Aktuelles ArchivMitteilung vom 26.09.2025 Kreisausschuss verabschiedet Straßenbaumaßnahmen des Landkreises 2026 – Zinnecker setzt sich für Verbesserungen beim weiteren Ausbau der OAL 7 einDer Kreisausschuss des Landkreises hat das Straßenbauprogramm für das Jahr 2026 einstimmig beschlossen. » mehr Damit sollen zentrale Straßenabschnitte erneuert, bestehende Schäden beseitigt und die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer nachhaltig verbessert werden. Für den letzten Bauabschnitt des Ausbaus der Kreisstraße OAL 7 zwischen Engratsried und Staatsstraße 2008 wird sich Landrätin Maria Rita Zinnecker nun persönlich für den nötigen Grunderwerb einsetzen. Nachdem die Grundstücksverhandlungen mit einem Anlieger gescheitert waren, ist für den letzten Bauabschnitt aktuell lediglich eine Sanierung des Bestands geplant – ohne Verbreiterung der Straße oder eine Begradigung der Strecke. „Der Unterhalt und die Weiterentwicklung unserer Kreisstraßen sind ein wichtiger Pfeiler für die Mobilität, die Lebensqualität und die Wirtschaftskraft in unserer Region. Mit den beschlossenen Maßnahmen sorgen wir dafür, dass die Infrastruktur im Ostallgäu dem Bedarf der Bürgerinnen und Bürger, Pendler und Betriebe entspricht und auch künftigen Anforderungen gewachsen bleibt“, sagt Zinnecker. Zu den Planungen für den letzten Bauabschnitt der OAL 7 ergänzt sie: „Der aktuell geplante Trassenverlauf zur Fertigstellung der OAL 7 ist für die Anlieger nicht optimal – weder für das Tierheim, noch für den Eigentümer der für den optimierten Ausbau benötigten Flächen selbst noch für den Bauhof. Eine Verbesserung der Trassenerneuerung scheiterte bisher an Flächen, die der Anlieger nicht zur Verfügung gestellt hatte. Ich gehe daher nun persönlich in Gespräche mit dem Eigentümer.“ Der weitere Ausbau der OAL 7 im Bereich Engratsried bis zur Staatsstraße 2008 gehört zu den größten Projekten des Tiefbauprogramms. Hier sollen Fahrbahn, Geh- und Radwege sowie Zufahrten erneuert und verbreitert, sowie das Geh- und Radwegenetz bis zum Tierheim erweitert werden. Die Kosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Gleich mehrere Maßnahmen bündelt der Vollausbau der Kreisstraße OAL 3 in der Ortsdurchfahrt Eggenthal: Auf insgesamt rund 700 Metern werden in Verbindung mit der Renaturierung des Wörthbaches durch die Gemeinde die Fahrbahn und Gehwege neugestaltet, mehrere Brücken erneuert und die Verkehrssicherheit vor allem im Kreuzungsbereich OAL 3/OAL 12 verbessert. Hier investiert der Landkreis etwa 900.000 Euro nach Förderung, die Gesamtkosten betragen 3,6 Millionen Euro. Weitere Maßnahmen für 2026 sind die Erneuerung eines Wirtschaftswegedurchlasses für Wasser, Schlamm oder andere Materialien unter der OAL 1 nördlich Seeg, der Ausbau der Bahnhofstraße in Pfronten, die Sicherung von Hangrutschungen bei Bayersried und Irsee mittels aufgelöster Bohrpfahlwände sowie die Oberbauverstärkung zwischen Linden und Dösingen. Insgesamt sind im Haushalt 2026 für die beschlossenen Tiefbaumaßnahmen rund 7,2 Millionen Euro vorgesehen, davon entfallen auf das Jahr 2026 rund 5,2 Millionen Euro. Die Verwaltung ist nun beauftragt, die Maßnahmen auszuarbeiten und umzusetzen. Die endgültigen Entscheidungen im Detail erfolgen im Rahmen der Haushalts- und Vergabesitzungen des Kreisausschusses.
Mitteilung vom 26.09.2025 Servicestelle Beruf bietet kostenlose Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung im Landkreis OstallgäuDie Gleichstellungsstelle des Landkreises organisiert wieder Seminare und Einzelberatungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung. » mehr Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos und finden in der VHS in Biessenhofen, in Obergünzburg und in Füssen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Seminare und Beratungen der Servicestelle Beruf: „Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ am 13.10.2025 (in Obergünzburg) und am 01.12.2025 (in Biessenhofen), jeweils von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen. „Wie bewerbe ich mich?“ am 15.10.2025 (in Biessenhofen), von 9 bis 11 Uhr: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten. „Finanzielle Unabhängigkeit für Frauen“ am 27.10.2025 (in Füssen) und am 17.11.2025 (in Biessenhofen), jeweils von 9 bis 11 Uhr: Über die Kunst des Investierens, die richtige Geldanlage sowie den Aufbau meiner Altersvorsorge. Sie bekommen Tipps und Hinweise zum Thema „Geld“ mit dem Ziel, dass Sie sich an Ihren eigenen Vermögensaufbau herantrauen. Seminar für Existenzgründerinnen: „Der Weg in die Selbstständigkeit: Von der Idee zum Konzept“ am 12. November 2025 von 9 bis 13 Uhr: An diesem Vormittag erhalten Sie Informationen rund um die Selbstständigkeit, insbesondere zu den Stichworten Realitätscheck, soziale Absicherung, Formalitäten, Finanzierungen und Geschäftsplan. Kursort: „Cometa Allgäu“, Heisinger Str. 12, 87437 Kempten. Anmeldung per E-Mail an servicestelle-beruf(at)kempten.de Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen und Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: servicestelle-beruf(at)kempten.de Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern.
