Aktuelles

Mitteilung vom 07.10.2019

Unternehmerabend zum Thema New Work

Es geht um die Herausforderungen einer globalen Gesellschaft und Arbeitsformen mit hoher zeitlicher und organisatorischer Flexibilität.

Bild: pixabay/mpewny

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New Work ist das Versprechen einer neuen Art von Arbeit in einer globalen und digitalen Gesellschaft und meint Arbeitsformen mit hoher zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Flexibilität. Beim Unternehmerabend von Stadt Kaufbeuren und Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren und Allgäu Digital - Digitales Zentrum Schwaben - sowie INNOVA Allgäu und Linara GmbH am Donnerstag, 24. Oktober, stellen drei Impulsvorträge verschiedene Dimensionen des Themas New Work vor und laden ein zur Diskussion.
  
New Work ist gleichzeitig eine Forderung an Unternehmer*innen zur Veränderung von Strukturen, Hierarchien und Arbeitsräumen. Wie lässt sich Digitalisierung nutzen, um Arbeit freier und innovativer zu gestalten? Wie organisiert man Unternehmen im digitalen Zeitalter? Wie gelingt die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber? Wie gestalten Mensch und Maschine in Zukunft gemeinsam das Recruiting? Beim zweiten Unternehmerabend 2019 am 24. Oktober bei der Linara GmbH (Innovapark 21, 87600 Kaufbeuren) gibt es Antworten auf diese Fragen. Die Ansprechpartnerin der Allgäu GmbH für Fachkräftesicherung, Johanna Burkart, sowie die Referenten stehen im Anschluss an die Vorträge für Gespräche und weitere Informationen zur Verfügung.
  
Teilnahme und Anmeldung: Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung bis 20. Oktober 2019 wird gebeten über Eventbrite: www.unternehmerabend-2019.eventbrite.de.  Hier gibt es auch weitergehende Information rund um die Veranstaltung.

Mitteilung vom 01.10.2019

Neues Angebot für Vereine: Individuelle Beratung zu Mitgliedergewinnung

Schwerpunkte der Beratung liegt auf der Gewinnung von neuen Mitgliedern sowie die Motivation von Mitgliedern zur Mitarbeit und Übernahme von Positionen.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu bietet die Beratung erstmalig und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Germaringen, Obergünzburg, Schwangau und Seeg an. Vereine sollen für die Mitarbeitergewinnung und -motivation neue Impulse und Lösungsansätze erhalten.

 

Interessierte Vereinsvertreter*innen können sich für eine der unten genannten Sprechstunden anmelden. Die Ehrenamtlichen erhalten dann einen Fragebogen zur Analyse der Situation in ihrem Verein. „Diese Vorarbeit ist für mich zur Vorbereitung auf den Beratungstermin wichtig, denn in diesem Themenfeld gibt es keine pauschalen Lösungswege und je mehr ich bereits über den Verein im Vorfeld erfahre, desto besser und passgenauer kann ich das Beratungsgespräch vorbereiten“, sagt Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt.
 
Die Sprechstunden sind begrenzt. Pro Sprechstunde kann ein Verein mit mehreren Vertreter*innen beraten werden. Interessierte können sich zeitnah, spätestens jedoch bis Freitag, 18. Oktober 2019, telefonisch (08342 911-290) oder per E-Mail (ehrenamt(at)ostallgaeu.de) bei Julia Grimm anmelden.

 

Termine, Adressen und Uhrzeiten

 

  • Seeg: Mittwoch, 13.11.2019, Gemeinde, Hauptstr. 39, 87637 Seeg
  • Germaringen: Montag, 18.11.2019, Gemeindeamt, Westendorfer Straße 4a, 87656 Germaringen 
  • Schwangau: Mittwoch, 27.11.2019, Rathaus, Münchener Str. 2, 87645 Schwangau
  • Obergünzburg: Montag, 02.12.2019, Akku-Treff, Marktplatz 3, 87634 Obergünzburg

 

je Termin

 

Sprechstunde 1: 13.4515.00 Uhr
Sprechstunde 2: 15.1516.30 Uhr
Sprechstunde 3: 16.4518.00 Uhr
Sprechstunde 4: 18.1519.30 Uhr
Sprechstunde 5: 19.4521.00 Uhr

Mitteilung vom 26.09.2019

"Wissenstransferzentrum Tourismus gehört nach Füssen"

Das fordert der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat in einem offenen Brief an Bernd Sibler, den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.

