Aktuelles

Mitteilung vom 23.09.2020

Austausch des Bezirksverbands Schwaben im Rahmen einer Arbeitstagung

Der Bezirksverband Schwaben im Bayerischen Landkreistag hat sichim Landratsamt in Dillingen an der Donau über aktuelle Themen ausgetauscht.

Beim Treffen der schwäbischen Landräte waren dabei (v. l. n. r.): Alex Eder (Landrat Unterallgäu), Dr. Erwin Lohner (Regierungspräsident Regierung Schwaben), Thorsten Freudenberger (Landrat Neu-Ulm), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Dr. Klaus Metzger (Landrat Aichach-Friedberg), Elmar Stegmann (Landrat Lindau (Bodensee)), Martin Sailer (Landrat Augsburg / Präsident Bezirk Schwaben), Stefan Rößle (Landrat Donau-Ries), Dr. Johann Keller (Geschäftsführendes Präsidialmitglied Bayerischer Landkreistag), Dr. Hans Reichart (Landrat Günzburg) und Leo Schrell (Landrat Dillingen a. d. Donau)

Beim Treffen der schwäbischen Landräte waren dabei (v. l. n. r.): Alex Eder (Landrat Unterallgäu), Dr. Erwin Lohner (Regierungspräsident Regierung Schwaben), Thorsten Freudenberger (Landrat Neu-Ulm), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Dr. Klaus Metzger (Landrat Aichach-Friedberg), Elmar Stegmann (Landrat Lindau (Bodensee)), Martin Sailer (Landrat Augsburg / Präsident Bezirk Schwaben), Stefan Rößle (Landrat Donau-Ries), Dr. Johann Keller (Geschäftsführendes Präsidialmitglied Bayerischer Landkreistag), Dr. Hans Reichart (Landrat Günzburg) und Leo Schrell (Landrat Dillingen a. d. Donau)

Neben einem Überblick über die aktuelle Lage an den Corona-Testzentren in den einzelnen Landkreisen wurde auch über die erheblichen Schwierigkeiten, Mediziner für die Gesundheitsämter zu finden, diskutiert. Zudem waren auch die Entscheidungen des Freistaates Bayern im Rahmen der Corona-Pandemie ein Thema.

 

Die Landkreisvertreter berichteten über ihre Erfahrungen mit den vor kurzem eingerichteten Corona-Testzentren in den einzelnen Landkreisen. Insgesamt gesehen zeigten sich alle zufrieden mit dem Betrieb der Teststrecken. Allerdings wurden auch Stimmen laut, dass die massenweisen Testungen im Rahmen des Bayerischen Testkonzepts auf Dauer nicht tragbar sind. Durch unzureichende Laborkapazitäten in vielen Landkreisen könnten die Ergebnisse oftmals nicht innerhalb der geforderten Zeit von 36 Stunden abgerufen werden. So lautet der Appell der Landkreisvertreter an den Freistaat Bayern – weg von den Massentestungen hin zu gezielten Testungen zu wechseln. Dies würde ihrer Ansicht nicht nur die Laborkapazitäten schonen, sondern auch den teilweise langen Ergebnisverzögerungen entgegenwirken.

 

Sorgen bereitete den Tagungsteilnehmern auch, dass die Amtsarztstellen an den Gesundheitsämtern nur sehr schwer besetzt werden können. „Es muss darüber nachgedacht werden den öffentlichen Gesundheitsdienst bei den Ärzten attraktiver und bekannter zu machen“, so der Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner. „Eine Lösungsmöglichkeit könnte sein, gewisse Aufgaben zu zentralisieren, damit die wenigen Ärzte sich auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren können“; schlug Landrat Elmar Stegmann vor. Um zu überprüfen wie viele Amtsarztstellen an den Landratsämtern aktuell unbesetzt sind, läuft seitens des Bayerischen Landkreistags gerade eine Umfrage. Die Ergebnisse sollen in der nächsten Präsidiumssitzung vorgestellt und über weitere Schritte beraten werden, teilte das geschäftsführende Präsidialmitglied, Dr. Johann Keller, mit.

