen:

 

  • die Teilnehmer bei öffentlichen oder privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis in geschlossenen Räumen, § 7 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 13.BayIfSMV,
  • die Besucher in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 IfSG), § 11 Abs. 2 S. 2 13.BayIfSMV,
  • Sportausübende beim Sport in geschlossenen Räumen und die Besucher von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen, § 12 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 S. 3 13.BayIfSMV
  • die Passagiere bei Flusskreuzfahrten bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt, und
  • die Besucher von Freizeitparks, Indoorspielplätzen und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen, § 13 Abs. 3 Nr. 2 13.BayIfSMV,
  • die Kunden von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, § 14 Abs. 2 S. 4 13.BayIfSMV,
  • die Gäste in gastronomischen Betrieben in geschlossenen Räumen, § 15 Abs. 1 Nr. 3 13.BayIfSMV,
  • die Gäste in Beherbergungsbetrieben zusätzlich zum Testnachweis bei der Ankunft für jede weiteren 72 Stunden, § 16 Nr. 1 13.BayIfSMV,
  • die Teilnehmer von Präsenzveranstaltungen an Hochschulen, § 23 Nr. 3 13.BayIfSMV, und die Besucher kultureller Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten, § 25 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 13.BayIfSMV.

 
Soweit für die Nutzung oder die Zulassung zu bestimmten Einrichtungen, Betrieben oder Bereichen die Vorlage eines Nachweises hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Testnachweis) vorgesehen ist, gilt:

  

  • Es ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis
     

- eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleisäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
- eines POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
- eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,
 
nachzuweisen, das den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) entspricht.
 

  • Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind
     

- asymptomatische Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises (geimpfte Personen) oder Genesenennachweises (genesene Personen) sind,
- Kinder bis zum sechsten Geburtstag und
- Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.
     
Sobald die 7-Tage-Inzidenz an 5 Tagen in Folge den Schwellenwert von 35 wieder unterschreitet und damit die Regeln zum Testnachweis wieder aufgehoben sind, wird das Landratsamt dies entsprechend bekannt geben.

Mitteilung vom 16.08.2021

Für jeden etwas dabei: Angebote zum Thema Integration

Ihr neues Programm zu den Themen Asyl und Integration hat die Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu herausgegeben.

Bild: istockphoto.com/ViewApart

Die Angebote richten sich sowohl an ehrenamtlich Engagierte, an Fachkräfte oder direkt an Zugewanderte. Auch viele offene Angebote für alle Interessierten hält das Programm bereit.
 
Angebote, die speziell für ehrenamtlich Engagierte im Bereich Asyl und Integration angeboten werden, sind das Lösungscafé für Ehrenamtliche mit einer Supervisorin (individuelle Termine) und der Stammtisch für ehrenamtlich Engagierte im Bereich Asyl und Integration (14. September 2021 und 25. Januar 2022). Beim Stammtisch geht es um den Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen in kleiner Runde mit dem Team der Kommunalen Integration.
 
Im Workshop „Finanzen – So geht´s!“ (25. Oktober 2021) wird Zugewanderten praktisches Basiswissen vermittelt, das helfen soll, wichtige Finanzthemen zu verstehen und die eigenen Finanzen zu managen. Auch gibt es einen weiteren Vortrag aus der Reihe „Kommunale Integration – Familien im Ostallgäu“ für Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Schulen. Dieser hat das Thema „Familienverständnis und unterschiedliche Erziehungsvorstellungen (in Afrika – Subsahara)“ und findet am 23. November 2021 statt. Hier wird die Lebenswelt von Menschen aus Länder der Subsahara, wie beispielsweise Nigeria oder Somalia, vorgestellt mit einem besonderen Augenmerk auf das dortige Familienverständnis und die Kindererziehung.
 
