Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 07.06.2019

Landkreis und Gemeinde verbessern Zufahrt zum Tierheim Beckstetten

Die Zufahrt zum Tierheim Beckstetten wird der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit der Gemeinde Jengen und der Baufirma Kutter auf Vordermann bringen.

V. l.: Rainer Rogg (Firma Kutter, Bad Wörishofen), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Franz Hauck, Frank Dämgen (Vorsitzender des Tierheims) und Dieter Brückel (Beirat des Tierheims)

V. l.: Rainer Rogg (Firma Kutter, Bad Wörishofen), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Franz Hauck, Frank Dämgen (Vorsitzender des Tierheims) und Dieter Brückel (Beirat des Tierheims)

Aus dem lange bestehenden Feldweg wird nun eine asphaltierte Straße. Der Unterbau wurde schon fertiggestellt – er wird vom Landkreis bezahlt. Die Firma Kutter stellte gratis das Fräsgut für den Unterbau zur Verfügung und die Gemeinde Jengen wiederum kommt für die Kosten der Deckschicht auf. ´

 

„Das Tierheim braucht eine vernünftige Zufahrt, dafür sorgen wir nun gemeinsam“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir waren auf das Positivste überrascht, als wir von der gemeinsamen Unterstützung für das Tierheim erfuhren. Die Zufahrt ist nun für Besucher, Mitarbeiter und die Helfer im Tierheim wesentlich angenehmer. Der Tierschutzverein Kaufbeuren e.V. und das Tierheim Beckstetten bedanken sich ganz herzlich für die großartige Unterstützung“, sagt Frank Dämgen, Vorsitzender des Tierheims.

Mitteilung vom 07.06.2019

Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand: Gesundheitsamt startet Aktion

Am Dienstag, den 11.6., von 11 bis etwa 16 Uhr erhalten Interessierte im Eingangsbereich zum Ettwieser Weiher Tipps zum Sonnenschutz.

Jährlich erkranken laut eines Reports der Techniker Krankenkasse rund 270.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. Damit bleibt Hautkrebs weiterhin die häufigste Krebsart in Deutschland. Die Ursachen für die Entstehung liegen dabei oft 20 bis 30 Jahre in der Vergangenheit. Daher ist vor allem für Kinder und Jugendliche ein angemessener Sonnenschutz von großer Bedeutung.
 
Die Gründe dieser hohen Erkrankungsrate liegen unter anderem an einem veränderten Freizeitverhalten. Generell finden mehr Aktivitäten im Freien statt und auch die Reisen in sonnige Gebiete haben zugenommen. Ein weiterer Punkt sind häufige Besuche im Solarium.
 
In den Pfingstferien startet das Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu am Ettwieser Weiher in Marktoberdorf die Sonnenschutzaktion „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Interessierte erhalten nützliche Tipps zum Aufenthalt in der Sonne, Informationen zum UV-Index, Hauttyp, Eigenschutzzeit und vielem mehr. Am „Glücksrad“ gibt es Preise zu gewinnen und Kinder haben die Möglichkeit, spielerisch durch ein Bastelangebot zu lernen, wie wichtig ein angemessener Sonnenschutz ist und wie dieser aussehen sollte.
 
Bei gutem Wetter findet das kostenfreie Angebot am Dienstag, 11. Juni 2019, von 11.00 Uhr bis etwa 16.00 Uhr im Eingangsbereich zum Ettwieser Weiher statt. Bei schlechten Wetterverhältnissen wäre Donnerstag, 13. Juni 2019, der Ausweichtermin.

Mitteilung vom 03.06.2019

„bergaufland“: Weiter erfolgreiche Entwicklung im Ostallgäu

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ traf sich zu ihrer sechsten Mitgliederversammlung.

„Die zahlreichen innovativen und modellhaften Projekte spiegeln die große Vielfalt des Ostallgäus wider. Damit zeigen die Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen ihr Engagement und die Bereitschaft das Ostallgäu nachhaltig weiterzuentwickeln.“ Dieses Resümee hat Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der sechsten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ gezogen. Der aktuelle Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 stand im Zentrum der Versammlung.
 
Weiterhin erfolgte der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2018 mit anschließender Entlastung des Vorstands. Vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wurde über aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informiert. Darüber hinaus beschloss die Mitgliederversammlung eine Änderung in der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums. Zudem wurde über die Umsetzung der DSGVO sowie das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ und über die Mitgliedschaften und Kooperationen des Vereins berichtet.
 
"Dr. Alois Kling, der Leiter des AELF Kempten, appellierte an die anwesenden Mitglieder, die Fördermöglichkeiten des LEADER-Programmes in Anspruch zu nehmen, zumal für das Ostallgäu noch Mittel zur Verfügung stünden".
 
