AktuellesMitteilung vom 12.02.2026 Neues Veranstaltungsprogramm rund um Klima & NachhaltigkeitDie Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu veröffentlicht ihr neues Veranstaltungsprogramm für den Zeitraum von März bis Juli 2026. » mehr Das Angebot reicht von Workshop und Vorträgen über Online-Formate bis hin zu einer Moorführung und einer hochkarätig besetzten Abendveranstaltung. Bürgerinnen und Bürger erhalten konkrete Anregungen, wie sie Klimaschutz, Energiewende und Gesundheit im Alltag miteinander verbinden können – verständlich, praxisnah und größtenteils kostenfrei.
Mit dem neuen Programmflyer bündelt die Servicestelle Klima ein abwechslungsreiches Angebot für alle, die sich zu Klimaschutz und Energiewende informieren oder selbst aktiv werden möchten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, bereits Engagierte, Familien sowie Fachpersonen.
Workshop „Nachhaltig aktiv vor Ort – für Engagierte und Interessierte“ am Donnerstag, 19. März 2026, Landratsamt Ostallgäu In diesem Workshop erhalten Engagierte und Interessierte Impulse, wie sie Klimaschutz-Projekte in Gemeinde, Verein oder Initiative anstoßen, weiterentwickeln und langfristig verankern können. Praxisbeispiele und Austausch stehen dabei im Mittelpunkt.
Vortrag „Energetische Sanierung – die 10 häufigsten Fehler vermeiden“ am Mittwoch, 22. April 2026, Landratsamt Ostallgäu Der Vortrag richtet sich vor allem an Hauseigentümerinnen und -eigentümer. Es wird gezeigt, welche typischen Planungs- und Ausführungsfehler bei der energetischen Sanierung auftreten – und wie sich diese vermeiden lassen, um Gebäude zukunftssicher und energieeffizient zu machen.
Online-Vortrag „Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen“ am Mittwoch, 20. Mai 2026 Der Online-Vortrag beleuchtet, wie der Klimawandel die Gesundheit von Kindern beeinflusst und welche Risiken insbesondere durch Hitze und neue Krankheitsüberträger entstehen. Teilnehmende erhalten praktische Tipps, wie sie Kinder im Alltag besser schützen können.
Hitzeaktionstag: „Warum Energiewende, Klimakrise und Hitzeschutz uns alle angehen – und wie wir Lösungen entwickeln“ am Donnerstag, 11. Juni 2026, MODEON Im Rahmen des bundesweiten Hitzeaktionstags diskutieren Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann, wie Klimakrise, Energiewende und Gesundheit zusammenhängen. Die Veranstaltung zeigt, welche Lösungen vor Ort möglich sind – von kommunalen Strategien bis hin zu individuellem Handeln.
Moorführung „Mehr als Matsch – Wie Moore uns vor Hochwasser und Trockenzeiten schützen“ am Donnerstag, 18. Juni 2026, Stötten am Auerberg Bei dieser Exkursion erfahren die Teilnehmenden direkt im Gelände, warum intakte Moore wichtige Verbündete im Klimaschutz und Wasserhaushalt sind. Die Führung veranschaulicht, wie Moore vor Hochwasser und Trockenzeiten schützen und welchen Beitrag sie für Artenvielfalt und Landschaftsbild leisten.
Online-Vortrag im Rahmen der Bayerischen Energietage: „PV, Speicher & Co im effizienten Zusammenspiel“ am Donnerstag, 23. Juli 2026 Der Online-Vortrag zeigt, wie Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und weitere Komponenten im Haus optimal zusammenspielen können. Behandelt werden unter anderem Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauchsoptimierung und technische Grundlagen für eine gut abgestimmte Anlage.
Die Servicestelle Klima lädt alle Interessierten ein, sich aktiv an den Veranstaltungen zu beteiligen – sei es als Besucher, Teilnehmer oder mit eigenen Themenvorschlägen für künftige Events. Mit diesem breit gefächerten Programm möchte die Servicestelle nicht nur informieren, sondern auch den Dialog und Austausch in der Region fördern.
Der neue Programmflyer steht digital zum Download bereit in der Klima-App (klima-app-oal.de) und liegt außerdem an verschiedenen öffentlichen Stellen im Landkreis aus (z.?B. Rathäuser, Bibliotheken). Kontakt: Servicestelle Klima, klima@lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 12.02.2026 Durchfahrtsverbote: Schilder sind geliefert und werden aufgestelltAm Freitag, 13. Februar, beginnen die zuständigen Straßenbaulastträger damit, die Schilder an den vorgesehenen Standorten aufzustellen. » mehr ![]() Landrätin Maria Rita Zinnecker und Kreisbauhof-Mitarbeiter Michael Hofer mit den neuen Verkehrsschildern, die künftig die beschränkten Durchfahrtsverbote gegen den staubedingten Ausweichverkehr von der A 7 im südlichen Ostallgäu kennzeichnen. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Die Straßenschilder für die Kennzeichnung der Durchfahrtsverbote im südlichen Ostallgäu sind eingetroffen. Am Freitag, 13. Februar, beginnen die zuständigen Straßenbaulastträger damit, die Schilder an den vorgesehenen Standorten aufzustellen.
„Mit der Lieferung der Schilder wird aus der Allgemeinverfügung des Landratsamtes jetzt konkrete Realität auf der Straße“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv geplant, abgestimmt und die Beschilderung vorbereitet. Jetzt können wir den nächsten Schritt machen: Die Verbote werden für alle Verkehrsteilnehmer klar erkennbar. Damit senden wir ein deutliches Signal an Durchreisende, bei Stau auf der Autobahn nicht mehr durch die Orte im südlichen Ostallgäu auszuweichen. Das wird die Belastung für die Anwohner spürbar verringern und die Lebensqualität in den betroffenen Gemeinden weiter stärken.“
Die Schilder markieren künftig die Strecken, die bei Rückstau auf der A 7 zwischen Nesselwang und dem Grenztunnel Füssen nicht mehr als Ausweichrouten genutzt werden dürfen. Aufgestellt werden die Schilder durch den jeweils zuständigen Straßenbaulastträger: das Staatliche Bauamt Kempten für die betroffenen Bundes- und Staatsstraßen, die Tiefbauverwaltung des Landkreises Ostallgäu für die Kreisstraßen sowie die Stadt Füssen und der Markt Nesselwang für die betroffenen Gemeindestraßen.
