Aktuelles

Mitteilung vom 16.07.2026

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis zum 31.10. haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, Schulwegkosten im Schuljahr 2025/2026 vom Landkreis ersetzt zu bekommen. 

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Gerade im Hinblick auf die mögliche Nutzung des Deutschlandtickets - auch des ermäßigten Deutschlandtickets, ist die Zurücklegung des Schulweges mit dem eigenen Pkw in der Regel nicht wirtschaftlicher. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.

 

Zeitersparnis als Voraussetzung

 

Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. 

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. 

 

Deutschlandticket 

 

Zum 1. Mai 2023 wurde das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket berechtigt im jeweiligen Geltungszeitraum zur unbegrenzten Nutzung der Züge in der 2. Wagenklasse sowie der sonstigen Verkehrsmittel des ÖPNV im jeweils räumlichen Geltungsbereich. Falls das Deutschlandticket für die Zurücklegung des Schulweges das günstigste Ticket ist, ist dieses zu verwenden. Erstattungen erfolgen maximal nur bis zur Höhe der Kosten des Deutschlandtickets. 

 

Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447, -445 und -328. Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden: www.ostallgaeu.de/schulweg

 

 

Mitteilung vom 16.07.2026

„bergaufland Ostallgäu“: siebte Sitzung des Entscheidungsgremiums

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung, „bergaufland“, trifft sich am 23.7.2026 um 17 Uhr in Marktoberdorf zu seiner 7. Sitzung.

Bei der Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums insbesondere die Einzelmaßnahmen aus dem Aufruf im Rahmen des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ vorgestellt und für eine finanzielle Unterstützung zum Beschluss vorgeschlagen. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse mitzugestalten. Umgesetzt wird es durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs). Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Beschlüsse über die Förderung der Projekte werden vom Entscheidungsgremium des Vereins gefasst. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Für Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 15.07.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 3 in Eggenthal

Von 20. Juli 2026 bis zum Herbst 2027 werden an der Kreisstraße OAL 3 in Eggenthal Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Pixabay/analogicus

Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Kreisstraße für den gesamten Verkehr abschnittsweise gesperrt.

 

Im Zuge der Bauarbeiten wird vom Landkreis Ostallgäu und der Gemeinde Eggenthal die bestehende, marode und zu schmale Ortsdurchfahrt im Bereich der Kreisstraße OAL 3 auf einer Länge von rund 760 m mit einer neuen Fahrbahnbreite von 6,0 Metern ausgebaut und ein durchgängiger Gehweg mit einer Breite von 1,75 m inklusive drei Querungshilfen und neuer Bushaltestellen hergestellt. Darüber hinaus werden die marode Bachmauer in weiten Teilen abgebrochen, elf Zufahrtsbrücken erneuert, ein bestehendes Brückenbauwerk verbreitert und der Wörthbach renaturiert. Auch können bisher vorhandene Engstellen im Fahrbahnbereich durch Teilabbruchmaßnahmen für die Zukunft beseitigt werden. Die Maßnahmen erhöhen den Ausbaustandard und die Verkehrssicherheit und werten zugleich das Ortsbild auf. Die Spartenträger erweitern zeitgleich ihr Versorgungsnetz entsprechend den aktuellen Anforderungen. 

 

Die Bauarbeiten beginnen im Bereich der Keltenstraße und setzen sich dann abschnittsweise fort. Für den Zeitraum der Sperrung wird eine überörtliche Umleitung eingerichtet. Diese verläuft zunächst ab Eggenthal über Bayersried, Oberegg, Unteregg, Warmisried, Lauchdorf nach Baisweil und umgekehrt. 

 

Die Projektkosten des Straßenausbaus von Landkreis und Gemeinde betragen rund 3,8 Millionen Euro. Sie werden durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 2,5 Millionen Euro gefördert. Darüber hinaus investiert die Gemeinde Eggenthal weitere rund 0,9 Millionen Euro in die Renaturierung des Wörthbaches. Hierfür werden weitere Fördermittel nach RZ-Was in Höhe von voraussichtlich 0,7 Millionen Euro vom Freistaat Bayern bereitgestellt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Behinderungen während der Bauarbeiten.

 

Mitteilung vom 14.07.2026

Gunkel-elektro erhält Urkunde zum Umwelt- und Klimapakt Bayern

Die gunkel-elektro GmbH & Co. KG aus Halblech ist Teilnehmerin am Umwelt- und Klimapakt Bayern.

V. l.: Landrat Bernd Stapfner, Geschäftsführer David Gunkel und Wirtschaftsförderer Andreas Neukam. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

V. l.: Landrat Bernd Stapfner, Geschäftsführer David Gunkel und Wirtschaftsförderer Andreas Neukam. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

Landrat Bernd Stapfner überreichte die Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz im Landratsamt Ostallgäu an Geschäftsführer David Gunkel.

 

Stapfner gratulierte dem Unternehmen zur Auszeichnung: „Die Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt Bayern ist ein sichtbares Zeichen für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln. Ich freue mich, dass mit gunkel-elektro ein traditionsreiches Unternehmen aus dem Ostallgäu diesen Weg mitgeht und damit einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leistet.“

 

Der Umwelt- und Klimapakt ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Ziel ist es, Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmen durch freiwillige Maßnahmen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, weiter voranzubringen. Mit der Teilnahme dokumentieren Unternehmen ihr Engagement für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Das Bayerische Umweltministerium stellt hierfür eine Teilnahmeurkunde aus. Teilnehmende Betriebe dürfen zudem mit dem Zeichen des Umwelt- und Klimapakts werben.

 

Die gunkel-elektro GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Halblech. Das Unternehmen wurde im Jahr 1909 gegründet und ist heute ein breit aufgestellter Anbieter in der Planung, Produktion, Installation und Wartung elektrischer Anlagen.

 

Mitteilung vom 10.07.2026

Trinkwasserversorgung in Lengenwang: Landratsamt begleitet Lage zusammen mit der Gemeinde engmaschig

Mitarbeitende des Landratsamts haben sich vor Ort ein aktuelles Lagebild verschafft und die erforderlichen Maßnahmen mit den beteiligten Stellen abgestimmt.

Das Landratsamt begleitet die derzeit angespannte Situation bei der Trinkwasserversorgung in Lengenwang in enger Abstimmung mit Bürgermeister und Gemeinde sowie den zuständigen Verantwortlichen der Wasserversorgung. Mitarbeitende des Landratsamts haben sich vor Ort ein aktuelles Lagebild verschafft und die erforderlichen Maßnahmen mit den beteiligten Stellen abgestimmt.

 

Zur Sicherstellung einer gesundheitlich unbedenklichen Trinkwasserversorgung wurde nach Hinweis des Gesundheitsamtes eine Chlorungsanlage in Betrieb genommen. Ein Abkochen des Trinkwassers ist deshalb nicht erforderlich. Außerdem erfolgt eine zusätzliche Versorgung durch Tankfahrzeuge, um den Brunnen vor Ort zu entlasten. Die Versorgung über das Wochenende ist so nach derzeitiger Einschätzung sichergestellt. Zudem steht die Gemeinde Lengenwang bereits in engem Austausch mit dem Wasserwerk Marktoberdorf wegen eines geplanten Notanschlusses an die Leitung vom Brunnen Kirchthal. 

 

In betroffenen Gebieten Wasser sparen

 

Das Landratsamt appelliert, insbesondere bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen sparsam und verantwortungsbewusst mit dem Trinkwasser umzugehen. Dies ist unbedingt notwendig, um die Versorgungssicherheit der örtlichen Trinkwassersysteme zu unterstützen. 

 

Landrat Bernd Stapfner: „Die Trinkwasserversorgung in Lengenwang ist derzeit gesichert. Das Landratsamt und insbesondere unser Gesundheitsamt stehen in engem Austausch mit der Gemeinde und den Verantwortlichen der Wasserversorgung. Mit Blick auf die angekündigte Hitzewelle bitten wir die Bürgerinnen und Bürger in Orten mit angespannter Versorgungslage um einen bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Wenn auf nicht notwendige Verbräuche – etwa das Befüllen von Pools – vorübergehend verzichtet wird, trägt das dazu bei, die Versorgung insgesamt zu entlasten.“

 

Mitteilung vom 10.07.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 24 zwischen Wald und Lengenwang

Die Straße wird im Bereich der Ortsdurchfahrt Albisried von 20. Juli 2026 bis voraussichtlich 21. Juli 2026 für den gesamten Verkehr gesperrt.

Bild: Pixabay/analogicus

Bild: Pixabay/analogicus

Die Kreisstraße OAL 24 zwischen Wald und Lengenwang wird im Bereich der Ortsdurchfahrt Albisried wegen Straßenbauarbeiten von 20. Juli 2026 bis voraussichtlich 21. Juli 2026 für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist die Sanierung der Fahrbahndecke, die auf rund 0,25 Kilometern erneuert wird.

