AktuellesMitteilung vom 17.04.2026 Geh- und Radweg Kaufbeuren–Sachsenrieder Forst wieder vollständig befahrbarLandrätin Maria Rita Zinnecker hat mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten für den Verkehr freigegeben. » mehr ![]() Auf dem Bild 1. Reihe v. l.: Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Erwin Merk (zweiter Bürgermeister Osterzell), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Armin Holderried (Bürgermeister Mauerstetten), Christian Schlegel (Bürgermeister Stöttwang) und Manfred Hauser (Bürgermeister Kaltental). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu Der Geh- und Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und dem Sachsenrieder Forst ist wieder durchgängig nutzbar. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat gemeinsam mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten in Mauerstetten, Linden, Helmishofen und Stocken offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Maßnahme wurde gemeinsam vom Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren umgesetzt.
„Wir geben heute nicht nur ein Bauprojekt frei, sondern auch ein wichtiges Stück Alltagsmobilität und Verkehrssicherheit für die Menschen in unserer Region“, sagte Zinnecker bei der Verkehrsfreigabe. „Der Weg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und Schongau ist seit vielen Jahren eine bedeutende Geh- und Radverbindung. Genau deshalb war für uns immer klar, dass diese Strecke zukunftsfähig gemacht werden muss.“
Bosse fügt hinzu: „Dieser Geh- und Radweg hat seit Bestehen eine große Bedeutung und ist eine wichtige Verbindung – sowohl für die Einheimischen wie auch für unseren regionalen Tourismus. Die Strecke für die Zukunft zu wappnen ist ein ganz wichtiger Schritt gewesen. Ich freue mich, dass wir diesen gemeinsam gegangen sind. Damit besteht wieder ein Stück Lebensqualität und auch Mobilitätssicherung in unserer Region.“
Die vier Brücken stammen aus dem Jahr 1988 und waren damals als Holzbauwerke auf der früheren Bahntrasse Kaufbeuren–Schongau errichtet worden. Bei Brückenprüfungen wurden ab 2021 erhebliche Schäden an den Holzkonstruktionen festgestellt. Eine Schadensanalyse ergab, dass ein Ersatzneubau der Überbauten notwendig ist. Die neuen Brücken wurden nun als Stahlüberbauten ausgeführt. Damit bleibt der Geh- und Radweg dauerhaft eine wichtige Alltagsverbindung zwischen Kaufbeuren und dem östlichen Ostallgäu sowie als Teil der touristischen „Dampflokrunde“ erhalten.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes mit rund 915.000 Euro. Den restlichen Anteil tragen der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren jeweils zur Hälfte.
Mitteilung vom 17.04.2026 Fit für die Zukunft: Vereinscoaching geht in die nächste RundeDie Servicestelle Ehrenamt bietet auch in diesem Jahr wieder ein Vereinscoaching für drei ausgewählte Vereine im Landkreis an. » mehr Mit dem Angebot sollen Vereine gezielt dabei unterstützt werden, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen, neue Perspektiven zu entwickeln und passende Lösungen für ihre Zukunft zu erarbeiten.
Teilnehmen können alle Vereine mit Sitz im Landkreis Ostallgäu, die ihren Verein weiterentwickeln und sich professionell begleiten lassen möchten. Das Coaching richtet sich insbesondere an Vereine, die sich mit Themen wie Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung, Zusammenarbeit und Motivation im Verein, Strukturentwicklung oder der Klärung zukünftiger Bedarfe und Ziele beschäftigen.
Die Erfahrungen aus den vergangenen neun Jahren zeigen, dass das Vereinscoaching wertvolle Impulse geben kann. Vereine konnten dadurch neue Ideen entwickeln, Projekte anstoßen sowie konkrete Ziele, Visionen und tragfähige Strukturen für ihre weitere Arbeit erarbeiten.
Ablauf des Vereinscoachings
Durchgeführt wird das Coaching von Michael Blatz. Als erfahrener Vereinsberater verfügt er neben langjähriger Management-Erfahrung über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Sein externer Blick hilft dabei, bestehende Herausforderungen klarer zu erkennen und gemeinsam realistische Lösungswege zu entwickeln.
Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt. Dabei wird die aktuelle Situation des jeweiligen Vereins analysiert, Handlungsfelder werden herausgearbeitet und konkrete Maßnahmen für die weitere Entwicklung erarbeitet. Ziel ist es, Vereine dabei zu unterstützen, sich nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen.
Eine Bewerbung ist bis 19.05.2026 möglich. Das Formular zur Bewerbung steht auf der Internetseite unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/beratung-coaching.html zur Verfügung oder kann in der Servicestelle Ehrenamt bei Julia Hald und Carolin Faulhaber angefordert werden (08342 911-290/-674 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de).
Mitteilung vom 17.04.2026 Jahresbericht 2025 des Landratsamtes Ostallgäu veröffentlichtUnter jahresbericht.ostallgaeu.de gibt er einen Überblick über wichtige Themen, Projekte und Entwicklungen aus dem vergangenen Jahr. » mehr Der Jahresbericht 2025 des Landratsamtes Ostallgäu ist ab sofort online abrufbar. Unter jahresbericht.ostallgaeu.de gibt er einen Überblick über wichtige Themen, Projekte und Entwicklungen aus dem vergangenen Jahr. „Unser Jahresbericht zeigt, wie vielfältig die Aufgaben von Landkreis und Landratsamt sind und an wie vielen Stellen wir im Ostallgäu gestalten, begleiten und unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Er macht sichtbar, was im vergangenen Jahr gemeinsam erreicht wurde – von großen Investitionen über die Digitalisierung bis hin zu Angeboten für die Menschen im Landkreis.“
Zu den Entwicklungen zählen unter anderem der Beitritt des Ostallgäus zum Münchner Verkehrsverbund, der Aus- und Neubau von Straßen und Radwegen, der Fortschritt bei der Sanierung und der Erweiterung des Senioren- und Pflegeheims in Waal, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Landratsamt sowie der Beschluss zur Generalsanierung und zum Umbau des Gymnasiums Füssen. Weitere Themen sind zum Beispiel das Besucherlenkungsprojekt „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ im Bereich Tourismus. Mit diesem sollen empfindliche Natur- und Lebensräume geschützt und gleichzeitig ein nachhaltiges Naturerlebnis ermöglicht werden. Zudem wird über das neue Integrationsangebot zur Unterstützung Zugewanderter bei der Wohnungssuche, die neue Klima-App des Landkreises, die Schulhoftour zur Pflege- und Erzieherausbildung sowie Auszeichnungen für Ehrenamtliche berichtet.
