Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 16.01.2018

Landkreis erhöht Förderung für Buswartehäuschen

Der Landkreis Ostallgäu fördert den Bau einheitlicher Buswartehäuschen durch die Kommunen ab sofort mit 2500 Euro statt wie bislang mit 1000 Euro.

Voraussetzungen für eine Förderung ist das Umsetzen des einheitlichen Designs und der Barrierefreiheit. Seit 2008 förderte der Landkreis mehr als 30 Buswartehäuschen in den Ostallgäuer Gemeinden. Mittlerweile sind die Anschaffungskosten für die Kommunen gestiegen, weshalb der Landkreis nun reagiert.
 
„An vielen Bushaltestellen im Ostallgäu fehlt ein Wetterschutz für die Fahrgäste. Außerdem unterstützt der Landkreis mit diesem Förderprogramm den Bau von barrierefreien Buswartehäuschen. Beide Maßnahmen erhöhen die Attraktivität des ÖPNV im Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Zusätzlich werden Erstbeschaffungen von Buswartehäuschen von der Regierung von Schwaben mit etwa 50 Prozent gefördert. Der Eigenanteil für die Kommunen reduziert sich somit auf rund 2000 Euro bis 2700 Euro je nach Ausführung und Größe.
 
Landratsamt unterstützt
 
In den nächsten Tagen erhalten alle Kommunen ein entsprechendes Informationsschreiben vom Landratsamt. Die Anträge und Unterlagen können beim Landratsamt angefordert werden und selbstverständlich unterstützt das Landratsamt die Kommunen bei der Beantragung der zusätzlichen ÖPNV-Förderung bei der Regierung von Schwaben.

Mitteilung vom 12.01.2018

Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren in Buchloe

„Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren!“ ist das Motto eines Selbstbehauptungskurses an der Volkshochschule in Buchloe.

Zum Kurs lädt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu anlässlich des Weltfrauentages alle Frauen ab 18 Jahren ein. Erster Kurstag ist am 21. Februar 2018. Eine Anmeldung ist erforderlich (siehe unten).
  
Der Internationale Frauentag am 8. März erinnert an den Kampf der Frauen für Gerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Trotz vieler Verbesserungen ist die Gleichberechtigung der Frau noch nicht überall verwirklicht. Vor allem müssen die Frauen selbst diese immer wieder in allen Lebenssituationen fordern und durchsetzen. Dafür und zur eigenen Sicherheit hilft eine selbstbewusste Ausstrahlung und Wehrhaftigkeit, insbesondere falls Situationen zu eskalieren drohen. Mädchen und Frauen vermitteln nach außen ein gestärktes Selbstbewusstsein, wenn sie gelernt und selbst erfahren haben: Ich kann und werde mich bei Gewalt schützen und wehren! Deshalb bietet die Gleichstellungsstelle anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages in Kooperation mit der Volkshochschule Buchloe und dem Familienstützpunkt Buchloe einen Selbstbehauptungskurs für Frauen ab 18 Jahren an.
 

  • Kurstermine: An vier Abenden: 21.2., 28.2., 7.3. und 14.3.2018; jeweils 19.15 bis 20.45 Uhr
  • Ort: VHS Buchloe, Bahnhofstraße 60, 86807 Buchloe, Raum: 1.3, Musikraum, 1. Stock
  • Kosten: 60 Euro
  • Anmeldung und Informationen beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder Volkshochschule Buchloe, Kurs G500.181, Telefon: 08241 90233, E-Mail: info(at)vhs-buchloe.de

 
Weitere Informationen: www.trau-dich-was.de

Mitteilung vom 11.01.2018

Stadt und Landkreis starten Unternehmensbefragung

Zu weiteren Stärkung der Wirtschaftsregion sollen rund 1.200 Unternehmen im Raum Ostallgäu/Kaufbeuren befragt werden.

Ziel der Befragung ist es zu erfahren, wie zufrieden die Betriebe mit ihren Standortbedingungen sind und welche künftigen Anforderungen das Unternehmen an seinen Standort stellt. „Die Befragung ist explizit nicht anonym, sodass wir ganz konkrete Unterstützung anbieten können und auch werden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In dem vierseitigen Fragebogen geht es neben einer Bewertung der Wirtschaftsregion als Unternehmensstandort um konkrete Entwicklungsabsichten und mögliche Engpässe der Betriebe. „Nur wenn wir wissen, wo den Betrieben der Schuh drückt, können wir unsere Serviceangebote gezielt entwickeln und anbieten“, bekräftigt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.
 
