Aktuelles

Mitteilung vom 24.09.2018

Neue Kursreihe zum Übergang in den Ruhestand

Der Kurs soll Menschen im oder mit bevorstehendem Ruhestand dazu inspirieren, neue Betätigungsfelder zu finden und so Interessen und Engagement aktiv zu nutzen.

Der Landkreis Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren die Kursreihe „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ Ruhestand AKTIV an. Anmeldung ist ab sofort über die Volkshochschule Marktoberdorf möglich.
 
Der Kurs „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ bietet die Möglichkeit, mit dem ProfilPASS® das individuelle Berufsleben zu reflektieren, Ideen für Neues zu entwickeln sowie Chancen zu entdecken. Zudem wird aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs vom zertifizierten ProfilPASS®-Berater Bernhard Riedel. Die Bildungsberatung gibt Impulse und viele wichtige Informationen. Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen diesen Kurs. Die Teilnahmegebühr inklusive Kursunterlagen beträgt daher nur 49 Euro. „Es ist wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen. Dieser Kurs gibt den Menschen für Ihren neuen Lebensabschnitt Perspektiven“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu.
 
Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 11.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 23. Oktober, 30. Oktober, 6. November, 13. November und 20. November 2018. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Marktoberdorf, Telefon 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de.

Mitteilung vom 24.09.2018

Menschen mit Demenz dürfen an Wahlen teilnehmen

Dass auch Menschen mit Demenz ihre Stimme abgeben dürfen, darauf weist Stephan Vogt, Demenzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu, hin.

„Sie werden nur dann aus dem Wählerverzeichnis gestrichen, wenn ein Betreuungsgericht eine umfassende rechtliche Betreuung angeordnet hat“, sagt Vogt. Dann erhielten sie keine Wahlbenachrichtigung mehr. Es ist auch erlaubt, jemanden beim Ausfüllen des Wahlscheins nach seinen Wünschen zu unterstützen. Nicht erlaubt und strafbar ist jede Form der Beeinflussung und Manipulation der Wahlentscheidung.
 
Vogt erklärt, dass es sich beim Wahlrecht um ein persönliches Recht handelt, das Menschen mit Demenz grundsätzlich nicht ausschließt. Es ist weder auf Angehörige noch andere Betreuungspersonen übertragbar. Das Vorliegen einer Demenzerkrankung führt nicht automatisch zum Ausschluss von der Wahlberechtigung. Demenzkranke können allerdings dann vom Wahlrecht ausgeschlossen sein, wenn für sie eine rechtliche Betreuung besteht und der Aufgabenkreis „alle Angelegenheiten“ umfasst. In diesem Fall wird die betreffende Person aus dem Wählerverzeichnis gestrichen. Ist jedoch eine rechtliche Betreuung angeordnet, die sich lediglich auf die Bereiche Vermögensverwaltung und Gesundheitsvorsorge bezieht, ist das Wahlrecht grundsätzlich nicht eingeschränkt.
 
Wahlrecht ist Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
 
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft informiert zudem, dass Menschen mit Demenz mit Unterstützung von Angehörigen oder von Pflegekräften wählen dürfen. Pflegende sollten demnach den Betroffenen Hilfe anbieten und sie gegebenenfalls beim Ausfüllen des Wahlscheins unterstützen. Dabei müssen sie jedoch gleichzeitig das Wahlgeheimnis achten, das heißt, dass Wahlentscheidungen nicht beobachtet oder rekonstruiert werden dürfen. Menschen mit Demenz, die in stationären Einrichtungen versorgt werden, haben ein Recht darauf, ihr Wahlrecht uneingeschränkt auszuüben. Benötigen Heimbewohner*innen Hilfe beim Aufsuchen der Wahllokale oder dem Versand der Briefwahl-Dokumente, sind die Heime verpflichtet, hier Hilfestellung zu geben, denn die Ausübung des höchstpersönlichen Wahlrechts ist als Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu werten. Einrichtungen haben Hilfe zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft im Rahmen ihrer vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Heimbewohnern zu gewährleisten und dürfen dafür kein gesondertes Entgelt verlangen.
 
