Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 15.03.2018

Jagd auf Schwarzwild: Landkreis zahlt Teil von Trichinen-Untersuchung

Der Landkreis Ostallgäu übernimmt in Zukunft einen Teil der Kosten für die bei erlegtem Schwarzwild unumgängliche Trichinen-Untersuchung.

Das gab Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Hegeschau für den mittleren Landkreis in Marktoberdorf bekannt. Man wolle den Jägerinnen und Jägern damit zeigen, wie sehr man ihr Engagement schätze und dass man sie unterstütze, wo man nur könne.

 

Seit Ende vergangenen Jahres erhalten die Jägerinnen und Jäger vom Freistaat Bayern eine Abschussprämie in Höhe von 20 Euro für das Erlegen von Frischlingen, Überläuferbachen und Bachen. Der Landkreis wird ab sofort pro Wildschwein acht Euro auf diese Prämie aufzahlen, sodass die restlichen Kosten für die Trichinen-Untersuchung abgedeckt sind. Landrätin Zinnecker: „Das ist ein Zeichen von uns, dass wir die Jägerinnen und Jäger auch in der schwierigen Zeit der anrückenden Afrikanischen Schweinepest keinesfalls  im Stich lassen.“

 

Trichinen: Winzige Fadenwürmer

 

Bei erlegtem Schwarzwild ist eine Trichinen-Untersuchung unverzichtbar. Pro Ansatz wird dafür eine Gebühr von 28 Euro erhoben. Das Landratsamt bietet für diese Untersuchung seit dem Jahr 2015 die maximal mögliche Anzahl von drei Untersuchungsstellen im Landkreis Ostallgäu an. Trichinen sind winzige, parasitär lebende Fadenwürmer. Sie werden hauptsächlich durch Schweine auf den Menschen übertragen. Befallen Trichinen den menschlichen Darm, können sie Schwindel, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Fieber auslösen.

 

Weiterer Service: Der Landkreis Ostallgäu übernimmt auch für die Messung der Strahlenbelastung des Schwarzwilds und dessen eventuelle Entsorgung in der Tierkörperbeseitigungsanlage in Kraftisried die Kosten.

Mitteilung vom 15.03.2018

Jahresversammlung der Gartenbauvereine: Intensives Jahr 2017

Die jährliche traditionelle Frühjahrsversammlung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege hat kürzlich in Leuterschach stattgefunden.

Ehrung für 40 Jahre Vereinsleitung (von links): Hubert Heider, Vorsitzender des Gartenbauvereins Buchloe, Irmgard Ott, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes, sowie Kaspar Rager, Vorsitzender des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu.

Alle Gartenbauvereine aus dem Ostallgäu waren dazu eingeladen. Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Kaspar Rager, eröffnete die Versammlung im vollbesetzten Saal mit rund 120 Teilnehmern. Nach einem Rückblick auf ein intensives und arbeitsreiches Jahr mit zahlreichen Terminen und Aktionen referierte Sin Biechele von der Firma Online Technik zum Thema „Einrichten und Gestalten einer Webseite für Gartenbauvereine“. Damit wurden den Mitgliedern aus den Gartenbauvereinen die Vorteile einer eigenen Webseite für den Verein erläutert sowie die Planung, der nötige Aufwand in vielerlei Hinsichten und schließlich die Umsetzung, Gestaltung und Pflege.

 

Nach einer Bilder- und Videoschau auf die Verbands-Lehrfahrt nach Stuttgart in die „Wilhelma“ und einer Rückblende mit Fotos auf das Jugendleiterseminar 2017 informierte Friederike Scharpf, Geschäftsführerin des Verbandes und Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu, über Termine und Veranstaltungen im kommenden Jahr 2018 anhand des vorliegenden Jahresprogrammes, das an alle Gartenbauvereine verteilt wurde.

 

Hubert Heider, Vorsitzender des Gartenbauvereins der Stadt Buchloe, erhielt als große Auszeichnung die „Ehrennadel am Bande“ für seine 40-jährige Tätigkeit als Vereinsleiter. Nach weiteren Ehrungen zu runden Geburtstagen und Vereinsjubiläen wurden die insgesamt sechs neuen Vorsitzenden der Gartenbauvereine von Frankenhofen, Görisried, Lauchdorf, Leuterschach, Waal und Weicht vorgestellt. Zum Abschluss dankte Kaspar Rager allen Beteiligten mit einem Gartengedicht über den Frühling.

Mitteilung vom 14.03.2018

Erfolgsgeschichten aus dem Ostallgäu gesucht

Das Landratsamt Ostallgäu startet in Kooperation mit der Allgäu GmbH die Kampagne "Wir geben der Bildung ein Gesicht".

Ziel ist es, durch Erfolgsgeschichten auf die Bedeutung des lebenslangen Lernens hinzuweisen und die Teilnahme an Bildungsangeboten zu erhöhen. Ostallgäuer*innen, die durch eine oder mehrere Weiterbildungen im Beruf so richtig durchgestartet sind und Lust auf ein professionelles Fotoshooting haben, sollten sich jetzt auf www.bildung-allgaeu.de melden. Wer eine der folgenden Fragen mit Ja beantworten kann, ist hier genau richtig, um seine Erfolgsgeschichte zu erzählen: „Nach der Fortbildung verdienen Sie mehr Geld?“, „Haben Sie Karriere gemacht oder Ihren Traumjob entdeckt?“, „Haben Sie Ihr eigenes Geschäft eröffnet?“, „Sie haben bei der Fortbildung die große Liebe gefunden?“ Als Dankeschön bekommen die Teilnehmer*innen ein professionelles Fotoshooting und können Prämien gewinnen wie ein Wochenende im Wellnesshotel, Ballonfahrten, Candle-Light-Dinner, Skipässe und vieles mehr.

 

Die Fotos werden zu einem 30 bis 40 Sekunden-Video zusammengestellt. Im Tonstudio wird das Video vertont, gerne mit der Stimme der Teilnehmer*innen. Der zeitliche Aufwand liegt bei etwa vier bis fünf Stunden. Auch das Unternehmen, für das der/die Teilnehmer/in gerade arbeitet, wird im Fotoshooting auf Wunsch mit erwähnt. Das ist auch eine gute Möglichkeit, Fachkräfte oder potentielle Auszubildende auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.

