Aktuelles

Mitteilung vom 29.01.2020

Girls‘ Day und Boys‘ Day: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen ist das Ziel des Girls´ Day und des Boys´ Day am Donnerstag, 26. März 2020.

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt diesen Orientierungstag auch 2020 und viele Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es im Internet unter www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day oder direkt bei der Gleichstellungsstelle.
 
Der Ausbildungs- und Berufsmarkt ist vielfältig, es gibt mehr als 450 Ausbildungsberufe und viele verschiedene Studienfächer. Die Jugendlichen beiderlei Geschlechts sollten daher diesen Tag nutzen, außerhalb der traditionellen Frauen- und Männerberufe ungewohnte Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich hinein. Wichtig ist, die Erlaubnis von Eltern und Schule einzuholen und sich frühzeitig um einen Schnupperplatz zu kümmern. Die Gleichstellungsstelle hat an alle Schulen im Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 55 Kindertagesstätten und 31 Pflegeeinrichtungen für Alten- Kranken- und Behindertenbetreuung und -pflege gemeldet.
 
Zum Girls´ Day wurden 23 Unternehmen und Institutionen gewonnen. Folgende Firmen laden Mädchen zum Girls´ Day ein: Fa. AGCO Fendt, die Polizeiinspektionen im Landkreis, städtischer Bauhof in Marktoberdorf, Fa. Deckel MAHO Pfronten, MK-Zerspantechnik in Halblech, ept GmbH und Otto Bihler Maschinenfabrik in Halblech, Autohaus Miller Roßhaupten, iwis smart connect GmbH in Rieden am Forggensee,  ZETKA Stanz- u. Biegetechnik Füssen, Technische Schule der Luftwaffe Kaufbeuren, V-Markt in Buchloe, Bad Wörishofen, Mauerstetten, Marktoberdorf, Füssen, V-Baumarkt Buchloe, Hartig GmbH Mauerstetten  sowie die Hochschule Kempten. Das Landratsamt selbst bietet diesmal 13 Mädchen-Schnupperplätze in technischen Bereichen an, darunter auch insgesamt vier Schnupperplätze in den Kreisbauhöfen in Westendorf und Thalhofen. Den optimalen Lern- und Erfahrungseffekt erzielen die Mädchen und Jungen, wenn sie sich ganz selbstständig nach einem Schnupperplatz für diesen Tag umsehen.
 
Wichtige Termine zum Thema Berufsfindung für Schülerinnen, Schüler und Eltern:

  • Berufs-Info-Tag am 26. Januar 2020 in der Sparkasse in Kaufbeuren
  • Ausbildungsmesse am 23. und 24. April 2020 in Marktoberdorf
     

Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. Allgemeine Infos unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

Mitteilung vom 29.01.2020

Jagdbehörde veröffentlicht neue Leitlinien zur naturnahen Waldverjüngung

Die Jagdbehörde am Landratsamt stellt die von einem Expertenkreis erarbeiteten Leitlinien zur naturnahen Waldverjüngung für Jäger und Grundeigentümer vor.

Schon in der Präambel der Leitlinien wird die Bedeutung der Wälder im Landkreis für das Klima, als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum für die Bevölkerung und als nachwachsender Rohstoff betont. Diese Funktionen können in Zukunft am besten mit naturnahen Mischwäldern erreicht werden, die gegenüber Stürmen, Hitze und Schadinsekten am widerstandsfähigsten sind. Beim Umbau der in vielen Regionen des Landkreises noch fichtendominierten Wälder zu solchen klimatoleranteren Mischwäldern kommt der Jagd eine wichtige Rolle zu. Angepasste Schalenwildbestände (Reh-, Rot-, Gamswild) ermöglichen die natürliche Verjüngung mit Mischbaumarten und den aktiven Waldumbau durch Anpflanzungen.
 
