Aktuelles

Mitteilung vom 23.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 23. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 207,5.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 26. bis 2.Mai 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 16. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 247,2.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 19. bis 25. April 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.04.2021

Impfzentren im Landkreis und der Stadt weiten Kapazitäten aus – vermehrte Impfstofflieferungen werden unverzüglich verimpft

Deshalb muss auch nicht wie in anderen Regionen über zusätzliche Sonderaktionen liegen gebliebener Impfstoff abgegeben werden.

Bei den Impfzentren im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren werden die terminlichen Kapazitäten permanent auf steigende Impfstoffliefermengen angepasst. Eine Lagerhaltung findet nicht statt. Deshalb muss auch nicht wie in anderen Regionen über zusätzliche Sonderaktionen liegen gebliebener Impfstoff abgegeben werden.
  
„Wir haben in unseren Impfzentren die Kapazitäten sehr flexibel ausgeweitet und verarbeiten die bereit gestellten Impfstoffmengen so schnell wie möglich“, erklärt Alexander Denzel vom Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband Ostallgäu. Damit schafft das Bayerische Rote Kreuz in den beiden Impfzentren die kontinuierlich steigende Verteilung der Mehrmengen und ermöglicht den Impfwilligen eine freiere Terminwahl.
 
Daneben sind im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren weiterhin auch noch die mobilen Impfteams unterwegs, die die Impfungen bei Personen vornehmen, die keine Möglichkeit haben in eines der Impfzentren zu gelangen. Flankiert wird die Impfkampagne zunehmend auch durch die örtlichen Hausärzte.
 
Bisher wurden in den beiden Impfzentren und durch die mobilen Teams rund 40.000 Impfungen durchgeführt.

Mitteilung vom 15.04.2021

Maskenpflicht entfällt bei Gesprächen mit Hörgeschädigten

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist erlaubt, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hörbehinderung nötig ist.

Darauf weisen das Landratsamt Ostallgäu und die Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg hin. Manche Menschen müssen die Lippen ihres Gesprächspartners sehen, um ihn zu verstehen. Betroffen sind zum Beispiel Menschen mit einer Hörschädigung oder schwerhörige Personen.
 
Für gehörlose und hörgeschädigte Personen sind die Schutzmasken eine Barriere, die dem Betroffenen eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit nimmt. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber auch eine Ausnahme von der Maskenpflicht gemacht, solange es zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. Nachweisen kann man die Höreinschränkung bei Bedarf durch ein ärztliches Attest oder einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „Gl“ (= Gehörlosigkeit).
 
Trotzdem würden viele Betroffene auf Unverständnis stoßen, berichtet Uta Baer von der Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg. „Vielleicht ist die Rechtslage nicht hinreichend bekannt, vielleicht hat man auch Sorge um ein Infektionsrisiko“, sagt Uta Baer von der Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg. „Aber solange der Betroffene selbst seine FFP2-Maske aufhat, besteht für den Gesprächspartner nur ein sehr geringes Infektionsrisiko.“
 
Dr. German Penzholz, Inklusionskoordinator am Landratsamt, bittet deshalb: „Wenn Sie in Ihrer beruflichen Aufgabe mit einem Menschen mit Höreinschränkung reden, nehmen Sie wenn möglich die Maske ab und helfen Sie damit dem Betroffenen.“
 
Rechtliche Grundlage: § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_12/true
 
Kontakt zur Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige erhalten sie telefonisch unter 0821 455 250-35 und per E-Mail beratungsstelle-augsburg(at)regens-wagner.de.

Mitteilung vom 14.04.2021

Großer Schritt für die Öko-Modellregion Ostallgäu: Aktienbrauerei Kaufbeuren bringt Bio-Bier auf den Markt

„Damit machen wir mal richtig ein Fass auf“, strahlt Florian Timmermann, Projektleiter der Öko-Modellregion Ostallgäu.

