AktuellesMitteilung vom 05.12.2025 Jugendamt unterstützt Präventionsarbeit der PolizeiDas Jugendamtes hat den Polizeiinspektionen im Ostallgäu für deren Präventionsarbeit Boxen mit Moderationsmaterial übergeben. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l: Anja Mayr (teamwerk e.V.), Nadine Männicke (PI Buchloe), Thomas Schorn (PI Marktoberdorf) und Anja Kögel (Jugendamt). Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Benjamin Schäling. Im Rahmen des Programmes „PiT – Prävention im Team“ schickt die Polizei regelmäßig Beamte an Schulen, um über Themen wie angemessenen Umgang mit digitalen Medien, Handynutzung, Eigentum achten, Gewalt, Sucht und andere lebensrelevante Themen für junge Menschen aufzuklären. Übergeben wurden die Boxen von Anja Kögel, Fachkraft im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz.
Die Moderationsboxen enthalten neben Moderationskarten auch Text- und Whiteboard-Marker, elektrostatisch haftende Folien, die an beinahe jeder Fläche haften, ohne dass Klebstoff, Reißnägel oder Klebeband erforderlich sind, sowie Pinnadeln, Scheren, Klebebänder und Magnete. Das Material soll den Beamten helfen, ihre Angebote visuell aufzubereiten und nachhaltig zu gestalten. Bei der Auswahl der Materialien wurde auf Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit geachtet. Das war auch im Sinn des Vereins teamwerk e. V., der dafür Mittel zur Verfügung gestellt hat. „Die Präventionsarbeit der Polizei leistet einen wichtigen Beitrag für den Kinder- und Jugendschutz im gesamten Landkreis“, sagt Kögel. „Wir vom Jugendamt freuen uns sehr, die Polizei mit dem neuen Moderationsmaterial unterstützen zu können.“
Unter anderem geht der Präventionsbeamte Thomas Schorn von der Polizeiinspektion Marktoberdorf seit einigen Jahren in Klassen. Seiner Meinung nach zeigt sich durch die Präventionsarbeit eine positive Entwicklung. „Die Anzeigen im Bereich Mediendelikte, zum Beispiel wegen Verbreitung von unerlaubtem Bildmaterial, sind unter Jugendlichen seitdem massiv zurückgegangen“, erklärt Schorn.
Über den Kinder- und Jugendschutz im Jugendamt, das Programm „PIT – Prävention im Team“ und den Verein teamwerk e. V.
Der Kinder- und Jugendschutz im Jugendamt berät umfassend und jeden rund um Themen zum Kinder- und Jugendschutzgesetz sowie das Jugendarbeitsschutzgesetz, erteilt Ausnahmegenehmigungen vom Kinderarbeitsschutz für Veranstaltungen, initiiert Präventionsprojekte und vermittelt Hilfsangebote. Dabei arbeitet das Jugendamt eng mit Schulen, Polizei und anderen Partnern zusammen.
„PiT – Prävention im Team“ ist ein Programm zum sozialen Lernen und zur Kriminalprävention im Jugendalter. Lehrkräfte aller weiterführenden Schulen werden dadurch in ihrem Engagement im Bereich der Prävention unterstützt. Ziel ist es nicht nur, Straftaten zu verhindern, sondern auch junge Menschen in guten Haltungen zu stärken.
Der Verein Teamwerk e. V. versteht sich als Bildungsanbieter und Träger sozialer Projekte. Er engagiert sich insbesondere für Menschen mit psychosozialen Schwierigkeiten. Mehr Infos zu dem Verein gibt es auf www.teamwerk-ev.de.
Mitteilung vom 04.12.2025 Grüngutsammelstellen machen WinterpauseVon Mitte Dezember bis Ende Februar bleiben die Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe, Friesenried, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten geschlossen. » mehr Gleichzeitig endet die Grüngutannahme an den meisten Wertstoffhöfen. Bürgerinnen und Bürger, die während der Wintermonate Gartenabfälle entsorgen möchten, können sich an die Futtertrocknungsanlage in Germaringen-Ketterschwang und an die Füssener Kompostieranlage wenden. Kleinmengen bis zu einem Viertel Kubikmeter nehmen auch die Grüngutsammelstelle in Marktoberdorf und der Wertstoffhof Oberostendorf entgegen.
Mitteilung vom 03.12.2025 Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung – Engagement für Inklusion würdigenAus diesem Anlass ruft der Landkreis Ostallgäu auch in diesem Jahr wieder dazu auf, Vorschläge für die „Inklusionsblume“ einzureichen. » mehr Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass ruft der Landkreis Ostallgäu auch in diesem Jahr wieder dazu auf, Vorschläge für die „Inklusionsblume“ einzureichen. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Landkreis jährlich besonderes Engagement für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Im Landkreis leben rund 18.000 Menschen mit anerkannter Behinderung.
Zahlreiche Organisationen, Selbstvertretungen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger – mit und ohne Behinderung – setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich an der Gesellschaft teilhaben können: im Arbeitsleben, in der Freizeit, in der Bildung, im Wohnen und in vielen weiteren Lebensbereichen.
Vorgeschlagen werden können Personen, Initiativen, Vereine, Einrichtungen, Unternehmen oder andere Organisationen, die im Landkreis Ostallgäu haupt- oder ehrenamtlich tätig sind oder Menschen mit Behinderung im Ostallgäu in besonderer Weise unterstützen, stärken oder sichtbar machen.
Ihre Vorschläge können telefonisch bei der Inklusionskoordination unter 08342 911-225 oder per E-Mail an inklusion(at)lra-oal.bayern.de eingereicht werden.
Vorschläge für die Inklusionsblume 2026 können bis Ende Mai 2026 eingereicht werden.
Mitteilung vom 03.12.2025 Filmabend „Unser Boden, unser Erbe“: Bürger diskutieren, wie die Böden als Lebensgrundlage geschützt werden könnenBei der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, dass der Schutz des Bodens für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Anliegen ist » mehr ![]() Moderiert wurde der Abend von Dr. Sarah Verweyen (l.) von Allgäu FairNetzt - hier im Gespräch mit Silke Korek, Expertin für Permakultur und regenerative Landwirtschaft. Bildrechte: Öko-Modellregion/Lisa Mader Rund 60 Interessierte sind der Einladung Öko-Modellregion Ostallgäu zum Filmabend mit der Dokumentation „Unser Boden, unser Erbe“ gefolgt. Der Film thematisiert, wie zentral die Ressource Boden für die Ernährung, das Klima und die Biodiversität ist. Bei der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, dass der Schutz des Bodens für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Anliegen ist und eine Aufgabe, die nur gemeinsam gelöst werden kann.
