Aktuelles

Mitteilung vom 24.04.2017

„bergaufland“: Finanzmittel für Vorhaben zum Bürgerengagement

Die LAG „bergaufland Ostallgäu“ unterstützt Vorhaben von Vereinen, Verbänden, engagierten Personen und Gruppen, die das Bürgerengagement im Ostallgäu stärken.

„bergaufland Ostallgäu“ ruft nun dazu auf, Vorhaben bis zum 2. Juni einzureichen. „Das ist eine Super-Gelegenheit für viele Engagierte, sich bis zu 2.500 Euro Unterstützung zu sichern“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Unterstützt werden alle Vorhaben, die das Bürgerengagement in der Region stärken und den Entwicklungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 des Ostallgäus dienen. Die Vorhaben können im Zeitraum vom 24. April bis 2. Juni bei der Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Je Vorhaben werden bis zu 80 Prozent der nachgewiesenen zuwendungsfähigen Kosten erstattet. Die finanzielle Unterstützung pro Maßnahme beträgt mindestens 500 Euro und maximal 2.500 Euro. Teilnehmen können Vereine, Verbände, engagierte Personen und Gruppen. Eine finanzielle Unterstützung ist beispielweise für Bau oder Erweiterung von Einrichtungen und Anschaffungen oder für die Durchführung von Veranstaltungen möglich. Für den ersten Aufruf stellt der Regionalentwicklungs-Verein insgesamt rund 11.000 Euro zur Verfügung. Über die finanzielle Unterstützung der eingereichten Einzelmaßnahmen beschließt dann das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG). „Wir freuen uns auf eine hohe Beteiligung und interessante Vorhaben, die das Bürgerengagement in unserer Region stärken“, sagt Landrätin Zinnecker.
 
Informationen zu den Rahmenbedingungen sowie die notwendigen Vorlagen für die Einreichung von entsprechenden Vorhaben können auf der Internetseite des Vereins www.bergaufland-ostallgaeu.de angesehen und heruntergeladen werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail: info(at)bergaufland-ostallgaeu.de oder unter Telefon: 08342 911-514/353 zur Verfügung.
 
Der Aufruf erfolgt im Rahmen des über LEADER 2014 - 2020 geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“. Über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten stehen vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) sowie der Europäischen Union (EU) Fördermittel von 20.000 Euro zur Verfügung. Die restlichen rund 2.000 Euro werden von der LAG beigesteuert. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen in einem zweiten Aufruf weitere rund 11.000 Euro ausgerufen werden.

Mitteilung vom 21.04.2017

Aktionswoche „Zuhause daheim“: Veranstaltung des Landkreises in Görisried

Die Aktionswoche des Sozialministeriums findet vom 5. - 14.5.2017 statt. Das Landratsamt beteiligt sich mit einer Veranstaltung am 9.5. in Görisried.

So lange wie möglich im Alter zu Hause wohnen bleiben, dieser Wunsch ist häufig zu hören. Doch was braucht es dazu? Wie kann es gelingen? Ein Baustein ist das Seniorenkonzept des Landkreises Ostallgäu, das diese Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger unterstützt. „Die Selbstbestimmtheit bis ins hohe Alter zu erhalten, ist für die Menschen von großer Bedeutung und unser Motto in der Seniorenpolitik“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. In der Mehrzweckhalle in Görisried eröffnet Zinnecker am Dienstag, 9. Mai, um 14 Uhr die Ostallgäuer Veranstaltung zur bayernweiten Aktionswoche. Anschließend können die Bürger mit Experten ins Gespräch kommen. „Wir möchten die Ideen und Gedanken der Bürger aufgreifen und motivieren selbst aktiv zu werden“, sagt Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte beim Landkreis Ostallgäu. Vorgestellt werden Impulse zum Aufbau einer Nachbarschaftshilfe, zu alternativen Wohnformen, bürgerschaftlichem Engagement und Leistungen der Pflegeversicherung. Konkrete Beispiele aus der Praxis werden vorgestellt.
 
„Es gibt eine Reihe von Angeboten“
 
Bayerns Sozialministerin Emilia Müller sagt: „Die meisten Menschen wünschen sich so lange es geht im vertrauten Zuhause wohnen zu bleiben. Wir wollen, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird. Es gibt bereits eine Reihe von Angeboten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung tragen. Mit unserer Aktionswoche ‚Zu Hause daheim‘ stellen wir direkt vor Ort Möglichkeiten vor, wie ältere Menschen in ihrem Zuhause unterstützt werden können.“
 
Weitere Informationen zur Aktionswoche finden sich unter www.zu-hause-daheim.bayern.de und www.wohnen-alter-bayern.de.
 
Nähere Informationen zur Veranstaltung in Görisried gibt es im Landratsamt, Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises, Telefon: 08342 911-475 oder Christine.Seiz-Goeser(at)lra-oal.bayern.de oder Stephan Vogt, Demenzbeauftragter des Landkreises, Telefon: 08342 911-624 oder stephan.Vogt(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 19.04.2017

Jetzt umsteigen: Torffrei gärtnern und aktiv das Klima schützen

Am 22. April ist „Tag der Erde“ – der Tag soll die Wertschätzung für die Umwelt stärken und dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken.

