Aktuelles

Mitteilung vom 17.02.2017

„Ab ins Wasser ... Wer schwimmt kommt an“: Landkreis steigt finanziell ins Projektboot

Das vom Landkreis initiierte und mit Partnern erfolgreich durchgeführte Projekt wird in diesem Jahr weitergeführt.

So bekommt die DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. vom Landkreis in diesem Schuljahr 2.500 Euro. Die Mittel werden für die personelle Unterstützung im schulischen Schwimmunterricht verwendet. Jürgen Herrmann, qualifizierter Mitarbeiter der DLRG, wird neun Grundschulen und drei Sonderpädagogische Förderzentren des Landkreises Ostallgäu sowie der Stadt Kaufbeuren im Schwimmunterricht begleiten. Sein Aufgabenspektrum reicht von der Gewöhnung der Kinder ans Wasser bis hin zum aktiven Schwimmen. Weitere 500 Euro werden unter anderem für das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ bereitgestellt.
 
15 Grundschulen und Förderzentren waren im Vorjahr dabei
 
Bereits im vorigen Schuljahr hatten 15 Grundschulen und Förderzentren des Landkreises und der Stadt Kaufbeuren an dem Projekt teilgenommen. Die Lehrkräfte erhielten hierbei durch einen Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst personelle Unterstützung im Schwimmunterricht. Die Finanzierung des Bufdis erfolgte über die Gesundheitsinitiative „Gesund.Leben.Bayern.“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.
 
Die Projektpartner wie Kreiswasserwacht Ostallgäu, DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu, das Gesundheits- und Schulamt am Landratsamt Ostallgäu sowie Schulvertreter und der Kreisobmann Schwimmen blicken ebenso auf einen äußerst positiven Projektverlauf zurück. Hintergrund des Schwimmprojektes ist die steigende Tendenz der Nichtschwimmer in der Bevölkerung. Laut DLRG können fast 50 Prozent der Acht- bis Zehnjährigen nicht schwimmen.

Mitteilung vom 15.02.2017

„B12-Ausbau epochal“: Landratsamt gibt Jahresbericht 2016 heraus

Der Jahresbericht des Landkreises informiert auf in kompakten Beiträgen und thematisch umfassend über die vielen Tätigkeiten der Abteilungen.

Einer der Höhepunkte im Jahr 2016: Eröffnung des Familienstützpunkts im Familienzentrum St. Magnus, Marktoberdorf mit Landrätin Maria Rita Zinnecker, Staatssekretär Johannes Hintersberger (in der Mitte) und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Bild: Wolfgang Krusche

Einer der Höhepunkte im Jahr 2016: Eröffnung des Familienstützpunkts im Familienzentrum St. Magnus, Marktoberdorf mit Landrätin Maria Rita Zinnecker, Staatssekretär Johannes Hintersberger (in der Mitte) und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Bild: Wolfgang Krusche

Wie weit wird die B12 durchgehend vierspurig ausgebaut? Wieviel investiert der Landkreis in den Neubau der Landwirtschafts- und Technikerschule am Grünen Zentrum? Und wie schnell werden Bauanträge im Landratsamt eigentlich bearbeitet? Diese Fragen sowie eine Reihe weiterer Themen und Höhepunkte greift das Landratsamt in seinem Jahresbericht 2016 auf. Der Bericht ist im Internet unter der Adresse jahresbericht.ostallgaeu.de veröffentlicht.
 
Neben dem Beschluss zum B12-Ausbau und dem Fortschritt am Grünen Zentrum informiert die Kreisbehörde unter anderem über die Eröffnung der vier Familienstützpunkte, die neuen Stellen zur Berufsorientierung und zur Bildungskoordination für Neuzugewanderte sowie gestiegene Übernachtungszahlen im Tourismusbereich. „Der B12-Ausbau ist seit 2016 fest im Bundesverkehrswegeplan verankert. Das ist ein epochaler Erfolg für die Verkehrssicherheit und Wirtschaft in unserer Region und darf natürlich im Jahresbericht nicht fehlen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker über das größte Infrastrukturprojekt im Landkreis.
 
Fast 50 Beiträge: „Kompakt und umfassend“
 
Bildergalerien bietet der Jahresbericht unter anderem zur Häuserfahrt für Bauinteressierte und Sanierungswillige, zum Tag der offenen Tür an der St.-Josef-Klinik in Buchloe oder zur Baustellenbesichtigung anlässlich der Generalsanierung der Realschule Füssen. „Der Jahresbericht des Landkreises informiert Sie in kompakten Beiträgen und thematisch umfassend über die vielen Tätigkeiten unserer Abteilungen“, sagt Zinnecker zum Jahresbericht. „Reinschauen lohnt sich!“

Mitteilung vom 13.02.2017

Integration durch Kochen

Neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Ostallgäu haben zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Marktoberdorf gekocht.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Remigius Kirchmaier, Direktor der Berufsschule Ostallgäu (2. v. l.)

