Aktuelles

Mitteilung vom 17.09.2019

„Wofür brennen Sie?“: Workshop der Bildungsberatung

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neuorientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen.

Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen: „War das alles?“. Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden? Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber den Workshop „Wofür brennen Sie?“ an. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
In Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, wohin ihre Aufmerksamkeit gleitet. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen. 

 

  • Termin: Donnerstag, 31. Oktober 2019 von 17.30 bis 21 Uhr
  • Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach II
  • Kosten: 37 Euro einschließlich Unterlagen und Verpflegung
  • Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Marktoberdorf, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de
Mitteilung vom 17.09.2019

Infoveranstaltung „Berufe mit Perspektive in der Pflege, Erziehung und Hauswirtschaft“ am 10. Oktober

Die kostenfreie Infoveranstaltung bietet die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Marktoberdorf an.

Die Infoveranstaltung bietet die Möglichkeit, sich durch Kurzvorträge des Bayerischen Roten Kreuzes, der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben, der Stadt Marktoberdorf, der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) und der Agentur für Arbeit umfassend über verschiedene Berufe, Ausbildungs- und Einsatzmöglichkeiten in der Pflege, Erziehung und Hauswirtschaft zu informieren. Zudem stehen Experten*innen von der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik, der BAföG-Stelle, der Gleichstellungsstelle und der Bildungsberatung für individuelle Fragen zur Verfügung. Dies bietet die einzigartige Möglichkeit, sowohl mit Ausbildungsstätten als auch mit Arbeitgebern in Kontakt zu kommen.
 
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Oktober 2019, von 17 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, in 87616 Marktoberdorf statt. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Mitteilung vom 17.09.2019

Berufsbild einer Kindertagespflegeperson: Veranstaltung im Landratsamt

Am 17.10.2019 findet im um 9.30 Uhr Landratsamt Ostallgäu, Saal Aggenstein, in Marktoberdorf eine Informationsveranstaltung zum Thema Kindertagespflege statt.

Der Landkreis Ostallgäu informiert rund um das Thema „Kindertagespflege“ als familiennahe Betreuungsform für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, insbesondere Kinder unter drei Jahren.
 

Wenn Sie Freude am Umgang mit Kindern haben, selbstständig und flexibel arbeiten möchten und
über kinderfreundliche Räume verfügen, dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung.
 
Fragen und Anmeldung: Frau Storf, Tel. 08342 911-472, oder Frau Strobl, Tel. 08342 911-531

Mitteilung vom 10.09.2019

Jetzt anmelden: Kurs zur beruflichen Neuorientierung

Der Kurs startet am 26.9.2019 und wendet sich an alle, die ihre wahren Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten entdecken möchten.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet einen weiteren Kurs zur beruflichen Neuorientierung an.  Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Der Kurs zur beruflichen Neuorientierung bietet die Möglichkeit, seine Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken. Durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen können neue berufliche Perspektiven und Ideen entstehen. Zudem wird aufgezeigt mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Das Kursangebot eignet sich für Berufstätige ebenso wie für alle, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen.
 
Der Kurs findet an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 18 bis 20:30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 26. September, 10. Oktober, 17. Oktober und 24. Oktober 2019.
 
Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 05.09.2019

Pflegebedarfserhebung: Bürgerworkshops in Seeg und Ketterschwang

In den Workshops können sich alle Bürger*innen mit ihren Erfahrungen und Meinungen zum Thema Pflegebedarf mit einbringen.

Die demographische Entwicklung und veränderte familiäre Strukturen stellen den Landkreis Ostallgäu vor immer neue Herausforderungen in der Sozialpolitik. Um auf diese Veränderungen eingehen zu können und die richtigen Weichen zu stellen, erarbeitet der Landkreis Ostallgäu derzeit eine Pflegebedarfsermittlung. 
 
Die Pflegebedarfsermittlung wird Grundlage für die zukünftige Planung, Steuerung und Weiterentwicklung der Angebote im Bereich der Seniorenarbeit und der Altenhilfe im Landkreis für eine zukunftsorientierte und bürgernahe Sozialpolitik. Um aktuell einen umfassenden Überblick über die Situation und die Bedürfnisse der Generation 55+ im Landkreis zu gewinnen und möglichst viele Perspektiven einzubeziehen, führte der Landkreis bereits verschiedene Erhebungen durch. Neben einer Befragung der Bürger*innen gab es beispielsweise auch eine Befragung der Kommunalverwaltungen sowie der Seniorenbeauftragten und Pflegeanbieter in allen Kommunen.
 
