Aktuelles

Mitteilung vom 21.02.2020

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bietet Fachwissen und Austausch

Rund 160 Ehrenamtliche haben an der vierten Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu teilgenommen.

Thomas Heinze erklärt Ehrenamtlichen, was eine gute Rede ausmacht. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Thomas Heinze erklärt Ehrenamtlichen, was eine gute Rede ausmacht. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

In den Räumen des Landratsamtes in Marktoberdorf informierten sich die Teilnehmenden aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in 17 Workshops zu Themen wie Versicherungen, Öffentlichkeitsarbeit und konstruktive Kommunikation.
 
„Bereits zum vierten Mal startet heute unsere hochkarätige und beliebte Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“. Sie ist eine wichtige Säule in unserer Arbeit, mit der wir Sie als ehrenamtlich Engagierte ganz konkret und realitätsnah unterstützen,“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der Teilnehmer. „Ich bin richtig begeistert von der Veranstaltung. Die Qualität der Vorträge ist super. Große und kleine ehrenamtliche Einrichtungen können davon profitieren. Ich nehme bei der nächsten Fachtagung gerne wieder teil,“ sagte Johanna Zwick von der Lebenshilfe Ostallgäu. Vereinsberater Michael Blatz gab den Teilnehmern Tipps und Beispiele zu Themen wie „Spender und Sponsoren gewinnen“, „konstruktive Kommunikation“ und „Führung im Verein“.
 
Wichtige Impulse
 
Andreas Karim von der Gema sorgte in seinem Vortrag für Aufklärung rund um das Thema „Gema und Ehrenamt“: Er erläuterte die Aufgaben und Funktionen der Gema genauso wie die Rechte und Pflichten der Kunden. Eine Übersicht über die Gema-Tarife bekamen die Teilnehmer ebenfalls in seinem Vortrag. Hinweise aus der Praxis brachte auch Dirk Ambrosch, Leiter der Lokalredaktion der Allgäuer Zeitung in Marktoberdorf. In seinem Vortrag „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Ehrenamtliche“ erklärte er, wie Texte richtig geschrieben werden, damit die Botschaft beim Leser ankommt.
 
Auch die weiteren Dozenten lieferten wichtige Impulse und Fachwissen für die interessierten Teilnehmer. Die Ehrenamtsbeauftragte Julia Grimm hatte die Veranstaltung in dieser Form zum vierten Mal organisiert und zog am Ende ein zufriedenes Fazit.

Mitteilung vom 21.02.2020

Landkreis verleiht Denkmalschutzpreis: „Dafür danke ich Ihnen“

Der Landkreis Ostallgäu hat zum vierten Mal den Denkmalschutzpreis vergeben und so das private Engagement für die Pflege historischer Bausubstanz ausgezeichnet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker zusammen mit den Preisträgern des Denkmalschutzpreises 2020. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker zusammen mit den Preisträgern des Denkmalschutzpreises 2020. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Eigentümer von 36 ausgezeichneten Objekte, die eine achtköpfige Fachjury auswählte, wurden mit Geldpreisen in Höhe von 250 bis 1000 Euro belohnt. Zudem wurde auch 2020 wieder der außerordentliche Einsatz für den Erhalt historischer Bausubstanz durch Gemeinden des Landkreises geehrt. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch die Band „Lumpamensch“.
 
Man vergebe diesen Preis, weil „wir die Wichtigkeit der Erhaltung von landkreisgeschichtlich bedeutsamen Denkmälern ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit rücken wollen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der Erhalt und die Sanierung historischer Gebäude sei „mit viel Idealismus und außerordentlichem Engagement der Eigentümer verbunden. Die diesjährigen Preisträger haben sich in vorbildlicher Weise dieser anspruchsvollen Herausforderung gestellt und sich für den Erhalt unseres kulturellen Erbes eingesetzt. Dafür danke ich Ihnen“, sagte Zinnecker. Der ausgelobte Denkmalschutzpreis des Landkreises Ostallgäu soll Anerkennung für die Verdienste um die Denkmalpflege sein. Zugleich soll er private Eigentümer von Denkmälern anspornen, diese ebenso engagiert für nachfolgende Generationen zu bewahren.
 
„Was wir jetzt nicht retten, kann nie mehr gerettet werden“
 
Corinna Malek von der Bezirksheimatpflege des Bezirks Schwaben sagte in ihrem Vortrag: „Jedes Kulturdenkmal, das heute zugrunde geht, ist für alle Zeit verloren. Was wir jetzt nicht retten, kann nie mehr gerettet werden. Was wir jetzt versäumen, kann keine künftige Generation nachholen. Vor dieser Aufgabe gibt es kein Ausweichen. Sich dieser Verantwortung selbst klar zu werden, ebenso den Wert der eigenen (Lebens-) Umwelt und Heimat zu erkennen, sind wichtige Wegemarken, die den Weg des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege vor Ort für die Zukunft bestimmen. Der Landkreis Ostallgäu hat dies erkannt.“

Mitteilung vom 21.02.2020

Naturverträglich auf Tour – wie umweltfreundliches Skibergsteigen geht

Im Ostallgäu wurden für die Tourengebiete am Wolfskopf, Tegelberg mit Bleckenau, Breitenberg, Edelsberg und Schönkahler derartige Konzepte entwickelt.

