Aktuelles

Mitteilung vom 14.06.2024

„Bestmöglich vorbereitet“: Bezahlkarte für Geflüchtete wird im Ostallgäu eingeführt

Bayernweit wird gerade die Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt. Die Ausgabe an die Leistungsempfänger ist im Ostallgäu für Ende Juni geplant.

Bis zur Auszahlung der Leistungen für den Juli 2024 soll die Umstellung auf die Bezahlkarte abgeschlossen sein. Betroffen sind im Ostallgäu rund 500 Personen. Als Probe-Lauf werden seit Ende Mai erste, einzelne Bezahlkarten an neu zugewiesene Asylbewerber ausgehändigt.

 

„Der Probe-Lauf ermöglicht es uns, Erfahrungen mit der Bezahlkarte zu sammeln. So sind wir auf die Ausgabe bestmöglich vorbereitet“, sagt Landrätin Maria Zinnecker. „Die Umstellung ist eine große zusätzliche Aufgabe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landratsamt, die wir komplett ohne weiteres Personal stemmen. Wenn die Ziele der Bezahlkarte dadurch erreicht werden, ist diese zwischenzeitliche Zusatzaufgabe aber aus meiner Sicht durchaus gerechtfertigt.“ Mit der Einführung der Bezahlkarte sollen Fluchtanreize reduziert und Geldtransfers ins Ausland künftig unterbunden werden.

 

Die Bezahlkarte kann in allen Geschäften verwendet werden, die eine Mastercard – wie zum Beispiel eine EC- oder Debit-Karte – akzeptieren. Alle Erwachsenen sowie Kinder ab 14 Jahren, für die ein Anspruch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz besteht, erhalten eine eigene Bezahlkarte. Pro Person und Monat ist eine Bargeldabhebung von bis zu 50 Euro möglich. Online-Einkäufe sind grundsätzlich ausgeschlossen. Einzelne Zahlungsempfänger können jedoch von der Leistungsbehörde freigeschaltet werden können – zum Beispiel für den Kauf eines Deutschlandtickets.

 

Am 1. März hatte die Bundesregierung eine Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes beschlossen. Mit dem Inkrafttreten zum 16. Mai wurden so einheitliche Rahmenbedingungen für die Einführung der Bezahlkarte geschaffen. 

 

Mitteilung vom 13.06.2024

Tag der offenen Gartentür: drei Gärten im Landkreis geöffnet

Im Ostallgäu nehmen in diesem Jahr drei Gärten an der Aktion teil – in Oberostendorf/Lengenfeld, Osterzell und Ruderatshofen.

Foto: Bepflanzungsmöglichkeit Schattenbeet. Quelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege

Foto: Bepflanzungsmöglichkeit Schattenbeet. Quelle: Birgit Wehnert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege

Besucher können sich dort Anregungen für den eigenen Garten holen, Kontakte knüpfen und Garten-Erfahrungen austauschen. Der „Tag der offenen Gartentür“ ist in diesem Jahr am 30. Juni. Die teilnehmenden Gärten sind an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.


Naturgarten in Oberostendorf, im Ortsteil Lengenfeld 

Im nordöstlichen Landkreis steht in Lengenfeld ein artenreicher Naturgarten mit verschiedenen Lebensräumen für die interessierten Besucher bereit. Der Garten hat unterschiedliche Gestaltungselemente wie beispielsweise Wiesensäume mit einfach blühenden Stauden und Blumen, Dachbegrünungen, einen naturnah angelegten Teich sowie standortgerechte Strauchhecken und Gehölze. Die Gestaltungselemente wurden von den Eigentümern 2016 neu angelegt und seit zwei Jahren nach und nach in einen Naturgarten umgewandelt. 


Bibelgarten im Ortskern von Osterzell

In der Gemeinde Osterzell öffnet ein mit verschiedenen Kräutern bepflanzter Bibelgarten in der Nähe der Kirche St. Stephan und Oswald seine Pforten. Kleine Schilder mit passenden Bibelsprüchen und glaubensbezogene Kunstwerke ergänzen die Blütenpracht. Ausreichende Parkmöglichkeiten gibt es im Hof des Pfarrstadels, Rottenbucher Straße 11, der sich nur drei Gehminuten vom Bibelgarten entfernt befindet.


Romantischer Vintage-Garten im Ort Ruderatshofen

Gemütliche Sitzecken ums Haus und am Naturteich laden zum Verweilen ein. Es gibt antike Fundstücke zu entdecken und an jeder Ecke spürt man die Kreativität der Gartenbesitzer. Ob Outdoor-Küche mit Holzofen, Hochbeete mit selbstgezogenem Gemüse, ausgefallene Kräuter, Heidelbeeren, Beerenhochstämme oder ein Gewächshaus mit alten Tomatensorten und Tomatenunterstand sowie Kübelpflanzen, Staudenbeete: Der Garten lässt keine Wünsche offen. Auf kleinstem Raum ist fast alles untergebracht, was das Herz begehrt.


Alle Gärten sind an an Veranstaltungstag ausgeschildert; zu erkennen sind sie an den grünen Hinweisschildern mit Pfeilen und Logo zum Tag der offenen Gartentür sowie den zusätzlichen Stoff-Bannern, die jeweils am Eingang des Gartens aufgehängt werden. 


Das Faltblatt aller offenen Gärten in Schwaben ist auf der Internetseite des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu unter www.kv-gartenbauvereine-ostallgaeu.de zu finden. Ebenso erhältlich ist das Faltblatt bei den Gemeindeämtern und bei den Gartenbauvereinen im Landkreis Ostallgäu. 


Den bayernweit stattfindenden „Tag der offenen Gartentür“ gibt es seit 25 Jahren. Veranstalter der Aktion sind das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg – Abteilung Gartenbau, der Schwäbische Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege, der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu mit den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen sowie die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu. Als Ansprechpartner im Ostallgäu stehen von der Kreisfachberatung David Nißle (Tel. 08342 911-326) und Birgit Wehnert (Tel. 08342 911-380) zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 12.06.2024

Neuer Jagdberater für den südlichen Landkreis

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat Markus Reinhart aus Pfronten zum Jagdberater für den südlichen Landkreis Ostallgäu bestellt.