 

Auf der Messe MIR in Marktoberdorf vom 22. bis 24. Juni 2018 werden einige Geschichten auf dem großen Aktionsstand des Landratsamtes vorgestellt. Der Stand steht unter dem Motto: Aktionstage für Bildung, Beschäftigung und Beratung. Besucher*innen treffen dort auf Ansprechpartner rund um die Themen Aus- und Weiterbildung, Arbeit und Beschäftigung, Wiedereinstieg, Um- und Neuorientierung sowie Persönlichkeitsentwicklung.

 

Auf der Seite www.bildung-allgaeu.de  gibt es viele weitere Informationen rund um die Kampagne „Wir geben der Bildung ein Gesicht“.  Für Fragen stehen zur Verfügung: Christine Hoch, Bildungsberaterin Ostallgäu, Telefon: 08342 911-293, E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de  und Christiane Manthey, Allgäu GmbH, Telefon: 0831 57537-24, E-Mail: manthey(at)allgaeu.de

Mitteilung vom 14.03.2018

Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen

Auch in diesem Frühjahr können Bürgerinnen und Bürger ihren Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen.

Dafür ist eine "Grüne Karte" nötig, man bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt für 15 Euro erwerben kann. Letzter Abgabetermin für die Karte ist Freitag, der 23. März.

 

Abgeholt werden holzige Gartenabfälle, also Äste von Sträuchern, Bäumen und Büschen. Nicht abgeholt werden Grasschnitt, Laub und andere nicht holzige Gartenabfälle sowie Ab-fälle aus der Land- und Forstwirtschaft. Der zur Abholung bereitgestellte Baum- und Strauchschnitt muss mit einem Naturstrick gebündelt und am Abholtag auf dem Grundstück in der Nähe der Straße bereitgestellt werden.

 

Maximal 25 Kilogramm

 

Kunststoffstricke dürfen nicht verwendet werden, da sie die Verwertung des Grüngutes beeinträchtigen. Öffentliche Gehwege und Straßen müssen frei bleiben. Das Astmaterial darf maximal acht Zentimeter dick und anderthalb Meter lang sein. Die Bündel dürfen nicht schwerer als 25 Kilogramm sein. Das mit der Abholung beauftragte Unternehmen teilt jedem Antragsteller den genauen Abholtermin etwa eine Woche vorher schriftlich mit.

 

Die nächste Abholaktion für Baum- und Strauchschnitt findet im kommenden Herbst statt. Über den Termin wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 14.03.2018

Maschinenring sammelt Agrarfolien

Für die umweltgerechte Entsorgung von Agrarfolien organisiert die Maschinenring Ostallgäu GmbH wieder eine Sammlung.

Entgegen genommen werden Silofolien, Ballenfolien, Futtermittelsäcke und andere große Folien aus der Landwirtschaft. Die Folien müssen bei der Anlieferung besenrein sein und dürfen keine Fremdmaterialien wie Netze oder Schnüre enthalten. Der Maschinenring bittet darum, Stretchfolien von anderen Folien getrennt anzuliefern und die Ladung vor Antritt der Fahrt zu sichern. Pro Dezitonne Folie wird eine Gebühr von 6,50 Euro verlangt (Barzahlung).

 

Die Sammlung findet zu folgenden Zeiten statt:


Germaringen: Futtertrocknung Ketterschwang, Montag, 26. März, 9 bis 16 Uhr
Lamerdingen: Futtertrocknung Lamerdingen, Mittwoch, 28. März, 9 bis 16 Uhr
Obergünzburg: Kläranlage Obergünzburg,  Montag, 09. April, 9 bis 16 Uhr
Seeg: Raiffeisen Lagerhaus Seeg, Parkplatz Dienstag, 10. April, 9 bis 11.5 Uhr und 13.45 Uhr bis 16 Uhr
Ruderatshofen: Singer Landtechnik, Aitranger Straße 40 (alte Futtertrocknung) Dienstag, 10. April, 9 bis 16 Uhr und Mittwoch, 11. April, 9 bis 16 Uhr
Halblech: Bayerniederhofen, Lagerhaus Buching, Mittwoch, 12. April, 8.30 bis 11.30 Uhr
Pfronten: Hof Sven Keller, Waldwinkel-weg 4a, Mittwoch, 12. April, 13.30 bis 16.30 Uhr

 

Weitere Auskünfte erteilen der Maschinenring (Telefon 08341 9057-20) oder das Landratsamt Ostallgäu (Telefon 08342 911-382 oder -386).

 

Die nächste Sammlung findet voraussichtlich im Herbst 2018 statt. Über die Termine wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 13.03.2018

Gratis-Angebot verlängert: Erstberatung in Fragen zum Vereinsrecht

Der kostenlose Service der Erstberatung für Ehrenamtliche rund um vereinsrechtliche Themen durch einen Rechtsanwalt wird weiter angeboten.

Die Servicestelle Ehren-Amt im Landratsamt Ostallgäu hat dieses Angebot initiiert, um Vereinen bei Fragen zu Haftung, Vereinssatzung oder zum Datenschutz konkrete Unterstützung zu bieten.

 

Wenn die Ehrenamtlichen eine kostenlose Erstberatung wünschen, können sie sich direkt an Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt, unter Telefon 08342 911-290 und E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de wenden. Dort werden die Anfragen entgegengenommen und zur Beantwortung an Rechtsanwalt Richard Didyk weitergeleitet. Richard Didyk hat einen Schwerpunkt im Vereins- und Verbandsrecht und bietet in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ostallgäu diesen Service seit rund einem Jahr für Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu an.

 

Informationen rund um die Angebote der Servicestelle Ehrenamt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 09.03.2018

Girls‘ Day und Boys‘ Day: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen ist das Ziel des Girls´ Day und des Boys´ Day am Donnerstag, 26. April 2018.

