Aktuelles

Mitteilung vom 01.12.2021

Genusstage-Netzwerk: kulinarische Weihnachtsgeschenke aus der Region

Das Netzwerk der Genusstage-Betriebe bietet Anregungen für eine kulinarische Aufmerksamkeit aus der Region.

Elisen-Lebkuchen der Wertachtal-Werkstätten. Bildquelle: Wertachtal-Werkstätten

„Wer auf regionale Produkte setzt, unterstützt unsere heimische Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wenn man damit gleichzeitig jemandem zu Weihnachten eine Freude macht, umso besser.“
 
Von den Elisen-Lebkuchen der Wertachtal-Werkstätten aus Kaufbeuren bis zu herzhaften Leckereien und Hochprozentigem von mehreren weiteren Anbietern – das Ostallgäu und Kaufbeuren haben kulinarisch so einiges zu bieten. Die Übersicht mit den Produkten und Anbietern ist auf der Internetseite www.schlosspark.de/regionale-weihnachtsgeschenke zu finden. Die aufgeführten Landwirte und Verarbeiter sind Teil des Projektes „Genusstage im Ostallgäu & Kaufbeuren“ und bieten haltbare Lebensmittel an, die sich als Weihnachtsgeschenke eignen. Interessierte können sich direkt beim jeweiligen Landwirt und Verarbeiter melden. Neben den Produkten aus der Region bieten Restaurants Gutscheine als Geschenk an. Die Gasthäuser der Genusstage sind unter www.schlosspark.de/genusstage aufgeführt.
 
Genusstage im Ostallgäu und Kaufbeuren

   
Hinter den Genusstagen steht ein Netzwerk aus Gastronomen, Landwirten und handwerklichen Verarbeitern aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren, das sich für mehr regionale Lebensmittel in der Gastronomie einsetzt. Die Genusstage finden seit 2019 jährlich statt und sollen auch 2022 fortgeführt werden. Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch den Landkreis. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen in der Region langfristig zu stärken. Am Projekt interessierte Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren können sich gerne beim Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu, Jana Betz, Telefon: 08342 911-353, E-Mail: jana.betz@lra-oal.bayern.de melden.

Mitteilung vom 01.12.2021

Inzidenz fünf Tage unter 1000: kein Hotspot-Lockdown mehr im Ostallgäu

Im Landkreis Ostallgäu hat am 1. Dezember 2021 die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut an fünf Tagen in Folge den Wert von 1000 unterschritten.

Das hat das Landratsamt Ostallgäu bekannt gegeben. Damit gelten im Ostallgäu ab dem 2. Dezember 2021 wieder die allgemeinen Regeln der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.
 
Durch die Aufhebung der Regeln des regionalen Hotspot-Lockdowns entfällt unter anderem die Schließung der Gastronomie, von Beherbergungsbetrieben und Betrieben, die körpernahe Dienstleistungen anbieten. Außerdem können Präsenzangebote von Hochschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und Einrichtungen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung wieder stattfinden. Zu letzteren zählen unter anderem Musikschulen, Fahrschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Dort gilt die 2G-Regel.
 
Zudem können unter Einhaltung der 2Gplus-Regel wieder Sport- und Kulturstätten öffnen beziehungsweise Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen stattfinden. Für den Handel gilt eine Obergrenze von 10 Quadratmetern pro Kunde.
   
Weiterhin gelten die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nichtgenesene. Diese dürfen sich nur zu fünft und mit den Mitgliedern höchstens eines weiteren Hausstandes treffen. Außerdem bleibt es bei der 2G-Regel für Friseure sowie beim FFP-2-Maskenstandard, sofern eine Maskenpflicht besteht.
 
Die Bekanntmachung im Wortlaut und mit weiteren Details finden Sie auf
www.landkreis-ostallgaeu.de/bekanntmachungen.html.

Mitteilung vom 29.11.2021

Seniorenbeauftragten-Treffen: Methode zur Demenzprävention vorgestellt

Bei einer Online-Veranstaltung haben sich die gemeindlichen Seniorenbeauftragten über Neuigkeiten aus den Bereichen Senioren und Pflege informiert.

Zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit stellt der Landkreis neben der neu aufgelegten Broschüre „Älter werden im Ostallgäu – unser Wegweiser“ auch eine Flyer-Vorlage zur Verfügung, die individuell angepasst werden kann. Außerdem wurden der neue Pflegestützpunkt, zwei Gemeindeentwicklungsprojekte und ein Bewegungsprogramm zur Demenzprävention vorgestellt.
 
