Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 13.07.2017

Blühendes Projekt „Wiese x 16“ startet: aktiv gegen den Artenverlust

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat gemeinsam mit Vertretern aus den 16 Modellgemeinden die Umsetzungsphase des LEADER-Projekts „Wiese x 16“ eingeläutet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker gab gemeinsam mit (von links) Bürgermeisterin Inge Weiß (Rieden), Bernhard Huber (Friesenried), Herbert Hofer (Pforzen), Naturgartenplanerin Ingrid Völker und Projektleiterin Sarah Sagemann von der Unteren Naturschutzbehörde den Startschuss für „Wiese x 16“. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker gab gemeinsam mit (von links) Bürgermeisterin Inge Weiß (Rieden), Bernhard Huber (Friesenried), Herbert Hofer (Pforzen), Naturgartenplanerin Ingrid Völker und Projektleiterin Sarah Sagemann von der Unteren Naturschutzbehörde den Startschuss für „Wiese x 16“. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Wie können Grünflächen naturnah angelegt oder aufgewertet werden, damit sich artenreiche und trotzdem pflegeleichte Blumenwiesen entwickeln? Das war die Frage, die zuvor in einem Workshop für die beteiligten Gemeinden beantwortet wurde. Die beauftragte Planerin hatte in den vergangenen Wochen die Projektflächen in den 16 Gemeinden begutachtet und die Konzepte für die Gemeinden ausgearbeitet. Den teilnehmenden Kommunen soll nun über weitere Workshops das Wissen rund um naturnahe Gestaltung und Anlage sowie Pflege und Entwicklung artenreicher Wiesen auf öffentlichen Flächen vermittelt werden. Außerdem bekommen die Gemeinden in den nächsten zwei Jahren Tipps und Hilfe bei der Herstellung und Pflege ihrer Modellflächen.

 

Über Umweltbildungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit sollen zudem Kinder wie Erwachsene, Interesse und Spaß am naturnahen Gärtnern, an bunten Blumenwiesen und ihren Bewohnern entwickeln. Landrätin Zinnecker zeigte sich stolz über die Gemeinden, die mit Feuereifer dabei seien und sagte: „Ich hoffe auch, dass noch viele andere Kommunen im Landkreis diesem blühenden Beispiel folgen.“

Mitteilung vom 12.07.2017

Landkreis und Bistum bieten Ausbildung zum Seniorenbegleiter

Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen.

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Ausbildung zum Seniorenbegleiter an. Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 6. Oktober 2017.

 

Die Ausbildung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung und die Erkrankungen des Alters werden vorgestellt.

 

Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mittagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.
 
Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html und bei der Informationsveranstaltung am 29. August 2017 um 17 Uhr im Landratsamt Marktoberdorf.
 
Anmeldung bis Montag, den 14.08.2017 bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Christine Seiz-Göser (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon: 08342 911-475, E-Mail: christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de).

Mitteilung vom 12.07.2017

Tariferhöhung im Buslinienverkehr des Ostallgäus

Die Verkehrsunternehmer der Ostallgäuer Verkehrs Gemeinschaft (OVG) erhöhen den Bustarif ab dem 1. August 2017 um durchschnittlich etwa drei Prozent.

Diese moderate Erhöhung nach 18 Monaten ist nach Angaben der OVG notwendig, um die Kostenentwicklung in der Busbranche abzufangen. Die Tariferhöhung wurde bereits durch die Regierung von Schwaben geprüft und genehmigt. Die neuen Preise der einzelnen Fahrscheine können auf den Internetseiten der Busunternehmer (www.rba-bus.de, www.rva.de, www.vg-kirchweihtal.de) eingesehen und/oder im Service-Zentrum Kaufbeuren unter Telefon 08341/809519 erfragt werden.

Mitteilung vom 11.07.2017

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis zum 31.10. haben Schüler weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihre Schulwegkosten im Schuljahr 16/17 vom Landkreis ersetzt zu bekommen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
 
Zeitersparnis als Voraussetzung
 
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern 08342 911-447 (Frau Gellrich), 08342 911-445 (Frau Socher) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 11.07.2017

bergaufland Ostallgäu e. V.: Gremium entscheidet über weitere Vorhaben

„Ich freue mich sehr über weitere großartige Projektideen für unsere Region“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am Dienstag, 18. Juli, um 17 Uhr zu seiner fünften Sitzung im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Hier werden vier Projekte vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Darüber hinaus wird über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Maßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden. 
 
Bei der fünften Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums vier weitere Projektideen aus den Bereichen Jugend, Kultur und Tourismus vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um die Einzelprojekte „Skate- und Bikepark Füssen“ und „Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“ sowie um die Kooperationsprojekte „Das Erbe der Wetzsteinmacher – Umsetzung“, und „What´s Up?! – Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“. Darüber hinaus wird über die eingereichten Anfragen der Einzelmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ entschieden. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit.
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Dessen Leiter Dr. Alois Kling begrüßt besonders die anstehenden Kooperationsprojekte mit den benachbarten LEADER-Regionen in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen.
 
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 06.07.2017

Ostallgäuer Botschafter im Innovationspark Augsburg

Beim Treffen der Wirtschaftsbotschafter waren mehr als 40 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben dabei.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Wolfgang Hehl (Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH) und Karlheinz Wintergerst (Direktor für Industrial Engineering bei Fujitsu Technology Solutions GmbH).

