AktuellesMitteilung vom 03.06.2026 Familienstützpunkte feiern Jubiläum: Vier Familienfeste im LandkreisDie vier Familienstützpunkte im Ostallgäu feiern ihr zehnjähriges Bestehen mit Familienfesten in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg. » mehr Familien erwartet am Freitag, 19. Juni 2026, ab 15 Uhr ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Spiel, Spaß und Unterhaltung. Die Jubiläumsfeste laden alle Familien dazu ein, die Familienstützpunkte kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Nachmittag zu verbringen. An allen vier Standorten gibt es Gewinnspiele, Essen und Getränke, Kreativangebote, Workshops und Vorführungen.
Buntes Programm an allen vier Standorten
An den einzelnen Standorten gibt es auch besondere Höhepunkte: In Buchloe stehen unter anderem der Vortrag „Dem Räuber auf der Spur“ und Kreistänze auf dem Programm. In Füssen dürfen sich Familien unter anderem auf eine Hüpfburg, Spielstationen und Workshops zur Seifenherstellung freuen. In Marktoberdorf sorgen eine Zaubershow, ein Clown und Kasperletheater für Unterhaltung; außerdem gibt es eine Bewegungsbaustelle für die Kleinen. In Obergünzburg gibt es unter anderem die Möglichkeit, die Polizei kennenzulernen, außerdem Tanzvorführungen, Vorträge und einen Bücherflohmarkt. Details zu den Angeboten an den vier Standorten sind in der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de zu finden.
Die Familienstützpunkte sind wohnortnahe Anlaufstellen für Familien. Sie bieten Informationen, Beratung und Kontakte sowie ein breites Spektrum an Angeboten für Eltern und Kinder. Ziel ist es, Familien im Alltag niedrigschwellig zu unterstützen und Begegnung zu ermöglichen. Der Landkreis Ostallgäu nimmt am Förderprogramm Familienstützpunkte des Bayerischen Familienministeriums teil. Koordiniert werden die Familienstützpunkte von der Familienbildungsstelle Ostallgäu. Weitere Informationen gibt es bei Isabel Costian, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, Telefon: 08342 911-510, sowie unter familienapp-kf-oal.de.
Mitteilung vom 03.06.2026 Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.Die 13. Mitgliederversammlung des Vereins „bergaufland“ findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 17 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf statt. » mehr Neben einem Rückblick über die Ereignisse und Aktivitäten im vergangenen Jahr und den aktuellen Stand der Umsetzung der aktuellen Entwicklungsstrategie wird auch über das eigene über LEADER geförderte Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert.
Darüber hinaus ist ein Beschluss über die Änderungen in der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums sowie ein Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2025 und ein aktueller Stand zum Förderprogramm LEADER vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten geplant. Die detaillierte Tagesordnung zur Versammlung gibt es auf www.bergaufland-ostallgaeu.de.
Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.
LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen.
Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 02.06.2026 Moorführung: Wie Moore vor Hochwasser und Trockenheit schützenMoore sind weit mehr als nur nasser Boden: Sie speichern Wasser, puffern Starkregen ab und können in Trockenzeiten wertvolle Reserven bereithalten. » mehr Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Donnerstag, 18. Juni 2026, zu einer Moorführung nach Stötten am Auerberg ein. Unter dem Titel „Mehr als Matsch – Wie Moore uns vor Hochwasser und Trockenzeiten schützen“ vermitteln Simone Reylaender und Carmen Scherbaum von der Allgäuer Moorallianz, welche wichtige Rolle Moore für den Wasserhaushalt und den Klimaschutz spielen.
Bei der Führung erfahren die Teilnehmenden, was intakte und wiedervernässte Moore für unsere Heimat im Allgäu bedeuten und wie sie zum Schutz vor Hochwasser und Wassermangel beitragen können. Zudem wird aufgezeigt, warum Moore wertvolle Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen sind. Anschauliche Beispiele, leicht verständliche Erklärungen und Raum für Fragen machen die Exkursion zu einem informativen Einblick in ein oft unterschätztes Ökosystem.
Natur erleben und Zusammenhänge verstehen
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, Moore direkt vor Ort mit neuen Augen zu entdecken und ihre Bedeutung für eine klimaangepasste Landschaft besser zu verstehen. Treffpunkt ist der Parkplatz am Moor-Erlebnis-Pfad in Stötten am Auerberg.
Die Moorführung findet am Donnerstag, 18. Juni 2026, von 18 bis 20 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 11. Juni 2026 per E-Mail an klima(at)lra-oal.bayern.de möglich. Die Veranstaltung ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote gibt es unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-961.
Mitteilung vom 29.05.2026 Neue Bodenrichtwerte für den Landkreis Ostallgäu beschlossen – ab sofort online und kostenfrei über den BayernatlasDer Gutachterausschuss hat die neuen Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2026 beschlossen. » mehr Insgesamt wurden für den Landkreis 403 Bodenrichtwertzonen ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei unter anderem Wohngebiete, Mischgebiete, Sondergebiete wie Feriendörfer, Gewerbegebiete sowie landwirtschaftliche Flächen wie Grünland und Ackerland. Zur Einordnung: Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Wert für den Boden in einem Gebiet mit vergleichbaren Eigenschaften. Er dient als Orientierung für den Grundstücksmarkt und wird alle zwei Jahre neu ermittelt.
