Aktuelles

Mitteilung vom 12.03.2019

Neue Tagesmütter: Acht Frauen schließen Kurs erfolgreich ab

Es wurden Frauen aus den Landkreisen Ostallgäu, Oberallgäu und den Städten Kaufbeuren und Kempten ausgebildet.

Hinten Mitte: Kursleiterin Harriet Budjarek (Frauen & Konzepte GmbH Marktoberdorf); zweite Reihe Vierte von links: Eva Storf vom Landratsamt Ostallgäu und Erste von rechts Claudia Halbritter von der Stadt Kaufbeuren (Organisation des Kurses).

Hinten Mitte: Kursleiterin Harriet Budjarek (Frauen & Konzepte GmbH Marktoberdorf); zweite Reihe Vierte von links: Eva Storf vom Landratsamt Ostallgäu und Erste von rechts Claudia Halbritter von der Stadt Kaufbeuren (Organisation des Kurses).

Acht Tagesmütter haben erfolgreich einen vom Landratsamt Ostallgäu angebotenen Qualifizierungskurs mit 160 Unterrichtseinheiten abgeschlossen. Die Tagespflege von Kindern ist ein unverzichtbarer Baustein der außerfamiliären Kinderbetreuung.  Sie ist eine wichtige Ergänzung zur Betreuung im Kindergarten und Kinderkrippe. Gerade der Betreuungsbedarf bei den unter dreijährigen Kindern kann durch die Tagespflege als einer ausgesprochenen familiennahen Betreuungsform abgedeckt werden. Tagesmütter bieten darüber hinaus flexible Betreuungszeiten an. Sie helfen damit vielen Eltern, Familie und Erwerbstätigkeit besser zu vereinbaren.
 
Personen, die ein oder mehrere Kinder außerhalb des Haushalts des Erziehungsberechtigten, während des Tages mehr als 15 Stunden in der Woche gegen Entgelt und länger als drei Monate betreuen möchte, benötigt eine Pflegeerlaubnis durch das örtlich zuständige Jugendamt. Die Erteilung der Pflegeerlaubnis setzt die fachliche Eignung der Personen voraus. Die Tagespflegepersonen müssen sich durch ihre Persönlichkeit, Sachkompetenz und Kooperationsbereitschaft mit den Erziehungsberechtigten und Vertretern des Jugendamtes auszeichnen. Sie müssen über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderungen der Tagespflege, die in qualifizierten Lehrgängen erworben werden, verfügen.

Mitteilung vom 12.03.2019

Ostallgäuer Naturschutzwächter neu bestellt

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat den neuen Naturschutzwächter*innen die Bestellungsurkunden überreicht.

V. l.: Fritz Ebelt, Johann Reitbauer, Klaus Christmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Birgitt Hinne, Renate Tröber, Holger Voß, Gerhard Northemann und Dieter Frisch. Es fehlen: Johann Greindl, Ludwig Gschmeißner und Peter Keßler. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Fritz Ebelt, Johann Reitbauer, Klaus Christmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Birgitt Hinne, Renate Tröber, Holger Voß, Gerhard Northemann und Dieter Frisch. Es fehlen: Johann Greindl, Ludwig Gschmeißner und Peter Keßler. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Ostallgäu wird von ehrenamtlichen Naturschutzwächtern unterstützt. Durch Beratung und Aufklärung möchte die Naturschutzwacht auf ein naturverbundenes und landschaftsgerechtes Verhalten hinwirken und damit Ordnungswidrigkeiten vorbeugen.
 
Die Naturschutzwächter/innen werden von der Unteren Naturschutzbehörde auf Grundlage des Bayerischen Naturschutzgesetzes und der Verordnung über die Naturschutzwacht üblicherweise immer für zwei Jahre bestellt. Sie tragen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Dienstabzeichen und führen einen Dienstausweis mit sich. Jedes Mitglied der Naturschutzwacht hat einen Kontrollbezirk, in dem regelmäßig Kontrollgänge durchgeführt werden. Neben Beratung und Information gehören auch Arten-, Biotop- und Landschaftsschutz sowie die Überwachung der Einhaltung bestehender Rechtsvorschriften (beispielsweise unerlaubte Abfallablagerung, Errichtung von Feuerstellen, Lagern sowie Drohnenflüge in Schutzgebieten) zu ihren Aufgaben. Sie leisten wertvolle Arbeit und sind eine unverzichtbare Hilfe für die Naturschutzbehörde.
 
