Aktuelles

Mitteilung vom 10.05.2021

Öffentliche Bekanntmachung des Landratsamts Ostallgäu

Ab dem 11. Mai 2021 gelten im Landkreis Ostallgäu neue Regelungen. Hier die aktuelle Bekanntmachung dazu.

Auf Grund von § 3 Nr. 3 der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12.BayIfSMV) vom 5. März 2021 (BayMBl. Nr.171, BayRS 2126-1-16-G), zuletzt geändert durch Verordnung vom 05.05.2021 (BayMBl. Nr. 290, BayRS 2126-1-16-G) macht das Landratsamt Ostallgäu amtlich bekannt:

Im Landkreis Ostallgäu hat die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 150 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten.

Damit gelten im Landkreis Ostallgäu ab dem 11.05.2021 diejenigen Regeln nach § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der 12.BayIfSMV, die an die Unterschreitung dieses Schwellenwerts geknüpft sind.

Insbesondere weisen wir auf die folgende Regelung hin (näheres regeln die jeweiligen Vorschriften der 12.BayIfSMV bzw. des § 28b IfSG):

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte, § 12 12.BayIfSMV

In Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Handelsangebote, die bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 nicht öffnen dürfen, ist neben der Abholung vorbestellter Waren (click and collect), auch die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig (click and meet). Dabei gilt:

· Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.

· In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

· Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

· Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein, als ein Kunde je 40 m2 der Verkaufsfläche.

· Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe von § 2 12.BayIfSMV zu erheben.

· Kunden dürfen nur eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.

Kein negatives Testergebnis müssen Kunden nachweisen, die

- vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind (geimpfte Personen), oder

- über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt (genesene Personen).

und die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und bei denen keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu solange, bis durch das Landratsamt die Überschreitung des maßgeblichen Schwellenwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen bekannt gemacht wird oder weitergehende Lockerungen bekannt gemacht werden.

Mitteilung vom 07.05.2021

Corona-Virus: Nachweis für Genesene

Sie benötigen einen Nachweis, dass Sie mit dem Corona-Virus infiziert waren?

Als Nachweis einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion können folgende Dokumente herangezogen werden:

  • Bescheid des Gesundheitsamts über die Anordnung einer Isolation
  • Positives PCR-Testergebnis auf SARS-CoV-2
  • Bescheinigung zur Beantragung des Verdienstausfalles


Eine separate Bescheinigung des Gesundheitsamtes zum Nachweis der überstandenen Infektion, ist nicht vorgesehen.

Sollten Sie o. g. Dokumente nicht mehr zur Verfügung haben, senden Sie eine E-Mail an vollzug.ifsg@lra-oal.bayern.de mit Ihrem Anliegen. Wir lassen Ihnen dann eine Kopie des Bescheids über die Anordnung einer Isolation zukommen.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Mitteilung vom 06.05.2021

Amtliche Bekanntmachung zur Öffnung von Schulen und KiTas ab 10. Mai

Im Landkreis Ostallgäu hat die vom RKI veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten.

Damit treten im Landkreis Ostallgäu ab dem 10.05.2021 diejenigen Regeln nach § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der 12.BayIfSMV, die an die Überschreitung dieses Schwellenwerts geknüpft sind, außer Kraft bzw. diejenigen Regelungen, die an ein Unterschreiten dieses Schwellenwerts geknüpft sind, in Kraft.

Insbesondere weisen wir auf die folgenden Regelungen hin (näheres regeln die jeweiligen Vorschriften der 12.BayIfSMV bzw. des § 28b IfSG):

1.    Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt:

 

  • in der Jahrgangsstufe 1 bis 4 der Grundschulstufe, den Jahrgangsstufen 5 und 6 der Förderschulen, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht, statt.
  • im Übrigen findet Distanzunterricht statt.


2.    Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder gilt:
Ausschließlich für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern  können die Einrichtungen öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

3.    Für den Betrieb von Hundeschulen gilt:
Präsenzunterricht an Hundeschulen ist unter den Voraussetzungen des § 20 Abs. 1 Satz 1 bis 4 12.BayIfSMV zulässig.

Die Voraussetzungen sind:

  • Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen allen Beteiligten.
  • Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz.
  • Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.


Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu solange, bis durch das Landratsamt die Überschreitung des maßgeblichen Schwellenwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen bekannt gemacht wird oder weitergehende Lockerungen bekannt gemacht werden.

