AktuellesMitteilung vom 11.05.2026 Workshops der Bildungsberatung: „Erkenne Dich selbst und finde so zu Deinem Traumjob“ und „Resilienz“Die Bildungsberatung des Landkreises bietet zwei Workshops zu beruflicher Orientierung und innerer Stärke an. » mehr Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich und ab sofort möglich bei Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises (Tel.: 08342 911-293, E-Mail: Christine.Hoch(at)lra-oal.bayern.de).
„Erkenne Dich selbst und finde so zu Deinem Traumjob“ In diesem Workshop begeben sich die Teilnehmenden auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst – denn wer sich selbst kennt, kann auch klar erkennen, welcher Job ihn wirklich erfüllt. Gemeinsam wird über persönliche Talente, Motive und Lebensziele reflektiert. Durch gezielte Übungen, Austausch in der Gruppe und individuelle Impulse lernen die Teilnehmenden, Stärken sichtbar zu machen und herauszufinden, welche beruflichen Wege zu ihrer Persönlichkeit passen. Ziel ist es, Klarheit über den idealen Tätigkeitsbereich zu erlangen – und den Mut, ihn aktiv zu verfolgen.
„Entwickle Deine innere Stärke: Erfahre, wie du stressige Situationen meisterst und zuversichtlich durchs Leben gehst“ Unsere Welt ist im Wandel und wir werden mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Daher ist es entscheidend, innere Stärke zu entwickeln, um mit Stress, Unsicherheit, Überforderung und Veränderungen gut umgehen zu können. Das Ziel des Resilienz-Workshops ist es, zu erkennen wie die eigene mentale Widerstandskraft gestärkt werden kann.
Mitteilung vom 11.05.2026 Müllabfuhr kommt nach Christi Himmelfahrt einen Tag späterWegen des Feiertags am Donnerstag, 14. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen in einigen Ostallgäuer Gemeinden. » mehr
Mitteilung vom 07.05.2026 „Tour de Giersch“: Wildkräuter per Rad entdeckenBei der Tour de Giersch geht es auf Entdeckungstour zu essbaren Wildkräutern und zur Solidarischen Landwirtschaft. » mehr Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt in Kooperation mit der SoLaWi MaNa Allgäu im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ am Samstag, den 16. Mai 2026 zu einer besonderen Wildkräutertour mit dem Fahrrad ein. Bei der Tour de Giersch geht es auf Entdeckungstour zu essbaren Wildkräutern und zur Solidarischen Landwirtschaft.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Pflanzen, die oft unbeachtet am Wegesrand wachsen, aber eine erstaunliche Vielfalt für die Ernährung bieten. Die Teilnehmenden erfahren, welche essbaren Wildkräuter in der Region zu finden sind, woran sie zu erkennen sind und welche Bedeutung sie in der Küche und in der Kulturgeschichte haben. Die Radtour richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern, die sicher Radfahren. Es werden ca. 15 km per Rad teilweise auf Feldwegen zurückgelegt. Auf der Tour wird es auch einen Stopp bei der Solidarischen Landwirtschaft geben die Teilnehmenden erhalten so noch Einblicke in den ökologischen Gemüseanbau.
Anmeldung und Ort
Das Projekt Mahlzeit wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft aufgetischt!“ gefördert.
Mitteilung vom 07.05.2026 Qualifizierung zur Kleinkindpädagogin stärkt Qualität in der Betreuung der JüngstenZiel der Weiterbildung ist es, die Bildungs- und Betreuungssituation von Kleinkindern nachhaltig zu verbessern. » mehr Mit einem Kolloquium haben zwölf Fachkräfte ihre Qualifizierung zur Kleinkindpädagogin erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss überreichte Landrat Bernd Stapfner im Saal Aggenstein des Landratsamts die Zertifikate an die Teilnehmerinnen.
„Gerade in den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundlagen gelegt – für Sprache, für soziales Miteinander, für Selbstvertrauen, für Neugier und für die Freude am Lernen. Wer Kinder in dieser frühen Phase ihres Lebens begleitet, unterstützt nicht nur ihre Entwicklung, sondern stärkt auch Familien und damit unsere Gesellschaft insgesamt“, sagte Stapfner bei der Zertifikatsverleihung.
Die Qualifizierung umfasste insgesamt 110 Unterrichtseinheiten. Ziel der Weiterbildung ist es, die Bildungs- und Betreuungssituation von Kleinkindern nachhaltig zu verbessern und die pädagogische Arbeit mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren weiter zu professionalisieren. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Themen Partizipation, Feinfühligkeit der Pädagoginnen und Kinderrechte. Diese Aspekte bilden die Grundlage einer zeitgemäßen Kleinkindpädagogik und sollen die Teilnehmerinnen dabei unterstützen, ihre pädagogische Haltung weiterzuentwickeln und bewusst in die Praxis zu übertragen.
Grundlage der Qualifizierung sind der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan sowie die Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit. Die Weiterbildung verbindet fachlich-theoretische Grundlagen mit praxisbezogenen Anregungen, die sich unmittelbar in den beruflichen Alltag übertragen lassen. So werden nicht nur Kenntnisse vermittelt, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit in Krippe und Kita aufgezeigt.
Mit der Qualifizierung leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung. Gerade in den ersten Lebensjahren sind professionelle Begleitung, verlässliche Beziehungen und entwicklungsangemessene Bildungsangebote von zentraler Bedeutung. Die Weiterbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, diesen Anforderungen noch gezielter gerecht zu werden.
Angeboten wurde die Qualifizierung vom Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit Katrin Frindert von Bildungsimpulse Augsburg.
Mitteilung vom 05.05.2026 Gesund aufwachsen trotz KlimawandelOnline-Vortrag am 20. Mai: Wie der Klimawandel die Gesundheit von Kindern beeinflusst – mit Tipps zum Schutz im Alltag. » mehr Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auch auf die Gesundheit von Kindern aus. Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 20. Mai 2026, zu einem Online-Vortrag ein. Unter dem Titel „Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen“ gibt Dr. med. Eva-Maria Eichhorn einen kompakten Überblick über gesundheitliche Herausforderungen durch den Klimawandel und zeigt auf, wie Eltern ihre Kinder im Alltag stärken und schützen können.
Heißere Sommer, mildere Winter und neue Krankheitsrisiken verändern die Lebensbedingungen auch bei uns. Im Vortrag geht es unter anderem um die Auswirkungen von Hitze, neue Krankheitsüberträger wie Tigermücken, Allergien und neue Krankheitsbilder. Außerdem wird beleuchtet, wie sich Klimaänderungen und anhaltende Krisenmeldungen auf die seelische Gesundheit von Kindern auswirken können.
Fachwissen und alltagstaugliche Tipps
Dr. med. Eva-Maria Eichhorn ist Ärztin und vierfache Mutter. Sie vermittelt leicht verständlich, welche Risiken der Klimawandel für Kinder mit sich bringt, und gibt praktische Hinweise, wie Eltern sowie weitere Bezugspersonen Kinder körperlich und psychisch unterstützen können. Neben fachlichen Informationen bietet der Abend auch Raum für Fragen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr online statt. Kooperationspartner sind die Familienstützpunkte im Ostallgäu in Marktoberdorf, Obergünzburg, Füssen und Buchloe. Der Vortrag richtet sich an (Groß-)Eltern, Fachkräfte und alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 15. Mai 2026 per E-Mail an familienstuetzpunkt(at)awo-fuessen-schwangau.de möglich.
