Aktuelles

Mitteilung vom 16.11.2017

Aktiv für Artenvielfalt: Landkreis-Projekt Wiese x 16 startet gut

Das Landkreis-Projekt „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ ist erfolgreich angelaufen.

Blumenwiese bei Lengenwang

Blumenwiese bei Lengenwang

„Mit Wiese x 16 tun wir ganz aktiv etwas für die Artenvielfalt in unserer Heimat“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, die im Mai den Startschuss für Wiese x 16 gegeben hatte.

 

In der Gemeinde Lengenwang wurden dieses Jahr bereits einige Hundert Quadratmeter Verkehrsbegleitgrün mit heimischen Magerrasenarten angesät. Dank eines neuen Pflegemanagements konnten sich heuer auch auf einer Streuobstwiese im Ort viele Schmetterlinge, Wildbienen und Hummeln über ein reichhaltiges Nahrungsangebot erfreuen. Ganz nach dem Motto „Jeder Quadratmeter zählt“ setzt in Hohenschwangau eine kleine Verkehrsinsel am Fuße der Schlösser ein Zeichen für naturnahe Gestaltung öffentlicher Flächen zum Erhalt der Biodiversität. Auf dem Weg zu St. Coloman in Schwangau wurde eine artenreiche Fettwiese angesät. 900 Frühjahrsblüher wie Anemonen, Krokus, Schneeglanz und Traubenhyazinthen steckten die Grundschulkinder des Ortes auf einer Fläche vor ihrem Klassenzimmer, die anschließend mit Magerrasenarten angesät wurde.
 
Schon Tausende Zwiebeln gesetzt

 
In Marktoberdorf haben Schüler der Schulgarten AG der Don-Bosco-Schule einen Saum für Wildbienen und Schmetterlinge gesät. Weitere knapp 1000 Quadratmeter verschiedener Wiesentypen sind vorbereitet und werden vom städtischen Bauhof noch angesät. Auch in Biessenhofen wird im Grundschulbereich im nächsten Jahr eine Blumenwiese neu angelegt. Umweltbildung ist ein wichtiger Baustein im „Wiese x 16“-Projekt. Auch in Pforzen haben Kinder der Grundschule eine Wiesenblume auf dem Hügel am Burgstall gepflanzt und zusätzlich insgesamt 500 Zwiebeln für Arten wie Blausternchen, Winterlinge und Krokusse in die Erde gesteckt. Auch an der Streuwiese des Obst- und Gartenbauvereins wurde eifrig gesät und gepflanzt sowie auf einer öffentlichen Fläche an einem Supermarkt. Die Nachbargemeinde Rieden-Zellerberg gehört ebenfalls zu den 16 aktiven Gemeinden und auch hier wurde eine Fläche mit heimischen Wiesensamen angelegt und in einer Gemeinschaftsaktion Frühjahrsblüher gesteckt. Der Markt Irsee hat ebenfalls mit der Neuanlage heimischer Wiesen direkt vor dem Rathaus begonnen. In Füssen fand Ende Oktober auf dem Heuberger Kreisel der erste Umsetzungsworkshop für eine naturnahe Staudenmischpflanzung statt. Aus den verschiedenen Gemeinden haben Gärtner und Bauhofangestellte teilgenommen und so waren schnell 1000 Stauden und 3000 Zwiebeln gesetzt.
 
Die restlichen Gemeinden stehen bereits in den Startlöchern und werden im Frühjahr mit den Umsetzungsarbeiten beginnen beziehungsweise fortfahren.

Mitteilung vom 14.11.2017

„bergaufland Ostallgäu“: Gremium tagt zum dritten Mal in diesem Jahr

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am 21.11. um 17 Uhr zu seiner 6. Sitzung.

Bei der Sitzung im Landratsamt Ostallgäu wird ein Projekt aus dem Bereich ÖPNV vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. „Ich freue mich, dass die Vorbereitungen zu dieser  überregional bedeutenden, aber auch komplexen Projektidee für den ÖPNV in zwei Landkreisen nun abgeschlossen sind und wir sie nun unserem Entscheidungsgremium vorstellen können“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der sechsten Sitzung wird den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektidee „ÖPNV im Allgäu: „Einheitliche Tarifstruktur und Tarifharmonisierung im Busverkehr“ der mona GmbH vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit der benachbarten LAG Regionalentwicklung Oberallgäu e. V.. Weiterhin wird die geplante Vorgehensweise zur beabsichtigten Zwischenevaluierung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 vorgestellt. Zudem wird über den aktuellen Stand der Vorbereitungen zum geplanten Kooperationsprojekt „Pilger App“ des Jakobuswege e. V. berichtet. Das für LEADER zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten informiert über aktuelle Entwicklungen bei der Zuteilung von Fördermitteln. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit.
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten.
 
