Aktuelles

Mitteilung vom 15.07.2024

Hochwasserschäden: Abfallwirtschaft erweitert Kapazitäten

In Teilen des Ostallgäus hat Hochwasser am vergangenen Wochenende Schäden angerichtet. Dadurch steigt auch die Menge der zu entsorgenden Abfälle.

Die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt reagiert darauf, indem sie Aufnahmekapazitäten an den Wertstoffhöfen in Marktoberdorf, Obergünzburg und Oberostendorf kurzfristig erweitert.

 

Zusätzlich zu den Containern für Restmüll und Altholz am Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf wurden an der Sammelstelle für Gartenabfälle (Schwabenstraße an der Ortsverbindungsstraße nach Ebenhofen) zwei Container für Restmüll und zwei Container für Altholz bereitgestellt.

 

An den Wertstoffhöfen in Obergünzburg und in Oberostendorf wurde jeweils ein zusätzlicher 40 Kubikmetercontainer für Restmüll bereitgestellt. Außerdem werden die Container häufiger als sonst üblich geleert. So können Bürgerinnen und Bürger auch in den kommenden Tagen noch Sperrmüll, Altholz und andere Abfälle abgeben.

 

Fragen beantwortet die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt unter den Telefonnummern 08342 911-386 und -382.

 

 

 

Mitteilung vom 12.07.2024

Preise für artenreiche Wiesenbewirtschaftung verliehen – LfL und BN ehren engagierte Bauernfamilien

Das artenreiche Grünland ist für die Erhaltung vieler selten gewordener Wiesenpflanzen und Insekten von enormer Bedeutung.

Gruppenbild Preisverleihung Wiesenmeisterschaft 2024, Foto: LfL

Gruppenbild Preisverleihung Wiesenmeisterschaft 2024, Foto: LfL

Bei der Wiesenmeisterschaft werden bereits seit 2009 besonders engagierte Bäuerinnen und Bauern für den Erhalt und die Bewirtschaftung artenreicher Wiesen und Weiden ausgezeichnet. In diesem Jahr fand die Wiesenmeisterschaft im Ostallgäu statt. Bei einer Festveranstaltung in Kaufbeuren wurden 28 Betriebe für ihre vorbildliche artenreiche Wiese von Stephan Sedlmayer, dem Präsidenten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), und Richard Mergner, dem Vorsitzenden des BUND Naturschutz in Bayern (BN), ausgezeichnet. 


„In Bayern sind noch etwa 20 Prozent des Wirtschaftsgrünlands artenreich. Diesen wertvollen Lebensraum für Insekten wie Wildbienen und Tagfalter, bunt blühende Kräuter, aber auch für Vögel zu erhalten, ist ein entscheidender Beitrag der Landwirtschaft zum Erhalt der Artenvielfalt. Die Landwirtinnen und Landwirte, die wir hier heute auszeichnen, erledigen genau diese wichtige Aufgabe für die ganze Gesellschaft mit viel Engagement und großer Erfahrung jeden Tag. Sie alle sind Wiesenmeister“, sagte Stephan Sedlmayer.


Richard Mergner dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Wiesenmeisterschaft für ihren besonderen Einsatz: „Sie alle engagieren sich meisterlich für den Erhalt von artenreichen Wiesen und Weiden. Diese haben eine herausragende Bedeutung für die Biodiversität und den Schutz von Boden, Klima und Wasser. Für die arbeitsaufwändige Pflege dieses Grünlands verdienen unsere Bauern und Bäuerinnen gesellschaftliche Anerkennung und brauchen ausreichend finanzielle Förderung.“


„Eine gute Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz, von Ökobetrieben und konventionell wirtschaftenden Betrieben ist eine zentrale Voraussetzung für die Sicherung der Artenvielfalt. Mit der Wiesenmeisterschaft wird diese Kooperation seit vielen Jahren vorbildlich gelebt“, betonte Hubert Weiger, der Ehrenvorsitzende des BUND Naturschutz. 28 Betriebe haben sich in diesem Jahr an dem Gemeinschaftsprojekt von BN und LfL beteiligt. Die Wiesen wurden zunächst nach einem Punktesystem für Artenvielfalt, Kulturlandschaftswert und nach landwirtschaftlichen Kriterien wie Futterertrag und landwirtschaftliches Nutzungskonzept bewertet. Fünf Wiesen kamen in die engere Auswahl und wurden von einer Fachjury mit Expertinnen und Experten aus Naturschutz und Landwirtschaft begutachtet. Jetzt wurden die Gewinner bei einer Festveranstaltung im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren für ihre vorbildliche Wiesenbewirtschaftung geehrt.

 

Die Sieger der Wiesenmeisterschaft 2024: 


Den 1. Platz erzielte Familie Babel aus Pfronten. Die junge Landwirtsfamilie betreibt Milchviehhaltung im Nebenerwerb. Der 28 Hektar große Bio-Betrieb, bewirtschaftet ausschließlich Grünland. Die prämierte, rund 2,2 Hektar große Bergwiese „Hößles Geschön“ der Familie Babel überzeugte die Jury vor allem durch die große Artenvielfalt mit über 60 Blütenpflanzen in steiler Hanglage. Die Mahd wird ab 1.7. mit dem handgeführten Motormäher durchgeführt. Zu den mehr als 60 auf der Fläche gefundenen Blütenpflanzen zählen Arnika, Kronenlattich, Niedrige Schwarzwurzel, Frauenmantel, Große Sterndolde, Wiesen-Flockenblume, Bach-Kratzdistel, Sumpf-Pippau, Wiesen-Storchschnabel, Witwenblume, Margerite und andere. Die Erstplatzierten der Wiesenmeisterschaft 2024 erhielten einen Preis im Wert von 1000 €, der vom Landratsamt Ostallgäu gespendet wurde.

