Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 28.07.2014

Realschule Füssen bekommt Schulprofil „Inklusion“

Die Staatliche Realschule Füssen hat vom Bayerischen Kultusministerium das Schulprofil „Inklusion“ verliehen bekommen und darf es ab 1. August führen.

Sie ist damit eine von nur zwei Realschulen in ganz Schwaben, die dieses Profil hat. Derzeit sind schon mehr als 20 Inklusionsschüler an der Johann-Jakob-Herkomer-Schule. „Der Landkreis Ostallgäu legt mit seinem kommunalen Aktionsplan Inklusion Schwerpunkte für behinderte Menschen und freut sich daher sehr mit der Realschule Füsen über diesen Erfolg“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
„Hinter uns liegen drei Jahre intensiver Forschungsarbeit auf einem Gebiet, das vor allem für Schulen absolutes Neuland ist“, sagt Schuldirektor Andreas Erl. Gemeinsam mit dem Landkreis Ostallgäu und den die Schule betreuenden mobilen sonderpädagogischen Diensten erstellte die Schulgemeinschaft der Realschule Füssen ein umfangreiches Konzept. Dabei musste die Schule ein von der gesamten Schulfamilie getragenes „Bildungs- und Erziehungskonzept“ vorlegen. Wie Schulleiter Erl mitteilt, mussten auf dem Weg zum Profil „Inklusion“ außerdem die „Hürden“ der Beschulung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie eine „starke Gewichtung des Themas Inklusion im Schulentwicklungsprozess“ überwunden werden.
 
Spezielle Förderstunden und „persönliche“ Schulbusbegleiter
 
An der Realschule Füssen werden seit geraumer Zeit rund 20 Schülerinnen und Schüler speziell gefördert. Zentral gesteuert wird die Förderung von der maßgeblich am Konzept Beteiligten Inklusions-beauftragten Sabine Schmid. Anstatt von „Budget-Stunden“ gibt es an der Johann-Jakob-Herkomer-Schule seit diesem Schuljahr spezielle Förderstunden, die im jeweils schwächsten Fach des Inklusionsschülers auf verschiedenste Weise eingesetzt werden. Eng arbeitet die Schule bei der Inklusion auch mit den mobilen sonderpädagogischen Diensten (MSD) zusammen. Diese unterstützen die Schule unter anderem bei der Elternarbeit, geben genaue Empfehlungen bei der sachlichen und räumlichen Ausstattung und geben Empfehlungen für den „Nachteilsausgleich“. Wichtig sind der Schule laut Andreas Erl auch die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit den Eltern der Inklusionsschüler sowie die Förderung der Verantwortlichkeit von Mitschülern. Dazu werden in der fünften Klasse sogenannte „K5-Tutoren“ ausgebildet sowie „persönliche“ Schulbusbegleiter für Inklusionsschüler eingesetzt. Außerdem gibt es in den jeweiligen Klassen feste Zuständigkeiten, wie die Mitschüler beispielsweise Rollstuhlfahrern oder sehbehinderten Kindern helfen. Auch die Klassenleiter bilden sich in Fortbildungen weiter und entwickeln neue Kompetenzen.
 
Auch der Landkreis Ostallgäu als Sachaufwandsträger hat zur Inklusion beigetragen, indem er einen eigenen Inklusionshaushalt erstellt hat, auf den Schulen zugreifen können.

Mitteilung vom 25.07.2014

Ehrenamtliche stechen mit Landrätin Zinnecker in See

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat mit zahlreichen Inhabern der Ostallgäuer Ehrenamtskarteeine große Rundfahrt auf dem Forggensee unternommen.

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Austausch mit Ehrenamtlichen. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu, Irmgard Schnieringer

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Austausch mit Ehrenamtlichen. Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu, Irmgard Schnieringer

Die Ehrenamtlichen erhielten die Karte im Jahr 2012 als Dankeschön für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. In Anlehnung an die KönigsCard können damit Freizeitangebote im Ostallgäu kostenlos genutzt und Sonderveranstaltungen besucht werden.
  
Aufgrund der großen Nachfrage gab es auch heuer wieder eine Forggensee-Schifffahrt für die Ostallgäuer Ehrenamtskarteninhaber. Landrätin Zinnecker nutzte die Gelegenheit mit den Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und ging von Tisch zu Tisch. „Es ist beeindruckend, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist“, freute sich Landrätin Zinnecker am Ende ihrer Runde. Immer wieder betonten die Ehrenamtlichen, wie wichtig ihnen der Austausch mit anderen Gleichgesinnten ist. Dies gäbe Motivation sich zu engagieren und Neues anzupacken.
 
