Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 09.12.2019

Frostige Zeiten: Tipps für die Biotonne im Winter

Bei winterlichen Temperaturen frieren organische Abfälle oftmals in der Biotonne fest. Die Leerung ist dann behindert oder unmöglich.

Das Landratsamt gibt Tipps, wie Bioabfälle auch nach frostigen Nächten problemlos aus der Tonne rutschen. Abfälle aus Küche und Garten entsorgen die meisten Ostallgäuer Haushalte über ihre Biotonne. Damit diese auch bei Temperaturen unter null Grad geleert werden kann, empfiehlt das Landratsamt, die Tonne an einem frostfreien Ort wie Garage oder Keller unterzubringen. Auch sollte der Biomüll nicht schon am Vorabend, sondern erst am Abholtag kurz vor sechs Uhr morgens zum Straßenrand gebracht werden.

Außerdem haben sich folgende Maßnahmen bewährt:

•    Organische Abfälle möglichst trocken in die braune Tonne geben.
•    Die Biotonne mit zusammengeknülltem Zeitungspapier oder Eierkartons auslegen.
•    Bioabfälle in mehrere Lagen Zeitungspapier einwickeln.
•    Biomüll nicht in die Tonne hineindrücken.

Ist der Abfall doch einmal festgefroren, kann man ihn mit einem stumpfen Gegenstand (Stiel oder Stecken) vorsichtig von der Tonnenwand lösen. Dabei nicht gegen die Tonne schlagen, da der Kunststoff bei großer Kälte spröde wird und der Behälter brechen kann.

Mitteilung vom 06.12.2019

Kreisstraße OAL 2: Ab 10. Dezember freie Fahrt durch Pfronten

Die Ortsdurchfahrt von Pfronten in der Meilinger Straße ist ab Dienstag, 10. Dezember, wieder für den Verkehr freigegeben.

„Ich bedanke mich im Namen des Landkreises bei den Pfrontenern, dass sie Verständnis für die Unannehmlichkeiten aufgebracht haben, die während einer solchen Baustelle entstehen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Asphaltbauarbeiten im aktuellen Bauabschnitt wurden noch vor dem Winter abgeschlossen. Nun werden noch die Banketten zur Sicherung der Fahrbahnränder hergestellt, bevor im Laufe des 10. Dezember der Verkehr wieder freigegeben wird.

Erneuert und erweitert

Seit April dieses Jahres erneuerte der Landkreis Ostallgäu die Meilinger Straße von der Einmündung an der Allgäuer Straße bis auf Höhe V-Markt einschließlich der Faulen Ach Brücke und der Flutmul-denbrücke sowie die Einmündung zum Achweg. Die Gemeinde Pfronten setzte in diesem Zug die ört-liche Wasserversorgung, Gehwege, die Achwegbrücke sowie den Achweg bis zur Römerbrücke instand. Zudem investierte die Gemeinde Pfronten in den Hochwasserschutz, in vier neue Fußgänger-querungsstellen und in den Ausbau der Breitbandversorgung. Eine Vielzahl an vorhandenen Versor-gungsleitungen im Untergrund der Straßen musste durch die verschiedenen Versorgungsunternehmen ebenfalls erneuert, erweitert oder auf Grund planerischer Anpassungen umgelegt werden.

Da noch abschließende Restarbeiten in den Randbereichen erfolgen, ist auf der Strecke noch bis zum 20. Dezember mit vereinzelten Behinderungen zu rechnen. Im nächsten Frühjahr werden die Bauma-schinen nochmals anrollen, um den letzten Bauabschnitt an der Kreisstraße OAL 2 ab dem V-Markt bis zum Lenzenmühleweg zu erneuern. Ebenso werden dann noch nicht erfolgte Arbeiten in Randbe-reichen außerhalb der Fahrbahn fertig gestellt.

Mitteilung vom 05.12.2019

Alles unter einem Dach: Verjüngungskur für Wertstoffhof in Buchloe

Der Wertstoffhof an der Eschenlohstraße in Buchloe hat in den vergangenen Monaten eine umfangreiche Verjüngungskur erhalten.

Landrätin Maria Rita Zinnecker besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Josef Schweinberger nun das umgebaute Areal.

Herzstück ist eine neue Anlieferungshalle für unterschiedlichste Wertstoffe. Sie ersetzt den alten Rundstützenbau, der aus statischen Gründen abgerissen werden musste. Die neue Halle bietet viele Vorteile: Übersichtlich aufgereiht stehen nun fast alle Container unter Dach und können trockenen Fußes befüllt werden. Die hohe Holzkonstruktion lässt viel Tageslicht in den Anlieferungsbereich. Dies bietet viel Sicherheit auf den Podesttreppen, die zu den Containern führen. Mehrere Wertstoff-Container wurden von draußen in die neue Halle verlagert. Dies bot die Chance, auch den Autoverkehr neu zu organisieren: Getrennte Zu- und Abfahrten sorgen nun dafür, dass Bürge-rinnen und Bürger ihre Wertstoffe zügig und sicher anliefern können. Für Gartenabfälle gibt es sogar eine extra An- und Abfahrtsstraße. Diese Maßnahme wird besonders in den Sommermonaten den Besucherverkehr auf dem Wertstoffhofgelände deutlich entlasten. Außerdem gibt es zehn zusätzliche Parkplätze.

