Aktuelles

Mitteilung vom 17.01.2018

Vereinscoaching – ein kostenloses Angebot der Servicestelle EhrenAmt

Die individuelle Unterstützung bietet der Landkreis drei ausgewählten Vereinen an. Die Bewerbungsfrist endet am 2. März.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu bietet als individuelle Unterstützung für die Bewältigung von neuen Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der Gesellschaft ergeben, zum zweiten Mal ein Coaching für Vereine an.

 

„Wir bieten das Vereinscoaching auch dieses Jahr wieder für drei Vereine aus dem Ostallgäu an. Das Coaching stellt eine individuelle Unterstützung bei der Bewältigung von aktuellen Herausforderungen dar“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Für das Coaching konnte Karl Bosch gewonnen werden. Er ist zertifizierter Coach und bringt 30 Jahre Erfahrung in der Führung von Vereinen und Verbänden mit. Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und Lösungen gefunden werden. So kann sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen.

 

Bis 2. März bewerben

 

Interessierte können sich um ein kostenloses Vereinscoaching bis zum 2. März 2018 bewerben. Die Kosten werden vom Landratsamt Ostallgäu getragen. Das Bewerbungsformular ist auf dem EhrenamtPortal unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden. Ein wichtiger Teil der Bewerbung ist die möglichst genaue Beschreibung, warum der Verein den Zuschlag erhalten soll. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden drei Vereine ausgewählt. Die Termine werden mit den ausgewählten Vereinen im Vorfeld abgestimmt.

Mitteilung vom 17.01.2018

Rhetorik-Workshops für Ehrenamtliche mit Thommi Stottrop von Bayern 3

Die kostenlosen Workshops helfen Ehrenamtlichen bei der Planung und dem Vortrag von Reden, dem Umgang mit Nervosität und vielem mehr.

Ehrenamtliche haben viele Gelegenheiten in der Öffentlichkeit zu sprechen, ihre Meinung zu vertreten und wichtige Gespräche zu führen. Daher lädt die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu Ehrenamtliche aus dem Landkreis zu zwei Rhetorikworkshops mit Thommi Stottrop (Moderator bei Bayern 3) und Thomas Heinze (Coach und Trainer) ein.
 
Stottrop und Heinze bieten einen Überblick über Aufbau und Struktur von guten Reden, die Rolle von Körpersprache und den Umgang mit Nervosität. Durch praktische Übungen und Tipps werden Fähigkeiten vorgestellt, die Ehrenamtliche brauchen, um in ihrer Tätigkeit rhetorisch souverän zu agieren. Die Workshops finden am Samstag, den 24. Februar 2018 von 9 bis 12 oder von 13 bis 16 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, in Marktoberdorf statt. Interessierte Ehrenamtliche können sich entweder für den Vormittags- oder für den Nachmittagskurs anmelden. Beide Kurse sind inhaltlich gleich und als Serviceleistung des Landratsamtes kostenlos.
 
Eine Anmeldung ist bis zum 9. Februar 2018 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Bei Fragen steht Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt gerne unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 16.01.2018

Landkreis erhöht Förderung für Buswartehäuschen

Der Landkreis Ostallgäu fördert den Bau einheitlicher Buswartehäuschen durch die Kommunen ab sofort mit 2500 Euro statt wie bislang mit 1000 Euro.

Voraussetzungen für eine Förderung ist das Umsetzen des einheitlichen Designs und der Barrierefreiheit. Seit 2008 förderte der Landkreis mehr als 30 Buswartehäuschen in den Ostallgäuer Gemeinden. Mittlerweile sind die Anschaffungskosten für die Kommunen gestiegen, weshalb der Landkreis nun reagiert.
 
„An vielen Bushaltestellen im Ostallgäu fehlt ein Wetterschutz für die Fahrgäste. Außerdem unterstützt der Landkreis mit diesem Förderprogramm den Bau von barrierefreien Buswartehäuschen. Beide Maßnahmen erhöhen die Attraktivität des ÖPNV im Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Zusätzlich werden Erstbeschaffungen von Buswartehäuschen von der Regierung von Schwaben mit etwa 50 Prozent gefördert. Der Eigenanteil für die Kommunen reduziert sich somit auf rund 2000 Euro bis 2700 Euro je nach Ausführung und Größe.
 