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Remigius Kirchmaier, Direktor der Berufsschule Ostallgäu (2. v. l.)

Zum gemeinsamen Essen in der Mittelschule Marktoberdorf waren auch Vertreter der Lehrerschaft und der Politik eingeladen. Unter Anleitung von Elisabeth Steinacher, Hauswirtschaftslehrerin an der Mittelschule Marktoberdorf, bereiteten die Jugendlichen Speisen aus dem Allgäu und den Heimatländern der Flüchtlinge zu. „Gemeinsames Kochen und Essen verbindet wie kaum eine andere Aktivität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wenn ich sehe, wie freundschaftlich und positiv die Schülerinnen und Schüler miteinander umgehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die Integration der Flüchtlinge im Ostallgäu sehr gut hinbekommen.“
 
Das Kochprojekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Berufsschule Ostallgäu und der Mittelschule Marktoberdorf. Am Essen nahmen neben Zinnecker unter anderem auch Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell, Remigius Kirchmaier, Direktor der Berufsschule Ostallgäu, Karin Weikmann, Direktorin der Mittelschule Marktoberdorf und Selah Okul, Integrationsbeauftragter der Stadt Marktoberdorf teil.

Mitteilung vom 08.02.2017

Das Ostallgäu und Kaufbeuren kooperieren beim Bildungsmanagement

Stadt und Landkreis sind beide zertifizierte Bildungsregionen in Bayern und wollen mit ihrer Kooperation den Bürgern noch bessere Bildungsangebote ermöglichen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse mit einigen Akteuren im kommunalen Bildungsmanagement.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse mit einigen Akteuren im kommunalen Bildungsmanagement.

Kommunales Bildungsmanagement hat Lernorte für alle Altersgruppen im Blick, wie Kindergarten, Schule, Beruf, Verein oder Freizeit, und bringt die verschiedenen Partner im Bereich Bildung zusammen. Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse unterzeichneten nun eine Kooperationsvereinbarung, die die Zusammenarbeit im kommunalen Bildungsmanagement regelt. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Arbeitsfelder Bildungsberatung, Berufsorientierung sowie Bildungskoordination für Neuzugewanderte.
 
Bestehende Zusammenarbeit wird fortgeführt und ausgeweitet
 
Die Bildungsberatungsstellen in Kaufbeuren und Ostallgäu arbeiten schon seit fünf Jahren eng zusammen. Diese Zusammenarbeit soll fortgeführt und ausgeweitet werden. Im Arbeitsfeld Bildungskoordination für Neuzugewanderte organisieren Stadt und Landkreis beispielsweise aktuell zusammen einen Workshop für Unternehmen in der Region zur Qualifikation von Ausbildern und Personalverantwortlichen an, die Flüchtlinge beschäftigen oder beschäftigen wollen. Weitere Kooperationsfelder werden die Abstimmung von Jahresplanungen, Datenaustausch, Projektkonzeption und -durchführung sein.
 
Förderung durch Bundesmittel
 
Das kommunale Bildungsmanagement des Landkreises Ostallgäu wird im Rahmen des Förderprogramms „Bildung integriert“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mitfinanziert. In Kaufbeuren setzt das Bildungsbüro seit September 2014 die erfolgreiche Arbeit aus dem Förderprogramm „Lernen-vor-Ort“  fort. Die kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Mitteilung vom 08.02.2017

Windräder Ruderatshofen: Landratsamt widerspricht Kritikern

Das Landratsamt Ostallgäu sieht die Vorwürfe der Vogelschützer und des Skiclubs Kaufbeuren als nicht gerechtfertigt an.

Grund für die Genehmigung sei gewesen, dass keine artenschutzrechtlichen Argumente mehr dagegenstanden und die Gefährdung durch Eisschlag nach dem Stand der Technik ausgeschlossen wurde. Die Windkraft-Investoren hätten wie jeder andere Bürger und Unternehmer einen Anspruch auf eine rechtmäßige Entscheidung.
 
Die Vogelschützer Leo Hiemer und Dr. Christoph Greifenhagen mutmaßten, dass die Genehmigung auf Druck der Investoren erteilt wurde, um gesenkten Einspeisevergütungen zu entgehen. „Das ist nicht korrekt. Richtig ist, dass die Umweltauswirkungen der Windräder durch Nebenbestimmungen und Auflagen auf ein rechtlich ausreichendes Maß minimiert wurden. Daraufhin mussten wir genehmigen“, sagt Gudrun Hummel, zuständige Baujuristin und Abteilungsleiterin am Landratsamt Ostallgäu.
 
