Aktuelles

Mitteilung vom 25.01.2023

Vereinspauschale 2023 für Sport- und Schützenvereine: Geld vom Staat jetzt beantragen

Die Vereinspauschale 2023 sollten die Ostallgäuer Sport- und Schützenvereine bis spätestens 1. März 2023 beantragen.

Bis dahin müssen die Anträge und Original-Übungsleiterlizenzen dem Landratsamt vollständig vorliegen. Die Vereinspauschale hilft den Sport- und Schützenvereinen ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren.

 

Die Anträge zusammen mit den Original-Übungsleiterlizenzen müssen bis spätestens 1. März 2023 beim Landratsamt Ostallgäu vollständig eingereicht werden. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März 2023 eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden. Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen. 

 

Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach (Ausnahme Behinderte – zehnfach) und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach (Zusatzlizenzen A- und B-Lizenzen je 325-fach). Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf maximal zwei Vereine aufteilen. 

 

Weitere Informationen für Vereine gibt es beim Landratsamt Ostallgäu (telefonisch unter 08342 911-264 oder per E-Mail: ilka.koegel@lra-oal.bayern.de). Der Antrag ist auf der Internetseite des Landkreises abrufbar.

 

Mitteilung vom 25.01.2023

Jugendschöffen gesucht

Der Landkreis Ostallgäu sucht Frauen und Männer, die bereit sind, das Amt einer Jugendschöffin beziehungsweise eines Jugendschöffen zu übernehmen.

Die Ehrenamtlichen werden für das Jugendschöffengericht beim Amtsgericht Kaufbeuren und die Jugendkammer beim Landgericht Kempten für eine fünfjährige Amtsdauer von 2024 bis 2028 gesucht. 

 

Bewerben können sich Personen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Ostallgäu haben, mindestens 25 aber höchstens 69 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Gesucht werden Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an einem verantwortungsvollen Ehrenamt haben und bereits Erfahrungen im Umgang mit jungen Menschen sammeln konnten, beispielsweise als Eltern, Ausbilder oder in der Vereinsarbeit. Es werden geeignete, auch jüngere Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung gesucht. Juristische Kenntnisse sind für das Amt nicht erforderlich. Auch gegenwärtig aktive Schöffinnen und Schöffen können sich zur Wiederwahl bewerben. 

 

Über Verfehlungen von Jugendlichen entscheiden nicht die (allgemeinen) Strafgerichte, sondern Jugendgerichte. Für diese werden Jugendschöffen gewählt. Jugendschöffen wirken als ehrenamtliche Richter am Amts- und Landgericht mit. Dabei sind sie ausschließlich bei Prozessen tätig, in denen Jugendliche und Heranwachsende von 14 bis 21 Jahren angeklagt sind. Neben den Hauptverhandlungen sind sie auch in allen Berufungsangelegenheiten beteiligt. Die Jugendschöffen nehmen in der Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie der Berufsrichter wahr. Sie sollen bei der Feststellung des Sachverhalts und der Beurteilung von Tat und Täter ihre Lebenserfahrung und ihren gesunden Menschenverstand einbringen. 

 

Wer Interesse an diesem Ehrenamt hat, wird gebeten sich bis 31. März 2023 schriftlich beim Jugendamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf mit einem Formblatt zu bewerben. Das Formblatt kann unter hier heruntergeladen werden.

 

Mitteilung vom 23.01.2023

Ostallgäu bekommt weitere 180 Ukraine-Flüchtlinge zugewiesen – Landrätin bittet um Meldung von Wohnraum

Die Unterbringungskapazitäten im Landkreis sind nahezu erschöpft. Für die Erstaufnahme werden Turnhallen zur Verfügung stehen.

Die Regierung von Schwaben wird dem Ostallgäu zeitnah zusätzliche Ukraine-Flüchtlinge zuweisen. Laut Regierung handelt es sich um vier Busse mit insgesamt 180 Flüchtlingen. Die Flüchtlinge sollen in den kommenden Wochen aufgenommen werden. Landrätin Maria Rita Zinnecker appelliert an die Städte und Gemeinden sowie an die Bürgerinnen und Bürger, dem Landratsamt jeden Wohnraum zur melden, der im Ostallgäu zur Verfügung gestellt werden kann. „Die Erstaufnahme können wir in Turnhallen sichern. Eine Weitervermittlung ist aber nur möglich, wenn dafür Wohnraum gefunden werden kann.“

 

Da auch die Zuteilung von anderen Flüchtlingen wieder zugenommen habe, seien die Kapazitäten des Landratsamtes nahezu vollständig belegt. „Wir können es nicht vermeiden, in dieser Lage vorübergehend wieder Turnhallen zu belegen, bis die Menschen aus der Ukraine in andere Unterkünfte verlegt werden können“, erklärt Landrätin Zinnecker die anstehenden Aufgaben. Um die Geflüchteten nach ihrer Ankunft unterbringen zu können, hat das Landratsamt gemeinsam mit dem BRK begonnen, die Erstaufnahme der Geflüchteten in Turnhallen vorzubereiten. Geplant ist die vorübergehende Unterbringung in Turnhallen in Marktoberdorf und Füssen. 