„Erfolgreich und stabil wirtschaften“
 
Namhafte Forschungsinstitute und Wirtschaftsverbände blicken derzeit äußerst optimistisch in die Zukunft und prognostizieren für das Jahr 2018 weiteres wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. Diese durchaus erfreulichen Nachrichten sollen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Unternehmen und die Region auch weiterhin vor großen Herausforderungen stehen. „Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit unsere Betriebe weiterhin so erfolgreich und stabil wirtschaften können“, sagt Landrätin Zinnecker. „Stadt und Landkreis sind deshalb auch stets auf ein authentisches Feedback ihrer Unternehmen angewiesen, um so bedarfsgerecht entsprechende Weichenstellungen umsetzen zu können“, ergänzt Oberbürgermeister Bosse.
 
Rund 1200 Betriebe im Wirtschaftsraum Ostallgäu-Kaufbeuren erhalten in Kürze einen Fragebogen per Post. Unternehmen, die nicht angeschrieben werden, haben selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit an der Befragung teilzunehmen. In diesem Fall bitten Stadt und Landkreis diese darum, sich an die jeweils zuständigen Wirtschaftsförderer zu wenden (Ostallgäu: Andreas Neukam, E-Mail: andreas.neukam(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-482 / Kaufbeuren: Peter Igel, E-Mail: wifoe(at)kaufbeuren.de, Telefon 08341 437-104).

Mitteilung vom 09.01.2018

Vorträge zu Elterngeld und mehr in Familienstützpunkten

Aufgrund des großen Informationsbedarfs zu Elterngeld und Elternzeit organisiert der Landkreis Ostallgäu mehrere Vorträge dazu in den Familienstützpunkten.

Werdende Mütter und Väter stehen vor großen Veränderungen in ihrem Leben. Es stellen sich plötzlich zahlreiche Fragen: In welchem Zeitabschnitt nehme ich Elternzeit? Wann nimmt mein Partner? Was muss ich beim Ausfüllen des Antrags beachten? Was muss ich dem Arbeitgeber mitteilen? Welche Papiere muss ich einreichen? Darf ich während der Elternzeit arbeiten? Eine Mitarbeiterin des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS), das für die Bearbeitung der Elterngeldanträge verantwortlich ist, wird hierzu die interessierten (werdenden) Eltern zu den Themen Elterngeld, ElterngeldPlus, Partner- und Partnerbonusmonate sowie über die Elternzeit informieren und allgemeine Fragen beantworten.
 
Wohnortnahe Vorträge in Familienstützpunkten
 
Der nächste Vortrag findet am Dienstag, 16. Januar, im Familienstützpunkt Füssen im AWO-Familienforum statt. Am 13. März 2018 folgt der Vortrag im Familienstützpunkt Obergünzburg und am 20. Juni 2018 im Familienstützpunkt Marktoberdorf im Familienzentrum St. Magnus. Bei allen Terminen ist eine Anmeldung erforderlich. Die Kontaktdaten finden sich untenstehend und zusammen mit vielen weiteren interessanten Angeboten auch im Familienportal unter www.familie-ostallgaeu.de  oder bei der Familienbildungsstelle im Landratsamt Ostallgäu (Isabel Costian, Telefon 08342 911-510, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de).
 
Bei den Vorträgen in den Familienstützpunkten werden allgemeine Informationen weitergegeben. Für eine Einzelfallberatung ist ein Termin bei den Außensprechtagen des ZBFS in Kempten oder in der Servicestelle in Augsburg erforderlich. Die nächsten Sprechtage im Arbeitsgericht Kempten sind beginnend ab Februar 2018 jeweils am letzten Montag im Monat von 9 bis 14 Uhr.
 
Termine der Vorträge in den Familienstützpunkten, jeweils um 18 Uhr (Anmeldung erforderlich):
 

Mitteilung vom 01.01.2018

Bürgerservice im Landratsamt: Änderungen und neue Öffnungszeiten

Mehr Service und schnellere Bearbeitungszeiten sind das Ziel mehrerer Neuerungen im Bürgerservice (KFZ- und Führerscheinstelle) des Landratsamtes Ostallgäu.

Der Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu mit Zulassungs- und Führerscheinstelle hat ab 1. Januar 2018 neue Öffnungszeiten.

Der Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu mit Zulassungs- und Führerscheinstelle hat ab 1. Januar 2018 neue Öffnungszeiten.

Zu Jahresbeginn 2018 ändern sich die Öffnungszeiten des Bürgerservice: Mittwochnachmittags ist künftig ab 12.30 Uhr geschlossen, dafür verlängert sich die Öffnungszeit am Donnerstag bis 19 Uhr. Freitags wird ab dem neuen Jahr um 12.30 Uhr statt um 13 Uhr geschlossen. „Nach einer umfassenden Analyse des Besucheraufkommens haben wir die Öffnungszeiten am Bedarf unserer Bürgerinnen und Bürger orientiert. Der Mittwochnachmittag war der am schwächsten genutzte Tag. Dafür gibt es nun für Berufstätige den noch einmal verlängerten Donnerstagabend“, erklärt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice. Mit 41,5 Stunden Öffnungszeit pro Woche ist der Bürgerservice am Landratsamt Ostallgäu nach wie vor Spitzenreiter in ganz Schwaben.
 