Kontakt: Stephan Vogt, Ostallgäuer Demenzkonzept, Telefon 08342 911-624, E-Mail: stephan.vogt(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 24.09.2018

Kliniken-Verwaltungsrat trifft wegweisende Entscheidungen

Unter anderem wurde der Vertrag mit Vorstand Ute Sperling wurde und die Einrichtung eines zusätzlichen Vorstandspostens beschlossen.

„Die hochwertige medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren sicherzustellen, ist für uns Verwaltungsräte die größte Aufgabe und Pflicht“, sagt Zinnecker. „Ein Signal, dieser Verpflichtung nachzukommen, ist die Verlängerung des Vorstandsvertrages mit Ute Sperling. Unter ihrer Führung haben sich die Häuser medizinisch und wirtschaftlich positiv entwickelt. Darum setzen wir auf Kontinuität. Sollte die wirtschaftliche Entwicklung anhalten, kommt das Ziel, im Jahr 2021 eine schwarze Null schreiben zu können, in greifbare Nähe. Trotzdem stehen wir im Krankenhauswesen vor weiteren großen Herausforderungen.“
 
Aufgrund der vielfältigen Aufgaben und der sich verändernden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen entschied der Verwaltungsrat, die Führungsstruktur im Klinikunternehmen breiter aufzustellen. Zinnecker und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse wurden vom Verwaltungsrat beauftragt, einen zweiten Vorstand zu suchen. Der solle dann im Schulterschluss mit Sperling agieren. „Wir werden den Prozess jetzt einleiten, gemeinsam mit einer professionellen Agentur den Markt sondieren und dann Bewerber präsentieren“, sagt Zinnecker.
 
Für die Geburtshilfen in Kaufbeuren und Füssen hat Zinnecker eine gute Nachricht parat: „Ich habe mich mit der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml persönlich in Verbindung gesetzt und konnte erreichen, dass wir zusätzlich zur Förderung der Hebammenversorgung für unsere Geburtsstationen in Kaufbeuren und Füssen für die Abteilung in Füssen, aufgrund der besonderen Lage, eine Förderung nach Defizitausgleich erhalten.“ Laut Kriterien für den Defizitausgleich, ist Füssen eigentlich nicht förderfähig, da es weniger als 50 Prozent der Geburten der Kommune erreicht. Da dies im ländlichen Raum aber schwierig zu realisieren ist, konnte Zinnecker eine Ausnahme durchsetzen. Das Förderprogramm des Freistaates Bayern für die Geburtshilfen besteht aus den Säulen Hebammenversorgung (40 Euro Pauschalförderung pro Geburt) und Defizitausgleich für Geburtshilfeabteilungen (für Häuser bis 800 Geburten, die nach bisheriger Vergütung der Fallpauschale nicht auskömmlich wirtschaften können). Da das Klinikum Kaufbeuren mit 950 Geburten über der Bemessungsgrenze liegt, ist es für eine Förderung zum Defizitausgleich definitiv ausgeschlossen.

Mitteilung vom 07.09.2018

„VerA“ sucht weitere Ehrenamtliche zur Ausbildungsbegleitung

Sie sollen Jugendlichen vor und während der Ausbildung individuell beratend zur Seite stehen und Ausbildungsabbrüche verhindern.

Zur Begleitung von Auszubildenden sucht das Mentorenprogramm VerA weiterhin ehrenamtliche Senior-Expertinnen und -Experten. Ziel dieses Tandem-Modells ist die Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen (VerA). Der Landkreis Ostallgäu unterstützt die bundesweite Initiative gemeinsam mit den Städten Kaufbeuren und Kempten sowie dem Landkreis Oberallgäu.
 
Das bundesweite Programm des Senior Experten Service (SES) ist kostenlos und richtet sich an alle jungen, unterstützungssuchenden Menschen vor und während der Ausbildung – unabhängig von Alter, Herkunft oder beruflicher Richtung. Die Dauer, den Rahmen und die Inhalte der Zusammenarbeit legt jedes Tandem gemeinsam fest. Die Erfolgsquote ist hoch: über 80 Prozent der Tandems erreichen ihr Ausbildungsziel. Nicht zuletzt deshalb unterstützt Landrätin Maria Rita Zinnecker das Programm ausdrücklich: „In Zeiten des Fachkräftemangels ist es eminent wichtig, die Auszubildenden an die Hand zu nehmen und erfolgreich durch die Ausbildung zu begleiten. Wer könnte das besser als ein erfahrener Mentor“, sagt Zinnecker.
 
