Aktuelles

Mitteilung vom 20.02.2018

Aitrang und die Sehnsucht nach dem Bahnhalt

Beim Gemeindebesuch von Landrätin Zinnecker stand neben dem Wunsch nach einem Bahnhalt auch eine Betriebsbesichtigung bei der Dietrich AG auf dem Programm.

Landrätin Maria Rita Zinnecker lässt sich von Seniorchef Hans-Dieter Dietrich die Produkte der Firma zeigen. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Hubert Eble (2. Bgm.), Seniorchef Hans-Dieter Dietrich, Bürgermeister Jürgen Schweikart (etwas verdeckt), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wiedemann (Mitglied des Gemeinderats),  Manfred Dietrich (Vorsitzender Dietrich AG), Thomas Königsberger (Prokurist Dietrich AG) und Cilli Zeller (Mitglied des Gemeinderats)

Landrätin Maria Rita Zinnecker lässt sich von Seniorchef Hans-Dieter Dietrich die Produkte der Firma zeigen. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Hubert Eble (2. Bgm.), Seniorchef Hans-Dieter Dietrich, Bürgermeister Jürgen Schweikart (etwas verdeckt), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wiedemann (Mitglied des Gemeinderats), Manfred Dietrich (Vorsitzender Dietrich AG), Thomas Königsberger (Prokurist Dietrich AG) und Cilli Zeller (Mitglied des Gemeinderats)

In zufriedene Gesichter konnte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei ihrem Gemeindebesuch in Aitrang blicken: Eine intakte Infrastruktur, stabile Geburtenzahlen und geordnete Finanzen lassen die Gemeinde optimistisch in die Zukunft blicken, wie Bürgermeister Jürgen Schweikart, sein Stellvertreter Hubert Eble und drei weitere Gemeinderatsmitglieder unisono versicherten.
 
Auf dem Wunschzettel vermerkt haben die Räte eine bessere Anbindung des Ortes an den ÖPNV, weil die Gemeinde sich hier in nahezu alle Richtungen etwas abgehängt sieht. Den Verantwortlichen ist aber durchaus bewusst ist, dass sich Individualverkehr auf der einen und mögliche Verbesserungen beim ÖPNV auf der anderen Seite eher konträr gegenüberstehen. Nicht locker lassen will man allerdings beim Thema Bahnhalt, den man seit einigen Jahren zu installieren versucht. „Der in Kürze im Landratsamt stattfindende Mobilitätsdialog bietet die Möglichkeit, Gespräche mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zu führen und dem Anliegen Nachdruck zu verleihen“, sagte Landrätin Zinnecker.
 
Gemeinde „gut aufgestellt“
 
„Oberste Priorität hat für uns die Ansiedlung eines Allgemeinarztes, nachdem Dr. Zeller zum Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist“, erläuterte Bürgermeister Schweikart. „Ein erster Baustein dazu wird die Modernisierung der Arztpraxis durch die Gemeinde sein, welche ab dem Frühjahr 2018 angegangen wird.“ Mit der Ausweisung eines neuen Baugebiets und eines sich abzeichnenden Gewerbegebiets sei die Gemeinde „gut aufgestellt“ und biete Familien und mittelständischen Unternehmen eine Perspektive, in Aitrang sesshaft zu werden beziehungsweise Arbeitsplätze zu generieren, sagte Schweikart weiter.
 
Mittelständische Unternehmen präsentieren sich
 
Seniorchef Hans-Dieter Dietrich und Prokurist Thomas Königsberger von der Dietrich AG führten durch die Räumlichkeiten des Spezialisten für Lüftungs- und Klimatechnik und stellten auszugsweise Referenzen und das Leistungsportfolio vor. Welche Synergien erzielt werden und welche Vorteile für die Kunden entstehen können, wenn Hand in Hand gearbeitet wird, erläuterten die beiden Geschäftsführer und Bodenspezialisten Martin Börmann und Hans-Jörg Bader (Aitranger Estrich und 3B Bodenbeläge). Die genannten Firmen verfügen seit vielen Jahren über einen ausgezeichneten Ruf weit über die Allgäuer Grenzen hinaus. Andreas Moser hat vor einigen Jahren den elterlichen Bauernhof zur Bäckerei umgebaut und trägt nun mit dem umfassenden Sortiment seines Marktes zur Nahversorgung in Aitrang bei.

Mitteilung vom 16.02.2018

Die „Energiekarawane“ ist losgezogen – Beratungsprojekt gestartet

Bei dem Projekt können sich Hausbesitzer im Projektgebiet in Germaringen vor Ort über die Möglichkeiten einer energetischen Sanierung beraten lassen.

Ziel des gemeinsamen Projekts von Landkreis Ostallgäu und Gemeinde Germaringen ist es, die Hausbesitzer eines ausgewählten Quartiers mit hohem Altbaubestand zu informieren, wie sie mit einfachen Maßnahmen Energie sparen und den Wohnkomfort erhöhen. „Wir wollen damit langfristig den Anstoß geben, im Sinne des Klimaschutzes die Sanierungsquote im jeweiligen Quartier zu erhöhen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Die Hauseigentümer im Germaringer Projektgebiet wurden bereits vor längerer Zeit mittels eines Bürgermeisterschreibens über die Rahmenbedingungen und Ziele des bis Ende März laufenden Projekts informiert. Die von der Gemeinde speziell für die „Energiekarawane“ ausgewählten Berater begannen mit den ersten Energieberatungsgesprächen. Im Laufe der rund einstündigen Energieberatung erfolgt üblicherweise ein Rundgang durch das Haus, wobei passende Sanierungsmaßnahmen angesprochen werden. Die Fragen und Wünsche der beratenen Hauseigentümer stehen dabei jederzeit im Vordergrund. Die Finanzierung erfolgt anteilig durch den Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Germaringen und ist somit für die Beratenen komplett kostenlos.
 
