Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 15.10.2014

Landkreis und Stadt fordern mehr Unterstützung bei Firmenansiedlungen

Vertreter der Agentur machten sich nun in Landkreis und Stadt ein genaues Bild von den Standortqualitäten sowie den verfügbaren Gewerbeflächen der Region.

V. l.: Gerhard Holdenried (3. Bgm. Ruderatshofen), Dr. Wolfgang Hübschle (Geschäftsführer Invest in Bavaria), Andreas Neukam (Wirtschafsförderer Ostallgäu), Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Michael Blecher (Invest in Bavaria), Peter Däubler (Wirtschaftsreferent Ostallgäu), Martha Schedel (Allgäu GmbH), Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Peter Igel (Wirtschaftsförderer Kaufbeuren), Siegfried Knaak (Wirtschaftsreferent Kaufbeuren), Dr. Volker Pötzsch (Oberstleutnant Standortältester Fliegerhorst Kaufbeuren). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

V. l.: Gerhard Holdenried (3. Bgm. Ruderatshofen), Dr. Wolfgang Hübschle (Geschäftsführer Invest in Bavaria), Andreas Neukam (Wirtschafsförderer Ostallgäu), Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), Michael Blecher (Invest in Bavaria), Peter Däubler (Wirtschaftsreferent Ostallgäu), Martha Schedel (Allgäu GmbH), Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Peter Igel (Wirtschaftsförderer Kaufbeuren), Siegfried Knaak (Wirtschaftsreferent Kaufbeuren), Dr. Volker Pötzsch (Oberstleutnant Standortältester Fliegerhorst Kaufbeuren). Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Oberbürgermeister Stefan Bosse stellten die Vorzüge des gemeinsamen Wirtschaftsstandortes vor und betonten die großen Herausforderungen durch die Standortschließungen der Bundeswehr. „Invest in Bavaria“ sagte Unterstützung zu.

 

Dr. Wolfgang Hübschle, Geschäftsführer von „Invest in Bavaria“, folgte der gemeinsamen Einladung von Landrätin Zinnecker und Oberbürgermeister Bosse zu Standortbesichtigungen des Gewerbeparks Allgäuer Land bei Füssen, des Fliegerhorstgeländes Kaufbeuren und des Industriegebiets der Stadt Buchloe. Hintergrund ist die explizite Forderung beider Gebietskörperschaften nach einer verstärkten externen Unterstützung bei der Standortvermarktung und der Unternehmensansiedlung. „Es kann nicht sein, dass unsere Region mit den deutlich spürbaren Folgen der Standortschließung allein gelassen wird“, machte Bosse deutlich und sieht den Freistaat Bayern in der Pflicht hier mehr Unterstützung zu leisten. „Invest in Bavaria kann hinsichtlich der gewerblichen Entwicklung die Wirtschaftsregion tatkräftig unterstützen“, stellte Landrätin Zinnecker klar.
 
Die Forderungen an „Invest in Bavaria“ wurden schnell deutlich: Zinnecker erwartet von der Ansiedlungsagentur, bei Standortansiedlungen mehr beachtet und bei den potentiellen Investoren als Top-Standort verstärkt ins Spiel gebracht zu werden. „Wir haben exklusive Gewerbe- und Industrieflächen in der Region, die Verkehrsanbindungen sind hervorragend und die Metropole München ist in kurzer Zeit erreichbar. Zudem sind die Kosten für Unternehmen vergleichsweise sehr günstig“, so die Landrätin. Hübschle betonte, dass es immer Ziel sei, den meist internationalen Unternehmen den Blick für attraktive Standorte auch außerhalb der Metropolen zu öffnen. „Wichtig ist hier immer ein scharfes Profil der Region“, so Hübschle. „Auch sind bei der Vermarktung durch „Invest in Bavaria“ immer per-sönliche Aussagen der Geschäftsführer bereits angesiedelter Unternehmen über die Vorzüge des jeweiligen Standortes und die Gründe ihrer Ansiedlung hilfreich.“
 
Bei Gesprächen in Füssen und Buchloe erläuterte Hübschle den Bürgermeistern Paul Iacob und Josef Schweinberger, dass „Invest in Bavaria“ diese aus seiner Sicht sehr guten Standorte bei passenden Standortanfragen berücksichtigen werde. Er betonte auch, dass die Standortentscheidung letztendlich immer bei den Unternehmen selbst liege. Die Erfahrung zeigt, dass bei rund 60 Prozent aller potentiellen Ansiedler der Standort bereits bei der Anfrage feststehe, bei weiteren rund 30 Prozent bieten die von den Unternehmen diktierten Standortanforderungen einen geringen Spielraum und lediglich etwa 10 Prozent der Unternehmen sind bei der Standortwahl flexibel.

Mitteilung vom 15.10.2014

Ausstellung über alte Streuobstsorten im Landratsamt eröffnet

Stellvertretender Lars Leveringhaus spricht sich bei der Eröffnung für den Erhalt alter Kernobstsorten im Allgäu aus.

