Aktuelles

Mitteilung vom 06.12.2016

Landrätin Zinnecker packt bei der Tafel Marktoberdorf an

Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern der von der Caritas betriebenen Tafel bereitete die Landrätin die Ausgabe von Lebensmitteln an bedürftige Menschen vor.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (r.) bei der Marktoberdorfer Tafel

Landrätin Maria Rita Zinnecker (r.) bei der Marktoberdorfer Tafel

„Es war für mich alarmierend und schön zugleich. Alarmierend, weil ich gesehen habe, wie viele Bedürftige es im Landkreis gibt – schön, weil ich gesehen habe, wie vielen Menschen das Wohlergehen ihrer Mitbürger nicht egal ist und die deshalb anpacken“, sagte Zinnecker nach ihrem Rollentausch. Rund 60 Ehrenamtliche helfen in fünf Gruppen und geben jeden Donnerstag an bis zu 150 Menschen aus der Region Lebensmittel aus. Zinnecker: „Der Bedarf ist groß und daher kann ich nur jeden Ostallgäuer ermutigen, der Tafel Geld oder Lebensmittel zu spenden.“

Mitteilung vom 05.12.2016

Broschüre mit sparsamen Haushaltsgeräten ab sofort erhältlich

In der Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ gibt es zahlreiche konkrete Kauftipps, welche Geräte Geldbeutel und Klima schonen.

Haushaltsgeräte gibt es in allen Formen und Preisklassen: Wer den Kauf eines neuen Geräts plant und auf Energieeffizienz Wert legt, sollte vorher unbedingt einen Blick in die nun erschienene Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ werfen. Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen sowie unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de erhältlich. „Die Broschüre ist Verbraucher-Service und praktizierter Klimaschutz in einem“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Derzeit werden im Handel etwa 2300 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 780 Waschmaschinen, 1700 Spülmaschinen, 370 Wäschetrockner und 70 Waschtrockner angeboten. Doch nur wenige sind in Wasser- und Stromverbrauch auch tatsächlich sparsam. Verbraucher sollten aber wissen, dass die Verbrauchsunterschiede zwischen den Geräten über einen Zeitraum von 15 Jahren Hunderte Euro an Mehrkosten verursachen. 100 Kilowattstunden jährlicher Mehrverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten kosten über die Lebensdauer beispielsweise knapp 500 Euro zusätzlich an Strom.
 
„Behutsam entscheiden“
 
Die in den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführten Modelle sparen im Laufe der Jahre wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein als sie in der Anschaffung teurer sind. „Nicht immer sollte bei einer Neuanschaffung der Preis die größte Rolle spielen, sondern der Blick auf die Verbrauchsdaten. Dieser spart im Endeffekt oft sogar viel Geld“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu. Im Sinne der Müllvermeidung sollten die Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht um jeden Preis ein neues Gerät kaufen, sondern auch behutsam entscheiden, so Fischer.
 
Herausgegeben wird die Broschüre vom „Niedrig-Energie-Institut“ (NEI) aus Detmold und ist unter anderem vom Bund der Energieverbraucher gefördert.

Mitteilung vom 05.12.2016

Moorallianz: Abschluss des 50-Höfe-Programms mit Ausstellung

Einen Thementag zum 50-Höfe-Programm hat Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Zweckverbandes Allgäuer Moorallianz am Elbsee ausgerichtet.

Leichter Traktor mit bodenschonender Doppelbereifung und Doppelmessermähwerk, das die Wiesenbewohner bei der Mahd verschont

Leichter Traktor mit bodenschonender Doppelbereifung und Doppelmessermähwerk, das die Wiesenbewohner bei der Mahd verschont

Mit dem 50-Höfe-Programm wurden in den vergangenen fünf Jahren Maschinenanschaffungen zur Streuwiesenbewirtschaftung gefördert. Bei einer Maschinenausstellung, Vorträgen und einer abschließenden Aussprache zwischen Landwirten, Naturschutz und Politik wurde nochmals deutlich, wie diese Förderung durch den gezielten Einsatz der Fördermittel landwirtschaftliche und naturschutzfachliche Ziele in Einklang brachte. Landrätin Zinnecker: „Das 50-Höfe-Programm hat zahlreiche wertvolle Impulse in die Region gegeben. Durch die Förderung konnten sich viele Landwirte neu positionieren und sich ein wichtiges Standbein für die Zukunft aufbauen.“
 
Streuwiesen sind sehr artenreiche Niedermoorwiesen, deren Erhalt von einer jährlichen Herbstmahd abhängt. Sie sind fester Bestandteil der Allgäuer Kulturlandschaft. Das Mahdgut – die „Streue“ – ersetzte über lange Zeit das Stroh als Einstreu im Stall und ist zuletzt durch die hohen Strohpreise wieder eine echte Alternative geworden. Zur Mahd der Streuwiesen werden besondere Maschinen benötigt, um die sensiblen Arten und Lebensräume zu schützen: sie müssen wegen der vorherrschenden Nässe bodenschonend arbeiten, wendig sein oder über bestimmte Mähwerke verfügen.
 
Um Landwirte bei der Anschaffung solcher Spezialmaschinen zu unterstützen und damit die Bewirtschaftung der Streuwiesen zu sichern, schuf die Allgäuer Moorallianz 2011 das Förderprogramm 50-Höfe. Seitdem wurden bis zum Herbst 2016 über 50 landwirtschaftlichen Betrieben und Betriebszusammenschlüssen 75 Förderanträge bewilligt. Da die Errungenschaften zum Abschluss des Programms nochmals gebührend herausgestellt werden sollten und um einen Appell an die Politik zur Verstetigung des Förderprogramms zu richten, veranstaltete die Allgäuer Moorallianz unter Leitung von Landrätin Maria Rita Zinnecker einen Thementag zum 50-Höfe-Programm am Elbsee. Nach der Begrüßung durch Zinnecker führte Sepp Freuding, ehemaliger Leiter des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu, durch eine Ausstellung mit geförderten Spezialmaschinen. Hier konnten neben Mähgeräten wie Motormähern und großen Doppelmessermähwerken auch Berge-, Lagerungs- und Einstreutechnik sowie Mistveredelungs- und Ausbringungsmaschinen begutachtet werden.
 
