Aktuelles

Mitteilung vom 11.07.2019

Genusstage im Schlosspark: Kulinarische Seite der Region kennenlernen

Vom 18. bis 21.7.2019 laden rund 40 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter dazu ein, die Region von ihrer kulinarischen Seite zu erleben.

Feuer und Flamme für die Genusstage im Schlosspark (v. l.): Dr. Paul Dosch (AELF Kaufbeuren), Herbert Babel (Landgasthof Berghof, Walder Käskuche, Berghof Landwirtschaft), Daniel Oettermann (Grasserhof), Eva-Maria Rummel (Gifthütte), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bernhard Epple (Gifthütte), Robert Frei (Tourismusverband Ostallgäu e. V.)

Feuer und Flamme für die Genusstage im Schlosspark (v. l.): Dr. Paul Dosch (AELF Kaufbeuren), Herbert Babel (Landgasthof Berghof, Walder Käskuche, Berghof Landwirtschaft), Daniel Oettermann (Grasserhof), Eva-Maria Rummel (Gifthütte), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bernhard Epple (Gifthütte), Robert Frei (Tourismusverband Ostallgäu e. V.)

Nach dem Motto „mit Leidenschaft vom Hof auf den Teller“ arbeiten alle Partner Hand in Hand und schaffen Genuss mit und aus Leidenschaft. Landrätin Maria Rita Zinnecker ruft dazu auf „die Chance zu nutzen, in den teilnehmenden Gasthäusern köstliche Gerichte zubereitet aus Ostallgäuer Produkten zu genießen oder in dem ein oder anderen landwirtschaftlichen Betrieb einen Blick hinter die Kulissen zu werfen“.
 
Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel zaubern die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Gerichte. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Lebensmittel stammen. „Damit werden die Genusstage dem Wunsch vieler unserer Gäste gerecht“, betont Bernhard Epple von der „Gifthütte“ aus Kaufbeuren, einem der teilnehmenden Gasthäuser. „Wir achten zwar bei der Auswahl der Lieferanten bereits auf Regionalität und kommunizieren das auch gegenüber unseren Gästen, Ziel ist es jedoch, das Angebot an Gerichten aus Ostallgäuer Produkten stetig zu erweitern – und das nicht nur während der vier Tage. Durch das Projekt bekommen wir hierfür wertvolle Kontakte zu Landwirten und handwerklichen Verarbeitern aus dem Landkreis“, sagt Epple.
 
„Türöffner für viele Landwirte“
 
Hier sieht auch Dr. Paul Dosch, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, welches das vom Landkreis Ostallgäu koordinierte Projekt als Kooperationspartner unterstützt, einen klaren Vorteil: „Die Aktion ist Türöffner für viele unserer Landwirte und bietet damit die Möglichkeit, den Absatzweg in die Gastronomie auf- beziehungsweise auszubauen.“ Diese Chance nutzt auch Daniel Oettermann vom Grasserhof aus Aitrang, um sein Bio-Gemüse zukünftig verstärkt auf die Tische der Ostallgäuer Restaurants zu bringen. „Durch die Aktion bekommen wir den Fuß in das ein oder andere Gasthaus und damit die Möglichkeit, die Gastronomen von unseren hochwertigen Produkten zu überzeugen. Im besten Fall überzeugen wir dann gemeinsam auch noch den Gast, der dann auch für den heimischen Herd aus der Region kauft“, sagt Oettermann.
 
Die Familie Babel beteiligt sich an den Genusstagen mit der eigenen Gaststätte und versorgt die weiteren Gastronomen gleichzeitig mit Fleisch-, Milch- und Käseprodukten aus der familieneigenen Landwirtschaft und Käserei. Zusätzlich gewähren Hof und Schaukäserei einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. „So können wir unser Konzept unseren Gästen und Kunden näherbringen und damit dazu beitragen, die gesellschaftliche Wahrnehmung der hiesigen Landwirtschaft und des Lebensmittelhandwerks zu verbessern“, sagt Herbert Babel. Von der Führung durch den Betrieb, dem gemütlichen Hoffest bis zur Käseverkostung der anderen Art mit Allgäuer Craft-Bier – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für alle.
 