Elf ehrenamtliche Helfer
 
Die Untere Naturschutzbehörde wird aktuell von elf ehrenamtlichen Naturschutzwächtern unterstützt. Neu in der Naturschutzwacht ist Johann Greindl aus Schwangau, er übernimmt die Gemeinden Roßhaupten und Schwangau vom ausgeschiedenen Erich Küffner. Drei Naturschutzwächter sind zusätzlich als Biberberater im Landkreis tätig. Zwei Naturschutzwächter (Gerhard Northemann und Johann Reitbauer) engagieren sich zusätzlich im Netzwerk „Große Beutegreifer“. Diese Netzwerker werden vom Landesamt für Umweltschutz bei Verdachtsfällen von Wölfen eingeschalten und prüfen vor Ort, ob es sich um einen Wolf handeln könnte und sichern Spuren für eventuelle DNA-Analysen.
 
Erreichbar sind die Naturschutzwächter über die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt: Sandra Trautmann, Telefon 08342 911-362 oder E-Mail: sandra.trautmann(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 07.03.2019

Badebetrieb am „Ette“ (noch) nicht gefährdet – Stadt muss handeln

Betriebseinrichtungen des Sees wie Einlaufrohr, Überläufe und der Grundablass befinden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand.

Zahlreiche Stauanlagen und Dammbauwerke in Bayern haben zuletzt aufgrund von Extremwetterereignissen versagt. Deshalb müssen seit 2017 besonders Stauanlagen ab dem mittleren Gefährdungspotential geprüft und gegebenenfalls saniert werden. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gab den Wasserwirtschaftsämtern deshalb Arbeitsanweisungen zur Überprüfung kleiner und sehr kleiner Stauanlagen vor.
 
Der Landkreis Ostallgäu ließ im Bereich Marktoberdorf für zwei kreiseigene Weiher (Korbsee und Baldaufweiher) bereits hydraulische Berechnungen und eine Standsicherheitsüberprüfung durchführen. Die Sanierungsmaßnahmen für den Korbsee wurden im Herbst 2018 durch den Kreisausschuss befürwortet und werden nun im Frühjahr 2019 erledigt. Der Ettwieser Weiher wurde ebenfalls in ein mittleres Gefährdungspotential eingestuft, sodass auch von der Stadt Marktoberdorf als Eigentümer hydraulische Berechnungen und auf deren Grundlage dann die Errichtung einer Hochwasserentlastungsanlage gefordert wurden. Die Stadt muss für den Unterhalt des Ettwieser Weihers aufkommen, weil dieser ein sogenanntes „Gewässer dritter Ordnung“ ist. Die hydraulischen Berechnungen wurden im Jahr 2018 von einem von der Stadt beauftragten Ingenieurbüro gemacht. Ergebnis war, dass das Dammbauwerk des Ettwieser Weihers bereits bei einem hundertjährigen Hochwasser überschwemmt. Die Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Dammsicherheit sind förderfähig und werden momentan vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit 50 Prozent bezuschusst.
 
Schlechter baulicher Zustand
 
Unabhängig davon stellten die Experten fest, dass sich Betriebseinrichtungen, wie Einlaufrohr, Überläufe und der Grundablass in einem sanierungsbedürftigen Zustand befinden, sodass hier teilweise neu gebaut werden muss, um den Weiher zukünftig regelkonform aufstauen und ablassen zu können und so den Badebetrieb sicherzustellen. Auch diese Maßnahmen muss die Stadt für ihr Gewässer nach dem Wasserhaushaltsgesetz erfüllen.
 
Sanierung über den nächsten Winter
 
Vorerst wird der Badebetrieb am Ettwieser Weiher von Seiten des Landratsamtes als nicht gefährdet angesehen. Eine Sanierung über den nächsten Herbst oder Winter ist aus Sicht des Landratsamtes möglich. Im Falle eines Dammbruches wären der Ortsteil „Ettwiesen“ und die darum liegenden Felder betroffen. Die Haftung für mögliche Schäden bei einem möglichen Hochwasser mit Dammbruch hätte die Stadt Marktoberdorf zu tragen.

Mitteilung vom 07.03.2019

Fasching im Seniorenheim Buchloe: Jubel, Trubel, Heiterkeit

An Fasching geht es im Senioren- und Pflegeheim Buchloe immer lustig zu. Am „Rußigen Freitag“ herrschte Jubel, Trubel, Heiterkeit im Speisesaal.

Fasching im Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Fasching im Senioren- und Pflegeheim Buchloe

Betreuungsassistentin Marion Tomschik begrüßte die kostümierten Bewohner und Gäste zum traditionellen Hausball im Seniorenheim. Zum tänzerischen Auftakt gab sich das Prinzenpaar aus Wiedergeltingen die Ehre. Ihre Lieblichkeit Alina I. und Prinz Johannes I. tanzten sich schnell in die Herzen der Heimbewohner. Schlag auf Schlag ging es im Programm weiter mit einem Stimmungspotpourri, das einige Heimbewohner lustig zum Besten gaben.

