Aktuelles

Mitteilung vom 23.10.2019

Landkreis schenkt Erstklässlern Brotzeitdosen – Sparkassen unterstützen

Abfall vermeiden leichtgemacht: Rund 1200 Erstklässler bekommen auch in diesem Jahr Brotzeitboxen vom Landkreis geschenkt.

Mit der Box wird Eltern und Kinder ganz praktisch geholfen, auf Plastikfolien, Butterbrotpapiere und andere Einwegverpackungen zu verzichten. „Wir freuen uns, dass diese sinnvolle Aktion von der Sparkasse Allgäu und der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren mit jeweils 1000 Euro unterstützt wird“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Aktion läuft seit 1993

Schon seit 1993 erhalten alle Kinder im Landkreis Ostallgäu von den Sparkassen und dem Landkreis zum Schulstart eine Brotzeitdose geschenkt. Die Dosen haben einen kindgerechten Verschluss, sind spülmaschinenfest und äußerst haltbar. Damit jedes Kind seine Dose schnell wiederfindet, gibt es die Boxen in verschiedenen Farben. Für jeden ist seine Lieblingsfarbe dabei. Das Foto zeigt Landrätin Zinnecker gemeinsam mit (von links) Michael Sambeth (Leiter Marketing Stadtsparkasse Kaufbeuren), Tobias Streifinger (Vorstandsmitglied Stadtsparkasse Kaufbeuren) und Stefan Riedle (Marktbereichsleiter Sparkasse Marktoberdorf).

Mitteilung vom 23.10.2019

Neue regionale Kreisläufe durch die Ökomodellregion Ostallgäu

Im Landkreis Ostallgäu beginnt nun die Umsetzung des Projekts „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“.

Aus den erarbeiteten Strategien für die erfolgreiche Bewerbung zur Öko-Modellregion sind nun konkrete Umsetzungsprojekte geplant, die die Bereiche Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit im Ostallgäu fördern. Die Öko-Modellregion richtet sich an aktive und unternehmerische Menschen, die in der Region etwas für die Landwirtschaft bewegen wollen.

Die Öko-Modellregion soll dazu beitragen, das Ostallgäu auch weiterhin wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig stärken. Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Im Ostallgäu wollen wir Bewährtes mit Innovativem kombinieren und so neue Strukturen schaffen. Wir wollen Modelle schaffen für neue Entwicklungen. Dafür brauchen wir aktive und unternehmungslustige Menschen. Wer gute Ideen für die Ökomodellregion hat, soll sich unbedingt bei unserem Projektmanager melden.“

Einige Schwerpunkthemen der Ökomodellregion wurden schon erarbeitet

Der Landkreis wurde als eine von 15 Regionen vom Freistaat Bayern als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ ausgezeichnet. Im Ostallgäu gibt es bereits verhältnismäßig viele biologisch wirtschaftende Betriebe und Verarbeiter. Zudem steigt das Bewusstsein für biologische und regionale Produkte, insbesondere für Lebensmittel. Nichtsdestotrotz gibt es noch viel Entwicklungspotenzial für regionale Biolebensmittel. Mit der Ökomodellregion sollen neue regionale Kreisläufe entstehen. „Wer eine gute Idee hat und diese umsetzen möchte, der bekommt von uns die nötige Unterstützung. Wir möchten im Ostallgäu einen Prozess des „Voneinander Lernen“ und des „Miteinander Gestaltens“ aufbauen, um so die regionale Landwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Projektmanager Florian Timmermann.

Aus dem Bewerbungsprozess wurden bereits Schwerpunkthemen der Ökomodellregion Ostallgäu erarbeitet. Diese sind unter anderem: Die Steigerung der Verarbeitung regionaler Bioprodukte beispielsweise für Milch und Getreide, eine engere Verzahnung von Landwirtschaft und Gastronomie, die Förderung von Weideschuss und mobilen Schlachtboxen, die Aufwertung ökologischer Ausgleichsflächen sowie die Bewusstseinsbildung für regionale und ökologische Produkte. Als nächstes werden Projektgruppen für die geplanten Vorhaben mit den Menschen vor Ort gegründet.

Weitere Informationen gibt es bei Projektmanager Florian Timmermann (E-Mail:
florian.timmermann@lra-oal.bayern.de Telefon: 08342 911-453).

Mitteilung vom 17.10.2019

Demenz geht alle an – DEMENSCH-Ausstellung startet in Kaufbeuren

Humor kann dazu einladen, sich mit der Selbstwahrnehmung von Menschen mit Demenz und deren Herausforderungen im Alltag zu beschäftigen.

