Aktuelles

Mitteilung vom 09.01.2020

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“: Jetzt anmelden und Plätze sichern

Anmeldungen für die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ sind noch bis zum 17. Januar möglich.

Die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu bietet kostenlose Workshops für Ehrenamtliche. Freiwillig Engagierte aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren sind eingeladen am Samstag, 1. Februar 2020, von 9 bis 17 Uhr teilzunehmen.

 

Aktuelle Themen und praxisnahe Vorträge

Die vierte Fachtagung bietet wieder aktuelle Themen und praxisnahe Vorträge und ermöglicht den Teilnehmern, sich ganz gezielt zu qualifizieren. Es werden verschiedene Workshops angeboten. Ver-einsberater Michael Blatz widmet sich in seinen Workshops beispielsweise Fragen der konstruktiven Kommunikation und Führung im Verein und bietet Informationen zum Thema „Spender und Sponsoren gewinnen“.

Dr. Herbert Hofmann von der Versicherungskammer Bayern wird Risiken von ehrenamtlichen Tätig-keiten beleuchten, einen Überblick über Versicherungslösungen geben und die bayerische Ehren-amtsversicherung vorstellen. „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ wird von Dirk Ambrosch, Leiter der Lokalredaktion Marktoberdorf der Allgäuer Zeitung, thematisiert. Er geht drauf ein, wie Texte am bes-ten geschrieben werden, wie die eigene Botschaft ankommt und gibt Tipps aus der Praxis weiter. Au-ßerdem werden auf der Fachtagung wieder Workshops zu Vereinsrecht und ein Tagesseminar „Start-hilfe für neue und zukünftige Vereinsvorstände“ angeboten.

Bis 17. Januar anmelden und Plätze sichern

Die Anmeldung ist noch bis zum 17. Januar über www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Die Plätze sind begrenzt. Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt steht unter 08342 911-290 oder ehren-amt@ostallgaeu.de für Fragen zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.01.2020

Landkreis Ostallgäu veranstaltet Bildungskonferenz zum Thema Integration

Die 4. Bildungskonferenz hat das Thema „Integration durch Bildung – Chancen und Herausforderungen des aktuellen Wandels in der Migrationsbewegung“.

Fachleute und Interessierte treffen sich am Donnerstag, 16. Januar 2020, von 16.45 bis 19 Uhr zum Austausch im Landratsamt Ostallgäu.  Die größte Gruppe der ausländischen Bevölkerung im Landkreis Ostallgäu kommt aus Staaten der EU-Osterweiterung, gefolgt von türkischen Staatsangehörigen. Migration ins Ostallgäu ist vor allem Arbeitsmigration und die neuen Fachkräfte werden in der hiesigen Wirtschaft dringend benötigt.

 

Podiumsdiskussion zum Abschluss

Wie kann eine gelungene Integration dieser Neuzugewanderten aussehen? Was muss dafür vor Ort in den Kommunen gemacht werden? Und wie kann der Zugang zu Bildung durch den Einsatz der Leichten Sprache gefördert werden? Auf der Konferenz präsentiert die Bildungsregion Ostallgäu die neuesten Entwicklungen und Zahlen und bietet Teilnehmern den Austausch mit Fachreferenten an. Zum Abschluss findet eine Podiumsdiskussion zur Frage „Ist die Einwanderung eine Chance im demografi-schen Wandel für das Ostallgäu?“ statt. Teilnehmen werden Landrätin Maria Rita Zinnecker, Werner Ehrmanntraut (Personalleiter Bayerisches Rotes Kreuz KV Ostallgäu), Kirsten Kotter (Leiterin der Kol-ping Akademie Kaufbeuren) und Katja Stefanova (Zugewanderte aus Bulgarien).

Für weitere Fragen steht die Bildungskoordinatorin Anja Maurus unter der Telefonnummer 08342 911-511 oder per E-Mail: bildungsregion@lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 07.01.2020

Botschafter besuchen Franz Mensch GmbH in Buchloe

Mehr als 60 Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben haben sich bei der Franz Mensch GmbH in Buchloe getroffen.

„Die Firma Franz Mensch hat hier nicht nur einen eindrucksvollen Bau hingestellt, sondern mit einer Investitionssumme von 21 Millionen Euro auch ein eindrucksvolles Zeichen für den Wirtschaftsstandort Ostallgäu gesetzt,“ sagte Lars Leveringhaus, Stellvertreter von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Das mittlerweile 22. Netzwerktreffen führte die Botschafter der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren nach Buchloe zur Franz Mensch GmbH. „Eine Ansiedlung dieser Größenordnung ist für die Stadt Buchloe wie für den Landkreis die Bestätigung, dass wir attraktiv sind für Unternehmen und dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Bürgermeister Josef Schweinberger. Als besonderes Highlight erwartete die Gäste die in höchstem Maße exklusiven Einblicke in die Räumlichkeiten der Firma und das vollautomatisierte Hochregallager, das laut eigener Auskunft des Unternehmens zu den größten und modernsten in Süddeutschland zählt.

