Aktuelles

Mitteilung vom 16.04.2015

Umfrage zum Ausbaustand der Kindertagesbetreuung für Schulkinder

Jugendhilfeplanung Ostallgäu macht zusammen mit den Landkreiskommunen eine Bedarfserhebung und bittet um Teilnahme.

Ziel der Ostallgäuer Gemeinden ist es, attraktive Strukturen für Familien und Kinder als Standortfaktor auszubauen. Im Hinblick auf die Betreuung von unter Sechsjährigen hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Es gibt mittlerweile ein flächendeckendes Netz an Betreuungsplätzen im Landkreis. Mit der Einschulung der Kinder stehen Eltern jedoch häufig vor der Herausforderung, dass diese ganztägige Betreuungsinfrastruktur durch neue Arrangements ersetzt werden muss. Damit der Alltag in der Familie auch weiterhin gelingt, führt die Jugendhilfeplanung gemeinsam mit den Gemeinden Märkten und Städten im Landkreis eine Elternbefragung zu den Betreuungsangeboten im schulischen Bereich durch. Nach Auswertung der Bögen werden dann unter Berücksichtigung der Finanzierbarkeit neue Betreuungsmöglichkeiten für Schulkinder überprüft.
 
Rege Teilnahme von großer Bedeutung
 
Derzeit werden etwa 5.600 Ostallgäuer Familien mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren stichprobenartig befragt. Die Fragebögen werden dabei über die Kindergärten und Schulen verteilt. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Die gewonnenen Daten werden ausschließlich zur Planung der bedarfsgerechten Weiterentwicklung von Angeboten und Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung im schulischen Bereich ausgewertet. Eine rege Teilnahme der Eltern ist dabei von großer Bedeutung. Nur wenn die Elternwünsche zur Betreuung in Ganztagsschule, Mittagsbetreuung, Hort und Kindertagespflege konkret benannt werden, können die Gemeinden und der Landkreis sinnvoll planen.
 
Für Rückfragen zur Umfrage stehen die Jugendhilfeplanerinnen Frau Mayr und Frau Dodell unter Tel. 08342 911-509 gerne zur Verfügung.

Mitteilung vom 16.04.2015

Ausbildungsplätze bei der Bayerischen Polizei

Die Bayerische Polizei bietet 2016 jungen Menschen in der 2. Qualifikationsebene wieder zahlreiche Ausbildungsplätze mit Zukunft und Perspektive.

Die Bayerische Polizei sucht noch Bewerber/-innen für den Einstellungstermin März 2016. Aber auch Bewerbungen für September 2016 sind bereits möglich.

Die Bayerische Polizei sucht noch Bewerber/-innen für den Einstellungstermin März 2016. Aber auch Bewerbungen für September 2016 sind bereits möglich.

Ein krisensicherer Beruf mit Verantwortung und Abwechslung wartet auf Sie. Bewerben Sie sich jetzt! Am 30. April 2015 endet die Bewerbungsfrist für März 2016. Alles zum Beruf, zur Ausbildung und zum Bewerbungsprozess finden Sie hier.

Mitteilung vom 15.04.2015

Demenz: Allgäuer Vordenker auf europäischer Ebene gefragt

Alexander Zoller vom Landratsamt Ostallgäu und Liz Kapitel von der Memminger „Familiengesundheit 21“ nehmen in Dublin an Treffen zur Demenz teil.

Über 40 kreative Europäer setzten sich gemeinsam für mehr Lebensqualität bei Demenz ein. Aus dem Allgäu mit dabei waren: Liz Kapitel (ganz vorne rechts) und Alexander  Zoller (hinten an der Wand stehend der Dritte von rechts).

Über 40 kreative Europäer setzten sich gemeinsam für mehr Lebensqualität bei Demenz ein. Aus dem Allgäu mit dabei waren: Liz Kapitel (ganz vorne rechts) und Alexander Zoller (hinten an der Wand stehend der Dritte von rechts).