Passend zum Thema referieren Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann am Donnerstag, 11. Juni 2026 in Marktoberdorf in einem Vortrag darüber, wie Klimakrise, Energiewende und Gesundheit zusammenhängen und wie man Lösungen entwickeln kann. Karten gibt es unter eventfrog.de/hitzeschutz. Beide Termine sind Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 05.05.2026 Supervisionen für Ehrenamtliche im Bereich Migration und IntegrationZiel ist es, Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu stärken und sie dabei zu unterstützen, langfristig motiviert und gesund tätig zu bleiben. » mehr Das Team der Kommunalen Integration am Landratsamt Ostallgäu bietet Supervisionen für Ehrenamtliche an, die im Ostallgäu Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte begleiten. Supervisorin Eva-Maria-Rottach unterstützt mit ihrer fachlichen Expertise die Ehrenamtlichen bei der Reflexion ihres Engagements und im Umgang mit herausfordernden Situationen.
Ehrenamtliche in der Migrations- und Integrationsarbeit leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander. Sie begleiten Menschen in herausfordernden Lebenssituationen und unterstützen sie bei vielen Fragen des Alltags, bei Orientierung und sozialer Teilhabe. Dieses Engagement ist wertvoll und bereichernd, bringt jedoch oft auch emotionale und organisatorische Herausforderungen mit sich. Mit dem Angebot von Supervisionen schafft das Team der Kommunalen Integration Raum für Austausch, Reflexion und fachliche Begleitung.
In den Supervisionen geht es unter anderem um den Umgang mit belastenden Situationen, die Klärung der eigenen Rolle, die Wahrung persönlicher Grenzen sowie die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten. Ziel ist es, Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu stärken, ihnen mehr Sicherheit in ihrer Rolle zu geben und sie dabei zu unterstützen, langfristig motiviert und gesund tätig zu bleiben. Das Angebot richtet sich an alle Ehrenamtlichen, die im Bereich Migration und Integration tätig sind und Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte im Ostallgäu begleiten.
Eva-Maria Rottach ist Dipl.-Pädagogin und DGSv-Supervisorin und begleitet die Ehrenamtlichen dabei, ihre Erfahrungen zu teilen, schwierigen Situationen einzuordnen und neue Wege im Umgang mit diesen zu finden. Gruppen- oder Einzeltermine können individuell vereinbart werden.
Bei Interesse an Supervisionen sind die Integrationslotsinnen der Kommunalen Integration im Landratsamt unter integration(at)lra-oal.de oder telefonisch unter 08342 911-794 erreichbar.
Mitteilung vom 04.05.2026 Ehrenzeichen für herausragendes überörtliches Engagement: Vorschläge bis 7. Juni möglichGeehrt werden Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und deren Einsatz über die eigene Gemeinde hinaus Wirkung entfaltet. » mehr Der Landkreis Ostallgäu zeichnet auch 2026 wieder zehn Personen oder Teams mit dem Ehrenzeichen aus. Geehrt werden Menschen, die sich in besonderer und vorbildlicher Weise ehrenamtlich engagieren und deren Einsatz über die eigene Gemeinde hinaus Wirkung entfaltet. Vorschläge können noch bis 7. Juni 2026 eingereicht werden.
Mit dem Ehrenzeichen würdigt der Landkreis Bürgerinnen und Bürger, die sich mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer für andere Menschen und das Gemeinwohl einsetzen. Voraussetzung ist, dass das Engagement nicht nur lokal begrenzt ist, sondern der gesamten Region oder größeren Teilen des Ostallgäus zugutekommt. Ausgezeichnet werden können sowohl Einzelpersonen als auch Teams. Die Verleihung des Ehrenzeichens ist für Ende September oder Anfang Oktober 2026 vorgesehen.
Ehrenamtskarte als zusätzliche Anerkennung
Die Geehrten erhalten im Frühjahr 2027 außerdem die Ostallgäuer Ehrenamtskarte mit Partnerkarte. Diese ist zwei Jahre gültig und umfasst verschiedene Vergünstigungen, darunter zum Beispiel freien Eintritt in die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, in die Filmburg Marktoberdorf, Freifahrten für Bergbahnen sowie weitere Sonderaktionen.
Servicestelle EhrenAmt des Landkreises ist Ansprechpartner
Eine Bewerbung ist bis 7. Juni 2026 möglich. Das Vorschlagsformular steht auf der Internetseite unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenzeichen zur Verfügung oder kann in der Servicestelle EhrenAmt bei Julia Hald und Carolin Faulhaber angefordert werden (08342 911-290/-674 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de).
Mitteilung vom 30.04.2026 Asiatische Tigermücke breitet sich weiter ausUm neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung möglichst zu begrenzen, ist auch die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. » mehr Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in Bayern zunehmend aus. Um neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung möglichst zu begrenzen, ist auch die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. Außerdem wird die Tigermücke im Rahmen des Bayerischen Stechmücken-Monitorings beobachtet. Um über Erkennungsmerkmale, Brutstätten und Vorbeugung zu informieren, stellt das Gesundheitsamt einen Flyer zur Verfügung.
Für ihre Eiablage nutzt die Asiatische Tigermücke vor allem kleine Wasseransammlungen in künstlichen Behältern. Typische Brutstätten sind zum Beispiel Regentonnen, Gießkannen, Blumenvasen, Topfuntersetzer, Vogeltränken, alte Reifen, verstopfte Dachrinnen oder andere Gefäße mit stehendem Wasser. Da sich die Mücke meist nur in einem relativ kleinen Umkreis von ihrer Brutstätte entfernt, ist das Beseitigen solcher Wasserstellen eine besonders wirksame Vorbeugungsmaßnahme. Fließgewässer, Badeseen, belebte Gartenteiche und gechlorte Pools sind in der Regel keine relevanten Brutstätten. Wer stehendes Wasser im Wohnumfeld vermeidet oder regelmäßig entfernt, kann dazu beitragen, die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu begrenzen.
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erhält Hinweise auf Vorkommen unter anderem durch eigene Fallenstandorte sowie durch eingesandte Mückenfunde aus der Bevölkerung. Es weist zudem darauf hin, dass Einsendungen von Mückenfunden helfen können, neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen. Die Tigermücke ist vergleichsweise klein, schwarz-weiß gezeichnet und an einer auffälligen weißen Linie auf Rücken und Kopf gut zu erkennen. Typisch ist außerdem, dass sie auch tagsüber sticht.
Das Gesundheitsamt versendet zu diesem Thema einen Flyer mit Informationen und Kontaktdaten an alle Gemeinden im Landkreis Ostallgäu sowie an die Stadt Kaufbeuren. Bürgerinnen und Bürger können ihn dort abholen. Zusätzlich ist der Flyer „Bayerisches Stechmücken-Monitoring – Die Asiatische Tigermücke“ online im Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung unter www.bestellen.bayern.de unter Flyer verfügbar.