Landratsamt unterstützt
 
In den nächsten Tagen erhalten alle Kommunen ein entsprechendes Informationsschreiben vom Landratsamt. Die Anträge und Unterlagen können beim Landratsamt angefordert werden und selbstverständlich unterstützt das Landratsamt die Kommunen bei der Beantragung der zusätzlichen ÖPNV-Förderung bei der Regierung von Schwaben.

Mitteilung vom 11.01.2018

Stadt und Landkreis starten Unternehmensbefragung

Zu weiteren Stärkung der Wirtschaftsregion sollen rund 1.200 Unternehmen im Raum Ostallgäu/Kaufbeuren befragt werden.

Ziel der Befragung ist es zu erfahren, wie zufrieden die Betriebe mit ihren Standortbedingungen sind und welche künftigen Anforderungen das Unternehmen an seinen Standort stellt. „Die Befragung ist explizit nicht anonym, sodass wir ganz konkrete Unterstützung anbieten können und auch werden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In dem vierseitigen Fragebogen geht es neben einer Bewertung der Wirtschaftsregion als Unternehmensstandort um konkrete Entwicklungsabsichten und mögliche Engpässe der Betriebe. „Nur wenn wir wissen, wo den Betrieben der Schuh drückt, können wir unsere Serviceangebote gezielt entwickeln und anbieten“, bekräftigt Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.
 
„Erfolgreich und stabil wirtschaften“
 
Namhafte Forschungsinstitute und Wirtschaftsverbände blicken derzeit äußerst optimistisch in die Zukunft und prognostizieren für das Jahr 2018 weiteres wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. Diese durchaus erfreulichen Nachrichten sollen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Unternehmen und die Region auch weiterhin vor großen Herausforderungen stehen. „Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit unsere Betriebe weiterhin so erfolgreich und stabil wirtschaften können“, sagt Landrätin Zinnecker. „Stadt und Landkreis sind deshalb auch stets auf ein authentisches Feedback ihrer Unternehmen angewiesen, um so bedarfsgerecht entsprechende Weichenstellungen umsetzen zu können“, ergänzt Oberbürgermeister Bosse.
 
Rund 1200 Betriebe im Wirtschaftsraum Ostallgäu-Kaufbeuren erhalten in Kürze einen Fragebogen per Post. Unternehmen, die nicht angeschrieben werden, haben selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit an der Befragung teilzunehmen. In diesem Fall bitten Stadt und Landkreis diese darum, sich an die jeweils zuständigen Wirtschaftsförderer zu wenden (Ostallgäu: Andreas Neukam, E-Mail: andreas.neukam(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-482 / Kaufbeuren: Peter Igel, E-Mail: wifoe(at)kaufbeuren.de, Telefon 08341 437-104).

Mitteilung vom 09.01.2018

Vorträge zu Elterngeld und mehr in Familienstützpunkten

Aufgrund des großen Informationsbedarfs zu Elterngeld und Elternzeit organisiert der Landkreis Ostallgäu mehrere Vorträge dazu in den Familienstützpunkten.

Werdende Mütter und Väter stehen vor großen Veränderungen in ihrem Leben. Es stellen sich plötzlich zahlreiche Fragen: In welchem Zeitabschnitt nehme ich Elternzeit? Wann nimmt mein Partner? Was muss ich beim Ausfüllen des Antrags beachten? Was muss ich dem Arbeitgeber mitteilen? Welche Papiere muss ich einreichen? Darf ich während der Elternzeit arbeiten? Eine Mitarbeiterin des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS), das für die Bearbeitung der Elterngeldanträge verantwortlich ist, wird hierzu die interessierten (werdenden) Eltern zu den Themen Elterngeld, ElterngeldPlus, Partner- und Partnerbonusmonate sowie über die Elternzeit informieren und allgemeine Fragen beantworten.
 
Wohnortnahe Vorträge in Familienstützpunkten
 
Der nächste Vortrag findet am Dienstag, 16. Januar, im Familienstützpunkt Füssen im AWO-Familienforum statt. Am 13. März 2018 folgt der Vortrag im Familienstützpunkt Obergünzburg und am 20. Juni 2018 im Familienstützpunkt Marktoberdorf im Familienzentrum St. Magnus. Bei allen Terminen ist eine Anmeldung erforderlich. Die Kontaktdaten finden sich untenstehend und zusammen mit vielen weiteren interessanten Angeboten auch im Familienportal unter www.familie-ostallgaeu.de  oder bei der Familienbildungsstelle im Landratsamt Ostallgäu (Isabel Costian, Telefon 08342 911-510, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de).
 