Ziel der Veranstaltung war es, kreative Köpfe aus verschiedenen Wettbewerben zusammenzuführen und gemeinsam zu überlegen, wie demenzfreundliche Kommunen in Europa weiter vorangebracht werden können. Veranstalter war das „Netzwerk Europäische Stiftungen“, das seine Preisträger aus den Vorjahren eingeladen hatte.
 
Das „Netzwerk Europäische Stiftungen“ (NEF) förderte mit dem Arbeitstreffen die Vernetzung und die Kooperation unter den Preisträgern. Über den Austausch guter Ideen soll gemeinsam die Lebensqualität älterer, dementer Menschen verbessert und ihre aktive Teilhabe am Leben der lokalen Gemeinschaft ermöglicht werden. Die Teilnehmer, die aus ganz Europa kamen, setzten sich dafür mit drei Themenbereichen auseinander: Bewusstsein schaffen, Inklusion und Teilhabe von dementen Menschen sicherstellen, Strategien entwerfen und Netzwerke bilden. Die Einladung zum fachlichen Austausch auf europäischer Ebene wertete die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker als ein klares Zeichen der Anerkennung für die herausragende Arbeit des Allgäus im Demenzbereich.
 
„Gelebte Inklusion“
 
Als Beispiel für eine gelungene Teilhabe stellte Alexander Zoller, Leiter der Sozialen Entwicklung im Landratsamt Ostallgäu, seinen europäischen Kollegen „Salte Nanne“, das jüngste Projekt der Pfrontener Nachbarschaftshilfe vor: Nachmittage für Menschen mit und ohne Demenz in einem angemieteten Haus, das wie die Teilnehmer schon älter ist und den Namen „Salte Nanne“ trägt. Charakteristisch dafür ist, dass jeder Besucher seinen Beitrag zu dem bunten Nachmittag leistet und daher jeder gleichwertig ist, egal ob er nun von einer Demenz betroffen sei oder nicht, erklärte Zoller. Für Zoller ist dies „gelebte Inklusion“, und genau das, was in jeder demenzfreundlichen Kommune praktiziert werden sollte: Ein normaler Umgang mit der Krankheit.
 
Interessant für die Allgäuer Teilnehmer war besonders, dass in den englischsprachigen Ländern der Fokus sehr stark auf der Schulung von Mitarbeitern im Dienstleistungsgewerbe liegt und es dafür auch einen Aufkleber für die Ladentür gibt: „Demenzfreundliches Geschäft“. Die Ladenbesitzer machen gerne mit, denn ein demenzfreundliches Geschäft ist auch ein Geschäft, das für seine sonstigen Kunden freundlich ist, gibt Kapitel ihre dortigen Kollegen wieder. Auch in Pfronten werden solche Schulungen schon praktiziert und Liz Kapitel kann sich eine Wiederholung in anderen Allgäuer Gemeinden gut vorstellen.
 
Über das Netzwerk Europäischer Stiftungen
 
Das Ziel vom Netzwerk europäischer Stiftungen (NEF) ist es, als Plattform zu agieren, um Projekte zwischen Stiftungen und anderweitig organisierter Vergabeprogramme zu entwickeln. So soll die Zusammenarbeit zwischen Stiftungen auf europäischer Ebene gestärkt werden. Der Sitz des Netzwerkes ist in Brüssel. 
 
Über die Nachbarschaftliche Unterstützung und Zeitvorsorge
 
Der gemeinnützige Verein für Nachbarschaftliche Unterstützung und Zeitvorsorge (NUZ) in Pfronten organisiert Dienstleistungen in den Bereichen des sozialen und kulturellen Miteinanders als Art „Generationenvertrag“. Die Mitglieder des Vereins unterstützen Personen, die einen Hilfebedarf haben und erhalten dafür eine ehrenamtliche Aufwandsentschädigung oder eine Zeitgutschrift, die sie jetzt oder später für den Eigenbedarf in Anspruch nehmen können. 

Mitteilung vom 14.04.2015

Wasserschutzgebiet Füssen-Schwangau: Auslegung wird neu gestartet

Neuauslegung führt auch zu neuen Fristen für Einwendungen betroffener Bürgerinnen und Bürger.

