Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 09.08.2019

Neues Standortjournal mach! 3 ist da: „hidden champions“ zeigen sich

Im Fokus des Magazins stehen die drei Unternehmen Mayr Antriebstechnik aus Mauerstetten, Klinkau aus Leuterschach sowie Endress + Hauser aus Nesselwang.

Das neue mach! ist da: Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte) präsentiert es gemeinsam mit Werner Klinkau (links) und Christian Löwenmuth von der im Heft porträtierten Klinkau GmbH aus Leuterschach. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Das neue mach! ist da: Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte) präsentiert es gemeinsam mit Werner Klinkau (links) und Christian Löwenmuth von der im Heft porträtierten Klinkau GmbH aus Leuterschach. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Ganz in orange präsentiert sich das neue Standortsjournal „mach!“ des Landkreises Ostallgäu. Das große Titelthema der dritten Ausgabe des 2015 runderneuert erschienenen Wirtschaftsjournals sind die „hidden champions“, grob übersetzt die „versteckten Meister“. „Es gibt im Ostallgäu viele Unternehmen, die unterschätzt werden, aber in ihrem Segment Markt- oder Technologieführer sind. Es macht uns stolz, diese Unternehmen im Landkreis zu haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Im Fokus des Magazins stehen die drei Unternehmen Mayr Antriebstechnik aus Mauerstetten, Klinkau aus Leuterschach sowie Endress + Hauser aus Nesselwang – allesamt „hidden champions“. In ausführlichen Porträts werden die Firmen, ihre Produkte und ihre Philosophie vorgestellt. „Es ist schon beeindruckend, wie diese Unternehmen es an die Weltspitze geschafft haben – mit unglaublicher Innovationskraft, Mut und einer klaren Vision“, sagt Zinnecker. 
 
Olympiasieger Michael Greis erzählt, was er gerade so macht
 
Das 50 Seiten starke Journal bietet außerdem Einblicke in die Arbeit von Dr. Hermann Starnecker als Ostallgäu-Botschafter, ein Interview mit „Innovationsführer“ König Ludwig II. und die Rubrik „Was macht eigentlich …?“ mit Ex-Biathlet und Olympiasieger Michael Greis. Zudem werden die Bildungs- und die Handwerksregion Ostallgäu nah beleuchtet. Wie jeder Ausgabe liegt auch diesmal ein ausführliches Statistikheft mit vielen interessanten Daten und Fakten zum Ostallgäu bei.
 
Mit dem Standortjournal „mach!3“ sollen die Botschafter des Landkreises und die Vertreter aus Ostallgäuer Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in aller Welt für die Vorzüge des Wirtschaftsstandorts Ostallgäu werben. Das Heft kommt nicht auf den Markt, lesen können es trotzdem alle: Auf der Internetseite www.wirtschaft-ostallgaeu.de können alle bisherigen Ausgaben des mach! inklusive der Statistikhefte heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 01.08.2019

Vereinspauschale 2019: 243.080 Euro für 123 Ostallgäuer Sportvereine

Die Vereinspauschale dient den Ostallgäuer Sport- und Sportschützenvereinen zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben.

243.080 Euro Vereinspauschale hat das Landratsamt Ostallgäu in diesem Jahr an 123 Sportvereine im Landkreis ausbezahlt. Ob für den Einsatz ihrer Übungsleiter oder die Beschaffung von Geräten - die Vereine bestimmen selbst über die Verwendung.
 
Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Jahre 2019 zur Verfügung gestellte Förderung pro Mitgliedereinheit des jeweiligen Vereins beträgt wie im Vorjahr 0,29 Euro.

Mitteilung vom 31.07.2019

LEADER-Förderung: Zwei weitere innovative Projekte befürwortet

Die „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“ erhalten zusammen 197.000 Euro.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat in seiner jüngsten Sitzung die Projekte „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“ für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 befürwortet. Darüber hinaus wurde über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden. „Diese beiden richtungs- und zukunftsweisenden Vorhaben leisten einen wichtigen Beitrag für die Inklusion und den Qualitätstourismus für das Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Bei der neunten Sitzung wurden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums zwei weitere Projektideen für das Ostallgäu aus den Bereichen Inklusion und Tourismus vorgestellt und für eine LEADER-Förderung befürwortet. Bei den Vorhaben handelt es sich um die Einzelprojekte „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“ Diesen Projekten stehen nun rund 197.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
 
Darüber hinaus entschied das Gremium über die eingereichten Anfragen der Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen unterstützt: Klassik-für-Kinder: Jährliche Oper in 2019, Bürgerstiftung Ostallgäu; Ort des Austausches: Küchenzeile am Stockerberg, Agenda Mauerstetten; Trauercafé Lichtblick: Mobiliar, Hospiz Südliches Ostallgäu e. V.; Betreutes-Mutter-und-Kind und Mädchen-Wohnen: Mehrtägiger Ausflug in der Region, Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH; Leben Retten in Kaltental: Erste Hilfe Kurse, Freiwillige Feuerwehr Blonhofen und Sommercamp für Kinder und Jugendliche 2019, Menschen im Aufwind e. V.. Für diese Vorhaben stehen nun rund 13.200 Euro an Unterstützung zur Verfügung. „Ich freue mich sehr, dass wir im zweiten Aufruf wieder interessante Vorhaben mit einem finanziellen Beitrag unterstützen und so das Bürgerengagement im Ostallgäu stärken können“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
LEADER-Koordinator Ethelbert Babl vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten hebt die Besonderheiten des Inklusionsprojektes der Wertachtal-Werkstätten in Füssen hervor: „Diese besondere Küche ermöglicht die Begegnung von Menschen mit und ohne Handicap und vermittelt zusätzlich die Wertschätzung für regionale Lebensmittel“, sagt Babl.
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 29.07.2019

Forggensee: 100.000 Euro Unterstützung für Masterplan des Landkreises

100.000 Euro bekommt der Landkreis Ostallgäu vom Bayerischen Staat als Unterstützung seiner Zukunftspläne für den Forggensee.