Vortrag, Kinofilm, Workshop und Vieles mehr
 
Für alle Interessierten am Thema Integration gibt es beispielsweise das Tagesseminar „Flucht und Trauma“ (16. Oktober 2021), bei dem unter anderem Grundlagen der Traumapädagogik und deren Auswirkungen vermittelt werden. Im Rahmen einer Filmtour gastiert der Dokumentarfilm „Kabul, City in the Wind“ am 10. November 2021 in der Filmburg in Marktoberdorf. In dem Film geht es um das Leben zweier Jungen und eines Busfahrers in der zerrissenen Hauptstadt Afghanistans. Man erhält Einblick in einen Krieg, der für die Bevölkerung das tägliche Leben bestimmt. Der Eintritt ins Kino ist frei! Im Vortrag „Extremismus im Allgäu“ (16. Dezember 2021) werden die unterschiedlichen Formen von Extremismus dargestellt und näher beleuchtet, wie diese im Allgäu ausgeprägt sind. Im Workshop „Interkulturelle Kommunikation – Wie wir verbal und nonverbal beeinflusst werden“ (8. Februar 2022) wird der Einfluss unterschiedlicher Kulturen auf unsere Sprache und damit auf unser Miteinander vermittelt.
 
Bei Präsenzveranstaltungen im Landratsamt wird jeweils dessen gültiges Test- und Hygienekonzept angewendet. Wenn die Situation ein Treffen in Präsenz nicht zulassen sollte, wird eine Online-Alternative angeboten (nicht beim Kinofilm). Gerne begleiten wir Interessierte hierbei bei technischen Fragen.  
 
Das Programm finden Sie hier. Alle Angebote sind kostenfrei. Anmeldungen beim Team der Kommunalen Integration (Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje) per E-Mail unter integration@ostallgaeu.de oder Tel. 08342 911-194. Weitere Informationen unter www.ostallgaeu.de/integration und in der INTEGREAT App unter www.integreat.app/ostallgaeu/de.

Mitteilung vom 16.08.2021

Vereins-Neustart nach der Corona-Pause: Broschüre informiert

Die neue Broschüre „Restart – Neuer Schwung für Ihre Vereinsarbeit“ bietet Ideen, wie das Vereinsleben nach der Corona-Pause wieder angekurbelt werden kann.

Vereinsberater Michael Blatz hat sie auf Initiative der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu erstellt. Ziel ist es, möglichst vielen Ehrenamtlichen Anregungen für den Neustart an die Hand zu geben.
   
Schwerpunkt der Broschüre liegt darauf, Mitglieder und ehrenamtliche Helfer wieder zu aktivieren und zu motivieren. Der Verein soll dabei verstärkt als Ort der Gemeinschaft und Freude in den Fokus rücken. Zentrale Devise der Broschüre ist „Schluss mit Abwarten“. Das wichtigste sei außerdem, dass ehrenamtliche Organisationen sich etwas einfallen lassen, um sichtbar zu sein: digital oder – soweit möglich – in Präsenz.
 
Neue Wege gehen
 
Bei der Ideensammlung und anschließenden Umsetzung könnten laut Blatz auch neue Wege gegangen werden, die vor der Corona-Pandemie nicht denkbar gewesen wären. Als Beispiel nennt er einen Jugendchor, der für seine Mitglieder einen Online-Spieleabend organisiert sowie ein Musikvideo auf Distanz eingesungen hat.
 
Die digitale Broschüre kann auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de von Ehrenamtlichen aus dem Ostallgäu heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 13.08.2021

Kinderschutz im Blick

Das Jugendamt am Landratsamt Ostallgäu hat eine Handreichung zum Kinderschutz veröffentlicht.

Die neue Handreichung zum Kinderschutz des Jugendamtes Ostallgäu ist fertig. Das Jugendamt setzt damit wichtige Impulse in der Region. Auf über 100 Seiten werden für Fachkräfte und Interessierte Informationen und praktische Hilfestellungen gut verständlich zusammengefasst. Gedacht ist die Handreichung als systematische Ergänzung der bereits vorhandenen guten Strukturen. Denn im Kinderschutz darf „gut“ immer wieder zu „besser“ werden. Enthalten sind viele Materialien, die bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlgefährdung zur Klärung beitragen können. Alle Unterlagen und weiterführende Vertiefungen sind über die Homepage des Landkreises www.sozialportal-ostallgaeu.de/kinderschutz zugänglich.
 
