Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 30.05.2025

Straßenbauarbeiten zwischen Seeg und Roßhaupten

Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kreisstraße für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

In den Pfingst- und Sommerferien werden an der Kreisstraße OAL 1 zwischen Seeg und Roßhaupten Straßenbauarbeiten durchgeführt. Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kreisstraße für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

 

An der Kreisstraße OAL 1 wird die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund 5,7 Kilometern vom Abzweig Riedegg bei Seeg bis zum Ortseingang Roßhaupten erneuert. Zudem wird eine Kurve westlich von Roßhaupten, die nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine sichere Verkehrsführung entspricht und einen Unfallschwerpunkt darstellt, entschärft. Wegen des Schulbusverkehrs können auf dieser Strecke Vollsperrungen nur in den Schulferien stattfinden – die Maßnahme wird daher in zwei Bauabschnitte geteilt.

 

Im ersten Abschnitt wird die Fahrbahndecke vom Abzweig Riedegg bei Seeg bis Vordersulzberg erneuert. Dafür muss die OAL 1 in den Pfingstferien vom 10. Juni bis zum 21. Juni zwischen Seeg und Roßhaupten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Der Ortsteil Vordersulzberg bleibt in diesem Zeitraum von Roßhaupten aus erreichbar. Im zweiten Abschnitt wird die Fahrbahndecke von Vordersulzberg bis zum Ortseingang Roßhaupten erneuert, sowie die Kurve westlich von Roßhaupten ausgebaut. Dafür wird die OAL 1 während der Sommerferien vom 1. August bis zum 15. September zwischen Seeg und Roßhaupten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. In diesem Zeitraum ist der Ortsteil Vordersulzberg von Seeg erreichbar. Vor- und Nacharbeiten finden jeweils außerhalb der Ferien unter halbseitiger Sperrung mit Ampelbetrieb statt. Der überörtliche Verkehr wird während der Vollsperrungen weitgehend umgeleitet: Die Umleitung erfolgt ab Seeg über die St 2008 via Enzenstetten und Hopferau, weiter über die OAL 2 zur B 310 bei Füssen und von dort über die B 16 nach Roßhaupten, sowie umgekehrt. 

 

Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf rund 1,17 Millionen Euro. Die Kosten des Kurvenausbaus belaufen sich auf rund 570.000 Euro, welche nach dem Bayerischen Gemeindefinanzierungsgesetz voraussichtlich in einer Höhe von 324.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Staatshaushalt gefördert und durch den Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt werden. Die Bauunterhaltskosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 28.05.2025

LEADER-Förderung: startreife Projektideen einreichen

Gefördert werden können Projekte aus den Bereichen Klima, Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus.

Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Kommunen im Ostallgäu können für die fünfte geplante Sitzung vom Entscheidungsgremium des bergaufland Ostallgäu e. V. bis spätestens 26. Juni Projektbeschreibungen bei der Geschäftsstelle einreichen, um einen Zuschuss über das Förderprogramm LEADER zu beantragen. 

 

Auch darüber hinaus können Projektideen in der Förderperiode 2023 – 2027 laufend eingebracht werden. Diese müssen mindestens einem Entwicklungs- und Handlungsziel der Strategie des Vereins dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Geschäftsstelle beim Regionalmanagement des Landkreises berät und unterstützt bei der Förderung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle wird empfohlen. 

 

Nach Abstimmung mit der Geschäftsstelle werden die eingereichten Projektbeschreibungen Ende Juli dem Entscheidungsgremium des Vereins vorgestellt, das dann über die grundsätzliche Förderung über LEADER beschließt. Danach kann die Antragstellung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten erfolgen.

 

Gefördert werden kann in den Themenschwerpunkten Klima und Mobilität, Sozialer Zusammenhalt, Landwirtschaft, Umwelt und Natur sowie Wirtschaft, Bildung und Kultur und Tourismus. Dabei sind Fördersätze in der Regel von 30 bis 60 Prozent möglich. Die Förderung beträgt zwischen 7.000 Euro bis 250.000 Euro, in bestimmten Fällen auch mehr.

 

Weitere Informationen auf www.bergaufland-ostallgaeu.de sowie über Telefon 08342 911-687/-688 oder per E-Mail info@bergaufland-ostallgaeu.de. 

 

 

Mitteilung vom 27.05.2025

„bergaufland“: Bisher knapp eine Millionen Euro LEADER-Förderung in aktueller Förderperiode befürwortet

Laut Landrätin Maria Rita Zinnecker konnte bereits sechs Projekten eine Förderung zugesagt werden.

Der Verein zur Regionalentwicklung im Ostallgäu „bergaufland“ hat auf seiner zwölften Mitgliederversammlung im Landratsamt in Marktoberdorf auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027 sowie Informationen zum eigenen LEADER-Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“. Darüber hinaus wurde Robert Frei aus Nesselwang als zweiter Vorsitzender wiedergewählt und ein Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2024 sowie ein aktueller Stand zum Förderprogramm LEADER vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten gegeben. 


„Wir sind stark in die neue Förderperiode von LEADER gestartet und konnten bereits sechs Projekten eine Förderung zusagen. Diesen stehen nun insgesamt rund 942.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ich freue mich sehr, dass wir wieder Projekte auf den Weg bringen konnten, die den Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität in unserem Landkreis weiter erhöhen“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Landrätin Maria Rita Zinnecker. Unter den befürworteten Projekten sind unter anderem „jung und digital - Medienfachstelle für junge Menschen“, „Pumptrack-Anlage Marktoberdorf“ sowie „Kulturbühne Eggenthal“ und „Naturnaher Mountainbikepark mit Jumpline in Irsee“. „Medienkompetenz, Bewegungsfreude, sozialer Zusammenhalt – LEADER unterstützt vielfältige, zeitgemäße Entwicklungen für das Ostallgäu als lebenswerte und attraktive Region“, sagt Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am AELF Kempten.

