Aktuelles

Mitteilung vom 24.05.2017

Spende ermöglicht Anschaffung eines Massagestuhles

Ermöglicht wurde die Anschaffung des hochwertigen Massagestuhles durch eine 2000-Euro-Spende der Sparkasse Allgäu.

Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Einrichtungsleiterin Jutta Wild und Klaus Schmidt, Geschäftsstellenleiter der Sparkassen-Filiale in Obergünzburg. Bild/Text: Sabine Maurus, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Einrichtungsleiterin Jutta Wild und Klaus Schmidt, Geschäftsstellenleiter der Sparkassen-Filiale in Obergünzburg. Bild/Text: Sabine Maurus, Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Unter dem Motto „Einfach rein sitzen, Schalter anknipsen und genießen“ erfreuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren- und Pflegeheimes Obergünzburg neuerdings an einem neuen Massagestuhl. Nicht nur die Senioren, sondern auch Angehörige, Mitarbeiter und Besucher haben den hochwertigen Stuhl für sich entdeckt. Für zehn Minuten bietet der Massagestuhl eine Rückenmassage zum Wohlfühlen, zum Lösen von Verspannungen und zur Gesundheitsvorsorge.  Einrichtungsleiterin Jutta Wild ist begeistert, wie gut der Stuhl inzwischen angenommen und genutzt wird. 
 
Klaus Schmidt, Geschäftsstellenleiter der Sparkassen-Filiale in Obergünzburg betonte bei der Scheckübergabe: „Wir wollen ein Zeichen setzen mit Respekt auf die wertvolle Arbeit, die im Seniorenheim Obergünzburg geleistet wird.“

Mitteilung vom 24.05.2017

Wiese x 16: Landkreis will Verlust von Arten und Lebensräumen aufhalten

Mit dem LEADER-geförderten Projekt, das bis Ende 2019 läuft, wird in 16 Gemeinden im Landkreis ein ökologisches Grünflächenmanagement eingeführt.

Um dem Verlust von Arten und Lebensräumen im Ostallgäu entgegenzuwirken, startet der Landkreis ein Vernetzungsprojekt für Gemeinden zum Wissensaufbau und zur Umweltbildung rund um bunte Blumenwiesen und vielfältige Wegränder. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass unser Ostallgäu wieder blüht und wir aktiv etwas gegen das Artensterben tun“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Artenreiche Wiesen sind neben Seen, Bergen und Wäldern Teil der charakteristischen Allgäuer Landschaft. Doch Blumenwiesen mit vielen heimischen Arten werden immer seltener. Sowohl in der freien Landschaft als auch im Siedlungsbereich. Nachdem auf innerörtlichen Grünflächen und ortsnahen Flächen wie Böschungen, Rainen und Radwegen kein Nutzungsdruck besteht und sie sich oft im Eigentum der Kommune befinden, bieten sie sich an, um artenreiche Wiesen zu erhalten und zu entwickeln. Neben dem Landkreis Ostallgäu als Projektträger, der auch eigene Flächen einbringt, sind Oberostendorf, Rieden, Pforzen, Irsee, Friesenried, Obergünzburg, Günzach, Biessenhofen, Lengenwang, Roßhaupten, Schwangau, Marktoberdorf, Füssen, Lechbruck, Halblech sowie Rieden am Forggensee dabei. Ein allgemeiner Handlungsleitfaden sowie angepasste Konzepte für jede Modellkommune sollen zeigen, wie speziell auf siedlungsnahen, für Naherholung und Umweltbildung geeignete Grünflächen, artenreiche Wiesen entwickelt werden können.
 
„Was man kennt und schätzt, schützt man auch“
 
Den Gemeinden soll das Wissen rund um naturnahe Gestaltung und Anlage sowie Pflege und Entwicklung artenreicher Wiesenbestände auf öffentlichen Flächen über Workshops und individuelle Beratung vermittelt werden. Daneben sollen über Umweltbildungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit insbesondere Kinder und Jugendliche Interesse und Spaß an bunten Blumenwiesen und ihren Bewohnern entwickeln. „Denn nur was man kennt und schätzt, schützt man auch“, sagt Landrätin Zinnecker. Der Landkreis wird dabei von drei externen Expertinnen unterstützt, einer Naturgartenplanerin, einer Naturpädagogin und einer Grafikdesignerin.

Mitteilung vom 24.05.2017

„bergaufland“ Ostallgäu: Bürgerengagement wird unterstützt

Die Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie stand bei der vierten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ im Fokus.

„Mit der Förderung weiterer Projekte setzen wir konsequent die Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu und damit unseren Weg der nachhaltigen Entwicklung unserer Region fort“. Durch das eigene Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ unterstütze man zudem finanziell unbürokratisch kleinere Vorhaben in der Region, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Über die Berichte zur Umsetzung hinaus beschlossen die Vereinsmitglieder Änderungen in der Zusammensetzung der Mitglieder des Entscheidungsgremiums. Über Aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informierte Behördenleiter Dr. Alois Kling vom zuständigen Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Kempten. Zur Mitte der Förderperiode zog er eine positive Zwischenbilanz für die in der LEADER-Region Ostallgäu geleistete Arbeit. Dabei hob er besonders die auf Allgäu-Ebene angestoßenen Kooperationsprojekte wie zum Beispiel die verstärkte Zusammenarbeit in der Burgenregion Allgäu hervor. Weiterhin erhielten die Mitglieder Informationen zum Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. Landrätin Zinnecker appellierte an die Mitglieder, auf die Möglichkeiten der Unterstützung für Kleinprojekte in ihrem Bereich hinzuweisen. Es können noch bis einschließlich 2. Juni Vorhaben von Vereinen, Verbänden, engagierten Personen und Gruppen, die das Bürgerengagement im Ostallgäu stärken, schriftlich eingereicht werden.
 