  

 Der zweite Platz ging an Axel und Maria Schneider aus Pfronten. Ihr Milchviehbetrieb wird bereits seit 2008 nach den Richtlinien von Bioland bewirtschaftet. Insgesamt werden 58 ha Grünland bewirtschaftet. Die ausgezeichnete, ungefähr 1,8 Hektar große Wiese „Lus“ wird nur einmal jährlich nach dem 1.7. mit viel Handarbeit gemäht und besticht durch das reiche Blütenangebot. Typische Wiesenarten sind Witwenblume, Margerite, Ährige Teufelskralle, Großer Wiesenknopf, Trollblume, Geflecktes Knabenkraut, Niedrige Schwarzwurzel, Kronenlattich, Durchblättertes Läusekraut, Berg-Hahnenfuß. Als Preis für den 2. Platz gab es für Herrn und Frau Schneider einen Gutschein im Wert von 500 Euro für den Aufenthalt in einem Biohotel. 

 

Max und Andrea Gschmeißner aus Trauchgau kamen auf den 3. Platz. Sie führen im Vollerwerb einen 79 Hektar großen Milchviehbetrieb nach den Richtlinien von Bioland. Die schonende Bewirtschaftung erhält auf dem sehr steilen 1,3 ha großen „Gaisaubichl“ den Artenreichtum bereits seit 32 Jahren. Die Steillagen werden mit dem Motormäher gemäht. In den unterschiedlich steilen Flächen, kleinen Senken und Mulden konnten 53 Blütenpflanzen gefunden werden. Familie Gschmeißner erhält einen Gutschein im Wert von 300 Euro für den Aufenthalt in einem Biohotel. 

  

Den 4. Platz der Wiesenmeisterschaft 2024 teilen sich Manfred Dorn aus Obergünzburg und Michael Samenfink und Sarah Sagemann aus Oberthingau. Beide Betriebe produzieren mit Mutterkuhhaltung hochwertiges Rindfleisch, dass direkt vermarktet wird. Von Familie Dorn wird die 1,1 ha große Weide „Eschenloh“ ausgezeichnet, die mit Original Braunvieh beweidet wird. Michael Samenfink und Sarah Sagemann mähen die Feuchtwiese „Linderspitz“ (3,2 ha) zweimal jährlich und nutzen den Aufwuchs im Winter für die Mutterkuhherde. Die beiden Viertplatzierten erhielten jeweils einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro. 

Alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wiesenmeisterschaft erhielten ebenfalls Anerkennungspreise, Urkunden und eine Liste der Pflanzenarten, die auf ihrer Wiese erfasst wurden.


Weitere Informationen zur Wiesenmeisterschaft finden Sie unter:

https://www.bund-naturschutz.de/landwirtschaft/wiesenmeisterschaft und

http://www.lfl.bayern.de/Wiesenmeisterschaft    


Dr. Sabine Heinz LfL, Institut für Agrarökologie Tel. 08161/8640-5825 Wiesenmeisterschaft(at)lfl.bayern.de  

Annemarie Räder BN-Regionalreferentin; annemarie.raeder(at)bund-naturschutz.de; Tel: 0170 4042797 

 

Mitteilung vom 12.07.2024

Spendenaktion Sternenhimmel: 7200 Euro für soziale Projekte

Die Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe unterstützt mit ihrem karitativen Projekt „Sternenhimmel Allgäu“ wieder soziale Projekte im Ostallgäu.

Im Beisein von stellvertretender Landrätin Angelika Schorer (2. v. r.) nahmen die Spenden für ihre Organisationen entgegen: Gerhard Schempp von der Bürgerstiftung Ostallgäu (2. v. l.), Martina Winkler-Stoll vom Kinderschutzbund Buchloe und Kati Wimmer vom Kinderschutzbund Buchloe (3. und 4. v. l.) sowie Benedikt Geiger vom Kreisjugendring Ostallgäu (3. v. r.). Übergeben wurden die Spenden von Ulrich Geiger (r.) und Alexander Geiger (l.). Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Im Beisein von stellvertretender Landrätin Angelika Schorer (2. v. r.) nahmen die Spenden für ihre Organisationen entgegen: Gerhard Schempp von der Bürgerstiftung Ostallgäu (2. v. l.), Martina Winkler-Stoll vom Kinderschutzbund Buchloe und Kati Wimmer vom Kinderschutzbund Buchloe (3. und 4. v. l.) sowie Benedikt Geiger vom Kreisjugendring Ostallgäu (3. v. r.). Übergeben wurden die Spenden von Ulrich Geiger (r.) und Alexander Geiger (l.). Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

In diesem Jahr erhalten die Bürgerstiftung Ostallgäu, der Kinderschutzbund Buchloe und der Kreisjugendring Ostallgäu je 2400 Euro. 

 

Die Bürgerstiftung Ostallgäu erhält die Spende für ihren Assistenzfonds „Schnelle Unterstützung Inklusion“. Der Fonds unterstützt Menschen mit Behinderung oder drohender Behinderung. Er kann unbürokratisch und schnell mit Geld helfen, wenn ein Mensch mit Behinderung in Not ist und zum Beispiel Hilfe bei der Teilhabe oder im Alltag benötigt. Der Kinderschutzbund Buchloe wird bei seinem bevorstehenden Umzug unterstützt – konkret bei der Investition in eine kindgerechte Ausstattung der neuen Räume mit familien- und kinderfreundlichen Spiel- und Kindermöbeln. Der Kreisjugendring Ostallgäu erhält die Förderung für den weiteren Druck sogenannter Mental-Health-Karten für die soziale Arbeit an Schulen im Ostallgäu.

 

„Die drei Projekte verbessern das Leben vieler hilfsbedürftiger Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer enorm. Es sind Leuchtturmprojekte in unserem sozialen Landkreis, die wir daher gerne für eine Unterstützung vorgeschlagen haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich danke der Geiger Dienstleistungsgruppe herzlich für die großzügige Spende.“

 

Insgesamt schon rund 550.000 Euro gespendet

 

Der Landkreis Ostallgäu hatte die Projekt für eine finanzielle Unterstützung durch den Sternenhimmel Allgäu e. V. ausgewählt. Insgesamt spendet der karitative Verein Sternenhimmel in diesem Jahr 80.000 Euro für wohltätige Zwecke. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 wurden insgesamt rund 500.000 Euro ausgezahlt. 