 

Ein weiterer Punkt über den die Landkreisvertreter diskutiert haben, ist die Kommunikation des Freistaates. Auch hier herrschte darüber Einigkeit, dass es für die Landratsämter untragbar ist über zukünftige Schritte, die vor Ort umgesetzt werden müssen, zuerst aus den Medien zu erfahren. „Wir bitten die Staatsregierung um zeitnahe Information, damit auch auf Landkreisebene eine schnellere Handlungsfähigkeit möglich ist“, so Landrat Stegmann.

Mitteilung vom 22.09.2020

Internationaler Männertag 2020: Boulder-Tage für Väter und ihre Kinder

Die Gleichstellungsstelle organisiert die Vater-Kind-Boulder-Tage im November 2020 in der Boulder-Halle „Kraftwerk“ in Biessenhofen-Altdorf.

Foto: istockphoto / LightFieldStudios

Ziele des Internationalen Männertages sind, das Augenmerk auf Männer- und Jungen-Gesundheit zu richten, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben. Er soll Anlass sein, Benachteiligungen von Männern und Jungen aufzuzeigen und ihren Einsatz für die Gemeinde, Familie, Ehe und Kinderbetreuung zu würdigen. Daher lädt die Gleichstellungsstelle alle Väter mit ihren Kindern ab 4 Jahren zum Boulder-Tag ein.

 

Beim Bouldern wird ohne Seil in Absprunghöhe mit einer Matte darunter geklettert. Mit Unterstützung eines Trainers können Väter mit ihren Kindern einen bewegten Vormittag gestalten. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Interaktion von Vater und Kind. Angesprochen werden vor allem Selbstwirksamkeit, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Im Kinderbereich werden mit den Kindern Kletterspiele durchgeführt. Im großen Bereich können die Kinder mit ihren Vätern (begleitet vom Trainer) nach Lust und Laune in allen Schwierigkeitsgraden klettern.

 

  • Wann? 14., 15., 21. oder 22. November 2020 jeweils von 8.00 bis 10.00 Uhr
  • Wo? Boulderhalle Kraftwerk, Kreenerstraße 14, 87640 Biessenhofen-Altdorf
  • Was braucht Mann? Lange Hose, T-Shirt, Turnschuhe
  • Kosten: 20 Euro pro Team (Vater mit Kind oder Kindern)
  • Corona-Schutz: Mund-Nase-Maske bis zur Klettermatte, Abstands- und Hygieneregeln
  • Anmeldung und Info: Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon: 08342 911- 287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de
  • Infos auch unter: www.kletterhugo.de
Mitteilung vom 22.09.2020

Biotonne: Ende der wöchentlichen Leerung

In den kühleren Monaten Oktober bis Mai werden Bioabfälle wieder alle 14 Tage im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt. Die Wochentage bleiben unverändert.

Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen und Gartenabfälle gehören. Damit die Tonne sauber bleibt, können Bioabfälle auch in Zeitungs- oder Krepppapier eingepackt werden. Plastiktüten oder Kunststofffolien dürfen nicht in die braune Tonne. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es in Rathäusern oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.

Mitteilung vom 21.09.2020

Jetzt anmelden für Satzungscheck und Web-Seminare für Vereine

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu bietet im Herbst wieder einige Angebote für Ehrenamtliche an.

Freiwillig Engagierte können sich ab jetzt zum Satzungscheck, zum Web-Seminar „Vereinsmanagement“ und zum Web-Seminar „Online-Veranstaltungen im eigenen Verein erfolgreich durchführen“ anmelden.
 
Die Satzung stellt die Grundregeln für das Vereinsleben auf und ist damit das Fundament eines jeden Vereins. Gemeinsam mit Rechtsanwalt Richard Didyk bietet die Servicestelle EhrenAmt erstmalig einen Satzungscheck für Ostallgäuer Vereine an. Die Veranstaltung wird am Freitag, 30. Oktober 2020, von 17.00 bis 20.00 Uhr im Landratsamt Ostallgäu stattfinden.
 
