Aktuelles

Mitteilung vom 05.10.2022

„Wo bleibt mein Geld?“ – Teilnehmer für Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) gesucht

Die EVS ist eine wichtige Datenbasis für politische Entscheidungen. Prämie von bis zu 175 Euro.

Wofür und wieviel Geld geben die Menschen in Deutschland aus? Wie hoch sind konkret die Ausgaben für Lebensmittel, Wohnen, Verkehr und andere Dinge? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, kurz EVS. Unter dem Motto „Wo bleibt mein Geld?“ führt das Bayerische Landesamt für Statistik gemeinsam mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder von Januar bis Dezember 2023 die nächste EVS durch. Dafür werden in Bayern rund 13 000 Haushalte gesucht, die sich an der größten freiwilligen Befragung der amtlichen Statistik beteiligen. Als Dankeschön erhalten sie eine Geldprämie von mindestens 100 Euro. Hinweis: aktuell läuft auch die Zeitverwendungserhebung (ZVE), beide Erhebungen klingen ähnlich sind aber grundverschieden.

  

Fürth. Das Bayerische Landesamt für Statistik führt gemeinsam mit den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im Jahr 2023 die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe durch. Hierfür werden ab sofort 13 000 Haushalte in Bayern gesucht. Mitmachen lohnt sich. Man kann nach erfolgter Teilnahme eine Prämie von mindestens 100 Euro erhalten. Zudem liefert die EVS wichtige Daten für politische Entscheidungen zum Bürgergeld und der Inflationsrate. Hinweis: aktuell läuft auch die Zeitverwendungserhebung unter dem Motto „Wo bleibt die Zeit?“, diese Erhebung klingt ähnlich, ist aber grundverschieden.

  

Dateneingabe jetzt auch digital mit einer App möglich

  

Jeder Haushalt dokumentiert drei Monate lang seine Ausgaben zum Beispiel für Lebensmittel, Bekleidung und Freizeit. Darüber hinaus werden Fragen zum Haushalt, der Wohnsituation, Ausstattung mit bestimmten Gebrauchsgütern, Vermögenssituation sowie den Haushalts- und Personeneinkommen gestellt. Jeder fünfte Haushalt dokumentiert zusätzlich zwei Wochen lang detailliert die Ausgaben und gekauften Mengen für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Dies ist wichtig, um den Anteil unterschiedlicher Nahrungsmittel an den gesamten Lebensmittelausgaben bestimmen zu können.

  

Die Angaben können in einer App ganz bequem von Zuhause oder unterwegs eingetragen werden. Die App wurde speziell für die EVS entwickelt und auf den Bedarf der Erhebung angepasst. Die App funktioniert auch offline und kann sowohl auf dem Smartphone als auch am Computer genutzt werden. Die „klassische“ Teilnahme über Papierfragebogen ist ebenfalls möglich.

  

Wichtige Datengrundlage für das neue Bürgergeld und die Inflationsrate

  

Die EVS liefert wichtige Fakten darüber, wofür die Menschen in Deutschland wieviel Geld ausgeben. Die Daten bilden die Grundlage für die Festsetzung von finanziellen Unterstützungsleistungen für Kinder und Erwachsene. Bislang wurden basierend auf den EVS-Ergebnissen beispielsweise die Regelbedarfe für das Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) ermittelt. Zukünftig bilden sie die Datengrundlage für das geplante Bürgergeld.

  

Die EVS-Daten fließen zudem in die Berechnung der Inflationsrate ein. Aus den Angaben aller Haushalte wird ermittelt, wie groß die Anteile für unterschiedliche Ausgabenbereiche sind. Das ist die Basis für die Zusammensetzung des sogenannten „Warenkorbs“.

  

Überblick über eigene Ausgaben verschaffen und bis zu 175 Euro als Dankeschön erhalten

  

Den Teilnehmenden bietet die EVS die Möglichkeit, sich einen Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen und einmal ganz genau festzuhalten: „Wo bleibt mein Geld?“ Zudem gibt es als Dankeschön eine Geldprämie von 100 Euro je Haushalt. Haushalte mit minderjährigen Kindern erhalten zusätzlich 50 Euro. Haushalte, die nach dem Zufallsverfahren darüber hinaus für die zweiwöchige detaillierte Dokumentation der Nahrungs- und Genussmittel ausgewählt wurden, erhalten zusätzlich 25 Euro. Somit ist es möglich, bis zu 175 Euro für die Teilnahme an der EVS 2023 zu erhalten.

  

Unter www.evs2023.de/teilnahme können Interessierte ab sofort ihren Haushalt zur EVS 2023 anmelden. Aus allen Anmeldungen wird für jedes Quartal nach einem Quotenplan eine Stichprobe gezogen. Das bedeutet, vor Beginn der EVS wird für jedes Bundesland anhand der Bevölkerungsstruktur festgelegt, wie viele Paarhaushalte mit Kindern, wie viele Haushalte von Alleinerziehenden, wie viele Alleinlebende usw. für die Stichprobe benötigt werden. Dies ist wichtig, um die Bevölkerung realistisch abzubilden.