Zwei Skitourengeher gemeinsam mit Gebietsbetreuer Thomas Hennemann. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Zwei Skitourengeher gemeinsam mit Gebietsbetreuer Thomas Hennemann. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Was machen Gams, Reh und Auerhahn, wenn wir mit Schneeschuhen oder Skiern Erholung und sportliche Betätigung in den Bergen suchen? Am Schönkahler wurde diese Frage anlässlich des Aktionstages „Natürlich auf Tour“ beantwortet. Vor 25 Jahren, im Jahr 1995, fand der Startschuss für die Kampagne „Skibergsteigen umweltfreundlich“ des Deutschen Alpenvereins in Zusammenarbeit mit dem und gefördert durch das Bayerische Landesamt für Umwelt statt.  Ziel dieses Projektes ist es, die stetig zunehmende Anzahl an Freizeitnutzern für die Belange der Natur zu sensibilisieren und dadurch Konflikte zu vermeiden. Wer ist sich schon bewusst, dass durch das Befahren eines Tiefschneehanges Wildtiere aufgescheucht werden können und diese dadurch viel Energie verlieren, die sie im Kampf ums Überleben in diesen Regionen dringend benötigen?
 
Bayernweit wurden in den vergangenen 25 Jahren Skitourengebiete auf ihr Störungspotential überprüft und Handlungsempfehlungen dafür ausgearbeitet. Im Ostallgäu wurden für die Tourengebiete am Wolfskopf, Tegelberg mit Bleckenau, Breitenberg, Edelsberg und Schönkahler derartige Konzepte entwickelt. In Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern sowie den Forst- und Naturschutzbehörden wurden konkrete Aufstiegs- und Abfahrtsrouten festgelegt sowie „Wald-Wild-Schongebiete“ ausgewiesen. Diese Gebiete sollen weder betreten noch befahren werden, da sie Rückzugsgebiete für Wildtiere sind.
 
Erstmals fand am 15. Februar der bayernweite Aktionstag „Natürlich auf Tour“ des Deutschen Alpenvereins auch im Ostallgäu statt. Der für den Ostallgäuer Alpenrand zuständige Gebietsbetreuer Thomas Hennemann organisierte und betreute diesen Aktionstag am Schönkahler. „Wir sind froh, dass wir mit Thomas Hennemann einen fachlich so kompetenten und engagierten Ansprechpartner im Ostallgäu haben,“ sagt Manfred Scheuermann von der Hauptgeschäftsstelle des DAV. „Vielen der Wintersportler, mit denen ich Kontakt hatte, war die Problematik von Störungen durch Ski- und Schneeschuhtouren bewusst,“ resümierte Hennemann. „Doch für etwa ein Drittel der Tourengänger war diese Thematik absolutes Neuland.“ Genau diese Personengruppe gilt es zu erreichen und daher sind solche Aktionstage für Hennemann unerlässlich. Denn „nur was ich kenne, kann ich auch schützen“, sagt Hennemann. Um möglichst viele Leute erreichen zu können, ist Hennemann nicht nur an Aktionstagen, sondern auch im Rahmen seiner Tätigkeit als Gebietsbetreuer viel unterwegs, um durch aufklärende Gespräche für einen bewussten Umgang mit und in der Natur zu werben.

 

Bei allen Ski- und Schneeschuhunternehmungen sollten folgende Regelungen beachtet werden:

 

  • Markierungen, Hinweise und Routenempfehlungen des DAV-Projektes "Skibergsteigen umweltfreundlich" beachten.
  • Schutz- und Schongebiete für Pflanzen und Tiere respektieren, Lärm vermeiden.
  • Lebensräume erkennen: Wildtieren möglichst ausweichen, sie nur aus der Distanz beobachten, Futterstellen umgehen, Hunde anleinen.
  • Im Hochwinter Gipfel, Rücken und Grate vor 10 Uhr und nach 16 Uhr meiden.
  • In Waldgebieten und an der Waldgrenze auf üblichen Skirouten, Forst- und Wanderwegen bleiben, Abstand zu Baum- und Strauchgruppen halten.
  • Aufforstungen und Jungwald schonen.
  • Umweltschonend anreisen: mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder Fahrgemeinschaften bilden, ausgewiesene Parkplätze benutzen, keine Zufahrten blockieren.
  • Eher mehrtägige Aufenthalte als häufige Tagestouren planen, das gastronomische Angebot vor Ort nutzen.
  • Touren mit Führern und Karten planen, die das DAV-Gütesiegel "Naturverträgliche Skitouren/Wintertouren" tragen, sich über Natur und Kultur des Zielgebietes informieren.
  • Die Regeln für Skitouren auf Pisten beachten.
Mitteilung vom 17.02.2020

Landratsamt Ostallgäu wird klimaneutral

Zudem tritt der Landkreis Ostallgäu nun dem neu gegründeten Bündnis „klimaneutrales Allgäu 2030“ als Gründungsmitglied bei.