Energieberatung direkt im Haus
 
Die „Energiekarawane“ unterscheidet sich von anderen Beratungsangeboten dahingehend, dass die Energieberater den Hauseigentümern aktiv die Beratung anbieten. Dadurch, dass die Energieberatung direkt in den Häusern stattfindet, kann wesentlich besser auf die individuellen Gegebenheiten eingegangen werden.
 
Das Konzept der „Energiekarawane“ wurde in der Metropolregion Rhein-Neckar entwickelt und erprobt. Im Jahr 2017 erwarb die Europäische Metropolregion München (EMM) die Lizenz und gab sie an die Landkreise und Kommunen weiter. Bislang wurden bundesweit bereits mehr als 100 Energiekarawanen durchgeführt. Das erste Pilotprojekt im Ostallgäu findet nun in der Gemeinde Germaringen statt. Läuft das Projekt erfolgreich, wären weitere Kampagnen in anderen Ostallgäuer Gemeinden denkbar.

Mitteilung vom 15.02.2018

Gelbe Tonne oder grüner Sack? Landkreis startet Umfrage

Ab dem 19. Februar werden 1000 Haushalte per Telefon befragt. Die Auswahl erfolgt zufällig und anonym.

Wollen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ostallgäu leere Kunststoffverpackungen wie bisher zum Wertstoffhof bringen oder lieber von zu Hause abholen lassen? Wie zufrieden sind die Ostallgäuer mit den Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis?
 
Bereits seit einigen Jahrzehnten gehört das Trennen von Abfällen zu den alltäglichen Aufgaben. Damit Bürgerinnen und Bürger recycelbares Material auf kurzen Wegen entsorgen können, gibt es in jeder Ostallgäuer Gemeinde einen Wertstoffhof. Eine repräsentative Umfrage soll ergeben, wie zufrieden die Bevölkerung mit dem bestehenden Entsorgungssystem ist. Dafür hat die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt das Meinungsforschungsinstitut L.Q.M aus Mainz beauftragt.
 
Auswahl erfolgt zufällig und anonym
 
Eine zentrale Frage ist, wie die Mehrheit der Ostallgäuer in Zukunft Kunststoffverpackungen wie leere Joghurtbecher, Milchtüten und Shampooflaschen entsorgen möchte. Bisher werden diese im grünen Sack gesammelt und am Wertstoffhof abgegeben. Zahlreiche Landkreise in Deutschland haben bei der Entsorgung von Leichtverpackungen bereits auf ein Holsystem mittels „Gelber Tonne“ umgestellt. Dabei werden Chipstüte & Co. analog zum Bio- oder Restmüll in einer separaten Abfalltonne gesammelt, die regelmäßig geleert wird. Das spart so manche Fahrt zum Wertstoffhof. Andererseits muss auf jedem Grundstück Platz für eine weitere Abfalltonne gefunden werden.
 
Zwischen dem 19. Februar und dem 16. März werden rund 1000 Bürgerinnen und Bürger telefonisch nach ihrer Meinung gefragt. Das Landratsamt bittet alle Angerufenen, an der Befragung teilzunehmen und so an einer kundengerechten Gestaltung der Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis mitzuwirken.
 
Weitere Informationen geben die Kommunale Abfallwirtschaft, Telefon 08342 911-505 und die L.Q.M Marktforschung GmbH, Telefon 06131 97 212-0.

Mitteilung vom 15.02.2018

Landkreis sucht ehrenamtliche Jugendschöffen für Landgericht Kempten

Das Landgericht benötigt die Ehrenamtlichen für seine Jugendschöffengerichte und Jugendkammern und eine fünfjährige Amtsdauer von 2019 bis 2023.

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Ostallgäu ist aufgefordert, dem Landgericht Kempten mindestens 23 Frauen und 23 Männer zu benennen, die bereit sind, das Amt eines Jugendschöffen zu übernehmen. Bewerben können sich Personen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Ostallgäu haben, mindestens 25 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Wer Interesse am Ehrenamt eines Jugendschöffen hat, wird gebeten, sich bis zum 9. März 2018 bei seiner Wohnortgemeinde zu melden.
 
Lebenserfahrung benötigt
 
Jugendschöffen wirken als ehrenamtliche Richter in gerichtlichen Verfahren der ersten Instanz mit, in denen Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren oder Heranwachsende bis unter 21 Jahre angeklagt sind, die mittelschwere oder schwere Straftaten zum Gegenstand haben. Beteiligt sind sie darüber hinaus in allen Berufungsangelegenheiten. Die Jugendschöffen nehmen in der Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie der Berufsrichter wahr. Sie sollen bei der Feststellung des Sachverhalts und der Beurteilung von Tat und Täter ihre Lebenserfahrung und ihren gesunden Menschenverstand einbringen.
 