Unter Federführung der Jagdbehörde am Landratsamt und unter Beteiligung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) hat ein Arbeitskreis – bestehend aus Mitgliedern des Jagdbeirats, der Jagdberater und örtlicher Experten der Forstwirtschaft – daher Leitlinien ausgearbeitet. Diese sollen die Jäger und Grundeigentümer dabei unterstützen, eine nachhaltige Verbesserung der Situation der Waldverjüngung in den Hegegemeinschaften zu erreichen. Der Arbeitskreis kommt damit Vollzugshinweisen des Landwirtschaftsministeriums nach, die für Hegegemeinschaften, die seit 2006 eine Bewertung des Verbisses der Baumtriebe durch Schalenwild mit „zu hoch“ oder „deutlich zu hoch“ hatten, die Aufstellung solcher Leitlinien vorsieht. Im Landkreis Ostallgäu hatten sechs von zwölf Hegegemeinschaften dauerhaft eine solche Bewertung. Man war sich jedoch im Arbeitskreis vor Ort schnell einig, dass die ausgearbeiteten Maßnahmen für alle Hegegemeinschaften im Landkreis Ostallgäu sinnvoll sind und daher auch an alle gerichtet sein sollen.
 
Im Einzelnen sehen die Leitlinien zum einen vertrauensbildende Maßnahmen und Förderung der Transparenz zwischen den Jägern als Revierinhabern und den Jagdgenossenschaften als Zusammenschluss der Grundeigentümer vor. So sollen zum Beispiel die im Landkreis seit langem bewährten Zwischenmeldungen zum Abschuss von Schalenwild, die in der Jagdsaison monatlich erfolgen, beibehalten werden („Ostallgäuer Modell“). Dadurch kann mehr Transparenz für die Jagdgenossenschaften erreicht und flexibel und zeitnah auf Entwicklungen reagiert werden. Auch soll damit der Informationsstand innerhalb der Hegegemeinschaften erhöht werden, sodass auch Reviernachbarn sich über die Erfüllung der Abschusspläne austauschen und abstimmen können. Sollte Anfang November eines Jahres der Abschuss noch nicht zu mindestens 70 Prozent erfüllt sein, wird die Jagdbehörde darauf hinweisen.
 
Die Leitlinien sehen den sogenannten körperlichen Nachweis, also das Vorzeigen des erlegten Wildes, als eine wichtige, vertrauensbildende Maßnahme. Es wird empfohlen, diesen körperlichen Nachweis bei der Pachtvergabe einvernehmlich einzuführen oder von den häufig in laufenden Jagdpachtverträgen vorhandenen Optionen Gebrauch zu machen. In der Praxis haben sich je nach der örtlichen Konstellation verschiedenste, für alle Beteiligten praktikable Formen des körperlichen Nachweises entwickelt (Anruf, Bereithalten, Vorzeigen von Teilen und mehr). Als weitere Maßnahme, die neben der Zusammenarbeit über Reviergrenzen hinweg vor allem dem Tierschutz Rechnung trägt, wird die flächendeckende Einführung sogenannte Nachsuchen-Vereinbarungen empfohlen.
 
Ein ganz wesentlicher Punkt, den die Leitlinien darstellen, ist die gegenseitige Rücksichtnahme von Jäger und Grundeigentümer. So wie die Jäger durch angepasste Wildbestände die Interessen der Forst- und Landwirte wahren, sollen auch die Grundeigentümer soweit möglich Rücksicht nehmen, indem beispielsweise Störungen der Jagdausübung durch zeitliche Absprachen vermindert oder jagdliche Einrichtungen geduldet werden. Neben der vertrauensvollen Zusammenarbeit sehen die Leitlinien auch die Ausnutzung vorhandener jagdlicher Möglichkeiten als Maßnahmen zum Erreichen der Ziele an. So wurden zum Beispiel einheitliche Kriterien für die Verkürzung von Schonzeiten ausgearbeitet, sodass diese für die Beteiligten transparenter werden. Den Hegegemeinschaften wird empfohlen, Konzepte zum Schalenwild-Management aufzustellen. Hier kann auf bereits bestehende Konzepte, wie beispielsweise das Schalenwildmanagement-Konzept der Hochwildhegegemeinschaft Ammergebirge zurückgegriffen werden. Dieses wurde 2010 in der Hegegemeinschaft durch die örtlichen Berufsjäger erstellt.
 
Die Leitlinien werden in der Folge den Hegeringleitern, Revierinhabern und Jagdgenossenschaften zugesandt und auf der Homepage des Landratsamts veröffentlicht. Zur Evaluierung der Maßnahmen soll schließlich dem Jagdbeirat jährlich über die Umsetzung der Leitlinien berichtet werden.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker ist zufrieden, dass die Leitlinien noch vor Ende des vergangenen Jahres fertig gestellt werden konnten: „Unsere Wälder erfüllen wichtige Funktionen, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Beteiligten im Landkreis bei dem oft schwierigen Ausgleich von Wald und Wild, immer bereit sind, konstruktiv miteinander zu reden und zu Ergebnissen zu kommen, anstatt fruchtlose Grundsatzdiskussionen zu führen.“ So wird der Landkreis Ostallgäu auch einer der ersten in Bayern sein, der dem Landwirtschaftsministerium die Umsetzung der Vollzugshinweise vermelden kann.
 