Mitteilung vom 06.05.2021

Einsatz für Tourismus und Dienstleister – Webkonferenz von Landrätin Zinnecker und bayerischem Wirtschaftsminister Aiwanger

Zinnecker hat sich bei einer Webkonferenz mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger für eine Öffnungsstrategie für den Tourismus eingesetzt.

Als Landrätin, Vorsitzende der Allgäu GmbH und stellvertretende Vorsitzende des Tourismusverbandes Allgäu-Bayerisch Schwaben hatte sich Maria Rita Zinnecker kürzlich bereits an Ministerpräsident Markus Söder gewandt, um für eine Öffnungsperspektive für die touristischen Betriebe zu werben.

„Die Rückmeldung aus München und die heutige Webko mit Minister Aiwanger hat mir gezeigt, dass die Belange der Landkreise und Regionen ernst genommen werden und Lösungen – gerade für den Tourismus – gefunden werden können“, zieht Zinnecker ein positives Fazit. Im Mittelpunkt des Gespräches mit Minister Aiwanger standen vor allem die besondere Situation des Allgäus mit seinen touristischen Betrieben sowie deren Planungs- und Betriebssicherheit. Auch die umfassende und sichere Öffnung des vollständigen touristischen Angebotes wie Bergbahnen, Freizeitangebote, Dienstleistungen, Gastronomie und Handel zur Sicherstellung einer hohen Urlaubs- und Erlebnisqualität für Gäste im Allgäu wurden thematisiert. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die regionalen Anliegen und die ersten möglichen Öffnungsschritte ab 21. Mai bei einem Inzidenzwert von unter 100 geben eine Perspektive. Für Landrätin Zinnecker muss das für das Ostallgäu und Allgäu wichtige Thema Tourismus mit pandemiefesten Konzepten und gesetzlichen Regelungen ausgestattet werden. Zudem erbat Zinnecker mehr Impfstoff für touristisch bedeutsame Regionen wie das Allgäu.

„Unsere Botschaften kamen an“

„Wir können uns gerade im Tourismus nicht von oft täglich schwankenden Inzidenzen abhängig machen. Hier muss es durch Hygieneregeln, Testangebote in den Betrieben sowie durch Impfungen verlässliche Öffnungslösungen geben. Buchen und dann absagen, oder den Gast nach wenigen Tagen wieder nach Hause schicken müssen, kann gerade für Beherbergungsbetriebe keine Option darstellen“, stellt Zinnecker klar. Zudem wurde dem Minister auch der Wunsch nach einer langfristigen und ergänzenden finanziellen Förderung und Unterstützung von Besucherlenkungsmaßnahmen sowie besonders betroffener Betriebsstrukturen im Tourismus, auch zur Steigerung der Krisenresilienz angetragen. „Unsere Botschaften kamen an, nun bleibt zu hoffen, dass Bund und Land die entsprechenden Regelungen und Konzepte erlassen“, zeigt sich Zinnecker optimistisch.

Mitteilung vom 03.05.2021

Reges Interesse an Veranstaltung zur EEG-Novelle 2021

Referenten der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie informierten etwa 160 Teilnehmer*innen vor allem über Änderungen für größere PV-Anlagen.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Johannes Fischer

Mehr als 160 Teilnehmer*innen haben sich an dem vom Landratsamt Ostallgäu veranstalteten Web-Seminar „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ beteiligt. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Maschinenring Ostallgäu, dem Landratsamt Augsburg sowie dem Maschinenring Augsburg statt.
 
Anlass des Web-Seminars war die Verabschiedung des neuen „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG) zum Januar 2021 und die sich daraus ergebenden Änderungen für größere Anlagen – also vor allem in der Landwirtschaft, aber auch im Gewerbebereich. Die beiden Referenten, Michael Vogtmann und Jörg Sutter von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, gingen im Seminar zunächst auf die aktuelle Marktsituation ein. Demnach sei der Modulpreis in den vergangenen vier Jahren um rund 20 Prozent gefallen, während die Vergütung derzeit um 1,4 Prozent pro Monat sinke. Frühes Investieren schlage das Warten, sagte Vogtmann.
 
Speicher inzwischen wirtschaftlich darstellbar
 
Laut Vogtmann wird für Anlagenbetreiber der Eigenverbrauch auch bei größeren Anlagen attraktiver, da die Befreiungsgrenze der EEG-Umlage für den selbst verbrauchten Strom von 10 auf 30 kWp (Kilowatt Peak) angehoben wurde. Größere Anlagen mit mehr als 100 kWp sind laut Vogtmann vor allem dann attraktiv, wenn der erzeugte Strom größtenteils selbst verbraucht werde. Auch Energiespeicher sind nach Meinung des Fachmanns inzwischen wirtschaftlich darstellbar, lohnen sich aber umso mehr, je mehr Zusatznutzen der Speicher bringe – vor allem hinsichtlich Notstromversorgung oder Spitzenlastkappung.
 
