Aktuelles

Mitteilung vom 09.04.2020

Coronavirus: Entwicklungen im Senioren- und Pflegeheim Waal sind ernst

Inzwischen sind 17 Mitarbeiter und 36 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden - sechs Personen sind gestorben.

Die vergangenen Tage haben für Bewohner und Mitarbeiter im Senioren- und Pflegeheim in Waal eine traurige Entwicklung gebracht. 17 positiv auf das Coronavirus getestete Mitarbeiter, 36 erkrankte Bewohner und mittlerweile insgesamt sechs Todesfälle zeigen den Ernst der Lage. „Die Entwicklungen in der Verbreitung des Coronavirus sind leider nicht planbar, wir müssen uns täglich auf neue Fälle und Schicksale einstellen. Unser Mitgefühl gilt vor allem allen Angehörigen der Verstorbenen“, zeigt sich Landrätin Maria Rita Zinnecker von der Entwicklung in Waal betroffen. Aufgrund der Entwicklung ist das Kriseninterventionsteam vor Ort, um den Mitarbeitern bei der psychischen Belastung beizustehen.
 
Bei den Verstorbenen handelt es sich um fünf Bewohner im Alter von 47 bis 99 Jahren, die unter schweren Vorerkrankungen litten, sowie einen Mitarbeiter des Heims. Derzeit sind zwei Mitarbeiter und zwölf Bewohner in stationärer Behandlung. Im Heim selbst wurde sofort nach Bekanntwerden der ersten Fälle eine Isolierstation eingerichtet, in der erkrankte Bewohner gepflegt werden.
 
Mittlerweile wurde im Rahmen der Notfallpläne des Freistaates Bayern für Alten- und Pflegeheime ein Heimarzt für Waal bestellt: Dr. Rainer Albrecht aus Oberostendorf ist als solcher für die beiden Einrichtungen in Buchloe und Waal benannt. Er betreibt seine Hausarztpraxis weiter. Seine Aufgabe besteht in der Koordination und medizinischen Betreuung und Beratung der Heimleitungen sowie in der Durchführung von Coronatests. Zudem entscheidet er in Absprache mit dem für den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren ernannten Versorgungsarzt Gregor Blumtritt und dem ärztlichen Koordinator Dr. Philipp Zimmermann, welche Bewohner aufgrund ihres Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus verlegt werden müssen.
 
Besondere Situation in Waal berücksichtigt
 
Die Senioren- und Pflegeheime werden von der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) mit Schutzausrüstung versorgt. Hierbei wird trotz allgemeiner Lieferengpässen insbesondere bei Schutzanzügen und Pflegekitteln die besondere Situation des Heims in Waal berücksichtigt. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Wochen 23 Liter Desinfektionsmittel, 50 Schutzkleidungen (Anzüge und Kittel) sowie 500 FFP2-Masken, 150 Schutzmasken und 190 Paar Handschuhe ausgeliefert. Die Verteilung an die Mitarbeiter übernimmt dann die Heimleitung vor Ort, die auch für die Bestellung und Verwaltung des Bestandes verantwortlich ist. Nach heutiger Aussage der Heimleitung ist ausreichend Schutzausrüstung für die Mitarbeiter vorhanden.
 
Lokale Unternehmer haben bereits Schutzkleidung gespendet. Zudem gibt es noch zahlreiche weitere Angebote, die derzeit abgearbeitet werden.
 
Neue Stelle „Heim-Koordination“ in der FüGK
 
Um die Situation in den Heimen und Pflegeeinrichtungen zu koordinieren, hat Zinnecker seit dem gestrigen Dienstag eine Stelle „Heim-Koordination“ in der FüGK installiert. Diese Einheit ist mit Fachkräften aus der Heimaufsicht und des Gesundheitsamtes besetzt und steht allen Heimen im Landkreis Ostallgäu als Ansprechpartner und Koordinator zur Verfügung. „Für den medizinischen Bereich hat der Freistaat die Ärztlichen Leiter an den Leitstellen eingesetzt, für den Pflegebereich fehlt bisher eine adäquate Struktur, daher habe ich mich auf Landkreisebene entschieden, diese einzurichten“, erklärt Zinnecker die neue Organisationseinheit im Rahmen der FüGK.
 
Der Betrieb des Senioren- und Pflegeheims in Waal wird von der Heimleitung organisiert. In der jetzigen Coronakrise erfolgt dies in Abstimmung mit dem Heimarzt und mit der nun eingerichteten „Heim-Koordination“. Die Sicherstellung der Pflege der Bewohner ist dabei die wichtigste Aufgabe. Hier gelte der besondere Dank den Mitarbeitern des Heims, die sich für die Pflegebedürftigen hochmotiviert einsetzen, so Zinnecker. Aufgrund der momentanen Situation sind die Verantwortlichen des Heims dabei, über den Pflegepool Bayern weiteres Personal zu rekrutieren.
 
