Aktuelles

Mitteilung vom 20.05.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die mobilen Teams der Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Es werden sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen vorgenommen.

 

Montag, 23.05.2022, Schwangau, Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5, 09:30-14:00

Dienstag, 24.05.2022, Irsee, Rathaus, Meinrad-Spieß-Platz 1, 09:30-14:00

Mittwoch, 25.05.2022, Buchloe, Kolping-Haus, Kolpingstr. 6, 09:30-13:30

Freitag, 27.05.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 09:30-14:00

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen.

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 

 

 

Mitteilung vom 19.05.2022

Erste Ostallgäuer Pflegekonferenz: „Pflegende Angehörige sind unser wichtigster Pflegedienst“

Der Landkreis hat die erste Ostallgäuer Pflegekonferenz veranstaltet. Schwerpunkt war die Entlastung pflegender Angehöriger durch Kurzzeitpflege.

Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnet die Pflegekonferenz. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnet die Pflegekonferenz. Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

„Im Landkreis mangelt es an Kurzzeitpflege-Angeboten. Um uns auf den Weg zu machen und hier gemeinsam nach Lösungen zu suchen, veranstalten wir heute unsere erste Pflegekonferenz im Ostallgäu“, fasste Landrätin Maria Rita Zinnecker Ziel und Thema der Veranstaltung zusammen. 

  

In Impulsvorträgen erhielten die Teilnehmenden Informationen über die sogenannte eingestreute Kurzzeitpflege (Martin Mose, Leiter Alten- und Pflegeheim Heilig-Geist-Stiftung Nesselwang), die Erfahrungen mit festen Kurzzeitpflegeplätzen im kreiseigenen Seniorenheim in Obergünzburg (Madita Lang, Landkreis Ostallgäu) sowie über die Situation im Krankenhaus (Andrea Lang, Leitung Pflege- und Sozialberatung Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren). Außerdem berichteten Direktor Bernd Ruppert und Abteilungsleiter Franz Nuber von der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu über die Sicht der Kranken- und Pflegekassen auf das Thema. 

  

Einig waren sich die Impulsgebenden sowie die restlichen Teilnehmenden in der anschließenden Diskussion, dass es angesichts des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Anwuchses der Zahl pflegebedürftiger Personen im Ostallgäu eines deutlichen Ausbaus der Kurzzeitpflege bedürfe. Insbesondere um pflegenden Angehörigen eine dringend benötigte Auszeit gewähren zu können und die Nachsorge nach einem Krankenhausaufenthalt zu sichern. Zinnecker: „Pflegende Angehörige benötigen auch hin und wieder einmal zwei bis drei Wochen Urlaub, um sich von der Pflege erholen zu können. Sie sind unser größter und wichtigster Pflegedienst“. Es gebe zwar einen gesetzlichen Anspruch auf Kurzzeitpflege, jedoch könne dieser in vielen Fällen wegen des fehlenden Angebots nicht realisiert werden. 

  

Landkreis geht voran und bietet Kurzzeitpflege-Plätze in den eigenen Heimen an – Kliniken wollen prüfen 

  

Der Landkreis habe im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg sechs feste Kurzzeitpflege-Plätze eingerichtet und plant das auch bei der Erweiterung und Modernisierung des Senioren- und Pflegeheims Waal, betonte Zinnecker weiter. Er könne dadurch die ständig steigenden Bedarfe aber nur teilweise decken. 

  

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen, etwa wegen der derzeit nur bedingt wirtschaftlich tragfähigen Finanzierung von Kurzzeitpflegeangeboten und der angespannten Situation am Arbeitsmarkt zeigten sich in der Diskussion auch Entwicklungsmöglichkeiten. Insbesondere die Möglichkeiten der Kliniken im Landkreis einen Kurzzeitpflegebereich zu schaffen wurden diskutiert und sollen nun geprüft werden.

  

Bayern- und Allgäu-weite Pionierveranstaltung

  

Zur Pflegekonferenz wurde vom Landkreis Ostallgäu eingeladen. Sie gilt als erste im Allgäu und nach der Pflegekonferenz München als zweite in Bayern. Eingeladen waren Vertreter der Krankenhäuser, der Kranken- und Pflegekassen, der Pflegeheime, der ambulanten Pflegedienste und Sozialstationen, der Kontakt- und Fachstellen für Demenz und Pflege sowie Bürgermeister von Gemeinden mit einem Quartiersmanagement.

 

Mitteilung vom 19.05.2022

„Sternenhimmel“: 5000 Euro für soziale Projekte

Das Geld wird von der Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe an zwei Organisationen aus dem Ostallgäu gespendet.

V. l.: Alexander Geiger (Sternenhimmel), Ingrid Seelos (BRK), Brigitte Gührs, Christian Meier (beide Herzogsägmühle), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Ulrich Geiger (Sternenhimmel). Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

V. l.: Alexander Geiger (Sternenhimmel), Ingrid Seelos (BRK), Brigitte Gührs, Christian Meier (beide Herzogsägmühle), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Ulrich Geiger (Sternenhimmel). Bildquelle: Landkreis Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Firmenchef Ulrich Geiger haben jeweils 2500 Euro an den Familienstützpunkt Marktoberdorf des Kreisverbands Ostallgäu des Bayerische Roten Kreuzes (BRK) und die Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit der Herzogsägmühle in Marktoberdorf übergeben.

