Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 12.10.2018

Vorschläge gefragt: Neuverleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte 2019

Alle Ostallgäuer sind aufgerufen, bei ihren Heimatgemeinden besonders engagierte Ehrenamtliche für die Ehrenamtskarte vorzuschlagen.

Der Landkreis Ostallgäu schreibt zum vierten Mal die Ehrenamtskarte „KönigsCard – Im EHRENAMT für unser OSTALLGÄU“ aus und dankt mit der Verleihung im März 2019 seinen zahlreichen Ehrenamtlichen.
 
Die Karte ist eine besondere Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit: „Wir möchten uns mit der Verleihung der Ehrenamtskarte herzlich bei den engagierten Ostallgäuern bedanken, die einen so wertvollen Beitrag zum gelingenden Zusammenleben leisten. Die Verleihung der Ehrenamtskarte wird in einem feierlichen Rahmen am 24. März nächsten Jahres stattfinden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bereits 2012, 2014 und 2017 wurde die Ehrenamtskarte als Anerkennung für herausragendes Engagement an je 500 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Ostallgäu überreicht. Die Ehrenamtskarte beinhaltet beispielsweise eine Freifahrt mit einer Bergbahn, Eintritte in Museen und in die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie verschiedene Sonderaktionen wie eine Schifffahrt auf dem Forggensee.
 
Nun sind die Vorschläge der Bürger*innen gefragt. Alle können mitmachen und Ehrenamtliche vorschlagen, von denen sie schon immer meinten, dass sie besondere Anerkennung verdienen. Es können Engagierte aller Altersgruppen, die für ihr Engagement ausgezeichnet werden sollen, der jeweiligen Heimatgemeinde vorgeschlagen werden. Die Vorschläge können bis 16. November 2018 an die Gemeinden gerichtet werden. Die Gemeinde wählt aus den Vorschlägen die neuen Inhaber*innen der Ostallgäuer Ehrenamtskarte aus.
 
Das Formblatt für den Vorschlag und weitere Informationen sind im Internet auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenamtskarte zu finden oder direkt bei Julia Grimm in der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu (Tel. 08342 911-290 und E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de) erhältlich.

Mitteilung vom 11.10.2018

„bergaufland Ostallgäu“ bei Eröffnung des Grünen Zentrums dabei

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat bei der Eröffnung des Grünen Zentrums Kaufbeuren ihre Arbeit vorgestellt.

Am Stand wurden sowohl die Ziele als auch umgesetzte Projekte präsentiert. Zudem konnten sich die Besucher über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 informieren.
   
Am Stand des Landkreises Ostallgäu standen für Interessierte zahlreiche Informationen über das „bergaufland“, die aktuelle Lokale Entwicklungsstrategie 2014 - 2020 sowie über bereits realisierte Projekte im Ostallgäu und darüber hinaus zur Verfügung. Aus der aktuellen Förderperiode wurden insbesondere die Projekte „Dorfkerne-Dorfränder“, „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“, „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft – mit Durchwachsene Silphie“ sowie „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ und „Netzwerk Wald & Holz im Allgäu – Gemeinsam mehr Erreichen!“ vorgestellt. Aus der vergangenen Förderperiode wurde vor allem das Projekt „Fernradweg Wertach erleben“ präsentiert. Darüber hinaus stand das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu für Fragen zu LEADER 2014 - 2020 und möglichen Förder- und Beteiligungsmöglichkeiten bereit.
  
LES 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Projektideen, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können nach wie vor eingereicht werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein bis 2020 noch insgesamt über 700.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen stehen das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu beziehungsweise die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 11.10.2018

Infoveranstaltung „Berufe mit Zukunft – Tätigkeiten in Betreuung und Pflege“

Unter anderem gibt es Fachvorträge des Roten Kreuzes, der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben und der Agentur für Arbeit.

Eine kostenfreie Infoveranstaltung zum Thema  „Berufe mit Zukunft – Tätigkeiten in der Betreuung und Pflege“ bietet die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Marktoberdorf an. Die Veranstaltung am Montag, 19. November, informiert und inspiriert, um neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen. Anmeldung ist ab sofort möglich.
 
Die Infoveranstaltung bietet die Möglichkeit, sich durch Fachvorträge des Bayerischen Roten Kreuzes, der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben und der Agentur für Arbeit umfassend über verschiedene Berufe, Ausbildungs- und Einsatzmöglichkeiten in der Betreuung und Pflege zu informieren. Zudem stehen Experten*innen von der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD), der Kolping Pflegeschule und der Bildungsberatung für individuelle Fragen (wie zum Beispiel Bewerbungsverfahren, Verdienst- und Fördermöglichkeiten) zur Verfügung.
 
Die Veranstaltung findet am Montag, 19. November, von 9 bis 11 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11 in 87616 Marktoberdorf statt. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 11.10.2018

Neuer Workshop „Wofür brennen Sie?“

Der Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber den Workshop „Wofür brennen Sie?“ an. Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen:  „War das alles?“ Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden?
 
In Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, wohin ihre Aufmerksamkeit gleitet. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen.
 
Termin: Donnerstag, 15. November 2018 von 17.30 bis 21 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach II
Kosten: 37 Euro einschließlich Unterlagen und Verpflegung
 
Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung Landkreis Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 09.10.2018

Landkreis Ostallgäu veröffentlicht erstmals Grundstücksmarktbericht

Der Bericht bietet zahlreiche Informationen zum Grundstücksmarkt im Ostallgäu und ist einer der detailreichsten in ganz Bayern.

