Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 11.12.2023

Seminare und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu organisiert wieder kostenlose Seminare zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung.

Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos und finden im Landratsamt in Marktoberdorf statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Seminare und Beratungen der Servicestelle Beruf

 

  • „Wie bewerbe ich mich?“ am 15. Januar 2024, von 9 bis 11 Uhr: Von Beraterin Patricia Mühlebach erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie Lücken im Lebenslauf behandeln, wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann, wie sie sich und ihre Fähigkeiten optimal präsentieren und wie sie eine Bewerbungsinitiative starten.
  • „Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ am 29. Januar 2024, von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.
  • „Finanzplanung für Frauen oder wie gelingt mir die finanzielle Unabhängigkeit?“ am 19. Februar 2024, von 9 bis 11 Uhr: Über die Kunst des Investierens, die richtige Geldanlage sowie den Aufbau meiner Altersvorsorge. Sie bekommen Tipps und Hinweise zum Thema „Geld“ mit dem Ziel, dass Sie sich an Ihren eigenen Vermögensaufbau heran trauen.

 

Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an jeden Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: Frau-und-Beruf(at)kempten.de.

Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. 

 

Mitteilung vom 11.12.2023

Kommunikation im Verein: kostenloser VHS-Kurs in Marktoberdorf

Die Servicestelle EhrenAmt bietet in Kooperation mit der vhs Ostallgäu-Mitte einen kostenlosen Kurs zum Thema Kommunikationskultur im Verein an.

Der Kurs findet an zwei aufeinander aufbauenden Terminen am Samstag, 13. Januar, und Samstag, 20. Januar 2024, jeweils von 10 bis 12 Uhr in den Räumen der vhs in Marktoberdorf statt.

 

Im ersten Teil des Kurses lernen die Teilnehmenden, wie sie Mitglieder, insbesondere den Nachwuchs, in der jeweiligen Lebenswelt abholen und eine funktionierende Kommunikationskultur im Verein etablieren. Sie erfahren die Grundlagen der Kommunikation und welche Kommunikationsmittel und Regeln zeitgemäß, beziehungsweise praxistauglich sind. Beim zweiten Teil des Kurses vertiefen sie ihr Wissen anhand von Praxisbeispielen und Übungen. Das Seminar richtet sich an Vorstände, Trainer und andere Verantwortungsträger, die die Kommunikationskultur in ihren Vereinen verbessern wollen.

 

Messenger-Dienste wie WhatsApp, Verständigung über Text- und Sprachnachrichten und Informationsweitergabe in Chatgruppen gehören auch im Vereinsleben längst selbstverständlich dazu. Durch diese neuen Möglichkeiten indirekter und unverbindlicher Kommunikationswege können Werte wie Klarheit, Struktur, Verbindlichkeit, Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit jedoch leiden. Darum widmet sich der Kurs auch der Frage, wie sich diese neuen Kommunikationswege auf die Vereinskultur auswirken.

 

  • Kursleiterin: Hannelore Grimm, Wirtschaftsmediatorin, Personalberaterin
  • Termine: Samstag, 13. Januar 2024 und Samstag, 20. Januar 2024, jeweils 10 bis 12 Uhr
  • Ort: vhs Ostallgäu-Mitte, Jahnstraße 7, Marktoberdorf
  • Der Kurs ist kostenfrei. Eine Anmeldung bei der vhs Ostallgäu-Mitte unter www.vhs-oal-mitte.de oder Tel. 0800 664 5256 oder per E-Mail unter info@vhs-oal-mitte.de ist erforderlich
  • Kursnummer 232A08.216

 

Servicestelle EhrenAmt, Irmgard Altenberger und Katrin Bloch, Tel. 08342 911-427 oder -290, E-Mail ehrenamt(at)ostallgaeu.de, www.ehrenamt-ostallgaeu.de 

 

Mitteilung vom 11.12.2023

ProfilPASS®-Arbeit verhilft Jugendlichen zu beruflichen Perspektiven

Der ProfilPASS® hat sich im Ostallgäu seit über fünf Jahren als Methode zur Kompetenzermittlung für Jugendliche bewährt.

Vlad, Lera, Alina und Thomas, die aus der Ukraine, Kolumbien und Spanien nach Deutschland gekommen sind, visualisieren mit Karten ihre Erfahrungen und Ziele in der Berufswelt. Bild: Landkreis Ostallgäu

Vlad, Lera, Alina und Thomas, die aus der Ukraine, Kolumbien und Spanien nach Deutschland gekommen sind, visualisieren mit Karten ihre Erfahrungen und Ziele in der Berufswelt. Bild: Landkreis Ostallgäu

Mit Erfolg: Im Schuljahr 2022/23 gelang es, 80 Prozent der 43 Teilnehmenden an der Berufsschule Ostallgäu ein konkretes Anschlussangebot zu vermitteln – 40 Prozent konnten direkt eine Berufsausbildung beginnen. 

 

Das Projekt begann als Modellprojekt für Zugewanderte mit Sprachförderbedarf. Inzwischen bietet der Landkreis den ProfilPASS® an der Berufsschule Ostallgäu in zwei Berufsintegrationsklassen und der Klasse für Jugendliche ohne Ausbildung an. Nach dem Berufsintegrationsjahr sind der Schulabschluss und eine berufliche beziehungsweise eine weiterführende schulische Ausbildung das Ziel.