 

Zinnecker: „Wer selbst solidarisch ist, verdient auch Solidarität für sich selbst. Mit dem Familienstützpunkt Marktoberdorf und der Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit werden zwei Institutionen unterstützt, die jede für sich ein Glücksfall für das Ostallgäu ist – die eine für Familien, die andere für Menschen, die dringend suchen, was für die meisten von uns nur allzu selbstverständlich ist: ein Dach über dem Kopf.“ 

 

Für den Familienstützpunkt nahm Leiterin Ingrid Seelos die Spende entgegen. Mit dem Geld wird unter anderem eine generationenübergreifende Familien-Aktionswoche des Stützpunkts finanziert – mit Bildungs- und kulturellen Angeboten sowie einen Digital-Tag zur Förderung der Medienkompetenz. Die Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit wurde durch Leiter Christan Meier und Brigitte Gührs vertreten. Mit kleinen finanziellen Unterstützungen kann die Fachstelle schnelle und unbürokratische Hilfe leisten – zum Beispiel mit einem Telefon oder einer Fahrkarte, die für die Bewerbung auf Wohnungen notwendig ist.

 

Insgesamt schon rund 400.000 Euro gespendet

 

Zinnecker hatte die beiden sozialen Projekte für eine finanzielle Unterstützung durch den „Sternenhimmel“ ausgewählt. Sie bedankte bei Ulrich Geiger für die Spenden. Insgesamt übergibt der „Sternenhimmel Allgäu“ in diesem Jahr 60.000 Euro für soziale, karitative und kulturelle Projekte im Allgäu. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 wurden insgesamt rund 400.000 Euro gespendet. 

 

Rund 50 Fördermitglieder unterstützen den Verein „Sternenhimmel“ ebenso wie Lieferanten und Kunden. Gefördert werden jedes Jahr die verschiedensten Projekte aus den Bereichen Bildung und Jugendarbeit, Soziales und Inklusion, Gesundheit und Vorsorge sowie Vereinswesen und Kultur.

 

Mitteilung vom 18.05.2022

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern bieten am Donnerstag, 2.6.2022, wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

  

Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

  

Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 31. Mai 2022 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin dürfen jeweils drei Personen kommen. Eine FFP2-Maske ist zu tragen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann.

  

Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 17.05.2022

Fotoausstellung „Mut machen“ im Landratsamt Ostallgäu

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren wird im Landratsamt vom 20.5. - 22.6. die Fotoausstellung „Mut machen“ gezeigt.

Die Harl.e.kin-Nachsorge begleitet Familien mit einem früh- oder risikogeborenen Kind im Übergang von der Klinik nach Hause.

  

Etwa jedes zehnte Kind wird weltweit zu früh geboren. Die Wanderausstellung möchte alle Interessierten für dieses Thema sensibilisieren und gleichzeitig die positive Entwicklung der Kinder sowie deren Lebensfreude und Mut sichtbar machen. In der Fotoausstellung sind lebensfrohe und ermutigende Porträts von Kindern zu sehen, die in den vergangenen Jahren von der Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren begleitet wurden. Die Ausstellung kann im Rahmen der allgemeinen Öffnungszeiten des Landratsamts Ostallgäu besucht werden. 

  

„Tandem“-Begleitung durch Kinderkrankenschwester und Fachkraft der Frühförderstelle

  

In den vergangen 15 Jahren hat die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren über 350 Kinder aus der Region beim Übergang von der Kinderintensivstation nach Hause begleitet und in dieser ersten Phase der Unsicherheit unterstützt. Ziel ist neben der praxisnahen Beratung zu konkreten Fragen und Anliegen rund um Themen wie Pflege, Ernährung, Schlaf und Entwicklung insbesondere die Stärkung der elterlichen Kompetenz und Förderung einer feinfühligen Eltern-Kind-Interaktion.

  

Die zu frühe Geburt oder Erkrankung eines Neugeborenen kann Familien nicht nur vor große Herausforderungen stellen, sondern ist oft verbunden mit einem Auf und Ab der Gefühle. Damit der Start in die neue Lebenssituation nach der Klinikentlassung gut gelingt, erhalten die Familien fachliche Begleitung durch ein „Tandem“ bestehend aus einer bereits vertrauten Kinderkrankenschwester des Klinikums und einer erfahrenen Fachkraft der Frühförderstelle der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren. 

 

Mitteilung vom 17.05.2022

Maifest im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Nach einer Zeit der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird auch im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg wieder gefeiert.

Foto: Sabine Maurus, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Foto: Sabine Maurus, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten pünktlich ihr traditionelles Maifest begehen. Während Mitarbeiterin Gertrud Wirkner mit ihrer steirischen Harmonika im Saal für musikalische Unterhaltung sorgte, machten sich Mitglieder des Trachtenvereines „D`Günztaler“ im Garten daran, den Maibaum aufzustellen. 

 

Mitteilung vom 17.05.2022

Digitalpakt: über 2,2 Millionen Euro für kreiseigene Schulen

Rund 2.232.000 Euro hat der Landkreis Ostallgäu für die Digitalisierung seiner kreiseigenen Schulen vom Freistaat Bayern bewilligt bekommen.

V. l. vor der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf: Ulrike Devries (Leiterin der Berufsschule Ostallgäu Marktoberdorf), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Angelika Oswald (Leiterin der Erich Kästner Schule Füssen), Lucia Wind (Leiterin der Realschule Buchloe) und Alfred Unsin (Leiter der Außenstelle Füssen der Berufsschule Ostallgäu).