Bei den Vorträgen in den Familienstützpunkten werden allgemeine Informationen weitergegeben. Für eine Einzelfallberatung ist ein Termin bei den Außensprechtagen des ZBFS in Kempten oder in der Servicestelle in Augsburg erforderlich. Die nächsten Sprechtage im Arbeitsgericht Kempten sind beginnend ab Februar 2018 jeweils am letzten Montag im Monat von 9 bis 14 Uhr.
 
Termine der Vorträge in den Familienstützpunkten, jeweils um 18 Uhr (Anmeldung erforderlich):
 

Mitteilung vom 01.01.2018

Bürgerservice im Landratsamt: Änderungen und neue Öffnungszeiten

Mehr Service und schnellere Bearbeitungszeiten sind das Ziel mehrerer Neuerungen im Bürgerservice (KFZ- und Führerscheinstelle) des Landratsamtes Ostallgäu.

Der Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu mit Zulassungs- und Führerscheinstelle hat ab 1. Januar 2018 neue Öffnungszeiten.

Der Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu mit Zulassungs- und Führerscheinstelle hat ab 1. Januar 2018 neue Öffnungszeiten.

Zu Jahresbeginn 2018 ändern sich die Öffnungszeiten des Bürgerservice: Mittwochnachmittags ist künftig ab 12.30 Uhr geschlossen, dafür verlängert sich die Öffnungszeit am Donnerstag bis 19 Uhr. Freitags wird ab dem neuen Jahr um 12.30 Uhr statt um 13 Uhr geschlossen. „Nach einer umfassenden Analyse des Besucheraufkommens haben wir die Öffnungszeiten am Bedarf unserer Bürgerinnen und Bürger orientiert. Der Mittwochnachmittag war der am schwächsten genutzte Tag. Dafür gibt es nun für Berufstätige den noch einmal verlängerten Donnerstagabend“, erklärt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice. Mit 41,5 Stunden Öffnungszeit pro Woche ist der Bürgerservice am Landratsamt Ostallgäu nach wie vor Spitzenreiter in ganz Schwaben.
 
Ab 1. Januar: Online Termin reservieren
 
Neu ist auch die Online-Terminreservierung, die ab 1. Januar möglich ist. Für die Zulassungs- und Führerscheinstelle können sich Bürgerinnen und Bürger im Internet einen Termin reservieren – die Wartenummer kommt dann per E-Mail. Der Gang an die Information entfällt dann ebenso wie längere Wartezeiten. Um Spitzenzeiten im Bürgerservice schneller abarbeiten zu können, wurden bereits zusätzlich drei Schalter aufgebaut.

Mitteilung vom 20.12.2017

„bergaufland“: Fördermittel-Budget um 300.000 Euro aufgestockt

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ hat das zusätzliche Fördermittel-Budget im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 erhalten.

V. l.: Staatsminister Helmut Brunner, Carolin Schaber, LAG-Geschäftsführer Heiko Gansloser. Bildquelle: Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

V. l.: Staatsminister Helmut Brunner, Carolin Schaber, LAG-Geschäftsführer Heiko Gansloser. Bildquelle: Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Die persönliche Zusage erfolgte durch Staatsminister Helmut Brunner am 18. Dezember im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) in München. Diese wurde durch Heiko Gansloser, Regionalmanager des Landkreises Ostallgäu und Geschäftsführer der LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ sowie seiner Kollegin Carolin Schaber, stellvertretend für den Verein entgegengenommen.
 
LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union (EU) und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse in sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) mitzugestalten. Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 19.12.2017

Verbraucherservice: Neue Broschüre mit sparsamen Haushaltsgeräten

Die Broschüre zeigt, welche Geräte den Geldbeutel und das Klima schonen und erleichtert den Verbrauchern damit die Kaufentscheidung.

Die Auswahl an Haushaltsgeräten in allen Formen und Preisklassen ist groß: Derzeit werden im Handel etwa 5200 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 1400 Waschmaschinen, 2700 Spülmaschinen, 450 Wäschetrockner und 90 Waschtrockner angeboten. Große Unterschiede bestehen besonders beim Energieverbrauch, denn nur wenige Geräte sind wirklich sparsam.
 