 

Auch die Mitarbeiter ließen sich einiges einfallen. Mit einer kunterbunten Faschingsparade marschierten sie lebhaft als Schlümpfe, prall geformte Schweine, Hexen, Putzfrauen und vielen anderen Maskeraden ein und begeisterten mit witzigen Einlagen. Dass auch Heimbewohner ihr Tanzbein schwingen, zeigte sich bei einem Charleston, den man auch im Sitzen tanzen konnte. Nicht fehlen durfte Hausmusikerin Anni Barthelmes, die mit ihrem Akkordeon, sämtliche Stimmungs- und Schunkellieder anstimmte und zum Mitsingen einlud.

Mitteilung vom 05.03.2019

Mentorenprogramm VerA: Ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter*innen gesucht

Die Ehrenamtlichen begleiten im so genannten Tandemmodell Auszubildende und stehen ihnen beratend zur Seite.

Für die Initiative „Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen“ (kurz: VerA) im Allgäu wird ehrenamtliche Unterstützung gesucht. Ehrenamtliche begleiten Auszubildende und stehen ihnen beratend zur Seite. Jede*r VerA-Ausbildungsbegleiter*in unterstützt in der Regel eine*n Auszubildende*n bei theoretischen oder berufspraktischen Fragen, bei der Prüfungsvorbereitung, beim Ausgleich sprachlicher Defizite und vor allem bei der Stärkung der sozialen Kompetenz. Regelmäßige Treffen stehen im Mittelpunkt einer VerA-Begleitung. Konkrete Ziele und Inhalte legen beide gemeinsam fest.
 
VerA ist eine bundesweite Initiative des Senior Experten Services (SES) zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. In Kooperation mit dem Landkreis Oberallgäu sowie den Städten Kaufbeuren und Kempten wurde die Initiative im Frühjahr 2018 mit einem eigenen Regionalkoordinator im Allgäu etabliert. Im Landkreis Ostallgäu wurde das Projekt durch die Projektstellen Bildungskoordination für Neuzugewanderte und Koordination Berufsorientierung gemeinsam initiiert. Mittlerweile konnten bereits 71 Ehrenamtliche in der Region gewonnen und 17 aktive Tandems gebildet werden.
 
Um weiteren unterstützungssuchenden Jugendlichen vor und während der Ausbildung zu helfen, werden weitere Ehrenamtliche im Ostallgäu gesucht. Alle, die ihre Lebens- und Berufserfahrung an junge Menschen in Wohnortnähe weitergeben und zu ihrem Ausbildungserfolg beitragen möchten, sind willkommen. Zur Deckung der Kosten erhält jede*r Ausbildungsbegleiter*in eine Aufwandspauschale. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an einer kostenlosen Schulung in der Region teilzunehmen.
 
Sie möchten sich als VerA-Ausbildungsbegleitung engagieren oder haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie gerne den Regionalkoordinator für den Bereich Allgäu, Roland Müller: Telefon: 0172 6069350, E-Mail: kempten(at)vera.ses-bonn.de.

Mitteilung vom 05.03.2019

Die Kröten sind los – das Landratsamt bittet Autofahrer um Rücksicht

Steigende Temperaturen sorgen dafür, dass Amphibien bei ihrer Wanderung aus den Überwinterungsquartieren vermehrt auch wieder Straßen queren.

Feuchtigkeit. Neben relativ häufigen Arten wie der Erdkröte, kommen im Ostallgäu auch bedrohte Arten wie Gelbbauchunke, Kreuzkröte und Kammmolch vor. Durch den Verlust oder die Beeinträchtigung ihrer Habitate verschlechtern sich aber auch an manchen Stellen im Ostallgäu die Lebensbedingungen für die Amphibien. Da sich die Tiere jetzt wieder auf den Weg machen, bittet das Landratsamt alle Bürger*innen zur Mithilfe zum Schutz der Tiere.
 
Mit den ersten wärmeren Tagen beginnen die Amphibien wieder ihre Wanderung aus den Überwinterungsquartieren zu den Laichplätzen. Dann können wieder Dutzende bis Hunderte Frösche, Kröten und Molche über die Straße wandern. Insbesondere bei wärmerem und regnerischem Wetter, ab Beginn der Dämmerung und nachts sind die Tiere unterwegs.
 