Bodenrichtwerte im Ostallgäu: Große Bandbreite
Die Auswertung zeigt: Besonders bei Wohnbauflächen gibt es eine große Bandbreite. Die niedrigsten Werte liegen bei 90 Euro pro Quadratmeter in kleineren Ortsteilen der Gemeinden Aitrang, Görisried, Rettenbach am Auerberg und Stötten am Auerberg. Der höchste Wert wurde mit 945 Euro pro Quadratmeter in Hopfen am See festgestellt. Auch in Füssen, Marktoberdorf, Buchloe, Pfronten und Schwangau werden in guten Lagen mehr als 500 Euro pro Quadratmeter erreicht. Bei Gewerbeflächen reichen die Bodenrichtwerte von 55 Euro bis 150 Euro pro Quadratmeter. Im landwirtschaftlichen Bereich gab es insgesamt weniger starke Veränderungen. Hier liegen die Werte je nach Gemeinde zwischen 4,50 Euro und 11,20 Euro pro Quadratmeter.
Wer sich informieren möchte, kann die Bodenrichtwerte kostenfrei im BayernAtlas abrufen (www.bayernatlas.de). Die Daten zum Stichtag 1. Januar 2024 sind bereits online verfügbar. Die Werte zum Stichtag 1. Januar 2026 stehen inzwischen ebenfalls auf der Seite bereit. Wer eine amtliche Auskunft benötigt, kann sich an die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses wenden. Eine Anfrage ist per E-Mail an gutachterausschuss(at)lra-oal.bayern.de möglich. Wichtig ist, dabei auch die Rechnungsadresse anzugeben.
Mitteilung vom 29.05.2026 Landrat Stapfner vor Brenner-Demo: Belastungen für das Ostallgäu so gering wie möglich haltenLandrat Bernd Stapfner hat sich im Vorfeld der am Samstag stattfindenden Demo auf dem Brenner eng mit Polizei, Kommunen und Feuerwehren abgestimmt. » mehr Stapfner appelliert, zu diesen Zeiten „gar nicht zu fahren beziehungsweise die betroffenen Bereiche sehr weiträumig zu umfahren“. Wer unterwegs ist, solle aufgrund der erwarteten hohen Temperaturen genügend Getränke mitnehmen, rät er. Da auf österreichischer Seite mit der Aktivierung der Dosierampeln und gegebenenfalls auch einer Blockabfertigung am Grenztunnel zu rechnen ist, muss insbesondere auf der A7 im Ostallgäu mit einem erheblichen Staugeschehen gerechnet werden. Neben Rückstaus auf der Autobahn droht dadurch vor allem im Raum Füssen und Nesselwang eine massive Verkehrsbelastung.
„Bereiten uns auf außergewöhnliche Verkehrslage vor“
Daher hat sich der Landkreis Ostallgäu bereits im Vorfeld der angekündigten Sperrungen eng mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, den betroffenen Kommunen und den Feuerwehren abgestimmt. Landrat Bernd Stapfner sagt: „Wir bereiten uns gemeinsam auf eine außergewöhnliche Verkehrslage vor. Unser Ziel ist es, im Bedarfsfall schnell und abgestimmt zu handeln und die Belastungen für die Menschen im Ostallgäu so gering wie möglich zu halten.“
Stapfner appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die Autobahn nach Möglichkeit nicht zu verlassen, um die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Orten zu entlasten. „Wer nicht zwingend abfahren muss, sollte dies auch deshalb vermeiden, weil auf österreichischer Seite ohnehin kein Weiterkommen möglich ist“, erklärt Stapfner. Um den Menschen angesichts der zu erwartenden Verkehrslage die Möglichkeit zu geben, sich zu versorgen, sollen die ansonsten geltenden Durchfahrtsverbote an diesem Tag in Absprache mit der Polizei nicht vollzogen werden.
Mitteilung vom 28.05.2026 Beginn der wöchentlichen BiomüllabfuhrAb Montag, 1. Juni, werden die Biotonnen im Landkreis Ostallgäu wieder im Wochenturnus geleert. » mehr Die wöchentliche Leerung der Biomüllgefäße trägt dazu bei, in der warmen Jahreszeit unangenehme Gerüche und Madenbildung zu vermeiden. Gerade während der Sommermonate sollten organische Abfälle möglichst trocken in die Biotonne gegeben werden.
Für feuchte Bioabfälle eignen sich mehrere Lagen Zeitungs- oder Küchenkrepp. Die Kommunale Abfallwirtschaft empfiehlt außerdem, die braune Tonne an einen schattigen Platz zu stellen und den Tonnenrand sauber zu halten.
Die wöchentliche Leerung gilt bis einschließlich 2. Oktober.
Mitteilung vom 28.05.2026 LEADER-Förderung: startreife Projektideen einreichenGefördert werden kann in den Bereichen Klima, Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt, Natur, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus. » mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können für die siebte geplante Sitzung vom Entscheidungsgremium des bergaufland Ostallgäu e. V. bis spätestens 25. Juni Projektbeschreibungen bei der Geschäftsstelle einreichen, um einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER zu beantragen.
Auch darüber hinaus können Projektideen in der Förderperiode 2023 – 2027 laufend eingebracht werden. Diese müssen mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle wird empfohlen.
Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen Ende Juli dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt, das dann über die grundsätzliche Förderung über LEADER beschließt. Danach kann die Antragstellung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erfolgen.
Gefördert werden kann in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt und Natur sowie Wirtschaft, Bildung und Kultur und Tourismus. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.
Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 26.05.2026 Ostallgäu tritt wieder in die Pedale: Stadtradeln startet am 14. JuniAuch 2026 heißt es im Ostallgäu wieder: Radeln für ein gutes Klima. » mehr Der Landkreis beteiligt sich erneut an der bundesweiten Aktion Stadtradeln, die in diesem Jahr vom 14. Juni bis 4. Juli stattfindet. Ab sofort ist die Anmeldung für Einzelpersonen, Teams und Kommunen möglich.
„Das Stadtradeln ist im Ostallgäu inzwischen eine echte Institution“, sagt Landrat Bernd Stapfner. „Jedes Jahr werden in unserem schönen Landkreis viele tausende Kilometer ge(stadt)radelt – für die Gesundheit und für das Klima. In die Pedale zu treten bedeutet Lebensfreude, fördert das Wohlbefinden und schont die Natur.“ Stapfner, der selbst leidenschaftlicher Radfahrer ist, hat sich vorgenommen, ebenfalls den einen oder anderen Radelkilometer zur Landkreis-Bilanz beizutragen. Im vergangenen Jahr konnten im Ostallgäu durch die Aktion rund 125 Tonnen CO? eingespart werden.
Stadtradeln 2026: Gezählt werden alle Radkilometer
Mitmachen können alle, die im Landkreis wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Auch Kommunen können sich unter dem Dach des Landkreises registrieren und eigene Teams bilden. Bereits dabei sind Buchloe, Biessenhofen, Füssen, Germaringen, Marktoberdorf, Nesselwang, Oberostendorf, Pfronten und die Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg. Für weiterführende Schulen gibt es das Schulradeln, bei dem Klassen und Schulmannschaften landesweit gegeneinander antreten. In Marktoberdorf beteiligen sich erneut auch Grundschulen und Kindergärten mit der Aktion Kinder-Stadtradeln.
Gezählt werden beim Stadtradeln alle Radkilometer – ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder im Urlaub. Je größer das Team, desto mehr Kilometer lassen sich sammeln. Die Eintragung erfolgt bequem über die Stadtradeln-App, die Website oder auch klassisch per Erfassungsbogen. Die gefahrenen Kilometer zählen zum Ergebnis der jeweiligen Kommune oder direkt für den Landkreis.
Weitere Informationen zur Teilnahme, zur Anmeldung und zur App gibt es unter www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu
Mitteilung vom 21.05.2026 Klima, Hitze und Gesundheit: Harald Lesch und Martin Herrmann sprechen im MODEONIm Rahmen des bundesweiten Hitzeaktionstags am 11. Juni, lädt das Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren zu einer Abendveranstaltung ins MODEON ein. » mehr Im Rahmen des bundesweiten Hitzeaktionstags am Donnerstag, 11. Juni 2026, lädt das Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren zu einer Abendveranstaltung ins MODEON Marktoberdorf ein. Unter dem Titel „Warum Energiewende, Klimakrise und Hitzeschutz uns alle angehen – und wie wir Lösungen entwickeln“ erläutern Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann, warum Klimaschutz immer auch Gesundheitsschutz ist.
Immer heißere Sommer belasten die Gesundheit vieler Menschen – insbesondere Herz, Kreislauf, Atmung und Psyche. Die Veranstaltung greift deshalb ein Thema auf, das alle betrifft: den Zusammenhang von Klimakrise, Hitze, Energiewende und Gesundheit.
Klimakrise und Gesundheit zusammen denken
Mit Prof. Dr. Harald Lesch, Astrophysiker und Fernsehmoderator, sowie Dr. med. Martin Herrmann, Vorsitzender von KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V., konnten dafür zwei ausgewiesene Experten gewonnen werden. Sie erklären verständlich und wissenschaftlich fundiert, wie eng Klima, Hitze und Gesundheit miteinander verknüpft sind. Zugleich zeigen sie auf, warum konsequenter Klimaschutz immer auch Gesundheitsschutz bedeutet, welche Chancen im Hitzeschutz liegen und weshalb die Energiewende eines der größten Gesundheitsprojekte unserer Zeit ist.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 19 Uhr im MODEON, Schwabenstraße 58, in Marktoberdorf statt. Einlass ist ab 18 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag gibt es einen Infomarkt, bei dem sich Initiativen aus der Region vorstellen. Tickets kosten 10 Euro und sind online erhältlich unter eventfrog.de/hitzeschutz. Es gibt keine Abendkasse, die Tickets müssen online gekauft werden.
Regionales Bündnis für mehr Hitzeschutz
Anlass ist der bundesweite Hitzeaktionstag, der auf die gesundheitlichen Folgen zunehmender Hitze aufmerksam macht und für mehr Vorsorge sensibilisieren will. Vor Ort wird die Veranstaltung vom im Oktober 2025 gegründeten Hitzeaktionsbündnis Ostallgäu-Kaufbeuren getragen. Dieses wurde auf Initiative des Ärztlichen Kreisverbandes Ostallgäu-Kaufbeuren, KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. und Health for Future ins Leben gerufen. Weitere Mitglieder des Bündnisses sind der Landkreis Ostallgäu, die Stadt Kaufbeuren, die AOK sowie die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Weitere Kommunen, Einrichtungen und Organisationen sind eingeladen, dem Bündnis beizutreten. Kontakt über den Ärztlichen Kreisverband Ostallgäu-Kaufbeuren: info(at)aekv-oal.de. Der Termin ist unter anderem Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de.