  

LEADER ist ein Förderprogramm der EU und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse mit zu gestalten. Umgesetzt wird es durch sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAGs) umgesetzt. Die LAG „bergaufland Ostallgäu e. V.“ ist Träger der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und als solcher verantwortlich für deren Umsetzung mit dem Zweck der nachhaltigen Entwicklung der Region Ostallgäu. Die Geschäftsführung des Vereins wird vom Regionalmanagement des Landkreises Ostallgäu übernommen. Beim Regionalmanagement erfolgt die Koordinierung für die Regionalentwicklung im gesamten Landkreis. Die Abwicklung des Förderprogramms LEADER in der Region erfolgt über das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten. Gefördert werden können grundsätzlich Projekte, die den Entwicklungs- und Handlungszielen der LES dienen und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Auswahl über die Förderung der Projekte erfolgt durch das Entscheidungsgremium des Vereins. Weitere Informationen zum bergaufland Ostallgäu e. V. sowie zum Förderprogramm LEADER stehen unter www.bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Fragen steht die Geschäftsstelle unter Telefon: 08342 911-687/-688 oder per E-Mail unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 23.05.2025

Künstliche Intelligenz als Chance für das Ehrenamt im Ostallgäu

KI war das Thema bei der diesjährigen Frühjahrs-EhrenRunde des Landkreises Ostallgäu und der der Initiative „digital verein(t)“.

Auf dem Bild v. l.: Julia Hald (Servicestelle EhrenAmt), Carolin Faulhaber (Servicestelle EhrenAmt), Roger Gemmel (Hospiz Südliches Ostallgäu), Manfred Mack (Kreisverkehrswacht Ostallgäu), Benedikt Geiger (Kreisjugendring OAL), Peter Ziegler (DAV Sektion Füssen), Markus Müller (Musikverein Eggenthal), Georg Trautweiner (Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu), Referent Robin Tapkan (digital verein(t)), Thomas Tronsberg (Allgäu-Schwäbischer Musikbund Bezirk Marktoberdorf), Katharina Dursun (Demenzhilfe und Soziale Verwaltung Obergünzburg). Foto: Landkreis Ostallgäu/Sebastian Hummel

Auf dem Bild v. l.: Julia Hald (Servicestelle EhrenAmt), Carolin Faulhaber (Servicestelle EhrenAmt), Roger Gemmel (Hospiz Südliches Ostallgäu), Manfred Mack (Kreisverkehrswacht Ostallgäu), Benedikt Geiger (Kreisjugendring OAL), Peter Ziegler (DAV Sektion Füssen), Markus Müller (Musikverein Eggenthal), Georg Trautweiner (Kreisfeuerwehrverband Ostallgäu), Referent Robin Tapkan (digital verein(t)), Thomas Tronsberg (Allgäu-Schwäbischer Musikbund Bezirk Marktoberdorf), Katharina Dursun (Demenzhilfe und Soziale Verwaltung Obergünzburg). Foto: Landkreis Ostallgäu/Sebastian Hummel

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) das Ehrenamt sinnvoll unterstützen? Mit dieser Frage haben sich Vertreterinnen und Vertreter von zehn ehrenamtlich tätigen Organisationen bei der diesjährigen Frühjahrs-EhrenRunde des Landkreises Ostallgäu beschäftigt. Eingeladen hatte die Servicestelle EhrenAmt, die das Thema Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien im Ehrenamt gezielt in den Blick nimmt und regionale Akteure dabei vernetzt. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Impulse, aktuelle Entwicklungen und konkrete Unterstützungsangebote. Die EhrenRunde ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe des Landkreises für Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, gemeinnützigen Organisationen oder Initiativen, bei der aktuelle Themen rund um das Ehrenamt aufgegriffen und praxisnah vermittelt werden. 

  

In einem Vortrag stellte Robin Tapkan von der Initiative „digital verein(t)“ dar, wie KI im Vereinsalltag bereits heute eingesetzt wird. Als Beispiele nannte er den Kreisjugendring Ostallgäu, das Hospiz Südliches Ostallgäu oder die DAV-Sektion Füssen. Diese zeigten, wie KI etwa bei der Öffentlichkeitsarbeit, Recherche oder der Erstellung von Vorstandsreden unterstützen könne. Auch das Potenzial von KI bei der Nachwuchsgewinnung, Organisation von Veranstaltungen oder Mitgliederkommunikation wurde aufgezeigt.

  

Praxisorientiert ging es bei der sogenannten „Tech-Exploration“-Übung auf Grundlage einer Methode der Bertelsmann Stiftung weiter: Dabei entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ideen, wie sie passende KI-Werkzeuge für ihre individuellen Vereinsvorhaben finden und einsetzen können. Ziel war es, den Blick gezielt auf spezifische Herausforderungen im Vereinsalltag zu richten – etwa in der Kommunikation, Organisation oder Mittelakquise.

  

„Das Interesse an KI ist groß. Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, Digitalisierung aktiv zu gestalten und sehen in KI eine wertvolle Unterstützung – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung ihrer Arbeit“, fasst Julia Hald von der Servicestelle EhrenAmt zusammen. 

   

Als weitere Unterstützung für Vereine im Bereich KI lädt die Servicestelle in Kooperation mit digital verein(t) am Dienstag, 7. Oktober 2025, von 18 bis 20 Uhr zu einem zusätzlichen kostenfreien Online-Workshop ein. Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz (KI) verstehen, Nutzen und anwenden“ erfahren die Teilnehmenden, wie sie KI gezielt für ihre Vereinsarbeit einsetzen können. Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: www.ehrenamt-ostallgaeu.de/digital-vereint.html.