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Wolfgang Hehl (Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH) und Karlheinz Wintergerst (Direktor für Industrial Engineering bei Fujitsu Technology Solutions GmbH).

Zentrales Thema der Veranstaltung für die Botschafter des Landkreises Ostallgäu war die Bedeutung des Innovationsparks und insbesondere des Technologiezentrums Augsburg als herausragender Forschungs- und Entwicklungsstandort für die gesamte Region. „Hier finden Firmen richtungsweisende Kooperationen. Der Innovationspark bietet besonders auch für Firmen aus dem Ostallgäu einzigartige Chancen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Veranstaltung.
 
Auf knapp 70 Hektar Fläche entsteht derzeit einer der größten Innovationsparks Europas, dessen Herzstück das Technologiezentrum Augsburg bildet. Rund 30 Unternehmen haben sich bisher angesiedelt. Im Fokus der Unternehmen steht insbesondere das Thema Forschung und Entwicklung. „Die hier ansässigen Betriebe mieten sich jedoch nicht nur einen Raum“, sagte Wolfgang Hehl, Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH. „Unsere Dienstleistung besteht vor allem darin, Probleme zu lösen. Wir suchen für die Unternehmen die richtigen Wissensquellen und bieten den Raum für strategische Partnerschaften und richtungsweisende Kooperationen.“ Hehl betonte dabei stets, dass sich das Angebot nicht ausschließlich auf den Raum Augsburg konzentriert, sondern explizit an Unternehmen in ganz Bayern richtet. „Auch Unternehmen aus dem Allgäu können bei uns exzellent Forschung und Entwicklung betreiben und somit gleichzeitig ihre Heimatstandorte festigen“, so Hehl weiter.
 
Exklusiver Einblick in laufendes Forschungsprojekt
 
Mit den Firmen Sicony GmbH und Fujitsu Technology Solutions GmbH ist es den Veranstaltern gelungen, zwei außerordentlich innovative Mieter des Technologiezentrums für Gastbeiträge zu gewinnen. Daniel Grobe ist Geschäftsführer des jungen Startup Unternehmens Sicony, das aus einem Forschungsprojekt des Fraunhofer IGCV Augsburg hervorgegangen ist und eine Software für den Einsatz in der industriellen Produktion entwickelt hat. Karlheinz Wintergerst berichtete in seiner Funktion als Direktor für Industrial Engineering bei Fujitsu Technology Solutions GmbH unter anderem über das im Technologiezentrum maßgeblich vorangetriebene Gemeinschafts-Projekt von KUKA und Fujitsu der „Mensch-Roboter-Kollaboration“. Im Anschluss folgte eine beeindruckende Führung über das Gelände des Technologiezentrums, die den Botschaftern unter anderem einen exklusiven Einblick in das Forschungsprojekt der „Mensch-Roboter-Kollaboration“ ermöglichte.
 
Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk erhalten Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 04.07.2017

Entsorgung von Kreuzkraut: Landratsamt und Maschinenring helfen

Der Landkreis stellt zur Eindämmung des Kreuzkrautes 5.000 Euro zur Verfügung. Damit es zurückgedrängt werden kann, muss es ordnungsgemäß entsorgt werden.

Wer größere Mengen Kreuzkraut zu entsorgen hat, muss dieses zur Vergärungsanlage des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft (ZAK) in Kempten-Schlatt bringen – oder bringen lassen. Bei Bedarf unterstützt der Maschinenring Ostallgäu Landwirte beim Transport, der Landkreis beteiligt sich an den Entsorgungskosten. Kleinmengen können gebührenfrei an ausgewählten Wertstoffhöfen abgegeben werden.
 
Für den Transport durch den Maschinenring muss das Material in Siloballen bereitgestellt werden. Bei weniger als zehn Ballen bittet der Maschinenring um die Einrichtung einer gemeinsamen Sammelstelle. Der Preis pro Ballen inklusive Transport und Entsorgung beträgt 50 Euro brutto. Die zu entsorgende Menge ist bis spätestens 30. Oktober 2017 anzumelden. Für weitere Fragen steht der Maschinenring unter der Telefonnummer 08341 90560 zur Verfügung. Es besteht auch die Möglichkeit, Material selbst zur Vergärungsanlage in Kempten-Schlatt zu bringen (Altusriederstr. 80, 87439 Kempten). Dabei ist darauf zu achten, dass das Material frisch angeliefert und aufgrund der Gefahr von Samenanflug abgedeckt werden muss. Die Abgabe ist kostenpflichtig (50 Euro/Tonne lose oder in Rundballen) und der zu zahlende Betrag ist in bar zu entrichten. Vor Anlieferung muss die Lieferung bei der Anlage unbedingt telefonisch angemeldet werden (Telefon: 08374 231000). Kleinmengen von Kreuzkraut (maximal zehn Säcke á 100 Liter) können einmalig gebührenfrei an den Wertstoffhöfen Buchloe, Obergünzburg, Füssen und Pfronten sowie am Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf und der Hausmülldeponie Oberostendorf abgegeben werden.
 