Mitteilung vom 25.09.2025 Kabarett „Heiße Liebe“ begeistert Publikum in der filmburgRund 60 Gäste sind der Einladung der Servicestelle Klima des Landkreises zum „Klima-Kabarett“ in die Marktoberdorfer filmburg gefolgt. » mehr Im Rahmen der bundesweiten Woche der Klimaanpassung hatte die Servicestelle dort das Programm „Heiße Liebe“ des mehrfach ausgezeichneten Kabarettisten Seppi Neubauer angeboten. Zur Begrüßung hieß Monika Schubert gemeinsam mit Isabel Costian von der Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu die Anwesenden herzlich willkommen. „Bei der Erstellung unseres Veranstaltungsprogramms sind wir immer auf der Suche nach Events oder Darbietungen, die Klima-Themen auf vielfältige und kreative Weise transportieren“, erläuterte Isabel Costian. „Ich denke, dass das mit dem Klima-Kabarett auf besonders unterhaltsame Weise gelungen ist.“ Unterhaltung trifft Nachhaltigkeitsthema Seppi Neubauer verstand es, die Gäste mit seinem Stück „Heiße Liebe“ mitzureißen. Im Zentrum der Handlung standen eine turbulente Hochzeit und die Überlegungen für den Umbau eines alten Bauernhauses, in das das Brautpaar einziehen will. Mit viel Witz, Charme und szenischem Wechsel zwischen exzentrischem Planer, verwirrtem Brautvater und dem ominösen Onkel lenkte Neubauer den Blick auf die Herausforderungen der Klimaanpassung – immer mit einer Prise Humor und Selbstironie. Das Publikum wurde immer wieder zu spontanen Lachern, aber auch zum Nachdenken angeregt, denn gerade durch die humorvolle Verarbeitung von Renovierungs- und Umbauplänen rückten Fragen rund um nachhaltige Lebensweisen in greifbare Nähe. Am Ende der gut einstündigen Vorstellung belohnte das Publikum den Künstler mit anhaltendem Applaus. Viele Gäste lobten die gelungene Mischung aus Unterhaltung und Information. „Kabarett kann Klima – das war heute deutlich zu spüren“, fasste eine Besucherin den Abend zusammen.
Mitteilung vom 25.09.2025 Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Frauen ab 16 JahrenDie Gleichstellungsstelle des Landkreises lädt Frauen und Mädchen ab 16 Jahren zu Selbstbehauptungskursen an den Volkshochschulen im Ostallgäu ein. » mehr Die Teilnehmerinnen lernen in den Kursen, sich in drei Stufen zu schützen: mit Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Anlass ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November abgehalten wird. Inhalte der Kompaktkurse sind unter anderem eine Stärkung des Selbstbewusstseins und die Fähigkeit, durch ein sicheres und selbstbewusstes Auftreten Konflikte zu vermeiden. Wenn eine Bedrohung nicht mehr abzuwenden ist und in einen tätlichen Angriff übergeht, können Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Reflexe, Schlagkraft und Kombinationsvermögen gefragt sein. Dazu werden Durchsetzungsvermögen, Willensstärke und anatomische Kenntnisse vermittelt. Selbstbehauptungskurs in Biessenhofen
Selbstbehauptungskurs in Buchloe
Selbstbehauptungskurs in Obergünzburg
Kursleitung für alle Kurse: Christopher Kratzer (Dipl. Esdo-Selbstverteidigungslehrer (IHSDO), Trainer für Selbstbehauptung und Gewaltprävention (IHSDO)) und Sandra Kratzer. Infos für alle Kurse auch bei: Landratsamt Ostallgäu, Gleichstellungsstelle, Telefon: 08342 911-287, EMail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de.
Mitteilung vom 24.09.2025 Ausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ im LandratsamtDie Wanderausstellung ist vom 30.9.–24.10. zu sehen. Die Vernissage findet am 2.10. statt. » mehr Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Frauenhauses Kaufbeuren/Ostallgäu und in zeitlicher Nähe zum Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November haben die Gleichstellungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren die Wanderausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ ins Landratsamt nach Marktoberdorf geholt. Dort ist sie vom 30. September bis 24. Oktober zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen – die öffentliche Vernissage findet am 2. Oktober statt. Die Ausstellung beleuchtet die vielschichtigen Aspekte häuslicher Gewalt. Gezeigt werden Kunstwerke, Installationen und Fotografien, die die psychischen und physischen Folgen häuslicher Gewalt aufzeigen, aber auch Wege aus der Gewaltspirale visualisieren. Sie will Betroffene ermutigen und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Häusliche Gewalt nennt man Gewalt, die in der Ehe, Partnerschaft oder Familie stattfindet – oder auch zwischen Menschen, die nach einer Trennung nicht mehr unter einem Dach leben. Selten kommt es in diesem Bereich zu spontaner Gewalt. Oft stellt sie einen Machtfaktor dar und dient dazu, die Kontrolle und Beherrschung in einer Partnerschaft zu erlangen oder zu behalten. Etwa 80 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt sind Frauen. Die Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt Kaufbeuren-Ostallgäu bietet mit ihrer Beraterin Lisa Knorr auch Führungen durch die Ausstellung an – mit Erläuterungen von Hintergründen, Dynamiken und Unterstützungsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt. Für einen geführten Rundgang können sich sowohl interessierte Bürgerinnen und Bürger als auch Fachkräfte(-Teams) per E-Mail an die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Heike Krautloher (gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de), anmelden. Vernissage mit Theaterszenen, die das Thema veranschaulichen Die offizielle Ausstellungseröffnung mit Landrätin Maria Rita Zinnecker und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse findet am 2. Oktober 2025 um 18 Uhr im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu statt. Die Theatergruppe um Simone Schatz wird die Veranstaltung mit szenischen Darstellungen bereichern. Außerdem stellen sich die wichtigsten Hilfsinstitutionen der Region vor und stehen für den Austausch mit allen Interessierten zur Verfügung. Weitere Informationen bieten: Gleichstellungsstelle Landratsamt Ostallgäu (Telefon: 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle@lra-oal.bayern.de); Gleichstellungsstelle Stadt Kaufbeuren (Telefon: 08341 437-762, gleichstellung@kaufbeuren.de); Frauenhaus Kaufbeuren/Ostallgäu (Telefon: 08341 166 16, frauenhaus@skf-augsburg.de).