 

Mitteilung vom 23.05.2025

Kaputte und stark verschmutzte Altkleider weiter in den Restmüll

Immer häufiger landen Säcke mit ausrangierter Kleidung neben den Altkleidercontainern – auch im Ostallgäu.

Der Landkreis weist deshalb darauf hin, dass zerschlissene oder stark verschmutzte Textilien trotz neuer EU-Richtlinie weiterhin in die Restmülltonne gehören – und nicht in den Altkleidercontainer.

 

Ein möglicher Grund für die gestiegenen Mengen an den Sammelstellen ist die seit Anfang des Jahres geltende EU-weite Pflicht zur getrennten Sammlung von Alttextilien. Offenbar sorgt diese Vorgabe bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Unsicherheit: Müssen nun wirklich alle alten Textilien gesammelt werden und in den Altkleidercontainer – auch stark beschädigte oder verschmutzte? Die Antwort lautet: nein. Nach wie vor gilt, dass nur gut erhaltene, saubere Kleidung, tragbare Schuhe und Haushaltstextilien in den Container dürfen. Alles andere gehört in den Restmüll. Laut Kommunaler Abfallwirtschaft des Landkreises verpflichtet die EU-Vorgabe zwar zur getrennten Sammlung, jedoch nicht zur vollständigen Verwertung jedes Kleidungsstücks. Kaputte Kleidung kann derzeit nicht sinnvoll recycelt werden.

 

Um der erhöhten Menge zu begegnen, wurde der Leerungsrhythmus der Altkleidercontainer durch die Betreiberfirma bereits angepasst. Dennoch sind die Kapazitäten begrenzt. Eine weitere Steigerung sei laut Betreiber aufgrund fehlender Verwertungsmöglichkeiten nicht möglich. Um Überfüllung und Fehlwürfe zu vermeiden, bittet die Kommunale Abfallwirtschaft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, weiterhin genau zu prüfen, was in den Container gehört – und was nicht. Der Landkreis weist zudem darauf hin: Alles, was neben dem Container abgestellt wird, gilt als illegale Ablagerung. 

 

Weitere Informationen zur Altkleiderentsorgung im Ostallgäu sind zu finden unter www.ostallgaeu.de/abfallwirtschaft.

 

Was darf in den Altkleidercontainer?

•    unbeschädigte Kleidungsstücke

•    gut erhaltene Schuhe (paarweise gebündelt)

•    Gardinen

•    daunengefüllte Bettdecken und Kissen

 

Was gehört nicht in den Altkleidercontainer?

•    beschädigte Kleidung

•    beschädigte oder stark abgetragene Schuhe

•    Stoffreste

•    Heimtextilien

•    Teppichböden und Läufer

•    Matratzen

•    Skistiefel

•    Fahrradhelme

•    Decken und Kissen ohne Daunenfüllung

 

Mitteilung vom 23.05.2025

Pflegestützpunkt vor Ort – Individuelle Beratungstermine in Buchloe

Der Pflegestützpunkt Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement am Freitag, 13. Juni 2025, einen Beratungstag in Buchloe an.

Bürgerinnen und Bürger aus Buchloe und der Umgebung haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich wohnortnah, individuell und kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten zu lassen.

 

Die Beratungen finden von 8 bis 15 Uhr im Mehrgenerationenhaus Buchloe (Kaufbeurener Straße 4, 86807 Buchloe) statt. Das Angebot richtet sich an alle, die sich unabhängig und umfassend über Pflegeleistungen, Unterstützungsmöglichkeiten und gesetzliche Ansprüche informieren möchten.

 

„Mit diesem mobilen Angebot möchten wir besonders diejenigen erreichen, für die der Weg zu uns nach Marktoberdorf bislang eine Hürde war“, erklärt Manuela Walgenbach, Leitung des Pflegestützpunktes. „Durch den Beratungstag in Buchloe wollen wir unser Angebot noch bürgernäher gestalten.“

 

Eine Terminvereinbarung im Voraus ist erforderlich unter: Telefon 08342 911-511 oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt(at)lra-oal.bayern.de.

 

Mitteilung vom 22.05.2025

Beginn der wöchentlichen Biomüllabfuhr

Ab 2. Juni werden Biotonnen wieder jede Woche geleert. Die zusätzlichen Leerungen dauern bis zum 26. September.

Die Abholung der Bioabfälle im Wochenturnus soll dazu beitragen, dass auch bei sommerlichen Temperaturen möglichst wenige Gerüche und Maden entstehen. Trotzdem sollten organische Abfälle so trocken wie möglich und in Zeitungs- oder Krepppapier eingewickelt in die Tonne gegeben werden. 

 

Die Kommunale Abfallwirtschaft empfiehlt außerdem, der braunen Tonne einen schattigen Platz zu geben und ihren Rand sauber zu halten. 

 

Mitteilung vom 22.05.2025

Müllabfuhr kommt nach Christi Himmelfahrt einen Tag später

Wegen des Feiertags am Donnerstag, 29. Mai, verschiebt sich die Leerung der Rest- und Biomülltonnen in einigen Ostallgäuer Gemeinden.

 

Regelmäßiger Abfuhrtag

 
 

Feiertagsbedingte Änderung

 
 

 

 
 

 

 
 

Donnerstag

 
 

29.05.2025

 
 

verlegt auf

 
 

Freitag

 
 

30.05.2025

 
 

Freitag

 
 

30.05.2025

 
 

verlegt auf

 
 

Samstag

 
 

31.05.2025

 
Mitteilung vom 20.05.2025

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 11 zwischen Obergünzburg und Burg

An der Kreisstraße OAL 11 zwischen Obergünzburg und Burg werden ab dem 26. Mai bis voraussichtlich Ende Juni Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Zunächst wird ab Montag, 26. Mai, bis Freitag, 6. Juni, abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung mittels Ampelregelung die Erneuerung der Randeinfassungen ausgeführt. Abschließend wird ab Dienstag, 10. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 20. Juni, unter Vollsperrung die Asphaltdecke auf rund 1,4 Kilometer Länge erneuert. Die überörtliche Umleitung während der Vollsperrung (Pfingstferien) erfolgt ab Obergünzburg über die St 2012, Ronsberg, Markt Rettenbach, die MN 28, Oberegg, die MN 5, Bayersried, die OAL 11, Webams, Willofs und umgekehrt.