Mitteilung vom 30.04.2026 Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in BuchloeDer Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet am Freitag, 22. Mai 2026, erneut einen Beratungstag in Buchloe an. » mehr Bürgerinnen und Bürger aus Buchloe und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen. Dieses Angebot soll regelmäßig alle zwei bis drei Monate eine wohnortnahe Unterstützung im nördlichen Landkreis ermöglichen. Die Beratungen finden von 09:00 bis 15:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buchloe (Kaufbeurener Straße 4, 86807 Buchloe) statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich. Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie gesetzliche Ansprüche rund um Pflege und Versorgung informieren möchten. Individuelle Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de möglich.
Mitteilung vom 29.04.2026 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12 in der Ortsdurchfahrt von IrseeAn der Kreisstraße OAL 12 in der Ortsdurchfahrt von Irsee werden ab dem 4. Mai bis voraussichtlich Mitte Juni Straßenbauarbeiten durchgeführt. » mehr Zunächst wird im Zeitraum zwischen dem 4. Mai und 22. Mai abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung und Ampelregelung, die notwendigen Vorarbeiten ausgeführt. Abschließend wird ab Dienstag 26. Mai bis voraussichtlich Freitag 5. Juni unter Vollsperrung die Asphaltdecke auf rund einem Kilometer Länge erneuert. Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung erfolgt ab Leinau über die B16, Pforzen, Ingenried, Baisweil nach Eggenthal und umgekehrt.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 28.04.2026 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16 zwischen Linden und DösingenDie Kreisstraße ist zwischen Dösingen und Linden daher ab 4. Mai bis voraussichtlich 22. Mai 2026 für den Gesamtverkehr gesperrt. » mehr Der Verbrauchermarkt sowie die Gewerbebetriebe am Kiesgrund in Dösingen bleiben mit Einschränkungen erreichbar.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird der Asphaltaufbau der Straße verstärkt und anschließend die Fahrbahndecke neu hergestellt. Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Dösingen über Germaringen, Mauerstetten nach Thalhofen an der Gennach und umgekehrt.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 23.04.2026 Abfuhrtermine wegen Feiertag verschobenWegen des Feiertags am 1.5. werden die Rest- und Biomülltonnen in Lamerdingen, Buchloe, Jengen, Waal, Schwangau und Halblech am Samstag, 2.5., geleert. » mehr Mitteilung vom 22.04.2026 Projekt „Mahlzeit“: Kochkurse laden zum Mitmachen einDas Angebot möchte Bürgerinnen und Bürger für nachhaltige Ernährung, bio-regionale Lebensmittel und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln begeistern. » mehr Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren im Rahmen des Projekts Mahlzeit zu einer neuen Kochkursreihe ein. Das Angebot möchte Bürgerinnen und Bürger für nachhaltige Ernährung, bio-regionale Lebensmittel und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln begeistern.
Termine im Überblick
Anmeldung und Ort Die Kurse finden am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren statt. Eine Anmeldung ist erforderlich: lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de.
Das Projekt Mahlzeit wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen der Förderprogramms „Zukunft aufgetischt!“ gefördert.
Mitteilung vom 22.04.2026 30 neue Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter im Ostallgäu zertifiziertSeniorenbegleiter*innen unterstützen ältere Menschen praktisch im Alltag und helfen ihnen dabei, möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben zu können. » mehr Mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe ist die diesjährige Seniorenbegleiterschulung des Landkreises Ostallgäu im Pfarrheim Biessenhofen zu Ende gegangen. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Schulung erfolgreich abgeschlossen. Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter unterstützen ältere Menschen praktisch im Alltag. Mit ihrer Zeit, ihrem offenen Ohr und ihrer Begleitung helfen sie dabei, dass diese möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben können.
Die diesjährige Gruppe war in ihrer Zusammensetzung von zwei Besonderheiten geprägt: Unter den Teilnehmenden waren viele pflegende Angehörige, zugleich nahmen überdurchschnittlich viele jüngere Menschen an der Schulung teil. Außerdem gab es einen neuen Programmpunkt: Das Thema Umgang mit Hunden in Haushalten wurde von Franziska Nowak praxisnah vermittelt und stieß auf großes Interesse.
Neben den fachlichen Inhalten prägte laut Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, vor allem das gute Miteinander die Schulung. Bereits jetzt seien Themen für mögliche Aufbaufortbildungen gesammelt worden. In der Feedbackrunde sei zudem mehrfach betont worden, wie bereichernd sowohl die Inhalte als auch der Austausch in der Gruppe gewesen seien. Teilnehmer Klaus Hartung fasst das so zusammen: „Man hat sich immer sehr auf das nächste Modul gefreut. Selbst auf dem Heimweg wurde oft noch bis nach Hause über die Inhalte gesprochen und sich weiter ausgetauscht. Die Schulung war mit Blick auf die Zukunft sehr bereichernd, und auch das Miteinander in der Gruppe war erstaunlich.“
Dr. Christoph Nowak, der den Schulungsbereich Demenz und Alterserkrankungen betreute, würdigte bei der Zertifikatsübergabe das Engagement der neuen Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter. Ihr Einsatz trage wesentlich dazu bei, Lebensqualität, Teilhabe und Selbstständigkeit im Alter zu fördern.
Mitteilung vom 21.04.2026 Veranstaltung informiert über Mentorenprogramm VerAplus (Verbesserung von Ausbildungserfolgen)Organisiert wurde die Veranstaltung von der Bildungsberatung des Landkreises. » mehr Die Initiative VerAplus ist ein bundesweites Mentoringprogramm des Senior Expert Service und bringt junge Menschen, denen die Ausbildung schwerfällt, mit ehrenamtlichen Fachleuten im Ruhestand zusammen. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Die Veranstaltung bot einen Einblick in die kostenfreie Ausbildungsbegleitung, lieferte aktuelle Zahlen von der Handwerkskammer zur Ausbildungssituation im Allgäu und gab einen Einblick in die Zusammenarbeit in einem Tandem. Veranstaltet wurde die Informationsveranstaltung von der Bildungsberatung des Landkreises. Nach der Begrüßung durch die Bildungsberaterin des Landkreises, Christine Hoch, gab Sonja Sommerfeld, Koordinatorin der Initiative VerAplus vom Senior Expert Service in Bonn, einen Einblick in die Initiative. Es wurde vor allem der Mehrwert für Ausbildungsbegleiter und Auszubildende dargelegt. Ausbildungsbegleiter profitieren insbesondere vom Austausch zwischen den Generationen, vom lebenslangen Lernen sowie von der Möglichkeit, ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung weiterzugeben. Auszubildende erhalten Unterstützung bei Problemen in Schule oder Betrieb, bei der Bewältigung von Prüfungsstress, bei der Stärkung ihrer sozialen Kompetenz und bei der Förderung ihrer Motivation.