Bauzeit und Kosten im Plan

Die geplante Bausumme von rund 600.000 Euro wurde eingehalten. Auch zeitlich verlief alles nach Plan. Landrätin Zinnecker zeigte sich mit der „Punktlandung“ am Wertstoffhof Buchloe hochzufrie-den. Als eine der meist frequentierten Abfall-Sammelstellen im Landkreis verdiene der Buchloer Wertstoffhof ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit. Sie lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Buchloer Architekturbüro Mayr allen am Umbau beteiligten Firmen. Auch die Ab-stimmung mit der Stadt Buchloe verlief laut Landrätin stets reibungslos. Bürgermeister Schwein-berger zollte allen Beteiligten ebenfalls große Anerkennung. Besonders die Mitarbeiter der Firma REWA, die im Auftrag der Stadt Buchloe den Wertstoffhof betreibt, hätten Höchstleistungen erbracht. Während der rund siebenmonatigen Bauzeit wurde das Entsorgungsangebot komplett auf-rechterhalten.

Mitteilung vom 03.12.2019

Broschüre mit sparsamen Haushaltsgeräten ab sofort erhältlich

Wer ein neues Haushaltsgeräts kaufen will, sollte vorher in die neue Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ blicken.

Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen sowie als Download unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de erhältlich.

Der Haushaltsgeräte-Markt ist in Bezug auf Modelle und Preisklassen sehr vielfältig: Derzeit werden im Handel etwa 4400 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 1000 Waschmaschinen, 1900 Spülma-schinen, 500 Wäschetrockner und 80 Waschtrockner angeboten. Die Broschüre soll Verbraucher*innen zeigen, welche der Geräte in Wasser- und Stromverbrauch auch wirklich sparsam sind. Außerdem zeigt sie, dass die Verbrauchsunterschiede zwischen den Geräten über einen Zeitraum von 15 Jahren Hunderte Euro an Mehrkosten verursachen können. 100 Kilowattstunden jährlicher Mehrverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten kosten über die Lebensdauer beispielsweise etwa 400 Euro zusätzlich.

Preis statt Verbrauchsdaten im Vordergrund

Die Broschüre gibt konkrete Kauftipps, welche Geräte den Geldbeutel und das Klima schonen und erleichtert den Verbrauchern damit die Kaufentscheidung. In den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführte Modelle sparen langfristig wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein, als sie in der Anschaffung teurer waren. Bei vielen steht bei einer Neuanschaffung der Preis im Vordergrund anstatt der Verbrauchsdaten. Man sollte jedoch bedenken, dass der Blick auf den Verbrauch oft sogar viel Geld einspart.

Die Broschüre wird vom Büro Ö-quadrat GmbH aus Freiburg herausgegeben, welches unter anderem vom Bund der Energieverbraucher gefördert wird.

Mitteilung vom 25.11.2019

Landrätin Zinnecker besucht iwis smart connect in Rieden am Forggensee

„Die Firma ist ein Glücksfall für das gesamte Ostallgäu. Ich bewundere die enorme Innovationskraft dieses klassischen hidden champions. Darauf sind wir stolz“,...

Die ehemalige Unimet GmbH wurde bereits im Mai 2018 gemeinsam mit weiteren Werken der damaligen Unimet Group von der iwis-Holding aus München übernommen. Seitdem steht die ohnehin bereits beeindruckende Entwicklung des Standorts weiterhin auf Wachstum. Das Unternehmen beschäftigt vor Ort etwa 370 Mitarbeiter und fühlt sich nach Angaben der Unternehmensführung am Standort Rieden am Forggensee sehr wohl. „Wir fühlen uns vor Ort äußerst willkommen und möchten uns hier gerne weiterentwickeln“, betonte Dr. Peter Kreisfeld, CEO der der iwis smart connect GmbH. Zinnecker und Streif sicherten hier die Unterstützung seitens des Landkreises und der Gemeinde zu und zeigten sich äußerst erfreut, dass die iwis-Holding künftig auch die Immobiliengesellschaft der Firmengruppe an den Standort Rieden verlegen werde.

Zinnecker zeigte sich beeindruckt von dem Spezialisierungsgrad des Werkes, das in seinem Bereich nach eigenen Angaben zur Weltspitze gehört. „Mit unserem ausgeprägten Know-how und Experten-wissen auf dem Gebiet der hochpräzisen Blech-, Stanz und Biegetechnik, insbesondere der elektrischen Verbindungstechnik, bedienen wir Kunden weltweit mit unseren Bauteilen und hybriden Systemen“, erklärte Geschäftsführer Andreas Wagner. Die Landrätin warf einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen der Firma und lobte deren fortschrittlichen Geist und das Bekenntnis zum Standort Ostallgäu. Zum Abschluss übergab sie an beide Geschäftsführer zahlreiche Informationen rund um das Botschafter-Netzwerk des Landkreises in der Hoffnung, dass Kreisfeld und Wagner diesem beitreten und auf ihren Geschäftsreisen für das Ostallgäu als Top-Wirtschaftsstandort werben.

Mitteilung vom 19.11.2019

Landrätin erkundet Markt Obergünzburg auf dem E-Bike

Bei einer Radltour auf dem E-Bike hat Bürgermeister Lars Leveringhaus Landrätin Maria Rita Zinnecker den Markt Obergünzburg vorgestellt.

