Aktuelles

Mitteilung vom 16.09.2016

DEMENSCH-Ausstellung startet in Obergünzburg

Humor kann dabei helfen, einfühlsam mit Demenz umzugehen. Deshalb startet der Landkreis Ostallgäu am 21.9. die Wanderausstellung „DEMENSCH“.

Bildquelle: Peter Gaymann

Bildquelle: Peter Gaymann

Die Ausstellung hat zum Ziel, für einen menschlichen Umgang mit Demenz zu werben. Die zunächst in Obergünzburg ausgestellten humorvollen Motive des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann leisten einen wichtigen Beitrag, Bürgerinnen und Bürger mit Demenz und deren Angehörige aus der oftmals erlebten Isolation herauszuholen. Vom 21. September an bis Mitte Oktober werden die Bilder an 36 Ausstellungsorten in Obergünzburg zu sehen sein.
 
„Wir wollen eine Kultur, die Demenz annimmt und sie nicht ausgrenzt. Humor stellt dafür eine wichtige Brücke bereit“, sagt Stephan Vogt, Demenzbeauftragter des Landkreises. Die Bilder von Peter Gaymann sollen die Betrachter dazu ermutigen, sich mit der besonderen Situation von Demenzbetroffenen auseinanderzusetzen. Ganz getreu dem Motto des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“. „Wir wünschen uns, dass Demenz und Demenzbetroffene selbstverständlich Teil der Gesellschaft sind und diese sorgsam mit ihnen umgeht. Die Bilder von Peter Gaymann leisten dazu einen sehr wertvollen Beitrag“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
DEMENSCH-Ausstellung: Dezentral an 36 Orten in Obergünzburg

 
Die Bilder sind dezentral an 36 Orten über die Marktgemeinde Obergünzburg verteilt. Dem liegt die Idee zu Grunde, dass die Bürgerinnen und Bürger im Alltag auf die Motive stoßen. Sie sollen dadurch mit dem Thema „Demenz“ in Kontakt und auch ins Gespräch kommen. So werden Hemmschwellen abgebaut, im ganz normalen Alltag über das „Tabu-Thema“ Demenz zu sprechen. Durch die unterschiedlichen Ausstellungsorte der Exponate sollen auch möglichst viele Menschen erreicht werden. Alle 36 Plätze sind in einem Flyer zusammengestellt.
 
Es gibt ebenso die Möglichkeit, ausgewählte Bilder im Rahmen eines geführten Spazierganges zu besichtigen. Stephan Vogt bietet an drei Terminen Themenspaziergänge an (an den Freitagen, 23. und 30. September sowie 7. Oktober von 15 bis 17 Uhr). In diesem Rahmen wird Vogt die Motive erläutern und in einer ungezwungenen Atmosphäre in den Austausch mit den Interessierten gehen.
 
Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung findet am 21. September um 18 Uhr im evangelisch-lutherischen Gemeindehaus in Obergünzburg statt. Von Obergünzburg wird die DEMENSCH-Ausstellung nach Füssen weiterziehen. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 12.09.2016

„bergaufland Ostallgäu“ befürwortet Projekt „Bergwiesenort Pfronten“

Die Lokale Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat das Projekt „Bergwiesenort Pfronten“ für eine LEADER-Förderung freigegeben.

„Mit dem positiven Beschluss für dieses besondere Projekt wird die Lokale Entwicklungsstrategie 2014 - 2020 des Ostallgäus weiter konsequent umgesetzt“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Im Rahmen eines Umlaufverfahrens wurde den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Pfrontener Projektidee aus dem Bereich Kulturlandschaft vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Die Mitglieder des Entscheidungsgremiums befürworteten das Projekt „Bergwiesenort Pfronten: Teil I: Marktforschung zur Aufbereitung des touristischen Potenzials, Teil II: Pflegekonzept für eine modellhafte Bewirtschaftung“ anschließend für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Für die Umsetzung der Idee stehen nun rund 33.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. „Das Projekt wird stark zur Darstellung und Erhaltung unserer einzigartigen Kulturlandschaft beitragen“, ist Landrätin Zinnecker sicher.
 