Insgesamt wurden bisher 18 Projekte, davon zwölf sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu (zum Beispiel „Modellprojekt Erstklassig sozial!“, „VerpackereiGö – Kunstraum in Görisried“ oder „Bergwiesenort Pfronten“) und sechs Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (zum Beispiel „Burgenregion Allgäu“ oder „Qualitätsmanagement Rad/Wandern Allgäu“), für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. In Summe stehen der LAG 1,5 Millionen Euro, 1,1 Millionen Euro für Einzelprojekte und 400.000 Euro für Kooperationsprojekte, im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 zur Verfügung. Bis heute sind davon insgesamt rund 893.000 Euro an Fördermitteln gebunden – davon etwa 687.000 Euro für Einzelprojekte und rund 206.000 Euro für Kooperationsprojekte. Darüber hinaus fanden zahlreiche Sitzungen, Treffen und Veranstaltungen im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus statt. Auch wurden vom Verein zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt.
 
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 24.05.2017

Das Ostallgäu ist einer der sichersten Landkreise in Bayern

Zum alljährlichen Sicherheitsgespräch hat sich Landrätin Zinnecker u. a. mit Polizeipräsident Werner Strößner und den Dienstellenleitern der Polizei getroffen.

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs am 16. Mai im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe 3. bzw. 2. von rechts). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Teilnehmer des Sicherheitsgesprächs am 16. Mai im Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner (vordere Reihe 3. bzw. 2. von rechts). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bei der Darstellung der Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu hob Polizeipräsident Strößner hervor, dass – entgegen dem Trend – die Kriminalitätsrate im Landkreis Ostallgäu im Vergleich zum Vorjahr um weitere 3,8 Prozent gesunken ist (3.077 je 100.000 Einwohner). Da die Kriminalitätsrate im Polizeipräsidium (4.498) trotz eines leichten Anstiegs noch deutlich unter dem bayerischen Wert (6.871) liegt, kann der Landkreis Ostallgäu durchaus als einer der sichersten Landkreise in Bayern, wenn nicht gar in ganz Deutschland bezeichnet werden. Positiv konnte auch festgestellt werden, dass bei den vergleichsweise wenigen Straftaten pro Einwohner auch die Aufklärungsquote der einzelnen Polizeidienststellen mit rund 70 Prozent hoch ist.
 
Ein wichtiges Thema des Sicherheitsgesprächs waren auch in diesem Jahr Wohnungseinbrüche, die im Präsidiumsbereich gestiegen sind. Auch, wenn sich die Täter mittlerweile den Wohngegenden anpassen, ist es für die Verhinderung oder Aufklärung von Wohnungseinbrüchen sehr wichtig, dass die Anwohner verdächtige Beobachtungen der Polizei melden. Insbesondere wegen der Verletzung der Privatsphäre wirken diese Taten, neben dem materiellen Schaden, nachhaltig auf das Sicherheitsgefühl der Betroffenen. Zur Prävention bietet die Polizei Beratung zu technischen Möglichkeiten zur Vermeidung von Einbrüchen an. Weitere Themen waren der Sachstand und die Zusammenarbeit im Asylbereich, die Parksituation rund um den Forggensee und die Zusammenarbeit bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen.
 
Das Landratsamt berichtete über die ersten Erfahrungen mit dem Digitalfunk, der im Landkreis Ostallgäu seit dem 15. März 2017 im vorläufigen Regelbetrieb ist. Das heißt die Feuerwehren und der Katastrophenschutz im Landkreis wickeln den gesamten Sprechfunk über den Digitalfunk ab; für die Alarmierung und als Rückfallebene wird das bisherige Funknetz aber noch weiterbetrieben. Besondere Anerkennung fand die mit rund 2.500 hohe Zahl der von der Kreisbrandinspektion Ostallgäu bereits in der Bedienung der neuen Endgeräte geschulten Endanwender.
 
Landrätin Zinnecker bedankte sich bei Polizeipräsident Strößner und den Dienststellenleitern für ihren persönlichen Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden Sicherheitsbehörden soll in der gewohnten Weise weiter fortgesetzt werden.

Mitteilung vom 24.05.2017

Klimawandel im Allgäu: Pioniere zur Klimaanpassung gesucht!

Das Umweltbundesamt und die Region Allgäu veranstalten am 20. Juni die Ideen- und Kooperationsbörse zur Anpassung an den Klimawandel in der Region.

Ziel der Börse ist es, für die regionalen Auswirkungen des Klimawandels zu sensibilisieren und eigene Ideen und Initiativen zur Anpassung an die Klimafolgen zu entwickeln.
 
Klimaforscher erwarten für das Allgäu langfristig eine deutliche Zunahme von Hitzeperioden im Sommer und eine Verschiebung der Schneegrenze in höhere Lagen im Winter - mit allen Begleitfolgen für Gesundheit und den Wintertourismus. Extremwetterereignisse werden in Zukunft noch häufiger vorkommen und zu Schäden für Landwirtschaft, Infrastruktur und an Wohngebäuden führen.
 
Die Ideen- und Kooperationsbörse zur Klimaanpassung im Allgäu findet statt von 17 – 20 Uhr am Dienstag, 20. Juni 2017, im Kornhaus in Kempten. Geladen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Behörden, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie interessierte Bürger/innen. Impulse geben unter anderem Gudrun Mühlbacher, Leiterin des Klimabüros München des Deutschen Wetterdienstes und Sebastian Ebert vom Umweltbundesamt.
 
Mehr Informationen und das Veranstaltungsprogramm gibt es auf der Projektwebseite unter www.kooperation-anpassung.de. Dort können sich alle Interessierten bis zum 13. Juni anmelden (Teilnahme kostenlos). Außerdem können Sie dort ab sofort eigene Projektideen kurz vorstellen und sich die Vorschläge anderer Teilnehmer anschauen.

Mitteilung vom 23.05.2017

Zertifiziert: Zwölf neue Laiendolmetscher sollen Asylhelferkreise entlasten

Die Absolventen sprechen Arabisch, Dari und Farsi beziehungsweise Persisch, Kurdisch und Somali sowie gegebenenfalls auch Englisch.

Die Absolventen des Laiendolmetscherkurses freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss.

Die Absolventen des Laiendolmetscherkurses freuen sich über ihren erfolgreichen Abschluss.