Generationsübergreifend mit einem Stopp bei Kindern und Senioren machte sich Landrätin Zinnecker ein Bild vom vielfältigen Angebot der viertgrößten Gemeinde im Ostallgäu. Erste Station mit dem Elektrofahrrad war der Waldkindergarten „Die Waldschnecken“. Seit dem vergangenen Jahr werden Kinder im gemeindeeigenen Wald oberhalb des Freibades Hagenmoos betreut. Bürgermeister Lars Leveringhaus unterstrich die Wichtigkeit einer naturpädagogischen Einrichtung in der Gemeinde. Landrätin Zinnecker ergänzte: „Kinder gewinnen somit eine positive Einstellung zur Natur und ihr Immunsystem wird gestärkt.“ Das Angebot wird gut angenommen: Derzeit sind alle Plätze belegt. Zudem habe der Waldkindergarten kein Problem, Personal zu finden, sagte Leiterin Siglinde Hollerbach. Mit einem Lied verabschiedeten die Kinder Bürgermeister und Landrätin.

Der nächste Ortstermin führte zur neuen Produktions- und Lagerhalle der Schmid GmbH Kunststofftechnik, die Martina Endres, Prokuristin und Tochter des Inhabers Josef Schmid, bei einer Führung zeigte. Seit 40 Jahren liegt der Schwerpunkt des Familienbetriebs in der Fertigung von Spritzteilen aus Thermoplasten, die etwa in Kindersitzen und in der Rehabilitations- und Elektrotechnik zum Einsatz kommen. Aufgrund Platzmangels in der bisherigen Produktionsstätte begann Schmid 2018 im Gewerbegebiet Riedfeld neue Hallen zu errichten.

Obergünzburger Senioren sind aktiv


Beim Monatstreffen der Aktiv-Senioren im AKKU-Treff überzeugte sich Landrätin Zinnecker vom vorbildlichen Engagement und dem großen Zusammenhalt der Gruppe. „Sie machen Obergünzburg lebenswert. Ihr Einsatz ist Gold wert und gleichzeitig unbezahlbar“, lobte Zinnecker die Aktiv-Senioren, die seit 53 Jahren bestehen. Die Rentner pflegen unter anderem die öffentlichen Grünanlagen, reparieren Ruhebänke und sorgen für die Instandhaltung der Wanderroute „Dillinger Weg“. Sprecher Harald John betonte, dass jedes der 18 Mitglieder sich mit seiner Kompetenz für das Gemeinwohl gerne einbringe. Den Aktiv-Senioren gehe es um Gemeinschaft und Geselligkeit.

Mitteilung vom 19.11.2019

„Globaler Filmherbst im Süden“ in der Filmburg Marktoberdorf

Am Samstag, 23. November 2019, findet die Veranstaltungsreihe „Globaler Filmherbst im Süden“ ihren Weg nach Marktoberdorf.

Die Stelle Ehrenamt Asyl lädt zum kostenlosen Kinobesuch in die Filmburg Marktoberdorf ein. Beim „Globalen Filmherbst im Süden“ werden aktuelle Filme gezeigt, die zur kritischen Auseinander-setzung mit globalen Fragestellungen und zum Engagement für eine nachhaltige Entwicklung ermuti-gen. Die Filme werden von den Filmemachenden vorgestellt und bieten spannende Einblicke in ver-schiedene Lebenswelten. Die beiden Organisatorinnen Isabel Costian (Ehrenamtskoordinatorin Asyl) und Julia Jäkel (Integrationslotsin) vom Landratsamt Ostallgäu freuen sich, dass der Landkreis „Teil dieser tollen Aktion“ sein darf.

Am Samstag, 23. November, wird ab 19.30 Uhr der Film „Bamboo Stories“ gezeigt – ein Dokumentar-film über das in Bangladesch unverzichtbare Baumaterial und Exportgut Bambus. Mit atemberauben-den Aufnahmen führt Filmemacher Shaheen Dill-Riaz die Zuschauerinnen und Zuschauer ein in die raue Welt einer Handvoll Männer, die seit Generationen Bambus fällen und das Holz mit riesigen Flö-ßen zu den Großhändlern in der Hauptstadt Dhaka bringen. Die Fahrt über 300 Kilometer mit 25.000 Baumstämmen dauert über einen Monat und ist voller Gefahren. Eine erschöpfende Arbeit, die nötig ist um das Überleben ihrer Familien zu sichern.

Regisseur stellt Film persönlich vor

Der Regisseur Shaheen Dill-Riaz ist bereits für weitere beeindruckende Filme dieser Art bekannt, wie beispielsweise „Korankinder“ und „Eisenfresser“. Er wird an diesem Abend in der Filmburg anwesend sein, den Film vorstellen und für anschließende Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Ein-lass ist um 19 Uhr, der Film wird um 19.30 Uhr beginnen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen gibt es bei der Stelle Ehrenamt Asyl: Isabel Costian, Ehrenamtskoordinatorin und Julia Jäkel, Integrationslotsin, Telefon 08342 911-510 u. -194, ehrenamt-asyl@lra-oal.bayern.de, www.ehrenamt-ostallgaeu.de/asyl

Mitteilung vom 08.11.2019

Familienbildungsnetzwerk: „Sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen“

Rund 90 Fachleute haben am dritten gemeinsamen Familienbildungsnetzwerk des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in Marktoberdorf teilgenommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Vortrag „Die sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen". Elke Schad von der Abteilung „Familienstützpunkt & Gleichstellung Kaufbeuren“ und Isabel Costian von der Familienbildungsstelle Ostallgäu begrüßten zahlreiche Fachkräfte aus der ganzen Region. Nach der Eröffnung durch die Jugendamtsleiter Petra Mayer und Alfred Riermeier wurde über den aktuellen Stand der gemeinsamen Familienbildungslandschaft informiert und auf verschiedene Angebote aufmerksam gemacht.
 