Ziel des Projektes ist es, nicht nur für die Einheimischen die ausgezeichnete Qualität sichtbar zu machen, sondern auch den Gästen im Schlosspark die hervorragenden regionalen Produkte und Gerichte aus dem Ostallgäu näher zu bringen. „Die Verbindung von Kulinarik und Genuss mit den klassischen touristischen Aktivitäten spielt eine immer wichtigere Rolle und soll in Zukunft noch stärker in den Vordergrund gestellt werden. Wenn wir hier unsere regionalen Potenziale noch verstärkt nutzen, dann dient das dem gesamten Landkreis“, sagt Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu.
 
Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Informationen finden Sie unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.
 
Hintergrundinformationen
 
Der Schlosspark ist Teil der Allgäu-Tourismusstrategie und einer von neun Erlebnisräumen im Allgäu. Er erstreckt sich über den gesamten Landkreis Ostallgäu, von Füssen über Pfronten, Nesselwang, Halblech, Marktoberdorf bis nach Kaufbeuren und Buchloe. Er bildet die Klammer und das regionale Dach zur Entwicklung und Vermarktung von qualitativ hochwertigen Aktivitäten und Angeboten und damit auch für die Genusstage.
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Ostallgäu e. V., dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren sowie dem bergaufland Ostallgäu e. V.

Mitteilung vom 09.07.2019

Der schlaue Fuchs im Hausgarten: Tipps von Experten zum Umgang

Der Fuchs schleicht ums Haus und durch den Garten – viele Ostallgäuer kennen das. Wie man sich im Umgang mit dem Tier verhalten sollte, erklären Fuchsexperten.

„In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Tom Hennemann, Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Bild: Pixabay / Alexas_Fotos

„In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Tom Hennemann, Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Bild: Pixabay / Alexas_Fotos

In den frühen Sommermonaten ist der Fuchs besonders aktiv. Er befindet sich derzeit in der Jungtieraufzucht und braucht somit besonders viel Nahrung. Daher kann man ihn auch häufig tagsüber beobachten. „Dies ist völlig normal. Außerdem ist der Fuchs ein sehr anpassungsfähiges Wildtier, welches enorm schnell dazulernen kann“, sagt Tom Hennemann, Wildbiologe und Gebietsbetreuer des Ostallgäuer Alpenrandes. Füchse ernähren sich von Natur aus überwiegend von Mäusen, aber auch Kleinsäuger, Vögel, Würmer und sogar Obst stehen auf deren Speiseplan. Als sogenannter Kulturfolger suchen Füchse möglichst leicht zugängliche Nahrung. Diese finden sie vor allem in Gärten, beispielsweise das Katzenfutter auf Terrassen oder die Abfälle auf Komposthaufen. „In Dörfern oder Städten ist die Fuchsdichte etwa drei- bis viermal so hoch wie im Wald“, sagt Hennemann.
 
Vom niedlichen Tier zum „Problemfuchs“
 
Leider würden die Füchse aus falsch verstandener Tierliebe gelegentlich im Siedlungsbereich bewusst gefüttert. Hennemann: „Genau das ist falsch und kann den Tieren sogar schaden. Die Füchse werden immer zahmer und können teils ziemlich frech werden.“ Der natürliche Sicherheitsabstand zu den Menschen geht dann verloren, da die Tiere lernen, dass ihnen in den Wohngebieten nichts passieren kann. Aber nicht alle Anwohner sind darüber erfreut, dass sich Reinecke handzahm in deren Gärten seine Nahrung sucht.
 
