Aktuelles Archiv

Mitteilung vom 08.07.2014

Pendlerparkplatz an der A7 bei Nesselwang vergrößert

Statt der bisher 25 gibt es nun 45 Parkplätze für Pendler. Die Erweiterung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises und der Gemeinde Nesselwang.

Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhard und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhard und Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Die Erweiterung war notwendig geworden, da von Pendlern immer mehr Fahrgemeinschaften auf dem Weg Richtung Kempten und Füssen gebildet werden und unter der Woche die bisherige Flächen nicht ausreichten. Der Markt Nesselwang führte bei dem Gemeinschaftsprojekt die Grundstücksverhandlungen und der Bauhof des Landkreises Ostallgäu setzte die Tiefbauarbeiten um.
 
„Mit dieser Erweiterung schaffen wir einen sehr sinnvollen Beitrag für die Verbesserung der Mobilität und die Einsparung von CO2. Wir als Landkreis wollen die Menschen ermutigen, sich beim Pendeln zusammenzutun und damit nicht nur schädliches CO2, sondern auch Geld zu sparen“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei einem gemeinsamen Ortstermin mit Nesselwangs Bürgermeister Franz Erhart.

 

Für Zinnecker passt die Erweiterung des Pendlerparkplatzes auch perfekt zur neu begründeten und kostenlosen Mitfahrzentrale des Landkreises Ostallgäu: Unter der Adresse ostallgaeu.mifaz.de können sich Pendler anmelden und Fahrgemeinschaften bilden.

Mitteilung vom 08.07.2014

Kurzzeitige Sperrung Grenztunnel Füssen ab 05.08., 20 Uhr

Die Sperrung dient zur Durchführung der Schlussabnahme von Bauarbeiten im Tunnel Füssen.

Die Autobahn A7 bzw. Bundessstraße 179 (Österreich) ist zwischen den Anschlussstellen Füssen und Vils von Dienstag, 05.08., 20 Uhr bis Mittwoch, 06.08., 6 Uhr gesperrt.

Mitteilung vom 08.07.2014

Workshop torffrei gärtnern – Gemüse und Kräuter im Blumenkasten

Der Workshop der Allgäuer Moorallianz bietet Kenntnisse, wie man richtig torffrei mit Gemüse und Kräutern gärtnert. Termin: 5. August in Kempten.

Ein Workshop für Groß und Klein, Großeltern, Eltern und Kinder zeigt am 5. August von 10-12 Uhr in der Bio-Gärtnerei Christian Herb Heiligkreuzerstr. 70, 87439 Kempten) was beim Gärtnern mit torffreier Blumenerde zu beachten ist. Die Workshop-Teilnehmer setzen unterschiedliche Gemüse- und Kräuterpflanzen mit torffreier Blumenerde in ein mitgebrachtes Gefäß. Gärtnermeister Christian Herb bietet dabei seine Hilfe an und gibt nützliche Tipps zur Pflege und zum Gießen.
 
Interessierte Teilnehmer können sich bis 4. August 18 Uhr bei der Bio-Gärtnerei Herb, Tel. 0831/93331 anmelden. Zum Workshop bitte einen leeren Balkonkasten oder ein Pflanzgefäß mitbringen, Unkostenbeitrag: 5 € pro Teilnehmer, Kinder: 2,50 €. Der Workshop wird vom Umweltamt der Stadt Kempten unterstützt.
 
Mit der Kampagne „torffrei gärtnern“ will die Allgäuer Moorallianz deutlich machen, wie leicht jeder Einzelne durch bewusstes Einkaufsverhalten den Moor- und Klimaschutz persönlich unterstützen kann. Die Bio-Gärtnerei Christian Herb ist dabei Partner der Moorallianz. Die Allgäuer torffreie Blumen- und Pflanzerde ist in den Kaufmärkten der Firma Feneberg, in den V-Märkten in den Wertstoffhöfen des ZAK sowie in einigen Gärtnereien und Gartencentern in der Region erhältlich. Die ständig aktualisierte Liste der Verkaufsstellen und weitere Informationen sind unter oben angegebenem Kontakt und unter www.moorallianz.de zu finden.
   
Die Kampagne „torffrei gärtnern“ der Allgäuer Moorallianz wird im Rahmen des Bundesprojekts „chance.natur“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Mitteilung vom 07.07.2014

Moor-Art des Monats Juli: die Spirke

Auf den nährstoffarmen sauren Moorböden wächst die Moor-Kiefer, die auch Spirke genannt wird, sehr langsam und hat dadurch ein hartes, haltbares Holz.

Die Moor-Kiefer wird auch Spirke genannt.

Die Moor-Kiefer wird auch Spirke genannt.

Die Spirke oder Moor-Kiefer ist die typische Baumart der Allgäuer Moore. Die Stämme der „Pfotschen“ wurden daher früher gerne als Zaunpfähle verwendet. Im Gegenteil zu den nahe verwandten in den Bergen vorkommenden Latschenkiefern steht die Spirke aufrecht. Heute ist ihr Lebensraum – das Hochmoor – gesetzlich geschützt.
 