Neue Ehrenamtskarte im Herbst 2014
 
Die Möglichkeit zur abendlichen Fahrt auf dem Forggensee wurde gerne angenommen: Das Schiff war voll besetzt. Obwohl das Wetter regnerisch war, war die Stimmung an Bord bestens. Die Karteninhaber fühlen sich durch die Ehrenamtskarte gewürdigt und in ihrem Engagement anerkannt. Für den Landkreis ist dies eine zusätzliche Motivation, im Herbst erneut an 500 Engagierte die zweite Auflage der Ehrenamtskarte herauszugeben. Die Vorschlagsphase hierfür ist abgeschlossen. Zurzeit melden die Gemeinden und Städte ihre Kandidaten für die neue Ehrenamtskarte an das Landratsamt zurück. Die Karten werden am 19. Oktober 2014 im Modeon in einer Feierstunde an die Ehrenamtlichen überreicht.

Mitteilung vom 25.07.2014

Bayersried: Vollsperrung von OAL 11 und OAL 12

Wegen Asphaltierungsarbeiten werden die Kreisstraßen vom Mittwoch, 30. Juli, bis Freitag, 1. August, gesperrt. Eine weiträumige Umleitung wird eingerichtet.

Durch die dreitägige Vollsperrung wird die Gesamtzeit der Bauarbeiten um ganze drei Wochen verkürzt. Die Straßen können also früher wieder für den Verkehr freigegeben werden. Im Anschluss an die Arbeiten in Bayersried wird unter Vollsperrung der Bauabschnitt nördlich von Bayersried fertiggestellt. Diese Arbeiten werden wohl voraussichtlich bis zum 22. August andauern.

Mitteilung vom 25.07.2014

Bezirkskliniken Schwaben übernehmen Krankenhaus Obergünzburg und errichten Akutklinik

Landrätin Maria Rita Zinnecker zeigt sich sehr zufrieden mit der Übernahme des Klinikgebäudes Obergünzburg durch die Bezirkskliniken Schwaben.

"Das ist ein guter Tag für den Landkreis. Wir wollten hier immer eine medizinische Nachnutzung und die schaffen die Bezirkskliniken Schwaben durch die Begründung einer psychosomatischen Klinik", sagte Zinnecker bei einer Pressekonferenz in Obergünzburg.

 

Bezirkskliniken Schwaben als "absoluter Wunschkandidat"
 
Seit der Schließung des Krankenhauses Obergünzburg im vergangenen Jahr suchte der Landkreis intensiv nach einer medizinischen Nachnutzungsmöglichkeit für das Gebäude. Nach intensiven Gesprächen einigte sich der Landkreis Ostallgäu mit den Bezirkskliniken Schwaben auf eine Übernahme. "Das Haus wurde 2008 umfangreich saniert und ist in einem Top-Zustand. Deshalb wollten wir hier unbedingt die 61-jährige Tradition dieses Hauses, wo schon immer Menschen geholfen wurde, fortführen", sagt Landrätin Zinnecker, die die Bezirkskliniken als "absoluten Wunschkandidaten" bezeichnet. Zinnecker: "Das ist ein sehr zuverlässiger und vor allem ein öffentlicher Träger."
 
Zinnecker: "Optimale Lösung"
 
Dass die Bezirkskliniken Schwaben nun in dem Gebäude eine psychosomatische Akutklinik mit etwa 50 Betten einrichtet und Millionen am Standort Obergünzburg investiert, bezeichnet die Landrätin als "großen Erfolg und optimale Lösung". Es sollen in Obergünzburg zwischen 50 und 60 Arbeitsplätze entstehen. Der Bedarf an psychosomatischen steigt stetig und es ist laut Zinnecker "sehr wichtig", dass dieser medizinische Sektor nun auch im mittleren Landkreis Ostallgäu gestärkt werde. Durch diese Übernahme sicherten die Bezirkskliniken Arbeitsplätze und somit die Zukunft des Gesundheitsstandorts Obergünzburg, so Zinnecker, die ihrem Vorgänger Johann Fleschhut für die intensive Vorarbeit dankt: "Auch er hat Anteil an diesem großen Erfolg."


