AktuellesMitteilung vom 20.12.2024 Landratsamt am 27. und 31. Dezember geschlossenDas Landratsamt ist am 27. und 31.12. nicht geöffnet. Auch die Außenstellen inklusive der Zulassungsstelle Füssen bleiben an diesen Tagen geschlossen. » mehr Mitteilung vom 19.12.2024 Sozialstiftung Ostallgäu beschenkt HilfsbedürftigeInsgesamt 59 Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten eine finanzielle Unterstützung von der „Josef Benedikt Kaiser´schen Armen- und Krankenstiftung“. » mehr Bei der diesjährigen Aktion hatten 16 Kommunen bedürftige Menschen gemeldet – ausgezahlt wurden insgesamt 5.900 Euro. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Geld wieder vielen hilfsbedürftigen Menschen aus dem Ostallgäu zu Weihnachten eine Freude machen können“, sagt Stiftungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Der Ertrag für die ausgeschütteten Zuwendungen wurde größtenteils durch den Verkauf von Holz aus dem Stiftungswald erzielt. Neben dem Holzverkauf speisen sich die Einnahmen der Sozialstiftung aus Zinserträgen und Spenden. Der Stiftungswald wird von der Bayerischen Forstverwaltung betreut und nachhaltig bewirtschaftet. Ziel sei neben waldbaulichen Maßnahmen die maximale Waldverjüngung, erklärte Förster Stephan Fessler in der Stiftungsvorstandssitzung. Dass das vergangene Jahr grundsätzlich ein gutes Jahr für den Wald mit ausreichend Niederschlägen war, berichtete Forstdirektor Stephan Kleiner – dadurch habe es wenig Borkenkäferschäden gegeben.
Über die „Josef Benedikt Kaiser´schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“
Die Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser mit der Stiftung ein soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Durch die Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den gesamten Landkreis Ostallgäu ausgedehnt. Zustiftungen von Balthasar Kohler aus Jengen und Lorenz Storf aus Waalhaupten sorgten für eine weitere Stärkung des Stiftungszweckes. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es im Internet unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 19.12.2024 Abfuhrtermine nach NeujahrWegen der Feiertage am Mittwoch, 1. Januar, und Montag, 6. Januar, verschiebt sich die Leerung der Bio- und Restmüllgefäße im Landkreis Ostallgäu. » mehr Regelmäßiger Abfuhrtag Änderung
Mittwoch, 1.1.2025 verlegt auf Donnerstag, 2.1.2025
Donnerstag, 2.1.2025 verlegt auf Freitag, 3.1.2025
Freitag, 3.1.2025 verlegt auf Samstag, 4.1.2025
Montag, 6.1.2025 verlegt auf Dienstag, 7.1.2025
Dienstag, 7.1.2025 verlegt auf Mittwoch, 8.1.2025
Mittwoch, 8.1.2025 verlegt auf Donnerstag, 9.1.2025
Donnerstag, 9.1.2025 verlegt auf Freitag, 10.1.2025
Freitag, 10.1.2025 verlegt auf Samstag, 11.1.2025
Mitteilung vom 18.12.2024 Abfuhrtermine rund um WeihnachtenWegen der Feiertage am Mittwoch, 25. und Donnerstag, 26. Dezember, verschieben sich die Termine für die Leerung der Bio- und Restmülltonnen. » mehr Regelmäßiger Abfuhrtag Feiertagsbedingte Änderung
Montag, 23.12. vorverlegt auf Samstag, 21.12.
Dienstag, 24.12. vorverlegt auf Montag, 23.12.
Mittwoch, 25.12. vorverlegt auf Dienstag, 24.12.
Donnerstag, 26.12. verlegt auf Freitag, 27.12.
Freitag, 27.12. verlegt auf Samstag, 28.12.
Mitteilung vom 17.12.2024 Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe über Weihnachten und SilvesterAn Heiligabend und über die Weihnachtsfeiertage bleiben sämtliche Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu geschlossen. » mehr Am 31. Dezember haben die Wertstoffhöfe in Buchloe, Füssen und Marktoberdorf von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Alle anderen Wertstoffhöfe bleiben an diesem Tag geschlossen.
