Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 13.08.2021

Kinderschutz im Blick

Das Jugendamt am Landratsamt Ostallgäu hat eine Handreichung zum Kinderschutz veröffentlicht.

Die neue Handreichung zum Kinderschutz des Jugendamtes Ostallgäu ist fertig. Das Jugendamt setzt damit wichtige Impulse in der Region. Auf über 100 Seiten werden für Fachkräfte und Interessierte Informationen und praktische Hilfestellungen gut verständlich zusammengefasst. Gedacht ist die Handreichung als systematische Ergänzung der bereits vorhandenen guten Strukturen. Denn im Kinderschutz darf „gut“ immer wieder zu „besser“ werden. Enthalten sind viele Materialien, die bei Anzeichen einer möglichen Kindeswohlgefährdung zur Klärung beitragen können. Alle Unterlagen und weiterführende Vertiefungen sind über die Homepage des Landkreises www.sozialportal-ostallgaeu.de/kinderschutz zugänglich.
 
Die meisten Kinder erleben ein behütetes und geschütztes Aufwachsen und erhalten damit ein stabiles Fundament für ihr Leben. Es gibt aber auch Kinder, denen Schutz fehlt. Schutzlosigkeit, Vernachlässigung oder Gewalt stehen keinem Kind auf die Stirn geschrieben. Dies macht die Arbeit im Kinderschutz häufig schwierig. Erzieher*innen in den Kindertagesstätten, Lehrer*innen und andere Fachkräfte des sozialen und medizinischen Bereichs sehen sich immer wieder mit Hinweisen auf Gefährdungen konfrontiert. Sie haben die schwierige und komplexe Aufgabe zum Schutz der Kinder beizutragen. Die Risikoabschätzung, die Beurteilung der sichernden Faktoren und die Beteiligung der Betroffenen benötigen hohe fachliche Kompetenz. Die Einbeziehung des Jugendamtes in den Fällen, in denen sich eine Kindeswohlgefährdung bestätigt, bringt weitere Anforderungen mit sich. Die Handreichung Kinderschutz bietet für diese verantwortungsvollen Tätigkeiten eine verlässliche Grundlage und unterstreicht die hohe Bedeutung des Kinderschutzes, damit die Ostallgäuer Kinder gut und gesund aufwachsen können.

Mitteilung vom 12.08.2021

Erstmals zwei Naturgärten im Ostallgäu zertifiziert

Bei der landesweiten Aktion „Bayern blüht – Naturgarten“ wurden dieses Jahr erstmals auch im Landkreis Ostallgäu zwei Gärten ausgezeichnet.

Die Gartenbesitzer bekamen vom Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und Kaufbeuren, Kaspar Rager, die Gartenplakette sowie eine Ehrungsurkunde überreicht.
 
Für ihre besonders naturfreundliche Gartenanlage und -bewirtschaftung wurden Rolf Triebel aus Kaufbeuren und Franziska Nellessen aus Waal ausgezeichnet. Zuvor wurden die Gärten bereits im Juni von jeweils zwei eigens dafür ausgebildeten Juroren begutachtet. Die Zertifizierung von sogenannten Naturgärten mit besonderer Vorbildfunktion durch den Kreisverband wird von nun an jährlich von Mai bis Juni stattfinden, Stichtag für die Anmeldung ist jeweils der 1. Mai. Interessierte können sich bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu informieren.
 
Kontakt:
 

 

  • Birgit Wehnert (birgit.wehnert@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-380, Fax: 08342 911-542)
  • David Nißle (david.nissle@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-326)

 
Über die Gartenzertifizierung „Bayern blüht – Naturgarten“

 
Angestoßen wurde das Projekt der Bayerischer Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim mit Finanzmitteln vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Seit Januar 2021 wurde es zum größten Teil an den Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege übergeben. Die Ausbildungen der Zertifizierer und die inhaltliche Weiterentwicklung der Bewertungskriterien liegen weiter bei der LWG. Nach dem Start des Projekts im Bezirk Niederbayern erfolgt die Umsetzung in ganz Bayern.
 
Durch das Projekt erhoffen sich die Träger einen Zuwachs an Gartenbesitzern, die ihre Gärten ökologisch wertvoll anlegen. In einem Naturgarten lässt sich eine lebendige Vielfalt von Lebensräumen für zahlreiche Pflanzen und Tiere finden. Ein wichtiges Merkmal für einen Naturgarten ist die Verwendung unterschiedlicher heimischer Wildpflanzen, Gehölze und Stauden, die standortgerecht gepflanzt oder belassen werden. Er verfügt über eine dynamische Vegetation – verändert also durch das Wechselspiel von Wetter, Bodenverhältnissen und Reproduktion seine Erscheinung und passt sich den Gegebenheiten an.

Mitteilung vom 12.08.2021

Deckenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16

Die Arbeiten finden vom 16. bis 18.8. finden zwischen Gennachhausen und Thalhofen sowie zwischen Ketterschwang und Beckstetten statt. Es wird umgeleitet.