Nachdem er schon Ende 2020 mit dem Bären Bräu Nesselwang das erste Ostallgäuer Bio-Bier auf den Weg gebracht hatte, konnte er nun mit der Aktienbrauerei Kaufbeuren einen großen Partner gewinnen. Die Aktienbrauerei ist eine Brauerei mit langer Tradition und erschließt sich mit der Produktion von Bio-Bier einen neuen Markt. „Wir haben für unsere Kunden „a Gscheids Bio“ entwickelt. Das heißt ein Bio-Bier aus der Region für die Region, nachhaltig in Produktion und Absatz. Beste Qualität vom Acker ins Glas“, sagt Bernd Trick, technischer Leiter der ABK. „Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Öko-Modellregion. Es werden wieder neue Bio-Wertschöpfungsketten gebildet, was für unsere regionalen Erzeuger, den Handel und die Verbraucher sehr erfreulich ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der erste Schritt in der Brauerei war die Bio-Zertifizierung. Alle Prozesse vom Einkauf über das Sudhaus, Gär- und Lagerkeller bis zur Abfüllung wurden auf Bio-Standards erweitert und in das bestehende HAZARD-ANALYSIS-AND-CRITICAL-CONTROL-POINTS-Konzept (kurz HACCP) integriert. Zusammen mit der Öko-Modellregion wurden Vereinbarungen mit drei Ostallgäuer Bio-Bauern geschlossen, die nun exklusiv Bio-Gerste für die ABK anbauen. Dazu zählen Andreas Bersch (Naturland aus Buchloe), Martin Tröbensberger (Demeter aus Buchloe) und Josef Weber (Demeter aus Türkheim). Die Biogerste wird in der Mälzerei Bilgram in Memmingen vermälzt. Beim Brauvorgang läuft alles so naturbelassen wie möglich, auf eine Filtration wird verzichtet. Dadurch bleiben zusätzliche wertvolle Hefe- und Eiweißbestandteile erhalten. Das neue Bier mit dem Namen „a’Gscheids Bio“ ist ab sofort im Handel erhältlich. Auch die Etiketten sowie die Umverpackung der Sixpacks, die aus 100 Prozent Altpapier hergestellt ist, werden von einem Allgäuer Lieferanten bezogen. Ab Herbst 2021, wenn die Bio-Gerste der drei Ostallgäuer Landwirte dann verarbeitet werden kann, wird es das erste Allgäuer Bio-Bier der Aktienbrauerei Kaufbeuren geben. Bis dahin wird die Bio-Braugerste von anderen bayerischen Betrieben bezogen.
 
Schon im Vorjahr begleitete die Öko-Modellregion Ostallgäu den Anbau von Bio-Gerste auf den Feldern von Andreas Bersch in Buchloe. Das Ergebnis war laut Projektleiter Timmermann „mehr als zufriedenstellend“ und ebnete den Weg für die Wiederbelebung des Anbaus für Bio-Braugerste im nördlichen Allgäu. Aber dafür müssen auch Abnehmer gefunden werden. „Mit der Aktienbrauerei Kaufbeuren haben wir wirklich den idealen Partner für eine langfristige Zusammenarbeit direkt vor Ort gefunden“, sagt Timmermann. Somit kommt er der Zielvorgabe des Bayerischen Kabinetts, 30 Prozent aller landwirtschaftlichen Flächen in Bayern bis 2030 ökologisch zu bewirtschaften, wieder einen großen Schritt näher und hofft auf zahlreiche Nachahmer. Vorgestellt wird das neue Bier auf dem Bio-Frühlingsmarkt in Marktoberdorf am Samstag, 24. April, von 9 bis 12 Uhr auf dem Stadtplatz. Ab 10 Uhr werden auch Landrätin Zinnecker und Gottfried Csauth, Geschäftsführer der Aktienbrauerei Kaufbeuren, dabei sein. Informationen zum Projekt unter www.ostallgaeu.de, www.oekomodellregion-ostallgaeu.de oder immer aktuell im neuen Newsletter der Öko-Modellregionen Ostallgäu & Günztal. Anmeldung ab sofort auf der Homepage möglich. Informationen zur ABK Aktienbrauerei Kaufbeuren: https://www.aktienbrauerei.de/

Mitteilung vom 12.04.2021

Öffentliche Bekanntmachung: Ostallgäu überschreitet an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz von 200

Damit gelten im Landkreis Ostallgäu ab dem 14.04.2021 die Regelungen aus der Bekanntmachung. Es gelten die Inzidenzzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Mitteilung vom 09.04.2021

Corona-Pandemie: Regeln für Schulen und KiTas

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ostallgäu liegt über 200. Für Schulen und KiTas gelten in der nächsten Woche folgende Regeln.

Das Landratsamt Ostallgäu macht amtlich bekannt, dass die nach § 28a Abs. 3 S. 12 IfSG bestimmte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) am Freitag, 9. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 214,6 liegt.


Im Landkreis Ostallgäu überschreitet somit die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100.


1. Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:
· In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12.BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht
statt.


Hinweis:
Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und auf Anforderung der Lehrkraft vorweisen oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.


· An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.


2. Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder gelten damit im Landkreis Ostallgäu folgende Regelungen:
Die Einrichtungen sind geschlossen.


Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu für die Dauer der folgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags. Sie gelten also vom 12. April 2021 bis 18. April 2021.

Mitteilung vom 07.04.2021

Jetzt mitmachen: Fotoprojekt „Mit Abstand aktiv“ für Ehrenamtliche

Alle Ostallgäuer Ehrenamtlichen können mitmachen und bis zum 1. Mai Bilder einreichen. Das Projekt soll in der Pandemie ein Zeichen für das Ehrenamt setzen.

„Mit Abstand aktiv“ ist ein Fotoprojekt für Ehrenamtliche und mit Ehrenamtlichen. Es richtet sich an alle Menschen im Ostallgäu, die sich freiwillig engagieren, beispielsweise in einem der über 1.700 Vereine. Durch eine Online-Ausstellung, die von Ehrenamtlichen eingereichte Fotos zeigen wird, möchten die Fachstelle Verein(t)aktiv des Kreisjugendrings Ostallgäu und die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu in Pandemiezeiten ein Zeichen für das Ehrenamt setzen.
 