Die meisten Kinder erleben ein behütetes und geschütztes Aufwachsen und erhalten damit ein stabiles Fundament für ihr Leben. Es gibt aber auch Kinder, denen Schutz fehlt. Schutzlosigkeit, Vernachlässigung oder Gewalt stehen keinem Kind auf die Stirn geschrieben. Dies macht die Arbeit im Kinderschutz häufig schwierig. Erzieher*innen in den Kindertagesstätten, Lehrer*innen und andere Fachkräfte des sozialen und medizinischen Bereichs sehen sich immer wieder mit Hinweisen auf Gefährdungen konfrontiert. Sie haben die schwierige und komplexe Aufgabe zum Schutz der Kinder beizutragen. Die Risikoabschätzung, die Beurteilung der sichernden Faktoren und die Beteiligung der Betroffenen benötigen hohe fachliche Kompetenz. Die Einbeziehung des Jugendamtes in den Fällen, in denen sich eine Kindeswohlgefährdung bestätigt, bringt weitere Anforderungen mit sich. Die Handreichung Kinderschutz bietet für diese verantwortungsvollen Tätigkeiten eine verlässliche Grundlage und unterstreicht die hohe Bedeutung des Kinderschutzes, damit die Ostallgäuer Kinder gut und gesund aufwachsen können.

Mitteilung vom 12.08.2021

Erstmals zwei Naturgärten im Ostallgäu zertifiziert

Bei der landesweiten Aktion „Bayern blüht – Naturgarten“ wurden dieses Jahr erstmals auch im Landkreis Ostallgäu zwei Gärten ausgezeichnet.

Die Gartenbesitzer bekamen vom Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und Kaufbeuren, Kaspar Rager, die Gartenplakette sowie eine Ehrungsurkunde überreicht.
 
Für ihre besonders naturfreundliche Gartenanlage und -bewirtschaftung wurden Rolf Triebel aus Kaufbeuren und Franziska Nellessen aus Waal ausgezeichnet. Zuvor wurden die Gärten bereits im Juni von jeweils zwei eigens dafür ausgebildeten Juroren begutachtet. Die Zertifizierung von sogenannten Naturgärten mit besonderer Vorbildfunktion durch den Kreisverband wird von nun an jährlich von Mai bis Juni stattfinden, Stichtag für die Anmeldung ist jeweils der 1. Mai. Interessierte können sich bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu informieren.
 
Kontakt:
 

 

  • Birgit Wehnert (birgit.wehnert@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-380, Fax: 08342 911-542)
  • David Nißle (david.nissle@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-326)

 
Über die Gartenzertifizierung „Bayern blüht – Naturgarten“

 
Angestoßen wurde das Projekt der Bayerischer Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim mit Finanzmitteln vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Seit Januar 2021 wurde es zum größten Teil an den Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege übergeben. Die Ausbildungen der Zertifizierer und die inhaltliche Weiterentwicklung der Bewertungskriterien liegen weiter bei der LWG. Nach dem Start des Projekts im Bezirk Niederbayern erfolgt die Umsetzung in ganz Bayern.
 
Durch das Projekt erhoffen sich die Träger einen Zuwachs an Gartenbesitzern, die ihre Gärten ökologisch wertvoll anlegen. In einem Naturgarten lässt sich eine lebendige Vielfalt von Lebensräumen für zahlreiche Pflanzen und Tiere finden. Ein wichtiges Merkmal für einen Naturgarten ist die Verwendung unterschiedlicher heimischer Wildpflanzen, Gehölze und Stauden, die standortgerecht gepflanzt oder belassen werden. Er verfügt über eine dynamische Vegetation – verändert also durch das Wechselspiel von Wetter, Bodenverhältnissen und Reproduktion seine Erscheinung und passt sich den Gegebenheiten an.

Mitteilung vom 12.08.2021

Deckenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16

Die Arbeiten finden vom 16. bis 18.8. finden zwischen Gennachhausen und Thalhofen sowie zwischen Ketterschwang und Beckstetten statt. Es wird umgeleitet.

Die beschilderte Umleitung erfolgt über Frankenried, Mauerstetten, Thalhofen und Jengen sowie über Weinhausen und Weicht.
   
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 11.08.2021

Öko-Modellregion: Zweite Ostallgäuer Gastwirtschaft öko-zertifiziert

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat mit der Bergmangalpe Ruderatshofen einen weiteren Erfolg zu verzeichnen.

