Aktuelles

Mitteilung vom 15.05.2026

Pfingstwoche: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Montag, 25. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

 

 
 

 

 
 

Montag

 
 

25.05.2026

 
 

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Dienstag

 
 

26.05.2026

 
 

Dienstag

 
 

26.05.2026

 
 

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Mittwoch

 
 

27.05.2026

 
 

Mittwoch

 
 

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Donnerstag

 
 

28.05.2026

 
 

Donnerstag

 
 

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Freitag

 
 

29.05.2026

 
 

Freitag

 
 

29.05.2026

 
 

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Samstag

 
 

30.05.2026

 
Mitteilung vom 13.05.2026

Nach Wolfssichtung in Füssen: Beteiligte Stellen stimmen weiteres Vorgehen ab

Die Beteiligten waren sich einig, dass der Wolf eine normale Reaktion mit Flucht vor Menschen gezeigt hatte und von ihm keine unmittelbare Gefahr ausging.

Auf dem Foto v. l.: Sandra Rehbein (Leiterin Untere Jagdbehörde), Jagdpächter Christian Antes, Daniel Solcher (Leiter PI Füssen) und Landrat Bernd Stapfner. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Thomas Brandl

Auf dem Foto v. l.: Sandra Rehbein (Leiterin Untere Jagdbehörde), Jagdpächter Christian Antes, Daniel Solcher (Leiter PI Füssen) und Landrat Bernd Stapfner. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Thomas Brandl

Auf Initiative von Landrat Bernd Stapfner haben sich die Sicherheitsbehörden und der Pächter des betroffenen Jagdreviers zum weiteren Vorgehen bezüglich des in der Füssener Innenstadt gesichteten Wolfes verständigt. Neben Stapfner nahmen Vertreter der Unteren Jagdbehörde, der Polizeiinspektion Füssen sowie Jagdpächter Christian Antes an der Besprechung im Landratsamt teil. Ziel des Termins war es, sich abzustimmen, um im Wiederholungsfall oder bei einer verschärften Sicherheitslage schnell handeln zu können. 

 

Die Beteiligten waren sich einig, dass der Wolf eine normale Reaktion mit Flucht vor Menschen gezeigt hatte und von ihm keine unmittelbare Gefahr ausging. Bei weiteren Beobachtungen sei es wichtig, dass diese sofort der Polizei oder dem Landratsamt gemeldet werden – idealerweise mit Foto. Einig waren sich die Beteiligten auch darüber, dass zunächst keine Möglichkeit zur Bejagung in der Innenstadt (befriedeter Bezirk) besteht. Die Gefahren durch einen Schusswaffengebrauch, zum Beispiel durch Querschläger, seien zu groß. Solange sich ein Wolf dort aufhält, liegt es in der Befugnis der Polizei und der Stadt als örtlicher Sicherheitsbehörde, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. 

 

„Der Wolf in Füssen hat ein normales Fluchtverhalten gezeigt. Dennoch wollen wir für alle Fälle vorbereitet sein und stehen deshalb nicht nur in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden, sondern auch im Austausch mit der Jägerschaft. Uns ist bewusst, dass der Wolf ein schützenswertes Tier ist und behandeln das Thema dementsprechend sensibel. Gleichzeitig muss klar sein, dass Wölfe in einer Stadt nichts zu suchen haben und Abstand zu Menschen und Nutztieren halten sollten. Sollte von einem Wolf eine Gefahr ausgehen, sind wir entschlossen und handlungsfähig, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten“, sagt Landrat Bernd Stapfner.

 

„Die Sichtung eines Wolfes mitten in der Füssener Innenstadt ist aus Sicht der Stadt eine außergewöhnliche und ernstzunehmende Situation. Gerade in einer stark frequentierten touristischen Stadt mit vielen Familien, Kindern, Gästen und Veranstaltungen müssen wir das Thema mit der notwendigen Verantwortung behandeln. Für uns steht der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die enge Abstimmung zwischen Landratsamt, Polizei, Jagd und Stadt. Wichtig ist, dass im Falle weiterer Sichtungen schnell, abgestimmt und rechtssicher gehandelt werden kann“, erklärt Bürgermeister Maximilian Eichstetter.

 

„Auch, wenn wir als Polizei rechtlich im Bereich Naturschutz und Jagdrecht nur eine nachgeordnete Rolle spielen, sind wir für die Bürger rund um die Uhr ansprechbar und stehen im ständigen Austausch mit den zuständigen Behörden“, sagt Daniel Solcher, Leiter der PI Füssen. „Sollten sich erneute Sichtungen eines Wolfs ereignen, werden wir sofort tätig, um die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Mich als Privatperson beruhigt die Tatsache, dass der um 5.50 Uhr gesichtete Wolf sein natürliches, scheues Fluchtverhalten zeigte und sich nach unseren Erkenntnissen sofort entfernte, als er einen Menschen wahrnahm. Er zeigte sich in keiner Weise aggressiv.“

 

Mitteilung vom 11.05.2026

Workshops der Bildungsberatung: „Erkenne Dich selbst und finde so zu Deinem Traumjob“ und „Resilienz“

Die Bildungsberatung des Landkreises bietet zwei Workshops zu beruflicher Orientierung und innerer Stärke an.

Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich und ab sofort möglich bei Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises (Tel.: 08342 911-293, E-Mail: Christine.Hoch(at)lra-oal.bayern.de).

 

„Erkenne Dich selbst und finde so zu Deinem Traumjob“

In diesem Workshop begeben sich die Teilnehmenden auf eine Entdeckungsreise zu sich selbst – denn wer sich selbst kennt, kann auch klar erkennen, welcher Job ihn wirklich erfüllt. Gemeinsam wird über persönliche Talente, Motive und Lebensziele reflektiert. Durch gezielte Übungen, Austausch in der Gruppe und individuelle Impulse lernen die Teilnehmenden, Stärken sichtbar zu machen und herauszufinden, welche beruflichen Wege zu ihrer Persönlichkeit passen. Ziel ist es, Klarheit über den idealen Tätigkeitsbereich zu erlangen – und den Mut, ihn aktiv zu verfolgen.  

 

  • Termin: Dienstag, 19. Mai 2026, 16 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf 

 


„Entwickle Deine innere Stärke: Erfahre, wie du stressige Situationen meisterst und zuversichtlich durchs Leben gehst“

Unsere Welt ist im Wandel und wir werden mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Daher ist es entscheidend, innere Stärke zu entwickeln, um mit Stress, Unsicherheit, Überforderung und Veränderungen gut umgehen zu können. Das Ziel des Resilienz-Workshops ist es, zu erkennen wie die eigene mentale Widerstandskraft gestärkt werden kann.    

 

  • Termin: Dienstag, 23. Juni 2026, von 16.30 bis 20 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.
     
Mitteilung vom 11.05.2026

Müllabfuhr kommt nach Christi Himmelfahrt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 14. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen in einigen Ostallgäuer Gemeinden.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

 

 
 

 

 
 

Donnerstag

 
 

14.05.2026

 
 

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Freitag

 
 

15.05.2026

 
 

Freitag

 
 

15.05.2026

 
 

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Samstag

 
 

16.05.2026

 
Mitteilung vom 07.05.2026

„Tour de Giersch“: Wildkräuter per Rad entdecken

Bei der Tour de Giersch geht es auf Entdeckungstour zu essbaren Wildkräutern und zur Solidarischen Landwirtschaft.

Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt in Kooperation mit der SoLaWi MaNa Allgäu im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ am Samstag, den 16. Mai 2026 zu einer besonderen Wildkräutertour mit dem Fahrrad ein. Bei der Tour de Giersch geht es auf Entdeckungstour zu essbaren Wildkräutern und zur Solidarischen Landwirtschaft.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Pflanzen, die oft unbeachtet am Wegesrand wachsen, aber eine erstaunliche Vielfalt für die Ernährung bieten. Die Teilnehmenden erfahren, welche essbaren Wildkräuter in der Region zu finden sind, woran sie zu erkennen sind und welche Bedeutung sie in der Küche und in der Kulturgeschichte haben.

Die Radtour richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern, die sicher Radfahren. Es werden ca. 15 km per Rad teilweise auf Feldwegen zurückgelegt. Auf der Tour wird es auch einen Stopp bei der Solidarischen Landwirtschaft geben die Teilnehmenden erhalten so noch Einblicke in den ökologischen Gemüseanbau.

 

Anmeldung und Ort

 

  • Der Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz Immlepark, Bahnhofstraße, Buchloe. Das Ende ist gegen 13 Uhr geplant.
  • Bitte mitbringen: Verkehrssicheres Fahrrad, an das Wetter angepasste Kleidung, eigene Getränke.
  • Um eine Anmeldung wird gebeten: lisa.mader@lra-oal.bayern.de.

 

Das Projekt Mahlzeit wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft aufgetischt!“ gefördert.

 

Mitteilung vom 07.05.2026

Qualifizierung zur Kleinkindpädagogin stärkt Qualität in der Betreuung der Jüngsten

Ziel der Weiterbildung ist es, die Bildungs- und Betreuungssituation von Kleinkindern nachhaltig zu verbessern.

Bild: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

Bild: Landkreis Ostallgäu/Benjamin Schäling

Mit einem Kolloquium haben zwölf Fachkräfte ihre Qualifizierung zur Kleinkindpädagogin erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss überreichte Landrat Bernd Stapfner im Saal Aggenstein des Landratsamts die Zertifikate an die Teilnehmerinnen.

 

„Gerade in den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundlagen gelegt – für Sprache, für soziales Miteinander, für Selbstvertrauen, für Neugier und für die Freude am Lernen. Wer Kinder in dieser frühen Phase ihres Lebens begleitet, unterstützt nicht nur ihre Entwicklung, sondern stärkt auch Familien und damit unsere Gesellschaft insgesamt“, sagte Stapfner bei der Zertifikatsverleihung.

 

Die Qualifizierung umfasste insgesamt 110 Unterrichtseinheiten. Ziel der Weiterbildung ist es, die Bildungs- und Betreuungssituation von Kleinkindern nachhaltig zu verbessern und die pädagogische Arbeit mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren weiter zu professionalisieren. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Themen Partizipation, Feinfühligkeit der Pädagoginnen und Kinderrechte. Diese Aspekte bilden die Grundlage einer zeitgemäßen Kleinkindpädagogik und sollen die Teilnehmerinnen dabei unterstützen, ihre pädagogische Haltung weiterzuentwickeln und bewusst in die Praxis zu übertragen.

 

Grundlage der Qualifizierung sind der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan sowie die Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit. Die Weiterbildung verbindet fachlich-theoretische Grundlagen mit praxisbezogenen Anregungen, die sich unmittelbar in den beruflichen Alltag übertragen lassen. So werden nicht nur Kenntnisse vermittelt, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit in Krippe und Kita aufgezeigt.

 

Mit der Qualifizierung leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung. Gerade in den ersten Lebensjahren sind professionelle Begleitung, verlässliche Beziehungen und entwicklungsangemessene Bildungsangebote von zentraler Bedeutung. Die Weiterbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, diesen Anforderungen noch gezielter gerecht zu werden. 

 

Angeboten wurde die Qualifizierung vom Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit Katrin Frindert von Bildungsimpulse Augsburg.

 

Mitteilung vom 05.05.2026

Gesund aufwachsen trotz Klimawandel

Online-Vortrag am 20. Mai: Wie der Klimawandel die Gesundheit von Kindern beeinflusst – mit Tipps zum Schutz im Alltag.

Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auch auf die Gesundheit von Kindern aus. Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 20. Mai 2026, zu einem Online-Vortrag ein. Unter dem Titel „Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen“ gibt Dr. med. Eva-Maria Eichhorn einen kompakten Überblick über gesundheitliche Herausforderungen durch den Klimawandel und zeigt auf, wie Eltern ihre Kinder im Alltag stärken und schützen können.

 

Heißere Sommer, mildere Winter und neue Krankheitsrisiken verändern die Lebensbedingungen auch bei uns. Im Vortrag geht es unter anderem um die Auswirkungen von Hitze, neue Krankheitsüberträger wie Tigermücken, Allergien und neue Krankheitsbilder. Außerdem wird beleuchtet, wie sich Klimaänderungen und anhaltende Krisenmeldungen auf die seelische Gesundheit von Kindern auswirken können.

 

Fachwissen und alltagstaugliche Tipps

 

Dr. med. Eva-Maria Eichhorn ist Ärztin und vierfache Mutter. Sie vermittelt leicht verständlich, welche Risiken der Klimawandel für Kinder mit sich bringt, und gibt praktische Hinweise, wie Eltern sowie weitere Bezugspersonen Kinder körperlich und psychisch unterstützen können. Neben fachlichen Informationen bietet der Abend auch Raum für Fragen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 20. Mai 2026 um 19.30 Uhr online statt. Kooperationspartner sind die Familienstützpunkte im Ostallgäu in Marktoberdorf, Obergünzburg, Füssen und Buchloe. Der Vortrag richtet sich an (Groß-)Eltern, Fachkräfte und alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 15. Mai 2026 per E-Mail an familienstuetzpunkt(at)awo-fuessen-schwangau.de möglich. 

 

Passend zum Thema referieren Prof. Dr. Harald Lesch und Dr. med. Martin Herrmann am Donnerstag, 11. Juni 2026 in Marktoberdorf in einem Vortrag darüber, wie Klimakrise, Energiewende und Gesundheit zusammenhängen und wie man Lösungen entwickeln kann. Karten gibt es unter eventfrog.de/hitzeschutz. Beide Termine sind Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 05.05.2026

Supervisionen für Ehrenamtliche im Bereich Migration und Integration

Ziel ist es, Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu stärken und sie dabei zu unterstützen, langfristig motiviert und gesund tätig zu bleiben.

istockphoto/viewapart

istockphoto/viewapart

Das Team der Kommunalen Integration am Landratsamt Ostallgäu bietet Supervisionen für Ehrenamtliche an, die im Ostallgäu Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte begleiten. Supervisorin Eva-Maria-Rottach unterstützt mit ihrer fachlichen Expertise die Ehrenamtlichen bei der Reflexion ihres Engagements und im Umgang mit herausfordernden Situationen. 