Auf dem Foto v. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Markus Reichart und Sandra Rehbein (Leiterin Untere Jagdbehörde am Landratsamt Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Auf dem Foto v. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Markus Reichart und Sandra Rehbein (Leiterin Untere Jagdbehörde am Landratsamt Ostallgäu). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu

Reichert war zweiter Vorsitzender der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes, Leiter der Hochwild-Hegegemeinschaft Pfronten und Vertreter der Jäger im Jagdbeirat des Landkreises. Er wird diese Ämter mit der Übernahme der Tätigkeit als Jagdberater niederlegen.

 

Reinhart folgt damit auf Wildmeister Ludwig Gschmeißner aus Trauchgau. Gschmeißner war sechs Jahre lang als ehrenamtlicher Jagdberater für den Landkreis tätig. Er legt das Amt auf eigenen Wunsch nieder. „Das Jagdberater-Amt steht oft an der Schnittstelle verschiedener Interessen“, sagt Zinnecker. „Herr Gschmeißner hat es zu jeder Zeit mit hoher Sachkunde und einer ausgleichenden Art ausgeübt. Mein herzlicher Dank dafür!“ Der Wechsel von Gschmeißner auf Reinhart sei Wechsel der inhaltlichen Kontinuität: Sowohl der bisherige, als auch der künftige Jagdberater stünden für die Kultur im Landkreis, in jagdlichen Fragen sachlich und lösungsorientiert mit allen Beteiligten zu reden.

 

Nach dem Bayerischen Jagdgesetz bestellt das Landratsamt zur laufenden sachverständigen Beratung der Jagdbehörde für jeweils fünf Jahre einen ehrenamtlichen Jagdberater. Die Auswahl steht dabei im Ermessen der Jagdbehörde. Sie soll sich für eine „in allen Bereichen der Jagd sachkundige, hoch-erfahrene Persönlichkeit, die ihre Aufgaben gewissenhaft und unparteiisch auszuüben vermag und deshalb um einen gerechten Ausgleich der Interessen der am Jagdwesen Beteiligten bemüht ist“ entscheiden.

 

Mitteilung vom 12.06.2024

„Stadtradeln“ im Ostallgäu: „Stadtradl-Star“ verzichtet komplett auf Auto

Stefan Klein ist passionierter Radfahrer. Beim Stadtradln nimmt er als „Stadtradl-Star“ teil und lässt im gesamten Aktionszeitraum das Auto stehen.

Foto: Landkreis Ostallgäu

Foto: Landkreis Ostallgäu

„Man sollte regelmäßig überlegen, ob man eine Fahrt nicht auch ohne Auto erledigen kann“, findet Klein. Dadurch könne man nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch Umwelt und Geldbeutel schonen.

 

Nach Meinung von Klein habe der Autoverkehr im vergangenen Jahrzehnt noch einmal weiter zugenommen. Für ihn ein Grund mehr, um über Alternativen nachzudenken. „Um die Parkplatzsuche, Parkgebühren und Stau zu vermeiden, können Besorgungen ganz bewusst mit dem Rad, aber auch zu Fuß beziehungsweise mit dem ÖPNV erledigt werden“, schlägt Klein vor. 

 

Zahlreiche Fahrrad-Veranstaltungen im Ostallgäu während des Stadtradelns

 

Wer Kleins Radbegeisterung teilt, kann diese neben den Alltagsfahrten auch bei den Veranstaltungen im Stadtradeln-Zeitraum ausleben – zum Beispiel bei der „Bürgermeister-Tour“ in Buchloe am Sonntag, 16. Juni, bei der ADFC-Nachmittagstour „Zum Langen Weiher“ von Kaufbeuren über Apfeltrang, Aitrang, Langer Weiher, Neuenried, Huttenwang, Aschthal und zurück am Samstag 22. Juni, oder bei der ABK Allgäuer Radltour mit Start in Pfronten am Sonntag, 23. Juni. 

 

Anmeldungen zum Stadtradeln sind nach wie vor möglich. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und dabei Kilometer für sein Team, seine Kommune beziehungsweise den Landkreis zu sammeln. Gezählt werden alle geradelten Strecken, egal ob sie beruflich oder in der Freizeit, im oder außerhalb des Landkreises zurückgelegt werden. Nähere Informationen zum Stadtradeln und über die Fahrradveranstaltungen sind zu finden unter https://www.stadtradeln.de/kreis-ostallgaeu

 

Mitteilung vom 11.06.2024

Hilfen und Unterstützung für pflegebedürftige Kinder

Verschiedene Leistungen und finanzielle Hilfen unterstützen bei der Behandlung und Pflege des Kindes sowie der Organisation des Familienalltags.

Wenn über Pflegebedürftigkeit gesprochen wird, stehen meist ältere Menschen im Mittelpunkt. Doch auch Kinder können pflegebedürftig werden, beispielsweise durch Komplikationen bei der Geburt, angeborene Behinderungen oder chronische Erkrankungen. Rund 300.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren sind in Deutschland laut Statistischem Bundesamt pflegebedürftig.

 

Wenn Kinder und Jugendliche pflegebedürftig werden, stehen sie und ihre Familien vor besonderen Herausforderungen. Ihre Bedürfnisse unterscheiden sich oft grundlegend von denen älterer Menschen. Eltern haben Anspruch auf eine Reihe von Leistungen, die ihnen bei der Pflege und Betreuung ihres Kindes helfen können.


Verschiedene Leistungen und finanzielle Hilfen unterstützen bei der Behandlung und Pflege des Kindes sowie der Organisation des Familienalltags. In erster Linie sind das Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, Leistungen zur Teilhabe, Nachteilsausgleiche im Rahmen einer Schwerbehinderung und Unterstützung durch Stiftungen und Vereine.


Wie unterstützt die Pflegeversicherung Kinder und Jugendliche?


Voraussetzung ist, dass bei einer Pflegebegutachtung durch den Medizinischen Dienst die Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde. 


Da Babys und jüngere Kinder grundsätzlich im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind, werden bei der Begutachtung die Fähigkeiten von Kindern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen mit denen von gleichaltrigen gesunden Kindern verglichen. Ist bei Kindern und Jugendlichen aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen dauerhaft – das heißt für mindestens sechs Monate, der Pflege- und Betreuungsaufwand deutlich höher als bei einem gleichaltrigen, gesunden Kind, kann eine Pflegebedürftigkeit vorliegen. 


Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf die gleichen finanziellen Leistungen wie Erwachsene. Auch die Höhe der einzelnen Leistungen unterscheidet sich nicht. Ab Pflegegrad 2 können Eltern beispielsweise wählen, ob sie Pflegegeld erhalten möchten und die Pflege selbst übernehmen oder ob sie einen Zuschuss für einen Pflege- und Betreuungsdienst (Pflegesachleistungen) erhalten möchten. Diese beiden Leistungen können kombiniert werden.


Weitere Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Eltern


Weitere Unterstützung im Alltag können Pflegehilfsmittel, Familienentlastende Dienste, Betreuungsangebote oder auch Hilfen für den Haushalt bieten. Auch der Austausch in Selbsthilfegruppen oder ein Kuraufenthalt kann pflegende Eltern unterstützen. 


Stets geprüft werden sollte, ob das Kind Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis hat. Denn damit gibt es weitere Vergünstigungen bei der Steuer und gewissen Alltagsaktivitäten.

Der Pflegestützpunkt unterstützt bei der Organisation der Pflegesituation, bietet Hilfe bei Antragstellungen und berät zu vorhandenen Entlastungsmöglichkeiten. Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer, die einen Beratungstermin vereinbaren möchten oder Fragen rund um das Thema Pflege haben, können sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de wenden.

 

Mitteilung vom 10.06.2024

Letzte Vorbereitungen für ABK Allgäuer Radltour

Die Organisation der 14. ABK Allgäuer Radltour am 23. Juni 2024 liegt in den letzten Zügen. Start ist dieses Jahr in Pfronten.

Foto: Christian Greither

Foto: Christian Greither

Rund 100 Helfende von Polizei, Technischem Hilfswerk, Rotem Kreuz, den örtlichen Feuerwehren sowie Tour-Guides der Radsportvereine aus der Region stehen bereit, um die Tour zu begleiten und abzusichern. „Ich freue mich riesig auf die diesjährige Tour. Mein besonderer Dank gilt daher schon vorab allen, die dieses etablierte Event gemeinsam mit den Veranstaltern ermöglichen: den Sponsoren, Helferteams entlang der Strecken, den lokalen Unterstützern sowie den Sportvereinen TSV Pfronten und SG Weißbach“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.


Start beim TSV Pfronten


In diesem Jahr treffen sich die teilnehmenden Radlerinnen und Radler am Sportgelände des TSV Pfronten im Hansmarte-Weg. Ab 8 Uhr beginnt dort die Anmeldung aller Teilnehmenden. Die sportlich ambitionierten Rennradlerinnen und Rennradler starten um 9.05 Uhr mit der großen Runde von 95 Kilometern und rund 800 Höhenmetern. Die Strecke verläuft von Pfronten über Hopferau, Roßhaupten, Bernbeuren und Rettenbach weiter nach Ob und Bernbach zur Pausenstation in Bertoldshofen. Von dort aus geht es zurück über Rieder, Lengenwang, Seeg und Nesselwang nach Pfronten zum TSV-Sportgelände. Diese Gruppe fährt mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von rund 25 Stundenkilometern.

Direkt im Anschluss, um 9.10 Uhr, fällt der Startschuss für die Genussradler. Die Radler-Schlange bewegt sich von Pfronten aus in Richtung Attlesee durch die hügelige Landschaft mit Wiesen, Wäldern, Seen und Panorama-Ausblicken zur Pausenstation nach Rückholz. Dort sorgt die Musikkapelle Rückholz für Unterhaltung. Nach einer Stärkung geht es vorbei am Schwaltenweiher über Heimen und Speiden zurück nach Pfronten. Die Genussrunde ist etwa 41 Kilometer lang und weist etwa 400 Höhenmeter auf.


Ab 13 Uhr werden die Teilnehmenden zurück am TSV Sportgelände erwartet, wo sie von der Aktienbrauerei Kaufbeuren mit Getränken und vom SG Weißbach mit regionalem Grillgut verpflegt werden. Auch ein veganes Produkt in Bio-Qualität eines Produzenten aus der Region soll angeboten werden. 


Auf der ganzen Tour herrscht Helmpflicht. Auf der Genussradrunde sind E-Bikes willkommen. Die Rennradrunde ist für E-Bikes nicht geeignet. Moderiert wird der Tag von Lars Peter Schwarz. 

„Auf beiden Runden kann man fabelhaft den Reiz unserer wunderschönen voralpinen Landschaft erleben“, schwärmt Zinnecker. „Ich bin zuversichtlich, dass – wenn das Wetter mitspielt – diesen Reiz auch dieses Jahr wieder viele hundert Radlerinnen und Radler gemeinsam mit dem Rad erkunden möchten.“


Fokus auf Nachhaltigkeit


Im Sinne der Nachhaltigkeit bitten die Veranstalter um An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sowohl in Pfronten-Berg als auch in Weizern bei Hopferau gibt es nahegelegene Bahnhöfe, die sich dafür anbieten. Teilnehmende, die mit dem Auto anreisen, finden unter www.schlosspark.de/abk-radltour weiterführende Informationen zu den Parkmöglichkeiten. Die größten Aufnahmekapazitäten hat das Parkhaus der Firma DMG Mori mit rund 1.000 Plätzen. Die Anfahrt von dort mit dem Rad zum Veranstaltungsgelände wird ausgeschildert.

Ebenfalls aus Nachhaltigkeitsgründen sind die Teilnehmenden in diesem Jahr aufgerufen, ein Radltour-T-Shirt der vergangenen Veranstaltungen aus dem Schrank zu holen und während der Tour zu tragen. Teilnehmende, die kein Radltour-Shirt haben, erhalten leihweise eine Radltour-Leibchen. Diese Leibchen werden nach Absolvieren der Radltour auf dem Veranstaltungsgelände wieder eingesammelt, gereinigt und für zukünftige Veranstaltungen wiederverwendet.