 

Unterstützt wird der Sternenhimmel e. V. von rund 50 Fördermitgliedern sowie von Lieferanten und Kunden der Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe. Er fördert jedes Jahr unterschiedliche Projekte aus den Bereichen Bildung und Jugendarbeit, Soziales und Inklusion, Gesundheit und Vorsorge sowie Vereinswesen und Kultur.

 

Mitteilung vom 10.07.2024

Jugendleiter der Gartenbauvereine tauschen sich über Naturpädagogik aus

Das diesjährige Jugendleiter-Seminar des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege fand unter dem Motto „Naturerlebnisspiele für Kinder“ statt.

Gastgeber war der Obst- und Gartenbauverein Ketterschwang, der sich als Teampartner aktiv beteiligt hat. Veranstaltet wurde das Seminar in Zusammenarbeit mit der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu.

 

Zu Beginn des Seminars präsentierte die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Ketterschwang, Stefanie Schmid, das Vereinsleben mit seinen Aktionen, Veranstaltungen und Treffen. Die Mitglieder tragen in vielen ehrenamtlichen Stunden wesentlich zur Ortsverschönerung bei, indem sie beispielsweise den Osterbrunnen schmücken. Bei den verschiedenen Veranstaltungen und auch auf gemeinsamen Ausflügen findet ein reger Austausch über das Thema Garten und die Pflege öffentlicher Plätze im Ort statt. Zudem betreibt der Ketterschwanger Verein die Obstpresse „Moscht-Kucha“ und hat die „älteste“ Kinder- und Jugendgruppe im Landkreis Ostallgäu, die bereits 1995 gegründet wurde. 

 

Von der Theorie der Naturpädagogik zur Praxis

 

Im theoretischen Teil des Seminars erläuterte Referentin Barbara Filser zunächst die allgemeinen Grundlagen der Naturpädagogik. Danach durfte sich jeder aus der Teilnehmerrunde vorstellen und kurz darlegen, was er sich vom Seminar erhofft und welche Erfahrungen er bereits mit dem Thema „Natur und Kinder sowie Jugendliche“ erlebt hat. In dem Workshop „Wir füllen unsere Ideenkiste!“ wurden naturpädagogische Spiele, die zur praktischen Umsetzung anregen sollen, erarbeitet und für alle festgehalten. Nach Erklärungen zur Ausführungen zu allen Instrumenten wie Planung, Regeln aufstellen oder Aufsichtspflicht ging es am Nachmittag raus in die Natur. 

 

Dort wurden erst auf der Streuobstwiese der Gemeinde Ketterschwang genau die Spiele und genau die Naturerfahrungen umgesetzt, die später den Kindern vermitteln werden sollen. Beim „Vogel-Raupen-Spiel“ baut sich beispielsweise immer ein „Vogelpaar“ ein Nest aus Naturmaterialien und zieht die Jungen auf, inklusive der Versorgung mit Futter. So kommt Bewegung in die Gruppe und es werden Kompetenzen wie Verantwortung und Fürsorge, aber auch fachliches Wissen über heimische Vogelarten vermittelt. Nach dem gemeinsamen Legen eines Mandalas aus Naturmaterialien wurden noch die Spiele „Baum-Tasten“ und „Spiegelgang“ in einem Waldstück in die Tat umgesetzt.

 

Mitteilung vom 10.07.2024

„bergaufland Ostallgäu“: Kulturbühne Eggenthal erhält Förderung

Bei dem Projekt soll eine Plattform im Außenbereich mit fester Überdachung, Außenanlagen, Sonnenschutz sowie Beleuchtung des Vorplatzes geschaffen werden.

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat das Projekt „Kulturbühne Eggenthal“ für einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER befürwortet. „Das Ostallgäu ist reich an kulturellen Angeboten. Mit der Kulturbühne Eggenthal soll nun ein neues dazu kommen und damit ein Ort für viele weitere schöne Veranstaltungen im Landkreis“, sagt die erste Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich freue mich sehr, dass wir dieses wichtige Projekt für unsere Region mit Mitteln der EU und des Freistaats Bayern unterstützen können.“

 

Beim Projekt „Kulturbühne“ der Gemeinde Eggenthal soll eine Plattform im Außenbereich mit fester Überdachung, Außenanlagen, Sonnenschutz sowie Beleuchtung des Vorplatzes geschaffen werden. Auch ein Weg, Maßnahmen zur Gestaltung und eine entsprechende Ausrüstung – insbesondere Bühnentechnik und Bestuhlung – sind geplant. Das Vorhaben trägt zu den Zielen „Kultur“, „Inklusion“ sowie „Ehrenamt“ der Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu bei. Dem Projekt stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Bewilligungsstelle rund 127.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung. Darüber hinaus erfolgte ein Beschluss über die Änderung bei der prozentualen Aufteilung der Fördermittel auf die Entwicklungsziele der Strategie des Vereins.

 

Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, informierte über den aktuellen Stand: „In der erst vor Kurzem eröffneten Förderperiode haben die Allgäuer Lokalen Aktionsgruppen bereits über 20 LEADER-Projekte befürwortet. Das zeigt, wie aktiv und engagiert die Menschen hier ihre Heimat mitgestalten!“

 

Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 10.07.2024

Veterinäramt genehmigt Impfung gegen Serotyp 3 der Blauzungenkrankheit

Seit Oktober 2023 sind in Deutschland Infektionen mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 3 (BTV-3) aufgetreten.

Mit einer Allgemeinverfügung hat das Veterinäramt Ostallgäu die Genehmigung zur freiwilligen Impfung von empfänglichen Tierarten gegen die Blauzungenkrankheit um die Impfung gegen den Serotyp 3 erweitert. Seit Oktober 2023 sind in Deutschland Infektionen mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 3 (BTV-3) aufgetreten. Bis jetzt gibt es Fälle in den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie seit letzter Woche auch in Hessen.

