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Der Landkreis Ostallgäu bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren die Kursreihe „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ Ruhestand AKTIV an. Anmeldung ist ab sofort über die Volkshochschule Marktoberdorf möglich. Der Kurs „Mitten im Leben – Bereit für Neues?“ bietet die Möglichkeit, mit dem ProfilPASS® das individuelle Berufsleben zu reflektieren, Ideen für Neues zu entwickeln sowie Chancen zu entdecken. Zudem wird aufgezeigt, mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs vom zertifizierten ProfilPASS®-Berater Bernhard Riedel. Die Bildungsberatung gibt Impulse und viele wichtige Informationen. Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren unterstützen diesen Kurs. Die Teilnahmegebühr inklusive Kursunterlagen beträgt daher nur 49 Euro. „Es ist wichtig, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen nicht verloren gehen. Dieser Kurs gibt den Menschen für Ihren neuen Lebensabschnitt Perspektiven“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu. Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 9 bis 11.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 23. Oktober, 30. Oktober, 6. November, 13. November und 20. November 2018. Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-293 oder E-Mail christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die vhs Marktoberdorf, Telefon 08342 969190 oder info(at)vhs-marktoberdorf.de. Das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu weist auf die Antragsfristen in der Ausbildungsförderung (BAFöG) hin: Erstanträge sind bis zum Ende des Monats einzureichen, in dem die Schule beginnt. Zweit- und Folgeanträge dagegen sind spätestens im Monat nach Ablauf des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zu stellen. Allgemein gilt, dass Leistungen nur ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden können. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Auskünfte erteilt das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt Ostallgäu unter Telefon 08342 911-257 (Frau Armstorfer), Telefon 08342 911-319 (Frau Haid) und Telefon 08342 911-407 (Frau Hnida).  Immer häufiger wird in Ostallgäuer Schutzgebieten wild gecampt. Zuletzt haben sich viele Touristen und Einheimische beim Landratsamt über die Hinterlassenschaften der Wildcamper beschwert. (Bildquelle: Landratsamt Ostallgäu) Immer häufiger campen Menschen illegal in Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Das haben die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu und die Polizeiinspektion Füssen zuletzt festgestellt. Insbesondere im Naturschutzgebiet Ammergebirge, am Alatsee, am Schmutterweiher und am Hopfensee wird wild gezeltet, obwohl das grundsätzlich verboten ist. Es wurden auch vermehrt Drohnenflüge in sensiblen und geschützten Bereichen beobachtet – zuletzt bei Kontrollen Anfang August. Infolge dieser Kontrollen wurden mehrere Bußgeldverfahren eingeleitet. „Derartiges Verhalten gefährdet nicht nur die geschützte Vegetation, sondern stellt auch eine erhebliche Störung der örtlichen Tierwelt dar“, sagt Sandra Trautmann von der Unteren Naturschutzbehörde. Der Lebensraum der Wildtiere wie beispielsweise Auerhahn, Buntspecht, Gämse, Adler und einer Vielzahl weiterer, zum Teil besonders geschützter und bedrohter Arten, werde dadurch beeinträchtigt. Da für die Aufzucht der Jungtiere störungsarme Räume erforderlich seien, könne es durch die Störung der Brutplätze zur Nestaufgabe oder zum Zurücklassen der noch nicht selbständigen Jungvögel kommen. Empfindliche Bußgelder möglich Die Wildcamper errichten zudem oft Feuerstellen. Durch die Lagerfeuer steige die Brandgefahr erheblich, insbesondere in Zeiten enormer Trockenheit. Trautmann stellt klar: „In den Schutzgebieten sind das Zelten, das Aufstellen von Wohnwagen sowie das Feuermachen grundsätzlich verboten.“ In Naturschutzgebieten und Vogelschutzgebieten ist auch das Steigenlassen von Drohnen und anderen unbemannten Fluggeräten nicht erlaubt, so Trautmann weiter. Die Schutzgebiete sind mit entsprechenden Hinweisschildern gekennzeichnet. Nähere Auskünfte erteilt die Untere Naturschutzbehörde. Sie weist auch darauf hin, dass Verstöße gegen die Schutzgebietsverordnungen mit empfindlichen Bußgeldern von bis zu 350 Euro pro Person geahndet werden.  