Grafik aus dem Grundstücksmarktbericht

Grafik aus dem Grundstücksmarktbericht

Erstmals hat der Gutachterausschuss des Landkreises Ostallgäu einen Grundstücksmarktbericht veröffentlicht. Das erste Fazit für das Jahr 2017 lautet: Erhöhter Geldumsatz bei gleichbleibenden Kauffallzahlen und weiterhin steigende Preise bei Wohnimmobilien. „Wir wollen mit dem Grundstücksmarktbericht vor allem die Transparenz auf dem Grundstücksmarkt fördern, denn sie ist die beste Vorbeugung gegen Spekulationen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Grundlage des Grundstücksmarktberichts sind alle beurkundeten Kaufverträge im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2017. „Knapp 2.000 Kauffälle stellen die Grundlage für die Analyse. Damit unterscheidet sich der Bericht von den meisten anderen Veröffentlichungen in den Medien – diese basieren in der Regel auf Angaben von Immobilienportalen, Banken und Versicherungen. Der Grundstücksmarktbericht hingegen betrachtet alle tatsächlichen Kauffälle im Landkreis“, sagt Thomas Reger, Leiter der Geschäftsstelle. Den Bürger*innen kann der Bericht bei der Entscheidung für oder gegen eine Immobilie oder ein Grundstück helfen oder bei der Bildung einer Meinung über den Kaufpreis. Kommunen kann der Grundstücksmarktbericht bei der Ausweisung von Baugebieten oder bei der Kaufpreisgestaltung für Neubaugebiete von Nutzen sein. Banken, Maklern und Unternehmen wiederum kann der Bericht als Grundlage für Gutachten dienen oder ihnen helfen, Investitionspotenzial oder Preisentwicklung besser einschätzen zu können.
 
Insgesamt ist die Anzahl der Kaufverträge in den vergangenen drei Jahren mit rund 2.000 Kauffällen konstant geblieben. Der Geldumsatz hingegen ist stetig gestiegen, zuletzt von 2016 auf 2017 um knapp 10 Prozent auf 397 Millionen Euro. Seit 2016 gestiegen sind die mittleren Preisniveaus (Euro pro Quadratmeter Wohnfläche) von neugebauten Eigenheimen (+4,1 Prozent) und gebrauchten freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern (+11,2 Prozent). Das Preisniveau für gebrauchte Doppelhaushälften und Reihenhäuser hingegen ist relativ stabil geblieben (+0,8 Prozent).
 
Einen großen Sprung hat der mittlere Wohnflächen-Quadratmeterpreis für eine gebrauchte typische Eigentumswohnung in Mehrfamilienhäusern gemacht: ein Plus von 20 Prozent errechnete der Gutachterausschuss hier im Mittel von 2016 auf 2017. Bei neugebauten Eigentumswohnungen beträgt der Preisanstieg 5,2 Prozent. Reger ergänzt, dass 2017 insbesondere in den Gemeinden Füssen, Pfronten, Marktoberdorf und Buchloe viele Eigentumswohnungen umgesetzt wurden. Die Entwicklungen bei unbebauten Grundstücken für den individuellen Wohnungsbau sind ähnlich – ein Anstieg der mittleren Quadratmeterpreisen im oberen Preisniveau (+13 Prozent) und im unteren Preisniveau (+5,6 Prozent). Im mittleren Segment ist das Niveau in etwa gleichgeblieben.
 
Das Dokument steht als Download für eine Gebühr von 50 Euro unter www.boris-bayern.de oder in gedruckter Form in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses zur Verfügung (Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; E-Mail: gutachterausschuss(at)lra-oal.bayern.de)
 
Die regionalen Gutachterausschüsse existieren bereits seit 1960 in Deutschland und liefern Informationen über aktuelle Entwicklungen auf dem Grundstücksmarkt. Der Gutachterausschuss ist ein unabhängiges Gremium, welches interdisziplinär mit Sachverständigen und Fachleuten besetzt ist. Er ist nicht weisungsgebunden und kann daher unabhängig handeln. Die Geschäftsstelle des Ausschusses ist im Staatlichen Bauamt am Landratsamt Ostallgäu angesiedelt.

Mitteilung vom 09.10.2018

Landtags- und Bezirkswahl im Ostallgäu: Letzte Vorbereitungen laufen

Im Büro des Stimmkreisleiters Ralf Kinkel laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die Landtags- und Bezirkswahl am 14. Oktober.

Der Stimmkreis 711 „Marktoberdorf“ umfasst 40 von 45 Gemeinden des Landkreises Ostallgäu. Die Gemeinden Germaringen und Mauerstetten sowie die Verwaltungsgemeinschaft Pforzen mit den Gemeinden Irsee, Pforzen und Rieden gehören zum Stimmkreis 708 „Kaufbeuren“.
 
Im Stimmkreis Marktoberdorf sind rund 96.000 Bürgerinnen und Bürger stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 129 Stimmbezirke und weitere 66 Briefwahlbezirke gebildet. Auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu (www.ostallgaeu.de) gibt es Informationen und weiterführende Hinweise zu den anstehenden Wahlen sowie zu den Wahlvorschlägen und Kandidaten.
 