Landrätin Maria Rita Zinnecker beim torffreien gärntern

„Klimaschutz ist kinderleicht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wer mit torffreier Erde gärtnert, schützt die Moore und tut damit ganz aktiv etwas für das Klima. Gerade jetzt im Frühjahr ist die ideale Gelegenheit, auf torffreies Gärtnern umzusteigen.“
 
Der Torfboden eines Moores speichert das klimaschädliche Treibhausgas CO2. Wer den Torf entnimmt, zerstört das Moor – das CO2 entweicht in die Atmosphäre. In Europa werden, unter anderem für den Garten- und Hobbygartenbau, jährlich etwa 68 Millionen Kubikmeter Torf abgebaut. Das muss aber gar nicht sein, denn mit torffreien Substraten lassen sich vergleichbare Pflanzenqualitäten kultivieren wie mit herkömmlichen Torf-Substraten. Torffreie Erden bestehen einem großen Teil aus Kompostmaterial. Dieses sowie Rindenkompost, Rindenhumus, Holzhäcksel und Holzfasern können aus regionalen Abfallstoffen wie Gartenkompost oder Landschaftspflegemate-rial gewonnen werden. So unterstützt torffreie Blumenerde auch die regionale Kreislaufwirtschaft.

Mitteilung vom 19.04.2017

„Riesige Bandbreite“: Alle Angebote für Ehrenamtliche auf einen Blick

Das Landratsamt Ostallgäu hat seine rund 50 einzelnen Services für die Ehrenamtlichen im Landkreis zusammengefasst.

„Wir tun so viel für das Ehrenamt und das kann nun jeder auf einen Blick abrufen. Unsere Bandbreite an Hilfe und Unterstützung ist riesig“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Rund 50 einzelne Dienstleistungen bietet der Landkreis seinen Tausenden Ehrenamtlichen. Um den Weg zum jeweiligen hilfsbereiten Ansprechpartner ganz einfach zu finden, stehen die Services nun übersichtlich auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zum Herunterladen bereit. Angebote wie das Vereinscoaching, die Ostallgäuer Ehrenamtskarte, das Ehrenzeichen oder das Ehrenamtsportal sind vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern in Feuerwehren, Vereinen oder Pfarrgemeinden wohlvertraut.
 
Servicestelle EhrenAmt: Schnelle und unkomplizierte Unterstützung
 
Weniger bekannt sind beispielsweise die Projekthilfe Bildung, die „Suche-Biete-Plattform“ für Flüchtlinge, die Weiterbildungen für Gartenliebhaber, die Hilfsangebote der kommunalen Seniorenbeauftragten, die Informationsabende für die gemeindlichen Jugendbeauftragten oder die Investitionskostenförderung für Sportstätten.
 
„Ich kann nur alle Ehrenamtlichen motivieren: Nutzen Sie unsere vielfältigen Angebote, Förderungen und Services“, sagt Landrätin Zinnecker. Wer den ganz schnellen Draht zu Hilfe und Unterstützung für das Ehrenamt haben will, kann sich unter Telefon 08342 911-290 einfach und unkompliziert an Julia Grimm und Karl Bosch von der Servicestelle EhrenAmt wenden.

Mitteilung vom 12.04.2017

Dritte Auflage der Ausbildungsmesse in Marktoberdorf

Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft Marktoberdorf initiiert die Ausbildungsmesse heuer zum dritten Mal.

Rund 1500 Schülerinnen und Schüler und rund 70 Aussteller haben sich für die Messe im MODEON Marktoberdorf angemeldet. Sie findet statt am Donnerstag, 4. Mai, von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr für die Öffentlichkeit und am Freitag, 5. Mai, von 8 Uhr bis 13 Uhr für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Die Ausbildungsmesse Marktoberdorf will Jugendliche, Ausbildungsbetriebe, Unternehmen, Hochschulen und weiterführende Schulen zusammenführen und füreinander begeistern.

 

Ausbildungsmesse Marktoberdorf 2017: Ideale Plattform

 

Für die Firmen und Unternehmen aus der Region ist die Ausbildungsmesse eine ideale Plattform, um sich mit ihren Ausbildungsmodellen optimal präsentieren zu können. Für die Schüler und Schülerinnen wiederum bietet sich eine im Landkreis Ostallgäu einmalige Möglichkeit, sich nicht nur über die beruflichen Wege in Ihrer Region zu informieren, sondern auch Studienmöglichkeiten, FSJ, BUFDI, Bundeswehr, Auslandsjahr oder weitere interessante berufliche Chancen, kennenzulernen. 

 

Direkt in Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben treten

 

Die Abendveranstaltung am Donnerstag, 4. Mai, ist auch besonders für Eltern interessant, um gemeinsam mit ihren Kindern direkt in Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben zu treten. Erstmals wird es dieses Jahr am Donnerstagabend im Rahmen der Ausbildungsmesse eine gesonderte Veranstaltung für Gymnasiasten geben. Hier stehen ausgewählte Referenten in den Vortragsräumen zur Verfügung, die alle halbe Stunde die verschiedenen Berufs- und Studienmöglichkeiten nach dem Abitur präsentieren. Neben Hochschulen und Firmen mit dualen Studienangeboten referiert auch die IHK über Ausbildungsmöglichkeiten für Studenten – und das aus der interessanten Perspektive eines IHK Scouts. Neben dem Gymnasiasten - Abend wird auch wieder für ein musikalisches Rahmenprogramm gesorgt sein – Schulbands und andere regionale Bands sind herzlich willkommen hier aufzutreten!
Weitere Informationen zum Abiturienten-Abend erhalten Sie » hier.

 

Der Freitag, 5. Mai, ist der Tag, der für die Schülerinnen und Schüler gedacht ist. Sie besuchen die  Ausbildungsmesse im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms des Unterrichts. Dabei stellen die Aussteller die verschiedenen Berufsbilder vor und eröffnen so die Möglichkeit, sich direkt und persönlich über die Ausbildungschancen vor Ort zu informieren. Beim Dialog zwischen den Berufsanfängern und den Unternehmen werden bereits Praktikumsplätze vermittelt und erfahrungsgemäß kommt es zu vielen erfolgreichen Gesprächen mit Ausbildern oder sogar dem Firmenchef selbst. Das ist nicht nur für die Abschlussklassen der Mittel- und Realschulen interessant, sondern für alle Schularten. Ein Praktikum, welches einfach vor Ort realisierbar ist, hilft später sehr bei der Berufswahl.

