Aktuelles

Mitteilung vom 21.09.2021

Landkreis Ostallgäu eröffnet ersten Pflegestützpunkt im Allgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vize-Bezirkstagspräsidentin Barbara Holzmann und AOK-Direktor Bernd Ruppert haben den Pflegestützpunkt Ostallgäu eröffnet.

Der Landkreis betreibt den Pflegestützpunkt zusammen mit dem Bezirk Schwaben und den Kranken- und Pflegekassen, vertreten durch die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu.
 
Der Pflegestützpunkt hat seinen Sitz am Landratsamt Ostallgäu und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern ein kostenloses, unabhängiges und verbindliches Beratungsangebot rund um das Thema Pflege. Das Unterstützungsangebot richtet sich an alle Ratsuchenden, egal ob eine eigene Pflegebedürftigkeit vorliegt, Angehörige zuhause versorgt werden oder einfach nur grundlegende Informationen gewünscht werden. Landrätin Maria Rita Zinnecker appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, das Angebot zu nutzen. Die Mitarbeiterinnen des Stützpunkts seien montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de erreichbar. Neben Leiterin Manuela Walgenbach besteht das Team des Stützpunkts aus den Pflegeberaterinnen Verena Bösl und Agnes Hartmann.
 
„Aufgrund des demographischen Wandels gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen. Der Pflegefall ist für alle Betroffenen eine große Herausforderung. Mit dem neuen Pflegestützpunkt ergänzen und komplettieren wir das vorhandene Beratungsangebot im Landkreis und schaffen für Pflegebedürftige wie für pflegende Angehörige einen echten Mehrwert“, sagt Zinnecker.
 
Bezirkstagspräsident Martin Sailer, der bei der Eröffnung von Barbara Holzmann vertreten wurde, bekräftigt: „Mit dem Pflegestützpunkt Ostallgäu schaffen wir ein niederschwelliges, zentrales Beratungsangebot, das Hilfesuchende vor Ort unkompliziert, schnell und umfassend unterstützt.“
 
AOK-Direktor Bernd Ruppert fügt hinzu: „Die gute Beratung und Versorgung unserer Versicherten ist uns schon immer ein Herzensanliegen. Deshalb bietet die AOK Bayern bereits seit mehr als zehn Jahren flächendeckende aufsuchende Pflegeberatung. Durch den Pflegestützpunkt im Ostallgäu wird eine wertvolle Ergänzung des gut funktionierenden Netzwerkes im Bereich der Pflege im Landkreis vollzogen. Es bringt die Beratungsangebote nochmals näher zu allen Bürgerinnen und Bürgern.“

Mitteilung vom 21.09.2021

Kostenloses Seminar und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung für Frauen im Landkreis Ostallgäu

Alle Termine finden im Landratsamt in Präsenz unter Einhaltung der 3-G-Regel statt. Eine Anmeldung bei der der Servicestelle „Frau und Beruf“ ist erforderlich.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu bietet gemeinsam mit der Servicestelle „Frau und Beruf“ wieder kostenlose Einzelberatungen und ein Seminar zum Thema Bewerbung an. Alle Termine finden im Landratsamt in Präsenz unter Einhaltung der 3-G-Regel statt. Die Teilnahme ist also nur für genesene, getestete oder komplett geimpfte Personen möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich.
 
Seminar „Wie bewerbe ich mich?“ am 27. September 2021 von 9 bis 11 Uhr

 
Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren, wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
 
Zusätzlich bietet die Servicestelle „Frau und Beruf“ nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an.
 
Die Angebote der Servicestelle „Frau und Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen kostenlos. Interessierte können sich ausschließlich direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“ in Kempten anmelden (Tel.: 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de).
 
Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Mitteilung vom 21.09.2021

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Noch bis zum 31.10. haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihre Schulwegkosten für das Schuljahr 2020/2021 ersetzt zu bekommen.

Das gilt insbesondere für Berufs-, Berufsfachschüler, Schüler der Fach- und Berufsoberschulen sowie Gymnasiasten der Oberstufe.
 
Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
 
Zeitersparnis als Voraussetzung
 
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privaten Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmenden einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind.
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu unter www.ostallgaeu.de/schulweg zu finden.
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Frau Gellrich), 08342 911-445 (Frau Osterried) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).  


Mitteilung vom 17.09.2021

Mobiles Impfteam am 21. September in Obergünzburg

Das Impfteam des Landkreises und des Roten Kreuzes kommt im Rahmen einer Schülerimpfung am 21.9.2021 von 14 bis 17.30 Uhr an die Mittelschule Obergünzburg.

Dieser Termin steht auch allen anderen Impfwilligen offen. Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech/Pfizer.

Mitteilung vom 15.09.2021

Kulinarisches aus der Region: Genusstage starten wieder

Am Montag, 20.9., starten die Genusstage im Ostallgäu und Kaufbeuren. Bis zum 3.10. gibt es in zahlreichen Gasthäusern wieder ganz besondere, lokale Gerichte.

