Aktuelles

Mitteilung vom 18.05.2021

Landkreis veranstaltet Workshops zur Prävention von sexueller Gewalt in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit

Die Workshops richten sich an Jugendleiter, Trainer und sonstige Betreuer.

Mit zwei Workshops zur Prävention von sexueller Gewalt wendet sich der Landkreis Ostallgäu gezielt an Jugendleiter, Trainer und sonstige Betreuer in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit – aber auch an alle anderen am Thema Interessierten. Durch den Basisworkshop am Samstag, 12. Juni 2021, und den Aufbauworkshop am Samstag, 25. September 2021, unterstützt die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ostallgäu und dem Netzwerk „Jugend – Sicher im Verein“ Vereine und Verbände bei Fragen zum Kinder- und Jugendschutz. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
 
Die Workshops bieten einen Überblick über die Erscheinungsformen sexueller Gewalt, verbessern die Fähigkeit zum Erkennen von Verdachtsmomenten und zeigen anhand praktischer Beispiele und Übungen Präventionsmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten auf. Geleitet wird die Veranstaltung von Christine Maschke von der Notruf- und Beratungsstelle für Opfer sexueller Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu.
 
Basisworkshop: Samstag, 12. Juni 2021, 9 bis 12.30 Uhr
Aufbauworkshop: Samstag, 25. September 2021, 9 bis 12.30 Uhr
Veranstaltungsort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf
 
Interessierte können nur den Basisworkshop belegen, beide Workshops belegen oder wenn sie den Basisworkshop schon absolviert haben, auch nur am Aufbauworkshop teilnehmen.
 
Eine Anmeldung ist für den Basisworkshop bis zum 6. Juni 2021 und für den Aufbauworkshop bis zum 19. September 2021 auf der Internetseite des Landkreises unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de oder bei Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt im Landratsamt (08342 911-290 oder ehrenamt(at)ostallgaeu.de) möglich. Die Plätze sind begrenzt. Falls die Veranstaltungen Corona-bedingt nicht stattfinden kann, wird darüber informiert.

Mitteilung vom 17.05.2021

„Wofür brennen Sie?“: Online-Workshop der Bildungsberatung

Den Workshop bietet die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit Business- und Life-Coach Anja Stieber an.

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neuorientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung möglich.
 
Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen: „War das alles?“. Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden?
 
Im Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen.
 
Termin: Donnerstag, 20. Mai 2021, von 17.30 bis 20.30 Uhr
Kursort: Zoom
Kosten: 37 Euro inklusive Unterlagen
 
Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 12.05.2021

Petition für die Errichtung eines sozialpädiatrischen Zentrums in Kaufbeuren

Die Lebenshilfe Ostallgäu hat diesbezüglich eine Petition gestartet, die online unterzeichnet werden kann.

Die Lebenshilfe Ostallgäu e.V. hat eine Petition für die Errichtung eines sozialpädiatrischen Zentrums in Kaufbeuren gestartet.


Mit der Petition sollen für chronisch kranke Kinder und Jugendliche und ihre Familien in unserer Region eine wohnortnahe Versorgung sichergestellt werden.


Landrätin Maria Rita Zinnecker unterstützt die Initiative. Die Petition kann unter folgendem Link unterzeichnet werden.

Mitteilung vom 11.05.2021

„Nur Bio ist uns nicht genug.“ Malz-Allianz in der Öko-Modellregion Ostallgäu

Im Herbst wird es die erste größere Ernte von heimischer Bio-Gerste geben.

Gemeinsame Sache bei der Vermälzung von Bio-Gerste aus dem Ost- und Unterallgäu machen die Braumeister Bernd Trick von der Aktienbrauerei Kaufbeuren und Rudi Maget von der Bären Bier Brauerei aus Nesselwang. Im Herbst wird es die erste größere Ernte von heimischer Bio-Gerste geben, die dann in der Mälzerei Bilgram in Memmingen verarbeitet und von beiden Brauereien verbraut wird. Dies gaben die beiden bei der Vorstellung des neuen Bio-Biers der Aktienbrauerei auf dem Bio-Frühlingsmarkt Marktoberdorf bekannt.