Auf diesen Veranstaltungen der Allgäuer Moor-Erlebnisführer und -innen können Naturliebhaber und Moorbegeisterte die Spirke selbst betrachten:
 
10.07.2014, 19.30-21.30 Uhr: Moorwanderung bei Mondschein
Gerade bei Mondschein zeigt sich das Moor in seiner Vollendung. Alle Facetten der Natur spiegeln sich im Mondlicht. Dort tauchen die Teilnehmer mit allen Sinnen ein – sie belauschen und begreifen es. Spannende Geschichten führen sie immer tiefer hinein … ins Moor – es wird ein spannendes Erlebnis.
Treffpunkt: Haus des Gastes, Pfronten, Kosten: 5,-€
Ansprechpartnerin: Berta Morisse, Moor-Erlebnisführerin Anmeldung: Haus des Gastes in Pfronten, Tel.: 08363 / 698-88
 
14.07.2014, 16-17.30 Uhr: Naturgenuss mit Leib und Seele
Die Allgäuer Moor-Erlebnisführerin Hedwig Langhof ist auf dem Land aufgewachsen und seit ihrer Kindheit eng mit der Natur verbunden. Als Kind durfte sie mit ins Moor, wo die Eltern Torf abbauten. Deshalb kann sie den Teilnehmern das Highlight der Allgäuer Moore von einst und jetzt speziell im Lobachtaler Filz näherbringen.
Treffpunkt: Moorbahnhof Seeg, Kosten: Erw. 4,- €, Kinder 3,- €
Ansprechpartnerin: Hedwig Langhof, Moor-Erlebnisführerin Anmeldung: Tourist Information Seeg, Tel.: 08364 / 9830-33
 
17.07.2014, 9-12 Uhr: Der große Schatz zu Füßen der Burgruinen
Als Naturparadies hat der Schlossweiher seinen besonderen Reiz. An seinen Ufern findet man kräftigen Bewuchs mit zum Teil sehr selten gewordenen Pflanzenarten. Wer Zeit mitbringt, kann seltene Vogel-stimmen vernehmen und den Tanz von Libellen und Schmetterlingen beobachten. An windstillen Tagen spiegelt sich die stolze Ruine Hohenfreyberg auf der Oberfläche des Weihers. Die Teilnehmer erwartet eine schöne Wanderführung mit tollen Aus- und Einblicken.
Treffpunkt: Parkpl. Ortsausgang Zell Ri. Schweinegg, Kosten: 5,-€
Ansprechpartnerin und Anmeldung: Manuela Splittgerber, Moor-Erlebnisführerin, Tel.: 08363 / 2069903, manuzueler(at)gmx.de
 
Die Moore im Allgäu sind wahre Juwelen – viele der hier vorkommenden Arten sind einzigartig. Beispielsweise finden sich hier über 100 stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Allgäuer Moorallianz präsentiert jeden Monat eine Moor-Art des Monats und macht Vorschläge, wann und wo diese Arten bestaunt werden können. Weitere Veranstaltungen der Allgäuer Moorerlebnisführer und –innen sind im Moorkalender unter www.moorallianz.de zu finden.

Mitteilung vom 04.07.2014

Minister Helmut Brunner besucht Schutzwald im Ostallgäu

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat Staatsminister Helmut Brunner Anfang dieser Woche zu einer Schutzwaldbesichtigung in Schwangau empfangen.

Auf dem Foto von links: Staatsminister Helmut Brunner, Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Klaus Linder, Vorsitzender der Waldkörperschaft Buching/Trauchgau, Landtagsabgeordnete Angelika Schorer und Forstdirektor Robert Berchtold.

Brunner, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, kam gemeinsam mit dem Landtagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf Initiative dessen Vorsitzenden Angelika Schorer ins Ostallgäu, um sich dort über die Fortschritte bei der Schutzwaldsanierung im Gebiet "Rohrkopfweg" zu informieren. Zinnecker und Brunner waren sich einig, dass die Wiederherstellung der Schutzwälder in den Bayerischen Alpen von allergrößter Bedeutung ist.

Mitteilung vom 03.07.2014

Erfolgreiche MIR für den Tourismusverband

Von 27. bis 29. Juni hatten die Pforten der Verbrauchermesse „MIR“ (Miteinander in der Region) am MODEON-Gelände in Marktoberdorf geöffnet.

Der Stand des Landkreises Ostallgäu auf der MIR 2014.

Der Stand des Landkreises Ostallgäu auf der MIR 2014.

Der Tourismusverband Ostallgäu zeigte sich mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. 

 

Den interessierten Besuchern wurde nicht nur die tolle Ostallgäu-Kollektion präsentiert, sondern auch der vielfältige Landkreis und dessen Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten näher gebracht.
 
So konnten sich die Besucher ganz gezielt zu den verschiedensten Themen erkundigen. Vor allem die Themen und Informationen rund ums „Radeln und Wandern“ mit der „Radrunde Allgäu“ und dem neuen Weitwanderwegenetz „Wandertrilogie Allgäu“ waren sehr gefragt.
 
Etliche Besucher haben auch beim Gewinnspiel am Stand des Landkreises teilgenommen und gezeigt, wie gut sie das Ostallgäu bereits kennen. Die Gewinner bekommen ihre Preise im Laufe der Woche zugeschickt.

Mitteilung vom 01.07.2014

Problemstoffmobil sammelt wieder im Landkreis

Für eine umweltgerechte Entsorgung von Problemabfällen organisiert das Landratsamt Ostallgäu Anfang Juli wieder eine mobile Sammlung.

Problemstoffe gehören nicht in den normalen Hausmüll.

Problemstoffe gehören nicht in den normalen Hausmüll.

Für eine umweltgerechte Entsorgung von Problemabfällen organisiert das Landratsamt Ostallgäu Anfang Juli wieder eine mobile Sammlung. Bürgerinnen und Bürger können alte Farben, Lacke, Holzschutz- und Desinfektionsmittel und weitere umweltgefährdende Stoffe beim Problemstoffmobil abgeben. Die Tour startet am 5. Juli in Obergünzburg und Buchloe. Weitere Termine sind an den darauf folgenden Samstagen in Pfronten, Füssen und Marktoberdorf.
 
Abgegeben werden können haushaltsübliche Mengen an Abbeiz- und Lösemitteln, Chemikalien aus dem Hobbybereich (beispielsweise Fotochemikalien, Experimentierkästen), flüssige Farben und Lacke, Frostschutzmittel, Holzschutzmittel, Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, quecksilberhaltige Produkte wie Thermometer, Barometer, Batterien und Akkus, FCKW-haltige Spraydosen, Wachse, Fette, Klebstoffe sowie Medikamente und ähnliches.
 