 

Thema „Suchtprävention“ im Vordergrund

 

Im Jahr 2017 steht das Thema „Suchtprävention“ im Vordergrund der Ausbildungsmesse Marktoberdorf. Gemeinsam mit Akteuren vor Ort möchten die Organisatoren der Ausbildungsmesse für dieses immer aktuelle Thema sensibilisieren. Mit Aktionen, die z.B. die geänderte Wahrnehmung durch den Konsum von Alkohol oder Drogen simulieren, haben die Besucher die Möglichkeit zu sehen, welche negativen Konsequenzen ein Konsum von Suchtmitteln zur Folge hat. Daneben zeigt der Kreisjugendring OAL sein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten, die vor Ort wahrgenommen werden können.

 

Weitere Informationen zur Ausbildungsmesse unter http://mod.ausbildungsmesse.org/.

Mitteilung vom 12.04.2017

Verschiebungen bei Bio- und Restmüllabfuhr an Ostern

Aufgrund der Osterfeiertage ergeben sich für die Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu folgende Terminänderungen.

Regelmäßiger Abfuhrtermin             Feiertagsbedingte Änderung

Freitag, 14.04.2017 (Karfreitag)      verlegt auf Samstag, 15.04.2017

Montag, 17.04.2017 (Ostermontag) verlegt auf Dienstag, 18.04.2017
Dienstag, 18.04.2017                     verlegt auf Mittwoch, 19.04.2017
Mittwoch, 19.04.2017                     verlegt auf Donnerstag, 20.04.2017
Donnerstag, 20.04.2017                 verlegt auf Freitag, 21.04.2017
Freitag, 21.04.2017                        verlegt auf Samstag, 22.04.2017

 

Die Abfuhrtermine in den Ostallgäuer Gemeinden können auch über die Internetseite des Landkreises abgerufen werden (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft > Abfuhr- und Sammeltermine). Für Nutzer von Smartphones und Tablets gibt es eine kostenfreie Abfall-App mit Abfuhrkalender, Erinnerungsfunktionen und weiteren interessanten Informationen.

Mitteilung vom 11.04.2017

Zinnecker besucht Seeg: Lösung für Kreuzkraut-Entsorgung gefunden

Eine Lösung für die Kreuzkraut-Entsorgung in Seeg ist beim Gemeindebesuch von Landrätin Zinnecker gefunden worden.

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Gespräch mit Bürgermeister Markus Berktold.

Seeger Landwirte hatten auf Einladung von Bürgermeister Markus Berktold das Gespräch mit der Landkreischefin gesucht und gemeinsam mit ihr eine zukünftige Entsorgungsmöglichkeit erarbeitet.

 

Kreuzkraut: Seeg stark betroffen

 

Seeg und Umgebung sind stark betroffen vom giftigen Jakobskreuzkraut. Der Landkreis ist für die Entsorgung zwar nicht zuständig, rief aber 2015 einen Unterstützungsfonds ins Leben, der den Landwirten unter die Arme greifen sollte. Seit diesem Jahr übernimmt der Fonds 100 Prozent der reinen Entsorgungskosten – vorher wurden 80 Prozent von Ballenpressung und Entsorgung übernommen. Da um Seeg besonders viel des giftigen Krauts anfällt, fragten die Landwirte in der Gesprächsrunde, ob man nicht für kleinere Mengen einen Container aufstellen könnte. Zinnecker fand gemeinsam mit den Anwesenden eine Lösung: Kreisrat Martin Wachter, ebenfalls Landwirt, bot an, einen Hänger auf dem Gelände des örtlichen Wertstoffhofs aufzustellen. Dieser wird von den Wertstoffhofmitarbeitern beladen und sobald er voll ist, fährt ihn Wachter zur Entsorgung an den Wertstoffhof nach Marktoberdorf. „Im Kampf gegen das Kreuzkraut müssen wir alle zusammenarbeiten und uns helfen. Diese Lösung spiegelt das wider“, resümierte Zinnecker.

 

Landrätin beeindruckt vom neuen Musikerheim

 

Gemeinsam mit Bürgermeister Berktold und einigen Gemeinderäten besichtigte sie anschließend noch das „Boos-Haus“, die Flüchtlingsunterkunft, den Kindergarten, das neue Musikerheim und das „Honigdorf“. Besonders vom mit vielen Stunden Eigenleistung erstellten Musikerheim und der „guten Arbeit“ mit den Flüchtlingen war die Landrätin beeindruckt. Zinnecker sagte abschließend: „Seeg ist eine wunderschöne Gemeinde mit riesigem Potenzial und einer starken Ausgangslage. Wir werden die Gemeinde bei ihrer zukünftigen Entwicklung im Rahmen unserer Möglichkeiten begleiten.“

Mitteilung vom 11.04.2017

OAL 4 und OAL 8: Straßenbauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Bidingen

Ab dem 18. April ist die Ortsdurchfahrt Bidingen wegen Bauarbeiten bis auf Weiteres gesperrt.

Wegen Bauarbeiten sind die Kreisstraßen OAL 4 (Tremmelschwanger Straße) und OAL 8 (Dorfstraße und Geislatsrieder Straße) in der Ortsdurchfahrt Bidingen ab dem 18. April 2017 für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern.