Für Landrätin Maria Rita Zinnecker ein besonderer Grund zur Freude. „Wir sind im Ostallgäu mit 20 Prozent Bio-Betrieben in der Landwirtschaft schon weit vorne. Aber es muss noch weitergehen. Unsere Aufgabe ist es, eine regionale Wertschöpfungskette zu schaffen, damit unsere Landwirte auch langfristig Abnehmer für ihre regional und ökologisch erzeugten Lebensmittel haben.“

Genau das ist Florian Timmermann, dem Projektmanager der im Landratsamt angesiedelten Öko-Modellregion Ostallgäu, mit dem Projekt Bio-Bier gelungen. Rudi Maget, ein Pionier der Bio-Bier-Szene, braute schon im Herbst 2020 ein Ostallgäuer Bio-Bier mit Gerste von Andreas Bersch (Naturland aus Buchloe). Damit liegt er voll im Trend: regional und nachhaltig. Auch die Aktienbrauerei Kaufbeuren (ABK) brachte dieses Frühjahr ein Bio-Bier auf den Markt. „Unser „Gescheids Bio“ ist eine wertvolle Bereicherung unseres Sortiments“, erklärt Bernd Trick, Braumeister der ABK. Der Geschäftsführer Gottfried Csauth geht noch einen Schritt weiter: „Nur Bio ist uns nicht genug.“ Er will nicht nur ein Bio-Bier anbieten, sondern ein regionales Bio-Bier. „Wir sind eine Kaufbeurener Traditionsbrauerei und wollen in unserem Tun und Handeln auch die Region stärken.“ Die ABK hat einen weit größeren Ausstoß als die Brauerei Bären Bier in Nesselwang. Deshalb wurden weitere Erzeugerbetriebe angefragt, die Bio-Gerste anbauen. Neben Andreas Bersch haben nun auch Martin Tröbensberger (Demeter aus Buchloe) und Josef Weber (Demeter aus Türkheim) Bio-Gerste angesät. Im Herbst dieses Jahres wird dann die ABK ihr „Gscheids Bio“ mit Ost- und Unterallgäuer Gerste brauen.

Florian Timmermann von der Öko-Modellregion Ostallgäu war daran maßgeblich beteiligt. „Das Projekt Bio-Bier ist zukunftsweisend für unsere Erzeuger im Ostallgäu und erschließt dauerhaft wichtige Abnehmer“, sagt er. Timmermann kann stolz sein, auch weil beim Bio-Frühlingsmarkt, veranstaltet vom Bio-Ring Allgäu e. V., neben der Aktienbrauerei und der Bären Bier Brauerei weitere Betriebe aus der Öko-Modellregion Ostallgäu ihre Produkte präsentierten. Beispielsweise frische Bio-Burger mit Zutaten aus der Region vom Biolandhof Schreyer aus Stötten, Severin Schmölz aus Seeg mit seinen Bio-Apfelsäften, Käse und Schinken, die Allgäuer Ölmühle mit feinsten Ölen und Essig sowie Allgäu Aronia mit Direktsäften aus der gesunden Beere.


Mitteilung vom 11.05.2021

Bewerbung fürs Vereinscoaching 2021 jetzt möglich

Das Vereinscoaching wird nun das fünfte Jahr in Folge angeboten, um drei ausgewählte Vereine individuell zu fördern und zu stärken.

Das Coaching wird von Michael Blatz durchgeführt. Er ist Vereinsberater und bringt – neben langjähriger Management-Erfahrung – über 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und dem Coaching von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen mit.

Neue Motivation und Ideen durch professionelle Unterstützung

Der Blick von außen kann oft Klarheit bringen. So sehen es auch die Vereine, die im Vorjahr gecoacht wurden. Barbara Hösle vom Jugendchor Nesselwang berichtet, dass der Verein durch das Vereinscoaching neue Motivation und neue Ideen Arbeit mitgenommen habe: „Wir haben einige der vielen Ideen auch schnell in die Tat umgesetzt. So haben wir unsere Jahreshauptversammlung online durchgeführt, haben virtuelle Spieleabende für unsere Kinder und Jugendlichen organisiert und waren auch offline unterwegs.“

Auch der Verein Mir Walder e.V. kann das Vereinscoaching empfehlen. „Für uns war das Vereinscoaching interessant und hilfreich. Die Treffen haben alle online stattgefunden. Das hat sehr gut funktioniert und uns gezeigt, was online alles möglich ist,“ sagt Angelika Eltrich. „Wir sind froh, dass wir den Zuschlag für das Vereinscoaching im vergangenen Jahr erhalten haben. Der Blick von außen durch Herrn Blatz als Vereinscoach hat uns andere Sicht- und Herangehensweisen aufgezeigt und war dadurch hilfreich,“ sagt Gerhard Boscher vom Sportkegelclub Marktoberdorf e.V.