2017 stellt der Landkreis Ostallgäu als freiwillige Leistung 5.000 Euro zur Unterstützung der Entsorgung des Kreuzkrauts bereit. Die Kosten der Entsorgung können mit bis zu 100 Prozent bezuschusst werden. Bei Selbstanlieferung kann der Antrag auf Unterstützung mit Kopien der Rechnungen bis spätestens 30. November 2017 bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Ostallgäu eingereicht werden. Bei Entsorgung durch den Maschinenring kann der Antrag bis 30.Oktober 2017 über den Maschinenring Ostallgäu eingereicht werden. Dann erfolgt keine separate Auszahlung, sondern eine Verrechnung mit den Entsorgungskosten beim Maschinenring. Weitere Infos und Details unter www.ostallgaeu.de unter der Rubrik Bürgerservice/Naturschutz.
 
In den vergangenen Jahren wurde ein verstärktes Auftreten von Wasserkreuzkraut im Allgäu festgestellt. Als Strategie zur Bekämpfung wird das Ausdunkeln der lichtliebenden Rosetten durch einen hohen Schnitt sowie eine späte Mahd ab Ende Juni empfohlen. Für die mechanische Bekämpfung sind das Ausstechen der einjährigen Rosetten sowie das Abreißen der Blütenstände wichtig. Zur Reduktion der Samenverbreitung ist es entscheidend, dass das Material nach der Mahd nicht auf der Fläche verbleibt (Pflanze bildet eine Notblüte), sondern ordnungsgemäß entsorgt wird.

Mitteilung vom 29.06.2017

„Spazierengehen in der Luft“

Beim Gemeindebesuch in Halblech war Landrätin Maria Rita Zinnecker unter anderem bei der Firma A-I-R, die Flugdrachen baut, zu Gast.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Johann Gschwill (beide sitzend) mit A-I-R-Geschäftsführer Felix Rühle (3. v. r.) und Mitgliedern des Gemeinderates Halblech beim Besuch der Firma A-I-R.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Johann Gschwill (beide sitzend) mit A-I-R-Geschäftsführer Felix Rühle (3. v. r.) und Mitgliedern des Gemeinderates Halblech beim Besuch der Firma A-I-R.

Seit 2001 baut die Firma A-I-R in Halblech Flugdrachen. Landrätin Maria Rita Zinnecker informierte sich anlässlich ihres Gemeindebesuchs gemeinsam mit Bürgermeister Johann Gschwill über die Motivation von Gründer und Inhaber Felix Rühle ins Ostallgäu zu gehen sowie über die Produktion der Fluggleiter. „Mit A-I-R hat das Ostallgäu ein Unternehmen, das einmalig ist weit über die Region hinaus. Darauf sind wir stolz“, sagte Zinnecker. Gschwill: „A-I-R ist ein Glücksfall für Halblech: nicht nur wegen der Arbeitsplätze, sondern auch wegen der Flug-Veranstaltungen, die unser Dorfleben bereichern.“
 
Rund 3.000 seiner Drachen seien seit der Firmengründung in Römerstein in der Schwäbischen Alb 1998 gebaut worden, erklärte Rühle. Grund für den Umzug ins Ostallgäu: vor allem die optimalen Flugbedingungen an Tegel- und Buchenberg. Rühle: „Für jemanden, der zwei bis dreimal die Woche berufsbedingt Drachen fliegt, ist ein sehr kurzer Anreiseweg zum Startpunkt nicht nur bequem, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor.“ Warum er angefangen hat, Drachen zu bauen, begründet Rühle so: „Mich haben schon immer die großen Greifvögel und ihr lautloser Gleitflug fasziniert. Der Drachenflug ermöglicht das auch dem Menschen – es ist wie Spazierengehen in der Luft.“
 
Sorgenkind Fahrradwege
 
Als „gefährlich“ bezeichnete Gschwill die fehlenden Fahrradwege an den Kreisstraßen OAL 1 (bei Greith) und OAL 8 (Richtung Prem). Hier kämen Fahrradfahrer immer wieder in Konflikt mit Autos und Landmaschinen. Es handle sich zum einen um den stark von Kindern frequentierten Weg zum Sportplatz und zum anderen um eine scharfe und unübersichtliche 90-Grad-Einmündung des Fahrradweges auf eine öffentliche Straße. Diese Konfliktstellen könnten durch einen neuen Radweg beziehungsweise eine Verbreiterung der Straße beseitigt werden. Zinnecker sagte Gschwill bei der Entschärfung der Situationen Unterstützung zu.
 
Einen Lösungsvorschlag hatte Zinnecker für die überlasteten Grüngutbehälter des Halblecher Wertstoffhofes im Gepäck. In Marktoberdorf prüfe man demnächst einen Presscontainer, um größere Mengen Grüngut aufnehmen zu können. Sei das erfolgreich, könne man einen solchen Container auch in Halblech installieren und die Höchstanliefermenge für Grüngut eventuell sogar heraufsetzen. In Halblech käme es laut Bürgermeister Gschwill immer wieder zu illegalen Ablagerungen in der freien Natur, da der Container im Wertstoffhof nicht ausreiche.

Mitteilung vom 23.06.2017

Bauarbeiten: OAL 6 zwischen Germaringen und Neugablonz gesperrt

Die Sperrung dauert vom 27. bis 29.6. Grund sind Bauarbeiten an der Fahrbahndecke.

Wegen Bauarbeiten an der Fahrbahndecke ist die Kreisstraße OAL 6 zwischen der Auffahrt zur B12 bei Germaringen und der Einfahrt zur OAL 26 bei Neugablonz von Dienstag, 27. Juni, bis einschließlich Donnerstag, 29. Juni, gesperrt. Bei schlechter Witterung kann sich die Maßnahme verschieben. Die Umleitung erfolgt über Pforzen, Zellerberg und Germaringen und ist entsprechend ausgeschildert.

