Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 10.09.2020

Landrätin Zinnecker begrüßt neue Auszubildende

Darunter sind fünf Auszubildende für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten und zwei Azubis als Fachinformatiker für Systemintegration.

Der Ausbildungsjahrgang 2020 besteht aus (v. l. n. r.): Mara Fischer, Lena Walter, Franziska Inning, Ramona Frei, Nathalie Kogut, Paula Rinderle, Leander Maatz. In der Mitte: Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bild: Landkreis Ostallgäu

Der Ausbildungsjahrgang 2020 besteht aus (v. l. n. r.): Mara Fischer, Lena Walter, Franziska Inning, Ramona Frei, Nathalie Kogut, Paula Rinderle, Leander Maatz. In der Mitte: Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bild: Landkreis Ostallgäu

Zinnecker wünschte den Auszubildenden einen guten Start und lobte die vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten der öffentlichen Verwaltung: „Wir freuen uns sehr, dass Sie bei uns sind. In den kommenden Jahren werden viele Stellen am Landratsamt frei. Wenn Sie die Ausbildung gut absolvieren, haben Sie daher beste Chancen, später unbefristet angestellt zu werden."

Mitteilung vom 10.09.2020

Sperrung: Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 18 in Buchloe

Die Landsberger Straße ist ab der Einmündung Postberg bis auf Höhe des Werdenfelser Weges wegen Bauarbeiten vom 14. bis einschließlich 18.9.2020 gesperrt.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden der marode Fahrbahnbelag sowie Schäden an den gepflasterten Randeinfassungen instandgesetzt.
 
Die beschilderte Umleitung verläuft über die Bahnhofstraße (St 2035), Angerstraße, Münchener Straße zum Kreisverkehr an der Landsberger Straße und umgekehrt.
  
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Um die Baufirma bei ihren Arbeiten nicht zu behindern und Gefährdungen zu vermeiden, weist das Landratsamt eindringlich darauf hin, dass die Durchfahrt nicht möglich ist.

Mitteilung vom 10.09.2020

Corona: Signalwert in der Stadt Kaufbeuren überschritten

Der Signalwert beträgt 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Ursache für die Überschreitung ist ein lokaler Ausbruch in einem Alten- und Pflegeheim.

Am Dienstagsabend stand fest, dass der sogenannte Signalwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Stadt Kaufbeuren überschritten wurde. Der aktuelle Wert beträgt 45,05.

 

Gemäß den in Bayern geltenden Vorgaben hat das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren analysiert, wodurch die steigenden Fallzahlen begründet sind.

 
Das Überschreiten des Signalwerts ist maßgeblich auf ein Ausbruchsgeschehen im Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung zurückzuführen. Nachdem dort eine Mitarbeiterin positiv getestet wurde, fand am Montag eine Reihenuntersuchung aller Bewohner und Mitarbeiter statt, die Kontakt mit dieser Pflegekraft hatten. Von 16 Mitarbeitern wurden dabei zwei weitere Mitarbeiter positiv getestet, von 21 getesteten Bewohnern waren neun positiv und zwölf weitere negativ.

 

Das Gesundheitsamt berät die Einrichtungsleitung und stimmt sich wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs mit der Leitung und der Stadt Kaufbeuren ab. Für das Heim gilt bis auf Weiteres ein Aufnahmestopp und ein Besuchsverbot. Die positiv getesteten und die Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden isoliert, d.h. sie stehen unter Quarantäne und werden gegebenenfalls auch medizinisch betreut. Ein Bewohner wird derzeit stationär im Klinikum Kaufbeuren behandelt. Die Schutzmaßnahmen im Heim wurden auch in Bezug auf die Schutzausrüstung nochmals erhöht.

 

Es handelt sich nach der Analyse des Gesundheitsamts und der Stadt Kaufbeuren um ein lokalisiertes und klar eingrenzbares Infektionsgeschehen, so dass vorläufig keine weiteren allgemeinen Beschränkungen für die übrige Bevölkerung angeordnet werden müssen. Die übrigen Neuinfektionen lassen sich außerdem ganz überwiegend auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückführen, die sich umgehend in Quarantäne zu begeben haben. Ein verteiltes regionales Ausbruchsgeschehen mit unklaren Infektionsketten kann nicht festgestellt werden.