Diese Nachricht von Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei, erreichte Landrätin Maria Rita Zinnecker am Montagvormittag. „Wir gehen mit unserem Masterplan Forggensee 2030 die drängenden Probleme in dieser Region an. Wir können uns nun gemeinsam aufmachen mit den Fördermitteln ein Heimatgutachten zu erstellen und daraus Projekte und Lösungen entwickeln und freuen uns, dass der Freistaat hier nun auch unterstützt“, sagt Zinnecker.
  
Die Landrätin hatte sich Mitte Juni in einem Schreiben direkt an Ministerpräsident Dr. Markus Söder gewandt und um schnelle Unterstützung für den Masterplan gebeten. Man habe die Herausforderungen bereits mehrfach auf Ministerebene geschildert und auch Zusagen für eine Förderung erhalten, schrieb Zinnecker an Söder. So war im November 2018 bei einem Termin im Wirtschaftsministerium die Unterstützung für ein (Teil-)Raumgutachten mit Schwerpunkten wie Mobilität, Digitalisierung, Wirtschaft, Bevölkerung und eventuellen Nutzungskonflikten in Aussicht gestellt worden. „Die Region um den Forggensee und vor allem die Bürgerinnen und Bürger brauchen dringend Lösungen für die derzeitigen Probleme. Nun haben wir eine konkrete Weichenstellung für den weiteren Weg erreicht“, sagt Zinnecker. Damit alle Interessen rund um den See berücksichtigt werden, wird die Gemeinde Schwangau federführend die Koordination für alle Anrainerkommunen übernehmen.
  
„Aktivitäten konstruktiv begleiten“
  
Die nun zugesagten finanziellen Mittel des Freistaates sollen nun zuvorderst in das Raumgutachten fließen, das als Grundlage für weitere Maßnahmen dient. Herrmann schrieb Zinnecker, dass er das „von Ihnen angestoßene Zukunftskonzept für den Forggensee“ begrüße und das „gemeinsame Engagement von Landkreis und Anrainergemeinden positiv“ sehe. Daher möchte er die „Aktivitäten konstruktiv begleiten“.

Mitteilung vom 29.07.2019

Moorallianz: Renaturierungsmaßnahmen im Räsenmoos abgeschlossen

In Kooperation mit der Stadt Marktoberdorf als Grundeigentümerin hat die Allgäuer Moorallianz zahlreiche Dämme in Entwässerungsgräben eingebaut.

V. l.: Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell

V. l.: Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell

Die Renaturierungsmaßnahmen im Räsenmoos bei Marktoberdorf sind abgeschlossen. Der Torfkörper ist wieder nass und kann seine Funktion als Wasser- und Kohlenstoffspeicher übernehmen. Neue Lebensräume für Libellen, Schmetterlinge, Vögel und Reptilien wurden geschaffen und sollen sich nun weiter ungestört entwickeln können.
  
Auf den ersten Blick mag das Räsenmoos den Eindruck eines intakten Moorwald-Gebietes gemacht haben. Immerhin ist es schon im Jahr 1996 als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden mit dem Ziel der ungestörten Entwicklung des Hochmoorkomplexes und der Verbesserung des Wasserhaushalts. In der Verordnung ist sogar ein Betretungsverbot für die Allgemeinheit festgeschrieben. So verwundert es nicht, dass das Gebiet in eine Art Dornröschenschlaf versunken ist und nur noch auf den verbliebenen Privatparzellen am Rand eine moderate Waldnutzung erfolgte. Der Kernbereich und größte Anteil ist im Eigentum der Stadt Marktoberdorf und wurde nun im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Allgäuer Moorallianz hydrologisch saniert.
 
Nach der Auswertung von digitalen Geländemodellen stand für das Projektteam der Moorallianz und deren Planer fest, dass dringend Handlungsbedarf bestand. Denn die alten, zum Teil oberflächlich verwachsenen Grabenstrukturen zeigten nach wie vor erhebliche Wirkung, der Torfkörper trocknete zunehmend aus, der ehemals offene Hochmoorkern wuchs über die Jahre immer dichter zu, standorttypische und auf das saure, nasse Milieu angepasste Pflanzenarten kamen in Bedrängnis. Und vor allem konnte das Moor seine Funktion als Kohlenstoffspeicher nicht mehr erfüllen.
  
Bei einer geführten Begehung konnten sich die Stadtverwaltung, Stadtratsmitglieder, Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell und die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker jüngst vom Erfolg der Maßnahmen überzeugen. Hell betonte, dass die Stadt Eigentümerin mehrerer Moore sei und sich ihrer Verantwortung für diese besonderen Naturräume – insbesondere im Hinblick auf den Klimaschutz und den Artenschutz – bewusst sei. Als Partner der Allgäuer Moorallianz könne die Stadt einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Projektes, zur Erhaltung und Entwicklung der Allgäuer Moore und ihrer außerordentlichen Artenvielfalt   beitragen, resümierte Landrätin und Moorallianz-Zweckverbandsvorsitzende Zinnecker bei der Begehung.
 

Die Teilnehmer der Führung durch das Gelände zeigten sich beeindruckt von den Baumaßnahmen, die aufgrund des wenig tragfähigen Moorbodens mit Spezialmaschinen mit breiten Kettenlaufbändern durchgeführt werden mussten. Damit diese sich überhaupt auf dem instabilen Torfkörper bewegen konnten und die enormen Materialtransporte stattfinden konnten, ohne schwerwiegende Schäden an Boden und Vegetation zu hinterlassen, wurde eigens eine Baustraße aus starken Rundholzstämmen auf einem Geotextil eingebaut und nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückgebaut.
   