Im Anschluss ging Zinnecker im Saal des Elbsee-Restaurants etwas näher auf das Förderprogramm an sich ein und erklärte die Grundintention zur Auflage dieses Sonderprogramms. Sie zeigte den Verlauf innerhalb der fünf Jahre auf, wonach mit einer Fördersumme von knapp 330.000 Euro Investitionen von über einer Million Euro ermöglicht wurden. Im Anschluss daran legte Bruno Bernhard von der zuständigen Förderbehörde, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten, dar, wie die Förderkonditionen zustande gekommen waren. Mit der Integration des 50-Höfe-Programmes in das Bayerische Sonderprogramm Landwirtschaft BaySL nannte er auch eine Möglichkeit, wie die Förderung auch in Zukunft erhalten werden könnte. Beate Krettinger, Leiterin der Koordinierungsstelle Bayern beim Deutschen Verband für Landschaftspflege DVL, warf in ihrem Grußwort einen überregionalen Blick auf das erfolgreiche Förderprogramm im Allgäu und betonte die auch aus ihrer Sicht hohe Relevanz für die Landschaftspflege. Seitens der überregionalen Politik bezog Angelika Schorer, Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses im bayerischen Landtag, Stellung zum Programm. Zwar verdeutlichte auch sie ihre hohe Wertschätzung. Sie stellte allerdings auch klar, dass eine Verstetigung des 50-Höfe-Programmes im Jahr 2017 aufgrund fehlender Mittel im Haushalt nicht realisierbar sei. Abschließend versicherte Schorer jedoch, sich für eine Fortführung des Förderprogrammes nach 2017 einzusetzen.
 
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine abschließende Aussprache zwischen Landwirten, Vertretern des Naturschutzes und der Politik. Hier wurde deutlich, wie sehr das 50-Höfe-Programm geschätzt wird. Zahlreiche Landwirte äußerten ihr Bedauern über das Auslaufen der Förderung. Gerade in diesen für Milchviehbetriebe schwierigen Zeiten ermögliche eine solch gelungene Landschaftspflege-Förderung ein zusätzliches Standbein. Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende Zinnecker nahm daraus die Handlungsaufforderung mit, sich auch weiterhin für die Landschafts- und Streuwiesenpflege im Allgäu stark zu machen. Das 50-Höfe-Programm setzte den integrativen Ansatz der Allgäuer Moorallianz um, der eine von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägte Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus verfolgt.
 
Die Allgäuer Moorallianz verbindet Moorschutz, Naturerlebnis und angepasste Bewirtschaftung der Moorlandschaften. Die Ländliche Entwicklung des chance.natur-Projekts wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und  Landwirtschaft und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Mitteilung vom 01.12.2016

„Spende statt Geschenke“ – Lechwerke unterstützen die Bürgerstiftung Ostallgäu mit 10.000 Euro

LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann übergab den Scheck an Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gerhard Schempp, 1. Vorsitzender der Bürgerstiftung.

V. l.: LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gerhard Schempp, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Bildquelle: LEW/Heidi Sanz

V. l.: LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gerhard Schempp, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Bildquelle: LEW/Heidi Sanz

Die Bürgerstiftung Ostallgäu fördert und unterstützt regionale Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung, Soziales, Denkmalpflege, Sport und Umwelt. Konkret setzt die Bürgerstiftung die Spende der Lechwerke für die Aufführung einer Kinderoper und zur Unterstützung der Schülerfirma „OALnet“ des Landkreises Ostallgäu ein. Bei OALnet haben sich Hauptschüler der siebten bis zehnten Klasse zu einer Schülerfirma zusammengeschlossen, die Internetauftritte für Kommunen, Vereine und öffentliche Einrichtungen gestaltet.
 
Für die jährliche Weihnachtsspende verzichtet LEW auf Präsente für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner. Der so eingesparte Betrag kommt sozialen Einrichtungen in der Region zu Gute.
 
„Soziales Engagement gehört zu unserem Selbstverständnis als führender Energieversorger der Region“, sagt Norbert Schürmann. „Die Bürgerstiftung Ostallgäu gestaltet mit ihren vielen Projekte maßgeblich die Zukunft des Landkreises Ostallgäu. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielt dabei eine zentrale Rolle. Wir freuen uns, dass mit unserer Spende zwei wichtige Projekte aus diesem Bereich fortgeführt werden können.“
 
„Mit dem einen Teil der Spende unterstützen wir die Aufführung unserer Kinderoper ‚Der Nussknacker‘. Die Kinder fiebern schon seit Wochen der Aufführung im Dezember entgegen“, sagt Gerhard Schempp, 1. Vorsitzender der Bürgerstiftung Ostallgäu. „Der zweite Teil kommt unserer Schülerfirma ‚OALnet‘ zu Gute, die sich in den letzten neun Jahren zu einem fest etablierten, beliebten und erfolgreichen Projekt entwickelt hat.“
 
2007 wurde die gemeinnützige Bürgerstiftung Ostallgäu von 72 Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen. Ziel der landkreisweiten Plattform für ehrenamtliches Engagement ist es, das Gemeinwohl zu stärken und zur Identitätsfindung des Landkreises beizutragen. Dafür organisiert die Gemeinschaftseinrichtung ehrenamtlich über das ganze Jahr hinweg zahlreiche Projekte – ganz nach dem Motto „Bürger für Bürger: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es“.
 
„Mit ihrem wertvollen Engagement fördern die Lechwerke viele wichtige soziale Projekte in der Region. Für unsere Bürgerstiftung ist das ein warmer Geldregen, der zahlreiche neue Projekte ermöglicht und vielen Menschen im Ostallgäu helfen wird“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Übergabe.
 
Die Weihnachtsspende der Lechwerke hat langjährige Tradition. In den vergangenen Jahren gingen die Spenden unter anderem an das Förderungswerk St. Nikolaus in Dürrlauingen sowie an das Dominikus-Ringeisen-Werk in Günzburg. Beide Einrichtungen widmen sich insbesondere der Hilfe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung oder Lern- und Verhaltensproblemen. Letztes Jahr erhielt die Lebenshilfe Donau-Iller die Spende. Der Betrag wurde zur Anschaffung einer Schaukelanlage und eines Backhäuschens für die Einrichtungen in Illertissen eingesetzt.
 
Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört zu innogy SE.

Mitteilung vom 29.11.2016

Naturschutzwächter treffen sich zum jährlichen Erfahrungsaustausch

Die im Landkreis ehrenamtlich tätigen Naturschutzwächter haben sich im Landratsamt mit der Naturschutzbehörde zum Austausch getroffen.

Unter anderem der Artenschutz bei Umbau, Sanierung und Abbruch von Gebäuden sowie der Landschaftsschutz standen auf der Gesprächsagenda.
 