LES 2014 - 2020: Über 1,25 Millionen Euro für Projekte im Rahmen von LEADER

 
Insgesamt wurden bisher 24 Projekte, davon 14 sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu (zum Beispiel „Skate- und Bikepark Füssen“, Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“ oder „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“) und zehn Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (zum Beispiel „What´s Up?! – Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“, „Dorfkerne-Dorfränder“ oder „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“), für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. In Summe stehen der LAG über 1,8 Millionen Euro im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 zur Verfügung. Davon sind bisher insgesamt über 1,25 Millionen Euro an Fördermitteln gebunden – davon über 900.000 Euro für Einzelprojekte und knapp 350.000 Euro für Kooperationsprojekte. Darüber hinaus fanden zahlreiche Sitzungen, Treffen und Veranstaltungen im Rahmen der Umsetzung der LES statt.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 31.05.2019

Wiese x 16 startet Fotowettbewerb: Jetzt mitmachen und gewinnen

Jetzt kann jeder seine Begeisterung für die Wunderwelt Wiese zeigen und beim Fotowettbewerb von Wiese x 16 mitmachen.

Die Teilnehmer*innen können attraktive Preise gewinnen und dazu beitragen, das Thema heimische Artenvielfalt möglichst weit zu verbreiten und zur Nachahmung anzuregen.

 

Auf der Suche nach den schönsten Blumenwiesen-Fotos aus dem Ostallgäu

Der Verlust der Artenvielfalt ist spätestens seit dem Volksbegehren in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Zeit dazu, sich einmal in der näheren Umgebung auf Entdeckungsreise zu begeben. Wo finde ich vor meiner Haustüre bunt blühende Wiesen? Welche Formen- und Farbenvielfalt haben die verschiedenen Pflanzenarten? Welche tierischen Bewohner sind dort zu finden? Die Wiesen-Fotografen sollen ihre Entdeckungsreise fotografisch festhalten und die Schönheit heimischer Artenvielfalt teilen. Das Wiese x 16-Team ist auf der Suche nach den schönsten Blumenwiesen-Fotos aus dem Ostallgäu. Mit den Fotos sollen möglichst viele Menschen dazu animiert werden, auch bei sich im Umfeld naturnahe Flächen anzulegen.

Vier Kategorien

Der Fotowettbewerb läuft vom 1. Juni bis zum 15. August 2019. Fotos können unter einer der vier verschiedenen Kategorien eingereicht werden: 1) Schätze am Wegesrand, 2) Kinder auf Entdeckungstour, 3) Tierische Bewohner der Blumenwiese und 4) Naturnahes, öffentliches Grün. Pro Kategorie gibt es als Preis jeweils einen Pflanzen- und Samengutschein von 100 Euro, 75 Euro und 50 Euro zu gewinnen. Dabei dürfen pro Person maximal vier Fotos eingereicht werden. Die Gewinner werden von der Wiese x 16-Jury ausgewählt und die Siegerfotos bei der Abschlussveranstaltung präsentiert, denn alle Teilnehmenden stellen ihre Wettbewerbsbeiträge dem Landkreis zur Verfügung.

Wer seine Bilder einschicken will, sendet diese bitte per E-Mail an Eva Stangler vom Landratsamt Ostallgäu unter der E-Mail-Adresse Wiese.16(at)lra-oal.bayern.de. Den Bildern sollten folgende Informationen beigefügt sein: Kategorie, Titel mit Ortsangabe, Name/Anschrift des Fotografen, unterschriebene Teilnahmebedingungen und Datenschutzerklärung. Die Formulare „Teilnahmebedingungen“ und „Datenschutzerklärung“ gibt es auf www.ostallgaeu.de. Bei Fragen steht Projektleiterin Eva Stangler (Telefon 08342 911-193 oder E-Mail Dr.Eva.Stangler(at)lra-oal.bayern.de) zur Verfügung.

Mitteilung vom 29.05.2019

Bauarbeiten in Dösingen: Kreisstraße OAL 6 komplett gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 6 in Dösingen ab Mittwoch, 5. Juni 2019, bis etwa Mitte September 2019 für den gesamten Straßenverkehr gesperrt.

Umleitungen sind ausgeschildert. Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Westendorf sanieren in Dösingen die Gennachbrücke und erneuern im Zuge dessen auch die Fahrbahndecke und eine Wasserleitung.

 

Umleitung über OAL 16

Hierzu wird die Kreisstraße OAL 6 in Dösingen zwischen der Abzweigung OAL 16 Richtung Westendorf und der Kreuzung Espachweg/Keltereistraße gesperrt. Eine großräumige Umleitungstrecke wird eingerichtet und ausgeschildert. Für den Gesamtverkehr erfolgt die Umleitung von Dösingen aus über die OAL 16 in Richtung Westendorf nach Germaringen und umgekehrt. Für die Behinderungen während der Bauarbeiten bitten die Gemeinde Westendorf und der Landkreis Ostallgäu alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Mitteilung vom 29.05.2019

Grüne T-Shirts leisten Gutes!

650 Kinder und Jugendliche in 28 Gruppen nahmen an der 72-Stunden Sozialaktion „Uns schickt der Himmel“ im Ostallgäu und Kaufbeuren teil.

Bundesweit engagierten sich Gruppen für soziale Projekte. Organisiert wurde die Aktion vom Bund Deutscher Katholischer Jugend. Landrätin Maria-Rita-Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse waren die Schirmherren der Aktion in der Region.