  

Datenschutz und Geheimhaltung

  

Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik sind der Datenschutz und die Geheimhaltung umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet.

  

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bedanken sich bei allen Teilnehmenden für die Unterstützung!

 

Mitteilung vom 05.10.2022

„Besonderes geschaffen“: Generalsanierung der Realschule Obergünzburg ist abgeschlossen

Als Sachaufwandsträger hat der Landkreis Ostallgäu 15 Millionen Euro in die Sanierung der Realschule investiert.

Bestückten eine Zeitkapsel mit Briefen für die Nachwelt (v. l.): Ministerialbeauftragter Bernhard Buchhorn, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Lars Leversinghaus und Schuldirektor Stefan Zillenbiller. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Bestückten eine Zeitkapsel mit Briefen für die Nachwelt (v. l.): Ministerialbeauftragter Bernhard Buchhorn, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Lars Leversinghaus und Schuldirektor Stefan Zillenbiller. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Damit ist die Baumaßnahme die größte Schulsanierung, die der Landkreis jemals umgesetzt hat. Die Eröffnung der erneuerten und erweiterten Schule haben Landkreis, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nun gemeinsam mit geladenen Gästen im Rahmen eines Schulfestes inklusive Festakt gefeiert.

 

In ihrer Festrede betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker, wie wichtig dem Landkreis Ostallgäu die Bildung ist. Um für Bildung den richtigen Rahmen zu schaffen, müsse man investieren. „Wir haben bewiesen, dass wir nicht nur reden, sondern durch Handeln die Verantwortung für unsere Bildungslandschaft übernehmen“, sagte Zinnecker weiter. „Wir haben diese Aufgabe gemeinsam mit der Schulfamilie und den beteiligten Unternehmen angenommen und gemeistert.“

 

Briefe für die Nachwelt

 

Schuldirektor Stefan Zillenbiller betonte in seiner Begrüßung, dass es nicht einfach gewesen sei, den Schulbetrieb in den vergangenen Jahren bestmöglich aufrechtzuerhalten. Aber „die Mühen haben sich sichtlich gelohnt.“ Man habe heute ein zeitgemäßes, ausreichend dimensioniertes Schulgebäude, das Spaß am Lernen und Lehren mache.

 

Anschließend standen Grußworte des Ministerialbeauftragten Bernhard Buchhorn und von Architekt Thomas Meusburger und das Befüllen eines Zeittresors auf dem Programm. „Die Schreiben, Bilder und weiteren Gegenstände sind für die Nachwelt gedacht. Der Tresor wird im Schulgebäude ausgestellt und soll erst in ferner Zukunft wieder geöffnet werden“, erklärt Zillenbiller. Hinterlegt wurde auch die aktuelle Tageszeitung, Fotos des Gebäudes und ein Brief von Landrätin Zinnecker. In dem schreibt sie: „Ich hoffe sehr, dass alle Schüler/innen und Lehrer/innen mit unseren Umbaumaßnahmen von damals zufrieden sind. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrerkollegium und der gesamten Schulfamilie weiterhin viel Erfolg an dieser schönen Schule.“

 

Was gemacht wurde

 

In zwei Bauabschnitten wurden sowohl der Altbau aus dem Jahr 1953 als auch die Erweiterungsbauten aus den Jahren 1977 und 1989 ertüchtigt beziehungsweise erweitert. „Unsere Generalsanierung hat das komplette Gebäude berücksichtigt“, sagte Zinnecker. Zu den Baumaßnahmen zählten unter anderem die Fassadendämmung, der Austausch der Fenster und der Einbau einer Lüftungsanlage. Außerdem wurden die Klassenzimmer saniert und der Pausenhof erneuert. Die Hauptnutzfläche wurde durch die Generalsanierung von rund 3400 Quadratmetern auf über 4100 Quadratmeter erhöht. Die Realschule Obergünzburg sei laut Zinnecker nun „eine moderne und schöne Schule, die beste Rahmenbedingungen für den Lernerfolg bietet“. Die Landrätin bedankte sich außerdem bei allen Beteiligten für den Einsatz, die Kreativität und die Ausdauer. „Gemeinsam haben wir Besonderes geschaffen“.

 

Gründe für die Generalsanierung waren ein erhöhter Platzbedarf sowie die Notwendigkeit einer energetischen Sanierung. Nachdem sich der Landkreis 2013 zum ersten Mal konkret mit einer Erweiterung der Realschule beschäftigt hatte, hat der Kreisausschuss den Beschluss gefasst, die Maßnahme ins Investitionsprogramm aufzunehmen. Anschließend wurde mit den Bauplanungen begonnen und die Förderung bei der Regierung von Schwaben beantragt. Am 30. September 2016 stimmte der Kreisausschuss dem Entwurf der Architekten zu. Beginn der Baumaßnahmen war am 25. Juni 2018. 