 

In die Berufsintegrationsklassen kommen neu nach Deutschland zugewanderte berufsschulpflichtige Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren. Die professionelle Begleitung ist zentraler Bestandteil des ProfilPASS®-Systems. Zertifizierte Trainerinnen und Trainer begleiten die Kompetenzermittlung und sie entdecken mit den jungen Menschen gemeinsam deren ganz individuelle Fähigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler erfahren so einiges über ihre persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen.

 

Silke Englisch und Nilmara Bayerhof sind ProfilPASS®-Trainerinnen in den Berufsintegrationsklassen mit jungen Flüchtlingen und weiteren zugewanderten Menschen mit einem vergleichbaren Sprachförderbedarf. Sie vermitteln den Jugendlichen, dass ihnen das Wissen über die eigenen Stärken Selbstbewusstsein und Kraft geben kann. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie die Schülerinnen und Schüler dabei, sich ihrer Stärken bewusst zu werden und auch darüber, dass sie Verantwortung für ihr eigenes Leben haben und dieses selbstbestimmt führen können.

 

Finanziert wurde der ProfilPASS® im Ostallgäu in den letzten Jahren mit Hilfe der Kinderbrücke Allgäu. Aktuell werden für dieses Projekt noch weitere Finanzierungsmöglichkeiten gesucht. Zuständig für die Projektkoordination im Landkreis Ostallgäu ist Stephanie Randel-Möst, Koordination Berufsorientierung, unter Telefon 08342 911-122 oder E-Mail stephanie.randel-moest(at)lra-oal.bayern.de erreichbar.

 

Mitteilung vom 08.12.2023

5 x 50 Minuten Workshops für Vereine und Verbände

Zusammen mit der Fachstelle verein(t)aktiv bietet die Servicestelle EhrenAmt im kommenden Jahr 5 Online-Workshops an.

Die Workshopreihe startet am Donnerstag, den 18. Januar um 19 Uhr mit dem Thema "Zuschüsse KJR - neu". 

 

Weitere Termine sind

 

  • 18.03. mit "Spiele für viele"
  • 18.06. mit "Kopfsache - mentale Gesundheit im Ehrenamt"
  • 18.09. mit "Demokratielernen in der Jugendgruppe" und
  • 18.11. mit "Rolle und Vorbildfunktion Jugendleiter*in"

 

Anmeldemöglichkeit hier

 

Mitteilung vom 07.12.2023

Fahrplanwechsel und Tariferhöhung im ÖPNV

Der Fahrplanwechsel gilt ab 10.12.23 bei Bussen und Zügen im Ostallgäu. Die Tariferhöhung tritt am 1.1.24 im Busverkehr im Ostallgäu und in Kaufbeuren in Kraft.

Ab Sonntag, 10. Dezember 2023, gilt auf den Bus- und Zug-Linien im Ostallgäu und Kaufbeuren ein neuer Fahrplan. Die neuen Fahrplanhefte sind bei den Verkehrsunternehmern und beim Service-Zentrum am Plärrer in Kaufbeuren erhältlich. Außerdem werden die neuen Fahrpläne auf der Internetseite des Landkreises unter www.ostallgaeu.de/oepnv und unter www.bahn.de veröffentlicht. Neben den Abfahrtszeiten ändert sich auf manchen Verbindungen auch der Streckenverlauf.

 

Die Verkehrsunternehmer der Ostallgäuer Verkehrs Gemeinschaft (OVG) erhöhen den Bustarif ab dem 1. Januar 2024 um durchschnittlich rund drei Prozent. Laut der Unternehmer sei die Erhöhung notwendig, um die Kostenentwicklung in der Busbranche abzufangen. Die neuen Preise der einzelnen Fahrscheine können auf den Internetseiten der Busunternehmer (www.rba-bus.de, www.rva.de und www.vg-kirchweihtal.de) eingesehen werden. Auskunft erteilt auch das Service-Zentrum Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341 809519.

 

Mitteilung vom 07.12.2023

Workshop für Integration im Team mit dem Integrationskoffer

Die Stelle Kommunale Integration des Landratsamtes Ostallgäu veranstaltet den Workshop „Integration im Team mit dem Integrationskoffer“.

Foto: istockphoto/viewapart

Foto: istockphoto/viewapart

Die Veranstaltung richtet sich an Zweierteams, die jeweils aus einem ehrenamtlich Engagierten und einem Zugewanderten bestehen, und findet statt am Donnerstag, 18. Januar 2024 von 18 bis 21 Uhr im Saal Aggenstein des Landratsamtes.

 

Ziel des Workshops ist es, Prozesse der Integration besser zu verstehen. Dabei bekommen die Zweier-Teams die Gelegenheit, Herausforderungen der Integration gemeinsam zu beleuchten und dabei hilfreiche Werkzeuge kennenzulernen. Referentin Dr. Judith Abdel-Massih-Thiemann, Ethnologin (PhD) und Diplompädagogin, wird durch den Abend führen.

