Aktuelles

Mitteilung vom 18.01.2021

Kurzarbeit? Kündigung? - Passender Workshop der Bildungsberatung

Dieser Workshop wendet sich an alle, die sich beruflich neuorientieren wollen beziehungsweise müssen.

Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu bietet auch in diesen besonderen Zeiten in Zusammenarbeit mit Autorin und Business- und Life-Coach Anja Stieber den erfolgreichen Workshop „Wofür brennen Sie?“ an. Die Anmeldung ist ab sofort bei der Bildungsberatung am Landratsamt möglich.
 
Im Workshop haben die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich mit Fragen wie „Möchte oder muss ich aufgrund der aktuellen Situation neue Wege gehen?“, „Habe ich Lust auf Um- und Neuorientierung?“, „Sabotiere ich mich selbst vor dem Start?“ oder „Was brauche ich, um durchzustarten?“ auseinanderzusetzen. Sie bekommen konkrete Methoden an die Hand, die zu Klarheit und Orientierung führen.
 
Manche Menschen fragen sich auch „War das alles?“. Sie werden unruhig und unzufrieden. Im tiefen Inneren wissen sie, dass da etwas in ihnen schlummert, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Aber wie sollen die Schätze und Talente gehoben und gelebt werden? Nach dem Workshop haben die Teilnehmer*innen eine erste Vorstellung von dem, was sie wollen, welche Schritte sie jetzt am besten machen und wo sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren eigenen Durchbruch zu schaffen.
 
Termin: Donnerstag, 4. Februar 2021, von 17.30 bis 20.30 Uhr online per Zoom-Einladungslink
Kosten: 40 Euro inklusive Unterlagen
 
Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.01.2021

Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren starten mit Terminvergabe

Bürgerinnen und Bürger, die einer Gruppe mit der höchsten Priorität angehören, können ab 11. Januar einen Termin zur Corona-Impfung vereinbaren.

Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, werden per Brief über die Möglichkeit zur Terminvereinbarung informiert.
 
Ein Termin in einem der beiden Impfzentren kann entweder telefonisch oder online vereinbart werden. Das Impfzentrum in Marktoberdorf erreichen Sie unter der Telefonnummer 08342 911-990, das Impfzentrum in Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 9082351 (täglich von 8 bis 16 Uhr). Die Formulare zur Online-Terminvereinbarung finden Sie auf der Internetseite des Kreisverbandes Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes unter www.brk-ostallgaeu.de.

 
Wer einen Impftermin erhalten hat, sollte seinen Impfausweis, falls vorhanden, zur Impfung mitbringen. Außerdem sollten – wenn möglich – die Einwilligungserklärung, das Aufklärungsmerkblatt und sofern zutreffend die Einwilligung des Betreuers beziehungsweise der Betreuerin ausgedruckt und bereits ausgefüllt sowie unterschrieben zur Impfung mitgebracht werden.
 
Kontaktdaten der Impfzentren
 
Impfzentrum Marktoberdorf
Nordstraße 12
87616 Marktoberdorf
Tel.: 08342 911-990
Online-Formular: www.brk-ostallgaeu.de
 
Impfzentrum Kaufbeuren
Alte Weberei 4
87600 Kaufbeuren
Tel.: 08341 9082351
Online-Formular: www.brk-ostallgaeu.de
 
Wer kann einen Termin vereinbaren?
 
Bei den Personen der höchsten Priorität handelt es sich um Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen oder arbeiten, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen und Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Zur Vermeidung längerer Wartezeiten bitten wir diejenigen, die nicht zur höchstpriorisierten Personengruppe gehören, von einer Terminanfrage oder einem Besuch des Impfzentrums abzusehen. Impfungen erfolgen nur bei priorisierten Gruppen nach Voranmeldung und individueller Terminvergabe. Der Zeitpunkt einer allgemeinen Terminvergabe wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

Mitteilung vom 05.01.2021

Neue Seniorenbegleiter erhalten ihr Zertifikat online

Der jährliche Seniorenbegleiterkurs mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe wird normalerweise im Landratsamt abgeschlossen.