Zwölf „Laiendolmetscher“ werden künftig Asylbewerbern und Flüchtlingen bei Behördengängen und Arztbesuchen zur Seite stehen und übersetzen. Damit entlasten die Dolmetscher auch die Asylhelferkreise im Ostallgäu. „Die Helferkreise leisten so wichtige Arbeit. Die Dolmetscher helfen allen Seiten und sind ein wichtiges Puzzlestück einer gelungenen Integration“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. In einem feierlichen Rahmen erhielten die „Laiendolmetscher“ ihre Zertifikate aus den Händen der Landrätin. Der Landkreis bot die Schulung erstmals an, finanzierte und organisierte sie.
 
„Trotz Sprach- und Integrationskursen stehen immer noch viele Asylbewerber und Flüchtlinge bei nötigen Behördengängen vor sprachlichen Herausforderungen – die deutsche Sprache ist eben eine schwere Sprache“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrer Begrüßung bei der Zertifikatsverleihung. So kamen nicht nur die Absolventinnen und Absolventen, sondern auch über 60 freiwillige Helfer aus Asylkreisen sowie Familienmitglieder und Freunde der Einladung der Landrätin nach, um den erfolgreichen Abschluss der Schulung gemeinsam zu feiern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – drei Frauen und neun Männer aus fünf Ländern – haben sich von Mitte März bis Mitte April auf die Arbeit als Dolmetscher im Landkreis Ostallgäu vorbereitet.
 
Erster Landkreis in Bayern

 
Auch Schulungsreferentin Antje Bommel überbrachte bei der Verleihung ihre Glückwünsche zur bestandenen Prüfung. Der Landkreis Ostallgäu ist der erste Landkreis in Bayern, der ein solches Konzept der „Laiendolmetscher“ selbst organisiert und als freiwillige Leistung auch finanziert. Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder Helferkreis ein Stundenkontingent für den Einsatz der Dolmetscher, für das der Landkreis aufkommt. Bei Fragen zur Vermittlung wenden Sie sich an Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl unter Telefon 08342 911-510 oder -194 oder via E-Mail: ehrenamt-asyl(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 23.05.2017

Landrätin auf Gemeindebesuch: Oberostendorf als 26. Station

Die kleine Gemeinde im Norden des Landkreises war bereits die 26. Station der Landrätin in ihrer Reihe der Gemeindebesuche.

Bürgermeister Holzheu und Landrätin Zinnecker beim Gemeindebesuch in Oberostendorf. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bürgermeister Holzheu und Landrätin Zinnecker beim Gemeindebesuch in Oberostendorf. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Einen konstruktiven und interessanten Gemeindebesuch hat Landrätin Maria Rita Zinnecker in Oberostendorf erlebt.  Zinnecker: „Ich bin jedes Mal beeindruckt zu sehen, wie dynamisch und lebendig die Gemeinden im Landkreis sind – da macht Oberostendorf überhaupt keine Ausnahme, im Gegenteil.“
 
Bürgermeister Helmut Holzheu hatte zunächst im Gemeindezentrum die Fakten und aktuellen Themen vorgestellt: Das Gewerbegebiet ist sehr begehrt, derzeit ist nur noch ein Platz frei. Die Planungen für das neue Rathaus der Gemeinde in der Dorfmitte sind weit vorangeschritten. Auch das neue Wohnbaugebiet ist gefragt, derzeit ist ein weiteres im Süden Oberostendorfs mit knapp 2,3 Hektar Fläche in Planung. Holzheu zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung seiner vier Ortsteile umfassenden Gemeinde. Messbare Fortschritte machte Oberostendorf beim Schuldenabbau. War die Gemeinde 2011 bei der Steuerkraft noch auf dem 33. Platz, belegte sie im Jahr 2016 den 16. Rang. „Das ist eine starke Leistung und spricht für die gute Arbeit von Bürgermeister und Gemeinderat“, sagte Zinnecker.
 
Rundtour durch die Gemeinde
 
Nach der Diskussionsrunde im Rathaus unternahmen Zinnecker, Holzheu und die zahlreichen Gemeinderäte, die sich für die Landrätin Zeit genommen hatten, eine Rundtour durch die Gemeinde. Eine der Stationen war die Firma Reico, europaweiter Vertreiber von Nahrungsergänzungsmitteln für Mensch und Tier. Das umsatzstarke Unternehmen mit rund 40 Mitarbeitern erweitert derzeit sein Firmengebäude. Auch der Geh- und Radweg zum neuen „Zentrum der Vereine“, der neue Hochwasserschutz für Gutenberg sowie das in der Bauausführung umstrittene Brückenbauprojekt in Unterostendorf waren Teil der Tour. Beim Brückenbauwerk sagte Zinnecker zu, sich vermittelnd einzuschalten.

Mitteilung vom 22.05.2017

Gemeinden erhalten Zuschüsse zum Straßenunterhalt

Rund 2,3 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln hat das Landratsamt an die Gemeinden verteilt, die nicht am Aufkommen der Kraftfahrzeugsteuer beteiligt sind.

Die pauschale Zuweisung an die Gemeinden beruht auf der Länge der vorhandenen Gemeindestraßen. Die pauschalen Zuweisungen wurden zum 1. Januar 2015 unter Berücksichtigung der eingetretenen Veränderungen in den Gemeindestraßenlängen fortgeschrieben, was auch als Grundlage der Festbeträge für 2017 dient. Das Geld ist in erster Linie für den ordnungsgemäßen Unterhalt der Straßen bestimmt, den die Gemeinden in ihrer Eigenschaft als Straßenbaulastträger gewährleisten müssen.

 

Hier finden Sie die Zuweisungen im Einzelnen.

Mitteilung vom 22.05.2017

25 Jahre FFH-Richtlinie: Knapp 200 Quadratkilometer im Landkreis

Die größten und wohl bekanntesten FFH-Gebiete im Landkreis sind der Kempter Wald mit Oberem Rottachtal, der Sulzschneider Forst und das Ammergebirge.

Bergwiese bei Pfronten. Bildautor: Rüdiger Kroll

Bergwiese bei Pfronten. Bildautor: Rüdiger Kroll

Am 21. Mai 1992, also vor genau 25 Jahren, wurde bei der Umweltkonferenz in Rio de Janeiro die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) verabschiedet. Im Landkreis Ostallgäu liegen 30 FFH-Gebiete und zwei SPA-Gebiete („special protected areas“). Sie machen 13 beziehungsweise 8,9 Prozent der Landkreisfläche aus. Die Vogelschutzgebiete überschneiden sich größtenteils mit FFH-Gebieten.
 