V. l.: Meike Hechinger, Fini Lipp (stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu), Lars Leveringhaus, Friederike Scharpf (Kreisfachberatung), Hartmut Stauder (Mitglied der Vorstandschaft des Kreisverbandes) und Birgit Wehnert (Kreisfachberatung)

V. l.: Meike Hechinger, Fini Lipp (stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu), Lars Leveringhaus, Friederike Scharpf (Kreisfachberatung), Hartmut Stauder (Mitglied der Vorstandschaft des Kreisverbandes) und Birgit Wehnert (Kreisfachberatung)

Auf anschauliche Weise stellt die Ausstellung die Ergebnisse der Kernobstsorten-Kartierung und Hintergründe zur Obstbaugeschichte im Allgäu dar. Zahlreiche Äpfel und Birnen sind mit Sorten-Zuweisung ausgestellt. „Jeder Obstbaum ist ein eigenes Ökosystem“, betonte Leveringhaus in seiner Ansprache und sicherte den interessierten Besuchern die Unterstützung vonseiten des Landkreises und der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege zu.

 

Fini Lipp verdeutlichte als stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu die gute Zusammenarbeit mit der Kreisfachberatung und wünschte der Ausstellung einen guten Verlauf. Zahlreiche Helfer und Vorsitzende der Gartenbauvereine aus dem Ostallgäu verwöhnten die Gäste mit frisch gepresstem Apfelsaft und Apfelkuchen.
 
Ausstellung noch bis Freitag im Landratsamt
 
Meike Hechinger von der Versuchsstation für Obstbau Schlachters der staatlichen Forschungsanstalt Weihenstephan erläuterte die Leader geförderte Ausstellung und bedankte sich für den Einsatz der örtlichen Gartenbauvereine und der Kreisfachberatung. „Noch bis Freitag kann die Ausstellung im Eingangsbereich des Landratsamtes Ostallgäu zu den üblichen Öffnungszeiten erforscht werden, bevor sie von der kreisfreien Stadt Kempten genutzt wird und weiterwandert“, freute sich Hechinger.
 
Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege:
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 14.10.2014

Grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung: Landkreis Ostallgäu und BH Reutte üben den Ernstfall

Zwei Übungsszenarien standen auf dem Programm: ein Verkehrsunfall im Grenztunnel Füssen und ein in Brand geratenes Schiff auf dem Forggensee.

Eintreffen der Einsatzkräfte am Schadesort Grenztunnel

Eintreffen der Einsatzkräfte am Schadesort Grenztunnel

Die Verletztenversorgung übernimmt das Rote Kreuz

Die Verletztenversorgung übernimmt das Rote Kreuz

Am zweiten Schadensort - dem Forggensee - steht ein Schiff in Brand

Am zweiten Schadensort - dem Forggensee - steht ein Schiff in Brand

Der Wochenendverkehr ist in vollem Gange. Da passiert es: Nach einem Verkehrsunfall im Grenztunnel Füssen geraten mehrere Fahrzeuge in Brand. 90 Menschen sind verletzt und müssen geborgen werden. Zwei Stunden später der nächste Notruf: Am Forggensee brennt die MS Allgäu. Das Schiff ist manövrierunfähig und driftet 400 Meter vom Ufer entfernt. An Bord: 80 Passagiere. 
 
Ziel der gemeinsamen Übung war es, die Evakuierungsmaßnahmen, die Rettung und Versorgung von Menschen sowie das Zusammenspiel der Einsatzleitungen und Organisationen zu perfektionieren. „Die Übung heute hat gezeigt, dass wir auf beiden Seiten des Grenztunnels schlagkräftige und bestens ausgebildete Einsatzkräfte haben. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat hervorragend geklappt“, zieht die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker zufrieden Bilanz. 
 
An der grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübung beteiligten sich neben dem Landratsamt Ostallgäu und der Bezirkshauptmannschaft Reutte die Blaulichtorganisationen dies- und jenseits der Grenze. Mehr als 800 Personen, darunter 280 aus Tirol, waren im Einsatz. „Wir haben für die Zukunft wertvolle Erfahrungen gesammelt und können mit Stolz behaupten, dass wir aufgrund der großen menschlichen und fachlichen Kompetenz der Einsatzleitungen und Einsatzkräfte im Katastrophenfall effizient und schnell reagieren können“, dankt Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement.
 
Wichtige Übung zum Schutz der Bevölkerung
 
Aufgrund der Katastrophenschutzübung kam es am Samstag sowohl auf den bayerischen als auch auf den Tiroler Straßen zu Verkehrsbehinderungen. „Den Ernstfall unter einsatznahen Voraussetzungen zu üben ist notwendig und äußerst wichtig. Nur so können wir bei einem tatsächlichen Großunfall oder Schadensereignis gezielt handeln und helfen“, hoffen Rumpf und Landrätin Zinnecker auf das Verständnis der Bevölkerung.

Mitteilung vom 14.10.2014

Bauhöfe beginnen mit Aufbau von Schneezäunen

Die Ostallgäuer Bauhöfe beginnen voraussichtlich am 27. Oktober mit dem Aufstellen der Schneefangzäune an den Kreisstraßen.

Alle betroffenen Eigentümer beziehungsweise Pächter werden gebeten, noch vorhandenes Gras abzumähen und Weidezäune zurückzusetzen. Das Kommunale Bauamt dankt den Betroffenen für ihr Verständnis.