Mitteilung vom 21.05.2026 Neuer Kreistag im Ostallgäu nimmt Arbeit aufDer Kreistag Ostallgäu ist mit seiner konstituierenden Sitzung in die neue Wahlperiode gestartet. Dem 60-köpfigen Gremium gehören 30 neue Mitglieder an. » mehr Zu Beginn der Sitzung wurde der neu gewählte Landrat Bernd Stapfner vereidigt. In seiner Ansprache an den Kreistag warb er für Fairness und Respekt in der neuen Wahlperiode. Das Ostallgäu sei gut aufgestellt, gleichzeitig seien wichtige Herausforderungen zu bewältigen. „Ich wünsche mir eine faire Zusammenarbeit – bei Diskussionen, bei Anträgen und auch dann, wenn wir in der Sache einmal unterschiedlicher Meinung sind. Lassen Sie uns diese Wahlperiode mit dem gemeinsamen Willen beginnen, konstruktiv zusammenzuarbeiten – zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu“, sagte Stapfner.
Stellvertreter von CSU, Freien Wählern und Bündnis 90/Die Grünen
Landrat Stapfner werden künftig vier Stellvertreter zur Seite stehen. In geheimer Wahl sprach sich der Kreistag für Dr. Alois Kling (CSU) als stellvertretenden Landrat aus. Als weitere Stellvertreter des Landrats bestellte das Gremium Brigitte Schröder (Freie Wähler), Carina Fischer (CSU) und Johannes Erd (Bündnis 90/Die Grünen).
Insgesamt wurden 30 neue Kreisrätinnen und Kreisräte vereidigt. Von der CSU sind dies Andreas Bauer, Martin Friedl, Werner Geiger, Andreas Grieser, Manfred Hauser, Pirmin Joas, Christoph Knestel und Thorsten Krebs. Für die AfD ziehen Winfried Breidenbach, Benedikt Brunner, Dr. Claudia Blodig, Michael Hohenadl, Nadine Storch, Monika Weber und Andreas Weiß neu in den Kreistag ein. Für Bündnis 90/Die Grünen wurden Johannes Erd, Andreas Felsl, Anna-Verena Jahn, Georg Martin, Elisabeth Schleburg und Maria Wißmiller vereidigt. Von den Freien Wählern gehören Michael Abel, Susen Knabner, Barbara Oswald, Andreas Schmid, Markus Trinkwalder und Florian Ullinger künftig dem Gremium an. Für Die Linke gehört Elisabeth Dopfer, für Junges Ostallgäu Simon Haslach und für die SPD Dr. Regina Renner neu dem Kreistag an.
Außerdem hat der Kreistag fünf Ausschüsse gebildet und neu besetzt: den Kreisausschuss, den Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt, den Ausschuss für Kreisentwicklung und Umwelt, den Rechnungsprüfungsausschuss sowie den Jugendhilfeausschuss.
Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-ostallgaeu.de/kreistag.
Mitteilung vom 20.05.2026 Fernpass- und Brenner-Demos: Landrat Stapfner tauscht sich mit Tiroler Landesregierung ausAngesichts der mit den Demos verbundenen Sperrungen hat Landrat Bernd Stapfner das Gespräch mit Tirols Verkehrslandesrat René Zumtobel gesucht. » mehr Ziel des Austauschs war es, die Bedenken des Landkreises Ostallgäu sowie der betroffenen Grenzgemeinden deutlich zu machen. Landrat Stapfner forderte mit Nachdruck, die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss so gering wie möglich zu halten – insbesondere mit Blick auf den bevorstehenden Pfingstreiseverkehr und die zu erwartende starke Belastung auf den Ausweichrouten.
Anlass des Austauschs waren die für den 30. Mai (Brenner), den 27. Juni und den 1. August (Fernpassstraße) angekündigten Blockaden. Da diese Termine unmittelbar mit Hauptreisewellen und dem Ferienbeginn in mehreren Bundesländern zusammenfallen, befürchtet Stapfner eine weitere Verschärfung der ohnehin angespannten Verkehrslage. „Unsere Gemeinden dürfen nicht zum Ausweichparkplatz für den Fernpass werden“, betonte Stapfner. Entscheidungen im Nachbarland dürften nicht zulasten der Wohn- und Aufenthaltsqualität im Ostallgäu gehen.
Von den Tiroler Partnern forderte Stapfner ein entschiedenes Handeln, um einen drohenden Verkehrskollaps abzuwenden. Dazu gehörten aus seiner Sicht eine frühzeitige und verlässliche Information über Verkehrsereignisse sowie vor allem die Berücksichtigung der Auswirkungen auf das nachgeordnete Straßennetz auf deutscher Seite. Gerade in den betroffenen Grenzgemeinden sei die Belastung durch Ausweichverkehr bereits heute deutlich spürbar.
Darüber hinaus sprach sich Stapfner für eine noch engere und verlässlichere grenzüberschreitende Abstimmung bei verkehrslenkenden Maßnahmen und in besonderen Verkehrslagen aus. Aus Sicht des Landkreises ist ein frühzeitiger Informationsaustausch über zu erwartende Belastungsspitzen und geplante Maßnahmen – etwa bei Blockabfertigungen oder Dosiermaßnahmen – ebenso notwendig wie eine enge Abstimmung bei angekündigten Versammlungen mit Auswirkungen auf die Verkehrslage.
Auch ein Erfahrungsaustausch zu Kontrollmaßnahmen und digitalen Verkehrslenkungsinstrumenten war Thema des Gesprächs. Nach Einschätzung des Landkreises kommt es entscheidend darauf an, Transitverkehr möglichst wirksam auf den übergeordneten Straßen zu halten und Ausweichverkehre in die Ortslagen zu vermeiden. Ziel müsse es sein, die Belastungen für die Bevölkerung im Grenzraum so weit wie möglich zu reduzieren und gemeinsam praktikable sowie rechtssichere Lösungen zu entwickeln.
