Aktuelles

Mitteilung vom 11.10.2017

Förderung für Qualitätssicherung der Rad- und Wanderbeschilderung

Zur Sicherung des hohen Niveaus der Beschilderung erhalten die lokalen Aktionsgruppen im Allgäu rund eine halbe Million Euro LEADER-Förderung.

Große Freude über die Förderung bei allen Beteiligten. Bildquelle: Amt für Landwirtschaft und Forsten Kempten

Große Freude über die Förderung herrschte bei allen Beteiligten. Bildquelle: Amt für Landwirtschaft und Forsten Kempten

8.500 Kilometer Wanderwege und 4.900 Kilometer Radwege: So umfangreich ist das Wegenetz, das in den vergangenen Jahren im gesamt Allgäu von Füssen bis Wangen und von Lindenberg bis Mindelheim erfasst und aufgewertet worden ist. Mit der Radrunde Allgäu und der Allgäuer Wandertrilogie entstanden touristische Angebote, die sich großer Beliebtheit erfreuen und die Besucher- und Übernachtungszahlen in der Region weiter steigen lassen.
 
Um auch zukünftig im touristischen Wettbewerb bestehen zu können, ist auf Allgäu-Ebene eine Vereinheitlichung des Beschilderungssystems beim Wandern geplant. Mithilfe von Qualitätskriterien für Rad- und Wanderwege soll das sehr umfangreiche Wegenetz im Allgäu konzentriert werden. Ergänzend folgen Gästebefragungen und eine Radreiseanalyse mit der Einrich-tung von Zählstationen.
 
Dr. Alois Kling, der Leiter des für die EU-LEADER-Förderung zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten, freut sich besonders über das neue Projekt: “Mit Hilfe des LEADER-Programmes haben wir in den vergangenen Jahren bereits das Allgäu beim Radeln und Wandern finanziell massiv fördern können. Das jetzige Qualitätsprojekt verstetigt diese positive Entwicklung.“ Am Rande einer Aufsichtsratssitzung der Allgäu GmbH konnten Dr. Kling und Abteilungsleiterin Sonja Keck-Herreiner den in der laufenden LEADER-Förderperiode höchsten Zuwendungsbescheid in Höhe von 487.369 Euro an die versammelten Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppen,  Landräte und Oberbürgermeister übergeben.

Mitteilung vom 11.10.2017

Klimaneutraler Postversand: Landratsamt spart 4,4 Tonnen CO2

4,4 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 hat das Landratsamt Ostallgäu 2016 durch klimaneutralen Postversand eingespart.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Arnold Biberger bei der Übergabe des Zertifikats. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Arnold Biberger bei der Übergabe des Zertifikats. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Seit 2013 ist das Landratsamt zertifizierter Partner der Deutschen Post im Klimaschutzprogramm „GoGreen“. Im Vorjahr wurden rund 230.000 Briefe CO2-neutral verschickt.

 

2013 wurden 1,7 Tonnen CO2 kompensiert und 2014 knapp 4,7 Tonnen. Zusammen mit den 6,9 Tonnen in 2015 und den 4,4 Tonnen in 2016 hat das Landratsamt nun insgesamt 17,7 Tonnen CO2 eingespart. Ein Zertifikat über die eingesparte CO2-Menge erhielt Landrätin Maria Rita Zinnecker nun aus den Händen von Deutsche-Post-Vertriebsmanager Arnold Biberger. Zinnecker: „Das Ostallgäu ist ein Klimaschutz-Landkreis und wir freuen uns über jeden Erfolg und jede Einsparung zugunsten der Umwelt. 17,7 Tonnen weniger CO2-Ausstoß sind wahrlich kein Pappenstiel.“
 
Klimaschutzprojekte in Deutschland und aller Welt
 
Im Programm „GoGreen“ werden von der Post Maßnahmen zur Verminderung des CO2-Ausstoßes ergriffen. Darüber hinausgehende Emissionen werden  durch Klimaschutzprojekte in Deutschland, Afrika, Indien, Südamerika und weiteren Ländern weltweit rechnerisch ausgeglichen. Zertifiziert und kontrolliert wird das Programm von der unabhängigen „Société Générale de Surveillance“.

Mitteilung vom 11.10.2017

Forggensee-Schifffahrt als Dankeschön für Asylhelfer im Ostallgäu

Rund 120 Ehrenamtliche waren der Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker gefolgt. Die Veranstaltung fand zum zweiten Mal statt.

Viele Ehrenamtliche folgten der Einladung zur Forggenseeschifffahrt. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Viele Ehrenamtliche folgten der Einladung zur Forggenseeschifffahrt. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Noch viele mehr als die 120 Teilnehmer leisten in über 20 Helferkreisen im Landkreis Ostallgäu große Hilfe zur Integration der Asylbewerber und Flüchtlinge und unterstützen diese in ihrem Alltag. „So sehr wir Sie heute brauchen, um den Geflüchteten den Anfang bei uns zu erleichtern, so sehr brauchen wir Sie auch morgen, damit die Integration dieser Menschen ein Erfolg wird“, sagte Zinnecker. Durch die Schifffahrt sollen Arbeit, Zeit und Mühe derjenigen honoriert werden, die sich mit viel Engagement für die geflüchteten Menschen einsetzen. Auch soll es für die Ehrenamtlichen eine Gelegenheit sein, Gleichgesinnte aus dem Landkreis kennenzulernen und sich gegenseitig auszutauschen.
 