Die Naturschutzwacht klärt auf, berät Bürgerinnen und Bürger vor Ort und ist Bindeglied zwischen Bevölkerung und Verwaltung. Das Verständnis für die Natur soll gefördert werden. Neben Beratung und Information gehören auch Arten-, Biotop- und Landschaftsschutz sowie die Überwachung der Einhaltung bestehender Rechtsvorschriften durch Kontrollgänge zu ihren Aufgaben.
 
Neun ehrenamtliche Helfer
 
Die Naturschutzwächter beraten zu Themen wie beispielsweise dem Umgang mit Wespen, Hornissen, Ameisen und Fledermäusen. Drei Naturschutzwächter sind zusätzlich als Biberberater im Landkreis tätig. Für sie bedeutet Naturschutz vor allem, Natur und Landschaft für Mensch und Tier zu erhalten, zu pflegen und zu schützen. Im Landkreis Ostallgäu wird die Untere Naturschutzbehörde hierbei aktuell von neun ehrenamtlichen Naturschutzwächtern unterstützt. Sie leisten wertvolle Arbeit und sind eine unverzichtbare Hilfe für die Naturschutzbehörde. Sie werden vom Landratsamt auf Grundlage des Bayerischen Naturschutzgesetzes und der Verordnung über die Naturschutzwacht bestellt. Sie tragen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Dienstabzeichen und führen einen Dienstausweis mit sich.
   
Erreichbar sind die Naturschutzwächter über die Untere Naturschutzbehörde: Sandra Trautmann, Tel. 08342/911-362 oder E-Mail: sandra.trautmann(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 28.11.2016

Menschen mit Behinderung gut ins Arbeitsleben integrieren

Wie Menschen mit Behinderung das Erwerbsleben ermöglicht werden kann, haben Ostallgäuer Arbeitgeber jüngst im Landratsamt in Marktoberdorf erfahren.

Experten und Fachstellen boten Arbeitgebern im Landratsamt Ostallgäu umfassende Informationen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. An der Veranstaltung beteiligten sich (von links) Peter Klöck (Firma WWS, Marktoberdorf), Klaus Bernegger (Berufsschule St. Georg, Kempten), Heiner Tischer (Sonderpädagogisches Förderzentrum Don Bosco, Marktoberdorf), Roland Lumpe (Agentur für Arbeit Kempten), Johann Mayr (Integrationsamt-ZBFS Augsburg), Markus Prophet (Handwerkskammer Schwaben), Rochus Kaiser (Ausbildungsleiter des Berufsbildungswerks Kempten), Marianne Mayer (Moderatorin), Stefan Heigl (IHK Schwaben), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Waltraud Joa (Beauftragte für Menschen mit Behinderung), Michael Breitsameter (Katholische Jugendfürsorge) und Robert Neuhauser (Integrationsfachdienst Schwaben).

Experten und Fachstellen boten Arbeitgebern im Landratsamt Ostallgäu umfassende Informationen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. An der Veranstaltung beteiligten sich (von links) Peter Klöck (Firma WWS, Marktoberdorf), Klaus Bernegger (Berufsschule St. Georg, Kempten), Heiner Tischer (Sonderpädagogisches Förderzentrum Don Bosco, Marktoberdorf), Roland Lumpe (Agentur für Arbeit Kempten), Johann Mayr (Integrationsamt-ZBFS Augsburg), Markus Prophet (Handwerkskammer Schwaben), Rochus Kaiser (Ausbildungsleiter des Berufsbildungswerks Kempten), Marianne Mayer (Moderatorin), Stefan Heigl (IHK Schwaben), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Waltraud Joa (Beauftragte für Menschen mit Behinderung), Michael Breitsameter (Katholische Jugendfürsorge) und Robert Neuhauser (Integrationsfachdienst Schwaben).

Die Beauftragte des Landkreises für Menschen mit Behinderung, Waltraud Joa, und die Inklusionskoordination des Landkreises Ostallgäu brachten in einer Veranstaltung Arbeitgeber und unterstützende Fachstellen zusammen. Beispiele von Firmen zeigten, wie die Beschäftigung von Fachkräften mit Behinderung gewinnbringend für beide Seiten erfolgen kann.
 
Waltraud Joa wollte mit der Veranstaltung Arbeitgeber sensibilisieren, Mitarbeiter mit Behinderung zu beschäftigen, und aufzeigen, dass sie bei der Umsetzung nicht alleingelassen werden. Moderiert von Marianne Mayer, ehemalige Unterallgäuer Beauftragte für Menschen mit Behinderung, und Michael Breitsameter von der Katholischen Jugendfürsorge fand eine Diskussion zwischen Vertretern von Stellen mit Schlüsselfunktion bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung statt.
 
Zuschuss von bis zu 100 Prozent möglich
 
Im Anschluss bot sich die Möglichkeit, auf die Experten zuzugehen und weitere Informationen einzuholen. Die Arbeitgeber erhielten breite Informationen zu Praktikum und Ausbildung sowie zu Beschäftigung, Unterstützung und Begleitung. So bietet die Agentur für Arbeit beispielsweise Berufsorientierungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderung an. Zudem besteht die Möglichkeit, bei Probearbeit bis zu drei Monate lang einen Zuschuss von bis zu 100 Prozent für den Arbeitgeber zu gewähren. Durch Praktika für Menschen mit Behinderung können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennenlernen. Praktikumsplätze sind unabdingbar, damit ein Weg ins Arbeitsleben gefunden werden kann. Ein breites Berufsfindungs- und Ausbildungsprogramm bieten Berufsbildungswerke.
 
„Das größte Handicap für Menschen mit Behinderung sind Vorurteile“, fassten es die beiden Moderatoren zusammen. Dabei seien Menschen mit Behinderung „im Vergleich oft besser qualifiziert“, so Landrätin Maria Rita Zinnecker. Dennoch sind viele arbeitslos.

Mitteilung vom 23.11.2016

Konflikten entgegnen können: Landratsamt schult ehrenamtliche Asylhelfer

Zur Unterstützung für ehrenamtliche Asylhelfer organisiert das Landratsamt Ostallgäu regelmäßig Fortbildungen und Seminare.

Beim Seminar „Friedlich miteinander leben“, stehend im Bild die Referentin Frau Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Beim Seminar „Friedlich miteinander leben“, stehend im Bild die Referentin Frau Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Im privaten Alltag, im Berufsleben, bei Freizeitveranstaltungen oder in der ehrenamtlichen Arbeit – viele kennen die Situation: Wenn Menschen miteinander kommunizieren, arbeiten und leben, kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Unverständnis. Diese können teilweise friedlich gelöst werden, teilweise führen sie zu Konflikten und Auseinandersetzungen – und nicht ganz selten zu Gewalt. Menschen unterscheiden sich dabei sehr in der Art und Weise, wie sie mit Schwierigkeiten und Konflikten umgehen. Erziehung, Sozialisation und kulturelle Hintergründe spielen hier eine große Rolle.