Mitteilung vom 24.09.2025 Projektschmiede im Ostallgäu: Allgäu FairNetzt und Landkreis bieten offenen Ideenaustausch für gemeinwohlorientierte ProjekteAm 17.11.2025 um 18 Uhr bringt Allgäu FairNetzt in Kooperation mit dem Landkreis das Format „Projektschmiede“ nach Marktoberdorf. » mehr In den Räumen des Landratsamts erhalten vier ausgewählte Projekte von Vereinen, Organisationen oder Initiativen Gelegenheit, einen Abend lang Impulse, Anregungen und Unterstützung zu bekommen.
Egal, ob das Projekt neu ist oder ob der Verein oder die Initiative schon viele Jahre besteht – jedes Projekt mit einer konkreten Fragestellung kann sich bewerben. Im Mittelpunkt steht der Austausch über die Projekte mit dem Team von Allgäu FairNetzt und interessierten Mitdenkerinnen und Mitdenkern. Gemeinsam werden an den Projekttischen in moderierten Runden Ideen entwickelt, diskutiert und die nächsten Projektschritte festgelegt. So entsteht ein Raum, in dem innovative Gedanken und Lösungen lokal und regional Wirkung entfalten können. In Kempten bietet Allgäu FairNetzt das Format seit 2023 an.
Bewerbung ist ab sofort möglich
Lokale Projekte können sich ab jetzt per E-Mail an oal.projektschmiede@allgaeu-fairnetzt.org bewerben. Auch Personen, die die Projekte unterstützen und sich mit Erfahrung und Ideen einbringen möchten, sind eingeladen, an diesem Abend Projekte aus der Region zu begleiten.
Wer das Format vorab kennenlernen möchte: Am 16. Oktober 2025, 18 Uhr, findet ebenfalls eine Projektschmiede im Margaretenstift Kempten statt. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es online unter www.allgaeu-fairnetzt.org/projektschmieden. Als Ansprechpartnerin bei Rückfragen steht Nele Haasen von Allgäu FairNetzt zur Verfügung (oal.projektschmiede(at)allgaeu-fairnetzt.org).
Mitteilung vom 23.09.2025 Leitungsfunktionen bei Landkreis-Seniorenheimen neu besetztVon drei vakanten Leitungspositionen bei den kreiseigenen Senioren- und Pflegeheimen werden ab 1. Oktober 2025 zwei neu besetzt. » mehr Sowohl für die stellvertretende Werkleitung als auch für die Leitung des Senioren- und Pflegeheims Obergünzburg konnte eine Nachfolge gefunden werden. Das Bewerbungsverfahren für die Leitung des Seniorenheims Waal läuft noch. Die bisherigen Mitarbeiterinnen auf diesen Positionen scheiden zum 30. September aus. „Für beide Stellen konnten wir hervorragend qualifizierte Fachkräfte finden“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Das sind hervorragende Voraussetzungen für die bestmögliche Fortführung der Leitung unserer Senioren- und Pflegeheime. Den neuen Führungskräften wünsche ich schon jetzt einen guten und erfolgreichen Start!“ Nahtloser Übergang in Obergünzburg und bei der stellvertretenden Werkleitung – Hoffnung auf schnelle Nachbesetzung in Waal Die künftige Leitung des Senioren- und Pflegeheims in Obergünzburg bringt eine mehrjährige Erfahrung in der Führung kommunaler Seniorenwohnheime sowie einen Hochschulabschluss im Management von Sozial- und Gesundheitsbetrieben mit. Für die stellvertretende Werkleitung konnte eine Fachkraft aus dem Gesundheitsbereich gewonnen werden, die unter anderem über Kenntnisse im Projektmanagement, dem Controlling sowie bei Jahresabschlussarbeiten verfügt. „Durch den Start der neuen Mitarbeiterinnen zum 1. Oktober gewährleisten wir auf diesen Positionen einen nahtlosen Übergang. Ich bedanke mich ausdrücklich bei unserem Werkleiter, der die Herausforderungen der Übergangszeit durch ein erweitertes Engagement aufgefangen hat und auch weiter auffängt“, so Zinnecker weiter. „Ich hoffe und bin optimistisch, dass wir nun auch schnell eine Lösung für die vakante Stelle im Senioren- und Pflegeheim Waal finden.“
Mitteilung vom 23.09.2025 Tag der offenen Gartentür 2026: Aufruf zur TeilnahmeInteressierte Gartenbesitzer*innen aus dem Ostallgäu können sich ab sofort für den am 28.6.2026 stattfindenden Tag der offenen Gartentür bewerben. » mehr Der Bewerbungszeitraum läuft bis 21. Oktober 2025. Für die Bewerbung kann bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu per Telefon oder E-Mail ein Formular angefordert werden. Veranstalter der Aktion sind der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren mit seinen derzeit 54 Gartenbauvereinen sowie die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Ostallgäu. Der Tag der offenen Gartentür findet im Regierungsbezirk Schwaben dieses Jahr zum 25. Mal statt. Die meist privaten Gartenbesitzer öffnen an diesem Tag zwischen 10 und 17 Uhr ihre Gartentüren für interessierte Besucher. Die Aktion bietet sowohl Gartenbesitzern als auch allen anderen Gartenfreunden Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Garten-Erfahrungen auszutauschen, Anerkennung und Lob zu ernten sowie Anregungen für den eigenen Garten mit nach Hause zu nehmen. Ansprechpartner im Ostallgäu: Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege: David Nißle, Tel. 08342/911-326 david.nissle@lra-oal.bayern.de Birgit Wehnert, Tel. 08342/911-380 birgit.wehnert@lra-oal.bayern.de
Mitteilung vom 18.09.2025 „Rote Bänke“: Landkreis Ostallgäu und Stadt Kaufbeuren setzen Zeichen gegen häusliche GewaltAls Symbol für Gewalt gegen Frauen sollen die Bänke Vorübergehende zum Nachdenken anregen. » mehr Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Frauenhauses Kaufbeuren/Ostallgäu haben die Gleichstellungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren zusammen mit dem Frauenhaus und der Fachberatungsstelle bei häuslicher Gewalt die Aktion „Rote Bank“ organisiert. Die roten Bänke werden an vier Standorten im Landkreis Ostallgäu und einem Standort in Kaufbeuren aufgestellt – als mahnendes Zeichen für die Plätze, die frei bleiben, wenn Frauen häuslicher und sexualisierter Gewalt zum Opfer fallen.