Und schnell kann das vermeintlich so niedliche Tier zum sogenannten Problemfuchs werden. Roland Schörkhuber, Revierjagdmeister aus Schwangau, dazu: „Gerade jetzt im Frühsommer bekomme ich täglich oft mehrere Anrufe von besorgten Familienvätern.“ Es werde verlangt, dass sich der Jäger um dieses Problem kümmert. Das sei allerdings gar nicht so leicht. „Da es zu gefährlich und auch verboten ist, mit der Waffe die Jagd in Wohngebieten auszuüben, kann ich nur wenig dagegen unternehmen. Ich versuche die Füchse mit Lebendfallen zu fangen, was allerdings gar nicht so leicht ist. Denn der Fuchs ist äußerst schlau und lernfähig.“ Schörkhuber ruft dazu auf, den zuständigen Jäger oder die Polizei zu verständigen, wenn man in Aussehen oder Verhalten auffällige Tiere sieht. Dabei müsse es laut Schörkhuber eigentlich gar nicht so weit kommen: „Wenn sich die Bewohner richtig verhalten, würde sich der Fuchs wieder auf sein natürliches Beutespektrum besinnen und hauptsächlich auf den Wiesen Mäuse fangen. Dabei würden auch die Landwirte durch geringere Mäusedichten profitieren.“
 
Info-Kasten: Wie verhalte ich mich richtig?

 

  • Essensreste nur in geschlossenen Kompostbehältern entsorgen
  • Katzen- und Hundefutter nie im Garten stehen lassen
  • Füchse nicht aktiv füttern
  • Kinderspielecken und Sandkästen nachts zudecken
  • geerntete Früchte und Gemüse unter fließendem Wasser abwaschen
  • nach der Gartenarbeit und nach dem Spielen immer Hände mit Seife waschen
Mitteilung vom 04.07.2019

Wirtschaftsbeirat Ostallgäu wählt Ulrike Propach als neue Sprecherin

Außerdem diskutierte der Beirat über die Tourismusstrategie und die Handwerksregion Ostallgäu sowie die Fortschreibung der Zukunftsvision 2036.

V. l.: Die scheidende Sprecherin Sybille Maag, Landrätin Maria Rita Zinnecker und die neu gewählte Sprecherin Ulrike Propach sowie das Neumitglied Christine Machacek (Bildrechte: Landkreis Ostallgäu)

V. l.: Die scheidende Sprecherin Sybille Maag, Landrätin Maria Rita Zinnecker und die neu gewählte Sprecherin Ulrike Propach sowie das Neumitglied Christine Machacek (Bildrechte: Landkreis Ostallgäu)

„Es macht mich stolz, dass wir eine so hochkarätige und hochkompetente Gemeinschaft versammelt haben, die sich aktiv für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Landkreises Ostallgäu einsetzt,“ betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrer Begrüßung.
 
Zu Beginn der achten Sitzung des Wirtschaftsbeirats hieß Landrätin Zinnecker Christine Machacek, geschäftsführende Gesellschafterin von Säbu Holzbau GmbH aus Ebenhofen, als neuestes Mitglied Willkommen. „Säbu ist ein sehr innovativer Betrieb, den ein besonders gutes Betriebsklima und eine besondere Personalpolitik auszeichnen", sagte Zinnecker und freute sich auf das gewinnbringende Engagement und den künftigen Input von Christine Machacek. „Als Vertreterin eines Familienunternehmens aus dem Ostallgäu leiste ich gerne einen persönlichen Beitrag für die Weiterentwicklung unseres Landkreises. Eine verantwortungsvolle Mitgestaltung durch die Wirtschaft ist wichtig, denn eine lebenswerte Zukunft geht jeden etwas an", erklärte Machacek.
 
