Aktuelles

Mitteilung vom 23.05.2019

Ostallgäuer Böllergeräte können im Juli in Breitenbrunn geprüft werden

Termine für die Beschussprüfung sind am Dienstag bzw. Mittwoch, den 30. und 31. Juli 2019. Durchgeführt wird die Prüfung vom Beschussamt München.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat als Unterstützung für Vereine und Gemeinden einen Termin zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert. Dieser findet in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München statt. Interessierte können sich bis 28. Juni für den 30. oder den 31. Juli 2019 direkt beim Beschussamt München (Angela Simon, Telefon: 089 17901-339, E-Mail: angela.simon(at)lmg.bayern.de) anmelden. Das Anmeldeformular ist auch auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden.

 

Die Beschussprüfung wird in der Kiesgrube Breitenbrunn (Hirtenlohweg 10, 87739 Breitenbrunn) stattfinden. Weitere Details zum Termin werden vom Beschussamt München nach Anmeldung bekanntgegeben.

Mitteilung vom 23.05.2019

Lichtverschmutzung: Neues Infoblatt zu insektenfreundlichen Außenbeleuchtungen

Auch in ländlichen Räumen überlagert vielerorts Kunstlicht den natürlichen Nachthimmel mit Mond und Sternen. Das schadet Insekten.

Lichtfalle: Angezogen durch das künstliche Licht werden viele Nachtschwärmer zum Beispiel durch Energieverlust beim Umkreisen der Lichtquelle getötet.

Lichtfalle: Angezogen durch das künstliche Licht werden viele Nachtschwärmer zum Beispiel durch Energieverlust beim Umkreisen der Lichtquelle getötet.

Die künstliche Beleuchtung unserer Landschaft nimmt stetig zu. Dabei bringt künstliches Licht viele Lebensfunktionen von Lebensgemeinschaften und Arten durcheinander. Vor allem unter den nachtaktiven Arten kommt es daher zu Verlusten. Nun veröffentlicht das Landratsamt Ostallgäu ein Infoblatt, das die wichtigsten Punkte zum Schutz nachtaktiver Insekten enthält.
 
Sogar in ländlichen Räumen überlagert vielerorts Kunstlicht den natürlichen Nachthimmel mit Mond und Sternen. Dabei bringt künstliches Licht viele Lebensfunktionen von Lebensgemeinschaften und Arten durcheinander. Der Tag-Nacht-Zyklus regelt die Ruhe- und Aktivitätsphasen von Lebewesen. Die im Jahresgang wechselnde Länge des Tageslichts spielt eine Schlüsselrolle bei der Überwinterung vieler Arten und bei deren Fortpflanzung. Zahlreiche Arten sind nur im Dunkeln aktiv.
 
Über 80 Prozent der heimischen Schmetterlinge sind nachtaktiv
 
Viele Insektenarten sind auf den natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmus angewiesen. Vor allem unter den nachtaktiven Arten kommt es daher zu großen direkten und indirekten Verlusten. Da Kunstlicht Insekten über Entfernungen von bis zu 700 Meter anlocken kann, hat die Lichtverschmutzung ein erhebliches Potenzial, vor allem den Bestand nachtaktiver Arten zu gefährden.
 
Worauf bei Außenbeleuchtungen zu achten ist
 
LED-Lampen in der Lichtfarbe „warmweiß“ stellen die umweltverträglichste Form der künstlichen Beleuchtung dar. Neben der Wahl geeigneter Leuchtmitteln gilt es, wo immer möglich, die Beleuchtung abzuschalten oder ganz darauf zu verzichten, Streulicht zu vermeiden sowie Leuchtdauer und Lichtintensität auf das nötige Maß zu begrenzen. Konkret können die negativen Auswirkungen über die Reduzierung der Lichtpunkthöhe, gezielte Lichtlenkung, geschlossene Gehäuse und geringe Oberflächentemperatur sowie den Verzicht auf Bodeneinbaustrahler und Skybeamer verringert werden.
 
Das Infoblatt zur insektenfreundlichen Beleuchtung kann hier heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 23.05.2019

Sechste Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Die Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, 29. Mai, um 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt.

Auf der Versammlung wird vor allem über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 berichtet. „Nach der erfolgreichen Zwischenbilanz unserer LES im vergangenen Jahr konnten einige Projekte abgeschlossen und neue bedeutende Vorhaben für das Ostallgäu angestoßen und vorangebracht werden“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der Mitgliederversammlung wird neben dem Bericht über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 sowie über die Kassenprüfung für das Jahr 2018 auch vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten über aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informiert. Darüber hinaus erfolgt ein Beschluss über die Änderungen der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums sowie Informationen zur Umsetzung der DSGVO. Zudem wird über das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ und die über Mitgliedschaften und Kooperationen des Vereins berichtet. Die detaillierte Tagesordnung ist auf www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden.
 
LEADER 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte er-folgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen stehen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 22.05.2019

Schlossparktourismus im Aufwind

Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende eine positive Bilanz gezogen.

Die Ankünfte haben mit 1.423.731 Gästen (+7,3 %) und die Übernachtungen mit 4.600.731 (+3,1 %) neue Höchstwerte erreicht. Besonderes Augenmerk lag im Vorjahr auf der Weiterentwicklung des Erlebnisraums Schlosspark. Hierbei standen der Ausbau des touristischen Netzwerkes, die Erarbeitung einer Kommunikationsleitlinie sowie die qualitative Entwicklung des Rad- und Wanderangebotes im Fokus. Ausruhen werden sich der Verband und seine Mitglieder auf diesen Erfolgen aber nicht: „Mit der Weiterentwicklung der bisherigen Linie soll die Qualität der Angebote, die Beliebtheit der Region und die Aufenthaltsqualität für die Gäste im Schlosspark weiter gesteigert werden“, sagt Zinnecker.
 