Zudem behaupteten Hiemer und Greifenhagen, dass die Schwarzstörche im Umfeld der Windradstandorte gestört wurden, um artenschutzrechtliche Bedenken auszuräumen und die Genehmigung zu forcieren. „Zu Störaktionen gegen die Schwarzstörche im vergangenen Jahr konnten uns die Vogelschützer weder Personen noch sonstige konkrete Anhaltspunkte liefern“, fügt Hummel hinzu.
 
Der Skiclub Kaufbeuren kündigte an, aufgrund eventuellen Eisschlags die Loipe an der Wenglinger Steige sowie die Verbindungsloipe Aschtal/Wengling nicht mehr betreiben zu wollen. In einem Schreiben teilte das Landratsamt dem Skiclub mit, dass Windkraftanlagen laut Bayerischer Bauordnung so zu errichten sind, dass es nicht zu einer Gefährdung durch Eisschlag kommt. Außerdem seien die Windkraftanlagen laut Bescheid des Landratsamtes bei Eisansatz außer Betrieb zu nehmen. Das Eiserkennungssystem sei gemäß eines Gutachtens des TÜV Nord zuverlässig eingestellt und justiert. Eine Versicherungspflicht des Skiclubs bestehe nicht. Diese Rechtsauffassung bestätige ein Urteil des Verwaltungsgerichts Ansbach. Das Urteil ordne das Restrisiko dem allgemeinen Lebensrisiko zu.

Mitteilung vom 06.02.2017

Vereinspauschale 2017: Geld vom Staat jetzt beantragen

Die Vereinspauschale hilft Sportvereinen, ihre vielfältigen Aufgaben zu finanzieren. 2016 erhielten 129 Ostallgäuer Sportvereine 223.380 Euro.

Die Vereinspauschale sollten die Ostallgäuer Sportvereine spätestens bis 1. März 2017 beantragen. Bis dahin müssen alle Anträge und Original-Übungsleiterlizenzen vollständig vorliegen. Geld vom Freistaat Bayern erhalten auch Vereine, die keine Übungsleiter haben, wenn sie mindestens 500 Mitgliedereinheiten erreichen. 
 
„Wir bitten die Vereine, ihre Anträge möglichst noch einige Tage vor dem Stichtag 1. März vollständig abzugeben, damit Probleme im Antrag oder bei den Lizenzen noch rechtzeitig geklärt werden können“, rät Ilka Kögel vom Landratsamt Ostallgäu. Anträge und Unterlagen, die nach dem 1. März eingehen, könnten leider nicht berücksichtigt werden. Berechnet wird die Vereinspauschale auf der Grundlage von Mitgliedereinheiten und Übungsleiterlizenzen. Jugendliche Mitglieder bis 26 Jahre zählen zehnfach, Mitglieder ab 27 Jahre einfach und die Übungsleiterlizenzen grundsätzlich 650-fach. Übungsleiter, die bei mehr als einem Verein tätig sind, können ihre Lizenzen auf maximal zwei Vereine aufteilen.
 
Mindestbeitragsaufkommen beachten
 
Eingereicht werden können alle Lizenzen, die zum Stichtag 1. März 2017 gültig sind und die im zurückliegenden Sportbetrieb, seit dem letzten Stichtag 1. März 2016 zum Einsatz kamen. Berücksichtigt werden auch Lizenzen, die am Stichtag 1. März 2016 noch zur Verlängerung dem Verband vorliegen. Dies muss jedoch schriftlich nachgewiesen werden. Seit 2013 gilt das für die Förderung entscheidende Mindestbeitragsaufkommen (Soll-Aufkommen).
 
Demnach werden für das Soll-Aufkommen folgende Mindestbeiträge berechnet:

 

  • Je Mitglied bis einschl. 13 Jahre (Schüler): 12 Euro
  • Je Mitglied bis einschl. 17 Jahre (Jugendliche): 25 Euro
  • Je Mitglied ab 18 Jahre (Erwachsene): 50 Euro

 

Das Soll-Aufkommen sollte dem Ist-Aufkommen eines Vereines entsprechen.
 
Welche Lizenzen anerkannt werden und weitere Informationen – auch den Antrag für die Vereinspauschale – gibt es im Landratsamt Ostallgäu bei Ilka Kögel, Telefon 08342 911-264, im Internet unter www.lra-ostallgaeu.de/buergerservice.html oder per E-Mail: ilka.koegel(at)lra-oal.bayern.de Weitere Informationen können auf der Homepage des Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr unter www.stmi.bayern.de/sug/sport/breitensport/foerderungvereine abgerufen werden.

