Aktuelles

Mitteilung vom 22.10.2021

Kulturförderung: Landkreis setzt Zeichen für Festspielhaus Füssen

Einer Förderung in Höhe von jährlich 100.000 Euro für das Festspielhaus hat der Ausschuss für Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt heute einstimmig zugestimmt.

„Mit dem Festspielhaus haben wir im Landkreis eine Einrichtung mit überregionaler Strahlkraft, die Kultur in vielen Facetten anbietet. Mit der Förderung möchten wir dazu beitragen, dieses hochwertige und für den ländlichen Raum einzigartige kulturelle Angebot zu erhalten und fortzuführen“, erläutert Landrätin Maria Rita Zinnecker die Beweggründe des Gremiums.
 
Die Förderung des Landkreises ist Teil eines Gesamtpaketes, das die Stadt Füssen, der Landkreis Ostallgäu und der Bezirk Schwaben zusammen mit dem Freistaat Bayern gemeinsam schnüren und das von Zinnecker maßgeblich mitgestaltet wurde. Angestrebt wird, dass der Freistaat Bayern 600.000 Euro, der Bezirk Schwaben 150.000 Euro, der Landkreis Ostallgäu 100.000 Euro und die Stadt Füssen 50.000 Euro jährlich bereitstellen.
 
Türen in München stehen offen
 
Ein entscheidender Fördergrundsatz des Freistaats Bayern ist das Subsidiaritätsprinzip. Das bedeutet, dass eine staatliche Förderung durch den Freistaat zwingend voraussetzt, dass es auch von kommunaler Seite einen Beitrag zur Gesamtförderung gibt, also auch Stadt, Landkreis und Bezirk Finanzmittel zusagen. „Die Türen in München für eine Kulturförderung für das Festspielhaus sind offen wie nie zuvor, wir müssen nur hindurchgehen. Wir als Landkreis und die Stadt Füssen haben nun den ersten Schritt gemacht“, freut sich Zinnecker über das heutige Ergebnis und hofft nun auch auf einen positiven Beschluss des Bezirkstages.
 
Im Rahmen der Förderung muss das Festspielhaus jährlich belegen, dass alle öffentlichen Fördergelder ausschließlich für kulturelle Zwecke verwendet werden. Eine Förderung anderer Verluste sind nicht förderfähig, da die öffentliche finanzielle Unterstützung keine Wirtschaftsbeihilfe oder Subvention darstellt, sondern es sich um eine Kulturförderung handelt. Sollten in einzelnen Jahren im Festspielhaus Gewinne erzielt werden, müsste die Förderung zurückgezahlt werden.
 
Neben der Förderung für das Festspielhaus hat der Kulturausschuss auch noch Fördermittel für die MODfestivals in Marktoberdorf, die Orff-Tage der Bayerischen Philharmonie und die Musikfestspiele Königswinkel, beide in Füssen, beschlossen.

Mitteilung vom 21.10.2021

„bergaufland“-Mitgliederversammlung: Landrätin zieht positive Bilanz zur Entwicklungsstrategie – Robert Frei wird neuer zweiter Vorsitzender

Außerdem wurde die Fortschreibung und Weiterentwicklung der Lokalen Entwicklungsstrategie beschlossen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker gratuliert dem neu gewählten zweiten Vorsitzenden Robert Frei. Bild: Landkreis Ostallgäu

„Durch die erfolgreiche Umsetzung zahlreicher qualitativ hochwertiger und innovativer Projekte und Maßnahmen konnten die meisten Ziele unserer Entwicklungsstrategie erreicht werden.“ Dieses Resümee hat Landrätin und erste Vorsitzende Maria Rita Zinnecker bei der siebten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) bergaufland Ostallgäu e. V. gezogen. Außerdem wurde Robert Frei zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Jürgen Schwarz.
 
Schwerpunkt der Mitgliederversammlung lag auf der Abschlussbilanz der aktuellen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES). Hierzu wurden von der externen Begleitung durch Dr. Heike Glatzel, Geschäftsführerin FUTOUR GmbH aus München, die Ergebnisse aus dem Monitoring und den Befragungen vorgestellt sowie weitere Ergebnisse erarbeitet. Danach wurde die Abschlussbilanz der aktuellen LES beschlossen. Insgesamt wurden 29 Projekte, davon 18 sogenannte Einzelprojekte im Ostallgäu (zum Beispiel „Umsetzung des Ostallgäuer Demenzkonzeptes: Einfach dazugehören“ und „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“) und elf Kooperationsprojekte mit anderen Lokalen Aktionsgruppen (zum Beispiel „Dorfkerne – Dorfränder“ und „Qualitätssicherung touristischer Wegenetze Wandern und Rad im Allgäu“) für eine Förderung über das Förderprogramm LEADER befürwortet. Es wurden insgesamt über 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln gebunden – davon über 1,1 Millionen Euro für Einzelprojekte und knapp 400.000 Euro für Kooperationsprojekte.
 
Zum zweiten Vorsitzenden wurde Robert Frei aus Nesselwang vorgeschlagen und gewählt. Der bisherige zweite Vorsitzende, Jürgen Schwarz, stand für eine weitere Periode nicht mehr zur Verfügung. „Für sein langes und großes ehrenamtliches Engagement für unser Ostallgäu danke ich Jürgen Schwarz herzlich. Ich wünsche ihm alles Gute und bin mir sicher, dass der Kontakt auch weiter bestehen bleibt. Auf die künftige Zusammenarbeit mit Robert Frei freue ich mich sehr und wünsche ihm einen guten Einstieg in die neue Aufgabe“, sagte Zinnecker.

Darüber hinaus informierte Heiko Gansloser, Geschäftsführer des bergaufland Ostallgäu e. V., über die Planungen für die künftige Förderperiode von LEADER 2023–2027. Hierzu erfolgte ein Beschluss für die Fortschreibung und Weiterentwicklung der LES für die Bewerbung auf die kommende Förderperiode. In diesem Zusammenhang berichteten auch Leiter Dr. Alois Kling und LEADER-Koordinatorin Veronika Hämmerle vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten über Aktuelles zum Förderprogramm LEADER.
 