Wegen eines Versehens bei der Übermittlung einer Unterlage (Anlage 1 des Verordnungsentwurfs) und teilweiser Unstimmigkeiten im Grundstücksverzeichnis wird die öffentliche Auslegung des Verordnungsentwurfes für das Wasserschutzgebiet der Stadt Füssen in der Gemeinde Schwangau mit den aktualisierten Unterlagen wiederholt.

 

Die neuen Auslegungszeiten werden wieder durch die Gemeinde Schwangau veröffentlicht. Daraus ergeben sich neue Fristen für die betroffenen Bürger beziehungsweise Grundstückseigentümer, die zu beachten sind.

 

So können Einwendungen bis innerhalb eines Monats und bis zu zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landratsamt Ostallgäu oder der Gemeinde Schwangau erhoben werden.

Mitteilung vom 10.04.2015

Erfolgreicher Auftakt für Workshop-Reihe zum Thema Kinderschutz

Knapp 30 Vereinsvertreter haben am ersten von vier landkreisweiten Workshops zum Thema Prävention und Kinderschutz in Vereinen teilgenommen.

Veranstalter der Fortbildungsreihe sind der Kreisjugendring und die „Servicestelle EhrenAmt“ des Landkreises Ostallgäu. Die nächsten Workshops finden am 18. April in Obergünzburg und am 25. April in Marktoberdorf statt.
 
Referentin Hermine Huber, ausgebildete Traumatherapeutin, war viele Jahre in der Kaufbeurer Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt tätig und kennt die Situation im Ostallgäu sehr gut. Daher weiß sie auch, wo sie ansetzen muss, um bei den Zuhörern Verständnis für das sensible Thema zu wecken. Bei allen Diskussionen um das erweiterte Führungszeugnis für Ehrenamtliche steht laut Huber der Gedanke, die Kinder und Jugendlichen zu schützen, an oberster Stelle. Dass Präventionsmaßnahmen auch gleichzeitig einen Schutz der Jugendbetreuer bedeuten, wurde vielen Seminarteilnehmern im Laufe der Workshop-Übungen bewusst. Die lebenspraktischen Fälle und der Austausch mit anderen wurden von den Beteiligten des ersten Workshops sehr geschätzt. Besonders nützlich fanden die Ehrenamtlichen die Themen „Erkennen, ob Kinder Probleme haben“ und „Was tun, wenn sich ein Kind mir anvertraut“. Im Vordergrund der vier Workshops im gesamten Landkreis stehen der präventive Ansatz sowie das Bewusstsein für das sensible Thema. Die Veranstaltungen wenden sich gezielt an Jugendleiter, Trainer und andere Betreuer in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit – aber auch an alle anderen am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger.
 
Weitere Workshops finden an folgenden Terminen, jeweils von 9 bis 12.30 Uhr, statt:

 

  • 18. April 2015 in Obergünzburg, Goldener Hirsch, Marktplatz 4
  • 25. April 2015 in Marktoberdorf, Landratsamt (Saal Wertach, 1. Etage), Schwabenstr. 11
  • 4. Juli 2015 in Roßhaupten, Rathaus (Gemeindesaal), Hauptstr. 10
     

Die Workshops sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Anmeldung bitte über die Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht Brigitte Pal von der Servicestelle EhrenAmt  im Landratsamt zur Verfügung unter 08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 08.04.2015

Landrätin Zinnecker besucht Gemeinde Nesselwang

Zinnecker tauschte sich mit den Marktoberhäuptern unter anderem intensiv über verschiedene Zukunftsprojekte in der Gemeinde aus.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, 2. Bürgermeister Johann Möst und 1. Bürgermeister Franz Erhart

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, 2. Bürgermeister Johann Möst und 1. Bürgermeister Franz Erhart

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat in Nesselwang die Reihe ihrer Gemeindebesuche fortgesetzt. Bürgermeister Franz Erhart und sein zweiter Bürgermeister Johann Möst zeigten der Landrätin diverse Einrichtungen wie beispielsweise das Alpspitz-Bade-Center sowie das Feriendorf Reichenbach.