Ruhige Lage als großer Vorteil
 
Die Schließung der Klinik im Jahr 2013 bezeichnet Zinnecker als "harten Einschnitt", der bis zum heutigen Tag eine offene Wunde gewesen sei. "Diese Wunde schließen der Landkreis Ostallgäu und die Bezirkskliniken Schwaben nun gemeinsam", ist Zinnecker überzeugt. Thomas Düll, Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben, nannte vor allem die ruhige Lage Obergünzburgs als großen Vorteil. Ruhe und Entspannung seien den Patienten hier garantiert. Die Bezirkskliniken planen eine Investition von rund sieben Millionen Euro, unter anderem soll ein Wellness-Bereich angelegt werden. Im äußeren Erscheinungsbild soll die Akutklinik mehr Hotel ähneln als einem Krankenhaus, so Düll. Noch in diesem Jahr wird laut Thomas Düll mit den Planungen begonnen, 2016 soll die Klinik dann in Betrieb gehen. Auch Dr. Philipp Ostwald, Leiter des Klinikunternehmens Ostallgäu-Kaufbeuren, freute sich über den "wichtigen Schritt". Ostwald: "Diese schöne Klinik darf weiterleben."

Mitteilung vom 23.07.2014

Verwaltungsnachwuchs ist fit für Führungsaufgaben

Zwölf Nachwuchsführungskräfte des Landratsamts haben aus den Händen von Landrätin Zinnecker ein Schulungs-Zertifikat erhalten.

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Kreis der Nachwuchsführungskräfte des Landratsamtes, welche sich für Führungsaufgaben in der Behörde fortgebildet haben. Von links: Rainer Kunzmann, Gerhard Negele, Jürgen Heinritz, Jörg Mayer, Tobias Ott, Landrätin Zinnecker, Annette Schopf, Birgit Osterried, Hubert Guggemos, Michael Filser, Sandra Hartmann, Michael Hailand. Auf dem Bild fehlt Stefan Miller. (Bildquelle: Landratsamt, Kornelia Hieber)

Landrätin Maria Rita Zinnecker im Kreis der Nachwuchsführungskräfte des Landratsamtes, welche sich für Führungsaufgaben in der Behörde fortgebildet haben. Von links: Rainer Kunzmann, Gerhard Negele, Jürgen Heinritz, Jörg Mayer, Tobias Ott, Landrätin Zinnecker, Annette Schopf, Birgit Osterried, Hubert Guggemos, Michael Filser, Sandra Hartmann, Michael Hailand. Auf dem Bild fehlt Stefan Miller. (Bildquelle: Landratsamt, Kornelia Hieber)

In der sogenannten „Führungswerkstatt“ hatten sich die Teilnehmer über einen Zeitraum von zwei Jahren mit Themen wie Kommunikation, Rhetorik, Führungsmodellen, und Veränderungsmanagement befasst und das Handwerkszeug für moderne Führung erlernt. Begleitet wurde die Fortbildung durch Projektarbeit, Coaching-Gespräche und Diskussionsabende mit gestandenen Führungskräften.

 

Landrätin Zinnecker betonte die Bedeutung einer guten Führung in der Behörde, sowohl für die Innen- als auch die Außenwirkung. Wenn im Landratsamt altersbedingt in den kommenden Jahren bewährte Führungskräfte in den Ruhestand gehen, werden die Nachwuchsführungskräfte aufrücken und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, für welche sie dank der Fortbildungsreihe optimal gerüstet sind.

Mitteilung vom 22.07.2014

Kreisräte- und Bürgermeister-Ausflug: Tourismus-Netzwerken in Hopfen

Schwerpunktthema war der Tourismus - insbesondere das so genannte Erlebnisraumdesign des Tourismusverbandes Ostallgäu.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die versammelten Bürgermeister und Kreisräte.

Landrätin Maria Rita Zinnecker begrüßt die versammelten Bürgermeister und Kreisräte.

In lockerer Runde betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker im Haus Hopfensee, dass man „nur miteinander“ und im engen Schulterschluss von Politik und Tourismuswirtschaft zum Erfolg kommen könne: „Wir sind eine kommunale Gesellschaft.“ Zinnecker lobte die vielen erfolgreichen Projekte im Tourismus wie beispielsweise KönigsCard, kostenlosen ÖPNV für Gäste und das neu ersonnene Erlebnisraumdesign.
 