Dass Tourismusforschung direkt dort betrieben werden soll, wo sie relevant ist, fordert der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat in seinem Brief. Darum sei das Ostallgäu wie geschaffen als Standort für das geplante WTZ.

Dass Tourismusforschung direkt dort betrieben werden soll, wo sie relevant ist, fordert der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat in seinem Brief. Darum sei das Ostallgäu wie geschaffen als Standort für das geplante WTZ.

Der Wirtschaftsbeirat Ostallgäu ruft mit dem offenen Brief alle Entscheidungsträger sowie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich für die Ansiedlung anwendungsorientierter Forschung zum Thema Tourismus im südlichen Ostallgäu stark zu machen. Mit dem WTZ soll dafür eine neue Forschungseinrichtung geschaffen werden. Tourismusforschung soll direkt dort betrieben werden, wo sie relevant ist. Denn das Ostallgäu ist als tourismusintensive Region und als Heimat der beliebten Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau wie geschaffen, um Anwendungsbeispiele zu finden und zu erforschen. Die Erkenntnisse, die aus dem hiesigen Tourismus gewonnen werden können, sind von überregionaler Bedeutung. Im südlichen Landkreis, rund um Füssen und die Königsschlösser, können problemorientierte Lösungsvorschläge erarbeitet, erforscht und umgesetzt werden, welche dann als Best-Practice-Beispiele andernorts ebenfalls Anwendung finden können.
 
Das WTZ soll die touristische Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Tourismusregionen sichern. Mit der dort angewandten Auftragsforschung und den Kooperationsprojekten soll der Fokus vor allem auf Nachhaltigkeit, Belastungsgrenzen, Overtourism und Digitalisierung gelegt werden. Zielsetzung von Forschung und Projekten soll mittelfristig die Förderung des Qualitätstourismus sein.
 
Hintergrundinformationen zum Tourismus im Allgäu
 
Die Tourismusbranche ist eine Leitökonomie mit zentraler Bedeutung für Bayern. Das Allgäu ist eine der stärksten Tourismusregionen in ganz Deutschland. Die Stadt Füssen ist als Standort für ein Wissenstransferzentrum Tourismus (WTZ) zum Thema Tourismus geradezu prädestiniert. Fast eine halbe Million Übernachtungsgäste und eine mit 2,5 Millionen fast fünfmal so große Zahl an Tagesbesuchern kommen jedes Jahr in die gerade einmal 15.000 Einwohner zählende Kleinstadt. Insgesamt bereisen jährlich mehr als sechs Millionen Gäste das Ostallgäu, das sind über elf Prozent mehr Gäste als noch vor fünf Jahren. Allein nach Schloss Neuschwanstein kamen 2018 rund 1,5 Millionen Besucher.

Mitteilung vom 17.09.2019

„Wofür brennen Sie?“: Workshop der Bildungsberatung

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neuorientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen.

Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen: „War das alles?“. Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden? Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber den Workshop „Wofür brennen Sie?“ an. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
In Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, wohin ihre Aufmerksamkeit gleitet. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen. 

 

  • Termin: Donnerstag, 31. Oktober 2019 von 17.30 bis 21 Uhr
  • Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach II
  • Kosten: 37 Euro einschließlich Unterlagen und Verpflegung
  • Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Marktoberdorf, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de
Mitteilung vom 17.09.2019

Infoveranstaltung „Berufe mit Perspektive in der Pflege, Erziehung und Hauswirtschaft“ am 10. Oktober

Die kostenfreie Infoveranstaltung bietet die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Marktoberdorf an.

Die Infoveranstaltung bietet die Möglichkeit, sich durch Kurzvorträge des Bayerischen Roten Kreuzes, der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben, der Stadt Marktoberdorf, der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) und der Agentur für Arbeit umfassend über verschiedene Berufe, Ausbildungs- und Einsatzmöglichkeiten in der Pflege, Erziehung und Hauswirtschaft zu informieren. Zudem stehen Experten*innen von der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik, der BAföG-Stelle, der Gleichstellungsstelle und der Bildungsberatung für individuelle Fragen zur Verfügung. Dies bietet die einzigartige Möglichkeit, sowohl mit Ausbildungsstätten als auch mit Arbeitgebern in Kontakt zu kommen.
 