Verabschiedet wurde der langjährige LEADER-Koordinator Ethelbert Babl. Babls Nachfolgerin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten ist Veronika Hämmerle. Behördenleiter Dr. Alois Kling lobte das langjährige, große Engagement Babls für LEADER im Allgäu und freute sich: „Mit Veronika Hämmerle, zuvor tätig in der LEADER-Bewilligungsstelle, konnten wir diese wichtige Stelle nahtlos und kompetent weiterbesetzen.“
 
Außerdem informierte Jürgen Schwarz über den aktuellen Stand des eigenen Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ sowie Heiko Gansloser über die zwischenzeitlich erfolgten Beschlüsse der Mitglieder im Umlaufverfahren, die aufgrund der mehrmals wegen Corona verschobenen Mitgliederversammlung erforderlich waren.
 
LEADER: Noch stehen Fördermittel zur Verfügung
 
Für die Umsetzung der LES stehen noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Das bedeutet, es können noch weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich über die Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Die Geschäftsstelle des bergaufland Ostallgäu e. V. steht hierfür gerne beratend und unterstützend unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
    
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen finden auf www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen.

Mitteilung vom 20.10.2021

Bildungsprojekt zum Klimaschutz gestartet: Quiz am Gymnasium Füssen

Das Quiz, das vom Landkreis Ostallgäu zur Verfügung gestellt wird, gibt Schülerinnen und Schülern Denkanstöße für klimaschonendes Verhalten.

Schulleiter Michael Gschnaidner (mit Sakko) und Lehrer Jan Färber nehmen mit der Q11 des Gymnasiums Füssen das Klimaquiz in Augenschein. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Einfache Verhaltensänderungen bewirken oft viel – ein Klimaquiz des Landkreises Ostallgäu für Schulen zeigt Alternativen auf und gibt Schülerinnen und Schülern Denkanstöße. Den Quiz-Auftakt machte das Gymnasium Füssen, das damit seinen Weg zur „Klimaschule“ begann.

Wer ist der größte Lieferant der Erde? Amazon? Walmart? Google? Nein! Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 112.000 Milliarden US-Dollar pro Jahr werden uns (meist kostenlos) von der Natur zur Verfügung gestellt. Kniffelig und überraschend war das Klimaquiz, das die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Füssen kürzlich zu lösen hatten. Auf 24 Postern mit vielseitigen Fragen und kurzweiligen Antworten zu klimaschützendem und verantwortungsvollem Handeln konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen testen und erhielten wertvolle Tipps für ihren Alltag. Lehrer Jan Färber, der das Klimaquiz nach Füssen geholt hatte, betont: „Die Schülerinnen und Schüler interessieren sich für ihre Zukunft und stellen kritische Fragen. Die Poster geben gute Denkanstöße für den Alltag.“ Zur Verfügung gestellt werden die Poster vom Landkreis Ostallgäu und basieren auf einer Vorlage der Initiative „Omas for Future“.

Das Klimaquiz bildet den Auftakt der Schule auf dem Weg zur ersten „Klimaschule“ im Landkreis. Klimaschule bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium und der Landkreis als Sachaufwandsträger in den kommenden Monaten und Jahren gemeinsam daran arbeiten, die Aktivitäten der Schule klimafreundlicher zu gestalten. Beispiele hierfür sind Energieeinsparung, der Einsatz von Recyclingpapier, klimafreundliche Anreisewege oder Müllvermeidung. „Wichtig ist mir, dass wir als Schule unserer Vorbildwirkung gerecht werden“, sagt Schulleiter Michael Gschnaidner.

Das Klimaquiz ist geeignet für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe. Schulen können die Poster beim Fachbereich Kreisentwicklung des Landratsamtes Ostallgäu ausleihen. www.klimaschutz-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 19.10.2021

Ostallgäuer Persönlichkeiten erhalten staatliche Ehrungen

Landrätin Zinnecker hat langjährige kommunale Mandatsträger sowie besonders für das Gemeinwohl engagierte Menschen mit staatlichen Ehrungen ausgezeichnet.

Sie wurden mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze, der Kommunalen Dankurkunde, der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise dem Ehrenzeichen des Landkreises geehrt. Coronabedingt wurden die Ehrungen aufgeteilt: die Verleihung an die Kreistagsmitglieder unter den Geehrten fand im Rahmen der Kreistagssitzung am Freitag, 15. Oktober, statt. Die übrigen Geehrten zeichnete Zinnecker am Montag, 18. Oktober, bei einer Veranstaltung im Landratsamt Ostallgäu aus.
 
„Sie alle sind Vorbilder. Als Bürgermeister, Gemeinde- beziehungsweise Kreisrat oder im Ehrenamt haben Sie viele Jahre lang Verantwortung übernommen. Dafür braucht es Empathie, Ausdauer und Kraft“, sagte Zinnecker bei der Ehrungsveranstaltung im Landratsamt. „Nur durch engagierte Menschen wie Sie funktioniert unsere Gesellschaft. Dafür bedanke ich mich bei jedem einzelnen von Ihnen herzlich.“
 
Die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze erhielten …
 

  • Hubert Endhardt für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Endhardt ist seit 1990 Mitglied im Kreistag des Landkreises Ostallgäu. In der aktuellen Kreistagsperiode ist er ein weiterer Stellvertreter der Landrätin. Endhardt setzt sich insbesondere für den Ausbau und die Verbesserung des ÖPNV und E-Mobilität sowie den Natur- und Umweltschutz ein.
  • Franz Erhart für sein 31-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik. Erhart war von 2008 bis 2020 erster Bürgermeister der Gemeinde Nesselwang. Von 2014 bis 2020 war er Mitglied im Kreistag Ostallgäu.
  • Franz Hauck für seinen 24 Jahre langen Einsatz in der Kommunalpolitik. Hauck war von 2002 bis 2020 erster Bürgermeister der Gemeinde Jengen. Von 1996 bis 2020 war er Mitglied im Zweckverband zur Wasserversorgung der Gennach-Hühnerbach Gruppe.
  • Herbert Heisler für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Heisler ist seit 2014 Mitglied im Kreistag des Landkreises Ostallgäu und im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Seit 1996 ist er Mitglied im Marktgemeinderat Obergünzburg. Von 2008 bis 2020 war Heisler zweiter Bürgermeister des Marktes Obergünzburg.
  • Gerhard Kraus für seinen 30 Jahre langen Einsatz in der Kommunalpolitik. Kraus war von 2002 bis 2020 Erster Bürgermeister der Gemeinde Ronsberg. Von 2008 bis 2014 war er Mitglied im Kreistag Ostallgäu.
  • Andreas Lieb für sein 24-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik. Lieb ist seit 2002 Bürgermeister des Markes Irsee. Außerdem ist er Mitglied des Ausschusses der Verwaltungsgemeinschaft Pforzen.
  • Josef Schweinberger für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Schweinberger war von 2003 bis 2020 erster Bürgermeister der Stadt Buchloe. Von 2008 bis 2020 war er Vorsitzender der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe. Seit 2008 ist Schweinberger Mitglied im Kreistag des Landkreises Ostallgäu und seit 2007 Verbandsvorsitzender und Initiator des Zweckverbands Hochwasserschutz Gennach-Hühnerbach.
  • Johann Stich für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Stich ist seit 2002 erster Bürgermeister der Gemeinde Ruderatshofen und Vorsitzender des Abwasserzweckverbands Aitrang-Ruderatshofen. Seit 2008 ist er Mitglied im Kreistag des Landkreises Ostallgäu.