„Sprache“ der Kinder verstehen
 
Danach übernahm der Referent Jürgen Landa (Dipl.-Pädagoge) mit seinem Vortrag „Die sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen". Darin stellte er das Modell der Evolutionspädagogik vor. Dieses kann Eltern, Lehrern und Erziehern helfen, das Verhalten und die „Sprache" von Kindern grundsätzlicher und tiefer zu verstehen. Kindliche Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten und Schulprobleme sind Botschaften. Kinder teilten dadurch etwas mit und es liege am Gegenüber, ihre Sprache verstehen zu lernen, so Landa. Mit Schautafeln und praktischen Beispielen erläuterte Landa die sieben Stufen der Evolutionspädagogik und stieß dabei auf große Zustimmung bei seiner Zuhörerschaft. Die Teilnehmer*innen nahmen viele Anregungen für ihren Alltag mit.
 
Weitere Informationen erhalten Sie bei Isabel Costian, Familienbildungsstelle Ostallgäu, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, Telefon: 08342 911-510 und im Familienportal unter www.familie-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 04.11.2019

Gewinner des Wiese x 16-Fotowettbewerbs ausgezeichnet

Die Gewinner*innen erhielten Pflanzen- und Samengutscheine im Wert von 100 Euro, 75 Euro und 50 Euro.

V. l.: Ingrid Völker (Naturgartenplanerin von Wiese x 16), Anne Berkmüller (Umweltpädagogin von Wiese x 16), Eva Stangler (Fachkraft Naturschutz und Landespflege am Landratsamt), Ramona Riederer, Georg Guggemos, Emilia Theele, Anja Schäfer, Sabine Mändler, Georg Immerz (alle Gewinner), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Andreas Zasche (Leiter Naturschutz und Landespflege am Landratsamt). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

V. l.: Ingrid Völker (Naturgartenplanerin von Wiese x 16), Anne Berkmüller (Umweltpädagogin von Wiese x 16), Eva Stangler (Fachkraft Naturschutz und Landespflege am Landratsamt), Ramona Riederer, Georg Guggemos, Emilia Theele, Anja Schäfer, Sabine Mändler, Georg Immerz (alle Gewinner), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Andreas Zasche (Leiter Naturschutz und Landespflege am Landratsamt). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Gewonnen haben:

 

  • 1) Kategorie "Schätze am Wegesrand"
    1. Platz: Blaulicht, Cornelia Nagel; 2. Platz: Goldener Moment am Wegesrand, Ramona Riederer; 3. Platz: Da staunst du!, Wolfgang Möhrer
  • 2) Kategorie "Kinder auf Entdeckungstour"
    1. Platz: Urwald der Ameisen, Emilia Theele; 2. Platz: Im Sumpfdotter-Blumenmeer, Sabine Mändler; 3. Platz: Osternest gefunden, Georg Immerz
  • 3) Kategorie "Tierische Bewohner der Blumenwiese"
    1. Platz: Natterwurz-Perlmutterfalter, Hochzeit und Puppe, Sabine Mändler; 2. Platz: Bambi im Sommerregen, Georg Immerz; 3. Platz: Biene im Wildblumenfeld, Anja Schäfer
  • 4) Kategorie "Naturnahes, öffentliches Grün"
    1.Platz Kirchenblumen, Georg Guggemos; 2. Platz: Wiese x 16 vor dem Grünen Zentrum 3, Christian Habel; 3. Platz: Wiese x 16 vor dem Grünen Zentrum, Christian Habel
       

„Die Freude am Entdecken merkt man allen 114 Fotos an, die bei uns angekommen sind“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. In jeder Kategorie („Schätze am Wegesrand“, „Kinder auf Entdeckungstour“, „Tierische Bewohner der Blumenwiese“ und „Naturnahes, öffentliches Grün“) wurden die Fotos auf Herz und Nieren geprüft. Die Jury, bestehend aus Tobias Ott (Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises), Anne Berkmüller (Umweltpädagogin des Projekts) sowie Andreas Zasche, Sarah Sagemann und Eva Stangler von der Unteren Naturschutzbehörde, hat es sich nicht leichtgemacht. Nicht nur die Fotoqualität, Bildkomposition, Licht und Perspektive, spielten dabei eine Rolle. Die Fotos mussten vor allem zur Kategorie passen und heimische Artenvielfalt abbilden. Alle Gewinner wurden zur Abschlussveranstaltung von Wiese x 16 eingeladen. Dort überreichte Landrätin Zinnecker den Fotograf*innen ihren Gewinn.

Mitteilung vom 04.11.2019

Projekt Wiese x 16 endet: Wo sind all die Blumen hin? Ins Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu ist dank Wiese x 16 aufgeblüht. 19.000 Quadratmeter heimischer Blumenwiese sind so entstanden.

Blumenwiese in Lengenwang. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Blumenwiese in Lengenwang. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

„Allen Beteiligten ist klar, dass wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen dürfen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Abschlussveranstaltung des Leader-Projekts im Landratsamt. Durch die beeindruckende Multivisionsshow von Roland Günter wurden alle Beteiligten zum Weitermachen auch nach Projektende motiviert.
 
