AktuellesMitteilung vom 05.03.2026 Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bietet praxisnahes FachwissenFür die rund 140 teilnehmenden Ehrenamtlichen aus dem gesamten Landkreis gab es ein vielfältiges Fortbildungsprogramm. » mehr ![]() Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Ehrenamtlichen zur siebten Fachtagung. Bild: Landkreis Ostallgäu/Stefanie Randel-Möst Rund um das Thema ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Organisationen drehte sich am vergangenen Samstag die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ im Landratsamt in Marktoberdorf. Die Veranstaltung bot ein vielfältiges Fortbildungsprogramm für die rund 140 teilnehmenden Ehrenamtlichen aus dem gesamten Landkreis. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises.
„Es ist mittlerweile die siebte Fachtagung und die Veranstaltung erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit. Das ist schön zu sehen und ein weiterer Beweis dafür, dass das Ehrenamt im Landkreis blüht. Unser Anspruch als Landkreis ist es, Sie alle so gut wie möglich in Ihrem Ehrenamt zu unterstützen – mit konkreten Tipps, wertvollen Erfahrungen und natürlich Wissen aus der Praxis.“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der Teilnehmer. „Es ist ein Traum, wie man unterstützt wird. Die Veranstaltung ist wie eine helfende Hand, die einem gereicht wird,“ berichtet Teilnehmerin Sabine Kustermann vom Kirchenmusikverein.
Fachliche Impulse zu Recht, Organisation, Mitgliedergewinnung und Digitalisierung
In mehreren parallellaufenden Workshops konnten die Teilnehmenden aus einem breiten Angebot wählen – von rechtlichen Fragestellungen im Vereinsalltag über steuerliche Themen bis hin zu Vereinsorganisation, Mitgliedergewinnung und digitalen Fragestellungen. Zunächst standen Grundlagenfragen im Mittelpunkt. Behandelt wurden von Rechtsanwalt Richard Didyk unter anderem der notwendige Inhalt und die praxisorientierte Gestaltung von Vereinssatzungen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Mitgliederversammlung. Aber auch die Grundlagen der Gemeinnützigkeit und Besteuerung waren Themen die Rechtsanwalt Stefan Karsten Meyer den Ehrenamtlichen näherbrachte.
Neben den rechtlichen Punkten ging Vereinsberater Michael Blatz auf Strategien der Gewinnung und Bindung von engagierten Mitgliedern sowie der effektiven Arbeits- und Vereinsorganisation ein. Da auch die Außenwirkung für Vereine wichtig ist, wurde der Einsatz von Social-Media-Videos für mehr Reichweite und wirkungsvolles Grafik-Design mit digitalen Werkzeugen wie Canva von Simon Doser, Marketing und Social Media Experte, behandelt.
Dr. Sebastian Honert von digital verein(t) erläuterte den Ehrenamtlichen die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz im Ehrenamt. Anhand praktischer Beispiele wurde gezeigt, wie KI-Tools in Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und Projektplanung eingesetzt werden können. Auch Themen der mentalen Gesundheit im Ehrenamt haben ihren Platz gefunden: Fragen der Sinnhaftigkeit und zur Resilienz für Ehrenamtliche, also innere Stärke, Belastbarkeit und Optimismus Bewahren wurden von Andrea Schwaderlapp, Gesundheitswissenschaftlerin und Coach, aufgegriffen.
Ganztagesangebot für neue und zukünftige Vereinsvorstände
Parallel zu den einzelnen Workshops wurde ein Tagesworkshop „Starthilfe für neue und zukünftige Vereinsvorstände“ von Andreas Horber, Geschäftsführer des Bayerischen Musikrates, angeboten. Dieser richtete sich speziell an Personen, die neu Verantwortung im Verein übernehmen oder sich darauf vorbereiten. Inhalte waren unter anderem erste Schritte als neuer Vereinsvorsitzender, Strukturen im Verein, rechtliche Grundlagen und Satzung, Versicherungsschutz, Vereinssteuerrecht in kompakter Form sowie Grundzüge des Datenschutzes. „Das Angebot ist wirklich hilfreich und spannend. Es sind natürlich viele Informationen, die man als Neuling verarbeiten muss, aber man bekommt praxisnahe Tipps und Hinweise mit und fühlt sich dadurch besser vorbereitet,“ sagt Gundolf Lippold, neuer Vorsitzender des Fördervereins der Rot-Kreuz-Gemeinschaft Pfronten.
Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit im Landkreis Ostallgäu. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle Ehrenamt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de oder per Telefon 08342 911-674 und -290.
Mitteilung vom 05.03.2026 Dokumentarfilm und Filmgespräch „Kein Land für Niemand“ in der filmburg MarktoberdorfDer Film handelt von einer Flucht nach Europa – von der Überfahrt über das Mittelmeer bis zum Leben in Lagern an den EU-Außengrenzen. » mehr Die Stelle für Kommunale Integration am Landratsamt zeigt am 26. März 2026 in der filmburg Marktoberdorf den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“. Der Film handelt von einer Flucht nach Europa – von der Überfahrt über das Mittelmeer bis zum Leben in Lagern an den EU-Außengrenzen. Die Vorführung beginnt um 18.30 Uhr. Anschließend findet ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt. Die Veranstaltung kostet fünf Euro pro Ticket und wird vom Landratsamt bezuschusst.
„Kein Land für Niemand“ zeigt Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und versuchen, in Europa Schutz und eine neue Perspektive zu finden. Die Kamera ist bei Einsätzen der Seenotrettung auf dem Mittelmeer dabei, beobachtet das Ankommen an den EU-Außengrenzen und zeigt das Leben in Lagern, in denen viele Menschen auf engstem Raum über einen längeren Zeitraum ausharren. Geflüchtete, freiwillige Helfende und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen berichten von ihren Wegen, Erfahrungen, Belastungen und Hoffnungen.
Der Film arbeitet vor allem mit beobachtenden Bildern und Originaltönen. Auf ausführliche Kommentare aus dem Off wird weitgehend verzichtet, sodass die Stimmen der Beteiligten und die Situationen vor Ort im Mittelpunkt stehen. So entsteht ein unmittelbarer Einblick in Lebensrealitäten. Mit ruhigen Beobachtungen und längeren Einstellungen zeigt „Kein Land für Niemand“ Momente des Wartens, der Unsicherheit, aber auch des Zusammenhalts. Dabei geht es nicht nur um die Flucht selbst, sondern auch um den Alltag nach der Ankunft: um provisorische Unterkünfte, rechtliche Verfahren, Fragen der Versorgung und die Suche nach Orientierung in einer unbekannten Umgebung.
Filmemacher Maik Lüdemann kommt nach Marktoberdorf
Im Anschluss an die Vorführung in der filmburg besteht die Möglichkeit zum Austausch mit einem der beiden Filmemacher. Maik Lüdemann reist eigens ins Allgäu an, um im Filmgespräch von den Dreharbeiten zu berichten, Hintergründe zu erläutern und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich dokumentarische Arbeit in einem sensiblen Umfeld wie Flucht und Migration verantwortungsvoll gestalten lässt und welche Überlegungen hinter der filmischen Herangehensweise standen.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Kommunalen Integration des Landratsamts Marktoberdorf gemeinsam mit der filmburg Marktoberdorf. Weitere Informationen und Veranstaltungen sind in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden. Tickets können direkt über die filmburg Marktoberdorf reserviert werden.
Mitteilung vom 05.03.2026 Mobile Problemmüllsammlung startet am 13. MärzDas Problemstoffmobil macht in allen Gemeinden des Landkreises Station. » mehr Für Produkte mit Gefahrensymbol organisiert der Landkreis wieder eine mobile Sammlung. Wer Problemstoffe aus dem privaten Haushalt entsorgen möchte, kann diese in den kommenden Wochen bei der mobilen Problemstoffsammlung des Landkreises abgeben. Das Problemstoffmobil macht in allen Gemeinden des Landkreises Station.
Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man an einem oder mehreren Gefahrensymbolen auf Verpackungen oder in Gebrauchsanweisungen. Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel.
Problemstoffe persönlich übergeben und nicht vermischen
Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, Problemstoffe möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil zu bringen und keinesfalls miteinander zu vermischen. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, muss man diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben.
Die Termine für das Problemstoffmobil Frühjahr 2026 finden Sie hier.
Mitteilung vom 05.03.2026 Vernetzen, Austauschen, Stärken – neuer Treffpunkt für MehrlingselternMehrlingseltern stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen – vom erhöhten Organisationsaufwand bis zur gleichzeitigen Versorgung von Babys. » mehr Um Familien in dieser Situation gezielt zu unterstützen, bieten die Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi – Netzwerk frühe Kindheit) des Landkreis Ostallgäus und der Stadt Kaufbeuren ab Frühjahr 2026 einen neuen Treffpunkt für Eltern von Mehrlingen an. Das kostenlose Angebot richtet sich an Familien von Zwillingen, Drillingen oder Mehrlingen im Alter von null bis drei Jahren, sowie an werdende Mehrlingseltern.
Ziel des Treffpunkts ist es, den Eltern einen Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Stärkung zu schaffen. Geleitet wird das Projekt von Isabell Neuwirt-Traore, Sozialpädagogin, Mehrlingsberaterin und selbst Mutter von Zwillingen. Verstärkung erhält sie durch Mitarbeiterinnen der KoKi-Stellen aus den Jugendämtern des Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren. „Eltern sollen hier die Möglichkeit erhalten, ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen um sich gegenseitig beizustehen und bei Bedarf fachliche Impulse für ihre besondere Familiensituation zu erhalten.“ sagt Neuwirt-Traore.
Auch zu den unterstützenden Angeboten der Frühen Hilfen der Jugendämter können Auskünfte erteilt werden. Über das Jahr verteilt sind vier Treffen für jeweils zwei Stunden am Vormittag geplant. Diese werden abwechselnd in Kaufbeuren und Marktoberdorf stattfinden. Weitere Informationen erteilt die KoKi Ostallgäu unter der Nummer 08342-911 911, E-Mail: koki@lra-oal.bayern.de
Die Termine sind:
Mitteilung vom 04.03.2026 Countdown für Landrats- und Kreistagswahl am 8. März läuftIm Wahlkreis Ostallgäu sind rund 114.000 Bürger*innen stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 133 Stimmbezirke und weitere 116 Briefwahlbezirke gebildet. » mehr Die letzten organisatorischen Vorbereitungen für die Landrats- und Kreistagswahl am Sonntag, 8. März 2026, laufen derzeit im Büro von Kreiswahlleiter Ralf Kinkel. Im Wahlkreis Ostallgäu sind rund 114.000 Bürgerinnen und Bürger stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 133 Stimmbezirke und weitere 116 Briefwahlbezirke gebildet.
Für die Kreistagswahl stellen vier Parteien (CSU, Grüne, Freie Wähler/FWO und SPD) die mögliche Gesamtzahl von 60 Bewerberinnen und Bewerbern auf; die ÖDP 30, Junges Ostallgäu 25, die AfD 20, Die Linke 12 und die Bayernpartei 8. Auf den Stimmzetteln haben die Parteien, die weniger als 60 Personen aufstellen, ihre Chancen durch doppelte oder dreifache Nennung ihrer Bewerberinnen und Bewerber erhöht. Auch bei mehrfacher Nennung darf jede Bewerberin und jeder Bewerber maximal 3 Stimmen erhalten. Insgesamt umfasst der Stimmzettel für die Kreistagswahl 335 Kandidaten. Der jüngste Bewerber ist am Wahltag 18 Jahre, der älteste Bewerber 83 Jahre alt.
Aktuelle Wahlergebnisse auf der Internetseite wahlen.ostallgaeu.de
Zur Wahl der Landrätin oder des Landrats stellen sich mit Andreas Bauer (CSU), Bernd Stapfner (Freie Wähler/FWO), Wolfgang Dröse (AfD), Johannes Erd (Grüne) und Ilona Deckwerth (SPD) fünf Kandidatinnen und Kandidaten.
Am Wahlsonntag werden die Stimmen der Urnen- wie auch der Briefwähler ab 18 Uhr ausgezählt. Die Wahldaten für die Landrats- und die Kreistagswahl laufen dann zentral in der Kreiswahlleitung im Landratsamt zusammen, welche über die ständig aktualisierten Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Wahlkreis Ostallgäu berichten wird. Die Ergebnisse können auf der eigens für die Präsentation der Wahlergebnisse eingerichteten Seite wahlen.ostallgaeu.de abgerufen werden.
Auch die Ergebnisse der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen finden sich gesammelt unter diesem Link.
Mitteilung vom 03.03.2026 Nachhaltig aktiv vor Ort: Workshop im LandratsamtIm Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und konkrete Unterstützung für Initiativen und Projekte vor Ort im Ostallgäu. » mehr Die Servicestelle Klima lädt am Donnerstag, 19. März 2026, alle Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits für Klima und Nachhaltigkeit engagieren oder damit anfangen möchten, zu einem gemeinsamen Workshop ins Landratsamt Ostallgäu ein. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und konkrete Unterstützung für Initiativen und Projekte vor Ort im Ostallgäu.
Der Workshop „Nachhaltig aktiv vor Ort“ richtet sich an Engagierte aus Initiativen, Vereinen und Gruppen ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre Heimat nachhaltiger und zukunftsfähiger gestalten möchten. Die Veranstaltung bietet Raum, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen für lokales Engagement zu entwickeln.
Raum für Ideen, Austausch und neue Projekte im Ostallgäu
Nach einem kurzen Einstieg mit Praxisbeispielen arbeiten die Teilnehmenden in Kleingruppen zu Fragen wie: Wie können wir bestehende Initiativen stärken und weiterentwickeln? Wo kann ich mich mit meinen Fähigkeiten am besten einbringen? Welche ersten Schritte braucht es für neue Projekte wie Repaircafé, Gemeinschaftsgarten, Foodsharing oder Bürgerenergie? Der Workshop bietet Raum für Austausch, Vernetzung und konkrete Unterstützung für das Engagement der Teilnehmenden, sodass diese mit neuen Kontakten, frischen Ideen und nächsten Schritten nach Hause gehen. Zur Stärkung stehen ein kleiner Imbiss und Getränke bereit.
Der Workshop findet am Donnerstag, 19. März 2026, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis 12. März 2026 per E-Mail an klima(at)lra-oal.bayern.de möglich. Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 26.02.2026 Brückenerneuerungsarbeiten am Geh- und Radweg zwischen Kaufbeuren und Sachsenrieder Forst werden fortgesetztWährend der Arbeiten sind erneut abschnittsweise Vollsperrungen des Geh- und Radwegs erforderlich. Es wird jeweils örtlich umgeleitet. » mehr Nach Abschluss der Brückenerneuerungen in Mauerstetten und Linden im Dezember 2025 werden die Bauarbeiten an den Brücken bei Helmishofen und Stocken nach der Winterpause nun fortgesetzt. Während der Arbeiten sind erneut abschnittsweise Vollsperrungen des Geh- und Radwegs erforderlich. Der Rad- und Fußgängerverkehr wird in diesen Zeiträumen jeweils örtlich umgeleitet.
Für die Erneuerung der Brücke östlich von Helmishofen wird der Geh- und Radweg vom 3. März bis voraussichtlich zum 20. März voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Wannenweg und die Bahnhofstraße. Die Vollsperrung für die Erneuerung der Brücke bei Stocken beginnt am 16. März und endet voraussichtlich am 2. April. Hier erfolgt die Umleitung ab Frankenhofen über die Bergstraße, Hauptstraße (St2035), Waldhausstraße, Grüntenstraße und Forststraße (St2035) nach Stocken.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Mitteilung vom 26.02.2026 Sammelstellen für Gartenabfälle öffnen am 2. MärzAb Montag, 2. März, können Ostallgäuer Bürgerinnen und Bürger ihre Gartenabfälle wieder an allen öffentlichen Grüngutsammelstellen abgeben. » mehr Alle Standorte und Öffnungszeiten sind im Abfuhrkalender, auf den Internetseiten des Landkreises und in der Abfall-App Ostallgäu veröffentlicht.