Deshalb eröffnet der Landkreis Ostallgäu zusammen mit Oberbürgermeister Stefan Bosse und Vertretern des GGSD Bildungszentrums Allgäu für Pflege in der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe in Kaufbeuren am Montag, 21. Oktober, die Wanderausstellung „DEMENSCH“. Diese wirbt für einen menschlichen Umgang mit Demenz.

Die ausgestellten humorvollen Motive des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann sollen einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die alltäglichen Herausforderungen von Bürgerinnen und Bürger mit Demenz und deren Angehörigen noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Ausstel-lung wird in der Zeit von 21. Oktober an bis 29. November 2019 von weiteren Vertretern der regionalen Demenzhilfe mit einem interessanten Vortragsprogramm unterstützt. Im Anschluss jedes Vortrags be-steht die Möglichkeit die über 40 Motive gemeinsam mit den Dozenten zu betrachten und sich dazu auszutauschen. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

Ermutigen, sich des oft sehr angstbesetzten Themas anzunehmen


Ganz getreu dem Motto des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“ sagt Landrätin Ma-ria Rita Zinnecker: „Wir wünschen uns, dass Demenz und Demenzbetroffene einfach Teil der Gesell-schaft sind und diese sorgsam mit ihnen umgeht. Die Bilder von Peter Gaymann leisten dazu einen sehr wertvollen Beitrag.“ Humor ist Ausdruck einer Kultur, die Menschen mit Demenz annimmt und sie nicht ausgrenzt. Die unterhaltsamen Bilder von Peter Gaymann sollen die Betrachter auch dazu ermu-tigen, sich des oft sehr angstbesetzten Themas anzunehmen.

Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung findet am 21. Oktober um 19 Uhr in der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Kaufbeuren statt. Im Anschluss an die Grußworte durch Oberbürgermeister Stefan Bosse wird Stephan Vogt, der Demenzbeauftrage für den Landkreis über die Thematik „Autofahren und Demenz“ referieren.

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de oder www.ggsd.de.

Mitteilung vom 17.10.2019

Landkreis sucht Initiativen und Organisationen, die sich auf „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren

Der Landkreis Ostallgäu engagiert sich für den Bau einer Schule in Afrika und möchte dafür auch Bürger*innen und Unternehmen gewinnen.

Den Auftakt macht eine Multivisions-Show mit dem begeister-ten Hobbyflieger Reiner Meutsch im Festspielhaus in Füssen am Sonntag, 17. November. Mit dabei sind auch Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Landrat Stefan Rößle (Donau-Ries). Die Show wird von Künstlern und Tänzern begleitet und ist in einen „Markt der Möglichkeiten“ eingebettet. Hierfür sucht der Landkreis nun Initiativen und Organisationen, die sich auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren möchten.

Entwicklungshilfe dürfe nicht auf eine einzelne Aktion reduziert werden, betont Landrätin Zinnecker. Von Anfang an wurde darauf geachtet, dass die spannende Show von Meutsch in einen Markt der Möglichkeiten eingebettet ist. Entwicklungsinitiativen aus der Region erhalten damit die Chance, ihr Engagement einem größeren Publikum zu präsentieren und können direkt mit Entwicklungsminister Müller sowie Bürger*innen und Unternehmen ins Gespräch kommen.

„Auf dem Markt ihr Engagement und ihre Motivation vorstellen“


Der Landkreis als Veranstalter des Marktes kann gemeinsam mit dem Festspielhaus für eine Basisausstattung des Standes sorgen und wird organisatorisch von ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Service für Entwicklungsinitiativen, unterstützt. Zinnecker ist sich sicher, dass das direkte Gespräch mit den Menschen immer noch die meiste Überzeugungskraft besitzt: „Ich ermuntere daher die Orga-nisationen, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen und auf dem Markt ihr Engagement und ihre Moti-vation vorzustellen.“

 

Der Markt der Möglichkeiten startet am Sonntag, 17. November 2019, um 18.30 Uhr im Festspiel-haus Füssen. Um 19.30 Uhr beginnt die Multivisionsshow von Reiner Meutsch, diese ist von einer längeren Pause unterbrochen. Anmeldungen zum Markt der Möglichkeiten nimmt Alexander Zoller (Landratsamt Ostallgäu, E-Mail: alexander.zoller@lra-oal.bayern.de, Telefon: 08342 911-338) ent-gegen. De Rückmeldung sollte bis Mittwoch, 23. Oktober 2019, erfolgen.