Im Internet: Jederzeit aktuelle Ergebnisse
 
Am Wahlsonntag werden die Stimmen der Urnen- wie auch der Briefwähler ab 18 Uhr ausgezählt, die Wahldaten laufen dann zentral in der Kreiswahlleitung im Landratsamt zusammen. In Ergänzung zu der bayernweiten Presseberichterstattung wird auch das Landratsamt Ostallgäu über die ständig aktualisierten Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Stimmkreis berichten. Diese können auf der eigens für die Präsentation der Wahlergebnisse eingerichteten Seite
wahlen.ostallgaeu.de abgerufen werden. Am Montag nach den Wahlen werden die Ergebnisse jeweils auch am Informationsbildschirm im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu präsentiert.
 
Nach der Prüfung der Ergebnisse und Wahlniederschriften durch die Kreiswahlleitung wird der Stimmkreisausschuss am Mittwoch, 17. Oktober 2018, das endgültige Wahlergebnis für den Stimmkreis 711 feststellen.

Mitteilung vom 09.10.2018

Botschafter-Gipfel im Hotel „Das Weitblick“: Marke Allgäu im Mittelpunkt

Zum Botschafter-Treffen haben sich rund 80 namhafte Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben getroffen.

Landrätin Zinnecker begrüßt die Botschafter

Landrätin Zinnecker begrüßt die Botschafter

Zentrales Thema der Veranstaltung der Botschafter*innen war die Marke Allgäu. „Die Bündelung der Kräfte in der Allgäu GmbH war eine richtige und wichtige Entscheidung, denn die Marke Allgäu besitzt inzwischen eine große Strahlkraft, die der gesamten Region gut tut“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Veranstaltung.
 
Gerhard Breher, Geschäftsführer der BreFa Bauunternehmung GmbH und Mitinvestor des Hotelprojekts berichtete zunächst den Gästen anschaulich über das ehrgeizige Bauvorhaben. „Mit diesem Hotel ist ein jahrzehntelang währender Wunsch im mittleren Landkreis in Erfüllung gegangen“, sagte die Landrätin und bedankte sich ausdrücklich beim Investorenduo Manfred Rietzler und Gerhard Breher für das Vertrauen in die Region Ostallgäu.
 
„Die Zauberer aus dem Allgäu“
 
Nach der exklusiven Führung durch das Hotel erfuhren die Gäste von Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, Einblicke in Aktivitäten der Marke Allgäu. „Mit aktuell etwa 550 Markenpartnern nimmt die Qualitätsmarke deutlich Schwung auf und erfährt im deutschsprachigen Raum großartige Beachtung“, sagte Fischer. Die Ostallgäuer Markenpartner Christine Machacek (SÄBU Holzbau GmbH), Raffael Schindele (gara GmbH) und Andreas Kapp (Güscho Feinkost GmbH) berichteten den Botschaftern über ihre Beweggründe, Partner der Marke Allgäu zu geworden zu sein und wie sie das Allgäu selbst nach außen tragen. Machacek erzählte beispielsweise von der positiven Wahrnehmung des Allgäus weit über die Grenzen hinaus. Jüngst adelte sie der Oberbürgermeister einer baden-württembergischen Kommune bei der schlüsselfertigen Übergabe eines Kindergartens mit der Bezeichnung “die Zauberer aus dem Allgäu”.
 
Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk finden Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 09.10.2018

Bildungskonferenz behandelt digitale Zukunft

Über 120 Teilnehmer aus Bildungseinrichtungen, Gemeinden, Wirtschaft und Vereinen diskutieren über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (in der Mitte) beim Podiumsgespräch

Landrätin Maria Rita Zinnecker (in der Mitte) beim Podiumsgespräch

Ein volles Haus begrüßte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur dritten Bildungskonferenz der Bildungsregion Ostallgäu: „Digitalisierung ist nicht nur der Breitbandausbau und die Anschaffung von Tablets für unsere Schulen. Das Thema ist so umfassend, dass es fast alle Menschen im Ostallgäu betrifft.“
 
Einen Einblick in diese Vielfalt boten die drei Impulsreferate. Andreas Sommer, Konrektor der Grundschule Pfronten, zeigte an praktischen Beispielen, welche Vorteile digitale Geräte für die Unterrichtsgestaltung haben können. Die normale Tafel und die Handschrift werden weiterhin benötigt werden, doch die Digitalisierung bietet viele Chancen für einen individuelleren Unterricht. Robert Meggle, IT-Fachberater, stellte in seinem Vortrag fest, dass in den letzten Jahren sich die Zahl der Senioren, die täglich das Internet benutzen, verdoppelt hat und weiter wachsen wird. Für sie braucht es aber auch eine eigene Vermittlung von Medienkompetenz. Polizeihauptmeister Thomas Schorn erklärte die Arbeit von PiT „Prävention im Team“ an den Schulen. Kindern und Jugendlichen macht er bewusst, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und was sie beim Thema Sicherheit beachten müssen. Im Offenen Forum kamen die Teilnehmer mit den Referenten und untereinander ins Gespräch.
 
Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Podiumsgespräch mit Landrätin Zinnecker, Lioba Mair, Referentin zum Thema „Hate-Speech im Internet“, Prof. Dr. Dirk Jacob, Vizepräsident der Hochschule Kempten, und Matthias Brack, Geschäftsführer von Brack Wintergarten. Moderiert von Bildungskoordinator Dr. German Penzholz legten die Gesprächsteilnehmer ihre Sichtweise zu Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung dar.

 

Die Präsentation Bildungskonferenz finden Sie hier.