Mitteilung vom 26.01.2017

Radweg Füssen – Augsburg: Lamerdingen und Kreis für Lückenschluss

Im Rahmen ihres Gemeindebesuchs begrüßte Landrätin Maria Rita Zinnecker die Initiative von Bürgermeister Konrad Schulze und sagte Unterstützung zu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Gespräch mit Lamerdingens Bürgermeister Konrad Schulze

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Gespräch mit Lamerdingens Bürgermeister Konrad Schulze

Schulze erläuterte, dass sowohl er als auch sein Kollege Konrad Dobler aus dem nördlich angrenzenden Langerringen so schnell wie möglich einen durchgehenden Radweg realisieren möchten. Allerdings fehle es an der richtigen Trasse und der Finanzierung. Zinnecker empfahl Schulze das Förderprogramm „Landwirtschaftliches Kernwegenetz“ des Amtes für Ländliche Entwicklung und sagte Hilfe aus dem Landratsamt zu: „Mit Wirtschaftsförderung, Kommunalem Bauamt und Tourismusverband haben wir kompetente Stellen im Haus, die bei Förderanträgen, Bau und Argumenten zur regionalen Bedeutung des Radtourismus gerne behilflich sind.“
 
Bei der anschließenden Dorfrundfahrt gemeinsam mit mehreren Gemeinderäten standen die Maßnahmen aus der Dorferneuerung im Vordergrund. Bereits Mitte der 90er-Jahre stellte die Gemeinde beim Amt für Ländliche Entwicklung den Antrag darauf. 2002 wurde das Verfahren wieder aufgenommen und seitdem sind mehrere Maßnahmen verwirklicht worden: Unter anderem wurden die Dorfhäuser in Lamerdingen und Großkitzighofen renoviert. Auch Straßen und Plätze in Lamerdingen und Dillishausen konnten über das Programm erneuert werden.
 
Wirtschaft steht auf mehreren Säulen
 
Die Wirtschaft in Lamerdingen sei mittelständisch orientiert, sagte Schulze, „dadurch sind wir nicht abhängig von großen Unternehmen“. Als Beispiel besuchten er und Zinnecker die Saftkelterei Merk. Bereits in vierter Generation führt Familie Merk den Betrieb und verkauft ihre Obstsäfte sowohl an Privatkunden als auch an gewerbliche Abnehmer. Die letzte Station des Gemeindebesuchs führte Zinnecker zum Haus Schatzinsel. Die Einrichtung betreut und fördert mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Für Betroffene  und Angehörige sind vorbildliche Einrichtungen wie das Haus Schatzinsel ein Segen. Besonders bewundere ich das Team, das die psychisch und physisch so enorm anspruchsvolle Aufgabe mit viel Freude und Enthusiasmus meistert“, sagte Zinnecker.

Mitteilung vom 25.01.2017

Senioren-Tarif 63+ des Landkreises: Erfolg übertrifft Erwartungen

Der Senioren-Tarif 63+ des Landkreises ist ein voller Erfolg: Knapp 57.000 Busfahrscheine wurden im Jahr 2016 an Bürgerinnen und Bürger über 63 Jahren verkauft.

„Das übertrifft unsere Erwartungen bei weitem und zeigt, dass wir mit dem Tarif 63+ die Bedürfnisse der Senioren voll getroffen haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker und betont, dass der Landkreis Ostallgäu das Busfahren zum halben Preis für Senioren „sehr gerne“ finanziere, damit Mobilität im Alter bezahlbar bleibe.
 
Seit Mitte Dezember 2015 können Menschen über 63 Jahren im Landkreis zum halben Preis mit den Bussen im Ostallgäu fahren. Der Landkreis hatte sich seinerzeit mit den Ostallgäuer Busunternehmen darauf verständigt, ein eigenes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger der Generation 63+ zu schaffen. „Mit dieser äußerst attraktiven Ermäßigung wollten wir vor allem erreichen, dass Senioren besonders im ländlichen Raum wieder mobiler werden. Das ist uns eindrucksvoll gelungen“, sagt Zinnecker.
 
Landkreis mit deutschlandweit einzigartigem Angebot für Senioren
 
Mit dem Senioren-Tarif befindet sich der Landkreis Ostallgäu nach wie vor in einer Vorreiterrolle: Nach eigenen Recherchen gab es zum Zeitpunkt der Einführung auf Landkreisebene in ganz Deutschland kein vergleichbares Angebot für Senioren. Zinnecker: „Wir sind stolz, dass andere unserem guten Beispiel folgen und es nun etwa auch in Kaufbeuren einen Senioren-Tarif gibt.“ Die beiden Senioren-Tarife in Landkreis und Stadt ergänzen sich und sind kombinierbar.
 
Zinnecker: „Mobilität muss bezahlbar bleiben“
 
Mobilität im Alter ist ein bedeutender Faktor in einem ländlichen Landkreis wie dem Ostallgäu und gerade der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle. „Mobilität muss für Senioren im Rahmen der Möglichkeiten gewährleistet und bezahlbar bleiben“, sagt die Landrätin. Im Landkreis sind rund 20 Prozent der Bevölkerung 63 Jahre oder älter. Gerade die reifere Generation ist für verschiedenste Fahrten häufig auf den Bus angewiesen und wird dadurch zu einem immer wichtigeren Faktor im ÖPNV. Die Busunternehmer und der Landkreis beschäftigten sich seit längerem mit dieser Herausforderung und hatten das Angebot Ende 2015 präsentiert.