Mitteilung vom 10.02.2026 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister informieren sich über „Bau-Turbo“Auf Initiative von MdB Stephan Stracke war der Bayerische Bauminister Christian Bernreiter ins Ostallgäu gekommen, um den Bau-Turbo zu beleuchten. » mehr Auf Einladung der Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker und des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke haben sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Ostallgäu über den sogenannten „Bau-Turbo“ informiert. Auf Initiative von Stracke war der Bayerische Bauminister Christian Bernreiter ins Ostallgäu gekommen, um den Bau-Turbo aus der Perspektive des Freistaats zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Landratsamt stand die Frage, wie die seit dem 30. Oktober 2025 geltenden vereinfachten rechtlichen Grundlagen für das Bauen in den Kommunen angewendet werden können. Praxisbeispiele aus Bayern und dem Ostallgäu veranschaulichten die neuen Anwendungsmöglichkeiten.
„Das Bauen dauert viel zu lang in unserem Land. Deshalb haben wir auf Bundesebene mit dem Bau-Turbo für mehr Tempo und größere Spielräume gesorgt“, erklärte Stracke zum Auftakt der Veranstaltung. Stracke hat als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag den Bau-Turbo mit auf den Weg gebracht. „Damit der Bau-Turbo in der Praxis wirklich zündet, brauchen wir die Kommunen. Ohne sie läuft gar nichts. Denn jedes Vorhaben benötigt die Zustimmung der Gemeinde. Damit die neu geschaffenen Spielräume jetzt schnell und effektiv vor Ort genutzt werden, war es mir wichtig, unseren Kommunen im Ostallgäu Praxistipps an die Hand zu geben. Dies ist mit dem heutigen Workshop gelungen“, so der Abgeordnete. Er dankte in diesem Zusammenhang besonders Staatsminister Bernreiter und seiner Fachabteilung im Ministerium sowie dem Bauamt des Landratsamtes für den fachlichen Input.
Bauminister Bernreiter sagte: „Bauen muss wieder einfacher und kostengünstiger werden. Lange und bürokratische Planungs- und Genehmigungsverfahren bremsen am Bau. Der Bund hat hier mit dem Wohnungsbau-Turbo einen wichtigen Schritt gemacht – besonders beim Aufstocken, bei der Nachverdichtung und beim Neubau.“ Das schaffe Gemeinden mehr Spielraum ohne lange Bebauungsplanverfahren. Viele Impulse dafür seien aus Bayern gekommen. „Nun gilt es, mit der anstehenden BauGB-Novelle weitere Erleichterungen für alle Baubereiche zu schaffen: weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen und kein Gold Plating bei EU-Vorgaben! In Bayern gehen wir parallel mit dem Gebäudetyp e weitere Kostentreiber wie ausufernde Normen an“, so Bernreiter weiter.
„Unsere Bürgerinnen und Bürger brauchen bezahlbaren Wohnraum – in unseren Städten genauso wie in den kleineren Gemeinden“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Es ist gut, dass die Kommunen nun mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Verantwortung vor Ort haben, um genau diesen Wohnraum zu schaffen. Der Bau-Turbo ist ein wichtiges Instrument, um Verfahren zu beschleunigen und Projekte schneller auf den Weg zu bringen. Er erspart mancher Gemeinde ein zum Teil sehr aufwendiges oder komplexes Bauleitplanverfahren und eröffnet insbesondere Erleichterungen bei der städtebaulichen Nachverdichtung. Wenn Planungen und Genehmigung schneller werden, kommt das am Ende direkt den Menschen zugute, die hier im Ostallgäu eine passende Wohnung oder ein Zuhause suchen.“
Über den „Bau-Turbo“
Der „Bau-Turbo“ ist die Kurzbezeichnung für das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“. Dazu erhalten die Gemeinden mehr Spielraum, um Wohnungsbauprojekte zu ermöglichen. So kann zum Beispiel erleichtert von Regelungen eines Bebauungsplanes befreit werden. Außerdem ermöglicht der Bau-Turbo mehr Flexibilität bei der Zulassung von Bebauung im Innenbereich und bei Abweichungen von planungsrechtlichen Vorschriften. Voraussetzung ist immer, dass die Gemeinde zustimmt und das Vorhaben mit ihren städtebaulichen Zielen und Vorstellungen vereinbar ist.
Mitteilung vom 10.02.2026 Probestimmzettel für Kreistagswahl jetzt onlineDer Landkreis empfiehlt den Wahlberechtigten, sich frühzeitig mit den Wahlmodalitäten – insbesondere dem Kumulieren und Panaschieren – vertraut zu machen. » mehr Die Kreiswahlleitung im Landratsamt Ostallgäu bereitet sich seit längerem intensiv auf die anstehenden Landkreiswahlen vor. Heute wurde auf der Internetseite des Landratsamts ein Probestimmzettel eingestellt.
Für das Amt der Landrätin beziehungsweise des Landrats wurden insgesamt fünf Wahlvorschläge zugelassen. Für die Wahl des Kreistags des Landkreises Ostallgäu liegen insgesamt neun Wahlvorschläge vor, auf denen 335 Bewerberinnen und Bewerber für ein Mandat im Kreistag kandidieren.