Pro Tag dürfen höchstens drei Kubikmeter pflanzliche Abfälle aus dem privaten Garten abgegeben werden. Der erste Kubikmeter ist gebührenfrei, jeder weitere kostet neun Euro.
Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, holziges Grüngut von sonstigen Gartenabfällen zu trennen. Angelieferte Äste dürfen nicht dicker als acht Zentimeter sein. Baumstümpfe und Wurzelstöcke werden bei den öffentlichen Sammelstellen nicht angenommen.
Wer nur eine kleine Menge Grüngut entsorgen möchte, muss nicht unbedingt zu einer Sammelstelle für Gartenabfälle fahren. Bis zu einem Viertel Kubikmeter Gartenabfall nehmen ab dem 2. März auch die meisten Wertstoffhöfe entgegen.
Die Grüngutsammelstellen in Marktoberdorf, Nesselwang-Voglen und Roßhaupten nehmen außer Grüngut auch haushaltsübliche Mengen an Bauschutt an.
Mitteilung vom 25.02.2026 Interkulturelle Veranstaltungen im Ostallgäu: Film, Austausch, Beratung und Anerkennung des EhrenamtsDas Landratsamt Ostallgäu hat das Programm „Interkulturelle Veranstaltungen im Ostallgäu“ für den Zeitraum von März bis Juli 2026 veröffentlicht. » mehr Die Angebote richten sich an zugewanderte Menschen, ehrenamtlich Engagierte und alle Interessierten, die sich für Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturellen Dialog einsetzen.
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 26. März 2026, der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ in der filmburg Marktoberdorf. Beginn ist um 18.30 Uhr. Der Film zeigt, was Flucht nach Europa konkret bedeutet – von der Überfahrt über das Mittelmeer bis hin zum Ankommen an den EU-Außengrenzen. Geflüchtete, freiwillig Engagierte und Mitarbeitende von Organisationen berichten von ihren Wegen, Erfahrungen, Hoffnungen und Ängsten. Begleitend zur Vorführung findet ein Filmgespräch statt. Der Eintritt ist ermäßigt und kostet 5 Euro pro Ticket.
Am Donnerstag, 23. April 2026, lädt die Kommunale Integration von 18 bis 20 Uhr zum Stammtisch für Ehrenamtliche aus dem Bereich Migration/Integration ein. Mit dabei ist eine Fachkraft der Zentralen Rückkehrberatung Südbayern, eine neutrale und vertrauliche Anlaufstelle für Menschen, die über eine freiwillige Rückkehr in ihr Herkunftsland nachdenken. Der Stammtisch bietet Raum für Fragen, Austausch und Information – für Ehrenamtliche, die Menschen in solchen Entscheidungsprozessen begleiten. Eine Anmeldung ist bis 16. April 2026 erforderlich.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Veranstaltung „Informationen zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen“, die am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 16.30 Uhr im Landratsamt stattfindet. Die Infoveranstaltung wird in deutscher und englischer Sprache durchgeführt und richtet sich insbesondere an zugewanderte Menschen, Ehrenamtliche und weitere Interessierte. Das Team der IQ-Anerkennungsberatung (Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH) informiert über Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung, erläutert den Ablauf des Anerkennungsprozesses und erklärt, welche Unterlagen benötigt werden. Im Anschluss kann ein Termin für eine Fachberatung vereinbart werden. Eine Anmeldung ist bis 14. Mai 2026 möglich.
Den Abschluss des Programms bildet am Donnerstag, 16. Juli 2026, der „Stammtisch zur Anerkennung des Ehrenamtes“ mit Spaziergang und anschließender Brotzeit in der Skihütte Oberbeuren. Vom Treffpunkt aus geht es in gemütlichem Tempo gemeinsam zu Fuß zur Hütte. Unterwegs und an der Hütte bleibt viel Raum für ungezwungene Gespräche, Kennenlernen und Wiedersehen. Ab 18 Uhr erwartet die Teilnehmenden eine Brotzeit. Mit diesem Abend soll die Zeit und das große Engagement der Ehrenamtlichen im Bereich Flucht und Migration ausdrücklich gewürdigt werden. Eine Anmeldung ist bis 2. Juli 2026 möglich.
Für alle Veranstaltungen, außer dem Kinofilm, ist eine Anmeldung notwendig – per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-194. Weitere Informationen gibt es unter www.integreat.app/ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 25.02.2026 Wirtschaftsbeirat Ostallgäu diskutiert Mobilität im ländlichen RaumRund 100 Entscheiderinnen und Entscheider haben sich zum Dialogempfang 2026 in den Räumen der DMG Mori Pfronten GmbH getroffen. » mehr ![]() Auf den Foto v. l.: Reinhard Musch (Geschäftsführer DMG MORI Pfronten GmbH), Ingrid Bußjäger-Martin (Sprecherin Wirtschaftsbeirat, Vice President Finance & IT Fendt), Josef Ambros (Sprecher Wirtschaftsbeirat, Geschäftsführer Anton Ambros GmbH), Sandra Uhrig (Key-Note Spekerin, SRP Consulting AG), Christian Buchholz (Key-Note Speaker, verrocchio Institute for Innovation Competence AG), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Cornelius Nöß (Vorsitzender der GF DMG MORI Pfronten GmbH), Ferdinand Mayr (Moderator Dialogempfang und Wirtschaftsbeirat, GF Chr. Mayr GmbH + Co. KG), Florian Lau (GF DMG MORI Pfronten GmbH). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Christian Greither Rund 100 Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind der Einladung des Wirtschaftsbeirats Ostallgäu zum Dialogempfang 2026 in den Räumen der DMG Mori Pfronten GmbH gefolgt. Im Fokus stand das Zukunftsthema „Mobilität“ – mit besonderem Blick auf die Herausforderungen und Chancen im ländlich geprägten Landkreis Ostallgäu. Neben einem Impulsvortrag zum Thema „Mobilität beginnt im Kopf und nicht in der Großstadt“ arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf moderierten Arbeitsgruppen an konkreten Lösungsansätzen: von autonomer Mobilität über Smart-City-Projekte bis hin zu Freizeitverkehr und der Frage, was jede und jeder Einzelne im Alltag beitragen kann.