Potenzial sieht Experte Vogtmann in sogenannten „Agri-PV“-Anlagen, denn sie ermöglichen es, auf Flächen sowohl landwirtschaftliche Produkte als auch Energie zu „ernten“. Neuartige Modultechnologien sicherten hierfür nicht nur einen fast genauso hohen Ertrag wie herkömmliche Anlagen, sondern auch eine netzdienlichere Einspeisespitze zur Morgen und Abendzeit. Für dieses Segment gebe es derzeit eine Innovationsförderung, in den kommenden Jahren könne sich die Technologie als „sehr interessant“ herausstellen, sagte Vogtmann.

Mitteilung vom 29.04.2021

Geflügelpest: Stallpflicht für Geflügel wird aufgehoben

Die zum Schutz gegen die Geflügelpest per Allgemeinverfügung angeordnete Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Ostallgäu wird zum 1. Mai 2021 aufgehoben.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht in seiner aktuellsten Risikoeinschätzung von einem mittlerweile nur noch geringen bis mäßigen Risiko der Einschleppung von Erregern durch Wildvögel in Hausgeflügelbestände aus. Zudem besteht der Geflügelpestverdacht im Landkreis Ostallgäu nicht mehr. Daher können Geflügelhalter ihre Tiere nach mehreren Wochen Stallhaltung nun auch wieder ins Freie lassen. Nach Angaben des Landesamtes nimmt die Zahl der festgestellten Geflügelpest-Fälle in Bayern seit Anfang April deutlich ab; seit rund zwei Wochen wurde in Bayern keine Infektion bei Wildvögeln oder in Hausgeflügelbeständen mehr nachgewiesen.
 
Da aber noch immer ein gewisses Risiko verbleibt, werden auch die Anfang Februar erlassenen Schutzmaßnahmen (Biosicherheitsmaßnahmen in den Beständen, Verbot von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte, Fütterungsverbot bestimmter freilebender Vögel) nicht aufgehoben und haben noch Bestand.
 
Bei Rückfragen steht das Veterinäramt am Landratsamt Ostallgäu zur Verfügung (Telefon 08342 911-220).

 

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Mitteilung vom 29.04.2021

Neue Wanderwege im Schlosspark: Beschilderung wird montiert

Mit dem neuen Wanderangebot wird der Tourismusverband auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entzerrung der Besucherströme im Landkreis leisten.

V. l.: Sebastian Gries (Geschäftsführer TVOAL, Leiter des Fachbereichs Tourismus am Landratsamt), Andreas Ampßler (Topplan) und Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Montage der neuen Schilder an einem Standort in der Kurfürstenallee Marktoberdorf (Bildquelle: Landratssamt Ostallgäu).

Die Umsetzung des durch LEADER geförderten Projektes „Königlich Wandern im Schlosspark“ läuft auf Hochtouren. Nun wird aktuell die Beschilderung der neuen Schlosspark-Etappenwege als regionale Ergänzung zur Wandertrilogie Allgäu und der Halbtages- und Tagestouren der Orte montiert. „Mit dem neuen Wanderangebot möchten wir die Gäste, aber auch ganz besonders die Bürgerinnen und Bürger einladen, den Landkreis – auch abseits der bekannten Pfade – zu Fuß zu erkunden“, sagt Landrätin und Tourismusverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker.
 
Die Königsalpen-Route, die Logenplatz-Route und die Idyllegarten-Route stehen im Mittelpunkt des neuen Wanderkonzeptes und werden als Fernwanderwege mit einer Gesamtlänge von 341 Kilometer die Wandertrilogie im Erlebnisraum Schlosspark ergänzen. Auf diesen drei neuen Schlosspark-Wanderrouten mit den ergänzenden Ortsrouten, den Fernwanderwegen sowie zahlreichen Themenwegen zeigt sich die ganze Vielfalt der Region. Je nach Anspruch und Kondition finden Sportlich-Aktive wie Genusswanderer hier die passenden Touren: um steile Gipfel zu erklimmen, durch die grünen Täler zu wandern, fantastische Aussichten zu genießen und historische Plätze zu bestaunen. Sie sind Teil eines hochattraktiven Wanderangebotes, das der Tourismusverband Ostallgäu e.V. gemeinsam mit den örtlichen Touristikern entwickelt hat.
 