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mitteilung vom 20.05.2025

Öko-Modellregion: Projekt „Mahlzeit“ offiziell gestartet

Ziel des Projektes ist es, mehr regionale (Bio-)Lebensmittel in die Küchen des Ostallgäus zu bringen.

Auf dem Bild v. l.: Thomas Huth, Michael Filser, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Hans-Jörg Birner. Foto: Landkreis Ostallgäu/Johanna Schäffler

Auf dem Bild v. l.: Thomas Huth, Michael Filser, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Hans-Jörg Birner. Foto: Landkreis Ostallgäu/Johanna Schäffler

Mit einer Auftaktveranstaltung ist die Öko-Modellregion des Landkreises Ostallgäu in die Umsetzungsphase des Projekts „Mahlzeit – Gemeinsam Ostallgäuer Küchen stärken!“ gegangen. Ziel des Projektes ist es, mehr regionale (Bio-)Lebensmittel in die Küchen des Ostallgäus zu bringen. Erster Ansatzpunkt dabei ist die Gemeinschaftsverpflegung in Schulen und Kindertagesstätten. Durch den Einsatz von mehr heimischen Lebensmitteln soll insbesondere bei Kindern und Jugendlichen die Wertschätzung für heimische Produkte gesteigert werden. Das Projekt wird bis Ende 2026 vom Landkreis Ostallgäu in Kooperation mit den zwei Vereinen SoLaWi MaNa Allgäu und Allgäu FairNetzt umgesetzt.

 

„Unsere Landwirte und Nahrungsmittelverarbeiter leisten einen wertvollen Beitrag zur regionalen Lebensmittelversorgung. Im Rahmen des Projekts wollen wir den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, Wertschöpfung vor Ort und einer gesunden Ernährung begreifbar machen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Dazu wollen wir die Beiträge aller Beteiligten zusammenbringen und gemeinsam daran arbeiten, dass Essen auf unseren Tellern wieder vermehrt hochwertige Produkte aus der Region kommen.“


Die zentrale Frage der Veranstaltung war, wie nachhaltige Ernährung konkret vor Ort gefördert werden kann – und welche Rolle die Beteiligung der Menschen in der Kommune dabei spielt. Darüber informierte auch Hans-Jörg Birner, Bürgermeister von Kirchanschöring, im Rahmen seines Vortrags über das Projekt Bauernrats-Prozess Rupertiwinkel. Ähnlich wie „Mahlzeit“ zielt dieses darauf ab, durch die Zusammenarbeit von Landwirten, Bürgern und Entscheidungsträgern Lösungen für die regionale Landwirtschaft zu entwickeln, um die Versorgung mit lokalen Produkten zu sichern und die Kulturlandschaft zu erhalten. Über die „Erfolgsfaktoren für eine regionale Kooperation zwischen Erzeuger und Außer-Haus-Verpflegung“ gaben Thomas Huth von Lausfehl-Catering aus Marktoberdorf und Bio-Landwirt Michael Filser aus Biessenhofen Auskunft.


So geht es weiter


Im Verlauf des Projekts werden nun gezielt Beteiligungsprozesse für interessierte Kommunen und deren Einrichtungen angeboten. Gemeinsam soll mit den Betroffenen vor Ort ausgelotet werden, welche Veränderungen des regionalen Ernährungssystems gewünscht und möglich sind. Das Projekt versteht sich dabei als Impulsgeber und Prozessbegleiter – offen für lokale Besonderheiten, aber klar im Ziel, Ernährung nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten.

 

Mitteilung vom 19.05.2025

Radeln, Rasten, Genießen – das Ostallgäu zeigt sich bei der Allgäuer Radltour von seiner besten Seite

Bei optimalem Radlwetter fand am Sonntag, 18. Mai 2025, die 14. ABK Allgäuer Radltour statt – mit Start und Ziel am TSV-Gelände in Pfronten.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Pfrontens Bürgermeister Alfons Haf führen das Feld an. Bild: Christian Greither

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Pfrontens Bürgermeister Alfons Haf führen das Feld an. Bild: Christian Greither

Nach dem wetterbedingten Ausfall im Vorjahr konnte die Tour 2025 wie geplant stattfinden. Radlerinnen und Radler aller Altersgruppen genossen die beiden Strecken – ein sportlicher Sonntag für die ganze Familie, organisiert vom Landkreis Ostallgäu in Zusammenarbeit mit der Aktienbrauerei Kaufbeuren.

  

 „Ich freue mich sehr, dass wir nach dem Ausfall im vergangenen Jahr diesmal bei idealem Wetter wieder so viele Menschen für das gemeinsame Radeln durch unser schönes Ostallgäu begeistern konnten“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker beim Start in Pfronten. „Die ABK Allgäuer Radltour verbindet Sport, Natur und Gemeinschaft auf wunderbare Weise.“

 

Wie gewohnt standen zwei Routen zur Wahl: Die Genussrunde führte auf rund 42 Kilometern mit etwa 330 Höhenmetern durch die Landschaft über Nesselwang, vorbei am Attlesee, über Eisenberg zurück nach Pfronten. Für geübte Radler bot die Rennradrunde mit 88 Kilometern und 820 Höhenmetern eine sportlich anspruchsvolle Strecke von Pfronten über Lengenwang und Roßhaupten entlang des Forggensees zurück zum Ausgangspunkt.