Neu, aber es geht: Die Zertifikate wurden den neuen Seniorenbegleiter*innen bei einer gemeinsamen Videokonferenz online überreicht. Bild: Landkreis Ostallgäu

Neu, aber es geht: Die Zertifikate wurden den neuen Seniorenbegleiter*innen bei einer gemeinsamen Videokonferenz online überreicht. Bild: Landkreis Ostallgäu

Mit dem Bistum Augsburg hatte der Landkreis Ostallgäu die erste Online-Schulung zum Seniorenbegleiter angeboten. Sie richtete sich an Menschen, die sich ehrenamtlich für ältere Mitbürger in der Pfarrgemeinde oder Kommune engagieren möchten. Die Teilnehmenden erhielten ein Zertifikat, mit dem die Ausbildung nach §45 a des Sozialgesetzbuches anerkannt ist. Dadurch sind die neuen Seniorenbegleiter*innen berechtigt, bei einem landesrechtlich anerkannten Dienst tätig zu werden.
 
Es war eine große und lebhafte Gruppe, die sich Anfang Oktober zum Schulungsbeginn im Pfarrheim in Lengenwang traf. Bei den über zwanzig Teilnehmern gab es unterschiedliche Beweggründe für die Schulung zum Seniorenbegleiter. Einige sind selbst pflegende Angehörige, andere haben bereits in ihrem Ehrenamt mit älteren Bürgern zu tun und wiederum andere haben vor, sich zukünftig als Seniorenbegleiter zu engagieren. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste der Präsenzunterricht allerdings bereits nach dem ersten Wochenendmodul des Kurses abgesagt werden. Innerhalb von nur zwei Wochen wurde die gesamte Schulung onlinetauglich umgeplant. Die Bandbreite der Themen reichte vom heutigen Verständnis des Alters und des Älterwerdens über Demenzerkrankungen, die Kommunikation, die Rolle des Ehrenamts und Informationen zur Pflegeversicherung bis hin zur praktischen Haushaltsführung im Alter.
 
Nachdem nach Abschluss des Kurses keine persönliche Zertifikatsübergabe möglich war, wurde diese online organisiert. Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landkreises, dankte den Teilnehmenden für ihre Sorgetätigkeit und ihre aktive Teilnahme. Sie gratulierte zur bestandenen „Prüfung im Durchhalten und Ruhe bewahren“ und wünschte viel Kraft. Diakon Robert Ischwang betonte die gemeinsamen Ziele von Kommune und Kirche und die Bedeutung des gestärkten Zusammenhalts. Seniorenbegleiter könnten hier eine wichtige Rolle einnehmen. Vincent Semenou, Referent des Bistums Augsburg, sorgte mit Gitarrenbegleitung für den Rhythmus. Weitere Beiträge der Referenten und Teilnehmenden rundeten die Online-Veranstaltung ab. Die Teilnehmenden freuten sich über das Angebot des Landkreises, (Online-)Nachtreffen zu organisieren, um die Nachhaltigkeit des Kurses zu sichern. Bistum und Landkreis bieten im Herbst wieder eine Schulung zum Seniorenbegleiter in Lengenwang oder eine Onlineschulung an.
 
Ansprechpartnerin: Irmgard Haberberger, Seniorenbeauftragte des Landratsamts Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon 08342 911-475, E-Mail: irmgard.haberberger(at)lra-oal.bayern.de).

Mitteilung vom 05.01.2021

Ostallgäuer Bio-Bier ist trinkfertig

Die Öko-Modellregion Ostallgäu hat dazu den Bio-Bauern Andreas Bersch aus Buchloe und den Nesselwanger Brauer Rudi Maget zusammengebracht.