Die Sanierung von Kinderspielplätzen, ein Nachbarschaftsfest, der Bau von Insektenhotels. Viele Projekte standen auf dem Programm für die 72-Stunden Aktion am letzten Wochenende. Und so vielfältig wie die Projekte waren auch die teilnehmenden Gruppen: Ministranten, Pfadfinder, Jugendfeuerwehr, Jugendzentren und viele andere machten mit.


Die Leiterin der kirchlichen Jugendstelle Kaufbeuren, Schwester Daniela Martin, zieht ein hundertprozentig positives Fazit: „Alle Gruppen haben mit vollem Einsatz gearbeitet und ihre Aktionen erfolgreich abgeschlossen.“ Dass alles so reibungslos klappte, lag auch an der guten Vorbereitung durch den teils ehrenamtlichen Koordinierungskreis und den Gruppenleitern sowie am Engagement der vielen Sponsoren, die damit ein wichtiger Bestandteil der Aktion sind. 

Kurzfristig haben sich die Aktionsteilnehmer in der Region auch für die Opfer des Explosionsunglücks in Rettenbach eingesetzt und führten im Anschluss an ihre Projekte Spendenaktionen durch. Auch die Kollekte des Abschlussgottesdienstes zur 72-Stunden Aktion wird an das Spendenkonto des Allgäuer Hilfsfonds für Rettenbach gehen.

Mitteilung vom 28.05.2019

2,3 Millionen Euro: Landkreis und Gemeinde erneuern Ortsdurchfahrt Weicht

„Die rumpeligen Zeiten sind aus und vorbei“: Mit diesen Worten hat Landrätin Maria Rita Zinnecker die neue Ortsdurchfahrt von Weicht freigegeben.

Der Landkreis Ostallgäu stemmte die gut 2,3 Millionen Euro teure Baumaßnahme gemeinsam mit der Gemeinde Jengen – Zuschüsse kamen von Freistaat Bayern und dem Amt für Ländliche Entwicklung. Der Eigenanteil des Landkreises nach Abzug der Förderung beträgt etwa 560.000 Euro.

Vor fast genau einem Jahr begannen die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt. Der Landkreis erneuerte rund einen Kilometer der Kreisstraße OAL 16, zudem wurden knapp 250 Meter der Kreisstraße OAL 17 ausgebaut. Die Gemeinde baute einen rund 920 Meter neuen Gehweg und schuf zudem zwei Ver-kehrsinseln an den Ortseingängen sowie zwei barrierefreie Bushaltestellen. Die Verwaltungsgemein-schaft Buchloe baute 415 Meter neuen Regenwasserkanal.

2019: 4,5 Millionen Euro für Verkehrsinfrastruktur

„Wir haben mit dieser Erneuerung nicht nur die Optik verbessert, sondern vor allem die Verkehrssi-cherheit deutlich erhöht“, sagte Landrätin Zinnecker, die sich auch bei allen Beteiligten für die gute Zu-sammenarbeit bedankte. Man habe einen weiteren „Schritt hin zu einer modernen Infrastruktur im Landkreis“ gemacht. Insgesamt plant der Landkreis Ostallgäu, 2019 rund 4,5 Millionen Euro für Stra-ßenbaumaßnahmen auszugeben. Auch Jengens Bürgermeister Franz Hauck, die Landtagsabgeord-nete Angelika Schorer und Christian Kreye, Präsident des Amts für Ländliche Entwicklung, äußerten in ihren Ansprachen ihre Freude über die gelungene Maßnahme in Weicht.

Mitteilung vom 27.05.2019

EU-Datenschutzgrundverordnung: Kernthemen für Vereine herausgearbeitet

Seit Mai 2018 hat der Datenschutz innerhalb Europas einen höheren Stellenwert. Auch Vereine sind seitdem aufgefordert, wesentliche Anforderungen einzuhalten.

Dies führt an vielen Stellen jedoch noch zu Unklarheiten. Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat in Kooperation mit den Gemeinden Pfronten und Pforzen zwei Informationsveranstaltungen für Vereine angeboten: „EU-Datenschutzgrundverordnung – Ein Jahr nach der Einführung: Was sind die Kernthemen für Vereine?“

Rechtsanwalt Richard Didyk klärte dabei in Pfronten und in Pforzen rund 180 Vereinsvertreter*innen auf. Didyk brach dabei vieldiskutierte Themen wie WhatsApp, Facebook oder Fotoaufnahmen auf die Vereinspraxis herunter und erklärte, was Vereine bei der Datenschutzerklärung und dem Verarbei-tungsverzeichnis beachten müssen. Die Teilnehmer*innen erhielten außerdem Empfehlungen für ihren Vereinsalltag und konnten ihre Fragen klären. „Der Vortrag von Richard Didyk war ein voller Erfolg und hat bei unseren Vereinen für mehr Klarheit und Handlungssicherheit gesorgt,“ sagte Michaela Waldmann, Bürgermeisterin der Gemeinde Pfronten, im Anschluss.

Zusammenfassung für Vereine

Ehrenamtliche können über www.ehrenamt-ostallgaeu.de eine Zusammenfassung zum Datenschutz mit Tipps für die Vereinspraxis und Musterbeispielen von Rechtsanwalt Richard Didyk herunterladen. Bei Rückfragen steht die Ostallgäuer Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm (Telefon: 08342 911-290 und E-Mail: ehrenamt@ostallgaeu.de) zur Verfügung.

