Aktuelles

Mitteilung vom 28.07.2020

Landkreis und Bistum bieten Schulung zum Seniorenbegleiter an

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Kommune oder Pfarrgemeinde engagieren möchten.

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Schulung zum Seniorenbegleiter an. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 9. Oktober 2020.
 
Die Schulung ist anerkannt (nach § 45 a SGB XI) und erfüllt die Voraussetzungen für die Mitarbeit in den landesrechtlich anerkannten niedrigschwelligen Diensten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Ein wichtiger Baustein im Kurs sind die Gesprächsführung und der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. Aber auch die Grundlagen der Pflegeversicherung, die Erkrankungen des Alters, die allgemeine Netzwerkarbeit und die Unterstützung im Haushalt werden vorgestellt. Die Kursinhalte und der Austausch untereinander vermitteln das nötige Wissen und die Sicherheit für die Mitarbeit in Senioren- und Helferkreisen. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro (ohne Mittagessen). Für pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die bereits in der Pfarrgemeinde oder in einem Helferkreis tätig sind, ist der Kurs kostenlos.
 
Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html und bei der Informationsveranstaltung am 15. Sept 2020 um 16.00 – 17.30 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf. Anmeldung für die Infoveranstaltung bis Montag, 7. September 2020.
 
Anmeldung für die Schulung bis 1. Okt. 2020 bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Irmgard Haberberger (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de, Telefon 08342 911-475).

Mitteilung vom 21.07.2020

LEADER-Förderung: Weitere innovative Projekte beschlossen

„Ich freue mich sehr über die Projekte, die die Wertschöpfung, die Bildung sowie das Ehrenamt im Ostallgäu stärken“, sagte Landrätin Zinnecker.

Im Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ wurden in seiner jüngsten Sitzung die Projekte „Schlachtung mit Achtung“, „Demokratie Heute und Morgen: DenkStätte „Am Bichtholzer Bach“ Obergünzburg“ und „Unterstützung Bürgerengagement“ vorgestellt und für eine Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER beschlossen. „Von diesen besonderen Projekten profitieren vor allem interessierte Landwirte, Schüler*innen, Vereine und Verbände sowie die Bürger*innen im Ostallgäu“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.
 

Das Kooperationsprojekt „Schlachtung mit Achtung“ wird in Kooperation mit der LAG Kneippland Unterallgäu e. V. durchgeführt und ist aus der Öko-Modellregion Ostallgäu heraus entstanden. Mit einer mobilen Einheit können hier künftig Rinder regional und tiergerecht geschlachtet werden. Bei dem Projekt „Demokratie Heute und Morgen: DenkStätte „Am Bichtholzer Bach“ Obergünzburg“ ist ein historischer Erinnerungsort und die dauerhafte Erinnerung an die Entwicklung und die Struktur der nationalsozialistischen Herrschaft in Obergünzburg geplant. Das Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ wird von der LAG selbst mit dem Ziel durchgeführt, das Bürgerengagement im Ostallgäu zu unterstützen und zu stärken. Hier können lokale Akteure wieder einzelne Maßnahmen einreichen, die dann finanziell unterstützt werden. Diesen Projekten stehen nun insgesamt rund 75.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
 
„Die Förderung des ländlichen Raumes ist jetzt wichtiger denn je“, sagt Dr. Alois Kling, Leiter des AELF Kempten. Durch eine entsprechende Anpassung der Förderrichtlinie werde die Laufzeit des LEADER-Programms verlängert und die Mittel teilweise aufgestockt, so dass auch über das Jahr 2020 hinaus neue Projekte beantragt und gefördert werden können.
 
Innovative oder modellhafte Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können weiterhin umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich eingereicht werden.
 
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 17.07.2020

Ausbildungsförderung: Antragsfristen beachten

Erstanträge müssen beispielsweise bis zum Ende des Monats eingereicht werden, in dem die Schule beginnt.

Das Amt für Ausbildungsförderung am Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin: Erstanträge müssen bis zum Ende des Monats eingereicht werden, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen.

 

Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Nähere Informationen zu den Verbesserungen im Aufstiegs-BAFöG, dem früheren Meister-BAFöG, finden sich unter www.aufstiegs-bafoeg.de. Weitere Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern 08342 911-319 (Frau Haid), 08342 911-257 (Frau Hartmann) und 08342 911-407 (Frau Hnida). 

Mitteilung vom 16.07.2020

Engagement wird belohnt: Ostallgäu bekommt Integrationsmanagerin

Das Ostallgäu erhält eine von vier geförderten Stellen in Bayern für eine Integrationsmanagerin.