Mitteilung vom 02.09.2020

Neuer Stärkenworkshop: Potenzial finden und leben

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit Sonja Glaß (Business Coach aus Germaringen) einen Stärkenworkshop an.

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen. Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Die Teilnehmenden durchlaufen in drei Workshop-Einheiten einen Prozess der Selbsterkenntnis und erlangen Klarheit über ihre Stärken, Kompetenzen, Talente, Werte und besonderen Fähigkeiten. Durch zahlreiche Übungen erkennen die Teilnehmer ihre Ressourcen und ihr Potential. Gleichzeitig erfahren die Teilnehmenden eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins.
 
Die Workshop-Teilnehmer*innen profitieren von dem kontinuierlichen Austausch innerhalb einer konstanten Gruppe. Aus diesem Prozess der Selbstreflexion können die Teilnehmer ihre Kompetenzen weiterentwickeln, das Beste für sich wählen und ihr ganz individuelles Potential aktivieren. Durch die neu gefundene Klarheit und die erweiterte Sicht über sich selbst ermöglicht sich ein konkretes Vorgehen zur Gestaltung einer neuen beruflichen Zukunft – nach dem Motto „wenn ich weiß wer ich bin, dann weiß ich, was ich will“.

 

  • Drei Termine: Donnerstag, 15. Oktober, 29. Oktober und 12. November 2020 jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr
  • Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach IIKosten: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen und Verpflegung – bezuschusst vom Landratsamt Ostallgäu
      

Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 31.08.2020

Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren starten Corona-Testzentren

Der Landkreis hat sein Testzentrum im Kreisbauhof (Brückenstraße 12) in Marktoberdorf eröffnet, die Stadt Kaufbeuren ihres auf dem Tänzelfestplatz.

Symbolbild: pixabay

Der Corona-Test im Testzentrum ist kostenlos. Wer sich testen lassen möchte, muss dazu telefonisch über 08342 911-994 einen Termin beim Gesundheitsamt vereinbaren. Dadurch sollen Wartezeiten möglichst reduzieren werden. Geöffnet sind die Testzentren von 14 bis 18 Uhr (Marktoberdorf) beziehungsweise von 8 bis 12 Uhr (Kaufbeuren).
 
Bei welchem Anlass getestet wird
 
Die Tests sind insbesondere vorgesehen für Reiserückkehrer aus den vom Robert-Koch-Institut festgesetzten Risikogebieten sowie für Personal in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Außerdem sollen in den Testzentren vor allem Personen getestet werden, die über die Corona-Warn-App einen Testhinweis erhalten haben oder für die das Gesundheitsamt einen Test angeordnet hat. Generell hat aber jeder Bewohner Bayerns auch ohne besonderen Anlass einen Testanspruch.
 
Wer sich krank fühlt, soll sich nicht in einem Testzentrum testen lassen, sondern Kontakt mit seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) aufnehmen. Der entscheidet dann über das weitere Vorgehen.

Mitteilung vom 31.08.2020

OAL 7 zwischen Oberthingau und Engratsried wegen Bauarbeiten gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 7 ab Montag, 7. September, zwischen Oberthingau und Engratsried für den Gesamtverkehr gesperrt.

Der Landkreis Ostallgäu erneuert hier die Straße auf einer Länge von 2,5 Kilometern.

 

Im Zuge der Bauarbeiten wird die bestehende marode und auch zu schmale Kreisstraße auf eine Fahrbahnbreite von sieben Metern ausgebaut. Dabei wird auch die Linienführung des bisherigen, unstetigen Streckenverlaufes verbessert. Die Baumaßnahme dient vornehmlich der Erhöhung des Ausbaustandards und der Verkehrssicherheit. Zeitgleich erweitern auch die Spartenträger ihr Kabelnetz auf den aktuellen Standard.

  

Ab 7. September wird eine örtliche Umleitung eingerichtet, die ab dem Kreisverkehr südlich von Oberthingau nach Unterthingau - Geisenried weiter zur B 472/Marktoberdorf und umgekehrt erfolgt. Die für dieses Jahr geplanten Bauarbeiten erstrecken sich hauptsächlich auf den Bereich zwischen Oberthingau und Eschenau. Über die Wintermonate soll der Verkehr dann vorübergehend wieder freigegeben werden, bevor die Bautätigkeiten im Jahr 2021 in Richtung Engratsried fortgesetzt und abgeschlossen werden sollen.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 27.08.2020

Verabschiedet: 85 Jahre Erfahrung verlassen Naturschutzbeirat des Landkreises

„Alle vier Beiräte haben lange Zeit beeindruckendes Engagement gezeigt, für das ich mich sehr bedanke“, sagte Landrätin Zinnecker.