Die beschilderte Umleitung erfolgt über Frankenried, Mauerstetten, Thalhofen und Jengen sowie über Weinhausen und Weicht.
   
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 11.08.2021

Öko-Modellregion: Zweite Ostallgäuer Gastwirtschaft öko-zertifiziert

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat mit der Bergmangalpe Ruderatshofen einen weiteren Erfolg zu verzeichnen.

V. l.: Florian Timmermann, Hans und Katha Jäger (Bildquelle: Öko-Modellregion)

Die Gastwirtschaft ist nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert und darf nun auf der Speisekarte offiziell das deutsche Bio-Siegel verwenden. Bei der Zertifizierung stand die Öko-Modellregion Ostallgäu dem Betrieb zur Seite.

 

„Bio ist bei uns selbstverständlich“, erklären die Gastgeber Katha und Hans Jäger. „Wir legen beide Wert auf hochwertige Lebensmittel, am liebsten Bio, am liebsten aus der Region.“ Im April 2019 haben sie die Bergmangalpe auf dem Höhenzug zwischen Apfeltrang und Ruderatshofen übernommen. Die Corona-Schutzmaßnahmen stellten die Gastronomen dabei vor schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Umso wichtiger war es den beiden von Anfang an, sich klar zu positionieren. „Wir wollen zeigen, dass Bio auch in der Gastronomie funktioniert“, sagt Hans Jäger.
 
Karte gestaltet sich nach Saison und Verfügbarkeiten
 
Katha Jäger, die auf einem Bio-Hof am Fuße des Bergmangs aufgewachsen ist, weiß um die besondere Qualität der Produkte. Es gibt Bio-Landjäger vom inzwischen vom Bruder übernommenen Hof, Bio-Käse aus regionalen Sennereien, Bio-Holzofenbrot, Bio-Gemüse und
-Salat, Bio-Öle und hausgemachte Kuchen mit Bio-Eiern und Bio-Dinkelmehl. „Man ist, was man isst. Das ist unsere Überzeugung“, erklärt Katha Jäger. Dabei geht es ihnen aber nicht um Bio um jeden Preis. Eine Avocado aus Südamerika wird man in ihrer Küche nicht finden, dafür aber Kaffee aus einer Rösterei im benachbarten Aitrang. Regional ist für die beiden mindestens genauso wichtig. Sie kennen ihre Lieferanten und die Betriebe. So gestaltet sich die Karte der Bergmangalpe nach Saison und Verfügbarkeiten. „Unsere Gäste wissen das und freuen sich, wenn wir uns dann immer wieder andere besondere Gerichte ausdenken“, lacht Katha Jäger.
 
„Neben unserem Pionier und Vorzeigehaus im Ostallgäu, dem Bio-Hotel Eggensberger in Hopfen, ist die Bergmangalpe der zweite öko-zertifizierte Gastronomie-Betrieb. Und ich bin mir sicher, dass noch viele diesen Beispielen folgen werden“, sagt Florian Timmermann, Projektleiter der Öko-Modellregion Ostallgäu. Die Bio-Zertifizierung sei „ein Qualitätszeichen und gibt Gästen und auch den Gastronomen Sicherheit und ein gutes Gefühl.“
 
Die Öko-Modellregion Ostallgäu steht den Betrieben bei der Zertifizierung, die in Zusammenarbeit mit einer amtlichen Öko-Kontrollstelle durchgeführt, zur Seite. Außerdem berät sie Gastronomie und Erzeuger und kann so hilfreiche Kontakte und Verbindungen schaffen.

Mitteilung vom 10.08.2021

Sanierungsförderung des Landkreises: Mittel für 2021 sind ausgeschöpft

Die vom Landkreis Ostallgäu zur Verfügung gestellte Fördersumme für das Programm „Sanierungsberatung und -begleitung“ ist für 2021 aufgebraucht.

Daher können keine neuen Förderanträge mehr bewilligt werden.
 
Ziel des Förderprogramm ist es, die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis bei der fachgerechten Gebäudesanierung zu unterstützen. Gefördert wird die Beratung und Baubegleitung durch eine qualifizierte Fachperson. Die Förderung für diese Baubegleitung beträgt maximal 4.000 Euro pro Objekt und konnte beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu beantragt werden. In den vergangenen Jahren stellte der Landkreis Ostallgäu jährlich 50.000 Euro für Hausbesitzer bereit, die ihr Haus energetisch sanieren und sich dabei von regionalen Fachleuten unterstützen lassen wollten.
 
„Eine energetische Sanierung ist eine vierfache Investition in die Zukunft: für sinkende Energiekosten, mehr Behaglichkeit für die Bewohner, eine Wertsteigerung der Immobilie – und nicht zuletzt für das Klima“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu.