Mitteilung vom 27.05.2019

Was Drohnen-Piloten beachten müssen

Mit dem Einzug des Frühlings hört man auch im Ostallgäu immer öfter das helle Summen und Surren von Drohnen.

Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Ostallgäu erklärt, was Piloten bei der Nutzung von Drohnen beachten müssen.

Für Erholungssuchende, Badende aber auch für viele Tierarten stellen die unbemannten, kleinen Flug-körper mit dem hellen, surrenden Geräusch oftmals eine beträchtliche Störung dar. Damit die Piloten dieser Drohnen weder persönlich noch in rechtlicher Hinsicht anecken, gilt es einige Regeln zu beach-ten. So sind die Persönlichkeitsrechte Dritter stets zu respektieren. Dies gilt insbesondere für Drohnen mit Kameras. Film- und Fotoaufnahmen von Personen und insbesondere die Veröffentlichung dieser Aufnahmen sind ohne deren Einverständnis nicht gestattet.

Die Untere Naturschutzbehörde weist auch ausdrücklich darauf hin, dass das Fliegen mit Drohnen über Naturschutz-, FFH-(Fauna-Flora-Habitat) und Vogelschutzgebieten gesetzlich verboten ist. Da das Alpenvorland mit einer besonders üppigen Artenvielfalt gesegnet ist, die nicht an Schutzgebiets-grenzen halt macht, kann aktuell beinah jedes Dickicht und jeder Schilfgürtel Kinderstube einer kleinen Tierfamilie sein. Auch diese Tiere, deren Nachzucht und Lebensstätten, dürfen durch Drohnen aber beispielsweise auch durch stöbernde Hunde nicht gestört oder beeinträchtigt werden.

Kopflose Flucht

Bevor also ein Drohnen-Pilot einen Flug startet, sollte er sich gut darüber informieren, ob dies auch gesetzlich zulässig ist. „Viele Piloten sind sich nicht bewusst, welchen Schaden sie mit ihrer Drohne anrichten“, sagt Thomas Hennemann, der Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Gerade jetzt im ausgehenden Frühjahr zur Brut- und Aufzuchtzeit der Wildtiere kann dies verheerende Folgen ha-ben. Vögel verlassen, bedingt durch die Drohne, ihr Gelege. Dies hat zur Folge, dass die Gelege aus-kühlen und somit die Brut verloren geht. Die für Wildtiere plötzlich auftauchenden Fluggeräte sind für diese nicht einschätzbar. Sie reagieren mit kopfloser Flucht. Im Gebirge kann dies durchaus auch zum Absturz von Tieren, insbesondere von Jungwild führen. „Leider reagieren darauf angesprochene Pilo-ten nicht immer verständnisvoll“, sagt Hennemann. Er wünscht sich, dass die Drohnen-Piloten ihre Fluggeräte mit mehr Sensibilität und Rücksichtnahme einsetzen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat einen Flyer veröffentlicht, auf dem die wichtigsten gesetzlichen Regelungen zum Einsatz von Drohnen übersichtlich dargestellt sind. Der Flyer sowie die Drohnen-Verordnung vom 7. April 2017 können auf der Homepage des Bundesminis-teriums für Verkehr und digitale Infrastruktur abgerufen werden.

Mitteilung vom 23.05.2019

Ostallgäuer Böllergeräte können im Juli in Breitenbrunn geprüft werden

Termine für die Beschussprüfung sind am Dienstag bzw. Mittwoch, den 30. und 31. Juli 2019. Durchgeführt wird die Prüfung vom Beschussamt München.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat als Unterstützung für Vereine und Gemeinden einen Termin zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert. Dieser findet in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München statt. Interessierte können sich bis 28. Juni für den 30. oder den 31. Juli 2019 direkt beim Beschussamt München (Angela Simon, Telefon: 089 17901-339, E-Mail: angela.simon(at)lmg.bayern.de) anmelden. Das Anmeldeformular ist auch auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden.

 

Die Beschussprüfung wird in der Kiesgrube Breitenbrunn (Hirtenlohweg 10, 87739 Breitenbrunn) stattfinden. Weitere Details zum Termin werden vom Beschussamt München nach Anmeldung bekanntgegeben.

Mitteilung vom 23.05.2019

Lichtverschmutzung: Neues Infoblatt zu insektenfreundlichen Außenbeleuchtungen

Auch in ländlichen Räumen überlagert vielerorts Kunstlicht den natürlichen Nachthimmel mit Mond und Sternen. Das schadet Insekten.

Lichtfalle: Angezogen durch das künstliche Licht werden viele Nachtschwärmer zum Beispiel durch Energieverlust beim Umkreisen der Lichtquelle getötet.

Lichtfalle: Angezogen durch das künstliche Licht werden viele Nachtschwärmer zum Beispiel durch Energieverlust beim Umkreisen der Lichtquelle getötet.