Die roten Bänke werden in der Woche ab dem 22. September 2025 aufgestellt. Den Startschuss setzt Landrätin Maria Rita Zinnecker am 22. September um 10 Uhr mit einer roten Bank im Innenhof des Landratsamtes in Marktoberdorf. Zum ersten Mal wurde 2016 in Perugia eine rote Bank als Symbol für Gewalt gegen Frauen öffentlich aufgestellt. Ziel der Bänke ist es, Vorübergehende zum Nachdenken anzuregen. Um Hilfsangebote sichtbar zu machen, sind auf den Bänken außerdem die Nummern der regionalen und überregionalen Hilfestellen, wie zum Beispiel des Frauenhauses, der Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt, der Polizei und des Hilfetelefons angebracht. Als Sponsoren der Aktion im Ostallgäu und in Kaufbeuren beteiligen sich die Sparkasse Allgäu, die Raiffeisenbank im Allgäuer Land, der V-Markt sowie der Markt Obergünzburg.
Die Termine und Orte der Aufstellaktionen der roten Bänke sind: • 22. September 2025 ab 10 Uhr im Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf mit Landrätin Maria Rita Zinnecker, Wolfgang Hannig (2. Bürgermeister Marktoberdorf), Lisa Knorr (Fachstelle bei häuslicher Gewalt) und Heike Krautloher (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Ostallgäu) • 22. September 2025 ab 13.30 Uhr am Marktplatz in Obergünzburg mit Bürgermeister Lars Leveringhaus, Philip Klüpfel (Raiffeisenbank im Allgäuer Land) und Lisa Knorr (Fachstelle bei häuslicher Gewalt) • 23. September 2025 ab 10 Uhr in Kaufbeuren am Obstmarkt mit Oberbürgermeister Stefan Bosse, Lisa Knorr (Fachstelle bei häuslicher Gewalt) und Elke Schad (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Kaufbeuren) sowie Vertretern der Sparkasse Allgäu und des Gleichstellungsbeirats • 25. September 2025 ab 11 Uhr im Immlepark in Buchloe im Stadtzentrum gegenüber dem Stadtsaal mit Angelika Schorer (Präsidentin des BRK und ehemaliges Mitglied des Landtags), Robert Pöschl (Bürgermeister Buchloe), Manfred Fischer (V-Markt, Marktleiter), Lisa Knorr (Fachstelle bei häuslicher Gewalt) und Heike Krautloher (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Ostallgäu) • 26. September 2025 ab 11 Uhr vor der Sparkasse Allgäu gegenüber der Tourist-Info in Füssen mit Dr. Paul Wengert (Weiterer Vertreter der Landrätin des Ostallgäus, Altoberbürgermeister von Augsburg und ehemaliges Mitglied des Landtags), Rochus Nickl (Sparkasse Allgäu), Wolfgang Bader (3. Bürgermeister Füssen), Lisa Knorr (Fachstelle bei häuslicher Gewalt) und Heike Krautloher (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Ostallgäu) Frauenfeindliche Gewalt in Deutschland Ein Ende der frauenfeindlichen Gewalt ist in Deutschland nicht in Sicht – im Gegenteil: Jedes Jahr steigen die Fallzahlen der polizeilichen Kriminalstatistik. Besonders gravierend ist laut dieser Statistik der Anstieg bei Sexualstraftaten, aber auch bei häuslicher Gewalt und im digitalen Raum. So wurden 2023 deutschlandweit 938 Mädchen und Frauen Opfer von versuchten oder vollendeten Tötungsdelikten (sogenannten Femiziden). Auch im Ostallgäu steigen die Zahlen der Partnerschaftlichen Gewalt. So wurden 2020 in diesem Bereich 133 Taten registriert – 2024 waren es noch 153. Das entspricht einem Anstieg von rund 15 Prozent. Ein bundesweiter Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder wurde erstmalig mit dem im Februar 2025 in Kraft getretenen Gewalthilfegesetz geschaffen. 30 Jahre Frauenhaus Kaufbeuren-Ostallgäu Das Frauenhaus Kaufbeuren/Ostallgäu ist seit 30 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Arbeit für Betroffene von häuslicher Gewalt. Die Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit, arbeiten mit im Netzwerk des Frauenhauses mit allen Hilfsinstitutionen und Behörden und organisieren Fortbildungen der Fachkräfte zu den Themen „Häusliche Gewalt, Gewalt gegen Frauen und Kinder“. Weitere Informationen bieten: Gleichstellungsstelle Landratsamt Ostallgäu (Telefon 08342 911-287, E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de); Gleichstellungsstelle Stadt Kaufbeuren (08341 437-762; gleichstellung(at)kaufbeuren.de); Frauenhaus Kaufbeuren/Ostallgäu (Telefon 08341 166 16; frauenhaus(at)skf-augsburg.de).