Jugendschöffen sollen erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Die Lebenserfahrung, die ein Jugendschöffe mitbringen muss, kann sowohl aus beruflichen Erfahrungen (beispielsweise durch die Beschäftigung an einer Schule oder im Jugendamt) als auch aus privaten Erfahrungen (beispielsweise durch eine Tätigkeit in einem Verein oder durch Elternschaft) resultieren. Es werden geeignete Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung gesucht.

Mitteilung vom 09.02.2018

Höhepunkte 2017: Landratsamt veröffentlicht Jahresbericht

Das Landratsamt Ostallgäu hat seinen Jahresbericht für 2017 herausgegeben.

Einer der Höhepunkte im Landkreiskalender 2017: die Verabschiedung der Zukunftsvision 2036 durch den Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Einer der Höhepunkte im Landkreiskalender 2017: die Verabschiedung der Zukunftsvision 2036 durch den Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Unter der Internet-Adresse jahresbericht.ostallgaeu.de ist der Jahresbericht zu lesen. Die Arbeitsschwerpunkte im vergangenen Jahr lagen für Landrätin Maria Rita Zinnecker „vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Soziales. Aber auch der Klima- und Umweltschutz und ein schneller, kompetenter Bürgerservice waren ganz oben auf unserer Prioritätenliste.“
 
Neben der Verabschiedung der Zukunftsvision 2036 des Ostallgäuer Wirtschaftsbeirats gab der Landkreis 2017 den Startschuss für das Naturschutzprojekt „Wiese x 16“. Mit der dritten Verleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte ehrte der Kreis 540 Freiwillige für ihr gesellschaftliches Engagement. Das Landratsamt wurde zudem mit einem barrierefreien Leitsystem ausgestattet und bei den Baumaßnahmen ging die Generalsanierung der Realschule Füssen in den Endspurt. Zinnecker: „Wir haben 2017 wieder enorm viel umgesetzt und auf den Weg gebracht. Im Mittelpunkt unserer Arbeit standen und stehen dabei immer die Ostallgäuer Bürgerinnen und Bürger.“
 
205 Einzelartikel aus 43 Bereichen
 
Der Jahresbericht des Landratsamtes, der auch als PDF-Datei verfügbar ist, umfasst auf mehr als 100 Seiten 205 Einzelartikel voller Höhepunkte, Daten und Fakten. Zu den 43 Bereichen, in die sich der Bericht gliedert, zählen unter anderem die Kommunale Abfallwirtschaft, die Bildungsregion Ostallgäu und das Personenstand- und Ausländerwesen mit dem wichtigen Thema Asyl.
  
Bildergalerien bietet der Jahresbericht unter anderem zur Häuserfahrt für Bauinteressierte und Sanierungswillige, zum Girls‘ und Boys‘ Day der Gleichstellungsstelle oder zu den Gemeindebesuchen von Landrätin Zinnecker. „Der Jahresbericht ist eine sehr gute Gelegenheit, die wichtigsten Meilensteine des Landkreises noch einmal in kompakter Form Revue passieren zu lassen“, sagt Zinnecker. „Und er zeigt uns, dass 2017 viel Gutes im Landkreis passiert ist.“

Mitteilung vom 08.02.2018

Kraftisried sucht die Erneuerung

Als Gemeinde, die mitten in der Erneuerung steckt, hat Bürgermeister Michael Abel Landrätin Maria Rita Zinnecker Kraftisried vorgestellt.

Zu Besuch bei der inhabergeführten Hippold GmbH in Kraftisried: Landrätin Maria Rita Zinnecker lässt sich von Geschäftsführer Hans-Peter Hippold die Produkte und Dienstleistungen der Firma zeigen.

Zu Besuch bei der inhabergeführten Hippold GmbH in Kraftisried: Landrätin Maria Rita Zinnecker lässt sich von Geschäftsführer Hans-Peter Hippold die Produkte und Dienstleistungen der Firma zeigen.

Als Beispiele nannte er unter anderem die Pläne für das Dorfgemeinschaftshaus, für die Erweiterung des Neubaugebiets „Am Schorn“ und für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Raiggers inklusive des Anlegens eines Dorfplatzes. Außerdem auf dem Programm: eine Gemeinderundfahrt und eine Besichtigung der Firma Hippold.
 
Beim Dorfgemeinschaftshaus sei man einen Schritt weiter gekommen, sagte Abel. Es lägen nun erste Pläne vor. Außerdem lote man zusätzliche Fördermöglichkeiten aus. Landrätin Zinnecker sagte Abel dazu weitere Unterstützung zu. In der Vergangenheit hatte das Landratsamt die Gemeinde bereits zu den Förderprogrammen „LEADER 2014 – 2020“ und „Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte“ beraten. Die Instandsetzung der Ortsdurchfahrt Raiggers sei schon allein wegen des schlechten Zustandes des Fahrbahnbelages nötig, berichtete Abel. Auch eine Verbreiterung werde diskutiert. Der Dorfplatz in Raiggers solle ein Treffpunkt zum Verweilen werden und einen Spielplatz für Kinder bekommen.
 
Man habe aber auch schon einiges umsetzt. Das Neubaugebiet „Am Schorn“ sei ausverkauft und eine Erweiterung nach Norden bereits in Planung. Im Zuge der Sanierung der Pfarrkirche St. Martin, für die es auch einen Zuschuss vom Landkreis gab, habe man – mit viel Eigenleistung durch Bürgerinnen und Bürger – auch den Urnenbereich neu gestaltet und den Friedhof barrierefrei gemacht.
 