Den Besuchenden ging es vor allem darum, wie die Lebendigkeit des Bodens beispielsweise durch Humusaufbau gesteigert werden kann sowie um die Frage, welche Formen der Landwirtschaft zu zukunftsfähigen Lösungen beitragen können. Zur Sprache kamen unter anderem der schonende Umgang mit Grünland, Maßnahmen der regenerativen Landwirtschaft sowie Modelle wie die Solidarische Landwirtschaft, die landwirtschaftlichen Betrieben mehr Spielraum für Bodenschutz geben. Zudem wurde klar, dass sowohl verantwortungsvoller Konsum – etwa durch regionale, ökologisch erzeugte Produkte – als auch passende politische Rahmenbedingungen nötig sind, um bodenschonende Landwirtschaft zu stärken.
Lisa Mader, Projektmanagerin der Öko-Modellregion zieht ein positives Fazit der Veranstaltung: „Viele Besucherinnen und Besucher nahmen neue Informationen und Anregungen mit und äußerten den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen rund um das Thema Boden. Ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr das Thema die Menschen in der Region bewegt.“
Die Filmvorführung fand im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ der Öko-Modellregion statt. Die nächste Filmvorführung der Ökomodell-Region findet am Dienstag, den 27. Januar 2026 um 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) in der filmburg Marktoberdorf statt. Gezeigt wird der Film „Unser Saatgut – Unser Erbe“. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro. Zudem plant die Öko-Modellregion einen Bodentag für Praktiker und Interessierte für Mai 2026.
Mitteilung vom 02.12.2025 Neue Öffnungszeiten Bürgerservice ab 1. JanuarFür den Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu gelten ab 1. Januar 2026 neue Öffnungszeiten. » mehr Ab Anfang kommenden Jahres können Termine zu folgenden Zeiten vereinbart werden: montags und dienstags von 7.30 bis 16, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12.30 und donnerstags von 7.30 bis 17.30 Uhr. Für jeden Termin ist auch weiterhin eine Online-Reservierung nötig. Diese ist möglich unter der Internetadresse www.buerger-ostallgaeu.de/terminreservierung. Hier stehen alle verfügbaren Termine sowie die Dienstleistungen des Bürgerservices (Kfz-Zulassung und Führerscheinstelle) zur Auswahl.
Mitteilung vom 25.11.2025 Neue Wohnungslotsin hilft Geflüchteten bei der Suche nach eigener WohnungSeit Oktober dieses Jahres ist Andrea Veres als neue Wohnungslotsin im Landratsamt Ostallgäu tätig. » mehr Als Teil des Teams der Kommunalen Integration ist sie zentrale Ansprechpartnerin für geflüchtete Menschen, die den Schritt aus der Gemeinschaftsunterkunft in eine eigene Wohnung gehen möchten.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Unterstützung anerkannter Geflüchteter im gesamten Landkreis: Andrea Veres hilft bei der Wohnungssuche, begleitet zu Besichtigungen, unterstützt beim Kontakt mit Vermietern und berät zu notwendigen Anträgen und Formalitäten. Ziel ist es, Hürden beim Zugang zum Wohnungsmarkt abzubauen und einen stabilen Start in einem eigenen Zuhause zu ermöglichen. Auch Vermieter finden in Andrea Veres eine verlässliche Ansprechpartnerin – sowohl vor als auch nach Abschluss des Mietvertrags. Sie steht bei Fragen rund um die Vermietung an Geflüchtete zur Seite und trägt dazu bei, dass langfristig tragfähige und positive Mietverhältnisse entstehen. Personen, die Wohnraum für eine private Vermietung anbieten möchten, können sich gerne an sie wenden.
Erreichbar ist Andrea Veres per E-Mail unter andrea.veres(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-649.
Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Kommunalen Integration ist Andrea Veres Teil eines starken Netzwerks, das Zugewanderten im Landkreis Orientierung bietet. Finanziert wird die Stelle aus Mitteln der einmaligen Integrationspauschale, die bayernweit an alle Kommunen ausgezahlt wurde. Alle Infos und Kontaktdaten rund um Integration und Migration im Ostallgäu sind in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden.
Mitteilung vom 20.11.2025 Jahresabschluss-Stammtisch für Ehrenamtliche in der IntegrationsarbeitDer Jahresabschluss-Stammtisch dient dazu, für das vielfältige Engagement zu danken und bietet Raum für Gespräche und Vernetzung. » mehr Im Landratsamt Ostallgäu findet am Donnerstag, 11. Dezember 2025, von 18 bis 20 Uhr ein Jahresabschluss-Stammtisch für alle ehrenamtlich Engagierten im Bereich Integration und Migration statt. Der Jahresabschluss-Stammtisch dient dazu, für das vielfältige Engagement zu danken und bietet Raum für Gespräche und Vernetzung.
Im Mittelpunkt des Abends steht der Austausch zu aktuellen Fragen, Anliegen und Herausforderungen in der Integrationsarbeit – zum Beispiel dazu, welche Themen die Engagierten derzeit besonders beschäftigen, welche Unterstützung sie sich wünschen und wie andere Ehrenamtliche mit der aktuellen Situation umgehen. Außerdem hält das Team der Kommunalen Integration ein kleines Jahresabschlussgeschenk für die Ehrenamtlichen bereit. Eingeladen sind alle ehrenamtlich Engagierten, die im Bereich Integration und Asyl tätig sind.
Neben dem Leiter der Ausländerbehörde stehen das Team der Kommunalen Integration sowie Fachkräfte aus verschiedenen relevanten Bereichen für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich in offener Runde zu vernetzen, Erfahrungen weiterzugeben und Informationen aus erster Hand von den Fachstellen zu erhalten. Eine kleine Stärkung sowie Getränke begleiten den Abend in angenehmer Atmosphäre.
Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 4. Dezember 2025, möglich – per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de, telefonisch unter 08342 911-194. Viele weitere Informationen und Veranstaltungen rund um das Thema sind in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden.
Mitteilung vom 19.11.2025 Landratsamt entwickelt KI-Prototyp für BaugenehmigungsverfahrenDer entwickelte Prototyp könnte helfen, relevante Unterlagen herauszufiltern, Mängel strukturiert zu erfassen und Berichte teilweise automatisch zu erstellen. » mehr ![]() Der Abschlussbericht des Forschungs- und Entwicklungsprojekts wurde nun von Landrätin Maria Rita Zinnecker an Ministerialdirigent Dr. Martin Kraus-Vonjahr vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr übergeben. Foto: Landratsamt Ostallgäu/Benjamin Schäling Gemeinsam mit der Technischen Universität München und der Software-Firma Alago Technologies hat das staatliche Bauamt am Landratsamt Ostallgäu einen KI-Prototyp entwickelt, der Behörden bei Baugenehmigungsverfahren unterstützen kann. Der Abschlussbericht des Forschungs- und Entwicklungsprojekts wurde nun von Landrätin Maria Rita Zinnecker an Ministerialdirigent Dr. Martin Kraus-Vonjahr vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr übergeben.