Mitteilung vom 12.12.2024 Pflegestützpunkt informiert: Wichtige Änderungen in der Pflegeversicherung ab Januar 2025Das Jahr 2025 bringt entscheidende Verbesserungen bei den Leistungen der Pflegeversicherung – sowohl für die häusliche als auch für die stationäre Pflege. » mehr Unter anderem wird es Leistungserhöhungen geben, die im Rahmen der Pflegereform aus dem Jahr 2023 beschlossen wurden. So steigen ab dem 1. Januar 2025 die Leistungen der Pflegeversicherung um 4,5 Prozent. Menschen mit Pflegebedarf können sich auf höhere Zuschüsse freuen, darunter eine Erhöhung des Pflegegelds um monatlich 15 bis 43 Euro. Die Leistungserhöhungen umfassen neben dem Pflegegeld auch Pflegesachleistungen, den Entlastungsbetrag, Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, die Verhinderungspflege, die Kurzzeitpflege, die Tages- und Nachtpflege, wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, den Einsatz digitaler Pflegeanwendungen, Leistungen für die vollstationäre Pflege sowie den Wohngruppenzuschlag und die Anschubfinanzierung für Wohngruppen. Für mehr Transparenz hat der Pflegestützpunkt Ostallgäu eine Übersicht mit den neuen Leistungsbeträgen erstellt. Diese ist ab sofort online unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt verfügbar und steht zum Download bereit.
Weitere Änderungen ab 1. Juli 2025 Im Bereich der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege treten ab dem 1. Juli 2025 weitere Änderungen in Kraft. Unter anderem wird der Anspruch auf darauf von bisher sechs Wochen auf acht Wochen verlängert. Die bisherige Regelung, dass Pflegepersonen ihre Angehörigen mit Pflegebedarf mindestens sechs Monate lang gepflegt haben müssen, bevor sie erstmals Verhinderungspflege in Anspruch nehmen können, entfällt. Außerdem werden Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengefasst. Dieses beträgt maximal 3.539 Euro und kann flexibel eingesetzt werden. Beratung und Kontakt
Der Pflegestützpunkt Ostallgäu steht Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen rund um das Thema Pflege beratend zur Seite. Kostenlose Beratungstermine können telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de vereinbart werden.
Mitteilung vom 06.12.2024 Kreistag verabschiedet HaushaltMit großer Mehrheit hat der Kreistag Ostallgäu den Haushalt 2025 des Landkreises genehmigt. Dieser sieht Aufwendungen in Höhe von rund 210 Millionen Euro vor. » mehr „Insbesondere die Erhöhung der Bezirksumlage um voraussichtlich vier Prozentpunkte stellt eine große Belastung für den Haushalt des kommenden Jahres dar“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. Das gelte auch für die Kostensteigerungen im Sozialbereich und die Defizitausgleichszahlungen für das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in Höhe von voraussichtlich rund sechs Millionen Euro.
Trotzdem bleibe der Landkreis handlungsfähig und investiere in die Zukunft, so Zinnecker weiter. Das Investitionsniveau bleibe mit fast 15 Millionen Euro weiterhin hoch. Der Landkreis werde auch künftig kräftig in Schulen, Gebäude, Straßen und die Digitalisierung investieren. Dafür nehme man eine Nettoneuverschuldung von 4,8 Millionen Euro in Kauf.
Neben der Bezirksumlage ist der Sozialbereich der größte Posten bei den Ausgaben. Über 52 Millionen Euro fließen in die Bereiche Jugend, Familie, Frauen, Senioren und Demenz. 24 Millionen Euro sind für die Bildung vorgesehen – zum Beispiel für die Betriebskosten der kreiseigenen Schulen, Gastschulbeiträge, die Schülerbeförderung, die Erwachsenenbildung, das Bildungsmanagement oder die Bildungsberatung. Für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz werden 2025 über 16 Millionen Euro ausgegeben. Zentrale Punkte sind hier Klimaschutzprojekte wie das Projekt Moorwert, Maßnahmen aus dem Klimawandelanpassungskonzept und eine moderne und komfortable Abfallwirtschaft.
Kreisumlage steigt um die Erhöhung der Bezirksumlage
Mit der Erhöhung der Kreisumlage gebe man laut Zinnecker lediglich die Erhöhung der vom Landkreis zu tragenden Bezirksumlage an die Gemeinden weiter. Damit habe man einen guten Kompromiss gefunden, der auch die oft schwierige finanzielle Lage in den Gemeinden berücksichtige. „Landkreis und Kommunen pflegen weiter eine enge Partnerschaft“, so Zinnecker. „Uns ist allen daran gelegen, gut und offen zu kommunizieren und bei Entscheidungen Rücksicht aufeinander zu nehmen.“ Ihr Dank gelte den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, sowie den Vertretern des Bayerischen Gemeindetages für die guten und zielführenden Diskussionen.