V. l.: Klaus Linder, Walter Hundhammer, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gerhard Limmer. Es fehlt Herbert Gottstein.

Mit Klaus Linder, Gerhard Limmer, Walter Hundhammer und Herbert Gottstein hat Landrätin Maria Rita Zinnecker vier sehr verdiente Mitglieder des Naturschutzbeirats des Landkreises Ostallgäu verabschiedet. Linder war zehn Jahre, Gottstein 15 Jahre, Limmer 25 Jahre und Hundhammer sogar 35 Jahre als Naturschutzbeirat aktiv. „Alle vier Beiräte haben lange Zeit beeindruckendes Engagement gezeigt, für das ich mich sehr bedanke“, sagte Zinnecker bei einer kurzen, coronakonformen Verabschiedung im Landratsamt. Der Naturschutzbeirat des Landkreises hat bei naturschutzrechtlichen Entscheidungen grundsätzlich ein umfassendes Mitwirkungsrecht. So ist er beispielsweise bei der Ausweisung oder Änderung von Landschaftsschutzgebieten oder vor behördlichen Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung beteiligt. Der Beirat wird alle fünf Jahre neu berufen. In ihm sind Fachleute aus den für Fragen der Ökologie bedeutsamen Grundlagendisziplinen versammelt – wie Naturschutz, Landschaftspflege, Agrar- und Forstwesen sowie Repräsentanten von Naturschutzverbänden.

Mitteilung vom 20.08.2020

Ostallgäuer Bio-Burger: Schmackhaftes Ergebnis neuer Kooperationen

Auf Initiative der Öko-Modellregion Ostallgäu haben Bio-Bäuer*innen und Verarbeiter*innen den ersten Ostallgäuer Bio-Burger realisiert.

Ostallgäuer Bio-Burger

Der erste Testlauf am Biolandhof Schreyer war erfolgreich. „Die Idee dahinter ist, neue Kooperationen zwischen Bio-Bäuer*innen und Bio-Verarbeiter*innen zu schaffen und den Konsument*innen ein transparentes und authentisches Produkt aus der Region zu bieten. Das ist nicht nur Bio-Landwirtschaft aus der Region zum Anfassen, sondern auch zum Essen“, sagt der Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, Florian Timmermann.
 
Im ersten Testlauf stammte das Fleisch des Burgers vom Biolandhof Schreyer in Stötten am Auer-berg und die Milch für den Biokäse vom Bio-Betrieb Hebernhof in Seeg. Den Käse stellte die Hofkäserei Kraus in Ebersbach her. Das Burgerbrot wurde eigens von der Bäckerei Lipp aus Bio-Zutaten angefertigt und die Tomaten, der Salat und die Zwiebeln stammten vom Grasserhof in Aitrang. Ein Rezept für die Burgersoße kreierte Daniel Endrass vom Königswirt, bei dem das Bio-Fleisch vom Betrieb Schreyer schon zum festen Bestandteil der Speisekarte gehört.
 
Wie geht es nun weiter mit dem Bio-Burger? „Das Feedback der Kunden von der ersten Vermarktungsaktion ist super, trotzdem gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, da machen wir uns nun daran“, sagt Renate Schreyer vom Biolandhof Schreyer. Die Öko-Modellregion Ostallgäu wird nun den Pilotversuch analysieren und das Projekt weiterentwickeln. Das Ziel ist, dass die zahlreichen bäuerlichen Direktvermarkter im Ostallgäu den Bio-Burger in Zukunft anbieten und dass dadurch neue Partnerschaften zwischen Bäuer*innen, Verarbeiter*innen und Konsument*innen entstehen. Eine Schulung für Bäuer*innen ist im Dezember geplant. „Wir wollen das gewonnene Wissen an alle interessierte Bäuer*innen in der Region weitergeben und den Konsument*innen die Möglichkeit geben, die Landwirtschaft und das Handwerk vor Ort durch Ihre Kaufentscheidung bewusst zu gestalten“, sagt Timmermann. So rücke das Ostallgäu dem Ziel des bayerischen Landwirtschaftsministeriums 30 Prozent Ökolandbau in Bayern bis zum Jahr 2030, wieder ein Stückchen näher.
 
Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Öko-Modellregion gibt es im Internet auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de oder direkt bei Projektmanager Florian Timmermann, E-Mail: florian.timmermann(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-453.

Mitteilung vom 20.08.2020

Genusstage im Schlosspark gehen in die zweite Runde

Die Genusstage finden vom 2. bis 11.10.2020 statt. Nachdem die Aktion aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden musste, steht nun der neue Termin fest.

Genusstage: Alle Teilnehmenden auf einen Blick

Insgesamt 50 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren laden dann wieder dazu ein, die Region von ihrer kulinarischen Seite kennenzulernen und zu erleben. Das Netzwerk setzt sich für mehr Lebensmittel aus der Region in der heimischen Gastronomie ein. Langfristiges Ziel ist es, den Bezug von regionalen Lebensmitteln in der Gastronomie zu erhöhen und damit regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken.
 
„Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie sehr wir von der globalen Warenproduktion abhängig sind. Funktionierende regionale Wertschöpfungsketten und der Landwirt nebenan sind dagegen krisensicher. Viele Menschen haben dies zum Anlass genommen, ihren Einkauf auf den Wochenmarkt oder in den Hofladen zu verlegen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, deren Schwung wir uns auch für die Genusstage wünschen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel kreieren die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Gerichte. Gäste können sich von traditionellen Gerichten und kreativen Interpretationen überraschen lassen, die in urigen Wirtshäusern, gutbürgerlichen Gaststätten und in gehobenen Restaurants serviert werden. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die verwendeten Lebensmittel stammen. Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen zudem wieder einen Einblick in Herstellung und Verarbeitung der Produkte (auf der Karte die mit „Blick hinter die Kulissen“ gekennzeichneten Betriebe). So können Besucher direkt vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Von der Führung durch den Betrieb, der Hofbesichtigung für die ganze Familie bis zur Erlebnisimkerei – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für Jung und Alt. 
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage vom Landkreis in Zusammenarbeit mit Tourismusverband und Öko-Modellregion Ostallgäu, bergaufland Ostallgäu sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Die Genusstage fanden 2019 erstmalig statt und gaben den Anstoß für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen. „Unterstützen und würdigen Sie diese Anstrengungen der teilnehmenden Betriebe, sich wieder mehr auf die Region zurückzubesinnen – die Genusstage bieten eine super Gelegenheit dazu“, sagt Zinnecker. Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Infos gibt es unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Teilnehmende Gasthäuser: Barfood Kaufbeuren, Beim Höllbauer Unterthingau, Bergmang-Alpe Ruderatshofen, Blochums Gasthaus Hirsch Marktoberdorf, Blochums Speisemeisterei Marktoberdorf, Brauerei-Gasthof Hotel Post Nesselwang, Burghotel Bären Eisenberg-Zell, Das Burghotel Falkenstein Pfronten, Das Weitblick Allgäu Marktoberdorf, Gasthaus zur Krone Weicht, Gasthaus zur Post Waal, Gasthof Engel-Alps Hostel Pfronten-Kappel, Gasthof Stegmühle Biessenhofen, Gasthof zum Hirsch Görisried, Gifthütte Kaufbeuren, Hirsch Günzach, Hotel Sommer Füssen, Landgasthof Berghof Wald, Landgasthof Hubertus Apfeltrang, Landgasthof Königswirt Bertoldshofen, Restaurant Seichter Kaufbeuren, Zum Wolpertinger Friesenried
 
Teilnehmende Landwirte und Verarbeiter: Allgäu Aronia Buchloe, Allgäubiene Demeterimkerei Bidingen, Allgäuer Ölmühle Lengenwang, Allgäuer Weideschwein Aitrang, Aufmuth Ruderatshofen, Bäckerei Lipp Rückholz, „Beim Häbrar“ Seeg, Biohof Eble Frankenried, Biolandbetrieb Stefan Schreyer Stötten am Auerberg, Blender Direktvermarktung Seeg, Die Senfmanufaktur Ostallgäu Jengen-Weinhausen, Dinkelnudeln Moser Jengen-Weinhausen, Fischzucht Mindeltal Ronsberg, Grasserhof Aitrang, Honigdorf Seeg, Klöck&Hartmann Bidingen, Krämooshof Oberostendorf, Kunstmühle Schmid Buchloe, Mayr Pfronten, MVO Rückholz, Rauh Stötten am Auerberg, Sennerei Lehern Hopferau, Steiners Hofladen Nesselwang, Viktualienwerkstatt Ramminger Osterzell, Waldbrand Wald, Walder Käskuche und Berghof Landwirtschaft Wald, Wendelin Seitz Rieden, Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren

Mitteilung vom 17.08.2020

Sperrmüll bis 21. August anmelden

Zweimal im Jahr kann jeder Haushalt im Ostallgäu sperrige Gegenstände abholen lassen. Spätester Anmeldetermin für September ist der 21. August.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die Anmeldung zur Sperrmüllabholung ist per Internet oder mit einer Sperrmüllkarte möglich. Letztere ist bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt erhältlich. Pro Haushalt werden bis zu zwei Kubikmeter Sperrmüll abgeholt. Die Gebühr beträgt 15 Euro.
  
Sperrmüll ist haushaltstypischer Abfall, der nicht in die Restmülltonne passt, wie zum Beispiel alte Matratzen, Teppiche oder Möbelstücke. Nicht zum Sperrmüll, sondern auf den Wertstoffhof gehören kaputte Elektrogeräte, Fahrräder, Federbetten und andere recycelbare Materialien. Auch Heizkörper, Rigipsplatten, Türen oder andere Bauteile, die fest mit einem Gebäude verbunden waren, sind von der mobilen Sperrmüllsammlung ausgeschlossen.
  
Die Wertstoffhöfe in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Oberostendorf und Pfronten nehmen Sperrmüll aus dem Landkreis Ostallgäu ganzjährig entgegen. Die Höchstmenge pro Haushalt und Tag beträgt zwei Kubikmeter. Die Gebühr beträgt fünf Euro pro Kubikmeter.

Mitteilung vom 28.07.2020

Landkreis und Bistum bieten Schulung zum Seniorenbegleiter an

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten.

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Schulung zum Seniorenbegleiter an. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 9. Oktober 2020.
 
Die Schulung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mittagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.
 
Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html und bei der Informationsveranstaltung am 15. Sept 2020 um 16.00 – 17.30 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf. Anmeldung für die Infoveranstaltung bis Montag, 7. September 2020.
 
Anmeldung für die Schulung bis 1. Okt. 2020 bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475).

Mitteilung vom 21.07.2020

LEADER-Förderung: Weitere innovative Projekte beschlossen

„Ich freue mich sehr über die Projekte, die die Wertschöpfung, die Bildung sowie das Ehrenamt im Ostallgäu stärken“, sagte Landrätin Zinnecker.

Im Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ wurden in seiner jüngsten Sitzung die Projekte „Schlachtung mit Achtung“, „Demokratie Heute und Morgen: DenkStätte „Am Bichtholzer Bach“ Obergünzburg“ und „Unterstützung Bürgerengagement“ vorgestellt und für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER beschlossen. „Von diesen besonderen Projekten profitieren vor allem interessierte Landwirte, Schüler*innen, Vereine und Verbände sowie die Bürger*innen im Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 

Das Kooperationsprojekt „Schlachtung mit Achtung“ wird in Kooperation mit der LAG Kneippland Unterallgäu e. V. durchgeführt und ist aus der Öko-Modellregion Ostallgäu heraus entstanden. Mit einer mobilen Einheit können hier künftig Rinder regional und tiergerecht geschlachtet werden. Bei dem Projekt „Demokratie Heute und Morgen: DenkStätte „Am Bichtholzer Bach“ Obergünzburg“ ist ein historischer Erinnerungsort und die dauerhafte Erinnerung an die Entwicklung und die Struktur der nationalsozialistischen Herrschaft in Obergünzburg geplant. Das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ wird von der LAG selbst mit dem Ziel durchgeführt, das Bürgerengagement im Ostallgäu zu unterstützen und zu stärken. Hier können lokale Akteure wieder einzelne Maßnahmen einreichen, die dann finanziell unterstützt werden. Diesen Projekten stehen nun insgesamt rund 75.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
 
„Die Förderung des ländlichen Raumes ist jetzt wichtiger denn je“, sagt Dr. Alois Kling, Leiter des AELF Kempten. Durch eine entsprechende Anpassung der Förderrichtlinie werde die Laufzeit des LEADER-Programms verlängert und die Mittel teilweise aufgestockt, so dass auch über das Jahr 2020 hinaus neue Projekte beantragt und gefördert werden können.
 