Mitteilung vom 25.01.2017

Landkreis stellt auf Recycling-Papier um

„Wir leisten damit einen großen Beitrag zum Umweltschutz. Daher war klar, dass wir dieses Projekt in die Realität umsetzen“, sagt die Landrätin.

Der Landkreis Ostallgäu stellt im Landratsamt, in den an der Beschaffung beteiligten Gemeinden und in den kreiseigenen Einrichtungen und Schulen komplett auf Recycling-Papier um.
 
Rund 12 Millionen DIN A4-Blätter werden jährlich bedruckt, das entspricht rund 60 Tonnen Papier. Für die Produktion dieser Menge wurden rund 180 Tonnen Holz, mehr als drei Millionen Liter Wasser und 642.000 Kilowattstunden Energie aufgewendet werden. Durch die Umstellung auf Recycling-Papier reduziert sich der Holzverbrauch auf null, der Wasserverbrauch verringert sich um 83 Prozent auf 532.000 Liter und der Energieverbrauch um 72 Prozent auf rund 180.000 Kilowattstunden. Zudem werden nur rund 34 Tonnen CO2 freigesetzt, wo es vorher 72 Tonnen waren. Zinnecker: „Das Ostallgäu ist ein Umwelt- und Klimaschutzlandkreis. Diese Einsparungen unterstreichen, wie ernst wir das nehmen.“
 
Öffentliche Verwaltung übernimmt Vorbildrolle
 
Tests im Landratsamt ergaben im Vorfeld, dass die Qualität des Recycling-Papiers teils sogar besser ist als die des herkömmlichen Papiers. Das war nicht immer so: Frühere Generationen des Recycling-Papiers konnten in Sachen Qualität nicht mithalten, beispielsweise hatte es zu viel Abrieb, was die Arbeit der Drucker erheblich beeinträchtigen konnte. „Das hat sich zum Glück nun geändert“, sagt Zinnecker, die die öffentliche Verwaltung hier auch in einer Vorbildrolle sieht. Die Mehrkosten des Recycling-Papiers halten sich angesichts der Einsparungen in Umwelthinsicht in Grenzen.

Mitteilung vom 25.01.2017

Landrätin Zinnecker besucht Gabler-Saliter

„Ich habe sehr interessante Einblicke gewonnen, besonders was die Zukunft der Werke bei uns im Ostallgäu angeht“, sagte Zinnecker.

V. l. n. r.: Bürgermeister Lars Leveringhaus, Christian Ehrmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wenger und Robert Bitzer.

V. l. n. r.: Bürgermeister Lars Leveringhaus, Christian Ehrmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Josef Wenger und Robert Bitzer.

Mit einem Besuch bei Gabler-Saliter in Obergünzburg hat Landrätin Maria Rita Zinnecker ihre Reihe der Unternehmensbesuche fortgesetzt. Zinnecker besichtigte zunächst in Begleitung von Obergünzburgs Bürgermeister Lars Leveringhaus, Josef Wenger (kfm. Geschäftsführer der J.M. Gabler-Saliter Milchwerk GmbH & Co. KG) und Robert Bitzer (technischer Geschäftsführer) das Milchwerk von Gabler-Saliter in Obergünzburg. Auch Christian Ehrmann (Vorstandsvorsitzender der Ehrmann AG) als Hauptanteilseigner hatte sich spontan Zeit genommen, um sich mit der Landrätin auszutauschen.
 
Nach dem Besuch im Milchwerk wurde Zinnecker, begleitet vom Ostallgäuer Wirtschaftsreferenten Peter Däubler, von den Vorstandsmitgliedern der Gabler-Saliter-Privatbank, Dr. Jörg Gabler, Stefan Gabler und Christoph Breunig, durch die Geschäftsräume der aus Obergünzburg stammenden Bank geführt. „Die Privatbank Gabler-Saliter ist durch ihre Kreditvergaben besonders für die Landwirtschaft in der Region ein Garant der Weiterentwicklung“, sagte Zinnecker abschließend.

Mitteilung vom 25.01.2017

Landratsamt informiert über Beschäftigung osteuropäischer Pflegekräfte

Die Veranstaltungen finden in Roßhaupten und Kaufbeuren statt. Referentin ist Gudrun Matusch von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Mit Hilfe von Angehörigen, Nachbarn und den ambulanten Pflegediensten ist es in vielen Fällen möglich, dass Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, auch wenn sie Unterstützung im Haushalt und bei der Pflege benötigen. Wird der Unterstützungsbedarf größer, entscheiden sich manche Familien für die Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe. Oftmals ist aber unklar, was dabei alles beachtet werden muss. Das Landratsamt informiert nun gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und den Fachstellen für pflegende Angehörige im Ostallgäu über die Möglichkeiten und Grenzen der Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe.
 