Zudem warb Stapfner für Unterstützung bei grenznahen verkehrsrechtlichen Anordnungen. Dabei geht es unter anderem um die verkehrssichere Ausgestaltung von Maßnahmen im Bereich der Grenzübergänge, die nur in enger Abstimmung beider Seiten umgesetzt werden können.
Mitteilung vom 20.05.2026 Kreisstraße OAL 12 in der Ortsdurchfahrt von Irsee wegen Asphaltarbeiten gesperrtDie OAL 12 ist in Irsee wie bereits angekündigt im Zeitraum von 26.5.2026 bis voraussichtlich 3.6.2026 wegen Asphaltarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt. » mehr Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wird die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund einem Kilometer durchgehend erneuert. Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung in den Pfingstferien verläuft ab Leinau über die B 16, Pforzen, Ingenried und Baisweil nach Eggenthal sowie in umgekehrter Richtung. Der Landkreis Ostallgäu bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anliegerinnen und Anlieger um Verständnis für die während der Bauarbeiten entstehenden Behinderungen. Witterungsbedingte Änderungen bei der Dauer der Sperrung können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 15.05.2026 Pfingstwoche: Müllabfuhr kommt einen Tag späterWegen des Feiertags am Montag, 25. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu. » mehr
Mitteilung vom 13.05.2026 Nach Wolfssichtung in Füssen: Beteiligte Stellen stimmen weiteres Vorgehen abDie Beteiligten waren sich einig, dass der Wolf eine normale Reaktion mit Flucht vor Menschen gezeigt hatte und von ihm keine unmittelbare Gefahr ausging. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l.: Sandra Rehbein (Leiterin Untere Jagdbehörde), Jagdpächter Christian Antes, Daniel Solcher (Leiter PI Füssen) und Landrat Bernd Stapfner. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Thomas Brandl Auf Initiative von Landrat Bernd Stapfner haben sich die Sicherheitsbehörden und der Pächter des betroffenen Jagdreviers zum weiteren Vorgehen bezüglich des in der Füssener Innenstadt gesichteten Wolfes verständigt. Neben Stapfner nahmen Vertreter der Unteren Jagdbehörde, der Polizeiinspektion Füssen sowie Jagdpächter Christian Antes an der Besprechung im Landratsamt teil. Ziel des Termins war es, sich abzustimmen, um im Wiederholungsfall oder bei einer verschärften Sicherheitslage schnell handeln zu können.
Die Beteiligten waren sich einig, dass der Wolf eine normale Reaktion mit Flucht vor Menschen gezeigt hatte und von ihm keine unmittelbare Gefahr ausging. Bei weiteren Beobachtungen sei es wichtig, dass diese sofort der Polizei oder dem Landratsamt gemeldet werden – idealerweise mit Foto. Einig waren sich die Beteiligten auch darüber, dass zunächst keine Möglichkeit zur Bejagung in der Innenstadt (befriedeter Bezirk) besteht. Die Gefahren durch einen Schusswaffengebrauch, zum Beispiel durch Querschläger, seien zu groß. Solange sich ein Wolf dort aufhält, liegt es in der Befugnis der Polizei und der Stadt als örtlicher Sicherheitsbehörde, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.
„Der Wolf in Füssen hat ein normales Fluchtverhalten gezeigt. Dennoch wollen wir für alle Fälle vorbereitet sein und stehen deshalb nicht nur in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden, sondern auch im Austausch mit der Jägerschaft. Uns ist bewusst, dass der Wolf ein schützenswertes Tier ist und behandeln das Thema dementsprechend sensibel. Gleichzeitig muss klar sein, dass Wölfe in einer Stadt nichts zu suchen haben und Abstand zu Menschen und Nutztieren halten sollten. Sollte von einem Wolf eine Gefahr ausgehen, sind wir entschlossen und handlungsfähig, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten“, sagt Landrat Bernd Stapfner.
„Die Sichtung eines Wolfes mitten in der Füssener Innenstadt ist aus Sicht der Stadt eine außergewöhnliche und ernstzunehmende Situation. Gerade in einer stark frequentierten touristischen Stadt mit vielen Familien, Kindern, Gästen und Veranstaltungen müssen wir das Thema mit der notwendigen Verantwortung behandeln. Für uns steht der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die enge Abstimmung zwischen Landratsamt, Polizei, Jagd und Stadt. Wichtig ist, dass im Falle weiterer Sichtungen schnell, abgestimmt und rechtssicher gehandelt werden kann“, erklärt Bürgermeister Maximilian Eichstetter.
„Auch, wenn wir als Polizei rechtlich im Bereich Naturschutz und Jagdrecht nur eine nachgeordnete Rolle spielen, sind wir für die Bürger rund um die Uhr ansprechbar und stehen im ständigen Austausch mit den zuständigen Behörden“, sagt Daniel Solcher, Leiter der PI Füssen. „Sollten sich erneute Sichtungen eines Wolfs ereignen, werden wir sofort tätig, um die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Mich als Privatperson beruhigt die Tatsache, dass der um 5.50 Uhr gesichtete Wolf sein natürliches, scheues Fluchtverhalten zeigte und sich nach unseren Erkenntnissen sofort entfernte, als er einen Menschen wahrnahm. Er zeigte sich in keiner Weise aggressiv.“
Mitteilung vom 11.05.2026 Workshops der Bildungsberatung: „Erkenne Dich selbst und finde so zu Deinem Traumjob“ und „Resilienz“Die Bildungsberatung des Landkreises bietet zwei Workshops zu beruflicher Orientierung und innerer Stärke an. » mehr Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich und ab sofort möglich bei Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises (Tel.: 08342 911-293, E-Mail: Christine.Hoch(at)lra-oal.bayern.de).