Die künstliche Beleuchtung unserer Landschaft nimmt stetig zu. Dabei bringt künstliches Licht viele Lebensfunktionen von Lebensgemeinschaften und Arten durcheinander. Vor allem unter den nachtaktiven Arten kommt es daher zu Verlusten. Nun veröffentlicht das Landratsamt Ostallgäu ein Infoblatt, das die wichtigsten Punkte zum Schutz nachtaktiver Insekten enthält.
 
Sogar in ländlichen Räumen überlagert vielerorts Kunstlicht den natürlichen Nachthimmel mit Mond und Sternen. Dabei bringt künstliches Licht viele Lebensfunktionen von Lebensgemeinschaften und Arten durcheinander. Der Tag-Nacht-Zyklus regelt die Ruhe- und Aktivitätsphasen von Lebewesen. Die im Jahresgang wechselnde Länge des Tageslichts spielt eine Schlüsselrolle bei der Überwinterung vieler Arten und bei deren Fortpflanzung. Zahlreiche Arten sind nur im Dunkeln aktiv.
 
Über 80 Prozent der heimischen Schmetterlinge sind nachtaktiv
 
Viele Insektenarten sind auf den natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmus angewiesen. Vor allem unter den nachtaktiven Arten kommt es daher zu großen direkten und indirekten Verlusten. Da Kunstlicht Insekten über Entfernungen von bis zu 700 Meter anlocken kann, hat die Lichtverschmutzung ein erhebliches Potenzial, vor allem den Bestand nachtaktiver Arten zu gefährden.
 
Worauf bei Außenbeleuchtungen zu achten ist
 
LED-Lampen in der Lichtfarbe „warmweiß“ stellen die umweltverträglichste Form der künstlichen Beleuchtung dar. Neben der Wahl geeigneter Leuchtmitteln gilt es, wo immer möglich, die Beleuchtung abzuschalten oder ganz darauf zu verzichten, Streulicht zu vermeiden sowie Leuchtdauer und Lichtintensität auf das nötige Maß zu begrenzen. Konkret können die negativen Auswirkungen über die Reduzierung der Lichtpunkthöhe, gezielte Lichtlenkung, geschlossene Gehäuse und geringe Oberflächentemperatur sowie den Verzicht auf Bodeneinbaustrahler und Skybeamer verringert werden.
 
Das Infoblatt zur insektenfreundlichen Beleuchtung kann hier heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 23.05.2019

Biotonnen werden wieder wöchentlich geleert

Ab Montag, 3. Juni, bis zum 27. September werden die Biotonnen im Landkreis Ostallgäu wieder jede Woche geleert.

Besonders während der Sommermonate sollten organische Abfälle möglichst trocken und in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt in die Tonne gegeben werden. So beugt man unerwünschter Geruchsbildung und Madenbefall vor. Die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt empfiehlt außerdem, Biotonnen möglichst an einem schattigen Platz aufzustellen und den Rand der Tonnen sauber zu halten. Aus dem Ostallgäuer Bioabfall wird hochwertiger Kompost hergestellt. Deshalb dürfen Plastiktüten und andere Fremdstoffe nicht in die Biotonne.

Mitteilung vom 23.05.2019

Verschiebung der Bio- und Restmüllabfuhr

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 30. Mai, wird der Abfall in manchen Ostallgäuer Gemeinden einen Tag später abgeholt.

Die Abfuhrtermine verschieben sich wie folgt:

 

  • Donnerstag, 30. Mai verschiebt sich auf Freitag, 31. Mai
  • Freitag, 31. Mai verschiebt sich auf Samstag, 1. Juni
       

Die Termine können auch über die Internetseite des Landkreises abgerufen werden. Nutzer der Abfall-App Ostallgäu werden automatisch informiert

Mitteilung vom 23.05.2019

Sechste Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Die Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, 29. Mai, um 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt.

Auf der Versammlung wird vor allem über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 berichtet. „Nach der erfolgreichen Zwischenbilanz unserer LES im vergangenen Jahr konnten einige Projekte abgeschlossen und neue bedeutende Vorhaben für das Ostallgäu angestoßen und vorangebracht werden“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der Mitgliederversammlung wird neben dem Bericht über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 sowie über die Kassenprüfung für das Jahr 2018 auch vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten über aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informiert. Darüber hinaus erfolgt ein Beschluss über die Änderungen der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums sowie Informationen zur Umsetzung der DSGVO. Zudem wird über das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ und die über Mitgliedschaften und Kooperationen des Vereins berichtet. Die detaillierte Tagesordnung ist auf www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden.
 
LEADER 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte er-folgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen stehen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 22.05.2019

Schlossparktourismus im Aufwind

Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende eine positive Bilanz gezogen.

Die Ankünfte haben mit 1.423.731 Gästen (+7,3 %) und die Übernachtungen mit 4.600.731 (+3,1 %) neue Höchstwerte erreicht. Besonderes Augenmerk lag im Vorjahr auf der Weiterentwicklung des Erlebnisraums Schlosspark. Hierbei standen der Ausbau des touristischen Netzwerkes, die Erarbeitung einer Kommunikationsleitlinie sowie die qualitative Entwicklung des Rad- und Wanderangebotes im Fokus. Ausruhen werden sich der Verband und seine Mitglieder auf diesen Erfolgen aber nicht: „Mit der Weiterentwicklung der bisherigen Linie soll die Qualität der Angebote, die Beliebtheit der Region und die Aufenthaltsqualität für die Gäste im Schlosspark weiter gesteigert werden“, sagt Zinnecker.
 