 

Ehrenamtliche in der Migrations- und Integrationsarbeit leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander. Sie begleiten Menschen in herausfordernden Lebenssituationen und unterstützen sie bei vielen Fragen des Alltags, bei Orientierung und sozialer Teilhabe. Dieses Engagement ist wertvoll und bereichernd, bringt jedoch oft auch emotionale und organisatorische Herausforderungen mit sich. Mit dem Angebot von Supervisionen schafft das Team der Kommunalen Integration Raum für Austausch, Reflexion und fachliche Begleitung.

 

In den Supervisionen geht es unter anderem um den Umgang mit belastenden Situationen, die Klärung der eigenen Rolle, die Wahrung persönlicher Grenzen sowie die Entwicklung neuer Handlungsmöglichkeiten. Ziel ist es, Ehrenamtliche in ihrem Engagement zu stärken, ihnen mehr Sicherheit in ihrer Rolle zu geben und sie dabei zu unterstützen, langfristig motiviert und gesund tätig zu bleiben. Das Angebot richtet sich an alle Ehrenamtlichen, die im Bereich Migration und Integration tätig sind und Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte im Ostallgäu begleiten.

 

Eva-Maria Rottach ist Dipl.-Pädagogin und DGSv-Supervisorin und begleitet die Ehrenamtlichen dabei, ihre Erfahrungen zu teilen, schwierigen Situationen einzuordnen und neue Wege im Umgang mit diesen zu finden. Gruppen- oder Einzeltermine können individuell vereinbart werden.

 

Bei Interesse an Supervisionen sind die Integrationslotsinnen der Kommunalen Integration im Landratsamt unter integration(at)lra-oal.de oder telefonisch unter 08342 911-794 erreichbar.

 

Mitteilung vom 04.05.2026

Ehrenzeichen für herausragendes überörtliches Engagement: Vorschläge bis 7. Juni möglich

Geehrt werden Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und deren Einsatz über die eigene Gemeinde hinaus Wirkung entfaltet.

Der Landkreis Ostallgäu zeichnet auch 2026 wieder zehn Personen oder Teams mit dem Ehrenzeichen aus. Geehrt werden Menschen, die sich in besonderer und vorbildlicher Weise ehrenamtlich engagieren und deren Einsatz über die eigene Gemeinde hinaus Wirkung entfaltet. Vorschläge können noch bis 7. Juni 2026 eingereicht werden.

 

Mit dem Ehrenzeichen würdigt der Landkreis Bürgerinnen und Bürger, die sich mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer für andere Menschen und das Gemeinwohl einsetzen. Voraussetzung ist, dass das Engagement nicht nur lokal begrenzt ist, sondern der gesamten Region oder größeren Teilen des Ostallgäus zugutekommt. Ausgezeichnet werden können sowohl Einzelpersonen als auch Teams. Die Verleihung des Ehrenzeichens ist für Ende September oder Anfang Oktober 2026 vorgesehen.

 

Ehrenamtskarte als zusätzliche Anerkennung

 

Die Geehrten erhalten im Frühjahr 2027 außerdem die Ostallgäuer Ehrenamtskarte mit Partnerkarte. Diese ist zwei Jahre gültig und umfasst verschiedene Vergünstigungen, darunter zum Beispiel freien Eintritt in die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, in die Filmburg Marktoberdorf, Freifahrten für Bergbahnen sowie weitere Sonderaktionen.

 

Servicestelle EhrenAmt des Landkreises ist Ansprechpartner

 

Eine Bewerbung ist bis 7. Juni 2026 möglich. Das Vorschlagsformular steht auf der Internetseite unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenzeichen zur Verfügung oder kann in der Servicestelle EhrenAmt bei Julia Hald und Carolin Faulhaber angefordert werden (08342 911-290/-674 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de).

 

Mitteilung vom 30.04.2026

Asiatische Tigermücke breitet sich weiter aus

Um neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung möglichst zu begrenzen, ist auch die Mithilfe der Bevölkerung wichtig.

Bild: pixabay/WikiImages

Bild: pixabay/WikiImages

Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in Bayern zunehmend aus. Um neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung möglichst zu begrenzen, ist auch die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. Außerdem wird die Tigermücke im Rahmen des Bayerischen Stechmücken-Monitorings beobachtet. Um über Erkennungsmerkmale, Brutstätten und Vorbeugung zu informieren, stellt das Gesundheitsamt einen Flyer zur Verfügung. 

 

Für ihre Eiablage nutzt die Asiatische Tigermücke vor allem kleine Wasseransammlungen in künstlichen Behältern. Typische Brutstätten sind zum Beispiel Regentonnen, Gießkannen, Blumenvasen, Topfuntersetzer, Vogeltränken, alte Reifen, verstopfte Dachrinnen oder andere Gefäße mit stehendem Wasser. Da sich die Mücke meist nur in einem relativ kleinen Umkreis von ihrer Brutstätte entfernt, ist das Beseitigen solcher Wasserstellen eine besonders wirksame Vorbeugungsmaßnahme. Fließgewässer, Badeseen, belebte Gartenteiche und gechlorte Pools sind in der Regel keine relevanten Brutstätten. Wer stehendes Wasser im Wohnumfeld vermeidet oder regelmäßig entfernt, kann dazu beitragen, die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu begrenzen. 

 

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) erhält Hinweise auf Vorkommen unter anderem durch eigene Fallenstandorte sowie durch eingesandte Mückenfunde aus der Bevölkerung. Es weist zudem darauf hin, dass Einsendungen von Mückenfunden helfen können, neue Vorkommen frühzeitig zu erkennen. Die Tigermücke ist vergleichsweise klein, schwarz-weiß gezeichnet und an einer auffälligen weißen Linie auf Rücken und Kopf gut zu erkennen. Typisch ist außerdem, dass sie auch tagsüber sticht.

 

Das Gesundheitsamt versendet zu diesem Thema einen Flyer mit Informationen und Kontaktdaten an alle Gemeinden im Landkreis Ostallgäu sowie an die Stadt Kaufbeuren. Bürgerinnen und Bürger können ihn dort abholen. Zusätzlich ist der Flyer „Bayerisches Stechmücken-Monitoring – Die Asiatische Tigermücke“ online im Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung unter www.bestellen.bayern.de unter Flyer  verfügbar.

 

Mitteilung vom 30.04.2026

Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in Buchloe

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet am Freitag, 22. Mai 2026, erneut einen Beratungstag in Buchloe an.

Bürgerinnen und Bürger aus Buchloe und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen. Dieses Angebot soll regelmäßig alle zwei bis drei Monate eine wohnortnahe Unterstützung im nördlichen Landkreis ermöglichen.


Die Beratungen finden von 09:00 bis 15:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buchloe (Kaufbeurener Straße 4, 86807 Buchloe) statt. Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich.

Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie gesetzliche Ansprüche rund um Pflege und Versorgung informieren möchten.


Individuelle Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de möglich.