Die Problemstoffe sollen wenn möglich in der Originalverpackung zum Problemmüllmobil gebracht und nicht miteinander vermischt werden. Die Gebinde sollen zehn Liter nicht überschreiten. Das Landratsamt bittet darum, die Abfälle immer einem Mitarbeiter des Problemstoffmobils persönlich zu übergeben.
 
Nicht angenommen werden PUR-Schaumdosen, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Sie können an allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden. Ebenfalls nicht angenommen wird Altöl (Rückgabe an die Verkaufsstelle). Einfache Problemabfälle wie Akkus und Batterien, Farben, Lacke, Altmedikamente und FCKW-haltige Spraydosen können auch ganzjährig an den stationären Sammelstellen am Abfallentsorgungszentrum in Marktoberdorf, am Wertstoffhof in Füssen und an der Hausmülldeponie in Oberostendorf abgegeben werden.
 
Termine Mobile Problemmüllsammlung

 

Obergünzburg 5. Juli, 9 bis 11 Uhr Bauhof
Buchloe 5. Juli, 13 bis 15 Uhr Parkplatz an der Eschenloher Straße
Füssen  12. Juli, 9 bis 11 UhrFestplatz Kemptener Straße 87
Pfronten  12. Juli, 12:20 bis 14:20 Uhr  Wertstoffhof
Marktoberdorf   19. Juli, 9 bis 12 UhrAbfallentsorgungszentrum

 

Mitteilung vom 30.06.2014

Landkreis Ostallgäu gewinnt Solar-Bundesliga

Die von der Fachzeitschrift „Solarthemen“ ins Leben gerufene Solar-Bundesliga bewertet vor allem die Dichte an Solaranlagen in einer Kommune.

Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer (links) erhält die Auszeichnung aus den Händen von Andreas Witt, Herausgeber der Zeitschrift Solarthemen. Foto: Solarbundesliga / Lars Schulz

Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer (links) erhält die Auszeichnung aus den Händen von Andreas Witt, Herausgeber der Zeitschrift Solarthemen. Foto: Solarbundesliga / Lars Schulz

„Nach dem schon hervorragenden vierten Platz im vergangenen Jahr ist das nochmals eine deutliche Steigerung und großer Grund zu Freude“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker stolz. 
 
Mit 2.825 Punkten führt der Landkreis Ostallgäu die Tabelle der Landkreise mit recht deutlichem Vorsprung an und sicherte sich souverän den Titel. Insgesamt beteiligten sich an der Solar-Bundesliga rund 2.400 Kommunen aus ganz Deutschland. Die Auszeichnung als Landkreis-Sieger nahm der Ostallgäuer Klimaschutzbeauftragte Johannes Fischer in Crailsheim entgegen. „Wir haben unter 300 teilnehmenden Landkreisen die größte Fläche von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen pro Einwohner, das ist eine starke Leistung und zeigt, dass die Energiewende bei uns in vollem Gange ist“, sagt Fischer.
 
Ostallgäuer Gemeinden mit großen Erfolgen
 
Einen großen Anteil am Erfolg des Landkreises haben die Ostallgäuer Gemeinden, besonders Görisried, Rettenbach und Pfronten. Görisried sicherte sich in der Gesamtwertung der Größenkategorie „Gemeinden“ den Deutschen Vizemeistertitel. Pfronten wurde in der Wertung „Solarwärme“ in der Größenkategorie „Kleinstädte“ ebenfalls Deutscher Vizemeister. Und Rettenbach am Auerberg belegte den hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung der Kategorie „Kleingemeinden“ sowie den vierten Rang in der Wertung „Solarwärme“ bei den „Kleingemeinden“.
 
„Diese Ergebnisse sind für uns als Landkreis Erfolg und Verpflichtung zugleich. Wir wollen die Energiewende und treiben sie voran. Und gerade für Hausbesitzer sind Solaranlagen trotz der aktuellen Beschlüsse des Bundestags zum EEG weiterhin sehr attraktiv“, betont Landrätin Zinnecker.

Mitteilung vom 27.06.2014

Wasserrohrbruch: Straße in Eggenthal komplett gesperrt

Ab Freitagmittag: Straßensperrung in Eggenthal wegen eines Wasserrohrbruchs.

Wegen eines Wasserrohrbruchs in Eggenthal ist die Kreuzung der Kreisstraßen OAL 3 und OAL 12 im Bereich der Lugenbachbrücke von Freitagmittag bis einschließlich Samstag komplett für den Verkehr gesperrt.

Mitteilung vom 27.06.2014

Landratsamt versendet Briefe mit "GoGreen" klimafreundlich

Das Landratsamt Ostallgäu versendet Briefe seit vergangenem Jahr mit "GoGreen" der Deutschen Post klimafreundlich.

Landrätin Maria Rita Zinnecker erhält aus den Händen von Deutsche Post Vertriebs-Manager Arnold Biberger die Urkunde.

Rund 200.000 Briefe und Infopostsendungen hat das Landratsamt Ostallgäu im vergangenen Jahr CO2-neutral verschickt und so mehr als 1,7 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart. Seit vergangenem Jahr ist der Landkreis Ostallgäu zertifizierter Partner der Deutschen Post im Klimaschutzprogramm "GoGreen".

 

Klimaschutzprojekte in Deutschland und der Welt

In diesem Programm werden von der Post die durch die Sendungen entstehenden CO2-Emissionen berechnet und durch Klimaschutzprojekte in Deutschland, Afrika, Indien, Südamerika und weiteren Ländern weltweit neutralisiert. Zertifiziert und kontrolliert wird das Programm von der unabhängigen "Société Générale de Surveillance". Diese hat gemeinsam mit der Deutschen Post auch dem Landratsamt ein Zertifikat über die eingesparte CO2-Menge ausgestellt, das Landrätin Maria Rita Zinnecker nun aus den Händen von Deutsche Post-Vertriebsmanager Arnold Biberger erhielt. "Wir stehen als Landkreis für engagierten Klimaschutz und es ist nur selbstverständlich, dass wir auch beim Postversand versuchen, CO2 einzusparen", sagt Zinnecker.