Mit dabei bei den Genusstagen im Ostallgäu und in Kaufbeuren: Anton Steiner von Steiners Hofladen in Nesselwang.

Die Produkte stammen von Landwirten und handwerklichen Verarbeitern aus der Region und kommen damit auf kurzen Wegen in die Gasthäuser. Einige der landwirtschaftlichen Höfe und Betriebe bieten an den Genusstagen eine Hofbesichtigung oder Führung an und zeigen, wie die hochwertigen Lebensmittel entstehen.
 
„Nutzen Sie an den Genusstagen die Chance, in den teilnehmenden Gasthäusern köstliche Gerichte zubereitet aus Ostallgäuer Produkten zu genießen oder in dem ein oder anderen landwirtschaftlichen Betrieb einen Blick hinter die Kulissen zu werfen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Das Netzwerk aus insgesamt 55 Gastronomen, Landwirten und handwerklichen Verarbeitern setzt sich für mehr Lebensmittel aus der Region in der heimischen Gastronomie ein. Langfristiges Ziel ist es, den Bezug von regionalen Lebensmitteln in der Gastronomie zu erhöhen und damit regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. „Durch das Netzwerk der Genusstage lernen sich die Akteure kennen und treten in den gemeinsamen Austausch. Zusätzlich rückt die Aktion die Frage in den Mittelpunkt, woher unsere Lebensmittel stammen – ob im Gasthaus oder im heimischen Kühlschrank“, erläutert Zinnecker weiter.
 
Touristischer Faktor und Absatzchance für die Landwirtschaft
 
„Auch touristisch gesehen sind die Themen „Genuss“ und „regionale Produkte“ bedeutsam, das hat auch unsere landkreisweite Tourismusstrategie gezeigt. In diesem Handlungsfeld steckt noch viel Potenzial und die Genusstage sind hier ein wichtiger Baustein“, sagt Sebastian Gries, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu e. V.
 
„Die Aktion ist Türöffner für viele unserer Landwirte und bietet damit die Möglichkeit, den Absatzweg in die Gastronomie auf- beziehungsweise auszubauen. So sind bereits einige langfristige Partnerschaften mit der Gastronomie angestoßen worden“, sagt Dr. Paul Dosch, Behördenleiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren.
 
Über die Genusstage im Ostallgäu und Kaufbeuren:
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage vom Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, den Öko-Modellregionen Ostallgäu und Günztal, bergaufland Ostallgäu und dem Tourismusverband Ostallgäu. Die Genusstage fanden 2019 erstmalig statt und gaben damit den Anstoß für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen in der Region. Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Infos gibt es unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.
 
Teilnehmende Gasthäuser, Landwirte und Verarbeiter:
 
Gasthäuser

 
Barfood, Kaufbeuren  
Bergmang-Alpe, Ruderatshofen  
Blochums Gasthaus Hirsch, Marktoberdorf
Blochums Speisemeisterei, Marktoberdorf
Brauerei-Gasthof Hotel Post Nesselwang
Burghotel Bären, Eisenberg
Das Burghotel Falkenstein, Pfronten
Gasthaus zum Lamm, Obergünzburg
Gasthaus zur Krone Weicht
Gasthof Engel- Alps Hostel, Pfronten
Gasthof Goldener Hirsch, Obergünzburg
Gasthof Stegmühle, Biessenhofen
Gasthof zum Hirsch, Görisried
Gifthütte, Kaufbeuren
Hirsch Günzach
Hotel Sommer, Füssen
Hotel Steiger, Schwangau
Landgasthof Berghof, Wald
Landgasthof Hubertus, Apfeltrang
Landgasthof Zum Goldenen Schwanen, Mauerstetten
Restaurant Seichter, Kaufbeuren  
Seealpe, Unterthingau
 
Landwirte & Verarbeiter
 
Aktienbrauerei Kaufbeuren
Allgäu Aronia, Buchloe
Allgäu Drink by Florian Zitt, Blonhofen
Allgäu Knolle, Oberostendorf
Allgäubiene Demeterimkerei, Bidingen
Allgäuer Ölmühle, Lengenwang
Allgäuer Weideschwein, Aitrang
Aufmuth, Ruderatshofen
Bäckerei Lipp, Rückholz
Bären Bier, Nesselwang
„Beim Häbrar", Seeg
Biolandbetrieb Stefan Schreyer, Stötten am Auerberg
Die Senfmanufaktur Ostallgäu, Kaufbeuren
Dinkelnudeln Moser, Jengen
Friedi´s Käswerkstatt, Kaltental
Hof Daylight, Aitrang
Hofschlachtung Allgäu, Baisweil
Honigdorf Seeg
Klöck & Hartmann, Bidingen
Krämooshof, Oberostendorf
Kunstmühle Schmid, Buchloe
Mayr, Pfronten
MVO Rückholz
Priyala - Liebe schenken, Steingaden
Rauh, Stötten am Auerberg
Sennerei Lehern, Hopferau
Steiners Hofladen, Nesselwang
tempehmanufaktur, Günzach
Waldbrand, Wald
Walder Käskuche & Berghof Landwirtschaft, Wald
Wendelin Seitz, Rieden
Wertachtal-Werkstätten, Kaufbeuren  
Wind, Westendorf
 