„Sensible Räume und touristische Hotspots stärker entlasten“
 
Eine gute Beschilderung ist dabei wichtige Basis für eine qualitativ hochwertige Wanderregion. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit wird in der Region die Beschilderung durch den Landkreis und die Gemeinden umgesetzt. „Wir setzen die erfolgreiche Kooperation aus dem Qualitätsmanagement der Radwege im Ostallgäu nun auch im Bereich Wandern konsequent fort“, sagt Sebastian Gries, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu, zu den guten Erfahrungen aus der Zusammenarbeit.
 
Mit dem neuen Wanderangebot wird der Tourismusverband auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entzerrung der Besucherströme im Landkreis leisten. Vorsitzende Maria Rita Zinnecker dazu: „Durch die neuen Wanderangebote sollen sensible Räume und touristische Hotspots stärker entlastet und Gäste wie Einheimische gezielt auf attraktive Angebote auch ins nördliche Ostallgäu gelenkt werden.“ Die begleitende Karte „Wandererlebnis – Königlich Wandern im Schlosspark“ ist kostenfrei bei Tourismusverband und Touristinformationen im Ostallgäu erhältlich.

Mitteilung vom 27.04.2021

Management der Kliniken: Verwaltungsrat möchte neue Wege gehen

Ab dem 1. März 2022 soll der Vorstand des Kommunalunternehmens durch eine Managementgesellschaft gestellt werden.

Das hat der Verwaltungsrat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen und die Weichen für die dazu erforderliche Ausschreibung gestellt. „Landkreis und Stadt bleiben weiter Träger des Unternehmens mit der Entscheidungshoheit. Das Kommunalunternehmen wird nicht verkauft oder privatisiert, sondern breiter aufgestellt“, sagt Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Für das Kommunalunternehmen und seine Häuser, dies hat nicht zuletzt auch die Corona-Pandemie gezeigt, ergeben sich aufgrund der sich oftmals ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen und des damit verbundenen administrativen Aufwands medizinische und wirtschaftliche Herausforderungen in Mitten eines großen Wettbewerbsumfeldes. Diese Erfahrungen und Zukunftsperspektiven standen für den Verwaltungsrat bei seiner Entscheidung im Fokus, das Management der Kliniken an ein Unternehmen zu übertragen, um eine nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung der eigenen Häuser zu ermöglichen.
 
Der Schritt soll gegangen werden, nachdem der Vertrag des bisherigen Vorstands, Frau Ute Sperling, im Februar 2022 regulär endet. Dazu hat der Verwaltungsrat in seiner gestrigen Sitzung die Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker und ihren Stellvertreter, Oberbürgermeister Stefan Bosse, beauftragt, das Verfahren zur Beauftragung einer Managementgesellschaft mit ausreichender Vorlaufzeit zu beginnen.
 
Eine Managementgesellschaft stellt einen Alleinvorstand, der in ein Team mit entsprechenden Kompetenzen eingebunden ist und auch auf die Ressourcen der Managementgesellschaft im Hinblick auf Beratung und das vielfältige Know - How zurückgreifen kann. Die Struktur des Kommunalunternehmens mit Vorstand und Verwaltungsrat als kommunalem Aufsichtsgremium bleibt dabei erhalten; auch an der ausschließlich kommunalen Trägerschaft der Kliniken soll sich nichts ändern.
 
Bis die neue Managementgesellschaft am 1. März 2022 ihre Arbeit beginnt, führt Vorstand Ute Sperling das Unternehmen weiter. „Der Verwaltungsrat hat vollstes Vertrauen in Frau Sperling. Sie behält bis zum Vertragsende die Führung des Unternehmens“, erteilt Zinnecker möglichen Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel eine Absage.

Mitteilung vom 26.04.2021

Dringende Wartungsarbeiten: Telefonanlage des Landratsamts eingeschränkt

Das Landratsamtes Ostallgäu ist daher am Mittwoch, den 28.04.2021, etwa von 15 bis 17 Uhr telefonisch nur eingeschränkt erreichbar.

In dieser Zeit kann es immer wieder zu Gesprächsabbrüchen kommen. Betroffen sind das gesamte Landratsamt sowie der Bauhof Dösingen und das Impfzentrum in Marktoberdorf.