Stefan Fredlmeier, Tourismus-Chef der Stadt Füssen und einer der Gesprächspartner im Dialog mit den Protagonisten von Tourismusverband Ostallgäu und Vitalem Land Robert Frei und Oliver Bernhard, stellte den Kreisräten und Bürgermeistern das Konzept des Erlebnisraumdesigns eingehend vor und wählte ein anschauliches Beispiel: „Wir können uns das Allgäu mit diesem Konzept als Super-markt vorstellen, in dem alles klar gegliedert ist und sich der Gast das heraussuchen kann, worauf er Lust hat. Unser Ostallgäuer Hauptdarsteller und Bestseller im Schlosspark ist dabei das Schloss Neuschwanstein.“
 
Renate Schlamp hob als Gastgeberin der ersten Stunde die Vorzüge der KönigsCard hervor: Die sei trotz des Aufpreises sehr attraktiv und „gut für Region, Tourismus und Wirtschaft“. „Es war uns von Anfang an klar, dass wir da mitmachen“, sagte Schlamp. Klaus Wittmann, Prokurist bei Regionalbus Augsburg, lobte derweil im Gespräch das Angebot des kostenlosen ÖPNV für Gäste des südlichen Landkreises: Man habe dadurch Tausende Liter Treibstoff durch private Autofahrten gespart und allein im ersten Projektjahr 15 Prozent mehr Fahrgäste: „Das ist ein toller Erfolg.“ Die zahlreich erschienenen Bürgermeister und Kreisräte nutzten den Ausflug zum Netzwerken untereinander und mit den Referenten aus dem Tourismussektor. Landrätin Maria Rita Zinnecker sprach hernach von einem rundum gelungenen und effektiven Zusammentreffen.

Mitteilung vom 21.07.2014

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Schüler weiterführender Schulen haben bis zum 31. Oktober 2014 die Möglichkeit, Schulwegkosten ersetzt zu bekommen.

Nach dem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.
 
Bestätigung der Schule notwendig
 
Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.
 
Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten, die noch bis zum Schuljahresende besetzt sind, zu erhalten.
 
Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind auch auf der Homepage des Landkreises Ostallgäu zu finden: www.ostallgaeu.de/schuelerbefoerderung.html.
 
Auskünfte gibt es beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern: 08342/911-447 (Frau Gellrich bzw. Frau Schmid) sowie unter 08342/911-328 (Frau Zwick).

Mitteilung vom 21.07.2014

Ausbildungsförderung BAföG: Antragsfristen beachten

Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt.

Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Auskünfte erteilt das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu unter den Telefonnummern  08342/911-257 (Frau Armstorfer), 08342/911-319 (Frau Haid) und 08342/911-407 (Frau Hnida).

Mitteilung vom 17.07.2014

Großer Foto- und Filmwettbewerb der Metropolregion München

Alle Ostallgäuer Bürger sind aufgerufen am Foto- und Filmwettbewerb der Metropolregion München teilzunehmen. Es winken Preise von 150 bis 600 Euro.

Von 15.7. bis 15.9.2014 sind die Menschen aus der Region aufgerufen, ihre schönsten Momente und Motive aus der Metropolregion einzureichen.  Die Teilnahme erfolgt über www.metropolregion-muenchen.eu/aktuelles/foto-und-filmwettbewerb.
  
Das Teilnahmeformular ist seit dem 16.7.2014 freigeschaltet.

Mitteilung vom 15.07.2014

Seeg gewinnt Bezirksentscheid von "Unser Dorf soll schöner werden"

Die Gemeinde wird 2015 den Regierungsbezirk Schwaben beim Landesentscheid auf Bayernebene vertreten.

Bergblick ist in Seeg keine Seltenheit.

Bergblick ist in Seeg keine Seltenheit.

Die Gemeinde Seeg hat auf Bezirksebene den Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ gewonnen. Das gab das für den Bezirk Schwaben zuständigeAmt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Augsburg nun bekannt. „Seeg ist ein Ort, der trotz günstiger Standortbedingungen temporären Zeitgeistentwicklungen nicht folgte, sondern seine eigenen Werte erkannt hat und sie konsequent weiterentwickelt“, heißt es in der Begründung der Jury, die Seeg am vergangenen Donnerstag besucht hatte.

 

Landrätin Maria Rita Zinnecker äußerte sich begeistert: „Glückwunsch an Seeg. Die Dorfgemeinschaft hat sich diese Goldmedaille wirklich redlich verdient: Die Gemeinde ist innovativ und kreativ, bleibt dabei aber immer bei ihren Ostallgäuer Wurzeln. Ich wünsche Seeg viel Glück auf der nächsten Ebene.“

Mitteilung vom 14.07.2014

Busunternehmer erhöhen Preise moderat

Im Durchschnitt erhöhen sich die Ticketpreise für den Bus um etwa drei Prozent, bei AST-Fahrten wird jede Fahrt etwa um 50 Cent teurer.