Die Wertacher Alphornbläser Einen Hörgenuss der besonderen Art haben die Bewohner des Senioren- und Pflegeheims Waal erlebt: Die Wertacher Alphornbläser besuchten die Seniorinnen und Senioren. Mit ihren Lippen erzeugten die vier Bläser die tiefen Resonanzen der Naturtöne, sodass eine fast meditative Stimmung erzeugt wurde. Die Bewohner*innen bedachten dieses Klangerlebnis mit viel Applaus und der Bitte um eine Zugabe, der die Wertacher Alphornbläser gern nachkamen. Die Vereinspauschale dient den Ostallgäuer Sport- und Sportschützenvereinen zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben. Ob für den Einsatz ihrer Übungsleiter oder die Beschaffung von Geräten, die Vereine bestimmen selbst über die Verwendung. Förderung etwas höher Die vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Jahre 2018 zur Verfügung gestellte Förderung pro Mitgliedereinheit des jeweiligen Vereins beträgt 29 Cent – (im Vergleich 27,8 Cent im vergangenen Jahr).  Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“ erhält vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) erneut eine Aufstockung des Fördermittel-Budgets in Höhe von insgesamt 81.000 Euro im Rahmen von LEADER 2014 - 2020. „Ich freue mich sehr über die weitere Aufstockung der LEADER-Fördermittel vom Freistaat Bayern und rufe alle Vereine, Verbände und Kommunen auf, weitere innovative und modellhafte Projektideen einzureichen und so die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Anspruch zu nehmen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker, Vorsitzende des Vereins. Von der Fördermittel-Aufstockung von insgesamt 81.000 Euro sind 58.000 Euro aus dem Nachtragshaushalt 2018 des Freistaats Bayern und 23.000 Euro aus dem Rahmen der Bayerischen Alpenstrategie. Damit stehen der LAG bis 2020 noch insgesamt über 700.000 Euro an Fördermitteln aus LEADER zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) 2014 - 2020 zur Verfügung. Die Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der LES und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Die Fördersätze für die Projekte betragen zwischen 30 und 70 Prozent. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Bis jetzt konnten bereits insgesamt 23 Projekte vom Entscheidungsgremium der LAG für eine Förderung im Rahmen von LEADER 2014 - 2020 befürwortet werden. Davon 13 sogenannte Einzelprojekte, also Vorhaben innerhalb der LAG, wie „Energiezukunft Unternehmen Ostallgäu“ oder „Wiese x 16 - Modellhaftes Grünflächenmanagement und Umweltbildung zum Schutz heimischer Blumenwiesen“ sowie zehn sogenannte Kooperationsprojekte, also Vorhaben mit anderen LAGs, wie „Burgenregion Allgäu“ oder „What´s Up?! - Aktive Jugendbeteiligung im ländlichen Raum“. LEADER ist die Abkürzung des französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ und wird übersetzt mit „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raums“. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union (EU) und des Freistaates Bayern zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Regionalentwicklung. Das Förderprogramm ermöglicht es lokalen Akteuren, regionale Prozesse in sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) mitzugestalten. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de zu finden. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung.  Landrätin Maria Rita Zinnecker (r.) und Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer (l.) mit den Lehrkräften der ausgezeichneten Klassen Das Preisgeld ging an die Klassen 3a und 3b der St.-Martin-Grundschule Marktoberdorf, an die 3a, 3b und 3g der Adalbert-Stifter-Grundschule Marktoberdorf, an die 3a und die 3b der Grundschule Pfronten, an die dritte Klasse der Grundschule Lengenwang, die Klasse 3a der Grundschule Halblech sowie an die Klasse 4a der Grundschule Thalhofen. „Es freut mich sehr, dass immer mehr Grundschulen an unserem Energiesparclub teilnehmen“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Die Kinder lernen spielerisch und interaktiv, wie sie Energie sparen können – so leistet der Club einen sehr wichtigen und hoffentlich langfristigen Beitrag zum Klimaschutz und der Energieeffizienz.