   
Die Kommunale Dankurkunde erhielten …
 

  • Peter Grotz für sein über 18-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik. Grotz war von 2002 bis 2020 Mitglied im Stadtrat Marktoberdorf. Von 2014 bis 2020 war er Mitglied im Kreistag Ostallgäu.
  • Maximilian Hartleitner für sein über 18-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik. Hartleitner war von 2002 bis 2020 Mitglied im Stadtrat Buchloe. Von 2008 bis 2020 war er Mitglied im Kreistag Ostallgäu.
  • Waltraud Joa für ihr 24-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik. Joa war von 1996 bis 2008 Mitglied im Stadtrat Marktoberdorf. Von 2002 bis 2020 war sie Mitglied im Kreistag Ostallgäu. Von 2002 bis 2020 war Joa die Beauftragte für Menschen mit Handicap des Landkreises Ostallgäu. Seit 1996 ist sie die Beauftragte für Menschen mit Handicap der Stadt Marktoberdorf.
  • Klara Knestel für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Knestel ist seit 2002 Mitglied im Kreistag des Landkreises Ostallgäu. Im Stadtrat Marktoberdorf war sie von 1996 bis 2014 Mitglied und von 2002 bis 2014 Fraktionsvorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen. Von 2002 bis 2014 war Knestel Frauenreferentin der Stadt Marktoberdorf.
  • Robert Pöschl für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Pöschl ist seit 2020 erster Bürgermeister der Stadt Buchloe und Vorsitzender der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe. Seit 2020 ist er auch Mitglied des Kreistages Ostallgäu sowie im Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Von 2002 bis 2020 war Pöschl Mitglied im Stadtrat Buchloe.
  • Christine Räder für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Räder ist seit 2002 Mitglied im Kreistag des Landkreises Ostallgäu. Seit 2014 ist sie Mitglied im Marktgemeinderats Obergünzburg und seit 2020 dritte Bürgermeisterin des Marktes Obergünzburg sowie Mitglied der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg.

 
Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt …
 

  • Albert Wahl für sein über vier Jahrzehnte langes Engagement in unterschiedlichen Bereichen. Wahl war 24 Jahre lang erster Vorsitzender des Tennisclubs Seeg sowie Mitglied im Gemeinderat Seeg. Von 2000 bis 2016 war er Agenda-21-Beauftragter der Gemeinde Seeg. Außerdem ist er seit 2003 als Kulturführer tätig. Wahl war Leiter des Arbeitskreises Bahnhof, Mitglied des Hauptarbeitskreises beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ von 2013 bis 2016, Mitglied des Arbeitskreises im Leader-Projekt „Honigdorf Seeg“ sowie Botschafter für die Wirtschaftsregion Ostallgäu/Kaufbeuren. Auch setzte er sich mit einigen Vorschlägen im Naturschutz sowie in dem Moorallianz-Teilprojekt „Ländliche Entwicklung“ ein und führte bis 2015 12 Mal die Aktion „Sauberes Ostallgäu“ mit der Grundschule Seeg durch.

 
Das Ehrenzeichen des Landkreises erhielt …
 

  • Fritz Brunhuber für sein kommunalpolitisches Engagement sowie seine Mitgliedschaft in zahlreichen Vereinen und Verbänden. Brunhuber war von 1996 bis 2002 und von 2006 bis 2020 Mitglied im Kreistag des Landkreises Ostallgäu. Von 2008 bis 2020 war er Mitglied im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu sowie von 2008 bis 2014 Mitglied im Zweckverband Sparkasse Allgäu.

 
Die Kommunale Verdienstmedaille und die Kommunale Dankurkunde erhalten Personen, die sich insbesondere durch langjährige Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger oder in anderen kommunalen Ehrenämtern um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Auszeichnungswürdige Personen können von den Gemeinden und Landkreisen für eine solche Ehrung vorschlagen werden. Die Kommunale Verdienstmedaille und die Kommunale Dankurkunde sind Staatlichen Ehrungen des Freistaates Bayern.
 
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Er wird für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen sowie für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland verliehen.
 
Das Ehrenzeichen des Landkreises wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich um den Landkreis Ostallgäu in besonderer Weise bürgerschaftlich verdient gemacht haben. Dies kann sowohl in einer Organisation, als Einzelperson oder im Team sein.

Mitteilung vom 18.10.2021

13 Sprach- und Kulturmittler im Landkreis Ostallgäu ausgebildet

Diese können künftig für Übersetzungsaufgaben, auch in kultursensiblen Bereichen, eingesetzt werden. Alle Teilnehmer leben im Ostallgäu.