 

Bereits am Freitag, 17. Juli 2026, ist wegen notwendiger Vorarbeiten mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Umleitung während der Vollsperrung führt ab Albisried über Eiterberg, Holzleuten und Rückholz zur OAL 23 in Richtung Wald – und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Witterungsbedingte Änderungen bei der Dauer der Sperrung können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 10.07.2026

Ostallgäu wird Teil des MVV: Gesellschafter geben grünes Licht für Beitritt

Ab dem 1. Januar 2027 wird der Landkreis Ostallgäu Teil des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV).

Die Gesellschafter des Verbunds haben dem Beitritt in ihrer Sitzung am Donnerstag, 9. Juli 2026, zugestimmt. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um das Ostallgäu in den MVV zu integrieren.

 

Für die Fahrgäste bringt das vor allem mehr Übersicht und einfachere Abläufe. Künftig soll im Ostallgäu der einheitliche MVV-Tarif gelten. Ein Fahrschein kann dann verbundweit für Bus und Bahn genutzt werden. Hinzu kommen digitale Angebote wie die Fahrplanauskunft des MVV sowie Buchungsmöglichkeiten per App und online. Auch bei Fahrten über Landkreisgrenzen hinweg werden sich dadurch die Nutzung und das Umsteigen erleichtern.

 

Landrat Bernd Stapfner betont die Vorteile für die Menschen in der Region: „Mit dem Beitritt zum MVV wird der öffentliche Nahverkehr für viele Bürgerinnen und Bürger einfacher und nachvollziehbarer. Einheitliche Tarife und ein gemeinsames Ticketsystem machen Bus und Bahn im Alltag deutlich nutzerfreundlicher.“

 

Zugleich unterstreicht Stapfner die Bedeutung für die Entwicklung des Landkreises: „Ein gut aufgestellter öffentlicher Nahverkehr ist ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität unseres Landkreises – als Lebensraum, als Arbeitsort und auch mit Blick auf nachhaltige Mobilität. Die Einbindung in den MVV stärkt das Ostallgäu in all diesen Bereichen, wird uns aber auch finanziell etwas abverlangen.“

 

Mit dem Beschluss der Gesellschafter ist nun die Grundlage dafür gelegt, dass das Ostallgäu Anfang 2027 Teil eines der größten Verkehrsverbünde Deutschlands wird.

 

Mitteilung vom 10.07.2026

Tourismusverband Ostallgäu setzt auf Tourismus mit Mehrwert für die Menschen in der Region

Der Tourismusverband Ostallgäu e. V. hat auf seiner Mitgliederversammlung zentrale Weichen für die weitere touristische Entwicklung im Ostallgäu gestellt.

© Christian Greither, Tourismusverband Ostallgäu e. V.

© Christian Greither, Tourismusverband Ostallgäu e. V.

Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Ziel, den Tourismus so zu gestalten, dass er den Menschen in der Region, den Gästen, den Betrieben und den Kommunen gleichermaßen nützt.

 

„Tourismus kann nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn er im Einklang mit dem Lebensraum weiterentwickelt wird“, betonte Bernd Stapfner, Landrat und 1. Vorsitzender des Tourismusverbands Ostallgäu. „Deshalb setzen wir im Ostallgäu auf einen Tourismus, der Rücksicht nimmt, Akzeptanz stärkt und den Menschen in der Region einen echten Mehrwert bringt.“ Auch Geschäftsführer Sebastian Gries unterstrich die Ausrichtung des Verbands: „Unser Anspruch ist ein Tourismus, der nicht nur wirtschaftlich wirksam ist, sondern auch im Alltag vor Ort positiv erlebbar wird. Dafür arbeiten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern an konkreten Projekten, die die Region stärken und die Zusammenarbeit weiter fördern.“

 

Im Jahr 2025 wurden dazu insbesondere Themen wie Akzeptanz und Rücksicht, Klimaanpassung, Mobilität, Ganzjahresangebote, Kommunikation, Qualifizierung und regionale Zusammenarbeit aktiv vorangebracht. Mit „Wandern im Winter“ und der Wintererlebniskarte wurden neue Angebote zur saisonalen Entzerrung und Anpassung des touristischen Angebots an die Klimaveränderung geschaffen. Die Kampagne „Rücksicht macht Wege breit“ wirbt für ein achtsames Miteinander von Freizeitnutzung, Land- und Forstwirtschaft.

 

Für 2026 sind unter anderem der Relaunch der Website unter dein.ostallgaeu.de und die Tourismusakademie Ostallgäu vorgesehen. Mit der Tourismusakademie wird im kommenden Jahr erstmals im Ostallgäu ein strukturiertes und regional abgestimmtes Weiterbildungsangebot für Touristikerinnen und Touristiker sowie Betriebe geschaffen. Das zukünftige Angebot wird mit 25.000 Euro durch LEADER gefördert.

 

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstands. Gemäß Satzung ist seit dem 1. Mai 2026 Landrat Bernd Stapfner 1. Vorsitzender des Verbands. Zum 2. Vorsitzenden wurde Stefan Rinke, Bürgermeister von Schwangau, gewählt. „Mit Stefan Rinke haben wir einen Experten mit langjähriger Erfahrung in der Führungsspitze des Tourismusverbands, der die touristische Entwicklung im Ostallgäu bereits seit vielen Jahren mit großem Engagement mitgestaltet“, so Stapfner. Als Beisitzende gehören dem neuen Vorstand Michael Eichinger (Marktoberdorf), Stefan Fredlmeier (Füssen Tourismus und Marketing), Herbert Hofer (Pforzen), Pirmin Joas (Nesselwang), Werner Moll (Lechbruck am See) und Eva Schabel (Eisenberg) an.

 

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden zudem die Vorstandsmitglieder der Amtszeit von 2020 bis 2026 verabschiedet. Gewürdigt wurden die bisherige 1. Vorsitzende und Landrätin a. D. Maria Rita Zinnecker sowie Bürgermeister a. D. Alfons Haf, Bürgermeister a. D. Thomas Pihusch und Bürgermeister a. D. Dr. Wolfgang Hell. Mit der Verabschiedung dankte der Tourismusverband den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihr langjähriges Engagement und ihren Einsatz für die touristische Entwicklung des Ostallgäus.

 

Mitteilung vom 09.07.2026

Online-Infoabend zu Photovoltaik, Speicher und Eigenverbrauch

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann an einem kostenlosen Online-Infoabend am 23. Juli teilnehmen.

Bild: Pixabay

Bild: Pixabay

Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern und an Balkonen werden immer beliebter. Selbst erzeugter Solarstrom ist für viele Menschen eine wirtschaftliche Antwort auf steigende Energiepreise. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, E-Auto und Wärmepumpe im Eigenheim sinnvoll zusammenspielen, kann an einem kostenlosen Online-Infoabend am 23. Juli teilnehmen.

 

Praxisnahe Informationen vom Experten

 

Referent ist Dr. Johannes Weniger, Leiter der Forschungseinrichtung aquu in Berlin und Experte für Photovoltaik und Stromspeicher. Er erläutert, wie Erzeugung und Verbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom effektiv koordiniert werden können, wie sich der Eigenverbrauch optimieren lässt und wie dadurch Energiekosten gesenkt werden können. Anhand praxisnaher Beispiele erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in moderne Energiesysteme im eigenen Haushalt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

Der Vortrag richtet sich sowohl an Personen, die bereits eine PV-Anlage auf ihrem Hausdach installiert haben, als auch an jene, die bislang keine Anlage besitzen und sich einen verständlichen Einstieg in die Thematik wünschen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juli 2026, von 18.30 bis 20 Uhr statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Oberallgäu in Kooperation mit dem Landkreis Ostallgäu, der Stadt Buchloe, der Stadt Kaufbeuren und weiteren Städten und Gemeinden im südlichen Schwaben und westlichen Oberbayern. 

 

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Der Anmeldelink ist unter www.allgaeu-klimaschutz.de/aktuelle_veranstaltung zu finden. Anmeldeschluss ist der 16. Juli 2026. Der Termin ist unter anderem Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote gibt es unter klima-app-oal.de.

 

Mitteilung vom 09.07.2026

Weiterbildung für Kita-Leitungen abgeschlossen

24 pädagogische Fachkräfte aus der Region haben ihre Weiterbildung zur Leitung von Kindertageseinrichtungen erfolgreich abgeschlossen.

Bild: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

Bild: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

Die vom Landratsamt Ostallgäu organisierte Qualifizierung umfasste rund 200 Unterrichtseinheiten und endete mit einem Colloquium. Ihre Urkunden erhielten die Teilnehmenden im Rahmen einer Zertifikatsübergabe von Landrat Bernd Stapfner.