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 09.11.2017

Lustiges und Besinnliches: Männerchor singt im Seniorenheim Waal

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims waren genauso begeistert wie Pflegedienstleiterin Kerstin Neubert.

Der Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch

Der Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch

Für seinen Auftritt im Senioren- und Pflegeheim Waal hatte der Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch eine bunte Liederpalette aus Herbst-, Jagd- und Wanderliedern für die Bewohnerinnen und Bewohner zusammengestellt. Dabei mischten sich Lustiges und Besinnliches, was der Chor mit Herz und Musikverstand vortrug. Auch gelang es Bosch die Zuhörer zu kräftigem Mitsingen zu bewegen, wobei er sie gekonnt auf Akkordeon oder Klavier begleitete. Die zahlreich anwesenden Senioreninnen und Senioren bedankten sich bei den Chormitgliedern mit anhaltendem Applaus.

Mitteilung vom 08.11.2017

Ortsbildpflege: Landkreis Ostallgäu unterstützt Kommunen mit Handbuch

Die Ergebnisse des Projekts „Dorfkerne-Dorfränder“ hat der Landkreis Ostallgäu bei der Bürgermeisterbesprechung im Landratsamt vorgestellt.

V. l. n. r.: Heiko Gansloser (LAG bergaufland), Ethelbert Babl und Dr. Alois Kling (AELF), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Prof. Dr. Dr. Zettler (LARS consult) sowie Anton Hohenadl (Kreisbaumeister) bei der Präsentation des Leader-Projekts „Dorfkerne-Dorfränder“ in der Bürgermeisterbesprechung am 8.11.2017 im Landratsamt Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l. n. r.: Heiko Gansloser (LAG bergaufland), Ethelbert Babl und Dr. Alois Kling (AELF), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Prof. Dr. Dr. Zettler (LARS consult) sowie Anton Hohenadl (Kreisbaumeister) bei der Präsentation des Leader-Projekts „Dorfkerne-Dorfränder“ in der Bürgermeisterbesprechung am 8.11.2017 im Landratsamt Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Das Projekt „Dorfkerne-Dorfränder“ ist ein gemeinsames Kooperationsprojekt mit dem Landkreis Unterallgäu und bietet den Kommunen im Ost- und Unterallgäu künftig Unterstützung bei der Ortsbildpflege. Entstanden ist ein einmaliges Praxishandbuch, das als Werkzeugkasten für die Gemeinden dient. Gefördert wurde dieses Vorhaben im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. „Mit der Umsetzung des Kooperationsprojekts leistet der Landkreis bei der Ortsbildpflege eine einzigartige Unterstützung und Hilfestellung für seine Kommunen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der Einführung erläuterte Zinnecker, dass die Kommunen eine Hilfestellung bei der Gestaltung von lebenswerten Orten erhielten. Ein solcher Handwerkskasten an Planungsinstrumenten zum Thema Ortsbildpflege sei für den Landkreis bislang nicht vorhanden und stelle für die Kommunen eine einzigartige Hilfestellung dar. Das Praxishandbuch solle auch Impulsgeber für anschließende Maßnahmen in den einzelnen Gemeinden sein. „Durch das Projekt wird die Attraktivität der Kommunen und Orte für die Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu nachhaltig gestärkt. Deshalb hat auch das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) ‚bergaufland Ostallgäu e. V.‘ für dieses modellhafte und innovative Kooperationsprojekt die Fördermittel freigegeben und somit die Umsetzung ermöglicht“, sagte Zinnecker, die auch erste Vorsitzende des Vereins ist. An die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister machte sie das Angebot des Landkreises, die Ergebnisse des Projekts auch in den jeweiligen Kommunen (beispielsweise im Rahmen von Gemeinderatssitzungen) vorzustellen.
 
Lebhafter Vortrag
 
Die Umsetzung des Projekts wurde von der Firma LARS consult GmbH aus Memmingen begleitet. Als verantwortlicher Planer stellte Professor Dr. Dr. Lothar Zettler den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern die Ergebnisse in einem lebhaften Vortrag vor. Danach erklärte Dr. Alois Kling, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten, das Projekt aus Sicht der zuständigen Förderstelle im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Anschließend erhielten alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eine repräsentative Holzbox mit einer gebundenen Ausgabe des Praxishandbuchs. Das Praxishandbuch zur Ortsbildpflege sowie ein Flyer und eine Präsentation sind auf der Internetseite www.dorfkerne-dorfraender.de zu finden. Informationen zum Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern LEADER 2014 - 2020 stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 30.10.2017

Bakterienfund: Aitranger müssen Wasser bis auf weiteres abkochen

Wegen des Funds von Escherichia Coli-Bakterien und coliformer Keime im Trinkwasser der Gemeinde Aitrang muss dort das Wasser bis auf weiteres abgekocht werden.