Der Trend zu vermehrten Kurzreisen setzte sich unterdessen weiter fort. So sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Vergleich zum Vorjahr von 3,36 auf 3,23 Tage weiter ab. Positiv ist die Steigerung der Auslastung der Bettenkapazitäten zu werten. Die 26.408 Betten waren 2018 zu 47,73 % ausgelastet. (45,98 % in 2017). Die Zahlen zeigen laut Landrätin die wichtige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus. Mit einem Bruttoumsatz von 602 Millionen Euro und über 8000 Beschäftigten stellt der Tourismus eine wichtige wirtschaftliche Säule des Landkreises Ostallgäu dar. „Außerdem“, so die Vorsitzende, „kommt die hohe Freizeitqualität auch den Einheimischen zugute und trägt zur Lebensqualität bei, die in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger wird.“
 
Nachdem in einigen Bereichen des Landkreises die Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen, ist neben der quantitativen Tourismusentwicklung die Steigerung der Qualität der Angebote von ganz wesentlicher Bedeutung. Mit der erneuten Zertifizierung der RadReiseRegion Schlosspark und der 5-Sterne Qualitätsradroute Schlosspark im Allgäu wurde die Qualität der Radangebote weiter sichergestellt. Nach wie vor ist der Schlosspark mit diesem Angebot im Radtourismus in Deutschland einzigartig. Aber auch die Wanderangebote im Schlosspark werden nun in den Mittelpunkt gerückt. Mit der Entwicklung des Konzeptes „königlich Wandern im Schlosspark“ im Rahmen eines LEADER-Projektes hat Christa Fredlmeier mit einem neuen Schlosspark-Leitwanderweg und dem Konzept von ergänzenden Ortswanderwegen wichtige Bausteine für ein qualitativ hochwertiges Wanderangebot geschaffen. Ergänzend dazu soll allgäuweit im Rahmen eines LEADER-Projektes ein einheitliches Qualitätsmanagement für Rad- und Wanderwege installiert werden. „Wenn die Basisqualität der wichtigsten Infrastrukturangebote nicht stimmt, sind alle weiteren Maßnahmen im Marketing fast wirkungslos“, wirbt Zinnecker dafür, gemeinsam und kontinuierlich die Qualität der Infrastruktur sicherzustellen.
 
Die Stärkung der Zusammenarbeit mit allen am Tourismus beteiligten ist für die Entwicklung der Region wesentlich. Mit dem zweiten Tourismusforum wurde der Ausbau des Netzwerkes nach der Premiere 2017 auch im vergangen Jahr fortgeführt und intensiviert. Über 100 Beteiligte erarbeiteten in verschiedenen Workshops und beim Tourismusforum im Festspielhaus Füssen die Schwerpunkte der zukünftigen Tourismusstrategie. „Denn nur, wenn alle an einem Strang ziehen, können wir das Beste für unsere Gäste erreichen und mögliche Synergien nutzen“, sagt Zinnecker.
 
Dies ist auch der Hintergrund für das Kommunikationskonzept Schlosspark, das Vertreter der touristischen Akteure bei einigen Workshops unter der Federführung von Ingrid Yasha Rösner (Musenkuss und Funkenflug) im Rahmen des LEADER-Projektes „Umsetzung Schlosspark“ erarbeitet haben. Im Mittelpunkt des Kommunikationskonzeptes stehen die Motive und Bedürfnisse der Gäste nach einer Atempause in einer digitalisierten, kontrollierten und hektischen Zeit. Gleichzeitig soll dazu beigetragen werden, dass die Natur und die Menschen geschützt und geschätzt werden und damit ein Zugang zu ganz besonderen Momenten ermöglichen, die das Herz berühren und das Leben bereichern. Nun gilt es, in den nächsten Jahren diese gemeinsame Linie auch in den Orten und Betrieben bewusst umzusetzen, Geschichten hierzu zu erzählen, neue attraktive Angebote und Erlebnisse zu schaffen beziehungsweise bestehende Angebote in Wert zusetzen.
 
„Mit diesem Vorgehen haben wir gute gemeinsame Grundlagen geschaffen, die es nun gilt weiterzuentwickeln und auf allen Ebenen umzusetzen“, sagt Zinnecker zur Strategie. Dies strebt sie gemeinsam mit dem neu gewählten zweiten Vorsitzenden, allen 31 Mitgliedsgemeinden und den vielen weiteren touristischen Vertretern an.
 
Tourismusverband Ostallgäu e.V.
Schwabenstraße 13
87616 Marktoberdorf
info(at)schlosspark.de
08243 911-492

Mitteilung vom 21.05.2019

Hausexplosion in Rettenbach: Landrätin Zinnecker ruft zu Spenden auf

Nach der Explosion startet der Allgäuer Hilfsfonds unter Federführung von Landrätin Maria Rita Zinnecker einen Spendenaufruf.