Mitteilung vom 14.10.2014

Fahrbahndecke wird erneuert: Kreisstraße OAL 6 zeitweise gesperrt

Wegen Bauarbeiten ist die Kreisstraße zwischen Pforzen und Neugablonz ab Donnerstag, 16. Oktober, bis voraussichtlich Ende Oktober gesperrt.

In diesem Bereich wird die Fahrbahndecke erneuert, zudem wird am Ortseingang Pforzen die Verkehrssicherheit durch Verbreiterung der Verkehrsinsel verbessert.
 
Die Baustrecke beginnt an der Abzweigung nach Zellerberg und Leinau, welche aber während der Bauarbeiten befahrbar bleibt, und endet etwa 40 Meter nach der Abzweigung nach Neugablonz. Die Einmündung nach Neugablonz ist für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Gewerbebetrieb der Firma „Kranprofis“ (ehem. Scheibel) bleibt für den Zuliefererverkehr geöffnet. Die Umleitung erfolgt über Zellerberg und Untergermaringen und umgekehrt.
 
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende Oktober zu Behinderungen kommen kann. Eine zeitliche Verschiebung aufgrund der Witterung ist möglich.

Mitteilung vom 14.10.2014

Nesselwang-Voglen: Sammelstelle für Gartenabfälle nur über Wank erreichbar

Grund für die eingeschränkte Zufahrt ist die Sperrung des Bahnübergangs Wank/Voglen.

Wegen der Sperrung des Bahnübergangs Wank/Voglen kann die Sammelstelle für Gartenabfälle am Freitag 17. Oktober, am Samstag, 18. Oktober sowie am Montag, 20. Oktober, zu den üblichen Öffnungszeiten nur über den Ortsteil Wank angefahren werden. Bürgerinnen und Bürger können dort Baum- und Strauchschnitt sowie auch Laub, Grasschnitt und andere Pflanzenreste in gewohnter Weise abgeben.

Mitteilung vom 13.10.2014

Service-Beeinträchtigungen durch Server-Ausfall

Wegen eines Server-Ausfalls kommt es im Landratsamt Ostallgäu und der Außenstelle Füssen am heutigen Montag, 13.10., zu massiven Beeinträchtigungen im Service.

Im Bürger-Service des Landratsamtes in Marktoberdorf ist der Service wegen des technischen Defekts stark eingeschränkt. Deshalb rufen wir Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, dazu auf, heute auf Gänge ins Landratsamt Ostallgäu zu verzichten und auf Ende der Woche zu verschieben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  

Die Außenstelle Füssen ist geöffnet, bietet aber aufgrund des Ausfalls auch nur sehr eingeschränkten Service an.

 

Wann ein geregelter Service-Betrieb in Marktoberdorf und Füssen wieder möglich ist, erfahren Sie hier unverzüglich.

Mitteilung vom 10.10.2014

Eltern-Meinung ist gefragt: Große Umfrage zur Familienbildung

Die Befragung der Eltern wird von der Familienbildungsstelle im Landratsamt organisiert und läuft vom 15. Oktober bis zum 19. November.

V. l.: Petra Mayer, Leiterin des Jugendamtes und Isabel Costian, Ansprechpartnerin für die Familienbildung.

V. l.: Petra Mayer, Leiterin des Jugendamtes und Isabel Costian, Ansprechpartnerin für die Familienbildung.

Bei der Umfrage geht es um das Thema Familienbildung und damit um familienbildende Angebote im Landkreis. Familienbildung soll Eltern in ihrer Erziehungskompetenz unterstützen und ist an alle Eltern von minderjährigen Kindern gerichtet. Familienbildende Angebote können beispielsweise Elternkurse, Seminare/Vorträge zu Erziehungsthemen, offene Treffs, Elterncafés und vieles mehr sein. Um den Bedarf an solchen Angeboten herauszufinden (Wann/Was/Wer/Wo?), ist es wichtig, dass möglichst viele Eltern an der Befragung teilnehmen.
 
Ergebnisse werden in Konzept eingearbeitet
 
Die Umfrage findet im Rahmen des Förderprogramms „Familienstützpunkte“ des Bayerischen Familienministeriums statt. Die Ergebnisse werden in ein Konzept für Familienbildung im Landkreis eingearbeitet. Auf dessen Basis soll die Familienbildungsarbeit im Ostallgäu aufgebaut und koordiniert werden.
 
Online teilnehmen und gewinnen
 
Unter www.familie-ostallgaeu.de kann man an der Umfrage online teilnehmen oder sich den Fragebogen ausdrucken und per Post zurückschicken (Landratsamt Ostallgäu, Jugendamt – Familienbildung, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf). Wer den Fragebogen online ausfüllt, hat die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen. Es gibt Eintrittskarten für attraktive Freizeitangebote im Landkreis Ostallgäu zu gewinnen.
 
Ansprechpartnerin im Landratsamt ist Isabel Costian, familienbildung(at)lra-oal.bayern.de, Tel: 08342/911-510. Weitere Informationen finden Sie unter www.ostallgaeu.de (Soziales > Jugendamt > Familienbildung).

Mitteilung vom 09.10.2014

Landkreis modernisiert Chemieräume an der Realschule Marktoberdorf

Der Landkreis Ostallgäu investiert weiter in die Bildung: Für 140.000 Euro wurden die Chemieräume an der Realschule Marktoberdorf saniert.