Mitteilung vom 23.04.2021

Impfzentren schon bei 45.000 Impfungen – Aufruf zur Registrierung

Da die Anzahl der registrierten Personen kleiner wird, stehen die Chancen für einen schnellen Impftermin derzeit gut.

Die Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren kommen gut voran. Da die Anzahl der registrierten Personen kleiner wird, stehen die Chancen für einen schnellen Impftermin derzeit gut. Landrätin Maria Rita Zinnecker und das Bayerische Rote Kreuz als Betreiber der Impfzentren im Ostallgäu und in Kaufbeuren rufen nun besonders die Über-70-Jährigen und Über-80-Jährigen dazu auf, sich jetzt für eine Impfung zu registrieren.
 
„Rund 45.000 Impfungen sind bisher über die beiden Impfzentren erfolgt und wir erwarten in den nächsten Wochen weiter stabile Lieferungen von Impfstoffen“, erklärt Landrätin Zinnecker. Es werde also zukünftig ein ausreichendes Angebot an Impfstoff zur Verfügung stehen. „Für die Planung und Umsetzung der Impfkampagne ist entscheidend, dass genügend Impfwillige registriert sind. Nur so kann eine optimale Verteilung der Impfdosen erfolgen. Nehmen Sie das kostenfreie Impfangebot an und registrieren Sie sich im ersten Schritt über das Internet für einen Termin“, appelliert die Landrätin an alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger. Natürlich könne man sich auch an den Hausarzt wenden und dort einen Termin vereinbaren. Entscheidend ist laut Zinnecker, dass der zur Verfügung stehende Impfstoff auch so schnell wie möglich verimpft werden kann. „Das Bayerische Rote Kreuz steht mit seinen Fachkräften bereit, nutzen Sie das Angebot für einen schnelleren Weg zurück zur Normalität“, sagt Alexander Denzel vom BRK-Kreisverband Ostallgäu.
 
25.000 Personen sind derzeit für eine Impfung in den beiden Impfzentren registriert. Unter diesen ermittelt eine Software des Freistaats (BayIMCO) automatisch auf Grundlage der Prioritäten der Corona-Impfverordnung eine Reihenfolge für die Impftermine. Die meisten Registrierten sind inzwischen aus den Priorisierungsgruppen 3 und 4. Gerade für Über-70-Jährige und Über-80-Jährige ist daher jetzt die beste Gelegenheit, schnell an einen baldigen Termin für die Erstimpfung zu kommen.
 
In der besonders gefährdeten Gruppe der Über-80-Jährigen haben jetzt über 82 Prozent eine erste Impfung und auch schon über 73 Prozent eine zweite Impfung erhalten. Schon kurz nach der Betriebsaufnahme der Impfzentren wurden die Bewohner und Pflegekräfte, der Alten- und Pflegeheime in Stadt und Landkreis, die ebenfalls zur höchsten Priorität gehören, geimpft.
 
Nach den Personengruppen aus der höchsten Priorität (Stufe 1) finden auch bereits seit einiger Zeit Impfungen von Personen aus den Gruppen mit hoher Priorität (Stufe 2) statt. Dazu gehören unter anderem die Über-70-Jährigen, von denen rund ein Drittel bereits eine erste Impfung erhalten hat. In einer gemeinsamen Impfaktion des Landkreises mit den Impfzentren wurden mehr als 1000 Menschen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen oder Förderschulen arbeiten, und die ebenfalls zur Priorität Stufe 2 gehören, geimpft.

Mitteilung vom 23.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 23. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 207,5.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 26. bis 2.Mai 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 16. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 247,2.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 19. bis 25. April 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.04.2021

Impfzentren im Landkreis und der Stadt weiten Kapazitäten aus – vermehrte Impfstofflieferungen werden unverzüglich verimpft

Deshalb muss auch nicht wie in anderen Regionen über zusätzliche Sonderaktionen liegen gebliebener Impfstoff abgegeben werden.

Bei den Impfzentren im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren werden die terminlichen Kapazitäten permanent auf steigende Impfstoffliefermengen angepasst. Eine Lagerhaltung findet nicht statt. Deshalb muss auch nicht wie in anderen Regionen über zusätzliche Sonderaktionen liegen gebliebener Impfstoff abgegeben werden.
  
„Wir haben in unseren Impfzentren die Kapazitäten sehr flexibel ausgeweitet und verarbeiten die bereit gestellten Impfstoffmengen so schnell wie möglich“, erklärt Alexander Denzel vom Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband Ostallgäu. Damit schafft das Bayerische Rote Kreuz in den beiden Impfzentren die kontinuierlich steigende Verteilung der Mehrmengen und ermöglicht den Impfwilligen eine freiere Terminwahl.
 