Die Leitlinien stehen neben der regelmäßigen, alle drei Jahre stattfindenden Abschussplanung für Rehwild (für Rot- und Gamswild jährlich). Für die Jahre 2019 bis 2021 wurde für den gesamten Landkreis ein Abschuss-Soll von 20.442 Stück Rehwild festgelegt; in den Jahren 2016 bis 2018 wurden 18.901 Stück Rehwild im Landkreis erlegt.

Mitteilung vom 23.01.2020

Masernfall in Kaufbeuren: Kinobesucher sollten Impfschutz überprüfen

Jeder, der am Samstag, 18. Januar, ab circa 22 Uhr im Kaufbeurer Corona Kinoplex war, sollte dringend seinen Masern-Impfschutz überprüfen.

An diesem Abend war eine Person im Kino, die sich im ansteckungsfähigen Zeitraum für Masern befand (Spätvorstellung 22.45 Uhr, Film: Bad Boys III). Das Gesundheitsamt empfiehlt nun allen Betroffenen, ihren Impfschutz gegen Masern (zweimalige Impfung) zu checken und bei unvollständiger oder fehlender Impfung mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Für Fragen steht das Gesundheitsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342 911-623 (Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12.30 Uhr) zur Verfügung.

Mitteilung vom 23.01.2020

Geburtsstation Füssen gestärkt: Freistaat Bayern überweist 176.000 Euro

Die Klinik bekommt die Finanzspritze, um die Hebammenversorgung sicherzustellen und das Defizit der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe auszugleichen.

Freuen sich über den Förderbescheid für die Geburtshilfestation Füssen (v. l.): Vorstand Andreas Fischer, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, Chefarzt Dr. Winfried Eschholz, Hebamme Laura Mende und Carolin Brem von der Geburtshilfestation

Freuen sich über den Förderbescheid für die Geburtshilfestation Füssen (v. l.): Vorstand Andreas Fischer, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, Chefarzt Dr. Winfried Eschholz, Hebamme Laura Mende und Carolin Brem von der Geburtshilfestation

„Das Geld ist in der Geburtshilfe Füssen hervorragend angelegt“, sagt Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Sie hatte sich im Vorfeld bei Gesundheitsministerin Melanie Huml für eine Förderung der Füssener Geburtshilfe starkgemacht.
 
16.000 Euro davon waren für die Modernisierung und Neugestaltung der Kreißsäle und Hebammenzimmer vorgesehen und wurden bereits investiert: „Die Zimmer sind nun deutlich freundlicher und optisch ansprechender eingerichtet“, sagt Landrätin Zinnecker. Mit rund 160.000 Euro wird der geregelte Betrieb der Station gesichert. Der Landkreis hatte sich Ende 2018 für die Förderung aus dem Topf „Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung“ beworben, im September 2019 dann für Finanzmittel aus dem Topf „Defizitausgleich für Krankenhäuser“.
 
405 Geburten betreut
 
„Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung, denn es ist für uns und viele Menschen im südlichen Landkreis sehr wichtig, eine Geburtsstation vor Ort zu haben“, sagt Zinnecker. Im Jahr 2018 wurden in der Geburtshilfestation des Krankenhauses Füssen 405 Geburten betreut.
 
Gefördert wurde die Maßnahme durch die Regierung von Oberfranken mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Mitteilung vom 21.01.2020

Startschuss für die App Integreat im Landkreis Ostallgäu

Die Integreat App richtet sich vor allem an Neuzugewanderte, aber auch an Beratungsstellen sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Landrätin Maria Rita Zinnecker startet die Integreat App für den Landkreis Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker startet die Integreat App für den Landkreis Ostallgäu.

