Aktuelles

Mitteilung vom 25.11.2019

Landrätin Zinnecker besucht iwis smart connect in Rieden am Forggensee

„Die Firma ist ein Glücksfall für das gesamte Ostallgäu. Ich bewundere die enorme Innovationskraft dieses klassischen hidden champions. Darauf sind wir stolz“,...

Die ehemalige Unimet GmbH wurde bereits im Mai 2018 gemeinsam mit weiteren Werken der damaligen Unimet Group von der iwis-Holding aus München übernommen. Seitdem steht die ohnehin bereits beeindruckende Entwicklung des Standorts weiterhin auf Wachstum. Das Unternehmen beschäftigt vor Ort etwa 370 Mitarbeiter und fühlt sich nach Angaben der Unternehmensführung am Standort Rieden am Forggensee sehr wohl. „Wir fühlen uns vor Ort äußerst willkommen und möchten uns hier gerne weiterentwickeln“, betonte Dr. Peter Kreisfeld, CEO der der iwis smart connect GmbH. Zinnecker und Streif sicherten hier die Unterstützung seitens des Landkreises und der Gemeinde zu und zeigten sich äußerst erfreut, dass die iwis-Holding künftig auch die Immobiliengesellschaft der Firmengruppe an den Standort Rieden verlegen werde.

Zinnecker zeigte sich beeindruckt von dem Spezialisierungsgrad des Werkes, das in seinem Bereich nach eigenen Angaben zur Weltspitze gehört. „Mit unserem ausgeprägten Know-how und Experten-wissen auf dem Gebiet der hochpräzisen Blech-, Stanz und Biegetechnik, insbesondere der elektrischen Verbindungstechnik, bedienen wir Kunden weltweit mit unseren Bauteilen und hybriden Systemen“, erklärte Geschäftsführer Andreas Wagner. Die Landrätin warf einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen der Firma und lobte deren fortschrittlichen Geist und das Bekenntnis zum Standort Ostallgäu. Zum Abschluss übergab sie an beide Geschäftsführer zahlreiche Informationen rund um das Botschafter-Netzwerk des Landkreises in der Hoffnung, dass Kreisfeld und Wagner diesem beitreten und auf ihren Geschäftsreisen für das Ostallgäu als Top-Wirtschaftsstandort werben.

Mitteilung vom 19.11.2019

Landrätin erkundet Markt Obergünzburg auf dem E-Bike

Bei einer Radltour auf dem E-Bike hat Bürgermeister Lars Leveringhaus Landrätin Maria Rita Zinnecker den Markt Obergünzburg vorgestellt.

Generationsübergreifend mit einem Stopp bei Kindern und Senioren machte sich Landrätin Zinnecker ein Bild vom vielfältigen Angebot der viertgrößten Gemeinde im Ostallgäu. Erste Station mit dem Elektrofahrrad war der Waldkindergarten „Die Waldschnecken“. Seit dem vergangenen Jahr werden Kinder im gemeindeeigenen Wald oberhalb des Freibades Hagenmoos betreut. Bürgermeister Lars Leveringhaus unterstrich die Wichtigkeit einer naturpädagogischen Einrichtung in der Gemeinde. Landrätin Zinnecker ergänzte: „Kinder gewinnen somit eine positive Einstellung zur Natur und ihr Immunsystem wird gestärkt.“ Das Angebot wird gut angenommen: Derzeit sind alle Plätze belegt. Zudem habe der Waldkindergarten kein Problem, Personal zu finden, sagte Leiterin Siglinde Hollerbach. Mit einem Lied verabschiedeten die Kinder Bürgermeister und Landrätin.

Der nächste Ortstermin führte zur neuen Produktions- und Lagerhalle der Schmid GmbH Kunststofftechnik, die Martina Endres, Prokuristin und Tochter des Inhabers Josef Schmid, bei einer Führung zeigte. Seit 40 Jahren liegt der Schwerpunkt des Familienbetriebs in der Fertigung von Spritzteilen aus Thermoplasten, die etwa in Kindersitzen und in der Rehabilitations- und Elektrotechnik zum Einsatz kommen. Aufgrund Platzmangels in der bisherigen Produktionsstätte begann Schmid 2018 im Gewerbegebiet Riedfeld neue Hallen zu errichten.