Daneben sind im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren weiterhin auch noch die mobilen Impfteams unterwegs, die die Impfungen bei Personen vornehmen, die keine Möglichkeit haben in eines der Impfzentren zu gelangen. Flankiert wird die Impfkampagne zunehmend auch durch die örtlichen Hausärzte.
 
Bisher wurden in den beiden Impfzentren und durch die mobilen Teams rund 40.000 Impfungen durchgeführt.

Mitteilung vom 15.04.2021

Maskenpflicht entfällt bei Gesprächen mit Hörgeschädigten

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist erlaubt, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hörbehinderung nötig ist.

Darauf weisen das Landratsamt Ostallgäu und die Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg hin. Manche Menschen müssen die Lippen ihres Gesprächspartners sehen, um ihn zu verstehen. Betroffen sind zum Beispiel Menschen mit einer Hörschädigung oder schwerhörige Personen.
 
Für gehörlose und hörgeschädigte Personen sind die Schutzmasken eine Barriere, die dem Betroffenen eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit nimmt. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber auch eine Ausnahme von der Maskenpflicht gemacht, solange es zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. Nachweisen kann man die Höreinschränkung bei Bedarf durch ein ärztliches Attest oder einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „Gl“ (= Gehörlosigkeit).
 
Trotzdem würden viele Betroffene auf Unverständnis stoßen, berichtet Uta Baer von der Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg. „Vielleicht ist die Rechtslage nicht hinreichend bekannt, vielleicht hat man auch Sorge um ein Infektionsrisiko“, sagt Uta Baer von der Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg. „Aber solange der Betroffene selbst seine FFP2-Maske aufhat, besteht für den Gesprächspartner nur ein sehr geringes Infektionsrisiko.“
 
Dr. German Penzholz, Inklusionskoordinator am Landratsamt, bittet deshalb: „Wenn Sie in Ihrer beruflichen Aufgabe mit einem Menschen mit Höreinschränkung reden, nehmen Sie wenn möglich die Maske ab und helfen Sie damit dem Betroffenen.“
 
Rechtliche Grundlage: § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_12/true
 
Kontakt zur Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige erhalten sie telefonisch unter 0821 455 250-35 und per E-Mail beratungsstelle-augsburg(at)regens-wagner.de.

Mitteilung vom 14.04.2021

Großer Schritt für die Öko-Modellregion Ostallgäu: Aktienbrauerei Kaufbeuren bringt Bio-Bier auf den Markt

„Damit machen wir mal richtig ein Fass auf“, strahlt Florian Timmermann, Projektleiter der Öko-Modellregion Ostallgäu.

Nachdem er schon Ende 2020 mit dem Bären Bräu Nesselwang das erste Ostallgäuer Bio-Bier auf den Weg gebracht hatte, konnte er nun mit der Aktienbrauerei Kaufbeuren einen großen Partner gewinnen. Die Aktienbrauerei ist eine Brauerei mit langer Tradition und erschließt sich mit der Produktion von Bio-Bier einen neuen Markt. „Wir haben für unsere Kunden „a Gscheids Bio“ entwickelt. Das heißt ein Bio-Bier aus der Region für die Region, nachhaltig in Produktion und Absatz. Beste Qualität vom Acker ins Glas“, sagt Bernd Trick, technischer Leiter der ABK. „Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Öko-Modellregion. Es werden wieder neue Bio-Wertschöpfungsketten gebildet, was für unsere regionalen Erzeuger, den Handel und die Verbraucher sehr erfreulich ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der erste Schritt in der Brauerei war die Bio-Zertifizierung. Alle Prozesse vom Einkauf über das Sudhaus, Gär- und Lagerkeller bis zur Abfüllung wurden auf Bio-Standards erweitert und in das bestehende HAZARD-ANALYSIS-AND-CRITICAL-CONTROL-POINTS-Konzept (kurz HACCP) integriert. Zusammen mit der Öko-Modellregion wurden Vereinbarungen mit drei Ostallgäuer Bio-Bauern geschlossen, die nun exklusiv Bio-Gerste für die ABK anbauen. Dazu zählen Andreas Bersch (Naturland aus Buchloe), Martin Tröbensberger (Demeter aus Buchloe) und Josef Weber (Demeter aus Türkheim). Die Biogerste wird in der Mälzerei Bilgram in Memmingen vermälzt. Beim Brauvorgang läuft alles so naturbelassen wie möglich, auf eine Filtration wird verzichtet. Dadurch bleiben zusätzliche wertvolle Hefe- und Eiweißbestandteile erhalten. Das neue Bier mit dem Namen „a’Gscheids Bio“ ist ab sofort im Handel erhältlich. Auch die Etiketten sowie die Umverpackung der Sixpacks, die aus 100 Prozent Altpapier hergestellt ist, werden von einem Allgäuer Lieferanten bezogen. Ab Herbst 2021, wenn die Bio-Gerste der drei Ostallgäuer Landwirte dann verarbeitet werden kann, wird es das erste Allgäuer Bio-Bier der Aktienbrauerei Kaufbeuren geben. Bis dahin wird die Bio-Braugerste von anderen bayerischen Betrieben bezogen.
 
