Aktuelles

Mitteilung vom 16.01.2017

Landrätin besucht Gemeinde Lengenwang: „Hervorragende Entwicklung“

„Lengenwang hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen und steht bestens da“, sagte die Landrätin nach ihrem Besuch.

Frank Jakob (m.), geschäftsführender Gesellschafter OTT-JAKOB Spanntechnik, mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Frank Jakob (m.), geschäftsführender Gesellschafter OTT-JAKOB Spanntechnik, mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Keller hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker einen umfassenden Überblick über die Gemeinde Lengenwang verschafft. Einen ausgiebigen Blick warfen die beiden dabei auch hinter die Kulissen der Firma Ott-Jakob.
 
Bei gewissen Weichenstellungen sagte Zinnecker ihre Unterstützung zu. Beispielsweise will sie die Gemeinde bei der Neugestaltung der Staatsstraße 2008 von Balteratsried nach Lengenwang unterstützen. Zinnecker: „Diese Straße ist in dieser Form gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer.“ Zwei schwere Unfälle in jüngerer Vergangenheit belegten dies eindeutig, sagte die Landrätin. Ihre Hilfe sagte Zinnecker auch bei diversen Verkehrsprojekten in und um Lengenwang zu. Auf ihrer Rundfahrt durch die Gemeinde sahen sich Keller und Zinnecker das neue Lengenwanger Baugebiet, die Kläranlage, den Standort des neuen Nahversorgungsmarktes sowie die Verkehrssituation in Albisried an. Bürgermeister Keller betonte gegenüber Zinnecker, wie wichtig Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort seien. Denn nur dadurch und mit der Zurverfügungstellung von Wohnraum könnten die jungen Leute in der Region gehalten werden. In diesem Zusammenhang bat er bei der Landrätin um Unterstützung vom Landratsamt und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
 
Weltmarktführer aus Lengenwang
 
Intensiv besichtigten Keller und Zinnecker auch den Firmensitz von Ott-Jakob in Lengenwang. Das Unternehmen beschäftigt vor Ort etwa 225 Mitarbeiter und fühlt sich nach Angaben des geschäftsführenden Gesellschafters Frank Jakob am Standort Lengenwang sehr wohl. Man habe keine Probleme, in der Region genügend gut ausgebildete Fachkräfte zu finden, sagte Jakob. Zinnecker zeigte sich beeindruckt von den Entwicklungen des Spanntechnik-Unternehmens, das in seinem Bereich nach eigenen Angaben zum Weltmarktführer aufgestiegen ist – und sich trotz der zunehmenden Konkurrenz aus Asien behauptet. Die Landrätin warf einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen der Firma und lobte deren fortschrittlichen Geist und das Bekenntnis zum Standort Ostallgäu. Viele Informationen erhielt sie beim Rundgang auch von den beiden „Urgesteinen der Firma“, Johann Ganser und  Hubert Sykora. Zum Abschluss übergab sie an Frank Jakob zahlreiche Informationen rund um das Botschafter-Netzwerk des Landkreises in der Hoffnung, dass Jakob diesem beitrete und auf seinen Geschäftsreisen für das Ostallgäu als Top-Wirtschaftsstandort werbe.

Mitteilung vom 13.01.2017

Landkreis verlängert Vertrag für Geodaten-Infosystem

Der Landkreis und seine 45 Kommunen können mit der landkreisweiten Lizenz auch in Zukunft das umfangreiche Geodaten-Informationssystem der Firma RIWA nutzen.

V. l.: Reinhard Kofler (RIWA), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Rolf Saathoff (Landratsamt), Susanne Kettemer (Landratsamt) und Günter Kraus (Geschäftsleitung RIWA). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Reinhard Kofler (RIWA), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Rolf Saathoff (Landratsamt), Susanne Kettemer (Landratsamt) und Günter Kraus (Geschäftsleitung RIWA). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker setzte nun gemeinsam mit RIWA-Geschäftsführer Günter Kraus die Unterschrift unter den fünf Jahre gültigen Anschlussvertrag auf der Grundlage des Kontrakts von 2013.
 