Mitteilung vom 05.10.2018

E-Commerce begeistert rund 100 Teilnehmer am Unternehmerabend

Viele detaillierte Nachfragen und Diskussionen zeigten die hohe Relevanz des Themas für die regionale Geschäftswelt.

Wie lässt sich die Digitalisierung nutzen, um neue Geschäftsmodelle im Bereich Handel zu entwickeln? Wo steht der stationäre Einzelhandel in der digitalen Transformation? Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen in den Bereichen B2C, aber auch B2B? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Unternehmerabends zum Thema E-Commerce.
 
Christian Dosch von „Allgäu Digital – Digitales Zentrum Schwaben“ und die weiteren Veranstalter InnovaPark, Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren/Ostallgäu, der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren freuten sich über das hohe Interesse der rund 100 Teilnehmer des Unternehmerabends. Den Start machte Dr. Ernst Stahl aus Regensburg von der ibi Research GmbH. Er verdeutlichte, weshalb nicht jeder Händler bei einem Online-Marktplatz mitmachen kann oder muss. Unverzichtbar und mit vertretbarem Aufwand zu erreichen sei aus seiner Sicht jedoch die Verbesserung der digitalen Auffindbarkeit. Oder mit anderen Worten: „Ein stationärer Händler, der online nicht aufindbar ist, findet gerade bei jüngeren Käufern nicht mehr statt.“ Sehr anschaulich war das Beispiel einer kleinen fränkischen Metzgerei, die über 50 Prozent des Umsatzes online bzw. im Versandgeschäft macht. Das gelingt ausschließlich mit Eigenprodukten. Noch vor wenigen Jahren galt es als schwer bis nicht möglich, solche Produkte online zu vermarkten. Jetzt verschickt dieser kleine fränkische Metzger seine Spezialitäten weltweit an „Auslandsfranken und -deutsche“.
 
Geschäftsprozesse digitalisieren und verknüpfen
 
Marcel Dorocz von FDI Digital Business e.K. zeigte am Beispiel eines Allgäuer Maschinenbauers auf, wie der gesamte Betriebs- und Produktionsprozess ausgehend vom Onlineshop für Geschäftskunden (B2B) digitalisiert werden kann. So konfigurieren die Kunden ihre Produkte von den Leistungsmerkmalen bis hin zur Farbe komplett online. Alle Informationen gehen direkt in die Produktion, wo mit kurzer Reaktionszeit produziert und versandt wird. Martin Reichle, Gründer und Inhaber des Kaufbeurer Unternehmens GenXtreme, wendet sich mit seinen Produkten an Geschäfts- und Privatkunden. Sehr erfolgreich hat er seinen Onlinehandel für hochwertige Arbeits- und Outdoorbekleidung aufgebaut. Für nachhaltiges Wachstum setzt Martin Reichle auf Brand Identity, Performance Marketing und Customer Centricity. Der Erfolg seines Onlinegeschäftes ermöglichte sowohl die Eröffnung eines Ladenlokals als auch die Etablierung einer stark wachsenden Eigenmarke. Tenor des Abends war, dass es nicht sinnvoll sei, als stationärer Händler einen Onlineshop als „Satellitengeschäft“ zu betreiben. Wer erfolgreich in den E-Commerce einsteigen möchte, müsse auch die übrigen Geschäftsprozesse digitalisieren und verknüpfen.

Mitteilung vom 05.10.2018

Beratungskampagne „Energiezukunft Unternehmen“ des Landkreises

25 kleine und mittlere Unternehmen haben an der Beratungskampagne „Energiezukunft Unternehmen“ teilgenommen.

Dreifachnutzen bei Kosten, Klima und Kommunen: Die teilnehmenden Unternehmen haben ein sehr positives Fazit der Kampagne gezogen. Energiekosten senken, Wettbewerbsfähigkeit steigern und zugleich das Klima schützen – das sind die drei Hauptziele des Projekts. Halblech und Marktoberdorf waren die ersten Schwerpunkte der in der Pilotphase durch LEADER geförderten Kampagne, weitere sollen folgen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Fast alle Unternehmen haben teils große Effizienzpotentiale gefunden und sich sehr angetan geäußert“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises.
 
Ziel der jeweils dreistündigen und für die Unternehmen kostenfreien Initialberatung war es, den Unternehmern ein Gefühl für die Höhe ihres Energie- und Ressourcenverbrauchs sowie eine erste Einschätzung zur Wirtschaftlichkeit von Verbesserungsmaßnahmen zu geben. Das Angebot richtet sich dabei explizit an die kleinen und mittleren Unternehmen in der jeweiligen Projektkommune. Und auch diese profitiert vom Projekt: Kann ein Unternehmen seine Kosten senken, kommt die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit der Standortsicherung zugute. Nicht zuletzt dienen Einsparungen beim Energie- und Ressourcenverbrauch auch dem Klimaschutz.
 
Insgesamt 170 konkrete Optimierungsvorschläge machten die Experten der vom Landkreis engagierten Unternehmensberatung ECA Concept aus Kempten. ECA Concept ist spezialisiert auf Energiemanagementsysteme sowie Material- und Ressourceneffizienz. Obwohl nur etwa 25 Prozent der gefundenen Effizienzpotentiale finanziell beziffert werden konnten, wurde bei den Unternehmen in Halblech und Marktoberdorf ein kurzfristiges Einsparpotential von zusammen rund 135.000 Euro gefunden. „Mit mehr Beratungszeit und genauerer Datenbasis wäre diese Summe sicherlich noch deutlich größer geworden“, sagt Fischer. Besonders in den Bereichen Beleuchtung und Heizung fanden die Berater in Halblech und Marktoberdorf die größten Potentiale.
 