 

Ausgehend von den Feststellungen in Hessen hat Bayern in den grenznah zu Hessen gelegenen Regionen das BTV-Monitoring intensiviert. Ziel ist es, frühzeitig eine geänderte Seuchensituation festzustellen und entsprechende Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung zu ergreifen. Bislang wurden in Bayern noch keine Fälle registriert. Aufgrund der Übertragung des Blauzungenvirus durch Stechmücken ist aber eine schnelle Verbreitung des Virus auch nach Bayern möglich. 

 

Für den Menschen ist das Blauzungenvirus ungefährlich, bei den empfänglichen Tierarten (Rind, Schaf, Ziege, Neuweltkameliden und Wildwiederkäuer) sind aber schwere Krankheitssymptome und Todesfälle möglich. Diese schweren Krankheitsverläufe durch den erstmals in Deutschland aufgetretenen Serotyp 3 werden im Moment besonders bei Schafen gemeldet. Bei Rindern waren die Symptome bisher milder, es wurden aber deutliche Leistungsrückgänge beschrieben. 

 

Zum Schutz empfänglicher Tiere vor einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit ist die Impfung von zentraler Bedeutung. Allerdings ist für den neu aufgetretenen Serotyp 3 bislang noch kein Impfstoff zugelassen. Um dennoch eine zeitnahe Impfung zu ermöglichen, wurde die Anwendung von drei Impfstoffen bei den empfänglichen Tierarten durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mittels einer Verordnung gestattet, die bis zur Zulassung eines Impfstoffes gültig ist. 

 

Wie auch schon bei den Impfstoffen gegen die Serotypen 4 und 8 muss die Impfung vom Tierarzt durchgeführt werden und eine Eintragung in die Datenbank „HI-Tier“ erfolgen. Die Bayerische Tierseuchenkasse gewährt auf Antrag eine Beihilfe in Höhe von einem Euro pro Impfung bei Rindern und Schafen. 

 

Die Allgemeinverfügung sowie weitere Informationen sind auf der Homepage des Landratsamtes Ostallgäu veröffentlicht. Außerdem steht das Veterinäramtes Ostallgäu für Fragen rund um das Thema Blauzungenimpfung unter 08342 911-213 zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 10.07.2024

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am Donnerstag, 25.7., wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

 

Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

 

Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 23. Juli 2024 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin dürfen jeweils drei Personen kommen.

 

Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 028, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 09.07.2024

Asphaltbauarbeiten an der OAL 8 in Halblech

Von Mittwoch, 17., bis Freitag, 19. Juli, finden an der OAL 8 in Halblech (Lechbrucker Straße) bis zum Sportplatz des TSV Trauchgau Asphaltbauarbeiten statt.

Die Zufahrt zu den Anliegern und die Durchfahrt ist dadurch in diesem Zeitraum nicht möglich. Eine Umleitung für den Durchgangsverkehr ist eingerichtet. Witterungsbedingt kann es zu Verschiebungen im Zeitplan kommen. Die Gemeinde Halblech und der Landkreis Ostallgäu bitten hierfür um Verständnis.

 

Mitteilung vom 09.07.2024

Beste Mittelschul-Absolventinnen und -absolventen ausgezeichnet

Stv. Landrat Lars Leveringhaus und OB Stefan Bosse haben die besten Absolvent*innen Mittelschulen im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren geehrt.

Freuten sich gemeinsam mit den geehrten Schülerinnen und Schülern (v. l.): Schulamtsleiter Andreas Roth, stellvertretender Landrat Lars Leveringhaus und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Freuten sich gemeinsam mit den geehrten Schülerinnen und Schülern (v. l.): Schulamtsleiter Andreas Roth, stellvertretender Landrat Lars Leveringhaus und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart

Bei der Veranstaltung im Landratsamt wurden insgesamt 32 Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet – 26 aus den Mittelschulen im Ostallgäu sowie sechs Schülerinnen und Schüler aus den Mittelschulen in der Stadt Kaufbeuren.

 

„Sie alle haben hervorragende Leistungen abgeliefert, zu denen ich Ihnen herzlich gratuliere. Erreicht haben Sie diese Leistungen, weil Sie sich selbst durch besondere charakterliche Stärken auszeichnen wie Engagement, Ausdauer und Disziplin“, sagte Leveringhaus zu den Geehrten. „Genauso wie in der Schule werden Sie diese Eigenschaften auch in der Aus- und Weiterbildung und im Beruf bestens gebrauchen können.“

 

Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse pflichtete Leveringhaus bei: „Ihre gezeigten Leistungen spiegeln sich in Ihren großartigen Ergebnissen wider und Sie können zu Recht stolz auf diesen Erfolg sein. Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie auch mit dem gleichen Fleiß und Ehrgeiz durch das Berufsleben gehen und jede sowie jeder von Ihnen einen erfolgreichen Weg einschlagen wird. Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute und gratuliere Ihnen ebenfalls herzlich!“

 

Neben den besten Ergebnissen bei den Abschlussprüfungen wurden auch Auszeichnungen für soziales Engagement vergeben. Für ihre Leistungen erhielten die Geehrten Urkunden sowie Gutscheine für Buchhandlungen. Beim qualifizierenden Mittelschulabschluss wurde die Bestnote 1,2 erreicht; beim Mittleren Abschluss erreichte der beste Schüler den Durchschnitt 1,0. Das soziale Engagement reichte von der Tätigkeit als Schülersprecher, im Schulsanitätsdienst oder als Schülerlotse bis hin zum besonders hervorzuhebenden sozialen Umgang mit Mitschülern. Viele der geehrten Schülerinnen und Schüler engagierten sich in mehreren Bereichen.

 

Es wurden Schülerinnen und Schüler aus den Mittelschulen in Biessenhofen, Buchloe, Füssen, Germaringen, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Obergünzburg, Pfronten, Roßhaupten und Unterthingau geehrt.

 

Mitteilung vom 08.07.2024

Naturgärten im Ostallgäu ausgezeichnet

Bei der landesweiten Aktion „Bayern blüht – Naturgarten“ wurden 2024 wieder Gärten im Ostallgäu ausgezeichnet.