Die Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie treffen auch das Ehrenamt hart. Viele ehrenamtliche Aktivitäten müssen seit einem Jahr ruhen. „Mit dem Fotoprojekt „Mit Abstand aktiv“ wollen wir auf die Vielfalt des Ehrenamts aufmerksam machen und damit ein positives Zeichen fürs Ehrenamt gerade in der aktuellen Zeit setzen“, sagt Anna Heiland von der Fachstelle Verein(t)aktiv.
 
Ostallgäuer Ehrenamtliche jeden Alters können mitmachen und bis zum 1. Mai 2021 Bilder einreichen. „Es können beispielsweise Fotos eingereicht werden, die die Bedeutung des Ehrenamts für die Ehrenamtlichen zeigen oder die darstellen, wie die Ehrenamtlichen trotz Pandemie aktiv sind. Die Online-Ausstellung zeigt die Bilder und bietet einen Raum, der Ehrenamtliche sichtbar macht und verbindet,“ sagt Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt.
 
Die Fotos können über die Internetseite www.kjr-ostallgaeu.de/mit-abstand-aktiv eingereicht werden. Hier findet man auch weitere Informationen zum Fotoprojekt. Bei Fragen stehen Anna Heiland, Fachstelle Verein(t)aktiv unter 08342 911-817 oder vereintaktiv(at)kjr-ostallgaeu.de und Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 01.04.2021

Mit Maus oder Finger durch die Udo-Ausstellung

Die Gemeinde Pforzen eröffnet die zwei Ausstellungen „Sensation Udo“ als virtuellen Rundgang wieder. Der Landkreis war Kooperationspartner.

So könnte UDO ausgesehen haben.

Rund um die Uhr und kostenfrei kann der virtuelle Rundgang direkt auf der neuen Udo-Homepage der Gemeinde Pforzen www.udo.pforzen.de gestartet werden. Die Navigation erfolgt einfach mit der Maus des Computers oder mit dem Finger auf dem Tablet. Einmal in der Ausstellung angekommen, können die Besucher*innen ganz nach Lust und Laune durch die Ausstellungen flanieren. Oder sie wählen gezielt die Ausstellungsthemen aus, die sie direkt interessieren. Sie bestimmen somit die Aufenthaltsdauer in den Ausstellungen selbst.
 
Im Gegensatz zu einer reinen Online-Darstellung vermittelt der Rundgang einen echten räumlichen Eindruck von den Ausstellungen. „Udo“ als ihr virtueller Tourguide führt sie durch die Ausstellungen. An den einzelnen Standpunkten ergänzen Tondokumente und Ausstellungstafeln, die sie anklicken oder zoomen können, den virtuellen Rundgang.
 
„Nachdem die Ausstellungen im letzten Jahr nach nur einer Öffnungswoche wegen Corona schließen mussten, wollten wir noch allen interessierten Besucher*innen eine Möglichkeit bieten, die Ausstellungen doch noch zu sehen“, sagt 1. Bürgermeister Herbert Hofer. „Mit dem virtuellen Rundgang haben wir ein Zeitdokument über die Ausstellungen geschaffen, das aber auch laufend um neue Themen rund um Udo und die Grabungen in der Hammerschmiede aktualisiert wird. Somit erhalten alle Interessierten auch die entfernt wohnen, einen virtuellen Zugang zu den Sensationsfunden in der Hammerschmiede“.
   
Auf der allgemeinen Homepage der Gemeinde Pforzen ist unter kultur-freizeit/freizeitangeboteund-naherholung/archaeologie-tour-wertachtal auch ein virtueller Rundgang zu unserer Fahrradrunde „Archäologietour“ zu finden. Darüber hinaus ist die Gemeinde Pforzen zum Thema Udo auch auf dem Social-Media-Portal Instagram (menschenaffe_udo) aktiv.

Mitteilung vom 01.04.2021

Inzidenz über 100: Regeln für Schulen und KiTas

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Donnerstag, 1. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 301,1.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:
 
In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet mit negativem Testergebnis Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.
 
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 5. April 2021 bis 11. April 2021.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass das Landratsamt laut Anordnung der Regierung von Schwaben die Anordnung trotz der Osterferien herausgeben muss, da es einige Schulen gibt, die auch in den Ferien unterrichten dürfen.

 

Die Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 01.04.2021

Anfangsverdacht auf Geflügelpest im Landkreis Ostallgäu

Davon geht die Veterinärbehörde im Landratsamt aufgrund ihrer Ermittlungen aus. Geflügelhalter werden auf die Stallpflicht für Geflügel hingewiesen.

Aufgrund ihrer Ermittlungen geht die Veterinärbehörde im Landratsamt von einem Anfangsverdacht auf die Geflügelpest im Landkreis Ostallgäu aus. Zu weiteren Aufklärung sollen sich betroffene Halter melden und alle Geflügelhalter werden nochmals auf die Einhaltung der Stallpflicht für Geflügel hingewiesen.
 