Die Hauptarbeit bestand jedoch darin, in einen massiven Entwässerungsgraben 17 holzarmierte Dämme einzubauen. Der Graben wurde ehemals bis tief in den Zentralbereich des Hochmoors getrieben, um das Moor zum Torfabbau trockenzulegen. Soweit kam es glücklicherweise nie. Die negativen Folgen für den Moorwasserhaushalt konnten nun unter Einsatz bewährter technischer Methoden gestoppt werden. Die Bauwerke bestehen laut Projektleiter Dr. Ulrich Weiland aus Holzspundwänden, die zur Konservierung und zur mechanischen Stabilisierung mit Torfwällen ummantelt wurden. Hierfür wurden im Gelände Torfentnahmestellen angelegt, die sich inzwischen mit Wasser gefüllt haben und als neue Habitatstrukturen für Insekten, Reptilien und andere dienen.

Mitteilung vom 29.07.2019

Energiesparclub Ostallgäu: Vier Klassen bekommen eine Belohnung

Für ihr Engagement im Energiesparclub hat Landrätin Maria Rita Zinnecker vier Ostallgäuer Grundschulklassen ausgezeichnet und mit jeweils 100 Euro belohnt.

V. l.: Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer, Stefanie Bacher, Petra Möslang und Landrätin Maria Rita Zinnecker

V. l.: Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer, Stefanie Bacher, Petra Möslang und Landrätin Maria Rita Zinnecker

Das Preisgeld ging an die Klasse 3a der Grundschule Halblech (Klassleiterin Gabriele Stiller), an die 3b der Grundschule Obergünzburg (Klassleiterin Petra Möslang) sowie an die 3a und die 3b der Grundschule Pfronten (Klassleiterinnen Melanie Trausch und Stefanie Bacher).
 
Stellvertretend wurde die Spende in die Klassenkasse von Stefanie Bacher und Petra Möslang in Empfang genommen. „Es freut mich sehr, dass unsere Grundschulen über lange Zeit regelmäßig an unserem Energiesparclub teilnehmen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Kinder lernen spielerisch und interaktiv, wie sie Energie sparen können – so leistet der Club einen sehr wichtigen und hoffentlich langfristigen Beitrag zum Klimaschutz und der Energieeffizienz.“ Auf großes Interesse stieß das Projekt nach Aussage der Lehrkräfte auch bei den Eltern – denn die Schülerinnen und Schüler hatten den Auftrag, bei sich zu Hause mit bereitgestellten Messgeräten Energiefressern auf die Spur zu kommen.
 
Der „Energiesparclub Ostallgäu“ ist ein Umweltbildungsprojekt des Landkreises Ostallgäu, in dem die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen die Zusammenhänge von Klimawandel, Energieproduktion und Energieverbrauch vermittelt bekommen und ihnen so das Thema „Energie sparen“ nähergebracht werden soll. Die Lernmaterialien sind in allen Ostallgäuer Grundschulen vorhanden.

Mitteilung vom 24.07.2019

Brückenbauarbeiten in Eggenthal beginnen am Montag

Der Landkreis Ostallgäu startet am Montag 29. Juli, die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Lugenbachbrücke Süd in Eggenthal.

Den Brückenbau und die nötigen Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 3 übernimmt der Landkreis, den Neubau der Wasserleitung und die Anpassung des Hochwasserschutzes die Gemeinde Eggenthal.

Daher wird die Kreisstraße OAL 3 in Eggenthal über eine Behelfsstraße einspurig mit Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Baumaßnahme dauert bis voraussichtlich Mitte November 2019.

 

Für die Behinderungen während der Bauarbeiten bitten die Gemeinde Eggenthal und der Landkreis Ostallgäu alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 24.07.2019

Landkreis und Bistum bieten Ausbildung zum Seniorenbegleiter an

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Ausbildung zum Seniorenbegleiter an.

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 27. September 2019.

 

Teilnehmer erhalten ein Zertifikat

Die Ausbildung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung und die Erkrankungen des Alters werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mit-tagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.

Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html und bei der Informa-tionsveranstaltung am 12. September 2019 um 16 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf.

Anmeldung bis Montag, 2. September 2019, bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostall-gäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger@lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475)

Mitteilung vom 24.07.2019

Kursreihe für neue Vereinsvorsitzende im Oktober und November

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu unterstützt neue Vereinsvorsitzende und bietet wieder Fortbildungsmöglichkeiten an.

Diese sollen den Start in die Funktion als Vorsitzen-de/r erleichtern sollen. Die Kursreihe für neue Vereinsvorsitzende findet im Oktober und No-vember 2019 im Landratsamt Ostallgäu statt.

Die Kursreihe besteht aus drei Teilen. Zum einen erfahren die Teilnehmer die Grundlagen der Vorstandsarbeit und lernen über die ersten Schritte in der neuen Funktion. Zum anderen gehen die Seminare auf weiterführende Themen ein, wie Mitgliedergewinnung und Öffentlichkeitsarbeit. Empfehlenswert ist der Besuch von allen drei Seminaren. Diese kön-nen aber auch unabhängig voneinander besucht werden:

1)    Starthilfe für neue Vereinsvorstände mit Andreas Horber
Samstag, 26. Oktober 2019, 9 bis 16.30 Uhr
Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

2)    Mitglieder gewinnen, begeistern und halten mit Michael Blatz
Dienstag, 5. November 2019, 17 bis 20.30 Uhr
Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

3)    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Michael Blatz
Freitag, 15. November 2019, 17 bis 20.30 Uhr
Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und pro Verein können maximal zwei Vertreter teilnehmen. Anmeldungen sind bis Freitag, den 27. September 2019 unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen.html oder per E-Mail an ehrenamt@ostallgaeu.de möglich.