Mitteilung vom 06.12.2024 Ostallgäuer Kreistag macht Weg frei für VerkehrsverbundLandrätin Zinnecker spricht von einem Meilenstein für den ÖPNV. Auch Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter begrüßt die Entscheidung. » mehr Der Kreistag Ostallgäu hat mit großer Mehrheit der Gründung eines gemeinsamen Verkehrsverbundes „AllgäuMobil“ mit dem Landkreis Oberallgäu und den kreisfreien Städten Kaufbeuren und Kempten zugestimmt. Eine Studie hatte ergeben, dass in diesem Gebiet mehr als 80 Prozent der Verkehre durch einfachere Tarife, bessere Informationen und Abstimmung der Verkehre untereinander profitieren können. Die Studie wurde von der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen ihrer Maßnahmen zur Stärkung des ÖPNV durch flächendeckende Verkehrs- und Tarifverbünde bezuschusst.
Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Der Verkehrsverbund ist eine große Chance, den ÖPNV im Allgäu spürbar weiterzuentwickeln. Auf dem Weg dorthin sind wir im Ostallgäu nun einen ganz großen Schritt vorangegangen. Der Beschluss im Kreistag ist ein echter Meilenstein hin zu einem gemeinsamen Zweckverband.“ Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter freut sich ebenfalls über das Votum im Kreistag: „Der Beschluss des Landkreises für die Verbundgründung ist ein wegweisendes Signal für den ÖPNV in der Region und bringt die Mobilität im ländlichen Raum voran. Die digitalen und einheitlichen Systeme des geplanten Verkehrsverbunds sollen den ÖPNV für die Fahrgäste einfacher und attraktiver machen. Deswegen unterstützt der Freistaat die Verbundgründung finanziell und übernimmt einen Großteil der Kosten.“
Auch Kaufbeuren sendet positives Zeichen
Zuvor hatte bereits der Ostallgäuer Kreisausschuss die Gründung des Verkehrsverbundes einstimmig befürwortet. Und auch die Stadt Kaufbeuren hat im Verwaltungsausschuss dem Stadtrat die Zustimmung zur Verbundgründung empfohlen. „Mit der Gründung des Verkehrsverbunds im Allgäu stellen wir die Weichen für einen zukunftssicheren ÖPNV in unserer Region, der insbesondere auch die Nutzung für die Bürgerinnen und Bürger deutlich vereinfachen wird. Wir investieren damit auch in die allgemeine Nachhaltigkeit und mit dem bisherigen Bekennen zur Gründung dieses Zweckverbands in den Gremien haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Auch die Signale aus München unseres Verkehrsministers Christian Bernreiter sprechen eine eindeutige Sprache für die Gründung dieses Verbundes.“
In der Stadt Kempten waren die Beschlüsse zum Verkehrsverbund bisher negativ ausgefallen – im Oberallgäu stehen sie noch aus.
Mitteilung vom 05.12.2024 Grüngutsammelstellen machen WinterpauseDie Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe, Friesenried, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten bleiben ab Mitte Dezember geschlossen. » mehr Laub und Schnittgut können dort noch bis zum 14. Dezember abgegeben werden. Gleichzeitig endet auch die Grüngutannahme an den meisten Wertstoffhöfen. Bürgerinnen und Bürger, die während der Wintermonate Gartenabfälle entsorgen möchten, können sich an die Futtertrocknungsanlage in Germaringen-Ketterschwang und an die Füssener Kompostieranlage wenden. Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter nehmen auch die Wertstoffhöfe in Marktoberdorf und Oberostendorf entgegen. Die Sammelstellen öffnen voraussichtlich wieder im Februar 2025.
Mitteilung vom 05.12.2024 Bildungsregion feiert „10-jähriges“Mit einer Jubiläumsveranstaltung im Landratsamt hat die Bildungsregion Ostallgäu ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. » mehr ![]() Bei ihrer Begrüßung wies Landrätin Maria Rita Zinnecker darauf hin, dass eine Bildungsregion durch die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen verschiedensten Akteuren lebe. Dadurch und zahlreiche Maßnahmen und Projekte habe man in den vergangenen zehn Jahren viel erreicht. Foto: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Landrätin Maria Rita Zinnecker betonte, dass die Bildungsregion des Landkreises seit zehn Jahren einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaft im Landkreis leiste. „Ich möchte mich daher bei allen bedanken, die sich seit der ersten Stunde für die Bildungsregion Ostallgäu stark gemacht haben und so dazu beitragen, dass sich jeder im Ostallgäu seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend optimal entfalten kann.“ An der Veranstaltung nahmen rund 60 Mitwirkende, Partner und Wegbegleiter der Bildungsregion teil.
