Aktuelles

Mitteilung vom 16.07.2018

„Sehr stark entwickelt“: Landrätin Zinnecker auf Besuch in Buchloe

Einen rundum positiven Eindruck hat Landrätin Maria Rita Zinnecker bei ihrem Stadtbesuch in Buchloe gewonnen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker wird von Bürgermeister Josef Schweinberger im Rathaussaal und im Beisein des Stadtrates begrüßt.

Landrätin Maria Rita Zinnecker wird von Bürgermeister Josef Schweinberger im Rathaussaal und im Beisein des Stadtrates begrüßt.

In ihrer Reihe der Gemeindebesuche war Buchloe Nummer 39. „Buchloe hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt – auch ein Verdienst der klugen Entscheidungen von Bürgermeister und Stadtrat“, sagt Zinnecker.
 
Bei Zinneckers Besuch standen neben der Vorstellung der Stadt durch Bürgermeister Josef Schweinberger („Wir sind sehr gut aufgestellt.“) vor allem Verkehrsthemen im Fokus. Die Einmündung der Kreisstraße in die Staatsstraße 2035 bei Lindenberg sei eine Gefahrenstelle, für die man dringend eine Lösung brauche, hieß es aus dem Gremium. Zunächst wurde ein Kreisverkehr gefordert, dieser sei aber nur bei entsprechend viel Verkehr zu rechtfertigen. Landrätin Zinnecker stimmte mit den Räten überein, dass ein Stoppschild die Gefahr mindern würde und versprach, dies zu prüfen.
 
Zinnecker: „Wir stehen zum Krankenhaus“
 
Einige Räte regten an, den Radweg von Lindenberg in Richtung Weinhausen im Sinne der Verkehrssicherheit zu verlängern. Zinnecker erklärte, dass der Landkreis dazu prinzipiell bereit wäre, einige Grundstückseigentümer jedoch Vorbehalte hätten. Landrätin Zinnecker bekannte sich bei ihrem Stadtbesuch auch klar zum Krankenhaus Buchloe: „Wir stehen zu diesem Haus und wollen es weiterentwickeln.“ Zinnecker nannte als Beispiele die Kardiologie oder den geplanten Anbau an die Intensivstation. Um den Fachkräftemangel besonders im Pflegebereich zu bekämpfen, eröffnen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren im Herbst eine Pflegehelferschule in Buchloe. Die Bindung des Personals an die Region sei „eminent wichtig“, sagte Zinnecker.
 
Bei der Rundfahrt durch die Stadt überzeugte sich Zinnecker persönlich von den Entwicklungen in der Stadt. Beeindruckt zeigte sie sich von den zahlreichen Unternehmensansiedlungen. „Buchloe ist sehr begehrt und bietet den Unternehmen ganz offensichtlich genau das, was sie sich vorstellen“, sagte Zinnecker, die ihren Besuch mit einer Werksführung beim renommierten Fahrzeughersteller Alpina Bovensiepen ausklingen ließ.

Mitteilung vom 16.07.2018

Sicherheit geht vor: Ostallgäuer Böllergeräte geprüft

Insgesamt wurden 90 Geräte von rund 35 Ostallgäuer Vereinen und Gemeinden in Breitenbrunn bei Mindelheim geprüft.

Als Unterstützung für Vereine hat die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München Anfang Juli Termine zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert. Die Kanonen und Böller werden von den Vereinen und Gemeinden auf Hochzeiten, Kriegergedenktagen und Beerdigungen eingesetzt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen die Geräte alle fünf Jahre überprüft werden. Dies erfolgte in den vergangenen Jahren durch eine visuelle Kontrolle und war in den Bauhöfen vor Ort möglich. Neue Vorschriften führen nun dazu, dass die Geräte während der Prüfung scharf geschossen werden müssen. Dies ist nur in speziellen Kiesgruben möglich. Die Ehrenamtlichen müssen sich deshalb seit letztem Jahr beim Beschussamt München melden und für die Prüfung der Geräte weite Wege in Kauf nehmen.
 