Die FFH-Gebiete und die europäischen Vogelschutzgebiete (SPA-Gebiete) bilden gemeinsam das Netz „NATURA 2000“. Die Gebiete wurden ausgewiesen, um das europäische Naturerbe zu sichern, zu erhalten und weiterzuentwickeln. FFH-Managementpläne dokumentieren, wo genau bedeutsame Lebensräume und besondere Arten vorkommen und was für die Erhaltung notwendig ist. Dies ist oft die Weiterführung der bisherigen Bewirtschaftung oder Pflege, es kann aber auch eine Renaturierung oder die Wiederaufnahme einer Nutzung sein (z.B. Streuwiesenmahd). Den Landschaftspflegeverbänden und den Naturschutzverbänden, aber auch den Kommunen sowie den Unteren Naturschutzbehörden kommt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung und der Vermittlung von NATURA 2000 zu.
 
Die FFH-Richtlinie hat auf Eigentümer, Bewirtschafter und Verwaltung verschiedene Auswirkungen. Das so genannte „Verschlechterungsverbot“ gilt dabei aber für alle. Demnach darf sich der Erhaltungszustand der im Gebiet vorkommenden besonderen Arten und Lebensräume nicht verschlechtern. Die bisherige Nutzung wird in aller Regel davon nicht berührt. Probleme kann es bei einer Nutzungsänderung geben, beispielsweise bei der Anlage eines Entwässerungsgrabens im Moor, oder wenn artenreiches Grünland intensiviert, aufgeforstet oder umgebrochen wird. Sofern Flächen in öffentlicher Hand liegen, sind die staatlichen Stellen zur Umsetzung der im Managementplan geforderten Verbesserungen verpflichtet. Für private Eigentümer gilt das Prinzip der Freiwilligkeit. Die Maßnahmen werden über freiwillige Vereinbarungen mit den Bewirtschaftern und Eigentümern umgesetzt, dazu gibt es in Bayern Förderprogramme wie das Vertragsnaturschutzprogramm und die Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie.
 
Die Höhere Naturschutzbehörde an der Regierung von Schwaben hat den Landschaftspflegeverband (LPV) Ostallgäu e.V. mit der Umsetzung von FFH-Managementplänen in neun FFH-Gebieten im Landkreis beauftragt. Die Gebiete liegen über den ganzen Landkreis verteilt und reichen vom Wiedergeltinger Wäldchen an der Grenze zum Unterallgäu über den Elbsee bis zum Unteren Halblech. Meist werden Landschaftspflegemaßnahmen gemeinsam mit Landwirten durchgeführt, für die dadurch ein willkommener Zusatzverdienst über die Förderung entsteht.
 
Beispiele für die Umsetzung der FFH-Managementpläne durch den LPV Ostallgäu

 

  • Im Bereich Hammerschmiede hat der LPV Laichgewässer für die stark gefährdete Gelbbauchunke verbessert und neu anleget – mit sofort sichtbarem Erfolg. 
  • Der vom Aussterben bedrohte Blauschillernde Feuerfalter, eine Rote-Liste-1-Art, profitiert von der Einzelentnahme von Sträuchern und von Wechselmahd im Randbereich von Streuwiesen, die der LPV organisiert.
  • Der streng geschützte Frauenschuh, die auffälligste Orchideenart Mitteleuropas, liebt den Halbschatten. Um ihm zu helfen, lichtet der LPV verbuschende Waldrandbereiche auf, damit er wieder zur Blüte kommt.

 

Zahlen zu FFH und NATURA 2000:

 

  • In Europa: in allen EU-Mitgliedsstaaten mehr als 27.000 NATURA 2000-Gebiete = ca. 18% (fast ein Fünftel) der Landfläche
  • In Deutschland: 5.206 NATURA 2000-Gebiete = ca. 15,4 % der Landesfläche
  • In Bayern: 746 NATURA 2000-Gebiete mit ca. 800 000 ha = rund 11 % der Landesfläche
  • In Schwaben: 132 NATURA 2000-Gebiete = ca. 11,4 % der Fläche Schwabens
  • Im Landkreis Ostallgäu: 32 NATURA 2000-Gebiete: insg. ca. 200 km² = ca. 14,3% der Landkreisfläche
Mitteilung vom 22.05.2017

9. ABK Allgäuer Radltour - unterwegs im Schlosspark

Am Sonntag, 21.5., startet unter der Federführung des Landkreises und der Aktienbrauerei die 9. Allgäuer Radltour am Festspielhaus in Füssen.

Radbegeisterte aus nah und fern können bei einer der beliebtesten Familienradveranstaltungen in Bayern die neuen Rad-Angebote im Schlosspark kennenlernen, mit denen sich das Ostallgäu seit einiger Zeit als Raddestination profiliert. Hierbei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen.
 
Der Start der Rennrad- und der Genussrunde erfolgt ab 9 Uhr. Die sportlich ambitionierten Teilnehmer und Semi-Profirennradler fahren die große Runde von 128 Kilometern. Die Strecke verläuft durch die wunderschöne Landschaft von Füssen über Halblech, Wildsteig, Peißenberg, Wessobrunn, Apfeldorf, Schwabsoien, Bernbeuren, Roßhaupten zurück nach Füssen. Diese Gruppe fährt eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 27 Stundenkilometer.
 
Direkt im Anschluss fällt am Festspielhaus der Startschuss für die Genussradler. Die gelbe Radler-Schlange bewegt sich von dort aus Richtung Rieden a.F. und Roßhaupten zur Pausenstation nach Prem. Nach einer kurzen Stärkung geht es über Halblech zurück nach Füssen. Die Genussrunde ist 42 Kilometer lang.
 
Im Bereich der 9. ABK Allgäuer Radltour kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen, da Straßen kurz gesperrt werden müssen, bis der Tross durchgefahren ist. Die Veranstalter bedanken sich schon jetzt für das Verständnis der anderen Verkehrsteilnehmer. Weitere Informationen vorab unter www.radregionallgaeu.de und www.aktienbrauerei.de.

Mitteilung vom 22.05.2017

DEMENSCH-Ausstellung startet in Marktoberdorf – erstmals mit Parcours

Vom 24. Mai bis 19. Juni werden die Bilder an 41 Ausstellungsorten im Innenstadtbereich zu sehen sein.

Humor kann dabei helfen, einfühlsam mit Demenz und ihren Erscheinungsformen umzugehen. Deshalb eröffnet der Landkreis Ostallgäu zusammen mit Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell und Mitgliedern der ortsansässigen Demenzhilfe-Organisationen am Mittwoch, 24. Mai, die Wanderausstellung „DEMENSCH“. Diese hat zum Ziel, für einen menschlichen Umgang mit Demenz zu werben. Die in Marktoberdorf ausgestellten humorvollen Motive des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann sollen einen wichtigen Beitrag leisten, Alltagssituationen von Bürgerinnen und Bürger mit Demenz und deren Angehörige noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
 
Humor ist Ausdruck einer Kultur, die Demenz annimmt und sie nicht ausgrenzt. Die unterhaltsamen Bilder von Peter Gaymann sollen die Betrachter auch dazu ermutigen, sich mit der besonderen Situation von Menschen mit Demenz auseinanderzusetzen. Ganz getreu dem Motto des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“. „Wir wünschen uns, dass Demenz und Demenzbetroffene einfach Teil der Gesellschaft sind und diese sorgsam mit ihnen umgeht. Die Bilder von Peter Gaymann leisten dazu einen sehr wertvollen Beitrag“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der erstmals in die Ausstellung integrierte Gedächtnis-Parcours der „Aktion Demenz“ Vorarlberg soll Menschen aller Altersgruppen für das Thema Demenzvorbeugung sensibilisieren und ein „Trainingsgerät“ beziehungsweise Tipps anbieten. Der Parcours vor dem Landratsamt beinhaltet sieben Schwerpunkt-Tafeln, bei denen Passanten jeder Altersgruppe ihre geistige Fitness überprüfen und fördern können. Die „grauen Zellen“ können wie Muskeln trainiert werden. Auf diese Weise wirkt man einem geistigen Abbau entgegen.
 
Die Bilder sind dezentral an 41 Ausstellungsorten in Marktoberdorf verteilt. Schwerpunkt bildet dabei die Achse zwischen Marktplatz und dem Landratsamt Ostallgäu in der Schwabenstraße. Dem liegt die Idee zu Grunde, dass die Bürgerinnen und Bürger im Alltag auf die Motive stoßen. Sie sollen dadurch mit dem Thema „Demenz“ in Kontakt und auch ins Gespräch kommen. So sollen Hemmschwellen abgebaut werden, im ganz normalen Alltag über das „Tabu-Thema“ Demenz zu sprechen. Einige der Werke können rund um die Uhr, andere zu den Öffnungszeiten des Ausstellungsortes betrachtet werden. Es gibt auch die Möglichkeit, ausgewählte Bilder im Rahmen von geführten Spaziergängen zu besichtigen. Der Demenzbeauftrage für den Landkreis, Stephan Vogt, bietet mehrere Führungen an. In diesem Rahmen wird Vogt die Motive erläutern und in einer ungezwungenen Atmosphäre in den Austausch mit den Interessierten gehen. Termine sind in der Begleitbroschüre veröffentlicht. Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung findet am Mittwoch, 24. Mai, um 12.30 Uhr auf dem Marktplatz Marktoberdorf statt. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 16.05.2017

Vierte Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Die vierte Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. findet am Dienstag, 23. Mai, statt.

Sie beginnt um 17 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. Hier wird vor allem über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 berichtet. „Wir haben weitere innovative und modellhafte Projekte im Ostallgäu für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 befürwortet und sind somit weiterhin auf einem guten Weg, die Ziele unserer Lokalen Entwicklungsstrategie zu erreichen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Bei der Mitgliederversammlung wird neben dem Bericht über den aktuellen Stand der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 sowie über die Kassenprüfung für das Jahr 2016 auch vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten über aktuelles zum EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 informiert. Darüber hinaus erfolgt ein Beschluss über die Änderungen der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums sowie Informationen zum Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. Die detaillierte Tagesordnung ist auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden.

 

LEADER 2014 - 2020: Fördersätze zwischen 30 und 70 Prozent

 

Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

 

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 12.05.2017

Zinnecker hofft auf mehr Unterstützung für Familien – und handelt

Landrätin Maria Rita Zinnecker wünscht sich vom Bayerischen Familienministerium mehr Unterstützung für Familien im Ostallgäu.

In einem persönlichen Brief an den zuständigen Staatssekretär Johannes Hintersberger regt Zinnecker an, das „nicht ausreichende“ Beratungsangebot auszuweiten. „Es darf nicht sein, dass die Beratungen beispielsweise zum Elterngeld jetzt sogar noch gekürzt werden sollen. Sie müssten im Angesicht steigender Geburtenzahlen erweitert werden“, sagt Zinnecker.
 
Hintergrund von Zinneckers Anregung ist, dass derzeit im Raum steht, die Zahl der Außensprechstunden des „Zentrum Bayern, Familie und Soziales“ (ZBFS) im Regierungsbezirk Schwaben zu reduzieren. Diese finden in Kempten, Neu-Ulm und Nördlingen statt. Begründung für die geplante Reduzierung ist, dass die Geburten und damit die Antragszahlen steigen und das ZBFS daher mehr Arbeit zu verzeichnen hat. „Gleichzeitig haben wir aber durch Nachfragen bei Familien in unseren Familienstützpunkten festgestellt, dass viele unbedingt praktische Hilfe beim Ausfüllen der teils sehr komplexen Anträge für das Elterngeld benötigen“, sagt Zinnecker. Es bestehe „dringender Bedarf für ein Informationsangebot vor Ort“.
 