Innovative oder modellhafte Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können weiterhin umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich eingereicht werden.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 17.07.2020

Ausbildungsförderung: Antragsfristen beachten

Erstanträge müssen beispielsweise bis zum Ende des Monats eingereicht werden, in dem die Schule beginnt.

Das Amt für Ausbildungsförderung am Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin: Erstanträge müssen bis zum Ende des Monats eingereicht werden, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen.

 

Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Nähere Informationen zu den Verbesserungen im Aufstiegs-BAFöG, dem früheren Meister-BAFöG, finden sich unter www.aufstiegs-bafoeg.de. Weitere Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern 08342 911-319 (Frau Haid), 08342 911-257 (Frau Hartmann) und 08342 911-407 (Frau Hnida). 

Mitteilung vom 16.07.2020

Engagement wird belohnt: Ostallgäu bekommt Integrationsmanagerin

Das Ostallgäu erhält eine von vier geförderten Stellen in Bayern für eine Integrationsmanagerin.

Integrationsmanagerin Isabel Costian (l.) und Integrationslotsin Julia Jäkel (Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu)

Integrationsmanagerin Isabel Costian (l.) und Integrationslotsin Julia Jäkel (Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu)

Der Landkreis Ostallgäu engagiert sich bereits seit 2015 im Bereich Integration. So viel Eigeninitiative wurde nun belohnt: Das Ostallgäu erhält eine von vier geförderten Stellen in Bayern für eine Integrationsmanagerin.

 

Im Rahmen des bayernweiten Modellprojekts fördert das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) vier Integrationsmanagerinnen und -manager, die sich um die Belange und die Integration von Zugewanderten kümmern. Im Ostallgäu ist nun Isabel Costian die neue Integrationsmanagerin des Landkreises. Die Hauptaufgabe besteht in der Vernetzung und Koordination der im Landkreis vorhandenen aktiven Integrationsakteure und deren Angeboten. Es gilt Integrationsbedarfe festzustellen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten. „Denn Integration betrifft uns alle“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Stelle für Kommunale Integration

 

Die Integrationsmanagerin arbeitet eng mit der Integrationslotsin des Ostallgäus, Julia Jäkel, zusammen – ebenfalls eine geförderte Stelle des StMI. Der Aufgabenschwerpunkt von Julia Jäkel konzentriert sich auf die ehren- und hauptamtlichen Integrationsbegleiterinnen und -begleiter für Menschen mit Migrationshintergrund. Die Integrationsmanagerin und die Integrationslotsin bilden gemeinsam die Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu. Diese ist historisch aus der seit 2015 bestehenden, allein vom Landkreis finanzierten Stelle „Ehrenamt Asyl“ erwachsen. Oblag der Fokus damals noch auf dem Thema „Asyl“, wurde das Spektrum aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen mittlerweile auf alle Neuzugewanderten erweitert. Damit habe der Landkreis laut Zinnecker weitere wichtige Weichen für die Zukunft gestellt und unterstütze unter anderem mit Fortbildungen, Workshops und Netzwerktreffen die Integrationsakteure und die Zugewanderten auf vielfältige Weise.

 

Weitere Informationen gibt es auf www.ostallgaeu.de/integration oder direkt bei der Stelle Kommunale Integration, Telefon Isabel Costian: 08342 911-510, Telefon Julia Jäkel -194, E-Mail: integration(at)ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 13.07.2020

Altglas aus Rücksicht auf Anwohner nur tagsüber einwerfen

Im Landkreis gibt es mehr als 130 Altglascontainer. Ihre Nutzung ist an Werktagen zwischen 7 Uhr und 19 Uhr erlaubt.

Die Altglascontainer dienen ausschließlich dem Sammeln von Behälterglas wie Flaschen, Flakons und Konservengläsern.

Die Altglascontainer dienen ausschließlich dem Sammeln von Behälterglas wie Flaschen, Flakons und Konservengläsern.