Der Jahresbericht erscheint als Internetseite und bietet einen thematisch strukturierten Überblick über die Arbeit des Landratsamtes. Nutzerinnen und Nutzer können die Inhalte online nach Themenbereichen aufrufen – für die einzelnen Seiten stehen zudem PDF-Versionen zur Verfügung.
Mitteilung vom 16.04.2026 Wasserleitungs- und Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 18 „Peter-Dörfler-Straße“ in WaalDie Arbeiten dauern vom 20. April bis voraussichtlich Ende September 2026. Eine Umleitung wird eingerichtet. » mehr Das Landratsamt Ostallgäu, der Markt Waal und der Wasserzweckverband Obere Singoldgruppe führen ab dem 20. April bis voraussichtlich Mitte September 2026 an der Kreisstraße OAL 18 Peter-Dörfler-Straße in Waal, ab der Singoldstraße bis zur südlichen Zufahrt zur Theaterstraße, Straßenbauarbeiten durch. Die Straße ist während der Arbeiten für den Gesamtverkehr gesperrt. Die überörtliche Umleitung erfolgt über Erpfting, Ellighofen, Unterdießen, Haspelweiher und umgekehrt.
Im Zuge der Arbeiten wird die Wasserleitung neu hergestellt. In Teilbereichen werden die vorhandenen Randeinfassungen erneuert, abschließend wird eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht.
Der Landkreis Ostallgäu, der Markt Waal und die Obere Singoldgruppe bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen und Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 16.04.2026 „Kinder in den besten Händen“: Landkreis informiert über Tätigkeit als TagespflegepersonDas Kreisjugendamt Ostallgäu lädt zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Kindertagespflege ein. » mehr Interessierte erhalten dabei einen Überblick über die Voraussetzungen, Inhalte und Rahmenbedingungen der Tätigkeit als Tagespflegeperson. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai 2026, von 9.30 bis etwa 12 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Saal Aggenstein, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt. Die Kindertagespflege ist eine familiennahe Betreuungsform für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, insbesondere für Kinder unter drei Jahren. Die Betreuung von bis zu fünf Kindern erfolgt in der Regel im Haushalt der Tagespflegeperson. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist ein Qualifizierungskurs im Umfang von insgesamt 160 Unterrichtseinheiten.
Wer als Tagespflegeperson tätig werden möchte, sollte Freude am Umgang mit Kindern haben, gerne selbstständig und flexibel arbeiten sowie über kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Fachkräfte des Kreisjugendamtes Ostallgäu stehen während der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung und informieren über den Einstieg in die Kindertagespflege.
Das Jugendamt bittet um Anmeldungen telefonisch unter 08342/911-472 oder schriftlich an kindertagesbetreuung@lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 13.04.2026 Servicestelle Beruf bietet kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung im Landkreis OstallgäuDie Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. » mehr Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu organisiert wieder kostenlose Seminare zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung. Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Seminare und Beratungen der Servicestelle Beruf
„Finanzplanung für Frauen oder wie gelingt mir die finanzielle Unabhängigkeit?“ am 4. Mai 2026 und am 6. Juli 2026, jeweils von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule in Biessenhofen: Über die Kunst des Investierens, die richtige Geldanlage sowie den Aufbau meiner Altersvorsorge. Sie bekommen Tipps und Hinweise zum Thema „Geld“ mit dem Ziel, dass Sie sich an Ihren eigenen Vermögensaufbau herantrauen.
„Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ am 8. Juni 2026 und am 20. Juli 2026 in der Volkshochschule in Obergünzburg, jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
„Wie bewerbe ich mich?“ am 22. Juni 2026, von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule in Biessenhofen: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen und Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Servicestelle-Beruf(at)Kempten.de.
Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.
Mitteilung vom 09.04.2026 LEADER: Nur noch wenige Fördermittel verfügbarWer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich deshalb zeitnah an die Geschäftsstelle wenden. » mehr Wer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich zeitnah an die Geschäftsstelle wenden: Für die laufende Förderperiode bis 2027 stehen nur noch rund 530.000 Euro an Zuschüssen zur Verfügung. Insgesamt waren dem Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, für die Förderperiode von LEADER 2023 bis 2027 rund 1,92 Millionen Euro an Fördermitteln zugeteilt.
Gefördert werden können Projekte von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen, Verbänden und Kommunen, die mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins entsprechen und die Fördervoraussetzungen von LEADER erfüllen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung.
Insbesondere in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität sowie Landwirtschaft, Umwelt und Natur sind noch Projektideen wünschenswert. Aber auch in den Themenschwerpunkten Sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Tourismus kann noch gefördert werden. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.
Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt. Dieses entscheidet über die grundsätzliche Förderwürdigkeit im Rahmen von LEADER. Im Anschluss kann der Förderantrag beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten gestellt werden.
Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 08.04.2026 Digitale Teilhabe im Verein stärken: Workshop für EhrenamtlicheDer Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird von der Servicestelle Ehrenamt angeboten. » mehr Wie können Vereine ihre digitalen Angebote so gestalten, dass möglichst alle Menschen daran teilhaben können? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fortbildung „Digitale Teilhabe: Barrierearm informieren, austauschen und gestalten“, zu der Ehrenamtliche herzlich eingeladen sind. Der Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird im Rahmen der Initiative „digital verein(t)“ von der Servicestelle Ehrenamt angeboten.
Die Digitalisierung eröffnet viele neue Möglichkeiten für Vereine, den Austausch zu fördern, Informationen bereitzustellen und Menschen zu erreichen. Gleichzeitig zeigt sich, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von digitalen Angeboten profitieren können. Genau hier setzt der Workshop an. Er vermittelt praxisnah, wie digitale Zugänge möglichst niedrigschwellig und barrierearm gestaltet werden können.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Wie können Vereine das Thema digitale Teilhabe aktiv angehen? Wie lassen sich Inhalte für Internetseiten und soziale Netzwerke verständlich und zugänglich aufbereiten? Wie kann die eigene Website auf Barrierefreiheit überprüft werden? Und was ist bei leichter Sprache sowie bei Bild- und Videomaterial zu beachten? Auch die Frage, wie soziale Medien genutzt werden können, um möglichst viele unterschiedliche Personengruppen zu erreichen, wird im Workshop behandelt.