Unterstützung für Vereine
 
Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt hatte sich deshalb des Themas angenommen: „Wir haben die Bedarfe bei den Ostallgäuer Vereinen und Gemeinden abgefragt und mit dem Beschussamt einen Termin koordiniert, zu dem die Vereine und Gemeinden eingeladen wurden. Die Kiesgrube in Breitenbrunn bei Mindelheim ist für die Beschussprüfung geeignet und aus dem Ostallgäu gut zu erreichen.“ Die Unterstützung durch die Servicestelle EhrenAmt wurde von den Vereinen positiv bewertet. Schützenmeister Hans Theil von der Vereinigten Schützengesellschaft Lechbruck sagt: „Ich finde eine zentrale Koordinierung der Beschussprüfung gut, da es uns Vereine konkret entlastet. Verbessern würde ich, dass die Vereine gestaffelt und nicht alle auf einmal vom Beschussamt München eingeladen werden. So können Wartezeiten verringert werden.“
 
Geräte werden auf Herz und Nieren geprüft
 
Das Beschussamt München ließ es in der Kiesgrube bei Breitenbrunn krachen. Die 90 Salutkanonen und Böller aus dem Ostallgäu wurden hinsichtlich Material, Funktion und Sicherheit in einer technischen Prüfung getestet. Bei der Prüfung verwendet das Beschussamt eine Schrotvorlage, um den Druck bei der Zündung zu erhöhen. So auf Herz und Nieren geprüft, können die Kanonen und Böller wieder auf öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt werden.

Mitteilung vom 11.07.2018

Landkreis hat nun drei E-Autos in seinem Fuhrpark

Der Landkreis Ostallgäu hat die Zahl der Elektroautos in seinem Fuhrpark auf drei erhöht. Seit Kurzem stehen die drei Renault Zoe für Dienstfahrten bereit.

Landrätin Maria Rita Zinnecker mit den neuen Landkreis-E-Autos

Landrätin Maria Rita Zinnecker mit den neuen Landkreis-E-Autos

„Elektromobilität hat Zukunft und wir wollen damit nicht nur ein Zeichen setzen, sondern auch zeigen, dass E-Autos im Alltag durchaus praktikabel sind“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die E-Autos verfügen über eine reale Reichweite von rund 300 Kilometern und sind so auch auf längeren Strecken im Einsatz. Zusammen mit den zwei Dienst-E-Bikes bilden sie nun die E-Flotte des Landkreises. Allen ist gemein, dass sie ausschließlich mit Ökostrom geladen werden.

Mitteilung vom 10.07.2018

Zusätzlich 300.000 Euro LEADER-Fördermittel für das Allgäu

Halbzeit bei der aktuellen LEADER-Periode: Grund genug, im Rahmen einer Konferenz Zwischenbilanz zu ziehen und einen Blick in Richtung Zukunft zu werfen.

Teilnehmer der Tagung der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) im Allgäu sowie dem westlichen Oberland in Wildpoldsried

Teilnehmer der Tagung der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) im Allgäu sowie dem westlichen Oberland in Wildpoldsried

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten hat zusammen mit den Lokalen Aktionsgruppen (LAG) im Allgäu sowie dem westlichen Oberland zu einer Tagung in Wilpoldsried (Oberallgäu) eingeladen, an der 175 Teilnehmer aus ganz Bayern und darüber hinaus teilnahmen.
 
„Bürger gestalten ihre Heimat“ - unter diesem Motto steht das Förderprogramm seit 2014. Aber wird das auch erreicht? Was bringt LEADER dem ländlichen Raum? Welche Effekte sind festzustellen? Und was sind die Zukunftsthemen der Regionalentwicklung?
Diesen Fragen widmeten sich die Vertreter der sieben vom AELF Kempten betreuten Lokalen Aktionsgruppen bei der Podiumsdiskussion. „Ohne LEADER und die Lokale Aktionsgruppen gäbe es viele Projekte bei uns nicht! LEADER setzt Impulse für neue Maßnahmen, die ohne diese Mittel schlicht nicht umsetzbar wären.“, so LEADER-Koordinator Ethelbert Babl. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren sich einig, dass der demographische Wandel und seine Auswirkungen für die Regionen eines der beherrschende Zukunftsthemen sei.
 
Wie eine Gemeinde von LEADER profitieren kann, zeigte der Hohenpeißenberger Bürgermeister Thomas Dorsch auf. Eindrücklich schilderte er seine Erfahrungen mit dem Förderprogramm und den Projekten, die seit 2008 in der Gemeinde realisiert werden konnten. „Durch die LEADER-Förderung ist ja noch viel mehr entstanden, das zieht weitere Investitionen nach sich.“ Hohenpeißenberg sei durch Projekte wie den Badesee am Hetten und den Sozialen Treff HOP noch liebens- und lebenswerter geworden und habe deutlich an Attraktivität gewonnen. In der Folge hat der Ort nun auch wieder einen Metzger, Blumenladen und eine Eisdiele.
 