Hinten v. l. n. r.: Olivia Guerrero Motz, Mouhammad Al Nassar, Markus Bernhard (Kuntermund), Maisaa Oyoun, Angelika Schlüter (Kuntermund), Ali Alabdo, Izabela Mierzwicka, Sawsan Kadro, Vorne v. l. n. r.: Negin Hamidi, Olena Pitz, Camelia Kinscher, Zara Ebrahimi, Fatima Bouguerroumi-Hoyer, Aya Alhaj Ali, Svetlana Köpf, Julia Jäkel (Kommunale Integration), Ralf Maschke-Müller (TAFF). Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

Die Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu und die Stelle für therapeutische Angebote für Flüchtlinge der Diakonie (TAFF) haben in einem gemeinsamen Projekt 13 mehrsprachige Personen zu Sprach- und Kulturmittlern geschult. Die neuen Sprach- und Kulturmittler bieten künftig unter anderem Übersetzungen in Spanisch, Russisch, Arabisch, Polnisch, Rumänisch und Farsi an. Sie werden als selbstständige Übersetzer arbeiten und können individuell angefragt werden. Besonderheit an der Ausbildung zum Sprach- und Kulturmittler ist der psychologisch sensible Aspekt, der auch einen Teil der Prüfung darstellt. Insbesondere in therapeutischen Gesprächen ist diese Sensibilität, eine korrekte Übersetzung aber auch das eigene Empfinden von großer Bedeutung. In praktischen Einheiten und Rollenspielen wurde das theoretisch Gelernte umgesetzt und geübt. Die Schulung wurde an insgesamt zwölf Tagen durchgeführt. Am letzten Schulungstag wurden die Zertifikate übergeben.
 
Die Schulung wurde in Kooperation mit KunterMund Augsburg durchgeführt. Inhaltlicher Vorläufer der jetzt als Sprach- und Kulturmittler bezeichneten Übersetzer waren die 2017 vom Landratsamt ausgebildeten „Laiendolmetscher“. Aufgrund des damaligen Erfolgs und der bestehenden Nachfrage wurde das Projekt neu aufgelegt. Eine Liste mit Kontaktdaten selbstständiger Dolmetscher im Ostallgäu und Umgebung steht im Integrationsportal des Landkreises unter www.ostallgaeu.de/integration zur Verfügung. Für Fragen steht die Stelle für Kommunale Integration gerne zur Verfügung (Telefonnummer: 08342 911-194, E-Mail: integration(at)ostallgaeu.de).

Mitteilung vom 18.10.2021

„Weiterer Erfolg des Moorschutzes im Allgäu“: das Schwindenmoos ist renaturiert

In Kooperation mit der Stadt Marktoberdorf als Grundeigentümerin hat der Zweckverband Allgäuer Moorallianz zahlreiche Dämme in Entwässerungsgräben eingebaut.

V. r.: Projektleiter Dr. Ulrich Weiland berichtet Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell von den Renaturierungsmaßnahmen im Schwindenmoos. Bildrechte: Allgäuer Moorallianz

Die Renaturierungsmaßnahmen im Schwindenmoos bei Marktoberdorf sind abgeschlossen. Mit Erfolg: Der Torfkörper ist wieder nass und kann seine Funktion als Wasser- und Kohlenstoffspeicher übernehmen. Neue Lebensräume für Libellen, Schmetterlinge, Vögel oder Reptilien wurden geschaffen und können sich nun weiter ungestört entwickeln.
 
Bei einer gemeinsamen Begehung im Rahmen der Klimawoche Ostallgäu haben sich Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Dr. Wolfang Hell, Mitglieder des Stadtrates und der Verwaltung der Stadt Marktoberdorf und weitere Beteiligte über die Maßnahmen informiert. Zinnecker betonte bei ihrer Einführung die Bedeutung der Arbeit der Allgäuer Moorallianz: „Die Renaturierung des Schwindenmooses ist ein weiterer erfolgreicher Schritt bei der Moorrenaturierung im Allgäu. Moore nehmen CO? auf und speichern damit dauerhaft Kohlenstoff. Intakte Moore speichern aber auch viel Wasser. Sie leisten damit nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zum Hochwasserschutz in Form von natürlichen Retentionsräumen. Außerdem sind sie wichtige Lebensräume für viele typische, spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, für die die Allgäuer Moore eine bundesweite Verantwortung haben.“ Bürgermeister Dr. Hell würdigte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Allgäuer Moorallianz und betonte, dass alles, was wir heute gegen den Klimawandel unternehmen, unseren Kindern und deren Kindern zu Gute kommen werde. Ein globaler Schutz der Moore erfordere aber auch den Verzicht auf die Verwendung von Gartentorf und Torferde. Die Stadtgärtnerei sei bereits angewiesen, dies umzusetzen.

 
Das Schwindenmoos mit einer Gesamtgröße von knapp 40 Hektar liegt etwa 10 Kilometer südöstlich von Marktoberdorf. Eigentümerin ist die Stadt Marktoberdorf. Durch den vormaligen gewerblichen Torfstich entstanden hier mehrere ausgedehnte Torfstichbecken. Nun wurden verschiedene Dammbauwerke erstellt mit dem Ziel, die entwässernden Gräben und Torfstiche in geeigneter Weise wiederzuvernässen. Aufgrund dieser Vernässung war das Gelände nur mit Spezialmaschinen und dem Einsatz von Baumatten sowie temporärer Baustraßen aus Rundholzstämmen erreichbar. Die Rundholztrasse wird nach Abschluss aller Arbeiten vollständig entfernt. Außerdem werden aktuell noch Korrekturen an den Umlaufgerinnen nachgearbeitet. Den jetzigen Renaturierungsarbeiten gingen in den Jahren 2006 und 2011 bereits erste Anstauarbeiten im Rahmen der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien und des Bayerischen Klimaschutzprogramms 2050 voraus.
 
Mit den nun durchgeführten Baumaßnahmen wurden die Renaturierungsarbeiten im Schwindenmoos final zum Abschluss gebracht. Die bereits bestehenden Dämme wurden sinnvoll ergänzt, um eine größere Flächenwirkung zu erreichen. Einige ältere Dämme waren durch die Aktivitäten des Bibers in Mitleidenschaft gezogen worden und wurden im Zuge der Baumaßnahmen saniert. Die Kernbereiche des Spirken-Hochmoors sollen sich fortan selbst entwickeln können. Eine forstliche Nutzung findet nur noch auf randlichen, wegenahen Teilflächen statt.