„Künstliche Intelligenz ist mittlerweile allgegenwärtig. Ich begrüße es sehr, dass wir mit dem Projekt ganz konkrete Schritte eingeleitet haben, um die Vorteile von KI auch in der Bauverwaltung zu nutzen“, sagte Zinnecker. „Wir haben mit dem Projekt erfolgreich bewiesen, dass unsere Ansätze dazu sinnvoll und machbar sind – das ist ein erster, sehr guter Schritt auf einem Weg, den wir nun konsequent weiterverfolgen sollten – gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel und die Entbürokratisierung in vielen Bereichen.“ Um die Software von der Theorie in die Praxis zu bringen, wäre es laut Zinnecker erfreulich, wenn mit Unterstützung des Bauministeriums der passende Rahmen für eine Weiterführung gefunden werden könne.
Bislang verbringen die Baukontrolleure im Ostallgäu rund die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit der Vor- und Nachbereitung von Außenterminen. Ziel des Projekts war es, die Prüfung und Abnahme von Bauvorhaben im Außendienst mithilfe digitaler Prozesse und KI zu verkürzen sowie die Qualität weiter zu verbessern. Die neue Software soll die Mitarbeiter gezielt entlasten und es ermöglichen, sich verstärkt auf die eigentliche Prüfung und Beratung vor Ort zu konzentrieren. Konkret könnte der entwickelte Prototyp zum Beispiel dabei helfen, relevante Unterlagen herauszufiltern, Mängel strukturiert zu erfassen und Berichte teilweise automatisch zu erstellen.
Noch ist der Prototyp jedoch nicht bereit für den Praxiseinsatz. Laut Abschlussbericht fehlten etwa Standards bei Bauunterlagen. Außerdem bestünden noch technische Hürden – vor allem bei der Auswertung von Planzeichnungen im PDF-Format. Damit der Nutzen der Digitalisierung und KI langfristig voll ausgeschöpft werden kann, empfiehlt das Landratsamt, die Lösung gemeinsam mit weiteren Bauaufsichtsbehörden weiterzuentwickeln und verbindliche Standards für digitale Bauanträge und Planvorlagen zu etablieren. Dies würde aus Sicht der Behörde nicht nur den Einsatz von KI erleichtern, sondern die Bauaufsicht im Freistaat insgesamt modernisieren und beschleunigen.
Mitteilung vom 19.11.2025 „Absolut unverzichtbar“: Landrätin zeichnet kommunales und soziales Ehrenamt ausLandrätin Maria Rita Zinnecker hat 21 Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer für ihr langjähriges Engagement beim BRK sowie als Feldgeschworene geehrt. » mehr ![]() Gemeinsam mit den Geehrten freuten sich Landrätin Maria Rita Zinnecker und MdL Andreas Kaufmann (beide in der Mitte). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart Außerdem verlieh Zinnecker ein Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.
„Als Ehrenamtliche sind Sie für unsere Heimat absolut unverzichtbar“, sagte Zinnecker in ihrer Begrüßung. „Sie alle haben sich mit Ihren Leistungen in die Herzen Ihrer Mitmenschen eingebrannt und tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Und Sie alle tun dies mit ganz besonderem Herzblut. Sie geben unserer Gesellschaft damit ein freundliches Gesicht!“
Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für hervorragenden, uneigennützigen Einsatz im Dienst der Allgemeinheit
Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt Gerda Bechteler aus Füssen. Unter anderem engagiert sich Bechteler seit 1955 für die Turn- und Sportgemeinde Füssen, davon 45 Jahre als Vorsitzende. Sie gründete den Tanzkreis, war zehn Jahre Übungsleiterin und half, generationsübergreifende Sportbegeisterung zu fördern. Zudem wirkte sie 30 Jahre bei der Interessengemeinschaft der Füssener Sportvereine mit und leitet seit 2009 den Förderverein des Füssener Klinikums.
Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird an Personen verliehen, die langjährig aktiv ehrenamtlich in Vereinen oder Organisationen tätig sind und dabei herausragende Verdienste nicht nur in der Vorstandschaft, sondern auch im Verborgenen leisten. Es ist ein sichtbares äußeres Zeichen des öffentlichen Dankes für hervorragenden, uneigennützigen Einsatz im Dienst der Allgemeinheit.
Auszeichnungen für Tätigkeit beim BRK
Das Große Ehrenzeichen für 50-jährige Dienstzeit beim BRK erhielt Paul Maldoner aus Rieden am Forggensee. Für ihre 40-jährige Dienstzeit beim BRK wurden Ulrich Baur aus Irsee, Xaver Gebath aus Marktoberdorf-Geisenried, Kreszentia Kirschner und Christine Lauer aus Buchloe, Christian Poth aus Ruderatshofen, Christoph Reiser aus Aitrang, Thomas Wehr aus Nesselwang und Maximilian Ziegler aus Schwangau geehrt. Mit dem Ehrenzeichen für ihre 25-jährige Dienstzeit beim BRK wurden Eva-Jessica Bäurle und Florian Jandl aus Obergünzburg, Matthias Neuner aus Waal, Patrick Sprenzel aus Füssen, Beate Wehr aus Nesselwang sowie Karina und Matthias Zindath aus Ronsberg ausgezeichnet.
Auszeichnungen für Tätigkeit als Feldgeschworener
Die Ehrenurkunde für 50-jähriges verdienstvolles Wirken als Feldgeschworener erhielt Hermann Sepp aus Unterthingau. Für ihr 40-jähriges Wirken als Feldgeschworene wurden Manfred Hätscher aus Pforzen und Werner Pracht aus Kraftisried geehrt.
Feldgeschworene unterstützen die Vermessungsverwaltung bei der Kennzeichnung von Flurstücksgrenzen. Sie sind Bindeglied zwischen den Menschen vor Ort und der Verwaltung. Die Feldgeschworenen sind zur gewissenhaften und unparteiischen Tätigkeit sowie zur Verschwiegenheit und Bewahrung des sogenannten Siebenergeheimnisses durch Eidesform auf Lebenszeit verpflichtet. Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter; sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musikgruppe „Blechklappen“.
Mitteilung vom 18.11.2025 Stadtradeln 2025: Erfolgreiche Teams und Einzelfahrende geehrtInsgesamt wurden im Landkreis über 760.000 Kilometer geradelt und damit der 2. Platz unter den schwäbischen Kommunen sowie Platz 8 bayernweit erreicht. » mehr Im Rahmen einer Preisverleihung im Landratsamt Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker die erfolgreichsten Teilnehmenden und Teams des diesjährigen Stadtradelns geehrt. Insgesamt wurden im Landkreis über 760.000 Kilometer geradelt – damit wurde der zweite Platz unter den schwäbischen Kommunen sowie Platz acht bayernweit erreicht.