Ab 1. Januar: Online Termin reservieren
 
Neu ist auch die Online-Terminreservierung, die ab 1. Januar möglich ist. Für die Zulassungs- und Führerscheinstelle können sich Bürgerinnen und Bürger im Internet einen Termin reservieren – die Wartenummer kommt dann per E-Mail. Der Gang an die Information entfällt dann ebenso wie längere Wartezeiten. Um Spitzenzeiten im Bürgerservice schneller abarbeiten zu können, wurden bereits zusätzlich drei Schalter aufgebaut.

Mitteilung vom 20.12.2017

„bergaufland“: Fördermittel-Budget um 300.000 Euro aufgestockt

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat das zusätzliche Fördermittel-Budget im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 erhalten.

V. l.: Staatsminister Helmut Brunner, Carolin Schaber, LAG-Geschäftsführer Heiko Gansloser. Bildquelle: Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

V. l.: Staatsminister Helmut Brunner, Carolin Schaber, LAG-Geschäftsführer Heiko Gansloser. Bildquelle: Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Die persönliche Zusage erfolgte durch Staatsminister Helmut Brunner am 18. Dezember im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) in München. Diese wurde durch Heiko Gansloser, Regionalmanager des Landkreises Ostallgäu und Geschäftsführer der LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ sowie seiner Kollegin Carolin Schaber, stellvertretend für den Verein entgegengenommen.
 
LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union (EU) und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse in sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) mitzugestalten. Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 20.12.2017

Bürgerservice im Landratsamt: Änderungen und neue Öffnungszeiten

Mehr Service und schnellere Bearbeitungszeiten sind das Ziel mehrerer Neuerungen im Bürgerservice (Zulassungs- und Führerscheinstelle) des Landratsamtes...

Zu Jahresbeginn 2018 ändern sich die Öffnungszeiten des Bürgerservice: Mittwochnachmittags ist künftig ab 12.30 Uhr geschlossen, dafür verlängert sich die Öffnungszeit am Donnerstag bis 19 Uhr. Freitags wird ab dem neuen Jahr um 12.30 Uhr statt um 13 Uhr geschlossen. „Nach einer umfassenden Analyse des Besucheraufkommens haben wir die Öffnungszeiten am Bedarf unserer Bürgerinnen und Bürger orientiert. Der Mittwochnachmittag war der am schwächsten genutzte Tag. Dafür gibt es nun für Berufstätige den noch einmal verlängerten Donnerstagabend“, erklärt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice. Mit 41,5 Stunden Öffnungszeit pro Woche ist der Bürgerservice am Landratsamt Ostallgäu nach wie vor Spitzenreiter in ganz Schwaben.
 
Ab 1. Januar: Online Termin reservieren
 
Neu ist auch die Online-Terminreservierung, die ab 1. Januar möglich ist. Für die Zulassungs- und Führerscheinstelle können sich Bürgerinnen und Bürger im Internet einen Termin reservieren – die Wartenummer kommt dann per E-Mail. Der Gang an die Information entfällt dann ebenso wie längere Wartezeiten. Um Spitzenzeiten im Bürgerservice schneller abarbeiten zu können, wurden bereits zusätzlich drei Schalter aufgebaut.

Mitteilung vom 19.12.2017

Verbraucherservice: Neue Broschüre mit sparsamen Haushaltsgeräten

Die Broschüre zeigt, welche Geräte den Geldbeutel und das Klima schonen und erleichtert den Verbrauchern damit die Kaufentscheidung.

Die Auswahl an Haushaltsgeräten in allen Formen und Preisklassen ist groß: Derzeit werden im Handel etwa 5200 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 1400 Waschmaschinen, 2700 Spülmaschinen, 450 Wäschetrockner und 90 Waschtrockner angeboten. Große Unterschiede bestehen besonders beim Energieverbrauch, denn nur wenige Geräte sind wirklich sparsam.
 
Wer beim Neukauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Betriebskosten Wert legt, kann langfristig gesehen mehrere hundert Euro sparen. Um in diesem Gerätedschungel den Überblick zu behalten, lohnt sich ein Blick in die 2017 neu erschienene Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“. Diese ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen sowie als Download unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de/9370.html erhältlich.
 
„Verbrauchsdaten sind entscheidend“
 
In den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführte Modelle sparen langfristig bei den Betriebskosten mehr ein als sie in der Anschaffung teurer waren. Ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A+ verursacht so allein in 15 Jahren gegenüber dem effizientesten Modell (A+++) Mehrkosten in Höhe von rund 600 Euro. „Bei einer Neuanschaffung sollten neben dem Preis die Verbrauchsdaten eine größere Rolle spielen. Dies kann im Endeffekt viel Geld sparen“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu. Im Sinne des Umweltschutzes sollten alte Geräte dabei natürlich nicht um jeden Preis ersetzt werden, sondern es sollte vielmehr bewusst abgewogen werden.