Von den teilnehmenden Unternehmen kamen überwiegend sehr positive Rückmeldungen: „Wir haben die Kampagne als sehr hilfreich empfunden, da es sich um eine qualitativ hochwertige und angenehme Beratung handelte“, sagt Peter Klöck von WWS Haustechnik aus Marktoberdorf. Auch von den Halblecher Unternehmen kam positives Feedback: Heinz Pichler von der ept GmbH (Standort Halblech/Buching) erklärt, man sei „regelrecht überrascht worden von diesem interessanten, hilfreichen Projekt“. Zufrieden äußert sich auch Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Von diesem Projekt profitiert die Region gleich dreifach: Unternehmen senken ihre Energiekosten, Kommunen stärken ihren Wirtschaftsstandort und alle machen Klimaschutz.“ Fischer ergänzt: „Weitere Kommunen, die das Projekt ‚ihren Unternehmen‘ anbieten möchten, sind sehr willkommen.“

Mitteilung vom 04.10.2018

Wanderausstellung DEMENSCH nun im Landratsamt Ostallgäu

Die Ausstellung des Landkreises wirbt für einen menschlichen Umgang mit Demenz – ganz im Sinne des Demenzkonzepts des Landkreises „Einfach dazugehören“.

Das ganzheitliche Ressourcentraining MAKS für Menschen mit Demenz sieht auch gemeinsame Alltagsaktivitäten wie das gemeinsame Zubereiten von Essen, Holzarbeiten oder Basteln vor. Auf dem Bild stellen Susi Moser vom Mehrgenerationenhaus Roßhaupten und Regina Carbone vom Bürgerverein am Lech verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zum Thema „Mein Allgäu“ vor.

Das ganzheitliche Ressourcentraining MAKS für Menschen mit Demenz sieht auch gemeinsame Alltagsaktivitäten wie das gemeinsame Zubereiten von Essen, Holzarbeiten oder Basteln vor. Auf dem Bild stellen Susi Moser vom Mehrgenerationenhaus Roßhaupten und Regina Carbone vom Bürgerverein am Lech verschiedene Anwendungsmöglichkeiten zum Thema „Mein Allgäu“ vor.

Mit menschenfreundlichem Humor thematisieren die ausgestellten Bilder des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann Situationen aus dem Alltag der Betroffenen. Humor kann dabei helfen, Schranken abzubauen und einfühlsam über die Herausforderungen des Alltags mit Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung wandert daher seit 2016 durch die größeren Gemeinden des Landkreises. Nun sind die rund 40 Exponate bis zum 30. Oktober  im Foyer des Landratsamts in Marktoberdorf zu sehen.
 
Unter besonderem Vorzeichen stand die Eröffnung der Ostallgäuer „DEMENSCH-Ausstellung“ des Landkreises, zu der Landrätin Maria Rita Zinnecker zusammen mit Vertretern verschiedener Demenzhilfe-Organisationen des Landkreises ins Landratsamt eingeladen hatte. Anlässlich des diesjährigen Welt-Alzheimer-Tags, der unter dem Motto „Demenz – dabei und mittendrin“ stand, stellten Mitglieder des Ostallgäuer Demenzhilfe-Netzwerks ihre Arbeit zur ganzheitlichen Förderung von Menschen mit Demenz vor. Die rund 70 Besucher*innen erlebten im Vorprogramm der Vernissage hautnah, wie Menschen mit Demenz auch im wissenschaftlichen Maßstab ohne Medikamente wirksam gefordert und gefördert werden können. Mit regelmäßigen Aktivitäten zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls, dem Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness und im Rahmen alltagspraktischer Projekte können mit der ganzheitlichen Ressourcenförderung MAKS wichtige Kompetenzen länger erhalten werden. Die am neuen Förderprogramm des Landkreises teilnehmenden ambulanten Dienste planen derzeit den Ausbau entsprechender Angebote, sagte Stephan Vogt, Demenzbeauftragte des Landkreises.
 
„Wir müssen Schlüssel für einen einfühlsamen Umgang zu Menschen mit Demenz finden!“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die von Cartoonist Gaymann mit Humor aufgegriffenen Themen übersetzten vieles, was spürbar sei, aber häufig nicht ausgesprochen oder gehört werde. Zinnecker verwies in diesem Zusammenhang auf die jährlich über den Landkreis verteilt stattfindenden Schulungen der verschiedenen Ostallgäuer Träger, in denen sich die Teilnehmenden gemeinsam Antworten auf die vielen Fragen zu den Themen rund um Demenz erschließen.
 
Die Ostallgäuer DEMENSCH-Ausstellung ist bis Ende Oktober im Foyer des Landratsamtes zu sehen. Termine für geplante Führungen sind dem Veranstaltungskalender des Landkreises im Internet unter www.freizeit-ostallgaeu.de/veranstaltungen.html zu entnehmen. Weitere Informationen bei Stephan Vogt unter Telefon 08342 911-624 oder E-Mail stephan.vogt(at)lra-oal.bayern.de.
 
Die „DEMENSCH-Ausstellung“ ist eine Maßnahme im Rahmen der Umsetzung des Ostallgäuer Demenzkonzepts: Einfach dazugehören. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. hat dieses Projekt für eine Förderung befürwortet und somit die Grundlage für eine Förderung über das Förderprogramm LEADER geschaffen.  