Altglas lässt sich prima recyceln. Es kann mehrfach eingeschmolzen und zur Herstellung neuer Glaserzeugnisse genutzt werden. Um altes Glas einer Wiederverwertung zuzuführen, müssen die Bürgerinnen und Bürger nicht unbedingt zum Wertstoffstoffhof. Sie können auch einen der an vielen öffentlichen Plätzen aufgestellten Altglascontainer nutzen. Nicht immer zur Freude der Anwohner, die sich durch den Lärm beim Einwerfen der Flaschen, Marmeladengläser und Co. besonders in der Nacht und an Sonn- oder Feiertagen gestört fühlen.
 
Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Missachtung der Einwurfzeiten und damit des Ruhebedürfnisses der Anwohner eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Ordnungswidrig handelt auch, wer einen Containerstandort als Müllabladeplatz missbraucht.    
 
Nicht jedes Glas darf in den Altglascontainer
 
Die Altglascontainer dienen ausschließlich dem Sammeln von Behälterglas wie Flaschen, Flakons und Konservengläsern. Andere Glassorten, wie etwa Trinkgläser oder Kannen von Kaffeemaschinen, sind anders zusammengesetzt und stören dadurch den Recyclingprozess. Sie gehören genauso wie Glühbirnen in die Restmülltonne. Am umweltfreundlichsten handelt, wer bei Getränken, Milchprodukten und anderen Lebensmitteln möglichst oft auf Einwegverpackungen ganz verzichtet. Alternativ können unverpackte Produkte oder regionale Pfandsysteme genutzt werden.

Mitteilung vom 08.07.2020

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis zum 31.10.2020 haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihren Schulwegkosten im Schuljahr 2019/2020 ersetzt zu bekommen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
 
Zeitersparnis als Voraussetzung
 
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeugs ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit finden Sie hier.
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Frau Gellrich), 08342 911-445 (Frau Socher) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 08.07.2020

Hochwasser: Überschwemmungsgebiet wird auch am Lech festgesetzt

Nachdem derzeit das Verfahren für das Überschwemmungsgebiet an der Wertach läuft, kommt nun auch das entsprechende Verfahren für den Lech in Gang.

Auch in zunehmend trockenen Zeiten kann es immer wieder zu verheerendem Hochwasser kommen. Die Jahrhundertfluten 1999, 2005 und 2013 sowie die Starkregen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig aktive Vorsorge und die Vermeidung von Hochwasserschäden sind.
  
Die vom Wasserwirtschaftsamt Kempten übermittelten Pläne liegen demnächst bei der Stadt Füssen und in den Gemeinden Halblech, Lechbruck am See, Rieden am Forggensee, Roßhaupten und Schwangau öffentlich aus. Sie können dort und auf der Homepage des Landratsamtes Ostallgäu eingesehen werden.
 
100-jährliches Hochwasser als Grundlage
  
Die Wasserwirtschaftsämter sind gesetzlich verpflichtet, die Gebiete in Bayern, die bei Hochwasser voraussichtlich überschwemmt werden, zu ermitteln und in Karten darzustellen. Es handelt sich dabei nicht um eine behördliche Planung, sondern um die Ermittlung, Darstellung und rechtliche Festsetzung einer von Natur aus bestehenden Hochwassergefahr.
  
Grundlage für die Ermittlung ist das 100 jährliche Hochwasser. Ein 100 jährliches Hochwasser wird im statistischen Mittel einmal in 100 Jahren erreicht oder überschritten. Da es sich um einen statistischen Wert handelt, kann dieser Abfluss innerhalb von 100 Jahren auch mehrfach auftreten. Das Überschwemmungsgebiet am Lech wurde bereits 2016 für zunächst fünf Jahre vorläufig gesichert und muss nun in einer Verordnung dauerhaft festgesetzt werden. Neben der öffentlichen Auslegung werden dabei auch rund 30 Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange, etwa Energieversorger, beteiligt.