Betroffen sind alle Abnehmer, die vom Brunnen Heiligenwald versorgt werden. Weitere Infos erteilt die Gemeinde Aitrang. Diese Bakterien stellen Indikatorkeime dar, die auf eine allgemeine oder eine fäkale Verunreinigung des Wassers hinweisen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass im Wasser auch Krankheitserreger vorhanden sind.

 

Beim Abkochen sollten folgende Punkte beachtet werden:

 

• Abgekochtes Wasser ist zum Waschen von Obst, Salaten, Gemüse und dergleichen zu verwenden, die in rohem Zustand verzehrt werden.
• Auch sonstige Lebensmittel, die nicht durchgekocht werden, dürfen nur mit abgekochtem Wasser zubereitet werden.
• Ebenso muss das Wasser zur Herstellung und Zubereitung von Lebensmitteln abgekocht werden, falls anschließend keine ausreichende Erhitzung stattfindet.
• Wasser zum Zähneputzen sollte ebenfalls abgekocht sein.
• Beim Baden und Duschen (auch von Säuglingen) besteht nur ein sehr geringes Restrisiko. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass kein Wasser geschluckt wird.
• Beim Spülen von Hand ist das Infektionsrisiko sehr gering. Jedoch sollte auch hier vorsichts-halber das Wasser abgekocht werden.
• In landwirtschaftlichen Betrieben, die das Wasser zur Reinigung von Milchgeschirr usw. verwenden, ist das Wasser ebenfalls nur abgekocht zu verwenden.
• Ebenso ist das Wasser für Lebensmittelbetriebe, das zur Herstellung, Behandlung, Konservierung oder zum Inverkehrbringen von Lebensmitteln dient abzukochen.
• Auch zur Reinigung von Gegenständen und Anlagen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen, darf nur abgekochtes Wasser verwendet werden.
 
Leitungswasser kann ohne Vorbehandlung für folgende Zwecke verwendet werden: Kaffeemaschinen, Geschirrspülmaschinen,  Waschmaschinen, Baden und Duschen, Toilettenspülung. Zur Desinfektion des Leitungswassers genügt ein einmaliges Aufkochen (sprudelnd) des Wassers. An allen öffentlich zugänglichen Zapfstellen und Wasserentnahmestellen sind Hinweisschilder mit der Aufschrift "kein Trinkwasser", "Nur abgekocht zu verwenden" oder mit einem entsprechenden Symbol gut sichtbar anzubringen. Das Abkochen des Leitungswassers ist eine Sofortmaßnahme, die realistischer Weise nur kurzzeitig durchgeführt werden kann. Nach Aufhebung der Abkochanordnung wird eine erneute Mitteilung versandt.

Mitteilung vom 26.10.2017

Landrätin zu Besuch in Roßhaupten: „Ein Dorf in Bewegung“

Bei ihrem Gemeindebesuch in Roßhaupten hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker ein umfassendes Bild von der Situation der Kommune gemacht.

V. l.: Geschäftsführer Franz Zimmermann jun., Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Thomas Pihusch

V. l.: Geschäftsführer Franz Zimmermann jun., Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Thomas Pihusch

Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Pihusch unternahm sie einen Dorfrundgang und besprach mit ihm anschließend im Gemeindehaus aktuelle Themen wie das neue Gewerbegebiet oder den Kreisbauhof. „Roßhaupten ist ein Dorf in Bewegung, dem es gut geht und auch weiterhin gut gehen wird“, sagte Zinnecker nach dem Besuch – es war ihr inzwischen 32. in der Reihe.
 
Der hergerichtete Dorfplatz, die Firma FZ Getränke – wo Zinnecker auch den neuen, hochmodernen Kuka-Roboter begutachtete – sowie das neue Baugebiet waren Stationen des Rundgangs, bei dem Bürgermeister und Landrätin von den stellvertretenden Bürgermeistern Gottfried Schmid-Lindner und Peter Kast sowie Gemeinderat Franz Puchele begleitet wurden. „Wir haben hier eine sehr ausgewogene Mischung aus Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaftsbetrieben“, sagte Pihusch. 24 Häuser entstehen bald im Westen der Gemeinde, im Norden wird im neuen Gewerbegebiet bereits gebaut.
 