Das Formular zur Bewerbung steht auf der Internetseite unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/beratung-coaching.html oder kann bei der Servicestelle EhrenAmt angefordert werden (08342 911-290 oder ehrenamt@ostallgaeu.de). Bewerbungen können bis zum 13. Juni 2021 eingereicht werden.

Mitteilung vom 11.05.2021

Verschiebung der Bio- und Restmüllabfuhr wegen Christi Himmelfahrt

Wegen des Feiertags wird der Abfall in einigen Ostallgäuer Gemeinden einen Tag später abgeholt.

Der regelmäßige Abfuhrtermin am Donnerstag, 13. Mai, verschiebt sich auf Freitag, 14. Mai. Der Abfuhrtermin am Freitag, 14. Mai, wird auf Samstag, 15. Mai, verlegt.

Mitteilung vom 10.05.2021

Öffentliche Bekanntmachung des Landratsamts Ostallgäu

Ab dem 11. Mai 2021 gelten im Landkreis Ostallgäu neue Regelungen. Hier die aktuelle Bekanntmachung dazu.

Auf Grund von § 3 Nr. 3 der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12.BayIfSMV) vom 5. März 2021 (BayMBl. Nr.171, BayRS 2126-1-16-G), zuletzt geändert durch Verordnung vom 05.05.2021 (BayMBl. Nr. 290, BayRS 2126-1-16-G) macht das Landratsamt Ostallgäu amtlich bekannt:

Im Landkreis Ostallgäu hat die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 150 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten.

Damit gelten im Landkreis Ostallgäu ab dem 11.05.2021 diejenigen Regeln nach § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der 12.BayIfSMV, die an die Unterschreitung dieses Schwellenwerts geknüpft sind.

Insbesondere weisen wir auf die folgende Regelung hin (näheres regeln die jeweiligen Vorschriften der 12.BayIfSMV bzw. des § 28b IfSG):

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte, § 12 12.BayIfSMV

In Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Handelsangebote, die bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 nicht öffnen dürfen, ist neben der Abholung vorbestellter Waren (click and collect), auch die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig (click and meet). Dabei gilt:

· Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann.

· In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

· Der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

· Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein, als ein Kunde je 40 m2 der Verkaufsfläche.

· Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe von § 2 12.BayIfSMV zu erheben.

· Kunden dürfen nur eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.

Kein negatives Testergebnis müssen Kunden nachweisen, die

- vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind (geimpfte Personen), oder

- über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt (genesene Personen).

und die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und bei denen keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu solange, bis durch das Landratsamt die Überschreitung des maßgeblichen Schwellenwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen bekannt gemacht wird oder weitergehende Lockerungen bekannt gemacht werden.

Mitteilung vom 07.05.2021

Corona-Virus: Nachweis für Genesene

Sie benötigen einen Nachweis, dass Sie mit dem Corona-Virus infiziert waren?

Als Nachweis einer überstandenen SARS-CoV-2-Infektion können folgende Dokumente herangezogen werden:

  • Bescheid des Gesundheitsamts über die Anordnung einer Isolation
  • Positives PCR-Testergebnis auf SARS-CoV-2
  • Bescheinigung zur Beantragung des Verdienstausfalles


Eine separate Bescheinigung des Gesundheitsamtes zum Nachweis der überstandenen Infektion, ist nicht vorgesehen.

Sollten Sie o. g. Dokumente nicht mehr zur Verfügung haben, senden Sie eine E-Mail an vollzug.ifsg@lra-oal.bayern.de mit Ihrem Anliegen. Wir lassen Ihnen dann eine Kopie des Bescheids über die Anordnung einer Isolation zukommen.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Mitteilung vom 06.05.2021

Amtliche Bekanntmachung zur Öffnung von Schulen und KiTas ab 10. Mai

Im Landkreis Ostallgäu hat die vom RKI veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten.

Damit treten im Landkreis Ostallgäu ab dem 10.05.2021 diejenigen Regeln nach § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG) und der 12.BayIfSMV, die an die Überschreitung dieses Schwellenwerts geknüpft sind, außer Kraft bzw. diejenigen Regelungen, die an ein Unterschreiten dieses Schwellenwerts geknüpft sind, in Kraft.