Pflegende Angehörige sind der größte Pflegedienst in Deutschland. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt, nicht selten über Jahre hinweg. „Wenn die Betreuung rund um die Uhr erforderlich wird, können Angehörige an ihre Grenzen kommen“, erklärt Christine Seiz-Göser, Ostallgäuer Seniorenbeauftragte. Als mögliche Lösung erscheinen die Angebote von Vermittlungsagenturen, die damit werben, schnell und unbürokratisch zu helfen. Doch was müssen die Angehörigen bei der Beschäftigung einer Haushaltshilfe, die rund um die Uhr im Haus ist, berücksichtigen? Ist wirklich alles so unkompliziert und einfach, wie die Angebote es versprechen? Oder gibt es da auch Haken? Für pflegende Angehörige ist es nicht leicht einen Überblick zu bekommen. Seiz-Göser hat daher Gudrun Matusch, Expertin für die Beschäftigung osteuropäischer Pflegekräfte von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, als Referentin gewonnen. Matusch wird gemeinsam mit den Fachstellen für pflegende Angehörige auch ganz praktische Fragen beantworten: Wie ist das mit den Arbeitszeiten und der Bezahlung? Welche Tätigkeiten dürfen die Haushaltshilfen übernehmen, welche nicht? Welche Leistungen der Pflegeversicherung können genutzt werden?
 
Veranstaltungstermine

 

  • Donnerstag, 16. März 2017, 15 – 17 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Hauptstraße 10, 87672 Roßhaupten
  • Freitag, 17. März 2017, 15 – 17 Uhr, Veranstaltungssaal des Alten- und Pflegeheims der Hospitalstiftung, Gartenweg 9, 87600 Kaufbeuren

 

Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Seniorenbüro Kaufbeuren und dem Beratungsnetz Pflege Kaufbeuren statt. Für Rückfragen steht Christine Seiz-Göser, Seniorenbeauftragte des Landkreises (Telefon: 08342 911-475 oder E-Mail: Christine.Seiz-Goeser(at)lra-oal.bayern.de) zur Verfügung.

Mitteilung vom 23.01.2017

Gesundheitsamt Ostallgäu bietet Impfberatung zur Masernimpfung

In Bayern erkranken zunehmend auch Jugendliche und junge Erwachsene an der gefährlichen Infektionskrankheit. Eine Impfung schützt.

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Allerdings sind gerade Jugendliche und Erwachsene oft nicht ausreichend geimpft. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege führt daher im Januar und Februar 2017 eine bayernweite Aufklärungskampagne zum Thema Masernimpfung für Erwachsene durch. Auch das Gesundheitsamt Ostallgäu beteiligt sich an der verstärkten Impfaufklärung.
 
Die Kampagne „Masern – keine harmlose Kinderkrankheit“ (www.schutz-impfung-jetzt.de) startete in der Woche vor wenigen Tagen. Der preisgekrönte Spot zum Thema Masernimpfung für Erwachsene ist vier Wochen lang im Internet, bayernweit auf Bildschirmen in Bahnhöfen des Fern- und Nahverkehrs und Einkaufszentren, im Fernsehen sowie in München in der U-Bahn und in der Tram zu sehen. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betont: "Masern sind eine hochansteckende Krankheit, die gerade auch bei Erwachsenen einen sehr schweren Verlauf nehmen kann. In vielen Fällen ist sogar ein Krankenhausaufenthalt nötig. Es kann zu gravierenden gesundheitlichen Spätfolgen kommen. Nur wer geimpft ist, schützt sich und andere.“
 
Die Impfung schützt vor den Masern und möglichen Komplikationen. Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, sollten dringend ihren Masernimpfschutz überprüfen lassen: Wenn sie gar nicht oder nur einmal im Kindesalter geimpft wurden, sollten sie die Impfung nachholen. Das gleiche gilt bei unbekanntem Impfstatus, beispielsweise wenn der Impfausweis nicht mehr aufzufinden ist. Eine Impfung verhindert auch die Verbreitung des Virus und damit die Ansteckung. Dies ist besonders wichtig für den Schutz von Säuglingen, die zu jung für die Impfung sind, und schwere Komplikationen bei einer Masernerkrankung erleiden können. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Kinder ab elf Monaten eine zweimalige Kombi-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln, bei früherem Kita-Besuch bereits ab neun Monaten. Eine individuelle Beratung kann beispielsweise beim Haus- oder Kinderarzt erfolgen.
 
Impfberatung am Gesundheitsamt Ostallgäu
 
Auch das Gesundheitsamt Ostallgäu berät während der Kampagne verstärkt zur Masernimpfung sowie zu weiteren Impffragen. Auch weitere Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) wie viele niedergelassene Ärzte, Betriebsärzte und Apotheker stehen während der Kampagne für Impffragen im besonderen Maße zur Verfügung.
 