Insgesamt gilt der Grundsatz, dass gesunde beziehungsweise nur leicht symptomatische Bewohner im Heim verbleiben sollen, da für ältere, vorerkrankte oder demente Personen ein Ortswechsel eine zu große Belastung ist. Allerdings gilt es die weitere Entwicklung der Erkrankungen genau zu beobachten. Die Heimleitung ist in Absprache mit dem Heimarzt und der Heim-Koordination dabei, Pläne für mögliche Szenarien von Personalausfall bis Verlegung der Bewohner in Krankenhäuser auszuarbeiten. Heute werden in Organisation des Landratsamts (Gesundheitsamt, FüGK) weitere Reihentestungen im Heim durchgeführt. 

Mitteilung vom 09.04.2020

Pflegepool: Dringend helfende Hände in Pflege und Betreuung gesucht

Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt in Einrichtungen für Senioren oder Menschen mit Behinderung für personelle Engpässe in der Mitarbeiterschaft.

Der Landkreis Ostallgäu ruft daher alle, die eine Ausbildung beziehungsweise Erfahrungen in den Bereichen Pflege oder Betreuung haben, dazu auf, sich im Pflegepool für Bayern anzumelden. Dieser wird derzeit eingerichtet.
 
Im Ostallgäu leben in 13 Seniorenheimen und vier Einrichtungen für Menschen mit Behinderung knapp 1100 Menschen. Sollte sich das Virus wie erwartet noch weiter ausbreiten, werden trotz aller Maßnahmen auch weitere Einrichtungen für Senioren oder Menschen mit Behinderung betroffen sein. Träger und Personal geben alles dafür, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Trotzdem können personelle Engpässe entstehen, etwa weil Mitarbeiter in häusliche Quarantäne müssen. In diesem Fall braucht es kurzfristig zusätzliche helfende Hände, denn die Bewohner müssen weiter versorgt werden.
 
Es wird deshalb gerade ein Pool an freiwilligen Helfern eingerichtet, auf die Einrichtungen im Bedarfsfall zugehen können. Interessierte melden sich zur Unterstützung der Ostallgäuer Einrichtungen online im Pflegepool für Bayern an unter www.vdpb-bayern.de/pflegepool-fuer-bayern/. Aufgerufen sind alle, die eine pflegerische oder pädagogische Ausbildung haben, aber aktuell nicht in diesem Bereich arbeiten. Außerdem alle, die bereits in der Betreuung oder Pflege tätig waren, die im privaten Umfeld Angehörige gepflegt haben oder die das Personal vor Ort durch Unterstützungstätigkeiten (Hauswirtschaft, Küche etc.) entlasten können. Die Koordination der Einsätze im Landkreis Ostallgäu übernimmt das Landratsamt. Wer Fragen hat oder Unterstützung beim Ausfüllen der Anmeldung benötigt, wendet sich bitte an die Info-Nummer 089 2620715-02 (Mo. bis Fr. jeweils von 8 bis 17 Uhr).
 
Da in Bayern derzeit kein Gesundheitsnotstand festgestellt ist, müssen alle Freiwilligen aus dem Pflegepool Bayern zu Beginn eines Einsatzes zwingend Mitglied einer Hilfsorganisation sein, damit die gesetzlichen Regelungen zur Absicherung oder auch Lohnersatz greifen. Sofern Personen noch kein Mitglied einer Hilfsorganisation sind, bietet das BRK aktuell eine kostenlose und auf die Zeit des aktuellen Katastrophenfalles befristete Mitgliedschaft an.
 
Hinweis zur Anmeldung im Pflegepool Bayern: Sollte beim Reiter „Art der Ausbildung“ zum Zeitpunkt der Anmeldung die jeweilige Qualifikation noch nicht aufgeführt sein, schreibt man diese in das Feld „Erläuterungen zu Ihren besonderen Kenntnissen“. Personen ohne einen beruflichen Abschluss wählen bitte den Reiter „Pflegehilfskraft“ aus. Für den Fall des Einsatzes weist der vdpb-Bayern darauf hin, dass der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen bleibt und Freiwillige zu diesem Zweck unter Lohnersatz beziehungsweise Lohnfortzahlung freigestellt werden.

Mitteilung vom 09.04.2020

Coronavirus: Einschränkungen am Osterwochenende

Das Landratsamt Ostallgäu erlässt für das Osterwochenende eine Allgemeinverfügung, die touristische Aktivitäten im südlichen Landkreis untersagt.

Die Allgemeinverfügung gilt für alle, die außerhalb des Landkreises Ostallgäu wohnen, und kommt in folgenden Gemeindegebieten des Landkreises Ostallgäu zur Anwendung: Rückholz, Seeg, Roßhaupten, Lechbruck am See, Nesselwang, Eisenberg, Hopferau, Rieden am Forggensee, Halblech, Schwangau, Pfronten und Füssen. Ausgenommen sind nur Personen mit Wohnsitz im Landkreis oder in den Gemeinden Oy-Mittelberg, Wertach, Bad Hindelang, Bernbeuren, Steingaden, Prem, Wildsteig und Saulgrub.
 
