Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 08.02.2017

Das Ostallgäu und Kaufbeuren kooperieren beim Bildungsmanagement

Stadt und Landkreis sind beide zertifizierte Bildungsregionen in Bayern und wollen mit ihrer Kooperation den Bürgern noch bessere Bildungsangebote ermöglichen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse mit einigen Akteuren im kommunalen Bildungsmanagement.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse mit einigen Akteuren im kommunalen Bildungsmanagement.

Kommunales Bildungsmanagement hat Lernorte für alle Altersgruppen im Blick, wie Kindergarten, Schule, Beruf, Verein oder Freizeit, und bringt die verschiedenen Partner im Bereich Bildung zusammen. Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse unterzeichneten nun eine Kooperationsvereinbarung, die die Zusammenarbeit im kommunalen Bildungsmanagement regelt. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Arbeitsfelder Bildungsberatung, Berufsorientierung sowie Bildungskoordination für Neuzugewanderte.
 
Bestehende Zusammenarbeit wird fortgeführt und ausgeweitet
 
Die Bildungsberatungsstellen in Kaufbeuren und Ostallgäu arbeiten schon seit fünf Jahren eng zusammen. Diese Zusammenarbeit soll fortgeführt und ausgeweitet werden. Im Arbeitsfeld Bildungskoordination für Neuzugewanderte organisieren Stadt und Landkreis beispielsweise aktuell zusammen einen Workshop für Unternehmen in der Region zur Qualifikation von Ausbildern und Personalverantwortlichen an, die Flüchtlinge beschäftigen oder beschäftigen wollen. Weitere Kooperationsfelder werden die Abstimmung von Jahresplanungen, Datenaustausch, Projektkonzeption und -durchführung sein.
 
Förderung durch Bundesmittel
 
Das kommunale Bildungsmanagement des Landkreises Ostallgäu wird im Rahmen des Förderprogramms „Bildung integriert“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mitfinanziert. In Kaufbeuren setzt das Bildungsbüro seit September 2014 die erfolgreiche Arbeit aus dem Förderprogramm „Lernen-vor-Ort“  fort. Die kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Mitteilung vom 08.02.2017

Windräder Ruderatshofen: Landratsamt widerspricht Kritikern

Das Landratsamt Ostallgäu sieht die Vorwürfe der Vogelschützer und des Skiclubs Kaufbeuren als nicht gerechtfertigt an.

Grund für die Genehmigung sei gewesen, dass keine artenschutzrechtlichen Argumente mehr dagegenstanden und die Gefährdung durch Eisschlag nach dem Stand der Technik ausgeschlossen wurde. Die Windkraft-Investoren hätten wie jeder andere Bürger und Unternehmer einen Anspruch auf eine rechtmäßige Entscheidung.
 
Die Vogelschützer Leo Hiemer und Dr. Christoph Greifenhagen mutmaßten, dass die Genehmigung auf Druck der Investoren erteilt wurde, um gesenkten Einspeisevergütungen zu entgehen. „Das ist nicht korrekt. Richtig ist, dass die Umweltauswirkungen der Windräder durch Nebenbestimmungen und Auflagen auf ein rechtlich ausreichendes Maß minimiert wurden. Daraufhin mussten wir genehmigen“, sagt Gudrun Hummel, zuständige Baujuristin und Abteilungsleiterin am Landratsamt Ostallgäu.
 
Zudem behaupteten Hiemer und Greifenhagen, dass die Schwarzstörche im Umfeld der Windradstandorte gestört wurden, um artenschutzrechtliche Bedenken auszuräumen und die Genehmigung zu forcieren. „Zu Störaktionen gegen die Schwarzstörche im vergangenen Jahr konnten uns die Vogelschützer weder Personen noch sonstige konkrete Anhaltspunkte liefern“, fügt Hummel hinzu.
 
Der Skiclub Kaufbeuren kündigte an, aufgrund eventuellen Eisschlags die Loipe an der Wenglinger Steige sowie die Verbindungsloipe Aschtal/Wengling nicht mehr betreiben zu wollen. In einem Schreiben teilte das Landratsamt dem Skiclub mit, dass Windkraftanlagen laut Bayerischer Bauordnung so zu errichten sind, dass es nicht zu einer Gefährdung durch Eisschlag kommt. Außerdem seien die Windkraftanlagen laut Bescheid des Landratsamtes bei Eisansatz außer Betrieb zu nehmen. Das Eiserkennungssystem sei gemäß eines Gutachtens des TÜV Nord zuverlässig eingestellt und justiert. Eine Versicherungspflicht des Skiclubs bestehe nicht. Diese Rechtsauffassung bestätige ein Urteil des Verwaltungsgerichts Ansbach. Das Urteil ordne das Restrisiko dem allgemeinen Lebensrisiko zu.

Mitteilung vom 06.02.2017

Vereinspauschale 2017: Geld vom Staat jetzt beantragen

Die Vereinspauschale hilft Sportvereinen, ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. 2016 erhielten 129 Ostallgäuer Sportvereine 223.380 Euro.

Die Vereinspauschale sollten die Ostallgäuer Sportvereine spätestens bis 1. März 2017 beantragen. Bis dahin müssen alle Anträge und Original-Übungsleiterlizenzen vollständig vorliegen. Geld vom Freistaat Bayern erhalten auch Vereine, die keine Übungsleiter haben, wenn sie mindestens 500 Mitgliedereinheiten erreichen. 
 
„Wir bitten die Vereine, ihre Anträge möglichst noch einige Tage vor dem Stichtag 1. März vollständig abzugeben, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können“, rät Ilka Kögel vom Landratsamt Ostallgäu. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März eingehen, könnten leider nicht berücksichtigt werden. Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach. Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf maximal zwei Vereine aufteilen.
 
Mindestbeitragsaufkommen beachten
 
Eingereicht werden können alle Lizenzen, die zum Stichtag 1. März 2017 gültig sind und die im zurückliegenden Sportbetrieb, seit dem letzten Stichtag 1. März 2016 zum Einsatz kamen. Berücksichtigt werden auch Lizenzen, die am Stichtag 1. März 2016 noch zur Verlängerung dem Verband vorliegen. Dies muss jedoch schriftlich nachgewiesen werden. Seit 2013 gilt das für die Förderung entscheidende Mindestbeitragsaufkommen (Soll-Aufkommen).
 