Ostallgäuer Bio-Bier von Bärenbier aus Nesselwang. Foto: Daniel Delang

Ostallgäuer Bio-Bier von Bärenbier aus Nesselwang. Foto: Daniel Delang

Vor knapp einem Jahr fanden die ersten Gespräche statt: Projektleiter Florian Timmermann von der Öko-Modellregion Ostallgäu brachte seinerzeit den Bio-Bauern Andreas Bersch aus Buchloe und den Nesselwanger Brauer Rudi Maget zusammen. Ziel war es, das erste Ostallgäuer Bio-Bier mit Ostallgäuer Bio-Gerste zu brauen. Nun ist es soweit: Das Ostallgäuer Bio Landbier ist trinkfertig.
 
Nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser gehören laut dem deutschen Reinheitsgebot ins Bier. Wie aber die Rohstoffe verarbeitet werden, ob geschwefelt oder mit synthetischen Zusatzstoffen haltbar gemacht und welche Dünge- und Pflanzenschutzmittel auf den Feldern angewendet werden, wird nicht vorgeschrieben. Das wiederum regeln die Richtlinien der deutschen Bio-Brauer. Seit 2018 braut Rudi Maget in bester Handwerkstradition sein Bärenbier genau nach diesen Richtlinien. Nun zum ersten Mal auch mit regionaler Braugerste. Für ihn geht damit ein Herzenswunsch in Erfüllung. „Echtes Bio-Bier, wo auch regional ökologisch gedacht wird, das macht mich stolz.“ Nach Bio-Milch, -Fleisch und -Gemüse ist es für ihn nur eine logische Konsequenz, dass auch der deutschen Lieblingsgetränk ökologisch werden muss. In dem so häufigen Geschmackseinerlei der weltweiten Großbrauereien sticht ein Bio-Bier deutlich hervor. So auch das Ostallgäuer Bio Landbier. Braumeister Rudi Maget ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
 
Mehr Bio-Bier für das Ostallgäu
 
Auch für Florian Timmermann von der Öko-Modellregion Ostallgäu ist dieses Projekt wieder ein vielversprechender Erfolg. Die Öko-Modellregionen haben sich zum Ziel gesetzt, die Vorgaben des Bayerischen Kabinetts, bis 2030 30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern ökologisch zu bewirtschaften, zu erfüllen. Die Braugerste ist auf den Feldern von Andreas Bersch in Buchloe prächtig gewachsen. Mit Rudi Maget, einem Abnehmer, der nicht mal 50 Kilometer entfernt ist, wurde der ideale Vertriebsweg gefunden. Und dazu noch ein Bio-Produkt mit Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Das interessiert auch größere Brauereien und Florian Timmermann hat bereits ein Bio-Anbauprojekt mit der Aktienbrauerei Kaufbeuren begonnen.
 
Das Ostallgäuer Bio Landbier gibt es hier: https://www.baerenbier-nesselwang.de/
Bären Bier, Hauptstraße 3, 87484 Nesselwang
 
Informationen zum Projekt unter www.ostallgaeu.de, www.oekomodellregion-ostallgaeu.de
oder immer aktuell im neuen Newsletter der Öko-Modellregionen Ostallgäu & Günztal. Anmeldung ab sofort auf der Homepage möglich.

Mitteilung vom 30.12.2020

Besucheransturm im südlichen Ostallgäu: Maskenpflicht am Hopfensee

Wegen des großen Besucherandrangs ordnet das Landratsamt Ostallgäu für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See eine Maskenpflicht an.

Durch den aktuell großen Besucherandrang auf die Gemeinden im südlichen Landkreis kann insbesondere an der Uferstraße am Hopfensee nicht mehr der aus Infektionsschutzgründen notwendige Mindestabstand gewahrt werden. Das Landratsamt Ostallgäu ordnet daher für die Uferstraße innerorts in Hopfen am See eine Maskenpflicht an.
  
Die Maskenpflicht dort gilt ab sofort bis vorerst 17. Januar 2021.
 