Buchloe – eine Stadt im Aufwind

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Stadt Buchloe. Bürgermeister Schweinberger berichtete den Gästen über die Stadtentwicklungen der vergangenen Jahre sowie über Zukunftsaussichten. Im Fokus stand dabei die Frage, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann, um eine erfolgreiche städtische Standortpolitik voranzutreiben. „Die Firma Franz Mensch GmbH ist als eine der größten Firmenansiedlungen der vergangenen Jahre ein beeindruckendes Beispiel der erfolgreichen Standort-entwicklung der Stadt Buchloe“, würdigte Leveringhaus.

Die beiden Geschäftsführer Axel und Achim Theiler berichteten den Botschaftern über die Tätigkeits-felder der Firma und über den Ansiedlungsprozess. „Ich bin noch heute außerordentlich begeistert, wie wir hier im wahrsten Sinne des Wortes willkommen geheißen wurden“, lobte Achim Theiler die Stadt Buchloe und das Landratsamt Ostallgäu und ergänzte humorvoll: „Allein der Genehmigungszeitraum war beeindruckend schnell, wir hatten noch nicht einmal eine Baufirma gefunden.“

Franz Mensch zählt europaweit zu den größten Herstellern von Produkten für Reinigung, Hygiene und Verpackung. Dazu zählen u.a. Einweghandschuhe, Schürzen, Reinigungstücher und kompostierbare Bio-Verpackungen. Rund 120 Mitarbeiter arbeiten am Standort in Buchloe.

Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk erhalten Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 07.01.2020

Öko-Modellregion: Erste Weichen gestellt

Mit der ersten Sitzung der Steuerungsgruppe der „Staatlich anerkannten Öko-Modellregion Ostallgäu“ sind die Weichen für künftige Schwerpunkte gestellt worden.

Die Öko-Modellregion Ostallgäu wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und vom Landkreis Ostallgäu finanziert und administrativ vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben begleitet. Weitere Informationen gibt es bei Projektmanager Florian Timmermann (E-Mail: florian.timmermann@lra-oal.bayern.de Telefon: 08342 911-453) und online auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 10.12.2019

Als erster Landkreis in Bayern: Ostallgäu präsentiert Klimaanpassungskonzept

Als erster Landkreis in Bayern stellt das Ostallgäu ein Konzept zur Anpassung an die Folgen der Klimakatastrophe vor.

Landrätin Maria Rita Zinnecker erhält bei der Vorstellung des Klimaanpassungskonzeptes für das Ostallgäu das erste gedruckte Exemplar von den Referenten des begleitenden Büros GreenAdapt überreicht. (v.l. Carsten Walther, Gregor Weyer, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Dr. Fritz Reusswig)

Ziel ist es, Schäden durch den Klimawandel vorzubeugen und nach Möglichkeit die lokalen Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen zu sichern. Unterstützt wurde der Landkreis dabei vom Bayerischen Landesamt für Umwelt. „Klimaschutz hat nach wie vor höchste Priorität für uns. Aber auch die Anpassung an die bereits unvermeidbaren Änderungen des Klimas ist absolut notwendig, wenn wir auch künftig gut und sicher hier leben wollen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Die Voraussagen sind alarmierend: Die auf den Landkreis heruntergebrochenen Projektionen lassen einen Temperaturanstieg um mehr als fünf Grad bis zum Ende des Jahrhunderts erwarten. „Dann herrschen bei uns Bedingungen wie sie hier seit Beginn der Menschheit noch nie geherrscht haben“, sagt Zinnecker. Das führe zu mehr trockenen Sommern und Hitzeereignissen, geringerer Grundwas-serneubildung, weniger Schnee, höheren Gesundheitsrisiken, größerer Waldbrandgefahr, Verschie-bung von Lebensräumen von Tieren und Pflanzen sowie mehr und stärkeren Extremwetterereignis-sen. Die klimatischen Veränderungen stellen Menschen, Tiere und Pflanzen sowie die Infrastruktur vor enorme Herausforderungen. Konkrete Beispiele für Veränderungen sind die Verbreitung fremder und möglicherweise auch schädlicher Arten und Krankheiten, der Verlust von Lebensraum für spezialisier-te Arten, die rapide steigende Wahrscheinlichkeit für Borkenkäfer-Massenvermehrung oder die Was-serknappheit und daraus resultierende Nutzungskonflikte. Auch ist absehbar, dass durch die klimati-schen Veränderungen in südlichen Ländern die Klimamigration ein brisantes Thema werden wird.