 

Mitteilung vom 04.10.2022

Der Bayerische Landtag kommt nach Marktoberdorf

Im Frühjahr hat Landtagspräsidentin Aigner den "LandTruck" der Öffentlichkeit vorgestellt – nun kommt der Airstream-Trailer des Landtags nach Marktoberdorf.

Die dreizehnte Station der neuen Tour des Bayerischen Landtags ist Marktoberdorf. Landtagsvizepräsident Thomas Gehring sowie die Abgeordneten aus der Region Angelika Schorer (CSU), Christina Haubrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER), Dr. Simone Strohmayr (SPD) und Dr. Dominik Spitzer (FDP) kommen am Samstag, 08. Oktober in die Stadt und stehen den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.

  

Auf dem Marktplatz wird der Landtruck Station machen. Neben Gewinnspielen, einer Fotobox und Informationsmaterial zur Demokratie und dem Bayerischen Landtag wird es moderierte Gesprächsrunden geben – und nicht zuletzt viel Zeit, um mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Für musikalische Begleitung sorgt das Bläserensemble Marktoberdorf. Das Jugendrotkreuz und die Jugendfeuerwehr Marktoberdorf runden das Programm zudem mit Kinderschminken, einer Erste Hilfe Station sowie verschiedenen Vorführungen ab. Landtagspräsidentin Ilse Aigner: „Hinter uns liegen zwei Jahre Pandemie. Zwei Jahre, die unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt haben – und wahrlich nicht immer zum Besten. Ich erinnere an Schlagwörter wie „Corona-Diktatur“ oder an das gescheiterte Volksbegehren „Landtag abberufen“. Wir erlebten eine aufgeheizte Stimmung – auch gegenüber den demokratischen Institutionen, gegenüber Abgeordneten – bis hin zu strafrechtlich relevanten Drohungen und üblen Beschimpfungen. Und wir stellten in den Kommentarleisten unserer Social-Media-Kanäle fest, dass es viel Unwissen gibt über die Arbeit von Abgeordneten, über die Arbeit unseres Landtags. Wir müssen jetzt, wo es wieder möglich ist, mit den Menschen ins Gespräch kommen. Auch dafür ist der Bayerische LandTruck ein Angebot!“

  

Der im Jahr 1972 in Kalifornien gebaute Airstream-Trailer wurde vom Bayerischen Landtag erworben und im Jahr 2022 zu einem Bühnenfahrzeug umgebaut. Mit seiner polierten Aluhülle und der auffallenden rundlichen Form ist der Anhänger ein Blickfang. Er soll für den Bayerischen Landtag Aufmerksamkeit erzeugen in ganz Bayern. Begleitet wird die Tour mit einer Social-Media-Kampagne unter dem Hashtag #DemokratieaufAchse.

 

Programm für den 08. Oktober:

 

  • 10.00: Beginn
  • 10.30. Ankunft Landtagsvizepräsident Thomas Gehring, anschließend Möglichkeit für Bürgergespräche, Fotos & Presseinterviews
  • 11.00: Moderierte Gesprächsrunde mit Landtagsvizepräsident Thomas Gehring
  • 12.00: Moderierte Diskussionsrunde mit Abgeordneten u.a. zu den Themen Herausforderungen des Klimawandels, Stadtentwicklung/Quartiersmanagement und Mobilität im Allgäu
  • 13.00: Bläserensemble Marktoberdorf
  • Ab 13.00: Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr Marktoberdorf: Kinderschminken, Erste Hilfe Station, Vorführungen etc.
  • 15.00: Ziehung Sach- und Hauptpreis Demokratiequiz
  • 16.00: Ende
Mitteilung vom 04.10.2022

Pflegestützpunkt Ostallgäu informiert: Verhinderungspflege – kleine Auszeit für Pflegende

Wenn pflegende Angehörige vorübergehend an der Pflege gehindert sind, können sie die so genannte Verhinderungspflege in Anspruch nehmen.

Diese ist für geplante Auszeiten vorgesehen. Beispielsweise für einen Aufenthalt in einer Reha Einrichtung oder einen Urlaub. 

  

Die Verhinderungspflege kann aber auch stundenweise, etwa für einen Arzt- oder einen Friseurbesuch, in Anspruch genommen werden. Im Gegensatz zur Kurzzeitpflege kann die Verhinderungspflege auch zu Hause stattfinden. Sie wird bei der Pflegekasse der pflegebedürftigen Person beantragt.

  

Anspruch ab Pflegegrad 2

  

Anspruch auf Verhinderungspflege haben alle pflegebedürftigen Personen ab Pflegegrad 2, welche Pflegegeld oder Kombinationsleistungen beziehen. Pro Kalenderjahr zahlt die Pflegekasse bis zu 1612 Euro. Wird der Betrag nicht genutzt, verfällt er zum Jahres¬ende.

