Aktuelles

Mitteilung vom 24.05.2018

Mentorenprogramm: Mit VerA gut durch die Ausbildung

Das Programm soll Ausbildungsabbrüche verhindern. Dazu geben ehrenamtliche Begleiter im Rahmen eines Tandem-Modells ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

VerA-Regionalkoordinator Roland Müller auf der Ausbildungsmesse. Bildquelle: Angelika Hirschberg

VerA-Regionalkoordinator Roland Müller auf der Ausbildungsmesse. Bildquelle: Angelika Hirschberg

Für das Tandem-Modell „Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen“ im Allgäu wird ehrenamtliche Unterstützung gesucht. Freiwillige begleiten Jugendliche vor und während der Ausbildung und stehen ihnen beratend zur Seite. Der Landkreis Ostallgäu unterstützt diese bundesweite Initiative gemeinsam mit den Städten Kaufbeuren und Kempten sowie dem Landkreis Oberallgäu. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es eminent wichtig, die Auszubildenden an die Hand zu nehmen und durch die Ausbildung zu begleiten. Wer könnte das besser als ein erfahrener Mentor“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Als ehrenamtlicher Begleiter ist jeder willkommen, der seine Berufs- und Lebenserfahrung weitergeben und junge Menschen fit für ihren späteren Beruf machen möchte. Interessierte können sich kostenfrei beim Projektträger registrieren lassen und an einer zweitägigen Schulung in der Region teilnehmen. Die Initiative Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen, kurz VerA, ist ein Programm der „Senior Experten Service“ (SES), eine der größten deutschen Ehrenamtsorganisationen für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand. Auf Wunsch stellt SES Jugendlichen, die in der Ausbildung auf Schwierigkeiten stoßen und mit dem Gedanken spielen, ihre Lehre abzubrechen, berufs- und lebenserfahrene Senior Expertinnen und Experten zur Seite.
 
Begleiterin oder Begleiter kümmert sich ganz persönlich
 
Die Initiative richtet sich an Auszubildende in allen Berufen sowie an Teilnehmerinnen und Teilnehmer an berufsvorbereitenden Maßnahmen – unabhängig von Alter, Herkunft oder beruflicher Richtung. „Ich freue mich, wenn die Azubis mit meiner Hilfe ihren Abschluss schaffen“, sagt Mentor und Senior Expert Roland Wölfle, der ehrenamtlich sieben Berufseinsteiger begleitet hat. „Der Kontakt zu jungen Menschen macht meinen Alltag bunter. Die Tätigkeit finde ich spannend, weil ich mich immer wieder mit neuen Themen und interessanten Fragestellungen auseinandersetzen kann.“
 
Das Besondere an VerA ist das Tandem-Modell: Um jeden Jugendlichen kümmert sich ein Begleiter oder eine Begleiterin ganz persönlich. Welche Inhalte bei der Berufsvorbereitung oder der Ausbildungsbegleitung im Mittelpunkt stehen, wo und wie oft die Treffen stattfinden, entscheiden beide je nach Situation. Im Rahmen der Bildungsregion Ostallgäu unterstützt der Landkreis Ostallgäu den Projektträger über bestehende Netzwerke bei der Gewinnung von interessierten Ehrenamtlichen und unterstützungsbedürftigen Jugendlichen im ländlichen Raum.
 
Termine und Ansprechpartner:
 
Interessierte können sich an zwei Informationsveranstaltungen in der Region Kaufbeuren/Ostallgäu und Kempten/Oberallgäu über die Initiative und die Aufgaben ehrenamtlicher Begleiter informieren:
 
Dienstag, 5. Juni 2018, 15 bis 17 Uhr, Saal Ostallgäu, Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Anmeldung: Bildungsbüro Kaufbeuren, Jürgen Schick, Tel.: 08341 437-427, E-Mail: juergen.schick(at)kaufbeuren.de
 
Mittwoch, 6. Juni 2018, 15 bis 17 Uhr, großer Sitzungssaal, Landratsamt Oberallgäu, Oberallgäuer Platz 2, 87527 Sonthofen
Anmeldung: Bildungsbüro Oberallgäu, Teresa Daubenmerkl, Tel.: 08321-612-162, E-Mail: bildungsbuero(at)lra-oa.bayern.de
 
Weitere Informationen über die Initiative VerA erhalten Sie über den Regionalkoordinator für den Bereich Allgäu:
Roland Müller
Mobil: 0172 6069350
E-Mail: kempten(at)vera.ses-bonn.de
www.vera.ses-bonn.de

Mitteilung vom 22.05.2018

„bergaufland Ostallgäu“ befürwortet allgäuweites Kooperationsprojekt im Bereich Umweltbildung und naturnaher Tourismus

Ziel sind qualitative hochwertige, naturnahe Angebote für Einheimische und Gäste.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat das Kooperationsprojekt „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 befürwortet. „Die allgäuweite Vernetzung von Akteuren aus den Bereichen Umweltbildung und Tourismus birgt eine große Chance für unseren Landkreis sowie das gesamte Allgäu. Ich freue mich deshalb sehr, dass sich die Mitglieder des Entscheidungsgremiums für eine LEADER-Förderung des Kooperationsprojekts entschieden haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Allgäuer LAGs bergaufland Ostallgäu e. V., Regionalentwicklung Oberallgäu e. V., Kneippland Unterallgäu e. V. und Westallgäu – Bayerischer Bodensee e. V. Diesem Projekt stehen nun 108.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. „Mit dem Ziel einer allgäuweiten Vernetzung der Bereiche Umweltbildung und Tourismus soll für die Bürgerinnen und Bürgern sowie für Gäste im Landkreis und im gesamten Allgäu qualitative hochwertige, naturnahe Angebote und Erlebnisse angeboten und neu geschaffen werden“, sagt die Landrätin.
 
Zinnecker ruft dazu auf, weitere innovative Projektideen einzureichen und so die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten.
 