V. l. vor der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf: Ulrike Devries (Leiterin der Berufsschule Ostallgäu Marktoberdorf), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Angelika Oswald (Leiterin der Erich Kästner Schule Füssen), Lucia Wind (Leiterin der Realschule Buchloe) und Alfred Unsin (Leiter der Außenstelle Füssen der Berufsschule Ostallgäu).

Er erhält das Geld als Sachaufwandsträger der Schulen im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ (dBIR).

  

„Unsere Digitalisierungsoffensive macht damit einen weiteren großen Schritt voran! Wir nutzen das Geld, um gleiche Verhältnisse beim digitalen Lernen an unseren Schulen zu schaffen,“ sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die meisten der kreiseigenen Schulen sind bereits im Rahmen von Sanierungen hervorragend mit digitalen Lernmitteln ausgestattet und damit fit für den Unterricht der Zukunft. Wie wichtig das ist, hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt.“  

  

Geld fließt in Medientechnik und integrierte Fachunterrichtsräume

  

Mit rund zwei Millionen Euro des Förderbetrags wird Medientechnik für die Klassenzimmer beschafft – zum Beispiel Beamer, Dokumentenkameras und zentrale Steuerpanels zur Steuerung der Medientechnik. Der übrige Teil der Förderung – etwa 220.000 Euro – ist für die Digitalisierung der integrierten Fachunterrichtsräume an der Berufsschule Ostallgäu genehmigt. Diese werden unter anderem mit Tablet-PCs, Lehrständen oder CNC-Fräsen für den berufsspezifischen Einsatz ausgestattet.

  

Grundlage für die Verwendung der Digitalpakt-Förderung bei den kreiseigenen Schulen ist die Digitalisierungsoffensive des Landkreises. Diese beinhaltet unter anderem auch Glasfaseranschlüsse für die Schulen sowie Sonderbudgets für Schülerleih- und Lehrerdienstgeräte. Die Förderquote von dBIR beträgt 90 Prozent. Insgesamt stellen Bund und Freistaat Bayern mit dem Digitalpakt Schule mehr als eine Milliarde Euro für die Digitalisierung an Schulen bereit.

 

Mitteilung vom 17.05.2022

Arbeiten für größte Wasserstoffregion im Süden Deutschlands gestartet

Vom Bodensee durchs Allgäu bis nach Fuchstal sollen unter dem Titel HyAllgäu*-Bodensee klimafreundliche Wasserstoffanwendungen entstehen.

Philipp Irber, Manager für ÖPNV, Mobilität und Klimaschutz im Landkreis Lindau (Bodensee), nahm den offiziellen HyExperts-Förderbescheid von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing am 12. Mai in Berlin entgegen.

Philipp Irber, Manager für ÖPNV, Mobilität und Klimaschutz im Landkreis Lindau (Bodensee), nahm den offiziellen HyExperts-Förderbescheid von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing am 12. Mai in Berlin entgegen.

Ziel ist es, einen neuen neuen grünen Absatzmarkt aufzubauen. Bereits 2024 soll im Allgäu die Produktion von grünem Wasserstoff Fahrt aufnehmen. Das Projekt verzahnt daher die zahlreichen Aktivitäten in der Region, stößt neue Ideen an und entwickelt daraus einen integriertes Umsetzungskonzept, das Produktion, Anwendung, Transport und Speicherung des klimafreundlichen Energieträgers zusammenführt. Der Start der Konzeptphase ist verbunden mit einem Aufruf zur Beteiligung, der insbesondere an Unternehmen und den heimischen Mittelstand gerichtet ist.


„Wasserstoff macht Klimaschutz zu einem echten nachhaltigen Geschäftsmodell. Wir können vor Ort grünen Wasserstoff produzieren und nutzen. Mit diesem Ziel arbeiten die Unternehmen und

Verwaltungen der Region Hand in Hand zusammen“, so Elmar Stegmann, Landrat im Landkreis Lindau (Bodensee), der die Federführung im Projekt HyAllgäu*-Bodensee übernommen hat. „Es ist etwas Besonderes, wieviel in der Region schon vorgearbeitet wurde. Wir rufen daher alle Unternehmen, die an der Wasserstoffzukunft hier vor Ort mitgestalten möchten, herzlich dazu auf, sich einzubringen. Wir bringen alle diese Aktivitäten in größerem Kontext zusammen und verbinden sie mit weiteren Ideen und Projekten, und zwar vom Bodensee durchs Allgäu bis nach Fuchstal. Unsere Zusammenarbeit ist ja schon gut eingespielt, wir sehen uns hier auch ein wenig als Pioniere“, so Landrat Stegmann weiter. „Unterm Strich wollen wir die größte verzahnte Wasserstoffregion im Süden Deutschlands aufbauen.“

    

Das Projektgebiet umfasst insgesamt zehn Gebietskörperschaften in Bayern bzw. Baden-Württemberg und damit eine Fläche von rund 4.800 km2 mit ca. 800.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Zahlreiche kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen aus der Region, Stadtwerke, Energieversorgungs- und Entsorgungsbetriebe, Transport- und Logistikunternehmen und Schifffahrtsbetriebe sowie Hochschulen sind bereits zum Starttermin Teil des Projektverbunds. Weitere sollen im Projektverlauf hinzukommen und mit ihren Ideen und Projekten das Umsetzungskonzept weiter konkretisieren und bereichern.