Bereits Anfang Juni dieses Jahres fanden in Marktoberdorf und Sonthofen zwei Infoveranstaltungen zur Initiative VerA statt. Dabei konnten über 20 neue Senior-Expertinnen und Experten in der Region gewonnen werden. Die Informationsveranstaltungen galten als Auftakt der Initiative VerA im Allgäu. „Gerade für junge Menschen, denen die Ausbildung Probleme bereitet, ist diese Initiative eine große Chance. Anhaltende Klagen über Ausbildungsabbrüche und den Fachkräftemangel zeigen, wie wichtig unsere Arbeit ist“, sagt Roland Müller, ehrenamtlicher Regionalkoordinator der Initiative im Allgäu.
 
Als ehrenamtliche Begleiterin oder ehrenamtlicher Begleiter ist jeder willkommen, der seine Berufs- und Lebenserfahrung an junge Menschen weitergeben und zum Erfolg ihrer abgeschlossenen Berufsausbildung oder -vorbereitung beitragen möchte. Wer weitere Informationen oder eine ehrenamtliche Begleitung übernehmen möchte, kann sich an den Regionalkoordinator für den Bereich Allgäu, Roland Müller (E-Mail: kempten(at)vera.ses-bonn.de; www.vera.ses-bonn.de; Telefon: 0172 6069350), wenden.

Mitteilung vom 06.09.2018

Dialog mit Wirtschaftsminister Pschierer: Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat fordert bessere Rahmenbedingungen

Das Treffen mit Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer fand bei bei der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten statt.

Dem Dialog ging eine Führung durch das Werksgelände der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten voraus. Auf dem Bild: Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsführung Ferdinand Mayr (4. v. r.), Landrätin Maria Rita Zinnecker (links daneben), Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (links daneben), Geschäftsführer Günther Klingler (links daneben) sowie Mitglieder des Ostallgäuer Wirtschaftsbeirats. Bildquelle: Firma Chr. Mayr GmbH + Co. KG, Hermann Bestle

Dem Dialog ging eine Führung durch das Werksgelände der Firma Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten voraus. Auf dem Bild: Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsführung Ferdinand Mayr (4. v. r.), Landrätin Maria Rita Zinnecker (links daneben), Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (links daneben), Geschäftsführer Günther Klingler (links daneben) sowie Mitglieder des Ostallgäuer Wirtschaftsbeirats. Bildquelle: Firma Chr. Mayr GmbH + Co. KG, Hermann Bestle

Pschierer stellte sich den drängenden Themen der Ostallgäuer Wirtschaft und lobte das strategische Vorgehen des Landkreises. Eingeladen hatte die Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
In der Diskussionsrunde nahm Pschierer Stellung unter anderem zu den Themen Fachkräftemangel, Digitalisierung und Bürokratieabbau. Auch Arbeitszeitregelungen, steuerliche Gestaltung im Tourismus- und Gastgewerbe und die Energiewende wurden behandelt. Zuvor wurden die Gäste von der Geschäftsführung der Firma Mayr, Günther Klingler und Ferdinand Mayr, mit einer Firmenpräsentation im modernen Kommunikationszentrum mayr.com begrüßt. Es folgte eine Führung über das Werksgelände.
 
Minister lobt Standortstrategie „Zukunftsvision 2036“ als bayernweites Vorbild
 
„Mich freut es, wie Sie hier regionale Entwicklungsziele strategisch und vor allem gemeinsam angehen. Sie blicken über den Tellerrand und behandeln Themenkomplexe, die über einzelbetriebliche Entwicklungen weit hinausgehen. Bayernweit gibt es in dieser Intensität nur wenige Bespiele“, lobte der Staatsminister das vom Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat erarbeitete Strategiepapier „Zukunftsvision 2036“. Im Namen des Ostallgäuer Wirtschaftsbeirats übergab Zinnecker symbolisch eine große Stellschraube aus Holz und forderte: „Schrauben Sie mit an den politischen Rahmenbedingungen, die für ein erfolgreiches Wirtschaften unserer Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind. Wir können viel vor Ort bewegen, für eine Vielzahl an Herausforderungen benötigen wir jedoch auch die große Politik.“

Mitteilung vom 04.09.2018

Ausstellung „Schmetterlinge im Günztal“ im Landratsamt

Im Foyer des Landratsamtes ist aktuell die Ausstellung „Schmetterlinge im Günztal“ zu sehen. Sie zeigt Bilder der Naturfotografen Ulrike und Achim Buhani.