 

„Gut qualifizierte Leitungskräfte sind für die Weiterentwicklung und Qualität unserer Kindertageseinrichtungen von großer Bedeutung“, betonte Stapfner bei der Zertifikatsübergabe. An die Teilnehmenden gerichtet sagte er: „Leitung bedeutet heute weit mehr als Organisation. Als qualifizierte Leitungskräfte prägen Sie die pädagogische Arbeit, begleiten Ihre Teams und tragen wesentlich dazu bei, wie sich eine Einrichtung nach innen und außen entwickelt. Damit sind Sie wichtige Impulsgeberinnen und Impulsgeber für Ihre Einrichtungen und leisten so einen bedeutenden Beitrag zur positiven Entwicklung vieler Kinder in unserem Landkreis und in der gesamten Region. Auf diese verantwortungsvolle Aufgabe sind Sie nun bestens vorbereitet.“

 

Vielfältige Anforderungen an Leitungskräfte

 

Die Aufgaben von Kita-Leitungen sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Neben der pädagogischen Verantwortung gehören dazu unter anderem Personalführung, Kommunikation, Organisation und die strategische Weiterentwicklung der Einrichtung. Die Weiterbildung bereitete die Teilnehmenden gezielt auf diese vielfältigen Anforderungen vor.

 

Neben den Absolventinnen und Absolventen aus dem Landkreis Ostallgäu nahmen auch jeweils eine Fachkraft aus der Stadt Kaufbeuren, der Stadt Kempten sowie den Landkreisen Lindau und Oberallgäu teil. Angeboten wurde die Qualifizierung vom Landratsamt Ostallgäu in Zusammenarbeit mit Referentin Katrin Frindert von Bildungsimpulse Augsburg.

 

Mitteilung vom 08.07.2026

Digitalminister Mehring überreicht Bundesverdienstkreuz am Bande an Hubert Kotte

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring hat Hubert Kotte aus Roßhaupten das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

Auf dem Foto v. l.: 2. Bürgermeister Christian Schneider, Landrat Bernd Stapfner, Hubert Kotte, Digitalminister Dr. Fabian Mehring, Bürgermeister Christoph Kaufmann, MdL Andreas Kaufmann und Bürgermeister Michael Eichinger. Bildnachweis: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Auf dem Foto v. l.: 2. Bürgermeister Christian Schneider, Landrat Bernd Stapfner, Hubert Kotte, Digitalminister Dr. Fabian Mehring, Bürgermeister Christoph Kaufmann, MdL Andreas Kaufmann und Bürgermeister Michael Eichinger. Bildnachweis: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Kotte wurde im Landratsamt für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Schwimmsport ausgezeichnet. Seit den 1960er-Jahren prägte er als sportlicher Leiter der Schwimmabteilung des TSV Marktoberdorf und später als Leiter der Schwimmabteilung der Turn- und Sportgemeinde Füssen den Schwimmsport im Ostallgäu.

 

„Schwimmen zu lernen ist für jeden Menschen ein Stück gelebte Freiheit und persönliche Sicherheit – im Schwimmbad, in der Natur und im Alltag. Hubert Kotte hat dafür gesorgt, dass Generationen unserer Kinder genau dieses Geschenk erhalten haben: Vertrauen ins eigene Können und die Gewissheit, sich im Wasser sicher fühlen zu dürfen“, sagte Mehring bei der Veranstaltung. „Mit unermüdlichem Einsatz war es ihm stets ein Herzensanliegen, all das wertvolle Wissen weiterzugeben, das er als erfolgreicher Sportler und international renommierter Trainer erworben hat. In einer Zeit des ,ich‘ lag ihm dabei stets das ,wir‘ besonders am Herzen, wodurch er Generationen an Kindern für das Schwimmen und den Sport im Wasser begeistert hat. Sein immenser persönlicher Einsatz zeugt von gelebter Verantwortung für unser Gemeinwohl, die alles andere als selbstverständlich ist. Hubert Kotte ist ein echter Heimatmacher aus dem Herzen des Allgäus, vor dessen Lebenswerk in Sport und Ehrenamt wir uns mit dieser hohen Auszeichnung verneigen. Für sein außergewöhnliches Engagement danke ich ihm im Namen der Staatsregierung und ganz persönlich von Herzen!“

 

„Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht. Von Menschen, die Zeit schenken, Verantwortung übernehmen und sich nicht fragen, was sie davon haben, sondern was sie beitragen können“, betonte Landrat Bernd Stapfner. Genau diese Haltung mache den Unterschied. „Bei Hubert Kotte wird das auf besonders schöne und greifbare Weise sichtbar. Er hat sich über viele Jahrzehnte mit Herzenswärme, Ausdauer und großem persönlichem Einsatz für Schwimmkurse und das Schwimmenlernen von Kindern engagiert. Wer sich für die junge Generation einsetzt, arbeitet immer auch an der Zukunft unseres Gemeinwesens. Herr Kotte hat das über Jahrzehnte getan – unermüdlich, verlässlich und mit einem bemerkenswerten langen Atem“, so Stapfner weiter. 

 

Die Auszeichnung würdigt Kottes langjährigen und außergewöhnlichen Einsatz für die Schwimmausbildung in der Region. Er brachte unzähligen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Schwimmen bei und vermittelte damit nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern auch Sicherheit, Selbstvertrauen und Freude an der Bewegung im Wasser. Auch unter schwierigen Bedingungen – etwa nach der Schließung des Füssener Hallenbads – setzte Kotte seine Schwimmkurse mit großem persönlichem Einsatz fort und fand immer wieder neue Möglichkeiten, Trainings- und Kursangebote aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus kann er auf zahlreiche sportliche Erfolge zurückblicken: 1967 wurde er viermal Allgäuer und einmal Schwäbischer Meister, 1980 Deutscher Meister der Schwimmlehrer und 1991 zum Trainer des Jahres ernannt. Als Vereinstrainer führte er 1991 zudem die Schwimmerin Petra Haußmann bis zu den Weltmeisterschaften nach Perth in Australien. Bis heute steht Hubert Kotte regelmäßig mit Kindern am Beckenrand und engagiert sich weiterhin mit großer Ausdauer für die Schwimmausbildung im Ostallgäu.

 

Das Bundesverdienstkreuz am Bande ist eine der Stufen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und wird an Personen verliehen, die sich durch herausragende Leistungen im politischen, wirtschaftlich-sozialen oder geistigen Bereich sowie besondere Verdienste um das Gemeinwohl ausgezeichnet haben. Offizieller Stifter und Verleiher ist der Bundespräsident.

 

An der Verleihung im Landratsamt nahmen mit Roßhauptens Bürgermeister Christoph Kaufmann, Marktoberdorfs Bürgermeister Michael Eichinger, Füssens zweitem Bürgermeister Christian Schneider sowie dem Landtagsabgeordneten Andreas Kaufmann weitere Ehrengäste aus der Region teil. 

 

Mitteilung vom 07.07.2026

Regionale Besonderheiten erntefrisch auf den Teller

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat gemeinsam mit der Wildnismanufaktur aus Aitrang Köch*innen aus der Region zu einem besonderen Kocherlebnis eingeladen.

Auf dem Bild: Die Köchinnen und Köche beim „Farm to table“-Event bei der Wildnismanufaktur. Bildquelle: Daniel Delang

Auf dem Bild: Die Köchinnen und Köche beim „Farm to table“-Event bei der Wildnismanufaktur. Bildquelle: Daniel Delang

Die Teilnehmenden kochten nicht nur gemeinsam, sondern ernteten die Zutaten zuvor auch selbst. So wurde der Bezug zum Ursprung der Lebensmittel auf anschauliche Weise hergestellt. Die Veranstaltung „Farm to Table“ zog Gastronominnen und Gastronomen aus dem gesamten Allgäu ins Ostallgäu. Ziel war es, die kulinarischen Besonderheiten des Ostallgäus unmittelbar erfahrbar zu machen.

 

Zum Auftakt trafen sich die Teilnehmenden bei der Wildnismanufaktur in Aitrang, wo sie zunächst die Pilzproduktion besichtigten, die sich derzeit im Aufbau befindet. Anschließend wurde im Gemüsegarten frisches Gemüse und Wildkräuter wie Wilde Melde oder Wilder Portulak geerntet. Danach ging es weiter nach Kaufbeuren in das Genussatelier von Adrien Hurninge. Dort wurden die geernteten Zutaten sowie Shiitake und Kräuterseitlinge gemeinsam zu besonderen Gerichten verarbeitet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der direkte Austausch zwischen regionalen Erzeugern und Köchinnen und Köchen. Während des Kochens diskutierten die Teilnehmenden über Chancen und Herausforderungen einer stärkeren Regionalität im Gastronomiebetrieb.

 

Motivation für mehr Regionalität ist groß

 

Die Köchinnen und Köche machten deutlich, dass die Motivation für mehr Regionalität groß sei. Gäste fragten zunehmend nach Herkunft und Qualität der Lebensmittel und schätzten authentische Geschichten zu den Produkten. Regionale Zutaten böten die Chance, sich gastronomisch zu profilieren und besondere Geschmackserlebnisse zu schaffen. Die Veranstaltung zeigte insbesondere, wie wichtig dafür der persönliche Austausch ist und welchen wertvollen Beitrag er für eine stärkere regionale Zusammenarbeit leisten kann.

 

Die Veranstaltung „Farm to Table“ fand im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ statt, das durch die Robert Bosch Stiftung im Rahmen ihres Programms „Zukunft aufgetischt“ gefördert wird.