Als Beispiele für konkrete Projekte der Bildungsregion wurden unter anderem das Bildungsformat „FREI DAY“ an der Adalbert-Stifter-Schule vorgestellt. Am „FREI DAY“ bearbeiten die Schüler selbstständig aktuelle gesellschaftliche und ökologische Themen, die sie selbst auswählen. Außerdem wurde ein Theaterprojekt an der Grundschule Füssen-Schwangau präsentiert, das die Steigerung der Resilienz und der sozialen Kompetenzen der Kinder zum Ziel hatte. Auch der ProfilPASS als Angebot für junge Zugewanderte und Jugendliche ohne Ausbildung wurde angesprochen. Für Unterhaltung sorgte das Impro-Theater „Wendejacken“.
„Kein Talent darf verloren gehen“
Der Landkreis hat 2014 hat vom bayerischen Kultusministerium das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ erhalten. Seitdem setzt sich die Bildungsregion Ostallgäu als zentrale und vernetzende Stelle im Landkreis für die Verbesserung von Bildungs- und Teilhabechancen im Ostallgäu ein. Ziel dabei ist es, mit einem bedarfsgerechten Angebot die Zukunft von jungen Menschen in der Region zu sichern. Um das zu erreichen, setzt sich die Bildungsregion unter anderem dafür ein, Übergänge zu organisieren – vom Kindergarten bis zum Beruf –, hilft jungen Menschen in besonderen Lebenslagen und unterstützt das lebenslange Lernen. Motto der Bildungsregion ist: „Kein Talent darf verloren gehen“.
Akteure der Bildungsregion Ostallgäu sind beispielsweise der Bildungsbeirat, ein Gremium Bildungsakteuren aus verschiedensten Bildungsbereichen, oder die Steuerungsgruppe Bildung, ein Gremium mit verschiedenen Vertretern des Landratsamts, zum Beispiel des Jugendamts, sowie des Schulamts. Das aktuelle Team der Bildungsregion des Landkreises besteht aus Bildungsmanagerin Barbara Ott, der Koordinatorin Berufsorientierung Stephanie Randel-Möst, der Koordinatorin Jugendberufsagentur Luca Eckermann und Bildungsberaterin Christine Hoch.
Im Rahmen der Bildungsregion finden regelmäßig Vernetzungstreffen statt – unter anderem mit den Schulleitungen, den Praxisbeauftragten oder Koordinatoren für Berufsorientierung der Schule sowie Vertretern der Agentur für Arbeit, des Jobcenters oder der Stadt Kaufbeuren.
Mitteilung vom 05.12.2024 „bergaufland Ostallgäu“: Mountainbikepark Irsee erhält FörderungAuch Maßnahmen im Rahmen des eigenen LEADER-geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ wurden für eine finanzielle Unterstützung ausgewählt. » mehr Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat das Projekt „Naturnaher Mountainbikepark mit Jumpline in Irsee“ für einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER befürwortet. Außerdem wurden bei der Sitzung Einzelmaßnahmen für eine finanzielle Unterstützung im Rahmen des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ ausgewählt. „Mit dem Mountainbikepark erhält das nördliche Ostallgäu ein neues, attraktives Freizeit-Angebot für die Bürgerinnen und Bürger. Ich freue mich zudem sehr, dass wir erneut tolle Vorhaben finanziell unterstützen können, die das Bürgerengagement in unserer Region stärken.“, sagt die erste Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Beim Projekt „Mountainbikepark“ vom Markt Irsee soll ein naturnaher Trail mit Jumpline entstehen. Auch ein Aufenthaltsbereich mit Sitzbänken, Tischen, Sonnensegel zur Verschattung, einem Trinkwasserspender sowie einer Serviceecke für kleinere Reparaturen ist geplant. Das Vorhaben trägt zu den Zielen „Familie/Jugend“, „Ortsentwicklung und Wohnen“, „Kultur“ sowie „Erlebnisse und Produkte“ der Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu bei. Dem Projekt stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Bewilligungsstelle rund 66.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung. „Ein tolles Projekt, das zeigt, wie auf Initiative von Jugendlichen vor Ort konstruktive Maßnahmen ausgelöst werden können. Ganz im Sinne von LEADER!“ unterstreicht Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am AELF Kempten.