Insbesondere weisen wir auf die folgenden Regelungen hin (näheres regeln die jeweiligen Vorschriften der 12.BayIfSMV bzw. des § 28b IfSG):

1.    Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt:

 

  • in der Jahrgangsstufe 1 bis 4 der Grundschulstufe, den Jahrgangsstufen 5 und 6 der Förderschulen, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht, statt.
  • im Übrigen findet Distanzunterricht statt.


2.    Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder gilt:
Ausschließlich für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern  können die Einrichtungen öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

3.    Für den Betrieb von Hundeschulen gilt:
Präsenzunterricht an Hundeschulen ist unter den Voraussetzungen des § 20 Abs. 1 Satz 1 bis 4 12.BayIfSMV zulässig.

Die Voraussetzungen sind:

  • Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen allen Beteiligten.
  • Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz.
  • Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.


Diese Regelungen gelten für den Landkreis Ostallgäu solange, bis durch das Landratsamt die Überschreitung des maßgeblichen Schwellenwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen bekannt gemacht wird oder weitergehende Lockerungen bekannt gemacht werden.

Mitteilung vom 06.05.2021

Einsatz für Tourismus und Dienstleister – Webkonferenz von Landrätin Zinnecker und bayerischem Wirtschaftsminister Aiwanger

Zinnecker hat sich bei einer Webkonferenz mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger für eine Öffnungsstrategie für den Tourismus eingesetzt.

Als Landrätin, Vorsitzende der Allgäu GmbH und stellvertretende Vorsitzende des Tourismusverbandes Allgäu-Bayerisch Schwaben hatte sich Maria Rita Zinnecker kürzlich bereits an Ministerpräsident Markus Söder gewandt, um für eine Öffnungsperspektive für die touristischen Betriebe zu werben.

„Die Rückmeldung aus München und die heutige Webko mit Minister Aiwanger hat mir gezeigt, dass die Belange der Landkreise und Regionen ernst genommen werden und Lösungen – gerade für den Tourismus – gefunden werden können“, zieht Zinnecker ein positives Fazit. Im Mittelpunkt des Gespräches mit Minister Aiwanger standen vor allem die besondere Situation des Allgäus mit seinen touristischen Betrieben sowie deren Planungs- und Betriebssicherheit. Auch die umfassende und sichere Öffnung des vollständigen touristischen Angebotes wie Bergbahnen, Freizeitangebote, Dienstleistungen, Gastronomie und Handel zur Sicherstellung einer hohen Urlaubs- und Erlebnisqualität für Gäste im Allgäu wurden thematisiert. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die regionalen Anliegen und die ersten möglichen Öffnungsschritte ab 21. Mai bei einem Inzidenzwert von unter 100 geben eine Perspektive. Für Landrätin Zinnecker muss das für das Ostallgäu und Allgäu wichtige Thema Tourismus mit pandemiefesten Konzepten und gesetzlichen Regelungen ausgestattet werden. Zudem erbat Zinnecker mehr Impfstoff für touristisch bedeutsame Regionen wie das Allgäu.

„Unsere Botschaften kamen an“

„Wir können uns gerade im Tourismus nicht von oft täglich schwankenden Inzidenzen abhängig machen. Hier muss es durch Hygieneregeln, Testangebote in den Betrieben sowie durch Impfungen verlässliche Öffnungslösungen geben. Buchen und dann absagen, oder den Gast nach wenigen Tagen wieder nach Hause schicken müssen, kann gerade für Beherbergungsbetriebe keine Option darstellen“, stellt Zinnecker klar. Zudem wurde dem Minister auch der Wunsch nach einer langfristigen und ergänzenden finanziellen Förderung und Unterstützung von Besucherlenkungsmaßnahmen sowie besonders betroffener Betriebsstrukturen im Tourismus, auch zur Steigerung der Krisenresilienz angetragen. „Unsere Botschaften kamen an, nun bleibt zu hoffen, dass Bund und Land die entsprechenden Regelungen und Konzepte erlassen“, zeigt sich Zinnecker optimistisch.

Mitteilung vom 03.05.2021

Reges Interesse an Veranstaltung zur EEG-Novelle 2021

Referenten der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie informierten etwa 160 Teilnehmer*innen vor allem über Änderungen für größere PV-Anlagen.

Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu/Johannes Fischer

Mehr als 160 Teilnehmer*innen haben sich an dem vom Landratsamt Ostallgäu veranstalteten Web-Seminar „Chancen durch das neue EEG 2021 – Änderungen und Neuerungen für Photovoltaik-Projekte in der Landwirtschaft“ beteiligt. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Maschinenring Ostallgäu, dem Landratsamt Augsburg sowie dem Maschinenring Augsburg statt.
 