Wirtschaftsbereit verstärkt Öffentlichkeitsarbeit
 
Bereits in der vorangegangenen Sitzung im November 2018 war beschlossen worden, dass der Wirtschaftsbeirat vermehrt an die Öffentlichkeit treten solle. Eine eigene Homepage (www.wirtschaftsbeirat-ostallgaeu.de) wurde seitdem bereits ins Leben gerufen. Zudem bezieht der Beirat künftig verstärkt Stellung für aus seiner Sicht wirtschaftspolitisch bedeutsame Projekte und Themen. Dies wurde bereits in der Vergangenheit erfolgreich vollzogen, wie etwa im Zuge eines offenen Briefes an den damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zum B12-Ausbau, einer Stellungnahme zur Fortführung der Projektstelle Koordination der Berufsorientierung im Landkreis Ostallgäu und kürzlich zum geplanten Hotelbau am Festspielhaus Füssen. Weitere Stellungnahmen sind bereits in Vorbereitung.
 
Ulrike Propach tritt Nachfolge von Sibylle Maag als Sprecherin an
 
Die bisherige Sprecherin Sibylle Maag (Maag Design & Paradiesgarten Maag) zieht beruflich und privat aus dem Ostallgäu weg: „Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ergebnisreich und zukunftsweisend war. Trotz unseres Standortwechsels nach Norddeutschland, freue ich mich, dass die Weichenstellungen für das Ostallgäu positiv weitergehen." Das Gremium bestimmte Ulrike Propach einstimmig als Nachfolgerin. „Für den Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat im Duo mit Josef Ambros zu sprechen bedeutet mir viel, denn nur gemeinsam schaffen wir es, unseren Landkreis weiter zu entwickeln", sagte die neu gewählte Sprecherin Ulrike Propach und ergänzte: „Das geht nur im Miteinander aller Bereiche – die Wirtschaft samt Handwerk gehört einfach dazu.

 

Über den Wirtschaftsbeirat Ostallgäu

 

  • Mitglieder: 20 namhafte Unternehmensvertreter, vieler Branchen und Größenklassen, aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu
  • Ziel: Ziel des Beirats ist es, den Wirtschaftsstandort Ostallgäu zu stärken, sodass ein gutes Wirtschafts- und Investitionsklima gesichert wird, in dem sich neue Unternehmen gerne hier ansiedeln und Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden.
  • Sitzungen: 2 bis 3 Sitzungen pro Jahr
  • Sprecher: Ulrike Propach (Kommunikationsmanagement, Marktoberdorf), Josef Ambros (Anton Ambros GmbH, Hopferau)
  • Web: www.wirtschaftsbeirat-ostallgaeu.de
Mitteilung vom 01.07.2019

Schülerbeförderung: Landkreis Ostallgäu erstattet Fahrtkosten

Der Antrag auf Kostenerstattung muss bis spätestens zum Stichtag 31. Oktober 2019 gestellt werden.

Der Landkreis Ostallgäu erstattet Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen die für ihren Schulweg entstandenen Kosten im Schuljahr 2018/2019. Ein Antrag auf Kostenerstattung muss bis spätestens zum Stichtag 31. Oktober 2019 gestellt werden.
 
Nach dem Stichtag eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen. Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern diese wirtschaftlicher ist. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.
 
Bestätigung der Schule notwendig
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Claudia Gellrich), 08342 911-445 (Corinna Socher) sowie unter 08342 911-328 (Sylvia Zwick).

Mitteilung vom 26.06.2019

Fahrgast-Offensive 2019: Busfahren im Ostallgäu wird erheblich günstiger

Auf und daFOO: Mit deutlich besseren Tarifangeboten für den Öffentlichen Personennahverkehr startet am 1. Juli die Fahrgast-Offensive Ostallgäu (FOO).

Freuen sich über und auf FOO (von links): Michael Bechteler (Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal GmbH), Karin Pointer (Betriebsleiterin RBA Regionalbus Augsburg GmbH, Betrieb Kempten), Klaus von Petersdorff (Geschäftsführer, Regionalverkehr Allgäu GmbH), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Freuen sich über und auf FOO (von links): Michael Bechteler (Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal GmbH), Karin Pointer (Betriebsleiterin RBA Regionalbus Augsburg GmbH, Betrieb Kempten), Klaus von Petersdorff (Geschäftsführer, Regionalverkehr Allgäu GmbH), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse.