 

Zinnecker äußerte sich im Anschluss erfreut über die Fortschritte im Markt: „Nesselwang ist auf einem guten Weg in die Zukunft.“ Der nächste Gemeindebesuch wird Zinnecker Ende April nach Waal führen.

Mitteilung vom 07.04.2015

Zulassungsstelle Füssen: Neues Gesicht, neuer Service

Die Außenstelle öffnet am 13.4. in der Herzogstraße 3 in Füssen-West (gegenüber REWE) und erweitert die Dienstleistungen.

Nach der offiziellen Eröffnung mit einem kleinen Festakt startet der Dienstbetrieb um 8.30 Uhr. Aufgrund der Umzugsarbeiten bleibt die Außenstelle am 9. und 10. April geschlossen.

 

"Vor etwa vier Jahren ist in Marktoberdorf aus der alten Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle ein moderner Bürgerservice entstanden, der bis heute Maßstäbe in der öffentlichen Verwaltung setzt", sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Viele Vertreter von Landratsämtern in Bayern und Baden-Württemberg kamen bereits zu Besuch, um sich für den eigenen Betrieb Ideen zu holen. Obwohl die Außenstelle Füssen mit ihren fünf Mitarbeiterinnen organisatorisch auch zum Bürgerservice gehört, konnten die Neuerungen in Füssen aufgrund der beschränkten räumlichen Entfaltungsmöglichkeiten nicht umgesetzt werden. Es wurde daher seitdem fieberhaft nach neuen Räumlichkeiten gesucht, die inzwischen in der Herzogstraße auch gefunden wurden.
 
Füssen: Noch mehr Service für die Bürger
 
Das Serviceangebot wird nun auf den Stand des Bürgerservice in Marktoberdorf gebracht. Neben den bisherigen Dienstleistungen (Kfz-Zulassungen, Annahme von Führerscheinanträgen, Ausgabe von Führerscheinen) wird es zukünftig eine Reihe von weiteren Angeboten geben: Der Verkauf von Restmüllsäcken, Biosäcken und Sperrmüllkarten sowie die Bestätigung von landwirtschaftlichen Pachtverträgen und die Beglaubigung von Kopien runden das Angebot ab.
 
„Aufgrund der sehr guten Erfahrungen aus Marktoberdorf gibt es auch in Füssen zukünftig einen Informationsschalter, an dem die Bürger ihre Unterlagen vorprüfen lassen können“, sagt Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservice. Ebenso dürfen sich Bürger über ein Glas Wasser, einen Kaffee oder die Tageszeitung freuen, wodurch etwaige Wartezeiten angenehmer gestaltet werden sollen. Zu guter Letzt präsentieren sich die Mitarbeiter zukünftig in einheitlicher Geschäftskleidung. „Die Bürger und ihre Anliegen sind uns sehr wichtig, daher präsentieren wir uns von unserer besten Seite“, so Haltmayr.

Mitteilung vom 01.04.2015

Orkantief "Niklas": Bislang 180 Einsätze im Ostallgäu

Zu 180 Einsätzen wegen Orkantief "Niklas" sind Ostallgäuer Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen bis zum jetzigen Zeitpunkt ausgerückt.

Zahllose Bäume wurden vom starken Wind umgeknickt wie Streichhölzer, drei Menschen bei Unfällen verletzt. Hunderte Helferinnen und Helfer waren im Einsatz.


Mann von Ast am Kopf getroffen

In Koneberg bei Jengen wurde ein Mann von einem herabfallenden Ast am Kopf getroffen und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. In Füssen erlitt ein Mann eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung. Er lief auf der dritten Etage eines Baugerüstes innerhalb der Bundeswehrkaserne, als eine starke Windböe kam und den Steg anhob. Der Mann fiel etwa zwei Meter auf die zweite Etage des Gerüstes herunter und verletzte sich dabei. Auf der Bundesstraße 12 bei Buchloe kippte ein Lastwagen um, wobei sich eine Person leicht verletzte.

 

Bäume blockieren B12-Abfahrt

Momentan gibt keine Störungen des Bahnverkehres mehr. Gestern waren mehrere Bäume auf die Bahnstrecke zwischen Kaufbeuren und Biessenhofen gestürzt und hatten diese zeitweise blockiert. In Füssen wurde das Dach einer Kirche abgerissen. Die B12-Ausfahrt Neugablonz ist derzeit noch immer von mehreren umgestürzten Bäumen blockiert.