Das Landratsamt Ostallgäu wird klimaneutral. Der Landkreis hat nun erstmals für das Landratsamt eine CO2-Bilanz erstellt, um die Einsparpotenziale zu erkennen. „Wir wollen klimaneutral werden und damit ein starkes Zeichen setzen und ein echtes Vorbild sein“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  
Die neue CO2-Bilanz ist bewusst thematisch sehr breit angelegt, um möglichst alle beeinflussbaren Bereiche im Landratsamt abzudecken. Beispielsweise wurden in der Bilanz Gebäudeheizung, Stromverbrauch und Fuhrpark ebenso berücksichtigt wie der Einsatz von Recyclingpapier, der Postversand, die Beschaffung von IT-Geräten oder die Anreisewege der Mitarbeiter. Alle Faktoren zusammengetragen beträgt der jährliche CO2-Ausstoß des Landratsamtes mit 460 Mitarbeitern lediglich rund 800 Tonnen. Zum Vergleich: Ein „Durchschnittsbürger“ ist bereits für rund zehn Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich. „Das Ergebnis unserer Bilanz ist schon ermutigend, aber wir haben noch einiges zu tun“, sagt Landrätin Zinnecker.
  
„Umfangreiche Maßnahmen ergreifen“
  
 „Entscheidend ist für uns, vor einer etwaigen Kompensation umfangreiche eigene Maßnahmen zur Reduzierung unseres CO2-Ausstoßes zu ergreifen“, erklärt Zinnecker. Nur der verbleibende, unvermeidliche Rest solle dann kompensiert werden. Der Landkreis setzt bereits seit geraumer Zeit zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Ausstoßes um – beispielsweise den Einsatz von Ökostrom, Bau und Sanierung der eigenen Liegenschaften im Passivhausstandard, den Betrieb einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Landratsamt, den Einsatz von Elektrofahrzeugen im eigenen Fuhrpark oder die Umstellung des Caterings auf bio-regionale Verpflegung. Ein Großteil des verbleibenden CO2-Ausstoßes geht auf die Anreisewege der Mitarbeiter zurück, weshalb hier besondere Anreize geschaffen werden wie zum Beispiel der Ausbau der Fahrradinfrastruktur.
  
Da der Landkreis Ostallgäu Klimaschutz und die damit einhergehende Reduzierung des CO2-Ausstoßes als gesamtgesellschaftliche und landkreisübergreifende Aufgabe sieht, tritt das Landratsamt nun auch dem neuen „Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030“ bei, das Anfang der kommenden Woche aus der Taufe gehoben wird.

Mitteilung vom 14.02.2020

Landratsamt am Faschingsdienstag ab 12.30 geschlossen

Ab Mittwoch, 26. Februar, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

Mitteilung vom 10.02.2020

Schulbetrieb wird wieder aufgenommen

Am Dienstag, 11. Februar 2020, wird der Schulbetrieb an den Schulen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren wieder aufgenommen.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall beschlossen.

Mitteilung vom 10.02.2020

Busverkehr wird wieder aufgenommen

In Kaufbeuren wird der Busverkehr jetzt wieder aufgenommen. In Füssen und Marktoberdorf fahren die ersten Busse wieder um 13 Uhr.

Der Busverkehr war zuvor wegen Orkantief "Sabine" im Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren komplett eingestellt worden. Das hatte die Ostallgäuer Verkehrsgemeinschaft beschlossen.

Mitteilung vom 09.02.2020

Sturmtief „Sabine“: Unterricht an den Ostallgäuer Schulen und in der Stadt Kaufbeuren fällt aus

Aufgrund der Unwetterwarnungen mit orkanartigen Böen fällt am Montag, 10. Februar 2020, an allen Ostallgäuer Schulen der Unterricht aus.

Das hat die Koordinierungsgruppe Schulausfall beschlossen. An allen Schulen ist eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler sichergestellt.

 

Der Unterrichtsausfall gilt auch für die Schulen in der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 07.02.2020

Wahlvorschläge für Landrats- und Kreistagswahl zugelassen

In seiner Sitzung am Dienstag hat der Kreiswahlausschuss vier Wahlvorschläge für die Wahl zum Landrat und zehn Wahlvorschläge für die Kreistagswahl zugelassen.

Nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses konnte der Kreiswahlleiter, Regierungsdirektor Ralf Kinkel, bekannt geben, dass für die Wahl zum Landrat am 15. März 2020 vier Wahlvorschläge und für die Wahl zum Kreistag zehn Wahlvorschläge mit insgesamt 390 Bewerberinnen und Bewerbern zugelassen wurden.
 
Bis zum 23. Januar 2020 hatten die Parteien und Wählergruppen Zeit ihre Nominierungsversammlungen durchzuführen und die Wahlvorschläge einzureichen. Das Wahlteam im Landratsamt übernahm dann umgehend die Prüfung der Wahlvorschläge. Mit den Ansprechpartnern der Wahlvorschläge wurden noch kleinere Mängel behoben. So fehlten z.B. in wenigen Fällen noch die notwendigen Bescheinigungen oder es wurden Berufsbezeichnungen und die angegeben akademischen Grade, sowie die genannten Ehrenämter abgeklärt. Drei Bewerber hatten noch rechtzeitig ihre Bereitschaft zur Wahl zurückgezogen und eine Bewerberin hatte die Wählbarkeit verloren.
  