„Mit der Radltour bietet der Landkreis nicht nur ein großartiges Urlaubserlebnis für unsere Gäste, sondern insbesondere auch ein Freizeitangebot für Einheimische“, erläutert Zinnecker. „Sie ist Teil des vielfältigen und federführenden Engagements des Landkreises bei der Freizeitinfrastruktur in den Bereichen Rad und Wandern, die zusammen mit den Gemeinden und Ehrenamtlichen aufgebaut und gepflegt wird.“


Sponsoren spenden einen Euro pro Teilnehmer


Wieder im Programm bei der diesjährigen Radltour ist die Spendenaktion: Für jeden Teilnehmenden wird von den Sponsoren ein Euro an den Allgäuer Hilfsfonds gespendet. Weitere freiwillige Spenden sind willkommen. Die Übergabe des Spendenschecks findet nach der Zielankunft statt.

Die ABK Allgäuer Radltour ist eine der beliebtesten Familienradveranstaltungen in Bayern. Radbegeisterte aus nah und fern können die landschaftlichen Besonderheiten des Ostallgäus genießen. Die Radltour findet 2024 wieder als eine von mehreren Veranstaltungen im Rahmen der Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee statt. Die Teilnahme an der Radltour ist kostenlos.

Änderungen vorbehalten.


Weitere Informationen unter www.schlosspark.de/abk-radltour 

 

Mitteilung vom 07.06.2024

Neuer Integrationslotse für das Ostallgäu

Mit Vijay Karthik Srivatsan als Integrationslotsen hat das Team der Kommunalen Integration im Ostallgäu ein neues Mitglied.

Vijay Srivatsan und Julia Jäkel. Bild: Landkreis Ostallgäu

Vijay Srivatsan und Julia Jäkel. Bild: Landkreis Ostallgäu

Er ist Ansprechpartner für alle Ehrenamtlichen im Landkreis aus dem Bereich Asyl, Migration und Integration. Dabei unterstützt er die Helfenden und ist Schnittstelle zu den hauptamtlich Tätigen.

 

Der Landkreis Ostallgäu nimmt bereits seit der Einführung im Jahr 2018 am Förderprogramm „Integrationslotse“ des Bayrischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration teil. Mit den Fördermitteln finanziert er im Landratsamt eine Anlaufstelle für das Ehrenamt im Bereich der Integration von zugewanderten Menschen. Zu den Angeboten der Anlaufstelle zählen regelmäßige Stammtische für Ehrenamtliche zur Förderung des Austauschs und der Anerkennung, Veranstaltungen wie Fortbildungen, Supervision oder Lesungen für die Zielgruppe sowie die Unterstützung bei der Umsetzung und Finanzierung von Integrationsprojekten vor Ort. Auch die Erstellung und Verteilung des Infobriefs Integration und des Leitfadens „Migration & Integration“ zählen zu den Kernaufgaben. Der Integrationslotse ist zudem für das Dolmetscher-Projekt des Landkreises verantwortlich. Ehrenamtliche im Landkreis haben die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für die Bezahlung von Dolmetschern zu erhalten, wenn dies für die Ausführung des Ehrenamts notwendig ist. Einen Gesamtüberblick über das Angebot der Anlaufstelle bietet die Integreat App des Landkreises unter integreat.app/ostallgaeu im Bereich „Ehrenamt“.

 

Neben Srivatsan steht auch Julia Jäkel in der Doppelfunktion als Integrationslotsin und Integrationsmanagerin seit 2019 als Ansprechpartnerin zur Verfügung. In der Funktion als Integrationsmanagerin bietet sie zusätzlich zu den Angeboten für Ehrenamtliche weitere Projekte direkt für Zugewanderte an. Hierzu zählen die mehrsprachige Integreat App mit Infos über das Ankommen und Leben im Landkreis, ein Willkommenspaket für Neuzugewanderte und verschiedene Seminare für geflüchtete Menschen wie Miet- oder Fahrrad-Kurse.

 

Alle Angebote der Integrationsstelle sind in der Integreat App im Bereich „Kommunale Integration“ und im Integrationsportal unter www.ostallgaeu.de/integration zu finden. Erreichbar ist das Team per E-Mail unter integration(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-794/-194.

 

Mitteilung vom 05.06.2024

Geförderte Projekte stärken regionale Bio-Land- und Lebensmittelwirtschaft

Im Rahmen ihrer Förderung von Kleinprojekten hat die Öko-Modellregion Ostallgäu aus 15 förderfähigen Anträgen neun Projekte für eine Unterstützung ausgewählt.

Bildquelle: Daniel Delang / Öko-Modellregion Ostallgäu

Bildquelle: Daniel Delang / Öko-Modellregion Ostallgäu

„Die Projekte schließen Lücken in der Verarbeitung von Bio-Produkten und ermöglichen es dadurch, die Verfügbarkeit von regionalen Bio-Lebensmitteln weiter zu verbessern“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an unserem Förderprogramm auch im zweiten Jahr sehr groß ist. Wir können die Fördersumme somit wieder komplett ausschöpfen.“ 

 

Durch die Kleinprojekte werden Bio-Betriebe unterstützt, die ihre Direktvermarktung auf- und ausbauen und so eine höhere Wertschöpfung generieren wollen – zum Beispiel durch Warenautomaten, Verkaufshäuschen oder Kühlanhänger. Eine Eiersortiermaschine und Geräte zur Herstellung von Essig und Öl aus Obst und Nüssen von Streuwiesen wurden ebenfalls gefördert. Auch eine ressourcenschonende Bewässerungsanlage im Bio-Gemüseanbau und eine bodenschonende Sämaschine wurden für die Förderung ausgewählt. „Die Kleinprojekte zeigen, wie vielfältig und innovativ die Bio-Landwirtschaft in unserer Region ist“, sagt Zinnecker weiter.

 

Die Mittel für die Förderung kommen zu 90 Prozent aus dem Landesprogramm BioRegio 2030 – der Landkreis als Träger der Öko-Modellregion trägt die restlichen zehn Prozent. Ausgewählt wurden die Projekte anhand von definierten Kriterien durch ein Entscheidungsgremium, das sich aus Bio-Erzeugern, Bio-Verarbeitern und kommunalen Vertretern zusammensetzt. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Projekte bis Ende September 2024 umgesetzt sein müssen. „Die Vielfalt an regionalen Bio-Produkten wie Bio-Rindfleisch, Bio-Ziegenmilchprodukte und -Fleisch im Landkreis wird unter anderem durch das Förderprogramm der Öko-Modellregion immer größer“, resümiert Lisa Mader von der Öko-Modellregion.