V. l.: Florian Timmermann, Hans und Katha Jäger (Bildquelle: Öko-Modellregion)

Die Gastwirtschaft ist nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert und darf nun auf der Speisekarte offiziell das deutsche Bio-Siegel verwenden. Bei der Zertifizierung stand die Öko-Modellregion Ostallgäu dem Betrieb zur Seite.

 

„Bio ist bei uns selbstverständlich“, erklären die Gastgeber Katha und Hans Jäger. „Wir legen beide Wert auf hochwertige Lebensmittel, am liebsten Bio, am liebsten aus der Region.“ Im April 2019 haben sie die Bergmangalpe auf dem Höhenzug zwischen Apfeltrang und Ruderatshofen übernommen. Die Corona-Schutzmaßnahmen stellten die Gastronomen dabei vor schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Umso wichtiger war es den beiden von Anfang an, sich klar zu positionieren. „Wir wollen zeigen, dass Bio auch in der Gastronomie funktioniert“, sagt Hans Jäger.
 
Karte gestaltet sich nach Saison und Verfügbarkeiten
 
Katha Jäger, die auf einem Bio-Hof am Fuße des Bergmangs aufgewachsen ist, weiß um die besondere Qualität der Produkte. Es gibt Bio-Landjäger vom inzwischen vom Bruder übernommenen Hof, Bio-Käse aus regionalen Sennereien, Bio-Holzofenbrot, Bio-Gemüse und
-Salat, Bio-Öle und hausgemachte Kuchen mit Bio-Eiern und Bio-Dinkelmehl. „Man ist, was man isst. Das ist unsere Überzeugung“, erklärt Katha Jäger. Dabei geht es ihnen aber nicht um Bio um jeden Preis. Eine Avocado aus Südamerika wird man in ihrer Küche nicht finden, dafür aber Kaffee aus einer Rösterei im benachbarten Aitrang. Regional ist für die beiden mindestens genauso wichtig. Sie kennen ihre Lieferanten und die Betriebe. So gestaltet sich die Karte der Bergmangalpe nach Saison und Verfügbarkeiten. „Unsere Gäste wissen das und freuen sich, wenn wir uns dann immer wieder andere besondere Gerichte ausdenken“, lacht Katha Jäger.
 
„Neben unserem Pionier und Vorzeigehaus im Ostallgäu, dem Bio-Hotel Eggensberger in Hopfen, ist die Bergmangalpe der zweite öko-zertifizierte Gastronomie-Betrieb. Und ich bin mir sicher, dass noch viele diesen Beispielen folgen werden“, sagt Florian Timmermann, Projektleiter der Öko-Modellregion Ostallgäu. Die Bio-Zertifizierung sei „ein Qualitätszeichen und gibt Gästen und auch den Gastronomen Sicherheit und ein gutes Gefühl.“
 
Die Öko-Modellregion Ostallgäu steht den Betrieben bei der Zertifizierung, die in Zusammenarbeit mit einer amtlichen Öko-Kontrollstelle durchgeführt, zur Seite. Außerdem berät sie Gastronomie und Erzeuger und kann so hilfreiche Kontakte und Verbindungen schaffen.

Mitteilung vom 10.08.2021

Sanierungsförderung des Landkreises: Mittel für 2021 sind ausgeschöpft

Die vom Landkreis Ostallgäu zur Verfügung gestellte Fördersumme für das Programm „Sanierungsberatung und -begleitung“ ist für 2021 aufgebraucht.

Daher können keine neuen Förderanträge mehr bewilligt werden.
 
Ziel des Förderprogramm ist es, die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis bei der fachgerechten Gebäudesanierung zu unterstützen. Gefördert wird die Beratung und Baubegleitung durch eine qualifizierte Fachperson. Die Förderung für diese Baubegleitung beträgt maximal 4.000 Euro pro Objekt und konnte beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu beantragt werden. In den vergangenen Jahren stellte der Landkreis Ostallgäu jährlich 50.000 Euro für Hausbesitzer bereit, die ihr Haus energetisch sanieren und sich dabei von regionalen Fachleuten unterstützen lassen wollten.
 
„Eine energetische Sanierung ist eine vierfache Investition in die Zukunft: für sinkende Energiekosten, mehr Behaglichkeit für die Bewohner, eine Wertsteigerung der Immobilie – und nicht zuletzt für das Klima“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu.

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