Bei dem Flyer handle es sich laut Inklusionskoordinator Dr. German Penzholz um eine individuell anpassbare Vorlage. Diese würde vom Landratsamt bereitgestellt und könne vom jeweiligen Beauftragten mit Inhalten wie Kontaktdaten oder Informationen über ihre Arbeit befüllt werden. Manuela Walgenbach, Teamleitung des Pflegestützpunktes Ostallgäu, stellte den neuen Pflegestützpunkt Ostallgäu und dessen Aufgaben vor. Der Pflegestützpunkt ist eine kostenlose Anlaufstelle für Rat- und Hilfesuchende zu allen Fragen rund um die Pflege. Unter 08342 911-511 erreicht man die Beraterinnen montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr.
 
Bewegungsprogramm GESTALT soll aktivieren
 
Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises präsentierte die wieder aufgelegte Broschüre „Älter werden im Ostallgäu – unser Wegweiser“. Sie erklärte deren Aufbau und wies auf die neuen Angebote hin, die die Broschüre beinhaltet – beispielsweise die zusätzlich aufgenommene Notfallnummernseite. Die Broschüre ist als Druckversion erhältlich oder digital auf der Internetseite des Landkreises (www.sozialportal-ostallgaeu.de/senioreninfo.html). Außerdem berichtete Haberberger, dass die Stadt Buchloe und die Gemeinde Pfronten generationenfreundliche Gemeindeentwicklungsprojekte gestartet haben. Über das Projekt GESTALT wurde vom Demenzbeauftragten Gerhard Stadler informiert. Bei GESTALT (Gehen, Spielen, Tanzen als lebenslange Tätigkeiten) handelt es sich um ein Bewegungsprogramm zur Demenzprävention, in dem physische, kognitive und soziale Elemente miteinander verknüpft werden. Es richtet sich an Personen ab 60 Jahren, die länger nicht mehr oder noch nie körperlich aktiv gewesen sind.

Mitteilung vom 26.11.2021

Oberallgäu, Ostallgäu, Kaufbeuren und Kempten lassen gemeinsame Verbundintegration prüfen

Ein Ticket, ein Fahrplan: In Verkehrsverbünden profitieren die Fahrgäste von einheitlichen Informationen und einheitlichen Tarifen bei Bus und Bahn.

Der Freistaat Bayern unterstützt deshalb die Landkreise Oberallgäu und Ostallgäu sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren und Kempten dabei, eine gemeinsame Verbundintegration in einer Grundlagenstudie prüfen zu lassen. „Wir wollen, dass möglichst alle Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern Teil von leistungsstarken Verkehrsverbünden sind“, erklärt Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. „Das erleichtert die Nutzung des ÖPNV und hat für die Fahrgäste viele Vorteile. Wir übernehmen deshalb fast 90 Prozent der Kosten für die Studie und unterstützen die Kommunen mit bis zu 2,1 Millionen Euro.“
 
Die bestehende Zusammenarbeit im Allgäuer ÖPNV umfasst zwar den Bus-, nicht jedoch den Bahnverkehr. In der Region gibt es mit der OVG (Ostallgäuer Verkehrsgemeinschaft), der mona (Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu) und der VG OA (Verkehrsgemeinschaft Oberallgäu) aktuell drei Tarifgebiete für den Busverkehr. Mit der Grundlagenstudie wird nun eine einheitliche verkehrliche und tarifliche Kooperation auf dem Gebiet der vier Kommunen untersucht. Dabei wird auch geprüft, ob eine Integration der Bahn verkehrlich und wirtschaftlich sinnvoll wäre. Mit Ergebnissen ist im Jahr 2024 zu rechnen. Wenn die Studie ergibt, dass eine Verbundintegration sinnvoll ist, können die Kommunen darüber entscheiden und weitere Förderungen des Freistaats für integrationsbedingte Einmal- und Dauerkosten erhalten. Anschließend wäre eine zügige Umsetzung möglich, da die Studie bereits alle Voraussetzungen wie realistische Kostenprognosen und Zeitpläne erarbeiten wird.
 
Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu: „Einheitliche Strukturen stärken den ÖPNV. Die Ergebnisse der Grundlagenstudie werden uns wichtige Erkenntnisse liefern, welche Perspektiven wir dazu im Allgäu haben. Ich begrüße die Grundlagenstudie daher ausdrücklich.“
 
Thomas Kiechle, Oberbürgermeister Stadt Kempten (Allgäu): „Ich sehe in der Studie zur Verbundintegration eine große Chance für unseren Verkehrsraum. Das Allgäu ist ein sehr beliebter Lebens-, Arbeits- und Freizeitraum – das muss sich auch in der Organisation unseres Verkehrs widerspiegeln.“
 
Indra Baier-Müller, Landrätin des Landkreises Oberallgäu: „Zwei wesentliche Stellschrauben, um deutliche Verbesserungen im ÖPNV zu erreichen, sind das Thema Verkehrsverbund und das Thema Tarifharmonisierung. Anders gesagt, es sind DIE Knackpunkte für die Weiterentwicklung unseres ÖPNV. Deshalb sind wir dankbar für die finanzielle Unterstützung dieser Studie.“
 
Stefan Bosse, Oberbürgermeister Stadt Kaufbeuren: „Kaufbeuren sieht sich in einer Scharnierfunktion zwischen Allgäu und der Europäischen Metropolregion München. Die Verbindung und attraktive Gestaltung von Bus- und Bahnverkehr ist für ein klimafreundliches Pendlerverhalten wichtig. Es ist sehr sinnvoll, dass im Rahmen der Studie auch die Verzahnung mit benachbarten Verkehrsverbünden betrachtet wird.“
 
Großer Vorteil von Verkehrsverbünden ist es, dass Tickets in der Regel einheitlich in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig sind. Außerdem werden Fahrpläne aufeinander abgestimmt und spiegeln sich auch in abgestimmten Fahrgastinformationen wider, was Zugangshemmnisse zum ÖPNV abbaut. Der Freistaat Bayern unterstützt deshalb bayerische Kommunen, die derzeit noch keinem Verkehrs- und Tarifverbund aus Bus und Bahn angehören, auf ihrem Weg in einen solchen Verbund. „Inzwischen haben sich alle verbundfreien Landkreise und kreisfreien Städte in Schwaben einer Verbundstudie angeschlossen. Das ist ein großer Erfolg und ein wichtiger erster Schritt“, erklärt Verkehrsministerin Schreyer. „Mit Hilfe der Ergebnisse können die Kommunen eine fundierte Entscheidung über ihren Beitritt treffen und damit die Voraussetzung für viele Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr schaffen.“

Mitteilung vom 26.11.2021

Impfzentren erhöhen Kapazität: ab 4. Dezember tägliches Impfangebot

Sowohl im Impfzentrum in Marktoberdorf als auch im Impfzentrum in Kaufbeuren wird ein Sieben-Tage-Betrieb eingeführt – mit Angeboten teilweise bis 22 Uhr.

Die Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes weiten ab 4. Dezember 2021 ihre Öffnungszeiten deutlich aus. Sie reagieren damit auf die gestiegene Nachfrage.  
 
Die künftigen Öffnungszeiten sind:
 
Impfzentrum Marktoberdorf


Montag: 8 – 16 Uhr
Dienstag: 11 – 22 Uhr
Mittwoch: 8 – 16 Uhr
Donnerstag: 11 – 22 Uhr
Freitag: 8 – 16 Uhr

Samstag und Sonntag: 8 – 16 Uhr

 

Impfzentrum Kaufbeuren

   
Montag: 11 – 22 Uhr
Dienstag: 8 – 16 Uhr
Mittwoch: 11 – 22 Uhr
Donnerstag: 8 – 16 Uhr
Freitag: 11 – 22 Uhr
Samstag und Sonntag: 8 – 16 Uhr


Zusätzlich wird weiterhin ein mobiles Impfteam für ortsnahe Sonderimpfaktionen von Montag bis Freitag unterwegs sein.

Terminvereinbarung notwendig

Für eine Impfung in den Impfzentren sowie bei den Sonderimpfaktionen durch das mobile Impfteam ist eine Online-Terminvereinbarung notwendig. Vor der Online-Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen.

Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger hier.

Mitteilung vom 26.11.2021

Weitere Sonderimpftermine im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Die mobilen Teams der Impfzentren des Landkreises Ostallgäu, der Stadt Kaufbeuren und des Roten Kreuzes bieten wieder Außentermine für eine Corona-Impfung an.

Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna. Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst-, Zweit- als auch Drittimpfungen vor.

 

Es werden folgende Termine angeboten:

 

  • Mittwoch, 01.12.2021, Nesselwang, Alpspitzhalle, Von-Lingg-Straße 30, 09:30-13:30
  • Freitag, 03.12.2021, Kaufbeuren, Gablonzer-Haus, Bürgerplatz 1, 09:00-13:30

 

Für eine Impfung bei den Sonderimpfaktionen durch das mobile Impfteam ist – wie bei den Impfzentren – eine Online-Terminvereinbarung notwendig. Vor der Online-Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen.
 
Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich. Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger hier.