Blick hinter die Kulissen:
 

  • Montag, 20.09.2021, 15 Uhr: Blick hinter die Kulissen der Hofschlachtung Allgäu, Allgäuer Straße 6, 87650 Baisweil
  • Dienstag, 21. und 28.09.2021 sowie Donnerstag, 23. und 30.09.2021 von 14 bis 17 Uhr sowie Sonntag, 26.9. und 3.10. von 13 bis 17 Uhr; Führungen am Dienstag, 21. und 28.9.2021 sowie Donnerstag, 23. und 30.9.2021 um 14 Uhr (Familienführung) beziehungsweise um 15.30 Uhr (Erwachsenenführung), Sonntag, 26.9. und 3.10. um 13.30 Uhr (allgemeine Führung): Erlebnisimkerei Seeg, Hauptstraße 66, 87637 Seeg (telefonische Anmeldung unter 08364 983033)
  • Samstag, 25.09.2021, 10 bis 17 Uhr: Hofbesichtigung auf dem Biolandbetrieb Schreyer, Riedhof 1a, 87675 Stötten am Auerberg
  • Samstag, 25.09.2021, 11 Uhr: Brauereiführung durch die Biobrauerei Bären Bier, Hauptstraße 3, 87484 Nesselwang (telefonische Anmeldung unter 08361 294)
  • Samstag, 25.09.2021, 11 und 15 Uhr: Hofführung über den Hof Daylight, Thingauer Straße 30, 87648 Aitrang
  • Jederzeit: Walder Käskuche mit Schaukäserei, Landwirtschaft, Brauerei und Hofladen des Berghof Babel, Nesselwanger Straße 44, 87616 Wald
Mitteilung vom 15.09.2021

B12 gesperrt

Die B12 ist zwischen der Anschlussstelle Jengen und der Anschlussstelle A96 am Sonntag, 19.09.2021, von 11.45 bis 13.15 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Wegen der Versammlung „Gegen den vierspurigen Ausbau der B12 mit 28m Breite" wird die B12 zwischen der Anschlussstelle Jengen und der Anschlussstelle A96 am Sonntag, 19. September 2021, von 11.45 bis 13.15 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
  
Die Umleitung erfolgt von der B12 Anschlussstelle Jengen über die Staatsstraße 2035 durch Lindenberg zur A96 Auffahrt Buchloe-West und umgekehrt.
  
Die Bedarfsumleitung U37 der A96 ist während des Zeitraums der Veranstaltung nicht nutzbar. Eine Alternative ist ausgeschildert.

Mitteilung vom 13.09.2021

Zweite Bayerische Demenzwoche: Vortrag über „Autofahren und Demenz“

Die Einrichtung Lebensfreude und das Landratsamt Ostallgäu beteiligen sich an der zweiten Bayerischen Demenzwoche mit dem Vortrag über „Autofahren und Demenz“.

Den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema Demenz voranzubringen, ist Absicht der zweiten Bayerischen Demenzwoche, die in diesem Jahr vom 17. bis 26. September 2021 stattfindet. Die Einrichtung Lebensfreude, deren Träger die Kirchliche Sozialstation Marktoberdorf ist, und das Landratsamt Ostallgäu beteiligen sich mit dem Vortrag „Autofahren und Demenz.

Für viele Menschen bedeutet Auto zu fahren Freiheit und Unabhängigkeit. Darüber hinaus ist es selbstverständlich und für eine selbstbestimmte Mobilität unverzichtbar. Eine Demenzerkrankung kann die Fahrtüchtigkeit aber zunehmend beeinträchtigen. In Bezug auf die generelle Fahrtüchtigkeit von Menschen mit Demenz streiten sich die Fachleute: Einige halten es durchaus für vertretbar, dass ein Mensch mit einer Demenz in der Frühphase noch Auto fährt. Andere lehnen das Autofahren bei einer diagnostizierten Demenz aus Verantwortungsgründen kategorisch ab. In jedem Fall ist es schwierig, in der Praxis damit umzugehen. Gerhard Stadler zeigt denkbare Lösungswege auf und geht auf die individuellen Fragen der Teilnehmenden ein.

Autofahren und Demenz
Termin: Mittwoch, 22. September 2021 von 18 bis 19.30 Uhr
Referent: Gerhard Stadler, Demenzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu
Ort: Gemeindezentrum der Johanneskirche, Bahnhofstr. 25, 87616 Marktoberdorf
Eintritt: frei
Zugang: Rollstuhlgerecht, sehbehindertengerecht, Induktionsanlage
 
Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 08342/8957890 oder per E-Mail an kontakt(at)lebensfreude-mod.de. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite https://demenzwoche.bayern/events/vortrag-autofahren-und-demenz/.

Mitteilung vom 09.09.2021

Vorsicht bei der Entnahme von Wildpflanzen in der freien Natur

Was bei der Entnahme von Wildpflanzen aus der freien Natur erlaubt und was man auf jeden Fall unterlassen sollte, erklärt die Untere Naturschutzbehörde.