Anette Göllner von der Handwerkskammer für Schwaben präsentierte einen Überblick über die Ausbildungssituation im Allgäu. Ihre grundsätzlichste Aussage zum aktuellen Ausbildungsmarkt: „Ein hoher Bedarf des Handwerks an Nachwuchskräften trifft bei krisenbedingter unsicherer Wirtschaftslage auf eine immer heterogenere Gruppe von Auszubildenden. Eine fundierte, jugend- und wirtschaftsgerechte Begleitung und Förderung ist gefragt.“
Ausbildungsbegleiter Gerhard Scholze, der seit fast 10 Jahren für VerAplus ehrenamtlich als Mentor tätig ist, gab gemeinsam mit seinem aktuellen Tandempartner Fehur Tarim, Auszubildender im zweiten Lehrjahr im Garten- und Landschaftsbau, Einblicke in ihre praktische Zusammenarbeit. „VerAplus macht Sinn und rechtfertigt jeden persönlichen Einsatz“, sagte Scholze. „Es macht mir Freude, die Entwicklungsschritte zu begleiten“. Tarim ist dankbar für seine flexible Begleitung nicht nur im Ausbildungskontext, sondern auch bei Fragen zur Gesundheit und sozialen Integration. Durch die Veranstaltung führte die Moderatorin Andrea Kühme. Die Veranstaltung zeigte, wie notwendig das kostenfreie Angebot von VerAplus ist und wie wertvoll es ist, wenn Generationen zusammenarbeiten, wenn Erfahrung weitergegeben wird und wenn Menschen füreinander einstehen. Einen ersten Erfolg konnte die Veranstaltung dann gleich vor Ort verbuchen: Eine teilnehmende Lehrerin, die vor ihrem Eintritt in den Ruhestand steht, entschied sich aufgrund der Veranstaltung, sich als Mentorin zur Verfügung zu stellen.
Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu unterstützt die Initiative VerAplus seit 2018 über bestehende Netzwerke bei der Gewinnung von interessierten Ehrenamtlichen und unterstützungsbedürftigen Jugendlichen. Die Förderung von VerAplus richtet sich an alle Auszubildenden, die Unterstützung brauchen. Interessierte finden im Internet unter https://ses-bonn.de/aktivitaeten/deutschland/veraplus weitere Informationen sowie ein Kontaktformular zur Anmeldung. Bei weiteren Fragen: Christine Hoch, Tel. 08342 911 293, E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 20.04.2026 Beruflicher Abschluss im Ausland – wie geht es in Deutschland weiter?Die Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes bietet am 21.5 um 16.30 Uhr eine Infoveranstaltung zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen an. » mehr Die Referierenden der Anerkennungsberatung des IQ-Netzwerks Bayern (Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH) zeigen dabei die verschiedenen Möglichkeiten der Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen auf.
Wer im Ausland eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen hat, steht in Deutschland oft vor vielen Fragen: Wird mein Abschluss anerkannt? Welche Möglichkeiten habe ich? Antworten darauf gibt eine Informationsveranstaltung des Landratsamtes Ostallgäu am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 16.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf.
Fachleute der Anerkennungsberatung des IQ Netzwerks Bayern erklären, wie die Anerkennung funktioniert, welche Wege möglich sind und welche Unterlagen benötigt werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen zu klären und einen individuellen Beratungstermin zu vereinbaren. Bei dem Termin handelt es sich nicht um eine individuelle Anerkennungsberatung, sondern um eine Informationsveranstaltung. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.
Eine Anmeldung ist notwendig bis 14. Mai 2026 bei der Stelle Kommunale Integration (integration@lra-oal.bayern.de oder 08342 911-194). Weitere Informationen finden Sie in der Integreat App im Bereich „Veranstaltungen“ unter integreat.app/ostallgaeu.
Mitteilung vom 20.04.2026 Landkreis und Gemeinden tauschen sich zu Quartiersprojekten ausZum diesjährigen Austauschtreffen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Quartiersarbeit in Schwangau zusammengekommen. » mehr Gastgeber war das Quartiersprojekt „Schwangauer Mitanand“ – eines der inzwischen elf Quartiersprojekte im Landkreis. Die Veranstaltung bot Gelegenheit für Information, Vernetzung und fachlichen Austausch und machte zugleich die Vielfalt und Weiterentwicklung der Quartiersarbeit im Ostallgäu sichtbar. Organisiert wurde das Treffen, von der kommunalen Seniorenbeauftragten Irmgard Haberberger. Teilgenommen haben Bürgermeister, Quartiersmanagerinnen sowie Seniorenbeauftragte.
Einen fachlichen Schwerpunkt setzte der Vortrag von Brigitte Herkert von der Koordinationsstelle Wohnen im Alter in München. Unter dem Titel „Bürgerschaftlich getragene Nachbarschaftshilfe – Aufgaben, Organisation und Förderung“ zeigte sie auf, wie bürgerschaftliches Engagement vor Ort gestärkt und sinnvoll organisiert werden kann und lieferte Impulse für die kommunale Praxis. Im Anschluss stellte Birgit Simon das Quartiersprojekt „Schwangauer Mitanand“ vor. Sie gab Einblicke in die örtlichen Strukturen, bestehende Angebote und künftige Entwicklungsschwerpunkte. Deutlich wurde dabei, wie breit das Engagement im Quartier aufgestellt ist. Zu diesem Konzept zählen Seniorenbildung, Information und Beratung, die Gruppe Spielefreunde, der Mittagstisch, Bewegung im Alter sowie die digitale Teilhabe. Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke bezeichnete das Quartiersprojekt als wichtigen Baustein zur Unterstützung der Seniorinnen und Senioren. Zudem würdigte er die Arbeit der Quartiersmanagerin und betonte, dass die Quartiersarbeit für die Gemeinde von großer Bedeutung sei.
Ein weiteres Thema war die Einsamkeit von Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die stärker in den Blick genommen werden soll. Außerdem standen aktuelle Entwicklungen in den Gemeinden und im Landkreis sowie der Austausch zwischen den Quartiersmanagerinnen im Mittelpunkt. Besprochen wurden zudem die GutePflegeFöRderung als Unterstützungsmöglichkeit und die Frage, wie Projekte auch nach dem Ende von Förderprogrammen nachhaltig weitergeführt werden können. Im Austauschtreffen wurde die Bedeutung des persönlichen Dialogs und der engen Zusammenarbeit zwischen Quartiersmanagement, Seniorenarbeit und kommunaler Verantwortung besonders hervorgehoben. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wurden dabei insbesondere wohnortnahe Unterstützungsangebote, lebendige Nachbarschaften und gut vernetzte kommunale Strukturen als wichtige Themen benannt. Das nächste Austauschtreffen der Quartiere im Ostallgäu ist für den Herbst in Buchloe vorgesehen.
