Aktuelles

Mitteilung vom 09.04.2026

LEADER: Nur noch wenige Fördermittel verfügbar

Wer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich deshalb zeitnah an die Geschäftsstelle wenden.

Wer im Ostallgäu noch eine Projektidee mit Unterstützung von LEADER umsetzen möchte, sollte sich zeitnah an die Geschäftsstelle wenden: Für die laufende Förderperiode bis 2027 stehen nur noch rund 530.000 Euro an Zuschüssen zur Verfügung. Insgesamt waren dem Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, für die Förderperiode von LEADER 2023 bis 2027 rund 1,92 Millionen Euro an Fördermitteln zugeteilt.

 

Gefördert werden können Projekte von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen, Verbänden und Kommunen, die mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins entsprechen und die Fördervoraussetzungen von LEADER erfüllen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung.

 

Insbesondere in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität sowie Landwirtschaft, Umwelt und Natur sind noch Projektideen wünschenswert. Aber auch in den Themenschwerpunkten Sozialer Zusammenhalt, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie Tourismus kann noch gefördert werden. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.

 

Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt. Dieses entscheidet über die grundsätzliche Förderwürdigkeit im Rahmen von LEADER. Im Anschluss kann der Förderantrag beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten gestellt werden.

 

Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 08.04.2026

Digitale Teilhabe im Verein stärken: Workshop für Ehrenamtliche

Der Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird von der Servicestelle Ehrenamt angeboten.

Wie können Vereine ihre digitalen Angebote so gestalten, dass möglichst alle Menschen daran teilhaben können? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fortbildung „Digitale Teilhabe: Barrierearm informieren, austauschen und gestalten“, zu der Ehrenamtliche herzlich eingeladen sind. Der Workshop findet am Dienstag, 28. April 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt statt und wird im Rahmen der Initiative „digital verein(t)“ von der Servicestelle Ehrenamt angeboten.

 

Die Digitalisierung eröffnet viele neue Möglichkeiten für Vereine, den Austausch zu fördern, Informationen bereitzustellen und Menschen zu erreichen. Gleichzeitig zeigt sich, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von digitalen Angeboten profitieren können. Genau hier setzt der Workshop an. Er vermittelt praxisnah, wie digitale Zugänge möglichst niedrigschwellig und barrierearm gestaltet werden können.

 

Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Wie können Vereine das Thema digitale Teilhabe aktiv angehen? Wie lassen sich Inhalte für Internetseiten und soziale Netzwerke verständlich und zugänglich aufbereiten? Wie kann die eigene Website auf Barrierefreiheit überprüft werden? Und was ist bei leichter Sprache sowie bei Bild- und Videomaterial zu beachten? Auch die Frage, wie soziale Medien genutzt werden können, um möglichst viele unterschiedliche Personengruppen zu erreichen, wird im Workshop behandelt.

 

Neben fachlichem Input erhalten die Teilnehmenden konkrete Beispiele, praktische Tipps und digitale Werkzeuge, mit denen sich das neu erworbene Wissen direkt im Vereinsalltag umsetzen lässt. Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Ehrenamtliche, die nach Unterstützungsangeboten suchen und ihre Vereinsarbeit digital inklusiver gestalten möchten.

 

Anmeldungen sind über das Anmeldeformular auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de/digital-vereint oder direkt bei der Servicestelle EhrenAmt über 08342 911-290 oder -674 sowie per E-Mail an ehrenamt(at)ostallgaeu.de möglich.

 

Mitteilung vom 08.04.2026

Familienbildungsnetzwerk: Impulse für Fachkräfte und Jubiläum der Familienstützpunkte

Rund 60 Fachkräfte, die mit Familien arbeiten, sind zum jährlichen Familienbildungsnetzwerk im Landratsamt zusammengekommen.

Auf dem Foto: Referentin Andrea Länger. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Isabel Costian

Auf dem Foto: Referentin Andrea Länger. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Isabel Costian

Auf dem Programm standen Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Familienbildung, zum 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu, zur Weiterentwicklung der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu sowie ein Vortrag zum Thema Selbstfürsorge und Achtsamkeit.

 

Aktuelles aus der Arbeit der Familienbildungsstellen des sowie der Familienstützpunkte haben Isabel Costian vom Landratsamt Ostallgäu und Lorena Foges von der Stadt Kaufbeuren vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem 10-jährigen Bestehen der vier Familienstützpunkte im Ostallgäu in Buchloe, Füssen, Marktoberdorf und Obergünzburg. Seit 2016 wurden die Angebote stetig weiterentwickelt, die Fachkraftstunden ausgebaut und die Standorte eng in die örtlichen Familiennetzwerke eingebunden. Im Jubiläumsjahr sind unter anderem Aktionen in den Familienstützpunkten sowie ein großes Familienfest am 19. Juni 2026 an allen vier Standorten geplant.

 

Außerdem wurden Neuerungen aus der Familienapp Kaufbeuren-Ostallgäu präsentiert. Neu sind unter anderem eine Familienkarte, der weitere Ausbau des Fachkräftebereichs, zusätzliche Inhalte im Themenbereich Medien sowie ein stetig wachsender Kalender mit inzwischen über 1.000 Terminen. Die Familienapp ergänzt die Familienstützpunkte seit 2022 als digitales Angebot für Familien in der Region.

 

Vortrag „Stark für Familien – sorgsam mit mir“ von Andrea Länger

 

Im Anschluss an den fachlichen Austausch folgte der Vortrag mit Workshop „Stark für Familien – sorgsam mit mir: Selbstfürsorge und Achtsamkeit für Fachkräfte“ von Andrea Länger. Die Referentin zeigte auf, wie wichtig Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Resilienz für Fachkräfte sind, die Familien im Berufsalltag begleiten. Im Mittelpunkt standen das Konzept der Selbstfürsorge, mentale Techniken zur Selbstregulation sowie Anregungen zum Umgang mit Belastungen und zur bewussten Abgrenzung im Berufsalltag.

 

Weitere Informationen: Familienbildungsstelle Ostallgäu, Isabel Costian, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Tel.: 08342 911-510, E-Mail: familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, familienapp-kf-oal.de.

 

Mitteilung vom 08.04.2026

Durchblick im „Pflegedschungel“: Pflegestützpunkt Ostallgäu informiert in Irsee

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten.

Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und wie behalte ich im „Pflegedschungel“ den Überblick? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Pflegestützpunkt Ostallgäu bei einem Informationsabend am Donnerstag, 23. April 2026, um 19 Uhr im Bürgerhaus, Frauenbundraum EG, Meinrad-Spieß-Platz 1 in Irsee.

 

Gemeinsam mit Quartiersmanagerin Carolin Malina und dem Frauenbund Irsee lädt der Pflegestützpunkt alle Interessierten ein, sich umfassend und verständlich über Pflegegrade, Leistungen und Unterstützungsangebote zu informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene und pflegende Angehörige ebenso wie an Menschen, die sich frühzeitig mit dem Thema Pflege beschäftigen möchten.

 

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet kostenfreie und unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um Pflege, Leistungen und Unterstützung – auf Wunsch auch mit individueller Fallbegleitung. Für Auskünfte und persönliche Beratung ist das Team unter 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de erreichbar. Weitere Informationen sind online zu finden unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/pflegestuetzpunkt.

 

Mitteilung vom 07.04.2026

Film „Kein Land für Niemand“ beleuchtet Migration aus Sicht Geflüchteter

Im Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt.