Die Sumpfgladiole (Gladiolus palustris), auch Sumpf-Siegwurz genannt, ist als Kulturform eine beliebte Pflanze für das Moorbeet oder den Gartenteichrand. In freier Natur ist die Rote-Liste-Art sehr selten und streng geschützt. Daher darf die Pflanze oder ihre Samenstände nicht aus der Natur entnommen werden. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Peter Ego

Mit dem Herbst kommt auch wieder die Zeit des Pilzesammelns. Erlaubt sind hierbei lediglich „geringe Mengen für den persönlichen Bedarf“ (§ 39 Abs. 3 BNatSchG). Man spricht hier auch von der sogenannten Handstraußregelung. Bei dieser Entnahme ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, denn die Handstraußregelung ist nur auf Pflanzen anwendbar, die nicht dem besonderen Artenschutz unterliegen.
 
Übermäßiges Pilzsammeln ohne Gewinnabsicht, für Freunde und Familie oder den eigenen Jahresvorrat, ist hingegen nicht erlaubt und kann auch nicht genehmigt werden. Gleiches gilt für das Sammeln von Beeren, Nüssen und Pflanzen. Gewerbsmäßiges Pilzepflücken ist ohne Genehmigung ebenso verboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Ware verkauft oder gegen geldwerten Vorteil veräußert. Bei Verstoß gegen diese Regeln droht ein Bußgeld.
 
Wer Pilze gewerblich sammeln möchte, benötigt eine gebührenpflichtige Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde. Auch ist eine Genehmigung nötig, wenn man gewerbsmäßig Marmelade aus wildwachsenden Beeren kochen oder Tee aus Wildpflanzen verkaufen möchte.
 
Finger weg von geschützten Arten
 
Die Entnahme von Pflanzen aus Flächen, die einem Betretungsverbot unterliegen oder aus Naturschutzgebieten stammen, ist verboten. Das Sammeln oder Ausgraben von besonders geschützten Arten ist grundsätzlich untersagt. Der Schutzstatus von Pflanzen kann ganz einfach online in der Artenschutzdatenbank des Bundesamt für Naturschutz unter www.wisia.de abgefragt werden. Zuwiderhandlungen können hier mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.
 
Das Landratsamt bittet alle Pilz- und Pflanzenfreunde mit Bedacht und Augenmaß von der Handstraußregelung Gebrauch zu machen. Hinweise auf illegale Entnahmen von geschützten Pflanzen oder die Missachtung von Betretungsverboten nimmt die Untere Naturschutzbehörde gerne entgegen.

Mitteilung vom 08.09.2021

Corona-Testzentren: neue Öffnungszeiten

Die Corona-Testzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben ab Montag, den 13. September 2021, neue Öffnungszeiten.

Das Testzentrum in Buchloe wird wegen mangelnder Nachfrage ab Dienstag, den 14. September, geschlossen. Corona-Tests bieten in Buchloe weiterhin die Marien- und die Stadtapotheke an.

Die neuen Öffnungszeiten der Testzentren in Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf ab Montag, den 13. September:

 

 

FüssenKaufbeurenMarktoberdorf
PCR-TestDienstags und donnerstags
10 – 12 Uhr
13 – 18 Uhr

Montags bis freitags
8 – 12 Uhr
13 – 15 Uhr

Montags bis freitags
8 – 10 Uhr
14 – 18 Uhr

SchnelltestDienstags und donnerstags
10 – 12 Uhr
13 – 18 Uhr

Montags bis freitags
8 – 12 Uhr
13 – 15 Uhr

Samstags und sonntags
14 – 16 Uhr

Montags bis freitags
8 – 10 Uhr
14 – 18 Uhr

Samstags und sonntags
11 – 13 Uhr

Die Adressen der Testzentren und Möglichkeit zur Terminvereinbarung:

Testzentrum Marktoberdorf: Marktplatz 13, 87616 Marktoberdorf
Testzentrum Kaufbeuren: Bürgerplatz 1, 87600 Kaufbeuren
Testzentrum Füssen: Am Eisstadion 1, 87629 Füssen

www.landkreis-ostallgaeu.de/testzentren.html  

Mitteilung vom 07.09.2021

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Insgesamt stehen vom 10. bis zum 14. September sieben Termine in Buchloe, Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf zur Verfügung.

Um die Impfquote weiter anzuheben, bieten der Landkreis Ostallgäu, die Stadt Kaufbeuren und das Rote Kreuz im September wieder Außentermine für eine Corona-Impfung an. Insgesamt stehen sieben Termine in Buchloe, Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf zur Verfügung. Geimpft wird mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer, bei der Aktion im Corona-Kino zusätzlich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, soweit verfügbar.

 

Die Liste mit den Terminen finden Sie hier.


Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen vor. Bei Erstimpfungen an diesen Terminen muss die Zweitimpfung dann in einem Impfzentrum erfolgen.
 