Masern gehören zu den ansteckendsten Viruskrankheiten. Weltweit sind Masern eine führende Todesursache bei Kindern, obwohl seit 40 Jahren ein sicherer und wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht. 2003 starben weltweit mehr als eine halbe Million Menschen an Masern – meist Kinder. Nach Angaben der WHO sank die Zahl der Todesfälle bis 2014 auf 114.900 Todesfälle – ein großer Erfolg der Impfung.
 
Die Krankheit beginnt typischerweise mit grippeähnlichen Symptomen. Nach einigen Tagen entwickelt sich der typische Ausschlag. Masern führen zu einer vorübergehenden Immunschwäche. Andere Infekte wie Lungen- oder Mittelohrentzündungen sind die Folge. Selten tritt eine Gehirnentzündung auf, die zu dauerhaften Schädigungen und schlimmstenfalls bis zum Tod führen kann.

Mitteilung vom 19.01.2017

Durchbruch: Ehrenamtlicher Fahrdienst jetzt kostendeckend möglich

Der Landkreis Ostallgäu hat sich seit 2011 für eine angemessene Aufwandsentschädigung bei den ehrenamtlichen Fahrern eingesetzt.

Anfänglich durften ehrenamtliche Fahrer als Dankeschön nicht einmal eine Schokoladentafel annehmen. Dies hat sich geändert. Bis zu einem Gesamtbetrag von 25 Cent pro gefahrenem Kilometer dürfen jetzt sowohl Geld als auch Schokolade angenommen werden. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Anfänglich durften ehrenamtliche Fahrer als Dankeschön nicht einmal eine Schokoladentafel annehmen. Dies hat sich geändert. Bis zu einem Gesamtbetrag von 25 Cent pro gefahrenem Kilometer dürfen jetzt sowohl Geld als auch Schokolade angenommen werden. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Ein gut funktionierender ehrenamtlicher Fahrdienst ist für den Erhalt der Mobilität älter werdender Menschen auf dem Land von großer Bedeutung. Seit kurzem sind bei ehrenamtlichen Fahrdiensten bis zu 25 Cent pro Kilometer möglich.
 
Wer sein privates Fahrzeug für einen ehrenamtlichen Fahrdienst in bürgerschaftlich engagierten Nachbarschaftshilfen und Seniorengenossenschaften einsetzt, kann jetzt von seinem Fahrgast oder seinem Auftraggeber eine Aufwandsentschädigung von bis zu 25 Cent pro Kilometer erhalten, ohne dass er unter die Genehmigungspflicht des Personenbeförderungsgesetzes fällt. „Durch diese neue Regelung dürften sich die Attraktivität und die Bereitschaft für einen ehrenamtlichen Fahrdienst, aber auch die Verkehrssicherheit stark erhöhen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Älteren Senioren, die nicht mehr selbst in die Stadt fahren wollen, kann damit eine zuverlässige und bezahlbare Alternative zum Einsatz ihres eigenen Autos angeboten werden.
 
„Die jetzige Aufwandentschädigung klingt selbstverständlich“, erklärt Alexander Zoller, Leiter des Sachgebiets Soziale Entwicklung beim Landratsamt Ostallgäu, „aber in Wahrheit ist es ein langer Weg dorthin gewesen.“ Als Zoller sich 2010 mit dem Thema ehrenamtliche Fahrdienste befasste, erkannte er schnell, dass sich dahinter ein Schlüsselthema verbirgt, an dem sich entscheiden wird, ob ältere Menschen tatsächlich auf dem Land wohnen bleiben können oder ob sie dazu gezwungen sind, in eine Stadt mit wohnortnaher Versorgungsstruktur umzuziehen. Dem Fahrgast eines ehrenamtlichen Fahrdienstes war es seinerzeit nicht einmal erlaubt, als Dankeschön eine Tafel Schokolade am Ende der Fahrt zu überreichen. Um entlohnt werden zu können, hätten die ehrenamtlichen Fahrer den Fahrgastbeförderungsschein machen müssen. Eine Situation, die unbefriedigend war und der viele Gespräche und ein umfangreicher Schriftverkehr mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Ministerien folgten. 2012 konnte ein erstes wichtiges Zwischenergebnis erzielt werden. Das Bayerische Verkehrsministerium erkannte eine Aufwandsentschädigung von 10 Cent pro Kilometer als genehmigungsfrei nach dem Personenbeförderungsgesetz an. „Ein guter Zwischenschritt, aber für die Ausübung eines regelmäßigen Fahrdienstes zu wenig“, sagt Zoller. Er setzte seine Gespräche mit den Ministerien fort. Ende 2016 kam mit der Ausnahmeregelung von 25 Cent pro Kilometer für ehrenamtliche Fahrdienste der langersehnte Durchbruch. Ein Ergebnis, das auch Thomas Haltmayr, Leiter des Bürgerservices und zuständig für die Fahrgastbeförderungsscheine im Ostallgäu, freut. Haltmayr begleitete die Bemühungen von Zoller jahrelang: „Damit ist endlich eine Regelung geschaffen worden, die zum einen Rechtssicherheit für die ehrenamtlichen Fahrdienste schafft und zum anderen ihnen eine vernünftige, wirtschaftliche Basis gibt“.
 