Neben fachlichem Input erhalten die Teilnehmenden konkrete Beispiele, praktische Tipps und digitale Werkzeuge, mit denen sich das neu erworbene Wissen direkt im Vereinsalltag umsetzen lässt. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Ehrenamtliche, die nach Unterstützungsangeboten suchen und ihre Vereinsarbeit digital inklusiver gestalten möchten.
Anmeldungen sind über das Anmeldeformular auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/digital-vereint oder direkt bei der Servicestelle EhrenAmt über 08342 911-290 oder -674 sowie per E-Mail an ehrenamt(at)ostallgaeu.de möglich.
Mitteilung vom 08.04.2026 Familienbildungsnetzwerk: Impulse für Fachkräfte und Jubiläum der FamilienstützpunkteRund 60 Fachkräfte, die mit Familien arbeiten, sind zum jährlichen Familienbildungsnetzwerk im Landratsamt zusammengekommen. » mehr Auf dem Programm standen Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Familienbildung, zum 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu, zur Weiterentwicklung der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu sowie ein Vortrag zum Thema Selbstfürsorge und Achtsamkeit.
Aktuelles aus der Arbeit der Familienbildungsstellen des sowie der Familienstützpunkte haben Isabel Costian vom Landratsamt Ostallgäu und Lorena Foges von der Stadt Kaufbeuren vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg. Seit 2016 wurden die Angebote stetig weiterentwickelt, die Fachkraftstunden ausgebaut und die Standorte eng in die örtlichen Familiennetzwerke eingebunden. Im Jubiläumsjahr sind unter anderem Aktionen in den Familienstützpunkten sowie ein großes Familienfest am 19. Juni 2026 an allen vier Standorten geplant.
Außerdem wurden Neuerungen aus der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu präsentiert. Neu sind unter anderem eine Familienkarte, der weitere Ausbau des Fachkräftebereichs, zusätzliche Inhalte im Themenbereich Medien sowie ein stetig wachsender Kalender mit inzwischen über 1.000 Terminen. Die Familienapp ergänzt die Familienstützpunkte seit 2022 als digitales Angebot für Familien in der Region.
Vortrag „Stark für Familien – sorgsam mit mir“ von Andrea Länger
Im Anschluss an den fachlichen Austausch folgte der Vortrag mit Workshop „Stark für Familien – sorgsam mit mir: Selbstfürsorge und Achtsamkeit für Fachkräfte“ von Andrea Länger. Die Referentin zeigte auf, wie wichtig Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Resilienz für Fachkräfte sind, die Familien im Berufsalltag begleiten. Im Mittelpunkt standen das Konzept der Selbstfürsorge, mentale Techniken zur Selbstregulation sowie Anregungen zum Umgang mit Belastungen und zur bewussten Abgrenzung im Berufsalltag.
Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Tel.: 08342 911-510, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, familienapp-kf-oal.de.
Mitteilung vom 08.04.2026 Durchblick im „Pflegedschungel“: Pflegestützpunkt Ostallgäu informiert in IrseeDie Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten. » mehr Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und wie behalte ich im „Pflegedschungel“ den Überblick? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Pflegestützpunkt Ostallgäu bei einem Informationsabend am Donnerstag, 23. April 2026, um 19 Uhr im Bürgerhaus, Frauenbundraum EG, Meinrad-Spieß-Platz 1 in Irsee.
Gemeinsam mit Quartiersmanagerin Carolin Malina und dem Frauenbund Irsee lädt der Pflegestützpunkt alle Interessierten ein, sich umfassend und verständlich über Pflegegrade, Leistungen und Unterstützungsangebote zu informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten.
Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet kostenfreie und unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um Pflege, Leistungen und Unterstützung – auf Wunsch auch mit individueller Fallbegleitung. Für Auskünfte und persönliche Beratung ist das Team unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de erreichbar. Weitere Informationen sind online zu finden unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt.
Mitteilung vom 07.04.2026 Film „Kein Land für Niemand“ beleuchtet Migration aus Sicht GeflüchteterIm Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt. » mehr ![]() Auf dem Foto v. l.: Maik Lüdemann, Monika Schubert und Christina Panje. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel In Zusammenarbeit mit der filmburg Marktoberdorf hat die Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt.
„Kein Land für Niemand“ setzt sich mit den Themen Flucht und Migration auseinander und richtet den Blick dabei auf die Perspektiven von Menschen mit Fluchterfahrung. Dazu haben die Filmemacher eine Seenotrettungsmission im Mittelmeer begleitet und die Zustände in Flüchtlingslagern dokumentiert. Diese Bilder werden mit den persönlichen Zeugnissen Schutzsuchender verbunden. Außerdem setzt sich der Film mit den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen innerhalb Deutschlands auseinander.
Im Anschluss an die Vorführung führten Christina Panje, Integrationslotsin im Landkreis Ostallgäu, und Monika Schubert, Inhaberin der Filmburg Marktoberdorf, auf der Bühne ein Gespräch mit Maik Lüdemann. Dabei ging es um die Entstehung des Films, persönliche Erfahrungen aus der Projektarbeit sowie um die Frage, wie Geschichten von Flucht und Migration filmisch erzählt werden können. Anschließend bestand für die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen.
„Migration wird häufig als Projektionsfläche für ganz unterschiedliche gesellschaftliche Themen genutzt. Dabei gehen die eigentlichen Geschichten und Perspektiven der Menschen oft verloren“, so Lüdemann im Gespräch. Panje betonte: „Solche Veranstaltungen schaffen Raum für Information, Austausch und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Migration.“ Die Veranstaltung ist Teil des Engagements der Kommunalen Integration, Gelegenheiten für Information und Austausch zu Fragen von Migration und gesellschaftlichem Zusammenleben im Landkreis Ostallgäu zu schaffen.
Weitere Informationen und Veranstaltungen rund um Migration und Integration im Ostallgäu sind in der Integreat App zu finden unter integreat.app/ostallgaeu.
Mitteilung vom 02.04.2026 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 24 zwischen Görisried und WaldAb Montag, 13.4., bis voraussichtlich Freitag, 22.5., werden durch den Landkreis Untergrundverbesserungsarbeiten an der Kreisstraße OAL 24 durchgeführt. » mehr Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kreisstraße OAL 24 zwischen Görisried und Barnstein für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Es wird eine Umleitung eingerichtet, die ab Görisried über Engratsried, Thalhofen und Leuterschach nach Wald und umgekehrt erfolgt.