Das Landratsamt Ostallgäu hat zum Schutz gegen die Geflügelpest mit Allgemeinverfügung vom 11. März 2021 die Stallpflicht für Geflügel angeordnet, nachdem in mehreren bayerischen Landkreisen Fälle der ansteckenden Tierseuche festgestellt wurden. Aufgrund des hohen Risikos eines Erregereintrags insbesondere durch Wassergeflügel und die Vielzahl von Wasserflächen im Landkreis Ostallgäu erschien den Verantwortlichen diese Maßnahme erforderlich.
 
Nun besteht aber der Verdacht, dass die Geflügelpest über Handelsbeziehungen in den Landkreis gelangt sein könnte. Ausgehend von einem großen Hühnerbestand in Nordrhein-Westfalen, in dem die Geflügelpest festgestellt wurde, bestehen auch Verbindungen über den Handel mit lebenden Hühnern in die Gemeinde Friesenried im Landkreis Ostallgäu. Tiere, die von dort aus weiterverkauft wurden, sind teils positiv auf den Erreger der hochansteckenden Geflügelpest getestet worden, nachdem einzelne Tiere Anzeichen auf das Vorliegen dieser Infektionskrankheit gezeigt haben. Das Veterinäramt ermittelt derzeit, wohin Geflügel aus dem Handelsstall in Friesenried verkauft worden ist. Abnehmer, die zwischen dem 11. März 2021 und 20. März 2021 lebende Hühner in Friesenried gekauft haben, werden gebeten, sich unverzüglich beim Veterinäramt des Landkreises Ostallgäu zu melden (08342/911-213 oder E-Mail veterinaeramt(at)lra-oal.bayern.de).
  
In diesem Zusammenhang wird auch nochmals auf die am 11. März 2021 durch Allgemeinverfügung erlassene Pflicht zur Aufstallung von Geflügel verwiesen. Durch die konsequente Einhaltung der Stallpflicht und weiterer Biosicherheitsmaßnahmen soll der Kontakt zwischen Wildvögeln und Haus- und Nutzgeflügel vermieden und so eine gegenseitige Ansteckung und Einschleppung verhindert werden. Für den Menschen ist das Virus nach derzeitigen Erkenntnissen ungefährlich. Dennoch sollten tot aufgefundene Vögel nicht angefasst werden und Funde dem Veterinäramt gemeldet werden. Halter von Geflügel werden gebeten, ihre Haltungen beim Veterinäramt anzumelden, sofern das noch nicht geschehen ist.
 
Weiterführende Informationen zur Aviären Influenza gibt es auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit oder beim Friedrich-Löffler-Institut: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

Mitteilung vom 01.04.2021

Finanzielle Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement im Ostallgäu

Bewerbungen können bis zum 13. Mai eingereicht werden. Es sind bis zu 2500 Euro Unterstützung möglich.

Auch das Sommercamp für Jugendliche des Vereins „Menschen im Aufwind e. V.“ konnte im Rahmen des Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ bereits gefördert werden. Bildquelle: Menschen im Aufwind e. V.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. unterstützt dieses Jahr wieder bürgerschaftliches und gesellschaftliches Engagement in der Region. Interessierte Vereine, Verbände, Schulen, engagierte Gruppen, soziale Einrichtungen oder sonstige Zusammenschlüsse können sich bis zum 13. Mai mit einer konkreten Projektidee für eine finanzielle Unterstützung bewerben. „Eine einfache, aber effektive Möglichkeit für engagierte Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu, sich bis zu 2500 Euro Unterstützung zu sichern“, sagt die Vorsitzende der LAG, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Unterstützt werden Maßnahmen, die das Bürgerengagement in der Region stärken und den Entwicklungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) der LAG bergaufland Ostallgäu dienen. Ob Kunst und Kultur für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, ein neuer Impuls für das künftige Miteinander im Verein oder ein Zuschuss für das Schülerprojekt – die Möglichkeiten für eine Unterstützung sind vielfältig. Die Ideen können im Zeitraum vom 1. April bis 13. Mai 2021 bei der Geschäftsstelle der LAG bergaufland eingereicht werden. Für die ausgewählten Projekte stehen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 2500 Euro zur Verfügung. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt dann das Entscheidungsgremium der LAG. „Wir freuen uns auf eine hohe Beteiligung und tolle Projekte. Gerade in der aktuellen Zeit steht das Ehrenamt teils vor großen Herausforderungen, da kommt eine kleine Finanzspritze für gute Ideen gerade richtig“, sagt Landrätin Zinnecker. Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendigen Vorlagen für die Einreichung von entsprechenden Vorhaben können im Internet auf www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle der LAG bergaufland Ostallgäu unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de oder unter Telefon 08342 911-514/-353 zur Verfügung.
 
Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Dafür hat die LAG kürzlich den positiven Förderbescheid des zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erhalten. Abgewickelt wird das Projekt über die Geschäftsstelle der LAG, wodurch Engagierte im Vergleich zu anderen üblichen Förderprogrammen einfach und schnell an die Fördermittel gelangen. In den Jahren 2017 und 2019 fanden bereits Aufrufe im Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ statt. Hierbei wurden unter anderem ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche, eine Klausurtagung zur Neusaurichtung eines Vereins, die Konzipierung und Umsetzung eines Atombunkermuseums, eine Bienenausstellung, Mobiliar für ein Trauercafé sowie ein mehrtägiger Ausflug in der Region für ein betreutes Mutter-Kind-Wohnen finanziell unterstützt. „Durch die Aufstockung der Fördermittel im Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ können nun weitere solch wertvolle Kleinmaßnahmen im Ostallgäu über LEADER gefördert werden“, freut sich Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am AELF Kempten.

Mitteilung vom 31.03.2021

Ausflugsverkehr in touristische Regionen: Sicherheitsbehörden und Polizei wappnen sich und werden verstärkt kontrollieren

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Landratsämter Oberallgäu, Ostallgäu und Lindau

„In enger Abstimmung mit den Kreisverwaltungsbehörden und den betroffenen Gemeinden dienen diese Schwerpunktkontrollen der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit und dem Schutz unserer Natur. Wir bitten sowohl die Ausflügler, als auch die Anwohner, gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen", so Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner
 
Im Zuge der coronabedingten Einschränkungen kam es im vergangenen Jahr zu einer punktuell starken Zunahme des Ausflugsverkehrs. Im Frühjahr und über die Sommermonate ächzten touristische Gemeinden im Zuständigkeitsbereich des PP Schwaben Süd/West unter der Last des damit verbundenen hohen Verkehrsaufkommens. Verkehrsbehinderungen vor Ort und auf den An- und Abfahrtswegen, sowie Verstöße gegen Umweltvorschriften durch „wildes“ Parken oder Campieren in geschützten Bereichen waren die Folgen. Die Überlastung örtlicher Parkflächen insbesondere an Seen und im alpinen Bereich führte dazu, dass vielerorts verbotswidrig Bundes- oder Kreisstraßen sowie Wohngebiete zugeparkt wurden.
 
Ab dem 12. April 2021 werden die vom Ausflugsverkehr betroffenen Dienststellen im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verstärkt an touristischen Hotspots die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und naturschutzrechtlichen Bestimmungen überwachen. Hierbei werden die örtlichen Polizeiinspektionen regelmäßig von Kräften der Operativen Ergänzungsdienste, der Verkehrspolizeiinspektionen und der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Auch die Kontrollgruppe Motorrad ist in diese Schwerpunktkontrollen eingebunden.
 
Parkverstöße können zu einem Verwarnungsgeld, einer Bußgeldanzeige oder beispielsweise im Fall eines Rettungswegs zum Abschleppen des Fahrzeugs führen. Verstöße gegen Umweltschutzvorschriften durch Parken oder Campieren in Landschafts- oder Naturschutzgebiet können von den jeweils örtlich zuständigen Landratsämtern mit Bußgeldern geahndet werden.

Mitteilung vom 30.03.2021

Dank per Video: Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte 2021

Mit der Verleihung der fünften Ostallgäuer Ehrenamtskarte bedankt sich der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit den 45 Gemeinden bei seinen Ehrenamtlichen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker verleiht dieses Jahr wieder die Ostallgäuer Ehrenamtskarte.

Stellvertretend für alle Freiwilligen im Ostallgäu erhielten rund 500 Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte des Landkreises. Dieses Jahr erfolgte die Verleihung per Post und mit einer Videobotschaft von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

"Dafür danke ich ganz herzlich allen Ehrenamtlichen“

„Wir als Landkreis schätzen das Engagement über alle Maßen. Gerade in Zeiten wie diesen wird einem bewusst, wie wichtig die Bereitschaft und Hingabe von Ehrenamtlichen für unser Zusammenleben sind. Dafür danke ich ganz herzlich allen Ehrenamtlichen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker in der Videobotschaft. Seit 2012 wurde die Ehrenamtskarte bereits fünfmal als Anerkennung für herausragendes Engagement an je 500 Ehrenamtliche aus dem Landkreis überreicht.

„Die Vielfalt des Ehrenamts im Landkreis spiegelt sich in der Bandbreite des Engagements wider: Sport, Musik, Kultur, Kirche, Soziales und Sicherheit, um nur einige Bereiche zu nennen. Diese gesellschaftliche Vielfalt ist ein Gemeinschaftswerk vieler und ohne jeden Einzelnen nicht möglich,“ sagte Zinnecker. Die Karte bietet in diesem Jahr 34 Erlebnisse wie den Eintritt für Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein sowie für Bergbahnen, Museen und Freizeiteinrichtungen. Neu dabei sind seit diesem Jahr sind das Theaterkino „Filmburg“ in Marktoberdorf sowie die Schaukäserei und Brauerei „Walder Käskuche“.

Coronakonforme Videobotschaft der Landrätin


Da die Verleihungsveranstaltung dieses Mal coronabedingt ausfallen muss, hat die Servicestelle EhrenAmt einen Gruß der Landrätin in Videoform vorbereitet. Landrätin Zinnecker ist mit Bayern1-Moderatorin Ulla Müller im Gespräch über das Ehrenamt und die Ehrenamtskarte. Vom Sofa im Landratsamt aus besuchen die beiden virtuell sechs Beispiele von Ehrenamtlichen und zeigen so einen Ausschnitt der Vielfalt, die das Ehrenamt im Landkreis bietet.