Passgenaue Angebote für eine gute Versorgungsstruktur
 
Einen wichtigen Teil des Planungsprozesses stellen nun die Bürgerworkshops im Landkreis dar. Dabei werden die Ergebnisse der bisherigen Erhebungen vorgestellt und diskutiert. Bürger*innen haben hierbei die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Meinungen einzubringen, damit die Seniorenpolitik an die regionalen und individuellen Bedürfnisse der älteren Generation ausgerichtet wird und passgenaue Angebote für eine gute Versorgungsstruktur entwickelt werden können. Schwerpunktthemen können unter anderem die Nahversorgung, Mobilität, Pflege und Betreuung sowie das möglichst lange Wohnen im eigenen Zuhause sein.
 
Die Workshops für alle interessierten Bürger finden statt am Freitag, 20. September 2019, in Seeg im Gemeindesaal um 14 Uhr und Mittwoch, 25. September 2019, in Ketterschwang im Landgasthof Brem um 14 Uhr. Eine Anmeldung zu den Workshops ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, unter Telefon 08342 911-475, zur Verfügung.

Mitteilung vom 05.09.2019

Klimawandel und Bergsport: Ausstellung des Alpenvereins im Landratsamt

Die Ausstellung des Deutschen Alpenvereins (DAV) ist noch bis zum 24. September im Foyer des Landratsamts in Marktoberdorf zu sehen.

Landrätin Zinnecker eröffnet die Ausstellung „KLIMAwandel klimaSCHUTZ“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Landratsamt Ostallgäu und verdeutlicht anhand zweier Holzstelen beispielhaft den CO2-Ausstoß einer Anreise mit dem PKW (rechte Stele) und einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (linke Stele). Beide entsprechen dabei einer 10 km zurückgelegten Strecke.

Landrätin Zinnecker eröffnet die Ausstellung „KLIMAwandel klimaSCHUTZ“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Landratsamt Ostallgäu und verdeutlicht anhand zweier Holzstelen beispielhaft den CO2-Ausstoß einer Anreise mit dem PKW (rechte Stele) und einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (linke Stele). Beide entsprechen dabei einer 10 km zurückgelegten Strecke.

„Der Klimawandel trifft uns im Alpenraum deutlich und deshalb passt diese Ausstellung besonders gut hierher“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Ausstellung verdeutlicht sehr anschaulich, welches Wetter und Klima uns in Zukunft im Alpenraum erwarten wird. Was genau dies für die alpine Infrastruktur, die alpinen Ökosysteme, den Tourismus, die Mobilität und den Bergsport bedeutet, zeigen zahlreiche Beispiele. Die Ausstellung stellt außerdem dar, wie jeder Einzelne aktiv werden und Klimaschutz selbst umsetzen kann.

Mitteilung vom 04.09.2019

Pilze sammeln nur zum eigenen Bedarf

Die Untere Naturschutzbehörde bittet alle Pilzfreunde, beim Sammeln mit Augenmaß vorzugehen und bedrohte Arten stehen zu lassen.

Auch das Schweinsohr und der Scharfe Korkstacheling sind stark gefährdet.

Auch das Schweinsohr und der Scharfe Korkstacheling sind stark gefährdet.

Die Pilzsaison hat begonnen. Auf der Suche nach schmackhaften Exemplaren ziehen wieder viele Menschen in die Wälder. Auf was Pilzfreunde beim Sammeln achten sollten, darauf weist die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu hin.
 
Pilze erfüllen wichtige Funktionen in einem Ökosystem wie dem Wald. Sie zersetzen totes organisches Material wie Holz, Laub oder Nadelstreu und halten so den Nährstoffkreislauf in Gang. Um den Pilzbestand in unseren Wäldern zu schützen, bittet das Landratsamt alle Pilzfreunde, nur die erlaubten geringen Mengen zum eigenen Bedarf zu sammeln. Im Falle besonders geschützter Arten, dazu gehören zum Beispiel der Schafporling oder der Echte Königsröhrling, ist eine Entnahme sogar verboten. Viele Arten sind durch die Beeinträchtigung ihres Lebensraums stark bedroht.
 