Vieles ist also im Entstehen, Wermutstropfen ist für die 2200-Einwohner-Gemeinde allerdings der Wegfall des Kreisbauhofs, wie Pihusch noch einmal klarmachte. Zinnecker sagte, dass dies ein mittelfristiger Prozess sei und die Nachnutzung auch eine „große Chance für die Gemeinde“ darstelle. Sie versicherte Pihusch, dass der Landkreis die Gemeinde bei der Suche nach einer sinnvollen Nachnutzung unterstütze und hier immer den „engen Schulterschluss“ suche.
 
Erstes Fazit fällt sehr positiv aus
 
Am Rande der Stippvisite in Roßhaupten zog Landrätin Zinnecker auch ein erstes Fazit ihrer Gemeindebesuchsreihe: „Dem Ostallgäu und seinen Kommunen geht es gut. Überall entstehen Bau- und Gewerbegebiete, das bedeutet Leben und Wohlstand für die Orte. Natürlich gibt es auch Herausforderungen, aber ich habe keinerlei Zweifel an der Kompetenz der vielen Macherinnen und Macher in den Gemeinden. Wir werden sie gemeinsam meistern.“

Mitteilung vom 23.10.2017

Wo bleibt mein Geld? – EVS-Teilnahme gibt Antwort

Das Landesamt für Statistik sucht 12.000 private Haushalte für eine bezahlte Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS).

Das Bayerische Landesamt für Statistik sucht private Haushalte, die an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 teilnehmen wollen. Mitmachen lohnt sich dabei doppelt: Zum einen profitieren die Haushalte von einem ausführlichen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben. Zum anderen erhalten sie als Dankeschön für ihre Beteiligung an der EVS eine Geldprämie von mindestens 85 Euro.
 
Mit welchen Gebrauchsgütern sind die privaten Haushalte ausgestattet? Wofür geben die Haushalte im Alltag wieviel Geld aus? Um unter anderem diese Fragen beantworten zu können, wird in ganz Deutschland alle fünf Jahre die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) erhoben. Ziel der EVS ist es, zuverlässige Informationen über die Lebensverhältnisse der gesamten Bevölkerung für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft bereitzustellen. Dies kann nur gelingen, wenn sich Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten in ausreichender Zahl beteiligen. Es kommt also auf jeden Einzelnen an. Die Daten werden in der Politik, z.B. für die Berechnung der Regelsätze der Sozialhilfe, sowie für den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung benötigt.
 
Was ist bei der EVS zu tun? Im Januar 2018 beantworten die Teilnehmer den ersten Fragebogen mit allgemeinen Angaben zum Haushalt und zu seiner Ausstattung mit langlebigen Gebrauchsgütern. Ebenfalls am Jahresanfang erhalten die teilnehmenden Haushalte einen Fragebogen zum Geld- und Sachvermögen. Danach sind ein Quartal lang die Einnahmen und Ausgaben des Haushalts in einem Haushaltsbuch festzuhalten. Nach Abschluss der Erhebung zahlt das Bayerische Landesamt für Statistik den teilnehmenden Haushalten als Dankeschön eine finanzielle Anerkennung von mindestens 85 Euro.
 
Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik ist der Datenschutz umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden selbstverständlich streng vertraulich von uns behandelt und völlig anonym nur für statistische Zwecke verwendet. Wenn Sie mitmachen möchten, gehen Sie am besten direkt auf die Internetseite der EVS 2018: www.statistik.bayern.de oder www.evs2018.de. Hier finden Sie detaillierte Informationen und ein Teilnahmeformular für die EVS 2018 sowie ausgewählte Ergebnisse der EVS 2013.
 
Haben Sie darüber hinaus noch Fragen? Rufen Sie uns einfach unter unserer kostenfreien Rufnummer 0800-57 57 001 an. Sie können sich auch per E-Mail (evs2018(at)statistik.bayern.de) oder schriftlich an das Bayerische Landesamt für Statistik Sachgebiet 45 – Team EVS, Nürnberger Str. 95, 90762 Fürth) wenden. Wir helfen Ihnen gerne weiter und freuen uns über Ihre Beteiligung an der EVS 2018.

Mitteilung vom 20.10.2017

Effizienz steigern: Pilotprojekt „Energiezukunft Unternehmen“ startet

Mit gezielter Energieberatung im Rahmen des Projektes will der Landkreis Ostallgäu ansässigen Unternehmen helfen, ihre Energieeffizienz zu steigern.