Im Verlauf der Kreisstraße OAL 24 kommt es östlich von Görisried auf einer Länge von 150 Metern aufgrund eines moorigen Untergrunds zu wiederkehrenden Setzungen. Daher soll der Untergrund durch sogenannte Rüttelstopfsäulen stabilisiert werden. Dabei wird Kies bis in eine Tiefe von drei Metern in den nicht standfesten Boden durch Vibration eingerüttelt, wodurch ein tragfähiger Untergrund für den neuen Oberbau der Kreisstraße entsteht. Zudem soll die Asphaltdecke im weiteren Verlauf bis zur Wertachbrücke auf einer Länge von 550 Metern erneuert werden. Die Gesamtprojektkosten zur Untergrundverbesserung belaufen sich auf rund 340.000 Euro und werden durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 195.000 Euro gefördert.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 02.04.2026 Energetische Sanierung: Typische Fehler vermeidenDie Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 22. April 2026, zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt ein. » mehr Wer sein Zuhause energetisch sanieren möchte, sollte gut planen. Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 22. April 2026, zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt ein. Unter dem Titel „Energetische Sanierung – die 10 häufigsten Fehler vermeiden“ zeigt Oliver Böck, worauf Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bei der Umsetzung achten sollten.
Bei einer energetischen Sanierung gibt es vieles zu beachten: Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Was sollte frühzeitig bedacht werden? Und an welchen Stellen passieren in der Praxis besonders häufig Fehler? Auf diese Fragen geht Oliver Böck an dem Abend anhand anschaulicher Beispiele ein.
Praktische Hinweise für die Sanierung
Oliver Böck ist Bausachverständiger und Energieberater und seit über 18 Jahren auf energetische Sanierungen spezialisiert. Zudem verfügt er über mehr als zehn Jahre Erfahrung als bundesweit tätiger Referent. Er erläutert praxisnah, wie sich typische Stolperfallen vermeiden lassen, und gibt konkrete Tipps für das eigene Sanierungsvorhaben.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. April 2026, von 19 bis 21 Uhr im Saal Ostallgäu des Landratsamts Ostallgäu statt. Sie richtet sich an alle Interessierten, die ihr Zuhause fit für die Zukunft machen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 15. April 2026 per E-Mail an klima@lra-oal.bayern.de möglich. Der Abend ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 02.04.2026 Sicherheitsgespräch im Landratsamt: Gesamtlage erneut verbessertBei dem Gespräch wurde de aktuelle Kriminalitäts- und Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu beleuchtet. » mehr An dem Gespräch im Landratsamt in Marktoberdorf nahmen neben den beiden Behördenleiterinnen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner auch die Leiter der Polizeiinspektionen aus Buchloe, Füssen, Kaufbeuren, Marktoberdorf und der Grenzpolizeiinspektion Pfronten sowie der Kriminalpolizei aus Kempten und Kaufbeuren teil. Seitens des Landratsamtes Ostallgäu waren die zuständigen Abteilungs- und Sachgebietsleitungen der Kommunalverwaltung am Erfahrungsaustausch beteiligt. Zudem vertreten war auch der Leiter der örtlich zuständigen Bundespolizeiinspektion aus Kempten.
Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner stellte anhand der Polizeilichen Kriminalstatistik die Sicherheitslage für den Landkreis Ostallgäu vor. Im direkten Vorjahresvergleich ist die Anzahl aller registrierten (bereinigten) Straftaten von 3.557 um 6,3 % auf 3.332 gesunken und damit merklich rückläufig.
Insbesondere im Bereich der Gewalt- und Straßenkriminalität sowie bei Diebstahlsdelikten ist ein Rückgang der Fallzahlen deutlich erkennbar. Wenig überraschend sind außerdem die Zahlen im Bereich der Rauschgiftdelikte, die durch den Wegfall allgemeiner Verstöße mit Cannabis im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sind – das Gesetz wurde zum 01.04.2024 eingeführt.
Demgegenüber stiegen erstmals seit 2022 die Zahlen im Bereich des Callcenterbetrugs von 127 erfassten Delikten im Jahr 2024 auf 248 in 2025. Insgesamt erzielten die Täterinnen und Täter hierdurch im Landkreis Ostallgäu einen Beuteschaden von mehr als einer Million Euro. Der überwiegende Teil der Taten ist dabei auf die Maschen „Falscher Amtsträger“ und „Schockanruf“ zurückzuführen. Für die Betrüger lohnt sich trotz der geringen Erfolgsquote von unter 5 % jeder erfolgreiche Fall. Die durchschnittliche Schadenssumme liegt bei mehr als 40.000 Euro.
Durch den Rückgang der Fallzahlen für alle Deliktsbereiche sank auch die (bereinigte) Häufigkeitszahl um 3,5 % von 2.431 im Jahr 2024 auf 2.346 im Jahr 2025. In der Kriminologie wird die Häufigkeitszahl als vergleichbares Maß für die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten je 100.000 Einwohner verwendet. Sie drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus. Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, sinkt demnach. Bayern als sicherstes Bundesland im Bundesgebiet, weist im statistischen Vergleich eine Häufigkeitszahl von 4.094 auf. Hinsichtlich der Aussagekraft der Häufigkeitszahl ist festzustellen, dass nur das sogenannte „Hellfeld“ der Straftaten als Berechnungsgrundlage dient, also alle Delikte, von denen die Polizei tatsächlich Kenntnis erlangt.
Die (bereinigte) Aufklärungsquote für den Landkreis Ostallgäu korrigierte sich im Jahr 2025 um 2 % auf 71,5 % leicht nach unten. Dieser Wert liegt allerdings über der hohen Aufklärungsquote des Präsidialbereichs Schwaben Süd/West mit 70,8 % und der gesamtbayerischen Aufklärungsquote von 66,0 %. Für die Praxis bedeutet dies, dass im Landkreis Ostallgäu mehr als zwei von drei Straftaten aufgeklärt werden.