Mitteilung vom 25.11.2021

Inzidenz über 1000: Im Ostallgäu gelten Hotspotregeln

Im Landkreis Ostallgäu hat am 25. November 2021 die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut den Wert von 1000 überschritten.

Hotspot-Regeln zum 26. November 2021

Zusätzlich zu den in ganz Bayern geltenden Regeln müssen in den regionalen Hotspots unter anderem die Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen anbieten, sowie Sport und Kulturstätten schließen. Zudem sind Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen sowie Präsenzangebote von Hochschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und Einrichtungen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung untersagt. Zu letzteren zählen unter anderem Musikschulen, Fahrschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung
   
Ausgenommen sind Friseure (2G), medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen sowie die Abgabe von Speisen und Getränken zum Mitnehmen. Für den Handel gilt eine Obergrenze von 20 Quadratmetern pro Kunde.
 
Beendigt wird die regionale Hotspot-Regelung, wenn die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut den Wert von 1000 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen nicht mehr überschreitet. Das Landratsamt wird das bekanntmachen.
 
Die Bekanntmachung im Wortlaut und mit weiteren Details finden Sie auf
www.landkreis-ostallgaeu.de/bekanntmachungen.html.

Mitteilung vom 25.11.2021

LEADER: Förderung von drei weiteren Projekten beschlossen

Die Projekte behandeln die Bereiche Tourismusakzeptanz, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfungsketten.

Im Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ wurden in der zwölften Sitzung am 23. November die Projekte „Stärkung regionaler Identität und Tourismusakzeptanz im Erlebnisraum Schlosspark“ sowie „Nachhaltigkeit im Lebensraum Allgäu erleben“ und „Digitales Wald-Holz-Netzwerk“ vorgestellt und für eine Förderung über das Förderprogramm LEADER befürwortet. „Die drei Projekte gehen die aktuell brennenden Themen Tourismusakzeptanz, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfungsketten an. Sie leisten somit für das Ostallgäu sowie das gesamte Allgäu einen wichtigen Beitrag zur ökologischen und ökonomischen Weiterentwicklung“, sagt der 2. Vorsitzende des Vereins, Robert Frei.
 
Das Einzelprojekt „Stärkung regionaler Identität und Tourismusakzeptanz im Erlebnisraum Schlosspark“ vom Landkreis Ostallgäu trägt dazu bei, der einheimischen Bevölkerung und gesellschaftlichen Multiplikatoren, Betrieben wie auch Gästen die Besonderheiten, die hohe Attraktivität und Lebensqualität des Ostallgäu beziehungsweise des Erlebnisraums Schlosspark zu vermitteln. Das Kooperationsprojekt „Nachhaltigkeit im Lebensraum Allgäu erleben“ der Allgäu GmbH ist aus dem bereits durchgeführten Kooperationsprojekt „Umweltbildung und naturnaher Tourismus“ entstanden. Hier soll unter anderem die Balance von Ökologie, Ökonomie und Sozialem für Einheimische und Gäste im Lebensraum Allgäu beispielgebend erlebbar gemacht werden. Beim Kooperationsprojekt „Digitales Wald-Holz-Netzwerk“ vom Holzforum Allgäu e. V. hat die digitale Zusammenführung der regionalen Akteure und Unternehmer zum Ziel, eine Versorgungssicherheit in der Branche zu gewährleisten.
 
Den Projekten stehen bei positiver Prüfung durch die Bewilligungsbehörde insgesamt über 480.000 Euro an Fördermitteln im Rahmen von LEADER zur Verfügung. Die beiden Kooperationsprojekte werden in Zusammenarbeit mit den Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) Regionalentwicklung Oberallgäu e. V., Kneippland Unterallgäu e. V. und Westallgäu-Bayerischer Bodensee e. V. durchgeführt.

Insbesondere durch Kooperationsprojekte werden zentrale Kernelemente von LEADER verankert. „Die allgäuweite Bildung von Netzwerken, die Bündelung von Kräften und die nachhaltige Nutzung vorhandener Potentiale stärken nicht nur das Ostallgäu, sondern die gesamte Region“, unterstreicht Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten.
 
Die Sitzung fand aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen durch die COVID-19-Pandemie im Ostallgäu erstmalig online statt.

LEADER bis 2022 verlängert: Noch stehen Fördermittel zur Verfügung
 
Weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich über die Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ steht hierfür gerne beratend und unterstützend unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 24.11.2021

Geflügelpest: Halter müssen Bestände melden

Da sich in Bayern die Geflügelpest ausbreitet, ruft das Veterinäramt im Landratsamt Ostallgäu Geflügelhalter dazu auf, gehaltene Tiere zu melden.