Mitteilung vom 06.07.2020

Inklusion: Neue Fachkräfte für Ostallgäuer Kindereinrichtungen

15 Erzieherinnen haben sich im Landratsamt Ostallgäu zu Inklusionsfachkräften weitergebildet.

Die Teilnehmerinnen erhielten ihre Zertifikate von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Zinnecker sagte: „Durch die erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft bereichern die Erzieherinnen ihre Einrichtungen mit neuestem Wissen zur inklusiven Pädagogik. Sie stellen sich den Herausforderungen des notwendigen gesellschaftlichen Wandels im Bereich der Inklusion.“
 
Das Jugendamt des Landkreises hatte in Kooperation mit der Diplom-Sozialpädagogin (FH) Christine Monzner-Marxer vom Fortbildungsinstitut „empowerMe“ diese Weiterbildung bereits zum zweiten Mal angeboten. In zwölf Präsenzveranstaltungen von Oktober 2018 bis April 2020 bildeten sich die pädagogischen Fachkräfte aus Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderhorten in verschiedenen Themen der integrativen und inklusiven pädagogischen Arbeit fort. Dabei haben sie notwendige heil- und integrationspädagogische sowie administrative Kenntnisse und Kompetenzen für die Anforderungen im inklusions-pädagogischen Alltag erworben. „Eine qualitativ gute Kinderbetreuung legt den Grundstein für einen erfolgreichen Bildungsweg“, sagt Zinnecker. Mit einem Kolloquium im Landratsamt Ostallgäu schlossen die Teilnehmerinnen die Weiterbildung ab und erhielten von Landrätin Zinnecker die Zertifikate.
 
Mit der 2009 verabschiedeten Resolution der Deutschen UNESCO Kommission „Frühkindliche Bildung inklusiv gestalten: Chancengleichheit und Qualität sichern“ wird in Deutschland Inklusion erstmals in einem bildungspolitischen Dokument sowie in einem umfassenden Verständnis für den Bereich der frühkindlichen Bildung eingefordert. Die Umsetzung von Inklusion und die Integration von Kindern mit besonderen Bedarfen stellt jedoch in der Praxis eine große Herausforderung dar. Deshalb organisierte das Landratsamt diese Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft.
 
Die nächste Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft mit Zertifikat beginnt im Oktober 2020. Anmeldung und Informationen zur Weiterbildung bei Eva Storf unter Telefon 08342 911-472.

Mitteilung vom 01.07.2020

„bergaufland Ostallgäu“: Weitere Projekte für LEADER

Bei der zehnten Sitzung des Entscheidungsgremiums werden drei Projektideen aus Landwirtschaft, Bildung und Ehrenamt für eine mögliche Förderung vorgestellt.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am Dienstag, 14. Juli, um 17 Uhr zu seiner zehnten Sitzung im Landgasthof Königswirt in Marktoberdorf/Bertoldshofen. Dabei werden vor allem drei Projektideen aus den Bereichen Landwirtschaft, Bildung und Ehrenamt für eine mögliche Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen.
 
„Ich freue mich auf die Vorstellung dieser sehr interessanten und spannenden Projektideen für unser Ostallgäu und darüber hinaus für weitere Teile des Allgäus“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der zehnten Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums drei Projektideen aus den Bereichen Landwirtschaft, Bildung und Ehrenamt für eine mögliche Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um das Kooperationsprojekt „Schlachtung mit Achtung“ sowie die Einzelprojekte „Demokratie Heute und Morgen: DenkStätte „Am Bichelholzer Bach“ Obergünzburg“ und „Unterstützung Bürgerengagement“. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird zudem über Aktuelles zu LEADER informieren. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Innovative oder modellhafte Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können weiterhin umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich eingereicht werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfü-gung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 25.06.2020

Jetzt anmelden: Angebote der Bildungsberatung werden fortgeführt

Unter anderem stehen Kurse zur beruflichen Neuorientierung und zum Übergang vom Beruf in den Ruhestand zur Auswahl.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu steht für neutrale und kostenfreie Einzelberatungen zur Verfügung. Außerdem soll das Kursangebot der Bildungsberatung im Herbst fortgeführt werden.
  
Nutzen Sie die aktuelle Lage als Chance für berufliche Weiterbildung oder Veränderung und melden Sie sich bei der Bildungsberatung an, unter Telefonnummer 08342 911-293 oder per Mail christine.hoch@lra-oal.bayern.de.
   
Die Kontaktdaten für die Anmeldung und weiterführende Informationen stehen auch auf der Homepage des Landkreises unter: www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.html.
 
Die Kursangebote im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf finden Sie hier.

Treffer 1 bis 20 von 1410