„Erkenne Dich selbst und finde so zu Deinem Traumjob“ In diesem Workshop begeben sich die Teilnehmenden auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst – denn wer sich selbst kennt, kann auch klar erkennen, welcher Job ihn wirklich erfüllt. Gemeinsam wird über persönliche Talente, Motive und Lebensziele reflektiert. Durch gezielte Übungen, Austausch in der Gruppe und individuelle Impulse lernen die Teilnehmenden, Stärken sichtbar zu machen und herauszufinden, welche beruflichen Wege zu ihrer Persönlichkeit passen. Ziel ist es, Klarheit über den idealen Tätigkeitsbereich zu erlangen – und den Mut, ihn aktiv zu verfolgen.
„Entwickle Deine innere Stärke: Erfahre, wie du stressige Situationen meisterst und zuversichtlich durchs Leben gehst“ Unsere Welt ist im Wandel und wir werden mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Daher ist es entscheidend, innere Stärke zu entwickeln, um mit Stress, Unsicherheit, Überforderung und Veränderungen gut umgehen zu können. Das Ziel des Resilienz-Workshops ist es, zu erkennen wie die eigene mentale Widerstandskraft gestärkt werden kann.
Mitteilung vom 11.05.2026 Müllabfuhr kommt nach Christi Himmelfahrt einen Tag späterWegen des Feiertags am Donnerstag, 14. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen in einigen Ostallgäuer Gemeinden. » mehr
Mitteilung vom 07.05.2026 „Tour de Giersch“: Wildkräuter per Rad entdeckenBei der Tour de Giersch geht es auf Entdeckungstour zu essbaren Wildkräutern und zur Solidarischen Landwirtschaft. » mehr Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt in Kooperation mit der SoLaWi MaNa Allgäu im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ am Samstag, den 16. Mai 2026 zu einer besonderen Wildkräutertour mit dem Fahrrad ein. Bei der Tour de Giersch geht es auf Entdeckungstour zu essbaren Wildkräutern und zur Solidarischen Landwirtschaft.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Pflanzen, die oft unbeachtet am Wegesrand wachsen, aber eine erstaunliche Vielfalt für die Ernährung bieten. Die Teilnehmenden erfahren, welche essbaren Wildkräuter in der Region zu finden sind, woran sie zu erkennen sind und welche Bedeutung sie in der Küche und in der Kulturgeschichte haben. Die Radtour richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern, die sicher Radfahren. Es werden ca. 15 km per Rad teilweise auf Feldwegen zurückgelegt. Auf der Tour wird es auch einen Stopp bei der Solidarischen Landwirtschaft geben die Teilnehmenden erhalten so noch Einblicke in den ökologischen Gemüseanbau.
Anmeldung und Ort
Das Projekt Mahlzeit wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft aufgetischt!“ gefördert.
Mitteilung vom 07.05.2026 Qualifizierung zur Kleinkindpädagogin stärkt Qualität in der Betreuung der JüngstenZiel der Weiterbildung ist es, die Bildungs- und Betreuungssituation von Kleinkindern nachhaltig zu verbessern. » mehr Mit einem Kolloquium haben zwölf Fachkräfte ihre Qualifizierung zur Kleinkindpädagogin erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss überreichte Landrat Bernd Stapfner im Saal Aggenstein des Landratsamts die Zertifikate an die Teilnehmerinnen.
„Gerade in den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundlagen gelegt – für Sprache, für soziales Miteinander, für Selbstvertrauen, für Neugier und für die Freude am Lernen. Wer Kinder in dieser frühen Phase ihres Lebens begleitet, unterstützt nicht nur ihre Entwicklung, sondern stärkt auch Familien und damit unsere Gesellschaft insgesamt“, sagte Stapfner bei der Zertifikatsverleihung.
Die Qualifizierung umfasste insgesamt 110 Unterrichtseinheiten. Ziel der Weiterbildung ist es, die Bildungs- und Betreuungssituation von Kleinkindern nachhaltig zu verbessern und die pädagogische Arbeit mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren weiter zu professionalisieren. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Themen Partizipation, Feinfühligkeit der Pädagoginnen und Kinderrechte. Diese Aspekte bilden die Grundlage einer zeitgemäßen Kleinkindpädagogik und sollen die Teilnehmerinnen dabei unterstützen, ihre pädagogische Haltung weiterzuentwickeln und bewusst in die Praxis zu übertragen.
Grundlage der Qualifizierung sind der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan sowie die Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit. Die Weiterbildung verbindet fachlich-theoretische Grundlagen mit praxisbezogenen Anregungen, die sich unmittelbar in den beruflichen Alltag übertragen lassen. So werden nicht nur Kenntnisse vermittelt, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit in Krippe und Kita aufgezeigt.
Mit der Qualifizierung leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung. Gerade in den ersten Lebensjahren sind professionelle Begleitung, verlässliche Beziehungen und entwicklungsangemessene Bildungsangebote von zentraler Bedeutung. Die Weiterbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, diesen Anforderungen noch gezielter gerecht zu werden.