    

In den zwölf Monaten Projektlaufzeit wird die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette für die Region aufgefädelt: Produktion, Transport, Lagerung und Anwendung. Dazu sollen von der Bodenseeschifffahrt über die Nahwärme bis zur Logistik die zahlreichen Wasserstoffprojekte der Region ineinandergreifen. Zusätzlich sollen weitere Produktionswege und -kapazitäten betrachtet werden. Genutzt wird das klimafreundliche Gas dann zunächst mit dem Schwerpunkt Mobilität, z. B. als Treibstoff für den Busverkehr. So sind in der Region derzeit weit über 400 konventionell angetrieben Busse im Einsatz, die vor dem Hintergrund der Clean Vehicle Directive der Europäischen Union auf klimafreundliche Energieträger umgestellt werden sollen. Wasserstoffbusse sind hier eine der möglichen Alternativen. Weitere Gebiete, auf denen sich schon heute ein wirtschaftlicher Einsatz von grünem Wasserstoff abzeichnet, sind klimafreundliche Binnen-Passagierschiffe und Nutzfahrzeuge der Nah- und Fernlogistik.

  

Als klimafreundlicher Energieträger soll der regionale grüne Wasserstoff auch in ersten Quartierslösungen die intelligente Kopplung von Strom, Mobilität und Wärme ermöglichen. Um all dies zu ermöglichen, widmet sich das Umsetzungskonzept schließlich dem Ausbau des regionalen Angebots an Wasserstofftankstellen und weiterer Logistik zur Bereitstellung. Insgesamt soll mit HyAllgäu*-Bodensee analysiert werden, wie ein Absatzmarkt für grünen Wasserstoff in der vielfach ländlich geprägten Region mit mehreren urbanen Zentren konkret aufgebaut werden und mit kurzen Lieferketten und effizienten Prozessen zu hoher regionaler Wertschöpfungstiefe beitragen kann. Die umfassende Konzeptentwicklung wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP2) mit insgesamt 400.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert.

  

„Wasserstoff ist die vielseitigste klimafreundliche Energieform, die wir haben. Und wer heute bei klimafreundlichen Lösungen zögert, steht in wenigen Jahren mit leeren Händen dar. Wir freuen uns daher, dass der Süden des Landes nahtlos an die bisherigen, vielversprechenden Ergebnisse aus der ersten HyLand-Runde anknüpft“ betont Alexander Gehling, Programm Manager im NIP und Koordinator der HyLand Regionenförderung der NOW, die das Förderprogramm im Auftrag des BMDV koordiniert. Um das Konzept einschließlich Machbarkeitsstudie auszuarbeiten, wurde ein Konsortium aus Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST), BBH Consulting AG (BBHC) und motum GmbH beauftragt. Das Ergebnis wird im April 2023 erwartet.

    

HyAllgäu*-Bodensee baut unter der Federführung des Landkreises Lindau (Bodensee) auf dem erfolgreichen HyStarter-Projekt „Wasserstoffregion Ostallgäu“ auf und schlägt eine Brücke zum HyExperts-Projekt „HyAllgäu“ des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten, die als assoziierte Partner an das aktuelle Projekt angegliedert sind.

 

Projektverbund

Gemeinde Fuchstal • Stadt Kaufbeuren • Stadt Konstanz • Landkreis Lindau (Bodensee), federführend • Stadt Lindau • Stadt Memmingen • Landkreis Ostallgäu • Landkreis Unterallgäu


Assoziierte Partner

Stadt Kempten • Landkreis Oberallgäu

  

Pressekontakt

Sibylle Ehreiser

Landkreis Lindau (Bodensee), Pressestelle

Stiftsplatz 4

88131 Lindau (Bodensee)

sibylle.ehreiser(at)landkreis-lindau.de 

  

Kontakt für Beteiligungsanfragen für Unternehmen

Martin Zerta, Projektleitung

Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST)

T: 089 608110-25

hyallgaeu-bodensee(at)lbst.de 

 

Mitteilung vom 17.05.2022

bergaufland Ostallgäu entscheidet über künftige Entwicklungsstrategie

Die achte Mitgliederversammlung des Vereins „bergaufland“ findet am Dienstag, 24. Mai, um 17 Uhr im Gasthof Goldener Hirsch in Obergünzburg statt.

Im Mittelpunkt steht die künftige Entwicklungsstrategie zur Bewerbung für das Förderprogramm LEADER 2023 – 2027 beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF). „Die Strategie wurde auf Grundlage der bereits bestehenden Fachkonzepte des Landkreises sowie unter Beteiligung der Kommunen, Vereine und Verbände sowie der Bürgerinnen und Bürger entwickelt“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. 

 

Neben dem Beschluss zur künftigen Entwicklungsstrategie inklusive des Fördergebiets wird auch über den aktuellen Stand des eigenen Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ sowie über die Kassenprüfung für das Jahr 2021 berichtet. Zudem wird vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten über Aktuelles zum Förderprogramm LEADER informiert. Die detaillierte Tagesordnung zur Versammlung gibt es auf www.bergaufland-ostallgaeu.de.

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. 

  

Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-514 oder -353 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 16.05.2022

Online-Stammtisch für ehrenamtliche Asyl-Helfer

Der nächste Termin für den Austausch unter ehrenamtlich Aktiven im Bereich Asyl und Integration ist am Dienstag, 7. Juni 2022, ab 19 Uhr.