Die Stimmzettel für die Kreistagswahl werden aufgrund der Vielzahl an Wahlvorschlägen und Kandidierenden besonders umfangreich sein. Der Landkreis empfiehlt den Wahlberechtigten, sich frühzeitig mit den Wahlmodalitäten – insbesondere dem sogenannten Kumulieren und Panaschieren – vertraut zu machen.
Probestimmzettel im Internet
Zur besseren Vorbereitung auf die Stimmabgabe stellt der Landkreis einen Probestimmzettel für die Kreistagswahl auf seiner Homepage unter www.landkreis-ostallgaeu.de/kommunalwahl zur Verfügung. Der Probestimmzettel zeigt dabei an, wann eine Stimmabgabe noch gültig ist und welche Verteilungen nicht möglich sind und zur Ungültigkeit führen würden.
Auf der Homepage finden sich auch noch weitergehende Informationen zur Organisation und Durchführung der Kommunalwahlen.
Die Wahlberechtigten werden bis spätestens 15. Februar 2026 durch die amtlichen Wahlbenachrichtigungen ihrer jeweiligen Gemeinde über ihren Wahlraum und die Möglichkeiten der Stimmabgabe informiert und haben dann verschiedene Möglichkeiten, bei Bedarf einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen zu beantragen. Die Details können der jeweiligen Wahlbenachrichtigung entnommen werden.
Mitteilung vom 10.02.2026 Kolpingfamilie spendet 250 Euro an Senioren- und Pflegeheim ObergünzburgDie Kolpingfamilie Obergünzburg hat dem Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg eine Spende in Höhe von 250 Euro überreicht. » mehr ![]() Auf dem Bild v. l.: Julia Frank (Einrichtungsleiterin SPH OBG), Alfons Hummel (Kolpingfamilie Obergünzburg), Das Geld stammt aus dem Erlös der traditionellen Nikolausaktion des Jahres 2025, die die Kolpingfamilie seit über fünf Jahrzehnten anbietet. Der Betrag kommt der bunten Veranstaltungskultur im Haus zugute und soll dazu beitragen, zusätzliche Angebote und Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner zu ermöglichen. Stellvertretend für die Kolpingfamilie übergaben Alfons Hummel und Dieter Haase den symbolischen Scheck an die Einrichtung.
Die finanzielle Unterstützung ist Teil eines umfassenden ehrenamtlichen Engagements der Kolpingfamilie Obergünzburg für ältere Menschen. Bereits im Oktober hatten Mitglieder der Kolpingfamilie gemeinsam mit der Kolpingjugend einen besonderen Ausflug organisiert: Mit vereinten Kräften begleiteten sie 15 Bewohnerinnen und Bewohner, vorwiegend im Rollstuhl, auf den Obergünzburger Wochenmarkt. Im Anschluss ließen sich alle Beteiligten vor dem Verkündhaus frisch gebackene Waffeln der Kolpingjugend schmecken.
Mitteilung vom 10.02.2026 Erweiterung des Gymnasiums Buchloe: Landkreis setzt auf SchulcampusAm Freitag hat der Kreisausschuss beschlossen, auf dem Gelände den Erweiterungsbau des Gymnasiums als Schulcampus zu errichten. » mehr Der Landkreis Ostallgäu treibt die Planungen für die Erweiterung des Gymnasiums Buchloe voran. Am Freitag hat der Kreisausschuss beschlossen, auf dem Gelände den Erweiterungsbau des Gymnasiums als Schulcampus zu errichten, der zukünftig bei Bedarf von Gymnasium, Realschule und Mittelschule Buchloe gemeinsam genutzt werden könnte. Ziel ist eine zukunftsfähige Lösung, die den steigenden Raumbedarf deckt und eine moderne Lernumgebung schafft.
Kern des vom Landkreis Ostallgäu erstellten Vorentwurfs ist ein autarkes Campusgebäude mit Turnhalle, Klassenzimmern, Fachräumen und Sanitärräumen. Dieses ist so geplant, dass es von allen Schulen gut erreichbar ist und bei Bedarf auch unabhängig vom bestehenden Gymnasium genutzt werden kann. Separate Erschließungen ermöglichen die flexible Nutzung einzelner Bereiche, etwa der Turnhalle oder des offenen Ganztags.
„Alle Schulen am Standort profitieren“
„Mit dem neuen Campusgebäude schaffen wir eine Lösung, von der alle Schulen am Standort profitieren“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Planung ermögliche es, „Räume flexibel zu nutzen und den Schulalltag wie auch außerschulische Angebote besser miteinander zu verzahnen“. Der Landkreis legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Vorgesehen sind eine kompakte, ressourcenschonende Bauweise mit Holz und einem Gründach sowie ein Low-Tech-Ansatz für einen wirtschaftlichen Betrieb.
Kombiniertes Modell
Für die konkrete Durchführung der Gesamtmaßnahme am Gymnasium Buchloe wird ein kombiniertes Modell gewählt: Die Vorplanung wurde hausintern im Landratsamt erstellt, für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird ein externes Planungsbüro beauftragt. Ab der Ausführungsplanung, also der Erstellung detaillierter Werk- und Detailpläne, wird ein Generalunternehmer die Baumaßnahme übernehmen.
Mitteilung vom 09.02.2026 Sechs Jahre Integreat App im Ostallgäu: Digitaler Wegweiser feiert JubiläumSeit sechs Jahren unterstützt die Integreat App Zugewanderte im Landkreis Ostallgäu dabei, sich im neuen Alltag zurechtzufinden. » mehr Im Januar 2020 gestartet, verzeichnet sie aktuell rund 5.000 Zugriffe pro Monat – etwa viermal so viele wie zu Beginn. Mit den insgesamt etwa 67.000 Zugriffen im Jahr 2025 ist sie heute ein zentrales Instrument der Integrationsarbeit im Landkreis. Deutschlandweit wurde im vergangenen Jahr etwa fünf Millionen Mal auf die App zugegriffen. Sie ist damit eine der bundesweit führenden digitalen Integrationslösungen.