Darüber hinaus wurden insgesamt elf Vorhaben im Rahmen des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Bürgerengagement“ für eine finanzielle Unterstützung ausgewählt: Inklusive Angebote rund ums Radfahren, ADFC Ostallgäu-Kaufbeuren; Vorprojekt zur Entwicklung des denkmalgeschützten Pfarrhofs in Ebenhofen, Bürgerstiftung Biessenhofen; Bewegung und Gedächtnis, Bürgerstiftung Ostallgäu; Mobile Picknick-Hütten, Freundeskreis Rieden; Küche für den Pfrontner Bienenstadel, Imkerverein Pfronten e. V.; Ausstattung der Imker-AG an der Erich Kästner Schule Füssen, Lernen Fördern Füssen e. V.; Umgestaltung des Ambulanten Krankenpflegevereins in eine Nachbarschaftshilfe, Ambulanter Krankenpflegeverein Nesselwang e. V.; Vom Kinderspielplatz zum Mehrgenerationenplatz, SV Oberthingau e. V.; Zelt für Veranstaltungen, H-F-T Helferherz Günzach; Soundtechnischer Ausbau einer Event- und Konzertlocation, Kulturinitiative Füssen e. V.; Die NaTier-Schützer nehmen Platz, Förderverein der Realschule Marktoberdorf e. V. Für diese Maßnahmen stehen nun insgesamt 30.000 Euro an finanzieller Unterstützung über LEADER und den „bergaufland“ bereit.
Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 03.12.2024 Über 20 Erzieherinnen und Erzieher zur Kita-Leitung ausgebildetUm Erzieherinnen und Erzieher für die Leitung einer Kindertageseinrichtung (Kita) zu befähigen, hat das Landratsamt Ostallgäu eine Qualifizierung angeboten. » mehr ![]() Alle 22 Teilnehmenden haben die Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen. Mit Ihnen freuten sich Landrätin Maria Rita Zinnecker (vorne 2. v. r.) und Schulungsleiterin Katrin Frindert (v. l.). Bild: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart Die 22 Teilnehmenden haben die 200 Unterrichtseinheiten umfassende Qualifizierung nun mit einem Colloquium abgeschlossen und von Landrätin Maria Rita Zinnecker im Landratsamt ihre Zertifikate erhalten. „Gut ausgebildete Leitungskräfte tragen in den Kindertagesstätten wesentlich dazu bei, für Eltern und Kinder ein qualitativ hochwertiges Angebot bereitzustellen“, sagte Zinnecker. An die Absolventinnen und Absolventen gerichtet fügte sie hinzu: „Als Leitungen sind Sie Schlüsselpersonen für den Erfolg einer Kita. Sie bringen Ideen und Konzepte ein, setzen sie mit Ihren Teams um, fördern die Kompetenzen Ihrer Mitarbeitenden und schaffen wichtige Orte der Begegnung und Kommunikation.“
Aufgaben werden mehr und anspruchsvoller
Die Aufgaben der Fachkräfte in Leitungsposition haben sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Neben Management- und Verwaltungsaufgaben sind Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen heute insbesondere für die Implementierung und Sicherung pädagogischer Qualität verantwortlich. Auch die Öffentlichkeitsarbeit oder die Personalgewinnung gehören zu den Tätigkeiten einer Kita-Leitung. Die Qualifizierung wurde vom Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit Katrin Frindert, Bildungsimpulse Augsburg, angeboten.
Mitteilung vom 03.12.2024 Ehrenamtliche aus dem Bereich Migration und Integration zum Besuch in der Walder KäskucheDer Besuch bot den Teilnehmenden unter anderem Einblicke in die Käseherstellung. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 33 Ehrenamtliche teil. » mehr Als Wertschätzung für das Engagement im Bereich Migration und Integration hat das Team der Kommunalen Integration des Landratsamtes Ostallgäu Ehrenamtliche zu einer exklusiven Führung und Brotzeit in die Walder Käskuche eingeladen. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 33 Ehrenamtliche teil.
Die Führung durch die Walder Käskuche bot den Teilnehmenden Einblicke in die Käseherstellung. Im Anschluss an die Führung hatten die Ehrenamtlichen die Möglichkeit, bei einer Brotzeit über aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich Integration und Migration zu sprechen. Neben dem Team der Kommunalen Integration nahm auch der Leiter der Ausländerbehörde des Landkreises Ostallgäu an der Veranstaltung teil.
Der Stammtisch für Ehrenamtliche im Bereich Migration und Integration bietet eine Plattform für den Dialog und die Vernetzung der Integrationsakteure untereinander sowie mit den Fachstellen. Der nächste Stammtisch findet am 27. März 2025 statt. Weitere Informationen sowie Details zu weiteren Veranstaltungen sind in der Integreat App Ostallgäu unter integreat.app/ostallgaeu oder auf der Homepage des Landkreises unter www.ostallgaeu.de/integration erhältlich.