„Das Stadtradeln ist inzwischen nicht nur eine feste Institution im Landkreis, es war auch wieder eine echte Sternstunde für Klimaschutz und Gesundheit“, sagte Zinnecker bei der Veranstaltung. „Allen, die mitgemacht haben, möchte ich nicht nur meinen größten Respekt aussprechen, sondern auch einen ganz großen Dank! Die Teilnahme und das starke Ergebnis bestätigen, dass wir eine echte Bastion sind, wenn es um Radfahren geht.“
Das Team DMG Mori Pfronten sicherte sich mit 40.736 Kilometern den ersten Platz bei den Teams mit den meisten gefahrenen Kilometern, während die Grund- und Mittelschule Germaringen als Team mit den meisten aktiven Radlerinnen und Radlern ausgezeichnet wurde. In der Einzelwertung wurde Andreas Guggemos aus Pfronten mit 2.426 Kilometern geehrt. Regina Fuchs aus Buchloe lag mit 1.737 Kilometern an der Spitze der Damenwertung.
Weitere Preise gingen an die SPD Buchloe für die meisten Fahrten pro Kopf, den SC Untrasried als besten Verein abseits des Radsports sowie an die besonders aktive Schulklasse 4c der Adalbert-Stifter Grundschule Marktoberdorf und an Simon Bornhäuser als aktivster Jungteilnehmer mit den meisten Fahrten. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten Feneberg- und Kinogutscheine, Geschenkkörbe und Eisgutscheine.
Über das Stadtradeln
Die Landkreis-Aktion fand vom 29. Juni bis 19. Juli 2025 statt und wurde vom Landkreis Ostallgäu organisiert. Im Rahmen der Aktion sind insgesamt 3.510 Radelnde in 165 Teams über 760.000 Kilometer geradelt. Damit wurden knapp 46.500 Fahren absolviert, mit denen 125 Tonnen CO2-Aussstoß vermieden wurden. Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Mitteilung vom 18.11.2025 Infotag „Soziale Berufe haben Zukunft!“ stößt auf großes InteresseSchülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in soziale Berufsfelder in der Pflege, Betreuung, Erziehung, Gesundheit, Ernährung und Versorgung. » mehr Rund 600 Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen haben sich auf dem Berufsorientierungstag „Soziale Berufe haben Zukunft!“ in der Alp-Villa in Buchloe über Tätigkeiten im sozialen Bereich informiert. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der Real- und Mittelschule sowie des Gymnasiums Buchloe, der Jörg-Lederer-Mittelschule Kaufbeuren und der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in Ausbildungsberufe und Beschäftigungsmöglichkeiten verschiedener sozialer Berufsfelder wie Pflege, Betreuung, Erziehung, Gesundheit, Ernährung und Versorgung. Yasin (16) von der Jörg-Lederer-Schule sagt, er werde auf jeden Fall in der Pflege einsteigen, weil er auch schon mehrere Praktika in einem Pflegeheim gemacht habe. „Mir hat es sehr gefallen, alten Menschen zu helfen und Hilfe anzubieten.“ Sabrina Behringer, Klassenleitung der Praxisklasse an der Jörg-Lederer-Mittelschule, erklärt: „Für die Jugendlichen ist der persönliche Austausch wichtig. So können sie direkt Informationen sammeln, was besonders im sozialen Bereich notwendig ist.“
Unter den 20 Ausstellern waren unter anderem die Hochschule Kempten, die Kindertageseinrichtungen der Stadt Buchloe, die Seniorenheime des Landkreises Ostallgäu, die Sebastian-Kneipp-Schule Bad Wörishofen, das GGSD Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales Kaufbeuren, die Lebenshilfe Landsberg sowie die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren. „Wir sind sehr zufrieden“, lautet das Fazit von Robin Terhaag vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, der ebenfalls mit einem Stand bei der Veranstaltung vertreten war. „Die Größe ist überschaubar, die Schulklassen super mit vielen Gesprächen. Die Klassen waren gut vorbereitet. Es hat sehr viel Freude gemacht!“
Mitteilung vom 17.11.2025 Neue Seniorenbegleiter erhalten ZertifikateSeniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter fördern mit ihrer praktischen Unterstützung die gesellschaftliche Teilhabe hilfebedürftiger Menschen. » mehr Im Rahmen einer Feierstunde im Pfarrheim Lengenwang haben insgesamt 19 Teilnehmende ihre Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an der Seniorenbegleiterschulung entgegengenommen. Die jährlich vom Landkreis Ostallgäu organisierte Schulung bildet engagierte Bürgerinnen und Bürger für die Aufgabe der Seniorenbegleitung weiter.
Die zertifizierten Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter fördern mit ihrer praktischen Unterstützung die gesellschaftliche Teilhabe hilfebedürftiger Menschen, schaffen Sicherheit und tragen dazu bei, deren Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Sie helfen älteren Menschen damit, ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu führen. Zu Beginn der Feierstunde würdigte Dr. Christoph Nowak, Fachdozent für das Thema Demenz, das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Teilnehmenden. In seiner Ansprache betonte er die gesellschaftliche Bedeutung und den hohen Stellenwert dieser Arbeit für das Wohl und die Lebensqualität älterer Menschen im Ostallgäu. Besonderen Dank sprach Nowak allen Unterstützenden und Mitwirkenden aus, ohne deren Hilfe bei der Organisation die Durchführung der Schulung nicht möglich gewesen wäre.
Ein weiterer Programmpunkt war die Lesung der Autorin Julia Tannhoff aus ihrem Buch „Hallo, liebe Oma“. Mit Anekdoten aus der Sicht einer Enkelin vermittelte sie Einblicke in das generationenübergreifende Miteinander und unterstrich die Freude und Lebensweisheit, die diesen Begegnungen innewohnen. Verleger Josef Bauer ergänzte das Programm mit einer persönlichen Ansprache und betonte die Bedeutung des nachbarschaftlichen und generationenübergreifenden Zusammenhalts.
Mitteilung vom 14.11.2025 Keine Mängel bei SchulbuskontrollenDer Landkreis hat gemeinsam mit der Polizei am Schulstandort Marktoberdorf Schulbuskontrollen durchgeführt. » mehr Bei der Kontrolle wurden keine gravierenden Mängel festgestellt. Ziel der regelmäßigen Kontrollen ist die Gewährleistung und Erhöhung der Verkehrssicherheit des Schulbusverkehrs.
Im Fokus der Kontrollen standen die technische Sicherheit, die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts sowie die Überprüfung der Fahrerqualifikation und der notwendigen Dokumente. Auch die Lenk- und Ruhezeiten wurden überprüft. Das Ergebnis: Alle überprüften Busse befanden sich in einem technisch einwandfreien Zustand und die eingesetzten Fahrerinnen und Fahrer erfüllten die gesetzlichen Anforderungen.
Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte die Anzahl der beförderten Schülerinnen und Schüler – die festgestellte Auslastung lag bei allen kontrollierten Fahrzeugen deutlich unter der maximal zulässigen Fahrgastkapazität. Insgesamt haben die Kontrollen gezeigt, dass die Schulbusse im Landkreis zuverlässig und sicher unterwegs sind.