Dessen LEADER-Koordinator Ethelbert Babl sieht in dem neuen Umweltprojekt der Allgäu GmbH eine große Chance, ökologische und ökonomische Stärken des Allgäus zu vereinen: „Unsere Umweltbildungseinrichtungen, wie zum Beispiel das Walderlebniszentrum in Füssen, profitieren von einer stärkeren Vernetzung mit der Allgäu GmbH und seiner Tourismuskompetenz.“
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 22.05.2018

„bergaufland“: Positive Zwischenbilanz der Entwicklungsstrategie

Zur Halbzeit der LEADER-Förderperiode 2014 - 2020 ist für 22 Projekte eine Fördersumme von rund 1,13 Millionen Euro genehmigt worden.

LAG-Vorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker und Jürgen Schwarz (2. Vorsitzender)

Die Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 ist bei der fünften Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ vorgestellt und diskutiert worden. „Ich freue mich zur Halbzeit der LES-Umsetzung eine durchweg positive Bilanz ziehen zu können. Auch für die zweite Hälfte der Umsetzung möchte ich die Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen ermutigen, weitere innovative Ideen und Vorschläge einzureichen, die unsere Region voranbringen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Über die Vorstellung und Diskussion der Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 hinaus erfolgte der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2017 mit anschließender Entlastung des Vorstands. Der zweite Vorsitzende des Vereins, Jürgen Schwarz, wurde in seinem Amt für weitere zwei Jahre gewählt. Zudem hat die Mitgliederversammlung eine Änderung in der Zusammensetzung der Mitglieder des Entscheidungsgremiums beschlossen und es wurde über das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten berichtete LEADER-Koordinator Ethelbert Babl über Aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020.
 
Ethelbert Babl sieht die LAG bergaufland Ostallgäu bei der Umsetzung Ihrer Strategie auf einem sehr guten Weg. „LEADER-Projekte wie das kommunale Grünflächenmanagement oder der Handlungsleitfaden zum Flächensparen in den Gemeinden haben weit über das Ostallgäu hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt.“ Die Förderprojekte im Ostallgäu zeichnen sich nach seinen Aussagen durch hohe Innovationskraft und Nachhaltigkeit aus.
 
LES 2014 - 2020: 810.000 Euro für Einzelprojekte
 
Insgesamt wurden bisher 22 Projekte, davon 13 sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu (zum Beispiel „Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“, „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ oder „Energiezukunft Unternehmen Ostallgäu“) und neun Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (zum Beispiel „What´s Up?! – Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“, „Dorfkerne-Dorfränder“ oder „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft – mit Durchwachsene Silphie“), für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. In Summe stehen der LAG 1,8 Millionen Euro im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 zur Verfügung. Zur Halbzeit der Förderperiode sind davon insgesamt über 1,13 Millionen Euro an Fördermitteln gebunden – davon knapp 810.000 Euro für Einzelprojekte und über 320.000 Euro für Kooperationsprojekte. „Mein großer Dank geht an die zahlreichen engagierten Akteure aus dem Landkreis, die mit ihrem Einsatz den Landkreis sowie die gesamte Region Allgäu mit innovativen Projekten vorangebracht haben“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 17.05.2018

Tourismusverband: „Nicht mehr Quantität, sondern mehr Qualität“

Landrätin Zinnecker verwies angesichts immer neuer Höchstwerte bei Ankünften und Übernachtungen darauf, dass „es nicht allein um mehr Quantität“ gehen darf.

Der Tourismus im Ostallgäu läuft nach wie vor auf Hochtouren: Bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Ostallgäu verkündete Landrätin und Verbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker erneut neue Höchstwerte bei Ankünften und Übernachtungen – verband diese Rekordzahlen aber auch mit einem deutlichen Hinweis, dass die Strategie der Zukunft „nicht mehr Quantität, sondern mehr Qualität“ lauten muss.
 
Die Zahlen zeigen wie in den Vorjahren, dass der Landkreis Ostallgäu eine touristische Top-Destination ist: 2017 kamen 1.326.790 Gäste an, was einem Plus zum Vorjahr von 5,2 Prozent entspricht. Auch bei den Übernachtungen stieg der Wert von 4.345.408 auf 4.462.258 an – ein Plus von 2,7 Prozent. „Die Zahlen steigen seit zehn Jahren kontinuierlich und stetig an“, sagte Zinnecker. Auch der Trend zum Camping-Urlaub im Ostallgäu ist weiter ungebrochen: Bei den Übernachtungen verzeichnete der Tourismusverband einen Anstieg von 5,1 Prozent auf 669.858 im Jahr 2017.
 
„Strategische Maßnahmen eingeleitet“
 
Landrätin Zinnecker verwies angesichts der steigenden Zahlen darauf, dass „es nicht allein um mehr Quantität“ gehen darf – Stichwort „Over-Tourism“: „Wir brauchen mehr Qualität und wir müssen den Tourismus im Ostallgäu im Sinne der Gäste, aber besonders im Sinne der Einheimischen effizienter und zielgerichteter steuern.“ Der Landkreis habe hierzu schon strategische Maßnahmen eingeleitet: „Das Tourismusforum war ein wichtiger Schritt und hat dank der guten Beteiligung vieler Akteure aus dem Tourismus wichtige Erkenntnisse gebracht“, sagte Zinnecker, die auch das geplante Wissenstransferzentrum (WTZ) in Füssen als Baustein einer innovativen und nachhaltigen Tourismusentwicklung sieht. Zinnecker unterstützt den Antrag für die Ansiedlung des WTZ in Füssen. Überdies habe man auch im Landratsamt dem Tourismus mit der Schaffung eines eigenen Fachbereichs einen größeren Stellenwert verliehen.
 
Als „absolutes Erfolgsmodell“ bezeichnete Zinnecker das Projekt „Allgäumobil“, das Touristen mit Gästekarte und KönigsCard die kostenlose Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs ermöglicht. Waren es im Jahr 2016 noch 229.922 Nutzungen, verzeichnete der Tourismusverband im Jahr 2017 mehr als 247.000 Nutzungen. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2012 wurden mehr als 1,1 Millionen Nutzungen registriert. Weitere Aushängeschilder des Tourismus im Ostallgäu sind die ABK-Radltour (2017 in Füssen, 2018 in Kaufbeuren) und die „Schlosspark-Radrunde“ als eine von zwei 5-Sterne-Radrunden in Deutschland.