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt diesen Orientierungstag auch in diesem Jahr und zahlreiche Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es im Internet unter www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day oder direkt bei der Gleichstellungsstelle.
 
Der Ausbildungs- und Berufsmarkt ist vielfältig, es gibt mehr als 450 Ausbildungsberufe und viele verschiedene Studienfächer. Die Jugendlichen beiderlei Geschlechts sollten daher diesen Tag nutzen, außerhalb der traditionellen Frauen- und Männerberufe ungewohnte Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich hinein. Wichtig ist, die Erlaubnis von Eltern und Schule einzuholen und sich frühzeitig um einen Schnupperplatz zu kümmern. 
 
Selbstständiges Umsehen hat mehr Effekt
 
Die Gleichstellungsstelle hat bereits an alle Schulen im Landkreis Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, für diesen Tag Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 56 Kindertagesstätten und 32 Pflegeeinrichtungen für Alten- Kranken- und Behindertenbetreuung und -pflege bereit erklärt. Zum Girls´ Day wurden 24 Unternehmen und Institutionen gewonnen. Folgende Firmen laden Mädchen zum Girls´ Day ein: Fa. AGCO Fendt, die Polizeiinspektionen im Landkreis, Städt. Bauhof und Hallenbad in Marktoberdorf, Fa. Klaus Baier Pfronten, Fa. Deckel MAHO Pfronten, MK-Zerspantechnik in Halblech, ept GmbH in Halblech sowie Fa. Eberle Rieden GmbH, Unimet in Rieden a. F., Autohaus Miller Roßhaupten, ZETKA Stanz- u. Biegetechnik Füssen, Technische Schule der Luftwaffe Kaufbeuren, V-Markt in Buchloe, Füssen, Mauerstetten, Marktoberdorf, sowie die Hochschule Kempten und Fa. UWT in Betzigau. Das Landratsamt selbst bietet diesmal 18 Mädchen-Schnupperplätze in technischen Bereichen an, darunter auch insgesamt sechs Schnupperplätze in den Kreisbauhöfen in Westendorf, Thalhofen und Roßhaupten. Den optimalen Lern- und Erfahrungseffekt erzielen die Mädchen und Jungen, wenn sie sich ganz selbstständig nach einem Schnupperplatz für diesen Tag umsehen. Die Angebotslisten können im Internet unter  www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day eingesehen oder bei der Gleichstellungsstelle bestellt werden.
 
Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. Allgemeine Infos unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

Mitteilung vom 07.03.2018

Prämien für Vertragsnaturschutz: Eine-Million-Euro-Grenze geknackt

Beim Naturschutz setzt der Freistaat auch auf partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem amtlichen Naturschutz und Flächenbewirtschaftern vor Ort.

Wie erfolgreich der bayerische Weg der Freiwilligkeit und Kooperation im Ostallgäu ist, zeigen die Zahlen der letzten Antragsrunde für das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm (VNP), die am 23. Februar zu Ende ging. 2018 wird erstmals mehr als eine Million Euro an vertragsnehmende Landwirte ausbezahlt.
 
Damit ökologisch besonders wertvolle Streuwiesen und magere (Berg-)Wiesen erhalten bleiben, benötigen sie eine extensive Bewirtschaftung. Über das Vertragsnaturschutzprogramm erhalten Landwirte, die auf freiwilliger Basis ihre Flächen nach den Zielen des Naturschutzes bewirtschaften, für den zusätzlichen Aufwand und den entgangenen Ertrag ein angemessenes Entgelt. „Mit ihrem freiwilligen Engagement tragen die Landwirte bedeutsam zum Schutz gefährdeter wildlebender Pflanzen- und Tierarten und deren natürlichen Lebensräumen bei“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Das Vertragsnaturschutzprogramm honoriert zum Beispiel einen späten ersten Schnitt, damit Pflanzen blühen und aussamen und sich von ihnen abhängige Tiere, wie beispielsweise spezielle Schmetterlingsarten erfolgreich fortpflanzen können. Durch den Verzicht oder den nur sehr maßvollen Einsatz von organischem Dünger bleibt der für die Natur sehr wertvolle Blütenreichtum erhalten. Der Einsatz von Spezialmaschinen, wie handgeführte Motormäher oder Messerbalkenmähwerke, schont die Tierwelt sowie die empfindlichen Moorböden und wird zusätzlich vergütet. Die jährliche Prämie liegt dann schnell bei mehreren hundert Euro pro Hektar.
 
Den Schwerpunkt im Ostallgäu bilden die ökologisch wertvollen Grünlandflächen. Das Programm beinhaltet aber auch Maßnahmen im Ackerbau und der Teichwirtschaft. Die jeweiligen Verträge werden beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) immer über fünf Jahre abgeschlossen. Die naturschutzfachlichen Inhalte werden vorab mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt festgelegt. Landrätin Zinnecker zeigte sich von den neuen Zahlen begeistert: „Die Ostallgäuer Landwirtinnen und Landwirte leisten mit ihrem besonderen Einsatz auf den zum Teil schwer bewirtschaftbaren Flächen einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt und unserer unverwechselbaren Kulturlandschaft. Dafür gebührt Ihnen mein besonderer Dank.“ Sie hofft, dass der erfolgreiche Weg der Kooperation fortgesetzt und noch ausgebaut wird.
 
Zahlen:
Anzahl teilnehmende Betriebe: 658
Anzahl Fläche gesamt: 1.600 Hektar

Mitteilung vom 06.03.2018

Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen am 17. März

Ihre Gartenabfälle können Bürgerinnen und Bürger ab Samstag, 17. März, wieder an allen zentralen Grüngutsammelstellen im Landkreis Ostallgäu abgeben.

Wenn die milde Frühlingswitterung nach draußen lockt, ist für viele der Griff zu Gartenschere, Astsäge und Rechen nicht weit. Ab Samstag, 17. März, bieten alle acht zentralen Grüngutsammelstellen im Landkreis wieder die Möglichkeit, Gartenabfälle bequem zu entsorgen. Das Landratsamt bittet darum, Baum- und Strauchschnitt von sonstigen Gartenabfällen wie Laub und Gras zu trennen. An den Sammelstellen in Füssen-Ehrwang und Germaringen-Ketterschwang ist auch eine gemischte Anlieferung möglich. Für Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter stehen an den meisten Wertstoffhöfen auch Grüngutcontainer bereit.
 