Mitteilung vom 01.04.2015

Beste Arbeitgeber Allgäu 2016 - Infoveranstaltung am 4. Mai 2015

Bereits zum dritten Male können sich interessierte Unternehmen für den erfolgreichen Wettbewerb anmelden.

Gemeinsame Aufgabe und Ziel ist es, im Allgäu neue Fachkräfte zu gewinnen und vorhandene Fachkräfte nachhaltig in der Region zu binden, zu entwickeln und am Standort zu halten. Um dieses Ziel allgäuweit zu fördern, initiierte die Allgäu GmbH zusammen mit der Initiative Great Place to Work® Deutschland in 2013 zum ersten Mal den regionalen Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Allgäu“. Der Wettbewerb trägt dazu bei, dass die Attraktivität des Wirtschaftsraumes Allgäu zukünftig weiter an Aufmerksamkeit gewinnt und unsere Region als wettbewerbsfähiger Arbeits- und Lebensraum bestehen kann.

 

Anmeldung für den allgäuweiten Wettbewerb bis Oktober 2015 möglich

 

Interessierte Unternehmen können sich ab sofort bis Oktober 2015 für den allgäuweiten Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Allgäu 2016“ anmelden. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen bietet der regionale Wettbewerb eine ideale Möglichkeit, die Arbeitgeberattraktivität aus Mitarbeitersicht zu überprüfen, zu vergleichen und bei Bedarf gezielt weiterzuentwickeln. Die Teilnahme an „Beste Arbeitgeber Allgäu 2016“ eröffnet neben der Chance, Anerkennung und Publizität zu gewinnen die Möglichkeit, sich für die deutschlandweite Auszeichnung zu qualifizieren.

 

Die Auftaktveranstaltung „Beste Arbeitgeber Allgäu 2016“ findet statt
am 4. Mai 2015, ab 19:00 Uhr
im Allgäuer Medienzentrum Heisinger Straße 14 | 87437 Kempten.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung zur Anmeldung finden Sie hier.

Mitteilung vom 31.03.2015

Kempten geht voran: Stadtgärtnerei minimiert Torfverbrauch

Die Stadt Kempten geht mit gutem Beispiel voran: die verwendeten Blumen- und Pflanzerden sind soweit wie möglich torffrei bzw. zumindest torfreduziert.

„An der Residenz und auf dem Hildegardplatz haben wir viele Magnolien stehen, die mögen es sauer“ erzählt der Leiter der Stadtgärtnerei in Kempten, Michael Eisenhauer. „Früher wurden dafür stark torfhaltige Substrate verwendet. Mittlerweile mischen wir dem Grundsubstrat aus Kompost und Strukturhelfern einfach Fichtenhäcksel bei, das macht die Erde genauso sauer, da fühlen sich die Magnolien sichtlich wohl. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Eisenhauer.
  
Der Leiter der Stadtgärtnerei ist mit fundiertem Fachwissen auf der Suche nach Methoden, den Torf in den verwendeten Substraten zu ersetzen. Beispielsweise wird für die Außenanlagen zur Bodenverbesserung je nach Anforderung Kompost oder Sand verwendet, dies wird bereits in den Ausschreibungsunterlagen angefragt. Die Anzucht erfolgt mit einem Substrat, dass zwar noch weniger als 50% Torf enthält, aber um den Torfanteil weiter zu reduzieren, mischen die Gärtner das Substrat mit Oberboden im Verhältnis 1:3. Für Stauden und Kontainerpflanzen wird Blähton bzw. -schiefer beigemischt, um den Torfanteil zu vermindern.
  
Oft greift Eisenhauer auf historisches Gärtnerwissen zurück, um seine Ideen, den Torfanteil in Substraten zu minimieren, zu entwickeln. Denn noch vor ca. 30 Jahren war es üblich, komplett ohne Torf zu wirtschaften. Dieses Wissen, das in Zeiten des Moor- und Klimaschutzes wieder bedeutsam wird, muss nun von den neuen Pionieren im Gartenbau Stück für Stück reanimiert werden.
   