Zudem sollen sie Maßnahmen ergreifen, um die Tiere vor einer Infektion zu schützen.

 

Aktuell wurde in Bayern bei mehreren Wildvögeln Geflügelpest mit der Variante H5N1 amtlich bestätigt. Der Landkreis Ostallgäu ist außerdem über Kontaktbetriebe indirekt von einem Geflügelpestgeschehen in Nordrhein-Westfahlen betroffen. Die Abklärungsuntersuchungen dazu dauern noch an. Aufgrund seiner Vielzahl von Gewässern hat der Landkreis Ostallgäu eine besondere Bedeutung für Zugvögel, durch die das Virus der Geflügelpest über weite Strecken hinweg transportiert wird. Ausgehend von wildlebenden Vögeln ist eine Weiterverbreitung des Virus in Haus- und Nutzgeflügelbestände möglich. Deshalb sollten alle Geflügelhalter vermehrte Vorsicht walten lassen und erforderliche Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der gehaltenen Vögel einhalten. Zusätzlich stehen alle Geflügelhalter im Landkreis Ostallgäu in der Pflicht, dem Veterinäramt (Tel. 08342 911-214 oder E-Mail an veterinaeramt@lra-oal.bayern.de) unter Angabe von Namen, Anschrift, Anzahl und Standort der gehaltenen Tiere ihre Tierhaltung anzuzeigen. Halter (auch Hobbyhaltungen mit geringer Tierzahl), die das noch nicht umgesetzt haben, werden gebeten Kontakt mit dem Veterinäramt aufzunehmen.
 
Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza, an der insbesondre Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse erkranken können. Singvögel und Tauben sind hingegen nur sehr selten betroffen. Bürgerinnen und Bürger sollten tote Wildvögel nicht selbstständig einsammeln, sondern dem zuständigen Veterinäramt melden, damit die Tiere sicher geborgen und untersucht werden können. Besonders wenn mehrere Vögel an einem Fundort verendet sind, wird dringend um eine entsprechende Information des Veterinäramtes gebeten.
 
Das Risiko eines Eintrags von Geflügelpest in Nutzgeflügelbestände steigt in der kalten Jahreszeit deutlich an. Zu diesem Schluss ist das in Deutschland für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Friedrich-Loeffler-Institut in seiner aktuellen Risikobewertung erneut gekommen (https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/).

Mitteilung vom 19.11.2021

Termin mobile Impfteams

Die mobilen Teams der Impfzentren bieten kommende Woche wieder einen Außentermin für eine Corona-Impfung an.

Der Termin findet am Mittwoch, 24.11.2021, von 9.30 bis 13.30 Uhr in der Alpspitzhalle Nesselwang statt.

 

Wie schon bei den Impfzentren, ist ab sofort auch für die Impfungen durch die mobilen Teams eine Terminvereinbarung notwendig. Vor der Online-Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich.
 
Geimpft wird mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Die mobilen Impfteams nehmen sowohl Erst-, Zweit- als auch Drittimpfungen vor.

Mitteilung vom 17.11.2021

Testzentrum Füssen zieht um

Das Testzentrum des Landkreises Ostallgäu in Füssen befindet sich ab dem 18.11.2021 auf dem Festplatz Füssen (Kemptener Str. 88, 87629 Füssen).

Die Öffnungszeiten sind weiterhin dienstags und donnerstags von 12.30 bis 18 Uhr.

Mitteilung vom 16.11.2021

Jetzt alles in einem: Umweltzeitung und Abfuhrkalender 2022

Der Abfuhrkalender für den Landkreis Ostallgäu erscheint zukünftig nicht mehr als separates Faltblatt, sondern ist Teil der Umweltzeitung.

Ausschnitt der Titelseite der Umweltzeiten 2022. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/designgruppe Koop

Der Kalender enthält sämtliche Leerungstermine für Rest- und Biomülltonnen, Sammeltermine für Problemmüll, Antragsfristen für die Sperrmüll- und Grüngutabholung sowie Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe und Sammelstellen für Gartenabfälle im Jahr 2022. Ab der kommenden Ausgabe befindet er sich auf der letzten Seite der Umweltzeitung zum Heraustrennen.
 
Infos zu Wertstoff-Containern, Kassenbons und Hartplastik in der Umweltzeitung
 
Die Umweltzeitung informiert wieder über Wissenswertes rund um die Kommunale Abfallwirtschaft. Zum Beispiel darüber, dass in der Abfall-App des Landkreises künftig auch die Standorte der Altglas-, Altkleider-und Weißblech-Container zu finden sind. Von diesen gibt es rund 150 im Landkreis und sie können unabhängig von Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe genutzt werden. Außerdem gibt die Zeitung Auskunft darüber, dass Kassenbons und Parkscheine nicht ins Altpapier gehören, weil sie aus Thermopapier bestehen und welche Arten von Hartplastik in die Hartplastik-Container an den Wertstoffhöfen dürfen.