Mitteilung vom 28.11.2024 Landkreis warnt vor gefälschten GebührenbescheidenAufgrund eines Falles eines gefälschten Gebührenbescheids warnt der Landkreis vor weiteren falschen Forderungen. » mehr Im vorliegenden Fall wurde die Kommunale Abfallwirtschaft als Absender genannt. Diese hat den Gebührenbescheid aber nicht versandt. Wer sich unsicher ist, ob sein Bescheid echt ist, kann sich direkt an die Kommunale Abfallwirtschaft wenden unter der Telefonnummer 08342 911-456 oder der E-Mail-Adresse abfallwirtschaft@lra-oal.bayern.de.
In der aufgetauchten Fälschung werden Gebühren für eine nicht zurückgegebene Abfalltonne gefordert. Der Briefkopf ist dem der Kommunalen Abfallwirtschaft nachempfunden. Die Kreisverwaltung hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Weitere Fälle sind dem Landkreis bislang nicht bekannt.
Wie erkennt man einen gefälschten Gebührenbescheid?
Hinweise auf eine Fälschung können unter anderem Rechtschreibfehler sein. Auch ungewöhnliche Formulierungen oder eine fehlende Rechtsbehelfsbelehrung können auf einen kriminellen Hintergrund hinweisen.
Mitteilung vom 28.11.2024 Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische UnternehmenDie Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am 12.12.2024 wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an. » mehr Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter. Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 10. Dezember 2024 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin dürfen jeweils drei Personen kommen. Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 028, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.
Mitteilung vom 27.11.2024 Infoveranstaltung zur Nutzung von KI in der SchuleWie „Künstliche Intelligenz (KI) in Schule und Berufsorientierung“ sinnvoll eingesetzt werden kann, darüber hat eine Veranstaltung im Landratsamt informiert. » mehr ![]() Referent Benjamin Vötterle, Schulleiter an der Anton-Sturm-Mittelschule Füssen, nennt verschiedene Beispiele für KI-Systeme. Bildrechte: Stephanie Randel-Möst/Landkreis Ostallgäu Eingeladen waren Koordinatorinnen und Koordinatoren für Berufsorientierung sowie Praxisbeauftragte der weiterführenden Schulen im Ostallgäu und in Kaufbeuren. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Koordination Berufsorientierung des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit Karin Weikmann vom Staatlichen Schulamt. Im Fokus stand die Frage, wie Lehrkräfte Künstliche Intelligenz bereits heute nutzen können, um das Lehren und Lernen an Schulen zu verbessern. Kernfragen an die Teilnehmenden waren, welche Potenziale sie in der Anwendung von KI für den Unterricht sehen, welche Erfahrungen sie damit bereits gemacht haben und welche Herausforderungen ihnen dabei begegnet sind. Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag von Benjamin Vötterle, Schulleiter der Anton-Sturm-Mittelschule in Füssen. Unter dem Titel „KI in der Schule und Berufsorientierung“ präsentierte er praxisnahe Ansätze zur Nutzung von KI-Systemen, die von der Unterrichtsvorbereitung bis zur Erstellung von Bewerbungsanschreiben reichen. Vötterle hob hervor, wie KI-gestützte Tools nicht nur Lehrkräfte entlasten, sondern auch kreative Unterrichtsformate fördern können. Anschließend stand der schulartübergreifende Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden diskutierten über die Integration von KI in die Berufsorientierung. Dabei wurde deutlich, dass KI nicht nur als technisches Hilfsmittel, sondern auch als Anlass zur kritischen Reflexion verstanden werden sollte. Einigkeit herrschte darüber, dass Schülerinnen und Schüler für den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit KI sensibilisiert werden müssten – insbesondere in Bezug auf die Überprüfung und Hinterfragung der generierten Ergebnisse.
Mitteilung vom 26.11.2024 Film zum Weltklimatag: „2040 – Wir retten die Welt!“Zum Weltklimatag am 8.12. läuft im Rahmen des Veranstaltungsprogramms der Servicestelle Klima der Film „2040 – Wir retten die Welt“ in der filmburg. » mehr Im Film geht es darum, wie unsere Zukunft im Jahr 2040 aussehen könnte. Er stellt dazu die Fragen, wie nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen, der CO2-Ausstoß begrenzt und was gegen den Klimawandel getan werden kann.
Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen begibt sich der preisgekrönte Filmemacher Damon Gameau auf eine Reise um die Welt. Er findet dabei zahlreiche Ansätze und bereits verfügbare Lösungen. Strukturiert hat der Regisseur seinen Film als visuellen Brief an seine vierjährige Tochter. Er kombiniert traditionelles Dokumentationsmaterial mit gespielten Sequenzen und visuellen Effekten, um eine Vision der Zukunft zu erstellen, wie er sie sich nicht nur für sein eigenes Kind wünscht.