Obergünzburger Senioren sind aktiv


Beim Monatstreffen der Aktiv-Senioren im AKKU-Treff überzeugte sich Landrätin Zinnecker vom vorbildlichen Engagement und dem großen Zusammenhalt der Gruppe. „Sie machen Obergünzburg lebenswert. Ihr Einsatz ist Gold wert und gleichzeitig unbezahlbar“, lobte Zinnecker die Aktiv-Senioren, die seit 53 Jahren bestehen. Die Rentner pflegen unter anderem die öffentlichen Grünanlagen, reparieren Ruhebänke und sorgen für die Instandhaltung der Wanderroute „Dillinger Weg“. Sprecher Harald John betonte, dass jedes der 18 Mitglieder sich mit seiner Kompetenz für das Gemeinwohl gerne einbringe. Den Aktiv-Senioren gehe es um Gemeinschaft und Geselligkeit.

Mitteilung vom 19.11.2019

„Globaler Filmherbst im Süden“ in der Filmburg Marktoberdorf

Am Samstag, 23. November 2019, findet die Veranstaltungsreihe „Globaler Filmherbst im Süden“ ihren Weg nach Marktoberdorf.

Die Stelle Ehrenamt Asyl lädt zum kostenlosen Kinobesuch in die Filmburg Marktoberdorf ein. Beim „Globalen Filmherbst im Süden“ werden aktuelle Filme gezeigt, die zur kritischen Auseinander-setzung mit globalen Fragestellungen und zum Engagement für eine nachhaltige Entwicklung ermuti-gen. Die Filme werden von den Filmemachenden vorgestellt und bieten spannende Einblicke in ver-schiedene Lebenswelten. Die beiden Organisatorinnen Isabel Costian (Ehrenamtskoordinatorin Asyl) und Julia Jäkel (Integrationslotsin) vom Landratsamt Ostallgäu freuen sich, dass der Landkreis „Teil dieser tollen Aktion“ sein darf.

Am Samstag, 23. November, wird ab 19.30 Uhr der Film „Bamboo Stories“ gezeigt – ein Dokumentar-film über das in Bangladesch unverzichtbare Baumaterial und Exportgut Bambus. Mit atemberauben-den Aufnahmen führt Filmemacher Shaheen Dill-Riaz die Zuschauerinnen und Zuschauer ein in die raue Welt einer Handvoll Männer, die seit Generationen Bambus fällen und das Holz mit riesigen Flö-ßen zu den Großhändlern in der Hauptstadt Dhaka bringen. Die Fahrt über 300 Kilometer mit 25.000 Baumstämmen dauert über einen Monat und ist voller Gefahren. Eine erschöpfende Arbeit, die nötig ist um das Überleben ihrer Familien zu sichern.

Regisseur stellt Film persönlich vor

Der Regisseur Shaheen Dill-Riaz ist bereits für weitere beeindruckende Filme dieser Art bekannt, wie beispielsweise „Korankinder“ und „Eisenfresser“. Er wird an diesem Abend in der Filmburg anwesend sein, den Film vorstellen und für anschließende Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Ein-lass ist um 19 Uhr, der Film wird um 19.30 Uhr beginnen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen gibt es bei der Stelle Ehrenamt Asyl: Isabel Costian, Ehrenamtskoordinatorin und Julia Jäkel, Integrationslotsin, Telefon 08342 911-510 u. -194, ehrenamt-asyl@lra-oal.bayern.de, www.ehrenamt-ostallgaeu.de/asyl

Mitteilung vom 08.11.2019

Familienbildungsnetzwerk: „Sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen“

Rund 90 Fachleute haben am dritten gemeinsamen Familienbildungsnetzwerk des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in Marktoberdorf teilgenommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Vortrag „Die sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen". Elke Schad von der Abteilung „Familienstützpunkt & Gleichstellung Kaufbeuren“ und Isabel Costian von der Familienbildungsstelle Ostallgäu begrüßten zahlreiche Fachkräfte aus der ganzen Region. Nach der Eröffnung durch die Jugendamtsleiter Petra Mayer und Alfred Riermeier wurde über den aktuellen Stand der gemeinsamen Familienbildungslandschaft informiert und auf verschiedene Angebote aufmerksam gemacht.
 