“ Auf großes Interesse stieß das Projekt nach Aussage der Lehrkräfte auch bei den Eltern – denn die Schülerinnen und Schüler hatten den Auftrag, bei sich zu Hause mit bereitgestellten Messgeräten Energiefressern auf die Spur zu kommen. Der „Energiesparclub Ostallgäu“ ist ein Umweltbildungsprojekt des Landkreises Ostallgäu, in dem die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen die Zusammenhänge von Klimawandel, Energieproduktion und Energieverbrauch vermittelt bekommen und ihnen so das Thema „Energie sparen“ nähergebracht werden soll. Die Lernmaterialien sind in allen Ostallgäuer Grundschulen vorhanden.  Bei guter Stimmung und gutem Wetter informierten sich die Kreistagsmitglieder bei ihrer Exkursion in Seeg über Maßnahmen der Allgäuer Moorallianz. Ausgangspunkt war der „Moorbahnhof Seeg“, der – mit einer Förderung aus dem Projekt – von der Gemeinde Seeg mit Informationseinrichtungen zu den Moorerlebniswegen im Bereich Seeg ausgestattet wurde. Projektleiter Dr. Ulrich Weiland zeigte den Kreistagsmitgliedern danach am Beispiel zweier Dammbauwerke im Sulzschneider Forst westlich von Buchach, wie bei der Wiedervernässung und Renaturierung von Hochmooren vorgegangen wird. Bereits im Dezember hatte Weiland im Kreistag die Ziele des Projekts vorgestellt, ergänzend dazu erfolgte nun eine Veranschaulichung im Gelände. Beide besichtigten Maßnahmen liegen auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten und wurden in Zusammenarbeit der Allgäuer Moorallianz mit dem Grundeigentümer umgesetzt. Enge Zusammenarbeit wichtig Jann Oetting, Betriebsleiter des Forstbetriebs Sonthofen der Bayerischen Staatsforsten, verdeutlichte ergänzend zu Weilands Ausführungen, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen der Forstwirtschaft und dem Natur- und Klimaschutz bei der Maßnahmenumsetzung war und auch weiterhin sein wird. „Es war für die politischen Entscheidungsträger sehr wichtig einmal vor Ort zu sehen, was die Moorallianz konkret unternimmt, um unsere Moore und damit das Klima zu schützen“, sagte Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Zweckverbandsvorsitzende der Allgäuer Moorallianz.  Beim Jugendleiterseminar standen verschiedenen Themen aus der Waldpädagogik auf dem Programm. Dieses Jahr stand das Seminar ganz im Zeichen des Waldes. Die Referentin und Waldpädagogin Christa Rodenkirchen vom Waldort Kinsegg vermittelte den Teilnehmern das Thema sehr lebendig und praxisbezogen. An der Organisation waren neben der Kreisfachberatung für Gartenkultur des Landratsamtes und dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege auch die Jugendbeauftragte des Kreisverbandes Sophie Arand und der Gartenbauverein Aufkirch-Blonhofen mit der Vorsitzenden Maria Nirschl beteiligt. Rodenkirchen erklärte unter anderem, wie der Wald ein Lernort für die Umweltbildung sein kann. Neben Organisatorischem und der geeigneten Ausrüstung im Wald ging es zunächst auch um die passenden „Spielregeln im Wald“, also wie sich die Gruppe richtig verhält und wie den Kindern und Jugendlichen ein verantwortungsvoller Aufenthalt in dem Lebensraum Wald beigebracht werden kann. Dabei vermittelte die Referentin viel Wissen über die einzelnen Baumarten, über die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes sowie über einige tierische Bewohner des Waldes. Verschiedene Themen aus der Waldpädagogik wurden herausgearbeitet, die dann zum Jahresthema im Gartenbauverein werden könnten. Ein Aspekt wurde dabei immer deutlich aufgezeigt: Kinder und Jugendliche sollten bei dem Thema Natur nicht überfrachtet werden. Besser ist es, sich mit nur einem speziellen Thema zu beschäftigen und sich dafür ausreichend Zeit zu nehmen. Nach der Planung und der praktischen Vorbereitung durften die Teilnehmer verschiedene Waldaktivitäten selbst ausprobieren, beispielsweise das Vortasten am Seil mit verbundenen Augen. Dabei werden besonders die Achtsamkeit, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit sowie die gesamte körperliche Motorik geschult. Insgesamt hat den interessierten Teilnehmern des Seminars die gute Kombination aus vermittelter Theorie und angewandter Praxis im Wald am besten gefallen.  