V. l.: Chemiefachlehrerin Silvia Biechele, Landrätin Maria Rita Zinnecker, stellvertretende Schulleiterin Lucia Wind, Schulleiter Wilhelm Fuchs und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c.

V. l.: Chemiefachlehrerin Silvia Biechele, Landrätin Maria Rita Zinnecker, stellvertretende Schulleiterin Lucia Wind, Schulleiter Wilhelm Fuchs und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat sich nun persönlich von der Qualität der Baumaßnahme überzeugt und an der Realschule Marktoberdorf während einer Unterrichtsstunde die frisch sanierten Chemieräume besichtigt.

 

Im Rahmen der Maßnahme wurden vom Landkreis als Sachaufwandsträger neben dem Chemieunterrichtsraum auch ein Chemieübungsraum für praktische Anwendungen sowie ein großzügiger Vorbereitungsraum für die Lehrer umgestaltet. Die Gesamtkosten betrugen 140.000 Euro, die Arbeiten wurden größtenteils von regionalen Firmen umgesetzt.

Mitteilung vom 08.10.2014

Inklusion im Ostallgäu: Fachleute und Politik legen Schwerpunkte fest

Für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurden am Runden Tisch Schwerpunkte für den kommunalen Aktionsplan festgelegt.

Die Arbeitsgruppenleiter für den kommunalen Aktionsplan (von links nach rechts stehend): Annegret Schefold (Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kreisrätin Brigitte Schröder, Christine Bibiella (Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Marktes Obergünzburg), Jutta Mönninghoff (Leiterin Don-Bosco Schule), Kreisrat Hubert Endhardt und Wolfgang Neumayer (Geschäftsleiter der Lebenshilfe Ostallgäu). Sitzend von links: Sabine Wenng (Geschäftsführerin der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Waltraud Joa (Kreisbeauftragte für Menschen mit Behinderung) und Dr. German Penzholz (Bildungs- und Inklusionskoordinator).

Die Arbeitsgruppenleiter für den kommunalen Aktionsplan (von links nach rechts stehend): Annegret Schefold (Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kreisrätin Brigitte Schröder, Christine Bibiella (Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Marktes Obergünzburg), Jutta Mönninghoff (Leiterin Don-Bosco Schule), Kreisrat Hubert Endhardt und Wolfgang Neumayer (Geschäftsleiter der Lebenshilfe Ostallgäu). Sitzend von links: Sabine Wenng (Geschäftsführerin der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung), Waltraud Joa (Kreisbeauftragte für Menschen mit Behinderung) und Dr. German Penzholz (Bildungs- und Inklusionskoordinator).

Sieben Arbeitsgruppen werden nun in ihrem jeweiligen Themenbereich die inklusiven Angebote im Ostallgäu bewerten und Vorschläge zur Verbesserung erarbeiten. Eine Vorstellung der Arbeitsgruppen und des Aktionsplans findet bei der Auftaktveranstaltung am 11. November im Marktoberdorfer Modeon statt.
 
„Mehr als 12.000 Menschen im Ostallgäu sind von einer Behinderung betroffen. Inklusion ist kein Randthema, sondern hat für den Landkreis höchste Priorität“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Eröffnung des zweiten Runden Tischs zum Kommunalen Aktionsplan Inklusion im Landkreis Ostallgäu. Über 30 Betroffene, Bürgermeister, Kreistagsmitglieder, Vertreter von Sozialverbänden und weiteren Organisationen waren zusammengekommen, um die weiteren Schritte zur Erstellung eines kommunalen Aktionsplans festzulegen. Sieben Themenbereiche werden in diesem bearbeitet: Bildung, Arbeit, Wohnen, Ambulante Dienste und Gesundheit, Freizeit und Sport, Mobilität sowie Bewusstseinsbildung und Kommunikation.
 
Einigkeit herrschte, dass vor allem Betroffene als Experten in eigener Sache am kommunalen Aktionsplan mitarbeiten sollen. Das Verfahren muss daher barrierefrei sein: Der Zugang für Mobilitätseingeschränkte ist möglich, die Unterstützung durch Gebärdendolmetscher für Gehörslose ist gegeben. In Dokumenten und bei Redebeiträgen wird die „Leichte Sprache“ verwendet. Damit können auch Menschen mit Lernbehinderung mitarbeiten.
 
Auftaktveranstaltung am 11. November im Modeon
 
Barrierefrei wird auch die Vorstellung des kommunalen Aktionsplans am 11. November um 17 Uhr im Modeon in Marktoberdorf sein. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema Inklusion interessieren und ihre Erfahrungen und Vorschläge in die Arbeitsgruppen einbringen möchten.

Mitteilung vom 07.10.2014

Wanderausstellung „Erhaltenswerte Streuobstsorten“ im Landratsamt

Die Ausstellung ist von Dienstag, 14. bis Freitag, 17. Oktober, während der allgemeinen Öffnungszeiten im Foyer des Landratsamtes zu besichtigen.

Mit dieser Wanderausstellung, einem Folgeprojekt des LEADER-Projektes „Erhaltung und Nutzung alter Kernobstsorten im bayerischen Allgäu und am bayerischen Bodensee“, soll in anschaulicher Weise auf die Wertigkeit alter Apfel- und Birnensorten eingegangen und auf die Anbaumöglichkeiten im doch etwas rauen Allgäuer Klima hingewiesen werden.
 