„Sprache“ der Kinder verstehen
 
Danach übernahm der Referent Jürgen Landa (Dipl.-Pädagoge) mit seinem Vortrag „Die sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen". Darin stellte er das Modell der Evolutionspädagogik vor. Dieses kann Eltern, Lehrern und Erziehern helfen, das Verhalten und die „Sprache" von Kindern grundsätzlicher und tiefer zu verstehen. Kindliche Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten und Schulprobleme sind Botschaften. Kinder teilten dadurch etwas mit und es liege am Gegenüber, ihre Sprache verstehen zu lernen, so Landa. Mit Schautafeln und praktischen Beispielen erläuterte Landa die sieben Stufen der Evolutionspädagogik und stieß dabei auf große Zustimmung bei seiner Zuhörerschaft. Die Teilnehmer*innen nahmen viele Anregungen für ihren Alltag mit.
 
Weitere Informationen erhalten Sie bei Isabel Costian, Familienbildungsstelle Ostallgäu, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, Telefon: 08342 911-510 und im Familienportal unter www.familie-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 04.11.2019

Gewinner des Wiese x 16-Fotowettbewerbs ausgezeichnet

Die Gewinner*innen erhielten Pflanzen- und Samengutscheine im Wert von 100 Euro, 75 Euro und 50 Euro.

V. l.: Ingrid Völker (Naturgartenplanerin von Wiese x 16), Anne Berkmüller (Umweltpädagogin von Wiese x 16), Eva Stangler (Fachkraft Naturschutz und Landespflege am Landratsamt), Ramona Riederer, Georg Guggemos, Emilia Theele, Anja Schäfer, Sabine Mändler, Georg Immerz (alle Gewinner), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Andreas Zasche (Leiter Naturschutz und Landespflege am Landratsamt). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

V. l.: Ingrid Völker (Naturgartenplanerin von Wiese x 16), Anne Berkmüller (Umweltpädagogin von Wiese x 16), Eva Stangler (Fachkraft Naturschutz und Landespflege am Landratsamt), Ramona Riederer, Georg Guggemos, Emilia Theele, Anja Schäfer, Sabine Mändler, Georg Immerz (alle Gewinner), Landrätin Maria Rita Zinnecker und Andreas Zasche (Leiter Naturschutz und Landespflege am Landratsamt). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Gewonnen haben:

 

  • 1) Kategorie "Schätze am Wegesrand"
    1. Platz: Blaulicht, Cornelia Nagel; 2. Platz: Goldener Moment am Wegesrand, Ramona Riederer; 3. Platz: Da staunst du!, Wolfgang Möhrer
  • 2) Kategorie "Kinder auf Entdeckungstour"
    1. Platz: Urwald der Ameisen, Emilia Theele; 2. Platz: Im Sumpfdotter-Blumenmeer, Sabine Mändler; 3. Platz: Osternest gefunden, Georg Immerz
  • 3) Kategorie "Tierische Bewohner der Blumenwiese"
    1. Platz: Natterwurz-Perlmutterfalter, Hochzeit und Puppe, Sabine Mändler; 2. Platz: Bambi im Sommerregen, Georg Immerz; 3. Platz: Biene im Wildblumenfeld, Anja Schäfer
  • 4) Kategorie "Naturnahes, öffentliches Grün"
    1.Platz Kirchenblumen, Georg Guggemos; 2. Platz: Wiese x 16 vor dem Grünen Zentrum 3, Christian Habel; 3. Platz: Wiese x 16 vor dem Grünen Zentrum, Christian Habel
       

„Die Freude am Entdecken merkt man allen 114 Fotos an, die bei uns angekommen sind“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. In jeder Kategorie („Schätze am Wegesrand“, „Kinder auf Entdeckungstour“, „Tierische Bewohner der Blumenwiese“ und „Naturnahes, öffentliches Grün“) wurden die Fotos auf Herz und Nieren geprüft. Die Jury, bestehend aus Tobias Ott (Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises), Anne Berkmüller (Umweltpädagogin des Projekts) sowie Andreas Zasche, Sarah Sagemann und Eva Stangler von der Unteren Naturschutzbehörde, hat es sich nicht leichtgemacht. Nicht nur die Fotoqualität, Bildkomposition, Licht und Perspektive, spielten dabei eine Rolle. Die Fotos mussten vor allem zur Kategorie passen und heimische Artenvielfalt abbilden. Alle Gewinner wurden zur Abschlussveranstaltung von Wiese x 16 eingeladen. Dort überreichte Landrätin Zinnecker den Fotograf*innen ihren Gewinn.