Teufelsabbiss Das Verbot der Entnahme wild lebender Pflanzen ist im Bundesnaturschutzgesetz geregelt und kann mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Im Mai wurde beispielsweise im europäischen FFH- und Landschaftsschutzgebiet am Alatsee eine Fläche mit Teufelsabbiss ausgegraben. Auch im Landschaftsschutzgebiet Elbsee wurden wiederholt geschützte Pflanzen ausgegraben. Entdeckt werden solche Eingriffe oft durch ehrenamtliche Naturschutzwächter, die sich für den Schutz von heimischen Tieren und Pflanzen einsetzen. Schlechte Überlebenschancen im Garten Heimische Wildpflanzen, darunter besonders geschützte Arten, wie beispielsweise Enziane oder der Frauenschuh, können meist nicht im Garten überleben. Sie sind unter anderem an spezielle Boden- oder Feuchtigkeitsverhältnisse angepasst. Der Frauenschuh beispielsweise benötigt zu seinem Wachstum einen speziellen Pilz, der die Orchidee jahrelang ernährt. Das erste grüne Blatt bildet sie erst nach vier Jahren und bis zur Blüte kann es bis zu 16 Jahre dauern. Im Garten herrschen deutlich andere Bedingungen. Das Resultat ist, dass die Pflanzen in ihrem Lebensraum geschwächt oder sogar ausgelöscht werden, ohne dass sie im Garten weiterblühen.  ProfilPASS-Trainerin Silke Englisch mit den Schülern während einer ProfilPASS-Stunde. Mit dem Instrument „ProfilPASS“ werden individuelle Kompetenzen bei geflüchteten jungen Menschen erfasst und es wird somit ein Beitrag zur beruflichen Orientierung geleistet. In Kooperation mit der Bildungskoordination für Neuzugewanderte des Landkreises und der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu wurde das Erfolgsprojekt nun auch im zweiten Schuljahr erfolgreich in den Berufsintegrationsklassen umgesetzt. Im kommenden Schuljahr soll es fortgeführt werden. „Integration findet jetzt und vor Ort statt. Mithilfe des ProfilPASS können die Stärken der Jugendlichen erkannt und sie bei der beruflichen Integration unterstützt werden“, bekräftigt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Der Landkreis Ostallgäu startete bereits zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 das Modellprojekt in zwei Berufsintegrationsklassen. „Es ist sehr erfreulich, dass mit dem Projekt heuer insgesamt fünf Schulklassen erreicht wurden und wir die Jugendlichen bei der Ermittlung ihrer Stärken und Interessen unterstützen konnten. Neben der intensiven Betreuung der Jugendlichen durch Lehrer und die sozialpädagogischen Betreuungskräfte hilft das Projekt beim individuellen Berufsorientierungsprozess“, sagt Ulrike Devries, Schulleiterin der Berufsschule Ostallgäu. Deutschlandweites Interesse Mit dem ProfilPASS werden die Kompetenzen der Schüler*innen über das gesamte Schuljahr hinweg von ProfilPASS-Trainerinnen systematisch ermittelt und dargestellt. Es werden auch Coaching- und Gruppen-Prozesse ermöglicht. Für die Jugendlichen bietet der ProfilPASS viele Vorteile: „So lernen sie beispielsweise, dass es hilfreich ist in Bewerbungsgesprächen formulieren zu können, was sie besonders gut können und worin ihre Interessen liegen“, sagt ProfilPASS-Trainerin Nilmara Ribeiro-Bayrhof. Für junge Geflüchtete wurde das Instrument ProfilPASS angepasst. Mittlerweile ist das innovative Projekt deutschlandweit publik und stößt zunehmend auf großes Interesse bei anderen Kommunen. Immer mehr Städte und Landkreise entwickeln ähnliche Modelle. Auch das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) beschäftigt sich aktuell mit der Entwicklung eines ProfilPASS in Einfacher Sprache für Neuzugewanderte. Die wissenschaftlich fundierten Materialien des DIE werden voraussichtlich im neuen Schuljahr in den Berufsintegrationsklassen im Landkreis Ostallgäu eingesetzt. Die Projektstelle Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte ist gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Anja Maurus, im Landkreis Ostallgäu für das Projekt zuständig, ist unter Telefon 08342 911-185 oder E-Mail bildung-neuzugewanderte(at)lra-oal.bayern.de erreichbar.  Die Exkursion im Rahmen der LEADER-Konferenz in Wildpoldsried machte unter anderem Halt im Honigdorf Seeg. „Bei den beiden Projekten handelt es sich um zwei besondere und spannende Projekte im Ostallgäu, die mit Unterstützung von LEADER umgesetzt werden konnten“, sagt Heiko Gansloser, Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „bergaufland Ostallgäu e. V.