LES 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein als Orientierungswert 1,1 Millionen Euro für sogenannte Einzelprojekte und zusätzlich 400.000 Euro Fördermittel für sogenannte Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Bei Fragen stehen das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu beziehungsweise die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 06.09.2016

„Woche des Ehrenamts im Ostallgäu“ mit hochkarätigen Veranstaltungen

Zum ersten Mal veranstaltet der Landkreis Ostallgäu mit Unterstützung von „Kaufbeuren-aktiv“ der Stadt Kaufbeuren die „Woche des Ehrenamts im Ostallgäu“.

Ehrenamtliche aus dem Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren sind eingeladen, an zwei Veranstaltungen teilzunehmen: Der Vortrag mit Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, und die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bieten Informationen zu aktuellen Entwicklungen und der Rechtslage im Ehrenamt.
 
Veranstaltung mit Alfons Hörmann – Was wäre (Sport-)Deutschland ohne Ehrenamt?
 
Alfons Hörmann spricht am Mittwoch, 5. Oktober 2016, um 19 Uhr im MODEON in Marktoberdorf. Als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes ist Hörmann auf der internationalen Bühne zuhause. Der gebürtige Kemptner ist dennoch fest mit seiner Heimat verbunden und engagiert sich unter anderem im Rahmen der „Alfons Hörmann-Stiftung“ für das Allgäu. „Ich freue mich, mit Alfons Hörmann einen hochkarätigen Gast für unsere Ehrenamtlichen gewonnen zu haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Hörmann beleuchtet Trends im Ehrenamt und geht auf Fragestellungen der Teilnehmer ein. Thommi Stottrop von BAYERN 3 führt die Gäste als Moderator durch den Abend und ein musikalisches Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab.
 
Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ – Ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Organisationen
 
Die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bietet Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen wie Aufsichtspflicht und Jugendschutz, Vereinsmarketing oder Nachfolge für Führungspositionen zu informieren. Die Fachtagung Ehrenamt findet am Samstag, 8. Oktober 2016, von 9 bis 16.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf statt. Die angebotenen Workshops können eigenständig belegt werden und bauen nicht aufeinander auf, so haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Fachtagung individuell zu gestalten. „Erfahrene und bewährte Referenten vermitteln ihr Wissen praxisnah an die Teilnehmer“, sagt Ehrenamtsbeauftragter Karl Bosch.
 
Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt mit der „Woche des Ehrenamts im Ostallgäu“ die wertvolle freiwillige Tätigkeit und schafft Rahmenbedingungen, damit das Engagement den Ehrenamtlichen noch besser möglich ist.
 
Informationen zu Programminhalten der „Woche des Ehrenamts im Ostallgäu“ und zur Anmeldung gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 05.09.2016

Infoabend Einbruchschutz des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West

Die Veranstaltung findet am 17.10. im 19 Uhr im Modeon in Marktoberdorf statt. Mitveranstalter ist das Kuratorium Sicheres Allgäu e. V.

Wohnungseinbrüche bedeuten für die Opfer stets einen massiven Eingriff in die Privatsphäre. Wie kaum ein anderes Kriminalitätsphänomen bewirken sie darüber hinaus eine erhebliche Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls der Betroffenen – von der enormen psychischen Belastung ganz zu schweigen.
 
Da jedermann zum Opfer eines Wohnungseinbruchs werden kann, führt das „Kuratorium Sicheres Allgäu e.V.“ gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West eine Informationsveranstaltung zum Thema durch: Eine Ausstellung, Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion sollen über wirksame Schutzmöglichkeiten informieren – immerhin bleiben nahezu die Hälfte der Taten im Versuchsstadium stecken.

 

Die Veranstaltung findet am Montag, 17. Oktober 2016 um 19 Uhr, im Modeon Marktoberdorf statt. Einlass zu den Infoständen ist ab 18 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Mitteilung vom 19.08.2016

Feierliche Abschlussveranstaltung des Allgäuer Streueprojekts auf der Allgäuer Festwoche mit Landrat Anton Klotz

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Streue-Koordinator Uwe Kießling feierlich verabschiedet.