 

Ansprechperson für die Förderung:

Öko-Modellregion Ostallgäu

Lisa Mader (lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 911-453)

 

Mitteilung vom 05.06.2024

Hochwasserhilfen des Freistaats beim Landratsamt beantragen

Zur Unterstützung von Hochwasser-Geschädigten stellt der Freistaat Bayern im Rahmen einer Soforthilfeaktion finanzielle Hilfen zur Verfügung.

Bild: Pixabay/Ylloh

Die Hilfen können beim Landratsamt Ostallgäu beantragt werden. „Wir haben im Landratsamt bereits ein Team zusammengestellt, das die Anträge schnellstmöglich bearbeiten wird. Von unserer Seite aus können die Geschädigten damit zügig mit einer ersten Unterstützung rechnen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. 

 

Als erste rasche finanzielle Unterstützung für Privathaushalte und nicht gewerbliche Vermieter sind die Soforthilfen „Haushalt/Hausrat“ und „Ölschäden an Gebäuden“ nach Maßgabe der Soforthilferichtlinie vorgesehen.

 

Geschädigte im Landkreis Ostallgäu können die Hilfen beantragen beim

 

Landratsamt Ostallgäu

SG 11 Soforthilfe

Schwabenstraße 11

87616 Marktoberdorf

 

Die Anträge können ausgedruckt und unterschrieben entweder direkt im Landratsamt abgegeben oder postalisch eingereicht beziehungsweise eingescannt per E-Mail an sicherheit.ordnung@lra-oal.bayern.de geschickt werden. Den Anträgen soll eine Kopie des Personalausweises beigelegt werden.

 

Die Antragsformulare und weitere Informationen zur Soforthilfeaktion sind im Internet zur finden unter der Adresse www.landkreis-ostallgaeu.de/hochwasser-soforthilfe. Als Ansprechpartner im Landratsamt stehen zur Verfügung: David Moser (Tel.: 08342 911-355) und Denis Löhrmann (Tel.: 08342 911-394).

 

Mitteilung vom 05.06.2024

Letzte Vorbereitungen zur Europawahl im Wahlkreis Ostallgäu

Im Büro des Kreiswahlleiters laufen derzeit die letzten organisatorischen Vorbereitungen zur Durchführung der Europawahl am Sonntag, 9. Juni 2024.

Erstmals zur Wahl 2024 wird das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt.

 

Im Wahlkreis Ostallgäu sind damit rund 117.000 Bürgerinnen und Bürger stimmberechtigt. Das sind elf Prozent mehr als bei der Europawahl 2019. In den 45 Gemeinden des Landkreises Ostallgäu wurden 215 Wahlbezirke gebildet – 25 mehr als bei der Europawahl 2019. Davon sind 125 allgemeine Wahlbezirke (Urnenwahl) und 90 Briefwahlbezirke.

 

Am Wahlsonntag werden die Stimmen der Urnen- wie auch der Briefwähler ab 18 Uhr ausgezählt. Die Wahldaten laufen dann zentral in der Kreiswahlleitung im Landratsamt zusammen. In Ergänzung zur Presseberichterstattung und den Seiten des Bayerischen Landesamts für Statistik auf www.europawahl2024.bayern.de wird auch das Landratsamt Ostallgäu über die ständig aktualisierten Ergebnisse in den einzelnen Gemeinden und im gesamten Wahlkreis Ostallgäu auf der Seite https://wahlen.ostallgaeu.de informieren. 

 

Nach Prüfung der Ergebnisse und Wahlniederschriften durch die Kreiswahlleitung wird der Kreiswahlausschuss am Dienstag, 11. Juni 2024, das endgültige Wahlergebnis für den Wahlkreis Ostallgäu (777) feststellen.

 

Mitteilung vom 03.06.2024

Hochwasser im Ostallgäu

Auch im Ostallgäu haben die Niederschlagsmengen teilweise zu Hochwasser geführt. Betroffen waren vor allem der mittlere und nördliche Landkreis.

Unter anderem kam es zu Überschwemmungen von Straßen und zu Wasser in Gebäuden. Personenschäden wurden keine gemeldet.

 

„Wir haben das große Glück, dass wir nicht ganz so stark betroffen sind wie andere Landkreise im Allgäu und in Bayern“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Das ermöglicht es uns, diesen Regionen helfend zur Seite zu stehen.“ Das Unterallgäu hatte um Unterstützung beim Hochwassereinsatz in Babenhausen gebeten. Nach Rücksprache mit Kreisbrandrat Markus Barnsteiner wurden dafür mehrere Fahrzeuge der Feuerwehren Buchloe, Füssen, Obergünzburg, Marktoberdorf, Unterthingau und Obergermaringen zur Verfügung gestellt. Die Führung der Einheit wurde von Kreisbrandinspektor Martin Singer und Kreisbrandmeister Mike Ledig übernommen.

 

Rund 250 Feuerwehreinsätze im Landkreis

 

Zwischen Freitagnachmittag und Sonntagabend haben die Feuerwehren im Ostallgäu rund 250 Einsätze übernommen. Die sogenannten Abschnittsführungsstellen in Obergünzburg und Buchloe waren in diesem Zeitraum rund 24 Stunden im Einsatz und koordinierten die bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Allgäu gemeldeten Einsatzstellen in den Gemeinden. Insgesamt waren 35 Feuerwehren und rund 800 Feuerwehrdienstleistende beteiligt. 

 

Wetterlage wird weiterhin beobachtet 

 

Aktuell setzt in weiten Teilen des Landkreises wieder Regen ein. Punktuell ist erneut mit Starkregenereignissen zu rechnen. „Wir beobachten die aktuellen Wetter- und Hochwasserprognosen sehr genau und in enger Abstimmung mit der ILS Allgäu, damit wir auf Lageänderungen kurzfristig reagieren können“, sagt Zinnecker.

 

Weitere Hochwasserinformationen liefern die Internetseiten des Deutschen Wetterdienstes (https://dwd.de), des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (https://hnd.bayern.de) oder Warnapps wie NINA.