Im Ergebnis konnten aber alle Wahlvorschläge zugelassen werden. Für die Kreistagswahl stellen vier Wahlvorschlagsträger (CSU, Grüne, Freie Wähler/FWO und SPD) die mögliche Gesamtzahl von 60 Bewerberinnen und Bewerbern auf, die ÖDP 42, die Bayernpartei 38, FDP 23, AfD 22, Junges Ostallgäu 20 und Die LINKE 5. Auf den Stimmzetteln werden dann die Wahlvorschlagsträger, die weniger als 60 Personen aufstellen, ihre Chancen durch Mehrfachnennung ihrer Bewerber erhöhen (doppelte oder dreifache Nennung im Stimmzettel).
 
Das Durchschnittsalter aller Bewerberinnen und Bewerber liegt bei rund 52 Jahren. Der jüngste Bewerber ist am Wahltag 18 Jahre, die älteste Bewerberin 85 Jahre.

Mitteilung vom 06.02.2020

Landkreis fördert Sportvereine und Denkmalpflege mit 165.300 Euro

Der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt beschloss die Vergabe der Investitionszuschüsse in seiner jüngsten Sitzung.

Mit rund 86.800 Euro hat der Landkreis Ostallgäu im Jahr 2019 Bauvorhaben der Sportvereine gefördert. 16.300 Euro davon wurden an Schützenvereine vergeben. Außerdem gewährte der Landkreis für die Denkmalpflege historischer Bauten 78.500 Euro.
 
Bei der Förderung denkmalpflegerischer Maßnahmen wurde neben dem Haushaltsansatz für 2018 in Höhe von 50.000 Euro zusätzlich auf übertragene Mittel aus dem Vorjahr zugegriffen. Der größte Teil der Zuschüsse verteilt sich auf folgende Projekte:

 

  • 300 Euro für den Sportschützenverein Adler e.V. Beckstetten für den Neubau einer Schießstätte (2. Rate von insgesamt 22.800 Euro
  • 1.000 Euro für die ZSSG Rettenbach a.A. für die Erneuerung des Schießstandes (2. Rate von insgesamt 4.500 Euro)
  • 8.000 Euro für die Feuerstutzen-Schützengesellschaft FSG Marktoberdorf für die
    Erneuerung des Schießstandes (1. Rate von insgesamt 11.500 Euro)
  • 7.000 Euro für den SV Buching Berghof e.V. für die Erneuerung des Schießstandes (1. Rate von insgesamt 11.000 Euro)
  • 11.500 Eurofür den SC Untrasried e.V. für die Bestandserweiterung der Betriebsräume (2. Rate von insgesamt 66.500 Euro)
  • 6.000 Euro für den SVO Germaringen e.V. für die Bestandserweiterung der Tennisplätze (1. Rate von insgesamt 6.550 Euro)
  • 4.000 Euro für denTSV Marktoberdorf e.V. für die Sanierung des Vereinsheimes (1. Rate von insgesamt 7.000 Euro)
  • 44.000 Euro für denFC Füssen e.V. für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes (1. Rate
    von insgesamt 48.000 Euro)
  • 1.500 Euro für denTSV Ebersbach e.V. für die Erneuerung der Flutlichtanlage (1. Rate
    von insgesamt 2.500 Euro)
  • 1.500 Euro für denTSV Görisried e.V. für den Neubau eines Tennisheimes (2. Rate von insgesamt 3.000 Euro)
  • 2.000 Euro für den SV Geisenried e.V. für den Neubau eines Gerätestadels (1. Rate von ins-gesamt 4.500 Euro)
Mitteilung vom 06.02.2020

„Unser Udo“ – Landkreis, Gemeinde und Freistaat unterstützen sich

Bei einem Gespräch im Wissenschaftsministerium, an dem Landrätin Maria Rita Zinnecker teilnahm, wurden konkrete Schritte zur weiteren Vorgehensweise besprochen.

Freuen sich über wichtige Weichenstellungen für die sensationellen Funde in Pforzen (v. l.): Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Erster Bürgermeister Herbert Hofer, Landtagsabgeordneter Franz Pschierer, Landrätin Maria Rita Zinnecker

Freuen sich über wichtige Weichenstellungen für die sensationellen Funde in Pforzen (v. l.): Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer, Erster Bürgermeister Herbert Hofer, Landtagsabgeordneter Franz Pschierer, Landrätin Maria Rita Zinnecker

Landrätin Maria Rita Zinneckers hartnäckiger Einsatz hat sich gelohnt: Udo hat zwölf Millionen Jahre gewartet, nun gab es knapp vier Monate nach seiner Entdeckung auf Einladung des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler eine Gesprächsrunde im Ministerium. Bei dem Termin zusammen mit Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer und den Landtagsabgeordneten Angelika Schorer und Franz Pschierer wurden die Fragen der Region, wie es mit Udo weitergeht, erörtert. „Wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit dem Minister und können auf die Unterstützung des Freistaates Bayern bauen“, sagt Zinnecker. Die Themen Besucher-Infozentrum, fachliche Unterstützung sowie Aus- und Aufbau der (touristischen) Infrastruktur und eine Machbarkeitsstudie waren im Fokus des Termins, die nun auch in einem ersten Runden Tisch, den das Ministerium koordiniert, weiterentwickelt werden sollen.
 