 

Die Ehrenamtskoordination Asyl im Landratsamt organisierte deshalb ein Seminar für ehrenamtliche Helfer zum Thema „Konflikte und Gewalt im interkulturellen Kontext“. Damit es auch zu einem interkulturellen Dialog kommen konnte, war die Teilnahme von Menschen mit Migrations- beziehungsweise Fluchthintergrund eine wichtige Voraussetzung – so waren auch Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Syrien, Iran und Irak sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit türkischem und kurdischem Migrationshintergrund zum Austausch zusammengekommen.
 
Gute Stimmung mit vielen Informationen
 
Eine lockere Atmosphäre mit einer Mischung aus fachlichem Input sowie praktischen Übungen haben den Seminarteilnehmern einen guten Einblick in die Thematik geboten mit hilfreichen Anregungen für den privaten wie beruflichen Alltag. Aufgrund der überaus positiven Resonanz ist zeitnah ein Vertiefungsseminar mit noch mehr Zeit für Fallbeispiele in Planung. Auch für 2017 haben Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl schon zahlreiche neue Ideen für Seminare – aktuelle Termine und weitere Informationen gibt es unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/asyl.

Mitteilung vom 22.11.2016

Geflügelpest: Stallpflicht für Geflügel auch im Ostallgäu

Neben der Stallpflicht hat das Landratsamt auch weitere Schutzmaßnahmen angeordnet. Der Vogelgrippe-Virus H5N8 wurde bei einem Schwan nachgewiesen.

Nachdem das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz festgestellt hat, dass die aktuellen Befunde zur Geflügelpest („Vogelgrippe“) auf ein nicht nur lokal begrenztes Geschehen an den größeren südbayerischen Seen schließen lassen, hat auch das Landratsamt Ostallgäu eine landkreisweite Stallpflicht für Geflügel, zum Beispiel Hühner, Enten, Gänse angeordnet. Geflügelhalter müssen ihre Tiere bis auf weiteres in geschlossenen Ställen unterbringen. Bei dieser vorsorglichen Maßnahme geht es darum, einen Kontakt mit Wildvögeln und so ein Übergreifen der Geflügelpest auf gewerblich oder sonst gehaltenes Hausgeflügel zu verhindern.
 
Die entsprechende Allgemeinverfügung des Landratsamts beinhaltet auch die Regelungen der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft seit Montag in Kraft gesetzten „Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen“. So müssen auch Geflügelhalter mit weniger als 100 Tieren beispielsweise die pro Werktag verendeten Tiere in ihrem Bestandsregister erfassen und ihre Ställe gegen unbefugtes Betreten sichern, Schutzkleidung tragen, an den Ein- und Ausgängen Desinfektionswannen oder –matten vorsehen und Transportfahrzeuge nach jedem Transport reinigen und desinfizieren. Als Vorsorgemaßnahme werden auch alle Ausstellungen und Märkte mit Geflügel (zum Beispiel Hühner, Enten, Gänse und Fasane) oder Vögeln anderer Arten (zum Beispiel Tauben) untersagt.
 
Mit diesen konsequenten Maßnahmen will das Landratsamt die rund 36.000 Tiere der über 1.000 gemeldeten Geflügelhalter im Landkreis vor der aktuellen Krankheitswelle schützen.
 
Anlass für die Schutzmaßnahmen war insbesondere der Nachweis des hochpathogenen Subtyps H5N8 bei einem am Schlingener See gefundenen Schwan. Das Ergebnis des Friedrich-Löffler-Instituts (nationales Referenzlabor) ging heute im Landratsamt ein. Die im Umkreis des Fundorts gelegenen Geflügelhalter wurden vom Veterinäramt informiert und auf die notwendigen Schutzmaßnahmen hingewiesen.
 
Für Fragen zur Geflügelpest, insbesondere von Geflügelhaltern zur Stallpflicht, ist das Veterinäramt am Landratsamt unter der Telefonnummer 08342 911-213 erreichbar.

 

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Mitteilung vom 22.11.2016

Berufliche Integration von Neuzugewanderten: Kompetenzen sichtbar machen

Kompetenzen von Neuzugewanderten sichtbar machen und weiterentwickeln ist eine Voraussetzung für eine passgenaue Integration in Ausbildung und Arbeit.

Auf Einladung des Jobcenters Ostallgäu haben sich im Landratsamt Ostallgäu rund 35 Akteure getroffen, um Bedarfe und Angebote rund um das Thema „Kompetenz“ aufzuzeigen, sich auszutauschen und gemeinsame Wege zu diskutieren.
 
Initiiert vom Jobcenter Ostallgäu begann vor fast einem Jahr unter der Schirmherrschaft der Landrätin Maria Rita Zinnecker ein Prozess mit dem Titel: „Flüchtlinge – Wege in den Arbeitsmarkt“. Ziel des Prozesses ist es, einen Überblick über Bedarfe und Angebote in der vielfältigen Integrationsarbeit zu schaffen und diese durch Zusammenarbeit möglichst vieler Akteure voranzubringen. Drei Bausteine wurden auf dem Weg zu einer gelingenden Arbeitsmarktintegration identifiziert: Sprache, Kompetenz und Integration. Für das Thema „Sprache“ wurde ein Forum geschaffen, das sich nun unter der Leitung der Bildungskoordinatorinnen für Neuzugewanderte des Landkreises Ostallgäu, Tanja Hiemer und Julia Grimm, weiterhin in regelmäßigen Abständen trifft.
 
Bei der Auftaktveranstaltung zum Baustein „Kompetenz“ verdeutlichte Prof. Dr. Claas Triebel, deutscher Autor, Psychologe und Hochschullehrer, wie man „Kompetenzen sichtbar macht“. „Kompetenz ist ein Bündel aus Kenntnissen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen. Alle die genannten Punkte müssen vorhanden sein, um wirklich von Kompetenz und nicht von Können zu sprechen.“ Weiter sagte er, dass „die Bilanzierung von individuellen Stärken und Schwächen sowie das Aufzeigen von Entwicklungsmöglichkeiten für Neuzugewanderte von enormer Bedeutung ist, um am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und die eigenen Potenziale richtig einschätzen zu können.“
 
Das anschließende Arbeiten in Kleingruppen zeigte die Vielfältigkeit an Angeboten im Bereich der Kompetenzfeststellung, Qualifizierung und Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Die Teilnehmer diskutierten das vielschichtige Thema und waren sich einig, in einem kleineren Arbeitskreis daran weiter zu arbeiten, um gemeinsam die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bestmöglich zu gestalten.
 