Die Firma Hippold präsentierten Geschäftsführer Hans-Peter Hippold und sein Sohn Bernhard als Familienbetrieb im Übergang von der zweiten zur dritten Generation. Bis vor drei Jahren habe man noch 80 Prozent Umsatz mit Bekleidungszubehör gemacht, sagte Bernhard Hippold. Heute seien es noch 50 Prozent – mit dem Rest bediene man neue, zukunftssichere Branchen. Hippold produziert dekorative oder technische Kleinteile in Zinkdruckguss- oder Stanz-Biege-Technik inklusive Oberflächen-Veredelung: vom Hosenknopf über Souvenirartikel bis zum Fliesenleistenabschluss.
 
Unter dem Eindruck der Rundfahrt durch die zweitkleinste Ostallgäuer Gemeinde, die mehrmals einen freien Blick auf die Berge freigab, sagte Zinnecker: „Kraftisried punktet mit einer wunderbaren Landschaft.“ Abel fügte hinzu: „Kraftisried ist mehr als die Tierkörperbeseitigungsanlage. Das war nicht immer so. Ich bin überzeugt, dass unsere Erneuerungsmaßnahmen an dieser Imageverbesserung großen Anteil haben.“

Mitteilung vom 01.02.2018

Modellbetriebe gesucht: Projekt „Innovativer Klima- und Moorschutz im Ostallgäu“ startet

Das Projekt ergänzt die bisher laufenden Moorschutzmaßnahmen des Landkreises Ostallgäu, der damit seine Klimaschutzstrategie weiter umsetzt.

Landrätin Maria Rita Zinnecker mit den Projektmitarbeitern Matthias Beckmann (l.) und Andreas Stauss. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker mit den Projektmitarbeitern Matthias Beckmann (l.) und Andreas Stauss. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Durch die Förderung einer angepassten landwirtschaftlichen Bewirtschaftung von Hoch- und Niedermoorböden im Randbereich ausgewählter Moorgebiete soll das Ziel einer CO2-Einsparung und Aufwertung der Biodiversität vorangebracht werden. „Wir freuen uns sehr, den Zuschlag für dieses Modellprojekt bekommen zu haben und hoffen auf viele Betriebe die mitmachen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, die betont, dass das Angebot an die Landwirte auf Freiwilligkeit basiert.
 
Das Naturschutzgroßprojekt Allgäuer Moorallianz und das bayerische Klimaprogramm wirken in den Kernflächen der Ostallgäuer Moore bereits erfolgreich. Mit dem Pilotprojekt „Innovativer Klima- und Moorschutz im Ostallgäu“ wird ein neuer Ansatz verfolgt, bei dem die Rahmenbedingungen flexiblere Möglichkeiten der Einkommenssicherung für teilnehmende Landwirte bieten sollen. Gleichzeitig sollen beispielhaft neue Bewirtschaftungsansätze erprobt und weiterentwickelt werden. Wichtig ist dabei der Dialog mit dem jeweiligen Betriebsleiter, der eigene Vorstellungen und vorhandenes Erfahrungswissen ausdrücklich einbringen soll. Damit soll gezielt der Erhalt regionaltypischer Strukturen gesichert werden. „Gesucht sind Modellbetriebe im Landkreis, welche die Chance nutzen wollen, Wertschöpfung auch auf benachteiligten Flächen zu generieren“, sagt Zinnecker.
 
Interessant ist das Projekt für Betriebe, die neue Wege suchen, ihr Betriebskonzept verändern wollen, bei denen eine Hofübergabe ansteht oder die Alternativen zu einer weiteren Intensivierung suchen. Diese können für einzelne Flächen, modellhaft Betriebsteile und eventuell später den ganzen Betrieb als Modellbetrieb eine langfristige Perspektive entwickeln. Für Betriebe, die mindestens mit einem Betriebsteil teilnehmen möchten, wird vorab ein Entwicklungsplan erstellt, der die wirtschaftliche Tragfähigkeit beleuchtet und in dem geprüft wird, wie sich Zielsetzungen des Projektes verwirklichen lassen. Die Vorgaben des Projektes sind: Auf den Flächen soll ein flexibles, der Bewirtschaftung angepasstes Wassermanagement möglich sein, der Aufwuchs soll landwirtschaftlich verwertbar sein und die Befahrbarkeit mit angepassten Maschinen muss zu Bewirtschaftungszeiten gegeben sein. Außerdem muss die Tiergesundheit erhalten und gefördert werden. Moor- und Klimaschutz brauchen für eine dauerhafte Verankerung Lösungen, bei denen die Landwirte mit ihrer Nutzung den Erhalt dieser Kulturflächen fördern und die für die Landwirte wirtschaftlich tragfähig sind.
  