Pro Tag dürfen höchstens drei Kubikmeter Gartenabfälle zu den öffentlichen Sammelstellen gebracht werden. Der erste Kubikmeter ist gebührenfrei, jeder weitere kostet sieben Euro. Für Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter können Bürgerinnen und Bürger auch einen der Grüngutcontainer an den Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu nutzen. Großmengen aus dem Gewerbe müssen über private Verwertungsbetriebe entsorgt werden.
 
Wer Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen möchte, kann für 15 Euro bei allen Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt eine „Grüne Karte“ erwerben. Die Höchstmenge je Abholung beträgt drei Kubikmeter.
 
Auskünfte über die Standorte und Öffnungszeiten aller Sammelstellen geben der Abfuhrkalender, die Internetseite und die Abfall-App des Landkreises Ostallgäu. Telefonische Auskünfte unter 08342 911-382 und -386.

Mitteilung vom 05.03.2018

Jetzt anmelden: Neue Fortbildungen für Ehrenamtliche

Ehrenamtliche werden auch im Frühjahr 2018 vom Landkreis Ostallgäu durch Fortbildungen an den Volkshochschulen unterstützt.

Das Angebot von kostenlosen Fortbildungen für Ehrenamtliche an den Ostallgäuer Volkshochschulen wird auch im Frühjahr 2018 fortgeführt. Ehrenamtliche können sich zwischen März und Mai 2018 zu aktuellen Themen wie Steuerrecht und Spendenrecht für Vereine, Homepage für Vereine und Mitgliederverwaltung mit Excel informieren.
  
Ausgewählte Referenten beantworten den Ehrenamtlichen dabei Fragen wie „Welche Mindestanforderungen muss meine Vereinssatzung beinhalten und welche Inhalte sollten in ihr festgelegt werden?“, „Was muss ich im Bereich Steuern beachten und wieviel Geld darf ich für meinen Verein ansparen?“ oder „Welche Informationen sollte unsere Homepage beinhalten?“. Außerdem bieten die Kurse eine Plattform für den Austausch untereinander. Eine Anmeldung zu den einzelnen Angeboten ist bei der jeweiligen Volkshochschule erforderlich.
  
„Wir wollen den Ehrenamtlichen etwas bieten, was ihnen die tägliche Arbeit erleichtert und gehen dabei auf die Wünsche der Engagierten im Ostallgäu ein“, sagt Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte am Landratsamt Ostallgäu. Weitere Informationen stehen unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen bereit.

 

Die neuen Ehrenamtskurse im Überblick:

 

Steuerrecht und Spendenrecht für Vereine
Joachim Gerken, Finanzwirt

Kursnummer: 181F001

Samstag, 17.03.2018, 9.30 - 12 Uhr

vhs Seminarzentrum, Georg-Fischer-Str. 20, 87616 Marktoberdorf

Melden Sie sich direkt bei der vhs Marktoberdorf an.


Mitgliederverwaltung mit Excel
Peter H. Miller

Kursnummer: BA001

Samstag, 14.04.2018, 9.30 - 12.30 Uhr

vhs Biessenhofen, Füssenerstr. 21, 87640 Biessenhofen

Melden Sie sich direkt bei der vhs Biessenhofen an.


Ehrenamtskurs: Homepage für Vereine
Wolfgang Ressel, Fachinformatiker

Kursnummer: A500

Mittwoch, 18.04.2018, 19 - 20.30 Uhr

vhs Füssen, Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen

Melden Sie sich direkt bei der vhs Füssen an.


Satzung des Vereins und andere Vereinsordnungen für's Ehrenamt
Andreas Baumeister, Rechtsanwalt

Kursnummer: E102.181

Donnerstag, 26.04.2018, 19 - 20.30 Uhr

vhs Buchloe, Bahnhofstr. 60, 86807 Buchloe

Melden Sie sich direkt bei der vhs Buchloe an.

 

Überzeugen mit Persönlichkeit

Simone Oswald, Coach und Beraterin

Kursnummer: BA006

Donnerstag, 17.05.2018, 19.30 Uhr

Kurs wurde vom Wintersemester ins Sommersemester verlegt.

vhs Biessenhofen, Füssenerstr. 21, 87640 Biessenhofen

Melden Sie sich direkt bei der vhs Biessenhofen an.

 

Hier finden Sie Näheres über die Ehrenamtskurse an den vhs'en im Frühjahr 2018.

Mitteilung vom 05.03.2018

Landkreis und Lebenshilfe bilden „Begleiter für Inklusion“ aus

Zielgruppe der Ausbildung sind Ehrenamtliche, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzen oder künftig einsetzen möchten.

V. l.: Marlene Dopfer und Selina Senftl

In vielen Bereichen setzen sich Ehrenamtliche für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft ein. Für alle Engagierten und alle Interessierten gibt es nun die Möglichkeit, sich in einer von Landkreis und Lebenshilfe Ostallgäu angebotenen Fortbildung zum „Begleiter für Inklusion“ ausbilden zu lassen.
 
Die Ausbildung ist geeignet für Menschen, die Interesse an einem Ehrenamt wie dem familienentlastenden Dienst der Lebenshilfe haben. Hier steht im Vordergrund der direkte Einsatz in Familien mit behinderten Kindern, um diese zu entlasten – das hilft vielen Familien. Gerade für Eltern mit einem behinderten Kind ist es wichtig, trotz oder gerade wegen der intensiven Betreuung ab und zu abends gemeinsam weg zu gehen, sei es zum Elternabend, ins Kino oder um Freunde zu treffen. Damit das möglich ist, sind sie auf den Familienentlastenden Dienst angewiesen. Dabei kommt es darauf an, dass sie sich auf die betreuende Person verlassen können und dass diese sich mit den individuellen Besonderheiten des Kindes auskennt.
 