„Dieses Geodaten-Infosystem bildet eine wichtige kommunale Basis für viele Vorgänge wie beispielsweise digitale Bauanträge, Kanal- oder Wasserleitungsdaten oder Bebauungspläne – für Kommunen und Landkreis“, erklärte Landrätin Zinnecker bei der Unterzeichnung den praktischen Nutzen des Systems. 2013 war das Ostallgäu einer der ersten Landkreise in Bayern, der die komplette Nutzung eines solchen Geo-Informationssystems (GIS) eingeführt hatte, um die Abläufe in der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Landratsamt noch effektiver und schneller zu machen.
 
Kommunen nutzen GIS kostenlos
 
Das GIS kann von den Kommunen gratis genutzt werden, die Kosten übernimmt der Landkreis. Das System hat nach der Vertragsverlängerung einen größeren Umfang, beispielsweise sind künftig auch App-Nutzung, Sparten- und Fachmodule in der Lizenz inbegriffen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem GIS, das durch seine vielen Nutzungsoptionen deutlich mehr Service für die Bürger bedeutet und mehr Möglichkeiten für den interkommunalen Austausch bietet“, sagte Zinnecker.
 
Das Geoinformationssystem ist nur eines von mehreren Angeboten, die der Landkreis den Kommunen zur Verfügung stellt. Um die Arbeitsabläufe zwischen Landratsamt und kommunalen Verwaltungen zu beschleunigen und zu vereinfachen, stellt der Landkreis auch zum Beispiel das Wahl-Programm „OK Wahl“ der AKDB zur Verfügung.

Mitteilung vom 27.12.2016

Zwei neue Mitglieder im Vorstand der Bürgerstiftung Ostallgäu

Die Bürgerstiftung hat zwei Posten in ihrem Vorstand neu besetzt, nachdem Günther Förg und Dieter Schäfer ausgeschieden waren.

V. l.: Stiftungsratsvorsitzender Erwin Stockmaier, Josef Filser, Franz Schmid, Landrätin und Schirmherrin Maria Rita Zinnecker, Erster Vorsitzender Gerhard Schempp, Zweiter Vorsitzender Herbert Sedlmair, Alexius Batzer. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Stiftungsratsvorsitzender Erwin Stockmaier, Josef Filser, Franz Schmid, Landrätin und Schirmherrin Maria Rita Zinnecker, Erster Vorsitzender Gerhard Schempp, Zweiter Vorsitzender Herbert Sedlmair, Alexius Batzer. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Nachfolger von Förg und Schäfer sind Alexius Batzer aus Kaufbeuren und Franz Schmid aus Oberostendorf.

 

Alexius Batzer war bis Mitte 2016 Schulleiter des Gymnasiums Buchloe. Dieses hatte Batzer maßgeblich selbst mit aufgebaut. Zuvor war Batzer mehr als 30 Jahre lang Lehrkraft und Mitglied der Schulleitung am Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren. Außerdem ist der gebürtige Lamerdinger als Stadtrat in Kaufbeuren kommunalpolitisch aktiv.

 

Der 65-jährige Franz Schmid aus Oberostendorf ist vielen Ostallgäuern als langjähriger Kreisspielleiter im Fußball bekannt. Schmid bekam für seine ehrenamtlichen Verdienste 2015 von Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schirmherrin der Bürgerstiftung, das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen.

Mitteilung vom 19.12.2016

Weihnachtspäckchen-Aktion für Asylbewerber

Humedica gibt einen Teil der "Geschenke mit Herz" an Kinder von Asylbewerbern. Landrätin Maria Rita Zinnecker überreichte die Geschenke.

Humedica spendete die Weihnachtspäckchen für Kinder in den Ostallgäuer Unterkünften. Bild: Franz Nusser

Humedica spendete die Weihnachtspäckchen für Kinder in den Ostallgäuer Unterkünften. Bild: Franz Nusser

Bereits seit mehreren Jahren gehört die Aktion "Geschenk mit Herz" zum festen Bestandteil der Humedica-Arbeit. Ziel dieser Aktion soll es sein, möglichst vielen Kindern ein schönes Weihnachtsfest durch ein Weihnachtspäckchen zu ermöglichen, das von Herzen kommt. Auch dieses Jahr spendete Humedica wieder einen Teil der Weihnachtspäckchen an über 200 Kinder zwischen zwei und 12 Jahren, welche in dezentralen Unterkünften im Ostallgäu leben.
 