Bild: istockphoto/viewapart

Der Online-Stammtisch wird von der Stelle für Kommunale Integration organisiert und richtet sich an alle Engagierten, die im Bereich der Integration oder Zuwanderung von Menschen tätig sind. Auch Menschen, die sich in Zukunft engagieren möchten, sind zum Stammtisch eingeladen. Er bietet die Gelegenheit Aktuelles aus dem Landratsamt zu erfahren und Fragen zu stellen. Zu Gast wird Stefanie Gropper von der Beratungsstelle der Caritas Migrations-, Flüchtlings- und Integrationsberatung sein. Sie wird auch für Fragen zur Verfügung stehen. 

  

Anmeldungen bis 3. Juni 2022 bei der Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu richten – per E-Mail (integration(at)ostallgaeu.de) oder telefonisch (08342 911-194). Weitere Informationen unter www.ostallgaeu.de/integration oder in der Integreat App Ostallgäu.

 

Mitteilung vom 13.05.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

 

Folgende Termine werden angeboten:'

  

 

  • Dienstag, 17.5.2022, Nesselwang, Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30, 9.30-14 Uhr
  • Donnerstag, 19.5.2022, Obergünzburg, Akku-Treff, Poststr. 2, 9.30-14 Uhr
  • Donnerstag, 19.5.2022, Stöttwang, Gemeindeamt, Kirchplatz 2, 13:30-18:30 Uhr
  • Freitag, 20.5.2022, Kaufbeuren, Gablonzer-Haus Bürgerplatz 1, 9.00-14 Uhr

 

  

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

 

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 13.05.2022

Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“ im Ostallgäu

In mehreren Bienenvölkern im mittleren Landkreis ist die Amerikanische Faulbrut der Bienen festgestellt worden.

Bild: pixabay/PollyDot

Die Krankheit kann in Bienenvölkern erhebliche Schäden verursachen. Das Veterinäramt des Landratsamtes Ostallgäu hat Maßnahmen gegen die Ausbreitung eingeleitet.

 

Rund um den Standort des betroffenen Bestandes wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet. Imkerinnen und Imker, die die Haltung ihrer Bienenvölker im Landkreis Ostallgäu bisher noch nicht beim Landratsamt gemeldet haben, werden dringend aufgefordert, dies unverzüglich nachzuholen. 

 

Die Bienenseuche ist für den Menschen ungefährlich. Auch der Honig und andere Bienenerzeugnisse können bedenkenlos verzehrt werden. Der Erreger – ein Bakterium – wird über den Futtersaft und die Waben verbreitet. Er befällt ausschließlich die Brut der Bienen und führt zu Verlusten und Einbußen in den Bienenvölkern. Weggeworfene, nicht vollständig gereinigte Honiggläser, die für Bienen zugänglich sind, können die Sporen von einem Volk zum nächsten weitertragen. 

 

Für Fragen steht das Veterinäramt des Landratsamts Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342 911-213 oder per E-Mail unter veterinaeramt(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 11.05.2022

Wechsel an der Spitze des Jobcenters Ostallgäu

Der langjährige Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu, Thomas Liebner, geht in den Ruhestand. Nachfolgerin von Liebner wird Franziska Albrecht.

V. l.: Maria Amtmann, Franziska Albrecht, Thomas Liebner und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

V. l.: Maria Amtmann, Franziska Albrecht, Thomas Liebner und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Verabschiedet wurde Liebner von Landrätin Maria Rita Zinnecker und Maria Amtmann, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen. Der Landkreis Ostallgäu und die Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen sind Träger des Jobcenters Ostallgäu. 

   

„Als Mann der ersten Stunde waren Sie seit Gründung der Arbeitsagenturen und der Jobcenter von Anfang an mit an Bord. Sie haben das Jobcenter Ostallgäu durch ruhige und falls nötig mit sicherer Hand auch durch stürmische See gesteuert,“ sagte Zinnecker, die auch Vorsitzende der Trägerversammlung des Jobcenters ist. „Vielen Dank für Ihr herausragendes Engagement in den vergangenen Jahren! Für Ihren Ruhestand wünsche ich Ihnen vor allem Gesundheit und nur das Allerbeste.“

    

Liebner war seit 2005 Geschäftsführer des Jobcenters Ostallgäu. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Einführung von Hartz IV, die Flüchtlingswelle ab dem Jahr 2015, die Einführung der E-Akte sowie neuer Fachverfahren und die Corona-Pandemie mit den Sozialschutzpaketen. Außerdem organisierte Lieber drei Umzüge des Jobcenters innerhalb von Marktoberdorf: 2005 vom Standort der Arbeitsagentur in die Hochwiesstraße, 2014 von der Hochwiesstraße ins Landratsamt und 2020 vom Landratsamt in den Neubau in der Iglauerstraße. 

    

Mit Liebner verlässt auch sein Stellvertreter Jürgen Haug das Jobcenter. Er übernimmt neue Aufgaben im Landratsamt. Nachfolger von Liebner und Haug werden Franziska Albrecht als Geschäftsführerin und Martin Haff als stellvertretender Geschäftsführer.

 

 

Mitteilung vom 09.05.2022

Bewerbung fürs Vereinscoaching 2022 jetzt möglich

Viele Vereine stehen vor Herausforderungen, die schon vor der Corona-Pandemie bestanden und jetzt noch größer geworden sind.

Fotolia/Alex Bramwell

Fotolia/Alex Bramwell

Da durch die Einschränkungen der vergangenen beiden Jahre auch das Ehrenamt stark beeinträchtigt wurde, bietet die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich für ein kostenloses Vereinscoaching zu bewerben.

   

Im Vereinscoaching werden drei ausgewählte Vereine individuell gefördert und gestärkt. Es wird von Vereinsberater Michael Blatz durchgeführt, der neben langjähriger Management-Erfahrung über 15 Jahre Erfahrung im Coaching von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen hat. 