Mitteilung vom 10.08.2021

Leben im Seniorenheim Buchloe nimmt Fahrt auf

Dank der Corona-Schutzimpfungen und niedriger Infektionszahlen hat sich der Alltag im Pflegeheim im Senioren- und Pflegeheim Buchloe wieder etwas normalisiert.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte unter anderem das Vororchester der Stadtkapelle Buchloe unter der Leitung von Jürgen Herrmann. Bild: Manuela Hartung, SPH Buchloe

Immer mehr Besucherinnen und Besucher kommen und es wird gemeinsam musiziert, gespielt und Sport gemacht. Durch die Corona-Pandemie war der Alltag der Bewohnerinnen und Bewohnern des Senioren- und Pflegeheimes Buchloe zuvor stark eingeschränkt.

Mitteilung vom 09.08.2021

Freiwilligendienste: Gutes tun und Lebenserfahrung sammeln – in der Region

Da Praktika in der Corona-Pandemie weniger angeboten wurden, wurden "Bufdi", FSJ und Co für das Sammeln von Berufserfahrung zudem immer wichtiger.

Wenn sich Jugendliche und junge Erwachsene für einen Freiwilligendienst wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) entscheiden, leisten sie nicht nur einen uneigennützigen Beitrag für die Gesellschaft – sie selbst profitieren auch von der Möglichkeit, Lebenserfahrung zu sammeln und sich beruflich zu orientieren. Diese Gelegenheit war insbesondere während des vergangenen Schuljahres von Bedeutung, da die Berufsorientierung für Schüler*innen der Abschlussklassen pandemiebedingt eingeschränkt war: Ausbildungsmessen wurden abgesagt oder fanden nur digital statt. Auch Praktika und Hospitationen in Betrieben wurden kaum angeboten.
 
Für einen Freiwilligendienst spricht vieles: Praktische Erfahrungen nach der Schulzeit sammeln, den eigenen Horizont erweitern, eine neue Herausforderung annehmen und sich für die Gesellschaft engagieren. Die Freiwilligen erwerben zudem wichtige soziale Kompetenzen, die unter anderem auch als Schlüsselqualifikationen am Arbeitsmarkt gefragt sind. Einen Überblick, welche Dienste es gibt und wo diese in der Region angeboten werden, bietet die Berufsorientierung am Landratsamt Ostallgäu.
 
Für alle: der „Bufdi“
 
Der Bundesfreiwilligendienst („Bufdi“) ist nach eigenen Angaben ein „Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz“. Am 1. Juli 2011 begannen die ersten Bundesfreiwilligen ihren Dienst. Bis heute haben sich in Deutschland mehr als 400.000 Menschen für die Gesellschaft und das Gemeinwohl engagiert. Der „Bufdi“ ersetzt den früheren Zivildienst und ist nur bei anerkannten Einsatzstellen möglich. Auch das Ostallgäu bietet zahlreiche interessante Einsatzstellen, in denen sich Menschen jeden Alters engagieren und ihre Lebenserfahrung einbringen können. Im Juni 2021 leisteten bayernweit 3490 Personen einen Bundesfreiwilligendienst.
 
Für die Jüngeren: FSJ und FÖJ
 
Nach dem Schulabschluss gibt es speziell für Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, einen Jugendfreiwilligendienst zu absolvieren. Dazu zählen das FSJ, das etwa in der Kinderbetreuung, in der Pflege, bei einem Sportverein oder in einem Museum absolviert wird, und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), das zum Beispiel in der Landschaftspflege, einer Umweltstiftung oder auf einem Bio-Bauernhof geleistet werden kann. Im Jugendfreiwilligendienst können sich Jugendliche orientieren und ohne Leistungsdruck Einblicke in ein mögliches Berufsfeld gewinnen. Ebenso kann durch ein FSJ oder FÖJ sinnvoll Wartezeit für einen Studien- oder Ausbildungsplatz überbrückt werden.
 
Während des gesamten Dienstes werden die Freiwilligen pädagogisch begleitet; neben individueller Betreuung bedeutet dies bei einem zwölfmonatigen Dienst auch den Besuch von mindestens 25 Seminartagen, die durch die Freiwilligen auch mitgestaltet werden können. FSJ und FÖJ können auch im Ausland geleistet werden. Dafür stehen für junge Freiwillige auch speziell dafür konzipierten Auslandsfreiwilligendienste, zum Beispiel der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD), zur Verfügung.
 
Überblick über Einsatzstellen in der Region
 
Ein Überblick über die Möglichkeiten in der Region kann im Bildungsportal des Landkreises unter www.bildung-ostallgaeu.de im Bereich der Berufsorientierung unter der Rubrik Freiwilligendienste heruntergeladen werden. Er wird auch an Lehrkräfte der Schulen verteilt, die für die Berufsorientierung zuständig sind sowie an alle anderen relevanten Akteure. Der regionale Überblick über Freiwilligendienste im Ostallgäu soll sowohl Schüler*innen zur Orientierung dienen, als auch helfen, schnell eine Einsatzstelle in der Umgebung zu finden. Zudem sind weitere wichtige Informationen zu Trägern und Einsatzmöglichkeiten beschrieben.
   
Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfen können leichter Unterstützung von Bundesfreiwilligen bekommen
 
Das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung erleichtert den Einsatz von Bundesfreiwilligen in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfen. Um Kinder und Jugendliche vor Ort besser zu unterstützen, können Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ab sofort einfacher und schneller Unterstützung durch Bundesfreiwilligendienstleistende erhalten. Das Zulassungsverfahren wurde stark vereinfacht, sodass Anträge zügig bearbeitet werden können. Informationen für Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind unter www.bundesfreiwilligendienst.de zu finden.