So können die Gemeinden im Allgäu aktiven Natur- und Klimaschutz betreiben:
   

  • Bauhöfe und Stadtgärtnereien über torffreie bzw. -reduzierte Substrate informieren.
  • Für Bepflanzungen an Kreisverkehren, innerörtlichen Pflanzflächen und Beeten sowie in Pflanzgefäßen ausschließlich torffreie Substrate verwenden.
  • Bei Ausschreibungen darauf achten, torffreie Substrate anbieten zu lassen.

   
Was die Stadtgärtnerei im großen Stil betreibt, kann auch der Hobbygärtner im Garten und auf dem Balkon ausprobieren, denn Torf gehört ins Moor und nicht in den Blumentopf. Die meisten im Handel verfügbaren Blumenerden bestehen zu großen Anteilen aus Torf, der aus entwässerten Mooren entnommen wird. Dabei zersetzt sich der Torf und steigt als Kohlendioxid (CO2) in die Luft. Die Allgäuer Moorallianz hat mit einem regionalen Erdenhersteller ein regionales Substrat initiiert, die Allgäuer torffreie Blumen- und Pflanzerde. Damit leistet das Allgäu einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. Mit der Kampagne „torffrei gärtnern“ will die Allgäuer Moorallianz deutlich machen, wie leicht jeder Einzelne durch bewusstes Einkaufsverhalten den Moor- und Klimaschutz persönlich unterstützen kann.
 
Die Allgäuer torffreie Blumen- und Pflanzerde ist in den Kaufmärkten der Firma Feneberg, in den V-Märkten, in den Wertstoffhöfen des ZAK sowie in einigen Gärtnereien und Gartencentern in der Region erhältlich. Die ständig aktualisierte Liste der Verkaufsstellen und weitere Informationen sind unter oben angegebenem Kontakt und unter www.moorallianz.de zu finden. Darüber hinaus werden im Fachhandel auch weitere Substrate ohne Torf angeboten.
 
Die Kampagne torffrei gärtnern der Allgäuer Moorallianz wird im Rahmen des Bundesprojekts „chance.natur“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Mitteilung vom 30.03.2015

Verwaltungsrat der Kliniken macht Weg für Bergwachtstation am Krankenhaus Füssen frei

Der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren hat in seiner jüngsten Sitzung erfolgreich mit der Bergwacht über einen Erbbaurechtsvertrag verhandelt.

Die Bergwachtstation am Klinikum Füssen kommt: Der Verwaltungsrat hat so den Weg für eine Bergwachtrettungswache auf dem Gelände der Füssener Klinik frei gemacht. Der Landkreis Ostallgäu wird sich auch an der Finanzierung beteiligen.

Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker hatte sich für die Bergwachtstation am Klinikum eingesetzt: "Wir geben mit diesem Beschluss ein klares Signal an die Bergwacht, dass das Klinikunternehmen, der Landkreis und die Stadt Kaufbeuren hinter den Ehrenamtlichen der Bergwacht stehen. Die Weichen für eine Bergrettungswache am Klinikum sind gestellt."

Bestmöglicher Standort wird gesucht


Zeitnah soll jetzt, so der Beschluss der Verwaltungsräte,  gemeinsam mit der Bergwacht der bestmögliche Standort auf dem Klinikgelände gesucht werden. Nach der Entscheidung im Verwaltungsrat kann die Bergwacht jetzt die Detailplanungen für die Rettungswache fortsetzen und abschließen.

"Auch bei der Finanzierung wird der Landkreis seinen Beitrag seinen Beitrag zur Unterstützung der Bergwacht leisten", erklärte Landrätin Zinnecker. "Eine gut ausgestattet Bergrettung ist eine unverzichtbarer Bestandteil des Rettungsdienstes und dient der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und unserer Gäste in Notfallsituationen".

Mitteilung vom 26.03.2015

Ausstellung: Acryl-Malerei von Ingrid Bräutigam im Landratsamt zu sehen

Die Ostallgäuerin stellt ihre Werke vom 8. bis 22. April aus. Ihre Malereien sind im Foyer unter dem Titel „Kunst. Werk. Natur“ zu sehen.