Dr. Alois Kling, der Leiter des AEL Kempten, kann dies nur unterstreichen: „LEADER ist wirklich ein Motor, wie ein Konjunkturpaket für den ländlichen Raum. Es gibt noch so viele Ideen, die dazu beitragen können, unsere Heimat aktiv zu gestalten“ Passend dazu verkündete Ministerialdirigent Maximilian Geierhos in Vertretung von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, dass der bayerische Landtag eine Budgetaufstockung für LEADER beschlossen habe. Die vier Lokalen Aktionsgruppen im Allgäu können damit mit zusätzlich insgesamt 300.000 Euro an Förderung rechnen.
 
Wie gut die Mittel eingesetzt werden, davon konnten sich die Teilnehmer der Konferenz am Nachmittag bei Exkursionen in die gastgebenden Regionen überzeugen. Die Bandbreite reichte dabei von Einblicken in neue Wege bei der Molkeverwertung in der Sennerei Gunzesried, über die Besichtigung des Honigdorfes Seeg bis hin zum neuen Illersteg bei Legau.

Mitteilung vom 06.07.2018

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Bis zum 31. Oktober 2018 haben Schüler*innen weiterführender Schulen die Möglichkeit, ihre Schulwegkosten im Schuljahr 2017/2018 ersetzt zu bekommen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt wer-den. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.

 

Zeitersparnis als Voraussetzung

 

Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten. Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de

 

Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern 08342 911-447 (Frau Gell-rich), 08342 911-445 (Frau Socher) sowie unter 08342 911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 06.07.2018

Informationsveranstaltung zur Ausbildung zum Seniorenbegleiter

Gemeinsam mit dem Bistum Augsburg bietet der Landkreis Ostallgäu erneut eine Ausbildung zum Seniorenbegleiter an.

Sie richtet sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Der Kurs findet jeweils an vier Wochenenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend im Pfarrheim St. Wolfgang in Lengenwang statt. Start ist am Freitag, 5. Oktober 2018.

 

Am 24. Juli 2018 um 16 Uhr findet dazu im Landratsamt Marktoberdorf eine Informationsveranstaltung statt. Dort kann man sich unverbindlich über Voraussetzungen und Inhalte der Schulung erkundigen und die Kursleitung kennenlernen.

 

Anmeldung bei der Seniorenbeauftragten des Landratsamts Ostallgäu, Christine Seiz-Göser (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon 08342 911-475, E-Mail: christine.seiz-goeser(at)lra-oal.bayern.de).

 

Mehr Informationen unter www.sozialportal-ostallgaeu.de/aktuelles-soziales.html

Mitteilung vom 28.06.2018

„Wiese x 16“: Erfolgreicher Start der Umweltbildung

Ziele des Landkreis-Projekts „Wiese x 16“ sind mehr bunte Blumenwiesen und Umweltbildung zum Schutz der Artenvielfalt.

Petra Track und die Klasse 1a der Grundschule Roßhaupten haben mit Pylonen eine Kuckuckslichtnelke – die Botschafterpflanze Roßhauptens – markiert.

Petra Track und die Klasse 1a der Grundschule Roßhaupten haben mit Pylonen eine Kuckuckslichtnelken – die Botschafterpflanze Roßhauptens – markiert.

Seit Mai dieses Jahres ist Anne Berkmüller, die Umweltpädagogin des Projekts, in Ostallgäuer Schulen unterwegs. Kinder und Jugendliche erleben dabei auf spielerische Art bunte Blumenwiesen und ihre Bewohner, lernen die heimische Natur kennen und werden motiviert sie zu schützen.
 
Der Startschuss für die Umweltbildungsaktionen erfolgte in Schwangau, wo sich die Schüler auf die Suche nach dem Schlangenknöterich, der Botschafterpflanze der Gemeinde, machten. Der Schlangenknöterich war in der Umgebung der Schule zwar nicht zu finden, die Zweitklässler entdeckten aber eine große Vielfalt anderer Wiesenpflanzen wie beispielsweise den Wiesenbocksbart, den Großen Wiesenknopf oder die Margerite.
 