Auf dem Foto v. l.: Maik Lüdemann, Monika Schubert und Christina Panje. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Auf dem Foto v. l.: Maik Lüdemann, Monika Schubert und Christina Panje. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel


In Zusammenarbeit mit der filmburg Marktoberdorf hat die Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung fand ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt.

 

„Kein Land für Niemand“ setzt sich mit den Themen Flucht und Migration auseinander und richtet den Blick dabei auf die Perspektiven von Menschen mit Fluchterfahrung. Dazu haben die Filmemacher eine Seenotrettungsmission im Mittelmeer begleitet und die Zustände in Flüchtlingslagern dokumentiert. Diese Bilder werden mit den persönlichen Zeugnissen Schutzsuchender verbunden. Außerdem setzt sich der Film mit den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen innerhalb Deutschlands auseinander.

 

Im Anschluss an die Vorführung führten Christina Panje, Integrationslotsin im Landkreis Ostallgäu, und Monika Schubert, Inhaberin der Filmburg Marktoberdorf, auf der Bühne ein Gespräch mit Maik Lüdemann. Dabei ging es um die Entstehung des Films, persönliche Erfahrungen aus der Projektarbeit sowie um die Frage, wie Geschichten von Flucht und Migration filmisch erzählt werden können. Anschließend bestand für die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen.

 

„Migration wird häufig als Projektionsfläche für ganz unterschiedliche gesellschaftliche Themen genutzt. Dabei gehen die eigentlichen Geschichten und Perspektiven der Menschen oft verloren“, so Lüdemann im Gespräch. Panje betonte: „Solche Veranstaltungen schaffen Raum für Information, Austausch und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Migration.“ Die Veranstaltung ist Teil des Engagements der Kommunalen Integration, Gelegenheiten für Information und Austausch zu Fragen von Migration und gesellschaftlichem Zusammenleben im Landkreis Ostallgäu zu schaffen.

 

Weitere Informationen und Veranstaltungen rund um Migration und Integration im Ostallgäu sind in der Integreat App zu finden unter integreat.app/ostallgaeu.

 

Mitteilung vom 02.04.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 24 zwischen Görisried und Wald

Ab Montag, 13.4., bis voraussichtlich Freitag, 22.5., werden durch den Landkreis Untergrundverbesserungsarbeiten an der Kreisstraße OAL 24 durchgeführt.

Bild: pixabay/analogicus

Bild: pixabay/analogicus

Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kreisstraße OAL 24 zwischen Görisried und Barnstein für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Es wird eine Umleitung eingerichtet, die ab Görisried über Engratsried, Thalhofen und Leuterschach nach Wald und umgekehrt erfolgt.

 

Im Verlauf der Kreisstraße OAL 24 kommt es östlich von Görisried auf einer Länge von 150 Metern aufgrund eines moorigen Untergrunds zu wiederkehrenden Setzungen. Daher soll der Untergrund durch sogenannte Rüttelstopfsäulen stabilisiert werden. Dabei wird Kies bis in eine Tiefe von drei Metern in den nicht standfesten Boden durch Vibration eingerüttelt, wodurch ein tragfähiger Untergrund für den neuen Oberbau der Kreisstraße entsteht. Zudem soll die Asphaltdecke im weiteren Verlauf bis zur Wertachbrücke auf einer Länge von 550 Metern erneuert werden. Die Gesamtprojektkosten zur Untergrundverbesserung belaufen sich auf rund 340.000 Euro und werden durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 195.000 Euro gefördert.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 02.04.2026

Energetische Sanierung: Typische Fehler vermeiden

Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 22. April 2026, zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt ein.

Wer sein Zuhause energetisch sanieren möchte, sollte gut planen. Die Servicestelle Klima lädt deshalb am Mittwoch, 22. April 2026, zu einer Informationsveranstaltung in das Landratsamt ein. Unter dem Titel „Energetische Sanierung – die 10 häufigsten Fehler vermeiden“ zeigt Oliver Böck, worauf Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bei der Umsetzung achten sollten. 

 

Bei einer energetischen Sanierung gibt es vieles zu beachten: Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Was sollte frühzeitig bedacht werden? Und an welchen Stellen passieren in der Praxis besonders häufig Fehler? Auf diese Fragen geht Oliver Böck an dem Abend anhand anschaulicher Beispiele ein.

 

Praktische Hinweise für die Sanierung

 

Oliver Böck ist Bausachverständiger und Energieberater und seit über 18 Jahren auf energetische Sanierungen spezialisiert. Zudem verfügt er über mehr als zehn Jahre Erfahrung als bundesweit tätiger Referent. Er erläutert praxisnah, wie sich typische Stolperfallen vermeiden lassen, und gibt konkrete Tipps für das eigene Sanierungsvorhaben.

 

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. April 2026, von 19 bis 21 Uhr im Saal Ostallgäu des Landratsamts Ostallgäu statt. Sie richtet sich an alle Interessierten, die ihr Zuhause fit für die Zukunft machen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis 15. April 2026 per E-Mail an klima@lra-oal.bayern.de möglich. Der Abend ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 02.04.2026

Sicherheitsgespräch im Landratsamt: Gesamtlage erneut verbessert

Bei dem Gespräch wurde de aktuelle Kriminalitäts- und Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu beleuchtet.

Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

An dem Gespräch im Landratsamt in Marktoberdorf nahmen neben den beiden Behördenleiterinnen Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner auch die Leiter der Polizeiinspektionen aus Buchloe, Füssen, Kaufbeuren, Marktoberdorf und der Grenzpolizeiinspektion Pfronten sowie der Kriminalpolizei aus Kempten und Kaufbeuren teil. Seitens des Landratsamtes Ostallgäu waren die zuständigen Abteilungs- und Sachgebietsleitungen der Kommunalverwaltung am Erfahrungsaustausch beteiligt. Zudem vertreten war auch der Leiter der örtlich zuständigen Bundespolizeiinspektion aus Kempten. 

 

Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner stellte anhand der Polizeilichen Kriminalstatistik die Sicherheitslage für den Landkreis Ostallgäu vor. Im direkten Vorjahresvergleich ist die Anzahl aller registrierten (bereinigten) Straftaten von 3.557 um 6,3 % auf 3.332 gesunken und damit merklich rückläufig. 

 

Insbesondere im Bereich der Gewalt- und Straßenkriminalität sowie bei Diebstahlsdelikten ist ein Rückgang der Fallzahlen deutlich erkennbar. Wenig überraschend sind außerdem die Zahlen im Bereich der Rauschgiftdelikte, die durch den Wegfall allgemeiner Verstöße mit Cannabis im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken sind – das Gesetz wurde zum 01.04.2024 eingeführt. 

 

Demgegenüber stiegen erstmals seit 2022 die Zahlen im Bereich des Callcenterbetrugs von 127 erfassten Delikten im Jahr 2024 auf 248 in 2025. Insgesamt erzielten die Täterinnen und Täter hierdurch im Landkreis Ostallgäu einen Beuteschaden von mehr als einer Million Euro. Der überwiegende Teil der Taten ist dabei auf die Maschen „Falscher Amtsträger“ und „Schockanruf“ zurückzuführen. Für die Betrüger lohnt sich trotz der geringen Erfolgsquote von unter 5 % jeder erfolgreiche Fall. Die durchschnittliche Schadenssumme liegt bei mehr als 40.000 Euro. 