 

Der Integrationskoffer ist eine Wissenssammlung und Mischung aus Informations- und Arbeitsmitteln und wurde 2017 in Zusammenarbeit mit Abdel-Massih-Thiemann und Freiwilligen mit und ohne Migrationshintergrund entwickelt. Er wurde bereits für mehrere interkulturelle Schulungen im Landkreis Ostallgäu verwendet und soll das gegenseitige Verständnis und das Für- und Miteinander stärken.

 

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Sprache Deutsch auf dem Niveau A2. Die Teilnehmenden erhalten kostenfrei einen eigenen Integrationskoffer. Die Anmeldung ist bis spätestens 8. Januar 2024 beim Team der Kommunalen Integration (integration(at)lra-oal.bayern.de oder 08342 911-194) möglich. Weitere Informationen und Veranstaltungen sind in der Integreat App integreat.app/ostallgaeu zu finden.

 

Mitteilung vom 06.12.2023

Infotag „Soziale Berufe haben Zukunft!“ stößt auf großes Interesse

Organisiert wurde die Veranstaltung von den Bildungsberatungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.

Bild: Landkreis Ostallgäu

Bild: Landkreis Ostallgäu

Knapp 400 Schülerinnen und Schüler der Real- und Mittelschule Obergünzburg informierten sich auf dem Infotag „Soziale Berufe haben Zukunft!“ im Hirschsaal in Obergünzburg über Ausbildungsangebote und Beschäftigungsmöglichkeiten im sozialen Bereich. Vor Ort präsentierten insgesamt 23 Aussteller ihre Angebote. 

 

Die Aussteller – wie beispielsweise das BRK Marktoberdorf, die Stadt Marktoberdorf, die verschiedenen Berufsfachschulen, die Sebastian-Kneipp-Schule oder die Fachakademie für Sozialpädagogik – präsentierten die Bandbreite der sozialen Berufe in den Bereichen Pflege, Betreuung, Erziehung, Gesundheit, Ernährung und Versorgung. Landrätin Maria Rita Zinnecker freute sich über die erfolgreiche Veranstaltung: „Soziale Berufe sind vielfältig, abwechslungsreich und sinnvoll. Man arbeitet mit und für den Menschen.“ Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises ergänzt: „Zudem gibt es sehr gute Beschäftigungs- und Karrierechancen.“ 

 

Sehr positiv fiel auch das Fazit der Aussteller aus „Es waren sehr gute Gespräche mit den Jugendlichen“, sagte Klothilde Huber, Lehrerin an der Sebastian-Kneipp-Schule. „Da war ernsthaftes Interesse zu spüren.“ Robin Terhag vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sagte, dass „diese Veranstaltung mit der sozialen Ausrichtung einzigartig in ihrer Art ist.“  

 

Claudia Seehafer, Lehrerin an der Mittelschule Obergünzburg, hatte am Rande des Informationstages ein besonderes Erlebnis. Sie traf ihre ehemalige Schülerin Lilian wieder, die sie vor drei Jahren aus der neunten Klasse mit qualifizierenden Abschluss der Mittelschule entlassen hatte und ihr nun zufällig begegnete. Die heute 18-jährige hatte mittlerweile eine zweijährige Ausbildung als Kinderpflegerin absolviert und die Mittlere Reife erworben. Zurzeit besucht sie die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik mit den Zielen Erzieherin und Fachabitur. Später soll sich ein Studium Soziale Arbeit anschließen. „Ich freue mich sehr über die tolle Entwicklung meiner ehemaligen Schülerin“, sagte Seehafer. Einige der Besuchenden konnten ihre Berufsziele konkretisieren und wurden in ihrem Berufswunsch bestätigt. So zum Beispiel Hanna, die ihren Ausbildungsvertrag als Physiotherapeutin schon in der Tasche hat. 

 

Ab 12 Uhr hatten auch alle sonstigen interessierten Personen, die nicht mehr in der Schule sind, die Möglichkeit sich über Ein- und Aufstiegschancen im sozialen Bereich umfassend zu informieren. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Bildungsberatungsstellen des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.

 

Mitteilung vom 06.12.2023

Grüngutsammelstellen machen Winterpause

Wegen des Wintereinbruchs schließen die Sammelstellen für Gartenabfälle heuer früher. Letzter Öffnungstag ist Samstag, 9. Dezember 2023.

Die großen Schneemengen haben den Gartenarbeiten in diesem Jahr ein frühes Ende gesetzt. Die öffentlichen Sammelstellen für Gartenabfälle in Buchloe, Friesenried, Marktoberdorf, Nesselwang, Obergünzburg und Roßhaupten schließen deshalb eine Woche früher als üblich. An der Kompostieranlage in Füssen und der Futtertrocknungsanlage in Germaringen-Ketterschwang gelten die Winteröffnungszeiten.

 

Mitteilung vom 06.12.2023

Planfertigerbesprechung im Landratsamt

Über 80 interessierte Architekten, Bauingenieure und Planfertiger aus dem Landkreis kamen zur jüngsten Planfertigerbesprechung ins Landratsamt Ostallgäu.

Auf dem Programm standen der Brandschutz bei Photovoltaik-Anlagen, Änderungen im Denkmalschutzrecht und der digitale Bauantrag. 