 „Wir erleben entlang der Alpenkette aufgrund des Besucherandrangs gerade ein regelrechtes Chaos. Das ist nicht nur infektionsschutzrechtlich bedenklich, sondern verursacht auch Verstöße gegen Parkverbote oder Naturschutzrecht“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Zusätzlich zur Anordnung der Maskenpflicht am Hopfensee durch den Landkreis wird es eine konzertierte Aktion der Polizei an so genannten Hotspots geben. Die Gemeinden können zum Beispiel mit Parkplatzschließungen gegensteuern. Außerdem habe ich den Bayerischen Innenminister dringend um seine Unterstützung gebeten.“

 

Den Tenor der Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Mitteilung vom 28.12.2020

Erste Impfung im Ostallgäu erfolgt

Im Clemens-Kessler-Seniorenheim ließ sich Anna Langer als erste Freiwillige im Landkreis gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 impfen.

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu: Anna Langer aus dem Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf wurde vom Mobilen Impfteam des BRK in der Einrichtung geimpft. Von links nach rechts: Alexander Denzel, Blanca Menzinger (beide BRK), Anna Langer (85 Jahre) und Klaus Rieder (BRK).

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu: Anna Langer aus dem Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf wurde vom Mobilen Impfteam des BRK in der Einrichtung geimpft. Von links nach rechts: Alexander Denzel, Blanca Menzinger (beide BRK), Anna Langer (85 Jahre) und Klaus Rieder (BRK).

Die erste Corona-Impfung im Ostallgäu ist am heutigen Sonntag in Marktoberdorf verabreicht worden. Im Clemens-Kessler-Seniorenheim ließ sich Anna Langer als erste Freiwillige im Landkreis gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 von Klaus Rieder vom Bayerischen Roten Kreuz impfen. Ein Mobiles Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes übernahm die Impfung der 85-Jährigen, die im Clemens-Kessler-Hauses in Marktoberdorf wohnt.
 
Für Langer war klar, dass sie sich impfen lässt. „Die Impfung ist der erste Schritt zurück in die Normalität, um wieder mehr soziale Kontakte zu bekommen“, freut sich die frisch geimpfte Seniorin. Auch der Leiter des Clemens-Kessler-Hauses, Andreas Hüller, ist froh, dass die Impfungen nun begonnen haben. „Ich freue mich sehr, dass unsere Einrichtung eine der ersten ist, in der Impfungen durchgeführt werden. Es ist der Grundstein, damit sich die sozialen Kontakte für unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen normalisieren können. Durch den Impfschutz ist gewährleistet, dass die größtmögliche Sicherheit gewährleistet ist.“
 
Die beiden Mediziner Dr. Erika Rössler und Dr. Michael Wanner waren im Mobilen Impfteam mit dabei. Für Dr. Rössler ist es wichtig, dass die Impfung regelkonform ablaufen kann und „sich der Großteil der Bewohner einen guten Schutz durch die Impfung verspricht und der Impfung positiv gegenübersteht.“
 
Emotionaler Moment
 
Einen emotionalen Moment sieht Dr. Michael Wanner in der heutigen Premiere. „Die Impfung ist ein Meilenstein der modernen Medizin“, ist sich der Mediziner sicher. Auch Landrätin Maria Rita Zinnecker sieht den heutigen Tag als einen möglichen Wendepunkt im Kampf gegen Corona. „Wir haben den Impfstoff und viele Impfwillige. Mich freut es besonders, dass sich gerade in den Einrichtungen für Senioren und Pflegebedürftige viele impfen lassen. Die besonders schutzbedürftigen Gruppen gehen mit guten Beispiel voran. Wenn wir alle nachziehen, ist unser Alltag bald wieder ohne Einschränkungen möglich und wir können die Pandemie besiegen“, appelliert Zinnecker auch an die Bürgerinnen und Bürger. An der Impfstoffmenge wird es nicht scheitern, „wir erhalten regelmäßig Nachschub“, erläutert Zinnecker abschließend. Das BRK ist nun die nächste Zeit in den Einrichtungen nach dem Impfplan unterwegs.