Hilfsbereitschaft hält an
 
Über das anhaltende Engagement und die rege Teilnahme freuten sich auch Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl im Landratsamt. Sie sind erste Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Themen Ehrenamt Asyl und Integration und organisierten diesen Abend. Während einer zweistündigen Bootsfahrt rund um den See wurde an Bord die Sicht auf die umliegenden Berge und die beleuchteten Schlösser genossen. Bei Essen und interessanten Gesprächen ließen die Teilnehmer den Abend ausklingen und der Kapitän lenkte das Schiff wieder sicher in den Bootshafen Füssen zurück.

Mitteilung vom 11.10.2017

Kreisverband für Gartenbau: Erstes Seminar für Jugendleiter

17 Teilnehmer kamen nach Irsee, um sich Anregungen, Tipps und Infos für Aktionen mit Kindern und Jugendlichen in den örtlichen Gartenbauvereinen zu holen.

Die Sinnesübung „Blinde Karawane“ beim ersten Jugendleiterseminar auf der Streuobstwiese des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege in Irsee. Bildquelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu

Die Sinnesübung „Blinde Karawane“ beim ersten Jugendleiterseminar auf der Streuobstwiese des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege in Irsee. Bildquelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu

Um junge Menschen zu einem umweltbewussten Leben hinzuführen und ihnen den Wert der Natur sowie ökologische Zusammenhänge anschaulich zu machen, hat der „Arbeitskreis Jugend“ des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege jüngst sein erstes Jugendleiterseminar veranstaltet.

 

Nach Einführung durch Jugendbeauftragte Sophie Arand und Naturpädagogin Sabine Kuhlang gab es den praktischen Teil auf der Streuobstwiese Irsee mit Aktionen zur Gruppenbildung und einigen Sinnesübungen, die von den Teilnehmern begeistert angenommen wurden. Beispielsweise wurden Nisthöhlen für Ohrwürmer angefertigt. Zudem gab es einen Büchertisch zum Stöbern und zahlreiche Informationen zum Mitnehmen. Da die Resonanz überwiegend positiv war, wird der Kreisverband zukünftig einmal pro Jahr ein Seminar für die Jugendleiter der Gartenbauvereine anbieten. Dafür wird jeweils ein spezielles Jahres-Thema aus dem Bereich Natur und Umwelt ausgewählt. Ziel ist es, durch Jugendarbeit den jungen Menschen sowohl die Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen als auch gemeinschaftliches, kameradschaftliches und soziales Verhalten zu fördern. Dafür engagiert sich der Kreisverband auch finanziell in Form von Zuschüssen, die auf Antrag bei der Geschäftsführung eingeholt werden können. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Kreisverbandes auf www.kv-gartenbauvereine-ostallgaeu.de unter dem Punkt Jugend.

 

Über den Kreisverband

 

Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege ist die Dachorganisation der 57 Obst- und Gartenbauvereine mit über 6600 Mitgliedern im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.Die Verbandsleitung besteht aus zwölf Mitgliedern und wurde 2016 für vier Jahre von den Vorstandschaften der Gartenbauvereine gewählt.  Der Kreisverband ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen. Sein Zweck ist einzig die Förderung des Gartenbaus und der Landespflege und somit der gesamten Landeskultur. Weiterführende Informationen zum Landesverband unter ww.gartenbauvereine.org.

 

 

Mitteilung vom 09.10.2017

Landschaftspflegeverband Ostallgäu wird 15 Jahre alt

"Inzwischen ist der LPV ein unverzichtbarer Pfleger und Erhalter unserer Heimat“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, seit 2014 LPV-Vorsitzende.

Landschaftspflegetag Obergünzburg am 30. August 2017

Um den Landschaftspflegeverband Ostallgäu e.V. (LPV) zu gründen, trafen sich am 10. Oktober 2002, also vor 15 Jahren, im Landratsamt in Marktoberdorf zahlreiche Bürgermeister, Vertreter verschiedener Behörden, des Bayerischen Bauernverbands, des Maschinen- und Betriebshilferings Ostallgäu und der Naturschutzverbände. Aus der Taufe gehoben wurde der zu diesem Zeitpunkt 50. Landschaftspflegeverband in Bayern.
 
Der erste Vorsitzende des LPV war Altlandrat Johann Fleschhut, er wurde 2006 vom Pfrontener Bürgermeister „Beppo“ Zeislmeier abgelöst, dem dann Zinnecker folgte. Neben dem Landkreis selbst sind derzeit 34 Städte und Gemeinden, zwölf Verbände und über 60 Einzelpersonen Mitglied im LPV. Er ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der sich der Pflege und Entwicklung der heimatlichen Natur- und Kulturlandschaft angenommen hat. Die Geschäftsstelle mit drei Mitarbeitern befindet sich im Landratsamt. Der LPV kümmert sich in Zusammenarbeit mit örtlichen Landwirten beispielsweise um die Mahd von Streuwiesen und Steilhängen, Moorrenaturierungen, Entbuschungen und die Neuanlage von Biotopen wie beispielsweise von Tümpeln und Feldgehölzen.
 