Die große Leidenschaft von Ingrid Bräutigam ist die Natur. Die Autodidaktin arbeitet dabei mit Acryl-Mischtechnik, was für leuchtende Akzente und bisweilen für einen Rausch der Farben sorgt. „Mit dem Setzen von Lichtakzenten erzeuge ich warme, oszillierende Stimmungen auf der Leinwand“, sagt Bräutigam selbst über ihre Bilder. Erreichen möchte sie mit ihren Werken vor allem einen Dialog zwischen Bild und Betrachter.
 
Die äußerst lebendigen Bilder der in Marktoberdorf geborenen Künstlerin sind im Foyer des Landratsamtes in Marktoberdorf zu folgenden Zeiten zu sehen: Montag, Mittwoch und Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr, Dienstag von 7.30 Uhr bis 16 Uhr und Donnerstag von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr.

Mitteilung vom 26.03.2015

„Neuschwanstein-Konzerte“ 2015: Der Vorverkauf startet

An neun Abenden vom 19. bis zum 27. September 2015 öffnet das Märchenschloss Neuschwanstein wieder seine Pforten für die Liebhaber klassischer Musik.

Der Vorverkauf für die „Neuschwanstein-Konzerte“ beginnt am kommenden Montag, 30. März, um 9 Uhr. Neben Online- und Telefonverkauf sind die Eintrittskarten für die Konzerte nun auch bei den Vorverkaufsstellen der Allgäuer Zeitung erhältlich.
 
Informationen zum Programm, den Platzkategorien und Eintrittspreisen sowie die Möglichkeit zur Online-Bestellung gibt es unter www.neuschwanstein-konzerte.de oder www.allgaeuticket.de. Telefonische Bestellungen nimmt Allgäu Ticket unter 0831/206-5555 entgegen, während der Verkauf in den Geschäftsstellen zu den üblichen Öffnungszeiten erfolgt.
 
Die „Neuschwanstein-Konzerte“ haben sich als besonderer musikalischer Höhepunkt und unvergessliches Musikerlebnis im Kulturkalender der Klassikfreunde seit Jahrzehnten etabliert. Die Konzertabende von internationalem Format in einem der bekanntesten Gebäude der Welt halten gerade in diesem Jahr ein besonderes Programm bereit. Bereits seit einigen Jahren freuen sich die Freunde klassischer Musik auf den Besuch der Bayerischen Staatsphilharmonie Bamberg, die an drei Konzerttagen mit einem konzertanten Querschnitt aus „Lohengrin“ im Sängersaal auf Neuschwanstein zu hören sein wird. Ebenfalls drei weitere Abende widmet das Orchester den Werken von Mozart, Haydn und Bartholdy. Den Auftakt der Konzertreihe macht in diesem Jahr das „L’Orfeo Barock Orchester“, das bereits vor einigen Jahren bei den „Neuschwanstein-Konzerten“ zu Gast war.
 
„Neuschwanstein-Konzerte“: Nur mit Sponsoren möglich
 
Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Schwangau sind gemeinsam Veranstalter, sie organisieren und planen zusammen und sie tragen auch die Kosten zusammen. Doch alleine wäre es den Gebietskörperschaften nicht möglich, Jahr für Jahr die erstklassigen Künstler zu finanzieren. Dank der finanziellen Unterstützung der Mitglieder der Konzertgesellschaft Neuschwanstein e.V. und einer großen Reihe von Sponsoren werden Jahr für Jahr wieder hochkarätige Veranstaltungen im Sängersaal ermöglicht.
 
Rückfragen bitte an: Michaela Waldmann,
Konzertgesellschaft Neuschwanstein e. V., Tel.: 0171/8321888

Bürgerpreis

Der Deutsche Bürgerpreis 2015 prämiert Ehrenamtliche im Bereich Kultur. Bis 30.6. selbst bewerben oder andere vorschlagen! Mehr unter www.deutscher-buergerpreis.de.

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Imagefilm Ostallgäu