Mitteilung vom 11.05.2018

Girls´Day und Boys´Day: „Das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt“

Vierzehn Mädchen und drei Jungen haben an dem von der Gleichstellungsstelle des Landkreises organisierten Girls´Day und Boys´Day teilgenommen.

Alina und Lucia überprüfen Plan und Wirklichkeit (die beiden Mädchen waren mit Baukontrolleur Otto Kindermann unterwegs). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Alina und Lucia überprüfen Plan und Wirklichkeit (die beiden Mädchen waren mit Baukontrolleur Otto Kindermann unterwegs). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zwölf Mädchen schnupperten im Landratsamt, zwei waren am Kreisbauhof in Thalhofen/Wertach zu Gast. Die drei Jungen erlebten einen Arbeitstag als Heilerziehungspfleger im St. Georgshof in Frankau.
 
Im Landratsamt Ostallgäu hat der Girls´Day schon eine lange Tradition: Seit 2003 betreuen und informieren alljährlich die Kollegen aus technischen Fachgebieten interessierte Mädchen. Alina (13): „Der Tag war sehr lehrreich und es hat viel Spaß gemacht. Otto Kindermann hat uns ein digitales Luftbild gezeigt, mit uns zusammen einen Baukontrollbericht geschrieben und uns auf Kontrollfahrt mitgenommen. Das Mitmachen hat sich auf jeden Fall gelohnt.“ Auch Lucia (14) fand den Girls´Day mit dem Baukontrolleur informativ und unterhaltsam. Annica (12), Amelie (12), Veronika (13) und Zoe (14) wurden zunächst von Christian Rieger und Stefanie Schweikart vom Bereich Sicherheit, Brand- und Katastrophenschutz über deren vielfältige Aufgaben informiert. Danach ging es zur Feuerwehr Marktoberdorf, wo der stellvertretende Kommandant und Gerätewart Bastian Northemann die Mädchen mit der Ausrüstung der Feuerwehr vertraut machte. 
 
Lisa (15) und Helen (14) erfuhren von Thomas Kolbinger vom Kommunalen Bauamt Neues über die Planung und den Bau von Straßen und Brücken im Landkreis. Sophia (12), Celine (13) und Johanna (13) waren mit Gartenbauingenieurin Birgit Wehnert in Sachen Landespflege unterwegs und besuchten die Naturdenkmäler „Pfarrhof-Linde“ in Thalhofen und die Linde am Einsteinweg in Pfronten sowie den dortigen Alpengarten. Für den Tag im Kreisbauhof Thalhofen hatten sich heuer Greta und Vanesa (beide 12) gemeldet. Sie unterstützten einen Mitarbeiter beim Aufbauen einer Umleitung und halfen, die Sockel für Straßen-Leitpfosten einzubetonieren. Drei Jungs aus der siebten Klasse der Mittelschule Marktoberdorf erlebten derweil einen Arbeitstag im St. Georgshof in Frankau/Rettenbach am Auerberg mit psychisch kranken Menschen, die dort wohnen oder zur Arbeits- oder Beschäftigungstherapie in den Georgshof kommen. Sie lernten dabei das Berufsbild des Heilerziehungspflegers hautnah kennen. „Wir haben uns den Platz selbst ausgesucht“, erzählt Namchai. In der Schule gab es eine Liste mit Betrieben und Einrichtungen, die am Boys‘ Day mitmachen. „Danach habe ich mich im Internet über den St. Georgshof informiert.“ „Wie bei jedem Praktikum holt unser Fahrdienst am Boys´Day die Schüler am Bahnhof in Marktoberdorf ab und fährt sie am späten Nachmittag wieder zurück“, sagte Einrichtungsleiter Röder-Lipp. Das spontane Urteil der Siebtklässler über den Boys‘ Tag fiel positiv aus: „Die Bewohner waren sehr nett und die Gespräche waren sehr spannend.“
 
Informationen zum Girl´- und Boys´Day erhalten Sie beim Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Tel. 08342/911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 09.05.2018

„bergaufland Ostallgäu“: Weitere Projektidee für LEADER

Das Entscheidungsgremium der LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am 17.5. um 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu zu seiner siebten Sitzung.

Dabei wird ein Kooperationsprojekt aus den Bereichen Umweltbildung und naturnaher Tourismus vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. „Ich freue mich, dass die allgäuweiten Abstimmungen dieser innovativen Projektidee abgeschlossen sind und wir sie nun unserem Entscheidungsgremium zum Beschluss vorschlagen können“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der siebten Sitzung wird den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektidee „Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu“ vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Allgäuer LAGs bergaufland Ostallgäu e. V., Regionalentwicklung Oberallgäu e. V., Kneippland Unterallgäu e. V. und Westallgäu – Bayerischer Bodensee e. V.
 
Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Landrätin Zinnecker ruft dazu auf, weitere innovative Projektideen einzureichen und so die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 09.05.2018

Fünfte Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Unter anderem wird dort die Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 vorgestellt und diskutiert.

Die fünfte Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. findet am Donnerstag, 17. Mai, um 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. „Ich freue mich, zur Halbzeit der Förderperiode von LEADER die bisherigen Ergebnisse unserer LES vorzustellen und diese mit den Mitgliedern zu diskutieren. In den vergangenen drei Jahren haben wir zusammen mit zahlreichen engagierten Akteuren aus dem Landkreis sowie dem gesamten Allgäu und darüber hinaus vielfältige innovative und modellhafte Projekte umgesetzt“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Schwerpunkt der Mitgliederversammlung ist die Vorstellung und Diskussion der Zwischenbilanz der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020. Daneben erfolgt der Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2017 mit dem Beschluss über die Entlastung des Vorstands, die Wahl des zweiten Vorsitzenden sowie ein Beschluss über die Änderung der Zusammensetzung der Mitglieder des Entscheidungsgremiums. Zudem wird über das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird darüber hinaus über Aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 berichtet. Die detaillierte Tagesordnung ist auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden.
 