Eröffneten die Ausstellung im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Fotograf Achim Buhani, Lars Leveringhaus (Bürgermeister Obergünzburg), Fotografin Ulrike Buhani, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Michael Nett (Vorstand Stiftung Kulturlandschaft Günztal) und Peter Guggenberger-Waibel (Gebietsbetreuer Günztal und Projektleiter der Stiftung Kulturlandschaft Günztal). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu, Dr. Eva Stangler

Eröffneten die Ausstellung im Landratsamt Ostallgäu (v. l.): Fotograf Achim Buhani, Lars Leveringhaus (Bürgermeister Obergünzburg), Fotografin Ulrike Buhani, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Michael Nett (Vorstand Stiftung Kulturlandschaft Günztal) und Peter Guggenberger-Waibel (Gebietsbetreuer Günztal und Projektleiter der Stiftung Kulturlandschaft Günztal). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu, Dr. Eva Stangler

Die Naturfotografen aus Obergünzburg präsentieren in der Ausstellung die besten Motive aus insgesamt über 330 fotografierten Schmetterlingsarten. Einige der Bilder zeigen seltene oder gar gefährdete Arten wie den Blauschillernden Feuerfalter oder den Randring-Perlmuttfalter. Dabei sind nicht nur Bilder der allseits beliebten Tagfalter zu sehen, sondern auch die unbekannteren Nachtfalter. Oft als „Motten“ verkannt ist auf den Fotos zu sehen, wie vielfältig auch diese Tiere sind. Initiatoren der Ausstellung sind die Stiftung Kulturlandschaft Günztal und die Ortsgruppe Obergünzburg des Bund Naturschutz.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker wies bei der Eröffnung auf die Bedeutung des Artenerhalts hin. Der Landkreis unterstütze diesen unter anderem mit dem Projekt „Wiese x 16“  zur Förderung heimischer Blumenwiesen und der Umweltbildung. Anschließend berichteten Peter Guggenberger-Waibel, Gebietsbetreuer Günztal und Projektleiter der Stiftung Kulturlandschaft Günztal, und Rosemarie Mayr, Vorsitzende der Ortsgruppe Obergünzburg des Bund Naturschutzes, wie die beiden Naturschutzorganisationen der Natur und damit auch den Schmetterlingen an der Günz wieder mehr Raum geben. Im Anschluss gaben Ulrike und Achim Buhani Hintergrundinfos zur Entstehung ihrer Fotos.
 
Die Ausstellung ist noch bis zum 21. September 2018 im Foyer des Landratsamts während der Öffnungszeiten des Bürgerservice (montags und dienstags 7.30–17.30, mittwochs 7.30–12.30, donnerstags 7.30–19.00 und freitags 7.30–12.30 Uhr) zu sehen.

Mitteilung vom 30.08.2018

Netzwerk KAB: Kreiseigene Senioren-und Pflegeheime bekommen Urkunde

Übergeben wurden die Urkunden von Ulrich Gräf, Sprecher der KAB und Prof. Dr. Alexander Schraml im Rahmen einer gemeinsamen Klausurtagung.

Vordere Reihe v. l.:  die drei Leiterinnen der kreiseigenen Senioren- und Pflegeheime, Jutta Wild (Obergünzburg), Bettina Aernecke (Waal) und Sabine Kil (Buchloe). Hintere Reihe v. l.: Sprecher der KAB, Ulrich Gräf und Prof. Dr. Alexander Schraml

Vordere Reihe v. l.: die drei Leiterinnen der kreiseigenen Senioren- und Pflegeheime, Jutta Wild (Obergünzburg), Bettina Aernecke (Waal) und Sabine Kil (Buchloe). Hintere Reihe v. l.: Sprecher der KAB, Ulrich Gräf und Prof. Dr. Alexander Schraml

Seit dem Jahr 2015 sind die kreiseigenen Senioren-und Pflegeheime Buchloe, Obergünzburg und Waal Mitglied bei der Kommunalen Altenhilfe Bayern (KAB), einem Netzwerk kommunaler bayerischer Pflegeeinrichtungen und Altenhilfeträger der Landkreise, Städte, Märkte und Gemeinden. Die KAB umfasst 15 Mitglieder und repräsentiert insgesamt rund 3.600 Betten. Im Rahmen der ersten gemeinsamen Klausurtagung, die in Beilngries stattfand, wurde nun offiziell die Mitgliedsurkunde überreicht.
 