Mitteilung vom 27.12.2020

„Weihnachtsgeschenk“ Corona-Impfstoff: Erste 100 Dosen erreichen das Ostallgäu

Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner lieferte den Impfstoff gemeinsam mit einem Transporter des THW beim Impfzentrum in Marktoberdorf an.

V. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

V. l.: Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Alexander Denzel (Kreisverband Ostallgäu des Roten Kreuzes), Nobert Englisch (THW) und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat die ersten 100 Dosen des Corona-Impfstoffes in Empfang genommen. Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner lieferte den Impfstoff gemeinsam mit einem Transporter des THW beim Impfzentrum des Landkreises Ostallgäu in Marktoberdorf an und verschaffte sich dabei auch einen Eindruck von der Einrichtung. Zu den ersten Impflingen werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Clemens-Kessler-Hauses in Marktoberdorf zählen.
 
„Mit der Anlieferung des Impfstoffes können wir nun endgültig starten“, sagte Zinnecker. Man habe diesen Augenblick lange herbeigesehnt, nun sei er endlich gekommen. „Die Lieferung des wertvollen Impfstoffes ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr. Bedeutet er doch die Chance, dass wir schrittweise wieder in die Normalität zurückkehren können.“
 
„Die schwäbischen Kreisverwaltungsbehörden haben mit dem kurzfristigen Aufbau der Impfzentren Großartiges geleistet. Das macht mich zuversichtlich, dass auch die Impfmaßnahmen erfolgreich verlaufen und ihren wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten werden“, sagte Lohner.
 
Das Impfzentrum in Marktoberdorf sowie das Impfzentrum in der Stadt Kaufbeuren werden vom Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes betrieben.
 
Priorität insbesondere auf Senioren- und Pflegeheime sowie auf Personen über 80 Jahre
 
Zunächst werden ausschließlich Personen mit der höchsten Priorität geimpft werden, die besonders schutzbedürftig sind. Dabei handelt es sich um Menschen, die in einem Senioren- und Pflegeheim wohnen oder arbeiten, Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind – insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder in Rettungsdiensten –, Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen betreuen und Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Diese werden persönlich über die Möglichkeit zur Impfung informiert.
 
Eine Terminvereinbarung in den Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren ist aktuell noch nicht möglich. Der Zeitpunkt, ab dem eine Terminvereinbarung möglich sein wird, wird rechtzeitig öffentlich bekanntgegeben.

Mitteilung vom 22.12.2020

Ein Zeichen der Anerkennung für das Ehrenamt

Die aktuelle Ostallgäuer Ehrenamtskarte wird um ein Jahr verlängert.

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Schutz-Maßnahmen kann die aktuelle Ostallgäuer Ehrenamtskarte in diesem Jahr nicht voll von den Ehrenamtlichen ausgeschöpft werden. Landrätin Maria Rita Zinnecker hat daher entschieden, die laufende Ostallgäuer Ehrenamtskarte um ein Jahr zu verlängern.

 

Für zwei Jahre verliehen

Im März 2019 haben rund 500 Ehrenamtliche die Ostallgäuer Ehrenamtskarte für zwei Jahre verliehen bekommen. Der Landkreis Ostallgäu dankt damit den Ehrenamtlichen für deren wertvollen Einsatz für das Gemeinwohl. Die Karte bietet 34 Erlebnisse, die über die zwei Jahre kostenfrei genutzt werden können – beispielsweise der Eintritt für Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein sowie zahlreiche Vergünstigungen für Bergbahnen, Museen und Freizeiteinrichtungen. Dieses Jahr war der Besuch der Einrichtungen nur begrenzt und unter Auflagen möglich.