Mitteilung vom 20.04.2026 Finanzielle Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement im OstallgäuDer Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, unterstützt wieder bürgerschaftliches und gesellschaftliches Engagement in der Region. » mehr Interessierte Vereine, Verbände, engagierte Gruppen und Personen, soziale Einrichtungen oder sonstige Zusammenschlüsse können sich vom 20. April bis zum 15. Juni mit einem konkreten Vorhaben für eine finanzielle Unterstützung bewerben. „Unterstützt werden Maßnahmen, die das Bürgerengagement in der Region stärken, den Zielen unserer Entwicklungsstrategie dienen und im Fördergebiet des Vereins liegen“, erklärt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Dabei sind Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro möglich.“
Die Projektideen können vom 20. April bis 15. Juni 2026 bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Je Vorhaben werden bis zu 100 Prozent der bezahlten Ausgaben erstattet – mindestens 500 und maximal 5.000 Euro. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt das Entscheidungsgremium des Vereins. „Die Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung sind vielfältig. Wir freuen uns wieder auf eine hohe Beteiligung und tolle Ideen mit sozial-gesellschaftlicher Aktivität“, sagt Robert Frei, zweiter Vorsitzende des Vereins.
Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendige Vorlage für die Einreichung entsprechender Maßnahmen können auf www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Die Geschäftsstelle des Vereins steht bei Fragen unter der E-Mail-Adresse info@bergaufland-ostallgaeu.de oder der Telefonnummer 08342 911-687/-688 zur Verfügung.
LEADER ermöglicht Zuschüsse
Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Dieses fand bereits 2017, 2019, 2021 und 2024 statt. Dabei konnten 33 Maßnahmen mit insgesamt über 65.000 Euro finanziell unterstützt werden. Auf der Website des Vereins sind diese Kleinprojekte dargestellt und beschrieben.
Für das Projekt werden dem Verein „bergaufland“ über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten Fördermittel von der Europäischen Union sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus zur Verfügung gestellt. Ergänzend hierzu werden vom Verein eigene Mittel beigesteuert.
Mitteilung vom 17.04.2026 Geh- und Radweg Kaufbeuren–Sachsenrieder Forst wieder vollständig befahrbarLandrätin Maria Rita Zinnecker hat mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten für den Verkehr freigegeben. » mehr ![]() Auf dem Bild 1. Reihe v. l.: Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Erwin Merk (zweiter Bürgermeister Osterzell), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Armin Holderried (Bürgermeister Mauerstetten), Christian Schlegel (Bürgermeister Stöttwang) und Manfred Hauser (Bürgermeister Kaltental). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu Der Geh- und Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und dem Sachsenrieder Forst ist wieder durchgängig nutzbar. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat gemeinsam mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten in Mauerstetten, Linden, Helmishofen und Stocken offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Maßnahme wurde gemeinsam vom Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren umgesetzt.
„Wir geben heute nicht nur ein Bauprojekt frei, sondern auch ein wichtiges Stück Alltagsmobilität und Verkehrssicherheit für die Menschen in unserer Region“, sagte Zinnecker bei der Verkehrsfreigabe. „Der Weg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und Schongau ist seit vielen Jahren eine bedeutende Geh- und Radverbindung. Genau deshalb war für uns immer klar, dass diese Strecke zukunftsfähig gemacht werden muss.“
Bosse fügt hinzu: „Dieser Geh- und Radweg hat seit Bestehen eine große Bedeutung und ist eine wichtige Verbindung – sowohl für die Einheimischen wie auch für unseren regionalen Tourismus. Die Strecke für die Zukunft zu wappnen ist ein ganz wichtiger Schritt gewesen. Ich freue mich, dass wir diesen gemeinsam gegangen sind. Damit besteht wieder ein Stück Lebensqualität und auch Mobilitätssicherung in unserer Region.“
Die vier Brücken stammen aus dem Jahr 1988 und waren damals als Holzbauwerke auf der früheren Bahntrasse Kaufbeuren–Schongau errichtet worden. Bei Brückenprüfungen wurden ab 2021 erhebliche Schäden an den Holzkonstruktionen festgestellt. Eine Schadensanalyse ergab, dass ein Ersatzneubau der Überbauten notwendig ist. Die neuen Brücken wurden nun als Stahlüberbauten ausgeführt. Damit bleibt der Geh- und Radweg dauerhaft eine wichtige Alltagsverbindung zwischen Kaufbeuren und dem östlichen Ostallgäu sowie als Teil der touristischen „Dampflokrunde“ erhalten.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes mit rund 915.000 Euro. Den restlichen Anteil tragen der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren jeweils zur Hälfte.
Mitteilung vom 17.04.2026 Fit für die Zukunft: Vereinscoaching geht in die nächste RundeDie Servicestelle Ehrenamt bietet auch in diesem Jahr wieder ein Vereinscoaching für drei ausgewählte Vereine im Landkreis an. » mehr Mit dem Angebot sollen Vereine gezielt dabei unterstützt werden, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen, neue Perspektiven zu entwickeln und passende Lösungen für ihre Zukunft zu erarbeiten.
Teilnehmen können alle Vereine mit Sitz im Landkreis Ostallgäu, die ihren Verein weiterentwickeln und sich professionell begleiten lassen möchten. Das Coaching richtet sich insbesondere an Vereine, die sich mit Themen wie Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung, Zusammenarbeit und Motivation im Verein, Strukturentwicklung oder der Klärung zukünftiger Bedarfe und Ziele beschäftigen.
Die Erfahrungen aus den vergangenen neun Jahren zeigen, dass das Vereinscoaching wertvolle Impulse geben kann. Vereine konnten dadurch neue Ideen entwickeln, Projekte anstoßen sowie konkrete Ziele, Visionen und tragfähige Strukturen für ihre weitere Arbeit erarbeiten.
Ablauf des Vereinscoachings
Durchgeführt wird das Coaching von Michael Blatz. Als erfahrener Vereinsberater verfügt er neben langjähriger Management-Erfahrung über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Sein externer Blick hilft dabei, bestehende Herausforderungen klarer zu erkennen und gemeinsam realistische Lösungswege zu entwickeln.
Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt. Dabei wird die aktuelle Situation des jeweiligen Vereins analysiert, Handlungsfelder werden herausgearbeitet und konkrete Maßnahmen für die weitere Entwicklung erarbeitet. Ziel ist es, Vereine dabei zu unterstützen, sich nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen.
Eine Bewerbung ist bis 19.05.2026 möglich. Das Formular zur Bewerbung steht auf der Internetseite unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/beratung-coaching.html zur Verfügung oder kann in der Servicestelle Ehrenamt bei Julia Hald und Carolin Faulhaber angefordert werden (08342 911-290/-674 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de).
