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 Humedica spendete die Weihnachtspäckchen für Kinder in den Ostallgäuer Unterkünften. Bild: Franz Nusser Bereits seit mehreren Jahren gehört die Aktion "Geschenk mit Herz" zum festen Bestandteil der Humedica-Arbeit. Ziel dieser Aktion soll es sein, möglichst vielen Kindern ein schönes Weihnachtsfest durch ein Weihnachtspäckchen zu ermöglichen, das von Herzen kommt. Auch dieses Jahr spendete Humedica wieder einen Teil der Weihnachtspäckchen an über 200 Kinder zwischen zwei und 12 Jahren, welche in dezentralen Unterkünften im Ostallgäu leben. Geschenkeübergabe durch Landrätin Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl organisierten die Verteilung über die Helferkreise in den Gemeinden. Teilweiße wurden die Päckchen im kleinen Kreis von den Helfern persönlich übergeben – in Marktoberdorf und Buchloe gab es große Weihnachtsfeiern. Landrätin Maria Rita Zinnecker übernahm gerne die Geschenkeübergabe in Buchloe bei der Weihnachtsfeier, welche vom Freundeskreis Asyl und der Kolping Familie veranstaltet wurde.  Regulierbares Stauwehr in Streuwiese, Bild: Allgäuer Moorallianz „Die Allgäuer Moorallianz ist von Anfang an als Kooperationsbasis für verschiedene Akteure im Moorschutz angelegt gewesen. Dies hat sich im Fortgang des Projektes in vielen Bereichen bewährt.“ Mit diesen Worten leitete die Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz die Sitzung der PAG ein. Etwa beim Flächenankauf und bei der Umsetzung von Moorschutzmaßnahmen sei inzwischen Routine eingekehrt, wenngleich sich in jedem Jahr auch neue Herausforderungen für die Projektabwicklung ergäben. Bei der Sitzung kommen alljährlich Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden im Landratsamt in Marktoberdorf zusammen, um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Projekt zu machen. Auch Vertreter der Förderstellen von Land und Bund sind in diesem Gremium vertreten. Dem ausführlichen Bericht über den Stand des Grunderwerbs, die abgeschlossenen und die geplanten Renaturierungsvorhaben von Dr. Ulrich Weiland, Projektleiter der Allgäuer Moorallianz, ging die Verabschiedung des Projektkoordinators des Allgäuer Streueprojektes, Uwe Kießling, voraus. Dieses zuletzt aus Moorallianz-Mitteln geförderte Projekt der Landschaftspflegeverbände endet mit Ablauf dieses Jahres. Weiland betonte in seinem Vortrag, dass dank beispielhafter und kon-struktiver Zusammenarbeit mit den Forstbehörden, den Bayerischen Staatsforsten, anderen Fachbehörden wie dem Wasserwirtschaftsamt oder Verbänden wie den Landschaftspflegeverbänden, aber auch mit Landwirten und Gemeinden vor Ort viele Einzelvorhaben erfolgreich umgesetzt werden konnten. Im anschließenden Abschlussbericht für den Förderbereich Ländliche Entwicklung zeigte David Schäling auf, dass auch dort ein Zusammenwirken von Landwirtschaft und Naturschutz von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Projektverlauf war. Er zog eine durchweg positive Bilanz aus den vergangenen Jahren, insbesondere was das unlängst ausgelaufene „50-Höfe-Programm“ zur Förderung technischer Ausrüstung für die Streuwiesenbewirtschaftung betrifft. Mit einem Dank an David Schäling für die große Unterstützung im letzten Jahr des Teilbereichs Ländliche Entwicklung schloss Landrätin Zinnecker die Sitzung. Landrat Anton Klotz bedankte sich im Namen aller Beteiligten bei der Vorsitzenden. Die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt teilt mit, dass die öffentlichen Wertstoffhöfe im Landkreis Ostallgäu sowie die Hausmülldeponie Oberostendorf am Samstag, 24. Dezember, und den darauf folgenden gesetzlichen Feiertagen geschlossen bleiben. Die Wertstoffhöfe in Biessenhofen, Wald, Lamerdingen und Westendorf haben am Freitag, 23. Dezember, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Am Samstag, 31. Dezember, öffnen die Wertstoffhöfe zu den üblichen Zeiten. Ausgenommen ist die Deponie in Oberostendorf mit angeschlossenem Wertstoffhof: Diese Einrichtung bleibt an Silvester geschlossen. Der Wertstoffhof in Buchloe schließt am selben Tag bereits um 12 Uhr (statt um 15 Uhr). Regelmäßiger Abfuhrtermin | | Feiertagsbedingte Änderung |