Extra entwickeltes Memory-Spiel
 
Einen Tag darauf waren Erstklässler der Grundschule Roßhaupten auf der Suche nach der Kuckuckslichtnelke, der Botschafterpflanze von Roßhaupten. Ganz stolz wurde die hübsche Pflanze mit Pylonen in der Wiese markiert. Noch vor den Sommerferien ermöglicht das Projekt vielen Schülern der teilnehmenden Gemeinden auf Entdeckungsreise in bunte Blumenwiesen zu gehen, Neues über deren Bewohner zu erfahren und das extra entwickelte Memory-Spiel mit den verschiedenen Wiesenpflanzen zu spielen.
 
Neben dem Landkreis als Projektträger, der auch eigene Flächen einbringt, sind folgende 16 Kommunen dabei, die jeweils eine Botschafterpflanze haben: Oberostendorf, Rieden, Pforzen, Irsee, Friesenried, Obergünzburg, Günzach, Biessenhofen, Lengenwang, Roßhaupten, Schwangau, Marktoberdorf, Füssen, Lechbruck, Halblech, Rieden am Forggensee.

Mitteilung vom 28.06.2018

Messeauftritt des Landkreises auf der MIR 2018 war ein voller Erfolg

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben den Stand der Bildungsberatung des Landkreises auf der Messe MIR besucht.

Neue Lernwelten: Landrätin Maria Rita Zinnecker probiert am Stand des Landkreises gemeinsam mit Bildungsberaterin Christine Hoch die Virtual-Reality-Brille aus. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

Neue Lernwelten: Landrätin Maria Rita Zinnecker probiert am Stand des Landkreises gemeinsam mit Bildungsberaterin Christine Hoch die Virtual-Reality-Brille aus. Bildrechte: Landratsamt Ostallgäu

„Besonders die Themenvielfalt und die Möglichkeit des Erlebens der virtuellen Welten wurden gelobt“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu. Aufgrund der großen Nachfrage am Stand wurde kurzerhand noch eine zweite Virtual Reality Brille im Bildungscafé aufgebaut, um so noch mehr Besuchern die Gelegenheit zu geben, neue Lernwelten kennenzulernen.
 
Das Hauptanliegen der Standbesucher bestand darin, die finanziellen Fördermöglichkeiten von Weiterbildungen und die vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in Pflegeberufen zu erkunden. Bei einer professionellen Stil- und Farbberatung konnten Interessierte überraschende Erkenntnisse zur Unterstreichung des eigenen persönlichen Erscheinungsbildes gewinnen.
 
Zudem zeigten die Messebesucher großes Interesse an den ab September im Landratsamt angebotenen Kursreihen wie „Ruhestand aktiv – Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ und „Berufliche Neuorientierung“ sowie „Wiedereinstieg – Aktiv!“. „Es gab zahlreiche gute Gespräche und ich bin sehr zufrieden mit der starken Resonanz“, lautete dann auch das Fazit von Christine Hoch.

Mitteilung vom 28.06.2018

Bayernweite LEADER-Konferenz im Allgäu

Im Fokus der Veranstaltung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am 6.7. in Wildpoldsried stehen Regionalentwicklung und Exkursionen.

Was steckt hinter dem Erfolg der Region Allgäu, wie können Gemeinden Flächen sparen und was ist eigentlich nachhaltige Regionalentwicklung? Antworten auf diese Fragen werden im Rahmen einer bayernweiten LEADER-Konferenz am Freitag, dem 6. Juli 2018, in Wildpoldsried gegeben. LEADER ist das Europäische Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raums und wird seit über 15 Jahren besonders erfolgreich im Allgäu umgesetzt.
 
Veranstalter der Tagung ist das für LEADER zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten in Kooperation mit den Lokalen Aktionsgruppen im Allgäu und dem angrenzenden Oberland. Dr. Alois Kling, der Leiter des AELF Kempten, freut sich besonders darüber, dass die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber ihr Kommen zugesagt hat. Die Ministerin wird auch einen Ausblick auf die neue Förderperiode nach 2020 geben.
 
Neben den Vorträgen und einer Diskussionsrunde am Vormittag finden nachmittags verschiedene Busexkursionen zu beispielhaften Förderprojekten im Allgäu und im Pfaffenwinkel statt. So werden laut Konferenzorganisator Ethelbert Babl vom AELF Kempten unter anderem das Molkeprojekt der Sennerei Gunzesried, der neue Illersteg bei Legau, das Honigdorf Seeg sowie die ehemals reichstädtische Bibliothek in Lindau besichtigt.
 
Unter www.aelf-ke.bayern.de/LEADER-Konferenz  ist das komplette Programm inklusive der Online-Anmeldung abrufbar (Anmeldeschluss: 22. Juni). Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Ansprechpartner ist LEADER-Koordinator Ethelbert Babl (0831/52147-700).