  

Inspirationen und Mut für neue Projekte durch professionelle Unterstützung

  

Der Blick von außen kann oft Klarheit bringen. So sehen es auch die Vereine, die 2021 gecoacht wurden. Jürgen Herrmann von der Stadtkapelle Buchloe berichtet, dass der Verein durch das Vereinscoaching neue Inspiration erhalten habe: „Wir haben durch den Coaching-Prozess auch größere Projekte angestoßen, die wir ohne das Vereinscoaching wahrscheinlich so nicht gestartet hätten. Alles in allem war das Vereinscoaching eine tolle Geschichte für uns.“ 

  

Auch der Verein Heimat- und Trachtenvereins „Kaltentaler“ Bidingen e.V. kann das Vereinscoaching empfehlen. „Wir haben gemeinsam mit Herrn Blatz viele Ideen und Strukturen erarbeitetet, wie wir Kinder und Jugendliche für unseren Verein gewinnen können. Die Ideen sind in einen Jahresplan eingeflossen, in dem wir für jeden Monat eine kleine Aktion geplant haben“, sagt Angelika Rauch. 

  

„Wir haben durch das Vereinscoaching viel dazu gelernt und uns für die Zukunft Ziele, vor allem in der Gewinnung von Kindern und Jugendlichen für den Verein, gesetzt. Für den Sommer haben wir uns einige Aktivitäten überlegt und freuen uns schon auf deren Umsetzung. Das Vereinscoaching war für uns eine gute Sache,“ sagt Frank Peters, 1. Vorsitzender, 1. Ruderclub Forggensee e.V..

  

Bewerbung: Das Bewerbungsformular ist auf der Internetseite www.ehrenamt-ostallgaeu.de/beratung-coaching.html zu finden oder kann bei der Servicestelle EhrenAmt angefordert werden (08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de). Bewerbungen können bis zum 20. Juni 2022 eingereicht werden.

 

Mitteilung vom 09.05.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 


Folgende Termine werden angeboten:

  

 

  • Mittwoch, 11.05.2022, Schwangau, Schlossbrauhaus, Gipsmühlweg 5, 9.30-14 h
  • Mittwoch, 11.05.2022, Buchloe, Kolping-Haus, Kolpingstr. 6, 9.30-13.30 h
  • Donnerstag, 12.05.2022, Waal, Bürgerhaus, Schulstr. 4, 14-19 h
  • Donnerstag, 12.05.2022, Pfronten, Pfarrheim, Dr. Kohnle-Weg 1, 9.30-14 h

 

  

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

  

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

  

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 06.05.2022

Landkreis startet Kampagne zur Gewinnung von Pflegekräften

Mehr Menschen in eine Ausbildung oder Arbeit im Pflegebereich zu bringen, ist eines der Ziele der Seniorenarbeit des Landkreises.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte), Seniorenbeauftragte des Landkreises Irmgard Haberberger und Dennis Stöger von der Agentur Visionall vor dem Kampagnenbild des Künstlers Robert Wilhelm aus Füssen. (Wilhelm fehlt krankheitsbedingt.) Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker (Mitte), Seniorenbeauftragte des Landkreises Irmgard Haberberger und Dennis Stöger von der Agentur Visionall vor dem Kampagnenbild des Künstlers Robert Wilhelm aus Füssen. (Wilhelm fehlt krankheitsbedingt.) Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat dazu nun die Werbekampagne „Da ist so viel für dich drin – Mach Karriere in der Pflege im Ostallgäu“ gestartet. „Wir wollen damit so viele Menschen wie möglich für den Pflegeberuf begeistern und gewinnen. Auch und gerade diejenigen, die sich bisher noch keine Tätigkeit in der Pflege vorstellen konnten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. 

 

Vom Landkreis sind verschiedene Kampagnen-Aktionen geplant. Unter anderem wird Stefanie Randel-Möst, Koordinatorin für Berufsorientierung des Landkreises, eine Schulhoftour durchführen, um an den Schulen über die Möglichkeiten in der Pflege zu informieren. Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, wird neben den Schulen weitere Einrichtungen besuchen, um Fragen zum Pflegeberuf zu beantworten. Im Landratsamt ist für Juli außerdem eine Ausstellung zum Thema Karriere in der Pflege geplant. 

  

Die begleitenden Werbemittel der Kampagne bestehen unter anderem aus Flyern, Postkarten, Roll-ups. Diese können auch von Pflegeeinrichtungen im Landkreis genutzt werden – zum Beispiel bei Berufsinformationsveranstaltungen. Mit der Kampagnenhomepage so-viel-drin.de und regelmäßigen Beiträgen auf Facebook und Instagram wird im Internet für die Arbeit in der Pflege geworben. Ab Juli werden zudem drei Busse mit Kampagneninhalten beklebt.