Demnach werden für das Soll-Aufkommen folgende Mindestbeiträge berechnet:

 

  • Je Mitglied bis einschl. 13 Jahre (Schüler): 12 Euro
  • Je Mitglied bis einschl. 17 Jahre (Jugendliche): 25 Euro
  • Je Mitglied ab 18 Jahre (Erwachsene): 50 Euro

 

Das Soll-Aufkommen sollte dem Ist-Aufkommen eines Vereines entsprechen.
 
Welche Lizenzen anerkannt werden und weitere Informationen – auch den Antrag für die Vereinspauschale – gibt es im Landratsamt Ostallgäu bei Ilka Kögel, Telefon 08342 911-264, im Internet unter www.lra-ostallgaeu.de/buergerservice.html oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de Weitere Informationen können auf der Homepage des Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr unter www.stmi.bayern.de/sug/sport/breitensport/foerderungvereine abgerufen werden.

Mitteilung vom 03.02.2017

Jetzt auch online: Sperrmüll bis 17. Februar anmelden

Zweimal im Jahr können Ostallgäuer sperrige Gegenstände von zu Hause abholen lassen. Die Anmeldung kann man neuerdings auch online erledigen.

Eine bequeme Möglichkeit, alte Möbel, Matratzen & Co. loszuwerden, ist die Teilnahme an der mobilen Sperrmüllsammlung des Landkreises. Die Anmeldung kann entweder über die Internetseite des Landkreises oder über eine herkömmliche Sperrmüllkarte erfolgen. Letztere bekommt man bei allen Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt. In allen Fällen beträgt die Gebühr 15 Euro. Einsendefrist für die Teilnahme an der nächsten Sammlung ist Freitag, 17. Februar.
 
Die Höchstmenge pro Abholung beträgt zwei Kubikmeter. Das Abfuhrunternehmen informiert die Antragsteller rund eine Woche im Voraus über den genauen Abholtermin. Am Abholtag muss der Sperrmüll in tragbaren Einzelteilen neben der Straße auf dem Grundstück bereitstehen. Nach Möglichkeit sollte der Antragsteller oder eine beauftragte Person bei der Abholung anwesend sein.
 
Höchstens zwei Kubikmeter
 
Sperrmüll ist haushaltstypischer Abfall, der nicht in die Restmülltonne passt, wie zum Beispiel alte Matratzen, Teppiche oder Möbel. Gegenstände, die zerkleinert in die Restmülltonne passen, werden bei der mobilen Sperrmüllsammlung nicht mitgenommen. Ebenfalls nicht mitgenommen werden Wertstoffe wie Altmetalle, alte Waschmaschinen, Fahrräder oder Federbetten sowie Gegenstände aus Umbaumaßnahmen, die mit dem Gebäude fest verbunden waren, also Heizkörper, Rigipsplatten, Türen und ähnliches.
 
Wer die Möglichkeit hat, kann seinen Sperrmüll auch an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Obergünzburg, Marktoberdorf, Pfronten und Füssen gegen eine Gebühr von fünf Euro pro Kubikmeter abgeben. Pro Tag und Haushalt werden an den Wertstoffhöfen höchstens zwei Kubikmeter Sperrmüll entgegen genommen. An der ehemaligen Hausmülldeponie in Oberostendorf werden nach telefonischer Absprache mit der Deponieleitung auch Mengen über zwei Kubikmeter entgegen genommen.

Mitteilung vom 01.02.2017

Obergünzburg: Hartkunststoffe als Wertstoff abgeben

Gebrauchsgegenstände aus Plastik werden seit kurzem auch am Wertstoffhof Obergünzburg angenommen. Die Abgabe ist gebührenfrei.

Anders als Verpackungen aus Kunststoff, die über die Dualen Systeme („Der Grüne Punkt“) zum Recycling gelangen, mussten Gebrauchsgegenstände aus Plastik bisher in den Restmüll gegeben werden. Dem Landratsamt ist es nun gelungen, die getrennte Sammlung von Kunststoffgegenständen wie Eimern, Waschkörben und Kinderspielzeug, aber auch PE-Rohren und zerkleinerten Kunststofftanks auf den Wertstoffhof Obergünzburg auszuweiten. Die Kantenlänge der angelieferten Einzelteile darf maximal 80 Zentimeter betragen. Weichkunststoffe, Kunststofftextilien, Elektro- und Elektronikschrott, Styropor, PVC sowie Kunststoffteile mit anhaftendem Kleber und anderen nicht trennbaren Fremdstoffen dürfen nicht in den Hartplastikcontainer gegeben werden.
 
Wie bereits in Buchloe, Marktoberdorf, Füssen, Pfronten und Oberostendorf, wird das am Wertstoffhof gesammelte Hartplastik nun zur Wiederverwertung gegeben. Die Kommunale Abfallwirtschaft rechnet damit, dass sich das jährlich Restmüllaufkommen hierdurch um bis zu 50 Tonnen reduziert.
 
Landkreis: Sechs Wertstoffhöfe nehmen Plastik an
 
Beim Wiederverwertungsprozess werden die einzelnen Kunststoffarten voneinander getrennt, in einem Schredder zerkleinert und zu Mahlgut verarbeitet. Aus dem Regranulat werden in weiteren Arbeitsgängen neue Kunststoffprodukte wie Klappkisten oder Kleiderbügel gefertigt. Damit aus alten Kunststoffgegenständen neue Produkte entstehen können, müssen sie frei von Eisenteilen und anderen Fremdmaterialien sein.
 
Den großen Mengen an Kunststoffabfällen stehen nur wenige Unternehmen gegenüber, die diese Materialien abnehmen und recyceln. Deshalb können weitere Abgabestellen nur nach und nach eingerichtet werden. Zusammen mit dem Wertstoffhof Obergünzburg gibt es nun an sechs großen Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu die Möglichkeit, Gebrauchsgegenstände aus Plastik zur Wiederverwertung abzugeben.