 

Das Landratsamt suche laut Zinnecker Wohnungen, die abgeschlossen sind und zu vernünftigen Konditionen angemietet werden können. Basis der Unterbringung sei ein geordnetes Mietverhältnis. Zinnecker: „Die vergangenen elf Monate haben gezeigt, dass es nicht um ein kurzfristiges Engagement geht, solange sich kein Ende des Krieges in der Ukraine abzeichnet.“ Wohnraum kann dem Landratsamt gemeldet werden an die E-Mail-Adresse ukraine@lra-oal.bayern.de beziehungsweise über die Telefonnummern 08342 911-692 oder 08342 911-928. 

 

Für die Leistungen an die Flüchtlinge sind verschiedene Stellen und Behörden zuständig. Bei den ukrainischen Flüchtlingen sind es vor allem die Jobcenter. 

 

Zuweisung trotz hoher Erfüllungsquote des Ostallgäus

 

Bei der bayernweiten Verteilung liegt Schwaben aktuell hinter den anderen bayerischen Regierungsbezirken zurück – rund 2.400 Personen müssten zusätzlich untergebracht werden, um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen. Außerdem hat auch der Freistaat Bayern gegenüber anderen Bundesländern derzeit ein Defizit bei der Verteilung der Ukraine-Flüchtlinge. 

 

Um dies auszugleichen wurde die bayernweite Anlauf- und Verteilstelle (im sogenannten FREE-Verfahren) ab dieser Woche nach Schwaben verlegt. Die schwäbischen Städte und Landkreise erhalten in den kommenden Wochen auf diese Weise direkte Zuweisungen. Trotz der vergleichsweise hohen Erfüllungsquote hat auch der Landkreis Ostallgäu Zuweisungen erhalten. Im Ostallgäu wurden bereits 1.831 Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen.

 

Mitteilung vom 17.01.2023

Warum (Bio-)Milch und (Bio-)Fleisch zusammengehören

Das war Thema beim Praxisdialog zur kuhgebundenen Kälberaufzucht der Öko-Modellregion Ostallgäu.

Stefan Schreyer erklärt den Teilnehmern sein System der Kuhgebundenen Kälberaufzucht. Bild: Anne Roth

Stefan Schreyer erklärt den Teilnehmern sein System der Kuhgebundenen Kälberaufzucht. Bild: Anne Roth

Rund 30 Landwirtinnen und Landwirte informierten sich bei der Veranstaltung, wie sie künftig ihre Kälber selbst aufziehen können, statt sie an Mastbetriebe weiterzugeben. „Gerade bei uns im Ostallgäu mit überwiegend Grünland und Milchviehwirtschaft kommt dem Thema kuhgebundene Kälberaufzucht eine große Bedeutung zu“, unterstützt Landrätin Rita Maria Zinnecker die Initiative der Öko-Modellregion. 

 

Die Teilnehmenden beklagten bei der Veranstaltung, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher nicht wüssten, dass bei der Milchproduktion immer auch Fleisch anfällt. Denn ohne Kalb gibt die Kuh keine Milch. Die meisten Menschen gingen davon aus, dass das Kalb die ganze Zeit bei der Kuh bleibe. Die gängige landwirtschaftliche Praxis besteht jedoch darin, die Kälber in den ersten Tagen von den Müttern zu trennen und zu tränken. Kälber, die nicht zur eigenen Nachzucht gebraucht werden, werden dann nach wenigen Wochen oft an spezialisierte konventionelle Mastbetriebe abgegeben. Zum Großteil verlassen männliche Kälber an diesem Punkt den (Bio-)Kreislauf, da diese keine Milch geben.

 

„Erfreulicherweise ist die Nachfrage nach Milchprodukten aus der Öko-Landwirtschaft in den vergangenen Jahren stark gestiegen“, sagt Referent Ulrich Mück, der Agraringenieur und Demeter-Berater ist. „Gleichzeitig ist jedoch die sowieso zu geringe Nachfrage nach Rindfleisch kaum gestiegen.“ Um das anfallende Fleisch aus artgerechter Haltung auch zu verbrauchen, sei es aber nötig, pro Liter (Bio-)Milch auch rund 30 g (Bio-)Rindfleisch zu verzehren. 