 

Immer mehr Hauseigentümerinnen und -eigentümer nutzen die Kraft der Sonne und leisten mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage einen Beitrag zum Klimaschutz. Mit solchen Anlagen sind aber gerade im Brandfall auch Gefahren verbunden, die sowohl Bewohner als auch Rettungskräfte vor neue Herausforderungen stellen. Kreisbrandrat Markus Barnsteiner zeigte den Teilnehmenden verschiedenste brandschutztechnische Problemfelder im Zusammenhang mit Photovoltaik, Elektromobilität und Löschwasserversorgung auf. Eine gezielte Planung unterstütze laut Barnsteiner eine schnelle Rettung in Notfallsituationen und minimiere Gefahren für Einsatzkräfte. Deshalb sollten Risiken bereits bei der Planung bekannt sein und berücksichtigt werden. 

 

Die neuesten Änderungen im Denkmalschutzrecht stellten Kreisbaumeister Jakob Lax und der Abteilungsleiter für Bauen und Umwelt, Ulrich Härle, vor. Die Änderungen betreffen unter anderem das Verhältnis Denkmalschutz beziehungsweise Baudenkmäler und Erneuerbare Energien. Auch die Verfahrensänderung, dass denkmalschutzrechtliche Erlaubnisse nun beim Landratsamt als Untere Denkmalschutzbehörde einzureichen sind, wurde angesprochen. 

 

In ihrem Bericht „Digitale Bauverwaltung“ haben Elias Holzmann, Digitalmanager beim Landkreis Ostallgäu, und Thomas Reger, Sachgebietsleiter der Unteren Bauaufsichtsbehörde, das Verfahren des digitalen Bauantrags vorgestellt. Dieses soll ab 1. Januar 2024 auch im Landkreis Ostallgäu eingeführt werden. Ab diesem Datum ist es möglich, sowohl digitale als auch papiergebundene Bau- und Abgrabungsanträge sowie die dazugehörigen Unterlagen direkt bei der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes Ostallgäu einzureichen. Der digitale Bauantrag ist also ein zusätzliches Angebot, das auf Wunsch eine digitale Übermittlung des Bauantrags ermöglicht. Weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite des Landratsamtes Ostallgäu abrufbar. 

 

Mitteilung vom 05.12.2023

Adventsmarkt im Senioren- und Pflegeheim Waal

Das Senioren- und Pflegeheim Waal hat nach mehreren Jahren Pause wieder seinen traditionellen Adventsmarkt veranstaltet.

Bild: Landkreis Ostallgäu

Bild: Landkreis Ostallgäu

An einer Basarbude konnten gegen einen Obulus Selbstgebasteltes der Bewohner sowie kleine Geschenkartikel von externen Spendern erworben werden. Außerdem wurden Suppe, Apfelküchle und Punsch angeboten und auch der Nikolaus stattete dem Markt einen Besuch ab.

 

Im Eingangsbereich des Senioren- und Pflegeheimes konnten sich die Besucher über die Möglichkeiten einer Ausbildung in der Pflege informieren. Quartiersmanagerin Isabelle Hetschko stellte zudem die Neuigkeiten bei der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bürgern vor. Von Einrichtungsleitung Madita Lang wurde der Wunschbaum vor dem Haupteingang vorgestellt. Dieser war geschmückt mit kleinen bunten Kuverts, in denen jeder Bewohner einen kleinen persönlichen Wunsch äußern durfte. Für jedes Kuvert fand sich bis zum Ende des Adventsmarktes ein Wunschpate, der diesen Wunsch erfüllt. Die Geschenke bekommen die Bewohner im Rahmen der Weihnachtsfeier des Seniorenheims überreicht.

 

Für die musikalische Umrahmung des Adventsmarkts sorgten mit Weihnachtsliedern die Kinder der Grundschule Waal und der Kirchenchor Waal unter der Leitung von Dietmar Ledel. „Für die Unterstützung unseres Adventsmarktes möchte ich mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken: bei den Kindern, dem Kirchenchor, Quartiersmanagerin Frau Hetschko, dem Frauen- und Mütterkreis Waal, allen Spenderinnen und Spendern sowie fleißigen Helfern“, sagt Lang. „Durch sie alle wurde unser Adventsmarkt eine sehr stimmungsvolle, vorweihnachtliche Veranstaltung.“

 

Mitteilung vom 05.12.2023

Schnee beeinträchtigt Müllabfuhr

Wegen des Wintereinbruchs konnten die Abfalltonnen an manchen Orten nicht geleert werden. Die Kommunale Abfallwirtschaft bietet unkomplizierte Lösungen an.

Bei den Schneeverhältnissen der vergangenen Tage gab es für die Müllabfuhr stellenweise kaum ein Durchkommen. Bürgerinnen und Bürger, deren Tonne nicht geleert werden konnte, können beim nächstmöglichen Abfuhrtermin daher entsprechend mehr Abfall bereitstellen. Restmüll, der nicht mehr in die Tonne passt, kann in einem handelsüblichen Müllsack gesammelt und am Abfuhrtag neben die Tonne gestellt werden. Zusätzliche Bioabfälle können in einem Karton auf oder neben der Biotonne bereitgestellt werden. 