„Es ist erfreulich, dass sich die Gesamtsicherheitslage für den Landkreis Ostallgäu erneut verbessert hat. Im Ostallgäu leben Sie in einer der sichersten Regionen Bayerns! Gleichzeitig nehmen wir die deutliche Zunahme des Callcenterbetrugs sehr ernst und versuchen durch Aufklärung und Beratung weitere Straftaten zu verhindern. Präventionstheater, Tischaufsteller, die polizeiliche Öffentlichkeitsarbeit und weitere Präventionsmaßnahmen sollen auch 2026 potenzielle Opfer sensibilisieren.“, so Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte die Polizei die Verkehrsunfallstatistik im Landkreis Ostallgäu für das Jahr 2025 vor. Die Verkehrsunfallzahlen stiegen im direkten Jahresvergleich marginal um zehn Fälle auf insgesamt 3.983 Verkehrsunfälle an. Ein Anstieg ist auch in der Entwicklung bei den Opfern von Verkehrsunfällen zu verzeichnen. Während im Vorjahr insgesamt 758 Personen verletzt wurden, waren es im Jahr 2025 bereits 838 Geschädigte. Im Jahr 2024 waren zehn Verkehrsunfalltote zu beklagen, im Jahr 2025 waren es elf Menschen. Entgegen diesem Trend fiel jedoch erfreulicherweise die Anzahl an schwerverletzten Personen von 156 auf 138, was einen Rückgang von 11,5 % entspricht.
Hauptunfallursachen waren neben nicht angepasster Geschwindigkeit die Missachtung des Sicherheitsabstands sowie Vorfahrtsverletzungen. Dahingegen war ein deutlicher Rückgang um 24,9 % bei Verstößen gegen das Rechtsfahrgebot zu verzeichnen.
Mitteilung vom 31.03.2026 Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 11 zwischen Bayersried und WebamsAn der Straße werden ab Dienstag, 7. April 2026, bis voraussichtlich Juni 2026 Hangsicherungsarbeiten durchgeführt. » mehr Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Kreisstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Es wird eine örtliche Umleitung eingerichtet, die ab Bayersried über die OAL 12 und Eggenthal nach Webams und umgekehrt erfolgt.
Im Verlauf der Kreisstraße OAL 11 kommt es lokal an der Bayersrieder Steige wiederkehrend zu Setzungen und Rissen im Straßenbelag. Hierdurch wird die Verkehrssicherheit massiv beeinträchtigt. Im Zuge der Bauarbeiten wird durch den Landkreis Ostallgäu eine Hangsicherung mittels einer rückverankerten Bohrpfahlwand und Kopfbalken hergestellt. Die Maßnahme dient der Beseitigung der bisherigen Straßenschäden und der Erhöhung der Standsicherheit der Böschung. Die Baukosten des Landkreises betragen rund 315.000 Euro und werden durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 185.000 Euro gefördert.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.
Mitteilung vom 30.03.2026 Stammtisch für Ehrenamtliche im Bereich Migration und IntegrationDer nächste Stammtisch für Ehrenamtliche findet am Donnerstag, 23. April 2026, ab 18 Uhr im Saal Aggenstein des Landratsamts Ostallgäu statt. » mehr Die Integrationslotsinnen der Stelle für Kommunale Integration laden alle engagierten Ehrenamtlichen aus dem Bereich Migration und Integration – und diejenigen, die es werden möchten – zu einem offenen Austausch ein. Der nächste Stammtisch für Ehrenamtliche findet am Donnerstag, 23. April 2026, ab 18 Uhr im Saal Aggenstein des Landratsamts Ostallgäu statt. Mit dabei ist diesmal auch die Zentrale Rückkehrberatung.
Im Mittelpunkt stehen der persönliche Austausch, aktuelle Herausforderungen in der Integrationsarbeit und konkrete Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Besonders Themen, bei denen derzeit Unterstützung gebraucht wird, sollen gemeinsam beleuchtet werden. Einen praxisnahen Einblick gibt eine Beraterin der Zentralen Rückkehrberatung des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V. Sie berichtet aus ihrer Arbeit und steht für Fragen zur Verfügung. Auch Maša Grahovac und Christina Panje vom Team der Kommunalen Integration sowie der Leiter der Ausländerbehörde sind für Gespräche vor Ort.
Für Verpflegung ist gesorgt, die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis 16. April 2026 bei der Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu möglich – per E-Mail (integration(at)lra-oal.bayern.de) oder telefonisch (08342 911-794). Weitere Infos gibt es in der Integreat App Ostallgäu unter www.integreat.app/ostallgaeu in der Rubrik Veranstaltungen.
Mitteilung vom 27.03.2026 LEADER: Drei Projekte erhalten FörderungAußerdem wurden Landrätin Maria Zinnecker als erste Vorsitzende des Vereins und Veronika Hämmerle als LEADER-Koordinatorin verabschiedet » mehr ![]() Neben der Befürwortung der Projektförderung wurden im Rahmen der Sitzung auch die scheidende Landrätin Maria Zinnecker als erste Vorsitzende des Vereins und Veronika Hämmerle als LEADER-Koordinatorin verabschiedet. Bildrechte: bergaufland Ostallgäu e. V./Jana Kaufmann Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat die Projekte „Dauerausstellung zur Allgäuer Mächlertradition Pfronten“, „beSONNders – Therapie- und Erlebenshof Westendorf“ und „Tourismusakademie Ostallgäu“ für einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER befürwortet. „Diese drei Projekte zeigen die besondere Innovationsbereitschaft sowie das große Engagement und die Vielfalt unseres Ostallgäus“, betont die erste Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Für weitere Projektideen stehen nun nur noch rund 530.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung.
Beim Projekt „Dauerausstellung zur Allgäuer Mächlertradition“ plant die Gemeinde Pfronten in der ehemaligen denkmalgeschützten Güterhalle im Bahnhofsensemble im Ortsteil Ried eine professionell kuratierte und inszenierte Entdeckungsreise zur Geschichte der, das gesamte Allgäu charakterisierenden, Tüftler. Mit dem Projekt „beSONNders – Therapie- und Erlebenshof“ von Nico Hartmann entsteht in Westendorf ein barrierearmer, inklusiver Therapie- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Beim Projekt „Tourismusakademie“ plant der Tourismusverband Ostallgäu e. V. ein regelmäßiges Weiterbildungs- und Wissensangebot für die touristischen Akteure in der Region aufzubauen und zu etablieren. Den Projekten stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Bewilligungsstelle insgesamt rund 410.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung.
„Die ausgewählten Projekte leisten quer über die Bereiche Kultur, Soziales und Tourismus einen vielseitigen Beitrag zur konkreten Umsetzung der LEADER-Strategie im Ostallgäu“, sagt Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Kempten, die bei dieser Sitzung verabschiedet wurde.