“. Die VerpackereiGö in Görisried ist ein Teil der ehemaligen Käseverpackerei der Firma Adolf Stegmann Käserei. Diese ist seit 2008 im Besitz des Bildhauers Bruno Wank. Seit dem Jahr 2010 werden die Räumlichkeiten als Konzept-, Installations- und Ausstellungshalle genutzt. Das Publikum kommt mittlerweile aus dem ganzen Allgäu und darüber hinaus nach Görisried. Auch die Klassen der Grundschule Görisried sowie von Gymnasien besuchen die Ausstellungen und haben diese als festen Bestandteil in ihren Unterricht aufgenommen. Durch die Vermittlung der Besucher an die örtliche Gastronomie und Übernachtungsbetriebe erfolgt eine regionale Wertschöpfung. Das Projekt „Honigdorf Seeg“ ist ein Paradebeispiel für Bürgerbeteiligung, an dem die gesamte Gemeinde mit Bürgern, touristischen Partnern und weiteren Leistungsträgern gearbeitet hat. Die ganzheitliche Herangehensweise an das Thema „Biene & Honig“ mit Umweltbildung, Vermittlung von Qualitätskriterien für das Lebensmittel „Honig“, gesundheitliche Aspekte und Steigerung der Wertschöpfung im Ort mit vielen Partnern ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Gemeinde. Bis 2020 können weitere innovative Projektideen zur Förderung über das EU-Förderprogramm LEADER eingereicht und die entsprechenden Fördermittel in Anspruch genommen werden. Projekte müssen mindestens einem der Entwicklungs- und Handlungsziele „Demographie“, „Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz“, „Wirtschaft & Bildung“, „Tourismus“ und „Kultur & Identität“ der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) und den Förderbestimmungen von LEADER entsprechen. Für die Umsetzung der LES stehen dem Verein Fördermittel für Einzel- und Kooperationsprojekte von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern zur Verfügung. Die Beratung der LAG „bergaufland Ostallgäu“ sowie die Abwicklung der Projekte erfolgt über das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kempten. Die Fördersätze für die Projekte betragen in der Regel zwischen 30 und 70 Prozent. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.bergaufland-ostallgaeu.de bereit. Bei Fragen steht die Geschäftsstelle des „bergaufland Ostallgäu e. V.“ unter der E-Mail info(at)bergaufland-ostallgaeu.de zur Verfügung. Im Zuge der Bauarbeiten werden von der Gemeinde Eisenberg die Bushaltebuchten am Ortsteil Zell erneuert sowie zwei neue Querungshilfen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger geschaffen. Ebenso wird ein neuer Regenwasserkanal verlegt. Der Landkreis Ostallgäu erneuert in diesem Zuge die Asphaltdeckschicht im Ausbauabschnitt. Die Spartenträger erweitern zeitgleich ihr Kabelnetz auf den aktuellen Ausbaustandard. Hierfür wird während der Bauzeit die überörtliche Verkehrsbeziehung von Pfronten nach Eisenberg unterbrochen. Eine örtliche Umleitung wird ab 30. Juli 2018 beidseitig eingerichtet und erfolgt ab Pfronten/Kreuzegg über Weissensee, Niederried, Hopferau nach Weizern/Eisenberg und umgekehrt. Der Landkreis Ostallgäu und die Gemeinde Eisenberg bitten alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. "Vätertreff für alleinerziehende und getrennt lebende Väter" Der „Vätertreff für alleinerziehende und getrennt lebende Väter“ für die Region Kaufbeuren/Ostallgäu trifft sich zum ersten Mal am 22. Juli 2018. Weitere Treffen sind geplant für 7. Oktober und 9. Dezember 2018. Die Gruppe wird von Bernd Bönsch und Gerhard Kahl geleitet. Ziel der Gruppe ist es, Erfahrungen auszutauschen sowie hilfreiche Informationen zu erhalten. Beim gemeinsamen Brunch soll Spiel und Spaß im Vordergrund stehen sowie gemeinsame Aktivitäten mit und ohne Kinder erleben.
- Zeit: jeweils am Sonntag in der Zeit von 9 Uhr – 12 Uhr
- Ort: Familienstützpunkt Hand in Hand, St. Peter und Paul, Barbarossastr. 24, 87600 Kaufbeuren
- Kosten: 3 Euro pro Familie für Brunch und Kinderbetreuung
- Infos und Anmeldung bei: Donum Vitae, Bernd Bönsch, Telefon: 08341 9993650; E-Mail: kaufbeuren(at)donum-vitae-bayern.de
Segelwochenende für Männer Unter dem Motto „Hinter dem Horizont geht´s weiter“ lädt Gerhard Kahl (Diakon, Männerseelsorge Kempten) interessierte Männer ein, in der Gemeinschaft ein Wochenende auf dem Bodensee zu verbringen. Das gemeinsame Segeln macht Spaß und gibt den Rahmen zum Nachsinnen. Gedankenanstöße, Gespräche und gemeinsames Segeln geben Esprit für Männer, die im Beziehungsdreieck Beruf, Familie und Freundeskreis aktiv leben wollen.