 

Fragen beantworten die Kommunale Abfallwirtschaft oder das Abfuhrunternehmen unter der Nummer 08342 9610744.  

 

Mitteilung vom 04.12.2023

Flüchtlingsunterkünfte: Gemeindetag stärkt Landratsamt den Rücken

Man müsse diese Herausforderung gemeinsam meistern, sagte der Kreisverbands-Vorsitzende Armin Holderried in einer Besprechung der Ostallgäuer Bürgermeister.

Der Ostallgäuer Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags stärkt dem Landratsamt bei der Unterbringung von Geflüchteten den Rücken. Man müsse diese Herausforderung gemeinsam meistern, sagte der Kreisverbands-Vorsitzende Armin Holderried in einer Besprechung der Ostallgäuer Bürgermeister. Der Ostallgäuer Kreisausschuss entsandte dazu in seiner Sitzung am Freitag ebenso ein klares Zeichen der Solidarität.

 

Man stehe voll und ganz hinter den Planungen des Landkreises, auf dessen eigenen Grundstücken wie beispielsweise in Westendorf Flüchtlingsunterkünfte zur errichten, so Holderried. Der Kreisverband sende damit ein „sehr deutliches Signal für Solidarität“ unter den Gemeinden und mit dem Landratsamt. Ziel müsse eine gerechte Verteilung zwischen den einzelnen Gemeinden sein. „Wir Kommunen müssen Solidarität zeigen, sonst wird diese Aufgabe nicht gelingen. Da müssen wir noch besser werden und eine gleichmäßigere Verteilung anstreben“, sagt Holderried.

 

„Gemeinsame Lösungen finden“

 

Die Unterbringung von schutzsuchenden Menschen auf der Flucht ist eine vom Staat an die Landratsämter übertragene Aufgabe. Daher stand es für den Ostallgäuer Kreisausschuss am Freitag außer Frage, dem Landratsamt geeignete Grundstücke des Landkreises für die Flüchtlingsunterbringung bereitzustellen. Im Ausschuss wurde zudem gefordert, dass auch andere öffentliche Institutionen wie Bund, Länder und Kirchen Immobilien zur Verfügung stellen. 

 

Das Landratsamt sucht seit Monaten händeringend nach Flüchtlingsunterkünften. Aufgrund fehlender Angebote müssen nun Notunterkünfte in Betrieb genommen werden – neben dem Tagungshaus in Eschers, der Berufsschulturnhalle in Marktoberdorf nun auch Container auf dem Gelände des ehemaligen Kreisbauhofs in Westendorf und ein Zelt auf dem Parkplatz des Landratsamtes. „Natürlich fällt uns das nicht leicht, aber es ist unsere gesetzliche Pflicht, den geflüchteten Menschen Obdach zu gewähren und ihnen zu helfen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker im Vorfeld der Sitzung. 

 

„Die Entscheidungen des Gemeindetags und des Kreisausschusses bedeuten einen engen Schulterschluss zwischen Landratsamt und Gemeinden als Hauptbeteiligte in der Flüchtlingsunterbringung“, betonte Zinnecker. „Das ist ein wichtiger Schritt, um gemeinsam Lösungen zu finden.“ 

 

Mitteilung vom 04.12.2023

Pflegestützpunkt informiert: Das ändert sich für Pflegebedürftige und deren Angehörige im neuen Jahr

Am 26. Mai 2023 hatte der Bundestag das Gesetz zur Unterstützung und Entlastung in der Pflege (PUEG) beschlossen.

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu informiert über die wichtigsten Änderungen für Pflegebedürftige und deren pflegende Angehörige. 

 

Pflegegeld

Um pflegende Angehörige zu entlasten, wird das Pflegegeld erhöht. Die Höhe der Geldleistungen ist nach Pflegegraden gestaffelt und beträgt bei Pflegegrad 2 derzeit 316 Euro und bei Pflegegrad 5 901 Euro monatlich. Das Pflegegeld wird ab Anfang 2024 um fünf Prozent erhöht. Es liegt dann für Pflegegrad 2 bei 332 Euro und bei Pflegegrad 5 bei 947 Euro.

 

Pflegesachleistungen

Pflegesachleistungen sind in der häuslichen Pflege zum Beispiel zur Finanzierung eines ambulanten Pflegedienstes bestimmt. Die Pflegereform sieht auch hier eine Erhöhung ab 1. Januar 2024 um fünf Prozent vor. 

 

Entlastungsbudget

Für die Verhinderungspflege und die Kurzzeitpflege wird ein gemeinsamer Jahresbeitrag eingeführt. Ab 2025 steht den Pflegebedürftigen ein kalenderjährlicher Gesamtleistungsbetrag von bis zu 3.539 Euro zur Verfügung, der flexibel für Verhinderungs- und/oder Kurzzeitpflege eingesetzt werden kann. Neu ist dabei auch, dass die Verhinderungspflege sofort nach der Feststellung des Pflegegrades 2 oder höher ohne eine Wartezeit in Anspruch genommen werden kann. Junge Pflegebedürftige bis 25 Jahre mit Pflegegrad 4 oder 5 können bereits schon ab 2024 auf ein vorgezogenes Entlastungsbudget von 3.386 Euro zugreifen.