 

Interesse an kuhgebundener Kälberaufzucht steigt

 

Laut Mück wollen immer mehr Milchviehhalter aus dem Bio-Bereich ihre Tiere nicht in den Viehhandel abgeben und hinterfragen die herkömmliche Kälbermast. Sie wollen ihre Kälber selbst auf dem Betrieb großziehen und später als Bio-Fleisch vermarkten. Das Hauptmotiv, das die Landwirte antreibe, sei das Tierwohl. Jedoch stelle die artgerechte Aufzucht der Kälber die Betriebe oft vor wirtschaftliche Herausforderungen: Da das Kalb direkt an der Amme oder der Kuh säuft, kann weniger Milch gemolken werden und der Landwirt weniger Milch an die Molkerei liefern.

 

Um eine Austauschmöglichkeit für interessierte Landwirte zu schaffen, veranstaltete die Öko-Modellregion Ostallgäu zusammen mit der Schweisfurth Stifung einen Praxisdialog zum Thema kuhgebundene Kälberaufzucht. Saro Gerd Ratter, Projektmanager Tierwohl der Stiftung, informierte die teilnehmenden Landwirtinnen und Landwirte, wie Bio-Milchkälber kuhgebunden aufgezogen werden können. Er stellte klar heraus, dass jeder Betrieb unterschiedlich aufgebaut sei: „Es gibt nicht ein einheitliches System. Die Aufzucht der Kälber ist auf jedem Betrieb individuell.“ 

 

Wie so eine Aufzucht in der Praxis funktioniert, zeigte das Ehepaar Schreyer bei der Vor-Ort-Besichtigung ihres Biolandhofs in Stötten. Während des Praxisdialogs fand ein Austausch zwischen den Praktikern statt. Am Ende waren sich alle einig, dass das Interesse der Landwirte an der kuhgebundenen Kälberaufzucht sehr hoch sei. Jedoch müssten noch mehr Akteure eingebunden werden, um dieses Aufzuchtsystem großflächig zu etablieren. Zu einem müsste beim Verbraucher das Bewusstsein für die Bedeutung des regionalen (Bio-)Rindfleischs geweckt werden und zum anderen müsste das Aufzuchtsystem der kuhgebundenen Aufzucht von mehr Molkereien auch finanziell honoriert werden.

 

Liste der Bio-Betriebe mit kuhgebundener Kälberaufzucht 

 

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat eine Liste mit Betrieben zusammengestellt, wo man jetzt schon Bio-Kalbfleisch oder Bio-Rindfleisch aus kuhgebundener Aufzucht im Ostallgäu beziehen kann:

 

  • Biolandhof Michael Filser, Hörmannshofen
  • Biolandhof Renate und Stefan Schreyer, Riedhof
  • Biolandhof Günther Rauch, Bidingen
  • Biolandhof Konrad Stöger, Rieden am Forggensee
  • Demeterhof Andreas Aufmuth, Hiemenhofen
  • „Beim Häbrar“ Demeterhof Severin Schmölz, Seeg
  • Demeterhof Max Löcherer, Lengenwang
  • Demeterhof Johannes Ott, Wald
  • Demeterhof Josef Fischer, Leuterschach
  • Demeterhof Martin Weber, Kaltental
  • Naturlandhof Franziska & Arnold Ried, Bernbach

 

Alle Informationen zum Thema unter www.oekomodellregionen.bayern/ostallgaeu und bei Lisa Mader unter Telefon 08342 911-453.

 

Mitteilung vom 16.01.2023

Seminar „Finanzplanung für Frauen“: noch Plätze frei

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu empfiehlt das kostenlose Seminar „Finanzplanung für Frauen“ der Servicestelle Beruf.

Die Teilnahme am Seminar ist für alle Frauen aus dem Ostallgäu kostenlos. Das Seminar wird an zwei Terminen angeboten: am 18. Januar sowie am 8. März 2023 – jeweils von 9 bis 11 Uhr im Landratsamt Ostallgäu.

 

Inhalte des Seminars sind die richtige Geldanlage, die Kunst des Investierens sowie der Aufbau der Altersvorsorge. Die Teilnehmerinnen bekommen dabei Tipps und Hinweise zum Thema Geld mit dem Ziel, sich an Ihren eigenen Vermögensaufbau heranzutrauen. „Hintergrund für das Seminar ist, dass viele Frauen in die Altersarmut rutschen“, erklärt Heike Krautloher, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu. „Damit das nicht passiert, bieten wir das Seminar rund um die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen an.“

 

Servicestelle Beruf bietet weitere Seminare sowie Einzelberatungen

 

Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. 

 

Neben den Seminaren zu den Themen „Bewerbung“, „MiniJob“ und „Der Weg in die Selbstständigkeit“ bietet die Sericestelle Beruf im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf@kempten.de.