„Für Abokarten-Inhaber, Schüler und Senioren wird Busfahren im Landkreis erheblich günstiger und damit attraktiver. Das ganz besondere FOO-Plus ist: Alle Karteninhaber können zu fast allen Zeiten alle Buslinien im Ostallgäu ohne Zusatzkosten nutzen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
  
Mit FOO sinken die Preise für die Abokarten massiv und die Nutzungsmöglichkeiten für die Fahrgäste werden besser. Die Fahrgast-Offensive setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Es werden sogenannte Netzkarten eingeführt, welche die Abokarten deutlich aufwerten: Alle ohnehin schon kostenfreien Monatskarten für Schüler*innen sind ab 1. Juli von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Buslinien-Netz des Ostallgäu streckenunabhängig gültig. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen können Schüler*innen den ganzen Tag im gesamten Ostallgäu fahren – so lang, so oft und so viel sie wollen. Im Abo Schüler/Azubi werden die Freimonate auf fünf erhöht, sie sparen also künftig weitere elf Prozent.
 
„Besser für Umwelt und Geldbeutel“
 
Eine weitere Neuerung gilt für das „Abo Erwachsene“: Hier erhöhen sich die Freimonate auf sechs, somit erhalten sie eine Vergünstigung von zusätzlich bis zu 33 Prozent. Das heißt: Zwölf Monate fahren, sechs Monate bezahlen. Mit dem „Abo Freizeit“ können alle schon ab 306 Euro pro Jahr ab 9 Uhr alle Buslinien nutzen – am Wochenende ganztags und die Mitnahme einer weiteren Person, auch eigener Kinder, ist möglich. „Dieses Abo ist ein starkes Angebot für alle, die den CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Flexibilität mit dem ÖPNV ist möglich und besser für Umwelt und Geldbeutel“, sagt Landrätin Zinnecker. Auch die Ostallgäuer Senioren profitieren von FOO: Alle ab 63 Jahren können sich für monatlich 35 Euro eine Netzkarte kaufen und damit von Montag bis Freitag ab 9 Uhr im gesamten Ostallgäuer Buslinien-Netz fahren – am Samstag, Sonn- und Feiertag den ganzen Tag.
 
Den Öffentlichen Nahverkehr im Ostallgäu hat der Landkreis in den vergangenen Jahren zusammen mit der Ostallgäuer Verkehrsgesellschaft (OVG) kontinuierlich optimiert. Auch das Fahrplanangebot wurde je nach Bedarf immer wieder angepasst. Die Zahl der Zeitkarten-Nutzer in den vergangenen Jahren stagnierte zuletzt jedoch, weshalb das Angebot für die Dauernutzer nun grundlegend überarbeitet wurde, um es für mehr Menschen attraktiv zu machen.
 
Alle Infos zur FOO 2019 auf www.ostallgaeu.de/foo

Mitteilung vom 14.06.2019

Gewinner der Radltour-Tombola bekommt Mountainbike

Die Gewinner der Tombola der 11. ABK Allgäuer Radltour stehen fest. Als ersten Preis erhält Felix Sodermanns aus Marktoberdorf ein „Bulls Crossbike“.

V. l.: Robert Frei (Fachbereichsleiter Tourismus des Landkreises Ostallgäu) und Gewinner Felix Sodermanns mit dem Hauptpreis, einem Bulls Crossbike, gesponsert von Neuner Zweirad-Center Kaufbeuren. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

V. l.: Robert Frei (Fachbereichsleiter Tourismus des Landkreises Ostallgäu) und Gewinner Felix Sodermanns mit dem Hauptpreis, einem Bulls Crossbike, gesponsert von Neuner Zweirad-Center Kaufbeuren. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Gesponsert wurde der Hauptgewinn von Neuner Zweirad-Center aus Kaufbeuren. Über Gewinnpakete, die unter anderem ein Guten-Tag-Ticket der Bayerischen Regiobahn für bis zu fünf Personen beinhalten, dürfen sich die Gewinner des zweiten bis fünften Preises freuen.
 