Bedeutung des Ehrenamts zeigt sich in Corona-Zeiten noch mehr


„Gerade die Corona-Pandemie verdeutlicht uns nochmal, was für eine wertvolle Rolle das Ehrenamt für unseren Landkreis und unsere Gesellschaft einnimmt. Zahlreiche ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen sind aktiv in den Gemeinden, Organisationen wie Rettungsdienste und Feuerwehren arbeiten unter erschwerten Bedingungen und das Ruhen des alltäglichen Vereinslebens hinterlässt eine Lücke im Leben vieler“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Daher ist es für mich selbstverständlich, die laufende Ehrenamtskarte um ein Jahr zu verlängern, damit die Ehrenamtskarteninhaber die Chance haben, ihre Karte wirklich zu nutzen.“

Mitteilung vom 22.12.2020

Terminvereinbarung für Impfzentren in Marktoberdorf und Kaufbeuren noch nicht möglich

Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren teilen mit, dass derzeit noch keine Terminvereinbarungen in den beiden Impfzentren möglich sind.

Im Moment steht noch nicht fest, wann und in welcher Menge ein Impfstoff an die beiden Impfzentren geliefert wird. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird zwar davon ausgegangen, dass am 27. Dezember eine erste Lieferung erfolgen wird, jedoch wird voraussichtlich nur eine geringe Menge Impfdosen angeliefert werden. Entsprechend den Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums werden zunächst die mobilen Impfteams Impfungen der Bewohner und Bewohnerinnen sowie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Alten- und Pflegeheimen vornehmen. Ebenso sollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der besonders gefährdeten Bereiche in den Kliniken vorrangig geimpft werden. Hierzu gehören beispielsweise die Intensivstationen.

 

Sobald auch Terminvereinbarungen und Impfungen in den beiden Impfzentren möglich sind, werden der Landkreis und die Stadt hierüber umgehend informieren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseite des Bayerischen Roten Kreuzes.

Mitteilung vom 21.12.2020

Zweiter Grundstücksmarktbericht: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Der Gutachterausschuss des Landkreises Ostallgäu hat den zweiten Grundstücksmarktbericht veröffentlicht.

Der Bericht enthält detaillierte Informationen zum regionalen Grundstücksmarkt für die Jahre 2018 und 2019 sowie Analysen über dessen zeitliche Entwicklung seit 2011. Erstes Fazit für 2019: Ein erhöhter Geldumsatz bei leicht gesunkenen Kauffallzahlen und weiterhin steigende Preise bei Wohnimmobilien.

Mit dem Bericht ist ein wichtiger Meilenstein zur Transparenz auf dem Immobilienmarkt geleistet und ein wertvolles Werkzeug für Bürger*innen, Immobiliensachverständige und Gemeinden entstanden. Grundlage der umfangreichen Analysen stellten alle beurkundeten Kaufverträge (etwa 3600 Stück) vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2019 dar. Insgesamt ist die Anzahl der Kaufverträge in den vergangenen zwei Jahren mit je rund 1800 Kauffällen zu rund 2000 verglichen zum Vorjahr leicht rückläufig. Der Geldumsatz hingegen steigt nahezu fast stetig, zuletzt von 2018 auf 2019 um 9,3 Prozent auf 425 Millionen Euro. Die umgesetzte Fläche schwankt von Jahr zu Jahr und ist stark von den Bewegungen im landwirtschaftlichen Teilmarkt beeinflusst. Seit 2016 steigt das mittlere Preisniveau (Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, statistisch bereinigt) von neugebauten Eigenheimen von 2018 auf 2019 um 11,3 Prozent und gebrauchten freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern von 2018 auf 2019 um 12,1 Prozent an. Das Preisniveau für gebrauchte Doppelhaushälften und Reihenhäuser hingegen blieb bis 2018 relativ stabil, erst 2019 erfolgt ein sprunghafter Anstieg um 25 Prozent.