 

Mitteilung vom 29.04.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 12 in der Ortsdurchfahrt von Irsee

An der Kreisstraße OAL 12 in der Ortsdurchfahrt von Irsee werden ab dem 4. Mai bis voraussichtlich Mitte Juni Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Zunächst wird im Zeitraum zwischen dem 4. Mai und 22. Mai abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung und Ampelregelung, die notwendigen Vorarbeiten ausgeführt. Abschließend wird ab Dienstag 26. Mai bis voraussichtlich Freitag 5. Juni unter Vollsperrung die Asphaltdecke auf rund einem Kilometer Länge erneuert. Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung erfolgt ab Leinau über die B16, Pforzen, Ingenried, Baisweil nach Eggenthal und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 28.04.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 16 zwischen Linden und Dösingen

Die Kreisstraße ist zwischen Dösingen und Linden daher ab 4. Mai bis voraussichtlich 22. Mai 2026 für den Gesamtverkehr gesperrt.

Bild: pixabay/analogicus

Bild: pixabay/analogicus

Der Verbrauchermarkt sowie die Gewerbebetriebe am Kiesgrund in Dösingen bleiben mit Einschränkungen erreichbar.

 

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird der Asphaltaufbau der Straße verstärkt und anschließend die Fahrbahndecke neu hergestellt. Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Dösingen über Germaringen, Mauerstetten nach Thalhofen an der Gennach und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 23.04.2026

Abfuhrtermine wegen Feiertag verschoben

Wegen des Feiertags am 1.5. werden die Rest- und Biomülltonnen in

Lamerdingen, Buchloe, Jengen, Waal, Schwangau und Halblech am Samstag, 2.5., geleert.

Mitteilung vom 22.04.2026

Projekt „Mahlzeit“: Kochkurse laden zum Mitmachen ein

Das Angebot möchte Bürgerinnen und Bürger für nachhaltige Ernährung, bio-regionale Lebensmittel und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln begeistern.

Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kaufbeuren im Rahmen des Projekts Mahlzeit zu einer neuen Kochkursreihe ein. Das Angebot möchte Bürgerinnen und Bürger für nachhaltige Ernährung, bio-regionale Lebensmittel und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln begeistern.

 

Termine im Überblick

 

  • Donnerstag, 7. Mai 2026, 15–18 Uhr: Da geht noch was
    Lebensmittel retten kann jeder! Kreative Resteküche
    Für (Groß-)Eltern mit Kindern im Grundschulalter
  • Freitag, 10. Juli 2026, 16–20 Uhr: Einstieg ins Brotbacken
    Einfaches Brot aus dem eigenen Ofen
    Für Erwachsene mit wenig Backerfahrung
  • Freitag, 7. August 2026, 16–19 Uhr: Sommer im Glas
    Zucchini, Tomaten & Co. haltbar machen
    Für Menschen mit eigenem Garten oder Interesse an Vorratshaltung
  • Donnerstag, 22. Oktober 2026, 17–20 Uhr: Fermentieren
    Geschmack und Gesundheit im Glas
    Für Erwachsene
  • Freitag, 13. November 2026, 16–20 Uhr: Mehr als Filet
    Köstliches aus unedlen Teilen vom Rind
    Für Erwachsene mit Interesse an nachhaltigem und regionalem Fleischkonsum

 

Anmeldung und Ort

Die Kurse finden am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren statt. Eine Anmeldung ist erforderlich: lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de.

 

Das Projekt Mahlzeit wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen der Förderprogramms „Zukunft aufgetischt!“ gefördert.

 

Mitteilung vom 22.04.2026

30 neue Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter im Ostallgäu zertifiziert

Seniorenbegleiter*innen unterstützen ältere Menschen praktisch im Alltag und helfen ihnen dabei, möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben zu können.

Bildrechte: Maya Legde

Bildrechte: Maya Legde

Mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe ist die diesjährige Seniorenbegleiterschulung des Landkreises Ostallgäu im Pfarrheim Biessenhofen zu Ende gegangen. Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Schulung erfolgreich abgeschlossen. Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter unterstützen ältere Menschen praktisch im Alltag. Mit ihrer Zeit, ihrem offenen Ohr und ihrer Begleitung helfen sie dabei, dass diese möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben können.

 

Die diesjährige Gruppe war in ihrer Zusammensetzung von zwei Besonderheiten geprägt: Unter den Teilnehmenden waren viele pflegende Angehörige, zugleich nahmen überdurchschnittlich viele jüngere Menschen an der Schulung teil. Außerdem gab es einen neuen Programmpunkt: Das Thema Umgang mit Hunden in Haushalten wurde von Franziska Nowak praxisnah vermittelt und stieß auf großes Interesse.

 

Neben den fachlichen Inhalten prägte laut Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, vor allem das gute Miteinander die Schulung. Bereits jetzt seien Themen für mögliche Aufbaufortbildungen gesammelt worden. In der Feedbackrunde sei zudem mehrfach betont worden, wie bereichernd sowohl die Inhalte als auch der Austausch in der Gruppe gewesen seien. Teilnehmer Klaus Hartung fasst das so zusammen: „Man hat sich immer sehr auf das nächste Modul gefreut. Selbst auf dem Heimweg wurde oft noch bis nach Hause über die Inhalte gesprochen und sich weiter ausgetauscht. Die Schulung war mit Blick auf die Zukunft sehr bereichernd, und auch das Miteinander in der Gruppe war erstaunlich.“

 

Dr. Christoph Nowak, der den Schulungsbereich Demenz und Alterserkrankungen betreute, würdigte bei der Zertifikatsübergabe das Engagement der neuen Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter. Ihr Einsatz trage wesentlich dazu bei, Lebensqualität, Teilhabe und Selbstständigkeit im Alter zu fördern.

 

Mitteilung vom 21.04.2026

Veranstaltung informiert über Mentorenprogramm VerAplus (Verbesserung von Ausbildungserfolgen)

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Bildungsberatung des Landkreises.

Das Tandem Fehur Tarim und Gerhard Scholze (v. l.). Foto: Landkreis Ostallgäu/Christine Hoch

Das Tandem Fehur Tarim und Gerhard Scholze (v. l.). Foto: Landkreis Ostallgäu/Christine Hoch

Die Initiative VerAplus ist ein bundesweites Mentoringprogramm des Senior Expert Service und bringt junge Menschen, denen die Ausbildung schwerfällt, mit ehrenamtlichen Fachleuten im Ruhestand zusammen. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. 

 

Die Veranstaltung bot einen Einblick in die kostenfreie Ausbildungsbegleitung, lieferte aktuelle Zahlen von der Handwerkskammer zur Ausbildungssituation im Allgäu und gab einen Einblick in die Zusammenarbeit in einem Tandem. Veranstaltet wurde die Informationsveranstaltung von der Bildungsberatung des Landkreises. Nach der Begrüßung durch die Bildungsberaterin des Landkreises, Christine Hoch, gab Sonja Sommerfeld, Koordinatorin der Initiative VerAplus vom Senior Expert Service in Bonn, einen Einblick in die Initiative. Es wurde vor allem der Mehrwert für Ausbildungsbegleiter und Auszubildende dargelegt. Ausbildungsbegleiter profitieren insbesondere vom Austausch zwischen den Generationen, vom lebenslangen Lernen sowie von der Möglichkeit, ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung weiterzugeben. Auszubildende erhalten Unterstützung bei Problemen in Schule oder Betrieb, bei der Bewältigung von Prüfungsstress, bei der Stärkung ihrer sozialen Kompetenz und bei der Förderung ihrer Motivation.