Mitteilung vom 01.02.2017

Christbäume: Wertstoffhöfe nehmen bis 4. Februar an

Die Bäume dürfen nur ohne Lametta und anderen Weihnachtsschmuck angeliefert werden.

Die Grüngutcontainer an den Wertstoffhöfen stehen bis 4. Februar ausschließlich für die Entsorgung von Christbäumen zur Verfügung. Wer während der Wintermonate sonstige Gartenabfälle zu entsorgen hat, kann das Abfallentsorgungszentrum in Marktoberdorf, die Hausmülldeponie Oberostendorf, die Kompostieranlage in Füssen oder die Futtertrocknung in Germaringen-Ketterschwang anfahren.
 
Keine Christbäume nehmen die Wertstoffhöfe in Hopferau, Lengenwang und Stötten entgegen. Dort werden die Christbäume wie üblich von örtlichen Vereinen gesammelt.

Mitteilung vom 26.01.2017

Radweg Füssen – Augsburg: Lamerdingen und Kreis für Lückenschluss

Im Rahmen ihres Gemeindebesuchs begrüßte Landrätin Maria Rita Zinnecker die Initiative von Bürgermeister Konrad Schulze und sagte Unterstützung zu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Gespräch mit Lamerdingens Bürgermeister Konrad Schulze

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Gespräch mit Lamerdingens Bürgermeister Konrad Schulze

Schulze erläuterte, dass sowohl er als auch sein Kollege Konrad Dobler aus dem nördlich angrenzenden Langerringen so schnell wie möglich einen durchgehenden Radweg realisieren möchten. Allerdings fehle es an der richtigen Trasse und der Finanzierung. Zinnecker empfahl Schulze das Förderprogramm „Landwirtschaftliches Kernwegenetz“ des Amtes für Ländliche Entwicklung und sagte Hilfe aus dem Landratsamt zu: „Mit Wirtschaftsförderung, Kommunalem Bauamt und Tourismusverband haben wir kompetente Stellen im Haus, die bei Förderanträgen, Bau und Argumenten zur regionalen Bedeutung des Radtourismus gerne behilflich sind.“
 
Bei der anschließenden Dorfrundfahrt gemeinsam mit mehreren Gemeinderäten standen die Maßnahmen aus der Dorferneuerung im Vordergrund. Bereits Mitte der 90er-Jahre stellte die Gemeinde beim Amt für Ländliche Entwicklung den Antrag darauf. 2002 wurde das Verfahren wieder aufgenommen und seitdem sind mehrere Maßnahmen verwirklicht worden: Unter anderem wurden die Dorfhäuser in Lamerdingen und Großkitzighofen renoviert. Auch Straßen und Plätze in Lamerdingen und Dillishausen konnten über das Programm erneuert werden.
 
Wirtschaft steht auf mehreren Säulen
 
Die Wirtschaft in Lamerdingen sei mittelständisch orientiert, sagte Schulze, „dadurch sind wir nicht abhängig von großen Unternehmen“. Als Beispiel besuchten er und Zinnecker die Saftkelterei Merk. Bereits in vierter Generation führt Familie Merk den Betrieb und verkauft ihre Obstsäfte sowohl an Privatkunden als auch an gewerbliche Abnehmer. Die letzte Station des Gemeindebesuchs führte Zinnecker zum Haus Schatzinsel. Die Einrichtung betreut und fördert mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Für Betroffene  und Angehörige sind vorbildliche Einrichtungen wie das Haus Schatzinsel ein Segen. Besonders bewundere ich das Team, das die psychisch und physisch so enorm anspruchsvolle Aufgabe mit viel Freude und Enthusiasmus meistert“, sagte Zinnecker.

Mitteilung vom 25.01.2017

Senioren-Tarif 63+ des Landkreises: Erfolg übertrifft Erwartungen

Der Senioren-Tarif 63+ des Landkreises ist ein voller Erfolg: Knapp 57.000 Busfahrscheine wurden im Jahr 2016 an Bürgerinnen und Bürger über 63 Jahren verkauft.

„Das übertrifft unsere Erwartungen bei weitem und zeigt, dass wir mit dem Tarif 63+ die Bedürfnisse der Senioren voll getroffen haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker und betont, dass der Landkreis Ostallgäu das Busfahren zum halben Preis für Senioren „sehr gerne“ finanziere, damit Mobilität im Alter bezahlbar bleibe.
 
Seit Mitte Dezember 2015 können Menschen über 63 Jahren im Landkreis zum halben Preis mit den Bussen im Ostallgäu fahren. Der Landkreis hatte sich seinerzeit mit den Ostallgäuer Busunternehmen darauf verständigt, ein eigenes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger der Generation 63+ zu schaffen. „Mit dieser äußerst attraktiven Ermäßigung wollten wir vor allem erreichen, dass Senioren besonders im ländlichen Raum wieder mobiler werden. Das ist uns eindrucksvoll gelungen“, sagt Zinnecker.
 
Landkreis mit deutschlandweit einzigartigem Angebot für Senioren
 
Mit dem Senioren-Tarif befindet sich der Landkreis Ostallgäu nach wie vor in einer Vorreiterrolle: Nach eigenen Recherchen gab es zum Zeitpunkt der Einführung auf Landkreisebene in ganz Deutschland kein vergleichbares Angebot für Senioren. Zinnecker: „Wir sind stolz, dass andere unserem guten Beispiel folgen und es nun etwa auch in Kaufbeuren einen Senioren-Tarif gibt.“ Die beiden Senioren-Tarife in Landkreis und Stadt ergänzen sich und sind kombinierbar.
 
Zinnecker: „Mobilität muss bezahlbar bleiben“
 
Mobilität im Alter ist ein bedeutender Faktor in einem ländlichen Landkreis wie dem Ostallgäu und gerade der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle. „Mobilität muss für Senioren im Rahmen der Möglichkeiten gewährleistet und bezahlbar bleiben“, sagt die Landrätin. Im Landkreis sind rund 20 Prozent der Bevölkerung 63 Jahre oder älter. Gerade die reifere Generation ist für verschiedenste Fahrten häufig auf den Bus angewiesen und wird dadurch zu einem immer wichtigeren Faktor im ÖPNV. Die Busunternehmer und der Landkreis beschäftigten sich seit längerem mit dieser Herausforderung und hatten das Angebot Ende 2015 präsentiert.