  

Nähere Informationen zu den Leistungen der Pflegekassen und zu allen anderen Fragen rund um das Thema Pflege erhalten Ratsuchende kostenlos beim Pflegestützpunkt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-511 oder E-Mail pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de. Weitere Informationen gibt es auch auf www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt

 

Mitteilung vom 04.10.2022

Stärkenworkshop „Mein Potenzial finden und leben“

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet im Herbst erstmalig den Stärkenworkshop „Mein Potenzial finden und leben“ an.

Die Anmeldung ist bis zum 12. Oktober bei der Bildungsberatung des Landkreises möglich.

 

Die Teilnehmenden durchlaufen im Workshop einen Prozess der Selbsterkenntnis mit dem Ziel, Klarheit über ihre Stärken, Werte und Fähigkeiten zu erlangen. Durch zahlreiche Übungen können sie ihre Ressourcen und ihr Potenzial erkennen und eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins erfahren. Aus diesem Prozess der Selbstreflexion können sie ihre Kompetenzen entdecken, das Beste für sich wählen und ihr ganz individuelles Potenzial aktivieren. Zwei aufeinander aufbauende Termine: Donnerstag, 27. Oktober und Donnerstag, 10. November 2022 jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr in der Volkshochschule Marktoberdorf. Kursgebühr: 55 Euro je Termin einschließlich Unterlagen. Die Kurse sind vom Landkreis Ostallgäu bezuschusst.

 

Anmeldung bei der Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de. Weitere Informationen sind auf www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung zu finden.

 

Mitteilung vom 29.09.2022

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten weitere Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den ursprünglichen beziehungsweise angepassten Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Es werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vorgenommen. 

 

  •  Mittwoch, 05.10.2022, Nesselwang, Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30, 09:30-14:00 Uhr
  • Freitag, 07.10.2022, Obergünzburg, Akku-Treff, Poststr. 2, 09:30-14:00 Uhr

 

Eine zweite Auffrischungsimpfung wird für die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Personengruppen angeboten. Dazu gehören zum Beispiel Menschen ab dem Alter von 70 Jahren, mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und immundefiziente Menschen sowie das Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen.

  

Für eine Impfung kann online ein Termin vereinbart werden. Vor der Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. 

 

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de

 

Mitteilung vom 29.09.2022

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am Donnerstag, 13.10., wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

  

Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

  

Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 11. Oktober 2022 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Eine FFP2-Maske ist zu tragen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 28.09.2022

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Noch bis 31.10. haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihre im Schuljahr 2021/22 entstandenen Schulwegkosten ersetzt zu bekommen.

Das gilt insbesondere für Berufs-, Berufsfachschüler, Schüler der Fach- und Berufsoberschulen sowie Gymnasiasten der Oberstufe.

 

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen. 

 

Zeitersparnis als Voraussetzung

 

Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. 

 

Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 Frau Gellrich, 08342 911-445 Frau Lodetti sowie unter 08342 911-328 Frau Zwick.

 

Weitere Informationen zur Schulwegkostenfreiheit und Schülerbeförderung sind auf der Homepage des Landkreises zu finden: www.ostallgaeu.de/schulweg

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Biomüllabfuhr kommt wieder alle 14 Tage

Ab dem 4. Oktober werden Bioabfälle wieder alle zwei Wochen im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Die wöchentliche Leerung der Biotonnen während der Sommermonate geht zu Ende. Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen sowie Gartenabfälle gehören.

 

Damit die Tonne sauber bleibt, können Bioabfälle in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt werden. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es in Rathäusern oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Bio- und Restmüllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Montag, 3.10., kommt es zu Terminverschiebungen bei der Leerung der Abfallgefäße im Landkreis Ostallgäu.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Regelmäßiger Abfuhrtermin Feiertagsbedingte Änderung
Montag, 3. Oktoberverlegt aufDienstag, 4. Oktober
Dienstag, 4. Oktoberverlegt aufMittwoch, 5. Oktober
Mittwoch, 5. Oktoberverlegt aufDonnerstag, 6. Oktober
Donnerstag, 6. Oktoberverlegt aufFreitag, 7. Oktober
Freitag, 7. Oktoberverlegt aufFreitag, 7. Oktober
Mitteilung vom 27.09.2022

Ausstellung „Von der Kieswüste zum Naturparadies“ im Landratsamt

Im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf ist vom 6. bis 19.10. eine Foto-Ausstellung über das sogenannte „Hebel-Biotop“ in Germaringen zu sehen.

Heutiger Zustand des Hebel-Biotops. Bildrechte: Arbeitskreis Fotografie der VHS Kaufbeuren

Heutiger Zustand des Hebel-Biotops. Bildrechte: Arbeitskreis Fotografie der VHS Kaufbeuren

Unter dem Titel „Von der Kieswüste zum Naturparadies“ zeigen die ausgestellten Bilder, wie das heutige Biotop aus einer Kiesgrube entstanden ist.