„Schulterschluss mit dem Freistaat“
 
Aus Sicht der Landrätin hat der Freistaat ebenfalls von Beginn an die Tragweite der Funde erkannt und wird nun sowohl finanziell, fachlich als auch koordinativ tatkräftig unterstützen. Neben dem Freistaat Bayern sind sowohl die Gemeinde Pforzen als auch der Landkreis Ostallgäu mit im Boot. „Der heutige Termin war ein gelungener Auftakt zur Strukturierung der weiteren Vorgehensweise für alle Beteiligten. Wir wissen nun, wie wir die verschiedenen Dinge angehen müssen und können koordiniert, Schritt für Schritt, im Schulterschluss mit dem Freistaat planen“, sagt Zinnecker. Die Landrätin bedankt sich auch bei den Ostallgäuer Abgeordneten, die sich für Udo im Landtag und den Gremien einsetzen. Bürgermeister Herbert Hofer freut sich, dass sich der Minister Zeit für die Anliegen seiner Gemeinde genommen hat. „Mit dem Freistaat als Partner, können wir als Gemeinde nun beruhigt die weiteren Herausforderungen, wie eine geplante Wanderausstellung, angehen“, bilanziert Hofer das Gespräch.
 
Der erste Runde Tisch wird Anfang März stattfinden. Dazu werden neben dem Wissenschaftsministerium auch die Staatskanzlei und weitere Ministerien zur Klärung von Fachfragen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Bau eingebunden werden. Daneben sind auch noch privatrechtliche Angelegenheiten zu klären. „Es braucht Zeit, um alle Interessen zu bündeln und Projekte umzusetzen, aber dann haben wir auch Ergebnisse, die dem Fund und Ort angemessen sind und die Udo und die weiteren sensationellen Funde verdient haben“, ist sich die Landrätin sicher. Hilfreich sind dazu sicherlich auch die von den beiden Regierungsfraktionen in der Pressekonferenz vom 4. Februar in Aussicht gestellten 450.000 € und die Einbindung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern als fachliche Begleitung.

Mitteilung vom 05.02.2020

Fahrgastoffensive kommt bei den Bürgern an

Die Preise für Busfahren im Landkreis Ostallgäu sind gesunken, die Abozahlen sind deutlich gestiegen.

Bei den Jahreskarten für Erwachsene wurden knapp 19 Prozent mehr Fahrkarten verkauft, bei den Jahreskarten für Schüler und Azubis sogar fast 26 Prozent mehr. „Die FOO läuft sehr gut an und wir sind mit dieser ersten Zwischenbilanz sehr zufrieden. Wir haben damit ein Angebot geschaffen, von dem viele andere nur reden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Fahrgastoffensive biete laut Zinnecker gerade in Zeiten der Klimakrise „sehr gute Möglichkeiten“, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern: „Einfach das Auto stehen lassen und auf den Bus umsteigen.“ Damit das zukünftig noch einfacher wird, arbeite der Landkreis stetig und konsequent an einer Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Ostallgäu, sagt Zinnecker: „Da gibt es noch viele Potenziale, die wir ausschöpfen können, um den Umstieg auf den ÖPNV zu erleichtern.“
 
Rund 5000 Schüler mit Schüler-Bus und Bahn-Karten, die der Landkreis im Rahmen der Kostenfreiheit für Schulwege bezahlt, können dank FOO von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und am Wochenende ganztägig kostenfrei alle Linien-Busse im Ostallgäu und in Kaufbeuren nutzen. „Dieser Freizeitmehrwert ersetzt oftmals das Elterntaxi und mindert so den CO2-Ausstoß im Landkreis“, sagt Zinnecker.
 
Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen
 
Mit der FOO sind die Preise für die Abokarten massiv gesunken und die Nutzungsmöglichkeiten für die Fahrgäste gestiegen – nicht nur für Schüler und Azubis, sondern auch im „Abo Erwachsene“: Hier heißt es nun „Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen“. Und mit dem „Abo Freizeit“ können alle schon ab 306 Euro pro Jahr ab 9 Uhr alle Buslinien nutzen – am Wochenende ganztags und die Mitnahme einer weiteren Person, auch eigener Kinder, ist möglich – wie auch beim „Abo Erwachsene“.
 
Auch die Ostallgäuer Senioren profitieren von FOO: Alle ab 63 Jahren können sich für monatlich 35 Euro eine Netzkarte kaufen und damit von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Ostallgäuer und Kaufbeurer Buslinien-Netz fahren – am Samstag, Sonn- und Feiertag den ganzen Tag.

Mitteilung vom 31.01.2020

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Derzeit sind keine Erkrankungsfälle im Landkreis Ostallgäu bekannt. Auskunft erhalten Sie beim Gesundheitsamt oder beim Landesamt für Gesundheit.

Beim Gesundheitsamt erhalten Sie Informationen unter der Rufnummer 08342 911-623 während der Sprechzeiten des Landratsamts. Neben dem Gesundheitsamt steht Ihnen rund um die Uhr das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter der Hotline 09131 6808-5101 zur Verfügung.

 

Im Gesundheitsamt werden aktuell viele Anrufe von besorgten Bürger*innen beantwortet. Ergänzend werden wir Informationen und Links auch auf der Internetseite des Landratsamts zur Verfügung stellen. Mit den Ärzten und Krankenhäusern im Landkreis steht das Gesundheitsamt bezüglich der Vorkehrungen für einen Infektionsfall im engen Kontakt.
 