     
 

   

 

                  

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Mitteilung vom 02.10.2018

Unternehmensbefragung: Fachkräftemangel als zentrales Anliegen

Mehr als 1050 Firmen in der Region wurden befragt – über 300 davon haben geantwortet.

Der Fachkräftemangel brennt den Unternehmen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren am meisten unter den Nägeln. Das ist das klare Ergebnis der Unternehmensbefragung, die Stadt Kaufbeuren und Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit der Firma GEFAK durchgeführt haben.  „Die sensationelle Rücklaufquote von 28 Prozent im Landkreis Ostallgäu und 33 Prozent in der Stadt Kaufbeuren freut uns außerordentlich und zeigt uns, dass wir mit der Befragung auf ein offensichtlich sehr großes Interesse gestoßen sind“, sagen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse unisono.
 
Die über 300 antwortenden Unternehmen sind Arbeitgeber von nahezu 32.622 Beschäftigten und vertreten somit mehr als ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren. „Die Antworten geben ein ehrliches und offenes Feedback der Firmen über ihre Standortbedingungen vor Ort wieder und zeigen uns aufschlussreiche Erkenntnisse auf, welche Handlungsfelder künftig von großer Bedeutung sind“, meint Zinnecker.
 
„Das Thema der Stunde und der Zukunft“
 
Für die Stadt Kaufbeuren und den Landkreis Ostallgäu mit seinen 45 Kommunen ergeben sich aus der namentlichen Befragung eine Fülle wertvoller Informationen und sehr konkrete Aufgaben für die laufende Betreuung einzelner Betriebe. Größter Handlungsdruck besteht bei den Unternehmen mehrheitlich bei der Fachkräftegewinnung und -sicherung. „Der Fachkräftemangel ist – durch die Studie belegt – das zentrale Thema der Stunde und der Zukunft“, sagt Bosse. „Stadt und Landkreis investieren hier bereits sehr viel“, ergänzt Zinnecker und nennt laufende Aktivitäten wie etwa Berufsorientierung, Bildungsberatung und Bildungsmonitoring, das Projekt VerA (Initiative zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen), Bildungskoordination für Neuzugewanderte sowie die MINT-Förderung als ein Schwerpunkt der Bildungsregion.
 
Die Handlungsfelder reichen neben der Fachkräftegewinnung über die Bereitstellung von Gewerbeflächen, benötigter Infrastruktur einschließlich Breitbandversorgung, Fördermittelbeantragung bis hin zu Vernetzungsaktivitäten unter den Firmen. Die ebenfalls abgefragte Bewertung einer Reihe von Standortfaktoren lässt Rückschlüsse zu, wie sich die Region insgesamt entwickelt. Die befragten Unternehmen messen der Straßenanbindung, der Verfügbarkeit von Parkflächen sowie von Gewerbe- und Wohnflächen und der Breitbandversorgung eine besondere Wichtigkeit zu. Erfreulich positiv sehen die heimischen Unternehmen den Service von Verwaltung und Wirtschaftsförderung als zentrale Servicestelle für sie.

Mitteilung vom 02.10.2018

Workshop zur Prävention von sexueller Gewalt in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit

Zielgruppe sind Jugendleiter, Trainer und sonstige Betreuer in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit

Durch die Veranstaltung am Samstag, 20. Oktober 2018, unterstützt die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und dem Netzwerk „Jugend – Sicher im Verein“ Vereine und Verbände bei Fragen zum Kinder- und Jugendschutz. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
 
Der Workshop bietet einen Überblick über die Erscheinungsformen sexueller Gewalt, verbessert die Fähigkeit zum Erkennen von Verdachtsmomenten und zeigt anhand praktischer Beispiele und Übungen Präventionsmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten auf. Geleitet wird die Veranstaltung von Dagmar Bethke, Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer am Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, und Monika Stefanz, Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu.
 
„Der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen vor sexueller Gewalt hat oberste Priorität. Wichtiger als jedes Gesetz ist dabei die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen für dieses brisante Thema. Der Workshop der Servicestelle EhrenAmt bietet unseren Vereinen und Ehrenamtlichen praktische Unterstützung in ihrer wertvollen Arbeit und stärkt gleichzeitig den Kinder- und Jugendschutz“, sagt Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte des Landratsamtes Ostallgäu.
 
Die Veranstaltung findet am Samstag, 20. Oktober 2018, von 9 bis 12.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt.
 
Eine Anmeldung ist bis zum 11. Oktober 2018 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Bei Fragen steht Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 02.10.2018

Teilnahmerekord bei Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“

Rund 180 Ehrenamtliche haben an der dritten Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu teilgenommen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Teilnehmenden im Landratsamt Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Teilnehmenden im Landratsamt Ostallgäu.

In den Räumen des Landratsamtes in Marktoberdorf informierten sich die Teilnehmenden aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in 17 Workshops zu Themen wie Vereinsrecht, eine gute Rede halten oder Projektarbeit.
 