Bekannter Pomologe bestimmt kostenlos Sorten
 
Die Ausstellung informiert über die Obstbaugeschichte des Allgäus vom Apfel- oder Birnenkern bis zur fertigen Sorte, geht auf die Verwertungsmöglichkeiten, die Genetik, sowie auf ökologische Aspekte ein. Als Höhepunkt der Ausstellung wird am  Dienstag, 14. Oktober, von 13.30 Uhr bis 16 Uhr der bekannte Pomologe Anton Klaus aus Oberneufnach die Sorten mitgebrachter Äpfel und Birnen bestimmen. Jeder, der in seinem Garten einen Apfel- oder Birnbaum stehen hat, dessen Sorte nicht bekannt ist, kann an diesem Nachmittag drei bis fünf Früchte einer Sorte mitbringen und kostenlos bestimmen lassen. Wichtig für eine Sortenbestimmung ist jedoch, dass es sich um ausgereifte Früchte mit Stiel handelt. Fallobst ist für eine Sortenbestimmung nicht geeignet.
 
Ansprechpartner im Ostallgäu:
Kreisfachberaterinnen für Gartenkultur und Landespflege:
Friederike Scharpf, Tel. 08342/911-326
Friederike.Scharpf(at)lra-oal.bayern.de
Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380
Birgit.Wehnert(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 06.10.2014

Kostenlose Beratung für Frauen zum Wiedereinstieg ins Berufsleben

Angebot gilt für Frauen aus dem Ostallgäu, die nach der Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen.

Die kostenlosen Beratungen bietet das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" am 20. Oktober und 17. November 2014 wieder vormittags im Landratsamt in Marktoberdorf an.

 

Das Koordinationsbüro "Frau und Beruf" in Kempten hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Es bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Existenzgründung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zur Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.

 

Anmeldung und Information bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefonnummer 08342/911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de

Mitteilung vom 01.10.2014

Verkehrs-Info: B16 bei Rieden am Forggensee zeitweise gesperrt

Die Bundesstraße 16 zwischen Rieden am Forggensee und der Tiefentalbrücke ist vom 8. bis 18. Oktober wegen Bauarbeiten gesperrt.

In der Zeit vom 8. Oktober 2014 bis 18. Oktober 2014 finden auf der Bundesstraße 16 zwischen Rieden am Forggensee bis zur Tiefentalbrücke umfangreiche Asphaltarbeiten statt. Diese Arbeiten können laut Staatlichem Bauamt Kempten nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Daher ist vom 8. Oktober 2014 ab 8 Uhr bis 18. Oktober 2014 ca. 18 Uhr der Streckenabschnitt zwischen Rieden am Forggensee bis Tiefentalbrücke gesperrt.

 

Umleitung ist ausgeschildert

 
Die Zufahrt nach Rieden am Forggensee ist aus Fahrtrichtung Norden (Füssen) bis zur Einmündung von der B 16 in die Osterreiner Straße frei (siehe Anhang). Eine Zufahrt aus Fahrtrichtung Süden (Marktoberdorf) ist nicht möglich. Die Zufahrt für den Anliegerverkehr ist bis auf den Zeitraum der Asphaltarbeiten mit Behinderungen möglich.

Die Umleitung erfolgt in Fahrtrichtung Süden ab Marktoberdorf Hochwieskreisel über Seeg – OAL 2 - Eisenberg - Kreisverkehr "Steinrumpel" - B 310 - Weißensee nach Füssen. In Fahrtrichtung Norden wird der Verkehr über Füssen - B 310 - OAL 2 – Hopferau - Seeg -  nach Marktoberdorf Hochwieskreisel geleitet. Verschiebungen der Arbeiten aufgrund schlechten Wetters sind nicht auszuschließen.

Mitteilung vom 01.10.2014

Bezirkskliniken Schwaben übernehmen Klinik Obergünzburg

Landrätin Maria Rita Zinnecker zeigt sich sehr zufrieden mit der Übernahme des Klinikgebäudes Obergünzburg durch die Bezirkskliniken Schwaben.

„Das ist ein guter Tag für den Landkreis. Wir wollten hier immer eine medizinische Nachnutzung und die schaffen die Bezirkskliniken Schwaben durch die Begründung einer psychosomatischen Klinik.“
 
Seit der Schließung des Krankenhauses Obergünzburg im vergangenen Jahr suchte der Landkreis intensiv nach einer medizinischen Nachnutzungsmöglichkeit für das Gebäude. Nach intensiven Gesprächen einigte sich der Landkreis Ostallgäu mit den Bezirkskliniken Schwaben auf eine Übernahme. „Das Haus wurde 2008 umfangreich saniert und ist in einem Top-Zustand. Deshalb wollten wir hier unbedingt die 61-jährige Tradition dieses Hauses, wo schon immer Menschen geholfen wurde, fortführen“, sagt Landrätin Zinnecker, die die Bezirkskliniken als „absoluten Wunschkandidaten“ bezeichnet. Zinnecker: „Das ist ein sehr zuverlässiger und vor allem ein öffentlicher Träger.“
 