 
Eckdaten zum Projekt Allgäuer Moorallianz:

     

  • Bundesprojekt chance.natur Allgäuer Moorallianz
  • Träger des Projektes: Zweckverband Allgäuer Moorallianz
  • Finanzierung: 75 % Bund, 15 % Land, 10 % Zweckverband
  • Laufzeit der Umsetzungsphase 10 Jahre (2012–2022)
  • Aktuell wird vom Bundministerium für Umwelt, dem Bundesamt für Naturschutz und dem Bayerischen Umweltministerium über eine Fortführung des Projektes entschieden, eine Verlängerung wurde vom Projektträger bis Ende 2030 beantragt 
  • Die Kreisgremien der Landkreise Ober- und Ostallgäu haben sich bereits für eine Fortführung des Projektes ausgesprochen und die weitere Kofinanzierung zugesichert
  • Reine Baukosten Schwindenmoos bisher rd. 200.000 EUR
Mitteilung vom 18.10.2021

Sicherheitsgespräch: 2020 weniger Verkehrsunfälle im Ostallgäu

Bei dem Gespräch wurden unter anderem die allgemeine Sicherheitslage, die Verkehrsstatistik und die Corona-Lage thematisiert.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (v. l.) und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner mit den Leitern der örtlichen Polizeidienststellen sowie den für die öffentliche Sicherheit und Ordnung Verantwortlichen des Landratsamtes beim Sicherheitsgespräch 2021 im Landratsamt Ostallgäu. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat zum ersten Mal die neue Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner zum jährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt Ostallgäu begrüßt. Außerdem die Leiter der örtlichen Polizeidienststellen sowie die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung Verantwortlichen des Landratsamtes an dem Gespräch teil. „Die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden ist vertrauensvoll und läuft hervorragend“, sagte Zinnecker. „Ich bedanke mich beim Polizeipräsidium und den Dienststellenleitern ganz herzlich für den persönlichen Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis.“
 
Strößner informierte in ihrem Bericht zur allgemeinen Sicherheitslage, dass die Aufklärungsquote im Landkreis Ostallgäu mit 78,7 Prozent vergleichsweise hoch sei. Im Gesamtzuständigkeitsbereich des Präsidiums seien die Straftaten im Jahr 2020 zurückgegangen – unter anderem bei den Wohnungseinbruchdiebstählen. Im Landkreis Ostallgäu sei die Zahl der Straftaten in diesem Zeitraum um rund 8,4 Prozent gestiegen, was insbesondere auf einen Anstieg bei den Internetkriminalitätsdelikten zurückzuführen sei. Beim Verkehrsunfallgeschehen im Landkreis Ostallgäu gab es Positives zu berichten: Mit 3.485 Verkehrsunfällen war hier 2020 ein Rückgang von 16,7 Prozent zu verzeichnen.
 
Auskunft über die Corona-Lage gab Ralf Kinkel, Abteilungsleiter für Sicherheit und Ordnung sowie des Gesundheitsamts am Landratsamt Ostallgäu. Mit Stand 21. September 2021 habe es insgesamt rund 10.500 Infizierte im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren gegeben. In den Impfzentren im Landkreis und in Kaufbeuren sowie in den Arztpraxen seien insgesamt 213.655 Impfungen durchgeführt worden. 57,24 Prozent seien damit vollständig geimpft (ebenfalls Stand 21. September 2021). Zinnecker ergänzte: „Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang für die personelle Unterstützung des Gesundheitsamtes durch die Polizei bei der Kontaktnachverfolgung. Sie waren eine sehr große Hilfe für uns!“

Mitteilung vom 15.10.2021

Beruflicher Wiedereinstieg: Kompetenzen bilanzieren mit dem ProfilPASS®

Der Kurs zur beruflichen Neuorientierung startet am 9.11.2021 und wendet sich an alle, die zur beruflichen Orientierung ihre Kompetenzen entdecken möchten.

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Teilnehmenden ermöglicht die Veranstaltung, ihre Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken. Durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen können neue berufliche Perspektiven und Ideen entstehen. Zudem wird aufgezeigt mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. „Der Kurs eignet sich für Berufstätige ebenso wie für alle, die nach einer Auszeit wieder ins Berufsleben einsteigen wollen“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu.
 
Der Kurs findet an folgenden vier Terminen, jeweils dienstags von 9.30 bis 12 Uhr in der vhs Kaufbeuren statt: 9. November, 16. November, 23. November und 30. November 2021. Kosten: 99 Euro inklusive ProfilPASS®. Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Weitere Informationen auf https://www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.html.

Mitteilung vom 15.10.2021

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die mobilen Teams der Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten wieder Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen vor.

 

Die Termine finden Sie hier.

Mitteilung vom 13.10.2021

Onlineschulung: Verein und Inklusion – Mitmachen mit Behinderung

Ziel der Schulung ist es, Ehrenamtliche über das Thema zu informieren und konkrete Ideen für inklusive Angebote zu geben.

Die Inklusionskoordination und die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu bieten Ehrenamtlichen eine kostenlose Onlineschulung zum Thema „Verein und Inklusion – Mitmachen mit Behinderung“ an. Die Fortbildung findet am Samstag, den 20. November 2021 digital von 10 bis 12 Uhr statt.
   
Im Landkreis Ostallgäu haben über 9.500 Menschen einen Schwerbehindertenausweis, das sind 6,8 Prozent der Bevölkerung, und viele mehr haben eine Behinderung, aber keinen Ausweis. Über 55 Prozent der Menschen mit Schwerbehindertenausweis sind über 65 Jahre. Damit sind viele Menschen im Laufe ihres Lebens von einer Behinderung betroffen. Mit inklusiven Angeboten und Barrierefreiheit können sie weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilhaben, auch im Verein und Ehrenamt.
   
Behinderungsarten, Barrierefreiheit und inklusive Angebote
   
Wie Vereine bei sich vor Ort inklusive Angebote schaffen und Menschen mit Behinderung (wieder) zu aktiven Teilnehmenden machen können, wird in der Onlineschulung „Verein und Inklusion. Mitmachen mit Behinderung“ behandelt. Konkret werden drei Kurzvorträge angeboten, die die Bereiche „Behinderungsarten, Angebote und Aktivierung“, „Nachrüstung und Umbau für Barrierefreiheit in Vereinsheimen und anderen Orten“ und „Sportangebote und Behinderung“ thematisieren. Im Anschluss an die Kurzvorträge können die Teilnehmenden in Kleingruppen mit den Referenten der Offene Behindertenarbeit Kaufbeuren/Ostallgäu und der Lebenshilfe Ostallgäu ins Gespräch kommen, Fragen klären und Einzelfälle besprechen.
   