  

Bereits am 28. und 29. April 2022 hat der Landkreis auf der Ausbildungsmesse in Marktoberdorf für Tätigkeiten in der Pflege geworben. „Ausnahmsweise vor dem offiziellen Kampagnenstart, da die Auszubildenden für den kommenden September auf jeden Fall jetzt gewonnen werden müssen,“ weiß Zinnecker und ergänzt: „Die Kampagne ist ein weiteres wichtiges Werkzeug unserer Maßnahmenpalette gegen den Fachkräftemangel in der Pflege. Zu der gehört auch, selbst auszubilden – zum Beispiel in unseren Senioren- und Pflegeheimen sowie an den Berufsfachschulen für Krankenpflege beziehungsweise Krankenpflegehilfe unserer Kliniken.“

  

Besonderheiten: regionaler Bezug und eigenes Bild

  

Inhaltlich setzt die Kampagne, die in mehreren Workshops unter Beteiligung von Einrichtungen, Pflegefachkräften und Auszubildenden erarbeitet wurde, auf einen regionalen Bezug zum Ostallgäu. Mit den Schlagworten „echter Sinn“, „echte Menschen“, „echtes Leben“, „echte Wertschätzung“ und „echte Chancen“ wird zudem die Vielfältigkeit des Pflegeberufs dargestellt sowie auf die Karriere-, Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten hingewiesen. Diese sind wegen der Generalisierung der Ausbildung beziehungsweise der Möglichkeit zum Studium in den vergangenen Jahren größer geworden. 

    

Visuelle Grundlage der Kampagne bildet ein Bild des Künstlers Robert Wilhelm aus Füssen. Die Gestaltung der Werbemittel stammt von der Agentur Visionall aus Pfronten.

 

Mitteilung vom 05.05.2022

Erste Aufenthaltstitel für ukrainische Flüchtlinge

Sechs Wochen nach ihrer Registrierung in der Erstanlaufstelle des Landratsamts erhalten die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine ihre Aufenthaltstitel.

„Das ist eine gute Nachricht für die Menschen, die bei uns Schutz suchen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Sie haben damit ein Dokument in den Händen, das ihnen die Sicherheit gibt, für vorläufig ein Jahr eine Aufenthaltsgenehmigung bei uns zu haben.“

  

Flüchtlinge aus der Ukraine können in Deutschland einen „Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz“ erhalten. Der Antrag dazu kann seit 10. März 2022 in der vom Landratsamt betriebenen Erstanlaufstelle gestellt werden. Dort werden bei der Registrierung die biometrischen Daten erfasst und zunächst eine sogenannte Fiktionsbescheinigung für die Zeit ausgestellt, bis zu der das eigentliche Dokument, das bei der Bundesdruckerei bestellt werden muss, im Landratsamt vorliegt. Aufenthaltstitel als auch Fiktionsbescheinigung ermöglichen den Bezug von Sozialleistungen. Zudem genehmigt das Landratsamt in beiden Fällen die Aufnahme eine Erwerbstätigkeit.

    

Als letzte Voraussetzung für die Registrierung muss eine Erfassung der persönlichen Daten an einer sogenannten PIK-Station (Personalisierungsinfrastrukturkomponente) erfolgen – einer besonderen Fachanwendung des Bundes. Eine solche ist dem Landratsamt Ostallgäu jedoch trotz mehrfacher Anfragen noch nicht gestellt worden. Zudem gilt sie technisch als nicht zuverlässig. „Wir hoffen immer noch, dass unsere, sehr genaue Registrierung im Landratsamt ausreicht beziehungsweise wir die erforderlichen Zugangsrechte erhalten, so dass den Flüchtlingen eine zusätzliche Fahrt nach Augsburg zu PIK-Registrierung erspart wird“, sagt Regierungsdirektor Ralf Kinkel, Abteilungsleiter der Ausländerbehörde am Landratsamt.

  

Zinnecker fordert weiterhin eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge und dankt den Bürgern

  

Dagegen sind die ersten Erfahrungen des Landratsamtes mit der neu eingeführten Software des Bundes zur Verteilung der Flüchtlinge, dem sogenannten FREE-Verfahren, positiv. Die Anwendung funktioniert und der zusätzliche Zeitaufwand in der Registrierungsstraße des Landratsamts ist nach Einschätzung der Verantwortlichen akzeptabel.

  

„Allerdings muss der Bund auf dieser von uns gelieferten Datengrundlage nun endlich eine gerechte Verteilung vornehmen“, fordert Zinnecker. „Wir haben jetzt fast 1.600 registrierte Flüchtlinge im Landkreis und liegen damit konstant und deutlich über unserer Quote für die Verteilung innerhalb Schwabens – zuletzt 112 Prozent.“ Während der Ausgleich innerhalb Bayerns läuft, sind dem Landratsamt bislang keine Aktionen des Bundes bekannt, das Missverhältnis auszugleichen. Bayern hat bisher fast ein Drittel der registrierten Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen, müsste nach dem Königsteiner Schlüssel aber nur 15 bis 16 Prozent der Flüchtlinge aufnehmen. Der Königsteiner Schlüssel regelt, wie die einzelnen Bundesländern an gemeinsamen Finanzierungen zu beteiligen sind und damit auch die Aufnahmequoten für Flüchtlinge.

 

„Weiterhin ist das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger hervorzuheben, denen ich sehr für ihr Engagement danke. Ohne die Unterstützung durch ehrenamtliche Helferkreise und private Wohnungsgeber wäre und wird diese Herausforderung nicht zu bewältigen sein“, ergänzt Zinnecker.

 

Mitteilung vom 04.05.2022

Pflegeversicherung verlängert Corona-Sonderregelungen

Die Fristen der Sonderregelungen wurden bis einschließlich 30. Juni 2022 verlängert. Darauf weist der Pflegestützpunkt Ostallgäu hin.