 

Durch den Rückgang der Fallzahlen für alle Deliktsbereiche sank auch die (bereinigte) Häufigkeitszahl um 3,5 % von 2.431 im Jahr 2024 auf 2.346 im Jahr 2025. In der Kriminologie wird die Häufigkeitszahl als vergleichbares Maß für die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten je 100.000 Einwohner verwendet. Sie drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus. Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, sinkt demnach. Bayern als sicherstes Bundesland im Bundesgebiet, weist im statistischen Vergleich eine Häufigkeitszahl von 4.094 auf. Hinsichtlich der Aussagekraft der Häufigkeitszahl ist festzustellen, dass nur das sogenannte „Hellfeld“ der Straftaten als Berechnungsgrundlage dient, also alle Delikte, von denen die Polizei tatsächlich Kenntnis erlangt. 

 

Die (bereinigte) Aufklärungsquote für den Landkreis Ostallgäu korrigierte sich im Jahr 2025 um 2 % auf 71,5 % leicht nach unten. Dieser Wert liegt allerdings über der hohen Aufklärungsquote des Präsidialbereichs Schwaben Süd/West mit 70,8 % und der gesamtbayerischen Aufklärungsquote von 66,0 %. Für die Praxis bedeutet dies, dass im Landkreis Ostallgäu mehr als zwei von drei Straftaten aufgeklärt werden.

 

„Es ist erfreulich, dass sich die Gesamtsicherheitslage für den Landkreis Ostallgäu erneut verbessert hat. Im Ostallgäu leben Sie in einer der sichersten Regionen Bayerns! Gleichzeitig nehmen wir die deutliche Zunahme des Callcenterbetrugs sehr ernst und versuchen durch Aufklärung und Beratung weitere Straftaten zu verhindern. Präventionstheater, Tischaufsteller, die polizeiliche Öffentlichkeitsarbeit und weitere Präventionsmaßnahmen sollen auch 2026 potenzielle Opfer sensibilisieren.“, so Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner.  

 

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte die Polizei die Verkehrsunfallstatistik im Landkreis Ostallgäu für das Jahr 2025 vor. Die Verkehrsunfallzahlen stiegen im direkten Jahresvergleich marginal um zehn Fälle auf insgesamt 3.983 Verkehrsunfälle an. Ein Anstieg ist auch in der Entwicklung bei den Opfern von Verkehrsunfällen zu verzeichnen. Während im Vorjahr insgesamt 758 Personen verletzt wurden, waren es im Jahr 2025 bereits 838 Geschädigte. Im Jahr 2024 waren zehn Verkehrsunfalltote zu beklagen, im Jahr 2025 waren es elf Menschen. Entgegen diesem Trend fiel jedoch erfreulicherweise die Anzahl an schwerverletzten Personen von 156 auf 138, was einen Rückgang von 11,5 % entspricht. 

 

Hauptunfallursachen waren neben nicht angepasster Geschwindigkeit die Missachtung des Sicherheitsabstands sowie Vorfahrtsverletzungen. Dahingegen war ein deutlicher Rückgang um 24,9 % bei Verstößen gegen das Rechtsfahrgebot zu verzeichnen.

 

Mitteilung vom 31.03.2026

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 11 zwischen Bayersried und Webams

An der Straße werden ab Dienstag, 7. April 2026, bis voraussichtlich Juni 2026 Hangsicherungsarbeiten durchgeführt.

Bild: pixabay/analogicus

Bild: pixabay/analogicus

Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Kreisstraße für den gesamten Verkehr gesperrt. Es wird eine örtliche Umleitung eingerichtet, die ab Bayersried über die OAL 12 und Eggenthal nach Webams und umgekehrt erfolgt.

 

Im Verlauf der Kreisstraße OAL 11 kommt es lokal an der Bayersrieder Steige wiederkehrend zu Setzungen und Rissen im Straßenbelag. Hierdurch wird die Verkehrssicherheit massiv beeinträchtigt. Im Zuge der Bauarbeiten wird durch den Landkreis Ostallgäu eine Hangsicherung mittels einer rückverankerten Bohrpfahlwand und Kopfbalken hergestellt. Die Maßnahme dient der Beseitigung der bisherigen Straßenschäden und der Erhöhung der Standsicherheit der Böschung. Die Baukosten des Landkreises betragen rund 315.000 Euro und werden durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 185.000 Euro gefördert.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

 

Mitteilung vom 30.03.2026

Stammtisch für Ehrenamtliche im Bereich Migration und Integration

Der nächste Stammtisch für Ehrenamtliche findet am Donnerstag, 23. April 2026, ab 18 Uhr im Saal Aggenstein des Landratsamts Ostallgäu statt.

istockphoto/viewapart

istockphoto/viewapart

Die Integrationslotsinnen der Stelle für Kommunale Integration laden alle engagierten Ehrenamtlichen aus dem Bereich Migration und Integration – und diejenigen, die es werden möchten – zu einem offenen Austausch ein. Der nächste Stammtisch für Ehrenamtliche findet am Donnerstag, 23. April 2026, ab 18 Uhr im Saal Aggenstein des Landratsamts Ostallgäu statt. Mit dabei ist diesmal auch die Zentrale Rückkehrberatung. 

 

Im Mittelpunkt stehen der persönliche Austausch, aktuelle Herausforderungen in der Integrationsarbeit und konkrete Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements. Besonders Themen, bei denen derzeit Unterstützung gebraucht wird, sollen gemeinsam beleuchtet werden. Einen praxisnahen Einblick gibt eine Beraterin der Zentralen Rückkehrberatung des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V. Sie berichtet aus ihrer Arbeit und steht für Fragen zur Verfügung. Auch Maša Grahovac und Christina Panje vom Team der Kommunalen Integration sowie der Leiter der Ausländerbehörde sind für Gespräche vor Ort.

 

Für Verpflegung ist gesorgt, die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis 16. April 2026 bei der Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu möglich – per E-Mail (integration(at)lra-oal.bayern.de) oder telefonisch (08342 911-794). Weitere Infos gibt es in der Integreat App Ostallgäu unter www.integreat.app/ostallgaeu in der Rubrik Veranstaltungen.

 

Mitteilung vom 27.03.2026

LEADER: Drei Projekte erhalten Förderung

Außerdem wurden Landrätin Maria Zinnecker als erste Vorsitzende des Vereins und Veronika Hämmerle als LEADER-Koordinatorin verabschiedet

Neben der Befürwortung der Projektförderung wurden im Rahmen der Sitzung auch die scheidende Landrätin Maria Zinnecker als erste Vorsitzende des Vereins und Veronika Hämmerle als LEADER-Koordinatorin verabschiedet. Bildrechte: bergaufland Ostallgäu e. V./Jana Kaufmann

Neben der Befürwortung der Projektförderung wurden im Rahmen der Sitzung auch die scheidende Landrätin Maria Zinnecker als erste Vorsitzende des Vereins und Veronika Hämmerle als LEADER-Koordinatorin verabschiedet. Bildrechte: bergaufland Ostallgäu e. V./Jana Kaufmann

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat die Projekte „Dauerausstellung zur Allgäuer Mächlertradition Pfronten“, „beSONNders – Therapie- und Erlebenshof Westendorf“ und „Tourismusakademie Ostallgäu“ für einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER befürwortet. „Diese drei Projekte zeigen die besondere Innovationsbereitschaft sowie das große Engagement und die Vielfalt unseres Ostallgäus“, betont die erste Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Für weitere Projektideen stehen nun nur noch rund 530.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung.