Seit Mai 2017 läuft das mit 35.000 Euro über Leader 2014 – 2020 geförderte Projekt Wiese x 16 zum Schutz heimischer Blumenwiesen und ihrer Bewohner. Bei der Abschlussveranstaltung mit allen Projektbeteiligten – vom Bauhof bis zum Gartenbauverein, von der Förderstelle zum Bürgermeister bis zu den Vertretern des Entscheidungsgremiums der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e.V.“, das die Fördermittel für das Projekt befürwortet hat – wurde nach der Begrüßung von Landrätin Zinnecker ein Rückblick auf das Projekt gegeben. In den knapp zwei Jahren Laufzeit wurden 19.000 Quadratmeter an öffentlichen Grünflächen naturnah mit heimischem Regio-Saatgut angelegt. Außerdem wurden 3600 Stauden gepflanzt und 17.200 Frühjahrsblüher gesteckt. Im Rahmen von Wiese x 16 wurde neben der Umweltbildung, bei der um die 600 Schüler erreicht wurden, auch Öffentlichkeitsarbeit für die naturnahe Grünpflege geleistet. Nicht nur die Präsenz auf Veranstaltungen wie der Allgäuer Festwoche oder dem Schwäbischen Imkereitag, sondern auch die telefonischen Beratungen, die 30 Vorträge oder der Fotowettbewerb, haben viele Menschen im Ostallgäu zur Nachahmung auch im eigenen Garten animiert.
 
Multivisionsshow: Die Schönheit der heimischen Artenvielfalt
 
Ein großes Dankeschön ging auch an die Naturgartenplanerin des Projekts, Ingrid Völker, und Anne Berkmüller, Umweltpädagogin des Projekts. Ein Höhepunkt des Abends war die Multivisionsshow des Fotografen Roland Günter. Durch die Nahaufnahmen wird nicht nur die Schönheit der heimischen Artenvielfalt sichtbar, man taucht geradezu ein in die spannenden Verhaltensweisen. Allen Beteiligten wurde vor Augen geführt, dass die naturnahe Grünflächengestaltung mit heimischem Regio-Saatgut eine unglaubliche Artenvielfalt direkt vor unserer Haustüre schaffen kann.
 
Mit dieser Motivation, dem entstandenen Umweltnetzwerk und dem aus dem Projekt hervorgegangenen Handlungsleitfaden zur Anlage und Pflege naturnaher Grünflächen wird Wiese x 16 in den Modellgemeinden auch nach Förderende weitergeführt und auch bei weiteren Gemeinden umgesetzt werden. Landrätin Zinnecker ist sicher: „Wir haben mit Wiese x 16 Pionierarbeit geleistet und das Ostallgäu wird weiterblühen.“

Mitteilung vom 30.10.2019

Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen

Dafür ist eine „Grüne Karte“ nötig, die bei den Gemeinden und im Landratsamt für 15 Euro erhältlich ist. Letzter Abgabetermin für die Karte ist der 8.11..

Auch in diesem Herbst können Bürgerinnen und Bürger ihren Baum- und Strauchschnitt von zu Hause abholen lassen. Abgeholt werden holzige Gartenabfälle, also Äste von Sträuchern, Bäumen und Büschen. Nicht abgeholt werden Grasschnitt, Laub und andere nicht holzige Gartenabfälle sowie Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft. Der zur Abholung bereitgestellte Baum- und Strauchschnitt muss mit einem Naturstrick gebündelt und am Abholtag auf dem Grundstück in der Nähe der Straße bereitgestellt werden.
 
Maximal 25 Kilogramm

 
Kunststoffstricke dürfen nicht verwendet werden, da sie die Verwertung des Grüngutes beeinträchtigen. Öffentliche Gehwege und Straßen müssen frei bleiben. Das Astmaterial darf maximal acht Zentimeter dick und anderthalb Meter lang sein. Die Bündel dürfen nicht schwerer als 25 Kilogramm sein. Das mit der Abholung beauftragte Unternehmen teilt jedem Antragsteller den genauen Abholtermin etwa eine Woche vorher schriftlich mit.
 
Die nächste Abholaktion für Baum- und Strauchschnitt findet im kommenden Frühjahr statt. Über den Termin wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 29.10.2019

„bergaufland Ostallgäu“ belohnt Bürgerengagement mit insgesamt 13.200 Euro

Sechs ausgewählte Ostallgäuer Initiativen sind über LEADER 2014 - 2020 geförderte Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ausgezeichnet worden.

Von links nach rechts sitzend: Martina Leiss-Hannappel (Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Barbara Schempp (Bürgerstiftung Ostallgäu), Olaf Jung (Vorsitzender Agenda Mauerstetten e.V.) und Monika Schubert (2. Vorsitzende Menschen im Aufwind e.V.).  Von links nach rechts (stehend): Heiko Gansloser (Geschäftsführer bergaufland Ostallgäu e.V./Regionalmanager Landkreis Ostallgäu), Katrin Heller-Breer (Vorsitzende Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Erwin Stockmaier (Bürgerstiftung Ostallgäu), Joachim Budjarek, Harriet Budjarek (beide Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH), Gerhard Schempp (Vorsitzender Bürgerstiftung Ostallgäu), Dr. Alois Kling (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Vorsitzende bergaufland Ostallgäu e.V.), Wolfgang Mühlbauer, Daniela Hibler (beide Freiwillige Feuerwehr Blonhofen e.V.) und Jürgen Schwarz (2. Vorsitzender bergaufland Ostallgäu e.V.).

Von links nach rechts sitzend: Martina Leiss-Hannappel (Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Barbara Schempp (Bürgerstiftung Ostallgäu), Olaf Jung (Vorsitzender Agenda Mauerstetten e.V.) und Monika Schubert (2. Vorsitzende Menschen im Aufwind e.V.). Von links nach rechts (stehend): Heiko Gansloser (Geschäftsführer bergaufland Ostallgäu e.V./Regionalmanager Landkreis Ostallgäu), Katrin Heller-Breer (Vorsitzende Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Erwin Stockmaier (Bürgerstiftung Ostallgäu), Joachim Budjarek, Harriet Budjarek (beide Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH), Gerhard Schempp (Vorsitzender Bürgerstiftung Ostallgäu), Dr. Alois Kling (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Vorsitzende bergaufland Ostallgäu e.V.), Wolfgang Mühlbauer, Daniela Hibler (beide Freiwillige Feuerwehr Blonhofen e.V.) und Jürgen Schwarz (2. Vorsitzender bergaufland Ostallgäu e.V.).