Mitteilung vom 18.09.2025 Biomüllabfuhr kommt jetzt wieder alle 14 TageDie wöchentliche Leerung der Biotonnen im Sommer geht zu Ende. Vom 29.9. an werden Bioabfälle wieder alle zwei Wochen im Wechsel mit dem Restmüll abgeholt. » mehr Die Kommunale Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass in die Biotonne nur organische Abfälle wie Essensreste (gekocht und ungekocht), Obst- und Gemüseschalen sowie Gartenabfälle gehören. Damit die Tonne sauber bleibt, können Bioabfälle in Zeitungspapier oder Küchenkrepp eingewickelt werden. Für gelegentliche Übermengen an organischen Abfällen gibt es in Rathäusern oder im Landratsamt Biomüllsäcke zu kaufen.
Mitteilung vom 18.09.2025 Workshops der Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu im OktoberDie Bildungsberatung bietet im Oktober die Workshops „Rhetorik für Frauen“, „Resilienz“ und „Berufliche Neuorientierung angehen“ an. » mehr Eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort möglich bei Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises (Tel.: 08342 911-293, E-Mail: Christine.Hoch@lra-oal.bayern.de).
„Rhetorik – Redekunst (für Frauen)“ Im Rahmen dieses kostenfreien Workshops erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen einer freien Rede und wie Zuhörer aktiv in Vorträge oder Präsentationen einbezogen werden können. Sie erhalten Tipps zur Körpersprache sowie Techniken, um souverän und sicher zu kommunizieren und überzeugend aufzutreten. Termin: Dienstag, 7. Oktober 2025, von 16 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Wertach, Schwabenstr. 11 in 87676 Marktoberdorf
„Entwickle deine innere Stärke: Erfahre, wie du stressige Situationen meisterst und zuversichtlich durchs Leben gehst“ Dieser Resilienz-Workshop vermittelt Fähigkeiten, innere Stärke zu entwickeln, um mit Stress, Unsicherheit und Veränderungen gut umgehen zu können – in einer Welt, die ständig im Wandel ist und in der Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert werden. Termin: Donnerstag, 16. Oktober 2025, von 16.30 bis 20 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Aggenstein, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.
„Berufliche Neuorientierung angehen – jetzt!“ Der kostenfreie Workshop richtet sich an alle, die sich beruflich neu orientieren möchten, eine Veränderung brauchen oder nicht genau wissen, wo es hingehen soll. Er bietet an zwei aufeinander aufbauenden Terminen einen Austausch mit Gleichgesinnten und eine Standortanalyse. Termin: Donnerstag, 23. und 30. Oktober 2025, von 16 bis 19 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Raum Wertach, Schwabenstr. 11 in 87616 Marktoberdorf.
Mitteilung vom 17.09.2025 Fachtagung der Senioren- und Behindertenbeauftragten beschäftigt sich mit Ernährung und BewegungZum vierten Mal hat der Landkreis Ostallgäu eine Fachtagung für die gemeindlichen Senioren- und Behindertenbeauftragten organisiert. » mehr ![]() Auf dem Bild: Bei den praktischen Übungen wurde nicht nur zugehört, sondern die Senioren- und Behindertenbeauftragten machten auch fleißig mit. Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Juliane Brandt Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung, die im Amt für Ernährung im Grünen Zentrum in Kaufbeuren stattfand, stand die Vereinbarkeit von Gesundheit und Genuss im Alltag älterer Menschen.
Diplom-Ökotrophologin Anja Müller beleuchtete das Thema Nahrungsergänzungsmittel. Die Teilnehmenden erhielten dabei Informationen, welche Präparate sinnvoll sein können und worauf besonders zu achten ist. Im anschließenden Bewegungsteil bot die medizinische Fitnesstrainerin Nicole-Christine Becker praktische Übungen und Tipps für mehr Kraft und Balance im Alltag.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das Raum für Austausch bot, erwarteten die Teilnehmenden sogenannte „Genussinseln“. An mehreren Tischen konnten verschiedene Öle, gesunde Aufstriche, frisches Brot und Nüsse verkostet werden. Außerdem gab es Anregungen rund ums Trinken, starke Knochen sowie zur Verwendung von Kräutern und Gewürzen.
Ein zentrales Anliegen der Tagung war es, dass die Senioren- und Behindertenbeauftragten selbst, aber auch als Multiplikatoren in ihren Gemeinden aktiv werden. Sie wurden angehalten, die Informationen, Praxistipps und Anregungen aktiv an die Bürger – insbesondere die Generation „55 plus“ – weiterzugeben und in ihrer Arbeit vor Ort ein- und umzusetzen. Zudem wurden die kostenfreien Angebote des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorgestellt, um diese in den Gemeinden bekannt zu machen.
Mitteilung vom 15.09.2025 4. Ostallgäuer Bürgertagung zum Thema Demenz: „Neuland im Kopf – wenn Gedanken andere Wege gehen“Bereits zum vierten Mal richtet der Landkreis Ostallgäu im Jahr 2025 eine Bürgertagung zum Thema Demenz aus. » mehr Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Neuland im Kopf – wenn Gedanken andere Wege gehen“ und findet am Freitag, 10. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Haus der Begegnung in Buchloe statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit, sich umfassend zu den Themen Demenz, soziale Teilhabe, pflegende Angehörige sowie bürgerschaftliches Engagement zu informieren und auszutauschen. Darüber hinaus werden die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangebote des Pflegestützpunktes Ostallgäu vorgestellt.