57 Prozent Impfquote
 
Im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben bisher über 104.000 Menschen die erste Corona-Impfung erhalten. Das entspricht einer Impfquote von rund 57 Prozent. Zweitgeimpft sind etwa 103.000 Personen (etwa 56 Prozent).

Mitteilung vom 06.09.2021

Bildungsberatung bietet ein für Jobwechsler ausgerichtetes Coaching zur Optimierung des Vorstellungsgespräches

Der Workshop hat zum Ziel, professionell im Bewerbungsgespräch aufzutreten.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit Sonja Glaß (Business-Coach aus Germaringen) ein Jobwechsler-Coaching. Der Workshop hat zum Ziel, professionell im Bewerbungsgespräch aufzutreten, dabei authentisch zu bleiben und menschlich mit Freude zu überzeugen. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Die Teilnehmenden durchlaufen in zwei Workshop-Terminen einen Prozess der Selbsterkenntnis und erfahren eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Zielgerichtet werden mögliche Unsicherheiten und Ängste bearbeitet. Das (Er)Kennen der eigenen Stärken führt zu einer Optimierung der Selbstpräsentation.
 
Die Workshop-Teilnehmer*innen erfahren eine Simulation aller Phasen des Vorstellungsgespräches
und erhalten im Nachgang Feedback und Impulse durch Sonja Glaß die als ehemalige Ausbildungsleiterin und Leiterin Personalentwicklung praxisnah durch diesen Prozess begleitet.  
Dieser Praxistransfer, verbunden mit dem Prozess der Selbstreflexion, ermöglicht den Teilnehmenden ihr ganz individuelles Potenzial zu aktivieren für einen starken, authentischen Aufritt im Vorstellungsgespräch.
 
Termine: Donnerstag, 23. September und 30. September 2021, jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Aggenstein
Kosten: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen und Verpflegung – bezuschusst vom Landratsamt Ostallgäu
   
Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch@lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 03.09.2021

Auffrischungs- und Drittimpfungen ab sofort möglich

Beide Impfvarianten werden aus diesem Grund ab sofort im Corona-Impfzentrum Kaufbeuren sowie im Corona-Impfzentrum des Landkreises in Marktoberdorf angeboten.

Der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß der Coronavirus-Impfverordnung umfasst jetzt auch Auffrischungs- und Drittimpfungen. Beide Impfvarianten, Auffrischungs- und Drittimpfung, werden aus diesem Grund ab sofort im Corona-Impfzentrum der Stadt Kaufbeuren sowie im Corona-Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf angeboten.
 
Menschen, die bereits über 80 Jahre alt sind, können sich eine Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach Erhalt der zweiten Impfdosis verabreichen lassen. Gleiches gilt für Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression. Eine Drittimpfung hingegen kann an Menschen ausgegeben werden, die auch nach zwei Impfdosen keinen ausreichenden Impfschutz aufbauen konnten. Dabei spielt das Alter der Person keine Rolle. Der fehlende Impfschutz wird in der Regel über eine erneute Impfempfehlung des Hausarztes bescheinigt. Mit der Auffrischungs- und Drittimpfung soll erreicht werden, dass Menschen, die besonders durch das Coronavirus bedroht sind, den vollen Impfschutz erhalten.
 
Die Impfzentren in Kaufbeuren und in Marktoberdorf haben montags bis sonntags jeweils von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. An der Anmeldung im Impfzentrum benötigen Sie einen Personalausweis, ohne diesen können Sie nicht geimpft werden. Ebenso sollte der Impfpass mitgebracht werden.

Mitteilung vom 01.09.2021

Landrätin Zinnecker begrüßt neue Landratsamts-Auszubildende

In diesem Jahr starten am Landratsamt Ostallgäu fünf Verwaltungsfachangestellte, ein Fachinformatiker und ein Beamtenanwärter ihre Ausbildungszeit.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (vorne) und Hermann Wißmiller (Leiter Personalabteilung, 5. v. l.) mit dem Ausbildungsjahrgang 2021 des Landratsamtes Ostallgäu (v. l.): Jessica Michel (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte), Simon Borosch (Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration), Mathias Bach (Auszubildender Verwaltungsfachangestellter), Sebastian Becker (Anwärter Diplom-Verwaltungswirt), Sonja Osterried (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte), Theresa Epp (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte) und Sarah Böckler (Auszubildende Verwaltungsfachangestellte). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

„Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Lehrzeit, die Ihnen eine breite Perspektive für Ihre berufliche Zukunft eröffnen soll. Sie erhalten in der Kreisverwaltung eine qualifizierte, praxisnahe und vielfältige Ausbildung, die Ihnen zahlreiche Möglichkeiten bietet“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zu dem siebenköpfigen Ausbildungsjahrgang.
 
In diesem Jahr starten am Landratsamt Ostallgäu fünf Verwaltungsfachangestellte, ein Fachinformatiker für Systemintegration und ein Beamtenanwärter ihre Ausbildungszeit. Die Kreisverwaltung bildet Auszubildende und Anwärter für den eigenen Bedarf aus. Daher stehen die Chancen gut, nach bestandener Ausbildung übernommen zu werden.
 