 

Mitteilung vom 02.06.2024

Straßenbauarbeiten in Aitrang: Thingauer Straße zeitweise gesperrt

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt.

Wegen Straßenbauarbeiten ist die Thingauer Straße in Aitrang von Mittwoch, 5. Juni 2024, bis voraussichtlich Freitag, 7. Juni 2024, auf einem Teilstück für den Gesamtverkehr gesperrt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird die Fahrbahndecke zwischen der Mühlbachbrücke und der Einmündung zur Lindenstraße auf rund 110 Metern erneuert. 

 

Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt für den Verkehr bis 16 Tonnen Gesamtgewicht über die Elbseestraße. Der Schwerverkehr mit über 16 Tonnen Gesamtgewicht wird ab Aitrang über die OAL 5 (Ruderatshofen), die OAL7 (Oberbeuren, Kaufbeuren), die Staatsstraße 2055 (Friesenried), die OAL 3 (Wenglingen) nach Aitrang und umgekehrt geleitet. 

 

Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 24.05.2024

Gemeinden erhalten Zuschüsse zum Straßenunterhalt

Knapp 2,5 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln kann das Landratsamt auch in diesem Jahr zur Unterhaltung der Gemeindestraßen verteilen.

Begünstigt werden können diejenigen Gemeinden, die nicht am örtlichen Aufkommen der Kraftfahrzeugsteuer beteiligt sind.

 

Die pauschalen Zuweisungen an die Gemeinden beruhen auf der Länge der vorhandenen Gemein-destraßen. Sie wurden zum 01.01.2015 unter Berücksichtigung der eingetretenen Veränderungen in den Gemeindestraßenlängen fortgeschrieben und dienen auch als Grundlage der Festbeträge für 2024. Die Mittel sind in erster Linie für den ordnungsgemäßen Unterhalt der Straßen bestimmt, den die Gemeinden in ihrer Eigenschaft als Straßenbaulastträger gewährleisten müssen.

 

Zuweisungen wurden im Einzelnen an folgende Kommunen geleistet:

 

 

Gemeinde

 
 

Zuschuss 2024

 
 

Aitrang

 
 

52.800 €

 
 

Baisweil

 
 

28.100 €

 
 

Bidingen

 
 

50.500 €

 
 

Biessenhofen

 
 

59.800 €

 
 

Buchloe

 
 

139.200 €

 
 

Eggenthal

 
 

47.500 €

 
 

Eisenberg

 
 

41.600 €

 
 

Friesenried

 
 

32.000 €

 
 

Germaringen

 
 

63.900 €

 
 

Görisried

 
 

30.200 €

 
 

Günzach

 
 

44.000 €

 
 

Halblech

 
 

73.900 €

 
 

Hopferau

 
 

44.500 €

 
 

Irsee

 
 

31.000 €

 
 

Jengen

 
 

54.400 €

 
 

Kaltental

 
 

28.500 €

 
 

Kraftisried

 
 

28.300 €

 
 

Lamerdingen

 
 

47.000 €

 
 

Lechbruck am See

 
 

38.700 €

 
 

Lengenwang

 
 

31.000 €

 
 

Marktoberdorf

 
 

258.100 €

 
 

Mauerstetten

 
 

44.000 €

 
 

Nesselwang

 
 

74.000 €

 
 

Obergünzburg

 
 

114.200 €

 
 

Oberostendorf

 
 

41.500 €

 
 

Osterzell

 
 

11.400 €

 
 

Pforzen

 
 

33.900 €

 
 

Pfronten

 
 

104.900 €

 
 

Rettenbach a.A.

 
 

28.300 €

 
 

Rieden

 
 

16.200 €

 
 

Rieden a. F.

 
 

32.100 €

 
 

Ronsberg

 
 

50.900 €

 
 

Roßhaupten

 
 

59.800 €

 
 

Rückholz

 
 

57.100 €

 
 

Ruderatshofen

 
 

26.500 €

 
 

Schwangau

 
 

70.900 €

 
 

Seeg

 
 

119.600 €

 
 

Stötten a. A.

 
 

71.100 €

 
 

Stöttwang

 
 

21.000 €

 
 

Unterthingau

 
 

84.600 €

 
 

Untrasried

 
 

65.100 €

 
 

Waal

 
 

66.600 €

 
 

Wald

 
 

26.200 €

 
 

Westendorf

 
 

31.100 €

 
 

Gesamt

 
 

2.476.000 €

 
Mitteilung vom 24.05.2024

Beginn der wöchentlichen Biomüllabfuhr

Ab 3. Juni 2024 werden Biotonnen wieder jede Woche geleert. Die zusätzlichen Leerungen dauern voraussichtlich bis 27. September.

Die Abholung der Bioabfälle im Wochenturnus soll dazu beitragen, dass auch bei sommerlichen Temperaturen möglichst wenige Gerüche und Maden entstehen. Trotzdem sollten organische Abfälle so trocken wie möglich und in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt in die Tonne gegeben werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft empfiehlt außerdem, der braunen Tonne einen schattigen Platz zu geben und ihren Rand sauber zu halten.

 

Mitteilung vom 23.05.2024

Sicherheitsgespräch im Landratsamt: Aufklärungsquote gesteigert

Landrätin Zinnecker ist mit Polizeipräsidentin Claudia Strößner und zum jährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt Ostallgäu zusammengekommen.

Die Teilnehmenden des Sicherheitsgespräch. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Die Teilnehmenden des Sicherheitsgespräch. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Sicherheitsgespräche sind ein regelmäßiges Zusammenkommen der Sicherheitsbehörden, um sich gemeinsam ein Bild über die Kriminalitätsentwicklung zu machen, mögliche gemeinsame Strategien dagegen zu entwickeln und aktuelle Problemstellungen zu erörtern.

 

Neben den beiden Behördenleiterinnen nahmen auch die Leiterinnen und Leiter der Polizeiinspektionen aus Buchloe, Füssen, Kaufbeuren, Marktoberdorf und Pfronten, sowie der Kriminalpolizei aus Kempten und Kaufbeuren teil.  Seitens des Landratsamtes waren die zuständigen Abteilungs- und Sachgebietsleitungen der Kommunalverwaltung zum Informations- und Erfahrungsaustausch eingeladen.