Schon im Vorjahr begleitete die Öko-Modellregion Ostallgäu den Anbau von Bio-Gerste auf den Feldern von Andreas Bersch in Buchloe. Das Ergebnis war laut Projektleiter Timmermann „mehr als zufriedenstellend“ und ebnete den Weg für die Wiederbelebung des Anbaus für Bio-Braugerste im nördlichen Allgäu. Aber dafür müssen auch Abnehmer gefunden werden. „Mit der Aktienbrauerei Kaufbeuren haben wir wirklich den idealen Partner für eine langfristige Zusammenarbeit direkt vor Ort gefunden“, sagt Timmermann. Somit kommt er der Zielvorgabe des Bayerischen Kabinetts, 30 Prozent aller landwirtschaftlichen Flächen in Bayern bis 2030 ökologisch zu bewirtschaften, wieder einen großen Schritt näher und hofft auf zahlreiche Nachahmer. Vorgestellt wird das neue Bier auf dem Bio-Frühlingsmarkt in Marktoberdorf am Samstag, 24. April, von 9 bis 12 Uhr auf dem Stadtplatz. Ab 10 Uhr werden auch Landrätin Zinnecker und Gottfried Csauth, Geschäftsführer der Aktienbrauerei Kaufbeuren, dabei sein. Informationen zum Projekt unter www.ostallgaeu.de, www.oekomodellregion-ostallgaeu.de oder immer aktuell im neuen Newsletter der Öko-Modellregionen Ostallgäu & Günztal. Anmeldung ab sofort auf der Homepage möglich. Informationen zur ABK Aktienbrauerei Kaufbeuren: https://www.aktienbrauerei.de/

Mitteilung vom 12.04.2021

Öffentliche Bekanntmachung: Ostallgäu überschreitet an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz von 200

Damit gelten im Landkreis Ostallgäu ab dem 14.04.2021 die Regelungen aus der Bekanntmachung. Es gelten die Inzidenzzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Mitteilung vom 09.04.2021

Corona-Pandemie: Regeln für Schulen und KiTas

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ostallgäu liegt über 200. Für Schulen und KiTas gelten in der nächsten Woche folgende Regeln.

Das Landratsamt Ostallgäu macht amtlich bekannt, dass die nach § 28a Abs. 3 S. 12 IfSG bestimmte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) am Freitag, 9. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 214,6 liegt.


Im Landkreis Ostallgäu überschreitet somit die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100.


1. Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:
· In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12.BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht
statt.


Hinweis:
Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen und auf Anforderung der Lehrkraft vorweisen oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.


· An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.


2. Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder gelten damit im Landkreis Ostallgäu folgende Regelungen:
Die Einrichtungen sind geschlossen.


Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu für die Dauer der folgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags. Sie gelten also vom 12. April 2021 bis 18. April 2021.

Mitteilung vom 07.04.2021

Jetzt mitmachen: Fotoprojekt „Mit Abstand aktiv“ für Ehrenamtliche

Alle Ostallgäuer Ehrenamtlichen können mitmachen und bis zum 1. Mai Bilder einreichen. Das Projekt soll in der Pandemie ein Zeichen für das Ehrenamt setzen.

„Mit Abstand aktiv“ ist ein Fotoprojekt für Ehrenamtliche und mit Ehrenamtlichen. Es richtet sich an alle Menschen im Ostallgäu, die sich freiwillig engagieren, beispielsweise in einem der über 1.700 Vereine. Durch eine Online-Ausstellung, die von Ehrenamtlichen eingereichte Fotos zeigen wird, möchten die Fachstelle Verein(t)aktiv des Kreisjugendrings Ostallgäu und die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu in Pandemiezeiten ein Zeichen für das Ehrenamt setzen.
 