Weitere Informationen zum Coronavirus erhalten Sie auf den Seiten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Mitteilung vom 29.01.2020

Girls‘ Day und Boys‘ Day: Berufsorientierung für Mädchen und Jungen

Jugendlichen neue Berufshorizonte zu eröffnen ist das Ziel des Girls´ Day und des Boys´ Day am Donnerstag, 26. März 2020.

Die Gleichstellungsstelle am Landratsamt unterstützt diesen Orientierungstag auch 2020 und viele Firmen, Behörden und Institutionen sind dabei. Angebotslisten gibt es im Internet unter www.ostallgaeu.de/girls-and-boys-day oder direkt bei der Gleichstellungsstelle.
 
Der Ausbildungs- und Berufsmarkt ist vielfältig, es gibt mehr als 450 Ausbildungsberufe und viele verschiedene Studienfächer. Die Jugendlichen beiderlei Geschlechts sollten daher diesen Tag nutzen, außerhalb der traditionellen Frauen- und Männerberufe ungewohnte Arbeitsplätze kennenzulernen: Mädchen erkunden technische und Handwerksberufe, Jungen schnuppern in den sozialen Bereich hinein. Wichtig ist, die Erlaubnis von Eltern und Schule einzuholen und sich frühzeitig um einen Schnupperplatz zu kümmern. Die Gleichstellungsstelle hat an alle Schulen im Ostallgäu Angebotslisten von Unternehmen und Institutionen in der Region geschickt, die bereit sind, Mädchen oder Jungen zum Schnuppern aufzunehmen. Für den Boys´ Day haben sich 55 Kindertagesstätten und 31 Pflegeeinrichtungen für Alten- Kranken- und Behindertenbetreuung und -pflege gemeldet.
 
Zum Girls´ Day wurden 23 Unternehmen und Institutionen gewonnen. Folgende Firmen laden Mädchen zum Girls´ Day ein: Fa. AGCO Fendt, die Polizeiinspektionen im Landkreis, städtischer Bauhof in Marktoberdorf, Fa. Deckel MAHO Pfronten, MK-Zerspantechnik in Halblech, ept GmbH und Otto Bihler Maschinenfabrik in Halblech, Autohaus Miller Roßhaupten, iwis smart connect GmbH in Rieden am Forggensee,  ZETKA Stanz- u. Biegetechnik Füssen, Technische Schule der Luftwaffe Kaufbeuren, V-Markt in Buchloe, Bad Wörishofen, Mauerstetten, Marktoberdorf, Füssen, V-Baumarkt Buchloe, Hartig GmbH Mauerstetten  sowie die Hochschule Kempten. Das Landratsamt selbst bietet diesmal 13 Mädchen-Schnupperplätze in technischen Bereichen an, darunter auch insgesamt vier Schnupperplätze in den Kreisbauhöfen in Westendorf und Thalhofen. Den optimalen Lern- und Erfahrungseffekt erzielen die Mädchen und Jungen, wenn sie sich ganz selbstständig nach einem Schnupperplatz für diesen Tag umsehen.
 
Wichtige Termine zum Thema Berufsfindung für Schülerinnen, Schüler und Eltern:

  • Berufs-Info-Tag am 26. Januar 2020 in der Sparkasse in Kaufbeuren
  • Ausbildungsmesse am 23. und 24. April 2020 in Marktoberdorf
     

Die Gleichstellungsstelle des Landratsamt Ostallgäu steht für alle Interessierten als regionale Ansprechpartnerin zur Verfügung, Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. Allgemeine Infos unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

Mitteilung vom 29.01.2020

Jagdbehörde veröffentlicht neue Leitlinien zur naturnahen Waldverjüngung

Die Jagdbehörde am Landratsamt stellt die von einem Expertenkreis erarbeiteten Leitlinien zur naturnahen Waldverjüngung für Jäger und Grundeigentümer vor.

Schon in der Präambel der Leitlinien wird die Bedeutung der Wälder im Landkreis für das Klima, als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum für die Bevölkerung und als nachwachsender Rohstoff betont. Diese Funktionen können in Zukunft am besten mit naturnahen Mischwäldern erreicht werden, die gegenüber Stürmen, Hitze und Schadinsekten am widerstandsfähigsten sind. Beim Umbau der in vielen Regionen des Landkreises noch fichtendominierten Wälder zu solchen klimatoleranteren Mischwäldern kommt der Jagd eine wichtige Rolle zu. Angepasste Schalenwildbestände (Reh-, Rot-, Gamswild) ermöglichen die natürliche Verjüngung mit Mischbaumarten und den aktiven Waldumbau durch Anpflanzungen.
 