„Für uns ist es wichtig, Bürgerengagement nicht nur vom Schreibtisch aus zu loben, sondern aktiv zu unterstützen. Daher fördert die LAG ‚bergaufland Ostallgäu e. V.‘ verschiedene Akteure über das Projekt “Unterstützung Bürgerengagement‘“, erklärte die Vorsitzende der LAG, Landrätin Maria Rita Zinnecker, bei der Auszeichnungsveranstaltung. Das Projekt sei sehr wertvoll, da hier mit wenigen finanziellen Mitteln bedeutsame Anerkennung und Wirkung erzielt werden können, sagte der zweite LAG-Vorsitzende Jürgen Schwarz. „Das Ziel des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums, mit dem neuen LEADER-Projekt "Bürgerengagement" schnell und unkompliziert ehrenamtliche Initiativen mit kleineren Förderbeträgen zu unterstützen, ist voll aufgefangen", sagte Dr. Alois Kling, Leiter des für LEADER zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. Er setze sich stark dafür ein, dass ab der neuen Förderperiode 2021 dieser Verfügungsfonds für Lokale Aktionsgruppen in Höhe von bisher 20.000 Euro deutlich aufgestockt werde.
 
In einem zweiten Aufruf des Vereins wurden rund 13.200 Euro zur Verfügung gestellt. Das Entscheidungsgremium der LAG wählte aus den eingegangenen Anfragen sechs Einzelmaßnahmen aus. „Die sechs Vorhaben heben sich vor allem durch besondere soziale gesellschaftliche Aktivität hervor“, sagte Schwarz. Über die Anerkennung freuten sich die Bürgerstiftung Ostallgäu (Klassik-für-Kinder: Jährliche Oper in 2019), die Agenda Mauerstetten e.V. (Ort des Austausches: Küchenzeile am Stockerberg), der Verein Hospiz Südliches Ostallgäu e.V. (Trauercafé Lichtblick: Mobiliar), die Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH (Betreutes-Mutter-und-Kind und Mädchen-Wohnen: Mehrtägiger Ausflug in der Region) und die Freiwillige Feuerwehr Blonhofen e.V. (Leben Retten in Kaltental: Erste-Hilfe-Kurse). Für die Übergabe der Urkunden war der bergaufland Ostallgäu e.V. zu Gast im mobilé in Marktoberdorf. Dort ist der Verein Menschen im Aufwind aktiv, der ebenfalls zu den im zweiten Aufruf der LAG ausgezeichneten lokalen Akteuren gehört. Dessen Sommercamp für Kinder und Jugendliche 2019 fand bereits in den Sommerferien statt.
 
„Wir wünschen für die Umsetzung der Maßnahmen gutes Gelingen und hoffen, dass wie schon im ersten Aufruf – den wir bereits 2017 durchgeführt haben – tolle Projekte entstehen, die durch besonderes Engagement begeistern“, sagte Schwarz. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 29.10.2019

Deponie und Wertstoffhof Oberostendorf am 6. November geschlossen

Wegen dringender Wartungsarbeiten ist am Mittwoch, 6. November, keine Anlieferung an der Deponie und am Wertstoffhof in Oberostendorf möglich.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, an diesem Tag auf andere Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu auszuweichen.

Mitteilung vom 29.10.2019

Kurs für den Übergang vom Beruf in den Ruhestand

Der Kurs findet ab 5.11.2019 an fünf Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 12 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt.

Der Landkreis Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren die Kursreihe „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ Ruhestand AKTIV an. Dieser Kurs inspiriert Menschen im oder mit bevorstehendem Ruhestand dazu, neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen. Start ist am 5. November, die Anmeldung ist ab sofort über die Volkshochschule Marktoberdorf möglich.
 
Mit dem Ende des klassischen Arbeitslebens beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Viele Menschen fragen sich: Wie meistere ich den Übergang vom Beruf in den Ruhestand? Was sind meine nächsten Ziele? Welche Wünsche und Ideen habe ich? Im Kurs „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ blicken die Teilnehmer*innen zurück auf ihr aktives Arbeitsleben, besinnen sich auf „alte Träume“, Stärken und Fähigkeiten, um die Veränderung aktiv zu gestalten. Sie entwickeln Ideen für Neues und erkennen Chancen. Zudem wird aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs vom zertifizierten ProfilPASS®-Berater Bernhard Riedel.
 
„Wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen“
 
Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen diesen Kurs. Die Teilnahmegebühr inklusive Kursunterlagen beträgt daher nur 49 Euro. „Es ist wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen. Dieser Kurs gibt den Teilnehmern für den neuen Lebensabschnitt neue Perspektiven und es ist schön zu sehen, wenn sich Gleichgesinnte neu vernetzen“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu. Beatrice Altman Schevitz, eine ehemalige Teilnehmerin, sagt über den Kurs: „Ich finde Ruhestand ein bisschen langweilig. Daher habe ich mich entschieden, wieder ein wenig zu arbeiten. Es wäre schade, wenn ich alle meine gewonnenen Kenntnisse nicht weiter nutzen könnte.“
 
Der Kurs findet ab 5. November 2019 an insgesamt fünf Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 12 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Marktoberdorf, Telefon 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de.