Landkreis und Post: Ehrgeizige Klimaschutzziele

Die Kosten für die Teilnahme am Programm liegen bei etwa 80 Euro jährlich. Laut Arnold Biberger wird der gesamte aus diesem Programm stammende Erlös von der Deutschen Post wieder in Klimaschutzprojekte investiert. Wie der Landkreis Ostallgäu mit seinem "Masterplan Energiezukunft" hat sich auch die Post ein ehrgeiziges Klimaschutzziel gesetzt: Die will bis 2015 30.000 Tonnen CO2 einsparen. Der Landkreis Ostallgäu hilft dabei nun tatkräftig.

Mitteilung vom 24.06.2014

Tag der offenen Gartentür 2014: Sieben Ostallgäuer Gärten dabei

Am Sonntag, 29. Juni 2014, öffnen sieben private Gärten im Landkreis Ostallgäu ihre Tore für interessierte Garten-Freunde.

Kaspar Rager freut sich als Vorsitzender des Kreisverbandes mit den Garten-Besitzern und Vorständen der Gartenbauvereine auf den Tag der offenen Gartentür 2014: Christina Frank, Franz Hofmair, German Schäling, Kaspar Rager, Vorsitzender des Gartenbauvereins Sulzschneid Erwin Schreyer, Anna Hummel, Marita Hofmair, Vorsitzende des Gartenbauvereins Aufkirch Maria Nirschl, Vorsitzende des Gartenbauvereins Seeg Lydia Fichtl, Angeline Müller, Elke Schäling und Eugen Frank.

Besucher können sich in den Orten Sulzschneid bei Marktoberdorf, Horn bei Schwangau, Vordersulzberg bei Roßhaupten, Aufkirch im Kaltental, Baisweil und Thalhofen bei Stöttwang jede Menge Ideen und Anregungen für den eigenen Garten holen.

Es ist der 16. Tag der offenen Gartentür seit dem Jahr 1999, an dem Gärten aus dem Landkreis durchgehend teilgenommen haben. Dieses Jahr sind sie weit verstreut über das gesamte Ostallgäu. In Sulzschneid bei Marktoberdorf erwartet die Besucher ein großer, in zwei Garten-Räume unterteilter Garten mit Sträuchern, Obstbäumen, Stauden, Kräutern und Gemüse. (siehe Foto) Bei dem Keramikhof, der ab dem Ort Sulzschneid ausgeschildert ist, gibt es auch ein kleines Feuchtbiotop, Hochbeete und drei Gartenhäuschen zu sehen.

Kunstausstellung mit Rosenmalerei

Einen romantischen Rosengarten mit historischen und modernen Sorten, Wildrosen und Raritäten findet sich mit der begleitenden Kunstausstellung über Rosenmalerei auf antiken Zierstühlen unterhalb vom Schloss Neuschwanstein im Ortsteil Horn bei der Gemeinde Schwangau.

Mit einer anderen Stilrichtung präsentiert sich der teilnehmende Garten direkt am Ostallgäuer Wanderweg in Vordersulzberg zwischen Roßhaupten und Seeg. Hier wurde ein traditioneller Bauerngarten von 1647 neu hergerichtet und bietet dem Besucher so einen Einblick in die naturnahe Gartengestaltung am landwirtschaftlichen Betrieb mit heimischen Gehölzen, Stauden, Obstbäumen und Naturwiesen, sowie mit Tieren und einigen Traktoren.

In Aufkirch im Kaltental öffnen dieses Jahr zwei Gärten ihre Türen. Einer davon ist der von Maria Nirschl, Vorsitzende des Gartenbauvereins Aufkirch-Blonhofen. Hier können Obstbäume, Hochbeete, Ziersträucher und Bäume, Stauden und Blumen, ein Brunnen, ein Quellstein, eine Steinmauer und ein Gewächshaus bewundert werden. Beide Gärten sind ab dem Ortsteil Aufkirch ausgeschildert. Die Bewirtung im Pfarrgarten findet nicht wie in der Broschüre aufgeführt in Aufkirch, sondern in Baisweil  statt. Der Obst- und Gartenbauverein Baisweil zeigt einen privaten Zier- und Nutzgarten mit Gemüsebeet, Obst- und Beerengehölzen, zahlreichen  Rosen, Ziersträuchern, Stauden, einer Trockenmauer und gemütlichen Sitz- und Ruheplätzen. Darüber hinaus lädt die Vorsitzende Martina Radusch mit ihrem Verein in den Pfarrgarten nach Baisweil ein.

Sammlergarten ist das richtige Wort für den weitläufigen, eingewachsenen Garten in Thalhofen an der Gennach. Der angepflanzte Hanggarten mit verschiedenen Staudenbereichen, Rosen und einem Teich präsentiert sich mit einigen idyllischen Sitzplätzen und wohltuender Pflanzenauswahl.

Für Gartenfreunde ist an den verschiedenen Orten eine Vielfalt geboten und jeder kann sich zwischen 10 und 17 Uhr an den geöffneten Gärten erfreuen. Ein Faltblatt aller offenen Gärten in Schwaben ist auf der Internetseite des Landratsamtes Ostallgäu zu finden oder bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege, Telelfon 08342 911-380 anzufordern.

Mitteilung vom 17.06.2014

Landkreis präsentiert auf der MIR 2014 seine vielen Vorzüge

Der Tourismusverband ist auf der diesjährigen Verbrauchermesse MIR von 27. bis 29. Juni 2014 in Marktoberdorf am Stand des Landkreises Ostallgäu vertreten.

Die MIR findet vom 27.-29.06.2014 in Marktoberdorf statt.