Das Anmeldeformular ist auf www.sozialportal-ostallgaeu.de zu finden oder kann bei Dr. German Penzholz, Inklusionskoordination, unter 08342 911-225 oder inklusion@lra-oal.bayern.de angefragt werden.

Mitteilung vom 13.10.2021

Stadtradeln: Preisträger der Landkreis-Aktion gekürt

„Sie haben sich alle dazu entschieden, ganz bewusst CO2 einzusparen, indem sie radeln. Dieser Einsatz gehört ausgezeichnet“, sagte Zinnecker zu den Geehrten.

Vorne v. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gottfried Csauth (als Geschäftsführer der Aktienbrauerei Kaufbeuren Vertreter des Sponsors); 2. Reihe v. l.: Larissa Schikowski (Kapitänin von Team DMG Mori), Jane Geisenhof, Michael Korn, Stefan Wortmann (Vertreter des Teams des Gymnasiums Hohenschwangau), Lucia Golda und Karl-Heinz Joa; 3. Reihe v. l.: Wilhelm Mooser, Johannes Auburger und Gregor Logen. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die Preisträger der Stadtradeln-Aktion des Landkreises Ostallgäu geehrt. Die Preise wurden in den Kategorien „Größtes Team“, „Durchschnittlich größte Kilometerzahl“ und „Sonderwertung Kommunalpolitik“ vergeben. Außerdem ehrte Zinnecker die ältesten Teilnehmenden sowie die Teilnehmenden mit den meisten Kilometern.  
   
Der Preis für das größte Team – ein 100-Liter-Getränkegutschein der Aktienbrauerei Kaufbeuren – ging an das Team des Gymnasiums Hohenschwangau. Die 137 Mitglieder sind im Zeitraum der Landkreis-Aktion insgesamt 16.594 Kilometer geradelt. Das Team mit der durchschnittlich größten Kilometerzahl (402 Kilometer pro Teammitglied) war das Team von DMG Mori. Es erhielt einen 50-Liter-Getränkegutschein der Aktienbrauerei Kaufbeuren. Über einen 30-Liter-Getränkegutschein der Aktienbrauerei Kaufbeuren konnte sich das Team des Jugendrates Germaringen freuen, das die Sonderwertung Kommunalpolitik gewonnen hat. Als älteste Teilnehmende wurden Hildegund Blockus und Karl-Heinz Joa geehrt. Für die meisten Kilometer wurden Gregor Loges (Team DMG Mori, 1.908 Kilometer) und Jane Geisenhof (Team Darth Wade, Mittelschule Pfronten, 942 Kilometer) ausgezeichnet.
 
Eine Anerkennung in Form eines Radlpakets erhielten die so genannten „Radlstars“, die Paten der Stadtradeln-Aktion des Landkreises waren. Die „Radlstars“ waren Wilhelm Mooser, Schulleiter des Gymnasiums Marktoberdorf, Ingrid Bußjäger-Martin, Geschäftsführerin bei AGCO Fendt, Lucia Golda, Leiterin des „mobilé“ in Marktoberdorf und Michael Korn, Ingenieur bei Endress+Hauser. Das Radlpaket beinhaltet unter anderem eine Radkarte des Landkreises Ostallgäu.
 
Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Landkreis-Aktion fand vom 13. Juni bis 3. Juli 2021 statt und wurde vom Landkreis Ostallgäu und Johannes Auburger vom Bündnis Nachhaltiges Marktoberdorf veranstaltet. Der Landkreis Ostallgäu hat 2021 erstmals an der Klima-Aktion Stadtradeln teilgenommen. Im Rahmen der Aktion sind 4.277 Radelnde in 187 Teams über 860.000 Kilometer geradelt. Bayernweit belegte der Landkreis Ostallgäu in der Kategorie zwischen 100.000 bis 499.999 Einwohner Rang drei.

Mitteilung vom 12.10.2021

Siebte Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Die Versammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) findet am Dienstag, 19.10., um 17 Uhr in der Bayerischen Musikakademie in Marktoberdorf statt.

Schwerpunkt wird die Abschlussbilanz der aktuellen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) sein. „Die Umsetzung unserer derzeitigen LES neigt sich dem Ende entgegen. Zahlreiche Projekte, die dazu bei-getragen haben, deren Ziele zu erreichen, konnten erfolgreich umgesetzt werden oder befinden sich derzeit noch in der Umsetzung. Auch 2022 können noch weitere Vorhaben eingereicht werden“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der Schwerpunkt der Mitgliederversammlung liegt auf der Abschlussevaluierung der aktuellen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES). Hierzu werden die Ergebnisse aus dem Monitoring und den Befragungen vorgestellt sowie weitere Ergebnisse erarbeitet und diskutiert. Danach erfolgt ein Beschluss zur Ab-schlussbilanz der aktuellen LES. Darüber hinaus wird über die Planungen für die künftige Förderperiode von LEADER 2023-2027 informiert. Hierzu erfolgt auch ein Beschluss für die Fortschreibung und Wei-terentwicklung der LES für die Bewerbung auf die kommende Förderperiode. In diesem Zusammen-hang berichtet das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten auch über Aktuelles zu LEADER. Weitere Tagesordnungspunkte sind die Wahl des zweiten Vorsitzenden sowie Informationen zum aktuellen Stand des eigenen Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ und zu den zwischenzeitlich erfolgten Beschlüssen der Mitglieder im Umlaufverfahren. Diese waren auf-grund der mehrmals wegen Corona verschobenen Mitgliederversammlung erforderlich. Die detaillierte Tagesordnung zur Versammlung gibt es auf www.bergaufland-ostallgaeu.de.
 
LEADER: Noch stehen Fördermittel zur Verfügung

 
Für die Umsetzung der LES stehen noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Eu-ropäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Das bedeutet, es können noch weitere in-novative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Entspre-chende Projektideen sollten so bald als möglich über die Geschäftsstelle des Vereins eingereicht wer-den. Die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ steht hierfür gerne beratend und unterstüt-zend unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
   
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Kommunen finden auf www.bergaufland-ostallgaeu.de die wichtigsten Informationen.