Mitteilung vom 09.08.2021

Ehrenamt und Corona: Servicestelle EhrenAmt startet Umfrage

Die Ergebnisse sollen dazu dienen, die Unterstützungsangebote bei Bedarf anpassen zu können.

Viele Vereine und freiwillig engagierte Ostallgäuer*innen haben ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen teilweise stark reduzieren und auch in vielen Bereichen umdenken müssen. Die Umfrage „Ehrenamt und Corona“ soll beispielsweise klären, in welcher Hinsicht die Corona-Pandemie die ehrenamtliche Tätigkeit beeinflusst hat – ob sie sich etwa auf die Mitgliederzahl ausgewirkt hat – und wie die Vereine diesen Auswirkungen entgegengewirkt haben. Der Fragebogen steht auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zur Verfügung und kann bis 27. August 2021 ausgefüllt an die Servicestelle Ehrenamt zurückgeschickt werden. Zielgruppe der Umfrage sind alle Ehrenamtlichen im Ostallgäu.

Bei Fragen steht Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt, unter 08342 911-290 und ehrenamt@ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Servicestelle EhrenAmt bietet als Anlaufstelle für Ehrenamtliche Fortbildungs- und Beratungsangebote, informiert auf der Internetseite und über den Newsletter zu aktuellen Themen und organisiert die Ostallgäuer Ehrenamtskarte und das Ehrenzeichen des Landkreises Ostallgäu.

Mitteilung vom 06.08.2021

Ausbildungsförderung: Antragsfristen beachten

BAFöG-Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt.

Das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin. Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend.

Nähere Informationen zum Aufstiegs-BAFöG, dem früheren Meister-BAFöG finden sich unter www.aufstiegs-bafoeg.de. Weitere Auskünfte geben außerdem beim Landratsamt Ostallgäu: Frau Haid (08342 911-319), Frau Hartmann (08342 911-257) und Frau Hnida (08342 911-407).

Mitteilung vom 06.08.2021

Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“

Die Bildungsberatung am Landratsamt Ostallgäu bietet den Kurs am 28. September und 5. Oktober 2021 an zwei aufeinander aufbauenden Terminen an.

Bild: istockphoto.com/Halfpoint

Der Kurs ist offen für Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen und auch für Interessierte, die sich schon in den ersten Jahren ihres Ruhestandes befinden und neue Impulse suchen. Er bietet Unterstützung, Impulse und Ideen, wie man den Lebensabschnitt des Ruhestands aktiv, bewusst und sinnerfüllt für sich gestalten kann. Start der zweiteiligen Veranstaltung ist am 28. September.
 
Der Ausstieg aus dem Beruf ist ein bedeutendes Ereignis. Von einem auf den anderen Tag entfallen die bisherige beruflichen Aufgaben, die Alltagsstruktur sowie Anerkennung und soziale Kontakte – wichtige Säulen der Identität. Trotz Vorfreude auf mehr Freizeit und Ruhe entstehen oftmals auch Unsicherheiten, gemischte Gefühle und Zukunftsfragen. Manche fühlen sich in dieser Situation hoffnungsfroh, ängstlich oder alleingelassen mit den Veränderungen, die ihnen bevorstehen.
 
Mit dem Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“ können alle, die den Übergang und den Einstieg in den Ruhestand aktiv gestalten möchten, den ersten Schritt machen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten beantworten die Teilnehmenden Fragen wie „Wo stehe ich?“, „Was war gut in meiner Berufstätigkeit“, „Was ist für mich wirklich wichtig?“, „Welche Erwartungen hat mein Umfeld an mich?“ oder „Wie kann ich die neu gewonnene Zeit zufrieden und aktiv gestalten?“.
    
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Der Workshop findet an zwei aufeinander aufbauenden Terminen am 28. September und 5. Oktober 2021, jeweils von 16 bis 19 Uhr, statt. Anmeldung bei Christine Hoch, Landratsamt Ostallgäu, Tel.: 08342 911 293, E-Mail christine.hoch@lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 05.08.2021

Genusstage gehen in die dritte Runde

Die Genusstage im Ostallgäu und Kaufbeuren mit 54 teilnehmenden Gastronomen, Landwirten und handwerklichen Verarbeitern finden vom 20.9. bis 3.10. statt.

Bild: Landratsamt Ostallgäu

Die Gastgeber aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren laden dann wieder dazu ein, die Region von ihrer kulinarischen Seite kennenzulernen und zu erleben. Das Netzwerk setzt sich für mehr Lebensmittel aus der Region in der heimischen Gastronomie ein. Langfristiges Ziel ist es, den Bezug von regionalen Lebensmitteln in der Gastronomie zu erhöhen und damit regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken.
 