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Oktober 2019, von 17 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, in 87616 Marktoberdorf statt. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Mitteilung vom 17.09.2019

Berufsbild einer Kindertagespflegeperson: Veranstaltung im Landratsamt

Am 17.10.2019 findet im um 9.30 Uhr Landratsamt Ostallgäu, Saal Aggenstein, in Marktoberdorf eine Informationsveranstaltung zum Thema Kindertagespflege statt.

Der Landkreis Ostallgäu informiert rund um das Thema „Kindertagespflege“ als familiennahe Betreuungsform für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, insbesondere Kinder unter drei Jahren.
 

Wenn Sie Freude am Umgang mit Kindern haben, selbstständig und flexibel arbeiten möchten und
über kinderfreundliche Räume verfügen, dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung.
 
Fragen und Anmeldung: Frau Storf, Tel. 08342 911-472, oder Frau Strobl, Tel. 08342 911-531

Mitteilung vom 10.09.2019

Jetzt anmelden: Kurs zur beruflichen Neuorientierung

Der Kurs startet am 26.9.2019 und wendet sich an alle, die ihre wahren Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten entdecken möchten.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet einen weiteren Kurs zur beruflichen Neuorientierung an.  Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Der Kurs zur beruflichen Neuorientierung bietet die Möglichkeit, seine Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken. Durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen können neue berufliche Perspektiven und Ideen entstehen. Zudem wird aufgezeigt mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Das Kursangebot eignet sich für Berufstätige ebenso wie für alle, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen.
 
Der Kurs findet an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 18 bis 20:30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 26. September, 10. Oktober, 17. Oktober und 24. Oktober 2019.
 
Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 05.09.2019

Pflegebedarfserhebung: Bürgerworkshops in Seeg und Ketterschwang

In den Workshops können sich alle Bürger*innen mit ihren Erfahrungen und Meinungen zum Thema Pflegebedarf mit einbringen.

Die demographische Entwicklung und veränderte familiäre Strukturen stellen den Landkreis Ostallgäu vor immer neue Herausforderungen in der Sozialpolitik. Um auf diese Veränderungen eingehen zu können und die richtigen Weichen zu stellen, erarbeitet der Landkreis Ostallgäu derzeit eine Pflegebedarfsermittlung. 
 
Die Pflegebedarfsermittlung wird Grundlage für die zukünftige Planung, Steuerung und Weiterentwicklung der Angebote im Bereich der Seniorenarbeit und der Altenhilfe im Landkreis für eine zukunftsorientierte und bürgernahe Sozialpolitik. Um aktuell einen umfassenden Überblick über die Situation und die Bedürfnisse der Generation 55+ im Landkreis zu gewinnen und möglichst viele Perspektiven einzubeziehen, führte der Landkreis bereits verschiedene Erhebungen durch. Neben einer Befragung der Bürger*innen gab es beispielsweise auch eine Befragung der Kommunalverwaltungen sowie der Seniorenbeauftragten und Pflegeanbieter in allen Kommunen.
 
Passgenaue Angebote für eine gute Versorgungsstruktur
 
Einen wichtigen Teil des Planungsprozesses stellen nun die Bürgerworkshops im Landkreis dar. Dabei werden die Ergebnisse der bisherigen Erhebungen vorgestellt und diskutiert. Bürger*innen haben hierbei die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Meinungen einzubringen, damit die Seniorenpolitik an die regionalen und individuellen Bedürfnisse der älteren Generation ausgerichtet wird und passgenaue Angebote für eine gute Versorgungsstruktur entwickelt werden können. Schwerpunktthemen können unter anderem die Nahversorgung, Mobilität, Pflege und Betreuung sowie das möglichst lange Wohnen im eigenen Zuhause sein.
 
Die Workshops für alle interessierten Bürger finden statt am Freitag, 20. September 2019, in Seeg im Gemeindesaal um 14 Uhr und Mittwoch, 25. September 2019, in Ketterschwang im Landgasthof Brem um 14 Uhr. Eine Anmeldung zu den Workshops ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, unter Telefon 08342 911-475, zur Verfügung.