 

 

Mitteilung vom 10.01.2023

Projekt 1.000 Schulen: Erfolgreiches Ende der Landkreis-Sammelaktion

Für den Bau eines Kindergartens in Ovijere, Namibia, hat Landrätin Zinnecker 15.000 Euro Spendengeld an Reiner Meutsch von Fly & Help übergeben.

Musterfoto: So ähnlich wir der neuen Kindergarten in Ovijere aussehen. Foto: Fly & help

Die Spenden stammen zum größten Teil von Ostallgäuer Bürgern und der lokalen Wirtschaft. „Der Kindergartenbau ist der erfolgreiche Abschluss unseres Engagements für das Projekt 1.000 Schulen“, sagt Zinnecker. „Mit dem neuen Kindergarten setzt das Ostallgäu in weltweit herausfordernden Zeiten ein weiteres Zeichen der großen Solidarität mit weniger privilegierten Regionen.“ 

 

Meutsch freut sich über den zweiten Spendenscheck aus dem Ostallgäu. Damit kann er im Norden Namibias ein Gebäude mit einem Gruppenraum für einen Kindergarten bauen und die Betreuungssituation der Kleinkinder verbessern. Der Kindergarten wird im Ort Ovijere gebaut. Mit Spenden hat der Landkreis 2020 dort bereits die Errichtung eines Schulgebäudes mit zwei Klassenräumen ermöglicht. 

 

Bei dem Schulbau seien aufgrund gesunkener Baukosten und der großen Spendenbereitschaft 5.000 Euro übriggeblieben, so Zinnecker. Außerdem seien weitere Spenden in Höhe von insgesamt 6.000 Euro auf dem Konto eingetroffen. „Wir haben daher die Initiative ergriffen und die Finanzierungslücke von 4.000 Euro für einen Kindergarten mit einem Verzicht der Kreistagsmitglieder auf die Weihnachtsgeschenke und einem Zuschuss aus meinem eigenen Verfügungsfonds geschlossen“, erklärt Zinnecker. 

 

Der Kindergarten ermögliche es laut Meutsch, die Kinder spielerisch auf die Schule vorzubereiten. Das Personal käme dafür aus den eigenen Reihen, engagierte Community-Mitglieder würden die Betreuung vor Ort übernehmen. Dies klappe auch an anderen Orten sehr gut, sagt Meutsch. Und betont, dass jetzt ein Kindergarten komme, sei ein wichtiges Zeichen für die örtliche Bevölkerung, dass man sie nicht vergessen habe. Denn auch die Menschen in Namibia seien von der weltweiten Krise mit kontinuierlich steigenden Lebensmittelpreisen und Kraftstoffkosten betroffen. Meutsch will mit dem Bau im Frühjahr starten und geht davon aus, dass im Sommer die Eröffnung gefeiert wird. 

 

„1.000 Schulen für unsere Welt“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund. Fly & Help plant im Rahmen der Initiative Schulen und Kindergärten in Entwicklungsländern.


Fakten zum Projekt:

 

  • Ovijere liegt im Norden von Namibia, ungefähr 18 Kilometer von Okanguati und rund 124 km von Opuwo entfernt mitten im afrikanischen Busch.
  • Keine Infrastruktur, kein Handyempfang
  • Bislang gibt es keinen Kindergarten in Ovijere. 
  • Mit dem Kindergartenbau wird die Betreuungslücke im Vorschulbereich geschlossen. 
  • Die Kleinkinder kommen zu 90 Prozent aus der Ovahimba Community, die restlichen 10 Prozent sind Zemba. Beide Bevölkerungsgruppen sind Halbnomaden. 
  • Das Gebäude mit einem Gruppenraum und einer großen Veranda stellt in Ovijere die zweite Hilfsmaßnahme des Landkreises Ostallgäu dar. Die Baukosten betragen 15.000 Euro.
  • Mit dem Bau wird im Frühjahr 2023 begonnen, die Fertigstellung und die Eröffnung soll im Sommer 2023 sein. 
Mitteilung vom 02.01.2023

Kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung im Landkreis Ostallgäu

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises organisiert auch 2023 wieder Einzelberatungen und Seminare zu dem Thema an.

Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos und finden je nach Corona-Lage als Präsenz-Veranstaltung im Landratsamt in Marktoberdorf, in den Räumen der Volkshochschule in Biessenhofen und Obergünzburg, telefonisch oder online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

„Finanzplanung für Frauen oder wie gelingt mir die finanzielle Unabhängigkeit?“ am 18. Januar und am 8. März 2023, jeweils von 9 bis 11 Uhr: Über die Kunst des Investierens, die richtige Geldanlage sowie den Aufbau meiner Altersvorsorge. Die Teilnehmerinnen bekommen Tipps und Hinweise zum Thema Geld mit dem Ziel, sich an den eigenen Vermögensaufbau heranzutrauen.