Im Bereich der „klassischen“, staatlich geförderten Landschaftspflege werden pro Jahr Aufträge mit einem Gesamtvolumen von bis zu 170.000 Euro umgesetzt. Dazu kommen noch viele Flächen, die über den landwirtschaftlichen Betrieb oder im direkten Auftrag von Gemeinden und Institutionen oder Firmen bewirtschaftet oder weiterentwickelt werden, vor allem ökologische Ausgleichsflächen. „Der LPV hat schon häufig Initiativen und Projekte angestoßen und auf den Weg gebracht, die den Naturschutz im Allgäu ein großes Stück vorangebracht haben“, sagt Zinnecker. Dabei sei vor allem die Allgäuer Moorallianz zu nennen, die 2007 gegründet wurde. Mit dem „Allgäuer Streueprojekt“, das von 2010 bis 2016 lief, konnten im Allgäu viele Hektar Streuwiesen wieder in die Bewirtschaftung gebracht werden, die Mäh- und Bergetechnik wurde verbessert und die Vermittlung von Flächen und Streue wurde angekurbelt. Die Streuwiesen- und Landschaftspflegetage des LPV mit Maschinenvorführungen finden nicht nur bei den in Mooren wirtschaftenden Landwirten großen Anklang. Auch in der Umweltbildung ist der LPV aktiv. So wurde das in Zusammenarbeit mit der Kunstbühne „mobilé“ entstandene Theaterstück „Die Moorgaukler“ schon für viele Schulen aufgeführt. Im Vorjahr wurde in Pfronten mit Beteiligung des LPV ein Umweltbildungsstadel im Achtal eingeweiht.  Derzeit läuft noch ein mehrjähriges Projekt zur Umsetzung der FFH-Managementpläne in NATURA2000-Schutzgebieten. Für die kommenden Jahre plant Geschäftsführerin Annette Saitner ein Bergwiesenprojekt für die artenreichen, aber immer mehr von Nutzungsaufgabe bedrohten Blumenwiesen bei Pfronten und ein verstärktes Engagement beim Thema Biotopverbund und in der Umweltbildung.

Mitteilung vom 09.10.2017

Demenz geht alle an – DEMENSCH-Ausstellung startet am 12. Oktober in Buchloe

Der Landkreis Ostallgäu eröffnet mit Bürgermeister Josef Schweinberger und den ortsansässigen Demenzhilfe-Organisationen die Wanderausstellung „DEMENSCH“.

DEMENSCH-Ausstellung in Buchloe

Humor kann dabei helfen, einfühlsam mit Demenz und ihren Erscheinungsformen umzugehen. Deshalb eröffnet der Landkreis Ostallgäu zusammen mit Bürgermeister Josef Schweinberger und Mitgliedern der ortsansässigen Demenzhilfe-Organisationen am Donnerstag, 12. Oktober, die Wanderausstellung „DEMENSCH“. Diese hat zum Ziel für einen menschlichen Umgang mit Demenz zu werben. Die in Buchloe ausgestellten humorvollen Motive des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann sollen einen wichtigen Beitrag leisten, Alltagssituationen von Bürgerinnen und Bürger mit Demenz und deren Angehörige noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Vom 12. Oktober bis 9. November 2017 sind die Bilder an unterschiedlichen Orten im Innenstadtbereich zu sehen.
 
Humor ist Ausdruck einer Kultur, die Demenz annimmt und sie nicht ausgrenzt. Die unterhaltsamen Bilder von Peter Gaymann sollen die Betrachter auch dazu ermutigen, sich mit der besonderen Situation von Menschen mit Demenz auseinanderzusetzen. Ganz getreu dem Motto des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“. „Wir wünschen uns, dass Demenz und Demenzbetroffene ein-fach Teil der Gesellschaft sind und diese sorgsam mit ihnen umgeht. Die Bilder von Peter Gaymann leisten dazu einen sehr wertvollen Beitrag“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Bilder sind dezentral an 40 Ausstellungsorten in Buchloe verteilt. Schwerpunkt bildet dabei die Achse zwischen Bahnhof und dem Rathaus Buchloe. Die Motive werden in den Schaufenstern des Einzelhandels wie auch im Reisezentrum des Bahnhofs, der Klinik Buchloe, dem Senioren- und Pflegeheim, dem Rathaus und weiteren Stellen zu finden sein. Dem liegt die Idee zu Grunde, dass die Bürgerinnen und Bürger im Alltag auf die Motive stoßen. Sie sollen dadurch mit dem Thema „Demenz“ in Kontakt und auch ins Gespräch kommen. So werden Hemmschwellen abgebaut, im ganz normalen Alltag über das „Tabu-Thema“ Demenz zu sprechen. Durch die unterschiedlichen Ausstellungsorte der Exponate sollen auch möglichst viele Menschen erreicht werden. Alle 40 Plätze sind in einem Flyer zusammengestellt. Einige der Werke können rund um die Uhr, andere zu den Öffnungszeiten des Ausstellungsortes betrachtet werden.
 
Die Ausstellungszeit wird umrahmt von einem abwechslungsreichen Begleitprogramm. Dabei sind Veranstaltungen in den Stadtteilen Lindenberg und Honsolgen geplant. Es gibt auch die Möglichkeit, ausgewählte Bilder im Rahmen von geführten Spaziergängen zu besichtigen. Der Demenzbeauftrage für den Landkreis, Stephan Vogt, bietet mehrere Führungen an. In diesem Rahmen wird Vogt die Motive erläutern und in einer ungezwungenen Atmosphäre in den Austausch mit den Interessierten gehen. Termine sind in der Begleitbroschüre veröffentlicht. Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung findet am Donnerstag, 12. Oktober, um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Buchloe in der Kolpingstraße 7 statt. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 09.10.2017

Innovation und Technik: der „Inno Truck“ in Füssen

Das Ausstellungsfahrzeug des Bildungsministeriums zeigt, wie Technik und Innovation unser Leben in der Zukunft gestalten werden.

Der InnoTruck im Pausenhof des Gymnasiums Füssen. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Der „InnoTruck“ hat vor kurzem zwei Tage Station in Füssen gemacht. An dem Programm, organisiert von der Bildungsregion Ostallgäu, haben alle weiterführenden Schulen in Füssen teilgenommen. Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche waren vom „InnoTruck“ begeistert.
 
Wie sieht Kaffeepulver unter einen Rasterelektronenmikroskop aus? Was passiert bei der Elektrolyse? Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge gibt es für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler? Das sind nur ein paar der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), mit denen sich Kinder und Jugendliche bei einem Besuch des Ausstellungsfahrzeugs InnoTruck mit Multimediamitteln und eigenen Experimentierstationen beschäftigten.
 