Mitteilung vom 14.11.2025 „Halten Sie Wort!“: Wirtschaftsbeirat Ostallgäu fordert Verkehrsminister Schnieder zur schnellen Umsetzung des B12-Ausbaus aufLandrätin Maria Rita Zinnecker und der Wirtschaftsbeirat Ostallgäu haben sich mit einem offenen Brief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt. » mehr Sie verlangen darin die zügige Umsetzung des Ausbaus der Bundesstraße zwischen Buchloe und Kempten. Ihre Forderung: „Halten Sie Wort, realisieren Sie den vierstreifigen Ausbau der B12 wie angekündigt!“ Schnieder, solle gemeinsam mit den Entscheidungsträgern in Berlin und München für eine zügige Planung und Umsetzung des Ausbaus sorgen.
„Nachdem das Projekt zwischenzeitlich trotz Sondervermögen auf der Kippe stand, wollen wir mit dem Brief die dauerhafte Sicherung des Zukunftsprojektes für unsere Region erreichen,“ sagt Zinnecker und fügt hinzu: „Das Infrastrukturprojekt ist essenziell für die wirtschaftliche Entwicklung und Verkehrssicherheit der Region. Es bringt mehr Sicherheit, mehr Entlastung und mehr Möglichkeiten ins Allgäu. Die Region tritt seit Jahren geschlossen für dieses Projekt ein. Nach dem Bekenntnis zum Ausbau erwarten wir nun auch eine zeitnahe Realisierung.“
In dem Schreiben betont der Wirtschaftsbeirat die Bedeutung der B12 als zentrale Verkehrsachse für Unternehmen, Pendlerinnen und Pendler sowie die gesamte Bevölkerung. Die tägliche Verkehrsbelastung von über 20.000 Fahrzeugen und die hohe Unfallrate, die in diesem Jahr bereits drei Todesopfer forderte, unterstrichen die Dringlichkeit des Ausbaus.
Zwar zeigt sich der Wirtschaftsbeirat erfreut darüber, dass das Projekt nicht mehr auf der Streichliste der Bundesregierung stehe, er äußert aber gleichzeitig Besorgnis über frühere Meldungen, die selbst beschlossene Projekte wie den B12-Ausbau infrage stellten. Die Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger der Region benötigten nun eine verbindliche Zusage für die Umsetzung des Projekts.
Mitteilung vom 13.11.2025 Servicestelle Ehrenamt erhält Sparkassen-SpendeDie Sparkasse Allgäu hat eine Spende in Höhe von 14.000 Euro an die Servicestelle Ehrenamt des Landkreises Ostallgäu übergeben. » mehr ![]() Bildunterschrift: Auf dem Bild von links nach rechts: Carolin Faulhaber (Servicestelle Ehrenamt), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Tobias Streifinger (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Allgäu). Bildquelle: Stefan Leonhart, Landratsamt Ostallgäu Mit dieser Unterstützung werden wichtige Projekte zur Förderung des Ehrenamts im Landkreis finanziert. Die Spende wird insbesondere verwendet, um Fachtagungen, Fortbildungsangebote bei der VHS sowie Verleihungs- und Sonderveranstaltungen zur Ostallgäuer Ehrenamtskarte zu ermöglichen. Diese Initiativen tragen dazu bei, das Ehrenamt weiter zu fördern und die Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeiten im Landkreis zu stärken. Tobias Streifinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Allgäu, erklärte: „Ehrenamtliches Engagement spielt eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft. Es freut uns, mit dieser Spende einen Beitrag zu leisten, um das vielfältige Engagement der Ehrenamtlichen im Ostallgäu zu unterstützen und zu würdigen.“
Mitteilung vom 12.11.2025 Gemeinsam mehr bewegen: Austauschtreff für NachhaltigkeitsinitiativenEingeladen sind alle, die in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv sind – und die, die es noch werden wollen. » mehr Ob Repair-Café, Fair-Trade-Gruppe, Weltladen, Klima-Treff, Foodsharing, Bürgerenergie oder Naturschutz – im Ostallgäu gibt es zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen mit vielfältigen Ideen und Projekten. Die Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu lädt nun alle, die in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv sind – und die, die es noch werden wollen – am Donnerstag, 27. November 2025, von 18.30 bis 20.30 Uhr zum offenen Austauschtreff „Nachhaltig vernetzt“ ins Landratsamt ein.
Der Abend bietet Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und neue Impulse zu erhalten. Unter anderem können die Teilnehmenden erfahren, wie es in anderen Gemeinden läuft oder welche Projekte und Herausforderungen andere Menschen beschäftigen, die sich rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit einbringen. Ziele sind vor allem die gegenseitige Inspiration und das Knüpfen neuer Kontakte für starke Netzwerke. Für die Verpflegung ist gesorgt.
Eine Anmeldung ist bis zum 20. November 2025 per E-Mail an klima(at)lra-oal.bayern.de möglich. Der Austauschtreff ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 11.11.2025 Projekt „Mahlzeit“: Film „Unser Boden, unser Erbe“Am Dienstag, den 18.11.2025, lädt die Öko-Modellregion Ostallgäu zum Filmabend mit anschließender Diskussion ein. » mehr Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Unser Boden, unser Erbe“. Die Filmvorführung startet um 19.30 Uhr und findet in der filmburg in Marktoberdorf statt.
In dem Dokumentarfilm wird gezeigt, wie wichtig gesunde Böden für unser Leben, unsere Ernährung und die Zukunft sind. Er beleuchtet die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft und stellt Menschen vor, die sich mit innovativen Ansätzen für einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden engagieren. Böden sind die Grundlage für unsere Lebensmittel, sauberes Trinkwasser und saubere Luft. Doch sie sind bedroht. Der Film stellt daher die Frage, wie es gelingen kann, Landwirtschaft und Gesellschaft so zu gestalten, dass auch kommende Generationen von gesunden Böden profitieren können. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Experten und Engagierten statt.
Die Filmvorführung findet im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ statt. Kartenreservierungen unter info(at)filmfburg.de oder 08342-916683. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von fünf Euro.
Mitteilung vom 10.11.2025 Jetzt noch Landespflegegeld für 2025 sichernPersonen mit Pflegebedarf mit Hauptwohnsitz in Bayern und mindestens Pflegegrad 2 können seit 2018 jährlich 1.000 Euro Landespflegegeld beantragen. » mehr Der Antrag für den Bewilligungszeitraum 1. Oktober 2024 bis 31. Dezember 2025 ist noch bis 31. Dezember 2025 möglich.
Anspruchsberechtigt sind alle, die im genannten Zeitraum oder davor einen Pflegegrad beantragt und mindestens Pflegegrad 2 erhalten haben. Der Antrag muss nur einmal beim Bayerischen Landesamt für Pflege gestellt werden. Die Auszahlung erfolgt im Jahr der Antragstellung und ab dem Folgejahr jeweils im Januar. Das Landespflegegeld ist nicht zweckgebunden und kann frei verwendet werden.