Vergessen gehört zum menschlichen Leben. Doch wenn das Vergessen Anzeichen einer Erkrankung ist, wie etwa bei einer Demenz, entstehen viele Fragen. Die Tagung nähert sich dem Thema Demenz aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Wie erleben Betroffene das „Neuland“, das die Erkrankung mit sich bringt? Welche Herausforderungen ergeben sich für Angehörige und das soziale Umfeld, wenn vertraute Gedankengänge plötzlich ungewohnte Wege gehen? Und welche Rolle kann Humor dabei spielen, neue Umgangsformen zu entwickeln? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Bürgertagung in informativen sowie unterhaltsamen Vorträgen durch verschiedene Referentinnen und Referenten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um Anmeldung gebeten bei Sandra Wieland, Demenzbeauftragte des Landkreises Ostallgäu (Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf, Telefon: 08342 911 624, E-Mail: sandra.wieland(at)lra-oal.bayern.de). Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
Mitteilung vom 11.09.2025 Klima-Kabarett „Heiße Liebe“ mit Seppi NeubauerDie Servicestelle Klima des Landkreises lädt am 19. September zu einem „Klima-Kabarett“ in die filmburg Marktoberdorf ein. » mehr Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Woche der Klimaanpassung vom 15. bis 19. September 2025 statt.
Das Programm „Heiße Liebe“ handelt von einer Hochzeit, auf der der Bräutigam der Braut sein Geschenk: die Umbaupläne für das alte Wohnhaus der verstorbenen Großmutter. Als sich die Renovierung als Fehlplanung entpuppt, droht der Streit noch auf der Hochzeit zu eskalieren. Auch die geheimen Tagebücher des verstorbenen Onkels sowie der schwer betrunkene Exfreund der Braut tragen nicht unbedingt zur Beruhigung der Nerven bei. In „Heiße Liebe“ schlüpft Neubauer von einer Rolle in die nächste: mal als exzentrischer Planer, mal als verwirrter Brautvater, mal als trauernde Tante oder plötzlich wieder als der Onkel, dessen Tagebuch Unerwartetes bereithält.
Neubauer ist mehrfach mit Kabarettpreisen ausgezeichnet. Mit „Heiße Liebe“ beweist er einmal mehr, dass Kabarett auch ernste Themen mit Leichtigkeit transportieren kann. Sein erklärtes Ziel: Das Publikum soll sich bestens unterhalten und dennoch mit einigen neuen Gedanken zur Klimaanpassung nach Hause gehen.
Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 19. September 2025, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) in der filmburg Marktoberdorf, Gschwenderstr. 7. Bezuschusster Sonderpreis: 12 Euro. Eine Kartenreservierung ist per Mail an info@filmburg.de oder Telefon unter 08342-916683 möglich. Das Kabarett ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Klima und Nachhaltigkeit“ der Servicestelle Klima des Landratsamtes Ostallgäu. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter klima-app-oal.de. Kontakt: klima(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.
Mitteilung vom 09.09.2025 Regional und lecker - die Allgäuer GenusstageRund 100 Gastronomen, Landwirte und Betriebe laden wieder dazu ein, die Heimat kulinarisch zu entdecken. » mehr Vom 20. September bis 5. Oktober finden die Allgäuer Genusstage statt. Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter im Ostallgäu und im Unterallgäu sowie in Kaufbeuren und Memmingen laden dann wieder dazu ein, die Region von ihrer kulinarischen Seite kennenzulernen. Die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Die Allgäuer Genusstage zeigen eindrucksvoll, wie Vielfalt, Qualität und Regionalität Hand in Hand gehen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die Menschen und Geschichten hinter unseren Lebensmitteln kennenzulernen und die Leistungen der regionalen Betriebe zu würdigen.“ „Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm“, macht der Unterallgäuer Landrat Alex Eder Lust auf die Genusstage. „Unsere Heimat hat kulinarisch viel zu bieten. Hier werden vielfältige, hochwertige Produkte produziert, die man bei den Genusstagen probieren und über deren Herstellung man mehr erfahren kann.“ Das Genusstage-Netzwerk setzt sich dafür ein, dass mehr regionale Lebensmittel in der heimischen Gastronomie verwendet werden. Langfristig sollen so die regionalen Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden. Während der Genusstage verwandeln die teilnehmenden Gastronomen regionale Lebensmittel in besondere Gaumenfreuden. Ob traditionelle Klassiker oder kreative Interpretationen – in den Wirtshäusern, Gaststätten und Restaurants soll jeder Geschmack verwöhnt werden. Das Besondere: Auf der Speisekarte erfahren die Gäste genau, von welchem Landwirt oder handwerklichen Verarbeiter aus der Region die Zutaten stammen. Einen Blick hinter die Kulissen bekommt man bei einigen Höfen und Betrieben, die während der Genusstage ihre Türen öffnen und zeigen, wie die Herstellung und Verarbeitung ihrer Produkte funktioniert. Die Besucher erfahren direkt vor Ort, wie durch eine naturnahe und kleinstrukturierte Produktion hochwertige Lebensmittel entstehen. Das Angebot reicht von Betriebsführungen über Hof-Feste für die ganze Familie bis hin zur Erlebnisimkerei. Alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter sowie weitere Informationen sind zu finden unter www.allgaeuer-genusstage.de.