Wer beim Neukauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Betriebskosten Wert legt, kann langfristig gesehen mehrere hundert Euro sparen. Um in diesem Gerätedschungel den Überblick zu behalten, lohnt sich ein Blick in die 2017 neu erschienene Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“. Diese ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen sowie als Download unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de/9370.html erhältlich.
 
„Verbrauchsdaten sind entscheidend“
 
In den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführte Modelle sparen langfristig bei den Betriebskosten mehr ein als sie in der Anschaffung teurer waren. Ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A+ verursacht so allein in 15 Jahren gegenüber dem effizientesten Modell (A+++) Mehrkosten in Höhe von rund 600 Euro. „Bei einer Neuanschaffung sollten neben dem Preis die Verbrauchsdaten eine größere Rolle spielen. Dies kann im Endeffekt viel Geld sparen“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu. Im Sinne des Umweltschutzes sollten alte Geräte dabei natürlich nicht um jeden Preis ersetzt werden, sondern es sollte vielmehr bewusst abgewogen werden.

Mitteilung vom 14.12.2017

Schlosspark: Grünes Licht für LEADER-Förderung

Mit den zugesagten 48.000 Euro soll eine gemeinsame Kommunikations- und Erzählstrategie für die Urlaubsregion Ostallgäu entwickelt werden.

Der Tourismusverband Ostallgäu e. V. hat für sein Projekt „Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“ die Zustimmung für die Fördermittel im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erhalten. Damit kann nun mit dem Vorhaben begonnen werden. Insgesamt wurden rund 48.000 Euro für das Vorhaben bewilligt. Zuvor hatte bereits das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ das Projekt für die Förderung befürwortet. „Als Vorsitzende beider Vereine freue ich mich sehr, dass der Förderung für das Projekt nun von allen beteiligten Stellen zugestimmt wurde“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Mit dem Projekt „Umsetzung Erlebnisraum Schlosspark“ wird eine gemeinsame Kommunikations- und Erzählstrategie für den Landkreis Ostallgäu für Einheimische und Gäste entwickelt. Durch diesen neuen Ansatz soll bei den Orten und Betrieben eine Identifikation mit dem Schlosspark und seinen Erlebnissen gestärkt und in eigenen Produkten aufgegriffen werden. „Mit dem Vorhaben schärfen wir das touristische Profil und die nachhaltige Entwicklung des Ostallgäus, die sich auch auf die Wertschöpfung in der Region auswirken soll“, sagt Zinnecker, die auch erste Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe `bergaufland Ostallgäu e. V.` und des Tourismusverbands Ostallgäu e. V., ist. Damit setze man als erster Allgäuer Landkreis konsequent die Destinationsstrategie Allgäu um und stärke somit sein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Regionen. Mit der Befürwortung der Fördermittel im Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe habe man den Weg für dieses bedeutende Projekt frei gemacht.
 
Weitere Informationen zum Tourismusverband Ostallgäu e. V. sowie zum Schlosspark finden Sie auf der Internetseite www.schlosspark.de. Weitere Informationen zur LAG bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 14.12.2017

Wertschöpfung stärken: Landwirte und Direktvermarkter gefragt

Landkreis und AELF unterstützen die Optimierung des Angebots an regionalen Produkten. Umfragen sollen Klarheit bringen.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) und der Landkreis Ostallgäu wollen die Wertschöpfung regionaler Produkte nachhaltig stärken. Daher wollen sie von Ostallgäuer Landwirten und Direktvermarktern im Rahmen einer Umfrage mehr über deren Produktionsweisen und Wünsche erfahren. „Ich hoffe, viele beteiligen sich an der Umfrage, denn nur so können wir zielgerichtet und effizient handeln und die richtigen Weichen stellen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Regionale Produkte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. „Die Nachfrage nach hochwertigen Ostallgäuer Produkten ist aus vielerlei Gründen zu begrüßen. Schließlich sind Lebensmittel aus dem Ostallgäu nicht nur schmackhaft, sondern tragen auch dazu bei, das wirtschaftliche Auskommen der meist familiengeführten Betriebe zu sichern“, sagt Dr. Paul Dosch, Leiter des AELF. Dies ermögliche es ihnen, ihre Produkte unter guten Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt herzustellen. „Nicht zuletzt tragen regionale Produkte auch deshalb zum Erhalt der Kulturlandschaft bei und leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Dr. Dosch.
 
Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette knüpfen
 
Doch welche Produkte genau werden von Ostallgäuer Landwirten und Direktvermarktern hergestellt und vertrieben? Und welche Produkte würden sie gerne in Zukunft produzieren, wenn sie die Gelegenheit und Nachfrage dazu hätten? Um das herauszufinden, stellt derzeit das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in Kaufbeuren gemeinsam mit dem Landratsamt Ostallgäu einen Fragebogen zur Verfügung. Mit den Ergebnissen der Umfrage möchten diese gemeinsam mit Produzenten und interessierten Gastronomen neue beziehungsweise weitere Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette knüpfen. „Damit wollen wir die lokalen Lebensmittelhersteller nachhaltig unterstützen“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Der Fragebogen ist erhältlich über das Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu bei Ansprechpartnerin Carolin Schaber (Telefon: 08342 911-353 oder E-Mail: carolin.schaber(at)lra-oal.bayern.de) und steht ebenfalls über die Internetseite www.landkreis-ostallgaeu.de/regionalmanagement zum Download bereit. Die ausgefüllten Fragebogen werden noch bis Ende des Jahres gesammelt und anschließend ausgewertet.

Mitteilung vom 14.12.2017

Sozialstiftung Ostallgäu: 54 Ostallgäuer erhalten zu Weihnachten Geld

Auf Vorschlag ihrer Heimatstädte und -gemeinden hat dies der Stiftungsvorstand in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

54 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest einen größeren Geldbetrag von der „Josef Benedikt Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu“. Die Stiftung erwirtschaftet ihre Mittel für den Zuwendungszweck vor allem aus der Waldbewirtschaftung. Weitere Einnahmen sind Kapitalerträge, Pachten und Spenden. So wurde beispielsweise beim jüngsten Treffen der Ostallgäuer Botschafter im Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau eine staatliche Summe gesammelt. Dieser Betrag kommt zu 100 Prozent bedürftigen Personen im Landkreis zugute. In der Sitzung des Stiftungsvorstands wurde nun beschlossen, mehrere Waldwege der Stiftung zu sanieren – teilweise ist dies auch bereits erfolgt. Die Forstwege sind wichtig, um Pflegemaßnahmen in den Stiftungswäldern durchführen zu können. „Durch die laufende Wald- und Wegpflege wird ein stabiler und klimagerechter Mischwald zugunsten bedürftiger Personen gesichert“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes.
 
Vorbildliche Bewirtschaftung der Stiftungswälder
 
Nach den Worten des neuen Bereichsleiters Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren, Forstdirektor Stephan Kleiner, ist ein Wald ohne Weg wie ein Haus ohne Türe. Die vorbildliche Bewirtschaftung der Stiftungswälder bestätigte Kleiner. Er dankte hierbei dem Revierförster Stephan Fessler für sein Engagement. Für weitere drei Jahre wurden Hermann Mayr, Zweiter Bürgermeister Jengens, als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Seegs Bürgermeister Markus Berktold sowie Jengens Rathauschef Franz Hauck als Vorstandmitglieder im Stiftungsvorstand bestätigt.
 
Die Stiftung wurde vor 125 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 14.12.2017

Singende Männer mit Klasse

Bühne frei für den Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch, hieß es im Senioren- und Pflegeheim Buchloe.

Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch. Bildquelle: Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Männerchor Fuchstal-Steinholz unter der Leitung von Robert Bosch. Bildquelle: Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Beinahe 35 Männer, die gerade noch so auf die Bühne passten, präsentierten mit entsprechendem Volumen altbekanntes Liedgut und auch witzige neue Lieder. Stimmgewaltig und mit Akkordeonbegleitung wurde zusammen mit den Bewohnern unter anderem „Mein Vater war ein Wandersmann“ angestimmt. Zur großen Freude der Senioren war unter den Chormitgliedern auch ein sehr vertrautes Gesicht: Der frühere Einrichtungsleiter Karl Gebler bekam einen besonderen Applaus. Der gelungene Nachmittag fand seinen Abschluss mit einer Brotzeit und einem gesungenen Prosit.