 

Mitteilung vom 02.07.2026

Ein Jahr Klima-App: Informieren, entdecken, mitmachen

Seit einem Jahr bündelt die Klima-App Ostallgäu Wissen, Veranstaltungen und praktische Tipps rund um Klima, Nachhaltigkeit und Klimaanpassung.

Das Angebot wird inzwischen von rund 1.100 Besucherinnen und Besuchern pro Monat genutzt und laufend weiterentwickelt. Wer sich etwa für Hitze und Starkregen, Bauen und Sanieren, nachhaltige Mobilität oder alltagstaugliche Ideen rund um Konsum und Ernährung interessiert, findet dort zusammengefasste Informationen aus der Region. 

 

„Die Klima-App will Klimathemen möglichst lebensnah aufbereiten“, erklärt Isabel Costian von der Servicestelle Klima. „Sie enthält Neuigkeiten aus der Region, einen Veranstaltungskalender und zahlreiche Informationen zu Themen wie Bauen, Sanieren und Energie, Starkregen, Unwetter und Hitze, Ernährung und Gesundheit, Wald und Forst sowie Engagement und Nachhaltigkeitsinitiativen.“ Im ersten Jahr wurde das Angebot zudem um die Kategorien Mobilität sowie Konsum und Kreislauf erweitert. Ergänzt werde die App laut Costian durch praktische Hilfen wie einen Solarrechner sowie Hinweise auf Repair-Cafés, Gebrauchtwaren, Tauschringe und Foodsharing.

 

Veranstaltungen entdecken und selbst eintragen

 

Ein wichtiger Baustein der Klima-App ist der Veranstaltungskalender. Dort finden sich laufend neue Angebote aus der Region, zum Beispiel Vorträge, Führungen, Wanderungen, Flohmärkte oder Austauschtreffen. Mehr als 50 Veranstalterinnen und Veranstalter tragen ihre Angebote inzwischen aktiv in den Kalender ein. Wer selbst passende Veranstaltungen zu Klima, Nachhaltigkeit oder verwandten Themen organisiert, kann diese ebenfalls eintragen und so einer breiten Öffentlichkeit sichtbar machen. Schon der aktuelle Kalender zeigt, wie vielfältig die Angebote im Ostallgäu sind.  

 

Die Klima-App wird von der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu betreut und fortlaufend aktualisiert. Sie versteht sich als digitales Schaufenster für Wissen, Veranstaltungen und Engagement in der Region und lädt dazu ein, Neues zu entdecken und selbst aktiv zu werden. Weitere Informationen gibt es unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 01.07.2026

Bürgerservice am 8. Juli geschlossen

Am Mittwoch, 8.7., bleiben der Bürgerservice des Landratsamts Ostallgäu sowie die Außenstelle in Füssen aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen.

Bild: Klein und Schneider, Mindelheim

Bild: Klein und Schneider, Mindelheim

Dienstleistungen wie Fahrzeugzulassungen, Führerscheinabholungen, Beglaubigungen oder die Ausgabe des Ferienpasses können an diesem Tag daher nicht angeboten werden. Der Zugang zum Landratsamt ist wie gewohnt von 7.30 bis 12.30 Uhr möglich. Auch die telefonische Erreichbarkeit des Landratsamtes ist sichergestellt.

 

Mitteilung vom 29.06.2026

Projekt „Mahlzeit“: Einstieg ins Brotbacken

Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren Brotbackkurs für Einsteiger ein.

Der Kurs findet im Rahmen des Projekts Mahlzeit statt.

 

Im Kurs backen die Teilnehmenden einfache und alltagstaugliche Brote, die sich auch zu Hause gut herstellen lassen. Dabei lernen sie die wichtigsten Grundlagen kennen und erhalten Anregungen, künftig öfter selbst Brot zu backen. Das Angebot richtet sich an Erwachsene mit wenig Backerfahrung.

 

Termin

 

  • Freitag, 10. Juli 2026, 16:00 bis 20:00 Uhr
  • Ort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
  • Teilnahmebeitrag: Erwachsene: 5 Euro

 

Bitte mitbringen

 

  • Schürze

 

Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an:

lisa.mader@lra-oal.bayern.de


Mehr Infos unter: Öko-Modellregion Ostallgäu

 

Das Projekt Mahlzeit wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft aufgetischt!“ gefördert.

 

Mitteilung vom 26.06.2026

Landratsamt als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold ausgezeichnet

Das Landratsamt ist vom ADFC als erster kommunaler Arbeitgeber in Schwaben als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold ausgezeichnet worden.

Auf dem Foto v. l.: Marion Schlapp, Reiner Schlapp, Gen Cory (alle ADFC), Landrat Bernd Stapfner und Hauptamtsleiterin Susanne Kettemer. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Auf dem Foto v. l.: Marion Schlapp, Reiner Schlapp, Gen Cory (alle ADFC), Landrat Bernd Stapfner und Hauptamtsleiterin Susanne Kettemer. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Landrat Bernd Stapfner und Hauptamtsleiterin Susanne Kettemer nahmen die Auszeichnung am Landratsamt von Marion und Reiner Schlapp vom ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu sowie von Gen Cory, Auditorin „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ für Südbayern, entgegen.

 

„Die Auszeichnung in Gold ist für uns eine schöne Bestätigung und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, sagt Stapfner. „Wir wollen unseren Mitarbeitenden gute Rahmenbedingungen bieten, damit das Fahrrad für den Arbeitsweg und – wo möglich – auch für Dienstfahrten eine attraktive Option ist. Das nützt dem Wohlbefinden, dem Klimaschutz und einer modernen Mobilitätskultur gleichermaßen.“ Laut Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC, habe das Landratsamt Ostallgäu kontinuierlich Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen. „Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden zugute, sondern positioniert das Unternehmen auch als zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Arbeitgeber.“

 

Zu den Angeboten für die Mitarbeitenden gehören unter anderem eine nur für Mitarbeitende zugängliche Fahrradgarage mit Reparaturstation sowie moderne Duschen und Umkleiden mit Schließfächern. Außerdem besteht die Möglichkeit zum Jobrad-Leasing. Damit Mitarbeitende – wo es sich anbietet – auch bei Dienstfahrten aufs Fahrrad umsteigen können, stehen im Landratsamt zusätzlich Diensträder sowie ein Lasten-Pedelec zur Verfügung. Die ADFC-Zertifizierung berücksichtigt nicht nur die vorhandene Infrastruktur, sondern auch das gesamte Engagement eines Arbeitgebers für nachhaltige Mobilität. Dazu zählen etwa die Beteiligung an Mobilitätskampagnen wie dem Stadtradeln, interne Angebote zur Förderung des Radverkehrs und die Einbindung des Fahrrads in ein zeitgemäßes betriebliches Mobilitätsmanagement.

 

Seit 2017 vergibt der ADFC die EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ an Unternehmen und Institutionen, die das Fahrradfahren ihrer Beschäftigten gezielt fördern. Weitere Informationen gibt es unter www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de.

 

Mitteilung vom 26.06.2026

Energie- und CO2-Bilanz zeigt: Ostallgäu senkt Emissionen trotz Wachstum

Das belegt, dass sich die bisherigen Bemühungen im Klimaschutz und beim Ausbau erneuerbarer Energien auszahlen.

Bild: Pixabay

Bild: Pixabay

Der Landkreis Ostallgäu kommt beim Klimaschutz voran. Die jetzt vorliegende Energie- und CO2-Bilanz für die Jahre 2011 bis 2023, die die Servicestelle Klima beauftragt hat, zeigt: Obwohl Bevölkerung und Wohnfläche weiter gewachsen sind, sind die Treibhausgasemissionen deutlich gesunken. Das belegt, dass sich die bisherigen Bemühungen im Klimaschutz und beim Ausbau erneuerbarer Energien auszahlen.

 

Zwischen 2011 und 2023 ist die Bevölkerung im Ostallgäu um 5,6 Prozent gestiegen, die Wohnfläche sogar um 18,9 Prozent. Gleichzeitig sank der Energieverbrauch um 3,8 Prozent – von 4,27 auf 4,11 Millionen Megawattstunden. Noch deutlicher fiel der Rückgang bei den Treibhausgasemissionen aus: Sie sanken von 1,40 auf 1,20 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, also um 14,3 Prozent. Auch pro Kopf gingen die Emissionen deutlich zurück – von 10,5 auf 8,5 Tonnen CO2-Äquivalente je Einwohnerin und Einwohner. „Die Bilanz zeigt deutlich, dass unsere angestoßenen Maßnahmen wirken. Klimaschutz ist im Ostallgäu nicht nur ein Ziel auf dem Papier, sondern messbar in den Zahlen sichtbar“, erläutert Landrat Bernd Stapfner. „Unsere Anstrengungen lohnen sich – das freut mich sehr.“

 

Erneuerbare Energien stärken die regionale Wertschöpfung

 

Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der Ausbau der erneuerbaren Energien. Vor allem im Strombereich zeigt sich ein klarer Fortschritt: Die erneuerbare Stromerzeugung im Landkreis stieg von 0,52 auf 0,87 Millionen Megawattstunden. Dazu beigetragen haben vor allem Photovoltaik und zunehmend auch Windkraft. Der Ausbau erneuerbarer Energien bringt nicht nur Vorteile fürs Klima, sondern auch wirtschaftliche Chancen für die Region. Energie ist ein erheblicher Kostenfaktor: 2023 lagen die jährlichen Energiekosten im Landkreis bei rund 572,7 Millionen Euro. Ein erheblicher Teil davon fließt weiterhin für fossile Energieträger und importierte Energie ab. 