 

„Wie bewerbe ich mich?“ am 23. Januar und 13. März 2023, jeweils von 9 bis 11 Uhr: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmenden, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.

 

„Der Minijob – Nachteile und Möglichkeiten“ am 6. Februar und am 27. März 2023, jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.

 

Der Weg in die Selbstständigkeit: Von der Idee zum Konzept“ am 27. Februar und 8. Mai 2023, jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag erhalten die Teilnehmenden Informationen rund um die Selbstständigkeit, insbesondere zu den Stichworten Realitätscheck, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen und Geschäftsplan. 

 

Zusätzlich bietet die Servicestelle Beruf im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle Beruf, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.

 

Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. 

 

Mitteilung vom 02.01.2023

Heilige Drei Könige: Tonnen werden einen Tag später geleert

Wegen des Feiertags am Freitag, 6. Januar 2023, verschiebt sich die Leerung der Bio- und Restmüllgefäße in den betreffenden Gemeinden um einen Tag.

Regelmäßiger Abfuhrtag Freiertagsbedingte Änderung
Freitag, 6. Januar 2023 verlegt aufSamstag, 7. Januar 2023

 

Alle aktuellen Abfuhrtermine stehen auch in der Abfall-App Ostallgäu zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 02.01.2023

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e.V. bieten am Donnerstag, 12. Januar 2023, eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter. Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

 

Eine Terminvereinbarung ist unbedingt bis spätestens 10. Januar 2023 erforderlich unter Telefon 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin dürfen nur jeweils drei Personen kommen und eine FFP2-Maske ist zu tragen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

 

Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 02.01.2023

Beschäftigte geehrt und verabschiedet

Bei der Jahresabschlussfeier der Mitarbeitenden des Landkreises Ostallgäu wurden zwanzig Beschäftigte geehrt beziehungsweise verabschiedet.

Auf dem Foto (von links): Frank Oswin (Ruhestand), Susanne Kettemer (Hauptamtsleiterin), Josefine Baur (Ruhestand), Hildegard Zink (Ruhestand), Günter Frey (Personalrat), Waltraud Di Cara (Ruhestand), Hermann Wißmiller (Ruhestand), Karl Völk (Ruhestand), Thomas Ganser (40 Jahre Landkreis), Otto Ruschka (40 Jahre Öffentlicher Dienst), Margit Tossenberger (Ruhestand), Robert Eggensberger (40 Jahre Landkreis), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Hermann Fischer (Ruhestand), Helmut Martin (Ruhestand), Franz Zierl (Ruhestand), Stephanie Haf (25 Jahre Landkreis), Herbert Noske (Ruhestand), Renate Schugg (Ruhestand), Thomas Kolbinger (25 Jahre ÖD), Sabine Neumann (Ruhestand), Renate Nadler (Ruhestand) sowie Andrea Euband (25 Jahre Landkreis). Auf dem Foto fehlen: Renate Bergmann (40 Jahre Landkreis), Ralf Kinkel (25 Jahre Freistaat), Maria-Magdalena Bein (40 Jahre Landkreis), Herwig Wörle (40 Jahre Landkreis), Andrea Maaz (25 Jahre Landkreis), Gudrun Hummel (Ruhestand), Harald Kerscher (Ruhestand) und Josef Pohl (Ruhestand).

 

Mitteilung vom 22.12.2022

Weihnachtsbäume und Grüngut im Winter richtig entsorgen

Wer nach den Feiertagen einen Weihnachtsbaum zu entsorgen hat, kann diesen an fast allen Wertstoffhöfen im Ostallgäu abgeben.

Foto: Landkreis Ostallgäu

Foto: Landkreis Ostallgäu

Dort werden vom 27. Dezember bis 2. Februar separate Container dafür bereitgestellt. Die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises weist darauf hin, dass in die Weihnachtsbaum-Container nur ausgediente, komplett abgeschmückte Weihnachtsbäume gegeben werden dürfen.

 

Sonstiges Grünabfälle wie verwelkte Blumensträuße, Topfpflanzen oder Laub gehören dort nicht hinein. Richtige Entsorgungswege hierfür sind der private Komposthaufen, die Biotonne oder eine der folgenden Sammelstellen: 

 

  • Kompostieranlage Füssen (geöffnet mittwochs und freitags von 14 bis 16 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr)
  • Futtertrocknung Germaringen-Ketterschwang (geöffnet samstags von 9 bis 12 Uhr) 
  • Wertstoffhof Marktoberdorf (maximal ein Viertel Kubikmeter, zu den üblichen Öffnungszeiten) 
  • Wertstoffhof Oberostendorf (maximal ein Viertel Kubikmeter, zu den üblichen Öffnungszeiten)

 

Die übrigen Sammelstellen für Gartenabfälle haben während der Wintermonate geschlossen. Sie öffnen voraussichtlich wieder am 1. März 2023 (kurzfristige Änderungen vorbehalten).