In einer bis November 2019 laufenden Konzeptionsphase des Projekts will das Projektteam die teilnahmebereiten Landwirte beraten und mit ihnen Konzepte für die Entwicklung der Betriebe oder Betriebszweige entwickeln, die dann in einer in einer darauf folgenden Umsetzungsphase (Phase 2) ab 2020 umgesetzt werden sollen. Für die  Umsetzung ist geplant, Fördermittel für Flächenankauf und Tausch, kapitalisierte Nutzungsentschädigung, Anschaffung von Spezialmaschinen, und Finanzierung von betrieblicher Infrastruktur (Weidegatter, Unterstände etc.) zur Verfügung zu stellen. Selbst Vermarktungskonzepte können aufgebaut werden. Landrätin Zinnecker möchte, dass mit diesem Projekt ökonomisch und ökologisch sinnvolle Alternativen für die örtlichen, bäuerlichen Familienbetriebe aufgezeigt und betriebswirtschaftlich durchgerechnete Konzepte für die Betriebe erstellt werden. Zinnecker: „Der Umfang der Projektmittel, die langfristige Ausrichtung und Flexibilität der Förderbedingungen bieten maßgeschneiderte Konzepte, die auf die jeweilige Betriebssituation abgestimmt sind.“
  
Sieben über den Landkreis verteilte Projektgebiete wurden vorab ausgewählt und es wird in jedem Projektgebiet Veranstaltungen zur Vorstellung des Projektes, zum Informationsaustausch und zur Diskussion geben. Jeder Bewirtschafter oder Flächeneigentümer kann sein Interesse am Projekt bekunden, wenn seine Flächen mindestens teilweise in den Projektgebieten liegen und er an einer extensiven, moorschonenden Bewirtschaftung interessiert ist. Die beiden Projektmitarbeiter stehen interessierten Landwirten als Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Sie stammen aus der Landwirtschaft, kennen die Situation der Landwirte und arbeiten sich nun in die regionalen Verhältnisse ein.
 
Über den Moor- und Klimaschutz
 
Entwässerte Moore geben Treibhausgase in die Atmosphäre ab. Intakte Moor dagegen binden Kohlendioxid (CO2).
 
In Bayern stammen rund acht Prozent der durch Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen aus Mooren. Entwässerte Moore sind somit die größte Einzelquelle außerhalb des Energiesektors.
 
Durch naturnahe Wasserstände in den Mooren kann ein erheblicher Klimaschutzeffekt erzielt werden – pro Hektar Fläche etwa 20 bis 30 Tonnen des Kohlendioxids.
 
Über das Projekt
 
Projektname: „Innovativer Klima- und Moorschutz im Ostallgäu“
Träger: Landkreis Ostallgäu
Gebietskulissen (7 Gebiete):
 
Niedermoorgebiet Lamerdingen
Gennachmoos bei Biessenhofen/Mauerstetten
Geltnachtal mit Stöttener Moos
Lechbrucker Moore
Lobachtal bei Seeg
Durachmoos, Berger Moos bei Pfronten
Bannwaldsee bei Schwangau
 
Laufzeit: 2018 bis 2023
Förderinstrumente: EFRE (Europäischer Fond für Regionale Entwicklung)
 
Ansprechpartner: Herr Matthias Beckmann (Tel. 08342 911-537), Herr Andreas Stauss (Tel. 08342 911-543)

Mitteilung vom 30.01.2018

Veranstaltungsreihe „Frauen in die Kommunalpolitik – Wahl 2020“

Die Gleichstellungsstelle lädt im Hinblick auf die Kommunalwahl 2020 alle interessierten Frauen zu der Veranstaltungsreihe ein.

Die Auftaktveranstaltung zu „Frauen unterstützen Frauen auf dem Weg in die Kommunalpolitik“ findet am Mittwoch, 7. März, ab 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt. Mit dabei sind erfahrene Kommunalpolitikerinnen wie beispielsweise Landtagsabgeordnete Angelika Schorer und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Kommunalpolitikerinnen berichten dabei über ihre Erfahrungen, geben Tipps und übernehmen die „Patenschaft“ für neue Kandidatinnen. Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle.
 
Die frauenspezifische Auswertung der Ergebnisse der Kommunalwahl 2014 im Ostallgäu zeigte, dass auch in unserer Region im Bereich der Kommunalpolitik die politische Teilhabe der Frauen noch immer gering ist. Nach der Wahl wurden von den insgesamt 614 zu vergebenden Mandaten in Gemeinde-, Stadt- und Markträten nur 88 von Frauen übernommen. Damit errechnet sich ein Frauenanteil von 14 Prozent im Landkreisdurchschnitt. „Dabei ist es wichtig für unser demokratisches Gemeinwesen, dass auch Frauen in den politischen Führungs- und Entscheidungspositionen angemessen vertreten sind“, sagt Landrätin Zinnecker. Dies gelte im besonderen Maße für die Kommunalpolitik als „Basis der Demokratie“. Kommunalpolitik betrifft unmittelbar das Lebensumfeld der Menschen und stellt damit nach wie vor einen zentralen politischen Gestaltungsbereich dar. „Frauen sollten dabei aufgrund ihrer Orientierung auf verschiedene Lebensbereiche und unterschiedlicher Lebenserfahrungen unbedingt ihre Sichtweisen einbringen“, sagt Zinnecker.
 
Bei der Auftaktveranstaltung am Vorabend des Weltfrauentags werden Kommunalpolitikerinnen ihre Erfahrungen an die potentiellen zukünftigen Kommunalpolitikerinnen weitergeben, deren Fragen beantworten und praktische Tipps geben. Auch übernehmen sie „Patenschaften“ für neue Kandidatinnen für ein kommunalpolitisches Amt. Die Themen des Abends werden beispielsweise sein: „Wie komme ich auf eine Liste?“ bis „Wie organisiere ich das mit der Familie?“ oder „Wie komme ich im politischen Gremium als Frau zurecht?“ Als zweite Veranstaltung der Reihe ist das Seminar „Frauen fit für die Politik“ am 18. April 2018 ab 19 Uhr geplant. Inhalte werden sein: Rhetorik, Körpersprache, öffentliches Auftreten.
Weitere Seminare sind in Vorbereitung.
   