Mitteilung vom 22.06.2017

Ausschreibung für Ehrenzeichen des Landkreises Ostallgäu beginnt

Der Landkreis vergibt im Herbst wieder zehn Ehrenzeichen für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl. Bis zum 1.9.2017 können Vorschläge eingereicht werden.

Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern gestaltet uneigennützig unser Gemeinwohl mit. Ihnen gilt es, Danke zu sagen und ihre besonderen Verdienste hervorzuheben. „Alle Bürgerinnen und Bürger können besonders engagierte Persönlichkeiten, egal ob als Einzelperson oder im Team tätig, für die hohe Anerkennung des Landkreises Ostallgäu benennen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Das Ehrenzeichen soll an Personen vergeben werden, die sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich und über den eigenen Ort hinaus für ihre Mitmenschen einsetzen und somit um den Landkreis herausragend verdient gemacht haben. Zinnecker: „Wir suchen besondere Beispiele, die andere zu neuen Ideen anregen können und unsere Gesellschaft weiterentwickeln.“
 
Besonderes Engagement
 
Erstmals wurden im Jahr 2009 zehn Ostallgäuer für ihre besonderen Verdienste im sozialen Bereich und ihr Engagement für Kultur, Natur, Musik oder Sport geehrt. Die Ehrung erfolgt im zweijährigen Rhythmus. Das besondere Engagement kann in allen Bereichen des Ehrenamtes liegen. Dabei kann es sich um ein besonders verantwortungsvolles Ehrenamt handeln, welches jemand mit großer Hingabe seit langer Zeit ausübt oder um eine Idee, aus der ein besonderes Projekt hervorging oder auch um den selbstlosen Einsatz für ein Kulturgut.
 
Vorschläge können bis zum 1. September 2017 beim Landratsamt Ostallgäu eingereicht werden. Die notwendigen Formulare gibt es bei der Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt Ostallgäu (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf) oder im Internet unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de. Für Rückfragen steht Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt unter Telefon 08342 911-290 oder E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de gerne zur Verfügung.
 
Die Verleihung wird im Herbst 2017 stattfinden. Die Geehrten werden neben dem silbernen Ehrenzeichen auch die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erhalten.

Mitteilung vom 22.06.2017

Außenstelle Füssen am 28.6. und 5.7. geschlossen

Der Bürgerservice des Landratsamtes in Marktoberdorf öffnet an beiden Tagen zu den regulären Zeiten von 7.30 bis 17.30 Uhr.

Die Außenstelle Füssen des Landratsamtes Ostallgäu bleibt am Mittwoch, 28. Juni, und am Mittwoch, 5. Juli, wegen Betriebsausflügen geschlossen. Der Bürgerservice des Landratsamtes in Marktoberdorf öffnet an beiden Tagen zu den regulären Zeiten von 7.30 bis 17.30 Uhr – allerdings mit kleinerer Besetzung. Dadurch kann es zu Wartezeiten kommen.

Mitteilung vom 21.06.2017

Jengen: Großes Bürgerengagement beim Bau des Schützenheims Beckstetten

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich beim Gemeindebesuch unter anderem über die große Eigenleistung bei der Errichtung des Heims informiert.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Franz Hauck mit Gemeinderäten bei der Besichtigung der Hochwasserschutzmaßnahmen an Gennach und Hühnerbach. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Franz Hauck mit Gemeinderäten bei der Besichtigung der Hochwasserschutzmaßnahmen an Gennach und Hühnerbach. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Beeindruckt von der Vielfalt Jengens und dem dortigen Bürgerengagement hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker nach ihrem Besuch im nördlichen Ostallgäu gezeigt: „Jengen ist in allen Belangen gut aufgestellt, war Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien, kann auf zahlreiche Unternehmen bauen und hat über 40 umtriebige Vereine und Genossenschaften, die das Leben hier lebenswert machen.“
 
Beweis für das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist für Zinnecker das Schützenheim mit Feuerwehrhaus im Ortsteil Beckstetten, das mit rund 7.000 Stunden Eigenleistung derzeit errichtet wird. Nach Fertigstellung werden die Schützen hier optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfinden und auch die Floriansjünger haben künftig ein modernes Gebäude für ihre Belange zur Verfügung. „Dieser Bau ist ein starkes Symbol für die eindrucksvolle Dorfgemeinschaft“, sagte Zinnecker. Bereits Anfang der 2000er Jahre begann man in Jengen mit Investitionen in erneuerbare Energien, auch bedingt durch die Ansiedlung der Firma BK Solar. Mit einem Windrad sowie fünf Solarparks und vier Biogasanlagen betreiben die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger eine nachhaltige Energiepolitik. Bei der Besichtigung der Ortsdurchfahrt Weicht bestätigte Zinnecker die Notwendigkeit der Erneuerung: „Wir haben die Finanzmittel für die Maßnahme zur Verfügung eingeplant und werden 2018 mit dem Ausbau beginnen.“
 