Mitteilung vom 17.04.2026 Jahresbericht 2025 des Landratsamtes Ostallgäu veröffentlichtUnter jahresbericht.ostallgaeu.de gibt er einen Überblick über wichtige Themen, Projekte und Entwicklungen aus dem vergangenen Jahr. » mehr Der Jahresbericht 2025 des Landratsamtes Ostallgäu ist ab sofort online abrufbar. Unter jahresbericht.ostallgaeu.de gibt er einen Überblick über wichtige Themen, Projekte und Entwicklungen aus dem vergangenen Jahr. „Unser Jahresbericht zeigt, wie vielfältig die Aufgaben von Landkreis und Landratsamt sind und an wie vielen Stellen wir im Ostallgäu gestalten, begleiten und unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Er macht sichtbar, was im vergangenen Jahr gemeinsam erreicht wurde – von großen Investitionen über die Digitalisierung bis hin zu Angeboten für die Menschen im Landkreis.“
Zu den Entwicklungen zählen unter anderem der Beitritt des Ostallgäus zum Münchner Verkehrsverbund, der Aus- und Neubau von Straßen und Radwegen, der Fortschritt bei der Sanierung und der Erweiterung des Senioren- und Pflegeheims in Waal, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Landratsamt sowie der Beschluss zur Generalsanierung und zum Umbau des Gymnasiums Füssen. Weitere Themen sind zum Beispiel das Besucherlenkungsprojekt „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ im Bereich Tourismus. Mit diesem sollen empfindliche Natur- und Lebensräume geschützt und gleichzeitig ein nachhaltiges Naturerlebnis ermöglicht werden. Zudem wird über das neue Integrationsangebot zur Unterstützung Zugewanderter bei der Wohnungssuche, die neue Klima-App des Landkreises, die Schulhoftour zur Pflege- und Erzieherausbildung sowie Auszeichnungen für Ehrenamtliche berichtet.
Der Jahresbericht erscheint als Internetseite und bietet einen thematisch strukturierten Überblick über die Arbeit des Landratsamtes. Nutzerinnen und Nutzer können die Inhalte online nach Themenbereichen aufrufen – für die einzelnen Seiten stehen zudem PDF-Versionen zur Verfügung.
Mitteilung vom 16.04.2026 Wasserleitungs- und Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 18 „Peter-Dörfler-Straße“ in WaalDie Arbeiten dauern vom 20. April bis voraussichtlich Ende September 2026. Eine Umleitung wird eingerichtet. » mehr Das Landratsamt Ostallgäu, der Markt Waal und der Wasserzweckverband Obere Singoldgruppe führen ab dem 20. April bis voraussichtlich Mitte September 2026 an der Kreisstraße OAL 18 Peter-Dörfler-Straße in Waal, ab der Singoldstraße bis zur südlichen Zufahrt zur Theaterstraße, Straßenbauarbeiten durch. Die Straße ist während der Arbeiten für den Gesamtverkehr gesperrt. Die überörtliche Umleitung erfolgt über Erpfting, Ellighofen, Unterdießen, Haspelweiher und umgekehrt.
Im Zuge der Arbeiten wird die Wasserleitung neu hergestellt. In Teilbereichen werden die vorhandenen Randeinfassungen erneuert, abschließend wird eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht.
Der Landkreis Ostallgäu, der Markt Waal und die Obere Singoldgruppe bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen und Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 16.04.2026 „Kinder in den besten Händen“: Landkreis informiert über Tätigkeit als TagespflegepersonDas Kreisjugendamt Ostallgäu lädt zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Kindertagespflege ein. » mehr Interessierte erhalten dabei einen Überblick über die Voraussetzungen, Inhalte und Rahmenbedingungen der Tätigkeit als Tagespflegeperson. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai 2026, von 9.30 bis etwa 12 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Saal Aggenstein, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt. Die Kindertagespflege ist eine familiennahe Betreuungsform für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, insbesondere für Kinder unter drei Jahren. Die Betreuung von bis zu fünf Kindern erfolgt in der Regel im Haushalt der Tagespflegeperson. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist ein Qualifizierungskurs im Umfang von insgesamt 160 Unterrichtseinheiten.
Wer als Tagespflegeperson tätig werden möchte, sollte Freude am Umgang mit Kindern haben, gerne selbstständig und flexibel arbeiten sowie über kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Fachkräfte des Kreisjugendamtes Ostallgäu stehen während der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung und informieren über den Einstieg in die Kindertagespflege.
Das Jugendamt bittet um Anmeldungen telefonisch unter 08342/911-472 oder schriftlich an kindertagesbetreuung@lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 13.04.2026 Servicestelle Beruf bietet kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung im Landkreis OstallgäuDie Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. » mehr Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu organisiert wieder kostenlose Seminare zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung. Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Seminare und Beratungen der Servicestelle Beruf
„Finanzplanung für Frauen oder wie gelingt mir die finanzielle Unabhängigkeit?“ am 4. Mai 2026 und am 6. Juli 2026, jeweils von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule in Biessenhofen: Über die Kunst des Investierens, die richtige Geldanlage sowie den Aufbau meiner Altersvorsorge. Sie bekommen Tipps und Hinweise zum Thema „Geld“ mit dem Ziel, dass Sie sich an Ihren eigenen Vermögensaufbau herantrauen.
„Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ am 8. Juni 2026 und am 20. Juli 2026 in der Volkshochschule in Obergünzburg, jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
„Wie bewerbe ich mich?“ am 22. Juni 2026, von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule in Biessenhofen: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen und Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Servicestelle-Beruf(at)Kempten.de.
Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.
Mitteilung vom 09.04.2026 LEADER: Nur noch wenige Fördermittel verfügbarWer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich deshalb zeitnah an die Geschäftsstelle wenden. » mehr Wer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich zeitnah an die Geschäftsstelle wenden: Für die laufende Förderperiode bis 2027 stehen nur noch rund 530.000 Euro an Zuschüssen zur Verfügung. Insgesamt waren dem Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, für die Förderperiode von LEADER 2023 bis 2027 rund 1,92 Millionen Euro an Fördermitteln zugeteilt.
Gefördert werden können Projekte von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen, Verbänden und Kommunen, die mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins entsprechen und die Fördervoraussetzungen von LEADER erfüllen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung.
Insbesondere in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität sowie Landwirtschaft, Umwelt und Natur sind noch Projektideen wünschenswert. Aber auch in den Themenschwerpunkten Sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Tourismus kann noch gefördert werden. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.
Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt. Dieses entscheidet über die grundsätzliche Förderwürdigkeit im Rahmen von LEADER. Im Anschluss kann der Förderantrag beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten gestellt werden.
Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 08.04.2026 Digitale Teilhabe im Verein stärken: Workshop für EhrenamtlicheDer Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird von der Servicestelle Ehrenamt angeboten. » mehr Wie können Vereine ihre digitalen Angebote so gestalten, dass möglichst alle Menschen daran teilhaben können? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fortbildung „Digitale Teilhabe: Barrierearm informieren, austauschen und gestalten“, zu der Ehrenamtliche herzlich eingeladen sind. Der Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird im Rahmen der Initiative „digital verein(t)“ von der Servicestelle Ehrenamt angeboten.
Die Digitalisierung eröffnet viele neue Möglichkeiten für Vereine, den Austausch zu fördern, Informationen bereitzustellen und Menschen zu erreichen. Gleichzeitig zeigt sich, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von digitalen Angeboten profitieren können. Genau hier setzt der Workshop an. Er vermittelt praxisnah, wie digitale Zugänge möglichst niedrigschwellig und barrierearm gestaltet werden können.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Wie können Vereine das Thema digitale Teilhabe aktiv angehen? Wie lassen sich Inhalte für Internetseiten und soziale Netzwerke verständlich und zugänglich aufbereiten? Wie kann die eigene Website auf Barrierefreiheit überprüft werden? Und was ist bei leichter Sprache sowie bei Bild- und Videomaterial zu beachten? Auch die Frage, wie soziale Medien genutzt werden können, um möglichst viele unterschiedliche Personengruppen zu erreichen, wird im Workshop behandelt.