„Sie alle können sich heute bei kompetenten und erfahrenen Referenten über die aktuellen Themen informieren, Sie können Fragen rund um Ihr eigenes Ehrenamt klären und Sie haben die Gelegenheit, sich mit vielen Gleichgesinnten auszutauschen,“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der rund 180 Ehrenamtlichen. Zinnecker weiter: „Die Fachtagung ist einer unserer Wege, Danke für Ihr hervorragendes Engagement zu sagen.“
 
Workshops bieten konkrete Tipps für das ehrenamtliche Engagement
 
In ihrem Workshop „Gute Rede – schlechte Rede“ gaben Thommi Stottrop, Moderator bei Bayern 3, und Thomas Heinze, Coach und Berater, Impulse, wie man informiert ohne zu langweilen, zur Bedeutung der Körpersprache und dem richtigen Umgang mit Nervosität. Christian Eder von den Sportschützen Zellerberg kann für sein Engagement einiges aus dem Workshop mitnehmen: „Die beiden Referenten haben den Workshop nicht nur unterhaltsam gestaltet, sondern auch viele praktische Hinweise mitgegeben, die ich gut umsetzen kann.“
 
Neben rechtlichen Grundlagen ging Rechtsanwalt Richard Didyk auf Neuerungen im Bereich Datenschutz ein und sorgte damit für Aufklärung bei den Ehrenamtlichen. Die Themen Projekt- und Teamarbeit im Ehrenamt bespielte Christa Jordan. Sie ist Kommunikationstrainerin und bildet seit vielen Jahren Ehrenamtliche in diesen Themen weiter. „Meine Erwartungen an die Fachtagung wurden alle erfüllt. Ich habe hilfreiche Informationen erhalten und konnte mich mit anderen Ehrenamtlichen austauschen und vernetzten“, sagte Andrea Zeisberger-Refle vom Turnverein 1858 Kaufbeuren.

Mitteilung vom 02.10.2018

Tag der offenen Gartentür 2019: Jetzt bewerben

Interessierte Gartenbesitzer*innen aus dem Landkreis Ostallgäu können sich ab sofort für den am 30.6.2019 stattfindenden Tag der offenen Gartentür bewerben.

Für die Bewerbung gibt es ein Formular, das bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu per Telefon oder E-Mail angefordert werden kann. Veranstalter der Aktion sind der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren mit seinen derzeit 57 Gartenbauvereinen sowie die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu. Bewerbungen sind bis zum 19. Oktober 2018 möglich.
 
Garten-Erfahrungen austauschen, Ideen mitnehmen
 
Der Tag der offenen Gartentür findet im Regierungsbezirk Schwaben dieses Jahr bereits zum 20. Mal statt. Die meist privaten Gartenbesitzer öffnen an diesem Tag zwischen 10 und 17 Uhr ihre Gartentüren für interessierte Besucher. Die Aktion bietet sowohl Gartenbesitzern als auch allen anderen Gartenfreunden Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Garten-Erfahrungen auszutauschen und Ideen für den eigenen Garten mit nach Hause zu nehmen. Der Tag der offenen Gartentür war in den vergangenen 19 Jahren ein großer Erfolg und hat viele begeisterte Anhänger in der Region gefunden.
 
Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege
Friederike Scharpf, Tel. 08342 911-326, E-Mail: Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342 911-380, E-Mail: Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 01.10.2018

Tag der Deutschen Einheit: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Mittwoch, 3. Oktober, verschieben sich in dieser Woche die Leerungstermine für Rest- und Biomüll um einen Tag.

Regelmäßiger AbfuhrterminFeiertagsbedingte Änderung
Mittwoch 03.10.2018verlegt auf Donnerstag 04.10.2018
Donnerstag 04.10.2018verlegt auf Freitag 05.10.2018
Freitag  05.10.2018verlegt auf Samstag 06.10.2018

 

Die Feiertagsverschiebungen können auch dem Abfuhrkalender des Landkreises und dem Per-sönlichen Abfuhrkalender auf den Internetseiten des Landkreises entnommen werden. Nutzerinnen und Nutzer der Abfall-App Ostallgäu werden automatisch an die aktuellen Leerungstermine erinnert.

Mitteilung vom 01.10.2018

Mobile Problemmüllsammlung startet am 5. Oktober

Wer gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe entsorgen möchte, nutzt dafür am besten die mobile Problemmüllsammlung des Landkreises.

Für haushaltsübliche Mengen an Problemabfällen organisiert das Landratsamt im Oktober eine mobile Sammlung. Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man leicht an einem oder mehreren Gefahrensymbolen auf der Verpackung. Zu den typischen Problemabfällen zählen Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Laugen und Säuren sowie Frost- und Holzschutzmittel. Die Problemabfälle sollen möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil gebracht werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten und einem Mitarbeiter des Mobils persönlich übergeben werden.
 
Stationen des Problemstoffmobils sind: Biessenhofen, Buchloe, Eggenthal, Füssen, Germaringen, Halblech, Lechbruck, Marktoberdorf, Mauerstetten, Nesselwang, Obergünzburg, Pforzen, Pfronten, Ronsberg, Roßhaupten, Schwangau, Seeg, Stötten, Unterthingau und Westendorf.

 

Die genauen Termine finden Sie hier.

Mitteilung vom 28.09.2018

Nummer 40: Landrätin Zinnecker besucht Eisenberg

Die Lebensqualität, die man in Eisenberg vorfindet, ist für eine Gemeinde dieser Größe nicht selbstverständlich“, sagte Zinnecker.