Mitteilung vom 15.12.2017

Müllabfuhr: Termine wegen Weihnachten verlegt

Wegen der Weihnachtsfeiertage verschieben sich die Abfuhrtage. Das Landratsamt weist besonders auf die Vorverlegung des Termins von 25.12. auf 23.12. hin.

Regelmäßiger Abfuhrtermin
 
Feiertagsbedingte Änderung
 
Montag, 25.12.2017vorverlegt auf  Samstag, 23.12.2017
Dienstag, 26.12.2017verlegt aufMittwoch, 27.12.2017

Mittwoch, 27.12.2017

verlegt aufDonnerstag, 28.12.2017
Donnerstag, 28.12.2017verlegt aufFreitag, 29.12.2017
Freitag, 29.12.2017verlegt aufSamstag, 30.12.2017

 

Sämtliche Feiertagsverschiebungen können auch dem Abfuhrkalender und der Internetseite des Landkreises entnommen werden. Bürgerinnen und Bürger können sich auch per E-Mail oder über die Abfall-App Ostallgäu an die Leerungstermine erinnern lassen. Mehr unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft --> Abfuhr- und Sammeltermine)

Mitteilung vom 14.12.2017

Schlosspark: Grünes Licht für LEADER-Förderung

Mit den zugesagten 48.000 Euro soll eine gemeinsame Kommunikations- und Erzählstrategie für die Urlaubsregion Ostallgäu entwickelt werden.

Der Tourismusverband Ostallgäu e. V. hat für sein Projekt „Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“ die Zustimmung für die Fördermittel im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erhalten. Damit kann nun mit dem Vorhaben begonnen werden. Insgesamt wurden rund 48.000 Euro für das Vorhaben bewilligt. Zuvor hatte bereits das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ das Projekt für die Förderung befürwortet. „Als Vorsitzende beider Vereine freue ich mich sehr, dass der Förderung für das Projekt nun von allen beteiligten Stellen zugestimmt wurde“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Mit dem Projekt „Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“ wird eine gemeinsame Kommunikations- und Erzählstrategie für den Landkreis Ostallgäu für Einheimische und Gäste entwickelt. Durch diesen neuen Ansatz soll bei den Orten und Betrieben eine Identifikation mit dem Schlosspark und seinen Erlebnissen gestärkt und in eigenen Produkten aufgegriffen werden. „Mit dem Vorhaben schärfen wir das touristische Profil und die nachhaltige Entwicklung des Ostallgäus, die sich auch auf die Wertschöpfung in der Region auswirken soll“, sagt Zinnecker, die auch erste Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe `bergaufland Ostallgäu e. V.` und des Tourismusverbands Ostallgäu e. V., ist. Damit setze man als erster Allgäuer Landkreis konsequent die Destinationsstrategie Allgäu um und stärke somit sein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Regionen. Mit der Befürwortung der Fördermittel im Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe habe man den Weg für dieses bedeutende Projekt frei gemacht.
 
Weitere Informationen zum Tourismusverband Ostallgäu e. V. sowie zum Schlosspark finden Sie auf der Internetseite www.schlosspark.de. Weitere Informationen zur LAG bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 14.12.2017

Wertschöpfung stärken: Landwirte und Direktvermarkter gefragt

Landkreis und AELF unterstützen die Optimierung des Angebots an regionalen Produkten. Umfragen sollen Klarheit bringen.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) und der Landkreis Ostallgäu wollen die Wertschöpfung regionaler Produkte nachhaltig stärken. Daher wollen sie von Ostallgäuer Landwirten und Direktvermarktern im Rahmen einer Umfrage mehr über deren Produktionsweisen und Wünsche erfahren. „Ich hoffe, viele beteiligen sich an der Umfrage, denn nur so können wir zielgerichtet und effizient handeln und die richtigen Weichen stellen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Regionale Produkte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. „Die Nachfrage nach hochwertigen Ostallgäuer Produkten ist aus vielerlei Gründen zu begrüßen. Schließlich sind Lebensmittel aus dem Ostallgäu nicht nur schmackhaft, sondern tragen auch dazu bei, das wirtschaftliche Auskommen der meist familiengeführten Betriebe zu sichern“, sagt Dr. Paul Dosch, Leiter des AELF. Dies ermögliche es ihnen, ihre Produkte unter guten Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt herzustellen. „Nicht zuletzt tragen regionale Produkte auch deshalb zum Erhalt der Kulturlandschaft bei und leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Dr. Dosch.
 
Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette knüpfen
 
Doch welche Produkte genau werden von Ostallgäuer Landwirten und Direktvermarktern hergestellt und vertrieben? Und welche Produkte würden sie gerne in Zukunft produzieren, wenn sie die Gelegenheit und Nachfrage dazu hätten? Um das herauszufinden, stellt derzeit das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in Kaufbeuren gemeinsam mit dem Landratsamt Ostallgäu einen Fragebogen zur Verfügung. Mit den Ergebnissen der Umfrage möchten diese gemeinsam mit Produzenten und interessierten Gastronomen neue beziehungsweise weitere Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette knüpfen. „Damit wollen wir die lokalen Lebensmittelhersteller nachhaltig unterstützen“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Der Fragebogen ist erhältlich über das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu bei Ansprechpartnerin Carolin Schaber (Telefon: 08342 911-353 oder E-Mail: carolin.schaber(at)lra-oal.bayern.de) und steht ebenfalls über die Internetseite www.landkreis-ostallgaeu.de/regionalmanagement zum Download bereit. Die ausgefüllten Fragebogen werden noch bis Ende des Jahres gesammelt und anschließend ausgewertet.

Mitteilung vom 14.12.2017

Sozialstiftung Ostallgäu: 54 Ostallgäuer erhalten zu Weihnachten Geld

Auf Vorschlag ihrer Heimatstädte und -gemeinden hat dies der Stiftungsvorstand in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

54 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest einen größeren Geldbetrag von der „Josef Benedikt Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“. Die Stiftung erwirtschaftet ihre Mittel für den Zuwendungszweck vor allem aus der Waldbewirtschaftung. Weitere Einnahmen sind Kapitalerträge, Pachten und Spenden. So wurde beispielsweise beim jüngsten Treffen der Ostallgäuer Botschafter im Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau eine staatliche Summe gesammelt. Dieser Betrag kommt zu 100 Prozent bedürftigen Personen im Landkreis zugute. In der Sitzung des Stiftungsvorstands wurde nun beschlossen, mehrere Waldwege der Stiftung zu sanieren – teilweise ist dies auch bereits erfolgt. Die Forstwege sind wichtig, um Pflegemaßnahmen in den Stiftungswäldern durchführen zu können. „Durch die laufende Wald- und Wegpflege wird ein stabiler und klimagerechter Mischwald zugunsten bedürftiger Personen gesichert“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes.
 
Vorbildliche Bewirtschaftung der Stiftungswälder
 
Nach den Worten des neuen Bereichsleiters Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, Forstdirektor Stephan Kleiner, ist ein Wald ohne Weg wie ein Haus ohne Türe. Die vorbildliche Bewirtschaftung der Stiftungswälder bestätigte Kleiner. Er dankte hierbei dem Revierförster Stephan Fessler für sein Engagement. Für weitere drei Jahre wurden Hermann Mayr, Zweiter Bürgermeister Jengens, als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Seegs Bürgermeister Markus Berktold sowie Jengens Rathauschef Franz Hauck als Vorstandmitglieder im Stiftungsvorstand bestätigt.
 
Die Stiftung wurde vor 125 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 14.12.2017

Singende Männer mit Klasse

Bühne frei für den Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch, hieß es im Senioren- und Pflegeheim Buchloe.

Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch. Bildquelle: Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch. Bildquelle: Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Beinahe 35 Männer, die gerade noch so auf die Bühne passten, präsentierten mit entsprechendem Volumen altbekanntes Liedgut und auch witzige neue Lieder. Stimmgewaltig und mit Akkordeonbegleitung wurde zusammen mit den Bewohnern unter anderem „Mein Vater war ein Wandersmann“ angestimmt. Zur großen Freude der Senioren war unter den Chormitgliedern auch ein sehr vertrautes Gesicht: Der frühere Einrichtungsleiter Karl Gebler bekam einen besonderen Applaus. Der gelungene Nachmittag fand seinen Abschluss mit einer Brotzeit und einem gesungenen Prosit.

Mitteilung vom 14.12.2017

Schutz vor sexueller Gewalt: Vereine und Verbände informieren sich

Rund 25 Vertreter von Vereinen und Verbänden haben sich am Workshop „Prävention sexueller Gewalt in Vereinen und Verbänden“ im Landratsamt beteiligt.

In Arbeitsgruppen diskutieren die Vereins- und Verbandsvertreter Regeln und Strukturen, die sie selbst im Verein umsetzen können. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

In Arbeitsgruppen diskutieren die Vereins- und Verbandsvertreter Regeln und Strukturen, die sie selbst im Verein umsetzen können. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Mit den Workshops unterstützt die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und dem Netzwerk „Jugend – Sicher im Verein“ Vereine und Verbände bei Fragen zum Kinder- und Jugendschutz.
 
Die Teilnehmer bekamen einen Überblick über die Erscheinungsformen sexueller Gewalt, beschäftigten sich mit Verdachtsmomenten und bekamen anhand praktischer Beispiele Präventionsmaßnahmen aufgezeigt. Geleitet wurden die Veranstaltungen von Sozialpädagogin Hermine Huber, die lange Jahre in der Kaufbeurer Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt für den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren tätig war.
 