Das Video und weitere Informationen zur Ostallgäuer Ehrenamtskarte sind im Internet auf
www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenamtskarte-neuverleihung.html zu finden.

Mitteilung vom 30.03.2021

Hohe Inzidenz: Ostallgäu setzt auf Firmen, Ferien und Verantwortung

Der Landkreis Ostallgäu verzeichnet seit Anfang März einen Anstieg der Corona-Infektionszahlen – besonders betroffen ist dabei der mittlere Landkreis.

Lag die Inzidenz im Ostallgäu vor vier Wochen noch bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, waren es zu Wochenbeginn mehr als 315 Neuinfektionen. Neben Schulen und Kindertageseinrichtungen gab es auch gehäuft Infektionen in Zusammenhang mit Unternehmen.

„An genau diesen Orten, an denen besonders viele Menschen zusammenkommen, setzen wir an“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Bei den Schulen und Kitas gehen wir davon aus, dass die Zahlen wegen der Ferien fallen werden. Außerdem werden wir bei den Betrieben schauen, ob deren Konzepte und Maßnahmen an die höhere Infektiosität der Mutationen angepasst wurden. Die Verbreitung des Virus am Arbeitsplatz hat definitiv einen Anteil an den derzeit hohen Zahlen.“

Zinnecker appelliert an alle Bürger*innen

„Die aktuelle Inzidenz ist besorgniserregend und zeigt die Durchschlagskraft der Virus-Mutanten“, sagt Zinnecker. Sie appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger: „Wir müssen uns alle an die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen halten, auch wenn es uns zunehmend schwerfällt. Die Abstands- und Hygieneregeln wie Händewaschen und Masketragen sollten jedem inzwischen ohnehin in Fleisch und Blut übergegangen sein.“

 

Mehr als 20.000 Menschen erstgeimpft

Im Landkreis gelten wegen der hohen Inzidenz momentan bereits verschärfte Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. So darf sich jeder Haushalt mit maximal einer weiteren Person treffen, Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Zwischen 22 und 5 Uhr ist es nicht erlaubt, sich im öffentlichen Raum zu bewegen. Zinnecker: „Auch, wenn wir es alle sehr gerne anders und lockerer hätten, aber das Prinzip ‚Wir bleiben Zuhause und halten Abstand‘ wird uns aus dieser Pandemie herausbringen.“ Zinnecker hofft darauf, dass sich besonders an den Osterfeiertagen der Ausflugsverkehr und die Familienbesuche in Grenzen halten.

Der Landkreis Ostallgäu betreibt mittlerweile drei Testzentren – jeweils eines in Marktoberdorf, Füssen und Buchloe. Dazu gibt es eines in Kaufbeuren. Die Testzentren bieten sowohl Schnell-, als auch PCR-Tests an. Dazu bieten zahlreiche Apotheken im Ostallgäu und in Kaufbeuren Schnelltests an. Erstgeimpft wurden in den Impfzentren sowie von den Mobilen Impfteams im Ostallgäu und in Kaufbeuren inzwischen mehr als 20.000 Menschen, darunter über 80 Prozent der Über-80-Jährigen. „Wir hoffen sehr darauf, dass die Prognosen zu künftigen Impfstofflieferungen stimmen und wir bald, zusammen mit den niedergelassenen Ärzten, noch deutlich mehr Menschen impfen können“, sagt Zinnecker.

 

Weitere Informationen und Terminvereinbarung für Tests unter www.ostallgaeu.de/corona

Mitteilung vom 30.03.2021

Mobile Problemmüllsammlung startet am 10. April

Auch in diesem Frühjahr organisiert der Landkreis Ostallgäu wieder eine mobile Problemstoffsammlung.

Bürger können dort mit einem Gefahrensymbol gekennzeichnete Produkte abgeben. Wegen der aktuellen Gesundheitslage bittet die Kommunale Abfallwirtschaft, den Service nur in dringenden Fällen in Anspruch zu nehmen.

Das Problemstoffmobil macht in allen Gemeinden des Landkreises Station. Die genauen Zeiten stehen im Abfuhrkalender des Landkreises, der Abfall App Ostallgäu und im Internet (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft). Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man an einem oder mehreren Gefahrensymbolen auf Verpackungen oder in Gebrauchsanweisungen. Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen.

Problemstoffe nicht vermischen

Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, Problemstoffe möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil zu bringen und keinesfalls miteinander zu vermischen. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.

Persönlich übergeben

Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, muss man diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben. Dabei sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Trotz Pandemie ist es nicht erlaubt, Problemabfälle einfach am Sammelplatz abzustellen.
 


Mitteilung vom 30.03.2021

Wegen Feiertagen: Terminverschiebungen bei der Müllabfuhr

Wegen der Feiertage Karfreitag und Ostermontag kommt es zu Terminverschiebungen bei der Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu.