 

Anette Göllner von der Handwerkskammer für Schwaben präsentierte einen Überblick über die Ausbildungssituation im Allgäu. Ihre grundsätzlichste Aussage zum aktuellen Ausbildungsmarkt: „Ein hoher Bedarf des Handwerks an Nachwuchskräften trifft bei krisenbedingter unsicherer Wirtschaftslage auf eine immer heterogenere Gruppe von Auszubildenden. Eine fundierte, jugend- und wirtschaftsgerechte Begleitung und Förderung ist gefragt.“ 

 

Ausbildungsbegleiter Gerhard Scholze, der seit fast 10 Jahren für VerAplus ehrenamtlich als Mentor tätig ist, gab gemeinsam mit seinem aktuellen Tandempartner Fehur Tarim, Auszubildender im zweiten Lehrjahr im Garten- und Landschaftsbau, Einblicke in ihre praktische Zusammenarbeit. „VerAplus macht Sinn und rechtfertigt jeden persönlichen Einsatz“, sagte Scholze. „Es macht mir Freude, die Entwicklungsschritte zu begleiten“. Tarim ist dankbar für seine flexible Begleitung nicht nur im Ausbildungskontext, sondern auch bei Fragen zur Gesundheit und sozialen Integration.

  

Durch die Veranstaltung führte die Moderatorin Andrea Kühme. Die Veranstaltung zeigte, wie notwendig das kostenfreie Angebot von VerAplus ist und wie wertvoll es ist, wenn Generationen zusammenarbeiten, wenn Erfahrung weitergegeben wird und wenn Menschen füreinander einstehen. Einen ersten Erfolg konnte die Veranstaltung dann gleich vor Ort verbuchen: Eine teilnehmende Lehrerin, die vor ihrem Eintritt in den Ruhestand steht, entschied sich aufgrund der Veranstaltung, sich als Mentorin zur Verfügung zu stellen.

 

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu unterstützt die Initiative VerAplus seit 2018 über bestehende Netzwerke bei der Gewinnung von interessierten Ehrenamtlichen und unterstützungsbedürftigen Jugendlichen. Die Förderung von VerAplus richtet sich an alle Auszubildenden, die Unterstützung brauchen. Interessierte finden im Internet unter https://ses-bonn.de/aktivitaeten/deutschland/veraplus weitere Informationen sowie ein Kontaktformular zur Anmeldung. Bei weiteren Fragen: Christine Hoch, Tel. 08342 911 293, E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de.

 

Mitteilung vom 20.04.2026

Beruflicher Abschluss im Ausland – wie geht es in Deutschland weiter?

Die Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes bietet am 21.5 um 16.30 Uhr eine Infoveranstaltung zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen an.

Die Referierenden der Anerkennungsberatung des IQ-Netzwerks Bayern (Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH) zeigen dabei die verschiedenen Möglichkeiten der Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen auf.

 

Wer im Ausland eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen hat, steht in Deutschland oft vor vielen Fragen: Wird mein Abschluss anerkannt? Welche Möglichkeiten habe ich? Antworten darauf gibt eine Informationsveranstaltung des Landratsamtes Ostallgäu am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 16.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf. 

 

Fachleute der Anerkennungsberatung des IQ Netzwerks Bayern erklären, wie die Anerkennung funktioniert, welche Wege möglich sind und welche Unterlagen benötigt werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen zu klären und einen individuellen Beratungstermin zu vereinbaren. Bei dem Termin handelt es sich nicht um eine individuelle Anerkennungsberatung, sondern um eine Informationsveranstaltung. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.

 

Eine Anmeldung ist notwendig bis 14. Mai 2026 bei der Stelle Kommunale Integration (integration@lra-oal.bayern.de oder 08342 911-194).  Weitere Informationen finden Sie in der Integreat App im Bereich „Veranstaltungen“ unter integreat.app/ostallgaeu.

 

Mitteilung vom 20.04.2026

Landkreis und Gemeinden tauschen sich zu Quartiersprojekten aus

Zum diesjährigen Austauschtreffen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Quartiersarbeit in Schwangau zusammengekommen.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Juliane Brandt

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Juliane Brandt

Gastgeber war das Quartiersprojekt „Schwangauer Mitanand“ – eines der inzwischen elf Quartiersprojekte im Landkreis. Die Veranstaltung bot Gelegenheit für Information, Vernetzung und fachlichen Austausch und machte zugleich die Vielfalt und Weiterentwicklung der Quartiersarbeit im Ostallgäu sichtbar. Organisiert wurde das Treffen, von der kommunalen Seniorenbeauftragten Irmgard Haberberger. Teilgenommen haben Bürgermeister, Quartiersmanagerinnen sowie Seniorenbeauftragte.

 

Einen fachlichen Schwerpunkt setzte der Vortrag von Brigitte Herkert von der Koordinationsstelle Wohnen im Alter in München. Unter dem Titel „Bürgerschaftlich getragene Nachbarschaftshilfe – Aufgaben, Organisation und Förderung“ zeigte sie auf, wie bürgerschaftliches Engagement vor Ort gestärkt und sinnvoll organisiert werden kann und lieferte Impulse für die kommunale Praxis. Im Anschluss stellte Birgit Simon das Quartiersprojekt „Schwangauer Mitanand“ vor. Sie gab Einblicke in die örtlichen Strukturen, bestehende Angebote und künftige Entwicklungsschwerpunkte. Deutlich wurde dabei, wie breit das Engagement im Quartier aufgestellt ist. Zu diesem Konzept zählen Seniorenbildung, Information und Beratung, die Gruppe Spielefreunde, der Mittagstisch, Bewegung im Alter sowie die digitale Teilhabe. Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke bezeichnete das Quartiersprojekt als wichtigen Baustein zur Unterstützung der Seniorinnen und Senioren. Zudem würdigte er die Arbeit der Quartiersmanagerin und betonte, dass die Quartiersarbeit für die Gemeinde von großer Bedeutung sei.

 

Ein weiteres Thema war die Einsamkeit von Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die stärker in den Blick genommen werden soll. Außerdem standen aktuelle Entwicklungen in den Gemeinden und im Landkreis sowie der Austausch zwischen den Quartiersmanagerinnen im Mittelpunkt. Besprochen wurden zudem die GutePflegeFöRderung als Unterstützungsmöglichkeit und die Frage, wie Projekte auch nach dem Ende von Förderprogrammen nachhaltig weitergeführt werden können. Im Austauschtreffen wurde die Bedeutung des persönlichen Dialogs und der engen Zusammenarbeit zwischen Quartiersmanagement, Seniorenarbeit und kommunaler Verantwortung besonders hervorgehoben. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wurden dabei insbesondere wohnortnahe Unterstützungsangebote, lebendige Nachbarschaften und gut vernetzte kommunale Strukturen als wichtige Themen benannt. Das nächste Austauschtreffen der Quartiere im Ostallgäu ist für den Herbst in Buchloe vorgesehen.