 

Leistungszuschläge Pflegeheim

Seit dem Jahr 2022 zahlt die Pflegekasse Zuschüsse zum Eigenanteil an den Pflegekosten, wenn die pflegebedürftige Person stationär in einem Pflegeheim untergebracht ist. Je länger ein Bewohner im Pflegeheim wohnt, desto höher sind die Leistungszuschläge auf den Eigenanteil bei den Pflegekosten. Diese Zuschläge werden nun zum 1. Januar 2024 um fünf bis zehn Prozent erhöht.

 

Pflegeunterstützungsgeld

Ausgeweitet wurde die Unterstützung für Menschen, die wegen der Pflegebedürftigkeit eines Verwandten vorübergehend nicht arbeiten können. Derzeit können Pflegende einmalig maximal 10 Tage pro Pflegebedürftigem in akuten Situationen von der Arbeit fernbleiben und erhalten bis zu 90 Prozent des Nettolohns als Unterstützungsgeld. Neu ab dem 1. Januar 2024 ist, dass Angehörige nun pro Kalenderjahr bis zu 10 Arbeitstage Pflegeunterstützungsgeld je pflegebedürftigem Angehörigen zur Verfügung haben, die sie über das Jahr verteilt in Anspruch nehmen können.

 

Interessierte Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer, die einen Beratungstermin vereinbaren möchten oder Fragen rund um das Thema Pflege haben, können sich kostenlos an den Pflegestützpunkt Ostallgäu wenden. Die Pflegeberaterinnen sind montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr und donnerstags auch von 14 bis 16 Uhr telefonisch unter der Nummer 08342 911-511 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@lra-oal.bayern.de erreichbar.

 

Mitteilung vom 04.12.2023

Tipps für die Abfalltonne im Winter

Was Bürgerinnen und Bürger tun können, damit die Tonnenleerung auch bei Minusgraden klappt.

Wenn die gut gefüllte und pünktlich bereitgestellte Abfalltonne nicht geleert wurde, sorgt das meist für großen Ärger. Bei eisigen Temperaturen kann das zum Beispiel daran liegen, dass Tonnendeckel oder Abfälle festgefroren sind. Abfallgefäße sollten deshalb an einem frostfreien Ort wie Garage oder Keller untergebracht und erst am Abholtag um 6 Uhr morgens an den Straßenrand gestellt werden. Dabei sollte auch kurz geprüft werden, ob sich der Tonnendeckel öffnen lässt.

 

Um das Festfrieren von Abfällen, insbesondere von Biomüll, zu verhindern, haben sich außerdem folgende Maßnahmen bewährt:

 

  • Organische Abfälle gut abtropfen lassen und möglichst trocken in die braune Tonne gebn
  • Bioabfälle in mehrere Lagen Zeitungspapier einwickeln
  • Falls notwendig, die Biotonne zusätzlich mit zusammengeknülltem Zeitungspapier, Eierkartons oder unbedruckter Wellpappe auslegen
  • Abfälle niemals in die Tonne hineindrücken

 

Sind Abfälle doch einmal an der Tonnenwand oder dem Tonnenboden festgefroren, kann man sie mit Hilfe eines Stiels oder Steckens vorsichtig von der Tonnenwand lösen. Mit harten Gegenständen sollte nicht gegen die Tonne geschlagen werden, da Kunststoff bei großer Kälte spröde wird und der Abfallbehälter brechen kann.

 

Der Landkreis weist darauf hin, dass die Verantwortung für die Entleerbarkeit der Abfallgefäße bei den Nutzern liegt.

 

Mitteilung vom 01.12.2023

Landratsamtsparkplatz: Zelt als vorübergehende Flüchtlings-Unterkunft

Zur temporären Unterbringung von Flüchtlingen wird das Landratsamt auf seinem Westparkplatz ein Zelt aufstellen.

Das Zelt soll in der Woche nach dem 4. Dezember 2023 errichtet werden. Es wird Platz für 50 Geflüchtete bieten. Geplant ist eine Laufzeit von bis zu sechs Monaten. 

 

„Marktoberdorf hat bereits eine große Anzahl an Flüchtlingen aufgenommen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Diese Möglichkeit nutzen wir nur, weil die zu uns geschickten Menschen ansonsten auf der Straße stehen würden. Wir werden alles dafür tun, diese Notunterkunft so schnell wie möglich wieder aufzulösen.“

 

Hintergrund der Errichtung dieser weiteren Notunterkunft für Flüchtlinge sind die anhaltenden Zuweisungen durch die Regierung von Schwaben. Die regulären Unterkünfte für Geflüchtete sind alle belegt. Als Notunterkünfte werden bereits das Tageshaus Eschers und die Berufsschulturnhalle in Marktoberdorf genutzt. Da die zugewiesenen Menschen ansonsten von Obdachlosigkeit bedroht sind, muss das Landratsamt auf weitere schnell verfügbare Liegenschaften zugreifen – jetzt auch auf den eigenen Parkplatz.

 

Mitteilung vom 30.11.2023

Der Weg zur Bio-Bolognese

Die Öko-Modellregion hat einen Workshop für mehr Bio-Rindfleisch in der Kita- und Schul-Verpflegung angeboten.