 

Landrätin Zinnecker dankte der Polizeipräsidentin für das jährliche Zusammenkommen und die enge Kooperation zwischen den Sicherheitsbehörden. Die Behördenleiterinnen unterstrichen die Bedeutung des jährlichen Sicherheitsgespräches.

 

Bevor das Zahlenwerk und die Statistiken des Jahres 2023 im Detail beleuchtet wurden, stellte Frau Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner fest, dass man im Landkreis Ostallgäu in einer sehr sicheren Region lebt. 

 

Die ohnehin sehr hohe Aufklärungsquote von 77.4 % aus dem Jahre 2022 konnte im Jahr 2023 auf 78,8 % gesteigert werden. Dies stellt einen hervorragenden Wert da und spricht für die geleistete Arbeit der Sicherheitsbehörden in der Region. Um den guten Wert zu verdeutlichen: das gesamtbayerische Niveau liegt bei 68,7 % und das im Bundesgebiet unter 60 %. Die absoluten Fallzahlen im Landkreis Ostallgäu stiegen um 84 Taten auf 4.404 polizeilich erfassten Straftaten an. Die Häufigkeitszahl, welche das objektive Sicherheitsgefühl abbildet, liegt mit 2.961 auf einem niedrigen Niveau. Die sogenannte Häufigkeitszahl beschreibt das Verhältnis der bekannt gewordenen Straftaten pro hunderttausend Einwohnern. 

 

Die vorliegenden Verkehrsstatistiken zeigten, dass sich im Jahr 2023 insgesamt 3.956 Verkehrsunfälle ereigneten. Dies entspricht einem Anstieg von 7,68 % gegenüber dem Vorjahr. Leider stieg auch die Zahl der Verkehrstoten von acht im Jahr 2022 auf zwölf im Jahr 2023. Hier war man sich einig, über Ursachenforschung und Prävention eine positive Veränderung herbeizuführen.  

 

Ein weiteres Thema im Sicherheitsgespräch waren die Umsetzung des inzwischen in Kraft getretenen Konsumcannabisgesetzes. Hier ist in einigen Bereichen die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden gefragt und erforderlich. Die Umsetzung des Gesetzes, gerade im Bereich der Verkehrssicherheit, ist auch für die Polizei eine neue Herausforderung.  

 

Auch die Unterbringungen von Geflüchteten Personen wurde thematisiert. Hier war man sich einig, dass zu große Sammelunterkünfte nicht zielführend und eher kriminalitätsfördernd sind.  

 

Zum Abschluss bedankten sich die Behördenleiterinnen für den offenen Austausch und betonten die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt Ostallgäu und der Polizei. 

 

Mitteilung vom 22.05.2024

Jugendamt veröffentlicht Sozialraumanalyse

Die Sozialraumanalyse verfolgt das Ziel, Lebenslagen abzubilden und daraus Folgerungen für die weitere Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe abzuleiten.

Bild: istockphoto

Bild: istockphoto

Vor rund 20 Jahren hat das Jugendamt Ostallgäu gemeinsam mit dem Sozialplanungsinstitut SAGS aus Augsburg begonnen, verschiedene sozialräumliche Belastungsfaktoren in einem standardisierten Verfahren zu betrachten und regelmäßig fortzuschreiben. In der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses konnte somit bereits die 5. Analyse vorgestellt werden. Im Fokus stehen dabei verschiedene Kennzahlen, wie die Inanspruchnahme von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, die Jugendkriminalität, die Anzahl der von Scheidung betroffenen Minderjährigen, die Anzahl der alleinerzogenen Minderjährigen, die Anzahl der Menschen im SGB-II oder SGB III-Bezug, sowie allgemeine Zahlen zur Einkommenssituation der Haushalte im Landkreis. Grob skizziert, verfolgt die Sozialraumanalyse das Ziel, Lebenslagen abzubilden und daraus Folgerungen für die weitere Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe und der Familien im Landkreis abzuleiten. 

 

Der Landkreis Ostallgäu erreichte im Betrachtungszeitraum 2020-2022 einen Gesamtindex-Wert von 75,3. Dies entspricht einem sehr guten Wert. Das Ostallgäu hat damit rein rechnerisch eine deutlich niedrigere Belastung als Bayern mit einem Wert von 100. Zudem konnte eine leichte Verbesserung im Vergleich zur letzten Fortschreibung aus dem Jahr 2019 mit einem Wert von 76,9 erzielt werden. Ein wichtiges Merkmal der Sozialraumanalyse ist die Ausweisung der Kennzahlen auf kleinräumiger Ebene der 45 Landkreis-Kommunen. Neben dem bayerischen Vergleich können somit auch kommunale Vergleiche ermöglicht werden. Die Sozialraumanalyse stellt damit eine wichtige Datengrundlage dar, um Veränderungen aufzuzeigen, Handlungsbedarfe zu verdeutlichen und Strukturen zu gestalten. 

 

Der vollständige Bericht der Sozialraumanalyse steht dauerhaft unter der Rubrik Veröffentlichungen zur Verfügung und kann hier heruntergeladen werden. 

 

Mitteilung vom 16.05.2024

Interessierte Betriebe für Allgäuer Genusstage gesucht

Vom 23. September bis 6. Oktober finden im Ostallgäu und Unterallgäu sowie in Kaufbeuren und Memmingen wieder die Allgäuer Genusstage statt.

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Landkreis Unterallgäu/Louis Zuchtriegel

Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Landkreis Unterallgäu/Louis Zuchtriegel

Landwirte, Verarbeiter und Gastronomen, die ihre Lebensmittel und Gerichte dort präsentieren möchten, können sich noch bis zum 7. Juni bei den Regionalmanagements der Landkreise melden. Ziel der Genusstage ist es, die heimische Landwirtschaft und regionale Wertschöpfungsketten im Lebensmittelbereich zu stärken. 

 

Gäste der teilnehmenden Wirtschaften können sich auf traditionelle Gerichte und neue Interpretationen freuen. Dabei erfahren sie direkt auf der Speisekarte, von welchen lokalen Produzenten die Lebensmittel stammen. Neben den kulinarischen Erlebnissen bieten die Genusstage bei Veranstaltungen wie Hofbesichtigungen und Betriebsführungen auch Einblicke in die Herstellung und Verarbeitung der Produkte.