Zum 1. August 2014 erhöhen die Busunternehmer des Ostallgäus und der Stadt Kaufbeuren moderat die Preise. Dies ist für den Busverkehr die erste Erhöhung seit 2012 und für den AST-Verkehr seit 2006. 
 
Zudem werden zum 1. August die Beförderungsbestimmungen in den beiden Tarifgebieten des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren harmonisiert. Das bedeutet, dass Einzelfahrausweise, 10-Fahrten-Karten und Zeitkarten des Regionalverkehrs ebenfalls in der Kernzone des Stadtverkehrs Kaufbeuren gelten. Darunter fallen auch die Tagestickets und Wochenkarten der OVG. Außerdem entfallen im Stadtverkehr Kaufbeuren die Sonderregelungen im Gruppentarif. Sofern die Platz-Kapazitäten in den Bussen vorhanden sind, werden Gruppen zukünftig auch an Schultagen zwischen 7 Uhr und 8 Uhr und zwischen 12 Uhr und 14 Uhr befördert.
 
„Sehr erfreuliche Annäherung“
 
Diese weitere Angleichung der beiden Tarifbestimmungen erleichtert die Nutzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs im Landkreis Ostallgäu und im Stadtgebiet Kaufbeuren für viele Fahrgäste. Ein Übergang zwischen Regionalverkehr und Stadtverkehr ist für den Fahrgast nahezu unmerklich geworden. Landrätin Zinnecker: „Das ist eine weitere sehr erfreuliche Annäherung von Stadt Kaufbeuren und Landkreis Ostallgäu, die für die ÖPNV-Nutzer vorteilhaft ist.“
 
Weitere Informationen und Tarifübersichten sind zu erhalten im Service Zentrum am Plärrer Kaufbeuren, in der AST-Zentrale, bei den Busunternehmern der OVG, der Stadt Kaufbeuren und dem Landratsamt Ostallgäu. Die gesamten Tarifübersichten können außerdem auf den Internetseiten von Kirchweihtal und dem Landratsamt Ostallgäu eingesehen werden.

Mitteilung vom 08.07.2014

Pendlerparkplatz an der A7 bei Nesselwang vergrößert

Statt der bisher 25 gibt es nun 45 Parkplätze für Pendler. Die Erweiterung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises und der Gemeinde Nesselwang.

Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhard und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhard und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Die Erweiterung war notwendig geworden, da von Pendlern immer mehr Fahrgemeinschaften auf dem Weg Richtung Kempten und Füssen gebildet werden und unter der Woche die bisherige Flächen nicht ausreichten. Der Markt Nesselwang führte bei dem Gemeinschaftsprojekt die Grundstücksverhandlungen und der Bauhof des Landkreises Ostallgäu setzte die Tiefbauarbeiten um.
 
„Mit dieser Erweiterung schaffen wir einen sehr sinnvollen Beitrag für die Verbesserung der Mobilität und die Einsparung von CO2. Wir als Landkreis wollen die Menschen ermutigen, sich beim Pendeln zusammenzutun und damit nicht nur schädliches CO2, sondern auch Geld zu sparen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei einem gemeinsamen Ortstermin mit Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhart.

 

Für Zinnecker passt die Erweiterung des Pendlerparkplatzes auch perfekt zur neu begründeten und kostenlosen Mitfahrzentrale des Landkreises Ostallgäu: Unter der Adresse ostallgaeu.mifaz.de können sich Pendler anmelden und Fahrgemeinschaften bilden.

Mitteilung vom 08.07.2014

Kurzzeitige Sperrung Grenztunnel Füssen ab 05.08., 20 Uhr

Die Sperrung dient zur Durchführung der Schlussabnahme von Bauarbeiten im Tunnel Füssen.

Die Autobahn A7 bzw. Bundessstraße 179 (Österreich) ist zwischen den Anschlussstellen Füssen und Vils von Dienstag, 05.08., 20 Uhr bis Mittwoch, 06.08., 6 Uhr gesperrt.

Mitteilung vom 08.07.2014

Workshop torffrei gärtnern – Gemüse und Kräuter im Blumenkasten

Der Workshop der Allgäuer Moorallianz bietet Kenntnisse, wie man richtig torffrei mit Gemüse und Kräutern gärtnert. Termin: 5. August in Kempten.

Ein Workshop für Groß und Klein, Großeltern, Eltern und Kinder zeigt am 5. August von 10-12 Uhr in der Bio-Gärtnerei Christian Herb Heiligkreuzerstr. 70, 87439 Kempten) was beim Gärtnern mit torffreier Blumenerde zu beachten ist. Die Workshop-Teilnehmer setzen unterschiedliche Gemüse- und Kräuterpflanzen mit torffreier Blumenerde in ein mitgebrachtes Gefäß. Gärtnermeister Christian Herb bietet dabei seine Hilfe an und gibt nützliche Tipps zur Pflege und zum Gießen.
 
Interessierte Teilnehmer können sich bis 4. August 18 Uhr bei der Bio-Gärtnerei Herb, Tel. 0831/93331 anmelden. Zum Workshop bitte einen leeren Balkonkasten oder ein Pflanzgefäß mitbringen, Unkostenbeitrag: 5 € pro Teilnehmer, Kinder: 2,50 €. Der Workshop wird vom Umweltamt der Stadt Kempten unterstützt.
 
Mit der Kampagne „torffrei gärtnern“ will die Allgäuer Moorallianz deutlich machen, wie leicht jeder Einzelne durch bewusstes Einkaufsverhalten den Moor- und Klimaschutz persönlich unterstützen kann. Die Bio-Gärtnerei Christian Herb ist dabei Partner der Moorallianz. Die Allgäuer torffreie Blumen- und Pflanzerde ist in den Kaufmärkten der Firma Feneberg, in den V-Märkten in den Wertstoffhöfen des ZAK sowie in einigen Gärtnereien und Gartencentern in der Region erhältlich. Die ständig aktualisierte Liste der Verkaufsstellen und weitere Informationen sind unter oben angegebenem Kontakt und unter www.moorallianz.de zu finden.
   
Die Kampagne „torffrei gärtnern“ der Allgäuer Moorallianz wird im Rahmen des Bundesprojekts „chance.natur“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Mitteilung vom 07.07.2014

Moor-Art des Monats Juli: die Spirke

Auf den nährstoffarmen sauren Moorböden wächst die Moor-Kiefer, die auch Spirke genannt wird, sehr langsam und hat dadurch ein hartes, haltbares Holz.

Die Moor-Kiefer wird auch Spirke genannt.

Die Moor-Kiefer wird auch Spirke genannt.

Die Spirke oder Moor-Kiefer ist die typische Baumart der Allgäuer Moore. Die Stämme der „Pfotschen“ wurden daher früher gerne als Zaunpfähle verwendet. Im Gegenteil zu den nahe verwandten in den Bergen vorkommenden Latschenkiefern steht die Spirke aufrecht. Heute ist ihr Lebensraum – das Hochmoor – gesetzlich geschützt.
 
Auf diesen Veranstaltungen der Allgäuer Moor-Erlebnisführer und -innen können Naturliebhaber und Moorbegeisterte die Spirke selbst betrachten:
 
10.07.2014, 19.30-21.30 Uhr: Moorwanderung bei Mondschein
Gerade bei Mondschein zeigt sich das Moor in seiner Vollendung. Alle Facetten der Natur spiegeln sich im Mondlicht. Dort tauchen die Teilnehmer mit allen Sinnen ein – sie belauschen und begreifen es. Spannende Geschichten führen sie immer tiefer hinein … ins Moor – es wird ein spannendes Erlebnis.
Treffpunkt: Haus des Gastes, Pfronten, Kosten: 5,-€
Ansprechpartnerin: Berta Morisse, Moor-Erlebnisführerin Anmeldung: Haus des Gastes in Pfronten, Tel.: 08363 / 698-88
 
14.07.2014, 16-17.30 Uhr: Naturgenuss mit Leib und Seele
Die Allgäuer Moor-Erlebnisführerin Hedwig Langhof ist auf dem Land aufgewachsen und seit ihrer Kindheit eng mit der Natur verbunden. Als Kind durfte sie mit ins Moor, wo die Eltern Torf abbauten. Deshalb kann sie den Teilnehmern das Highlight der Allgäuer Moore von einst und jetzt speziell im Lobachtaler Filz näherbringen.
Treffpunkt: Moorbahnhof Seeg, Kosten: Erw. 4,- €, Kinder 3,- €
Ansprechpartnerin: Hedwig Langhof, Moor-Erlebnisführerin Anmeldung: Tourist Information Seeg, Tel.: 08364 / 9830-33
 