Mitteilung vom 08.10.2021

Wieder Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die mobilen Teams der Impfzentren des Landkreises, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten wieder Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen vor.

 

 

Datum

Ort

Uhrzeit

11.10.2021

Pfronten

Pfarrheim

Dr. Kohne-Weg

9:30-13:30

12.10.2021

Buchloe

Rathaus 3

Rathausplatz 1

9:30-13:30

12.10.2021

Obergünzburg

Akku-Treff

Poststr. 2

9:15-13:45

13.10.2021

Nesselwang

Alpspitzhalle

Von-Lingg-Straße 30

9:30-13:30

15.10.2021

Kaufbeuren

Gablonzer-Haus

Bürgerplatz 1

9:00-14:00

 

 

Mitteilung vom 06.10.2021

Klima-Aktionswoche Ostallgäu vom 8. bis 17. Oktober 2021

Der Landkreis Ostallgäu ist vom 8. bis zum 17. Oktober Gastgeberregion für die Klima-Aktionswoche.

Organisiert wird die Klima-Aktionswoche vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Bayerischen Klima-Allianz. Zahlreiche Organisationen, Vereine, Initiativen und Unternehmen präsentieren vor Ort den Bürgerinnen und Bürgern mit Aktionen und Events ihr Klimaschutz-Engagement.

 

Mit einem umfangreichen Programm werden die Themen Klimawandel, Klimaschutz und Klimawandelanpassung mit allen Sinnen erlebbar gemacht. Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie weitere Beiträge zu diesen Themen finden Sie unter www.klimawoche-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 06.10.2021

Weitreichende Änderungen für die Corona-Testzentren ab der kommenden Woche

Zum 11. Oktober sollen kostenlose Coronatests eigentlich der Vergangenheit angehören.

Die vom öffentlichen Gesundheitsdienst eingerichteten lokalen Testzentren in Neugablonz, Marktoberdorf und Füssen werden jedoch auch nach diesem Datum kostenlose Coronatests anbieten. Diese kostenlosen Tests sind jedoch nach den Vorgaben der Staatsregierung auf einen engen Personenkreis begrenzt. In den lokalen Testzentren werden zukünftig nur noch Personen kostenfrei getestet, die dem vulnerablen Personenkreis angehören. Hierzu zählen beispielsweise Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, Schwangere und Stillende sowie Kinder bis 12 Jahren und bis zum 30.11.2021 auch Jugendliche bis 18 Jahren sowie Studierende. Zudem besteht das kostenfreie Angebot auch für Beschäftigte sowie Besucher und Besucherinnen von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, sofern die jeweilige Einrichtung selbst keine Tests anbietet. Kostenlose Testungen gibt es weiterhin für Personen, die vom Gesundheitsamt zur Testung aufgefordert werden, wie z. B. Kontaktpersonen oder Leute, die PCR-Bestätigungstestungen durchführen lassen müssen.

In den lokalen Testzentren dürfen jedoch ab dem 11.10.2021 keine kostenpflichtigen Tests mehr angeboten und durchgeführt werden. Personen, die nicht zum oben aufgeführten Personenkreis gehören, können Tests dann nur noch in Apotheken, die Testungen anbieten, und in den privaten Testzentren bekommen. Zu den Kosten solcher Tests können die Stadt Kaufbeuren und der Landkreis Ostallgäu keine Aussage treffen. Laut dem Gesundheitsministerium bleibt dies dem freien Markt überlassen.

 

Eine Übersicht über die weiteren Teststellen in Landkreis und Stadt gibt es hier: https://www.landkreis-ostallgaeu.de/testzentren.html

Mitteilung vom 01.10.2021

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die mobilen Teams der Impfzentren bieten von 4. bis 8. Oktober wieder Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen vor.

 

Die Termine finden Sie hier.

Mitteilung vom 30.09.2021

Kostenlose Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am Donnerstag, 14. Oktober 2021, eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.
 
Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei.
 
Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 12. Oktober 2021 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin darf nur jeweils eine Person kommen und im Landratsamt muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Zimmer C 300 im Landratsamt Ostallgäu (Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf) statt.

Mitteilung vom 29.09.2021

„Engmaschiges Netz“: Zwei neue Kontaktstellen für Demenz und Pflege

Die beiden neuen Kontaktstellen in Lechbruck und Westendorf wurden von Landrätin Maria Rita Zinnecker ernannt und ergänzen das bisherige Netzwerk.

Unten v. l. n. r.: Walburga Friedhoff und Angelika Bergmann (KS Westendorf), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Regina Carbone und Xaver Wörle (KS Lechbruck). Oben v. l. n. r.: Anette Schweiger und Lambert Müller (KS Roßhaupten), Gerhard Stadler (Demenzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu), Katharina Dursun (Fachstelle für pflegende Angehörige, Caritas Ostallgäu), Corinna Prätorius (Fachstelle Pflegende Angehörige, BRK Ostallgäu), Gudrun Rauch (KS Obergünzburg), Renate Dantinger (KS Buchloe, Marktoberdorf und Füssen, BRK Ostallgäu). Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

Bisher gab es Standorte in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf, Obergünzburg und Roßhaupten. Damit gibt es im Landkreis Ostallgäu nun insgesamt sieben dezentrale Pflegeberatungsstellen sowie eine weitere in der Stadt Kaufbeuren.
 
„Mit der wachsenden Zahl an Kontaktstellen für Demenz und Pflege vor Ort, den beiden Fachstellen für pflegende Angehörige sowie unserem zentralen Pflegestützpunkt Ostallgäu mit Sitz am Landratsamt haben wir im Landkreis ein engmaschiges Netz an Beratungsmöglichkeiten zu diesen Themen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Angesichts steigender Zahlen an Betroffenen ist das eine gute und wichtige Nachricht an alle Demenzerkrankte und Pflegebedürftige sowie deren Angehörige“.
 
Die Kontaktstellen bieten für alle Hilfebedürftigen im Bereich Demenz und Pflege sowohl Beratung als auch ganz konkrete Unterstützungsleistungen. Die konkreten Hilfen umfassen beispielsweise niedrigschwellige Entlastungsangebote wie häusliche Besuchsdienste oder Betreuungsgruppen. Die professionelle Beratung umfasst unter anderem Schulungen und Vorträge zu den Themen Demenz, Pflege und Gesundheit. Dabei richten sich die Leistungen nicht nur an Demenzerkrankte, sondern grundsätzlich an ältere Menschen beziehungsweise Menschen mit Pflegegrad.
 