- Termin: 15. September 2018 ab 9 Uhr bis 16. September 2018, 15 Uhr
- Treffpunkt: Segelhafen Kressbronn am Bodensee
- Kosten: 150 Euro bei Übernachtung auf dem Boot
- Info und Anmeldung: Bischöfliches Seelsorgeamt Kempten, Telefon 0831 6972833 – 0; E-Mail: bsa-ke(at)bistum-augsburg.de
Infos auch bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Ostallgäu, Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf; Telefon 08342 911-287 oder per E-Mail: gleichstellungsstelle(at)lra-oal.bayern.de Die Bildungsberatung des Landkreises Ostallgäu veranstaltet eine neue Kursreihe zur beruflichen Neuorientierung. Die Veranstaltungsreihe startet im September und wendet sich gezielt an alle, die mit Hilfe eines anerkannten Konzepts zur beruflichen Orientierung ihre wahren Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten entdecken möchten. Anmeldung ist ab sofort möglich. Der Kurs zur beruflichen Neuorientierung bietet die Möglichkeit, seine Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten herauszuarbeiten und neu zu entdecken. Durch die Verknüpfung mit den eigenen Interessen können neue berufliche Perspektiven und Ideen entstehen. Zudem wird aufgezeigt mit welchen konkreten Schritten die Umsetzung gelingt. Geleitet wird der Kurs von der zertifizierten ProfilPASS®-Beraterin Ute Fichtl. Die Kursgebühr inklusive Kursunterlagen beträgt 99 Euro. „Der Kurs eignet sich für Berufstätige ebenso wie für alle, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen. Aufgrund der großen Nachfrage an den Themen berufliche und persönliche Neu- und Umorientierung wurde diese zusätzliche Kursreihe entwickelt“, sagt Christine Hoch, Bildungsberaterin des Landkreises Ostallgäu. Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen, jeweils dienstags von 19 bis 21.30 Uhr im Landratsamt Ostallgäu, Schwabenstr. 11, 87616 Marktoberdorf statt: 25. September, 9. Oktober, 16. Oktober und 23. Oktober 2018. Bei Fragen und zur Anmeldung steht Christine Hoch von der Bildungsberatung im Landratsamt Ostallgäu unter 08342 911-293 oder christine.hoch(at)lra-oal.bayern.de zur Verfügung.  Bud Willim bei der Leitung eines Workshops der Fachtagung 2017 Am Samstag, 29. September 2018, können sich Ehrenamtliche aus dem Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren im Landratsamt in Marktoberdorf kostenfrei zu aktuellen Entwicklungen und der Rechtslage im Ehrenamt informieren. Die Fachtagung „Ehrenamt im Ostallgäu“ bietet Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich neben „Dauerbrennern“ wie Marketing, Vereins- oder Steuerrecht auch über neu angebotene Themen wie Nachfolgersuche, Versicherungsschutz im Ehrenamt und wie eine gute Rede im Ehrenamt gelingen kann, zu informieren. Die Veranstaltung dient zudem als Plattform, um andere Ehrenamtliche zu treffen und sich kollegial auszutauschen. Neu ist in diesem Jahr auch, dass ein Tagesworkshop als „Starthilfe für neue oder zukünftige Vereinsvorstände“ mit angeboten wird, um konkrete Hilfestellungen und einen Überblick über aktuelle Themen für Vereinsvorstandschaften zu geben. „Wir haben wieder erfahrene und bewährte Referenten für die Ehrenamtlichen gewinnen können. Die Fachtagung ist einer unserer vielen Wege, Dank und Anerkennung für das so wertvolle ehrenamtliche Engagement auszudrücken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Individuelle Gestaltung des Programms Die angebotenen Workshops können eigenständig belegt werden und bauen nicht aufeinander auf, so haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Fachtagung individuell zu gestalten. Die Ehrenamtlichen können den gesamten Tag teilnehmen, sich für einzelne Workshops anmelden oder auch mit mehreren Personen kommen, um das Angebot voll auszuschöpfen. Einzige Ausnahme ist der Kurs „Starthilfe für neue oder zukünftige Vereinsvorstände“, dieser kann nur als Tagesworkshop belegt werden. Informationen und die Online-Anmeldung sind auf www.ehrenamt-ostallgaeu.de zu finden.  