Garten von Daniela Dwersteg. Foto: Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege

Garten von Daniela Dwersteg. Foto: Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege

Für ihre Vorbildfunktion durch eine besonders naturfreundliche Gartenanlage und -bewirtschaftung sowie ihr Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Naturschutz erhielten Daniela Dwersteg aus Lengenfeld bei Oberostendorf und Erika Borchers aus Ronsberg die Plakette. 

 

Ziel des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu, der die Auszeichnung verleiht, ist es, das Engagement von Besitzern sogenannter Naturgärten herauszustellen, Außenstehende auf die hohe Relevanz der Themen Umwelt- und Klimaschutz im Garten hinzuweisen und zum Nachahmen zu animieren.

 

In Naturgärten lassen sich eine lebendige Vielfalt von Lebensräumen für zahlreiche Pflanzen und Tiere finden. Ein wichtiges Merkmal für einen Naturgarten ist die Verwendung unterschiedlicher heimischer Wildpflanzen, Gehölze und Stauden, die standortgerecht gepflanzt oder belassen werden. Auf die Verwendung von torfhaltigen Substraten sowie chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln wird hingegen verzichtet. Besonders war in diesem Jahr, dass es sich bei beiden zertifizierten Gärten um relativ neu angelegte Grundstücke in Neubaugebieten handelt, die trotzdem bereits einen besonders hohen Wert für die Natur bieten und dabei die genannten Rahmenbedingungen erfüllen.

 

Die Zertifizierung findet jährlich von Mai bis Juni durch eigens dafür ausgebildete Juroren statt. Stichtag für die Anmeldung im nächsten Jahr ist der 1. Mai 2025. Interessierte können sich bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu informieren.

 

Kontakt:

 

•    Birgit Wehnert (birgit.wehnert@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-380, Fax: 08342 911-542)

•    David Nißle (david.nissle@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-326)

 

Mitteilung vom 05.07.2024

3. Ostallgäuer Pflegekonferenz zur Stärkung ambulanter Angebote

Der Landkreis hat im Landratsamt die 3. Ostallgäuer Pflegekonferenz zum Thema „Stärkung präventiver und ambulanter Strukturen in den Kommunen“ veranstaltet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (hinten 2. v. r.) begrüßte die Teilnehmenden der 3. Ostallgäuer Pflegekonferenz. Bild: Landkreis Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker (hinten 2. v. r.) begrüßte die Teilnehmenden der 3. Ostallgäuer Pflegekonferenz. Bild: Landkreis Ostallgäu

An der Pflegekonferenz nahmen rund 70 Fachkräfte und Kommunalpolitiker aus dem Ostallgäu teil – darunter Bürgermeister, Seniorenbeauftragte, Gemeinderäte, Quartiersmanagerinnen sowie Experten aus dem Pflege- und Betreuungsbereich.

 

„Durch den demographischen Wandel nimmt die Inanspruchnahme von Hilfe- und Unterstützungsleistungen permanent zu“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Gleichzeitig reichen die Ressourcen im haupt- und ehrenamtlichen Sorge- und Pflegebereich nicht mehr aus, die Hilfebedarfe zu decken.“ Daher müssten künftig in noch mehr Gemeinden Nachbarschaften und bürgerschaftliches Engagement neu gedacht sowie Sorge- und Kümmererstrukturen etabliert werden. Im Ostallgäu gibt es aktuell in zehn Gemeinden ein sogenanntes Quartiersmanagement, das sich um die Belange hilfsbedürftiger Menschen kümmert.

 

Auch Dr. Ute Stark, Senior Managerin und Prokuristin bei KPMG, hob in ihrem Impulsreferat „Kommunale Ansatzpunkte zur Stärkung ländlicher Pflegestrukturen“ die Bedeutung von „Kümmerern" in den kreisangehörigen Gemeinden hervor. Weitere Ansatzpunkte zur Verbesserung der Pflegesituation seien, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Fördermittelvergabe strategisch auszurichten. Janet Januszewski vom Caritasverband Kronach berichtete über ihre Erfahrungen als Gemeindeschwester und Quartiersmanagerin. Im Anschluss informierte Anna Kohl vom Landesamt für Pflege über die Fördermöglichkeiten für „Sorgende Gemeinschaften“. Kommunen können sich zum Beispiel die Kosten für die Implementierung von Gemeindeschwestern mit bis zu 70 Prozent für drei Jahre refinanzieren lassen.

 

Zinneckers Fazit für das Ostallgäu: „Um den Pflegebedarf bei uns weiterhin bestmöglich decken zu können, haben wir als Landkreis bereits mehrere Maßnahmen zur Stärkung der Pflege aufgesetzt. Insbesondere bei den angesprochenen Punkten zur Weiterentwicklung von Unterstützungsangeboten für hilfsbedürftige Menschen sind wir in den Ostallgäuer Gemeinden schon auf einem sehr guten Weg. Aufgrund der Entwicklungen in der Altersstruktur müssen wir aber unbedingt weiter dranbleiben.“

 

Mitteilung vom 04.07.2024

„Gespräche am Lebensende“: Palliativnetzwerk bildet Fachkräfte fort

Das Palliativ-Netzwerk hat für Pflegekräfte eine Fortbildung zum Thema „Was sag ich nur – Gespräche am Lebensende“ veranstaltet.

Dr. Nesmil Ghassemlou bei der Fortbildung des Palliativ-Netzwerks. Foto: Landkreis Ostallgäu

Dr. Nesmil Ghassemlou bei der Fortbildung des Palliativ-Netzwerks. Foto: Landkreis Ostallgäu

Der Einladung ins Landratsamt sind über 80 Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen wie beispielsweise Alten- und Pflegeheimen, ambulanten Diensten sowie des Klinikums Kaufbeuren Ostallgäu gefolgt.

 

Referentin der Fortbildungsveranstaltung war Dr. Nesmil Ghassemlou, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Palliativmedizin und Psychoonkologie. Laut Ghassemlou sei ein offener und hoffnungsvoller Umgang mit dem Thema Tod wichtig. Sie betonte, dass das Sprechen über den Tod und die damit verbundenen Gefühle entlastend wirken können und dass niemand mit diesen Themen alleine umgehen muss. Für Ghassemlou ist es wesentlich, bei Gesprächen über das Lebensende eine ruhige und einfühlsame Atmosphäre zu schaffen, in der Sorgen und vor allem auch eigene Gefühle angesprochen werden können. Für sie haben sich langsames Sprechen, sowie eine achtsame und mitfühlende eigene Haltung bewährt.