Das Landratsamt bittet alle Autofahrer an diesen Tagen besonders rücksichtsvoll zu fahren oder wenn möglich bekannte Amphibienwanderstrecken zu umfahren. Besondere Vorsicht gilt im Bereich von Tümpeln, Teichen und Weihern, denn hier ist besonders mit wandernden Tieren zu rechnen.
Auch auf die freiwilligen Helfer, die auf der Straße sind, um die Tiere über die Straße zu tragen, sollte stets geachtet werden.

Mitteilung vom 01.03.2019

Ausstellung „Gemeinsam SELBSTHILFE wirklich leben“ im Landratsamt

Besucher erhalten einen Einblick in das Leben mit chronischen beziehungsweise psychischen Erkrankungen und die Erfahrungen in den Selbsthilfegruppen.

Die Ausstellung „Gemeinsam SELBSTHILFE wirklich leben“ ist vom 11. bis 25. März 2019 im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu in Marktoberdorf zu sehen. Sie richtet sich an Menschen, die entweder selbst oder als Angehörige von seelischen, sozialen oder gesundheitlichen Problemen betroffen sind und sich über Chancen beziehungsweise Möglichkeiten von Selbsthilfegruppen informieren möchten.
 
Anhand einzelner Lebensbiographien von Betroffenen oder ihren Angehörigen aus dem Allgäu gibt die Ausstellung einen tiefen Einblick in das Leben mit chronischen beziehungsweise psychischen Erkrankungen und die Erfahrungen in den Selbsthilfegruppen. Ergänzt wird die Ausstellung mit prägnanten Bildern. In einem weiteren Ausstellungsteil können sich die Besucher über Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen informieren. Dort liegen Informationsbroschüren und Flyer zum Mitnehmen bereit. Die Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag und Dienstag von 7.30 bis 17.30 Uhr, Mittwoch von 7.30 bis 12.30, Donnerstag von 7.30 bis 19 Uhr sowie Freitag von 7.30 bis 12.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 11. März, um 19 Uhr von Landrätin Maria Rita Zinnecker gemeinsam mit Cornelia Beyrer, Leiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kempten. Für Rückfragen steht Annika Schmäing, Ansprechpartnerin der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kempten für das Ostallgäu und Kaufbeuren, zur Verfügung. Telefon 0831 9606091 (Montag bis Donnerstag von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr) oder E-Mail: shg.kempten(at)mnet-online.de.

Mitteilung vom 28.02.2019

Erster Aktionstag zur Heckenpflege – neues Infoblatt jetzt erhältlich

Hecken sind Elemente unserer Kulturlandschaft mit hohem ökologischen Stellenwert. Immer wieder fragen sich Kommunen, wann und wie sie gepflegt werden müssen.

Rüdiger Kroll (Mitte) vom Landschaftspflegeverband erklärte eindrücklich, worauf es bei einer naturschonenden Heckenpflege ankommt.

Rüdiger Kroll (Mitte) vom Landschaftspflegeverband erklärte eindrücklich, worauf es bei einer naturschonenden Heckenpflege ankommt.

Die Untere Naturschutzbehörde (UNB) und der Landschaftspflegeverband haben deshalb Gemeindearbeiter aus dem nordöstlichen Landkreis zum ersten Heckenpflegetag nach Oberostendorf eingeladen und präsentierten dort ihr neues Heckenpflege-Infoblatt.
 
Am 1. Februar kamen die Beschäftigten der umliegenden Bauhöfe zusammen, um sich über Fragen der Heckenpflege auszutauschen. Für den Theorieteil stellte die Gemeinde Oberostendorf ihren Sitzungssaal zur Verfügung. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Helmut Holzheu folgte ein Vortrag von Sarah Sagemann (UNB) zur Bedeutung von Wildgehölzhecken als wichtige Landschaftselemente. Das Landratsamt Ostallgäu hat hierzu auch ein Infoblatt mit Tipps zur richtigen Pflege von Hecken erstellt, das online auf www.ostallgaeu.de sowie bei den Gemeinden erhältlich ist.
 
Heckenschnitt erst wieder ab 1. Oktober möglich
 
Im zweiten Vortrag stellte Annette Saitner vom Landschaftspflegeverband die verschiedenen Fördermöglichkeiten zur Gesundhaltung von Hecken vor. Insbesondere Landwirte können unter gewissen Voraussetzungen Zuwendungen für die Erneuerung von Hecken und Feldgehölzen aus dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm erhalten. Abgerundet wurde der Vormittag durch einen gemeinsamen Begang einer nahegelegenen Hecke, die über die letzten Winter abschnittweise gepflegt wurde. Die Zeit an der Hecke bot auch genug Gelegenheit zum fachlichen Austausch unter Berufskollegen. Insbesondere das Thema Sicherheit erregte die Gemüter, da von Fällen berichtet wurde, wo Bürger*innen die Bauhöfe aufforderten Gehölze aufgrund vermeintlicher Sicherheitsbedenken vorsorglich zu beseitigen. Hierzu stellten die Behördenvertreter klar, dass eine Kommune immer verantwortungsvoll mit ihrer lokalen Naturausstattung und der Sicherheit ihrer Einwohner umgehen sollte, was bedeutet Sorgen ernst zu nehmen, aber auch für den Erhalt von wertvollen Lebensräumen der eigenen Gemeinde einzustehen.
 
Als Ansprechpartner an der Unteren Naturschutzbehörde für allgemeine Fragen zu Hecken steht Bernd Nothelfer unter Telefon 08342 911-368 zur Verfügung. Über Fördermöglichkeiten zur Anlage und Pflege von Hecken informiert die Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes, Annette Saitner, unter Telefon 08342 911-375. Das Infoblatt zur Heckenpflege kann hier heruntergeladen werden.

Mitteilung vom 26.02.2019

Teile des Landkreises Sperrgebiet Blauzungenkrankheit

Wegen eines weiteren bestätigten Falls in Baden-Württemberg werden auch Gemeinden im Landkreis Ostallgäu zum Sperrgebiet erklärt.

Die Blauzungenkrankheit (Bluetongue disease – BT) ist eine virusbedingte Krankheit der Schafe und Rinder. Ziegen, Neuweltkameliden (unter anderem Lamas, Alpakas) und Wildwiederkäuer sind für die BT ebenfalls empfänglich. Das Virus wird nicht direkt von Tier zu Tier übertragen, sondern über kleine, blutsaugende Mücken (Gnitzen) der Gattung Culicoides. Der Erreger der Blauzungenkrankheit ist für den Menschen und andere Tiere (beispielsweise Hunde, Katzen und Pferde) nicht gefährlich. Fleisch und Milchprodukte können gefahrlos verwendet werden.
 
Nachdem Deutschland in den Jahren 2006 bis 2009 von der Blauzungenkrankheit betroffen war, war es von 2012 bis Dezember 2018 offiziell frei von dieser Tierseuche. Mit zwei am 12. Dezember 2018 bestätigten Fällen bei Rindern im Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg war die BT zurück in Deutschland. Ein weiterer am 20. Februar 2019 festgestellter Fall im Landkreis Rems-Murr führt nun dazu, dass folgende Kommunen in der Region Ostallgäu/Kaufbeuren zum Sperrgebiet erklärt werden müssen: Aitrang, Baisweil, Bidingen, Biessenhofen, Buchloe, Eggenthal, Friesenried, Germaringen, Görisried, Günzach, Irsee, Jengen, Kaltental, Kraftisried, Lamerdingen, Marktoberdorf, Mauerstetten, Obergünzburg, Oberostendorf, Osterzell, Pforzen, Rieden, Ronsberg, Ruderatshofen, Stöttwang, Unterthingau, Untrasried, Waal, Wald, Westendorf und das Stadtgebiet Kaufbeuren. Der südliche Teil des Landkreises fällt nicht in das Restriktionsgebiet mit einem 150-Kilometer-Radius um den Ausbruchsbetrieb. Für das Sperrgebiet gelten Handelsbeschränkungen und weitere Auflagen. Die entsprechende Allgemeinverfügung des Landratsamts tritt am Mittwoch, 27. Februar 2019, in Kraft. Alle Halter der empfänglichen Tierarten werden aufgefordert, sich beim Veterinäramt zu melden, sofern sie dort noch nicht registriert sind.
 
Die Symptome der Erkrankung sind Fieber, Entzündungen der Kopf-, Maul- und Speiseröhrenschleimhaut, Zitzen und Klauen (Kronsaum). Von außen erkennbar sind Schwellungen im Kopfbereich (Lippen, Ohren, Zunge), die durch die Blaufärbung der Zunge aufgrund von Durchblutungsstörungen, die der Krankheit ihren Namen gegeben haben. Die Krankheitserscheinungen erkrankter Tiere können von leichten Symptomen bis hin zu einer schweren Erkrankung reichen. Es gibt keine ursächliche Behandlung, eine Therapie beschränkt sich auf die Bekämpfung von Entzündungen und Schmerzen sowie allgemeine Pflege (Aufstallen, weiches Futter etc.). Schutz vor der Erkrankung bietet allein die Impfung, daher wird empfohlen empfängliche Tiere baldmöglichst impfen zu lassen.
 
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Veterinäramts des Landratsamts Ostallgäu oder unter der Telefonnummer 08342 911-214.

Mitteilung vom 25.02.2019

„Zukunftsfähigkeit kräftig angehoben“: Landkreis gibt Jahresbericht heraus

Der Bericht ist ab sofort im Internet unter der Adresse jahresbericht.ostallgaeu.de zu finden.