Der Trend zu vermehrten Kurzreisen setzte sich unterdessen weiter fort. So sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Vergleich zum Vorjahr von 3,36 auf 3,23 Tage weiter ab. Positiv ist die Steigerung der Auslastung der Bettenkapazitäten zu werten. Die 26.408 Betten waren 2018 zu 47,73 % ausgelastet. (45,98 % in 2017). Die Zahlen zeigen laut Landrätin die wichtige wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus. Mit einem Bruttoumsatz von 602 Millionen Euro und über 8000 Beschäftigten stellt der Tourismus eine wichtige wirtschaftliche Säule des Landkreises Ostallgäu dar. „Außerdem“, so die Vorsitzende, „kommt die hohe Freizeitqualität auch den Einheimischen zugute und trägt zur Lebensqualität bei, die in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger wird.“
 
Nachdem in einigen Bereichen des Landkreises die Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen, ist neben der quantitativen Tourismusentwicklung die Steigerung der Qualität der Angebote von ganz wesentlicher Bedeutung. Mit der erneuten Zertifizierung der RadReiseRegion Schlosspark und der 5-Sterne Qualitätsradroute Schlosspark im Allgäu wurde die Qualität der Radangebote weiter sichergestellt. Nach wie vor ist der Schlosspark mit diesem Angebot im Radtourismus in Deutschland einzigartig. Aber auch die Wanderangebote im Schlosspark werden nun in den Mittelpunkt gerückt. Mit der Entwicklung des Konzeptes „königlich Wandern im Schlosspark“ im Rahmen eines LEADER-Projektes hat Christa Fredlmeier mit einem neuen Schlosspark-Leitwanderweg und dem Konzept von ergänzenden Ortswanderwegen wichtige Bausteine für ein qualitativ hochwertiges Wanderangebot geschaffen. Ergänzend dazu soll allgäuweit im Rahmen eines LEADER-Projektes ein einheitliches Qualitätsmanagement für Rad- und Wanderwege installiert werden. „Wenn die Basisqualität der wichtigsten Infrastrukturangebote nicht stimmt, sind alle weiteren Maßnahmen im Marketing fast wirkungslos“, wirbt Zinnecker dafür, gemeinsam und kontinuierlich die Qualität der Infrastruktur sicherzustellen.
 
Die Stärkung der Zusammenarbeit mit allen am Tourismus beteiligten ist für die Entwicklung der Region wesentlich. Mit dem zweiten Tourismusforum wurde der Ausbau des Netzwerkes nach der Premiere 2017 auch im vergangen Jahr fortgeführt und intensiviert. Über 100 Beteiligte erarbeiteten in verschiedenen Workshops und beim Tourismusforum im Festspielhaus Füssen die Schwerpunkte der zukünftigen Tourismusstrategie. „Denn nur, wenn alle an einem Strang ziehen, können wir das Beste für unsere Gäste erreichen und mögliche Synergien nutzen“, sagt Zinnecker.
 
Dies ist auch der Hintergrund für das Kommunikationskonzept Schlosspark, das Vertreter der touristischen Akteure bei einigen Workshops unter der Federführung von Ingrid Yasha Rösner (Musenkuss und Funkenflug) im Rahmen des LEADER-Projektes „Umsetzung Schlosspark“ erarbeitet haben. Im Mittelpunkt des Kommunikationskonzeptes stehen die Motive und Bedürfnisse der Gäste nach einer Atempause in einer digitalisierten, kontrollierten und hektischen Zeit. Gleichzeitig soll dazu beigetragen werden, dass die Natur und die Menschen geschützt und geschätzt werden und damit ein Zugang zu ganz besonderen Momenten ermöglichen, die das Herz berühren und das Leben bereichern. Nun gilt es, in den nächsten Jahren diese gemeinsame Linie auch in den Orten und Betrieben bewusst umzusetzen, Geschichten hierzu zu erzählen, neue attraktive Angebote und Erlebnisse zu schaffen beziehungsweise bestehende Angebote in Wert zusetzen.
 
„Mit diesem Vorgehen haben wir gute gemeinsame Grundlagen geschaffen, die es nun gilt weiterzuentwickeln und auf allen Ebenen umzusetzen“, sagt Zinnecker zur Strategie. Dies strebt sie gemeinsam mit dem neu gewählten zweiten Vorsitzenden, allen 31 Mitgliedsgemeinden und den vielen weiteren touristischen Vertretern an.
 
Tourismusverband Ostallgäu e.V.
Schwabenstraße 13
87616 Marktoberdorf
info(at)schlosspark.de
08243 911-492

Mitteilung vom 21.05.2019

Hausexplosion in Rettenbach: Landrätin Zinnecker ruft zu Spenden auf

Nach der Explosion startet der Allgäuer Hilfsfonds unter Federführung von Landrätin Maria Rita Zinnecker einen Spendenaufruf.

„In tiefer Betroffenheit wollen wir die Familie unterstützen“, sagt Vereinsbeirätin Zinnecker und ergänzt: „Wir werden unbürokratisch und schnell das Geld zukommen lassen.“
  
Die Spenden werden direkt die von der Explosion betroffenen Personen erreichen. Auch die Bewohner aus der Nachbarschaft, die Schäden an ihrem Eigentum erlitten, sollen unterstützt werden. Gemeinsam mit Rettenbachs Bürgermeister Reiner Friedl und Simon Gehring, Schatzmeister des Allgäuer Hilfsfonds, appelliert Landrätin Zinnecker an die Öffentlichkeit: „Helfen Sie mit und geben Sie den Betroffenen Beistand in ihrem unfassbaren Leid.“
  
Unter dem Verwendungszweck „Rettenbach“ werden Spenden auf folgende Konten des Allgäuer Hilfsfonds entgegengenommen:
  
Sparkasse Allgäu
IBAN: DE94 7335 0000 0000 0028 57
BIC: BYLADEM1ALG
  
Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG
IBAN: DE04 7336 9920 0000 8848 80
BIC: GENODEF1SFO
 
Suche nach Verschütteten, Patientenversorgung und Betreuung der Nachbarn und Angehörigen: Für die Rettungskräfte bedeutete der Einsatz Schwerstarbeit. „Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Sachspenden
 
Eine Erstversorgung hat bereits stattgefunden und es werden momentan keine weiteren Sachspenden benötigt. Ein zukünftiger Bedarf wird momentan noch eruiert und an dieser Stelle später öffentlich bekanntgegeben und aufgelistet.