Am Landratsamt Ostallgäu sind die Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte Tanja Hiemer und Julia Grimm Ansprechpartner für alle Themen rund um Integration von Neuzugewanderten durch Bildung. Sie sind unter 08342 911-185 oder bildung-neuzugewanderte(at)lra-oal.bayern.de erreichbar. Die Stelle wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Mitteilung vom 21.11.2016

Planfertigerbesprechung im Landratsamt: Bauen mit Holz

Fokus der diesjährigen Planfertigerbesprechung lag auf dem Thema „Bauen mit Holz im Zusammenspiel mit anderen Materialien und Brandschutz“.

Mehrgeschossiges Bauen mit Holz erfährt sowohl im Bereich des Neubaus als auch beim Bauen im Bestand rasant an Bedeutung. Dies gründet auf den heutigen Bestrebungen des nachhaltigen Bauens mit der Nachfrage nach Konstruktionen aus biogenen Baustoffen im Wohnungsbau, aber auch in repräsentativen Veranstaltungs-, Zweck- und Industriebauten, wo gestalterische und bauphysikalische Aspekte zunehmend Einzug erhalten. Jedoch setzt die Planung und Ausführung solcher Gebäude erhebliches Fachwissen aller Beteiligten voraus und der vorbeugende Brandschutz stellt häufig ein großes Hemmnis dar. Als erster Redner gab Dr. Michael Merk, der als  Leiter der Überwachungsstelle für hochfeuerhemmende Holzbauteile am Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion an der technischen Universität München über ein fundiertes Fachwissen in diesem Bereich verfügt, Einblicke in dieses spannende Problemfeld. In seinem Vortrag bei der Planfertigerbesprechung ging Merk insbesondere auf die spezifischen Problemstellungen, wie beispielsweise die Verwendung brennbarer Dämmstoffe, brandschutztechnisch wirksamer Bekleidungen oder die Ausführung brandsicherer Installationsführungen ein.
 
Das Ostallgäu ist reich an wertvollen Zeitzeugen ländlicher Baukultur. In vielen Dörfern finden sich historische Gebäude und Anlagen, die typische regionale Baustile und traditionelle Nutzungen verkörpern. An den Dorfstrukturen lassen sich die Siedlungsgeschichte und die Entwicklung der Dörfer über die Jahrhunderte ablesen. Mit seinem Vortrag „Dorfgestaltung und Einfügung“ versuchte Kreisbaumeister Anton Hohenadl  wieder den Blick für die städtebauliche Situation zu schärfen, damit das charakteristische, oftmals sehr prägende Ortsbild mit in die Planung von Bauvorhaben einfließt und nicht zugunsten reiner privater Optimierungsgedanken verloren geht.
 
Am Ende der Vortragsreihe stellte Josef Schmölz, Umweltschutzingenieur bei der Unteren Immissionsschutzbehörde des Landkreises Ostallgäu, die vielfältigen Berührungspunkte des Immissionsschutzes und des Bauens dar. Angefangen von der Bauleitplanung bis hin zu gewerblichen wie landwirtschaftlichen Bauvorhaben wird die Untere Immissionsschutzbehörde immer wieder als Fachbehörde zu den verschiedensten Themen wie Geruchsbelästigung, Lärmbelästigung und Lärmschutz gehört. Ziel ist es dabei, eine verhältnismäßige Begrenzung von Emissionen analog zu ihrer Schädlichkeit, also ihrer Einwirkung auf die Umwelt und die Menschheit zu erreichen.

Mitteilung vom 21.11.2016

„Vorzeige-Bildungsregion“: Landrätin präsentiert Bildungsregion in Berlin

Die Bildungsregion Ostallgäu hat Landrätin Maria Rita Zinnecker auf der Bundeskonferenz zum kommunalen Bildungsmanagement in Berlin vorgestellt.

Das „Kommunale Quartett“ bei der „Bundeskonferenz Bildungsmanagement“ in Berlin (von links): Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (Magdeburg), Dr. Andrea Hanke (Sozialdezernentin der Stadt Braunschweig), Moderator Ansgar Wimmer (Vorstandsvorsitzender der Alfred-Toepfer-Stiftung), Landrätin Kirsten Fründt (Marburg-Biedenkopf) und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Foto: BMBF/photothek

Das „Kommunale Quartett“ bei der „Bundeskonferenz Bildungsmanagement“ in Berlin (von links): Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper (Magdeburg), Dr. Andrea Hanke (Sozialdezernentin der Stadt Braunschweig), Moderator Ansgar Wimmer (Vorstandsvorsitzender der Alfred-Toepfer-Stiftung), Landrätin Kirsten Fründt (Marburg-Biedenkopf) und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Foto: BMBF/photothek

Knapp 400 Landkreise, Städte und Stiftungen aus Deutschland hatten sich versammelt, um über Möglichkeiten und Chancen der Gestaltung von Bildung auf kommunaler Ebene zu sprechen. Der Landkreis Ostallgäu ist seit März 2014 zertifizierte Bildungsregion und bringt das Zukunftsthema Bildung mit vielen Mitstreitern auf breiter Basis voran. Das übergeordnete Thema der Bundeskonferenz Bildungsmanagement war „Zusammenhalt“. Ein treffender Titel, denn gerade der Zusammenhalt aller gesellschaftlichen Kräfte ermöglicht es, die Bildungslandschaften der Kommunen zu gestalten. Besonders bei der Integration der nach Deutschland geflüchteten Menschen ist Zusammenhalt notwendig, wie Bundesbildungsministerin Wanka in ihrer Eröffnungsrede betonte. Zinnecker stellte bei der Konferenz im Rahmen des „Kommunalen Quartetts“ insbesondere vor, wie der Landkreis Ostallgäu Integration durch Bildung fördert. Gemeinsam mit drei weiteren kommunalen Vertretern hatte sie die Eröffnungsveranstaltung der Konferenz gestaltet.
   
Die Konferenz fand unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, statt. „Dass wir hierher eingeladen wurden, zeigt, dass wir bundesweit als ‚Vorzeige-Bildungsregion‘ angesehen werden – und genau das sind wir auch“, sagte Zinnecker nach der Konferenz.
 