Landrätin und Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats Maria Rita Zinnecker betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung passgenauer Mobilitätslösungen für die Region und dankte den drei Geschäftsführern der DMG Mori Pfronten GmbH, Cornelius Nöß, Reinhard Musch und Florian Lau, für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, den Dialogempfang in den Räumlichkeiten des Unternehmens durchzuführen. „Mobilität ist für das Ostallgäu eine zentrale Zukunftsfrage – für unsere Unternehmen ebenso wie für die Menschen, die hier leben und arbeiten. Der Dialogempfang hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß die Bereitschaft ist, Mobilität neu zu denken und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die zu unserer Region passen.“ Die Sprecherin des Wirtschaftsbeirats, Ingrid Bußjäger-Martin (AGCO/Fendt), hob die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kommunen hervor. „Wir brauchen im Ostallgäu keine Kopie urbaner Mobilitätskonzepte. Wir brauchen Lösungen, die zu unseren Wegen, unseren Betrieben, unseren Dörfern und Städten passen. Besonders positiv war, wie konkret viele Ideen schon waren – von vernetzten Angeboten bis hin zu neuem betrieblichen Mobilitätsmanagement.“ Ihr Sprecherkollege Josef Ambros (Anton Ambros GmbH) betonte den direkten Nutzen für die Unternehmen. „Mobilität ist längst ein Wettbewerbsfaktor. Die heutigen Diskussionen haben gezeigt, dass Wirtschaft, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger das gleiche Ziel haben: eine verlässliche, bezahlbare und nachhaltige Mobilität im Ostallgäu. Jetzt geht es darum, die vielen guten Ansätze in konkrete Projekte zu überführen.“ Nach einem Überblick zum Status quo der Mobilität im Landkreis durch den Wirtschaftsreferenten des Landkreises Peter Däubler verdeutlichte der Impulsvortrag von Christian Buchholz und Sandra Uhrig, dass moderne Mobilität im ländlichen Raum vor allem mit einem veränderten Mindset beginnt. Unter dem Titel „Mobilität beginnt im Kopf und nicht in der Großstadt“ stellten Buchholz und Uhrig Trends, Denkmuster und Praxisbeispiele vor. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ländliche Regionen eigene, passgenaue Antworten auf die Herausforderungen von Klimawandel, Fachkräftemangel und veränderten Erwartungen an Erreichbarkeit und Flexibilität finden können. Anschließend vertieften die Teilnehmenden die Inhalte in fünf Arbeitsgruppen: autonome Mobilität, Smart-City-Best-Practices, konkrete Mobilitätsbedarfe im Ostallgäu, Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen sowie Freizeitverkehr. Unterstützt durch KI-gestützte Visualisierungen wurden zentrale Ergebnisse erarbeitet und im Plenum vorgestellt. In den Workshops wurden unter anderem ein Pilotprojekt mit autonomen Shuttles, der Ausbau flexibler Angebote wie des Flexibusses inklusive grenzüberschreitender Verbindungen sowie ein vielfältiger Mobilitätsmix aus Ruf- und Sammeltaxis, Mitfahr-Apps und freizeitorientierten ÖPNV-Linien diskutiert. Zudem wurden die bewusste Reflexion des eigenen Mobilitätsverhaltens und digitale Informationsangebote mit Park-and-Ride-Lösungen als wichtige Hebel für eine nachhaltigere Mobilität im Ostallgäu hervorgehoben. Die Anregungen aus dem Dialogempfang fließen in die weitere Arbeit des Wirtschaftsbeirats Ostallgäu und in die Zukunftsvision 2036 ein, die unter anderem das Ziel verfolgt, eines der modernsten Verkehrsnetze im ländlichen Raum zu entwickeln.
Mitteilung vom 24.02.2026 Energiekosten im Fokus: Kostenlose Beratung für kleine und mittlere UnternehmenDie Servicestelle Klima des Landkreises bietet diesen Unternehmen eine kostenlose, unabhängige Energieberatung an. » mehr Die Material- und Energiekosten stellen für viele kleine und mittlere Unternehmen im Landkreis Ostallgäu einen bedeutenden Kostenfaktor dar. Die Servicestelle Klima des Landkreises bietet diesen Unternehmen nun eine kostenlose, unabhängige Energieberatung an. Dabei werden Gebäude, Anlagen und Prozesse systematisch durch einen Profi analysiert, um Einsparpotenziale bei Energie und Kosten aufzudecken und gleichzeitig CO?-Emissionen zu senken. Das Angebot richtet sich an Betriebe im Ostallgäu mit jährlichen Energiekosten von über 10.000 Euro.
Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins werden die betrieblichen Gebäude, technischen Anlagen und relevanten Prozesse systematisch unter die Lupe genommen. Mit dem kostenlosen und anbieterneutralen Blick von außen unterstützt die Servicestelle Klima des Landkreises Betriebe dabei, Einsparpotenziale zu erkennen und gezielt zu nutzen.
Kosten senken, Klima schützen – praxisnah und unabhängig
Die Berater zeigen anhand konkreter Beispiele pragmatisch auf, wo Energie und Ressourcen effizienter eingesetzt, Verluste reduziert und bestehende Systeme optimiert werden können. Dabei stehen praxisnahe, wirtschaftlich sinnvolle und möglichst schnell umsetzbare Maßnahmen im Vordergrund – von einfachen Verhaltens- und Betriebsoptimierungen bis hin zu Investitionen in effizientere Technik.
Unternehmen aus dem Ostallgäu, die Interesse an einer Energieberatung haben, können sich direkt bei der Servicestelle Klima bewerben: E-Mail: klima(at)lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-961.
Weitere Informationen finden sich außerdem im Bereich „Für Unternehmen“ in der Klima-App des Landkreises Ostallgäu unter klima-app-oal.de. Die App bietet zusätzlich Hinweise, Beispiele und Serviceangebote rund um Klimaschutz und Energieeffizienz im betrieblichen Alltag.
Mitteilung vom 20.02.2026 Barrierefrei wählen: Kumulieren und Panaschieren einfach erklärtGerade für Menschen mit Behinderungen ist es wichtig, gut verständliche Informationen über Wahlen zu bekommen. » mehr Am 8. März findet die Kommunalwahl statt. Dabei spielen zwei Begriffe eine wichtige Rolle: Kumulieren und Panaschieren. Kumulieren bedeutet: Man kann einer Kandidatin oder einem Kandidaten bis zu drei Stimmen geben. Panaschieren bedeutet: Man darf seine Stimmen auf Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Wahllisten verteilen.
Gerade für Menschen mit Behinderungen ist es wichtig, gut verständliche Informationen über Wahlen zu bekommen. Dafür gibt es Angebote der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit – auch in Leichter Sprache.
„Das ist besonders hilfreich für Menschen mit einer kognitiven Einschränkung oder für diejenigen, die Schwierigkeiten beim Lesen haben“, erklärt Inklusionskoordinator Dr. German Penzholz.
Das Wahlhilfe-Heft kann man als barrierefreies PDF-Dokument auf der Internetseite des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung in Bayern herunterladen unter www.behindertenbeauftragter.bayern.de. Wer ein gedrucktes Exemplar bevorzugt, kann es bei der Landeszentrale bestellen.
Informationen in verständlicher Sprache sind ein wichtiges Hilfsmittel. Je nach Art der Behinderung sind zusätzlich jedoch unterschiedliche Unterstützungsformen nötig – zum Beispiel technische Hilfsmittel, persönliche Assistenz oder barrierefreie Wahllokale. Auch für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer stehen dazu gut aufbereitete Informationen auf der Internetseite des bayerischen Behindertenbeauftragten zur Verfügung.
„Barrierefreiheit ist im Alter ein sehr wichtiges Thema“, betont die Seniorenbeauftragte des Landkreises, Irmgard Haberberger. „Wir brauchen barrierefreie Orte zum Wählen. So können auch ältere Menschen mit einer Behinderung gut an der Wahl teilnehmen.“
Mitteilung vom 18.02.2026 Neue Integrationslotsin: Maša Grahovac übernimmt Begleitung von Ehrenamt, Migration und IntegrationSeit Anfang des Jahres verstärkt Maša Grahovac das Team der Integrationslotsinnen im Landkreis Ostallgäu. » mehr Gemeinsam mit Christina Panje und Julia Jäkel bilden sie die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um ehrenamtliches Engagement im Bereich Migration, Integration im Landkreis.
Zu den Aufgaben der Integrationslotsinnen gehören insbesondere die Unterstützung und Stärkung der Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit engagieren. Dazu zählen zum Beispiel die Organisation von Austauschtreffen und Workshops für Ehrenamtliche, in denen Wissen vermittelt, Erfahrungen geteilt und konkrete Fragen aus der Praxis besprochen werden. Ebenso begleiten sie Helferkreise vor Ort, nehmen an deren Treffen teil, stehen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung und unterstützen bei der Planung und Umsetzung von Projekten und Angeboten für geflüchtete und zugewanderte Menschen.
Vernetzung von Ehrenamt, Hauptamt und Institutionen
Darüber hinaus sind die Integrationslotsinnen wichtige Schnittstelle zwischen Ehrenamt, Hauptamt und Institutionen. Sie vermitteln Kontakte, unterstützen bei der Orientierung im Hilfesystem und tragen dazu bei, Angebote im Landkreis besser aufeinander abzustimmen: So wird Engagement gezielt gestärkt und Doppelstrukturen werden vermieden.