Mitteilung vom 21.05.2019

Botschafter-Treffen: Drei Allgäuer Unternehmen und ein E-LKW im Fokus

Die Firmen Ansorge, Sensortechnik Wiedemann und Toni Maurer präsentierten die rein elektrisch betriebene Zugmaschine namens Elias.

Bei ihrem Treffen im InnovaPark konnten die Botschafter*innen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren auch einen Blick auf den E-LKW Elias werfen.

Bei ihrem Treffen im InnovaPark konnten die Botschafter*innen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren auch einen Blick auf den E-LKW Elias werfen.

Zum Botschafter-Treffen haben sich jüngst rund 80 namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben im InnovaPark in Kaufbeuren getroffen. Zentrales Thema der Veranstaltung war die Elektromobilität in der Logistikbranche. „Den drei Unternehmen ist mit der Entwicklung dieses E-LKW ein Meilenstein in der Elektromobilität gelungen“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Das mittlerweile 21. Netzwerktreffen führte die Botschafter*innen der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren nach Kaufbeuren in den Innovapark, den bayernweit ersten privaten Gründer- und Technologiepark. „Wir haben mit Ansorge Logistik aus Biessenhofen und Sensortechnik Wiedemann aus Kaufbeuren zwei führende Unternehmen aus der Region für Gastbeiträge gewonnen“, sagte Oberbürgermeister Stefan Bosse. Als besonderes Highlight erwartete die Gäste die Live-Präsentation des brandneuen E-LKWs Elias. Zudem konnten sich die Teilnehmer auf die in höchstem Maße exklusiven Einblicke in einen überaus innovativen Mieter des Innovaparks freuen, die Intertek Deutschland GmbH.
 
Das Ostallgäu und Kaufbeuren sind eine „Region der Macher“
 
„Wir werden heute hautnah erleben, warum das Ostallgäu und Kaufbeuren eine Region der Macher sind“, sagte Zinnecker in ihrer Begrüßung. Wolfgang Thoma, Geschäftsführer der Firma Ansorge Logistik, erläuterte den Gästen neben zahlreichen technischen Informationen insbesondere die Beweggründe der drei Firmen, eine eigene vollelektrisch betriebene Zugmaschine zu entwickeln. Geboren aus dem Frust heraus, dass die namhaften Hersteller keine Lösungen anboten, entwickelten die drei Firmen den Elias schließlich selbst und dies mit außerordentlichem Erfolg. Einen wichtigen Beitrag zur E-Mobilität liefert auch das weltweit tätige Prüfunternehmen Intertek. Im InnovaPark Kaufbeuren betreibt Intertek sein Europazentrum zur Prüfung und Zertifizierung von Bauteilen für E-Fahrzeuge wie beispielsweise Batterien. Die beiden Unternehmensvertreter Joachim Ihrke und Thomas Carl führten die Teilnehmer durch die weitläufigen Testlabore des Unternehmens.

Mitteilung vom 14.05.2019

Maifest im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Seit kurzem schmückt ein Maibaum den Garten des Seniorenheimes Obergünzburg. Traditionell wurde er durch die Trachtengruppe d`Günztaler aufgestellt.

Gelegenheit zum Feiern gibt es im Seniorenheim Obergünzburg immer wieder. Die zahlreichen Veranstaltungen im Jahreslauf stehen häufig in Verbindung mit traditionell bayerischer Kultur und christlichen Feiertagen und setzen entsprechende Highlights im Heimalltag. Foto: Sr. Johanna, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Gelegenheit zum Feiern gibt es im Seniorenheim Obergünzburg immer wieder. Die zahlreichen Veranstaltungen im Jahreslauf stehen häufig in Verbindung mit traditionell bayerischer Kultur und christlichen Feiertagen und setzen entsprechende Highlights im Heimalltag. Foto: Sr. Johanna, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Typisch weiß-blau bis zum Wipfel, mit einem Kranz und bunten Bändern geschmückt und mit dekorativen Schildern verziert. Das Maifest rund um das Maibaumaufstellen ließ sich kaum jemand entgehen. Bei Blasmusik, Speis und Trank kam man gesellig zusammen, feuerte die Burschen und Madeln der Trachtengruppe tatkräftig beim Aufstellen des Maibaumes an und erlebte die traditionellen Bändertänze der kleinsten Trachtler hautnah mit. Zurück im Veranstaltungssaal schwangen die Senioren selbst das Tanzbein oder trällerten die Melodien altbekannter Volkslieder.

Mitteilung vom 14.05.2019

Fachinformatiker-Ausbildung beim Landkreis 2019 und 2020

Der Landkreis Ostallgäu sucht aktuell noch für dieses und nächstes Jahr je einen Auszubildenden (m/w/d) zum Fachinformatiker für Systemintegration.

Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Bereich der IT ist, sollte sich die folgenden Infos genau ansehen. Der Landkreis Ostallgäu stellt nämlich noch 2019, sowie auch nächstes Jahr, je einen Auszubildenden (m/w/d) zum Fachinformatiker für Systemintegration ein, welcher im Landratsamt in der Arbeitsgruppe IuK ausgebildet wird.

Ebenfalls sind wir am 16. und 17. Mai auf der Ausbildungsmesse im Modeon Marktoberdorf mit einem Stand vertreten. Interessierte können dort direkt Infos erhalten, an unserem Spiel teilnehmen und mehr über die Ausbildung im Landratsamt erfahren.

 

Alle Infos zur Ausbildung finden Sie in unserem digitalen Flyer, unter diesem Link.

Mitteilung vom 10.05.2019

Blauzungenkrankheit: Bundesländer verschärfen Verbringungsregelungen

Tiere aus den Restriktionsgebieten dürfen nur noch in andere Gebiete verbracht werden, wenn die Tiere zuvor einen Impfschutz erhalten haben.