Gewerbliche Vermarktung vorher genehmigen lassen
 
Wer Pilze aus gewerblichen Gründen sammeln will, benötigt dazu eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde. Das beinhaltet alle Arten des Verkaufs, zum Beispiel am Marktstand oder an die Gastronomie, oder der Veräußerung gegen einen geldwerten Vorteil. Generell gilt: Wer zu viel erntet, riskiert ein Bußgeld. Das betrifft auch diejenigen, die Pilze als Geschenk für Freunde sammeln oder einen Jahresvorrat anlegen möchten. Nur sehr eingeschränkt beziehungsweise gar nicht erlaubt ist das Sammeln von Pilzen auf Flächen, für die ein Betretungsverbot gilt, sowie in Naturschutzgebieten. Genaueres regelt die jeweilige Schutzgebietsverordnung.
 
Die gleichen Regeln gelten übrigens auch für das Sammeln von Beeren, Nüssen und Pflanzen. Erlaubt ist nur das Sammeln für den Eigenbedarf. Wer gewerbsmäßig Marmelade aus wildwachsenden Beeren kocht oder die Früchte auf dem Markt verkauft, braucht eine Genehmigung.

Mitteilung vom 02.09.2019

Landrätin begrüßt Auszubildende des Landratsamtes

Insgesamt traten fünf Auszubildende als Verwaltungsfachangestellten, ein Azubi als Fachinformatiker und zwei Anwärter für die Beamtenlaufbahn ihren Dienst an.

Der Ausbildungsjahrgang 2019 besteht aus (v.l.n.r.): Aurora Terzoli, Stephanie Schrägle, Yasmin Sepp, David Moser, Claudia Wißmiller, Jonathan Moser, Patrick Spanidis und Jonas Dempfle. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Ausbildungsjahrgang 2019 besteht aus (v.l.n.r.): Aurora Terzoli, Stephanie Schrägle, Yasmin Sepp, David Moser, Claudia Wißmiller, Jonathan Moser, Patrick Spanidis und Jonas Dempfle. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Zinnecker wünschte den Auszubildenden und Anwärtern einen guten Start und lobte die vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten der öffentlichen Verwaltung: „Wir im Landratsamt legen viel Wert darauf, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu fördern.“

Mitteilung vom 29.08.2019

Ausbildung zum Seniorenbegleiter: Noch Plätze frei

Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten.

Für die von Landkreis Ostallgäu und Bistum Augsburg angebotene Ausbildung zum Seniorenbegleiter sind noch Plätze frei. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt und beginnt am Freitag, 27. September 2019.
 
Die Ausbildung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung und die Erkrankungen des Alters werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mittagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.
 
Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de oder bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon 08342 911-475, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de).

Mitteilung vom 29.08.2019

„bergaufland Ostallgäu“: Erneut zusätzliche Fördermittel vom Freistaat

Die 20.000 Euro werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus der Bayerischen Alpenstrategie zur Verfügung gestellt.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ erhält nochmals eine Aufstockung des Fördermittel-Budgets für LEADER 2014 - 2020.  „Mit diesen zusätzlichen Fördermitteln können weitere Projekte unterstützt werden, die den Zielen unserer Lokalen Entwicklungsstrategie dienen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Damit stehen der LAG bis 2020 derzeit noch insgesamt über 400.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 zur Verfügung.
Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen zwischen 30 und 70 Prozent. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten.
 
Bis jetzt konnten bereits insgesamt 26 Projekte vom Entscheidungsgremium der LAG für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 befürwortet werden. Davon 16 sogenannte Einzelprojekte, also Vorhaben innerhalb der LAG, wie „Skate- und Bikepark Füssen“, „Energiezukunft Unternehmen Ostallgäu“ oder „Wiese x 16 - Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ sowie zehn sogenannte Kooperationsprojekte, also Vorhaben mit anderen LAGs, wie „Burgenregion Allgäu“, „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft – mit Durchwachsene Silphie“ oder „What´s Up?! - Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“.
 
Ich rufe alle Unternehmen, Vereine und Verbände sowie Kommunen auf, weitere innovative und modellhafte Projektideen für unsere Region einzureichen und so die Chance der noch zur Verfügung stehenden Fördermittel zu nutzen“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union (EU) und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse in sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) mitzugestalten. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 28.08.2019

FAZ-Ranking 2019: Erfolg für Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Im neuen Krankenhaus-Ranking der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) werden gleich zwei Häuser ausgezeichnet.

Sowohl das Krankenhaus Kaufbeuren als auch das in Füssen sind unter den besten 400 Kliniken in Deutschland. Unter die Lupe genommen wurden rund 2200 Krankenhäuser in ganz Deutschland. „Diese Wertung freut uns sehr, weil sie zeigt, auf welch gutem Niveau die medizinische Versorgung im Ostallgäu und in Kaufbeuren ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des KOK-Verwaltungsrats.