 

„Hier liegt ein großes Potenzial: Wenn erneuerbare Energien vor Ort weiter ausgebaut und genutzt werden, bleibt mehr Wertschöpfung in der Region. Mit unserer 2025 initiierten Bürgerenergiegenossenschaft Ostallgäu haben wir die idealen Voraussetzungen hierfür geschaffen“, so Stapfner. Die lokale Stromerzeugung stärke die regionale Energieversorgung und verringere so die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die Bilanz zeige, dass der Landkreis Ostallgäu hier auf einem guten Weg ist. „Der weitere Ausbau erneuerbarer Energien kann Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung noch stärker verbinden.“

 

Die Bilanz wurde von der Zukunftswerk eG im Auftrag der Servicestelle Klima erstellt. Eine Kurzfassung der Bilanz sowie weitere Informationen und Angebote finden Sie im Downloadbereich der Klima-App Ostallgäu unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 25.06.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 1 bei Seeg

Von 29.6. bis voraussichtlich 7.8. führt der Landkreis Bauarbeiten an der Kreisstraße OAL 1 nördlich von Seeg unter Vollsperrung durch.

Bild: Pixabay/analogicus

Bild: Pixabay/analogicus

Grund für die Vollsperrung ist der Ersatzneubau eines Wellstahldurchlasses unter der Kreisstraße.

 

Bei den regelmäßig stattfindenden Bauwerksuntersuchungen wurden erhebliche Schäden an dem bestehenden Durchlass festgestellt. Aus diesem Grund musste der Schwerlastverkehr auf der Kreisstraße bereits eingeschränkt werden. Während der Bauzeit wird eine Umleitung eingerichtet, die aus Richtung Nesselwang über Schwalten, Anwanden und die Staatsstraße 2008 nach Seeg und umgekehrt erfolgt.

 

Zusätzlich ist geplant, die Asphaltdecke im Kreuzungsbereich der Kreisstraße OAL 1 mit der Auffahrt zur Staatsstraße 2008 zu sanieren. Hierfür wird die Vollsperrung voraussichtlich in der ersten Augustwoche für etwa drei Tage auf den Kreuzungsbereich ausgeweitet. Die zusätzliche Umleitung von Seeg in Richtung Roßhaupten erfolgt in diesem Zeitraum über das Gewerbegebiet „Rothelebuch“.

 

Die Gesamtprojektkosten für den Neubau des Durchlasses belaufen sich auf rund 397.500 Euro und werden durch den Freistaat Bayern voraussichtlich mit 230.000 Euro gefördert.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 24.06.2026

Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren starten mit reformierter Schuleingangsuntersuchung

Ab Juli 2026 wird im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren die reformierte Schuleingangsuntersuchung (rSEU) eingeführt.

Wichtigste Änderungen: Sie findet künftig ein Jahr früher statt und ist umfangreicher. Ziel ist es, mögliche Unterstützungsbedarfe von Kindern frühzeitiger zu erkennen und Familien sowie Fachkräfte dabei zu unterstützen, rechtzeitig passende Förderangebote auf den Weg zu bringen. 

 

Was wurde bei der Schuleingangsuntersuchung reformiert?

 

Das Konzept der rSEU umfasst zwei wesentliche Aspekte: zum einen die Vorverlegung des Untersuchungszeitpunktes um ein Jahr (die Kinder sind dann zum Zeitpunkt der rSEU zwischen vier und fünf Jahre alt), zum anderen die Erweiterung des Untersuchungsspektrums. Die Untersuchung beinhaltet nun auch die Überprüfung von sogenannten Rechenvorläuferfähigkeiten (Fertigkeit, die Techniken des Rechnens erwerben zu können), die visuelle Wahrnehmung (Fähigkeit, Gesehenes richtig zu verarbeiten) und die Grobmotorik (große Bewegungsabläufe wie Gehen oder Hüpfen). Alle Testbereiche sind an das jüngere Alter der Kinder angepasst. Am Einschulungszeitpunkt und am Einschulungsalter ändert sich nichts.  

 

Ziele der rSEU

 

Ziel der rSEU ist es, mögliche Unterstützungsbedarfe rechtzeitig zu erkennen und Familien sowie Fachkräfte dabei zu unterstützen, passende Förder- und Hilfsangebote auf den Weg zu bringen. So kann bei Bedarf schon deutlich vor dem Schuleintritt eine gezielte Förderung beginnen, um Kindern und ihren Familien den Start ins Schulleben zu erleichtern. Die rSEU versteht sich dabei nicht als Prüfung, sondern als Chance, frühzeitig Unterstützung zu mobilisieren. Mit der flächendeckenden Einführung in Bayern soll zudem sichergestellt werden, dass alle Kinder möglichst vergleichbare Chancen auf einen erfolgreichen Schulstart erhalten. 

 

Warum wurde die Schuleingangsuntersuchung reformiert?

 

In den vergangenen Jahren haben sich die Erkenntnisse darüber, wie Kinder gut in die Schule starten können, weiterentwickelt. Heute steht weniger die Frage im Mittelpunkt, ob ein Kind „schulfähig“ ist, sondern vielmehr, welche Unterstützung es für einen gelingenden Übergang vom Kindergarten in die Schule möglicherweise noch braucht. Das Pilotkonzept („Gesundheits- und Entwicklungsscreening im Kindergartenalter“ (GESiK)) wurde federführend vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege initiiert und vom Landesamt für Gesundheits- und Lebensmittelsicherheit (LGL) erfolgreich wissenschaftlich erprobt. Im Juli 2018 hat der Bayerische Ministerrat die flächendeckende Einführung der überarbeiteten Schuleingangsuntersuchung beschlossen. Im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren wird das neue Konzept ab Juli 2026 unter dem Namen „reformierte Schuleingangsuntersuchung“ eingeführt.

 

Derzeit findet die Schuleingangsuntersuchung in Bayern zwischen zwölf und drei Monaten vor Schulbeginn statt. Für manche Kinder ist dieser Zeitraum jedoch knapp, um bis zum Schuleintritt noch gezielt gefördert zu werden. Eine frühzeitige beziehungsweise frühzeitigere Erkennung von Entwicklungsbedarfen sowie von Seh- und Hörstörungen eröffnet hier zusätzliche Chancen, rechtzeitig die passende Förderung einzuleiten und Kinder bestmöglich auf den Schulstart vorzubereiten.

 

Die rSEU wird in Bayern schrittweise an allen Gesundheitsämtern eingeführt. Nach aktuellem Planungsstand soll die flächendeckende Umstellung 2027 abgeschlossen werden.  

 

Welche Kinder nehmen an der rSEU teil?

 

Ab dem 1. Juli 2026 werden im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren erstmals Kinder zur reformierten Schuleingangsuntersuchung eingeladen, die zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 30. September 2021 geboren sind. Die entsprechende Einladung zur rSEU im Landratsamt mit weiterführenden Informationen erhalten die Eltern rechtzeitig per Brief vom Gesundheitsamt.

 

Mitteilung vom 22.06.2026

Aktionstag „Kommunen am Limit“: Ostallgäu und Kaufbeuren fordern schnelle Entlastungen für Landkreise, Städte und Gemeinden

Der Landkreis Ostallgäu hat sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt.

Auf dem Bild v. l.: Landrat Bernd Stapfner, Bürgermeister Michael Eichinger, Bürgermeister Maximilian Eichstetter und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Bild: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

Auf dem Bild v. l.: Landrat Bernd Stapfner, Bürgermeister Michael Eichinger, Bürgermeister Maximilian Eichstetter und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Bild: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

Auf Einladung von Landrat Bernd Stapfner schlossen sich auch Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Marktoberdorfs Bürgermeister Michael Eichinger, Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter sowie Mitglieder des Kreisausschusses der Aktion am Landratsamt an. Gemeinsam machten sie auf die angespannte Finanzlage der kommunalen Ebene aufmerksam.

 

Mit der Beteiligung am Aktionstag setzten der Landkreis Ostallgäu und die beteiligten Städte gemeinsam ein Zeichen für ein entschlossenes Handeln von Bund und Ländern. Sie machen deutlich: Eine dauerhaft leistungsfähige kommunale Ebene ist Voraussetzung dafür, dass der Staat vor Ort handlungsfähig bleibt und die Menschen sich weiterhin auf verlässliche öffentliche Leistungen verlassen können.