 

Mitteilung vom 22.12.2022

Sozialstiftung Ostallgäu beschenkt Hilfsbedürftige

Der Stiftungsvorstand hat eine finanzielle Unterstützung für 62 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer beschlossen. Sie erhalten insgesamt 6.100 Euro.

Zum Weihnachtsfest erhalten 62 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer eine finanzielle Unterstützung von der „Josef Benedikt Kaiser´schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“. Das hat der Stiftungsvorstand mit Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzender beschlossen. An die von 15 Kommunen gemeldeten Bedürftigen werden insgesamt 6.100 Euro ausbezahlt. 

 

Der Ertrag für die ausgeschütteten Zuwendungen wurde größtenteils durch den Verkauf von Holz aus dem Stiftungswald erzielt. Neben dem Holzverkauf speisen sich die Einnahmen der Sozialstiftung aus Zinserträgen und Spenden.

 

Der Stiftungswald wird von der Bayerischen Forstverwaltung betreut und nachhaltig bewirtschaftet. Laut Forstdirektor Stephan Kleiner entwickle sich der Holzmarkt bereits seit dem Frühjahr 2021 gut, was positiv für die Stiftung sei. Kleiner ergänzt: „Der Wald ist in aller Munde – für die Biodiversität, als Erholungsraum, CO2-Speicher sowie im Zusammenhang mit Rohstoffkrise und Klimawandel“. Alle diese Themen machten eine aktive Waldbewirtschaftung mit gezieltem Waldumbau zu einem stabilen und klimagerechten Mischwald notwendig. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Stiftungswaldes gewährleiste man durch Aufforstungen und die Pflege der Jungbestände. Einen besonderen Höhepunkt stelle die diesjährige Pflanzaktion im Wald der Stiftung bei Eurishofen dar. Unter der Leitung von Förster Stephan Fessler wurden dabei mit Fußballerinnen und Fußballern der Nachwuchsmannschaften des SV Oberostendorf 50 Bäume gepflanzt.

 

Über die „Josef Benedikt Kaiser´schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“

 

Die Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser mit der Stiftung ein soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Durch die Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den gesamten Landkreis Ostallgäu ausgedehnt. Zustiftungen von Balthasar Kohler aus Jengen und Lorenz Storf aus Waalhaupten sorgten für eine weitere Stärkung des Stiftungszweckes. 

 

Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es im Internet unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de. 

 

Mitteilung vom 21.12.2022

Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe über Weihnachten und Silvester

An Heiligabend und über die Weihnachtsfeiertage bleiben sämtliche Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu geschlossen. Silvester haben sie teilweise geöffnet.

Am 31. Dezember 2022 sind die Wertstoffhöfe in Biessenhofen, Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg, Pfronten, Wald und Westendorf von 9 bis 12 Uhr, der Wertstoffhof Ronsberg von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Alle anderen Wertstoffhöfe bleiben an diesem Tag geschlossen. Der Wertstoffhof Lamerdingen öffnet statt an Heiligabend und Silvester am 23. und am 30. Dezember jeweils von 14 bis 16 Uhr.   

 

Mitteilung vom 20.12.2022

Bus-ÖPNV: Umstellung auf Linien-Taxis und Verzögerungen beim Fahrplanheft

Die Fahrplanhefte zum neuen Fahrplan kommen später heraus als geplant. Außerdem werden mehrere Kurse künftig mit so genannten Linien-Taxis abgedeckt.

Die Fahrplanhefte zum neuen Busfahrplan im Ostallgäu kommen später heraus als geplant. Grund dafür ist eine durch den Fahrermangel bei den Verkehrsunternehmen bedingte Verzögerung bei der Fertigstellung der Fahrpläne. Der Landkreis geht davon aus, dass die neuen Fahrplanhefte im Januar 2023 herausgegeben werden können. Außerdem müssen wegen der Personalengpässe mehrere Kurse statt durch den regulären Busverkehr mit so genannten Linien-Taxis abgedeckt werden.

 

Zu finden sind die neuen Fahrpläne bereits online auf der Internetseite des Landkreises unter www.buerger-ostallgaeu.de/oepnv sowie unter www.bahn.de. Die Umstellung auf Linien-Taxis erfolgt auf vergleichsweise wenig frequentierten Bus-Kursen. Linien-Taxis fahren nur nach vorangegangener Bestellung nach dem festgelegten Fahrplan. Die Bestellung ist möglich unter der Telefonnummer 08341 8095-29.