Regeln und Strukturen erarbeitet
 
In Kleingruppen erarbeiteten die Vereins- und Verbandsvertreter Regeln und Strukturen, die sie selbst im Verein umsetzen können. Einen Beitrag zu mehr Schutz vor sexualisierter Gewalt können sie unter anderem durch einen offenen Umgang mit dem Thema, das Einbeziehen aller Beteiligten oder die Benennung von Ansprechpartnern leisten. Durch diese Schritte können Kinder und Jugendliche mehr geschützt werden, die eigenen Mitglieder mehr Sicherheit im Umgang mit der Thematik erhalten und der Verein für Täter unattraktiver werden. Die Rückmeldungen der Teilnehmer spiegeln die Wichtigkeit des Workshops wider. So berichtet Manuela Vogel vom Turn- und Sportverein Seeg: „Ich habe viele Anregungen für meine Arbeit im Verein mitgenommen. Ich weiß jetzt zum Beispiel, dass ich mich bei einem Vorfall an die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt wenden kann. Den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen finde ich bereichernd und kann anderen eine Teilnahme an den Kursen nur empfehlen.“
 
Auch im nächsten Jahr veranstaltet die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu gemeinsam mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und dem Netzwerk „Jugend – Sicher im Verein“ wieder Kurse zur „Prävention sexueller Gewalt in Vereinen und Verbänden“.

Mitteilung vom 14.12.2017

Halbzeit im Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz

Die Allgäuer Moorallianz zog bei ihrer Sitzung am 6. Dezember 2017 Bilanz über die erste Hälfte des Förderzeitraums im Naturschutzgroßprojekt.

Moorpanorama Seemoos in der Gemeinde Oy-Mittelberg. Bildquelle: Allgäuer Moorallianz

Moorpanorama Seemoos in der Gemeinde Oy-Mittelberg. Bildquelle: Allgäuer Moorallianz

Unter Vorsitz der Landräte Maria Rita Zinnecker und Anton Klotz wurde über bisherige Errungenschaften resümiert, über den Stand laufender Projekte berichtet und anstehende Renaturierungsmaßnahmen erläutert.
 
Um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz zu machen, kamen auch dieses Jahr wieder Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden sowie Zuständige der Förderstellen von Land und Bund in Marktoberdorf zur Projektbegleitenden Arbeitsgruppe zusammen.
 
Einführend blickte Maria Rita Zinnecker, Landrätin und erste Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, auf die ereignisreichen ersten fünf Jahre des insgesamt zehnjährigen Umsetzungszeitraums zurück. Neben den wegweisenden Renaturierungsmaßnahmen im Seemoos (bei Oy-Mittelberg) und im Sulzschneider Wald (bei Seeg) konnten vor allem beim Flächenankauf unerwartet große Erfolge erzielt werden. Zudem hob sie die Errungenschaften des inzwischen abgeschlossenen Teilprojekts Ländliche Entwicklung in puncto Umweltbildung hervor und verwies abermals auf die hohe Relevanz der gelungenen Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft.
 
Zinnecker zog eine durchweg positive Bilanz der ersten Halbzeit des Projekts. Dass die Arbeit inzwischen reine Routine sei, könne jedoch nicht behauptet werden. Die Rückschau zeige deutlich, dass unterschiedliche Phasen durchlaufen werden müssten. Diese Entwicklungen erforderten Flexibilität, ohne dass jedoch die gesteckten Ziele des Natur- und Klimaschutzes aus den Augen verloren werden dürften.
 
Projektleiter Dr. Ulrich Weiland gab einen Überblick über aktuelle Finanzen, den Flächenankauf im Kerngebiet und laufende Maßnahmenumsetzungen. Es wurde auch über die umfangreichen Aktivitäten der Landschaftspflegeverbände im Projektgebiet berichtet. Er stellte das vergangene Jahr vor allem als Jahr der Planung und Vorbereitung der ab 2018 anstehenden Renaturierungsvorhaben der Moorallianz heraus. Daran anknüpfend berichtete Dr. Alois Kapfer, Auftragnehmer für die laufende Maßnahmenplanung im Hertinger Moos (Gemeinde Nesselwang), beispielhaft über das komplexe Vorgehen bei der Untersuchung der Wasserverhältnisse im Moor – neben den vorhandenen Arten- und Biotopen die wichtigste Planungsgrundlage für eine gelungene Renaturierung und dauerhafte CO2-Bindung im Torf.
 
Für die kommenden fünf Jahre stehen bei der Allgäuer Moorallianz die Umsetzung größerer Renaturierungsvorhaben und die weitere Arrondierung der angekauften Flächen im Vordergrund. „Wir sind zuversichtlich, dass die zweite Hälfte der Projektlaufzeit genauso gut läuft wie die erste“, sagte Landrätin Zinnecker. Bereits jetzt könne jedoch festgehalten werden, dass das Projekt einen sehr hohen Mehrwert für die Region habe.