Beim ersten Treffen zum Auftakt des Projekts „Energiezukunft Unternehmen“ wurden den interessierten Unternehmern im Marktoberdorfer Rathaus Ablauf und Praxisbeispiele vorgestellt. „Dieses Projekt vereint Wirtschaftsförderung und Klimaschutz. Wir hoffen sehr, dass es bei möglichst vielen Kommunen Schule macht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Es freue sie sehr, dass sich gleich zu Beginn alle anwesenden Unternehmensvertreter für die Energieberatung angemeldet hätten. Damit sei bereits zum Start die Hälfte des zur Verfügung stehenden Beratungsbudgets ausgeschöpft. Trotzdem würden die Energieberater weiter den Kontakt zu den Unternehmen suchen, erklärt Zinnecker. Organisiert und finanziert wird „Energiezukunft Unternehmen“ vom Landkreis Ostallgäu, der das Projekt gemeinsam mit Allgäu GmbH, dem Energie- und Umweltzentrum eza!, sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer entwickelt hat.
 
Mit gezielter Energieberatung in den Unternehmen im Projektgebiet sollen diese unterstützt werden, ihre Energiekosten zu senken sowie ihren Ressourcenverbrauch zu optimieren und so Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Angeboten wird eine für das Unternehmen kostenlose dreistündige Impulsberatung, bei der alle relevanten Bereiche des Unternehmens in Augenschein genommen werden.
 
„Wirtschaftsstandort stärken und Energiebilanz verbessern“
 
Die Stadt Marktoberdorf unterstützt die Kampagne organisatorisch und ist Ansprechpartner für die Unternehmen. „Wir freuen uns, dass wir diese Energieberatungskampagne bei uns in Marktoberdorf durchführen und so den Wirtschaftsstandort stärken und unsere Energiebilanz verbessern können“, sagt Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Er hatte sich mit drei Gewerbegebieten in der Kommune für das Pilotprojekt beworben, insgesamt wurden zwei Kommunen ausgewählt. Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises, betont, dass durch den aktiven und aufsuchenden Charakter des Projekts besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren können: „Diese hätten sonst vielleicht keinen Zugang zum Thema Energieeffizienz gefunden.
 
Die Energieberatungskampagne läuft noch bis zum 17. November 2017 in den Gewerbegebieten Nord, Mitte und West in der Stadt Marktoberdorf und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen. Weitere Informationen unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom

Innovation und Technik: der „Inno Truck“ in Füssen

Das Ausstellungsfahrzeug zeigt mit Experimentierstationen und digitalen Medien, wie Technik und Innovation unser Leben gestalten.

Der InnoTruck im Pausenhof des Gymnasiums Füssen. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Der „InnoTruck“ hat vor kurzem zwei Tage Station in Füssen gemacht. An dem Programm, organisiert von der Bildungsregion Ostallgäu, haben alle weiterführenden Schulen in Füssen teilgenommen. Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche waren vom „InnoTruck“ begeistert.
 
Wie sieht Kaffeepulver unter einen Rasterelektronenmikroskop aus? Was passiert bei der Elektrolyse? Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge gibt es für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler? Das sind nur ein paar der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), mit denen sich Kinder und Jugendliche bei einem Besuch des Ausstellungsfahrzeugs InnoTruck mit Multimediamitteln und eigenen Experimentierstationen beschäftigten.
 
„Aha-Effekt“ bei allen
 
Die wissenschaftlichen Projektbegleiter des Trucks, Biologe Dr. Dominik Klinkenbuß und Chemiker René Nowak, führten die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. An dem Programm nahmen das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Mittelschule, die Realschule und das Gymnasium in Füssen teil. Die Schulleitungen und die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. Der InnoTruck hat großes Interesse und viel Wissbegierde für Technik und Innovation bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, was auch Dr. Klinkenbuß und Herr Nowak bestätigten, die nach den Führungen noch viele Fragen beantworten mussten.
 
Am zweiten Tag in Füssen war auch Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich den „InnoTruck“ anzusehen. Der „Aha-Effekt“ zu den oben genannten Fragen stellte sich dabei nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den erwachsenen Besuchern ein.  Der „InnoTruck“ war am vorangegangenen Montag und Dienstag in Kaufbeuren im Innova-Park. Die „InnoWoche“ wurde vom Bildungsbüro Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Bildungskoordination des Landkreises Ostallgäu im Rahmen des Bildungsschwerpunkts „MINT-Förderung“ organisiert.