Mitteilung vom 17.10.2019

Neue Infotafeln im Natura-2000-Gebiet im Irseer Staffelwald eingeweiht

Wer künftig im Natura-2000-Gebiet Staffelwald nahe Irsee unterwegs ist, findet dort ab sofort zahlreiche Infos über die Besonderheiten des Gebiets.

Ebenso über das einzigartige europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 in Bayern. Landrätin Maria Rita Zinnecker weihte jüngst gemeinsam mit Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse sowie Vertreter*innen der Regierung von Schwaben, der Bayerischen Forstverwaltung sowie der Unteren Naturschutzbehörde eine ausführliche Informationstafel ein. „Dass wir in der Region allein drei Tafeln haben, zeigt die ganz besonders hochwertige Natur bei uns“, sagte Zinnecker.

Die Informationstafel ist Teil einer landesweiten Kampagne: Unter dem Motto „Ganz meine Natur!“ wird in dem von der EU geförderten Projekt „LIFE living Natura 2000“ auf europaweit bedeutsame Schutzgebiete in Bayern verstärkt aufmerksam gemacht. Die Bayerische Akademie für Naturschutz (ANL) hat für das genannte Projekt die Federführung übernommen. Im Rahmen des Projektes findet in Kooperation mit den bayerischen Regierungen eine „Pilot-Beschilderung“ von insgesamt 70 Natura 2000-Gebieten in ganz Bayern statt. In jedem Regierungsbezirk werden zehn ausgewählte Gebiete Jahres erstmalig mit einem Informationsschild ausgestattet – im Ostallgäu sind es drei Tafeln. Bür-ger*innen können vor Ort erfahren, welche einzigartigen Naturschätze sich in ihrer Umgebung befin-den – dazu tragen die Info-Tafeln bei. Weitere Tafeln sind geplant.

Gut vernetzte Population der streng geschützten Gelbbauchunken

Das insgesamt 330 Hektar große Gebiet „Staffelwald bei Irsee und Lehmgrube Hammerschmiede“ mit seinen Kalktuffquellen, Waldmeister-Buchenwäldern und Auenwälder beherbergt beispielsweise eine große, gut vernetzte Population der streng geschützten Gelbbauchunken. Die Gelbbauchunke (Bom-bina variegata), auch Bergunke genannt, ist ein kleiner, spitzwarziger Froschlurch mit einer unschein-bar gefärbten Oberseite, während die Bauchseite eine leuchtend gelbe Warnfärbung aufweist.

Info zu Natura 2000:
Am 21. Mai 1992 wurde bei der Umweltkonferenz in Rio de Janeiro die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (kurz: FFH-Richtlinie) verabschiedet. Die FFH-Gebiete und die europäischen Vogelschutzgebiete (SPA-Gebiete „special protected areas“) bilden gemeinsam das Netz „NATURA 2000“. Die Gebiete wurden ausgewiesen, um das europäische Naturerbe zu sichern, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Landkreis Ostallgäu liegen 30 FFH-Gebiete und zwei SPA-Gebiete liegen. Sie machen 13 Prozent beziehunsgweise 8,9 Prozent der Landkreisfläche aus und erstecken sich auf einer Fläche von rund 200 Quadratkilometer. Die Vogelschutzgebiete überschneiden sich größtenteils mit FFH-Gebieten so dass das Natura2000 Netzwerk insgesamt 14,3 Prozent der Landkreisfläche ausmacht.

Mitteilung vom 17.10.2019

Bauhöfe beginnen mit dem Aufstellen von Schneezäunen

Die Bauhöfe des Landkreises beginnen voraussichtlich ab Montag, 28. Oktober, mit dem Aufstellen der Schneefangzäune an den Kreisstraßen.

Alle betroffenen Eigentümer beziehungsweise Pächter werden gebeten, noch vorhandenes Gras abzumähen und Weidezäune zurückzusetzen.

Mitteilung vom 07.10.2019

Unternehmerabend zum Thema New Work

Es geht um die Herausforderungen einer globalen Gesellschaft und Arbeitsformen mit hoher zeitlicher und organisatorischer Flexibilität.

Bild: pixabay/mpewny

Bild: pixabay/mpewny

New Work ist das Versprechen einer neuen Art von Arbeit in einer globalen und digitalen Gesellschaft und meint Arbeitsformen mit hoher zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Flexibilität. Beim Unternehmerabend von Stadt Kaufbeuren und Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren und Allgäu Digital - Digitales Zentrum Schwaben - sowie INNOVA Allgäu und Linara GmbH am Donnerstag, 24. Oktober, stellen drei Impulsvorträge verschiedene Dimensionen des Themas New Work vor und laden ein zur Diskussion.
  