Für alle Engagierten und Interessierten, die sich so eine Tätigkeit vorstellen können, bietet der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit der Lebenshilfe nun die Möglichkeit, sich zum „Begleiter für Inklusion“ ausbilden zu lassen. Die Fortbildung ist zudem besonders für Ehrenamtliche vorgesehen, die sich um die Gestaltung eines inklusiven Umfeldes oder eines geeigneten Angebotes in der Gemeinde bemühen – etwa gemeindliche Behindertenbeauftragte oder Vereinsverantwortliche oder andere Menschen, die sich künftig für das Thema einsetzen möchten.
 
Der Kurs besteht aus drei beziehungsweise vier Wochenendterminen teilweise nachmittags, teilweise ganztags ab dem 13. April 2018. Nähere Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de.
 
Rückfragen und Anmeldung bis 19. März 2018 bei:
 

Mitteilung vom 05.03.2018

Landkreis und Lebenshilfe bilden „Begleiter für Inklusion“ aus

Zielgruppe der Ausbildung sind Ehrenamtliche, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzen oder künftig einsetzen möchten.

V. l.: Marlene Dopfer und Selina Senftl

In vielen Bereichen setzen sich Ehrenamtliche für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft ein. Für alle Engagierten und alle Interessierten gibt es nun die Möglichkeit, sich in einer von Landkreis und Lebenshilfe Ostallgäu angebotenen Fortbildung zum „Begleiter für Inklusion“ ausbilden zu lassen.
 
Die Ausbildung ist geeignet für Menschen, die Interesse an einem Ehrenamt wie dem familienentlastenden Dienst der Lebenshilfe haben. Hier steht im Vordergrund der direkte Einsatz in Familien mit behinderten Kindern, um diese zu entlasten – das hilft vielen Familien. Gerade für Eltern mit einem behinderten Kind ist es wichtig, trotz oder gerade wegen der intensiven Betreuung ab und zu abends gemeinsam weg zu gehen, sei es zum Elternabend, ins Kino oder um Freunde zu treffen. Damit das möglich ist, sind sie auf den Familienentlastenden Dienst angewiesen. Dabei kommt es darauf an, dass sie sich auf die betreuende Person verlassen können und dass diese sich mit den individuellen Besonderheiten des Kindes auskennt.
 
Für alle Engagierten und Interessierten, die sich so eine Tätigkeit vorstellen können, bietet der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit der Lebenshilfe nun die Möglichkeit, sich zum „Begleiter für Inklusion“ ausbilden zu lassen. Die Fortbildung ist zudem besonders für Ehrenamtliche vorgesehen, die sich um die Gestaltung eines inklusiven Umfeldes oder eines geeigneten Angebotes in der Gemeinde bemühen – etwa gemeindliche Behindertenbeauftragte oder Vereinsverantwortliche oder andere Menschen, die sich künftig für das Thema einsetzen möchten.
 
Der Kurs besteht aus drei beziehungsweise vier Wochenendterminen teilweise nachmittags, teilweise ganztags ab dem 13. April 2018. Nähere Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de.
 
Rückfragen und Anmeldung bis 19. März 2018 bei:
 

Mitteilung vom 27.02.2018

Ludwig Gschmeißner wird neuer Jagdberater für den südlichen Landkreis

Ludwig Gschmeißner aus Trauchgau wird mit Beginn des neuen Jagdjahres zum Jagdberater für den südlichen Landkreis Ostallgäu bestellt.

Ludwig Gmeisser ist neuer Jagdberater für den südlichen Landkreis.

Gschmeißner wird Nachfolger von Hans Schauer, der seit 1993 als Jagdberater für den Landkreis tätig war und auf eine weitere Amtszeit verzichtete.
 
Nach dem Bayerischen Jagdgesetz bestellt das Landratsamt zur „laufenden sachverständigen Beratung der Jagdbehörde“ für jeweils fünf Jahre einen ehrenamtlichen Jagdberater. Die Auswahl steht dabei im Ermessen der Jagdbehörde. Sie soll sich für eine „in allen Bereichen der Jagd sachkundige, hocherfahrene Persönlichkeit, die ihre Aufgaben gewissenhaft und unparteiisch auszuüben vermag und deshalb  um einen gerechten Ausgleich der Interessen der am Jagdwesen Beteiligten bemüht ist“ entscheiden. Mit Wildmeister Ludwig Gschmeißner, der unter anderem bereits viele Jahre Vorsitzender des Bunds der Bayerischen Berufsjäger war, im Obersten Jagdbeirat in München und im Jagdbeirat Ostallgäu saß sowie Leiter der Hochwildhegegemeinschaft Ammergebirge ist, hat der Landkreis eine Persönlichkeit gefunden, die wie kaum eine andere ebendiese Kriterien erfüllt. Umso mehr ist man im Landratsamt erfreut darüber, dass der Trauchgauer Berufsjäger bereit war, das Ehrenamt für die nächsten fünf Jahre zu übernehmen. Landrätin Maria Rita Zinnecker dankt Schauer für die stets „hervorragende und angenehme Zusammenarbeit“ mit ihrer Jagdbehörde: „Es ist gerade in der heutigen Zeit besonders hervorzuheben, dass Hans Schauer über einen so langen Zeitraum ein nicht immer einfaches und oft im Spannungsfeld verschiedener Interessen – Jagd, Forstwirtschaft und Freizeitnutzung – stehendes Ehrenamt ausgeübt hat.“
 
Sowohl der bisherige als auch der künftige Jagdberater stünden für die „Kultur im Landkreis, in jagdlichen Fragen sachlich und lösungsorientiert mit allen Beteiligten zu reden, anstatt sich in ideologischen Grabenkämpfen zu verlieren“, sagt Zinnecker zu der mit dem Wechsel einhergehenden inhaltlichen Kontinuität. Als Jagdberater für den mittleren Landkreis wurden Christian Löwenmuth und für den nördlichen Landkreis Fritz Obermaier für weitere fünf Jahre bestellt und so in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls neu bestellt wurden die ehrenamtlichen Mitglieder des Jagdbeirats für den Landkreis.
 