„Aha-Effekt“ bei allen
 
Die wissenschaftlichen Projektbegleiter des Trucks, Biologe Dr. Dominik Klinkenbuß und Chemiker René Nowak, führten die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. An dem Programm nahmen das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Mittelschule, die Realschule und das Gymnasium in Füssen teil. Die Schulleitungen und die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. Der InnoTruck hat großes Interesse und viel Wissbegierde für Technik und Innovation bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, was auch Dr. Klinkenbuß und Herr Nowak bestätigten, die nach den Führungen noch viele Fragen beantworten mussten.
 
Am zweiten Tag in Füssen war auch Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich den „InnoTruck“ anzusehen. Der „Aha-Effekt“ zu den oben genannten Fragen stellte sich dabei nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den erwachsenen Besuchern ein.  Der „InnoTruck“ war am vorangegangenen Montag und Dienstag in Kaufbeuren im Innova-Park. Die „InnoWoche“ wurde vom Bildungsbüro Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Bildungskoordination des Landkreises Ostallgäu im Rahmen des Bildungsschwerpunkts „MINT-Förderung“ organisiert.

Mitteilung vom 05.10.2017

Neues Leitsystem im Landratsamt mit Signet des Freistaats ausgezeichnet

Als zweites in Bayern ist das Landratsamt Ostallgäu für sein neues Besucher-Leitsystem mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet worden.

Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Signet-Übergabe gemeinsam mit Irmgard Badura (Beauftragte des Freistaats Bayern für Menschen mit Behinderung) und Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger.

Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger übergab das Signet am Donnerstag an Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Unser neues Leitsystem hilft allen unseren Besuchern, mit oder ohne Behinderung“, sagte die Landrätin bei der Auszeichnung. Man habe nun ein Landratsamt, in dem sich wirklich jeder Ostallgäuer zurechtfinden könne.

 

So umfassend wie in kaum einer anderen Behörde

 

Das neue System ist so umfassend wie in kaum einem anderen öffentlichen Gebäude in Bayern. Das barrierefreie Besucherorientierungs- und Leitsystem im Landratsamt Ostallgäu umfasst unter anderem 26 Info-Elemente mitsamt Audioplayer, eine induktive Höranlage im Bürgerservice, ein elektronisches Info-Terminal im Foyer, optimierte Treppenaufgänge, taktile Bodenlinien sowie ein Tastmodell am Haupteingang und Sprachansagen in den beiden Aufzügen. Die Informationen können also gelesen, ertastet und gehört werden – und führen so jeden Besucher zum richtigen Ansprechpartner im Amt. Neben Staatssekretär Hintersberger waren beim offiziellen Start des Systems auch die Ostallgäuer Behindertenbeauftragte Waltraud Joa und Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Menschen mit Behinderung, dabei. Hintersberger würdigte in seiner Rede das neue Besucherleitsystem: „Das ist wirklich ein starkes Stück, was hier geleistet wurde. Ein so umfassender Abbau von Barrieren verdient unseren höchsten Respekt.“

 

„Barrierefreiheit ist im Ostallgäu angekommen“

 

Besonderes Augenmerk bei der Umsetzung galt laut Zinnecker den Belangen von Menschen mit Behinderung, weshalb auch Waltraud Joa sowie weitere Menschen mit Behinderung intensiv einbezogen wurden. Zinnecker: „Diese enge Zusammenarbeit haben wir bei der Erstellung unseres Aktionsplans Inklusion auch schon beherzigt, denn nur so wissen wir, was Menschen mit Behinderung wirklich hilft.“ Waltraud Joa unterstrich die Bedeutung dieser gemeinsamen Arbeit: „Man hat hier sehr viel Gehirnschmalz eingebracht und viele Neuerungen umgesetzt. Die Barrierefreiheit ist im Ostallgäu angekommen.“ Die sehbehinderte Irmgard Badura lobte die Umsetzung im Landratsamt Ostallgäu ebenfalls. Der Landkreis sei hier „vorbildlich“ und habe die Dinge praktisch angepackt. Badura betonte aber auch, dass noch viel passieren müsse, um Bayern gänzlich barrierefrei zu machen: „Es gibt noch viel zu tun, aber wir gehen es beherzt an. Eine inklusive Gesellschaft zu gestalten, ist eben kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Sie begrüße deshalb jeden Schritt, der gemacht werde.

Mitteilung vom 04.10.2017

Wiedereinstieg und Existenzgründung: Kostenlose Beratung für Frauen

Kostenlose Beratungen für Frauen aus dem Ostallgäu, die nach der Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen, bietet die Servicestelle "Frau und Beruf".

Die nächsten kostenlosen Seminare im Landratsamt in Marktoberdorf: 23. Oktober 2017 „450,-€-Job, Nachteile und Chancen“; 4. Dezember 2017  „Wie bewerbe ich mich?“;  Anmeldung ist erforderlich.

 

Die Servicestelle "Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die Servicestelle Frau & Beruf unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos.

 

Seminare der „Servicestelle Frau und Beruf“ in Marktoberdorf:
„450,-€-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 23. Oktober 2017, 9 – 11 Uhr:
 An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, wird über Benachteiligungen gesprochen, werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.


„Wie bewerbe ich mich?“ am 4. Dezember 2017, 9 – 11 Uhr: 
Von ihrer Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.

  

Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstr. 10, Telefon 0831 2525-8050, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de

Mitteilung vom 28.09.2017

Wöchentliche Biomüllabfuhr beendet

Die wöchentliche Abholung des Biomülls wurde turnusgemäß am Freitag, 29. September, beendet.