Von links: Gregor Weyer (LUP), Landrätin Maria Rita Zinnecker, Dr. Mady Olonscheck (GreenAdapt) und Gerhard Limmer (Stadt Kaufbeuren) Als erster Landkreis in Bayern hat das Ostallgäu ein Klimaanpassungskonzept in Auftrag gegeben. „Das ist ein Meilenstein für den Landkreis und eine eminent wichtige Weichenstellung. Wir wollen weiterhin Klimaschutz betreiben um das Schlimmste zu verhindern. Gleichzeitig kommen wir nicht umhin, uns auf die schon jetzt nicht mehr vermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Zwölf Monate werden die beiden beauftragten Unternehmen GreenAdapt und LUP nun die acht Bausteine des Konzepts bearbeiten. Zinnecker: „Das sind erfahrene Auftragnehmer, die bereits für andere Regionen und Städte wie Berlin und Potsdam je ein Anpassungskonzept erstellt haben.“ Am Anfang stehen eine Bestandsaufnahme und eine Verwundbarkeitsanalyse. Daraus soll dann ein umfangreicher Maßnahmenkatalog erstellt werden, der allen Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Unternehmen helfen soll, sich rechtzeitig auf die absehbaren Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten. „Wir erwarten in den nächsten Jahren und Jahrzehnten besonders bei uns im Alpenraum eine deutliche Zunahme extremer Wetterereignisse wie beispielsweise Starkregen, Hochwasser oder Orkane. Um die Auswirkungen dieser Ereignisse abmildern zu können, wollen wir agieren statt reagieren“, erklärt Zinnecker die Motivation des Landkreises. Denn selbst bester Klimaschutz vor Ort könne globale Entwicklungen nicht verhindern. Zudem zeichne sich bereits ab, dass die Temperaturen im Alpenraum deutlich schneller stiegen als im globalen Durchschnitt. „Absolute Praxisnähe“ Die Ergebnisse des Konzepts sollen in zukünftige Planungen und Entwicklungen einfließen, beispielsweise können gezielt Überflutungsflächen in gefährdeten Baugebieten vorgesehen werden, der Waldbestand soll auf Arten umgebaut werden, die künftigem Klima angepasst sind oder sollen touristische Ganzjahresangebote geschaffen werden. Landrätin Zinnecker erwartet sich neben „absoluter Praxisnähe und konkreten Maßnahmen“ auch eine Abschätzung zu künftigen Kosten und Nutzen. Das Klimaanpassungskonzept wird durch Mittel der BMU Klimaschutzinitiative gefördert und kostet knapp 95.000 Euro. Rund 44.000 Euro entfallen als Eigenanteil auf den Landkreis und knapp 7000 Euro auf die Stadt Kaufbeuren. Was ist Klimaanpassung? Unter Klimaschutz wird die Minderung des Treibhausgasausstoßes verstanden. Beispiele hierfür sind die Nutzung erneuerbarer Energien, höhere Energieeffizienz oder das Stehenlassen des Autos. Klimaanpassung hingegen meint Maßnahmen, die Mensch und Umwelt auf klimatisch veränderte Lebensumstände vorbereiten soll. Beispiele hierfür sind Schutz vor Naturgefahren wie Überschwemmungen und Stürmen, Anpassung touristischer Angebote oder Anbau anderer Pflanzenarten. Weil sich bereits jetzt eine globale Erwärmung um rund 1,5 Grad Celsius (im Alpenraum mehr) nicht mehr vermeiden lässt, müssen beide Aspekte parallel verfolgt werden.  Landrätin Maria Rita Zinnecker wird von Bürgermeister Josef Schweinberger im Rathaussaal und im Beisein des Stadtrates begrüßt. In ihrer Reihe der Gemeindebesuche war Buchloe Nummer 39. „Buchloe hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt – auch ein Verdienst der klugen Entscheidungen von Bürgermeister und Stadtrat“, sagt Zinnecker. Bei Zinneckers Besuch standen neben der Vorstellung der Stadt durch Bürgermeister Josef Schweinberger („Wir sind sehr gut aufgestellt.“) vor allem Verkehrsthemen im Fokus. Die Einmündung der Kreisstraße in die Staatsstraße 2035 bei Lindenberg sei eine Gefahrenstelle, für die man dringend eine Lösung brauche, hieß es aus dem Gremium. Zunächst wurde ein Kreisverkehr gefordert, dieser sei aber nur bei entsprechend viel Verkehr zu rechtfertigen. Landrätin Zinnecker stimmte mit den Räten überein, dass ein Stoppschild die Gefahr mindern würde und versprach, dies zu prüfen. Zinnecker: „Wir stehen zum Krankenhaus“ Einige Räte regten an, den Radweg von Lindenberg in Richtung Weinhausen im Sinne der Verkehrssicherheit zu verlängern. Zinnecker erklärte, dass der Landkreis dazu prinzipiell bereit wäre, einige Grundstückseigentümer jedoch Vorbehalte hätten. Landrätin Zinnecker bekannte sich bei ihrem Stadtbesuch auch klar zum Krankenhaus Buchloe: „Wir stehen zu diesem Haus und wollen es weiterentwickeln.