 

Beim Projekt „Dauerausstellung zur Allgäuer Mächlertradition“ plant die Gemeinde Pfronten in der ehemaligen denkmalgeschützten Güterhalle im Bahnhofsensemble im Ortsteil Ried eine professionell kuratierte und inszenierte Entdeckungsreise zur Geschichte der, das gesamte Allgäu charakterisierenden, Tüftler. Mit dem Projekt „beSONNders – Therapie- und Erlebenshof“ von Nico Hartmann entsteht in Westendorf ein barrierearmer, inklusiver Therapie- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Beim Projekt „Tourismusakademie“ plant der Tourismusverband Ostallgäu e. V. ein regelmäßiges Weiterbildungs- und Wissensangebot für die touristischen Akteure in der Region aufzubauen und zu etablieren. Den Projekten stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Bewilligungsstelle insgesamt rund 410.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung.

 

„Die ausgewählten Projekte leisten quer über die Bereiche Kultur, Soziales und Tourismus einen vielseitigen Beitrag zur konkreten Umsetzung der LEADER-Strategie im Ostallgäu“, sagt Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Kempten, die bei dieser Sitzung verabschiedet wurde.

 

Weiterhin erfolgten Beschlüsse über die Änderung bei der prozentualen Aufteilung der Fördermittel auf die Entwicklungsziele der aktuellen Strategie sowie zur Geschäftsordnung vom Entscheidungs-gremium des Vereins. Zudem wurde über den aktuellen Stand des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Zum Abschluss wurden Veronika Hämmerle als LEADER-Koordinatorin und die scheidende Landrätin Maria Zinnecker als erste Vorsitzende des Vereins verabschiedet.

 

Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688/-689 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 27.03.2026

Beruflich neu durchstarten ab 45: Workshop „Mit Lebenserfahrung voraus“

Die Bildungsberatung des Landkreises lädt alle Interessierten ab 45 Jahren zu einem Workshop für die berufliche Neuorientierung ein.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ab sofort möglich. 

  

Unter dem Titel „Mit Lebenserfahrung voraus: Gestalte deine berufliche Zukunft neu!“ dreht sich am Dienstag, 14. April 2026, von 16 bis 19 Uhr (Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstraße 11, Marktoberdorf) alles um den beruflichen Neustart. Dieser soll in drei Etappen erreicht werden: mit Selbstvertrauen, Klarheit und Strategie. Dazu bietet der Workshop frische Impulse und konkrete Tipps. Im Fokus stehen individuelle Bewerbungsstrategien – damit Lebenserfahrung zur Stärke wird und bisher ungenutzte Chancen sichtbar werden. Wer möchte, kann seinen aktuellen Lebenslauf direkt mitbringen. Durch den Nachmittag führt Coach und Trainerin Christel Zeißig (Fördermitglied Interessenvertretung 50+).

 

Anmeldung zum Workshop bei Christine Hoch, Bildungsberatung Ostallgäu, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail an Christine.Hoch(at)lra-oal.bayern.de

 

Mitteilung vom 26.03.2026

Abfuhrtermine über Ostern

Wegen der Feiertage Karfreitag und Ostermontag kommt es zu Terminverschiebungen bei der Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu.

Regelmäßiger Abfuhrtag                   Feiertagsbedingte Änderung

 

 

 

Freitag, 03.04.2026 (Karfreitag)        verlegt auf       Samstag, 04.04.2026

 

Montag, 06.04.2026 (Ostermontag)   verlegt auf       Dienstag, 07.04.2026

 

Dienstag, 07.04.2026                       verlegt auf       Mittwoch, 08.04.2026

 

Mittwoch, 08.04.2026                       verlegt auf       Donnerstag, 09.04.2026

 

Donnerstag, 09.04.2026                   verlegt auf       Freitag, 10.04.2026

 

Freitag, 10.04.2026                          verlegt auf       Samstag, 11.04.2026

 

Mitteilung vom 24.03.2026

Mehr Sicherheit auf Feldwegen

Der Tourismusverband Ostallgäu e. V. hat im Ostallgäu gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband die Kampagne „Rücksicht macht Wege breit“ gestartet.

Auf dem Bild v. l.: Projektleiter Stefan Klein, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Landwirt Xaver Paulsteiner und Bürgermeister Franz Erl. Bildrechte: Tourismusverband Ostallgäu e. V./Christian Greither

Auf dem Bild v. l.: Projektleiter Stefan Klein, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Landwirt Xaver Paulsteiner und Bürgermeister Franz Erl. Bildrechte: Tourismusverband Ostallgäu e. V./Christian Greither

Ziel der Kampagne es, an stark genutzten Feld- und Wirtschaftswegen auf ein rücksichtsvolles Miteinander von Land- und Forstwirtschaft sowie Freizeitnutzenden hinzuweisen. Die Kampagne wurde vom Bauernverband entwickelt und zuvor bereits in einzelnen bayerischen Regionen erprobt.

 

Landrätin und Tourismusverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker betont die Bedeutung der gemeinsamen Initiative: „‚Rücksicht macht Wege breit‘ verdeutlicht, was für ein gutes Miteinander auf unseren Wegen wichtig ist. Die Kampagne zeigt, dass Tourismus, Landwirtschaft und Erholungssuchende gut zusammenpassen, wenn alle aufmerksam und respektvoll miteinander umgehen.“

 

Im Rahmen der Kampagne werden an schmalen Feldwegen Bodenmarkierungen und Schilder angebracht. Diese weisen mit dem Titel der Kampagne, einem kurzen Text und einem Piktogramm auf das richtige Verhalten beim Aufeinandertreffen von landwirtschaftlichem und Freizeitverkehr hin. Freizeitnutzer etwa werden gebeten, Platz zu machen, um ein sicheres Passieren zu ermöglichen. So soll das gegenseitige Verständnis zwischen Landwirten, Radfahrern und Fußgängern erhöht und Unfälle vermieden werden. 

 

Erste Schilder bei Goldhasen

 

Die ersten Bodenmarkierungen und Schilder wurden von Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeister Franz Erl, Landwirt Xaver Paulsteiner und Projektleiter Stefan Klein am Schwaltenweiher in Goldhasen (Gemeinde Rückholz) angebracht. Weitere Standorte können nach Meldung des Bedarfs durch die Gemeinden an den Tourismusverband folgen (Tel.: 08342 911-965, E-Mail: stefan.klein(at)lra-oal.bayern.de).

 

Für Paulsteiner steht fest: „Ohne Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme geht es einfach nicht mehr. Die landwirtschaftlichen Maschinen sind mittlerweile so breit gebaut, dass die Wege in der Regel zu schmal für Überholvorgänge sind. Wenn Freizeitnutzende Rücksicht üben und Landwirten den Vortritt lassen, können gefährliche Situationen vermieden und die Wege von allen sicher genutzt werden.“

 

Mitteilung vom 24.03.2026

Bernd Stapfner wird neuer Landrat des Landkreises Ostallgäu

Stapfner setzte sich bei der Stichwahl gegen Andreas Bauer durch. Landrätin Zinnecker gratuliert ihrem Nachfolger.

Bildautor: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Bildautor: Landratsamt Ostallgäu/Stefan Leonhart

Bernd Stapfner wird neuer Landrat des Landkreises Ostallgäu. Er setzte sich bei der Stichwahl am 22. März 2026 mit 52,4 Prozent der Stimmen gegen Andreas Bauer durch, der auf 47,6 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,1 Prozent. Auf Bernd Stapfner entfielen 26.329 Stimmen, auf Andreas Bauer 23.901 Stimmen. Insgesamt gaben 50.692 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab. Das vorläufige Endergebnis ist auf dem Wahlportal des Landkreises Ostallgäu veröffentlicht (wahlen.osrz-akdb.de).


Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Ich gratuliere meinem Nachfolger zur Wahl und wünsche ihm viel Kraft, Ausdauer und natürlich viel Erfolg bei der Gestaltung und Weiterentwicklung unseres Landkreises und unserer Region!“

 

Mitteilung vom 24.03.2026

Mit dem Mentorenprogramm VerAplus gut durch die Ausbildung: ehrenamtliche Begleiter gesucht

Das Programm bringt junge Menschen, denen die Ausbildung schwerfällt, mit ehrenamtlichen Fachleuten im Ruhestand zusammen.

Im Rahmen einer allgäuweiten Kampagne stellen die Landkreise Ostallgäu und Oberallgäu sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren und Kempten die Initiative „VerAplus“ vor. Die Initiative steht unter dem Motto „Jeder Ausbildungsabbruch ist einer zu viel“ und bringt junge Menschen, denen die Ausbildung schwerfällt, mit ehrenamtlichen Fachleuten im Ruhestand zusammen. VerAplus (Verbesserung von Ausbildungserfolgen) ist ein bundesweites Mentoringprogramm des Senior Expert Service (SES) und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es setzt auf Begleitung, Mentoring und Hilfe zur Selbsthilfe, um Auszubildende gezielt zu unterstützen.

 

Die Veranstaltungen finden am 16. und 17. April 2026 statt und richten sich an Auszubildende, die Schwierigkeiten in der Berufsschule, im Betrieb oder bei Prüfungen haben. Als ehrenamtlicher Begleiter ist jeder Interessierte im Ruhestand willkommen, der seine Berufs- und Lebenserfahrung an junge Auszubildende weitergeben möchte, um sie stark durch ihre Berufsausbildung zu führen. Die Betreuung der Auszubildenden findet nach dem 1:1-Prinzip beziehungsweise Tandem-Modell statt.

 

Bei VerAplus melden können sich Auszubildende, aber auch Ausbildungsbetriebe, Angehörige, Beratungsstellen oder Berufsschulen. Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten. Auf dem Veranstaltungsprogramm stehen die Vorstellung der Initiative VerAplus durch eine Vertreterin des SES Bonn, der Bericht eines Ausbildungsbegleiters mit seinem jugendlichen Tandem und ein Überblick über die aktuelle Ausbildungssituation im Allgäu. Es stehen Projekt-Experten für Fragen und Austausch zur Verfügung. 

 

Termine der Infoveranstaltungen:

Donnerstag, 16. April 2026, 10 bis 12 Uhr   

Landratsamt Ostallgäu, Saal Ostallgäu 

Ansprechpartnerin: Christine Hoch, Bildungsberatung, 

Tel.: 08342 911 293, E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de 

Schwabenstraße 11

87616 Marktoberdorf 

 

Donnerstag, 16. April 2026, 15 bis 17 Uhr

Stadt Kaufbeuren, Neuer Sitzungsaal im Rathaus 

Ansprechpartner: Jürgen Schick, Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro

Tel.: 08341 437427,  E-Mail: juergen.schick(at)kaufbeuren.de 

Kaiser-Max-Str. 1

87600 Kaufbeuren

 

Freitag, 17. April 2026, 10 bis 12 Uhr

Stadt Kempten/ Landkreis Oberallgäu

Mehrgenerationenhaus

Ansprechpartnerin: Patty Wollner 

Tel. 0831 74584330. E-Mail: mehrgenerationenhaus(at)kempten.de

Friedrich-Ebert-Str. 14 (Eingang über Schulhof)

87437 Kempten (Allgäu)

 

Mitteilung vom 23.03.2026

Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee 2026: Aufruf für Veranstaltende

Vereine, Fitnessstudios, Praxen, Gemeinden und Kursleitende aus der Region können wieder ihre Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention melden.

Vom 20. bis zum 28. Juni findet wieder die „Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee“ statt. Jetzt können Vereine, Fitnessstudios, Praxen, Gemeinden, Kursleiterinnen und Kursleiter aus der Region wieder ihre Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention melden. Die Veranstaltungen werden kostenlos im Onlinekalender der Themenwoche veröffentlicht. Beteiligt sind die vier Landkreise Unterallgäu, Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau am Bodensee sowie die kreisfreien Städte Memmingen, Kaufbeuren und Kempten.


Die Gesundheitswoche findet in diesem Format zum vierten Mal statt unter dem Motto „(R)Auszeit für Alle“. Ziel ist es, auf die vielfältigen Gesundheitsangebote aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen zu inspirieren, sich eine Auszeit zu nehmen, neue Kraft zu schöpfen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. „Eine erfolgreiche Gesundheitswoche lebt von Vielfalt – deshalb freuen wir uns auf viele Ideen und abwechslungsreiche Angebote, die Menschen motivieren, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Angebote können vor Ort oder digital stattfinden“, erklären die Organisatorinnen und Organisatoren der Gesundheitsregionenplus und der Gesundheitsämter im Allgäu. Angeboten werden könnten zum Beispiel Ernährungstipps von Experten, Nordic Walking und andere Outdoor-Aktivitäten, Trainings zur Stressbewältigung, digitale Präventionskurse, gesundheitsfördernde Angebote in Schulen und Betrieben, Angebote für bestimmte Zielgruppen, etwa für Seniorinnen und Senioren oder für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. 


Im Fokus steht heuer das gemeinsame Erlebnis der Teilnehmenden. „Jedes Angebot, das eine Auszeit vom Alltag ermöglicht, ist willkommen“, betont das Organisationsteam. 


Veranstaltungen können Sie unter www.allgaeuer-gesundheitswoche.de online anmelden. 

 

 

Mitteilung vom 19.03.2026

„bergaufland Ostallgäu“: sechste Sitzung des Entscheidungsgremiums

Das Entscheidungsgremium von „bergaufland“, trifft sich am Donnerstag, 26. März 2026, um 17 Uhr in Marktoberdorf zu seiner sechsten Sitzung.

Bei der Sitzung des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums die Projektideen „Dauerausstellung zur Allgäuer Mächlertradition Pfronten“, „beSONNders – Therapie- und Erlebenshof Westendorf“ und „Tourismusakademie Ostallgäu“ für eine Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Weiterhin sind Beschlüsse über die Änderung bei der prozentualen Aufteilung der Fördermittel auf die Entwicklungsziele der aktuellen Strategie sowie zur Geschäftsordnung vom Entscheidungsgremium des Vereins geplant. Darüber hinaus wird über den aktuellen Stand des eigenen über LEADER geförderten Projekts „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. 

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. 

 

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. 

Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER unter www.bergaufland-ostallgaeu.de. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688/-689 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

 

 

Mitteilung vom 16.03.2026

Projekt „Mahlzeit“ zeigt Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt“

Die Öko-Modellregion Ostallgäu lädt am Dienstag, 24. März 2026, zu einem Filmabend in der filmburg in Marktoberdorf mit anschließender Diskussion ein.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „10 Milliarden – Wie werden wir alles satt“. Bereits ab 18.30 Uhr gibt es die Möglichkeit mit Foodsharing Marktoberdorf ins Gespräch zu kommen. Der Film beginnt um 19.30 Uhr. Der Film stellt die drängende Frage nach der Ernährung der Weltbevölkerung und zeigt zwei gegensätzliche Wege: die global expandierende, industrielle Landwirtschaft mit Fokus auf Massenproduktion und die biologische beziehungsweise traditionelle Landwirtschaft, die schonend mit Ressourcen umgeht. Beide Seiten kommen zu Wort, ihre Praxis wird kritisch beleuchtet – ebenso wie ihre Lösungsansätze für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem.