LEADER 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Bereiche „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen finden auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 07.05.2018

Treffen der Asylhelferkreise: Gelungener Erfahrungsaustausch

Ehrenamtliche Helfer und Interessierte aus über 15 Gemeinden haben sich auf Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker im Landratsamt Ostallgäu getroffen.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Trotz der veränderten Flüchtlingssituation ist immer noch großes Engagement vorhanden und so konnte Zinnecker in Marktoberdorf mehr als 50 ehrenamtliche Helfer sowie viele Interessierte aus Institutionen wie Caritas, Bildungsträger, Berufsschulen und Kindergärten zum vierten gemeinsamen Vernetzungs- und Austauschtreffen begrüßen. Gerade wenn engagierte Menschen zusammenkommen und die unterschiedlichen Interessen, die eigene Kompetenz und die zur Verfügung stehenden Ressourcen zusammentragen, gelingt ein bewährter Erfahrungsaustausch.
 
Abteilungsleiter Ralf Kinkel gab einen Überblick über die aktuelle Situation im Landkreis. So leben derzeit 1.754 Flüchtlinge – Asylbewerber und Anerkannte – in 38 Gemeinden im ganzen Landkreis in dezentralen staatlichen Unterkünften sowie in privaten Wohnungen. Anhand einer anschaulichen Grafik zeigte Kinkel auf, dass in vielen Gemeinden weiterhin Flüchtlinge wohnen, auch wenn die dortige staatliche Unterkunft bereits aufgelöst wurde. 945 Personen leben so mittlerweile in 34 Gemeinden im ganzen Landkreis in privatem Wohnraum. Darüber hinaus bekamen die Ehrenamtlichen einen Einblick in die mittel- bis langfristige Entwicklung der dezentralen Unterkünfte im Landkreis. Isabel Costian und Christina Panje vom Team Ehrenamt Asyl gaben einen Rückblick auf die stark nachgefragten Angebote im vergangenen Jahr wie beispielsweise die Schulungen für Asylhelfer, eine Schifffahrt auf dem Forggensee als Dank für die Ehrenamtlichen sowie die Einführung des Integrationskoffers.
 
Neue Handlungsansätze für weitere Planung
 
Wie im vergangenen Jahr konnten die Ehrenamtlichen bei einer interaktiven Interessensabfrage nicht nur Erfahrungen austauschen, sondern auch wichtige Anregungen liefern, um neue Handlungsansätze für die weitere Planung zu finden. Landrätin Maria Rita Zinnecker freute sich, „dass die gemeinsame Integrationsunterstützung Wirkung zeigt, denn nur zusammen können Lösungen für Herausforderungen gesucht und gefunden werden“. Man brauche „aber weiter einen langen Atem“. Gerade auch der Beitrag der Ehrenamtlichen erwies sich bereits im Vorjahr als wirkungsvolles Mittel der Zusammenarbeit. Zinnecker dankte abschließend allen ehren- und hauptamtlich Engagierten für ihren Einsatz.

Mitteilung vom 07.05.2018

Landkreis Ostallgäu bildet Erzieherinnen zur Inklusionsfachkraft fort

Das Jugendamt des Landkreises hatte die Weiterbildung in Kooperation mit Diplom-Sozialpädagogin Christine Monzner-Marxer angeboten.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zehn Erzieherinnen haben sich im Landratsamt Ostallgäu zu Inklusionsfachkräften weitergebildet. Die Erzieherinnen nahmen teil, weil sie mit Kindern mit Integrationsstatus arbeiten oder sich auf diese Arbeit vorbereiten wollten. In zwölf Präsenzveranstaltungen von Oktober 2016 bis Februar 2018 bildeten sich die Erzieherinnen in den verschiedenen Themen der integrativen und inklusiven pädagogischen Arbeit fort. Kinder mit Integrationsstatus haben aufgrund ihrer Entwicklung einen Förderbedarf, der in der Kindertagesstätte zu einem erhöhten Betreuungsbedarf führt. Die Bildungsarbeit muss individuell auf das Kind abgestimmt werden, damit es bestmögliche Bildungschancen hat. Barrieren, die das Kind an der Teilhabe hindern, müssen verringert oder vermieden werden. Dieses Recht wurde 2006 im Rahmen der UN-Konvention unterzeichnet und durchdringt seither alle gesellschaftlichen Bereiche.
 
Nächster Kurs ab Oktober 2018
 
Für Maria Petrich, Erzieherin in Aitrang, war die Weiterbildung eine Bereicherung: „Ich habe eine Fülle von Informationen bekommen, die ich in der täglichen Arbeit einsetzen kann.“ Gudrun Jachtner, Leiterin des Kinderhorts in Eisenberg, fühlt sich gut vorbereitet – sie habe gelernt, genauer hinzuschauen, Normen kritisch zu hinterfragen, einen Förderplan zu erstellen und wie es gelingt im Team inklusiv zusammenzuarbeiteten. Melanie Hoffmann, Erzieherin bei der Stadt Marktoberdorf sieht heute die Komplexität der Aufgabenfelder klar vor sich. Und Sabine Lang, Erzieherin im Kindergarten Thalhofen, findet, dass dies eine Weiterbildung war, die Inklusion nicht nur lehrt, sondern auch lebt.
 
 „Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass sich die Erzieherinnen für die integrative und inklusive Arbeit weiterbilden und deshalb fördern wir diese Weiterbildung“, betonte Jugendamtsleiterin Petra Mayer bei der Verleihung des Zertifikats an die Teilnehmerinnen. Mayer weiter: „Ziel wäre, dass jede Kindertageseinrichtung eine Inklusionsfachkraft hat.“ Im Oktober dieses Jahres startet der nächste Kurs der Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft.
 
Mit großem Interesse hatten auch Johann Miller, Sachgebietsleiter beim Bezirk Schwaben, und Ulrike Korb, Fachaufsicht bei der Regierung von Schwaben die Colloquiumbeiträge verfolgt und die frisch gebackenen Inklusionsfachkräfte beglückwünscht.

Mitteilung vom 07.05.2018

Landrätin Zinnecker zu Besuch in der Gemeinde Bidingen

Die Themenpalette reichte von der Ortsentwicklung über die Energieversorgung bis hin zum Hochwasserschutz.

Am Gut Rosenhof

Am Gut Rosenhof

Beim Gemeindebesuch in Bidingen hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker bei Bürgermeister Franz Martin, dessen Stellvertreter Martin Epp und weiteren Gemeinderatsmitgliedern sowie Ehrenbürger Manfred Burkhart intensiv über die Infrastruktur der Gemeinde informiert. 
 