Geschenkeübergabe durch Landrätin
 
Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl organisierten die Verteilung über die Helferkreise in den Gemeinden. Teilweiße wurden die Päckchen im kleinen Kreis von den Helfern persönlich übergeben – in Marktoberdorf und Buchloe gab es große Weihnachtsfeiern. Landrätin Maria Rita Zinnecker übernahm gerne die Geschenkeübergabe in Buchloe bei der Weihnachtsfeier, welche vom Freundeskreis Asyl und der Kolping Familie veranstaltet wurde.

Mitteilung vom 19.12.2016

Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2016 zurück

Bei der jährlichen Sitzung ihrer Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) hat die Allgäuer Moorallianz eine positive Jahresbilanz gezogen.

Regulierbares Stauwehr in Streuwiese, Bild: Allgäuer Moorallianz

Regulierbares Stauwehr in Streuwiese, Bild: Allgäuer Moorallianz

„Die Allgäuer Moorallianz ist von Anfang an als Kooperationsbasis für verschiedene Akteure im Moorschutz angelegt gewesen. Dies hat sich im Fortgang des Projektes in vielen Bereichen bewährt.“ Mit diesen Worten leitete die Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz die Sitzung der PAG ein. Etwa beim Flächenankauf und bei der Umsetzung von Moorschutzmaßnahmen sei inzwischen Routine eingekehrt, wenngleich sich in jedem Jahr auch neue Herausforderungen für die Projektabwicklung ergäben.
 
Bei der Sitzung kommen alljährlich Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden im Landratsamt in Marktoberdorf zusammen, um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Projekt zu machen. Auch Vertreter der Förderstellen von Land und Bund sind in diesem Gremium vertreten. Dem ausführlichen Bericht über den Stand des Grunderwerbs, die abgeschlossenen und die geplanten Renaturierungsvorhaben von Dr. Ulrich Weiland, Projektleiter der Allgäuer Moorallianz, ging die Verabschiedung des Projektkoordinators des Allgäuer Streueprojektes, Uwe Kießling, voraus. Dieses zuletzt aus Moorallianz-Mitteln geförderte Projekt der Landschaftspflegeverbände endet mit Ablauf dieses Jahres.
 
Weiland betonte in seinem Vortrag, dass dank beispielhafter und kon-struktiver Zusammenarbeit mit den Forstbehörden, den Bayerischen Staatsforsten, anderen Fachbehörden wie dem Wasserwirtschaftsamt oder Verbänden wie den Landschaftspflegeverbänden, aber auch mit Landwirten und Gemeinden vor Ort viele Einzelvorhaben erfolgreich umgesetzt werden konnten. Im anschließenden Abschlussbericht für den Förderbereich Ländliche Entwicklung zeigte David Schäling auf, dass auch dort ein Zusammenwirken von Landwirtschaft und Naturschutz von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Projektverlauf war. Er zog eine durchweg positive Bilanz aus den vergangenen Jahren, insbesondere was das unlängst ausgelaufene „50-Höfe-Programm“ zur Förderung technischer Ausrüstung für die Streuwiesenbewirtschaftung betrifft.
 
Mit einem Dank an David Schäling für die große Unterstützung im letzten Jahr des Teilbereichs Ländliche Entwicklung schloss Landrätin Zinnecker die Sitzung. Landrat Anton Klotz bedankte sich im Namen aller Beteiligten bei der Vorsitzenden.

Mitteilung vom 09.12.2016

Fit für die Schullaufbahn mit dem LEADER-Projekt „Erstklassig sozial“

Das Landkreisprojekt fördert soziale Kompetenzen von Grundschülern. Der Auftakt wurde an der Grundschule Aitrang-Ruderatshofen begangen.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schulamtsleiterin Eva Severa-Saile,  Sonja Keck-Herreiner (AELF Kempten) und Tatjana Tichy (gfi gGmbH Kempten) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Aitrang. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schulamtsleiterin Eva Severa-Saile, Sonja Keck-Herreiner (AELF Kempten) und Tatjana Tichy (gfi gGmbH Kempten) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Aitrang. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Soziale Kompetenzen sind der Schlüssel für Erfolg in vielen Lebenslagen und für einen guten Schulstart. Die Förderung dieser Fähigkeiten und Werte bei Kindern soll nicht nur an großen städtischen Schulen, sondern auch an kleineren ländlichen Schulen stattfinden. Deshalb hat der Landkreis Ostallgäu nun das Projekt „Erstklassig sozial“ gestartet. „Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler von kleinen Grundschulen im Ostallgäu. Die Kinder sollen einen positiven Schuleinstieg erhalten und von Beginn an lernen, in der Klasse gut zu Recht zu kommen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker und Vorsitzende der LAG „bergaufland Ostallgäu e.V.“.
 