New Work ist gleichzeitig eine Forderung an Unternehmer*innen zur Veränderung von Strukturen, Hierarchien und Arbeitsräumen. Wie lässt sich Digitalisierung nutzen, um Arbeit freier und innovativer zu gestalten? Wie organisiert man Unternehmen im digitalen Zeitalter? Wie gelingt die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber? Wie gestalten Mensch und Maschine in Zukunft gemeinsam das Recruiting? Beim zweiten Unternehmerabend 2019 am 24. Oktober bei der Linara GmbH (Innovapark 21, 87600 Kaufbeuren) gibt es Antworten auf diese Fragen. Die Ansprechpartnerin der Allgäu GmbH für Fachkräftesicherung, Johanna Burkart, sowie die Referenten stehen im Anschluss an die Vorträge für Gespräche und weitere Informationen zur Verfügung.
  
Teilnahme und Anmeldung: Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung bis 20. Oktober 2019 wird gebeten über Eventbrite: www.unternehmerabend-2019.eventbrite.de.  Hier gibt es auch weitergehende Information rund um die Veranstaltung.

Mitteilung vom 01.10.2019

Neues Angebot für Vereine: Individuelle Beratung zu Mitgliedergewinnung

Schwerpunkte der Beratung liegt auf der Gewinnung von neuen Mitgliedern sowie die Motivation von Mitgliedern zur Mitarbeit und Übernahme von Positionen.

Die Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu bietet die Beratung erstmalig und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Germaringen, Obergünzburg, Schwangau und Seeg an. Vereine sollen für die Mitarbeitergewinnung und -motivation neue Impulse und Lösungsansätze erhalten.

 

Interessierte Vereinsvertreter*innen können sich für eine der unten genannten Sprechstunden anmelden. Die Ehrenamtlichen erhalten dann einen Fragebogen zur Analyse der Situation in ihrem Verein. „Diese Vorarbeit ist für mich zur Vorbereitung auf den Beratungstermin wichtig, denn in diesem Themenfeld gibt es keine pauschalen Lösungswege und je mehr ich bereits über den Verein im Vorfeld erfahre, desto besser und passgenauer kann ich das Beratungsgespräch vorbereiten“, sagt Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt.
 
Die Sprechstunden sind begrenzt. Pro Sprechstunde kann ein Verein mit mehreren Vertreter*innen beraten werden. Interessierte können sich zeitnah, spätestens jedoch bis Freitag, 18. Oktober 2019, telefonisch (08342 911-290) oder per E-Mail (ehrenamt(at)ostallgaeu.de) bei Julia Grimm anmelden.

 

Termine, Adressen und Uhrzeiten

 

  • Seeg: Mittwoch, 13.11.2019, Gemeinde, Hauptstr. 39, 87637 Seeg
  • Germaringen: Montag, 18.11.2019, Gemeindeamt, Westendorfer Straße 4a, 87656 Germaringen 
  • Schwangau: Mittwoch, 27.11.2019, Rathaus, Münchener Str. 2, 87645 Schwangau
  • Obergünzburg: Montag, 02.12.2019, Akku-Treff, Marktplatz 3, 87634 Obergünzburg

 

je Termin

 

Sprechstunde 1: 13.4515.00 Uhr
Sprechstunde 2: 15.1516.30 Uhr
Sprechstunde 3: 16.4518.00 Uhr
Sprechstunde 4: 18.1519.30 Uhr
Sprechstunde 5: 19.4521.00 Uhr

Mitteilung vom 26.09.2019

"Wissenstransferzentrum Tourismus gehört nach Füssen"

Das fordert der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat in einem offenen Brief an Bernd Sibler, den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.

Dass Tourismusforschung direkt dort betrieben werden soll, wo sie relevant ist, fordert der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat in seinem Brief. Darum sei das Ostallgäu wie geschaffen als Standort für das geplante WTZ.

Dass Tourismusforschung direkt dort betrieben werden soll, wo sie relevant ist, fordert der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat in seinem Brief. Darum sei das Ostallgäu wie geschaffen als Standort für das geplante WTZ.

Der Wirtschaftsbeirat Ostallgäu ruft mit dem offenen Brief alle Entscheidungsträger sowie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich für die Ansiedlung anwendungsorientierter Forschung zum Thema Tourismus im südlichen Ostallgäu stark zu machen. Mit dem WTZ soll dafür eine neue Forschungseinrichtung geschaffen werden. Tourismusforschung soll direkt dort betrieben werden, wo sie relevant ist. Denn das Ostallgäu ist als tourismusintensive Region und als Heimat der beliebten Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau wie geschaffen, um Anwendungsbeispiele zu finden und zu erforschen. Die Erkenntnisse, die aus dem hiesigen Tourismus gewonnen werden können, sind von überregionaler Bedeutung. Im südlichen Landkreis, rund um Füssen und die Königsschlösser, können problemorientierte Lösungsvorschläge erarbeitet, erforscht und umgesetzt werden, welche dann als Best-Practice-Beispiele andernorts ebenfalls Anwendung finden können.
 