Berge, Schlösser, Seen und Sehenswürdigkeiten: Das Ostallgäu hat eine ganze Menge zu bieten. Ein ausgeprägtes und beschildertes Wander- und Radwegenetz sowie viele weitere abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten ermöglichen einen wunderbaren Urlaub für jeden Geschmack – direkt vor der Haustür!
 
Alle seine vielen Vorzüge wird der Landkreis Ostallgäu an seinem Stand auf der MIR 2014 unter dem Motto „Urlaub daheim“ präsentieren.
 
Am Stand wird der Landkreis die Messebesucherinnen und Messebesucher ganz gezielt über das Ostallgäu und dessen vielfältige Freizeitangebote informieren und ihnen den Urlaub daheim so richtig schmackhaft machen. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist?
 
Das erfahrene und kompetente Team des Tourismusverbands Ostallgäu steht den Messebesucherinnen und Messebesuchern das gesamte Wochenende über zur Verfügung und beantwortet ihre Fragen rund um das Thema Tourismus & Naherholung im Landkreis Ostallgäu.
 
Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig unsere Region ist und was sie alles zu bieten hat! Am Stand gibt es auch ein Gewinnspiel rund um die Ostallgäuer Sehenswürdigkeiten mit vielen tollen Preisen. Auch die sehenswerte und topmodische „Ostallgäu-Kollektion“ wird dort präsentiert. Lassen Sie sich überraschen!
  
Der Landkreis freut sich auf Ihren Besuch bei der MIR 2014 in Marktoberdorf!
 
Erfahren Sie mehr über Ihre Region unter www.tourismus-ostallgaeu.de.
 
Plakat MIR 2014
 
Programmflyer MIR 2014

Mitteilung vom 16.06.2014

Landkreis-Beratungsstelle für Schwangere baut anonymes Angebot aus

Jede schwangere Frau hat einen Anspruch auf anonyme Beratung – in jeder Lebenssituation und so lange wie nötig.

Schwangerschaft, Konflikt, Beratung – wer diese Wörter hört, denkt meist an einen Schwangerschaftsabbruch. Ein neues Gesetz soll Schwangeren mit dem Wunsch nach Anonymität nun den Weg in die Beratungsstelle erleichtern. Auch die Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen beim Landratsamt Ostallgäu baut ihre anonymen Hilfen nun weiter aus.

 

Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen, befinden sich in einer schwerwiegenden, mit Angst und Rückzug verbundenen Krise. Ihre Verzweiflung ist so groß, dass sie sich niemandem anvertrauen können. Bei der Schwangerenberatungsstelle beim Landratsamt Ostallgäu – mit Außenstelle in Kaufbeuren – finden Schwangere in Not künftig noch umfassender Rat und Hilfe, ohne dass sie ihren Namen nennen müssen. Grundlage dafür ist das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt, das am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist. Insbesondere Schwangere, die anonym bleiben möchten, sollen noch frühzeitiger die qualifizierte Beratung der Schwangerschaftsberatungsstellen in Anspruch nehmen können. Wer Schwangerschaftsberatung hört denkt vor allem an die Konfliktberatung im Fall eines Abbruchs. Frauen haben aber einen gesetzlichen Anspruch, sich zu allen Fragen rund um eine Schwangerschaft beraten zu lassen, kostenfrei und auf Wunsch anonym. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Konflikt sich eine Frau befindet oder aus welchem Grund sie anonym bleiben möchte. Alle anvertrauten Informationen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht der Beraterinnen und sind besonders geschützt.

 
Die Mitarbeiterinnen werden nun zusätzlich für die Beratung zur vertraulichen Geburt geschult. Gemeinsam suchen sie Lösungen für die individuelle Lebenslage. Auch auf besondere psychosoziale Konflikte sind die Beraterinnen der Beratungsstelle vorbereitet: Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen oder verdrängen finden persönliche Beratung und Begleitung. Diese Frauen konnten bisher nur schwer erreicht werden. Nun haben sie nicht nur die Möglichkeit, sich anonym beraten zu lassen, sondern können, sofern im Gespräch keine andere Lösung gefunden wird, ihr Kind medizinisch begleitet zur Welt bringen, ohne ihre Identität zu offenbaren. Riskante heimliche Geburten und Fälle, in denen Neugeborene ausgesetzt oder getötet werden, sollen dadurch verhindert werden. Gleichzeitig hat das Kind später die Chance, seine Herkunft zu erfahren.
  
Um möglichst alle Frauen in verzweifelten Situationen zu erreichen, gibt es Rat und Hilfe auch unter der vom Bundesfamilienministerium eingerichteten bundesweiten Notrufnummer 0800 40 40 020 und im Internet unter www.geburt-vertraulich.de – anonym, kostenlos und rund um die Uhr.

 

Weitere Informationen über die Schwangerenberatungsstelle des Landratsamtes Ostallgäu finden Sie unter http://www.buerger-ostallgaeu.de/525.0.html.

Mitteilung vom 13.06.2014

Verteilung der Straßenunterhaltungszuschüsse für 2014

Die Gemeinden erhalten eine pauschale Zuweisung auf Basis der ihnen im Jahr 2010 gewährten Straßenunterhaltungspauschalen nach Gemeindestraßenkilometer.

Rund 2,1 Millionen Euro hat das Landratsamt zur Unterhaltung der Gemeindestraßen vom Freistaat Bayern bekommen. Das Geld wurde den Ostallgäuer Gemeinden zugewiesen, die nicht am örtlichen Aufkommen der Kraftfahrzeugsteuer beteiligt sind.

   

In diesem Jahr wurden die Mittel für die Straßenunterhaltungspauschalen um 10,5 Prozent angehoben. Das Geld ist in erster Linie für den ordnungsgemäßen Unterhalt der Straßen bestimmt, den die Gemeinden in ihrer Eigenschaft als Straßenbaulastträger gewährleisten müssen.