  

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war auch in diesem Jahr wieder die Pausenstation, die in Rückholz von der örtlichen Musikkapelle musikalisch umrahmt wurde. Die reibungslose Organisation, das durchdachte Streckenkonzept und nicht zuletzt die familiäre Atmosphäre wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vielfach gelobt.

  

„Ohne die vielen helfenden Hände – sei es von Feuerwehr, Polizei, THW, Rotem Kreuz oder den Tour Guides – wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht machbar“, betonte Zinnecker. „Ich danke allen Helferinnen und Helfern sowie unseren engagierten Partnern und Sponsoren ganz herzlich für ihren Einsatz.“

  

Wie schon 2023 spendeten die Sponsoren auch diesmal für jede teilnehmende Radlerin und jeden teilnehmenden Radler einen Euro an den Allgäuer Hilfsfonds e.V.. Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, Vorsitzendes des Allgäuer Hilfsfond e.V., nahm dankend einen Spendenscheck über 500 Euro entgegen.

  

„Das soziale Engagement ist uns als Landkreis besonders wichtig. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit dieser Tour nicht nur Menschen in Bewegung bringen, sondern auch einen Beitrag für den guten Zweck leisten konnten“, so Zinnecker.

 

Mitteilung vom 19.05.2025

Mitgliederversammlung des bergaufland Ostallgäu e. V.

Die 12. Mitgliederversammlung des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu findet am 26.5., um 18 Uhr im Landratsamt in Marktoberdorf statt.

Neben einem Rückblick über die Ereignisse und Aktivitäten im vergangenen Jahr und den aktuellen Stand der Umsetzung der Entwicklungsstrategie 2023 – 2027 wird auch über das eigene über LEADER geförderte Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ informiert.

 

Darüber hinaus ist die Wahl des zweiten Vorsitzenden und ein Bericht über die Kassenprüfung für das Jahr 2024 sowie ein aktueller Stand zum Förderprogramm LEADER vom zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten geplant. Die detaillierte Tagesordnung zur Versammlung gibt es auf www.bergaufland-ostallgaeu.de.

 

Mitteilung vom 16.05.2025

Projekt „Mahlzeit“: Auftakt der Filmreihe mit „Anders Essen – Das Experiment“

Die Vorführung am 20. Mai in der filmburg Marktoberdorf ist Teil der Filmreihe „Filmkost“ im Rahmen des Projekts.

Am Dienstag, 20. Mai 2025, laden die Öko-Modellregion Ostallgäu, die Solidarische Landwirtschaft MaNa Allgäu (SoLaWi MaNa Allgäu) und AllgäuFairNetzt zum Auftakt der Filmreihe „Filmkost“ ein. Gezeigt wird der Film „Anders Essen – Das Experiment“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) und findet in der filmburg in Marktoberdorf statt. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro.

  

Im Rahmen des Projekts „Mahlzeit“ – das die Umstellung auf regionale, ökologische und saisonale Lebensmittel in der Außerhausverpflegung unterstützt – richtet sich diese Filmvorführung an alle, die sich für ökologischen Gemüseanbau, gesunde Ernährung und regionale Versorgungsstrukturen interessieren. 

  

Der Film „Anders Essen – Das Experiment“ zeigt, wie unser Lebensmittelkonsum mit dem Flächenverbrauch weltweit zusammenhängt. Durchschnittlich benötigt ein Mensch etwa 4.400 Quadratmeter Fläche zur Ernährung – das entspricht etwa der Fläche eines halben Fußballfelds. Doch wie würde es aussehen, wenn alle Lebensmittel aus der Region kämen? Drei Familien wagen dazu ein Selbstexperiment: Sie stellen ihre Ernährung konsequent auf regionale Produkte um und erleben dabei nicht nur Herausforderungen, sondern auch inspirierende Erkenntnisse.

  

Im Anschluss an den Film sind die Gäste eingeladen, an einer moderierten Diskussion teilzunehmen. Gemeinsam mit Vertretern des Projekt Mahlzeit wird über die im Film angesprochenen Themen gesprochen: Wie gelingt der Wandel zu einer zukunftsfähigen Ernährung? Welche Rolle spielen regionale Versorgungsstrukturen? Und wie kann jeder Einzelne im Alltag dazu beitragen?

 

 

Mitteilung vom 16.05.2025

Kreisausschuss beschließt Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Füssen

Mit einstimmigem Beschluss hat der Kreisausschuss den Weg zur Aufstockung und Generalsanierung des Gymnasiums Füssen freigemacht.

. „Wir schaffen mit der Maßnahme nicht nur mehr Platz, sondern stärken durch die energetische Erneuerung, den barrierefreien Zugang sowie die zeitgemäßen Fachräume auch den Unterricht und schonen langfristig Ressourcen,“ erklärt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Damit stellen wir die Weichen für ein modernes, klimagerechtes Lernen am Gymnasium Füssen und unterstützen unsere Schule dabei, den Bildungs-Anforderungen des 21. Jahrhunderts noch besser gerecht zu werden.“

 

Die Generalsanierung ist nötig, da das Bestandsgebäude mittlerweile zu klein ist und nicht mehr aktuellen baulichen Standards entspricht. Das Raumdefizit wird durch die Aufstockung der Ost-, Nord- und Westflügel sowie der zentralen Aula des Bestandgebäudes geschaffen. Die Schülerzahlen am Gymnasium steigen seit Jahrzehnten. Schüler-Prognosen zeigen, dass sich dieser Trend auch künftig weiter fortsetzen wird. Zudem werden durch die Umstellung von G8 auf G9 weitere Unterrichtsräume benötigt. 