Mitteilung vom 11.12.2017

OAL 4 und OAL 8: Bauarbeiten an Ortsdurchfahrt Bidingen beendet

Die Ortsdurchfahrt Bidingen wird nach rund acht Monaten Bauzeit am Donnerstag, 14. Dezember, wieder freigegeben.

Die Bauarbeiten an den Kreisstraßen OAL 4 und OAL 8 wurden termingerecht vor der Winterpause abgeschlossen. Die noch ausstehenden Restarbeiten an den Gehwegen und Privatgrundstücken sowie Landschaftsbaumaßnahmen durch die Gemeinde Bidingen erfolgen ab Frühjahr 2018 bei laufendem Verkehr.

 

OAL 4 und OAL 8: Achtmonatige Vollsperrung

 

Im Zuge der rund achtmonatigen Vollsperrung der Ortsdurchfahrt hat der Landkreis Ostallgäu die bestehende Kreisstraße wegen erheblicher Fahrbahnschäden auf einer Länge von 1275 Metern er-neuert und auf eine Fahrbahnbreite von sechs Metern ausgebaut. Für die Gemeinde Bidingen wurde auf 970 Metern ein neuer, 1,75 Meter breiter, einseitiger Gehweg mit Straßenbeleuchtung errichtet. Zudem wurden in Teilbereichen der Regenwasserkanal und die Sparten von Telekom und Stromversorgung erneuert. Auch die bestehende Hühnerbachbrücke wurde für eine durchgehende Fußgängerführung verbreitert. All diese Maßnahmen leisten einen erheblichen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit aller Beteiligten.

 

Gesamtkosten von rund drei Millionen Euro

 

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Davon entfallen rund 960.000 Euro auf den Landkreis, 625.000 Euro auf die Gemeinde Bidingen und 70.000 Euro auf Dritte. Die verbleibenden 1,3 Millionen Euro für den Straßenbau werden durch Zuwendungen des Freistaat Bayerns gedeckt. Ebenfalls erhält die Gemeinde Bidingen noch gesonderte Zuwendungen vom Amt für ländliche Entwicklung in Höhe von rund 90.000 Euro für den Gehwegneubau.

Mitteilung vom 11.12.2017

„bergaufland Ostallgäu“: Aufstockung der Fördermittel um 300.000 Euro

Das Budget der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist um 300.000 Euro erhöht worden.

Vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erhält die LAG eine Aufstockung des Fördermittel-Budgets in Höhe von 300.000 Euro im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Das StMELF würdigt dadurch die bisher besonders erfolgreiche Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020. „Ich freue mich sehr über die Aufstockung der Fördermittel vom Freistaat Bayern. Damit können wir weitere Projekte, die der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie dienen, mit LEADER-Mitteln unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.

 

Die persönliche Zusage für die Aufstockung des Fördermittel-Budgets an die LAG „bergaufland Ostallgäu e.V.“ erfolgt am 18. Dezember durch Staatsminister Helmut Brunner im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) in München. Mit der Aufstockung des Fördermittel-Budgets für die LAG können nun weitere innovative oder modellhafte Projektideen zur nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus eingereicht werden.

 

Laut StMELF ist die LAG bisher besonders erfolgreich in der Umsetzung von LEADER 2014 - 2020.  Bis jetzt konnten bereits insgesamt 22 Projekte vom Entscheidungsgremium der LAG für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 befürwortet werden. Davon 13 sogenannte Einzelprojekte, also Vorhaben innerhalb der LAG, wie die „Umsetzung des Ostallgäuer Demenzkonzepts: Einfach dazugehören“ oder die „VerpackereiGö – Kunstraum in Görisried“ sowie neun sogenannte Kooperationsprojekte, also Vorhaben mit anderen LAGs, wie „Dorfkerne-Dorfränder“ oder „Qualitätssicherung Rad/Wandern Allgäu“. “Ich bin überzeugt, dass die bislang geförderten Projekte unser Ostallgäu weiter voran bringen und danke deshalb allen beteiligten Akteuren ganz herzlich, die sich bisher im Rahmen der Umsetzung unserer LES 2014 - 2020 mitgewirkt und sich engagiert haben“, sagt Zinnecker.

 

Dr. Alois Kling, Leiter des für das LEADER-Programm zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, freute sich über die sehr positive Nachricht für das Ostallgäu. Die LAG erhält die zusätzlichen Fördermittel aufgrund der dynamischen Entwicklung in der Region. „Damit wird die engagierte Arbeit der LEADER-Akteure vor Ort belohnt und zusätzlich Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes auf den Weg gebracht werden“, sagte Dr. Kling.

 

Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.12.2017

Jugendbeteiligung groß geschrieben

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten gibt grünes Licht für LEADER-Projekt und bewilligt Fördermittel in Höhe von rund 83.000 Euro.