Das Web-Seminar „Vereinsmanagement: Aktuelle rechtliche Regelungen und finanzielle Auswirkungen der Corona-Krise auf die Vereinsarbeit“ beschäftigt sich mit aktuellen Fragen aus dem Vereinsleben: Welche neuen rechtlichen Entwicklungen gibt es in Zusammenhang mit der Corona-Krise und welche Auswirkungen haben diese? Was muss ich als Vorstand in Zeiten der Pandemie beachten? Und wie gehen wir mit möglichen finanziellen Auswirkungen der Krise um? Das Web-Seminar findet am Montag, 16. November 2020, von 19.00 bis 20.30 Uhr statt.
 
Ob Mitgliederversammlung, Projektarbeit oder geselliger Austausch – vieles im Verein lässt sich auch online organisieren und durchführen. Kommunikation und Austausch online herzustellen mit einem Format, welches eher zur Präsentation als zum Dialog verleitet, ist eine Kunst für sich, die gelernt und beherrscht sein will. In dem Web-Seminar „Online-Veranstaltungen im eigenen Verein erfolgreich durchführen“ erfahren die Teilnehmer ganz praxisnah alles darüber, wie erfolgreiche Online-Veranstaltungen ablaufen können. Das Web-Seminar findet am Montag, 23. November 2020, von 19.00 bis 20.30 Uhr statt.
 
Anmeldung: Die Teilnehmerzahlen sind jeweils begrenzt. Informationen zur Anmeldung sind auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/fortbildungen.html zu finden.

Mitteilung vom 16.09.2020

Vorschläge gefragt: Neuverleihung der Ostallgäuer Ehrenamtskarte 2021

Alle Ostallgäuer Bürger*innen sind aufgerufen, bei ihren Heimatgemeinden besonders engagierte Ehrenamtliche für die Ehrenamtskarte vorzuschlagen.

Der Landkreis Ostallgäu schreibt zum fünften Mal die Ehrenamtskarte „KönigsCard – Im EHRENAMT für unser OSTALLGÄU“ aus und dankt mit der Verleihung im März 2021 seinen zahlreichen Ehrenamtlichen.
 
Die Karte ist eine besondere Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit: „Wir möchten uns mit der Ehrenamtskarte ganz herzlich bei den Ostallgäuern bedanken, die mit ihrem tollen Engagement so viel zum gelingenden Zusammenleben im Landkreis beitragen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Seit 2012 wurde die Ehrenamtskarte bereits viermal als Anerkennung für herausragendes Engagement an je 500 Ehrenamtliche aus dem Landkreis überreicht. Die Karte beinhaltet beispielsweise eine Freifahrt mit einer Bergbahn, Eintritte in Museen und in die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sowie verschiedene Sonderaktionen wie eine Schifffahrt auf dem Forggensee.
 
Nun sind die Vorschläge der Bürger*innen gefragt. Alle können mitmachen und Ehrenamtliche vorschlagen, von denen sie schon immer meinten, dass sie besondere Anerkennung verdienen. Es können der jeweiligen Heimatgemeinde Engagierte aller Altersgruppen vorgeschlagen werden, die für ihr Engagement ausgezeichnet werden sollen. Die Vorschläge können bis 23. Oktober 2020 an die Gemeinden gerichtet werden. Die Gemeinde wählt aus den Vorschlägen die neuen Inhaber*innen der Ostallgäuer Ehrenamtskarte aus.
 
Das Formblatt für den Vorschlag und weitere Informationen sind im Internet auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/ehrenamtskarte zu finden oder direkt bei Julia Grimm in der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu (Tel. 08342 911-290 und E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de) erhältlich.

Mitteilung vom 14.09.2020

Jetzt anmelden: Kurs zur beruflichen Neuorientierung

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet einen weiteren Kurs zur beruflichen Neuorientierung an.

Der Kurs startet am 1. Oktober und wendet sich gezielt an alle, die mit Hilfe eines anerkannten Konzepts zur beruflichen Orientierung ihre wahren Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten entdecken möchten. Anmeldung ist ab sofort möglich.

 

Der Kurs zur beruflichen Neuorientierung bietet die Möglichkeit, seine Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken. Durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen können neue berufliche Perspektiven und Ideen entstehen. Zudem wird aufgezeigt mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Das Kursangebot eignet sich für Berufstätige ebenso wie für alle, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen.