Ziele der KAB sind es, eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung mit Pflegeleistungen – insbesondere in Pflegeheimen – zu sichern und die finanzielle Unterstützung durch den Freistaat Bayern zu verbessern. Weiterhin sollen die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunen bei der Altenpflege im Interesse einer optimalen Daseinsvorsorge erhalten und erweitert werden. Darüber hinaus sollen ein Know-how-Transfer und die gegenseitige Unterstützung zwischen den kommunalen Trägern gefördert werden. Dies erfolgt im engen Zusammenwirken mit den kommunalen Spitzenverbänden, die Interessen der kommunalen Pflegeeinrichtungen und Altenhilfe gegenüber den Sozialhilfeträgern, den Pflegekassen, den Wohlfahrtsverbänden, den Verbänden privater Pflegeheime und dem Freistaat Bayern vertreten.

Mitteilung vom 22.08.2018

Trainingsreihe für geflüchtete Frauen erfolgreich fortgeführt

Bei der zweiten Ausgabe der Trainingsreihe haben zwölf Frauen unter anderem über Bildung diskutiert und Perspektivenwechsel geübt.

Bereits zum zweiten Mal hat die Stelle Ehrenamt Asyl des Landkreises Ostallgäu ihre Trainingsreihe für geflüchtete Frauen angeboten. Auch die Fortsetzung der Veranstaltung war ausgebucht – dieses Mal mit insgesamt zwölf Teilnehmerinnen aus Tadschikistan, dem Iran und Syrien. Durch die eigens angebotene Kinderbetreuung können auch Frauen mit Klein- und Kleinstkindern an der Schulung teilnehmen. Diesen Frauen ist der Besuch regulärer Angebote wie den Integrationskursen meist nicht möglich.
 
Für die Trainingsreihe hat das Team Ehrenamt Asyl mehrere Kooperationspartner mit ins Boot geholt. Schwerpunkt der interkulturellen Schulung lag auf kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, der Bedeutung von Werten und Normen sowie der Eigen- und Fremdwahrnehmung. Um frauenspezifische Themen aus dem Alltag der geflüchteten Frauen ging es bei einer Trainingseinheit mit einer Beraterin der staatlichen anerkannten Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae e. V.
Abschluss des Kurses bildete eine Verkehrsschulung in Zusammenarbeit mit der Polizei Marktoberdorf.
 
Fragen werden aus unterschiedlichen Perspektiven beantwortet
 
Welchen Stellenwert habe ich in der Gesellschaft? Welche Bedeutung hat Bildung? Welche Regeln muss ich einhalten? Diesen und ähnlichen Fragen und Vergleichen können sich die geflüchteten Frauen bei der speziellen Trainingsreihe stellen. Sie haben dabei die Möglichkeit, Grenzen zu diskutieren, mehr über die Zusammenhänge zwischen Religion, Sozialisation und dem alltäglichen Leben zu erfahren und Perspektivenwechsel zu üben. So lernen sie nicht nur Einiges über Deutschland, sondern können auch aus dem Leben in ihren Heimatländern erzählen.
 
Das Training fand an fünf Vormittagen in fünf aufeinanderfolgenden Wochen statt. Auskünfte zur Trainingsreihe gibt es beim Team Ehrenamt Asyl Isabel Costian und Christina Panje unter Tel. 08342 911-510 oder -194 (E-Mail: ehrenamt-asyl(at)lra-oal.bayern.de).

Mitteilung vom 16.08.2018

Erlebnistag in der Natur als Dankeschön für Ostallgäuer Ehrenamtliche

Der Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker zu einem Erlebnistag im Erlebnispädagogikzentrum Outward Bound waren 34 Ehrenamtliche gefolgt.

Die Teilnehmer des Erlebnistags mit Outward Bound haben den Tag in Schwangau genossen.