Landkreis-Informationen auf 12 Sprachen
Die Integreat App bündelt auf mittlerweile über 250 Seiten wichtige Informationen rund um das Ankommen und Leben im Landkreis Ostallgäu – unter anderem zu Deutschkursen, Arbeit, Wohnen sowie regionalen Beratungsangeboten. Alle Inhalte sind kostenfrei, werden regelmäßig aktualisiert und stehen mittlerweile in 12 Sprachen zur Verfügung. So erhalten zugewanderte Menschen ebenso wie Ehrenamtliche und Fachkräfte aus Beratungsstellen und Behörden verlässliche Informationen im Bereich der Integration aus einer Hand. Um die App aktuell zu halten und weiterzuentwickeln, verstärkt seit September 2025 eine eigens dafür eingestellte Minijob-Kraft das Team der Kommunalen Integration.
Die Integreat-App ist barrierefrei und rund um die Uhr per Smartphone und Webbrowser nutzbar unter www.integreat.app/ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 06.02.2026 Schulstandort Buchloe erhält 400-Meter-LaufbahnDas Gymnasium und die Realschule Buchloe erhalten eine 400-Meter-Laufbahn. Das hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung entschieden. » mehr ![]() Foto: Aus der Kurzstreckenbahn des Gymnasiums Buchloe wird künftig eine 400-m-Rundbahn. Auf dem Bild: Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Robert Pöschl. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Die Bahn wird auf dem Sportgelände des Gymnasiums entstehen und steht außer den beiden Schulen auch den lokalen Sportvereinen zur Verfügung.
Den entscheidenden Impuls für die jetzige Möglichkeit zur Umsetzung brachte der Blick auf den gesamten Schulstandort Buchloe. Die Realschule verfügt über keine eigenen Freisportflächen. Daher wurden die Schülerzahlen der benachbarten Schulen gemeinsam betrachtet und bei der Regierung von Schwaben vorgetragen. Mit den vereinten Schülerzahlen, der Perspektive weiterer Ganztagsklassen und steigender Jahrgangsstärken eröffneten sich Möglichkeiten für eine Förderung.
„Ich freue mich sehr, dass wir nach intensiven Planungen und Verhandlungen mit der Regierung von Schwaben und dem jetzigen Beschluss des Kreisausschusses die 400-Meter-Bahn endlich realisieren können“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Bahn ist ein wichtiger und langersehnter Schritt für den Schul- und Vereinssport in Buchloe, mit dem wir den Schülerinnen und Schülern die Wege auf teilweise weit entfernte Anlagen künftig ersparen können.“ Buchloes Bürgermeister Robert Pöschl fügt hinzu, dass für ihn mit der Bahn ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehe. „Die 400-m-Laufbahn wird das Sportangebot für Schulen und Vereine in Buchloe deutlich aufwerten“, so Pöschl. „Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt auch die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt.“
Kosten liegen im Rahmen von knapp 500.000 Euro
Bei seiner Kostenschätzung geht der Landkreis derzeit von rund 450.000 Euro aus. Bezüglich der Förderung ist aktuell von etwa 50 Prozent auszugehen. Hinzu kommt eine Kostenbeteiligung der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe in Höhe von 22 Prozent auf Grundlage der bestehenden Vereinbarung zur Investitionskostenbeteiligung für das Gymnasium Buchloe.
Mitteilung vom 05.02.2026 Landrätin besichtigt neue Werkräume der Realschule BuchloeDie Räume stehen der Schule seit Ende 2025 zur Verfügung. Neben dem Mobiliar umfasst die Ausstattung eines Werkraums auch mehr als 1.000 Teile an Werkzeug. » mehr ![]() Sichtlich Freude bereitete allen der Praxistest in den neuen Werkräumen: Es sägten, feilten und maßen (v. l.) Ministerialbeauftragter Bernhard Buchhorn, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schulleiterin Lucia Wind, Fachbetreuerin für Werken Astrid Heitz und Bürgermeister Robert Pöschl. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Die Realschule Buchloe verfügt über neue, modern ausgestattete Werkräume. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister Robert Pöschl, dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen Bernhard Buchhorn und Schulleiterin Lucia Wind ein Bild von den erneuerten Räumen gemacht. „Mit den neuen Werkräumen stärken wir die handwerkliche Bildung an der Realschule Buchloe und schaffen eine Lernumgebung, die sich an modernen Ausbildungs- und Arbeitswelten orientiert“, sagte Landrätin Zinnecker bei der Besichtigung. Der Landkreis Ostallgäu hat rund 158.000 Euro in die Sanierung investiert.
Die Maßnahme umfasste die gesamte Neugestaltung der Räume – von neuen Bodenbelägen und Wandanstrichen bis zu neuen Werkbänken. Zusätzlich wurden die Beleuchtung modernisiert und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schultaschen geschaffen. Dabei wurde insbesondere auf hochwertige, langlebige Materialien geachtet – die Werkbänke bestehen zum Beispiel aus massivem Buchenholz. Die Räume stehen der Schule seit Ende der Weihnachtsferien zur Verfügung.
Neben dem Mobiliar umfasst die Ausstattung eines Werkraums auch mehr als 1.000 Teile an Werkzeug. Damit können die Schülerinnen und Schüler den praktischen Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen erlernen. Die Werkzeugausstattung deckt Holz- und Metallbearbeitung sowie ein universelles Sortiment für die Bearbeitung von Kunststoffen und Papier ab. „Unseren Schülerinnen und Schülern eröffnen die neuen Werkräume ein breites Spektrum an handwerklichen Tätigkeiten – von grundlegenden Techniken bis hin zu kreativen, gestalterischen Projekten“, erklärte Schulleiterin Lucia Wind.