 

Zuweisungen wurden im Einzelnen an folgende Kommunen geleistet:

   

GemeindeZuschussbetrag 2014
Aitrang46.120 €
Baisweil 41.510 €
Bidingen 23.070 €
Biessenhofen 52.260 €
Buchloe 119.890 €
Eggenthal 41.510 €
Eisenberg 36.890 €
Friesenried 27.670 €
Germaringen 53.800 €
Görisried 24.600 €
Günzach 38.430 €
Halblech 64.560 €
Hopferau 38.430 €
Irsee 26.140 €
Jengen 39.970 €
Kaltental 24.600 €
Kraftisried 24.600 €
Lamerdingen 38.430 €
Lechbruck 33.820 €
Lengenwang 26.140 €
Marktoberdorf 225.920 €
Mauerstetten 38.430 €
Nesselwang 61.490 €
Obergünzburg 89.150 €
Oberostendorf 33.820 €
Osterzell 9.230 €
Pforzen 29.210 €
Pfronten 86.070 €
Rettenbach a. Auerberg24.600 €
Rieden 13.840 €
Rieden a. Forggensee27.670 €
Ronsberg43.040 €
Roßhaupten 52.260 €
Rückholz49.190 €
Ruderatshofen23.070 €
Schwangau59.950 €
Seeg107.590 €
Stötten a. Auerberg59.950 €
Stöttwang16.910 €
Unterthingau73.770 €
Untrasried56.870 €
Waal58.420 €
Wald21.530 €
Westendorf26.140 €
Gesamt2.110.560 €
Mitteilung vom 12.06.2014

Studienorientierung im Dialog: Ein Angebot der Hochschule Kempten für die Bildungsregion Ostallgäu

Die Schüler der Q11 des Gymnasiums Hohenschwangau informierten sich jüngst über den Lebensabschnitt Studium.

Die studentischen Beraterinnen der Hochschule Kempten (v.l.) Janine Scheiterbauer, Studentin Informatik, Martina Rothermel, Studentin Lebensmittel- und Verpackungstechnologie, Öykü Koyutürk, Studentin Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik. (Die Hochschule Kempten ist Rechteinhaber des Fotos. Der Rechteinhaber und die abgebildeten Personen sind mit der Veröffentlichung des Bildes einverstanden.)

Die studentischen Beraterinnen der Hochschule Kempten (v.l.) Janine Scheiterbauer, Studentin Informatik, Martina Rothermel, Studentin Lebensmittel- und Verpackungstechnologie, Öykü Koyutürk, Studentin Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik. (Die Hochschule Kempten ist Rechteinhaber des Fotos. Der Rechteinhaber und die abgebildeten Personen sind mit der Veröffentlichung des Bildes einverstanden.)

Mit „Im Dialog. Studienorientierung im Austausch“ setzt die Bildungsregion Ostallgäu eine weitere wichtige Bildungsmaßnahme um: Das Beraterteam  der Hochschule Kempten, bestehend aus Professoren, Studentinnen und der Studienberaterin der Hochschule, Anita Dulmin, gaben einen Einblick in die Studiensuche, Studienplatzbewerbung und Organisation des Studienalltags.

 

16 Maßnahmen haben die Arbeitskreise der Bildungsregion Ostallgäu

beschlossen, um Bildungsangebote für den Landkreis zu verbessern. Eine davon ist eine niedrigschwellige Studienberatung an den Gymnasien. Anderthalb Stunden konnten sich nun Schüler in Hohenschwangau informieren und den Beratern Fragen stellen, die von Studienplatzbewerbung über den Umfang der zu belegenden Seminare in einem Semester bis zur Wohnungssuche für das Studium reichten.

 

„Offene Türen eingerannt“

 

„Berufs- und Studienorientierung sind entscheidende Bestandteile auf dem Bildungsweg und damit auch ein Schwerpunkt der Bildungsregion Ostallgäu“, erklärte der Bildungskoordinator des Landkreises Ostallgäu, Dr. German Penzholz. Der Bedarf für eine niedrigschwellige Studienberatung wurde während der Arbeit an dem regionalen Bildungskonzept sehr schnell festgestellt. „Zum Glück rannten wir mit unserem Wunsch bei Anita Dulmin und der Hochschule Kempten, die mit uns in der Bildungsregion intensiv zusammenarbeiten, offene Türen ein“, so Penzholz. Den Grundgedanken des Konzepts erklärt Anita Dulmin: „Statt des klassischen Frontalvortrags möchten wir mit den Schülerinnen und Schülern in Dialog treten. In verschiedenen Gesprächsrunden mit unseren Studierenden, Professorinnen und Professoren sowie der Studienberatung  wird der Lebensabschnitt Studium interaktiv erkundet.“ Die studentischen Berater werden für ihren Einsatz speziell geschult.

 

Das Programm „Im Dialog. Studienorientierung im Austausch“ ist ein neuentwickeltes Konzept der Hochschule Kempten und die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigen, dass es ihnen sehr hilft, sich für einen Weg nach dem Abitur zu entscheiden.

Mitteilung vom 11.06.2014

Die Allgäuer Moorallianz präsentiert die Moor-Art des Monats Juni: das Knabenkraut

Von den Knabenkräutern gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Arten, die sich auch untereinander kreuzen können.

Das breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)

Das breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)

In den Allgäuer Streuwiesen sind Knabenkräuter im Juni ein Augenschmaus: Bis zu 40 purpurrote, hellrosa oder weiß gefärbte Blüten leuchten dem Betrachter allein an einer Pflanze entgegen. Übrigens: Diese heimischen Orchideen vermehren sich in einer Symbiose mit Pilzen. Einen Ausflug in den Hausgarten überstehen die Pilze nur sehr selten. Pflücken und Ausgraben der heimischen Orchideen ist also nicht nur streng verboten, das Einpflanzen daheim ist auch erfolglos.
 