Das WTZ soll die touristische Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Tourismusregionen sichern. Mit der dort angewandten Auftragsforschung und den Kooperationsprojekten soll der Fokus vor allem auf Nachhaltigkeit, Belastungsgrenzen, Overtourism und Digitalisierung gelegt werden. Zielsetzung von Forschung und Projekten soll mittelfristig die Förderung des Qualitätstourismus sein.
 
Hintergrundinformationen zum Tourismus im Allgäu
 
Die Tourismusbranche ist eine Leitökonomie mit zentraler Bedeutung für Bayern. Das Allgäu ist eine der stärksten Tourismusregionen in ganz Deutschland. Die Stadt Füssen ist als Standort für ein Wissenstransferzentrum Tourismus (WTZ) zum Thema Tourismus geradezu prädestiniert. Fast eine halbe Million Übernachtungsgäste und eine mit 2,5 Millionen fast fünfmal so große Zahl an Tagesbesuchern kommen jedes Jahr in die gerade einmal 15.000 Einwohner zählende Kleinstadt. Insgesamt bereisen jährlich mehr als sechs Millionen Gäste das Ostallgäu, das sind über elf Prozent mehr Gäste als noch vor fünf Jahren. Allein nach Schloss Neuschwanstein kamen 2018 rund 1,5 Millionen Besucher.

Mitteilung vom 17.09.2019

„Wofür brennen Sie?“: Workshop der Bildungsberatung

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neuorientieren und neue berufliche Perspektiven entwickeln wollen.

Irgendwann im Leben fragen sich manche Menschen: „War das alles?“. Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden? Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber den Workshop „Wofür brennen Sie?“ an. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung Marktoberdorf möglich.
 
In Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte ich neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen und herauszufinden, wohin ihre Aufmerksamkeit gleitet. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen. Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen. 

 

  • Termin: Donnerstag, 31. Oktober 2019 von 17.30 bis 21 Uhr
  • Kursort: Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf, Raum Wertach II
  • Kosten: 37 Euro einschließlich Unterlagen und Verpflegung
  • Fragen und Anmeldung: Christine Hoch, Bildungsberatung des Landratsamts Marktoberdorf, Telefon 08342 911-293 oder per E-Mail: christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de
Mitteilung vom 17.09.2019

Infoveranstaltung „Berufe mit Perspektive in der Pflege, Erziehung und Hauswirtschaft“ am 10. Oktober

Die kostenfreie Infoveranstaltung bietet die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Marktoberdorf an.

Die Infoveranstaltung bietet die Möglichkeit, sich durch Kurzvorträge des Bayerischen Roten Kreuzes, der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben, der Stadt Marktoberdorf, der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) und der Agentur für Arbeit umfassend über verschiedene Berufe, Ausbildungs- und Einsatzmöglichkeiten in der Pflege, Erziehung und Hauswirtschaft zu informieren. Zudem stehen Experten*innen von der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik, der BAföG-Stelle, der Gleichstellungsstelle und der Bildungsberatung für individuelle Fragen zur Verfügung. Dies bietet die einzigartige Möglichkeit, sowohl mit Ausbildungsstätten als auch mit Arbeitgebern in Kontakt zu kommen.
 
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Oktober 2019, von 17 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, in 87616 Marktoberdorf statt. Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Mitteilung vom 17.09.2019

Berufsbild einer Kindertagespflegeperson: Veranstaltung im Landratsamt

Am 17.10.2019 findet im um 9.30 Uhr Landratsamt Ostallgäu, Saal Aggenstein, in Marktoberdorf eine Informationsveranstaltung zum Thema Kindertagespflege statt.

Der Landkreis Ostallgäu informiert rund um das Thema „Kindertagespflege“ als familiennahe Betreuungsform für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, insbesondere Kinder unter drei Jahren.
 

Wenn Sie Freude am Umgang mit Kindern haben, selbstständig und flexibel arbeiten möchten und
über kinderfreundliche Räume verfügen, dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung.
 
Fragen und Anmeldung: Frau Storf, Tel. 08342 911-472, oder Frau Strobl, Tel. 08342 911-531

Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.