Um die Ausbreitung und damit verbundenen Auswirkungen des Coronavirus zu verringern, hat sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz zu diesem Schritt entschieden. Hintergrund ist auch die vorhergesagte gute Witterung für die Osterfeiertage und die bereits am vergangenen Wochenende aufgetretenen Unfälle in den Bergregionen des Landkreises. Bei diesen Unfällen wurden wieder Rettungskapazitäten gebunden, die im derzeitigen Kampf gegen das Coronavirus an anderer Stelle gebraucht werden.
 
Polizei kontrolliert Vorgaben
 
Mit dem Verbot soll die Möglichkeit, die Region als Wander- oder Freizeitziel zu besuchen, eingedämmt werden. In diesem Zusammenhang weist das Landratsamt darauf hin, dass auch die Ostallgäuer Bürgerinnen und Bürger dringend gebeten werden, zu Hause zu bleiben. Spaziergänge sollten nur in der näheren Umgebung des Wohnortes unternommen werden; auf Wanderungen in die Berge gilt es zu verzichten. Die Polizei wird das Einhalten der Vorgaben kontrollieren. Die Verfügung gilt bis einschließlich Ostermontag und das Landratsamt behält sich vor, an den kommenden Wochenenden gleich zu verfahren.

 

Hier geht es zum verfügenden Teil der Allgemeinverfügung.

Mitteilung vom 08.04.2020

Coronavirus: Interaktive Karte mit aktuellen Zahlen aus jeder Gemeinde

Die Karte wird fortlaufend aktualisiert und zeigt die Infektionen in jeder einzelnen Ostallgäuer Gemeinde sowie in der Stadt Kaufbeuren an.

Der Landkreis Ostallgäu hat am Dienstag auf seiner Website eine interaktive Karte mit aktuellen Zahlen zu Corona-Infektionen in der Region veröffentlicht. „Diese Karte ist sehr übersichtlich und schafft für jeden Bürger Transparenz zum Verlauf der Pandemie in der Region“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Karte ist hier zu finden. Sie listet die registrierten Corona-Infektionsfälle je Gemeinde sowie die Fallzahl pro 1000 Einwohner auf, welche einen repräsentativen Vergleich unter den Gemeinden möglich macht.

Mitteilung vom 07.04.2020

Coronavirus-Update: Weitere Erkrankte in der Region Ostallgäu-Kaufbeuren – weitere Todesfälle

Stand heute, Dienstagmittag, sind insgesamt 355 Personen positiv getestet worden. 295 im Landkreis Ostallgäu und 60 in der Stadt Kaufbeuren.

Über das Wochenende sind drei Personen mit schweren Vorerkrankungen verstorben. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich damit in der Region Ostallgäu – Kaufbeuren auf acht Personen.

Mitteilung vom 07.04.2020

Corona-Hotline: Neue Betriebszeiten

Die Hotline ist nun täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt. Der Zeitraum von 20 bis 22 Uhr wurde mittlerweile kaum mehr genutzt wird.

Seit Einführung der Hotline am 5. März 2020 waren die Telefone von täglich von 8 – 22 Uhr besetzt. Diese Zeiten waren aufgrund der vielen Fragen von Rückkehrern aus Risikogebieten und Informationen zu den Ausgangsbeschränkungen erforderlich. Mittlerweile hat sich ergeben, dass der Zeitraum von 20 bis 22 Uhr kaum mehr genutzt wird.
   
Aus diesem Grund hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz entschieden, dass die Hotline vom heutigen Montag an täglich von 8 – 20 Uhr unter der 08342 911-623 erreichbar ist.

Mitteilung vom 03.04.2020

Coronavirus-Update: Weitere Erkrankte in der Region

Stand Freitag, 3.4. sind insgesamt 288 Personen positiv getestet worden. 241 im Landkreis Ostallgäu und 47 in der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 03.04.2020

Corona-Pandemie: 12. ABK Allgäuer Radltour verschoben auf 2021

Das haben die Veranstalter gemeinsam entschieden. Austragungsort wird Obergünzburg sein, die Veranstaltung soll Ende Mai oder Anfang Juni 2021 stattfinden.

Aufnahme der 11. ABK Allgäuer Radltour 2019 mit Start und Ziel in Lechbruck am See. Bildnachweis: Landkreis Ostallgäu / Christian Greither Photography

Aufnahme der 11. ABK Allgäuer Radltour 2019 mit Start und Ziel in Lechbruck am See. Bildnachweis: Landkreis Ostallgäu / Christian Greither Photography

Unter der Federführung des Landkreises Ostallgäu und der Aktienbrauerei Kaufbeuren ist die ABK Allgäuer Radltour mit jährlich rund 2.000 Teilnehmern eine der größten Breitensportveranstaltungen in Bayern.
 
„Gesundheit an erster Stelle“

 
„Wir bedauern die Verschiebung, sind aber angesichts der momentanen Situation überzeugt, dass die Entscheidung richtig ist. Die Gesundheit der Teilnehmer, Besucher und Helfer steht für uns an erster Stelle“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Aktuelle Informationen unter www.radregionallgaeu.de.