Der Film wird gezeigt am Sonntag, 8. Dezember 2024, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) in der filmburg Marktoberdorf, Gschwenderstr. 7. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von vier Euro. Nach dem Kinofilm besteht die Einladung zum gemeinsamen Austausch im Foyer der filmburg. Der Film ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter www.ostallgaeu.de/klima. Kontakt: klima@lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 26.11.2024 Interkulturelles Veranstaltungsprogramm von Januar bis Juli 2025Es richtet sich sowohl an ehrenamtlich Engagierte, Fachkräfte als auch direkt an Zugewanderte und bietet vielfältige Veranstaltungen. » mehr Das Team der Kommunalen Integration des Landratsamtes Ostallgäu hat sein neues Veranstaltungsprogramm für den Zeitraum von Januar bis Juli 2025 veröffentlicht. Es richtet sich sowohl an ehrenamtlich Engagierte, Fachkräfte als auch direkt an Zugewanderte und bietet vielfältige Veranstaltungen - über einen Kinofilm, Stammtische, Infoveranstaltungen bis hin zu einem Seminar.
Der Auftakt des Programms erfolgt im Januar mit einer Filmvorführung. Am 23. Januar 2025 lädt die Kommunale Integration alle Interessierten in die filmburg Marktoberdorf ein, um den Film „Tatami“ zu sehen. Der Film, inspiriert von realen iranischen Sportlern, die sich gegen das Regime auflehnten und ihre Freiheit riskieren mussten, gewährt einen intensiven Einblick in die Lebensrealitäten und Herausforderungen von Menschen im Exil. Der vergünstigte Eintrittspreis beträgt fünf Euro.
Ein Angebot für Fachkräfte im Bildungsbereich ist das Online-Seminar im Februar. Es richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Familien arbeiten, etwa in Kitas, Schulen oder der Jugendhilfe. Referentin Rihab Chaabane vermittelt praxisorientierte Ansätze zu Inklusion und Vielfalt in der Erziehung. Sie gibt Einblicke in unterschiedliche Erziehungsvorstellungen und hat das Ziel, die Fachkräfte in einer antidiskriminierenden Pädagogik zu stärken.
Stammtische für Ehrenamtliche und Infos zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen
In einer lockeren Atmosphäre können sich ehrenamtlich Engagierte bei zwei Stammtischen mit dem Team der Kommunalen Integration, dem Leiter der Ausländerbehörde und anderen relevanten Institutionen austauschen. Der erste Stammtisch findet am 27. März 2025 im Landratsamt statt. Hier können Ehrenamtliche mit Vertretern des Sozialamts und Jobcenters ins Gespräch kommen. Der zweite Stammtisch am 17. Juli 2025 wird von der Flüchtlings- und Integrationsberaterin der Diakonie Allgäu begleitet. Beide Stammtische bieten wertvolle Gelegenheit für den Austausch von Erfahrungen und das Kennenlernen von Unterstützungsangeboten.
Ein weiteres zentrales Angebot im Programm ist die Informationsveranstaltung zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen, die am 3. April 2025 stattfindet. Die Anerkennungsberatung informiert über den Anerkennungsprozess und gibt wichtige Hinweise, wie ausländische Abschlüsse in Deutschland anerkannt werden können. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur individuellen Fachberatung. Interessierte können ihre Zeugnisse und Lebensläufe mitbringen, um einen Termin für eine Beratung zu erhalten.
Ein weiteres Angebot ist das Programm „Stark im Ehrenamt“, das speziell für Ehrenamtliche konzipiert wurde. Hier haben Freiwillige die Möglichkeit, mit einer Coachin über die Herausforderungen ihrer Tätigkeit zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Die individuellen Supervisionstermine können jederzeit vereinbart werden, um den Ehrenamtlichen eine persönliche und gezielte Begleitung zu bieten.
Weitere Informationen und die Fristen zur Anmeldung zu den Veranstaltungen sind in der Integreat App Ostallgäu unter www.integreat.app/ostallgaeu > Veranstaltungen zu finden. Anmeldungen richten sich an das Team der Kommunalen Integration per E-Mail unter integration(at)lra-oal.bayern.de oder unter den Telefonnummern 08342 911-794/-194.
Mitteilung vom 22.11.2024 Erfolgreicher Abschluss der Schulung zur SeniorenbegleitungIn der Schulung wurden unter anderem Themen wie Demenz, Kommunikation, Pflegeversicherung, Alltagsbegleitung und Haushaltsführung vermittelt. » mehr ![]() Zertifikatsübergabe der Seniorenbegleiter 2024 mit stellvertretendem Landrat Dr. Paul Wengert (r.) und der Seniorenbeauftragten des Landkreises Irmgard Haberberger (kniend r.). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Dr. Christoph Nowak Im Landkreis Ostallgäu gibt es 16 neue Seniorenbegleiterinnen und -begleiter. Nach Abschluss der Schulung zur Seniorenbegleitung haben sie im Rahmen einer feierlichen Übergabe ihre Zertifikate erhalten. Diese befähigen die Absolventen, in landesrechtlich anerkannten Diensten tätig zu werden.