Ort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
Kosten: Alle Veranstaltungen sind für die Teilnehmerinnen kostenlos.
Anmeldung und Informationen bei:
Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle,
Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 23.01.2018

Landratsamt Ostallgäu bietet Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft an

Es ist die zweite Auflage der Weiterbildung, die der Landkreis gemeinsam mit dem Fortbildungsinstitut „empowerME“ organisiert.

Die Teilnehmerinnen bei der ersten Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft

In zwölf Veranstaltungen, die über 18 Monate verteilt sind, können sich pädagogische Fachkräfte aus Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderhorten die notwendigen heil- und integrationspädagogischen sowie administrativen Kenntnisse und Kompetenzen für die Anforderungen im inklusions-pädagogischen Alltag erwerben.
 
Mit der 2009 verabschiedeten Resolution der deutschen UNESCO-Kommission „Frühkindliche Bildung inklusiv gestalten: Chancengleichheit und Qualität sichern“ wird in Deutschland Inklusion erstmals in einem bildungspolitischen Dokument sowie in einem umfassenden Verständnis für den Bereich der frühkindlichen Bildung eingefordert. Die Umsetzung von Inklusion und die Integration von Kindern mit besonderen Bedarfen stellt jedoch in der Praxis eine große Herausforderung dar. Deshalb bietet das Landratsamt für Fachkräfte nun diese Weiterbildungsmöglichkeit an.
 
Informationsveranstaltung im März
 
Bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 6. März 2018, von 16 bis 17.30 Uhr im Saal Aggenstein können sich Interessierte informieren. Die Kursleitung stellt dort die Inhalte, den Aufbau und die Zeiten der Weiterbildung vor und es besteht die Möglichkeit mit den Teilnehmerinnen des derzeitigen Kurses über die Erfahrungen zu sprechen.
 
Anmeldung für die Informationsveranstaltung und Infos zur Weiterbildung bei Eva Storf unter Telefon 08342 911-472.

Mitteilung vom 18.01.2018

Den Weg barrierefrei machen für Menschen mit Behinderung

Die gemeindlichen Behindertenbeauftragten haben im Landratsamt das barrierefreie Leitsystem und die Angebote der Offenen Behindertenarbeit kennengelernt.

Fast jede Gemeinde hat einen Beauftragten für Menschen mit Behinderung. Diese benötigen für ihre Aufgabe ein umfangreiches Wissen über die Angebote für Menschen mit Behinderung. Im Landratsamt gibt es seit kurzem ein neues Besucher-Leitsystem, welches auch Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen die Orientierung im Gebäude erleichtern soll. Susanne Kettemer vom Landratsamt erläuterte nun beim Treffen der gemeindlichen Behindertenbeauftragten, dass alle Maßnahmen mit Betroffenen erarbeitet wurden, beispielsweise testeten blinde Menschen die neue Linienführung. Dafür wurde der Landkreis auch mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet. Das neue Leitsystem im Landratsamt soll allen Besuchern helfen, mit oder ohne Behinderung.
 
Vielfältige Angebote und Beratungsmöglichkeiten
 
Angebote und Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung im Landkreis Ostallgäu stellte bei dem Treffen die Offene Behindertenarbeit Kaufbeuren-Ostallgäu mit ihren Vertreterinnen des Bayerischen Roten Kreuzes, der Caritas und der Lebenshilfe vor. Vielfältige Angebote und Beratungsmöglichkeiten erleichtern Wohnen, Arbeit, Freizeit und weitere Lebensbereiche.
 
Wichtig war, dass die Teilnehmer sich untereinander austauschen und vernetzen können. Organisiert  wurde das Treffen von der Inklusionskoordination im Landratsamt. Die zuständige Projektverantwortliche Marlene Dopfer möchte praxisnahe Möglichkeiten vorstellen und die gemeindlichen Behindertenbeauftragten dafür sensibilisieren, wo in ihrem Umfeld Barrieren abgebaut werden können. „Dadurch soll das Leben für alle leichter werden“, erklärt Dopfer und ergänzt: „ Viele Maßnahmen unseres Aktionsplans Inklusion „Gut leben inklusive – im Ostallgäu“ dienen nicht nur den Menschen mit Behinderung, sondern auch den Senioren oder beispielsweise Familien mit Kindern.“

Mitteilung vom 18.01.2018

Vereinspauschale 2018: Geld vom Staat jetzt beantragen

Die Vereinspauschale hilft den Sportvereinen, ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. Im Jahr 2017 erhielten 123 Ostallgäuer Sportvereine 220.717 Euro.

Die Vereinspauschale sollten die Ostallgäuer Sportvereine spätestens bis 1. März 2018 beantragen. Bis dahin müssen alle Anträge und Original-Übungsleiterlizenzen vollständig vorliegen. Geld vom Freistaat Bayern erhalten auch Sportvereine, die keine Übungsleiter haben, aber mindestens 500 Mitgliedereinheiten erreichen.  
 