Mitteilung vom 14.12.2017

Schutz vor sexueller Gewalt: Vereine und Verbände informieren sich

Rund 25 Vertreter von Vereinen und Verbänden haben sich am Workshop „Prävention sexueller Gewalt in Vereinen und Verbänden“ im Landratsamt beteiligt.

In Arbeitsgruppen diskutieren die Vereins- und Verbandsvertreter Regeln und Strukturen, die sie selbst im Verein umsetzen können. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

In Arbeitsgruppen diskutieren die Vereins- und Verbandsvertreter Regeln und Strukturen, die sie selbst im Verein umsetzen können. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Mit den Workshops unterstützt die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und dem Netzwerk „Jugend – Sicher im Verein“ Vereine und Verbände bei Fragen zum Kinder- und Jugendschutz.
 
Die Teilnehmer bekamen einen Überblick über die Erscheinungsformen sexueller Gewalt, beschäftigten sich mit Verdachtsmomenten und bekamen anhand praktischer Beispiele Präventionsmaßnahmen aufgezeigt. Geleitet wurden die Veranstaltungen von Sozialpädagogin Hermine Huber, die lange Jahre in der Kaufbeurer Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt für den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren tätig war.
 
Regeln und Strukturen erarbeitet
 
In Kleingruppen erarbeiteten die Vereins- und Verbandsvertreter Regeln und Strukturen, die sie selbst im Verein umsetzen können. Einen Beitrag zu mehr Schutz vor sexualisierter Gewalt können sie unter anderem durch einen offenen Umgang mit dem Thema, das Einbeziehen aller Beteiligten oder die Benennung von Ansprechpartnern leisten. Durch diese Schritte können Kinder und Jugendliche mehr geschützt werden, die eigenen Mitglieder mehr Sicherheit im Umgang mit der Thematik erhalten und der Verein für Täter unattraktiver werden. Die Rückmeldungen der Teilnehmer spiegeln die Wichtigkeit des Workshops wider. So berichtet Manuela Vogel vom Turn- und Sportverein Seeg: „Ich habe viele Anregungen für meine Arbeit im Verein mitgenommen. Ich weiß jetzt zum Beispiel, dass ich mich bei einem Vorfall an die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt wenden kann. Den Austausch mit anderen Ehrenamtlichen finde ich bereichernd und kann anderen eine Teilnahme an den Kursen nur empfehlen.“
 
Auch im nächsten Jahr veranstaltet die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu gemeinsam mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und dem Netzwerk „Jugend – Sicher im Verein“ wieder Kurse zur „Prävention sexueller Gewalt in Vereinen und Verbänden“.

Mitteilung vom 14.12.2017

Halbzeit im Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz

Die Allgäuer Moorallianz zog bei ihrer Sitzung am 6. Dezember 2017 Bilanz über die erste Hälfte des Förderzeitraums im Naturschutzgroßprojekt.

Moorpanorama Seemoos in der Gemeinde Oy-Mittelberg. Bildquelle: Allgäuer Moorallianz

Moorpanorama Seemoos in der Gemeinde Oy-Mittelberg. Bildquelle: Allgäuer Moorallianz

Unter Vorsitz der Landräte Maria Rita Zinnecker und Anton Klotz wurde über bisherige Errungenschaften resümiert, über den Stand laufender Projekte berichtet und anstehende Renaturierungsmaßnahmen erläutert.
 
Um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz zu machen, kamen auch dieses Jahr wieder Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden sowie Zuständige der Förderstellen von Land und Bund in Marktoberdorf zur Projektbegleitenden Arbeitsgruppe zusammen.
 
Einführend blickte Maria Rita Zinnecker, Landrätin und erste Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, auf die ereignisreichen ersten fünf Jahre des insgesamt zehnjährigen Umsetzungszeitraums zurück. Neben den wegweisenden Renaturierungsmaßnahmen im Seemoos (bei Oy-Mittelberg) und im Sulzschneider Wald (bei Seeg) konnten vor allem beim Flächenankauf unerwartet große Erfolge erzielt werden. Zudem hob sie die Errungenschaften des inzwischen abgeschlossenen Teilprojekts Ländliche Entwicklung in puncto Umweltbildung hervor und verwies abermals auf die hohe Relevanz der gelungenen Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft.
 