Mitteilung vom 24.07.2019

Abfalltonnen bis spätestens 6 Uhr bereitstellen

Während der Sommermonate hat die Müllabfuhr besonders viel zu tun. Bio- und Restmülltonnen müssen dann pünktlich bereitstehen.

Von Mai bis September kommt die Müllabfuhr oft nicht zur gewohnten Uhrzeit. Grund dafür ist, dass die braune Tonne jede Woche geleert wird – doppelt so häufig wie sonst. Für die Müllwerker bedeutet das einen früheren Arbeitsbeginn und längere Arbeitstage.

 

Bürgerinnen und Bürger müssen dann besonders darauf achten, ihre Tonnen bis spätestens sechs Uhr morgens bereitzustellen. Wem das zu früh ist, der darf seine Tonne auch schon am Vortag zum Straßenrand schieben.

Nicht geleerte Tonnen einen Tag länger stehen lassen

Durch den Mehraufwand bei der Müllabfuhr kann sich die Leerung manchmal um einen Tag verzögern. Das Landratsamt bittet hierfür um Verständnis. Alle am Abfuhrtag nicht geleerten Tonnen sollen in diesem Fall stehen gelassen werden, damit die Leerung am Folgetag ohne weitere Be-nachrichtigung nachgeholt werden kann.

Mitteilung vom 24.07.2019

Ausstellung zu Architekturpreis im Landratsamt zu sehen

Die Wanderausstellung zum 2018 verliehenen Thomas-Wechs-Preis ist noch bis Donnerstag, 8. August, im Innenhof des Landratsamtes in Marktoberdorf zu sehen.

Hans Schuller (Vorsitzender des BDA-Kreisverbands Augsburg-Schwaben) und Landrätin Maria Rita Zinnecker besichtigen gemeinsam die Ausstellung.

„Die mit dem Preis ausgezeichneten Projekte, die in der Ausstellung gezeigt werden, haben einen hohen Anspruch und bestechen durch Zeitlosigkeit und Funktionalität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Ausstellungseröffnung.

Bereits zum neunten Mal wurde der inzwischen etablierte Preis verliehen. Aus den 67 Einreichungen bestimmte eine unabhängige Jury aus Fachleuten drei Preise, drei Anerkennungen und fünf Arbeiten „der engeren Wahl“. Mit auf der sogenannten „Shortlist“ für den Preis, aber nicht unter den Ausge-zeichneten war auch das Gymnasium in Buchloe, das der Landkreis Ostallgäu baute und 2013 eröff-nete.

Thomas-Wechs-Preis wird alle drei Jahre verliehen

Der Thomas-Wechs-Preis wird alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Bayern für die Region Schwaben verliehen. Benannt ist er nach Thomas Wechs, der im 20. Jahrhundert die Region Schwaben prägte wie kaum ein anderer Architekt. Bekannt sind vor allem seine Kirchenbauten, unter anderem die Pfarrkirche Herz Jesu in Neugablonz, St. Josef in Memmingen und St. Don Bosco in Augsburg-Herrenbach. Der nach ihm benannte Preis besteht seit dem Jahr 2000. Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden.

Mitteilung vom 24.07.2019

Großes Interesse an den Genusstagen im Schlosspark

Erfolgreiche „Genusstage im Schlosspark“: Rund 40 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren hatten dazu eingeladen.

Bernhard Epple von der Gifthütte serviert Selina Röttinger und Alessa Ehrentraut (von links) original Genusstagegerichte.

Nach dem Motto „mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller“ arbeiteten alle Partner Hand in Hand und schufen Genuss mit und aus Leidenschaft. „Die Genusstage 2019 sind als Startschuss zu verstehen, das Projekt soll langfristig die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Gastronomie in der Region stärken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Die Gastronomen kreierten für die Genusstage aus den hochwertigen, regionalen Lebensmitteln über 80 ganz besondere Gerichte, die sich auf 16 regionalen Speisekarten wiederfanden. Das Besondere: die Gäste erfuhren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammten. „Diese Transparenz kam bei unseren Gästen gut an. Wir achten schon immer darauf, hochwertige regionale Produkte zu verwenden. Durch die Genusstage und die Vernetzung im Projekt haben wir hier wertvolle neue Kontakte zu Landwirten und Verarbeitern in der Region knüpfen können“, sagt Michael Roiser vom Gasthaus zur Krone in Weicht.


Blick hinter die Kulissen

Zusätzlich gewährten einige der 22 Landwirte und handwerklichen Verarbeiter einen Blick hinter die Kulissen. So konnten Besucher bei Führungen über den Hof, durch die Erlebnisimkerei, Käserei oder die Fischzucht vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Bei einer Käseverkostung der anderen Art wurde zu den verschiedenen Kä-sesorten nicht wie üblich Wein, sondern Allgäuer Craft-Bier gereicht. Familie Schreyer aus Stötten am Auerberg veranstaltete ein Hoffest für die ganze Familie. „Das war gut besucht, während die Kleinen auf der Strohburg getobt haben, konnten wir in einer Exkursion durch die Weide, das Biotop, die Streuobstwiesen und den Stall unsere ökologische Wirtschaftsweise erklären“, sagt Renate Schreyer.