Regelmäßiger Abfuhrtag                  Feiertagsbedingte Änderung

Freitag, 2.04.2021 (Karfreitag)        verlegt auf    Samstag, 3.04.2021

Montag, 5.04.2021 (Ostermontag)  verlegt auf    Dienstag, 6.04.2021
Dienstag, 6.04.2021                        verlegt auf    Mittwoch, 7.04.2021
Mittwoch, 7.04.2021                        verlegt auf    Donnerstag, 8.04.2021
Donnerstag, 8.04.2021                   verlegt auf    Freitag, 9.04.2021
Freitag, 9.04.2021                           verlegt auf    Samstag, 10.04.2021

Mitteilung vom 30.03.2021

Neue Pflegebedarfsermittlung für den Landkreis Ostallgäu

Der demographische Wandel und veränderte familiäre Strukturen stellen den Landkreis Ostallgäu vor große Herausforderungen in der Senioren- und Sozialpolitik.

Maximilian Bogner (Leiter des Sachgebiets Soziale Entwicklung am Landratsamt) und Landrätin Maria Rita Zinnecker mit der neuen Pflegebedarfsermittlung.

Um auf diese umfassenden Veränderungen eingehen zu können und passgenaue Strukturen und Angebote zu entwickeln, hat der Landkreis Ostallgäu im Jahr 2020 eine sogenannte Pflegebedarfsermittlung durchgeführt.

Die Pflegebedarfsermittlung ist die Grundlage für die zukünftige Planung, Steuerung und Weiterentwicklung der Angebote im Bereich der Seniorenarbeit und der Altenhilfe im Landkreis und damit für eine zukunftsorientierte und bürgernahe Sozialpolitik. Um aktuell einen umfassenden Überblick über die Situation und die Bedürfnisse der Generation 55+ im Landkreis zu gewinnen und möglichst viele Perspektiven mit einbeziehen zu können, wurde unter Federführung der Seniorenbeauftragten des Landkreises, Irmgard Haberberger, in enger Zusammenarbeit mit dem BASIS-Institut in Bamberg die aktuelle Pflegebedarfsermittlung erstellt. Die Datenerhebung erfolgte mit Hilfe von wissenschaftlich fundierten Befragungsinstrumenten, wie zum Beispiel einer Befragung von 5000 Personen der Generation 55plus sowie durch qualitative Interviews mit Experten. Damit auch die Meinungen und Erfahrungen der Bürger gewinnbringend in die Erhebung mit einfließen konnten, wurden auch mehrere Bürgerworkshops organisiert und anschließend ausgewertet.

Die Pflegebedarfsermittlung bestätigt, dass sich die Altersstruktur im Landkreis erheblich verändern wird und mittlerweile bereits verändert hat. Vor allem der überproportionale Zuwachs der Anzahl alter und sehr alter Menschen bei gleichzeitiger Abnahme der Zahl von Menschen im erwerbsfähigen Alter ist bereits heute eine der großen Herausforderungen für den Landkreis und die einzelnen Kommunen. Dies wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch erheblich verschärfen. Legt man der Prognose das in der Pflegebedarfsermittlung dargestellte erweiterte Versorgungsvolumen zugrunde, wächst die Zahl der Unterstützungs- und Pflegebedürftigen von aktuell etwa 4600 bis 2034 um fast ein Drittel auf 6100 Menschen.

Sowohl in den Bereichen der alltagspraktischen, als auch der pflegebezogenen Hilfen leisten die Verwandten und Bekannten aktuell den Großteil der Unterstützung und dies auch bei einem anerkannten Pflegegrad. Es ist absehbar, dass die heute größte Stütze in der Betreuung, Pflege und Versorgung, nämlich die Angehörigen, diesen enormen Beitrag zukünftig nicht mehr wie im bisherigen Umfang übernehmen können, da immer weniger Angehörige für immer mehr betagte Menschen da sein müssen.

Zusammengefasst stellen die wesentlichen Ergebnisse der Pflegebedarfsermittlung unmittelbaren Handlungsbedarf in vier Bereichen fest:
 
1.    Entlastung, Beratung und Wertschätzung der pflegenden Angehörigen
2.    Alters- und alternsgerechte Entwicklung der Gemeinden
3.    Ausbau ambulanter und (teil-)stationärer Einrichtungen und Dienste im Landkreis
4.    Bewältigung der Folgen des Fachkräftemangels

Zu den Handlungsbedarfen wurden bereits zwei umfassende Maßnahmenpakete entwickelt, die sich aktuell in der Umsetzung befinden. Die Begleitung der Kommunen bei Gemeindeentwicklungsprojekten, der Aufbau eines Pflegestützpunktes, einer kostenlosen, umfassenden und unabhängigen Beratungsstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege und die Unterstützung beim Aufbau alternativer Wohnprojekte sind dabei nur einige Beispiele für Maßnahmen, die schon jetzt aktiv von den Mitarbeitern des Sachgebietes Soziale Entwicklung im Landratsamt gefördert und unterstützt werden.