Angeboten wurde die Qualifizierung vom Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit Katrin Frindert von Bildungsimpulse Augsburg.
Mitteilung vom 05.05.2026 Gesund aufwachsen trotz KlimawandelOnline-Vortrag am 20. Mai: Wie der Klimawandel die Gesundheit von Kindern beeinflusst – mit Tipps zum Schutz im Alltag. » mehr Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auch auf die Gesundheit von Kindern aus. Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 20. Mai 2026, zu einem Online-Vortrag ein. Unter dem Titel „Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen“ gibt Dr. med. Eva-Maria Eichhorn einen kompakten Überblick über gesundheitliche Herausforderungen durch den Klimawandel und zeigt auf, wie Eltern ihre Kinder im Alltag stärken und schützen können.
Heißere Sommer, mildere Winter und neue Krankheitsrisiken verändern die Lebensbedingungen auch bei uns. Im Vortrag geht es unter anderem um die Auswirkungen von Hitze, neue Krankheitsüberträger wie Tigermücken, Allergien und neue Krankheitsbilder. Außerdem wird beleuchtet, wie sich Klimaänderungen und anhaltende Krisenmeldungen auf die seelische Gesundheit von Kindern auswirken können.
Fachwissen und alltagstaugliche Tipps
Dr. med. Eva-Maria Eichhorn ist Ärztin und vierfache Mutter. Sie vermittelt leicht verständlich, welche Risiken der Klimawandel für Kinder mit sich bringt, und gibt praktische Hinweise, wie Eltern sowie weitere Bezugspersonen Kinder körperlich und psychisch unterstützen können. Neben fachlichen Informationen bietet der Abend auch Raum für Fragen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr online statt. Kooperationspartner sind die Familienstützpunkte im Ostallgäu in Marktoberdorf, Obergünzburg, Füssen und Buchloe. Der Vortrag richtet sich an (Groß-)Eltern, Fachkräfte und alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 15. Mai 2026 per E-Mail an familienstuetzpunkt(at)awo-fuessen-schwangau.de möglich.
Passend zum Thema referieren Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann am Donnerstag, 11. Juni 2026 in Marktoberdorf in einem Vortrag darüber, wie Klimakrise, Energiewende und Gesundheit zusammenhängen und wie man Lösungen entwickeln kann. Karten gibt es unter eventfrog.de/hitzeschutz. Beide Termine sind Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 05.05.2026 Supervisionen für Ehrenamtliche im Bereich Migration und IntegrationZiel ist es, Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu stärken und sie dabei zu unterstützen, langfristig motiviert und gesund tätig zu bleiben. » mehr Das Team der Kommunalen Integration am Landratsamt Ostallgäu bietet Supervisionen für Ehrenamtliche an, die im Ostallgäu Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte begleiten. Supervisorin Eva-Maria-Rottach unterstützt mit ihrer fachlichen Expertise die Ehrenamtlichen bei der Reflexion ihres Engagements und im Umgang mit herausfordernden Situationen.
Ehrenamtliche in der Migrations- und Integrationsarbeit leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander. Sie begleiten Menschen in herausfordernden Lebenssituationen und unterstützen sie bei vielen Fragen des Alltags, bei Orientierung und sozialer Teilhabe. Dieses Engagement ist wertvoll und bereichernd, bringt jedoch oft auch emotionale und organisatorische Herausforderungen mit sich. Mit dem Angebot von Supervisionen schafft das Team der Kommunalen Integration Raum für Austausch, Reflexion und fachliche Begleitung.
In den Supervisionen geht es unter anderem um den Umgang mit belastenden Situationen, die Klärung der eigenen Rolle, die Wahrung persönlicher Grenzen sowie die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten. Ziel ist es, Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu stärken, ihnen mehr Sicherheit in ihrer Rolle zu geben und sie dabei zu unterstützen, langfristig motiviert und gesund tätig zu bleiben. Das Angebot richtet sich an alle Ehrenamtlichen, die im Bereich Migration und Integration tätig sind und Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte im Ostallgäu begleiten.
Eva-Maria Rottach ist Dipl.-Pädagogin und DGSv-Supervisorin und begleitet die Ehrenamtlichen dabei, ihre Erfahrungen zu teilen, schwierigen Situationen einzuordnen und neue Wege im Umgang mit diesen zu finden. Gruppen- oder Einzeltermine können individuell vereinbart werden.
Bei Interesse an Supervisionen sind die Integrationslotsinnen der Kommunalen Integration im Landratsamt unter integration(at)lra-oal.de oder telefonisch unter 08342 911-794 erreichbar.
Mitteilung vom 04.05.2026 Ehrenzeichen für herausragendes überörtliches Engagement: Vorschläge bis 7. Juni möglichGeehrt werden Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und deren Einsatz über die eigene Gemeinde hinaus Wirkung entfaltet. » mehr Der Landkreis Ostallgäu zeichnet auch 2026 wieder zehn Personen oder Teams mit dem Ehrenzeichen aus. Geehrt werden Menschen, die sich in besonderer und vorbildlicher Weise ehrenamtlich engagieren und deren Einsatz über die eigene Gemeinde hinaus Wirkung entfaltet. Vorschläge können noch bis 7. Juni 2026 eingereicht werden.
Mit dem Ehrenzeichen würdigt der Landkreis Bürgerinnen und Bürger, die sich mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer für andere Menschen und das Gemeinwohl einsetzen. Voraussetzung ist, dass das Engagement nicht nur lokal begrenzt ist, sondern der gesamten Region oder größeren Teilen des Ostallgäus zugutekommt. Ausgezeichnet werden können sowohl Einzelpersonen als auch Teams. Die Verleihung des Ehrenzeichens ist für Ende September oder Anfang Oktober 2026 vorgesehen.