Anzahl der gehandelten Bauplätze stark rückläufig


Bei gebrauchten typischen Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern ist seit 2011 ein kontinuierlicher Anstieg der mittleren Wohnflächen-Quadratmeterpreise zu verzeichnen. Der Gutachterausschuss ermittelte zuletzt von 2018 auf 2019 einen mittleren Anstieg um 17,3 Prozent. Der Preisanstieg bei neu gebauten Eigentumswohnungen beträgt 8,8 Prozent. Insbesondere in den Städten Buchloe, Füssen und Marktoberdorf wurden 2019 besonders viele Wohnungen verkauft.
Stark rückläufig ist die Anzahl der gehandelten Bauplätze (minus 49 Prozent von 2017 zu 2018), deren preisliche Entwicklung regional sehr unterschiedlich ist. Tendenziell ist eine steigende Preisentwicklung in Gebieten des oberen Preisniveaus zu verzeichnen (plus 9,4 Prozent). Die Zone mit mittlerem Preisniveau weist stagnierende bis fallende Tendenz auf. Bauplätze in Gemeinden im unteren Preisniveau steigen nach einem Rückgang von 2017 zu 2018 um minus 11,6 Prozent um genau diesen Prozentsatz in 2019.

Das vollständige Dokument steht als Download für eine Gebühr von 80 Euro im Internet unter www.boris-bayern.de oder in gedruckter Form in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses zur Verfügung (Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; E-Mail:  gutachterausschuss(at)lra-oal.bayern.de).

Die regionalen Gutachterausschüsse existieren bereits seit 1960 in Deutschland und liefern Informationen über aktuelle Entwicklungen auf dem Grundstücksmarkt. Der Gutachterausschuss ist ein unabhängiges Gremium, welches interdisziplinär mit Sachverständigen und Fachleuten besetzt ist. Er ist nicht weisungsgebunden und kann daher unabhängig handeln. Die Geschäftsstelle des Ausschusses ist im Staatlichen Bauamt am Landratsamt Ostallgäu angesiedelt.

Mitteilung vom 21.12.2020

Sozialstiftung Ostallgäu beschenkt zu Weihnachten 59 Hilfsbedürftige

59 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der Sozialstiftung Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes zeigt sich darüber sehr erfreut. Auf Vorschlag der Heimatstädte und -gemeinden der Hilfsbedürftigen hat dies der Stiftungsvorstand in der jüngsten Sitzung beschlossen.

Der Stiftungswald der „Josef Benedikt Kaiser´schen Armen- und Krankenstiftung“ wird von der Bayerischen Forstverwaltung betreut und nachhaltig bewirtschaftet. Trotz niedriger Holzpreise konnten auch in diesem Jahr wieder Erträge durch Holzverkauf und Waldpflegemaßnahmen erzielt werden. Ein besonderes Highlight stellte dabei eine Waldpflegemaßnahme mit den Schülern des ersten Semesters der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren, den Förstern und Waldarbeitern des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie Teilen des Stiftungsvorstands dar. Die Schüler lernten viele Aspekte der Jungwaldpflege kennen und nebenbei profitierte die Stiftung vom Erlös durch den Brennholzverkauf.

Waldumbau zu einem stabilen und klimagerechten Mischwald


Nach langer Vorbereitung konnte in diesem Jahr auch der Ausbau eines Forstwegs auf einer Länge von rund 500 Metern erfolgen. Der Wegebau dient der Waldbewirtschaftung und dem gezielten Waldumbau zu einem stabilen und klimagerechten Mischwald. „Die Baumaßnahme wird vom Freistaat Bayern gefördert und ermöglicht der Stiftung dadurch, ihre Wälder auch in Zukunft schonend, naturnah und nachhaltig bewirtschaften zu können“, sagt Landrätin Zinnecker.

Die Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Durch Zustiftungen von Balthasar Kohler aus Jengen und Lorenz Storf aus Waalhaupten erfolgte eine weitere Stärkung des Stiftungszweckes. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 21.12.2020

Rest- und Biomüllabfuhr über Weihnachten und Neujahr

Die Termine der Rest- und Biomüllabfuhr verschieben sich wegen der Feiertage.