Anpfiff für „Erstklassig sozial“ war nun die Auftaktveranstaltung in der Grundschule Aitrang-Ruderatshofen. Diese hat vom Landkreis Ostallgäu einen der sieben Modellplätze im Projekt erhalten. Im Rahmen des „Lehrplan PLUS“ werden die teilnehmenden Grundschulen in den nächsten zweieinhalb Jahren Soziale Kompetenztrainings als festen Unterrichtsbestandteil etablieren. Dadurch erhalten pro Schuljahr etwa 200 Kinder eine Förderung in ihren sozialen Kompetenzen. Unterstützt werden die Schulen dabei von der gfi GgmbH Kempten. Diese übernimmt in enger Zusammenarbeit mit der „Koordinierungsstelle Soziale Arbeit an Schulen“ des Jugendamtes die fachliche und organisatorische Projektumsetzung. Auch das Schulamt war wesentlicher Impulsgeber und steht hinter dem Projekt.
 
Durch „Erstklassig sozial“ rücken die Systeme Jugendhilfe und Schule enger zusammen und verfolgen das gemeinsame Ziel, die Ostallgäuer Kinder für die Zukunftsanforderungen stabil und flexibel zu machen. Mit “Erstklassig sozial“ wird das soziale Miteinander gestärkt und dadurch das Klima des Lern- und Lebensraums Schule verbessert. Ansatz dabei ist die Vermittlung von wichtigen Werten wie gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme auf kindgerechte Art. Innovativ ist die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe. „Die Schülerinnen und Schüler erhalten so verbesserte Rahmenbedingungen für die Entwicklung ihres Potenzials und ihrer Persönlichkeit. Das sind wichtige Voraussetzungen für einen guten Einstieg in das spätere Berufsleben und den zukünftigen Erfolg unserer Region“, sagt Zinnecker. Aufgrund des innovativen Ansatzes erhält der Landkreis Ostallgäu für das Projekt eine Förderung durch das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Grundlage für die Förderung war die Befürwortung des Projekts durch das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“. Diese hat, ebenso wie der Landkreis Ostallgäu, aus ihrem Budget rund 27.000 Euro für dieses Vorhaben zur Verfügung gestellt. Durch die zügige Bewilligung des Projekts und die Unterstützung durch das für LEADER zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten kann mit dem Projekt nun wie geplant gestartet werden.

Mitteilung vom 07.12.2016

Kaiser’sche Sozialstiftung: Unterstützung durch Wald und Spenden

59 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten einen Geldbetrag von der „Josef Benedikt Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung“.

V. l. n. r.: Stephan Fessler (Revierförster), Simon Östreicher (Forstdirektor), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Stiftungsvorstandsvorsitzende), Franz Hauck (Bürgermeister der Gemeinde Jengen und Stiftungsvorstand), Stiftungsvorstand Hermann Mayr und Michael Hailand (Stiftungsverwalter). Es fehlt: Markus Berktold (Bürgermeister der Gemeinde Seeg und Stiftungsvorstand). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l. n. r.: Stephan Fessler (Revierförster), Simon Östreicher (Forstdirektor), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Stiftungsvorstandsvorsitzende), Franz Hauck (Bürgermeister der Gemeinde Jengen und Stiftungsvorstand), Stiftungsvorstand Hermann Mayr und Michael Hailand (Stiftungsverwalter). Es fehlt: Markus Berktold (Bürgermeister der Gemeinde Seeg und Stiftungsvorstand). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die Ausschüttung hat der Stiftungsvorstand auf Vorschlag der Heimatstädte und -gemeinden der Bedürftigen in seiner jüngsten Sitzung in Blonhofen beschlossen.
 