Interessierte können sich beim Landratsamt melden


Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu e. V., dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbe-uren sowie dem bergaufland Ostallgäu e.V. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Ver-arbeitern und Gastronomen in der Region langfristig zu stärken. „Vielen unserer Gastronomen war gar nicht bewusst, welches Potenzial an hochwertigen und vielfältigen Produkten wir im Ostallgäu zu bie-ten haben. Dieses Bewusstsein wollen wir auch bei unseren Bürgerinnen und Bürgern stärken. Ich danke allen Landwirten, handwerklichen Verarbeitern und Gastronomen, die sich bei den Genusstagen 2019 beteiligt haben und damit dazu beitragen, unsere regionalen Potenziale im Ostallgäu selbstbe-wusst zu zeigen“, sagt Zinnecker. Die Genusstage und damit die Vernetzungsarbeit wolle man in je-dem Fall fortführen. Weiterhin soll das Netzwerk an Mitstreitern wachsen. Interessierte Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren können sich gerne beim Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu, Jana Betz, Telefon: 08342 911-353, E-Mail: ja-na.betz@lra-oal.bayern.de melden.

Mehr Informationen und künftige Aktionen finden sich unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Mitteilung vom 22.07.2019

Sechs neue Elternbegleiter*innen bieten Beratung und Hilfe an

Fünf Frauen und ein Mann haben ihre Weiterqualifizierung als „Elternbegleiter*in“ erfolgreich abgeschlossen.

Auf dem Foto (von links): Rainer Keller (Referent), V. Borosch, B. Hochholzer, G. Seidl, N. Spitschan, T. Sonderegger, D. Harbauer und Barbara Severin (Referentin).

Sie bieten Eltern ab sofort in fünf Kindertageseinrichtungen Beratung, Hilfe und Unterstützung an. Die Qualifizierung „Elternbegleiter*in“ wird im Rahmen des Programms „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfond gefördert.


Bindeglied zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen

Als qualifizierte Fachkräfte sind Elternbegleiter*innen Bindeglied zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen. Die Beratung und Unterstützung ist kostenlos und richtet sich an alle Eltern, die Fragen zu den großen und kleinen Themen des Alltags in ihren Familien haben. Die neuen Elternbegleiter*innen sind: Verena Borosch im AWO Kindergarten Spitalgasse Füssen, Birgit Hochholzer im AWO Haus für Kinder Oberbeuren, Gabriele Seidl im Kindergarten „Miteinander“ Ebenhofen, Dagmar Harbauer im Kindergarten St. Pankratius Bidingen, Nikolai Spitschan im Kindergarten St. Martin Marktoberdorf und Tanja Sonderegger, Kath. Kindergarten St. Marien Pfronten.

2020 neuer Kurs in Westendorf

Vernetzt werden diese und die bereits qualifizierten Elternbegleiter*innen im Landkreis und Umgebung von der Familienbildungsstelle Ostallgäu. Diese hat die bundesweite Qualifizierung ins Ostallgäu geholt um den Fachkräften eine wohnortnahe Teilnahme zu ermöglichen. In zwei Kursen konnten in den vergangenen beiden Jahren so bereits über 40 neue Elternbegleiter*innen in der Region ausgebildet werden. Im ersten Halbjahr 2020 findet wieder ein Kurs in Westendorf statt. Bei Fragen zur Teilnahme und zur Qualifizierung können sich Interessierte an Isabel Costian von der Familienbildungsstelle Ostallgäu wenden unter E-Mail: familienbildung@lra-oal.bayern.de oder Telefon 08342 911-510, www.familie-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 22.07.2019

„bergaufland Ostallgäu“: Weitere Projektideen für LEADER

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am Donnerstag, 25. Juli, um 17 Uhr zu seiner neunten Sitzung.

Sie findet im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. Dabei werden zwei Projekte aus den Bereichen Inklusion und Tourismus vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Darüber hinaus wird über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden.


Projektideen aus den Bereichen Inklusion und Tourismus

„Ich freue mich über die beiden geplanten Projekte, die zur Inklusion und zum Qualitätstourismus im Ostallgäu beitragen. Zudem bedanke ich mich bei den engagierten Bürgerinnen und Bürgern für die zahlreichen eingereichten Vorhaben und das Interesse an unserem zweiten Aufruf, mit dem wir das Bürgerengagement unterstützen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Bei der neunten Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums zwei weitere Projektideen aus den Bereichen Inklusion und Tourismus vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um die Einzelprojekte „Inklusive Küche Füssen“ sowie „Digitale Tourismus Informationen Füssen: Zentralisierte Dateninfrastruktur und Touchpoints“. Darüber hinaus wird über die eingereichten Anfragen der Einzelmaßnahmen beim zweiten Aufruf im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird zudem über Aktuelles zu LEADER 2014 - 2020 berichten. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte er-folgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 22.07.2019

Wiesenfamilientag in Rieden-Zellerberg: Blüten, Bienen und „Dudler“

Beim Wiesenfamilientag in Rieden-Zellerberg haben die Teilnehmer*innen die heimische Artenvielfalt von bunt blühenden Grünflächen bewundert.

Sie erfuhren auch viel Neues über die Anlage und Pflege solcher Flächen. In einer Gemeinschaftsaktion wurde auch eine Fläche neu angesät.

Bürgermeisterin Inge Weiß und die Projektverantwortliche Simone Theele begrüßten die Teilnehmer zunächst. Im Anschluss erklärte Ingrid Völker, verantwortlich für die praktische Umsetzung von
Wiese x 16, Allgemeines zum LEADER-Projekt. Ein Grundsatz ist die Verwendung von mehrjährigem, einheimischem Saatgut, da solch angelegte Flächen heimischen Tierarten einen Lebensraum bieten. Beobachten konnten die Teilnehmer das beim Kurzausflug zu einer Blumenwiese. Denn neben einer Vielzahl von Pflanzen wie Wilde Möhre, Heilziest, Wiesenflockenblume oder dem Klappertopf konnten an einer Färberhundskamille kleine, unscheinbare Löcherbienen beobachtet werden. Diese sind auf einige Korbblütler spezialisiert.  