Unter Federführung der Jagdbehörde am Landratsamt und unter Beteiligung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) hat ein Arbeitskreis – bestehend aus Mitgliedern des Jagdbeirats, der Jagdberater und örtlicher Experten der Forstwirtschaft – daher Leitlinien ausgearbeitet. Diese sollen die Jäger und Grundeigentümer dabei unterstützen, eine nachhaltige Verbesserung der Situation der Waldverjüngung in den Hegegemeinschaften zu erreichen. Der Arbeitskreis kommt damit Vollzugshinweisen des Landwirtschaftsministeriums nach, die für Hegegemeinschaften, die seit 2006 eine Bewertung des Verbisses der Baumtriebe durch Schalenwild mit „zu hoch“ oder „deutlich zu hoch“ hatten, die Aufstellung solcher Leitlinien vorsieht. Im Landkreis Ostallgäu hatten sechs von zwölf Hegegemeinschaften dauerhaft eine solche Bewertung. Man war sich jedoch im Arbeitskreis vor Ort schnell einig, dass die ausgearbeiteten Maßnahmen für alle Hegegemeinschaften im Landkreis Ostallgäu sinnvoll sind und daher auch an alle gerichtet sein sollen.
 
Im Einzelnen sehen die Leitlinien zum einen vertrauensbildende Maßnahmen und Förderung der Transparenz zwischen den Jägern als Revierinhabern und den Jagdgenossenschaften als Zusammenschluss der Grundeigentümer vor. So sollen zum Beispiel die im Landkreis seit langem bewährten Zwischenmeldungen zum Abschuss von Schalenwild, die in der Jagdsaison monatlich erfolgen, beibehalten werden („Ostallgäuer Modell“). Dadurch kann mehr Transparenz für die Jagdgenossenschaften erreicht und flexibel und zeitnah auf Entwicklungen reagiert werden. Auch soll damit der Informationsstand innerhalb der Hegegemeinschaften erhöht werden, sodass auch Reviernachbarn sich über die Erfüllung der Abschusspläne austauschen und abstimmen können. Sollte Anfang November eines Jahres der Abschuss noch nicht zu mindestens 70 Prozent erfüllt sein, wird die Jagdbehörde darauf hinweisen.
 
Die Leitlinien sehen den sogenannten körperlichen Nachweis, also das Vorzeigen des erlegten Wildes, als eine wichtige, vertrauensbildende Maßnahme. Es wird empfohlen, diesen körperlichen Nachweis bei der Pachtvergabe einvernehmlich einzuführen oder von den häufig in laufenden Jagdpachtverträgen vorhandenen Optionen Gebrauch zu machen. In der Praxis haben sich je nach der örtlichen Konstellation verschiedenste, für alle Beteiligten praktikable Formen des körperlichen Nachweises entwickelt (Anruf, Bereithalten, Vorzeigen von Teilen und mehr). Als weitere Maßnahme, die neben der Zusammenarbeit über Reviergrenzen hinweg vor allem dem Tierschutz Rechnung trägt, wird die flächendeckende Einführung sogenannte Nachsuchen-Vereinbarungen empfohlen.
 
Ein ganz wesentlicher Punkt, den die Leitlinien darstellen, ist die gegenseitige Rücksichtnahme von Jäger und Grundeigentümer. So wie die Jäger durch angepasste Wildbestände die Interessen der Forst- und Landwirte wahren, sollen auch die Grundeigentümer soweit möglich Rücksicht nehmen, indem beispielsweise Störungen der Jagdausübung durch zeitliche Absprachen vermindert oder jagdliche Einrichtungen geduldet werden. Neben der vertrauensvollen Zusammenarbeit sehen die Leitlinien auch die Ausnutzung vorhandener jagdlicher Möglichkeiten als Maßnahmen zum Erreichen der Ziele an. So wurden zum Beispiel einheitliche Kriterien für die Verkürzung von Schonzeiten ausgearbeitet, sodass diese für die Beteiligten transparenter werden. Den Hegegemeinschaften wird empfohlen, Konzepte zum Schalenwild-Management aufzustellen. Hier kann auf bereits bestehende Konzepte, wie beispielsweise das Schalenwildmanagement-Konzept der Hochwildhegegemeinschaft Ammergebirge zurückgegriffen werden. Dieses wurde 2010 in der Hegegemeinschaft durch die örtlichen Berufsjäger erstellt.
 
Die Leitlinien werden in der Folge den Hegeringleitern, Revierinhabern und Jagdgenossenschaften zugesandt und auf der Homepage des Landratsamts veröffentlicht. Zur Evaluierung der Maßnahmen soll schließlich dem Jagdbeirat jährlich über die Umsetzung der Leitlinien berichtet werden.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker ist zufrieden, dass die Leitlinien noch vor Ende des vergangenen Jahres fertig gestellt werden konnten: „Unsere Wälder erfüllen wichtige Funktionen, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Beteiligten im Landkreis bei dem oft schwierigen Ausgleich von Wald und Wild, immer bereit sind, konstruktiv miteinander zu reden und zu Ergebnissen zu kommen, anstatt fruchtlose Grundsatzdiskussionen zu führen.“ So wird der Landkreis Ostallgäu auch einer der ersten in Bayern sein, der dem Landwirtschaftsministerium die Umsetzung der Vollzugshinweise vermelden kann.
 
Die Leitlinien stehen neben der regelmäßigen, alle drei Jahre stattfindenden Abschussplanung für Rehwild (für Rot- und Gamswild jährlich). Für die Jahre 2019 bis 2021 wurde für den gesamten Landkreis ein Abschuss-Soll von 20.442 Stück Rehwild festgelegt; in den Jahren 2016 bis 2018 wurden 18.901 Stück Rehwild im Landkreis erlegt.