 

Dass die ausgebeuteten Gruben vor fast 60 Jahren nicht wieder verfüllt und landwirtschaftlich genutzt wurden, geht auf die Initiative des Kieswerk-Gründers Werner Josef Hebel zurück. Dieser traf 1963 die Entscheidung, die Kiesgruben der Natur zurückzugegeben. 2001 gründete er außerdem die nach ihm benannte Werner-Josef-Hebel-Stiftung. Diese ermöglichte, die renaturierte Fläche um ehemalige Gruben der Kies- und Betonfirma Dachser zu erweitern. So entstand ein heute rund acht Hektar großes Biotop mit unterschiedlichen Lebensräumen auf Wiesen-, Wasser- und Waldflächen. 

 

Ursprünge des Kieses sind rund 18.000 Jahre alt

 

Um die aktuellen Bilder für die Langzeitdokumentation „Von der Kieswüste zum Naturparadies“ zu erstellen, waren die Mitglieder des Arbeitskreises Fotografie der Volkshochschule Kaufbeuren im Biotop und den angrenzenden Flächen knapp drei Jahre lang unterwegs.

 

Das Kies in Germaringen entstand Ende der Würmeiszeit vor etwa 18.000 Jahren. Damals lagerten sich Steine des Wertachgletscher-Flusses im Wertachbecken ab.

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Weitere angepasste Impfstoffe verfügbar

Zusätzlich gibt es in den Impfzentren zwei auf die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepasste Impfstoffe sowie den Impfstoff von Valneva.

Die Corona-Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren bieten ab sofort zusätzliche Impfstoffe an. Neben den auf die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepassten Impfstoffen der Hersteller BioNTech/Pfizer und Moderna steht nun auch der Ganzvirusimpfstoff von Valneva zur Verfügung. Ganzvirusimpfstoffe enthalten inaktivierte Krankheitserreger, die das Immunsystem dazu anregen, Antikörper zu produzieren.

 

Bereits seit Mitte September stehen in den Impfzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren die an die Omikron-Variante BA.1 angepassten Impfstoffe der Hersteller BioNTech/Pfizer und Moderna zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Klimaquiz des Landkreises an Schulen im Ostallgäu

Das Quiz besteht aus 24 Frage- und Antwortplakaten aus den Bereichen Klimawandel und Klimaschutz. Erreicht wurden rund 5.000 Schülerinnen und Schüler.

Das Klimaquiz des Landkreises Ostallgäu machte auch an der Realschule in Marktoberdorf Station. Bildrechte: Realschule Marktoberdorf/Barbara Pabst

Das Klimaquiz des Landkreises Ostallgäu machte auch an der Realschule in Marktoberdorf Station. Bildrechte: Realschule Marktoberdorf/Barbara Pabst

„Wie viel Wasser verbraucht jeder von uns täglich?“, „Wie sieht deine Klimabilanz aus?“ und „Wer ist der größte Lieferant der Erde?“: Diese und weitere Fragen samt Antworten brachte das Klimaquiz des Landkreises im Schuljahr 2021/22 an insgesamt acht weiterführende Schulen im Ostallgäu. 

  

„Klimabildung ist ein wichtiger Teil der Klimaschutzaktivitäten des Landkreises. Nur wer weiß, wie Klimaschutz geht, kann sich auch daran beteiligen. Das Klimaquiz macht dieses Wissen auf unterhaltsame Weise für die Schülerinnen und Schüler zugänglich“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Plakate seien ansprechend aufbereitet und die Inhalte einfach zu erfassen, erklärt Zinnecker weiter. Mit der Behandlung kniffliger, teils überraschender und immer unterhaltsamer Aspekte rege das Quiz zur Auseinandersetzung mit dem Klimaschutz an.

   

Zu Verfügung gestellt wird das Klimaquiz vom Landkreis Ostallgäu. Es wurde nach Vorlagen der Initiative „Omas for Future“ erstellt und ist für alle Altersstufen weiterführender Schulen geeignet. 

  

Quiz motiviert Schulen zu weiterem Handeln

  

Stattgefunden hat das Quiz an der Berufsschule in Marktoberdorf, den Realschulen Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg, den Gymnasien Buchloe, Füssen und Hohenschwangau sowie am Sonderpädagogischen Förderzentrum Don Bosco in Marktoberdorf. „Von den Schulen haben wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises. „Das Quiz hat das Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler sehr gut widergespiegelt und damit eine einfache Diskussionsgrundlage für den Unterricht gegeben. Ob einzeln oder gemeinsam – die Kinder hatten sichtlich Freude daran, sich die Inhalte zu erschließen.“

  

Für das Gymnasium Buchloe und die Realschule Füssen war das Klimaquiz zudem Anstoß, ab dem kommenden Schuljahr mit dem Projekt „Klimaschule Bayern“ zu starten. Durch die Teilnahme an dem Projekt vermitteln die Schulen ihren Schülerinnen und Schülern die Kompetenzen zur achtsamen Gestaltung ihrer Zukunft. Das Zertifikat erhalten Schulen für besonders klimaschützendes und nachhaltiges Handeln im Schulalltag. 