Wie schafft man es, Jugendliche und junge Erwachsene stärker an der politischen Willensbildung zu beteiligen? Antworten auf diese Frage soll das Projekt „What´s up – aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“ geben, das der Kreisjugendring Ostallgäu zusammen mit einigen Kommunen in den Landkreisen Ostallgäu und Weilheim-Schongau dank einer EU-LEADER-Förderung starten kann. Aktiv beteiligen sich die Gemeinden Biessenhofen, Füssen, Germaringen, Schwangau, Roßhaupten, Peissenberg und Hohenpeißenberg. Dort werden unter anderem Jugendforen und Jugendwahlen mithilfe digitaler Medien („E-Partizipation“) in Zusammenhang mit den anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen angeboten.
 
AELF-Chef Dr. Alois Kling begrüßt die Jugendinitiative des Ostallgäuer Kreisjugendringes ausdrücklich: „Damit erhalten unsere Jugendlichen die Möglichkeit, positive Erfahrungen mit politischen Entscheidungsprozessen zu sammeln.“ Bedingt durch die Zusammenarbeit mit der LEADER-Region Auerbergland-Pfaffenwinkel könne ein erhöhter Fördersatz von 60% gewährt werden, so Dr. Kling weiter.
 
„Als lebendiges Fundament unserer Demokratie wünschen wir uns Bürgerinnen und Bürger, die sich rege an Politik und Gesellschaft beteiligen. Aus diesem Grund haben wir uns zusammen mit unserer Nachbarregion zur Förderung dieses Projekt entschlossen. Der Beteiligungsprozess erleichtert es Jugendlichen im Ostallgäu und im Landkreis Weilheim-Schongau, aktiv an realen Entwicklungen und Prozessen auf lokaler Ebene mitzuwirken. Dadurch können junge Menschen Politik hautnah erleben und für eine politische Gestaltung begeistert werden“, sagt die erste Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) `bergaufland Ostallgäu e. V.` Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Mitteilung vom 08.12.2017

Ein Blinddate am Internationalen Tag des Ehrenamts

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat engagierte Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu als Dankeschön zu einem Kinoabend in die Filmburg Marktoberdorf eingeladen.

180 Gäste folgten der Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker und genossen den Kinoabend in der Filmburg in Marktoberdorf. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

180 Gäste folgten der Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker und genossen den Kinoabend in der Filmburg in Marktoberdorf. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zur Vorführung des Films „Mein Blinddate mit dem Leben“ waren die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte geladen, denen diese im März 2017 als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement verliehen wurde.
 
„Ihr ehrenamtliches Engagement ist für das Ostallgäu von unschätzbarem Wert. Mit dem heutigen Abend bedanken wir uns bei Ihnen ganz herzlich dafür. Lassen Sie sich von dem Film inspirieren und genießen Sie den Abend. Sie haben es sich verdient“, begrüßte Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu, die rund 180 Kinogäste.
 
Der Film „Mein Blinddate mit dem Leben“ regte die Gäste gleichermaßen zum Lachen wie zum Nachdenken an. Er bezieht seinen besonderen Reiz aus der schier unglaublichen Entschlossenheit von Hauptperson Sali, der fast blind wird und seine Behinderung nicht als Limitation akzeptiert. Er nimmt sie vielmehr als Ansporn. Ganz nach dem Motto: „Wo ein Wille, da auch ein Weg!"
 
Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte erfreut sich großer Beliebtheit und wird alle zwei Jahre neu verliehen. Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die freiwillige Tätigkeit und schafft Rahmenbedingungen, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 04.12.2017

Fahrplanwechsel bei Bussen und Anruf-Sammel-Taxi im Ostallgäu

Ab Sonntag, den 10. Dezember 2017 gilt auf den Bus- und Anruf-Sammel-Taxi-Linien im Ostallgäu und Kaufbeuren ein neuer Fahrplan.

Die neuen Fahrplanhefte sind bei den Verkehrsunternehmern und beim ServiceZentrum am Plärrer in Kaufbeuren erhältlich. Sie finden die neuen Fahrpläne auch auf den Internetseiten der Verkehrsunternehmen unter www.rba-bus.de, www.rva-bus.de und www.vg-kirchweihtal.de. Neben den Abfahrzeiten ändert sich auf manchen Verbindungen auch der Streckenverlauf.
 
Barrierefreie Beförderung im Anruf-Sammel-Taxi (AST)
 
In Zusammenarbeit mit den ausführenden Taxiunternehmern bietet der Landkreis Ostallgäu ebenfalls ab 10. Dezember im gesamten Ostallgäu eine barrierefreie Beförderung mit dem AST an. Eine barrierefreie Beförderung muss mindestens 60 Minuten vorher bestellt werden. Dann setzen die Taxiunternehmen Fahrzeuge mit einem Umbau zur Rollstuhlmitnahme ein. Der Service kostet keinen Aufpreis. Nähere Informationen erhalten Sie bei der AST-Zentrale unter der Telefonnummer 08341 809529.

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