Der Jagdbeirat ist ein Gremium, das bei der Jagdbehörde zur Beratung wichtiger Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung gebildet wird und in der Regel ein bis zweimal jährlich zusammentritt. Dem Jagdbeirat gehören Vertreter der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, der Jagdgenossenschaften, der Jäger und des Natur- und Waldschutzes an. Den Vorsitz hat die Jagdbehörde. Nachfolger von Gschmeißner als Vertreter der Jäger im Jagdbeirat wird Thomas Hennemann, Berufsjäger aus Schwangau. Auf Elmar Schreiter folgt Klaus Linder als Vertreter des Natur- und Waldschutzes. Die bisherigen Mitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Mitteilung vom 26.02.2018

Weltfrauentag am 8. März: viele Veranstaltungen in Landkreis und Region

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu lädt Frauen im Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages am 8. März zu vielfältigen Veranstaltungen ein.

  • 2. März 2018, 19 Uhr, Weltgebetstag der Frauen; Gottesdienste und anschließende Begegnungen in vielen Pfarrgemeinden: Der diesjährige Weltgebetstag hat das Leben der Frauen in Surinam zum Thema. Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität ist die weltweite Förderung von Projekten für Mädchen und Frauen. Infos unter https://weltgebetstag.de
  • 7. März 2018, 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, Marktoberdorf: Auftaktveranstaltung zu „Frauen unterstützen Frauen auf dem Weg in die Kommunalpolitik“. Anmeldung und Info: Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de; http://www.buerger-ostallgaeu.de/gleichstellung
  • 9. März 2018, 19 Uhr im Haus Hopfensee in Hopfen am See, Höhenstr. 14, Füssen: Im Rahmen eines öffentlichen Festaktes überreicht die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen/AFS die AFS-Rose "Für besondere Verdienste um die Gleichstellung" an Seyran Ates. Den lokalen Preis erhält Dagmar Rothemund.
  • 8. März 2018, ab 10 Uhr: Landfrauentag des Bayer. Bauernverbandes im Modeon in Marktoberdorf: „ERFOLGSSTRATEGIE – Raus aus der Opferrolle – Rein in den Erfolg. Warum sind manche Menschen erfolgreich und manche nicht?“ mit Mentaltrainerin Elke Pelz-Thaller. Infos: Telefon: 08341/90 93 63-0; Kaufbeuren(at)BayerischerBauernVerband.de
  • Ab 13. März 2018, an sieben Vormittagen, jeweils von 9 – 11.15 Uhr; Kurs „Wiedereinstiegspaket für Frauen“ In Kooperation mit der Bildungsberatung des Landkreises, der Servicestelle „Frau & Beruf“ und der Arbeitsagentur bietet die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu eine „Rundum-Beratung“ für Frauen zur Planung des beruflichen Wiedereinstiegs. Kosten: 99 Euro. Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf; Anmeldung und Info: Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de
     

Information zum Weltfrauentag


Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Anfangs gingen Frauen für das Wahlrecht, das Recht auf Mutterschutz und das Recht auf Arbeit und Ausbildung auf die Straße. Heute entspringen die Forderungen der Frauen ihrer aktuellen Lebens- und Arbeitssituation. So setzen sich die Frauen beispielsweise für eine gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ein, für eine gleichberechtigte Teilhabe an Macht- und Entscheidungspositionen, für soziale Gerechtigkeit und materielle Absicherung (auch im Alter). Jedoch geschehen auch heute noch in aller Welt Verstöße gegen die Grundrechte der Frauen, die das Leben, die körperliche und seelische Gesundheit oder die Existenz der betroffenen Frauen und Mädchen zerstören oder bedrohen.

Mitteilung vom 23.02.2018

Noch Plätze frei zur kostenlosen Beratung für Frauen

Die Themen der nächsten Kurse lauten „450,-Euro-Job, Nachteile und Chancen“, „Soziale Absicherung in der Selbstständigkeit“ und „Wie bewerbe ich mich?“.

Kostenlose Beratungen für Ostallgäuerinnen, die nach der Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen, bietet die Servicestelle "Frau und Beruf" auch im Frühjahr 2018 wieder an. Die nächsten kostenlosen Seminare im Landratsamt in Marktoberdorf: am 5. März „450,-Euro-Job, Nachteile und Chancen“, am 13. März „Soziale Absicherung in der Selbstständigkeit“,  am 16. April  „Wie bewerbe ich mich?“.  Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
Die Servicestelle "Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle Frau & Beruf unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.
 
Seminare der „Servicestelle Frau und Beruf“ in Marktoberdorf:
„450-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 5. März von 9 bis 11 Uhr: Es wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt und über Benachteiligungen gesprochen. Es werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zu nutzen.
 
„Wie bewerbe ich mich?“ am 16. April, von 9 bis 11 Uhr: 
Von ihrer Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
 
„Soziale Absicherung in der Selbstständigkeit“ am 13. März 2018 von 9 bis 11 Uhr.
Von ihrer Beraterin Sabine Kohl erhalten die Teilnehmerinnen Informationen und lernen Modelle kennen zu Renten- und Krankenversicherung in der Selbstständigkeit sowie zur Existenzgründung im Nebenerwerb.
 
Im Anschluss an alle Seminare werden kostenlose 45-minütige Einzelberatungen zu allen Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständigmachen“ angeboten.
 
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstr. 10, Telefon 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.
 
Die Servicestelle Frau & Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 23.02.2018

Noch Plätze frei zur kostenlosen Beratung für Frauen

Die Themen der nächsten Kurse lauten „450,-Euro-Job, Nachteile und Chancen“, „Soziale Absicherung in der Selbstständigkeit“ und „Wie bewerbe ich mich?“.

Kostenlose Beratungen für Ostallgäuerinnen, die nach der Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen, bietet die Servicestelle "Frau und Beruf" auch im Frühjahr 2018 wieder an. Die nächsten kostenlosen Seminare im Landratsamt in Marktoberdorf: am 5. März „450,-Euro-Job, Nachteile und Chancen“, am 13. März „Soziale Absicherung in der Selbstständigkeit“,  am 16. April  „Wie bewerbe ich mich?“.  Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
Die Servicestelle "Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle Frau & Beruf unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.
 