Auf Basis der erwarteten Klimawirkungen wurden im Ostallgäuer Klimaanpassungskonzept nun 48 Maßnahmenvorschläge in elf Handlungsfeldern definiert, die die Bayerische Klimaanpassungsstrategie gezielt ergänzen. So zum Beispiel der Aufbau eines zweiten Standbeins für Trinkwasserversorger, die Unterstützung der wirtschaftlichen Diversifizierung für bäuerliche Kleinbetriebe, die Stärkung von Biotopverbünden zur Vernetzung von Lebensräumen oder die Information zu Gesundheitsgefahren, Vermittlung von richtigem Verhalten bei Extremwetter, baulichen Vorkehrungen oder Risikominimie-rung für Unternehmen. Zinnecker: „Wir sind mit dem Konzept am Puls der Zeit und beweisen mit unserer Arbeit ein vorausschauendes Gespür für die Entwicklungen. Erst recht wenn man sieht, dass jetzt beim UNO-Klimagipfel in Madrid auch die Klimaanpassung auf der Agenda steht. Gleich konkret mit der Umsetzung begonnen werden soll beispielsweise mit der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Klimaanpassung, der Unterstützung der Trinkwasserversorger bei der Bildung von Verbünden und der Verankerung der Klimaanpassung in der Bauleitplanung und in Gewerbegebieten im Landkreis. „Mit dem Konzept denken und planen wir generationenübergreifend. Die Anpassungsstrategien sind vo-rausschauend, damit unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft haben“, sagt Zinnecker.

Mitteilung vom 10.12.2019

Notrufstelle bei sexueller Gewalt: Fortbildung für Fachkräfte der Schulen

Die Notrufstelle bei sexueller Gewalt hat 63 Fachkräfte aus Schulen im Landratsamt über sexuellen Missbrauch an Schulen und den Umgang damit informiert.

Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist leider gesellschaftliche Realität. Nach aktuellen sta-tistischen Erhebungen befinden sich in jeder Schulklasse zwei bis drei Kinder, die von Missbrauch be-troffen sind oder waren. Gerade für diese Kinder ist Schule oft ein Schutzraum, Lehrer*innen sind konstante und berechenbare Bezugspersonen. Sie sind sehr oft die einzigen vertrauensvollen An-sprechpartner für betroffene Kinder. Für die Beraterinnen der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt ist es daher ein Anliegen, den Lehrer*innen sowie den Jugendsozialarbeitern an Schulen zu helfen, kompetent zu handeln, wenn ihnen sexuelle Übergriffe bekannt werden oder es einen konkreten Miss-brauchsverdacht gibt.

Bedarf hat enorm zugenommen

In der Informationsveranstaltung für alle Fachkräfte an Schulen, die nun im Landratsamt in Markto-berdorf stattfand, wollten sie Lehrer*innen Gelegenheit geben, sich über Ausmaß und Formen sexuel-ler Gewalt an Kindern, mögliche Symptome und Hilfsmaßnahmen zu informieren. Es wurden unter anderem folgende Fragen und Themen besprochen: Wie sind Verdachtsmomente einzuordnen? Wie kann es überhaupt zu sexueller Gewalt kommen? Wer sind „die Täter“? Wer sind „die Opfer“? Wie lässt sich ein möglicherweise von sexueller Gewalt betroffenes Kind erkennen? Was braucht ein be-troffenes Kind, das sich – oft auf sehr subtile Weise – an sie wendet? Besteht Anzeigenpflicht? Wer hilft weiter?

Seit Mai 2002 berät und begleitet die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt im Land-kreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren Kinder, Jugendliche und Frauen, die von sexuellen Gewalt-übergriffen betroffen sind. Seitdem hat der Bedarf nach dieser Hilfe enorm zugenommen. Inzwischen erreichen auch immer mehr Anfragen nach Informationsveranstaltungen für Fachkräfte die Notrufstel-le. Die Informationsveranstaltungen werden organisiert von der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu.

Informationen gibt es bei der Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt, Tel. 08341 9080-313, notrufstel-le.kaufbeuren(at)skf-augsburg.de oder bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Tel. 08342 911-287; per E-Mail: gleich-stellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de 

Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.