Neu hinzu kommt das Projekt „Geflüchtete ins Ehrenamt“. Hier unterstützen die Integrationslotsinnen geflüchtete Menschen, die sich selbst ehrenamtlich engagieren möchten – zum Beispiel in Vereinen, Initiativen oder sozialen Projekten. Sie klären gemeinsam Interessen und Stärken, informieren über Einsatzmöglichkeiten, stellen Kontakte zu passenden Organisationen her und begleiten die ersten Schritte im Ehrenamt. Auf diese Weise werden geflüchtete Menschen nicht nur als Hilfeempfangende, sondern auch als aktive Mitgestaltende im Gemeinwesen gestärkt.
Mit der neuen Personalaufstellung stehen insgesamt 1,5 Stellen für die Koordination, Unterstützung und Begleitung von Ehrenamtlichen im Bereich Migration und Integration zur Verfügung. Diese werden durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gefördert.
Mitteilung vom 17.02.2026 10 Jahre Familienstützpunkte im Ostallgäu: mit Waffeln ins JubiläumsjahrSeit 10 Jahren begleiten die Familienstützpunkte im Ostallgäu Familien mit Rat, Tat und vielfältigen Angeboten. » mehr Anlässlich des Jubiläums sind von den Familienstützpunkten das ganze Jahr über Aktionen geplant. Gestartet wird mit Waffelaktionen in offenen Treffs und bei Familienfrühstücken. Im weiteren Verlauf laden die Familienstützpunkte zu unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen ein – von Elternabenden über Elternkurse bis hin zu kreativen Mitmachangeboten.
Der Auftakt erfolgt am 26. Februar 2026 mit einem Familienfrühstück mit Waffeln im Familienstützpunkt Obergünzburg. Im Familienstützpunkt Buchloe sind Waffeln beim offenen Treff „Zamm´ kommen“ am 10. März 2026 geplant. Am 12. März 2026 folgt ein Familienfrühstück mit Waffeln im Familienstützpunkt Füssen und am 15. April 2026 gibt es frische Waffeln beim Babycafé im Familienstützpunkt Marktoberdorf. Familienfeste im ganzen Landkreis am 19. Juni 2026
Darüber hinaus lohnt sich laut Isabel Costian von der Familienbildungsstelle schon jetzt ein weiterer Blick in den Kalender: „Alle Interessierten können sich jetzt schon einmal Freitag, 19. Juni 2026, vormerken: An diesem Tag finden gleichzeitig in allen vier Familienstützpunkten im Landkreis ab 15 Uhr große Familienfeste statt – und alle sind herzlich eingeladen.“ Die Familienbildungsstelle des Landkreises koordiniert die Arbeit der Familienstützpunkte im Ostallgäu.
Über das Jahr hinweg werden zudem viele weitere Jubiläumsaktionen angeboten. Alle Termine, Uhrzeiten und Anmeldeinformationen sind in der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu abrufbar unter familienapp-kf-oal.de.
Mitteilung vom 12.02.2026 Neues Veranstaltungsprogramm rund um Klima & NachhaltigkeitDie Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu veröffentlicht ihr neues Veranstaltungsprogramm für den Zeitraum von März bis Juli 2026. » mehr Das Angebot reicht von Workshop und Vorträgen über Online-Formate bis hin zu einer Moorführung und einer hochkarätig besetzten Abendveranstaltung. Bürgerinnen und Bürger erhalten konkrete Anregungen, wie sie Klimaschutz, Energiewende und Gesundheit im Alltag miteinander verbinden können – verständlich, praxisnah und größtenteils kostenfrei.
Mit dem neuen Programmflyer bündelt die Servicestelle Klima ein abwechslungsreiches Angebot für alle, die sich zu Klimaschutz und Energiewende informieren oder selbst aktiv werden möchten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, bereits Engagierte, Familien sowie Fachpersonen.
Workshop „Nachhaltig aktiv vor Ort – für Engagierte und Interessierte“ am Donnerstag, 19. März 2026, Landratsamt Ostallgäu In diesem Workshop erhalten Engagierte und Interessierte Impulse, wie sie Klimaschutz-Projekte in Gemeinde, Verein oder Initiative anstoßen, weiterentwickeln und langfristig verankern können. Praxisbeispiele und Austausch stehen dabei im Mittelpunkt.
Vortrag „Energetische Sanierung – die 10 häufigsten Fehler vermeiden“ am Mittwoch, 22. April 2026, Landratsamt Ostallgäu Der Vortrag richtet sich vor allem an Hauseigentümerinnen und -eigentümer. Es wird gezeigt, welche typischen Planungs- und Ausführungsfehler bei der energetischen Sanierung auftreten – und wie sich diese vermeiden lassen, um Gebäude zukunftssicher und energieeffizient zu machen.
Online-Vortrag „Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen“ am Mittwoch, 20. Mai 2026 Der Online-Vortrag beleuchtet, wie der Klimawandel die Gesundheit von Kindern beeinflusst und welche Risiken insbesondere durch Hitze und neue Krankheitsüberträger entstehen. Teilnehmende erhalten praktische Tipps, wie sie Kinder im Alltag besser schützen können.
Hitzeaktionstag: „Warum Energiewende, Klimakrise und Hitzeschutz uns alle angehen – und wie wir Lösungen entwickeln“ am Donnerstag, 11. Juni 2026, MODEON Im Rahmen des bundesweiten Hitzeaktionstags diskutieren Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann, wie Klimakrise, Energiewende und Gesundheit zusammenhängen. Die Veranstaltung zeigt, welche Lösungen vor Ort möglich sind – von kommunalen Strategien bis hin zu individuellem Handeln.
Moorführung „Mehr als Matsch – Wie Moore uns vor Hochwasser und Trockenzeiten schützen“ am Donnerstag, 18. Juni 2026, Stötten am Auerberg Bei dieser Exkursion erfahren die Teilnehmenden direkt im Gelände, warum intakte Moore wichtige Verbündete im Klimaschutz und Wasserhaushalt sind. Die Führung veranschaulicht, wie Moore vor Hochwasser und Trockenzeiten schützen und welchen Beitrag sie für Artenvielfalt und Landschaftsbild leisten.
Online-Vortrag im Rahmen der Bayerischen Energietage: „PV, Speicher & Co im effizienten Zusammenspiel“ am Donnerstag, 23. Juli 2026 Der Online-Vortrag zeigt, wie Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und weitere Komponenten im Haus optimal zusammenspielen können. Behandelt werden unter anderem Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauchsoptimierung und technische Grundlagen für eine gut abgestimmte Anlage.
Die Servicestelle Klima lädt alle Interessierten ein, sich aktiv an den Veranstaltungen zu beteiligen – sei es als Besucher, Teilnehmer oder mit eigenen Themenvorschlägen für künftige Events. Mit diesem breit gefächerten Programm möchte die Servicestelle nicht nur informieren, sondern auch den Dialog und Austausch in der Region fördern.
Der neue Programmflyer steht digital zum Download bereit in der Klima-App (klima-app-oal.de) und liegt außerdem an verschiedenen öffentlichen Stellen im Landkreis aus (z.?B. Rathäuser, Bibliotheken). Kontakt: Servicestelle Klima, klima@lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 12.02.2026 Durchfahrtsverbote: Schilder sind geliefert und werden aufgestelltAm Freitag, 13. Februar, beginnen die zuständigen Straßenbaulastträger damit, die Schilder an den vorgesehenen Standorten aufzustellen. » mehr ![]() Landrätin Maria Rita Zinnecker und Kreisbauhof-Mitarbeiter Michael Hofer mit den neuen Verkehrsschildern, die künftig die beschränkten Durchfahrtsverbote gegen den staubedingten Ausweichverkehr von der A 7 im südlichen Ostallgäu kennzeichnen. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Die Straßenschilder für die Kennzeichnung der Durchfahrtsverbote im südlichen Ostallgäu sind eingetroffen. Am Freitag, 13. Februar, beginnen die zuständigen Straßenbaulastträger damit, die Schilder an den vorgesehenen Standorten aufzustellen.