Fachräume werden schrittweise erneuert
Das Hauptgebäude der Realschule Buchloe wurde 1980 errichtet, 2005 kam ein weiterer Gebäudeflügel hinzu. Im Anschluss folgte eine Generalsanierung mit Schwerpunkt auf der energetischen Verbesserung. Viele Fachräume und deren Ausstattung stammten jedoch noch aus der Errichtungszeit. Diese inzwischen rund 45 Jahre alte Einrichtung wird nun schrittweise ersetzt – begonnen wurde mit den beiden Werkräumen. Im nächsten Schritt sollen auch die Chemie- und Physiksäle der Realschule Buchloe erneuert werden. Ziel ist es, das Projekt zur Sanierung der Fachräume bis 2026 abzuschließen.
Mitteilung vom 05.02.2026 Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in FüssenDer Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet am Donnerstag, 19. März 2026, erneut einen Beratungstag in Füssen an. » mehr Bürgerinnen und Bürger aus Füssen und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen. Dieses Angebot soll regelmäßig alle zwei bis drei Monate eine wohnortnahe Unterstützung im südlichen Landkreis ermöglichen. Die Beratungen finden von 9 bis 16 Uhr im Begegnungsraum „Treff 16“ am Ziegelstadel 16–18 in Füssen statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich. Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie gesetzliche Ansprüche rund um Pflege und Versorgung informieren möchten. Individuelle Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de möglich.
Mitteilung vom 05.02.2026 Doku „Unser Saatgut – wir ernten was wir säen“ begeistert in der filmburgNeben dem Film gab es regionale Saatgut zu kaufen und eine Podiumsdiskussion. » mehr ![]() Auf dem Bild v. l.: Sarah Verweyen (Allgäu FairNetzt) und Lucia Hiemer (Saatenkooperative Allgäu) bei der moderierten Podiumsdiskussion mit den Besuchern. Bildrechte: Tobias Fromligt Rund 130 Besucherinnen und Besucher sind der Einladung der Öko-Modellregion Ostallgäu zur Vorführung des Dokumentarfilms „Unser Saatgut – wir ernten was wir säen“ in die filmburg Marktoberdorf gefolgt.
Vor und nach dem Film hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, am Stand der Saatenkooperative Allgäu regionales Saatgut zu entdecken und zu kaufen. Die Saatenkooperative trägt mit ihrem Engagement zur Erhaltung der verbliebenen Kulturpflanzenvielfalt bei.
Für die an den Film anschließende Podiumsdiskussion stand mit Lucia Hiemer (Mitglied der Saatenkooperative Allgäu und der Permakultur Akademie im Alpenraum) eine ausgewiesene Expertin zur Verfügung. Sie diskutierte mit dem interessierten Publikum über die Bedeutung von Saatgutvielfalt und regional angepassten Sorten. „Wir vermehren Sorten, die in unseren Regionen zum Kulturgut gehören und darüber hinaus etablieren wir auch samenfeste Sorten aus anderen Gegenden und passen diese an unsere klimatischen Bedingungen an. Der Anfang unserer Ernährung liegt im Saatgut, dieses gehört in die Hände der Verbraucher, so tragen wir ein kleines Stück zur Ernährungssouveränität bei. Vor rund 100 Jahren galt Saatgut aus höheren Lagen als besonders hochwertig. Sorten aus dem Allgäu waren oft robuster als Saatgut aus klassischen Gunststandorten“, erläuterte Lucia Hiemer dem Publikum.
Praktische Tipps
Am Stand konnten die Besucherinnen und Besucher neben gängigen Sorten auch besondere Raritäten erwerben – etwa winterharten Kopfsalat. Darüber hinaus gab Lucia Hiemer praktische Tipps, wie man auch im eigenen Hausgarten erfolgreich Saatgut gewinnt, zum Beispiel von Bohnen, Tomaten, Kürbis und Gurken.
Die Filmvorführung fand im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ der Öko-Modellregion Ostallgäu statt, das den bewussten Umgang mit Lebensmitteln, regionaler Landwirtschaft und nachhaltiger Ernährung in den Mittelpunkt stellt. Die nächste Filmvorführung der Ökomodell-Region findet am Dienstag, 24. März 2026, um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der filmburg Marktoberdorf statt.
Mitteilung vom 02.02.2026 LEADER-Förderung: startreife Projektideen einreichenGefördert werden kann in den Bereichen Klima, Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt, Natur, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus. » mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können für die sechste geplante Sitzung vom Entscheidungsgremium des bergaufland Ostallgäu e. V. bis spätestens 2. März Projektbeschreibungen bei der Geschäftsstelle einreichen, um einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER zu beantragen.
Auch darüber hinaus können Projektideen in der Förderperiode 2023 – 2027 laufend eingebracht werden. Diese müssen mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle wird empfohlen.
Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen Ende März dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt, das dann über die grundsätzliche Förderung über LEADER beschließt. Danach kann die Antragstellung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erfolgen.
Gefördert werden kann in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt und Natur sowie Wirtschaft, Bildung und Kultur und Tourismus. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.
Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 29.01.2026 Jugendamt sucht Pflegefamilien und lädt zu Infoveranstaltung einDer Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes Ostallgäu sucht geeignete Familien, die sich vorstellen können, ein Pflegekind aufzunehmen. » mehr Um Interessierte darüber zu informieren, wie man Pflegefamilie werden kann, veranstaltet der Pflegekinderdienst am 23. Februar eine unverbindliche Infoveranstaltung im Online-Format. Die Teilnehmenden erhalten dort Informationen über die Aufgaben von Pflegeeltern, die Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und Möglichkeiten.