Anlass des Web-Seminars war die Verabschiedung des neuen „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG) zum Januar 2021 und die sich daraus ergebenden Änderungen für größere Anlagen – also vor allem in der Landwirtschaft, aber auch im Gewerbebereich. Die beiden Referenten, Michael Vogtmann und Jörg Sutter von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, gingen im Seminar zunächst auf die aktuelle Marktsituation ein. Demnach sei der Modulpreis in den vergangenen vier Jahren um rund 20 Prozent gefallen, während die Vergütung derzeit um 1,4 Prozent pro Monat sinke. Frühes Investieren schlage das Warten, sagte Vogtmann.
 
Speicher inzwischen wirtschaftlich darstellbar
 
Laut Vogtmann wird für Anlagenbetreiber der Eigenverbrauch auch bei größeren Anlagen attraktiver, da die Befreiungsgrenze der EEG-Umlage für den selbst verbrauchten Strom von 10 auf 30 kWp (Kilowatt Peak) angehoben wurde. Größere Anlagen mit mehr als 100 kWp sind laut Vogtmann vor allem dann attraktiv, wenn der erzeugte Strom größtenteils selbst verbraucht werde. Auch Energiespeicher sind nach Meinung des Fachmanns inzwischen wirtschaftlich darstellbar, lohnen sich aber umso mehr, je mehr Zusatznutzen der Speicher bringe – vor allem hinsichtlich Notstromversorgung oder Spitzenlastkappung.
 
Potenzial sieht Experte Vogtmann in sogenannten „Agri-PV“-Anlagen, denn sie ermöglichen es, auf Flächen sowohl landwirtschaftliche Produkte als auch Energie zu „ernten“. Neuartige Modultechnologien sicherten hierfür nicht nur einen fast genauso hohen Ertrag wie herkömmliche Anlagen, sondern auch eine netzdienlichere Einspeisespitze zur Morgen und Abendzeit. Für dieses Segment gebe es derzeit eine Innovationsförderung, in den kommenden Jahren könne sich die Technologie als „sehr interessant“ herausstellen, sagte Vogtmann.

Mitteilung vom 29.04.2021

Geflügelpest: Stallpflicht für Geflügel wird aufgehoben

Die zum Schutz gegen die Geflügelpest per Allgemeinverfügung angeordnete Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Ostallgäu wird zum 1. Mai 2021 aufgehoben.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht in seiner aktuellsten Risikoeinschätzung von einem mittlerweile nur noch geringen bis mäßigen Risiko der Einschleppung von Erregern durch Wildvögel in Hausgeflügelbestände aus. Zudem besteht der Geflügelpestverdacht im Landkreis Ostallgäu nicht mehr. Daher können Geflügelhalter ihre Tiere nach mehreren Wochen Stallhaltung nun auch wieder ins Freie lassen. Nach Angaben des Landesamtes nimmt die Zahl der festgestellten Geflügelpest-Fälle in Bayern seit Anfang April deutlich ab; seit rund zwei Wochen wurde in Bayern keine Infektion bei Wildvögeln oder in Hausgeflügelbeständen mehr nachgewiesen.
 
Da aber noch immer ein gewisses Risiko verbleibt, werden auch die Anfang Februar erlassenen Schutzmaßnahmen (Biosicherheitsmaßnahmen in den Beständen, Verbot von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte, Fütterungsverbot bestimmter freilebender Vögel) nicht aufgehoben und haben noch Bestand.
 
Bei Rückfragen steht das Veterinäramt am Landratsamt Ostallgäu zur Verfügung (Telefon 08342 911-220).

 

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Mitteilung vom 29.04.2021

Neue Wanderwege im Schlosspark: Beschilderung wird montiert

Mit dem neuen Wanderangebot wird der Tourismusverband auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entzerrung der Besucherströme im Landkreis leisten.

V. l.: Sebastian Gries (Geschäftsführer TVOAL, Leiter des Fachbereichs Tourismus am Landratsamt), Andreas Ampßler (Topplan) und Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Montage der neuen Schilder an einem Standort in der Kurfürstenallee Marktoberdorf (Bildquelle: Landratssamt Ostallgäu).