„Engagement der Ehrenamtlichen ist unverzichtbar“
 
Landrätin Zinnecker bestätigte die Aussage Wankas: „Neben den Bemühungen der Kommunen, Schulen und Behörden war vor allem das Engagement der Ehrenamtlichen unverzichtbar, um neben der Erstversorgung der Geflüchteten auch den Beginn der Integration durch Bildung, insbesondere durch Sprachkurse, zu ermöglichen.“ Bildung ist der Schlüsselweg für die Integration, wie die kommunalen Vertreter betonten, und muss vor Ort gesteuert werden. Dabei werden die Landkreise und kreisfreien Städte vom Bundesministerium mit einer 100-Prozent-Finanzierung des notwendigen Personals zur Koordinierung unterstützt. Das Förderprogramm ist auf zwei Jahre angelegt, die Stelle der Bildungskoordination für Neuzugewanderte im Ostallgäu ist seit 1. Juli besetzt und setzt gerade die ersten Maßnahmen um. Politische Forderung von Zinnecker an Bundesministerin Wanka war auch, dass Integration eine nachhaltige und langfristige Aufgabe ist und daher auch eine längerfristige Finanzierung sichergestellt werden muss.

Mitteilung vom 21.11.2016

„Großartige Nachricht“: B12 von Buchloe bis Kempten

Hoch erfreut hat Landrätin Maria Rita Zinnecker die Nachricht aufgenommen, dass die B12 nun von Buchloe bis nach Kempten vierspurig ausgebaut wird.

„Das ist eine großartige Nachricht für unsere Region“, sagt Zinnecker. Laut einer Mitteilung der beiden Allgäuer Bundestagsabgeordneten Dr. Gerd Müller und Stephan Stracke (beide CSU) ist die Bundesstraße 12 nach den abschließenden Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD nun im vordringlichen Bedarf und damit mit der höchsten Prioritätsstufe verankert. Damit kann der vierspurige Ausbau nun in einem Guss erfolgen. 
 
Zinnecker: „Stehen im engen Dialog“
 
„Der Landkreis steht im engen Dialog mit dem Staatlichen Bauamt in Kempten, um den vierspurigen Ausbau möglichst schnell umsetzen zu können“, sagt Landrätin Zinnecker. Die B12 habe als Achse verkehrstechnisch „sehr große Bedeutung besonders für alle Berufspendler und die Unternehmen der Region“, so Zinnecker weiter. „Wir haben nach diesem Beschluss nun Planungssicherheit und finanzielle Sicherheit“. Lange hat der Landkreis Ostallgäu gemeinsam mit Allgäuer Abgeordneten und Unternehmen für den vierspurigen Ausbau gekämpft „und dieser Kampf wird nun belohnt“, sagt Zinnecker, die sich persönlich stark für den vierspurigen B12-Ausbau engagiert hat.
 
Die Änderungen zum Bundesverkehrswegeplan wird der Verkehrsausschuss am 23. November 2016 beschließen. Endgültig abstimmen wird der Deutsche Bundestag über die Ausbaugesetze voraussichtlich im Dezember dieses Jahres.

Mitteilung vom 11.11.2016

Ausstellung "köstlich und kostbar"

„Wertschätzung und Verschwendung von Lebensmitteln“ ist das Thema einer neuen Ausstellung, die derzeit im Landratsamt Ostallgäu besichtigt werden kann.

V. l. n. r.: Elisabeth Hiepp (Schulleiterin Technikerschule), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Dr. Paul Dosch (Behördenleiter AELF Kaufbeuren), Irmgard Greisel (AELF Sachgebiet Ernährung Haushaltsleistungen), Manuela Bier (stellvertretende Schulleiterin Technikerschule), Sabine Häberlein (Sachgebietsleitung Ernährung Haushaltsleistungen)

Die Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Kaufbeuren (TS) und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) haben dazu interessante Aspekte zusammengestellt. Sie wollen zeigen, warum überhaupt Lebensmittel weggeworfen werden und was jeder Einzelne besser machen kann. Ziel ist es, möglichst viele Verbraucher zu sensibilisieren und einen achtsamen Umgang mit den Lebensmitteln zu fördern.
 
Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnete die Ausstellung und hob die globale Bedeutung der Lebensmittelverschwendung hervor. Behördenleiter des AELF Dr. Paul Dosch stellte die Ergebnisse der Studie des Kompetenzzentrums für Ernährung zum Thema Lebensmittelverschwendung vor. Er erläuterte den Zusammenhang zwischen der Wertschätzung von Lebensmitteln und der Landwirtschaft. Schulleiterin der Technikerschule Elisabeth Hiepp erklärte, wie die Studierenden der Abschlussklasse das Thema als Projekt erarbeitet haben. Am Eröffnungsabend beleuchteten das A'(lb)Traumpaar Sigrid Kraus & Walter Sirch das Thema auf ihre unverkennbare humoristische Art. Zu guter Letzt konnten sich die Gäste davon überzeugen, wie gut ein „Reste-Buffet“ schmeckt.
 
Die Ausstellung kann noch bis zum 24. November 2016 im Foyer des Landratsamts Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf während der Öffnungszeiten besichtigt werden: Montag bis Donnerstag 7:30 bis 17:30 Uhr, Freitag 7:30 bis 13:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
Das Kompetenzzentrum für Ernährung ermittelte mit seiner Studie zum Thema Lebensmittelverschwendung genaue Zahlen, wie viele Lebensmittel in Bayern weggeworfen werden. Untersucht wurde die gesamte Wertschöpfungskette: von der Erzeugung über die Verarbeitung, den Handel, den Großverbraucher bis hin zum Privathaushalt. Das ernüchternde Ergebnis: Die höchsten Verluste fallen bei der letzten Stufe an. In Bayern landen im Durchschnitt 65 Kilogramm pro Person und Jahr im Abfall. Das bedeutet, dass Jeder jährlich fast 200 Euro in die Tonne wirft. Durch korrekte Lagerung und entsprechendes Koch- und Essverhalten könnte bei den privaten Haushalten fast die Hälfte der Lebensmittelabfälle (47 %) eingespart werden.
 
Die Ausstellung wendet sich deshalb an Endverbraucher. Sie möchte motivieren und informieren, wie jeder Einzelne diese Verluste ohne großen Aufwand minimieren kann. Das fängt schon bei der richtigen Planung an. Die Technikerschule und das AELF haben dazu verschiedene Tipps zusammengestellt. Wer überlegt einkauft, das regionale und saisonale Angebot beachtet, kann richtig Geld sparen. Hinweise dazu gibt der Jahreszeiten-Ernährungswürfel. Sachgemäß aufbewahren, planvoll kochen und restlos verwerten – das sind weitere drei Grundpfeiler, wie der Verschwendung Einhalt geboten wird. An einem Touchscreen können die Besucher mit verschiedenen interaktiven Spielen der „virtuellen Küche“ ihr Wissen testen.
 