Integrationsmanagerin Isabel Costian (l.) und Integrationslotsin Julia Jäkel (Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu)

Integrationsmanagerin Isabel Costian (l.) und Integrationslotsin Julia Jäkel (Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu)

Der Landkreis Ostallgäu engagiert sich bereits seit 2015 im Bereich Integration. So viel Eigeninitiative wurde nun belohnt: Das Ostallgäu erhält eine von vier geförderten Stellen in Bayern für eine Integrationsmanagerin.

 

Im Rahmen des bayernweiten Modellprojekts fördert das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) vier Integrationsmanagerinnen und -manager, die sich um die Belange und die Integration von Zugewanderten kümmern. Im Ostallgäu ist nun Isabel Costian die neue Integrationsmanagerin des Landkreises. Die Hauptaufgabe besteht in der Vernetzung und Koordination der im Landkreis vorhandenen aktiven Integrationsakteure und deren Angeboten. Es gilt Integrationsbedarfe festzustellen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten. „Denn Integration betrifft uns alle“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Stelle für Kommunale Integration

 

Die Integrationsmanagerin arbeitet eng mit der Integrationslotsin des Ostallgäus, Julia Jäkel, zusammen – ebenfalls eine geförderte Stelle des StMI. Der Aufgabenschwerpunkt von Julia Jäkel konzentriert sich auf die ehren- und hauptamtlichen Integrationsbegleiterinnen und -begleiter für Menschen mit Migrationshintergrund. Die Integrationsmanagerin und die Integrationslotsin bilden gemeinsam die Stelle für Kommunale Integration des Landkreises Ostallgäu. Diese ist historisch aus der seit 2015 bestehenden, allein vom Landkreis finanzierten Stelle „Ehrenamt Asyl“ erwachsen. Oblag der Fokus damals noch auf dem Thema „Asyl“, wurde das Spektrum aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen mittlerweile auf alle Neuzugewanderten erweitert. Damit habe der Landkreis laut Zinnecker weitere wichtige Weichen für die Zukunft gestellt und unterstütze unter anderem mit Fortbildungen, Workshops und Netzwerktreffen die Integrationsakteure und die Zugewanderten auf vielfältige Weise.

 

Weitere Informationen gibt es auf www.ostallgaeu.de/integration oder direkt bei der Stelle Kommunale Integration, Telefon Isabel Costian: 08342 911-510, Telefon Julia Jäkel -194, E-Mail: integration(at)ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 13.07.2020

Altglas aus Rücksicht auf Anwohner nur tagsüber einwerfen

Im Landkreis gibt es mehr als 130 Altglascontainer. Ihre Nutzung ist an Werktagen zwischen 7 Uhr und 19 Uhr erlaubt.

Die Altglascontainer dienen ausschließlich dem Sammeln von Behälterglas wie Flaschen, Flakons und Konservengläsern.

Die Altglascontainer dienen ausschließlich dem Sammeln von Behälterglas wie Flaschen, Flakons und Konservengläsern.

Altglas lässt sich prima recyceln. Es kann mehrfach eingeschmolzen und zur Herstellung neuer Glaserzeugnisse genutzt werden. Um altes Glas einer Wiederverwertung zuzuführen, müssen die Bürgerinnen und Bürger nicht unbedingt zum Wertstoffstoffhof. Sie können auch einen der an vielen öffentlichen Plätzen aufgestellten Altglascontainer nutzen. Nicht immer zur Freude der Anwohner, die sich durch den Lärm beim Einwerfen der Flaschen, Marmeladengläser und Co. besonders in der Nacht und an Sonn- oder Feiertagen gestört fühlen.
 
Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Missachtung der Einwurfzeiten und damit des Ruhebedürfnisses der Anwohner eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Ordnungswidrig handelt auch, wer einen Containerstandort als Müllabladeplatz missbraucht.    
 
Nicht jedes Glas darf in den Altglascontainer
 
Die Altglascontainer dienen ausschließlich dem Sammeln von Behälterglas wie Flaschen, Flakons und Konservengläsern. Andere Glassorten, wie etwa Trinkgläser oder Kannen von Kaffeemaschinen, sind anders zusammengesetzt und stören dadurch den Recyclingprozess. Sie gehören genauso wie Glühbirnen in die Restmülltonne. Am umweltfreundlichsten handelt, wer bei Getränken, Milchprodukten und anderen Lebensmitteln möglichst oft auf Einwegverpackungen ganz verzichtet. Alternativ können unverpackte Produkte oder regionale Pfandsysteme genutzt werden.