 

Ghassemlou thematisierte auch die spirituellen Aspekte des Übergangs. Trauern und Loslassen heiße für sie vor allem „den geliebten Menschen mit nach innen zu nehmen; Erinnerungen, Bilder und gemeinsame Erlebnisse können auch nach dem Tod in den Trauernden weiterbestehen.“ Manchmal würden diese laut Ghassemlou sogar intensiver empfunden, als zu Lebzeiten. Das könne ihrer Erfahrung nach viel Trost spenden. 

 

Das Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu arbeitet kontinuierlich daran, gemeinsam die Behandlung, Pflege und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie die Begleitung ihrer Angehörigen voranzubringen. Unter anderem werden regelmäßig Fortbildungen angeboten. Ziel einer palliativen Versorgung ist es, dass sich Betroffene schmerzfrei, selbstbestimmt und eigenverantwortlich dem Sterben zuwenden können. Um dies zu ermöglichen, haben sich Einrichtungen und Verbände im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren zu einem Palliativ-Netzwerk zusammengeschlossen. Auch der Pflegestützpunkt Ostallgäu ist Mitglied des Palliativnetzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu. Termine beim Pflegestützpunkt können telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de vereinbart werden. 

 

Mitteilung vom 02.07.2024

Ehrenzeichen für herausragendes Engagement: Vorschläge einreichen

Dieses Jahr würdigt der Landkreis Ostallgäu wieder zehn Personen oder Teams mit dem Ehrenzeichen.

Für die Ehrung kommen besonders engagierte Persönlichkeiten in Frage, egal ob sie als Einzelperson oder im Team tätig sind. Vorschläge können ab sofort beim Landkreis eingereicht werden. „Mit dem Ehrenzeichen zeigt der Landkreis seine Hochachtung gegenüber der großen Zahl von Bürgern, die sich mit ihrem außerordentlichen Einsatz für ihre Mitmenschen und zum Wohle des Landkreises einsetzen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. 

 

Das Ehrenzeichen soll an Personen oder Teams vergeben werden, die sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich verdient gemacht haben. Ihr ehrenamtliches Engagement soll sich dabei nicht nur auf einen Ort beschränken, sondern über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinweg der gesamten Region zugutekommen. Die Ehrung wird voraussichtlich am 30. Januar 2025 stattfinden. Alle Geehrten werden im Frühjahr 2025 auch die Ostallgäuer Ehrenamtskarte mit Partnerkarte erhalten. Diese gilt für zwei Jahre und beinhaltet beispielsweise Angebote, wie freien Eintritt für die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, für Bergbahnen oder die Filmburg in Marktoberdorf sowie einige Sonderaktionen.

 

Servicestelle EhrenAmt des Landkreises ist Ansprechpartner

 

Die genauen Bedingungen und das Vorschlagsformular für die Einreichung von Vorschlägen für das Ehrenzeichen des Landkreises gibt es im Internet auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenzeichen.html. Vorschläge können bis zum 15. September 2024 eingereicht werden. Für Rückfragen oder postalische Anforderung des Vorschlagsformulars steht die Servicestelle EhrenAmt unter Telefon 08342 911-290, -427 oder per E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 02.07.2024

Bezahlkarten Asyl im Ostallgäu sind ausgegeben

Der Landkreis Ostallgäu hat an über 500 berechtigte Asylbewerber die Bezahlkarten ausgegeben.

Von den eingeladenen Personen sind 95 Prozent zur Abholung erschienen. Nach ersten Rückmeldungen funktioniert der Einsatz der Bezahlkarte technisch reibungslos.

 

Die Bezahlkarte kann in allen Geschäften verwendet werden, die eine Mastercard wie eine EC- oder Debit-Karte akzeptieren. Online-Einkäufe sind grundsätzlich ausgeschlossen. Einzelne Zahlungsempfänger (zum Beispiel für den Kauf eines Deutschlandtickets) können von der Leistungsbehörde freigeschaltet werden. Dazu ist ein entsprechender Antrag bei der Asylbewerberleistungsbehörde zu stellen. Rückfragen zur Bezahlkarte sind beim Team der Leistungsbehörde unter den Telefonnummer 08342-911-862, -197, -195 und -520 möglich.

 

Infoveranstaltung für ehrenamtliche Helfer

 

Die Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu lädt ehrenamtliche Helfer im Bereich Asyl am Mittwoch, 10. Juli 2024 um 18 Uhr in das Landratsamt, Saal Ostallgäu zu einem Stammtisch ein. Auch hier können Fragen rund um die Bezahlkarte gestellt werden. Mit dabei sind der Leiter der Ausländerbehörde und ein Vertreter des Sozialamts. Eine Anmeldung ist möglich bis zum 5. Juli 2024 (integration(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-194 und -794).

 

Mitteilung vom 02.07.2024

„Willkommen im Mittelalter“: Seniorenheim Buchloe feiert Sommerfest

Das Sommerfest des Senioren- und Pflegeheims Buchloe stand in diesem Jahr unter dem Motto „Willkommen im Mittelalter“.

Foto: Landkreis Ostallgäu/Manuela Hartung

Foto: Landkreis Ostallgäu/Manuela Hartung

Stellvertretende Einrichtungsleitung Birgit König entführte als königliche Hoheit mit ihren Untertanen – allesamt im passenden Gewand – die Bewohner und Gäste in vergangene Jahrhunderte. Außerdem gaben sich Prinzessinnen, Fahnenschwinger, Wahrsager, Geistlichkeit, Hofnarr, Mägde, Ritter, Henker, Robin Hood und wilde Löwen die Ehre. 