Ab Oktober wird die Biotonne wieder alle vierzehn Tage im Wechsel mit der Restmülltonne geleert. Die Wochentage bleiben unverändert.

 

Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen und Gartenabfälle gehören. Damit die Tonne sauber bleibt, können die Bioabfälle auch in Zeitungs- oder Krepppapier eingepackt werden. Plastiktüten oder Kunststofffolien dürfen nicht in die braune Tonne.

 

Die Tonnen müssen am Leerungstag bis spätestens 6 Uhr an der nächsten befahrbaren Straße bereitgestellt werden. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es bei Gemeinde oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.

Mitteilung vom 28.09.2017

Pausenbrot ohne Müll: Aktion von Landratsamt und Sparkassen

Eine gesunde Brotzeit ist wichtig für konzentriertes Lernen in der Schule. Sie sollte aber nicht in Plastik, Papier oder Alufolie verpackt werden.

Mit dabei waren: Klassenlehrerin Kathrin Goller, Schulleiter Michael Kott, Schulrat Andreas Roth (Staatliches Schulamt Kaufbeuren-Ostallgäu), Klaus Schmidt (Sparkasse Allgäu), André Veil (Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren), 3. Bürgermeister Anton Rappold.

Besser eignet sich dafür eine wiederverwendbare Brotzeitbox. Stellvertretend für alle Schulanfänger des Schuljahres 2017/18 bekamen die Erstklässler der Grundschule Friesenried ihre Dosen überreicht. Die gemeinsame Aktion von Landratsamt Ostallgäu und Sparkassen fand heuer zum 25. Mal statt. Die Mädchen und Buben der Klasse 1a hatten mit ihrer Lehrerin Kathrin Goller zwei Lieder vorbereitet, die sie mit viel Begeisterung vortrugen.

Mitteilung vom 27.09.2017

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“: 150 Ehrenamtliche informieren sich

Rund 150 Ehrenamtliche haben an der zweiten Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu teilgenommen.

Bud A. Willim, Fachmann für Marketing und Fundraising, referierte bei der Fachtagung Ehrenamt wie Vereine sich potentiellen Unterstützern präsentieren und diese für ihre Arbeit gewinnen können.

In den Räumen des Landratsamtes in Markt-oberdorf informierten sich die Teilnehmenden in 16 angebotenen Workshops zu Themen wie Vereinsrecht, Einführung in die Besteuerung und Öffentlichkeitsarbeit. Veranstalter wie Teilnehmer zogen ein positives Fazit der Veranstaltung.

 

„Schön, dass Sie so zahlreich unserer Einladung zur Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ gefolgt sind. Ihr ehrenamtliches Engagement bereichert unser kulturelles, soziales und sportliches Leben im Ostallgäu. Die Fachtagung ist einer unserer Wege, Danke zu sagen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der rund 150 Ehrenamtlichen. Zinnecker weiter: „Wir haben für Sie erfahrene Referenten gewonnen, die Ihnen ihr Wissen praxisnah vermitteln und auf Ihre konkreten Fragen Antworten geben können.“

 

Workshops mit Mehrwert

 

In seinen Workshops rund um Vereinsrecht und Vorstandsarbeit ging Rechtsanwalt Richard Didyk auf die breit gestreuten Fragen der Ehrenamtlichen ein und berichtete von seinen Erfahrungen aus der Praxis. Gerhardt Eichhorst, ehemaliger Finanzbeamter, gab eine Einführung in die Besteuerung und erläuterte anhand von Beispielen Themen wie den richtigen Umgang mit Logos von Sponsoren. Martin Hipp, Kassier bei den Blumen- und Gartenfreunden Ronsberg, sagte anschließend über das Seminar: „Gerhardt Eichhorst hat das doch eher trockene Thema anschaulich und verständlich erklärt. Ich kann für meine Arbeit im Verein einige Anregungen und wichtige Hinweise mitnehmen.“

 

Neben den rechtlichen Themen wurde unter anderem auch das Thema Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt in einem Workshop bearbeitet. Redakteurin Daniela Hollrotter erläuterte die Grundlagen erfolgreicher Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ging auf die Gestaltung von Werbemitteln ein. „Für mich ist die Fachtagung eine gute Möglichkeit, mein Wissen beispielsweise im Bereich Jugendschutz wieder aufzufrischen. Ich finde, das ist ein wirklich gutes Angebot“, resümierte Michaela Karl, Jugendleiterin bei der Evangelischen Jugend Allgäu.

Mitteilung vom 27.09.2017

Mobile Problemmüllsammlung des Landkreises startet am 6. Oktober

Wer gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe entsorgen möchte, nutzt dafür am besten die mobile Problemmüllsammlung des Landkreises Ostallgäu.

Diese startet am Freitag, 6. Oktober. Für flüssige Dispersionsfarben gibt es an den größeren Wertstoffhöfen im Landkreis spezielle Container. Für haushaltsübliche Mengen an Problemabfällen organisiert das Landratsamt im Oktober wieder eine mobile Sammlung. Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man leicht an einem oder mehreren Gefahrensymbolen. Diese sind beispielsweise auf Verpackungen von Abbeiz- und Lösemitteln, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln abgedruckt. Stationen des Problemstoffmobils sind: Biessenhofen, Buchloe, Eggenthal, Füssen, Germaringen, Halblech, Lechbruck, Marktoberdorf, Mauerstetten, Nesselwang, Obergünz-burg, Pforzen, Pfronten, Ronsberg, Roßhaupten, Schwangau, Seeg, Stötten, Unterthingau und Westendorf. Die genauen Zeiten kann man dem Abfuhrkalender für den Landkreis Ostallgäu und der Internetseite  www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft entnehmen.