 

Auskünfte, welche Linien von der Umstellung betroffen sind, beziehungsweise über Fahrpläne erteilt auch das ServiceZentrum Verkehr (Telefonnummer 08341 8095-19, E-Mail: servicezentrum(at)vg-kirchweihtal.de). Außerdem stehen die Verkehrsunternehmer der Ostallgäuer Verkehrsgemeinschaft OVG für weitere Informationen zur Verfügung: die Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA, Telefonnummer 08362 93905-0), die Regionalbus Augsburg GmbH (RBA, Telefonnummer 0831 59205-0) und die Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal (Telefonnummer 08341 8095-0).

 

Mitteilung vom 20.12.2022

Weihnachten: Tonnen werden einen Tag später geleert

Wegen des Feiertags am Montag, 26. Dezember 2022, verschiebt sich die Leerung der Bio- und Restmüllgefäße um einen Tag.

Regelmäßiger Abfuhrtag Feiertagsbedingte Änderung
Montag, 26. Dezemberverlegt aufDienstag, 27. Dezember
Dienstag, 27. Dezemberverlegt aufMittwoch, 28. Dezember
Mittwoch, 28. Dezemberverlegt aufDonnerstag, 29. Dezember
Donnerstag, 29. Dezemberverlegt aufFreitag, 30. Dezember
Freitag, 30. Dezemberverlegt aufSamstag, 31. Dezember

 

Alle aktuellen Abfuhrtermine stehen auch in der Abfall-App Ostallgäu zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 19.12.2022

„Blackout sehr unwahrscheinlich“: Landrätin informiert sich bei Energieunternehmen über Versorgungslage

Auf Einladung von Landrätin Zinnecker haben sich die im Ostallgäu tätigen EVU mit Vertretern des Landratsamtes zu einem Informationsaustausch getroffen.

Zum Austausch über die Energiesicherheit im Ostallgäu trafen sich im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Michael Lucke (Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk), Andreas Haug (soziale Verwaltung), Michael Zobel (Geschäftsführer Energieversorgung Buching-Trauchgau), Dr. Christoph Hilz (Vorstand Elektrizitätswerke Reutte), Walter Albrecht (Leiter Kommunalmanagement Lechwerke), Peter Däubler (Leiter Kreisentwicklung des Landkreises Ostallgäu), Johannes Fischer (Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu), Helmut Kaumeier (Leiter Kommunalkundenmanagement Energie Schwaben), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Stefan Fritz (Geschäftsführer Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke), Stefan Mohr (Abteilungsleiter Soziales am Landratsamt) und Ralf Kinkel (Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit am Landratsamt). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zum Austausch über die Energiesicherheit im Ostallgäu trafen sich im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Michael Lucke (Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk), Andreas Haug (soziale Verwaltung), Michael Zobel (Geschäftsführer Energieversorgung Buching-Trauchgau), Dr. Christoph Hilz (Vorstand Elektrizitätswerke Reutte), Walter Albrecht (Leiter Kommunalmanagement Lechwerke), Peter Däubler (Leiter Kreisentwicklung des Landkreises Ostallgäu), Johannes Fischer (Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu), Helmut Kaumeier (Leiter Kommunalkundenmanagement Energie Schwaben), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Stefan Fritz (Geschäftsführer Vereinigte Wertach-Elektrizitätswerke), Stefan Mohr (Abteilungsleiter Soziales am Landratsamt) und Ralf Kinkel (Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit am Landratsamt). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Themen bei der Besprechung im Landratsamt waren die Sicherheit der Energieversorgung, der Ausbau erneuerbarer Energien und der Umgang mit Kunden, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Zinnecker: „Ein Blackout ist sehr unwahrscheinlich – eine gute Nachricht für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer sowie Unternehmen im Landkreis.“

 

Als Blackout wird ein plötzlich eintretender, länger andauernder, großflächiger Stromausfall bezeichnet. Die gezielte stundenweise Stromabschaltung für einzelne Gebiete – ein so genannter „Brownout“ sei nach Auskunft der Energieversorger aber möglich. Eine kontrollierte, kleinere Abschaltung diene dazu, größere Ausfälle zu vermeiden. Die Auswahl des Gebiets erfolge im Bedarfsfall neutral und diskriminierungsfrei. Bei der Gasversorgung sei nicht mit Abschaltungen zu rechnen – allerdings sei es nach wie vor wichtig, möglichst viel Gas einzusparen. Denn je tiefer die Gasspeicher über den Winter entleert werden würden, desto teurer sei die Befüllung im kommenden Sommer. Alle waren sich einig, dass das notwendige Einsparen von Energie in allen Bereichen weiterhin das Gebot der Stunde ist.