Mitteilung vom 03.04.2020

Coronavirus: Senioren- und Pflegeheim Waal – Testergebnisse liegen vor

Es sind insgesamt 29 Personen positiv auf Corona getestet, 15 Mitarbeiter und 14 Bewohner.

Nachdem diese Woche die ersten Fälle von Coronainfektionen im Senioren- und Pflegeheim Waal aufgetreten sind, wurden die Mitarbeiter und Bewohner des Heimes getestet. 
   
Die Heimleitung setzt den vorhandenen Notfallplan um und isoliert die weiteren positiven Bewohner innerhalb der Einrichtung. Nach Auskunft der Heimleitung geht es den erkrankten Bewohnern den Umständen entsprechend gut. Die positiv getesteten Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne. Die Pflege der erkrankten und gesunden Bewohner ist gewährleistet.

Mitteilung vom 02.04.2020

Mottfeuer: Landratsamt erlässt Allgemeinverfügung

Aufgrund der Corona-Pandemie sind alle Einsatzkräfte zu deren Bewältigung gebündelt. Mottfeuer sind daher im Ostallgäu bis auf Weiteres untersagt.

Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus Land-, Forst-, Almwirtschaft und gewerblichem Gartenbau nach der Bayerischen Pflanzen-Abfallverordnung (sogenannte Mottfeuer) wird für den gesamten Bereich des Landkreises Ostallgäu ab sofort bis auf Weiteres untersagt. So lautet eine Allgemeinverfügung des Landratsamtes Ostallgäu. 

 

Für ganz Bayern wurde am 16. März 2020 der Katastrophenfall festgestellt. Zurzeit sind alle Einsatzkräfte gebündelt, um die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Dies bedeutet auch für die Bürgerinnen und Bürger nichts zu unternehmen, was potentielle Feuerwehr- oder Rettungsdiensteinsätze verursacht.
 
Bei Mottfeuern werden in der Regel Gartenabfälle und Pflanzenabschnitte verbrannt. Das Abbrennen ist vorher bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Kempten anzuzeigen. Da die Integrierte Leitstelle Allgäu (ILS) aufgrund der derzeitigen Krisenlage keine Anmeldung dieser Forstfeuer und sonstigen Nutzfeuern mehr entgegennehmen kann, sind dadurch verursache Feuerwehralarmierungen und -einsätze vorprogrammiert. Zu dieser Jahreszeit werden im Allgäu täglich rund 50 bis 90 Feuer angemeldet. Eingehende Notrufe, die aufgrund der Beschreibung des Anrufers auch ein Mottfeuer sein könnten, werden normalerweise vor einer Alarmierung durch die Leitstelle telefonisch mit den Waldbauern abgestimmt. So können zahlreiche Fehlalarmierungen vermieden werden.
 
Dieser zusätzliche Service der ILS als erstalarmierende Stelle für Feuerwehren und Rettungsdienst kann derzeit nicht mehr geleistet werden. Es verbleibt die Entsorgung in Abfallentsorgungsanlagen. Die reine Aufarbeitung von Sturm- oder Käferholz ist von der Allgemeinverfügung nicht betroffen und kann weiter unter Berücksichtigung der Vorgaben zum Infektionsschutz durchgeführt werden.

Mitteilung vom 02.04.2020

Schutzmaßnahmen an Wertstoffhöfen beachten

Um die Beschäftigten auf den Wertstoffhöfen sowie auch die Bürger*innen zu schützen, wurden an den Wertstoffhöfen Schutzmaßnahmen getroffen.

Trotz Corona-Pandemie weist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz darauf hin, auch die Abfallentsorgung und Abfalltrennung auf den Wertstoffhöfen aufrechtzuerhalten und damit die Entsorgungssicherheit weiter zu gewährleisten.
 
Um die Beschäftigten auf den Wertstoffhöfen sowie auch die Bürgerinnen und Bürger zu schützen, wurden an den Wertstoffhöfen entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen:

 

 

  • max. 10 Kunden zeitgleich auf dem Betriebsgelände (Einlassregelung durch das Personal
  • Sicherheitsabstand (2 Meter) einhalten
  • keine Mithilfe beim Ausladen der Abfälle durch das Personal
  • den Anweisungen des Personals ist zwingend Folge zu leisten

Hierzu bittet das Landratsamt alle Bürgerinnen und Bürger, Anlieferungen an den Wertstoffhöfen auf das notwendige Maß zu begrenzen und unnötige Fahrten zu vermeiden. Der Aufenthalt ist dabei so kurz wie möglich zu gestalten. Aufschiebbare Entrümpelungsaktionen von Dachböden und Kellern sollen tunlichst vermieden werden. Kommen Sie, sofern möglich, alleine und ohne Kinder zum Wertstoffhof. Aufgrund der Schutzmaßnahmen und der damit verbundenen Einschränkungen kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu sowie bei den Gemeinden. Die Kommunale Abfallwirtschaft informiert über die Abfall-App Ostallgäu und die Internetseite des Landkreises über aktuelle Änderungen.