 

Ansprechpartnerinnen für interessierte Betriebe sind beim Landkreis Ostallgäu Johanna Schäffler (Telefon: 08342 911-353, E-Mail: johanna.schaeffler(at)lra-oal.bayern.de) und beim Landkreis Unterallgäu Florentien Waldmann (Telefon: 08261 995-644, E-Mail: regionalentwicklung(at)lra.unterallgaeu.de). Weitere Informationen gibt es unter www.allgaeuer-genusstage.de

 

Mitteilung vom 15.05.2024

Pfingstwoche: Müllabfuhr kommt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Montag, 20. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen im Landkreis Ostallgäu.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

 

 
 

 

 
 

Montag

 
 

20.05.2024

 
 

verlegt auf

 
 

Dienstag

 
 

21.05.2024

 
 

Dienstag

 
 

21.05.2024

 
 

verlegt auf

 
 

Mittwoch

 
 

22.05.2024

 
 

Mittwoch

 
 

22.05.2024

 
 

verlegt auf

 
 

Donnerstag

 
 

23.05.2024

 
 

Donnerstag

 
 

23.05.2024

 
 

verlegt auf

 
 

Freitag

 
 

24.05.2024

 
 

Freitag

 
 

24.05.2024

 
 

verlegt auf

 
 

Samstag

 
 

25.05.2024

 
Mitteilung vom 14.05.2024

LEADER-Förderung: 10 Jahre bergaufland Ostallgäu e. V.

Der Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu „bergaufland“ hat auf seiner elften Mitgliederversammlung sein zehnjähriges Bestehen gefeiert.

Auch der Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung und der Jubiläumsfeier, die VerpackereiGö – Kunstraum in Görisried, wurde während des zehnjährigen Bestehens des Bergaufland Ostallgäu e. V. über LEADER gefördert. Bild: Bergaufland Ostallgäu e. V.

Auch der Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung und der Jubiläumsfeier, die VerpackereiGö – Kunstraum in Görisried, wurde während des zehnjährigen Bestehens des Bergaufland Ostallgäu e. V. über LEADER gefördert. Bild: Bergaufland Ostallgäu e. V.

„Der Verein bergaufland hat in den vergangenen zehn Jahren einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung des Ostallgäus geleistet“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Er hat zahlreiche Projekte im ganzen Landkreis und darüber hinaus auf den Weg gebracht, von denen noch Generationen profitieren werden.“

 

Seit der Gründung des Vereins wurden LEADER-Fördermittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro in der Region ermöglicht. Insgesamt wurden 37 Projekte unterstützt – davon 24 im Ostallgäu und 13 gemeinsam mit benachbarten Partnern. Zu den umgesetzten Projekten gehören zum Beispiel die DenkStätte in Obergünzburg, der Skate- und Bikepark in Füssen, die Umsetzung des Ostallgäuer Demenzkonzeptes, der Dorfladen Waal, Wiese x 16 – Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen, die Inklusive Küche in Füssen sowie die Stärkung regionaler Identität und Tourismusakzeptanz im Erlebnisraum Schlosspark, das Burgenmuseum in Eisenberg mit der Weiterentwicklung der Burgenregion Allgäu, Dorfkerne – Dorfränder, Schlachtung mit Achtung sowie das eigene Projekt des Vereins „Unterstützung Bürgerengagement“. 

 

Der bergaufland Ostallgäu e. V. ist Träger der Entwicklungsstrategie für die Region. Deren Zweck ist eine nachhaltige Entwicklung des Ostallgäu durch die Bezuschussung von Projekten über das Förderprogramm LEADER. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten.

 

Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem auf die Ereignisse und Aktivitäten im vergangenen Jahr zurückgeblickt. Es wurde ein aktueller Stand der Umsetzung der Entwicklungsstrategie 2023 – 2027 gegeben und ein Beschluss zum eigenen Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ gefasst. Darüber hinaus wurde über die Kassenprüfung für das Jahr 2023 berichtet.

 

Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am AELF Kempten, informierte zudem über den aktuellen Stand von LEADER und gratulierte dem Verein zum Jubiläum. „Dank Ihnen ist LEADER im Ostallgäu bestens etabliert und steht beispielhaft dafür, welch breite und lohnenswerte Wirkungen bürgerschaftliches Engagement vor Ort haben kann“, sagte Hämmerle an die Mitglieder des Vereins gerichtet.

 

Mitteilung vom 14.05.2024

Tiroler Landtagspräsidentin zum Mobilitätsdialog im Landratsamt

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich mit der Tiroler Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann zur grenzüberschreitenden Mobilität ausgetauscht.

Auf dem Bild: Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Tirols Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann.

Auf dem Bild: Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Tirols Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann.

Insbesondere ging es darum, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zwischen dem Ostallgäu und dem Außerfern weiter zu verbessern. „Der grenzüberschreitende ÖPNV muss genauso normal werden wie der Binnenverkehr“, sagte Zinnecker. 

 

Man habe mit dem Ringbus durch die Ammergauer Alpen und dem Bergbus zwar bereits neue grenzüberschreitende Angebote geschaffen, „was wir aber zusätzlich zu diesen zeitlich begrenzten Wochenend- und Feiertagsangeboten brauchen, sind weitere ganzjährige Optimierungen im Regel-ÖPNV“, so Zinnecker. Laut einem Positionspapier des Landkreises könnten das zum Beispiel Regelungen zur gegenseitigen Gästekartenanerkennung oder die Möglichkeit, grenzüberschreitende Fahrkarten kaufen zu können, sein. Zur Klärung der Frage, ob und welche zusätzlichen Verbindungen nötig seien, brauche es zunächst eine verbesserte Datenlage. Die Punkte sollen nun in einer Arbeitsgruppe zwischen Landkreis und dem Verkehrsverbund Tirol weiterverfolgt werden.

 

Durch das Laden dieser Ressource wird eine Verbindung zu externen Servern hergestellt, die evtl. Cookies und andere Tracking-Technologien verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

YouTube-Videos laden