 

Termine: An den Donnerstagen 1., 8., 15., 22. und 29. Oktober 2020 jeweils von 18 bis 20.30 Uhr
Kursort: Landratsamt Ostallgäu Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf
Kosten: 99 Euro inklusive Unterlagen

 

Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 10.09.2020

Landrätin Zinnecker begrüßt neue Auszubildende

Darunter sind fünf Auszubildende für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten und zwei Azubis als Fachinformatiker für Systemintegration.

Der Ausbildungsjahrgang 2020 besteht aus (v. l. n. r.): Mara Fischer, Lena Walter, Franziska Inning, Ramona Frei, Nathalie Kogut, Paula Rinderle, Leander Maatz. In der Mitte: Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bild: Landkreis Ostallgäu

Der Ausbildungsjahrgang 2020 besteht aus (v. l. n. r.): Mara Fischer, Lena Walter, Franziska Inning, Ramona Frei, Nathalie Kogut, Paula Rinderle, Leander Maatz. In der Mitte: Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bild: Landkreis Ostallgäu

Zinnecker wünschte den Auszubildenden einen guten Start und lobte die vielfältigen und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten der öffentlichen Verwaltung: „Wir freuen uns sehr, dass Sie bei uns sind. In den kommenden Jahren werden viele Stellen am Landratsamt frei. Wenn Sie die Ausbildung gut absolvieren, haben Sie daher beste Chancen, später unbefristet angestellt zu werden."

Mitteilung vom 10.09.2020

Corona: Signalwert in der Stadt Kaufbeuren überschritten

Der Signalwert beträgt 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Ursache für die Überschreitung ist ein lokaler Ausbruch in einem Alten- und Pflegeheim.

Am Dienstagsabend stand fest, dass der sogenannte Signalwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Stadt Kaufbeuren überschritten wurde. Der aktuelle Wert beträgt 45,05.

 

Gemäß den in Bayern geltenden Vorgaben hat das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Stadt Kaufbeuren analysiert, wodurch die steigenden Fallzahlen begründet sind.

 
Das Überschreiten des Signalwerts ist maßgeblich auf ein Ausbruchsgeschehen im Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung zurückzuführen. Nachdem dort eine Mitarbeiterin positiv getestet wurde, fand am Montag eine Reihenuntersuchung aller Bewohner und Mitarbeiter statt, die Kontakt mit dieser Pflegekraft hatten. Von 16 Mitarbeitern wurden dabei zwei weitere Mitarbeiter positiv getestet, von 21 getesteten Bewohnern waren neun positiv und zwölf weitere negativ.

 

Das Gesundheitsamt berät die Einrichtungsleitung und stimmt sich wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs mit der Leitung und der Stadt Kaufbeuren ab. Für das Heim gilt bis auf Weiteres ein Aufnahmestopp und ein Besuchsverbot. Die positiv getesteten und die Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden isoliert, d.h. sie stehen unter Quarantäne und werden gegebenenfalls auch medizinisch betreut. Ein Bewohner wird derzeit stationär im Klinikum Kaufbeuren behandelt. Die Schutzmaßnahmen im Heim wurden auch in Bezug auf die Schutzausrüstung nochmals erhöht.

 

Es handelt sich nach der Analyse des Gesundheitsamts und der Stadt Kaufbeuren um ein lokalisiertes und klar eingrenzbares Infektionsgeschehen, so dass vorläufig keine weiteren allgemeinen Beschränkungen für die übrige Bevölkerung angeordnet werden müssen. Die übrigen Neuinfektionen lassen sich außerdem ganz überwiegend auf Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückführen, die sich umgehend in Quarantäne zu begeben haben. Ein verteiltes regionales Ausbruchsgeschehen mit unklaren Infektionsketten kann nicht festgestellt werden.

Mitteilung vom 02.09.2020

Neuer Stärkenworkshop: Potenzial finden und leben

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit Sonja Glaß (Business Coach aus Germaringen) einen Stärkenworkshop an.