 

Unter den Häusern mit 300 bis 500 Betten belegt das Kaufbeurer Krankenhaus im FAZ-Ranking Platz 71. Die Klinik in Füssen landet in der Wertung der Häuser mit 50 bis 150 Betten auf dem 72. Rang. „Wir haben in den vergangenen Jahren enorm in Qualität und Ausstattung der medizinischen Versorgung investiert. Das zahlt sich nun aus“, sagt Zinnecker. Zugleich habe man es aber geschafft, das Defizit der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren deutlich zu senken. Zinnecker weiter: „Entscheidend für eine gute medizinische Versorgung ist aber vor allem das Personal, dem ich ganz herzlich für die gute Arbeit danke.“

Mitteilung vom 20.08.2019

Prominenter Besuch bei der Allgäuer Moorallianz

Bei einem Sommerbesuch hat der Moorexperte Prof. Dr. Michael Succow mehrere Moorgebiete des Naturschutzgroßprojektes besichtigt.

V. l.: Moorallianz-Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Alois Liegl (Sachgebietsleiter Naturschutz, Regierung von Schwaben), Moorexperte Prof. Dr. Michael Succow und Simone Reylaender (Allgäuer Moorallianz)

V. l.: Moorallianz-Projektleiter Dr. Ulrich Weiland, Alois Liegl (Sachgebietsleiter Naturschutz, Regierung von Schwaben), Moorexperte Prof. Dr. Michael Succow und Simone Reylaender (Allgäuer Moorallianz)

Bei dem Besuch wurden insbesondere die Vielfältigkeit der Allgäuer Moore sowie bislang umgesetzte Renaturierungsmaßnahmen aufgezeigt.
 
Nach nunmehr zehn Jahren Laufzeit der Allgäuer Moorallianz informierte sich der emeritierte Biologieprofessor und Moorexperte aus Greifswald dabei intensiv über den aktuellen Stand des Naturschutzgroßprojektes. Dabei standen einige naturkundlich besonders interessante Gebiete im Sulzschneider Wald und im Kempter Wald auf dem Programm, in denen bereits Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Die beiden Landkreise Oberallgäu und Ostallgäu sind Träger dieses bis 2022 laufenden Vorhabens, das im Rahmen eines Bundesförderprogrammes betrieben wird. Michael Succow war seinerzeit Mitglied der Jury.
 
Succow hatte bereits im Jahr 2008, vor Projektbeginn, das Gebiet besucht. Der Moorexperte zeigte sich begeistert von der noch vorhandenen Standort- und Artenvielfalt, welche in anderen Teilen Deutschlands bereits weitgehend verschwunden ist. Ebenso hob er die Bedeutung der Moore als Kohlenstoffspeicher hervor. Daher sei es umso wichtiger, den Erhalt und den langfristigen Schutz der Moorgebiete weiter voranzutreiben. In diesem Zusammenhang würdigte Succow die bislang geleisteten Arbeiten der Allgäuer Moorallianz. Nicht zuletzt seien authentische Reste der Naturlandschaft auch für das Naturerleben des Menschen sehr bedeutsam.
 
Der bekannte und im Naturschutz überaus engagierte Ökologe Michael Succow war im Wendejahr 1990 kurze Zeit stellvertretender Minister für Umwelt der DDR-Regierung und gilt als Initiator des „Nationalparkprogrammes“ und damit der Entwicklung zukunftsweisender Schutzkonzepte auf dem Gebiet der ostdeutschen Länder kurz vor der Wiedervereinigung.
Succow ist Träger des Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“). Mit dem Preisgeld initiierte er eine Stiftung, die seinen Namen trägt. Er ist noch immer sehr engagiert im Naturschutz in Deutschland und in vielen anderen Ländern, er berät Regierungen und Verwaltungen weltweit.
 
Seine eigene Motivation, für den Moor- und Klimaschutz weltweit zu kämpfen, schöpft der 78-Jährige auch aus der Bewegung der „Fridays for Future“, die sich derzeit mit diesem Thema intensiv auseinandersetzt.

Mitteilung vom 19.08.2019

Beschussamt lässt es krachen: 45 Ostallgäuer Böllergeräte geprüft

Die Servicestelle EhrenAmt hat als Unterstützung für Vereine und Gemeinden zum zweiten Mal einen zentralen Termin zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert.