Mit diesen Modulen „köstlich und kostbar“ möchten Landkreis und AELF Kaufbeuren die Wertschätzung von Lebensmitteln verbessern. Lebensmittel sollen wieder den Wert erhalten, der ihnen zusteht. Wertschätzung und Wertschöpfung hängen eng zusammen. Davon profitieren in erster Linie auch Landwirte, die vor Ort produzieren und regionale Lebensmittel erzeugen. Bei allen Diskussionen rund um das Thema Essen darf nicht vergessen werden, dass das Essen ein Stück Lebensqualität ist und durchaus Genuss bringen darf! Deshalb trägt die Ausstellung den Titel „köstlich und kostbar – genießen und sparen“.

Mitteilung vom 09.11.2016

Landrätin Zinnecker zu Besuch in Pfronten

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Michaela Waldmann hat Landrätin Maria Rita Zinnecker an verschiedenen Stationen in der Gemeinde Halt gemacht.

Bürgermeisterin Waldmann erläutert Landrätin Zinnecker das Themenspielplatzkonzept.

Bürgermeisterin Waldmann erläutert Landrätin Zinnecker das Themenspielplatzkonzept.

Waldmann erläuterte der Landrätin im Rahmen ihrer regelmäßigen Gemeindebesuche zunächst die neue Planung rund um das Skizentrum Pfronten und betonte die Wichtigkeit des Projektes. Welche Schritte im weiteren Verfahren notwendig sind, müssen die noch anstehenden Gespräche  zeigen. Die Landrätin versprach zu unterstützen, wo es möglich ist. Zwölf Themenspielplätze finden sich in der Gemeinde wieder, wobei das Angebot vom Burgen- bis zum Computerspielplatz, von der „Schatzinsel“ mit Wasserspaß bis zum Hüttenspielplatz oder vom Märchen- bis zum Klettergarten reicht. Beim Besuch der Landrätin präsentierte die Bürgermeisterin mit dem Indianerspielplatz im Vilstal das jüngste Kind des Themenspielplatzkonzepts, welches in 2016 mit dem dritten Platz des ADAC-Tourismuspreises Bayern ausgezeichnet wurde.
 
Entwicklung der Klinik im Blick
 
In der St. Vinzenz Klinik  wurden Waldmann und Zinnecker von Geschäftsführer Dirk Kuschmann und dem kaufmännischen Leiter der Akutklinik Siegbert Heyen begrüßt und durch die in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt sanierten und erweiterten Räumlichkeiten geführt. Nach ausführlichen Informationen zur Entwicklung der Klinik in den zehn Jahren seit der Übernahme von den Augsburger Vinzentinerinnen verabschiedete die Geschäftsführung die beiden Damen, die sich für die Gastfreundschaft und die Einblicke ins Unternehmen bedankten.
 
Den Schlusspunkt bildete ein Besuch bei der Familie Schlachter-Ebert, die im vergangenen Jahr die „Allgäu-Lofts“ errichtet hat. Dieses touristische Leuchtturmprojekt, auf welches die Gemeinde Pfronten mit Stolz blickt, beinhaltet acht exklusive Ferienappartements mit Blick und Aussicht auf Aggenstein, Falkenstein und den Breitenberg.

Mitteilung vom 04.11.2016

Landkreis richtet eine Bildungskoordination für Neuzugewanderte ein

Tanja Hiemer und Julia Grimm teilen sich die geförderte Stelle und wollen die Bildung für Neuzugewanderte optimieren.

Julia Grimm und Tanja Hiemer (von links) bilden seit Juli 2016 das Team zur Bildungskoordination für Neuzugewanderte.

Julia Grimm und Tanja Hiemer (von links) bilden seit Juli 2016 das Team zur Bildungskoordination für Neuzugewanderte.

Bildung ist der Schlüssel zur Integration von neu zugewanderten Menschen in die Gesellschaft: Zur Förderung der Integration von Migranten hat sich der Landkreis Ostallgäu für das Bundes-Förderprogramm „Kommunale Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ beworben. Nachdem der Landkreis Ostallgäu die Zusage vom Bildungsministerium für die zu hundert Prozent geförderte Stelle mit einer zweijährigen Laufzeit erhalten hat, bilden Tanja Hiemer und Julia Grimm seit Juli 2016 das Team zur Bildungskoordination für Neuzugewanderte.
 
„Diese Koordinierungsstelle intensiviert die Bildungsarbeit für Migranten. Bildung schafft Zugang zum Arbeitsmarkt und ermöglicht eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Eines unserer langfristigen Ziele ist es, den Neuzugewanderten zu ermöglichen, in Zukunft einen eigenen Beitrag für Land und Gesellschaft zu leisten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die beiden Koordinatorinnen der Bildungsangebote für Neuzugewanderte werden bereits bestehende Angebote und Aktivitäten im Bereich der Bildung für Neuzugewanderte vernetzen, professionelle und ehrenamtliche Bildungsträger zusammenbringen und unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit den Akteuren im Landratsamt und im Landkreis sowie dem Bildungskoordinator für Neuzugewanderte in Kaufbeuren wird Transparenz geschaffen, um die bestehende Bildungsarbeit für Neuzugewanderte zu optimieren und Bedarfe zu identifizieren.
 
Pilotprojekt „ProfilPASS für junge Flüchtlinge und Asylbewerber“ startet
 
Um junge Zugewanderte auf dem Weg in Ausbildung und Beruf verstärkt zu unterstützen und zu begleiten, startete die Bildungskoordination für Neuzugewanderte zusammen mit der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu im Oktober das Pilotprojekt „ProfilPASS für junge Flüchtlinge und Asylbewerber“ in zwei Berufsintegrationsklassen. Durch eine zertifizierte ProfilPASS-Beraterin werden die individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen der Jugendlichen gezielt erfasst. Die Jugendlichen entdecken dabei ihr Wissen und Können, welches über Schulnoten hinausgeht. Darauf basierend werden zielgerichtete Praktika und Ausbildungsberufe ausgewählt. „Die Jugendlichen können oftmals keine schulischen Qualifizierungsnachweise aus ihrem Heimatland vorlegen. Durch die erworbenen Kompetenzen in der Berufsintegrationsklasse und durch das Wissen über die eigenen Stärken und Interessen, das die Jugendlichen über den ProfilPASS gewinnen, kann die berufliche Orientierung erleichtert werden“, sagt Remigius Kirchmaier, Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu.
 