Kinder und Jugendliche können aus den unterschiedlichen Gründen vorübergehend oder dauerhaft nicht bei ihren leiblichen Eltern leben. Manche benötigen nur für eine begrenzte Zeit ein zweites Zuhause, andere wiederum auf längere Sicht. Pflegefamilien sollten Freude am Umgang mit Kindern sowie viel Toleranz, Geduld und Offenheit mitbringen. Die Aufnahme eines Kindes ist bei vielfältigen Familienmodellen möglich – etwa für Familien mit oder ohne eigene Kinder, für Einzelpersonen oder gleichgeschlechtliche Paare.
Die Veranstaltung findet online am 23. Februar 2026 um 20 Uhr statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Der Zugangslink zur Veranstaltung ist auf www.sozialportal-ostallgaeu.de im Bereich „Aktuelles“ zu finden.
Mitteilung vom 26.01.2026 Landkreis Ostallgäu bietet Schulung zur Seniorenbegleitung – Anmeldung ab sofort möglichDie Schulung findet an sechs Terminen im Zeitraum vom 6. März bis 18. April 2026 im Pfarrheim in Biessenhofen statt. » mehr Der Landkreis Ostallgäu bietet auch im Jahr 2026 wieder eine Schulung zur Seniorenbegleitung an. Das Angebot richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in ihrer Kommune engagieren möchten sowie an pflegende Angehörige. Die Schulung findet im Zeitraum vom 6. März bis 18. April 2026 im Pfarrheim in Biessenhofen statt. Geplant sind insgesamt sechs Termine, die jeweils freitagnachmittags beziehungsweise samstags durchgeführt werden. Ausführliche Informationen zu Inhalten, Terminen und Rahmenbedingungen sind einem Flyer zu entnehmen, der in den Gemeinden und Anlaufstellen (Quartieren) im Landkreis ausliegt. Der Flyer kann zudem bei den unten genannten Ansprechpartnerinnen angefordert werden oder ist hier einsehbar: https://www.sozialportal-ostallgaeu.de/fileadmin/oalsozial/Senioren/2025/Flyer.pdf Die Qualifizierung ist nach dem Sozialgesetzbuch anerkannt und erfüllt damit die Voraussetzungen für eine Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Ein Schwerpunkt der Schulung liegt auf der Gesprächsführung und dem einfühlsamen Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Darüber hinaus werden unter anderem folgende Inhalte vermittelt: Grundlagen der Pflegeversicherung, typische Erkrankungen im Alter, allgemeine Netzwerkarbeit im sozialen Umfeld und Möglichkeiten der Unterstützung im Haushalt. Zur Erleichterung des Einstiegs in die praktische Arbeit stellen sich im Verlauf der Schulung verschiedene Helferkreise aus dem Landkreis Ostallgäu vor. Die vermittelten Inhalte sowie der Austausch unter den Teilnehmenden sollen das notwendige Wissen und die Sicherheit für ein Engagement in Senioren- und Helferkreisen schaffen. Die Schulungsgebühr wird vollständig vom Landkreis Ostallgäu übernommen. Im Jahr 2026 findet die Schulung in Biessenhofen statt. Anlass hierfür ist die landesrechtliche Anerkennung der dortigen Nachbarschaftshilfe. Eine der Voraussetzungen für diese Anerkennung ist der Nachweis über geschulte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Abrechnung mit den Pflegekassen. Vor diesem Hintergrund übernimmt die Quartiersmanagerin der Gemeinde Biessenhofen, Regina Wegmann, einen Teil der Organisation der Schulung vor Ort. Zur Teilnahme eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis Ostallgäu. Anmeldungen sind bis zum 02.03.2026 möglich. Interessierte wenden sich bitte an: Seniorenbeauftragte des Landkreises Ostallgäu Irmgard Haberberger E-Mail: irmgard.haberberger@lra-oal.bayern.de Telefon: 08342 911-475
Quartiersmanagerin der Gemeinde Biessenhofen Regina Wegmann Telefonische Erreichbarkeit: Di, Mi, Do von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr Mobil: 0152 53410604 E-Mail: Regina.Wegmann@biessenhofen.bayern.de
Mitteilung vom 21.01.2026 Projekt „Mahlzeit“: Film „Unser Saatgut – wir ernten was wir säen“Am Dienstag, 27. Januar 2026, lädt die Öko-Modellregion Ostallgäu zum Filmabend mit anschließender Diskussion ein. » mehr Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Unser Saatgut – wir ernten was wir säen“. Ab 18:30 Uhr gibt es einen kleinen Saatgutmarkt der Saatenkooperative Allgäu. Der Film beginnt um 19:30 Uhr und findet in der filmburg in Marktoberdorf statt.
Entdecken Sie die faszinierende Welt der Samen: „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ macht sichtbar, wie einzigartig, kostbar und zugleich bedroht unsere Vielfalt an Nutzpflanzen ist. Der Film zeigt, warum ihr Erhalt uns alle betrifft – und wie Menschen weltweit mit Leidenschaft dafür kämpfen, dieses lebenswichtige Erbe für kommende Generationen zu bewahren.
Saatenkooperative Allgäu vor Ort
Vor und nach dem Film haben Sie die Möglichkeit, am Stand der Saatenkooperative Allgäu samenfestes und regionales Saatgut zu entdecken und zu erwerben – für mehr Vielfalt im eigenen Garten und eine lebendige, regionale Saatgutkultur.
Nach der Filmvorführung laden wir Sie herzlich zur offenen Diskussion ein: Kommen Sie ins Gespräch mit Lucia Hiemer (Mitglied der Saatenkooperative Allgäu und der Permakultur-Akademie im Alpenraum) und nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und Ideen auszutauschen.
Die Filmvorführung findet am Dienstag, den 27. Januar 2026 um 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) in der filmburg Marktoberdorf, Gschwenderstr. 7, statt. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 €. Die Filmvorführung findet im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ statt.