Die Bundesländer haben Anfang Mai beschlossen, dass die Regeln für Tiere aus den Restriktionsgebieten für die Blauzungenkrankheit ab 18. Mai 2019 nur noch ein Verbringen in andere Gebiete zulassen, wenn die Tiere zuvor einen Impfschutz erhalten haben.
 
Die Bundesländer stützen sich dabei auf eine aktuelle Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, das ab Mai ein zunehmendes Risiko der Verbreitung der Blauzungenkrankheit durch sogenannte Gnitzen (Insekten der Gattung Culicoides) befürchtet. Betroffen von den Regelungen sind Wiederkäuer (u.a. Rinder, Schafe, Ziegen) in den Restriktionsgebieten, die aufgrund von Ausbrüchen der Blauzungenkrankheit, insbesondere in Baden-Württemberg, nach den geltenden Vorgaben mit 150 Kilometer-Radius festgelegt werden mussten. Die Restriktionsgebiete betreffen ganz Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz, sowie Teile von Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Durch den Landkreis Ostallgäu verläuft derzeit die Grenze dieses länderübergreifenden Restriktionsgebiets; der südliche Teil des Landkreises mit über 880 Betrieben und 35.000 Rindern ist nach Festlegung des Landratsamts noch nicht betroffen.
 
Tierhalter sollen empfängliche Tiere impfen lassen
 
Die bisherigen Regelungen für Zucht- und Nutztiere sowie Kälber mit einem Alter von unter 90 Tagen ließen ein Verbringen außerhalb des Restriktionsgebiets auch ohne vorherige Impfung unter bestimmten Bedingungen (negative Untersuchung, Tierhaltererklärung) zu. Diese vereinfachten Regeln gelten nach Entscheidung der Länderreferenten nur noch bis 17. Mai 2019. Ab 18. Mai 2019 können dann Wiederkäuer aus Restriktionsgebieten nur noch in freie Gebiete verbracht werden, wenn sie vorher geimpft wurden oder bei Kälbern die Muttertiere eine entsprechende Grundimmunisierung haben.
 
Das Veterinäramt Ostallgäu hat erst seit Kurzem Kenntnis und möchte die betroffenen Landwirte von dieser neuen Regelung informieren, damit sich diese darauf einstellen können. Das Veterinäramt hat die niedergelassenen Tierärzte bereits über die neuen Regeln informiert und steht jedem Betroffenen mit Auskünften zur Verfügung (Telefon 08342 911-214). Nähere Hinweise werden auch auf der Homepage des Landratsamts eingestellt. Da sich die Blauzungenkrankheit in Teilen von Deutschland weiter ausgebreitet hat und die Tierseuche insbesondere bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und Todesfällen führen kann, sollten Tierhalter empfängliche Tiere gegen die Blauzungenkrankheit (Stämme BTV-8 und BTV-4) impfen lassen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mitteilung vom 10.05.2019

Erinnerung: Jetzt für das kostenlose Vereinscoaching bewerben

Die Servicestelle EhrenAmt bietet zum dritten Mal ein Coaching für drei Vereine an. Bewerbungsschluss ist der 17. Mai 2019.

Das Vereinscoaching ist eine individuelle Unterstützung für die Bewältigung von neuen Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der Gesellschaft ergeben. Für das Coaching konnte Michael Blatz gewonnen werden. Er ist Vereinsberater und bringt, neben langjähriger Management-Erfahrung, etwa 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und dem Coaching von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen mit. Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und Lösungen gefunden werden. So kann sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen.
 
Bis 17. Mai bewerben
 
Interessierte können sich noch bis Freitag, 17. Mai 2019, für ein kostenloses Vereins-coaching bewerben. Drei Vereine werden ausgewählt und für diese werden die Kosten vom Landratsamt Ostallgäu getragen. Das Bewerbungsformular ist auf dem EhrenamtPortal unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden. Ein wichtiger Teil der Bewerbung ist die möglichst genaue Beschreibung, warum der Verein den Zuschlag erhalten soll. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden drei Vereine ausgewählt. Die Termine werden mit den ausgewählten Vereinen im Vorfeld abgestimmt. Bei Rückfragen können sich Interessierte an die Ostallgäuer Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm (Telefon: 08342 911-290) wenden.

Mitteilung vom 08.05.2019

Bahnverkehr im Ostallgäu: Positive Signale aus München

Verkehrsminister Hans Reichart reagiert auf Forderungen von Landrätin Maria Rita Zinnecker - unter anderem zur Elektrifizierung Ostallgäuer Bahnlinien.

Der Landkreis Ostallgäu engagiert sich seit vielen Jahren entschlossen dafür, die Bahnverbindungen im, ins und aus dem Ostallgäu nicht nur zu erhalten, sondern das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger stetig und nachhaltig zu verbessern. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich deshalb beim Verkehrsdialog in Marktoberdorf mit verschiedenen Forderungen an Dr. Hans Reichhart, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, gewandt. Dieser hat nun im Einzelnen auf die Ostallgäuer Themen reagiert und auch teilweise Lösungen angeboten.
 
Diese Nachricht wird viele Pendler freuen: Die Forderung des Landkreises nach mehr Fahrzeugkapazitäten zwischen Buchloe und München wird, so Reichhart, durch Verstärkerzüge aufgefangen – gerade zu den Pendlerspitzenzeiten morgens und abends. Es hat sich gezeigt, dass die neuen Triebwagen der Bayerischen RegioBahn (BRB) für das Fahrgastaufkommen nicht ausreichen. „Dies ist eine deutliche Verbesserung für die Berufstätigen, die in Richtung München pendeln“, sagt Zinnecker. Die außerdem von Reichhart angekündigte Elektrifizierung von Reutte i. Tirol bis Pfronten-Steinach ist nach Auffassung der Landrätin ein erster Schritt in die richtige Richtung, allerdings fordert Zinnecker, dass auch die Strecke Füssen – Buchloe und weiter nach Augsburg elektrifiziert werden muss. Die Strecke wurde nach Mitteilung des Staatsministers nun für das neue Elektrifizierungsprogramm „Elektrische Güterbahnen“ beim Bund angemeldet.
 