Folgende Sonderregelungen gelten damit noch bis mindestens Ende Juni weiter: Die Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst Bayern finden weiterhin bevorzugt telefonisch statt. Außerdem können Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 SGB XI, die bei Bezug von Pflegegeld halb- beziehungsweise vierteljährlich verpflichtend sind, auf Wunsch telefonisch oder digital stattfinden. Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können zudem den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich auch für Hilfen außerhalb der geltenden Regelung einsetzen, um Corona-bedingte Versorgungsengpässe auszugleichen. 

  

Der Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld verlängert sich von zehn auf bis zu 20 Arbeitstage jährlich. Angehörige können auf Antrag von der Pflegekasse oder der privaten Pflege-Pflichtversicherung für Zeiten, in denen sie die Pflege oder die Organisation der Pflege übernehmen, das Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung erhalten. 

  

Nähere Informationen zu den Leistungen der Pflegekassen und zu allen anderen Fragen rund um das Thema Pflege erhalten Ratsuchende kostenlos beim Pflegestützpunkt Ostallgäu unter 0834 911-511 oder pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de. Mehr Informationen gibt es auch auf www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt.html

 

Mitteilung vom 03.05.2022

Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“

Der Kurs ist offen für Mitarbeiter aller Berufsgruppen und auch für Interessierte, die sich schon in den ersten Jahren ihres „Rentnerdaseins“ befinden.

Er bietet Unterstützung, Impulse und Ideen, wie man den Lebensabschnitt des Ruhestands aktiv, bewusst und sinnerfüllt für sich gestalten kann. Start der zweiteiligen Veranstaltung ist am 25. Mai.

  

Der Ausstieg aus dem Beruf ist ein bedeutendes Ereignis. Von einem auf den anderen Tag entfallen die bisherige berufliche Aufgabe, die Alltagsstruktur sowie Anerkennung und soziale Kontakte – wichtige Säulen der Identität. Trotz Vorfreude auf mehr Freizeit und Ruhe entstehen oftmals auch Unsicherheiten, gemischte Gefühle und Zukunftsfragen. Manche fühlen sich in dieser Situation hoffnungsfroh, ängstlich oder alleingelassen mit den Veränderungen, die ihnen bevorstehen. 

  

Mit dem Workshop „Mit Begeisterung in den Ruhestand“ können alle, die den Übergang und den Einstieg in den Ruhestand aktiv gestalten möchten, den ersten Schritt machen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten beantworten die Teilnehmenden Fragen wie: „Wo stehe ich?“, „Was war gut in meiner Berufstätigkeit“, „Was ist für mich wirklich wichtig?“, „Welche Erwartungen hat mein Umfeld an mich?“ oder „Wie kann ich die neu gewonnene Zeit zufrieden und aktiv gestalten?“.

    

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Der Workshop findet an zwei aufeinander aufbauenden Terminen am 25. Mai und 1. Juni 2022, jeweils von 16 bis 19 Uhr, im Generationenhaus Kaufbeuren statt. Anmeldung bei Christine Hoch, Landratsamt Ostallgäu, Tel.: 08342 911 293, E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de.

 

Mitteilung vom 03.05.2022

Neu: Digitaler Leitfaden für Veranstalter im interaktiven Gewand

Die Veranstaltungssaison für dieses Jahr ist eingeläutet. Passend dazu hat der Landkreis Ostallgäu seinem Veranstalterleitfaden ein neues Gewand verpasst.

Veranstalter, wie beispielsweise Vereine, finden unter veranstalterleitfaden.ostallgaeu.de mit Hilfe eines Fragebogens jetzt noch schneller die Informationen, die sie zur sicheren Planung und Durchführung der eigenen Veranstaltung benötigen. 

  

Der Veranstalterleitfaden bietet seit rund zehn Jahren einen gesammelten Überblick über Auflagen und Gesetze, damit die vielen Veranstaltungen und Feste im Landkreis sicher organisiert werden können. Der Leitfaden wurde nun aktualisiert, um in der Unterstützung noch benutzerfreundlicher und verständlicher zu werden. 

 

Interaktiver Fragebogen bietet individuelle Unterstützung

 

„Der Leitfaden hilft Veranstaltern, den Überblick zu behalten, nichts Wichtiges zu vergessen und die richtigen Ansprechpartner zu finden. Durch den interaktiven Fragebogen haben wir ein bisher einzigartiges Instrument geschaffen, um den Ehrenamtlichen in unserem Landkreis eine echte Unterstützung zu bieten“ sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises, hat bei der Erstellung auch die Erfahrungen und Impulse von Ehrenamtlichen in die Aktualisierung einfließen lassen.

 

Der Fragebogen führt durch die wichtigsten Bereiche einer Veranstaltung: Werden Getränke ausgeschenkt, wird ein Festzelt errichtet, gibt es Musik, für die Gema-Gebühren gezahlt werden müssen usw. Wenn alle Antworten angeklickt sind, erhält man die relevanten Informationen und muss sich nicht durch alle Inhalte durchlesen.

 

Erfahrene Veranstalter können über die Rubriken „Themen“ und „Schlagworte“ auch zielgerichtet nach einzelnen Themen suchen. Daneben werden zu den einzelnen Inhalten ausführliche Informationen, zeitliche Fristen, Aufgabenlisten, weiterführende Links und Dokumente sowie Ansprechpartner genannt. All diese Informationen können im Gesamten oder als einzelne Beiträgen herunterladen werden. 

  

Der Veranstalterleitfaden ist über veranstalterleitfaden.ostallgaeu.de erreichbar. Für die Koordination des Leitfadens ist Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt (Tel. 

08342 911-290, ehrenamt(at)ostallgaeu.de) verantwortlich.

 

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