Neben fachlichem Input erhalten die Teilnehmenden konkrete Beispiele, praktische Tipps und digitale Werkzeuge, mit denen sich das neu erworbene Wissen direkt im Vereinsalltag umsetzen lässt. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Ehrenamtliche, die nach Unterstützungsangeboten suchen und ihre Vereinsarbeit digital inklusiver gestalten möchten.
Anmeldungen sind über das Anmeldeformular auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/digital-vereint oder direkt bei der Servicestelle EhrenAmt über 08342 911-290 oder -674 sowie per E-Mail an ehrenamt(at)ostallgaeu.de möglich.
Mitteilung vom 08.04.2026 Familienbildungsnetzwerk: Impulse für Fachkräfte und Jubiläum der FamilienstützpunkteRund 60 Fachkräfte, die mit Familien arbeiten, sind zum jährlichen Familienbildungsnetzwerk im Landratsamt zusammengekommen. » mehr Auf dem Programm standen Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Familienbildung, zum 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu, zur Weiterentwicklung der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu sowie ein Vortrag zum Thema Selbstfürsorge und Achtsamkeit.
Aktuelles aus der Arbeit der Familienbildungsstellen des sowie der Familienstützpunkte haben Isabel Costian vom Landratsamt Ostallgäu und Lorena Foges von der Stadt Kaufbeuren vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg. Seit 2016 wurden die Angebote stetig weiterentwickelt, die Fachkraftstunden ausgebaut und die Standorte eng in die örtlichen Familiennetzwerke eingebunden. Im Jubiläumsjahr sind unter anderem Aktionen in den Familienstützpunkten sowie ein großes Familienfest am 19. Juni 2026 an allen vier Standorten geplant.
Außerdem wurden Neuerungen aus der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu präsentiert. Neu sind unter anderem eine Familienkarte, der weitere Ausbau des Fachkräftebereichs, zusätzliche Inhalte im Themenbereich Medien sowie ein stetig wachsender Kalender mit inzwischen über 1.000 Terminen. Die Familienapp ergänzt die Familienstützpunkte seit 2022 als digitales Angebot für Familien in der Region.
Vortrag „Stark für Familien – sorgsam mit mir“ von Andrea Länger
Im Anschluss an den fachlichen Austausch folgte der Vortrag mit Workshop „Stark für Familien – sorgsam mit mir: Selbstfürsorge und Achtsamkeit für Fachkräfte“ von Andrea Länger. Die Referentin zeigte auf, wie wichtig Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Resilienz für Fachkräfte sind, die Familien im Berufsalltag begleiten. Im Mittelpunkt standen das Konzept der Selbstfürsorge, mentale Techniken zur Selbstregulation sowie Anregungen zum Umgang mit Belastungen und zur bewussten Abgrenzung im Berufsalltag.
Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Tel.: 08342 911-510, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, familienapp-kf-oal.de.
Mitteilung vom 08.04.2026 Durchblick im „Pflegedschungel“: Pflegestützpunkt Ostallgäu informiert in IrseeDie Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten. » mehr Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und wie behalte ich im „Pflegedschungel“ den Überblick? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Pflegestützpunkt Ostallgäu bei einem Informationsabend am Donnerstag, 23. April 2026, um 19 Uhr im Bürgerhaus, Frauenbundraum EG, Meinrad-Spieß-Platz 1 in Irsee.
Gemeinsam mit Quartiersmanagerin Carolin Malina und dem Frauenbund Irsee lädt der Pflegestützpunkt alle Interessierten ein, sich umfassend und verständlich über Pflegegrade, Leistungen und Unterstützungsangebote zu informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten.
Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet kostenfreie und unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um Pflege, Leistungen und Unterstützung – auf Wunsch auch mit individueller Fallbegleitung. Für Auskünfte und persönliche Beratung ist das Team unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de erreichbar. Weitere Informationen sind online zu finden unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt.
Mitteilung vom 07.04.2026 Film „Kein Land für Niemand“ beleuchtet Migration aus Sicht GeflüchteterIm Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l.: Maik Lüdemann, Monika Schubert und Christina Panje. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel In Zusammenarbeit mit der filmburg Marktoberdorf hat die Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt.
„Kein Land für Niemand“ setzt sich mit den Themen Flucht und Migration auseinander und richtet den Blick dabei auf die Perspektiven von Menschen mit Fluchterfahrung. Dazu haben die Filmemacher eine Seenotrettungsmission im Mittelmeer begleitet und die Zustände in Flüchtlingslagern dokumentiert. Diese Bilder werden mit den persönlichen Zeugnissen Schutzsuchender verbunden. Außerdem setzt sich der Film mit den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen innerhalb Deutschlands auseinander.
Im Anschluss an die Vorführung führten Christina Panje, Integrationslotsin im Landkreis Ostallgäu, und Monika Schubert, Inhaberin der Filmburg Marktoberdorf, auf der Bühne ein Gespräch mit Maik Lüdemann. Dabei ging es um die Entstehung des Films, persönliche Erfahrungen aus der Projektarbeit sowie um die Frage, wie Geschichten von Flucht und Migration filmisch erzählt werden können. Anschließend bestand für die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen.
„Migration wird häufig als Projektionsfläche für ganz unterschiedliche gesellschaftliche Themen genutzt. Dabei gehen die eigentlichen Geschichten und Perspektiven der Menschen oft verloren“, so Lüdemann im Gespräch. Panje betonte: „Solche Veranstaltungen schaffen Raum für Information, Austausch und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Migration.“ Die Veranstaltung ist Teil des Engagements der Kommunalen Integration, Gelegenheiten für Information und Austausch zu Fragen von Migration und gesellschaftlichem Zusammenleben im Landkreis Ostallgäu zu schaffen.
Weitere Informationen und Veranstaltungen rund um Migration und Integration im Ostallgäu sind in der Integreat App zu finden unter integreat.app/ostallgaeu.
Mitteilung vom 02.04.2026 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 24 zwischen Görisried und WaldAb Montag, 13.4., bis voraussichtlich Freitag, 22.5., werden durch den Landkreis Untergrundverbesserungsarbeiten an der Kreisstraße OAL 24 durchgeführt. » mehr Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kreisstraße OAL 24 zwischen Görisried und Barnstein für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Es wird eine Umleitung eingerichtet, die ab Görisried über Engratsried, Thalhofen und Leuterschach nach Wald und umgekehrt erfolgt.