„Optimale Lösung“
 
Dass die Bezirkskliniken Schwaben nun in dem Gebäude eine psychosomatische Klinik mit etwa 50 Betten einrichtet und Millionen am Standort Obergünzburg investiert, bezeichnet die Landrätin als „großen Erfolg und optimale Lösung“. Der Bedarf an psychosomatischen steigt stetig und es ist laut Zinnecker „sehr wichtig“, dass dieser medizinische Sektor nun auch im mittleren Landkreis Ostallgäu gestärkt werde. Durch diese Übernahme sicherten die Bezirkskliniken Arbeitsplätze und somit die Zukunft des Gesundheitsstandorts Obergünzburg, so Zinnecker, die ihrem Vorgänger Johann Fleschhut für die intensive Vorarbeit dankt: „Auch er hat Anteil an diesem großen Erfolg.“
 
Die Schließung der Klinik im Jahr 2013 bezeichnet Zinnecker als „harten Einschnitt“, der bis zum heutigen Tag eine offene Wunde gewesen sei. „Diese Wunde schließen der Landkreis Ostallgäu und die Bezirkskliniken Schwaben nun gemeinsam“, ist Zinnecker überzeugt.

Mitteilung vom 30.09.2014

Sammelstelle für Gartenabfälle in Obergünzburg ab sofort länger offen

Ab 10. Oktober öffnet die Sammelstelle für Gartenabfälle bei der Kläranlage in Obergünzburg auch an Freitagnachmittagen ihre Pforten.

Die zusätzliche Öffnungszeit gilt bis zum Einbruch des Winters. Der Herbst ist Hochsaison für Garten- und Balkonbesitzer. Wer Strauchschnitt, Laub und andere Gartenabfälle bei der Grüngutsammelstelle in Obergünzburg abgeben möchte, kann dies ab 10. Oktober auch an Freitagen von 15 bis 18 Uhr erledigen. Die weiteren Öffnungszeiten am Mittwoch (15 bis 18 Uhr) und am Samstag (9 bis 12 Uhr) bleiben bestehen.

Gartenabfälle getrennt anliefern


Das Landratsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, Gartenabfälle getrennt nach Baum- oder Strauchschnitt und anderen Pflanzenabfällen wie Balkonblumen, Laub oder Grasschnitt anzuliefern. Über den Beginn der Winterpause an den Sammelstellen für Gartenabfälle informiert das Landratsamt gesondert.

Mitteilung vom 26.09.2014

Tag der Deutschen Einheit: Bio- und Restmüll werden einen Tag später abgeholt

Aufgrund des bevorstehenden Feiertages (Tag der Deutschen Einheit) ergeben sich für das gesamte Landkreisgebiet Änderungen bei der Rest- und Biomüllabfuhr.

Die Abfuhr wird verlegt von Freitag, 3. Oktober 2014 auf Samstag, 4. Oktober 2014.

Die Feiertagsverschiebungen können auch dem Abfuhrkalender des Landkreises entnommen werden. Dieser ist, falls nicht vorhanden, bei den Gemeindeverwaltungen oder im Landratsamt erhältlich bzw. auf unserer Internetseite unter www.ostallgaeu.de unter Abfallwirtschaft abrufbar.

Dort besteht die Möglichkeit, den Abfuhrkalender durch die Auswahl der Heimatgemeinde individuell zu erstellen.

Mitteilung vom 25.09.2014

Mitglieder des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ beschließen Lokale Entwicklungsstrategie

Bei der ersten Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe "bergaufland Ostallgäu e. V." ist die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) verabschiedet worden.

bergaufland Ostallgäu e.V.: Erste Mitgliederversammlung.

Sie dient als Grundlage der Bewerbung für das EU-Förderprogramm LEADER für die Förderperiode 2014 bis 2020. "Unser Ziel ist es, wieder als Förderregion ausgewählt zu werden, um finanzielle Unterstützung der Projekte zur Umsetzung der LES zu erhalten. So wollen wir auch für die kommenden Jahre wieder wichtige EU- und Landesmittel in der Region binden", sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins.


LES: Große Bedeutung für den Landkreis

Bei der Versammlung wurde neben der personellen Zusammensetzung des künftigen Entscheidungsgremiums sowie der Geschäftsordnung insbesondere auch die LES mit den künftigen Entwicklungs- und Handlungszielen sowie dem Fördergebiet der LAG bergaufland Ostallgäu e. V. bis 2020 beschlossen. Die LES stellt insbesondere die Entwicklungs- und Handlungsziele mit den Schwer-punkten Demographie, Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaft & Bildung, Tourismus sowie Kultur & Identität für die Region Ostallgäu für die kommenden Jahre dar. Sie hat somit eine hohe Bedeutung für den Landkreis. Zudem dient die LES als Bewerbung für das EU-Förderprogramm LEADER für die Förderperiode 2014 bis 2020.

LES wird offiziell eingereicht


Die Entwicklungs- und Handlungsziele sowie erste Projektideen wurden in mehreren Workshops sowie thematischen Arbeits- und Fachgruppen unter Beteiligung von über 170 Teilnehmern aus den ver-schiedenen Fachbereichen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern seit Anfang des Jahres entwickelt. Die LES wird im November beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten offiziell eingereicht. Die Auswahl der LAGs in Bayern durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erfolgt voraussichtlich Anfang 2015.