Seminare der „Servicestelle Frau und Beruf“ in Marktoberdorf:
„450-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 5. März von 9 bis 11 Uhr: Es wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt und über Benachteiligungen gesprochen. Es werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zu nutzen.
 
„Wie bewerbe ich mich?“ am 16. April, von 9 bis 11 Uhr: 
Von ihrer Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
 
„Soziale Absicherung in der Selbstständigkeit“ am 13. März 2018 von 9 bis 11 Uhr.
Von ihrer Beraterin Sabine Kohl erhalten die Teilnehmerinnen Informationen und lernen Modelle kennen zu Renten- und Krankenversicherung in der Selbstständigkeit sowie zur Existenzgründung im Nebenerwerb.
 
Im Anschluss an alle Seminare werden kostenlose 45-minütige Einzelberatungen zu allen Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständigmachen“ angeboten.
 
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstr. 10, Telefon 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.
 
Die Servicestelle Frau & Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 20.02.2018

Aitrang und die Sehnsucht nach dem Bahnhalt

Beim Gemeindebesuch von Landrätin Zinnecker stand neben dem Wunsch nach einem Bahnhalt auch eine Betriebsbesichtigung bei der Dietrich AG auf dem Programm.

Landrätin Maria Rita Zinnecker lässt sich von Seniorchef Hans-Dieter Dietrich die Produkte der Firma zeigen. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Hubert Eble (2. Bgm.), Seniorchef Hans-Dieter Dietrich, Bürgermeister Jürgen Schweikart (etwas verdeckt), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wiedemann (Mitglied des Gemeinderats),  Manfred Dietrich (Vorsitzender Dietrich AG), Thomas Königsberger (Prokurist Dietrich AG) und Cilli Zeller (Mitglied des Gemeinderats)

Landrätin Maria Rita Zinnecker lässt sich von Seniorchef Hans-Dieter Dietrich die Produkte der Firma zeigen. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Hubert Eble (2. Bgm.), Seniorchef Hans-Dieter Dietrich, Bürgermeister Jürgen Schweikart (etwas verdeckt), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wiedemann (Mitglied des Gemeinderats), Manfred Dietrich (Vorsitzender Dietrich AG), Thomas Königsberger (Prokurist Dietrich AG) und Cilli Zeller (Mitglied des Gemeinderats)

In zufriedene Gesichter konnte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei ihrem Gemeindebesuch in Aitrang blicken: Eine intakte Infrastruktur, stabile Geburtenzahlen und geordnete Finanzen lassen die Gemeinde optimistisch in die Zukunft blicken, wie Bürgermeister Jürgen Schweikart, sein Stellvertreter Hubert Eble und drei weitere Gemeinderatsmitglieder unisono versicherten.
 
Auf dem Wunschzettel vermerkt haben die Räte eine bessere Anbindung des Ortes an den ÖPNV, weil die Gemeinde sich hier in nahezu alle Richtungen etwas abgehängt sieht. Den Verantwortlichen ist aber durchaus bewusst ist, dass sich Individualverkehr auf der einen und mögliche Verbesserungen beim ÖPNV auf der anderen Seite eher konträr gegenüberstehen. Nicht locker lassen will man allerdings beim Thema Bahnhalt, den man seit einigen Jahren zu installieren versucht. „Der in Kürze im Landratsamt stattfindende Mobilitätsdialog bietet die Möglichkeit, Gespräche mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zu führen und dem Anliegen Nachdruck zu verleihen“, sagte Landrätin Zinnecker.
 
Gemeinde „gut aufgestellt“
 
„Oberste Priorität hat für uns die Ansiedlung eines Allgemeinarztes, nachdem Dr. Zeller zum Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist“, erläuterte Bürgermeister Schweikart. „Ein erster Baustein dazu wird die Modernisierung der Arztpraxis durch die Gemeinde sein, welche ab dem Frühjahr 2018 angegangen wird.“ Mit der Ausweisung eines neuen Baugebiets und eines sich abzeichnenden Gewerbegebiets sei die Gemeinde „gut aufgestellt“ und biete Familien und mittelständischen Unternehmen eine Perspektive, in Aitrang sesshaft zu werden beziehungsweise Arbeitsplätze zu generieren, sagte Schweikart weiter.
 
Mittelständische Unternehmen präsentieren sich
 
Seniorchef Hans-Dieter Dietrich und Prokurist Thomas Königsberger von der Dietrich AG führten durch die Räumlichkeiten des Spezialisten für Lüftungs- und Klimatechnik und stellten auszugsweise Referenzen und das Leistungsportfolio vor. Welche Synergien erzielt werden und welche Vorteile für die Kunden entstehen können, wenn Hand in Hand gearbeitet wird, erläuterten die beiden Geschäftsführer und Bodenspezialisten Martin Börmann und Hans-Jörg Bader (Aitranger Estrich und 3B Bodenbeläge). Die genannten Firmen verfügen seit vielen Jahren über einen ausgezeichneten Ruf weit über die Allgäuer Grenzen hinaus. Andreas Moser hat vor einigen Jahren den elterlichen Bauernhof zur Bäckerei umgebaut und trägt nun mit dem umfassenden Sortiment seines Marktes zur Nahversorgung in Aitrang bei.

Mitteilung vom 16.02.2018

Die „Energiekarawane“ ist losgezogen – Beratungsprojekt gestartet

Bei dem Projekt können sich Hausbesitzer im Projektgebiet in Germaringen vor Ort über die Möglichkeiten einer energetischen Sanierung beraten lassen.