Die Ausnahmeregelung für ehrenamtliche Fahrdienste durch bürgerschaftlich engagierte Nachbarschaftshilfen / Seniorengenossenschaften“ ist abrufbar unter www.sozialportal-ostallgaeu.de. Diese kann sinngemäß auf den Asylbereich übertragen werden.
 
Über den Landkreis kann zudem eine günstige Dienstreise-Fahrzeugversicherung für die privat eingesetzten Kraftfahrzeuge der ehrenamtlichen Fahrer abgeschlossen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die ehrenamtlichen Fahrer im Auftrag einer Kommune oder einer Nachbarschafshilfe unterwegs sind.
 
Der Landkreis gibt seit 2010 eine Umsetzungsempfehlung für Ehrenamtliche Fahrdienste im Kommunalen Auftrag heraus, die auch bundesweit gefragt ist. Nähere Informationen zu dieser Umsetzungsempfehlung erhalten Sie von der Ostallgäuer Seniorenbeauftragten, Christine Seiz-Göser, Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-475 oder christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de.

Mitteilung vom 16.01.2017

Landrätin besucht Gemeinde Lengenwang: „Hervorragende Entwicklung“

„Lengenwang hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen und steht bestens da“, sagte die Landrätin nach ihrem Besuch.

Frank Jakob (m.), geschäftsführender Gesellschafter OTT-JAKOB Spanntechnik, mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Frank Jakob (m.), geschäftsführender Gesellschafter OTT-JAKOB Spanntechnik, mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bürgermeister Josef Keller. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Keller hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker einen umfassenden Überblick über die Gemeinde Lengenwang verschafft. Einen ausgiebigen Blick warfen die beiden dabei auch hinter die Kulissen der Firma Ott-Jakob.
 
Bei gewissen Weichenstellungen sagte Zinnecker ihre Unterstützung zu. Beispielsweise will sie die Gemeinde bei der Neugestaltung der Staatsstraße 2008 von Balteratsried nach Lengenwang unterstützen. Zinnecker: „Diese Straße ist in dieser Form gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer.“ Zwei schwere Unfälle in jüngerer Vergangenheit belegten dies eindeutig, sagte die Landrätin. Ihre Hilfe sagte Zinnecker auch bei diversen Verkehrsprojekten in und um Lengenwang zu. Auf ihrer Rundfahrt durch die Gemeinde sahen sich Keller und Zinnecker das neue Lengenwanger Baugebiet, die Kläranlage, den Standort des neuen Nahversorgungsmarktes sowie die Verkehrssituation in Albisried an. Bürgermeister Keller betonte gegenüber Zinnecker, wie wichtig Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort seien. Denn nur dadurch und mit der Zurverfügungstellung von Wohnraum könnten die jungen Leute in der Region gehalten werden. In diesem Zusammenhang bat er bei der Landrätin um Unterstützung vom Landratsamt und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
 
Weltmarktführer aus Lengenwang
 
Intensiv besichtigten Keller und Zinnecker auch den Firmensitz von Ott-Jakob in Lengenwang. Das Unternehmen beschäftigt vor Ort etwa 225 Mitarbeiter und fühlt sich nach Angaben des geschäftsführenden Gesellschafters Frank Jakob am Standort Lengenwang sehr wohl. Man habe keine Probleme, in der Region genügend gut ausgebildete Fachkräfte zu finden, sagte Jakob. Zinnecker zeigte sich beeindruckt von den Entwicklungen des Spanntechnik-Unternehmens, das in seinem Bereich nach eigenen Angaben zum Weltmarktführer aufgestiegen ist – und sich trotz der zunehmenden Konkurrenz aus Asien behauptet. Die Landrätin warf einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen der Firma und lobte deren fortschrittlichen Geist und das Bekenntnis zum Standort Ostallgäu. Viele Informationen erhielt sie beim Rundgang auch von den beiden „Urgesteinen der Firma“, Johann Ganser und  Hubert Sykora. Zum Abschluss übergab sie an Frank Jakob zahlreiche Informationen rund um das Botschafter-Netzwerk des Landkreises in der Hoffnung, dass Jakob diesem beitrete und auf seinen Geschäftsreisen für das Ostallgäu als Top-Wirtschaftsstandort werbe.