Auf diesen Veranstaltungen der Allgäuer Moor-Erlebnisführer und -innen können Naturliebhaber und Moorbegeisterte die Knabenkräuter selbst betrachten:

 

13.06.2014, 14-16 Uhr: Mit Spiel und Spaß das Moor erleben
 
Entlang des Hellengerster Moorweges gibt es für Groß und Klein viel Wissenswertes über die Moore im Allgäu zu entdecken. Spielerisch erkunden die Teilnehmer/-innen diesen besonderen Lebensraum und können sich auf ein   außergewöhnliches Naturerlebnis freuen.

 

Treffpunkt: am Moorweg beim alten Bahnhof Hellengerst, bitte wasserabweisende Sitzunterlage mitbringen
Anmeldung: Barbara Birk, Moor-Erlebnisführerin
Tel.: 08378 / 932669, archehof(at)bio-birk.de
Kosten: Erw. 5,- €, Kinder 2,- €, Familien 10,- €

 
23.06.2014, 11-13 Uhr: Birnbaumer Filz

 
Das Moor einmal bewusst wahrnehmen mit dem ausgebildeten Moor-Erlebnisführer Werner Hense: spannende Sagen, Märchen und Geschichten, die Pflanzenwelt und die Entstehungsgeschichte der Moore rund um Füssen – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 
Treffpunkt: Parkplatz Camping Bannwaldsee Ansprechpartner: Werner Hense, Moor-Erlebnisführer

Anmeldung: Füssen Tourismus bis 10 Uhr des Veranstaltungstages

Tel.: 08362 / 93850

Kosten: Erw. 5,-€, mit Kur-/ Gästekarte: 3,- €, Kinder bis 16 frei

 

05.07.2014, 16-18 Uhr: Können Sie die Stille hören?

 
Raus aus dem hektischen Alltag in die Ruhe und Stille der besonderen Allgäuer Moorlandschaft. Hier und jetzt am Attlesee-Moos alle Sinne für das Moor öffnen und staunen! Vielfalt und Einzigartiges entdecken beim genauen Hinschauen, spüren und erleben was das „Wunderbare" am Moor ist. Es grüßen Libellen, Schmetterlinge und eine herrliche Pflanzenvielfalt. Stille zum Anfassen gibt es nirgends zu kaufen… Pause mit selbstgemachtem Brot und Moorfeenschorle. Bitte an wetterangepasste Kleidung und Schuhe denken. Eventuell ist Mückenschutz und Sonnenschutz notwendig.
 
Treffpunkt: Rindegger Tanne (Straße zw. Rindegg und Schicken)
Anmeldung: Silvia Beyer,
Tel.: 08361 / 925527, info(at)allgaeuzupf.de
Kosten: Erw. 10,- €, Kinder 0,50 € pro Lebensjahr

 

Die Moore im Allgäu sind wahre Juwelen – viele der hier vorkommenden Arten sind einzigartig. Beispielsweise finden sich hier über 100 stark gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Die Allgäuer Moorallianz präsentiert jeden Monat eine Moor-Art des Monats und macht Vorschläge, wann und wo diese Arten bestaunt werden können. Weitere Veranstaltungen der Allgäuer Moorerlebnisführer und -innen sind im Moorkalender unter www.moorallianz.de zu finden. Der Teilbereich Ländliche Entwicklung der Allgäuer Moorallianz wird im Rahmen des Bundesprojekts „chance.natur“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Mitteilung vom 10.06.2014

Qualität der Ostallgäuer Badeseen

Wer baden möchten, sollte auf die einwandfreie hygienische Beschaffenheit des Wassers achten. Informationen zur Badessequalität liefert das Gesundheitsamt.

Dafür führt die Behörde während der gesamten Badesaison von Anfang Mai bis Mitte September regelmäßige Wasserproben durch. Aktuelle Informationen findet man im Internet unter: http://www.tourismus-ostallgaeu.de/badeplaetze1.0.html.
 
Derzeit sind alle EU Badegewässer bakteriologisch einwandfrei. Dennoch handelt es sich um natürliche Badegewässer, d. h. eine kurzfristige Beeinträchtigung der Wasserqualität z.B. durch extreme Starkregenereignisse kann nicht ausgeschlossen werden. Um zusätzliche, durch Menschen verursachte Verunreinigungen vorzubeugen, empfehlt das Gesundheitsamt, folgende Verhaltensweisen einzuhalten: Essensreste und sonstige Abfälle in die dafür vorgesehenen Behältnisse werfen, um Wasservögel von Verschmutzungen der Liegeflächen und Schadnager von Freizeitbereichen abzuhalten.
 
Im Landkreis Ostallgäu gibt es derzeit folgende 19 EU-Badeplätze. Im Regierungsbezirk Schwaben hat der Landkreis Ostallgäu damit mit Abstand die meisten registrierten EU-Badegewässer. Bayernweit liegt der Landkreis Ostallgäu damit auf Rang 3.
  

  • Alatsee, Füssen
  • Alpsee, Schwangau
  • Bannwaldsee, Schwangau
  • Elbsee, Ruderatshofen
  • Ettwieser Weiher, Marktoberdorf
  • Faulensee, Rieden a. F.
  • Forggensee Badeplatz Brunnen, Schwangau
  • Forggensee Badeplatz Dietringen, Rieden a. F.
  • Forggensee Campingplatz Warsitzka, Rieden a. F.
  • Hopfensee, Füssen
  • Illasbergsee, Halblech
  • Mittersee, Füssen
  • Naturfreibad Hagenmoos, Obergünzburg
  • Obersee, Füssen
  • Oggenrieder Weiher, Irsee
  • Schmutterweiher, Roßhaupten
  • Schwaltenweiher, Seeg
  • Schwansee, Schwangau
  • Weißensee, Füssen
      

Weitere Badegewässer, die in den vergangenen Jahren hygienisch einwandfrei getestet wurden, sind u. a.:
 

  • Attlesee, Markt Nesselwang
  • Bronner Weiher, Markt Waal
  • Dießener Weiher, Markt Waal
  • Gfällmühle Naturbad, Markt Obergünzburg
  • Görisried Naturbad, Gemeinde Görisried
  • Hegratsrieder See, Gemeinde Halblech
  • Kögelweiher, Markt Nesselwang
  • Rettenbach Naturbad, Gemeinde Stötten
  • Roßhaupten Naturbad, Gemeinde Roßhaupten
  • Untrasried Naturbad, Gemeinde Untrasried
  • Wald Naturbad, Gemeinde Wald
     

Auch auf die vielen Freibäder der Gemeinden und Städte sei noch hingewiesen.
 