„Sie haben bei uns eine sehr attraktive Lehrstelle gefunden. Dazu gratuliere ich Ihnen. Der Landkreis ist ein Arbeitgeber mit vielen Arbeitsbereichen und einem großen Aufgabenspektrum. Nutzen Sie die darin liegende Chance“, appellierte Zinnecker an die Nachwuchskräfte.
 
Weitere Informationen zur Ausbildung in der Kreisverwaltung sind auf dem Bewerberportal des Landkreises unter www.mein-check-in.de/ostallgaeu zu finden.

Mitteilung vom 30.08.2021

Bundestagswahl: Wahl-Hilfe-Heft in Leichter Sprache

Landrätin Zinnecker: „Gestalten Sie durch die Abgabe Ihrer Stimme das Ergebnis der Bundestagswahl und damit die Politik in und für Deutschland mit“.

Der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Holger Kiesel, und die bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit geben auch zur Bundestagswahl am 26. September 2021 wieder ein Wahl-Hilfe-Heft in Leichter Sprache heraus.
   
Kiesel appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern: „Informieren Sie sich frühzeitig und gründlich über die Bundestagswahlen. Unser Wahl-Hilfe-Heft bietet jeder wahlberechtigten Person jede Menge hilfreiche und verständliche Informationen und praktische Unterstützung rund um den gesamten Wahlvorgang. Durch die vielen neuen oder überarbeiteten Bundesgesetze der letzten Jahre – wie das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz oder das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – wird das Leben von Menschen mit Behinderung stark beeinflusst.“
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Initiative von Kiesel. Leichte Sprache helfe nicht nur Menschen mit kognitiven Einschränkungen, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern, komplexe Abläufe wie eine Bundestagswahl zu verstehen. Zinnecker ruft dazu auf: „Gestalten Sie durch die Abgabe Ihrer Stimme das Ergebnis der Bundestagswahl und damit die Politik in und für Deutschland mit“.
   
Das Wahl-Hilfe-Heft ist ab sofort auf www.behindertenbeauftragter.bayern.de als barrierefreies PDF abrufbar. Druckexemplare können bei der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit unter www.blz.bayern.de bestellt werden.
   
Informationen in Gebärdensprache zur Bundestagswahl gibt es auf der Webseite des Bundestags. Wahlschablonen für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung können beim Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e. V. bestellt werden.

Mitteilung vom 26.08.2021

Erlebnistag als Dankeschön für Ostallgäuer Ehrenamtliche

Sie konnten sich zwischen einer Gipfelwanderung und Klettern im Hochseilgarten entscheiden. Eingeladen waren die jüngeren Ehrenamtlichen bis 45 Jahre.

Als Wertschätzung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit hat Landrätin Maria Rita Zinnecker die jüngeren Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte (bis 45 Jahre) mit einer Begleitperson zu einem Erlebnistag im Erlebnispädagogikzentrum Outward Bound Schwangau eingeladen. Sie konnten sich zwischen Aktionen wie einer Gipfelwanderung und Klettern im Hochseilgarten entscheiden.
 
„Wir haben auch dieses Jahr ein besonderes Dankeschön für die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte organisiert. Die Aktionen mit Outward Bound für die jüngeren Ehrenamtskarteninhaber sollen Freude bereiten, den Mut, über die eigenen Grenzen zu gehen, vermitteln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Wandergruppe begann ihre Tour ausgestattet mit Regenschirmen und -jacken – hatte aber trotz des vorläufigen Regens Spaß an der Tour. Als Belohnung klarte das Wetter bald auf. Die Kletter-Gruppe hat sich im hauseigenen Klettergarten in luftige Höhe begeben. Nach den Aktionen ließen die Gäste den Erlebnistag bei einem warmen Abendessen gemeinsam ausklingen.
 
Ostallgäuer Ehrenamtskarte bietet kostenlose Erlebnisse und besondere Veranstaltungen
 
Die Ostallgäuer Ehrenamtskarte wurde im April 2021 zum fünften Mal an rund 500 Ehrenamtliche verliehen. Mit der Ehrenamtskarte bedankt sich der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit den 45 Gemeinden bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz für die Gesellschaft. Die Karte bietet in diesem Jahr 34 kostenfreie Erlebnisse, wie den Eintritt für die Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein sowie für Bergbahnen, Museen und diverse Freizeiteinrichtungen. Neu dabei sind seit diesem Jahr das Theaterkino Filmburg in Marktoberdorf, sowie die Schaukäserei und Brauerei Walder Käskuche.
 
Neben den genannten Leistungen werden die Inhaber der Ehrenamtskarte, soweit es die jeweils geltenden Corona-Regeln ermöglichen, zu Sonderveranstaltungen wie den Erlebnistag bei Outward Bound mit einer Begleitperson eingeladen. Die Sonderveranstaltungen sollen ein gemeinschaftliches Erlebnis unter Gleichgesinnten schaffen und den Austausch unter den Ehrenamtlichen fördern.
 