Landrätin fordert schnelle Elektrifizierung
 
Insgesamt müsse laut Zinnecker in der Region auch weiter über alternative Antriebstechniken nachgedacht und gesprochen werden. Hierfür setzte sich der Landkreis schon seit dem Jahr 2015 ein und hat 2018 erfolgreich auch einen Ministerratsbeschluss zur Bayerischen Elektromobilitätsstrategie (BESS) erreicht, dass künftig ein Regionalzug testweise mit sogenannter LOHC-Technik im Ostallgäu fahren wird. Bei diesem Zug wird Wasserstoff in einem nicht entflammbaren Speichermedium mitgeführt. Der Freistaat will immerhin 30 Millionen Euro an Forschungsfördermitteln in die Entwicklung stecken. Nachdem dieser Prototyp aber laut Verkehrsminister noch in der Entwicklung sei, könne der Test erst ab Mitte der 2020er Jahre erfolgen. Reichhart weist in seinem Schreiben auf die Meinung von Experten hin, dass andere alternative Antriebe im Allgäu aufgrund der Topographie und Streckenführungen nicht geeignet seien. Hier sei die Neigetechnik der optimale Standard, für diese Züge gibt es derzeit jedoch keine innovativen Antriebe. „Allerdings wäre die schnellstmögliche Umsetzung der für die Allgäuer Strecken passenden alternativen Antriebe wünschenswert. Sollte dies nicht zeitnah geschehen können, spricht dies noch deutlicher für eine schnelle Elektrifizierung der Strecken“, sagt Zinnecker.
 
Stündliche Halte
 
Auch die Forderung der Landrätin, die bei Ausschreibungen entstandenen Einsparungen in die Allgäuer Netze zu investieren, fand in München Gehör. Ab Dezember 2019 werden an den Tagesrandlagen zusätzliche Fahrten von Kaufbeuren nach Füssen sowie von Füssen nach Marktoberdorf eingeführt. Dies führt insgesamt zu mehr Verbindungen zwischen Füssen und Augsburg/München. Ab Dezember 2021 gibt es zudem Taktverdichtungen auf der Strecke Buchloe – Kempten. Dann fahren zusätzliche zwölf Züge von Montag bis Freitag und 18 Züge an Wochenenden: Günzach und Biessenhofen erhalten also stündliche Halte. 
 
Die Wiedereinführung eines Bahnhaltes in Aitrang ist ebenfalls ein dringendes Anliegen des Landkreises. Durch die Taktverdichtungen ab Dezember 2021 ist ein Hauptkriterium „Stündlicher Halt“ für die Reaktivierung des Bahnhaltes Aitrang nun gegeben. Hier verwies der Minister allerdings auf die fehlenden Finanzmittel und nicht gegebene Wirtschaftlichkeit. Für Landrätin Zinnecker stellen diese Faktoren keine unüberwindbaren Hindernisse dar. Hier müsse man dranbleiben und mit einer Potenzialanalyse die Fakten klären, dies auch gerade mit dem Hintergrund, dass die Fahrgastzahlen auf den Strecken im Allgäu um 25 bis 30 Prozent und in Richtung München um 15 Prozent angewachsen sind.
 
Zinnecker: Themen sind angekommen – „Müssen am Ball bleiben“
  
Auch die Verbesserung der Sicherheit an den Bahnübergängen im Ostallgäu war Thema des Schreibens von Landrätin Zinnecker. Hier hat mittlerweile mit dem Konzernbevollmächtigten der DB Netz AG, Klaus-Dieter Josel, ein Gespräch stattgefunden. Ergebnis war bekanntlich, dass ein Bahnübergang in Pfronten, der in der Vergangenheit zu mehreren Unfällen geführt hat, durch eine Schrankenanlage gesichert wird.
 
Insgesamt zeigt sich Landrätin Zinnecker mit den Antworten und Lösungen des Staatsministers fürs Erste zwar zufrieden, da die Themen in München angekommen seien und erste konkrete Ergebnisse und Verbesserungen für den Fahrgast erbracht hätten. „Aber insbesondere was die Elektrifizierung und den Einsatz alternativer Antriebstechnologien betrifft, müssen wir am Ball bleiben und zeitnahe Umsetzungen einfordern“, gibt Zinnecker einen Ausblick in die nahe Zukunft.

Mitteilung vom 03.05.2019

Erfahrene Mentorin: Guter Rat für Ehrenamtliche

Vermittelt durch die Servicestelle EhrenAmt steht Karin Ketterl aus Füssen mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung Ehrenamtlichen zur Seite.

Die ehrenamtliche Mentorin Karin Ketterl aus Füssen steht nun mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung Ehrenamtlichen freundschaftlich zur Seite.

Die ehrenamtliche Mentorin Karin Ketterl aus Füssen steht nun mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung Ehrenamtlichen freundschaftlich zur Seite.

Oft genug stoßen Ehrenamtliche im Alltag auf Hürden und Herausforderungen, bei deren Bewältigung eine externe Begleitung hilfreich sein kann. Die ehrenamtliche Mentorin Karin Ketterl aus Füssen steht nun mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung Ehrenamtlichen freundschaftlich zur Seite. Die Unterstützung durch die ehrenamtliche Mentorin ist ein neues Angebot der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu.
 
Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu unterstützt das Ehrenamt im Landkreis. Die Angebote für Ehrenamtliche werden stets weiterentwickelt und die Erfahrung zeigt, dass der persönliche Kontakt nach wie vor ein wesentlicher Weg ist, Ehrenamtlichen konkrete Unterstützung zu bieten.
 
Praktische Hilfestellungen
 
Karin Ketterl bietet praktische Hilfestellungen und Einschätzungen aus ihrer Erfahrung und hilft bei der Suche nach Lösungsansätzen in folgenden Themenbereichen: Nachfolger für Vorstandsposten finden, Tipps für neue Vereinsvorsitzende, Frauen im Ehrenamt und Organisationen von größeren Veranstaltungen wie Bällen oder Jubiläumsfeiern.
 