 

Beim Thema erneuerbare Energien informierte Zinnecker zum geplanten Vorgehen des Regionalen Planungsverbandes zur Ausweisung von Vorrangflächen, also Positivflächen für den Ausbau mit Windkraft. Man wolle den notwendigen, vorgeschriebenen Ausbau von 1,8 Prozent im gesamten Allgäu gesteuert voranbringen, so Zinnecker. Dies sei Beschlusslage und die sogenannte informelle Anhörung sei mittlerweile gestartet. Beim Ausbau erneuerbarer Energien gehen die Netzbetreiber davon aus, dass der Großteil der Neubauanfragen im Bereich Freiflächen-Photovoltaik kommen werde. Die angefragten Flächen würden zudem immer größer. Daher rechnen die EVU mit einem hohen Netzausbaubedarf und empfehlen, das Thema Netzanschluss bei der Planung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen eng in den Fokus zu nehmen. Dieser solle wenn möglich durch die Kommunen auch interkommunal vorausschauend gesteuert werden – der Landkreis könne hier eine vermittelnde Rolle einnehmen. „Ein großes Anliegen war mir der sozialverträgliche Umgang mit Kunden in Zahlungsschwierigkeiten. Die EVU haben mir zugesichert, solche Fälle wohlwollend und in Kooperation mit der Sozialverwaltung des Landratsamtes zu regeln“, berichtet Zinnecker weiter. „Das ist gerade in Zeiten hoher Inflation eine ganz wichtige Zusage, für die ich im Namen aller Betroffenen sehr dankbar bin.“

 

Mitteilung vom 19.12.2022

Damit Küchenabfälle nicht festfrieren: Landkreis gibt Tipps Biotonne

Bei eisigen Temperaturen kann es passieren, dass Bioabfälle in der Tonne festfrieren oder sich der Tonnendeckel nicht mehr öffnen lässt.

Die Leerung der Biotonne ist dann nicht mehr möglich. Die Kommunale Abfallwirtschaft empfiehlt daher, Biotonnen falls möglich an einem frostfreien Ort wie Keller oder Garage unterzubringen und erst am Abfuhrtag kurz vor 6 Uhr morgens an den Straßenrand zu stellen.

 

Außerdem haben sich folgende Maßnahmen bewährt:

 

  • Speisereste und andere organische Abfälle möglichst trocken und in mehrere Lagen Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne geben
  • Den Boden der Biotonne mit zusammengeknülltem Zeitungspapier, Eierkartons oder nicht bedruckter Wellpappe auslegen
  • Abfall nicht in die Tonne hineindrücken

 

Sind Abfälle doch einmal in festgefroren, können sie mit einem stumpfen Stiel vorsichtig von der Tonnenwand gelöst werden. Mit harten Gegenständen sollte nicht gegen die Tonne geschlagen werden, da Kunststoff bei großer Kälte spröde wird und brechen kann. 

 

Konnte die Biotonne trotz aller Maßnahmen einmal nicht richtig geleert werden, bietet die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises als Lösung an, organischen Abfall, der nicht mehr in die Biotonne passt, in einen Karton zu legen und diesen beim nächsten Leerungstermin auf die Tonne zu stellen. 

 

Mitteilung vom 19.12.2022

Letzte Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die Impfzentren des Landkreises, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten noch bis 30.12.2022 die letzten Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den variantenangepassten Impfstoffen von BioNTech und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. Der stationäre Betrieb der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren wird bereits zum 23. Dezember 2022 eingestellt.

 

Die Termine:

 

  • Mittwoch, 21.12.2022, Buchloe, Kolping-Haus, Kolpingstr. 6 9:30-14 Uhr
  • Donnerstag, 22.12.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9:30-14 Uhr
  • Freitag, 23.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Dienstag, 27.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Mittwoch, 28.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Donnerstag, 29.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 9:00-14 Uhr
  • Freitag, 30.12.2022, Kaufbeuren, Stadtteilbüro, Neuer Markt 13, 8:30-11:30 Uhr
  • Freitag, 30.12.2022, Obergünzburg, Akku-Treff, Poststr. 2, 09:30-14 Uhr

 

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 19.12.2022

Arbeiten an der Telefonanlage

Aufgrund der bundesweiten Abschaltung von ISDN müssen am Montag, den 19.12.22 Arbeiten an der Telefonanlage durchgeführt werden.

Foto: Pixabay/inproperstyle

Foto: Pixabay/inproperstyle

Die Arbeiten werden den ganzen Tag andauern und voraussichtlich zu Beeinträchtigungen in der Telefonie führen.

 

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