„In tiefer Betroffenheit wollen wir die Familie unterstützen“, sagt Vereinsbeirätin Zinnecker und ergänzt: „Wir werden unbürokratisch und schnell das Geld zukommen lassen.“
  
Die Spenden werden direkt die von der Explosion betroffenen Personen erreichen. Auch die Bewohner aus der Nachbarschaft, die Schäden an ihrem Eigentum erlitten, sollen unterstützt werden. Gemeinsam mit Rettenbachs Bürgermeister Reiner Friedl und Simon Gehring, Schatzmeister des Allgäuer Hilfsfonds, appelliert Landrätin Zinnecker an die Öffentlichkeit: „Helfen Sie mit und geben Sie den Betroffenen Beistand in ihrem unfassbaren Leid.“
  
Unter dem Verwendungszweck „Rettenbach“ werden Spenden auf folgende Konten des Allgäuer Hilfsfonds entgegengenommen:
  
Sparkasse Allgäu
IBAN: DE94 7335 0000 0000 0028 57
BIC: BYLADEM1ALG
  
Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG
IBAN: DE04 7336 9920 0000 8848 80
BIC: GENODEF1SFO
 
Suche nach Verschütteten, Patientenversorgung und Betreuung der Nachbarn und Angehörigen: Für die Rettungskräfte bedeutete der Einsatz Schwerstarbeit. „Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Sachspenden
 
Eine Erstversorgung hat bereits stattgefunden und es werden momentan keine weiteren Sachspenden benötigt. Ein zukünftiger Bedarf wird momentan noch eruiert und an dieser Stelle später öffentlich bekanntgegeben und aufgelistet.

Mitteilung vom 21.05.2019

Botschafter-Treffen: Drei Allgäuer Unternehmen und ein E-LKW im Fokus

Die Firmen Ansorge, Sensortechnik Wiedemann und Toni Maurer präsentierten die rein elektrisch betriebene Zugmaschine namens Elias.

Bei ihrem Treffen im InnovaPark konnten die Botschafter*innen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren auch einen Blick auf den E-LKW Elias werfen.

Bei ihrem Treffen im InnovaPark konnten die Botschafter*innen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren auch einen Blick auf den E-LKW Elias werfen.

Zum Botschafter-Treffen haben sich jüngst rund 80 namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben im InnovaPark in Kaufbeuren getroffen. Zentrales Thema der Veranstaltung war die Elektromobilität in der Logistikbranche. „Den drei Unternehmen ist mit der Entwicklung dieses E-LKW ein Meilenstein in der Elektromobilität gelungen“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Das mittlerweile 21. Netzwerktreffen führte die Botschafter*innen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren nach Kaufbeuren in den Innovapark, den bayernweit ersten privaten Gründer- und Technologiepark. „Wir haben mit Ansorge Logistik aus Biessenhofen und Sensortechnik Wiedemann aus Kaufbeuren zwei führende Unternehmen aus der Region für Gastbeiträge gewonnen“, sagte Oberbürgermeister Stefan Bosse. Als besonderes Highlight erwartete die Gäste die Live-Präsentation des brandneuen E-LKWs Elias. Zudem konnten sich die Teilnehmer auf die in höchstem Maße exklusiven Einblicke in einen überaus innovativen Mieter des Innovaparks freuen, die Intertek Deutschland GmbH.
 
Das Ostallgäu und Kaufbeuren sind eine „Region der Macher“
 
„Wir werden heute hautnah erleben, warum das Ostallgäu und Kaufbeuren eine Region der Macher sind“, sagte Zinnecker in ihrer Begrüßung. Wolfgang Thoma, Geschäftsführer der Firma Ansorge Logistik, erläuterte den Gästen neben zahlreichen technischen Informationen insbesondere die Beweggründe der drei Firmen, eine eigene vollelektrisch betriebene Zugmaschine zu entwickeln. Geboren aus dem Frust heraus, dass die namhaften Hersteller keine Lösungen anboten, entwickelten die drei Firmen den Elias schließlich selbst und dies mit außerordentlichem Erfolg. Einen wichtigen Beitrag zur E-Mobilität liefert auch das weltweit tätige Prüfunternehmen Intertek. Im InnovaPark Kaufbeuren betreibt Intertek sein Europazentrum zur Prüfung und Zertifizierung von Bauteilen für E-Fahrzeuge wie beispielsweise Batterien. Die beiden Unternehmensvertreter Joachim Ihrke und Thomas Carl führten die Teilnehmer durch die weitläufigen Testlabore des Unternehmens.

Mitteilung vom 14.05.2019

Maifest im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Seit kurzem schmückt ein Maibaum den Garten des Seniorenheimes Obergünzburg. Traditionell wurde er durch die Trachtengruppe d`Günztaler aufgestellt.