Mitteilung vom 28.10.2019

OAL 5 in Ebenhofen wegen Bauarbeiten zeitweise komplett gesperrt

Die Sperrung betrifft den Bereicht zwischen dem Bahnübergang und dem Kreuzungsbereich Schwabenstraße.

Wegen Sanierungsmaßnahmen an den Straßensinkkästen ist die Kreisstraße OAL 5 in Ebenhofen zwischen dem Bahnübergang und dem Kreuzungsbereich Schwabenstraße vom 29. Oktober (ab Mittag) bis voraussichtlich 31. Oktober komplett für den Verkehr gesperrt. Bei schlechter Witterung kann sich die Maßnahme verschieben.
 
Die überörtliche Umleitung erfolgt über Ruderatshofen und Marktoberdorf. Eine Umleitungsbeschilderung wird aufgestellt. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 28.10.2019

Marktoberdorf: Verlegung des Containers für Altglas und Weißblech

Der Container für Altglas und Weißblech an der Goethestraße (Gwend – Feneberg-Markt) steht jetzt im Gschlatt (Ecke Reitstall / MTB-Parcours).

In Abstimmung mit der Stadt Marktoberdorf hat die Abfallwirtschaft des Landkreises Ostallgäu den Container für Altglas und Weißblech an der Goethestraße (Gwend – Feneberg-Markt) ins Im Gschlatt (Ecke Reitstall / MTB-Parcours) verlegt.
 
Im Gschlatt steht ein befestigter Platz zur Verfügung, der die Reinigung der Standfläche sowie die Leerung der Container wesentlich erleichtert. Das Landratsamt weist darauf hin, dass in die Altglascontainer nur Verpackungsgläser (Einwegflaschen, Marmeladengläser, Senfgläser, Konservengläser) gegeben werden dürfen. Andere Gläser wie Trinkgläser, Bleikristall, Flachglas oder Glasbausteine dürfen nicht in die Altglascontainer gelangen. Sie verhindern wegen ihrer abweichenden Schmelzpunkte die Wiederverwertung des Wertstoffes Altglas. Auch bittet das Landratsamt, die Einwurfzeiten (werktags zwischen 7 bis 19 Uhr) zu beachten.

Mitteilung vom 23.10.2019

Landkreis schenkt Erstklässlern Brotzeitdosen – Sparkassen unterstützen

Abfall vermeiden leichtgemacht: Rund 1200 Erstklässler bekommen auch in diesem Jahr Brotzeitboxen vom Landkreis geschenkt.

Mit der Box wird Eltern und Kinder ganz praktisch geholfen, auf Plastikfolien, Butterbrotpapiere und andere Einwegverpackungen zu verzichten. „Wir freuen uns, dass diese sinnvolle Aktion von der Sparkasse Allgäu und der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren mit jeweils 1000 Euro unterstützt wird“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Aktion läuft seit 1993

Schon seit 1993 erhalten alle Kinder im Landkreis Ostallgäu von den Sparkassen und dem Landkreis zum Schulstart eine Brotzeitdose geschenkt. Die Dosen haben einen kindgerechten Verschluss, sind spülmaschinenfest und äußerst haltbar. Damit jedes Kind seine Dose schnell wiederfindet, gibt es die Boxen in verschiedenen Farben. Für jeden ist seine Lieblingsfarbe dabei. Das Foto zeigt Landrätin Zinnecker gemeinsam mit (von links) Michael Sambeth (Leiter Marketing Stadtsparkasse Kaufbeuren), Tobias Streifinger (Vorstandsmitglied Stadtsparkasse Kaufbeuren) und Stefan Riedle (Marktbereichsleiter Sparkasse Marktoberdorf).

Mitteilung vom 23.10.2019

Neue regionale Kreisläufe durch die Ökomodellregion Ostallgäu

Im Landkreis Ostallgäu beginnt nun die Umsetzung des Projekts „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“.

Aus den erarbeiteten Strategien für die erfolgreiche Bewerbung zur Öko-Modellregion sind nun konkrete Umsetzungsprojekte geplant, die die Bereiche Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit im Ostallgäu fördern. Die Öko-Modellregion richtet sich an aktive und unternehmerische Menschen, die in der Region etwas für die Landwirtschaft bewegen wollen.

Die Öko-Modellregion soll dazu beitragen, das Ostallgäu auch weiterhin wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig stärken. Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Im Ostallgäu wollen wir Bewährtes mit Innovativem kombinieren und so neue Strukturen schaffen. Wir wollen Modelle schaffen für neue Entwicklungen. Dafür brauchen wir aktive und unternehmungslustige Menschen. Wer gute Ideen für die Ökomodellregion hat, soll sich unbedingt bei unserem Projektmanager melden.“

Einige Schwerpunkthemen der Ökomodellregion wurden schon erarbeitet

Der Landkreis wurde als eine von 15 Regionen vom Freistaat Bayern als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ ausgezeichnet. Im Ostallgäu gibt es bereits verhältnismäßig viele biologisch wirtschaftende Betriebe und Verarbeiter. Zudem steigt das Bewusstsein für biologische und regionale Produkte, insbesondere für Lebensmittel. Nichtsdestotrotz gibt es noch viel Entwicklungspotenzial für regionale Biolebensmittel. Mit der Ökomodellregion sollen neue regionale Kreisläufe entstehen. „Wer eine gute Idee hat und diese umsetzen möchte, der bekommt von uns die nötige Unterstützung. Wir möchten im Ostallgäu einen Prozess des „Voneinander Lernen“ und des „Miteinander Gestaltens“ aufbauen, um so die regionale Landwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Projektmanager Florian Timmermann.