Zinnecker zog eine durchweg positive Bilanz der ersten Halbzeit des Projekts. Dass die Arbeit inzwischen reine Routine sei, könne jedoch nicht behauptet werden. Die Rückschau zeige deutlich, dass unterschiedliche Phasen durchlaufen werden müssten. Diese Entwicklungen erforderten Flexibilität, ohne dass jedoch die gesteckten Ziele des Natur- und Klimaschutzes aus den Augen verloren werden dürften.
 
Projektleiter Dr. Ulrich Weiland gab einen Überblick über aktuelle Finanzen, den Flächenankauf im Kerngebiet und laufende Maßnahmenumsetzungen. Es wurde auch über die umfangreichen Aktivitäten der Landschaftspflegeverbände im Projektgebiet berichtet. Er stellte das vergangene Jahr vor allem als Jahr der Planung und Vorbereitung der ab 2018 anstehenden Renaturierungsvorhaben der Moorallianz heraus. Daran anknüpfend berichtete Dr. Alois Kapfer, Auftragnehmer für die laufende Maßnahmenplanung im Hertinger Moos (Gemeinde Nesselwang), beispielhaft über das komplexe Vorgehen bei der Untersuchung der Wasserverhältnisse im Moor – neben den vorhandenen Arten- und Biotopen die wichtigste Planungsgrundlage für eine gelungene Renaturierung und dauerhafte CO2-Bindung im Torf.
 
Für die kommenden fünf Jahre stehen bei der Allgäuer Moorallianz die Umsetzung größerer Renaturierungsvorhaben und die weitere Arrondierung der angekauften Flächen im Vordergrund. „Wir sind zuversichtlich, dass die zweite Hälfte der Projektlaufzeit genauso gut läuft wie die erste“, sagte Landrätin Zinnecker. Bereits jetzt könne jedoch festgehalten werden, dass das Projekt einen sehr hohen Mehrwert für die Region habe.

Mitteilung vom 11.12.2017

„bergaufland Ostallgäu“: Aufstockung der Fördermittel um 300.000 Euro

Das Budget der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist um 300.000 Euro erhöht worden.

Vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erhält die LAG eine Aufstockung des Fördermittel-Budgets in Höhe von 300.000 Euro im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Das StMELF würdigt dadurch die bisher besonders erfolgreiche Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020. „Ich freue mich sehr über die Aufstockung der Fördermittel vom Freistaat Bayern. Damit können wir weitere Projekte, die der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie dienen, mit LEADER-Mitteln unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.

 

Die persönliche Zusage für die Aufstockung des Fördermittel-Budgets an die LAG „bergaufland Ostallgäu e.V.“ erfolgt am 18. Dezember durch Staatsminister Helmut Brunner im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) in München. Mit der Aufstockung des Fördermittel-Budgets für die LAG können nun weitere innovative oder modellhafte Projektideen zur nachhaltigen Entwicklung des Ostallgäus eingereicht werden.

 

Laut StMELF ist die LAG bisher besonders erfolgreich in der Umsetzung von LEADER 2014 - 2020.  Bis jetzt konnten bereits insgesamt 22 Projekte vom Entscheidungsgremium der LAG für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 befürwortet werden. Davon 13 sogenannte Einzelprojekte, also Vorhaben innerhalb der LAG, wie die „Umsetzung des Ostallgäuer Demenzkonzepts: Einfach dazugehören“ oder die „VerpackereiGö – Kunstraum in Görisried“ sowie neun sogenannte Kooperationsprojekte, also Vorhaben mit anderen LAGs, wie „Dorfkerne-Dorfränder“ oder „Qualitätssicherung Rad/Wandern Allgäu“. “Ich bin überzeugt, dass die bislang geförderten Projekte unser Ostallgäu weiter voran bringen und danke deshalb allen beteiligten Akteuren ganz herzlich, die sich bisher im Rahmen der Umsetzung unserer LES 2014 - 2020 mitgewirkt und sich engagiert haben“, sagt Zinnecker.

 

Dr. Alois Kling, Leiter des für das LEADER-Programm zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, freute sich über die sehr positive Nachricht für das Ostallgäu. Die LAG erhält die zusätzlichen Fördermittel aufgrund der dynamischen Entwicklung in der Region. „Damit wird die engagierte Arbeit der LEADER-Akteure vor Ort belohnt und zusätzlich Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes auf den Weg gebracht werden“, sagte Dr. Kling.