„Wir bitten die Vereine, ihre Anträge möglichst noch einige Tage vor dem Stichtag 1. März vollständig abzugeben, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können“, sagt Ilka Kögel vom Landratsamt Ostallgäu. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden. Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach. Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf maximal zwei Vereine aufteilen. Eingereicht werden können alle Lizenzen, die zum Stichtag 1. März 2018 gültig sind und die im zurückliegenden Sportbetrieb, seit dem letzten Stichtag 1. März 2017 zum Einsatz kamen. Berücksichtigt werden auch Lizenzen, die am Stichtag 1. März 2018 noch zur Verlängerung dem Verband vorliegen. Dies muss jedoch schriftlich nachgewiesen werden.
 
Mindestbeitragsaufkommen beachten
 
Seit 2013 gilt das für die Förderung entscheidende Mindestbeitragsaufkommen (Soll-Aufkommen).
Das Soll-Aufkommen sollte dem Ist-Aufkommen eines Vereines entsprechen. Welche Lizenzen anerkannt werden und weitere Informationen – auch den Antrag für die Vereinspauschale – gibt es im Landratsamt Ostallgäu bei Ilka Kögel, Telefon 08342 911-264, im Internet unter www.lra-ostallgaeu.de/buergerservice.html oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de Weitere Informationen können auf der Homepage des Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr unter www.stmi.bayern.de/sug/sport/breitensport/foerderungvereine abgerufen werden.

Mitteilung vom 18.01.2018

Aktualisiert: Wegweiser für die Generation 60+ im Landkreis Ostallgäu

Der Wegweiser für die Generation 60+ im Ostallgäu ist vom Landkreis grundlegend überarbeitet worden. In Roßhaupten ist er jetzt offiziell vorgestellt worden.

Landrätin Zinnecker bei der Vorstellung des Wegweisers 60+ in Roßhaupten

Landrätin Zinnecker bei der Vorstellung des Wegweisers 60+ in Roßhaupten

Den Bürger*innen stehen nun über 270 Adressen und Ansprechpartner zu verschiedenen Fragen rund um das Alter zur Verfügung. Der Wegweiser ist im Landratsamt, in den Gemeindeverwaltungen, bei den Pflegeberatungsstellen und bei den Seniorenbeauftragten erhältlich. „Der Wegweiser ist Ausdruck und Spiegelbild der aktiven Seniorenpolitik des Landkreises“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, die das Werk im Mehrgenerationenhaus Roßhaupten präsentierte.
 
Die Inhalte des Wegweisers decken ein breites Themenfeld ab und sprechen die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Senioren an. Die Lebensphase nach der Berufstätigkeit ist vielfältig: Endlich Zeit den eigenen Interessen nachzugehen, Lust verspüren etwas Neues zu entdecken oder sich ehrenamtlich engagieren zu wollen. Dazu finden sich im Wegweiser zahlreiche Hinweise beispielsweise zu Bildungs- und Freizeitangeboten, Kultur und Reisen ebenso wie zu Unterstützungs- und Pflegeangeboten, mit denen Einschränkungen im Alltag gemeistert werden können.
 
Seniorenpolitik im Landkreis erfolgreich weiterentwickelt
 
Im Vergleich der einzelnen Ausgaben des Wegweisers für die Generation 60+ wird erkennbar, wie sich die Seniorenpolitik im Landkreis erfolgreich weiterentwickelt hat. Gab es in der letzten Ausgabe aus dem Jahr 2011 noch wenige Nachbarschaftshilfen, finden sich nun schon zehn Anbieter vor, die ehrenamtliche Dienste für die Bürger im Landkreis Ostallgäu anbieten.
 
„Der Wegweiser ist eine generationenübergreifende Lektüre, denn es gibt auch ein Kapitel zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Die Beschäftigung mit dem Thema kann gar nicht früh genug sein“, sagt Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises. Ein Ziel der Seniorenpolitik im Landkreis ist, die Bürger umfassend zu informieren, damit diese ihre Interessen und Anliegen selbstbestimmt und eigenverantwortlich verfolgen können. Mit dem Wegweiser steht den Bürgern im Ostallgäu eine umfassende Übersicht von Ansprechpartner*innen zu seniorenpolitischen Themenbereichen zur Verfügung. Der Wegweiser ist auch auf dem Sozialportal des Landkreises zu finden.

Mitteilung vom 17.01.2018

Vereinscoaching – ein kostenloses Angebot der Servicestelle EhrenAmt

Die individuelle Unterstützung bietet der Landkreis drei ausgewählten Vereinen an. Die Bewerbungsfrist endet am 2. März.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu bietet als individuelle Unterstützung für die Bewältigung von neuen Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der Gesellschaft ergeben, zum zweiten Mal ein Coaching für Vereine an.

 

„Wir bieten das Vereinscoaching auch dieses Jahr wieder für drei Vereine aus dem Ostallgäu an. Das Coaching stellt eine individuelle Unterstützung bei der Bewältigung von aktuellen Herausforderungen dar“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Für das Coaching konnte Karl Bosch gewonnen werden. Er ist zertifizierter Coach und bringt 30 Jahre Erfahrung in der Führung von Vereinen und Verbänden mit. Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt, in denen die Situation im Verein beleuchtet und Lösungen gefunden werden. So kann sich der Verein für die Zukunft neu aufstellen.

 

Bis 2. März bewerben

 

Interessierte können sich um ein kostenloses Vereinscoaching bis zum 2. März 2018 bewerben. Die Kosten werden vom Landratsamt Ostallgäu getragen. Das Bewerbungsformular ist auf dem EhrenamtPortal unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden. Ein wichtiger Teil der Bewerbung ist die möglichst genaue Beschreibung, warum der Verein den Zuschlag erhalten soll. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden drei Vereine ausgewählt. Die Termine werden mit den ausgewählten Vereinen im Vorfeld abgestimmt.