Mitteilung vom 05.09.2019

Klimawandel und Bergsport: Ausstellung des Alpenvereins im Landratsamt

Die Ausstellung des Deutschen Alpenvereins (DAV) ist noch bis zum 24. September im Foyer des Landratsamts in Marktoberdorf zu sehen.

Landrätin Zinnecker eröffnet die Ausstellung „KLIMAwandel klimaSCHUTZ“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Landratsamt Ostallgäu und verdeutlicht anhand zweier Holzstelen beispielhaft den CO2-Ausstoß einer Anreise mit dem PKW (rechte Stele) und einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (linke Stele). Beide entsprechen dabei einer 10 km zurückgelegten Strecke.

Landrätin Zinnecker eröffnet die Ausstellung „KLIMAwandel klimaSCHUTZ“ des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Landratsamt Ostallgäu und verdeutlicht anhand zweier Holzstelen beispielhaft den CO2-Ausstoß einer Anreise mit dem PKW (rechte Stele) und einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (linke Stele). Beide entsprechen dabei einer 10 km zurückgelegten Strecke.

„Der Klimawandel trifft uns im Alpenraum deutlich und deshalb passt diese Ausstellung besonders gut hierher“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Ausstellung verdeutlicht sehr anschaulich, welches Wetter und Klima uns in Zukunft im Alpenraum erwarten wird. Was genau dies für die alpine Infrastruktur, die alpinen Ökosysteme, den Tourismus, die Mobilität und den Bergsport bedeutet, zeigen zahlreiche Beispiele. Die Ausstellung stellt außerdem dar, wie jeder Einzelne aktiv werden und Klimaschutz selbst umsetzen kann.

Mitteilung vom 04.09.2019

Pilze sammeln nur zum eigenen Bedarf

Die Untere Naturschutzbehörde bittet alle Pilzfreunde, beim Sammeln mit Augenmaß vorzugehen und bedrohte Arten stehen zu lassen.

Auch das Schweinsohr und der Scharfe Korkstacheling sind stark gefährdet.

Auch das Schweinsohr und der Scharfe Korkstacheling sind stark gefährdet.

Die Pilzsaison hat begonnen. Auf der Suche nach schmackhaften Exemplaren ziehen wieder viele Menschen in die Wälder. Auf was Pilzfreunde beim Sammeln achten sollten, darauf weist die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu hin.
 
Pilze erfüllen wichtige Funktionen in einem Ökosystem wie dem Wald. Sie zersetzen totes organisches Material wie Holz, Laub oder Nadelstreu und halten so den Nährstoffkreislauf in Gang. Um den Pilzbestand in unseren Wäldern zu schützen, bittet das Landratsamt alle Pilzfreunde, nur die erlaubten geringen Mengen zum eigenen Bedarf zu sammeln. Im Falle besonders geschützter Arten, dazu gehören zum Beispiel der Schafporling oder der Echte Königsröhrling, ist eine Entnahme sogar verboten. Viele Arten sind durch die Beeinträchtigung ihres Lebensraums stark bedroht.
 
Gewerbliche Vermarktung vorher genehmigen lassen
 
Wer Pilze aus gewerblichen Gründen sammeln will, benötigt dazu eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde. Das beinhaltet alle Arten des Verkaufs, zum Beispiel am Marktstand oder an die Gastronomie, oder der Veräußerung gegen einen geldwerten Vorteil. Generell gilt: Wer zu viel erntet, riskiert ein Bußgeld. Das betrifft auch diejenigen, die Pilze als Geschenk für Freunde sammeln oder einen Jahresvorrat anlegen möchten. Nur sehr eingeschränkt beziehungsweise gar nicht erlaubt ist das Sammeln von Pilzen auf Flächen, für die ein Betretungsverbot gilt, sowie in Naturschutzgebieten. Genaueres regelt die jeweilige Schutzgebietsverordnung.
 
Die gleichen Regeln gelten übrigens auch für das Sammeln von Beeren, Nüssen und Pflanzen. Erlaubt ist nur das Sammeln für den Eigenbedarf. Wer gewerbsmäßig Marmelade aus wildwachsenden Beeren kocht oder die Früchte auf dem Markt verkauft, braucht eine Genehmigung.

Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.