Mitteilung vom 25.01.2017

Landkreis stellt auf Recycling-Papier um

„Wir leisten damit einen großen Beitrag zum Umweltschutz. Daher war klar, dass wir dieses Projekt in die Realität umsetzen“, sagt die Landrätin.

Der Landkreis Ostallgäu stellt im Landratsamt, in den an der Beschaffung beteiligten Gemeinden und in den kreiseigenen Einrichtungen und Schulen komplett auf Recycling-Papier um.
 
Rund 12 Millionen DIN A4-Blätter werden jährlich bedruckt, das entspricht rund 60 Tonnen Papier. Für die Produktion dieser Menge wurden rund 180 Tonnen Holz, mehr als drei Millionen Liter Wasser und 642.000 Kilowattstunden Energie aufgewendet werden. Durch die Umstellung auf Recycling-Papier reduziert sich der Holzverbrauch auf null, der Wasserverbrauch verringert sich um 83 Prozent auf 532.000 Liter und der Energieverbrauch um 72 Prozent auf rund 180.000 Kilowattstunden. Zudem werden nur rund 34 Tonnen CO2 freigesetzt, wo es vorher 72 Tonnen waren. Zinnecker: „Das Ostallgäu ist ein Umwelt- und Klimaschutzlandkreis. Diese Einsparungen unterstreichen, wie ernst wir das nehmen.“
 
Öffentliche Verwaltung übernimmt Vorbildrolle
 
Tests im Landratsamt ergaben im Vorfeld, dass die Qualität des Recycling-Papiers teils sogar besser ist als die des herkömmlichen Papiers. Das war nicht immer so: Frühere Generationen des Recycling-Papiers konnten in Sachen Qualität nicht mithalten, beispielsweise hatte es zu viel Abrieb, was die Arbeit der Drucker erheblich beeinträchtigen konnte. „Das hat sich zum Glück nun geändert“, sagt Zinnecker, die die öffentliche Verwaltung hier auch in einer Vorbildrolle sieht. Die Mehrkosten des Recycling-Papiers halten sich angesichts der Einsparungen in Umwelthinsicht in Grenzen.

Mitteilung vom 25.01.2017

Landrätin Zinnecker besucht Gabler-Saliter

„Ich habe sehr interessante Einblicke gewonnen, besonders was die Zukunft der Werke bei uns im Ostallgäu angeht“, sagte Zinnecker.

V. l. n. r.: Bürgermeister Lars Leveringhaus, Christian Ehrmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wenger und Robert Bitzer.

V. l. n. r.: Bürgermeister Lars Leveringhaus, Christian Ehrmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wenger und Robert Bitzer.

Mit einem Besuch bei Gabler-Saliter in Obergünzburg hat Landrätin Maria Rita Zinnecker ihre Reihe der Unternehmensbesuche fortgesetzt. Zinnecker besichtigte zunächst in Begleitung von Obergünzburgs Bürgermeister Lars Leveringhaus, Josef Wenger (kfm. Geschäftsführer der J.M. Gabler-Saliter Milchwerk GmbH & Co. KG) und Robert Bitzer (technischer Geschäftsführer) das Milchwerk von Gabler-Saliter in Obergünzburg. Auch Christian Ehrmann (Vorstandsvorsitzender der Ehrmann AG) als Hauptanteilseigner hatte sich spontan Zeit genommen, um sich mit der Landrätin auszutauschen.
 
Nach dem Besuch im Milchwerk wurde Zinnecker, begleitet vom Ostallgäuer Wirtschaftsreferenten Peter Däubler, von den Vorstandsmitgliedern der Gabler-Saliter-Privatbank, Dr. Jörg Gabler, Stefan Gabler und Christoph Breunig, durch die Geschäftsräume der aus Obergünzburg stammenden Bank geführt. „Die Privatbank Gabler-Saliter ist durch ihre Kreditvergaben besonders für die Landwirtschaft in der Region ein Garant der Weiterentwicklung“, sagte Zinnecker abschließend.

Mitteilung vom 25.01.2017

Landratsamt informiert über Beschäftigung osteuropäischer Pflegekräfte

Die Veranstaltungen finden in Roßhaupten und Kaufbeuren statt. Referentin ist Gudrun Matusch von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Mit Hilfe von Angehörigen, Nachbarn und den ambulanten Pflegediensten ist es in vielen Fällen möglich, dass Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, auch wenn sie Unterstützung im Haushalt und bei der Pflege benötigen. Wird der Unterstützungsbedarf größer, entscheiden sich manche Familien für die Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe. Oftmals ist aber unklar, was dabei alles beachtet werden muss. Das Landratsamt informiert nun gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und den Fachstellen für pflegende Angehörige im Ostallgäu über die Möglichkeiten und Grenzen der Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe.
 
Pflegende Angehörige sind der größte Pflegedienst in Deutschland. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt, nicht selten über Jahre hinweg. „Wenn die Betreuung rund um die Uhr erforderlich wird, können Angehörige an ihre Grenzen kommen“, erklärt Christine Seiz-Göser, Ostallgäuer Seniorenbeauftragte. Als mögliche Lösung erscheinen die Angebote von Vermittlungsagenturen, die damit werben, schnell und unbürokratisch zu helfen. Doch was müssen die Angehörigen bei der Beschäftigung einer Haushaltshilfe, die rund um die Uhr im Haus ist, berücksichtigen? Ist wirklich alles so unkompliziert und einfach, wie die Angebote es versprechen? Oder gibt es da auch Haken? Für pflegende Angehörige ist es nicht leicht einen Überblick zu bekommen. Seiz-Göser hat daher Gudrun Matusch, Expertin für die Beschäftigung osteuropäischer Pflegekräfte von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, als Referentin gewonnen. Matusch wird gemeinsam mit den Fachstellen für pflegende Angehörige auch ganz praktische Fragen beantworten: Wie ist das mit den Arbeitszeiten und der Bezahlung? Welche Tätigkeiten dürfen die Haushaltshilfen übernehmen, welche nicht? Welche Leistungen der Pflegeversicherung können genutzt werden?
 