Informationen zur Arbeit der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 24.08.2021

Kurse für Ehrenamtliche an den Volkshochschulen gehen in neue Runde

Ab dem kommenden Herbst können sich Ehrenamtliche wieder in den kostenlosen Kursen der Volkshochschulen und des Landkreises informieren.

Ausgewählte Referenten beantworten den Ehrenamtlichen dabei Fragen wie „Welche Chancen und Risiken bieten Soziale Netzwerke Vereinen?“, „Wie kann Excel in der Vereinsarbeit effektiv zur Mitgliederverwaltung genutzt werden?“ oder „Wie funktioniert eine Vereinsbuchhaltung?“. Um an den kostenlosen Kursen teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung bei der jeweiligen Volkshochschule nötig.
 
Hier sind die Ehrenamtskurse im Überblick.

Mitteilung vom 24.08.2021

Inzidenz im Ostallgäu seit drei Tagen über 50: neue Corona-Regeln

Gemäß der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) gelten ab 26.8. Kontaktbeschränkungen sowie Regelungen für Veranstaltungen.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist somit nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände gestattet. Die Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen darf dabei nicht überschritten werden. Für die Gesamtzahl außer Betracht bleiben Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte oder genesene Personen. Unberührt von der Regelung bleiben Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden.
 
Öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel – jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen – zulässig. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen Teilnehmende über einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 des 13. BayIfSMV verfügen. Für private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis wie Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen gilt, dass sich die genannten Personengrenzen zuzüglich geimpfter oder genesener Personen verstehen. Im Übrigen sind Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen nach § 9 13. BayIfSMV handelt, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt. Auch das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist nicht gestattet.
     
Sobald die 7-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge den Schwellenwert von 50 wieder unterschreitet, wird das Landratsamt das entsprechend bekannt geben. Mehr unter www.landkreis-ostallgaeu.de/bekanntmachungen.html

Mitteilung vom 23.08.2021

Neue Corona-Regeln zum Testnachweis

Das Landratsamt weist auf die geänderten Regeln zur Testnachweis-Pflicht hin, die ab Montag, 23. August 2021, im gesamten Landkreis Ostallgäu gelten.

Schon mit Wirkung zum vergangenen Samstag, 21. August 2021, hatte der Landkreis Ostallgäu den maßgeblichen Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten. Damals galten aber noch andere Regelungen, die lediglich große Sportveranstaltungen und kulturelle Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter betrafen.
 
Mit dem Inkrafttreten der Änderungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen gelten diese Regelungen nun nicht mehr. Stattdessen treten Regelungen in Kraft die die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen Testnachweises für alle diejenigen betreffen, die keinen Nachweis über ihre Impfung oder Genesung von einer Covid-Infektion erbringen können (sogenannte 3G-Regel).
 
Einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 13.BayIfSMV müssen vorlegen:

 

  • die Teilnehmer bei öffentlichen oder privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis in geschlossenen Räumen, § 7 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 13.BayIfSMV,
  • die Besucher in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 3 IfSG), § 11 Abs. 2 S. 2 13.BayIfSMV,
  • Sportausübende beim Sport in geschlossenen Räumen und die Besucher von Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen, § 12 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 S. 3 13.BayIfSMV
  • die Passagiere bei Flusskreuzfahrten bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt, und
  • die Besucher von Freizeitparks, Indoorspielplätzen und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen, § 13 Abs. 3 Nr. 2 13.BayIfSMV,
  • die Kunden von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, § 14 Abs. 2 S. 4 13.BayIfSMV,
  • die Gäste in gastronomischen Betrieben in geschlossenen Räumen, § 15 Abs. 1 Nr. 3 13.BayIfSMV,
  • die Gäste in Beherbergungsbetrieben zusätzlich zum Testnachweis bei der Ankunft für jede weiteren 72 Stunden, § 16 Nr. 1 13.BayIfSMV,
  • die Teilnehmer von Präsenzveranstaltungen an Hochschulen, § 23 Nr. 3 13.BayIfSMV, und die Besucher kultureller Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten, § 25 Abs. 1 S. 1 Nr. 4 13.BayIfSMV.

 
Soweit für die Nutzung oder die Zulassung zu bestimmten Einrichtungen, Betrieben oder Bereichen die Vorlage eines Nachweises hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Testnachweis) vorgesehen ist, gilt:

  

  • Es ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis
     

- eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleisäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
- eines POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
- eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,
 
nachzuweisen, das den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) entspricht.
 

  • Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind
     

- asymptomatische Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises (geimpfte Personen) oder Genesenennachweises (genesene Personen) sind,
- Kinder bis zum sechsten Geburtstag und
- Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.
     
Sobald die 7-Tage-Inzidenz an 5 Tagen in Folge den Schwellenwert von 35 wieder unterschreitet und damit die Regeln zum Testnachweis wieder aufgehoben sind, wird das Landratsamt dies entsprechend bekannt geben.

Mitteilung vom 16.08.2021

Für jeden etwas dabei: Angebote zum Thema Integration

Ihr neues Programm zu den Themen Asyl und Integration hat die Stelle für Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu herausgegeben.