 

Foodsharing Marktoberdorf vor Ort 

 

Vor und nach dem Film besteht die Möglichkeit, die Initiative Foodsharing Marktoberdorf näher kennenzulernen und mehr über das Retten von Lebensmitteln zu erfahren. Gezeigt wird, wie wertvolle Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahrt werden. Zudem gibt es eine Auswahl an geretteten Lebensmitteln zum Probieren und Mitnehmen. Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion, an der auch Kathrin Bloch von Foodsharing Marktoberdorf teilnehmen und Fragen beantworten wird.

 

Die Filmvorführung findet in der filmburg Marktoberdorf, Gschwenderstr. 7, statt. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro. Die Filmvorführung findet im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ statt. 

 

Kartenreservierungen: info(at)filmburg.de oder 08342 916683

 

 

 

Mitteilung vom 16.03.2026

Regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft: Öko-Modellregion fördert Kleinprojekte

Mit 50.000 Euro fördert die Öko-Modellregion Kleinprojekte, die die regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie regionale Bio-Kreisläufe stärken.

Foto: Daniel Delang

Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent. Förderanfragen können – unter Vorbehalt der Bewilligung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALE) –  ab sofort eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 20. April 2026. 

 

Mit dem Verfügungsrahmen Ökoprojekte können gezielt Kleinprojekte umgesetzt werden, welche zur besseren Verfügbarkeit von regionalen Bio-Lebensmittel beitragen. Das sind beispielsweise Gerätschaften für die (Weiter-)Verarbeitung von Agrarrohstoffen wie Milch, Getreide oder Fleisch. Auch Ausstattungen für die Direktvermarktung oder Hofläden können gefördert werden. Neben Sachkosten sind auch Werbemittel wie Flyer oder Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung förderfähig.

 

Voraussetzungen für die Förderung

•    Maximale Gesamtausgaben von 20.000 Euro netto 

•    Es muss eine Bio-Zertifizierung oder ein unterschriebener Kontrollvertrag vorliegen 

•    Start der Kleinprojekte ab Bewilligung der Förderung 

•    Abschluss der Projekte bis 20. September 2026

•    Die Förderung kann von Privatpersonen, Unternehmen, Verbänden, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen beantragt werden

Termine zum Vormerken: 

•    Einreichfrist für Förderanfragen: 20. April 2026

•    Abschluss und Abrechnung des Projekts bis: 20. September 2026

 

Weitere Infos: https://oekomodellregionen.bayern/nachrichten/3895/foerderung-von-kleinprojekten-2026 

 

Öko-Modellregion Ostallgäu

Lisa Mader: Lisa.Mader(at)lra-oal.bayern.de, Tel: 08342 911-453

 

Mitteilung vom 16.03.2026

Noch Plätze frei in Füssen: Servicestelle Beruf bietet kostenloses Seminar

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises organisiert wieder Seminare und Einzelberatungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder Existenzgründung.

Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Das Seminar „Wie bewerbe ich mich?“ findet in der Volkshochschule in Füssen statt.

 

Seminar der Servicestelle Beruf

 

„Wie bewerbe ich mich?“ am 13. April 2026, von 9 bis 11 Uhr in der Volkshochschule Füssen e.V. im Magnuspark; Raum III, Mühlbachgasse 6, 87629 Füssen: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.

 

Im Anschluss an den Vortrag werden Termine zur Einzelberatung angeboten zu allen Fragen rund um die berufliche (Neu-) Orientierung und ums Selbstständigmachen. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Servicestelle-Beruf(at)Kempten.de 

 

Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. 

 

Mitteilung vom 16.03.2026

„Online-Schatztruhe“ April – Juni 2026: digitale Bildungsangebote für Familien

Die Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren haben erneut ein digitales Familienbildungs-Programm zusammengestellt – die „Online-Schatztruhe“.

Sie soll Eltern den Zugang zu Bildungsangeboten möglichst einfach und ortsunabhängig ermöglichen. Von April bis Juni 2026 gibt es eine bunte Auswahl an Online-Vorträgen und Infoabenden zu vielen Fragen des Familienalltags. Die Angebote richten sich an Familien in unterschiedlichen Lebensphasen – von der Schwangerschaft über das Kleinkindalter bis hin zu Angeboten rund um die Themen Medien, Gesundheit und finanzielle Unterstützung.

 

Für werdende Eltern und die erste Zeit mit dem Baby gibt es folgende Angebote: „Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt“, „Die Muttermilch macht’s!“ und „Sanfter (Schlaf-) Start für Babys“.

Eltern mit Kleinkindern bis etwa drei Jahren finden in der „Online-Schatztruhe“ die Veranstaltungen „Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren“, „Kleine Hände, große Entdeckungen: Sinnes- und Materialerfahrungen (1–2 Jahre)“, „Plitsch-Platsch – Wasserspiele für Babys und Kleinkinder“, „Babybrei trifft Fingerfood“ und „Vom Brei zum Familientisch“.

Rund um die Themen Medien und Gesundheit gibt es Angebote wie „Genussvoller Medienkonsum – Mediennutzung von Grundschulkinder“, „Risikophase Pubertät – Was schützt mein Kind vor Sucht“, „Infos zum Schwerbehindertenausweis“, „Kindergesundheit trotz Klimawandel – Risiken erkennen, Kinder schützen“, „Neurodiversität bei Hochbegabung“ und „ADHS – anders denken hören sehen“.

Weitere Veranstaltungen sind: „Frag doch mal die Logopädin“, „Finanzielle Unterstützung für Alleinerziehende“, „Mama und Papa wollen sich trennen – was die Kinder brauchen“ und „Wut im Familienalltag – Aus Wut wird Mut“.

 

Informationen zu den einzelnen Terminen und die Anmeldeinformationen finden Interessierte in der Programmübersicht der „Online-Schatztruhe“ in der Familienapp Kaufbeuren Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de im Bereich Downloads oder direkt im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Online-Schatztruhe“. Die Familienstützpunkte werden koordiniert von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren.

 

 

 

Mitteilung vom 05.03.2026

Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bietet praxisnahes Fachwissen

Für die rund 140 teilnehmenden Ehrenamtlichen aus dem gesamten Landkreis gab es ein vielfältiges Fortbildungsprogramm.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Ehrenamtlichen zur siebten Fachtagung. Bild: Landkreis Ostallgäu/Stefanie Randel-Möst

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die Ehrenamtlichen zur siebten Fachtagung. Bild: Landkreis Ostallgäu/Stefanie Randel-Möst

Rund um das Thema ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Organisationen drehte sich am vergangenen Samstag die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ im Landratsamt in Marktoberdorf. Die Veranstaltung bot ein vielfältiges Fortbildungsprogramm für die rund 140 teilnehmenden Ehrenamtlichen aus dem gesamten Landkreis. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises.