17.07.2014, 9-12 Uhr: Der große Schatz zu Füßen der Burgruinen
Als Naturparadies hat der Schlossweiher seinen besonderen Reiz. An seinen Ufern findet man kräftigen Bewuchs mit zum Teil sehr selten gewordenen Pflanzenarten. Wer Zeit mitbringt, kann seltene Vogel-stimmen vernehmen und den Tanz von Libellen und Schmetterlingen beobachten. An windstillen Tagen spiegelt sich die stolze Ruine Hohenfreyberg auf der Oberfläche des Weihers. Die Teilnehmer erwartet eine schöne Wanderführung mit tollen Aus- und Einblicken.
Treffpunkt: Parkpl. Ortsausgang Zell Ri. Schweinegg, Kosten: 5,-€
Ansprechpartnerin und Anmeldung: Manuela Splittgerber, Moor-Erlebnisführerin, Tel.: 08363 / 2069903, manuzueler(at)gmx.de
 
Die Moore im Allgäu sind wahre Juwelen – viele der hier vorkommenden Arten sind einzigartig. Beispielsweise finden sich hier über 100 stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Allgäuer Moorallianz präsentiert jeden Monat eine Moor-Art des Monats und macht Vorschläge, wann und wo diese Arten bestaunt werden können. Weitere Veranstaltungen der Allgäuer Moorerlebnisführer und –innen sind im Moorkalender unter www.moorallianz.de zu finden.

Mitteilung vom 04.07.2014

Minister Helmut Brunner besucht Schutzwald im Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat Staatsminister Helmut Brunner Anfang dieser Woche zu einer Schutzwaldbesichtigung in Schwangau empfangen.

Auf dem Foto von links: Staatsminister Helmut Brunner, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Klaus Linder, Vorsitzender der Waldkörperschaft Buching/Trauchgau, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer und Forstdirektor Robert Berchtold.

Brunner, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, kam gemeinsam mit dem Landtagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf Initiative dessen Vorsitzenden Angelika Schorer ins Ostallgäu, um sich dort über die Fortschritte bei der Schutzwaldsanierung im Gebiet "Rohrkopfweg" zu informieren. Zinnecker und Brunner waren sich einig, dass die Wiederherstellung der Schutzwälder in den Bayerischen Alpen von allergrößter Bedeutung ist.

Mitteilung vom 03.07.2014

Erfolgreiche MIR für den Tourismusverband

Von 27. bis 29. Juni hatten die Pforten der Verbrauchermesse „MIR“ (Miteinander in der Region) am MODEON-Gelände in Marktoberdorf geöffnet.

Der Stand des Landkreises Ostallgäu auf der MIR 2014.

Der Stand des Landkreises Ostallgäu auf der MIR 2014.

Der Tourismusverband Ostallgäu zeigte sich mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. 

 

Den interessierten Besuchern wurde nicht nur die tolle Ostallgäu-Kollektion präsentiert, sondern auch der vielfältige Landkreis und dessen Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten näher gebracht.
 
So konnten sich die Besucher ganz gezielt zu den verschiedensten Themen erkundigen. Vor allem die Themen und Informationen rund ums „Radeln und Wandern“ mit der „Radrunde Allgäu“ und dem neuen Weitwanderwegenetz „Wandertrilogie Allgäu“ waren sehr gefragt.
 
Etliche Besucher haben auch beim Gewinnspiel am Stand des Landkreises teilgenommen und gezeigt, wie gut sie das Ostallgäu bereits kennen. Die Gewinner bekommen ihre Preise im Laufe der Woche zugeschickt.

Mitteilung vom 01.07.2014

Problemstoffmobil sammelt wieder im Landkreis

Für eine umweltgerechte Entsorgung von Problemabfällen organisiert das Landratsamt Ostallgäu Anfang Juli wieder eine mobile Sammlung.

Problemstoffe gehören nicht in den normalen Hausmüll.

Problemstoffe gehören nicht in den normalen Hausmüll.

Für eine umweltgerechte Entsorgung von Problemabfällen organisiert das Landratsamt Ostallgäu Anfang Juli wieder eine mobile Sammlung. Bürgerinnen und Bürger können alte Farben, Lacke, Holzschutz- und Desinfektionsmittel und weitere umweltgefährdende Stoffe beim Problemstoffmobil abgeben. Die Tour startet am 5. Juli in Obergünzburg und Buchloe. Weitere Termine sind an den darauf folgenden Samstagen in Pfronten, Füssen und Marktoberdorf.
 
Abgegeben werden können haushaltsübliche Mengen an Abbeiz- und Lösemitteln, Chemikalien aus dem Hobbybereich (beispielsweise Fotochemikalien, Experimentierkästen), flüssige Farben und Lacke, Frostschutzmittel, Holzschutzmittel, Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, quecksilberhaltige Produkte wie Thermometer, Barometer, Batterien und Akkus, FCKW-haltige Spraydosen, Wachse, Fette, Klebstoffe sowie Medikamente und ähnliches.
 