„Durch das Netzwerk der Genusstage lernen sich die Akteure kennen und treten in den gemeinsamen Austausch. Zusätzlich rückt die Aktion die Frage, woher unsere Lebensmittel stammen, in den Mittelpunkt – ob im Gasthaus oder im heimischen Kühlschrank“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel kreieren die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Speisen. Gäste können sich von traditionellen Gerichten und kreativen Interpretationen überraschen lassen, die in urigen Wirtshäusern, gutbürgerlichen Gaststätten und in gehobenen Restaurants serviert werden. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die verwendeten Lebensmittel stammen. Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen zudem wieder einen Einblick in Herstellung und Verarbeitung der Produkte (auf der Karte die mit „Blick hinter die Kulissen“ gekennzeichneten Betriebe). So können Besucher direkt vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Von der Führung durch den Betrieb, der Hofbesichtigung für die ganze Familie bis zur Erlebnisimkerei – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für Jung und Alt.  
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage vom Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu, den Öko-Modellregionen Ostallgäu und Günztal, bergaufland Ostallgäu und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Die Genusstage fanden 2019 erstmalig statt und gaben damit den Anstoß für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen in der Region. „Unterstützen und würdigen Sie diese Anstrengungen der teilnehmenden Betriebe, sich wieder mehr auf die Region zurückzubesinnen – die Genusstage bieten eine super Gelegenheit dazu“, sagt Zinnecker.
 
Die teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und Verarbeiter finden Sie hier.
 
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Mitteilung vom 05.08.2021

Online erfolgreich geschult: Sechs neue Elternbegleiterinnen für die Region

Sechs neue Elternbegleiterinnen beraten ab sofort im Ostallgäu und in Kaufbeuren Familien in allen Fragen rund um die Themen Bildung und Erziehung.

V. l.: Ingrid Seelos (Familienstützpunkt Markoberdorf), Bettina Feuerstein (Jugendsozialarbeiterin Beethoven-Grundschule Kaufbeuren), Irina Ernst (Städtisches Kinderhaus „Am Leinauer Hang“ Kaufbeuren), Silke Klar (Kinderhort St. Magnus, Marktoberdorf), Karola Storr (Kindergarten „Die Fußstapfen“ Günzach), Elke Täubel (Kita Auerberg-Zwerge Stötten) und Isabel Costian (Familienbildungsstelle Landratsamt Ostallgäu). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter stehen den Familien bei allen Fragen zu den großen und kleinen Themen des Alltags zu Seite. Beispielsweise sensibilisieren sie Eltern für den Stellenwert von Bildung oder vermitteln Familien mit Hilfsbedarf an andere Dienste. Die neuen Elternbegleiterinnen sind Ingrid Seelos (Familienstützpunkt Markoberdorf), Bettina Feuerstein (Jugendsozialarbeiterin an der Beethoven-Grundschule Kaufbeuren), Irina Ernst (Städtisches Kinderhaus „Am Leinauer Hang“ Kaufbeuren), Silke Klar (Kinderhort St. Magnus Marktoberdorf), Karola Storr (Kindergarten „Die Fußstapfen“ Günzach) und Elke Täubel (Kita Auerberg-Zwerge in Stötten).

 

Der Weiterqualifizierungskurs Elternbegleitung musste dieses Jahr aufgrund der Corona-Regeln komplett online durchgeführt werden.
 
Schulungen seit 2018 im Ostallgäu
 
Seit dem Start der Schulungen 2018 im Ostallgäu zur Elternbegleitung war dies der vierte Kurs, der im Rahmen des Programms „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert wurde. Insgesamt wurden so vor Ort in den vergangenen Jahren rund 80 neue Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter qualifiziert, von denen über 30 im Raum Ostallgäu und Kaufbeuren tätig sind. Um diese Fachkräfte besser zu vernetzen, fand am 1. Juli 2021 der „1. Fachtag Elternbegleitung Ostallgäu-Kaufbeuren“ statt. Der Fachtag wurde von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren gemeinsam veranstaltet.
 
Fragen zur Qualifizierung beantwortet Isabel Costian von der Familienbildungsstelle Ostallgäu (08342 911-510, familienbildung(at)ostallgaeu.de, www.familie-ostallgaeu.de).

Mitteilung vom 05.08.2021

Teilweise gesperrt: Straßenbauarbeiten zwischen Germaringen und Dösingen

Zwischen 9.8. und 10.9. finden an der OAL 6 zwischen der Kreuzung Staatsstraße 2055 / Kreisstraße OAL 6 in Germaringen bis Dösingen Straßenbauarbeiten statt.

Der Landkreis Ostallgäu erneuert dabei den maroden Fahrbahnbelag und setzt in Teilbereichen die Randeinfassungen instand. Einen neuen Gehweg zwischen der Lindenstraße und dem Egartweg stellt die Gemeinde Germaringen her.   
 
Im Zeitraum vom 9. bis 24. August werden zunächst innerorts von Germaringen die Arbeiten am Gehweg und an den Randeinfassungen unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Hierzu wird ab der Kreuzung Staatsstraße 2055 / Kreisstraße OAL 6 bis zur Zufahrt Am Bergfeld eine Einbahnregelung in Richtung Dösingen eingerichtet. Der Verkehr von Dösingen kommend wird innerorts über die Straßen Am Bergfeld, Aufkircher Straße, Angerweg und Westendorfer Straße zur Kaufbeurer Straße umgeleitet.
 