„Dein Wegbegleiter für den Landkreis“ – mit diesem Slogan startet die App Integreat für den Landkreis Ostallgäu. Sie bietet sowohl Informationen über Ausbildung und Arbeit als auch über viele weitere Bereiche des Lebens. „Die App ist ein sehr nützlicher Wegweiser für den Landkreis Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
„Seit dem Auftaktworkshop im Juli mit vielen beteiligten Akteuren aus dem Bereich der Integration ist einiges passiert und nun dürfen wir das Ergebnis präsentieren“, sagen die Projektkoordinatorinnen Julia Jäkel (Integrationslotsin) und Linda Hagspiel (Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte). Mit Start der App werden Jäkel und Hagspiel nun verschiedene Anlaufstellen im Landkreis anfahren und dort die App mit ihren Funktionen persönlich bei den Neuzugewanderten vorstellen.
 
Hilfreich für alle – kostenlos und in sieben Sprachen
 
Die Besonderheit dieses digitalen Kompasses ist, dass alle Informationen speziell auf den Landkreis zugeschnitten sind. Und nicht nur das: Die Inhalte können kostenlos in insgesamt sieben verschiedenen Sprachen angezeigt werden, hierzu zählen aktuell Deutsch, Englisch Arabisch, Farsi, Türkisch, Rumänisch und Französisch.  Darüber hinaus ist die App mit verschiedenen Bildungsträgern sowie der Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer vernetzt. Dies ermöglicht einerseits Suchenden selbstständig eine passende Stelle zu finden und andererseits eröffnet die Verknüpfung Arbeitgebern neue Möglichkeiten zur Integration von ausländischen Fachkräften und Arbeitsmigranten.
 
Der Download funktioniert ganz einfach entweder über den App Store (iOS) oder den Play Store (Android) mit dem Suchwort „Integreat App“ oder alternativ mit dem OR-Code. Bei Fragen geben Julia Jäkel (ehrenamt-asyl(at)lra-oal.bayern.de) oder Linda Hagspiel (bildung-neuzugewanderte(at)lra-oal.bayern.de) Auskunft.

Mitteilung vom 09.01.2020

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“: Jetzt anmelden und Plätze sichern

Anmeldungen für die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ sind noch bis zum 17. Januar möglich.

Die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu bietet kostenlose Workshops für Ehrenamtliche. Freiwillig Engagierte aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren sind eingeladen am Samstag, 1. Februar 2020, von 9 bis 17 Uhr teilzunehmen.

 

Aktuelle Themen und praxisnahe Vorträge

Die vierte Fachtagung bietet wieder aktuelle Themen und praxisnahe Vorträge und ermöglicht den Teilnehmern, sich ganz gezielt zu qualifizieren. Es werden verschiedene Workshops angeboten. Ver-einsberater Michael Blatz widmet sich in seinen Workshops beispielsweise Fragen der konstruktiven Kommunikation und Führung im Verein und bietet Informationen zum Thema „Spender und Sponsoren gewinnen“.

Dr. Herbert Hofmann von der Versicherungskammer Bayern wird Risiken von ehrenamtlichen Tätig-keiten beleuchten, einen Überblick über Versicherungslösungen geben und die bayerische Ehren-amtsversicherung vorstellen. „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ wird von Dirk Ambrosch, Leiter der Lokalredaktion Marktoberdorf der Allgäuer Zeitung, thematisiert. Er geht drauf ein, wie Texte am bes-ten geschrieben werden, wie die eigene Botschaft ankommt und gibt Tipps aus der Praxis weiter. Au-ßerdem werden auf der Fachtagung wieder Workshops zu Vereinsrecht und ein Tagesseminar „Start-hilfe für neue und zukünftige Vereinsvorstände“ angeboten.

Bis 17. Januar anmelden und Plätze sichern

Die Anmeldung ist noch bis zum 17. Januar über www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Die Plätze sind begrenzt. Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt steht unter 08342 911-290 oder ehren-amt@ostallgaeu.de für Fragen zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.01.2020

Landkreis Ostallgäu veranstaltet Bildungskonferenz zum Thema Integration

Die 4. Bildungskonferenz hat das Thema „Integration durch Bildung – Chancen und Herausforderungen des aktuellen Wandels in der Migrationsbewegung“.

Fachleute und Interessierte treffen sich am Donnerstag, 16. Januar 2020, von 16.45 bis 19 Uhr zum Austausch im Landratsamt Ostallgäu.  Die größte Gruppe der ausländischen Bevölkerung im Landkreis Ostallgäu kommt aus Staaten der EU-Osterweiterung, gefolgt von türkischen Staatsangehörigen. Migration ins Ostallgäu ist vor allem Arbeitsmigration und die neuen Fachkräfte werden in der hiesigen Wirtschaft dringend benötigt.