Der Verein "bergaufland Ostallgäu" wurde am 18. Februar 2014 in Marktoberdorf gegründet und ist Träger der LES und verantwortlich für deren Durchführung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwick-lung der Region Ostallgäu. Weitere Informationen stehen unter www.leader-ostallgaeu.de zur Verfügung.

Mitteilung vom 18.09.2014

Fit für das Klassenzimmer: Schuleingangsuntersuchung im Oktober

Die Schuleingangsuntersuchung ist für alle Kinder Pflicht, die im kommenden Schuljahr 2015/16 schulpflichtig werden.

Wer in die Schule gehen will, muss fit sein: Die vor kurzem eingeschulten rund 1.700 neuen Ostallgäuer und Kaufbeurer Erstklässler wissen das, denn sie haben die Schuleingangsuntersuchung bereits hinter sich. Die Kinder, die im kommenden Schuljahr 2015/16 die Schule besuchen möchten, müssen sich dieser Untersuchung ab Anfang Oktober unterziehen.
 
Die Schuleingangsuntersuchung dient dazu, den Entwicklungsstand des Kindes zu überprüfen, um gesundheitliche oder entwicklungsbezogene Einschränkungen, die den Schulbesuch erschweren könnten, frühzeitig festzustellen. Sie findet jährlich ab Anfang Oktober in 101 Kindergärten im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren statt.
 
Eltern werden eingeladen
 
Die Eltern werden vom Gesundheitsamt im Landratsamt zu der Untersuchung eingeladen. Die Schuleingangsuntersuchung beinhaltet für alle Kinder ein Schuleingangsscreening durch eine sozialmedizinische Assistentin. Dabei werden die gesundheitliche Vorgeschichte, der Impfstatus sowie die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen, insbesondere der U9, ermittelt. Außerdem werden die Sehfähigkeit und das Gehör kontrolliert sowie die Sprache und die graphomotorischen Fähigkeiten(=Schreibbewegungen) überprüft.
 
Alle Kinder, für die kein Nachweis über die Teilnahme an der U9 vorliegt, können im Gesundheitsamt kostenfrei ärztlich untersucht werden. Dies stellt sicher, dass jedes Kind in Bayern vor dem Schulbesuch ärztlich untersucht wird. Werden bei der Schuleingangsuntersuchung Lern- und/oder Entwicklungsdefizite festgestellt, so sollen nach Möglichkeit noch vor Eintritt in die Schule entsprechende Fördermaßnahmen beziehungsweise Therapien eingeleitet werden, um vorhandene Defizite soweit als möglich auszugleichen und allen Kindern einen guten Start in die Schulzeit zu ermöglichen.

Mitteilung vom 17.09.2014

Elektroautos an Park-&-Ride-Plätzen intelligent laden– Forschungsprojekt ePlanB startet in Buchloe im Landkreis Ostallgäu

Mit dem Elektroauto zum Parkplatz fahren, das Fahrzeug anschließen und dann in den Zug umsteigen – für einige Buchloer Pendler wird das schon bald Realität.

Start für ePlanB : Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied, Josef Schweinberger, 1. Bürgermeister der Stadt Buchloe, Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu, Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, und Prof. Dr. Wolfgang Mauch, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), stellten das Forschungsprojekt heute in Buchloe vor.

Start für ePlanB : Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied, Josef Schweinberger, 1. Bürgermeister der Stadt Buchloe, Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu, Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, und Prof. Dr. Wolfgang Mauch, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), stellten das Forschungsprojekt heute in Buchloe vor.

Ermöglicht wird der klimafreundliche Pendelverkehr durch das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt ePlanB, das vom Landkreis Ostallgäu, der Stadt Buchloe, der Lechwerke AG (LEW), der Lechwerke Verteilnetz GmbH (LVN) und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) durchgeführt und vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert wird.
 
„Die Elektromobilität ist das Zukunftsthema für die bayerische Automobilindustrie. Wir werden hier mit dem neuen Förderprogramm ‚Elektromobilität und innovative Antriebstechnologien‘ die richtigen Anreize schaffen. Ich bin überzeugt, dass auch das Projekt ePlanB wertvolle Impulse liefern wird“, sagte Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer. „Das Projekt unterstützt unser Ziel, Bayern zum Vorreiter bei der Elektromobilität zu machen.“
 
Das Hauptziel ist, ein intelligentes Lademanagement zu entwickeln, das die Batterien von geparkten Elektroautos dann auflädt, wenn viel Strom aus heimischen erneuerbaren Energiequellen eingespeist wird. Dadurch können Netzinfrastrukturen effizienter genutzt werden. Zugleich sollen Pendler stärker für das Thema Elektromobilität sensibilisiert werden. Für den Feldtest wird am Park-&-Ride-Platz beim Bahnhof in Buchloe eine Ladeinfrastruktur aufgebaut und geeigneten Pendlern für eine gewisse Zeit Elektroautos zur Verfügung gestellt. Die Stadt Buchloe ist mit zahlreichen Pendlern aus einem großen Einzugsgebiet, die von hier aus nach Augsburg oder München fahren, ein idealer Dreh- und Angelpunkt für das Forschungsvorhaben.
 