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen. Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
Die Teilnehmenden durchlaufen in drei Workshop-Einheiten einen Prozess der Selbsterkenntnis und erlangen Klarheit über ihre Stärken, Kompetenzen, Talente, Werte und besonderen Fähigkeiten. Durch zahlreiche Übungen erkennen die Teilnehmer ihre Ressourcen und ihr Potential. Gleichzeitig erfahren die Teilnehmenden eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins.
 
Die Workshop-Teilnehmer*innen profitieren von dem kontinuierlichen Austausch innerhalb einer konstanten Gruppe. Aus diesem Prozess der Selbstreflexion können die Teilnehmer ihre Kompetenzen weiterentwickeln, das Beste für sich wählen und ihr ganz individuelles Potential aktivieren. Durch die neu gefundene Klarheit und die erweiterte Sicht über sich selbst ermöglicht sich ein konkretes Vorgehen zur Gestaltung einer neuen beruflichen Zukunft – nach dem Motto „wenn ich weiß wer ich bin, dann weiß ich, was ich will“.

 

  • Drei Termine: Donnerstag, 15. Oktober, 29. Oktober und 12. November 2020 jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr
  • Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach IIKosten: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen und Verpflegung – bezuschusst vom Landratsamt Ostallgäu
      

Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 31.08.2020

Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren starten Corona-Testzentren

Der Landkreis hat sein Testzentrum im Kreisbauhof (Brückenstraße 12) in Marktoberdorf eröffnet, die Stadt Kaufbeuren ihres auf dem Tänzelfestplatz.

Symbolbild: pixabay

Der Corona-Test im Testzentrum ist kostenlos. Wer sich testen lassen möchte, muss dazu telefonisch über 08342 911-994 einen Termin beim Gesundheitsamt vereinbaren. Dadurch sollen Wartezeiten möglichst reduzieren werden. Geöffnet sind die Testzentren von 14 bis 18 Uhr (Marktoberdorf) beziehungsweise von 8 bis 12 Uhr (Kaufbeuren).
 
Bei welchem Anlass getestet wird
 
Die Tests sind insbesondere vorgesehen für Reiserückkehrer aus den vom Robert-Koch-Institut festgesetzten Risikogebieten sowie für Personal in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Außerdem sollen in den Testzentren vor allem Personen getestet werden, die über die Corona-Warn-App einen Testhinweis erhalten haben oder für die das Gesundheitsamt einen Test angeordnet hat. Generell hat aber jeder Bewohner Bayerns auch ohne besonderen Anlass einen Testanspruch.
 
Wer sich krank fühlt, soll sich nicht in einem Testzentrum testen lassen, sondern Kontakt mit seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 116 117) aufnehmen. Der entscheidet dann über das weitere Vorgehen.

Mitteilung vom 27.08.2020

Verabschiedet: 85 Jahre Erfahrung verlassen Naturschutzbeirat des Landkreises

„Alle vier Beiräte haben lange Zeit beeindruckendes Engagement gezeigt, für das ich mich sehr bedanke“, sagte Landrätin Zinnecker.

V. l.: Klaus Linder, Walter Hundhammer, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gerhard Limmer. Es fehlt Herbert Gottstein.

Mit Klaus Linder, Gerhard Limmer, Walter Hundhammer und Herbert Gottstein hat Landrätin Maria Rita Zinnecker vier sehr verdiente Mitglieder des Naturschutzbeirats des Landkreises Ostallgäu verabschiedet. Linder war zehn Jahre, Gottstein 15 Jahre, Limmer 25 Jahre und Hundhammer sogar 35 Jahre als Naturschutzbeirat aktiv. „Alle vier Beiräte haben lange Zeit beeindruckendes Engagement gezeigt, für das ich mich sehr bedanke“, sagte Zinnecker bei einer kurzen, coronakonformen Verabschiedung im Landratsamt. Der Naturschutzbeirat des Landkreises hat bei naturschutzrechtlichen Entscheidungen grundsätzlich ein umfassendes Mitwirkungsrecht. So ist er beispielsweise bei der Ausweisung oder Änderung von Landschaftsschutzgebieten oder vor behördlichen Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung beteiligt. Der Beirat wird alle fünf Jahre neu berufen. In ihm sind Fachleute aus den für Fragen der Ökologie bedeutsamen Grundlagendisziplinen versammelt – wie Naturschutz, Landschaftspflege, Agrar- und Forstwesen sowie Repräsentanten von Naturschutzverbänden.