Was wünschen sich die Ostallgäuer*innen von der Abfallwirtschaft? Wie bereitet sich der Landkreis auf die Auswirkungen des Klimawandels vor? Und was kostet die Generalsanierung der Realschule Buchloe? Diese Fragen und eine ganze Reihe weiterer Themen und Höhepunkte greift das Landratsamt in seinem Jahresbericht 2018 auf. Der Bericht ist ab sofort im Internet unter der Adresse jahresbericht.ostallgaeu.de zu finden.
 
„Der Jahresrückblick des Landratsamts gibt eine hervorragende Übersicht darüber, wie wir die Entwicklung unseres Landkreises aktiv und erfolgreich gestaltet haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir haben 2018 die Zukunftsfähigkeit des Ostallgäus kräftig angehoben, unter anderem mit dem Neubau der Landwirtschaftsschule und Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, unserem Tourismusforum mit dem Bekenntnis zu mehr Qualität statt Quantität im Tourismus oder durch unsere Fahrgastoffensive Ostallgäu mit ihren verbesserten ÖPNV-Tarifen.“
 
189 Beiträge auf 48 Themenseiten
 
Viele Bilder bietet der Jahresbericht unter anderem zur Eröffnung des Grünen Zentrums in Kaufbeuren, zum Girls‘ Day oder zum Landschaftspflegetag. „Der Jahresbericht informiert Sie in 189 kompakten Beiträgen und thematisch umfassend auf 48 Themenseiten über die vielen und vielfältigen Aktivitäten unserer Abteilungen“, sagt Zinnecker zum Jahresbericht. „Reinschauen lohnt sich!“

Mitteilung vom 20.02.2019

Lokale Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu e. V.“ feiert fünften Geburtstag

Vor allem die Umsetzung des EU-Förderprogramms LEADER vor Ort steht im Fokus des Vereins.

„Ich freue mich, dass sich der Verein in dieser kurzen Zeit bereits als feste Institution für die nachhaltige Entwicklung der Region etabliert hat“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 
Insgesamt wurden bisher bereits 23 Projekte, davon 13 sogenannte Einzelprojekte, im Ostallgäu und zehn Kooperationsprojekte für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 befürwortet. Damit wurden aktuell insgesamt bereits über 800.000 Euro für Einzelprojekte und rund 350.000 Euro für Kooperationsprojekte durch Beschlüsse des Entscheidungsgremiums investiert.
 
Am 18. Februar 2014 wurde auf Initiative des Landkreises Ostallgäu „bergaufland Ostallgäu e. V.“, der Verein zur nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu, gegründet. Zuvor war die Lokale Aktionsgruppe (LAG) seit 2001 als kommunale Arbeitsgemeinschaft organisiert. Der Verein ist Träger der regionalen Entwicklungsstrategie für das Ostallgäu und verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region. Die derzeit gültige Lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 bildet die Grundlage für die Förderung von Projekten für die Entwicklung der Region im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern. Neben den üblichen Vereinsorganen wie Vorstand und der Mitgliederversammlung hat der bergaufland Ostallgäu e. V. noch das sogenannte Entscheidungsgremium, das über die Förderung der Projektideen im Rahmen von LEADER bestimmt. Die Geschäftsführung wird vom Regionalmanagement des Landkreises übernommen. „Damit ist eine optimale Koordination und Vernetzung der vielfältigen Themen und Projekte der Regionalentwicklung möglich“, sagt Zinnecker.
 
Bereits in der Vergangenheit wurde eine Vielzahl von Projekten über LEADER umgesetzt, die das Ostallgäu sowie das gesamte Allgäu nach vorne gebracht haben. Diese Entwicklung wird seit Gründung des Vereins durch nachhaltige Projekte weiter fortgeführt. So konnten schon zahlreiche innovative und modellhafte Projekte für das Ostallgäu – teils auch gemeinsam mit benachbarten Regionen – initiiert und umgesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem die Einzelprojekte „Berufsorientierung im Landkreis“, „Umsetzung des Ostallgäuer Demenzkonzeptes: Einfach dazugehören“ und „Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ sowie die Kooperationsprojekte „Dorfkerne-Dorfränder“, „What´s Up?! – Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“ und „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft mit Durchwachsene Silphie“.
 
Weiter Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 15.02.2019

Preisgekröntes Besucherleitsystem des Landratsamts

Mit dem European Design Award in Silber, einem Joseph Binder Award und einem red dot Award wurde es gleich mit drei internationalen Designpreisen ausgezeichnet.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Designer Andreas Koop präsentieren die drei Auszeichnungen, die der Landkreis für sein barrierefreies Besucherleitsystem erhalten hat.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Designer Andreas Koop präsentieren die drei Auszeichnungen, die der Landkreis für sein barrierefreies Besucherleitsystem erhalten hat.