Aus dem Bewerbungsprozess wurden bereits Schwerpunkthemen der Ökomodellregion Ostallgäu erarbeitet. Diese sind unter anderem: Die Steigerung der Verarbeitung regionaler Bioprodukte beispielsweise für Milch und Getreide, eine engere Verzahnung von Landwirtschaft und Gastronomie, die Förderung von Weideschuss und mobilen Schlachtboxen, die Aufwertung ökologischer Ausgleichsflächen sowie die Bewusstseinsbildung für regionale und ökologische Produkte. Als nächstes werden Projektgruppen für die geplanten Vorhaben mit den Menschen vor Ort gegründet.

Weitere Informationen gibt es bei Projektmanager Florian Timmermann (E-Mail:
florian.timmermann@lra-oal.bayern.de Telefon: 08342 911-453).

Mitteilung vom 17.10.2019

Demenz geht alle an – DEMENSCH-Ausstellung startet in Kaufbeuren

Humor kann dazu einladen, sich mit der Selbstwahrnehmung von Menschen mit Demenz und deren Herausforderungen im Alltag zu beschäftigen.

Deshalb eröffnet der Landkreis Ostallgäu zusammen mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und Vertretern des GGSD Bildungszentrums Allgäu für Pflege in der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Kaufbeuren am Montag, 21. Oktober, die Wanderausstellung „DEMENSCH“. Diese wirbt für einen menschlichen Umgang mit Demenz.

Die ausgestellten humorvollen Motive des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann sollen einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die alltäglichen Herausforderungen von Bürgerinnen und Bürger mit Demenz und deren Angehörigen noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Ausstel-lung wird in der Zeit von 21. Oktober an bis 29. November 2019 von weiteren Vertretern der regionalen Demenzhilfe mit einem interessanten Vortragsprogramm unterstützt. Im Anschluss jedes Vortrags be-steht die Möglichkeit die über 40 Motive gemeinsam mit den Dozenten zu betrachten und sich dazu auszutauschen. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

Ermutigen, sich des oft sehr angstbesetzten Themas anzunehmen


Ganz getreu dem Motto des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“ sagt Landrätin Ma-ria Rita Zinnecker: „Wir wünschen uns, dass Demenz und Demenzbetroffene einfach Teil der Gesell-schaft sind und diese sorgsam mit ihnen umgeht. Die Bilder von Peter Gaymann leisten dazu einen sehr wertvollen Beitrag.“ Humor ist Ausdruck einer Kultur, die Menschen mit Demenz annimmt und sie nicht ausgrenzt. Die unterhaltsamen Bilder von Peter Gaymann sollen die Betrachter auch dazu ermu-tigen, sich des oft sehr angstbesetzten Themas anzunehmen.

Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung findet am 21. Oktober um 19 Uhr in der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Kaufbeuren statt. Im Anschluss an die Grußworte durch Oberbürgermeister Stefan Bosse wird Stephan Vogt, der Demenzbeauftrage für den Landkreis über die Thematik „Autofahren und Demenz“ referieren.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de oder www.ggsd.de.

Mitteilung vom 17.10.2019

Landkreis sucht Initiativen und Organisationen, die sich auf „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren

Der Landkreis Ostallgäu engagiert sich für den Bau einer Schule in Afrika und möchte dafür auch Bürger*innen und Unternehmen gewinnen.

Den Auftakt macht eine Multivisions-Show mit dem begeister-ten Hobbyflieger Reiner Meutsch im Festspielhaus in Füssen am Sonntag, 17. November. Mit dabei sind auch Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Landrat Stefan Rößle (Donau-Ries). Die Show wird von Künstlern und Tänzern begleitet und ist in einen „Markt der Möglichkeiten“ eingebettet. Hierfür sucht der Landkreis nun Initiativen und Organisationen, die sich auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren möchten.

Entwicklungshilfe dürfe nicht auf eine einzelne Aktion reduziert werden, betont Landrätin Zinnecker. Von Anfang an wurde darauf geachtet, dass die spannende Show von Meutsch in einen Markt der Möglichkeiten eingebettet ist. Entwicklungsinitiativen aus der Region erhalten damit die Chance, ihr Engagement einem größeren Publikum zu präsentieren und können direkt mit Entwicklungsminister Müller sowie Bürger*innen und Unternehmen ins Gespräch kommen.

„Auf dem Markt ihr Engagement und ihre Motivation vorstellen“


Der Landkreis als Veranstalter des Marktes kann gemeinsam mit dem Festspielhaus für eine Basisausstattung des Standes sorgen und wird organisatorisch von ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Service für Entwicklungsinitiativen, unterstützt. Zinnecker ist sich sicher, dass das direkte Gespräch mit den Menschen immer noch die meiste Überzeugungskraft besitzt: „Ich ermuntere daher die Orga-nisationen, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen und auf dem Markt ihr Engagement und ihre Moti-vation vorzustellen.“

 

Der Markt der Möglichkeiten startet am Sonntag, 17. November 2019, um 18.30 Uhr im Festspiel-haus Füssen. Um 19.30 Uhr beginnt die Multivisionsshow von Reiner Meutsch, diese ist von einer längeren Pause unterbrochen. Anmeldungen zum Markt der Möglichkeiten nimmt Alexander Zoller (Landratsamt Ostallgäu, E-Mail: alexander.zoller@lra-oal.bayern.de, Telefon: 08342 911-338) ent-gegen. De Rückmeldung sollte bis Mittwoch, 23. Oktober 2019, erfolgen.

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