 

Mitteilung vom 20.04.2026

Finanzielle Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement im Ostallgäu

Der Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, unterstützt wieder bürgerschaftliches und gesellschaftliches Engagement in der Region.

Interessierte Vereine, Verbände, engagierte Gruppen und Personen, soziale Einrichtungen oder sonstige Zusammenschlüsse können sich vom 20. April bis zum 15. Juni mit einem konkreten Vorhaben für eine finanzielle Unterstützung bewerben. „Unterstützt werden Maßnahmen, die das Bürgerengagement in der Region stärken, den Zielen unserer Entwicklungsstrategie dienen und im Fördergebiet des Vereins liegen“, erklärt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Dabei sind Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro möglich.“

 

Die Projektideen können vom 20. April bis 15. Juni 2026 bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Je Vorhaben werden bis zu 100 Prozent der bezahlten Ausgaben erstattet – mindestens 500 und maximal 5.000 Euro. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt das Entscheidungsgremium des Vereins. „Die Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung sind vielfältig. Wir freuen uns wieder auf eine hohe Beteiligung und tolle Ideen mit sozial-gesellschaftlicher Aktivität“, sagt Robert Frei, zweiter Vorsitzende des Vereins.

 

Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendige Vorlage für die Einreichung entsprechender Maßnahmen können auf www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Die Geschäftsstelle des Vereins steht bei Fragen unter der E-Mail-Adresse info@bergaufland-ostallgaeu.de oder der Telefonnummer 08342 911-687/-688 zur Verfügung. 

 

LEADER ermöglicht Zuschüsse

 

Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Dieses fand bereits 2017, 2019, 2021 und 2024 statt. Dabei konnten 33 Maßnahmen mit insgesamt über 65.000 Euro finanziell unterstützt werden. Auf der Website des Vereins sind diese Kleinprojekte dargestellt und beschrieben. 

 

Für das Projekt werden dem Verein „bergaufland“ über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten Fördermittel von der Europäischen Union sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus zur Verfügung gestellt. Ergänzend hierzu werden vom Verein eigene Mittel beigesteuert.

 

Mitteilung vom 17.04.2026

Geh- und Radweg Kaufbeuren–Sachsenrieder Forst wieder vollständig befahrbar

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten für den Verkehr freigegeben.

Auf dem Bild 1. Reihe v. l.: Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Erwin Merk (zweiter Bürgermeister Osterzell), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Armin Holderried (Bürgermeister Mauerstetten),  Christian Schlegel (Bürgermeister Stöttwang) und Manfred Hauser (Bürgermeister Kaltental). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Auf dem Bild 1. Reihe v. l.: Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Erwin Merk (zweiter Bürgermeister Osterzell), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Armin Holderried (Bürgermeister Mauerstetten), Christian Schlegel (Bürgermeister Stöttwang) und Manfred Hauser (Bürgermeister Kaltental). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Der Geh- und Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und dem Sachsenrieder Forst ist wieder durchgängig nutzbar. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat gemeinsam mit den Bürgermeistern der anliegenden Gemeinden die erneuerten Brückenüberbauten in Mauerstetten, Linden, Helmishofen und Stocken offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Maßnahme wurde gemeinsam vom Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren umgesetzt.

 

„Wir geben heute nicht nur ein Bauprojekt frei, sondern auch ein wichtiges Stück Alltagsmobilität und Verkehrssicherheit für die Menschen in unserer Region“, sagte Zinnecker bei der Verkehrsfreigabe. „Der Weg auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und Schongau ist seit vielen Jahren eine bedeutende Geh- und Radverbindung. Genau deshalb war für uns immer klar, dass diese Strecke zukunftsfähig gemacht werden muss.“

 

Bosse fügt hinzu: „Dieser Geh- und Radweg hat seit Bestehen eine große Bedeutung und ist eine wichtige Verbindung – sowohl für die Einheimischen wie auch für unseren regionalen Tourismus. Die Strecke für die Zukunft zu wappnen ist ein ganz wichtiger Schritt gewesen. Ich freue mich, dass wir diesen gemeinsam gegangen sind. Damit besteht wieder ein Stück Lebensqualität und auch Mobilitätssicherung in unserer Region.“

 

Die vier Brücken stammen aus dem Jahr 1988 und waren damals als Holzbauwerke auf der früheren Bahntrasse Kaufbeuren–Schongau errichtet worden. Bei Brückenprüfungen wurden ab 2021 erhebliche Schäden an den Holzkonstruktionen festgestellt. Eine Schadensanalyse ergab, dass ein Ersatzneubau der Überbauten notwendig ist. Die neuen Brücken wurden nun als Stahlüberbauten ausgeführt. Damit bleibt der Geh- und Radweg dauerhaft eine wichtige Alltagsverbindung zwischen Kaufbeuren und dem östlichen Ostallgäu sowie als Teil der touristischen „Dampflokrunde“ erhalten. 

 

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes mit rund 915.000 Euro. Den restlichen Anteil tragen der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren jeweils zur Hälfte.

 

Mitteilung vom 17.04.2026

Fit für die Zukunft: Vereinscoaching geht in die nächste Runde

Die Servicestelle Ehrenamt bietet auch in diesem Jahr wieder ein Vereinscoaching für drei ausgewählte Vereine im Landkreis an.

Mit dem Angebot sollen Vereine gezielt dabei unterstützt werden, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen, neue Perspektiven zu entwickeln und passende Lösungen für ihre Zukunft zu erarbeiten.

 

Teilnehmen können alle Vereine mit Sitz im Landkreis Ostallgäu, die ihren Verein weiterentwickeln und sich professionell begleiten lassen möchten. Das Coaching richtet sich insbesondere an Vereine, die sich mit Themen wie Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung, Zusammenarbeit und Motivation im Verein, Strukturentwicklung oder der Klärung zukünftiger Bedarfe und Ziele beschäftigen.

 

Die Erfahrungen aus den vergangenen neun Jahren zeigen, dass das Vereinscoaching wertvolle Impulse geben kann. Vereine konnten dadurch neue Ideen entwickeln, Projekte anstoßen sowie konkrete Ziele, Visionen und tragfähige Strukturen für ihre weitere Arbeit erarbeiten.

 

Ablauf des Vereinscoachings

 

Durchgeführt wird das Coaching von Michael Blatz. Als erfahrener Vereinsberater verfügt er neben langjähriger Management-Erfahrung über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Sein externer Blick hilft dabei, bestehende Herausforderungen klarer zu erkennen und gemeinsam realistische Lösungswege zu entwickeln.

 

Das Vereinscoaching findet in mehreren Sitzungen statt. Dabei wird die aktuelle Situation des jeweiligen Vereins analysiert, Handlungsfelder werden herausgearbeitet und konkrete Maßnahmen für die weitere Entwicklung erarbeitet. Ziel ist es, Vereine dabei zu unterstützen, sich nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen.

 

Eine Bewerbung ist bis 19.05.2026 möglich. Das Formular zur Bewerbung steht auf der Internetseite unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/beratung-coaching.html zur Verfügung oder kann in der Servicestelle Ehrenamt bei Julia Hald und Carolin Faulhaber angefordert werden (08342 911-290/-674 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de).