Mitteilung vom 20.08.2020

Ostallgäuer Bio-Burger: Schmackhaftes Ergebnis neuer Kooperationen

Auf Initiative der Öko-Modellregion Ostallgäu haben Bio-Bäuer*innen und Verarbeiter*innen den ersten Ostallgäuer Bio-Burger realisiert.

Ostallgäuer Bio-Burger

Der erste Testlauf am Biolandhof Schreyer war erfolgreich. „Die Idee dahinter ist, neue Kooperationen zwischen Bio-Bäuer*innen und Bio-Verarbeiter*innen zu schaffen und den Konsument*innen ein transparentes und authentisches Produkt aus der Region zu bieten. Das ist nicht nur Bio-Landwirtschaft aus der Region zum Anfassen, sondern auch zum Essen“, sagt der Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, Florian Timmermann.
 
Im ersten Testlauf stammte das Fleisch des Burgers vom Biolandhof Schreyer in Stötten am Auer-berg und die Milch für den Biokäse vom Bio-Betrieb Hebernhof in Seeg. Den Käse stellte die Hofkäserei Kraus in Ebersbach her. Das Burgerbrot wurde eigens von der Bäckerei Lipp aus Bio-Zutaten angefertigt und die Tomaten, der Salat und die Zwiebeln stammten vom Grasserhof in Aitrang. Ein Rezept für die Burgersoße kreierte Daniel Endrass vom Königswirt, bei dem das Bio-Fleisch vom Betrieb Schreyer schon zum festen Bestandteil der Speisekarte gehört.
 
Wie geht es nun weiter mit dem Bio-Burger? „Das Feedback der Kunden von der ersten Vermarktungsaktion ist super, trotzdem gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu verbessern, da machen wir uns nun daran“, sagt Renate Schreyer vom Biolandhof Schreyer. Die Öko-Modellregion Ostallgäu wird nun den Pilotversuch analysieren und das Projekt weiterentwickeln. Das Ziel ist, dass die zahlreichen bäuerlichen Direktvermarkter im Ostallgäu den Bio-Burger in Zukunft anbieten und dass dadurch neue Partnerschaften zwischen Bäuer*innen, Verarbeiter*innen und Konsument*innen entstehen. Eine Schulung für Bäuer*innen ist im Dezember geplant. „Wir wollen das gewonnene Wissen an alle interessierte Bäuer*innen in der Region weitergeben und den Konsument*innen die Möglichkeit geben, die Landwirtschaft und das Handwerk vor Ort durch Ihre Kaufentscheidung bewusst zu gestalten“, sagt Timmermann. So rücke das Ostallgäu dem Ziel des bayerischen Landwirtschaftsministeriums 30 Prozent Ökolandbau in Bayern bis zum Jahr 2030, wieder ein Stückchen näher.
 
Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Öko-Modellregion gibt es im Internet auf www.oekomodellregion-ostallgaeu.de oder direkt bei Projektmanager Florian Timmermann, E-Mail: florian.timmermann(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-453.

Mitteilung vom 20.08.2020

Genusstage im Schlosspark gehen in die zweite Runde

Die Genusstage finden vom 2. bis 11.10.2020 statt. Nachdem die Aktion aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden musste, steht nun der neue Termin fest.

Genusstage: Alle Teilnehmenden auf einen Blick

Insgesamt 50 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren laden dann wieder dazu ein, die Region von ihrer kulinarischen Seite kennenzulernen und zu erleben. Das Netzwerk setzt sich für mehr Lebensmittel aus der Region in der heimischen Gastronomie ein. Langfristiges Ziel ist es, den Bezug von regionalen Lebensmitteln in der Gastronomie zu erhöhen und damit regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken.
 
„Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie sehr wir von der globalen Warenproduktion abhängig sind. Funktionierende regionale Wertschöpfungsketten und der Landwirt nebenan sind dagegen krisensicher. Viele Menschen haben dies zum Anlass genommen, ihren Einkauf auf den Wochenmarkt oder in den Hofladen zu verlegen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, deren Schwung wir uns auch für die Genusstage wünschen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Aus der Fülle hochwertiger, regionaler Lebensmittel kreieren die teilnehmenden Gastronomen während der Genusstage ganz besondere Gerichte. Gäste können sich von traditionellen Gerichten und kreativen Interpretationen überraschen lassen, die in urigen Wirtshäusern, gutbürgerlichen Gaststätten und in gehobenen Restaurants serviert werden. Das Besondere: Interessierte erfahren direkt auf der Speisekarte, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die verwendeten Lebensmittel stammen. Einige Höfe und Betriebe geben an den Genusstagen zudem wieder einen Einblick in Herstellung und Verarbeitung der Produkte (auf der Karte die mit „Blick hinter die Kulissen“ gekennzeichneten Betriebe). So können Besucher direkt vor Ort erleben, wie durch naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Von der Führung durch den Betrieb, der Hofbesichtigung für die ganze Familie bis zur Erlebnisimkerei – die Genusstage bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm für Jung und Alt. 
 
Initiiert und koordiniert werden die Genusstage vom Landkreis in Zusammenarbeit mit Tourismusverband und Öko-Modellregion Ostallgäu, bergaufland Ostallgäu sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren. Die Genusstage fanden 2019 erstmalig statt und gaben den Anstoß für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen. „Unterstützen und würdigen Sie diese Anstrengungen der teilnehmenden Betriebe, sich wieder mehr auf die Region zurückzubesinnen – die Genusstage bieten eine super Gelegenheit dazu“, sagt Zinnecker. Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Infos gibt es unter www.genusserlebnis-schlosspark.de.

Teilnehmende Gasthäuser: Barfood Kaufbeuren, Beim Höllbauer Unterthingau, Bergmang-Alpe Ruderatshofen, Blochums Gasthaus Hirsch Marktoberdorf, Blochums Speisemeisterei Marktoberdorf, Brauerei-Gasthof Hotel Post Nesselwang, Burghotel Bären Eisenberg-Zell, Das Burghotel Falkenstein Pfronten, Das Weitblick Allgäu Marktoberdorf, Gasthaus zur Krone Weicht, Gasthaus zur Post Waal, Gasthof Engel-Alps Hostel Pfronten-Kappel, Gasthof Stegmühle Biessenhofen, Gasthof zum Hirsch Görisried, Gifthütte Kaufbeuren, Hirsch Günzach, Hotel Sommer Füssen, Landgasthof Berghof Wald, Landgasthof Hubertus Apfeltrang, Landgasthof Königswirt Bertoldshofen, Restaurant Seichter Kaufbeuren, Zum Wolpertinger Friesenried
 
Teilnehmende Landwirte und Verarbeiter: Allgäu Aronia Buchloe, Allgäubiene Demeterimkerei Bidingen, Allgäuer Ölmühle Lengenwang, Allgäuer Weideschwein Aitrang, Aufmuth Ruderatshofen, Bäckerei Lipp Rückholz, „Beim Häbrar“ Seeg, Biohof Eble Frankenried, Biolandbetrieb Stefan Schreyer Stötten am Auerberg, Blender Direktvermarktung Seeg, Die Senfmanufaktur Ostallgäu Jengen-Weinhausen, Dinkelnudeln Moser Jengen-Weinhausen, Fischzucht Mindeltal Ronsberg, Grasserhof Aitrang, Honigdorf Seeg, Klöck&Hartmann Bidingen, Krämooshof Oberostendorf, Kunstmühle Schmid Buchloe, Mayr Pfronten, MVO Rückholz, Rauh Stötten am Auerberg, Sennerei Lehern Hopferau, Steiners Hofladen Nesselwang, Viktualienwerkstatt Ramminger Osterzell, Waldbrand Wald, Walder Käskuche und Berghof Landwirtschaft Wald, Wendelin Seitz Rieden, Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren