Aktuelles

Mitteilung vom 23.03.2017

Große Feierstunde: Landkreis sagt mit EhrenamtsKarte Dankeschön

Mit einer großen Feierstunde hat sich der Landkreis Ostallgäu bei seinen Ehrenamtlichen bedankt.

Stellvertretend für alle Freiwilligen im Ostallgäu erhielten rund 540 Ehrenamtliche die EhrenamtsKarte des Landkreises. „Es ist für uns eine absolute Herzensangelegenheit, Ihnen allen ein ganz großes Dankeschön auszusprechen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

Rund 450 Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer waren ins Modeon gekommen, um gemeinsam mit dem Landkreis das Ehrenamt hochleben zu lassen. Das Ostallgäu sei „eine Bastion des Ehrenamts“, sagte Zinnecker in ihrer Begrüßung. Fast jede zweite im Landkreis sei freiwillig engagiert. Zinnecker: „Mit der EhrenamtsKarte wollen wir Ihre großen Leistungen anerkennen.“ 33 kostenfreie Erlebnisse umfasst die EhrenamtsKarte – darunter Eintritte in zahlreiche Museen und Freizeiteinrichtungen, beispielsweise den Waldseilgarten Höllenschlucht, die Sommerrodelbahn an der Alpspitze, die Bergbahnen. Auch das ÖPNV-Familienticket oder zwei besondere Veranstaltungen für die Inhaber sind inbegriffen.

 

„Ziele nie aus den Augen verlieren“

 

Gekonnt und sehr unterhaltsam führte Bayern1-Moderatorin Ulla Müller gemeinsam mit ihrem Kompagnon „Hausmeister Bürschtner“ durch das Programm. Monika Steinacher aus Hopferau, Vorsitzen-de des Blumenvereins Hopferau, sagte: „Die Veranstaltung war sehr kurzweilig und hat mir gut gefallen. Diese Verleihungsveranstaltung versüßt mir die letzten Vorstandsjahre und ist eine schöne Anerkennung.“ Felix Brunner rührte mit seinem Motivationsvortrag viele im Publikum. Brunner war aktiver Bergsportler und bei der Bergwacht – 2009 verunglückte er schwer am Berg, lag acht Monate im Koma und 13 Monate auf der Intensivstation. Aufgeben kam für ihn aber nie in Frage. 2013 schaffte es der heute 26-Jährige als erster Handbikefahrer die Alpen zu überqueren. Brunner: „Im Scheitern liegt immer auch eine große Chance, man darf nur seine Ziele nie aus den Augen verlieren.“

 

Fünf Ehrenamtliche bekamen ihre Karten exemplarisch von Landrätin Zinnecker auf der Bühne verliehen und dabei auch die Gelegenheit, von der ganzen Bandbreite des Ehrenamts und ihrer persönlichen Motivation zu berichten. „Ehrenamt macht Gänsehaut“, sagte Gerhard Seitz, Übungs- und Abteilungsleiter Leichtathletik beim VfL Buchloe. Nach der offiziellen Feierstunde, die das „Harald Rüschenbaum Trio“ musikalisch begleitete, wurden im Foyer die EhrenamtsKarten von den jeweiligen Heimat-Bürgermeistern der Ehrenamtlichen verliehen. Ludwig Meggle vom Veteranen- und Soldaten-verein Leuterschach und Pfleger der städtischen Magnus-Kirche fasste zusammen: „Mir hat die Verleihung sehr gut gefallen. Das Programm war aufgelockert und unterhaltsam. Und der Hausmeister Bürschtner hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.“

 

Mehr unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de

 

 

Mitteilung vom 23.03.2017

Baukulturgemeinde-Preis 2016: Ausstellung im Landratsamt

Mit Mauerstetten und Irsee haben zwei Ostallgäuer Gemeinden im vergangenen Jahr Auszeichnungen beim „LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2016“ erhalten.

Nun kommt die den Preis begleitende Wanderausstellung „Baukultur gewinnt!“ ins Landratsamt Ostallgäu nach Marktoberdorf. Von Freitag, 31. März, bis Donnerstag, 13. April, ist die Ausstellung im Foyer des Landratsamtes zu sehen. Sie zeigt Beispiele und Vorbilder, wie Baukultur heute aussehen kann. Bauen ist Ausdruck der menschlichen Kultur, steht aber gerade im ländlichen Bereich vor großen Herausforderungen. Der „Baukulturgemeinde-Preis“ zeigt auf, wie sich Gemeinden im Allgäu und in Österreich auf ihren Weg in die bauliche Zukunft gemacht haben und stellt die Preisträger 2016 vor. Initiiert wurde die Ausstellung von LandLuft, einem Verein zur Förderung von Baukultur im ländlichen Raum, und dem „architekturforum allgäu“.

 

Blick nach Vorarlberg

 

Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnet die Ausstellung am Freitag, 31. März, um 14 Uhr im Saal
Ostallgäu. Der Vorarlberger Experte Markus Berchtold-Domig wagt in seinem Vortrag zum Thema „Intensivierung der Nutzung alter Bausubstanz – Arbeiten an den Wurzeln unserer Kulturlandschaft“ einen Blick über den Zaun. Anschließend führt Franz G. Schröck vom „architekturforum allgäu“ durch die Ausstellung. Am 5. und 12. April bieten Schröck und Kreisbaumeister Anton Hohenadl (jeweils um 17.30 Uhr) für die Öffentlichkeit Führungen durch die Ausstellung an. Zu allen Terminen ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Mitteilung vom 23.03.2017

Baum- und Strauchschnitt einfach von zu Hause abholen lassen

Das Frühjahr ist die Zeit, in der viele Gartenbesitzer ihre Bäume und Sträucher schneiden.

Wer die abgeschnittenen Äste bequem von zu Hause abholen lassen möchte, kann an der mobilen Grüngutsammlung des Landkreises teilnehmen. Die Anmeldung ist noch bis zum 7. April möglich.

Die Gebühr für die Abholung beträgt 15 Euro. Sie ist mit dem Erwerb einer sogenannten Grünen Karte zu bezahlen. Die Karte ist im Bürgerservice des Landratsamtes und in allen Gemeindeverwaltungen erhältlich. Abgeholt werden holzige Gartenabfälle, also Äste von Sträuchern, Bäumen und Büschen. Nicht abgeholt werden Grasschnitt, Laub, pflanzliche Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft sowie sonstige nicht holzige Gartenabfälle. Der zur Abholung bereitgestellte Baum- und Strauchschnitt muss mit einem Naturstrick gebündelt und am Abholtag auf dem Grundstück in der Nähe der Straße bereitgestellt werden.

 

Maximal 25 Kilogramm

 

Kunststoffstricke dürfen nicht verwendet werden, da sie die Verwertung des Grüngutes beeinträchtigen. Öffentliche Gehwege und Straßen müssen frei bleiben. Das Astmaterial darf maximal acht Zentimeter dick und anderthalb Meter lang sein. Die Bündel dürfen nicht schwerer als 25 Kilogramm sein. Das mit der Abholung beauftragte Unternehmen teilt jedem Antragsteller den genauen Abholtermin etwa eine Woche vorher schriftlich mit.

Die nächste Abholaktion für Baum- und Strauchschnitt findet im Herbst statt. Über den Ter-min wird rechtzeitig informiert.

Mitteilung vom 23.03.2017

Bildung mitgestalten! Zweite Ostallgäuer Bildungskonferenz am 29. März

Die Bildungsregion Ostallgäu veranstaltet am Mittwoch, 29. März, die zweite große Bildungskonferenz.

Anknüpfend an die vorige Bildungskonferenz werden die bisher entstandenen Projekte vorgestellt und wichtige Fragen für die weitere Arbeit in Workshops diskutiert. Erstmals fließen hierbei statistische Daten aus dem Bildungsmonitoring ein.

 

Wie können neuzugewanderte Eltern ihre Kinder auf dem Bildungsweg begleiten? Wie können neuzugewanderte Jugendliche und Erwachsene bei der Integration in das deutsche Wertesystem über Bildung unterstützt werden? Wie sollen Praktika in Schule und Betrieb gestaltet werden und welche sozialen Kompetenzen brauchen Auszubildende? Um diese und weitere Themen geht es bei der zweiten Bildungskonferenz der Bildungsregion Ostallgäu, die am 29. März ab 17 Uhr im Saal Ostallgäu im Landratsamt in Marktoberdorf stattfindet. Alle an Bildung Interessierten sind eingeladen mitzudiskutieren, Impulse zu setzen und Kontakte zu knüpfen.

 

Bildungsmonitoring beobachtet die Bildungslandschaft

 

Durch die Ideen der ersten Bildungskonferenz sind viele Projekte entstanden. Diese werden vorgestellt und in zwei Workshops zu den Themen „Bildung für Neuzugewanderte“ und „Berufsorientierung“ weitere Impulse gesammelt. Zum ersten Mal werden dafür Daten des Bildungsmonitoring genutzt. Das Bildungsmonitoring beobachtet die Bildungslandschaft anhand von statistischen Daten, bereitet diese auf, präsentiert und erklärt sie.

 

Die Bildungskonferenz ist eine jährliche Veranstaltung der Bildungsregion Ostallgäu und wird organisiert vom kommunalen Bildungsmanagement des Landkreises Ostallgäu. Das kommunale Bildungsmanagement wird im Rahmen des Förderprogramms „Bildung integriert“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mitfinanziert.

 

Mehr unter www.bildung-ostallgaeu.de

Mitteilung vom 16.03.2017

Stallpflicht im Landkreis Ostallgäu aufgehoben

Mit sofortiger Wirkung hebt das Landratsamt die im November erlassene Stallpflicht für Geflügel sowie das Verbot von Geflügelmärkten und -ausstellungen auf.

Wegen der nachgewiesenen Ausbrüche der Vogelgrippe bei Wildvögeln und auch in Hausgeflügelbeständen in ganz Bayern, wurde auch im Landkreis Ostallgäu im Herbst 2016 als Schutzmaßnahme eine Stallpflicht für Hausgeflügel und das Verbot von Geflügelmärkten und -ausstellungen durch das Landratsamt angeordnet.
 
Großes Verständnis gezeigt
 
Die aktuell für Bayern vorliegenden Zahlen zur Untersuchung von Wildvögeln weisen auf ein rückläufiges Vogelgrippe-Geschehen hin. Beim Hausgeflügel wurden in den vergangenen Wochen keine neuen Fälle nachgewiesen. Im Landkreis Ostallgäu wurde nur in einem einzigen Fall, bei einem am Schlinger See (Rieden) gefundenen Schwan das hochpathogene Vogelgrippe-Virus H5N8 nachgewiesen. Seit diesem Nachweis im November 2016 waren alle untersuchten Wildvögel im Landkreis frei von der Vogelgrippe.
 
Für die über 1.000 Geflügelhalter und -züchter im Landkreis mit rund 36.000 Tieren, die großes Verständnis gegenüber den Vorsorgemaßnahmen der Veterinärverwaltung gezeigt hatten, bedeutet die Aufhebung der Stallpflicht eine erhebliche Erleichterung. Noch bis zum 20. Mai 2017 gilt weiterhin eine „Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen“, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erlassen hatte. Nach dieser Verordnung müssen auch Geflügelhalter mit nur wenigen Tieren unter anderem die pro Werktag verendeten Tiere in ihrem Bestandsregister erfassen, Ställe gegen unbefugtes Betreten sichern und Transportfahrzeuge nach jedem Transport reinigen.

Mitteilung vom 09.03.2017

Staatliches Schulamt: Elbert und Wittek gehen, Roth kommt

Die beiden Schulamtsdirektoren Marina Elbert und Karl Wittek verlassen das Amt, Andreas Roth wird neuer Schulamtsdirektor.

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Marina Elbert, Karl Wittek, Andreas Roth, Leitender Regierungsschuldirektor Willi Leopold und Schulamtsdirektorin Eva Severa-Saile. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Marina Elbert, Karl Wittek, Andreas Roth, Leitender Regierungsschuldirektor Willi Leopold und Schulamtsdirektorin Eva Severa-Saile. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Bei einer Feier in der Mittelschule Marktoberdorf wurden Wittek und Elbert nun in den Ruhestand verabschiedet und Roth in sein neues Amt eingeführt. In ihren Grußworten betonten die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse als Rechtliche Leiter der staatlichen Schulaufsicht nicht nur die Wichtigkeit der Bildung in Landkreis und Stadt, sondern auch das Wirken von Elbert und Wittek. „Wir verlieren zwei absolute Profis, die Schule von der Pike auf gelernt haben“, sagte Zinnecker. Die beiden hätten „über Jahre Haltung bewiesen und an den richtigen Stellschrauben gedreht“. Willi Leopold sagte als Leitender Regierungsschuldirektor: „Sie waren erfolgreiche Führungspersönlichkeiten im Wandel der Schulaufsicht und hatten immer eine hohe Identifikation mit den beiden Schulamtsbezirken.“
 
Andreas Roth übernimmt
 
Elbert, gebürtige Füssenerin, war 2005 als Nachfolgerin von Anton Kögel ins Staatliche Schulamt nach Marktoberdorf gekommen. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem die Betreuung der Lehramtsanwärter und Seminarrektoren, die Koordination der Lehrerfortbildungen, die Zusammenarbeit mit Kindergärten sowie die Verkehrs- und Sicherheitserziehung. Karl Wittek war seit 2009 Schulamtsdirektor, zuvor 35 Jahre lang Lehrer, kommissarischer Schulleiter und Schulleiter der Teilhauptschule II in Roßhaupten. Von 2003 bis 2009 leitete er die Anton-Sturm-Volksschule in Füssen. Im Schulamt kümmerte er sich acht Jahre lang um Berufsorientierung, die Zusammenarbeit mit Berufsschulen und Berufsberatern, die Förderung ausländischer Schüler sowie um die Mitarbeit in der Bildungsregion.
 
Ein ähnliches Aufgabenfeld wird nun Andreas Roth übernehmen. Roth, der in Mauerstetten lebt und zwei Kinder hat, war nach seinem abgeschlossenen Referendariat ab dem Jahr 2000 an der Mittelschule Germaringen. Dort unterrichtete er Deutsch, Englisch, Erdkunde, Sport und Informatik. Seit 2010 war Roth, der in seiner Freizeit Judotrainer ist, Leiter der Grund- und Mittelschule in Obergünzburg. „Wir dürfen uns auf Ihre Ideen und Qualitäten freuen“, sagte Zinnecker in Richtung Roth und wünschte allen dreien viel Glück für die Zukunft. Leopold gab Roth mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen Besonnenheit, Weitsicht und Durchsetzungsvermögen – aber auch Freude, Erfolg, die nötige Gelassenheit und weiterhin erfolgreiches Arbeiten.“

Mitteilung vom 08.03.2017

„bergaufland“ befürwortet drei Projekte über LEADER

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ macht 170.000 Euro für Blumen, Silphie und mehr Qualität frei.

Bei der vierten Sitzung wurden den Mitgliedern des Entscheidungsgremiums drei weitere Projektideen für das Ostallgäu aus den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz vorgestellt und zum Beschluss vorgeschlagen. Die Mitglieder des Entscheidungsgremiums befürworteten diese Projekte für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. Bei den Vorhaben handelt es sich um das Projekt „Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ sowie die allgäuweiten Kooperationsprojekte „Qualitätssicherung Rad/Wandern Allgäu“ und „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft – mit Durchwachsene Silphie“. Diesen Projekten stehen nun rund 170.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Am Projekt zum Schutz heimischer Blumenwiesen beteiligen sich 16 Modellkommunen im Landkreis. Sie alle wollen öffentliche Flächen gestalten, aber auch langfristig beim Grünflächenmanagement Kosten einsparen.“ Auch das allgäuweite Kooperationsprojekt „Qualitätssicherung Rad/Wandern Allgäu“ sei für das Ostallgäu von großer Bedeutung, um als zertifizierte RadReiseRegion und vielfältige Wanderregion die Standards für Gäste und Einheimische nachhaltig attraktiv zu halten, sagt Zinnecker.

 
Dr. Alois Kling, der Leiter des für die LEADER-Bewilligung zuständigen Amtes für Ernährung, Land-wirtschaft und Forsten (AELF) Kempten, freut sich besonders über das Projekt zum Energiepflanzenanbau: „Die Initiative des Energieteams am AELF Kempten ist auf fruchtbaren Boden gefallen. An acht Standorten im gesamten Allgäu werden Landwirte beim erstmaligen Anbau der Durchwachsenen Silphie unterstützt und die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.“
 
LES 2014 - 2020: Förderung weiterer innovativer Projekte möglich
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 08.03.2017

Gebäudebrüter in Gefahr: Landkreis Ostallgäu startet Aktionen

Mit der Ausstellung „Gemeinsam unter einem Dach“ will der Landkreis Ostallgäu auf die bedrohliche Situation der Gebäudebrüter aufmerksam machen.

Brigitte Kraft vom LBV erklärt Landrätin Zinnecker künstlich geschaffene Nisthilfen für Gebäudebrüter. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Brigitte Kraft vom LBV erklärt Landrätin Zinnecker künstlich geschaffene Nisthilfen für Gebäudebrüter. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

„Wir wollen Bevölkerung und auch Kommunen sensibilisieren, beispielsweise bei energetischen Sanierungen oder Neubauten Rücksicht auf diese uns so vertrauten Vögel zu nehmen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Eröffnung der Ausstellung, die vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) zusammengestellt wurde.
 
Wie der Name schon sagt, benötigen die Gebäudebrüter menschliche Behausungen als Quartier- und Nistplätze. Durch Sanierungen, Gebäudeabbrüche, Flächenversiegelung, Neubauten oder den Verlust von Nahrungshabitaten gehen die Bestände von Schwalbe, Mauersegler, Turmfalke oder Haussperling bedrohlich zurück. Um dem entgegenzuwirken, wird der Landkreis jetzt handeln: Am Landratsamt wurden vor kurzem Nistkästen angebracht. Zudem wird gemeinsam mit dem LBV ein Projekt entwickelt, wie Gebäude des Landkreises mit Nisthilfen ausgestattet werden können. Auch will der Landkreis verstärkt auf Kommunen und Wohnungsbauunternehmen zugehen und erwirken, dass deren Liegenschaften gebäudebrüterfreundlich werden. „Wir wollen aktiv Artenvielfalt erhalten und neuen Lebensraum für diese Vögel schaffen. Tiere wie Schwalben oder Spatzen, die uns Menschen seit Jahrhunderten sehr vertraut sind“, sagte Landrätin Zinnecker.
 
„Mit wenigen Mitteln kann man sehr viel tun“
 
Die nun eröffnete Ausstellung im Landratsamt zeigt nicht nur, welche Vögel überhaupt Gebäudebrüter sind und wie sie leben, sondern auch wie wir Menschen ihnen beispielsweise mit Nistkästen und Vorrichtungen an Häusern helfen können. Die in der Ausstellung vorgestellten „prominenten“ Arten stehen stellvertretend für viele weitere Arten, die sich als sogenannte Kulturfolger (zu denen beispielsweise auch Hausrotschwanz, Dohle und Turmfalke gehören) an die Lebensräume unserer Siedlungen angepasst haben. Brigitte Kraft, Bezirksgeschäftsstellenleiterin des LBV, führte die Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung und ging auf zahlreiche Fragen ein. „Wir hoffen darauf, dass sich möglichst viele Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer diese interessante Ausstellung ansehen und erkennen, dass man mit wenigen Mitteln schon sehr viel für die Gebäudebrüter tun kann“, sagte Zinnecker.
 
Die Wanderausstellung „Gemeinsam unter einem Dach: Menschen, Schwalben, Mauersegler und Haussperling“ ist noch bis Freitag, 24. März, im Foyer des Landratsamtes zu sehen. Mehr unter www.lbv.de. Den Flyer „Bauen und Sanieren im Einklang mit der Natur“ gibt es unter www.ostallgäu.de.

Mitteilung vom 06.03.2017

Demenz geht alle an – DEMENSCH-Ausstellung startet in Pfronten

Der Landkreis Ostallgäu eröffnet zusammen mit dem Demenzhilfeverein NUZ e.V. am 12. März die Wanderausstellung „DEMENSCH“.

Humor kann dabei helfen, einfühlsam mit Demenz und ihren Erscheinungsformen umzugehen. Deshalb eröffnet der Landkreis Ostallgäu zusammen mit den Mitgliedern des ortsansässigen Demenzhilfevereins NUZ e.V. am 12. März die Wanderausstellung „DEMENSCH“. Diese hat zum Ziel für einen menschlichen Umgang mit Demenz zu werben. Die in Pfronten ausgestellten humorvollen Motive des bundesweit bekannten Cartoonisten Peter Gaymann sollen einen wichtigen Beitrag leisten, Bürgerinnen und Bürger mit Demenz und deren Angehörige aus der oftmals erlebten Isolation herauszuholen. Bis zum 7. April werden die Bilder an 41 Ausstellungsorten im Gemeindegebiet zu sehen sein.
 
Humor ist Ausdruck einer Kultur, die Demenz annimmt und sie nicht ausgrenzt. Die unterhaltsamen Bilder von Peter Gaymann sollen die Betrachter auch dazu ermutigen, sich mit der besonderen Situation von Menschen mit Demenz auseinanderzusetzen. Ganz getreu dem Motto des Ostallgäuer Demenzkonzepts „Einfach dazugehören“.
 
DEMENSCH-Ausstellung: Dezentral an 41 Orten in Pfronten
 
Die Bilder sind dezentral an 41 Ausstellungsorten in Pfronten verteilt. Schwerpunkt bildet dabei die Allgäuer Straße in Pfronten-Ried. Dem liegt die Idee zu Grunde, dass die Bürgerinnen und Bürger im Alltag auf die Motive stoßen. Sie sollen dadurch mit dem Thema „Demenz“ in Kontakt und auch ins Gespräch kommen. So werden Hemmschwellen abgebaut, im ganz normalen Alltag über das „Tabu-Thema“ Demenz zu sprechen. Durch die unterschiedlichen Ausstellungsorte der Exponate sollen auch möglichst viele Menschen erreicht werden. Alle 41 Plätze sind in einem Flyer zusammengestellt. Einige der Werke können rund um die Uhr, andere zu den Öffnungszeiten des Ausstellungsortes betrachtet werden.
 
Es gibt auch die Möglichkeit ausgewählte Bilder im Rahmen eines geführten Spazierganges zu besichtigen. Der Demenzbeauftrage für den Landkreis, Stephan Vogt, bietet am 22. März um 16 Uhr sowie am 7. April um 14.30 Uhr Führungen an. In diesem Rahmen wird Vogt die Motive erläutern und in einer ungezwungenen Atmosphäre in den Austausch mit den Interessierten gehen. Jeweiliger Startpunkt ist das Rathaus in Pfronten.
 
Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung findet am 12. März um 19 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Auferstehungskirche in Pfronten statt. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.sozialportal-ostallgaeu.de.

Mitteilung vom 06.03.2017

Königlich und kostenlos surfen: königsWLAN wird auf ITB vorgestellt

Ihr neues Angebot „königsWLAN“ präsentiert die KönigsCard GmbH auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB 2017 in Berlin.

Die KönigsCard ist dabei für Touristen der Schlüssel zum World Wide Web: Einmal mit der Karte einloggen und für die Zeit des Aufenthalts in der KönigsCard-Region Allgäu, Tirol und Oberbayern gratis surfen.
 
Auf kostenloses Internet muss im Urlaub künftig kein KönigsCard-Inhaber verzichten: In Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmen „hotsplots GmbH“ hat die KönigsCard GmbH das Angebot entwickelt, dessen Grundstein das im Juni 2015 vom Tourismusverband Ostallgäu vorgestellte „allgäuWLAN“ ist. „Mit dem allgäuWLAN haben wir gute Erfahrungen gemacht, weshalb das Angebot auch ausgebaut wird“, sagt KönigsCard-Geschäftsführer Oliver Bernhart.
 
Veranstaltungen, Wetterbericht und Freizeittipps
 
Das „königsWLAN“, das sich verbindet, sobald der Nutzer in die Reichweite eines entsprechenden Hotspots kommt, bietet neben dem kostenlosen Surfen im Internet auch weitere Gratis-Services wie beispielsweise die „Hotsplots Tourist Info“ mit lokalen Veranstaltungen, Wetterbericht und Freizeittipps.
 
Die KönigsCard präsentiert ihr Angebot auf der ITB 2017 an einem eigenen Stand in der Bayernhalle und informiert dort über ihr All-Inclusive-Angebot von 250 Freizeitattraktionen für die Urlaubsgäste in den Regionen Allgäu, Tirol und Oberbayern. Die ITB findet vom 8. bis 12. März statt und ist mit jährlich rund 180.000 Fach- und Privatbesuchern eine der bedeutendsten Tourismusmessen der Welt.

Mitteilung vom 27.02.2017

Landrätin Zinnecker zu Besuch in der Gemeinde Eggenthal

Beim Gemeindebesuch hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker bei Bürgermeister Harald Polzer intensiv über die Infrastruktur der Gemeinde informiert.

Bürgermeister Polzer und seine Gemeinderatskollegen erläutern Landrätin Zinnecker den Standort für ein mögliches Ärztehaus. Bild: Landratsamt Ostallgäu

Bürgermeister Polzer und seine Gemeinderatskollegen erläutern Landrätin Zinnecker den Standort für ein mögliches Ärztehaus. Bild: Landratsamt Ostallgäu

„Der gesellschaftliche Wert wird durch zahlreiche Vereine symbolisiert, das Thema Ehrenamt wird bei uns groß geschrieben“, sagte Bürgermeister Polzer. Neben dem Sportverein blickt man stolz auf zwei Feuerwehren, drei Schützen-, einen Musik-, einen Soldaten- und Veteranen- sowie einen Natur- und Gartenbauverein. Beweis für das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger sind für Landrätin Zinnecker der Vereinestadel, der auf gemeindlichem Grund ausschließlich in Eigenleistung errichtet wurde, sowie die neue Sporthalle, die am 26. März mit einem Festakt offiziell eingeweiht wird.
 
Eggenthal vorbildlich in Sachen Breitbandausbau
 
Unter der Federführung des zweiten Bürgermeisters wurde das in der Bevölkerung zunächst sehr umstrittene Thema letzten Endes zu einem Vorzeigeprojekt. „Auch mit Unterstützung des Landratsamts konnten die zahlreichen Probleme bewältigt werden“, dankte der zweite Bürgermeister der Kreisverwaltung. „Eggenthal ist in Sachen Breitbandausbau bayernweit die Vorzeigegemeinde und dazu die einzige im Landkreis, die die Fördermittel zu 100 Prozent abgerufen hat“, sagte Zinnecker. Oder wie Bürgermeister Polzer feststellte: „Nach der zwischenzeitlich im Raum stehenden Funklösung kann unseren Bürgerinnen und Bürgern in Eggenthal nun eine optimale Breitbandversorgung angeboten werden.“
 
Verkehrssituation und ärztliche Versorgung stehen auf der Agenda
 
„In Sachen Verkehrsinfrastruktur wünscht sich die Gemeinde eine Verbesserung an der OAL 12 im Bereich „Steig“ sowie eine zukunftsfähige Lösung für die Ortsdurchfahrt mit der Errichtung eines Geh- und Radweges“, schilderte Bürgermeister Polzer. Der größte Brocken hierfür sei der Grunderwerb durch die Gemeinde. Initiativen hat die Gemeinde bezüglich der ärztlichen Versorgung ergriffen, nachdem es in absehbarer Zeit Handlungsbedarf gibt. Für eine zukunftsorientierte Lösung müssen aber noch viele Gespräche geführt und einige Hürden übersprungen werden. Landrätin Zinnecker: „Die von der Gemeinde entwickelte Idee ist gut. Sofern Möglichkeiten bestehen, wird der Landkreis die Bestrebungen gerne unterstützen.“

Mitteilung vom 27.02.2017

„bergaufland Ostallgäu“: Entscheidungsgremium prüft drei neue Ideen

Das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ trifft sich am 6.3. um 17 Uhr im Landratsamt zu seiner vierten Sitzung.

Bei der Sitzung werden drei Projekte aus den Bereichen Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft vorgestellt und zum Beschluss für eine Förderung im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER 2014 - 2020 vorgeschlagen. „Das sind drei weitere gute Projektideen für unsere Region, die mit Unterstützung von LEADER gefördert werden sollen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Dabei handelt es sich um das Projekt „Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ sowie die allgäuweiten Kooperationsprojekte „Qualitätssicherung Rad/Wandern Allgäu“ und „Mehr Vielfalt in der Energielandschaft - mit Durchwachsene Silphie“. Die detaillierte Tagesordnung steht auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit.
 
Bis 2020 können weitere innovative Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen, umgesetzt und gefördert werden. Für die Umsetzung der LES 2014 - 2020 stehen dem Verein als Orientierungswert 1,1 Millionen Euro für sogenannte Einzelprojekte und zusätzlich 400.000 Euro Fördermittel für sogenannte Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent.
 
Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 27.02.2017

Landratsamt am 28.2. nachmittags geschlossen

Das Landratsamt Ostallgäu ist am Faschingsdienstag, 28. Februar 2017, ab 12.30 Uhr geschlossen.

Mitteilung vom 27.02.2017

Wertvolle Arbeit: Naturschutzwächter des Landkreises neu bestellt

Der Landkreis Ostallgäu hat seine neun ehrenamtlich tätigen Naturschutzwächter neu bestellt. Landrätin Maria Rita Zinnecker übergab die Urkunden.

V. l.: Fritz Ebelt, Peter Keßler, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Klaus Christmann, Holger Voß und Johann Reitbauer. (Es fehlen Gerhard Northemann, Dr. Christoph Greifenhagen, Ludwig Gschmeißner und Erich Küffner). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Fritz Ebelt, Peter Keßler, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Klaus Christmann, Holger Voß und Johann Reitbauer. (Es fehlen Gerhard Northemann, Dr. Christoph Greifenhagen, Ludwig Gschmeißner und Erich Küffner). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Die Naturschutzwächter setzen sich im Landkreis für den Naturschutz ein, leisten Aufklärungsarbeit und versuchen das Umweltbewusstsein zu stärken. Sie beraten zu Themen wie beispielsweise dem Umgang mit Wespen, Hornissen, Ameisen und Fledermäusen. Drei Naturschutzwächter sind zusätzlich als Biberberater im Landkreis tätig. „Sie alle leisten wertvolle Arbeit und sind eine unverzichtbare Hilfe für die Untere Naturschutzbehörde“, sagte die Landrätin bei der Urkundenübergabe.

Mitteilung vom 17.02.2017

„Ab ins Wasser ... Wer schwimmt kommt an“: Landkreis steigt finanziell ins Projektboot

Das vom Landkreis initiierte und mit Partnern erfolgreich durchgeführte Projekt wird in diesem Jahr weitergeführt.

So bekommt die DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. vom Landkreis in diesem Schuljahr 2.500 Euro. Die Mittel werden für die personelle Unterstützung im schulischen Schwimmunterricht verwendet. Jürgen Herrmann, qualifizierter Mitarbeiter der DLRG, wird neun Grundschulen und drei Sonderpädagogische Förderzentren des Landkreises Ostallgäu sowie der Stadt Kaufbeuren im Schwimmunterricht begleiten. Sein Aufgabenspektrum reicht von der Gewöhnung der Kinder ans Wasser bis hin zum aktiven Schwimmen. Weitere 500 Euro werden unter anderem für das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ bereitgestellt.
 
15 Grundschulen und Förderzentren waren im Vorjahr dabei
 
Bereits im vorigen Schuljahr hatten 15 Grundschulen und Förderzentren des Landkreises und der Stadt Kaufbeuren an dem Projekt teilgenommen. Die Lehrkräfte erhielten hierbei durch einen Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst personelle Unterstützung im Schwimmunterricht. Die Finanzierung des Bufdis erfolgte über die Gesundheitsinitiative „Gesund.Leben.Bayern.“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.
 