Die Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie treffen auch das Ehrenamt hart. Viele ehrenamtliche Aktivitäten müssen seit einem Jahr ruhen. „Mit dem Fotoprojekt „Mit Abstand aktiv“ wollen wir auf die Vielfalt des Ehrenamts aufmerksam machen und damit ein positives Zeichen fürs Ehrenamt gerade in der aktuellen Zeit setzen“, sagt Anna Heiland von der Fachstelle Verein(t)aktiv.
 
Ostallgäuer Ehrenamtliche jeden Alters können mitmachen und bis zum 1. Mai 2021 Bilder einreichen. „Es können beispielsweise Fotos eingereicht werden, die die Bedeutung des Ehrenamts für die Ehrenamtlichen zeigen oder die darstellen, wie die Ehrenamtlichen trotz Pandemie aktiv sind. Die Online-Ausstellung zeigt die Bilder und bietet einen Raum, der Ehrenamtliche sichtbar macht und verbindet,“ sagt Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt.
 
Die Fotos können über die Internetseite www.kjr-ostallgaeu.de/mit-abstand-aktiv eingereicht werden. Hier findet man auch weitere Informationen zum Fotoprojekt. Bei Fragen stehen Anna Heiland, Fachstelle Verein(t)aktiv unter 08342 911-817 oder vereintaktiv(at)kjr-ostallgaeu.de und Julia Grimm, Servicestelle EhrenAmt unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 01.04.2021

Mit Maus oder Finger durch die Udo-Ausstellung

Die Gemeinde Pforzen eröffnet die zwei Ausstellungen „Sensation Udo“ als virtuellen Rundgang wieder. Der Landkreis war Kooperationspartner.

So könnte UDO ausgesehen haben.

Rund um die Uhr und kostenfrei kann der virtuelle Rundgang direkt auf der neuen Udo-Homepage der Gemeinde Pforzen www.udo.pforzen.de gestartet werden. Die Navigation erfolgt einfach mit der Maus des Computers oder mit dem Finger auf dem Tablet. Einmal in der Ausstellung angekommen, können die Besucher*innen ganz nach Lust und Laune durch die Ausstellungen flanieren. Oder sie wählen gezielt die Ausstellungsthemen aus, die sie direkt interessieren. Sie bestimmen somit die Aufenthaltsdauer in den Ausstellungen selbst.
 
Im Gegensatz zu einer reinen Online-Darstellung vermittelt der Rundgang einen echten räumlichen Eindruck von den Ausstellungen. „Udo“ als ihr virtueller Tourguide führt sie durch die Ausstellungen. An den einzelnen Standpunkten ergänzen Tondokumente und Ausstellungstafeln, die sie anklicken oder zoomen können, den virtuellen Rundgang.
 
„Nachdem die Ausstellungen im letzten Jahr nach nur einer Öffnungswoche wegen Corona schließen mussten, wollten wir noch allen interessierten Besucher*innen eine Möglichkeit bieten, die Ausstellungen doch noch zu sehen“, sagt 1. Bürgermeister Herbert Hofer. „Mit dem virtuellen Rundgang haben wir ein Zeitdokument über die Ausstellungen geschaffen, das aber auch laufend um neue Themen rund um Udo und die Grabungen in der Hammerschmiede aktualisiert wird. Somit erhalten alle Interessierten auch die entfernt wohnen, einen virtuellen Zugang zu den Sensationsfunden in der Hammerschmiede“.
   
Auf der allgemeinen Homepage der Gemeinde Pforzen ist unter kultur-freizeit/freizeitangeboteund-naherholung/archaeologie-tour-wertachtal auch ein virtueller Rundgang zu unserer Fahrradrunde „Archäologietour“ zu finden. Darüber hinaus ist die Gemeinde Pforzen zum Thema Udo auch auf dem Social-Media-Portal Instagram (menschenaffe_udo) aktiv.

Mitteilung vom 01.04.2021

Inzidenz über 100: Regeln für Schulen und KiTas

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Donnerstag, 1. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 301,1.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:
 
In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet mit negativem Testergebnis Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.
 
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 5. April 2021 bis 11. April 2021.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass das Landratsamt laut Anordnung der Regierung von Schwaben die Anordnung trotz der Osterferien herausgeben muss, da es einige Schulen gibt, die auch in den Ferien unterrichten dürfen.

 

Die Bekanntmachung finden Sie hier.