Mitteilung vom 08.07.2020

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis zum 31.10.2020 haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihren Schulwegkosten im Schuljahr 2019/2020 ersetzt zu bekommen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
 
Zeitersparnis als Voraussetzung
 
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraft-fahrzeugs ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit finden Sie hier.
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342 911-447 (Frau Gellrich), 08342 911-445 (Frau Socher) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 08.07.2020

Hochwasser: Überschwemmungsgebiet wird auch am Lech festgesetzt

Nachdem derzeit das Verfahren für das Überschwemmungsgebiet an der Wertach läuft, kommt nun auch das entsprechende Verfahren für den Lech in Gang.

Auch in zunehmend trockenen Zeiten kann es immer wieder zu verheerendem Hochwasser kommen. Die Jahrhundertfluten 1999, 2005 und 2013 sowie die Starkregen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig aktive Vorsorge und die Vermeidung von Hochwasserschäden sind.
  
Die vom Wasserwirtschaftsamt Kempten übermittelten Pläne liegen demnächst bei der Stadt Füssen und in den Gemeinden Halblech, Lechbruck am See, Rieden am Forggensee, Roßhaupten und Schwangau öffentlich aus. Sie können dort und auf der Homepage des Landratsamtes Ostallgäu eingesehen werden.
 
100-jährliches Hochwasser als Grundlage
  
Die Wasserwirtschaftsämter sind gesetzlich verpflichtet, die Gebiete in Bayern, die bei Hochwasser voraussichtlich überschwemmt werden, zu ermitteln und in Karten darzustellen. Es handelt sich dabei nicht um eine behördliche Planung, sondern um die Ermittlung, Darstellung und rechtliche Festsetzung einer von Natur aus bestehenden Hochwassergefahr.
  
Grundlage für die Ermittlung ist das 100 jährliche Hochwasser. Ein 100 jährliches Hochwasser wird im statistischen Mittel einmal in 100 Jahren erreicht oder überschritten. Da es sich um einen statistischen Wert handelt, kann dieser Abfluss innerhalb von 100 Jahren auch mehrfach auftreten. Das Überschwemmungsgebiet am Lech wurde bereits 2016 für zunächst fünf Jahre vorläufig gesichert und muss nun in einer Verordnung dauerhaft festgesetzt werden. Neben der öffentlichen Auslegung werden dabei auch rund 30 Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange, etwa Energieversorger, beteiligt.

Mitteilung vom 06.07.2020

Inklusion: Neue Fachkräfte für Ostallgäuer Kindereinrichtungen

15 Erzieherinnen haben sich im Landratsamt Ostallgäu zu Inklusionsfachkräften weitergebildet.

Die Teilnehmerinnen erhielten ihre Zertifikate von Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Zinnecker sagte: „Durch die erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft bereichern die Erzieherinnen ihre Einrichtungen mit neuestem Wissen zur inklusiven Pädagogik. Sie stellen sich den Herausforderungen des notwendigen gesellschaftlichen Wandels im Bereich der Inklusion.“
 
Das Jugendamt des Landkreises hatte in Kooperation mit der Diplom-Sozialpädagogin (FH) Christine Monzner-Marxer vom Fortbildungsinstitut „empowerMe“ diese Weiterbildung bereits zum zweiten Mal angeboten. In zwölf Präsenzveranstaltungen von Oktober 2018 bis April 2020 bildeten sich die pädagogischen Fachkräfte aus Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderhorten in verschiedenen Themen der integrativen und inklusiven pädagogischen Arbeit fort. Dabei haben sie notwendige heil- und integrationspädagogische sowie administrative Kenntnisse und Kompetenzen für die Anforderungen im inklusions-pädagogischen Alltag erworben. „Eine qualitativ gute Kinderbetreuung legt den Grundstein für einen erfolgreichen Bildungsweg“, sagt Zinnecker. Mit einem Kolloquium im Landratsamt Ostallgäu schlossen die Teilnehmerinnen die Weiterbildung ab und erhielten von Landrätin Zinnecker die Zertifikate.
 
Mit der 2009 verabschiedeten Resolution der Deutschen UNESCO Kommission „Frühkindliche Bildung inklusiv gestalten: Chancengleichheit und Qualität sichern“ wird in Deutschland Inklusion erstmals in einem bildungspolitischen Dokument sowie in einem umfassenden Verständnis für den Bereich der frühkindlichen Bildung eingefordert. Die Umsetzung von Inklusion und die Integration von Kindern mit besonderen Bedarfen stellt jedoch in der Praxis eine große Herausforderung dar. Deshalb organisierte das Landratsamt diese Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft.
 