Eigener Schulbus hat sich bewährt
 
Bürgermeister Franz Hauck eröffnete den Nachmittag im Beisein seines Stellvertreters Hermann Mayr und fast aller Gemeinderäte mit grundlegenden Informationen über die Gemeinde mit ihren sieben Ortsteilen. „Die Investition in einen eigenen Schulbus ist nicht nur weit über die Ostallgäuer Grenzen hinaus einzigartig, sie hat sich auch bestens bewährt“, sagte Hauck. Wegen der Lage an Gennach und Hühnerbach sind wirksame Hochwasserschutzmaßnahmen von großer Bedeutung. Als eine der letzten Maßnahmen im Zweckverband Gennach-Hühnerbach steht voraussichtlich in 2019 der Bau des Rückhaltebeckens in Eurishofen an. Kulturelle Vielfalt bietet der Ortsteil Weicht: Bis 2010 fanden hier im Hofhaus die Kulturtage mit bekannten Künstlern aus Nah und Fern statt. Seit 2015 werden die Jugendkulturtage durchgeführt. Darüber hinaus gibt es die im Dorfgemeinschaftshaus beheimatete Bücherei St. Vitus. Das Gebäude ist auch ein beliebter Ort für Veranstaltungen der örtlichen Vereine. Franz Hauck: „In der Gemeinde Jengen sind wir zufrieden und glücklich. Wirkliche Probleme gibt es nicht.“ Dazu habe laut Hauck auch die Ansiedlung des REWE-Marktes in 2016 beitragen, mit der die Lücke in der Nahversorgung geschlossen werden konnte.

Mitteilung vom 20.06.2017

Tag der offenen Gartentür: Vier Gärten im Landkreis geöffnet

Die Gärten Aitrang, Lechbruck am See, Rieden am Forggensee und in der Stadt Füssen sind am 25. Juni 2017 von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Garten der Familie Güthoff in Aitrang, Quelle: Friederike Scharpf, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege

Garten der Familie Güthoff in Aitrang, Quelle: Friederike Scharpf, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege

Im Landkreis Ostallgäu nehmen dieses Jahr wieder vier Gärten in Aitrang, Lechbruck am See, Rieden am Forggensee und in der Stadt Füssen an der Aktion „Tag der offenen Gartentür“ teil. Besucher können sich jede Menge Anregungen für den eigenen Garten holen, Kontakte knüpfen und Garten-Erfahrungen austauschen.
 
Es ist der 18. Tag der offenen Gartentür seit dem Jahr 1999. Dieser Tag hat sich schon bei vielen Gartenfreunden als fester Termin etabliert. Immer am letzten Sonntag im Monat Juni findet die Aktion statt, dieses Jahr ist es der 25. Juni 2017. Die teilnehmenden Gärten sind an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
 
Im mittleren Landkreis steht in Aitrang ein wunderschön angelegter Garten mit den verschiedensten Lebensbereichen für die Pflanzen für die interessierten Besucher bereit. Der große eingewachsene Garten hat viele unterschiedliche Gestaltungselemente und Gartenräume, wie beispielsweise Schattenbepflanzung, Fassadenbegrünung, Gemüsebeete, Sumpfzone und Staudenbeete, die von der Besitzerin vor etwa 60 Jahren selbst angelegt und gestaltet wurden.
 
Drei Gärten im südlichen Landkreis
 
In Lechbruck öffnet  ein liebevoll bepflanztes Hanggrundstück ähnlich einem kleinen Park mit Blick auf den Lechstausee seine Pforten. Einen weitläufigen Naturgarten mit natürlichem Bachlauf mit detailliertem Einblick in unsere heimische Flora und Fauna finden die Gäste in Rieden am Forggensee.
 
Ebenso einen Besuch wert ist der vom Gartenbauverein Füssen gepflegte Terrassengarten mit verschiedenen Kräutern auf unterschiedlichen Ebenen am Schlossgarten der Stadt Füssen. Der Weg dorthin geht nach dem ersten Tor zum Hohen Schloss von Füssen rechts hinauf zur Hohen Steige. Alle Gärten sind an diesem Veranstaltungstag sorgfältig ausgeschildert, zu erkennen sind sie an den grünen Hinweisschildern mit Pfeilen und Logo zum Tag der offenen Gartentür, sowie den zusätzlichen Stoff-Bannern, die jeweils am Eingang des Gartens aufgehängt werden.
 
Für Gartenfreunde ist an den verschiedenen Orten eine Vielfalt geboten und jeder kann sich zwischen 10 und 17 Uhr an den geöffneten Gärten erfreuen. Das Faltblatt aller offenen Gärten in Schwaben ist auf der Internetseite des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege unter
www.kv-gartenbauvereine-ostallgaeu.de und auf der Internetseite des Landratsamtes Ostallgäu zu finden. Ebenso erhältlich ist das Faltblatt bei allen Gemeindeämtern und bei den Gartenbauvereinen im Landkreis Ostallgäu.
 
Veranstalter der Aktion sind das Gartenbauzentrum Bayern Süd-West am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg, der Schwäbische Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege, der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu mit den örtlichen Vereinen sowie die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu.
 
Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege:
Friederike Scharpf, Tel. 08342 911-326
Birgit Wehnert, Tel. 08342 911-380

Mitteilung vom 14.06.2017

MIR 2017: „Aktionstage Wiedereinstieg und Neuorientierung“ für Frauen

Die Veranstaltung findet im Rahmen der MIR 2017 am 23., 24. und 25. Juni 2017 auf dem Tänzelfestplatz in Kaufbeuren statt (Zelt 1, Stand 94).