 

Dispersionsfarben sind kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen. Flüssige Farbreste kann man mitsamt Eimer an den Wertstoffhöfen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Oberostendorf oder Pfronten gebührenpflichtig abgeben. Sind die Farbreste bereits eingetrocknet, darf man die Farbe einfach in die Restmülltonne geben. Pinselreine Farbeimer aus Kunststoff gehören in den Grünen Sack, leere Lackdosen in den Weißblechcontainer.

 

Problemstoffe nicht vermischen

 

Problemstoffe sollen wenn möglich in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und keinesfalls miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, muss man diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben. Nicht erlaubt ist, sie einfach nur neben dem Problemstoffmobil abzustellen.

Mitteilung vom 26.09.2017

Schülerbeförderung: Fahrtkostenerstattung jetzt beantragen

Bis zum 31. Oktober 2017 können sich Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen ihre Schulwegkosten erstatten lassen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt wer-den. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich mit dem Landratsamt bereits im Vorfeld abzustimmen. Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.

 

Bestätigung der Schule notwendig

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de. Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Frau Gellrich), 08342 911-445 (Frau Socher) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 22.09.2017

EhrenRunde diskutiert Haftungsfragen im Ehrenamt und Wege, Nachfolger für den Vereinsvorstand zu gewinnen

Die 16 Teilnehmer tauschten sich mit den Ehrenamtsbeauftragten Karl Bosch und Julia Grimm aus und brachten viele Ideen ein.

Gemeinsam mit Vereinsvertretern haben die vom Landratsamt Ostallgäu Haftungsfragen und wie Nachwuchs für Vorstandspositionen gewonnen werden kann diskutiert. Die 16 Teilnehmer der EhrenRunde im Landratsamt brachten Ideen ein und tauschten sich aus.
 
Aufklärung über Haftungsfragen
 
Im ersten Teil der EhrenRunde klärte Rechtsanwalt Richard Didyk, der jahrelange Erfahrung aus dem Vereins- und Verbandsrecht mitbringt, über das Thema Haftung im Verein auf. Er räumte mit dem Vorurteil auf, dass ein Vorstand mit einem Bein im Gefängnis steht. Denn „in Bezug auf Verbindlichkeiten und Schäden aus unerlaubten Handlungen haftet grundsätzlich der Verein mit seinem Vereinsvermögen“, sagt Rechtsanwalt Didyk. Im Gespräch mit Herrn Didyk wurden viele Fragen der Teilnehmenden geklärt.
 
Jugend in den Vorstand
 
Der zweite Teil der EhrenRunde drehte sich um die Nachfolgefrage für Vorstände. In einer vorgeschalteten Arbeitsgruppe ging Karl Bosch, Ehrenamtsbeauftragter des Landratsamtes Ostallgäu, mit jungen Ehrenamtlichen, die selbst in der Vorstandschaft sind, dem Thema nach.
 
Christoph Bosch, Jugendvorsitzender bei der DLRG Kaufbeuren, erzählte, wie es bei ihm lief: „Ich hatte früh Interesse daran im Vorstand tätig zu werden. Ermöglicht wurde mir das vor allem durch die begleitende Unterstützung eines erfahrenen Kollegen.“ Torsten Stöckle, dritter Bürgermeister der Gemeinde Pforzen, berichtete ebenfalls aus seiner Erfahrung: „Ein zentraler Aspekt ist, dass der aktuelle Vorstand sich frühzeitig um einen Nachfolger bemüht und eine angemessene Einarbeitungsphase stattfindet.“
 
Neben den genannten Themen fasste Karl Bosch abschließend weitere zentrale Punkte zusammen: „Wichtig ist, dass junge Leute Verantwortung übertragen bekommen, dass außerdem andere Denkweisen und Veränderungen im Verein zugelassen werden und dass die Nachfolger einen Rückhalt durch die Vorstandschaft erfahren.“

Mitteilung vom 21.09.2017

Jetzt anmelden: Ehrenamtskurse gehen in eine neue Runde

Die neuen Ehrenamtskurse werden an den Volkshochschulen im Landkreis zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 angeboten.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamts Ostallgäu unterstützt erneut Ehrenamtliche mit kostenlosen Fortbildungen zu aktuellen Themen wie Haftung und Recht, Überzeugen mit Persönlichkeit und Gesprächsführung in der Vereinsarbeit.
 
Ausgewählte Referenten beantworten den Ehrenamtlichen dabei Fragen wie „Wie können Ehrenamtliche mit ihrer Persönlichkeit in Beruf, Freizeit und Ehrenamt überzeugen?“, „Welches Rüstzeug wird für eine erfolgreiche Gesprächsführung bei Sitzungen in Vereinen benötigt?“ oder „Welche Gesetzesgrundlagen sind in der täglichen Vereinspraxis zu beachten?“. Außerdem bieten die Kurse eine Plattform für den gegenseitigen Austausch unter den Ehrenamtlichen. Eine Anmeldung zu den einzelnen Angeboten ist bei der jeweiligen Volkshochschule erforderlich.
 
„Das Ehrenamt ist im sportlichen, kulturellen und sozialen Leben unersetzlich. Uns ist es daher ein ganz besonderes Anliegen, Ehrenamtliche in ihrem alltäglichen Engagement zu stärken“, sagt Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte am Landratsamt Ostallgäu. Zusammen mit den Volkshochschulen bietet die Servicestelle EhrenAmt regelmäßig kostenfreie Kurse zu praxisnahen Themen an.