Veranstaltungstermine

 

  • Donnerstag, 16. März 2017, 15 – 17 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Hauptstraße 10, 87672 Roßhaupten
  • Freitag, 17. März 2017, 15 – 17 Uhr, Veranstaltungssaal des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung, Gartenweg 9, 87600 Kaufbeuren

 

Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Seniorenbüro Kaufbeuren und dem Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren statt. Für Rückfragen steht Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises (Telefon: 08342 911-475 oder E-Mail: Christine.Seiz-Goeser(at)lra-oal.bayern.de) zur Verfügung.

Mitteilung vom 23.01.2017

Vorträge und Broschüre zum Eherecht

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises weist auf die Vorträge des ISUV sowie die Broschüre "Eherecht und Ehevertrag" des Bayerischen Justizministeriums hin.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu empfiehlt die kostenlosen Vorträge des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV). Der nächste Vortrag zum Thema „Erfahrungsaustausch-Rechtsberatung“ findet am 14. Februar im Café Hotel Greinwald in Marktoberdorf statt. Die Broschüre „Eherecht und Ehevertrag“ ist kostenlos erhältlich bei der Gleichstellungsstelle im Landratsamt.
 
Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) unterstützt als Solidargemeinschaft Bürgerinnen und Bürger, die von Trennung und Scheidung betroffen sind. Im ersten Quartal 2017 bietet ISUV folgende kostenlose Informationsvorträge erfahrener Fachleute an:

 

  • 14. Februar 2017 um 20 Uhr "Erfahrungsaustausch und Rechtsberatung" im Café Hotel Greinwald, Georg-Fischer-Str. 22, 87616 Marktoberdorf
  • 9. März 2017 um 20 Uhr "Brauche ich ein Testament – oder – Nach mir die Sintflut?" im Haus der Gebirgsjäger, Kemptener Str. 68, 87629 Füssen
  • 21. März 2017 um 20 Uhr "Wenn aus dem Duett Ehe ein Duell wird – heißt es Gehen oder Bleiben!" im Selbsthilfe Treffpunkt Kempten, St. Mang-Platz 11, 87435 Kempten
  • 6. April 2017 um 20 Uhr "Trennung und Scheidung - Immobilienbewertung" im Café Hotel Greinwald, Georg-Fischer-Str. 22, 87616 Marktoberdorf
  • 11. Mai 2017 um 20 Uhr "Mein und Dein? – Wie wird Zugewinn berechnet?" im Generationenhaus Kaufbeuren, Baumgarten 32, 87600 Kaufbeuren
  • 20. Juni 2017 um 20 Uhr "Unterhaltsrecht im Pflegefall – Wer bezahlt den Pflegeheimplatz?" im Café Hotel Greinwald, Georg-Fischer-Str. 22, 87616 Marktoberdorf
  • 20. Juni 2017 um 20 Uhr "Informationen zum Kindes- und Elternunterhalt" im Selbsthilfe Treffpunkt Kempten, St. Mang-Platz 11, 87435 Kempten
     

Weitere Informationen gibt es unter www.isuv.de und faire-scheidung.blogspot.com.
 
Regionale Kontaktstellen des ISUV sind:

 

Eherechtsbroschüre bei der Gleichstellungsstelle erhältlich
 
Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu hält die Broschüre „Eherecht und Ehevertrag“ des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz kostenlos für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bereit. Beinahe 60.000 Ehen werden in Bayern jedes Jahr geschlossen. Fast die Hälfte davon wird, laut Statistik, später wieder geschieden. An die rechtlichen Folgen der Heirat zu denken, ist in der Aufregung vor und am Tag der Hochzeit eher fernliegend. Und doch lohnt es, sich Gedanken zu machen. Denn das Gesetz regelt bei weitem nicht nur die unromantischen Fragen der Trennung und Scheidung, sondern vieles mehr. Den Beauftragten zur Gleichstellung von Frauen und Männern ist es deshalb ein besonderes Anliegen, auf die Auswirkungen des aktuellen Eherechts und der Rechtsprechung hinzuweisen, um möglichen Benachteiligungen rechtzeitig vorzubeugen.
 
Informationen, Anforderung und/oder Abholung der Broschüre „Eherecht und Ehevertrag“ bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 23.01.2017

Gesundheitsamt Ostallgäu bietet Impfberatung zur Masernimpfung

In Bayern erkranken zunehmend auch Jugendliche und junge Erwachsene an der gefährlichen Infektionskrankheit. Eine Impfung schützt.

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Allerdings sind gerade Jugendliche und Erwachsene oft nicht ausreichend geimpft. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege führt daher im Januar und Februar 2017 eine bayernweite Aufklärungskampagne zum Thema Masernimpfung für Erwachsene durch. Auch das Gesundheitsamt Ostallgäu beteiligt sich an der verstärkten Impfaufklärung.
 
Die Kampagne „Masern – keine harmlose Kinderkrankheit“ (www.schutz-impfung-jetzt.de) startete in der Woche vor wenigen Tagen. Der preisgekrönte Spot zum Thema Masernimpfung für Erwachsene ist vier Wochen lang im Internet, bayernweit auf Bildschirmen in Bahnhöfen des Fern- und Nahverkehrs und Einkaufszentren, im Fernsehen sowie in München in der U-Bahn und in der Tram zu sehen. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betont: "Masern sind eine hochansteckende Krankheit, die gerade auch bei Erwachsenen einen sehr schweren Verlauf nehmen kann. In vielen Fällen ist sogar ein Krankenhausaufenthalt nötig. Es kann zu gravierenden gesundheitlichen Spätfolgen kommen. Nur wer geimpft ist, schützt sich und andere.“
 
Die Impfung schützt vor den Masern und möglichen Komplikationen. Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, sollten dringend ihren Masernimpfschutz überprüfen lassen: Wenn sie gar nicht oder nur einmal im Kindesalter geimpft wurden, sollten sie die Impfung nachholen. Das gleiche gilt bei unbekanntem Impfstatus, beispielsweise wenn der Impfausweis nicht mehr aufzufinden ist. Eine Impfung verhindert auch die Verbreitung des Virus und damit die Ansteckung. Dies ist besonders wichtig für den Schutz von Säuglingen, die zu jung für die Impfung sind, und schwere Komplikationen bei einer Masernerkrankung erleiden können. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Kinder ab elf Monaten eine zweimalige Kombi-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln, bei früherem Kita-Besuch bereits ab neun Monaten. Eine individuelle Beratung kann beispielsweise beim Haus- oder Kinderarzt erfolgen.
 