Wegen der Feiertage an Weihnachten und zum Jahreswechsel können die Restmüll- und Biotonnen in den Ostallgäuer Gemeinden nicht an den gewohnten Wochentagen geleert werden. Die Termine verschieben sich wie in der Grafik zu sehen.

Mitteilung vom 18.12.2020

Wertstoffhöfe über Weihnachten geschlossen

An Heiligabend und den Feiertagen bleiben die Wertstoffhöfe im Landkreis geschlossen.

An Silvester haben das Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf und der Wertstoffhof Füssen von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Alle anderen Wertstoffhöfe bleiben an diesem Tag geschlossen.

Mitteilung vom 15.12.2020

Verschärfter Shutdown: Landratsamt Ostallgäu bleibt geöffnet

Das Landratsamt Ostallgäu bleibt ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, bis zunächst 8. Januar 2021 grundsätzlich für den Parteiverkehr geöffnet.

Aufgrund der bestehenden Corona-Regelungen weist das Amt darauf hin, dass die Klärung der Anliegen überwiegend telefonisch oder per E-Mail erfolgen soll.
 
Persönliche Vorsprachen sind nur bei unbedingt erforderlichen Sachverhalten möglich. Termine dazu müssen mit den jeweiligen Mitarbeitern telefonisch oder per E-Mail vorab vereinbart werden. Für den Bürgerservice und die Zulassungsstelle gibt es hier die Möglichkeit, auch online Termine zu vereinbaren. Dies gilt auch für die Außenstelle in Füssen.
 
Im Landratsamt selbst besteht Maskenpflicht, die Abstandsregelung (mind. 1,5 Meter) ist einzuhalten. Menschen, die an Corona erkrankt sind oder entsprechende Anzeichen zeigen, dürfen das Landratsamt nicht betreten.

Mitteilung vom 15.12.2020

Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu auch im Lockdown geöffnet

Auch während des verschärften Lockdowns ist die Abfallentsorgung sichergestellt. Sämtliche Wertstoffhöfe haben zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass es aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln hin und wieder zu Wartezeiten kommen kann. Den Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, Fahrten zum Wertstoffhof auf das notwendige Maß zu begrenzen und sich dort so kurz wie möglich aufzuhalten. Auf allen Wertstoffhöfen im Landkreis Ostallgäu gelten Abstandsgebote und die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Mitteilung vom 15.12.2020

Wertstoffcontainer werden immer häufiger als Müllhalde missbraucht

Um Altglas, Altkleider oder Weißblech zu entsorgen, müssen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ostallgäu nicht unbedingt zum Wertstoffhof fahren.

Wilde Ablagerung hinter Wertstoffcontainern. Foto: Petra Kranz

Wilde Ablagerung hinter Wertstoffcontainern. Foto: Petra Kranz

Sie können auch die wohnortnahen Sammelcontainer nutzen. Immer häufiger werden die frei zugängliche Containerstandorte jedoch als Müllhalde missbraucht. Abgeladen wird alles, was nicht mehr benötigt wird: Kaputtes Kinderspielzeug, altes Geschirr, aber auch Säcke mit alltäglichem Rest- oder Biomüll landen neben, hinter oder zwischen den Containern. Das erschwert nicht nur die ordnungsgemäße Entsorgung der Wertstoffe, die hier gesammelt werden sollen, sondern beeinträchtigt auch das Ortsbild. Das Landratsamt weist darauf hin, dass Personen, die Gegenstände neben Wertstoffcontainer hinterlassen, eine Ordnungswidrigkeit begehen. Ordnungswidrig handelt auch, wer andere als die auf den Containern angegebenen Abfälle einwirft.

Corona-Infos

#unter50

Helfen Sie mit, gemeinsam den Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen im Allgäu unter 50 zu bekommen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Blauzungenkrankheit

Aktuelle Informationen rund um die Blauzungenkrankheit im Ostallgäu finden Sie hier.