 

Sicherheit ehöhen

 

Im Zuge der in mehrere Abschnitte aufgeteilten Bauarbeiten erneuert der Landkreis Ostallgäu die bestehende Kreisstraße wegen erheblicher Fahrbahnschäden und verbreitert die bestehende Hühnerbachbrücke. Die Gemeinde Bidingen baut einen neuen Gehweg sowie in Teilbereichen einen neuen Regenwasserkanal. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für Fahrzeuge und Fußgänger zu erhöhen. Die Spartenträger erweitern ihr Kabelnetz auf den aktuellen Ausbaustandard.

 

Umleitung ausgeschildert

 

Während der Bauzeit wird die großräumige Verkehrsbeziehung zwischen Thalhofen/Stöttwang/Osterzell und der B 472 unterbrochen. Eine örtliche Umleitung wird ab 18. April beidseitig eingerichtet und erfolgt ab Gennachhausen über Thalhofen, Stöttwang, Osterzell, Sachsenried, Ingenried zur B 472 und umgekehrt. Die Zufahrt für den Verkehr nach Bidingen ist von Biessenhofen/Hörmanshofen über Bernbach ganzjährig möglich.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Mitteilung vom 11.04.2017

Zweite Bildungskonferenz ein voller Erfolg

Mehr als 140 Teilnehmer haben sich an Diskussion zur Gestaltung der Bildungsregion Ostallgäu beteiligt.

Diskussion an einem Thementisch

Zum zweiten Mal fand im Landratsamt Ostallgäu die Bildungskonferenz statt. Mehr als 140 BürgerInnen und VertreterInnen der Schulen, Kindergärten, Vereinen, Ausbildungsbetrieben und weiterer Organisationen haben teilgenommen. In zwei Workshops zu den Themen Bildung für Neuzugewanderte und Berufsorientierung diskutierten sie in 18 Kleingruppen über verschiedene Themen.

 

Bildungskonferenz Ostallgäu: Intensive Gespräche

 

„Dass unsere Bildungskonferenz so viel Zuspruch hat,“ so Landrätin Maria-Rita Zinnecker bei der Eröffnung, „zeigt, wie wichtig die Themen Berufsorientierung und die Integration von Flüchtlingen durch Bildung ist.“ Intensiv waren daher auch die Gespräche an den einzelnen Thementischen. Im Workshop Berufsorientierung ging es um aktivierende Elternarbeit, die Rolle der Praktika und wie Interessen und Stärken des einzelnen Jugendlichen in seiner oder ihrer Berufsorientierung genutzt werden können. Bei Bildung für Neuzugwanderte ging es um frühkindliche Bildung und die Rolle der Eltern, um Bildung in der Schule und über interkulturelle Integration.

 

Obwohl die Inhalte speziell waren, konnten die TeilnehmerInnen schnell im gemeinsamen Austausch Ideen und Vorschläge erarbeiten. Begeistert zeigte sich der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Alexander Spitschan: „Durch die verschiedenen teilnehmenden Fachleute war an den Thementischen eine unglaublich starke Expertise vorhanden.“

 

Bildungsregion Ostallgäu: Neue Daten durch Bildungsmonitoring

 

Auch Annabel Göhler, die als Verantwortliche für das Bildungsmonitoring im Vorfeld statistische Daten präsentierte, und die Koordinatorinnen für Berufsorientierung und Bildung für Neuzugewanderte, Tanja Hiemer und Julia Grimm, zogen ein positives Fazit: „Das „World Café“ mit mehreren Thementischen und wechselnden Diskussionsgruppen hat sich als richtige Moderationsmethode bewiesen, um die verschiedenen Teilnehmenden zusammenzubringen.“ Die Bildungskonferenz wird nächstes Jahr im März mit neuen Themen wieder stattfinden. Mehr unter www.bildung-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 10.04.2017

Sanierungs-Förderprogramm stark genutzt – Fördertopf wird aufgestockt

Das Sanierungs-Förderprogramm des Landkreises Ostallgäu wertet Landrätin Maria Rita Zinnecker als „echten Volltreffer“

„Der Fördertopf für Einzelmaßnahmen im Jahr 2017 ist bereits komplett aus-geschöpft. Wir haben damit einen starken Impuls für den Klimaschutz gesetzt“, sagt Zinnecker. Nun stockt der Landkreis den Topf – bislang mit 50.000 Euro gefüllt – einmalig um 10.000 Euro auf, um weitere hochwertige Effizienzhaus-Sanierungen im Ostallgäu zu ermöglichen. Das gemeinsam mit dem Energie- und Umweltzentrum eza! aufgelegte Programm war im Februar 2016 gestartet.

 

Bis zu 100 Prozent der Kosten für Beratung und Baubegleitung

 

Sanierer können vom Landkreis bis zu 100 Prozent der Kosten für Beratung und Baubegleitung erhalten. Ziel war und ist es, den Bauherren angesichts der zunehmenden Komplexität ganz konkrete Hilfestellung zu bieten und gleichzeitig die Qualität der energetischen Sanierung im Landkreis anzuheben. „Das ist uns mit diesem Förderprogramm sehr gut gelungen. Wir haben den Bedarf für 2016 gut eingeschätzt und die Nachfrage konnte befriedigt werden. Die hohe Nachfrage in 2017 hat uns positiv überrascht“, sagt Landrätin Zinnecker. Daher gilt für Einzelmaßnahmen nun ein Förderstopp, die Aufstockung kommt vorrangig Komplettsanierungen zugute. Durch den Fokus des Programms auf regionale Planer und Handwerker unterstützt der Landkreis nicht nur „aktiv den Klimaschutz im Ostallgäu, sondern auch die regionale Wirtschaft“, sagt Zinnecker, die die Aufstockung des Fördertopfes um weitere 10.000 Euro ausdrücklich begrüßt. „Das Thema Gebäudesanierung ist zwar sehr komplex –  für das Erreichen unserer Klimaziele aber von elementarer Bedeutung.“

 

Zwei kombinierbare Säulen

 

Das Förderprogramm setzt sich aus zwei kombinierbaren Säulen zusammen: Der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines „Sanierungsfahrplans“ sowie der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf. Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf (bis maximal 4000 Euro). Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog, der Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt.