 

Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.12.2017

Jugendbeteiligung groß geschrieben

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten gibt grünes Licht für LEADER-Projekt und bewilligt Fördermittel in Höhe von rund 83.000 Euro.

Wie schafft man es, Jugendliche und junge Erwachsene stärker an der politischen Willensbildung zu beteiligen? Antworten auf diese Frage soll das Projekt „What´s up – aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“ geben, das der Kreisjugendring Ostallgäu zusammen mit einigen Kommunen in den Landkreisen Ostallgäu und Weilheim-Schongau dank einer EU-LEADER-Förderung starten kann. Aktiv beteiligen sich die Gemeinden Biessenhofen, Füssen, Germaringen, Schwangau, Roßhaupten, Peissenberg und Hohenpeißenberg. Dort werden unter anderem Jugendforen und Jugendwahlen mithilfe digitaler Medien („E-Partizipation“) in Zusammenhang mit den anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen angeboten.
 
AELF-Chef Dr. Alois Kling begrüßt die Jugendinitiative des Ostallgäuer Kreisjugendringes ausdrücklich: „Damit erhalten unsere Jugendlichen die Möglichkeit, positive Erfahrungen mit politischen Entscheidungsprozessen zu sammeln.“ Bedingt durch die Zusammenarbeit mit der LEADER-Region Auerbergland-Pfaffenwinkel könne ein erhöhter Fördersatz von 60% gewährt werden, so Dr. Kling weiter.
 
„Als lebendiges Fundament unserer Demokratie wünschen wir uns Bürgerinnen und Bürger, die sich rege an Politik und Gesellschaft beteiligen. Aus diesem Grund haben wir uns zusammen mit unserer Nachbarregion zur Förderung dieses Projekt entschlossen. Der Beteiligungsprozess erleichtert es Jugendlichen im Ostallgäu und im Landkreis Weilheim-Schongau, aktiv an realen Entwicklungen und Prozessen auf lokaler Ebene mitzuwirken. Dadurch können junge Menschen Politik hautnah erleben und für eine politische Gestaltung begeistert werden“, sagt die erste Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) `bergaufland Ostallgäu e. V.` Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Mitteilung vom

Innovation und Technik: der „Inno Truck“ in Füssen

Das Ausstellungsfahrzeug zeigt mit Experimentierstationen und digitalen Medien, wie Technik und Innovation unser Leben gestalten.

Der InnoTruck im Pausenhof des Gymnasiums Füssen. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Der „InnoTruck“ hat vor kurzem zwei Tage Station in Füssen gemacht. An dem Programm, organisiert von der Bildungsregion Ostallgäu, haben alle weiterführenden Schulen in Füssen teilgenommen. Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche waren vom „InnoTruck“ begeistert.
 
Wie sieht Kaffeepulver unter einen Rasterelektronenmikroskop aus? Was passiert bei der Elektrolyse? Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge gibt es für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler? Das sind nur ein paar der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), mit denen sich Kinder und Jugendliche bei einem Besuch des Ausstellungsfahrzeugs InnoTruck mit Multimediamitteln und eigenen Experimentierstationen beschäftigten.
 
„Aha-Effekt“ bei allen
 
Die wissenschaftlichen Projektbegleiter des Trucks, Biologe Dr. Dominik Klinkenbuß und Chemiker René Nowak, führten die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. An dem Programm nahmen das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Mittelschule, die Realschule und das Gymnasium in Füssen teil. Die Schulleitungen und die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. Der InnoTruck hat großes Interesse und viel Wissbegierde für Technik und Innovation bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, was auch Dr. Klinkenbuß und Herr Nowak bestätigten, die nach den Führungen noch viele Fragen beantworten mussten.
 
Am zweiten Tag in Füssen war auch Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich den „InnoTruck“ anzusehen. Der „Aha-Effekt“ zu den oben genannten Fragen stellte sich dabei nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den erwachsenen Besuchern ein.  Der „InnoTruck“ war am vorangegangenen Montag und Dienstag in Kaufbeuren im Innova-Park. Die „InnoWoche“ wurde vom Bildungsbüro Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Bildungskoordination des Landkreises Ostallgäu im Rahmen des Bildungsschwerpunkts „MINT-Förderung“ organisiert.

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