Kartenreservierungen: info@filmfburg.de oder 08342 - 916683
Mitteilung vom 20.01.2026 Wald, Wasser, Wetterextreme – wie unsere Wälder das Klima im Ostallgäu beeinflussenDürre, Starkregen, Hochwasser – die Klimakrise stellt auch das Ostallgäu vor große Herausforderungen. » mehr Unsere Wälder spielen dabei eine entscheidende Rolle für den Wasserhaushalt und den Schutz vor Naturgefahren. Försterinnen und Förster des AELF geben bei einem öffentlichen Vortrag am 2. Februar im Landratsamt Ostallgäu Einblicke in die Zusammenhänge von Wald und Wasser.
Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse wie Dürreperioden und Starkregen wird die Bedeutung der Wälder für den Wasserhaushalt und den Schutz vor Naturgefahren immer deutlicher. Beim Vortragsabend „Wald, Wasser, Wir“ können Interessierte in die Zusammenhänge zwischen Wasser und den Ostallgäuer Wäldern eintauchen. Die Wälder spielen eine große Rolle im Wasserhaushalt – doch welche genau? Wie viel Wasser kommt im Wald überhaupt an? Kann der Wald vor Hochwasser schützen – und wenn ja, wie? Fachkundige Förster des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) erläutern diese Fragen im Vortrag. Zudem geben sie Einblicke in die Vielfalt an Pflanzen und Tieren im Ostallgäuer Wald und deren Beziehung zum Wasser.
Die Veranstaltung findet am Montag, 2. Februar 2026, von 19 bis 20.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt. Eine Anmeldung ist bis zum 29. Januar 2026 per E-Mail an klima(at)lra-oal.bayern.de möglich. Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 20.01.2026 Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu stärkt Medienkompetenz von FamilienDie Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu stärkt 2026 mit neuen Infos, Videos und Familienkarte die Medienkompetenz von Familien. » mehr Die Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu startet mit einem neuen Schwerpunkt in das Jahr 2026. Im Mittelpunkt steht der ausgebaute Bereich „Medien & Medienerziehung“, in dem Eltern noch mehr alltagsnahe Informationen und Antworten zur digitalen Welt finden. Ergänzt wird das Angebot durch neue Erklärfilme und Materialien zur Medienkompetenz für Fachkräfte sowie eine neue Familienkarte mit wichtigen Anlaufstellen für Familien in der Region. 2025 nutzten die App durchschnittlich rund 150 verschiedene Personen täglich – ein deutliches Zeichen für den hohen Informationsbedarf von Familien.
Mit dem erweiterten Bereich „Medien & Medienerziehung“ bietet die Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu Eltern eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Smartphone, Tablet, Games und soziale Medien im Familienalltag. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie auch ohne Vorwissen gut verständlich sind und sich direkt in den Alltag mit Kindern und Jugendlichen übertragen lassen. Eltern finden hier Hintergrundinformationen zu Chancen und Risiken digitaler Medien, altersgerechte Hinweise von der frühen Kindheit bis ins Jugendalter sowie konkrete Anregungen, wie Medienregeln in der Familie entwickelt und Gespräche über Mediennutzung gestaltet werden können.
Erklärfilme und Materialien für Praxis und Alltag
Das erweiterte Videoangebot der App bietet in Erklärfilmen rund um das Thema Medien Inhalte, die in wenigen Minuten anschaulich erklärt werden. Die Videos greifen typische Fragen aus dem Familienalltag auf und zeigen verständlich, wie Eltern ihre Kinder beim Umgang mit digitalen Medien begleiten können. Neu ist ein eigener Bereich „Materialien zur Medienkompetenz“ für Fachkräfte, die mit Familien arbeiten. Damit stärkt die Familienapp nicht nur einzelne Familien, sondern auch das lokale Unterstützungsnetzwerk und trägt dazu bei, Medienkompetenz in der gesamten Region nachhaltig zu fördern.
Neue Familienkarte und hohe Nutzung der App
Neben den Neuerungen im Bereich Medienkompetenz wurde auch eine neue Familienkarte in die App integriert, die die Orientierung in der Region erleichtert. Sie zeigt auf einen Blick wichtige Angebote für Familien in Kaufbeuren und dem Ostallgäu – etwa Elternkurse, Familienstützpunkte und Hebammen. Im Jahr 2025 haben durchschnittlich rund 150 verschiedene Personen täglich auf die App zugegriffen. Die Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu, die 2022 online ging, hat sich damit zu einem festen digitalen Begleiter für Familien in der Region entwickelt.
Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, Tel.: 08342 911-510 E-Mail: familienbildung(at)ostallgaeu.de, https://familienapp-kf-oal.de
Mitteilung vom 20.01.2026 Vereinspauschale 2026 für Sport- und Schützenvereine: Geld vom Staat jetzt beantragenDie Vereinspauschale 2026 sollten die Ostallgäuer Sport- und Schützenvereine bis spätestens 2. März 2026 beantragen. » mehr Bis dahin müssen die Anträge zusammen mit den gültigen Lizenzen dem Landratsamt vollständig vorliegen. Die Vereinspauschale hilft den Sport- und Schützenvereinen ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. Die Anträge zusammen mit den Übungsleiterlizenzen müssen bis spätestens 2. März 2026 beim Landratsamt Ostallgäu vollständig eingereicht werden. Anträge und Unterlagen, die nach dem 2. März 2026 eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden. Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen.
Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach (Ausnahme behinderte Mitglieder – zehnfach) und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach (Zusatzlizenzen A- und B-Lizenzen je 325-fach). Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf maximal zwei Vereine aufteilen. Hierzu bedarf es einer Lizenzerklärung
Weitere Informationen für Vereine gibt es beim Landratsamt Ostallgäu (telefonisch unter 08342 911-264 oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de). Der Antrag ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.ostallgaeu.de (--> Bürger --> Finanzen/Schulen/Sport --> Sportförderung) abrufbar.