Weiterhin erfolgten Beschlüsse über die Änderung bei der prozentualen Aufteilung der Fördermittel auf die Entwicklungsziele der aktuellen Strategie sowie zur Geschäftsordnung vom Entscheidungs-gremium des Vereins. Zudem wurde über den aktuellen Stand des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Zum Abschluss wurden Veronika Hämmerle als LEADER-Koordinatorin und die scheidende Landrätin Maria Zinnecker als erste Vorsitzende des Vereins verabschiedet.
Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688/-689 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 27.03.2026 Beruflich neu durchstarten ab 45: Workshop „Mit Lebenserfahrung voraus“Die Bildungsberatung des Landkreises lädt alle Interessierten ab 45 Jahren zu einem Workshop für die berufliche Neuorientierung ein. » mehr Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ab sofort möglich. Unter dem Titel „Mit Lebenserfahrung voraus: Gestalte deine berufliche Zukunft neu!“ dreht sich am Dienstag, 14. April 2026, von 16 bis 19 Uhr (Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstraße 11, Marktoberdorf) alles um den beruflichen Neustart. Dieser soll in drei Etappen erreicht werden: mit Selbstvertrauen, Klarheit und Strategie. Dazu bietet der Workshop frische Impulse und konkrete Tipps. Im Fokus stehen individuelle Bewerbungsstrategien – damit Lebenserfahrung zur Stärke wird und bisher ungenutzte Chancen sichtbar werden. Wer möchte, kann seinen aktuellen Lebenslauf direkt mitbringen. Durch den Nachmittag führt Coach und Trainerin Christel Zeißig (Fördermitglied Interessenvertretung 50+).
Anmeldung zum Workshop bei Christine Hoch, Bildungsberatung Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail an Christine.Hoch(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 26.03.2026 Abfuhrtermine über OsternWegen der Feiertage Karfreitag und Ostermontag kommt es zu Terminverschiebungen bei der Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu. » mehr Regelmäßiger Abfuhrtag Feiertagsbedingte Änderung
Freitag, 03.04.2026 (Karfreitag) verlegt auf Samstag, 04.04.2026
Montag, 06.04.2026 (Ostermontag) verlegt auf Dienstag, 07.04.2026
Dienstag, 07.04.2026 verlegt auf Mittwoch, 08.04.2026
Mittwoch, 08.04.2026 verlegt auf Donnerstag, 09.04.2026
Donnerstag, 09.04.2026 verlegt auf Freitag, 10.04.2026
Freitag, 10.04.2026 verlegt auf Samstag, 11.04.2026
Mitteilung vom 24.03.2026 Mehr Sicherheit auf FeldwegenDer Tourismusverband Ostallgäu e. V. hat im Ostallgäu gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband die Kampagne „Rücksicht macht Wege breit“ gestartet. » mehr ![]() Auf dem Bild v. l.: Projektleiter Stefan Klein, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Landwirt Xaver Paulsteiner und Bürgermeister Franz Erl. Bildrechte: Tourismusverband Ostallgäu e. V./Christian Greither Ziel der Kampagne es, an stark genutzten Feld- und Wirtschaftswegen auf ein rücksichtsvolles Miteinander von Land- und Forstwirtschaft sowie Freizeitnutzenden hinzuweisen. Die Kampagne wurde vom Bauernverband entwickelt und zuvor bereits in einzelnen bayerischen Regionen erprobt.
Landrätin und Tourismusverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker betont die Bedeutung der gemeinsamen Initiative: „‚Rücksicht macht Wege breit‘ verdeutlicht, was für ein gutes Miteinander auf unseren Wegen wichtig ist. Die Kampagne zeigt, dass Tourismus, Landwirtschaft und Erholungssuchende gut zusammenpassen, wenn alle aufmerksam und respektvoll miteinander umgehen.“
Im Rahmen der Kampagne werden an schmalen Feldwegen Bodenmarkierungen und Schilder angebracht. Diese weisen mit dem Titel der Kampagne, einem kurzen Text und einem Piktogramm auf das richtige Verhalten beim Aufeinandertreffen von landwirtschaftlichem und Freizeitverkehr hin. Freizeitnutzer etwa werden gebeten, Platz zu machen, um ein sicheres Passieren zu ermöglichen. So soll das gegenseitige Verständnis zwischen Landwirten, Radfahrern und Fußgängern erhöht und Unfälle vermieden werden.
Erste Schilder bei Goldhasen
Die ersten Bodenmarkierungen und Schilder wurden von Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Franz Erl, Landwirt Xaver Paulsteiner und Projektleiter Stefan Klein am Schwaltenweiher in Goldhasen (Gemeinde Rückholz) angebracht. Weitere Standorte können nach Meldung des Bedarfs durch die Gemeinden an den Tourismusverband folgen (Tel.: 08342 911-965, E-Mail: stefan.klein(at)lra-oal.bayern.de).
Für Paulsteiner steht fest: „Ohne Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme geht es einfach nicht mehr. Die landwirtschaftlichen Maschinen sind mittlerweile so breit gebaut, dass die Wege in der Regel zu schmal für Überholvorgänge sind. Wenn Freizeitnutzende Rücksicht üben und Landwirten den Vortritt lassen, können gefährliche Situationen vermieden und die Wege von allen sicher genutzt werden.“
Mitteilung vom 24.03.2026 Bernd Stapfner wird neuer Landrat des Landkreises OstallgäuStapfner setzte sich bei der Stichwahl gegen Andreas Bauer durch. Landrätin Zinnecker gratuliert ihrem Nachfolger. » mehr Bernd Stapfner wird neuer Landrat des Landkreises Ostallgäu. Er setzte sich bei der Stichwahl am 22. März 2026 mit 52,4 Prozent der Stimmen gegen Andreas Bauer durch, der auf 47,6 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,1 Prozent. Auf Bernd Stapfner entfielen 26.329 Stimmen, auf Andreas Bauer 23.901 Stimmen. Insgesamt gaben 50.692 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab. Das vorläufige Endergebnis ist auf dem Wahlportal des Landkreises Ostallgäu veröffentlicht (wahlen.osrz-akdb.de). Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Ich gratuliere meinem Nachfolger zur Wahl und wünsche ihm viel Kraft, Ausdauer und natürlich viel Erfolg bei der Gestaltung und Weiterentwicklung unseres Landkreises und unserer Region!“
Mitteilung vom 24.03.2026 Mit dem Mentorenprogramm VerAplus gut durch die Ausbildung: ehrenamtliche Begleiter gesuchtDas Programm bringt junge Menschen, denen die Ausbildung schwerfällt, mit ehrenamtlichen Fachleuten im Ruhestand zusammen. » mehr Im Rahmen einer allgäuweiten Kampagne stellen die Landkreise Ostallgäu und Oberallgäu sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren und Kempten die Initiative „VerAplus“ vor. Die Initiative steht unter dem Motto „Jeder Ausbildungsabbruch ist einer zu viel“ und bringt junge Menschen, denen die Ausbildung schwerfällt, mit ehrenamtlichen Fachleuten im Ruhestand zusammen. VerAplus (Verbesserung von Ausbildungserfolgen) ist ein bundesweites Mentoringprogramm des Senior Expert Service (SES) und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es setzt auf Begleitung, Mentoring und Hilfe zur Selbsthilfe, um Auszubildende gezielt zu unterstützen.