Mitteilung vom 04.11.2019

Projekt Wiese x 16 endet: Wo sind all die Blumen hin? Ins Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu ist dank Wiese x 16 aufgeblüht. 19.000 Quadratmeter heimischer Blumenwiese sind so entstanden.

Blumenwiese in Lengenwang. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Blumenwiese in Lengenwang. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

„Allen Beteiligten ist klar, dass wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen dürfen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Abschlussveranstaltung des Leader-Projekts im Landratsamt. Durch die beeindruckende Multivisionsshow von Roland Günter wurden alle Beteiligten zum Weitermachen auch nach Projektende motiviert.
 
Seit Mai 2017 läuft das mit 35.000 Euro über Leader 2014 – 2020 geförderte Projekt Wiese x 16 zum Schutz heimischer Blumenwiesen und ihrer Bewohner. Bei der Abschlussveranstaltung mit allen Projektbeteiligten – vom Bauhof bis zum Gartenbauverein, von der Förderstelle zum Bürgermeister bis zu den Vertretern des Entscheidungsgremiums der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e.V.“, das die Fördermittel für das Projekt befürwortet hat – wurde nach der Begrüßung von Landrätin Zinnecker ein Rückblick auf das Projekt gegeben. In den knapp zwei Jahren Laufzeit wurden 19.000 Quadratmeter an öffentlichen Grünflächen naturnah mit heimischem Regio-Saatgut angelegt. Außerdem wurden 3600 Stauden gepflanzt und 17.200 Frühjahrsblüher gesteckt. Im Rahmen von Wiese x 16 wurde neben der Umweltbildung, bei der um die 600 Schüler erreicht wurden, auch Öffentlichkeitsarbeit für die naturnahe Grünpflege geleistet. Nicht nur die Präsenz auf Veranstaltungen wie der Allgäuer Festwoche oder dem Schwäbischen Imkereitag, sondern auch die telefonischen Beratungen, die 30 Vorträge oder der Fotowettbewerb, haben viele Menschen im Ostallgäu zur Nachahmung auch im eigenen Garten animiert.
 
Multivisionsshow: Die Schönheit der heimischen Artenvielfalt
 
Ein großes Dankeschön ging auch an die Naturgartenplanerin des Projekts, Ingrid Völker, und Anne Berkmüller, Umweltpädagogin des Projekts. Ein Höhepunkt des Abends war die Multivisionsshow des Fotografen Roland Günter. Durch die Nahaufnahmen wird nicht nur die Schönheit der heimischen Artenvielfalt sichtbar, man taucht geradezu ein in die spannenden Verhaltensweisen. Allen Beteiligten wurde vor Augen geführt, dass die naturnahe Grünflächengestaltung mit heimischem Regio-Saatgut eine unglaubliche Artenvielfalt direkt vor unserer Haustüre schaffen kann.
 
Mit dieser Motivation, dem entstandenen Umweltnetzwerk und dem aus dem Projekt hervorgegangenen Handlungsleitfaden zur Anlage und Pflege naturnaher Grünflächen wird Wiese x 16 in den Modellgemeinden auch nach Förderende weitergeführt und auch bei weiteren Gemeinden umgesetzt werden. Landrätin Zinnecker ist sicher: „Wir haben mit Wiese x 16 Pionierarbeit geleistet und das Ostallgäu wird weiterblühen.“

Mitteilung vom 29.10.2019

„bergaufland Ostallgäu“ belohnt Bürgerengagement mit insgesamt 13.200 Euro

Sechs ausgewählte Ostallgäuer Initiativen sind über LEADER 2014 - 2020 geförderte Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ ausgezeichnet worden.

Von links nach rechts sitzend: Martina Leiss-Hannappel (Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Barbara Schempp (Bürgerstiftung Ostallgäu), Olaf Jung (Vorsitzender Agenda Mauerstetten e.V.) und Monika Schubert (2. Vorsitzende Menschen im Aufwind e.V.).  Von links nach rechts (stehend): Heiko Gansloser (Geschäftsführer bergaufland Ostallgäu e.V./Regionalmanager Landkreis Ostallgäu), Katrin Heller-Breer (Vorsitzende Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Erwin Stockmaier (Bürgerstiftung Ostallgäu), Joachim Budjarek, Harriet Budjarek (beide Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH), Gerhard Schempp (Vorsitzender Bürgerstiftung Ostallgäu), Dr. Alois Kling (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Vorsitzende bergaufland Ostallgäu e.V.), Wolfgang Mühlbauer, Daniela Hibler (beide Freiwillige Feuerwehr Blonhofen e.V.) und Jürgen Schwarz (2. Vorsitzender bergaufland Ostallgäu e.V.).