Ehrenamtskarte als zusätzliche Anerkennung
Die Geehrten erhalten im Frühjahr 2027 außerdem die Ostallgäuer Ehrenamtskarte mit Partnerkarte. Diese ist zwei Jahre gültig und umfasst verschiedene Vergünstigungen, darunter zum Beispiel freien Eintritt in die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, in die Filmburg Marktoberdorf, Freifahrten für Bergbahnen sowie weitere Sonderaktionen.
Servicestelle EhrenAmt des Landkreises ist Ansprechpartner
Eine Bewerbung ist bis 7. Juni 2026 möglich. Das Vorschlagsformular steht auf der Internetseite unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenzeichen zur Verfügung oder kann in der Servicestelle EhrenAmt bei Julia Hald und Carolin Faulhaber angefordert werden (08342 911-290/-674 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de).
Mitteilung vom 30.04.2026 Asiatische Tigermücke breitet sich weiter ausUm neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung möglichst zu begrenzen, ist auch die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. » mehr Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in Bayern zunehmend aus. Um neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung möglichst zu begrenzen, ist auch die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. Außerdem wird die Tigermücke im Rahmen des Bayerischen Stechmücken-Monitorings beobachtet. Um über Erkennungsmerkmale, Brutstätten und Vorbeugung zu informieren, stellt das Gesundheitsamt einen Flyer zur Verfügung.
Für ihre Eiablage nutzt die Asiatische Tigermücke vor allem kleine Wasseransammlungen in künstlichen Behältern. Typische Brutstätten sind zum Beispiel Regentonnen, Gießkannen, Blumenvasen, Topfuntersetzer, Vogeltränken, alte Reifen, verstopfte Dachrinnen oder andere Gefäße mit stehendem Wasser. Da sich die Mücke meist nur in einem relativ kleinen Umkreis von ihrer Brutstätte entfernt, ist das Beseitigen solcher Wasserstellen eine besonders wirksame Vorbeugungsmaßnahme. Fließgewässer, Badeseen, belebte Gartenteiche und gechlorte Pools sind in der Regel keine relevanten Brutstätten. Wer stehendes Wasser im Wohnumfeld vermeidet oder regelmäßig entfernt, kann dazu beitragen, die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu begrenzen.
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erhält Hinweise auf Vorkommen unter anderem durch eigene Fallenstandorte sowie durch eingesandte Mückenfunde aus der Bevölkerung. Es weist zudem darauf hin, dass Einsendungen von Mückenfunden helfen können, neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen. Die Tigermücke ist vergleichsweise klein, schwarz-weiß gezeichnet und an einer auffälligen weißen Linie auf Rücken und Kopf gut zu erkennen. Typisch ist außerdem, dass sie auch tagsüber sticht.
Das Gesundheitsamt versendet zu diesem Thema einen Flyer mit Informationen und Kontaktdaten an alle Gemeinden im Landkreis Ostallgäu sowie an die Stadt Kaufbeuren. Bürgerinnen und Bürger können ihn dort abholen. Zusätzlich ist der Flyer „Bayerisches Stechmücken-Monitoring – Die Asiatische Tigermücke“ online im Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung unter www.bestellen.bayern.de unter Flyer verfügbar.
Mitteilung vom 30.04.2026 Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in BuchloeDer Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet am Freitag, 22. Mai 2026, erneut einen Beratungstag in Buchloe an. » mehr Bürgerinnen und Bürger aus Buchloe und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen. Dieses Angebot soll regelmäßig alle zwei bis drei Monate eine wohnortnahe Unterstützung im nördlichen Landkreis ermöglichen. Die Beratungen finden von 09:00 bis 15:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buchloe (Kaufbeurener Straße 4, 86807 Buchloe) statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich. Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie gesetzliche Ansprüche rund um Pflege und Versorgung informieren möchten. Individuelle Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de möglich.
Mitteilung vom 29.04.2026 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12 in der Ortsdurchfahrt von IrseeAn der Kreisstraße OAL 12 in der Ortsdurchfahrt von Irsee werden ab dem 4. Mai bis voraussichtlich Mitte Juni Straßenbauarbeiten durchgeführt. » mehr Zunächst wird im Zeitraum zwischen dem 4. Mai und 22. Mai abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung und Ampelregelung, die notwendigen Vorarbeiten ausgeführt. Abschließend wird ab Dienstag 26. Mai bis voraussichtlich Freitag 5. Juni unter Vollsperrung die Asphaltdecke auf rund einem Kilometer Länge erneuert. Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung erfolgt ab Leinau über die B16, Pforzen, Ingenried, Baisweil nach Eggenthal und umgekehrt.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 28.04.2026 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16 zwischen Linden und DösingenDie Kreisstraße ist zwischen Dösingen und Linden daher ab 4. Mai bis voraussichtlich 22. Mai 2026 für den Gesamtverkehr gesperrt. » mehr Der Verbrauchermarkt sowie die Gewerbebetriebe am Kiesgrund in Dösingen bleiben mit Einschränkungen erreichbar.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird der Asphaltaufbau der Straße verstärkt und anschließend die Fahrbahndecke neu hergestellt. Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Dösingen über Germaringen, Mauerstetten nach Thalhofen an der Gennach und umgekehrt.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
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