 

Mitteilung vom 27.09.2022

Problemstoffmobil tourt wieder durch das Ostallgäu

Das Problemstoffmobil des Landkreises macht vom 30. September bis 22. Oktober 2022 in 20 Ostallgäuer Gemeinden Station.

Problemstoffe. Bild: Landkreis Ostallgäu

Problemstoffe. Bild: Landkreis Ostallgäu

Bei der mobilen Problemmüllsammlung können Bürgerinnen und Bürger haushaltsübliche Mengen an Problemstoffen gebührenfrei abgeben. 


Die Termine finden Sie hier.

  

Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frostschutz-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Dispersionsfarben sind in der Regel kein Problemmüll und werden bei der mobilen Problemmüllsammlung nicht angenommen. Ebenfalls nicht angenommen werden Altöle. Sie können bei Tankstellen oder Entsorgungsfachbetrieben abgegeben werden.

  

Ob es sich bei einem Produkt um einen Problemstoff handelt, ist auf der Verpackung oder Gebrauchsanweisung zu erkennen. Sobald hier ein oder mehrere Gefahrensymbole abgedruckt sind, darf dieses nicht über eine Abfalltonne oder den Ausguss, sondern muss als Problemmüll entsorgt werden. 

   

Problemstoffe nicht vermischen und persönlich übergeben

   

Problemstoffe sollten möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil gebracht und keinesfalls miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten.

   

Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, sind diese persönlich einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung zu übergeben. Dabei sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Trotz Pandemie ist es nicht erlaubt, Problemabfälle einfach am Sammelplatz abzustellen.

 

Mitteilung vom 26.09.2022

Corona-Testzentren passen Öffnungszeiten an

Die Corona-Testzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren haben ab 4. Oktober 2022 neue Öffnungszeiten.

Das Testzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf ist künftig montags, mittwochs und freitags von 12 bis 18 Uhr und dienstags und donnerstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. In Kaufbeuren bietet das Testzentrum dann montags, mittwochs und freitags Termine von 8 bis 14 Uhr und dienstags und donnerstags von 12 bis 18 Uhr an.

 

Auch das Online-Buchungsportal wird sich ändern: Terminvereinbarungen sind ab 30. September möglich unter https://meintest.brk.de.

 

Mitteilung vom 22.09.2022

Regionaler Alpenaustausch in Pfronten

Zu dem Treffen hat Landrätin Maria Rita Zinnecker Landrätin Indra Baier-Müller, Landrat Anton Speer und Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf eingeladen.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Landrat Anton Speer und Landrätin Indra Baier-Müller

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf, Landrat Anton Speer und Landrätin Indra Baier-Müller

Besprochen wurden unter anderem die Themen Mobilität und Verkehr, Wirtschaft und Tourismus sowie die Freizeitnutzung der Natur. Das grenzüberschreitende Gespräch zu aktuellen, gemeinsamen Themen findet regelmäßig entweder dies- oder jenseits der Landesgrenze statt. Dieses Mal haben sich die Vertreter der Grenzregion auf dem Burghotel Falkenstein getroffen.

 

Mitteilung vom 22.09.2022

Demenzausstellung im Landratsamt eröffnet

Unter den 30 Teilnehmenden waren Vertreter aus stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen sowie der Krankenkassen.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Am Dienstagabend wurde im Landratsamt die Ausstellung „Wenn aus Wolken Spiegeleier werden“ eröffnet. Begrüßt wurden die Gäste durch den Demenzbeauftragten des Landkreises Gerhard Stadler. Dr. Christoph Nowak aus Görisried hielt einen Vortrag über die Demenzerkrankung und die Möglichkeiten, deren Auswirklungen zu mildern. Die Ausstellung zeigt Werke des Künstlers Carolus Horn, die den Verlauf einer demenziellen Erkrankung zum Thema haben.

  

Laut Stadler leben im Landkreis Ostallgäu derzeit etwa 2800 Menschen mit Demenz. In den kommenden 10 Jahren würden rund 1100 Menschen mit kognitiven Störungen hinzukommen. Deshalb gelte es, am Ball zu bleiben. Menschen mit kognitiven Behinderungen und ihre Angehörigen benötigten Unterstützung und viel Verständnis. Sie gehörten zu unserer Gesellschaft und wollten trotz ihrer Vergesslichkeit „Einfach dazugehören!“, was auch das Motto des Ostallgäuer Demenzkonzeptes sei. 