Mitteilung vom 09.09.2025 Check-Dein-Risiko: So kann man sich vor Extremwetter schützenAuch im Allgäu nehmen Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hagel und Hitzewellen und die damit verbundenen Schäden zu. » mehr Die Servicestelle Klima des Landkreises Ostallgäu startet daher in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern die Aktion „Check-Dein-Risiko – mach dein Haus klimafit“. Hier erhalten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer ein individuelles Beratungsangebot, bei dem sie erfahren, wie sie ihre Immobilie wirksam vor den Folgen des Klimawandels schützen können.
Die Empfehlungen werden dabei auf die jeweilige Immobilie und die Bedürfnisse der Eigentümerinnen und Eigentümer zugeschnitten, betont Johanna Rügamer, Klimaanpassungsmanagerin im Landkreis Ostallgäu. „Statt allgemeiner Hinweise erhalten die Beratungskunden konkrete, umsetzbare Vorschläge zum Schutz vor Extremwetter.“ Das können Tipps sein, wo und wie sich außenliegender Sonnenschutz in Form von Jalousien bei den Fenstern am besten anbringen lässt. Bei einem anderen Gebäude ist hingegen die Gefahr vor Überschwemmung durch Starkregen das wichtigste Thema. Hier kann beispielsweise der Einbau von Rückstauklappen, wasserdichten Fenstern und Türen sinnvoll sein.
Die Beratungsaktion wird allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern am 15. Oktober um 18 Uhr in einer Online-Veranstaltung vorgestellt. Hierbei werden erste Grundlagen vermittelt und auf den Ablauf der Beratung eingegangen.
Start im südlichen Landkreis am 20. Oktober 2025
Der Landkreis wird im Rahmen der Kampagne in die Aktionsgebiete Süd, Mitte und Nord aufgeteilt. Für die ersten 30 Haushalte im jeweiligen Aktionsgebiet ist die Beratung kostenlos. Für weitere Interessierte kostet die Vor-Ort-Beratung 40 Euro Eigenanteil. Anmeldungen für die Beratungen und den Online-Infoabend sind ab sofort möglich unter www.eza-allgaeu.de/check-dein-risiko-ostallgaeu oder 0831 960286-74. Auf der Kampagnen-Homepage ist auch die Einteilung der Gemeinden in die Aktionsgebiete zu finden. Start ist am 20. Oktober im südlichen Landkreis. Interessierte aus dem mittleren und nördlichen Landkreis werden auf einer Warteliste geführt und zum Start der Aktion in ihrem Gebiet informiert. Die Aktion dauert bis ins Frühjahr 2026.
Mitteilung vom 09.09.2025 Projekt „Mahlzeit“: Film „Der Bauer und der Bobo“ in der FilmburgAm Dienstag, 23. September 2025, lädt die Öko-Modellregion Ostallgäu zum Filmabend mit anschließender Diskussion ein. » mehr Gezeigt wird der mehrfach prämierte Dokumentarfilm „Der Bauer und der Bobo“. Die Filmvorführung beginnt um 19.30 Uhr und findet in der filmburg in Marktoberdorf statt.
Im Film „Der Bauer und der Bobo“ treffen zwei scheinbar gegensätzliche Welten aufeinander: Ein traditionsbewusster österreichischer Bergbauer und ein Großstadt-Journalist. Der Film begleitet den Bergbauern Christian Bachler, der um seinen kleinen Bio-Betrieb kämpft, und den Wiener Journalisten Florian Klenk (Falter), der kritisch – mal naiv, mal provokant – nachfragt. Was zunächst als Konflikt zwischen Land und Stadt beginnt, entwickelt sich zu einem ehrlichen Dialog über unser Ernährungssystem und zeigt eindrucksvoll das Aufeinandertreffen zweier Lebenswelten.
Im Anschluss an den Film sind alle Gäste eingeladen, an einer moderierten Diskussion über die Fragen des Films zu sprechen – zum Beispiel, was eine verantwortungsvolle Landwirtschaft heute bedeutet, wie Stadt und Land voneinander lernen und besser zusammenarbeiten können oder welche Verantwortung die Konsumentinnen und Konsumenten tragen.
Die Filmvorführung findet im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ statt. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von fünf Euro. Kartenreservierungen unter E-Mail info(at)filmfburg.de oder Telefon 08342 916683.
Mitteilung vom 08.09.2025 Gemeinsam für ein starkes Miteinander: Landkreis veranstaltet Integrationsforum 2025Landrätin Maria Rita Zinnecker lädt Integrationsakteure aus dem Ostallgäu zum Integrationsforum 2025 ein. » mehr Die Veranstaltung findet am Freitag, 17. Oktober 2025 von 14 bis 18 Uhr im Landratsamt statt. Das Forum richtet sich an alle, die in der Integration geflüchteter Menschen im Landkreis tätig sind, und bietet eine Plattform, um über aktuelle Herausforderungen, Fortschritte und die Zukunft der Integration im Ostallgäu ins Gespräch zu kommen. Bereits ab 13.30 Uhr sind alle Teilnehmenden willkommen, um in den Austausch zu starten, bevor das Forum um 14 Uhr offiziell mit einer Begrüßung durch die Landrätin beginnt.
Das Programm umfasst Informationsstände, Austauschmöglichkeiten, drei Workshops und einen Fachvortrag zu interkulturellen Themen. Nach der Begrüßung durch Landrätin Zinnecker folgt als erster Programmpunkt ein Vortrag zur aktuellen Migrationssituation im Landkreis. Im Anschluss wird das Team der Kommunalen Integration des Landratsamtes vorgestellt. Das Team gibt einen Einblick in seine Aufgabenbereiche – unter anderem die Flüchtlings- und Integrationsberatung, die Arbeit der Integrationslotsinnen und -lotsen sowie die Unterstützung im Bereich Wohnungssuche. Nach einer Pause bei Kaffee und Kuchen bietet sich bei den Workshops und dem Vortrag für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich gezielt weiterzubilden und praktische Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen.