 

Die Sanierung umfasst neben der energetischen Erneuerung der Gebäudehülle mit neuen Fenstern, Fassaden und neuer Dämmung auch den Umbau der Verwaltungsbereiche und die Renovierung der naturwissenschaftlichen Fachbereiche. Zudem werden die technischen Anlagen wie Lüftung und Elektroinstallationen sowie die Sanitärbereiche ertüchtigt. Die Entwicklung der Maßnahmen sowie die Planung für deren Umsetzung erfolgten in enger Abstimmung mit der Schulleitung.

 

Die Maßnahme wird unter Einbezug und Einhaltung hoher Nachhaltigkeitskriterien umgesetzt – zum Beispiel durch die Nutzung erneuerbarer Energieträger, Verringerung von CO2-Emissionen, Reduktion von Flächenversiegelung oder Verwendung von Recyclingbaustoffen. 

 

Unterricht findet zeitweise in Containern statt

 

Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 36 Millionen Euro. Bei einer erwarteten Förderung von insgesamt 18 Millionen Euro trägt der Landkreis einen Eigenanteil von ebenso etwa 18 Millionen Euro. Zinnecker: „Der Landkreis nimmt viel Geld in die Hand und stellt damit die Weichen für die Generation Zukunft.“ 

 

Nach dem nun erfolgten Beschluss kann jetzt zeitnah der Bauantrag für die Maßnahme eingereicht werden. Sie wird voraussichtlich ab 2026 umgesetzt. Die Aufstockung und der Umbau erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Der Unterricht für einzelne Klassen wird zeitweise in einem modularen Containerbau auf dem Schulgelände stattfinden.

 

Mitteilung vom 13.05.2025

Klimawissen per Klick: Neue Klima-App für das Ostallgäu

Mit einer Auftaktveranstaltung im Landratsamt ist die neue App vorgestellt worden. Rund 30 Gäste waren der Einladung von Landrätin Zinnecker gefolgt.

Auf dem Foto v. r.: Landrätin Maria Rita Zinnecker und Isabel Costian (Servicestelle Klima). Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Nathalie Perbey

Auf dem Foto v. r.: Landrätin Maria Rita Zinnecker und Isabel Costian (Servicestelle Klima). Bildquelle: Landkreis Ostallgäu/Nathalie Perbey

„Die Klima-App ist ein weiterer konsequenter Schritt für den Klimaschutz im Ostallgäu“, betont Zinnecker. „Wir machen damit Themen rund um Klima und Nachhaltigkeit im Alltag greifbar: regional, lebensnah und praxisorientiert. Als eine der ersten Regionen mit einer eigenen Klima-App sind wir Vorreiter und bieten ein innovatives Werkzeug, das Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Einrichtungen unterstützt, umweltbewusst zu handeln – ganz konkret, vor Ort und gemeinsam.“


Die Web-App bietet strukturiert aufbereitete Inhalte zu Themen wie Bauen und Sanieren, Extremwetter, erneuerbare Energien, Gebrauchtwaren und mehr. Auch regionale Veranstaltungen wie Vorträge, Führungen, Repair-Cafés und Beratungsangebote sind in der App gebündelt zu finden.

 

Mit Geschichten aus dem Alltag in die Möglichkeiten der App eintauchen

 

Wie die App funktioniert, zeigten die Projektverantwortlichen anhand lebensnaher Beispiele: Etwa bei einem Ehepaar, das sich über Fördermöglichkeiten zur Gebäudesanierung informieren möchte, oder bei einem Studierenden auf der Suche nach einem Repair-Café. So wurde deutlich, wie gezielte Informationen und regionale Angebote schnell in der App gefunden werden können.

 

Zum Abschluss stellte Isabel Costian von der Servicestelle Klima die technischen Funktionen und Mitmachmöglichkeiten vor. Neben der reinen Informationsbereitstellung soll die App auch zum Austausch und zur Beteiligung anregen. „Die App lebt davon, dass Menschen sie aktiv nutzen und ihre Veranstaltungen teilen. Wer also etwa einen Tauschring organisiert oder ein Repair-Café betreibt, kann sich direkt in der App sichtbar machen“, so Costian.

 

Die Klima-App ist ab sofort kostenfrei verfügbar – es ist kein Download notwendig, man kann direkt im Browser starten unter klima-app-oal.de. Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter www.ostallgaeu.de/klima. Kontakt: klima@lra-oal.bayern.de, 08342 911-961.

 

Mitteilung vom 13.05.2025

Noch Plätze frei: Servicestelle Beruf bietet kostenloses Seminar in Füssen und Beratungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung

Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos.

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu organisiert ständig Seminare und Einzelberatungen zur beruflichen (Neu-)Orientierung oder zur Existenzgründung. Die Angebote der „Servicestelle Beruf“ sind für alle Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer kostenlos. Das nächste Seminar findet in Füssen statt (vhs Füssen (Mag); Raum III, Mühlbachgasse 6, 87629 Füssen ). Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

„Der Minijob“ – Nachteile und Möglichkeiten“ am 02.06.2025 in Füssen von 9 bis 11 Uhr: An diesem Vormittag wird die Problematik dieser Beschäftigungsverhältnisse geklärt, über Benachteiligungen gesprochen und es werden Möglichkeiten gezeigt, Nachteile in den Griff zu bekommen und Chancen zum Weiterkommen zu nutzen.

 

Zusätzlich bietet die „Servicestelle Beruf“ im Anschluss an den Vortrag, sowie nach Terminvereinbarung Einzelberatungen zu allen Fragen rund um die berufliche Neuorientierung, den Wiedereinstieg beziehungsweise rund ums „Selbstständig-Machen“ an. Anmeldung und Informationen und Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu: Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de oder direkt bei der „Servicestelle Beruf“, Kempten, Rathausplatz 22, 4. Stock, Zimmer 401, Telefon 0831 2525-7272, E-Mail: servicestelle-beruf(at)kempten.de 

 

Die „Servicestelle Beruf für gleichberechtigte berufliche Entwicklung" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen der Karriere- und Existenzgründungsplanung, zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur beruflichen Umorientierung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen. Der Landkreis Ostallgäu ist an der Finanzierung des Büros beteiligt, um seine Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, zu unterstützen und um ihre Chancengleichheit im Berufsleben zu fördern. 