“ Zinnecker nannte als Beispiele die Kardiologie oder den geplanten Anbau an die Intensivstation. Um den Fachkräftemangel besonders im Pflegebereich zu bekämpfen, eröffnen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren im Herbst eine Pflegehelferschule in Buchloe. Die Bindung des Personals an die Region sei „eminent wichtig“, sagte Zinnecker. Bei der Rundfahrt durch die Stadt überzeugte sich Zinnecker persönlich von den Entwicklungen in der Stadt. Beeindruckt zeigte sie sich von den zahlreichen Unternehmensansiedlungen. „Buchloe ist sehr begehrt und bietet den Unternehmen ganz offensichtlich genau das, was sie sich vorstellen“, sagte Zinnecker, die ihren Besuch mit einer Werksführung beim renommierten Fahrzeughersteller Alpina Bovensiepen ausklingen ließ.  Als Unterstützung für Vereine hat die Servicestelle EhrenAmt des Landratsamtes Ostallgäu in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München Anfang Juli Termine zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert. Die Kanonen und Böller werden von den Vereinen und Gemeinden auf Hochzeiten, Kriegergedenktagen und Beerdigungen eingesetzt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen die Geräte alle fünf Jahre überprüft werden. Dies erfolgte in den vergangenen Jahren durch eine visuelle Kontrolle und war in den Bauhöfen vor Ort möglich. Neue Vorschriften führen nun dazu, dass die Geräte während der Prüfung scharf geschossen werden müssen. Dies ist nur in speziellen Kiesgruben möglich. Die Ehrenamtlichen müssen sich deshalb seit letztem Jahr beim Beschussamt München melden und für die Prüfung der Geräte weite Wege in Kauf nehmen. Unterstützung für Vereine Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt hatte sich deshalb des Themas angenommen: „Wir haben die Bedarfe bei den Ostallgäuer Vereinen und Gemeinden abgefragt und mit dem Beschussamt einen Termin koordiniert, zu dem die Vereine und Gemeinden eingeladen wurden. Die Kiesgrube in Breitenbrunn bei Mindelheim ist für die Beschussprüfung geeignet und aus dem Ostallgäu gut zu erreichen.“ Die Unterstützung durch die Servicestelle EhrenAmt wurde von den Vereinen positiv bewertet. Schützenmeister Hans Theil von der Vereinigten Schützengesellschaft Lechbruck sagt: „Ich finde eine zentrale Koordinierung der Beschussprüfung gut, da es uns Vereine konkret entlastet. Verbessern würde ich, dass die Vereine gestaffelt und nicht alle auf einmal vom Beschussamt München eingeladen werden. So können Wartezeiten verringert werden.“ Geräte werden auf Herz und Nieren geprüft Das Beschussamt München ließ es in der Kiesgrube bei Breitenbrunn krachen. Die 90 Salutkanonen und Böller aus dem Ostallgäu wurden hinsichtlich Material, Funktion und Sicherheit in einer technischen Prüfung getestet. Bei der Prüfung verwendet das Beschussamt eine Schrotvorlage, um den Druck bei der Zündung zu erhöhen. So auf Herz und Nieren geprüft, können die Kanonen und Böller wieder auf öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt werden. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden der marode Fahrbahnbelag sowie das losgelöste Flächenpflaster instandgesetzt. Die beschilderte Umleitung verläuft für den innerstädtischen Verkehr durch die Stadt Buchloe über die Staatsstraße St 2035 und die Rudolf-Diesel-Straße. Der überörtliche Verkehr in Richtung Wiedergeltingen wird weiter über Amberg umgeleitet.
Der Landkreis Ostallgäu bittet alle örtlichen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Behinderungen kommt. Witterungsbedingte Anpassungen der Sperrzeit können derzeit nicht ausgeschlossen werden. News 1721 bis 1740 von 2741
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