Interessierte können sich an Julia Grimm (Servicestelle EhrenAmt) unter Telefon 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de wenden. Sie vermittelt die Anfragen und stellt den Kontakt her. Im Anschluss organisiert Karin Ketterl die Unterstützung selbstständig.

Mitteilung vom 03.05.2019

Landkreis Ostallgäu zur Öko-Modellregion ernannt

Die Auszeichnung erfolgte durch Staatsministerin Michaela Kaniber im Rahmen eines Festakts im Landwirtschaftsministerium in München.

V. l.: Peter Däubler, Wirtschaftsreferent Ostallgäu, Staatsministerin Michaela Kaniber, Stv. Landrat Wolfgang Hannig, Lkr. Ostallgäu, Christian Kreye, Leiter ALE Schwaben

V. l.: Peter Däubler, Wirtschaftsreferent Ostallgäu, Staatsministerin Michaela Kaniber, Stv. Landrat Wolfgang Hannig, Lkr. Ostallgäu, Christian Kreye, Leiter ALE Schwaben

Der Landkreis Ostallgäu ist vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) in einem Festakt zur „Staatlich anerkannten Öko-Modellregion“ ernannt worden. Die Auszeichnung wurde durch den stellvertretenden Landrat Wolfgang Hannig sowie Peter Däubler, Leiter der Kreisentwicklung im Landratsamt, stellvertretend für das Ostallgäu entgegengenommen.
 
Der Landkreis wurde als eine von 15 Regionen als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 27 Gebiete in Bayern in dem Wettbewerb 2018/2019 beworben. Er hat bereits eine hohe Anzahl an Ökobetrieben sowie einen hohen Anteil an ökologisch bewirtschafteten Flächen. Zudem bestehen bereits funktionierende bäuerliche Bio-Betriebe und zahlreiche unterschiedliche Öko-Verarbeiter im Ostallgäu. Darüber hinaus gibt es ein steigendes Bewusstsein für regionale Ökolebensmittel. Potential sieht der Landkreis bei den Lagerflächen für Bio-Getreide in der Region sowie in einer durchgängigen regionalen Wertschöpfungskette. Auch bei der Qualität des Bio-Getreides sowie in der koordinierten Gemeinschaftsverpflegung und Vermarktung bestünden Potentiale im Ostallgäu.
 
Chance für das Ostallgäu
 
„Wir sehen hier eine große Chance“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Man wolle mit Unterstützung einer professionellen Prozessbegleitung durch konkrete Projekte die heimische Landwirtschaft im Ostallgäu voranbringen und stärken. Die bäuerlichen Strukturen im Landkreis und die Kommunen sollen durch eine intakte (Land-)Wirtschaft und Wertschöpfungsstrukturen gestärkt werden. Zudem soll ein Image-Gewinn der Ostallgäuer Landwirtschaft und eine positive Wechselwirkung mit touristischen und landschaftspflegerischen Aspekten erreicht werden. Dadurch sollen der Landkreis beziehungsweise die Kommunen profitieren. Grundsätzlich soll die Öko-Modellregion Ostallgäu dazu beitragen, die Region wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig zu stärken.
 
Weitere Informationen stehen unter http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2019/216873/ sowie http://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/oekolandbau/index.php und https://www.oekomodellregionen.bayern/ zur Verfügung.

Mitteilung vom 03.05.2019

Wohnraum rechtzeitig anpassen: Neue Broschüre des Landkreises

Mit der Broschüre „Ein Leben lang zu Hause wohnen“ stellt der Landkreis erstmals eine Übersicht zur Anpassung des Wohnraums zur Verfügung.

Oft können Wohnungen oder Häuser mit kleinen Maßnahmen so angepasst werden, damit das Leben in den eigenen vier Wänden auch im Alter weiterhin gut möglich ist.

Oft können Wohnungen oder Häuser mit kleinen Maßnahmen so angepasst werden, damit das Leben in den eigenen vier Wänden auch im Alter weiterhin gut möglich ist.

Die Broschüre gibt viele Anregungen, die eigene Wohnsituation zu überprüfen und Ideen, wie sie auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann. Die Broschüre ist kostenlos in den Gemeinden, Fachstellen für pflegende Angehörige und im Landratsamt erhältlich.
 
Oft werden Wohnungen oder Häuser den Anforderungen im Alter oder bei einer Behinderung nicht gerecht. Häufig ist es aber möglich, diese mit kleinen Maßnahmen zu verändern, damit das Leben in den eigenen vier Wänden weiterhin gut möglich ist. „Gehen Sie mit einem offenen Blick durch die Wohnung und das am besten, bevor aus der Not heraus eine schnelle Lösung erforderlich wird“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Stürze mit einfachen Maßnahmen verhindern
 
Neben der eigenen ersten Einschätzung gibt es im Landkreis Ostallgäu kompetente Ansprechpartner*innen, die für verschiedenen Fragestellungen zur Verfügung stehen. Renate Dantinger, zertifizierte Wohnraumberaterin im Landkreis, berät kostenlos und unabhängig von einer Pflegebedürftigkeit zur Wohnraumanpassung. Eine sichere Umgebung, die übrigens unabhängig vom Alter Sinn ergibt, hilft Unfälle zu vermeiden. Insbesondere Stürze können mit einfachen Maßnahmen, wie dem Anbringen von Haltegriffen, bessere Beleuchtung oder Entfernung von Stolperfallen, verhindert werden.
 
Über Stephan Vogt, Demenzbeauftragter des Landkreises, kann eine Beratung zur häuslichen Wohnsituation bei demenzkranken Menschen angefordert werden. „Für diese Menschen spielt die eigene Wohnung eine besondere Rolle. Sie ist Gedächtnisstütze und Orientierungshilfe zugleich“, sagt Vogt. Für Maßnahmen zur Wohnraumanpassung gibt es unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten. Zuschussmöglichkeiten durch die Pflege- und Krankenkassen und ein Antrag auf Fördergelder müssen individuell geklärt werden. Die Broschüre steht auch auf der Landkreis-Homepage zur Verfügung.
 