Die „Aktionstage Wiedereinstieg/Neuorientierung“ bieten Frauen im Rahmen der Verbraucherausstellung MIR 2017 Informationen und Beratung rund um den Wiedereinstieg ins Berufsleben und die Neuorientierung. Es stehen versierte Fachleute aus verschiedenen Bereichen bereit, um interessierte Frauen kostenlos zu allen Themen rund um den Wiedereinstieg in den Beruf zu informieren. Je nach Bedarf ermitteln die Berater Stärken und Kompetenzen, unterstützen bei der Vorbereitung von Bewerbungsunterlagen und -gesprächen oder geben hilfreiche Informationen zur Gründung eines eigenen Unternehmens. Frauen erhalten dort auch Infos zu weitergehenden Beratungen, Weiterbildungen, Seminaren, Umschulungen oder Berufspraktika zur Begleitung auf dem individuellen Weg des beruflichen Wiedereinstiegs. Eine Kinderbetreuung steht kostenlos zur Verfügung. Zudem gibt es bei einem Gewinnspiel wertvolle Preise zu gewinnen.
 
Wertvolle Seminargutscheine und Sachpreise zu gewinnen
 
Veranstalter der „Aktionstage Wiedereinstieg/Neuorientierung“ sind die Gleichstellungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren, die Bildungsberatungen und die Wirtschaftsförderer des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren, die Allgäu GmbH, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Ostallgäu. Passend zu den Beratungsthemen gibt es beim Gewinnspiel wertvolle Seminargutscheine und Sachpreise zu gewinnen. Das detaillierte Programm liegt an vielen Stellen öffentlich aus, ist erhältlich bei den Gleichstellungsstellen oder im Internet unter www.familie.kaufbeuren.de sowie unter www.buerger-ostallgaeu.de/gleichstellung.
 
Infos bei der Gleichstellungsstelle, Landratsamt Ostallgäu, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 09.06.2017

Ostallgäuer Badeseen haben hervorragende Wasserqualität

Derzeit sind alle EU-Badegewässer im Ostallgäu bakteriologisch einwandfrei, bestätigt das Gesundheitsamt des Landratsamtes Ostallgäu.

Zahlreiche Menschen erholen sich in ihrer Freizeit am oder im Wasser. Voraussetzung für ungetrübte Badefreuden ist eine hygienisch einwandfreie Beschaffenheit des Wassers. Die Wasserqualität wird vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Ostallgäu überwacht.

 

Das Gesundheitsamt führt während der gesamten Badesaison monatlich von Anfang Mai bis Mitte September Beprobungen durch. Der aktuelle EU-Badewasserbericht 2017 beschreibt für die Ostallgäuer EU-Badeplätze einen guten bis ausgezeichneten Zustand. Informationen zu den EU-Badegewässern, insbesondere zur Wasserqualität werden regelmäßig im Internet unter www.freizeit-ostallgaeu.de/eu-badeseen.html veröffentlicht. Im Landkreis Ostallgäu gibt es derzeit 19 EU-Badeplätze. Damit hat das Ostallgäu im Regierungsbezirk Schwaben mit Abstand die meisten registrierten EU-Badegewässer. Bayernweit liegt das Ostallgäu damit auf Rang 3.
 
Das Gesundheitsamt weist zusätzlich darauf hin, dass es sich bei den Badeseen um natürliche Badegewässer handelt, bei denen kurzfristige Beeinträchtigungen der Wasserqualität durch beispielsweise extreme Starkregenereignisse nicht ausgeschlossen werden können. Um zusätzlichen, durch Menschen verursachten Verunreinigungen vorzubeugen und um Wassertiere und sonstige Schadnager von den Freizeitbereichen fernzuhalten, dürfen Essensreste und sonstige Abfälle nur in die dafür vorgesehenen Behältnisse geworfen werden. Außerdem sollten scharfkantige Gegenstände oder Flaschen wieder mitgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden, damit sich niemand daran verletzt.
 
Weitere Badegewässer, die in den vergangenen Jahren hygienisch einwandfrei getestet wurden, sind unter anderem der Attlesee, der Bronner Weiher, der Dießener Weiher, das Gfällmühle Naturbad, der Hegratsrieder See, der Kögelweiher, das Naturbad Rettenbach, das Naturbad Untrasried sowie das Naturbad Wald. Auch in vielen Freibädern wurde eine sehr gute Wasserqualität gemessen. Für weitere Auskünfte, ob in einem bestimmten Gewässer aktuell ein Badevergnügen unter hygienisch einwandfreien Bedingungen möglich ist, steht das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 08342 911-623 zur Verfügung.

Mitteilung vom 24.05.2017

Spende ermöglicht Anschaffung eines Massagestuhles

Ermöglicht wurde die Anschaffung des hochwertigen Massagestuhles durch eine 2000-Euro-Spende der Sparkasse Allgäu.

Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Einrichtungsleiterin Jutta Wild und Klaus Schmidt, Geschäftsstellenleiter der Sparkassen-Filiale in Obergünzburg. Bild/Text: Sabine Maurus, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Einrichtungsleiterin Jutta Wild und Klaus Schmidt, Geschäftsstellenleiter der Sparkassen-Filiale in Obergünzburg. Bild/Text: Sabine Maurus, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Unter dem Motto „Einfach rein sitzen, Schalter anknipsen und genießen“ erfreuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren- und Pflegeheimes Obergünzburg neuerdings an einem neuen Massagestuhl. Nicht nur die Senioren, sondern auch Angehörige, Mitarbeiter und Besucher haben den hochwertigen Stuhl für sich entdeckt. Für zehn Minuten bietet der Massagestuhl eine Rückenmassage zum Wohlfühlen, zum Lösen von Verspannungen und zur Gesundheitsvorsorge.  Einrichtungsleiterin Jutta Wild ist begeistert, wie gut der Stuhl inzwischen angenommen und genutzt wird. 
 
Klaus Schmidt, Geschäftsstellenleiter der Sparkassen-Filiale in Obergünzburg betonte bei der Scheckübergabe: „Wir wollen ein Zeichen setzen mit Respekt auf die wertvolle Arbeit, die im Seniorenheim Obergünzburg geleistet wird.“

Mitteilung vom 24.05.2017

Wiese x 16: Landkreis will Verlust von Arten und Lebensräumen aufhalten

Mit dem LEADER-geförderten Projekt, das bis Ende 2019 läuft, wird in 16 Gemeinden im Landkreis ein ökologisches Grünflächenmanagement eingeführt.

Um dem Verlust von Arten und Lebensräumen im Ostallgäu entgegenzuwirken, startet der Landkreis ein Vernetzungsprojekt für Gemeinden zum Wissensaufbau und zur Umweltbildung rund um bunte Blumenwiesen und vielfältige Wegränder. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass unser Ostallgäu wieder blüht und wir aktiv etwas gegen das Artensterben tun“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Artenreiche Wiesen sind neben Seen, Bergen und Wäldern Teil der charakteristischen Allgäuer Landschaft. Doch Blumenwiesen mit vielen heimischen Arten werden immer seltener. Sowohl in der freien Landschaft als auch im Siedlungsbereich. Nachdem auf innerörtlichen Grünflächen und ortsnahen Flächen wie Böschungen, Rainen und Radwegen kein Nutzungsdruck besteht und sie sich oft im Eigentum der Kommune befinden, bieten sie sich an, um artenreiche Wiesen zu erhalten und zu entwickeln. Neben dem Landkreis Ostallgäu als Projektträger, der auch eigene Flächen einbringt, sind Oberostendorf, Rieden, Pforzen, Irsee, Friesenried, Obergünzburg, Günzach, Biessenhofen, Lengenwang, Roßhaupten, Schwangau, Marktoberdorf, Füssen, Lechbruck, Halblech sowie Rieden am Forggensee dabei. Ein allgemeiner Handlungsleitfaden sowie angepasste Konzepte für jede Modellkommune sollen zeigen, wie speziell auf siedlungsnahen, für Naherholung und Umweltbildung geeignete Grünflächen, artenreiche Wiesen entwickelt werden können.
 
„Was man kennt und schätzt, schützt man auch“
 
Den Gemeinden soll das Wissen rund um naturnahe Gestaltung und Anlage sowie Pflege und Entwicklung artenreicher Wiesenbestände auf öffentlichen Flächen über Workshops und individuelle Beratung vermittelt werden. Daneben sollen über Umweltbildungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit insbesondere Kinder und Jugendliche Interesse und Spaß an bunten Blumenwiesen und ihren Bewohnern entwickeln. „Denn nur was man kennt und schätzt, schützt man auch“, sagt Landrätin Zinnecker. Der Landkreis wird dabei von drei externen Expertinnen unterstützt, einer Naturgartenplanerin, einer Naturpädagogin und einer Grafikdesignerin.

Mitteilung vom 24.05.2017

„bergaufland“ Ostallgäu: Bürgerengagement wird unterstützt

Die Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie stand bei der vierten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ im Fokus.

„Mit der Förderung weiterer Projekte setzen wir konsequent die Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu und damit unseren Weg der nachhaltigen Entwicklung unserer Region fort“. Durch das eigene Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ unterstütze man zudem finanziell unbürokratisch kleinere Vorhaben in der Region, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Über die Berichte zur Umsetzung hinaus beschlossen die Vereinsmitglieder Änderungen in der Zusammensetzung der Mitglieder des Entscheidungsgremiums. Über Aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informierte Behördenleiter Dr. Alois Kling vom zuständigen Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Kempten. Zur Mitte der Förderperiode zog er eine positive Zwischenbilanz für die in der LEADER-Region Ostallgäu geleistete Arbeit. Dabei hob er besonders die auf Allgäu-Ebene angestoßenen Kooperationsprojekte wie zum Beispiel die verstärkte Zusammenarbeit in der Burgenregion Allgäu hervor. Weiterhin erhielten die Mitglieder Informationen zum Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. Landrätin Zinnecker appellierte an die Mitglieder, auf die Möglichkeiten der Unterstützung für Kleinprojekte in ihrem Bereich hinzuweisen. Es können noch bis einschließlich 2. Juni Vorhaben von Vereinen, Verbänden, engagierten Personen und Gruppen, die das Bürgerengagement im Ostallgäu stärken, schriftlich eingereicht werden.
 