Die nächste Weiterbildung zur Inklusionsfachkraft mit Zertifikat beginnt im Oktober 2020. Anmeldung und Informationen zur Weiterbildung bei Eva Storf unter Telefon 08342 911-472.

Mitteilung vom 01.07.2020

„bergaufland Ostallgäu“: Weitere Projekte für LEADER

Bei der zehnten Sitzung des Entscheidungsgremiums werden drei Projektideen aus Landwirtschaft, Bildung und Ehrenamt für eine mögliche Förderung vorgestellt.

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am Dienstag, 14. Juli, um 17 Uhr zu seiner zehnten Sitzung im Landgasthof Königswirt in Marktoberdorf/Bertoldshofen. Dabei werden vor allem drei Projektideen aus den Bereichen Landwirtschaft, Bildung und Ehrenamt für eine mögliche Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen.
 
„Ich freue mich auf die Vorstellung dieser sehr interessanten und spannenden Projektideen für unser Ostallgäu und darüber hinaus für weitere Teile des Allgäus“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Bei der zehnten Sitzung werden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums drei Projektideen aus den Bereichen Landwirtschaft, Bildung und Ehrenamt für eine mögliche Förderung über LEADER vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um das Kooperationsprojekt „Schlachtung mit Achtung“ sowie die Einzelprojekte „Demokratie Heute und Morgen: DenkStätte „Am Bichelholzer Bach“ Obergünzburg“ und „Unterstützung Bürgerengagement“. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten wird zudem über Aktuelles zu LEADER informieren. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.
 
Innovative oder modellhafte Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, können weiterhin umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein noch Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Entsprechende Projektideen sollten so bald als möglich eingereicht werden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info@bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfü-gung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.

Mitteilung vom 25.06.2020

Jetzt anmelden: Angebote der Bildungsberatung werden fortgeführt

Unter anderem stehen Kurse zur beruflichen Neuorientierung und zum Übergang vom Beruf in den Ruhestand zur Auswahl.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu steht für neutrale und kostenfreie Einzelberatungen zur Verfügung. Außerdem soll das Kursangebot der Bildungsberatung im Herbst fortgeführt werden.
  
Nutzen Sie die aktuelle Lage als Chance für berufliche Weiterbildung oder Veränderung und melden Sie sich bei der Bildungsberatung an, unter Telefonnummer 08342 911-293 oder per Mail christine.hoch@lra-oal.bayern.de.
   
Die Kontaktdaten für die Anmeldung und weiterführende Informationen stehen auch auf der Homepage des Landkreises unter: www.bildung-ostallgaeu.de/bildungsberatung.html.
 
Die Kursangebote im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf finden Sie hier.

Mitteilung vom 25.06.2020

Jetzt zum Web-Seminar anmelden: Vereine in Zeiten von Corona

Das Web-Seminar wird von der Servicestelle Ehrenamt des Landkreises organisiert und findet am 22. Juli um 18 Uhr statt.

Die Corona-Pandemie verändert viele Lebensbereiche und beeinflusst auch das Vereinsleben stark. Der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu lädt vor diesem Hintergrund Ehrenamtliche zum Web-Seminar „Vereine und Corona – wenn nichts mehr so ist wie es war“ am 22. Juli, 18 Uhr, ein.
 
Das Web-Seminar wird die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Vereinsleben beleuchten. Außerdem erfahren die Teilnehmer, wie Ehrenamtliche, die interne Kommunikation aufrechterhalten können und welche Möglichkeiten Online-Tools für die vereinsinterne Zusammenarbeit bieten. Michael Blatz, Referent des Webinars und Vereinsberater, wird außerdem darauf eingehen, wie Ehrenamtliche die Zeit der größeren Abstände nutzen können, um enger zusammenzurücken und Menschen zu mobilisieren.
 
Die Teilnehmer werden während des Web-Seminar die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen. Für die Teilnahme ist ein Internetzugang sowie Computer, Laptop oder Tablet möglichst mit Kamera und Mikrofon notwendig. Die Durchführung des Webinars erfolgt über die Software ZOOM.
 
Anmeldung (bis 15. Juli) erfolgt per E-Mail unter ehrenamt(at)ostallgaeu.de mit folgenden Angaben: Vorname, Name, Verein/Organisation und E-Mail-Adresse (mit der teilgenommen wird).