Bild: istockphoto.com/ViewApart

Die Angebote richten sich sowohl an ehrenamtlich Engagierte, an Fachkräfte oder direkt an Zugewanderte. Auch viele offene Angebote für alle Interessierten hält das Programm bereit.
 
Angebote, die speziell für ehrenamtlich Engagierte im Bereich Asyl und Integration angeboten werden, sind das Lösungscafé für Ehrenamtliche mit einer Supervisorin (individuelle Termine) und der Stammtisch für ehrenamtlich Engagierte im Bereich Asyl und Integration (14. September 2021 und 25. Januar 2022). Beim Stammtisch geht es um den Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen in kleiner Runde mit dem Team der Kommunalen Integration.
 
Im Workshop „Finanzen – So geht´s!“ (25. Oktober 2021) wird Zugewanderten praktisches Basiswissen vermittelt, das helfen soll, wichtige Finanzthemen zu verstehen und die eigenen Finanzen zu managen. Auch gibt es einen weiteren Vortrag aus der Reihe „Kommunale Integration – Familien im Ostallgäu“ für Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Schulen. Dieser hat das Thema „Familienverständnis und unterschiedliche Erziehungsvorstellungen (in Afrika – Subsahara)“ und findet am 23. November 2021 statt. Hier wird die Lebenswelt von Menschen aus Länder der Subsahara, wie beispielsweise Nigeria oder Somalia, vorgestellt mit einem besonderen Augenmerk auf das dortige Familienverständnis und die Kindererziehung.
 
Vortrag, Kinofilm, Workshop und Vieles mehr
 
Für alle Interessierten am Thema Integration gibt es beispielsweise das Tagesseminar „Flucht und Trauma“ (16. Oktober 2021), bei dem unter anderem Grundlagen der Traumapädagogik und deren Auswirkungen vermittelt werden. Im Rahmen einer Filmtour gastiert der Dokumentarfilm „Kabul, City in the Wind“ am 10. November 2021 in der Filmburg in Marktoberdorf. In dem Film geht es um das Leben zweier Jungen und eines Busfahrers in der zerrissenen Hauptstadt Afghanistans. Man erhält Einblick in einen Krieg, der für die Bevölkerung das tägliche Leben bestimmt. Der Eintritt ins Kino ist frei! Im Vortrag „Extremismus im Allgäu“ (16. Dezember 2021) werden die unterschiedlichen Formen von Extremismus dargestellt und näher beleuchtet, wie diese im Allgäu ausgeprägt sind. Im Workshop „Interkulturelle Kommunikation – Wie wir verbal und nonverbal beeinflusst werden“ (8. Februar 2022) wird der Einfluss unterschiedlicher Kulturen auf unsere Sprache und damit auf unser Miteinander vermittelt.
 
Bei Präsenzveranstaltungen im Landratsamt wird jeweils dessen gültiges Test- und Hygienekonzept angewendet. Wenn die Situation ein Treffen in Präsenz nicht zulassen sollte, wird eine Online-Alternative angeboten (nicht beim Kinofilm). Gerne begleiten wir Interessierte hierbei bei technischen Fragen.  
 
Das Programm finden Sie hier. Alle Angebote sind kostenfrei. Anmeldungen beim Team der Kommunalen Integration (Isabel Costian, Julia Jäkel und Christina Panje) per E-Mail unter integration@ostallgaeu.de oder Tel. 08342 911-194. Weitere Informationen unter www.ostallgaeu.de/integration und in der INTEGREAT App unter www.integreat.app/ostallgaeu/de.

Mitteilung vom 16.08.2021

Vereins-Neustart nach der Corona-Pause: Broschüre informiert

Die neue Broschüre „Restart – Neuer Schwung für Ihre Vereinsarbeit“ bietet Ideen, wie das Vereinsleben nach der Corona-Pause wieder angekurbelt werden kann.

Vereinsberater Michael Blatz hat sie auf Initiative der Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu erstellt. Ziel ist es, möglichst vielen Ehrenamtlichen Anregungen für den Neustart an die Hand zu geben.
   
Schwerpunkt der Broschüre liegt darauf, Mitglieder und ehrenamtliche Helfer wieder zu aktivieren und zu motivieren. Der Verein soll dabei verstärkt als Ort der Gemeinschaft und Freude in den Fokus rücken. Zentrale Devise der Broschüre ist „Schluss mit Abwarten“. Das wichtigste sei außerdem, dass ehrenamtliche Organisationen sich etwas einfallen lassen, um sichtbar zu sein: digital oder – soweit möglich – in Präsenz.
 
Neue Wege gehen
 
Bei der Ideensammlung und anschließenden Umsetzung könnten laut Blatz auch neue Wege gegangen werden, die vor der Corona-Pandemie nicht denkbar gewesen wären. Als Beispiel nennt er einen Jugendchor, der für seine Mitglieder einen Online-Spieleabend organisiert sowie ein Musikvideo auf Distanz eingesungen hat.
 
Die digitale Broschüre kann auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de von Ehrenamtlichen aus dem Ostallgäu heruntergeladen werden.