Im Kräuter-, Gemüse- und Obstgarten des Burghotel Bären

Einen sprichwörtlich runden Gemeindebesuch hat Landrätin Maria Rita Zinnecker in Eisenberg erlebt. Neben der Tatsache, dass es die 40. Gemeinde in der Liste ihrer Vorort-Besuche war, bot erster Bürgermeister Manfred Kössel auch ein gelungenes Programm. Zu Beginn gab er im Rathaus einen kurzen Überblick über die Gemeinde und deren Infrastruktur, sowie Herausforderungen im ländlichen Raum. „Die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt ist vorbildlich“, stellte Bürgermeister Kössel in diesem Zusammenhang auch fest. Von der Kita über die Grundschule, vom Bahnhof, Gewerbebetriebe über die Wasserversorgung bis hin zum Breitband ist in Eisenberg alles vorhanden, was man in der heutigen Zeit benötigt. Sogar ein Stück der A7 geht durch das Gemeindegebiet. Einen hervorragenden Eindruck über die Gemeinde gewann Landrätin Maria Rita Zinnecker von den Burgruinen Frey- und Eisenberg aus. Hier sah sie nicht nur die Infrastruktur der Gemeinde, sie hatte beinahe ihren gesamten Landkreis im Blick. Zinnecker zeigte sich hoch erfreut über das große ehrenamtliche Engagement der Eisenberger Bürgerinnen und Bürger bei der Restauration der Ruine Eisenberg. „Es ist enorm wichtig, dass Menschen ehrenamtliche Arbeiten verrichten, ansonsten wären Plätze und historische Stätten wie die Ruine Eisenberg, für die Nachwelt verloren“, sagte Zinnecker.
 
Innovativer Ansatz
 
Im Burghotel Bären wurde die Landrätin von Eigentümer Georg Kössel in den hauseigenen „Bärengarten“ geführt. Auf zwei Hektar Fläche baut der gelernte Küchenchef 900 Kräuter-, Gemüse- und Obstpflanzen an. Die Ernte wird frisch in der Küche verarbeitet und den bis zu 500 Gästen von rund 50 Angestellten in verschiedensten Gerichten serviert. Die Landrätin war von der Vielfalt und den Geschmäckern und Gerüchen überwältigt. „Eisenberg ist mit mehreren hervorragenden Gaststätten und Beherbergungsbetrieben ausgestattet und trägt seinen Teil zum qualitativ hochwertigen Tourismus in der Region bei. Der innovative Ansatz von Georg Kössel ist dafür ein gutes Beispiel.“ Zudem fand die Landrätin auch Gefallen daran, dass im Bärengarten komplett auf Chemie verzichtet werde, um Lebensräume für Nützlinge zu schaffen. Ein Thema, dem sich der Landkreis mit dem Projekt „Wiese x 16“ ebenfalls verschrieben hat.

Mitteilung vom 25.09.2018

Sechs neue Kurzzeitpflegeplätze im Seniorenheim Obergünzburg

Mit den neuen Kurzzeitpflegeplätzen hat der Landkreis Ostallgäu auf den Mangel an Kurzzeitpflegeplätzen reagiert.

Profitieren können von den sechs neuen Plätzen auch ältere Patienten, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt zunächst noch nicht alleine versorgen können, aber auch Menschen, die eine Überbrückung zwischen einem Krankenhausaufenthalt und einer anschließenden Reha benötigen.  Der Landkreis hat sich für den Standort Obergünzburg aufgrund dessen guter strategischer Lage entschieden – in der Mitte der zwei großen Klinikverbünde Ostallgäu-Kaufbeuren und Oberallgäu-Kempten sowie der Nähe zur Klinik Ottobeuren. "Wir wollen damit auch ganz besonders die pflegenden Angehörigen entlasten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Auch Patienten ohne Pflegegrad
 
Grundsätzlich Anspruch auf die Plätze haben Menschen mit den Pflegegraden 2 bis 5. Allerdings können dank des Modells „fix plus x“ auch Patienten ohne Pflegegrad angenommen und über Krankenkassenleistungen abgerechnet werden. Konkret bedeutet das „plus x“, dass neben den festen Kurzzeitpflegeplätzen auch zusätzlich „eingestreute“ Kurzzeitpflegen auf stationären Betten flexibel angeboten werden können.
 
„Wir leisten hiermit einen wichtigen Beitrag für den Ausbau eines zeitgemäßen und den Lebenssituationen der Menschen entsprechenden Pflegeangebots“, sagt Zinnecker.

Mitteilung vom 24.09.2018

Neue Kursreihe zum Übergang in den Ruhestand

Der Kurs soll Menschen im oder mit bevorstehendem Ruhestand dazu inspirieren, neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen.

Der Landkreis Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren die Kursreihe „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ Ruhestand AKTIV an. Anmeldung ist ab sofort über die Volkshochschule Marktoberdorf möglich.
 
Der Kurs „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ bietet die Möglichkeit, mit dem ProfilPASS® das individuelle Berufsleben zu reflektieren, Ideen für Neues zu entwickeln sowie Chancen zu entdecken. Zudem wird aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs vom zertifizierten ProfilPASS®-Berater Bernhard Riedel. Die Bildungsberatung gibt Impulse und viele wichtige Informationen. Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen diesen Kurs. Die Teilnahmegebühr inklusive Kursunterlagen beträgt daher nur 49 Euro. „Es ist wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen. Dieser Kurs gibt den Menschen für Ihren neuen Lebensabschnitt Perspektiven“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu.
 
Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 11.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 23. Oktober, 30. Oktober, 6. November, 13. November und 20. November 2018. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Marktoberdorf, Telefon 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de.

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