Impfberatung am Gesundheitsamt Ostallgäu
 
Auch das Gesundheitsamt Ostallgäu berät während der Kampagne verstärkt zur Masernimpfung sowie zu weiteren Impffragen. Auch weitere Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) wie viele niedergelassene Ärzte, Betriebsärzte und Apotheker stehen während der Kampagne für Impffragen im besonderen Maße zur Verfügung.
 
Masern gehören zu den ansteckendsten Viruskrankheiten. Weltweit sind Masern eine führende Todesursache bei Kindern, obwohl seit 40 Jahren ein sicherer und wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht. 2003 starben weltweit mehr als eine halbe Million Menschen an Masern – meist Kinder. Nach Angaben der WHO sank die Zahl der Todesfälle bis 2014 auf 114.900 Todesfälle – ein großer Erfolg der Impfung.
 
Die Krankheit beginnt typischerweise mit grippeähnlichen Symptomen. Nach einigen Tagen entwickelt sich der typische Ausschlag. Masern führen zu einer vorübergehenden Immunschwäche. Andere Infekte wie Lungen- oder Mittelohrentzündungen sind die Folge. Selten tritt eine Gehirnentzündung auf, die zu dauerhaften Schädigungen und schlimmstenfalls bis zum Tod führen kann.

Mitteilung vom 19.01.2017

Durchbruch: Ehrenamtlicher Fahrdienst jetzt kostendeckend möglich

Der Landkreis Ostallgäu hat sich seit 2011 für eine angemessene Aufwandsentschädigung bei den ehrenamtlichen Fahrern eingesetzt.

Anfänglich durften ehrenamtliche Fahrer als Dankeschön nicht einmal eine Schokoladentafel annehmen. Dies hat sich geändert. Bis zu einem Gesamtbetrag von 25 Cent pro gefahrenem Kilometer dürfen jetzt sowohl Geld als auch Schokolade angenommen werden. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Anfänglich durften ehrenamtliche Fahrer als Dankeschön nicht einmal eine Schokoladentafel annehmen. Dies hat sich geändert. Bis zu einem Gesamtbetrag von 25 Cent pro gefahrenem Kilometer dürfen jetzt sowohl Geld als auch Schokolade angenommen werden. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Ein gut funktionierender ehrenamtlicher Fahrdienst ist für den Erhalt der Mobilität älter werdender Menschen auf dem Land von großer Bedeutung. Seit kurzem sind bei ehrenamtlichen Fahrdiensten bis zu 25 Cent pro Kilometer möglich.
 
Wer sein privates Fahrzeug für einen ehrenamtlichen Fahrdienst in bürgerschaftlich engagierten Nachbarschaftshilfen und Seniorengenossenschaften einsetzt, kann jetzt von seinem Fahrgast oder seinem Auftraggeber eine Aufwandsentschädigung von bis zu 25 Cent pro Kilometer erhalten, ohne dass er unter die Genehmigungspflicht des Personenbeförderungsgesetzes fällt. „Durch diese neue Regelung dürften sich die Attraktivität und die Bereitschaft für einen ehrenamtlichen Fahrdienst, aber auch die Verkehrssicherheit stark erhöhen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Älteren Senioren, die nicht mehr selbst in die Stadt fahren wollen, kann damit eine zuverlässige und bezahlbare Alternative zum Einsatz ihres eigenen Autos angeboten werden.
 
„Die jetzige Aufwandentschädigung klingt selbstverständlich“, erklärt Alexander Zoller, Leiter des Sachgebiets Soziale Entwicklung beim Landratsamt Ostallgäu, „aber in Wahrheit ist es ein langer Weg dorthin gewesen.“ Als Zoller sich 2010 mit dem Thema ehrenamtliche Fahrdienste befasste, erkannte er schnell, dass sich dahinter ein Schlüsselthema verbirgt, an dem sich entscheiden wird, ob ältere Menschen tatsächlich auf dem Land wohnen bleiben können oder ob sie dazu gezwungen sind, in eine Stadt mit wohnortnaher Versorgungsstruktur umzuziehen. Dem Fahrgast eines ehrenamtlichen Fahrdienstes war es seinerzeit nicht einmal erlaubt, als Dankeschön eine Tafel Schokolade am Ende der Fahrt zu überreichen. Um entlohnt werden zu können, hätten die ehrenamtlichen Fahrer den Fahrgastbeförderungsschein machen müssen. Eine Situation, die unbefriedigend war und der viele Gespräche und ein umfangreicher Schriftverkehr mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Ministerien folgten. 2012 konnte ein erstes wichtiges Zwischenergebnis erzielt werden. Das Bayerische Verkehrsministerium erkannte eine Aufwandsentschädigung von 10 Cent pro Kilometer als genehmigungsfrei nach dem Personenbeförderungsgesetz an. „Ein guter Zwischenschritt, aber für die Ausübung eines regelmäßigen Fahrdienstes zu wenig“, sagt Zoller. Er setzte seine Gespräche mit den Ministerien fort. Ende 2016 kam mit der Ausnahmeregelung von 25 Cent pro Kilometer für ehrenamtliche Fahrdienste der langersehnte Durchbruch. Ein Ergebnis, das auch Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservices und zuständig für die Fahrgastbeförderungsscheine im Ostallgäu, freut. Haltmayr begleitete die Bemühungen von Zoller jahrelang: „Damit ist endlich eine Regelung geschaffen worden, die zum einen Rechtssicherheit für die ehrenamtlichen Fahrdienste schafft und zum anderen ihnen eine vernünftige, wirtschaftliche Basis gibt“.
 