Die Umsetzung des durch LEADER geförderten Projektes „Königlich Wandern im Schlosspark“ läuft auf Hochtouren. Nun wird aktuell die Beschilderung der neuen Schlosspark-Etappenwege als regionale Ergänzung zur Wandertrilogie Allgäu und der Halbtages- und Tagestouren der Orte montiert. „Mit dem neuen Wanderangebot möchten wir die Gäste, aber auch ganz besonders die Bürgerinnen und Bürger einladen, den Landkreis – auch abseits der bekannten Pfade – zu Fuß zu erkunden“, sagt Landrätin und Tourismusverbandsvorsitzende Maria Rita Zinnecker.
 
Die Königsalpen-Route, die Logenplatz-Route und die Idyllegarten-Route stehen im Mittelpunkt des neuen Wanderkonzeptes und werden als Fernwanderwege mit einer Gesamtlänge von 341 Kilometer die Wandertrilogie im Erlebnisraum Schlosspark ergänzen. Auf diesen drei neuen Schlosspark-Wanderrouten mit den ergänzenden Ortsrouten, den Fernwanderwegen sowie zahlreichen Themenwegen zeigt sich die ganze Vielfalt der Region. Je nach Anspruch und Kondition finden Sportlich-Aktive wie Genusswanderer hier die passenden Touren: um steile Gipfel zu erklimmen, durch die grünen Täler zu wandern, fantastische Aussichten zu genießen und historische Plätze zu bestaunen. Sie sind Teil eines hochattraktiven Wanderangebotes, das der Tourismusverband Ostallgäu e.V. gemeinsam mit den örtlichen Touristikern entwickelt hat.
 
„Sensible Räume und touristische Hotspots stärker entlasten“
 
Eine gute Beschilderung ist dabei wichtige Basis für eine qualitativ hochwertige Wanderregion. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit wird in der Region die Beschilderung durch den Landkreis und die Gemeinden umgesetzt. „Wir setzen die erfolgreiche Kooperation aus dem Qualitätsmanagement der Radwege im Ostallgäu nun auch im Bereich Wandern konsequent fort“, sagt Sebastian Gries, Geschäftsführer des Tourismusverbands Ostallgäu, zu den guten Erfahrungen aus der Zusammenarbeit.
 
Mit dem neuen Wanderangebot wird der Tourismusverband auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entzerrung der Besucherströme im Landkreis leisten. Vorsitzende Maria Rita Zinnecker dazu: „Durch die neuen Wanderangebote sollen sensible Räume und touristische Hotspots stärker entlastet und Gäste wie Einheimische gezielt auf attraktive Angebote auch ins nördliche Ostallgäu gelenkt werden.“ Die begleitende Karte „Wandererlebnis – Königlich Wandern im Schlosspark“ ist kostenfrei bei Tourismusverband und Touristinformationen im Ostallgäu erhältlich.

Mitteilung vom 27.04.2021

Management der Kliniken: Verwaltungsrat möchte neue Wege gehen

Ab dem 1. März 2022 soll der Vorstand des Kommunalunternehmens durch eine Managementgesellschaft gestellt werden.

Das hat der Verwaltungsrat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen und die Weichen für die dazu erforderliche Ausschreibung gestellt. „Landkreis und Stadt bleiben weiter Träger des Unternehmens mit der Entscheidungshoheit. Das Kommunalunternehmen wird nicht verkauft oder privatisiert, sondern breiter aufgestellt“, sagt Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Für das Kommunalunternehmen und seine Häuser, dies hat nicht zuletzt auch die Corona-Pandemie gezeigt, ergeben sich aufgrund der sich oftmals ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen und des damit verbundenen administrativen Aufwands medizinische und wirtschaftliche Herausforderungen in Mitten eines großen Wettbewerbsumfeldes. Diese Erfahrungen und Zukunftsperspektiven standen für den Verwaltungsrat bei seiner Entscheidung im Fokus, das Management der Kliniken an ein Unternehmen zu übertragen, um eine nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung der eigenen Häuser zu ermöglichen.
 
Der Schritt soll gegangen werden, nachdem der Vertrag des bisherigen Vorstands, Frau Ute Sperling, im Februar 2022 regulär endet. Dazu hat der Verwaltungsrat in seiner gestrigen Sitzung die Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker und ihren Stellvertreter, Oberbürgermeister Stefan Bosse, beauftragt, das Verfahren zur Beauftragung einer Managementgesellschaft mit ausreichender Vorlaufzeit zu beginnen.
 