In den vergangenen Monaten haben alle ehemaligen Kontaktstellen der Demenzhilfe Allgäu ihr Angebotsportfolio erweitert und sich zu Kontaktstellen für Demenz und Pflege weiterentwickelt. Die Kontaktstellen für Demenz und Pflege beteiligen sich am landkreiseigenen Förderprogramm für niedrigschwellige Entlastungs- und Betreuungsangebote sowie ambulanter und teilstationärer Pflege- und Pflegeberatungsdienste (FEBP) und sind von der Fachstelle Demenz und Pflege Bayern anerkannt worden.
  
Im Rahmen der Weiterentwicklung ihres Angebots und der Ernennung der beiden neuen Kontaktstellen in Lechbruck und Westendorf überreichte Zinnecker allen Kontaktstellen neue Schilder. Als Ansprechpartner im Landratsamt steht Gerhard Stadler, Demenzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu, allen Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürgern unter der Telefonnummer 08342 911-624 oder der E-Mail-Adresse gerhard.stadler(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 28.09.2021

Landkreis-Schulen: mobile Luftreinigungsanlagen kommen früher

Die ersten Anlagen sollen nach Angaben des Lieferanten am 8.10. geliefert werden – und damit trotz allgemeiner Lieferschwierigkeiten früher als erwartet.

„Dass wir so gut im Zeitplan liegen, freut mich vor allem für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen. Ihnen können wir damit schneller noch ein Stück mehr Sicherheit bieten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Der Kreisausschuss hatte im Juli über die Anschaffung von Luftfiltergeräten für die Landkreis-Schulen beraten. Nach eingehender Abstimmung des Bedarfs mit den Schulen des Landkreises wurde ein Ingenieurbüro zur Festlegung der technischen Kriterien der Geräte und zur fachlichen Prüfung der Angebote hinzugezogen.
 
Mehr als die Hälfte der Landkreis-Schulen bereits mit stationären Lüftungsanlagen ausgestattet
 
In sechs der elf Landkreis-Schulstandorte sind bereits fest installierte Lüftungsanlagen vorhanden: im Gymnasium Buchloe, in den Realschulen in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg sowie in der Landwirtschafts- und Technikerschule Kaufbeuren. Damit steht der Landkreis im bundesweiten Vergleich sehr gut da. An drei der fünf verbleibenden Schulen (Erich-Kästner-Schule Füssen, Gymnasium Füssen und Don-Bosco-Schule Marktoberdorf) werden nun die mobilen Luftreinigungsgeräte installiert. Für die beiden Standorte der Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf und in Füssen ist vorerst noch kein Bedarf gesehen worden, da zunächst die Schulen mit überwiegend jüngeren Schülerinnen und Schülern im nicht-impffähigen Alter ausgestattet werden sollen.
 
Nach Ankündigung des Förderprogramms durch die Bayerische Staatsregierung im Juli wies der Bayerische Landkreistag bereits darauf hin, dass es bei der Beschaffung der Luftreinigungsgeräte durch technische Evaluierung und Ausschreibung zu Zeitproblemen kommen könne. Die Hersteller der Luftreinigungsgeräte wiesen zusätzlich auf Lieferengpässe hin. Ministerpräsident Markus Söder berichtete am Dienstag, 21. September, dass erst 18 Prozent der vom Land bereitgestellten Fördermittel für die Anschaffung von Luftfiltern abgerufen worden seien. Dies sei immer noch zu wenig. Von den Kitas seien erst 1,6 Prozent der Fördermittel für Luftfilter beansprucht worden. Er appelliere an die Einrichtungen, die Hilfe des Landes bei der Finanzierung der Filter zu nutzen.

Mitteilung vom 28.09.2021

Corona-Impfzentren mit neuen Öffnungszeiten

Die Corona-Impfzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben ab Freitag, den 1. Oktober 2021, geänderte Öffnungszeiten.

Hintergrund ist die Neuausrichtung der Bayerischen Impfstrategie. Diese sieht die Aufgabe der Impfungen grundsätzlich bei den niedergelassenen Ärzten und bei den Betriebsärzten, hält jedoch ein staatliches Impfangebot unterstützend für erforderlich, wenn der Impfbedarf nicht anderweitig verlässlich abgedeckt werden kann.
 
Für die Impfzentren bedeutet dies, dass zukünftig das Hauptaugenmerk auf den Einsatz mobiler Impfteams gelegt werden soll. Diese kommen beispielsweise in den Alten- und Pflegeheimen oder auf Anforderung der Schulleitungen an Schulen zum Einsatz. Es werden außerdem weiterhin Sonderimpfungen durch mobile Impfteams angeboten, wie sie schon am Kino oder bei Sportveranstaltungen stattgefunden haben. Ferner sollen die Teams künftig Impfangebote zu festen Zeiten an bestimmten Orten machen. Die Öffnungszeiten der Impfzentren sollen nach den Vorgaben der Staatsregierung um bis zu 75 Prozent reduziert werden. Nach derzeitigem Stand sollen die Impfzentren auf dieser Basis bis 30. April 2022 betrieben werden.

Das Impfzentrum in Marktoberdorf öffnet dienstags von 8.30 bis 15.30 Uhr und donnerstags von 11.30 bis 18.30 Uhr. Das Impfzentrum Kaufbeuren wird künftig noch an folgenden Tagen geöffnet sein: montags von 8.30 bis 15.30 Uhr, mittwochs von 11.30 bis 18.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.30 Uhr. Zusätzlich wird in Neugablonz jeden Freitag von 9 bis 14 Uhr ein mobiles Impfteam im Gablonzer Haus ein Impfangebot machen. Vom Impfzentrum Marktoberdorf aus werden mobile Impfteams in verschiedenen Gemeinden regelmäßig Impftage vor Ort anbieten.  Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben. An den Wochenenden bleiben die Impfzentren geschlossen.
   
In den Impfzentren werden weiterhin Erst- und Zweitimpfungen und Auffrischungsimpfungen angeboten. Terminvereinbarungen sind nicht erforderlich. Zu den Impfungen sind ein Personalausweis und der Impfpass mitzubringen.