Die Veranstaltungen finden am 16. und 17. April 2026 statt und richten sich an Auszubildende, die Schwierigkeiten in der Berufsschule, im Betrieb oder bei Prüfungen haben. Als ehrenamtlicher Begleiter ist jeder Interessierte im Ruhestand willkommen, der seine Berufs- und Lebenserfahrung an junge Auszubildende weitergeben möchte, um sie stark durch ihre Berufsausbildung zu führen. Die Betreuung der Auszubildenden findet nach dem 1:1-Prinzip beziehungsweise Tandem-Modell statt.
Bei VerAplus melden können sich Auszubildende, aber auch Ausbildungsbetriebe, Angehörige, Beratungsstellen oder Berufsschulen. Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Auf dem Veranstaltungsprogramm stehen die Vorstellung der Initiative VerAplus durch eine Vertreterin des SES Bonn, der Bericht eines Ausbildungsbegleiters mit seinem jugendlichen Tandem und ein Überblick über die aktuelle Ausbildungssituation im Allgäu. Es stehen Projekt-Experten für Fragen und Austausch zur Verfügung.
Termine der Infoveranstaltungen: Donnerstag, 16. April 2026, 10 bis 12 Uhr Landratsamt Ostallgäu, Saal Ostallgäu Ansprechpartnerin: Christine Hoch, Bildungsberatung, Tel.: 08342 911 293, E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de Schwabenstraße 11 87616 Marktoberdorf
Donnerstag, 16. April 2026, 15 bis 17 Uhr Stadt Kaufbeuren, Neuer Sitzungsaal im Rathaus Ansprechpartner: Jürgen Schick, Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro Tel.: 08341 437427, E-Mail: juergen.schick(at)kaufbeuren.de Kaiser-Max-Str. 1 87600 Kaufbeuren
Freitag, 17. April 2026, 10 bis 12 Uhr Stadt Kempten/ Landkreis Oberallgäu Mehrgenerationenhaus Ansprechpartnerin: Patty Wollner Tel. 0831 74584330. E-Mail: mehrgenerationenhaus(at)kempten.de Friedrich-Ebert-Str. 14 (Eingang über Schulhof) 87437 Kempten (Allgäu)
Mitteilung vom 23.03.2026 Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee 2026: Aufruf für VeranstaltendeVereine, Fitnessstudios, Praxen, Gemeinden und Kursleitende aus der Region können wieder ihre Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention melden. » mehr Vom 20. bis zum 28. Juni findet wieder die „Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee“ statt. Jetzt können Vereine, Fitnessstudios, Praxen, Gemeinden, Kursleiterinnen und Kursleiter aus der Region wieder ihre Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention melden. Die Veranstaltungen werden kostenlos im Onlinekalender der Themenwoche veröffentlicht. Beteiligt sind die vier Landkreise Unterallgäu, Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau am Bodensee sowie die kreisfreien Städte Memmingen, Kaufbeuren und Kempten. Die Gesundheitswoche findet in diesem Format zum vierten Mal statt unter dem Motto „(R)Auszeit für Alle“. Ziel ist es, auf die vielfältigen Gesundheitsangebote aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen zu inspirieren, sich eine Auszeit zu nehmen, neue Kraft zu schöpfen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. „Eine erfolgreiche Gesundheitswoche lebt von Vielfalt – deshalb freuen wir uns auf viele Ideen und abwechslungsreiche Angebote, die Menschen motivieren, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Angebote können vor Ort oder digital stattfinden“, erklären die Organisatorinnen und Organisatoren der Gesundheitsregionenplus und der Gesundheitsämter im Allgäu. Angeboten werden könnten zum Beispiel Ernährungstipps von Experten, Nordic Walking und andere Outdoor-Aktivitäten, Trainings zur Stressbewältigung, digitale Präventionskurse, gesundheitsfördernde Angebote in Schulen und Betrieben, Angebote für bestimmte Zielgruppen, etwa für Seniorinnen und Senioren oder für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Im Fokus steht heuer das gemeinsame Erlebnis der Teilnehmenden. „Jedes Angebot, das eine Auszeit vom Alltag ermöglicht, ist willkommen“, betont das Organisationsteam. Veranstaltungen können Sie unter www.allgaeuer-gesundheitswoche.de online anmelden.
Mitteilung vom 19.03.2026 „bergaufland Ostallgäu“: sechste Sitzung des EntscheidungsgremiumsDas Entscheidungsgremium von „bergaufland“, trifft sich am Donnerstag, 26. März 2026, um 17 Uhr in Marktoberdorf zu seiner sechsten Sitzung. » mehr Bei der Sitzung des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektideen „Dauerausstellung zur Allgäuer Mächlertradition Pfronten“, „beSONNders – Therapie- und Erlebenshof Westendorf“ und „Tourismusakademie Ostallgäu“ für eine Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Weiterhin sind Beschlüsse über die Änderung bei der prozentualen Aufteilung der Fördermittel auf die Entwicklungsziele der aktuellen Strategie sowie zur Geschäftsordnung vom Entscheidungsgremium des Vereins geplant. Darüber hinaus wird über den aktuellen Stand des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.
LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt.
Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688/-689 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
Mitteilung vom 16.03.2026 Projekt „Mahlzeit“ zeigt Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt“Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt am Dienstag, 24. März 2026, zu einem Filmabend in der filmburg in Marktoberdorf mit anschließender Diskussion ein. » mehr Gezeigt wird der Dokumentarfilm „10 Milliarden – Wie werden wir alles satt“. Bereits ab 18.30 Uhr gibt es die Möglichkeit mit Foodsharing Marktoberdorf ins Gespräch zu kommen. Der Film beginnt um 19.30 Uhr. Der Film stellt die drängende Frage nach der Ernährung der Weltbevölkerung und zeigt zwei gegensätzliche Wege: die global expandierende, industrielle Landwirtschaft mit Fokus auf Massenproduktion und die biologische beziehungsweise traditionelle Landwirtschaft, die schonend mit Ressourcen umgeht. Beide Seiten kommen zu Wort, ihre Praxis wird kritisch beleuchtet – ebenso wie ihre Lösungsansätze für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem.
Foodsharing Marktoberdorf vor Ort
Vor und nach dem Film besteht die Möglichkeit, die Initiative Foodsharing Marktoberdorf näher kennenzulernen und mehr über das Retten von Lebensmitteln zu erfahren. Gezeigt wird, wie wertvolle Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahrt werden. Zudem gibt es eine Auswahl an geretteten Lebensmitteln zum Probieren und Mitnehmen. Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion, an der auch Kathrin Bloch von Foodsharing Marktoberdorf teilnehmen und Fragen beantworten wird.
Die Filmvorführung findet in der filmburg Marktoberdorf, Gschwenderstr. 7, statt. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro. Die Filmvorführung findet im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ statt.
Kartenreservierungen: info(at)filmburg.de oder 08342 916683
Mitteilung vom 16.03.2026 Regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft: Öko-Modellregion fördert KleinprojekteMit 50.000 Euro fördert die Öko-Modellregion Kleinprojekte, die die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie regionale Bio-Kreisläufe stärken. » mehr Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent. Förderanfragen können – unter Vorbehalt der Bewilligung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALE) – ab sofort eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 20. April 2026.
Mit dem Verfügungsrahmen Ökoprojekte können gezielt Kleinprojekte umgesetzt werden, welche zur besseren Verfügbarkeit von regionalen Bio-Lebensmittel beitragen. Das sind beispielsweise Gerätschaften für die (Weiter-)Verarbeitung von Agrarrohstoffen wie Milch, Getreide oder Fleisch. Auch Ausstattungen für die Direktvermarktung oder Hofläden können gefördert werden. Neben Sachkosten sind auch Werbemittel wie Flyer oder Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung förderfähig.
Voraussetzungen für die Förderung • Maximale Gesamtausgaben von 20.000 Euro netto • Es muss eine Bio-Zertifizierung oder ein unterschriebener Kontrollvertrag vorliegen • Start der Kleinprojekte ab Bewilligung der Förderung • Abschluss der Projekte bis 20. September 2026 • Die Förderung kann von Privatpersonen, Unternehmen, Verbänden, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen beantragt werden Termine zum Vormerken: • Einreichfrist für Förderanfragen: 20. April 2026 • Abschluss und Abrechnung des Projekts bis: 20. September 2026
Weitere Infos: https://oekomodellregionen.bayern/nachrichten/3895/foerderung-von-kleinprojekten-2026
Öko-Modellregion Ostallgäu Lisa Mader: Lisa.Mader(at)lra-oal.bayern.de, Tel: 08342 911-453
Mitteilung vom 16.03.2026 Noch Plätze frei in Füssen: Servicestelle Beruf bietet kostenloses SeminarDie Gleichstellungsstelle des Landkreises organisiert wieder Seminare und Einzelberatungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder Existenzgründung. » mehr Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Das Seminar „Wie bewerbe ich mich?“ findet in der Volkshochschule in Füssen statt.
Seminar der Servicestelle Beruf
„Wie bewerbe ich mich?“ am 13. April 2026, von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule Füssen e.V. im Magnuspark; Raum III, Mühlbachgasse 6, 87629 Füssen: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
Im Anschluss an den Vortrag werden Termine zur Einzelberatung angeboten zu allen Fragen rund um die berufliche (Neu-) Orientierung und ums Selbstständigmachen. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Servicestelle-Beruf(at)Kempten.de
Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.
Mitteilung vom 16.03.2026 „Online-Schatztruhe“ April – Juni 2026: digitale Bildungsangebote für FamilienDie Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren haben erneut ein digitales Familienbildungs-Programm zusammengestellt – die „Online-Schatztruhe“. » mehr Sie soll Eltern den Zugang zu Bildungsangeboten möglichst einfach und ortsunabhängig ermöglichen. Von April bis Juni 2026 gibt es eine bunte Auswahl an Online-Vorträgen und Infoabenden zu vielen Fragen des Familienalltags. Die Angebote richten sich an Familien in unterschiedlichen Lebensphasen – von der Schwangerschaft über das Kleinkindalter bis hin zu Angeboten rund um die Themen Medien, Gesundheit und finanzielle Unterstützung.
Für werdende Eltern und die erste Zeit mit dem Baby gibt es folgende Angebote: „Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt“, „Die Muttermilch macht’s!“ und „Sanfter (Schlaf-) Start für Babys“. Eltern mit Kleinkindern bis etwa drei Jahren finden in der „Online-Schatztruhe“ die Veranstaltungen „Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren“, „Kleine Hände, große Entdeckungen: Sinnes- und Materialerfahrungen (1–2 Jahre)“, „Plitsch-Platsch – Wasserspiele für Babys und Kleinkinder“, „Babybrei trifft Fingerfood“ und „Vom Brei zum Familientisch“. Rund um die Themen Medien und Gesundheit gibt es Angebote wie „Genussvoller Medienkonsum – Mediennutzung von Grundschulkinder“, „Risikophase Pubertät – Was schützt mein Kind vor Sucht“, „Infos zum Schwerbehindertenausweis“, „Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen“, „Neurodiversität bei Hochbegabung“ und „ADHS – anders denken hören sehen“. Weitere Veranstaltungen sind: „Frag doch mal die Logopädin“, „Finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende“, „Mama und Papa wollen sich trennen – was die Kinder brauchen“ und „Wut im Familienalltag – Aus Wut wird Mut“.
Informationen zu den einzelnen Terminen und die Anmeldeinformationen finden Interessierte in der Programmübersicht der „Online-Schatztruhe“ in der Familienapp Kaufbeuren Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de im Bereich Downloads oder direkt im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Online-Schatztruhe“. Die Familienstützpunkte werden koordiniert von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren.
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