Wie kann es gelingen, dass mehr regionales Bio-Rindfleisch den Weg auf die Teller in Kitas und Schulen findet? Diese Frage stellten sich 15 Teilnehmenden, die der Einladung der Öko-Modellregion zu einem Praxisworkshop gefolgt sind. Eingeladen waren neben Köchen und Caterern aus der Region auch Verpflegungsverantwortliche der Kita- und Schulverpflegung sowie Pädagogen. Der Workshop fand an der Technikerschule für Agrarwirtschaft in Kaufbeuren statt. Über den Einsatz von Bio-Lebensmitteln referierte Thomas Huth von Lausfehl Catering aus Marktoberdorf.

 

Ziel des Workshops war unter anderem, den Verpflegungsverantwortlichen neue Rezeptideen an die Hand zu geben. Diese sollten in der Praxis umsetzbar sein, um so den Einsatz von regionalem Bio-Rindfleisch zu steigern und gleichzeitig das Kostenbudget einzuhalten. 

 

Im Workshop wurden zunächst die Kosten von drei Bolognese-Varianten kalkuliert. Anschließend wurden diese von den Teilnehmern zubereitet und verkostet. Neben einer klassischen Variante mit 100 Prozent Bio-Rindfleisch, gab es noch eine Bolognese-Variante, die aus 50 Prozent Bio-Rindfleisch und Grünkern bestand sowie eine vegetarische Variante.

 

Regionales Bio-Rindfleisch vom Direktvermarkter

 

„Auch beim Bio-Rindfleisch ist mir der regionale Bezug wichtig. Dieses beziehe ich direkt vom Biohof Filser, der gerade einmal sieben Kilometer entfernt ist. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Huth, der in seinem Catering-Betrieb bereits einen vergleichsweise hohen Anteil an regionalen Bio-Lebensmitteln einsetzt. Des Weiteren ermutigte er die Teilnehmenden, sich vom Direktvermarkter den Hof zeigen zu lassen, da es zur gegenseitigen Wertschätzung beitrage. 

 

Der Workshop wurde im Rahmen der Info-Kampagne „Bio kann jeder“ durchgeführt und ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL).

 

Weitere Informationen gibt es unter www.oekomodellregion-ostallgaeu.de. Kontakt: Lisa Mader (lisa.mader(at)lra-oal.bayern.de, 08342 911-453).

 

Mitteilung vom 29.11.2023

„bergaufland Ostallgäu“: erste LEADER-Projekte beschlossen

„Ich freue mich sehr, dass wir nun mit der neuen Förderperiode von LEADER starten und erste Projekte gefördert werden können“, sagt Landrätin Zinnecker.

Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat die beiden Projekte „LAG-Management“ und „Unterstützung Bürgerengagement“ für eine Förderung über das Förderprogramm LEADER befürwortet.

 

Über das Projekt „LAG-Management“ können insbesondere die Personalkosten für den Betrieb der Geschäftsstelle des Vereins gefördert werden. Die Antragstellung erfolgt durch den Landkreis Ostallgäu, der die Geschäftsführung des Vereins übernommen hat. Beim Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ kann der „bergaufland“ erneut Vorhaben lokaler Akteure finanziell unterstützen, die das Bürgerengagement in der Region stärken. Beiden Projekten stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Förderstelle 380.000 Euro an Fördermitteln über LEADER zur Verfügung.

 

Als Behördenleiter des zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten unterstrich Dr. Alois Kling die große Bedeutung von LEADER in all seiner Vielfalt für die Region. „Mit den heutigen Projektbeschlüssen ist die Grundlage für viele weitere tolle Projekte im Ostallgäu von Kleinmaßnahmen zur Stärkung des Bürgerengagements bis hin zu großen allgäuweiten Kooperationsprojekt geschaffen“.

 

Über LEADER und den bergaufland Ostallgäu e. V.

 

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und wird übersetzt mit "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums". LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ist ein methodischer Ansatz, der es lokalen Akteuren ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten. Dieser Ansatz wird durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. 

 

Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. 

 

Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-514 /-353 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 29.11.2023

Weihnachtsgeschenke: „Regional ist doppelt gut“

Für Menschen, die noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sind, hat der Landkreis Ostallgäu wieder eine Liste mit regionalen Produkten erstellt.

Allgäuer Bio-Spekulatius der Wertachtal-Werkstätten. Bild: Wertachtal-Werkstätten

Allgäuer Bio-Spekulatius der Wertachtal-Werkstätten. Bild: Wertachtal-Werkstätten

Alle Produkte stammen von heimischen Landwirten und Erzeugern, die auch Teil der Allgäuer Genusstage sind. „Regional einkaufen und schenken liegt voll im Trend“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Und es ist doppelt gut, weil nicht nur die Beschenkten profitieren, sondern auch die Landwirte und Verarbeiter aus der Region“.