Workshops und Vorträge für praktische Impulse in der Tätigkeit
Der Workshop „Gesundheit im Migrationskontext: Kulturelle Unterschiede verstehen“ mit Fahim Sobat thematisiert die Auswirkungen von Flucht und Migration auf die Gesundheit, beleuchtet kulturelle Unterschiede im Gesundheitsverständnis und gibt praxisnahe Ansätze etwa im Umgang mit psychosomatischen Symptomen, Religion und Unsicherheiten.
Ein weiterer Workshop trägt den Titel „Für eine starke Gemeinschaft: Einführung in den Integrationskoffer“ und wird von Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann geleitet. Er vermittelt Grundlagen erfolgreicher Integration, thematisiert Herausforderungen sowie kulturelle Unterschiede und fördert praxisorientierte Ansätze. Alle Teilnehmenden dieses Workshops erhalten kostenfrei einen eigenen Integrationskoffer.
Im Workshop „Stellung beziehen gegen Stammtischparolen – Tipps für den Alltag“ vermittelt Hannah Schieferle, wie jede und jeder aktiv für eine offene Gesellschaft eintreten kann. Die Teilnehmenden lernen hier, wie sie auf populistische Parolen am Stammtisch reagieren, Sprachlosigkeit überwinden und Konflikte deeskalieren können. Eigene Erfahrungen können eingebracht und Handlungsstrategien praktisch erprobt werden.
Prof. Dr. Ulrich Bauer bietet einen Fachvortrag mit dem Titel „Die Geschichte des Rassismus: Von den Anfängen bis heute“ an. Darin werden die historischen Entwicklungen des Rassismus von seinen Anfängen über die Zeit der Sklaverei bis hin zu aktuellen Erscheinungsformen erläutert und diskutiert, wie rassistische Denkweisen in gesellschaftlichen Strukturen verankert sind.
Die Veranstaltung endet gegen 18.15 Uhr. Eine Anmeldung bis spätestens 28. September 2025 ist erforderlich. Die Workshops werden je nach Zahl und Verfügbarkeit der Teilnehmenden angeboten. Eine Anmeldung ist möglich per E-Mail an integration(at)lra-oal.bayern.de oder telefonisch unter 08342 911-194. Die Einladung von Landrätin Zinnecker und weitere Infos zur Veranstaltung sind unter www.integreat.app/ostallgaeu im Bereich „Integrationsforum 2025“ zu finden.
Mitteilung vom 08.09.2025 „Online-Schatztruhe“: viele digitale Angebote für FamilienDie „Online-Schatztruhe“ bietet digitale Vorträge und Austausch für Familien zu vielen Themen – jetzt im Familienkalender informieren. » mehr Um Eltern den Zugang zu Bildungsangeboten möglichst einfach und ortsunabhängig zu ermöglichen, haben die Familienstützpunkte im Ostallgäu und in Kaufbeuren ein digitales Familienbildungs-Programm mit Angeboten von Oktober bis Dezember zusammengestellt – die „Online-Schatztruhe“.
Das Programm bietet Familien informative Vorträge zu unterschiedlichen Themen und Online-Treffs für einen offenen Austausch. Die Veranstaltungen richten sich an Familien in verschiedenen Lebensphasen: sowohl an werdende Eltern beziehungsweise neue Eltern als auch Eltern mit Kindern unter drei Jahren. Zusätzlich gibt es altersunabhängige Themen. Ein kurzer Einblick:
Werdende Eltern/nach der Geburt: Die Zeit der Schwangerschaft und die erste Zeit nach der Geburt sind aufregend und es kommen viele Fragen auf. Austausch zu diesen Fragen mit anderen Eltern bietet der Elterntreff „Die erste Zeit mit dem Baby“. Mit Infoveranstaltungen wie zum Beispiel zu den Themen „Antragsdschungel bei Schwangerschaft und Geburt“, „Babyschlaf“ und „Gut ernährt mit Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung“ unterstützen die Familienstützpunkte in dieser wichtigen Phase.
Eltern mit Kleinkindern (bis drei Jahre): Es werden Veranstaltungen zu den Themen „Abschied von der Windel“ und „Bewegung bewegt alles in den ersten drei Lebensjahren“ angeboten. Es gibt auch verschiedene Veranstaltungen speziell zum Thema Ernährung, zum Beispiel zur Beikost-Entwöhnung, Essen am Familientisch und dem Umgang mit Süßem.
Allgemeine Familienthemen: Auch Angebote zu altersunabhängigen Themen, die viele Familien beschäftigen, sind im Programm zu finden, wie zum Beispiel zu den Themen Hochsensibilität, verschiedene Formen der Hochbegabung und Eifersucht bei Kindern.
Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen und die Anmeldeinformationen finden Interessierte in der Programmübersicht der „Online-Schatztruhe“ in der Familienapp Kaufbeuren Ostallgäu unter familienapp-kf-oal.de im Bereich Downloads - oder direkt im Familienkalender mit dem Suchbegriff „Online-Schatztruhe“. Die Familienstützpunkte werden koordiniert von den Familienbildungsstellen Ostallgäu und Kaufbeuren.
Mitteilung vom 08.09.2025 Verlängerung der Vollsperrung an der Kreisstraße OAL 1 zwischen Seeg und RoßhauptenDie Vollsperrung der OAL 1 zwischen Seeg und Roßhaupten wird wegen Bauverzögerungen bis Montag, den 22. September verlängert. » mehr Grund für die Verzögerungen sind unerwartet schlechte Untergrundverhältnisse. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können weiterhin nicht ausgeschlossen werden.
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