 

Podiumsdiskussion zum Abschluss

Wie kann eine gelungene Integration dieser Neuzugewanderten aussehen? Was muss dafür vor Ort in den Kommunen gemacht werden? Und wie kann der Zugang zu Bildung durch den Einsatz der Leichten Sprache gefördert werden? Auf der Konferenz präsentiert die Bildungsregion Ostallgäu die neuesten Entwicklungen und Zahlen und bietet Teilnehmern den Austausch mit Fachreferenten an. Zum Abschluss findet eine Podiumsdiskussion zur Frage „Ist die Einwanderung eine Chance im demografi-schen Wandel für das Ostallgäu?“ statt. Teilnehmen werden Landrätin Maria Rita Zinnecker, Werner Ehrmanntraut (Personalleiter Bayerisches Rotes Kreuz KV Ostallgäu), Kirsten Kotter (Leiterin der Kol-ping Akademie Kaufbeuren) und Katja Stefanova (Zugewanderte aus Bulgarien).

Für weitere Fragen steht die Bildungskoordinatorin Anja Maurus unter der Telefonnummer 08342 911-511 oder per E-Mail: bildungsregion@lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 07.01.2020

Botschafter besuchen Franz Mensch GmbH in Buchloe

Mehr als 60 Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben haben sich bei der Franz Mensch GmbH in Buchloe getroffen.

„Die Firma Franz Mensch hat hier nicht nur einen eindrucksvollen Bau hingestellt, sondern mit einer Investitionssumme von 21 Millionen Euro auch ein eindrucksvolles Zeichen für den Wirtschaftsstandort Ostallgäu gesetzt,“ sagte Lars Leveringhaus, Stellvertreter von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Das mittlerweile 22. Netzwerktreffen führte die Botschafter der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren nach Buchloe zur Franz Mensch GmbH. „Eine Ansiedlung dieser Größenordnung ist für die Stadt Buchloe wie für den Landkreis die Bestätigung, dass wir attraktiv sind für Unternehmen und dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Bürgermeister Josef Schweinberger. Als besonderes Highlight erwartete die Gäste die in höchstem Maße exklusiven Einblicke in die Räumlichkeiten der Firma und das vollautomatisierte Hochregallager, das laut eigener Auskunft des Unternehmens zu den größten und modernsten in Süddeutschland zählt.

Buchloe – eine Stadt im Aufwind

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Stadt Buchloe. Bürgermeister Schweinberger berichtete den Gästen über die Stadtentwicklungen der vergangenen Jahre sowie über Zukunftsaussichten. Im Fokus stand dabei die Frage, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann, um eine erfolgreiche städtische Standortpolitik voranzutreiben. „Die Firma Franz Mensch GmbH ist als eine der größten Firmenansiedlungen der vergangenen Jahre ein beeindruckendes Beispiel der erfolgreichen Standort-entwicklung der Stadt Buchloe“, würdigte Leveringhaus.

Die beiden Geschäftsführer Axel und Achim Theiler berichteten den Botschaftern über die Tätigkeits-felder der Firma und über den Ansiedlungsprozess. „Ich bin noch heute außerordentlich begeistert, wie wir hier im wahrsten Sinne des Wortes willkommen geheißen wurden“, lobte Achim Theiler die Stadt Buchloe und das Landratsamt Ostallgäu und ergänzte humorvoll: „Allein der Genehmigungszeitraum war beeindruckend schnell, wir hatten noch nicht einmal eine Baufirma gefunden.“

Franz Mensch zählt europaweit zu den größten Herstellern von Produkten für Reinigung, Hygiene und Verpackung. Dazu zählen u.a. Einweghandschuhe, Schürzen, Reinigungstücher und kompostierbare Bio-Verpackungen. Rund 120 Mitarbeiter arbeiten am Standort in Buchloe.

Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk erhalten Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 07.01.2020

Öko-Modellregion: Erste Weichen gestellt

Mit der ersten Sitzung der Steuerungsgruppe der „Staatlich anerkannten Öko-Modellregion Ostallgäu“ sind die Weichen für künftige Schwerpunkte gestellt worden.

Die Öko-Modellregion Ostallgäu wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und vom Landkreis Ostallgäu finanziert und administrativ vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben begleitet. Weitere Informationen gibt es bei Projektmanager Florian Timmermann (E-Mail: florian.timmermann@lra-oal.bayern.de Telefon: 08342 911-453) und online auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de