„Mehr als 500 Pendler aus dem Ostallgäu und Teilen des Unterallgäus bis nach Memmingen kommen täglich nach Buchloe, um von hier aus mit der Bahn weiterzufahren“, erklärt Josef Schweinberger, Erster Bürgermeister von Buchloe. Mithilfe einer Befragung will die Stadt zunächst das Pendlerverhalten in der Region analysieren. „Das hilft uns zum einen, Infrastrukturmaßnahmen besser planen zu können, zum anderen ist die Befragung ein wichtiger Schritt, um geeignete Teilnehmer für das Forschungsprojekt ePlanB zu finden“, erklärt Schweinberger.
 
Die Pendler fahren für eine gewisse Zeit ein Elektrofahrzeug, das ihnen auch für die private Nutzung zur Verfügung steht. Am Park-&-Ride-Platz beim Bahnhof in Buchloe werden in den kommenden Monaten acht Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten errichtet. Bis zum Frühjahr 2015 soll die Ladeinfrastruktur in Betrieb gehen. Um das Laden intelligent steuern zu können, geben die Nutzer – entweder direkt vor Ort an der Ladesäule oder über eine Website – die Daten zur vorgesehenen Parkdauer und dem aktuellen Batterieladezustand ein.
 
„Der Feldtest findet in zwei Phasen statt: in der ersten Phase zeichnen wir Daten zum Nutzerverhalten und zum Ladeverhalten auf“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Mauch vom FfE. „Etwa sechs Monate später beginnt die zweite Phase, in der wir das bis dahin entwickelte Lademanagementsystem anwenden werden“, so Mauch. Dabei solle das netzoptimierte Laden der Elektrofahrzeuge dazu beitragen, die Netzbelastung gering zu halten. „Eine intelligente Steuerung zum Laden der Batterien kann Leistungsspitzen vermeiden“, erklärt Mauch. Zum Aufladen soll vorrangig der in der Region erzeugte Strom aus erneuerbaren Quellen genutzt werden.
 
„Elektromobilität ist die logische Fortsetzung der Energiewende auf der Straße. Denn Elektroautos sind nicht nur leise und sauber – als mobile Speicher können sie auch zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen, wenn immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist wird“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann. „Ein intelligentes Lademanagementsystem für Elektroautos kann dazu beitragen, vorrangig den in der Region erzeugten regenerativen Strom zu nutzen“, so Schürmann weiter.
 
„Kaum eine Region treibt die Energiewende so aktiv voran wie der Landkreis Ostallgäu. Der Anteil der regenerativen Energien ist hier besonders hoch. Dafür wurden wir vor kurzem auch Meister der Solar-Bundesliga“, sagt Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Elektromobilitätsprojekt ePlanB die Innovationskraft in der Region weiter steigern können.“
 
Das Gesamtbudget des Forschungsvorhabens ePlanB liegt bei rund 1,3 Millionen Euro. Davon tragen die Lechwerke rund 650.000 Euro, der Freistaat Bayern fördert das Vorhaben mit knapp 600.000 Euro, Landkreis und Stadt Buchloe beteiligen sich mit jeweils 36.000 Euro.
 
Der Landkreis Ostallgäu liegt im Südosten des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben, ist knapp 1400 km² groß und hat ca. 134.000 Einwohner. Die Stadt Buchloe bezeichnet sich mit seinen 12.000 Einwohnern als „Tor zum Allgäu“. Sie ist die drittgrößte Stadt im Landkreis Ostallgäu.

Mitteilung vom 12.09.2014

Mobile Sammlung von Problemstoffen

Für die umweltgerechte Entsorgung von Problemabfällen organisiert das Landratsamt in den kommenden Wochen wieder eine mobile Sammlung.

Das Problemstoffmobil macht bei seiner Herbstsammlung in allen Ostallgäuer Gemeinden Station. Entgegen genommen werden haushaltsübliche Mengen an Abbeiz- und Lösemitteln, Chemikalien aus dem Hobbybereich (z. B. Fotochemikalien, Experimentierkästen), flüssige Farben und Lacke, Frostschutzmittel, Holzschutzmittel, Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, quecksilberhaltige Produkte wie Thermometer, Barometer, Batterien und Akkus, FCKW-haltige Spraydosen, Wachse, Fette, Klebstoffe sowie Medikamente und ähnliches.
 
Die Problemstoffe sollen möglichst in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und nicht miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Das Landratsamt bittet darum, die Abfälle immer einem Mitarbeiter des Problemstoffmobils persönlich zu übergeben.
 
Nicht angenommen werden PUR-Schaumdosen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Sie können an allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden. Ebenfalls nicht angenommen wird Altöl (Rückgabe an die Verkaufsstelle). Einfache Problemabfälle wie Akkus und Batterien, Farben, Lacke, Altmedikamente und FCKW-haltige Spraydosen können auch ganzjährig an den stationären Sammelstellen am Abfallentsorgungszentrum in Marktoberdorf, am Wertstoffhof in Füssen und an der Hausmülldeponie in Oberostendorf abgegeben werden.

 

Hier finden Sie die Liste mit den Daten und Stationen, an denen das Problemstoffmobil Halt macht.

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