Mitteilung vom 26.06.2018

Erstmals Ehrenamtliche als „Begleiter für Inklusion“ geschult

Ziel der 40-stündigen Ausbildung war die Vermittlung von Basiswissen für Ehrenamtliche, die sich für Menschen mit Behinderung engagieren.

Das Pilotprojekt zur Schulung wendete sich an Ehrenamtliche, die im familienunterstützenden Dienst bei der Offenen Behindertenarbeit tätig sind und an die Behindertenbeauftragten aus den Ostallgäuer Kommunen. 15 Teilnehmer erhielten von Bildungs- und Inklusionskoordinator Dr. German Penzholz und Selina Senftl von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe Ostallgäu das Zertifikat „Begleiter für Inklusion“ ausgehändigt. Seminarinhalt waren vielfältige theoretische und praktische Informationen zum Thema Menschen mit Behinderung, Inklusion und der Rolle als Ehrenamtlicher. Ein Nachmittag diente auch der Selbsterfahrung von unterschiedlichen Behinderungsarten, wie die Benutzung eines Rollstuhls oder dem Nachempfinden einer Sehbehinderung. Dabei konnte auch das neue barrierefreie Leitsystem im Landratsamt erlebt werden, welches unter dem Signet „Bayern barrierefrei“ Menschen mit und ohne Behinderung hilft, sich leichter zurechtzufinden.
 
Ein Seminartag setzte sich damit auseinander, welche Faktoren Inklusion gelingen lassen können: Angelika Schinko-Herb berichtete über das Entstehen der Nachbarschaftshilfe Görisried. Altbürgermeister Rudolf Zündt stellte seine sozialen Projekte und Angebote im Mehrgenerationenhaus Roßhaupten vor. Beide Referenten zeigten, wie man auf Bedarfe in der Bevölkerung reagieren kann und wie Kinderbetreuung, gemeinsamer Mittagstisch, Essen auf Rädern und Unterstützungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe das Leben aller Generationen und das Miteinander erleichtern. Kreisbehindertenbeauftragte und Kreisrätin Waltraud Joa brachte wertvolle Informationen zu barrierefreiem Bauen und Grundinformationen zum Thema Arbeit bei Behinderung ein. Renate Dantinger, Wohnraumberatung beim Bayerischen Roten Kreuz, zeigte auf, wie man Wohnungen barrierefrei umbauen kann und Fördermittel erhält. Die meisten Teilnehmer werden nun als Ehrenamtliche im familienunterstützenden Dienst der Lebenshilfe Ostallgäu tätig sein. Sie werden stundenweise in Familien mit behinderten Kindern eingesetzt und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Betroffene können so Entlastung erfahren und eine zuverlässige Versorgung ihrer Angehörigen erhalten.
 
Weitere Infos bei der Lebenshilfe Ostallgäu e.V., Familienentlastender Dienst »FED« im „Luag nei“
Ringweg 8, 87600 Kaufbeuren, Telefon: 08341 96764-12
https://www.lebenshilfe-oal.de/index.php/familienentlastender-dienst-fed.html

Mehr zum Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderung im Ostallgäu: www.sozialportal-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 15.06.2018

Sanierungs-Programm: Fördertopf für Einzelmaßnahmen ausgeschöpft

Wegen der anhaltend sehr hohen Nachfrage können Einzelmaßnahmen im laufenden Jahr nicht mehr gefördert werden.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und dem Ergebnis. Das Programm ist nachhaltiger Klimaschutz“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Das zusammen mit dem Energie- und Umweltzentrum eza! aufgelegte Programm wurde im Jahr 2016 gestartet.
 
Sanierer können vom Landkreis bis zu 100 Prozent der Kosten für Beratung und Baubegleitung erhalten. Ziel des Förderprogramms war und ist es, den Bauherren angesichts der steigenden Komplexität ganz konkrete Hilfestellung anzubieten und gleichzeitig die Qualität der energetischen Sanierungen im Ostallgäu spürbar anzuheben. Das Programm legt den Fokus auf regionale Planer und Handwerker. „Es bietet so auch einen echten Mehrwert für die Wirtschaft in der Region“, sagt Zinnecker.
 
Sanierungs-Förderprogramm: Zwei kombinierbare Säulen
 
Das Förderprogramm setzt sich aus zwei kombinierbaren Säulen zusammen: Der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung, sowie der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines „Sanierungsfahrplans“. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf. Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf (bis maximal 4000 Euro). Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog, der Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt.
 