Eine Managementgesellschaft stellt einen Alleinvorstand, der in ein Team mit entsprechenden Kompetenzen eingebunden ist und auch auf die Ressourcen der Managementgesellschaft im Hinblick auf Beratung und das vielfältige Know - How zurückgreifen kann. Die Struktur des Kommunalunternehmens mit Vorstand und Verwaltungsrat als kommunalem Aufsichtsgremium bleibt dabei erhalten; auch an der ausschließlich kommunalen Trägerschaft der Kliniken soll sich nichts ändern.
 
Bis die neue Managementgesellschaft am 1. März 2022 ihre Arbeit beginnt, führt Vorstand Ute Sperling das Unternehmen weiter. „Der Verwaltungsrat hat vollstes Vertrauen in Frau Sperling. Sie behält bis zum Vertragsende die Führung des Unternehmens“, erteilt Zinnecker möglichen Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel eine Absage.

Mitteilung vom 26.04.2021

Dringende Wartungsarbeiten: Telefonanlage des Landratsamts eingeschränkt

Das Landratsamtes Ostallgäu ist daher am Mittwoch, den 28.04.2021, etwa von 15 bis 17 Uhr telefonisch nur eingeschränkt erreichbar.

In dieser Zeit kann es immer wieder zu Gesprächsabbrüchen kommen. Betroffen sind das gesamte Landratsamt sowie der Bauhof Dösingen und das Impfzentrum in Marktoberdorf.

Mitteilung vom 23.04.2021

Impfzentren schon bei 45.000 Impfungen – Aufruf zur Registrierung

Da die Anzahl der registrierten Personen kleiner wird, stehen die Chancen für einen schnellen Impftermin derzeit gut.

Die Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren kommen gut voran. Da die Anzahl der registrierten Personen kleiner wird, stehen die Chancen für einen schnellen Impftermin derzeit gut. Landrätin Maria Rita Zinnecker und das Bayerische Rote Kreuz als Betreiber der Impfzentren im Ostallgäu und in Kaufbeuren rufen nun besonders die Über-70-Jährigen und Über-80-Jährigen dazu auf, sich jetzt für eine Impfung zu registrieren.
 
„Rund 45.000 Impfungen sind bisher über die beiden Impfzentren erfolgt und wir erwarten in den nächsten Wochen weiter stabile Lieferungen von Impfstoffen“, erklärt Landrätin Zinnecker. Es werde also zukünftig ein ausreichendes Angebot an Impfstoff zur Verfügung stehen. „Für die Planung und Umsetzung der Impfkampagne ist entscheidend, dass genügend Impfwillige registriert sind. Nur so kann eine optimale Verteilung der Impfdosen erfolgen. Nehmen Sie das kostenfreie Impfangebot an und registrieren Sie sich im ersten Schritt über das Internet für einen Termin“, appelliert die Landrätin an alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger. Natürlich könne man sich auch an den Hausarzt wenden und dort einen Termin vereinbaren. Entscheidend ist laut Zinnecker, dass der zur Verfügung stehende Impfstoff auch so schnell wie möglich verimpft werden kann. „Das Bayerische Rote Kreuz steht mit seinen Fachkräften bereit, nutzen Sie das Angebot für einen schnelleren Weg zurück zur Normalität“, sagt Alexander Denzel vom BRK-Kreisverband Ostallgäu.
 
25.000 Personen sind derzeit für eine Impfung in den beiden Impfzentren registriert. Unter diesen ermittelt eine Software des Freistaats (BayIMCO) automatisch auf Grundlage der Prioritäten der Corona-Impfverordnung eine Reihenfolge für die Impftermine. Die meisten Registrierten sind inzwischen aus den Priorisierungsgruppen 3 und 4. Gerade für Über-70-Jährige und Über-80-Jährige ist daher jetzt die beste Gelegenheit, schnell an einen baldigen Termin für die Erstimpfung zu kommen.
 
In der besonders gefährdeten Gruppe der Über-80-Jährigen haben jetzt über 82 Prozent eine erste Impfung und auch schon über 73 Prozent eine zweite Impfung erhalten. Schon kurz nach der Betriebsaufnahme der Impfzentren wurden die Bewohner und Pflegekräfte, der Alten- und Pflegeheime in Stadt und Landkreis, die ebenfalls zur höchsten Priorität gehören, geimpft.
 
Nach den Personengruppen aus der höchsten Priorität (Stufe 1) finden auch bereits seit einiger Zeit Impfungen von Personen aus den Gruppen mit hoher Priorität (Stufe 2) statt. Dazu gehören unter anderem die Über-70-Jährigen, von denen rund ein Drittel bereits eine erste Impfung erhalten hat. In einer gemeinsamen Impfaktion des Landkreises mit den Impfzentren wurden mehr als 1000 Menschen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen oder Förderschulen arbeiten, und die ebenfalls zur Priorität Stufe 2 gehören, geimpft.