 

 

Mitteilung vom 01.04.2020

30-Tage-Challenge: Füssener Gymnasiasten engagieren sich für Klimaschutz

Kernstück des Projekts war eine selbst gewählte persönliche Klimaschutzaktion, die jede*r Schüler*in 30 Tage durchhalten musste.

Nicht nur zu reden, sondern einen Monat lang jeden Tag etwas für den Klimaschutz zu tun, war die Herausforderung für 80 Schüler*innen der neunten Klassen des Füssener Gymnasiums bei ihrer „30-Tage-Challenge“. Ziel des Projekts war es, ein Bewusstsein für klimafreundliches Verhalten im Alltag sowie einen Anreiz für dessen Umsetzung zu schaffen – inklusive einer persönlichen Klimaschutz-Herausforderung für jeden Schüler. Das Projekt lief von Dezember 2019 bis Anfang März dieses Jahres und wurde vom Landkreis Ostallgäu finanziert.
 
Zu Beginn des Projekts wurde bei einer Online-Umfrage der Wissensstand aller Schüler*innen zu Klimakrise und klimaschonendem Verhalten erfasst. Im anschließenden Workshop lernten die Schüler*innen die Hintergründe der Klimaveränderung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele kennen, um danach zu überlegen, was sie selbst gegen die Klimakrise unternehmen können. Kernstück des Projekts war eine selbst gewählte persönliche Klimaschutz-Challenge (Herausforderung) für jede/n Schüler/in, die sie oder er 30 Tage durchhalten musste. „Am Anfang war unter den Mitschülern viel Skepsis dabei. Aber nach ein paar Wochen wurde vielen klar, dass es überhaupt nicht schlimm oder schwierig ist, sein Verhalten zugunsten des Klimaschutzes zu ändern“, sagt Tom Schamberger aus der Q12.
 
Jeden Tag mit einem Mitmenschen über die Klimakrise sprechen

 
Die Schüler wählten Challenges wie das Reduzieren von Plastikmüll, die Umstellung auf fleischlose Ernährung, eine klimafreundliche Anreise zur Schule oder auch die Aufgabe, jeden Tag mit einem Mitmenschen über die Klimakrise zu sprechen. In einem abschließenden Workshop wurden nicht nur die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler gesammelt, sondern auch Ideen und Vorschläge für zukünftige Verbesserungen ausgearbeitet. „Damit zeigen die Schülerinnen und Schüler, dass sie sehr wohl gewillt sind, auch in ihrem eigenen Leben Veränderungen zugunsten des Klimaschutzes umzusetzen", sagt Kathrin Huber, Umweltbeauftragte des Gymnasiums, die das Projekt betreut hat und auch selbst versucht hat, 30 Tage auf so viele Plastikverpackungen wie möglich zu verzichten.  Unterstützt wurde sie dabei von Maximilian Riede und Kathrin Schwab von der Innsbrucker Agentur AlpS GmbH.

Mitteilung vom 01.04.2020

Gewaltrisiko steigt in Krisensituationen: Notrufstelle hilft

Die Notruf- und Fachberatungsstelle berät und unterstützt bei Fällen häuslicher und sexualisierter Gewalt auch oder vor allem in Zeiten der Corona-Krise.

V. l.: Monika Stefanz, Christine Maschke, Leiterin Katja Mann und Valentina Würsching. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Monika Stefanz, Christine Maschke, Leiterin Katja Mann und Valentina Würsching. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Denn in Krisensituationen ist die Gefahr noch höher, Gewalt im häuslichen Umfeld zu erfahren. Nach den in Bayern am 21. März 2020 in Kraft getretenen Ausgangsbeschränkungen ist das Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Als triftiger Grund gilt auch das Aufsuchen eines Frauenhauses oder einer Fachberatungsstelle/eines Notrufs für von sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt betroffene Frauen und von sexualisierter Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche in Bayern.
 
Meldungen aus China bestätigen, was Fachberatungsstellen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt auch in Deutschland befürchten: In der aktuellen Krisensituation mit starken Einschränkungen im öffentlichen Leben steigt die Gefahr für Frauen und Kinder, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren. Das eigene Zuhause ist zu oft kein sicherer Ort. Während das Gewaltrisiko steigt, fallen Verletzungen oder Unterstützungsbedarfe von Betroffenen weniger auf, wenn Betroffene beispielsweise nicht mehr in die Schule, zur Arbeit oder in den Sportverein gehen. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die von Gewalt im direkten sozialen Umfeld betroffen sind, kann die aktuelle Situation bedeuten, Täter*innen ständig ausgeliefert zu sein.
 