Landkreis handelt: Info-Veranstaltungen in allen vier Familienstützpunkten
 
Der Landkreis handelt nun: „Ich habe erreicht, dass in allen vier Ostallgäuer Familienstützpunkten wenigstens einmal im Jahr eine Informationsveranstaltung durch das ZBFS stattfindet“, sagt Landrätin Zinnecker, die Hintersberger bittet, das „Bemühen um wohnortnahe Angebote für Familien weiter zu unterstützen und zu ermöglichen, dass regelmäßige Außensprechstunden im Landkreis stattfinden“. Zinnecker: „Ich bin gern bereit, die Koordination mit den Familienstützpunkten in Marktoberdorf, Füssen, Buchloe und Obergünzburg zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass Räume für die Beratung zur Verfügung stehen.“

Mitteilung vom 09.05.2017

Girls´Day im Landkreis Ostallgäu: Von Baukontrolle bis Feuerwehr

Zehn Mädchen haben am Girls´Day im Ostallgäu in verschiedene Berufe hineingeschnuppert. Auch für Jungen war etwas geboten.

Die Mädchen konnten sich am Girl's Day auch über die Arbeit in der Feuerwehr informieren.

Die Mädchen konnten sich am Girl's Day auch über die Arbeit in der Feuerwehr informieren.

Zehn Mädchen haben am Girls´Day im Ostallgäu in verschiedene Berufe hineingeschnuppert. Ins Landratsamt kamen an dem von der Gleichstellungsstelle des Landkreises organisierten Tag acht Mädchen, zwei Mädchen waren einen Tag am Kreisbauhof in Thalhofen. In Pfronten machte sich die ganze Klasse 7a auf zum Girls´ und Boys´Day.
 
Im Landratsamt Ostallgäu hat der Girls´Day schon eine lange Tradition. Seit 2003 betreuen und informieren alljährlich die Kollegen aus technischen Fachgebieten am Girls´Day interessierte Mädchen. Natalie (12): „Mir hat es im Bauamt sehr gut gefallen, weil Herrn Kindermann sehr nett war; er hat mir viele Sachen rund um das Bauen erklärt. Ich durfte zum Beispiel kontrollieren, ob ein Haus richtig gebaut worden ist.“ Selina (12), Jessica (13), Melissa (12) und Lena (13) wurden zunächst von Christian Rieger und Steven Stadler vom Bereich Sicherheit, Brand- und Katastrophenschutz über deren vielfältige Aufgaben informiert. Danach ging es zur Feuerwehr Marktoberdorf, wo der stellvertretende Kommandant und Gerätewart Bastian Northemann die Mädchen mit der Ausrüstung der Feuerwehr vertraut machte.  Jessica (13) meinte danach: „Das war toll und interessant. Ich überlege mir, in die Jugendfeuerwehr zu gehen, wenn ich 14 bin.“
 
„Interessant und spannend“
 
Franziska (15) und Celine (14) waren mit Diplomingenieurin  Sarah Sagemann in Sachen Landschaftsplanung und Naturschutz unterwegs im gesamten Landkreis Ostallgäu. Auch sie freuten sich über „die tolle Möglichkeit, in die Berufswelt zu blicken“. Für den Tag im Kreisbauhof Thalhofen hatten sich heuer Jasmin und Laura (beide 14 Jahre) gemeldet.  Beide fanden den Tag „interessant und spannend“. Laura meinte zum Girls´Day: „Ich finde es gut, dass man eine Chance hat, in verschiedene Berufe reinzuschnuppern, auf die man selbst nicht gekommen wäre.“
 
Für die Jungen hatte die Gleichstellungsstelle wieder umfangreiche Angebotslisten von sozialen Institutionen zur Verfügung gestellt. Mit der Mittelschule Pfronten gab es eine Sonderaktion: Alle Mädchen der Klasse 7a besuchten die Polizeistation, die Jungen verbrachten einen Tag als „Krankenpfleger auf Probe“ in der Acura Klinik beziehungsweise beim Ambulanten Krankenpflegeverein Pfronten.

Mitteilung vom 05.05.2017

Ortsentwicklung im Fokus von Ausstellungen im Landratsamt

Veranstaltungen zeigen, wo Probleme liegen - zum Beispiel beim Leerstand - und welche Chancen für eine nachhaltigen Entwicklung bestehen.

Professor Florian Nagler zeigte Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit Flächen-, Material- und technischen Ressourcen.

Professor Florian Nagler zeigte Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit Flächen-, Material- und technischen Ressourcen.

In enger Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Ostallgäu sowie dem Architekturforum Allgäu e.V. und dem Holzforum Allgäu e.V. haben zwei interessante und informative Ausstellungen zum Thema „Nachhaltige Ortsentwicklung“ im Landratsamt Ostallgäu stattgefunden. Beide wurden durch bemerkenswerte Impulsvorträge namhafter Referenten und durch Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnet.
 
Der „Landluft Baukultur-Gemeindepreis“ des Architekturforums Allgäu zeigte anschauliche Beispiele und zahlreiche Anregungen von innovativen Gemeinden aus dem Allgäu und Österreich, die seit vielen Jahren bereits eine aktive Zukunftsentwicklung für ihre Orte im Auge haben. Der zugehörige Impulsvortrag von Markus Berchtold-Domig aus Schwarzenberg im Bregenzer Wald stellte die Entwicklung und die aktuelle Problematik des Leerbestandes am Beispiel der Region Bregenzer Wald dar. Vortrag und Ausstellung sprachen Gemeindevertreter und Eigentümer von Hofstellen sowie Akteure in den Dörfern an. Breite Bewusstseinsbildung ist ein Schlüsselwort zukünftiger Ortsentwicklung.
 
Besichtigung der Preisträgergemeinden und zum Abschluss eine Häuserfahrt
 
In einem weiteren Baustein der Veranstaltungsreihe konnten die beiden ausgezeichneten Orte aus dem Landkreis Ostallgäu, Irsee und Mauerstetten, in einer Führung durch die Gemeinden besichtigt werden. Die im Vorfeld gezeigte Ausstellung über Nachhaltigkeit und Holzbau in Bayerisch-Schwaben führte in das Zukunftsthema des nachhaltigen Umgangs mit den endlichen Ressourcen ein. Professor Florian Nagler von der TU München zeigte vor zahlreichen interessierten Zuhörern im Vortrag zur Eröffnung Beispiele von alternativen Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit Flächen-, Material- und technischen Ressourcen. Den Schlusspunkt der Ausstellungsfolge setzte eine Häuserfahrt, die zu umgenutzten ehemaligen Bauernhäusern führte.