 

Mitteilung vom 17.04.2026

Jahresbericht 2025 des Landratsamtes Ostallgäu veröffentlicht

Unter jahresbericht.ostallgaeu.de gibt er einen Überblick über wichtige Themen, Projekte und Entwicklungen aus dem vergangenen Jahr.

Der Jahresbericht 2025 des Landratsamtes Ostallgäu ist ab sofort online abrufbar. Unter jahresbericht.ostallgaeu.de gibt er einen Überblick über wichtige Themen, Projekte und Entwicklungen aus dem vergangenen Jahr. „Unser Jahresbericht zeigt, wie vielfältig die Aufgaben von Landkreis und Landratsamt sind und an wie vielen Stellen wir im Ostallgäu gestalten, begleiten und unterstützen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Er macht sichtbar, was im vergangenen Jahr gemeinsam erreicht wurde – von großen Investitionen über die Digitalisierung bis hin zu Angeboten für die Menschen im Landkreis.“

 

Zu den Entwicklungen zählen unter anderem der Beitritt des Ostallgäus zum Münchner Verkehrsverbund, der Aus- und Neubau von Straßen und Radwegen, der Fortschritt bei der Sanierung und der Erweiterung des Senioren- und Pflegeheims in Waal, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Landratsamt sowie der Beschluss zur Generalsanierung und zum Umbau des Gymnasiums Füssen. Weitere Themen sind zum Beispiel das Besucherlenkungsprojekt „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ im Bereich Tourismus. Mit diesem sollen empfindliche Natur- und Lebensräume geschützt und gleichzeitig ein nachhaltiges Naturerlebnis ermöglicht werden. Zudem wird über das neue Integrationsangebot zur Unterstützung Zugewanderter bei der Wohnungssuche, die neue Klima-App des Landkreises, die Schulhoftour zur Pflege- und Erzieherausbildung sowie Auszeichnungen für Ehrenamtliche berichtet.

 

Der Jahresbericht erscheint als Internetseite und bietet einen thematisch strukturierten Überblick über die Arbeit des Landratsamtes. Nutzerinnen und Nutzer können die Inhalte online nach Themenbereichen aufrufen – für die einzelnen Seiten stehen zudem PDF-Versionen zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 16.04.2026

Wasserleitungs- und Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 18 „Peter-Dörfler-Straße“ in Waal

Die Arbeiten dauern vom 20. April bis voraussichtlich Ende September 2026. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Das Landratsamt Ostallgäu, der Markt Waal und der Wasserzweckverband Obere Singoldgruppe führen ab dem 20. April bis voraussichtlich Mitte September 2026 an der Kreisstraße OAL 18 Peter-Dörfler-Straße in Waal, ab der Singoldstraße bis zur südlichen Zufahrt zur Theaterstraße, Straßenbauarbeiten durch. Die Straße ist während der Arbeiten für den Gesamtverkehr gesperrt. Die überörtliche Umleitung erfolgt über Erpfting, Ellighofen, Unterdießen, Haspelweiher und umgekehrt.

 

Im Zuge der Arbeiten wird die Wasserleitung neu hergestellt. In Teilbereichen werden die vorhandenen Randeinfassungen erneuert, abschließend wird eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. 

 

Der Landkreis Ostallgäu, der Markt Waal und die Obere Singoldgruppe bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen und Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 16.04.2026

„Kinder in den besten Händen“: Landkreis informiert über Tätigkeit als Tagespflegeperson

Das Kreisjugendamt Ostallgäu lädt zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Kindertagespflege ein.

Interessierte erhalten dabei einen Überblick über die Voraussetzungen, Inhalte und Rahmenbedingungen der Tätigkeit als Tagespflegeperson. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai 2026, von 9.30 bis etwa 12 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Saal Aggenstein, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Die Kindertagespflege ist eine familiennahe Betreuungsform für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, insbesondere für Kinder unter drei Jahren. Die Betreuung von bis zu fünf Kindern erfolgt in der Regel im Haushalt der Tagespflegeperson. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist ein Qualifizierungskurs im Umfang von insgesamt 160 Unterrichtseinheiten.

 

Wer als Tagespflegeperson tätig werden möchte, sollte Freude am Umgang mit Kindern haben, gerne selbstständig und flexibel arbeiten sowie über kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Fachkräfte des Kreisjugendamtes Ostallgäu stehen während der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung und informieren über den Einstieg in die Kindertagespflege.

 

Das Jugendamt bittet um Anmeldungen telefonisch unter 08342/911-472 oder schriftlich an kindertagesbetreuung@lra-oal.bayern.de.

 

 

Mitteilung vom 13.04.2026

Servicestelle Beruf bietet kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung im Landkreis Ostallgäu

Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu organisiert wieder kostenlose Seminare zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung. Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Seminare und Beratungen der Servicestelle Beruf

 

„Finanzplanung für Frauen oder wie gelingt mir die finanzielle Unabhängigkeit?“ am 4. Mai 2026 und am 6. Juli 2026, jeweils von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule in Biessenhofen: Über die Kunst des Investierens, die richtige Geldanlage sowie den Aufbau meiner Altersvorsorge. Sie bekommen Tipps und Hinweise zum Thema „Geld“ mit dem Ziel, dass Sie sich an Ihren eigenen Vermögensaufbau herantrauen.

 

„Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ am 8. Juni 2026 und am 20. Juli 2026 in der Volkshochschule in Obergünzburg, jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.

 

„Wie bewerbe ich mich?“ am 22. Juni 2026, von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule in Biessenhofen: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.

 

Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen und Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Servicestelle-Beruf(at)Kempten.de.

 

Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. 

 

Mitteilung vom 09.04.2026

LEADER: Nur noch wenige Fördermittel verfügbar

Wer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich deshalb zeitnah an die Geschäftsstelle wenden.

Wer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich zeitnah an die Geschäftsstelle wenden: Für die laufende Förderperiode bis 2027 stehen nur noch rund 530.000 Euro an Zuschüssen zur Verfügung. Insgesamt waren dem Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, für die Förderperiode von LEADER 2023 bis 2027 rund 1,92 Millionen Euro an Fördermitteln zugeteilt.

 

Gefördert werden können Projekte von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen, Verbänden und Kommunen, die mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins entsprechen und die Fördervoraussetzungen von LEADER erfüllen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung.

 

Insbesondere in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität sowie Landwirtschaft, Umwelt und Natur sind noch Projektideen wünschenswert. Aber auch in den Themenschwerpunkten Sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Tourismus kann noch gefördert werden. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.

 

Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt. Dieses entscheidet über die grundsätzliche Förderwürdigkeit im Rahmen von LEADER. Im Anschluss kann der Förderantrag beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten gestellt werden.

 

Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 08.04.2026

Digitale Teilhabe im Verein stärken: Workshop für Ehrenamtliche

Der Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird von der Servicestelle Ehrenamt angeboten.

Wie können Vereine ihre digitalen Angebote so gestalten, dass möglichst alle Menschen daran teilhaben können? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fortbildung „Digitale Teilhabe: Barrierearm informieren, austauschen und gestalten“, zu der Ehrenamtliche herzlich eingeladen sind. Der Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird im Rahmen der Initiative „digital verein(t)“ von der Servicestelle Ehrenamt angeboten.