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| Montag, 26.12.2016 | verlegt auf | Dienstag, 27.12.2016 | | Dienstag, 27.12.201 | verlegt auf | Mittwoch, 28.12.2016 | | Mittwoch, 28.12.2016 | verlegt auf | Donnerstag, 29.12.2016 | | Donnerstag, 29.12.2016 | verlegt auf | Freitag, 30.12.2016 | | Freitag, 30.12.2015 | verlegt auf | Samstag, 31.12.2016 |
Die Feiertagsverschiebungen können auch dem Abfuhrkalender des Landkreises und der Inter-netseite des Landkreises entnommen werden. Bürgerinnen und Bürger können sich auch per E-Mail oder über die Abfall-App Ostallgäu an die Leerungstermine erinnern lassen (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft > Abfuhr- und Sammeltermine).  V. l.: Landrätin Maria Rita Zinnecker, Schulamtsleiterin Eva Severa-Saile, Sonja Keck-Herreiner (AELF Kempten) und Tatjana Tichy (gfi gGmbH Kempten) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Aitrang. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu Soziale Kompetenzen sind der Schlüssel für Erfolg in vielen Lebenslagen und für einen guten Schulstart. Die Förderung dieser Fähigkeiten und Werte bei Kindern soll nicht nur an großen städtischen Schulen, sondern auch an kleineren ländlichen Schulen stattfinden. Deshalb hat der Landkreis Ostallgäu nun das Projekt „Erstklassig sozial“ gestartet. „Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler von kleinen Grundschulen im Ostallgäu. Die Kinder sollen einen positiven Schuleinstieg erhalten und von Beginn an lernen, in der Klasse gut zu Recht zu kommen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker und Vorsitzende der LAG „bergaufland Ostallgäu e.V.“. Anpfiff für „Erstklassig sozial“ war nun die Auftaktveranstaltung in der Grundschule Aitrang-Ruderatshofen. Diese hat vom Landkreis Ostallgäu einen der sieben Modellplätze im Projekt erhalten. Im Rahmen des „Lehrplan PLUS“ werden die teilnehmenden Grundschulen in den nächsten zweieinhalb Jahren Soziale Kompetenztrainings als festen Unterrichtsbestandteil etablieren. Dadurch erhalten pro Schuljahr etwa 200 Kinder eine Förderung in ihren sozialen Kompetenzen. Unterstützt werden die Schulen dabei von der gfi GgmbH Kempten. Diese übernimmt in enger Zusammenarbeit mit der „Koordinierungsstelle Soziale Arbeit an Schulen“ des Jugendamtes die fachliche und organisatorische Projektumsetzung. Auch das Schulamt war wesentlicher Impulsgeber und steht hinter dem Projekt. Durch „Erstklassig sozial“ rücken die Systeme Jugendhilfe und Schule enger zusammen und verfolgen das gemeinsame Ziel, die Ostallgäuer Kinder für die Zukunftsanforderungen stabil und flexibel zu machen. Mit “Erstklassig sozial“ wird das soziale Miteinander gestärkt und dadurch das Klima des Lern- und Lebensraums Schule verbessert. Ansatz dabei ist die Vermittlung von wichtigen Werten wie gegenseitige Akzeptanz und Rücksichtnahme auf kindgerechte Art. Innovativ ist die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe. „Die Schülerinnen und Schüler erhalten so verbesserte Rahmenbedingungen für die Entwicklung ihres Potenzials und ihrer Persönlichkeit. Das sind wichtige Voraussetzungen für einen guten Einstieg in das spätere Berufsleben und den zukünftigen Erfolg unserer Region“, sagt Zinnecker. Aufgrund des innovativen Ansatzes erhält der Landkreis Ostallgäu für das Projekt eine Förderung durch das EU-Förderprogramm LEADER 2014 - 2020 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Grundlage für die Förderung war die Befürwortung des Projekts durch das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“. Diese hat, ebenso wie der Landkreis Ostallgäu, aus ihrem Budget rund 27.000 Euro für dieses Vorhaben zur Verfügung gestellt. Durch die zügige Bewilligung des Projekts und die Unterstützung durch das für LEADER zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten kann mit dem Projekt nun wie geplant gestartet werden. Folgenden Seminare bietet die Servicestelle Frau und Beruf demnächst in Marktoberdorf an: „Wie bewerbe ich mich?“ am 12. Januar 2017, 9 bis 11 Uhr Von ihrer Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen,
- wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln
- eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann,
- sie sich und Ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und
- wie sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und eine Bewerbungsinitiative starten.
„450-Euro-Job – Nachteile und Möglichkeiten“ am 20. Februar 2017, 9 bis 11 Uhr An diesem Vormittag - wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt,
- wird über Benachteiligungen gesprochen und
- werden Wege und Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der Servicestelle Frau & Beruf, Kempten, Sandstr. 10, Tel. 0831 25 25-80 50, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de. Die Servicestelle Frau und Beruf in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. Die „Servicestelle Frau & Beruf“ unterstützt dabei mit individueller Betreuung und Einzelberatungen sowie mit Kursen und Seminaren. Das gesamte Angebot ist für alle Ostallgäuerinnen kostenlos. Die Servicestelle Frau und Beruf wird gefördert vom BayStMAS und Europäischer Sozialfonds (ESF).  V. l. n. r.: Stephan Fessler (Revierförster), Simon Östreicher (Forstdirektor), Landrätin Maria Rita Zinnecker (Stiftungsvorstandsvorsitzende), Franz Hauck (Bürgermeister der Gemeinde Jengen und Stiftungsvorstand), Stiftungsvorstand Hermann Mayr und Michael Hailand (Stiftungsverwalter). Es fehlt: Markus Berktold (Bürgermeister der Gemeinde Seeg und Stiftungsvorstand). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu Die Ausschüttung hat der Stiftungsvorstand auf Vorschlag der Heimatstädte und -gemeinden der Bedürftigen in seiner jüngsten Sitzung in Blonhofen beschlossen. Der Sitzung vorangegangen war eine Besichtigung des Stiftungswaldes bei Eldratshofen. Dort erfolgte in diesem Jahr eine standortangepasste Pflanzung mit über 2.200 Weißtannen. Um stabile Einzelbäume zu bekommen, waren 2016 auch verschiedene Durchforstungsmaßnahmen erforderlich. Dies sind die besten Vorsorgemaßnahmen gegenüber Wetterextremen wie Trockenheit, Sturm oder Schneebruch. „Damit werden Erträge für Bedürftige auch in kommenden Generationen gesichert und gleichzeitig aktiv Klimaschutz betrieben“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. Die vorbildliche Waldbewirtschaftung wurde von Forstdirektor Simon Östreicher bestätigt. Gerade in Niedrigzinszeiten ist eine nachhaltige Bewirtschaftung des Stiftungswaldes wichtig, um weiterhin bedürftige Personen unterstützen zu können, so seine Auffassung. Spendenentwicklung wächst wie der Stiftungswald Darüber hinaus sind auch Privatspenden willkommen. Bürgermeister und Vorstandsmitglied Franz Hauck aus Jengen konnte an die Stiftung einen größeren Geldbetrag weiterleiten, den er von der Blumenecke Schindler aus Buchloe-Lindenberg erhalten hatte. Spenden an die Stiftung fließen zu 100 Prozent an hilfebedürftige Personen im Landkreis weiter. Die Stiftung wurde vor 125 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein kraftvolles soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Alles über die Stiftung und Informationen zum Spenden gibt es unter www.kaisersche-sozialstiftung-ostallgaeu.de.  Landrätin Zinnecker im Gespräch mit Unternehmer Markus Knestel „Untrasried hat den ersten Dorfladen Bayerns, den Rockfrühling, Hochleistungsunternehmen und zahlreiche umtriebige Vereine, die das Leben hier lebenswert machen", sagte die Landrätin bei Ihrem Besuch. Beweis für das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist für Zinnecker beispielsweise das Gemeindehaus, das mit rund 20.000 Stunden Eigenleistung errichtet wurde. In diesem Haus befindet sich neben dem inzwischen berühmten „Bier-Brunnen“ auch das liebevoll gepflegte und lückenlose Gemeindearchiv, das bis 1803 zurückreicht. „Dieses Gemeindehaus ist ein starkes Symbol für diese eindrucksvolle Dorfgemeinschaft“, sagte Zinnecker. In der Diskussion mit Bürgermeister Alfred Wölfle, seinen Stellvertretern Helmut Knestel und Jürgen Detzer und Gemeinderäten zeigte sich, dass es aber auch in Untrasried Stellen gibt, an denen der Schuh drückt. Beispielsweise wünschen sich die Gemeindevertreter eine bessere ÖPNV-Verbindung nach Ottobeuren, einen Lückenschluss des Radwegs von Hopferbach nach Ottobeuren sowie ein jährliches Treffen mit den Nachbargemeinden aus dem Unter- und Oberallgäu. Landrätin Zinnecker regte an, ihre Landratskollegen Hans-Joachim Weirather und Anton Klotz zu kontaktieren, um ein grenzüberschreitendes Treffen ins Leben zu rufen. „Starke Nachricht“ Auch bei der geplanten Erweiterung der Firma Knestel Elektronik und Technologie sagte die Landrätin ihre Unterstützung und schnelle Bearbeitung zu, sofern alle Bauantragsunterlagen vorliegen. Bevor dieser Antrag eingereicht werden kann, muss jedoch die Gemeinde die Bauleitplanung auf den Weg bringen. Das Unternehmen, das 110 Mitarbeiter beschäftigt, plant für Sommer 2017 eine große Erweiterung seiner Flächen auf fast das Doppelte der jetzigen Kapazität. „Dieses Bekenntnis der Firma Knestel zum Standort Untrasried ist eine starke Nachricht für die Gemeinde, aber auch das gesamte Ostallgäu“, sagte Zinnecker, die sichtlich beeindruckt vom Leistungsspektrum des Unternehmens war.  Landrätin Maria Rita Zinnecker (r.) bei der Marktoberdorfer Tafel „Es war für mich alarmierend und schön zugleich. Alarmierend, weil ich gesehen habe, wie viele Bedürftige es im Landkreis gibt – schön, weil ich gesehen habe, wie vielen Menschen das Wohlergehen ihrer Mitbürger nicht egal ist und die deshalb anpacken“, sagte Zinnecker nach ihrem Rollentausch. Rund 60 Ehrenamtliche helfen in fünf Gruppen und geben jeden Donnerstag an bis zu 150 Menschen aus der Region Lebensmittel aus. Zinnecker: „Der Bedarf ist groß und daher kann ich nur jeden Ostallgäuer ermutigen, der Tafel Geld oder Lebensmittel zu spenden.“ Haushaltsgeräte gibt es in allen Formen und Preisklassen: Wer den Kauf eines neuen Geräts plant und auf Energieeffizienz Wert legt, sollte vorher unbedingt einen Blick in die nun erschienene Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ werfen. Sie ist ab sofort in allen Ostallgäuer Gemeindeverwaltungen sowie unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de erhältlich. „Die Broschüre ist Verbraucher-Service und praktizierter Klimaschutz in einem“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Derzeit werden im Handel etwa 2300 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 780 Waschmaschinen, 1700 Spülmaschinen, 370 Wäschetrockner und 70 Waschtrockner angeboten. Doch nur wenige sind in Wasser- und Stromverbrauch auch tatsächlich sparsam. Verbraucher sollten aber wissen, dass die Verbrauchsunterschiede zwischen den Geräten über einen Zeitraum von 15 Jahren Hunderte Euro an Mehrkosten verursachen. 100 Kilowattstunden jährlicher Mehrverbrauch bei Kühl- und Gefriergeräten kosten über die Lebensdauer beispielsweise knapp 500 Euro zusätzlich an Strom. „Behutsam entscheiden“ Die in den Kategorien „besonders sparsame Geräte“ und „sparsame Geräte“ aufgeführten Modelle sparen im Laufe der Jahre wesentlich mehr Strom- und Wasserkosten ein als sie in der Anschaffung teurer sind. „Nicht immer sollte bei einer Neuanschaffung der Preis die größte Rolle spielen, sondern der Blick auf die Verbrauchsdaten. Dieser spart im Endeffekt oft sogar viel Geld“, sagt Johannes Fischer, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Ostallgäu. Im Sinne der Müllvermeidung sollten die Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht um jeden Preis ein neues Gerät kaufen, sondern auch behutsam entscheiden, so Fischer. Herausgegeben wird die Broschüre vom „Niedrig-Energie-Institut“ (NEI) aus Detmold und ist unter anderem vom Bund der Energieverbraucher gefördert.  Leichter Traktor mit bodenschonender Doppelbereifung und Doppelmessermähwerk, das die Wiesenbewohner bei der Mahd verschont Mit dem 50-Höfe-Programm wurden in den vergangenen fünf Jahren Maschinenanschaffungen zur Streuwiesenbewirtschaftung gefördert. Bei einer Maschinenausstellung, Vorträgen und einer abschließenden Aussprache zwischen Landwirten, Naturschutz und Politik wurde nochmals deutlich, wie diese Förderung durch den gezielten Einsatz der Fördermittel landwirtschaftliche und naturschutzfachliche Ziele in Einklang brachte. Landrätin Zinnecker: „Das 50-Höfe-Programm hat zahlreiche wertvolle Impulse in die Region gegeben. Durch die Förderung konnten sich viele Landwirte neu positionieren und sich ein wichtiges Standbein für die Zukunft aufbauen.“ Streuwiesen sind sehr artenreiche Niedermoorwiesen, deren Erhalt von einer jährlichen Herbstmahd abhängt. Sie sind fester Bestandteil der Allgäuer Kulturlandschaft. Das Mahdgut – die „Streue“ – ersetzte über lange Zeit das Stroh als Einstreu im Stall und ist zuletzt durch die hohen Strohpreise wieder eine echte Alternative geworden. Zur Mahd der Streuwiesen werden besondere Maschinen benötigt, um die sensiblen Arten und Lebensräume zu schützen: sie müssen wegen der vorherrschenden Nässe bodenschonend arbeiten, wendig sein oder über bestimmte Mähwerke verfügen. Um Landwirte bei der Anschaffung solcher Spezialmaschinen zu unterstützen und damit die Bewirtschaftung der Streuwiesen zu sichern, schuf die Allgäuer Moorallianz 2011 das Förderprogramm 50-Höfe. Seitdem wurden bis zum Herbst 2016 über 50 landwirtschaftlichen Betrieben und Betriebszusammenschlüssen 75 Förderanträge bewilligt. Da die Errungenschaften zum Abschluss des Programms nochmals gebührend herausgestellt werden sollten und um einen Appell an die Politik zur Verstetigung des Förderprogramms zu richten, veranstaltete die Allgäuer Moorallianz unter Leitung von Landrätin Maria Rita Zinnecker einen Thementag zum 50-Höfe-Programm am Elbsee. Nach der Begrüßung durch Zinnecker führte Sepp Freuding, ehemaliger Leiter des Landschaftspflegeverbandes Ostallgäu, durch eine Ausstellung mit geförderten Spezialmaschinen. Hier konnten neben Mähgeräten wie Motormähern und großen Doppelmessermähwerken auch Berge-, Lagerungs- und Einstreutechnik sowie Mistveredelungs- und Ausbringungsmaschinen begutachtet werden. Im Anschluss ging Zinnecker im Saal des Elbsee-Restaurants etwas näher auf das Förderprogramm an sich ein und erklärte die Grundintention zur Auflage dieses Sonderprogramms. Sie zeigte den Verlauf innerhalb der fünf Jahre auf, wonach mit einer Fördersumme von knapp 330.000 Euro Investitionen von über einer Million Euro ermöglicht wurden. Im Anschluss daran legte Bruno Bernhard von der zuständigen Förderbehörde, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten, dar, wie die Förderkonditionen zustande gekommen waren. Mit der Integration des 50-Höfe-Programmes in das Bayerische Sonderprogramm Landwirtschaft BaySL nannte er auch eine Möglichkeit, wie die Förderung auch in Zukunft erhalten werden könnte. Beate Krettinger, Leiterin der Koordinierungsstelle Bayern beim Deutschen Verband für Landschaftspflege DVL, warf in ihrem Grußwort einen überregionalen Blick auf das erfolgreiche Förderprogramm im Allgäu und betonte die auch aus ihrer Sicht hohe Relevanz für die Landschaftspflege. Seitens der überregionalen Politik bezog Angelika Schorer, Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses im bayerischen Landtag, Stellung zum Programm. Zwar verdeutlichte auch sie ihre hohe Wertschätzung. Sie stellte allerdings auch klar, dass eine Verstetigung des 50-Höfe-Programmes im Jahr 2017 aufgrund fehlender Mittel im Haushalt nicht realisierbar sei. Abschließend versicherte Schorer jedoch, sich für eine Fortführung des Förderprogrammes nach 2017 einzusetzen. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine abschließende Aussprache zwischen Landwirten, Vertretern des Naturschutzes und der Politik. Hier wurde deutlich, wie sehr das 50-Höfe-Programm geschätzt wird. Zahlreiche Landwirte äußerten ihr Bedauern über das Auslaufen der Förderung. Gerade in diesen für Milchviehbetriebe schwierigen Zeiten ermögliche eine solch gelungene Landschaftspflege-Förderung ein zusätzliches Standbein. Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende Zinnecker nahm daraus die Handlungsaufforderung mit, sich auch weiterhin für die Landschafts- und Streuwiesenpflege im Allgäu stark zu machen. Das 50-Höfe-Programm setzte den integrativen Ansatz der Allgäuer Moorallianz um, der eine von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägte Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus verfolgt. Die Allgäuer Moorallianz verbindet Moorschutz, Naturerlebnis und angepasste Bewirtschaftung der Moorlandschaften. Die Ländliche Entwicklung des chance.natur-Projekts wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.  V. l.: LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Gerhard Schempp, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Bildquelle: LEW/Heidi Sanz Die Bürgerstiftung Ostallgäu fördert und unterstützt regionale Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung, Soziales, Denkmalpflege, Sport und Umwelt. Konkret setzt die Bürgerstiftung die Spende der Lechwerke für die Aufführung einer Kinderoper und zur Unterstützung der Schülerfirma „OALnet“ des Landkreises Ostallgäu ein. Bei OALnet haben sich Hauptschüler der siebten bis zehnten Klasse zu einer Schülerfirma zusammengeschlossen, die Internetauftritte für Kommunen, Vereine und öffentliche Einrichtungen gestaltet. Für die jährliche Weihnachtsspende verzichtet LEW auf Präsente für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner. Der so eingesparte Betrag kommt sozialen Einrichtungen in der Region zu Gute. „Soziales Engagement gehört zu unserem Selbstverständnis als führender Energieversorger der Region“, sagt Norbert Schürmann. „Die Bürgerstiftung Ostallgäu gestaltet mit ihren vielen Projekte maßgeblich die Zukunft des Landkreises Ostallgäu. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielt dabei eine zentrale Rolle. Wir freuen uns, dass mit unserer Spende zwei wichtige Projekte aus diesem Bereich fortgeführt werden können.“ „Mit dem einen Teil der Spende unterstützen wir die Aufführung unserer Kinderoper ‚Der Nussknacker‘. Die Kinder fiebern schon seit Wochen der Aufführung im Dezember entgegen“, sagt Gerhard Schempp, 1. Vorsitzender der Bürgerstiftung Ostallgäu. „Der zweite Teil kommt unserer Schülerfirma ‚OALnet‘ zu Gute, die sich in den letzten neun Jahren zu einem fest etablierten, beliebten und erfolgreichen Projekt entwickelt hat.“ 2007 wurde die gemeinnützige Bürgerstiftung Ostallgäu von 72 Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen. Ziel der landkreisweiten Plattform für ehrenamtliches Engagement ist es, das Gemeinwohl zu stärken und zur Identitätsfindung des Landkreises beizutragen. Dafür organisiert die Gemeinschaftseinrichtung ehrenamtlich über das ganze Jahr hinweg zahlreiche Projekte – ganz nach dem Motto „Bürger für Bürger: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es“. „Mit ihrem wertvollen Engagement fördern die Lechwerke viele wichtige soziale Projekte in der Region. Für unsere Bürgerstiftung ist das ein warmer Geldregen, der zahlreiche neue Projekte ermöglicht und vielen Menschen im Ostallgäu helfen wird“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Übergabe. Die Weihnachtsspende der Lechwerke hat langjährige Tradition. In den vergangenen Jahren gingen die Spenden unter anderem an das Förderungswerk St. Nikolaus in Dürrlauingen sowie an das Dominikus-Ringeisen-Werk in Günzburg. Beide Einrichtungen widmen sich insbesondere der Hilfe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung oder Lern- und Verhaltensproblemen. Letztes Jahr erhielt die Lebenshilfe Donau-Iller die Spende. Der Betrag wurde zur Anschaffung einer Schaukelanlage und eines Backhäuschens für die Einrichtungen in Illertissen eingesetzt. Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG (LEW) gehört zu innogy SE. Unter anderem der Artenschutz bei Umbau, Sanierung und Abbruch von Gebäuden sowie der Landschaftsschutz standen auf der Gesprächsagenda. Die Naturschutzwacht klärt auf, berät Bürgerinnen und Bürger vor Ort und ist Bindeglied zwischen Bevölkerung und Verwaltung. Das Verständnis für die Natur soll gefördert werden. Neben Beratung und Information gehören auch Arten-, Biotop- und Landschaftsschutz sowie die Überwachung der Einhaltung bestehender Rechtsvorschriften durch Kontrollgänge zu ihren Aufgaben. Neun ehrenamtliche Helfer Die Naturschutzwächter beraten zu Themen wie beispielsweise dem Umgang mit Wespen, Hornissen, Ameisen und Fledermäusen. Drei Naturschutzwächter sind zusätzlich als Biberberater im Landkreis tätig. Für sie bedeutet Naturschutz vor allem, Natur und Landschaft für Mensch und Tier zu erhalten, zu pflegen und zu schützen. Im Landkreis Ostallgäu wird die Untere Naturschutzbehörde hierbei aktuell von neun ehrenamtlichen Naturschutzwächtern unterstützt. Sie leisten wertvolle Arbeit und sind eine unverzichtbare Hilfe für die Naturschutzbehörde. Sie werden vom Landratsamt auf Grundlage des Bayerischen Naturschutzgesetzes und der Verordnung über die Naturschutzwacht bestellt. Sie tragen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Dienstabzeichen und führen einen Dienstausweis mit sich. Erreichbar sind die Naturschutzwächter über die Untere Naturschutzbehörde: Sandra Trautmann, Tel. 08342/911-362 oder E-Mail: sandra.trautmann(at)lra-oal.bayern.de. Der Kalender wird ab sofort an alle Haushalte verteilt. Im Laufe der kommenden Tage wirft die Post den Abfuhrkalender 2017 in alle Ostallgäuer Briefkästen. Bürgerinnen und Bürger, die weitere Exemplare benötigen, können sich an ihre Gemeindeverwaltung oder an das Landratsamt Ostallgäu wenden. Alle Termine und Öffnungszeiten sind auch im Internet unter (www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft) und der Abfall-App Ostallgäu veröffentlicht. Fragen beantwortet die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Ostallgäu, Telefon 08342 911-382 oder -386. Außerdem werden in diesem Bereich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit neue Schutzplanken aufgestellt. Das Landratsamt richtet eine Umleitung ein und bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.  Experten und Fachstellen boten Arbeitgebern im Landratsamt Ostallgäu umfassende Informationen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. An der Veranstaltung beteiligten sich (von links) Peter Klöck (Firma WWS, Marktoberdorf), Klaus Bernegger (Berufsschule St. Georg, Kempten), Heiner Tischer (Sonderpädagogisches Förderzentrum Don Bosco, Marktoberdorf), Roland Lumpe (Agentur für Arbeit Kempten), Johann Mayr (Integrationsamt-ZBFS Augsburg), Markus Prophet (Handwerkskammer Schwaben), Rochus Kaiser (Ausbildungsleiter des Berufsbildungswerks Kempten), Marianne Mayer (Moderatorin), Stefan Heigl (IHK Schwaben), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Waltraud Joa (Beauftragte für Menschen mit Behinderung), Michael Breitsameter (Katholische Jugendfürsorge) und Robert Neuhauser (Integrationsfachdienst Schwaben). Die Beauftragte des Landkreises für Menschen mit Behinderung, Waltraud Joa, und die Inklusionskoordination des Landkreises Ostallgäu brachten in einer Veranstaltung Arbeitgeber und unterstützende Fachstellen zusammen. Beispiele von Firmen zeigten, wie die Beschäftigung von Fachkräften mit Behinderung gewinnbringend für beide Seiten erfolgen kann. Waltraud Joa wollte mit der Veranstaltung Arbeitgeber sensibilisieren, Mitarbeiter mit Behinderung zu beschäftigen, und aufzeigen, dass sie bei der Umsetzung nicht alleingelassen werden. Moderiert von Marianne Mayer, ehemalige Unterallgäuer Beauftragte für Menschen mit Behinderung, und Michael Breitsameter von der Katholischen Jugendfürsorge fand eine Diskussion zwischen Vertretern von Stellen mit Schlüsselfunktion bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung statt. Zuschuss von bis zu 100 Prozent möglich Im Anschluss bot sich die Möglichkeit, auf die Experten zuzugehen und weitere Informationen einzuholen. Die Arbeitgeber erhielten breite Informationen zu Praktikum und Ausbildung sowie zu Beschäftigung, Unterstützung und Begleitung. So bietet die Agentur für Arbeit beispielsweise Berufsorientierungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderung an. Zudem besteht die Möglichkeit, bei Probearbeit bis zu drei Monate lang einen Zuschuss von bis zu 100 Prozent für den Arbeitgeber zu gewähren. Durch Praktika für Menschen mit Behinderung können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennenlernen. Praktikumsplätze sind unabdingbar, damit ein Weg ins Arbeitsleben gefunden werden kann. Ein breites Berufsfindungs- und Ausbildungsprogramm bieten Berufsbildungswerke. „Das größte Handicap für Menschen mit Behinderung sind Vorurteile“, fassten es die beiden Moderatoren zusammen. Dabei seien Menschen mit Behinderung „im Vergleich oft besser qualifiziert“, so Landrätin Maria Rita Zinnecker. Dennoch sind viele arbeitslos. Während der Wintermonate können Gartenabfälle am Abfallentsorgungszentrum Marktoberdorf (max. ¼ m³ zu den üblichen Öffnungszeiten), an der Hausmülldeponie Oberostendorf (max. ¼ m³ zu den üblichen Öffnungszeiten), an der Kompostieranlage Füssen (Mittwoch und Freitag 14 bis 16 Uhr und Samstag von 10 bis 12 Uhr) sowie bei der Futtertrocknung in Ketterschwang (Samstag von 9 bis 12 Uhr) abgegeben werden. Die Termine für die Öffnung der Sammelstellen für Gartenabfälle im Frühjahr sind abhängig von der Witterung. Die genauen Öffnungszeiten werden in Abhängigkeit von der Schneelage zu gegebener Zeit bekanntgeben.  Beim Seminar „Friedlich miteinander leben“, stehend im Bild die Referentin Frau Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu Im privaten Alltag, im Berufsleben, bei Freizeitveranstaltungen oder in der ehrenamtlichen Arbeit – viele kennen die Situation: Wenn Menschen miteinander kommunizieren, arbeiten und leben, kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Unverständnis. Diese können teilweise friedlich gelöst werden, teilweise führen sie zu Konflikten und Auseinandersetzungen – und nicht ganz selten zu Gewalt. Menschen unterscheiden sich dabei sehr in der Art und Weise, wie sie mit Schwierigkeiten und Konflikten umgehen. Erziehung, Sozialisation und kulturelle Hintergründe spielen hier eine große Rolle.
Die Ehrenamtskoordination Asyl im Landratsamt organisierte deshalb ein Seminar für ehrenamtliche Helfer zum Thema „Konflikte und Gewalt im interkulturellen Kontext“. Damit es auch zu einem interkulturellen Dialog kommen konnte, war die Teilnahme von Menschen mit Migrations- beziehungsweise Fluchthintergrund eine wichtige Voraussetzung – so waren auch Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus Syrien, Iran und Irak sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit türkischem und kurdischem Migrationshintergrund zum Austausch zusammengekommen. Gute Stimmung mit vielen Informationen Eine lockere Atmosphäre mit einer Mischung aus fachlichem Input sowie praktischen Übungen haben den Seminarteilnehmern einen guten Einblick in die Thematik geboten mit hilfreichen Anregungen für den privaten wie beruflichen Alltag. Aufgrund der überaus positiven Resonanz ist zeitnah ein Vertiefungsseminar mit noch mehr Zeit für Fallbeispiele in Planung. Auch für 2017 haben Isabel Costian und Christina Panje von der Ehrenamtskoordination Asyl schon zahlreiche neue Ideen für Seminare – aktuelle Termine und weitere Informationen gibt es unter www.ehrenamt-ostallgaeu.de/asyl. Die Servicestelle „Frau und Beruf“ unterstützt Ostallgäuer Frauen mit kostenloser Beratung und Unterstützung zu Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Zur Einstiegsberatung am 5. Dezember im Landratsamt sind noch Termine frei. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu (Tel.: 08342 911-287 oder E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de) oder direkt bei der Servicestelle „Frau und Beruf“, Kempten, Sandstr. 10 (Tel.: 0831 2525-8050 oder E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de) Die Servicestelle „Frau und Beruf“ wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Landkreis Ostallgäu. Berufseinstieg in Pflegeberufe: Informationstag im Clemens-Kessler-Altenheim des BRK in Marktoberdorf Am Informationsvormittag des BRK am 7. Dezember 2016 von 9 bis 11.30 Uhr im Clemens-Kessler-Haus in Marktoberdorf bekommen die Teilnehmer/innen Informationen über viele Berufe und Arbeitsbereiche im Pflegebereich. Themen sind unter anderem die dafür nötigen Qualifikationen, die finanzielle Förderungen für die Ausbildung, Arbeitszeiten (Teilzeitmöglichkeiten) sowie Verdienstmöglichkeiten. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu (Tel.: 08342 911-287 oder E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de). Auf Einladung des Ökumenischen Frauenteams Nesselwang hisst in diesem Jahr die Europa-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Europäischen Parlaments, Barbara Lochbihler, die Fahne. Die Aktion findet am 25. November um 19.15 Uhr vor dem Pfarrheim St. Andreas in Nesselwang statt. Anschließend lädt das Team zur ökumenischen Andacht ein mit dem Thema „Frei leben – zur Freiheit hat uns Christus befreit (Galater 5,1)“. Terre-des-femmes-Fahnenaktion Am 25. November 2001 ließ Terre des femmes zum ersten Mal die Fahnen wehen, um am Internatio-nalen Tag „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen. Zu diesem Zweck entwickelte Terre des femmes eine farbenfrohe Fahne. Die abgebildete Frauenfigur und der Slogan „Frei leben – ohne Gewalt“ symbolisieren ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit. Wie können sich Frauen wehren? Frauen aus dem Ostallgäu, die unter häuslicher Gewalt leiden, bekommen beim Frauenhaus (Tel. 08341 16616) Unterstützung, Beratung und Hilfe. Frauen und Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, können sich an die Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt in Kaufbeuren wenden (Tel. 08341 9080313). An beiden Stellen herrscht 24-Stunden-Rufbereitschaft! Außerdem können sich Frauen an das bundesweite Hilfetelefon (08000 116016) wenden. Dort stehen rund um die Uhr Beraterinnen auch in den meisten Fremdsprachen zur Verfügung. Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de. News 2041 bis 2060 von 2780
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