„Wir möchten Betroffene und Bezugspersonen ermutigen, sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht allein zu bleiben. Unsere Notruf- und Beratungsstelle und die anderen Hilfseinrichtungen sind auch weiterhin telefonisch und online erreichbar und unterstützen im Einzelfall. Wichtig ist es, auch jetzt nicht wegzuschauen, sondern Zivilcourage zu zeigen und zum Beispiel Betroffenen Unterstützung anzubieten oder sich selbst über Hilfsangebote zu informieren. Auch Unterstützungspersonen können sich Hilfe holen und beraten lassen, wenn sie unsicher sind, wie sie Betroffene unterstützen können“, so die Beraterinnen der Notrufstelle.
 
Notrufstelle hilft seit 2002
 
Die Fachberatungsstelle gibt es bereits seit Mai 2002, Träger ist der Sozialdienst katholischer Frauen in Augsburg. Die Fachstelle ist sowohl für den Landkreis Ostallgäu wie auch für die Stadt Kaufbeuren tätig und wird finanziell von beiden Gebietskörperschaften getragen. Die Notrufstelle hat inzwischen drei versierte Beraterinnen und ist außerhalb der Dienstzeiten durch einen 24-Stunden-Rufdienst über ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Frauenhauses erreichbar.

  
Notrufstellen sind Beratungsstellen, die sich auf die Beratung und Begleitung von Menschen spezialisiert haben, die von sexueller oder häuslicher Gewalt betroffen sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei den Betroffenen um Kinder, Jugendliche oder erwachsene Frauen und Männer handelt. Qualifizierte Beraterinnen leisten Hilfe und Unterstützung, sie sind dabei an die Schweigepflicht gebunden, beraten kostenlos und auf Wunsch anonym.
 
Die Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller und/oder häuslicher Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu befindet sich in der Schäferstr. 11 in Kaufbeuren. Sie ist zu erreichen unter Telefon 08341 9080313; per Fax: 08341 9080312; per Email: notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de
 
Das Hilfenetz im Ostallgäu und Kaufbeuren
 
Wichtige Anlaufstellen und Hilfsinstitutionen:
Notrufstelle: 08341 90 80 313
Frauenhaus: 08342 16 616
Frauentelefon: 08342 10 10 10
Polizei-Notruf: 110
Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer: 0831 99 09 – 13 12
Kriminalpolizei Kaufbeuren: 08341 933-204
 
Weitere Informationen zum Hilfenetz bei häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen und Kinder für die Region Ostallgäu/Kaufbeuren bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287; E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de und der Gleichstellungsstelle Kaufbeuren, Telefon 08341 437-761; gleichstellungsstelle@kaufbeuren.de

Mitteilung vom 31.03.2020

Pflege im Wald der Kaiserschen Sozialstiftung

Zehn Schüler des ersten Semesters der Landwirtschaftsschule pflegten im März 2020 den Wald der Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung bei Eurishofen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker, der Leiter der Landwirtschaftsschule Dr. Paul Dosch und Forstdirektor Stephan Kleiner sowie der Bürgermeister von Jengen Franz Hauck mit den Landwirtschaftsschülern und Waldarbeitern sowie Förstern des AELF

Landrätin Maria Rita Zinnecker, der Leiter der Landwirtschaftsschule Dr. Paul Dosch und Forstdirektor Stephan Kleiner sowie der Bürgermeister von Jengen Franz Hauck mit den Landwirtschaftsschülern und Waldarbeitern sowie Förstern des AELF

Unter Anleitung der Waldarbeiter der Bayerischen Forstverwaltung lernten die Landwirtschaftsschüler, wie man einen Jungwald richtig bewirtschaftet. „Den Wald durchforsten und dabei etwas Gutes tun“ ist ganz im Sinne von Landrätin Maria Rita Zinnecker, die gleichzeitig Stiftungsvorstandvorsitzende der Kaiserschen Sozialstiftung Ostallgäu ist und den Schülern bei ihrem Besuch für ihre Arbeit dankte.
 
„Durch die Pflege wird der Wald stabiler, der Zuwachs und die Wirtschaftlichkeit steigen. Mit dem Freistellen von Laubbäumen und Tannen fördern wir zudem die Biodiversität“, erläuterte Forstdirektor Stephan Kleiner, der die Waldpflege gemeinsam mit Förster Stephan Fessler initiiert hatte. Bei der Fichten-Jungdurchforstung werden um die sogenannten Auslesebäume die stärksten Bedränger entnommen, damit sich die Kronen der Zukunftsbäume besser entwickeln können. Außerdem werden Laubbäume und Tannen von Fichten freigestellt, die sie sonst überwachsen und zum Absterben bringen. Jetzt bleiben Buchen und Vogelbeeren erhalten, stabilisieren den Bestand und fördern durch ihr abfallendes Laub die Fruchtbarkeit des Waldbodens. Der Wald wird insgesamt widerstandsfähiger gegenüber Extremwetterereignissen, sind sich die Förster sicher. Forstdirektor Kleiner und Förster Fessler griffen gemeinsam mit ihren Kollegen von der Forstverwaltung selbst zur Motorsäge, um an diesem Tag eine möglichst große Jungwaldfläche zu pflegen.
 