Gelegenheit zum Feiern gibt es im Seniorenheim Obergünzburg immer wieder. Die zahlreichen Veranstaltungen im Jahreslauf stehen häufig in Verbindung mit traditionell bayerischer Kultur und christlichen Feiertagen und setzen entsprechende Highlights im Heimalltag. Foto: Sr. Johanna, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Gelegenheit zum Feiern gibt es im Seniorenheim Obergünzburg immer wieder. Die zahlreichen Veranstaltungen im Jahreslauf stehen häufig in Verbindung mit traditionell bayerischer Kultur und christlichen Feiertagen und setzen entsprechende Highlights im Heimalltag. Foto: Sr. Johanna, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Typisch weiß-blau bis zum Wipfel, mit einem Kranz und bunten Bändern geschmückt und mit dekorativen Schildern verziert. Das Maifest rund um das Maibaumaufstellen ließ sich kaum jemand entgehen. Bei Blasmusik, Speis und Trank kam man gesellig zusammen, feuerte die Burschen und Madeln der Trachtengruppe tatkräftig beim Aufstellen des Maibaumes an und erlebte die traditionellen Bändertänze der kleinsten Trachtler hautnah mit. Zurück im Veranstaltungssaal schwangen die Senioren selbst das Tanzbein oder trällerten die Melodien altbekannter Volkslieder.

Mitteilung vom 14.05.2019

Fachinformatiker-Ausbildung beim Landkreis 2019 und 2020

Der Landkreis Ostallgäu sucht aktuell noch für dieses und nächstes Jahr je einen Auszubildenden (m/w/d) zum Fachinformatiker für Systemintegration.

Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Bereich der IT ist, sollte sich die folgenden Infos genau ansehen. Der Landkreis Ostallgäu stellt nämlich noch 2019, sowie auch nächstes Jahr, je einen Auszubildenden (m/w/d) zum Fachinformatiker für Systemintegration ein, welcher im Landratsamt in der Arbeitsgruppe IuK ausgebildet wird.

Ebenfalls sind wir am 16. und 17. Mai auf der Ausbildungsmesse im Modeon Marktoberdorf mit einem Stand vertreten. Interessierte können dort direkt Infos erhalten, an unserem Spiel teilnehmen und mehr über die Ausbildung im Landratsamt erfahren.

 

Alle Infos zur Ausbildung finden Sie in unserem digitalen Flyer, unter diesem Link.

Mitteilung vom 10.05.2019

Blauzungenkrankheit: Bundesländer verschärfen Verbringungsregelungen

Tiere aus den Restriktionsgebieten dürfen nur noch in andere Gebiete verbracht werden, wenn die Tiere zuvor einen Impfschutz erhalten haben.

Die Bundesländer haben Anfang Mai beschlossen, dass die Regeln für Tiere aus den Restriktionsgebieten für die Blauzungenkrankheit ab 18. Mai 2019 nur noch ein Verbringen in andere Gebiete zulassen, wenn die Tiere zuvor einen Impfschutz erhalten haben.
 
Die Bundesländer stützen sich dabei auf eine aktuelle Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, das ab Mai ein zunehmendes Risiko der Verbreitung der Blauzungenkrankheit durch sogenannte Gnitzen (Insekten der Gattung Culicoides) befürchtet. Betroffen von den Regelungen sind Wiederkäuer (u.a. Rinder, Schafe, Ziegen) in den Restriktionsgebieten, die aufgrund von Ausbrüchen der Blauzungenkrankheit, insbesondere in Baden-Württemberg, nach den geltenden Vorgaben mit 150 Kilometer-Radius festgelegt werden mussten. Die Restriktionsgebiete betreffen ganz Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz, sowie Teile von Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Durch den Landkreis Ostallgäu verläuft derzeit die Grenze dieses länderübergreifenden Restriktionsgebiets; der südliche Teil des Landkreises mit über 880 Betrieben und 35.000 Rindern ist nach Festlegung des Landratsamts noch nicht betroffen.
 
Tierhalter sollen empfängliche Tiere impfen lassen
 
Die bisherigen Regelungen für Zucht- und Nutztiere sowie Kälber mit einem Alter von unter 90 Tagen ließen ein Verbringen außerhalb des Restriktionsgebiets auch ohne vorherige Impfung unter bestimmten Bedingungen (negative Untersuchung, Tierhaltererklärung) zu. Diese vereinfachten Regeln gelten nach Entscheidung der Länderreferenten nur noch bis 17. Mai 2019. Ab 18. Mai 2019 können dann Wiederkäuer aus Restriktionsgebieten nur noch in freie Gebiete verbracht werden, wenn sie vorher geimpft wurden oder bei Kälbern die Muttertiere eine entsprechende Grundimmunisierung haben.
 
Das Veterinäramt Ostallgäu hat erst seit Kurzem Kenntnis und möchte die betroffenen Landwirte von dieser neuen Regelung informieren, damit sich diese darauf einstellen können. Das Veterinäramt hat die niedergelassenen Tierärzte bereits über die neuen Regeln informiert und steht jedem Betroffenen mit Auskünften zur Verfügung (Telefon 08342 911-214). Nähere Hinweise werden auch auf der Homepage des Landratsamts eingestellt. Da sich die Blauzungenkrankheit in Teilen von Deutschland weiter ausgebreitet hat und die Tierseuche insbesondere bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und Todesfällen führen kann, sollten Tierhalter empfängliche Tiere gegen die Blauzungenkrankheit (Stämme BTV-8 und BTV-4) impfen lassen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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