Anschließend wird vom 25. bis 10. September die Asphaltdeckschicht zwischen der Kreuzung Staatsstraße 2055 / Kreisstraße OAL 6 in Germaringen bis zum Ortseingang von Dösingen erneuert. Die beschilderte Umleitung verläuft hierzu ab Germaringen über die Staatsstraße 2055 nach Westendorf weiter über die OAL 16 nach Dösingen und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Mitteilung vom 04.08.2021

Landkreis und BRK impfen auch im August vor Ort

Um die Impfquote weiter anzuheben, bieten der Landkreis Ostallgäu und das Rote Kreuz im August wieder Außentermine für eine Corona-Impfung in den Gemeinden an.

Um die Impfquote weiter anzuheben, bieten der Landkreis Ostallgäu und das Rote Kreuz im August wieder Außentermine für eine Corona-Impfung in den Gemeinden an. Insgesamt stehen 15 Termine in neun Gemeinden zur Verfügung. Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Johnson & Johnson.

Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen vor. Bei Erstimpfungen an diesen Terminen, muss die Zweitimpfung dann in einem Impfzentrum erfolgen. Die Impfungen finden am Wochenende von 13 bis 17 Uhr und an Werktagen von 16 bis 20 Uhr statt.

53 Prozent Impfquote

Im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben bisher über 100.000 Menschen die erste Corona-Impfung erhalten. Das entspricht einer Impfquote von rund 54 Prozent. Zweitgeimpft sind etwa 85.000 Personen (etwa 46 Prozent).

Die Liste mit den Terminen finden Sie hier.

Mitteilung vom 03.08.2021

Landkreis und Bistum bieten Schulung zum Seniorenbegleiter an

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger*innen in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten.

Bild: pixabay / sabinevanerp

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Schulung zum*r Seniorenbegleiter*in an. Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger*innen in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 8. Oktober 2021. Sollte eine Präsenzschulung pandemiebedingt nicht möglich sein, wird die Schulung online angeboten.
 
Die Schulung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mittagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helfer*innen, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.
   
Mehr Informationen gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html und im Rahmen einer kostenlosen Informationsveranstaltung am 16. September 2021 von 16 bis 17.30 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf.
 
Es wird um Anmeldung zur Informationsveranstaltung bis Montag, 6. September 2021, gebeten sowie für die Seniorenbegleiter-Schulung bis Freitag, 1. Oktober 2021, bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger@lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475).

Mitteilung vom 02.08.2021

Seniorenheim-Auszubildende feiern Abschluss

Als Anerkennung bekamen sie in einer Feierstunde von Ausbildungsleiterin Gerlinde Berger ein Präsent und ein Gutschein überreicht.

V. l.: Fabian Maier, Gerlinde Berger, Alexander Rieß, Felix Börkey, Joanna Kaczmarczyk, Armagan Idal, Michelle Bossa. Auf dem Bild fehlt Abdikader Ahmed Mahamud. Bildquelle: Manuela Hartung, Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Für die gelungenen Abschluss der Ausbildungszeit hatten Ausbildungsleiterin Gerlinde Berger und Praxisanleiter Alexander Rieß die Auszubildenden und Praktikanten des Senioren- und Pflegeheims Buchloe zu einer Feierstunde eingeladen.

 

„Ich bin sehr stolz, dass trotz erschwerter Corona-Bedingungen alle Auszubildenden gute Leistungen erzielt haben“, sagte Pflegedienstleitung Birgit König. 

Mitteilung vom 02.08.2021

Gute Gerste, gutes Bier: Wie geht’s der Bio-Braugerste?

Braumeister Bernd Trick hat sich über die Qualität der Bio-Gerste für das Bio-Bier von Öko-Modellregion und Aktienbrauerei erkundigt.

V. l.: Braumeister Bernd Trick (ABK), Bio-Bauer Martin Tröbensberger (Demeter) und Bio-Bauer Andreas Bersch (Naturland) bei der Feldbegehung. Bildquelle: Dominik Berchtold/Allgäu GmbH

Derzeit wächst in der Region die Bio-Braugerste für das gemeinsame Bio-Bier von Öko-Modellregion Ostallgäu und Aktienbrauerei Kaufbeuren (ABK). Braumeister Bernd Trick von der Aktienbrauerei wollte sich nun selbst ein Bild vom Fortschritt machen. Schließlich ist eine gute Gerste ausschlaggebend für ein gutes Bier. Zu Gast war er bei Bio-Bauer Andreas Bersch (Naturland), einem der drei Vertragsbauern der ABK.
 