 

Eröffnet wurde das Sommerfest im mittelalterlich geschmückten Hof durch Werkleitung Heike Gülker. Gemeinsam mit König begrüßte sie zahlreiche Bewohner mit Angehörigen und Ehrengäste – darunter stellvertretende Landrätin Angelika Schorer und zweiten Bürgermeister Herbert Barthelmes, die Grüße des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Buchloe übermittelten.

 

Präsentiert wurden mittelalterliche Tänze und Schwertkämpfe. Eine Schlangenbeschwörerin und eine Märchenerzählerin sorgten für Abwechslung und ernteten Applaus. An den Pranger gestellt wurde Altbürgermeister Josef Schweinberger, der durch Begnadigung knapp dem Kerker entkam. Zum Schluss präsentierte sich ein Feuerkünstler und Gaukler. Die Musikkapelle Honsolgen unter der Leitung von Heidi Wörle spielte Fanfaren- und Trommelklänge sowie traditionelle Blasmusik. Wie es sich für das Mittelalter gehört, wurde zum Abendessen ein deftiges Spanferkel serviert.   

 

Mitteilung vom 01.07.2024

Schuleingangsuntersuchungen ab dem kommenden Schuljahr im Landratsamt

Grund sind die Umstrukturierungen der SEU durch das Gesundheitsministerium. Durch diese soll möglicher Förderbedarf der Kinder früher festgestellt werden...

Mit Beginn des Schuljahres 2024/2025 finden alle Schuleingangsuntersuchungen (SEU), die im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren vom Staatlichen Gesundheitsamt durchgeführt werden, nicht mehr in den Kindertagesstätten (Kitas), sondern zentral im Landratsamt in Marktoberdorf statt. Grund dafür sind die Umstrukturierungen und Erweiterungen der SEU durch das Bayerische Gesundheitsministerium. Durch diese soll ein möglicher Förderbedarf der Kinder früher festgestellt werden können. 

 

Die sogenannte „reformierte Gesundheitsuntersuchung zur Einschulung“ sollen dann bereits die vierjährigen Kinder im vorletzten Kindergartenjahr durchlaufen. So kann ein Förderbedarf frühzeitiger festgestellt und Fördermaßnahmen können früher eingeleitet werden. Außerdem wird der bisherige Untersuchungsumfang erweitert und an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Verzögerungen in der Entwicklung der Kinder sollen so eher entdeckt werden. 

 

Der zeitliche Umfang der Untersuchung wird sich dadurch pro Kind deutlich erhöhen. Um den Mehraufwand personell bewältigen und standardisierte Untersuchungsbedingungen anbieten zu können, werden die Untersuchungen für alle Kinder künftig einheitlich im Landratsamt in Marktoberdorf stattfinden. Das Gesundheitsamt hat dazu geeignete Untersuchungsräume geschaffen. Diese sollen die Untersuchung für die Kinder so angenehm wie möglich gestalten und ihnen eine gute Konzentrationsfähigkeit und Mitarbeit ermöglichen. Bei Auffälligkeiten oder Beratungsbedarf ist künftig zudem der direkte Austausch zwischen der Fachkraft der Sozialmedizin und den Eltern oder dem schulärztlichen Dienst vor Ort möglich.

 

Terminbuchung online möglich – Gute Erfahrungen aus Pilotbetrieb

 

Eltern schulpflichtig werdender Kinder erhalten ab September 2024 eine schriftliche Einladung mit allen notwendigen Informationen zum Ablauf der Untersuchung im Landratsamt. Über einen auf dem Einladungsschreiben abgedruckten QR-Code kann online ein Untersuchungstermin gebucht werden. Die Untersuchungstermine müssen innerhalb des im Einladungsschreiben vorgegebenen Zeitraumes gebucht und wahrgenommen werden. Parkplätze stehen am Landratsamt zur Verfügung. Außerdem ist das Landratsamt vom Bahnhof Marktoberdorf in fünf Minuten fußläufig zu erreichen.

 

An einigen Kitas wurde die zentrale SEU im Landratsamt bereits im Pilotbetrieb getestet – unter anderem an Kitas in Görisried, Jengen, Kaltental, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Nesselwang, Trauchgau und Waal. „An den Einrichtungen, die bei unserem Testbetrieb mitgemacht haben, ist die Umstellung aus unserer Sicht wirklich sehr gut gelaufen“, sagt Gesundheitsamtsleiterin Eva Exner. „Da die Terminbuchung ganz einfach online möglich sein wird und viele Eltern ohnehin gerne bei der SEU dabei sein wollen, haben wir auch von den meisten Eltern positive Rückmeldungen zur SEU im Landratsamt bekommen.“ Bereits auf die zentrale SEU umgestellt haben unter anderem die Landkreise Oberallgäu, Weilheim-Schongau, Augsburg und Günzburg. Das staatliche Gesundheitsamt für den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren hat in den vergangenen Jahren jeweils rund 2300 SEU durchgeführt.

 

Über die SEU

 

Die Teilnahme an der SEU ist nach dem Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen verpflichtend. Durchgeführt wird sie von Fachkräften der Sozialmedizin. Diese sind speziell ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegende. Die SEU umfasst die Anamnese (Vorgeschichte) anhand eines Fragebogens, die Feststellung der durchgeführten U9 anhand des gelben Vorsorgeheftes beziehungsweise der Teilnehmerkarte, die Ermittlung des Gewichts und der Körpergröße (sofern dies nicht bei der U9 dokumentiert wurde), die Überprüfung des Masernimpfstatus sowie Motorik-, Seh-, Hör- und Sprachtests mit Hilfe spezieller Geräte und standardisierter Testverfahren.

 

Das Gesundheitsamt bittet die Eltern, bereits im Vorfeld der Terminbuchung im gelben Untersuchungsheft nachzusehen, ob eine U9 beim Kinderarzt stattgefunden hat. Stellt sich heraus, dass die Vorsorgeuntersuchung U9 fehlt, ist diese entweder beim Kinderarzt nachzuholen oder es kann ersatzweise eine schulärztliche Untersuchung durch die Ärztinnen am Gesundheitsamt durchgeführt werden.

 

Bei vollständig vorgelegten Unterlagen erhalten die Eltern im Anschluss an die Untersuchung eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Schule. 