Mitteilung vom 04.05.2017

Maifest im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg

Am 2. Mai wurde von der Günztaler Trachtengruppe der Maibaum des Senioren- und Pflegeheimes Obergünzburg aufgestellt.

Der Maibaum des Senioren- und Pflegeheimes Obergünzburg wurde ganz ohne technische Hilfe aufgestellt.

Der Maibaum des Senioren- und Pflegeheimes Obergünzburg wurde ganz ohne technische Hilfe aufgestellt.

Mit viel Hauruck ging es für den Maibaum des Senioren- und Pflegeheimes Obergünzburg Zentimeter für Zentimeter nach oben, bevor er in seiner vollen Länge in der Senkrechten stand. Schön geschmückt mit den Zunftzeichen der im Seniorenheim vertretenen Berufe, dem Wappen der Gemeinde und des Landkreises Ostallgäu, steht der Baum nun inmitten des großen Gartens und erzählt von Gemeinsinn und Zusammenhalt. Beim anschließenden Maifest mit schmissiger Blasmusik der Obergünzburger  Pfutzger und dem Tanz der Günztaler Trachtengruppe kam auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz.

Mitteilung vom 04.05.2017

Modenschau für „Frauen wie Du und Ich“

Magermodels sucht man bei der Modenschau im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg vergeblich. Denn schöne Kleidung gibt es in allen Konfektionsgrößen.

Die Hobbymodels v. l.: Anne Wölfle, Irmgard Filser, Rosmarie Sattler, Claudia Beck-Knoll und Hermann Knauer. Mit auf dem Bild: Seniorchefin Paula Tschaffon, Geschäftsführerin Cornelia Tschaffon und Moderatorin Johanna Krempl.

Die Hobbymodels v. l.: Anne Wölfle, Irmgard Filser, Rosmarie Sattler, Claudia Beck-Knoll und Hermann Knauer. Mit auf dem Bild: Seniorchefin Paula Tschaffon, Geschäftsführerin Cornelia Tschaffon und Moderatorin Johanna Krempl.

Geschäftsführerin Cornelia Tschaffon-Epple vom ortsansässigen Modehaus Tschaffon will mit ihrer Modenschau Mut zur Mode machen, und „Frauen wie Du und Ich“ erreichen. Dass ihr das gelingt, zeigt der rege Zuspruch, den die Modenschau seit vielen Jahren erlebt. Inzwischen kennt Tschaffon-Epple die Maße und Figuren der ehrenamtlichen Models sehr genau und sucht im Vorfeld die entsprechenden Hosen, Blusen, Tuniken, Kleider, Röcke und Jacken für den jeweiligen Typ heraus.

 

Vorgeführt wird das, was den Damen auch selber gefällt. Damit auch die vereinzelt im Veranstaltungssaal anzutreffenden Männer modisch bedient werden, gibt es Hermann Knauer. Selbstbewusst dreht er auf dem von Frauen dominierten Laufsteg seine Runden, und das wie immer in „knitterarm und bügelfrei“, wie Moderatorin Johanna Krempl betont.

Mitteilung vom 02.05.2017

Dritte Auflage der Ausbildungsmesse in Marktoberdorf

Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft Marktoberdorf initiiert die Ausbildungsmesse heuer zum dritten Mal.

Rund 1500 Schülerinnen und Schüler und rund 70 Aussteller haben sich für die Messe im MODEON Marktoberdorf angemeldet. Sie findet statt am Donnerstag, 4. Mai, von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr für die Öffentlichkeit und am Freitag, 5. Mai, von 8 Uhr bis 13 Uhr für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Die Ausbildungsmesse Marktoberdorf will Jugendliche, Ausbildungsbetriebe, Unternehmen, Hochschulen und weiterführende Schulen zusammenführen und füreinander begeistern.

 

Ausbildungsmesse Marktoberdorf 2017: Ideale Plattform

 

Für die Firmen und Unternehmen aus der Region ist die Ausbildungsmesse eine ideale Plattform, um sich mit ihren Ausbildungsmodellen optimal präsentieren zu können. Für die Schüler und Schülerinnen wiederum bietet sich eine im Landkreis Ostallgäu einmalige Möglichkeit, sich nicht nur über die beruflichen Wege in Ihrer Region zu informieren, sondern auch Studienmöglichkeiten, FSJ, BUFDI, Bundeswehr, Auslandsjahr oder weitere interessante berufliche Chancen, kennenzulernen. 

 

Direkt in Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben treten

 

Die Abendveranstaltung am Donnerstag, 4. Mai, ist auch besonders für Eltern interessant, um gemeinsam mit ihren Kindern direkt in Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben zu treten. Erstmals wird es dieses Jahr am Donnerstagabend im Rahmen der Ausbildungsmesse eine gesonderte Veranstaltung für Gymnasiasten geben. Hier stehen ausgewählte Referenten in den Vortragsräumen zur Verfügung, die alle halbe Stunde die verschiedenen Berufs- und Studienmöglichkeiten nach dem Abitur präsentieren. Neben Hochschulen und Firmen mit dualen Studienangeboten referiert auch die IHK über Ausbildungsmöglichkeiten für Studenten – und das aus der interessanten Perspektive eines IHK Scouts. Neben dem Gymnasiasten - Abend wird auch wieder für ein musikalisches Rahmenprogramm gesorgt sein – Schulbands und andere regionale Bands sind herzlich willkommen hier aufzutreten!
Weitere Informationen zum Abiturienten-Abend erhalten Sie » hier.

 

Der Freitag, 5. Mai, ist der Tag, der für die Schülerinnen und Schüler gedacht ist. Sie besuchen die  Ausbildungsmesse im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms des Unterrichts. Dabei stellen die Aussteller die verschiedenen Berufsbilder vor und eröffnen so die Möglichkeit, sich direkt und persönlich über die Ausbildungschancen vor Ort zu informieren. Beim Dialog zwischen den Berufsanfängern und den Unternehmen werden bereits Praktikumsplätze vermittelt und erfahrungsgemäß kommt es zu vielen erfolgreichen Gesprächen mit Ausbildern oder sogar dem Firmenchef selbst. Das ist nicht nur für die Abschlussklassen der Mittel- und Realschulen interessant, sondern für alle Schularten. Ein Praktikum, welches einfach vor Ort realisierbar ist, hilft später sehr bei der Berufswahl.