 

„Es ist mittlerweile die siebte Fachtagung und die Veranstaltung erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit. Das ist schön zu sehen und ein weiterer Beweis dafür, dass das Ehrenamt im Landkreis blüht. Unser Anspruch als Landkreis ist es, Sie alle so gut wie möglich in Ihrem Ehrenamt zu unterstützen – mit konkreten Tipps, wertvollen Erfahrungen und natürlich Wissen aus der Praxis.“ sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker zur Begrüßung der Teilnehmer. „Es ist ein Traum, wie man unterstützt wird. Die Veranstaltung ist wie eine helfende Hand, die einem gereicht wird,“ berichtet Teilnehmerin Sabine Kustermann vom Kirchenmusikverein. 

 

Fachliche Impulse zu Recht, Organisation, Mitgliedergewinnung und Digitalisierung

 

In mehreren parallellaufenden Workshops konnten die Teilnehmenden aus einem breiten Angebot wählen – von rechtlichen Fragestellungen im Vereinsalltag über steuerliche Themen bis hin zu Vereinsorganisation, Mitgliedergewinnung und digitalen Fragestellungen. Zunächst standen Grundlagenfragen im Mittelpunkt. Behandelt wurden von Rechtsanwalt Richard Didyk unter anderem der notwendige Inhalt und die praxisorientierte Gestaltung von Vereinssatzungen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Mitgliederversammlung. Aber auch die Grundlagen der Gemeinnützigkeit und Besteuerung waren Themen die Rechtsanwalt Stefan Karsten Meyer den Ehrenamtlichen näherbrachte. 

 

Neben den rechtlichen Punkten ging Vereinsberater Michael Blatz auf Strategien der Gewinnung und Bindung von engagierten Mitgliedern sowie der effektiven Arbeits- und Vereinsorganisation ein. Da auch die Außenwirkung für Vereine wichtig ist, wurde der Einsatz von Social-Media-Videos für mehr Reichweite und wirkungsvolles Grafik-Design mit digitalen Werkzeugen wie Canva von Simon Doser, Marketing und Social Media Experte, behandelt.

 

Dr. Sebastian Honert von digital verein(t) erläuterte den Ehrenamtlichen die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz im Ehrenamt. Anhand praktischer Beispiele wurde gezeigt, wie KI-Tools in Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und Projektplanung eingesetzt werden können. Auch Themen der mentalen Gesundheit im Ehrenamt haben ihren Platz gefunden: Fragen der Sinnhaftigkeit und zur Resilienz für Ehrenamtliche, also innere Stärke, Belastbarkeit und Optimismus Bewahren wurden von Andrea Schwaderlapp, Gesundheitswissenschaftlerin und Coach, aufgegriffen.

 

Ganztagesangebot für neue und zukünftige Vereinsvorstände

 

Parallel zu den einzelnen Workshops wurde ein Tagesworkshop „Starthilfe für neue und zukünftige Vereinsvorstände“ von Andreas Horber, Geschäftsführer des Bayerischen Musikrates, angeboten. Dieser richtete sich speziell an Personen, die neu Verantwortung im Verein übernehmen oder sich darauf vorbereiten. Inhalte waren unter anderem erste Schritte als neuer Vereinsvorsitzender, Strukturen im Verein, rechtliche Grundlagen und Satzung, Versicherungsschutz, Vereinssteuerrecht in kompakter Form sowie Grundzüge des Datenschutzes. „Das Angebot ist wirklich hilfreich und spannend. Es sind natürlich viele Informationen, die man als Neuling verarbeiten muss, aber man bekommt praxisnahe Tipps und Hinweise mit und fühlt sich dadurch besser vorbereitet,“ sagt Gundolf Lippold, neuer Vorsitzender des Fördervereins der Rot-Kreuz-Gemeinschaft Pfronten.

 

Die Servicestelle EhrenAmt am Landratsamt Ostallgäu unterstützt die wertvolle freiwillige Tätigkeit im Landkreis Ostallgäu. Informationen rund um die Angebote der Servicestelle Ehrenamt gibt es auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de oder per Telefon 08342 911-674 und -290.

 

Mitteilung vom 05.03.2026

Dokumentarfilm und Filmgespräch „Kein Land für Niemand“ in der filmburg Marktoberdorf

Der Film handelt von einer Flucht nach Europa – von der Überfahrt über das Mittelmeer bis zum Leben in Lagern an den EU-Außengrenzen.

Die Stelle für Kommunale Integration am Landratsamt zeigt am 26. März 2026 in der filmburg Marktoberdorf den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“. Der Film handelt von einer Flucht nach Europa – von der Überfahrt über das Mittelmeer bis zum Leben in Lagern an den EU-Außengrenzen. Die Vorführung beginnt um 18.30 Uhr. Anschließend findet ein Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann statt. Die Veranstaltung kostet fünf Euro pro Ticket und wird vom Landratsamt bezuschusst.

 

„Kein Land für Niemand“ zeigt Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und versuchen, in Europa Schutz und eine neue Perspektive zu finden. Die Kamera ist bei Einsätzen der Seenotrettung auf dem Mittelmeer dabei, beobachtet das Ankommen an den EU-Außengrenzen und zeigt das Leben in Lagern, in denen viele Menschen auf engstem Raum über einen längeren Zeitraum ausharren. Geflüchtete, freiwillige Helfende und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen berichten von ihren Wegen, Erfahrungen, Belastungen und Hoffnungen.

 

Der Film arbeitet vor allem mit beobachtenden Bildern und Originaltönen. Auf ausführliche Kommentare aus dem Off wird weitgehend verzichtet, sodass die Stimmen der Beteiligten und die Situationen vor Ort im Mittelpunkt stehen. So entsteht ein unmittelbarer Einblick in Lebensrealitäten. Mit ruhigen Beobachtungen und längeren Einstellungen zeigt „Kein Land für Niemand“ Momente des Wartens, der Unsicherheit, aber auch des Zusammenhalts. Dabei geht es nicht nur um die Flucht selbst, sondern auch um den Alltag nach der Ankunft: um provisorische Unterkünfte, rechtliche Verfahren, Fragen der Versorgung und die Suche nach Orientierung in einer unbekannten Umgebung.

 

Filmemacher Maik Lüdemann kommt nach Marktoberdorf

 

Im Anschluss an die Vorführung in der filmburg besteht die Möglichkeit zum Austausch mit einem der beiden Filmemacher. Maik Lüdemann reist eigens ins Allgäu an, um im Filmgespräch von den Dreharbeiten zu berichten, Hintergründe zu erläutern und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich dokumentarische Arbeit in einem sensiblen Umfeld wie Flucht und Migration verantwortungsvoll gestalten lässt und welche Überlegungen hinter der filmischen Herangehensweise standen.

 

Organisiert wird die Veranstaltung von der Kommunalen Integration des Landratsamts Marktoberdorf gemeinsam mit der filmburg Marktoberdorf. Weitere Informationen und Veranstaltungen sind in der Integreat App unter www.integreat.app/ostallgaeu zu finden. Tickets können direkt über die filmburg Marktoberdorf reserviert werden.

 

Mitteilung vom 05.03.2026

Mobile Problemmüllsammlung startet am 13. März

Das Problemstoffmobil macht in allen Gemeinden des Landkreises Station.

Für Produkte mit Gefahrensymbol organisiert der Landkreis wieder eine mobile Sammlung. Wer Problemstoffe aus dem privaten Haushalt entsorgen möchte, kann diese in den kommenden Wochen bei der mobilen Problemstoffsammlung des Landkreises abgeben. Das Problemstoffmobil macht in allen Gemeinden des Landkreises Station.