Offener Boden mit feinkrümeliger Struktur


Im Anschluss wurde auf einer Fläche der Katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Josef der Arbeiter das Vorgehen bei der Anlage einer naturnahen Fläche erläutert. Headgreenkeeper Christian Fischer vom Golfplatz Bad Wörishofen e.V. entfernte die Grasnarbe zur Ansaat mit einer Rasenschälmaschine beziehungsweise einer Umkehrfräse. Ziel für eine Ansaat muss ein offener Boden mit einer feinkrümeligen Struktur sein. Das regional zertifizierte Wildpflanzensaatgut wurde im Anschluss mit etwas Kompost und Sand zur Aussaat vermischt. Insbesondere die Kinder waren mit Feuereifer bei der Ansaat und im Anschluss beim Anwalzen des Saatguts mit dabei.

Für die kleinen Besucher gab es von Anne Berkmüller, Umweltpädagogin von Wiese x 16, ein buntes Programm. Willkommen bei der großen Hitze war außerdem die kreative Verpflegung des örtlichen Gartenbauvereins mit selbstgemachtem „Zeller Dudler“, einer Kräuterlimonade. Auch selbst hergestelltes Zeller Blütensalz wurde verteilt. Natürlich bekamen die Teilnehmer zum Abschluss Antworten auf ihre Fragen zur Ansaat und Pflege naturnaher Flächen, sodass in einigen Gärten im nächsten Jahr sicher eine bunt blühende Blumenwiese zu bewundern ist.

Mitteilung vom 22.07.2019

Ehrenamtliche genießen Austausch und Abendfahrt mit Alpenkulisse

Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker als Dankeschön zu zwei abendlichen Schifffahrten auf dem Forggensee eingeladen.

Zu ihren Gästen gehörten die Inhaber der Ostall-gäuer Ehrenamtskarte, die im März 2019 als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement verliehen worden war. In einer zweistündigen Fahrt an Bord der „MS Füssen“ konnten die Teilnehmer*innen den Blick auf Schloss Neuschwanstein und die Bergwelt der Alpen genießen.

 

Dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu

„In Ihnen allen pulsiert die Leidenschaft für das Ehrenamt und dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu. In so vielen Vereinen, Verbänden, Gemeinden, Feuerwehren und Institutionen. Mir ist es immer wieder eine Freude, Ihnen durch Aktionen wie dieser meinen herzlichen Dank auszudrücken.“ Mit diesen Worten begrüßte Zinnecker die jeweils rund 220 Gäste zu den beiden Abendfahrten. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist“, sagte die Landrätin, nachdem sie sich mit vielen Gästen persönlich unterhalten hatte.

Dank und Unterstützung für das Ehrenamt im Ostallgäu


Im Landratsamt Ostallgäu werde aber nicht nur gelobt, es werde auch viel für das Ehrenamt getan, so Zinnecker. Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Und wie gut die Veranstaltung bei den Teilnehmern ankam, zeigten die vielen glücklichen und zufriedenen Gesichter. Karl Ambros, Kirchenpfleger aus Altdorf, freute es, dass die Abendfahrt angeboten wird: „Ich finde vor allem den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen und Ehrenamtsbeauftragter Julia Grimm bereichernd.“

Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erfreut sich großer Beliebtheit und wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit und schafft Rahmenbedingungen, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 22.07.2019

Ehrenamtliche genießen Austausch und Abendfahrt mit Alpenkulisse

Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker als Dankeschön zu zwei abend-lichen Schifffahrten auf dem Forggensee eingeladen.

Zu ihren Gästen gehörten die Inhaber der Ostall-gäuer Ehrenamtskarte, die im März 2019 als Anerkennung für ehrenamtliches Engagement verliehen worden war. In einer zweistündigen Fahrt an Bord der „MS Füssen“ konnten die Teilnehmer*innen den Blick auf Schloss Neuschwanstein und die Bergwelt der Alpen genießen.

 

Dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu

„In Ihnen allen pulsiert die Leidenschaft für das Ehrenamt und dadurch pulsiert das Ehrenamt im Ostallgäu. In so vielen Vereinen, Verbänden, Gemeinden, Feuerwehren und Institutionen. Mir ist es immer wieder eine Freude, Ihnen durch Aktionen wie dieser meinen herzlichen Dank auszudrücken.“ Mit diesen Worten begrüßte Zinnecker die jeweils rund 220 Gäste zu den beiden Abendfahrten. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist“, sagte die Landrätin, nachdem sie sich mit vielen Gästen persönlich unterhalten hatte.

Dank und Unterstützung für das Ehrenamt im Ostallgäu


Im Landratsamt Ostallgäu werde aber nicht nur gelobt, es werde auch viel für das Ehrenamt getan, so Zinnecker. Mit Veranstaltungen wie der Abendfahrt auf dem Forggensee will der Landkreis Ehrenamtliche belohnen und neu motivieren. Und wie gut die Veranstaltung bei den Teilnehmern ankam, zeigten die vielen glücklichen und zufriedenen Gesichter. Karl Ambros, Kirchenpfleger aus Altdorf, freute es, dass die Abendfahrt angeboten wird: „Ich finde vor allem den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen und Ehrenamtsbeauftragter Julia Grimm bereichernd.“

Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erfreut sich großer Beliebtheit und wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit und schafft Rahmenbedingungen, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 22.07.2019

Explosion in Rettenbach: ToyRun spendet 18.000 Euro für Hinterbliebene

Landrätin Maria Rita Zinnecker nahm die Spende im Landratsamt als Beiratsmitglied des Allgäuer Hilfsfonds entgegen.