Bürgermeister Martin erläuterte eingangs anschaulich die Entstehung der neuen „Dorfmitte“ in Bidingen. Unter Anleitung des ehrenamtlichen Bauleiters Manfred Burkhart entstanden mit Hilfe von rund 30.000 ehrenamtlichen Stunden ein schmuckes Rathaus mit Bücherei und Pfarrsaal und nebenan die Grundschule mit Musikraum und Räumen für die Feuerwehr. Landrätin Zinnecker äußerte sich beeindruckt: „Wieder einmal zeigt sich, dass mit ehrenamtlichem Engagement und Zusammenhalt in der Gemeinde etwas erreicht werden kann, was ursprünglich nicht für möglich gehalten wurde. Mit der neuen Dorfmitte ist in Bidingen etwas Großartiges gelungen.“  
 
Das Hochwasserrückhaltebecken „Indianer“ bestand kurz nach seiner Errichtung im Jahr 2013 seine Bewährungsprobe, als es nach lange anhaltendem Regen bis an die Oberkante gefüllt war. Der Nutzen der Anlage war also schon bei der Einweihung erkennbar, Natur und Menschen kamen ohne weitreichende Schäden davon. Einen hohen Stellenwert nimmt das Thema regenerative Energien ein.  Nach einem Bürgerentscheid im Jahr 2011 erfolgte in 2014 die Inbetriebnahme des gemeindlichen Windrads mit Investitionskosten in Höhe von 4,7 Millionen Euro. Das Windrad speist siebenmal mehr Strom ins Netz als in der Gemeinde verbraucht werden und trägt dazu noch zur Entlastung des gemeindlichen Haushalts bei. „Eine rentierliche Investition“, sagte Bürgermeister Martin. Wie überall auch drückt auch in Bidingen hier und da der Schuh, „aber die Probleme und Projekte wie den Leerstand in den Ortskernen oder den Ausbau der Wasserversorgung gehen wir zielgerichtet und optimistisch an“, wie der Bürgermeister betonte.
 
Gut Rosenhof in ländlicher Idylle
 
Ein Zuhause für verschiedene Tier- und Pflanzenarten, insbesondere aber ein Ausbildungsbetrieb für klassische Reitkunst: das ist Gut Rosenhof im Ortsteil Ruderatsried. Anja Beran und Prof. Dr. Volkmar Nüssler stellten ihren Betrieb ausführlich und in allen Facetten vor und trafen dabei ganz den Geschmack der Besucher, die sich sehr angetan zeigten.

Mitteilung vom 07.05.2018

Verlandungen am Forggensee: Umweltminister Marcel Huber kommt

Auf Bitten von Landrätin Zinnecker, hat Huber sein Kommen zugesagt, um sich persönlich ein Bild vom Verlandungsproblem am Forggensee zu machen.

In die seit Jahren bestehende Problematik der zunehmenden Verlandung des Forggensees kommt Bewegung. In einem gemeinsamen Termin mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten, den Anrainergemeinden und den Abgeordneten Dr. Wengert und Pohl wurde kommuniziert, dass ein Masterplan zu Erhaltung des Forggensees sinnvoll wäre. Als erster Schritt ist nun eine Ortseinsicht mit Umweltminister Marcel Huber in Planung. Landrätin Zinnecker: „Der Freistaat ist als Eigentümer mit in der Pflicht. Daher ist es mir ein großes Anliegen, den Minister vor Ort zu haben.“   
 
Staudammsanierung: Längerer Aufstau möglich
 
Nachdem ein Aufstau zum 1. Juni 2018 ausgeschlossen ist, fordert Landrätin Zinnecker als Kompensation für die Anrainergemeinden einen Vollstau bis Anfang November. Für den Landkreis und die Anrainergemeinden ist es klar, dass die touristischen Einbußen durch einen verspäteten Aufstau während der Hauptsaison kaum auszugleichen sind. Landrätin Maria Rita Zinnecker ist sich mit den betroffenen Gemeinden aber einig, dass ein späterer Vollstau dann bis Anfang November bleiben müsse. Diese Forderung hat sie an die Vertreter von Uniper, die verdeutlicht haben, dass über einen Vollstau erst gegen Ende Juni entschieden werden könne, herangetragen. Damit sei für die Region eine Kompensation möglich. Gerade die Herbstmonate sind von der Witterung und Frequentierung ein guter Zeitraum, dem ein vollgestauter See gut zu Gesicht stehen würde. Die Schifffahrt, Bootsverleiher, Vermieter und gastronomischen Betriebe könnten von diesem neuen Landschaftsbild profitieren. Von Seiten des Kraftwerksbetreibers Uniper ist dieser längere Aufstau durchaus möglich.

Mitteilung vom 07.05.2018

Sicherheitsgespräch: deutlich weniger Einbrüche im Ostallgäu

Trotz gestiegener Kriminalitätshäufigkeit ist die Anzahl der Straftaten im Ostallgäu vergleichsweise niedrig. Die Aufklärungsquote ist hoch.

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Zum turnusgemäßen Sicherheitsgespräch haben sich Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner mit den Dienstellenleitern der Polizei und den im Landratsamt Ostallgäu für die Öffentliche Sicherheit Verantwortlichen getroffen.
 
Polizeipräsident Strößner berichtete dabei, dass die Kriminalitätsrate auch im Landkreis Ostallgäu wie im allgemeinen Trend leicht angestiegen ist. So ist die Zahl der Straftaten 2017 auf 3.480 je 100.000 Einwohner gestiegen (Jahr 2016: 3.077). Trotz der im Polizeipräsidium leicht angestiegenen Kriminalitätshäufigkeitszahl (4.487) liegt diese weiterhin noch unter dem bayerischen Schnitt (4.868). Wie bereits im Jahr 2016 stellte Strößner fest, dass bei den vergleichsweise wenigen Straftaten pro Einwohner auch die Aufklärungsquote des Präsidiumsbereichs und der einzelnen Polizeidienststellen mit rund 70 Prozent erfreulich hoch ist.
 