Die Ausnahmeregelung für ehrenamtliche Fahrdienste durch bürgerschaftlich engagierte Nachbarschaftshilfen / Seniorengenossenschaften“ ist abrufbar unter www.sozialportal-ostallgaeu.de. Diese kann sinngemäß auf den Asylbereich übertragen werden.
 
Über den Landkreis kann zudem eine günstige Dienstreise-Fahrzeugversicherung für die privat eingesetzten Kraftfahrzeuge der ehrenamtlichen Fahrer abgeschlossen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die ehrenamtlichen Fahrer im Auftrag einer Kommune oder einer Nachbarschafshilfe unterwegs sind.
 
Der Landkreis gibt seit 2010 eine Umsetzungsempfehlung für Ehrenamtliche Fahrdienste im Kommunalen Auftrag heraus, die auch bundesweit gefragt ist. Nähere Informationen zu dieser Umsetzungsempfehlung erhalten Sie von der Ostallgäuer Seniorenbeauftragten, Christine Seiz-Göser, Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-475 oder christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 16.01.2017

Landrätin besucht Gemeinde Lengenwang: „Hervorragende Entwicklung“

„Lengenwang hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen und steht bestens da“, sagte die Landrätin nach ihrem Besuch.

Frank Jakob (m.), geschäftsführender Gesellschafter OTT-JAKOB Spanntechnik, mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Frank Jakob (m.), geschäftsführender Gesellschafter OTT-JAKOB Spanntechnik, mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Keller hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker einen umfassenden Überblick über die Gemeinde Lengenwang verschafft. Einen ausgiebigen Blick warfen die beiden dabei auch hinter die Kulissen der Firma Ott-Jakob.
 
Bei gewissen Weichenstellungen sagte Zinnecker ihre Unterstützung zu. Beispielsweise will sie die Gemeinde bei der Neugestaltung der Staatsstraße 2008 von Balteratsried nach Lengenwang unterstützen. Zinnecker: „Diese Straße ist in dieser Form gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer.“ Zwei schwere Unfälle in jüngerer Vergangenheit belegten dies eindeutig, sagte die Landrätin. Ihre Hilfe sagte Zinnecker auch bei diversen Verkehrsprojekten in und um Lengenwang zu. Auf ihrer Rundfahrt durch die Gemeinde sahen sich Keller und Zinnecker das neue Lengenwanger Baugebiet, die Kläranlage, den Standort des neuen Nahversorgungsmarktes sowie die Verkehrssituation in Albisried an. Bürgermeister Keller betonte gegenüber Zinnecker, wie wichtig Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort seien. Denn nur dadurch und mit der Zurverfügungstellung von Wohnraum könnten die jungen Leute in der Region gehalten werden. In diesem Zusammenhang bat er bei der Landrätin um Unterstützung vom Landratsamt und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
 
Weltmarktführer aus Lengenwang
 
Intensiv besichtigten Keller und Zinnecker auch den Firmensitz von Ott-Jakob in Lengenwang. Das Unternehmen beschäftigt vor Ort etwa 225 Mitarbeiter und fühlt sich nach Angaben des geschäftsführenden Gesellschafters Frank Jakob am Standort Lengenwang sehr wohl. Man habe keine Probleme, in der Region genügend gut ausgebildete Fachkräfte zu finden, sagte Jakob. Zinnecker zeigte sich beeindruckt von den Entwicklungen des Spanntechnik-Unternehmens, das in seinem Bereich nach eigenen Angaben zum Weltmarktführer aufgestiegen ist – und sich trotz der zunehmenden Konkurrenz aus Asien behauptet. Die Landrätin warf einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen der Firma und lobte deren fortschrittlichen Geist und das Bekenntnis zum Standort Ostallgäu. Viele Informationen erhielt sie beim Rundgang auch von den beiden „Urgesteinen der Firma“, Johann Ganser und  Hubert Sykora. Zum Abschluss übergab sie an Frank Jakob zahlreiche Informationen rund um das Botschafter-Netzwerk des Landkreises in der Hoffnung, dass Jakob diesem beitrete und auf seinen Geschäftsreisen für das Ostallgäu als Top-Wirtschaftsstandort werbe.

Mitteilung vom 13.01.2017

Landkreis verlängert Vertrag für Geodaten-Infosystem

Der Landkreis und seine 45 Kommunen können mit der landkreisweiten Lizenz auch in Zukunft das umfangreiche Geodaten-Informationssystem der Firma RIWA nutzen.

V. l.: Reinhard Kofler (RIWA), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Rolf Saathoff (Landratsamt), Susanne Kettemer (Landratsamt) und Günter Kraus (Geschäftsleitung RIWA). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Reinhard Kofler (RIWA), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Rolf Saathoff (Landratsamt), Susanne Kettemer (Landratsamt) und Günter Kraus (Geschäftsleitung RIWA). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker setzte nun gemeinsam mit RIWA-Geschäftsführer Günter Kraus die Unterschrift unter den fünf Jahre gültigen Anschlussvertrag auf der Grundlage des Kontrakts von 2013.
 
„Dieses Geodaten-Infosystem bildet eine wichtige kommunale Basis für viele Vorgänge wie beispielsweise digitale Bauanträge, Kanal- oder Wasserleitungsdaten oder Bebauungspläne – für Kommunen und Landkreis“, erklärte Landrätin Zinnecker bei der Unterzeichnung den praktischen Nutzen des Systems. 2013 war das Ostallgäu einer der ersten Landkreise in Bayern, der die komplette Nutzung eines solchen Geo-Informationssystems (GIS) eingeführt hatte, um die Abläufe in der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Landratsamt noch effektiver und schneller zu machen.
 
Kommunen nutzen GIS kostenlos
 
Das GIS kann von den Kommunen gratis genutzt werden, die Kosten übernimmt der Landkreis. Das System hat nach der Vertragsverlängerung einen größeren Umfang, beispielsweise sind künftig auch App-Nutzung, Sparten- und Fachmodule in der Lizenz inbegriffen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem GIS, das durch seine vielen Nutzungsoptionen deutlich mehr Service für die Bürger bedeutet und mehr Möglichkeiten für den interkommunalen Austausch bietet“, sagte Zinnecker.
 