 

Weitere Infos unter: http://www.eza-allgaeu.de/energie-und-foerderratgeber/foerderung/foerderung-baubegleitung-und-vor-ort-beratung-ostallgaeu/ sowie www.klimaschutz-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 04.04.2017

Lattemann & Geiger Sternenhimmel: 3.000 Euro für Projekte im Ostallgäu

Mit 3.000 Euro unterstützt die wohltätige Organisation „Lattemann & Geiger Sternenhimmel e.V.“ zwei Projekte im Ostallgäu.

Freude über die Spende aus dem „Sternenhimmel“ (von links): Landrätin Maria Rita Zinnecker, Ursula Gollmitzer (Kinderbrücke), Ehrentraud und Günter Hölzle (AWO-Ortsverein Marktoberdorf) und Ulrich Geiger (Vorstand des Lattemann & Geiger Sternenhimmel e.V.). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Jeweils 1.500 Euro erhalten der AWO-Treff für ältere Menschen in Marktoberdorf und die „Kinderbrücke Allgäu“. Landrätin Maria Rita Zinnecker durfte wie in jedem Jahr die Spendenempfänger vorschlagen. „Wir kennen und schätzen diese Projekte schon lange und wissen, wie gute und wichtige Arbeit sie leisten“, sagte Zinnecker.

 

Der „Sternenhimmel e.V.“ ist ein wohltätiger Verein der Firma Lattemann & Geiger aus Kempten. Seit seiner Begründung im Jahr 2008 hat der „Sternenhimmel“ schon rund 180.000 Euro an Projekte im gesamten Allgäu gespendet. „In diesem Jahr konnten wir die Spendensumme nochmals erhöhen, von 30.000 auf 32.500 Euro. Das freut mich persönlich sehr“, sagte Ulrich Geiger, Vorstand des Lattemann & Geiger Sternenhimmel e.V.

 

Die Kinderbrücke Allgäu e.V. unterstützt jährlich die Weihnachtsgutscheinaktion des Jobcenters und hilft Bedürftigen mit Kindern auch während des Jahres mit ganz konkreten Dingen wie Waschmaschinen, Kühlschränken oder der Begleichung von Stromschulden. Zweite Vorsitzende Ursula Gollmitzer bedankte sich bei Geiger herzlich für die Spende. Der AWO-Treff in der Marktoberdorfer Salzstraße bietet Aktivierungsgruppen für ältere psychisch kranke Menschen an. Ziele sind die Schulung von Wahrnehmung sowie die Förderung der Kommunikationsfähigkeit, Motorik und Kognition. Die Gruppenangebote des Treffs bieten eine Entlastungsmöglichkeit für die pflegenden Angehörigen. Ehren-traud Hölzle, Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Marktoberdorf nahm den Scheck gemeinsam mit ihrem Mann Günter Hölzle freudestrahlend entgegen.

Mitteilung vom 04.04.2017

A 1: Kein Auto, sondern das Europäische Formular für die Haushaltshilfe

Die Beschäftigungsmöglichkeiten von ausländischen Haushaltshilfen sind großes Thema zweier Veranstaltungen gewesen.

Unter dem Titel „Zu Hause leben – mit Unterstützungs- und Pflegebedarf“ fanden sie in Roßhaupten und Kaufbeuren statt. Gudrun Matusch, Juristin von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, stellte das Arbeit-geber- und das Entsendemodell vor und betonte die Wichtigkeit der sogenannten A 1-Bescheinigung.

Immer wieder kommt es bei der Beschäftigung von ausländischen Pflegekräften zu Problemen mit dem Hauptzollamt, das auch in Privathaushalten prüft, ob die Sozialversicherungspflicht erfüllt ist.  Hilfreich ist es dann, wenn man eine sogenannte A 1-Bescheinigung vorlegen kann, die als Nachweis dient, dass die Sozialversicherungspflicht des Entsendestaates angewandt wird, erklärte Matusch.


Eine pauschale Antwort, ob nun das Arbeitgeber- oder das Entsendemodell das bessere sei, wollte Matusch nicht geben. Wer schon immer in der Rolle als Arbeitgeber war, wird sich vermutlich mit diesem Modell leichter tun. Für andere Haushalte könnte das Entsendemodell interessanter sein, bei dem man gegen einen festen monatlichen Betrag eine osteuropäische Haushaltshilfe erhält.

Seniorenbeauftragte: „Wichtiges Thema, werden dranbleiben“
 
Die Fachstellen für pflegende Angehörige informierten über die Angebote der Pflegeversicherung und Dienstleistungen, mit denen der Verbleib in der eigenen Wohnung unterstützt werden kann. Die Beratungsstellen unterstützen Familien kostenlos und neutral bei der Einschätzung des Betreuungs- und Pflegebedarfs und dessen Finanzierung. „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Varianten und Möglichkeiten, möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben zu können, für uns alle ein wichtiges Thema sind und das wird auch in Zukunft so bleiben. Wir von der Sozialen Entwicklung im Landratsamt und unsere Netzwerkpartner werden an dem Thema dranbleiben“, sagte Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises, als Fazit.