Mitteilung vom 17.01.2018

Rhetorik-Workshops für Ehrenamtliche mit Thommi Stottrop von Bayern 3

Die kostenlosen Workshops helfen Ehrenamtlichen bei der Planung und dem Vortrag von Reden, dem Umgang mit Nervosität und vielem mehr.

Ehrenamtliche haben viele Gelegenheiten in der Öffentlichkeit zu sprechen, ihre Meinung zu vertreten und wichtige Gespräche zu führen. Daher lädt die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu Ehrenamtliche aus dem Landkreis zu zwei Rhetorikworkshops mit Thommi Stottrop (Moderator bei Bayern 3) und Thomas Heinze (Coach und Trainer) ein.
 
Stottrop und Heinze bieten einen Überblick über Aufbau und Struktur von guten Reden, die Rolle von Körpersprache und den Umgang mit Nervosität. Durch praktische Übungen und Tipps werden Fähigkeiten vorgestellt, die Ehrenamtliche brauchen, um in ihrer Tätigkeit rhetorisch souverän zu agieren. Die Workshops finden am Samstag, den 24. Februar 2018 von 9 bis 12 oder von 13 bis 16 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, in Marktoberdorf statt. Interessierte Ehrenamtliche können sich entweder für den Vormittags- oder für den Nachmittagskurs anmelden. Beide Kurse sind inhaltlich gleich und als Serviceleistung des Landratsamtes kostenlos.
 
Eine Anmeldung ist bis zum 9. Februar 2018 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de möglich. Bei Fragen steht Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt gerne unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 16.01.2018

Landkreis erhöht Förderung für Buswartehäuschen

Der Landkreis Ostallgäu fördert den Bau einheitlicher Buswartehäuschen durch die Kommunen ab sofort mit 2500 Euro statt wie bislang mit 1000 Euro.

Voraussetzungen für eine Förderung ist das Umsetzen des einheitlichen Designs und der Barrierefreiheit. Seit 2008 förderte der Landkreis mehr als 30 Buswartehäuschen in den Ostallgäuer Gemeinden. Mittlerweile sind die Anschaffungskosten für die Kommunen gestiegen, weshalb der Landkreis nun reagiert.
 
„An vielen Bushaltestellen im Ostallgäu fehlt ein Wetterschutz für die Fahrgäste. Außerdem unterstützt der Landkreis mit diesem Förderprogramm den Bau von barrierefreien Buswartehäuschen. Beide Maßnahmen erhöhen die Attraktivität des ÖPNV im Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Zusätzlich werden Erstbeschaffungen von Buswartehäuschen von der Regierung von Schwaben mit etwa 50 Prozent gefördert. Der Eigenanteil für die Kommunen reduziert sich somit auf rund 2000 Euro bis 2700 Euro je nach Ausführung und Größe.
 
Landratsamt unterstützt
 
In den nächsten Tagen erhalten alle Kommunen ein entsprechendes Informationsschreiben vom Landratsamt. Die Anträge und Unterlagen können beim Landratsamt angefordert werden und selbstverständlich unterstützt das Landratsamt die Kommunen bei der Beantragung der zusätzlichen ÖPNV-Förderung bei der Regierung von Schwaben.

Mitteilung vom

Innovation und Technik: der „Inno Truck“ in Füssen

Das Ausstellungsfahrzeug zeigt mit Experimentierstationen und digitalen Medien, wie Technik und Innovation unser Leben gestalten.

Der InnoTruck im Pausenhof des Gymnasiums Füssen. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Der „InnoTruck“ hat vor kurzem zwei Tage Station in Füssen gemacht. An dem Programm, organisiert von der Bildungsregion Ostallgäu, haben alle weiterführenden Schulen in Füssen teilgenommen. Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche waren vom „InnoTruck“ begeistert.
 
Wie sieht Kaffeepulver unter einen Rasterelektronenmikroskop aus? Was passiert bei der Elektrolyse? Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge gibt es für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler? Das sind nur ein paar der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), mit denen sich Kinder und Jugendliche bei einem Besuch des Ausstellungsfahrzeugs InnoTruck mit Multimediamitteln und eigenen Experimentierstationen beschäftigten.
 
„Aha-Effekt“ bei allen
 
Die wissenschaftlichen Projektbegleiter des Trucks, Biologe Dr. Dominik Klinkenbuß und Chemiker René Nowak, führten die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. An dem Programm nahmen das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Mittelschule, die Realschule und das Gymnasium in Füssen teil. Die Schulleitungen und die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. Der InnoTruck hat großes Interesse und viel Wissbegierde für Technik und Innovation bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, was auch Dr. Klinkenbuß und Herr Nowak bestätigten, die nach den Führungen noch viele Fragen beantworten mussten.
 
Am zweiten Tag in Füssen war auch Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich den „InnoTruck“ anzusehen. Der „Aha-Effekt“ zu den oben genannten Fragen stellte sich dabei nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den erwachsenen Besuchern ein.  Der „InnoTruck“ war am vorangegangenen Montag und Dienstag in Kaufbeuren im Innova-Park. Die „InnoWoche“ wurde vom Bildungsbüro Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Bildungskoordination des Landkreises Ostallgäu im Rahmen des Bildungsschwerpunkts „MINT-Förderung“ organisiert.