  

Den anschließenden Eröffnungsvortrag hielt Dr. Christoph Nowak aus Görisried. Er schilderte, welche Fähigkeiten im Verlauf einer Alzheimer-Demenz verloren gehen können. Gleichzeitig betonte er, dass Menschen mit einer demenziellen Veränderung noch sehr viele Fähigkeiten und Ressourcen hätten. Eine Demenz sei daher nicht gleichbedeutend mit dem Verlust an Lebensqualität. Mit Medikamenten könne man jedoch wenig tun. Demenzerkrankungen seien fortschreitende Erkrankungen und immer noch unheilbar. Nowak plädiert deshalb für das Gestalten von gelingenden Beziehungen. Eine sehr gute Methode sei das vom Landkreis unterstützte MAKS®-Konzept. MAKS® steht für eine nicht-medikamentöse Mehrkomponententherapie mit motorischer, alltagspraktischer und kognitiver Förderung sowie einer sozialen Komponente. Diese Methode sei leicht zu erlernen und bringe Orientierung und Lebensfreude in die Beziehungen zurück. Nach den Ausführungen von Stadler und Nowak hatten die Gäste die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

  

Die Ausstellung kann noch bis zum 4. Oktober 2022 im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf zu den Öffnungszeiten (montags und dienstags von 7.30 bis 17.30 Uhr, mittwochs und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 7.30 bis 19 Uhr) besichtigt werden.

 

Mitteilung vom 21.09.2022

Seminar für Zugewanderte zur Wohnungssuche

Die Veranstaltung wird von der Stelle für Kommunale Integration am 13.10. um 18 Uhr im Landratsamt Ostallgäu angeboten.

Foto: istockphoto/viewapart

Foto: istockphoto/viewapart

Die Suche nach passendem Wohnraum kann sich sehr schwierig gestalten. Erst recht, wenn die Wohnungssuchenden die Stadt und das Land mit seinen Gepflogenheiten, Vorschriften und Auflagen noch nicht so gut kennen oder fehlende Sprachkenntnisse die Suche zusätzlich erschweren. In diesem Seminar werden grundlegende Informationen zum Thema Wohnung und Wohnungssuche im Ostallgäu besprochen. Außerdem werden von Referentin Corinna Hoeckesfeld von Tür an Tür Integrationsprojekte Fragen beantwortet wie „Wie finde ich eine Wohnung?“ oder „Welche Rechte und welche Pflichten habe ich als Mieter?“.

  

Das kostenlose Seminar „Mieter werden – (M)ein Weg in die eigene Wohnung“ richtet sich an zugewanderte Menschen sowie weitere Interessierte und findet auf Deutsch statt. Es können auch ehrenamtlich Engagierte zusammen mit Zugewanderten gemeinsam teilnehmen. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. 

  

Die Anmeldung erfolgt über das Landratsamt Ostallgäu bei der Stelle Kommunale Integration per E-Mail (integration(at)ostallgaeu.de) oder telefonisch (08342 911-194) und ist bis 6. Oktober 2022 möglich. Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.ostallgaeu.de/integration oder in der Integreat App Ostallgäu (--> Veranstaltungen). 

 

Mitteilung vom 21.09.2022

Vereinspauschale: über 262.000 Euro für Ostallgäuer Sportvereine

262.049 Euro Vereinspauschale hat das Landratsamt Ostallgäu in diesem Jahr an 120 Sportvereine im Ostallgäu ausbezahlt.

Die Förderung wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Verfügung gestellt und unterstützt die Sport- und Sportschützenvereine bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten.

 

„Unsere Sportvereine sind elementarer Bestandteil der aktiven Bürgergesellschaft im Ostallgäu. Sie sorgen für Bewegung, die Spaß macht und gesund ist, bereiten uns Freude mit ihren sportlichen Erfolgen und organisieren Veranstaltungen für Jung und Alt“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir sind dankbar für die Vereinspauschale des Freistaats, die den Vereinen bei der Erfüllung dieser vielfältigen Aufgaben eine große Hilfe ist.“

 

Stichtag für die Abgabe von Anträgen ist der 1. März  

 

Für die Gewährung der Pauschale müssen die Vereine bestimmte Kriterien erfüllen, unter anderem die steuerliche Gemeinnützigkeit sowie geordnete Finanz- und Kassenverhältnisse. Über die Verwendung können die Vereine dann selbst bestimmen – ob für den Einsatz ihrer Übungsleiter oder die Beschaffung von Geräten. 

 

Die Höhe der Vereinspauschale ist unter anderem abhängig von der Mitgliederzahl und -struktur. Zum Beispiel von der Anzahl an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Anzahl der lizenzierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie von den im Staatshaushalt für diesen Zweck zur Verfügung stehenden Mitteln im Jahr der Förderung. 

 

Die 2022 zur Verfügung gestellte Förderung pro Mitgliedereinheit des jeweiligen Vereins beträgt 0,29 Euro. Zuschüsse müssen bis spätestens zum 1. März des Förderjahres beim zuständigen Landratsamt beantragt werden.

 

Mitteilung vom 20.09.2022

Landschaftspflegeverband Ostallgäu feiert 20-jähriges Gründungsjubiläum

Seit 20 Jahren setzt sich der Landschaftspflegeverband Ostallgäu (LPV) unter anderem für Sumpf-Gladiole, Kiebitz und Blauschillernden Feuerfalter ein.