 

Stapfner betont: „Die finanzielle Situation vieler Kommunen im Ostallgäu ist angespannt – das betrifft die Städte und Gemeinden ebenso wie den Landkreis. Damit kommunale Haushalte dauerhaft tragfähig bleiben, braucht es jetzt zügig strukturelle Veränderungen und eine verlässlich bessere Finanzausstattung. Für die Landkreise sind vor allem die Belastungen bei der Krankenhausfinanzierung und im Sozialbereich ein großes Problem. Gleichzeitig müssen Verfahren und Vorgaben deutlich einfacher werden. Nur mit diesen Veränderungen können Landkreise und Kommunen ihre Aufgaben auch künftig wirkungsvoll und verlässlich erfüllen.“

 

„Kommunale Finanznot ist keine abstrakte statistische Größe, sondern sie trifft die Bürgerinnen und Bürger direkt in ihrem Alltag“, sagt Oberbürgermeister Stefan Bosse. Wenn Aufgaben durch Gesetze des Bundes oder der Länder stetig wachsen, die dafür notwendige Finanzierung vor Ort jedoch ausbleibt, stehen elementare Leistungen der Daseinsvorsorge auf dem Spiel! Dies betrifft Kitas, Schulen, den öffentlichen Nahverkehr, die Pflege von Parks und Straßen sowie den Erhalt von Schwimmbädern, Bibliotheken und kulturellen Angeboten. „Hier sind Einrichtungen und Leistungen von unverzichtbarer Bedeutung betroffen, die unabdingbar für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt sind,“ so OB Bosse weiter.

 

Marktoberdorfs Erster Bürgermeister Michael Eichinger macht deutlich: „Unsere Städte und Gemeinden übernehmen immer mehr Aufgaben und Verantwortung, stoßen dabei aber zunehmend an finanzielle Grenzen. Wer von den Kommunen leistungsfähige Schulen, gute Betreuungsangebote, moderne Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität erwartet, muss ihnen auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Es kann nicht dauerhaft sein, dass neue Aufgaben vor Ort umgesetzt werden sollen, ohne dass deren Finanzierung gesichert ist. Deshalb braucht es jetzt eine spürbare Entlastung und eine faire Finanzausstattung der kommunalen Ebene.

 

Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter sagt: „Die Kommunen stehen finanziell zunehmend unter Druck. Ein besonders deutliches Beispiel ist die Kinderbetreuung. Der Freistaat und der Bund übertragen uns wichtige Aufgaben, die Finanzierung hält jedoch vielfach nicht Schritt mit den tatsächlichen Kosten. Gerade im Bereich der Kindertagesbetreuung nach dem BayKiBiG tragen die Städte und Gemeinden einen immer größeren Anteil der Ausgaben. Mehr Unterstützung für die Kommunen würde ganz konkret eine Entlastung der Familien bedeuten. Jeder Euro, den Städte und Gemeinden nicht zusätzlich aufbringen müssen, hilft dabei, Elternbeiträge stabil zu halten und gleichzeitig eine hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Bund und Freistaat die Kommunen bei der Finanzierung von Kindergärten und Kinderkrippen stärker unterstützen. Der Aktionstag ‚Kommunen am Limit‘ macht deutlich: Wer gute Kinderbetreuung, moderne Schulen und leistungsfähige Städte und Gemeinden möchte, muss die kommunale Ebene finanziell besser ausstatten. Dafür kämpfen wir als Kommunen gemeinsam.“

 

Zu dem Aktionstag aufgerufen hatten der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Ziel ist es, die teilweise dramatische Finanzsituation der Kommunen öffentlich sichtbar zu machen und zu verdeutlichen, dass die kommunale Finanzkrise die Handlungsfähigkeit des Staates vor Ort unmittelbar beeinträchtigt. Die kommunalen Spitzenverbände fordern unter anderem, das strukturelle Finanzierungsdefizit der Kommunen vollständig zu beseitigen und den Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt“ konsequent anzuwenden. Wenn Bund und Länder Aufgaben an die kommunale Ebene übertragen oder bestehende Leistungen ausweiten, müsse dafür auch ein vollständiger finanzieller Ausgleich sichergestellt werden.

 

Mitteilung vom 22.06.2026

5. Ostallgäuer Pflegekonferenz: Netzwerkarbeit als Gerüst einer sorgenden Gemeinschaft

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie bestehende Netzwerke in Pflege, Beratung und Versorgung transparenter, verbindlicher und wirksamer gestaltet werden können.

Auf dem Bild v. l.: Thorsten Anstädt (Huma Q Wiesbaden), Stefan Mohr (Abteilungsleiter Soziales), stellvertretende Landrätin Carina Fischer, Sandra Wieland (Demenzbeauftragte Ostallgäu), Manuela Walgenbach (Teamleitung Pflegestützpunkt Ostallgäu) und Gerhard Stadler (Sachgebietsleiter Soziale Entwicklung). Bildquelle: Juliane Brandt/Landratsamt Ostallgäu

Auf dem Bild v. l.: Thorsten Anstädt (Huma Q Wiesbaden), Stefan Mohr (Abteilungsleiter Soziales), stellvertretende Landrätin Carina Fischer, Sandra Wieland (Demenzbeauftragte Ostallgäu), Manuela Walgenbach (Teamleitung Pflegestützpunkt Ostallgäu) und Gerhard Stadler (Sachgebietsleiter Soziale Entwicklung). Bildquelle: Juliane Brandt/Landratsamt Ostallgäu

Wie kann Pflege und Versorgung im Landkreis Ostallgäu auch künftig verlässlich gestaltet werden – und welche Rolle spielt dabei eine gute Vernetzung aller beteiligten Akteure? Mit diesen Fragen hat sich die 5. Ostallgäuer Pflegekonferenz im Landratsamt Ostallgäu beschäftigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie bestehende Netzwerke in Pflege, Beratung und Versorgung transparenter, verbindlicher und wirksamer gestaltet werden können.

 

Zur Eröffnung betonte stellvertretende Landrätin Carina Fischer, dass gute Versorgung im ländlichen Raum nur im gemeinsamen Miteinander gelingen könne. Eine sorgende Gemeinschaft entstehe dort, wo Verantwortung geteilt, Wissen verknüpft und Zusammenarbeit aktiv gelebt werde.

Netzwerkarbeit bilde hierbei die Voraussetzung dafür, dass aus einzelnen Angeboten ein tragfähiges gemeinsames Versorgungsgefüge entsteht.

 

Rund 80 Teilnehmende aus Kommunen, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Kliniken, Vereinen, Beratungsstellen und der Ehrenamtsarbeit kamen auf Einladung des Landkreises ins Landratsamt. Mehr als Fachinformation allein sollte die Konferenz vor allem auch Orientierung und Austausch ermöglichen. Nach der Begrüßung gaben Demenzbeauftragte Sandra Wieland und Manuela Walgenbach, Teamleitung Pflegestützpunkt Ostallgäu, einen Überblick über die bestehenden Strukturen und Netzwerke in Pflege und Versorgung im Landkreis. Ziel war es, den Teilnehmenden nachvollziehbar aufzuzeigen, welche Aufgaben- und Rollenverteilungen im Landkreis bestehen, um Synergien gezielt zu nutzen und Kooperationen systematischer zu gestalten. Anschließend zeigte Thorsten Anstädt, Geschäftsführer von humaQ Wiesbaden, in einem Best-Practice-Beitrag, wie sorgende Gemeinschaften durch gezielte Netzwerkarbeit gestärkt werden können und welche Ansätze sich daraus für das Ostallgäu ableiten lassen. Abschließend diskutierten die Teilnehmenden in einem interaktiven Workshop in Fokusgruppen über Stärken, Herausforderungen und Perspektiven der Netzwerkarbeit im Landkreis. Die Ergebnisse werden ausgewertet und sollen Impulse für die Weiterentwicklung des Netzwerks Pflege Ostallgäu geben.

 

Die Konferenz machte deutlich: Die Herausforderungen in Pflege und Versorgung lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Gute Netzwerkarbeit schafft Transparenz, stärkt verlässliche Kommunikationswege und verbindet Fachwissen, Verantwortung und praktische Erfahrung. Genau darin liegt ein wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung einer sorgenden Gemeinschaft im Ostallgäu.

 

Mitteilung vom 22.06.2026

Wanderung und Brotzeit für Ehrenamtliche im Bereich Integration und Migration

Das Landratsamt lädt am 16.7. ab 17.30 Uhr alle ehrenamtlich Engagierten im Bereich Integration und Migration zu einem Spaziergang mit Essen ein.

Bild: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Bild: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Mit diesem Abend möchten sich die Vertreterinnen aus dem Landratsamt herzlich für den wertvollen Einsatz der Ehrenamtlichen bedanken und ihnen zugleich Gelegenheit geben, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Der Abend beginnt mit einem gemeinsamen Spaziergang zur Skihütte Oberbeuren, in der alle ehrenamtlich Engagierten bei einer Brotzeit in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen können. Im Mittelpunkt stehen dabei das gesellige Beisammensein, der persönliche Austausch und die Gelegenheit, den Ehrenamtlichen herzlich für ihr großes Engagement und ihren wertvollen Einsatz zu danken.