Die Problemstoffe sollen wenn möglich in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und nicht miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Das Landratsamt bittet darum, die Abfälle immer einem Mitarbeiter des Problemstoffmobils persönlich zu übergeben.
 
Nicht angenommen werden PUR-Schaumdosen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Sie können an allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden. Ebenfalls nicht angenommen wird Altöl (Rückgabe an die Verkaufsstelle). Einfache Problemabfälle wie Akkus und Batterien, Farben, Lacke, Altmedikamente und FCKW-haltige Spraydosen können auch ganzjährig an den stationären Sammelstellen am Abfallentsorgungszentrum in Marktoberdorf, am Wertstoffhof in Füssen und an der Hausmülldeponie in Oberostendorf abgegeben werden.
 
Termine Mobile Problemmüllsammlung

 

Obergünzburg 5. Juli, 9 bis 11 Uhr Bauhof
Buchloe 5. Juli, 13 bis 15 Uhr Parkplatz an der Eschenloher Straße
Füssen  12. Juli, 9 bis 11 UhrFestplatz Kemptener Straße 87
Pfronten  12. Juli, 12:20 bis 14:20 Uhr  Wertstoffhof
Marktoberdorf   19. Juli, 9 bis 12 UhrAbfallentsorgungszentrum

 

Mitteilung vom 30.06.2014

Landkreis Ostallgäu gewinnt Solar-Bundesliga

Die von der Fachzeitschrift „Solarthemen“ ins Leben gerufene Solar-Bundesliga bewertet vor allem die Dichte an Solaranlagen in einer Kommune.

Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer (links) erhält die Auszeichnung aus den Händen von Andreas Witt, Herausgeber der Zeitschrift Solarthemen. Foto: Solarbundesliga / Lars Schulz

Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer (links) erhält die Auszeichnung aus den Händen von Andreas Witt, Herausgeber der Zeitschrift Solarthemen. Foto: Solarbundesliga / Lars Schulz

„Nach dem schon hervorragenden vierten Platz im vergangenen Jahr ist das nochmals eine deutliche Steigerung und großer Grund zu Freude“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker stolz. 
 
Mit 2.825 Punkten führt der Landkreis Ostallgäu die Tabelle der Landkreise mit recht deutlichem Vorsprung an und sicherte sich souverän den Titel. Insgesamt beteiligten sich an der Solar-Bundesliga rund 2.400 Kommunen aus ganz Deutschland. Die Auszeichnung als Landkreis-Sieger nahm der Ostallgäuer Klimaschutzbeauftragte Johannes Fischer in Crailsheim entgegen. „Wir haben unter 300 teilnehmenden Landkreisen die größte Fläche von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen pro Einwohner, das ist eine starke Leistung und zeigt, dass die Energiewende bei uns in vollem Gange ist“, sagt Fischer.
 
Ostallgäuer Gemeinden mit großen Erfolgen
 
Einen großen Anteil am Erfolg des Landkreises haben die Ostallgäuer Gemeinden, besonders Görisried, Rettenbach und Pfronten. Görisried sicherte sich in der Gesamtwertung der Größenkategorie „Gemeinden“ den Deutschen Vizemeistertitel. Pfronten wurde in der Wertung „Solarwärme“ in der Größenkategorie „Kleinstädte“ ebenfalls Deutscher Vizemeister. Und Rettenbach am Auerberg belegte den hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung der Kategorie „Kleingemeinden“ sowie den vierten Rang in der Wertung „Solarwärme“ bei den „Kleingemeinden“.
 
„Diese Ergebnisse sind für uns als Landkreis Erfolg und Verpflichtung zugleich. Wir wollen die Energiewende und treiben sie voran. Und gerade für Hausbesitzer sind Solaranlagen trotz der aktuellen Beschlüsse des Bundestags zum EEG weiterhin sehr attraktiv“, betont Landrätin Zinnecker.

Mitteilung vom 27.06.2014

Wasserrohrbruch: Straße in Eggenthal komplett gesperrt

Ab Freitagmittag: Straßensperrung in Eggenthal wegen eines Wasserrohrbruchs.

Wegen eines Wasserrohrbruchs in Eggenthal ist die Kreuzung der Kreisstraßen OAL 3 und OAL 12 im Bereich der Lugenbachbrücke von Freitagmittag bis einschließlich Samstag komplett für den Verkehr gesperrt.

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