V. l.: Rainer Hörmann, Christian Strobel, Joe Kausler (alle ToyRun e.V.), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Manfred Sulzenbacher (ToyRun e.V.), Robert Karlhoff (Vorsitzender ToyRun e.V.), Nina Weber (ToyRun e.V.) und Daniel Klempt (2. Vorsitzender ToyRun e.V.)

V. l.: Rainer Hörmann, Christian Strobel, Joe Kausler (alle ToyRun e.V.), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Manfred Sulzenbacher (ToyRun e.V.), Robert Karlhoff (Vorsitzender ToyRun e.V.), Nina Weber (ToyRun e.V.) und Daniel Klempt (2. Vorsitzender ToyRun e.V.)

18.000 Euro für die Hinterbliebenen des Explosionsunglücks von Rettenbach haben die Vorstandsmitglieder des ToyRun an den Allgäuer Hilfsfonds übergeben. „Es ist wirklich phantastisch, was der ToyRun wieder geschafft hat. Eine ganz starke Aktion“, sagt Zinnecker, die in diesem Jahr als Sozia bei der karitativen Ausfahrt dabei war. Mehr als 1200 Motorradfahrer hatten sich Ende Juni zum traditionellen ToyRun getroffen und wie jedes Jahr für den guten Zweck gesammelt. Zusammengekommen waren rund 15.000 Euro, der Vorstand stockte die Summe auf 18.000 Euro auf. Robert Karlhoff, Vorsitzender des Toy Run e.V., sagt dazu auf Allgäuerisch: „Schad, dass eis geba muas. Guat, dass eis geit.“ Insgesamt kamen beim seit 2003 bestehenden ToyRun schon rund 150.000 Euro für den guten Zweck zusammen. Gespendet wurde das Geld beispielsweise für Schulranzen und Schulbedarf, behindertengerechte Umbauten, Mieten, Waschmaschinen, Autoreparaturen, Medikamentenzuzahlungen, Mobilitätshilfen oder Eigenanteile bei Klassenfahrten.

Mitteilung vom 11.07.2019

Genusstage im Schlosspark: Kulinarische Seite der Region kennenlernen

Vom 18. bis 21.7.2019 laden rund 40 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter dazu ein, die Region von ihrer kulinarischen Seite zu erleben.

Feuer und Flamme für die Genusstage im Schlosspark (v. l.): Dr. Paul Dosch (AELF Kaufbeuren), Herbert Babel (Landgasthof Berghof, Walder Käskuche, Berghof Landwirtschaft), Daniel Oettermann (Grasserhof), Eva-Maria Rummel (Gifthütte), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bernhard Epple (Gifthütte), Robert Frei (Tourismusverband Ostallgäu e. V.)

Feuer und Flamme für die Genusstage im Schlosspark (v. l.): Dr. Paul Dosch (AELF Kaufbeuren), Herbert Babel (Landgasthof Berghof, Walder Käskuche, Berghof Landwirtschaft), Daniel Oettermann (Grasserhof), Eva-Maria Rummel (Gifthütte), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bernhard Epple (Gifthütte), Robert Frei (Tourismusverband Ostallgäu e. V.)

Nach dem Motto „mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller“ arbeiten alle Partner Hand in Hand und schaffen Genuss mit und aus Leidenschaft. Landrätin Maria Rita Zinnecker ruft dazu auf „die Chance zu nutzen, in den teilnehmenden Gasthäusern köstliche Gerichte zubereitet aus Ostallgäuer Produkten zu genießen oder in dem ein oder anderen landwirtschaftlichen Betrieb einen Blick hinter die Kulissen zu werfen“.
 
Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel zaubern die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Gerichte. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammen. „Damit werden die Genusstage dem Wunsch vieler unserer Gäste gerecht“, betont Bernhard Epple von der „Gifthütte“ aus Kaufbeuren, einem der teilnehmenden Gasthäuser. „Wir achten zwar bei der Auswahl der Lieferanten bereits auf Regionalität und kommunizieren das auch gegenüber unseren Gästen, Ziel ist es jedoch, das Angebot an Gerichten aus Ostallgäuer Produkten stetig zu erweitern – und das nicht nur während der vier Tage. Durch das Projekt bekommen wir hierfür wertvolle Kontakte zu Landwirten und handwerklichen Verarbeitern aus dem Landkreis“, sagt Epple.
 
„Türöffner für viele Landwirte“
 
Hier sieht auch Dr. Paul Dosch, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, welches das vom Landkreis Ostallgäu koordinierte Projekt als Kooperationspartner unterstützt, einen klaren Vorteil: „Die Aktion ist Türöffner für viele unserer Landwirte und bietet damit die Möglichkeit, den Absatzweg in die Gastronomie auf- beziehungsweise auszubauen.“ Diese Chance nutzt auch Daniel Oettermann vom Grasserhof aus Aitrang, um sein Bio-Gemüse zukünftig verstärkt auf die Tische der Ostallgäuer Restaurants zu bringen. „Durch die Aktion bekommen wir den Fuß in das ein oder andere Gasthaus und damit die Möglichkeit, die Gastronomen von unseren hochwertigen Produkten zu überzeugen. Im besten Fall überzeugen wir dann gemeinsam auch noch den Gast, der dann auch für den heimischen Herd aus der Region kauft“, sagt Oettermann.
 