 

 

Mitteilung vom 12.05.2025

Wie werde ich Fachkraft in der Ganztagesbetreuung?

Wer sich für eine solche Tätigkeit interessiert, kann sich auf einer Info-Verstaltung der Landkreise Ostallgäu und Oberallgäu kundig machen.

Die Landkreise Ostallgäu und Oberallgäu informieren bei einer gemeinsamen Online-Veranstaltung am 30. Juni 2025 von 16.30 bis 18:30 Uhr über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Ganztagsbetreuung. Teilnehmende erhalten einen Einblick in zwei Ausbildungen und vier Fortbildungen. Bei den zwei Ausbildungen handelt es sich um die dreijährige berufsbegleitende Ausbildung „piA“ sowie die zweijährige Ausbildung „KiPrax“. Die Fortbildungen reichen von der zweitägigen Grundqualifizierung über die Fortbildung zum Koordinator beziehungsweise zur Koordinatorin in offenen Ganztagsangeboten, die Fortbildung zum Fachpädagogen beziehungsweise zur Fachpädagogin für Ganztagsbildung bis zur vierjährigen beruflichen Weiterbildung. Von der Agentur für Arbeit werden Finanzierungsmöglichkeiten für die Aus- und Weiterbildungen vorgestellt.

 

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Arbeit in der Ganztagsbetreuung interessieren, sowie an Personen, die bereits in der Ganztagesbetreuung arbeiten und sich weiterqualifizieren möchten. Auch Träger der Ganztagesbetreuung und alle weiteren Interessierten können sich bis 26. Juni 2025 über den folgenden Link anmelden: https://eveeno.com/335508047. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen und den Referierenden.

 

Für Fragen stehen die Bildungsmanagerin des Landkreises Ostallgäu, Barbara Ott (E-Mail: bildungsregion(at)lra-oal.bayern.de) und Fr. Amos von der Fachstelle „Demographische Entwicklung und Sozialplanung“ des Landkreises Oberallgäu (E-Mail: ganztag(at)lra-oa.bayern.de) zur Verfügung. 

 

Mitteilung vom 12.05.2025

Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße OAL 1 zwischen Nesselwang und Wertach

Ab 15. bis voraussichtlich 23. Mai 2025 sind an der OAL 1 zwischen Nesselwang und Wertach (Landkreisgrenze) Nacharbeiten an der Deckensanierung erforderlich.

Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Straße für den Gesamtverkehr gesperrt. Die örtliche Umleitung erfolgt ab der Einmündung in die OAL 1 in Nesselwang über die St 2520, den Kreisverkehr Oy, die B 310 nach Wertach und umgekehrt. Das Feriendorf Reichenbach ist über Gschwend erreichbar. 

 

Der Landkreis Ostallgäu bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Verzögerungen können nicht ausge-schlossen werden.

 

Mitteilung vom 08.05.2025

Gemeinwohl-Ökonomie: Ostallgäuer Unternehmen zeigen sich überzeugt

Die Gemeinwohlökonomie ist ein alternatives Wirtschaftsmodell, das das Wohl von Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns stellt.

Auf dem Foto v. l.: Manuel Diepolder (Geschäftsführer Allgäu Batterie GmbH & Co. KG), Christine Machacek (Geschäftsführerin Säbu Holzbau GmbH) und Jörn Wiedemann (zertifizierter Gemeinwohl-Berater). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Andreas Neukam

Auf dem Foto v. l.: Manuel Diepolder (Geschäftsführer Allgäu Batterie GmbH & Co. KG), Christine Machacek (Geschäftsführerin Säbu Holzbau GmbH) und Jörn Wiedemann (zertifizierter Gemeinwohl-Berater). Bildrechte: Landkreis Ostallgäu/Andreas Neukam

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung haben die Wirtschaftsförderung des Landkreises, Christine Machacek (Geschäftsführerin Säbu Holzbau), Manuel Diepolder (Geschäftsführer Allgäu Batterie) und der zertifizierte Gemeinwohl-Berater Jörn Wiedemann zum Thema Gemeinwohlökonomie (GWÖ) informiert. Fast 90 Vertreter aus der Ostallgäuer Wirtschaft waren der Einladung der Veranstalter in die Produktionshalle der Säbu Holzbau GmbH in Ebenhofen gefolgt. Landrätin Maria Rita Zinnecker sieht in der Gemeinwohlökonomie einen „zukunftsweisenden Ansatz, der aufzeigt, wie wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung gelingen kann.“ Sie sei davon überzeugt, dass das Modell für viele Unternehmen im Ostallgäu eine wertvolle Orientierung bieten und zur Stärkung einer nachhaltigen regionalen Wirtschaft beitragen könne.

 

Bei der Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Grundprinzipien des GWÖ-Konzepts und lernten anhand konkreter Beispiele aus der Region, wie diese in der Unternehmenspraxis umgesetzt werden kann. „Unser wirtschaftlicher Erfolg misst sich nicht allein am Gewinn, sondern an der Verantwortung, die wir für Menschen, Umwelt und das Gemeinwohl übernehmen“, betont Machacek. „Für uns zählt nicht nur, was wir tun, sondern wie wir es tun.“ Für Diepolder steht fest: „Die Vorteile der Gemeinwohl-Bilanzierung überwiegen den administrativen Aufwand ihrer Erstellung bei weitem. Ich bin der festen Überzeugung, dass langfristig nur Unternehmen bestehen können, die einen Beitrag zum Gemeinwohl als Teil ihrer Daseinsberechtigung verstehen.“ Laut Wiedemann unterstütze eine authentische Nachhaltigkeits-Kommunikation unter anderem bei der Gewinnung von Mitarbeitenden. Die Gemeinwohl-Bilanz genieße dabei eine besonders hohe Glaubwürdigkeit. Neben den Redebeiträgen wurden den Unternehmen Raum für den Austausch über die Chancen und Herausforderungen der GWÖ sowie Unterstützungsangebote aufgezeigt.