Insgesamt wurden bisher 18 Projekte, davon zwölf sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu (zum Beispiel „Modellprojekt Erstklassig sozial!“, „VerpackereiGö – Kunstraum in Görisried“ oder „Bergwiesenort Pfronten“) und sechs Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (zum Beispiel „Burgenregion Allgäu“ oder „Qualitätsmanagement Rad/Wandern Allgäu“), für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. In Summe stehen der LAG 1,5 Millionen Euro, 1,1 Millionen Euro für Einzelprojekte und 400.000 Euro für Kooperationsprojekte, im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 zur Verfügung. Bis heute sind davon insgesamt rund 893.000 Euro an Fördermitteln gebunden – davon etwa 687.000 Euro für Einzelprojekte und rund 206.000 Euro für Kooperationsprojekte. Darüber hinaus fanden zahlreiche Sitzungen, Treffen und Veranstaltungen im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus statt. Auch wurden vom Verein zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 24.05.2017

Das Ostallgäu ist einer der sichersten Landkreise in Bayern

Zum alljährlichen Sicherheitsgespräch hat sich Landrätin Zinnecker u. a. mit Polizeipräsident Werner Strößner und den Dienstellenleitern der Polizei getroffen.

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs am 16. Mai im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe 3. bzw. 2. von rechts). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs am 16. Mai im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe 3. bzw. 2. von rechts). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bei der Darstellung der Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu hob Polizeipräsident Strößner hervor, dass – entgegen dem Trend – die Kriminalitätsrate im Landkreis Ostallgäu im Vergleich zum Vorjahr um weitere 3,8 Prozent gesunken ist (3.077 je 100.000 Einwohner). Da die Kriminalitätsrate im Polizeipräsidium (4.498) trotz eines leichten Anstiegs noch deutlich unter dem bayerischen Wert (6.871) liegt, kann der Landkreis Ostallgäu durchaus als einer der sichersten Landkreise in Bayern, wenn nicht gar in ganz Deutschland bezeichnet werden. Positiv konnte auch festgestellt werden, dass bei den vergleichsweise wenigen Straftaten pro Einwohner auch die Aufklärungsquote der einzelnen Polizeidienststellen mit rund 70 Prozent hoch ist.
 
Ein wichtiges Thema des Sicherheitsgesprächs waren auch in diesem Jahr Wohnungseinbrüche, die im Präsidiumsbereich gestiegen sind. Auch, wenn sich die Täter mittlerweile den Wohngegenden anpassen, ist es für die Verhinderung oder Aufklärung von Wohnungseinbrüchen sehr wichtig, dass die Anwohner verdächtige Beobachtungen der Polizei melden. Insbesondere wegen der Verletzung der Privatsphäre wirken diese Taten, neben dem materiellen Schaden, nachhaltig auf das Sicherheitsgefühl der Betroffenen. Zur Prävention bietet die Polizei Beratung zu technischen Möglichkeiten zur Vermeidung von Einbrüchen an. Weitere Themen waren der Sachstand und die Zusammenarbeit im Asylbereich, die Parksituation rund um den Forggensee und die Zusammenarbeit bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen.
 
Das Landratsamt berichtete über die ersten Erfahrungen mit dem Digitalfunk, der im Landkreis Ostallgäu seit dem 15. März 2017 im vorläufigen Regelbetrieb ist. Das heißt die Feuerwehren und der Katastrophenschutz im Landkreis wickeln den gesamten Sprechfunk über den Digitalfunk ab; für die Alarmierung und als Rückfallebene wird das bisherige Funknetz aber noch weiterbetrieben. Besondere Anerkennung fand die mit rund 2.500 hohe Zahl der von der Kreisbrandinspektion Ostallgäu bereits in der Bedienung der neuen Endgeräte geschulten Endanwender.
 
Landrätin Zinnecker bedankte sich bei Polizeipräsident Strößner und den Dienststellenleitern für ihren persönlichen Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden Sicherheitsbehörden soll in der gewohnten Weise weiter fortgesetzt werden.

Mitteilung vom 24.05.2017

Klimawandel im Allgäu: Pioniere zur Klimaanpassung gesucht!

Das Umweltbundesamt und die Region Allgäu veranstalten am 20. Juni die Ideen- und Kooperationsbörse zur Anpassung an den Klimawandel in der Region.

Ziel der Börse ist es, für die regionalen Auswirkungen des Klimawandels zu sensibilisieren und eigene Ideen und Initiativen zur Anpassung an die Klimafolgen zu entwickeln.
 
Klimaforscher erwarten für das Allgäu langfristig eine deutliche Zunahme von Hitzeperioden im Sommer und eine Verschiebung der Schneegrenze in höhere Lagen im Winter - mit allen Begleitfolgen für Gesundheit und den Wintertourismus. Extremwetterereignisse werden in Zukunft noch häufiger vorkommen und zu Schäden für Landwirtschaft, Infrastruktur und an Wohngebäuden führen.
 
Die Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimaanpassung im Allgäu findet statt von 17 – 20 Uhr am Dienstag, 20. Juni 2017, im Kornhaus in Kempten. Geladen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Behörden, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie interessierte Bürger/innen. Impulse geben unter anderem Gudrun Mühlbacher, Leiterin des Klimabüros München des Deutschen Wetterdienstes und Sebastian Ebert vom Umweltbundesamt.
 
Mehr Informationen und das Veranstaltungsprogramm gibt es auf der Projektwebseite unter www.kooperation-anpassung.de. Dort können sich alle Interessierten bis zum 13. Juni anmelden (Teilnahme kostenlos). Außerdem können Sie dort ab sofort eigene Projektideen kurz vorstellen und sich die Vorschläge anderer Teilnehmer anschauen.

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