 

Neben dem Leiter der Ausländerbehörde stehen die Integrationslotsinnen Christina Panje, Julia Jäkel und Maša Grahovac sowie die Wohnungslotsin Andrea Veres für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich in offener Runde auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben und Informationen aus erster Hand von den Fachstellen zu erhalten. 

 

Eine Anmeldung ist bis 2. Juli 2026 bei der Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu möglich – entweder per E-Mail unter integration@lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-794. Weitere Infos gibt es in der Integreat App Ostallgäu unter integreat.app/ostallgaeu in der Rubrik „Veranstaltungen“.

 

Mitteilung vom 19.06.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 7 zwischen Engratsried und Marktoberdorf

Von 22. Juni 2026 bis zum Jahresende werden an der Kreisstraße OAL 7 zwischen Engratsried und Marktoberdorf Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Bild: pixabay/analogicus

Bild: pixabay/analogicus

Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Kreisstraße für den gesamten Verkehr gesperrt.

 

Im Zuge der Bauarbeiten wird vom Landkreis Ostallgäu die bestehende, marode und zu schmale Kreisstraße OAL 7 auf einer Länge von einem Kilometer mit einer neuen Fahrbahnbreite von 6,5 Metern ausgebaut. Zudem wird im Bereich der bestehenden Radwegunterführung an der St 2008 (ehemalige B 472) bis zum Tierheim ein neues Teilstück eines Geh- und Radwegs samt Querungshilfe hergestellt. Die Maßnahmen dienen der Erhöhung des Ausbaustandards und der Verkehrssicherheit. Die Spartenträger erweitern zeitgleich ihr Versorgungsnetz entsprechend den aktuellen Anforderungen. Bei der Straßenerneuerung handelt es sich um den letzten Bauabschnitt des Ausbaus der OAL 7 zwischen Marktoberdorf und Oberthingau.

 

Für den Zeitraum der Sperrung wird eine überörtliche Umleitung eingerichtet. Diese verläuft ab dem Kreisverkehr südlich von Oberthingau nach Unterthingau und über Geisenried weiter zur St 2008 / Marktoberdorf und umgekehrt. Das Tierheim und das Kieswerk bleiben zunächst von Marktoberdorf aus erreichbar.

 

Die Projektkosten des Straßenausbaus betragen für den Bauabschnitt rund 1,36 Millionen Euro. Sie werden durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 680.000 Euro gefördert. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die Behinderungen während der Bauarbeiten.

 

Mitteilung vom 19.06.2026

Zukunft von LEADER: Schwäbische Aktionsgruppen tauschen sich mit MdEP Markus Ferber aus

Im Mittelpunkt standen die künftige Finanzierung, einfachere Förderregeln und starke Perspektiven für den ländlichen Raum.

Bildquelle: CSU-Europabüro Markus Ferber, MdEP

Bildquelle: CSU-Europabüro Markus Ferber, MdEP

Der Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat sich Mitte Juni auf Einladung von Markus Ferber, Mitglied des Europäischen Parlaments, gemeinsam mit weiteren Vertretern der sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) aus Schwaben zu einem Austausch über die Zukunft des Förderprogramms LEADER in Diedorf getroffen.

 

Dabei ging es vor allem um die inhaltliche und finanzielle Ausgestaltung von LEADER als wichtigem Instrument für die Weiterentwicklung des ländlichen Raums. Insbesondere wurden eine verbindliche Fortführung mit einem festen Mindestbudget, die Beibehaltung der Kofinanzierung durch die EU sowie eine Vereinfachung der Fördervorgaben angesprochen. Darüber hinaus wurde betont, dass die Förderung grundsätzlich nicht auf bestimmte Gebiete oder Zielgruppen beschränkt sein sollte. Anlass für den Austausch ist die aktuelle Diskussion auf Ebene der Europäischen Union über die künftige Ausgestaltung der Förderung für den ländlichen Raum im Rahmen des mehrjährigen Finanzrahmens für die Jahre 2028 bis 2034.

 

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern zur Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung ländlicher Regionen. Es ermöglicht lokalen Akteuren, regionale Entwicklungsprozesse aktiv mitzugestalten. Umgesetzt wird das Programm durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs).

 

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und damit für deren Umsetzung mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu verantwortlich. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Dort erfolgt auch die Koordinierung der Regionalentwicklung für den gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Beschlüsse über die Förderung der Projekte werden vom Entscheidungsgremium des Vereins gefasst.

 

Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER gibt es unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Für Fragen steht die Geschäftsstelle unter 08342 911-687/-688 oder per E-Mail an info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 18.06.2026

800 Besucher bei Vortrag zu Klima, Hitze und Gesundheit im MODEON

Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann setzen Impulse zu Klima-, Hitze- und Gesundheitsschutz.

Bildunterschrift: Prof. Dr. Harald Lesch (links) und Dr. med. Martin Herrmann sprachen im ausgebuchten MODEON Marktoberdorf über Klimakrise, Energiewende, Hitze und Gesundheit. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Isabel Costian

Bildunterschrift: Prof. Dr. Harald Lesch (links) und Dr. med. Martin Herrmann sprachen im ausgebuchten MODEON Marktoberdorf über Klimakrise, Energiewende, Hitze und Gesundheit. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Isabel Costian

Mit einem durch Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann hochkarätig besetzten Vortragsabend hat das Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren in Marktoberdorf ein Zeichen für mehr Bewusstsein und gemeinsames Handeln in den Bereichen Klima-, Hitze- und Gesundheitsschutz gesetzt. Zur Veranstaltung „Warum Energiewende, Klimakrise und Hitzeschutz uns alle angehen – und wie wir Lösungen entwickeln“ waren rund 800 Besucherinnen und Besuchern ins MODEON gekommen – es war damit bis auf den letzten Platz besetzt. 

 

Größte Live-Veranstaltung bundesweit

 

Dr. med. Martin Herrmann, Vorsitzender von KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V., verwies darauf, dass der bundesweite Hitzeaktionstag in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfand und inzwischen von mehr als 150 Partnern getragen wird. Die Veranstaltung in Marktoberdorf war dabei die größte Live-Veranstaltung bundesweit. Dr. med. Marlene Lessel, Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbands Ostallgäu, erläuterte, dass das Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren 2025 gegründet wurde. Unter anderem der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen das Bündnis als Mitglieder. In ihren Grußworten betonten Landrat Bernd Stapfner und Oberbürgermeister Stefan Bosse, dass sich übergreifende Herausforderungen nur gemeinsam und über kommunale Grenzen hinweg bewältigen lassen. Bürgermeister Michael Eichinger begrüßte die Gäste in Marktoberdorf.

 

Klima- und Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe

 

Inhaltlich spannte der Abend den Bogen von den naturwissenschaftlichen Grundlagen der Klimakrise bis zu ihren konkreten Folgen für die Gesundheit. Lesch erläuterte die Zusammenhänge zwischen Erderwärmung, Treibhausgasen und Klimakrise und machte deutlich, welches Potenzial in den erneuerbaren Energien steckt. Zugleich zeigte er auf, wie wichtig es ist, dass Bürgerinnen und Bürger die Energiewende aktiv mitgestalten – etwa in Form von Bürgerenergiegenossenschaften. Dabei benannte er auch Fehler und verpasste Chancen der Vergangenheit, machte aber zugleich Mut, indem er konkrete Wege für eine zukunftsfähige Energieversorgung aufzeigte. Martin Herrmann knüpfte daran an und schlug die Brücke zum Gesundheitsschutz. Er machte deutlich, dass häufigere und längere Hitzewellen auch bei uns zur Realität werden und eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit vieler Menschen darstellen. Gleichzeitig warb er dafür, Hitzeschutz als gemeinschaftliche Aufgabe zu begreifen und vor Ort tragfähige Netzwerke aufzubauen. 

 

Trotz des ernsten Themas gelang es beiden Referenten, mit Klarheit, Anschaulichkeit und Humor eine positive Aufbruchstimmung im ausgebuchten MODEON zu schaffen. Deutlich wurde an diesem Abend auch: Klima- und Hitzeschutz brauchen politischen Willen, regionale Verantwortung und Menschen, die bereit sind, sich einzubringen. Vor und nach dem Vortrag nutzten viele Besucherinnen und Besucher zudem den Infomarkt im Foyer, bei dem sich Initiativen aus der Region präsentierten. So wurde sichtbar, wie vielfältig das Engagement für Klima- und Hitzeschutz im Ostallgäu bereits ist. Der Termin war unter anderem Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landkreises. Weitere Informationen und Angebote gibt es unter klima-app-oal.de.

 

Mitteilung vom 18.06.2026

Landkreis erhält wiederholt Förderung aus dem Förderprogramm Geburtshilfe

Die Summe in Höhe von rund 452.000 Euro erhält der Landkreis für den Ausgleich des in der Geburtshilfe Füssen entstandenen Defizits.