Überdurchschnittlicher Rückgang
 
Weiteres Thema des Sicherheitsgesprächs waren die Betrugs-, Vermögens- und Fälschungsdelikte, die in Südschwaben um rund vier Prozent angestiegen sind. Besonders problematisch sind hier die Anrufe von falschen Polizeibeamten, die, ähnlich wie beim Enkeltrick, bei älteren Menschen anrufen und bei diesen den Eindruck erwecken, dass deren Vermögen in Gefahr sei. Im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität berichtete Strößner von einer besonders erfreulichen Tendenz: Hier sanken die Fallzahlen des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auf 431 Fälle (2016: 503). Dies entspricht einem Rückgang von 14,3 Prozent. Im Ostallgäu gab es hier einen überdurchschnittlichen Rückgang um 37,8 Prozent. Die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit, der Aufklärung, der Fahndung und nicht zuletzt der Einsatz einer „Sonderkommission Wohnungseinbruch“ zeigte hier laut Polizeipräsident Strößner positive Auswirkungen.
 
Bei der Verkehrsstatistik des Landkreises Ostallgäu war ein Anstieg um neun Prozent auf 3.850 Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Weitere Themen waren der aktuelle Sachstand und die Übersicht zur Verteilung der Flüchtlinge im Landkreis und die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest durch Transporte und unsachgemäße Entsorgung entlang der Verkehrswege.

Mitteilung vom 26.04.2018

Volles Haus bei „Stark durch Erziehung“

Vier Fachvorträge von Referentinnen des Deutschen Jugendinstituts zu Themen der Erziehung. Veranstaltung war bereits im Voraus ausgebucht.

V. l.: Bernhard Waltner (kath. Pfarrer & Hausherr), Isabel Costian (Familienbildungsstelle Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin des Landkreises Ostallgäu), Ronja Liepold (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales), Elke Schad (Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren), Alfred Riermeier (Referat Jugend & Familie Kaufbeuren) und Gertrud Gellings (Stadträtin und Jugendbeauftragte der Stadt Kaufbeuren). Bildquelle: Alexander Bernhard/Familienministerium

V. l.: Bernhard Waltner (kath. Pfarrer & Hausherr), Isabel Costian (Familienbildungsstelle Ostallgäu), Maria Rita Zinnecker (Landrätin des Landkreises Ostallgäu), Ronja Liepold (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales), Elke Schad (Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren), Alfred Riermeier (Referat Jugend & Familie Kaufbeuren) und Gertrud Gellings (Stadträtin und Jugendbeauftragte der Stadt Kaufbeuren). Bildquelle: Alexander Bernhard/Familienministerium

Beeindruckenden Anklang bei Groß und Klein hat die vom Bayerischen Familienministerium gemeinsam mit den Familienbildungsstellen der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu durchgeführte Info-Veranstaltung „Stark durch Erziehung“ gefunden. Mehr als 160 Erwachsene und 110 Kinder genossen einen informativen und ereignisreichen Vormittag im Kaufbeurener Familienstützpunkt  „Hand in Hand“.
 
Die Eltern aus dem Landkreis wurden via Bustransfer von den vier Familienstützpunkten nach Kaufbeuren gefahren. Die Veranstaltung war bereits im Vorfeld ausgebucht und das Pfarrheim St. Peter und Paul, in dem der Familienstützpunkt angesiedelt ist, füllte sich schnell. Nachdem die Eltern und Fachkräfte von Ministeriumsvertreterin, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Jugendbeauftragter Gertrud Gellings und Hausherr Pfarrer Bernhard Waltner begrüßt worden waren, folgten vier Fachvorträge von Referentinnen des Deutschen Jugendinstituts zu Themen der Erziehung. So ging es in einem Vortrag darum, wie Eltern den Bildungsweg von Kindern begleiten können, in einem anderen um Smartphone, Tablet & Co. und die Erziehung im Zeitalter neuer Medien.
 
Abwechslungsreiches Kinderprogramm
 
Parallel zum Angebot für die Eltern wurde eine Kinderbetreuung angeboten, die auf große Nachfrage stieß. Hier wurden die jüngeren Kinder durch den katholischen Kindergarten St. Peter und Paul und die älteren Kinder durch den Stadtjugendring Kaufbeuren, der mit verschiedenen Vereinen zusammenarbeitete, betreut. Das Programm reichte von einem Tanz-Workshop, Werkangebot, Klettern am Kletterzentrum des DAV, Kinderschminken bis hin zu einem Theaterstück. Während der Mittagspause hatten die Eltern Gelegenheit sich auszutauschen, Fragen an die Referentinnen zu stellen und die Infostände der neun Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren, der Abteilung Familienstützpunkt und Gleichstellung Kaufbeuren, der Familienbildungsstelle Ostallgäu, der Erziehungsberatungsstellen und des Stadtjugendrings zu besichtigen.
 
Im Rahmen der Kampagne „Stark durch Erziehung“ finden in sieben bayerischen Städten und Landkreisen kostenfreie Veranstaltungen für Eltern zum Thema „Erziehung“ statt. Elke Schad und Isabel Costian von den Familienbildungsstellen in Stadt und Landkreis hatten sich gemeinsam für die Regionalveranstaltung in Schwaben beworben und freuen sich, dass die Veranstaltung so großen Anklang fand.

Weitere Informationen zur Kampagne unter www.stark-durch-erziehung.de. Informationen zu Angeboten für Familien vor Ort unter www.familie-ostallgaeu.de bzw. www.familie.kaufbeuren.de.

Mitteilung vom 26.04.2018

Sanierungs-Förderprogramm stark genutzt – Fördertopf wird aufgestockt

Sanierer können vom Landkreis bis zu 100 Prozent der Kosten für Beratung und Baubegleitung erhalten.

Das Sanierungs-Förderprogramm des Landkreises Ostallgäu ist für Landrätin Maria Rita Zinnecker ein „voller Erfolg“: „Der Fördertopf für Einzelmaßnahmen im Jahr 2018 ist bereits wieder komplett ausgeschöpft. Wir haben mit der Förderung ein starkes Signal für mehr Klimaschutz ausgesandt. Der Landkreis stockt nun den Topf – anfangs mit 50.000 Euro gefüllt – um 10.000 Euro auf, um weitere hochwertige Effizienzhaus-Sanierungen zu ermöglichen“, sagt Zinnecker. Das zusammen mit dem Energie- und Umweltzentrum eza! aufgelegte Programm wurde im Jahr 2016 gestartet.
 