„Im Ostallgäu sehen wir viele junge Waldflächen, die dringend gepflegt werden sollten, um Struktur zu schaffen und die Wälder frühzeitig zu stabilisieren und damit widerstandsfähiger zu machen,“ sagte Forstdirektor Kleiner. Beratung zur Pflege erhalten die Waldbesitzer von den Revierleitern des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren.

  
Die Josef Benedikt Kaiser’sche Armen- und Krankenstiftung – Sozialstiftung Ostallgäu Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Ziel der Stiftung ist es, bedürftigen kranken Personen zu helfen. Zum Stiftungsvermögen gehören auch rund 30 Hektar Wald, dessen Wert durch sämtliche Krisen- und Kriegszeiten erhalten blieb. Damit auch in Zukunft der Wald Erträge für den Stiftungszweck erbringt, ist die Waldpflege so wichtig.
 
Alles Weitere über die Stiftung gibt es auch unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de. 

Mitteilung vom 31.03.2020

Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt – drei weitere Todesfälle

Waren es am Freitagmittag noch 116 Infizierte, stieg die Zahl bis zum Montag auf 179 an. Im Ostallgäu sind es 149 Infizierte, in Kaufbeuren 30.

Das Coronavirus hat sich nun auch im Landkreis Ostallgäu flächendeckend ausgebreitet. Zu Beginn der Infektionen Anfang März waren nur in einzelnen Orten Erkrankungen registriert. Nun sind von Lamerdingen bis Füssen viele Kommunen betroffen. In Baisweil, Eisenberg, Görisried, Günzach, Hopferau, Kaltental, Kraftisried, Osterzell, Ronsberg, Roßhaupten, Stöttwang, Wald und Westendorf sind Stand heute noch keine Infektionen aufgetreten.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf auch wegen der gestiegenen Infektionszahlen weiter vernünftig zu handeln. „Schützen Sie sich selbst und Ihre Angehörigen, indem Sie die bestehenden Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben respektieren. Lockerungen werden erst dann möglich sein, wenn die Infektionszahlen nach unten gehen. Wir haben es also selbst in der Hand“, appelliert Zinnecker an die Bevölkerung.
 
Waren es am vergangenen Freitag gegen Mittag noch 116 Infizierte, stieg diese Zahl bis zum heutigen Montag auf 179 an. Im Landkreis Ostallgäu sind es 149 Infizierte, in der Stadt Kaufbeuren 30.  Am Wochenende sind drei weitere Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Personen litten unter Vorerkrankungen und waren zwischen 45 und 95 Jahre alt. Die Zahl der Todesopfer in der Region Ostallgäu-Kaufbeuren steigt damit auf fünf.
 
Auch im Senioren- und Pflegeheim Waal sind fünf Bewohner und neun Mitarbeiter vom Coronavirus betroffen. Die Heimleitung hat in enger Absprache mit dem Landkreis Ostallgäu als Träger der Einrichtung und dem Gesundheitsamt den Notfallplan umgesetzt und die Erkrankten Bewohner isoliert. Die betroffenen Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne. Die weiteren Bewohner und Mitarbeiter werden nun umgehend getestet. Die Pflege der Bewohner ist mit dem verbleibenden Personal sichergestellt, die Erkrankten werden über eine Schleuse durch Pflegepersonal in Schutzausrüstung versorgt.
 
Der Freistaat Bayern hat am heutigen Montag die geltenden Beschränkungen im öffentlichen Leben bis zum 19. April 2020 verlängert. Für das Landratsamt Ostallgäu gilt der eingeschränkte Dienstbetrieb ebenfalls bis zu diesem Termin. Die Zulassungsstelle in Füssen bleibt geschlossen, die Zulassung in Marktoberdorf ist nur im Notfall für bestimmte Gruppen (Handwerk, Landwirtschaft und Unternehmer) und mittels voriger Terminvereinbarung erreichbar. Der Bürgerservice und weitere Sachgebiete im Amt können ebenfalls nur in dringenden Fällen und vorheriger Terminvereinbarung besucht werden.

Mitteilung vom 30.03.2020

Coronavirus: Erste Teillieferung für Schutzausrüstung eingetroffen – Feuerwehr hilft bei der Verteilung

Geliefert wurden rund 2.500 Handschuhe, 110 Schutzanzüge und 300 Liter Desinfektionsmittel.

Landrätin Zinnecker und Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz prüfen einen Teil der ersten Materiallieferung.

Landrätin Zinnecker und Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz prüfen einen Teil der ersten Materiallieferung.

„Mit das größte Problem für den medizinischen und pflegerischen Bereich sind im Kampf gegen das Coronavirus die knappen Bestände an Materialen, wie persönlicher Schutzausrüstung, Schutzmasken und Desinfektionsmittel“, erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker die derzeitige Situation. Um Abhilfe zu schaffen hat Ministerpräsident Söder zugesagt, dass der Freistaat Bayern 700.000 Einheiten an Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel bestellt und über das Technische Hilfswerk an die Landkreise verteilt. Die erste Teillieferung ging am Freitag in Marktoberdorf ein.
 