Weitere Infos unter: http://www.eza-allgaeu.de/energie-und-foerderratgeber/foerderung/foerderung-baubegleitung-und-vor-ort-beratung-ostallgaeu/ sowie www.klimaschutz-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 13.06.2018

Entwicklung des Tourismus: Landkreis startet Online-Befragung

„Wir wollen herausfinden, was die Menschen beim Thema Tourismus bewegt und wo wir Verbesserungspotenzial haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Um die touristische Entwicklung des Ostallgäus für alle zukunftsorientiert zu gestalten, startet der Landkreis nun zwei Online-Befragungen – eine richtet sich an die Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer, eine an die Gäste. 
 
Seit zehn Jahren kann der Landkreis Rekordzahlen bei Gästeankünften und Übernachtungen vermelden – Urlaub im Ostallgäu liegt voll im Trend. Diese Entwicklungen bringen jedoch nicht nur Verbesserungen der heimischen Infrastruktur und eine Steigerung des Wohlstands mit sich, sondern auch große Herausforderungen. Die Online-Befragung soll nun Antworten direkt von Gästen und Einheimischen bringen, wie sie sich die Zukunft des Tourismus im Ostallgäu vorstellen, welche Wünsche und Anregungen sie haben, was sie an der Region schätzen oder wo sie Chancen für den Tourismus im Landkreis sehen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für das zweite Tourismusforum. Das 2017 erstmals veranstaltete Forum dient als Plattform, um touristische Prozesse zu erkennen und daraus Maßnahmen abzuleiten.
 
Detailliertere Auswertung möglich
 
Jeder über 14 Jahren kann an der freiwilligen Befragung teilnehmen – diese erfolgt anonym und die IP-Adresse wird nicht gespeichert. „Wir bitten die Befragten lediglich um Angabe ihrer Postleitzahl, da wir so die Wünsche und Anregungen den regionalen Situationen im Landkreis zuordnen können. So können wir eine detailliertere Auswertung vornehmen und bessere Rückschlüsse ziehen“, erklärt Landrätin Zinnecker.
 
Die Befragung wird in etwa bis Ende August laufen und ist auf den Seiten des Landkreises (www.ostallgäu.de, www.tourismusforum-schlosspark.de) sowie auf den Internet- und Social-Media-Seiten der Gemeinden zu finden.

Mitteilung vom

Innovation und Technik: der „Inno Truck“ in Füssen

Das Ausstellungsfahrzeug zeigt mit Experimentierstationen und digitalen Medien, wie Technik und Innovation unser Leben gestalten.

Der InnoTruck im Pausenhof des Gymnasiums Füssen. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Der „InnoTruck“ hat vor kurzem zwei Tage Station in Füssen gemacht. An dem Programm, organisiert von der Bildungsregion Ostallgäu, haben alle weiterführenden Schulen in Füssen teilgenommen. Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche waren vom „InnoTruck“ begeistert.
 
Wie sieht Kaffeepulver unter einen Rasterelektronenmikroskop aus? Was passiert bei der Elektrolyse? Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge gibt es für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler? Das sind nur ein paar der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), mit denen sich Kinder und Jugendliche bei einem Besuch des Ausstellungsfahrzeugs InnoTruck mit Multimediamitteln und eigenen Experimentierstationen beschäftigten.
 
„Aha-Effekt“ bei allen
 
Die wissenschaftlichen Projektbegleiter des Trucks, Biologe Dr. Dominik Klinkenbuß und Chemiker René Nowak, führten die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. An dem Programm nahmen das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Mittelschule, die Realschule und das Gymnasium in Füssen teil. Die Schulleitungen und die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. Der InnoTruck hat großes Interesse und viel Wissbegierde für Technik und Innovation bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, was auch Dr. Klinkenbuß und Herr Nowak bestätigten, die nach den Führungen noch viele Fragen beantworten mussten.
 
Am zweiten Tag in Füssen war auch Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich den „InnoTruck“ anzusehen. Der „Aha-Effekt“ zu den oben genannten Fragen stellte sich dabei nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den erwachsenen Besuchern ein.  Der „InnoTruck“ war am vorangegangenen Montag und Dienstag in Kaufbeuren im Innova-Park. Die „InnoWoche“ wurde vom Bildungsbüro Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Bildungskoordination des Landkreises Ostallgäu im Rahmen des Bildungsschwerpunkts „MINT-Förderung“ organisiert.