Die Familie Babel beteiligt sich an den Genusstagen mit der eigenen Gaststätte und versorgt die weiteren Gastronomen gleichzeitig mit Fleisch-, Milch- und Käseprodukten aus der familieneigenen Landwirtschaft und Käserei. Zusätzlich gewähren Hof und Schaukäserei einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. „So können wir unser Konzept unseren Gästen und Kunden näherbringen und damit dazu beitragen, die gesellschaftliche Wahrnehmung der hiesigen Landwirtschaft und des Lebensmittelhandwerks zu verbessern“, sagt Herbert Babel. Von der Führung durch den Betrieb, dem gemütlichen Hoffest bis zur Käseverkostung der anderen Art mit Allgäuer Craft-Bier – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für alle.
 
Ziel des Projektes ist es, nicht nur für die Einheimischen die ausgezeichnete Qualität sichtbar zu machen, sondern auch den Gästen im Schlosspark die hervorragenden regionalen Produkte und Gerichte aus dem Ostallgäu näher zu bringen. „Die Verbindung von Kulinarik und Genuss mit den klassischen touristischen Aktivitäten spielt eine immer wichtigere Rolle und soll in Zukunft noch stärker in den Vordergrund gestellt werden. Wenn wir hier unsere regionalen Potenziale noch verstärkt nutzen, dann dient das dem gesamten Landkreis“, sagt Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu.
 
Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Informationen finden Sie unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.
 
Hintergrundinformationen
 
Der Schlosspark ist Teil der Allgäu-Tourismusstrategie und einer von neun Erlebnisräumen im Allgäu. Er erstreckt sich über den gesamten Landkreis Ostallgäu, von Füssen über Pfronten, Nesselwang, Halblech, Marktoberdorf bis nach Kaufbeuren und Buchloe. Er bildet die Klammer und das regionale Dach zur Entwicklung und Vermarktung von qualitativ hochwertigen Aktivitäten und Angeboten und damit auch für die Genusstage.
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu e. V., dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren sowie dem bergaufland Ostallgäu e. V.

Mitteilung vom 09.07.2019

Der schlaue Fuchs im Hausgarten: Tipps von Experten zum Umgang

Der Fuchs schleicht ums Haus und durch den Garten – viele Ostallgäuer kennen das. Wie man sich im Umgang mit dem Tier verhalten sollte, erklären Fuchsexperten.

„In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Tom Hennemann, Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Bild: Pixabay / Alexas_Fotos

„In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Tom Hennemann, Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Bild: Pixabay / Alexas_Fotos

In den frühen Sommermonaten ist der Fuchs besonders aktiv. Er befindet sich derzeit in der Jungtieraufzucht und braucht somit besonders viel Nahrung. Daher kann man ihn auch häufig tagsüber beobachten. „Dies ist völlig normal. Außerdem ist der Fuchs ein sehr anpassungsfähiges Wildtier, welches enorm schnell dazulernen kann“, sagt Tom Hennemann, Wildbiologe und Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Füchse ernähren sich von Natur aus überwiegend von Mäusen, aber auch Kleinsäuger, Vögel, Würmer und sogar Obst stehen auf deren Speiseplan. Als sogenannter Kulturfolger suchen Füchse möglichst leicht zugängliche Nahrung. Diese finden sie vor allem in Gärten, beispielsweise das Katzenfutter auf Terrassen oder die Abfälle auf Komposthaufen. „In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Hennemann.
 
Vom niedlichen Tier zum „Problemfuchs“
 
Leider würden die Füchse aus falsch verstandener Tierliebe gelegentlich im Siedlungsbereich bewusst gefüttert. Hennemann: „Genau das ist falsch und kann den Tieren sogar schaden. Die Füchse werden immer zahmer und können teils ziemlich frech werden.“ Der natürliche Sicherheitsabstand zu den Menschen geht dann verloren, da die Tiere lernen, dass ihnen in den Wohngebieten nichts passieren kann. Aber nicht alle Anwohner sind darüber erfreut, dass sich Reinecke handzahm in deren Gärten seine Nahrung sucht.
 
Und schnell kann das vermeintlich so niedliche Tier zum sogenannten Problemfuchs werden. Roland Schörkhuber, Revierjagdmeister aus Schwangau, dazu: „Gerade jetzt im Frühsommer bekomme ich täglich oft mehrere Anrufe von besorgten Familienvätern.“ Es werde verlangt, dass sich der Jäger um dieses Problem kümmert. Das sei allerdings gar nicht so leicht. „Da es zu gefährlich und auch verboten ist, mit der Waffe die Jagd in Wohngebieten auszuüben, kann ich nur wenig dagegen unternehmen. Ich versuche die Füchse mit Lebendfallen zu fangen, was allerdings gar nicht so leicht ist. Denn der Fuchs ist äußerst schlau und lernfähig.“ Schörkhuber ruft dazu auf, den zuständigen Jäger oder die Polizei zu verständigen, wenn man in Aussehen oder Verhalten auffällige Tiere sieht. Dabei müsse es laut Schörkhuber eigentlich gar nicht so weit kommen: „Wenn sich die Bewohner richtig verhalten, würde sich der Fuchs wieder auf sein natürliches Beutespektrum besinnen und hauptsächlich auf den Wiesen Mäuse fangen. Dabei würden auch die Landwirte durch geringere Mäusedichten profitieren.“
 
Info-Kasten: Wie verhalte ich mich richtig?

 

  • Essensreste nur in geschlossenen Kompostbehältern entsorgen
  • Katzen- und Hundefutter nie im Garten stehen lassen
  • Füchse nicht aktiv füttern
  • Kinderspielecken und Sandkästen nachts zudecken
  • geerntete Früchte und Gemüse unter fließendem Wasser abwaschen
  • nach der Gartenarbeit und nach dem Spielen immer Hände mit Seife waschen
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