 

Ob ein Produkt als Problemmüll zu entsorgen ist, erkennt man an einem oder mehreren Gefahrensymbolen auf Verpackungen oder in Gebrauchsanweisungen. Typische Problemstoffe sind Abbeiz- und Lösemittel, Frost-, Holzschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel.

 

Problemstoffe persönlich übergeben und nicht vermischen

 

Die Kommunale Abfallwirtschaft bittet darum, Problemstoffe möglichst in der Originalverpackung zum Problemstoffmobil zu bringen und keinesfalls miteinander zu vermischen. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Damit Problemabfälle nicht in falsche Hände geraten und gefahrlos entsorgt werden können, muss man diese einem Mitarbeiter der mobilen Problemstoffsammlung persönlich übergeben. 

 

Die Termine für das Problemstoffmobil Frühjahr 2026 finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 05.03.2026

Vernetzen, Austauschen, Stärken – neuer Treffpunkt für Mehrlingseltern

Mehrlingseltern stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen – vom erhöhten Organisationsaufwand bis zur gleichzeitigen Versorgung von Babys.

Um Familien in dieser Situation gezielt zu unterstützen, bieten die Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi – Netzwerk frühe Kindheit) des Landkreis Ostallgäus und der Stadt Kaufbeuren ab Frühjahr 2026 einen neuen Treffpunkt für Eltern von Mehrlingen an. Das kostenlose Angebot richtet sich an Familien von Zwillingen, Drillingen oder Mehrlingen im Alter von null bis drei Jahren, sowie an werdende Mehrlingseltern. 

 

Ziel des Treffpunkts ist es, den Eltern einen Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Stärkung zu schaffen. Geleitet wird das Projekt von Isabell Neuwirt-Traore, Sozialpädagogin, Mehrlingsberaterin und selbst Mutter von Zwillingen. Verstärkung erhält sie durch Mitarbeiterinnen der KoKi-Stellen aus den Jugendämtern des Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren. „Eltern sollen hier die Möglichkeit erhalten, ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen um sich gegenseitig beizustehen und bei Bedarf fachliche Impulse für ihre besondere Familiensituation zu erhalten.“ sagt Neuwirt-Traore. 

 

Auch zu den unterstützenden Angeboten der Frühen Hilfen der Jugendämter können Auskünfte erteilt werden. Über das Jahr verteilt sind vier Treffen für jeweils zwei Stunden am Vormittag geplant. Diese werden abwechselnd in Kaufbeuren und Marktoberdorf stattfinden. Weitere Informationen erteilt die KoKi Ostallgäu unter der Nummer 08342-911 911, E-Mail: koki@lra-oal.bayern.de

 

Die Termine sind: 

 

  • 23. März 2026 und 6. Juli 2026, jeweils 9 bis 11 Uhr in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes in Kaufbeuren (Schraderstraße 11, 87600 Kaufbeuren)
  • 27. April 2026 und 30. November 2026, jeweils 9 bis 11 Uhr im Pfarrheim St. Martin in Marktoberdorf (Meichelbeckstraße 5, 87616 Marktoberdorf) 
Mitteilung vom 04.03.2026

Countdown für Landrats- und Kreistagswahl am 8. März läuft

Im Wahlkreis Ostallgäu sind rund 114.000 Bürger*innen stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 133 Stimmbezirke und weitere 116 Briefwahlbezirke gebildet.

Die letzten organisatorischen Vorbereitungen für die Landrats- und Kreistagswahl am Sonntag, 8. März 2026, laufen derzeit im Büro von Kreiswahlleiter Ralf Kinkel. Im Wahlkreis Ostallgäu sind rund 114.000 Bürgerinnen und Bürger stimmberechtigt. Dafür wurden in den Gemeinden 133 Stimmbezirke und weitere 116 Briefwahlbezirke gebildet.

 

Für die Kreistagswahl stellen vier Parteien (CSU, Grüne, Freie Wähler/FWO und SPD) die mögliche Gesamtzahl von 60 Bewerberinnen und Bewerbern auf; die ÖDP 30, Junges Ostallgäu 25, die AfD 20, Die Linke 12 und die Bayernpartei 8. Auf den Stimmzetteln haben die Parteien, die weniger als 60 Personen aufstellen, ihre Chancen durch doppelte oder dreifache Nennung ihrer Bewerberinnen und Bewerber erhöht. Auch bei mehrfacher Nennung darf jede Bewerberin und jeder Bewerber maximal 3 Stimmen erhalten. Insgesamt umfasst der Stimmzettel für die Kreistagswahl 335 Kandidaten. Der jüngste Bewerber ist am Wahltag 18 Jahre, der älteste Bewerber 83 Jahre alt.

 

Aktuelle Wahlergebnisse auf der Internetseite wahlen.ostallgaeu.de

 

Zur Wahl der Landrätin oder des Landrats stellen sich mit Andreas Bauer (CSU), Bernd Stapfner (Freie Wähler/FWO), Wolfgang Dröse (AfD), Johannes Erd (Grüne) und Ilona Deckwerth (SPD) fünf Kandidatinnen und Kandidaten. 

 

Am Wahlsonntag werden die Stimmen der Urnen- wie auch der Briefwähler ab 18 Uhr ausgezählt. Die Wahldaten für die Landrats- und die Kreistagswahl laufen dann zentral in der Kreiswahlleitung im Landratsamt zusammen, welche über die ständig aktualisierten Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Wahlkreis Ostallgäu berichten wird. Die Ergebnisse können auf der eigens für die Präsentation der Wahlergebnisse eingerichteten Seite wahlen.ostallgaeu.de abgerufen werden.  

 

Auch die Ergebnisse der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen finden sich gesammelt unter diesem Link.

 

 

Mitteilung vom 03.03.2026

Nachhaltig aktiv vor Ort: Workshop im Landratsamt

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und konkrete Unterstützung für Initiativen und Projekte vor Ort im Ostallgäu.

Bild: Pixabay

Bild: Pixabay

Die Servicestelle Klima lädt am Donnerstag, 19. März 2026, alle Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits für Klima und Nachhaltigkeit engagieren oder damit anfangen möchten, zu einem gemeinsamen Workshop ins Landratsamt Ostallgäu ein. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und konkrete Unterstützung für Initiativen und Projekte vor Ort im Ostallgäu.

 

Der Workshop „Nachhaltig aktiv vor Ort“ richtet sich an Engagierte aus Initiativen, Vereinen und Gruppen ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre Heimat nachhaltiger und zukunftsfähiger gestalten möchten. Die Veranstaltung bietet Raum, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Ideen für lokales Engagement zu entwickeln. 

 

Raum für Ideen, Austausch und neue Projekte im Ostallgäu

 

Nach einem kurzen Einstieg mit Praxisbeispielen arbeiten die Teilnehmenden in Kleingruppen zu Fragen wie: Wie können wir bestehende Initiativen stärken und weiterentwickeln? Wo kann ich mich mit meinen Fähigkeiten am besten einbringen? Welche ersten Schritte braucht es für neue Projekte wie Repaircafé, Gemeinschaftsgarten, Foodsharing oder Bürgerenergie? Der Workshop bietet Raum für Austausch, Vernetzung und konkrete Unterstützung für das Engagement der Teilnehmenden, sodass diese mit neuen Kontakten, frischen Ideen und nächsten Schritten nach Hause gehen. Zur Stärkung stehen ein kleiner Imbiss und Getränke bereit.

 

Der Workshop findet am Donnerstag, 19. März 2026, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis 12. März 2026 per E-Mail an klima(at)lra-oal.bayern.de möglich. Der Vortrag ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

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