„Mit der Lieferung der Schilder wird aus der Allgemeinverfügung des Landratsamtes jetzt konkrete Realität auf der Straße“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv geplant, abgestimmt und die Beschilderung vorbereitet. Jetzt können wir den nächsten Schritt machen: Die Verbote werden für alle Verkehrsteilnehmer klar erkennbar. Damit senden wir ein deutliches Signal an Durchreisende, bei Stau auf der Autobahn nicht mehr durch die Orte im südlichen Ostallgäu auszuweichen. Das wird die Belastung für die Anwohner spürbar verringern und die Lebensqualität in den betroffenen Gemeinden weiter stärken.“
Die Schilder markieren künftig die Strecken, die bei Rückstau auf der A 7 zwischen Nesselwang und dem Grenztunnel Füssen nicht mehr als Ausweichrouten genutzt werden dürfen. Aufgestellt werden die Schilder durch den jeweils zuständigen Straßenbaulastträger: das Staatliche Bauamt Kempten für die betroffenen Bundes- und Staatsstraßen, die Tiefbauverwaltung des Landkreises Ostallgäu für die Kreisstraßen sowie die Stadt Füssen und der Markt Nesselwang für die betroffenen Gemeindestraßen.
Mitteilung vom 10.02.2026 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister informieren sich über „Bau-Turbo“Auf Initiative von MdB Stephan Stracke war der Bayerische Bauminister Christian Bernreiter ins Ostallgäu gekommen, um den Bau-Turbo zu beleuchten. » mehr Auf Einladung der Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker und des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke haben sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Ostallgäu über den sogenannten „Bau-Turbo“ informiert. Auf Initiative von Stracke war der Bayerische Bauminister Christian Bernreiter ins Ostallgäu gekommen, um den Bau-Turbo aus der Perspektive des Freistaats zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Landratsamt stand die Frage, wie die seit dem 30. Oktober 2025 geltenden vereinfachten rechtlichen Grundlagen für das Bauen in den Kommunen angewendet werden können. Praxisbeispiele aus Bayern und dem Ostallgäu veranschaulichten die neuen Anwendungsmöglichkeiten.
„Das Bauen dauert viel zu lang in unserem Land. Deshalb haben wir auf Bundesebene mit dem Bau-Turbo für mehr Tempo und größere Spielräume gesorgt“, erklärte Stracke zum Auftakt der Veranstaltung. Stracke hat als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag den Bau-Turbo mit auf den Weg gebracht. „Damit der Bau-Turbo in der Praxis wirklich zündet, brauchen wir die Kommunen. Ohne sie läuft gar nichts. Denn jedes Vorhaben benötigt die Zustimmung der Gemeinde. Damit die neu geschaffenen Spielräume jetzt schnell und effektiv vor Ort genutzt werden, war es mir wichtig, unseren Kommunen im Ostallgäu Praxistipps an die Hand zu geben. Dies ist mit dem heutigen Workshop gelungen“, so der Abgeordnete. Er dankte in diesem Zusammenhang besonders Staatsminister Bernreiter und seiner Fachabteilung im Ministerium sowie dem Bauamt des Landratsamtes für den fachlichen Input.
Bauminister Bernreiter sagte: „Bauen muss wieder einfacher und kostengünstiger werden. Lange und bürokratische Planungs- und Genehmigungsverfahren bremsen am Bau. Der Bund hat hier mit dem Wohnungsbau-Turbo einen wichtigen Schritt gemacht – besonders beim Aufstocken, bei der Nachverdichtung und beim Neubau.“ Das schaffe Gemeinden mehr Spielraum ohne lange Bebauungsplanverfahren. Viele Impulse dafür seien aus Bayern gekommen. „Nun gilt es, mit der anstehenden BauGB-Novelle weitere Erleichterungen für alle Baubereiche zu schaffen: weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen und kein Gold Plating bei EU-Vorgaben! In Bayern gehen wir parallel mit dem Gebäudetyp e weitere Kostentreiber wie ausufernde Normen an“, so Bernreiter weiter.
„Unsere Bürgerinnen und Bürger brauchen bezahlbaren Wohnraum – in unseren Städten genauso wie in den kleineren Gemeinden“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Es ist gut, dass die Kommunen nun mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Verantwortung vor Ort haben, um genau diesen Wohnraum zu schaffen. Der Bau-Turbo ist ein wichtiges Instrument, um Verfahren zu beschleunigen und Projekte schneller auf den Weg zu bringen. Er erspart mancher Gemeinde ein zum Teil sehr aufwendiges oder komplexes Bauleitplanverfahren und eröffnet insbesondere Erleichterungen bei der städtebaulichen Nachverdichtung. Wenn Planungen und Genehmigung schneller werden, kommt das am Ende direkt den Menschen zugute, die hier im Ostallgäu eine passende Wohnung oder ein Zuhause suchen.“
Über den „Bau-Turbo“
Der „Bau-Turbo“ ist die Kurzbezeichnung für das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“. Dazu erhalten die Gemeinden mehr Spielraum, um Wohnungsbauprojekte zu ermöglichen. So kann zum Beispiel erleichtert von Regelungen eines Bebauungsplanes befreit werden. Außerdem ermöglicht der Bau-Turbo mehr Flexibilität bei der Zulassung von Bebauung im Innenbereich und bei Abweichungen von planungsrechtlichen Vorschriften. Voraussetzung ist immer, dass die Gemeinde zustimmt und das Vorhaben mit ihren städtebaulichen Zielen und Vorstellungen vereinbar ist.
Mitteilung vom 10.02.2026 Probestimmzettel für Kreistagswahl jetzt onlineDer Landkreis empfiehlt den Wahlberechtigten, sich frühzeitig mit den Wahlmodalitäten – insbesondere dem Kumulieren und Panaschieren – vertraut zu machen. » mehr Die Kreiswahlleitung im Landratsamt Ostallgäu bereitet sich seit längerem intensiv auf die anstehenden Landkreiswahlen vor. Heute wurde auf der Internetseite des Landratsamts ein Probestimmzettel eingestellt.
Für das Amt der Landrätin beziehungsweise des Landrats wurden insgesamt fünf Wahlvorschläge zugelassen. Für die Wahl des Kreistags des Landkreises Ostallgäu liegen insgesamt neun Wahlvorschläge vor, auf denen 335 Bewerberinnen und Bewerber für ein Mandat im Kreistag kandidieren.
Die Stimmzettel für die Kreistagswahl werden aufgrund der Vielzahl an Wahlvorschlägen und Kandidierenden besonders umfangreich sein. Der Landkreis empfiehlt den Wahlberechtigten, sich frühzeitig mit den Wahlmodalitäten – insbesondere dem sogenannten Kumulieren und Panaschieren – vertraut zu machen.
Probestimmzettel im Internet
Zur besseren Vorbereitung auf die Stimmabgabe stellt der Landkreis einen Probestimmzettel für die Kreistagswahl auf seiner Homepage unter www.landkreis-ostallgaeu.de/kommunalwahl zur Verfügung. Der Probestimmzettel zeigt dabei an, wann eine Stimmabgabe noch gültig ist und welche Verteilungen nicht möglich sind und zur Ungültigkeit führen würden.
Auf der Homepage finden sich auch noch weitergehende Informationen zur Organisation und Durchführung der Kommunalwahlen.
Die Wahlberechtigten werden bis spätestens 15. Februar 2026 durch die amtlichen Wahlbenachrichtigungen ihrer jeweiligen Gemeinde über ihren Wahlraum und die Möglichkeiten der Stimmabgabe informiert und haben dann verschiedene Möglichkeiten, bei Bedarf einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen zu beantragen. Die Details können der jeweiligen Wahlbenachrichtigung entnommen werden.