Die Projektpartner wie Kreiswasserwacht Ostallgäu, DLRG Kaufbeuren/Ostallgäu, das Gesundheits- und Schulamt am Landratsamt Ostallgäu sowie Schulvertreter und der Kreisobmann Schwimmen blicken ebenso auf einen äußerst positiven Projektverlauf zurück. Hintergrund des Schwimmprojektes ist die steigende Tendenz der Nichtschwimmer in der Bevölkerung. Laut DLRG können fast 50 Prozent der Acht- bis Zehnjährigen nicht schwimmen.

Mitteilung vom 15.02.2017

„B12-Ausbau epochal“: Landratsamt gibt Jahresbericht 2016 heraus

Der Jahresbericht des Landkreises informiert in kompakten Beiträgen und thematisch umfassend über die vielen Tätigkeiten der Abteilungen.

Einer der Höhepunkte im Jahr 2016: Eröffnung des Familienstützpunkts im Familienzentrum St. Magnus, Marktoberdorf mit Landrätin Maria Rita Zinnecker, Staatssekretär Johannes Hintersberger (in der Mitte) und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Bild: Wolfgang Krusche

Einer der Höhepunkte im Jahr 2016: Eröffnung des Familienstützpunkts im Familienzentrum St. Magnus, Marktoberdorf mit Landrätin Maria Rita Zinnecker, Staatssekretär Johannes Hintersberger (in der Mitte) und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Bild: Wolfgang Krusche

Wie weit wird die B12 durchgehend vierspurig ausgebaut? Wieviel investiert der Landkreis in den Neubau der Landwirtschafts- und Technikerschule am Grünen Zentrum? Und wie schnell werden Bauanträge im Landratsamt eigentlich bearbeitet? Diese Fragen sowie eine Reihe weiterer Themen und Höhepunkte greift das Landratsamt in seinem Jahresbericht 2016 auf. Der Bericht ist im Internet unter der Adresse jahresbericht.ostallgaeu.de veröffentlicht.
 
Neben dem Beschluss zum B12-Ausbau und dem Fortschritt am Grünen Zentrum informiert die Kreisbehörde unter anderem über die Eröffnung der vier Familienstützpunkte, die neuen Stellen zur Berufsorientierung und zur Bildungskoordination für Neuzugewanderte sowie gestiegene Übernachtungszahlen im Tourismusbereich. „Der B12-Ausbau ist seit 2016 fest im Bundesverkehrswegeplan verankert. Das ist ein epochaler Erfolg für die Verkehrssicherheit und Wirtschaft in unserer Region und darf natürlich im Jahresbericht nicht fehlen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker über das größte Infrastrukturprojekt im Landkreis.
 
Fast 50 Beiträge: „Kompakt und umfassend“
 
Bildergalerien bietet der Jahresbericht unter anderem zur Häuserfahrt für Bauinteressierte und Sanierungswillige, zum Tag der offenen Tür an der St.-Josef-Klinik in Buchloe oder zur Baustellenbesichtigung anlässlich der Generalsanierung der Realschule Füssen. „Der Jahresbericht des Landkreises informiert Sie in kompakten Beiträgen und thematisch umfassend über die vielen Tätigkeiten unserer Abteilungen“, sagt Zinnecker zum Jahresbericht. „Reinschauen lohnt sich!“

Mitteilung vom 13.02.2017

Integration durch Kochen

Neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Ostallgäu haben zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Marktoberdorf gekocht.

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Remigius Kirchmaier, Direktor der Berufsschule Ostallgäu (2. v. l.)

Landrätin Maria Rita Zinnecker (l.) und Remigius Kirchmaier, Direktor der Berufsschule Ostallgäu (2. v. l.)

Zum gemeinsamen Essen in der Mittelschule Marktoberdorf waren auch Vertreter der Lehrerschaft und der Politik eingeladen. Unter Anleitung von Elisabeth Steinacher, Hauswirtschaftslehrerin an der Mittelschule Marktoberdorf, bereiteten die Jugendlichen Speisen aus dem Allgäu und den Heimatländern der Flüchtlinge zu. „Gemeinsames Kochen und Essen verbindet wie kaum eine andere Aktivität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Wenn ich sehe, wie freundschaftlich und positiv die Schülerinnen und Schüler miteinander umgehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die Integration der Flüchtlinge im Ostallgäu sehr gut hinbekommen.“
 
Das Kochprojekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Berufsschule Ostallgäu und der Mittelschule Marktoberdorf. Am Essen nahmen neben Zinnecker unter anderem auch Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell, Remigius Kirchmaier, Direktor der Berufsschule Ostallgäu, Karin Weikmann, Direktorin der Mittelschule Marktoberdorf und Selah Okul, Integrationsbeauftragter der Stadt Marktoberdorf teil.