Außerdem wurden aus den Anmeldeformularen der am Weitesten angereiste Teilnehmer (Dortmund, 650 Kilometer), die jüngste selbst mitgeradelte Teilnehmerin (7 Jahre) und der älteste Teilnehmer (86 Jahre) ermittelt. Auch diese Teilnehmer erhielten jeweils ein Gewinn-Paket.
 
Die Tombola-Gewinner wurden von Landrätin Maria Rita Zinnecker und ABK-Geschäftsführer Gottfried Csauth aus den fast 1500 Anmeldeformularen gezogen. „Den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern gratuliere ich sehr herzlich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude mit ihren hochwertigen Preisen. Vielen Dank an die großzügigen Sponsoren, die die Tombola möglich machen.“
 
Zunächst war die Tombola für das Abschlussfest der Radltour geplant gewesen, musste aber wegen Regens verschoben werden. Die 11. ABK Allgäuer Radltour wird vom Landkreis Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren veranstaltet und fand am 19. Mai 2019 mit Start und Ziel in Lechbruck am See statt.

Mitteilung vom 13.06.2019

Ostallgäuer Badeseen haben hervorragende Wasserqualität

Die Badeseen im Ostallgäu sind durchgehend von ausgezeichneter oder guter Qualität. Das bestätigt das Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu.

Wurde ebenfalls eine herausragende Wasserqualität bescheinigt: dem Alpsee bei Schwangau.

Wurde ebenfalls eine herausragende Wasserqualität bescheinigt: dem Alpsee bei Schwangau.

Während der gesamten Badesaison, von Anfang Mai bis Mitte September eines Jahres, führt das Gesundheitsamt regelmäßig Ortsbegehungen durch und entnimmt Wasserproben. Diese werden im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim untersucht.
 
Im Ostallgäu gibt es eine Vielzahl größerer und kleinerer Seen, die sich hervorragend zum Baden eignen. Voraussetzung für einen ungetrübten Badespaß ist eine einwandfreie hygienische Beschaffenheit des Wassers. Solche Bedingungen sind im Landkreis Ostallgäu an vielen Gewässern anzutreffen.
 
Dennoch lassen sich gesundheitliche Risiken nicht vollständig ausschließen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass es sich bei den Badeseen um natürliche Badegewässer handelt, bei denen kurzfristige Beeinträchtigungen der Wasserqualität durch beispielsweise extreme Starkregenereignisse nicht ausgeschlossen werden können. Freie Badegewässer an Flussläufen können mit Krankheitserregern belastet sein, die hauptsächlich aus Einleitungen von Kläranlagen oder durch Abschwemmungen von Ackerflächen stammen. Erkrankungen sind in Deutschland zwar selten, können aber durchaus mit Fieber, Durchfall und Erbrechen einhergehen. Aus diesem Grund ist es besonders nach Starkregen ratsam, das Baden für einige Tage zu vermeiden bis die natürliche Selbstreinigung eingesetzt hat.
 
Zudem bittet das Gesundheitsamt darauf zu achten, dass die Badestellen und die Badeseen so sorgsam wie möglich behandelt werden, damit auch in den kommenden Jahren die hohe Qualität der Badeseen sichergestellt werden kann.
 
Eine Übersicht über die EU-Badeplätze im Ostallgäu, die Untersuchungsergebnisse der Badesaison und die Badegewässerprofile gibt es unter www.freizeit-ostallgaeu.de/eu-badeseen.html.