 

Thema „Suchtprävention“ im Vordergrund

 

Im Jahr 2017 steht das Thema „Suchtprävention“ im Vordergrund der Ausbildungsmesse Marktoberdorf. Gemeinsam mit Akteuren vor Ort möchten die Organisatoren der Ausbildungsmesse für dieses immer aktuelle Thema sensibilisieren. Mit Aktionen, die z.B. die geänderte Wahrnehmung durch den Konsum von Alkohol oder Drogen simulieren, haben die Besucher die Möglichkeit zu sehen, welche negativen Konsequenzen ein Konsum von Suchtmitteln zur Folge hat. Daneben zeigt der Kreisjugendring OAL sein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten, die vor Ort wahrgenommen werden können.

 

Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse unter http://mod.ausbildungsmesse.org/.

Mitteilung vom 24.04.2017

„bergaufland“: Finanzmittel für Vorhaben zum Bürgerengagement

Die LAG „bergaufland Ostallgäu“ unterstützt Vorhaben von Vereinen, Verbänden, engagierten Personen und Gruppen, die das Bürgerengagement im Ostallgäu stärken.

„bergaufland Ostallgäu“ ruft nun dazu auf, Vorhaben bis zum 2. Juni einzureichen. „Das ist eine Super-Gelegenheit für viele Engagierte, sich bis zu 2.500 Euro Unterstützung zu sichern“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Unterstützt werden alle Vorhaben, die das Bürgerengagement in der Region stärken und den Entwicklungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 des Ostallgäus dienen. Die Vorhaben können im Zeitraum vom 24. April bis 2. Juni bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Je Vorhaben werden bis zu 80 Prozent der nachgewiesenen zuwendungsfähigen Kosten erstattet. Die finanzielle Unterstützung pro Maßnahme beträgt mindestens 500 Euro und maximal 2.500 Euro. Teilnehmen können Vereine, Verbände, engagierte Personen und Gruppen. Eine finanzielle Unterstützung ist beispielweise für Bau oder Erweiterung von Einrichtungen und Anschaffungen oder für die Durchführung von Veranstaltungen möglich. Für den ersten Aufruf stellt der Regionalentwicklungs-Verein insgesamt rund 11.000 Euro zur Verfügung. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt dann das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG). „Wir freuen uns auf eine hohe Beteiligung und interessante Vorhaben, die das Bürgerengagement in unserer Region stärken“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendigen Vorlagen für die Einreichung von entsprechenden Vorhaben können auf der Internetseite des Vereins www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail: info(at)bergaufland-ostallgaeu.de oder unter Telefon: 08342 911-514/353 zur Verfügung.
 
Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER 2014 - 2020 geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten stehen vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) sowie der Europäischen Union (EU) Fördermittel von 20.000 Euro zur Verfügung. Die restlichen rund 2.000 Euro werden von der LAG beigesteuert. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen in einem zweiten Aufruf weitere rund 11.000 Euro ausgerufen werden.

Mitteilung vom 21.04.2017

Aktionswoche „Zuhause daheim“: Veranstaltung des Landkreises in Görisried

Die Aktionswoche des Sozialministeriums findet vom 5. - 14.5.2017 statt. Das Landratsamt beteiligt sich mit einer Veranstaltung am 9.5. in Görisried.

So lange wie möglich im Alter zu Hause wohnen bleiben, dieser Wunsch ist häufig zu hören. Doch was braucht es dazu? Wie kann es gelingen? Ein Baustein ist das Seniorenkonzept des Landkreises Ostallgäu, das diese Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger unterstützt. „Die Selbstbestimmtheit bis ins hohe Alter zu erhalten, ist für die Menschen von großer Bedeutung und unser Motto in der Seniorenpolitik“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. In der Mehrzweckhalle in Görisried eröffnet Zinnecker am Dienstag, 9. Mai, um 14 Uhr die Ostallgäuer Veranstaltung zur bayernweiten Aktionswoche. Anschließend können die Bürger mit Experten ins Gespräch kommen. „Wir möchten die Ideen und Gedanken der Bürger aufgreifen und motivieren selbst aktiv zu werden“, sagt Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte beim Landkreis Ostallgäu. Vorgestellt werden Impulse zum Aufbau einer Nachbarschaftshilfe, zu alternativen Wohnformen, bürgerschaftlichem Engagement und Leistungen der Pflegeversicherung. Konkrete Beispiele aus der Praxis werden vorgestellt.
 
„Es gibt eine Reihe von Angeboten“
 
Bayerns Sozialministerin Emilia Müller sagt: „Die meisten Menschen wünschen sich so lange es geht im vertrauten Zuhause wohnen zu bleiben. Wir wollen, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird. Es gibt bereits eine Reihe von Angeboten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung tragen. Mit unserer Aktionswoche ‚Zu Hause daheim‘ stellen wir direkt vor Ort Möglichkeiten vor, wie ältere Menschen in ihrem Zuhause unterstützt werden können.“
 
Weitere Informationen zur Aktionswoche finden sich unter www.zu-hause-daheim.bayern.de und www.wohnen-alter-bayern.de.
 
Nähere Informationen zur Veranstaltung in Görisried gibt es im Landratsamt, Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises, Telefon: 08342 911-475 oder Christine.Seiz-Goeser(at)lra-oal.bayern.de oder Stephan Vogt, Demenzbeauftragter des Landkreises, Telefon: 08342 911-624 oder stephan.Vogt(at)lra-oal.bayern.de.

Taxigutachten

Der Landkreis Ostallgäu hat zum ersten Mal ein Gutachten zur Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes im Landkreis in Auftrag gegeben. Es behandelt die Nachfrage, das Angebot und gibt Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Taxiverkehrs. Das Gutachten finden Sie hier.

Integrationspreis

Die Regierung von Schwaben lobt zum 10. Mal den Integrationspreis aus. Mehr