Freuten sich über das 20-jährige Jubiläum v. l.: Altlandrat Johann Fleschhut und Pfrontens Altbürgermeister Josef Zeislmeier, Landrätin und LPV-Vorsitzende Maria Rita Zinnecker, Ulrike Wörz und Josef Freuding. Bild: Claudia Gruber/LPV Ostallgäu

Freuten sich über das 20-jährige Jubiläum v. l.: Altlandrat Johann Fleschhut und Pfrontens Altbürgermeister Josef Zeislmeier, Landrätin und LPV-Vorsitzende Maria Rita Zinnecker, Ulrike Wörz und Josef Freuding. Bild: Claudia Gruber/LPV Ostallgäu

Zur Jubiläumsfeier haben sich in der Faulenseehütte bei Rieden a. Forggensee nun aktuelle sowie ehemalige Verantwortliche und Mitwirkende getroffen – darunter Verbandsmitglieder sowie Land- und Forstwirte, die im Auftrag des LPV die Landschaftspflegearbeiten durchführen.

  

„Zwei Jahrzehnte LPV: Das bedeutet zwei Jahrzehnte Landschaftspflege, Naturschutz und Partnerschaft auf Augenhöhe. Umweltschutz, Landwirtschaft und Forstwirtschaft kooperieren in der Landschaftspflege partnerschaftlich und konstruktiv zugunsten der Biodiversität“, fasste Landrätin und 1. Vorsitzende des LPV Maria Rita Zinnecker Arbeit und Zweck des Verbandes zusammen. „Biodiversität schützen, das heißt Heimat und Schöpfung schützen. Insbesondere die Kommunen, aber auch andere profitieren von den Pflegemaßnahmen auf ihren Flächen.“

  

Auf dem Programm standen unter anderem eine Ausstellung beziehungsweise Vorführung von Spezialgeräten und -maschinen für die Landschaftspflege. Als besondere Anziehungspunkte erwiesen sich ein Mini-Harvester, vorgeführt von Helmut Radeck aus Hinterstein, die ferngesteuerte Mulchraupe von Markus Hipp aus Pfronten und der sogenannte „Wiesefix“. Dieses Gerät wird zur Samenernte auf artenreichen Wiesen eingesetzt und spielt eine wichtige Rolle bei der Anlage neuer blütenbunter Wiesen. Diese Neuanlage findet im Rahmen des Wiesenhilfsprojekts „Blütenreich Ostallgäu“ statt. Projektmanagerin Claudia Gruber informierte über dieses Großprojekt des LPV.

   

In einer von LPV-Geschäftsführerin Annette Saitner moderierten Rückschau blickten die beiden früheren Vorsitzenden Altlandrat Johann Fleschhut und Pfrontens Altbürgermeister Josef Zeislmeier, der ehemalige Geschäftsführer Josef Freuding sowie die ehemalige Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde Ulrike Wörz zurück. Sie tauschten ihre Erinnerungen aus und erinnerten an die Anfangsjahre. 

  

Gründung erfolgte 2002 im Landratsamt Ostallgäu

  

Im Herbst 2002 war es so weit: Nachdem der Kreistag beschlossen hatte, einen Landschaftspflegeverband zu gründen, trafen sich im Landratsamt in Marktoberdorf Bürgermeister, Vertreter verschiedener Behörden, des Bayerischen Bauernverbands, des Maschinen- und Betriebshilferings Ostallgäu, der Naturschutzverbände und der damalige Landrat Johann Fleschhut zur Gründungsversammlung. Der LPV Ostallgäu war der fünfzigste Landschaftspflegeverband, der in Bayern gegründet wurde. 

  

Über den Landschaftspflegeverband Ostallgäu

  

Zu den Mitgliedern des LPV Ostallgäu zählen neben 14 Institutionen rund 60 Privatpersonen, 34 Städte und Gemeinden im Landkreis sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Der LPV kümmert sich in Zusammenarbeit mit örtlichen Landwirten beispielsweise um die Mahd von Streuwiesen und Steilhängen, Moorrenaturierungen, Entbuschungen und die Neuanlage von Biotopen wie zum Beispiel Tümpeln, Feldgehölzen und Streuobstwiesen. Manche seltenen Pflanzen- und Tierarten des Landkreises stehen dabei besonders im Fokus.

  

Die meisten Landschaftspflegearbeiten werden mit staatlichen Mitteln gefördert, die der LPV bei den zuständigen Behörden beantragt. Dazu kommen noch Flächen, die im direkten Auftrag von Gemeinden, Institutionen und Firmen bewirtschaftet oder weiterentwickelt werden, vor allem ökologische Ausgleichsflächen. Auf diese Weise kann der LPV an die beauftragten Landschaftspfleger, dies sind meistens Landwirte aus der Region, zurzeit jährlich über 400.000 Euro auszahlen.   

 

Schulwegkosten

Schüler*innen weiterführender Schulen haben noch bis 31.10. die Möglichkeit, ihre im Schuljahr 2021/22 entstandenen Schulwegkosten ersetzt zu bekommen. Mehr auf www.ostallgaeu.de/schulweg 

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