 

Die neuen Ehrenamtskurse in der Übersicht

 

Kurs und Referent
 
Termin 
 
Ort
 
Sitzungen sachlich, fair und engagiert leiten im Ehrenamt
Susanne Mayer, Coach
 
Samstag, 14. Oktober 2017,
9 - 16 Uhr
vhs Füssen, Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen
Bild- und Fotorecht für Vereine
Andreas Baumeister, Rechtsanwalt
 
Mittwoch, 25. Oktober 2017,
19 - 21 Uhr
Mittelschule Marktoberdorf, Mühlsteige 29, 87616 Marktoberdorf
Haftung und Recht fürs Ehrenamt
Andreas Baumeister, Rechtsanwalt
 
Mittwoch, 15. November 2017, 19 - 20.30 Uhrvhs Buchloe, Bahnhofstr. 60, 86807 Buchloe
Überzeugen mit Persönlichkeit
Simone Oswald, Coach
Donnerstag, 18. Januar 2018, ab 19.30 Uhrvhs Biessenhofen, Füssener Str. 1, 87640 Biessenhofen

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen. Bei Fragen können Sie sich auch an Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt unter Telefon 08342 911-290 oder per E-Mail an ehrenamt(at)ostallgaue.de wenden.

Mitteilung vom 21.09.2017

Vorbereitungen zur Bundestagswahl weitgehend abgeschlossen

Im Büro des Kreiswahlleiters laufen derzeit die letzten organisatorischen Vorbereitungen zur Durchführung der Bundestagswahl am Sonntag, den 24. September.

Der Wahlkreis 257 „Ostallgäu“ umfasst nicht nur den Landkreis Ostallgäu mit seinen 45 Gemeinden, sondern auch 33 Gemeinden aus dem Landkreis Unterallgäu sowie die beiden kreisfreien Städte Memmingen und Kaufbeuren.
 
In den 80 Gemeinden des Wahlkreises sind rund 247.000 Bürgerinnen und Bürger stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 292 Wahlbezirke und weitere 131 Briefwahlbezirke gebildet. Die Briefwahl als Möglichkeit, zeitlich unabhängig, zu Hause seine Entscheidung zu treffen, ist weiterhin sehr beliebt. Ausgezählt werden aber auch die Stimmen der Briefwähler erst ab 18 Uhr am Wahlsonntag.
 
Am Sonntag laufen dann alle Wahldaten zentral in der Kreiswahlleitung in Marktoberdorf zusammen. Die Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Wahlkreis können auf der Seite der Kreiswahlleitung „wahlen.ostallgaeu.de“ mitverfolgt werden. Dann wird sich zeigen, welcher der zehn Direktkandidaten für den Wahlkreis Ostallgäu das Rennen macht und wie die 21 Parteien, die in Bayern mit einer Landesliste antreten, bei den Zweitstimmen abschneiden.
 
Nach der Prüfung der Ergebnisse und Wahlniederschriften durch die Kreiswahlleitung wird der Kreiswahlausschuss am Mittwoch, den 27. September, dann das endgültige Wahlergebnis für den Wahlkreis feststellen.

Mitteilung vom 18.09.2017

„bergaufland Ostallgäu“ belohnt Bürgerengagement mit 11.000 Euro

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Unterstützung Bürgerengagement“ sind die sechs ausgewählten Initiativen nun von der LAG bergaufland ausgezeichnet worden.

Die im ersten Aufruf ausgewählten Akteure freuen sich über die Auszeichnung durch die Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V.. V. r. n. l.: 2. Vorsitzender Jürgen Schwarz, LEADER-Koordinator Ethelbert Babl, 1. Vorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker sowie Geschäftsführer Heiko Gansloser (vorne sitzend) sowie die lokalen Akteure. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die im ersten Aufruf ausgewählten Akteure freuen sich über die Auszeichnung durch die Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe bergaufland Ostallgäu e. V.. V. r. n. l.: 2. Vorsitzender Jürgen Schwarz, LEADER-Koordinator Ethelbert Babl, 1. Vorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker sowie Geschäftsführer Heiko Gansloser (vorne sitzend) sowie die lokalen Akteure. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Den einzelnen Vorhaben stehen für die Umsetzung nun insgesamt etwa 11.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ein zweiter Aufruf, bei dem weitere rund 11.000 Euro ausgelobt werden, ist für 2018 geplant. „Für uns ist es wichtig, Bürgerengagement nicht nur vom Schreibtisch aus zu loben, sondern aktiv zu unterstützen. Daher fördert die LAG ‚bergaufland Ostallgäu e. V.‘ verschiedene Akteure über das Projekt ‚Unterstützung Bürgerengagement‘“, erklärte die erste Vorsitzende der LAG, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Das Projekt sei sehr wertvoll, da hier mit wenigen finanziellen Mitteln bedeutsame Anerkennung und Wirkung erzielt werden können, sagte der zweite LAG-Vorsitzende Jürgen Schwarz. Ethelbert Babl, LEADER-Koordinator beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten betonte, dass der Wunsch, kleinere Initiativen unkompliziert zu unterstützen, aus dem Allgäu an das bayerische Landwirtschaftsministerium herangetragen worden sei: „Das Ministerium hat diesen Wunsch aufgegriffen und die Voraussetzungen dafür geschaffen, engagierten Bürgern und Vereinen unkompliziert unter die Arme zu greifen“ so Ethelbert Babl. Das bayerische LEADER-Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ werde dadurch beispielhaft mit Leben erfüllt.
 