V. l.: Josef Zeislmeier (ehem. Vorsitzender Landschaftspflegeverband Ostallgäu), Sonja Keck-Herreiner (Abteilungsleiterin des AELF Kempten), Landrat Anton Klotz (2. Vorsitzender Zweckverband Allgäuer Moorallianz), Christine Eberle (Landwirtin), Uwe Kießling (Koordinator Allgäuer Streueprojekt), Herbert Seger (Vorsitzender Landschaftspflegeverband Oberallgäu). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Josef Zeislmeier (ehem. Vorsitzender Landschaftspflegeverband Ostallgäu), Sonja Keck-Herreiner (Abteilungsleiterin des AELF Kempten), Landrat Anton Klotz (2. Vorsitzender Zweckverband Allgäuer Moorallianz), Christine Eberle (Landwirtin), Uwe Kießling (Koordinator Allgäuer Streueprojekt), Herbert Seger (Vorsitzender Landschaftspflegeverband Oberallgäu). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Am Mittwoch, den 17.08.2016, wurde auf der Allgäuer Festwoche in Kempten der Abschluss des Allgäuer Streueprojekts gefeiert. Neben einer Rede des Oberallgäuer Landrates und 2. Vorsitzenden des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, Anton Klotz, wurden bei einem Podiumsgespräch die Notwendigkeiten, Erfolge und die Zukunft des Streueprojekts aufgezeigt.
   
In seiner einführenden Rede hob Landrat Klotz vor allem die Rolle der Landwirte hervor, die mit der Pflege der Streuwiesen aktiv zum Natur- und Kulturlandschaftsschutz beitragen. Diese typischen Elemente der Allgäuer Kulturlandschaft benötigen jährlich eine Herbstmahd, um nicht zu verbuschen. Das so erhaltene extensiv genutzte Grünland bietet Lebensraum für außergewöhnlich viele Tiere und Pflanzen. Klotz erläuterte die Arbeitsschwerpunkte des Allgäuer Streueprojekts, die v.a. in der Vermittlung der Streue und der Suche nach Flächen zur Wiederaufnahme oder Optimierung der Nutzung und in Beratungsgesprächen mit den bewirtschaftenden Landwirten lagen. Vor allem die vernetzte Zusammenarbeit der vier Allgäuer Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Lindau-Bodensee und Unterallgäu und der rege Austausch in der gesamten Projektzeit seien einmalig gewesen. Auch dadurch konnten allgäuweit in den letzten drei Jahren über 9.800 Doppelzentner Streue vermittelt werden. Das Streueprojekt lief von 2010 bis 2013 als Leader-Projekt, im Anschluss begann die Förderung über das chance.natur-Projekt Allgäuer Moorallianz, die nun Ende des Jahres ausläuft.
 
Sonja Keck-Herreiner, Abteilungsleiterin des AELF Kempten, moderierte gekonnt ein Podiumsgespräch, bei dem neben Landrat Klotz und dem Streue-Koordinator Uwe Kießling auch Christine Eberle als Landwirtin sowie zwei Vorreiter in Sachen Landschaftspflege im Allgäu, Josef Zeislmeier (ehemals Vorsitzender Landschaftspflegeverband Ostallgäu) und Herbert Seger (Vorsitzender LPV Oberallgäu) zu Wort kamen.
   
Hierbei wurden sowohl die positiven Effekte für eine vielfältige und artenreiche Kulturlandschaft als auch für die Landwirte selbst deutlich, wie Josef Zeislmeier und Herbert Seger erläuterten: Durch Sensibilisierungsarbeit bei den Landwirten als wichtigste Projekt-Partner sei die wirtschaftlich seit Längerem uninteressante Streuwiesenbewirtschaftung wieder zu einem rentablen Betriebszweig geworden. Dies bestätigte auch Christine Eberle, die trotz der hohen Arbeitsintensität nicht auf das zusätzliche Standbein in der Landschaftspflege und die Einnahmen aus Vertragsnaturschutzflächen verzichten will. Uwe Kießling verwies darauf, dass das Streueprojekt trotz der Beendigung der Förderung weiterhin von den beteiligten Behörden und Verbänden weitergetragen wird. Zudem seien viele wichtige Vernetzungen geschaffen worden, die mit den gewonnenen Erkenntnissen der letzten Jahre eine nachhaltige Weiterentwicklung sichern.
 
Die Abschlussfeier verdeutlichte nochmals die großen Erfolge des Projekts, dessen überregionale Strahlkraft vor allem aus der intensiven Partnerschaft zwischen Naturschutz, Landschaftspflege und Landwirtschaft hervorging. Allerdings sei auch der besondere persönliche Einsatz des Streue-Koordinators Uwe Kießling und seine gute, freundschaftliche  Zusammenarbeit mit den Landwirten stark mit den Errungenschaften des Streueprojekts verknüpft, erinnerte Landrat Klotz. So wurde Kießling abschließend vom Landrat und den Gesprächsteilnehmern verabschiedet.

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