Sofort begann die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) Ostallgäu mit Unterstützung der Feuerwehren über 3.000 Schutzmasken, rund 2.500 Handschuhe, 110 Schutzanzüge und 300 Liter Desinfektionsmittel an insgesamt 45 Alten- und Pflegeheime, sowie ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen zu verteilen. „Die Lieferung schnellstmöglich an die Orte und Einrichtungen, die Priorität haben, zu bringen, war unser vorrangiges Ziel“, erläutert Zinnecker. „Hier gebührt mein Dank, dem THW und den Feuerwehren vor Ort, die die Verteilung vorgenommen haben. In dieser Krise wird wieder einmal klar, wie wichtig und verlässlich die ehrenamtlichen Hilfskräfte sind“, stellt die Landrätin als Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz klar.
 
Die Verteilung durch die FüGK erfolgt im Rahmen der vom Innenministerium vorgegebenen Prioritäten, wonach vorrangig Beteiligte des Gesundheitswesens nach dem Prinzip des Schutzes von Risikogruppen und der medizinischen Notwendigkeit berücksichtigt werden. Weitere Bereiche die berücksichtigt werden sind die Krankenhäuser und der öffentliche Gesundheitsdienst selbst.
 
Die FüGK hofft, dass möglichst bald neue Lieferungen des Freistaats eingehen. „Diese erste Teillieferung war ein Anfang, nachdem es sich bei den Gegenständen aber um Verbrauchsmaterial handelt, benötigen wir eine kontinuierliche Belieferung“, wünscht sich Zinnecker die dauerhafte Versorgung.

Mitteilung vom 27.03.2020

Coronavirus: Zweiter COVID-19-Todesfall – 116 Infizierte in der Region

Die verstorbene Person litt unter schwersten Vorerkrankungen.

Zudem gibt es weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen: Insgesamt sind derzeit 116 Menschen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren positiv auf das Virus getestet. 100 im Ostallgäu, 16 in der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 27.03.2020

Coronavirus: Update der Infektionszahlen

Die Anzahl der Infizierten steht aktuell bei 109 positiv getesteten Personen.

Davon sind 94 aus dem Ostallgäu und 15 aus der Stadt Kaufbeuren.

Mitteilung vom 26.03.2020

Landkreis gibt Jahresbericht heraus: Bürgerservice und vieles mehr

Dass das Landratsamt mehr ist als KFZ-An-, Ab- und Ummelder oder Müllentsorger, kann man ab sofort im Jahresbericht 2019 des Landkreises nachlesen.

Der erfolgreiche Abschluss des Blühprojektes „Wiese x 16“ ist unter anderem Thema im Jahresbericht des Landkreises Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Der erfolgreiche Abschluss des Blühprojektes „Wiese x 16“ ist unter anderem Thema im Jahresbericht des Landkreises Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Unter der Internetadresse jahresbericht.ostallgaeu.de zieht der Landkreis Bilanz zum Blühprojekt „Wiese x 16“, berichtet unter anderem über die Fahrgastoffensive „FOO“ für den öffentlichen Personennahverkehr und blickt zurück auf die Veröffentlichung des ersten Klimaanpassungskonzeptes eines Landkreises in Bayern.
 
„Der Jahresbericht bietet wie in jedem Jahr sehr umfassende Informationen aus allen Abteilungen, Fachbereichen und Sachgebieten unseres Hauses“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir haben 2019 jede Menge handfeste Verbesserungen für das Ostallgäu erreicht. Unter anderem haben wir viele Millionen Euro zum Beispiel in unsere Schulen, Straßen und unseren neuen Kreisbauhof in Dösingen investiert, sind als Öko-Modellregion ausgewählt und ernannt worden und haben im Bereich Ehrenamt neue Vereinsvorsitzende mit kostenlosen Fortbildungen unterstützt.“
 
Über 200 Beiträge auf fast 50 Themenseiten
 
Viele Bilder bietet der Jahresbericht unter anderem zum Tag der offenen Gartentür mit dem schwabenweiten Auftakt im Ostallgäu, zur Verleihung der Ehrenamtskarte oder zum Gemeindebesuch von Landrätin Zinnecker in Obergünzburg. „Mit über 200 Beiträgen auf fast 50 Themenseiten zeigt der Jahresbericht digital und ansprechend aufbereitet, was wir im vergangen Jahr geleistet haben“, ergänzt Zinnecker.

Mitteilung vom 24.03.2020

Coronavirus: Erster Todesfall in der Region Ostallgäu-Kaufbeuren

Die an der Lungenkrankheit COVID-19 verstorbene Person litt unter Vorerkrankungen.

Zudem gibt es weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen: Insgesamt sind derzeit 77 Menschen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren positiv auf das Virus getestet. 69 im Ostallgäu, acht in der Stadt Kaufbeuren.

Corona-Infos

Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.