Ziel des Förderprogramms war und ist es, den Bauherren angesichts der steigenden Komplexität ganz konkrete Hilfestellung anzubieten und gleichzeitig die Qualität der energetischen Sanierungen im Ostallgäu spürbar anzuheben. „Diese qualitative Verbesserung ist mit diesem Programm sehr gut gelungen“, sagt Zinnecker. Das Programm legt den Fokus auf regionale Planer und Handwerker und unterstützt so nicht nur „ganz aktiv den Klimaschutz im Ostallgäu, sondern bietet auch einen Mehrwert für die Wirtschaft in der Region“, sagt Zinnecker.
 
Sanierungs-Förderprogramm: Zwei kombinierbare Säulen
 
Das Förderprogramm setzt sich aus zwei kombinierbaren Säulen zusammen: Der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung, sowie der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines „Sanierungsfahrplans“. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf. Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf (bis maximal 4000 Euro). Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog, der Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt.
 
Weitere Infos unter: http://www.eza-allgaeu.de/energie-und-foerderratgeber/foerderung/foerderung-baubegleitung-und-vor-ort-beratung-ostallgaeu/ sowie www.klimaschutz-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 25.04.2018

Heimat gestalten – ein kommunales Amt übernehmen

Mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 organisiert die Gleichstellungsstelle des Landkreises die Veranstaltungsreihe „Frauen in die Kommunalpolitik – Wahl 2020“.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu lädt interessierte Frauen zum unverbindlichen Informationsabend „Frauen unterstützen Frauen auf dem Weg in die Kommunalpolitik“ am Mittwoch, 2. Mai 2018, ab 19 Uhr ins Landratsamt Ostallgäu ein. Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle.

 

Bei der Informations- und Vernetzungsveranstaltung am 2. Mai erhalten alle Frauen, die sich für ein kommunalpolitisches Amt interessieren, Tipps und Antworten auf ihre Fragen. Amtierende Kommunalpolitikerinnen geben ihre Erfahrungen weiter und übernehmen „Patenschaften“ für neue Kandidatinnen. Die Themen des Abends werden beispielsweise sein: „Wie funktioniert Kommunalpolitik?“, „ Was wird in der Kommunalpolitik entschieden?“, „Wo kann ich mitreden?“, „Wie komme ich auf eine Liste?“

 

  • Ort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
  • Kosten: Alle Veranstaltungen sind für die Teilnehmerinnen kostenlos.
  • Anmeldung und Informationen bei:
    Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle,
    Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de
Mitteilung vom 25.04.2018

Aktion Sauberes Ostallgäu: Waldkindergarten Purzelbaum gewinnt

Die Kinder des Waldkindergartens sammelten elf Säcke voll Abfall ein. Als Geschenk spendierte der Landkreis eine Riesen-Partybrezel.

Kinder des Waldkindergartens Purzelbaum und die Kindergartenleiterin Csilla Hampel mit der vom Landkreis spendierten Partybrezel. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Kinder des Waldkindergartens Purzelbaum und die Kindergartenleiterin Csilla Hampel mit der vom Landkreis spendierten Partybrezel. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Unter dem Motto „Der Frühling kommt – wir räumen auf!“ sammelten die Kinder des Waldkindergartens „Purzelbaum“ eine ganze Woche lang Abfälle, die im Wald südlich des Ettwieser Weihers weggeworfen wurden. Insgesamt kamen elf prall gefüllte Säcke mit gebrauchten Papiertaschentüchern, Plastikverpackungen und anderem Unrat zusammen. Auch größere Gegenstände wie ein alter Bürostuhl wurden im Wald gefunden. Als Dankeschön erhielt die Kindergartengruppe eine von drei Riesen-Partybrezeln, die der Landkreis im Rahmen der Abfallsammelaktion „Sauberes Ostallgäu“ verlost hatte.

Mitteilung vom 25.04.2018

Zehnte ABK Allgäuer Radltour startet am 17. Juni

Die Radltour ist mit jährlich rund 2.000 Teilnehmern eine der größten Breitensportveranstaltungen in Bayern.

Die zehnte ABK Allgäuer Radltour startet am 17. Juni um 9 Uhr in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren.

Diesen Termin sollten sich alles Radbegeisterten aus nah und fern vormerken: Am Sonntag, 17. Juni 2018, startet in Kaufbeuren die zehnte ABK Allgäuer Radltour. Unter der Federführung des Landkreises Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren beginnt die beliebte Rad-Genuss-Veranstaltung um 9 Uhr in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren.
 
Je eine Tour für Hobbyradler und Rennradler
 
Für jeden ist etwas dabei: Die etwa 57 Kilometer lange Strecke für die Hobbyradler führt rund um Kaufbeuren. Start ist um 9 Uhr (Eintreffen der Teilnehmer ab 8 Uhr). Von der Kaiser-Max-Straße verläuft die Tour überwiegend auf Radwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt hier etwa 13 Kilometer pro Stunde. Ambitionierte Rennradler haben die Möglichkeit, ab 9 Uhr eine große Runde von rund 100 Kilometern Länge zu fahren.
 
Gegen 13 Uhr werden die Teilnehmer wieder in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren erwartet. Dort ist ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Interviews, Outdoormarkt, Gewinnspiel und vielem mehr geboten. Alle Teilnehmer erhalten das kostenlose Tour-T-Shirt 2018 in neuem Design. Die An- und Abreise kann auch bequem per Bahn und Bus erfolgen.
 
Ansprechpartner Landkreis: Pressesprecher Rainer Kunzmann, Telefon: 08342 911-346 oder E-Mail: pressestelle(at)ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 23.04.2018

Gesundheitsamt Ostallgäu beteiligt sich an Bayerischer Impfwoche

Schwerpunkt und Motto der 5. Bayerischen Impfwoche vom 23. bis 27. April 2018 ist das „Impfen rund um die junge Familie“.