 

Auf der Homepage des Landratsamtes www.sozialportal-ostallgaeu.de steht die Informationsbroschüre „Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte in Privathaushalten“ von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, sowie eine Information der zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit als Download zur Verfügung.

 

Ansprechpartnerin ist die Ostallgäuer Seniorenbeauftragte, Christine Seiz-Göser, Landratsamt Ostallgäu unter Telefon: 08342 911-475 oder E-Mail: christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 03.04.2017

Weniger warten: Unter 444 Termin im Bürgerservice vereinbaren

Wer im Bürgerservice des Landratsamtes Ostallgäu weniger warten will, sollte einfach einen Termin vereinbaren.

Er kann auch die weniger frequentierten Zeiten am Nachmittag nutzen. „Mit dem Frühling geht es auch im Bürgerservice wieder rund, auch wegen der vermehrten Zulassungen. Aber mit etwas Geschick kann man Wartezeiten verhindern“, sagt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice.

 

Unter der Telefonnummer 08342 911-444 können Bürger*innen ganz einfach einen Termin vereinbaren, beispielsweise in der Zulassungs- und in der Führerscheinstelle, die auch zum Bürgerservice gehören. Um die Länge des Termins einplanen zu können, sollten die Bürger*innen mitteilen, wie viele und welche Services sie in Anspruch nehmen wollen. Terminvereinbarung ist mit einem Vorlauf von mindestens einem Tag möglich und natürlich kostenlos. Konkret läuft es so: Bürger*innen kommen zum vereinbarten Termin an die Information und erhalten dort eine Terminwartemarke. Der nächste freie Schalter ruft sie dann auf, egal wieviel andere Bürger*innen noch warten.

 

„Wenn möglich zwischen 14 und 16 Uhr kommen“

 

Längere Wartezeiten können auch umgangen werden, wenn Bürger*innen ganz bewusst zu bestimmten Zeiten kommen – sofern möglich. „Erfahrungsgemäß gibt es die niedrigsten Wartezeiten zwischen 14 und 16 Uhr. Wenn man sich auch noch den Wochentag auswählen kann, ist man am Dienstag oder Mittwoch am besten dran“, sagt Haltmayr. Statistiken des Landratsamtes haben gezeigt: In der Regel kommen bereits zwei Drittel der Besucher*innen vormittags zwischen 7.30 und 12 Uhr, also innerhalb von 4,5 Stunden. Das restliche Drittel verteilt sich auf 5,5 Stunden am Nachmittag.

Mitteilung vom 03.04.2017

Ehrenamtliche Asylhelfer nehmen Seminare gut an

 

Regelmäßig organisiert das Landratsamt Ostallgäu Fortbildungen und Seminare für ehrenamtliche Asylhelfer – aufgrund der positiven Resonanz nun sogar ein...

Wenn Menschen miteinander kommunizieren, arbeiten und leben, kommt es immer wieder zu Missverständnissen, Konflikten und Unverständnis – egal, ob in unserem privaten Alltag, dem Berufsleben oder in der eigenen Freizeit. Oft können diese friedlich gelöst werden, teilweiße führen sie aber auch zu Konflikten und Auseinandersetzungen – und leider nicht ganz selten zu Gewalt. Jeder Mensch geht mit Schwierigkeiten und Konflikten aber unterschiedlich um – nicht nur die Erziehung, sondern auch kulturelle Hintergründe spielen hier eine Rolle. Um deshalb das Thema „Konflikte und Gewalt im interkulturellen Kontext“ etwas näher zu beleuchten, kamen Ende vergangenen Jahres an zwei Seminarabenden knapp 30 ehrenamtliche Asylhelfer zusammen – und ein Teil davon traf sich nun erneut für ein Vertiefungsseminar.

 

Gute Stimmung mit vielen Informationen

 

Die Teilnehmer konnten in dem Seminar eigene Verhaltensweisen reflektieren und effektive Heran-gehensweisen überlegen. In Fallbeispielen wurden die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation sowie der problemlösungsorientierte Ansatz geübt. „Der heutige Abend war wieder überaus spannend – der Austausch untereinander und neue Hilfestellungen erlernen tut einfach so gut“, so eine Teilnehmerin. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen haben Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl schon wieder die nächsten Seminare geplant – aktuelle Termine und weitere Informationen gibt es unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/asyl.

Mitteilung vom 03.04.2017

Sommerzeit an Wertstoffhöfen: Teils länger geöffnet

An zahlreichen Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu gelten mit der Umstellung der Uhren am kommenden Wochenende andere, teils erweiterte Öffnungszeiten.

Wann welcher Wertstoffhof geöffnet hat, kann dem offiziellen Abfuhrkalender des Landkreises (auch im Internet unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft) sowie der Abfall-App Ostallgäu entnommen werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft Ostallgäu bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung.

Mitteilung vom 03.04.2017

Workshop: Soldaten- und Veteranenvereine auf neuen Wegen

Durch eigene Veranstaltungen im Ort mehr Präsenz zeigen und die Jugend ansprechen, ohne dabei die eigene Identität zu verlieren.

Das ist das Fazit eines Workshops, den die Servicestelle Ehrenamt im Landratsamt Ostallgäu für Vertreter von Soldaten- und Veteranenvereinen im Ostallgäu angeboten hat. Durch den Wegfall der Wehrpflicht und den altersbedingten Rückgang der Kriegsteilnehmer sind viele Vereine langfristig in ihrer Existenz bedroht.