Ansprechpartnerin: Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon: 08342 911-475, E-Mail: christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de, www.sozialportal-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 29.04.2019

Wertstoffhof Buchloe: Bauarbeiten für neue Anlieferungshalle beginnen am 6. Mai

Die Öffnungszeiten und das Entsorgungsangebot bleiben von den Bauarbeiten unberührt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum Spätherbst.

Am Montag, 6. Mai, starten die Arbeiten für den geplanten Ersatzbau am Buchloer Wertstoffhof. Der Wertstoffhof Buchloe wird in den kommenden Monaten umgebaut. So lange darf das Gelände mit dem Auto nur eingeschränkt befahren werden. Nachdem bereits im März die alte Rundstützenhalle abgerissen wurde, beginnen nun die Vorbereitungen für den Neubau. Herzstück der geplanten Anlage ist eine Containerhalle, deren leicht gehaltene Konstruktion ein Maximum an Licht und Luft in den Anlieferungsbereich bringt. Hier werden künftig verschiedene Wertstoffcontainer Platz finden und problemlos anzufahren sein. Freuen werden sich die Nutzerinnen und Nutzer außerdem über das erweiterte Parkplatzangebot und die optimierten Verkehrsregelungen innerhalb der weitläufigen Sammelstelle.
 
Personal beantwortet Fragen
 
Bis es soweit ist, müssen sich die Buchloer*innen allerdings noch bis zum Spätherbst dieses Jahres gedulden. Während die Bauarbeiten andauern, darf das Gelände des Wertstoffhofs und der Sammelstelle für Gartenabfälle nur eingeschränkt befahren werden. Wer seine Abfälle mit dem Auto anliefern möchte, kann auf dem südlich angrenzenden Grundstück der neuen Bauhof-Lagerhalle parken und seine Abfälle über den neu eingerichteten Fußgänger-Zugang direkt zu den Containern bringen. Für den Transport schwerer Gegenstände stehen Sackkarren bereit. Die gewohnten Öffnungszeiten und das Entsorgungsangebot bleiben trotz der Bauarbeiten aller Voraussicht nach bestehen.
 
Das Landratsamt bittet um Verständnis für die vorübergehenden Beschränkungen im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen. Bei Fragen hilft das Personal vor Ort gerne weiter.

Mitteilung vom 26.04.2019

Neue Perspektiven: Jetzt für Workshop „Wofür brennen Sie?“ anmelden

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet den Workshop in Zusammenarbeit mit der Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber an.

Der Workshop „Wofür brennen Sie?“ wendet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen. Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung möglich.
 
Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen: „War das alles?“ Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden?
 
In Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, wohin ihre Aufmerksamkeit gleitet. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen.
 
Termin: Mittwoch, 8. Mai 2019, von 17.30 bis 21 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach II
Kosten: 37 Euro einschließlich Unterlagen und Verpflegung
 
Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Marktoberdorf, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 16.04.2019

Landkreis Ostallgäu wird Öko-Modellregion

Der Landkreis wurde als eine von 15 Regionen beim Wettbewerb „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ 2018/2019 ausgewählt.

Das Ostallgäu wird Öko-Modellregion: Das geht aus einer Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) vom 16. April hervor. „Ich freue mich sehr, denn das wird unseren Landkreis nachhaltig voranbringen. Ziel für das Ostallgäu ist es, unsere bäuerlichen Strukturen sowie die Kommunen durch eine intakte (Land-)Wirtschaft und Wertschöpfungsstrukturen zu stärken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Darüber hinaus soll ein Image-Gewinn der Ostallgäuer Landwirtschaft und eine positive Wechselwirkung mit touristischen und landschaftspflegerischen Aspekten erreicht werden.
 
Der Landkreis Ostallgäu hatte sich Ende Januar für dessen Kommunen (mit Ausnahme Markt Obergünzburg, Gemeinde Günzach, Markt Ronsberg, Gemeinde Untrasried) für den Wettbewerb bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) beworben, nachdem der Kreisausschuss der Bewerbung einstimmig zugestimmt hatte. Hier wurde auch beschlossen, dass die geförderte Prozessbegleitung (Projektstelle) ihren Sitz im Landratsamt hat und der Landkreis die Kosten für die Kommunen übernimmt. Zuvor wurden in mehreren Workshops gemeinsam mit Kommunen, Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren konkrete Projekte und weiteren Ideen für die Bewerbung erarbeitet. „Der Einsatz von den zahlreichen Teilnehmern ist nicht selbstverständlich, zeigt aber das große Interesse im Ostallgäu an regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln“, erklärt Landrätin Zinnecker.
 
Bewusstsein für regionale Identität voranbringen
 
Mit dem Wettbewerb „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ fördert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) im Rahmen von BioRegio Bayern 2020 eine Prozessbegleitung in Form einer Personalstelle für einen Zeitraum von zwei Jahren. Der Wettbewerb soll die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranbringen. Der Fördersatz beträgt 75 Prozent. Die restlichen 25 Prozent werden durch den Landkreis selbst getragen. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für zwei Jahre. Das Ostallgäu hofft jedoch auf eine Verlängerung der Förderung. Die vier Ostallgäuer Günztal-Kommunen hatten mit weiteren Kommunen des Günztals aus dem Unterallgäu eine separate Interessensbekundung und Bewerbung abgegeben. Auch sie wurden nun als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ ausgewählt.
 
Weitere Informationen stehen unter http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2019/216873/ sowie http://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/oekolandbau/index.php und https://www.oekomodellregionen.bayern/ zur Verfügung.

Mitteilung vom 16.04.2019

Energiekarawane in Germaringen: Dient Bürger*innen und dem Klimaschutz

Im Frühjahr 2018 haben 64 Germaringer Hausbesitzer beim Projekt von Landkreis Ostallgäu und Gemeinde mitgemacht und sich energetisch beraten lassen.