Mitteilung vom 23.01.2020

Masernfall in Kaufbeuren: Kinobesucher sollten Impfschutz überprüfen

Jeder, der am Samstag, 18. Januar, ab circa 22 Uhr im Kaufbeurer Corona Kinoplex war, sollte dringend seinen Masern-Impfschutz überprüfen.

An diesem Abend war eine Person im Kino, die sich im ansteckungsfähigen Zeitraum für Masern befand (Spätvorstellung 22.45 Uhr, Film: Bad Boys III). Das Gesundheitsamt empfiehlt nun allen Betroffenen, ihren Impfschutz gegen Masern (zweimalige Impfung) zu checken und bei unvollständiger oder fehlender Impfung mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen. Für Fragen steht das Gesundheitsamt Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342 911-623 (Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12.30 Uhr) zur Verfügung.

Mitteilung vom 23.01.2020

Geburtsstation Füssen gestärkt: Freistaat Bayern überweist 176.000 Euro

Die Klinik bekommt die Finanzspritze, um die Hebammenversorgung sicherzustellen und das Defizit der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe auszugleichen.

Freuen sich über den Förderbescheid für die Geburtshilfestation Füssen (v. l.): Vorstand Andreas Fischer, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, Chefarzt Dr. Winfried Eschholz, Hebamme Laura Mende und Carolin Brem von der Geburtshilfestation

Freuen sich über den Förderbescheid für die Geburtshilfestation Füssen (v. l.): Vorstand Andreas Fischer, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, Chefarzt Dr. Winfried Eschholz, Hebamme Laura Mende und Carolin Brem von der Geburtshilfestation

„Das Geld ist in der Geburtshilfe Füssen hervorragend angelegt“, sagt Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Sie hatte sich im Vorfeld bei Gesundheitsministerin Melanie Huml für eine Förderung der Füssener Geburtshilfe starkgemacht.
 
16.000 Euro davon waren für die Modernisierung und Neugestaltung der Kreißsäle und Hebammenzimmer vorgesehen und wurden bereits investiert: „Die Zimmer sind nun deutlich freundlicher und optisch ansprechender eingerichtet“, sagt Landrätin Zinnecker. Mit rund 160.000 Euro wird der geregelte Betrieb der Station gesichert. Der Landkreis hatte sich Ende 2018 für die Förderung aus dem Topf „Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung“ beworben, im September 2019 dann für Finanzmittel aus dem Topf „Defizitausgleich für Krankenhäuser“.
 
405 Geburten betreut
 
„Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung, denn es ist für uns und viele Menschen im südlichen Landkreis sehr wichtig, eine Geburtsstation vor Ort zu haben“, sagt Zinnecker. Im Jahr 2018 wurden in der Geburtshilfestation des Krankenhauses Füssen 405 Geburten betreut.
 
Gefördert wurde die Maßnahme durch die Regierung von Oberfranken mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Mitteilung vom 21.01.2020

Startschuss für die App Integreat im Landkreis Ostallgäu

Die Integreat App richtet sich vor allem an Neuzugewanderte, aber auch an Beratungsstellen sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Landrätin Maria Rita Zinnecker startet die Integreat App für den Landkreis Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker startet die Integreat App für den Landkreis Ostallgäu.

„Dein Wegbegleiter für den Landkreis“ – mit diesem Slogan startet die App Integreat für den Landkreis Ostallgäu. Sie bietet sowohl Informationen über Ausbildung und Arbeit als auch über viele weitere Bereiche des Lebens. „Die App ist ein sehr nützlicher Wegweiser für den Landkreis Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
„Seit dem Auftaktworkshop im Juli mit vielen beteiligten Akteuren aus dem Bereich der Integration ist einiges passiert und nun dürfen wir das Ergebnis präsentieren“, sagen die Projektkoordinatorinnen Julia Jäkel (Integrationslotsin) und Linda Hagspiel (Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte). Mit Start der App werden Jäkel und Hagspiel nun verschiedene Anlaufstellen im Landkreis anfahren und dort die App mit ihren Funktionen persönlich bei den Neuzugewanderten vorstellen.
 
Hilfreich für alle – kostenlos und in sieben Sprachen
 
Die Besonderheit dieses digitalen Kompasses ist, dass alle Informationen speziell auf den Landkreis zugeschnitten sind. Und nicht nur das: Die Inhalte können kostenlos in insgesamt sieben verschiedenen Sprachen angezeigt werden, hierzu zählen aktuell Deutsch, Englisch Arabisch, Farsi, Türkisch, Rumänisch und Französisch.  Darüber hinaus ist die App mit verschiedenen Bildungsträgern sowie der Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer vernetzt. Dies ermöglicht einerseits Suchenden selbstständig eine passende Stelle zu finden und andererseits eröffnet die Verknüpfung Arbeitgebern neue Möglichkeiten zur Integration von ausländischen Fachkräften und Arbeitsmigranten.
 
Der Download funktioniert ganz einfach entweder über den App Store (iOS) oder den Play Store (Android) mit dem Suchwort „Integreat App“ oder alternativ mit dem OR-Code. Bei Fragen geben Julia Jäkel (ehrenamt-asyl(at)lra-oal.bayern.de) oder Linda Hagspiel (bildung-neuzugewanderte(at)lra-oal.bayern.de) Auskunft.