 

Auf der Liste stehen neben Allgäuer Bio-Spekulatius der Bio-Manufaktur der Wertachtal-Werkstätten, Bio-Honig der Demeter-Imkerei Allgäubiene und verschiedenen Käsesorten des Demeterhofs „Beim Häbrar“ unter anderem auch Nudeln vom Krämooshof oder das Ostallgäuer Bio-Bier von Bären Bier. Wer gerne mehrere Produkte verschenken will, für den stehen auch Weihnachtspakete oder Geschenkkörbe zur Verfügung. Außerdem können Geschenk-Gutscheine der Gaststätten des Genusstage-Netzwerks erworben werden. Diese setzen vermehrt auf regionale Lebensmittel.

 

Die komplette Liste ist unter www.schlosspark.de/regionale-weihnachtsgeschenke zu finden. Unter www.allgaeuer-genusstage.de sind die teilnehmenden Gasthäuser der Genusstage aufgeführt. Bei Interesse können die jeweiligen Landwirte, Verarbeiter oder Gasthäuser direkt kontaktiert werden. 

 

Genusstage im Ostallgäu und Unterallgäu

 

Hinter den Genusstagen steht ein Netzwerk aus Gastronomen, Landwirten und handwerklichen Verarbeitern aus dem Ostallgäu und dem Unterallgäu, das sich für mehr regionale Lebensmittel in der Gastronomie einsetzt. Die Genusstage finden seit 2019 jährlich statt und sollen auch 2024 fortgeführt werden. Initiiert und koordiniert werden die Genusstage durch die beiden Landkreise. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen in der Region langfristig zu stärken. Am Projekt interessierte Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ostallgäu können sich beim Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu, Jana Kaufmann, Telefon: 08342 911-353, E-Mail: jana.kaufmann(at)lra-oal.bayern.de melden.

 

Mitteilung vom 23.11.2023

Sprechstunde für Existenzgründer und mittelständische Unternehmen

Die Aktivsenioren Bayern e. V. bieten am Donnerstag, 7.12.2023, wieder eine Sprechstunde für Existenzgründer und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen an.

Unter dem Motto „Alt hilft Jung“ geben ehemalige Führungskräfte, Unternehmer und Selbstständige ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter.

 

Die Aktivsenioren helfen Firmengründern beim Aufbau ihres Unternehmens, indem sie zum Beispiel Businesspläne mitgestalten, Marketing- und Vertriebsaktivitäten empfehlen und Produktionsverfahren begutachten. Auch Personen, die bereits Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens sind, können sich bei Fragen zur Existenzsicherung, Unternehmensführung, Betriebsübergabe etc. an die Aktivsenioren wenden. Die Erstberatung ist kostenfrei. 

 

Eine Terminvereinbarung ist bis spätestens 5. Dezember 2023 erforderlich unter der Telefonnummer 08342 911-402. Zum vereinbarten Termin dürfen nur jeweils drei Personen kommen.

 

Die Beratungen finden von 16 bis 18 Uhr im Landratsamt, Zimmer C 300, Schwabenstraße 11 in Marktoberdorf, statt.

 

Mitteilung vom 22.11.2023

Infotag „Soziale Berufe haben Zukunft“

Die Bildungsberatung Ostallgäu und die Bildungsberatung Kaufbeuren veranstalten den Infotag am 1. Dezember 2023 von 8.30 bis 14 Uhr.

Der kostenfreie Infotag findet im Gasthof Goldener Hirsch in Obergünzburg statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Präsentiert werden die vielfältigen Ausbildungsberufe und Beschäftigungsmöglichkeiten in den verschiedenen sozialen Berufsfeldern. Neben der Stadt Marktoberdorf, dem Bayerischen Roten Kreuz Marktoberdorf, den Seniorenheimen des Landkreises Ostallgäu, der Sebastian-Kneipp-Schule Bad Wörishofen, dem GGSD Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales Kempten und Kaufbeuren, der Staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik Kaufbeuren und der Berufsschule Ostallgäu mit den Fachbereichen Ernährung/ Versorgung und Gesundheitsberufe Marktoberdorf werden auch die Berufsfachschulen für Kinderpflege Kaufbeuren, der Sozialpflege Kempten und der Krankenpflege Kaufbeuren vertreten sein sowie die Fachschule für Heilerziehungspflege Kempten, das Deutsche Erwachsenenbildungswerk und das Johanniter-Bildungszentrum Kempten. Mit dabei sind auch die FSJ-Beratungsstelle Allgäu, die FOS/BOS Kempten, die Agentur für Arbeit sowie die Initiative VerA. 

 

Vorgestellt werden unter anderem folgende Berufsbilder: Erzieher/in, Kinderpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Heilerziehungspflegehelfer/in, Pflegefachfrau/-mann, Pflegehelfer/in, Alltagsbegleiter & Betreuungsassistent/in, Rettungssanitäter/in, Sozialassistentin, Helfer/in für Ernährung und Versorgung, Hauswirtschafter/in, Ergo-, Physiotherapeut/in & Masseur/in, Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Kaufmann/frau im Gesundheitswesen.

 

Im persönlichen Gespräch mit den unterschiedlichsten Ausstellern können sich Interessierte über verschiedene Berufsbilder im sozialen Bereich hinsichtlich Ausbildung, Beschäftigung, Quereinstieg und Karrierechancen informieren. 

 

Bei Fragen steht Christine Hoch von der Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

 

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