Mitteilung vom 10.02.2026 Kolpingfamilie spendet 250 Euro an Senioren- und Pflegeheim ObergünzburgDie Kolpingfamilie Obergünzburg hat dem Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg eine Spende in Höhe von 250 Euro überreicht. » mehr ![]() Auf dem Bild v. l.: Julia Frank (Einrichtungsleiterin SPH OBG), Alfons Hummel (Kolpingfamilie Obergünzburg), Das Geld stammt aus dem Erlös der traditionellen Nikolausaktion des Jahres 2025, die die Kolpingfamilie seit über fünf Jahrzehnten anbietet. Der Betrag kommt der bunten Veranstaltungskultur im Haus zugute und soll dazu beitragen, zusätzliche Angebote und Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner zu ermöglichen. Stellvertretend für die Kolpingfamilie übergaben Alfons Hummel und Dieter Haase den symbolischen Scheck an die Einrichtung.
Die finanzielle Unterstützung ist Teil eines umfassenden ehrenamtlichen Engagements der Kolpingfamilie Obergünzburg für ältere Menschen. Bereits im Oktober hatten Mitglieder der Kolpingfamilie gemeinsam mit der Kolpingjugend einen besonderen Ausflug organisiert: Mit vereinten Kräften begleiteten sie 15 Bewohnerinnen und Bewohner, vorwiegend im Rollstuhl, auf den Obergünzburger Wochenmarkt. Im Anschluss ließen sich alle Beteiligten vor dem Verkündhaus frisch gebackene Waffeln der Kolpingjugend schmecken.
Mitteilung vom 10.02.2026 Erweiterung des Gymnasiums Buchloe: Landkreis setzt auf SchulcampusAm Freitag hat der Kreisausschuss beschlossen, auf dem Gelände den Erweiterungsbau des Gymnasiums als Schulcampus zu errichten. » mehr Der Landkreis Ostallgäu treibt die Planungen für die Erweiterung des Gymnasiums Buchloe voran. Am Freitag hat der Kreisausschuss beschlossen, auf dem Gelände den Erweiterungsbau des Gymnasiums als Schulcampus zu errichten, der zukünftig bei Bedarf von Gymnasium, Realschule und Mittelschule Buchloe gemeinsam genutzt werden könnte. Ziel ist eine zukunftsfähige Lösung, die den steigenden Raumbedarf deckt und eine moderne Lernumgebung schafft.
Kern des vom Landkreis Ostallgäu erstellten Vorentwurfs ist ein autarkes Campusgebäude mit Turnhalle, Klassenzimmern, Fachräumen und Sanitärräumen. Dieses ist so geplant, dass es von allen Schulen gut erreichbar ist und bei Bedarf auch unabhängig vom bestehenden Gymnasium genutzt werden kann. Separate Erschließungen ermöglichen die flexible Nutzung einzelner Bereiche, etwa der Turnhalle oder des offenen Ganztags.
„Alle Schulen am Standort profitieren“
„Mit dem neuen Campusgebäude schaffen wir eine Lösung, von der alle Schulen am Standort profitieren“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Planung ermögliche es, „Räume flexibel zu nutzen und den Schulalltag wie auch außerschulische Angebote besser miteinander zu verzahnen“. Der Landkreis legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Vorgesehen sind eine kompakte, ressourcenschonende Bauweise mit Holz und einem Gründach sowie ein Low-Tech-Ansatz für einen wirtschaftlichen Betrieb.
Kombiniertes Modell
Für die konkrete Durchführung der Gesamtmaßnahme am Gymnasium Buchloe wird ein kombiniertes Modell gewählt: Die Vorplanung wurde hausintern im Landratsamt erstellt, für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird ein externes Planungsbüro beauftragt. Ab der Ausführungsplanung, also der Erstellung detaillierter Werk- und Detailpläne, wird ein Generalunternehmer die Baumaßnahme übernehmen.
Mitteilung vom 09.02.2026 Sechs Jahre Integreat App im Ostallgäu: Digitaler Wegweiser feiert JubiläumSeit sechs Jahren unterstützt die Integreat App Zugewanderte im Landkreis Ostallgäu dabei, sich im neuen Alltag zurechtzufinden. » mehr Im Januar 2020 gestartet, verzeichnet sie aktuell rund 5.000 Zugriffe pro Monat – etwa viermal so viele wie zu Beginn. Mit den insgesamt etwa 67.000 Zugriffen im Jahr 2025 ist sie heute ein zentrales Instrument der Integrationsarbeit im Landkreis. Deutschlandweit wurde im vergangenen Jahr etwa fünf Millionen Mal auf die App zugegriffen. Sie ist damit eine der bundesweit führenden digitalen Integrationslösungen.
Landkreis-Informationen auf 12 Sprachen
Die Integreat App bündelt auf mittlerweile über 250 Seiten wichtige Informationen rund um das Ankommen und Leben im Landkreis Ostallgäu – unter anderem zu Deutschkursen, Arbeit, Wohnen sowie regionalen Beratungsangeboten. Alle Inhalte sind kostenfrei, werden regelmäßig aktualisiert und stehen mittlerweile in 12 Sprachen zur Verfügung. So erhalten zugewanderte Menschen ebenso wie Ehrenamtliche und Fachkräfte aus Beratungsstellen und Behörden verlässliche Informationen im Bereich der Integration aus einer Hand. Um die App aktuell zu halten und weiterzuentwickeln, verstärkt seit September 2025 eine eigens dafür eingestellte Minijob-Kraft das Team der Kommunalen Integration.
Die Integreat-App ist barrierefrei und rund um die Uhr per Smartphone und Webbrowser nutzbar unter www.integreat.app/ostallgaeu.de.
Mitteilung vom 06.02.2026 Schulstandort Buchloe erhält 400-Meter-LaufbahnDas Gymnasium und die Realschule Buchloe erhalten eine 400-Meter-Laufbahn. Das hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung entschieden. » mehr ![]() Foto: Aus der Kurzstreckenbahn des Gymnasiums Buchloe wird künftig eine 400-m-Rundbahn. Auf dem Bild: Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Robert Pöschl. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Die Bahn wird auf dem Sportgelände des Gymnasiums entstehen und steht außer den beiden Schulen auch den lokalen Sportvereinen zur Verfügung.
Den entscheidenden Impuls für die jetzige Möglichkeit zur Umsetzung brachte der Blick auf den gesamten Schulstandort Buchloe. Die Realschule verfügt über keine eigenen Freisportflächen. Daher wurden die Schülerzahlen der benachbarten Schulen gemeinsam betrachtet und bei der Regierung von Schwaben vorgetragen. Mit den vereinten Schülerzahlen, der Perspektive weiterer Ganztagsklassen und steigender Jahrgangsstärken eröffneten sich Möglichkeiten für eine Förderung.
„Ich freue mich sehr, dass wir nach intensiven Planungen und Verhandlungen mit der Regierung von Schwaben und dem jetzigen Beschluss des Kreisausschusses die 400-Meter-Bahn endlich realisieren können“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Bahn ist ein wichtiger und langersehnter Schritt für den Schul- und Vereinssport in Buchloe, mit dem wir den Schülerinnen und Schülern die Wege auf teilweise weit entfernte Anlagen künftig ersparen können.“ Buchloes Bürgermeister Robert Pöschl fügt hinzu, dass für ihn mit der Bahn ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehe. „Die 400-m-Laufbahn wird das Sportangebot für Schulen und Vereine in Buchloe deutlich aufwerten“, so Pöschl. „Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt auch die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt.“
Kosten liegen im Rahmen von knapp 500.000 Euro
Bei seiner Kostenschätzung geht der Landkreis derzeit von rund 450.000 Euro aus. Bezüglich der Förderung ist aktuell von etwa 50 Prozent auszugehen. Hinzu kommt eine Kostenbeteiligung der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe in Höhe von 22 Prozent auf Grundlage der bestehenden Vereinbarung zur Investitionskostenbeteiligung für das Gymnasium Buchloe.