Mitteilung vom 12.11.2021

2G-/3G-Regel: Kontrollen am Wochenende im Ostallgäu

Kontrolliert wird unter anderem in Gaststätten, Bars, Clubs, Diskotheken, Fitnessstudios und Sport- und Kulturstätten.

Die zuständigen Polizeiinspektionen im Ostallgäu werden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im Landratsamt Ostallgäu Kontrollen zur Überprüfung der verschärften Corona-Zugangsregeln durchführen. Eines der zentralen Instrumente zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind die 3G-, 3Gplus- sowie 2G-Regelungen, deren Einhaltung nach Ankündigung der Staatsregierung häufiger kontrolliert und bei Verstößen sanktioniert werden sollen. Konsequenzen bei Verstößen gegen die Zugangsregelungen können erhebliche Bußgelder sein. Im Wiederholungsfall ist auch eine Schließung der Einrichtung möglich.
 
Polizei und Gesundheitsbehörde bitten alle Betreiber von Einrichtungen, weiter gewissenhaft die Zugangsregeln zu kontrollieren und die Besucher und Kunden, die entsprechenden Nachweise mitzuführen.

Mitteilung vom 11.11.2021

Corona-Testzentren: neue Öffnungszeiten

Die Corona-Testzentren des Landkreises und der Stadt Kaufbeuren erweitern aufgrund der erhöhten Nachfrage ab Montag, den 15.11., ihre Öffnungszeiten.

Öffnungszeiten der Testzentren in Füssen, Kaufbeuren und Marktoberdorf ab Montag, den 15. November 2021:

 

 

Füssen
 
Kaufbeuren
 
Marktoberdorf
 
PCR-TestDienstags und donnerstags
12.30 – 18 Uhr
Montags bis freitags
8 – 12 Uhr
13 – 15 Uhr
 

Samstags und sonntags
14 – 18 Uhr
 
Montags bis freitags
8 – 10 Uhr
14 – 18 Uhr

Samstags und sonntags
9 – 13 Uhr
SchnelltestDienstags und donnerstags
12.30 – 18 Uhr
Montags bis freitags
8 – 12 Uhr
 
13 – 15 Uhr

Samstags und sonntags
14 – 18 Uhr
Montags bis freitags
8 – 10 Uhr
14 – 18 Uhr

Samstags und sonntags
9 – 13 Uhr

 

Adressen der Testzentren und Möglichkeit zur Terminvereinbarung, sowie Informationen, wer berechtigt ist, sich im Testzentrum testen zu lassen, erhalten Sie hier.

Mitteilung vom 10.11.2021

Kreisfachberatung startet Schulungsreihe zur ökologischen Bewirtschaftung kommunaler Flächen

Den Anfang machte eine Schulung zur ökologischen Gehölzpflege für die Mitarbeiter der Bauhöfe Schwangau und Buchloe.

Mitarbeiter der Bauhöfen Schwangau und Buchloe bei der Auftakt-Fortbildung in Buchloe. Thema war die ökologische Gehölzpflege. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

Stattfinden sollen die Schulungen zweimal jährlich. Mitarbeiter der Gemeinden und des Landkreises können sich dabei über die ökologische Pflege öffentlicher Flächen informieren. Die Schulungsreihe findet im Rahmen des Projekts „Kommunale Grünflächen: vielfältig – Artenreich – insektenfreundlich“ statt.

Bei der ersten Bauhofschulung der Reihe informierten die Kreisfachberater in Marktoberdorf insgesamt zwölf Mitarbeiter der Bauhöfe Schwangau und Buchloe sowie der Landkreisbauhöfe zum ökologisch orientierten Umgang mit gemeinde- oder landkreiseigenen Flächen. Thema war der große ökologische Wert von naturnahen Hecken, Alleen, Einzelbäumen und Streuobstbeständen, sowie die an die Bedürfnisse der heimischen Arten angepasste Pflege.