Im Verlauf der Kreisstraße OAL 24 kommt es östlich von Görisried auf einer Länge von 150 Metern aufgrund eines moorigen Untergrunds zu wiederkehrenden Setzungen. Daher soll der Untergrund durch sogenannte Rüttelstopfsäulen stabilisiert werden. Dabei wird Kies bis in eine Tiefe von drei Metern in den nicht standfesten Boden durch Vibration eingerüttelt, wodurch ein tragfähiger Untergrund für den neuen Oberbau der Kreisstraße entsteht. Zudem soll die Asphaltdecke im weiteren Verlauf bis zur Wertachbrücke auf einer Länge von 550 Metern erneuert werden. Die Gesamtprojektkosten zur Untergrundverbesserung belaufen sich auf rund 340.000 Euro und werden durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 195.000 Euro gefördert.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 02.04.2026 Energetische Sanierung: Typische Fehler vermeidenDie Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 22. April 2026, zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt ein. » mehr Wer sein Zuhause energetisch sanieren möchte, sollte gut planen. Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 22. April 2026, zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt ein. Unter dem Titel „Energetische Sanierung – die 10 häufigsten Fehler vermeiden“ zeigt Oliver Böck, worauf Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bei der Umsetzung achten sollten.
Bei einer energetischen Sanierung gibt es vieles zu beachten: Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Was sollte frühzeitig bedacht werden? Und an welchen Stellen passieren in der Praxis besonders häufig Fehler? Auf diese Fragen geht Oliver Böck an dem Abend anhand anschaulicher Beispiele ein.
Praktische Hinweise für die Sanierung
Oliver Böck ist Bausachverständiger und Energieberater und seit über 18 Jahren auf energetische Sanierungen spezialisiert. Zudem verfügt er über mehr als zehn Jahre Erfahrung als bundesweit tätiger Referent. Er erläutert praxisnah, wie sich typische Stolperfallen vermeiden lassen, und gibt konkrete Tipps für das eigene Sanierungsvorhaben.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. April 2026, von 19 bis 21 Uhr im Saal Ostallgäu des Landratsamts Ostallgäu statt. Sie richtet sich an alle Interessierten, die ihr Zuhause fit für die Zukunft machen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 15. April 2026 per E-Mail an klima@lra-oal.bayern.de möglich. Der Abend ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 02.04.2026 Sicherheitsgespräch im Landratsamt: Gesamtlage erneut verbessertBei dem Gespräch wurde de aktuelle Kriminalitäts- und Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu beleuchtet. » mehr An dem Gespräch im Landratsamt in Marktoberdorf nahmen neben den beiden Behördenleiterinnen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner auch die Leiter der Polizeiinspektionen aus Buchloe, Füssen, Kaufbeuren, Marktoberdorf und der Grenzpolizeiinspektion Pfronten sowie der Kriminalpolizei aus Kempten und Kaufbeuren teil. Seitens des Landratsamtes Ostallgäu waren die zuständigen Abteilungs- und Sachgebietsleitungen der Kommunalverwaltung am Erfahrungsaustausch beteiligt. Zudem vertreten war auch der Leiter der örtlich zuständigen Bundespolizeiinspektion aus Kempten.
Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner stellte anhand der Polizeilichen Kriminalstatistik die Sicherheitslage für den Landkreis Ostallgäu vor. Im direkten Vorjahresvergleich ist die Anzahl aller registrierten (bereinigten) Straftaten von 3.557 um 6,3 % auf 3.332 gesunken und damit merklich rückläufig.
Insbesondere im Bereich der Gewalt- und Straßenkriminalität sowie bei Diebstahlsdelikten ist ein Rückgang der Fallzahlen deutlich erkennbar. Wenig überraschend sind außerdem die Zahlen im Bereich der Rauschgiftdelikte, die durch den Wegfall allgemeiner Verstöße mit Cannabis im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sind – das Gesetz wurde zum 01.04.2024 eingeführt.
Demgegenüber stiegen erstmals seit 2022 die Zahlen im Bereich des Callcenterbetrugs von 127 erfassten Delikten im Jahr 2024 auf 248 in 2025. Insgesamt erzielten die Täterinnen und Täter hierdurch im Landkreis Ostallgäu einen Beuteschaden von mehr als einer Million Euro. Der überwiegende Teil der Taten ist dabei auf die Maschen „Falscher Amtsträger“ und „Schockanruf“ zurückzuführen. Für die Betrüger lohnt sich trotz der geringen Erfolgsquote von unter 5 % jeder erfolgreiche Fall. Die durchschnittliche Schadenssumme liegt bei mehr als 40.000 Euro.
Durch den Rückgang der Fallzahlen für alle Deliktsbereiche sank auch die (bereinigte) Häufigkeitszahl um 3,5 % von 2.431 im Jahr 2024 auf 2.346 im Jahr 2025. In der Kriminologie wird die Häufigkeitszahl als vergleichbares Maß für die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten je 100.000 Einwohner verwendet. Sie drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus. Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, sinkt demnach. Bayern als sicherstes Bundesland im Bundesgebiet, weist im statistischen Vergleich eine Häufigkeitszahl von 4.094 auf. Hinsichtlich der Aussagekraft der Häufigkeitszahl ist festzustellen, dass nur das sogenannte „Hellfeld“ der Straftaten als Berechnungsgrundlage dient, also alle Delikte, von denen die Polizei tatsächlich Kenntnis erlangt.
Die (bereinigte) Aufklärungsquote für den Landkreis Ostallgäu korrigierte sich im Jahr 2025 um 2 % auf 71,5 % leicht nach unten. Dieser Wert liegt allerdings über der hohen Aufklärungsquote des Präsidialbereichs Schwaben Süd/West mit 70,8 % und der gesamtbayerischen Aufklärungsquote von 66,0 %. Für die Praxis bedeutet dies, dass im Landkreis Ostallgäu mehr als zwei von drei Straftaten aufgeklärt werden.
„Es ist erfreulich, dass sich die Gesamtsicherheitslage für den Landkreis Ostallgäu erneut verbessert hat. Im Ostallgäu leben Sie in einer der sichersten Regionen Bayerns! Gleichzeitig nehmen wir die deutliche Zunahme des Callcenterbetrugs sehr ernst und versuchen durch Aufklärung und Beratung weitere Straftaten zu verhindern. Präventionstheater, Tischaufsteller, die polizeiliche Öffentlichkeitsarbeit und weitere Präventionsmaßnahmen sollen auch 2026 potenzielle Opfer sensibilisieren.“, so Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte die Polizei die Verkehrsunfallstatistik im Landkreis Ostallgäu für das Jahr 2025 vor. Die Verkehrsunfallzahlen stiegen im direkten Jahresvergleich marginal um zehn Fälle auf insgesamt 3.983 Verkehrsunfälle an. Ein Anstieg ist auch in der Entwicklung bei den Opfern von Verkehrsunfällen zu verzeichnen. Während im Vorjahr insgesamt 758 Personen verletzt wurden, waren es im Jahr 2025 bereits 838 Geschädigte. Im Jahr 2024 waren zehn Verkehrsunfalltote zu beklagen, im Jahr 2025 waren es elf Menschen. Entgegen diesem Trend fiel jedoch erfreulicherweise die Anzahl an schwerverletzten Personen von 156 auf 138, was einen Rückgang von 11,5 % entspricht.
Hauptunfallursachen waren neben nicht angepasster Geschwindigkeit die Missachtung des Sicherheitsabstands sowie Vorfahrtsverletzungen. Dahingegen war ein deutlicher Rückgang um 24,9 % bei Verstößen gegen das Rechtsfahrgebot zu verzeichnen.
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