Das Antragsformular und weitere Infos finden Sie beim Pflegestützpunkt Ostallgäu sowie online unter landespflegegeld.bayern.de.
Der Pflegestützpunkt Ostallgäu berät kostenfrei und unabhängig zu allen Pflegefragen – bei Bedarf auch mit individueller Fallbegleitung. Kontakt: 08342 911-511, pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de oder online unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt-pflegeberatung/beratung-und-koordination.html
Mitteilung vom 10.11.2025 „Mentale Gesundheit in der Gemeinde“ – Infoabend am 9. DezemberEhrenamtliche im Verein und engagierte Einzelpersonen können vor Ort Menschen in seelischer Not unterstützen. » mehr Immer mehr Menschen sind von psychischen Belastungen betroffen. Ehrenamtliche im Verein und engagierte Einzelpersonen können vor Ort Menschen in seelischer Not unterstützen. Wie das gehen kann, wird auf der Info-Veranstaltung „Mentale Gesundheit in der Gemeinde“ am Dienstag, 9. Dezember ab 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu gezeigt.
An dem Abend gibt es drei Impulsvorträge: zu „Mental Health First Aid“ (MHFA), die Erste Hilfe bei psychischen Gesundheitsproblemen, zur Arbeit der EX-IN-Genesungsbegleiter und zu „Kopfsache“, einer Aufklärungs- und Mitmachkiste für mentale Gesundheit des Kreisjugendrings Ostallgäu.
Im Anschluss an die Impulsvorträge gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit den Referentinnen und zur Vernetzung mit anderen Engagierten.
Anmeldung und Informationen bei der Inklusionskoordination des Landkreises Ostallgäu E-Mail: inklusion(at)lra-oal.bayern.de Internet: https://www.sozialportal-ostallgaeu.de/inklusion.html
Mitteilung vom 06.11.2025 Brückenerneuerung am Geh- und Radweg zwischen Kaufbeuren und Sachsenrieder ForstDer Landkreis ersetzt entlang des Geh- und Radwegs zwischen Kaufbeuren und Sachsenrieder Forst vier Holzbrücken durch Stahlüberbauten. » mehr Während der Dauer der Arbeiten sind abschnittweise Vollsperrungen des Weges nötig – der Rad- und Fußgängerverkehr wird währenddessen örtlich umgeleitet.
Für die Erneuerung der Brücke östlich von Mauerstetten wird der Geh- und Radweg vom 10. November bis voraussichtlich zum 28. November voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über einen Wirtschaftsweg nördlich des Radwegs. Die Vollsperrung für die Erneuerung der Brücke bei Linden beginnt am 17. November und endet voraussichtlich am 12. Dezember. Hier erfolgt die Umleitung südlich über die Kirchbergerstraße, Burgstraße und Bahnhofstraße durch Linden. Die Erneuerung der Brücken in Helmishofen und Stocken soll im Frühjahr 2026 erfolgen.
Durch die Maßnahme bleibt der Radweg als wichtige Alltagsverbindung zwischen der Stadt Kaufbeuren und dem östlich Ostallgäu, sowie auch als Teil der touristischen Dampflokrunde für den Freizeitverkehr erhalten. Zugleich wird durch den Einbau eines neuen Belags auf den Stahlbrücken die Verkehrssicherheit insbesondere bei Nässe erheblich erhöht.
Fäulnisschäden festgestellt
Bei den regelmäßigen Überprüfungen der vier Brücken wurden Fäulnisschäden in den Holzbauteilen der Überbauten festgestellt. Die Holzbrücken sollen nun durch langlebigere Stahlüberbauten ersetzt werden. Diese wurden im Werk vorgefertigt und werden vor Ort auf die bestehenden Unterbauten eingehoben. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die durch das Sonderförderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes für die Weiterentwicklung des Radverkehrs voraussichtlich in einer Höhe von 900.000 Euro aus Mitteln des Bundeshaushalts gefördert werden. Die verbleibenden Kosten übernehmen die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu je zur Hälfte.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 05.11.2025 Projektschmiede im Landratsamt: Ideengeber gesuchtIdeen werden gesucht für die Umsetzung multiprofessioneller Gesundheitszentren, einer lebensdienlichen Ökonomie und einer interaktiven Ausstellung. » mehr AllgäuFairNetzt veranstaltet in Kooperation mit der Bildungsregion Ostallgäu eine „Projektschmiede“. Es werden Ideen für drei unterschiedliche Projekte gesucht – die Umsetzung multiprofessioneller Gesundheitszentren, einer lebensdienlichen Ökonomie und einer interaktiven Ausstellung zu optischen Täuschungen. Die Veranstaltung findet am Montag, 17. November 2025, von 18 bis 21.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. Eingeladen sind alle, die Interesse daran haben, die drei Projekte als Ideengeberin oder Ideengeber mit Anregungen zu unterstützen. Eine Anmeldung ist möglich unter oal.projektschmiede(at)allgaeu-fairnetzt.org.
Projekt 1: Gesundheitszentrum ländliche Vorsorge Multiprofessionelle Gesundheitszentren, die stadtteilorientiert und gesundheitsförderlich arbeiten, sind ein Zukunftsmodell für die ambulante Gesundheitsversorgung. Sie bieten eine integrierte Versorgung aus einer Hand und bündeln Ressourcen. Durch eine effektive interprofessionelle Arbeitsweise mit kurzen Wegen soll die Qualität der Versorgung verbessert werden. Die Fragen von Projektgeber Matthias Scharpenberg lauten zum Beispiel „Was braucht es?“ oder „Wie konzeptioniert man so etwas?“.
Projekt 2: Lebensdienliche Ökonomie im Allgäu Das Projekt möchte Unternehmen in der Nachfolge eine neue Perspektive geben, indem es sie in Mitarbeiterhand überführt und zu solidarisch geführten Gemeinschaften entwickelt. Grundlage sind demokratische Mitbestimmung, solidarische Verantwortung und die Verbindung von sozialer Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Erfolg. Projektgeber Karl-Heinz Blenk fragt zum Beispiel, wie die Belegschaft der betroffenen Unternehmen zur Verantwortungsübernahme motiviert werden kann.
Projekt 3: Der magische Blickwinkel Die Projektgeberinnen Elisabeth Thuy und Iulia Cernusca wollen optische Täuschungen, Illusionen und Wahrnehmung spielerisch erfahrbar machen. In einer interaktiven Ausstellung sollen Besucher aller Altersgruppen staunen, ausprobieren und lernen – an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Bildung. Zuerst soll eine temporäre Ausstellung im Allgäuer Raum entstehen – mit der Option auf ein festes Museum. Die Frage der Projektgeberinnen ist: „Wie können wir das Projekt „Der magische Blickwinkel“ gemeinsam mit regionalen Partnern und Förderern so umsetzen, dass eine nachhaltige, öffentlich zugängliche Ausstellung im Allgäu entsteht?“
Weitere Infos gibt es unter https://allgaeu-fairnetzt.org/projektschmiede-allgaeu.