„Die hohe Anzahl an Beratungen zeigt, dass wir mit dieser Kampagne den Bedarf erkannt und den Nagel auf den Kopf getroffen haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der Landkreis wird deshalb weiter auf Energieberatung vor Ort setzen, ab sofort jedoch auf die Kampagne „Check Dein Haus“ des Energie- und Umweltzentrums Allgäu eza!.
 
Die Besonderheit der „Energiekarawane“ ist, dass sie aufsuchend ist. Das heißt, sie findet direkt beim Kunden in dessen Haus, also im Beratungsobjekt statt. Zudem wird sie unaufgefordert angeboten und findet in Kampagnenform statt, also an einem konkreten Ort mit begrenzter Zeit und in begrenzter Anzahl. In Germaringen ließen sich innerhalb von sieben Wochen 64 Teilnehmer beraten.
 
„Große Zufriedenheit“ mit Beratern
 
Nach Abschluss der Kampagne gab der Landkreis eine Evaluation der „Energiekarawane“ in Auftrag, deren Ergebnisse nun vorliegen. 84 Prozent der Befragten gaben an, dass die „Energiekarawane“ die erste Energieberatung für ihr Objekt gewesen sei. Man habe damit wie erhofft genau die Zielgruppe getroffen, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises. Die Beratungen wurden überwiegend als „sehr hilfreich“ oder „hilfreich“ bewertet und mit den Beratern selbst herrschte „große Zufriedenheit“. Mehr als 75 Prozent der Befragten gaben an, dass sie energetische Verbesserungen bereits umgesetzt hätten oder dies konkret planten. Die durchschnittliche Investitionssumme gaben die Teilnehmer dabei mit je 22.000 Euro an. „Unser Fazit lautet: Die Energiekarawane ist ein klarer Erfolg, der unseren Bürgerinnen und Bürgern ebenso dient wie dem Klimaschutz“, sagt Zinnecker.
 
Neue Kampagne „Check Dein Haus“
 
Weil die „Energiekarawane“ so gut ankam, wird der Landkreis weiterhin aufsuchende Energieberatungen unterstützen, ab sofort jedoch in anderem Gewand: Die Kampagne „Check Dein Haus“, die das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) gemeinsam mit der Verbraucherzentrale den Kommunen im Ostallgäu anbietet. Der Landkreis unterstützt jährlich bis zu vier Kampagnen im Ostallgäu finanziell und steht künftig als fachlich neutraler Ansprechpartner zur Verfügung.

Mitteilung vom 16.04.2019

Informationsveranstaltung zur EU-Datenschutzgrundverordnung

In Kooperation mit den Gemeinden Pfronten und Pforzen bietet der Landkreis zwei Informationsveranstaltungen für Vereine an.

Seit Mai 2018 hat der Datenschutz innerhalb Europas einen höheren Stellenwert erhalten. Vereine sind aufgefordert, wesentliche Anforderungen an den Datenschutz einzuhalten. Dies führt an vielen Stellen noch zu Unklarheiten. Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises bietet in Kooperation mit den Gemeinden Pfronten und Pforzen zwei Informationsveranstaltungen für Vereine an.
 
Die Informationsveranstaltung „EU-Datenschutzgrundverordnung – Ein Jahr nach der Einführung: Was sind die Kernthemen für Vereine?“ findet an zwei Terminen statt: 
 
14. Mai 2019, 19 bis 21 Uhr, Pfarrheim, Dr.-Kohnle-Weg 1, Pfronten und
21. Mai 2019, 19 bis 21 Uhr, Vereinshaus, Bahnhofstr. 16, Pforzen
 
Rechtsanwalt Richard Didyk wird das vergangene Jahr mit der EU-Datenschutzgrundverordnung Revue passieren lassen und die Kernthemen des Datenschutzes für die Vereinsarbeit herausarbeiten. Die Teilnehmer können außerdem ihre Fragen aus der Praxis stellen. Um diese zu beantworten, bietet die Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt nun eine Infoveranstaltung für Vereine.
 
Anmeldung über das Ehrenamtsportal
 
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten sich Vereinsvertreter*innen bald, aber spätestens bis zum Freitag, 3. Mai 2019, zu einem der beiden Termine anmelden. Ein Anmeldebogen ist auf dem Ehrenamtsportal des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden. Bei Rückfragen können sich Interessierte an die Ostallgäuer Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm (Telefon: 08342 911-290) wenden.

Mitteilung vom 16.04.2019

Vereinscoaching – ein kostenloses Angebot der Servicestelle EhrenAmt

Für die individuelle Unterstützung, die der Landkreis zum dritten Mal anbietet, können sich Vereine noch bis zum 17. Mai bewerben.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu bietet als individuelle Unterstützung für die Bewältigung von neuen Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der Gesellschaft ergeben, zum dritten Mal ein Coaching für Vereine an.
 
„Das Coaching hat sich die vergangenen zwei Jahre bewährt. Vereine stehen oft vor Herausforderungen, die durch die individuelle Unterstützung des Vereinscoaches bewältigt werden können. Deshalb bieten wir diesen Service auch dieses Jahr wieder für drei Vereine an“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Für das Coaching konnte Michael Blatz gewonnen werden. Er ist Vereinsberater und bringt, neben langjähriger Management-Erfahrung, etwa 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und dem Coaching von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen mit. Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und Lösungen gefunden werden. So kann sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen.
 
Bis 17. Mai bewerben
 
Interessierte können sich um ein kostenloses Vereinscoaching bis zum 17. Mai 2019 bewerben. Drei Vereine werden ausgewählt und für diese werden die Kosten vom Landratsamt Ostallgäu getragen. Das Bewerbungsformular ist auf dem EhrenamtPortal unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden. Ein wichtiger Teil der Bewerbung ist die möglichst genaue Beschreibung, warum der Verein den Zuschlag erhalten soll. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden drei Vereine ausgewählt. Die Termine werden mit den ausgewählten Vereinen im Vorfeld abgestimmt. Bei Rückfragen können sich Interessierte an die Ostallgäuer Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm (Telefon: 08342 911-290) wenden.

Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.