Die Salutkanonen stehen für die Prüfung in der Kiesgrube bereit. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Die Salutkanonen stehen für die Prüfung in der Kiesgrube bereit. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Termin fand in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München in Breitenbrunn bei Mindelheim statt. Insgesamt wurden 45 Geräte von elf Ostallgäuer Vereinen und Gemeinden überprüft.
 
Die Kanonen und Böller werden von den Vereinen und Gemeinden auf Hochzeiten, Kriegergedenktagen und Beerdigungen eingesetzt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen die Geräte alle fünf Jahre überprüft werden. Dies erfolgte in den vergangenen Jahren durch eine visuelle Kontrolle und war in den Bauhöfen vor Ort möglich. Neue Vorschriften führten schon vergangenes Jahr dazu, dass die Geräte während der Prüfung scharf geschossen werden müssen. Dies ist nur in speziellen Kiesgruben möglich. Die Ehrenamtlichen müssen sich deshalb seit dem Vorjahr beim Beschussamt München melden und für die Prüfung der Geräte auch weite Wege in Kauf nehmen.
 
Unterstützung durch den Landkreis
 
Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat sich 2018 deshalb des Themas angenommen und auch in 2019 einen Termin speziell für Ostallgäuer Vereine und Gemeinden organisiert. „Die zentrale Koordinierung eines Termins für die Beschussprüfung hat sich bewährt, da ich die Vereine mit einem relativ geringen Aufwand konkret entlasten kann. Auch im nächsten Jahr wird es deshalb wieder einen Termin für das Ostallgäu geben. Diesen werden wir Anfang 2020 bekannt geben,“ sagt Grimm.
 
Geräte werden auf Herz und Nieren geprüft
 
Das Beschussamt München ließ es in der Kiesgrube bei Breitenbrunn krachen. Die 45 Salutkanonen und Böller aus dem Ostallgäu wurden hinsichtlich Material, Funktion und Sicherheit in einer technischen Prüfung getestet. Bei der Prüfung verwendet das Beschussamt eine Schrotvorlage, um den Druck bei der Zündung zu erhöhen. So auf Herz und Nieren geprüft, können die Kanonen und Böller wieder auf öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt werden.

Mitteilung vom 14.08.2019

Integreat-App für Neuzugewanderte: Digitaler Kompass für das Ostallgäu

Der erste Schritt zur Einführung der Integreat App war die erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit rund 30 Teilnehmenden im Landratsamt.

„Das Ankommen und die Orientierung an einem neuen Lebensort ist oftmals mit vielen Hürden verbunden. Der Landkreis möchte daher alle aus dem Ausland zugezogenen Personen hier vor Ort im Ostallgäu unterstützen und stellt zukünftig die Integreat App zur Verfügung“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Integreat-App stellt ganzheitliche regionale Informationen zu allen Lebensbereichen digital und kostenlos zur Verfügung. Neuzugezogene bekommen so auf einen Blick nützliche Informationen in verschiedenen Sprachen. Die App ist ab dem Zeitpunkt der Ankunft ein nützlicher Alltagsbegleiter, der Fragen rund um alle Lebensbereiche beantwortet. Mit der Frage, welche Bereiche die App abdecken soll, beschäftigte sich der Auftaktworkshop unter Leitung der beiden Projektkoordinatorinnen, der Integrationslotsin Julia Jäkel und der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Linda Hagspiel, sowie einem der Mitbegründer der App, Daniel Kehne.
  
Sowohl Neuzugewanderte als auch Betriebe unterstützen
  
In Form eines World-Cafés konnten die vielen verschiedenen Experten aus den Bereichen Bildung und Integration ihr Wissen zusammentragen und diskutieren, welche Inhalte für Neuzugewanderte relevant sind. So sagt Teilnehmer Michael Filser, Leiter der Sozialen Verwaltung des Landratsamtes: „Die verschiedenen Sichtweisen der unterschiedlichen Akteure sind für den Aufbau der App sehr gewinnbringend.“ Den Nutzen der App erkannte auch Martina Wirth von der Handwerkskammer für Schwaben: „Besonders in der Zeit des Fachkräftemangels ist die App sehr hilfreich, weil sie sowohl Neuzugewanderte als auch Betriebe unterstützen kann.“
  
Die kommenden Wochen werden für die Integrationslotsin und die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte arbeitsintensiv. Denn nun geht es darum, die beim Auftaktworkshop gesammelten Informationen zu sortieren, die Inhalte der App auszuarbeiten und schließlich den Start für den Onlineauftritt zu geben.

Engagementpreis

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Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.