Mitteilung vom 05.11.2025 Gemeinsam lesen verbindet: Vielfältige Aktionen zum Vorlesetag im OstallgäuDie vier Familienstützpunkte im Ostallgäu laden rund um den bundesweiten Vorlesetag zu abwechslungsreichen Aktionen für Kinder und Familien ein. » mehr In Füssen, Buchloe, Obergünzburg und Marktoberdorf finden vom 17. bis 28. November zahlreiche Veranstaltungen rund ums Thema Vorlesen statt. Ob Bilderbuchkino, Buchausstellungen, Vorlese-Aktionen oder kleine Buchgeschenke – für jedes Alter ist etwas dabei. Ziel der Aktionen ist es, die Freude an Geschichten und Büchern stärken.
Im Familienstützpunkt Füssen wird eine Kinderbuchausstellung organisiert - außerdem steht eine Infobox zum Thema Vorlesen sowie ein kostenloser Pixi-Bücher-Tisch zur Verfügung. Ein Familienfrühstück mit Vorlesestationen für Kinder findet dort gemeinsam mit AWO-Lesepaten statt. Für Eltern bietet Sonja Riefler von der Buchhandlung Kopfflüstern einen informativen Abend zum Thema Vorlesen an. In Buchloe wird die zentrale Vorleseaktion in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei umgesetzt – Familien erwarten dabei liebevoll gestaltete Bilderbuchgeschichten für die Kleineren und ab dem späten Nachmittag spannende Geschichten für Vorschul- und Grundschulkinder. Dazu gibt es Kaffee, Kuchen und Punsch auf Spendenbasis in den Räumen der Stadtbücherei.
Einladung zu bunten Vorlese-Aktionen für Klein und Groß
Der Familienstützpunkt Obergünzburg arbeitet eng mit der örtlichen Bücherei zusammen, die sich speziell mit einer Buchauswahl für Kinder von null bis drei Jahren sowie mit Fachliteratur für Familien vorstellt. Es besteht die Möglichkeit zum Austausch bei Getränken und Spielen im Familiencafé, und jede Familie erhält zudem ein kleines Buchgeschenk. In Marktoberdorf lädt der Familienstützpunkt zum Familienfrühstück mit einer Bücherausstellung der Buchhandlung Osiander ein. Beim sogenannten Bilderbuchkino“ zum Thema Polizei in der Stadtbücherei können die Kinder einechtes Polizeiautos erleben. Auch hier gibt es für die Kinder Buchgeschenke.
Alle Aktionen sind kostenlos und eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen finden Interessierte in der Familienapp Kaufbeuren Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de oder direkt im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Vorlesetag“. Die Familienstützpunkte werden koordiniert von der Familienbildungsstelle Ostallgäu.
Mitteilung vom 05.11.2025 Bildungskonferenz beschäftigt sich mit KI in der BildungVertreten waren über 70 Gäste – darunter Personalverantwortliche, Ausbildungsleitungen, Schulleitungen, Lehrkräfte und weitere Bildungsakteure. » mehr ![]() Auf dem Bild v. l.: Dr. Christian Fischer, Prof. Dr. Sandra Niedermeier, Benjamin Mößbauer und Joscha Falck. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Barbara Ott Was Künstliche Intelligenz (KI) für die Bildung bedeutet und welche Herausforderungen und Chancen diese für die Bildungspraxis birgt – diesen Themen widmete sich die diesjährige Bildungskonferenz der Bildungsregion Ostallgäu im Landratsamt. Vertreten waren über 70 Gäste – darunter Personalverantwortliche, Ausbildungsleitungen, Schulleitungen, Lehrkräfte und weitere Bildungsakteure.
„KI ist mittlerweile viel mehr als Zukunftsmusik, sie ist in unserer Gegenwart und in unserer Lebensrealität längst angekommen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrer Begrüßung. „Auch in unseren Bildungsorten, egal ob Schule, Berufsschule, Hochschule, Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung wird KI zunehmend zur alltäglichen Realität. Dabei stellen sich wichtige Fragen: hinsichtlich der Rolle der Lehrenden, der Prüfungsformate oder der digitalen Fähigkeiten für die Bildungswelt von morgen. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Bildungsbeirat für das Jahr 2025 das Thema Künstliche Intelligenz als Schwerpunkt für unsere Bildungsregion festgelegt.“
Impulse erhielten die Teilnehmenden unter anderem von Prof. Dr. Sandra Niedermeier von der Hochschule Kempten. Niedermeier ging neben der Notwendigkeit neuer Zukunftskompetenzen auch auf die neuen Anforderungen an die didaktische Gestaltung von Lehr- und Lernräumen ein. Praktische Hinweise für den Unterricht gab den Teilnehmenden Joscha Falck. Der Mittelschullehrer, Fortbildungsleiter und Autor sprach über Herausforderungen im Schulkontext und gab Tipps zur sinnvollen Integration von KI in den Unterricht – beispielsweise zur Unterstützung durch KI-Assistenten bei der Planung und Durchführung des Unterrichts. Abschließend stellten Benjamin Mößbauer, Teil des KI-Bildungsteams des KI-Produktionsnetzwerks an der Universität Augsburg, und Dr. Christian Fischer, Leiter der Abteilung Ausbildung der IHK Schwaben, das KI-Zertifikat für Auszubildende vor. Mit diesem Zertifikat werden Jugendliche im Rahmen ihrer Berufsausbildung fit für den Umgang mit KI gemacht.
Mitteilung vom 30.10.2025 Hohes Risiko der Ausbreitung der Geflügelpest auch im OstallgäuDas Veterinäramt weist aufgrund des aktuellen Seuchengeschehens auf die einzuhalten Sicherheitsmaßnahmen und die Meldung von Geflügelbeständen hin. » mehr In Deutschland kam es in den letzten zwei Wochen zu einem sprunghaften Anstieg der Ausbrüche der Geflügelpest bei Wildvögeln und auch bei gehaltenem Geflügel. Am 23.10.2025 wurde in einem Geflügelbetrieb im Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) das hochpathogene aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N1 nachgewiesen. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde der betroffene Betrieb sofort gesperrt und alle 15.000 Tiere wurden gemäß Geflügelpest-Verordnung tierschutzgerecht getötet. Auch Teile der bayerischen Nachbarlandkreise Neu-Ulm und Günzburg befinden sich in den Überwachungszonen und sind von den entsprechenden tierseuchenrechtlichen Maßnahmen betroffen.
In Bayern wird das Risiko der Ausbreitung von Geflügelpest bei Wildvögeln sowie einer Übertragung auf Geflügel und gehaltene Vögel aufgrund der aktuellen ‚Seuchenfeststellungen sowie der hochdynamischen Situation in Deutschland und Europa als hoch eingestuft. Zu diesem Schluss kommen sowohl das in Deutschland für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Friedrich-Loeffler-Institut als auch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in ihren aktuellen Risikobewertungen.
Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza, an der insbesondre Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse erkranken können. Singvögel und Tauben sind hingegen nur sehr selten betroffen.
Aufgrund seiner Vielzahl von Gewässern hat der Landkreis Ostallgäu eine besondere Bedeutung für Zugvögel, durch die das Virus der Geflügelpest über weite Strecken hinweg transportiert wird. Insbesondere die Kranichpopulation ist in diesem Jahr stark von der Geflügelpest betroffen. Ausgehend von wildlebenden Vögeln ist eine Weiterverbreitung des Virus in Haus- und Nutzgeflügelbestände möglich.
Mitteilung vom 30.10.2025 Unternehmerabend Ostallgäu–Kaufbeuren: KI und Robotik als Impulsgeber für den MittelstandDie Veranstaltung fand am Institut für angewandte Künstliche Intelligenz und Robotik (IKR) in Marktoberdorf statt- » mehr ![]() Erste Reihe v. l.: Prof. Dr. Isabell Welpe, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Christian Dorer; Hinten: Prof. Dr. Tobias Weise (Wissenschaftlicher Leiter des IKR und Professor an der Fakultät für Elektrotechnik der Hochschule Kempten, l.) und Oberbürgermeister Stefan Bosse. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Andreas Neukam Rund 100 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Wirtschaftsregion Ostallgäu–Kaufbeuren haben sich im Institut für angewandte Künstliche Intelligenz und Robotik (IKR) in Marktoberdorf zum zweiten Unternehmerabend im Jahr 2025 getroffen. Dabei ging es neben aktuellen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz und Robotik um Impulse für die wirtschaftliche Zukunft der Region und den gegenseitigen Austausch von Erfahrungen. Organisiert wurde der Abend von den Wirtschaftsförderungen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.
Landrätin Maria Rita Zinnecker hob die Bedeutung der engen Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung beim technologischen Wandel hervor: „Mit dem Unternehmerabend setzen wir ein Zeichen für die Innovationskraft und Wandelbereitschaft unserer Region. Der Schulterschluss ist der Schlüssel, damit unser Mittelstand von den Chancen der Künstlichen Intelligenz profitieren kann – im Produktionsprozess wie auch in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und in der Kundenkommunikation.“ Oberbürgermeister Stefan Bosse betonte die Zukunftsoffenheit der Unternehmen: „Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie unsere Wirtschaftsregion auftritt. Die Unternehmen wollen die Zukunft aktiv mitgestalten und wir möchten sie dabei unterstützen. KI und Robotik bieten Potenzial für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, wobei der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.“
Die Teilnehmenden erhielten unter anderem Einblicke in die Arbeit des IKR – praxisnah vor Ort zwischen echten Roboterarmen. Christian Dorer, operativer Leiter des IKR, stellte zwei Projekte vor, mit denen Unternehmen ihre Kompetenzen im Bereich KI ausbauen können Zum einen den „KI-Führerschein“, der Unternehmen kompakt in drei Stunden Grundlagen der KI, Chancen und Risiken sowie praktische Tipps vermittelt. Zum anderen das Programm „KI-Transfer+“, das Unternehmen über Schulungen und Workshops begleitet, um eigenständige KI-Kompetenzen aufzubauen. Prof. Dr. Isabell Welpe, Expertin für digitale Transformation und Künstliche Intelligenz, stellte in einem Impulsvortrag aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt vor und zeigte, wie Unternehmen vom digitalen Wandel profitieren können.
Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Aufbau neuer Kontakte. Insgesamt wurde bei der Veranstaltung deutlich, wie eng Zukunftsforschung und mittelständische Praxis verbunden sind und welche Entwicklungen in der Region möglich sind.
Mitteilung vom 29.10.2025 Integrationsforum Ostallgäu 2025: Gemeinsam Integration gestaltenIm Mittelpunkt stand die Frage, wie das Zusammenleben im Ostallgäu weiter gestärkt und die Teilhabe aller Menschen. » mehr ![]() Bis auf den letzten Platz belegt waren die Plätze beim Integrationsforum 2025 im Landratsamt Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Martina Hindelang Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Initiativen und der Zivilgesellschaft sind der Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker zum Integrationsforum Ostallgäu 2025 gefolgt. Dort haben sie sich über aktuelle Themen, Herausforderungen und Chancen im Bereich Integration ausgetauscht. Das Integrationsforum Ostallgäu findet alle zwei Jahre statt und dient als Plattform für Information, Austausch und Vernetzung. Veranstaltet wird es vom Team der Kommunalen Integration am Landratsamt Ostallgäu. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Zusammenleben im Ostallgäu weiter gestärkt und die Teilhabe aller Menschen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Aufenthaltsstatus – gefördert werden kann. Nach einer Begrüßung durch Ralf Kinkel, Abteilungsleiter für die Behörde für Ausländer, Personenstand, Asyl und Integration, erhielten die Anwesenden einen Überblick über die aktuelle Situation im Bereich Flucht, Migration und Integration im Landkreis Ostallgäu. Es wurden Zahlen, Trends und Herausforderungen vorgestellt. Anschließend präsentierte die Stelle für Kommunale Integration ihre laufenden und geplanten Projekte – von Sprachkursen über Ehrenamtsförderung bis hin zu Begegnungsprojekten. Besonders betont wurde dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit mit engagierten Partnerinnen und Partnern im gesamten Landkreis. Zudem informierten Beratungsstellen, Ämter und Fachdienste an Infoständen über ihre Angebote wie zum Beispiel Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Zugewanderte oder die Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements. Das Forum bot zudem ein breit gefächertes Programm mit Vorträgen und Workshops. Prof. Dr. Ulrich Bauer spannte in seinem Vortrag den Bogen von den Anfängen des Rassismus in der Sklaverei über religiöse und biologische Ideologien in Europa bis hin zu aktuellen Formen struktureller Diskriminierung. Fahim Sobat thematisierte im Workshop „Gesundheit im Migrationskontext“ die Folgen von Flucht und Migration, beleuchtete kulturell verschiedene Gesundheitsvorstellungen und stellte praxisnahe Methoden für Betroffene vor. Im Workshop „Integrationskoffer“ vermittelte Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann Grundlagen erfolgreicher Integrationsarbeit sowie wertschätzende Kommunikation und animierte zum Dialog anhand konkreter Übungen. Im Workshop „Stellung beziehen gegen Stammtischparolen“ zeigte Hannah Schieferle wirkungsvolle Strategien, um im Alltag souverän gegen diskriminierende Aussagen einzutreten. Weitere Informationen rund um das Thema Migration und Integration im Landkreis sowie Hinweise auf kommende Veranstaltungen finden Sie in der Integreat-App unter www.integreat.app/ostallgaeu.
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