Zum wiederholten Mal erhielt der Landkreis Ostallgäu aus dem Geburtshilfe-Förderprogramm „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“ für das an der Klinik Füssen – als einzige im Landkreis Ostallgäu gelegene Geburtshilfestation – entstandene Defizit eine Förderung. Die Regierung von Oberfranken hat als zuständige Behörde einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege in Höhe von rund 452.000 Euro erlassen. 

 

Im abgelaufenen Jahr 2025 wurden an der Klinik Füssen 445 Geburten betreut. Die Zahl der Geburten steigt seit dem Jahr 2020 mit 389 Geburten fast kontinuierlich an. Dieser Erfolg ist dem guten Ruf der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe an der Klinik Füssen als auch weiteren Investitionen, die in den letzten Jahren im Rahmen dieses Förderprogramms angeschafft wurden, zu verdanken.

 

Mitteilung vom 17.06.2026

Kreisstraße OAL 3 wegen Straßenbauarbeiten zeitweise gesperrt

Umleitung über die OA 34, Oberschwarzenberg, Unterschwarzenberg und die St 2050 über Oberzollhaus nach Bodelsberg und umgekehrt.

Bild: Pixabay/analocigus

Wegen Deckenbauarbeiten ist die Kreisstraße OAL 3 ab dem Abzweig bei Hasenmahd in Richtung Bodelsberg bis zur Landkreisgrenze je nach Witterung am 25. Juni oder am 26. Juni 2026 von 7 Uhr bis 17 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. 

 

Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung verläuft ab Hasenmahd über die OA 34, Oberschwarzenberg, Unterschwarzenberg und die St 2050 über Oberzollhaus nach Bodelsberg und umgekehrt. Im Anschluss an die Deckensanierung wird die Kreisstraße OAL 3 in diesem Abschnitt für einen Zeitraum von zwei Wochen auf 40 km/h begrenzt.

 

Das Landratsamt Ostallgäu bittet alle Anlieger sowie Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Behinderungen. Witterungsbedingte Änderungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 12.06.2026

Fernpass-Sperrung: Landkreis bittet um frühzeitige Reiseplanung

Der Landkreis Ostallgäu weist auf die zeitweise Sperrung der Fernpassroute am Samstag, 27. Juni 2026, hin.

Betroffen ist die B 179 Fernpassstraße, die zwischen 10 und 12 Uhr in den Bereichen Reutte/Katzenberg sowie Nassereith/Rastland gesperrt wird. In diesem Zeitraum ist ein Passieren des Fernpasses in beiden Richtungen nicht möglich. Hintergrund sind angemeldete Versammlungen auf österreichischer Seite.

 

Nach Angaben der österreichischen Behörden wird im selben Zeitraum zusätzlich auch die Hahntennjochstraße gesperrt. Diese Maßnahme soll verhindern, dass der Verkehr auf andere sensible Strecken ausweicht. Ausgenommen sind lediglich Anwohnerinnen und Anwohner mit Wohnsitz entlang der Hahntennjochstraße.

 

Für Reisende bedeutet das: Sowohl Fernpass als auch Hahntennjoch sollten im angegebenen Zeitraum nach Möglichkeit gemieden werden. Der Landkreis empfiehlt, Fahrten in diese Richtung frühzeitig zu verschieben, alternative Routen zu prüfen oder auf nicht notwendige Fahrten an diesem Tag ganz zu verzichten.

 

Hinsichtlich möglicher zusätzlicher Verkehrsbelastungen für das südliche Ostallgäu appelliert Landrat Bernd Stapfner an alle Bürgerinnen und Bürger, die Hinweise bei ihrer Planung zu berücksichtigen: „Uns ist wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über die Sperrung zu informieren, damit sie ihre Fahrten entsprechend planen können. Ziel ist es, zusätzliche Verkehrsbelastungen insbesondere auf den Straßen im südlichen Ostallgäu möglichst zu begrenzen. Wer seine Fahrt in Richtung Fernpass oder Hahntennjoch rechtzeitig anpasst, verschiebt oder eine andere Route wählt, hilft mit, einen Rückstau sowie Versuche, diesem auszuweichen, zu vermeiden.“

 

Weitere Informationen zur Sperrung veröffentlichen die österreichischen Behörden unter www.tirol.gv.at/fernpasssperre.

 

Mitteilung vom 12.06.2026

„bergaufland“: Knapp 1,4 Millionen Euro LEADER-Förderung in aktueller Förderperiode befürwortet

Der Verein zur Regionalentwicklung hat auf seiner 13. Mitgliederversammlung im Landratsamt in Marktoberdorf auf das vergangene Jahr zurückgeblickt.

Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie sowie Informationen zum eigenen LEADER-Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. Darüber hinaus erfolgte ein Beschluss über die Änderungen in der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums und ein Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2025. 

 

„Wir konnten schon neun Projekte für eine Förderung über LEADER auf den Weg bringen. Diesen stehen insgesamt knapp 1,4 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ich freue mich sehr, die weitere Entwicklung unserer Region zu gestalten, um die Lebensqualität in unserem Landkreis für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen“, sagt der neue Vorsitzende des Vereins, Landrat Bernd Stapfner. Unter den befürworteten Projekten sind unter anderem „Interaktiver Geschichten-Weg Irsee“, „beSONNders - Therapie- und Erlebenshof Westendorf“, „Dauerausstellung zur Allgäuer Mächlertradition Pfronten“ und „Tourismusakademie Ostallgäu“. 

 

LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse mitzugestalten. Umgesetzt wird es durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs). Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Beschlüsse über die Förderung der Projekte werden vom Entscheidungsgremium des Vereins gefasst. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Für Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 11.06.2026

Startschuss fürs Stadtradeln im Landkreis Ostallgäu

Landrat Bernd Stapfner und Stadtradeln-Star Susanne Rosenstihl freuen sich auf viele motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bild: Stefan Leonhart

Bild: Stefan Leonhart

Am Sonntag, 14. Juni, startet im Landkreis Ostallgäu wieder das Stadtradeln. Dann heißt es drei Wochen lang: rauf aufs Rad und möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen.

 

Im Landratsamt wurden heute die letzten Vorbereitungen getroffen. Landrat Bernd Stapfner und Stadtradeln-Star Susanne Rosenstihl freuen sich auf viele motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach der wechselhaften Witterung in dieser Woche stehen die Zeichen zum Start nun auf deutlich besseres Radlwetter.

 

Stapfner ruft dazu auf, sich noch an der Aktion zu beteiligen: „Das Stadtradeln ist eine tolle Gelegenheit, das Fahrrad ganz bewusst im Alltag einzusetzen und gemeinsam ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen. Ich lade deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, noch mitzumachen und in den kommenden drei Wochen möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen.“

 

Zum Auftakt bietet sich am Sonntag gleich eine Radtour nach Obergünzburg an: Dort findet um 11 Uhr eine Fahrradsegnung auf dem Kirchplatz statt.

 

Anmeldungen zum Stadtradeln sind jederzeit unter www.stadtradeln.de möglich.

 

Mitteilung vom 10.06.2026

Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in Füssen

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet am Donnerstag, 25. Juni 2026, erneut einen Beratungstag in Füssen an.

Bürgerinnen und Bürger aus Füssen und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen. Dieses Angebot soll regelmäßig alle zwei bis drei Monate eine wohnortnahe Unterstützung im südlichen Landkreis ermöglichen.


Die Beratungen finden von 10:00 bis 16:00 Uhr im Begegnungsraum „Treff 16“ am Ziegelstadel 16–18 in Füssen statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich.


Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie gesetzliche Ansprüche rund um Pflege und Versorgung informieren möchten. Individuelle Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de möglich.

 

Mitteilung vom 09.06.2026

Buchbaumzünsler: Befallenes Grüngut richtig entsorgen

Befallenes Grüngut kann an den großen Wertstoffhöfen im Landkreis gebührenfrei abgegeben werden.

Bild: pixabay/Didgeman

Bild: pixabay/Didgeman

Der bei Gartenbesitzer gefürchtete Buchbaumzünsler breitet sich auch im Ostallgäu weiter aus. Befallenes Grüngut kann an den großen Wertstoffhöfen im Landkreis gebührenfrei abgegeben werden. 

 

Wer sich von seinen kranken Buchsbäumen trennen möchte, darf das Schnittgut keinesfalls auf dem hauseigenen Komposthaufen oder über die Biotonne entsorgen. Diese Entsorgungswege könnten die Ausbreitung des Zünslers begünstigen. Befallenes Material sollte stattdessen verpackt in die Restmülltonne gegeben oder zu einem Wertstoffhof mit Restmüllannahme gebracht werden. Die Wertstoffhöfe in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Oberostendorf und Pfronten nehmen pro Haushalt bis zu zehn 100-Liter-Säcke Buchsbaumschnitt aus dem Landkreis gebührenfrei entgegen. Das befallene Material muss vor dem Transport luftdicht verpackt werden. Dafür eignen sich beispielsweise handelsübliche Müllsäcke.

 

Durch das Laden dieser Ressource wird eine Verbindung zu externen Servern hergestellt, die evtl. Cookies und andere Tracking-Technologien verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

YouTube-Videos laden