 

Wie können Soldaten- und Veteranenvereine ihren Bestand auch für die Zukunft sichern und gleichzeitig ihre Tradition erhalten, war Thema des Workshops. Dazu wurden erfolgreiche Modelle aus zwei Vereinen vorgestellt. Die große Teilnehmerzahl von 74 Personen zeigt, wie wichtig dieses Thema für diese Organisationen ist. Willi Schmid aus Pforzen und Stephan Strobl aus Kaltental zeigten anhand praktischer Beispiele auf, wie sich ein Soldaten- und Veteranenverein erfolgreich für die Zukunft auf-stellen kann. „Der Verein muss sich öffnen, sich bei Veranstaltungen zeigen und im Ort präsent sein. Nur so gelingt es, an neue Mitglieder zu kommen“, sagte Schmid. „Die Aktivitäten des Vereins müssen aber zur Gesellschaft, zum Ort und zum Verein passen“ ergänzte Strobl. Wichtig dabei sei, dass der Verein bei all diesen Aktivitäten seine eigene Identität nicht verlieren darf. Darin waren sich beide Referenten einig. Neue Mitglieder können vor allem durch direkte Ansprache gewonnen werden.

 

Bestand der Vereine langfristig sichern

 

In der anschließenden Diskussionsrunde kam zum Ausdruck, dass die meisten Funktionäre die Situation ihrer  Vereine aktuell als gut bis zufriedenstellend bezeichnen. Viele Vereine sind gut aufgestellt,  aktiv und spielen in der dörflichen Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Gleichzeitig ist den Vereinsfunktionären  aber auch bewusst, dass sie Änderungen herbeiführen müssen, um die Existenz ihrer Vereine langfristig zu sichern. Karl Bosch, Ehrenamtsbeauftragter im Landratsamt Ostallgäu, freute sich über die rege Beteiligung und die interessanten Diskussionsbeiträge. „Aufgrund des großen Interesses werden wir weitere Workshops anbieten sowie Plattformen für eine kollegiale Beratung schaffen. Soldaten- und Veteranenvereine haben eine große Tradition in den Gemeinden und sollten erhalten bleiben“, sagte Bosch.

Mitteilung vom 30.03.2017

Baukulturgemeinde-Preis 2016: Ausstellung im Landratsamt

Mit Mauerstetten und Irsee haben zwei Ostallgäuer Gemeinden im vergangenen Jahr Auszeichnungen beim „LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2016“ erhalten.

Nun kommt die den Preis begleitende Wanderausstellung „Baukultur gewinnt!“ ins Landratsamt Ostallgäu nach Marktoberdorf. Von Freitag, 31. März, bis Donnerstag, 13. April, ist die Ausstellung im Foyer des Landratsamtes zu sehen. Sie zeigt Beispiele und Vorbilder, wie Baukultur heute aussehen kann. Bauen ist Ausdruck der menschlichen Kultur, steht aber gerade im ländlichen Bereich vor großen Herausforderungen. Der „Baukulturgemeinde-Preis“ zeigt auf, wie sich Gemeinden im Allgäu und in Österreich auf ihren Weg in die bauliche Zukunft gemacht haben und stellt die Preisträger 2016 vor. Initiiert wurde die Ausstellung von LandLuft, einem Verein zur Förderung von Baukultur im ländlichen Raum, und dem „architekturforum allgäu“.

 

Blick nach Vorarlberg

 

Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnet die Ausstellung am Freitag, 31. März, um 14 Uhr im Saal
Ostallgäu. Der Vorarlberger Experte Markus Berchtold-Domig wagt in seinem Vortrag zum Thema „Intensivierung der Nutzung alter Bausubstanz – Arbeiten an den Wurzeln unserer Kulturlandschaft“ einen Blick über den Zaun. Anschließend führt Franz G. Schröck vom „architekturforum allgäu“ durch die Ausstellung. Am 5. und 12. April bieten Schröck und Kreisbaumeister Anton Hohenadl (jeweils um 17.30 Uhr) für die Öffentlichkeit Führungen durch die Ausstellung an. Zu allen Terminen ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Mitteilung vom 23.03.2017

Große Feierstunde: Landkreis sagt mit EhrenamtsKarte Dankeschön

Mit einer großen Feierstunde hat sich der Landkreis Ostallgäu bei seinen Ehrenamtlichen bedankt.

Stellvertretend für alle Freiwilligen im Ostallgäu erhielten rund 540 Ehrenamtliche die EhrenamtsKarte des Landkreises. „Es ist für uns eine absolute Herzensangelegenheit, Ihnen allen ein ganz großes Dankeschön auszusprechen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Rund 450 Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer waren ins Modeon gekommen, um gemeinsam mit dem Landkreis das Ehrenamt hochleben zu lassen. Das Ostallgäu sei „eine Bastion des Ehrenamts“, sagte Zinnecker in ihrer Begrüßung. Fast jede zweite im Landkreis sei freiwillig engagiert. Zinnecker: „Mit der EhrenamtsKarte wollen wir Ihre großen Leistungen anerkennen.“ 33 kostenfreie Erlebnisse umfasst die EhrenamtsKarte – darunter Eintritte in zahlreiche Museen und Freizeiteinrichtungen, beispielsweise den Waldseilgarten Höllenschlucht, die Sommerrodelbahn an der Alpspitze, die Bergbahnen. Auch das ÖPNV-Familienticket oder zwei besondere Veranstaltungen für die Inhaber sind inbegriffen.