„Unser Leitsystem baut für Menschen mit Behinderung Barrieren ab. Dass wir für die Gestaltung so hoch dekoriert wurden zeigt, dass sich praktischer Nutzen und Ästhetik nicht gegenseitig ausschließen müssen", sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Gestaltet wurde das Leitsystem von Andreas Koop und seinem Büro, der designgruppe koop. „Die Preise freuen uns natürlich doppelt, weil wir mit diesem Projekt bewiesen haben, dass Design viel Positives im Gebrauch beitragen und gleichzeitig eine hohe Qualität in der Gestaltung erreichen kann. Der red dot ist immerhin die bekannteste und begehrteste Auszeichnung weltweit.“ Koop hat eine Fortbildung zum „Fachplaner für barrierefreies Bauen“ absolviert und sieht die Herausforderung hier gerade in der anspruchsvollen Verbindung zwischen einem hohen ästhetischen Anspruch und der Funktionalität.
 
Hauptzweck Barrierefreiheit
 
Das barrierefreie Leitsystem ist so aufgebaut, dass Leitlinien und Aufmerksamkeitsfelder zu Infoelementen mit taktilen Oberflächen und per Knopfdruck startbaren Audioplayern führen. Die Aufzüge wurden mit Sprachansagen ausgestattet, Zimmer mit tastbaren Türschildern in der Blindenschrift Braille und Pyramidenschrift versehen und alle taktilen Oberflächen auf einer mit 15 Grad Schräge angebracht. Für blinde und sehbehinderte Menschen findet sich am Eingang ein Gebäudetastmodell.
 
Zum Abbau von Barrieren im Landratsamt hat der Landkreis neben dem barrierefreien Besucherorientierungs- und Leitsystem mehrere weitere Maßnahmen ergriffen: von der barrierefreien Umgestaltung der Eingänge und der Schalter des Bürgerservice über die Erweiterung der Aufzugsanlage bis zur Ausweisung zusätzlicher Parkplätze. Für seine Aktivitäten im Sinne der Barrierefreiheit wurde das Landratsamt mit dem Siegel Bayern barrierefrei zertifiziert.

Mitteilung vom 12.02.2019

Machen Sie mit! Große Befragung der Generation 55plus

Die Umfrage soll klären, wie die Ostallgäuer*innen im Alter wohnen wollen, welcher Unterstützungs- und Pflegebedarf besteht und vieles mehr.

Fragebogen zur großen Befragung der Generation 55plus

Fragebogen zur großen Befragung der Generation 55plus

Mit dem Ostallgäuer Seniorenkonzept sorgen der Landkreis und die Gemeinden für gute Versorgungsstrukturen rund um das Älterwerden. Nach zehn Jahren ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Was ist gelungen? Wo stehen die Gemeinden und der Landkreis? Wie sieht der zukünftige Unterstützungs- und Pflegebedarf im Ostallgäu aus? Dazu werden nun 5.000 Bürger*innen, die 55 Jahre alt oder älter sind, zu ihren Erwartungen und Bedürfnissen befragt.
 
Die Generation 55plus ist auf unterschiedliche Weise mit Fragen rund um das Älterwerden konfrontiert. Manche beschäftigen sich mit Fragen wie: Passt das derzeitige Wohnumfeld auch noch in späteren Jahren, wenn möglicherweise körperliche Einschränkungen auftreten? Wie will ich im Alter wohnen? Andere interessieren sich für alternative Wohnformen wie zum Beispiel Hausgemeinschaften oder Mehrgenerationenwohnen und können sich einen Umzug vorstellen. Solche Gedanken wollen gut überlegt sein und benötigen Zeit, bis eine Entscheidung herangereift ist. „Deshalb lohnt es sich, sich früh damit zu beschäftigen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Frauen und Männer im Alter rund um die 55 sind häufig in der Situation, dass sie selbst berufstätig sind und gleichzeitig pflegebedürftige Angehörige oder Enkelkinder betreuen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein großes Thema, das alle Generationen betrifft und für die Zukunft noch wichtiger werden wird. Welche Betreuungs- und Entlastungsangebote werden benötigt, damit das Familienleben gut organisiert werden kann? „Seniorenpolitik wird so zur Generationenpolitik“, betont Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises.
 