Mitteilung vom 05.02.2026 Landrätin besichtigt neue Werkräume der Realschule BuchloeDie Räume stehen der Schule seit Ende 2025 zur Verfügung. Neben dem Mobiliar umfasst die Ausstattung eines Werkraums auch mehr als 1.000 Teile an Werkzeug. » mehr ![]() Sichtlich Freude bereitete allen der Praxistest in den neuen Werkräumen: Es sägten, feilten und maßen (v. l.) Ministerialbeauftragter Bernhard Buchhorn, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schulleiterin Lucia Wind, Fachbetreuerin für Werken Astrid Heitz und Bürgermeister Robert Pöschl. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling Die Realschule Buchloe verfügt über neue, modern ausgestattete Werkräume. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister Robert Pöschl, dem Ministerialbeauftragten für die Realschulen Bernhard Buchhorn und Schulleiterin Lucia Wind ein Bild von den erneuerten Räumen gemacht. „Mit den neuen Werkräumen stärken wir die handwerkliche Bildung an der Realschule Buchloe und schaffen eine Lernumgebung, die sich an modernen Ausbildungs- und Arbeitswelten orientiert“, sagte Landrätin Zinnecker bei der Besichtigung. Der Landkreis Ostallgäu hat rund 158.000 Euro in die Sanierung investiert.
Die Maßnahme umfasste die gesamte Neugestaltung der Räume – von neuen Bodenbelägen und Wandanstrichen bis zu neuen Werkbänken. Zusätzlich wurden die Beleuchtung modernisiert und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schultaschen geschaffen. Dabei wurde insbesondere auf hochwertige, langlebige Materialien geachtet – die Werkbänke bestehen zum Beispiel aus massivem Buchenholz. Die Räume stehen der Schule seit Ende der Weihnachtsferien zur Verfügung.
Neben dem Mobiliar umfasst die Ausstattung eines Werkraums auch mehr als 1.000 Teile an Werkzeug. Damit können die Schülerinnen und Schüler den praktischen Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen erlernen. Die Werkzeugausstattung deckt Holz- und Metallbearbeitung sowie ein universelles Sortiment für die Bearbeitung von Kunststoffen und Papier ab. „Unseren Schülerinnen und Schülern eröffnen die neuen Werkräume ein breites Spektrum an handwerklichen Tätigkeiten – von grundlegenden Techniken bis hin zu kreativen, gestalterischen Projekten“, erklärte Schulleiterin Lucia Wind.
Fachräume werden schrittweise erneuert
Das Hauptgebäude der Realschule Buchloe wurde 1980 errichtet, 2005 kam ein weiterer Gebäudeflügel hinzu. Im Anschluss folgte eine Generalsanierung mit Schwerpunkt auf der energetischen Verbesserung. Viele Fachräume und deren Ausstattung stammten jedoch noch aus der Errichtungszeit. Diese inzwischen rund 45 Jahre alte Einrichtung wird nun schrittweise ersetzt – begonnen wurde mit den beiden Werkräumen. Im nächsten Schritt sollen auch die Chemie- und Physiksäle der Realschule Buchloe erneuert werden. Ziel ist es, das Projekt zur Sanierung der Fachräume bis 2026 abzuschließen.
Mitteilung vom 05.02.2026 Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in FüssenDer Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet am Donnerstag, 19. März 2026, erneut einen Beratungstag in Füssen an. » mehr Bürgerinnen und Bürger aus Füssen und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen. Dieses Angebot soll regelmäßig alle zwei bis drei Monate eine wohnortnahe Unterstützung im südlichen Landkreis ermöglichen. Die Beratungen finden von 9 bis 16 Uhr im Begegnungsraum „Treff 16“ am Ziegelstadel 16–18 in Füssen statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich. Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie gesetzliche Ansprüche rund um Pflege und Versorgung informieren möchten. Individuelle Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de möglich.
Mitteilung vom 05.02.2026 Doku „Unser Saatgut – wir ernten was wir säen“ begeistert in der filmburgNeben dem Film gab es regionale Saatgut zu kaufen und eine Podiumsdiskussion. » mehr ![]() Auf dem Bild v. l.: Sarah Verweyen (Allgäu FairNetzt) und Lucia Hiemer (Saatenkooperative Allgäu) bei der moderierten Podiumsdiskussion mit den Besuchern. Bildrechte: Tobias Fromligt Rund 130 Besucherinnen und Besucher sind der Einladung der Öko-Modellregion Ostallgäu zur Vorführung des Dokumentarfilms „Unser Saatgut – wir ernten was wir säen“ in die filmburg Marktoberdorf gefolgt.
Vor und nach dem Film hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, am Stand der Saatenkooperative Allgäu regionales Saatgut zu entdecken und zu kaufen. Die Saatenkooperative trägt mit ihrem Engagement zur Erhaltung der verbliebenen Kulturpflanzenvielfalt bei.
Für die an den Film anschließende Podiumsdiskussion stand mit Lucia Hiemer (Mitglied der Saatenkooperative Allgäu und der Permakultur Akademie im Alpenraum) eine ausgewiesene Expertin zur Verfügung. Sie diskutierte mit dem interessierten Publikum über die Bedeutung von Saatgutvielfalt und regional angepassten Sorten. „Wir vermehren Sorten, die in unseren Regionen zum Kulturgut gehören und darüber hinaus etablieren wir auch samenfeste Sorten aus anderen Gegenden und passen diese an unsere klimatischen Bedingungen an. Der Anfang unserer Ernährung liegt im Saatgut, dieses gehört in die Hände der Verbraucher, so tragen wir ein kleines Stück zur Ernährungssouveränität bei. Vor rund 100 Jahren galt Saatgut aus höheren Lagen als besonders hochwertig. Sorten aus dem Allgäu waren oft robuster als Saatgut aus klassischen Gunststandorten“, erläuterte Lucia Hiemer dem Publikum.
Praktische Tipps
Am Stand konnten die Besucherinnen und Besucher neben gängigen Sorten auch besondere Raritäten erwerben – etwa winterharten Kopfsalat. Darüber hinaus gab Lucia Hiemer praktische Tipps, wie man auch im eigenen Hausgarten erfolgreich Saatgut gewinnt, zum Beispiel von Bohnen, Tomaten, Kürbis und Gurken.
Die Filmvorführung fand im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ der Öko-Modellregion Ostallgäu statt, das den bewussten Umgang mit Lebensmitteln, regionaler Landwirtschaft und nachhaltiger Ernährung in den Mittelpunkt stellt. Die nächste Filmvorführung der Ökomodell-Region findet am Dienstag, 24. März 2026, um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der filmburg Marktoberdorf statt.
Mitteilung vom 02.02.2026 LEADER-Förderung: startreife Projektideen einreichenGefördert werden kann in den Bereichen Klima, Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt, Natur, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus. » mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können für die sechste geplante Sitzung vom Entscheidungsgremium des bergaufland Ostallgäu e. V. bis spätestens 2. März Projektbeschreibungen bei der Geschäftsstelle einreichen, um einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER zu beantragen.
Auch darüber hinaus können Projektideen in der Förderperiode 2023 – 2027 laufend eingebracht werden. Diese müssen mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle wird empfohlen.
Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen Ende März dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt, das dann über die grundsätzliche Förderung über LEADER beschließt. Danach kann die Antragstellung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erfolgen.
Gefördert werden kann in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt und Natur sowie Wirtschaft, Bildung und Kultur und Tourismus. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.
Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.
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Kommunalwahl 2026
Informationen zur Kommunalwahl 2026 inklusive des Probestimmzettels für die Kreistagswahl finden Sie hier. Digitaler BauantragOnline-ZulassungAusbildungWohngeld onlineKlimaAPPFamilienappVeranstalterleitfaden
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