Mitteilung vom 23.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 23. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 207,5.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 26. bis 2.Mai 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.04.2021

Amtliche Bekanntmachung: Regeln für Schulen und KiTas in der kommenden Woche

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ostallgäu am Freitag, 16. April 2021, nach der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts bei 247,2.

Für die Schulen im Landkreis Ostallgäu gilt damit folgende Regelung:

 

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulstufe, der Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen findet unter den Voraussetzungen des § 18 Abs. 4 12. BayIfSMV (negatives Testergebnis) Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Regelungen zur Notbetreuung werden vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im Benehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durch Bekanntmachung erlassen. Weitere Informationen hier.
 
Diese Regelung gilt vom 19. bis 25. April 2021.

 

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie hier.

Mitteilung vom 16.04.2021

Impfzentren im Landkreis und der Stadt weiten Kapazitäten aus – vermehrte Impfstofflieferungen werden unverzüglich verimpft

Deshalb muss auch nicht wie in anderen Regionen über zusätzliche Sonderaktionen liegen gebliebener Impfstoff abgegeben werden.

Bei den Impfzentren im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren werden die terminlichen Kapazitäten permanent auf steigende Impfstoffliefermengen angepasst. Eine Lagerhaltung findet nicht statt. Deshalb muss auch nicht wie in anderen Regionen über zusätzliche Sonderaktionen liegen gebliebener Impfstoff abgegeben werden.
  
„Wir haben in unseren Impfzentren die Kapazitäten sehr flexibel ausgeweitet und verarbeiten die bereit gestellten Impfstoffmengen so schnell wie möglich“, erklärt Alexander Denzel vom Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband Ostallgäu. Damit schafft das Bayerische Rote Kreuz in den beiden Impfzentren die kontinuierlich steigende Verteilung der Mehrmengen und ermöglicht den Impfwilligen eine freiere Terminwahl.
 
Daneben sind im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren weiterhin auch noch die mobilen Impfteams unterwegs, die die Impfungen bei Personen vornehmen, die keine Möglichkeit haben in eines der Impfzentren zu gelangen. Flankiert wird die Impfkampagne zunehmend auch durch die örtlichen Hausärzte.
 
Bisher wurden in den beiden Impfzentren und durch die mobilen Teams rund 40.000 Impfungen durchgeführt.

Mitteilung vom 15.04.2021

Maskenpflicht entfällt bei Gesprächen mit Hörgeschädigten

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist erlaubt, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hörbehinderung nötig ist.

Darauf weisen das Landratsamt Ostallgäu und die Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg hin. Manche Menschen müssen die Lippen ihres Gesprächspartners sehen, um ihn zu verstehen. Betroffen sind zum Beispiel Menschen mit einer Hörschädigung oder schwerhörige Personen.
 
Für gehörlose und hörgeschädigte Personen sind die Schutzmasken eine Barriere, die dem Betroffenen eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit nimmt. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber auch eine Ausnahme von der Maskenpflicht gemacht, solange es zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. Nachweisen kann man die Höreinschränkung bei Bedarf durch ein ärztliches Attest oder einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen „Gl“ (= Gehörlosigkeit).
 
Trotzdem würden viele Betroffene auf Unverständnis stoßen, berichtet Uta Baer von der Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg. „Vielleicht ist die Rechtslage nicht hinreichend bekannt, vielleicht hat man auch Sorge um ein Infektionsrisiko“, sagt Uta Baer von der Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige in Augsburg. „Aber solange der Betroffene selbst seine FFP2-Maske aufhat, besteht für den Gesprächspartner nur ein sehr geringes Infektionsrisiko.“
 
Dr. German Penzholz, Inklusionskoordinator am Landratsamt, bittet deshalb: „Wenn Sie in Ihrer beruflichen Aufgabe mit einem Menschen mit Höreinschränkung reden, nehmen Sie wenn möglich die Maske ab und helfen Sie damit dem Betroffenen.“
 
Rechtliche Grundlage: § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_12/true
 
Kontakt zur Beratungsstelle für Hörgeschädigte und Angehörige erhalten sie telefonisch unter 0821 455 250-35 und per E-Mail beratungsstelle-augsburg(at)regens-wagner.de.