In einem ersten Aufruf des Vereins wurden rund 11.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das Entscheidungsgremium der LAG wählte aus den eingegangenen Anfragen sechs Einzelmaßnahmen aus. „Die sechs Vorhaben heben sich vor allem durch besondere soziale und gesellschaftliche Aktivität hervor“, sagte Schwarz. Über die Anerkennung freuten sich der Förderverein der Grundschule Pforzen e. V. (Klausurtagung zur Neuausrichtung des Vereins miteinander-füreinander), das Projektseminar vom Gymnasium Marktoberdorf (Konzipierung und Umsetzung Atombunkermuseum), das Walderlebniszentrum Ostallgäu-Außerfern e. V. (Bienenausstellung), der Elternbeirat der Kinderkrippe Riesenmax (Bau einer Erlebnisdusche für Kinder) und die Soziale Genossenschaft Füssen-Land e. G. (Erstellung einer Internetseite mit Interaktionsmöglichkeit). Für die Übergabe der Urkunden war der bergaufland Ostallgäu e. V. zu Gast im mobilé in Marktoberdorf. Dort ist der Verein Menschen im Aufwind aktiv, der ebenfalls zu den im ersten Aufruf der LAG ausgezeichneten lokalen Akteuren gehört. Dessen Sommercamp für Kinder und Jugendliche fand bereits in den Sommerferien statt.
 
„Wir wünschen für das Umsetzen der Maßnahmen gutes Gelingen und für den zweiten Aufruf, den wir 2018 durchführen wollen, ebenso vorbildliche Einzelmaßnahmen, die durch besonderes Engagement begeistern“, sagte Schwarz im Hinblick auf die Planungen der LAG. Über diesen Aufruf wird die LAG rechtzeitig auf ihrer Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de informieren.

Mitteilung vom 15.09.2017

Landrätin Zinnecker zu Gast in Rückholz

Beim Gemeindebesuch von Landrätin Maria Rita Zinnecker stellte Bürgermeister Franz Erl die Themen Wirtschaft und Infrastruktur in den Vordergrund.

V. l.: MVO-Geschäftsführer Simon Gutensohn, MVO-Vorsitzender Andreas Haslach, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Franz Erl

V. l.: MVO-Geschäftsführer Simon Gutensohn, MVO-Vorsitzender Andreas Haslach, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Franz Erl

Zinnecker und Erl besuchten unter anderem die Milchverwertung Ostallgäu (MVO). Bei der MVO kommen laut Geschäftsführer Simon Gutensohn jeden Tag 300.000 kg Milch an. Insgesamt produziere die MVO rund 11.000 Tonnen Käse pro Jahr. Mit 43 Mitarbeitern und zwei Auszubildenden sei man personell für diese Menge sehr schlank aufgestellt. 71 Prozent – und damit mit weitem Abstand den größten Teil des Umsatzes – mache allein die Herstellung und der Verkauf von Emmentaler Käse aus, und zwar für den Weltmarkt.
 
Bei der Bäckerei Lipp betonte Inhaber Vinzenz Lipp die Bedeutung der Flüchtlinge als Arbeitskräfte. Er habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Sie seien unter anderem für viele Bäckereibetriebe die Zukunft und wichtig für das Handwerk. Zinnecker sagte zur einer möglichen Novellierung des Zuwanderungsgesetzes: „Menschen, die wir brauchen, sollten auch legal einwandern können.“ Einen Einblick über die jeweiligen Erweiterungspläne machten sich Zinnecker und Erl im Hotel Panorama, das die Brüder Florian und Magnus Wanner in vierter Generation führen und in der Hofkäserei Lipp von Johann und Andrea Lipp.
 
„Ganz schön was los“
 
Infrastrukturmaßnahmen werden in Rückholz aktuell in den Bereichen Wasser, Strom und Internet umgesetzt. Für den notwendigen Anschluss an die Wasserversorgung von Nesselwang seien bereits 17 Kilometer Leitungen neu verlegt worden. Mit den neuen Stromleitungen würden laut Erl 125 Masten ersetzt werden können, die den Strom bisher noch überirdisch leiten. Zur Breitbandversorgung werden etwa 36 Kilometer Leerrohre verlegt. „Es ist im Moment ganz schön was los bei uns“, sagte er im Hinblick auf die Baumaßnahmen.
 
Zum erweiterten Gewerbegebiet sagte Erl: „Wir haben die Bauplätze schneller verkauft, als eingekauft. Dabei hatten wir das Glück, dass wir die Fläche, die damals viele gesucht haben, im Gegensatz zu anderen auch anbieten konnten.“

Mitteilung vom 11.09.2017

Schultüten zum Ausbildungsbeginn im Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Überrascht wurden die neuen Azubis zum Start ihrer Ausbildung von Einrichtungsleitung Sabine Kil und Pflegedienstleitung Birgit König.

Die neuen Azubis des Senioren- und Pflegeheimes Buchloe unter anderem mit Einrichtungsleiterin Sabine Kil (2. v. l.)

Die Einrichtung bildet seit diesem Jahr insgesamt 18 Nachwuchskräfte aus. Die Abschlüsse, die die Auszubildenden anstreben, sind unterschiedlich: Die Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert drei Jahre, eine einjährige Ausbildung an der Berufsfachschule mit Praktika in der Einrichtung qualifiziert zum Pflegefachhelfer und zum Zweck der beruflichen Orientierung dient das freiwillige soziale Jahr.
 
„Ausbildung ist eine der Antworten auf den Pflegenotstand“, sagt die Einrichtungsleitung Sabine Kil. Erhöht werden konnte die Anzahl der Auszubildenden laut Kil durch eine spezielle Förderung der Agentur für Arbeit für die Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU). Novum in diesem Jahr: Gerlinde Berger steht den Auszubildenden als Praxisanleitung zur Seite. Der direkte Draht zu einer Fachkraft mit einer kompetenten Begleitung und Unterstützung soll gewährleisten, dass die Auszubildenden mit guten Ergebnissen abschließen können.

Knochenmarkspenden

Machen Sie mit bei der Typisierungsaktion der DKMS in Pforzen am 21.10. um 10 Uhr! Mehr

Engagementpreis

Baukultur-Preis

Noch bis 10.11. können Sie sich für den Baukultur-Preis der Metropolregion München bewerben! Mehr