„Für den Start hätten wir uns ruhig ein einfacheres Jahr aussuchen können“, resümiert Landwirt Bersch. Aufgrund der langanhaltenden Kälte konnte er erst später aussäen als gewöhnlich. Dann war es auch noch sehr nass, was die Bearbeitung erschwerte. „Für den Biolandbau ist die Bearbeitung des Bodens und ein gutes Saatbett besonders wichtig, da auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet wird“, erklärt Berater Ulrich Mück vom DEMETER Verband. „Und die Krähen waren auch noch gefräßiger als sonst“, fügt Andreas Bersch hinzu. Im Biolandbau ist der Ertrag viel stärker von den natürlichen Faktoren Witterung, Humusgehalt, Fruchtfolge abhängig, da jeglicher chemische Eingriff verboten ist. Auch die Weiterverarbeitung stellt Braumeister Trick vor Herausforderungen. „Wir verarbeiten hier die Zutaten, wie sie gewachsen sind. Normalerweise mischt man beispielsweise mehrere Malze, um einen möglichst konstanten Geschmack zu gewährleisten. Auch die Eiweiß-Werte des Getreides variieren bei Bio natürlich stärker. Da sind technisches Know-How und Braukunst gefragt.“ Umso mehr würdigt Florian Timmermann, Projektmanager der Öko-Modellregion, die Partnerschaft zwischen Landwirten und Brauerei. „Das Bio-Bier Projekt ist für alle Akteure eine große Herausforderung, die viel Flexibilität verlangt. Das erfordert wie bei jeder guten Partnerschaft, dass frühzeitig offen kommuniziert wird – hinsichtlich zu erwartender Qualität und Menge. Zum Glück ist das hier der Fall.“
 
Am Ende waren alle Experten dann trotz der Witterungsprobleme zuversichtlich, dass die Bio-Braugerste die zum Brauen notwendige Qualität erreicht. „Der anspruchsvolle Braugerstenanbau scheint selbst unter schwierigen Bedingungen möglich und ist somit ein wichtiger Garant für die weitere Produktion unseres Ostallgäuer Bio-Biers“, freut sich Landrätin Maria Rita Zinnecker. Als Verantwortliche für die Entwicklung der Öko-Modellregion Ostallgäu begleitet sie die Aktion von Anfang an. „Ein Bio-Bier aus der Region ist das beste Paradebeispiel für uns.“ Der Einsatz biologischer Rohstoffe schützt die Qualität des Grundwassers, welches wiederum gutes Brauwasser liefert. Faire Preise durch Vertragsanbau mit Bio-Bauern aus der Region stärken Arbeitsplätze und die Landwirtschaft vor Ort. Der Öko-Landbau ist klimafreundlich und kurze Transportwege von Feld zu Mälzerei und Brauerei haben einen geringen CO2-Fußabdruck. Der Bio-Anbau schont die Böden, fördert dadurch die Artenvielfalt und durch den Humusaufbau wird viel CO2 gespeichert. „So entsteht durch das Bio-Bier eine echte neue regionale Bio-Wertschöpfungskette“, resümiert Zinnecker.
 
„Der Schritt zum Bio-Bier war für uns ein neuer Weg, der uns aber bisher restlos begeistert“ erklärt Braumeister Bernd Trick. „Vom Acker ins Glas und das direkt vor der Haustüre – besser kann es nicht laufen.“ Eine gelungene Partnerschaft von Erzeugern und Verarbeitern bis hin zum Endverbraucher aus der Region für die Region, die auf viele Unterstützer und Nachahmer hofft.

Mitteilung vom 28.07.2021

Landkreis entwickelt Radinfrastruktur jetzt auch für Alltagsradler

Neben Pflege und Weiterentwicklung des Freizeitradnetzes geht der Landkreis nun auch die Entwicklung des Alltagsradnetzes an.

„Das Fahrrad hat für die alltägliche Mobilität eine hohe Bedeutung. Es ist umweltfreundlich, kostengünstig und schnell. Mit der Entwicklung eines Alltagsradnetzes möchte der Landkreis das Rad als attraktives Verkehrsmittel voranbringen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Das Rad hat als Verkehrsmittel viele positive Eigenschaften. Es verursacht keine Staus oder Parkplatzprobleme. Radfahren ist gesund, klimafreundlich und zum Teil schneller als das Auto. Da liegt es auf der Hand, dass sich die Staatsregierung mit dem Radverkehrsprogramm Bayern 2025 das Ziel gesetzt hat, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr zu steigern und das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu etablieren. „Wir möchten dieses Ziel aktiv umsetzen und haben die Initiative sofort ergriffen, um unsere Radinfrastruktur noch besser zu machen“, sagt Zinnecker.

Damit dies gelingt, konzentriert sich der Landkreis neben einem qualitativ hochwertigen Freizeit-Radangebot für Gäste und Einheimische nun auf die Entwicklung eines Alltagsradnetzes und die Verzahnung beider Angebote. Dabei unterscheiden sich die Anforderungen an das Alltagsradnetz deutlich von denen des Freizeitradnetzes. „Aufgebaut werden muss ein Netz mit direkten, durchgängigen und sicheren Radverbindungen, die die Hauptorte miteinander verbinden“, erklärt Sebastian Gries, Leiter des Fachbereichs Tourismus im Landkreis. Mit der Weiterentwicklung des Alltagsradnetzes und der Verzahnung mit dem bestehenden Freizeitradnetz werde so nun ein weiteres wichtiges Zwischenergebnis des Prozesses zum Masterplan Mobilität Süd in die Umsetzung gebracht.