Die Pflegebedarfsermittlung kann unter www.sozialportal-ostallgaeu.de im Bereich Senioren gelesen und heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 24.03.2021

Bildung und Spaß: Die Online-Schatztruhe für Familien ist neu gefüllt

Die „Online-Schatztruhe" enthält das vielseitige Familienbildungs-Programm der vier Ostallgäuer Familienstützpunkte.

Um Familien den Zugang zu Bildungsangeboten auch in Corona-Zeiten ganz einfach und unkompliziert zu ermöglichen, haben die vier Ostallgäuer Familienstützpunkte ein vielseitiges Familienbildungs-Programm gestartet, die „Online-Schatztruhe“.
 
Das Programm „Online-Schatztruhe für Familien“ bietet Familien eine große Auswahl an Bildungsangeboten: Von sportlichen Kursen und Workshops zum Mitmachen, informativen Vorträgen bis hin zu Online-Treffs für einen offenen Austausch ist für jede Familie etwas dabei. Sowohl werdende Eltern als auch Eltern mit kleinen und schulpflichtigen Kindern können aus dem umfangreichen Programm wählen. Ein kurzer Einblick:
 
Werdende Eltern: Die Zeit der Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, in der viele Fragen aufkommen. Mit unterschiedlichen Informationsveranstaltungen wie zum Beispiel zum Thema „Elterngeld und Co.“, „Säuglingspflegekurs“ und „Stillvorbereitungsabend“ unterstützen die Familienstützpunkte.
 
Eltern mit Kleinkindern (ca. 0-3 Jahre): Die erste Zeit mit dem Kind stellt junge Familien vor viele völlig neue Aufgaben. Um diese bestmöglich zu meistern, gibt es in der „Online-Schatztruhe“ Angebote wie einen „Workshop zum Thema Babyschlaf“, „Bewegungsspaß für Babys im ersten Lebensjahr“, „Kleine Info-Welt: Schnuller“, „Zeit für Brei – Vortrag“ und einen Online-PEKiP-Kurs (Prager-Eltern-Kind-Programm).
 
Schulkinder: Die Schulzeit ist ein sehr wichtiger Lebensabschnitt für Kinder, welcher mit zahlreichen Herausforderungen einhergeht – gerade in Zeiten von Corona. Wertvollen Rat bekommen die Eltern in den Veranstaltungen „Soziale Netzwerke und Messenger bei 10- bis 14-Jährigen“, „Abenteuer Pubertät“ und „Entspannter durch die Hausaufgabenzeit für Eltern und Kinder“. Für Bewegungsspaß sorgt das Angebot „Fit for family – Jonglieren mit Tüchern“.
 
Allgemeine Familienthemen: Es gibt auch Angebote zu altersunabhängigen Themen, die viele Familien beschäftigen, wie z.B. „Geschwister? Eine Herausforderung für die Familie“, „Elterntreff Online – Zeit für Begegnung“ und „Hilfestellung bei Fragen rund um die digitale Welt der Kinder“.
 
Die vier Ostallgäuer Familienstützpunkte werden durch Isabel Costian von der Familienbildungsstelle im Landratsamt Ostallgäu koordiniert. Eine Anmeldung für die „Online-Schatztruhe“ ist bei den jeweiligen Anbietenden erforderlich. Diese und alle weiteren Informationen zum aktuellen Programm gibt es im Familienportal unter: www.ostallgaeu.de/familienstuetzpunkte.

Mitteilung vom 23.03.2021

Webseminar zu Photovoltaik-Projekten in der Landwirtschaft

Es findet in Kooperation mit dem Landratsamt Augsburg und den Maschinenringen Ostallgäu e.V. und Augsburg e.V. statt.

Das Landratsamt bietet ein Webinar zum Thema „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ an.

Das Landratsamt bietet ein Webinar zum Thema „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ an.

Zum Thema „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ bietet das Landratsamt Ostallgäu am Mittwoch, 21. April 2021, von 20 Uhr bis etwa 21.30 Uhr ein Webseminar an.
  
Am 1. Januar 2021 trat die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG 2021) in Kraft. Ziel ist es, den Photovoltaik-Zubau deutlich – auf 5 Gigawatt pro Jahr bis 2030 – zu erhöhen. Doch was bedeutet das in der Praxis? Welche Projekte lohnen sich (wieder)? Was hat es mit der Förderung von Agri-Photovoltaikanlagen auf sich? Wie lässt sich die Anlagenleistung trotz ausgelastetem Netzanschluss normenkonform weiter erhöhen? Und was passiert mit meiner PV-Anlage nach dem Ende der 20-jährigen Förderung? Diese und weitere Fragen werden mit dem Fokus auf die Landwirtschaft in dem Webseminar beantwortet.
  
Der neutrale Photovoltaikexperte Michael Vogtmann von der DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie) wird auf Finanzierungsmöglichkeiten und Rendite der oben genannten Themen eingehen, ebenso wie auf Eigenverbrauchslösungen und Kopplung mit Speichern.
 
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung unter www.landkreis-ostallgaeu.de/9465.html erforderlich. Den Veranstaltungslink erhalten die Angemeldeten rechtzeitig vor der Veranstaltung.