Die Teilnehmer des Erlebnistags mit Outward Bound haben den Tag in Schwangau genossen.

Die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte, denen diese im März 2017 als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement verliehen wurde, konnten sich zwischen Aktionen wie Floßbauen, Wandern im Bachbett und Klettern im Hochseilgarten entscheiden.
 
Die 34 Teilnehmer wurden im Erlebniszentrum Outward Bound in Schwangau von Julia Grimm, Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Ostallgäu, und Manuel Wenzel, Leiter des Bildungszentrums Outward Bound Schwangau, empfangen. „Wir haben dieses Mal ein besonderes Dankeschön für die Inhaber der Ostallgäuer Ehrenamtskarte organisiert. Die Aktionen mit Outward Bound sollen Freude bereiten, den Mut, über die eigenen Grenzen zu gehen, vermitteln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern“, sagte Julia Grimm.
 
„Wertvolle Anerkennung“
 
Die Ehrenamtlichen teilten sich in drei Gruppen auf und starteten in den Nachmittag. Die Wandergruppe begann ihre Tour im nahegelegenen Flussbett. Nasses Geröll, Äste und Wurzeln boten keinen vorgegebenen Pfad, dafür jede Menge Optionen, den eigenen Weg zu finden. Der Bannwaldsee war das Ziel der Floßbauer. Nach einer kurzen Wanderung zum See bauten die Teilnehmer ihre eigenen Flöße aus Regentonnen, Brettern und Seilen und stachen dann auf diesen in See. Die dritte Gruppe hatte sich im hauseigenen Klettergarten in luftige Höhe begeben. Je drei Kletterer bildeten ein Team: Zwei sichern und einer klettert.
 
Nach getaner Arbeit ließen die Gäste den Tag mit Aussicht auf die Allgäuer Alpen und mit einem Abendessen ausklingen. „Der Tag heute war wie Urlaub. Ich konnte richtig abschalten und den Tag genießen. Die Einladung dazu ist für mich eine wertvolle Anerkennung“, sagte Angelika Schinko-Herb, die ehrenamtlich in Görisried als Seniorenbeauftragte und Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe tätig ist.
 
Informationen zur Arbeit der Servicestelle EhrenAmt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom

Innovation und Technik: der „Inno Truck“ in Füssen

Das Ausstellungsfahrzeug zeigt mit Experimentierstationen und digitalen Medien, wie Technik und Innovation unser Leben gestalten.

Der InnoTruck im Pausenhof des Gymnasiums Füssen. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Der „InnoTruck“ hat vor kurzem zwei Tage Station in Füssen gemacht. An dem Programm, organisiert von der Bildungsregion Ostallgäu, haben alle weiterführenden Schulen in Füssen teilgenommen. Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche waren vom „InnoTruck“ begeistert.
 
Wie sieht Kaffeepulver unter einen Rasterelektronenmikroskop aus? Was passiert bei der Elektrolyse? Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge gibt es für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler? Das sind nur ein paar der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), mit denen sich Kinder und Jugendliche bei einem Besuch des Ausstellungsfahrzeugs InnoTruck mit Multimediamitteln und eigenen Experimentierstationen beschäftigten.
 
„Aha-Effekt“ bei allen
 
Die wissenschaftlichen Projektbegleiter des Trucks, Biologe Dr. Dominik Klinkenbuß und Chemiker René Nowak, führten die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. An dem Programm nahmen das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Mittelschule, die Realschule und das Gymnasium in Füssen teil. Die Schulleitungen und die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. Der InnoTruck hat großes Interesse und viel Wissbegierde für Technik und Innovation bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, was auch Dr. Klinkenbuß und Herr Nowak bestätigten, die nach den Führungen noch viele Fragen beantworten mussten.
 
Am zweiten Tag in Füssen war auch Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich den „InnoTruck“ anzusehen. Der „Aha-Effekt“ zu den oben genannten Fragen stellte sich dabei nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den erwachsenen Besuchern ein.  Der „InnoTruck“ war am vorangegangenen Montag und Dienstag in Kaufbeuren im Innova-Park. Die „InnoWoche“ wurde vom Bildungsbüro Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Bildungskoordination des Landkreises Ostallgäu im Rahmen des Bildungsschwerpunkts „MINT-Förderung“ organisiert.