Für weitere Auskünfte, ob in einem bestimmten Gewässer aktuell ein Freibadevergnügen unter hygienisch einwandfreien Bedingungen möglich ist, steht das Gesundheitsamt unter Tel. 08342-911-623 zur Verfügung.

Mitteilung vom 05.06.2014

Sammelstelle für Gartenabfälle in Nesselwang-Voglen nur über Wank erreichbar

Wegen Gleisbauarbeiten ist der Bahnübergang Wank/Voglen am kommenden Donnerstag 13. Juni und Freitag komplett gesperrt.

Bürgerinnen und Bürger können die Sammelstelle für Gartenabfälle über den Ortsteil Wank anfahren. Die Sammelstelle hat am Freitag von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Mitteilung vom 02.06.2014

Exklusiv-Konzert zu „Musica Sacra“

Einen Tag vor dem offiziellen Start des Festivals findet im Landratsamt am 5. Juni ein exklusives Konzert statt, zu dem alle Ostallgäuer eingeladen sind.

Bei der besonderen Hörprobe im Marktoberdorfer Landratsamt werden ein indisches Quartett mit Musik, Tanz und Gesang sowie ein libanesischer Chor auftreten.

 
Zum zweiten Mal nach 2013 veranstaltet der Landkreis Ostallgäu zusammen mit der Stadt Marktoberdorf gemeinsam mit Pfingstfestival-Organisator „modfestivals“ ein exklusives Konzert im Landratsamt. Am 5. Juni werden ab 19 Uhr der libanesische „Fayha Choir“ und das indische Quartett um Sub-rata Manna eine Kostprobe ihrer Künste abliefern. Die Mitglieder des „Fahya Choir“ stammen aus Tripolis und Umgebung und haben Stücke aus vielen Kulturkreisen, vorwiegend aber aus der arabischen Musik in ihrem Repertoire. Das ebenfalls hochkarätige indische Quartett besteht aus einem Sitar- und einem Tabla-Spieler sowie aus einer Sängerin und einer Tänzerin.
 
„Beitrag zu Völkerverständigung und Frieden“
 
Der Landkreis lädt zu dieser exklusiven Hörprobe am Vorabend des Festival-Starts alle Bürgerinnen und Bürger des Ostallgäus ein. Auch bei Landrätin Maria Rita Zinnecker, die die Gäste im Landratsamt begrüßen wird, ist die Vorfreude schon groß: „Musica Sacra öffnet uns Tore in andere musikalische Welten und Kulturkreise und leistet damit einen riesengroßen Beitrag zu Völkerverständigung und Frieden.“
 
Im Innenhof oder im Saal Ostallgäu
 
Das Konzert findet bei gutem Wetter im Innenhof des Landratsamtes als Stehkonzert statt. In diesem Fall stünde eine große Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Bei ungünstiger Witterung werden die Künstler im Saal Ostallgäu des Landratsamtes auftreten (rund 150 Sitzplätze). In diesem Fall gilt: „Wer zuerst kommt, malt zuerst.“

Mitteilung vom 28.05.2014

Bayerische HIV-Testwoche 2014 von 2. bis 6. Juni

Die Aktion „Test jetzt! Jetzt bin ich mir sicher!“ für das Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren findet im Landratsamt Ostallgäu statt.

Vom 2. bis zum 6. Juni bieten Gesundheitsämter, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen neben ihren regelmäßigen Angeboten unter dem Motto „Test jetzt!“ wieder neue Gelegenheiten, sich auf HIV testen zu lassen – wie immer anonym, vertraulich, kostenfrei und mit kompetenter Beratung. Eine vorherige telefonische, selbstverständlich auch anonyme, Terminvereinbarung unter der Rufnummer: 08342 /911-623 ermöglicht ein Testverfahren ohne wesentliche Wartezeiten.

 

Viele Männer und Frauen waren schon einmal in einer Situation, in der das Risiko für eine HIV-Infektion bestand. Die Unsicherheit danach ist eine große Belastung. Habe ich mich angesteckt? Die einzige Möglichkeit, darauf eine sichere Antwort zu bekommen, ist ein HIV-Test, verbunden mit einem vertrauensvollen Gespräch mit einem Experten in Sachen HIV. Dafür stehen die Fachkräfte an den Gesundheitsämtern, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen in Bayern bereit – mit Veranstaltungen in der HIV-Testwoche und mit ihren regulären Angeboten während des Jahres.

 

Das Wissen über HIV und AIDS in der Gesellschaft ist hoch, die meisten Menschen sind über Ansteckungswege und Schutzmöglichkeiten gut informiert. Dennoch kommt es immer wieder zu Neuinfektionen mit HIV; etwa 400 wurden im vergangenen Jahr in Bayern festgestellt. Insgesamt leben hier rund 10.000 HIV-positive Männer und Frauen.

 

Das Leben mit HIV ist belastend; bis heute ist die Infektion nicht heilbar. Doch glücklicherweise sind die Behandlungsmöglichkeiten besser als jemals zuvor. Die landesweite Testwoche, die das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ins Leben gerufen hat, will darüber informieren und ermutigen, sich auf HIV untersuchen zu lassen, wenn das Risiko für eine Ansteckung bestand. Wo, wann und wie dies möglich ist, darüber informiert die Internetseite unter www.testjetzt.de. Sie zeigt auch auf, wie es weitergeht, wenn das Testergebnis vorliegt, wenn Beratung, Begleitung oder Hilfe gefragt sind.

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