Der Sitzung vorangegangen war eine Besichtigung des Stiftungswaldes bei Eldratshofen. Dort erfolgte in diesem Jahr eine standortangepasste Pflanzung mit über 2.200 Weißtannen. Um stabile Einzelbäume zu bekommen, waren 2016 auch verschiedene Durchforstungsmaßnahmen erforderlich. Dies sind die besten Vorsorgemaßnahmen gegenüber Wetterextremen wie Trockenheit, Sturm oder Schneebruch. „Damit werden Erträge für Bedürftige auch in kommenden Generationen gesichert und gleichzeitig aktiv Klimaschutz betrieben“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. Die vorbildliche Waldbewirtschaftung wurde von Forstdirektor Simon Östreicher bestätigt. Gerade in Niedrigzinszeiten ist eine nachhaltige Bewirtschaftung des Stiftungswaldes wichtig, um weiterhin bedürftige Personen unterstützen zu können, so seine Auffassung.
 
Spendenentwicklung wächst wie der Stiftungswald
 
Darüber hinaus sind auch Privatspenden willkommen. Bürgermeister und Vorstandsmitglied Franz Hauck aus Jengen konnte an die Stiftung einen größeren Geldbetrag weiterleiten, den er von der Blumenecke Schindler aus Buchloe-Lindenberg erhalten hatte. Spenden an die Stiftung fließen zu 100 Prozent an hilfebedürftige Personen im Landkreis weiter. 
 
Die Stiftung wurde vor 125 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt.
 
Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 07.12.2016

Landrätin Zinnecker besucht Gemeinde Untrasried

Nach ihrem Gemeindebesuch zeigte sich die Landrätin beeindruckt von der Vielfalt Untrasrieds und dem dortigen Bürgerengagement.

Landrätin Zinnecker im Gespräch mit Unternehmer Markus Knestel

Landrätin Zinnecker im Gespräch mit Unternehmer Markus Knestel

„Untrasried hat den ersten Dorfladen Bayerns, den Rockfrühling, Hochleistungsunternehmen und zahlreiche umtriebige Vereine, die das Leben hier lebenswert machen", sagte die Landrätin bei Ihrem Besuch.
 
Beweis für das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist für Zinnecker beispielsweise das Gemeindehaus, das mit rund 20.000 Stunden Eigenleistung errichtet wurde. In diesem Haus befindet sich neben dem inzwischen berühmten „Bier-Brunnen“ auch das liebevoll gepflegte und lückenlose Gemeindearchiv, das bis 1803 zurückreicht. „Dieses Gemeindehaus ist ein starkes Symbol für diese eindrucksvolle Dorfgemeinschaft“, sagte Zinnecker.
 
In der Diskussion mit Bürgermeister Alfred Wölfle, seinen Stellvertretern Helmut Knestel und Jürgen Detzer und Gemeinderäten zeigte sich, dass es aber auch in Untrasried Stellen gibt, an denen der Schuh drückt. Beispielsweise wünschen sich die Gemeindevertreter eine bessere ÖPNV-Verbindung nach Ottobeuren, einen Lückenschluss des Radwegs von Hopferbach nach Ottobeuren sowie ein jährliches Treffen mit den Nachbargemeinden aus dem Unter- und Oberallgäu. Landrätin Zinnecker regte an, ihre Landratskollegen Hans-Joachim Weirather und Anton Klotz zu kontaktieren, um ein grenzüberschreitendes Treffen ins Leben zu rufen.
 
„Starke Nachricht“
 
Auch bei der geplanten Erweiterung der Firma Knestel Elektronik und Technologie sagte die Landrätin ihre Unterstützung und schnelle Bearbeitung zu, sofern alle Bauantragsunterlagen vorliegen. Bevor dieser Antrag eingereicht werden kann, muss jedoch die Gemeinde die Bauleitplanung auf den Weg bringen. Das Unternehmen, das 110 Mitarbeiter beschäftigt, plant für Sommer 2017 eine große Erweiterung seiner Flächen auf fast das Doppelte der jetzigen Kapazität. „Dieses Bekenntnis der Firma Knestel zum Standort Untrasried ist eine starke Nachricht für die Gemeinde, aber auch das gesamte Ostallgäu“, sagte Zinnecker, die sichtlich beeindruckt vom Leistungsspektrum des Unternehmens war.