Ziel des gemeinsamen Projekts von Landkreis Ostallgäu und Gemeinde Germaringen ist es, die Hausbesitzer eines ausgewählten Quartiers mit hohem Altbaubestand zu informieren, wie sie mit einfachen Maßnahmen Energie sparen und den Wohnkomfort erhöhen. „Wir wollen damit langfristig den Anstoß geben, im Sinne des Klimaschutzes die Sanierungsquote im jeweiligen Quartier zu erhöhen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Hauseigentümer im Germaringer Projektgebiet wurden bereits vor längerer Zeit mittels eines Bürgermeisterschreibens über die Rahmenbedingungen und Ziele des bis Ende März laufenden Projekts informiert. Die von der Gemeinde speziell für die „Energiekarawane“ ausgewählten Berater begannen mit den ersten Energieberatungsgesprächen. Im Laufe der rund einstündigen Energieberatung erfolgt üblicherweise ein Rundgang durch das Haus, wobei passende Sanierungsmaßnahmen angesprochen werden. Die Fragen und Wünsche der beratenen Hauseigentümer stehen dabei jederzeit im Vordergrund. Die Finanzierung erfolgt anteilig durch den Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Germaringen und ist somit für die Beratenen komplett kostenlos.
 
Energieberatung direkt im Haus
 
Die „Energiekarawane“ unterscheidet sich von anderen Beratungsangeboten dahingehend, dass die Energieberater den Hauseigentümern aktiv die Beratung anbieten. Dadurch, dass die Energieberatung direkt in den Häusern stattfindet, kann wesentlich besser auf die individuellen Gegebenheiten eingegangen werden.
 
Das Konzept der „Energiekarawane“ wurde in der Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt und erprobt. Im Jahr 2017 erwarb die Europäische Metropolregion München (EMM) die Lizenz und gab sie an die Landkreise und Kommunen weiter. Bislang wurden bundesweit bereits mehr als 100 Energiekarawanen durchgeführt. Das erste Pilotprojekt im Ostallgäu findet nun in der Gemeinde Germaringen statt. Läuft das Projekt erfolgreich, wären weitere Kampagnen in anderen Ostallgäuer Gemeinden denkbar.

Mitteilung vom 15.02.2018

Gelbe Tonne oder grüner Sack? Landkreis startet Umfrage

Ab dem 19. Februar werden 1000 Haushalte per Telefon befragt. Die Auswahl erfolgt zufällig und anonym.

Wollen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ostallgäu leere Kunststoffverpackungen wie bisher zum Wertstoffhof bringen oder lieber von zu Hause abholen lassen? Wie zufrieden sind die Ostallgäuer mit den Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis?
 
Bereits seit einigen Jahrzehnten gehört das Trennen von Abfällen zu den alltäglichen Aufgaben. Damit Bürgerinnen und Bürger recycelbares Material auf kurzen Wegen entsorgen können, gibt es in jeder Ostallgäuer Gemeinde einen Wertstoffhof. Eine repräsentative Umfrage soll ergeben, wie zufrieden die Bevölkerung mit dem bestehenden Entsorgungssystem ist. Dafür hat die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt das Meinungsforschungsinstitut L.Q.M aus Mainz beauftragt.
 
Auswahl erfolgt zufällig und anonym
 
Eine zentrale Frage ist, wie die Mehrheit der Ostallgäuer in Zukunft Kunststoffverpackungen wie leere Joghurtbecher, Milchtüten und Shampooflaschen entsorgen möchte. Bisher werden diese im grünen Sack gesammelt und am Wertstoffhof abgegeben. Zahlreiche Landkreise in Deutschland haben bei der Entsorgung von Leichtverpackungen bereits auf ein Holsystem mittels „Gelber Tonne“ umgestellt. Dabei werden Chipstüte & Co. analog zum Bio- oder Restmüll in einer separaten Abfalltonne gesammelt, die regelmäßig geleert wird. Das spart so manche Fahrt zum Wertstoffhof. Andererseits muss auf jedem Grundstück Platz für eine weitere Abfalltonne gefunden werden.
 
Zwischen dem 19. Februar und dem 16. März werden rund 1000 Bürgerinnen und Bürger telefonisch nach ihrer Meinung gefragt. Das Landratsamt bittet alle Angerufenen, an der Befragung teilzunehmen und so an einer kundengerechten Gestaltung der Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis mitzuwirken.
 
Weitere Informationen geben die Kommunale Abfallwirtschaft, Telefon 08342 911-505 und die L.Q.M Marktforschung GmbH, Telefon 06131 97 212-0.

Mitteilung vom 15.02.2018

Landkreis sucht ehrenamtliche Jugendschöffen für Landgericht Kempten

Das Landgericht benötigt die Ehrenamtlichen für seine Jugendschöffengerichte und Jugendkammern und eine fünfjährige Amtsdauer von 2019 bis 2023.

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Ostallgäu ist aufgefordert, dem Landgericht Kempten mindestens 23 Frauen und 23 Männer zu benennen, die bereit sind, das Amt eines Jugendschöffen zu übernehmen. Bewerben können sich Personen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Ostallgäu haben, mindestens 25 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Wer Interesse am Ehrenamt eines Jugendschöffen hat, wird gebeten, sich bis zum 9. März 2018 bei seiner Wohnortgemeinde zu melden.
 
Lebenserfahrung benötigt
 
Jugendschöffen wirken als ehrenamtliche Richter in gerichtlichen Verfahren der ersten Instanz mit, in denen Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren oder Heranwachsende bis unter 21 Jahre angeklagt sind, die mittelschwere oder schwere Straftaten zum Gegenstand haben. Beteiligt sind sie darüber hinaus in allen Berufungsangelegenheiten. Die Jugendschöffen nehmen in der Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie der Berufsrichter wahr. Sie sollen bei der Feststellung des Sachverhalts und der Beurteilung von Tat und Täter ihre Lebenserfahrung und ihren gesunden Menschenverstand einbringen.
 
Jugendschöffen sollen erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Die Lebenserfahrung, die ein Jugendschöffe mitbringen muss, kann sowohl aus beruflichen Erfahrungen (beispielsweise durch die Beschäftigung an einer Schule oder im Jugendamt) als auch aus privaten Erfahrungen (beispielsweise durch eine Tätigkeit in einem Verein oder durch Elternschaft) resultieren. Es werden geeignete Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung gesucht.

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