Das Geoinformationssystem ist nur eines von mehreren Angeboten, die der Landkreis den Kommunen zur Verfügung stellt. Um die Arbeitsabläufe zwischen Landratsamt und kommunalen Verwaltungen zu beschleunigen und zu vereinfachen, stellt der Landkreis auch zum Beispiel das Wahl-Programm „OK Wahl“ der AKDB zur Verfügung.

Mitteilung vom 05.01.2017

Damit der Biomüll nicht festfriert

Das Landratsamt Ostallgäu gibt Tipps, damit die Bioabfälle auch nach frostigen Nächten problemlos aus der Tonne rutschen.

Bei winterlichen Temperaturen frieren organische Abfälle oft in der Biotonne fest. Um das Festfrieren organischer Abfälle an der Tonne zu verhindern, empfiehlt das Landratsamt, die Abfallgefäße möglichst an einem frostfreien Ort wie Garage oder Keller unterzubringen und bestenfalls erst am Abholtag bis 6 Uhr morgens an den Straßenrand zu stellen. Außerdem haben sich folgende Maßnahmen bewährt:
 

  • Organische Abfälle möglichst trocken in die braune Tonne geben
  • Die Biotonne mit zusammengeknülltem Zeitungspapier, Eierkartons oder unbedruckter Wellpappe auslegen
  • Bioabfälle in mehrere Lagen Zeitungspapier einwickeln
  • Biomüll nicht in die Tonne hineindrücken

 

Sind Bioabfälle doch einmal festgefroren, kann man sie mit einem Stiel oder Stecken vorsichtig von der Tonnenwand lösen. Mit harten Gegenständen sollte dabei nicht gegen die Tonne geschlagen werden, da Kunststoff bei großer Kälte spröde wird und der Abfallbehälter brechen kann.
 
Der Landkreis stellt die Biotonnen als Leihgefäße zur Verfügung und sorgt zweimal im Monat für deren Leerung. Die Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu nutzen die braunen Gefäße vor allem, um Abfälle aus Küche und Garten zu entsorgen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Verantwortung für die Entleerbarkeit der Abfallgefäße bei den Nutzern liegt.

Mitteilung vom 03.01.2017

Müllabfuhr kommt wegen Heilige Drei Könige einen Tag später

Die am 6. Januar anstehende Leerung der Mülltonnen verschiebt sich wegen des Feiertags Heilige Drei Könige auf Samstag, den 7. Januar.

Betroffen sind Aitrang (Restmüll), Baisweil (Restmüll), Biessenhofen (Biomüll), Eggenthal (Restmüll), Friesenried (Restmüll), Germaringen (Restmüll), Görisried (Biomüll), Günzach (Biomüll), Irsee (Rest-müll), Kraftisried (Biomüll), Ronsberg (Restmüll), Ruderatshofen (Biomüll), Unterthingau (Biomüll) und Untrasried (Biomüll).

Mitteilung vom 27.12.2016

Zwei neue Mitglieder im Vorstand der Bürgerstiftung Ostallgäu

Die Bürgerstiftung hat zwei Posten in ihrem Vorstand neu besetzt, nachdem Günther Förg und Dieter Schäfer ausgeschieden waren.

V. l.: Stiftungsratsvorsitzender Erwin Stockmaier, Josef Filser, Franz Schmid, Landrätin und Schirmherrin Maria Rita Zinnecker, Erster Vorsitzender Gerhard Schempp, Zweiter Vorsitzender Herbert Sedlmair, Alexius Batzer. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Stiftungsratsvorsitzender Erwin Stockmaier, Josef Filser, Franz Schmid, Landrätin und Schirmherrin Maria Rita Zinnecker, Erster Vorsitzender Gerhard Schempp, Zweiter Vorsitzender Herbert Sedlmair, Alexius Batzer. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Nachfolger von Förg und Schäfer sind Alexius Batzer aus Kaufbeuren und Franz Schmid aus Oberostendorf.

 

Alexius Batzer war bis Mitte 2016 Schulleiter des Gymnasiums Buchloe. Dieses hatte Batzer maßgeblich selbst mit aufgebaut. Zuvor war Batzer mehr als 30 Jahre lang Lehrkraft und Mitglied der Schulleitung am Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren. Außerdem ist der gebürtige Lamerdinger als Stadtrat in Kaufbeuren kommunalpolitisch aktiv.

 

Der 65-jährige Franz Schmid aus Oberostendorf ist vielen Ostallgäuern als langjähriger Kreisspielleiter im Fußball bekannt. Schmid bekam für seine ehrenamtlichen Verdienste 2015 von Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schirmherrin der Bürgerstiftung, das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen.

Mitteilung vom 19.12.2016

Weihnachtspäckchen-Aktion für Asylbewerber

Humedica gibt einen Teil der "Geschenke mit Herz" an Kinder von Asylbewerbern. Landrätin Maria Rita Zinnecker überreichte die Geschenke.

Humedica spendete die Weihnachtspäckchen für Kinder in den Ostallgäuer Unterkünften. Bild: Franz Nusser

Humedica spendete die Weihnachtspäckchen für Kinder in den Ostallgäuer Unterkünften. Bild: Franz Nusser

Bereits seit mehreren Jahren gehört die Aktion "Geschenk mit Herz" zum festen Bestandteil der Humedica-Arbeit. Ziel dieser Aktion soll es sein, möglichst vielen Kindern ein schönes Weihnachtsfest durch ein Weihnachtspäckchen zu ermöglichen, das von Herzen kommt. Auch dieses Jahr spendete Humedica wieder einen Teil der Weihnachtspäckchen an über 200 Kinder zwischen zwei und 12 Jahren, welche in dezentralen Unterkünften im Ostallgäu leben.
 
Geschenkeübergabe durch Landrätin
 
Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl organisierten die Verteilung über die Helferkreise in den Gemeinden. Teilweiße wurden die Päckchen im kleinen Kreis von den Helfern persönlich übergeben – in Marktoberdorf und Buchloe gab es große Weihnachtsfeiern. Landrätin Maria Rita Zinnecker übernahm gerne die Geschenkeübergabe in Buchloe bei der Weihnachtsfeier, welche vom Freundeskreis Asyl und der Kolping Familie veranstaltet wurde.

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