Inhalte orientieren sich am Praxisalltag der Bauhofmitarbeiter

Die Fortbildungen für Bauhofmitarbeiter wird die Kreisfachberatung zweimal jährlich zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde anbieten. Dabei sollen nach und nach alle Lebensräume behandelt werden, die auf den Kommunalflächen im Landkreis vorkommen. „Ziel ist es, gemeinsam mit den Bauhöfen Vorgehensweisen zu finden, die im Praxisalltag der Bauhofmitarbeiter umsetzbar sind, aber eben auch die Biodiversität und Vielfalt an Lebensräumen in unseren Landschaften und Siedlungen wieder steigern“, sagt Kreisfachberaterin Birgit Wehnert.

Das Projekt „Kommunale Grünflächen: vielfältig – Artenreich – insektenfreundlich“ ist Teil des sogenannten Blühpaktes Bayern, mit dem das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, den Bürgern, den Städten und Kommunen und der Landwirtschaft die Artenvielfalt fördern möchte. Neben den Schulungen hilft ein neu entworfenes, umfangreiches Praxis-Handbuch bei der ökologischen Pflege und Neugestaltung kommunaler Grünflächen.

Mitteilung vom 09.11.2021

Impfzentren setzen wieder auf Terminvergabe

In den Impfzentren des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren ist ab Montag, 15.11.2021, bis auf Weiteres wieder eine Terminvereinbarung nötig.

Die zuletzt aufgetretenen Wartezeiten aufgrund der erhöhten Nachfrage sollen dadurch vermieden werden.
 
Vor der Online-Terminvereinbarung müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.impfzentren.bayern/citizen registrieren. Anschließend können sie dort ihren Impftermin buchen. Im Ausnahmefall ist während der Öffnungszeiten der Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren auch eine telefonische Terminvergabe möglich.
 
Informationen zur Erreichbarkeit der Impfzentren finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.


Mitteilung vom 09.11.2021

„bergaufland Ostallgäu“: drei weitere Projektideen zum Beschluss

Das Entscheidungsgremium des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am Dienstag, 23. November 2021, um 17 Uhr online zu seiner zwölften Sitzung.

„Ich freue mich sehr, dass nach der Verlängerung der Förderperiode von LEADER bis Ende 2022 weitere wegweisende Projektideen für das Ostallgäu sowie das gesamte Allgäu eingereicht wurden“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Bei Interesse an einer Teilnahme bei der Sitzung können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger bei der Geschäftsstelle des Vereins melden.
 
Bei der Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums drei Projektideen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Tourismus und Holz für eine mögliche Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen – ein Einzelprojekt und zwei Kooperationsprojekte. Konkret handelt es sich um das Einzelprojekt „Stärkung regionaler Identität und Tourismusakzeptanz im Erlebnisraum Schlosspark“ sowie um die allgäuweiten Kooperationsprojekte „Nachhaltigkeit im Lebensraum Allgäu erleben“ und „Digitales Wald-Holz-Netzwerk“.
 
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird als zuständige Fachbehörde zudem über Aktuelles zu LEADER informieren. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
LEADER bis 2022 verlängert: Noch stehen Fördermittel zur Verfügung
 
Weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich über die Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ steht hierfür gerne beratend und unterstützend unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 08.11.2021

Landespflegegeld für 2021 noch sichern

Für das laufende Pflegegeldjahr (1. Oktober 2020 bis 30. September 2021) kann der Erstantrag auf Landespflegegeld noch bis zum 31.12.2021 gestellt werden.

Seit 2018 können Pflegebedürftige, die ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben, einmal jährlich pauschal 1.000 Euro vom Freistaat erhalten. Anspruchsberechtigt für das Landespflegegeld sind Personen, die im oben genannten Zeitraum oder bereits davor einen Antrag auf Pflegeeinstufung gestellt haben und mit mindestens Pflegegrad 2 eingestuft wurden.
 
Ein gestellter Antrag gilt für die folgenden Jahre fort, sofern die Anspruchsvoraussetzungen bestehen bleiben. Das entsprechende Antragsformular und weitere Informationen gibt es unter anderem beim Pflegestützpunkt Ostallgäu oder im Internet unter landespflegegeld.bayern.de.
   
Dem unterzeichneten Antrag sind eine Kopie des gültigen Personalausweises, alternativ eine Meldebescheinigung der Gemeinde und eine Kopie des Pflegegrad-Bescheides der Pflegekasse (nicht das MDK-Gutachten) zuzufügen.
 
Pflegestützpunkt Ostallgäu steht Betroffenen zur Seite

 
Mit Fragen zum Landespflegegeld und mit allen anderen Fragen rund um das Thema Pflege können sich Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos an den Pflegestützpunkt wenden. Dieser informiert unabhängig und umfassend über staatliche Leistungen sowie weitere Hilfeangebote und bietet bei Bedarf auch komplexe Fallberatungen an.
 
Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts Ostallgäu sind montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 erreichbar oder per E-Mail unter: pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 06.11.2021

Ostallgäu wird regionaler Hotspot

Es gelten die Regelungen der roten Stufe der bayerischen Corona-Ampel.

Die Regelungen ab 7.11. im Überblick

Im Leitstellenbereich Allgäu, dem der Landkreis Ostallgäu angehört, liegt nach den Zahlen des DIVI-Intensivregisters die Belegung der verfügbaren Intensivbetten am 6. November 2021 bei 86,6 Prozent. Außerdem liegt die vom Robert Koch-Institut im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz im Landkreis am 6. November 2021 bei 417,9. Damit gilt das Ostallgäu ab 7. November als regionaler Hotspot und es treten die Regeln der roten Stufe der Bayerischen Corona-Ampel in Kraft.

Insbesondere weist das Landratsamt auf folgende Regelungen hin: (Näheres regeln die jeweiligen Vorschriften der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV))

FFP2-Maskenpflicht

Neuer Maskenstandard ist FFP2. Das bedeutet: Soweit Maskenpflicht besteht, ist außerhalb von Schulen und für Beschäftigte während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormtem Standard zu tragen. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

3Gplus für Gastronomie, Beherbergung und körpernahe Dienstleistungen

Für Gastronomie, Beherbergung und Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind, kann ein negativer Testnachweis nur durch einen PCR-Test, PoC-PCR-Test oder einen Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, erbracht werden.

2G für Veranstaltungen, Kulturbereich, Sport, Freizeiteinrichtungen, usw.

Im Hinblick auf geschlossene Räume ist der Zugang zu

   

  • öffentlichen und privaten Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten,
  • Sportstätten und praktischer Sportausbildung, Fitnessstudios,
  • Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Tagungen, Kongressen,
  • zoologischen und botanischen Gärten,
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoor-spielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbaren Bereichen,Messen, Volksfesten, Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben sowie vergleichbaren Freizeiteinrichtungen

 

nur durch Besucher zulässig, soweit diese im Sinne des § 2 Nr. 2 und 4 SchAusnahmV geimpft oder genesen sind oder das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Testnachweis für Beschäftigte bei Veranstaltungen, Kulturbereich, Sport, Freizeiteinrichtungen, usw.

Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige der von § 17 S. 2 Nr. 2 14. BayIfSMV erfassten Betriebe und Veranstaltungen, die im Sinne des § 2 Nr. 2 und 4 SchAusnahmV weder geimpft noch genesen sind, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen Testnachweis nach § 3 Abs. 4 Nr. 1 14.BayIfSMV verfügen. Ausgenommen sind Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige ohne Kundenkontakt.

3G für Beschäftigte mit Kontakt zu anderen Personen in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten

Zu Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten einschließlich des Inhabers dürfen Beschäftigte und Inhaber, die während ihrer Arbeitszeit Kontakt zu anderen Personen haben können und die sonst nach den Bestimmungen von Teil 1 und 2 der 14. BayIfSMV keinen nach dem Impf-, Genesenen- oder Teststatus differenzierenden Zutrittsregelungen unterliegen, im Hinblick auf geschlossene Räume nur Zutritt erhalten, wenn sie im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 SchAusnahmV geimpft, genesen oder getestet sind.

Zu diesem Zweck sind Anbieter, Veranstalter und Betreiber zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet. Nicht geimpfte oder genesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige müssen dabei an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen Testnachweis verfügen. Ausgenommen hiervon ist der Handel, der öffentliche Personennah- und -fernverkehr sowie die Schülerbeförderung.

Hinweis:


Sobald eine der festgelegten Grenzen – mindestens 80 Prozent der Intensivbetten-Belegung im Leitstellenbereich oder 7-Tage-Inzidenz über von 300 – an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht mehr überschritten wurde, gibt das Landratsamt Ostallgäu dies unverzüglich amtlich bekannt. In diesem Fall entfallen die Maßnahmen am nächsten auf die Bekanntmachung folgenden Tag, soweit sie nicht aufgrund der §§ 16 und 17 14. BayIfSMV fortgelten („gelbe“ oder „rote Corona-Ampel“ in ganz Bayern).

Die amtliche Bekanntmachung finden Sie auf
www.landkreis-ostallgaeu.de/bekanntmachungen.html

Mitteilung vom 05.11.2021

Vorstellung von „Kabul, City in the Wind“ ist abgesagt

Die kostenlose Vorstellung am Mittwoch, 10.11. 2021, in der Filmburg Marktoberdorf findet aufgrund aktuellen Corona-Situation nicht statt.