Die Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte Tanja Hiemer und Julia Grimm sind unter 08342 911-185 oder bildung-neuzugewanderte(at)lra-oal.bayern.de erreichbar.

Mitteilung vom 02.11.2016

Landrätin Zinnecker ehrt Kreissieger des Dorfwettbewerbs 2016

Die Ehrung fand auf der Herbstversammlung des Ostallgäuer Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege in Blonhofen statt.

V. l.: Vorsitzender Kaspar Rager, Bürgermeister Johann Gschwill, Bürgermeister Manfred Hauser, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeisterin Johanna Purschke, Altbürgermeister Josef Fleschutz, Gemeinderat Bernhard Bucka, Gartenbauvereinsvorsitzende Maria Nirschl und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle:

V. l.: Vorsitzender Kaspar Rager, Bürgermeister Johann Gschwill, Bürgermeister Manfred Hauser, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Bürgermeisterin Johanna Purschke, Altbürgermeister Josef Fleschutz, Gemeinderat Bernhard Bucka, Gartenbauvereinsvorsitzende Maria Nirschl und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle:

Alle Bürgermeister beziehungsweise Altbürgermeister aus den Orten, die sich dem Dorfwettbewerb auf Kreisebene 2016 gestellt hatten, nahmen an der Veranstaltung teil. Auch zahlreiche Vorsitzende und Mitglieder aus den Gartenbauvereinen Ostallgäu waren dabei. Der herbstlich dekorierte Saal des Stadeltheaters vom Gasthaus Zitt war beinahe restlos belegt. Zunächst stellte Bürgermeister Manfred Hauser den Markt Kaltental mit seinen Gemeinden Aufkirch, Blonhofen und Frankenhofen und seinen Ortsteilen Altensberg, Eldratshofen, Gerbishofen und Helmishofen vor. Daraufhin präsentierte die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Aufkirch-Blonhofen, Maria Nirschl, ihren Verein mit all seinen Aktivitäten rund ums Jahr. Musikalisch wurde der Abend von der Jugendkapelle Blonhofen begleitet, die gekonnt für Unterhaltung sorgte – ebenso wie die erfrischende Einlage der Kolping-Jugendgruppe mit dem Stück „Der Blumenmann“.
  
Gemeinschaft wird gestärkt, Lebensqualität erhöht
  
Landrätin Maria Rita Zinnecker würdigte die Teilnehmer-Dörfer Unterreithen, Aufkirch, Lengenwang, Osterzell und Wald mit einer Ansprache und lobte das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten, mit dem die Gemeinschaften in den Orten gestärkt würden und letztendlich die Lebensqualität erhöht werde. Als Höhepunkt des Abends übergab Zinnecker zusammen mit Kreisverbandsvorsitzendem Kaspar Rager Urkunden, eine CD mit gebrannten Fotos von der Dorf-Begehung und Blumen an den Bürgermeister der Gemeinde Halblech, Johann Gschwill, und Gemeinderätin Inge Gans, an Manfred Hauser und Vereinsvorsitzende Maria Nirschl aus Kaltental und an Josef Keller, Bürgermeister der Gemeinde Lengenwang. Josef Fleschutz, Altbürgermeister der Gemeinde Osterzell, und Gemeinderat Bernhard Bucka sowie die Bürgermeisterin der Gemeinde Wald, Johanna Purschke, erhielten für ihren Kreissieg 2016 beim Dorfwettbewerb zusätzlich zwei modern gestaltete Glastafeln als Präsent. Zinnecker dankte auch der fachlichen Bewertungskommission, die es „mit der Beurteilung der schönen Dörfer sicher nicht leicht hatte, eine Entscheidung zu treffen“. Besondere Schmuckstücke für die Jury waren in Osterzell der Pfarrstadel, das Naturbad, die Mariengrotte oder auch der Theaterverein „Bayrischer Hiasl“ und der Kartoffelacker „Von Senioren für Kinder“. Besonders gefallen haben der Jury in Wald das Dorfmuseum im Pfarrgarten, die WaldHalla, der Walder Weiher, die zahlreichen Kapellen und die geplante Anlage eines Naturlehrpfades an den Weihern.

Mitteilung vom 02.11.2016

Energiesparclub Ostallgäu: Landrätin will weitere Schulen motivieren

Zum Dank für ihre Teilnahme am „Energiesparclub Ostallgäu“ hat Landrätin Maria Rita Zinnecker vier Schulen im Landkreis mit je 100 Euro bedacht.

V. l.: Sherin Pahl (GS Halblech), Kerstin Petsch (GS Obergünzburg), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Andre Sommer (GS Pfronten) und der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises, Johannes Fischer. Es fehlt Katja Möller (GS Pfronten).

V. l.: Sherin Pahl (GS Halblech), Kerstin Petsch (GS Obergünzburg), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Andre Sommer (GS Pfronten) und der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises, Johannes Fischer. Es fehlt Katja Möller (GS Pfronten).

„Wir wollen mit diesem kleinen Dankeschön weitere Lehrer und Klassen motivieren, sich an diesem wichtigen Projekt zu beteiligen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Übergabe.
 
Im „Energiesparclub Ostallgäu“ werden Dritt- und Viertklässlern im Landkreis schon früh im Leben die Zusammenhänge von Klimaschutz, Energieproduktion und Energieverbrauch vermittelt. Dafür hatten die Grundschulen auch eine Box mit verschiedenen Experimenten und Materialien wie beispielsweise Energiemessgeräten erhalten. „Wir müssen unseren Gesamtenergieverbrauch im Landkreis senken und die Schülerinnen und Schüler lernen im Energiesparclub ganz spielerisch, wie das einfach geht“, sagt Landrätin Zinnecker. Umwelt- und Klimaschutzbildung an Schulen ist ein Leitprojekt des „Masterplans Energiezukunft 2020“ und der „Energiesparclub“ setzt bei jenen an, die die Zukunft des Planeten bestimmen und erleben: den Kindern.
 
Lehrerin Kerstin Petsch: „Box ist heiß begehrt“
 
Im vergangenen Schuljahr beteiligten sich bereits verschiedene Klassen der Grundschulen Pfronten, Obergünzburg und Halblech am „Energiesparclub“. Lehrerin Kerstin Petsch von der Grundschule Obergünzburg: „Bei uns sind die Kinder ganz begeistert von diesem Projekt und die Materialienbox ist immer heiß begehrt an der Schule.“ Um den Club weiteren Schulen im Landkreis näherzubringen, bietet der Landkreis Ostallgäu auch Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an.