 

Die Digitalisierung eröffnet viele neue Möglichkeiten für Vereine, den Austausch zu fördern, Informationen bereitzustellen und Menschen zu erreichen. Gleichzeitig zeigt sich, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von digitalen Angeboten profitieren können. Genau hier setzt der Workshop an. Er vermittelt praxisnah, wie digitale Zugänge möglichst niedrigschwellig und barrierearm gestaltet werden können.

 

Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Wie können Vereine das Thema digitale Teilhabe aktiv angehen? Wie lassen sich Inhalte für Internetseiten und soziale Netzwerke verständlich und zugänglich aufbereiten? Wie kann die eigene Website auf Barrierefreiheit überprüft werden? Und was ist bei leichter Sprache sowie bei Bild- und Videomaterial zu beachten? Auch die Frage, wie soziale Medien genutzt werden können, um möglichst viele unterschiedliche Personengruppen zu erreichen, wird im Workshop behandelt.

 

Neben fachlichem Input erhalten die Teilnehmenden konkrete Beispiele, praktische Tipps und digitale Werkzeuge, mit denen sich das neu erworbene Wissen direkt im Vereinsalltag umsetzen lässt. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Ehrenamtliche, die nach Unterstützungsangeboten suchen und ihre Vereinsarbeit digital inklusiver gestalten möchten.

 

Anmeldungen sind über das Anmeldeformular auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/digital-vereint oder direkt bei der Servicestelle EhrenAmt über 08342 911-290 oder -674 sowie per E-Mail an ehrenamt(at)ostallgaeu.de möglich.

 

Mitteilung vom 08.04.2026

Familienbildungsnetzwerk: Impulse für Fachkräfte und Jubiläum der Familienstützpunkte

Rund 60 Fachkräfte, die mit Familien arbeiten, sind zum jährlichen Familienbildungsnetzwerk im Landratsamt zusammengekommen.

Auf dem Foto: Referentin Andrea Länger. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Isabel Costian

Auf dem Foto: Referentin Andrea Länger. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Isabel Costian

Auf dem Programm standen Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Familienbildung, zum 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu, zur Weiterentwicklung der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu sowie ein Vortrag zum Thema Selbstfürsorge und Achtsamkeit.

 

Aktuelles aus der Arbeit der Familienbildungsstellen des sowie der Familienstützpunkte haben Isabel Costian vom Landratsamt Ostallgäu und Lorena Foges von der Stadt Kaufbeuren vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg. Seit 2016 wurden die Angebote stetig weiterentwickelt, die Fachkraftstunden ausgebaut und die Standorte eng in die örtlichen Familiennetzwerke eingebunden. Im Jubiläumsjahr sind unter anderem Aktionen in den Familienstützpunkten sowie ein großes Familienfest am 19. Juni 2026 an allen vier Standorten geplant.

 

Außerdem wurden Neuerungen aus der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu präsentiert. Neu sind unter anderem eine Familienkarte, der weitere Ausbau des Fachkräftebereichs, zusätzliche Inhalte im Themenbereich Medien sowie ein stetig wachsender Kalender mit inzwischen über 1.000 Terminen. Die Familienapp ergänzt die Familienstützpunkte seit 2022 als digitales Angebot für Familien in der Region.

 

Vortrag „Stark für Familien – sorgsam mit mir“ von Andrea Länger

 

Im Anschluss an den fachlichen Austausch folgte der Vortrag mit Workshop „Stark für Familien – sorgsam mit mir: Selbstfürsorge und Achtsamkeit für Fachkräfte“ von Andrea Länger. Die Referentin zeigte auf, wie wichtig Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Resilienz für Fachkräfte sind, die Familien im Berufsalltag begleiten. Im Mittelpunkt standen das Konzept der Selbstfürsorge, mentale Techniken zur Selbstregulation sowie Anregungen zum Umgang mit Belastungen und zur bewussten Abgrenzung im Berufsalltag.

 

Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Tel.: 08342 911-510, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, familienapp-kf-oal.de.

 

Mitteilung vom 08.04.2026

Durchblick im „Pflegedschungel“: Pflegestützpunkt Ostallgäu informiert in Irsee

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten.

Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und wie behalte ich im „Pflegedschungel“ den Überblick? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Pflegestützpunkt Ostallgäu bei einem Informationsabend am Donnerstag, 23. April 2026, um 19 Uhr im Bürgerhaus, Frauenbundraum EG, Meinrad-Spieß-Platz 1 in Irsee.

 

Gemeinsam mit Quartiersmanagerin Carolin Malina und dem Frauenbund Irsee lädt der Pflegestützpunkt alle Interessierten ein, sich umfassend und verständlich über Pflegegrade, Leistungen und Unterstützungsangebote zu informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten.

 

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet kostenfreie und unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um Pflege, Leistungen und Unterstützung – auf Wunsch auch mit individueller Fallbegleitung. Für Auskünfte und persönliche Beratung ist das Team unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de erreichbar. Weitere Informationen sind online zu finden unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt.

 

Mitteilung vom 07.04.2026

Film „Kein Land für Niemand“ beleuchtet Migration aus Sicht Geflüchteter

Im Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt.

Auf dem Foto v. l.: Maik Lüdemann, Monika Schubert und Christina Panje. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Auf dem Foto v. l.: Maik Lüdemann, Monika Schubert und Christina Panje. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel


In Zusammenarbeit mit der filmburg Marktoberdorf hat die Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt.

 

„Kein Land für Niemand“ setzt sich mit den Themen Flucht und Migration auseinander und richtet den Blick dabei auf die Perspektiven von Menschen mit Fluchterfahrung. Dazu haben die Filmemacher eine Seenotrettungsmission im Mittelmeer begleitet und die Zustände in Flüchtlingslagern dokumentiert. Diese Bilder werden mit den persönlichen Zeugnissen Schutzsuchender verbunden. Außerdem setzt sich der Film mit den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen innerhalb Deutschlands auseinander.

 

Im Anschluss an die Vorführung führten Christina Panje, Integrationslotsin im Landkreis Ostallgäu, und Monika Schubert, Inhaberin der Filmburg Marktoberdorf, auf der Bühne ein Gespräch mit Maik Lüdemann. Dabei ging es um die Entstehung des Films, persönliche Erfahrungen aus der Projektarbeit sowie um die Frage, wie Geschichten von Flucht und Migration filmisch erzählt werden können. Anschließend bestand für die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen.

 

„Migration wird häufig als Projektionsfläche für ganz unterschiedliche gesellschaftliche Themen genutzt. Dabei gehen die eigentlichen Geschichten und Perspektiven der Menschen oft verloren“, so Lüdemann im Gespräch. Panje betonte: „Solche Veranstaltungen schaffen Raum für Information, Austausch und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Migration.“ Die Veranstaltung ist Teil des Engagements der Kommunalen Integration, Gelegenheiten für Information und Austausch zu Fragen von Migration und gesellschaftlichem Zusammenleben im Landkreis Ostallgäu zu schaffen.

 

Weitere Informationen und Veranstaltungen rund um Migration und Integration im Ostallgäu sind in der Integreat App zu finden unter integreat.app/ostallgaeu.

 

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