Ehrenamt tut Senioren und Gesellschaft gut
 
Dass wir alle – trotz des Älterwerdens – lange rüstig sind, wird immer selbstverständlicher. Es schließt aber nicht aus, dass wir uns mit einer eintretenden Pflegebedürftigkeit auseinandersetzen müssen. Viele pflegen ihre nächsten Angehörigen oder benötigen selbst Unterstützung und Pflege. Um das zu bewältigen, gibt es eine Vielzahl von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die häufig nicht bekannt sind. „Mit der Befragung möchten wir dafür sensibilisieren. Welche Angebote sind in der Bevölkerung bekannt, welche werden genutzt und wo können wir die Informationspolitik noch verbessern?“ erklärt Seiz-Göser. Besonders freut sie, dass sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Das tut beide, den Senioren und der Gesellschaft gut. Seiz-Göser möchte daher in der Befragung auch wissen, ob es in den einzelnen Gemeinden entsprechende Angebote, wie zum Beispiel regelmäßigen Mittagstisch oder eine ehrenamtlich organisierte Nachbarschaftshilfe gibt.
 
Bei der Befragung wird der Landkreis vom BASIS Institut in Bamberg unterstützt. Neben den Bürger*innen werden auch die Bürgermeister, die Seniorenbeauftragten und Experten befragt. Die Befragung ist freiwillig und anonym. Die Daten werden nur in zusammengefasster Form weitergegeben. Es sind keine Rückschlüsse auf Personen möglich. Ergänzende Datenschutzhinweise stehen im Internet unter: https://www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html zur Einsicht bereit und werden auf Anfrage auch gerne zugestellt. Damit die Gemeinden und der Landkreis eine gute Planungsgrundlage für die nächsten Jahre bekommen, sind wir auf eine gute Beteiligung der Bürger*innen angewiesen, betont Zinnecker. Sie bittet daher: „Füllen Sie den Fragebogen aus und senden ihn portofrei im beigefügten Umschlag zurück.“
 
Ansprechpartnerin:
Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landratsamts Ostallgäu
Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf
Telefon: 08342 911-475, E-Mail: christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de
www.sozialportal-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 08.02.2019

Lichtmesstreffen der Ostallgäuer Gartenbauvereine

Themen waren die Datenschutzgrundverordnung für Vereine, die Kinder- und Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen sowie die Ehrungen.

Ehrungen für Jubiläen und Geburtstage beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu (von links): Hartmut Stauder (Kaufbeuren), Johanna Rösch (Ketterschwang), Kaspar Rager (Vorsitzender Kreisverband), Christine Haug (Nesselwang), Paula Laxy (Bernbach), Brigitte Frisch (Wald), Wolfgang Vogel (Kleinkitzighofen) und Lydia Fichtl (Seeg). Bildquelle: Friederike Scharpf, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Landratsamt Ostallgäu

Ehrungen für Jubiläen und Geburtstage beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu (von links): Hartmut Stauder (Kaufbeuren), Johanna Rösch (Ketterschwang), Kaspar Rager (Vorsitzender Kreisverband), Christine Haug (Nesselwang), Paula Laxy (Bernbach), Brigitte Frisch (Wald), Wolfgang Vogel (Kleinkitzighofen) und Lydia Fichtl (Seeg). Bildquelle: Friederike Scharpf, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Landratsamt Ostallgäu

Der Begriff Lichtmesstreffen für die Jahresversammlung der Ostallgäuer Gartenbauvereine machte in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre. Zufälligerweise fiel dieses Jahr der 2. Februar auf einen Samstag. An diesem Festtag endet traditionell die Weihnachtszeit. In früheren Zeiten galt dieses Datum als Beginn des ländlichen, bäuerlichen Wirtschaftsjahres.
 
Bei der Versammlung wurden alle Gartenbauvereine zunächst über das Thema Datenschutzgrundverordnung für Vereine informiert. Referent war Walter Gerner von der WGM Consulting GmbH aus München. Zahlreiche Fragen konnten hierbei von ihm geklärt werden und Gerner verwies auf Kontaktadressen, bei denen weiterführende Informationen und Muster eingeholt werden können.
 
Fünf neue Vereinsvorsitzende
 
Sophie Arand, Jugendbeauftragte des Kreisverbandes, berichtete im weiteren Verlauf über einige wichtige Punkte aus der aktuellen Kinder- und Jugendarbeit im Gartenbauverein, unter anderem über das als Fortbildung angedachte Jugendleiterseminar. Für das anstehende Jahr stellte Friederike Scharpf als Geschäftsführerin des Verbandes das Programm vor. Nach Ehrungen zu runden Geburtstagen und Vereinsjubiläen wurden die fünf neuen Vorsitzenden der Gartenbauvereine aus Baisweil, Frankenried, Lengenwang, Pfronten und Ruderatshofen vorgestellt.