 

„Ziele nie aus den Augen verlieren“

 

Gekonnt und sehr unterhaltsam führte Bayern1-Moderatorin Ulla Müller gemeinsam mit ihrem Kompagnon „Hausmeister Bürschtner“ durch das Programm. Monika Steinacher aus Hopferau, Vorsitzen-de des Blumenvereins Hopferau, sagte: „Die Veranstaltung war sehr kurzweilig und hat mir gut gefallen. Diese Verleihungsveranstaltung versüßt mir die letzten Vorstandsjahre und ist eine schöne Anerkennung.“ Felix Brunner rührte mit seinem Motivationsvortrag viele im Publikum. Brunner war aktiver Bergsportler und bei der Bergwacht – 2009 verunglückte er schwer am Berg, lag acht Monate im Koma und 13 Monate auf der Intensivstation. Aufgeben kam für ihn aber nie in Frage. 2013 schaffte es der heute 26-Jährige als erster Handbikefahrer die Alpen zu überqueren. Brunner: „Im Scheitern liegt immer auch eine große Chance, man darf nur seine Ziele nie aus den Augen verlieren.“

 

Fünf Ehrenamtliche bekamen ihre Karten exemplarisch von Landrätin Zinnecker auf der Bühne verliehen und dabei auch die Gelegenheit, von der ganzen Bandbreite des Ehrenamts und ihrer persönlichen Motivation zu berichten. „Ehrenamt macht Gänsehaut“, sagte Gerhard Seitz, Übungs- und Abteilungsleiter Leichtathletik beim VfL Buchloe. Nach der offiziellen Feierstunde, die das „Harald Rüschenbaum Trio“ musikalisch begleitete, wurden im Foyer die EhrenamtsKarten von den jeweiligen Heimat-Bürgermeistern der Ehrenamtlichen verliehen. Ludwig Meggle vom Veteranen- und Soldaten-verein Leuterschach und Pfleger der städtischen Magnus-Kirche fasste zusammen: „Mir hat die Verleihung sehr gut gefallen. Das Programm war aufgelockert und unterhaltsam. Und der Hausmeister Bürschtner hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.“

 

Mehr unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de

 

 

Mitteilung vom 23.03.2017

Baum- und Strauchschnitt einfach von zu Hause abholen lassen

Das Frühjahr ist die Zeit, in der viele Gartenbesitzer ihre Bäume und Sträucher schneiden.

Wer die abgeschnittenen Äste bequem von zu Hause abholen lassen möchte, kann an der mobilen Grüngutsammlung des Landkreises teilnehmen. Die Anmeldung ist noch bis zum 7. April möglich.

Die Gebühr für die Abholung beträgt 15 Euro. Sie ist mit dem Erwerb einer sogenannten Grünen Karte zu bezahlen. Die Karte ist im Bürgerservice des Landratsamtes und in allen Gemeindeverwaltungen erhältlich. Abgeholt werden holzige Gartenabfälle, also Äste von Sträuchern, Bäumen und Büschen. Nicht abgeholt werden Grasschnitt, Laub, pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft sowie sonstige nicht holzige Gartenabfälle. Der zur Abholung bereitgestellte Baum- und Strauchschnitt muss mit einem Naturstrick gebündelt und am Abholtag auf dem Grundstück in der Nähe der Straße bereitgestellt werden.

 

Maximal 25 Kilogramm

 

Kunststoffstricke dürfen nicht verwendet werden, da sie die Verwertung des Grüngutes beeinträchtigen. Öffentliche Gehwege und Straßen müssen frei bleiben. Das Astmaterial darf maximal acht Zentimeter dick und anderthalb Meter lang sein. Die Bündel dürfen nicht schwerer als 25 Kilogramm sein. Das mit der Abholung beauftragte Unternehmen teilt jedem Antragsteller den genauen Abholtermin etwa eine Woche vorher schriftlich mit.

Die nächste Abholaktion für Baum- und Strauchschnitt findet im Herbst statt. Über den Ter-min wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 23.03.2017

Bildung mitgestalten! Zweite Ostallgäuer Bildungskonferenz am 29. März

Die Bildungsregion Ostallgäu veranstaltet am Mittwoch, 29. März, die zweite große Bildungskonferenz.

Anknüpfend an die vorige Bildungskonferenz werden die bisher entstandenen Projekte vorgestellt und wichtige Fragen für die weitere Arbeit in Workshops diskutiert. Erstmals fließen hierbei statistische Daten aus dem Bildungsmonitoring ein.

 

Wie können neuzugewanderte Eltern ihre Kinder auf dem Bildungsweg begleiten? Wie können neuzugewanderte Jugendliche und Erwachsene bei der Integration in das deutsche Wertesystem über Bildung unterstützt werden? Wie sollen Praktika in Schule und Betrieb gestaltet werden und welche sozialen Kompetenzen brauchen Auszubildende? Um diese und weitere Themen geht es bei der zweiten Bildungskonferenz der Bildungsregion Ostallgäu, die am 29. März ab 17 Uhr im Saal Ostallgäu im Landratsamt in Marktoberdorf stattfindet. Alle an Bildung Interessierten sind eingeladen mitzudiskutieren, Impulse zu setzen und Kontakte zu knüpfen.

 

Bildungsmonitoring beobachtet die Bildungslandschaft

 

Durch die Ideen der ersten Bildungskonferenz sind viele Projekte entstanden. Diese werden vorgestellt und in zwei Workshops zu den Themen „Bildung für Neuzugewanderte“ und „Berufsorientierung“ weitere Impulse gesammelt. Zum ersten Mal werden dafür Daten des Bildungsmonitoring genutzt. Das Bildungsmonitoring beobachtet die Bildungslandschaft anhand von statistischen Daten, bereitet diese auf, präsentiert und erklärt sie.

 

Die Bildungskonferenz ist eine jährliche Veranstaltung der Bildungsregion Ostallgäu und wird organisiert vom kommunalen Bildungsmanagement des Landkreises Ostallgäu. Das kommunale Bildungsmanagement wird im Rahmen des Förderprogramms „Bildung integriert“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mitfinanziert.

 

Mehr unter www.bildung-ostallgaeu.de