Von links nach rechts sitzend: Martina Leiss-Hannappel (Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Barbara Schempp (Bürgerstiftung Ostallgäu), Olaf Jung (Vorsitzender Agenda Mauerstetten e.V.) und Monika Schubert (2. Vorsitzende Menschen im Aufwind e.V.). Von links nach rechts (stehend): Heiko Gansloser (Geschäftsführer bergaufland Ostallgäu e.V./Regionalmanager Landkreis Ostallgäu), Katrin Heller-Breer (Vorsitzende Hospiz Südliches Ostallgäu e.V.), Erwin Stockmaier (Bürgerstiftung Ostallgäu), Joachim Budjarek, Harriet Budjarek (beide Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH), Gerhard Schempp (Vorsitzender Bürgerstiftung Ostallgäu), Dr. Alois Kling (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Vorsitzende bergaufland Ostallgäu e.V.), Wolfgang Mühlbauer, Daniela Hibler (beide Freiwillige Feuerwehr Blonhofen e.V.) und Jürgen Schwarz (2. Vorsitzender bergaufland Ostallgäu e.V.).

„Für uns ist es wichtig, Bürgerengagement nicht nur vom Schreibtisch aus zu loben, sondern aktiv zu unterstützen. Daher fördert die LAG ‚bergaufland Ostallgäu e. V.‘ verschiedene Akteure über das Projekt “Unterstützung Bürgerengagement‘“, erklärte die Vorsitzende der LAG, Landrätin Maria Rita Zinnecker, bei der Auszeichnungsveranstaltung. Das Projekt sei sehr wertvoll, da hier mit wenigen finanziellen Mitteln bedeutsame Anerkennung und Wirkung erzielt werden können, sagte der zweite LAG-Vorsitzende Jürgen Schwarz. „Das Ziel des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums, mit dem neuen LEADER-Projekt "Bürgerengagement" schnell und unkompliziert ehrenamtliche Initiativen mit kleineren Förderbeträgen zu unterstützen, ist voll aufgefangen", sagte Dr. Alois Kling, Leiter des für LEADER zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. Er setze sich stark dafür ein, dass ab der neuen Förderperiode 2021 dieser Verfügungsfonds für Lokale Aktionsgruppen in Höhe von bisher 20.000 Euro deutlich aufgestockt werde.
 
In einem zweiten Aufruf des Vereins wurden rund 13.200 Euro zur Verfügung gestellt. Das Entscheidungsgremium der LAG wählte aus den eingegangenen Anfragen sechs Einzelmaßnahmen aus. „Die sechs Vorhaben heben sich vor allem durch besondere soziale gesellschaftliche Aktivität hervor“, sagte Schwarz. Über die Anerkennung freuten sich die Bürgerstiftung Ostallgäu (Klassik-für-Kinder: Jährliche Oper in 2019), die Agenda Mauerstetten e.V. (Ort des Austausches: Küchenzeile am Stockerberg), der Verein Hospiz Südliches Ostallgäu e.V. (Trauercafé Lichtblick: Mobiliar), die Lebenskonzepte-Budjarek gGmbH (Betreutes-Mutter-und-Kind und Mädchen-Wohnen: Mehrtägiger Ausflug in der Region) und die Freiwillige Feuerwehr Blonhofen e.V. (Leben Retten in Kaltental: Erste-Hilfe-Kurse). Für die Übergabe der Urkunden war der bergaufland Ostallgäu e.V. zu Gast im mobilé in Marktoberdorf. Dort ist der Verein Menschen im Aufwind aktiv, der ebenfalls zu den im zweiten Aufruf der LAG ausgezeichneten lokalen Akteuren gehört. Dessen Sommercamp für Kinder und Jugendliche 2019 fand bereits in den Sommerferien statt.
 
„Wir wünschen für die Umsetzung der Maßnahmen gutes Gelingen und hoffen, dass wie schon im ersten Aufruf – den wir bereits 2017 durchgeführt haben – tolle Projekte entstehen, die durch besonderes Engagement begeistern“, sagte Schwarz. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.