Im Rahmen des „Radverkehrsnetz Bayern“, einem Projekt des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, wird zunächst ein Entwurf für das Alltagsradnetz für den Landkreis Ostallgäu entwickelt und in den nächsten Wochen mit den Kommunen und Radfahrverbänden des Landkreises abgestimmt. Der Abstimmungsprozess wird dann auf bayerischer Ebene fortgeführt.  Thomas Kolbinger vom Kommunalen Bauamt des Landkreises erläutert die wichtige Rolle dieses Schrittes: „Dieser Netzentwurf soll zeigen, in welchen Bereichen es noch Lücken für eine durchgängige Befahrbarkeit und die Erreichbarkeit von Zielen gibt.“ Der Entwurf bilde im Weiteren die Planungsgrundlage für bauliche Verbesserungen zur Erhöhung die Verkehrssicherheit der Radinfrastruktur und sei Grundlage für die Inanspruchnahme des Förderprogrammes „Stadt und Land“ mit seinen attraktiven Fördersätzen, so Kolbinger. Eine Ausschilderung des Alltagsradnetzes nach dem Standard der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) soll auch in diesem Bereich den hohen Qualitätsstandards des Landkreises entsprechen.


Bildquelle: topplan

Mitteilung vom 28.07.2021

Pflegestützpunktes Ostallgäu geht an den Start

Mit dem neuen Pflegestützpunkt im Landratsamt gibt es seit dem 1. Juli 2021 ein kostenloses Pflegeberatungsangebot für alle Bürger*innen im Landkreis.

Gemeinsam mit dem Bezirk Schwaben sowie den Kranken- und Pflegekassen, vertreten durch die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu, bietet der Landkreis Ostallgäu mit dem Pflegestützpunkt für alle Ostallgäuer*innen kostenlose und neutrale Beratung zu allen Fragen rund um die Pflege sowie bei Bedarf eine umfangreiche, individuelle Fallberatung an.

Pflegeberaterinnen stehen für Anfragen zur Verfügung

Dieses Unterstützungsangebot richtet sich an alle Ratsuchenden, egal ob eigene Pflegebedürftigkeit vorliegt, Angehörige zuhause versorgt werden oder einfach nur grundlegende Informationen gewünscht sind. Die beiden Pflegeberaterinnen Agnes Hartmann und Verena Bösl stehen ab sofort für alle Anfragen zur Verfügung.

Ratsuchende können sich unter der kostenlosen Telefonnummer 08342 911-511 von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr oder per Mail unter pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de an den Pflegestützpunkt im Landratsamt in Marktoberdorf wenden.

Mitteilung vom 21.07.2021

Erfolgreiches Stadtradeln im Ostallgäu: Einmal zum Mond und zurück

Die erste Teilnahme am Stadtradeln ist für den Landkreis ein voller Erfolg: 4276 Radelnde in 187 Teams sind mehr als 863.000 Kilometer in drei Wochen gefahren.

Das entspricht der Distanz einmal zum Mond und wieder zurück oder täglich in den drei Wochen einmal rund um den ganzen Erdball. „Die Teilnehmenden haben damit ein ganz starkes Zeichen für Gesundheit und CO2-Vermeidung gesetzt“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Mit seinem Ergebnis ist der Landkreis unter 2121 teilnehmenden Kommunen nicht nur zweitbester Neustarter in ganz Deutschland, er ist auch unter den Top 30 bundesweit. Insgesamt wurden durch das Stadtradeln im Ostallgäu rund 127 Tonnen CO2 im Aktionszeitraum von drei Wochen bis zum 3. Juli eingespart. Der Landkreis nimmt damit derzeit Rang 3 landesweit der Aktion ein, beziehungsweise Rang 2 in der Einwohnerkategorie. Zinnecker dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir auf Anhieb als Landkreis so weit vorne sind! Das spricht für unsere Radregion und spornt uns noch mehr an.“

Rang sechs deutschlandweit


Das Gymnasium Marktoberdorf ist in der Sonderkategorie Schulradeln momentan auf Rang fünf in Bayern. Mit Toni Holzheu aus der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Obergünzburg ist einer der Stadtradel-Stars mit 1.942 Kilometern auf Platz 6 in Deutschland. Die VG Obergünzburg führt bei Kommunen in Bayern mit knapp 200.000 Kilometern in seiner Größenkategorie der Einwohner und Marktoberdorf bei den Kommunen zwischen 10000 und 49.999 Einwohnern. Füssen liegt auf Rang 84 bayernweit (ohne Einwohnereinschränkung), Buchloe auf 63, Nesselwang auf 195. Die VG Biessenhofen startet erst im August.

21 Tage möglichst viel Radfahren

Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Stadtradeln ist eine Initiative des Netzwerks Klima-Bündnis.

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