Mitteilung vom 16.01.2026 Servicestelle Beruf bietet kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung im Landkreis OstallgäuDie Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu organisiert wieder kostenlose Seminare zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung. » mehr Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Seminare und Beratungen der Servicestelle Beruf
Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen und Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, EServicestelle-Beruf(at)Kempten.de.
Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.
Mitteilung vom 13.01.2026 Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in BuchloeDer Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Quartiersmanagerin am Freitag, 6.2.2026 einen Beratungstag in Buchloe an. » mehr Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen.
Die Beratungen finden von 09:00 bis 16:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buchloe (Kaufbeurener Straße 4, 86807 Buchloe) statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich.
Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten und gesetzliche Ansprüche informieren möchten.
Terminvereinbarung unter: Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 09.01.2026 Dialogempfang zum Thema Mobilität: 20 Plätze zu vergebenUnternehmen, Bürgermeister*innen kommen dabei mit Expert*innen ins Gespräch – erstmals stehen auch 20 engagierten Bürger*innen exklusive Plätze offen. » mehr Die Mobilität im ländlichen Raum stellt Kommunen, Unternehmen und Bürger vor große Herausforderungen – und bietet gleichzeitig enorme Chancen. Der Wirtschaftsbeirat Ostallgäu lädt am 23. Februar 2026 um 17.30 Uhr zu einem Dialogempfang zu diesem Thema bei DMG Mori in Pfronten ein. Unternehmen, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kommen dabei mit Expertinnen und Experten ins Gespräch – erstmals stehen auch 20 engagierten Bürgerinnen und Bürgern exklusive Plätze offen.
Für diese Plätze sucht der Wirtschaftsbeirat Menschen aus dem Ostallgäu, die Lust haben, sich aktiv einzubringen, mitzureden und konkrete Ideen für die Mobilität der Zukunft zu erarbeiten. Der Empfang bietet Gelegenheit, aktuelle Einblicke und einen Statusbericht zur Mobilität im Ostallgäu zu erhalten – unter anderem durch Vorträge renommierter Fachleute – und in fünf Arbeitsgruppen gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
„Wer erlebt, wie Alltag und Mobilität im Ostallgäu zusammenhängen, kann wichtige Impulse für die Entwicklung des Landkreises beisteuern – sei es als Radfahrer, ÖPNV-Nutzerin, Pendler, Schüler oder Elternteil“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Nutzen Sie die Chance, Ihre Sicht einzubringen und die Zukunft mitzugestalten. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!“
So funktioniert die Bewerbung
Interessierte Bürgerinnen und Bürger (mindestens 18 Jahre, wohnhaft im Ostallgäu) können ihre Bewerbung bis spätestens 5. Februar 2026 einreichen. Die Bewerbung soll eine kurze Vorstellung der eigenen Person (maximal 100 Wörter) enthalten. In diesem Text stellen die Bewerberinnen und Bewerber sich selbst vor, erläutern ihre Motivation für die Teilnahme und beschreiben, welche Erfahrungen oder Ideen sie zum Thema Mobilität im Ostallgäu mitbringen.
Eine Bewerbung ist per E-Mail an wirtschaftsbeirat(at)ostallgaeu.de oder über das Online-Formular auf der Internetseite des Landkreises möglich. Dieses ist auf www.wirtschaftsbeirat-ostallgaeu.de in der rechten Spalte unter „Dialogempfang 2026“ zu finden. Dort gibt es auch weitere Infos zur Veranstaltung und zum Programm.
Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt durch ein Gremium aus Vertretern des Wirtschaftsbeirats und der Wirtschaftsförderung des Landkreises. Ziel ist es, Personen mit einem möglichst breiten Spektrum an Wissen und Ideen zu gewinnen.
Mitteilung vom 08.01.2026 Pflegestützpunkt informiert: Weniger Pflichttermine für Beratungsbesuche in der häuslichen Pflege ab 2026Ab dem 1. Januar 2026 werden die verpflichtenden Beratungsbesuche für Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, reduziert. » mehr Beratungsbesuche durch Pflegefachkräfte sind ein wichtiger Baustein der häuslichen Pflege. Sie dienen dazu, die Versorgung zu Hause zu sichern, den Einsatz von Leistungen und Hilfsmitteln zu überprüfen und pflegende An- und Zugehörige fachlich zu unterstützen. Ab dem 1. Januar 2026 werden die verpflichtenden Beratungsbesuche für Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, reduziert: Künftig sind nur noch zwei Beratungsbesuche pro Jahr vorgeschrieben.
Bisher mussten Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 oder 5 alle drei Monate einen solchen Termin wahrnehmen. Die neue Regelung entlastet Pflegebedürftige und Angehörige zeitlich, ohne auf die fachliche Begleitung zu verzichten.
Unabhängig von der Pflicht bleibt es möglich, bei höherem Unterstützungsbedarf – insbesondere bei Pflegegrad 4 und 5 – freiwillig bis zu vier Beratungsbesuche pro Jahr in Anspruch zu nehmen. So kann die Beratung weiterhin an individuelle Situationen angepasst werden, etwa bei gesundheitlichen Veränderungen oder neuen Fragen rund um die Pflege.
Im Rahmen der Beratungsbesuche informieren die Pflegefachkräfte auch über die Angebote des Pflegestützpunkts. Dieser ergänzt die Termine durch eine vertiefende, umfassende und unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um Pflege und Versorgung. Der Pflegestützpunkt berät zu Leistungen der Pflegeversicherung, unterstützt bei Anträgen und der Pflegebegutachtung und hilft bei der Organisation der persönlichen Pflegesituation – bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum.
Die kostenlose Beratung ist telefonisch, online, im Pflegestützpunkt oder bei Bedarf auch im häuslichen Umfeld möglich. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Pflegebedarf jeden Alters sowie an ihre An- und Zugehörigen und alle Interessierten. Kontakt und weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 08342 911-511, per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de sowie online unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt.
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