Auch das Gesundheitsamt Ostallgäu steht in der Woche vom 23. bis 27. April 2018 für alle Fragen rund um das Impfen zur Verfügung. Wer sicher gehen möchte, ausreichend geimpft zu sein, kann den Impfpass im nächsten Gesundheitsamt überprüfen lassen. Ebenso stehen für Impffragen in dieser Woche im besonderen Maße viele niedergelassene Ärzte, Betriebsärzte sowie Apotheker zur Verfügung. Im Rahmen der 5. Bayerischen Impfwoche werden konkret die empfohlenen Impfungen vor und während einer Schwangerschaft beworben. Ab dem Zeitpunkt der Geburt sind bestimmte Impfungen für alle Kontaktpersonen von Neugeborenen von Bedeutung.
 
Grund für den Schwerpunkt „Impfen rund um die junge Familie“ ist, dass infektiöse Familienangehörige, andere Verwandte oder Bezugspersonen eine Gesundheitsgefahr für noch nicht geimpfte Neugeborene darstellen. Gesundheitsministerin Melanie Huml appellierte: „Nutzen Sie die Möglichkeit zur Vorsorge durch Impfungen. Denn Ihr Schutz ist auch der Schutz des Neugeborenen. Jährlich erkranken Neugeborene an schweren Verläufen von Infektionskrankheiten, die durch eine Impfung vermeidbar gewesen wären.“
 
Über die LAGI und die 5. Bayerische Impfwoche
 
Initiator der Bayerischen Impfwoche ist die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft  Impfen (LAGI). Sie vereint Ärzteverbände, den öffentlichen Gesundheitsdienst, Apothekenverband, Hebammenverband, die Kassen und viele weitere industrieunabhängige Akteure, denen eine fundierte Information der Bevölkerung zum Impfschutz ein Anliegen ist.
 
Die 5. Bayerische Impfwoche wir vom bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zusammen mit der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) vom 23. bis 29. April 2018 parallel zur Europäischen Impfwoche 2018 veranstaltet.
 
Weitere Informationen finden sich unter www.schutz-impfung-jetzt.de, www.lagi.bayern.de und https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/praevention/impfen/bayerische_impfwoche.

Mitteilung vom 19.04.2018

Lkw-Mautkontroll-System: Neue Säule an der B16 in Roßhaupten

Die Kontrollsäule wird in Roßhaupten zwischen der St 2059 und der Augsburger Straße, in Fahrtrichtung Füssen aufgebaut.

Kontrollsäule des Lastwagen-Mautkontroll-Systems. Bildquelle: Toll Collect/Ittermann

Ein neues Lastwagen-Mautkontroll-System geht am 1. Juli 2018 an der Bundesstraße 16 in Betrieb. „Es ist ganz wichtig zu betonen, dass diese blau/grünen, vier Meter hohe Säulen keine Geschwindigkeitskontrollen darstellen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Ausweitung der sogenannten „Lkw-Maut“ für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auf alle Bundesstraßen zum 1. Juli 2018 beschlossen. Damit werden zu diesem Zeitpunkt insgesamt 40.000 Kilometer Bundesstraßen mautpflichtig.
 
600 neue Kontrollsäulen in ganz Deutschland
 
Die Weiterentwicklung des Lkw-Mautsystems wird zuerst durch die Installation von bundesweit rund 600 neuen Kontrollsäulen sichtbar. Die Säulen sind stationäre Einrichtungen, die neben der Fahrbahn seitlich aufgestellt werden und während des Vorbeifahrens eines Fahrzeuges ausschließlich kontrollieren, ob dieses mautpflichtig ist und die Mautgebühr korrekt entrichtet wird. Die Kontrollsäulen erfüllen somit die gleiche Funktion wie die 300 stationären Kontrollbrücken über den Bundesautobahnen. Sie ergänzen zukünftig die mobilen Kontrollen des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) auf Bundesstraßen.
 
Wichtig ist der Hinweis, dass diese Kontrollsäulen keine Geschwindigkeitsmessgeräte sind. Um die Kontrollsäulen von Blitzersäulen für die Geschwindigkeitskontrolle unterscheiden zu können, sind sie farblich (blau/grün) gekennzeichnet und zudem vier Meter hoch. Hinsichtlich des Datenschutzes gilt unabhängig von der neuen Kontrolltechnik: Die Erfassung der Fahrzeugkennzeichen erfolgt ausschließlich im Rahmen des gesetzlichen Kontrollauftrages. Der Datenschutz wird dabei umfänglich gewährleistet.

Mitteilung vom 17.04.2018

Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein“

Bayernweit sind Gartenbauvereine dazu aufgerufen, Kindern und Jugendlichen mit Aktionen das Thema Streuobst näher zu bringen. Es winken attraktive Preise.

Bildquelle: Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege

Bildquelle: Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege

Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu beteiligt sich am ersten landesweiten Kinder- und Jugendwettbewerb 2018 „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“, zu dem der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. aufgerufen hat.
 
Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der örtlichen Gartenbauvereine und der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege möchte der Kreisverband generationenübergreifend den gefährdeten Streuobstwiesen mit all ihren Facetten und verborgenen Möglichkeiten neue Aufmerksamkeit widmen. Da Streuobst im Erwerbsobstbau wenig profitabel erscheint, wird die Streuobstwiese mancherorts vernachlässigt oder anderweitig ersetzt. Doch dieser einzigartige Biotoptyp prägt das örtliche Landschaftsbild und bietet Flora und Fauna die Möglichkeit, sich zu entfalten und erhalten zu bleiben. Das gärtnerische Wissen rund ums Streuobst droht verloren zu gehen, wenn es nicht mit der jüngeren Generation geteilt wird. Letzten Endes wird die Jugend einmal entscheiden, welchen Wert diese Flächen für sie einnehmen und ob sie erhalten werden sollen.
 
Die 57 Gartenbauvereine im Landkreis sind daher aufgerufen, sich mit Aktionen für Kinder und Jugendliche, die das Thema Streuobst zum Inhalt haben, am Wettbewerb zu beteiligen. Anmeldeschluss ist am 15. Juli 2018. Die Kreisfachberatung wird mit einer sachkundigen Jury die Bewertung der Aktionen durchführen. Den Teilnehmern winken attraktive Preise.
 
Nähere Informationen bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege und auf der Webseite des Kreisverbandes Ostallgäu für Gartenbau und Landespflege unter www.kv-gartenbauvereine-ostallgaeu.de.