In der Schulung wurden unter anderem Themen wie Demenz, Kommunikation, Pflegeversicherung, Alltagsbegleitung und Haushaltsführung vermittelt. Auch die Helferkreise, die den Teilnehmenden als Anlaufstellen dienen können, wurden angesprochen. Seniorenbegleiter können ältere beziehungsweise Menschen bei alltäglichen Aktivitäten unterstützen – zum Beispiel bei Einkäufen, Arztbesuchen, der Zubereitung von Mahlzeiten und anderen Aufgaben. Damit können sie auch pflegende Angehörige entlasten. Die Schulung zog Menschen mit unterschiedlichen Motivationen an – von pflegenden Angehörigen bis hin zu Mitgliedern eines neuen Vereins, der sich auf Seniorenbetreuung spezialisiert.
Nächste Schulung im Herbst 2026
Stellvertretender Landrat Dr. Paul Wengert würdigte bei der Zertifikatsübergabe das Engagement der Ehrenamtlichen und hob die Bedeutung ihrer Arbeit hervor. „Zeit und Hilfe für andere zu schenken, ist ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft“, betonte er. Auch Referent Dr. Christoph Nowak bedankte sich bei den Teilnehmenden für ihre Arbeit und Hingabe. Seniorenbeauftragte Irmgard Haberberger hob die Bedeutung der Schulung für die Seniorenarbeit im Landkreis hervor. Abgerundet wurde die Abschlussveranstaltung durch eine Weihnachtsgeschichte von Waltraud Mair, die den Themenbereich Demenz beleuchtete. Für die musikalische Begleitung sorgten Beiträge der Kursteilnehmer – unter anderem mit Dudelsack- und Gitarrenklängen.
Die nächste Schulung zur Seniorenbegleitung bietet der Landkreis im Herbst 2026 an. Kontakt für weitere Informationen: Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises Ostallgäu, Telefon: 08342 911-475, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 21.11.2024 Partner des Netzwerkes Pflege Ostallgäu erhält Bayerischen DemenzpreisDie Demenzhilfe Obergünzburg ist mit dem Bayerischen Demenzpreis ausgezeichnet worden. » mehr ![]() Bei der Verleihung v. l.: Monika Kirchmann (ehrenamtliche Helferin, eaH), Christina Leike (Regierungsdirektorin im Bayerischen Gesundheitsministerium und Laudatorin), Gudrun Rauch (Kontaktstelle Demenz und Pflege), Judith Gerlach (Bayerische Gesundheitsministerin), Anne Schwarz-Gewallig (eaH) und Doris Hörmann (eaH). Foto: Demenzhilfe/Gudrun Rauch Bei dem Projekt treffen sich Menschen mit Demenz und Senioren einmal im Monat zum gemeinsamen Kochen und Essen. Ziel des Projektes ist es, soziale Verbindungen zu stärken und eine aktive Teilnahme von Menschen mit und ohne Demenz am gemeinschaftlichen Leben zu fördern.
Im Netzwerk Pflege Ostallgäu ist die Demenzhilfe Obergünzburg Partner der ersten Stunde. Mit ihrem Projekt zur Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe zeigt sie sich erneut als Vorreiter in der Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Demenz.
Seit 2015 auch „Kontaktstelle Demenz und Pflege“
Das Netzwerk Pflege Ostallgäu, organisiert durch den Landkreis Ostallgäu, setzt auf ein starkes Miteinander und unterstützt regionale Initiativen, die das Leben von Menschen mit Vergesslichkeit und ihren Angehörigen verbessern. Das inklusive Angebot in Obergünzburg unterstützt das Motto des Ostallgäuer Demenzkonzeptes „Einfach dazugehören“ und trägt damit in besonderer Weise dazu bei, das Ostallgäu ein Stück weit demenzsensibler zu gestalten.
Zudem ist die Demenzhilfe Obergünzburg seit 2015 eine Kontaktstelle Demenz und Pflege. Neben den Angeboten zur Unterstützung im Alltag erfüllen diese eine wichtige Funktion als Zugang zu Angeboten der Demenz- und Pflegeberatung. Weitere Kontaktstellen Demenz und Pflege im Landkreis Ostallgäu sind in Buchloe, Füssen, Lechbruck Marktoberdorf, Roßhaupten und Westendorf zu finden. ac
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