 

Die Motivation für die Informationsveranstaltung war eine aktuelle Unternehmensbefragung im Ostallgäu und Kaufbeuren, die ein signifikantes Interesse an der Gemeinwohlökonomie in der regionalen Wirtschaft aufzeigte. Bereits ein Sechstel der befragten Betriebe kennt demnach das Konzept, und ein Drittel zeigte Interesse an regionalen Aktivitäten. Im Allgäu engagieren sich bereits 34 Unternehmen und sechs Vereine aktiv für die GWÖ.

 

Über die Gemeinwohlökonomie


Die Gemeinwohlökonomie (GWÖ) ist ein alternatives Wirtschaftsmodell, das das Wohl von Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns stellt. Unternehmen, die sich der GWÖ anschließen, streben nicht primär nach finanziellem Gewinn, sondern orientieren sich an Werten wie Menschenwürde, Solidarität, ökologischer Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Mitbestimmung. Ihre Erfolge messen sie anhand einer Gemeinwohl-Bilanz. 

 

Mitteilung vom 07.05.2025

Neuorganisation der Flüchtlings- und Integrationsberatung im Ostallgäu

Die Flüchtlingsberatung im Landkreis ist jetzt in drei Beratungsgebiete unterteilt: Nord, Mitte und Süd. Für jedes Gebiet ist jeweils ein Träger verantwortlich.

Auf dem Foto v. l. n. r.: Beata Wanagiel (FIB – Diakonie), Mirsada Tabak (FIB – Landratsamt), Lucia Reichart (FIB – Caritas), Jennifer Steber (MBE – Caritas), Thomas Fichtl (FIB – Caritas). Foto: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Auf dem Foto v. l. n. r.: Beata Wanagiel (FIB – Diakonie), Mirsada Tabak (FIB – Landratsamt), Lucia Reichart (FIB – Caritas), Jennifer Steber (MBE – Caritas), Thomas Fichtl (FIB – Caritas). Foto: Landratsamt Ostallgäu/Julia Jäkel

Die Flüchtlings- und Integrationsberatung ist im Ostallgäu neu aufgestellt worden. Dafür haben die Träger, die die Leistungen in diesem Bereich anbieten, den Landkreis in drei Beratungsgebiete unterteilt: Nord, Mitte und Süd. Für jedes Gebiet ist jeweils ein Träger verantwortlich.

 

Im nördlichen Landkreis ist Beata Wanagiel von der Diakonie zuständig, für den mittleren Landkreis bieten Thomas Fichtl und Lucia Reichart vom Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V. Beratung an. Für den südlichen Bereich steht Mirsada Tabak vom Landratsamt bereit. Die genauen Zuständigkeiten nach Gemeinden, alle Kontakte sowie die Sprechzeiten in den Beratungsgebieten sind in der Integreat App Ostallgäu (integreat.app/ostallgaeu) im Bereich „Behörden und Beratung“ unter dem Punkt „Übersicht Beratung im Landkreis Ostallgäu“ zu finden.

 

„Im Ostallgäu leben viele Geflüchtete, die vor zahlreichen Herausforderungen stehen“, erklärt das Team aus vier erfahrenen Beraterinnen und Beratern – von der Diakonie, der Caritas und dem Landratsamt – „wir bieten gezielte Unterstützung an, fördern Integration und schaffen Perspektiven.“ Die Beratenden leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft: Sie bereiten Geflüchteten den Weg in Arbeit oder Ausbildung und unterstützen sie bei der Einbindung in ehrenamtliche Strukturen – etwa in Vereinen oder der freiwilligen Feuerwehr.

 

Bestehende Anlaufstellen bleiben aktiv

 

Zusätzlich zu den neu organisierten Beratungsregionen bleiben weitere bewährte Anlaufstellen bestehen: Die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte – durchgeführt von Jennifer Steber, Caritas – richtet sich an Menschen mit Aufenthaltserlaubnis, EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie Spätaussiedler im gesamten Landkreis. Die Beratung umfasst unter anderem Themen wie Integration, Anerkennung von Schulabschlüssen, Vermittlung an Regeldienste sowie aufenthaltsrechtliche Fragen und Familiennachzug. Ebenfalls weiterhin aktiv ist das Projekt „TAFF Allgäu“ der Diakonie: Als Kontakt- und Koordinierungsstelle bietet es psychologische und therapeutische Unterstützung für Geflüchtete. Ansprechpartner für das gesamte Kreisgebiet ist Ralf Maschke-Müller.

 

Vielfältige Unterstützung in den ersten Jahren

    

Die Flüchtlings- und Integrationsberatung (FIB) sowie die Migrationsberatung (MBE) richten sich in der Regel an Menschen in den ersten drei Jahren nach ihrer Ankunft. Sie bieten umfassende Hilfe im Alltag und unterstützen dabei, Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln. Themen sind unter anderem das Asyl- und Aufenthaltsrecht, der Zugang zu Sprach- und Integrationskursen, Fragen zu Arbeit, Bildung, Gesundheit und sozialen Leistungen – ebenso wie praktische Alltagshilfen, etwa beim Ausfüllen von Formularen.

 

Durch das Laden dieser Ressource wird eine Verbindung zu externen Servern hergestellt, die evtl. Cookies und andere Tracking-Technologien verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

YouTube-Videos laden