 

Mitteilung vom 01.07.2024

Ostallgäu zur Inklusiven Region ernannt

Kultusministerin Anna Stolz hat den Landkreis Ostallgäu zur neuen Inklusiven Region in Bayern ernannt.

„Die Ernennung zur Inklusiven Region bietet dem Ostallgäu eine große Chance zu noch mehr Bildungsgerechtigkeit“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Für Kinder mit Unterstützungsbedarf können die Bildungsangebote im Landkreis nun abgestimmt weiterentwickelt und Unterstützungsangebote systematisch ausgebaut werden. Als Inklusive Region wollen wir erreichen, dass sich das Bildungssystem künftig noch besser an förderbedürftige Kinder anpasst – und nicht anders herum.“

 

Das Kultusministerium startete die Initiative „Inklusive Regionen“ im Jahr 2019 gemeinsam mit dem Sozialministerium. Dabei stand die 2015 gegründete „Modellregion Inklusion“ Kempten Pate. Die Initiative setzt auf die Vernetzung und systematische Kooperation schulischer und außerschulischer Akteure in den Regionen, um gemeinsam individuell passgenaue und vertiefte Formen eines gemeinsamen Unterrichts und abgestimmter unterstützender Angebote für Schülerinnen und Schüler mit und ohne besonderen Förderbedarf zu erproben.

 

Stolz: „Dank gilt dem Engagement der schulischen und nichtschulischen Akteure vor Ort“

 

Kultusministerin Anna Stolz sieht in der Initiative einen wichtigen Schritt: „Jedes Kind ist anders, jedes Kind ist besonders. Aus diesem Grund liegt mir die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Bedarf sehr am Herzen. Inklusion ist eben eine grundsätzliche Haltung! Umso mehr freue ich mich, mit dem Landkreis Ostallgäu die Inklusiven Regionen in Bayern nun weiter ausbauen und stärken zu können. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem großen Engagement der schulischen und nichtschulischen Akteure vor Ort. Die bereits bestehende enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schulen und Kommune sowie spezielle Förderangebote bieten beste Voraussetzungen dafür, junge Menschen bei ihrer Entwicklung individuell zu unterstützen und ihnen bestmögliche Zukunftsperspektiven zu eröffnen.“

 

Weitere Informationen zu den Inklusiven Regionen in Bayern sind hier zu finden: www.km.bayern.de/unterrichten/unterrichtsalltag/inklusion/schulische-inklusion-in-bayern 

 

Mitteilung vom 01.07.2024

„bergaufland Ostallgäu“: dritte Sitzung des Entscheidungsgremiums

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung „bergaufland“ trifft sich am 8.7. um 17 Uhr in Marktoberdorf zu seiner dritten Sitzung.

Bei der Sitzung wird den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums vor allem die Projektidee „Kulturbühne Eggenthal“ für eine Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Darüber hinaus ist ein Beschluss über die Änderung bei der prozentualen Aufteilung der Fördermittel nach Entwicklungsziele in der Strategie des Vereins geplant. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. 


Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.


LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. 

  

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. 

Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 26.06.2024

Landkreis bietet Seniorenbegleiter-Schulung

Für Menschen, die sich zur Seniorenbegleiterin oder zum Seniorenbegleiter ausbilden lassen möchten, veranstaltet der Landkreis Ostallgäu wieder eine Schulung.

Utensilien der Seniorenarbeit. Foto: Landkreis Ostallgäu/Irmgard Haberberger

Utensilien der Seniorenarbeit. Foto: Landkreis Ostallgäu/Irmgard Haberberger

Sie richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten. Die Schulung findet zwischen 4. Oktober und 16. November 2024, zweimal von Freitagnachmittag bis Samstagabend und zweimal an einem Freitagnachmittag im Pfarrheim St. Wolfgang, Bahnhofstr. 2, in 87663 Lengenwang, statt. 

 

Ein Baustein der Schulung sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. Um die richtige Anlaufstelle nach der Schulung zu finden, stellen sich während der Schulung verschiedene Helferkreise vor. Die Schulungsinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. 

 

Kosten werden vom Landkreis übernommen

 

Die Schulung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat. Die Schulungsgebühr wird für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Landkreis übernommen. Weitere Informationen zur Schulung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de, bei den Gemeinden, den gemeindlichen Seniorenbeauftragten oder den Quartiersmanagerinnen. 

 

Um Anmeldung wird bis Freitag, 27. September 2024, gebeten bei der Seniorenbeauftragten des Landkreises Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475). Diese steht auch bei weiteren Fragen zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 25.06.2024

Bildungsmanagement: Landrätin unterzeichnet Kooperationsvereinbarung

Der Landkreis kooperiert bei der Organisation und Weiterentwicklung seines kommunalen Bildungsmanagements mit der REAB.

Auf dem Foto v. l.: Korbinian Hollunder (REAB Bayern), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Barbara Ott (Bildungsmanagerin des Landkreises). Foto: Landkreis Ostallgäu/Gerhard Stadler

Auf dem Foto v. l.: Korbinian Hollunder (REAB Bayern), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Barbara Ott (Bildungsmanagerin des Landkreises). Foto: Landkreis Ostallgäu/Gerhard Stadler

Die Regionalen Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement Bayern (REAB) unterstützt und berät Landkreise und kreisfreie Städte im Rahmen der Initiative „Fachnetzwerk kommunales Bildungsmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

Durch die Zusammenarbeit kann der Landkreis nun auf individuelle Beratung und Prozessbegleitung zurückgreifen und von zur Verfügung gestellten Austauschplattformen zur interkommunalen Zusammenarbeit profitieren. Auch Qualifizierungs- und Fachveranstaltungen gehören zum Angebotsportfolio der REAB.

 

Erste Unterstützung durch die REAB erhält der Landkreis aktuell im Rahmen des Weiterentwicklungsprozesses des Bildungsbeirats. So wirkte die REAB beispielsweise bei der Organisation und Moderation der jüngsten Sitzung des Bildungsbeirats mit. Bei der Sitzung wurden die möglichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Gremiums gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.

 

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